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Die Tronsmart Spunky Beat TWS Ohrhörer im Test

Es gibt im Handel hunderte günstige ture Wireless Ohrhörer welche um Eure Aufmerksamkeit kämpfen.

Zu den neueren Modellen gehören hier die Tronsmart Spunky Beat. Diese sollen mit einer besonders langen Akkulaufzeit, einem kompakten Design und natürlich einem tollen Klang punkten. Letzter wird durch einen Qualcomm Bluetooth/DSP Chip unterstützt.

Tronsmart Spunky Beat Tws Ohrhörer Im Test 10Klingt doch auf dem Papier ganz gut, aber wie sieht es in der Praxis aus? Können hier die Tronsmart Spunky Beat überzeugen? Finden wir es heraus!

 

Die Tronsmart Spunky Beat im Test

Wie die meisten ture wireless Ohrhörer sind auch die Tronsmart Spunky Beat recht klassisch aufgebaut. Neben den Ohrhörern selbst erhaltet Ihr eine kleine Lade/Transportbox mit im Lieferumfang.

Tronsmart Spunky Beat Tws Ohrhörer Im Test 1„Klein“ ist hier auch durchaus die richtige Beschreibung, denn mit 67 x 45 x 31 ist die Ladebox wirklich schön handlich und wird auch in einer Hosentasche kaum stören. Super!

Was die Haptik und Optik der Ladebox angeht zeige ich mich recht zufrieden. Oftmals sind die Ladeboxen bei günstigen TWS Ohrhörern recht billig. Dies ist hier aber nicht der Fall

Der verwendete Kunststoff ist ausreichend dick und auch die Magneten, welche den Deckel geschlossen halten, sind schön stark. Hinzu kommt eine Gummierung welche Tronsmart äußerlich einsetzt.

Tronsmart Spunky Beat Tws Ohrhörer Im Test 3Allem in allen fühlt sich die Ladebox gut an! Ein nettes Feature ist ein integriertes Ladekabel auf der Unterseite, zusätzlich zu dem USB C Ladeport.

Die Ladebox kann die Ohrhörer 2,5x unterwegs laden ehe diese selbst ans Netz muss. Laut Tronsmart sollen die Ohrhörer 7 Stunden mit einer Ladung durchalten.

Diesen Wert halte ich für sehr optimistisch. Vielleicht bei Hörbüchern und einer sehr niedrigen Lautstärke, rechnet aber praktisch eher mit immer noch sehr guten 5 Stunden.

Die Ohrhörer selbst unterscheiden sich optisch etwas von der Ladebox. Tronsmart setzt bei diesen weitestgehend auf ein schwarzes Hochglanz-Gehäuse. Lediglich die touch-sensitive Rückseite besitzt die Optik von gefrästem Aluminium.

Tronsmart Spunky Beat Tws Ohrhörer Im Test 4Um diese gefräste Aluminium-Platte ist ein kleiner LED Ring angebracht.

Was die Steuerung angeht, haben wir das übliche Bild. Das Ein/Ausschalten geschieht automatisch, wenn Ihr die Ohrhörer in die Ladebox legt bzw. herausnehmt. Play/Pause usw. könnt Ihr durch das Antippen der Ohrhörer erreichen.

Die Touchoberfläche benötigt hier aber etwas Gewöhnung. Um ehrlich zu sein steuere ich lieber meine Musik direkt über das Smartphone, als über die etwas umständliche Touch-Steuerung.

 

Tragekomfort

Die Tronsmart Spunky Beat sind schön kompakte Ohrhörer. Dies wirkt sich natürlich auf den Tragekomfort aus.

Dieser war in meinen Ohren sehr gut! Die Ohrhörer stören nicht, drücken nicht und sind auch sonst nicht unangenehm. Wenn eher sind diese fast was ungewohnt klein, da diese kaum aus den Ohren hervorstehen.

Tronsmart Spunky Beat Tws Ohrhörer Im Test 8Hierdurch halten diese aber auch recht fest. Selbst Sport sollte mit den Tronsmart Spunky Beat kein Problem sein.

 

Klang

Kommen wir zum spannendsten Punkt, dem Klang. Hier kann ich mich nur positiv überrascht zeigen, starten wir aber am Anfang, also bei den Höhen.

Für Ohrhörer dieser Preisklasse klingen die Höhen wirklich sehr gut! Diese sind schön klar und runden sauber ab. Was die Brillanz angeht sind die Spunky Beat solide, aber auch nicht super scharf.

Dies ist aber etwas Geschmackssache. Die Höhen wirken nicht künstlich oder anstrengend. Im Gegenzug sind diese aber auch nicht zu matt oder stumpf. Tronsmart hat hier einen guten Mittelweg getroffen.

Die Mitten sind soweit okay. Diese sind etwas sehr „Clean“ (was auch allgemein für den Klang der Ohrhörer gilt), aber Stimmen werden ausreichend natürlich dargestellt.

Tronsmart Spunky Beat Tws Ohrhörer Im Test 9Für viele sehr wichtig, der Bass. Hier haben mich die Tronsmart Spunky Beat besonders überrascht. Der Bass ist gut! Nein die Spunky Beat sind kein Dampf-Hammer, aber der Bass ist satt und kräftig. Dieser überschattet den restlichen Klang nicht, kann aber gerade in elektrischen Tittel sehr kräftig vorantreiben. Was die Masse angeht würde ich sagen der Bass ist leicht angehoben.

Erstaunlicherweise ist das Bass Volumen recht groß, was ich bei solch optisch kleinen Ohrhörern nicht erwartet hätte.

Kurzum der Bass ist top. Semi-Begeistert bin ich von der Detailwiedergabe. Diese ist grundsätzlich nicht schlecht, aber die Spunky Beat wirken sehr sauber. Als hätte eine recht starke Rauschunterdrückung zugeschlagen.

Ich glaube nicht mal das dies viele Nutzer stören wird, steht Ihr aber auf einen sehr puristischen Klang sind die Spunky Beat vielleicht nicht die richtigen Ohrhörer für Euch. PS. Viele günstige TWS Ohrhörer legen dieses Verhalten an den Tag.

 

Fazit

Es ist immer wieder beeindruckend wie gut günstige TWS Ohrhörer mittlerweile sind. Die Tronsmart Spunky Beat sind top und vollkommen zu empfehlen.

Diese klingen schön lebendig und kräftig, aber auch nicht künstlich. Ja wenn Ihr auf eine besonders hohe Detailwiedergabe und puristischen Klang wert legt, dann gibt es bessere Ohrhörer für Euch.

Tronsmart Spunky Beat Tws Ohrhörer Im Test 11Allerdings wüsste ich hier auch keine in der 30€ Preisklasse. Für 30€ sind die Spunky Beat mit die besten TWS Ohrhörer auf dem Markt, zumal auch der Tragekomfort sehr gut ist und die Akkulaufzeit hoch ausfällt.

Kurzum Daumen hoch für die Tronsmart Spunky Beat!

Die Sandberg Powerbank USB-C PD 100W im Test!

Notebooks welche sich via USB C aufladen lassen, finden eine immer größere Verbreitung, nicht zu letzt dank der Apple MacBooks.

Dennoch sind Powerbanks mit besonders leistungsstarken USB C Ports noch recht selten. Modelle mit 60W sind hier und da noch zu bekommen, wollt Ihr aber mehr Leistung wird’s schwierig!

Eine der hier interessanten Modelle wäre die Sandberg Powerbank USB-C PD 100W. Wie der Name schon sagt haben wir hier eine 100W Powerbank vor uns!

Sandberg Powerbank Usb C Pd 100w Im Test 10Diese ist damit für größere Notebooks ideal, zu mindestens in der Theorie. Aber wie sieht es in der Praxis aus? Kann hier die Sandberg Powerbank USB-C PD 100W überzeugen?

Finden wir es heraus!

 

Die Sandberg Powerbank USB-C PD 100W im Test!

Ich muss gestehen überrascht von der Sandberg Powerbank gewesen zu sein. Diese ist zwar nicht winzig, aber für ein Modell das bis zu 100W liefern soll auch nicht übermäßig riesig.Die Powerbank misst 174 x 80 x 23 mm.

Sandberg Powerbank Usb C Pd 100w Im Test 1Ein großer Teil des Gewichts kommt dabei sicherlich auch vom Aluminium Gehäuse. Abseits von Front und Rückseite ist die Powerbank komplett aus einem Stück Aluminium gefertigt.

Hierdurch wirkt die Sandberg Powerbank USB-C PD 100W auch sehr massiv und stabil. Passt allerdings auch ein wenig auf wenn Ihr die Powerbank einfach so in einen Rucksack schmeißt.

Sandberg Powerbank Usb C Pd 100w Im Test 4Sollte die Sandberg 100W Powerbank auf ein Notebook treffen, dann wird das Notebook den Kürzeren ziehen.

Erfreulicherweise sind aber die Kanten der Powerbank sauber und angenehm abgerundet. Durchschnittlich würde ich das Design bewerten. Die Powerbank ist sehr simpel aufgebaut, was aber auch nichts Schlechtes sein muss.

 

Anschlüsse und Feature

Die Sandberg Powerbank USB-C PD 100W besitzt lediglich zwei Ports. Einen USB A Port und einen USB C Port.

Der USB A Port ist recht unspektakulär. Dieser soll 5V/2,4A liefern, also ein gutes normales Tempo.

Sandberg Powerbank Usb C Pd 100w Im Test 3Wirklich spannend ist aber der USB C Port! Dieser bietet satte 88W, bzw. 5V/3A, 9V/3A, 12V/3A, 15V/3A oder 20V/4,4A.

Für die 100W Angabe rechte Sandberg die 88W des USB C Port und die 12W des USB A Ports zusammen.

Damit ist die Sandberg Powerbank ganz klar primär für Notebooks wie das Apple MacBook Pro gedacht und gemacht. Ihr könnt über den USB C Port auch beliebige Smartphones laden, aber diese benötigen in der Regel nicht mehr als 12-23W.

Sandberg Powerbank Usb C Pd 100w Im Test 5Keine Sorge wegen der 88W, es wird hier nichts „überladen“ oder Ähnliches.

Als kleinen Bonus hat Sandberg eine kleine LC Anzeige integriert welche beim Betätigen des Einschalters den aktuellen Ladestand in % anzeigt.

 

Die Kapazität

Die Sandberg Powerbank USB-C PD 100W soll eine Kapazität von 20000mAh bzw. 74Wh bieten. Ich habe die Kapazität der Powerbank vier mal gemessen, einmal über den USB A Port bei 5V/1A und dreimal via USB C (5V/1A, 9V/1A und 20V/3A).

Kapazität In Wh

Die Sandberg Powerbank erreichte eine maximale Kapazität von 59,42Wh bzw. 16059mAh. Dies entspricht 80% der Herstellerangabe.

Wie kommt es das die Powerbank „nur“ 80% echte Kapazität hat? Die Herstellerangabe bezieht sich auf die Kapazität der Akkuzellen im Inneren. Diese werden aber nie zu 100% effizient entladen. So benötigt die Ladeelektronik, wie auch Spannungswandler usw. etwas Energie.

80% ist hier am unteren Ende der normalen Messwerte.

 

Das Ladetempo

Folgende Geräte habe ich an der Sandberg Powerbank USB-C PD 100W getestet:

  • Apple iPad Pro 11
  • Apple iPhone 11 Pro Max
  • Apple MacBook Pro 13
  • Apple MacBook Pro 16
  • Dell XPS 13 9380
  • Dell XPS 15 7590
  • Huawei Mate 20 Pro
  • Moto G8 Plus

Starten wir mit den Notebooks. Leider gab es hier eine kleine Enttäuschung, die Sandberg Powerbank ist NICHT für das Apple MacBook Pro 16 geeignet.

Kapazität

Das Notebook lädt an dieser entweder mit 15W oder das Laden setzt ein, geht aus, setzt ein, geht aus usw. Das tückische dabei, das MacBook Pro zeigt dabei an es würde konstant geladen. Die Sandberg Powerbank USB-C PD 100W ist hier aber in bester Gesellschaft, auch einige andere Powerbanks kämpfen mit dem gleichen Problem, siehe hier.

Das 13 Zoll MacBook Pro lädt hingegen absolut problemlos an der Sandberg Powerbank USB-C PD 100W, genau wie das Dell XPS 13 und Dell XPS 15.

