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Die BEAUDENS tragbare Power Station mit 166Wh im Test

Powerbanks sind etwas sehr praktisches, für Smartphones, Tablets und Notebooks. Aber was wenn Ihr einen kleinen Kühlschrank oder andere Geräte Mobil betreiben wollt, die nicht auf eine Stromversorgung via USB ausgelegt sind?

Hierfür gibt es so genannte „Power Stations“. Eine Power Station ist blöd gesagt einfach eine große Powerbank, welche meist über einen normalen Stromanschluss, 12V Ausgänge und Ähnliches verfügt.

Meistens sind aber mobile Power Stations recht teuer oder nicht gut. Daher hat die „BEAUDENS tragbare Power Station 166Wh 52000mAh“ recht schnell meine Aufmerksamkeit erhalten.

Beaudens Tragbare Power Station Mit 166wh Im Test 7

Die BEAUDENS tragbare Power Station ist mit rund 140€ zwar auch kein Schnäppchen, diese besitzt aber neben dem 230V Stromanschluss, USB-Anschlüssen usw. eine Besonderheit.

Im Inneren ist ein Lithium-Eisenphosphat-Akkumulator verbaut! Dieser Akku-Typ ist sehr selten, aber eigentlich sehr cool!

Mehr dazu im Test der BEAUDENS tragbare Power Station 166Wh!

 

Die BEAUDENS tragbare Power Station 166Wh im Test

Mit rund 17 x 15 x 8,5 cm und einem Gewicht von 2,15Kg ist die BEAUDENS tragbare Power Station schon ein gewisser Brocken. Dies liegt natürlich zu großen Teil am großen 166Wh bzw. 52000mAh Akku im inneren.

Beaudens Tragbare Power Station Mit 166wh Im Test 5

Bedenkt, Akkus über 100Wh sind in Flugzeugen „problematisch“. Ihr benötigt hier eine Sondergenehmigung. Die BEAUDENS tragbare Power Station ist damit weniger etwas für den Sommer Urlaub und mehr für den Camping Ausflug oder den Garten.

Ein Teil des hohen Gewichts kommt aber auch vom Gehäuse. BEAUDENS setzt hier komplett auf Aluminium, welches sogar recht massiv und stabil anmutet. Nein ich würde die Power Station nicht fallen lassen, aber diese wirkt durchaus als wäre ein etwas rauerer Umgang kein Problem.

Beaudens Tragbare Power Station Mit 166wh Im Test 6

Praktischerweise befindet sich ein Tragegriff auf der Oberseite, welcher den Transport des 2,15KG „Brockens“ doch deutlich einfacherer macht.

Was die generelle Qualität angeht bin ich sehr zufrieden! Die Power Station wirkt deutlich wertiger gebaut als ich es erwartet hätte.

 

Anschlüsse und Technik

Auf der Front der BEAUDENS tragbare Power Station finden wir folgende Anschlüsse:

  • 2x 12V DC Ausgang (120W)
  • 1x DC Eingang
  • 1x 230V Steckdose (150W)
  • 2X USB A (12W)
  • 1x USB A QC 3.0 (18W)

Bei den USB Ports handelt es sich um zwei „normale“ 5V 2,4A  Ports, wie auch einen Quick Charge 3.0 Port. Letzter erlaubt es Euch Smartphones mit bis zu 18W zu laden.

Beaudens Tragbare Power Station Mit 166wh Im Test 2

Die beiden 12V DC Ports erlauben es Euch direkt 12V Geräte mit bis zu 120W zu versorgen. Mit im Lieferumfang der BEAUDENS Power Station liegt auch ein Adapter, welcher es Euch erlaubt KFZ Ladegeräte bzw. Kühlboxen usw. zu nutzen, ohne Spezialkabel.

Vermutlich das Highlight ist aber die Steckdose. Wir haben hier die ganz normale deutsche Schuko Steckdose mit 230V und maximal 150W.

Ausreichend, um Kamera-Akkus zu laden, einen Mini Kühlschrank oder Ähnliches zu betreiben usw.

Bedenkt allerdings, dass wir hier kein „saubere“ Wechselspannung haben, sondern nur eine modifizierte Sinuswelle. Diese modifizierte Sinuswellen mögen einige Geräte nicht.

Für Motoren, Kühlboxen usw. ist dies kein Problem! Manche Netzteile können aber zickiger sein. In meinem Test funktionierten aber modernere Smartphone und Notebook Ladegeräte soweit problemlos. Allerdings beispielsweise das Ladegerät des MacBook Pro 16 erzeugte ein „Surren“, welches normalerweise nicht vorhanden wäre. Schlimm? Vermutlich nicht, aber dennoch ist die Power Station für solche Geräte nicht „optimal“, auch wenn sie funktionieren.

Beaudens Tragbare Power Station Mit 166wh Im Test 4

Geladen wird die BEAUDENS tragbare Power Station auch über einen DC Eingang. Hier habt Ihr drei Möglichkeiten:

  • Über das beiliegende 14,8V 3A Netzteil
  • Über einen Zigarettenanzünder (Auto)
  • Über ein Solarpanel

Passende Kabel liegen für alle Optionen bei, inklusive dem Solarpanel. Die Power Station hat einen MPPT Laderegel integriert, welcher mit 13V-22V / 2A umgehen kann.

Ihr könnt also jedes beliebige 12V Solarpanel mit der Power Station verbinden! Super!

 

Was ist ein Lithium-Eisenphosphat-Akkumulator und ist dieser besser Lithium-Ionen?

Lithium-Eisenphosphat-Akkumulatoren oder auch LiFePo4 Akkus genannt sind etwas sehr Spannendes.

Lithium-Eisenphosphat ist verglichen mit Lithium-Ionen eine deutlich stabilere Zellen Chemie. Dies hat in der Praxis einige Vorteile! So besitzen Lithium-Eisenphosphat (LiFePo4) Akkus die ca. 4x Lebensdauer von Lithium-Ionen-Akkus.

So wirbt BEAUDENS mit 2000 Zyklen, was absolut normal für solch einen Akku wäre und daher glaubhaft. Lithium-Ionen-Akkus schaffen meist um die 500 Zyklen, ehe die Kapazität rapide sinkt.

Beaudens Tragbare Power Station Mit 166wh Im Test 9

Zudem sind Lithium-Eisenphosphat Akkus weniger explosiv. Dies ist bei modernen Lithium-Ionen-Akkus auch nicht mehr so problematisch, aber von Natur aus ist LiFePo4 stabiler und robuster, gerade sollte mal die Ladelektronik versagen. Selbst physische Belastung verkraften diese Akkus recht gut.

Es gibt Lithium-Eisenphosphat / LiFePo4 Akkus, die Ihr einfach an einem Blei-Gel Akku Ladegerät laden könnt. Dieser Akkutyp verzeiht Schwankungen bei der Ladespannung usw. deutlich mehr als Lithium-Ionen-Akkus.

Allerdings haben Lithium-Eisenphosphat / LiFePo4 Akkus nicht nur Vorteile. Diese besitzen eine niedrigere Energiedichte, heißt ein Lithium-Ionen-Akku ist bei gleicher Kapazität deutlich kleiner (ca. die Hälfte). Daher finden wir Lithium-Eisenphosphat selten in Powerbanks, geschweige denn Notebooks oder Smartphones.

Ein weiterer Pluspunkt, in Lithium-Eisenphosphat steckt kein Kobalt und weniger Lithium als in Lithium-Ionen Akkus. Daher können wir von einer etwas geringeren Umweltbelastung sprechen.

 

 

Kapazität und erster Test

Starten wir mit der Kapazität. Hier habe ich zwei Tests durchgeführt, einmal eine Messung via USB und einmal an der Steckdose.

Über die USB Ports konnte ich 139Wh messen und über die Steckdose 119Wh. 

Erfreulicherweise ist die Steckdose sehr gut geregelt! Wir haben zwar nur eine modifizierte Sinuswelle, aber die 230V werden unter allen Last Situationen ziemlich perfekt getroffen.

Spannung Steckdose

Ihr könnt im Übrigen die Steckdose auch während des Ladens nutzen! Habt Ihr also ein Solarpanel angeschlossen, läuft Eure Kühlbox dennoch weiter.

Die USB Ports sind leider nicht ganz so gut geregelt, gerade der normale USB Port.

Spannung Usb

Mit 5,297V unter Voll-Last ist der USB Port theoretisch sogar außerhalb der erlaubten Spezifikationen. Praktisch ist dies aber kein Problem, vermutlich sogar eher das Gegenteil. Aufgrund des Ladekabels habt Ihr einen gewissen Spannungsabfall.

 

Ladetempo

Folgende Geräte habe ich an der BEAUDENS tragbare Power Station getestet (via USB):

  • Apple iPhone 11 Pro Max
  • Huawei Mate 20 Pro
  • Moto G8 Plus
  • Samsung Galaxy S7 Edge

Hier können wir es kurz machen, denn wir haben ein fast perfektes Ergebnis! Die beiden normalen USB A Ports sind sauber optimiert und bieten ein flottes Ladetempo.

Ladetempo

Der Quick Charge Port funktionierte ebenfalls tadellos und besitzt sogar eine FCP Unterstützung, um Huawei Smartphones schnell zu laden, super! Allerdings ist der QC 3.0 Port nicht Apple optimiert.

 

Wiederaufladen

Ihr könnt die BEAUDENS tragbare Power Station über einen KFZ Zigarettenanzünder, ein Solarpanel oder über das mitgelieferte Netzteil laden.

Der DC Eingang scheint dabei mit einer Spannung von 12-22V umgehen zu können, was auch die Nutzung eines Solarpanels problemlos erlaubt. Dies kann ein völlig normales 12V Panel sein. Ihr müsst hier kein spezifisches Modell kaufen. BEAUDENS legt sogar ein Adapterkabel für die Standard Solarpanel Anschlussklemmen bei.

Beaudens Tragbare Power Station Mit 166wh Im Test 10

Aber wie schnell kann die Power Station laden?

An einem Zigarettenanzünder bzw. Solarpanel scheint das maximum bei ca. 26W, was auch zu der „max 2A“ Angabe passt (12V * 2A = 24W). Über das beiliegende Netzteil sind rund 44W möglich.

Damit braucht die Powerstation via Solar rund 7 Stunden und via Netzteil rund 4 Stunden. Dank des verbauten MPPT Ladereglers lädt die Power Station auch bei suboptimalen Licht an einem Solarpanel halbwegs effizient.

 

Fazit

Voll empfehlenswert! Die BEAUDENS Tragbare Power Station macht einen hervorragenden Job! Dies liegt zunächst an der verbauten Batterie.

Diese hat zwar mit 166Wh keine gigantische Kapazität, basiert allerdings auf Lithium-Eisenphosphat. Dies macht die Nutzung zum einen sehr sicher und zum anderen die Power Station sehr haltbar. Haltbarer als ein Modell das auf Lithium-Ionen-Akkus basiert.

Zum in der 100-200€ Preisklasse auch noch viele „Power Stations“ mit Blei Gel Akkus unterwegs sind, welche in allen Bereichen unterlegen sind.

Beaudens Tragbare Power Station Mit 166wh Im Test 8

Auch das Gehäuse der BEAUDENS tragbaren Power Station wertig gebaut und stabil.

Hinzu kommen die vielfältigen Anschluss Möglichkeiten:

  • 2x 12V DC Ausgang (120W)
  • 1x 230V Steckdose (150W)
  • 2X USB A (12W)
  • 1x USB A QC 3.0 (18W)

Die USB Ports konnten im Test mit einer sauberen Optimierung überzeugen und auch die anderen Anschlüsse funktionierten tadellos.

Aufladen könnt Ihr die BEAUDENS Power Station zu Hause via Netzteil, im Auto oder unterwegs per Solarpanel. Klasse!

Der einzige Minuspunkt ist die modifizierte Sinuswelle der Steckdose. Diese mögen einige Schaltnetzteile nicht, in meinem Test funktionierten die meisten aber problemlos. Für Kühlboxen usw. taugt die BEAUDENS Power Station natürlich völlig.

Kurzum für 140€ (zum Zeitpunkt des Test) ist die BEAUDENS Power Station ein faires Angebot!

BEAUDENS Tragbare Powerstation 166WH, 150W (Surge 300W) Solar...

