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Powerstations, über 10 Modelle im Test, was gilt es zu beachten?

Powerstations haben in den letzten Monaten deutlich an Beliebtheit gewonnen. Egal ob nun als “Notfall-Generator” bei einem Blackout oder einfach als portable Energiequelle. Entsprechend gibt es aber auch hunderte Modelle, welche leider zumeist nicht gerade günstig sind.

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Umso wichtiger ist eine Informierte Kaufentscheidung. Für Techtest habe ich mir bereits einige Powerstations angesehen. Wollen wir uns einmal ansehen auf was du zu achten hast und welche Modelle ich dir empfehlen würde!

 

Modelle bisher im Test

Schauen wir uns zunächst einmal die Powerstations an die ich im Test hatte.

Model Kapazität  Leistung 230V USB PD Preis
PowerOak AC200P 2000Wh 2000W 60W 2000 €
Jackery Powerstation Explorer 1000 1000Wh 1000W 18W 1300 €
EcoFlow DELTA mini 882Wh 1400W 100W 1000 €
EcoFlow RIVER Pro 720Wh 600W 100W 750 €
LUBY Portable Power Station 577Wh 700W 60W 560 €
CTECHi Tragbare Powerstation 518Wh/500W 518Wh 500W 60W 500 €
Jackery Powerstation Explorer 500 500Wh 500W Nein 660 €
TRAVELBOX 500 500Wh 500W 18W 450 €
CTECHi Tragbare Powerstation 240Wh 240Wh 200W 60W 220 €
Swarey S2401 240Wh 200W 65W 250 €
Jackery Powerstation Explorer 240 240Wh 200W Nein 300 €
PowerOak PS1 200Wh 120W 45W 300 €
BEAUDENS tragbare Power Station 166Wh 150W Nein 150 €

Auch wenn es blöd klingt, hier waren nur wenige Modelle dabei die ich als schlecht bezeichnen würde. Von der Swarey S2401 war ich kein Fan, aber abseits davon hat jedes Modell seine Daseinsberechtigung.

So ist die PowerOak AC200P natürlich ein absolutes Monster an Powerstation. Die EcoFlow Modelle laden super schnell und können alles, kosten aber etwas mehr. Die Jackery Modelle sind sehr gut verfügbar, schön portable, fehlt aber ein USB-PD Port und laden recht langsam.

Die LUBY Portable Power Station genau wie die CTECHi Tragbare Powerstation 518Wh/500W bieten eine top Preis/Leistung usw.

 

EcoFlow, ideal für Handwerker und das Camping

Ich habe bisher zwei Modelle von EcoFlow im Test, die EcoFlow RIVER Pro und die EcoFlow DELTA mini.

Beides sind hervorragende Powerstations! Wir haben eine Ausstattung, die ihresgleichen sucht, sehr gute 230V Steckdosen mit viel Leistung und vor allem ein extremes Ladetempo.

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So verfügen beide Powerstations über ein integriertes Netzteil und können über dieses in ca. 1,5 Stunden von 0% auf 100% geladen werden. Dennoch sind beide Powerstations recht kompakt und Portable (für die jeweilige Kapazität).

Ich würde diese Modelle besonders für Handwerker oder den Camper empfehlen, wo ein schnelles Laden ein großer Vorteil ist.

Mehr Infos zu den Powerstations findest du im jeweiligen Test.

(zum Test)

 

Jackery, der gute Allrounder

Jackery Powerstations sind sicherlich die populärsten Modelle, zu Recht! Gerade wenn du einen Allrounder suchst, bist du bei Jackery absolut an der richtigen Adresse. Du willst eine Powerstation für den Garten, für den Schrebergarten, den Camper, fürs Camping? Usw.

Egal wie deine Antwort hier lautet die Jackery Powerstations machen hier eine gute Figur, zudem gibt es die Modelle in vielen verschiedenen Kapazitäten.

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Etwas schade ist lediglich das Fehlen eines leistungsstarken Power Delivery USB C Ports. Abseits davon sind die Jackery Modelle zuverlässig und gut. Auch die Verfügbarkeit ist bei diesen stark. Tendenziell halte ich die EcoFlow Modelle für etwas besser, diese sind aber auch tendenziell entsprechend teurer.

Mehr Infos zu den Jackery Powerstations findest du im jeweiligen Einzeltest:

(zum Test)

 

CTECHi, Preis/Leistungs-Tipp

Möchtest du es etwas günstiger und vielleicht auch die an sich besseren LiFePo4 Akku-Zellen, dann schau dir mal die Modelle von CTECHi an.

Die CTECHi Tragbare Powerstation 518Wh/500W ist eine sehr interessante Powerstation. Zwar ist das Design und die Verarbeitung dieser eher mäßig, ebenso sind die Steckdosen deutlich schlechter als bei vielen Konkurrenten, dennoch ist die Powerstation sehr interessant! Wir haben hier die deutlich sichereren LiFePo4 Akku Zellen, USB C Charging (in beide Richtungen), wie auch einen sehr fairen Preis im Anbetracht der Kapazität. Im Allgemeinen halte ich bei einer Powerstation alles für einen guten Preis was unter 1€ pro Wh liegt, was hier der Fall ist.

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Die CTECHi Tragbare Powerstation 240Wh würde ich aufgrund der kleineren Kapazität weniger als klassische Powerstation empfehlen und mehr als große Powerbank für den Garten oder die Gartenlaube. So nutze ich diese Powerstation oft im Garten, um mein Dell XPS zu laden, was dank 60W USB C Ausgang auch problemlos klappt.

Ob die CTECHi Modelle allerdings Technisch so „hochwertig“ gebaut sind wie die EcoFlow oder Jackery Modelle muss ich allerdings einmal dahin gestellt lassen.

(zum Test)

 

Lithium Ionen vs. Lithium Eisenphosphat “LiFePo4”

Moderne Powerstations setzen entweder auf Lithium Ionen oder Lithium Eisenphosphat “LiFePo4” Akkus. Solltest du noch eine Powerstation finden, die auf Blei Gel oder ähnliches setzt, lass die Finger von dieser.

Die Entscheidung zwischen Lithium Ionen und Lithium Eisenphosphat LiFePo4 ist allerdings eine durchaus wichtige. Klären wir die Unterschiede zwischen diesen Technologien.

LiFePo4 Akkus sind im Allgemeinen haltbarer und sicherer als Lithium-Ionen-Akkus. Letztere gelten zwar auch schon als sicher, aber im Falle eines Kurzschlusses oder Überladens und dem katastrophalen Versagen des BMS das alle Powerstations haben, ist es theoretisch möglich, dass ein Lithium-Ionen-Akku thermisch durchgeht. Thermisch durchgehen ist ein schöner Ausdruck für “wird von sich aus so heiß, dass er sich entzündet”.

Dieses Risiko ist sehr überschaubar, wir haben schließlich Lithium Akkus in wie vielen Geräten und diese brennen in der Regel auch nicht.

Dennoch haben LiFePo4 Akkus hier einen Vorteil. Dieses Thermische Durchgehen kann hier selbst beim Versagen sämtlicher Schutzelektronik nicht passieren. Die Akkus können Dampfen, sehr heiß werden usw., aber diese können sich grundsätzlich nicht selbst entzünden. Und selbst bei einem externen Feuer, brennen LiFePo4 Akkus weniger extrem.

Aufgrund dieser stabileren und robusteren Zellen-Chemie sind LiFePo4 Akkus auch haltbarer. 1500-2000 Zyklen sind hier gang und gäbe. Lithium-Ionen-Akkus schaffen meist eher 500-800 Zyklen.

Allerdings sind LiFePo4 Akkus ein gutes Stück größer bei gleicher Kapazität als Lithium-Ionen-Akkus und diese sind nicht ganz so leistungsstark. Du kannst in der Regel bei einem LiFePo4 Akku mit 1W Ausgangsleistung pro Wh Kapazität rechnen. Bei Lithium Ionen Powerstations sind teils 1,5-2W pro Wh möglich.

Auch lassen sich die Lithium Ionen Modelle meist schneller laden.

Von daher würde ich sagen Lithium Ionen = ideal für eine Semi-Portable Nutzung, LiFePo4 = ideal für eine stationäre Nutzung oder als Pufferspeicher.

 

Kapazität, lieber mehr als weniger

1000Wh oder ähnliche Größen klingen im ersten Moment sehr viel, sind es aber an sich nicht!

Wh = Watt pro Stunde

Eine Powerstation mit 1000Wh könnte also ein Gerät mit 1000W eine Stunde lang betreiben oder ein Gerät mit 500W für 2 Stunden usw.

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Willst du ein Gerät mit einem Verbrauch von 10W 24 Stunden betreiben benötigst du rechnerisch 240Wh. Bei 20W sind es schon 480Wh und bei 40W 960Wh. Zudem erreichen die meisten Powerstations nicht ganz die Herstellerangabe, vor allem nicht bei den Steckdosen. Powerstations setzen im Inneren meist auf 12-48V Akkus. Nutzt du die Steckdose dann müssen die 12-48V Gleichstrom in 230V Wechselstrom gewandelt werden. Hier können wir einen Verlust von 20% oder mehr haben.

Hier eine kleine Tabelle als Orientierung was für Laufzeiten du im Optimalfall an einer jeweiligen Powerstation erreichen kannst.

200Wh 500Wh 1000Wh 2000Wh
Smartphone laden 5000 mAh 10x 27x  54x 108x
MacBook Pro 13 M1 laden  3x 8x 16x 32x
Kühlbox (mit Kompressor 5 Grad) 2 Tage 5 Tage 10 Tage 20 Tage

Planst du nur Smartphones oder Notebooks zu laden, dann wird bereits eine Powerstation mit 200-500Wh dich für mehrere Tage versorgen können.

Bei Kühlboxen usw. solltest du, wenn möglich auf Modelle mit Kompressor setzen, welche um einiges effizienter sind und entsprechend länger laufen, siehe hier den Test der PLUG IN FESTIVALS IceCube 40L, welche eine herausragende Kühlbox mit Kompressor ist.

So benötigt die PLUG IN FESTIVALS IceCube 40L gerade einmal 97Wh in 24 Stunden. Selbst eine 200Wh Powerbank kann also +- 2 Tage ausreichen.

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Hier einfach einmal alle bisher getesteten Powerstations nach gemessener Kapazität sortiert. Wenig überraschend sind die Modelle mit höherer Kapazitätsangabe auch weiter oben in der Tabelle. Positiv, die Modelle von Jackery erfüllen durchgehend ihre Kapazitätsangabe recht großzügig.

 

Nicht alle auch als Puffer-Speicher gut geeignet!

Du kannst so gut wie alle Powerstations auch via Solar-Panels laden. Dies ist ideal fürs Camping usw. Allerdings gibt es hier ein paar Unterschiede.

Zwar lassen sich alle Modelle (mit kleineren Ausnahmen) an herkömmlichen 12V Panels laden, aber z.B. die Jackery Modelle sind schon etwas darauf ausgelegt mit dem eigenen Jackery Solarpanel geladen zu werden.

Zudem müssen wir unterscheiden, können Powerstations via Solar geladen werden oder eignen sich diese wirklich als Pufferspeicher. Die PowerOak AC200P besitzt beispielsweise eine sehr hohe Selbstentladung durch das Display usw. Ist die Powerstation an wird diese konstant ca. 10W benötigen. Kommt an einem Wintertag weniger als das herein, dann entlädt sich die Powerstation konstant.

Leider habe ich der Erfahrung gemacht, dass sich die PowerOak AC200P unter 0% entladen kann und damit kaputt gehen kann! Wie das? Es gibt zwar eine Notabschaltung, aber sobald ein Solarpanel angeschlossen wird, schaltet sich die Powerstation ein, egal wie hoch der Ladestand ist. Kommt nun durch das Solarpanel zu wenig Energie rein, dann entlädt sich die Powerstation weiter unter 0% und kann so weit entladen werden, dass das Laden verweigert wird. Dies ist mir passiert.

Jackery Powerstations können sich an universellen Solarpanels aufhängen. Das bedeutet das die Powerstation das Laden aufhört und erst nach dem Ein/Ausstecken wieder anfängt. Dies habe ich ein paar mal beobachten können.

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Keine große Sache, aber nicht optimal, wenn du die Powerstations “unbeobachtet” betreiben willst. Dies ist übrigens etwas die meisten Powerstation Hersteller nicht empfehlen!

Gute Erfahrung mit Powerstations als Pufferspeicher habe ich mit folgenden Modellen gemacht:

  • LUBY Portable Power Station (lädt aber etwas langsam)
  • Ecoflow Modellen
  • CTECHi Tragbare Powerstation 240Wh

Geht es dir nur um ein Laden auf dem Campingplatz usw. Sind aber grundsätzlich alle Modelle hier gut geeignet. Lediglich im Langzeit Betrieb kann es sein das ein Modell besser ist als ein anderes.

