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4x 100W USB C Powerbanks (für das MacBook Pro16) im Vergleich, welche ist die Beste?

Immer mehr auch große Notebooks lassen sich via USB C laden. Praktisch, gerade unterwegs wo es doch dank Powerbanks problemlos möglich ist die Akkulaufzeit dieser Notebooks deutlich zu verlängern.

Zwar steigt langsam die Anzahl an high Power Powerbanks mit USB C, aber Modelle mit 100W USB C Ports sind doch extrem selten. Aktuell sind mir hier nur 3 ½ Modelle bekannt, von Hyperjuice, Zendure, AlsterPlus und Sandberg. Letztere hat zwar „nur“ 88W, aber diese lasse ich einfach mal in der 100W Klasse.

4x 100w Usb C Powerbanks 1Solche 100W USB C Powerbanks besitzen neben einer hohen Leistung vor allem auch einen hohen Preis. 200-300€ pro Powerbank sind hier nicht ungewöhnlich. Daher stellt sich mehr denn je die Frage welche ist die beste Powerbank aktuell in der 100W Klasse?

Finden wir dies in diesem Vergleich heraus!

 

Die Testkandidaten

Folgende Powerbanks finden sich in diesem Vergleich

Die Modelle von AlsterPlus, HyperJuice und Zendure verfügen über einen 100W USB C Port, 99Wh (26800/27000mAh) Kapazität und mindestens einen weiteren High Power USB C Port und Quick Charge.

4x 100w Usb C Powerbanks 3Das Modell von Sandberg ist mit 20000mAh und einem 88W USB C Port etwas minimalistischer ausgestattet. Dies wirkt sich aber auch auf den Preis aus. Mit 129€ ist die Sandberg Powerbank eindeutig die günstigste, gefolgt von Zendure mit 169€, HyperJuice mit 199€ und AlsterPlus 299€ (im Set mit einem 100W Ladegerät).

 

Die Abmessungen

Eine gewisse Portabilität ist bei einer Powerbank immer wünschenswert. Allerdings sind leider gerade High Power Powerbanks wie diese Modelle meist eher auf der größeren Seite.

VolumenDie kompakteste Powerbank hier ist das Modell von Sandberg, was natürlich auch an der etwas niedrigeren Kapazität liegt. Auf Platz 2 landet die HyperJuice auf Platz 3 die AlsterPlus und auf Platz 3 die Zendure.

Gerade Letzteres überrascht etwas, da diese subjektiv nicht übermäßig groß ist. Allerdings ist diese natürlich signifikant dicker als die anderen Modelle.

 

Die Kapazität

AlsterPlus, HyperJuice und Zendure werben bei Ihren Powerbanks mit 27000mAh bzw. 99,xWh. Die Sandberg Powerbank soll hingegen „nur“ 20000mAh bieten.

Die „echte“ Kapazität weicht aber bei Powerbanks immer etwas von der Herstellerangabe ab. Die Herstellerangabe bezieht sich auf die Kapazität der Akkuzellen im Inneren. Allerdings durch diverse Spannungswandlungen usw. geht etwas Energie in Form von Wärme verloren.

Ich habe alle vier Powerbanks vollgeladen und dann einmal beim jeweils maximal möglichem Tempo (100W) und einmal bei 20W(1A) entladen.

KapazitätLeider musste ich die Erfahrung machen, daSs „High Power“ Powerbanks meist eine deutlich niedrigere nutzbare Kapazität haben, was sich hier auch bestätigt. Nicht ganz unerwartet bietet die Sandberg Powerbank die niedrigste Kapazität mit 51,475Wh bei 20V/1A bzw. 63,885Wh bei 20V/5A. Diese bietet auch die größte Diskrepanz zwischen den beiden Messungen.

Von den drei großen Powerbanks bietet die HyperJuice mit 74,87Wh bzw. 73,88Wh die niedrigste „echte“ Kapazität gefolgt von AlsterPlus mit 79,67Wh bzw. 77,08Wh. Die beste Kapazität bietet der Zendure SuperTank mit 79,09Wh bzw. 85,4Wh.

 

Wirklich 100W?

Zwar werden die Modelle von AlsterPlus, HyperJuice und Zendure mit 100W Leistung beworben, aber dies stimmt nur so halb. Keine dieser Powerbanks kann wirklich konstant 100W liefern!

Die drei Modelle drosseln sich basierend auf der verbliebenen Restladung.

Leistung Bassierend Auf Der RestladungDie HyperJuice Powerbank kann nur 100W von 100-80% liefern, dann wird auf 87W von 80-60% gedrosselt, dann auf 60W von 60-10% und bei den letzten 10% hat die HyperJuice nur noch 30W.

Die Modelle von AlsterPlus und Zendure drosseln auch, aber nur einmal bei 60% bzw. 50% Restkapazität und dann auch nur auf 60W. Sandbergs Powerbank hingegen bietet konstant 88W Leistung.

Diese Drosselung ist nicht aufgrund der Temperatur! Ich vermute dies hat einen anderen Grund. Eine volle Lithium Zelle hat 4,2V Spannung. Wollen wir aus dieser nun 10W Leistung holen benötigen wir einen Strom von 2,38A. Ist die Zelle fast leer hat sie nur noch eine Spannung von 3,3V (3,2V ist meist die Schlussspannung). Um bei 3,3V noch 10W Leistung zu erhalten, müssen wir den Strom auf 3A erhöhen. Skalieren wir dies nun auf 100W hoch ist es in der Tat schwieriger die 100W im fast leeren Zustand zu erhalten. Möglich ja, aber dies belastet die Akkuzellen und die Elektronik mehr.

Ich vermute daher haben die Hersteller die Drosslung eingebaut.

 

Ladegeschwindigkeit und brauchte ich 100W?

Kommen wir zu einer sehr wichtigen Frage, braucht Ihr überhaupt 100W Leistung auf dem USB C Ausgang? Denn die Antwort auf diese Frage wird vermutlich nein sein. Nur sehr wenige Geräte können mit den 100W überhaupt etwas anfangen. Genau genommen ist mir nur ein Notebook bekannt, das Apple MacBook Pro 16. Die meisten Notebooks die USB C zum Laden nutzen sind sehr kleine und kompakte Modelle, welche einfach keine 100W benötigen. Siehe die diversen Ultrabooks, welche sich mit 30W oder 45W bereits völlig zufriedengeben. Selbst das Dell XPS 15 7590 kann via USB C maximal 60W aufnehmen.

4x 100w Usb C Powerbanks 6Zwar schadet mehr Leistung seitens der Powerbank nicht, bringt aber auch nicht mehr.

Was das Ladetempo angeht, gilt bei USB Power Delivery eine sehr einfache Faustregel, wenn es funktioniert, dann mit dem maximalen Tempo das entweder das angeschlossene Gerät aufnehmen kann oder die Quelle liefern kann.

Allerdings gibt es auch Fälle, wo es Probleme gibt. So gibt es beispielsweise zwischen der Sandberg Powerbank und dem Apple MacBook Pro 16 eine Inkompatibilität! Die drei anderen Powerbanks funktionierten tadellos in Kombination mit dem MacBook Pro 16.

Hier einfach mal ein paar Messwerte:

LadetempoWie Ihr sehen könnt, gibt es kaum einen Unterschied zwischen den Powerbanks was das Laden von Notebooks angeht, abseits des Problems mit dem MacBook Pro 16.

 

Temperatur 

Schauen wir uns noch zum Abschluss die Temperatur unter last an.

Hyperjuice
Hyperjuice
Sandberg
Sandberg
Zendure
Sandberg
Alsterplus
AlsterPlus

Fazit

Welche nun die beste 100W Powerbank für EUCH ist, hängt doch von einigen Faktoren ab. So ist äußerlich die HyperJuice die schickste und wertigste Powerbank in diesem Vergleich. Auch technisch macht sie einen sehr guten Eindruck, wäre da nicht die Drosslung.

HyperJuice drosselt die USB C Ports seiner Powerbank je nach verbliebender Restladung von 100W auf bis zu 30W herunter! Für Apple MacBooks nicht der Weltuntergang, aber auch nicht das Optimum. Auch die AlsterPlus und Zendure Powerbanks drosselt sich bei ca. 50-70% verbliebender Kapazität auf 60W herunterunter, können diese 60W aber bis zum Ende liefern.

4x 100w Usb C Powerbanks 5Müsste ich einen Testsieger wählen, dann wäre dies der Zendure Super Tank. Dieser bietet eine recht konstante Leistung, die höchste Kapazität und wirkt generell gut gemacht. Zudem konnte ich bei diesem keine Kompatibilitätsprobleme oder Ähnliches feststellen.

Die AlsterPlus Powerbank ist ebenfalls auf einem ähnlich guten Level, aber deutlich teurer und mir gefällt die Optik des Zendure Super Tank besser. Grundsätzlich wäre auch die Sandberg Powerbank gerade aufgrund des Preises zu empfehlen, aber bei dieser gibt es eine merkwürdige Inkompatibilität mit dem MacBook Pro 16.

Zusammengefasst:

  • Zendure Super Tank <- höchste nutzbare Kapazität, schickes Design, viele Anschlüsse, lädt schnell,  kann die 100W Leistung 50% der Zeit halten, fairer Preis
  • AlsterPlus USB C 100W Powerbank <- wertiger Eindruck, hohe Kapazität, viele Anschlüsse, HUB Funktion, lädt sehr schnell auf, kann die 100W nur 30% der Zeit halten (dann 60W), hoher Preis
  • HyperJuice 130W USB-C Battery Pack <- Schickes und sehr wertiges Design, viele Anschlüsse, halbwegs kompakt, bester Ersteindruck, nutzbare Kapazität mittelmäßig, starke Drosselung auf bis zu 30W
  • Sandberg Powerbank USB-C PD 100W <- Sehr fairer Preis, „nur“ 88W Leistung, diese aber konstant, wertiges Design, mittelmäßige Kapazität

Test: XLayer Wireless Charging Station, überzeugende kabellose Powerbank und Ladestation!

Fast alle aktuellen Flaggschiff-Smartphones unterstützen das kabellose Laden. Dies stellt Euch vor eine Herausforderung, welche kabellose Ladestation nehmen? Einfache Ladepads gibt es viele im Handel, aber es gibt auch ein paar außergewöhnlichere Konzepte. So verbinden einige Hersteller kabellose Ladegeräte mit Powerbanks, siehe die Pitaka MagEZ Juice Ladestation.

Zuhause könnt Ihr einfach ganz normal Euer Smartphone auf der Ladestation laden. Habt Ihr aber mal das Laden vergessen, dann könnt Ihr die Powerbank aus der Ladestation nehmen und unterwegs weiterladen.

Test Xlayer Wireless Charging Station 8So hat Pitaka dieses Konzept sehr edel und gut umgesetzt, aber zum einen braucht Ihr bei diesen eine spezielle Smartphone Hülle, zum anderen ist die Powerbank mit 2000mAh sehr klein und die Ladestation recht teuer.

XLayer verfolgt mit seiner „Powerbank Wireless Charger mit Dock“ ein sehr ähnliches Konzept, ist aber deutlich günstiger, bietet eine höhere Kapazität und besseres Ladetempo. Klingt doch sehr spannend. Aber wie gut hat XLayer das Konzept Powerbank + kabellose Ladestation umgesetzt?

Finden wir dies im Test heraus!

 

Die XLayer Wireless Charging Station mit Powerbank im Test

Die kabellose Ladestation besteht aus zwei Teilen. Einerseits dem Dock und andererseits der Powerbank.

Test Xlayer Wireless Charging Station 1Im Grunde ist die XLayer Wireless Charging Station nur eine Powerbank mit kabelloser Ladefunktion, welche in ein Dock gestellt wird. Dieses magnetische Dock winkelt die Powerbank etwas an und verhindert ein Herausrutschen des Smartphones. Elektronik oder Ähnliches findet sich nicht in diesem Dock, es wird einfach nur das Signal des USB Kabels zur Powerbank durchgeschliffen, welche über magnetische Pins „angedockt“ wird.

Test Xlayer Wireless Charging Station 3Dank dieser Magnete lässt sich die Powerbank einfach einsetzen und auf Wunsch auch herausnehmen. Etwa schade ist das fest integrierte Ladekabel im Fuß des Docks. Dieses ist mit einem Meter ausreichend, aber auch nicht großzügig lang.

Test Xlayer Wireless Charging Station 6Sowohl der Fuß des Docks, wie auch die Powerbank selbst sind wahlweise aus einem matten schwarzen oder weißen Kunststoff gefertigt. Dieser ist etwas anfällig gegenüber Fingerabdrücken, wirkt aber generell ausreichend wertig und massiv.

