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Lilo, Ihr smarter Indoor-Garten im (langzeit) Test

Sogenannte Indoor-Gärten gewinnen immer weiter an Beliebtheit. Dies ist auch nicht verwunderlich, das Versprechen von immer frischen Kräutern direkt in der Küche immer verfügbar klingt auch toll.

Zudem macht es Spaß Lebensmittel zu verarbeiten die man selbst geerntet oder angebaut hat. Zwar kann man auch frische Kräuter-Pflanzen im Supermarkt kaufen, aber gerade in den dunklen Monaten ist es gar nicht so leicht diese Pflanzen am Leben zu halten.

Lilo, Ihr Smarter Indoor Garten Test 2Hier helfen smarte Indoor-Gärten, wie Lilo. Lilo kümmert sich in der Theorie „vollautomatisch“ um die Pflanzen. Lilo bringt auch gleich das Licht mit, Ihr seid also nicht auf die Sonne angewiesen.

Aber funktioniert dies wirklich wie versprochen oder sind smarte Indoor-Gärten ein Luxus Produkt das niemand braucht? Finden wir dies in einem Test heraus!

 

Lilo, Ihr smarter Indoor-Garten im Test

Auch wenn smarte Indoor-Gärten erst die letzten Jahre an Popularität gewonnen haben ist das Prinzip an sich sehr simpel.Lilo vom französischen Hersteller Prêt à Pousser ist versimpelt ausgedrückt ein Top mit Beleuchtung. Genau genommen drei Töpfe mit Beleuchtung.

Lilo, Ihr Smarter Indoor Garten Test 3Bestellt Ihr das typische Basis-Set erhaltet Ihr eine Basisplatte aus Holz, drei Töpfe, einen Stiel und ein Licht Modul.

Was Prêt à Pousser bei Lilo eindeutig sehr gut gelungen ist, ist das Design. Es ist simpel, modern und schick. Die Töpfe bestehen aus einem sehr wertigen und dicken Kunststoff. Der Standfuß genau wie der Stiel der Lampe sind hingegen aus nacktem Holz. Dieser Kontrast lässt den Indoor-Garten schön minimalistisch und modern wirken. Ich habe den Garten beispielsweise direkt auf meinen Küchentisch gestellt.

Lilo, Ihr Smarter Indoor Garten Test 7Die Lampe welche die komplette Technik beinhaltet ist aus Aluminium gefertigt und lässt sich stufenlos in der Höhe verstellen.

Zwar ist das Design sehr schick, aber es gibt auch zwei Kritikpunkte. Der Stiel der Lampe wirkt zwar recht edel, scheint aber was die Toleranzen bei der Größe angeht nicht perfekt zu sein. Ich hatte Probleme den Stiel tief in die Halterung zu bekommen. Es geht, aber hier ist noch Luft nach oben. Ähnliches gilt auch für das Kabel. Für die Stromversorgung nutzt Lilo einfach ein 18W Quick Charge fähiges USB Netzteil und ein microUSB Kabel, welches zum Lampenkopf geht.

Lilo, Ihr Smarter Indoor Garten Test 5Prinzipiell ein Aufbau an dem nichts auszusetzen ist. Sollte Kabel oder Netzteil mal kaputt gehen wären diese absolut problemlos auszutauschen.

Allerdings ist das Kabel etwas störrisch und hängt im Zickzack an der Lampe herunter. Kein Weltuntergang, aber abseits davon ist Lilo so ein schickes und edles Produkt, da hätte es hier doch eine bessere Lösung gegeben oder zumindest ein flexibleres Kabel.

Lilo, Ihr Smarter Indoor Garten Test 13Lilo benötigt in der hohen Einstellung rund 10W Strom. Dies entspricht ca. 15,33€ Stromkosten pro Jahr bei 0,3€ pro kWh.

 

Wie funktioniert Lilo?

Damit in einem Garten etwas wachsen kann benötigt Ihr zunächst Samen. Diese bekommt Ihr direkt von Prêt à Pousser. Aktuell sind folgende Pflanzen für Lilo verfügbar:

  • Basilikum
  • Schnittlauch
  • Marokkanische Minze
  • Bataviasalat
  • Dill
  • Estragon
  • Lavendel
  • Senf
  • Koriander
  • Portulakröschen
  • Kleiner Wiesenknopf
  • Anis-Duftnessel
  • Physalis
  • Purpur-Basilikum
  • Mimose
  • Thai-Basilikum
  • Eisenkraut
  • Kornblume
  • Feuersalbei
  • Sonnenblume
  • Mini-Chili
  • Mini-Paprika
  • Kirschtomaten
  • Salbei
  • Stiefmütterchen
  • Thymian
  • Eichblattsalat
  • Kamille
  • Glatte Petersilie
  • Krause Petersilie
  • Grüne Minze
  • Zimt-Basilikum
  • Rosa Petunie
  • Oregano
  • Roter Blattsenf
  • Melisse
  • Zitronen-Basilikum

Ja Ihr habt eine große Auswahl an Pflanzen die Ihr in Lilo anbauen könnt. Jede Pflanze besteht aus einem kleinen Körbchen mit Erde, welches in Lilo eingelegt wird.

Anscheinend findet sich in jedem Körbchen drei Samen/Pflanzen. Dies gilt zu mindestens für die die ich mir bestellt habe. In einem Lilo könnt Ihr also 3×3 Pflanzen gleichzeitig anbauen.

Lilo, Ihr Smarter Indoor Garten Test 10Damit nun eine Pflanze wachsen kann braucht diese Wasser. Wasser wird einfach in die Töpfe eingefüllt. Die Pflanzen-Kapseln sind in einer Art Schwimmer, welcher dafür sorgt das die Kapseln immer ausreichend versorgt sind. Einmal Wasser einfüllen reicht für Wochen oder sogar Monate.

Was brauchen Pflanzen noch? Richtig Licht! Lilo hat hier zwei Einstellungen, Frühling und Sommer. Je nach Einstellung (in der Anleitung der Pflanzen steht welche Ihr wählen solltet) leuchtet Lilo heller oder dunkler und 14 oder 12 Stunden.

Lilo, Ihr Smarter Indoor Garten Test 12Der Timmer beginnt immer ab dem Moment wo Ihr Lilo das erste Mal einschaltet. Ihr solltet also morgens diesen das Erste mal einschalten.

Nun lautet das Motto warten.

 

Die Praxis

Um Lilo zu testen habe ich drei Pflanzen-Körbe, welche wir über die nächsten Tage beobachten werden.

  • Senf
  • Basilikum
  • Paprika

Tag 2

Starten wir mit unserem kleinen Tagebuch an Tag 2, denn hier gibt es bereits erste Ergebnisse zu bestaunen. Der Senf hat begonnen zu keimen! Interessanterweise primär die vorderen Samen in dem Körbchen.

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Neben dem Senf, welcher mittlerweile schon die erste zwei Blätter deutlich ausgebildet hat, begingt auch der Basilikum das erste Grün zu zeigen.

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Am fünften Tag geht’s auch für den Paprika los.

Tag 8

Alle drei Pflanzen haben Ihre ersten Blätter voll ausgebildet. Der Senf hat sogar schon sein zweites paar Blätter.

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Der Senf legt gut vor! Dieser besitzt nun erste Blätter in der Größe eines Daumens. Auch der Basilikum hat sich schön entwickelt. Lediglich der Paprika ist noch recht klein.

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Erneut hat der Senf einen großen Schuss in die Höhe gemacht. Aber auch der Basilikum und der Paprika haben merklich an Größe gewonnen.

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Mittlerweile sind alle drei Pflanzen recht kräftig und groß.

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Nach einem Monat

Kommen wir so langsam zum Abschluss. Nach einem Monat zeige ich mich durchaus positiv überrascht! Alle Pflanzen sind gut angewachsen und wirken kräftig wie auch gesund! Die Blätter sind saftig grün und die Stiele angenehm dick.

Hier gibt es aber einen kleinen Kritikpunkt, teils wirken die Pflanzen zu kräftig. Gerade der Senf überragt etwas die Paprika, welche von der anderen Seite auch vom Basilikum eingeengt wird. Hier könnten die Töpfe vielleicht etwas weiter auseinander sein, so dass jede Pflanze etwas mehr Luft zum Atmen hat.  Nach einem Monat hat allerdings auch keine der Pflanzen Schaden aufgrund der dichten Pflanzung erhalten.

Lilo, Ihr Smarter Indoor Garten Test 16Aufgrund des starken Lichts von oben wird dies auch vermutlich nicht ganz so schlimm sein wie in freier Natur.

Nach nun einem Monat wäre der Basilikum soweit bereit zur Verarbeitung, wie auch die Senf-Blätter. Ich würde und werde aber dem Basilikum und dem Paprika noch etwas mehr zweit geben. Der Basilikum ist zwar schon ein gutes Stück in die Höhe geschossen, könnte aber noch etwas mehr in die Breite gehen.

Die Paprika braucht sicherlich auch noch einen ½ bis ganzen Monat bis die ersten Blüten erscheinen. Bis zu diesem Punkt sehen aber alle Pflanzen sehr gut aus!

 

Lilo vs. Emsa Click & Grow Smart Garden 3

Zeitgleich zu Lilo habe ich mir auch einen Emsa Click & Grow Smart Garden 3 zugelegt. Im Grunde soll dieser genau das Gleiche machen wie Lilo.

Da ich beide Smart Gärten gleichzeitig gestartet habe können wir diese auch schön Vergleichen.

Lilo, Ihr Smarter Indoor Garten Test 14Ich denke das Ergebnis spricht für Lilo. Der Basilikum ist zwar etwas buschiger bei Emsa (was positiv ist), aber dafür deutlich kleiner und zarter.

Dies gilt auch für die Chili Pflanze und den Schnittlauch. Zwar sind diese nicht direkt mit den Pflanzen im Lilo zu vergleichen, aber tendenziell wirken die Pflanzen in Lilo denen im Emsa voraus.

 

Zu Teuer?

Ich denke es ist ein offenes Geheimnis, dass Lilo/ Prêt à Pousser sein Geld durch den Verkauf der Samen-Kapseln macht.

Ihr zahlt hier zwischen 3€ und 6€ für jeweils drei Samen in einem kleinen Top mit Erde. Eine schöne Gewinn-Marge. Ihr würdet deutlich günstiger fahren Kräuter im Supermarkt zu kaufen. Punkt.

Ihr zahlt bei Lilo und auch allen anderen smart Indoor-Gärten für den Spaß bzw. das Erlebnis eine Pflanze selbst heranzuziehen. Und ja die Pflanzen bzw. Kräuter werden Euch besonders gut schmecken. Nicht weil sie besonders gut schmecken, sondern weil es Eure sind.

Ich baue beispielsweise jedes Jahr Kartoffeln an. Da zahle ich bestimmt 20€ für Erde um dann winzige Kartoffeln im Wert von 3€ zu ernten. Trotzdem ist das Essen dieser Kartoffeln Jahr für Jahr ein Highlight.

Ist Euch diese Erfahrung nichts wert? Dann lasst die Finger von Indoor-Gärten. Aber könnt Ihr Spaß an sowas haben, dann geht auch der Preis vielleicht in Ordnung.

 

Update nach 3 Monaten

Es sind drei Monate vergangen und ich bin sehr positiv überrascht! Der Basilikum hat trotz regelmäßiger Ernte eine Größe erreicht, dass dieser nicht mehr unter die Lampe passt. Die Senfblätter wurden ebenso regelmäßig genutzt.

Lilo 1Besonders überrascht hat mich aber die Paprika! Diese hat bestimmt 20 Blüten und mittlerweile zwei Paprikas angesetzt. Also ja ich bin absolut positiv überrascht wie gut sich die Pflanzen gemacht haben, nur mit Wasser und Licht.