Hier ist einfach irgendwas merkwürdig auf Seiten des 16 Zoll MacBooks.

Sandberg Powerbank Usb C Pd 100w Im Test 7Generell sieht das Ladetempo in Kombination mit Notebooks aber sehr gut aus! Die Sandberg Powerbank USB-C PD 100W kann hier sogar oftmals das originale Ladegerät voll ersetzen.

Auch kann die Powerbank viele Smartphones und Tablets via USB C schnellladen, der Power Delivery Standard ist hier weiter verbreitet als von vielen gemeint.

So konnte das Apple iPhone 11 Pro Max, das iPad Pro 11 und das Moto G8 Plus am USB C Port schnellladen und das Mate 20 Pro „schneller“ laden. Letzteres nicht ganz so schnell wie am originalen Ladegerät, aber schneller als eine normalen USB Port.

Auch Smartphones wie das Samsung Galaxy S10 oder Xiaomi Mi 9 können via USB C von der Sandberg Powerbank schnellgeladen werden.

Der USB A Port bietet ein gutes Standard Tempo. Der Port scheint sauber für IOS und Android Geräte optimiert zu sein.

 

Wiederaufladetempo

Laut Sandberg lässt sich die Powerbank mit maximal 60W laden. Aber werden diese 60W auch wirklich in der Praxis erreicht?

Ladetempo

Ich konnte maximal 57,8W im Maximum messen, was ein sehr ordentliches Tempo ist! Hierdurch ist die Sandberg Powerbank USB-C PD 100W in rund 1,5 Stunden bereits wieder voll, sofern Ihr auch ein 60W USB PD Ladegerät habt.

Habt Ihr nur ein normales USB A Ladegerät mit 5V, dann dauert eine Ladung rund 8 Stunden.

 

Fazit

Die Sandberg Powerbank USB-C PD 100W ist ein sehr spannendes Modell! Dies liegt an zwei Gründen, dem Preis und der Leistung des USB C Ports.

Powerbanks mit 60W oder mehr Leistung auf dem USB C Port sind sehr selten und damit auch sehr teuer. Die Sandberg Powerbank ist hingegen für rund 120€ zu bekommen, die hälfte von konkurrierenden Modellen.

Sandberg Powerbank Usb C Pd 100w Im Test 11Dabei macht die Powerbank einen sehr guten Job! Ja es gibt aktuell eine Inkompatibilität zwischen der Powerbank und dem MacBook Pro 16, abseits davon konnte ich aber mit dem MacBook Pro 13 noch den XPS Modellen Probleme bemerken.

Ganz im Gegenteil! Hier erreichte die Sandberg Powerbank USB-C PD 100W ein klasse Tempo.

Sucht Ihr also eine sehr schnelle Powerbank für Euer Notebook (und Smartphone/Tablet) und effektive 59Wh reichen Euch, dann ist die Sandberg Powerbank USB-C PD 100W eine gute Wahl!

Die Corsair Scimitar RGB Elite im Test

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Mit der Scimitar RGB Elite hat Corsair eine neue Gaming-Maus seinem Sortiment hinzugefügt. Diese soll sich dabei besonders an Spieler von MMOs und MOBAs richten. Warum? Die Scimitar RGB Elite verfügt über satte 17 Tasten!

Hinzu kommt natürlich ein State of the Art Sensor aus dem Hause Pixart und ein besonders ergonomisches Design.

Corsair Scimitar Rgb Elite Im Test 8Aber reicht dies um den Preis von rund 80€ zu rechtfertigen? Finden wir dies im Test heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an Corsair für das Zurverfügungstellen der Scimitar RGB Elite für diesen Test.

 

Die Corsair Scimitar RGB Elite im Test

Corsair bewirbt die Scimitar RGB Elite als MMO bzw. MOBA Maus und es ist recht klar ersichtlich warum. Die Scimitar RGB Elite besitzt satte 12 Seitentasten auf welche Ihr Eure Skills und Fähigkeiten legen könnt.

Corsair Scimitar Rgb Elite Im Test 1

Hierdurch ist die Scimitar RGB Elite allerdings auch eine etwas größere und schwerere Maus. Diese setzt also nicht wie aktuell beliebt auf einen besonders minimalistischen Ansatz, eher im Gegenteil, mehr ist mehr bei der Scimitar RGB Elite.

Diese bringt satte 122g auf die Waage!

Glorious PC Gaming Race Model D Gaming-Maus 68g
Xtrfy M4 RGB 69g
Endgame Gear XM1 70g
SteelSeries Sensei Ten 92g
Alienware AW610M 117g
Corsair NIGHTSWORD RGB 119g
Alienware AW558 120g
Corsair Scimitar RGB Elite 122g

 

Ist das höhere Gewicht schlimm? Dies kommt natürlich auf Euren persönlichen Geschmack an, aber in MMOs wird dieses tendenziell weniger stören als in einem super schnellen Shooter.

Auch bei der Form setzt Corsair auf ein etwas voluminöseres Gehäuse, welches Ihr mit der kompletten Hand umgreifen könnt, selbst wenn Ihr größere Pranken habt.

Corsair Scimitar Rgb Elite Im Test 2Bei der Oberfläche setzt Corsair weitestgehend auf einen gummierten „Softtouch“ Kunststoff. Nicht meine erste Wahl, da in der Regel die Haltbarkeit bei diesem Kunststoff etwas fragwürdig ist. Allerdings kann ich aus eigener Erfahrung durchaus berichten, dass die von Corsair genutzte Beschichtung zumindest mittelfristig gut hält.

Einige kleinere Elemente sind zusätzlich aus Hochglanzkunststoff oder Gummi gefertigt.

Neben den bereits angesprochenen 12 Seitentasten besitzt die Corsair Scimitar RGB Elite zwei Maustasten, das Mausrad und zwei weitere Tasten hinter dem Mausrad.

Corsair Scimitar Rgb Elite Im Test 4Die 12 Seitentasten sind in einer Art Nummernpad angeordnet. Dieses könnt Ihr an der Maus verschieben!

Auf der Unterseite findet sich eine Schraube welche Ihr lösen könnt. Daraufhin lässt sich das Tastenfeld vor und zurückschieben, so dass dieses für kleinere oder größere Hände gut passt. Und ja dies macht durchaus einen nennenswerten Unterschied.

Corsair Scimitar Rgb Elite Im Test 5Bei der Corsair Scimitar RGB Elite handelt es sich um eine klassische kabelgebundene Maus. Corsair nutzt hier ein wertiges textilummanteltes Kabel. Leider ist dieses aber nur mittel flexibel, gerade wenn wir dies mit der Glorious PC Gaming Race Model D vergleichen.

 

Sensor und Tasten

Corsair setzt bei der Scimitar RGB Elite auf den PixArt PMW 3391 Sensor. Bei diesem handelt es sich um einen 18000 DPI Sensor mit einer Tracking Geschwindigkeit von 10,16 m/s und einer maximalen Beschleunigung von 50g.

Aktuell ist der PMW 3391 das Flaggschiff aus dem Hause PixArt und da es praktisch nur PixArt im Bereich der High End Sensoren gibt, können wir durchaus sagen, dass der PMW 3391 der aktuell beste Sensor ist.

Auf Seiten der primären Maustasten sind Taster aus dem Hause Omron verbaut. Corsair wirbt hier mit bis zu 50 Millionen Klicks, was darauf schließen lässt, dass Corsair die höchste Güte an Omron Taster nutzt.

Die Seitentasten nutzen allerdings eindeutig andere Taster. Diese sind deutlich flacher und weniger „Klickie“. Es handelt sich bei diesen aber auch um separate Taster pro Taste, also nicht einfach um ein Membranen Feld.

 

Die Praxis

Das Wichtigste an einer Maus ist die Form und das Gefühl in der Hand. Was das Tracking angeht tun sich die wenigsten High End Mäuse groß etwas. Die eine fühlt sich vielleicht etwas anders an, aber dass hier ein High End Modell groß aus der Reihe tanzt ist selten.

Daher überrascht es auch nicht, dass das Tracking der Corsair Scimitar RGB Elite tadellos ist. Dabei macht es auch keinen Unterschied ob Ihr nun ein MMO oder einen schnellen Shooter spielt. Der Sensor kann problemlos mithalten. Der Mauszeiger klebt schön an Euren Bewegungen, welche auch nicht verfremdet werden. Hier würde ich die volle Punktzahl an die Scimitar RGB Elite vergeben.

Denkt also nicht, dass die Maus nicht für Shooter taugt, nur weil sie für MMOs und MOBAs beworben wird.

Corsair Scimitar Rgb Elite Im Test 10Etwas spezieller ist eher die Form und das Gewicht. Die Maus ist recht groß und „bauchig“. Hierdurch lädt diese regelrecht dazu ein sie zu umgreifen (Palm Grip). Alternativ wäre auch der sogenannte Claw Grip möglich. Für den Fingertip Grip eignet sich die Corsair Scimitar RGB Elite weniger. Hier ein Bild das die verschiedenen Griffarten etwas besser visualisiert: https://i.imgur.com/m7bpfDv.png

Für den Fingertip Grip ist die Maus einfach zu lang und wenn Ihr diese zu weit hinten haltet, wird die rechte Maustaste schwer zu drücken. Diese ist gefühlt bei der Scimitar RGB Elite etwas weiter vorgeschoben. Zwar ist die Maustaste sehr lang, aber umso weiter hinten Ihr diese drück umso schwergängiger ist diese.

Ihr wollt die Maustasten also so weit vorne drücken wie möglich. Dann haben diese einen sehr schönen Klick! Dieser ist knackig, nicht zu lang, aber auch nicht zu kurz/leichtgängig. Hier hat Corsair den Nagel auf den Kopf getroffen.

Bezüglich des „Nummernpads“ bin ich etwas hin und her gerissen. Grundsätzlich ist dieses gut zu erreichen und alle Tasten sind etwas unterschiedlich und somit gut zu erfühlen. Dies dann aber auch in der Hitze des Gefechts zu schaffen, ist eine andere Herausforderung.

Es braucht einige Eingewöhnung um wirklich mit der Mehrheit der Tasten aktiv und gut arbeiten zu können. Ich habe mir beispielsweise anfangs auf die vier Reihen jeweils einen Skill gelegt. Ich spiele zwar durchaus MMOs aber mir sind das glatt was viele Tasten an der Corsair Scimitar RGB Elite. Vier oder fünf Daumentasten hätten mir gereicht, vielleicht bin ich aber auch einfach nicht pro genug.

Punktabzug gibt es für die verwendeten Taster, welche sich teils etwas unterschiedlich anfühlen.

Pluspunkte gibt es für das Mausrad! Dieses ist frei schwebend in der Scimitar RGB Elite verbaut, was klasse ist! Hierdurch kann ich das Mausrad weiter drehen, ohne umzugreifen. Zudem ist das Mausrad schön griffig und die Abstufungen und der Widerstand angenehm.

 

Software, iCUE

Corsair setzt bei der Scimitar RGB Elite wie üblich auf iCUE zur Steuerung der Maus. iCUE ist dabei die Software für alle Corsair Produkte! Habt Ihr eine Corsair Wasserkühlung, eine Corsair Tastatur, Headset oder andere vernetzte Komponente? Dann wird diese über die gleiche Software gesteuert.

In iCUE könnt Ihr die Abtastrate in 1 DPI Schritten anpassen und alle Tasten frei belegen, auch mit Makros.

Profile werden dabei auch auf der Maus gespeichert. Installiert Ihr Windows neu, dann sind die Profile nicht weg sondern lassen sich einfach aus der Maus wieder auslesen.

 

Fazit

Die Corsair Scimitar RGB Elite ist keine Maus für jedermann! Sucht Ihr eine klassische allround Maus, dann hat auch Corsair bessere Modelle im Sortiment, wie z.B. die NIGHTSWORD RGB.

Damit die Scimitar RGB Elite etwas für Euch ist, müsst Ihr auf der Suche nach vielen Tasten sein. Das Tasten-Pad hebt die Maus ganz klar von der Konkurrenz ab und ist der primäre Kaufgrund.

Corsair Scimitar Rgb Elite Im Test 9Das Tastenfeld auf Daumenhöhe ist grundsätzlich gut gemacht und die Tasten sind gut erreichbar. Allerdings das Meistern dieses Tastenfelds erfordert Gewöhnung. 12 Tasten auf Daumenhöhe sind nicht ganz einfach zu Nutzen. Auch ist die Scimitar RGB Elite eine recht große und schwere Maus.

