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Das PowerPort Atom PD 4 im Test, 100W USB PD Power von Anker!

Das PowerPort Atom PD 4 ist Anker Flaggschiff Smartphone und Notebook Ladegerät für das Jahr 2020. Dieses verfügt unter anderem über zwei USB C Ports, welche jeweils satte 100W liefern können! Ja dies ist ein 100W USB C Ladegerät. Ideal für größere Notebooks wie das Apple MacBook Pro 16!

Powerport Atom Pd 4 Im Test 8Hinzu kommen zwei USB A Ports mit Ankers PowerIQ Technologie und wir haben ein ausgesprochen interessantes Ladegerät! Interessant bedeutet in diesem Fall leider aber auch teuer. Rund 100€ müsst Ihr für das PowerPort Atom PD 4 auf den Tisch legen.

Lohnt sich dies? Finden wir es im Test des Anker PowerPort Atom PD 4 heraus!

 

Aktuell nicht in Deutschland zu kaufen

Leider ist das PowerPort Atom PD 4 aktuell nicht in Deutschland zu kaufen. Dieses ist bereits seit einer Weile in der USA auf dem Markt, hat aber noch nicht seinen Weg zu uns gefunden.

Ich habe das PowerPort Atom PD 4 nicht von Anker erhalten, sondern via AliExpress aus China bestellt. Dies ist aktuell die beste Art an das Ladegerät zu kommen, solltet Ihr interessiert sein.

Die amerikanische/chinesische Version funktioniert übrigens problemlos bei uns und verfügt sogar über das CE Zeichen und eine TÜV Zertifizierung. Ihr müsst Euch lediglich ein europäisches Netzkabel besorgen, dieses ist aber der Standard Anschluss.

 

Das PowerPort Atom PD 4 von Anker im Test

Bei dem PowerPort Atom PD 4 handelt es sich um ein vergleichsweise großes Ladegerät. Dies meine ich sowohl im Bezug auf die Abmessungen, wie auch bezüglich der Leistung. Ein 100W Ladegerät ist in der Regel nie kompakt! So misst das PowerPort Atom PD 4 85 x 33,7 x 110mm. Nicht riesig, aber auch nicht winzig.

Powerport Atom Pd 4 Im Test 1Dass Anker kein billig Hersteller ist, könnt Ihr bereits beim ersten in die Hand nehmen spüren. Zum einen hat das Ladegerät eine schöne Masse, zum anderen ist das Gehäuse sehr wertig gebaut.

Anker setzt beim Gehäuse auf eine Mischung aus weißem Hochglanz Kunststoff und einer grauen Front. Der Hochglanz Kunststoff wirkt sehr schön wertig und massiv. Zudem zeigt dieser aufgrund der weißen Färbung Fingerabdrücke und Schmutz nicht ganz so schnell.

Powerport Atom Pd 4 Im Test 2Das Wichtige ist aber natürlich die Technik. Auf der Front des PowerPort Atom PD 4 finden wir zwei USB C Ports, wie auch zwei USB A Ports.

Die beiden USB A Ports nutzen zwar Ankers PowerIQ Technologie, unterstützten aber dennoch keine Schnellladestandards. Nein leider bieten die USB A Ports kein Quick Charge, sondern nur 5V/2,4A. Dank PowerIQ sollte das Ladetempo an diesen Ports aber dennoch ordentlich sein.

Powerport Atom Pd 4 Im Test 4Das Spannende sind aber die beiden USB C Ports. Diese bieten jeweils 5V/3A, 9V/3A, 15V/3A oder 20V/5A, also maximal 100W! Damit gehört das PowerPort Atom PD 4 zu den wenigen 100W USB C Ladegeräten. Klasse!

Leider gibt es aber hier eine kleine Einschränkung, die maximale Leistung des Ladegerätes liegt auch bei 100W. Belastet Ihr einen der USB C Ports voll, dürfen bzw. können die anderen Ports nicht mehr genutzt werden. Schade!

Powerport Atom Pd 4 Im Test 6Neben den vier USB Ports ist zu guter Letzt eine kleine blaue Status-LED angebracht.

 

Die Effizienz und die Stiefbrüder des Atom PD 4

Beim Test des Anker PowerPort Atom PD 4 ist mir etwas aufgefallen. Schauen wir uns zunächst die Effizienz des PowerPort Atom PD 4 an.

EffizienzSoweit erst einmal nichts Ungewöhnliches. Ja die Effizienz bei niedriger Last ist mit 63-70% etwas niedrig, dies ist aber bei high Power Ladegeräten nicht ungewöhnlich. Bei Volllast erreicht das PD 4 satte 90% Effizienz, was wiederum sehr gut ist.

Das Spannende fällt im Vergleich mit anderen Modellen auf.

Effizienz VergleichIch glaube Ihr seht was ich meine. Die Effizienz-Kurve des Anker PowerPort Atom PD 4 ist fast identisch zum Xtorm USB Power Hub Edge XPD20 und tizi Tankstation Pro 4x.

Dass die beiden Modelle von Xtorm und tizi Brüder sind, ist eindeutig ersichtlich. Aber das Atom PD 4 scheint auch vom selben Fertiger zu stammen und hat lediglich die DC Seite etwas verändert. So hat das Atom PD 4 100W USB C Ports anstelle von 60W, dafür aber keine Quick Charge.

Dies ist natürlich kein Nachteil oder soll das Anker PowerPort Atom PD 4 abwerten, aber erstaunlich das trotz der größeren Änderungen auf der DC Seite die Effizienz +- identisch ist.

Die Effizienz zeigt uns aber auch, dass das Anker PowerPort Atom PD 4 weniger für Low Power Geräte geeignet ist.

 

Belastungstest

Wie üblich habe ich das PowerPort Atom PD 4 rund 6 Stunden zu 100% belastet um nach Auffälligkeiten zu suchen und die Temperatur messen zu können. Erfreulicherweise gab es keine Auffälligkeiten! Das PowerPort Atom PD 4 hat die Belastung problemlos überstanden.

Selbst die Hitzeentwicklung hielt sich in Grenzen.

Temperatur Unterseite
Temperatur Unterseite
Temperatur Oberseite
Temperatur Oberseite

Mit 5X Grad gehört das PowerPort Atom PD 4 glatt schon zu den kühleren Ladegeräten. Natürlich ist diese Messung nur außerhalb. Wie heiß oder kalt das Ladegerät im Inneren ist kann ich Euch nicht sagen. Allerdings aufgrund der recht großen Abmessungen ist die recht niedrigere Temperatur auch nicht überraschend. Temperaturprobleme auch bei konstanter Volllast erwarte ich beim PowerPort Atom PD 4 nicht!

Powerport Atom Pd 4 Im Test 10Das Ladegerät verfügt über zwei USB C Ports mit 100W, aber insgesamt kann das Ladegerät nur 100W liefern. Was passiert wenn ich einfach zwei USB C Geräte verbinde? Dann drosselt das Ladegerät bei Ports auf jeweils 50W bzw. diese gibt sich angeschlossenen Geräten als 50W Ladegerät zu erkennen.

Verbindet Ihr ein Gerät mit den USB A Ports werden die USB C Ports auf 20V/4,4A also 88W gedrosselt. Ihr könnt das PowerPort Atom PD 4 also nicht überlasten.

 

Kompatibilitätsprobleme und Ladetempo

Folgende Geräte habe ich am Anker PowerPort Atom PD 4 getestet:

  • Apple MacBook Pro 16
  • Apple MacBook Pro 13
  • Apple iPad Pro 11
  • Apple iPhone 11 Pro Max
  • Dell XPS 13 9380
  • Dell XPS 15 7590
  • Xiaomi MI 10 Pro

Direkt gesagt alle getesteten Geräte ließen sich problemlos am PowerPort Atom PD 4 laden und das mit dem vollen Tempo.

LadetempoDie wichtigsten Geräte sind natürlich die Notebooks, vor allem das Apple MacBook Pro 16 welches als einziges hier im Test überhaupt über 60W aufnehmen kann. Das Pro 16 erreichte einen maximalen Ladestrom von 88W, was dem originalen Ladegerät entspricht.

Also ja Ihr könnt beim MacBook Pro 16, MacBook Pro 13 und dem Dell XPS 13 das originale Ladegerät voll mit dem PowerPort Atom PD 4 ersetzen. Genau genommen könntet Ihr sogar zwei Apple MacBook Pro 13 bzw. Dell XPS 13 gleichzeitig mit dem vollen Tempo laden.

Powerport Atom Pd 4 Im Test 9Das Ladetempo von Smartphones ist an den USB C Ports als generell gut zu bezeichnen. Beispielsweise das Apple iPhone 11 Pro Max lädt hier mit dem vollen Tempo. Leider wird allerdings kein PPS unterstützt, daher laden beispielsweise Samsung Smartphones aus der S20 Reihe nur mit einem reduzierten Schnellladetempo.

Die beiden USB A Ports sind sauber optimiert und bieten ein gutes Ladetempo. Allerdings kann dieses natürlich nicht an ein richtiges Schnellladetempo heranreichen, es aber auch nicht immer super schnell gehen.

 

Fazit

Wenn Ihr ein Ladegerät mit 100W Leistung auf dem USB C Port sucht bzw. ein Ladegerät mit 2x 50W, dann sollte das Anker PowerPort Atom PD 4 aktuell Eure erste Wahl sein!

Powerport Atom Pd 4 Im Test 11Es gibt aktuell nicht viele 100W USB C Ladegeräte und die es gibt sind eher mäßig gut. Das PowerPort Atom PD 4 hingegen wirkt technisch 1a! So ist die Hitzeentwicklung unter Volllast absolut im grünen Bereich und generell gesprochen wirkt die Elektronik wertig.

Ja ich würde (und werde) dem PowerPort Atom PD 4 auch mein MacBook Pro 16 anvertrauen, für welches das Ladegerät ideal ist. Dank der zwei USB C Ports könntet Ihr sogar zwei 13 Zöller gleichzeitig mit dem vollen Tempo laden. Dies schaffen nicht viele Ladegeräte!

Gibt es aber auch Kritikpunkte? Die Effizienz des PowerPort Atom PD 4 ist unter geringer Last eher mäßig gut. Um also einfach nur mal ein Smartphone zu laden gibt es effizientere Ladegeräte. Bei Volllast ist die Effizienz mit 90% wieder top. Vielleicht hätte ich mir auch noch einen Quick Charge Port gewünscht, aber die meisten aktuellen Smartphones können auch an den USB C Ports schnellladen. Daher ist dies nicht ganz so schlimm.

Powerport Atom Pd 4 Im Test 12Kurzum, Ihr sucht ein High End, high Power Ladegerät für ein größeres Notebook oder mehrere Notebooks gleichzeitig? Dann kann ich das Anker PowerPort Atom PD 4 mit bestem Gewissen empfehlen. Allerdings nur zum Laden von Smartphones gibt es bessere und günstigere Ladegeräte, siehe hier.

Dell XPS 17 9700 im Test, ein Traum für jeden Content Creator und Fotografen!

Mit dem XPS 17 9700 hat Dell seine sehr erfolgreiche XPS Serie um ein neues „großes“ Modell erweitert. Dieses ist das erste 17 Zoll Modell seit über 10 Jahren im XPS Lineup. Dabei bleibt aber die Rezeptur verglichen mit den kleineren Brüdern identisch. Wir nehmen ein sehr kompaktes Gehäuse, verbauen das größte und beste mögliche Display, setzen auf High End Intel CPUs und runden das Ganze mit einer Nvidia Grafikkarte ab.

Dell Xps 17 9700 Test Review 15Dieses Traum Notebook für alle Allrounder Nutzer und Content Creator schlägt aber auch mit 2000€+ zu buche, ein sehr stolzer Preis gerade in Zeiten von Corona. Auch wenn es mir finanziell etwas weh tat (ich halte das XPS 17 für etwas zu teuer) habe ich mich dennoch entschieden mir dieses zu kaufen. Aktuell nutze ich für 99% aller meiner Artikel, Foto und Videobearbeitung das alte XPS 15, daher klang der Umstieg auf das große XPS 17 in meinem Kopf sehr logisch.

Wie sieht es aber in der Praxis aus? Ist das Dell XPS 17 9700 ein gutes Notebook und vor allem ist es den hohen Preis wert? Finden wir es im Test heraus!

 

Das Dell XPS 17 9700 im Test

Wenn Du bereits das XPS 13 oder XPS 15 aus der 2020er Generation gesehen hast, wird das XPS 17 9700 sicherlich keine große Überraschung mehr darstellen. Dell setzt hier mehr oder weniger auf das gleiche Design, nur mit einem größeren Display.

Dell Xps 17 9700 Test Review 1Das komplette Äußere inklusive der Ränder des XPS 17 9700 ist aus Aluminium gefertigt, was einen Unterschied zu älteren XPS Modellen darstellt, bei denen der Rand aus Kunststoff gefertigt war. Klappst Du das Notebook auf wirst Du aber weiterhin von einer Carbon-Handballenauflage begrüßt. Eine Entscheidung die mich sehr freut! So fühlt sich die Carbon-Handballenauflage deutlich angenehmer beim Tippen an als reines Aluminium. Auch sind die Kanten sehr angenehm abgerundet.

Im Gegensatz zu älteren XPS Modellen hat Dell hier aber auch etwas „optimiert“. So ist die Handballenauflage etwas glatter und weniger klebrig. Dies ist zum einen im Sommer angenehm und zum anderen sieht das XPS 17 9700 nicht so schnell beschmiert aus.

Dell Xps 17 9700 Test Review 3Mit einer Dicke von maximal 19,5 mm ist das XPS 17 zwar sehr schlank, aber natürlich aufgrund des 17 Zoll Displays auch kein super kompaktes Notebook. Allerdings setzt Dell auf sehr schlanke Displayrahmen, wodurch das XPS 17 eher einem regulären 15 Zöller entspricht und weniger einem klassischen 17 Zoll Notebook.

Solltest du nun denken „winzige Rahmen + niedrige Dicke = niedriges Gewicht“ muss ich dich enttäuschen. Je nach Ausstattung bringt das XPS 17 zwischen 2,11KG und 2,51KG auf die Waage, was nicht wenig ist!