Lilo 3Allerdings plane ich den Basilikum und gegebenenfalls die Paprika aus Lilo zu entnehmen und in einen regulären Topf zu verpflanzen. Warum? Ich glaube langfristig werden sich hier die Pflanzen aufgrund der Erde besser machen und ich kann in Lilo die nächste „Fuhre“ anziehen.

Kurzum, nach drei Monaten kann ich meine Empfehlung für Lilo noch verstärken.

 

Fazit

Was halte ich nun abschließend von Lilo? Prinzipiell bin ich positiv überrascht!

Als ich die winzigen Erdtöpfe das Erste mal gesehen habe war ich sehr skeptisch ob hier wirklich eine kräftige Pflanze erwachsen kann. Teils bin ich dies zugegeben immer noch. So würde ich nicht versuchen Tomaten in solch einem indoor Garten heranzuziehen. Vielleicht funktionierts dies, aber sicherlich nicht mit einem Ertrag der den Aufwand rechtfertigt.

Lilo, Ihr Smarter Indoor Garten Test 19Allerdings die üblichen Küchenkräuter scheinen sehr gut in Lilo zu wachsen! So ist in meinem Lilo nach ca. einem Monat eine schöne Basilikum Pflanze erwachsen. Auch die Paprika und Senf Pflanzen wirken kräftiger und lebendiger als ich dies erwartet hätte und dies fast ohne Aufwand. Probleme mit Schimmel, gelben Blättern, zu wenig Wasser usw. hatte ich keine. Super!

Allerdings müsst Ihr auch bereit sein für den Luxus frischer Kräuter ein gutes Stück Geld auf den Tisch zu legen. Lilo ist nicht günstig und noch weniger sind es die Anzucht – Sets, hinzukommen auch noch Stromkosten. Ihr fahrt da klar billiger im Supermarkt Basilikum und Co. zu kaufen.

Lilo, Ihr Smarter Indoor Garten Test 20Allerdings verzeihe ich dies teils Lilo. Zum einen ist der Indoor-Garten ein absoluter Hingucker in der Küche, zum anderen ist es ein schönes Gefühl „eigene“ Zutaten zu verkochen. Könnt Ihr an so etwas gefallen finden, dann kann ich Euch den Lilo Indoor-Garten mit gutem Gewissen empfehlen! Ich würde diesen aber primär für Kräuter nutzen wo Ihr gelegentlich mal ein paar Blätter in der Küche braucht und weniger für Paprikas oder Tomaten.

Lilo Smarter Indoor Garten

Die AlsterPlus USB C 100W Powerbank im Test, zu teuer aber verdammt gut!

Die AlsterPlus USB C 100W Powerbank ist mit fast 300€ die mit Abstand teuerste Powerbank die ich bisher gekauft habe. Bei solch einem hohen Preis hat die Powerbank aber auch wirklich etwas besonderes zu sein und ja dies ist die AlsterPlus.

Diese besitzt nicht nur einen 100W USB C Port, sondern gleich zwei davon, zusätzlich zu zwei weiteren USB Ports. Hinzu kommt die maximale Kapazität von 27000mAh und wir haben eine absolute spitzen Powerbank.

Alsterplus Usb C 100w Powerbank Im Test 11Auf dem Papier ist die AlsterPlus USB C 100W Powerbank sogar die beste Powerbank, die ich bisher in den Fingern hatte, besser als die Hyperjuice oder der Zendure Supertank.

Allerdings kann die Praxis oftmals etwas von der Theorie abweichen. Wie sieht es hier aus, ist die AlsterPlus ihren extremen Preis von 300€ wert? Finden wir dies im Test heraus!

 

Die AlsterPlus USB C 100W Powerbank im Test

Auf den ersten Blick ist die AlsterPlus Powerbank als recht unspektakulär zu bezeichnen. Diese besitzt ein Aluminium „Unibody“ Design. Dabei besteht das Äußere komplett aus einem Stück Aluminium, mit Ausnahme der Endstücke. Die Endstücke, in welchen auch die Ports eingelassen sind, bestehen aus Kunststoff.

Alsterplus Usb C 100w Powerbank Im Test 1Aufgrund der Kapazität und Leistung sollte es nicht verwundern, dass die AlsterPlus USB C 100W Powerbank etwas größer ausfällt. Diese misst satte 188 x 83,5 x 21,5 mm. Groß ja aber auch nicht absolut riesig in Anbetracht der 27000mAh Kapazität.

Was mich etwas stört ist allerdings die fehlende Liebe zum Detail. So sind beispielsweise die vorderen Kanten der Powerbank nicht abgerundet. Ebenso wirkt der Kunststoff-Einsatz eher so semi-wertig.

Alsterplus Usb C 100w Powerbank Im Test 5Bei einer Powerbank die auf einen günstigen Preis getrimmt ist, wäre dies völlig okay. Aber bei fast 300€ würde ich schon etwas mehr Luxus erwarten. Kurzum das äußere der AlsterPlus würde ich als ausreichend bezeichnen.

 

Die Ausstattung und Feature

Den Luxus hat sich die AlsterPlus USB C 100W Powerbank aber für die inneren Werte aufgehoben. Auf der Front der Powerbank finden wir vier USB Ports, zwei USB A und zwei USB C Ports.

Alsterplus Usb C 100w Powerbank Im Test 4Bei den beiden USB A Ports handelt es sich um 18W Quick Charge 3.0 Ports. Ja beides sind Quick Charge 3.0 Ports, auch wenn nur einer blau markiert ist.

Wirklich spannend sind aber die USB C Ports. Beide USB C Ports können 100W nach dem USB Power Delivery Protokoll bereitstellen! Genau genommen kann jeder Port 5V/3A, 9V/3A, 12V/3A, 15V/3A, oder 20V/5A liefern. Damit kann die AlsterPlus theoretisch zwei Apple MacBook Pro 16 gleichzeitig mit dem vollen Tempo laden.

Alsterplus Usb C 100w Powerbank Im Test 3Theoretisch, denn praktisch kann die Powerbank maximal 156W über alle Ports verteilt bereitstellen. Verbindet Ihr mit beiden USB C Ports gleichzeitig Geräte, dann drosseln sich die Ports auf 2x 60W. Zudem können die beiden USB A Ports mit voller Leistung genutzt werden also 2x 60 + 2x 18W = 156W.

Einer der USB C Ports wird dabei nicht nur als Ausgang genutzt, sondern auch als Eingang. Hier kann die Powerbank ebenfalls bis zu 100W aufnehmen. Beeindruckend!

Ein weiteres ASS hat die AlsterPlus aber noch im Ärmel und dies wäre die HUB Funktion. Ihr könnt ein Notebook laden und gleichzeitig einen der USB A Ports zum Notebook „durchstellen“. Praktisch wenn Ihr beispielsweise on the Go Daten von Eurem Smartphone auf das Notebook übertragen wollt.

 

Wirklich 100W?

Ja die AlsterPlus USB C Powerbank kann wirklich bis zu 100W auf beiden USB Ports liefern. Hier gibt es aber eine kleine „Besonderheit“. Die 100W sind nur für ca. 30% der Kapazität möglich, danach drosselt die Powerbank beide USB C Ports auf 60W. Verglichen mit der Hyperjuice Powerbank ist aber diese Drosslung vergleichsweise zahm, denn die 60W bleiben Euch bis die Powerbank komplett entladen ist.

Alsterplus Usb C 100w Powerbank Im Test 10Kleine Info, die Hyperjuice 100W Powerbank, von der die Rede war drosselt ihren 100W USB C Port abhängig von der Kapazität von 100W auf 87W auf 60W und schlussendlich auf 30W. Von daher ist die Drosselung auf 60W „Okay“.

Warum macht dies die AlsterPlus USB C 100W Powerbank? Ein zu hoher Strom ist der wahrscheinlichste Grund. Eine Lithium Akkuzelle hat ca. 4,2V vollgeladen aber 3,2V wenn diese fast leer ist. Um nun aus dieser Zelle beispielsweise 10W zu bekommen müsste diese vollgeladen 2,4A liefern, aber leer 3,125A. Ein höherer Strom belastet aber sowohl die Elektronik wie aber auch die Zellen mehr. Kein Problem in einer normalen Powerbank, aber in einer „extremen“ Powerbank, die die Elektronik oder die Zellen eh etwas härter puscht, kann dies schon problematisch sein.

 

Die Kapazität

Aufseiten der Kapazität wirbt AlsterPlus mit 99,9Wh bzw. 27000mAh. Dies ist die maximale Kapazität, die Ihr an Bord eines Flugzeugs nehmen dürft, daher sind Powerbanks mit mehr als 27000mAh auch recht selten.

Aber wie sieht es in der Praxis aus? Wie viel „echte“ Kapazität hat die AlsterPlus USB C 100W Powerbank? Dies hängt wie so oft von Eurer Nutzung und vor allem dem Tempo des Entladens ab.

20V/3 bzw. 5A 75.519 Wh
20V/1A 71.736 Wh

Die Kapazität liegt zwischen 71,736 und 75,519Wh bzw. 19388mAh und 20410mAh. Dies entspricht 71-75% der Herstellerangabe. Normalerweise würde ich sagen dies ist ein mäßiger Wert.

Alsterplus Usb C 100w Powerbank Im Test 12Eine normale gute Powerbank erreicht 80-90% der Herstellerangabe. Dies liegt an der Effizienz des Entladens. Auch die AlsterPlus wird echte 27000mAh haben, diese Angabe bezieht sich aber auf die Kapazität der Akku-Zellen im inneren. Das Entladen dieser geschieht aber nicht zu 100% effizient.

Leider scheinen gerade die „super high Power“ Powerbanks hier recht ineffizient zu sein. So erreichte der Zendure SuperTank 80-85% der Herstellerangabe und das HyperJuice 130W USB-C Battery Pack 64-80%.

 

Das Ladetempo

Folgende Geräte habe ich an der AlsterPlus USB C 100W Powerbank getestet:

  • Apple iPhone 11 Pro Max
  • Apple MacBook Pro 13
  • Dell XPS 13 9370
  • Dell XPS 15 7590
  • Huawei Mate 20 Pro
  • Samsung Galaxy S20 Ultra
  • Samsung Galaxy S20+
  • Sasmung Galaxy A51

LadetempoStarten wir mit dem auffälligsten Wert, dem des Samsung Galaxy S20+. Dieses wollte sich nicht an der AlsterPlus USB C 100W Powerbank laden lassen. Ja die neuen Smartphones der S20 Serie können, was das Laden angeht, etwas zickig sein, aber das keiner der vier Ports mit dem S20+ kompatibel war ist doch merkwürdig. Ich kann Euch auch nicht sagen warum es nicht funktioniert hat, zumal das S20 Ultra sich tadellos laden ließ. Es handelt sich hier also um eine merkwürdige Inkompatibilität.

Abseits davon gab es aber keine Probleme oder Überraschungen. Alle getesteten Notebooks ließen sich absolut problemlos an der AlsterPlus USB C 100W Powerbank laden und dies jeweils auch mit dem maximalen möglichen Tempo. Ja auch das XPS 15 kann mit maximal 60W laden.

Alsterplus Usb C 100w Powerbank Im Test 13Dabei eigenen sich die USB C Ports nicht nur für Notebooks. Auch das Schnellladen diverser Smartphones wie dem iPhone 11 Pro Max oder Samsung Galaxy S20 Ultra (nicht das S20/S20+) klappt tadellos.

Allerdings einige neue Smartphones wie das S20 Ultra oder Xiaomi Mi 10 Pro benötigen für das volle Ladetempo den PPS Standard, welcher von der AlsterPlus USB C 100W Powerbank nicht unterstützt wird.