Technisch gibt es nichts auszusetzen! Der PixArt PMW 3391 Sensor ist Weltklasse und auch die verwendeten Taster für die Maustasten sind Spitzenklasse. Hier ist die Corsair Scimitar RGB Elite eindeutig State of the Art!

Ob die Corsair Scimitar RGB Elite nun etwas für Euch ist, hängt von Euren Bedürfnissen ab. Sucht Ihr eine technisch top aktuelle Maus mit besonders vielen Tasten? Dann könnte diese das Richtige für Euch sein!

Corsair Scimitar Rgb Elite

Test RAVPower RP-PB201, 60W Powerbank mit 20000mAh Kapazität

Powerbanks mit einer besonders hohen Leistung sind meist auch recht große Modelle. Klar aufwendige Elektronik benötigt mehr Platz und erzeugt mehr Abwärme. Daher war ich auf die RAVPower RP-PB201 sehr gespannt.

Bei dieser handelt es sich um eine ausgesprochen kompakte 20000mAh Powerbank mit einem 60W USB Power Delivery Ausgang! Ja eine 20000mAh Powerbank mit 60W USB C Ausgang wäre schon eine Besonderheit. Dies aber auch noch in einem besonders kompakten Formfaktor ist wirklich außergewöhnlich, zumal zusätzlich noch ein Quick Charge Port mit an Bord ist.

Test Ravpower Rp Pb201 5

Wollen wir hier doch einmal im Test schauen ob die RAVPower RP-PB201 überzeugen kann und wo die Schwächen liegen!

An dieser Stelle vielen Dank an RAVPower für das Zurverfügungstellen der RP-PB201 für diesen Test.

 

Die RAVPower RP-PB201 im Test

Die RAVPower RP-PB201 ist eine recht kompakte Powerbank für die beworbene Kapazität von 20000mAh. Ja es gibt durchaus Modelle welche noch einen Hauch kleiner sind, diese verfügen aber nicht über 60W Leistung.

Test Ravpower Rp Pb201 1

Für eine „Notebook“ Powerbank, als welche die RAVPower RP-PB201 durchaus bezeichnet werden kann, ist sie glatt schon winzig.

Dabei merkt man das RAVPower schon ein Hersteller mit gehobener Qualität ist. Die Powerbank setzt zwar auf ein einfaches Gehäuse aus mattem Kunststoff, dieser ist aber qualitativ 1a. Es gibt keine Flecken oder sonstige Fehler auf der Powerbank und diese fasst sich gut an. Auch die Spaltmaße sind top.

Kurzum, ja die RAVPower RP-PB201 ist recht einfach, aber sehr wertig gebaut!

Test Ravpower Rp Pb201 4

Das Spannende ist aber natürlich die Technik. Auf der Front der Powerbank finden wir nur zwei Anschlüsse, einen USB C Port und einen USB A Port.

Bei dem USB A Port handelt es sich um einen Quick Charge Port, welcher aber mit RAVPowers iSmart Technologie „verfeinert“ wurde. Hierdurch soll der Quick Charge 3.0 Port auch mit Geräten besonders gut zusammenarbeiten, die eigentlich kein Quick Charge unterstützten.

Wie üblich bietet der Port 18W bzw. 5V/3A, 9V/2A oder 12V/1,5A.

Das Besondere an der RAVPower RP-PB201 ist aber der USB C Port. Dieser unterstützt das USB Power Delivery Protokoll mit bis zu 60W!

Test Ravpower Rp Pb201 3

Hierdurch kann die RAVPower RP-PB201 viele Apple Geräte ab dem iPhone 8, die iPad Pros, die Google Pixel Geräte und viele Notebooks schnellladen. 60W ist hier auch durchaus schon eine Hausnummer! Dies ist genug selbst für größere Notebooks.

Der USB C Port wird dabei auch als Eingang genutzt um die Powerbank aufzuladen. Hier akzeptiert der USB C Port aber maximal 30W. Vermutlich eine Einschränkung aufgrund der kompakten Bauform.

 

Kapazität

RAVPower gibt die Kapazität der RP-PB201 mit 20000mAh bzw. 72,6Wh an. Normalerweise teste ich die Kapazität einer Powerbank am USB A Port bei 5V/1A. Allerdings diesen super High Power Powerbanks tut man damit etwas Unrecht.

Diese sind auf höhere Leistungen optimiert. Aber ist dies die RP-PB201 wirklich?

Kapazität

Ladet Ihr ein vergleichsweise altes und langsames Smartphone an der RAVPower RP-PB201 dann erreicht Ihr 58,724Wh bzw. 15871mAh. Die maximale Kapazität erreicht die RP-PB201 bei 15V/1A. Dies wären 64,957Wh bzw. 17555mAh.

Dies entspricht guten 89% der Herstellerangabe. Warum sind 89% gut? Die Herstellerangabe bezieht sich immer auf die Kapazität der im Inneren verbauten Akkuzellen.

Test Ravpower Rp Pb201 8

Diese haben aber eine Spannung von 3,7V bzw. einem Vielfachen davon, je nachdem wie die Zellen angeordnet sind. Diese Spannung muss aber passend auf 5V, 9V, 15V usw. umgewandelt werden, was etwas Effizienz raubt.

89% sind hier schon ein guter Wert!

 

Das Ladetempo

Folgende Geräte habe ich an der RAVPower RP-PB201 getestet:

  • Apple iPad Pro 11
  • Apple iPhone 11 Pro Max
  • Apple MacBook Pro 13
  • Apple MacBook Pro 16
  • Dell XPS 13 9380
  • Dell XPS 15 7590
  • Huawei Mate 20 Pro
  • Moto G8 Plus

Starten wir mit den Notebooks. Hier gibt es viel positives, aber auch ein Problem. Letzteres ist das Apple MacBook Pro 16, welches in Kombination mit der RAVPower RP-PB201 sich zickig verhalten hat und das Laden verweigerte. Ja dies kann beim MacBook Pro 16 passieren und passiert auch einigen anderen Powerbanks.

Ladetempo

Das 13 Zoll MacBook pro zeigte keine Probleme an der RAVPower RP-PB201, genau wie das Dell XPS 13 und XPS 15. All diese Notebooks wurden mit dem maximal via USB C möglichem Tempo geladen.

Damit kann die RAVPower RP-PB201 bei 13 Zoll Notebooks durchaus das originale Ladegerät „ersetzen“, zumindest was das Ladetempo angeht.

Auch das Apple iPhone 11 Pro Max, iPad Pro 11 und das Moto G8 Plus ließen sich via USB C schnellladen.

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Das Huawei Mate 20 Pro erreichte sein „schneller“ Ladetempo. Dieses ist schneller als an einem normalen USB Port, aber langsamer als am originalen Ladegerät.

Der Quick Charge Port funktionierte was Quick Charge angeht tadellos, es ist also zu erwarten das alle Quick Charge fähigen Smartphones an diesem Port auch schnellladen können.

Um Huawei Smartphones schneller zu laden unterstützt der Port auch FCP. Leider scheint der Quick Charge Port aber nicht IOS optimiert zu sein. iPhones laden hier also nur mit 5W.

 

Wiederaufladetempo

Wie schnell lädt die RAVPower RP-PB201?

Wiederaufladetempo

Wie von RAVPower beworben kann die RP-PB201 bis zu 30W aufnehmen, sofern Ihr ein 30W Netzteil habt. Hier dauert ein vollständiger Ladevorgang rund 3 Stunden.

Habt Ihr nur ein normales USB A Netzteil mit 5V/2A, dann kommt Ihr maximal auf 9,7W. Hier dauert eine Ladung rund 7,5 Stunden.

 

Fazit

Die RP-PB201 ist RAVPowers bisher beste Powerbank! Sie ist kompakt, wertig und leistungsstark!

Gerade letzteres ist der wichtige Punkt. Die Kombination aus Quick Charge Port und 60W USB C Power Delivery Port in einer vergleichsweise kleinen Powerbank ist wirklich exotisch!

Die RAVPower RP-PB201 ist eine vollwertige „Notebook“ Powerbank. Gerade für Notebooks wie dem Dell XPS 13 oder dem MacBook Pro 13 ist diese wunderbar geeignet.

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Aber selbst in Kombination mit größeren Notebooks kann die RAVPower RP-PB201 überzeugen! Und dies in einem Hosentaschen freundlichen Format!

Allerdings gibt es auch zwei Schwächen. Es gibt leider eine Inkompatibilität zum MacBook Pro 16 und der Quick Charge Port ist nicht IOS optimiert. Letztere laden also am USB A Port nur mit 1A bzw. 5W. Im Gegenzug können neuere iPhones dafür am USB C Port schnellladen.

Kurzum die RAVPower RP-PB201 ist eine klasse Powerbank!

Die besten 21:9 Monitore 2020, 8x Modelle im Vergleich

21:9 ist ein tolles Format für Monitore, sowohl in Spielen wie auch in produktiv Anwendungen. Dementsprechend gibt es auch einige 21:9 Monitore im Handel. Einige dieser Modelle haben auch schon ihren Weg in den Test bei techtest.org gefunden.


Aber welchen 21:9 Monitor solltet Ihr im Jahr 2020 kaufen? Bei genau dieser Frage möchte ich Euch etwas helfen.

 

Bereits bei Techtest.org im Test

Folgende 21:9 Monitore hatte ich schon im Test:

Preis Panel Diagonale  Auflösung
Alienware AW3420DW 1,200 € IPS 34″ WQHD +
ASUS MX38VC 1,100 € IPS 38″ WQHD +
ASUS ROG Strix XG35VQ 900 € VA 35″ WQHD +
BenQ EX3501R 715 € VA 35″ WQHD +
Dell U3419W 800 € IPS 34″ WQHD +
LC-Power LC-M34-UWQHD-100-C 400 € VA 34″ WQHD +
LG 34UC99-W 800 € IPS 34″ WQHD +
LG UltraGear 34GK950F 1,000 € IPS 34″ WQHD +
Samsung C34F791 600 € VA 34″ WQHD +

Schauen wir uns direkt einmal die Messwerte im Vergleich an.

Helligkeit (cd/m²) Kontrast (1:xxx) sRGB ARGB
Alienware AW3420DW 342 590 100% 89%
ASUS MX38VC 315 960 99% 75%
ASUS ROG Strix XG35VQ 335 1350 100% 78%
BenQ EX3501R 317 1140 100% 78%
Dell U3419W 341 630 98% 73%
LC-Power LC-M34-UWQHD-100-C 270 1080 92% 71%
LG 34UC99-W 325 610 98% 76%
LG UltraGear 34GK950F 353 720 100% 89%
Samsung C34F791 290 1180 100% 82%


Infos

Panel, TN, IPS, VA, OLED Der Panel-Typ eines Monitors hat einen sehr großen Einfluss auf die Bildqualität. TN Panels stellen hier die „einfachste“ Art da. TN Panels sind sehr günstig, haben gute Reaktionszeiten, aber schlechte Blickwinkel, einen mäßigen Kontrast und mäßige Farben. Daher findet Ihr TN Panels nur noch in sehr günstigen Modellen.

IPS Panels sind die aktuell populärsten Panels. Diese haben recht gute Reaktionszeiten (die modernen IPS Panels), sehr gute Blickwinkel, gute Farbdarstellung, solide Kontraste. Allerdings sind IPS Panels ein gutes Stück teurer als TN.

VA Panels stecken in den meisten Fernsehern. Diese bieten von Natur aus sehr gute Kontraste, gute Blickwinkel, gute Farben und lassen sich gerade in größeren Größen gut herstellen. Allerdings sind VA Panels etwas „träger“ als IPS Panels, siehe Ghosting.

OLED Panels sind allen anderen Technologien in so ziemlich allen Punkten überlegen, aber gerade in PC Monitoren extrem teuer und selten.

Helligkeit (cd/m²) höher = besser. Generell gesprochen ist ein heller Monitor natürlich besser als ein dunkleres Modell. Wie viel Helligkeit Ihr braucht, hängt aber von Eurem Geschmack und Umfeld ab. Habt Ihr ein Fenster im Rücken, dann ist mehr Helligkeit von Nöten um Spiegelungen auszugleichen. In einem Büro gilt ein Wert von 150 cd/m² als der Standard.