 

Fazit

Welche Powerstations kann ich besonders empfehlen? Dies hängt natürlich etwas von deinen Anforderungen ab. Allerdings hier eine kleine Übersicht der Modelle die ich mir an deiner Stelle zuerst ansehen würde:

Positiv Negativ
PowerOak AC200P Super hohe Kapazität
Große Anschlussvielfallt
Tolles Display mit nützlichen Informationen
LiFePo4 Akku Zellen
USB PD 60W
Hoher Preis
Probleme mit Tiefenentladen bei nutzung als Pufferspeicher
EcoFlow RIVER Pro Herausragende Anschlussvielfalt
Unfassbar hohes Ladetempo
WLAN und APP Support
Recht kompakt und portable
Sehr gutes Display
USB PD 100W
Gehobener Preis
CTECHi Tragbare Powerstation 518Wh/500W Sehr fairer Preis
Gute Anschlussvielfallt
LiFePo4 Akku Zellen
USB PD 60W
Mäßige Haptik und Optik
Lauter Lüfter
Jackery Powerstation Explorer 500 Sehr portable
Hohe Qualität
Gute Verfügbarkeit 
Kein USB PD
CTECHi Tragbare Powerstation 240Wh Günstig!
Gute Anschlussvielfallt
USB PD 60W
LiFePo4 Akku Zellen
Sehr portable
Überschaubare Kapazität

Willst du eine “Notstrom Powerstation” für Daheim, dann solltest du ein Modell wie die PowerOak AC200P oder sowas wie die EcoFlow DELTA Max ansehen. Hier solltest du ein Modell mit 1000Wh+ wählen.

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Suchst du etwas portables, für den Wohnwagen, das Camping usw. Dann würde ich die EcoFlow RIVER Pro oder die Jackery Powerstation Explorer 500 empfehlen. Beide sind super Powerstations! Die EcoFlow ist etwas besser ausgestattet, mit Power Delivery, Smartphone App, kann schneller geladen werden usw. Die Jackery Powerstation Explorer 500 ist die etwas günstiger, aber auch einfacher.

Geht es dir um die Preis/Leistung schau dir die CTECHi Modelle an. Diese setzen auf die von mir geschätzten LiFePo4 Zellen und sind so weit gut ausgestattet. So verfügen beide Modelle über USB PD, ideal falls du dein Notebook im Garten laden möchtest.

  1. PowerOak AC200P <- für Daheim als “Backup”
  2. EcoFlow RIVER Pro <- Ideal für Handwerker und Camping, dank super hohem Ladetempo (1,5 Stunden von 0% auf 100%)
  3. Jackery Powerstation Explorer 500 <- Portable Nutzung, fürs Camping, Unterwegs oder den Garten
  4. CTECHi Tragbare Powerstation 518Wh/500W <- Allround-Nutzung
  5. CTECHi Tragbare Powerstation 240Wh <- Nutzung als eine gart große Powerbank für Daheim und den Garten

Test: SPC Gear GK650K, top Preis/Leistung in schickem Gehäuse!

Eine gute Tastatur ist immer etwas sehr Wichtiges und Wertvolles! Dies sowohl beim Gaming wie auch beim Arbeiten. Entsprechend gibt es auch tonnenweise Tastaturen im Handel. Hier ist es nicht ganz einfach aus der Masse hervorzustechen.

Dies versucht SPC Gear vor allem über das Design. Weiße PC-Hardware liegt im Trend, allerdings ist diese noch recht selten. Umso mehr sticht eine Tastatur wie die GK650K in der White Pudding Edition hervor. Und ja auf Bildern sieht die GK650K toll aus!

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Allerdings wie sieht es in der Praxis aus? Sieht die SPC Gear GK650K hier auch so gut aus? Wie ist das Tippgefühl? Finden wir dies im Test heraus.

An dieser Stelle vielen Dank SPC Gear für das Zurverfügungstellen der GK650K für diesen Test.

 

Test: SPC Gear GK650K

Bei der SPC Gear GK650K handelt es sich abseits der Färbung um eine recht klassische Tastatur. Diese besitzt das übliche deutsche Layout und verfügt zudem über ein Nummernpad.

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Das Besondere ist die Farbe der “White Pudding Edition”. Wir haben hier eine weiß/silberne Tastatur vor uns.

So sind die Tastenkappen in einem 2-teiligen Design gefertigt. Der obere Teil der Tastenkappen ist für eine bessere Ablesbarkeit in Silber mit weißer Schrift gehalten. Der untere Teil der Tastenkappen ist komplett weiß.

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Silber ist auch die Grundplatte der Tastatur. Diese ist aus Aluminium gefertigt und verleiht somit der Tastatur eine sehr gute Stabilität. Ähnlich wie bei den Tastenkappen ist auch hier der untere Teil der GK650K aus einem weißen Kunststoff gefertigt, wie passend.

Die Taster sind bei der GK650K “schwebend” in einem rahmenlosen Design auf der Grundplatte montiert. Ich bevorzuge dieses Design ganz klar, auch da dieses besser zu reinigen ist.

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Angeschlossen wird die Tastatur via USB C, dabei verfügt die Tastatur Kabeldurchführungen auf drei Seiten.

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Auf Seiten er Ergonomie haben wir wie üblich Füße, um die Tastatur aufzustellen. Hierbei handelt es sich um die neueren “Doppelfüße”, die zwei verschiedene Winkel erlauben. Mit im Lieferumfang liegt auch eine magnetische Handballenauflage.

 

Layout und Sondertasten

Bei der SPC Gear GK650K handelt es sich um eine “Full Size” Tastatur, mit Nummernpad. Diese setzt erfreulicherweise auf das normale deutsche Tastenlayout. Wir haben also öäü, eine große Enter Taste und eine lange Feststell-Taste usw. Sehr schön!

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Leider verzichtet SPC Gear allerdings komplett auf Media-Tasten. Wir haben lediglich ein Drehrad zum Einstellen der Lautstärke. Grundsätzlich bin ich von diesen Drehrädern ein großer Fan! Dies ist auch hier der Fall, allerdings fühlt sich das Drehrad weniger schön an. Dieses läuft etwas “unsauber”, ist mir aber weiterhin deutlich lieber als kein Drehrad.

 

Kailh (Blue) Taster

SPC Gear setzt bei der GK650K auf Kailh Taster. Kailh ist einer der bekanntesten asiatischen Herstellern von mechanischen Tastern und sicherlich auch einer der größten Konkurrenten von Cherry.

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Du kannst die GK650K mit drei unterschiedlichen Tastern bekommen.

Kailh Blue Kailh Brown Kailh Red
Charakteristik Clicky + Tactile Tactile Linear
Kraft 50 cN 45 cN 50 cN
Travel 4 mm 4 mm 4 mm

Wir haben hier die übliche Auswahl aus:

  • Rot = linear
  • Braun = Tactile (spürbarer Klick)
  • Blau = Clicky + Tactile (hör und spürbarer Klick)

Dabei handelt es sich aber um keine besonderen “Gaming” Taster mit verkürztem Weg. Die Tasten haben alle 4 mm Weg vom Betätigen bis zum Anschlag.

Ich habe für diesen Test die Version mit Kailh Blue.

 

Das Tippgefühl

Die SPC Gear GK650K ist beim Tippen an sich recht unspektakulär, was ich aber nicht negativ meine!

Wir haben eine sehr gut gebaute Tastatur. Die leicht angerauten Tastenkappen fühlen sich gut an, die Aluminium Basis-Platte gibt der Tastatur eine schöne Stabilität und die Kailh Blue fühlen sich sehr wertig an.

Überrascht hat mich der Klang der Tastatur. Trotz der “Clicky” Taster ist diese weniger laut als erwartet. Diese ist nicht leise, aber auch nicht extrem.

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Gelungen ist auch die Stabilisierung der großen Tasten. Gerade die Leertaste ist wunderbar stabilisiert und fühlt sich kaum anders an egal, wo du diese drückst und das „ratteln“ hält sich in Grenzen.

Ich habe auf der Tastatur sehr schnell eine hohe Tippgeschwindigkeit erreicht. Genau genommen bin ich sogar “Vollzeit” auf die Tastatur für meine Arbeit gewechselt, obwohl ich eigentlich sogar Low Profile Tastaturen bevorzuge.

Allerdings im direkten Vergleich gefallen mir die Taster und die Basis der AKKO 3084 B Plus beispielsweise noch etwas besser. Die AKKO 3084 B Plus verfügt aber nicht über ein deutsches Layout oder ein Nummern Pad.

 

Tolle RGB Beleuchtung!

Die SPC Gear GK650K verfügt natürlich über eine RGB Beleuchtung. Diese ist hier besonders auffällig und hell! Dies liegt nicht nur an guten RGB LEDs, sondern auch an der silbernen Aluminiumgrundplatte. Diese reflektiert das Licht der LEDs etwas, wodurch diese noch heller wirken.

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Auch die weißen Tastenkappen lassen das Licht nochmal kräftiger wirken.

Egal ob du nun einfach eine helle weiße Beleuchtung suchst, oder die volle RGB Farbenpracht, die Beleuchtung der SPC Gear GK650K ist ganz klar ein Highlight!

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Allerdings wollte die SPC Gear Software bei mir nicht so recht funktionieren. Erfreulicherweise kannst du die Beleuchtung aber auch direkt an der Tastatur sehr gut anpassen. So gibt es hier 18 Beleuchtungsmodi.

 

Fazit

Du suchst eine weiße Gaming-Tastatur mit guter Hardware und toller Beleuchtung? Dann kann ich die SPC Gear GK650K White Pudding Edition nur empfehlen!

Wir haben die guten Kailh Taster, eine sehr helle Beleuchtung und eine gelungene Konstruktion mit Aluminium Basis-Platte.

Das Tippgefühl ist sehr gut! Ich bin normalerweise nicht der größte Fan von “Blauen” Clicky Tastern, aber diese konnten mich hier durchaus überzeugen, auch wenn ich die Tastatur dennoch eher mit Reds kaufen würde. Die Taster sind zwar nicht leise, aber dies ist auch nicht die lauteste Tastatur, die ich jemals vor mir hatte, was an der relativ schwach schallenden Basis liegt (schwach schallend für eine „fertig“ Tastatur).

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Hinzu kommt das klassische QWERTZ Layout, ohne größere Auffälligkeiten. Leider hat SPC Gear allerdings auf Media-Tasten verzichtet. Wir haben lediglich ein Drehrad zum Verstellen der Lautstärke was ich sehr schätze, auch wenn das Drehgefühl wirklich nicht das Beste ist.

Die Kailh Taster sind ungefähr auf dem Level was wir von Cherry gewohnt sind. Diese sind also mehr als ausreichend, auch wenn ich nach der AKKO 3084 B Plus noch minimal Luft nach oben sehe.

Die Beleuchtung ist absolute Spitzenklasse dank der weißen Tastenkappen und der silbernen Basis-Platte. Beides reflektiert das Licht, welches hierdurch deutlich kräftiger wirkt als bei schwarzen Tastaturen. Leider wollte bei mir allerdings die Software nicht so recht funktionieren und meckerte nur, dass die Tastatur nicht gefunden werden konnte. Allerdings kannst du die Beleuchtung und auch Makros direkt über die Tastatur einstellen (Fn Test + X).

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Pluspunkte gibt es wiederum für die beiliegende Handballenauflage.

So ein wenig das Sahnehäubchen ist der Preis. Du bekommst die SPC Gear GK650K White Pudding Edition unter 100€! Dies ist ein super Preis für das Gebotene. So bin ich von der GK650K so sehr überzeugt, dass ich diese sogar nach dem Test weiterhin an meinem Schreibtisch nutze!

SPC Gear GK650K
POSITIV
Sehr schöne Beleuchtung
Tolles Design
Gutes Tippgefühl
Gutes Layout
Gute Tastenkappen
Sehr gute Preis/Leistung
NEGATIV
Drehrad läuft etwas unsauber
Keine Media-Tasten
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Das Syncwire SW-AC660 67W Ladegerät im Test, auch mit PPS

Syncwire bietet mit dem SW-AC660 ein durchaus spannendes USB Power Delivery Ladegerät an. Dieses verfügt über zwei USB C Ports, welche bis zu 67W liefern sollen. Gerade die beiden USB C Ports im super kompakten Formfaktor sind interessant, denn wir haben in der Theorie mehr als genug Leistung ein iPhone und ein iPad gleichzeig mit dem vollen Tempo zu laden

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Aber funktioniert dies auch in der Praxis? Wie steht es um die Effizienz und Qualität des Ladegerätes?