 

Das Aufladen und Temperatur

Die AlsterPlus USB C 100W Powerbank kann auch bis zu 100W aufnehmen, zumindest laut Hersteller. Wie sieht es aber in der Praxis aus?

Laden
USB C 100W 98.70W
USB C 60W 58.70W

AufladetempoJa die AlsterPlus kann 100W bzw. genau genommen 98W aufnehmen und dies sogar recht konstant. Hier scheint es aber eine Temperatur-steuerung zu geben. „Überhitzt“ die Powerbank wird auf 60W gedrosselt.

TemperaturBei ca. 60 Grad Außentemperatur scheint das Limit zu sein.

 

Fazit

Was nun „DIE BESTE“ Powerbank ist hängt etwas von Eurem Bedarf ab. Sucht Ihr eine 100W USB C Powerbank, welche sogar in der Lage ist zwei Notebooks gleichzeitig mit vollem Tempo zu laden, dann ist die AlsterPlus USB C 100W Powerbank eine Top Wahl! Hinzu kommen sogar noch die zwei USB A Quick Charge Ports und die HUB Funktion.

Ja die Powerbank ist groß und schwer, aber auch extrem leistungsfähig. Die 100W werden zwar nicht konstant gehalten, ab ca. 60% Kapazität schaltet die Powerbank auf 60W herunter, aber dies machen sehr viele High Power Powerbanks, wie z.B. auch das Modell von Hyperjuice.

Alsterplus Usb C 100w Powerbank Im Test 15Dafür hat die AlsterPlus aber auch keine großen Temperatur Probleme. Beim Laden mit 100W kann sie sich zwar auf 60W drosseln, aber dennoch ist die Powerbank in rund 2 Stunden voll. Beeindruckend! Die echte Kapazität liegt bei voll Last bei ca. 75Wh, was soweit okay ist. Nein kein überragender Wert aber Okay.

Was mir etwas weh tut ist der Preis. Rund 250-300€ sind verdammt viel, auch wenn die AlsterPlus eine top Powerbank ist und eins der wenigen 100W Modelle. Ehe Ihr die AlsterPlus kauft schaut Euch auch einmal den Zendure SuperTank an. Dieser ist für rund 170€ zu bekommen und verfügt über eine sehr ähnliche und teils fast etwas bessere Leistung.

Das Samsung Galaxy A51 Duos A515F im Test, ein grundsolide Mittelklasse Smartphone

Ich war eine lange Zeit kein großer Fan von Samsungs Mittelklasse Smartphones. Samsung verlangte hier aus meiner Sicht einen zu großen Aufpreis für den „Samsung Schriftzug“, so dass Modelle von Huawei, BQ oder Nokia deutlich interessanter waren.

Allerdings hat Samsung hier in den letzten Monaten ordentlich nachgebessert! So erfreute sich bereits das Samsung Galaxy A50 großer Beliebtheit. Dies durchaus auch zu Recht. Mit dem A51 hat Samsung nun einen Nachfolger in der 300€ Preisklasse auf den Markt gebracht.

Samsung Galaxy A51 Duos A515f Im Test 8Dieser soll vor allem mit einer 4-Fach Kamera, einem schicken Design und generell hohen Leistung punkten. Und ja auf dem Papier ließt sich das Samsung Galaxy A51 Duos A515F durchaus sehr gut.

Aber wie sieht es in der Praxis aus? Finden wir dies im Test heraus!

 

Das Samsung Galaxy A51 Duos A515F im Test

Der erste Eindruck des Samsung Galaxy A51 fällt erfreulich positiv aus! So setzt Samsung hier auf das übliche 2020 „Flaggschiff“ Design, also Glas vorne, Glas hinten und ein Aluminium-Rahmen der alles zusammenhält.

Samsung Galaxy A51 Duos A515f Im Test 1Dabei ist die Glasrückseite schön zu den Rändern hin abgerundet, wodurch das Smartphone sehr angenehm in der Hand liegt. Hier fällt auch die vergleichsweise niedrige Dicke von 7,9mm auf, wie auch die generell recht handlichen Abmessungen.

Nein das Galaxy A51 ist mit seinem 6,5 Zoll Display natürlich nicht winzig, aber aufgrund der doch sehr schmalen Displayrahmen ist dieses gut händelbar. Samsung hat sogar die Kamera in das Display eingelassen, um die Rahmen am oberen Displayrand noch kleiner zu gestallten.

Samsung Galaxy A51 Duos A515f Im Test 4Die Kamera sitzt mittig in einem kleinen Ausschnitt im Display. Ausgeschaltet mag dies etwas ungewohnt aussehen, aber spätestens nach ein paar Tagen bemerkt Ihr die Kamera gar nicht mehr.

Spannend sind die Farboptionen. Es gibt das Galaxy A51 in Weiß, Blau und Schwarz. Dies ist aber nur die halbe Wahrheit, denn je nach Lichteinfall erzeugen diese Farben einen interessanten Regenbogen Effekt. Selbst meine schwarze Version (die eher ein helles Grau ist) kann solche „Regebögen“ produzieren.

Samsung Galaxy A51 Duos A515f Im Test 6Gehen wir aber einmal um das Smartphone herum. Auf der Front finden wir das angesprochene 6,5 Zoll AMOLED Display, die Frontkamera und die Ohrmuschel.

Der USB C Ladeport ist gemeinsam mit dem 3,5mm Kopfhöreranschluss und dem Lautsprecher auf der Unterseite angebracht. Die Lautstärkewippe und der Einschalter sind auf der üblichen Position am rechten Rand.

Samsung Galaxy A51 Duos A515f Im Test 7Auf der Rückseite gibt es lediglich die 4x Kamera zu bewundern, welche ähnlich wie beim Samsung S20 Ultra in einem kleinen Viereck angebracht ist. Vielleicht ist Euch das Fehlen des Fingerabdruckscanners aufgefallen. Dieser ist beim A51 unter dem Display angebracht und kann Euren Fingerabdruck durch das Display hindurch lesen. In dieser Preisklasse eine absolute Seltenheit.

 

Das Display

Das Samsung Galaxy A51 verfügt über ein 6,5 Zoll großes AMOLED Display, mit einer Auflösung von 2400×1080 Pixeln. Es handelt sich also um ein etwas in die Länge gezogenes Full HD Panel.

Samsung Galaxy A51 Duos A515f Im Test 15Wirklich schlechte AMOLED Panels gibt es nicht. Daher liefert auch das des A51 eine gute Grundqualität. Kontraste sind top und die Helligkeit gut, wenn nicht sogar sehr gut für diese Preisklasse. Die Ablesbarkeit im Freien ist erstaunlich gut.

Allerdings fand ich die Farben für ein AMOLED Panel beim A51 etwas matt. Diese sind nicht „grässlich“, aber verglichen mit den großen Samsung Modellen eindeutig nicht so knallend.

 

Die Kameras

Das Samsung Galaxy A51 verfügt über vier Kameras auf der Rückseite.

  • Hauptkamera 48 Megapixel F2.0
  • Weitwinkelkamera 12 Megapixel F2.2
  • Tiefenschärfekamera 5 Megapixel F2.2
  • Makrokamera 5 Megapixel F2.4

Effektiv hat dieses also „nur“ zwei echte Kameramodule. Die Tiefenschärfekamera greift nur im Porträt Modus und die Makrokamera bei extremen Makro-Bildern. Gerade den Nutzen der Tiefenschärfekamera zweifele ich etwas an. Diese ist meist nur Marketing und eigentlich nicht nötig.

Konzentrieren wir uns also primär auf die 48 Megapixel Hauptkamera und die Weitwinkelkamera. Die 48 Megapixel der Hauptkamera werdet Ihr in der Praxis kaum zu Gesicht bekommen. Wie bei den meisten Smartphones werden die 48 Megapixel zu 12 Megapixeln heruntergerechnet. Dabei werden vier Pixel zu einem „besseren“ Pixel zusammengefasst. Und ja dies funktioniert!

Die Makro-Kamera wird nur aktiviert wenn Ihr in den Einstellungen gezielt auf „Makro“ geht. Die Makro-Kamera bietet eindeutig eine etwas schlechtere Bildqualität, besitzt aber einen sehr guten Abbildungsmaßstab. Ihr könnt mit dieser Kamera sehr nah an Objekte heran.

20200409 160602(0)20200409 160537Kommen wir aber zur Hauptkamera und Weitwinkelkamera. Hier wie üblich die original Testbilder. Die volle Qualität wird nach dem Anklicken geladen (am besten rechte Maustaste in neuem Tab öffnen).

20200409 15373320200409 16433820200418 10035920200418 102435

20200409 15371320200409 15372620200409 15382120200409 16430620200409 16464420200409 16480320200409 16483020200409 16542020200409 16543620200409 17071020200409 17074320200418 10022320200418 10022520200418 10033420200418 10041020200418 10080820200418 10082220200418 10195920200418 10201420200418 102021

Die Bildqualität des A51 schwankt zwischen akzeptabel und sehr gut. Normale Aufnahmen bei gutem Licht sehen generell stark aus! Farben sind gut getroffen, die Helligkeit passend und auch der Weißabgleich sitzt. Selbst der Kontrast ist gut, ohne dabei dunkle Flächen zu sehr absaufen zu lassen.

Allerdings die Detailwiedergabe ist mittelmäßig. Dies versucht das Galaxy A51 etwas zu verschleiern, indem dieses teils extrem nachschärft! Dies erkennt Ihr auch an den stark hervorgehobenen Kanten.

Siehe beispielsweise hier bei meinem Hund.

20200409 165436Dies wäre aber bei Schönwetter-Fotos aber auch mein einziger Kritikpunkt. Ansonsten sind die Bilder des A51 sehr gut!

Wie so oft schwächelt das Galaxy A51 etwas bei „problematischen“ Lichtbedingungen. Damit meine ich nicht Nacht oder Dunkelheit. Hier macht das A51 brauchbare Bilder. Nein dieses ist ein gutes Stück von den Flaggschiff Smartphones entfernt, aber für ein Modell der 300€ Preisklasse gehen die Bilder voll in Ordnung.

Mit problematischen Lichtbedingungen meine ich Schatten oder starke Bewölkung. Hier sind die Bilder zwar weiterhin brauchbar, aber wirkten doch oft recht matt und leblos. Farben sind etwas flach und Kontraste sind mäßig.

Was ich wieder loben muss ist die generelle Performance der Kamera. Bilder werden nach dem Betätigen des Auslösers sofort gemacht und werden recht schnell verarbeitet.

Die Weitwinkelkamera ist okay. Diese ist nicht auf dem Level der Hauptkamera, aber liefert bei Sonnenschein absolut vorzeigbare Ergebnisse.

 

Die Performance

Samsung setzt beim A51 auf den hauseigenen Exynos 9 Octa 9611 SoC welcher mit 4GB RAM kombiniert wird.

Bei dem Samsung Exynos 9 Octa 9611 handelt es sich um einen Octacore Prozessor, welcher über 8 Kerne verfügt die auf ein 4+4 Design aufgeteilt sind. Wir haben also vier schnelle und vier sparsame Kerne, zwischen welchen je nach Anwendung hin und her geschaltet wird.

Aber wie schnell ist der Samsung Exynos 9 Octa 9611 wirklich? Schauen wir uns hierfür ein paar Benchmarks an.

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Pc Mark Work

 

Die Leistung in der Praxis

In der Praxis bin ich von der Leistung des A51 etwas hin und her gerissen. Apps, wie WhatsApp, Facebook, Instagram usw. laufen tadellos! Hier macht das A51 einen vortrefflichen Job.

Screenshot 20200409 153109 One Ui HomeScreenshot 20200409 153122 One Ui Home

Allerdings der Launcher, also der Home Bildschirm läuft nicht ganz so perfekt. Animationen sind nicht so weich wie sie eigentlich sein sollten. Es ist nicht furchtbar, aber dennoch auffällig, gerade wenn Ihr von einem Flaggschiff Smartphone verwöhnt seid. Hier hat Samsung noch etwas Optimierungsbedarf.