Helligkeit

Mir ist dies aber etwas wenig, ich würde einen Monitor mit mindestens 250 cd/m² empfehlen. Über 300 cd/m² sind aber in der Regel nicht nötig, außer Ihr legt auf HDR wert.

Kontrast (1:xxx) höher = besser. Monitore, abseits von OLED Modellen, können kein „echtes“ Schwarz darstellen. Dies liegt an der Hintergrundbeleuchtung, welche konstant aktiv ist und das Bild beleuchtet. Um nun schwarz darzustellen, versucht das Panel so viel Licht abzublocken. Umso besser dies gelingt umso tiefer das Schwarz.

Kontrast

Der Kontrast kann Euch hier einen Eindruck vermitteln wie tief das Schwarz und wie hell das Weiß ist. Einen Kontrast von unter 1:500 könnt Ihr subjektiv deutlich erkennen. Ab ca. 1:500 beginnen die Unterschiede langsam kleiner zu werden. Ihr werdet kaum einen Unterschied zwischen einem 1:500 und einem 1:700 Kontrast wahrnehmen. Über 1:500 ist in Ordnung über 1:1000 ideal.

sRGB und AdobeRGB damit ein Monitor Farben richtig darstellen kann, werden sogenannte Farbräume benötigt. Ein Farbraum umfasst eine gewisse Menge an Farben und ihren Abstufungen. Die meisten Inhalte die Ihr im Internet findet nutzen den sRGB Farbraum, welcher tendenziell recht klein ist. AdobeRGB wiederum ist ein gutes Stück größer, wird aber primär in der Fotografie genutzt. Im Optimalfall bietet Euer Monitor 100% Abdeckung eines Farbraums. Kann ein Monitor nur 90% darstellen, dann kann es passieren das einzelne Farbabstufungen nicht korrekt dargestellt werden, sondern nur die nächst mögliche Farbe. Ab 90% sRGB könnt Ihr damit rechnen, dass die Farben eines Monitors gut aussehen. Bei unter 70% wirken Farben erfahrungsgemäß oft etwas matt. 100% AdobeRGB erreichen nur sehr sehr wenige Profi Modelle.

 

Die Top 3!

Die besten für Gamer und semi-professionelle Nutzer, LG UltraGear 34GK950F und Alienware AW3420DW

Es ist nicht ganz leicht sich auf „den“ besten 21:9 Monitor festzulegen. Daher lege ich mich auf das beste Panel fest. Der LG UltraGear 34GK950F und der Alienware AW3420DW nutzen das gleiche Panel und bieten daher eine sehr ähnliche Charakteristik.

Beide Monitore bieten eine tolle Farbdarstellung und hohe Abdeckung der gängigen Farbräume. Dies in Kombination mit der guten Kalibrierung erlaubt eine auch semi-professionelle Nutzung bei Foto und Videobearbeitung.

Lg Ultragear 34gk950f Im Test 12

Allerdings richten sich beide Modelle primär an Gamer. Beide bieten eine sehr gute Reaktionszeit und 144Hz bzw. 120Hz. Woher kommt der Unterschied? Der Alienware AW3420DW setzt auf einen G-Sync Controller der nur 120Hz beherrscht. Daher hat Alienware das Panel „untertaktet“.

LG setzt bei seinem 34GK950F auf die vollen 144Hz und FreeSync.

Die einzige Schwäche die sich beide Monitore etwas teilen, ist der Kontrast. Dieser ist mit 1:590 bzw. 1:720 eher mäßig, aber subjektiv auch kein NoGo.

Alienware Aw3420dw Im Test 9

Deutliche Unterschiede gibt es bei der Konstruktion. Der LG UltraGear 34GK950F ist vergleichsweise „einfach“ gebaut. Der Standfuß ist nicht billig, aber auch kein Luxus. Der Alienware AW3420DW hingegen ist deutlich wertiger und schicker gebaut. Legt Ihr darauf wert bietet der Alienware ein gewisses Plus.

Wie auch immer, diese beiden Monitore sind Qualitativ die beiden besten 21:9 Monitore sowohl fürs Gaming, wie auch für das Erstellen von Medien! Dies kommt allerdings auch mit einem saftigen Preis.

Alienware AW3420DW

  • + Großer Farbraum
  • + Gute Kalibrierung
  • + Sehr hell
  • + Wertiger Standfuß und Design
  • + 120Hz und GSync
  • + Sehr gute Reaktionszeit
  • 0 Mittelmäßiger Kontrast

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LG UltraGear 34GK950F

  • + Großer Farbraum
  • + Gute Kalibrierung
  • + Sehr hell
  • + 144Hz und FreeSync
  • + Sehr gute Reaktionszeit
  • 0 Mittelmäßiger Kontrast
  • 0 Mittelmäßiger Standfuß

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Gut für Content-Creatoren, der Samsung C34F791

Spielt die Reaktionszeit und allgemein Gaming für Euch keine große Rolle? Dafür aber das Erstellen von Medien eine viel größere Rolle?

Dann ist vielleicht der Samsung C34F791 die richtige Wahl im 21:9 Bereich. Dieser bietet einen großen Farbraum, eine solide Helligkeit und einen tollen Kontrast.

Die Kalibrierung von Haus aus ist okay, könnte aber besser sein, gerade wenn Ihr Foto und Video Bearbeitung sehr ernst nehmt oder sogar professionell tätigt.

In diesem Punkt wäre zwar z.B. der LG 34GK950F etwas besser, allerdings kostet der Samsung „nur“ 600€. Für das gesparte Geld kauft Euch eine Hardware-Kalibrierungslösung, wie eine Datacolor Spyder und der Samsung C34F791 ist „on Point“.

Die hohe Bildwiederholungsrate von 100Hz lässt zudem das Bild etwas weicher erscheinen. Für Gamer ist der C34F791 semi gut geeignet, aufgrund des höheren Inputlags.

Samsung C34F791

  • +Sehr guter Kontrast
  • +Großer Farbraum
  • +Ausreichend hell
  • +100Hz
  • +Fairer Preis
  • 0 Kalibrierung von Haus ausreichend.
  • – Inputlag für Gamer suboptimal

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Die Preis/Leistungsempfehlung, der LC-Power LC-M34-UWQHD-100-C

Der LC-Power LC-M34-UWQHD-100-C ist nicht der beste 21:9 Monitor, so ehrlich muss man sein. Allerdings gleicht dieser diesen Umstand durch den Preis wieder aus.

Ihr bekommt den LC-M34-UWQHD-100-C für rund 390€! LC-Power setzt bei diese auf ein solides VA Panel aus dem Hause Samsung. Dieses bietet einen guten Kontrast, vernünftige Farbraumabdeckung, gute Kalibrierung und sogar 100Hz. Für Pro-Gamer ist der LC-M34-UWQHD-100-C selbstverständlich eher weniger, aber im Casual Bereich macht der Monitor durchaus eine gute Figur.

Lc Power Lc M34 Uwqhd 100 C Im Test 13

Ähnliches gilt auch für hobbymäßige Foto und Videobearbeitung.

Das Entscheidende ist aber der Preis. Der Alienware AW3420DW kostet gut 3x so viel wie der LC-Power LC-M34-UWQHD-100-C. Ist aber das Bild des AW3420DW 3x so gut? Nein.

Der LC-Power liefert ein absolut vernünftiges Bild fürs Geld. Punkabzug gibt es allerdings für das Fehlen einer Höhenverstellung.

LC-Power LC-M34-UWQHD-100-C

  • + Sehr fairer preis!
  • + gute Bildqualität
  • + Sehr guter Kontrast
  • + 100Hz
  • + Gute Kalibrierung
  • – Mäßiger Standfuß

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Synology DiskStation DS120j im Test, Synologys günstigstes NAS

Das aktuell günstigste NAS in Synologys Lineup ist das DS120j. Bei diesem handelt es sich um ein sehr einfaches 1-Bay NAS, welches aber dennoch mit Synologys hervorragender Software läuft.

Synology Diskstation Ds120j Im Test 2

Für das DS120j müsst Ihr aktuell rund 100€ auf den Tisch legen. Ein gerechtfertigter Preis? Oder verkauft uns Synology hier veraltete Hardware zum immer noch gehobenen Preis?

Wollen wir dies doch einmal im Test herausfinden!

 

Die Synology DiskStation DS120j im Test, Synologys günstigstes NAS

Bei dem DS120j handelt es sich um ein 1-Bay NAS. Dieses bietet also lediglich für ein 2,5/3,5 Zoll Laufwerk Platz. Dementsprechend ist das NAS angenehm kompakt gebaut. Dieses ist gerade einmal 73 mm breit und 225 mm Tief.

Synology Diskstation Ds120j Im Test 3

 

Beim Gehäuse setzt Synology auf einen vergleichsweise einfachen weißen Hochglanz Kunststoff. Dieser wirkt aber ausreichend wertig und stabil.

Um die Festplatte oder SSD einzulegen wird das Gehäuse einfach auseinander geschoben und im Inneren das Laufwerk eingesetzt, fertig.

Synology Diskstation Ds120j Im Test 4

Auf der Front finden sich vier Status LEDs, welche Euch über den Systemzustand informieren.

Auf der Rückseite ist ein 50mm, wie auch der Anschluss für das Netzteil, zwei USB 2.0 Ports und ein Gbit LAN Port. Das wars auch schon.

 

Synologys NAS Serien

Synology bietet diverse NAS Systeme an. Wollen wir uns hier erst einmal generell über den Aufbau von Synologys Lineup unterhalten.

Die meisten Synology NAS Systeme haben einen eigentlich recht klar aufgebauten Namen. Beispielsweise beim DS120j.

Starten wir mit dem DS:

  • DS = Diskstation, also die Bezeichnung das es sich hier um ein NAS handelt.
  • RS = Rackstation, also NAS Systeme im Rack Format

Nach der Art Bezeichnung folgt eine Zahl welche Euch Aufschluss gibt über die Anzahl der Festplattenschächte:

  • 1 = 1 Bay
  • 2 = 2 Bay
  • 3 = 3 Bay
  • 4= 4 Bay

Nach der Anzahl der Festplattenschächte folgt die Jahresangabe:

  • 18 = 2018er Modell
  • 19 = 2019er Modell
  • 20 = 2020er Modell

Zu guter Letzt folgt noch ein Buchstabe für die Serie

  • J = Junior Serie (Einsteiger-Serie)
  • „ „ = die Standard Serie
  • Play = die Multimedia Serie
  • „+“ = die Profi Serie

Generell laufen alle Synology NAS Systeme mit der gleichen Software. Auf einen J NAS ist also erst einmal die gleiche Software wie auf einem + Gerät. Es gibt im Detail aber kleine Unterschiede.

Ein + NAS hat mehr Profi Feature wie eine verbesserte PC Backup-Lösung, die Möglichkeit sich mit einem anderen NAS zu spiegeln, das bessere BTFS Dateisystem usw.

Die Play Serie kann Videos „Live“ bei der Wiedergabe umwandeln.

Die Unterschiede gerade zwischen J, Normal und Play sind also eher gering. Zur Plus Serie gibt es dann wieder einen Sprung.

 

Software

Auf allen Synology NAS Systemen läuft das sogenannte DSM als Betriebssystem. DSM basiert natürlich auf Linux und liegt hier in Version 6.2.2 vor.

Synology Diskstation Ds120j Software (2)

Das DSM ist dabei viel mehr als eine klassische WebUI wie Ihr diese vielleicht von Routern her kennt. DSM ist eher ein reguläres Betriebssystem in Eurem Webbrowser, mit allem was dazugehört. Ihr könnt verschiedene Fenster öffnen, diese verschieben, Fotos betrachten, im Dateisystem navigieren usw.

Synology Diskstation Ds120j Software (9)

Im DSM gibt es zunächst drei „Apps“ die Ihr besuchen solltet. Dies wäre die Systemsteuerung, den Speicher Manager und das Paket-Zentrum.

In der Systemsteuerung findet Ihr alle grundlegenden Einstellungen. Hier könnt Ihr neue Benutzer anlegen, freigegebene Ordner erstellen und generelle Einstellungen des NAS verwalten.

Synology Diskstation Ds120j Software (10)

Dazu gehört das Einstellen der IP Adressen, QuickConnect (für den Fernzugriff), das Verwalten von Dateidiensten usw.