Finden wir dies im Test heraus!

 

Das Syncwire SW-AC660 67W Ladegerät im Test

Mit 58 x 58 x 31 mm ist das Syncwire SW-AC660 für ein 67W Ladegerät durchaus als kompakt zu bezeichnen, aber auch nicht als super kompakt. Es gibt hier durchaus Modelle, die mit vergleichbarer Leistung nochmal ein Stück kleiner sind, auch wenn viele dieser Modelle nur einen USB C Port besitzen.

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Das Gehäuse des Syncwire Ladegerätes besteht aus einem sehr schicken und wertigen matten Kunststoff. Allgemein wirkt das Ladegerät sehr hochwertig gefertigt und gemacht.

Falls du dieses mit auf Reisen nehmen willst, wird dich sicherlich freuen das Syncwire diverse Aufsätze mitliefert, so dass du in anderen Ländern keine Adapter nutzen musst. Das Ladegerät akzeptiert auch 100-240V, ist also auch für einen USA Tripp geeignet.

 

Die USB Ports

Das Syncwire SW-AC660 verfügt über zwei USB C Ports, welche beide den Power Delivery Standard unterstützen. Beide Ports besitzen aber eine unterschiedliche Leistung.

  • USB C 1 – USB Power Delivery 5V/3A, 9V/3A, 12V/3A, 15V/3A, 20,3V/3,3A
  • USB C 2 –  USB Power Delivery 5V/3A, 9V/2,22A, 12V/1,67A

Der erste USB C Port kann bis zu 67W liefern. Dabei ist die Angabe 20,3V/3,3A etwas merkwürdig. Dies ist an sich kein Problem, es ist normal das die Spannung etwas schwankt, aber in der Praxis wird das Ladegerät als ein 20V/3,35A Ladegerät erkannt.

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Nutzt du beide USB C Ports gleichzeitig, dann wird die Leistung des primären Ports auf 45W gedrosselt und die des sekundären Ports bleibt bei 20W.

Dies ist eine sinnvolle Staffelung, denn so kannst du ein MacBook/iPad und ein iPhone zeitgleich mit einem guten Tempo laden.

 

Mit PPS!

Erfreulicherweise unterstützt das Syncwire SW-AC660 auch den PPS Standard.

USB C Port 1 bietet eine PPS Range von 3,3-21V bei 3A. Der zweite USB C Port bietet leider kein PPS.

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PPS steht für Programmable Power Supply. Das normale USB Power Delivery bietet deinem Smartphone mehrere Spannungsstufen an, meist 5V, 9V, 15V und 20V. Hier kann sich dieses eine Stufe aussuchen und damit laden. PPS erlaubt es nun deinem Smartphone innerhalb eines gewissen Bereichs, beispielsweise 3,3-16V, frei eine Spannung zu wählen. Denkt dein Smartphone es wäre gerade ideal mit 6,5V zu laden, dann kann ein PPS Ladegerät diesem 6,5V liefern.

Einige Smartphones wie die Modelle der Samsung S20/S21/SS Serie benötigen PPS um das volle Ladetempo zu erreichen, siehe hier Laden des SS2 Ultra. Ein S21 Ultra kann an einem normalen USB PD Ladegerät mit maximal 14W laden, an einem PPS Ladegerät mit 25W. Unterstützt dein Smartphone kein PPS, dann ignoriert es einfach diese Funktion und behandelt das Ladegerät wie ein normales USB PD Ladegerät.

 

Die Spannungsstabilität

Wie steht es um die Spannungsstabilität? Ich erwarte hier keine Überraschungen, aber schauen wir uns diese dennoch zur Sicherheit einmal an.

9v spannung 20v spannung 5v spannung

Hier gibt es keine bösen Überraschungen. Die Spannungen sind alle im grünen Bereich, auch wenn diese übermäßig stabil sind. So Steigt gerade die 5V und 9V Stufe unter Last ein Stück an, was aber nicht schlimm ist. Dies gleicht den Spannungsabfall von USB-Kabeln etwas aus.

 

Ladetempo

Schauen wir uns einmal das Ladetempo, an das wir mit diversen Smartphones und Tablets erwarten können.

Zu erwartendes Ladetempo
Apple iPads +++
Apple iPhones +++
Apple MacBooks ++
Google Pixel  +++
Huawei Smartphones  +
OnePlus Smartphones  +
Oppo Smartphones  +
Samsung Galaxy Smartphones („S“ Serie) ++
Windows Notebooks (Dell XPS, ASUS usw.) ++

 

Erneut keine bösen Überraschungen. So hat das Laden meines MacBook Pro 13 M1 und meines iPhone 13 Pro Max gleichzeitig problemlos geklappt. Merke dir nur, dass sich der primäre USB C Port sich einmal “resettet”, wenn du ein Gerät mit Port 2 verbindest oder es trennst.

Dies ist nötig, um die PD Leistung des primären Ports von 45W auf 67W umzustellen.

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Dank des PPS Supports werden auch aktuelle Samsung Galaxy Smartphones wie das S21 Ultra mit dem vollen Tempo geladen. Da allerdings die PPS Range bei 3A endet bekommen wir in Kombination mit dem S22 Ultra nicht ganz das volle Tempo hin. Hier kommen wir “nur” auf rund 26W.

Allgemein darfst du bei Samsung Smartphones nicht mehr als 25-26W erwarten.

Prinzipiell ist das Syncwire auch für größere Notebooks geeignet, so reichen die 67W auf dem primären USB C Port auch für ein Dell XPS 15 oder MacBook Pro 14/16 aus, aber unter Volllast könnte bei diesen dennoch der Akku entladen werden, vor allem wenn du gleichzeitig noch ein Smartphone lädst.

 

Effizienz

Schauen wir uns zum Abschluss noch die Effizienz an.

effizienz

Das Syncwire SW-AC660 67W Ladegerät bietet eine Effizienz zwischen 73,6% und 90,3%. Dies ist okay für ein modernes Ladegerät! Die 73,6% bei 5V/1A Last sind etwas wenig, aber noch im Rahmen. Die 90,3% bei Volllast wiederum sind gut!

 

Fazit

Ein weiteres tadelloses Ladegerät von Syncwire! Suchst du ein USB Power Delivery Ladegerät mit 2 USB C Ports und genug Leistung ein kleines Notebook und ein Smartphone gleichzeitig zu laden, dann ist das Syncwire SW-AC660 eine top Wahl!

Die Kombination aus einem 67W bzw. 45W und einem 20W USB C Port ist absolut sinnvoll! Zudem unterstützt der primäre USB C Port auch den PPS Standard, welcher wichtig für die Samsung S20/S21 und S22 Serie ist.

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Die Effizienz ist mit 73,6% bis 90,3% so weit gut und auch die Spannungsstabilität ist “unspektakulär gut”.

Suchst du also genau dieses sinnvolle 2 Port Design und schätzt vielleicht auch die austauschbaren Reise-Adapter, dann spricht nichts gegen das Syncwire SW-AC660 67W Ladegerät.

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Test: Creative Zen Hybrid, toller Tragekomfort, hervorwagendes ANC und guter Klang!

Mit dem Zen Hybrid hat Creative frisch ein paar high End Bluetooth Kopfhörer auf den Markt gebracht, welche allerdings nicht in der gleichen Preisklasse wie viele Konkurrenten unterwegs sind.

So kannst du die Creative Zen Hybrid bereits für rund 110€ bekommen. Für 110€ sollen diese “high-quality materials”, 40 mm Neodymium drivers und ANC bieten. Zudem liegt die Akkulaufzeit bei beachtlichen 27 Stunden.

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Liest sieht gut und auf den ersten Blick sehen die Zen Hybrid auch vielversprechend aus. Aber wie sieht es in der Praxis aus?

Kann der Klang der Creative Zen Hybrid überzeugen? Finden wir es heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an Creative für das Zurverfügungstellen der Zen Hybrid für diesen Test!

 

Der erste Eindruck

Auf dem ersten Blick war ich von den Creative Zen Hybrid sehr positiv überrascht! Die Kopfhörer sehen wertig und schick aus. Dies sind keine Gaming Kopfhörer und du musst dich auch für diese nicht in der Öffentlichkeit schämen.

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Das Design der Kopfhörer erinnerte mich allerdings auch sehr an die Bose QC35. Die ovale Form der Ohrmuscheln, der matte Kunstsoff usw. sind schon recht ähnlich.

Dies meine ich aber nicht zwingend negativ, denn die Creative Zen Hybrid sehen deutlich teurer und wertiger aus als es der Preis eigentlich vermuten lässt. Auf den ersten Blick hätte ich die Zen Hybrid für 200€ Kopfhörer gehalten.

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Auch die Verarbeitung und Haptik ist mehr als Okay. Wir haben zwar äußerlich lediglich Kunststoff, dies gilt auch für die Aufhängung der Ohrmuscheln, allerdings handelt es sich hier um recht wertigen Kunststoff.

So klappern die Kopfhörer auch nicht übermäßig, wenn du diese schüttelst. Dabei sind diese auch klappbar! Du kannst diese wirklich sehr schön kompakt zusammenfalten. Creative legt hierfür auch passend eine Tasche bei. Eine “Hartschalen” Tasche wäre mir zwar lieber gewesen, aber bei 110€ müssen wir auch ein paar Abstriche hinnehmen.

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Gesteuert werden die Kopfhörer über vier Tasten an der rechten Ohrmuschel. Dort finden wir auch einen AUX Eingang.

Der USB C Ladeport ist an der linken Ohrmuschel. Die Kopfhörer können an beliebigen USB A oder USB C Ladegeräten geladen werden (Power Delivery wird unterstützt).

Creative gibt die Akkulaufzeit der Kopfhörer mit 37 Stunden ohne ANC und 27 Stunden mit ANC an. Ich kann eine Laufzeit von ca. 20+ Stunden bestätigen.

 

Beeindruckendes ANC!

Ich würde die Zen Hybrid mit 110€ noch in die “relativ günstig” Klasse stecken, wenn es um Bluetooth Kopfhörer mit ANC geht. Hier erwarte ich traditionell eine gute, aber auch nicht besondere Hintergrundgeräusch-Unterdrückung.

Allerdings haben die Creative Zen Hybrid hier meine Erwartungen deutlich übertroffen! Das ANC macht einen beeindruckend guten Job deine Umgebung zu filtern. Surren, Brummen, Motorgeräusche usw. werden fast vollständig entfernt. Dies ist aber auch nicht die große Kunst.

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Viel beeindruckender ist es wie gut die Zen Hybrid es schaffen Stimmen und ähnliche Geräusche zu reduzieren/zu dämpfen.

Das ANC ist eindeutig das beste das ich bisher in Kopfhörern unter 200€ gehört habe!

 

Herausragender Tragekomfort

Creative setzt bei den Zen Hybrid auf recht dicke Ohrpolster. Diese sind mit einem sehr “dichten” und weichem Schaumstoff gefüllt und äußerlich mit einem super weichen Leder bezogen.

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Der Tragekomfort ist das absolute Highlight an den Zen Hybrid! Ich hatte schon lange keine Kopfhörer mehr die so bequem und angenehm auf meinem Kopf saßen. Dabei wirken die Kopfhörer auch nicht warm oder übermäßig schwitzig.

Hier hat Creative wirklich einen überragenden Job gemacht!

 

Klang

Kommen wir zum wichtigsten Punkt, dem Klang.

Starten wir am Anfang, also bei den Höhen. Die Höhen würde ich so weit als tadellos bezeichnen!  Die mittleren Höhen sind etwas angehoben, allerdings auch nicht zu sehr, dass diese schrill oder spitz wirken. Letzteres vermeiden die Zen Hybrid erfreulich gut. Die Höhen sind angenehm klar und sauber ohne Spitz oder überschärft zu klingen.

Die Mitten sind vielleicht etwas dünn und distanziert klingend. Die Creative Zen Hybrid neigen etwas zu der Badewannen-Klangsignatur, mit starken Höhen und Tiefen. Die Darstellung von Stimmen geht völlig in Ordnung, ist aber auch nicht absolute Weltklasse. Selbiges gilt auch für die generelle Klangfülle.

Beim Bass war ich etwas hin und her gerissen. An sich ist der Bass gut. Dieser wirkt schön dynamisch und ist angenehm rund. Auch die Masse passt. Hier und da hätte ich mir allerdings gewünscht, dass der Bass vielleicht etwas mehr “hervorkommt”. Dies ist allerdings mehr persönliche Meinung als subjektive Einschätzung.

