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Die beste Powerbank (die Ihr vermutlich nicht kanntet), das HyperJuice 130W USB-C Battery Pack im Test

Wenn Ihr eine absolute High-End Powerbank sucht werdet Ihr früher oder später über die HyperJuice Powerbank stolpern. Diese ist aus einem Crowdfunding Projekt entstanden und repräsentiert das so ziemlich krasseste was Ihr aktuell im Bereich der Powerbanks bekommen könnt.

  • 27000mAh bzw. 100Wh Kapazität
  • Quick Charge 3.0 18W
  • USB C PD 100W
  • USB C PD 60W

Insgesamt kann die Powerbank satte 130W leisten, ideal für Nutzer mit großen Notebooks wie dem Apple MacBook Pro, Dell XPS 15 usw.

Hyperjuice 130w Usb C Battery Pack Test 10Ihr könntet sogar zwei Apple MacBook Pro 13 gleichzeitig mit vollem Tempo laden! Beeindruckend. Aber wie sieht es in der Praxis aus? Ist hier das HyperJuice 130W USB-C Battery Pack wirklich so gut wie es die Technischen Daten versprechen? Finden wir es heraus!

 

Story Time

An dieser stelle eine kleine Geschichte und „behind the scenes“ Story wie ich an das HyperJuice 130W USB-C Battery Pack gekommen bin und die Probleme die ich dabei hatte. Kommt Ihr nur für den Test, dann überspringt diesen Teil einfach.

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Ich hatte ende 2019 HyperJuice angeschrieben ob es möglich wäre das Battery Pack für einen Test zu erhalten. Und ja Anfang Januar 2020 habe ich eine Antwort bekommen das mir eine Powerbank aus der USA zugesendet würde. Dann gab es lange Funkstille. Die Powerbank sollte ende Januar bei mir ankommen, tat sie aber nicht. Ich habe dann natürlich eine Rückfrage gestellt, Antwort es gäbe Probleme mit dem Zoll, aber man habe diesen Papiere zugesendet und es sollte nun zügig weitergehen. Mitte Februar nichts, erneut nachgefragt und mein Pressekontakt teilte mir mit sie würde sich bei der Versand Abteilung erkundigen. Leider habe ich seid dem keine Antwort mehr erhalten.

Hyperjuice 130w Usb C Battery Pack Test 6Powerbank im Nirvana verschwunden und da ich keine Tracking Nummer oder ähnliches hatte, habe ich die Sache aufgegeben, war aber immer noch an eine Test interessiert. Leider ist aber das HyperJuice 130W USB-C Battery Pack in Deutschland wirklich nicht zu bekommen. Aber jemand hat dieses bei eBay für rund 80€ verkauft. Glücklicher Zufall! Kurzerhand habe ich zugeschlagen und die Powerbank ist auch wirklich bei mir eingetroffen.

Es handelte sich hier aber anscheinend um eine ältere Version, mit einem etwas anderen Gehäuse. Technisch schien diese aber identisch, daher habe ich mich dennoch entschieden einen Test zu machen. Test fertig und in der „zu Veröffentlichen“ Warteschlange.

Kurz vor der geplanten Veröffentlichung kam dann was? Richtig ein Brief von Fedex mit der bitte Summe X Zoll für ein Paket von HyperJuice zu zahlen. Der Brief kam am 01.04, Aufgabe Datum des Pakets 16.01. WOW da hat aber wirklich jemand langsam gearbeitet.

Kurzum ich habe nun zwei HyperJuice Powerbanks in zwei Versionen. Der Test war ursprünglich für die alte Version geschrieben (welche Technisch identisch ist) und wurde nun Faulerweise nur von mir angepasst.

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Das HyperJuice 130W USB-C Battery Pack im Test

High Power Powerbanks sind von Natur aus immer etwas größer. Diese benötigen aufwendigere Elektronik, welche nun mal mehr Platz frisst.

Hyperjuice 130w Usb C Battery Pack Test 1So ist auch das HyperJuice 130W USB-C Battery Pack etwas größerer Natur, aber auch nicht riesig. Die Powerbank misst 188 x 78 x 23mm. Damit ist dies keine Hosentaschen Powerbank, was aber bei einer Leistung von satten 130W sicherlich auch nicht zu erwarteten ist.

Hyperjuice 130w Usb C Battery Pack Test 5Beim Gehäuse setzt HyperJuice auf Aluminium, welches sich in einem Unibody Design einmal um die Powerbank zieht. Lediglich das Front und Endstück sind aus Kunststoff gefertigt. Generell würde ich das Design als recht schlicht aber schick bezeichnen. Das verwendete Aluminium hat eine sehr edle und schicke Textur, welche den Apple MacBooks ähnelt.

 

Die Technik

Das Spannende am HyperJuice 130W USB-C Battery Pack ist aber die Technik. Auf der Front finden wir zwei USB C Ports, wie auch einen USB A Port.

Der USB A Port unterstützt Quick Charge 3.0 und somit eine Leistung von bis zu 18W.

Hyperjuice 130w Usb C Battery Pack Test 2Viel spannender sind aber die USB C Ports. Port 1 hat satte 100W Leistung, also 5V/3A, 9V/3A, 12V/3A, 15V/3A oder 20V/5A. Über diesen Port soll auch Quick Charge 2.0 Unterstützt werden. Klasse!

Aber es wird noch besser, denn auch Port 2 unterstützt das Power Delivery Protokoll mit bis zu 60W, also 5V/3A, 9V/3A, 12V/3A, 15V/3A oder 20V/3A.

Leider lassen sich aber alle drei Ports nicht gleichzeitig voll belasten. Im absoluten Maximum kann die HyperJuice 130W liefern, laut Hersteller. Praktisch scheint das Limit aber bei 132W zu liegen. Verbindet Ihr mit beiden USB C Ports ein Gerät werden diese jeweils auf 60W limitiert und Quick Charge abgeschaltet. 2x 60W + 12W auf dem USB A Port = 132W.

Hyperjuice 130w Usb C Battery Pack Test 4Nicht schlecht! Damit kann das HyperJuice 130W USB-C Battery Pack zwei MacBook Pro 13 mit vollem Tempo laden. Das Aufladen der HyperJuice soll im Übrigen auch mit bis zu 100W geschehen.

 

Die Kapazität

HyperJuice gibt die Kapazität der Powerbank mit 27000mAh bzw. 99,9Wh an. Wie hoch die praktische Kapazität liegt hängt vom Entladen und dem Tempo des Entladens ab.

KapazitätIm besten Fall konnte ich eine Kapazität von 80.84Wh bzw. 21698mAh messen. Dies entspricht 80,3% der Herstellerangabe.

Ein eher mäßig guter Wert, zumal dieser beim schnelleren Entladen auch noch etwas tiefer liegt. Die verbaute Elektronik arbeitet also eher mäßig effizient. Leider nicht ungewöhnlich bei „High Power“ Powerbanks.

 

Eine merkwürdige Drosselung?

Beim Test des HyperJuice 130W USB-C Battery Pack ist mir etwas merkwürdiges aufgefallen. Die Powerbank drosselt sich.

Anfangs hat diese 100W (20V/5A), ab ca. 75% Kapazität nur noch 87W (20V/4,35A) ab ca. 50% Kapazität nur noch 60W (20V/3A) und ab ca. 25% Kapazität nur noch 30W (20V/1,5A).

LeistungSolch ein verhalten habe ich noch nie bei einer Powerbank gesehen! Dies stellt mich aber vor ein Problem, ist dies ein Bug oder wirklich so gewollt. Ich habe hier versucht mehr Infos von HyperJuice zu bekommen, diese konnten sich zu diesem Verhalten aber nicht genauer äußern bzw. wollten dies nicht.

Allerdings hat mir der Support folgendes bestätigt „The HyperJuice battery does reduce power sent to 60W after 40% to preserve itself“ Okay macht sinn, fast leere Akkuzellen haben eine niedrigere Spannung. Um nun die gleiche Leistung aus diesen zu holen muss der Strom erhöht werden, was die Zellen mehr belastet.

Eine Drosslung auf 60W ab 40% wäre für mich auch völlig Okay, aber die zwischen Stufen und vor allem die 30W am Ende sind problematisch. Beispielsweise ein XPS 15 braucht 45W zum laden, schaltet die Powerbank auf 30W runter verweigert das XPS 15 das laden.

Für die Apple MacBooks ist dies aber kein größeres Problem.

 

Das Ladetempo

Folgende Geräte habe ich an der Powerbank getestet:

  • Apple iPad Pro 11
  • Apple iPhone 11 Pro Max
  • Apple MacBook Pro 13
  • Apple MacBook Pro 16
  • Dell XPS 13 9380
  • Dell XPS 15 7590
  • Google Pixel 4 XL
  • Huawei Mate 20 Pro
  • Moto G8 Plus
  • Moto One Hyper

Starten wir mit den Notebooks. Hier kann das HyperJuice 130W USB-C Battery Pack absolut glänzen! Das Dell XPS 13 benötigt maximal 45W, welche auch +- über beide Ports zur Verfügung gestellt werden konnten. Das 13 Zoll MacBook Pro gönnte sich sogar bis zu 57W, was auch hier das maximale Ladetempo ist. Ähnliches gilt auch fürs Dell XPS 15, welches via USB C maximal 60W aufnehmen kann.

LadetempoDer wahre Test ist aber das Apple MacBook Pro 16! Über den 100W Port konnte dieses maximal 92W aufnehmen, was +- dem maximalen Ladetempo entspricht.

Kurzum, das HyperJuice 130W USB-C Battery Pack konnte alle getesteten Notebooks mit vollem Tempo laden! Ihr könnt mit dieser Powerbank problemlos das originale Ladegerät ersetzen und ich konnte auch keine Kompatibilitätsprobleme beobachten.

Hyperjuice 130w Usb C Battery Pack Test 15Aber wie sieht es mit Smartphones und Tablets aus? Auch hier konnte ich keine Probleme bemerken!