Dell Xps 17 9700 Test Review 4Was sicherlich etwas kontrovers ist, ist die Portausstattung. Ähnlich wie schon beim XPS 13 setzt Dell auch beim XPS 17 ausschließlich auf USB C Ports. So findet sich auf der linken Seite des Notebooks zwei Thunderbolt 3 USB C Ports und auf der rechten Seite nochmals zwei Thunderbolt 3 USB C Ports.

Immerhin verfügt das XPS 17 9700 noch über einen Kopfhöreranschluss und einen SD Kartenleser! Letzterer wird die Fotografen unter Euch freuen.

Dell Xps 17 9700 Test Review 6Dementsprechend wird das XPS 17 9700 natürlich auch via USB C geladen. Dell nutzt hier ein spezielles 130W Netzteil. Neben diesem liegt auch ein kleiner USB C auf HDMI und USB A Adapter mit im Lieferumfang.

 

Display

Du kannst das Dell XPS 17 aktuell mit zwei verschiedenen Displays bekommen, beide Optionen haben 17 Zoll in einem 16:10 Format! Das Display des XPS 17 ist also im Verhältnis etwas höher als bei anderen 15 oder 17 Zöllern, was für eine gesteigerte Produktivität sorgen soll.

Die günstigere Displayoption verfügt über eine Full HD Auflösung, während die teurere Version ein 4K Touch-Panel ist. Abseits davon sollen sich die Panels nicht groß unterscheiden, so verspricht Dell bei beiden Versionen eine Helligkeit von 500 cd/m². Bei der Farbdarstellung gibt es aber auf dem Papier Unterschiede. So wirbt Dell beim Full HD Panel mit einer 100% sRGB Farbraum Abdeckung und beim 4K Panel mit einer 100% AdobeRGB Abdeckung (AdobeRGB ist ein größerer Farbraum als sRGB).

Ich gehe stark davon aus, dass beide Panels in der Praxis sehr gut aussehen werden! Normalerweise würde ich die Full HD Version unter anderem aufgrund der besseren Akkulaufzeit bevorzugen, habe aber die große 4K Version gekauft, da nur diese mit der großen CPU verfügbar ist.

Und ja das 4K Panel sieht fantastisch aus! Es ist knacke scharf und subjektiv sind Farben unheimlich klar und brillant.

FarbtreueFarbraumAuch meine Messwerte bestätigen dies.

  • 100% sRGB Farbraum Abdeckung
  • 99% AdobeRGB Farbraum Abdeckung
  • 454 cd/m² Helligkeit, zwar nicht ganz die Herstellerangabe, aber dennoch ein top Wert!
  • 1510:1 Kontrast, ein hervorragender Wert für ein IPS Panel.
  • Kalibrierung mit einem Delta E von 0! Absolut Perfekt!

Ja dies ist das beste Display das ich bisher in einem Notebook gesehen habe! Gegebenenfalls können die OLED Panels noch mithalten, diese sind aber nicht so farbakkurat wie das XPS 17. Das Notebook ist für Fotografen ein absoluter Traum!

 

Lautsprecher 

Die Lautsprecher des XPS 17 sind neben der Tastatur angebracht und somit auf den Nutzer gerichtet, was ein deutlicher Vorteil gegenüber den Lautsprechern des alten XPS 13/15 ist. Des Weiteren besitzt das XPS 17 satte vier Treiber, die für eine besonders vollen Klang sorgen sollen.

Dell Xps 17 9700 Test Review 14Und ja dies gelingt durchaus! Das XPS 17 klingt unheimlich groß, laut und brillant. Sogar der Bass der Lautsprecher stimmt, im Anbetracht der Abmessungen des Notebooks. Spontan fällt mir kein Windows Notebook ein das deutlich besser klingt als das XPS 17, von daher hat Dell hier einen Top Job gemacht. Lediglich das Apple MacBook Pro 16 klingt noch etwas besser. Diese klingen zu weiten Teilen durchaus ähnlich, das MacBook hat nur noch einen Ticken mehr Bass.

 

Eingabegeräte 

Ich bin ein großer Fan der Tastaturen der XPS Serie, nicht nur wegen der guten Tastatur an sich, auch die Handballenauflage ist beim langen Tippen sehr angenehm. Erfreulicherweise ist Dell bei der Tastatur des XPS 17 9700 keine Experimente eingegangen. Diese fühlt sich sehr wertig und präzise beim Tippen an. Zwar ist der Hub der Tasten vergleichsweise niedrig, aber dafür ist der Druckpunkt sehr knackig und der Anschlag solide. Ich würde die Tastatur mit dem MacBook Pro 16 vergleichen. Die Tastatur hat ein ähnliches Gefühl, allerdings wirkt das XPS 17 beim langen Tippen ermüdungsfreier. Bist Du ein Vielschreiber dann wirst du die Tastatur lieben!

Dell Xps 17 9700 Test Review 12Das Layout ist dabei gut von Dell getroffen. Zwar hat Dell auf ein Nummernpad verzichtet, dies ist aber für mich okay. Ich bevorzuge eine zentrierte Tastatur. Lediglich die Position der „entfernen“ Taste ist etwas gewöhnungsbedürftig, da diese etwas nach links geschoben ist um Platz für ein Einschalter zu machen.

Das Trackpad des XPS 17 ist geradezu riesig! Dies ist das größte Trackpad das ich bisher bei einem Windows Notebook gesehen habe. Grundsätzlich ist dieses auch sehr schön präzise, allerdings hatte ich hin und wieder Probleme mit dem Springen des Mauszeigers beim Drag and Drop. Ich denke dies könnte noch via Update gefixt werden aber abseits davon bin ich sehr zufrieden! Du wirst im Windows Bereich wenige Notebooks mit besseren Trackpads finden.

 

Performance

Du kannst das XPS 17 9700 aktuell mit drei bzw. vier Intel CPUs bekommen:

  • i5-10300H (4 Kerne, bis zu 4,5GHz)
  • i7-10750H (6 Kerne, bis zu 5Ghz)
  • i7-10875H (8 Kerne, bis zu 5,1Ghz)
  • i9-10885H (8 Kerne, bis zu 5,3 Ghz)

Die Intel Core i9 Version wird erst später im Jahr verfügbar sein, was nicht schlimm ist! Der i9-10885H ist nur ein 200mHz höher getakteter i7-10875H. Der Performance-unterschied sollte in der Praxis +- 0 sein. Der Unterschied zwischen den drei anderen Chips hingegen wird deutlich größer ausfallen aufgrund der unterschiedlichen Kernanzahl.

Dell Xps 17 9700 Test Review 16Vom Kauf der i5-10300H Version würde ich Euch generell abraten. Die CPU wird zwar ausreichend schnell sein, aber 4 Kerne sind in solch einem teuren Notebook nicht mehr zeitgemäß, außer Ihr betreibt wirklich nur Office Tätigkeiten. Der i7-10750H ist mit seinen 6 Kernen hingegen ein guter Allrounder!

Bedenkt an die Wahl der CPU ist auch die GPU gekoppelt.

  • i5-10300H = Intel UHD Grafikkarte
  • i7-10750H = Nvidia GTX 1650 Ti
  • i7-10875H = Nvidia RTX 2060
  • i9-10885H = Nvidia RTX 2060

Willst du also die dicke Grafikkarte musst du zu den dickeren Prozessoren greifen, welche aktuell auch an das teurere 4K Display gekoppelt sind. Ja etwas suboptimal, freiere Konfigurationsmöglichkeiten wären schön.

Ich habe folgende Version

  • Dell XPS 17 9700
  • Intel Core i7-10875H
  • Nvidia RTX 2060
  • 16GB RAM
  • 1TB SSD
  • 4K Display

Schauen wir uns hier gleich einmal ein paar Benchmarks an.

Cb20Cb15Die Benchmarks sehen sehr gut aus! Gerade die CPU Leistung des XPS 17 9700 ist wirklich beeindruckend und kann auch den i9-9980HK nochmals ein gutes Stück schlagen. Aber wie sieht es bei einer etwas konstanteren Last aus? Kann hier die Kühlung noch mithalten?

Hierfür habe ich ein 4K Video mithilfe von Handbrake in ein anderes Format umgewandelt. Dieser Prozess dauert einige Minuten in welchen das Notebook zu 100% ausgelastet ist. Eine schlechte Kühlung oder sonstige Drosselungen würden sich hier sofort zeigen.

HandbrakeAber auch hier kann das Dell XPS 17 eine klasse Leistung zeigen und sich an die Spitze des Feldes setzen! Suchst Du ein Notebook mit möglichst viel CPU Power, dann bist du hier richtig.

Zwar ist das XPS 17 9700 kein Gaming Notebook, aber etwas spielen sollte doch mit einer RTX 2060 möglich sein, oder? Die Antwort darauf ist natürlich ja! Allerdings ist die 4K Auflösung für die RTX 2060 etwas viel. Hier einmal Borderlands 3 und Assassins Creed Odyssey.

Gaming B3Gaming AcoAktuelle Spiele + 4K Auflösung sind zwar möglich, dies aber nur bei deutlich verringerter Qualität. In Borderlands 3 müsstet Ihr auf niedrig herunter gehen, um sicher über 30 FPS zu kommen und bei Assassins Creed Odyssey auf mittel.

Daher würde ich Euch eher 1920×1200 oder 2560×1600 als Auflösung empfehlen, wenn Ihr spielt. Erfreulicherweise sieht dabei das Display weiterhin sehr klar aus. Hier ein paar Benchmarks bei 1920×1200 und maximalen Details:

AVG Min
Assassins Creed Odyssey 42 24
Borderlands 3 46 23
CS GO 204 45
Divinity Original Sin 2 97 77
Far Cry New Dawn 70 15
The Outer Worlds 54 32

 

Aufseiten der SSD bleibt sich Dell treu und setzt wie üblich auf eine Toshiba SSD bzw. KIOXIA SSD. Bei dieser handelt es sich um die „KXG60ZNV1T02“ oder KIOXIA XG6 Client SSD wie sie im Handel genannt wird.

SsdMit 2978MB/s lesend und 2628MB/s schreibend ist die SSD als schnell einzustufen. Es geht zwar selbst mit einer PCIe 3.0 SSD noch etwas mehr, aber in der Praxis werdet Ihr zwischen dieser SSD und den 1% SSDs die noch schneller sind kaum einen Unterschied spüren, wenn überhaupt.

 

Kühlung und Takt

Die Kühlung war immer ein wenig das Problem der Dell XPS Serie. Um dieses Problem in den Griff zu bekommen setzt Dell beim XPS 17 auf einen Vapor Chamber Kühler, welcher besonders effizient arbeiten soll. Wie sehen aber die Temperaturen des Intel Core i7-10875H + Nvidia RTX 2060 Modells in der Praxis aus?

Hier jeweils Takt und Temperaturen während eines Durchlaufs ChineBench R20 und des ca. 20 Minütigen Umwandeln eines Videos mit Handbrake. Starten wir mit dem Takt:

Takt HbTakt Cb 20Der i7-10875H erreicht zunächst einen Takt von ca. 3,5 Ghz, welcher für einige Sekunden gehalten. Anschließend drosselt sich die CPU auf ca. 2,9Ghz, welche dann auch konstant gehalten werden. Hier wird der i7 primär vom Powerlimit von 45W zurückgehalten. Allerdings wirklich große Spielräume was die Temperatur angeht hat das XPS 17 auch nicht.

Temperatur Cb 20Temperatur HbWährend des anfänglichen Boosts springt die CPU Temperatur mehr oder weniger sofort auf 100 Grad. Nachdem der anfängliche Boost vorbei ist pendelt sich die CPU bei 80-86 Grad ein. Auffällig ist hier das zwei CPU Kerne bei meinem XPS 17 9700 deutlich heißer werden als die anderen. Es ist also gut möglich das der Kühlkörper nicht ganz perfekt sitzt!

 

Akkulaufzeit

Im XPS 17 ist ein 97Wh großer Akku verbaut, was die maximale Größe ist, die Du problemlos mit in ein Flugzeug nehmen darfst. Spannenderweise macht Dell überhauptkeine Versprechungen bezüglich der Laufzeit, was kein gutes Zeichen ist.

In der Praxis hängt die Akkulaufzeit stark von deiner Nutzung und Konfiguration ab. Im Test erreichte die Intel Core i7 + 4K Display Version bei halber Displayhelligkeit und WLAN eine Nutzungszeit von ca. 7 Stunden bei einer gemischten Nutzung aus Websurfen, Office und Videoschauen.

Dell Xps 17 9700 Test Review 9Betreibst du etwas aggressiveres Multitasking rechne mit 5-7 Stunden. Hast du hingegen nur ein Programm offen, keine Hintergrundanwendungen, eine niedrige Displayhelligkeit sind auch rund 8 Stunden in der Spitze möglich, ohne WLAN usw. vielleicht auch noch etwas mehr (dies halte ich aber für Praxis fern).

Zwar hatte ich die Full HD Version noch nicht vor mir, aber aus Erfahrung mit dem XPS 13 und XPS 15 rechne ich hier mit einem + von ca. 2-3 Stunden bei der Laufzeit. Ja ein 4K Display frisst viel Akku!

 

Probleme (mit dem Trackpad beim XPS 17)?

Beim aktuellen XPS 15 gibt es viele Berichte, dass es Probleme mit dem Trackpad gibt. Genau genommen ist dieses zu locker verbaut und wackelt bei Berührung. Dieses Problem kann ich bei meinem XPS 17 9700 NICHT bestätigen! Es handelt sich hier um ein normales Gerät aus dem Handel das ich normal bei Dell bestellt habe.

Allerdings habe ich dafür Probleme mit den Audio-Treibern. Teils funktioniert nur eine Lautsprecherseite, Teils Verschwindet die Soundkarte komplett aus dem System usw. Eine Neuinstallation der Treiber half nicht, temporär lässt sich das Problem aber immer durch einen Neustart fixen.