Bei den Dateidiensten unterstütz das DS120j von Haus aus:

  • SMB (Windows)
  • AFP (Apple)
  • NFS (Linux)
  • FTP
  • TFTP
  • rsync

Der Speicher Manager ist beim DS120j nicht ganz so wichtig, da Ihr eh nur ein Laufwerk habt und es damit keine Möglichkeit für Raids usw. gibt.

Synology Diskstation Ds120j Software (13)

Dennoch könnt Ihr im Speichermanager beispielsweise den Zustand des verbauten Laufwerkes betrachten.

Kommen wir sicherlich zum größten Highlight von Synology NAS Systemen, dem Paketzentrum. Im Paketzentrum findet Ihr Erweiterungen für Euer NAS, welche sich einfach über einen Klick installieren lassen.

Synology Diskstation Ds120j Software (15)

Zu den spannendsten Apps zählen hier:

  • Audio Station
  • Antivirus Essential
  • Cloud Sync
  • Note Station
  • Moments
  • Synology Drive Server
  • Plex Media Server
  • Video Station
  • WordPress

Schauen wir uns ein paar dieser Apps doch mal näher an.

Audio Station

Die Audio Station ist so etwas wie Euer persönliches Spotify. Ihr könnt hier Eure Musiksammlung hinterlegen. Diese könnt Ihr dann via Webbrowser oder Smartphone App aufrufen und zwar via Internet auf Wunsch auch weltweit. Musik wird dabei sauber in Interpreten, Album usw. unterteilt.

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Verbindet Ihr eine USB Soundkarte mit dem DS120j könnt Ihr Musik sogar direkt über das NAS wiedergeben.

 

Video Station

Die Video Station ist im Grunde das gleiche wie die Audio Station, nur für Videos. Ihr könnt hier Filme hinterlegen, welche sich dann über den Webbrowser oder die Synology DS Video App aufrufen bzw. streamen lassen.

 

Note Station

Eine meiner Lieblings Apps, die Note Station. Die Note Station ist eine Art Evernote / OneNote Klon. Ihr könnt im Webbrowser, in einer Windows Desktop App oder in der DS Note Smartphone App Notizen mit Bilder, Tabellen usw. anlegen, welche dann basierend auf dem Nutzer synchronisiert werden.

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Das Ganze funktioniert wunderbar auch über das Internet hinweg und macht einen Dienst wie Evernote wirklich überflüssig.

 

Synology Drive

Synology Drive ist ein Synchronisationsdienst wie Dropbox, OneDrive nur halt über Euer NAS. Synology bietet hier Windows, Mac und Smartphone Apps an welche es erlauben Ordner über mehrere Geräte hinweg synchron zu halten.

 

Moments

Moments ist erneut eine „alternative“ zu einem populären Dienst. In diesem Fall Google Foto. Installiert Ihr die Smartphone App (Synology Moments) auf Eurem Smartphone, dann werden gemachte Bilder automatisch mit dem NAS synchronisiert.

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Dieser werden dann auf all Euren Geräten in einer schönen Übersicht abrufbar gemacht.

 

Performance

In der DS120j steckt eine Marvell Armada A3720, 2x 800MHz CPU wie auch 512MB RAM. Onboard Speicher gibt es generell bei Synology nicht! Das Betriebssystem wird auf einer gesonderten Partition Eurer HDD abgelegt.

Die Marvell Armada A3720 CPU ist kein Performance Monster! Dies erkennt Ihr an den 2x 800Mhz Takt, wie auch an der praktischen Performance.

Synology Diskstation Ds120j Im Test 5

Die Benutzeroberfläche läuft soweit Okay, wenn nicht sogar genau so gut wie bei den größeren Systemen. Allerdings muss das NAS etwas tun, irgendeine Einstellung anlegen, übernehmen, Listen laden usw. dann merkt Ihr die schwächere CPU durchaus.

Solche Dinge dauern einfach etwas länger und bereits im Leerlauf ist die CPU zu 40-80% ausgelastet. Die 512MB RAM hingegen bremsen uns kaum aus. Dieser ist von Haus aus zu ca. 60% belegt, wir haben also noch etwas Raum für Apps usw.

Hier ist das Synology DSM sehr sparsam!

Allerdings nutzt das NAS bei Datenübertragungen freien Arbeitsspeicher als eine Art Zwischenspeicher, siehe hier https://techtest.org/synology-ram-aufruesten-was-bringt-es-synology-ds1817/

Hier hat das DS120j natürlich etwas weniger Luft.

Wie sieht es aber bei Datenübertragungen aus? Für diesen Test habe ich eine SSD in der DiskStation DS120j verbaut und übertrage eine 50GB Datei auf und von dem NAS, klassisch via Windows Explorer.

Warum eine SSD? Dies garantiert, dass eine HDD nicht der Flaschenhals ist und wir das volle Potenzial des NAS sehen.

Diesen Test wiederholen wir zwei mal, einmal unverschlüsselt und dann in einen verschlüsselten Ordner, welche das DS120j auch unterstützt.

DatenratenLesend zaubert mir das DS120j durchaus ein Lächeln ins Gesicht. 108MB/s welche hier praktisch erreicht werden sind sehr dicht am Maximum was Ihr über eine 1Gbit Leitung erreichen könnt. High End NAS Systeme erreichen hier vielleicht 114Mb/s, aber den Unterschied macht den Braten nicht fett.

Schreibend sehen wir aber die Limitierungen des Chipsatzes etwas mehr. Hier erreicht das DS120j 56Mb/s. Völlig brauchbar, aber auch nicht optimal. Damit liegt das DS120j knapp unter dem Tempo einer typischen 2,5 Zoll externen HDD.

Für Musik, Office Dokumente, Fotos usw. ist dies ausreichend. Wollt Ihr aber täglich tonnenweise Videos hin und her schieben gibt es bessere NAS Systeme für Euch.

Wollt Ihr den Ordner auf dem NAS verschlüsseln, dann sinkt das Tempo natürlich noch etwas. Lesend erreichen wir rund 67MB/s und schreibend 38MB/s.

 

Nur 1 Bay?!

Normalerweise sollte ein NAS System mehr als einen Festplatten Slot haben, warum? Datensicherheit! Stirbt die HDD/SSD im DS120j dann sind all Eure Daten weg.

Die Option ein RAID 1, also mehrere Laufwerke zu spiegeln, gibt es nicht. Allerdings könnt Ihr mit externen Laufwerken etwas für Datensicherheit sorgen.

Externe HDDs können bei Synology nicht für freigegebene Ordner, Apps oder Ähnlichem genutzt werden. Allerdings könnt Ihr Backups von Eurem NAS automatisiert inklusive Konfiguration usw. auf ein externes Laufwerk legen. Ihr könnt dabei wählen ob solch ein Backup stündlich, täglich, wöchentlich usw. durchgeführt werden soll.

 

Leistungsaufnahme und Lautstärke

Mit einer SSD benötigt das Synology DS120j rund 6,1W Strom, was nicht viel ist! Rechnet bei HDD mit ca. 4-5W mehr, abhängig von der HDD.

Der Lüfter im NAS würde ich als unhörbar einstufen. Dieser dreht so langsam das ich mein Ohr wirklich direkt ans NAS legen muss um diesen zu hören.

 

Fazit

Synology NAS Systeme sind was die Software angeht in weiten Teilen der Konkurrenz um Jahre voraus. Damit beziehe ich mich nicht nur auf die tolle Benutzeroberfläche, welche auch sehr einstiger freundlich ist, oder die hervorragenden Smartphone Apps.

Auch auf Seiten der Sicherheit ist Synology vorne mit dabei! Hatte beispielsweise QNAP hier in den letzten Jahren etwas Probleme mit Sicherheitslücken, die auch ausgenutzt wurden, gab es solche Probleme bei Synology nicht. Auch werden Synology NAS Systeme über Jahre hinweg noch mit neuen Featuren versorgt. So bekommen selbst die einstiger NAS Systeme aus dem Jahr 2014 noch das neue DSM 7 mit allen Featuren.

Mit einem Synology NAS kauft Ihr also ein feines Stück Technik, welches über viele Jahre treue Dienste leisten wird.

Synology Diskstation Ds120j Im Test 6

Nun kommen wir zum aber. So Weltklasse die Software ist, so mittelmäßig ist teils die Hardware bei Synology. Die DiskStation DS120j ist kein Leistungsmonster. Lesend erreichen wir zwar knapp das Gbit LAN Limit mit rund 108Mb/s, schreibend liegen wir aber nur bei 58MB/s. Verschlüsselt sind die Werte nochmals ein gutes Stück schlechter.

Sucht Ihr wirklich nur ein stumpfes NAS auf welchem Ihr Daten so schnell wie möglich ablegen könnt, dann schaut Euch bei anderen Herstellern um. Hier bekommt Ihr mehr Hardware fürs Geld.

Die Synology DiskStation DS120j lohnt sich, wenn Ihr die Apps von Synology klasse findet. Beispielsweise Moments, was im Grunde Google Foto nur ohne Datenschutzbedenken ist, die Note Station welche Evernote ersetzen kann usw.

Plant Ihr diese Feature zu nutzen, dann könnt Ihr auch bedenkenlos beim DS120j zuschlagen. Hier ist selbst das günstigste Synology NAS stärker als 90% der Konkurrenz.

Synology Diskstation Ds120j

Der ViewSonic M1 mini Beamer zu gewinnen!

Habt Ihr schon einmal daran gedacht Euch einen kleinen Mini-Beamer zuzulegen? Vielleicht ist dann heute Euer Glückstag!

Gewinnspiel 2Gemeinsam mit ViewSonic Verlost Techtest.org den ViewSonic M1 mini Beamer! Was Ihr machen müsst um diesen zu gewinnen erfahrt Ihr hier.

 

Der ViewSonic M1 mini zu gewinnen!

Der ViewSonic M1 mini ist ein portabler mini Beamer. Trotz seiner kompakten Abmessungen von gerade einmal 104 x 110 x 27 mm kann dieser ein Bild von bis zu 100 Zoll produzieren. Natürlich müsst Ihr dafür den Raum etwas abdunkeln.

Gewinnspiel 1

Der M1 mini ist auch portabel einzusetzen! Dafür besitzt dieser einen integrierten Lautsprecher und Akku. Letzter kann bis zu 2,4 Stunden halten. Der Beamer selbst hält dank LED Leuchtmittel 30000 Stunden, was bei 4 Stunden pro Tag satten 7500 Tagen oder 20 Jahren entspricht.

Mit Bild wir der kleine über einen HDMI Port gefüttert. Ideal für Spielekonsolen, Streaming Sticks oder auch Smartphones (passendes Adapterkabel vorausgesetzt).

Im regulären Handel kostet Euch der ViewSonic M1 mini ca. 180€.

 

Teilnahme

Ihr wollt mitmachen? Dann gibt es drei Wege teilzunehmen, techtest.org, Facebook oder Instagram.

Techtest.org

Einfach einen Kommentar unter diesen Artikel schreiben. Eure Mail Adresse wird dabei nicht veröffentlicht und nur dafür genutzt Euch im Falle eines Gewinns zu kontaktieren (beachtet dennoch die Datenschutzbedingungen). Ihr müsst nicht zwingend Euren vollen Namen beim Kommentieren angeben.

Facebook

Einfach den Gewinnspielbeitrag liken und die techtest.org Seite, fertig. Kein nerviges Nutzer- Markieren oder Ähnliches nötig.

Facebook-2

Ein Kommentar unter dem Beitrag ist allerdings erwünscht! Warum? Ich kann Euch via Techtest nur direkt anschreiben, wenn Ihr einen Kommentar geschrieben habt, ansonsten muss ich dies über meinen privaten Facebook Account machen. Ja ist eine dämliche Regelung bei Facebook.

Instagram

Einfach das passende „Verlosungsbild“ liken und techtest.org folgen, fertig.

 

Die Auslosung

Das Gewinnspiel läuft 14 Tage bis zum Abend des 15.03 . Am Ende werden alle in eine Excel Tabelle übertragen und daraus via https://www.random.org/ der Gewinner bzw. die Gewinnerin gezogen.

 

Datenschutz und Wichtiges

Eure Daten werden nur für dieses Gewinnspiel genutzt und nicht weitergegeben! Beachtet natürlich die Datenschutzbedingungen von Facebook usw. wenn Ihr über diese Plattformen teilnehmt.

Lediglich die Daten des Gewinners werden an DHL für den Versand des Gewinns weitergegeben.

 

Mehr Gewinnspiele von Techtest.org bei Patreon!