  • Apple iPhones ab dem iPhone 8 lassen sich an der HyperJuice schnellladen (an den USB C Ports). Der USB A Port ist sauber für IOS Geräte optimiert und bietet ein gutes normales Ladetempo.
  • Apple iPads ab dem iPad Pro können an der HyperJuice schnellladen. Ältere iPads erreichen am USB A Port ein gutes normales Ladetempo.
  • Samsung, LG, Sonys, Xioami Smartphones usw. welche Quick Charge unterstützen werden am Quick Charge Port schnellladen können.
  • Huawei Smartphones laden an der HyperJuice nicht so schnell wie am original Ladegerät, erreichen aber dennoch ein schnellladeähnliches Tempo sowohl an den USB PD Port, wie auch am Quick Charge Port (welcher FCP unterstützt).

 

Aufladen

Ihr solltet Euch für das HyperJuice 130W USB-C Battery Pack ganz klar ein USB PD Ladegerät zulegen!

Die Powerbank erreicht wie beworben knapp unter 100W, was ein beeindruckendes Tempo ist. Dieses wird von der Powerbank auch sehr lange gehalten. Es gibt keine Drosslung aufgrund von Überhitzen, wie bei dem Zendure Supertank. Mit 100W ist die Powerbank in knapp über einer Stunde voll.

Habt Ihr kein 100W PD Ladegerät wählt die HyperJuice Powerbank das jeweils maximale zur Verfügung stehende Tempo, so lange es sich um ein USB Power Delivery Ladegerät handelt!

Nutzt Ihr ein USB A auf USB C Kabel liegt das maximale Ladetempo bei traurigen 5W.

 

Fazit

Das HyperJuice 130W USB-C Battery Pack ist eine starke Powerbank!

Dies liegt natürlich primär am 100W und 60W USB PD Port. Abrundend kommt noch der Quick Charge USB A Port hinzu. Ihr könnt also 95% aller Smartphones und Notebook am HyperJuice 130W USB-C Battery Pack mit dem vollen Tempo laden!

Es wäre sogar das Laden zweier MacBook Pro 13 mit vollem Tempo gleichzeitig möglich. Wirklich beeindruckend! Im Gegensatz zum Zendure SuperTank kämpft die HyperJuice Powerbank auch nicht mit dem Überhitzen, weder beim Laden noch beim mit 100W geladen werden.

Hyperjuice 130w Usb C Battery Pack Test 12Allerdings ist die Drosselung des USB C Ports basierend auf der Kapazität der Powerbank etwas merkwürdig. Die 100W habt Ihr nur bei den ersten 25% Kapazität, die letzten 25% Kapazität hat die Powerbank nur noch 30W. Für Apple Nutzer kein Problem, aber bei größeren Windows Notebooks (Dell XPS 15) etwas unschön. Hier kann dann nicht 100% der Kapazität genutzt werden. Wo wir gerade bei der Kapazität sind, diese ist gerade beim sehr schnellen entladen ist nicht überragend. Dies ist aber ein gängiges Problem bei solchen extremen Powerbanks.

Weitere Bonuspunkte bekommt das HyperJuice 130W USB-C Battery Pack für die doch sehr gute Verarbeitung und wertige Optik.

Das größte Problem an dem HyperJuice Battery Pack ist aber das Beschaffen. Aktuell bietet kein Deutscher oder Europäischer Händler diese Powerbank an. Eine Bestellung ist nur aus der USA möglich und dort mit Stress (Zoll usw.) verbunden. Schade! Denn ansonsten wäre das HyperJuice Battery Pack eine starke Powerbank gerade für die Apple Nutzer unter Euch.

UPDATE: Es gibt doch einen kleinen Händler in Deutschland der die HyperJuice Produkte anbietet! https://iworkcase.com/

Urbanista ATHENS im Test, wir wollen Bass³!

Mit den ATHENS bietet der schwedische Hersteller Urbanista true Wireless Ohrhörer der preislichen Mittelklasse an. Diese sollen sich speziell an Sportler richten, wofür diese neben einem besonderen sicheren Halt auch eine IP67 Zertifizierung bieten.

Urbanista Athens Im Test 8Aber wie steht es um den Klang und den Tragekomfort? Können hier die Urbanista ATHENS überzeugen? Finden wir dies im Test heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an Urbanista für das Zurverfügungstellen der ATHENS für diesen Test.

 

Die Urbanista ATHENS im Test

Das erste was bei den Urbanista ATHENS auffällt ist das vergleichsweise kompakte Design der Ladebox. Die Ladebox ist komplett aus einem schwarzen „Softtouch“ Kunststoff gefertigt.

Urbanista Athens Im Test 5Eine sehr schöne Größe für die Hosentasche! Allerdings ist der Softtouch-Kunststoff sehr empfindlich was Fingerabdrücke und Schmutz angeht. Gerade bei einem Fitness zentrierten Produkt vielleicht nicht die perfekte Wahl.Geladen wird die Ladebox erfreulicherweise über einen USB C Port auf der Rückseite. Diese kann die Ohrhörer bis zu 3x unterwegs aufladen, eine ordentliche Leistung. Mit einer Ladung halten die Ohrhörer bis zu 8 Stunden durch. Praktisch rechnet mit ca. 6-7 Stunden bei der Wiedergabe von Musik.

Urbanista Athens Im Test 3Die Urbanista ATHENS selbst sind im „Earbud“ Design gehalten. Die Ohrhörer sind also rundliche Ohrstecker mittlerer Größe. Diese sind wie auch die Ladebox in einem grau/schwarz gehalten. Der größte Teil des Gehäuses ist mit Silikon bedeckt.

Lediglich ein kleiner Teil auf der Unterseite ist aus normalem Kunststoff.

Urbanista Athens Im Test 2Für einen besseren Halt setzt Urbanista bei den ATHENS auf Silikon Ohraufsätze und einen Ohrhaken. Der Ohrhaken soll sich in Euren Ohren verkeilen und für einen besseren Halt auch bei Bewegung sorgen.

Gesteuert werden die Urbanista ATHENS über Tasten auf der Rückseite der Ohrhörer. Normalerweise bevorzuge ich bei Ohrstöpseln Touch-Tasten, aber die Tasten hier sind angenehm leicht zu drücken.

Das Ein- bzw. Ausschalten geschieht natürlich automatisch beim Einlegen bzw. Herausnehmen aus der Ladebox.

 

Tragekomfort

Die Urbanista ATHENS sind recht „breite“ Ohrstöpsel, was sich natürlich auf den Tragekomfort auswirkt. So würde ich die ATHENS weniger für besonders kleine Ohren empfehlen.

In meinen größeren Ohren sitzen die Ohrhörer erfreulich gut und auch durchaus bequem. Es kann zwar etwas trickreich sein die Ohrbügel in die richtige Position zu bekommen, aber generell ist auch der Halt gut.

Kurzum habt Ihr mittlere oder große Ohren, dann geht der Tragekomfort völlig in Ordnung!

 

Klang der Urbanista ATHENS

Die Urbanista ATHENS haben direkt nach dem ersten Einschalten einen gewissen „Oh“ Moment bei erzeugt. Sagen wir es so dies sind keine Ohrhörer für Nutzer die einen besonders neutralen oder ausgewogenen Klang suchen. Die Bässe sind schon sehr dominant.

Urbanista Athens Im Test 10Starten wir aber dennoch bei den Höhen. Die Höhen sind prinzipiell nicht schlecht. Diese sind ausreichend klar und sauber, runden aber ein gutes Stück ab. Zischlaute sind recht angenehm und sanft. Im Gegenzug sind die Höhen aber auch nicht die schärfsten oder leichtesten.

Die Urbanista ATHENS sind hier ausreichend klar, dass sie nicht dumpf erscheinen, spielen aber oben herum recht entspannt.

Die Mitten würde ich akzeptabel einstufen. Diese klingen ausreichend natürlich und Stimmen kommen gut rüber. Allerdings sind die Bässe doch recht dominant. Der Beat kann die Mitten ein gutes Stück überschatten.

Kommen wir damit zum Bass. Die Urbanista ATHENS sind durchaus als Bass-Bomber zu bezeichnen. Diese haben den mit kräftigsten Bass den ich bisher bei true Wireless Ohrhörern gehört habe. Der Beat ist bei den ATHENS unheimlich treibend und kräftig. Gerade Musik mit einem kräftigen Beat klingt durchaus imposant!

Urbanista Athens Im Test 11Erneut dies sind keine Ohrhörer für Nutzer die einen neutralen Klang suchen! Der Bass macht Spaß, ist aber durchaus schon etwas übertrieben. Immerhin die Bassqualität ist top. Der Bass ist tief, übersteuert nicht und klingt schön rund. Allgemein haben die Urbanista ATHENS einen schönen räumlichen Klang, ohne dabei künstlich zu klingen.

Die maximale Lautstärke der Ohrhörer ist allerdings etwas niedriger als bei vielen Konkurrenten. Eventuell um ein Übersteuern des Bass zu verhindern.

 

Die Frequenzkurve der Urbanista ATHENS

Schauen wir uns zum Abschluss noch die Frequenzkurve der Urbanista ATHENS an.

Urbanista Athens FrequenzkurveErklärung: Bei einer komplett geraden Linie würden die Ohrhörer Audiosignale 1 zu 1 wiedergeben, ohne diese zu färben oder zu „verfälschen“. Dies ist aber nur bei Studio/Referenz Kopfhörern üblich. Ihr könnt das Diagramm grob in drei Bereiche unterteilen, links = Tiefen/Bass, Mitte = Mitten und  rechts = Höhen. Ist ein Teil höher als ein anderer Teil ist dieser Frequenzbereich klanglich mehr betont als ein anderer. Ist beispielsweise die Frequenzkurve Links sehr Hoch bedeutet dies einen Bass-Boost. Es ist zwar nicht möglich den Klang nur auf die Frequenzkurve herunter zu brechen, aber diese liefert schon neutrale Informationen zum Klang.

Im Falle der Urbanista ATHENS spiegelt die Frequenzkurve den subjektiven Eindruck sehr gut wieder. Der Bass der Ohrhörer ist extrem betont! Dies seht Ihr auch gut im Vergleich zu anderen Modellen.