 

Fazit

Das Dell XPS 17 9700 ist der Traum für jeden „Content Creator“, Youtuber, Fotografen und alle Nutzer die regelmäßig Fotos und Videos bearbeiten.

Dell Xps 17 9700 Test Review 18Das vermutlich wichtigste am XPS 17 ist die Performance. Zwar kann das Notebook nicht mit den aller größten GPUs ausgestattet werden, aber aufseiten der CPU ist das XPS 17 9700 ein Monster! So kann sich bereits die Version mit i7-10875H an die Spitze meiner Charts setzen, wenn es um die CPU Leistung geht. Zwar ist die Kühlung weiterhin nicht ganz perfekt, aber ausreichend alle bisher getesteten Notebooks zu schlagen.

Ebenfalls sehr stark ist das 4K Display, welches ich mit gutem Gewissen als das beste Notebook Display bezeichnen kann, das ich bisher gesehen habe! Dieses deckt die gängigen Farbräume perfekt ab, ist sehr hell, hat einen Top Kontrast und ist vom Werk aus perfekt kalibriert. Wirklich perfekt für alle Nutzer die Foto oder Video-Bearbeitung betreiben.

Dell Xps 17 9700 Test Review 17Hinzu kommt das sehr wertige Gehäuse, die spitzen Lautsprecher, guten Eingabegeräte und eine solide Akkulaufzeit und wir haben ein Weltklasse Notebook!

Habe ich aber auch etwas zu bemängeln? Abseits des hohen Preises und vielleicht etwas hohem Gewicht, nein! Das Dell XPS 17 9700 macht einen perfekten Job in dem Bereich für welches es vorgesehen wurde, das Erstellen von Medien. Habt Ihr also mal gute 2000-3200€ übrig und seit Content Creator bzw. Fotograf, dann schlagt zu.  Ein besseres Notebook werdet Ihr aktuell nicht finden.

 

Positiv

  • Herausragendes Display!
  • Hohe CPU Performance 
  • Sehr gute Tastatur
  • Gute Lautsprecher 
  • Schickes Design
  • Solide Akkulaufzeit
  • Aufrüstbar

Neutral 

  • Touchpad Klick Empfindlichkeit könnte besser sein
  • Port Ausstattung durchwachsen
  • Kühlung mittelmäßig

Negativ

  • Sehr Hoher Preis
  • Audio-Treiber zickig

Test: Xiaomi Redmi 9, unter 150€, dafür aber mit Quad Kamera?

Xiaomi ist der König, wenn es um gute und günstige Smartphones geht. Zwar hat Xiaomi in den letzten Jahren die Preise seiner eigenen Smartphones immer weiter angehoben, aber gerade die Unterabteilung „Redmi“ ist weiterhin extrem interessant, für alle die ein günstiges und gutes Smartphone suchen.

Das neuste günstige Smartphone aus dem Hause Xiaomi ist das Redmi 9 und dieses soll zu einem sehr aggressiven Preis von +- 150€ Kunden für sich gewinnen. Hierfür bietet dieses ein vollflächiges Full HD Display, 3GB oder 4GB RAM, vier Kameramodule auf der Rückseite und ein ausgesprochen schickes Design!

Xiaomi Redmi 9 Test Review 11Gerade in Zeiten, wo das Geld vielleicht nicht ganz so locker sitzt, ist dies natürlich ein sehr spannendes Angebot. Allerdings gibt es ein paar Fragezeichen, wie gut sind die Kameramodule wirklich und besitzt der Mediatek Helio G80 genug Leistung?

Wollen wir diese Fragen doch einmal im Test klären!

 

Das Xiaomi Redmi 9 im Test

Als jemand dem etwas buntere und außergewöhnlichere Smartphones gut gefallen, hat das Redmi 9 natürlich direkt voll meinen Nerv getroffen. Dieses ist aktuell in drei Farben verfügbar, carbon Grey für alle die es etwas dezenter mögen und sunset purple bzw. ocean green für die die es etwas bunter wollen. Ocean green und sunset purple bieten dabei eine Art Farbverlauf auf der Rückseite.

Xiaomi Redmi 9 Test Review 1Auf den ersten Blick könnten wir meinen, dass es sich um eine Glasrückseite handelt, dies ist aber nicht richtig. Das Xiaomi Redmi 9 besitzt eine Kunststoff Rückseite und setzt hier auch nicht auf Plexiglas, wie es viele Konkurrenten machen, um den Kunststoff zu verschleiern.

Viel mehr besitzt die Rückseite eine interessante Rillenstruktur, welche sich toll in der Hand anfühlt! Diese Struktur verleitet regelrecht dazu mit dem Fingernagel andauernd über sie zu fahren.

Xiaomi Redmi 9 Test Review 2Wie Ihr dem entnehmen könnt gefällt mir die Haptik des Redmi 9 gut! Nein dieses ist vielleicht nicht ganz so edel wie einige andere Modelle in dieser Klasse, aber es hebt sich von der Masse ab und fasst sich gut an.

Zwar hat das Smartphone mit 6,53 Zoll ein recht großes Display, aber aufgrund der recht schmalen Rahmen ist das Smartphone weiterhin als ausreichend handlich zu bezeichnen.

Xiaomi Redmi 9 Test Review 5Gehen wir einmal um das Redmi 9 herum. Auf der Front finden wir das 6,53 Zoll Display, eine Tropfen-Notch und die Ohrmuschel. Der USB C Port, der Kopfhöreranschluss und der primäre Lautsprecher ist auf der Unterseite angebracht.

Der Einschalter und die Lautstärkewippe sind am rechten Rand zu finden und verfügen über einen guten Druckpunt und lassen sich auch gut erreichen.

Xiaomi Redmi 9 Test Review 7Spannend wird es auf der Rückseite. Hier springen gleich die drei Kamera-Module ins Auge, welche gemeinsam mit dem Fingerabdruckscanner in einer Einheit unterbracht sind. Daneben ist ein weiteres kleineres Modul mit Kamera Nr. 4 und einem LED Blitz.

 

Display

Das Xiaomi Redmi 9 verfügt über 6,53 Zoll IPS Display das von Gorilla Glas 3 geschützt wird. Die Auflösung beträgt 2340×1080 Pixel, was eine etwas krumme Full HD Auflösung ist. Nicht schlecht für diese Preisklasse!

Auch generell sieht das Display gut aus! Es ist sehr schön scharf, die Blickwinkel stimmen und auch Farben werden gut dargestellt. Normalerweise würde ich Euch nun eine Helligkeitsmessung präsentieren, aber diese weicht merkwürdigerweise extrem von meiner subjektiven Wahrnehmung ab.

Laut meinem Messgerät ist das Display des Redmi 9 sehr dunkel! Allerdings ist die Ablesbarkeit selbst in praller Sonne weit überdurchschnittlich. Ich kann Dir nicht sagen woher diese Diskrepanz zwischen subjektiver Wahrnehmung und Messwerte herkommt, aber ich würde sagen die Helligkeit des Displays ist gut bzw. besser als in dieser Preisklasse üblich.

 

Lautsprecher

Wie die meisten Smartphones dieser Preisklasse verfügt auch das Xiaomi Redmi 9 nur über einen Lautsprecher für die Wiedergabe von Medien.

Dieser ist ausreichend, wenn auch nicht großzügig laut, und klingt generell mehr als ordentlich. Musik klingt recht voll und ist schön klar. Kurzum ich habe schon besseres aber auch schon viel Schlechteres gehört.

 

Kamera(s)

Das Xiaomi Redmi 9 verfügt über vier Kamera-Module auf der Rückseite:

  • Hauptkamera 13 Megapixel f/2.2
  • Weitwinkelkamera 8 Megapixel f/2.2
  • Makrokamera 5 Megapixel f/2.4
  • Tiefenkamera 2 Megapixel

Leider ist damit das Kamera-Setup auf dem zweiten Blick weniger gut! Zunächst können wir uns lange über den Sinn einer gesonderten Makrokamera streiten, die in so gut wie allen Bereichen schlechtere Bilder liefert als die Hauptkamera, wie auch die Tiefenkamera die im Grunde auch nichts tut. In der Theorie soll diese helfen den Porträt Modus zu verbessern, praktisch würde ich nicht darauf wetten, dass diese überhaupt irgendwas macht. Ich nehme an diese beiden Module waren sehr günstig im Einkauf und wurden nur verbaut damit sich die Kamera auf dem Papier besser liest. Aber auch die Blende von f/2.2 bei der Hauptkamera ist selbst in dieser Preisklasse nichts Besonderes.

Schauen wir uns aber mal ein paar praktische Aufnahmen des Xiaomi Redmi 9 an und beurteilen dann die Kamera.

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Ganz offen gesagt bin ich von der Kamera des Xiaomi Redmi 9 etwas hin und her gerissen. Gerade bei Sonnenschein konnte ich einige sehr gute Aufnahmen erreichen die auch deutlich teureren Smartphones kaum bis gar nichts nachstehen. Die Bildschärfe passt, Farben sind klar und treffsicher und auch die Dynamik ist okay, sofern Auto HDR einsetzt. Allerdings hatte ich auch mindestens genauso viele nicht gute Bilder dabei!

So ist teils der Autofokus etwas zickig. Bei ca. 5-10% aller von mir gemachten Bilder war der Autofokus völlig daneben. Dies habe ich schon lange nicht mehr bei einem Smartphone gesehen. Ebenso schwankt die Dynamik teils stark. Gerade wenn der automatische HDR Modus nicht einsetzt ist die Dynamik auf einigen Bildern schlecht.

Img 20200623 181412Zu guter Letzt ist die Performance bei Schatten, Nacht oder Bewölkung eher mäßig. Die Bildschärfe bricht recht schnell ein und Bilder neigen schnell zum Verwackeln.

Aber wie steht es um die Weitwinkelkamera?

Img 20200623 182045Img 20200623 180326Img 20200623 160003Die Weitwinkelkamera ist zu weiten Teilen besser als ich dies erwartet habe. Bei ausreichendem Licht produziert diese ansehnliche Aufnahmen mit guten Farben, Kontrasten und Dynamik. Bei Dunkelheit bricht die Bildqualität natürlich schnell weg, aber dies ist in dieser Preisklasse zu verzeichnen.

Etwas stört lediglich die sehr starke Verzerrung am Bildrand.

 

Benchmarks

Xiaomi setzt beim Redmi 9 auf einen Mediatek SoC, genau genommen den Helio G80. Der Helio G80 ist ein recht aktueller Chip, der für Mittelklasse Smartphones gedacht ist und sich vor allem an Gamer richten soll. Hierfür verfügt dieser über 8 Kerne welche mit bis zu 2Ghz laufen, wie auch über die Mali-G52 MC2 GPU.

Je nach Version des Smartphones ist der Helio G80 mit 3GB oder 4GB RAM kombiniert. Ich habe die Version mit 3GB RAM. Dies sollte sich aber nicht zu stark auf die Benchmarks ausüben.

Screenshot 2020 06 23 19 20 52 873 Com.futuremark.pcmark.android.benchmarkScreenshot 2020 06 23 19 27 45 726 Com.primatelabs.geekbench5Screenshot 2020 06 23 19 46 59 368 Com.primatelabs.geekbench5Screenshot 2020 06 23 20 00 00 254 Com.antutu.abenchmark

Antutu BenchmarkDie Benchmark Ergebnisse sehen gar nicht mal übel aus!

 

Performance im Alltag

Im normalen Alltag würde ich die Performance des Xiaomi Redmi 9 als gut bzw. überdurchschnittlich einstufen, für die Preisklasse in der wir uns befinden. So läuft gerade die Benutzeroberfläche erstaunlich flüssig und weich. Sämtliche Animationen laufen mit einer guten Bildrate und werden schnell wiedergegeben. Selbst verglichen mit dem Moto G8 Power (200€, Snapdragon 665) läuft das Redmi 9 noch einen hauch weicher.

Xiaomi Redmi 9 Test Review 12Ich vermute dies liegt weniger an der Hardware, sondern viel mehr an der gut optimierten Software für die Xiaomi bekannt ist. Allerdings auch die üblichen Alltags Anwendungen, Google Chrome, WhatsApp, Facebook usw. laufen gut bis sehr gut! Auch die Startzeiten der Apps sind überdurchschnittlich schnell, auch wenn hier ein Flaggschiff Smartphone natürlich noch ein gutes Stück zügiger unterwegs ist. So werdet Ihr nach dem Starten vieler Apps zunächst kurz einen weißen „Ladebildschirm“ sehen, welcher sich dann nach ca. 0,5 Sekunden mit der App füllt. Klingt schlimmer als es ist, mir ist zumindest kein Smartphone unter 250-300€ bekannt, das dies deutlich besser macht.

Weitere Bonuspunkte gibt es für das WLAN, das auch das 5Ghz Band unterstützt! Leider ist dies auch im Jahr 2020 nicht selbstverständlich.

 

Akku

Mit satten 5020mAh hat das Xiaomi Redmi 9 zumindest auf dem Papier einen riesigen Akku! Allerdings kommt es in der Praxis fast mehr auf eine hohe Energie Effizienz an also auf die letztendliche Kapazität. Wie schlägt sich hier das Redmi 9 mit seinem Helio G80 SoC?

Bei „einfachen“ Anwendungen, also dem Web-Surfen, Videos schauen usw. konnte ich eine Bildschirmzeit von rund 9 Stunden bei 1/3 Helligkeit erreichen, was ein guter Wert ist!

Allerdings bei intensiven Anwendungen wie Spielen usw. schmilzt der Akku des Redmi 9 überdurchschnittlich schnell.

Dennoch Daumen hoch für den Akku des Xiaomi Redmi 9! Selbst als intensiv Nutzer solltet Ihr mit diesem gut durch den Tag kommen.

 

Fazit

Es ist keine große Überraschung, dass es sich beim Xiaomi Redmi 9 um ein sehr gutes Smartphone handelt!