Apps selbst laufen allerdings gut, was bei der guten Hardware Basis auch nicht übermäßig verwunderlich ist. Selbst Spiele laufen weitestgehend problemlos. Ich konnte kein Spiel finden das gar nicht auf dem Smartphone läuft. Einige „High End“ Spiele müssen aber die Grafikqualität reduzieren um flüssig zu laufen.

Samsung Galaxy A51 Duos A515f Im Test 10Ebenfalls etwas kritisch sehe ich den Fingerabdruckscanner. Dieser ist unter dem Display angebracht und funktioniert „Okay“. Er ist klar langsamer und unzuverlässiger als ein regulärer Scanner auf der Rückseite eines Smartphones.

Loben will ich wiederum den Software Umfang. Samsung typisch bringt das A51 einiges an Features und Funktionen von Haus aus mit. Gerade verglichen mit den Nokia Modellen, welche auf ein sehr minimalistisches Android setzen, fällt dies auf.

So bringt das A51 beispielsweise eine konfigurierbare Seitenleiste mit, erweiterte Screenshot-Tools, Samsung Fitness Programme usw.

 

Der Akku

Mit 4000mAh ist der Akku des Galaxy A51 auf den ersten Blick gut dimensioniert. Aber es kommt nicht nur auf die Kapazität des Akkus an, sondern auch auf die Effizienz der verbauten Hardware.

In der Praxis konnte ich beim Surfen im Internet, einfacher App Nutzung usw. eine Laufzeit von rund 10,5 Stunden erreichen, was ein sehr gutes Ergebnis ist!

Ihr werdet mit dem A51 problemlos durch den Tag kommen, wenn nicht sogar durch zwei Tage!

 

Fazit

Ja das Samsung Galaxy A51 Duos A515F ist ein klasse Smartphone in der 300€ Preisklasse und hier auch generell voll zu empfehlen. Dieses bietet eine sehr gute rundum Leistung, ist aber auch nicht perfekt.

Ziemlich perfekt ist das Design. Das A51 ist top verarbeitetet und sieht dank des Glas Designs hervorragend und modern aus. Ja dieses ist recht empfindlich was Stürze angeht, aber dies ist leider bei sehr vielen modernen Smartphones der Fall.

Samsung Galaxy A51 Duos A515f Im Test 13Gut ablesbar ist das 6,5 Zoll AMOLED Display, welches sogar bei direkter Sonneneinstrahlung eine ausreichende Helligkeit aufweist. Dieses ist nicht ganz so gut wie die AMOLED Panels in den Flaggschiff Smartphones, Farben wirken nicht ganz so klar und leuchtend, aber hier könnt Ihr für 300€ wirklich nicht klagen.

Der wichtigste Unterscheidungspunkt zwischen Smartphones ist die Kamera. Auf dem Papier ist hier das A51 beeindruckend ausgestattet mit fünf Kameras. Effektiv sind hier aber nur zwei Rückkameras und die Frontkamera richtig nutzbar. Die Hauptkamera bietet eine gute bis sehr gute Leistung. Bei Sonnenschein ist die Bildqualität als ziemlich „perfekt“ zu bezeichnen. Das A51 schärft recht stark nach abseits davon gibt es wenig zu beklagen. Auch im Low Light sind die Aufnahmen völlig Okay. Lediglich bei etwas unklaren Lichtsituationen, starker Bewölkung sind die Bilder etwas matt.

Die Performance ist dank des Exynos 9 Octa 9611 SoC soweit sehr gut. Apps laufen tadellos und starten schnell. Lediglich die Samsung Benutzeroberfläche läuft nicht ganz so weich wie ich dies gerne hätte. Hier sollte Samsung eventuell via Software Update noch etwas optimieren. Dies ist aber auch schon Kritik auf hohem Level.

Im Generellen bin ich sehr mit dem A51 von Samsung zufrieden. Dieses bietet eine starke Allround-Leistung und empfiehlt sich im Grunde für alle Nutzer die in der 300€ Preisklasse nach einem guten Smartphone suchen. Aktuell ist dieses ab rund 284,87 Euro online angeboten.

Alte Notebooks via USB C laden, das Anker USB C auf DC Kabel

Viele moderne Notebooks lassen sich entspannt via USB C laden. Ideal für Unterwegs, Powerbank in die Tasche und schon lässt sich das Notebook einige Stunden länger nutzen. Viele ältere oder günstigere Notebooks haben diesen Luxus des USB C Ladens allerdings nicht.

Es gibt zwar auch für diese Notebooks Powerbanks, diese sind aber recht groß und oftmals technisch auch etwas veraltet. Gibt es aber nicht die Möglichkeit einen Adapter zu nutzen, um auch ältere Notebooks via USB C zu laden?

Anker Usb C Auf Dc Kabel Test 7Genau solch einen Adapter bietet nun Anker mit seinem USB C auf DC Kabel an! Dieses Adapter-Kabel verbindet Ihr einfach mit einer USB C Powerbank und dem DC Anschluss Eures Notebooks und losgeht’s.

Aber funktioniert dieses Adapter-Kabel auch in der Praxis so gut? Finden wir dies im Test heraus!

 

Anker USB C auf DC Adapter-Kabel

Das Anker USB C auf DC Kabel ist auf dem ersten Blick recht unspektakulär. Es handelt sich hier um ein 1,8 Meter Kabel, an dessen Enden ein USB C Stecker bzw. ein DC Stecker angebracht ist. Das Kabel ist dabei schön textilummantelt und wirkt generell wertig.

Anker Usb C Auf Dc Kabel Test 20Im Kabel ist allerdings eine kleine Kunststoffbox eingelassen, in welcher die Elektronik eingelassen ist.

Anker Usb C Auf Dc Kabel Test 2

Für eine Liste der unterstützen Notebooks schaut am besten direkt bei Anker

Anker Powerline USB-C auf DC Ladekabel (4×1,7mm DC Stecker)
Ideal für Laptops wie Lenovo Ideapad Serie, Chromebook und Yoga 710 Series.

Anker Powerline USB-C auf DC Ladekabel (4,5x3mm DC Stecker)
Ideal für Laptops wie HP Probook, HP Elitebook, HP ZBook usw.

 

Voraussetzungen damit der Adapter funktioniert

Neben dem passenden Aufsatz müsst Ihr auch auf zwei weitere Punkte achten.

  1. Euer Notebook muss mit 18 bis 22V laden. Das Ladekabel gibt immer eine Spannung von 20V aus, welches dieses via USB C bezieht. Es gibt im inneren keine Spannungswandler oder Ähnliches! Beispielsweise mein Dell XPS 15 hat eine Eingangsspannung von 19,5V, kann also mit den 20V umgehen. Selbst wenn ein Notebook eine Eingangsspannung von 19V hat, werden 20V für dieses kein Problem sein. Die Spannungswandler bzw. die Ladeelektronik hat immer ein wenig spiel. Daher auch Ankers Angabe 18-22V, auch wenn das Kabel immer 20V ausgibt. Braucht Euer Notebook weniger als 18V, verbindet das Kabel auf keinen Fall! Andernfalls kann das Notebook kaputt gehen.
  2. Die Powerbank oder das USB C Netzteil das Ihr nutzt, muss eine 20V Spannungsstufe haben! Was die Leistung angeht gibt es hier erst einmal keine pauschalen Mindestanforderungen. Es kann aber sein das einige Notebooks mit zu schwachen Powerbanks nicht umgehen können.

 

Funktionierts?

Kommen wir zur Frage ob es denn funktioniert. Ich habe hier drei Notebooks an welchem ich den USB C zu DC Adapter testen konnte. Ein Dell XPS 15, ein Dell XPS 13 und ein älteres Lenovo Thinkpad.

Alle drei Notebooks teilten mir beim anschließen mit das es sich hier nicht um ein originales Kabel handelt und es daher Einschränkungen gibt. Wie diese ausgefallen sind war aber etwas unterschiedlich.

Anker Usb C Auf Dc Kabel Test 11Die Dell XPS Notebooks verweigerten das Laden des Akkus, nutzten aber die Energie über das Kabel. Heißt der Akku im Notebook bleibt konstant voll oder leer, benötigte Energie wird aber bevorzugt über das USB C auf DC Kabel bezogen. Nicht optimal, aber soweit brauchbar in Kombination mit einer Powerbank. Die Energieaufnahme schwankte stark zwischen 20 und 60W.

Das Lenovo Thinkpad verweigerte zunächst das Laden komplett. Erst komplett ausgeschaltet begann dieses zu laden.

Anker Usb C Auf Dc Kabel Test 10Wir sehen also sehr Unterschiedliche verhalten, was nicht verwundert. Es gibt hier keinen Standard. Anker wird versucht haben das Adapter-Kabel so universell wie möglich zu halten, was aber praktisch vermutlich nahezu unmöglich ist umzusetzen.

Ich kann Euch also nicht sagen ob das Kabel mit EUREM Notebook sicher funktionieren wird. Tendenziell schien es bei meinen Dell Modellen ganz brauchbar zu klappen.

 

Fazit, ein älteres Notebook via USB C laden?

Ich kann Euch den Anker USB C zu DC Adapter nicht pauschal empfehlen bzw. von diesem abraten. Prinzipiell erfüllt dieser den beworben Zweck. Er ermöglicht das Laden von „DC“ Notebooks an USB C Power Delivery Ladegeräten bzw. Powerbanks.

Allerdings ob und wie gut dies funktioniert, hängt massiv von Eurem Notebook ab! So werden einige Notebooks nicht am Adapter laden können, auch wenn dieser auf das Notebook passt und die Spannungen korrekt sind.

Anker Usb C Auf Dc Kabel Test 9So erkannten meine Dell Notebooks den Anker USB C zu DC Adapter zwar als „nicht original“ Ladegerät, nutzten aber die Energie über das Kabel. Ein Lenovo Thinkpad ließ sich aber nur im abgeschaltetem Zustand laden.

Es gibt hier einfach nicht „einen“ Ladestandard wie es bei USB Power Delivery der Fall ist. Jeder Hersteller hat hier sein eigenes Süppchen gekocht. Der Adapter kann also mal wunderbar funktionieren, aber auch gar nicht.

Hier liegt es an Euch ob Ihr das Risiko eingehen wollt.  Anker hat aber prinzipiell einen guten Job gemacht das Adapter-Kabel so universell wie möglich zu halten.

Erfahrungsbericht Apple und CTDI Support, die Reparatur meines Apple MacBook Pro 16, „it just works“ ist etwas anderes….

Leider hatte ich mit meinem Apple MacBook Pro 16 nach Erhalt nur sehr wenig Freude. Nach ca. 3 Wochen Nutzung hat dieses einen nervigen Fehler entwickelt. Das Notebook ist jedes Mal 100% reproduzierbar abgestürzt, wenn dieses in den Standby ging. Heißt, Deckel schließen und alle nicht gespeicherte Arbeit ist weg.

Zusätzlich startete das Notebook teils nur noch beim 3. oder 4. Versuch überhaupt. Was dafür startete, sind meine ersten Erlebnisse mit dem Apple Support, die ich hier mit Euch teilen möchte.

Dein Computer Wurde Aufgrund Eines Problems Neu Gestartet

Das Notebook

Am 31.01.2020 habe ich mein Apple MacBook Pro 16 erhalten. Dieses wurde im Apple Store in der Basis-Version inklusive AppleCare+ gekauft. Der Gesamt-Preis lag bei stolzen 3148€!