Urbanista Athens VergleichDer Bass ist bei den Urbanista ATHENS (Rot) deutlich ausgeprägter als bei den Samsung Galaxy Buds+(Grün) oder Sennheiser Momentum True Wireless (Blau) .

 

Fazit

Ob die Urbanista ATHENS etwas für Euch sind, hängt etwas von Eurem Geschmack ab. Die Ohrhörer definieren sich klanglich ganz eindeutig etwas durch den Bass.

Urbanista Athens Im Test 14Der Bass ist hier ein gutes Stück angehoben! Die Urbanista ATHENS sind also kleine Bass-Bomber, machen dabei aber einen guten Job. Der Bass ist tief und schön voluminös. Die Höhen und Mitten sind soweit okay, aber rücken je nach Beat schnell etwas in den Hintergrund.

Mögt Ihr einen guten Schuss Bass, dann ist die größte Hürde genommen. Den Tragekomfort würde als gut einstufen, sofern Ihr nicht winzige Ohren habt. Die ATHENS sind etwas größere Ohrhörer, sitzen aber prinzipiell gut. Gut ist ebenso die Akkulaufzeit und die Verarbeitung.

Kurzum seid Ihr ein Bass-Fan und sucht TWS Ohrhörer in der 100€ Preisklasse, dann sollten die Urbanista ATHENS weit oben auf Eurer Liste stehen.

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Das Motorola One Hyper im Test, schick aber auch gut?

Motorola baut mit dem One Hyper seine starke Präsenz in der Smartphone Mittelklasse weiter aus. Im Gegensatz zum One Zoom fokussiert sich das One Hyper weniger auf die Kamera, sondern mehr auf eine starke Allround-Leistung.

Der größte Eyecatcher ist dabei eindeutig die ausfahrbare Frontkamera, welche auch ein vollflächiges Display ohne Notch erlaubt.

Motorola One Hyper Im Test 12Klingt doch spannend, aber ist das Motorola One Hyper wirklich seine 330€ wert? Finden wir dies im Test heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an Motorola für das Ausleihen des One Hyper.

 

Das Motorola One Hyper im Test

Motorola setzt beim One Hyper auf die typische Flaggschiff Smartphone Konstruktion. Heißt dieses ist auf der Vorderseite wie auch Rückseite aus Glas gefertigt, lediglich der Rahmen ist aus Aluminium um dem Smartphone etwas mehr Stabilität zu geben.

Motorola One Hyper Im Test 1Dabei ist das Glas auf der Rückseite auch sauber abgerundet, wodurch sich das Smartphone sehr gut in der Hand anfühlt!

Auch das Design ist gelungen. Das One Hyper wirkt nicht zu aufdringlich, hebt sich aber aufgrund der Färbung auch etwas von der Masse ab. Ja ich finde das Smartphone schick!

Bedenkt aber dass wir hier ein sehr großes Smartphone vor uns haben! Das Display des One Hyper ist satte 6,5 Zoll und damit suboptimal für kleine Hände und Taschen.

Motorola One Hyper Im Test 7Spannenderweise hat Motorola zwar ein fast vollflächiges Display verbaut, aber auf einen Ausschnitt oder Notch für die Kamera verzichtet.

Die Frontkamera ist dafür auf einem ausfahrbaren Schlitten angebracht. Aktiviert ihr die Frontkamera fährt dieser Schlitten aus. Zwar haben solche physischen Mechanismen auch immer Nachteile, cool sind diese aber auf jeden Fall!

Ich würde mich freuen mehr Smartphones mit diesem Mechanismus zu sehen, vor allem wenn wir dadurch auf die nervigen Cutouts im Display verzichten können.

Motorola One Hyper Im Test 4Gehen wir einmal um das Motorola One Hyper herum. Auf der Front finden wir das 6,5 Zoll Display, eine Ohrmuschel und natürlich die ausfahrbare Kamera.

Einschalter, wie auch die Lautstärkewippe sind auf der rechten Seite angebracht, auf der üblichen Position.

Motorola One Hyper Im Test 5Der USB C Ladeport, wie auch der Lautsprecher sind unten am Smartphone angebracht. Interessanterweise verfügt das One Hyper weiterhin über einen Kopfhöreranschluss, welche oben am Gerät angebracht ist.

 

Display

Das One Hyper setzt auf ein 6,5 Zoll Display mit 2340×1080 Pixeln Auflösung. Dabei kommt allerdings noch ein IPS Panel zum Einsatz. In dieser Preisklasse darf man allerdings auch noch kein OLED erwarten.

Motorola One Hyper Im Test 13Das Display sieht auf dem ersten Blick tadellos aus. Es ist klar, ausreichend hell, bietet einen soliden Kontrast und gute Farben.

Ja es gibt sicherlich noch etwas Luft nach oben, aber das Display ist mehr als gut genug!

 

Der Lautsprecher

Zwar verfügt das Motorola One Hyper nur über einen Lautsprecher auf der Unterseite, dieser ist aber sehr gut!

Der Lautsprecher klingt sehr schön voll und satt. Nein Ihr dürft natürlich keine Wunder erwarten, aber im One Hyper steckt einer der besten Lautsprecher dieser Preisklasse. Schade nur das dieser nicht in Richtung des Nutzers ausgerichtet ist.

Auch was die Lautstärke angeht ist der Lautsprecher mehr als ordentlich!

Lautstärke

Dies ist nicht nur für Musik wichtig, sondern auch für die Freisprecheinrichtung.

 

Die Kamera

Aktuelle Smartphones sehen und fallen mit der Kamera. Das Motorola One Hyper besitzt auf der Rückseite zwei Kamera Module.

  1. 64 Megapixel F1.9 primäre Kamera
  2. 8 Megapixel F2.2 sekundäre Weitwinkel Kamera

Diese Kombination aus normaler Kamera und Weitwinkel Kamera ist klasse! Gerade da die primäre Kamera mit 64 Megapixeln auf dem Papier genug Auflösung hat um digitalen Zoom effektiv zu nutzen.

Um welchen Sensor es sich bei der primären Kamera handelt, kann ich Euch nicht zu 100% sagen. Es handelt sich wahlweise um den Sony IMX686 oder Samsung S5KGW1 handeln.

Motorola One Hyper Im Test 8Letztendlich kommt es aber natürlich auf die Ergebnisse an.

Starten wir aber mit ein paar generellen Punkten an. Grundsätzlich gefällt mir die Motorola Kamera App sehr gut! Diese ist für Einsteiger wie auch erweiterte Nutzer gut bedienbar, bietet ausreichend viele Feature und besitzt diverse HDR Modi.

Leider allerdings hat das Motorola One Hyper einen massiven Shutter-Lag. Heißt vom Drücken des Auslösers bis Aufnahme des Bilds vergeht gut eine halbe bis ganze Sekunde. Klingt nicht viel, aber beispielsweise meiner Mutter bereitet sowas Probleme, da diese die Kamera zu früh herunter nimmt und dann die Bilder verwackeln oder verwischen. Hier müsst Ihr beim One Hyper etwas Geduld zeigen!

Kommen wir nun aber zu den Testbildern. Zwar hat die primäre Kamera 64 Megapixel, aber die Bilder werden am Ende auf 16 Megapixel herunter gerechnet, also nicht wundern.

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Puh! Die Spanne bei der Bildqualität des Motorola One Hyper ist sehr hoch! Von wirklich mäßigen Bildern bis Aufnahmen auf Flaggschiff Level ist alles dabei.

Generell sind die Bilder schön scharf mit sehr guter Detail Wiedergabe.

Allerdings kämpft das One Hyper des Öfteren mit dem Weißabgleich und der Belichtung, was dann in schlechteren Bildern resultiert. Kann das Smartphone Belichtung und Weißabgleich richtig einschätzen, dann erhaltet Ihr top Aufnahmen.

Dies gilt selbst für schlechtere Lichtverhältnisse! Hier schlägt sich das One Hyper sogar sehr gut, wenn Ihr die Kamera lang genug still haltet.

Unterm Strich haben wir zwar keine Flaggschiff Kamera vor uns, aber die Bildqualität passt für die Preisklasse in der wir uns bewegen.

Nur die Weitwinkel-Kamera sehe ich sehr kritisch! Zwar ist es toll einen größeren Blickwinkel zu haben und Ihr könnt auch tolle Perspektiven aufnehmen, die Qualität ist aber eher schlecht.

Motorola One Hyper Im Test 10Wir haben hier eindeutig einen deutlich schlechteren Sensor als bei der Hauptkamera. Taugen viele Bilder der Hauptkamera sogar zum Ausdrucken oder für ein Fotobuch, so ist dies bei der Weitwinkel Kamera eher weniger der Fall.

Für die Betrachtung auf dem Smartphone Display reicht diese aber gerade so.

Videos kann das Motorola One Hyper mit 4K Auflösung aufnehmen. Diese sind Qualitativ soweit ordentlich. Ähnlich wie bei den Fotos ist die Belichtung teils etwas unsicher, aber die Schärfe usw. ist in Ordnung!

 

Benchmarks

Im One Hyper hat Motorola einen Qualcomm SM6150 Snapdragon 675 verbaut. Bei diesem handelt es sich um einen aktuellen Mittelklasse SoC, der auf der 11nm Struktur basiert und verfügt über insgesamt 8 Kerne.

Neben dem One Hyper ist der gleiche Chip im 340€ teurem Samsung Galaxy A70 verbaut. Kombiniert wird der S675 im Motorola One Hyper mit 4GB RAM und 128GB Speicher.

Um die Leistung etwas besser einschätzen zu können schauen wir uns ein paar Benchmarks an.

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Die Benchmarks sehen ganz ordentlich aus! Das Motorola One Hyper findet sich in der oberen Mittelklasse bzw. unteren Oberklasse.

Dies sieht durchaus vielversprechend für die Alltagsperformance aus!

 

Im Alltag

Kommen wir damit auch zur Alltagsperformance. Diese ist wie zu erwarten tadellos. Die Benutzeroberfläche läuft absolut flüssig und zeigt sich reaktionsfreudig.