Dieses kann dabei primär aufgrund der Leistung und Optik punkten. Optik ist natürlich Geschmackssache, ich finde das Redmi 9 aber sehr schick, gerade in den etwas außergewöhnlicheren Farben. Hinzu kommt die pannende Rillentextur der Rückseite, welche dem Smartphone etwas Charakter verleiht. Die Verarbeitungsqualität ist dabei 1a und die Haptik sehr gut!

Xiaomi Redmi 9 Test Review 13Ebenfalls sehr gut ist das Display, welches in dieser Preisklasse voll überzeugen kann.

Sehr überrascht hat aber vor allem die Performance des Smartphones. Der Helio G80 ist erstaunlich flott unterwegs! Dies in Kombination mit der gut optimierten Software sorgt für eine tadellose Alltagsperformance. Sogar mit Spielen kommt das Redmi 9 besser zurecht als die aller meisten Smartphones dieser Preisklasse. Kurzum für die Performance bekommt das Smartphone die volle Punktzahl!

Wenn ich einen Kritikpunkt hätte, dann wäre es die Kamera. Zunächst ist das „Quad Kamera“ Setup etwas Marketing, effektiv werdet Ihr nur zwei Kameras im Alltag aktiv nutzen. Zum anderen ist die Qualität der Hauptkamera eher mittelmäßig. Klar wir sind in der 150€ Preisklasse unterwegs, hier dürfen wir keine Wunder erwarten, aber das Xiaomi Redmi 9 bietet eher die „Basis“ Qualität die ich im Jahr 2020 von einem Smartphone dieser Klasse erwarte. Nicht mehr und nicht weniger.

Xiaomi Redmi 9 Test Review 15Dies passt auch ganz gut zum Fazit. Sucht Ihr ein gutes und vor allem leistungsstarkes Smartphone, werdet Ihr Probleme haben für das Geld etwas besseres zu bekommen! Das Xiaomi Redmi 9 läuft wunderbar flott und flüssig. Lediglich wenn Ihr das Maximum an Kamera Qualität sucht, würde ich Euch zu einem anderen Modell raten, wie dem Moto G8 Power, dass das Redmi 9 in diesem Belang meilenweit schlägt.

Die SoundPEATS TruEngine SE im Test

Mit den TruEngine SE bietet SoundPEATS ein paar etwas außergewöhnlicher true Wireless Ohrhörer an. Diese verfügen über einen Dual-Treiber Aufbau, welcher für einen besonders guten Klang sorgen.

Soundpeats Truengine Se Im Test 11Zusätzlich setzt SoundPEATS auf einen Qualcomm Bluetooth Chip, welcher ebenfalls die maximal Klangqualität und Verbindungsstabilität ermöglichen soll. Klingt doch gut! Aber es gibt so viele True Wireless Ohrhörer auf dem Markt.

Können sich hier die SoundPEATS TruEngine SE wirklich von der Masse absetzen? Finden wir es im Test heraus!

 

Die SoundPEATS TruEngine SE im Test

Wie üblich werden auch die TruEngine SE True Wireless Ohrhörer in einer kleinen Lade/Transportbox geliefert. Diese hat mit 73 x 42 x 34 mm eine angenehme Größe. Sie ist nicht winzig, sollte aber problemlos in die meisten Hosentaschen passen.

Soundpeats Truengine Se Im Test 1Bei der Oberfläche setzt SoundPEATS auf einen Softtouch-Kunststoff. Dieser fühlt sich zwar gut an, ist aber auch ein großer Fingerabdruckmagnet.

Der integrierte Akku der Ladebox wird über einen microUSB Port auf der Rückseite geladen. Der verbaute Akku kann die Ohrhörer bis zu 4,5x laden, ehe die Ladebox selbst ans Netz muss. Praktisch rechnet aber eher mit 3,5-4x.

Soundpeats Truengine Se Im Test 2Mit einer Ladung sollen die Ohrhörer satte 6 Stunden durchhalten! Erneut rechnet praktisch eher mit 4-5 Stunden. 6 Stunden sind vermutlich nur bei der Wiedergabe von Hörbüchern in sehr leiser Lautstärke möglich. Dennoch auch 4-5 Stunden sind top!

Die TruEngine SE Ohrhörer selbst sind leicht überdurchschnittlich große Ohrhörer, die in einer recht ergonomischen Form gehalten sind.

Soundpeats Truengine Se Im Test 4Ähnlich wie die Ladebox ist das äußere der Ohrhörer aus einem Softtouch Kunststoff gefertigt. Lediglich der Ohrkanal ist aus einem durchsichtigen Kunststoff. Dieser soll den Blick auf die zwei Sound-Kammern offenbaren. Dies sieht auch durchaus schick aus!

Die Verarbeitungsqualität der Ohrhörer würde ich als sehr gut einstufen und die der Ladebox als gut.

Soundpeats Truengine Se Im Test 3Gesteuert werden die Ohrhörer über jeweils eine Taste auf der Rückseite. Das Ein/Ausschalten geschieht aber wie üblich automatisch beim Einsetzen in die Ladebox.

 

Tragekomfort

Die SoundPEATS TruEngine SE sind recht große Ohrhörer. Diese besitzen zwar eine gute Passform, bleiben aber natürlich recht groß. Daher sind diese für besonders schmale Ohren eher weniger geeignet.

In meinen größeren Ohren sitzen diese gut. Sie sind nicht die aller bequemsten Ohrhörer der Welt, sitzen aber gut. Ich würde den Tragekomfort mit einer 2- bewerten.

 

Klang

SoundPEATS setzt bei den TruEngine SE auf einen dual Treiber Aufbau. Heißt im Inneren der Ohrhörer gibt es zwei Klang-Kammern und zwei klangerzeugende Elemente. Allerdings hat SoundPEATS hier etwas Merkwürdiges getan, denn anscheinend wurden zwei identische Treiber verbaut?! Normalerweise würden zwei unterschiedliche Treiber genutzt, um beispielsweise eine Aufteilung zwischen Höhen und Tiefen zu erzeugen. Dies ist hier aber anscheinend nicht der Fall.

Soundpeats Truengine Se Im Test 8Starten wir aber am Anfang, also bei den Höhen. Die Höhen der TruEngine SE sind gut, aber vergleichsweise unauffällig. Diese sind auseichend klar und sauber, aber stechen auch nicht als besonders Brilliant hervor. Im Gegenzug sind diese aber auch nicht zu matt oder dumpf. Unauffällig gut trifft es denke ich recht passend.

Die Mitten der TruEngine SE gefielen mir grundsätzlich recht gut. Gerade die unteren Mitten der Ohrhörer sind sehr ausgeprägt. Die „mittleren“ Mitten hingegen sind eher schwach. Stimmen, gerade von Frauen, wirken etwas dünn und neigen zum Untergehen. Gerade dann wenn es viele andere wärmere Klänge im Song gibt.  Ein gutes Beispiel für einen Song der den TruEngine SE nicht liegt wäre Alanis Morissette – Reasons I Drink. Hier schaffen es die Ohrhörer nicht gut die Stimme „freizustellen“.

Soundpeats Truengine Se Im Test 9Ein Beispiel für ein Song der den TruEngine SE wäre z.B. Klaas – Fighter. Hier liegt die Stimme der Sängerin in einem Bereich der den Ohrhörern liegt und der Bass hat ebenfalls genau die richtige Klangfarbe.

Der Bass ist bei den SoundPEATS TruEngine SE recht stark ausgeprägt. Gerade der obere Bass-Bereich ist ein gutes Stück angehoben. Kurze und knackige Bässe lieben die Ohrhörer. Etwas schwerer tun diese sich im Tiefbass. Der Tiefbass ist eher durchschnittlich, während der „Kickbass“ sehr stark ist.

Soundpeats Truengine Se FrequenzkurveDies lässt die SoundPEATS TruEngine SE klanglich recht warm erscheinen. Bonuspunkte gibt es für die sehr gute Auflösung gerade in den unteren Mitten. Die Ohrhörer machen hier einen klasse Job auch feine Details gut abzubilden.

 

Fazit

Ob die SoundPEATS TruEngine SE etwas für Euch sind hängt wie üblich von Eurem Geschmack ab. So würde ich die TruEngine SE primär Fans von elektronischer Musik empfehlen.

Soundpeats Truengine Se Im Test 12Die Ohrhörer besitzen einen sehr stark ausgeprägten oberen Bass Bereich und kommen besonders gut mit kurzen und knackigen Bässen klar. Auch die Höhen sind mehr als ordentlich, Schwächen gibt es aber bei der Stimmwiedergabe.

Gut wiederum ist der Tagekomfort, das Design und auch die Akkulaufzeit. Am Ende kommt es also auf Euren Geschmack an ob ich Euch die SoundPEATS TruEngine SE für 50€ (UVP) empfehlen kann oder nicht.

SoundPEATS Bluetooth Kopfhörer in Ear Wireless Bluetooth...
  • ♬ Dualer Dynamische Controller+Frequenzteiler: Truengine SE...
  • ♬ Qualcomm QCC3020 Chip: Truengine SE verwendet den QCC...
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  • ♬ Ergonomisches Design: Soundpeats sorgt für Ihres...
  • ♬ Garantie & Kundendienst: Soundpeats bietet die Kopfhörer...

Test: DOCKIN D FINE+ 2 Bluetooth Lautsprecher, wertiger Klang im schlichten Design

Mit dem D FINE+ 2 hat DOCKIN den Nachfolger des sehr erfolgreichen D FINE+ 1 auf den Markt gebracht. Der D FINE+ 1 konnte sowohl in der Presse wie auch bei den Nutzern viele Erfolge verzeichnen.

Daran soll der D FINE+ 2 anknüpfen und nun einen noch besseren Klang und Akkulaufzeit bieten. Allerdings ist damit auch der Preis gestiegen! Hat das alte Modell noch 129€ gekostet liegt der neue Lautsprecher bei satten 199€.

Dockin D Fine+ 2 Test Review 10Um diesen Preissprung zu rechtfertigen muss der DOCKIN D FINE+ 2 auch sehr gut klingen. Ob dies der Fall ist finden wir im Test heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an DOCKIN für das Zurverfügungstellen des D FINE+ 2 für diesen Test.

 

Der DOCKIN D FINE+ 2 Bluetooth Lautsprecher im Test

Was das Design angeht ist sich DOCKIN beim D FINE+ 2 treu geblieben. Der Lautsprecher besitzt weiterhin eine sehr „blockige“ und kantige Form. Der D FINE+ 2 misst rund 31 x 10,5 x 10,5 cm und bringt 2,25 KG auf die Waage. Damit ist dies ein etwas größerer Bluetooth Lautsprecher, aber auch kein Riese.

Dockin D Fine+ 2 Test Review 5Das Gehäuse würde ich sowohl optisch als auch von der Materialwahl als unspektakulär einstufen. Dieses ist sehr einfach und minimalistisch gestaltet. Es gibt ohne Frage spannendere Bluetooth Lautsprecher! Aber nicht jeder möchte auch einen auffälligen Eyecatcher.

Das Gehäuse ist weitestgehend aus einem massiven Kunststoff gefertigt. Lediglich die Front und Rückseite sind mit einem Gitter bespannt, unter welchem die Lautsprecher-Treiber angebracht sind.

Dockin D Fine+ 2 Test Review 1Auf der Rückseite besitzt der DOCKIN D FINE+ 2 zwei passive Treiber, welche die Bass Performance verbessern und für den internen Druckausgleich zuständig sind. Die eigentlichen aktiven Treiber sind auf der Front. Hier besitzt der D FINE+ 2 zwei Mittel/Tieftöner und zwei Hochtöner. Dieser verfügt also über ein 2 Wege System.

Gesteuert wird der D FINE+ 2 über fünf Tasten auf der Oberseite. Diese haben einen schönen Druckpunkt und lassen sich gut bedienen. Dabei verfügt der Lautsprecher über einen IPx5 Wasserschutz. Ihr dürft den Lautsprecher zwar nicht untertauchen, er kann aber ein paar Wasserspritzer oder Regen ab.

Dockin D Fine+ 2 Test Review 2Unter anderem hierfür findet sich auf der Rückseite auch eine Klappe über den Anschlüssen des Lautsprechers. Hier findet sich ein DC Eingang, ein Laden via USB ist leider nicht möglich, ein 3,5mm AUX Eingang und ein USB Ausgang.

Letzterer erlaubt es Euch im Notfall Euer Smartphone am D FINE+ 2 zu laden. Der Akku fast gute 9600mAh und kann den Lautsprecher bis zu 16 Stunden spielen lassen. Dies ist in der Praxis auch erreichbar!

Dockin D Fine+ 2 Test Review 3Ihr könnt zudem den Akku über eine Klappe auf der Unterseite austauschen! Ja wenn der Akku einmal hinüber ist, dann ist der DOCKIN D FINE+ 2 kein Elektroschrott. Bei dem Akku handelt es sich um ein Akkupack aus drei 18650 Akkuzellen.

Weitere Bonuspunkte gibt es für den optionalen Tragegurt den Ihr auf der Oberseite befestigen könnt.

 

Klang

Starten wir beim Klang wie üblich bei den Höhen. Die Höhen sind ein wenig der Schwachpunkt des D FINE+ 2. Die Höhen sind prinzipiell ausreichend klar und sauber, könnten aber eindeutig etwas mehr hervorkommen. Zwar verfügt der Lautsprecher über gesonderte Hochtöner, diese spielen aber eher etwas im Hintergrund.

Dockin D Fine+ 2 Test Review 9Gerade die Mitten wirken teils recht dominant. Die größte Stärke des D FINE+ 2 sind ganz klar die unteren Mitten. Diese sind hier sehr stark ausgeprägt und geben dem Klang eine hohe Fülle. Viele Bluetooth Lautsprecher neigen dazu recht „glattgebügelt“ zu klingen, dies ist hier definitiv nicht der Fall!  Allerdings kommt mit den starken unteren Mitten auch ein etwas wärmeres, teils trägeres Klangbild. Dies ist sicherlich nicht übermäßig stark, fällt aber verglichen mit vielen der „super dynamischen“ aber in der Mitte etwas dünn klingenden Bluetooth Lautsprechern auf.