Test Xlayer Wireless Charging Station 5Die Oberseite der Powerbank bzw. des kabellosen Ladepads ist clevererweise mit Gummi-Pads ausgestattet, welche ein Rutschen des Smartphones minimieren.

 

Die Technik

Erfreulicherweise setzt XLayer auf ein vergleichsweise starkes 10W Ladepad das in der Ladestation verbaut ist. Normalerweise sind hier 5W gängig.

Solltet Ihr allerdings die Powerbank unterwegs nutzen wollen, ist es unpraktisch das kabellose Ladepad zu verwenden, daher verfügt die Powerbank auch über einen USB A Port. Dieser bietet klassisch 5V/2,4A. Ausreichend für eine Notfallsituation.

Ebenfalls ausreichend ist die Kapazität der Powerbank, welche mit 6000mAh angegeben ist. Genug um alle modernen Smartphones mindestens einmal unterwegs zu laden.

Test Xlayer Wireless Charging Station 11Ist die Powerbank leer, lässt diese sich entweder über das Dock laden, worüber diese bis zu 18W über den Quick Charge Standard akzeptiert, oder über den USB C Port auf der Oberseite(5V/2A).

Also ja im Optimalfall wollt Ihr die XLayer Wireless Charging Station mit einem Quick Charge Ladegerät verbinden. Dieses befindet sich nicht mit im Lieferumfang, was bei einem Preis von rund 35€ allerdings auch nicht zu erwarten ist. Ihr könnt hier im Grunde jedes Quick Charge 2.0 oder 3.0 Ladegerät für die optimale Leistung nutzen.

 

Die Kapazität

XLayer wirbt mit einer Kapazität von 6000mAh, aber wie sieht es in der Praxis aus? Hier konnte ich 19,377Wh bzw. 5237mAh messen. Dies entspricht guten 87% der Herstellerangabe!

Test Xlayer Wireless Charging Station 13Ja es ist normal, dass Powerbanks nicht 100% der vom Hersteller angegeben Kapazität erreichen. Die Herstellerangabe bezieht sich immer auf die Kapazität der im Inneren verbauten Akkuzellen und nicht auf die nutzbare Kapazität. Diese fällt aber aufgrund interner Wandlungen immer etwas niedriger aus. 87% echte Kapazität ist hier aber ein guter Wert!

Bedenkt aber beim kabellosen Laden fällt die Effizienz nochmals 10-20% niedriger aus.

 

Das Ladetempo

Beim Ladetempo müssen wir zwischen dem kabellosen Ladepad und dem USB Port unterscheiden. Starten wir zunächst beim USB A Port.

Kabelgebundenes LadenDieser ist mäßig schnell. Die meisten Smartphones können hier lediglich mit +- 5W laden. Gut optimiert sieht also anders aus. Allerdings im Notfall taugt der USB A Port, das Laden dauert halt nur.

Wie steht es um das kabellose Laden? Hier bietet die XLayer Wireless Charging Station auf dem Papier bis zu 10W Ladeenergie. In der Praxis ist dies schwer zu messen, da ich nur die Energie messen kann die in die Ladestation geht, was aber aufgrund der Powerbank Komponente nicht ganz einfach und genau ist.

Kabelloses LadenDas messbare Ladetempo liegt eindeutig oberhalb eines 5W Ladepads, aber auch nicht ganz auf dem Level eines regulären 10W Ladepads. Eventuell liegt dies aber auch an der ungenauen Messmethode.

Wie sieht es in einem Dauertest aus? Hier lege ich das Samsung Galaxy S7 Edge (welches mit 10W laden kann) für eine Stunde auf das Ladepad und schaue auf welchen Ladestand dies am Ende kommt. Der Ausgangspunkt sind immer 5%. Hier spielt nicht nur das Ladetempo eine Rolle, sondern auch die Hitze-Entwicklung, auf welche gerade das S7 Edge recht empfindlich reagiert.

DauertestAuch hier sehen wir, dass das Ladetempo der XLayer Wireless Charging Station nicht ganz Spitzenklasse ist. Nach einer Stunde kam das S7 Edge auf 40% Akkustand. Der beste Wert den ich bisher messen konnte waren 54%.

Hier wird sicherlich die Hitzeentwicklung eine große Rolle spielen, welche durchaus gegeben ist.

TemperaturGerade im oberen Bereich erwärmt sich die Ladestation ein gutes Stück, aber auch nicht kritisch stark.

 

Fazit

Klingt für Euch die Kombination aus einer kabellosen Ladestation und einer Powerbank gut? Passt es in Euren Alltag eine Ladestation zu haben die Euer Smartphone über Nacht lädt, aber bei Tag/Bedarf auch portabel nutzbar ist?

Dann ist die XLayer Wireless Charging Station Powerbank vielleicht genau das Richtige für Euch! Nein wir haben hier nicht das aller schnellste kabellose Ladegerät oder die schnellste Powerbank vor uns.

Test Xlayer Wireless Charging Station 17Ist dies aber in der Praxis überhaupt nötig? In der Regel werdet Ihr Euer Smartphone eh über Nacht laden und da hat dieses genug Zeit voll zu werden. Auch der Powerbank Teil der XLayer ist eher als eine Art Backup gedacht, als welche die Powerbank auch überzeugen kann.

Ein sehr wichtiger Punkt ist auch der Preis. 35€ (zum Zeitpunkt des Tests) ist für eine Powerbank + kabelloses Ladegerät mehr als fair. Zumal das Ladetempo und auch die Kapazität der XLayer Wireless Charging Station höher ist als von den meisten Konkurrenten, siehe die Pitaka MagEZ Juice Ladestation.

Test Xlayer Wireless Charging Station 15Kurzum Daumen hoch für die XLayer Wireless Charging Station mit Powerbank! Müsste ich aktuell ein kabelloses Ladegerät + Powerbank kaufen, dann wäre dieses Modell meine erste Wahl.

Günstige und gute Solar-Puffer-Powerbank, die SunnyBAG POWERBANK 10.000mAh im Test

Wenn Ihr ein USB Solarpanel nutzt, dann solltet Ihr auch eine sogenannte Puffer-Powerbank verwenden. Diese wird zwischen das Smartphone und das Solarpanel geschaltet und fängt zum einen Stromspitzen ab und nimmt zum anderen überschüssige Energie für später auf.

Allerdings ist es gar nicht so leicht Puffer-Powerbanks zu finden. Die meisten regulären Powerbanks taugen für diesen Job leider weniger. Mit einer Handvoll Ausnahmen können diese mit den schwankenden Strömen an einem Solarpanel nicht umgehen und/oder nicht parallel laden und entladen werden. Mehr dazu in diesem Artikel bezüglich Puffer-Powerbanks.

Sunnybag Powerbank 10.000mah Im Test 4Eine der wenigen Ausnahmen war hier das Sunnybag POWERPACK. Eine Powerbank die speziell für die Nutzung als Puffer-Powerbank gedacht war. Das Sunnybag POWERPACK hat nun einen kleinen Bruder in Form der SunnyBAG POWERBANK 10.000mAh erhalten. Diese ist günstiger und kleiner, aber ebenso als Solar-Puffer-Powerbank geeignet, zumindest laut Hersteller.

Wollen wir uns in der Praxis doch einmal ansehen ob die SunnyBAG POWERBANK 10.000mAh wirklich überzeugen kann.

 

Die SunnyBAG POWERBANK 10.000mAh im Test

Das Erste was an der SunnyBAG POWERBANK auffällt sind klar die Abmessungen. Diese sind mit 89,5 x 62,6 x 21,8mm wirklich angenehm kompakt, gerade wenn wir die doch niedrige Preisklasse bedenken. Allerdings merken wir die niedrige Preisklasse etwas bei der Ausstattung und dem Design.

Sunnybag Powerbank 10.000mah Im Test 1So ist beispielsweise das Design unheimlich „minimalistisch“. Wir haben ein einfaches abgerundetes Gehäuse aus „Softtouch-Kunststoff“. Dieser zeigt recht schnell Fingerabdrücke, fasst sich aber generell gesprochen gut an. Auch die Verarbeitung ist unspektakulär, aber solide. Keine Klagen hier.

Auf Seiten der Ausstattung haben wir lediglich zwei USB Ports. Ein USB C Port der nur als Eingang dient und einen USB A Ausgang. Der USB C Eingang kann maximal 5V/2A bzw. 10W aufnehmen. Der USB A Ausgang hingegen 5V/2,1A ausgeben. Schnellladestandards oder Ähnliches gibt es keine.

Sunnybag Powerbank 10.000mah Im Test 2Dies ist nicht übermäßig tragisch. Zum einen hält dies den Preis niedrig, zum anderen ist dies bei einer Puffer-Powerbank meist auch nicht nötig. Das normale Laden bei 5V ohne USB PD oder Quick Charge ist meist immer noch effizienter.

Das Besondere an dieser Powerbank ist klar die von SunnyBAG „OPF“ getaufte Technologie. OPF steht für Omnidirectional Powerflow, was ein gleichzeitiges Laden und Entladen ermöglichen soll. Dabei wird auch nicht einfach nur der Eingang auf den Ausgang durchgeschliffen, wie bei vielen anderen Modellen. Dazu aber später mehr.

Sunnybag Powerbank 10.000mah Im Test 3Für die Kontrolle des aktuellen Ladestands sind vier LEDs auf der Oberseite eingelassen.

 

Was muss eine Solar-Puffer-Powerbank können?

Stellen wir uns an dieser Stelle einmal die Frage was denn eine Puffer-Powerbank für USB Solarpanels besonders können muss.

Prinzipiell unterscheidet sich das Laden an einem USB Solarpanel nicht von einem normalen Ladegerät, mit einem Unterschied. Bei einem Schattenwurf kann die Leistung und Spannung eines USB Solarpanels von einer auf die anderen Sekunde extrem einbrechen und wieder ansteigen. Dies kann die Ladeelektronik von Powerbanks und auch Smartphones verwirren und teils auch komplett zum Erliegen bringen. Ich hatte sogar schon Smartphones die in dieser Situation einfach abgestürzt sind. Eine Puffer-Powerbank muss also auf diese Schwankungen optimiert sein.

Sunnybag Powerbank 10.000mah Im Test 8Ein weiterer Punkt ist das gleichzeitige Laden/Entladen werden. Dies können einige Powerbanks, aber wenige gut. Viele Powerbanks schleifen einfach den Eingang auf den Ausgang durch. Schwankungen bei Spannung und Strom würden hier aber 1 zu 1 und teils sogar noch verstärkt an die Smartphones weitergegeben. Bei einer guten Puffer-Powerbank ist der Eingang vom Ausgang „entkoppelt“.

Das wahre Problem ist aber beide Features in einer Powerbank zu finden. Hier gibt es vielleicht eine Handvoll Modelle auf dem Markt die diese Kriterien erfüllen.

 

Wie schlägt sich die SunnyBAG POWERBANK 10.000mAh als Puffer-Powerbank?

Wie zu erwarten war schlägt sich die SunnyBAG POWERBANK 10.000mAh sehr gut als Puffer-Powerbank! Diese kommt absolut problemlos mit den schwankenden Strömen von USB Solarpanels klar. Auch wird die Ladegeschwindigkeit immer wieder „hochgefahren“, wenn es einen Schattenwurf oder Ähnliches gab.

Sunnybag Powerbank 10.000mah Im Test 9Dabei ist der Ausgang der Powerbank gleichzeitig voll zu nutzen und unabhängig vom Eingang geregelt. Selbst wenn nur 4,2V auf dem Eingang liegen bleibt der Ausgang bei konstanten 5,10xV. Super!

Damit taugt diese Powerbank auch als eine Art UPS für beispielsweise einen RaspberryPI oder Ähnliches.

 

Die Kapazität

SunnyBAG gibt die Kapazität der Powerbank mit 10000mAh an. Messen konnte ich 31,307Wh bzw. 8461mAh. Dies entspricht soliden 85% der Herstellerangabe. Kein Weltklasse Wert, aber völlig Okay. Es ist normal das eine Powerbank nicht ganz die Herstellerangabe erreicht. Diese bezieht sich so gut wie immer auf die Kapazität der internen Akkuzellen und nicht auf die nutzbare Kapazität.

 

Das Ladetempo

Grundsätzlich können wir diesen Teil des Test sehr kurz halten. Wir haben einen „Standard“ USB Ausgang mit 5V/2,1A.

Dieser Ausgang ist sauber für IOS und Android Smartphones optimiert. Ihr dürft hier aber auch keine Wunder erwarten. Die meisten aktuellen Smartphones laden mit soliden 5,9-8W.

Samsung Galaxy S20 Ultra 6,403 W
Huawei Mate 20 Pro 5,963 W
Apple iPad Pro 11 7,056 W

Nicht spektakulär, aber für eine Solar-Puffer-Powerbank völlig Okay. Mehr als 5,9-8W werden die wenigsten Solarpanels liefern können.