Auch Apps laufen nicht schlechter als auf Flaggschiff Smartphones, selbst Gaming ist auf dem Motorola One Hyper problemlos möglich.

Erst wenn wir etwas ins Härte-Multitasking gehen merken wir, dass dies kein Flaggschiff ist. Beispielsweise gleichzeitig viele Updates über den Playstore laden und schnell durch Instagram scrollen kann zu Rucklern führen, aber nichts Tragisches!

Punktabzug bekommt das One Hyper aber für die „Gesten-Steuerung“. Frei nach dem Motto was Apple macht müssen wir nachmachen, besitzt das One Hyper nicht die üblichen drei Software Tasten am unteren Bildschirmrand, sondern nur einen Balken.

Je nachdem wie Ihr über diesen wischt werden unterschiedliche Funktionen ausgelöst. Ich finde dies unheimlich unintuitiv! Gott sei Dank könnt Ihr aber in der Einstellung auf die klassische Steuerung umschalten.

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Bonuspunkte gibt es für die Moto-Feature. Motorola stattet all seine Smartphones mit diversen Gesten aus, zweimal schnell schütteln für die Taschenlampe, Zweimal schnell drehen für die Kamera usw.

Diese Feature funktionieren wunderbar und sind nach einer gewissen Eingewöhnung echt hilfreich.

 

Fazit

Das Motorola One Hyper ist ein klasse Allround Smartphone für knapp über 300€. Dieses kann mehr oder weniger in allen Bereichen überzeugen.

Ein wichtiger Punkt ist das Design. Gerade die ausfahrbare Frontkamera ist ein großer Hingucker! Zudem resultiert diese in einem vollflächigen Display, ohne Notch usw. Das Display des One Hyper ist dabei auch sehr ordentlich, genau wie der verbaute Lautsprecher.

Motorola One Hyper Im Test 15Sehr positiv überrascht hat mich die Performance. Der verbaute Snapdragon 675 bietet eine mehr als ordentliche Leistung und lässt das Smartphone schön rund laufen, auch in Spielen.

Etwas hin und her gerissen war ich lediglich von der Kamera. Prinzipiell könnt Ihr herausragende Aufnahmen mit dem Motorola One Hyper machen. Es ist klar sichtbar, dass ein wertiges Kameramodul bei der primär Kamera verbaut wurde. Allerdings ist der Weißabgleich und die Belichtung oft etwas unsicher und lässt Fotos „merkwürdig“ aussehen. Die Weitwinkel-Kamera ist zwar nett, aber qualitativ am unteren Ende angesiedelt. Motorola hat klar das Geld in die primäre und Frontkamera gesteckt.

Dennoch bleibt das Fazit sehr positiv! Das Motorola One Hyper ist eins der besten Smartphones das Ihr für +- 300€ bekommen könnt!

Motorola One Hyper

Gewinnspiel, Teufel BOOMSTER Go im Wert von 99€

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Na Interesse an einem kleinen aber lauten Bluetooth Lautsprecher? Dann könntet Ihr glück haben, denn ich habe einen BOOMSTER Go zu viel, dessen Verlosung mir Teufel freundlicherweise erlaubt hat!

Teufel Boomster Go 2Wie Ihr teilnehmen könnt erfahrt Ihr hier.

 

Der Teufel BOOMSTER Go zu Gewinnen

Zwar ist der BOOMSTER Go der kleinste Lautsprecher in Teufels LineUp, aber dennoch hat dieser ordentlich Power! So verfügt dieser über einen Class-D Verstärker und ganze drei Treiber-Einheiten.

Ein Schlickes Design, lange Akkulaufzeit von bis zu 10 Stunden und nicht zu Letzt ein Wasserschutz sind natürlich auch mit an Bord.

Teufel Boomster Go 1Für den Teufel BOOMSTER Go zahlt Ihr regulär 99€, oder Ihr versucht hier Euer Glück!

Mehr Infos zum Teufel BOOMSTER Go entweder direkt bei Teufel oder im Test.

 

Teilnahme

Ihr wollt mitmachen? Dann gibt es drei Wege teilzunehmen, techtest.org, Facebook oder Instagram.

Techtest.org

Einfach einen Kommentar unter diesen Artikel schreiben. Eure Mail Adresse wird dabei nicht veröffentlicht und nur dafür genutzt Euch im Falle eines Gewinns zu kontaktieren (beachtet dennoch die Datenschutzbedingungen). Ihr müsst nicht zwingend Euren vollen Namen beim Kommentieren angeben.

Facebook

Einfach den Gewinnspielbeitrag liken und die techtest.org Seite, fertig. Kein nerviges Nutzer- Markieren oder Ähnliches nötig.

Facebook-2

Ein Kommentar unter dem Beitrag ist allerdings erwünscht! Warum? Ich kann Euch via Techtest nur direkt anschreiben, wenn Ihr einen Kommentar geschrieben habt, ansonsten muss ich dies über meinen privaten Facebook Account machen. Ja ist eine dämliche Regelung bei Facebook.

Instagram

Einfach das passende „Verlosungsbild“ liken und techtest.org folgen, fertig.

 

Die Auslosung

Das Gewinnspiel läuft 14 Tage bis zum Abend des 24.05.20 Am Ende werden alle in eine Excel Tabelle übertragen und daraus via https://www.random.org/ der Gewinner bzw. die Gewinnerin gezogen.

 

Datenschutz und Wichtiges

Eure Daten werden nur für dieses Gewinnspiel genutzt und nicht weitergegeben! Beachtet natürlich die Datenschutzbedingungen von Facebook usw. wenn Ihr über diese Plattformen teilnehmt.

Lediglich die Daten des Gewinners werden an DHL für den Versand des Gewinns weitergegeben und ich veröffentliche Euren Vornamen nach Abschluss des Gewinnspiels.

 

Gewinnspiel

Allgemein

Sollten einzelne Bestimmungen dieser Teilnahmebedingungen unwirksam sein oder werden, so wird dadurch die Rechtswirksamkeit der übrigen Teilnahmebedingungen nicht berührt. An ihre Stelle tritt eine angemessene Regelung, die dem Zweck der unwirksamen Bestimmungen am ehesten entspricht. Der Veranstalter behält sich bezüglich der Gestaltung, des Inhalts und der Form der Gewinnspielaktion redaktionelle Freiheit vor. Insbesondere ist der Veranstalter berechtigt, Form und Inhalt der Aktion zu ändern.

 

Teilnahmeberechtigung

Es sind alle Personen mit Wohnsitz in Deutschland teilnahmeberechtigt, die zum Zeitpunkt ihrer Teilnahme das 16. Lebensjahr vollendet haben. Personen unter 16 Jahren und andere in ihrer Geschäftsfähigkeit beschränkte Personen benötigen zur Teilnahme am Gewinnspiel die Zustimmung des/der gesetzlichen Vertreter(s).

 

Teilnahme

Durch das Liken der techtestorg Facebook Seite und des passenden Gewinnspielbeitrages, eines Kommentares auf dieser Seite und via Instagramm.

 

Gewinn

1x Teufel BOOMSTER Go

Die Gewinner werden per Mail oder Privatnachricht über Facebook oder Instagram benachrichtigt. Die Gewinner haben 3 Tage Zeit mir daraufhin ihre vollständige Adresse mitzuteilen, ansonsten verfällt leider der Gewinn.

 

Zeitraum

Vom 10.05.20 bis zum Abend des 24.05.20

 

Umgang mit personenbezogenen Daten

Im Rahmen der Aktion werden personenbezogene Daten der Teilnehmer/innen erhoben (Vor- und Nachname, E-Mail-Adresse und die Anschrift). Diese Daten werden ausschließlich für die Durchführung der Aktion gespeichert und verwendet. Darüber hinaus werden persönliche Daten nicht gespeichert oder in sonstiger Form ausgewertet oder weitergegeben.

 

Verhaltensregeln

Der Betreiber hat das Recht, Teilnehmer/innen von der Aktion auszuschließen, die den Teilnahmevorgang oder die Aktion manipulieren bzw. dieses versuchen und/oder die gegen die Spielregeln verstoßen.

 

Beendigungsmöglichkeiten

Ich behalte mir das Recht vor, das Gewinnspiel unter Umständen ohne Ankündigung abzubrechen oder beenden zu können. Dies gilt insbesondere, wenn das Gewinnspiel nicht planmäßig laufen kann, beispielsweise bei Fehlern der Soft- und/oder Hardware und/oder aus sonstigen technischen und/oder rechtlichen Gründen, welche die reguläre und ordnungsgemäße Durchführung des Gewinnspiels beeinflussen.

 

Haftung

Der Teilnehmer stellt techtest.org auf erstes Anfordern von sämtlichen Ansprüchen frei, die Dritte mit der Behauptung gegenüber techtest.org geltend machen, die vom Teilnehmer eingestellten Inhalte verletzten sie in ihren Rechten oder verstoßen gegen gesetzliche Bestimmungen.

Jede Haftung von techtest.org für das Bestehen der technischen Voraussetzungen der rechtzeitigen Teilnahme am Gewinnspiel oder der Versendung des Gewinns (ständiger Zugang der Internetseiten auf denen die Teilnahme möglich ist oder Versendung der Preise durch Transportunternehmen) ist ausgeschlossen. Das gleiche gilt für Schäden, die durch unrichtige Inhalte, Verlust oder Löschung von Daten oder Viren verursacht wurden.

 

Verantwortlicher

Sämtliche Anfragen zu der Aktion sind an kontakt@techtest.org zu richten. Kontaktdaten sind auf der Seite zu entnehmen

 

Rechtsweg

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Das Gewinnspiel steht wie üblich in keinem Zusammenhang mit Facebook!

Was ist und kann Dell Mobile Connect?

Normalerweise ist die vorinstallierte Software auf Computern und Notebooks eher lästig, geschweige denn nützlich oder wirklich hilfreich. Eine herstellereigene Anwendung die wirklich einen Mehrwert und damit ein Kaufgrund bietet, ist sehr selten!