Macbook Pro 16 Abstürze 1

AppleCare+ ist eine erweiterte Garantie, welche unter anderem auch selbst verursachte Schäden abdeckt und die Basis Garantie von einem Jahr auf 3 Jahre verlängert. AppleCare+ kostet dafür auch stolze 450€. Gut bei einem 2600€ Notebook kann man dies ausgeben, da Reparaturen gerade bei Apple sehr, sehr teuer sind.

 

Der Fehler

Wollt Ihr alles über den Fehler wissen den ich hatte, schaut hier https://techtest.org/apple-macbook-pro-16-neustartproblem-sleepgate/

Kurz zusammengefasst, jedes mal wenn das Notebook in den Standby-Zustand ging stürzt es ab. Dabei erhalte ich nach dem Start die Meldung „GPU Panic PowerPlay Failed Resume“. Dies macht das MacBook Pro 16 leider ziemlich unnutzbar als Notebook.

Zudem hatte ich dieses Probleme beim Starten. Es konnte hier 3-4 Versuche benötigen ehe ich auf den Einloggbildschirm kam (der Ladebalken erschien, lief zu ¾ durch, schwarzer Bildschirm und das Ganze von vorne).

Google findet zu diesem Problem auch einige weitere Betroffene:

https://discussions.apple.com/thread/250991137

https://discussions.apple.com/thread/251023915?page=1

https://discussions.apple.com/thread/250905859?answerId=252020312022

https://www.youtube.com/watch?v=yAAHjE5U6Ow

 

Der erste Kontakt mit dem Apple Support

  • 03.02.20 Ich habe das Apple MacBook Pro 16 in der Basis Version erhalten
  • 18.02.20 Der Fehler ist das Erste mal aufgetreten und ich habe versucht diesen selbst zu fixen. Also MacOS neuinstalliert usw.
  • 29.02.20 Der erste Anruf bei Apple. Hier durfte ich mit insgesamt drei sehr freundlichen Mitarbeitern(innen) sprechen. Diese sind mit mir die üblichen Fehlerquellen durchgegangen, haben diverse Controller resettet usw.. Da dies keinen Erfolg brachte, wurde mein Fall an Apple USA weitergeleitet (so wurde es mir gesagt) die diesen weiter prüfen sollten. Ich solle bitte ein paar Tage auf eine Antwort des Apple Teams warten.Erstkontakt
  • 10.03.20 Da sich nach 10 Tagen niemand gemeldet hatte habe ich mich nochmals bei Apple gemeldet. Ich habe auch recht schnell meine weiterhin sehr freundliche Sachbearbeiterin ans Telefon bekommen. Apple Headquarter hätte sich gemeldet, mit schlechten Nachrichten. Das Problem sei bekannt und ich solle doch bitte auf ein Software Update oder ein offizielles Rückrufprogramm warten. Ob dies und wann dieses Update kommt, könne mir man aber nicht sagen. Meine Sachbearbeiterin hat sich x mal entschuldigt, aber sie könne aktuell nichts anderes für mich tun. Eine harte Nummer, Apple weiß, dass ich hier ein kaputtes 2600€ Notebook stehen hatte, wollte dagegen aber nichts direkt tun. Zugegeben das MacBook Pro 16 ist nicht mein primäres Notebook daher habe ich auch nicht zu hart auf einen Austausch gedrängt.
  • 01.04.20 Da ich so langsam ungeduldig wurde und das letzte MacOS Update das Problem nicht behoben hat, habe ich nochmals eine Mail geschrieben, diesmal aber etwas drängender. Telefonisch hat sich daraufhin meine Ansprechpartnerin erneut gemeldet und mir diesmal einen Austausch bzw. Reparatur angeboten. Danach aber wieder eine Bombe platzen lassen, Apple bietet keinen „Mail-in-Support“ an. Ich müsste wahlweise mein Notebook in einen Apple Store bringen (welcher über eine Stunde mit dem Auto entfernt ist und dank Corona eh zu hatte) oder die Reparatur müsste über einen 3. Anbieter laufen. WOW Apple bietet also direkt keine Reparaturen für seine Notebooks außerhalb der Apple Stores an?! Okay ich würde aber an CTDI weitergeleitet. CTDI ist ein Apple Partner, die die Reparatur für mich kostenfrei machen sollten.

 

Erfahrungen mit CTDI

  • 07.04.20 Ich habe mein Notebook zurückgesetzt und mich bei CTDI gemeldet. Dies funktionierte auch problemlos.
  • 15.04.20 Der Wareneingang meines Notebooks wurde bestätigt. Zudem wurde ein Vermerk zum Zustand des Notebooks gemacht „Kratzer Back Cover;Gebrauchsspuren Gehäuse;Gebrauchsspuren Display;Kratzer Base Unit;“ Okay dies hat bei mir etwas für Verwunderung gesorgt. Gutgläubigerweise habe ich natürlich keine Fotos von meinem Notebook gemacht. Einige Kratzer gerade auf der Unterseite will ich nicht ausschließen, allerdings die Kratzer auf dem Back Cover wundern mich etwas. Ich hatte auf meinen Notebook seit erhalt einen DBrand Skin, den ich erst am Tag des Versands entfernt habe. Kratzer sind hier nicht unmöglich aber wenn wirklich nur sehr dezent. Das Display war hingegen zu 100% okay, abseits von Fingerabdrücken. Ich vermute sowas wird hier als „Gebrauchsspuren“ deklariert.Warenkontrolle
  • 16.04.20 „Für die Reparatur Ihres defekten Geraetes mit der Seriennummer XXXXXX wurde ein Ersatzteil bestellt.“ Juhu Fehler gefunden und wird schnell behoben.
  • 29.04.20 Da die Reparatur nicht so recht vorranging habe ich eine eMail an den CTDI Support geschrieben mit der Frage wann das Ersatzteil voraussichtlich eintreffen wird.
  • 05.05.20 Eine Antwort und plötzlich geht es doch recht flott „Sie haben sich nach dem Status des o.g. Reparaturauftrags erkundigt. Momentan befindet sich das Gerät im Warenausgang und kann in Kürze an Sie versendet werden.“ Später am Abend dann wirklich eine zweite Mail „Reparatur abgeschlossen“.
  • 07.05.20 Das MacBook Pro 16 ist durch UPS wieder bei mir eingetroffen.

 

Zustand nach der Reparatur durch CTDI

Ich habe mein MacBook Pro 16 mit dem gleichen Karton und Lieferumfang erhalten wie eingeschickt. Erfreulicherweise wurde die Reparatur durch CTDI augenscheinlich fachgemäß durchgeführt.

Erfahrungsbericht Apple Und Ctdi Support 1So ist das Gehäuse in einem 1A Zustand. Es gibt einen kleinen Kratzer auf der Unterseite, aber ich will nicht ausschließen das dieser von mir zuvor verursacht wurde. Interessanterweise ist das Gehäuse abseits davon „wie neu“, so viel zu „Kratzer Back Cover;Gebrauchsspuren Gehäuse;Gebrauchsspuren Display;Kratzer Base Unit;“. Der Fehler scheint ebenso behoben worden zu sein, hoffen wir mal dauerhaft.

Was wurde gemacht? CTDI hat das ganze Logic Board wie auch das Touch ID Board getauscht. Im Grunde habe ich nun einen neuen Mac, abseits des Gehäuses.

Erfahrungsbericht Apple Und Ctdi Support 2Interessanterweise wurde „Die Reparaturzeit in unserem Service Center betrug: 1 Werktag“ auf dem Beiblatt vermerkt. Naja technisch vielleicht richtig, denn die Reparatur ging wirklich schnell, das warten auf Ersatzteile hat nur gedauert.

Dazu gibt es 90 Tage Bonus-Garantie auf das reparierte Notebook, selbst wenn Eure eigentliche Garantie ablaufen würde. Nett!

 

Fazit

Meine Erfahrungen mit dem Apple Mac Support würde ich mal als durchwachsen einstufen. Von der Meldung des Problems bis zum Abschluss der Reparatur 68 Tage ist alles andere als „rasant“. Wäre ich auf mein MacBook Pro 16 beruflich angewiesen, wäre das eine Katastrophe! Klar wir hatten jetzt die Corona Situation, aber gerade da ist man im Home Office auf seine Computer/Notebooks angewiesen.

Erfahrungsbericht Apple Und Ctdi Support 5Generell war der Apple Support sehr freundlich! Alle Mitarbeiter mit denen ich zu tun hatte waren top! Freundlich, generell hilfsbereit und wirkten auch nicht groß in Eile. Allerdings die Problemlösung war leider weniger optimal. Mir zu sagen ich soll mit dem Problem leben und auf ein mögliches Software Update oder ein Rückrufprogramm zu warten war schon hart. Dies hätte nicht passieren dürfen.

Das Apple dann selbst keine Reparaturen anbietet (außerhalb seiner Apple Stores) und ich einen Apple Partner kontaktieren musste, würde ich als Problem Nr.2 betiteln. Mir wurde zwar direkt der Apple Partner rausgesucht und verlinkt, aber ich musste mich dennoch nochmals bei diesem anmelden usw.

CTDI wirkte auf mich grundsätzlich positiv. Der Ablauf war recht problemlos und die Reparatur gut durchgeführt. Wären da nicht die 21 Tage „Warten auf Ersatzteile“ gewesen. Hier kann ich aber nicht die Schuld nur CTDI geben, schließlich sind diese auf die Ersatzteile von Apple angewiesen. Wohlgemerkt das MacBook Pro 16 war während der gesamten Zeit sofort im Apple Store lieferbar. So schlimm kann die Produktions-situation also nicht gewesen sein. Interessant war nur, dass es nach meiner Rückfrage plötzlich etwas schneller ging.

Wie auch immer 68 Tage – ein paar Tage die ich für das Einsenden des Notebooks brauchte sind zu lang. Hätte ich mich nicht nochmals bei Apple bezüglich der Reparatur gemeldet, würde ich vermutlich noch heute auf ein Software Update oder Rückrufprogramm warten.

Apple Macbook Pro 16 Im Test 11

Hier muss ich Dell loben. Dells Telefonsupport ist zwar nicht so super freundlich wie von Apple, aber hier haben alle Reparaturen die ich bisher hatte rund 3-4 Tage gedauert, in welchen ein Techniker zu mir für den Austausch gekommen ist! So geht ein premium Support!

Abschließend bin ich froh endlich mein MacBook Pro 16 wieder zu haben und nicht auf dieses für meine Arbeit angewiesen zu sein.

Werbung in eigener Sache, Techtest bei Patreon

Hiho, ausnahmsweise mal etwas Werbung in eigener Sache. Wusstest Du, dass Techtest.org eine eigene Patreon Seite hat? Natürlich hat die Techtest, wie vermutlich auch jeder andere „Creator“.

Stellt sich die Frage, warum solltest Du denn hier auch Geld für Techtest spenden und das auf monatlicher Basis?

PatreonZum einen natürlich um Techtest.org zu unterstützen und gegebenenfalls irgendwann mal eine Unabhängigkeit von Werbung zu erreichen. Dies ist das höhere Ziel, sollte irgendwann 125€ zusammen kommen, wird klassische Bannerwerbung auf Techtest.org für alle Nutzer der Vergangenheit angehören.

Aber davon kannst Du Dir natürlich nichts kaufen.

  • Bei einer Spende von 5€+ im Monat erhältst du zu Beginn ein kleines Willkommensgeschenk. Dies können ein paar gute Ladekabel, Ohrhörer oder Ähnliches sein. Nichts Großes, aber eine kleine Aufmerksamkeit.
  • Bei einer Spende von 10€+ Im Monat wird das Willkommensgeschenk etwas größer. Dieses könnte beispielsweise ein kleines Schraubendreher Set sein oder Ähnliches.
  • Ab 25€+ gibt es sogar ein streng Limitiertes, einmaliges und hoch exklusives Techtest.org T-Shirt (nein, ist natürlich nicht limitiert, sondern einfach von Spreadshirt).