 

Das Aufladen

SunnyBAG spezifiziert den Eingang der Powerbank mit 5V/2A. In der Praxis kann die Powerbank aber maximal „nur“ 1,7A aufnehmen. Es wurde also etwas gerundet.

Spannenderweise akzeptiert die Powerbank auch vergleichsweise niedrige Spannungen. Bereits 4,1V sind fürs Laden ausreichend. Hier sieht man die Optimierung der Ladeelektronik auf Solarpanels sehr gut.

 

Fazit

Ja kaufen! Es gibt ohne frage bessere und aufregendere Powerbanks, aber als Puffer-Powerbank macht die SunnyBAG einen tadellosen Job!

Diese kann ausreichend schnell Energie aufnehmen und ist auch tatsächlich perfekt auf die schwankende Leistung von Solarpanels optimiert. Selbst in extremen Situationen kann die Powerbank konstant das Maximum an vorhandener Energie aus dem Solarpanel nutzen. Dies bis zu einem Maximum von ca. 9W.

Damit ist die SunnyBAG POWERBANK 10.000mAh ideal für USB Solarpanels bis ca. 15-20W, welche in der Regel die angegebene Leistung eh nie zu 100% erreichen.

Sunnybag Powerbank 10.000mah Im Test 7Auch das gleichzeitige Laden und entladen funktioniert absolut tadellos! Der Ausgang der Powerbank ist komplett unabhängig vom Eingang geregelt. Die schwankende Leistung eines Solarpanels schlägt sich also nicht auf den Ausgang durch. Zwar ist das Ladetempo der Powerbank nicht übermäßig beeindruckend, aber diese lädt mit einem guten normalen Tempo.

Von daher ja Ihr bekommt bessere „normale“ Powerbanks, aber sucht Ihr eine Powerbank speziell als Puffer für ein USB Solarpanel, dann macht die SunnyBAG POWERBANK 10.000mAh einen ziemlich perfekten Job zu einem sehr fairen Preis! Unter 20€ (zum Zeitpunkt des Tests) für eine doch etwas speziellere Powerbank sind aus meiner Sicht völlig Okay. Zumal die Powerbank auch angenehm kompakt ist.

Keine Produkte gefunden.

 

RAVPower RP-PC133 Pioneer 65W Power Delivery Ladegerät im Test (mit GaN!)

Mit dem RP-PC133 „Pioneer“ puscht RAVPower das Mögliche im Bereich der USB Netzteile ein gutes Stück. So bietet das RAVPower RP-PC133 eine Leistung von bis zu 65W in einem wirklich winzigen Formfaktor.

Wer hätte vor ein paar Jahren gedacht, dass ein 30 x 55 x 55 mm Ladegerät in der Lage ist ein Notebook mit vollem Tempo zu laden. Um dies möglich zu machen setzt RAVPower auf die GaN Technologie.

Ravpower Rp Pc133 Pioneer 65w Power Delivery Ladegerät Im Test 8Aber wie sieht es in der Praxis aus? Ist hier das RAVPower RP-PC133 wirklich zu empfehlen und kann dieses auch die vollen 65W über längere Zeit standhalten? Finden wir dies im Test heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an RAVPower für das Zurverfügungstellen des RP-PC133 für diesen Test.

 

Das RAVPower RP-PC133 Pioneer 65W Power Delivery Ladegerät im Test

Das ohne Frage wichtigste beim RAVPower RP-PC133 sind die Abmessungen. Mit 30 x 55 x 55 mm ist dieses gerade zu winzig für die angegebene Leistung von 65W. Oftmals kann dies aber auch ein schlechtes Zeichen sein, wenn ein Ladegerät zu klein für seine Leistung ist. Dies ist hier aber nicht zwingend der Fall, denn RAVPower setzt auf GaN.

Ravpower Rp Pc133 Pioneer 65w Power Delivery Ladegerät Im Test 4GaN steht für Gallium Nitride, welches ein Halbleiter ist der so langsam seinen Weg in den Massenmarkt findet. Gallium Nitride hat gegenüber Silizium einige Vorteile im Bereich der Effizienz, bei Schaltnetzteilen. Dies erlaubt es kleinere Bauteile mit Gallium Nitride bei gleicher Leistung zu bauen als mit regulärem Silizium. Je nach Quelle sind GaN Bauteile ca. 32% kleiner bei gleicher Leistung und zudem noch effizienter.

Dies erklärt dann auch die hohe Leistungsdichte beim RAVPower RP-PC133.

Ravpower Rp Pc133 Pioneer 65w Power Delivery Ladegerät Im Test 2Auf Seiten des Formfaktors setzt RAVPower auf das übliche Steckernetzteil. Ideal für Reisen oder sonstige Ausflüge. Das Gehäuse ist dabei aus einem durchaus wertigen weißen Kunststoff gefertigt. Dieser ist teils matt und teils hochglänzend. Qualitativ macht das RAVPower RP-PC133 einen guten ersten Eindruck!

RAVPower hat uns gleich zwei USB Ports spendiert. Einen regulären USB A Port und einen USB C Port. Dies finde ich klasse, denn egal wie modern man ist, man hat immer noch ein paar microUSB Geräte herumfliegen und benötigt dank der zwei Ports nicht zwei Ladegeräte.

Ravpower Rp Pc133 Pioneer 65w Power Delivery Ladegerät Im Test 1Der USB A Port unterstützt dabei sogar Quick Charge mit bis zu 18W!

Der USB C Port hingegen setzt auf das USB Power Delivery Protokoll. Dieser kann hier bis zu 65W liefern bzw. 5V/3A, 9V/3A, 12V/3A, 15V/3A oder 20V/3,25A. Damit kann dieses kleine Ladegerät sogar Notebooks aufladen! Wirklich beeindruckend!

 

Der erste Test

Beginnen wir mit dem Wichtigsten, die Leistungsangaben von RAVPower sind korrekt! Das Ladegerät kann wirklich 60W liefern und dies auch konstant.

Für diesen Test habe ich das Ladegerät 6 Stunden voll belastet, was schon eine ziemliche Tortur ist. Es gab am Ende dieser 6 Stunden keine Ausfallserscheinungen.

TemperaturLediglich hat sich das Ladegerät ein gutes Stück erwärmt. Das Äußere wurde mit maximal 50 Grad nicht einmal übermäßig heiß. Allerdings durch die Ports können wir eine doch etwas deutlichere Erwärmung von bis zu 74 Grad erkennen. 74 Grad sind natürlich heiß, aber für ein Netzteil auch nicht zwingend absolut kritisch.

 

Das Ladetempo

Folgende Geräte habe ich am RAVPower RP-PC133 getestet:

  • Apple iPhone 11 Pro Max
  • Apple MacBook Pro 13 Late 2013
  • Dell XPS 13 9380
  • Dell XPS 15 7590
  • Huawei Mate 20 Pro
  • Samsung Galaxy A51
  • Samsung Galaxy S20 Ultra
  • Samsung Galaxy S20+
  • Xiaomi Mi 10 Pro
USB C USB A
Apple iPhone 11 Pro Max 23.8 W 10.2 W
Apple MacBook Pro 13 Late 2013 48.4 W 11.2 W
Dell XPS 13 9380 43.3 W
Dell XPS 15 7590 62.2 W
Huawei Mate 20 Pro 13.83 W 13.52 W
Samsung Galaxy A51 13.2 W 12.9 W
Samsung Galaxy S20 Ultra 14.7 W 14.98 W
Samsung Galaxy S20+ 14.74 W 14.94 W
Xiaomi Mi 10 Pro 13.59 W 13.06 W

Hier können wir es kurz machen, denn das RAVPower RP-PC133 verhält sich genau wie zu erwarten war! Heißt es gab keine Kompatibilitätsprobleme und alle Smartphones und Notebooks erreichten das theoretisch maximal mögliche Tempo, in Kombination mit diesem Ladegerät.

So kann das RAVPower RP-PC133 beispielsweise das Apple iPhone 11 Pro Max mit dem absolut maximal möglichen Tempo laden, sogar noch etwas schneller als mit dem beiliegenden 18W Ladegerät von Apple. Auch beim MacBook Pro 13 kann das RAVPower das originale Ladegerät voll ersetzen, ebenso beim XPS 13 von Dell.

Ravpower Rp Pc133 Pioneer 65w Power Delivery Ladegerät Im Test 9Smartphones wie das Huawei Mate 20 Pro, Samsung Galaxy S20 (Ultra) oder das Xiaomi Mi 10 Pro lassen sich schnell laden, aber nicht mit dem absolut maximal möglichen Tempo.

Dieses wird im Falle des Huawei Mate 20 Pro (und auch anderen Huawei Modellen) und Xiaomi Mi 10 Pro nur mit dem originalen Ladegerät erreicht. Diese laden allerdings schneller als an einem normalen 5V Ladegerät.

Die Samsung Modelle der S20 Serie benötigen für das maximale Ladetempo zwar USB Power Delivery, aber mit der PPS Erweiterung welche vom RAVPower RP-PC133 nicht geboten wird. Erneut laden diese dennoch schneller als an einem 5V Ladegerät. Ältere Samsung Modelle werden mit dem vollen Tempo am RAVPower RP-PC133 laden.

 

Die Effizienz

Schauen wir uns zum Abschluss noch die Effizienz an.

Effizienz VergleichDie Effizienz des RAVPower RP-PC133 liegt im Schnitt bei 86,1%, was ein guter wenn nicht sogar sehr guter Wert ist! Dabei liegt die maximale Effizienz bei 91%, was ebenfalls als stark zu bezeichnen ist.

 

Fazit

Es ist schon beeindruckend wie viel Leistung RAVPower im RP-PC133 USB C Ladegerät unterbringen konnte! 65W in einem Ladegerät das kaum größer ist als ein 3 Jahre altes 18W USB Ladegeräte ist schon klasse.

Aufgrund dieser hohen Leistung von 65W auf dem USB C Port kann das RAVPower RP-PC133 USB C Ladegerät sogar zum Laden von Notebooks wie dem Dell XPS oder den Apple MacBook Pros genutzt werden. Hinzu kommt noch der Quick Charge 3.0 Port für viele ältere Smartphones und wir haben ein wirklich sehr rundes Produkt.

Ravpower Rp Pc133 Pioneer 65w Power Delivery Ladegerät Im Test 10Ja die Hitzeentwicklung ist recht hoch bei langer konstanter Volllast, aber selbst diese ist nicht „gigantisch“ hoch.

Kurzum Ihr sucht ein kompaktes Ladegerät mit genug Power selbst ein Notebook zu laden? Dann seid Ihr beim RP-PC133 von RAVPower an der richtigen Adresse!

Die JBL TUNE 220TWS im Test, eine gute alternative für AirPod Fans

JBL setzt bei seinen TUNE 220TWS auf ein interessantes und ungewöhnliches Konzept. So verzichtet JBL auf das übliche in-Ear Design zugunsten eines etwas offeneren Aufbaus ähnlich der Apple AirPods. Ideal für alle Nutzer die reguläre in-Ears nicht mögen oder so sehr von der Außenwelt abgeschottet sein wollen.

Jbl Tune 220tws Im Test 3Dabei verspricht JBL aber weiterhin einen spitzen Klang mit „JBL pure Bass“. Klingt doch spannend! Aber können Ohrhörer ohne Silikon Aufsatz auch wirklich gut klingen? Finden wir dies im Test der JBL TUNE 220TWS heraus!

 

Die JBL TUNE 220TWS im Test

Der erste Eindruck der TUNE 220TWS ist positiv! Die Ladebox der Ohrhörer ist sehr schön kompakt gehalten und wirkt wertig. JBL bietet die TUNE 220TWS in diversen Farbversionen an, ich habe diese in Türkis.

Jbl Tune 220tws Im Test 1Die Ladebox ist dabei aus einem recht hochwertigen matten Kunststoff gefertigt, welcher eine fast schon leicht seidige Oberfläche hat. Der Deckel der Ladebox wird dabei nicht wie sonst üblich über Magnete geschlossen gehalten, sondern über ein „Feder-System“, was fast noch etwas besser ist als die üblichen Magnete.

Die Ladebox kann die Ohrhörer rund 5x unterwegs aufladen, ehe diese selbst via USB C geladen werden muss. Laut JBL sollen die Ohrhörer mit einer Ladung rund 3 Stunden durchhalten. Ein wenig optimistisch! Gerade bei hohen Lautstärken rechnet eher mit 2-2,5 Stunden.

Das Design der TUNE 220TWS ist als ungewöhnlich zu bezeichnen! Diese verzichten auf die üblichen Silikon Aufsätze und setzten auf ein „Ohstöpsel“ Design ähnlich der Apple AirPods. Wenn Ihr so wollt sind die TUNE 220TWS „offene In-Ears“.