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Die Creative Zen Hybrid haben generell gesprochen einen sehr weiten Klang, als würde hier ein leichter Raumklang Effekt in den Klang gemischt. Gerade in Kombination mit dem guten ANC ist dies ein schöner Effekt. Allerdings gerade beim Bass hätte ich mir hier noch einen Hauch mehr Wumms gewünscht. Allerdings bin ich auch ein Bass-Liebhaber. Neutral gesprochen ist der Bass der Creative Zen Hybrid „neutral“, wenn nicht sogar leicht angehoben (zumindest die oberen Bass-Bereiche).

Theoretisch kann der Klang via SXFI noch auf deine Kopfform usw. angepasst werden. Allerdings wollte die SXFI App bei mir nicht so recht. Zudem hätte ich eine Klanganpassung einfach via EQ deutlich einfacher und besser gefunden.

Unterm Strich haben die Creative Zen Hybrid einen recht runden und weiten Klang. Musik wird schön entzerrt und die dargestellte Bühne ist recht groß bzw. breit.

Auch würde ich den Klang oberhalb der Bose QC35 sehen und eher vergleichbar mit den High End Sony Modellen, welche allerdings auch eine völlig andere, viel wärmere, Klangsignatur haben.

Die Klangwärme der Creative Zen Hybrid angeht, würde ich diese recht neutral sehen. Diese sind weder kühl noch warm klingend.

 

Fazit

Die Creative Zen Hybrid sind für 110€ überragende Reisekopfhörer! Die größte Stärke der Zen Hybrid ist ohne Frage der Tragekomfort und das ANC.

Mir sind in dieser Preisklasse keine Kopfhörer bekannt die so bequem sind und solch gutes ANC mitbringen! Die Polsterung der Kopfhörer ist perfekt! Ja im Sommer könnten diese etwas „schwitziger“ sein, aber selbst dies war in meinem Test kein großes Problem. Zudem haben dies alle ANC Kopfhörer die auf dicke Polster setzen. Hier hat Creativ einen perfekten Job gemacht, welchen ich ansonsten so nur von Bose kenne, die eine ähnliche Polsterung nutzen. Hinzu kommt das wirklich gute ANC!

Hierdurch sind die Creative Zen Hybrid bereits sehr gute Reisekopfhörer.

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Hinzu kommt aber auch noch ein guter Klang. Die Zen Hybrid haben einen sehr offenen und weiten Klang. Mich würde es nicht wundern, wenn Creative hier ein wenig „Raumklang“ einmischt. Die Höhen sind ziemlich perfekt, klar und sauber, aber nicht schrill oder anstrengend.

Die Bässe der Zen Hybrid sind ordentlich. Diese sind schön satt und dynamisch. Hier und da hätte ich noch etwas mehr „Wumms“ gut gefunden, aber ich bin auch ein Bass-Fan. Die Zen Hybrid setzen auf einen recht neutralen Bass, bis leicht angehobenen Bass. Diese liefern schon einen besseren Bass als die meisten mir bekannten Bose Modelle.

Dabei ist die generelle Klangsignatur recht neutral und ausgewogen. Die Kopfhörer klingen weder warm noch kalt.

Am Ende dürfen wir auch nicht die Preisklasse vergessen! 110€ für die Creative Zen Hybrid ist ein richtig faires Angebot! Sony oder Bose hätten die gleichen Kopfhörer problemlos für 200€+ verkauft.

Zusammengefasst, herausragender Tragekomfort, sehr gutes ANC, starker Klang und schickes Design. Für 110€ bekommst du kaum was Besseres!

Creative Zen Hybrid
Klang
88
Tragekomfort
96
ANC
90
Design/Haptik
85
POSITIV
Herausragender Tragekomfort und super Polsterung
Sehr gutes ANC
Sehr gute Akkulaufzeit
Guter Klang
Gute Haptik
Schicke Optik
NEGATIV
App-Support könnte besser sein für Klanganpassungen
90

Der DEEBOT X1 Turbo von ECOVACs im Test, ECOVACs Antwort auf den S7 MaxV!

Mit dem DEEBOT X1 bietet ECOVACS eine neue Saugroboter Serie, die mit Roborocks S7 MaxV Ultra konkurrieren soll.

Hierfür setzt ECOVACS nicht nur auf eine überarbeitete Navigation und eine deutlich gesteigerte Saugleistung, sondern vor allem auf eine verbesserte Putzleistung und die neue Reinigungsstation.

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In diesem Test wollen wir uns besonders den ECOVACS DEEBOT X1 Turbo ansehen. Dieser verfügt über eine Reinigungsstation für den integrierten Mopp, welcher von dieser ausgespült wird! Du musst dich in der Theorie also nicht um ihre Reinigung kümmern, dies macht der DEEBOT X1 Turbo komplett alleine.

Aber wie gut funktioniert dies in der Praxis? Finden wir es im Test heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an ECOVACS welche mir den DEEBOT X1 Turbo für diesen Test zur Verfügung gestellt haben.

 

Der DEEBOT X1 Turbo von ECOVACs im Test

Das erste was sicherlich am DEEBOT X1 Turbo auffällt, ist das Design. So wirkt der DEEBOT X1 Turbo und seine Waschstation erfreulich edel und hochwertig! So wirkt der X1 Turbo klar etwas hochwertiger als der Roborocks S7 MaxV Ultra.

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Hierfür setzt ECOVACs auf viele silberne Abdeckungen, welche etwas an Metall erinnern, aber natürlich aus Kunststoff gefertigt sind.

Der Grundsätzliche Aufbau ist aber klassisch. Wir haben einen runden Saugroboter. Dieser verfügt auf der Oberseite über einen recht großen Laser-Sensor, der sich um die Navigation kümmert.

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Auf der Front finden wie zusätzliche “AI” Sensoren, wie auch zwei kleine rotierende Bürsten. Diese verbreitern den Einzugsbereich der primären Bürste und kehren Schmutz aus den Ecken in die Fahrbahn.

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Interessant ist beim X1 Turbo der Schmutzauffangbehälter bzw. wo dieser versteckt ist. Dennoch um diesen zu entfernen, musst du die Abdeckung auf der Oberseite entfernen. Diese wird magnetisch gehalten. Interessant!

 

OMNI, PLUS, TURBO

Die X1 Serie gibt es in drei Versionen OMNI, PLUS und TURBO. Die hier gewählte Version entscheidet über die beiliegende Ladestation.

  • TURBO = Waschstation mit Wassertanks für die Putzpads
  • PLUS = Absaugstation für den Schmutzauffangbehälter
  • OMNI = Wasch- und Absaugstation

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Ich habe hier die Turbo Version, welche die beiliegenden Putzpads automatisch reinigen kann, aber nicht den Schmutzbehälter entleert.

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Das Entleeren des Schmutzauffangbehälters musst du weiterhin manuell machen!

Die PLUS Version kann hingegen den Schmutz absaugen, aber nicht die Pads automatisch waschen. Lediglich die teuerste OMNI Version kann beides.

 

Kleiner Schmutzauffangbehälter

Eine Schwäche der neueren ECOVACS Saugroboter ist leider die Größe des Schmutzauffangbehälters. Auch beim X1 Turbo ist dieser sehr klein!

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Hast du ein großes Schmutzvorkommen, aufgrund mehrerer Haustiere, dann ist dies leider suboptimal.

 

App

Der DEEBOT X1 Turbo nutzt die klassische ECOVACs App. Diese gehört zu den besten Apps die du im Bereich der Saugroboter finden kannst. Dies gilt sowohl für die Nutzung wie auch den Funktionsumfang.

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Hier eine kleine Übersicht über die Feature:

  • Live-Karte
  • Raum/Bereichsreinigung
  • Automatische Saugkraftverstärkung auf Teppichen
  • Sprachsteuerung (direkt im Saugroboter)
  • Virtuelle Wände
  • Individuelle Reihenfolge der Reinigung
  • Zeitplan
  • Deutsche Sprachausgabe

 

Starke Putzfunktion!

Sicherlich ein Highlight des DEEBOT X1 Turbo ist die Putzfunktion. So besitzt der Saugroboter zwei rotierende Putzpads. Diese bieten natürlich eine deutlich höhere Reinigungsleistung als irgendwelche vibrierenden Platten usw.

Also ja der DEEBOT X1 Turbo putzt ein gutes Stück besser als der Roborock S7 MaxV!

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Allerdings hat die Putzfunktion einen Nachteil, diese funktioniert nicht gut bei Teppichen. Hast du die Putzpads angebracht, dann überfährt der DEEBOT X1 Turbo keine Teppiche. Schlecht falls du z.B. einen Teppich quer im Flur liegen hast. In diesem Fall ist der Teppich so etwas wie eine Barriere.

Der DEEBOT X1 Turbo eignet sich hierdurch primär für Wohnungen ohne Teppiche bzw. nur mit sehr wenigen.

 

Automatisches Waschen

Ein weiteres wichtiges Feature des DEEBOT X1 Turbo ist die Waschstation. In der Ladestation finden sich zwei Wassertanks, ein Frischwasser-Tank und ein Schmutzwasser-Tank.

Der Roboter fährt in gewissen Intervallen auf die Lade/Waschstation, um dort sein Pad auszuwaschen bzw. neu zu befeuchten. Dies funktioniert tadellos und hat auch einen großen Effekt, wenn man sich das Schmutzwasser so ansieht.

 

AI und Frontkamera

Der DEEBOT X1 Turbo verfügt über ein AI System. Wir haben also auf der Front eine Kamera. Diese Kamera kann Objekte vor dem Sauger erkennen und entsprechend umfahren.

Allerdings gibt es keine erweiterte AI Feature in der App. So wurde mir nicht gesagt was wo wie erkannt wurde. Allerdings funktioniert das Umfahren von Hindernissen sehr gut!

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Der Sauger hält immer etwas Abstand zu Hindernissen und berührt diese nicht. Dies gilt auch für kleinere Objekte, wie Haustierspielzeug usw. Hierdurch fährt der DEEBOT X1 Turbo tendenziell etwas vorsichtiger. Ideal wenn deine Wohnung vielleicht nicht immer ganz perfekt aufgeräumt ist.

Lediglich sehr kleine Objekte werden weiterhin berührt , wie Stuhlbeine. Ansonsten umfährt der DEEBOT X1 Turbo sehr gut und vorsichtig.

Du kannst die Frontkamera im Übrigen auch als eine Art Überwachungskamera nutzen. Über die App kannst du den Sauger manuell mit “Bild” starten und steuern.

 

Navigation und Fahrverhalten

Neben der Frontkamera und der dahinterstehenden Objekterkennung nutzt der DEEBOT X1 Turbo natürlich auch eine etwas “klassischere” Lidar Technologie.

In dem “Hubbel” auf der Oberseite sitzt ein rotierender Abstandsmesser. Dieser kann 360 Grad um den Saugroboter deine Wohnung vermessen und entsprechend die Position des Sauroboters errechnen, erkennen wo es noch weitergeht usw.

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Dies ist in der Praxis ein must have, denn es verbessert die Navigation massiv! So weiß der Saugroboter immer, wo er ist, wo er war und wo er noch hin muss.

Hierdurch kann es nicht passieren, dass er Räume einfach auslässt. Sollte dieser mal an einem Raum vorbeifahren, dann wird er früher oder später wieder zu diesem Raum zurückkommen.

Dabei wirkt die Navigation sehr sicher! Der Roboter scheint immer zu wissen was er noch zu tun hat. Dies ist allerdings bei einem aktuellen Modell von ECOVACs auch nicht ganz unerwartet. Sie sind in diesem Punkt sehr stark, genau wie die Modelle von Dreame oder Roborock.

Lediglich habe ich teils das Gefühl der Roboter könne Flächen etwas effizienter abfahren. Das ist aber schon ein Meckern auf einem sehr hohen Level!

Die Navigation beim DEEBOT X1 Turbo ist absolute Weltklasse!

 

Saugleistung

ECOVACs setzt beim DEEBOT X1 Turbo auf eine vergleichsweise konservative Bürste. Diese besitzt sehr weiche Borsten und ein paar Gummi-Lippen. Allerdings setzt ECOVACs auf einen 5000pa Saugmotor, was sehr stark ist!

Dies in Kombination ergibt eine gute bis sehr gute Saugleistung. Auf glatten Böden ist sie wie üblich dicht an “perfekt”. Lediglich gröberer Schmutz wie Zettel usw. werden gerne mal liegen gelassen.

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Hier tun sich moderne Saugroboter, um ehrlich zu sein nicht viel. Haare, Staub usw. bekommen fast alle halbwegs guten Modelle zuverlässig aufgesammelt. Hier ist eine möglichst hohe Abdeckung (Stichwort Navigation) wichtiger. Werden nicht alle Stellen erreicht wird entsprechend auch nicht perfekt gesaugt. Allerdings ist dies durchaus ein Punkt, bei welchem der DEEBOT X1 Turbo glänzen kann, auch wenn er sich aufgrund der vorsichten Fahrweise nicht in alle Ecken “aggressiv vorarbeitet”.