Bei Patreon findet Ihr jeden Monat noch ein weiteres Gewinnspiel, mit hoher Gewinn Chance!

Patreon 1

 

Gewinnspiel

Allgemein

Sollten einzelne Bestimmungen dieser Teilnahmebedingungen unwirksam sein oder werden, so wird dadurch die Rechtswirksamkeit der übrigen Teilnahmebedingungen nicht berührt. An ihre Stelle tritt eine angemessene Regelung, die dem Zweck der unwirksamen Bestimmungen am ehesten entspricht. Der Veranstalter behält sich bezüglich der Gestaltung, des Inhalts und der Form der Gewinnspielaktion redaktionelle Freiheit vor. Insbesondere ist der Veranstalter berechtigt, Form und Inhalt der Aktion zu ändern.

Teilnahmeberechtigung

Es sind alle Personen mit Wohnsitz in Deutschland teilnahmeberechtigt, die zum Zeitpunkt ihrer Teilnahme das 16. Lebensjahr vollendet haben. Personen unter 16 Jahren und andere in ihrer Geschäftsfähigkeit beschränkte Personen benötigen zur Teilnahme am Gewinnspiel die Zustimmung des/der gesetzlichen Vertreter(s).

Teilnahme

Durch das Liken der techtestorg Facebook Seite und des passenden Gewinnspielbeitrages, eines Kommentares auf dieser Seite und via Instagramm.

Gewinn

ViewSonic M1 mini

Die Gewinner werden per Mail oder Privatnachricht über Facebook oder Instagram benachrichtigt. Die Gewinner haben 3 Tage Zeit mir daraufhin ihre vollständige Adresse mitzuteilen, ansonsten verfällt leider der Gewinn.

Zeitraum

Vom 01.03.20 bis zum Abend des 15.03.20

Umgang mit personenbezogenen Daten

Im Rahmen der Aktion werden personenbezogene Daten der Teilnehmer/innen erhoben (Vor- und Nachname, E-Mail-Adresse und die Anschrift). Diese Daten werden ausschließlich für die Durchführung der Aktion gespeichert und verwendet. Darüber hinaus werden persönliche Daten nicht gespeichert oder in sonstiger Form ausgewertet oder weitergegeben.

Verhaltensregeln

Der Betreiber hat das Recht, Teilnehmer/innen von der Aktion auszuschließen, die den Teilnahmevorgang oder die Aktion manipulieren bzw. dieses versuchen und/oder die gegen die Spielregeln verstoßen.

Beendigungsmöglichkeiten

Ich behalte mir das Recht vor, das Gewinnspiel unter Umständen ohne Ankündigung abzubrechen oder beenden zu können. Dies gilt insbesondere, wenn das Gewinnspiel nicht planmäßig laufen kann, beispielsweise bei Fehlern der Soft- und/oder Hardware und/oder aus sonstigen technischen und/oder rechtlichen Gründen, welche die reguläre und ordnungsgemäße Durchführung des Gewinnspiels beeinflussen.

Haftung

Der Teilnehmer stellt techtest.org auf erstes Anfordern von sämtlichen Ansprüchen frei, die Dritte mit der Behauptung gegenüber techtest.org geltend machen, die vom Teilnehmer eingestellten Inhalte verletzten sie in ihren Rechten oder verstoßen gegen gesetzliche Bestimmungen.

Jede Haftung von techtest.org für das Bestehen der technischen Voraussetzungen der rechtzeitigen Teilnahme am Gewinnspiel oder der Versendung des Gewinns (ständiger Zugang der Internetseiten auf denen die Teilnahme möglich ist oder Versendung der Preise durch Transportunternehmen) ist ausgeschlossen. Das gleiche gilt für Schäden, die durch unrichtige Inhalte, Verlust oder Löschung von Daten oder Viren verursacht wurden.

Verantwortlicher

Sämtliche Anfragen zu der Aktion sind an kontakt@techtest.org zu richten. Kontaktdaten sind auf der Seite zu entnehmen

Rechtsweg

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Das Gewinnspiel steht wie üblich in keinem Zusammenhang mit Facebook!

Bringt ein kabelloses Ladepad mit Lüfter etwas?

Kabelloses laden ist toll, aber leider oftmals nicht das schnellste und auch nicht sonderlich Akku-schonend. Hier versprechen kabellose Ladegeräte mit Lüfter Abhilfe.

Beim kabellosen Laden ist die Hitzeentwicklung eins der größten Probleme. Aufgrund der Hitzeentwicklung kann es passieren, dass sich das Ladetempo drosselt. Auch mögen es Lithium-Ionen-Akkus nur bedingt warm.

Bringt Ein Kabelloses Ladepad Mit Lüfter Etwas 7

Hier klingt ein Lüfter durchaus nach einem geeigneten Hilfsmittel. Aber kann ein mini Lüfter im Ladepad wirklich einen Unterschied machen? Wollen wir dies doch einmal im Test herausfinden!

 

Kabellose Ladepads mit Lüfter

Ich möchte hier zunächst zwischen zwei Typen kabellosen Ladepads unterscheiden. Zum einen die universellen Modelle, zum anderen die Hersteller spezifischen.

Universelle kabellose Ladepads gibt es mit Leistungen von bis zu 10W. Herstellerspezifische Modelle noch deutlich darüber hinaus. Umso höher die Ladegeschwindigkeit umso höher die Hitzeentwicklung. Ein Lüfter macht also theoretisch in besonders leistungsstarken Modellen besonders viel Sinn.

In diesem Artikel möchte ich mich aber auf universelle kabellose Ladegräte mit Lüfter konzentrieren. Genau genommen habe ich mir das NOVETE Qi induktive Ladestation mit Lüfter 10W (bei Amazon) gekauft.

 

Die NOVETE Qi induktive Ladestation mit Lüfter

Bei der NOVETE  Qi induktive Ladestation handelt es sich um ein recht typisches kabelloses Ladegerät im Stand Design. Ihr stellt also Euer Smartphone auf dem Ladegerät ab, was auch meine bevorzugte Form ist.

Auch auf Seiten der Leistung finden wir die meist üblichen 10W. Wichtig bis zu 10W! Beispielsweise die Samsung Smartphones ab dem S7 können mit 10W kabellos laden, das iPhone nur mit 7,5W und das Google Pixel 3 und 4 nur mit 5W.

Bringt Ein Kabelloses Ladepad Mit Lüfter Etwas 2

Um diese Leistung zu erhalten müsst Ihr ein Quick Charge fähiges Netzteil mit der NOVETE Qi induktive Ladestation verbinden. Diese setzt hierfür auf einen microUSB Port auf der Unterseite.

Die für diesen Test wichtige Besonderheit ist aber der verbaute Lüfter. Diesen können wir auch über eine Taste auf der Unterseite ein oder ausschalten. Klasse!

Bringt Ein Kabelloses Ladepad Mit Lüfter Etwas 3

Das Gehäuse der Ladestation ist wiederrum aus einem einfachen Kunststoff gebaut. Dieser scheint keine besonderen Wärmeleitfähigkeiten oder Ähnliches zu besitzen.

Der Lüfter ist so im Gehäuse integriert, dass dieser Luft über die Auflagefläche des Ladepads ansaugt und nach hinten ausstößt. Dieser erzeugt dabei einen durchaus spürbaren Luftstrom. Die Lautstärke ist auf dem Level eines Laptops im Leerlauf. In einem komplett leisen Raum hörbar, aber auch nicht groß störend.

Bringt Ein Kabelloses Ladepad Mit Lüfter Etwas 4

Ich würde mir die NOVETE Qi induktive Ladestation mit aktivem Lüfter nicht ans Bett stellen, aber im Büro würde mich das Ganze nicht stören.

 

Bringt ein Lüfter etwas?

Für den folgenden Test habe ich mir ein Samsung Galaxy S7 Edge geschnappt. Warum das S7 Edge? Zum einen weil ich dieses herumliegen hatte, zum anderen weil dieses mit 10W kabellos laden kann. Das Apple iPhone 11 Pro Max erreicht „nur“ 7,5W, das Google Pixel 4 XL 5W und das Huawei Mate 20 Pro auch 7,5W.

Da beim schnelleren Laden mehr Hitze entsteht ist das S7 Edge ein Top Kandidat um zu überprüfen ob die Hitze wirklich einen Einfluss auf das Ladetempo hat.

Bringt Ein Kabelloses Ladepad Mit Lüfter Etwas 8

Hier führe ich drei Tests durch:

  1. Auf der NOVETE Qi Ladestation mit ausgeschaltetem Lüfter
  2. Auf der NOVETE Qi Ladestation mit eingeschaltetem Lüfter
  3. Auf der NOVETE Qi Ladestation mit eingeschaltetem Lüfter und einem gesonderten Schreibtisch Ventilator.

Letzterer Test soll zeigen ob ein noch größerer Lüfter vielleicht auch noch mehr bringt. Alle Tests wurden bei einer Umgebungstemperatur von 18-19 Grad durchgeführt.

Das Samsung Galaxy S7 Edge wurde vor jedem Testdurchlauf auf 5% entladen und eine Stunde auf das Ladepad gelegt.

Starten wir mit einer Messung, und zwar was das Ladepad an Energie aufnimmt.

Mit Großem Lüfter LadetempoMit Lüfter LadetempoOhne Lüfter Ladetempo

 

Hier wird es nun spannend. Wie Ihr sehen könnt gibt es nach ca. 21 Minuten beim Laden ohne Lüfter immer wieder Einbrüche bei der Leistungsaufnahme.

Diese Einbrüche gibt es auch mit Lüfter, sind aber deutlich seltener! Mit dem großen Lüfter gibt es gar keine Einbrüche.

Also ja die Hitzeentwicklung sorgt beim Samsung Galaxy S7 Edge für eine Drosslung des Ladetempos, welches sich durch einen Lüfter verhindern oder reduzieren lässt.

Ladestand

Auch was den Ladestand nach einer Stunde angeht gibt es Unterschiede. Ohne Kühlung erreicht das S7 Edge 47% Ladung, mit dem integrierten Kühler 52% und mit dem großen Kühler 53%.

Also ja die Kühlung bringt hier tatsächlich etwas.

 

So heiß?

Aber wird ein Smartphone beim kabellosen Laden wirklich so heiß?

Ohne Lüfter
Ohne Lüfter
Mit Großem Lüfter
Mit großem Lüfter
Mit Lüfter
Mit Lüfter

Schauen wir uns hier einfach mal drei Bilder vom Samsung Galaxy S7 Edge an, jeweils noch einer Stunde.

  • Ohne Lüfter erreicht das Smartphone rund 32 Grad auf der Rückseite und das Ladepad 31 Grad.
  • Mit dem Lüfter wird das Smartphone 30 Grad und das Ladepad 28 Grad.
  • Mit dem großen Lüfter erreicht das Smartphone nur 25 Grad und das Ladepad 25 Grad.

Keine massive Unterschiede, aber anscheinend genug damit das S7 Edge das Ladetempo drosselt.

 

Fazit

Erstaunlicherweise kann ein Lüfter bei einem 10W Ladepad bereits durchaus einen positiven Effekt haben!

In meinem Test sorgte der verbaute Lüfter für eine merkbar gesteigerte Ladegeschwindigkeit. Nein der Unterschied ist nicht gigantisch und schwankt zudem von Smartphone zu Smartphone. Umso langsamer Euer Smartphone kabellos lädt und umso höher die vom Hersteller eingestellten Toleranzen bezüglich der Temperatur sind, umso kleiner fällt der Effekt aus.

Bringt Ein Kabelloses Ladepad Mit Lüfter Etwas 9

Beispielsweise beim Huawei Mate 20 Pro und Google Pixel 4 konnte ich mit und ohne Lüfter keinen Unterschied beim Ladetempo feststellen.

Aber gerade bei den Smartphones die sehr schnell kabellos laden, wie die Samsung Smartphones, wird es einen positiven Effekt geben. Zudem tut es dem Akku gut etwas gekühlt zu werden.

Also vielleicht ist ein kabelloses Ladepad mit Lüfter keine schlechte Idee, gerade im Sommer. Ein Lüfter kann einen positiven Effekt haben und ist nicht nur Marketing.

Der LG UltraGear 34GK950F im Test, das beste 21:9 Panel aktuell auf dem Markt!

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Mit dem UltraGear 34GK950F hat LG auf dem Papier einen der besten 21:9 Monitore im Sortiment die Ihr bekommen könnt.