  • 139Wh bzw. 119Wh echte Kapazität
  • 2x 12V DC Ausgang (120W), 1x 230V Steckdose (150W)
  • via Solarpanel Ladbar
  • Sehr haltbarer und sicherer LiFePo4 Akku
  • Keine reine Sinuswelle

Test, die QCY T5 TWS Ohrhörer

Wenn ich an gute und günstige Bluetooth Ohrhörer aus Asien denke, fallen mir gleich ein paar Hersteller ein, wie Xiaomi, KZ, Earfun usw.

Zu den diesen Herstellern zählt auch QCY, welche unter anderem Ohrhörer für Xiaomi fertigen, siehe die QCY T3. Normalerweise bin ich ein großer Fan von QCY, aber T3 konnten mich nicht so recht überzeugen.

Qcy T5 Tws Ohrhörer 7

Daher war ich auf die neuen QCY T5 durchaus gespannt, welche auf mich wie eine bessere Version der T3 wirkten.

Kurzum ich habe mir die QCY T5 bestellt, können diese im Test überzeugen? Finden wir es heraus!

 

Die QCY T5 im Test

QCY Ohrhörer waren immer schon vergleichsweise schnörkellos. Dies gilt auch für die T5. Die Ohrhörer werden in einer einfachen Kunststofftransport/Ladebox geliefert.

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Diese ist mit 72 x 36 x 28mm angenehm handlich. Die Verarbeitung ist zwar nicht spektakulär, aber wirkt vernünftig. Ich würde sagen die QCY T5 sind hier +- auf dem Level der Xiaomi Redmi Airdots, wenn nicht sogar etwas drüber.

Der Deckel der Ladebox wird über Magneten geschlossen gehalten. Ebenso werden Magnete genutzt, um die Ohrhörer in der Box zu halten. Diese sind ausreichend stark dimensioniert.

Qcy T5 Tws Ohrhörer 2

Der in der Ladebox verbaute Akku kann die Ohrhörer rund 4x „on the go“ aufladen, ehe die Ladebox wieder ans Netz muss. Hierfür ist leider nur ein stink normaler microUSB Port auf der Rückseite verbaut. USB C wäre sicherlich nett gewesen.

Die Ohrhörer selbst halten rund 4 Stunden Musikwiedergabe durch. Dies ist ein durchschnittlicher Wert. Die meisten true Wireless Ohrhörer halten ca. 3-4 Stunden durch.

Qcy T5 Tws Ohrhörer 3

Etwas streiten kann man über die Form der QCY T5. Diese setzen auf das Steg-Design welches wir auch von den Apple AirPods kennen.

An den Ohrsöpseln selbst ist also ein kleiner Steg angebracht welcher nach unten aus Euren Ohren hervorragt. Dieser Steg ist bei den T5 vergleichsweise groß, die Ohrstücke selbst wiederum sind eher kompakter.

Beim Material setzt QCY auch hier auf ganz normalen Kunststoff. Es gibt auch kein großes Hersteller Branding, auffällige LEDs oder sonstiges was groß Blicke auf die Ohrhörer lenkt, mit Ausnahme der Form.

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Zur Steuerung findet sich auf der Rückseite der Ohrhörer eine Touch Oberfläche. Diese funktionierte in meinem Test auch sehr gut!

 

Tragekomfort

Den Tragekomfort der QCY T5 sehe ich etwas zwiegespalten. Generell sind die Ohrhörer nicht unbequem, aber die Form ist suboptimal.

Der Steg der T5 ist bei mir etwas im Weg und kollidiert mit meinen Ohrläppchen. Dies in Kombination mit dem vergleichsweise kurzem Ohrkanal  (die Ohrhörer sitzen recht flach in den Ohren) sorgt dafür, dass sich die Ohrhörer schnell lockern.

Um dies etwas zu kompensieren muss ich den Steg etwas nach vorne winkeln. So sitzen die QCY T5 ganz ordentlich, aber weiterhin vergleichsweise locker. Dies sind eindeutig nicht die besten Ohrhörer für den Sport und Nutzer mit sehr großen Ohren.

 

Klang der QCY T5

Starten wir wie üblich bei den Höhen. Hier liefern die QCY T5 eine tadellose Performance! Die Höhen sind klar und sauber. Allerdings sind diese auch nicht überzeichnet oder überschärft. Hierdurch sind die Höhen vergleichsweise wenig anstrengend, auch bei höheren Lautstärken.

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Dennoch schaffen es die QCY T5 eine gute Leichtigkeit zu vermitteln, gerade bei helleren Songs und Stimmen. Kurzum viel bessere Höhen darf man in dieser Preisklasse nicht erwarten, volle Punktzahl hier für die QCY T5.

Die Mitten wiederum sind höchstens durchschnittlich. QCY geht ganz klar etwas in Richtung des Badewannen Klangs (Höhen und Tiefen angehoben, Mitten abgesenkt). Dementsprechend sind die Mitten „unspektakulär“. Diese sind nicht völlig verschwunden, aber auch nicht vollmundig.

Stimmen werden ausreichend satt wiedergegeben und Musik klingt auch nicht hohl.

Wichtig ist natürlich der Bass. Hier können die QCY T5 wieder überzeugen, zumindest wenn Ihr einen sehr satten und kräftigen Bass mögt. Der Bass ist bei den T5 eindeutig ein gutes Stück angehoben. Diese gehören zu den Bass stärksten TWS Ohrhörern der +-30€ Preisklasse.

Der Bass ist dabei aber nicht nur kräftig, sondern auch gut! Der Tiefgang ist ordentlich und das Volumen stark. Letzteres hat zwar durchaus noch etwas Luft nach oben, aber in dieser Preisklasse sind mir keine Ohrhörer bekannt die dies besser machen.

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Allgemein kann ich die QCY T5 nur loben. Wenn Ihr einen lebendigen und satten Klang sucht, können die T5 voll überzeugen. Die Dynamik ist stark, Musik klingt schön direkt und auch die Detail-Darstellung ist nicht schlecht.

Nein die QCY T5 sind keine Sennheiser Momentum, man kann also durchaus merken, dass Musik hier und da etwas glatt gebügelt wird, aber selbst für das doppelte Geld werdet Ihr Probleme haben Ohrhörer zu finden in diesem Belang deutlich besser sind.

 

Fazit

Ihr könnt die QCY T5 zum Zeitpunkt des Tests für rund 36€ bekommen, was ein sehr gutes Angebot ist!

Die Ohrhörer sind zwar optisch nicht spektakulär, aber solide gearbeitet. Auch funktionieren die Basisfunktionen sehr gut. Die Ohrhörer schalten sich zuverlässig ein/aus und auch die Verbindung klappt tadellos und ist stabil.

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Das Wichtigste ist aber der Klang. Die T5 bieten einen sehr schön klaren und sauberen Klang mit einem guten Schuss Bass. Ich bin sogar geneigt zu sagen diese haben mit den meisten Bass den ich bisher bei TWS Ohrhörern der 40€ Preisklasse gehört habe.

Sucht Ihr also Ohrhörer mit einem sehr dynamischen und lebendigen Klang? Dann schaut Euch vielleicht auch einmal die QCY T5 an!

QCY T5 Kabellose In-Ear Kopfhörer Bluetooth 5.0 TWS mit Ladecase...
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Die TaoTronics TT-BH079 SoundLiberty 79 im Test, basstark und schick?

Mit den SoundLiberty 79 hat TaoTronics vor kurzem seine neusten und auch besten True Wireless Ohrhörer auf den Markt gebracht.

Dieses sollen durch ein schickes Design und einen HiFi Klang punkten. TaoTronics wirbt wörtlich mit „durch 6mm PEEK + PU dynamische Hi-Fi-Treiber für knackige und authentische Soundkulisse.“.

Taotronics Tt Bh079 Soundliberty 79 Im Test 8

Wollen wir doch einmal schauen wie gut die TaoTronics TT-BH079 SoundLiberty 79 in der Praxis wirklich sind. Neugierig?

An dieser Stelle vielen Dank an TaoTronics für das Zurverfügungstellen der Ohrhörer für diesen Test.

 

Die TaoTronics TT-BH079 SoundLiberty 79 im Test

Wie üblich bestehen die true Wireless Ohrhörer aus zwei Komponenten, der Transport/Ladebox, wie auch den Ohrhörer selbst.

Die Ladebox ist im Alltag bei true Wireless Ohrhörer sehr wichtig. Ihr werdet diese oft in den Händen halten, öffnen usw. TaoTronics setzt bei den SoundLiberty 79 auf eine erfreulich kompakte Ladebox. Diese misst gerade einmal 66 x 41 x 28mm, passt also auch in etwas engere Taschen, zumal die Form sehr angenehm ist aufgrund der abgerundeten Ecken.

Taotronics Tt Bh079 Soundliberty 79 Im Test 1

Was das Material und das Design angeht, würde ich die Ladebox als unspektakulär einstufen. TaoTronics setzt hier auf einen einfachen matten Kunststoff und eine glatte Oberfläche.

Auf der Oberseite findet sich lediglich der TaoTronics Schriftzug und auf der Front vier Staus-LEDs.

Der Deckel wird wie üblich über Magnete geschlossen gehalten, ebenso werden Magnete im Inneren genutzt, um die Ohrhörer auf ihren Ladekontakten zu halten.

Die Ladebox kann die Ohrhörer rund 3x unterwegs aufladen. Danach muss die Ladebox selbst ans Netz. Erfreulicherweise setzt TaoTronics hier bereits auf USB C! Klasse!

Taotronics Tt Bh079 Soundliberty 79 Im Test 3

Mit einer Ladung halten die Ohrhörer laut Hersteller 5 Stunden durch. Dies kommt auch hin, wenn Ihr leise Musik hört. Rechnet praktisch aber eher mit 4 Stunden, was solide ist.

Im Gegensatz zur Ladebox sind die Ohrhörer etwas aufwendiger gestaltet. Diese sind relativ groß bzw. breit gebaut. Der größte Teil der Ohrhörer besteht aus einem einfachen, aber wertigen matten Kunststoff.

Taotronics Tt Bh079 Soundliberty 79 Im Test 5

Lediglich eine Ecke des Gehäuses ist mit einem goldenen Kunststoff bedeckt, was eine Art optischer Akzent ist. Dies ist auch gelungen und lockert das Design der Ohrhörer ein gutes Stück auf.

Gesteuert werden die Ohrhörer über eine touch-sensitive Rückseite oder die Ladebox. Nehmt Ihr die Ohrhörer aus der Ladebox, dann schalten diese sich automatisch ein und umgekehrt. Dies funktioniert auch sehr gut!

Taotronics Tt Bh079 Soundliberty 79 Im Test 6

Die Touch Rückseite war hingegen teils etwas fummelig, was leider in dieser Preisklasse nichts Ungewöhnliches ist.

 

Tragekomfort

Die TaoTronics TT-BH079 SoundLiberty 79 sind recht große Ohrhörer, was sich auch auf den Tragekomfort auswirkt. Daher würde ich die Ohrhörer für Nutzer mit sehr kleinen Ohren nur bedingt empfehlen.

Taotronics Tt Bh079 Soundliberty 79 Im Test 9

Gerade wenn ich versuchte die Ohrhaken richtig zu nutzen sitzen die Ohrhörer auch meinen durchaus größeren Ohren sehr straff! Daher habe ich diese ein wenig herausgedreht, wodurch diese deutlich komfortabler und bequemer sitzen. Dies würde ich Euch gegeben falls auch empfehlen.

Die SoundLiberty 79 sorgen dann weiterhin für eine gute Versiegelung der Ohren, sitzen aber angenehm.

 

Klang

Der spannendste Punkt der SoundLiberty 79 ist natürlich der Klang. Generell bieten die Ohrhörer eine recht warme Klagsignatur.

Dementsprechend sind die Höhen auch eher von der etwas weicheren Seite. Ich würde diese nicht als dumpf oder matt bezeichnen, aber diese sind auch nicht übermäßig luftig oder leicht. Die Ohrhörer ordnen sich hier in der Mitte ein.

Zischlaute werden von den SoundLiberty 79 sehr gut abgerundet und generell ist der Klang wenig anstrengend.

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Sehr gut gefielen mir die Mitten. Die Ohrhörer klingen gut gefüllt und auch die Detailwiedergabe in den Mitten ist gut. Dabei vermeiden es die SoundLiberty 79 aber sehr gut ins Blecherne abzudriften.

Stimmen werden genau wie Instrumente tadellos dargestellt.

Die größte Stärke der SoundLiberty 79 ist aber eindeutig der Bass! Dieser ist sehr voluminös und tief! Ja ich denke man kann mit gutem Recht sagen, dass der Bass auch etwas dominant ist. In Songs mit einem recht dominanten Beat, kann dieser auch mal Höhen und Mitten überschatten. Dabei klingen die Ohrhörer aber nicht unnatürlich forciert.