Jbl Tune 220tws Im Test 2Dabei werden die Ohrhörer natürlich weiterhin in Eure Ohren gesteckt, welche aber nicht versiegelt werden. Anstelle dessen liegen die Ohrhörer einfach in Euren Ohren.

Um dennoch Platz für die Elektronik und den Akku zu finden hat JBL den TUNE 220TWS einen „Steg“ verpasst der aus Euren Ohren herausragt. Auf der Rückseite dieses „Stegs“ findet sich auch die Taste zum Steuern der Ohrhörer. Diese ist ausreichend leicht zu betätigen.

Das Ein/Ausschalten funktioniert wie üblich aber automatisch, wenn Ihr die Ohrhörer in die Ladebox legt oder herausnehmt.

 

Tragekomfort

Der Tragekomfort der TUNE 220TWS ist etwas Geschmacksache. Die Ohrhörer sitzen sehr locker und leicht in den Ohren. Dabei ist ein Herausfallen kein großes Problem. Sie wären zwar nicht meine erste Wahl für den Sport aber der Halt ist okay.

Im Gegensatz zu regulären in-Ears „verstopfen“ die TUNE 220TWS aber Deine Ohren nicht, was durchaus angenehm sein kann. So fühlt sich das Tragen etwas natürlicher und leichter an.

Allerdings könnte ich mir vorstellen das die TUNE 220TWS in sehr kleinen Ohren etwas drücken.

 

Klang

Wenn Ich Ohrhörer ohne Silikon-Aufsatz sehe habe ich immer etwas Bauchschmerzen. Es gibt hier viele Hersteller die versucht haben Apple zu kopieren, aber fast alle gescheitert sind. Nicht zuletzt da selbst die Apple AirPods klanglich keine „Meister“ sind. Der Verzicht auf die Versiegelung der Ohren ist akustisch einfach ein Nachteil, der schwer zu kompensieren ist.

Jbl Tune 220tws Im Test 6Zu 100% bekommt auch JBL dies bei den TUNE 220TWS nicht kompensiert, allerdings klingen die signifikant besser als ich es erwartet hätte. Beginnen wir aber mit etwas Wichtigem, Ihr könnt den klang solcher „offenen In-Ears“ nicht direkt mit regulären In-Ears vergleichen. Diese klingen von Natur aus einfach anders.

So besitzen die TUNE 220TWS einen sehr offenen und sehr räumlichen Klang, wie Ihr diesen bei in-Ears in der Regel nicht findet. Die Ohrhörer erinnern hier fast mehr an normale Kopfhörer.

Daher überrascht es auch nicht, dass die Höhen der TUNE 220TWS gut, wenn nicht sogar sehr gut sind! Diese sind schön klar und haben eine gewisse natürliche Offenheit, wodurch sie deutlich weniger anstrengend erscheinen. Und dies trotz deiner gewissen Schärfe.

Die Mitten sind im Gegenzug eher mittelmäßig. Die TUNE 220TWS klingen vergleichsweise kühl und auch etwas dünn in der Mitte. Stimmen sind dabei gut verständlich und klingen recht natürlich. Allerdings sind diese auch nicht super eindringlich.

Jbl Tune 220tws Im Test 9Beim Bass hat JBL prinzipiell wieder einen guten Job gemacht. Ich würde den Bass als ordentlich bezeichnen. Gerade der Tiefbass ist merklich gut und satt. Allerdings können die TUNE 220TWS nicht Druck aufbauen wie es Ohrhörer können die Eure Ohren versiegeln. Es ist klar zu merken, dass das die Ohrhörer einen sehr guten Bass besitzen, sie können diesen aber nicht zu 100% „auf die Straße bringen“.

Ich kann den Klang aber auch nicht als dünn oder schwach bezeichnen, ganz im Gegenteil. Die TUNE 220TWS klingen recht lebendig und dynamisch! Ich würde diese den AirPods vorziehen. Allerdings gerade wenn Ihr Bass Fans seid, sind normale In-Ears doch zu bevorzugen. Im Gegenzug ist die räumliche Darstellung und „Luftigkeit“ der TUNE 220TWS für reguläre in-Ears schwer zu erreichen.

 

Frequenzkurve der TUNE 220TWS

Schauen wir uns kurz einmal die Frequenzkurve der TUNE 220TWS an.

Jbl Tune 220tws Frequenzkurve

 

Fazit

Das Fazit zu den TUNE 220TWS ist nicht ganz leicht, da ich selbst etwas von diesen Ohrhörern hin und her gerissen bin. Warum?

JBL setzt bei den TUNE 220TWS auf das Apple AirPod Design, was die Aufsätze angeht. Es gibt bei diesen also nicht die üblichen Silikon-Aufsätze, sondern Ihr legt die Ohrhörer einfach in Eure Ohren. Hierdurch werden diese nicht versiegelt, wie es bei normalen in-Ears der Fall ist.

Dies bringt einige Vor- und Nachteile mit. Es gibt einige Menschen die diese Versiegelung der Ohren durch in-Ears unangenehm finden. Hier kann solch ein etwas offeneres Design angenehmer und „lockerer“ sein. Magst Du keine in-Ears, aber die normalen Ohrstecker ohne Silikon-Aufsatz, dann sind die TUNE 220TWS für Dich gemacht. Und ja sehe hier gerade im Alltag durchaus den Vorzug nicht ganz so von der Außenwelt abgeschirmt zu sein, wie es bei in-Ears normalerweise der Fall ist.

Jbl Tune 220tws Im Test 11Allerdings aufgrund dieses lockeren Designs und der fehlenden Versieglung der Ohren hat es der Klang schwerer. Gerade der Bass neigt bei solchen Ohrhörern zu „verpuffen“.

Die JBL TUNE 220TWS machen hier aber einen guten, wenn nicht sogar sehr guten Job! Die Ohrhörer klingen lebendig, mit einem guten Bass. Gerade der TIefbass ist erstaunlich gut! Und ja die JBL TUNE 220TWS klingen besser als die Apple AirPods! Ich würde sagen die TUNE 220TWS sind die klangstärksten Ohrhörer ohne Silikon-Aufsatz die ich bisher gehört habe.

Aber vergleichen wir die JBL TUNE 220TWS mit regulären in-Ears der 100€ Preisklasse wird es schwierig. Die 220TWS klingen weiterhin schön offen, räumlich mit einer sehr guten Detaildarstellung, aber der Bass ist deutlich weniger direkt oder kräftig.

Am Ende kommt es extrem auf Deinen Geschmack an! Ist es dir egal ob deine Ohrhörer nun das reguläre in-Ear oder das „AirPod“ Design nutzen, dann würde ich mich wo anders umsehen. Gute normale In-Ears, auch von JBL, haben schon noch etwas mehr Druck dahinter als die TUNE 220TWS. Magst Du aber keine regulären In-Ears oder bevorzugst einfach die etwas offenere Tragweise der TUNE 220TWS, dann greif zu! Dies sind ohne Frage die besten Ohrhörer ohne Silikon-Aufsatz die ich bisher nutzen durfte, auch besser als die Apple AirPods!

Das Samsung Galaxy S20 Plus im Test

Samsung hat dieses Jahr gleich drei Flaggschiff Smartphones in unzähligen Versionen auf den Markt gebracht. Neben dem „großen“ S20 Ultra gibt es auch noch das normale S20 und S20 Plus. Das große S20 Ultra haben wir uns bereits im Test angesehen.

Samsung Galaxy S20+ Im Test 7Fazit, sehr gutes Smartphone aber zu teuer, zu groß und zu schwer. Hier könnte das doch sehr ähnliche Samsung Galaxy S20+ für fast 400€ weniger ein deutlich besser Deal sein. Schließlich bietet dieses weiterhin 98% aller Features des S20 Ultras zu einem kleineren Preis.

Wollen wir uns hier doch das S20+ einmal im Test und im Vergleich zum großen Bruder dem S20 Ultra ansehen.

 

Vielen Dank an Grover

Dieser Test ist nur durch Grover möglich geworden, welche mir das S20+ kostenfrei ausgeliehen haben! Hierdurch muss ich mich nicht um ein Testgerät beim Hersteller bemühen, was es mir auch noch leichter macht neutral über dieses zu urteilen.

BannerGrover bietet Euch die Möglichkeit Technik zu mieten anstelle zu kaufen. Gerade wenn Ihr Smartphones, Tablets, Notebooks usw. nur ausprobieren wollt oder temporär benötigt, ist dies ein toller Service!

Schaut also mal bei Grover vorbei!

 

Das Samsung Galaxy S20 Plus im Test

Mit einem 6,7 Zoll Display ist das Galaxy S20 Plus zwar weiterhin ein sehr großes Smartphone, aber dieses fühlt sich verglichen mit dem 6,9 Zoll Koloss an S20 Ultra fast schon handlich an.

Samsung Galaxy S20+ Im Test 1Dies liegt aber vor allem an der niedrigeren Dicke (7,8mm zu 8,8mm) und dem angenehmeren Schwerpunkt. Dieser liegt beim S20 Ultra recht weit oben, beim S20+ ist dieser hingegen deutlich besser balancierter.

Samsung Galaxy S20+ Im Test 6Ja das Galaxy S20 Plus liegt sehr gut in der Hand! Für ein noch besseres Handgefühl ist die Glasrückseite an den Rändern abgerundet und der Übergang zum Rahmen fließend.

Im Gegensatz zum älteren S10+ ist das Display des S20 Plus nicht mehr so stark abgerundet. Auf dem ersten Blick ein Rückschritt, schließlich war die Edge doch ein Markenzeichen von Samsung. Praktisch war die Edge aber nie sonderlich nützlich und hat nur für versehentliche Eingaben und eine höhere Empfindlichkeit gesorgt.

Empfindlich ist das S20+ wie alle Glas Smartphones mit Metallrahmen weiterhin, aber meine Probleme mit versehentlichen Eingaben oder Berührungen waren deutlich weniger.

Samsung Galaxy S20+ Im Test 3Die Verarbeitungsqualität des S20+ ist wie es sich für ein Flaggschiff Smartphone gehört top! Gerade der Übergang zwischen Metallrahmen und Glasfront und Rückseite ist sehr schön weich.

Gehen wir einmal um das Smartphone herum. Auf der Front finden wir das 6,7 Zoll Display mit extra kleinen Rahmen und einem Loch im Display für die Kamera. Ich bin nicht der größte Fan des Loch Designs, aber habe mich doch gut daran gewöhnt. Oberhalb des Displays sicht noch ein kleiner Ausschnitt für die Ohrmuschel.

Samsung Galaxy S20+ Im Test 5Der Einschalter und die Lautstärkewippe sind wie üblich am rechten Rand angebracht. USB C Ladeport und Lautsprecher sind auf der Unterseite. Über einen Kopfhöreranschluss verfügt das S20+ leider nicht mehr. Dafür ist aber auch ein IP68 Wasserschutz mit an Bord.

Auf der Rückseite finden wir das Kameramodul mit vier Linsen. Dieses ist beim S20+ deutlich kompakter gehalten als beim S20 Ultra. Dafür fehlt aber auch die „Super-Zoom“ Linse.

Samsung Galaxy S20+ Im Test 2Was die Biometrie Sicherheitsoptionen angeht, setzt Samsung auf einen Fingerabdruckscanner unterhalb des Displays. Eine IR Kamera oder Ähnliches gibt es nicht. Eine Gesichtsentsperrung ist möglich, aber weniger sicher als bei einem iPhone 11 Pro oder Pixel 4.

 

Das Display

Das Galaxy S20+ verfügt über ein 6,7 Zoll AMOLED Display mit einer Auflösung von 3200×1440 Pixeln, wie auch einer Bildwiederholungsrate von 120Hz.

Von Haus aus ist das Display aber auf 2400 x 1080 eingestellt und 60Hz. Die höhere Bildwiederholungsrate von 120Hz ist auch nur bei 2400×1080. Wollt Ihr die volle Auflösung gibt es „nur“ 60Hz für Euch.

Ich habe für 2400×1080 bei 120Hz entschieden. Ja 3200×1440 ist nochmals einen Hauch schärfer, aber sofern ich nicht gezielt nach dem Unterschied suche fällt mir dieser nicht auf. Die 120Hz sind da schon etwas deutlicher zu bemerken.

Samsung Galaxy S20+ Im Test 12Samsungs AMOLED Display sind berühmt, dies auch zurecht! Zwar können mittlerweile viele Hersteller die Qualität der Samsung Displays erreichen (auch weil viele diese sie bei Samsung kaufen), aber die Samsung eigenen Smartphones spielen hier immer ganz weit oben mit.