Teppiche sind eher eine Probe. Hier kommt es etwas auf den Teppich an. Generell gesprochen würde ich die Saugleistung des DEEBOT X1 Turbo auf Teppichen mit einer “2+” bis “1-” beurteilen. Wir sind hier auf dem Level des Roborock S7 MaxV, aber ich habe auch schon Modelle gesehen die vereinzelt mehr Haare aufnehmen.

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Dennoch werden selbst Hundehaare von Teppichen gut entfernt! Du kannst damit rechnen, dass nach einmaligem Überfahren 98% alle Haare entfernt sind und lediglich vereinzelt mal eins liegen bleibt. In der Praxis ist es absolut ausreichend und reduziert das Haarvorkommen massiv.

 

Fazit

Der DEEBOT X1 Turbo bzw. die DEEBOT X1 Serie gehört klar zu den Top 3 Saugrobotern aktuell auf dem Markt!

Sofern du keine oder nur wenige Teppiche hast, kann der DEEBOT X1 Turbo sogar den Roborock S7 MaxV Ultra übertreffen, gehen wir aber geordnet vor!

Starten wir den Basics. Wie es von einem Saugroboter dieser Klasse zu erwarten ist bietet der X1 eine sehr gute Navigation! Dank des Laser-Sensors weiß der Roboter immer, wo er ist und wo er noch hin muss. Hast du eine etwas komplexere Wohnung mit X Räumen und Durchgängen, dann ist der DEEBOT X1 Turbo absolut geeignet! Es wird hier nichts ausgelassen, wie es bei günstigeren Modellen der Fall sein kann.

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Dabei fährt der X1 Turbo generell sehr vorsichtig. Dies unter anderem dank der integrierten Objekterkennung. Der Saugroboter vermeidet Berührungen so gut wie möglich. Selbst wenn Haustierspielzeug herumliegt, umfährt der Roboter dieses. Hierdurch verfängt der Roboter sich weniger bis gar nicht.

Es ist beeindruckend zu beobachten, wie sicher und gut der ECOVACS DEEBOT X1 Turbo navigiert.

Hinzu kommt die beste Putzfunktion, die du aktuell bei einem Saugroboter finden kannst! Die rotierenden Putzpads machen einen deutlich besseren Job als eine vibrierende Platte oder Ähnliches. Klar fest eingebackenen Schmutz bekommt der X1 auch nicht weg, aber leichtere Verschmutzungen werden problemlos entfernt und Fliesen bekommen einfach einen anderen Glanz, wenn diese abgewischt werden, verglichen mit nur saugen.

Die Saugleistung des DEEBOT X1 Turbo ist ebenfalls gut! Besser aus meiner Sicht als beim T9 AIVI und +- auf dem Level des Roborock S7. Dies gilt sowohl für glatte Böden wie auch für Teppiche.

Allerdings ist der DEEBOT X1 Turbo kein Saugroboter für Wohnungen mit vielen Teppichen! Warum? Wenn du die Putzpads auf dem X1 Turbo montiert hast, kann dieser nicht auf Teppiche fahren! Für eine Teppichreinigung musst du die Putzpads manuell entfernen. Hast du also Teppiche quer in der Wohnung liegen sind sie nur schwer mit der sehr guten Putzfunktion vereinbar. Dies macht der Roborock S7 MaxV Ultra etwas besser, welcher seine Putzplatte anheben kann.

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Dies ist auch neben dem etwas kleinen Schmutzauffangbehälter auch mehr oder weniger mein einziger Kritikpunkt.

Die App von ECOVACs gehört zu den besten die du bei einem Saugroboter finden kannst, die Sprachsteuerung ist ein netter Bonus, das Design ist toll und die Waschstation macht einen sehr guten Job. Ich finde zwar den Aufpreis auf die OMNI Version, welche die Pads waschen kann und Schmutz absaugen, etwas hoch, aber technisch ist die “Turbo” Version bereits tadellos.

Es ist wirklich toll, wie der Saugroboter gelegentlich auf seine Station zurückkehrt, um seine Pads zu reinigen, damit diese immer frisch sind.

Kurzum, der ECOVACS DEEBOT X1 Turbo ist ein sehr guter Saugroboter, in vielen Punkten sogar besser als der Roborock S7 MaxV Ultra! Allerdings würde ich dir den Roboter primär empfehlen, wenn du nur wenige oder keine Teppiche hast. Zudem würde ich dir stark zur OMNI Version raten, falls du sehr viel Schmutz hast (aufgrund des kleinen Schmutzauffangbehälters). Die Putz- und Saugleistung des DEEBOT X1 Turbo ist absolute Weltklasse, gemeinsam mit der Navigation und Hindernisvermeidung.

Link zum Hersteller /// bei Amazon

ECOVACS DEEBOT T9 AIVI Saugroboter mit Wischfunktion (DEEBOT X1 Turbo)

  • Zuverlässige Navigation
  • Sehr gute Hindernisvermeidung und Objekterkennung
  • Raumreinigung und andere erweiterte App Funktionen
  • Sehr gute Putzfunktion
  • Leiser Betrieb
  • Hohe Saugleistung
  • Schickes Design
  • Gut funktionierende Waschstation
  • Keine Schmutzabsaugung
  • Putzfunktion beißt sich mit Teppichen
  • Sehr kleiner Schmutzauffangbehälter

ECOVACS DEEBOT X1 Turbo
POSITIV
Zuverlässige Navigation
Sehr gute Hindernisvermeidung und Objekterkennung
Raumreinigung und andere erweiterte App Funktionen
Sehr gute Putzfunktion
Leiser Betrieb
Hohe Saugleistung
Schickes Design
Gut funktionierende Waschstation
NEGATIV
Putzfunktion beißt sich mit Teppichen
Sehr kleiner Schmutzauffangbehälter
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Die außergewöhnlichste Wetterstation, der Ecowitt Wittboy im Test

Wenn du dich für Wetterstationen interessierst, wirst du vielleicht schon über Ecowitt gestolpert sein. Ecowitt nie gehört? Ecowitt ist der Hersteller, der hinter beispielsweise den Wetterstationen von Froggit steht.

Ecowitt hat nun mit dem “Wittboy” eine neue, sehr außergewöhnliche Wetterstation auf den Markt gebracht. So besitzt der “Wittboy” trotz der Möglichkeit Regen und Wind zu messen keine beweglichen Teile.

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Der Niederschlag wird beispielsweise über einen haptischen Sensor gemessen. Dieser spürt die Regentropen und misst diese entsprechend. Der Wind wird über Schall-Sensoren gemessen.

Klingt doch super spannend oder? Aber wie sieht es in der Praxis aus? Funktioniert der Wittboy so gut wie vom Hersteller versprochen?

Finden wir dies im Test der All-In-One Wetterstation Wittboy heraus!

 

Test: Ecowitt Wittboy GW2001

Die Wittboy Wetterstation besteht aus zwei Komponenten. Wir haben einerseits den Empfänger, wie auch das Außenmodul.

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Die Wittboy Wetterstation besitzt kein Display oder Anzeige. Du musst die Daten über die WebUI oder Ecowitt App auslesen. Eventuell kannst du allerdings eins der von Ecowitt angebotenen Displays verbinden. Dies habe ich aber nicht getestet.

Die mit im Lieferumfang liegende Basis-Station ist ein einfaches Modul, das via USB betrieben wird und du mit deinem Router verbindest. Die Basis-Station verfügt allerdings auch über einen kleinen Temperatur-Sensor. Was allerdings fehlt ist WLAN, du musst die Basis-Station also via LAN verbinden.

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Das wirklich Spannende ist aber natürlich das Außenmodul, welches die Modellnummer WS90 trägt. Für ein Modul das über 7 Sensoren verfügt ist dieses extrem Kompakt! Klar wir haben keine beweglichen Teile. Entsprechend brauchen wir auch keinen Regen Auffangtopf oder Ähnliches.

Das Außenmodul muss auf einen Pfosten montiert werden. Ein passender Pfosten oder Halterung liegt nicht mit im Lieferumfang. Die Halterung ist auf Pfosten ausgelegt die maximal +- 2,5 cm Durchmesser haben.

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Die Energie-Versorgung geschieht mithilfe zweier AA Batterien. Wobei diese nur ein “Backup” sind. Der Wittboy verfügt über ein Solarpanel und einen Super-Kondensator, welcher diesen bei ausreichend Licht versorgt. Die Batterien sind also nur ein Backup.

Sowohl die Spannung dieses Super-Kondensators wie auch der Batterien kannst du später über die WebUI auslesen.

 

Was kann der Wittboy messen?

Beginnen wir mit der Frage was der Wittboy alles messen kann.

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So ziemlich alle gängigen Werte, ist hier die Antwort. Das Außenmodul verfügt über 7 Module, welche aber Teils noch mehr Werte ausspucken können. Später kannst du folgende Werte über die EcoWitt Software erhalten.

  1. Außen-Temperatur
  2. Außen-Luftfeuchtigkeit
  3. Gefühlte Temperatur
  4. Taupunkt
  5. Innen-Temperatur
  6. Innen-Luftfeuchtigkeit
  7. Lichteinstrahlung
  8. UV-Index
  9. Niederschlag
  10. Regenrate pro Stunde
  11. Windgeschwindigkeit
  12. Böen Geschwindigkeit
  13. Windrichtung
  14. Luftdruck Relativ
  15. Luftdruck Absolut
  16. Batteriespannung
  17. Spannung des Internen Super-Kondensators

Kaufst du das Basis-Set des Wittboys erhältst du 17 Werte, die dir deine Wetterstation anzeigt.

 

Erweiterbar mit zusätzlichen Sensoren

Ecowitt bietet diverse zusätzliche Sensoren für seine Wetterstationen an. Ich hatte für meine Froggit Wetterstation bereits ein paar zusätzliche Innen-Temperatur-Sensoren.

Diese wurden auch vom Wittboy einfach “aufgegriffen”. Willst du also weitere Temperatur-Sensoren, dann ist dies kein Problem.

Diese kannst du einfach bei Amazon für +- 25€ (zum Zeitpunkt des Tests) kaufen: hier bei Amazon.

 

Die WebUI von EcoWitt

Da wir kein Innen-Display haben müssen wir alle Werte der Wetterstation über die EcoWitt Software auslesen.

Die WebUI von EcoWitt findest du unter www.ecowitt.net. Zusätzlich gibt es auch eine EcoWitt Smartphone App.

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Starten wir mit der WebUI. Diese ist recht einfach und simpel. Nach dem Login findest du zunächst eine Kachel-Übersicht über alle Livemesswerte. Hier findest du alle zuvor angesprochenen Werte, meist mit Tageshöchstwerten usw.

Scrollst du etwas herunter findest du Verlaufsdiagramme für jeden dieser Werte! Diese Diagramme sind sehr gut gemacht und bieten einen tollen Einblick über den Wetterverlauf.

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Erneut findest du hier zu jedem Wert und jedem Sensor solch ein Diagramm, inklusive der Batteriespannung.

Diese Diagramme kannst du dir für den aktuellen Tag, 7 Tage, 30 Tage, 365 Tage oder einen beliebigen Zeitraum anzeigen lassen. Willst du also wissen was der heißeste Tag des Jahres war, dann kannst du einfach auf die Jahresansicht umschalten und dies sehen.

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Sämtliche Daten lassen sich auch als Excel Tabelle exportieren.

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Wir haben zusätzlich noch eine öffentliche Wetterkarte, wo du umliegende EcoWitt Wetterstationen eigezeichnet siehst. Du kannst deine Wetterstation allerdings auch aus dieser Karte austragen, wenn du nicht möchtest, dass dies jemand anderes sehen kann.

Abseits dieser Daten und Diagramme gibt es in der EcoWitt WebUI allerdings nicht viel Spannendes weiter zu bestaunen. Die EcoWitt Plattform ist sehr “Clean” gehalten ohne Werbung, Premium Abos oder Ähnliches.

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Die Smartphone App ist im Kern die WebUI nur passend fürs Smartphone skaliert und angepasst.

So funktionierte die App bei mir tadellos und bot alle benötigten Funktionen. Zusätzlich gibt es aber in dieser auch die Möglichkeit die Daten deiner Wetterstation an 3. Anbieter Dienste wie Wunderground, Weathercloud oder die Weather Observations Webseite weiterzugeben.

Diese Option konnte ich in der WebUI nicht finden.