Der Bass ist also nicht einfach nur ein Produkt eines internen EQs (welcher aber auch sicherlich etwas mithilft), sondern Ihr könnt merken, dass die Ohrhörer viel Volumen und Tiefe besitzen, wovon der Bass profitiert.

Allgemein klingen die Ohrhörer recht groß, was sich auch auf die dargestellte Bühne auswirkt. Diese ist weit überdurchschnittlich groß.

Kurzum, Musik klingt sehr kräftig und lebendig, mit einem tollen Punch.

Einen kleinen Punktabzug gibt es für die maximale Lautstärke, welche höchstens durchschnittlich ist.

 

Fazit

Die TaoTronics TT-BH079 SoundLiberty 79 sind große Ohrhörer und dies gleich aus mehreren Gründen!

Zunächst sind die Ohrhörer selbst recht groß. Ich würde den Tragekomfort nicht als schlecht einstufen, habt Ihr aber sehr kleine Ohren wird es bessere Ohrhörer für Euch geben. In mittleren und vor allem großen Ohren sitzen die SoundLiberty 79 aber gut und fest!

Positiv loben möchte ich auch das Design, welches schick aber schlicht ist.

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Das Wichtigste ist aber der Klang! Die TaoTronics TT-BH079 SoundLiberty 79 klingen einfach groß. Die Ohrhörer besitzen ein sehr großes Volumen und Klangtiefe. Dies merkt Ihr auch vor allem beim Bass. Dieser hat einen tollen Tiefgang und fantastisches Volumen.

Legt Ihr also auf den Bass besonders viel Wert, dann sind die TaoTronics TT-BH079 vielleicht die genau richtigen Ohrhörer für Euch!

(Geheimtipp) Die FIIL T1 im Test, meine neue Lieblingsohrhörer aus Asien?

Die FIIL Bluetooth Kopfhörer sind ohne jegliche Frage meine absoluten Lieblingskopfhörer, seit des Tests im Jahr 2017. Damals waren die FIIL Kopfhörer schon absolute Exoten und dies hat sich leider nicht verändert, ganz im Gegenteil. Produkte von FIIL sind selbst über die asiatischen Markplätze nur vereinzelt zu finden, daher dachte ich die Marke wäre tot.

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Zu meiner großen Überraschung bin ich per Zufall über die T1 gestolpert. True wireless Ohrhörer von FIIL! Ihr könnt Euch denken, da habe ich nicht lange gezögert und sofort bestellt.

Meine Erwartungen waren natürlich hoch, nach den sehr guten FIIL Bluetooth Kopfhörern. Können hier die FIIL T1 mich überzeugen und zu meinen Lieblings true wireless Ohrhörern werden?

Finden wir dies im Test heraus!

 

Die FIIL T1 im Test

Die FIIL T1 werden wie üblich in einer kleinen Lade bzw. Transportbox geliefert. Diese macht einen überdurchschnittlich guten Eindruck. Das Basis-Gehäuse der 76 x 36 x 31 mm großen Transportbox besteht aus einem matten Kunststoff.

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Auf der Oberseite ist allerdings eine kleine Aluminium Abdeckung mit dem Hersteller-Logo eingelassen. Dieses wertet die Ladebox gleich etwas auf.

Auf der Front finden sich zudem zwei Status LEDs, welche Euch den Ladestand der beiden Ohrstöpsel mitteilen.

Fiil T1 Im Test Review 3

Sehr praktisch, unter dem magnetisch gehaltenen Deckel, findet sich eine Beschriftung, welche Euch über die Steuerung informiert. Die T1 verfügen über eine Touch-Rückseite und je nachdem wie auf welcher Seite Ihr drückt werden unterschiedliche Aktionen ausgelöst. Anfangs kann dies etwas Gewöhnung erfordern, daher ist so eine kleine Gedankenstütze praktisch.

Qualitativ ist die Ladebox solide! Dicke Bonuspunkte gibt es für die Abdeckung die sich über dem microUSB Ladeport der Ladebox befindet. True Wireless Ohrhörer sind oft wassergeschützt, aber kaum ein Hersteller denkt an die Ladeboxen, wenn diese bei beispielsweise Regen hervorholt wird.

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Leider gibt es auch wieder Punktabzug für microUSB anstelle von USB C.

Die Ladebox kann die Ohrhörer mit einer Ladung 3x wiederaufladen, was soweit okay ist. Die Ohrhörer selbst sollen 6 Stunden durchhalten, was bei leiser Musik sogar hinkommt.

Das Gehäuse der T1 ist aus einer Mischung aus mattem Kunststoff, Silikon und Hochglanzkunststoff auf der Rückseite gefertigt. Die Verarbeitung ist soweit tadellos.

Fiil T1 Im Test Review 4

Wie bereits erwähnt ist die Rückseite touchsensitiv, das ein und Ausschalten geschieht allerdings automatisch beim Einlegen bzw. Herausnehmen aus der Transportbox.

Dies hat auch in der Praxis sehr gut funktioniert! Auch einen IPx5 Wasser- bzw. Schweißschutz wurde gedacht.

 

Tragekomfort

Die FIIL T1 sind nicht übermäßig groß, aber auch nicht winzig. Allerdings setzt FIIL auf eine längliche Form und einen kleinen Silikon Ohrhacken. Die Ohrhörer verkeilen sich also etwas in Euren Ohren. Was den Tragekomfort angeht würde ich die T1 mit einer 2 bis 2- bewerten.

Nicht schlecht, aber ich hatte auch schon bequemere Ohrhörer! Was allerdings sehr gut ist, ist der Halt! Ihr braucht Euch keine Sorgen machen, dass die FIIL T1 aus Euren Ohren herausfallen.

 

Klang

Kommen wir zu dem Punkt auf welchen auch ich am meisten gespannt war, dem Klang. Beginnen wir hier klassisch bei den Höhen.

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Die Höhen der FIIL T1 sind absolut sauber und klar. Allgemein klingen die T1 schön direkt und klar. Die Brillanz würde ich als gut einstufen, aber die Höhen sind auch nicht bis zum Anschlag angehoben. Zischlaute neigen teils etwas zu einer gewissen Schärfe, dennoch würde ich die Höhen nicht als übermäßig anstrengend einstufen.

Zu den Mitten gibt es nicht viel zu sagen. Diese sind recht neutral bis vielleicht etwas abgesenkt. Dieser Eindruck schwankte meinerseits allerdings zugegeben etwas, je nach Song. Tendenziell könnten die Mitten aber etwas vollmundiger sein. Diese sind bei den FIIL T1 tendenziell eher etwas kühler.

Das Bass ist wiederum absolut tadellos! Der hat einen tollen Punch, ist knackig und schön aggressiv. Auch der Tiefgang ist tadellos, gerade wenn wir den Preis von unter 100€ bedenken. Die FIIL T1 sind keine Bass-Bomber, klingen aber klar sehr aufgeweckt und lebendig.

Dies passt auch generell zu Klangsignatur! Die Ohrhörer sind schön dynamisch, kräftig, aber in keinem Bereich übertrieben oder zu viel. Musik macht mit den FIIL T1 spaß! Dabei werden diese auch die absolute Mehrheit aller Nutzer mit der hier verwendeten Klangsignatur zufriedenstellen. Auch die Detaildarstellung und die Bühne ist gut! Bei letzterer ist die Tiefe aber tendenziell besser als die Breite.

 

Fazit

Sind die FIIL T1 meine neuen absoluten Lieblings true wireless Ohrhörer? Gründe warum dies der Fall sein könnte gibt es einige!

Der wichtigste ist der Klang. Die FIIL T1 klingen aufgeweckt, klar und lebendig. Dabei besitzen diese einen kräftigen und qualitativ hochwertigen Bass, der allerdings auch nicht übertreibt. Höhen sind absolut tadellos und der Klang generell als hochwertig zu bezeichnen.

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Schreibt auf die Box Sennheiser, JBL oder irgendeinen anderen großen Hersteller und Ihr könntet 100€+ problemlos verlangen.

Auch die Box selbst ist wertig! Die Ladebox ist qualitativ klar eine Stufe, wenn nicht sogar zwei über den üblichen Verdächtigen und fast schon im premium Segment (aber nicht ganz). Die T1 selbst sitzen soweit gut in den Ohren, auch wenn diese etwas straff sind.

Kurzum ja, ich nutze die FIIL T1 seid Erhalt regelmäßig und diese sind aktuell meine meist benutzen TWS Ohrhörer. Diese gehören eindeutig zu den besten Ohrhörer unter 100€. Lohnt es sich für Euch diese aus China zu bestellen? Schwer zu sagen. Seid Ihr etwas experimentierfreudig dann ja, falls nein greift zu Ohrhörern wie den JBL Tune 120TWS.

Fiil T1

Der dBpoweramp CD Ripper im Test, der beste CD Ripper im Jahr 2020!

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Wenn Ihr ein Musik-Liebhaber seid ist es wahrscheinlich, dass Ihr auch die ein oder andere CD habt. Klar Streaming Dienste aller Spotify verdrängen die klassische CD immer weiter, können aber nicht zwingend mit der Qualität einer CD mithalten.

Wie bekommt Ihr nun aber eine CD möglichst qualitativ hochwertig auf den PC? Via iTunes? Windows Media-Player? Nein!

Ihr wollt im besten Fall einen CD Ripper nutzen der zum einen FLAC oder ALAC, also ein verlustfreies Format, unterstützt, wie aber auch irgendeine Form von Fehler-Überprüfung.

Dbpoweramp Cd Ripper (2)

Die meisten typischen CD Ripper überprüfen Kopien nicht auf Fehler, welche aufgrund von Kratzern oder problematischen CD Laufwerken durchaus entstehen können. Gerade wenn Ihr Eure Musik Archivieren wollt ist dies natürlich unschön.

Welches Programm also im Jahr 2020 nutzen um CDs qualitativ hochwertig zu Kopieren? Wollt Ihr kein Geld ausgeben dann EAC „Exact Audio Copy“. Ein sehr gutes kostenfreies Programm, welches aber auch Limitierungen hat, gerade beim automatischen Taggen.

Ist Euch das Archivieren/Kopieren Eurer CDs etwas Geld wert, dann wäre dBpoweramp CD Ripper meine Empfehlung!

Was der dBpoweramp CD Ripper kann und was nicht wollen wir uns in diesem kleinen Test einmal ansehen.

 

Der dBpoweramp CD Ripper im Test

Der dBpoweramp CD Ripper ist ein recht einfach aufgebautes Programm, was das meiste von allein macht.

Dbpoweramp Cd Ripper (3)

Startet den CD Ripper und legt eine CD ein. Metadaten inklusive Bild der CD usw. werden automatisch vom Programm herausgesucht. Dabei nutzt dieses Discogs, GD3, MusicBrainz oder freedb.

Dbpoweramp Cd Ripper (9)

Sollten mal Metadaten nicht mit Euer CD übereinstimmen, was passieren kann wenn Ihr eine exotische Version habt, dann könnt Ihr manuell eingreifen. Entweder könnt Ihr Quelle der Metadaten neu wählen, dBpoweramp gibt Euch hier eine schöne Übersicht aller Unterschiede, oder Ihr könnt selbst Hand anlegen.

Dbpoweramp Cd Ripper (6)

Im unteren linken Bereich könnt Ihr das gewünschte Dateiformat, die Qualität und wo die Datei gespeichert werden soll wählen.

Bei Letzterem könnt Ihr „Muster“ anlegen nach dem Motto speichere die Musik im Ordner mit dem Namen des Interpreten, im Unterordner Album und benennen die einzelnen Tracks mit dem Titelnamen.

Solltet Ihr Euch nicht sicher sein was für eine CD Ihr vor Euch habt, dann könnt in diese auch direkt aus dem CD Ripper hineinhören.

Startet das Kopieren anschließend über die Schaltfläche im oberen linken Bereich und losgeht’s. Wie schnell eine CD kopiert wird, hängt von vielen Faktoren ab, dazu später mehr.

 

AccurateRip, das Geheimnis für sichere Kopien

Ein normales Programm wie iTunes kann problemlos Eure CDs kopieren. Allerdings ließt iTunes einfach nur alle Sektoren der CD einmal aus und presst das Ergebnis in eine Datei.

Gab es einen Fehler in einem dieser Sektoren findet sich dieser Fehler auch in der Kopie. Solch ein Fehler kann sehr klein sein und subjektiv nicht auffallen. Er kann aber auch ein größeres Knistern oder Störgeräusch sein.