Dies sehr Ihr auch dem Display des S20+ an! Dieses ist scharf, Farben wunderbar klar und Kontraste AMOLED typisch stark. Gerade die Klarheit des Displays ist Weltklasse. Allerdings ist der Unterschied zu einem S10 oder auch S9 gering!

Die Helligkeit des S20+ ist gut und auch völlig ausreichend für eine gute Ablesbarkeit im Freien, allerdings war diese auch nicht ganz Spitzenklasse. Hier gab es fast eher einen kleinen Rückschritt.

 

Die Lautsprecher

Samsung setzt beim S20+ auf zwei Lautsprecher. Dies wäre zum einen der Lautsprecher auf der Unterseite des Smartphones, wie auch die Ohrmuschel welche für Medienwiedergaben genutzt wird.

Die Lautsprecher des S20+ sind ausreichend laut und sehr klar! Allerdings sind diese weder super laut noch besonders voll. Dies kann ein Apple iPhone 11 Pro oder ein Google Pixel 4 XL doch ein gutes Stück besser.

 

Die Kameras

Wie auch das S20 Ultra verfügt auch das S20+ über vier Kameras, aber in einem etwas anderem Setup.

S20/S20+ S20 Ultra
Hauptkamera 12MP F1.8 108MP F1.8
Weitwinkelkamera 12MP F2.2 12MP F2.2
Zoomkamera 64MP F2.0 48MPF3.5
Tiefenschärfe 0,3MP 0,3MP

 

Starten wir mit Kamera Nr. 4, welche für die Tiefenschärfe bzw. Tiefenunschärfe zuständig ist. Diese Kamera würde ich als unnötig deklarieren. Sie wird in der Praxis, selbst im Porträtmodus, nicht viel tun. Es handelt sich hier um Marketing „wir haben vier Kameras, auch wenn Kamera Nr. 4 nur 0,3MP hat“.

Der dickste Unterschied zwischen dem S20+ und dem S20 Ultra ist aber die Hauptkamera. Diese hat beim S20/S20+ „nur“ 12 Megapixel und beim S20 Ultra satte 108 Megapixel. Ein riesiger Unterschied auf dem Papier. In der Praxis werden die Aufnahmen des S20 Ultra auch auf 12 Megapixel heruntergerechnet.

Samsung Galaxy S20+ Im Test 8Der wichtigere Unterschied ist der Sensor und dessen Größe. So verfügt das S20 Ultra über den Samsung Bright S5KHM1 mit 1/1,33 Zoll Größe und das S20+ über den Samsung S5K2LD mit 1/1,76 Zoll. Der Sensor des S20+ ist deutlich kleiner, aber weiterhin als riesig einzustufen! Zum Vergleich das Apple iPhone 11 Pro Max hat einen 1/2,55 Zoll Sensor, also signifikanter kleiner.

Ein weiterer dicker Unterschied ist die Zoom Kamera. Dies hat beim S20+ eine höhere Auflösung, aber weniger Zoom. Genau genommen hat die 64 Megapixel Zoom Kamera nur einen 1,06x optischen Zoom, wird aber auf 3x via Software verstärkt. Samsung nutzt hier die höhere Auflösung für einen besseren digitalen Zoom verglichen mit der Hauptkamera.

Das S20 Ultra hat hingegen einen echten 5x Zoom, alles darüber hinaus ist auch beim Ultra Digital.

Etwas merkwürdig was hier Samsung gemacht hat. Offensicht wurden die guten Kamera Features dem S20 Ultra vorbehalten und versucht dies etwas zu verschleiern.

Aber wie sieht es in der Praxis aus?

20200420 09144120200420 09161720200420 09163320200420 09391020200413 16514520200418 100503

20200413 16495020200413 16515120200413 16561620200415 09113820200415 09161420200415 09171720200415 09175720200415 09263920200415 11160220200415 11172420200415 11173820200415 11221920200415 11343020200418 10013820200418 10014320200418 10044820200418 10045820200418 10052820200418 10053320200418 10053920200418 10055920200418 10070320200420 09254820200420 09410120200420 094103

Das Samsung Galaxy S20+ nutzt fast 1 zu 1 den Bildstyle des S20 Ultras, was wir auch später bei den Vergleichsbildern sehen.

So produziert auch das S20+ sehr bunte und „leuchtende“ Aufnahmen. Gerade das Blau des Himmels ist sehr stark gesättigt und wirkt hierdurch ausgesprochen lebendig. Nein dies ist bei weitem nicht das akkurateste Smartphone was die Farben angeht.

Allerdings mag ich meine Bilder etwas bunter, daher bin ich prinzipiell zufrieden mit der hohen Sättigung. Die Realität ist schließlich langweilig, erinnern wir uns an vergangene Urlaube sind diese auch in unserer Erinnerung immer etwas bunter als sie wirklich waren.

Der Kontrast ist etwas kontroverser. Das S20+ produziert sehr kontraststarke Aufnahmen! Schatten sind wirklich recht dunkel und schwarze Flächen haben eine gewisse Tiefe. Allerdings haben die Bilder des S20+ deutlich weniger Details in den Schatten sichtbar als beispielsweise die eines iPhone 11 Pro Max.

Letzteres produziert extrem gleichmäßig ausgeleuchtete Bilder, welche teils etwas „matt“ wirken, aber neutral betrachtet sicherlich als detailreicher gelten. Auch allgemein hat das iPhone 11 Pro Max eine etwas bessere Dynamik als das S20+.

Schauen wir uns doch einmal ein paar Vergleichsbilder S20+, S20 Ultra und iPhone 11 Pro Max an.

13 S20 Ultra
S20 Ultra
13 Iphone
11 Pro Max
13 S20
S20 Plus
5 Iphone
11 Pro Max
5 S20 Ultra
S20 Ultra
5 S20+
S20 Plus
6 Iphone
11 Pro Max
6 S20 Ultra
S20 Ultra
6 S20
S20 Plus
10 Iphone
11 Pro Max
10 S20 Ultra
S20 Ultra
10 S20
S20 Plus
11 Iphone
11 Pro Max
11 S20 Ultra
S20 Ultra
11 S20
S20 Plus

Auf den ersten Blick sind die Bilder des S20+ und S20 Ultras +- identisch! Beide haben den gleichen Bildstyle, Kontrast, eine sehr ähnliche Schärfe usw. Erstaunlich da wir hier doch zwei so unterschiedliche Sensoren haben.

VergleichIm Detail sehen wir aber doch ein paar Unterschiede. So ist das S20 Ultra einen Hauch detailreicher und schärfer. Teils hatte das S20+ dafür aber eine minimal bessere Dynamik. Ebenso konnte ich auch im Low Light wenige Unterschiede entdecken.

Das iPhone bietet deutlich besser ausgeleuchtete, aber teils etwas leblosere Aufnahmen. Hier und da würde ich die Bilder des iPhones als besser bezeichnen, müsste ich mir aber ein Smartphone auswählen das ich mit in den Urlaub nehme, dann wäre es das S20+ oder Ultra. Neutral betrachtet mag das iPhone bessere Bilder liefern, ich finde die Fotos des S20 aber ansprechender.

Letztendlich hängt dies von Eurem Geschmack ab!

Wo das S20+ aber dem S20 Ultra eindeutig unterlegen ist, ist beim Zoom. Zoomen wir mit allen drei Smartphones 5x, dann ist das Bild schon sehr deutlich.

2 S20
S20 Plus
2 Iphone
Apple iPhone 11 Pro Max
2 S20 Ultra
S20 Ultra

Das S20 Ultra liefert eindeutig das schärfste und beste Bild (auch über 5x hinaus). Das S20+ und das iPhone liegen ziemlich gleich auf, mit vielleicht leichtem Vorteil für das S20+.

 

Die Leistung

In allen Modelle der S20 Serie arbeitet der gleiche Samsung Exynos 990 SoC. Bei diesem handelt es sich um einen 8 Kern Chip im 2+2+4 Design. Es gibt also zwei Samsung Mongoose 5 Kerne, zwei Cortex-A76 Kerne und vier Cortex-A55 big.LITTLE Kerne.

Je nach Anwendung werden unterschiedliche Kerne genutzt. So gelten die vier Cortex-A55 Kerne als besonders sparsam und die Samsung Mongoose 5 Kerne als besonders leistungsfähig.

Auf Seiten des RAMs haben 8GB in den 128GB Speicher Versionen des S20+ und 12GB bei den 512GB Versionen.

Schauen wir uns einmal die Performance des S20+ im Benchmark an.

Screenshot 20200413 085006 Geekbench 5Screenshot 20200413 084648 Geekbench 4Screenshot 20200413 084543 Geekbench 4

Die Praxis

Die Performance des S20+ in der Praxis ist einfach nur als tadellos zu bezeichnen, gerade wenn Ihr den 120Hz Modus einschaltet. Wie auch schon beim S20 Ultra laufen alle Animationen und Bewegungen butterweich auf dem Smartphone.

Dies gilt dabei sowohl für die Benutzeroberfläche, wie auch Apps. Letztere starten sehr schnell und laufen dann perfekt. Ich konnte keine App und auch kein Spiel ausfindig machen das dem S20+ irgendwelche Probleme bereitet hat.

Samsung Galaxy S20+ Im Test 11Spiele allerdings sind oftmals nicht auf die 120Hz des Smartphones optimiert und arbeiten nur mit 60 oder 30Hz. Und ja das wird Euch auffallen. Habt Ihr Euch einmal an die doch deutlich weicheren Bewegungen des 120Hz Displays gewöhnt ist es schwer zurückzukehren.

Mittelmäßig beeindruckt war ich von den Biometrie Optionen. Die Gesichtserkennung des S20+ ist nicht nur unsicherer als beim iPhone oder dem Google Pixel 4, sondern auch langsamer und unzuverlässiger. Ähnliches gilt auch für den Fingerabdruckscanner unter dem Display. Dieser ist vergleichsweise langsam. Allerdings kam mir dieser glatt einen Hauch schneller vor als beim S20 Ultra. Dennoch als flott würde ich den Fingerabdruckscanner nicht bezeichnen.

 

Fazit

Das Galaxy S20+ ist eindeutig das vernünftigere und ich würde fast bessere Smartphone aus dem Hause Samsung, verglichen mit dem S20 Ultra. Dieses ist trotz des 6,7 Zoll Displays angenehm handlich und dünn, besitzt einen guten Schwerpunkt und hat dennoch eine Top-Leistung!

So ist die Alltagsperformance hervorragend und die Benutzeroberfläche wirkt dank des 120Hz Displays extra weich. Dabei ist das Display Samsung typisch hervorragend, könnte aber noch etwas heller sein. Dies ist aber meckern auf einem sehr hohen Level! Auch so ist die Ablesbarkeit im Freien top.

Samsung Galaxy S20+ Im Test 9Ebenfalls top ist die Akkulaufzeit und die Kamera. Die Hauptkamera ist in der Praxis nicht schlechter als beim S20 Ultra. Ja der sehr bunte und kontrastreiche Bildstyle ist nicht jedermanns Geschmack, ein iPhone bietet z.B. deutlich besser ausgeleuchtete Bilder, aber mir gefällts. Ich finde die Bilder des S20+ deutlich lebendiger und ansehnlicher als vom iPhone.

Wo das S20+ verglichen mit dem Ultra etwas schwächelt ist bei der Zoom Kamera. Ja der Zoom ist signifikant besser beim S20 Ultra! Rechtfertigt dies aber gemeinsam mit 5G den Aufpreis von über 300€? Wohl eher nicht.

Mit rund 800€ ist das Samsung Galaxy S20+ preislich doch deutlich fairer, wenn nicht sogar „günstig“. Ein vergleichbares Xiaomi Mi 10 Pro oder Oneplus 8 Pro sind mit 999€ sogar teurer.

Samsung Galaxy S20 Plus

Tipp günstige 100W USB C Ladekabel aus China

Wie Ihr vielleicht wisst benötigt Ihr für das Laden mit 100W über USB C neben den passenden Ladegeräten auch spezielle Ladekabel. Durch ein normales USB C auf USB C Kabel könnt Ihr maximal 60W jagen.

Dies ist ein Schutzmechanismus damit Ihr nicht ausversehen ein ungeeignetes Kabel überlastet. Damit nun Ströme von über 3A freigegeben werden ist ein Kabel mit so genannten E-Marker Chip von Nöten. Im Kabel ist also ein Chip der dem Ladegerät sagt „hey ich kann 100W bzw. 5A“. Ist dieser Chip nicht vorhanden wird die Leistung automatisch auf 60W bzw. 3A limitiert.

Tipp Günstige 100w Usb C Ladekabel Aus China 9Dieser E-Marker und auch der etwas höhere Aderquerschnitt macht allerdings solche „High Power“ USB C Kabel recht teuer. Bei Amazon zahlt Ihr hier zwischen 10€ und 20€ pro Kabel. Wenn Ihr das Kabel aber nicht direkt braucht,  geht es auch deutlich günstiger!