Der UltraGear 34GK950F bietet eine hohe Helligkeit, 144Hz und ein IPS Panel. Gerade die Kombination IPS Panel + 144Hz ist leider recht exotisch und teuer bei 21:9 Monitoren.

Lg Ultragear 34gk950f Im Test 8

Auch der LG UltraGear 34GK950F schlägt mit rund 1000€ zu buche. Ein stolzer Preis, der aber gerechtfertigt ist? Klären wir doch diese Frage im Test!

An dieser Stelle vielen Dank an LG für das Ausleihen des UltraGear 34GK950F für diesen Test!

 

Der LG UltraGear 34GK950F im Test

LGs UltraGear Serie richtet sich primär an Gamer, was Ihr dem 34GK950F auch ansehen könnt. Während LGs reguläre Monitore recht hell gehalten sind, bietet der 34GK950F ein schwarz/rot Farbschema.

Auf der Front seht Ihr allerdings nicht viel davon. Wie es sich für einen modernen Monitor gehört besitzt auch der LG 34GK950F schmale Displayrahmen. Diese sind hier nicht absolut winzig, aber klein genug. Zudem geht das Panel glatt in die Rahmen über, wodurch gerade ausgeschaltet es so wirkt als gäbe es keine Rahmen.

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Im Gegensatz zu vielen anderen Monitoren ist beim 34GK950F zudem der untere Rahmen recht schmal. LG hat hier auf ein großartiges Branding verzichtet. Dieses ist dafür am Standfuß angebracht.

Der Standfuß ist schön minimalistisch und bietet die üblichen Ergonomie Optionen, inklusive Höhenverstellung.

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Was die Massivität angeht ist der Standfuß Okay. Habe hier schon Besseres, aber auch Schlimmeres gesehen. Sagen wir es so er ist kein Luxus, macht aber seinen Job.

Etwas ungewöhnlich ist die Anschlussverteilung. Die Anschlüsse sind gerade auf der Rückseite angebracht und nicht wie üblich nach unten ausgerichtet. Hierdurch lassen sich die Anschlüsse besser erreichen, aber Ihr könnt den Monitor nicht flach gegen eine Wand montieren.

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Auf Seiten der Anschlüsse finden wir:

  • 2x HDMI 2.0
  • 1x DisplayPort
  • 1x USB 3.0 Eingang
  • 2x USB 3.0 Ausgänge
  • 1x 3,5mm Kopfhöreranschluss

Damit ist der LG UltraGear 34GK950F solide ausgestattet. Zugegeben so ganz verstehe ich den Sinn der beiden USB Ports nicht, da Ihr Effektiv nur einen Port mehr erhaltet. Ihr könnt allerdings FW Updates über den USB Port machen, was vermutlich die primäre Nutzung ist.

 

Auflösung und Panel

Wenig überraschend nutzt LG bei seinem UltraGear 34GK950F ein Panel aus eigener Produktion, vermutlich das LM340UW5-SSA1. Hierbei handelt es sich um ein IPS Panel mit einer Auflösung von 3440×1440 Pixel und einer Bildwiederholungsrate von 144Hz.

Letztere ist klar die Besonderheit am UltraGear 34GK950F, welche auch den gehobenen Preis rechtfertigt. Das gleiche Panel steckt vermutlich auch im Alienware AW3420DW. Hier ist dieses aber auf 120Hz herunter getaktet, für den G-Sync Support.

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Auch diesen verzichtet LG und setzt stattdessen auf AMD FreeSync 2 mit 55-144Hz.

Die Auflösung von 3440×1440 entspricht einer 2K Auflösung welche in die Breite gezogen wurde. Damit ist dies eine sehr schöne Auflösung! Eine 4K bzw. 5K Auflösung wäre zwar noch schärfer, aber in Spielen kaum zu betreiben, geschweige denn mit 144 Bildern die Sekunde.

 

Helligkeit und Ausleuchtung

LG bewirbt die Helligkeit mit 400cd/​m², was auch für die kleinste HDR400 Zertifizierung reicht. Ja der Monitor unterstützt in der Theorie HDR, aber dieses ist nicht „echt“. Für ein volles HDR Erlebnis werden höhere Helligkeiten benötigt.

Welche Helligkeit erreicht der UltraGear 34GK950F aber in der Praxis?

Helligkeit

Messen konnte ich eine maximale Helligkeit von 353cd/m². Nicht ganz der beworbene Wert, aber mehr als ausreichend hell. Gerade in Kombination mit dem matten Panel.

Selbst mit einem Fenster im Rücken reicht die Helligkeit vollkommen aus.

Bei der Ausleuchtung bin ich etwas hin und her gerissen. Hier scheint es eine gewisse Serien-Streuung zu geben. Einige Berichte sprechen von einer eher schlechteren Ausleuchtung, andere von einer guten.

Ich würde mich in der Mitte einordnen.

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Wir Ihr erkennen könnt ist die Ausleuchtung, wenn durch eine Langzeitbelichtung betrachtet, nicht perfekt. Gerade in den linken Ecken finden sich helle Flecken.

Sind diese praktisch sichtbar? Kaum! Sofern Ihr nicht nach diesen Lichtflecken sucht, werdet Ihr sie im Alltag nicht bemerken. Selbst auf meinem schwarzen Desktophintergrund sind diese nicht mehr sichtbar, spätestens dann wenn Ihr die Helligkeit auf 80% runter dreht.

 

Kontrast und Blickwinkel

LG wirbt mit dem üblichen statischen Kontrast von 1:1000. Dies ist erfahrungsgemäß keine Angabe die einen großen Wert hat. Haben wir einen IPS Monitor vor uns? Dann geben die Hersteller zu 95% einfach 1:1000 als Kontrast an. Bei VA Panels hingegen 1:3000.

Aber wie sieht es in der Praxis aus?

Kontrast

Mit 1:740 ist der Kontrast des UltraGear 34GK950F nicht glorreich, aber in Ordnung. Gerade dann wenn wir bedenken, dass das Schwestermodell von Alienware nur auf 1:590 kam.

Subjektiv geht der Kontrast völlig in Ordnung! Bei Monitoren die einen Kontrast oberhalb von 1:500 erreichen, beginnt die subjektive Abstufung immer kleiner zu werden.

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Allerdings sind die Blickwinkel beim UltraGear 34GK950F eher mäßig! Seitlich betrachtet neigt das Schwarz etwas ins Bläuliche zu rutschen.

Absolut kein Problem wenn Ihr gerade vor dem Monitor sitzt, aber sollten nochmals drei Personen neben Euch sitzen könnte Person 3 etwas auffallen. Das geht besser.

 

Farbraum Abdeckung und Kalibrierung

LG spricht beim UltraGear 34GK950F von einer 135% Abdeckung des sRGB Farbraums und 98% von DCI-P3. Die meisten Inhalte die Ihr im Internet findet setzen auf den sRGB Farbraum. Erreicht ein Monitor hier keine 100% Abdeckung kann es sein, dass Farben nicht korrekt dargestellt werden, sondern nur die nächste mögliche Farbe. Daher ist es gerade bei der Foto und Video Bearbeitung sehr wichtig einen Farbraum möglichst vollständig abzudecken.

DCI-P3 spielt unter Windows kaum eine Rolle. DCI-P3 ist blöd gesagt mehr oder weniger ein Apple Ding. Unter Windows ist neben sRGB AdobeRGB noch relevant.

Schauen wir uns mal an wie gut die Farbraumabdeckung beim UltraGear 34GK950F wirklich ist.

sRGB ARGB
LG UltraGear 34GK950F 100% 89%
Alienware AW3420DW 100% 89%
ASUS MX38VC 99% 75%
ASUS ROG Strix XG35VQ 100% 78%
BenQ EX3501R 100% 78%
Dell U3419W 98% 73%
LC-Power LC-M34-UWQHD-100-C 92% 71%
LG 34UC99-W 98% 76%
Samsung C34F791 100% 82%

Anmerkung, mein Messgerät kann keine Wert über 100% anzeigen, also nicht wundern, dass die sRGB Abdeckung nur bei 100% liegt.

„Nur“ ist hier auch sehr relativ. 100% Abdeckung des sRGB Farbraums ist zwar nichts mehr ganz Ungewöhnliches, aber weiterhin eine top Leistung. Auch die 89% des AdobeRGB Farbraums sind klasse! Ich hatte bisher wenige Monitore im Test die mehr erreichten und wenn richteten diese sich nicht an Gamer, sondern an Content Ersteller.

Die Kalibrierung des 34GK950F im Standard Modus ist Okay mit einem Delta E von = oder kleiner.

Damit eignet sich der LG 34GK950F auch für Foto und Video-Bearbeitung im einem semi-professionellen Rahmen.

 

Die Praxis

Wie steht es in der Praxis um den LG UltraGear 34GK950F? Das Wichtigste ist hier zunächst das Format. 21:9 ist toll! Ich nutze seit ein paar Jahren einen 21:9 Monitor und fühle mich auf 16:9 Monitoren glatt etwas eingeengt.

Aus sicht der Produktivität würde ich zunächst ein zwiegespaltenes Fazit ziehen. Beim Webbrowsen, Word, Excel usw. im Vollbild habt Ihr viel leeren Raum. Um diesen sinnvoll zu nutzen müsst Ihr mit mehreren Fenstern arbeiten. Hier bevorzuge ich aber eher zwei 16:9 Displays über einen 21:9 Monitor.

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Was allerdings klasse auf einem 21:9 Monitor ist, sind Spiele und Anwendungen wie Photoshop, Lightroom usw. In Letzteren könnt Ihr deutlich besser ein 16:9 Bild bearbeiten und noch x Toolbars usw. offen haben, ohne dass diese das Bild beschneiden.

Das wahre Highlight auf einem 21:9 Monitor sind Spiele. Ihr könnt Euch deutlich mehr in diesen verlieren und ins Geschehen eintauchen. Dies gilt gerade bei besonders schönen Spielen alla The Witcher 3 usw. In Shootern habt Ihr teils sogar Vorteile aufgrund des größeren Blickfeldes.

Die Unterstützung für 21:9 Monitore ist dabei erfreulich groß. Teils sind die Menüs noch in 16:9, aber abseits von Dark Souls 3 ist mir gerade kein neueres Spiel bekannt welches 21:9 gar nicht unterstützt.

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Die leichte Krümmung des UltraGear 34GK950F ist hier durchaus hilfreich auch die Ecken des Bilds besser im Blick zu halten.

Was die Reaktionszeit angeht kann ich nicht klagen. Laut meinen Messungen sind diese zwar geringfügig schlechter als beim Alienware AW3420DW, aber ganz klar auf einem Top Level für einen 21:9 Monitor.

Zumal wir hier ein IPS Panel vor uns haben, welches auch recht wenig Motion Blur erzeugt.

 

Stromverbrauch

Kommen wir zum Abschluss noch auf den Stromverbrauch zu sprechen.

Leistungsaufnahme

Je nach Helligkeit liegt der Stromverbrauch des LG UltraGear 34GK950F bei 29,9W bis 84,4W. Bei rund 250 cd/m² ergibt sich ein Stromverbrauch von um die 61W. Dies ist etwas höher als bei konkurrierenden Modellen. Diese benötigen in der Regel um die 5xW bei dieser Helligkeit.

 

Fazit

Der LG UltraGear 34GK950F ist ein herausragender 21:9 Monitor! Dies liegt primär am sehr guten Panel. IPS + 144Hz + 3440×1440 ist eine tolle Kombination!

Zumal wir hier auch ein wirklich wertiges Panel vor uns haben. Dieses ist mit knapp über 350cd/m² schön hell, bietet eine 100%+ Abdeckung des SRGB Farbraum, 89% von AdobeRGB und einen guten Kontrast. Letzterer ist allerdings auch nicht Weltklasse. Sucht Ihr einen möglichst hohen Kontrast, dann greift zu den VA Panel Modellen.

Zwar eignet sich der LG UltraGear 34GK950F durchaus auch für Foto und Video Bearbeitung, sogar im semi-professionellem Bereich, dieser ist aber natürlich eher an die Gamer gerichtet.

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Hier macht der Monitor dank des 21:9 Formats, der hohen Bildwiederholungsrate von 144hz und der guten Reaktionszeit auch richtig Spaß.