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dBpoweramp CD Ripper nutzt um so etwas zu verhindern AccurateRip. AccurateRip ist eine Datenbank mit Fingerabdrücken von kopierten CDs anderer Nutzer. Nach dem Kopieren eines Tracks gleicht dBpoweramp den Fingerabdruck Eurer Kopie mit der Datenbank ab.

Sind die Informationen gleich, dann ist alles gut und Ihr könnt Euch sicher sein, dass die Kopie absolut in Ordnung ist. Weicht der Fingerabdruck von der Datenbank ab, dann liegt ein Fehler vor.

dBpoweramp würde nun versuchen die betroffenen Titel erneut auszulesen, in mehreren Durchgängen und gegebenenfalls mit Fehlerkorrektur.

Was wenn dies auch nicht hilft? Ja es gibt CDs die lassen sich einfach nicht „perfekt“ kopieren. Hier kann auch dBpoweramp nicht helfen. Was oftmals hilft ist ein anderes CD Laufwerk. Ja dieses hat einen massiven Einfluss auf Lesefehler. https://forum.dbpoweramp.com/showthread.php?43786-CD-Drive-Accuracy-2019 <- dort findet Ihr eine Liste mit den besten CD/DVD Laufwerken um CDs zu kopieren.

 

Formate und MP3 ist nicht gleich MP3

Aufseiten der Formate unterstützt der dBpoweramp CD Ripper:

  • AIFF
  • Apple Lossless (ALAC)
  • FLAC
  • MP3
  • WAVE

Damit werden von Haus aus alle wichtigen Formate unterstützt, mit einer Ausnahme, AAC fehlt. Einen AAC Support könnt Ihr aber nachrüsten, durch einen kostenfreien Download beim Hersteller https://www.dbpoweramp.com/codec-central-m4a.htm

Welches Format ist optimal? Das hängt von Euren Bedürfnissen ab. Für eine Archivierung empfiehlt sich FLAC oder ALAC. FLAC wenn Ihr Windows/Android Nutzer seid, ALAC wenn Ihr im Apple Ökosystem unterwegs seid.

Dbpoweramp Cd Ripper (8)

Sowohl ALAC wie auch FLAC sind verlustfreie Formate. Heißt der Klang der CD wird 1 zu 1 auf Euren PC gebracht.

Hierdurch sind aber die Dateien auch etwas größer! Hier einfach einmal ein Dateigrößen Vergleich der jeweiligen Formate (bei MP3 und AAC ist die höchste Qualität gewählt).

Dateigrößen

Bei verlustbehafteten Formaten wie MP3 oder AAC erhaltet Ihr deutlich kleinere Dateien, aber in der Theorie werden einige Teile des Songs weggeschnitten.

Wie viel „weggeschnitten“ wird hängt unter anderem von Eurer Qualitätseinstellung ab. Bei MP3 könnt Ihr hier beispielsweise zwischen VBR und CBR entscheiden.

CBR = Constant Bit Rate = jeder Teil eines Songs erhalt die gleiche Datenrate, egal ob dieser super komplex oder eher einfach ist. VBR hingegen passt die Datenrate basierend auf dem Inhalt an. Ist der Song an einigen stellen besonders komplex, dann erhalten diese Teile eine höhere Datenraten, andere Teile niedrigere.

Dies führt dazu, dass die VBR Songs eine kleinere Dateigröße besitzen. Wie gut das Ergebnis ist hängt etwas von Encoder ab.

MP3 ist ein sehr altes Dateiformat welches es seit 1992 gibt und vom Fraunhofer-Institut entwickelt wurde. Diese haben auch einen passenden Encoder bereitgestellt, also den Teil der Software welcher die Datei erstellt und entscheidet wo wie Klänge komprimiert werden. Dieser Encoder wird beispielsweise von iTunes genutzt.

Allerdings aufgrund des Alters hat dieser ein paar Schwächen. Hier kommt der „MP3 Lame Encoder“ ins Spiel. Dieser ist eine Weiterentwicklung des ursprünglichen Dateiformats, mit dem Ziel eine bessere Ton-Qualität bei 100% Kompatibilität zu ermöglichen, was auch gelungen ist.

Dies ist auch der Grund warum Ihr niemals MP3 Dateien mit iTunes oder dem Windows Media Player erstellen solltet. Diese sind qualitativ merkbar schlechter als mit modernen Programmen.

AAC ist in der Theorie nochmals eine Verbesserung von MP3. Kleinere Dateigrößen bei gleicher oder besser Qualität. AAC wird beispielsweise von Apple gerne verwendet, ist aber nicht ganz so universell kompatibel auch wenn 99% aller modernen Geräte es unterstützen werden.

 

DSP

Als kleinen Bonus könnt Ihr nach dem Kopieren noch diverse „Veränderungen“ an den Titeln vornehmen.

Dbpoweramp Cd Ripper (18)

Veränderungen wären beispielsweise eine Anpassung der Lautstärke, ein EQ der fest in die Dateien eingebrannt wird usw.

Seid mit solchen Spielereien aber vorsichtig.

 

Das Tempo

Wie schnell eine CD kopiert ist hängt von vielen Faktoren ab.

  • Wie schnell ist Euer CD-Laufwerk?
  • Wie gut ist die CD?
  • In welchem Zustand ist die CD?
  • Wie schnell ist Euer PC?

Starten wir mit letzterem. Der dBpoweramp CD Ripper ist Multicore optimiert, was aber gar nicht mal so wichtig ist. Auf einem halbwegs modernen System ist ein Track innerhalb von 2-8 Sekunden fertig umgewandelt.

Der Flaschenhals ist das Lesetempo Eures CD Laufwerks. Ich nutze ein externes Laufwerk, welches CDs maximal mit 24x auslesen kann. Interne Laufwerke sind hier meist schneller.

Praktisch schwankt das Tempo zwischen 12x und 20x, je nach CD. Einige CDs sind aus mir unbekannten Gründen nur langsamer auszulesen. Hierfür kann der dBpoweramp CD Ripper aber nichts.

Wichtig ist das der dBpoweramp CD Ripper nicht auf das Umwandeln einer Datei wartet. Der Ripper liest die Tracks ununterbrochen aus und wandelt die fertigen Tracks parallel um.

Hier einfach mal ein Tempo Vergleich verschiedener Programme. Alle haben das Album Linkin Park Meteora in FLAC bzw. ALAC gerippt. Als Laufwerk diente das LG Electronics GP57EB40.

Kopierdauer

Ja der dBpoweramp CD Ripper ist was die reine Kopierzeit angeht einen Hauch schneller als die Konkurrenz, aber das Laufwerk ist hier der Flaschenhals. Auch wenn ich das LG Electronics GP57EB40 loben muss, es arbeitet recht fehlerfrei.

Ihr könnt damit rechnen, dass ein normales Album ca. 2-3 Minuten zum Kopieren dauert.

Hier mal ein mini Video damit Ihr Euch besser vorstellen könnt wie lange es vom Einlegen der CD zum Start des Kopiervorgangs dauert.

 

Wichtig es handelt sich hierbei um eine dBpoweramp bisher unbekannte CD! Ich hoffe dies gibt Euch einen Eindruck wie schnell Ihr CDs abarbeiten könnt.

 

Fazit

dBpoweramp ist der beste und komfortabelste CD Ripper den Ihr im Jahr 2020 finden könnt. Ja es gibt auch gute kostenfreie Programme, alle EAC. Diese sind aber nicht so nutzerfreundlich wie dBpoweramp, gerade was den Umgang mit Tags angeht und auch das generelle Arbeitstempo.

Dbpoweramp Cd Ripper (16)

dBpoweramp bietet eine breite Unterstützung von Dateiformaten, sowohl im Windows wie auch Apple Ökosystem, sichere Kopien die auch verifiziert werden um Fehlern vorzubeugen und eine schnelle und effiziente Nutzung.

Gerade wenn Ihr ein Enthusiast seid der eventuell auch eine größere CD Sammlung archivieren möchte, dann lohnt es sich völlig auch die 36€ für den dBpoweramp CD Ripper auszugeben. Eine volle Empfehlung meinerseits!

Link zum Hersteller 

Meine neue Gaming-Maus, die Glorious PC Gaming Race Model D im Test

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Glorious PC Gaming Race (was für ein Name für einen Hersteller) hat mit dem Model D seine neuste Gaming-Maus vorgestellt. Diese wird auch recht vollmundig als die „most comfortable lightweight ergonomic RGB gaming mouse“ beworben.

Zumindest mit einem Punkt hat Glorious PC Gaming Race recht, die Model D ist mit 68 Gramm extrem leicht! Um dies zu erreichen setzt der Hersteller auf ein perforiertes Gehäuse der Maus, was wir ja bereits von der Xtrfy M4 kennen.

Glorious Pc Gaming Race Model D Im Test 6

Aber wie gut geht dieses Konzept bei der Model D auf und ist die Maus wirklich so komfortable wie vom Hersteller beworben? Finden wir dies im Test heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an Caseking welche mir die Model D für diesen Test zur Verfügung gestellt haben.

 

Die Glorious PC Gaming Race Model D Gaming-Maus im Test

Glorious PC Gaming Race setzt bei der Model D Gaming-Maus auf das recht auffällige Loch-Design. Heißt die Oberfläche der Maus besitzt herausgestanzte Waben, durch welche Ihr in das Innere der Maus sehen könnt.

Glorious Pc Gaming Race Model D Im Test 1

Offiziell wird dies gemacht um Gewicht bei der Maus zu sparen, weniger Material = weniger Gewicht. Und ja die Model D Gaming-Maus ist in der Tat sehr leicht!

Glorious PC Gaming Race Model D Gaming-Maus 68g
Xtrfy M4 RGB 69g
Endgame Gear XM1 70g
SteelSeries Sensei Ten 92g
Alienware AW610M 117g
Corsair NIGHTSWORD RGB 119g
Alienware AW558 120g

 

Diese ist eindeutig eine der leichtesten Gaming Mäuse die Ihr auf de Markt finden könnt. Allerdings denke ich dies hat auch Design Gründe. Die Model D ist aufgrund dieses Design schon etwas auffälliger und aus der Masse an Gaming-Produkten hervorzustechen hat durchaus einen gewissen Wert, für den Hersteller.

Die Glorious PC Gaming Race Model D Gaming-Maus ist aktuell in vier Versionen verfügbar, weiß und schwarz, wie auch mit einer glatten „Hochglanz“ Oberfläche oder einer matten Oberfläche.

Glorious Pc Gaming Race Model D Im Test 2

Welche Version Ihr wählt ist Geschmackssache. Die matte Version wird etwas resistenter gegenüber Schmutz sein, aber schwerer zu reinigen. Dies ist allgemein ein Aspekt der mit einem Fragezeichen zu versehen ist.

Aufgrund der Waben könnte sich leichter Schutz an oder sogar in der Maus sammeln. Hierzu habe ich aber noch keine Praxiserfahrungen.

Seid aber vor allem mit nassen Händen oder Flüssigkeiten bei der Glorious PC Gaming Race Model D Gaming-Maus vorsichtig! Aufgrund des offenen Aufbaus könnten diese sehr leicht im Inneren landen. Bei der sehr ähnlichen Xtrfy M4 gab es hierfür eine Beschichtung auf dem PCB, welche ich beim Model D nicht erkennen konnte.

Glorious Pc Gaming Race Model D Im Test 3

Generell bin ich aber mit der Verarbeitungsqualität und Massivität der Maus zufrieden. Dafür dass diese so leicht ist, fasst sie sich erstaunlich stabil an.

Ebenfalls positiv fällt das Kabel auf. Dieses ist textilummantelt, aber extrem flexibel! Die Maus fühlt sich fast kabellos an, klasse!

Trotz der Leichtbauweise konnte Glorious PC Gaming Race natürlich nicht auf eine RGB Beleuchtung verzichten. Es gibt an den Seiten der Maus jeweils einen RGB LED Streifen, zudem ist das Mausrad beleuchtet.

 

Sensor und Tasten

Glorious PC Gaming Race setzt bei der Model D auf den Pixart-PMW-3360-Sensor. Bei diesem handelt es sich um einen Sensor der Oberklasse, welcher bis zu 12000 dpi bietet.

Zwar gilt der Pixart-PMW-3360 als einer der besten Sensoren aktuell auf dem Markt, dennoch wird dieser auf dem Papier vom Pixart-PMW-3389 und Pixart-PMW-3391 übertroffen.