So bekommt Ihr aus China 100W USB C Ladekabel deutlich günstiger, je nach Länge sind hier 4-8€ „normale“ Preis.

Aber taugen diese angeblichen 100W USB C Ladekabel überhaupt etwas? Um diese Frage zu klären habe ich mir Ladekabel von BASEUS und Essager bestellt. Sind diese empfehlenswert?

 

Wirklich 100W Ladekabel?

Ich habe 100W USB C Ladekabel von BASEUS und Essager bestellt. Allerdings nach einem ersten Check gab es ein Problem. Die Kabel von Essager werden sowohl von meinen Messgeräten wie auch Testgeräten nur als 60W erkannt.

Tipp Günstige 100w Usb C Ladekabel Aus China 2Merkwürdig, denn sogar auf der Verpackung steht 100W/5A. Dieses Problem haben im Übrigen beide Essager Kabel die ich bestellt habe. Ein einmaliger Fehler ist also auszuschließen. Ich will nicht mal in Frage stellen, dass die Kabel 5A/100W aushalten, aber diese identifizieren sich nicht richtig, sind also in der Praxis nur 60W/3A Kabel. Schade!

Die Kabel von BASEUS hingegen werden sauber als 100W/5A erkannt. Daher kümmere ich mich in folgendem Artikel nur um diese Kabel.

 

Die BASEUS 100W USB C Ladekabel im Test

Die BASEUS Ladekabel hatte ich Euch bereits vor einiger Zeit einmal vorgestellt. Diese 100W Version ist recht ähnlich gestaltet, nur naturgemäß etwas dicker.

Starten wir aber am Anfang. Bei einem Preis von +-5€ für ein Ladekabel rechnet man nicht zwingend mit einer Premium Qualität. Allerdings genau diese bietet BASEUS bei seinen Ladekabeln!

Tipp Günstige 100w Usb C Ladekabel Aus China 4Die Kabel selbst sind komplett Textil-Ummantelt. Dabei ist die Qualität der Ummantelung gut, aber zugegeben auch nicht ganz Spitzenklasse. BASEUS spielt hier etwas unter der Qualität der Anker PowerLine Ladekabel, was im Anbetracht des Preises immer noch top ist.

Die Ummantelung fühlt sich gut und angenehm glatt an und zeigt auch bei einer mittel langen Nutzung keine größeren Abnutzungsspuren. Dies weiß ich allerdings nur aus der Erfahrung mit den normalen BASEUS Ladekabeln, welche aber auf eine sehr ähnliche Textiloberfläche setzen.

Tipp Günstige 100w Usb C Ladekabel Aus China 3Das mit Beste an den BASEUS Ladekabeln sind aber die Stecker. Die Steckergehäuse sind aus einer Art Hartgummi gefertigt und besitzen einen kleinen Metallring in einer Akzentfarbe. Hierdurch wirkt das Kabel durchaus noch ein Stück hochwertiger.

Viel wichtiger, die Stecker sind super kurz! Dies sieht nicht nur schicker aus, sondern hilft auch Euren Geräten! So ist die Hebelwirkung auf den USB C Port bei den BASEUS Kabeln ein Stück niedriger. Etwas was ich in der Praxis sehr zu schätzen gelernt habe.

Tipp Günstige 100w Usb C Ladekabel Aus China 5Die Flexibilität der Kabel würde ich als mittel bis gut einstufen.

 

Wie gut sind die günstigen 100W USB C Kabel von BASEUS?

So blöd es klingt, aber die Qualität des Kabels ist bei der Nutzung von Schnellladestandards wie USB Power Delivery gar nicht so wichtig. Beim normalen Laden hat das Ladekabel einen sehr großen Einfluss auf das Ladetempo, nicht so beim Schnellladen.

Aufgrund der höheren Spannung, beim Schnellladen, ist der Spannungsabfall durch das Ladekabel weniger essenziell. Ein normales Smartphone benötigt ca. 4,4-4,5V intern um den Akku laden zu können. Wird nun von Ladegerät 5V gesendet, kann ein hoher Spannungsabfall problematisch sein. Werden aber 9V, 15V oder sogar 20V gesendet ist selbst bei einem schlechteren Kabel sichergestellt das immer noch „genug“ im Smartphone ankommt.

Tipp Günstige 100w Usb C Ladekabel Aus China 7Dennoch wollen wir natürlich im Optimalfall ein Ladekabel bei dem der Spannungsabfall möglichst gering ist.

Zum Vergleich habe ich mir ein 5A fähiges Kabel von Samsung (1 Meter) und ein 5A Kabel von Apple (2 Meter) geschnappt. Alle Kabel wurden mit 1-5A und 5V belastet.

SpannungKeine großen Überraschungen, das 2 Meter Kabel hat einen etwas höheren Spannungsabfall als das 1 Meter Kabel. Das Samsung 5A Kabel schneidet ein gutes Stück besser ab als die Baseus Kabel, das Apple Kabel ein stück Schlechter.

Tipp Günstige 100w Usb C Ladekabel Aus China 8In der Praxis spielt dies aber keine Rolle! Ich konnte hier keinerlei nennenswerten Unterschiede beim Ladetempo eines Notebooks (Dell XPS 15, Apple MacBook Pro 16) bemerken.

Etwas auffälliger ist da lediglich die Temperatur.

Temperatur Vergleich
Links Samsung, rechts Baseus

Nach rund einer Stunde Volllast (20V/5A) erwärmen sich die BASEUS Kabel schon etwas mehr als beispielsweise das Samsung Kabel. Allerdings ist die Erwärmung als absolut unkritisch zu bezeichnen und auf dem Level des Apple Kabels.

 

Fazit

Sucht Ihr günstige und wertige 100W/5A USB C Ladekabel, dann kann ich Euch nur den Blick nach Asien empfehlen!

Die 100W Kabel von BASEUS sind hier bereits für rund 4€ (1 Meter) zu bekommen, was im angebracht der Geboten Qualität ein Hammer Preis ist!

Die Kabel sind sauber gearbeitet, mit einer guten Textilummantelung und wertigen Steckergehäusen. Letztere sind auch schön kompakt und kurz gehalten, was die physische Belastung Eurer USB C Ports etwas reduziert.

Tipp Günstige 100w Usb C Ladekabel Aus China 10Das wichtigste aber, die Kabel von BASEUS funktionieren und werden auch korrekt als 5A Kabel erkannt! Der Identifikationschip im Kabel funktioniert also korrekt und erlaubt auch wirklich das Laden mit bis zu 100W.

Nein dies sind sicherlich nicht die Kabel mit dem aller höchsten Ader-Querschnitt, aber bei USB PD spielt dies in der Praxis nicht so die Rolle. Das 2 Meter Kabel von BASEUS war hier auf dem Level des 2 Meter USB C Kabel von Apple. Nur das Apple für seine Kabel etwas mehr Geld möchte.

Kurzum, ich nutze privat mittlerweile duzende BASEUS Kabel (diese sind einfach günstig und gut) und kann auch nur die 100W/5A Version des USB C Kabels empfehlen. Für rund 4€ inklusive Porto macht Ihr hier nichts falsch!

True Wireless Ohrhörer für Bass-Fans! Die TRANYA B530 im Test

Mit den B530 bietet der asiatische Händler TRANYA ein paar sehr interessanter Bluetooth Ohrhörer an. So lesen sich diese zu mindestens auf dem Papier sehr spannend!

Tranya B530 Im Test 864 Stunden Akkulaufzeit, ein hochwertiger Qualcomm Bluetooth Chip und einen herausragenden Klang sollen die Ohrhörer bieten.

Aber wie sieht es in der Praxis aus? Können hier die TRANYA B530 auch wirklich überzeugen? Finden wir dies im Test heraus!

 

Die TRANYA B530 im Test

Wie alle true Wireless Ohrhörer werden auch die TRANYA B530 in einer kleinen Ladebox geliefert. Diese ist allerdings mit 7,76 x 49,8 x 31,3 mm eher als mittelgroß zu bezeichnen.

Tranya B530 Im Test 2Die Oberseite der Ladebox ist aus einem Hochglanz Kunststoff gefertigt, während die Unterseite aus mattem Kunststoff besteht. Qualitativ macht die Ladebox einen eher durchschnittlichen Eindruck. Der Deckel wirkt etwas wackelig aber unterm Strich wird die Box ihren Job machen.

Tranya B530 Im Test 3Erfreulicherweise ist der verbaute Akku recht groß. Dieser soll die Ohrhörer 7x aufladen können, welche dann mit einer Ladung 8 Stunden laufen. Insgesamt wärt Ihr so bis zu 64 Stunden unabhängig von einer Steckdose, ein Rekord Wert. Praktisch ist dieser aber etwas niedriger. So kam ich eher auf +- 6 Stunden mit einer Ladung, was aber auch alles andere als schlecht ist. Geladen wird die Ladebox via miroUSB.

Tranya B530 Im Test 4Bei den Ohrhörern selbst setzt TRANYA auf das klassische Ohrstöpsel Design. Dabei ist das Gehäuse weitestgehend aus einem Hochglanz Kunststoff gefertigt, welche auch die komplette Rückseite bedeckt.

Auf der Rückseite finden wir lediglich ein „T“ Logo und das war es. Was Ihr natürlich nicht sehen könnt ist die Touchrückseite. Über diese könnt Ihr die Ohrhörer steuern. Das Ein- und Ausschalten funktioniert aber wie üblich automatisch wenn Ihr die Ohrhörer aus der Box nehmt oder diese hineinlegt.

 

Tragekomfort

Zwar sind die TRANYA B530 vergleichsweise dicke Ohrhörer, aber die Passform passte gut zu meinen Ohren!

Tranya B530 Im Test 12So saßen die Ohrhörer erfreulich bequem und sicher in meinen Ohren. In sehr kleinen Ohren kann es etwas anders aussehen. Dennoch würde ich den Tragekomfort als gut bezeichnen.

 

Klang der TRANYA B530

Wir müssen beim Klang der TRANYA B530 etwas anders als normalerweise herangehen. Starten wir ausnahmsweise mal nicht bei den Höhen, sondern beim Bass.

Die B530 sind Bass Bomber wie sie im Bilderbuch stehen! Der Bass der Ohrhörer ist ein sehr gutes Stück angehoben. Dabei ist dieser qualitativ nicht schlecht. Er ist satt mit einem guten Volumen und durchaus recht starkem Tiefgang, gerade wenn wir die Preisklasse bedenken. Bässe können bei den TRANYA B530 richtig schön donnern und Druck machen, wie ich es schon lange nicht mehr erlebt habe.

Tranya B530 Im Test 9Dabei drängt sich der Bass aber natürlich ein gutes Stück in den Mittelpunkt. Gerade die Mitten und deren Details werden schon etwas überschattet. Ich würde die Mitten nicht als schlecht bezeichnen, aber diese sind auch kein Glanzpunkt der Ohrhörer. Stimmen werden soweit gut abgebildet, dies sind aber keine Ohrhörer für „Puristen“ die auf eine besonders starke Vocal Darstellung Wert legen.

Die Höhen wiederum sind ein Stück angehoben, wodurch diese sich gegen den Bass behaupten können. Die Höhen sind klar, sauber und brillant, neigen hier und da aber zu einer gewissen Schärfe. Nicht übermäßig störend, aber erwähnenswert.

Tranya B530 Im Test 10Die Detailwiedergabe der TRANYA B530 würde ich als gut für die 50€ Preisklasse einstufen. Diese sind keine Galaxy Buds +, müssen sie aufgrund des Preises aber auch nicht sein. Ob die TRANYA B530 nun gefallen, hängt doch stark von Eurem Geschmack ab.

Die Ohrhörer haben Halt einen fast schon extremen Bass. Wollt Ihr neutrale Ohrhörer, dann lasst bloß die Finger von den TRANYA B530. Allerdings setzten sie diesen sehr bassbetonten Klang auch gut um! So klingt gerade elektronische und Pop Musik sehr spaßig und lebendig. Der Bass wirkt nicht forciert oder künstlich, sondern knackig tief. Dabei sind die Ohrhörer auch ausreichend laut, was bei Bass Bombern ansonsten nicht immer selbstverständlich ist.

Tranya B530 FrequenzkurveProbleme mit der Signalstabilität oder Ähnlichem hatte ich im Übrigen keine, wie man dies im Jahr 2020 auch von true Wireless Ohrhörern erwarten darf.

 

Fazit

Mögt Ihr Bass? Viel Bass? Dann könnt Ihr weiterlesen, denn die TRANYA B530 könnten etwas für Euch sein.