Den Bass würde ich als gut einstufen! Dieser hat ein gutes Volumen und hohe Detail Darstellung. Allerdings ist der D FINE+ 2 auch kein absolutes Bass-Monster. So ist der Tiefgang für ein Modell dieser Preisklasse eher mittelmäßig und die Bass-Masse vergleichsweise konservativ. Erneut soll dies nicht heißen, dass der Bass schlecht ist! Der D FINE+ 2 geht hier eher in die Richtung eines „HiFi“ Lautsprechers und weniger auf die Party Schiene wie es JBL und Co. Gerne machen. Der Bass des D FINE+ 2 ist gut, aber auch nicht bis ans absolute Limit getrieben.

Dockin D Fine+ 2 Test Review 7So ist der Bass eines Anker SoundCore Pro beispielsweise deutlich dünner klingend, passend zu den kleineren Abmessungen. Allerdings hat Anker bei diesem den Bass massiv angehoben, wodurch die Bass Menge durchaus beeindruckend ist. Der D FINE+ 2 hat den deutlich runderen und wertigeren Bass, mit mehr Volumen und „Hall“, klingt aber nicht so „übertrieben“ oder effekthascherisch.

Allerdings hat der DOCKIN D FINE+ 2 noch ein kleines Ass im Ärmel, falls Ihr doch das Maximum an Bass sucht. Der Lautsprecher verfügt über drei Modi, Standard, Bass und Clean. Im Bass Modus wird der Bass ein gutes Stück angehoben!  Hier hat der D FINE+ 2 einen deutlich größeren WOW Effekt. Allerdings wird dabei nur der Bass angehoben, wodurch die Höhen noch weiter in den Hintergrund gedrängt werden. Umgekehrt im Clean Modus wird nur der Bass etwas abgesenkt.

Hier eine Frequenzmessung, welche diese Aussage bestätigt:

Dockin D Fine+ 2Mir gefällt der DOCKIN D FINE+ 2 im Standard oder Clean Modus am besten.

 

Fazit

Ihr sucht einen wertigen Bluetooth Lautsprecher mit einer guten Detail-Darstellung der nicht einfach nur Effekthascherei betreibt? Dann ist der DOCKIN D FINE+ 2 eine starke Wahl!

Dockin D Fine+ 2 Test Review 12Der DOCKIN D FINE+ 2 klingt vergleichsweise erwachsen und wertig. Der Lautsprecher hat eine gute Detail-Darstellung, sehr volle Mitten und einen runden und guten Bass. Lediglich die Höhen könnten für meinen Geschmack noch etwas kräftiger sein. Im Gegensatz zu vielen anderen Bluetooth Lautsprechern ist der Bass beim DOCKIN D FINE+ 2 allerdings nicht bis ans absolute Limit getrieben. Dieser ist schön rund, wirkt aber nicht übertrieben oder effekthascherisch.

Letztendlich ist dies natürlich Geschmackssache. Sucht Ihr einen Bluetooth Lautsprecher der „ballert“, dann gibt es bessere Modelle für Euch. Der DOCKIN D FINE+ 2 bietet eher einen etwas natürlicheren Klang.

Lediglich beim Preis tue ich mich etwas schwerer. 199€ (zum Zeitpunkt des Tests) ist schon an der oberen Grenze dessen was DOCKIN für den D FINE+ 2 verlangen kann.

DOCKIN® D FINE+ 2 Bluetooth Lautsprecher Outdoor/Indoor 50W...

  • Sehr wertiger „HiFi“ Klang
  • Ordentlicher Bass
  • Wertige Haptik und Optik
  • Drei Klangmodi
  • Austauschbarer Akku
  • Klang sehr gut, aber weniger „Effekthascherisch“ als bei vielen Konkurenten (Bass weniger übertrieben usw.)

Dockin D Fine+ 2

Test: Eufy Video-Türklingel mit Akku, ein gelungener Ring Konkurrent!

Wenn es um vernetzte Türklingeln geht ist Ring ohne Frage der Marktführer. Ring hat diese Geräteklasse als erster wirklich marktfähig gemacht und bietet auch jetzt noch die so ziemlich wertigsten Geräte an.

Allerdings gibt es mittlerweile immer mehr ernst zu nehmende Konkurrenten. Einer dieser Konkurrenten ist die Video-Türklingel aus dem Hause Eufy. Eufy ist die Tochterfirma des bekannten Smartphone Zubehör Herstellers Anker. Eufy bietet bereits seit Längerem ein paar sehr gute Überwachungskameras mit besonders langer Akkulaufzeit an.

Eufy Video Türklingel Mit Akku Test 9Neu auf dem Markt (zumindest in Deutschland) ist nun die Video-Türklingel mit Akku. Diese soll mit einer langen Akkulaufzeit und flexiblen Aufnahmeoptionen punkten.

Aber reicht dies auch um sich gegen den Marktführer Ring behaupten zu können? Finden wir dies im Test heraus!

 

Die Eufy Video-Türklingel mit Akku im Test

Im Gegensatz zu den Modellen von Ring lässt sich die Eufy Video-Türklingel nicht direkt mit dem WLAN verbinden. Ihr benötigt hier zwingend eine Basis-Station, welche als eine Art Mittelsmann zwischen der Video-Türklingel und Eurem Netzwerk dient. Des Weiteren kümmert sich die Basis-Station um die Aufzeichnung und Speicherung von Videos usw.

Eufy Video Türklingel Mit Akku Test 1Bei der Basisstation handelt es sich um die bekannte HomeBase 2, welche auch schon bei der eufyCam 2 Überwachungskamera genutzt wurde. Die HomeBase 2 ist eine kleine weiße Kunststoff-Box die entweder via LAN oder WLAN mit Eurem Netzwerk verbunden wird.

In der HomeBase 2 sind 16GB Speicher integriert, welche für Video-Aufnahmen genutzt werden können. Des Weiteren könnt Ihr USB Sticks mit bis zu 128GB verbinden um den Speicher zu erweitern. Die HomeBase 2 benötigt im Betrieb rund 2,2W Strom und sorgt so für Folgekosten von ca. 5,5€ pro Jahr. Ihr könnt über eine HomeBase 2 auch mehrere Eufy Kameras ansteuern.

Eufy Video Türklingel Mit Akku Test 7Die Eufy Video-Türklingel selbst ist erfreulich edel gestaltet. Diese ist komplett schwarz und besitzt eine große Klingeltaste, wie auch Kameralinse. Ähnlich wie auch die Ring Video Doorbell besitzt die Eufy Video-Türklingel einen integrierten Akku.

Eufy Video Türklingel Mit Akku Test 3Dieser soll laut Anker ca. 180 Tage halten, abhängig wie oft bei Euch geklingelt wird. Geladen wird der Akku über einen microUSB Port auf der Rückseite der Klingel. Ihr müsst diese also ca. 2x pro Jahr entfernen und mit in die Wohnung zum Laden nehmen. Das Laden kann direkt an der HomeBase 2 erfolgen. Keine Sorge Ihr müsst keine Schrauben oder Ähnliches lösen um die Kamera zu entfernen. Es gibt auf der Unterseite einen kleinen Pin den Ihr hineindrücken müsst und die Kamera lässt sich lösen.

Eufy Video Türklingel Mit Akku Test 4Alternativ könnt Ihr die Eufy Video-Türklingel auch fest verkabelt nutzen! Es gibt auf der Rückseite zwei Kontakte für einen Klingeldraht. So akzeptiert die Kamera hier 8-32V. Ich habe einen uralten Trafo der 15V liefert und diesen konnte ich problemlos weiternutzen. Die Kamera zieht hier lediglich 0,02A, also 0,3W. Darüber wird die Kamera versorgt und der Akku extrem langsam geladen, aber das ist ja egal.

 

Die Montage

Ein nicht ganz unwichtiger Punkt ist natürlich die Montage. Hattet Ihr bereits eine alte Türklingel macht es natürlich Sinn die Eufy Video-Türklingel dort zu installieren.

Ich hatte eine recht große alte Türklingel mit einer Unterputz-Box in der Wand. Ich habe hier einfach eine kleine Metallplatte drüber montiert und daran die Türklingel verschraubt. Habt Ihr nur eine glatte Wand, dann könnt Ihr einfach direkt die Kamera an der Wand verschrauben, im Optimalfall so, dass die Kamera Richtung Eingang zeigt.

Eufy Video Türklingel Mit Akku Test 14Zur Montage gibt es eine Montageplatte wie auch einen optionalen Winkel um die Türklingel etwas anzuschrägen. Diese Montageplatte wird verschraubt. Die Kamera selbst wird anschließend nur auf diese Platte aufgesetzt.

Generell war die Montage sehr einfach, auch wenn dies praktisch etwas von den Gegebenheiten bei Euch abhängt. Hattet Ihr eine alte Türklingel? Habt Ihr vielleicht einen alten Trafo, den Ihr weiternutzen wollt usw.

Eufy Video Türklingel Mit Akku Test 15Die Eufy Video-Türklingel akzeptiert hier 8-32V, liegen diese an könnt Ihr die Türklingel einfach „kabelgebunden“ nutzen. Solange die Spannung in diesem Bereich ist spielt es auch keine Rolle ob der alte Trafo für diese Türklingel gedacht war oder nicht.

Theoretisch ist es sogar möglich einen alten Gong weiter zu nutzen. Dies konnte ich mangels Gong aber nicht testen.

 

Die Eufy App und Feature

Die Eufy App ist erfreulich einfach und wertig aufgebaut! Viele asiatische Smart Home Apps wirken gerne mal etwas „billig“ und schnell zusammengeschustert. Dies ist bei Eufy nicht der Fall! Es ist hier eindeutig zu merken, dass Arbeit in die App gesteckt wurde.

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Dabei ist der Aufbau klassisch. Auf der Startseite findet Ihr alle verbundenen Kameras und Module. Darunter auch die Eufy Video-Türklingel mit Akku, welche von der App zunächst wie eine Überwachungskamera behandelt wird. Alle Kameras besitzen ein Vorschaubild, welches sich dynamisch basierend auf dem letzten Ereignis aktualisiert!

Tippt Ihr das Vorschaubild an landet Ihr in der Live-Ansicht. Leider ist meine Türklingel etwas weiter von der Basisstation entfernt (2 von 5 Balken), daher dauert das Laden der Live- Ansicht hier mit 4-5 Sekunden etwas länger. Die Distanz zwischen Eufy Video-Türklingel und HomeBase ist bei mir ca. 12 Meter und durch 4 Wände hindurch und es werden 2/5 Balken erreicht.

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Das Klingeln an der Tür dauert allerdings nur ca. 1,5 Sekunden ehe es beim Smartphone ankommt. Neben dem Smartphone kann auch die HomeBase klingeln, wenn Ihr dies wünscht. Ebenso könnt Ihr über den passenden „Skill“ eventuell vorhandene Amazon ALEXA Lautsprecher als Gong nutzen. Super!

Wird geklingelt zeichnet die Video-Türklingel natürlich auch einen Video-Clip auf. Des Weiteren kann die Video-Türklingel auch aufzeichnen, wenn eine Bewegung erkannt wird. Die Bewegungserkennung könnt Ihr in der Intensivität (Reichweite) steuern. Ebenso könnt Ihr eine Personenerkennung ein/ausschalten, bei welcher die Video-Türklingel zwischen Menschen und sonstigen Bewegungen unterscheidet.

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Die Bewegungserkennung und auch die Personenerkennung hat bei mir tadellos funktioniert!

 

Aufzeichnung und Datenschutz

Videos werden grundsätzlich lokal auf der HomeBase 2 gespeichert. Die hier integrierten 16GB sind für einige Monate ausreichend, auch an belebteren Haustüren. Mit insgesamt 4 Kameras reichen mir 16GB ca. für 3-4 Monate ehe die ältesten Aufzeichnungen gelöscht werden.

Dieses lokale Speichern ist natürlich kostenfrei und was den Datenschutz angeht unbedenklicher. Nein das Eufy System ist hier auch nicht perfekt, aber gut genug für 99% aller Nutzer.

Auf der „Pro“ Seite werden natürlich keine Videos auf die Server des Herstellers übertragen, ebenso werden Videos verschlüsselt gespeichert. Ihr müsst Euch allerdings beim Hersteller registrieren und jemand mit Euren Account Daten könnte auf Eure Aufnahmen zugreifen. Hier müssen wir etwas darauf vertrauen das niemand bei Eufy sich „einfach so“ Zugriff auf Eure Account Daten verschaffen kann.

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Des Weiteren laufen Streams über einen Eufy-Server der als eine Art Mittelsmann dient. Dies hat allerdings bei externen Zugriffen durchaus eine technische Begründung, dynamische IP Adressen usw.

Bei den Servern handelt es sich um http://security-app-eu.eufylife.com/ http://zhixin-security-eu.s3.eu-central-1.amazonaws.com/ und eu-central-1.elb.amazonaws.com/. Offensichtlich hostet Eufy seine Dienste auf den europäischen Amazon AWS Servern, wogegen nichts einzuwenden ist.

Aufseiten des Traffic gab es keine größeren Auffälligkeiten. Mit ein paar Live Ansichten sendete das System rund 50MB pro Tag, was nicht ungewöhnlich ist.

Wollt Ihr allerdings eine Cloud Speicherung, dann könnt Ihr diese für 30€ im Jahr hinzubuchen. RTSP wird interessanterweise nicht von der Eufy Video-Türklingel unterstützt, im Gegensatz zu den anderen Eufy Kameras.

 

Die Bildqualität

Die Eufy Video-Türklingel mit Akku verfügt über einen Sony 2K Sensor. Dieser hat eine Auflösung von 2048 x 1536 Pixel, ist also etwas höher aufgelöst als die üblichen Überwachungskameras.

Eufy Video Türklingel App (33)Viel wichtiger ist aber die generelle Bildqualität. Diese ist nur als hervorragend zu bezeichnen! Gerade die WDR (wide dynamic Range) Funktionalität macht einen hervorragenden Job. So ist das Bild der Eufy Video-Türklingel sehr gut ausgeleuchtet, auch bei nicht ganz perfekten Lichtbedingungen.