2Aber genau solch eine Anwendung hat Dell im Sortiment. Dell Mobile Connect bietet Euch die Möglichkeit Euer Smartphone tiefer mit Eurem PC zu verbinden als dies normalerweise möglich wäre. So können Benachrichtigungen direkt auf Eurem PC ankommen usw.

In diesem kleinen nicht gesponserten Artikel schauen wir uns einmal an was Dell Mobile Connect so alles kann.

 

Was ist Dell Mobile Connect?

Dell Mobile Connect ist eine Anwendung die auf allen Dell Computern/Notebooks seit dem Jahr 2018 vorinstalliert ist. Auf anderen Computern lässt sich Dell Mobile Connect offiziell nicht installieren.

1Dabei wird Dell Mobile Connect nicht direkt von Dell entwickelt, sondern von Screenovate Technologies.

 

Was kann Dell Mobile Connect?

Mithilfe von Dell Mobile Connect könnt Ihr Euer Android oder IOS Smartphone mit Eurem PC verbinden. Dies geschieht via Bluetooth.

5Anschließend werden unter anderem Benachrichtigungen auf Euren PC „durchgestellt“. Diese tauchen als kleine Kacheln am oberen Bildschirmrand auf. Klickt Ihr diese an, kommt Ihr zu einem weiteren wichtigen Feature, der Bildschirmspiegelung.

7Ihr könnt den Bildschirm Eures Smartphone kabellos auf Euren PC Übertragen und mit diesem interagieren. Praktisch! Aber auch nicht ganz perfekt. So müsst Ihr oftmals erst den Bildschirm manuell auf dem Smartphone „freigeben“ ehe die Übertragung klappt. Nach einer manuellen Freigabe ist dies aber einige Zeit nicht mehr nötig.

Zudem ist die Übertragung auch nicht ganz flüssig, was sicherlich auch an der Natur der Bluetooth Verbindung liegt.

Neben der Bildschirmübertragung und dem Anzeigen der Benachrichtigungen könnt Ihr auch Telefonate über Euren PC Ausführen und SMS versenden. Beides klappt soweit gut.

6Das letzte Feature ist das Übertragen von Daten und Bildern. Ihr habt in Dell Mobile Connect einen kleinen Dateibrowser welcher Euch Fotos, Filme, Musik und Dokumente auf dem verbundenen Smartphone anzeigt. Ebenso könnt Ihr auch Dateien auf das Smartphone von Eurem PC übertragen.

Allerdings ist das Übertragungstempo eher „überschaubar“. Wir reden hier von rund 50-100KB/s! Also nein nicht die optimale Art 4K Videos zu übertragen.

8Grundsätzlich bin ich aber mit der Verbindungsqualität sehr zufrieden! So funktioniert der automatische Reconnect nach einem Standby sehr zuverlässig.

 

Fazit

Zwar ist Dell Mobile Connect nicht perfekt, aber ein durchaus nützliches Programm, welches es durchaus verdient hat ausprobiert zu werden.

Die Möglichkeit Benachrichtigungen auf dem PC/Notebook zu erhalten ist klasse und auch die Bildschirmspiegelung auf dem PC ist des Öfteren nützlich. Ja letztere läuft nicht ganz perfekt und Datenübertragungen sind aufgrund der Bluetooth Verbindung etwas langsam, aber generell lief Dell Mobile Connect auf meinem XPS 15 + Samsung Galaxy S20 gut bis sehr gut!

Schaut Euch das Programm also einmal an, wenn Ihr die Möglichkeit dazu habt. Hier auch noch ein kleiner Info Artikel wie Ihr Dell Mobile Connect installiert, falls Ihr dabei Probleme habt.

Die MadCatz R.A.T. 6+ im Test, eine etwas andere Gaming-Maus!

Der amerikanische Hersteller MadCatz hat ohne Frage die außergewöhnlichsten Gaming Mäuse im Sortiment. Die R.A.T. Serie kann sich gerade optisch doch ein gutes Stück von der Konkurrenz absetzen, mit ihrem Teil modularem Design.

Bei der R.A.T. 6+ will MadCatz aber nicht nur aufgrund des Designs überzeugen, auch die Technik soll auf dem neusten Stand sein.

Madcatz R.a.t. 6+ Im Test 7Aber wie sieht es in der Praxis aus? Kann hier die MadCatz R.A.T. 6+ überzeugen? Finden wir es im Test heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an MadCatz für das Zurverfügungstellen der R.A.T. 6+.

 

Die MadCatz R.A.T. 6+ im Test

Das ohne Frage auffälligste an der MadCatz R.A.T. 6+ ist das Design. Wir haben hier eine wirklich außergewöhnliche Maus vor uns. Das verwendete „Cyborg“ Design ist sicherlich etwas Geschmackssache und die Meinungen werden sich teilen.

Madcatz R.a.t. 6+ Im Test 1Aber in einer Welt voller doch sehr ähnlicher Mäuse sticht die MadCatz R.A.T. 6+ aus der Masse hervor, was ich grundsätzlich begrüße.

Die meisten anderen Hersteller setzen bei ihren Mäusen auf ein Kunststoff Gehäuse aus einem Guss. MadCatz hingegen setzt auf ein gestückeltes Gehäuse, welches sogar teils Lücken zwischen den einzelnen Elementen besitzt. Hierdurch entsteht dieses „Cyborg“ Design. Die einzelnen Kunststoff-Elemente werden intern aber von einem Metallrahmen gehalten.

Madcatz R.a.t. 6+ Im Test 2Hierdurch wirkt die R.A.T. 6+ erstaunlich massiv und stabil. Ich würde sogar sagen diese ist eine der massivsten Mäuse die ich bisher in den Händen hatte. Allerdings kommt diese Massivität zu einem Preis, dem Gewicht. Mit 120g ist die R.A.T. 6+ eine vergleichsweise schwere Maus, welche Ihr Mithilfe von 3x 6g Gewichten nochmals schwerer machen könnt.

Madcatz R.a.t. 6+ Im Test 4Neben dem Gewicht könnt Ihr auch die Ergonomie der Maus ein wenig anpassen. Das Hinterteil der Maus lässt sich ausziehen oder einschieben. Je nachdem wie groß Eure Hand und welchen Griff Style Ihr bevorzugt könnt Ihr die R.A.T. 6+ also anpassen.

Madcatz R.a.t. 6+ Im Test 5Als Anschluss für Euren PC nutzt die R.A.T. 6+ ein ca. 1,8 Meter langes USB Kabel, welches textilummantelt ist. Dieses bekommt eine „2“ für die Flexibilität.

 

Tasten und Mausrad

MadCatz R.A.T. 6+ verfügt über acht Tasten. Neben den beiden Maustasten finden sich auf der Front der Maus drei weitere Tasten. So lässt sich das Mausrad drücken, eine Taste hinter dem Mausrad und eine Taste auf Höhe des Zeigefingers. Die drei übrigen Tasten sind im Bereich des Daumens eingelassen.

Bei den primären Maustasten handelt es sich um Omron Taster mit 50 Millionen Klicks Lebensdauer. MadCatz setzt also auf die mit wertigsten Taster die Ihr aktuell im Groß-Handel bekommen könnt. Sagen wir es so, die Wahrscheinlichkeit, dass irgendetwas anderes an der Maus kaputt geht ist deutlich höher als das Versagen der Maustasten.

Madcatz R.a.t. 6+ Im Test 9Die anderen Tasten an der MadCatz R.A.T. 6+ sind auch Taster, aber es handelt sich bei diesen nicht um die gleichen Omron Taster.

Die beiden Maustasten haben einen sehr angenehm und „kurzen“ Klick, was die Reaktionszeiten verbessert. Klanglich sind die Maustasten relativ laut und hell klingend. Stört mich nicht, ganz im Gegenteil, aber habt Ihr jemanden den Ihr damit stören könntet ist dies suboptimal. Erstaunlicherweise fühlen sich die beiden Maustasten minimal unterschiedlich an. Die rechte Maustaste ist noch etwas leichtgängiger und heller klingend. Ich vermute dies liegt an den etwas unterschiedlich geformten Maustasten. Dies ist aber ein Unterschied den Ihr nicht bemerken werdet, sofern Ihr nicht danach sucht.

Mit den zusätzlichen Maustasten bin ich sehr zufrieden! Gerade die beiden primären Daumentasten fühlen sich sehr knackig und gut an. Lediglich die Taste hinter dem Mausrad hätte etwas griffiger sein können.

Madcatz R.a.t. 6+ Im Test 12Ein dickes Lob möchte ich für das Mausrad aussprechen bzw. die Mausräder, denn die MadCatz R.A.T. 6+ hat ein sekundäres seitliches Mausrad. Das primäre Mausrad, welches frei schwebend angebracht ist, ist schön griffig und angenehm leichtgängig. Ja es gibt Mausräder bei denen die Abstufungen noch besser definiert sind, aber gerade wenn Ihr viel scrollen müsst, in einem langen Dokument/Webseite, ist das etwas leichtere schon angenehmer. Mir gefällt das Mausrad sehr gut!

 

Der Sensor

Wie 99% aller Hersteller nutzt auch MadCatz bei der R.A.T 6+ einen Sensor aus dem Hause PixArt. Genau genommen nutzt MadCatz den PixArt PMW 3360.

PixArt PMW 3389 PixArt PMW 3360 PixArt PMW 3330 PixArt PMW 3391
Auflösung 100-16000 dpi 200-12000 dpi 200-7200 dpi 100-18000 dpi
Tracking Geschwindigkeit 10,16 m/s 6,35 m/s 3,81 m/s 10,16 m/s
Beschleunigung 50 g 50 g 30 g 50 g

Der PixArt PMW 3360 ist ein Sensor der oberen Mittelklasse bzw. unteren Oberklasse. Dieser ist nicht mehr ganz der Flaggschiff-Sensor, aber immer noch absolut top! Dies bestätigt sich auch in der Praxis, dazu später mehr.

Die Pollingrate beträgt wie üblich 1000Hz und die maximale DPI 12000.