Tranya B530 Im Test 14Die TRANYA B530 zeichnen sich Klanglich primär durch den Bass aus, welcher in reichlicher Menge vorhanden ist. Dabei ist die Bassqualität erfreulich hoch! Musik klingt auch dank der klaren Höhen sehr lebendig und dynamisch. Ja natürlich wird der Klang von den Ohrhörern etwas in Richtung Bass „verfälscht“, aber dies ist letztendlich Geschmacksache. Wollt Ihr Ohrhörer die es so richtig krachen lassen, dann könnet Ihr die B530 lieben! Zwar ist der Bass schon sehr ausgeprägt, allerdings wirkt dieser auch nicht völlig übertrieben, also keine Sorge. Dennoch sucht Ihr etwas neutralere und ausbalanciertere Ohrhörer, dann sind diese nicht die richtigen für Euch.

Wollt Ihr aber BASS, dann kann ich Euch die TRANYA B530 voll empfehlen. In der 50€ Preisklasse sind die B530 die so ziemlich besten „Bass Bluetooth Ohrhörer“ die mir bisher begegnet sind. Auch da der Tragekomfort gut bis sehr gut ist und die Akkulaufzeit erfreulich lang.

Die PowerOak K2 im Test, satte 50000mAh Kapazität!

Mit der K2 bietet PowerOak eine besonders große und Leistungsstarke Powerbank für Smartphones und Notebooks mit einem regulären DC Ausgang an.

Die PowerOak K2 bietet eine satte Kapazität von 50000mAh und eine Leistung von 100W. Klingt doch sehr beeindruckend, zumal der Preis von rund 140€ als fair zu bezeichnen ist.

Poweroak K2 Im Test 7Aber wie sieht es in der Praxis aus? Kann hier die PowerOak K2 im Test überzeugen? Finden wir es heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an PowerOak für das Zurverfügungstellen der K2 für diesen Test.

 

Die PowerOak K2 im Test

Bei der PowerOak K2 handelt es sich um ein Schwester Modell der PowerOak K3. Beide Modelle besitzen ein ähnliches Gehäuse, unterscheiden sich aber im Detail. So verfügt die K3 über eine niedrigere Kapazität, aber dafür über einen USB C Power Delivery Port.

Poweroak K2 Im Test 2Die PowerOak K2 besitzt mit 50000mAh eine gerade zu riesige Kapazität für eine Powerbank. Ideal für längere Ausflüge oder größere Notebooks. Bedenkt allerdings, dass Ihr diese Powerbank nicht ohne Weiteres mit in ein Flugzeug nehmen dürft! Hier ist die Grenze meist 100Wh bzw. 27000mAh.

Mit der großen Kapazität kommt aber auch ein großes Gehäuse. Dieses misst 206,9 × 136 × 33 mm. Damit ist dies natürlich keine Powerbank für die Hosentasche.

Poweroak K2 Im Test 5Was die Verarbeitungsqualität angeht, zeige ich mich sehr zufrieden! PowerOak setzt bei der K3 auf ein Aluminium Gehäuse, welches massiv und robust wirkt. Lediglich das Front und Endstück sind aus einem schicken grauen Kunststoff gefertigt. Generell wirkt die Powerbank wertig und gut gemacht.

Poweroak K2 Im Test 1Neben der Powerbank und einer kleinen Stoff-Tasche findet sich ein Ladegerät und diverse Notebook Aufsätze mit im Lieferumfang. Hier eine Liste von PowerOak:

  • A: 6,0 / 1,4 (6,5 * 4,4 mm) FUJITSU / SONY
  • C: 5,5 / 2,5 mm ACER / ASUS / IBM / DELL / HP / COMPAQ / FUJITSU / TOSHIBA / NEC
  • E: 5,5 / 1,7 mm Acer
  • F: 4,8 / 1,7 mm HP
  • H: 5,0 / 1,0 mm Samsung
  • I: 7,4 / 0,6 mm (oder 7,4 / 5,0 mm) DELL / HP
  • Für Dell: 7,4 / 0,6 mm (oder 7,4 / 5,0 mm)
  • K: 7,9 / 0,9 mm (oder 7,9 / 5,5 mm) IBM / LENOVO
  • L: 3,0 / 1,1 mm Samsung
  • O: 4,5 / 3,0 mm nur für HP, nicht für Dell-Laptop geeignet.
  • Lenovo: Passt für LENOVO-Laptop mit quadratischem Kopf mit einem Gewinde in der Mitte.
  • (Nicht geeignet für Lenovo-Laptop mit halber Voll- und Halbhohlfläche)
  • FÜR DELL: 4,5 * 3,0 mm Dell-Laptop mit 4,0 * 3,0 mm
  • N: 4,0 * 1,35 mm ASUS-Laptop mit 4,0 * 1,35 mm Anschluss
  • G: 4,0 * 1,7 mm Lenovo Laptop mit 4,0 * 1,7 mm Anschluss

 

Die Anschlüsse

Auf der Front finden wir zunächst vier USB A Ports mit 5V/2,1A. Schnellladeprotokolle oder Ähnliches wird leider nicht unterstützt. Neben den vier USB Ports sind zwei DC Ausgänge zu finden. Hierbei handelt es sich um einen 12V Anschluss, wie auch um einen 20V Anschluss.

Poweroak K2 Im Test 3Der 12V DC Ausgang ist für Geräte wie Kühlboxen usw. Dieser Ausgang kann allerdings maximal nur 36W liefern (12V/3A). Deutlich stärker ist der 20V Ausgang mit bis zu 100W. Diese sind auch zum Laden vieler Notebooks durchaus nötig.

Geladen wird die PowerOak K2 ausschließlich über das beiliegende 42W Ladegerät. Es ist auch eine alternative Version verfügbar, welche via Solar laden kann.

 

Die Kapazität

Die Kapazität der K2 wird von PowerOak mit 50000mAh an. Die Kapazität schwankt natürlich etwas je nachdem über welchen Port Ihr die Powerbank entladet.

KapazitätIm besten Fall konnte ich 163,97Wh bzw. 44316mAh erreichen. Im schlechtesten Fall 147,83Wh bzw. 39954mAh.

Dies entspricht 88% bis 79,9% der Herstellerangabe, top Werte! Aufgrund der internen Wandlungen ist es normal, dass die Kapazität einer Powerbank die Herstellerangabe nicht zu 100% erreicht. Die Herstellerangabe bezieht sich immer auf die Kapazität der im Inneren verbauten Akkuzellen und nicht auf die nutzbare Kapazität.

 

Wie funktionierts?

Starten wir bei den USB Ports. Wir haben hier zwei 1A Ports und zwei 2,1A Ports. Wobei letzteres nicht ganz stimmt, denn diese Ports geben sich Apple Smartphones/Tablets gegenüber als 2,4A Ports zu erkennen und können dementsprechend auch eine Leistung liefern.

Apple iPhone 11 Pro Max 11.11W
Xiaomi Mi 10 Pro 7.52W
Huawei Mate 20 Pro 7.58W
Samsung Galaxy S20 Ultra 8.01W

Natürlich bieten die USB Ports der PowerOak K2 kein Schnellladetempo, aber für normale USB Ports sind diese gut optimiert, abseits der beiden 1A Ports welche natürlich auf 1A limitiert sind.

Poweroak K2 Im Test 9Wie steht es aber um das Laden von Notebooks? Hier wird es nun kompliziert, denn dies funktioniert nicht so gut wie wir uns dies wünschen könnten. Dies ist allerdings nicht mal zwingend die Schuld der PowerOak K2!

Im Gegensatz zum Laden via USB C gibt es bei den normalen „DC-Anschlüssen“ keinen festen Standard. Selbst wenn der Anschluss und die Spannung passt, können viele Notebooks erkennen, dass es sich hier nicht um das originale Ladegerät handelt.

An meinen Dell Notebooks funktionierte es teilweise, teilweise verweigerte das Notebook aber das Laden, nutzte aber die Energie aus der Powerbank (der Akku entlud sich nicht weiter).

Prinzipiell funktioniert also die PowerOak K2 auch in Kombination mit Notebooks wie gut oder schlecht hängt aber von Eurem Notebook ab.

 

Wiederaufladen

Die PowerOak K2 kann nur über den DC Eingang geladen werden und akzeptier hier offiziell nur 16,8V Eingangsspannung. Praktischerweise liegt genau solch ein Netzteil mit dabei welches die Powerbank mit rund 42W lädt. Eine vollständige Ladung dauert so rund 5 Stunden.

 

Fazit

Die PowerOak K2 ist grundsätzlich eine top Powerbank, gerade wenn Ihr eine besonders hohe Kapazität sucht und 12/20V Geräte betreiben wollt.

In meinem Test konnte ich eine Kapazität von bis zu 163,97Wh bzw. 44316mAh erreichen, gut das doppelte einer regulären Powerbank.

Poweroak K2 Im Test 10Dabei machen die normalen USB Ports der Powerbank einen guten Job Eure Geräte halbwegs flott zu laden. Nein richtige Schnellladeports bietet die PowerOak K2 dennoch leider nicht. Der wahre Grund die PowerOak K2 zu kaufen ist aber der 12V oder 20V Ausgang. So erlaubt Euch der 12VPort den Anschluss von KFZ „Geräten“, wie Kühlboxen oder Ähnlichem, sofern diese maximal 30W benötigen. Hier wäre eventuell etwas mehr Leistung auf dem 12V Port schön gewesen.

Dafür hat der 20V Port mit 5A (100W) ordentlich Leistung! Sogar das Laden von Notebooks ist auch dank der großen Anzahl an Adaptern gut möglich. Wie gut hängt aber von Eurem Notebook ab! Manche Modelle sind hier zickiger als andere. Es kann also sein das Notebook A perfekt an der K2 lädt, Notebook B aber gar nicht oder nicht zu „100%“. Leider gibt es hier keinen fixen Standard, an welche sich alle Hersteller halten. Wenn möglich ladet also Euer Notebook via USB C, dies ist einfacher, sofern unterstützt. (Siehe die PowerOak K3)

Dennoch kann ich die PowerOak K2 grundsätzlich empfehlen!

Eine USB-betriebene Kühlbox? Die SEVERIN KB 2923 im Test!

Der Test einer Kühlbox würde normalerweise weniger auf Techtest.org passen, es kann sich hier also bei der SEVERIN KB 2923 nicht um eine gewöhnliche Kühlbox handeln. Neben der Möglichkeit die SEVERIN KB 2923 wie üblich an einer Steckdose oder einem KFZ Anschluss zu betreiben, könnt Ihr diese auch an einem USB Netzteil oder Powerbank nutzen!

Dies finde ich ausgesprochen spannend, denn es kommt des Öfteren vor, dass man kalte Getränke oder Grillgüter in den Garten oder zum Campingplatz befördern will. Normalerweise müsst Ihr Euch hier darauf verlassen, dass die Kühlbox die Kälte eine Zeit lang hält.

Severin Kb 2923 Im Test 1So könntet Ihr aber einfach eine Powerbank an die Kühlbox anschließen und diese kann über Stunden unabhängig vom Netz kühlen. Auf eBay oder Amazon sind solche „USB Kühlschränke“ durchaus zu finden, aber diese sind meist nur für einzelne Dosen gemacht und nicht wie die SEVERIN KB 2923 für bis zu 30 Liter Inhalt.

Stellt sich nur die Frage, reicht die Leistung eines USB Ports um wirklich effektiv zu kühlen? Finden wir dies im Test der SEVERIN KB 2923 Elektrische Kühlbox heraus!

 

Die SEVERIN KB 2923 Elektrische Kühlbox mit USB im Test

Auf den ersten Blick ist die SEVERIN KB 2923 eine recht klassische elektrische Kühlbox. Diese erachte ich aber positiv, trotz des USB Ports ist diese damit kein „Gimmick-Produkt“ sondern versucht wirklich eine richtige Kühlbox zu sein.

Severin Kb 2923 Im Test 3Äußerlich misst diese 44 x 44 x 32 cm und setzt auf den üblichen Formfaktor. Auf der Oberseite besitzt die SEVERIN KB 2923 einen Deckel über welchen die Kühlbox befüllt wird. Dieser Deckel wird über einen Verschluss geschlossen gehalten, welcher an den Tragebügel gekoppelt ist. Ist der Tragebügel nach oben oder hinten geklappt, lässt sich die Box nicht öffnen. Ideal sollte diese unterwegs mal umfallen.

Was die Verarbeitung und Haptik angeht ist die SEVERIN KB 2923 Okay. Der Korpus besteht aus einem grünen Hochglanz Kunststoff, welcher ausreichend dick, aber auch nicht großzügig dick ist. Der Deckel hingegen ist aus einem matten Kunststoff gefertigt.