Gibt es aber auch etwas am LG UltraGear 34GK950F zu bemängeln? Ja, die Ausleuchtung ist lediglich Okay und der Standfuß/Gehäuse liegen etwas unter der Konkurrenz von Alienware und ASUS. Das wars aber auch schon.

Kurzum, ja ich würde meinen Monitor sofort gegen den UltraGear 34GK950F tauschen. Ist der UltraGear 34GK950F aber auch der beste 21:9 Monitor? Er gehört zu den besten, vielleicht ist der Alienware AW3420DW aber noch einen Ticken besser. Dieser ist generell etwas wertiger gebaut und setzt auf das gleiche Panel, kostet aber auch gute 200-300€ mehr. Ist das Euch das Alienware Branding und die höhere Massivität wert? Nein, dann ist der UltraGear 34GK950F die bessere Wahl.

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Test: Luminar 4, ja wirklich besser als Adobe Lightroom (in vielen Punkten)!

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Wenn es um die schnelle Foto Bearbeitung und Verwaltung geht, dann ist Adobe Lightroom eindeutig die Wahl der meisten Profis.

Adobe Lightrooms Abo Modell und vermehrte Ausrichtung in die Cloud schlägt aber sicherlich dem ein oder anderem Nutzer auf den Magen. Was auch verständlich ist! Jeden Monat 12€ und gegebenenfalls noch X € für zusätzlichen Cloud Speicher können sich schnell summieren. Auch das Adobe versucht einen immer mehr auf die Cloud Version von Lightroom zu Puschen ist nervig.

Dies gibt Konkurrenten wie Luminar zunehmend Aufwind. Luminar 3 haben wir uns ja bereits in meinem „Die besten Adobe Lightroom alternativen im Vergleich“ Artikel angesehen.

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Mittlerweile gibt es aber auch schon Luminar 4! Luminar 4 soll neben den üblichen Basis Funktionen und Featuren unter anderem vielen „AI“ bzw. „KI“ Featuren punkten.

So soll Luminar 4 beispielsweise den kompletten Himmel auf Euren Bildern vollautomatisch austauschen können. Klingt doch spannend.

Schauen wir uns Luminar 4 aber einmal im Praxis-Test an!

 

Systemanforderungen und Preis

Luminar 4 setzt auf das klassische einmal kaufen und ewig nutzen Prinzip. Luminar 4 kostet dabei ab 89€ und bis zu 169€. In letzterem Paket sind aber nur einige Vorlagen mehr und ein HDR Foto Editor.

Luminar 4 gibt es für PC und Mac.

Aufseiten von Windows verlangt Luminar 4 nach:

  • Prozessor: Intel Core i5 oder besser
  • Windows 7 oder höher (nur 64-bit-Version)
  • RAM 8 GB oder mehr
  • Speicherplatz 10 GB freier Platz

Und bei MacOSX:

  • Mac-Modelle Anfang 2010 oder neuer
  • MacOS 10.12 oder höher
  • RAM 8 GB oder mehr
  • Speicherplatz 10 GB freier Platz

Dies sind aber nur grobe Angaben. Bearbeitet Ihr 48 Megapixel Bilder ist sicherlich ein PC mit etwas mehr Power empfehlenswert.

 

Luminar 4

Luminar 4 verbindet ähnlich wie Adobe Lightroom einen Foto Editor mit einer Foto-Verwaltungssoftware.

Wollt Ihr nur einzelne Bilder bearbeiten sind natürlich Programme wie Adobe Photoshop oder Affinity Photo nochmals umfangreicher. Diese bieten mehr Möglichkeiten Bilder zu „verformen“ oder zu kombinieren. Programme wie Luminar 4 sind aber in der Nutzung deutlich schneller und einfacher, gerade wenn Ihr Euch durch einen großen Haufen Aufnahmen arbeiten wollt.

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Schritt 1 bei Luminar ist das Importieren der Aufnahmen. Ihr könnt hier einfach beliebige Ordner in Luminar hinzufügen oder Bilder in einen von Euch gewählten Ordner in Luminar 4 Kopieren. Luminar 4 kann dabei einfach mit der von Euch gewünschten oder bereits vorhandenen Ordner-Struktur arbeiten.

Luminar ist grundsätzlich in zwei Oberbereiche unterteilt, Bibliothek und Bearbeiten.

Unter Bibliothek findet Ihr eine Übersicht mit allen Ordnern die Ihr in Luminar hinzugefügt habt, wie auch den Bildern in diesen Ordnern. Bilder könnt Ihr hier verschieben, bewerten und markieren.

Verglichen mit Adobe Lightroom ist alles etwas größer, aber zugegeben nicht zwingend übersichtlicher. Ihr müsst bei Luminar 4 vermutlich mehr mit Ordnern und Unterordnern arbeiten, als es bei Lightroom der Fall ist.

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Unter Bearbeiten findet Ihr die Bearbeitungsmöglichkeiten. Luminar 4 fühlt sich hier teils ein wenig anders an als beispielsweise Lightroom.

Luminar 4 bietet Euch beispielsweise gleich diverse Presets „Luminar Looks“ an. Diese sind ähnlich wie Instagram Filter, nur etwas wertiger. Auch gibt es viele „AI“ Hilfstools:

  • AI Enhancer
  • AI Structure
  • AI Sky Replacement
  • AI Skin Enhancer

Profis können hier durchaus von solch automatisierten Tools abgeschreckt werden, aber zum einen Funktionieren diese recht gut, zum anderen gibt es natürlich auch tonnenweise Möglichkeiten für den manuellen Eingriff in die Bearbeitung.

 

Hierzu zählt:

  • Helligkeit
  • Belichtung
  • Kontrast
  • Lichter
  • Schatten
  • Weißabgleich
  • Sättigung
  • Dynamik
  • SW Umwandlung
  • Nachschärfen (in kleine, mittlere und große Details unterteilt)
  • Details Maskieren
  • Bild entrauschen
  • Sonnenstrahlen einfügen
  • Color Styles (LUT)
  • Körung einfügen
  • Nebel einfügen
  • Teiltonung des Bilds
  • Anpassbarer Verlauf (Belichtung, Kontrast usw. nur oben bzw. unten im Bild anpassen)

Ich kann natürlich nicht alle Einstellungsmöglichkeiten auflisten, aber mit hat verglichen mit Adobe Lightroom nichts gefehlt.

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Ihr könnt natürlich auch Bilder zuschneiden, einfachere Elemente retuschieren und Klonen & Stempeln. Luminar 4 erlaubt sogar ein sehr rudimentäres Arbeiten mit ebenen.

Wo ich eine kleine Schwäche sehe ist bei den Objektiv Korrekturen. Hier gibt es keine fertigen Profile für diverse Linsen, sondern Ihr müsst selbst Handanlegen. Das funktioniert, aber ist deutlich Zeitaufwendiger.

 

AI Sky Replacement

Ich glaube den größten WOW Effekt in Luminar 4 hat das AI Sky Replacement Tool ausgelöst. AI Sky Replacement erlaubt es Euch den Himmel in Bildern gegen einen von X mitgelieferten Himmeln auszutauschen.

13 Sky

Ihr braucht dabei nichts tun außer den Himmel auswählen den Ihr haben wollt, den Rest macht Luminar 4. Ihr habt natürlich noch Möglichkeiten den Himmel genauer nach Euren Wünschen anzupassen, aber Ihr braucht nichts manuell freizustellen usw.

Und ja das funktioniert wirklich gut!

Hier einfach mal ein paar Beispiele:

Himmel Original
Original
Himmel Sterne
Version a
Himmel Alternativ B
Version b

Klar der Nachthimmel passt nicht so recht zu dem Tag Bild, aber dennoch hat Luminar einen guten Job gemacht hier den Himmel plausibel zu tauschen. Selbst in der 100% Ansicht hält das Bild stand.

Auch bei etwas komplexeren Aufnahmen macht Luminar einen beindruckenden Job!

Himmel 2 Alternativ
Version b
Himmel 2 Alternative 2
Version a
Himmel 2 Original
Original

Hier auch mal ein Video, falls Ihr mir nicht glaubt wie einfach das funktioniert.

Natürlich sollt Ihr nicht den Himmel auf all Euren Bildern austauschen. Aber solltet Ihr mal ein Bild haben das super ist, abseits des Himmels, dann könnt Ihr dieses so vielleicht „retten“.

Ihr könnt im Übrigen auch eigene Himmel als Vorlage in Luminar 4 hinterlegen. Klasse!

Tipp! Das Ganze funktioniert bei RAW Aufnahmen deutlich besser als bei stärker komprimierten JPEGs!

 

AI Skin Enhancer & Portrait Enhancer

Luminar 4 bringt auch AI Feature für Porträts mit. AI Skin Enhancer ist der typische Weichzeichner für die Haut. Funktioniert, aber dies ist ein Effekt von dem ich weniger halte.

Spannender ist da der Portrait Enhancer. Dieser erlaubt:

  • Face Light (Gesichter aufhellen)
  • Augen aufhellen
  • Augenringe entfernen
  • Gesichter verschmälern
  • Augen vergrößern
  • Augenbrauen verbessern
  • Lippensättigen
  • Lippenrötung anpassen
  • Zähne aufhellen

Und ja ähnlich wie der AI Sky Replacement funktioniert das Ganze 1a. Natürlich dürft Ihr es nicht übertreiben mit diesen Effekten, aber die Automatische Gesicht Erkennung, Lippenerkennung, Augenerkennung usw. funktioniert tadellos!

 

Performance

Ich habe Luminar 4 auf meinem Dell XPS 15 getestet. Dieses verfügt über einen Intel Core i9-9980HK, 32GB RAM, Nvidia GTX 1650 und 2TB SSD Speicher. Damit habe ich Luminar 4 auf einem der leistungsstärksten Notebooks getestet, das Ihr für Geld bekommen könnt.

Im Gegenzug habe ich aber auch nur RAW Dateien genutzt, teilweise von einer Sony A7RII mit schlanken 42 Megapixeln.

Was die Leistung angeht bin ich eher so mittelmäßig begeistert. Das Importieren geht sehr flott und auch das Exportieren ist ausreichend schnell. Letzteres ist aber langsamer als bei Lightroom.

Das Bearbeiten der Aufnahmen und die Vorschau beim Verschieben der Schieber war sofortig. Allerdings braucht Luminar beim Auswählen eines Fotos ein paar Sekunden ehe die Bearbeitung losgehen kann.

Ich vermute Lightroom bereitet die Aufnahmen beim Importieren bereits vor, daher dauert dies bei diesem länger. Luminar 4 verschiebt diesen Prozess auf den Moment wenn Ihr eine Aufnahme auswählt.

Langsam ist Luminar 4 nicht, aber es ist langsamer als Lightroom aktuell.

 

Fazit

Ich hoffe ich konnte Euch einen kleinen Überblick über Luminar 4 geben. Grundsätzlich würde ich sagen, dass wir hier das beste Foto-Bearbeitung/Verwaltungs-Programm aktuell auf dem Markt vor uns haben.

Luminar 4 schlägt Lightroom Classic in sehr vielen Bereichen. Gerade die „AI“ Feature funktionieren hervorragend! So hat mich der AI Sky Replacement nachhaltig beeindruckt. Aber auch der generelle Funktionsumfang ist bei Luminar 4 unheimlich stark!

Ebenfalls sehr gut macht Luminar 4 eine gewisse Einsteiger-Freundlichkeit. Dies liegt beispielsweise an den diversen Presets und Filtern, an den größeren Icons und den automatisierten AI featuren.

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Auch das Nachschärfen und die Rauschreduzierung sind auf dem Level der großen Konkurrenz. Super!

Allerdings ist auch Luminar 4 nicht perfekt. Teilweise wirkt das Programm etwas träger als Lightroom und die Übersichtlichkeit ist nicht optimal. Ihr benötigt für eine Basis-Bearbeitung eines Bilds in Luminar 4 mehr Klicks als in Lightroom und somit länger. Lightroom Classic wirkt hier etwas „puristischer“ und effizienter, während Luminar 4 etwas moderner und verspielter wirkt.

Dennoch gerade wenn Ihr im semi-professionellem Bereich unterwegs seid würde ich sagen, dass Luminar 4 das richtige Foto-Bearbeitung/Verwaltungs-Programm für Euch ist. Ihr könnt hier mit etwas herumprobieren und Geduld wirklich herausragende Bilder erstellen. Ich würde sogar sagen bessere Bilder erstellen als es in Lightroom Classic möglich wäre!

Luminar 4