Auch bei Dunkelheit machen die IR LEDs einen hervorragenden Job! Volle Punktzahl für die Bildqualität.

 

Fazit

Ja die Eufy Video-Türklingel mit Akku konnte im Test vollständig überzeugen! Diese stellt eine ernst zu nehmende Konkurrenz zu Ring da, ist sogar gegebenenfalls zu bevorzugen.

Die größten Stärken der Eufy Video-Türklingel sind die Bildqualität, die Akkulaufzeit und die flexiblen Speichermöglichkeiten.

Eufy Video Türklingel Mit Akku Test 13Dank des 2K Sensors mit WDR bietet die Eufy Video-Türklingel eine herausragende Bildqualität auch bei suboptimalen Lichtbedingungen. Diese kann hier meine alte Ring Video Doorbell 2 deutlich übertreffen und ist sogar nochmals besser als bei den Eufy Überwachungskameras. Die Akkulaufzeit ist mit 180 Tagen als großzügig zu bezeichnen. Alternativ könnt Ihr die Türklingel auch einfach an bestehenden Klingeldrähten (8-32V Spannung wird akzeptiert) betreiben.

Verglichen mit Ring ist der größte Vorteil aber die fehlenden Abo Kosten. Anstelle gezwungen zu sein all Eure Aufnahmen in die Cloud zu laden, werden diese lokal auf der HomeBase gespeichert und nur optional in die Cloud geladen, falls Ihr es wünscht. Dies ist natürlich auch ideal für den Datenschutz.

Hinzu kommt eine gute wenn nicht sogar sehr gute App, zuverlässige Bewegungserkennung und ein schickes Design und es fällt mir nicht schwer die Eufy Video-Türklingel mit Akku zu empfehlen.

Ich selbst habe mit dieser eine Ring Video Doorbell 2 ersetzt und bereue dies nicht!

eufy Security kabellose Video-Türklingel S220 mit Akku, 2K HD...

  • Gute Bildqualität und großer Blickwinkel
  • Lokale Speicherung der Aufnahmen
  • Gute und zuverlässige Bewegungserkennung
  • Keine Folgekosten
  • HomeBase wird benötigt


Eufy Video Türklingel Mit Akku

Die JBL Boombox 2 im Test, ein 500€ Monster Bluetooth Lautsprecher!

Mit 500€ ist die JBL Boombox 2 einer der teuersten Bluetooth Lautsprecher den Ihr aktuell bekommen könnt. Dementsprechend verspricht JBL aber auch einiges! So soll die Boombox 2 einen gewaltigen Bass bieten und besonders Pegelfest sein. Ideal wenn Ihr mit dem Lautsprecher eine Party beschallen wollt, was auch der primäre Einsatzzweck des Lautsprechers ist.

Jbl Boombox 2 Test Review 9Stellt sich die Frage, klingt die JBL Boombox 2 auch gut oder ist diese nur ein lauter Bass-Bomber? Versuchen wir genau dies im Test herauszufinden!

 

Die JBL Boombox 2 im Test

Die Boombox 2 ist schon ein gewaltiger Brocken an Bluetooth Lautsprecher, anders kann man dies nicht sagen. Der Lautsprecher bringt satte 5,9KG auf die Waage und misst 48,5 x 20,1 x 25,7cm.

Jbl Boombox 2 Test Review 8Dabei ist der Lautsprecher aber weiterhin recht portabel, dank des großen und gummierten Handgriffs auf der Oberseite. Der Lautsprecher selbst ist größtenteils mit einem Leinenstoff umspannt und in einer „Röhrenform“ gehalten.

Jbl Boombox 2 Test Review 2Lediglich die Endstücke bestehen aus Kunststoff bzw. Gummi. Die sichtbaren Treiber-Einheiten an den Enden des Lautsprechers sind nur passive Treiber. Heißt, diese besitzen keine eigentliche Elektronik und werden nur von den aktiven Treibern passiv mit angetrieben. Diese werden aber für den Druckausgleich im Inneren benötigt und verbessern zudem leicht die Bass-Performance. Alternativ zu solchen passiven Treibern wären z.B. Bass-Reflexrohre, diese bieten aber eine schlechtere Pegelfestigkeit und verhindern eine Wasserdichtigkeit.

Und ja die JBL Boombox 2 ist nach IPx7 wasserdicht. Theoretisch dürfte der Lautsprecher somit auch komplett untertauchen, in der Praxis würde ich aber davon abraten dies auszuprobieren.

Jbl Boombox 2 Test Review 4Die eigentlichen Treiber-Einheiten sitzen versteckt unter der Front des Lautsprechers. Hier sind zwei Tieftöner und ein Hochtöner angebracht.

Die Tasten zur Steuerung sind gut erreichbar auf der Oberseite angebracht und besitzen einen tollen Druckpunkt. Hier finden wir neben dem, Ein/Ausschalter eine Bluetooth Taste, Lauter/Leiser usw. Ebenfalls auf der Front im unteren Bereich ist eine LED Leiste angebracht, welche Euch über den Akkustand informiert.

Jbl Boombox 2 Test Review 7Der Akku soll laut JBL 24 Stunden halten. Eine etwas optimistische Angabe, welche bei niedriger Lautstärke aber zu erreichen ist. Bei voller Lautstärke werden wir eher einstellig sein. Geladen wird der Lautsprecher über einen DC Eingang auf der Rückseite. Hier findet sich zwar auch ein microUSB Port, dieser ist aber nur für Firmware Updates.

Jbl Boombox 2 Test Review 6Auch findet sich auf der Rückseite ein USB Ausgang, der eine Powerbank Funktionalität bietet. Ihr könnt Euer Smartphone im Notfall am Lautsprecher laden. Mit rund 10000mAh ist der verbaute Akku auch ausreichend groß.

 

Der Klang

JBL gibt die Leistung der Boombox 2 mit 2x30W bzw. 2x40W an, je nachdem ob Ihr diesen über den Akku oder das Netzteil betreibt. JBL hat hier durchaus recht, die Boombox 2 kann verdammt laut werden! Dabei spielt es auch keine große Rolle ob Ihr den Lautsprecher via Akku oder Netz betreibt. Der Lautsprecher kann problemlos einen mittelgroßen Raum brüllend laut beschallen.

Aber wie steht es um den Klang? Ganz klar gesagt die JBL Boombox 2 klingt sehr gut! Starten wir aber am Anfang. Die Höhen der Boombox 2 sind wunderbar klar und sauber, gerade auf niedrigerer bis mittlere Lautstärke. Es ist hier klar erhörbar, dass der Lautsprecher über gesonderte Hochtöner verfügt. Diese können sich gut gegen den Bass durchsetzen und sorgen auch für einen angenehm dynamischen Klang.

Jbl Boombox 2 Test Review 13Die Mitten sind als unspektakulär zu bezeichnen. Die unteren Mitten sind nicht übel, aber tendenziell geht die JBL Boombox 2 auf die „Badewannen-Klangsignatur“. Der Lautsprecher hat also viele Höhen und Tiefen, die Mitten sind tendenziell eher abgesenkt.

Kommen wir damit auch zum Bass. Ja der Bass der Boombox 2 ist mächtig! Auf voller Lautstärke donnert der Bass sehr ordentlich, vermeidet dabei aber weitestgehend ein Übersteuern. Die Bass Qualität ist als ordentlich zu bezeichnen. Dieser ist schön tief, satt und besitzt ein starkes Volumen. Gerade Letzteres fällt bei der Boombox 2 sehr gut aus! Allerdings ist die Bass Qualität auf einer mittel-hohen Lautstärke natürlich am stärksten, aber selbst voll aufgedreht macht der Bass eine gute Figur. Der Tiefgang ist ordentlich und wird von JBL mit 50Hz angegeben und diese werden auch in der Praxis erreicht.

Der Bass ist kräftig genug auch mittelgroße Räume gut zu füllen. Gerade die beiden seitlichen Treiber sorgen für eine breite Klangabstrahlung. Die Kombination aus einem sehr satten Bass und sehr klaren Höhen sorgt für eine herausragende Dynamik und Spielfreude. Ideal für einen Party Lautsprecher. Allerdings kann die Boombox 2 auch abseits der Party durchaus überzeugen.

Auf normaler Zimmerlautstärke wirkt der Bass zwar etwas dominant, aber das muss ja nichts Schlechtes sein. Ein Teufel BOOMSTER (XL) könnte ein wenig „ausbalancierter“ Klingen, wenn es Euch um eine reine HiFi Nutzung geht, aber die Boombox 2 macht schon etwas mehr Spaß.

 

Fazit

Mit 500€ hat die JBL Boombox 2 einen sehr stolzen Preis, den man nicht mal eben so für einen Bluetooth Lautsprecher ausgibt.

Allerdings kann die Boombox 2 durchaus überzeugen. Der Lautsprecher wirkt sehr wertig gebaut, ist nicht zu groß, aber auch nicht zu klein. Klar die Boombox 2 ist kein Lautsprecher für den Rucksack, lässt sich aber problemlos mit in den Garten transportieren oder im Kofferraum eines Autos.

Jbl Boombox 2 Test Review 10Das Wichtigste ist aber der Klang. Die Boombox 2 besitzt einen sehr dynamischen Klang, mit einem sehr guten Bass und klaren Höhen. Gerade der Bass hat mich positiv überrascht. Dieser ist tief, satt und voluminös. Dabei wirkt der Lautsprecher aber nicht dumpf oder matt, ebenso wenig gibt es ein Übersteuern bei höheren Lautstärken. Der Lautsprecher ist erfreulich pegelfest!

Ja wenn Ihr einen guten Schuss Bass mögt ist die Boombox 2 einer der besten Bluetooth Lautsprecher den ich bisher erlebt habe! Gerade dies in Kombination mit der hohen maximalen Lautstärke macht die Boombox 2 zu einem 1a Party Lautsprecher.

Allerdings sucht Ihr nach einem „regulären“ HiFi Klang gibt es durchaus günstigere Alternativen, wie z.B. den Teufel BOOMSTER. Wenn es um Bass und „Party-Beschallung“ geht, kann dieser zwar nicht mit der Boombox 2 mithalten, aber bei Zimmerlautstärke ist der Unterschied geringer als es der Preis vermuten lassen würde (gerade wenn Ihr nicht das absolute Maximum an Bass sucht). Sucht Ihr wiederum einen reinen Party Lautsprecher würde ich den ROCKSTER AIR vorziehen.

Jbl Boombox 2 Test Review 11JBL schlägt mit der Boombox 2 etwas den Spagat zwischen HiFi und reinem Party Lautsprecher. Beides kann die Boombox 2 dabei gut darbieten, gerade wenn Ihr einen guten Schuss Bass mögt. Von daher geht der Preis von rund 500€ in Ordnung.

Jbl Boombox 2

Eufy HomeVac S11 Go im Test, kann er mit Dyson mithalten?

Eufy ist einer der spannendsten „neuen“ Hersteller im Bereich des Smart Homes. Neben Überwachungskameras und Staubsaugrobotern bietet Eufy aber nun auch einen regulären Akku-Staubsauger an, als Ergänzung zu Robotern.

Der HomeVac S11 Go soll dabei aber kein 0815 Produkt sein, sondern ganz oben Mitspielen und unter anderem Modellen von Bosch und Dyson die Stirn bieten. Hierfür verfügt der HomeVac S11 über einen besonders starken Saugmotor, eine motorisierte Bürste und einen austauschbaren Akku!

Eufy Homevac S11 Go Test Review 13Mit einem Preis von rund 250€ ist der HomeVac S11 Go sicherlich kein Schnäppchen, aber rund halb so teuer wie ein Modell von Dyson. Aber wie sieht es in der Praxis aus? Kann der Eufy HomeVac S11 Go wirklich mit den ganz großen Modellen mithalten? Finden wir es im Test heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an Anker die mir den HomeVac S11 Go für diesen Test zur Verfügung gestellt haben.

 

Der Eufy HomeVac S11 Go im Test

Eufy hat sich beim HomeVac S11 Go wirklich Mühe gegeben einen guten und wertigen Eindruck zu hinterlassen. Dies hat auch durchaus geklappt! So ist gerade der Lieferumfang fast schon als überwältigend zu bezeichnen!

Eufy Homevac S11 Go Test Review 1Es findet sich alles im Lieferumfang an Bürsten und Düsen die Ihr in irgendeiner Form brauchen könntet. Es findet sich sogar ein zweiter Akku mit im Lieferumfang, dazu später mehr. Der Lieferumfang ist damit größer als von einem Dyson V11! Was mir vielleicht etwas fehlt wäre ein oder zwei Ersatzfilter. Ebenso wirkt das Netzteil etwas „deplatziert“. Der Akku-Staubsauger und sein ganzes Zubehör wirkt super hochwertig und Modern, aber das Netzteil ist ein „Standard“ Netzteil mit 30V 0,8A.

Eufy Homevac S11 Go Test Review 3Kommen wir damit auch zum HomeVac S11 Go selbst. Bei diesem handelt es sich um einen vergleichsweise klassischen Stiel-Akku-Staubsauger. Ihr habt also im ersten Moment lediglich einen Handstaubsauger, der allerdings über einen Stiel und Bodenbürste zu einem regulären Staubsauger gewandelt werden kann.

Eufy Homevac S11 Go Test Review 2Dabei ähnelt der HomeVac S11 Go vom generellen Aufbau dem großen Vorbild in Form des Dyson V10/V11, in dessen Design auch etwas der Xiaomi ROIDM F8 gemischt wurde. So setzt Eufy auf einen klassischen weißen Kunststoff für das Gehäuse. Der Schmutzbehälter ist dabei auf der vorderen Oberseite angebracht.

Dieser lässt sich wahlweise abnehmen für eine Reinigung oder direkt am Gerät entleeren. Leider ist aber dieser Schmutzauffangbehälter mein größter Kritikpunkt! Dieser ist zum einen sehr klein, ist mein Hund im Fellwechsel kann ich glatt nach einem Teppich den Behälter entleeren, zum anderen kann die Klappe zum Entleeren klemmen. Vielleicht ist meine Wohnung einfach überdurchschnittlich schmutzig, aber was bringt mir eine lange Akkulaufzeit wenn ich alle 5 Minuten zum Mülleimer rennen muss? Zugegeben dieses Problem haben fast alle kabellosen Staubsauger.