 

Weather Underground

Du kannst deine Wetter z.B. an Weather Underground “Wunderground” weiterleiten. Du kannst dich hier auf https://www.wunderground.com/member/settings kostenfrei registrieren und deine Wetterstation hinzufügen.

Anschließend kannst du die Daten deiner Wetterstation über die Webseite einsehen. Dabei speichert Weather Underground alle Wetterdaten auf unbegrenzte Zeit! Du kannst also schauen, wie warm Monat XYZ vor einem Jahr war usw. Dabei finde ich WU recht übersichtlich und optisch ansprechend.

Allerdings musst du deine Wetterdaten öffentlich zugänglich machen und Weather Underground unterstützt nur die Daten des Außensensors. https://www.wunderground.com/dashboard/pws/IEITORF18

Alle Wetterstationen werden auf einer Karte angezeigt und mit nahen Stationen verglichen. IBM behält sich das Recht vor die Daten deiner Wetterstation für die Berechnung von Klimamodellen usw. zu nutzen.

Für mich ist dies völlig okay, da es sich ja nur um die Außenwerte handelt.

 

Wie genau sind die Messwerte?

Kommen wir zur spannenden Frage, wie genau sind die Messwerte? Der Wittboy setzt auf vergleichsweise exotische Hardware für die Wind und Niederschlagsmessungen. So wird der Niederschlag über eine Vibrations-Empfindliche Platte gemessen. Mehr dazu, wie dies technisch funktioniert findest du hier https://www.weltderphysik.de/gebiet/technik/nachrichten/2015/piezo-regensensor/

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Der Wind hingegen wird mithilfe von Mikrofonen gemessen, welche die Windgeräusche messen und entsprechend auswerten.

Um die Werte besser einschätzen zu können, vergleichen wir diese mit ein paar anderen Wetterstationen.

  • froggit HP1000SE PRO
  • BRESSER 4CAST PRO SF
  • Homematic IP Wettersensor – Pro

Wichtig! Diese Wetterstationen sind nicht alle an der exakt gleichen Stelle. So hängt der Wittboy etwas höher usw. Kleinere Abweichungen sind also zu erwarten und auch normal.

 

Temperatur

Starten wir mit den Temperatur-Werten.

temperatur wittboy

Hier gibt es keine Überraschungen. Alle Wetterstationen sind so dicht aneinander, dass die Werte als passend einzustufen sind. Tendenziell liegt der Wittboy minimal niedriger als die anderen Modelle, aber wir reden hier über +- 0,2 Grad. Es ist hier also möglich, dass der Wittboy sogar der genauste ist und die anderen einfach etwas falsch liegen.

Die Abschirmung des Temperatur-Sensors von der Sonne ist dabei tadellos. Die Temperatur springt bei Sonneneinstrahlung nicht.

 

Niederschlag

Leider hat es die letzten Wochen nur sehr wenig geregnet. Entsprechend habe ich hier nicht viele Vergleichswerte. Schauen wir aber dennoch einmal auf die Werte, die ich habe.

niederschlag wittboy

Hier sehen wir eine doch recht deutliche Abweichung von den beiden anderen Wetterstationen. Während die Modelle von Froggit und BRESSER fast gleichauf liegen, spuckt der Sensor des Wittboy ca. 40-50% höhere Werte aus! Dies ist schon eine starke Abweichung.

Hier muss ich weiter beobachten, ob die Abweichung wirklich konstant bei 40-50% bleibt. Es gab schon ein FW Update für den Wittboy, hier habe ich die Hoffnung, dass solche Abweichungen vielleicht in der Zukunft behoben werden können.

 

Helligkeit

Der Wittboy kann natürlich auch Licht/Helligkeit messen.

helligkeit

Leider sehen wir auch hier eine merkliche Abweichung. Dies hat mich aber um ehrlich zu sein etwas überrascht! Normalerweise sind Lichtsensoren recht genau und der Wittboy nutzt hier auch nach meinem Wissen nichts “Exotisches”.

 

Windgeschwindigkeit

Leider habe ich bei der Windgeschwindigkeit ein paar Probleme, da ich diese aufgrund der etwas anderen Positionen der Wetterstationen nicht direkt vergleichen kann.

Dennoch versuche ich hier eine Einschätzung. Grundsätzlich glaube ich, dass die Messung der Windgeschwindigkeit besser ist als die Regenmenge. So decken sich die Messungen des Wittboy besser mit den offiziellen Vorhersagen als mit Wetterstationen die früher an dieser Position hingegen.

Tendenziell wird der Wittboy hier aber auch wenig höher messen als die froggit HP1000SE PRO, was ich aber nicht schlecht finde, denn die froggit hat nach meiner Einschätzung etwas niedrig gemessen.

 

Fazit

Der Ecowitt Wittboy ist eine absolut außergewöhnliche Wetterstation und ich muss Ecowitt hier wirklich loben. Wir haben einige interessante Feature und vor allem die Haltbarkeit aufgrund des Verzichtes auf bewegliche Teile sollte stark sein!

So haben wir zunächst tonnenweise Messwerte. Temperatur, Windgeschwindigkeit, Niederschlag, Sonneneinstrahlung, UV, Windrichtung usw.

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Dabei wird der Niederschlag über Erschütterungen beim Aufschlag auf die obere Platte gemessen. Eine super interessante Technologie! Auch das Messen der Windgeschwindigkeit mithilfe von “Mikrofonen” ist etwas Spannendes.

Hinzu kommt eine wirklich gelungene Software von EcoWitt. Diese ist zwar recht minimalistisch, aber tut genau das was sie soll. Messwerte anzeigen und über lange Zeiträume speichern und gut auswertbar präsentieren.

Allerdings lässt die Messgenauigkeit des Wittboy noch etwas zu wünschen übrig. Gerade beim Niederschlag und der Helligkeit weichen die Werte des Wittboy von meiner froggit HP1000SE PRO und BRESSER 4CAST PRO SF merklich ab!

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EcoWitt scheint daran noch zu arbeiten, es gab schon FW Updates, welche die Messgenauigkeit verbessert haben, aber Stand Ende April bist du rein aus Sicht der Messgenauigkeit mit einer klassischen Wetterstation wie eins der folgenden Modelle besser beraten.

Dennoch ist der Ecowitt Wittboy ein super spannendes Konzept einer Wetterstation ohne bewegliche Teile und einem Super-Kondensator als Energiespeicher usw. Wenn vielleicht noch das ein oder andere FW Update kommt, dann hat der Wittboy auch ohne Frage das Potenzial die beste Wetterstation auf dem Markt zu werden!

Ecowitt Wittboy
POSITIV
Einzigartiges Design
Neuartige Sensoren
Sehr viele Messwerte
Sehr gute WebUi und App
Messgenauigkeit Temperatur, Wind, Luftfeuchte gut
NEGATIV
Messgenauigkeit Regensensor überschaubar
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Die Innr Outdoor Smart Globe Light Colour im Test

Wenn es um Smarte Beleuchtung geht, ist Innr nach Philips Hue ganz klar meine erste Wahl. So bietet Innr diverse Zigbee kompatible Leuchtmittel. Diese lassen sich sogar in das Philips Hue System einbinden. Dabei bieten die Innr Leuchtmittel und Lampen durchweg eine gute Qualität.

Innr bietet als einer der wenigen Hersteller auch diverse Outdoor Zigbee Lampen an. Ganz neu im Sortiment sind die Innr Outdoor Smart Globe Light Colour.

Hierbei handelt es sich um schicke Leuchtkugel für den Außenbereich, mit Smarter Steuerung und RGB LEDs.

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Für diesen Spaß möchte Innr aber auch satte 199€ haben. Ein stolzer Preis, welcher für Outdoor-Lampen aber leider nicht außergewöhnlich ist (wenn man sich ansieht, was Philips Hue für vergleichbare Produkte möchte).

Wollen wir uns einmal die Innr Outdoor Smart Globe Light Colour in einem kurzen Test ansehen.

An dieser Stelle vielen Dank an Innr für das Zurverfügungstellen der Lampen für diesen Test.

 

Die Innr Outdoor Smart Globe Light Colour im Test

Wie alle Innr Outdoor Lampen besteht auch dieses Set aus drei Komponenten.

  1. Die Lampen selbst
  2. Der Zigbee Empfänger
  3. Das Netzteil

Mit im Lieferumfang der Lampen liegt ein wassergeschütztes Netzteil. Dieses bietet eine Leistung von 24W bzw. 24V/1A. Keine Sorge die Lampen benötigen keine 24W, du kannst das System nur erweitern und hierfür hat das Netzteil ein paar Reserven.

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Der Zigbee Empfänger ist eine kleine Box, welcher in der Zuleitung Lampen integriert sind.

Die Lampen selbst sind auf den ersten Blick sehr einfach gehalten. Wir haben drei Kugel aus einer Art Milchglas. Hierbei handelt es sich natürlich nicht um echtes Glas, sondern Kunststoff in entsprechender Optik.

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Jede Kugel hat einen Durchmesser von 190 mm. Dabei lässt Innr dir die Wahl, du kannst die Kugeln hängen oder mithilfe eines beiliegenden Erdspießes in den Boden stecken.

 

Kabel

Die Kugeln müsse natürlich auch mit Strom versorgt werden, was gerade bei Outdoor-Leuchtmitteln nicht immer ganz einfach ist.

So legt Innr allerdings recht großzügig Kabel bei, welche einfach ineinandergesteckt werden und einen wasserdichten Verschluss besitzen.

 

Zigbee!

Die Smart Globe Light Colour besitzen kein WLAN, sondern setzen auf den Zigbee Standard. Um diese zu steuern, benötigst du also ein Zigbee Gateway.

Solche Zigbee Gateways gibt es von Innr selbst, Philips Hue, Smart Life usw. Die Smart Globe Light Colour ist hier universell kompatibel!

Du kannst die Innr Leuchtmittel also auch mit einer Philips Hue Bridge verbinden und nutzen. Du kannst auch die Innr eigene Bridge nutzen, wie es dir am besten passt.

Das ist aber die Schönheit an Zigbee, du bist hier flexibel und nicht auf das Ökosystem eines Herstellers limitiert.

 

Licht und Funktion

Grundsätzlich sind solche Außenlampen wie die Smart Globe Light Colour keine Lampen zum “Beleuchten”. Diese soll nur einen Akzent in deinem Garten setzen.

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Allerdings bei einer neutralen weißen Farbe sind die Lampen beeindruckend hell! Hier können diese durchaus einen Carport beleuchten.

Auch die bunten Farben sind durchaus hell, wenn auch nicht ganz so extrem. Dabei wirken alle Farben gut und kräftig. Auch grün und türkis-Töne werden gut dargestellt. Die LED-Qualität scheint also ordentlich zu sein.

innr outdoor smart globe light colour im test 14

Die Reaktionszeit und Signalstärke zu meiner Bridge waren gut, allerdings darfst du die Signalstärke auch nicht überschätzen, gerade wenn deine Zigbee Bridge hinter X Wänden steckt. Ich musste meine etwas näher am Fenster positionieren, damit das Signal immer stabil war.

 

Stromverbrauch

Gerade im Jahr 2022 ist der Stromverbrauch wichtiger denn je! Wie viel fressen hier die Globe Light Colour?

20% 50% 100%
Neutral Weiß 1.1 5.2 20
Warm Weiß 0.6 2.2 8
Kalt Weiß 0.8 3.6 14
Rot 0.5 1.5 5.4
Blau 0.6 1.7 6.3
Grün 0.5 1.5 5.2

(Angabe in Watt)

Dies hängt natürlich extrem von der eingestellten Helligkeit und der Lichtfarbe ab. Im “Worst Case” benötigen die Lampen 20W. Stellst du aber eine Farbe ein, wie Blau sind es nur noch 6,3W.

Reduzierst du die Helligkeit auf 50%, dann sinkt der Verbrauch deutlich! Bei blauem Licht von 6,3W auf 1,7W.

innr outdoor smart globe light colour im test 15

Dabei reduziert sich die subjektive Helligkeit nicht so deutlich. Dies wäre auch mein Tipp, stelle die Helligkeit nicht zu hoch ein, um die Stromkosten gering zu halten.

Hier einfach mal ein Rechenbeispiel bei 5 Stunden Leuchtdauer pro Tag und 0,50€ pro kWh.

20% 50% 100%
Neutral Weiß      1.00 €      4.75 €    18.25 €
Warm Weiß      0.55 €      2.01 €      7.30 €
Kalt Weiß      0.73 €      3.29 €    12.78 €
Rot      0.46 €      1.37 €      4.93 €
Blau      0.55 €      1.55 €      5.75 €
Grün      0.46 €      1.37 €      4.75 €

Im Schlimmsten Fall, bei maximalem Verbrauch kommen wir auf 18,25€ pro Jahr, was noch verschmerzbar ist. Allerdings gehen wir auf 50% Helligkeit und eine “bunte” Lichtfarbe, dann sinken die Stromkosten auf gerade einmal +- 1,50€ pro Jahr!