PixArt PMW 3360 PixArt PMW 3389 PixArt PMW 3330 PixArt PMW 3391
Auflösung 200-12000 dpi 100-16000 dpi 200-7200 dpi 100-18000 dpi
Tracking Geschwindigkeit 6,35 m/s 10,16 m/s 3,81 m/s 10,16 m/s
Beschleunigung 50 g 50 g 30 g 50 g

Neben der etwas höheren Auflösung, welche in der Praxis kaum eine Rolle spielt, bieten diese vor allem eine höhere Tracking Geschwindigkeit.

Glorious Pc Gaming Race Model D Im Test 9

Auf Seiten der primären Maustasten hat Glorious PC Gaming Race Omron D2FC Taster verbaut. Diese sollen laut Omron bis zu 20 Millionen Aktivierungen aushalten. Damit sind diese ebenfalls High End Taster, auf dem Papier bietet Omron aber nochmals haltbarere Taster an.

Dennoch rechne ich nicht damit, dass die 20 Millionen Klicks die Haltbarkeit der Maus limitieren. Ehe Ihr 20 Millionen Klicks auf der Maus habt, ist mit Sicherheit irgendetwas anderes zuvor kaputt gegangen.

Ich konnte zwar keine Details dazu finden was für Taster bei den Seitentasten verbaut sind, diese fühlen sich aber vergleichbar mit den Maustasten an. Mich würde es hier also nicht wundern wenn auch hinter den Seiten Tasten Omron Schalter stecken.

 

Die Praxis

Das Wichtigste an einer Gaming Maus ist nicht der Sensor, zumindest meiner Meinung nach. Ich spüre ehrlich gesagt keinen echten Unterschied zwischen dem Sensor der Model D und der meisten anderen High End Gaming Mäusen. Ja hier und da fühlen diese sich etwas anders an, aber bei den High End Sensoren gibt es kein echtes besser oder schlechter, höchstens ein „anders“.

Dennoch fürs Protokoll ja die Maus Model D hat ein sehr präzises und genaues Trackig. Der Mauszeiger folgt dank der 1000hz Polling Rate wunderbar meinen Bewegungen, egal ob es sich um einen Shooter oder ein Strategie Spiel handelt.

Glorious Pc Gaming Race Model D Im Test 10Dabei wird die Bewegung des Mauszeigers auch nicht manipuliert durch beispielsweise ein aggressives Angle-Snapping.

Was allerdings hervorsticht ist die Gleitfähigkeit der Maus! Zum einen sind die Füße der Maus wunderbar gleitend, zum anderen ist das Kabel extrem flexibel. Hinzu kommt noch das niedrige Gewicht.  All dies hilft dabei die Maus schnell stark beschleunigen zu können, was der Reaktionszeit hilft.

Ebenfalls wichtig an der Glorious PC Gaming Race Model D ist die Form. Die Ergonomie ist bei der Model D ein wichtiger Punkt, welcher auch gelungen ist!

Die Maus ist auf der linken Seite, wo Euer Daumen liegt, etwas angehoben und stark abgerundet. Hierdurch fühlt sich die Maus natürlicher an, als die komplett gleichmäßig geformten Modelle. Alle Kanten sind sauber abgerundet und auch die Textur ist schön weich.

Von der Perforierung der Maus merkt man kaum etwas und wenn eher positiv. So fand ich die Belüftung meiner Hand besser als bei einer regulären Maus, auch wenn wir aktuell keinen Hochsommer haben.

Glorious Pc Gaming Race Model D Im Test 14

Was den Faktor Schmutzablagerung angeht, bin ich mir zwar noch etwas unsicher, aber die Model D ist hier während meiner Nutzung nicht besonders negativ hervorgestochen.

Weitere Bonuspunkte gibt es für die leicht eingedellten Maustasten, welche auch zur Ergonomie beitragen.

Punktabzug gibt es lediglich für meinen kleinen Finger, welche nicht so recht einen Platz an der Model D findet. Ansonsten würde ich die Ergonomie als Top einstufen!

Die Maustasten sind tendenziell etwas straffer, aber sehr präzise! Dies repräsentiert auch der vergleichsweise dunkle Klang der Maustasten gut. Ja der Klick der Model D gefällt mir gut.

Wenig auszusetzen habe ich auch am Mausrad. Dieses ist griffig und gut abgestuft. Es ist nicht ganz mein Favorit aber überdurchschnittlich gut.

 

Model D vs. Xtrfy M4

Vielleicht seid Ihr bei Techtest auch über den Test der Xtrfy M4 gestolpert und habt Euch gedacht „die Xtrfy M4 sieht doch der Model D sehr ähnlich“, welche ist besser?

In der Tat ähnelt die Xtrfy M4 der Model D (oder anders herum) recht stark. Beide Hersteller setzen auf einen sehr minimalistischen Ansatz, moderne Technik und das Loch Design.

Glorious Pc Gaming Race Model D Im Test 13

Auf dem Papier ist die Xtrfy M4 besser. Diese verfügt über den eine Stufe größeren PixArt PMW 3389 Sensor wie auch die gleichen Omron 20M Taster.

Zudem scheint das PCB im Inneren der Maus wasserabweisend beschichtet zu sein und das Kabel wirkt etwas robuster.

Allerdings würde ich mich vermutlich dennoch für die Glorious PC Gaming Race Model D entscheiden. Die Glorious PC Gaming Race Model D liegt einfach ein gutes Stück besser und Ergonomischer in der Hand. Die Model D wirkt einfach natürlicher.

Schlecht ist die Xtrfy M4 in diesem Belang auch nicht, aber die Model D ist besser. Und ich ziehe eine bessere Ergonomie dem etwas besseren Sensor der M4 vor, vielleicht weil ich auch nicht „Pro“ genug bin um einen wirklichen Unterschied zwischen dem PixArt PMW 3389 und dem PixArt PMW 3360 zu spüren.

 

Fazit

Ja die Glorious PC Gaming Race Model D ist absolut empfehlenswert! So blöd und unprofessionell es klingt, aber die Maus ist einfach gut.

Der Pixart-PMW-3360 bietet ein starkes Tracking, welches auf dem Level anderer High End Gaming Mäusen liegt. Wirklich massive Unterschiede gibt es hier nach meinem Gefühl aber zwischen den High End Modellen kaum.

Viel wichtiger ist die Form und Ergonomie. Hier hat Glorious PC Gaming Race einen beeindruckenden Job gemacht. Die Model D liegt so gut und natürlich in meiner Hand wie schon lange kein Modell mehr.

Glorious Pc Gaming Race Model D Im Test 7

Es gibt keine harten Kanten, alles ist sauber abgerundet und auch die generelle Haptik stimmt! Es fehlt mir lediglich eine Ablage-Fläche für meinen kleinen Finger, aber dies ist meckern auf hohem Level.

Vom Loch Design bin ich noch etwas hin und her gerissen, gerade was die Haltbarkeit angeht, aber tendenziell ist hier mein Eindruck eher positiv. Meine Hand wird besser belüftet und wirklich spüren kann ich die Löscher auch nicht.

Eine weitere dicke Stärke ist die Gleitfähigkeit der Model D. Die Füße der Maus gleiten perfekt über ein reguläres Mauspad und das extra flexible Kabel in Kombination mit dem niedrigen Gewicht tun ihr restliches. Die Model D fühlt sich fast eher wie ein kabelloses Modell an. Im Gegenzug ist allerdings das Kabel auch sehr dünn, was möglicherweise sich negativ auf die Haltbarkeit auswirkt.

Dennoch hat es die Glorious PC Gaming Race Model D geschafft zu meiner primären Gaming Maus zu werden. Die Mischung aus top Ergonomie, klasse Sensor und niedrigem Gewicht ist überzeugend, zumal auch der Preis mit 60€ fair ist!

Glorious Pc Gaming Race Model D

Die Reolink Argus Eco im Test, Solarbetriebene Überwachungskamera ohne Folgekosten!

Eine gute Überwachungskamera kann ein Gefühl von Sicherheit und Kontrolle über den eigenen Grund und Boden vermitteln wie nichts anderes. Daher sieht man in den letzten Jahren immer mehr Überwachungskameras auch im privaten Umfeld. Aber was für eine Überwachungskamera kauft man?

Gerade was die Folgekosten angeht gibt es hier große Unterschiede. Einige Modelle kostet Euch monatlich X€ und selbst die die dies nicht tun kosten Euch Strom.

Reolink Argus Eco Im Test 5

Und hier kommt die Reolink Argus Eco ins Spiel! Die Reolink Argus Eco ist eine komplett kabellose Überwachungskamera, welche keine Folgekosten besitzt! Dank des Solarpanels lädt die Kamera sich sogar von alleine wieder auf, so das Ihr auch hier keine Arbeit habt.

Klingt doch gut, aber wie gut ist die Reolink Argus Eco in der Praxis wirklich? Finden wir dies heraus!

 

Die Reolink Argus Eco im Test

Reolink setzt bei der Argus Eco auf ein etwas vertrautes und klassischeres Überwachungskamera-Design.

Ihr erhaltet also eine typische längliche Überwachungskamera, mit einer Linse und IR LEDs auf der Front. Schick? Eher weniger, die Argus Eco ist zwar in einem schlichten weiß gehalten, aber typische Überwachungskamera-Form sticht an der Hauswand schon etwas hervor.

Reolink Argus Eco Im Test 1

Eine Reolink Argus 2 ist hier im direkten Vergleich schon etwas dezenter und freundlicher gestaltet. Allerdings geht es bei der Argus Eco um die Funktion! Das etwas länglichere Design hat seine Vorteile, so arbeitet die Argus Eco besser auf Distanz, dazu später mehr.

Bei der Argus Eco handelt es sich um eine komplett kabellose Überwachungskamera, welche dementsprechend einen Akku im inneren besitzt. Dieser Akku ist hier fest verbaut!

Um die Kamera nun zu laden könnt Ihr diese entweder ganz klassisch an ein USB Ladegerät hängen (die Kamera verfügt über einen microUSB Ladeport) oder Ihr könnt ein Solar-Panel nutzen!

Reolink Argus Eco Im Test 2

Letzteres ist im Set der Argus Eco enthalten. Bei dem Solar-Panel handelt es sich um ein kleines Panel, welches einfach via microUSB mit der Kamera verbunden wird. Hierdurch hält der Akku der Kamera in der Theorie unbegrenzt lange.

Praktisch gibt es allerdings einige Faktoren zu beachten. Ist das Panel korrekt ausgerichtet (Süden), bekommt dieses pralle Sonne ab, welche Jahreszeit haben wir und wie viel muss die Kamera arbeiten.

Im Hochsommer werdet Ihr keine Probleme mit der Energieversorgung haben. Ein sonniger Tag lädt den Akku der Argus Eco problemlos auf, welcher dann durchaus ein paar Wochen hält.

Reolink Argus Eco Im Test 8

Im Winter ist dies etwas schwieriger. Generell kann das Solarpanel auch hier die Kamera am Leben halten, sofern diese nicht zu arbeiten muss. Richtet Ihr die Kamera auf eine vielbefahre Straße, wo alle X Sekunden ein Clip aufgezeichnet wird, dann wird das Solarpanel nicht gegenladen können.

Habt ihr die Kamera, wie bei mir, hinterm Haus, wo in der Regel wenig betrieb ist, dann ist das Ganze kein Problem. Hier kommt es etwas auf Euren Einsatz an.

Neben dem microUSB Port zum Laden finden wir auch noch einen Steckplatz für eine microSD Speicherkarte. Diese ist leider nicht mit im Lieferumfang, allerdings akzeptiert die Argus Eco hier alle gängigen Modelle.

 

Die App

Um die Überwachungskamera zu nutzen benötigt Ihr die Reolink App, welche für IOS oder Android verfügbar ist. Ein direkter Zugriff über den Webbrowser ist leider nicht möglich. Die Reolink App ist aber ordentlich! Starten wir hier bei der Einrichtung.

Ihr benötigt bei Reolink keinen Account beim Hersteller, einfach App Starten und die Kamera hinzufügen, fertig.

Reolink Argus Eco (1)Reolink Argus Eco (2)

Ganz so einfach ist es natürlich nicht. Ihr müsst zunächst den QR Code auf der Argus Eco scannen und anschließend die Kamera starten.

Nun müsst Ihr der Kamera Euer WLAN Passwort übermitteln. Reolink macht dies auch via QR Code. Die App erstellt also aus Eurem WLAN Passwort einen QR Code, welcher von der Kamera gescannt wird. Erfreulicherweise hat dies bei mir gut geklappt!