Des Weiteren gibt es auch jeden Monat eine Verlosung oder Ähnliches, an denen alle Patreons teilnehmen. Da die aktuelle Mitgliederzahl noch recht überschaubar ist, sind Eure Gewinnchancen durchaus recht hoch.

 

Patreon 2Bei den Verlosungen handelt es sich um ehemalige Testgeräte, hier eine kleine Übersicht der bereits stattgefundenen Verlosungen 2020

  • Januar 2020 – Anker Soundcore Rave mini
  • Februar 2020 – Sennheiser HD 451
  • März 2020 – Zalman Z7 Neo
  • April 2020 – Aiwa Arc-1

Ich würde mich also freuen wenn Du mich und Techtest via Patreon unterstützen könntest!

Patreon

Test: InLine LS-4UHP 4x USB-Netzteil mit USB PD und QC

InLine gehört klar zu den etwas exotischen Herstellern von USB Ladegeräten. Allerdings haben diese durchaus einige sehr spannende Modelle im Sortiment, wie das InLine 4+1 QuickCharge USB Notebooknetzteil.

Zu diesen spannenden Modellen gesellt sich auch das neue InLine LS-4UHP 4x USB-Netzteil. Dieses besitzt wie der Name sagt vier USB Ports, wovon einer ein USB PD 3.0 45W Ladeport ist. Hinzu kommt noch ein Quick Charge Port und zwei normale Ladeports. Dies in einem vergleichsweise kompakten Gehäuse!

Test Inline Ls 4uhp 4x Usb Netzteil 6Klingt doch spannend oder? Aber wie gut ist das InLine LS-4UHP 4x USB-Netzteil? Finden wir dies im Test heraus!

An dieser stelle vielen Dank an InLine für das Zurverfügungstellen des Netzteils für diesen Test.

 

Das InLine LS-4UHP 4x USB-Netzteil im Test

Das erste was am InLine LS-4UHP 4x USB-Netzteil auffällt sind ohne Frage die Abmessungen. Mit 60,5 x 53,2 x 43,2 mm ist das USB-Netzteil für seine Leistung von 45W und satte vier USB Ports angenehm kompakt.

Test Inline Ls 4uhp 4x Usb Netzteil 1Dabei setzt InLine auf ein „Steckernetzteil“ Design. Dieses kommt also direkt in eine Steckdose, was für ein vier Port USB-Netzteil durchaus ungewöhnlich ist.

Was das Design und das Gehäuse angeht, muss ich mich aber kritisch zeigen. Das InLine LS-4UHP 4x USB-Netzteil ist zwar soweit solide gebaut, aber es wirkt nicht wie ein premium Ladegerät. Ich glaube InLine verkauft sich und sein Netzteil hier etwas unter Wert.

Test Inline Ls 4uhp 4x Usb Netzteil 2Das Gehäuse ist sehr einfach gebaut aus einem vergleichsweise einfachen Kunststoff. Auch die Form ist eher als „funktional“ zu bezeichnen. Schade, denn technisch haben wir ein sehr spannendes Ladegerät vor uns.

Dieses bietet auf seiner Front vier Ladeports, 3x USB A und 1x USB C. Zwei der USB A Ports sind normale 5V/3A Ports. Offiziell gibt es keine 3A USB A Ports, abseits von Quick Charge und Co. Praktisch werden diese also wie 2,4A Ports behandelt.

Test Inline Ls 4uhp 4x Usb Netzteil 3Der dritte USB A Port unterstützt Quick Charge 2.0/3.0 mit bis zu 18W bzw. 5V/3A, 9V/2A oder 12V/1,5A.

Der Star der Show ist der 45W USB C Port. Dieser unterstützt den Power Delivery 3.0 Standard (leider ohne PPS), wie auch Quick Charge 4. Genau genommen kann der USB C Port 5V/3A, 9V/3A, 12V/3A, 15V/3A oder 20V/2,25A liefern.

Test Inline Ls 4uhp 4x Usb Netzteil 4Insgesamt liegt die Leistung aller USB Ports auch „nur“ bei 45W. Belastet Ihr den USB C Port voll sind die anderen Ports nicht mehr zu nutzen.

 

Ein erster Test

Starten wir mit einem ersten Test, erfüllt das InLine LS-4UHP seine Herstellerangaben? Ja der USB C Port kann die beworbenen 45W nach dem Power Delivery 3.0 Protokoll liefern.

Dies auch über mehrere Stunden hinweg ohne Probleme. Allerdings erwärmt sich das Ladegerät dabei sehr deutlich!

TemperaturIch konnte hier punktuell Temperaturen von 80 Grad beobachten. Prinzipiell halten Ladegeräte solche Temperaturen aus, aber Kühler ist natürlich besser.

Etwas kritischer sehe ich die fehlende Abschaltung bei Überlast bzw. diese greift erst sehr spät. Belastet Ihr den USB C Port mit 45W könnt Ihr auch die USB A Ports noch zusätzlich mit 10W belasten. Erst ab ca. 60W schaltet das Ladegerät ab.

 

Das Ladetempo

Folgende Geräte habe ich an dem Ladegerät getestet:

  • Apple iPad Pro 11
  • Apple iPhone 11 Pro Max
  • Apple MacBook Pro 13
  • Dell XPS 13 9380
  • Dell XPS 15 7590
  • Huawei Mate 20 Pro
  • Samsung Galaxy S20 Ultra

Ladetempo In WattErfreulicherweise gab es keine Überraschungen, den solche sind meist negativ. Alle getesteten Notebooks, Smartphones und Tablets verhielten sich „wie erwartet“ am InLine LS-4UHP. So erreichten die Notebooks am USB C Port das volle Ladetempo von 45W. Für Notebooks wie dem Dell XPS 13 reicht dies bereits, um das originale Ladegerät voll zu ersetzen.

Test Inline Ls 4uhp 4x Usb Netzteil 7Neben den Notebooks ließen sich auch das iPad Pro, iPhone 11 Pro Max und das Samsung Galaxy S20 Ultra am USB C Port schnellladen. Im Falle des S20 Ultras wird nicht das volle Schnellladetempo erreicht, aber durchaus ein schnellladeähnliches Tempo. Um das S20 und S20 Ultra mit dem vollen Tempo zu laden wird ein USB PD PPS Ladegerät benötigt, mehr dazu hier.

Die USB A Ports haben mich positiv überrascht! Diese sind sauber optimiert und bieten sowohl in Kombination mit IOS wie auch Android ein gutes Ladetempo.

Der Quick Charge Port funktionierte ebenso tadellos und unterstützt sogar den FCP Standard, welcher es auch erlaubt Huawei Smartphones „schneller“ zu laden.

 

Die Effizienz

Wie es sich für ein modernes Ladegerät gehört benötigt das InLine LS-4UHP im Leerlauf unter 0,3W Strom, was damit außerhalb des Messbereiches meiner Messgeräte liegt. Super! Aber wie steht es um die Effizienz?

EffizienzDiese würde ich als solide bezeichnen! Im schlimmsten Fall konnte ich eine Effizienz von 80% messen und im besten Fall von 89%. Dabei steigt die Effizienz tendenziell umso höher die Last ist.

 

Fazit

Das InLine LS-4UHP 4x USB-Netzteil ist ein spannendes zweit Ladegerät bzw. Reise-Ladegerät. Seine größte Stärke ist die Mischung aus recht kompakten Abmessungen und einer großen Portvielfalt.

2x USB A mit 3A, 1x Quick Charge 3.0 und 1x USB C PD mit 45W ist für ein Ladegerät das Ihr mit der Hand umschließen könnt durchaus beeindruckend! Zumal die Pots alle auch gut bis sehr gut funktionieren. Kompatibilitätsprobleme oder Ähnliches konnte ich nicht beobachten, ganz im Gegenteil die USB Ports sind alle sauber auf IOS und Android Smartphones optimiert.

Test Inline Ls 4uhp 4x Usb Netzteil 8Damit eignet sich das InLine LS-4UHP 4x USB-Netzteil für alle Smartphone Hersteller und sogar für kleinere USB C Notebooks!Punktabzug gibt es für die durchaus höhere Hitzeentwicklung und die etwas träge Abschaltung bei Überlast.

Dennoch ist das InLine LS-4UHP ein absolut empfehlenswertes USB Ladegerät, gerade wenn die kompakten Abmessungen für Euch wichtig sind.

Unterwegs unabhängig von der Steckdose sein, wie geht’s am besten?

Mittlerweile sind technische Geräte in allen Bereichen des Alltags vorgedrungen. Dies gilt auch fürs Campen, Wandern oder Zeltausflüge. Aber gerade bei diesen Aktivitäten kann es zu Problemen kommen, wie die technischen Geräte mit Energie versorgen?

Unterwegs Unabhängig Von Der Steckdose Sein, Wie Geht’s Am Besten 2Hier gibt es diverse Möglichkeiten, von Powerbanks, über Solarladegeräte bis hin zu Powerstationen. Welche Möglichkeiten es gibt unterwegs Smartphone, Kamera und Co. mit Energie zu versorgen klären wir in diesem Artikel!

 

Powerbanks, einfach, günstig und ausreichend für kleinere Ausflüge

Powerbanks sind sicherlich die einfachste Methode Smartphones, Kameras und allgemein alle USB Geräte unterwegs zu laden. Im Allgemeinen gibt es reguläre Powerbanks bis zu Kapazitäten von 27000mAh. Powerbanks mit größeren Kapazitäten können aber auch schnell recht schwer und klobig werden. Rechnet also aus wie lange Ihr Unterwegs seid und wie viel Energie Ihr benötigt.

Charmast W2010 20800mah Powerbank Im Test 6

Einfach als Rechenbeispiel, ein Samsung Galaxy S20 hat einen 4000mAh Akku. Da Euer Smartphone nicht zu 100% Effizient lädt rechnet gute 20% drauf. Für eine vollständige Ladung bräuchte das S20 also ca. 4800mAh. Eine 10000mAh Powerbank könnte das Smartphone also ca. 2x laden, eine 20000mAh Powerbank 4x usw.

Geht es Euch also nur um das Laden von einem oder zweier Smartphones würde eine 20000mAh Powerbank Euch bereits 2-4 Tage problemlos reichen.

Hier eine Tabelle mit einigen Powerbanks nach Größe (Volumen) zu Kapazität (mAh) sortiert, welche Euch vielleicht hilft die „Optimale“ Ausflugs/Wander Powerbank zu finden.

Powerbank GrößeAls besonders spannend würde ich dabei natürlich folgende Modelle betrachten:

Alle drei sind für die jeweilige Kapazität so kompakt wie möglich. Klar die RAVPower RP-PB058 ist mit 268000mAh nicht winzig, aber das Verhältnis der Abmessungen zur Größe stimmen.

Ich würde bei einem 2-tägigen Ausflug und 1-2 Smartphones zur Charmast W2010 oder dem Anker PowerCore II 20000 raten. Bei 3-4 Tagen oder mehr zu ladenden Geräte sollte es schon die RAVPower RP-PB058 sein.

Habt Ihr deutlich mehr Geräte, größere Verbraucher oder wollt länger unabhängig von der Steckdose sein, dann braucht Ihr Wahlweise mehrere Powerbanks oder andere Lösungen (Solar).

Es gibt zwar auch Powerbanks mit über 27000mAh, diese dürften aber oftmals nicht mit an Board von Flugzeugen, oder nur mit Sondergenehmigung.

 

Solar-Powerbanks? Vorsicht!

Es gibt im Handel diverse „Solar-Powerbanks“, welche auf den ersten Blick doch toll aussehen. Allerdings kann ich Euch hier nur warnen! Solar-Powerbanks taugen in 99% aller fällen nichts.