Ich denke dies ist gut erträglich!

 

Haltbarkeit

Aktuell kann ich noch nichts zur Haltbarkeit sagen. Leider neigen viele dieser Lampen, selbst die teuren Philips Modelle, zum Eindringen von Wasser, was diese auf Dauer beschädigt.

Beispielsweise nach 2 Jahren ist bei mir eine der Innr Smart Outdoor Pedestal Light Colour aufgrund des Eindringens von Wasser gestorben. Die Innr Outdoor Scheinwerfer hingegen sind auch noch nach 2 Jahren problemlos.

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Daher erwarte ich, dass die Globe Light sicherlich ein paar Jahre im Freien gut überstehen, aber wenn du diese komplett im Freien über Jahre (auch über den Winter wie ich es mache) draußen lässt, dann werden diese vermutlich auch nicht ewig halten.

 

Fazit

So etwas wie die Innr Outdoor Smart Globe Light Colour ist immer eine Sache. Denn letztendlich kommt es hier auf deinen Geschmack an. Gefallen dir die Lampen und du suchst Zigbee fähiges Zubehör für den Garten?

Dann schlag zu! Technisch gibt es an diesen nichts auszusetzen. Die Helligkeit ist gut, die Farben sind klasse und die Zigbee Verbindung klappte bei mir 1a.

innr outdoor smart globe light colour im test 13

Selbst der Stromverbrauch ist Okay, sofern du das Licht nicht auf neutral Weiß bei 100% Helligkeit stellst. Bei 50% Helligkeit und einer bunten Farbe (bei 5 Stunden pro Tag) kannst du mit Stromkosten von lediglich 1-2€ pro Jahr rechnen.

AKKO 3084 B Plus die beste Mechanische Tastatur zum Tippen die ich jemals hatte!

Mechanische Tastaturen sind mittlerweile sehr verbreitet. Neben den großen Herstellern wie Corsair, Razer, Logitech usw. Gibt es auch viele kleinere Hersteller, die Teils etwas exotische Modelle anbieten.

Zu diesen exotischeren Herstellern gehört auch AKKO, welche vor allem durch exotische Tastenkappen Designs, eigenen Tastern und ansonsten einem minimalistischen Design versuchen zu punkten.

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So bietet diese mit der AKKO 3084 B Plus eine super interessante mechanische Funk-Tastatur für gerade einmal 80€ an. Diese verfügt natürlich trotz des kabellosen Designs über eine RGB Beleuchtung.

Zudem nutzt AKKO hier seine eigenen Akko CS Jelly Pink Switches. Also kein Cherry oder ein anderer großer Hersteller, sondern etwas Eigenes. Dies alleine hebt die Tastatur sehr von der Masse ab!

Aber wie gut sind die Taster? Wie gut ist das Gehäuse? Finden wir dies im Test heraus!

 

Test: AKKO 3084 B Plus

Bei der AKKO 3084 B Plus handelt es sich um eine recht minimalistische Tastatur. Diese setzt auf einen sehr schmalen Rahmen und verzichtet abseits der Standard-Tasten auf sämtlichen Zusatz oder Media Tasten.

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Die AKKO 3084 B Plus verzichtet ebenfalls auf ein Nummernpad. Wir haben hier als eine so genannte TKL Tastatur.

Von der grundsätzlichen Verarbeitungsqualität bin ich sehr beeindruckt! Die Tastatur besteht zwar äußerlich aus Kunststoff, es ist aber spürbar, dass wir im Inneren eine dicke Metall-Platte haben. So ist die Tastatur extrem verwindungssteif und auch nicht gerade leicht.

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Auf Seiten der Ergonomie haben wir zwei normale Standfüße, die wir hochklappen können. Diese wirken robust gemacht, sind aber an sich nichts Besonderes.

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Da wir hier eine kabellose Tastatur haben, benötigt diese natürlich auch einen Akku. Dieser bietet 3000mAh und wird über einen USB C Port auf der Rückseite geladen.

 

Bluetooth und 2,4Ghz

Du kannst die AKKO 3084 B Plus via Kabel, Bluetooth oder über den beiliegenden 2,4GHz mit deinem PC verbinden.

Die Einstellung der Verbindung erfordert aber das Lesen des Handbuches.

  • FN + U = Kabelmodus
  • FN + Y = 2,4GHz Empfänger
  • FN + E = Bluetooth 1
  • FN + R = Bluetooth 2
  • FN + T = Bluetooth 3

Die Bluetooth und auch 2,4GHz Verbindungen funktionierten bei mir absolut tadellos und super stabil!

 

Akko CS Jelly Pink Switche

Du kannst die AKKO 3084 B Plus mit den Akko CS Jelly Pink oder den Akko CS Jelly Purple bekommen.

  • Akko CS Jelly Pink Switch
  • Linear
  • Actuation Force: 45gf ± 5gf
  • Total Travel: 4.0 ± 0.3mm
  • Pre-Travel: 1.9 ± 0.3mm

Die Akko CS Jelly Pink entsprechen ungefähr den CHERRY MX Reds. Auch hier haben wird lineare Taster ohne hörbaren oder fühlbaren Klick.

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Die Akko CS Jelly Purple gehen mehr in Richtung CHERRY MX Browns, mit einem spürbaren Klick.

Beide Taster bieten laut Hersteller 60 Millionen Auslösungen und einen “CHERRY MX kompatiblen Stempel”. Theoretisch kannst du also die klassischen Cherry Tastenkappen nutzen, welche großzügig im Handel verfügbar sind.

 

Hervorragendes Tippgefühl!

Ich sage hier jetzt etwas Überraschendes, die Akko CS Jelly Pink gefallen mir besser als Cherry MX REDs und sämtliche andere mechanischen Taster, die ich bisher in einer Tastatur hatte.

Grundsätzlich sind die Taster natürlich ähnlich. So bieten die CS Jelly Pink einen komplett linearen Druckpunkt. Die Taster fühlen sich von Beginn des Drückens bis zum Anschlag komplett gleich an.

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Dabei sind die CS Jelly Pink wunderbar weich und geschmeidig. Es fühlt sich fast so an als wären die Taster “geölt”. Die Akko sind merklich weicher und geschmeidiger als die CHERRY Taster, was beeindruckend ist.

Hinzu kommt ein extrem fester und satter Anschlag. Um dieses Gefühl zu erhalten hat Akko in der Basis ein Silikon-Pad integriert, welches die Masse der Tastatur massiv erhöht.

Hierdurch klingt die Tastatur satter und tiefer. Diese hat nicht dieses hohe “Pling” beim Tastenanschlag.

Wie du vielleicht erkennen kannst, bin ich vom Tippgefühl der AKKO 3084 B Plus richtig begeistert! Diese Tastatur hat das beste Tippgefühl, das ich jemals bei einer Mechanischen Tastatur erlebt habe!

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Allerdings ist auch nicht alles perfekt. So haben wir einerseits das QWERTY Layout. Laut Akko soll es demnächst auch QWERTZ Tastenkappen geben, dies ist aber aktuell noch nicht der Fall.

Zudem brauchte ich etwas Gewöhnung auf der AKKO 3084 B Plus zu tippen. Ich kann dir nicht sagen warum, aber irgendwie waren die Abstände der Tasten für mich ungewohnt oder irgendetwas anderes hat meine Finger durcheinandergebracht.

Allerdings nach ca. 20 Minuten tippen, habe ich hier eine Schreibgeschwindigkeit erreicht die ich bisher noch nicht von mir kannte! Weltklasse!

 

RGB! (und Software)

Natürlich bringt die AKKO 3084 B Plus eine RGB Beleuchtung mit. Von Haus aus ist diese auf bunt gestellt. Du kannst aber über diverse Tastenkombinationen oder die Akko Cloud Software die Beleuchtung komplett frei anpassen.

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Die Akko Cloud Software macht dabei einen deutlich besseren Eindruck als ich es erwartet hätte! So findest du hier für Makros und die Beleuchtung deutlich bessere Anpassungsmöglichkeiten als ich es erwartet hätte!

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Auch die Beleuchtung selbst sieht klasse aus! Akko hat die Basis-Platte der Tastatur weiß lackiert, wodurch die LEDs noch etwas mehr strahlen.

Leider sind aber die Tastenkappen nicht durchsichtig! Dies finde sehr schade, gerade bei einer dunklen Umgebung.

 

Fazit

Auf den ersten Blick ist die AKKO 3084 B Plus nur eine weitere Mechanische Tastatur. Allerdings war ich von dieser extrem überrascht!

Ich sage es ganz klar, das Tippgefühl hier ist ein gutes Stück besser als bei Corsairs Mechanischen Tastaturen, die ich ansonsten gewöhnt bin! Ich hatte noch nie eine Mechanische Tastatur, auf welcher ich so schnell tippen konnte wie auf dieser und auch dabei so viel Freude hatte!

Ich bin von der AKKO 3084 B Plus begeistert! Ob dies nun an den Akko CS Jelly Pink Tastern, der Silikon gefüllten Basis oder der einfach guten Konstruktion liegt kann ich dir nicht sagen. Allerdings das Ergebnis ist toll!

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Auch die Wahl aus kabelgebundener Verbindung, Bluetooth oder dem beiliegenden USB-Empfänger ist klasse.

Das Einzige was gegen die Akko spricht ist das Tastenlayout. Aktuell ist diese nur mit QWERTY Layout verfügbar. Deutsche Tastenkappen sollen aber folgen! Zudem nutzt die AKKO 3084 B Plus natürlich Standardtastenkappen. Vielleicht klaue ich mir diese einfach von einer anderen Tastatur.

Wie auch immer, ich bin von der AKKO 3084 B Plus wirklich begeistert! Auf den ersten Blick sieht diese vielleicht recht klassisch aus, aber der Tippgefühl sucht seinesgleichen!

akko 3084 b plus die beste mechanische tastatur zum tippen die ich jemals hatte! 7
AKKO 3084 B Plus
POSITIV
Herausragendes Tippgefühl
Sehr satter und warmer Klang
RGB Beleuchtung
2,4Ghz Empfänger und Bluetooth
Fairer Preis
Hochwertige haptik
NEGATIV
Kein deutsches Layout
Keine Media-Tasten
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Die SHARGEEK STORM 2 Slim im Test, eine heiße Powerbank!

Die STROM 2 ist ohne Frage aktuell meine Lieblingspowerbank. Daher war ich natürlich direkt hell auf begeistert als SHARGEEK die STORM 2 Slim angekündigt haben.

Die STORM 2 Slim setzt ebenfalls auf das coole durchsichtige Design, ein LCD-Display und einen 100W USB C Port. Allerdings besitzt die STORM 2 Slim nur 20000mAh Kapazität. Im Gegenzug ist diese aber ein gutes Stück schlanker und auch leichter.

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Wollen wir uns die STORM 2 Slim einmal im Test ansehen. Ist diese so gut wie der große Bruder?

 

Die SHARGEEK STORM 2 Slim im Test

Die Optik ist ohne Frage das auffälligste an der STORM 2 und auch der STORM 2 Slim. So setzten beide Powerbanks auf ein durchsichtiges Gehäuse.

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Du kannst also im Inneren die komplette Elektronik sehen, genau wie die Akku-Zellen. Ich finde dies extrem cool, zumal das Innere auch sehr aufgeräumt wirkt. Lediglich die Endstücke bestehen aus Metall!

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Auf der Oberseite ist im durchsichtigen Kunststoff ein kleines Display eingelassen, genau wie eine Taste, um dieses zu aktivieren. Auf das Display kommen wir später noch zu sprechen.

Generell wirkt die Powerbank sehr gut und hochwertig gebaut!

 

Die Anschlüsse der STORM 2 Slim

Die STORM 2 Slim verfügt nur über zwei USB-Ports, einen USB A und einen USB C Port.

  • USB C – USB Power Delivery – 100W 5V/3A, 9V/3A, 12V/3A, 15V/3A oder 20V/5A
  • USB A – Quick Charge – 30W 5V/3A, 9V/3A, 12V/2,5A

Zunächst haben wir einen USB C Port, welcher bis zu 100W Leistung liefern kann! Damit ist die STORM 2 Slim auf dem Papier selbst für größere Notebooks geeignet.

Hinzu kommt ein USB A Port, welcher nur mit “30W” beworben wird.

Geladen wird die Powerbank auch über den USB C Port. Dieser soll bis zu 65W aufnehmen können, also kein 100W laden.