Anschließend verbindet sich die Kamera mit Eurem WLAN und Ihr müsst zu guter Letzt ein Passwort festlegen. Wollt Ihr mehrere Smartphones mit einer Kamera verbinden, dann müsst Ihr nochmals den QR Code Scannen und das jetzt festgelegte Passwort eingeben.

Natürlich könnt Ihr auch mehrere Reolink Kameras mit der App Verbinden. Diese werden dann alle inklusive Vorschaubild und Akkustand auf der Startseite aufgelistet.

Reolink Argus Eco (5)Reolink Argus Eco (9)

Tippt Ihr das Vorschaubild an wird die live Ansicht geladen. Dies dauert hier etwas länger. Komplett kabellose Kameras sind im Normalfall „Abgeschaltet“. Der Kamerasensor arbeitet nur wenn eine Bewegung erkannt wird bzw. wenn Ihr den live Stream ladet. Daher dauert es etwas bis die Kamera „gestartet“ ist.

Via WLAN war dies bei mir ca. 4-10 Sekunden. Die Verzögerung des Streams lag bei rund einer Sekunde, war also kaum relevant. Damit ist die Reolink Eco nicht langsam, aber etwas langsamer als eine kabelgebundene Kamera.

 

Aufzeichnung und Alarme

Natürlich wollt Ihr nicht den ganzen Tag vor einem Live Stream sitzen, daher sind Alarme und Aufzeichnungen wichtig.

Die Reolink Eco verfügt selbstverständlich über einen Bewegungsmelder, welcher eine Video-Aufnahme startet wenn eine Person vorbei geht. Dieser Bewegungsmelder arbeitet bei der Reolink Eco auch auf mittlerer Distanz deutlich besser als bei der Reolink Argus 2, welche nur auf kurze Distanzen wirklich zuverlässig ist. Vermutlich ein Vorteil der größeren Bauform.

Wollt Ihr zuverlässig Bewegungen auf 20 Meter erkennen, dann muss Ich Euch enttäuschen. Wirklich zuverlässig ist die Bewegungserkennung auch hier nur auf bis zu ca. 10 Metern.

Reolink Argus Eco (3)Reolink Argus Eco (11)

Wird eine Bewegung erkannt können drei Dinge passieren:

  • Push Benachrichtigung
  • Akustischer Alarm
  • Aufzeichnung eines Videos

Wenn Ihr wollt könnt Ihr beim Erkennen einer Bewegung durch die Kamera via Push oder sogar eMail Benachrichtigung benachrichtigt werden. Sollt Ihr noch einen Schritt weiter gehen kann die Kamera auch einen akustischen Alarm abspielen.

Dieser ist nicht übermäßig laut, reicht aber aus um Aufmerksamkeit zu erregen. Bedenkt allerdings das die Kamera nicht zwischen einem Vogel der dicht an der Kamera vorbeifliegt und eine Menschen unterscheidet.

Tiere können also durchaus die Bewegungserkennung auslösen.

Das Wichtigste ist aber natürlich das Speichern von Videoaufnahmen. Videos werden bei Reolink Eco ausschließlich auf der internen Speicherkarte abgelegt (Speicherkarte nicht mit im Lieferumfang!).

Aus sicht des Datenschutzes natürlich ideal! Eure Videos verlassen sozusagen nicht Euren Grund und Boden. Bedenkt aber natürlich falls die Kamera geklaut wird, sind auch alle Aufnahmen mit weg.

Videos lassen sich später in einer Art Timeline auswerten oder herunterladen.

 

Die Bildqualität

Die Argus Eco verfügt über einen Full HD Sensor, was aber zugegeben nicht viel heißt. Allerdings zeige ich mich mit der Bildqualität sehr zufrieden!

Reolink Argus Eco Im Test 12

Komplett kabellose Überwachungskameras haben in der Regel nicht die Bildqualität von kabelgebundenen Modellen. Ich würde aber glatt sagen das die Argus Eco das beste Bild liefert das ich bisher bei einer komplett kabellosen Kamera gesehen habe!

Bei Tag ist dieses schön scharf und detailliert und selbst bei Nacht ist noch erstaunlich viel zu erkennen. Die Kamera geht gut mit Streulicht um, falls vorhanden, aber auch die verbauten IR LEDs sind recht hell.

Reolink Argus Eco Bildqualität (1)Reolink Argus Eco Bildqualität (2)

Reolink spricht von einer Sichtweite von bis zu 10 Metern. Praktisch kommt es hier etwas auf die jeweilige Situation an. Trägt jemand reflektierende oder hellere Kleidung ist auch über 10 Meter etwas zu erkennen, im Normalfall reden wir aber von guten 5-10 Metern Sichtweite.

Zu bedenken ist abschließend noch der Blickwinkel der Argus Eco. Dieser liegt bei 100 Grad, ist also schon noch recht weit, aber nicht ganz so weit wie bei einer Netgear Alro oder Argus 2.

Dies hat aber den Vorteil das Ihr die Kamera auch ein Stück weiter weg positionieren könnt und trotzdem alles gut im Blick habt. 100 Grad sind ideal für beispielsweise eine längere Einfahrt usw.

 

Fazit

Die Reolink Eco zeichnet sich primär durch drei Punkte aus:

  • Komplett kabelloser betrieb inklusive Laden via Solar-Panel
  • Keine Folgekosten für Cloud oder Strom
  • Lokale Videoaufzeichnung und keine Zwangsregistrierung

Die Reolink Eco ist eine komplett kabellose Überwachungskamera, welche sich dank des Solar-Panels in der Theorie auch komplett selbst mit Energie versorgt. Hierdurch habt Ihr keine zusätzlichen Stromkosten oder Arbeit alle X Wochen einen Akku zu laden.

Reolink Argus Eco Im Test 6

Grundsätzlich funktioniert das Solar-Panel gut! Im Frühjahr, Sommer und auch Herbst hat dieses keine Probleme die Kamera zu versorgen. Ein schöner Tag und der Akku ist voll, welcher dann wieder für X Wochen reicht. Im Winter kann es allerdings passieren das Ihr die Kamera manuell laden müsst, abhängig davon wo Ihr diese platziert und wie oft diese angeht. Dennoch müsst Ihr Euch vergleichsweise wenig um die Reolink Eco kümmern.

Ihr müsst auch nicht für Cloud Speicher oder eine zusätzliche Basis-Station bezahlen. Daumen hoch dafür! Videos werden einfach auf einer Speicherkarte aufgezeichnet.

Auch die App von Reolink macht einen guten Eindruck! Diese ist klar und übersichtlich aufgebaut und Aufnahmen lassen sich gut auswerten.

Ein großer Vorteil der Reolink Eco gegenüber der Reolink Argus ist der Bewegungssensor, welcher hier auch auf höhere Distanzen zuverlässiger arbeitet.  Ebenso ist die Bildqualität ein stückweit besser. Ich würde sogar sagen die Reolink Eco bietet die beste Bildqualität aller bisher getesteten kabellosen Überwachungskameras.

Allerdings gibt es auch eine Schwäche der Reolink Eco, das WLAN ist signalschwach! Solltet Ihr Euch für die Kamera entscheiden, achtet auf ein starkes WLAN Signal am gewünschten Aufstellort.

Abseits davon bin ich aber mit der Reolink Eco sehr zufrieden und kann diese nur weiterempfehlen, gerade wenn Ihr Euch um Folgekosten und das Laden der Akkus keine Sorgen machen wollt. Allerdings gibt es auch was den Funktionsumfang angeht auch noch bessere Kameras, siehe Netgear Alro. Die Reolink Eco ist ein einfaches, gutes und problemloses Modell.

Reolink Argus Eco

Reolink 2K Überwachungskamera Aussen Akku, Kabellose Solar WLAN...
  • 100% kabellose & einfache Installation: Schließen Sie diese...
  • 2K 3MP Super HD Tag & Nacht: Mit 3MP Auflösung sind die Videos...
  • Intelligente Erkennung: Genaue Unterscheidung zwischen Personen...
  • Flexible Speicherung und Wiedergabe: Speichern Sie Ereignisvideos...
  • Kompatible mit Home Hub: Reolink Akku WLAN Kameras können...

(Aktuell für 25€!) Die Omars OMPB24PW Powerbank 24000mAh im Test, 45W PD + QC für 30€!

24000mAh Kapazität + Quick Charge + 45W USB Power Delivery ist eine nette Ausstattung für eine Powerbank. Genau diese bringt die Omars OMPB24PW mit und dies auch noch zu einem sehr fairen Preis!

Omars Ompb24pw Powerbank 24000mah Im Test 8Aber wie gut ist die Omars OMPB24PW Powerbank mit 24000mAh wirklich? Kann man zu diesem Preis Qualität erwarten?

Finden wir es heraus!

 

Die Omars OMPB24PW Powerbank 24000mAh im Test

Die Omars OMPB24PW ist eine vergleichsweise große Powerbank, womit ich mich nicht nur auf die Kapazität beziehe. Auch die Abmessungen sind mit 180 x 80 x 22 mm „gewaltig“.

Omars Ompb24pw Powerbank 24000mah Im Test 1Selbst für eine Powerbank dieser Leistungsklasse sind dies überdurchschnittlich große Abmessungen. Auch das Gewicht ist mit 558g hoch.

Der offensichtlichste Grund hierfür ist das Gehäuse. Dieses besteht erstaunlicherweise aus einem recht massiven Aluminium. Nein die Omars OMPB24PW ist keine „Premium“ Powerbank, aber zählt klar zu den wertigeren Modellen.

Die Omars steht hier den PowerCore+ Modellen von Anker kaum etwas nach. Lediglich der Übergang zwischen Aluminium und Kunststoff auf der Front könnte etwas sauberer sein.

Omars Ompb24pw Powerbank 24000mah Im Test 3Das Wichtigste ist allerdings die Technik. Die Omars OMPB24PW Powerbank verfügt über drei USB Ports. Zwei davon sind normale USB A Ports, der dritte ein USB C Port.

Beim USB C Port handelt es sich um einen so genannten „Power Delivery“ Port. Dieser kann hierdurch bis zu 45W Leistung liefern, was beispielsweise ausreichend ist selbst größere Notebooks flott zu laden.

Omars Ompb24pw Powerbank 24000mah Im Test 4Genau genommen soll der Port 5V/3A, 9V/3A, 12V/3A, 15V/3A oder 20V/2,25A liefern, was 45W im Maximum entspricht.

Aber auch die normalen USB Ports haben eine hohe Leistung. Bei dem schwarzen USB Port handelt es sich um einen 5V/2,4A Port. Der orangene Port hingegen unterstützt Quick Charge 3.0 mit bis zu 18W! Dieser Port ist ideal für Samsung, Xiaomi, Sony und viele weitere Smartphones die auf Qualcomm SoCs setzten.

Wichtig! Sowohl der USB C wie auch der Quick Charge Port lassen sich gleichzeitig voll nutzen. Die Powerbank hat also eine beeindruckende Gesamtleistung von 63W.

Omars Ompb24pw Powerbank 24000mah Im Test 5Geladen wird die Powerbank natürlich auch über den USB C Port über welchen auch 45W aufgenommen werden können, dazu später mehr.

Weitere Bonuspunkte gibt es für das kleine LC Display auf der Front, welches Euch % genau den Ladestand anzeigt.

 

Kapazität

Omars gibt die Kapazität der OMPB24PW mit 24000mAh an, messen konnte ich 75,181Wh bzw. 20319mAh. Dies entspricht rund 85% der Herstellerangabe, was ein solider Wert ist.

Die Herstellerangabe bezieht sich so gut wie immer auf die Kapazität der im Inneren verbauten Akkuzellen und nicht auf die letztendlich nutzbare Kapazität

Diese weicht allerdings immer ein Stück weit ab, da es interne Umwandlungsprozesse gibt. 80-90% echte Kapazität bezeichne ich in der Regel als gut und normal.

 

Das Ladetempo

Folgende Geräte habe ich an der Powerbank getestet:

  • Apple MacBook Pro 13
  • Dell XPS 13 9380
  • Dell XPS 14 7590
  • Huawei Mate 20 Pro
  • Google Pixel 4 XL
  • Apple iPad Pro 11
  • Motorola Moto G8 Plus
  • Apple iPhone 11 Pro
Ladetempo
*das theoretisch maximale Ladetempo des jeweiligen Gerätes

Starten wir mit den Notebooks. 45W Leistung auf dem USB C Port ist nach meinem Wissen genug um alle via USB C ladbaren Notebooks zu laden.