Severin Kb 2923 Im Test 4Unterm Strich würde ich die Haptik als zweckmäßig einstufen. Die SEVERIN KB 2923 ist kein „Gimmick“ oder auch kein absolutes Luxus-Produkt.

Was mich etwas gestört hat war der Schwerpunkt der Kühlbox. Da die komplette Elektronik im Deckel ist, neigt die Kühlbox zum Umkippen wenn dieser geöffnet ist und das innere leer ist.

Kommen wir damit auch zur Elektronik. Die SEVERIN KB 2923 verfügt über zwei Lüfter. Einer der auf der Oberseite Luft einsaugt und auf der Front auslässt und einer im inneren der die kalte Luft zirkuliert.

Severin Kb 2923 Im Test 5Das wirklich spannende an der SEVERIN KB 2923 ist aber die Energieversorgung. Im Deckel der Kühlbox sind gleich drei Kabel versteckt:

  • 1x 230V Stecker
  • 1x 12V KFZ Stecker
  • 1x USB Port

Diese Kabel sind fest mit der Kühlbox verbunden, können also nicht verloren gehen. Ebenfalls unter der Abdeckung der Kabel sind zwei Schalter. Schalter A erlaubt Euch das Umschalten zwischen Kühlen und Heizen, Schalter B wählt zwischen dem Normalen und ECO Modus.

Severin Kb 2923 Im Test 6Der verbaute Lüfter ist als mittelmäßig Laut zu bezeichnen. Ja dieser ist deutlich hörbar, aber auch nicht absolut penetrant laut. Ich würde die Kühlbox nicht im Schlafzimmer haben wollen, aber beim Grillen wird der Lüfter nicht stören.

Im ECO Modus ist dieser im Übrigen gedrosselt und als leise zu bezeichnen.

 

Das Innere der SEVERIN KB 2923

Das Innere der SEVERIN KB 2923 misst ca. 33,5 x 24 x 34 cm. SEVERIN selbst spricht von 28 Litern Fassungsvermögen.

Praktisch passt schon einiges in die Kühlbox! So sind beispielsweise 1,5 Liter Flaschen kein Problem, in einem gewissen Rahmen. Der Innenraum der Kühlbox ist in zwei Bereiche unterteilt, der rechte Bereich ist dabei für besonders hohe Flaschen gedacht und gemacht. Über dem linken Bereich hängt die Elektronik, mit welcher hohe 1,5L Flaschen etwas kollidieren.

Severin Kb 2923 Im Test 9So bekommt Ihr praktisch nur rund 3x 1,5L Flaschen in die Box, aber mindestens 6x 1L Flaschen (die etwas flacher sind). Bierdosen passen duzende in die Kühlbox und ich schätze mal 8-10 normale Bierflaschen, gegebenenfalls sogar noch mehr wenn Ihr diese etwas stapelt.

 

Das Kühlprinzip

Kühlgeräte nutzen in der Regel eins von zwei Prinzipien. Große Kühlschränke nutzen einen Wärmetauscher in Kombination mit einem Kompressor. Ähnliches gilt auch für Klimaanalgen und die meisten ähnlichen Großgeräte.

Kleinere Kühlschränke oder Kühlboxen nutzen hingegen meist ein so genanntes Peltier-Elemente. Ein Peltier-Element ist ein kleines Pad das sich auf einer Seite erwärmt und auf der anderen Seite abkühlt, wenn Ihr Storm durch dieses schickt.

Severin Kb 2923 Im Test 8Peltier-Elemente sind sehr einfach zu nutzen, aber weniger effizient als ein Wärmetauscher. Bei einem Peltier-Element muss im Grunde nur die Wärme der heißen Seite aus der Kühlbox herausgeführt werden und die Kälte der kalten Seite hinein.

Ein Wärmetauscher ist hier deutlich komplexer und schwerer, kann aber der Umwelt „Energie-entziehen“ und diese zum Kühlen zu nutzen. Ein 100W Kühlschrank mit Wärmetauscher wird effektiv so viel Leistung haben wie eine 175W Kühlbox.

Severin Kb 2923 Im Test 17Die SEVERIN KB 2923 Elektrische Kühlbox nutzt wie üblich ein Peltier-Element, bietet aber dennoch eine Energie-Effizienz von A++. Dies kann aufgrund einer guten Abschirmung Dichtung nach außen erzielt werden.

 

Die Kühlleistung, reicht ein USB Anschluss wirklich?

Ihr könnt die SEVERIN KB 2923 über drei Anschlüsse in zwei Stufen kühlen lassen. Schauen wir uns hier zunächst einmal die Leistungsaufnahme an.

Normal ECO
230V Steckdose 63.7W 9.4W
12V KFZ 64.74W 64.74W
USB Anschluss 9.62W 9.62W

Aus irgendwelchen Gründen hat der ECO Modus bei der SEVERIN KB 2923 beim Betrieb an einem 12V KFZ Anschluss nicht funktioniert. Hier hat die Kühlbox einfach so viel Energie gezogen wie im normalen Modus und dementsprechend auch gekühlt.

Generell benötigt die Kühlbox im Normalbetrieb rund 64W. Im ECO Modus sinkt die Leistungsaufnahme auf 9,xW. Damit passt auch die Angabe von Severin „für bis zu 4,5 Std. Leistung bei Betrieb mit Powerbank* (10.000 mAh)“

Severin Kb 2923 Im Test 14Eine 10000mAh wird die Kühlbox ca. 5 Stunden betreiben können und eine 20000mAh Powerbank 10 Stunden.

Aber wie steht es um die Temperatur? Das Erste was mich hier etwas überrascht hat ist eine fehlende Temperatursteuerung. Die Kühlbox kühlt einfach immer weiter herunter, bis die Differenz zwischen Außentemperatur und Innentemperatur zu groß ist und nicht weiter gekühlt werden kann.

In Test NR. 1 habe ich die SEVERIN KB 2923 mit zwei 1,5L Wasserflachen befüllt und über Nacht in einem +- 22 Grad warmen Raum kühlen lassen.

Temperatur Normal 2Temperatur Normal 1Im normalen Modus hat die Kühlbox im inneren eine Temperatur von 3,5-5,7 Grad erreicht! Im Schnitt also rund 17,x Grad unter Umgebungstemperatur.

Hier hat die Kühlbox aber nicht ihre Leistung reduziert, sondern immer weiter versucht zu kühlen. Es gibt im Inneren also kein Thermostat das bei Temperatur X stoppt. Direkt am Kühlelement konnte ich sogar eine Temperatur von -0,4 Grad messen. Ich will also nicht ausschließen, dass die Box im Winter unter 0 Grad kühlen würde.

Wie steht es aber um den ECO Modus? Das ist ja das wirklich interessante, die Funktionalität als USB-Kühlbox. Ähnlicher Aufbau, die Kühlbox wurde mit zwei Wasserflaschen befüllt und über Nacht (10 Stunden) laufen gelassen.

Temperatur Eco 2Temperatur Eco 1Im ECO Modus (beim Betrieb via USB) erreichte die Kühlbox zwischen 9,6-12,1 Grad. Also rund 11,x Grad unter Raumtemperatur.

Ein aus meiner Sicht sehr gutes Ergebnis!

Allerdings ist dieser Test etwas unrealistisch. Die meisten von Euch werden die Kühlbox ja nicht über Nacht als Kühlschrank nutzen. Für Test NR.2 habe ich die Kühlbox mit 4x 1,5L Flaschen, 3x Bierflaschen und einer 0,5L Dose befüllt und beobachtet wie Stark die Kühlbox diese Getränke in Zeitraum X gekühlt bekommt. Zu beginn waren alle Getränke auf Raumtemperatur (21-22 Grad). Beginnen wir im normalen Modus.

1h Normal
1H
2h Normal
2H
3h Normal
3H
  • Nach einer Stunde hat der Innenraum und die Getränke eine Temperatur von 14-15 Grad erreicht. Einzelne Punkte wurden auch auf 10-11 Grad gefühlt, allerdings sind dies nur die Stellen des Luftauslasses des internen Lüfters.
  • Nach zwei Stunden hat die Kühlbox 13-14 Grad erreicht und punktuell 9-10 Grad.
  • Nach drei Stunden haben die Getränke eine Temperatur von 10-11 Grad erreicht, mit einzelnen Punkten von 7-8 Grad.

Erneut ein zufriedenstellendes Ergebnis! Klar bei einer höheren Umgebungstemperatur als 21-22 Grad würde das Ergebnis nicht ganz so gut ausfallen, aber 6-7 Grad unter Raumtemperatur nach einer Stunde und dann weitere -2 Grad pro Stunde sind schon völlig Okay. Getränke die Ihr im Übrigen besonders kühl haben wollt sollten ganz rechts stehen. Dort ist es tendenziell kühler.

Aber wie sieht es im USB-Modus aus? Leider ist hier die Raumtemperatur auf ca. 20-21 Grad gesunken, bedenkt dies beim Betrachten der Messwerte.

1h Eco
1H
2h Eco
2H
3h Eco
3H
5h Eco
5H
  • Nach einer Stunde im ECO Modus sehen die Temperaturen den Werten des normalen Modus erstaunlich ähnlich. Im Inneren erreichen wir 14,x – 15,x Grad. Im Schnitt würde ich sagen haben wir hier ca. ½ Grad mehr.
  • Nach zwei Stunden ist weiterhin der ECO Modus nicht viel schlechter als der normale Modus. So haben die ebenfalls 13-14 Grad. Allerdings ist die Kühlbox selbst ein Stück wärmer.
  • Nach drei Stunden ist doch ein deutlicher Unterschied zu erkennen. Im ECO Modus verweilt die Kühlbox bei ca.13-14 Grad im Innenraum.
  • Nach fünf Stunden erneut nur minimal, wenn überhaupt gefallen.

 

Fazit

Eine Kühlbox mit USB mag im ersten Moment wie ein absolutes Gimmick klingen, ist aber in der Praxis deutlich brauchbarer als man erwarten könnte!

Im ersten Moment ist die SEVERIN KB 2923 aber eine ganz normale Kühlbox, die Wahlweise via Steckdose oder KFZ Anschluss mit Strom versorgt werden kann. Dabei benötigt diese rund 64W und kühlt auf +- 18 Grad unter Raumtemperatur herunter. Also ja die SEVERIN KB 2923 kann mit genug Zeit Temperaturen um den Gefrierpunkt erreichen! Über nach bei mir ca. +-3 Grad.

Severin Kb 2923 Im Test 12Bei höheren Außentemperaturen werden solche Temperaturen nicht erreicht, aber +- 18 Grad unter Außentemperatur könnt Ihr als grobe Richtlinie betrachten.

Über einen USB Port können natürlich keine 64W gezogen werden, hier drosselt sich die Kühlbox in den ECO Modus mit rund 8W. Dieser erreicht mit genug Zeit ca. 8-10 Grad unter Raumtemperatur, was beachtlich ist!

Zwar ist die Kühlbox beim Betrieb via USB langsamer im Herunterkühlen, allerdings halte ich dies für weniger schlimm. Daheim lasst Ihr die Kühlbox einfach im „normalen“ Modus und versorgt diese nur unterwegs über eine Powerbank. Hier ist die SEVERIN KB 2923 in der Lage auch Outdoor die Temperatur zu halten bzw. gegen zu kühlen. Eine normale Kühlbox würde sich hier einfach nur konstant erwärmen. Dabei reicht eine einfache Powerbank (5V/2A) mit 10000mAh bereits für rund 5 Stunden aus.

Severin Kb 2923 Im Test 19Kurzum nein der USB Port der SEVERIN KB 2923 ist kein Gimmick, wir haben hier eine echte Kühlbox die sich unterwegs über USB an einer Powerbank betreiben lässt und durchaus eine ordentliche Kühlleistung bietet. Ich würde zwar empfehlen diese Zuhause zunächst an einer Steckdose herunterkühlen zu lassen (via USB dauert dies recht lange), aber unterwegs kann diese tatsächlichen Temperaturen ca. 8 Grad unter der Außentemperatur via USB halten. Und selbst wenn Ihr Euch nicht für den USB Port interessiert, auch abseits davon ist die SEVERIN KB 2923 eine top Kühlbox zum fairen Preis!

Severin Elektrische Kühlbox (25 L) mit Kühl- und Warmhaltefunktion...

  • Betrieb via 230V Steckdose, 12V KFZ oder USB
  • Stromverbrauch 63W im Normalmodus
  • Stromverbrauch 10W im ECO/USB Modus
  • Kühlt rund 18 Grad unter Raumtemperatur (12 Grad im ECO Modus)
  • Fairer Preis
  • Intigrierte Kabel recht kurz
  • Stromverbrauch bei konstanter Nutzung schlechter als bei einem Modell mit Kompressor

Severin Kb 2923