 

Die Praxis

In der Praxis kommt es bei modernen Gaming Mäusen meist weniger auf die Technik an. High End Sensoren unterscheiden sich abseits des Papiers nur noch minimal. Ob Ihr nun eine Maus mit PixArt PMW 3360 oder PixArt PMW 3391 vor Euch habt ist kaum bis gar nicht zu spüren.

Hier und da kann sich mal eine Maus etwas reaktionsfreudiger bei schnellen Bewegungen anfühlen. Dies ist aber teils nicht mal abhängig vom Sensor. So nutze ich privat eine Glorious PC Gaming Race Model D mit PixArt PMW 3360 und das obwohl ich die Wahl habe.

Probleme oder Mängel beim Tracking der MadCatz R.A.T. 6+ konnte ich keine feststellen! Die Maus fühlt sich reaktionsfreudig und schnell an. Ich hatte etwas Zeit gebraucht um mich an die Form zu gewöhnen, aber das Tracking und das Gefühl des Mauszeigers war von Anfang an „on Point“.

Madcatz R.a.t. 6+ Im Test 6Das viel Wichtigere bei einer Gaming Maus sind die Feature und das Gefühl in der Hand. Gerade das zusätzliche horizontale Mausrad ist beispielsweise solch ein nettes Bonus-Feature bei der MadCatz R.A.T. 6+, dass Ihr sonst nur selten seht. Ähnliches gilt für die dritte Daumen-Taste die als temporärer DPI Swtich genutzt werden kann, solltet Ihr fürs Aimen gerade besondere Präzision benötigen.

Bei der Form bin ich etwas hin und her gerissen. Grundsätzlich liegt die MadCatz R.A.T. 6+ nicht ganz so geschmeidig in der Hand wie viele der klassischer geformten Mäuse. Dies ist beim kantigeren Design aber auch nicht unerwartet. Im Gegenzug ist die R.A.T 6+ deutlich griffiger und besser zu packen als viele andere Mäuse. So ist hier das Anheben „einfacher“ und präziser.

Weitere Bonuspunkte gibt es für die verstellbare Rückseite. Hierdurch könnt Ihr die Maus optimal für den Fingertipp Gripp und den Palm Gripp anpassen. Mit voll ausgezogener Rückseite ist die MadCatz R.A.T. 6+ geradezu riesig! Damit würde ich die Maus auch für große Hände als optimal einstufen, auch wenn die Seiten-Tasten etwas klein sind.

 

Fazit

Es gibt duzende sehr guter Gaming Mäuse im Handel, warum solltet Ihr Euch da für die MadCatz R.A.T. 6+ entscheiden?

Ich glaube der Punkt bei der MadCatz R.A.T. 6+ ist das Design und die Form. Die Maus sticht klar aus der Masse hervor, wie es nicht viele Mäuse können. Auch die Form ist ungewöhnlich. Diese ist deutlich weniger stark abgerundet als bei vielen anderen Modellen. Je nach Geschmack kann dies ein Vor- oder Nachteil sein. Die R.A.T. 6+ fühlt sich nicht so geschmeidig oder ergonomisch an, ist aber etwas griffiger. Hinzu kommt die Möglichkeit die Länge der Maus zu verstellen.

Madcatz R.a.t. 6+ Im Test 8Technisch ist die MadCatz R.A.T. 6+ mehr als solide. Der PixArt PMW 3360 Sensor + Omron 50M Taster sorgen für eine sehr gute Basis! Auch die Umsetzung dieser Basis ist tadellos. Das Tracking der Maus ist top und das Gefühl der Maustasten sehr gut. Auch das Mausrad konnte mich überzeugen.

Am Ende kommt es also auf Euren Geschmack an. Sieht die MadCatz R.A.T. 6+ nach einer Maus aus die Euch vom Design und der Form gefallen könnte? Dann greift zu! Technisch oder was die Verarbeitung angeht habe ich keinen Grund zu klagen.

Madcatz R.a.t. 6+

Test, Teufel BOOMSTER Go, ein kleiner ganz laut!

Der BOOMSTER Go ist aktuell der günstigste und kompakteste Lautsprecher in Teufels LineUp. Wobei „günstig“ hier etwas relativ ist, mit 99€ ist der BOOMSTER Go schon ein Lautsprecher in der preislichen Mittelklasse.

Dementsprechend dürfen die Erwartungen an den „kleinen“ auch etwas größer ausfallen. Passend hierzu setzt Teufel auf einen großen Class-D-Verstärker, einen großen Breitbandtöner mit extra langem Hub und zwei passive Membranen.  Klingt doch gut, zumindest auf dem Papier.

Teufel Boomster Go Test 9Aber wie steht es um die Praxis? Klingt hier der Teufel BOOMSTER Go auch gut? Finden wir dies im Test heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an Teufel für das Zurverfügungstellen des BOOMSTER Go für diesen Test.

 

Der Teufel BOOMSTER Go im Test

Mit 10,2 x 10,7 x 4,6 cm ist der BOOMSTER Go etwas größer als eine Handfläche. Damit ist dieser nicht absolut winzig, aber natürlich ausgesprochen portabel. Hierzu passt auch das Gewicht von 355g.

Teufel Boomster Go Test 1Was die Optik und Verarbeitung betrifft ist sofort ersichtlich, dass der BOOMSTER Go ein premium Produkt ist. Der Lautsprecher wirkt vergleichsweise komplex und wertig gebaut. Es handelt sich hier nicht um einen 0815 Bluetooth Lautsprecher den Ihr unter X Namen bei Amazon finden könnt.

Das Gehäuse ist äußerlich fast komplett aus einem Hartgummi gefertigt. Dies in Kombination mit einer gewissen Dickwandigkeit sorgt für einen besonders robusten Eindruck. Teufel wirbt zudem mit einem IPx7 Wasserschutz. Der BOOMSTER Go kann also temporär sogar komplett untertauchen ohne Schaden zu nehmen.

Teufel Boomster Go Test 2Erstaunlich denn der microUSB Ladeport auf der Oberseite ist nicht durch eine Klappe oder Ähnliches geschützt. Es muss also eine interne Versiegelung geben, ähnlich wie bei Smartphones. Dafür verzichtet Teufel aber auch auf einen 3,5mm AUX Eingang. Der verbaute Akku soll 2600mAh bieten und 10 Stunden halten. Diese 10 Stunden konnte ich im Test erreichen bzw. sogar leicht übertreffen. 10 Stunden Akkulaufzeit sind ausreichend, aber auch nicht überragend.

Teufel Boomster Go Test 3Der 50mm Breitbandlautsprecher ist auf der Front angebracht und wird von einem Leinenstoff geschützt. Des Weiteren verfügt der Teufel BOOMSTER Go über zwei passive Treiber an den Seiten. Diese helfen beim internen Druckausgleich, verbessern den Bass und helfen das Übersteuern zu verhindern.

Teufel Boomster Go Test 5Gesteuert wird der Teufel BOOMSTER Go über fünf Tasten. Der Einschalter und eine Taste um den Lautsprecher zu verbinden findet sich auf der Oberseite, Play/Pause wie auch Lauter/Vor und Leiser/Zurück sind auf der Front angebracht.

 

Klang

Kommen wir zum spannendsten Punkt, dem Klang. Beginnen wir hier wie üblich bei den Höhen. Diese sind beim Teufel BOOMSTER Go angenehm klar und sauber! Ich würde sogar sagen hier positiv überrascht zu sein. Die Höhen strahlen eine schöne Leichtigkeit und Luftigkeit aus.

Ebenfalls recht zufrieden bin ich mit den Mitten. Der BOOMSTER Go weißt hier eine gute Fülle auf. Instrumente klingen voll und Stimmen kommen natürlich rüber. Dies gilt auch für Hörbücher! Diese klingen generell sehr gut und angenehm auf dem Teufel BOOMSTER Go.

Teufel Boomster Go Test 8Das Spannendste ist aber immer der Bass. Hier dürft Ihr keine Wunder erwarten, aber der Teufel BOOMSTER Go performt erstaunlich gut! Der Bass ist satt und kräftig. Selbst die Masse ist sehr ordentlich. Der Tiefgang könnte etwas besser sein, verglichen mit größeren Modellen, aber für die kompakten Abmessungen kann ich wirklich nicht klagen.

Allgemeingesprochen klingt der Teufel BOOMSTER Go sehr rund. Der Klang ist nicht bis zum Anschlag durch einen EQ oder sonstige Sound-Effekte verfälscht, um das absolute Maximum an Bass heraus zu kitzeln. Dies sieht man recht oft bei besonders günstigen Modellen. Ich würde den BOOMSTER Go hier als recht natürlich einstufen.

Allerdings ist auch nicht alles perfekt. Der obere Bass Bereich bzw. der untere Mitten Bereich könnte etwas besser definiert sein. Der BOOMSTER Go neigt hier etwas zum „Boomen“ abhängig vom Titel. Im Gegenzug verleiht dies dem Klang auch eine gewisse Wärme welche durchaus gefällig ist.

Ja es gibt für unter 100€ sicherlich Lautsprecher die noch etwas mehr „knallen“, aber gerade wenn Ihr auf die Kompakten Abmessungen wert legt, ist mir kein bessere Lautsprecher bekannt.

Teufel Boomster Go Test 7Ihr könnt im Übrigen auch zwei BOOMSTER Go zu einem Stereo-Paar verbinden. Dies sorgt für eine subjektiv deutlich bessere Klangqualität bzw. ein besseres Klangerlebnis.

 

Fazit

Der BOOMSTER Go ist ein kleiner und erstaunlich guter Krachmacher! Klanglich kann dieser durchaus überzeugen.

Er bietet einen sehr satten und sauberen Klang mit einer guten Fülle. Selbst der Bass ist ordentlich. Ja es gibt durchaus Bluetooth Lautsprecher die den BOOMSTER Go beim Bass überbieten, in der 100€ Preisklasse. Allerdings ist mir aktuell kein Modell bekannt das mehr Bass oder allgemein einen besseren Klang bei gleichen oder kompakteren Abmessungen zaubert.

Teufel Boomster Go Test 12Hinzu kommt ein schickes Design und eine sehr wertige Verarbeitung! Der BOOMSTER Go ist kein 0815 China Bluetooth Lautsprecher, sondern in Deutschland entwickelt worden. Dies merkt Ihr allerdings auch etwas am Preis.