Eufy Homevac S11 Go Test Review 9Wo wir gerade beim Akku sind, dieser ist beim HomeVac S11 gute 63Wh groß und ist austauschbar! Ja eine absolute Seltenheit bei Akku-Staubsaugern. Es liegt auch gleich ein zweiter Akku mit im Lieferumfang. Hierdurch verdoppelt sich die Akkulaufzeit und auch die Lebensdauer des Staubsauger, klasse!

Der 25,2V Akku, bestehend aus 7 Akkuzellen, ist dabei im Style eines typischen Werkzeug Akkus gehalten. Leider handelt es sich hierbei aber um einen proprietären Akku. Geladen wird dieser Akku einfach über einen DC Eingang inklusive passendem Netzteil. So könnt Ihr die Akkus auch außerhalb des Staubsaugers laden.

Eufy Homevac S11 Go Test Review 4Alternativ ist auch eine Wandhalterung mit im Lieferumfang, in welchen Ihr den Sauger samt Akku einschieben könnt und dieser geladen wird.

Gesteuert wird der HomeVac S11 Go wie üblich über einen Abzug, den Ihr konstant gedrückt halten müsst. Allerdings ist der Auslöser angenehm leicht und der Griff gut geformt. Zwar ist der HomeVac S11 schon etwas schwerer, aber die Balance des Saugers ist angenehm.

Eufy Homevac S11 Go Test Review 10Zusätzlich zum Auslöser findet sich eine Taste zum Steuern der Saugleistung am Sauger. Diese ist aber leider nicht gut umgesetzt! Drückt Ihr diese einmal geht der HomeVac in den Turbo Modus, drück Ihr nochmals geht er in den ECO Modus. Lasst Ihr aber einmal den „Auslöser“ los springt der Sauger wieder in den normalen Modus. Dies ist etwas nervig.

Ansonsten ist der qualitative Eindruck des HomeVac S11 wie auch dessen Zubehör gut.

 

Die Saugleistung (Theorie)

Das Wichtigste ist natürlich die Saugleistung. Wie steht es hier um den HomeVac S11? Die einzige Angabe bezüglich der Saugleistung von Eufy ist „120AW suction power“, was aber nicht viel aussagt. Versuchen wir daher unsere eigenen Werte zu „produzieren“. Beginnen wir mit der Motorleistung. Mit einer Ladung soll der Eufy HomeVac S11 Go bei voller Power 8 Minuten durchhalten. Bei einem 63Wh Akku ergäbe dies eine Motorleistung von rund 473W.

Eufy Homevac S11 Go Test Review 11Hier einfach mal ein paar ähnlich ermittelte Leistungswerte zum Vergleich:

MotorleistungDie Motorleistung des HomeVac S11 Go passt auf den ersten Blick völlig zur Preisklasse. Aber natürlich sagt die Motorleistung an sich auch sehr wenig aus. Ein ineffizienter Motor würde ja hier besser abschneiden.

Für Test Nr.2 habe ich den Luftstrom am Einlass ein paar Modelle gemessen die ich „auf Lager“ hatte.

LuftstromHier gibt es eine kleine Überraschung. Der HomeVac S11 Go kann den Dyson V11 mit 27,8 m/s zu 25,3 m/s Strömungsgeschwindigkeit schlagen. Der Dyson hat hier natürlich den Nachteil, dass er nicht „neu“ in den Test gegangen ist, aber ich habe die Filter getauscht.

Ebenso bedeutet ein höherer Luftstrom nicht zwingend eine höhere Saugleistung. So spielt auch die Möglichkeit ein Vacuum zu erzeugen eine große Rolle, worin gerade die Dyson Modelle sehr gut sind. Dennoch zeigt uns dies, dass der HomeVac S11 Go ein ernst zu nehmendes Modell ist!

 

Die Saugleistung (Praxis)

In der Praxis habe ich den HomeVac S11 Go primär mit dem Dyson V11 und dem Xiaomi ROIDM F8 verglichen. Sagen wir es direkt, der Dyson V11 spielt eine Klasse über dem HomeVac S11 und der Xiaomi ROIDM F8 eine Klasse unter dem HomeVac S11.

Starten wir mit dem Positiven, auf glatten Böden ist der HomeVac S11 Go dem Dyson V11 ebenbürtig, gerade wenn Ihr die weiche Bodenrolle nutzt. Der HomeVac S11 ist sogar noch etwas wendiger als der Dyson und hat eben so wenig Probleme sämtlichen Schmutz aufzunehmen den Ihr diesem vorsetzt. Extremer Schmutz wie Heuhalme können etwas problematisch sein, aber auch der V11 ist hier nur bedingt souverän.

Dennoch auf glatten Böden tut sich der HomeVac S11 Go und der Dyson V11 nicht viel.

Eufy Homevac S11 Go Test Review 27Auf Teppich sieht die Welt etwas anders aus. Ich habe einen Hund mit mittellangem Fell und die Haare kleben teils extrem auf Teppichen. Dies ist für alle Staubsauger eine harte Aufgabe. So scheitert hier der Xiaomi ROIDM F8 und bekommt die Haare nicht effektiv vom Teppich entfernt. Der HomeVac S11 Go gibt sich hier deutlich kräftiger, muss aber gerade auf mittelhohen Teppichen in den Turbo Modus geschaltet werden.

Meist reicht einmal überfahren und die Haare sind weg. Allerdings neigt die Bodendüse beim Zurückziehen etwas zu hüpfen, was dann Haare zurücklässt. Der V11 von Dyson ist hier nochmals ein gutes Stück souveräner. Die Bodendüse von diesem ist nochmals wertiger und „leichter“ auf Teppichen zu navigieren. Des Weiteren saugt sich der Dyson mehr an und die Bürste schafft es nochmals besser Haare aufzunehmen.

Eufy Homevac S11 Go Test Review 22Die Bodendüse des HomeVac S11 Go scheint nicht so sehr versiegelt zu sein. Gut für glatte Böden wo dies in Kombination mit dem hohen Luftdurchsatz für eine sehr gute Reinigung sorgt, mittelmäßig für Teppiche. Hier ist der Dyson V11 dank des stärken Vacuum und der besseren Bodendüse überlegen.

Eufy Homevac S11 Go Test Review 15Verglichen mit älteren und somit günstigeren Dyson Modellen ist das Ergebnis nicht mehr so eindeutig! So würde ich den HomeVac S11 Go als besser einstufen als einen V8 oder V7 von Dyson! Ebenso würde ich sagen der HomeVac ist dem Xiaomi ROIDM F8 eine Generation voraus!

 

Die Lautstärke

Rein subjektiv ist der Eufy HomeVac S11 Go sicherlich nicht komplett „silent“, aber durchaus als leiser einzustufen. Dies bestätigen auch die Messwerte. Dies ist die Lautstärke diverser Staubsauger 30cm hinter dem Griff gemessen.

LautstärkeGerade die beiden Dyson Modelle sind deutlich lauter als der HomeVac S11 Go! Nicht vergessen 4db mehr entspricht einer subjektiven Verdopplung der Lautstärke. So ist rein subjektiv der Dyson V11 mehr als doppelt so laut wie der HomeVac S11 Go.

Eufy Homevac S11 Go Test Review 12Dies wurde mir auch von meinem Hund bestätigt, der deutlich mehr auf den V11 reagiert als auf den HomeVac.

 

Fazit

Der Eufy HomeVac S11 Go ist ein hervorragender Akku-Staubsauger und eindeutig eine der besten Optionen in der 250€ Preisklasse. Für diesen spricht die Kombination aus hoher Saugleitung, wertiger Verarbeitung, sehr gutem Akku und geringer Lautstärke.

Nein der HomeVac S11 Go kann nicht mit einem Dyson V11 mithalten. Gerade auf Teppichen zeigt der Dyson warum er der Marktführer ist und 500€ kostet. Auf glatten Böden ist der HomeVac S11 Go hingen ebenbürtig! Die Mischung aus „Soft-Roller“ und sehr hohem Luftdurchsatz (höher als beim V11) sorgt hier für eine klasse Reinigungsleistung. Zudem ist die motorisierte Bürste des HomeVac deutlich flexibler als von Dyson.  Zwar kann der V11 auf Teppichen nicht geschlagen werden, aber günstigere Modelle wie der Xiaomi ROIDM F8 oder auch ältere Dysons werden vom Eufy HomeVac S11 Go in ihre Schranken gewiesen werden.

Eufy Homevac S11 Go Test Review 19Zusammengefast würde ich die Saugleistung auf hartem Boden als hervorragend einstufen und auf Teppichen als gut bis sehr gut. Bisher konnte nur der V11 von Dyson den Eufy HomeVac S11 Go schlagen. Der Xiaomi ROIDM F8, Dyson DC 62 und Deerma VC20 hingegen sind eindeutig schwächer. 

Wo der HomeVac S11 Go selbst den großen Dyson schlagen kann ist bei der Lautstärke. Der Eufy ist deutlich leiser und angenehmer als die Dysons, was auch meinen Hund freute! Ebenso positiv ist die Verarbeitungsqualität und der austauschbare Akku. Letzter verlängert nicht nur die Laufzeit, sondern sorgt auch generell für eine höhere Lebensdauer des Staubsaugers.

Eufy Homevac S11 Go Test Review 20Kurzum, ja es kann sich lohnen für einen Staubsauger viel Geld auszugeben. Dieses nutzt man so oft das hier ein billiges Modell so viele Nerven kostet, dass sich die Einsparung nicht lohnt. Es müssen allerdings nicht zwingend 500€ für einen Dyson sein! So bietet der Eufy HomeVac S11 Go 95% der Leistung eines Dyson V11 zur Hälfte des Preises. Ja Eufy ist eine eher unbekannte Marke und hier neigt man eher zu Modellen von Bosch oder Philips zu greifen. Lasst Euch aber gesagt sein der Eufy HomeVac S11 Go ist gut! Bei Bosch oder Philips zahlt Ihr für die Marke drauf und daher wird der HomeVac S11 Go so ziemlich alles schlagen was die „großen“ Hersteller in der gleichen Preisklasse anbieten.

Eufy Homevac S11 Go

Test: Anker Soundcore Spirit Dot 2, hervorragende Bass-Ohrhörer von Anker

Mit den Soundcore Spirit Dot 2 bietet die Tochterfirma des Zubehör speziallisten Ankers ein paar nagelneuer Bluetooth Ohrhörer an. Diese sollen sich speziell an Sportler und Bass-Fans richten.

Für erste bieten die Spirit Dot 2 einen besonders sicheren Halt und ein IPx7 Wasserschutz-Rating. Hierdurch sollen die Ohrhörer auch bei verregneten oder verschwitzten Sport Sessionen zuverlässig arbeiten.

Anker Soundcore Spirit Dot 2 Test 6Für die Bass-Fans setzt Anker auf die BassUp Technologie, welche den Ohrhörern zu einem enormen Bass verhelfen soll.

Klingt doch gut, zumindest auf dem Papier. Aber wie sieht es in der Praxis aus? Klingen die Soundcore Spirit Dot 2 hier auch gut? Finden wir es im Test heraus!

 

Die Anker Soundcore Spirit Dot 2 im Test

Die Ladebox der Soundcore Spirit Dot 2 hat ein sehr schlichtes, aber wertiges Design! So setzt Anker für das komplette Äußere auf einen einfachen, aber durchaus wertigen Kunststoff.

Anker Soundcore Spirit Dot 2 Test 1Dieser ist in Schwarz gehalten, besitzt aber ein paar reflektive Partikel, was die Optik etwas interessanter gestaltet. Mit 79 x 44 x 28mm ist die Ladebox in einer angenehmen Größe gehalten. Diese ist nicht winzig, sollte aber in den meisten Hosentaschen problemlos platzfinden.

Interessant ist der Deckel gestaltet. Diese wird nicht geklappt, sondern aufgeschoben, was ein spannender Mechanismus ist. Es macht hier durchaus etwas Spaß den Deckel auf und zu zuschieben, auch wenn der Mechanismus hierfür vielleicht noch etwas knackiger sein könnte.

Anker Soundcore Spirit Dot 2 Test 2Im weiß lackierten Inneren finden wir dann die Ohrhörer selbst. Diese besitzen ein durchaus schickes und etwas aufwendigeres Design. Anker setzt auf die typische Ohrstöpsel-Form, welche allerdings bei den Soundcore Spirit Dot 2 etwas geschwungener und aufwendiger daher kommt.

Ja ich finde die Soundcore Spirit Dot 2 sehr schick!

Anker Soundcore Spirit Dot 2 Test 3Gesteuert werden die Ohrhörer über die Touch-Rückseite, wie auch über die Ladebox. So schalten sich die Ohrhörer automatisch ein/aus wenn Ihr diese in die Ladebox legt bzw. herausnehmt.

Anker Soundcore Spirit Dot 2 Test 4Die Akkulaufzeit der Ohrhörer beträgt 5-5,5 Stunden bei einer normalen Musikwiedergabe. Die Ladebox kann die Ohrhörer 2x laden ehe diese selbst via USB C ans Netz muss. Passend zum IPx7 Wasserschutz der Ohrhörer ist auch der USB C Port der Ladebox über einen Deckel geschützt.

 

Tragekomfort

Die Soundcore Spirit Dot 2 richten sich primär an die Sportler unter Euch, worauf auch der Tragekomfort angepasst ist. So setzt Anker neben den üblichen Silikon-Aufsätzen auch auf Silikon-Ohrhaken.

Hierbei handelt es sich um kleine Bügel aus Silikon die sich in Eurem Ohr verkeilen. Klingt unangenehm, aber Anker wirbt mit „Dank dem fortschrittlichen Design aus samtweichem Silikon passen sich die AirWings ideal an jede Ohrform an.“

Anker Soundcore Spirit Dot 2 Test 11Und ja der Silikon-Bügel ist wirklich nicht unangenehm oder störend. Ja Ihr merkt, dass dieser da ist und Ihr merkt auch, dass die Spirit Dot 2 etwas dicker sind, aber generell würde ich den Tragekomfort der Spirit Dot 2 mit einer 2 bewerten.