Ausklappbare Solar Powerbanks Test 16

Die Panels dieser Modelle sind einfach meist viel zu klein. Wir reden hier oft von +- 40 Stunden praller Sonne für eine Smartphone Ladung. Dies ist einfach alltagsfern. Etwas besser sind die Modelle mit ausklappbaren Panels. Aufgrund der größeren Fläche sind diese meist brauchbarer, aber auch kein Garant für unbegrenzte Energie. Mehr dazu hier -> „Ausklappbare Solar-Powerbanks von X-DRAGON und Hiluckey

 

USB Solarpanels, mögliche Lösung

Der nächste Schritt wären USB Solarpanels. Diese sind in der Anwendung denkbar einfach. Aufklappen, Gerät an den USB Port anschließen und Go! USB Solarpanels gibt es bei Amazon und eBay geschätzt hunderte und diese sind alle sehr ähnlich gebaut. Je nach Leistung habt Ihr mehrere Panels die in einem Stoff-Gehäuse sitzen und sich ausklappen lassen. Ideal für den Campingausflug usw.

Allerdings gibt es hier ein paar Stolpersteine. Glaubt zunächst niemals den Watt Angaben! Aus Erfahrung kann ich Euch sagen das diese in Deutschland nie erreicht werden. Ein 20W USB Solarpanel schafft praktisch vielleicht 12-15W, ein 15W Modell vielleicht 10-12W usw. Die meisten Modelle kommen vom gleichen Fertiger, egal welcher Name drauf steht. Diese sind in der Regel nicht identisch, aber doch ähnlich. Hier und da hat mal ein Modell eine etwas bessere Ladeelektronik oder 10% bessere Panels usw.

Unterwegs Unabhängig Von Der Steckdose Sein, Wie Geht’s Am Besten 6Das zweite, glaubt nicht den Bildern mit Wanderern die das Solarpanel auf dem Rücken tragen. Im Schatten oder der Sonne abgewannt produzieren solche Solarpanels unfassbar wenig Energie! Dreht Ihr ein Solarpanel von der Sonne weg wird ein 15W Modell vielleicht noch 1-2W produzieren, im Schatten sind es noch 0,5W. Um auch nur ansatzweise die beworbene Leistung zu erhalten müsst Ihr die USB Solarpanels in der prallen Sonne liegen lassen.

Ein weiter Punkt den Ihr beachten müsst ist die schwankende Leistung. Smartphones sind nicht gemacht an Geräten geladen zu werden die 10W ausgeben, dann plötzlich aufgrund eines Schattenwurfs nur noch 1W produzieren, dann wieder 10W usw. Ich würde daher immer das nutzen einer Puffer-Powerbank empfehlen!

Nicht jede Powerbank eignet sich für das Nutzen als Puffer-Powerbank. Mehr dazu hier „Solar Puffer Powerbanks, welche sind empfehlenswert und wo liegen die Probleme?

Unterwegs Unabhängig Von Der Steckdose Sein, Wie Geht’s Am Besten 5Aktuell würde ich wahlweise die Sunnybag POWERPACK 10.000, SunnyBAG POWERBANK 10.000mAh (bei Amazon) oder die RAVPower RP-PB058 als Puffer-Powerbanks empfehlen. Die beiden SunnyBAG Modelle sind auch als Puffer-Powerbank gedacht, die RAVPower eigentlich nicht, funktionierte aber in meinem Test gut als solche.

Auf Seiten der USB Solarpanels würde ich Euch Modelle von

  • CHOETECH
  • RAVPower
  • Anker
  • Xtorm

Empfehlen.

 

Powerstation + Solarpanel, wenn es etwas mehr sein muss

Wollt Ihr deutlich mehr Geräte nutzen und gegebenenfalls auch Dinge wie Kühlboxen usw. dann müsst Ihr über eine so genannte Powerstation nachdenken. Eine Powerstation ist eine „große“ Powerbank, mit mehr Kapazität und oftmals Features wie einem 12V Ausgang und einer Steckdose. Dies erlaubt es auch größere Geräte mit Energie zu versorgen.

Die meisten Powerstations haben auch die Möglichkeit via Solar mit Energie versorgt zu werden. Natürlich sind solche Powerstationen sehr groß und schwer, genau wie leistungsstarke Solarpanels. Daher sind diese nur für Camping-Ausflüge mit dem Auto oder Caravan zu empfehlen.

Poweroak Ps1 Im Test 7

Wie auch bei Powerbanks gilt es hier zunächst die benötigte Kapazität abzuschätzen. Einfache Powerstations haben meist 150-200Wh (40540 – 54054mAh) nach oben hin gibt es aber keine Limits. Wenn Ihr bereit seid vierstellige Summen auszugeben, dann bekommt Ihr Powerstationen die ganze Wohnhäuser versorgen können. Hier beispielsweise ein Modell mit schlanken 2,4KWh.

Legt Ihr Wert auf die 230V Steckdose, dann achtet, wenn möglich auf ein Model mit einer reinen Sinuswelle. Diese sind etwas teurer, aber unproblematischer, wenn es um das betreiben von Geräten mit Schaltnetzteil geht.

Poweroak Ps1 Im Test 15

Als Empfehlung würde ich die PowerOak PS Serie aussprechen. Diese gibt es mit 200Wh bis 24000Wh und Preisklassen zwischen 269€ und 1979€, je nachdem was Ihr braucht.

Seid Ihr an einem sonnigen Ort, dann würde ich die Kombination mit einem Solarpanel empfehlen. Diese Powerstations akzeptieren alle normalen 12V Solarpanels und können auch gleichzeitig geladen und entladen werden. Neben den normalen Solarpanels (wie auch meinen Bildern) gibt es auch faltbare Modelle, welche sicherlich für den Transport etwas angenehmer sind.

Unterwegs Unabhängig Von Der Steckdose Sein, Wie Geht’s Am Besten 3Im Gegensatz zu Solarsystemen auf Basis einer Autobatterie sind solche Powerstationen deutlich haltbarer und können auch vollständig entladen werden. Reguläre Autobatterien tötet Ihr sehr schnell durch ein tieferes Entladen.

 

Fazit

Ich hoffe dieser Artikel konnte Euch etwas weiterhelfen welche Möglichkeiten es für eine „unabhängige“ Stromversorgung gibt.

  • Powerbanks
  • USB Solarpanels (+ Puffer Powerbank)
  • Powerstationen (+ Solarpanel)

Wollt Ihr nur ein Smartphone 1x täglich laden wird eine 20000mAh Powerbank Euch schon gute 4-5 Tage durchbringen. Seid Ihr an einem recht sonnigen Ort und verweilt dort länger, dann könnte auch ein USB Solarpanel eine gute Idee sein, Gegebenenfalls mit Puffer-Powerbank.

Macht Ihr einen wirklich langen oder großen Camping-Ausflug, dann solltet Ihr über die Anschaffung einer Powerstation nachdenken. Diese gibt es in allen möglichen Größen und meist mit der Option ein normales 12V Solarpanel zum Laden zu nutzen.

Wichtig, rechnet lieber etwas „sicherer“. So bringen USB Solarpanels niemals die beworbene Leistung. Ein 20W Panel bringt vielleicht 12-15W. Auch Powerbanks haben nie zu 100% die beworbene Kapazität, meist 80-90% davon. Ebenso lädt Euer Smartphone nicht zu 100% Effizienz usw.

Unterwegs Unabhängig Von Der Steckdose Sein, Wie Geht’s Am Besten 1Abschließend noch ein paar Empfehlungen für Unterwegs.

Powerbanks (möglichst leicht und kompakt, für die jeweilige Kapazität)

USB-Solarpanels

Powerstationen

Test, HELPERS LAB H0615 105W USB Ladegerät mit USB PD 3.0 PPS und Quick Charge 4+!

Immer mehr Smartphones nutzen den USB Power Delivery Standard mit PPS zum Schnellladen, so beispielsweise auch das Samsung Galaxy S20 Ultra. Ladegeräte die USB PD unterstützten gibt es einige, allerdings USB PD + PPS ist aktuell noch recht exotisch.

Helpers Lab H0615 105w Usb Ladegerät Mit Usb Pd 3.0 Pps Und Quick Charge 4+ 8Eins der wenigen Ladegeräte das hier eine passende Unterstützung verspricht ist das HELPERS LAB H0615. Dieses soll bis 105W Leistung bieten, USB Power Delivery inklusive PPS und Quick Charge 4+! Klingt doch sehr spannend!

Aber wie sieht es in der Praxis aus? Kann das HELPERS LAB H0615 diese Versprechungen auch in der Praxis erfüllen? Finden wir es im Test heraus!

 

Das HELPERS LAB H0615 105W USB Ladegerät im Test

HELPERS LAB setzt bei seinem H0615 Dual USB C Ladegerät auf den üblichen Formfaktor für ein Multiport USB Ladegerät. Dieses ist etwas größer als eine Zigarettenschachtel.

Helpers Lab H0615 105w Usb Ladegerät Mit Usb Pd 3.0 Pps Und Quick Charge 4+ 5Dabei setzt das Ladegerät natürlich auf Kunststoff für das Gehäuse. Allerdings nutzt HELPERS LAB einen vergleichsweise wertigen Kunstsoff mit einer schönen rauen Textur.

Helpers Lab H0615 105w Usb Ladegerät Mit Usb Pd 3.0 Pps Und Quick Charge 4+ 1Im Gegensatz zu den meisten anderen vergleichbaren Modellen könnt Ihr das HELPERS LAB H0615 auch Hochkant nutzen! Passende Füße, eine Softtasche und Ladekabel liegen mit im Lieferumfang. Beim Stromkabel setzt das Ladegerät auf den üblichen Kleingerätestecker. Abseits davon gibt es optisch nichts groß zu erwähnen. Es gibt lediglich noch eine Staus-LED auf der Front.

 

Anschlüsse und USB PD PPS und QC 4+!

Spannend ist die Portausstattung. Auf der Front finden wir vier USB Ports, zwei USB C Ports und zwei USB A Ports.

Die beiden USB A Ports sind vergleichsweise unspektakulär und bieten nur 5V/2A, also 10W pro Port.

Helpers Lab H0615 105w Usb Ladegerät Mit Usb Pd 3.0 Pps Und Quick Charge 4+ 2Die USB C Ports haben es dafür in sich! USB C Port 1 bietet 30W bzw. 5V/3A, 9V/3A, 12V/3A, 15V/2A oder 20V/1,5A. USB C Port 2 bietet satte 65W bzw. 5V/3A, 9V/3A. 12V/3A, 15V/3A oder 20V/2,25A. Diese Leistung wird natürlich nach dem USB Power Delivery Standard zur Verfügung gestellt.

Allerdings bietet das HELPERS LAB H0615 eine Erweiterung des USB Power Delivery Standards an, nämlich die Unterstützung von PPS! PPS erlaubt eine flexible Programmierung des Ladegerätes. Ein Smartphone kann also auch Spannungen abseits der fest programmierten Stufen abrufen. Beispielsweise das Samsung Galaxy S20 Ultra lädt mit 9,5V, was dank PPS auch kein Problem ist.

Helpers Lab H0615 105w Usb Ladegerät Mit Usb Pd 3.0 Pps Und Quick Charge 4+ 3Neben PPS, welches von beiden USB C Ports geboten wird, ist auch Quick Charge 4+ mit an Bord. Hierdurch lassen sich auch Smartphones wie das Xiaomi Mi9 mit vollem Tempo laden!

Lediglich ein Punkt stört mich soweit etwas am HELPERS LAB H0615. Dieses wird mit 105W bei Amazon beworben. Allerdings liegt die total Power bei 80W! Ihr könnt also nicht alle Ports gleichzeitig voll belasten, wie es die Werbung vermuten lässt.