Mit 99€ ist der BOOMSTER Go sicherlich kein Schnäppchen, aber Ihr erhaltet hier einen guten und klangstarken Begleiter zum fairen Preis.

Teufel Boomster Go

4x Lithium AA Batterien von Energizer, VARTA, GP und Nice Power im Vergleich (auch zu Alkaline und NiMH)

Wollt Ihr die maximale Leistung in einem Gerät, dass von AA Batterien betrieben wird, müsst Ihr auf Lithium AA Batterien setzen. Lithium AA Batterien haben mehr Kapazität, sind leistungsstärker auch unter sehr hohen Lasten und deutlich temperaturbeständiger.

So gilt zumindest die Faustregel. Aber stimmt dies überhaupt? Ist eine Lithium AA Batterie wirklich so viel Leistungsstärker als eine gute alkaline Batterie und wie siehts im Vergleich zu Akkus aus?

4x Lithium Aa Batterien Test Vergleich 2Und sollten Lithium Batterien wirklich so gut sein, zu welcher Marke solltet Ihr greifen? Um genau diese Fragen zu beantworten habe ich mir Lithium AA Batterien von Energizer, VARTA, GP und Nice Power bestellt und diese mit klassischen Alkaline und NiMH Batterien verglichen.

Kurzum, sind Lithium AA Batterien wirklich so viel besser und welches ist das beste Modell?

 

Die Testkandidaten

Auf Seiten der Lithium AA Batterien habe ich mich für folgende Modelle entschieden:

Die Energizer Ultimate Lithium sind eindeutig die populärsten Lithium AA Batterien. Erstaunlicherweise sind diese aber auch am günstigsten zu bekommen. Große Preisunterschiede gibt es hier allerdings nicht.

4x Lithium Aa Batterien Test Vergleich 3Bei Energizer müsst Ihr mit +- 1,55€ pro Batterie rechnen, bei Varta mit 1,63€, bei Nice Power mit 1,68€ und bei GP mit 1,99€. Stolze Preise für einmal nutzbare Batterien.

Um die Leistung der Lithium AA Batterien etwas ins Verhältnis zu setzen, habe ich alle Tests auch mit folgenden Batterien/Akkus durchgeführt:

Bei den Panasonic EVOLTA NEO handelt es sich um „Premium“ AA Batterie, welche Euch rund 1,25€ pro Stück kosten.

4x Lithium Aa Batterien Test Vergleich 4Damit sind diese kaum günstiger als die Lithium AA Batterien. Teurer als die Batterien sind natürlich die Akkus. Hier habe ich die „großen“ Eneloop Pro NiMH Akkus wie auch Lithium AA Akkus (ja solche gibt es auch) ins Rennen geschickt.

 

Der Test, welche ist die beste Lithium AA Batterie?

Ich habe mit allen Batterien zwei Tests durchgeführt. Diese wurden von mir bei 0,2A und bei 1A entladen, bis die Batterie die Spannung von 1V unterschritt, dann wurde der Prozess gestoppt.

4x Lithium Aa Batterien Test Vergleich 60,2A wäre eine typische Last für eine normale Taschenlampe oder ein größeres Radio oder Ähnliches. 1A hingegen ist ein sehr hoher Strom, welcher in einem ferngesteuerten Auto oder einer high Power Taschenlampe vorkommt. Ein Entladestrom unter 0,2A macht für mich wenig Sinn zu testen. In der Regel fällt hier die Kapazität nicht groß anders aus als bei 0,2A. Höhere Ströme wie 1A belasten die Batterien deutlich mehr, hier lohnt der Test also.

Lithium 0,2aLithium 1aWir haben hier ein ganz eindeutiges Bild! Die Energizer Ultimate Lithium gewinnen den Vergleich mit großem Abstand.

Diese haben sowohl bei 1A wie auch 0,2A die höchste Kapazität. Zudem ist die Spannung bei den Energizer auch etwas höher als bei der Konkurrenz.  Heißt die Energizer Ultimate Lithium laufen am längsten und geben dabei auch noch mehr Leistung ab als die Konkurrenz. Ein wirklich sehr eindeutiges Ergebnis.

Platz zwei können die Nice Power Lithium Batterien belegen, Platz 3 holt sich GP und abgeschlagen auf Platz 4 liegt Varta.

1 A Last mAh mWh
Energizer Ultimate Lithium 3030 3805
VARTA Lithium AA 2426 2977
Nice Power AA Hochleistungs Lithium Batterien 2844 3487
GP Lithium AA Batterien Premium 2720 3255

 

0,2 A Last mAh mWh
Energizer Ultimate Lithium 3322 4657
VARTA Lithium AA 2667 3658
Nice Power AA Hochleistungs Lithium Batterien 2999 4097
GP Lithium AA Batterien Premium 2886 3992

 

 

Und im Vergleich zu Alkaline und Akkus?

Schauen wir uns die Lithium Batterien noch einmal im Vergleich zu einer „guten“ Alkaline Batterie, einem NiMH Akku und einem Lithium Akku an.

Vergleich 2VergleichIch glaube wir können hier sehr gut den Grund sehen warum Lithium AA Batterien Sinn machen können. Gerade bei hoher Last sind diese um ein Vielfaches besser als alkaline Batterien! Aber selbst beim langsamen Entladen ist ein durchaus großer Unterschied zu sehen.

Bei 1A Last kommt die Panasonic EVOLTA NEO auf gerade einmal 791mAh, die Energizer Ultimate Lithium auf 3030mAh. Puh! Und nein dies liegt nicht an der Qualität der EVOLTA NEO, alle Alkaline Batterien die ich bisher testen durfte verhalten sich ähnlich unter extremer Last.

4x Lithium Aa Batterien Test Vergleich 5Interessant sind die Blackube AA Rechargeable Lithium Batterien! Was die Kapazität angeht sind diese den regulären Lithium Batterien zwar deutlich unterlegen, aber gerade was die Spannung und die Leistung angeht, sind diese noch besser! In den Blackube steckt ein Spannungswandler, welcher die Spannung ziemlich konstant auf 1,525V hält. Nutzt Ihr diese Batterien in Geräten laufen diese von Anfang bis Ende mit voller Leistung.

 

Fazit

Ja Lithium AA Batterien sind generell gesprochen deutlich besser als normale alkaline Batterien. Dennoch würde ich diese primär für einen Einsatzzweck empfehlen. Ihr habt ein Gerät, dass recht lange mit Batterien läuft und bei dem Ihr die maximale Laufzeit erreichen wollt. Ein gutes Beispiel wäre eine Wetterstation auf dem Dach, wo Ihr nicht gut zum Batterie Wechsel herankönnt oder eine Überwachungskamera (siehe Blink).

Zwar eignen sich Lithium AA Batterie auch signifikant besser in high Power Geräten wie ferngesteuerten Autos, Taschenlampen usw. hier ist es aber fraglich ob Ihr wirklich für 2-3 Stunden „Spaß“ Batterien im Wert von 1,5-2€ das Stück durchbringen wollt. Für solche Geräte würde ich wahlweise zu leistungsstarken NiMH Akkus, aller Eneloop Pro, oder Lithium AA Akkus wie den Blackube raten. Letztere sind zwar sehr teuer können sich aber lohnen falls Ihr einen hohen Verbrauch habt.

4x Lithium Aa Batterien Test Vergleich 8Wollt Ihr dennoch Lithium AA Batterien, greift zu denen von Energizer.

Die Energizer Ultimate Lithium sind im Allgemeinen recht günstig zu bekommen und konnten im Test durchgehen gegen die Modelle von VARTA, GP und Nice Power gewinnen. Dies auch sehr eindeutig, weshalb ich keine „alternative“ Empfehlung abgeben möchte.

Kurzum, wenn Ihr Lithium AA Batterien wollt, kauft die Energizer Ultimate Lithium. Diese sind mit Abstand die Besten! Schaut Euch aber gerade für Anwendungen mit hohem Verbrauch auch einmal Lithium AA Akkus an. Vielleicht sind diese mittelfristig den hohen Anschaffungspreis und bessere Umweltbilanz wert.

Der Ubiquiti UniFi Switch Flex Mini im Test, der günstigste UniFi Switch aller Zeiten!

Ubiquiti bietet Profi-Netzwerk-Hardware zu einem Preis an, der auch für kleine Unternehmen und sogar Heim-Nutzer attraktiv ist. Dabei sticht die Ubiquiti Hardware nicht nur durch sehr faire Preise hervor, sondern auch durch eine gute Leistung nicht zuletzt tolle Software.

Allerdings ist auch nicht alles bei Ubiquiti „günstig“. Sicherlich im Profi-Segment sind 100€+ für einen einfachen Switch nicht zu viel, aber als Heim-Nutzer muss man hier schon etwas schlucken. Leider waren bisher 100€ für den günstigsten Ubiquiti UniFi Switch zu berappen.

Ubiquiti Unifi Switch Flex Mini Im Test 3Bis jetzt! Ubiquiti hat mit dem UniFi Switch Flex Mini einen neuen „mini“ Switch auf den Markt gebracht, welcher vor allem durch einen sehr günstigen Preis hervorsticht. Gerade einmal 35€ werden für diesen Switch fällig. Aber was kann der UniFi Switch Flex Mini und solltet Ihr Euch einen zulegen? Finden wir dies im Test heraus.

 

Das Ubiquiti UniFi System

Wichtig, Ihr wollt Euch diesen Switch nicht kaufen, wenn Ihr keine anderen Geräte im Ubiquiti UniFi Ökosystem habt! Ubiquiti UniFi funktioniert etwas anders als reguläre Netzwerkhardware.

Ubiquiti UniFi setzt auf einen Controller, es muss also in Eurem Netzwerk einen Server geben auf welchem in Optimalfall 24/7 die UniFi Software läuft. Die Accesspoints, Switches usw. selbst haben keine WebUI. Diese werden in den Controller eingebunden und über diesen verwaltet.