Bei 13 Zöllern reichen 45W in der Regel auch um das originale Ladegerät voll zu ersetzen, siehe das Dell XPS 13. Das Apple MacBook Pro 13 kann in der Theorie noch etwas schneller laden (ca. 53W), aber 45W sind hier bereits genug.

Bei 15 Zöllern reichen 45W in der Regel zum Laden, aber nicht fürs volle Tempo. Lastet Ihr beispielsweise die CPU des XPS 15 voll aus, dann wird sich dieses trotz angeschlossener Powerbank weiter entladen (es werden einfach mehr als 45W verbraucht).

Omars Ompb24pw Powerbank 24000mah Im Test 10Auf Seiten der Smartphones und Tablets kann man es kurz machen, es sieht gut aus! 45W sind hier auf dem USB C Port mehr als genug und die Quick Charge Ports tun ihr restliches.

Ihr werdet 90% aller aktuellen Smartphones an der Omars Powerbank schnellladen können.

 

Wiederaufladen

Im Optimalfall solltet Ihr die Omars OMPB24PW an einem USB Power Delivery Ladegerät mit 60W aufladen.

WiederaufladetempoIn der Praxis erreicht die Omars OMPB24PW knapp über 45W Ladestrom, was in einer Ladezeit von unter 2 Stunden resultiert! Dies extrem schnell.

An einem normalen USB Ladegerät oder Quick Charge Ladegerät liegt das Ladetempo allerdings nur bei 8,5W, was in einer Ladezeit von rund 14 Stunden resultiert.

 

Fazit

Die Omars OMPB24PW ist eine herausragende Powerbank. Die Mischung aus sehr hoher Kapazität und vor allem hoher Leistung kann überzeugen.

Quick Charge und USB Power Delivery support in einer Powerbank ist immer klasse. Hierdurch könnt Ihr fast alle Smartphones aktuell im Handel schnellladen, egal ob von Apple, Samsung, Sony usw.

Omars Ompb24pw Powerbank 24000mah Im Test 11Zudem könnt Ihr sogar Notebooks an der Omars OMPB24PW laden. Dank 45W Leistung auch recht flott! Bei 13 Zoll Notebooks, wie dem Dell XPS 13 oder dem Apple MacBook Pro 13 kann die Powerbank das originale Ladegerät ersetzen.

Klasse!

Was spricht gegen die Omars OMPB24PW? Zunächst ist die Omars OMPB24PW groß und schwer, selbst für 45W USB PD und der Kapazität von 20000mAH+.  Der Grund dafür wird vermutlich der Preis sein. Akku-Zellen mit niedriger Energiedichte sind günstiger bzw. eventuell nutzt Omars auch second-Hand Akku-Zellen was bei diesem Preis nicht auszuschließen ist (leider müsste ich die PB zerstören um diese zu öffnen).

Allerdings rein von den Messwerten ist die Omars OMPB24PW ein top Powerbank zu einem herausragendem Preis!

Die TRN T200 TWS im Test, ein weiteres Ohrhörer Highlight aus China?

Weiter geht’s mit der Serie exotische true Wireless Ohrhörer aus China. Diesmal geht es um die TRN T200 TWS Hybrid Treiber Ohrhörer.

Wie der Name schon vermuten lässt, ist die Besonderheit der TRN T200 das Nutzen zweier Treibereinheiten pro Seite. Dies bei einem Preis von unter 30€ macht die Ohrhörer durchaus interessant.

Trn T200 Tws Im Test 6Kurzum ich habe die TRN T200 aus China bestellt. Können diese im Test überzeugen? Finden wir es heraus!

 

Die TRN T200 TWS im Test

Die TRN T200 werden wie üblich in einer kleinen Lade/Transportbox geliefert. Klein trifft es dabei recht gut, denn diese ist mit 72 x 33 x 32 mm wirklich angenehm handlich.

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Die Box ist dabei aus einem Kunststoff gefertigt, welcher „glasiert“ wurde. Die Oberfläche ist wirkt also so als wäre sie von einem Klarlack überzogen. In der Praxis fühlt sich dies nicht schlecht an, zudem ist die Resistenz gegenüber Fingerabdrücken gut!

Was die generelle Verarbeitung angeht bin ich zufrieden, in Betracht des Preises. Der Deckel knarzt etwas wenn Ihr diesen seitlich schiebt, aber das wars auch schon mit meiner Kritik.

Der Deckel wird magnetisch geschlossen gehalten. Ebenso bleiben die Ohrhörer über Magneten in der dafür vorgesehen Aussparung. Letztere könnten allerdings auch einen Hauch stärker sein.

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Die Ladebox kann die Ohrhörer ca. 4-5x „on the Go“ wiederaufladen, ehe die Ladebox selbst ans Netz muss. Geladen wird die Ladebox via microUSB. Mit einer Ladung halten die Ohrhörer ca. 4 Stunden Musikwiedergabe durch.

Die TRN T200 sind etwas größere true Wireless Ohrhörer, welche aber auch nicht riesig sind. Diese setzten dabei auf die Form die von Monitoring in-Ears bekannt ist. Die Form ist also als etwas komplexer zu bezeichnen, was natürlich auch am Hybrid Treiber Aufbau im Inneren liegt.

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Beim Material haben wir einen Mix aus Hochglanz-Kunststoff auf der Rückseite und matten Kunststoff auf den dem Ohr zugewandten Seiten.

Die Verarbeitung der Ohrhörer würde ich als tadellos einstufen.

Das Ein/Ausschalten geschieht wie üblich automatisch, wenn Ihr diese in die Ladebox legt oder herausnehmt. Dies funktionierte im Alltag auch sehr gut!

Trn T200 Tws Im Test 4Auf der Rückseite der Ohrhörer findet sich des Weiteren eine Touch Oberfläche, welche das Vor/Zurückspulen usw. erlaubt. Auch diese funktionierte in meinem Test tadellos.

 

Tragekomfort

Die TRN T200 sind leicht überdurchschnittlich groß, aber recht gut geformt. Die Ohrhörer stehen wenig aus den Ohren hervor, daher liegt der Schwerpunkt gut in den Ohren, was für einen brauchbaren Halt sorgt.

Ja es gibt Ohrhörer die noch „bombenfester“ in den Ohren sitzen, aber die TRN T200 eignen sich wunderbar für den Alltag und auch leichten Sport.

Auch was den Tragekomfort angeht, bin ich zufrieden. Die Ohrhörer drücken nicht und stören auch nicht. Ich hätte keine Probleme die TRN T200 im Alltag zu nutzen.

Abschließend würde ich den Tragekomfort mi einer 2+ bewerten.

 

Klang der TRN T200 TWS

Kommen wir zu dem Punkt, auf den Ihr alle wartet, den Klang. Starten wir am Anfang, und zwar beim Aufbau. Die TRN T200 TWS setzten laut Hersteller auf einen hybrid Treiber. Hybrid Treiber bedeutet das wir neben dem typischen dynamischen Treiber auch einen Armature Treiber in den Ohrhörern haben. Armature Treiber sind etwas anders aufgebaut als normale Treiber, die Ihr aus Lautsprechern kennt. In Armature wird ein kleiner „Anker“ zum Schwingen gebracht welcher den Klang erzeugt.

Armature Treiber sind vergleichsweise teuer da komplex. Zudem sind Armature Treiber weniger gut im Bass Bereich, daher wird oft ein Hybrid Aufbau genutzt (wie hier). Höhen und Mitten = Armature Treiber, Bass = dynamischer Treiber.

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Kommen wir aber zum eigentlichen Klang. Die Höhen der TRN T200 sind sehr schön klar und sauber. Zudem bieten diese eine angenehme Leichtigkeit. Ja diese sind etwas schärferer Natur, zeigen sich aber auch nicht übermäßig problematisch bei Zischlauten. Mir gefallen die Höhen sehr gut!

Die Mitten sind soweit okay. Diese sind nicht überpräsent, aber auch nicht zu weit abgesenkt. Es wird aber dennoch klar, dass die TRN T200 TWS auf eine gewisse Hoch/Tief Dynamik getrimmt sind. Stimmen werden gut dargestellt, aber legt Ihr einen besonderen Wert auf besonders volle Stimmen, dann gibt es noch bessere Ohrhörer.

Loben muss ich wiederum den Bass. Dieser ist kräftig, mit einem schönen aggressiven Punch. Dabei ist dieser in keiner Weise übertrieben oder unnatürlich. Allerdings sind die Tiefen auch nicht langweilig. Ich denke mit der Menge und Qualität des Basses wird TRN den Geschmack der absoluten Mehrheit aller Nutzer treffen.

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Generell würde ich die TRN T200 TWS als gut ausbalanciert bezeichnen, nein diese sind nicht neutral, aber Musik klingt nicht verfälscht. Diese bietet eine gute Dynamik und starke Auflösung. Ja die Auflösung geht noch etwas besser, aber in der 30€ Preisklasse darf man dies nicht erwarten.

Allgemein gesprochen machen die TRN T200 TWS einen weit überdurchschnittlich guten Job für solch günstige true wireless Modelle.

 

Fazit

Solltet Ihr Euch die TRN T200 TWS aus China bestellen? Die Antwort ist ein Ja oder vielleicht auch nicht.

Die TRN T200 TWS sind sehr gute true Wireless Ohrhörer gerade für 30€. Diese zählen hier problemlos zu den besten Modellen. Der Klang ist dynamisch, lebendig mit guten Höhen und einem schönen Bass.

Dabei übertreiben die Ohrhörer in keinem Bereich und sind somit auch schön massen-kompatibel was die Klangsignatur angeht.

Trn T200 Tws Im Test 7Auch der Tragekomfort und die Alltagstauglichkeit (Signalstärke, Automatisches ein/aus usw.) ist top.

Allerdings sind true wireless Ohrhörer im Jahr 2019/2020 allgemein sehr gut geworden! Fast alle neuen Modelle die Ihr bei Amazon für +-30€ bekommt taugen. Teils sind diese sogar sehr gut. Hier ist es einfach schwer aus der Masse hervorzustechen. Und dies gelingt auch den TRN T200 TWS nur bedingt. Ja diese gehören zu den Top 15% in der Preisklasse, aber lohnt es sich deshalb diese aus China zu bestellen?

Dies ist überlasse ich Euch! Wollt Ihr mal was ausprobieren oder seid Sammler dann greift zu! 30€ für die TRN T200 TWS ist absolut fairer Preis. Ansonsten schaut Euch die EarFun Free, Xiaomi RedMi Airdots oder vielleicht auch die QCY T2C TWS an.

21:9 + 3440×1440 + 100Hz + Samsung VA Panel für unter 400€? Der LC-Power LC-M34-UWQHD-100-C im Test

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21:9 ist das beste Monitor-Format, dies werde ich nicht müde zu behaupten. Mittlerweile haben wir uns auch schon einige 21:9 Monitore im Test angesehen, zumeist recht hochpreisige Modelle.

Muss das aber sein? LC-Power bietet mit seinem LC-M34-UWQHD-100-C einen 21:9 Monitor welcher auf dem Papier den „großen“ Modellen nichts nachsteht, aber gerade einmal 390€ kostet.

390€ für eine 3440×1440 Pixel Auflösung, Samsung VA Panel und 100Hz? Klingt doch glatt zu gut um wahr zu sein.

Lc Power Lc M34 Uwqhd 100 C Im Test 4

Ist dies der Fall oder ist der LC-Power LC-M34-UWQHD-100-C einfach nur ein guter Deal?

Finden wir dies im Test heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an LC-Power für das Zurverfügungstellen des LC-M34-UWQHD-100-C für diesen Test.

 

Der LC-Power LC-M34-UWQHD-100-C im Test

Betrachten wir den LC-Power LC-M34-UWQHD-100-C von vorne, dann sieht dieser im Grunde so aus wie jeder andere 21:9 Monitor. Dies meine ich allerdings nicht negativ!

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Moderne Monitore sind auf der Vorderseite nun mal sehr minimalistisch, was auch für den LC-Power gilt. Das Panel geht an den Seiten wie auch oben komplett in den Rahmen über, wodurch gerade im ausgeschaltetem Zustand die Rahmen fast unsichtbar sind.

Aber auch eingeschaltet sind die Rahmen sehr klein. Die einzige Ausnahme ist hier natürlich der untere Rahmen, welcher etwas dicker ausfällt. Auf diesem ist auch das LC-Power Logo vorhanden.