 

Das Ladetempo

Folgende Geräte habe ich am helpers lab H0615 getestet:

  • Apple iPhone 11 Pro Max
  • Apple MacBook Pro 13
  • Apple MacBook Pro 16
  • Dell XPS 13 9380
  • Dell XPS 15 7590
  • Google Pixel 4 XL
  • Huawei Mate 20 Pro
  • Motorola One Hyper
  • Samsung Galaxy S20 Ultra
USB C -1 USB C -2 USB A
Apple iPhone 11 Pro Max 22,6 W 23,1 W 10,88 W
Apple MacBook Pro 13 29,3 W 48,8 W 11,49 W
Apple MacBook Pro 16 29,2 W 64,2 W 11,5 W
Dell XPS 13 9380 27,2 W 44,2 W 0
Dell XPS 15 7590 0 64,6 W 0
Google Pixel 4 XL 17,8 W 17,4 W 7,2 W
Huawei Mate 20 Pro 13,9 W 14,2 W 8,4 W
Motorola One Hyper 28,6 W 27,7 W 2,3 W
Samsung Galaxy S20 Ultra 0 0 6,83 W

Starten wir mit der größten Auffälligkeit, dem Samsung Galaxy S20 Ultra. Dieses verweigerte bei mir das Laden an beiden USB C Ports! Warum? Keine Ahnung! Ein ähnliches Problem konnte ich leider auch schon bei anderen Ladegeräten in Kombination mit dem S20 Ultra beobachten, siehe hier. Das S20 Ultra ist da mit der aktuellen Software etwas zickig.

Schade denn dank PPS müsste das helpers lab H0615 eigentlich das S20 Ultra sogar super schnell laden können. Das dies auch prinzipiell funktioniert sehen wir beim Motorola One Hyper, welches auch PPS bzw. Quick Charge 4+ Ladegeräte für ein Ladetempo über 18W benötigt.

Helpers Lab H0615 105w Usb Ladegerät Mit Usb Pd 3.0 Pps Und Quick Charge 4+ 9Auch die anderen Testgeräte ließen sich problemlos am HELPERS LAB H0615 mit dem zu erwartenden Tempo laden. Dies gilt beispielsweise für das Apple iPhone 11 Pro Max, aber auch die diversen Notebooks.

Im Falle des XPS 13 und MacBook Pro 13 kann das HELPERS LAB H0615 sogar das originale Ladegerät voll ersetzen. Auch für die größeren Notebooks eignet sich das HELPERS LAB H0615 gut, kann diese aber unter Volllast nicht aufgeladen halten. Diese brauchen hier einfach mehr als die maximal möglichen 65W und müssen somit den überschüssigen Bedarf aus dem Akku holen.

Mittelmäßig begeistert war ich von den regulären USB Ports. Diese würde ich lediglich als „Okay“ einstufen.

 

Effizienz

Schauen wir uns noch die Effizienz an.

EffizienzDiese schwankt zwischen 82% und 91%! Gute bis sehr gute Werte, was sich auch im Vergleich mit anderen Ladegeräten widerspiegelt. Dies spricht für eine moderne Elektronik.

Temperatur 1Temperatur 2

 

Fazit

Das HELPERS LAB H0615 ist grundsätzlich eins der besten Multiport USB Ladegeräte aktuell auf dem Markt. Dies liegt primär an den beiden USB C Ports, welche zum einen mit 65W und 30W ordentlich Power haben und zum anderen USB PD PPS unterstützen.

Somit kann das HELPERS LAB H0615 sehr viele moderne Smartphones sehr schnell laden, wie z.B. das Apple iPhone 11 Pro Max, Xiaomi Mi9, Motorola One Hyper usw.  Auch viele Notebooks lassen sich am HELPERS LAB H0615 schnell laden. Bei 13 Zoll Notebooks kann das Ladegerät sogar das original Ladegerät voll ersetzen.

Helpers Lab H0615 105w Usb Ladegerät Mit Usb Pd 3.0 Pps Und Quick Charge 4+ 7Hinzu kommt eine vernünftig wirkende Elektronik und gute Effizienz! Etwas sauer stößt nur die problematische Kompatibilität zum Samsung Galaxy S20 Ultra auf, wie auch die mäßig guten normalen USB Ports.

Dennoch, habt Ihr kein S20 Ultra und sucht ein top modernes USB C Ladegerät mit Unterstützung für den PPS Standard, dann ist das HELPERS LAB H0615 eine sehr gute Wahl!

Helpers lab 30W 65W USB C Notebook Ladegerät mit PD 4 Port Netzteil...

  • 30W + 65W USB C Ausgang
  • USB PD, QC 4.0 und PPS Support!
  • Effizienz zwischen 82% und 91%
  • Unkritische Hitzeentwicklung

 

 

Das RAVPower Prime 28W Solar-Ladegerät RP-PC122 im Test

Die Energieversorgung von technischen Geräten wie Smartphones und Kameras kann durchaus eine große Herausforderung sein. Dies weniger Zuhause, dafür aber deutlich mehr unterwegs. Gerade bei Camping Ausflügen die mehrere Tage dauern, kann es schwierig sein eine passende Energiequelle zu finden.

Eine mögliche Energiequelle kann die Sonne sein! Mithilfe eines portablen USB Solarpanels könnt Ihr diese Energie nutzen um Euer Smartphone zu laden. Eins der modernsten USB Solarpanels ist das RAVPower Prime 28W RP-PC122.

Ravpower Prime 28w Solar Ladegerät Rp Pc122 Im Test 18Das RAVPower RP-PC122 verfügt über satte 28W maximale Leistung, drei USB Ports und ein sehr kompaktes Gehäuse.

Klingt doch interessant, wollen wir uns hier doch einmal anschauen ob das Solarpanel auch in der Praxis überzeugen kann. An dieser Stelle vielen Dank an RAVPower für das Zurverfügungstellen des Solarpanels für diesen Test!

 

Das RAVPower Prime 28W Solar-Ladegerät RP-PC122 im Test

Was den Aufbau angeht ähnelt das RAVPower RP-PC122 den meisten auf dem Markt verfügbaren USB Solarpanels sehr stark, zumindest auf den ersten Blick.

Ravpower Prime 28w Solar Ladegerät Rp Pc122 Im Test 3So setzt auch das RAVPower RP-PC122 auf ein Gehäuse aus einer Art Leinenstoff. In diesem sind die einzelnen Solarpanels eingewebt. Es handelt sich hier um vier Panels + eine kleine Klappe mit den USB Ports.

Ravpower Prime 28w Solar Ladegerät Rp Pc122 Im Test 1Für einen besseren Transport könnt Ihr das USB Solarpanel zusammenklappen. Hier fällt die vergleichsweise niedrige Dicke des RAVPower RP-PC122 auf.

Die Panels sind hier deutlich dünner als bei allen mir bisher bekannten USB Solarpanels. Dies resultiert in einem vergleichsweise kompakten Ladegerät, gerade im Betracht der hohen Leistung von 28W.

Ravpower Prime 28w Solar Ladegerät Rp Pc122 Im Test 6Diese Leistung lässt sich über gleich drei USB Ports verteilt aufrufen. Diese USB Ports sind an einem kleinen Modul auf der Rückseite verbaut. Alle drei Ports können theoretisch 5V 2,1A liefern. Das praktische Maximum hängt aber natürlich von der Sonneneinstrahlung ab.

 

Die Leistung

Kommen wir zur Leistung. Diese wird von RAVPower mit 28W im Maximum beziffert. Ich habe meine Tests im Frühjahr (Mitte April) an einem wunderschönem Tag mit klarem Himmel und Sonnenschein durchgeführt.

Ravpower Prime 28w Solar Ladegerät Rp Pc122 Im Test 10Alle Tests sind also bei ziemlich optimal Bedingen entstanden. Ich will aber nicht ausschließen, dass im Hochsommer nochmals +- 10-20% mehr möglich wären.

Um das absolute Maximum an Leistung aus dem RAVPower Prime 28W Solar-Ladegerät zu holen habe ich mit zwei regelbaren Widerständen gearbeitet. Diese wurden jeweils soweit aufgedreht bis die Spannung zusammenbrach.

Ravpower Prime 28w Solar Ladegerät Rp Pc122 Im Test 13Flach auf dem Boden liegend konnte ich maximal 13,6W erreichen und Richtung Sonne gewinkelt 15,8W. Wir haben hier also eher ein 18W Solarpanel vor uns, was auch besser zu den Abmessungen passt.

Ravpower Prime 28w Solar Ladegerät Rp Pc122 Im Test 20Auf den ersten Blick ist dies enttäuschend, allerdings es wäre gelogen, dass ich überrascht wäre. Hier einfach einmal zum Vergleich das Anker 21W PowerPort solar, AUKEY 21W solar Ladegerät und EasyACC 20W Solarladegerät. Gleiche Bedingungen und gleicher Test.

Leistung VergleichSiehe da, keins der Solarpanel kann die Herstellerangabe erreichen. Das RAVPower Prime 28W Solar-Ladegerät ist sogar eindeutig das Leistungsstärkste Modell der vier.

Ravpower Prime 28w Solar Ladegerät Rp Pc122 Im Test 21Schauen wir uns aber die Leistung auch mal mit echten Smartphones an. Hierfür habe ich mir das Samsung Galaxy S20 Ultra wie auch das Apple iPhone 11 Pro Max geschnappt und diese mit allen Solarpanels verbunden.

Leistung Vergleich PraxisErstens, das Apple iPhone nutzt sehr effizient die Leistung aus den Solarpanels. Dieses ist dicht an der von mir ermittelten maximalen Leistung. Zweitens das RAVPower Prime 28W Solar-Ladegerät RP-PC122 bietet durch die Bank weg die beste Leistung.

 

Bitte nutzt eine Puffer-Powerbank!

Hier eine kleine Empfehlung meinerseits, nutzt eine Puffer-Powerbank! Zwar könnt Ihr auch Smartphones direkt am Solarpanel laden, allerdings sind Smartphones nicht auf Quellen mit deutlich schwankender Spannung und Leistung optimiert.

Ganz im Gegenteil, die Ladeelektronik mag so etwas gar nicht! Und ja sollte es einen plötzlichen Schattenwurf geben, kann von einer auf die andere Sekunde der Ladestrom auf 0 sinken und dann wieder ansteigen.

Eine zwischengeschaltete Puffer-Powerbank fängt solche Schwankungen ab. Nicht jede Powerbank eignet sich aber als Puffer-Powerbank. Hier findet Ihr Empfehlungen und Infos meinerseits: https://techtest.org/solar-puffer-powerbanks-welche-sind-empfehlenswert-und-wo-liegen-die-probleme/

 

Fazit

Das RAVPower Prime 28W ist das beste Solar-Ladegerät das ich bisher in den Fingern hatte. Starten wir aber mit einem kontroversen Punkt, der Leistung.

Mit 28W wird geworben, 18-20W könnt Ihr in Deutschland im Maximum erreichen. Leider werden alle Solar-USB-Ladegeräte  mit deutlich höheren Leistungen beworben als praktisch erreicht werden. RAVPower ist hier nicht alleine.

Ravpower Prime 28w Solar Ladegerät Rp Pc122 Im Test 17Im Test konnte das RAVPower Prime 28W Solar-Ladegerät aber die 21W Modelle von Anker und AUKEY, wie auch das 20W Modell von EasyAcc deutlich schlagen. Dies sowohl in einem „Maximal-Test“, wie auch im praktischen Teil.

Dabei ist das RAVPower Prime 28W Solar-Ladegerät auch angenehm kompakt und dünn, gerade im zusammengefaltetem Zustand!

Kurzum das RAVPower Prime 28W ist ein Top Solar-Ladegerät, auch wenn die 28W in meinem Test nicht ganz erreicht wurden.