1Für den Heimnutzer ein Nachteil, aber im geschäftlichen Umfeld fast schon essenziell, da sich über den Controller X Netzwerkgeräte über eine Benutzeroberfläche verwalten lassen. Ihr habt also alle Ubiquiti UniFi Geräte in einer Software vereint.

Dieser Controller kann wahlweise auf einem Server von Euch installiert werden, auf einem Raspberry Pi oder Ihr kauft Euch eine Art mini Server von Ubiquiti. Dies lohnt natürlich nicht nur um einen einfachen Switch zu steuern.

 

Der Ubiquiti UniFi Switch Flex Mini im Test

„Mini“ ist durchaus eine gut gewählte Beschreibung von Ubiquiti. Mit 107 x 70 x 21mm ist der UniFi Switch Flex Mini wirklich sehr kompakt gebaut. Dieser ist kaum breiter als die fünf LAN Ports auf der Front. Allgemein ist dieser einer der kompaktesten Switche die ich bisher in den Fingern hatte.

Ubiquiti Unifi Switch Flex Mini Im Test 1Was das Gehäuse angeht, setzt Ubiquiti auf einen schönen matten weißen Kunststoff. Das Design ist zwar einfach, aber überdurchschnittlich schick für einen Switch. Allerdings wirken die Metall Switche von TP-Link oder Netgear schon noch etwas „professioneller“.

Spannend ist beim UniFi Switch Flex Mini die Stromversorgung. Ubiquiti nutzt hier USB C! Ein einfaches 5V 1A Netzteil liegt auch mit im Lieferumfang. Alternativ unterstützt der Switch auch PoE. Ihr könnt den Flex Mini einfach über einen PoE fähigen Switch mitversorgen. Ideal in einem Büro, wo es einen zentralen PoE fähigen Switch gibt der dann den Strom an die kleinere „Unterswitche“ verteilt. So spart Ihr Steckdosenplätze.

Ubiquiti Unifi Switch Flex Mini Im Test 2Auch der Stromverbrauch selbst ist sehr spannend! Der Ubiquiti UniFi Switch Flex Mini benötigt mit drei verbunden LAN Kabel (via USB C) gerade einmal 1W! Dies ist sehr sparsam, vor allem für einen managed Switch.

 

Die Software

Der UniFi Switch Flex Mini wird ganz regulär über die UniFi Software gesteuert. Hier wird dieser wie die anderen UniFi Switche behandelt. VLANs usw. lassen sich also völlig normal nutzen.

2Ebenso bietet der Flex Mini die üblichen Statistiken und Informationen. Ihr könnt die Auslastung der einzelnen LAN Ports sehen, sowohl die Live Daten, wie auch die historischen Daten. Diese werden schön in Diagrammen abgebildet.

3Ihr könnt die einzelnen Ports in der Software beschriften oder den Trafik limitieren.

Ubiquiti Unifi Switch Flex Mini Im Test 4

 

Fazit

Ja der Ubiquiti UniFi Switch Flex Mini ist eine tolle Ergänzung für jeden UniFi Nutzer! Der Switch günstig, kompakt aber funktioniert wie ein großer.

Ubiquiti Unifi Switch Flex Mini Im Test 6Ich hatte keine Probleme mit Abstürzen oder dem Hängenbleiben. Die Software ist dabei UniFi typisch vielfältig und schick. Gerade verglichen mit den üblichen managed Switchen.

Dicke Bonuspunkte gibt es zum Abschluss noch für den sehr niedrigen Energieverbrauch und die Möglichkeit des Betriebs via PoE.

Die KZ S1 true Wireless Ohrhörer im Test, eine neue Perle aus Asien?

KZ Audio ist ein Stammgast auf Techtest.org. Kaum ein anderer asiatischer Hersteller strahlt eine ähnliche Faszination aus.

KZ baut sehr günstige Ohrhörer, die aber sehr gut klingen! Teilweise klingen diese 3-4x so gut wie es der Preis vermuten lassen würde. Mit den KZ E10 haben diese vor kurzem ihre ersten „true Wireless“ Ohrhörer auf den Markt gebracht.

Kz S1 Test Review 11

Mit den KZ S1 folgt nun das zweite Modell. Dies soll erste Kinderkrankheiten der E10 ausbessern und zudem dank eines deutlich günstigeren Preises noch attraktiver sein.

Und ja für gerade einmal 20-25€ sehen die KZ S1 sehr interessant aus! Wollen wir da doch einmal im Test schauen ob die Ohrhörer auch überzeugen können.

 

Die KZ S1 im Test

Auf den ersten Blick sind die KZ S1 recht klassische true Wireless Ohrhörer. Allerdings im Detail war ich durchaus positiv überrascht. Für Ohrhörer die gerade mal 20-25€ kosten sind die KZ S1, wie auch die Ladebox recht gut gearbeitet.

Kz S1 Test Review 1Sowohl die Ohrhörer wie auch die Ladebox bestehen aus Kunststoff. Dieser wirkt aber recht dick und wertig.

Gerade die Ladebox wirkt massiver als man dies in dieser Preisklasse normalerweise erwarten darf. KZ setzt bei dieser auf das typische ovale Design, mit Klappe auf der Oberseite, unter welcher die Ohrhörer liegen. Diese Klappe wird über ausreichend starke Magnete geschlossen gehalten.

Die Ladebox ist mit 71 x 42 x 40 kompakt, aber auch nicht winzig.

Kz S1 Test Review 2In der Ladebox ist ein 300mAh Akku verbaut, welcher die Ohrhörer ca. 3x „on the Go“ wiederaufladen kann. Mit einer Ladung halten die Ohrhörer rund 3 Stunden durch.

Damit sind die KZ S1 keine Laufzeitwunder, aber ich denke im normalen Alltag reicht dies.

Kz S1 Test Review 4Die Ohrhörer selbst sind aktuell in vier Farben erhältlich, schwarz, grau, grün und weiß. Egal für welche Farbe Ihr Euch entscheidet, die Ohrhörer sind aus einem Hochglanz-Kunststoff gefertigt und wirken angenehm wertig.

Die Rückseite der Ohrhörer ist dabei mit einer Touch-Oberfläche versehenen, welche die Steuerung erlaubt.

 

Tragekomfort

Die KZ S1 sind zwar eher etwas größere Ohrhörer, aber diese sitzen in meinen Ohren ziemlich perfekt.

Die Passform ist 1a und auch der Schwerpunkt der Ohrhörer ist gut gewählt. Hierdurch verrutschen diese kaum bis gar nicht, selbst beim Laufen. Aber auch beim einfachen Nutzen stören die Ohrhörer nicht. Ich hatte mit dem KZ S1 keine Schmerzen oder das Gefühl einen Fremdkörper in den Ohren zu tragen.

Kurzum ich würde den Tragekomfort mit einer 1- bewerten.

 

Klang der KZ S1

Starten wir wie üblich bei den Höhen. Wie so oft bei KZ Ohrhörern mit Balanced Armature Treiber bieten auch die KZ S1 sehr scharfe und brillante Höhen. Diese sind unheimlich klar und auch schön detailliert.

Hellere Stimmen werden sehr gut dargestellt, genau wie höhere Instrumente. Allerdings neigen die Ohrhörer zu etwas anstrengenderen Zischlauten, gerade bei von Natur aus hellen Titeln.

Hier kommt es etwas auf Euren Geschmack an, aber ich bevorzuge etwas hellere und leichtere Höhen, von daher stört mich dies nicht wahnsinnig.

Kz S1 Test Review 7

Etwas schwach sind die Mitten. Hier wirken die KZ S1 etwas „leer“ und dünner. Ja ich habe schon Schlimmeres gehört, aber besonders voll klingen die S1 hier nicht.

Gerade wärmere Titel können etwas ungewohnt klingen, da der Klang etwas in die Höhen und Tiefen geschoben wird.

Die Tiefen wiederum sind 1a. Die Bässe sind schön kräftig und satt. Dabei übertreiben die KZ S1 allerdings auch nicht. Ich würde sagen die Masse des Bass sollte den Geschmack von 90% aller Nutzer treffen. Etwas angehoben, aber nicht übertrieben.

Kz S1 Test Review 9

Auch qualitativ ist der Bass tadellos! Der Tiefgang ist für Bluetooth Ohrhörer der 50€ Preisklasse gut. Ja es geht noch etwas tiefer und voller, aber dies darf man in dieser Preisklasse nicht erwarten. Zumal die generelle Klangsignatur der KZ S1 eh eher heller ist.

Lobend kann ich abschließend auch noch die Dynamik erwähnen, welche dank der starken Höhen und Tiefen sehr gut ist! Musik wirkt spaßig und lebendig.

Sehr gut ist auch die Signalstabilität. Probleme mit Abrissen der Verbindung hatte ich keine.

 

Frequenzkurve 

Kz S1 Frequenzkurve

Kz S1 Frequenzkurve Vergleich
Lila – KZ S1
Grün – Sennheiser MOMENTUM True Wireless
Orange – Xiaomi Mi Airdots
Blau – 1More Stylish

Fazit

Die KZ S1 sind top true Wireless Ohrhörer, welche sich auch lohnen aus Asien zu bestellen! Zumindest dann, wenn Ihr sehr klare und brillante Höhen mögt. Die Höhen sind klar das Highlight der KZ S1. Allerdings sind auch die Bässe tadellos und liefern einen schönen Punch.

Dieser Kontrast aus sehr brillanten (teils auch etwas scharfen) Höhen und einem satten Bass muss Euch gefallen.

Kz S1 Test Review 12

Wenn dies der Fall ist spricht nichts gegen die KZ S1. Der Tragekomfort ist top. Ich kann die Ohrhörer problemlos mehrere Stunden ohne schmerzende Ohren tragen.

Auch der generelle Qualitätseindruck überzeugt! Ich würde sogar sagen dies sind die wertigsten TWS Ohrhörer die ich bisher für +-20€ gesehen habe.

Kurzum ja die KZ S1 können sich von der Masse an true Wireless Ohrhörer positiv absetzen! Dies sind eindeutig die besten TWS Ohrhörer unter 20€.