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Positiv überrascht hat mich die Rückansicht. Ähnlich wie bei vielen LG Monitoren ist die Rückseite komplett aus einem weißen Hochglanz Kunststoff gefertigt. Die Anschlüsse sind dabei unter Klappen etwas versteckt.

Hierdurch sieht der LC-M34-UWQHD-100-C auch von hinten sehr „clean“ aus.

Kurzum, bis zu diesem Punkt ist dem LC-M34-UWQHD-100-C nicht anzusehen das es sich um ein günstiges Modell handelt.

Allerdings gibt es durchaus einen Punkt wo wir merken, dass das dieser kein premium Monitor ist und das ist der Standfuß.

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Dieser ist sehr minimalistisch. Ja der Monitor steht ausreichend stabil und der Standfuß wirkt ausreichend wertig. Allerdings gibt es keine Höhenverstellung!

Ihr könnt lediglich den Winkel des Panels etwas anpassen, das wars. Schade, aber immerhin hat der LC-Power LC-M34-UWQHD-100-C die Möglichkeit für eine VESA Halterung!

Solltet Ihr also eine Höhenverstellung benötigen könnt Ihr diese über diesen Weg nachrüsten.

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Aufseiten der Anschlüsse finden wir:

  • 1x HDMI 1.4
  • 1x DVI
  • 1x DisplayPort 1.2
  • 1x 3,5mm Audio Ausgang

Ich würde die Anschlüsse einfach mal als ausreichend, aber auch nicht „großzügig“ bezeichnen. Und ehe Ihr Euch die Frage stellt ja HDMI 1.4 und DisplayPort 1.2 können 3440×1440 bei 100Hz liefern.

Gesteuert wird der LC-M34-UWQHD-100-C über physische Tasten auf der Unterseite. Diese sind soweit gut zu erreichen und zu drücken, keine Klagen hier.

 

Das Panel

Der LC-Power LC-M34-UWQHD-100-C setzt auf ein 21:9 34 Zoll Panel mit einer Auflösung von 3440×1440 Pixeln.

3440×1440 entspricht einer 2K Auflösung, welche nur in die Breite erweitert wurde, aufgrund des 21:9 Formats. Dies ist eine sehr schöne Auflösung, sie ist in Spielen noch gut anzutreiben aber dennoch mehr als ausreichend scharf.

Kommt Ihr von einem Full HD Monitor werdet Ihr ein deutliches Plus an Schärfe wahrnehmen können. Im Gegenzug ist allerdings ein 4K Monitor nachmals schärfer als der LC-M34-UWQHD-100-C, subjektiv ist hier aber der Unterschied weniger groß.

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Bei dem Panel setzt LC-Power auf die VA Technologie. Den Hersteller des Panels versucht LC-Power auch nicht zu verstecken, ganz im Gegenteil. Wir haben im LC-M34-UWQHD-100-C ein Samsung VA Panel, aus der SAMSUNG LTM340YP Serie.

Dies sollte uns trotz des günstigen Preis eine durchaus hohe Bildqualität garantieren.

Ein weiteres Highlight ist die Bildwiederholungsrate von 100Hz! 21:9 Monitore mit dieser Auflösung und 100Hz oder mehr können recht schnell sehr teuer werden.

 

Helligkeit und Ausleuchtung

LC-Power gibt die Helligkeit des LC-M34-UWQHD-100-C mit 300cd/m² an. Bei den Helligkeitsangaben der Hersteller handelt es sich zumeist weniger um einen verbindlichen Wert, sondern eher um eine „Klasse“.

300cd/m² ist so die typische Mittelklasse. Nicht verwunderlich, sollten 300cd/m² auch praktisch erreicht werden dann ist dies ein mehr als ausreichender Wert für fast alle Nutzer.

Helligkeit

Die 300cd/m² werden vom LC-M34-UWQHD-100-C allerdings nicht ganz erreicht. In der Spitze konnte ich 271cd/m² messen, was ausreichend dicht an der Herstellerangabe ist.

Damit ist der LC-M34-UWQHD-100-C nicht strahlend hell, aber vollkommen ausreichend! Im Normalen Alltagseinsatz sagt man sind 200cd/m² das Optimum (aus Sicht Eurer Augengesundheit).

Ich bevorzuge meist eine Helligkeit von um die 250-280cd/m². Ich würde den LC-M34-UWQHD-100-C also vermutlich auf 90-100% Helligkeit betreiben.

Kurzum die Helligkeit ist soweit in Ordnung. High End 21:9 Monitore schaffen vielleicht 50cd/m², was sicherlich auch nicht die Welt ist.

Zufrieden bin ich auch mit der Ausleuchtung. Auf ganz schwarzem Hintergrund ist diese nicht ganz perfekt, die unteren und oberen Bereiche wirken subjektiv etwas heller, allerdings gibt es keine massiven Licht-Spots oder Lichthöfe.

Damit würde ich die Ausleuchtung als nicht störend einstufen!

 

Kontrast

Da wir hier einen Monitor mit VA Panel vor uns haben, dürfen wir mit einem etwas höherem Kontrast rechnen. Dies ist einer der großen Vorzüge der VA Technologie gegenüber IPS. VA Monitore haben es deutlich leichter hohe Kontraste zu erreichen.

So spricht LC-Power beim LC-M34-UWQHD-100-C auch von „3000:1“, was allerdings ein recht nichtssagender Wert ist. Was konnte ich messen?

Kontrast

Praktisch konnte der LC-M34-UWQHD-100-C einen Kontrast von 1:1080 erreichen. Kleiner Tipp von Haus aus ist der Kontrast im Menü nur auf 50% eingestellt. Geht hier auf 75% hoch für das optimale Ergebnis, darüber hinaus wird der Kontrast nur künstlich verstärkt.

1:1080 ist zwar vergleichen mit der Hersteller Angabe schwach, aber dennoch ein guter Wert! Ein 1300€ Alienware AW3420DW kommt gerade einmal auf 1:590.

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Ganz blöd gesagt, für einen Monitor mit VA Panel bietet der LC-M34-UWQHD-100-C einen durchschnittlichen Kontrast, welcher aber dennoch auf dem Level der besten IPS Modelle liegt!

 

Farbraum und Kalibrierung

LC-Power wirbt beim LC-M34-UWQHD-100-C mit einer 95% sRGB und 72% AdobeRGB Farbraum Abdeckung.

Farbraum

In meinem Test erreichte der LC-M34-UWQHD-100-C 92% des sRGB Farbraums und 71% von AdobeRGB. Dies sind solide Werte, welche allerdings auch nicht ganz Weltklasse sind.

Vor ein paar Jahren wäre 92% sRGB noch top gewesen, mittlerweile schaffen die meisten guten Monitore Werte in diesem Bereich.

Was die Kalibrierung angeht ist der LC-M34-UWQHD-100-C im Standard Modus solide mit einem Delta E von 2. Damit eignet sich der Monitor durchaus für hobbymäßige Foto und Video-Bearbeitung.

 

Die Praxis

21:9 ist toll! Dies ist ein Formfaktor den ich jedem nur ans Herz legen kann, egal ob für Produktivität oder gerade fürs Gaming.

Ich selbst nutze einen 21:9 Monitor und jedes Mal wenn ich vor eine 16:9 Modell sitze komme ich mir glatt etwas „eingeschränkt“ vor. Die zusätzliche Breite hilft dabei sich deutlich mehr im Geschehen zu verlieren. Rein was die Produktivität angeht würde ich allerdings zwei 16:9 Monitore einem 21:9 vorziehen, nur um das klar zu stellen.

Der LC-M34-UWQHD-100-C bietet subjektiv ein sehr wertiges und schönes Bild, welches gerade dank des guten Kontrasts eine schöne Tiefe hat. Lediglich war die Abstimmung für meinen Geschmack etwas zu warm von Haus aus. Leider bietet der LC-M34-UWQHD-100-C hier nur zwei Presets, warm und kalt. Kalt ist deutlich zu kalt und warm ist etwas zu warm. Ihr könnt aber auch manuell etwas in der Mitte einstellen, falls gewünscht.

So richtig Spaß macht 21:9 in Spielen, wo dieses Format auch generell besser unterstütz wird als man denken könnte.

Da sich das Bild ein gutes Stück weiter über Euren Blickwinkel erstreckt als bei einem 16:9 Monitor, könnt Ihr tiefer in Spielen und Welten versinken. Gerade wenn wir hier optisch etwas schönere Spiele vor uns haben wie The Witcher 3. Hier kann der LC-M34-UWQHD-100-C auch dank seiner guten Farbdarstellung und hohen Kontrasten glänzen.

Lc Power Lc M34 Uwqhd 100 C Im Test 13Dabei lag die von mir gemessene Reaktionszeit bei 8,9ms in der Bildmitte, was ein sehr guter Wert ist! Allerdings haben wir hier ein VA Panel vor uns. Dieses reagiert zwar zügig, ist aber dennoch träger als IPS Panels. Heißt sehr schnelle Bewegungen können etwas verwaschener wirken.

Praktisch sind VA Panels mittlerweile aber so gut das dies kaum auffällt. Ist der LC-M34-UWQHD-100-C ein pro e-Sport Monitor? Eher weniger, aber dieser taugt völlig auch für Spieler mit etwas höheren Ansprüchen.

Dicke Bonuspunkte gibt es für die 100Hz Bildwiederholungsrate. Bewegungen wirken hierdurch merklich weicher und flüssiger. Der Sprung von 60Hz auf 100Hz ist deutlich spürbar!

 

Leistungsaufnahme

Schauen wir uns zum Abschluss noch den Stromverbrauch an.

Leistungsaufnahme

Stellt Ihr die Helligkeit des Monitors auf 0% benötigt dieser gerade einmal 19,8W Strom, auf voller Helligkeit hingegen kommen wir auf einen Verbrauch von 59,8W.

Dies ist nicht zu viel! Der LC-Power LC-M34-UWQHD-100-C benötigt bei gleicher Helligkeit ziemlich die gleiche Menge Energie wie ein BenQ EX3501R oder ASUS ROG Strix XG35VQ.

 

Fazit

21:9 ist das aus meiner Sicht beste Monitor Format aktuell. Dementsprechend gibt es auch einige Monitore die dieses Format bieten, von sehr günstig bis sehr teuer.

Für einen High End 21:9 Monitor mit 3440×1440 Pixel Auflösung und über 60Hz könnt Ihr gut und gerne 1000€+ auf den Tisch legen, oder hier knapp unter 400€.

Der LC-Power LC-M34-UWQHD-100-C bietet auf dem Papier alles was man sich wünschen kann:

  • Ein großes 34 Zoll Panel
  • Eine hohe Auflösung von 3440×1440
  • Eine hohe Bildwiederholungsrate von 100Hz
  • Ein wertiges VA Panel aus dem Hause Samsung

Und ja diese Punkte haben alle Bestand!

Lc Power Lc M34 Uwqhd 100 C Im Test 14

Das hier verbaute 34 Zoll Panel ist schön groß und mehr als ausreichend scharf, dank der 2K Auflösung. Farben, Kontraste und Helligkeit sind als gut zu bezeichnen. Beispielsweise der Kontrast des LC-Power ist besser als bei jedem bisher von mir getestetem Monitor mit IPS Panel.

Ja es gibt hier noch bessere Panels, aber für diese zahlt Ihr mindestens 200-300€ mehr und auch diese sind dann nicht massiv besser.

Es ist hier wirklich beeindruckend was LC-Power an Bildqualität für unter 400€ bietet. Hinzu kommen die 100Hz Bildwiederholungsrate, welche gerade für die Gamer unter Euch ein Traum sind. Ja IPS Panels sind noch etwas reaktionsfreudiger als VA Panel Monitore, aber der LC-M34-UWQHD-100-C ist gut genug in diesem Bereich.

Wo wir den Preis etwas merken wäre beim Standfuß, welcher beispielsweise keine Höhenverstellung erlaubt, wie auch bei der puristischen, aber ausreichenden Portausstattung.

Ich denke für rund 390€ kann man diese Abstriche in Kauf nehmen. Der aus meiner Sicht nächst bessere Monitor (der BenQ EX3501R) kostet Euch rund 600€ und ist auch nur im Detail besser.

Kurzum Ihr wollt einen guten 21:9 Monitor mit hoher Auflösung und über 60Hz? Dann ist der LC-Power LC-M34-UWQHD-100-C eine top Wahl, gerade aufgrund des starken Preises.

Lc Power Lc M34 Uwqhd 100 C