Der Halt ist allerdings erstklassig! So eigenen sich die Ohrhörer wirklich auch für sehr intensiven Sport.

 

Klang der Soundcore Spirit Dot 2

Anker wirbt bei den Soundcore Spirit Dot 2 mit einem enormen Bass dank BassUp Technologie. Daher schauen wir uns den Bass als Erstes an.

Anker Soundcore Spirit Dot 2 Test 8Und ja der Bass ist wirklich „enorm“. Dieser ist ein gutes Stück angehoben! Dabei klingt der Bass aber nicht übermäßig künstlich. Klar hier arbeitet ein EQ sehr hart im Hintergrund, aber der Tiefgang und das Volumen des Basses ist absolut tadellos! Auch übersteuert der Bass zu keinem Zeitpunkt oder wird unsauber. Hier und da können die Spirit Dot 2 etwas „bauchig“ wirken, aber dies ist nicht kritisch oder störend.

Allerdings kommt viel Bass meist auch zu einem Preis. So sind die Mitten der Soundcore Spirit Dot 2 schwächer. Wie so oft ist die Darstellung von Stimmen und Gesang völlig okay. Allerdings wirken um einen die Mitten etwas „Clean“, zudem ist der Bass sehr dominant. Setzt der Beat ein, geraten Stimmen etwas ins Hintertreffen.

Hinzu kommt ein gewisser Boost der Höhen. Anker verfolgt bei den Soundcore Spirit Dot 2 die klassische „Badewannen“ Klangsignatur, hohe Bässe und Höhen, niedrige Mitten. Aufgrund der etwas angehobenen Höhen klingen die Ohrhörer recht lebendig und dynamisch. Diese stellen einen schönen Kontrast zu den ansonsten doch recht dominanten Bässen dar.

Gerade elektronische Titel und Pop Songs klingen sehr spaßig! Wärmere Titel neigen aber dazu etwas träge zu erscheinen.

Aber wie viel Bass hat nun der Soundcore Spirit Dot 2 genau? Hier einfach mal die Frequenzkurve der Ohrhörer.

Anker Soundcore Spirit Dot 2 FrequenzkurveUnd hier einmal das im Vergleich zu ein paar anderen Ohrhörern.

Wichtig! Die Frequenzkurve sagt nur bedingt etwas über die Klangqualität aus. Diese zeigt primär die Abstimmung von Ohrhörern. Eine komplett gerade Linie würde bedeuten, dass alle Klangbereiche gleichwertig sind.  Ist der linke Bereich höher, dann sind die Tiefen stärker bzw. „lauter“, ist der rechte Bereich höher, sind die Höhen angehoben usw.

Anker Soundcore Spirit Dot 2 Vergleich

  • Rot = Soundcore Spirit Dot 2
  • Grün = Urbanista ATHENS
  • Blau = Apple AirPods Pro
  • Orange = Samsung Galaxy Buds+

Der Bass der Soundcore Spirit Dot 2 ist eindeutig als sehr kräftig zu bezeichnen! Gerade verglichen mit neutraleren Ohrhörern wie den Samsung Galaxy Buds+. Aber es gibt auch noch extremere Ohrhörer. Ob dies nun gut oder schlecht ist lasse ich mal dahingestellt.

 

Fazit

Ob Ihr die Anker Soundcore Spirit Dot 2 kaufen solltet oder nicht hängt wie üblich von Eurem Geschmack ab. Wie Anker selbst wirbt sind die Soundcore Spirit Dot 2 Bass-Bluetooth Ohrhörer.

Ihr müsst also auch einen guten Schuss Bass mögen damit die Ohrhörer für Euch in Frage kommen. Dabei sind die Soundcore Spirit Dot 2 allerdings auch keine „extremen“ Ohrhörer. Ja der Bass ist schon sehr stark angehoben, aber auch nicht bis ins absolut Wahnsinnige getrieben. Hinzu kommt ein gewisser Boost bei den Höhen, um für einen dynamischeren Klang zu sorgen. Dabei fühlen sich die Ohrhörer gerade bei elektronischen Titeln und Pop-Musik besonders wohl.

Anker Soundcore Spirit Dot 2 Test 14Der Tragekomfort ist gut gelungen, auch wenn Anker einen besonders sicheren Halt den absoluten Vorrang gegeben hat. Die Spirit Dot 2 richten sich offensichtlich etwas an die Sportler unter Euch.

Weitere Bonuspunkte gibt es für die Ladebox, welche mir auch optisch sehr gut gefällt, wie auch für die gute Akkulaufzeit von 5,5 Stunden pro Ladung!

Kurzum, Ihr sucht komplett kabellose Bluetooth Ohrhörer für den Sport und Daheim und mögt zudem einen guten Schuss Bass? Dann könnten die Spirit Dot 2 von Anker die richtigen Ohrhörer für Euch sein! Viel bessere bekommt Ihr für unter 100€ aktuell nicht.

Die Creative Sound Blaster G3 im Test, eine Soundkarte für den PC und die Switch!

Mit der Sound Blaster G3 hat Creative eine externe Soundkarte welche speziell für die Nintendo Switch und die PS4 entwickelt wurde.

Hierfür setzt Creative auf ein „Dongle“ Design mit USB C Port. Dabei eignet sich die G3 aber nicht nur für die Switch, Smartphone und PS4! Diese kann auch am PC oder Laptop genutzt werden.

Creative Sound Blaster G3 Im Test 7Aber wie gut ist die Sound Blaster G3? Ist diese wirklich ein merkbares Upgrade verglichen mit integrierten Lösungen? Finden wir dies im Test heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an Creative für das Zurverfügungstellen der G3.

 

Die Creative Sound Blaster G3 im Test

Bei der Creative Sound Blaster G3 handelt es sich um eine ca. 75 x 39 x 15 mm große „mini“ Soundkarte. Diese ist offensichtlich weniger für Euren Desktop-PC gedacht und mehr für Notebooks oder Spielekonsolen.

Creative Sound Blaster G3 Im Test 2Beim Gehäuse setzt Creative auf einfachen Kunststoff. Ebenso ist das Design der Soundkarte sehr simpel gehalten. Diese ist in eine länglichen Design mit abgerundeten Kanten gefertigt.

Dabei ist das USB Kabel fest integriert! Hierbei handelt es sich um ein ca. 10cm langes USB C Kabel, ein passender Adapter auf USB A liegt bei.

Creative Sound Blaster G3 Im Test 3An der Seite der Soundkarte sind zwei Drehräder und zwei Schalter angebracht. Die Drehräder dienen zum Verstellen der Lautstärke der Kopfhörer und des Mikrofons, falls Ihr ein Headset nutzt. Der erste Schalter lässt Euch das Mikrofon abschalten. Der zweite Schalter ist für das Gamevoice MIX Feature. Dieses erlaubt es Euch die Lautstärke Eurer Mitspieler und des Spiels unabhängig voneinander zu steuern, nett!

Creative Sound Blaster G3 Im Test 4Eine weitere Taste ist etwas versteckt auf der Oberseite angebracht. Diese lässt Euch schnell durch die Modi der Soundkarte schalten.

Creative Sound Blaster G3 Im Test 6Um das Wichtigste haben wir uns bisher aber noch gar nicht gekümmert, die Anschlüsse. Auf der Front der Soundkarte finden sich drei 3,5mm Ports. Hierbei handelt es sich um einen Kopfhörer/Headset Port, einen Mikrofon Port und um einen kombinierten optischen Ausgang und Line In Eingang. Ein passendes optisches Kabel für diesen Anschluss liegt im übrigen Bei.

 

Feature und Software

Ein wichtiges Feature der Sound Blaster G3 ist die Flexibilität bei den Geräten an welchen Ihr diese betreiben könnt. An folgenden Geräten könnt Ihr die G3 grundsätzlich nutzen:

  • PC
  • Mac
  • Smartphone (Android mit USB C Port)
  • Nintendo Switch
  • Playstation 4

Zwar bietet die Sound Blaster G3 auch an PS4 und Nintendo Switch eine verbesserte Klangqualität mit diversen Sound-Modi, aber die volle Flexibilität bei den Einstellungen habt Ihr nur unter Windows und Mac.

1Hier könnt Ihr die Sound Blaster Command Anwendung herunterladen. Diese bietet neben einem sehr ausführlichen EQ auch diverse weitere Anpassungsmöglichkeiten für den Klang.

So könnt Ihr beispielsweise einen künstlichen Surround Modus aktivieren, den Crystalizer (welcher den Klang „Nachschärft“), einen Bass Boost aktivieren, Stimmen verstärken usw.

Auch bietet der Sound Blaster G3 einen „Scout“ Modus. In diesem werden Schritte, Schüsse und ähnliche Geräusche massiv verstärkt. Hierdurch soll Euch die Ortung von Gegnern in Shootern leichter fallen. Und ja das ganze funktioniert durchaus, gerade in Spielen aller CS GO.

2Optisch ist die Sound Blaster Command Anwendung ausgesprochen gut designt! Hier hat Creative einen klasse Job gemacht und eine wertige und funktionale Anwendung geschaffen.

Fun Fakt es gibt auch eine Smartphone App, welche die PC App steuern kann. So könnt Ihr in der Theorie Klangeinstellungen „on the fly“ ändern ohne aus Eurem Spiel zu gehen.

Ein weiteres wichtigeres Feature ist GAMEVOICE MIX. GAMEVOICE MIX erlaubt Euch die Mischung aus In-Game Sound und Sprachchats auf die Schnelle zu ändern. Dies funktioniert sogar an der PS4!

3Lediglich was das Mikrofon betrifft haben wir wenige Einstellungsmöglichkeiten, abseits der Lautstärke.

 

Die Klangqualität

Was für ein DAC oder Verstärker in der Sound Blaster G3 verbaut ist teilt uns Creative leider nicht mit. Lediglich das der Kopfhörerverstärker 16–300Ω beherrscht, wir einen Dynamikbereich (DNR) von 100 dB haben und die maximale Auflösung bei 24 Bit und 96.0 kHz liegt.

Zum Test habe ich mir zwei Kopfhörer geschnappt, die Beyerdynamic T 90 und die Audio-Technica ATH-PG1. Mit 250 Ω sind die Beyerdynamic T 90 schon etwas schwerer zu betreiben.

Creative Sound Blaster G3 Im Test 8Würde ich Euch nun sagen wie geil die Sound Blaster G3 klingt und wie diese so viel besser ist als eine On-Bord Sundkarte, dann würde ich lügen. Ja die Sound Blaster G3 klingt sehr gut und sicherlich auch besser und detaillierter als viele On-Board Soundkarten.

Allerdings gerade zu modernen Mainboard ist der Unterschied sehr gering. Moderne On-Board Soundkarten klingen oft schon sehr gut und hier bringt eine 50€ externe Soundkarte keinen gewaltigen Sprung.

Bei Notebooks sieht dies schon etwas anders aus. Verglichen mit meinen Dell Notebooks konnte ich gerade mit den Beyerdynamic Kopfhörern durchaus einen unterschied zugunsten der G3 heraushören. Allerdings ist dieser Unterschied auch nicht wie Tag und Nacht! An einem MacBook Pro würde ich sogar teils die integrierte Soundkarte bevorzugen (diese ist bei den MacBooks aber auch sehr gut).

Generell gesprochen färbt der Sound Blaster G3 den Klang ein wenig. Dies sehen wir auch wenn wir uns die Frequenzkurven ansehen.

G3 + AudioG3 + BeyerEgal in welchem EQ Modus hebt die G3 den Bass und die Höhen etwas an. Damit ist die Soundkarte weniger etwas für „Hardcore“ HiFi Fans. Allerdings die meisten werden sicherlich etwas mehr Bass und Dynamik bevorzugen, wie hier geliefert wird. Gerade für die T 90 profitieren davon sogar ein gutes Stück. Ansonsten gibt es keine größeren Auffälligkeiten.

Im Generellen würde ich den Klang der Creative Sound Blaster G3 als sehr detailliert (gerade in den Höhen) und lebendig bezeichnen.

Klanglich den größten Sprung konnte ich bei der Nintendo Switch beobachten! Ja die Kopfhörerbuchse der Switch ist gerade bei großen Kopfhörern mäßig gut.

 

Fazit

Habt Ihr bereits eine gute On-Board Soundkarte, dann braucht Ihr die Creative Sound Blaster G3 um ehrlich zu sein nicht. Ja die G3 bietet einen sehr guten Klang! Allerdings haben sich die On-Board Soundkarten auch weiterentwickelt und gerade auf etwas teureren Mainboards klingen diese schon völlig Okay.

Creative Sound Blaster G3 Im Test 9Hierdurch lohnt die Sound Blaster G3 primär sollte Eure Soundkarte defekt sein oder für Notebook Besitzer. Notebooks haben oftmals recht mäßige Soundkarten und hier kann die G3 ein merkbares Upgrade sein, gerade bei größeren Kopfhörern. Dies gilt auch ganz besonders für die Nintendo Switch, deren Kopfhöreranschluss wirklich nicht für große Kopfhörer gedacht ist.

Die G3 bietet einen sehr gut aufgelösten Klang, mit einer sehr guten Dynamik und einem leichten Bass Boost. Letzteren könnt Ihr natürlich über die starke Software noch deutlich anpassen. Gerade die Software mit ihren Featuren und guten Übersichtlichkeit hat mich positiv überrascht!

Kurzum, habt Ihr das Gefühl Eure Onboard Soundkarte bietet nicht die Klangqualität die Ihr wollt oder die Nintendo Switch schafft es nicht Eure großen Kopfhörer vernünftig zu betreiben, dann ist die Sound Blaster G3 für rund 50-60€ ein sinnvolles Upgrade! Habt Ihr allerdings bereits eine „große“ Onboard Soundkarte, dann wird sich der Kauf der G3 nur bedingt lohnen.

Creative Sound Blaster G3