 

Das Display

Eine große Besonderheit der STORM 2 Slim ist das Display.

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Dieses zeigt dir folgende Informationen an:

  • Kapazität in %
  • Spannung der internen Akkuzellen
  • Eingangsleistung (Watt, Volt und Ampere)
  • Ausgangsleistung (Watt, Volt, Ampere)
  • Temperatur Akkuzellen
  • Temperatur Controller

Hältst du den Einschalter gedrückt kannst du weitere Informationen und Einstellungen sehen.

  • Spannung der vier Batterie-Zellen
  • Letzte gemessene Kapazität
  • Zyklen
  • Batteriekapazität in %

Zudem kannst du Einstellungen wie die Standby Zeit anpassen usw.

 

Mit PPS (natürlich)

Die STORM 2 Slim unterstützt natürlich PPS mit einer Range von 3,0V bis 21V bei 5A.

PPS steht für Programmable Power Supply. Das normale USB Power Delivery bietet deinem Smartphone mehrere Spannungsstufen an, meist 5V, 9V, 15V und 20V. Hier kann sich dieses eine Stufe aussuchen und damit laden. PPS erlaubt es nun deinem Smartphone innerhalb eines gewissen Bereichs, beispielsweise 3,3-16V, frei eine Spannung zu wählen. Denkt dein Smartphone es wäre gerade ideal mit 6,5V zu laden, dann kann ein PPS Ladegerät diesem 6,5V liefern.

Einige Smartphones wie die Modelle der Samsung S20/S21/SS Serie benötigen PPS, um das volle Ladetempo zu erreichen, siehe hier Laden des SS2 Ultra. Ein S21 Ultra kann an einem normalen USB-PD Ladegerät mit maximal 14W laden, an einem PPS Ladegerät mit 25W. Unterstützt Dein Smartphone kein PPS, dann ignoriert es einfach diese Funktion und behandelt das Ladegerät wie ein normales USB-PD Ladegerät.

 

USB A Port mit diversen Standards

SHARGEEK wirbt bei der STORM 2 Slim mit einem 30W USB A Port. Aber welche Standards unterstützt der USB A Port?

  • BC 1.2 DCP
  • Apple 2,4A
  • Samsung 2A
  • AFC 5-12V
  • Huawei FCP 5-12V
  • SCP 3,4-12V 3,5A
  • QC 3.0

Interessant! Der USB A Port unterstützt also Huawei SCP, also “Super Charge”.

 

Die Kapazität

SHARGEEK verspricht bei der STORM 2 Slim eine Kapazität von 20000mAh, was kann ich in der Praxis messen?

Wh mAh  % der HA
5V/1A 52.52 14195 71%
9V/1A 58.087 15699 78%
9V/3A 60.062 16233 81%
20V/1A 59.777 16156 81%
20V/3A 58.433 15793 79%
20V/5A 55.278 14940 75%

 

Die STORM 2 Slim leidet unter dem gleichen Problem wie viele anderen High End Powerbanks. Leider fällt die echte Kapazität bei Hochleistungspowerbanks oftmals recht niedrig aus, so auch hier.

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Wir kommen in der Praxis auf 14195 mAh bis 16233 mAh, was eine Spanne von 71% der Herstellerangabe bis 81% entspricht.

Dies ist an der unteren Grenze was ich noch als Okay einstufen würde.

 

Temperatur Probleme bei 100W

Leider hat die STORM 2 Slim etwas Temperatur-Probleme. Entlädst du diese mit konstant 100W, dann wird diese sich bei ca. 40% Restladung abschalten. Hier erreichte der interne Controller laut Anzeige über 77 Grad und die Akkuzellen 56 Grad.

Nach einer kurzen Zeit abkühlen konnte das Entladen mit 100W weitergehen, aber 100W scheint für die STORM 2 Slim etwas viel zu sein!

60-80W kann die Powerbank übrigens konstant liefern.

 

Ladetempo und Empfehlungen

Schauen wir uns einmal an, wie die Powerbank mit diversen Geräten zusammenspielt bzw. dies zu erwarten ist.

Zu erwartendes Ladetempo
Apple iPads +++
Apple iPhones +++
Apple MacBooks +++
Google Pixel +++
Huawei Smartphones ++
OnePlus Smartphones +
Realme Smartphones +
Samsung Galaxy Smartphones („S“ Serie) +++
Windows Notebooks (Dell XPS, ASUS usw.) +++

 

+++ = „perfekt“ maximal mögliches Ladetempo zu erwarten
++ = sehr hohes Ladetempo zu erwarten
+ = flottes Ladetempo zu erwarten
0 = „Standard“ Ladetempo zu erwarten
– = Langsames Ladetempo zu erwarten
— = nicht kompatibel oder nur sehr eingeschränkt geeignet

Hier habe ich ein kleines Problem, denn ich muss etwas zwischen Praxis und Theorie unterscheiden. In der Theorie ist die STORM 2 Slim Ideal für alle Notebooks dank des 100W USB C Ports. In der Praxis würde ich die STORM 2 Slim aber eher für Mittelgroße Notebooks empfehlen mit Leistungsaufnahmen im Bereich +- 60W.

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Also Apple MacBook Pro 13/14 M1, Dell XPS Modelle usw.

Voll empfehlenswert ist die Powerbank natürlich für Smartphones und Tablets. Egal ob nun Apple iPhone, Google Pixel, Samsung S Serie oder sogar Huawei, die STORM 2 Slim wird dank der Mischung aus USB PD, PPS, QC 3.0 und SCP an 95% aller Smartphones eine sehr gute Figur machen.

 

Temperatur-Probleme auch beim Aufladen

Du kannst die SHARGEEK STORM 2 Slim mit bis zu 65W laden. Hier hatte ich allerdings ein Problem, die Powerbank neigte zum Überhitzen, wie auch schon beim Entladen mit 100W. Überschreiten die Akkuzellen 46 Grad, dann stoppt die Powerbank das Laden, bis die Zellen etwas abgekühlt sind.

Diese 46 Grad können beim Aufladen der Powerbank mit 65W erreicht werden, wenn du die Powerbank nach dem Entladen nicht etwas abkühlen hast lassen oder wenn die Raumtemperatur zu hoch ist.

Bei einer Raumtemperatur von 25 Grad + hat die Powerbank beim Aufladen immer eine Pause von ca. 18 Minuten gemacht (siehe Diagramm). Bei ca. 20 Grad Raumtemperatur gab es diese Pause nicht.

Einerseits natürlich nervig, denn so wird die Ladezeit etwas erhöht, aber andererseits auch ein gutes Verhalten! Viele Powerbanks halten sich nicht so genau an solche Temperatur- Limits. Die STORM 2 Slim ist also an sich sehr sicher und dies verlängert auch die Lebensdauer der Akkuzellen.

Rechne aber im Hochsommer mit mehr und längeren Pausen beim Laden. Wichtig, die Powerbank setzt das Laden automatisch auch wieder fort! Du musst diese nicht ein/ausstecken oder Ähnliches.

ladeleistung

Das Laden geht aber selbst mit Pause zum Abkühlen recht flott! Mit Abkühlpause dauerte das Laden von 0% auf 100% gerade einmal 1:40h. Ohne diese Pause (also bei niedriger Raumtemperatur) dauerte das Laden ca. 1:29h.

 

Fazit

Die STORM 2 Slim ist wie der große Bruder eine sehr coole Powerbank! Sowohl das Design wie auch das Display sind einfach Weltklasse und lassen das Nerd-Herz höherschlagen.

Dabei ist das Display auch wirklich praktisch! Du kannst jederzeit sehen wie viel Leistung deine Geräte gerade aufnehmen, was auch beim Diagnostizieren von Problemen Gold wert ist.

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Hinzu kommt der 100W USB C Port mit Power Delivery, PPS und der 30W USB A Port. Perfekt!

Allerdings wollte SHARGEEK vielleicht etwas viel bei der STORM 2 Slim. So kämpft die STORM 2 Slim extrem mit dem Überhitzen, wenn du diese mit 60W lädst oder mit über 80W entlädst. An sich bin ich sehr froh, dass wir hier eine wirklich gut funktionierende Temperatur-Abschaltung haben. Viele andere Powerbanks werden einfach sehr heiß (heißer als es die Akkuhersteller eigentlich empfehlen). Dennoch ist dies natürlich etwas unelegant, wenn die Powerbank aufgrund einer zu hohen Temperatur pausieren muss.

Diese ist weiterhin eine sehr coole Powerbank, welche ich auch sehr mag. Allerdings würde ich diese nicht für 100W Notebooks empfehlen bzw. du musst dann mit Temperatur-Problemen rechnen. Tipp, nutze einfach ein auf 3A limitiertes Ladekabel und du wirst keine Probleme haben.

Willst du wirklich 100W konstante Leistung, dann solltest du zur großen STORM 2 greifen.

SHARGEEK STORM 2 Slim
POSITIV
Sehr cooles Design
Sehr hilfreiches und detailliertes Display
100W USB C Ausgang
PPS (3-21V/5A)
USB A mit 30W (QC 3.0, SCP)
Von 0% auf 100% in ca. 1:29h geladen
NEGATIV
Neigt zum Überhitzen!
Echte Kapazität mit 14195 mAh bis 16233 mAh lediglich Okay
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Das UPERFECT X LapDock im Test, ideal für Samsung DEX und das Steam Deck!

UPERFECT hat mit seinem UPERFECT X LapDock fast schon ein Produkt aus der “Zukunft” in seinem Sortiment. Bei dem X handelt es sich um ein Notebook, ohne CPU, GPU oder anderer “höherer” Elektronik.

So bietet das UPERFECT X ein Laptop-Gehäuse, ein Laptop Display und eine Laptop Tastatur/Trackpad. Allerdings ist das LapDock auf eine externe Quelle für das Signal angewiesen. Diese externe Quelle könnte ein PC sein wie der Intel NUC oder ein Raspberry PI.

uperfect x lapdock test 16

Diese externe Quelle könnte aber auch ein Smartphone sein. So bieten Samsung Smartphones mit DEX eine Desktop-Benutzeroberfläche, wenn diese mit einem Monitor/Tastatur verbunden werden. Hierdurch kannst du das UPERFECT X LapDock in Kombination mit einem DEX fähigen Smartphone in ein Notebook verwandeln.

Dies klingt doch sehr spannend! Zumal das UPERFECT X LapDock mit knapp über 300€ auch nicht zu teuer ist, gerade wenn du ein entsprechendes Samsung Smartphone hast.

Aber wie gut ist das UPERFECT X LapDock? Finden wir dies im Test heraus! An dieser Stelle vielen Dank an den Hersteller für das Zurverfügungstellen des LapDock für diesen Test.

 

Das UPERFECT X LapDock im Test

Auf den ersten Blick ist das UPERFECT X LapDock ist normales, modernes 13 Zoll Notebook. So hat das „Notebook“ lediglich eine Dicke von 15 mm, bringt aber 1,2KG auf die Waage. Dies ist erstaunlich viel für ein Notebook in dem letztendlich keine CPU usw. steckt.

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Im Gegenzug ist dieses allerdings auch komplett aus Aluminium gefertigt. Hierdurch wirkt das LapDock wirklich wertig und edel! Dies könnte problemlos ein 1000€ Notebook sein, wäre hier eine CPU usw. verbaut.

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Lediglich das verbaute 360 Grad Scharnier ist etwas straff. Ein „1-Hand“ öffnen des LapDock ist nicht möglich. Aber besser etwas zu straff als zu locker. So kannst du das Display in alle Positionen biegen und feststellen. Willst du das LapDock als eine Art Tablet nutzen, dann ist dies auch möglich.

Auf Seiten der Anschlüsse haben wir einen USB C „Display“ Eingang, welcher auch dein Smartphone Laden kann, wie auch ein Ladeeingang für das LapDock selbst.

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Das LapDock verfügt über einen 10000mAh Akku, welcher einige Stunden hält. Wie lange genau hängt auch vom Ladestand deines Smartphones ab.

Abseits der USB C Ports haben wir auch einen mini HDMI Eingang, einen microSD Kartenleser und einen 3,5mm Audio-Ausgang.

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Mit im Lieferumfang des LapDocks liegt ein USB C auf USB C Kabel, ein USB A auf USB C Kabel und ein 18W USB C Ladegerät. Das USB A auf USB C Kabel ist für das Tastatur und Trackpad Signal, falls du den HDMI Port nutzt.

Verwendest du USB C, dann wird Display, Tastatur, Trackpad, Lautsprecher usw. über das eine Kabel verbunden.

 

Tastatur

Das UPERFECT X LapDock verfügt leider nur über das englische QWERTY Layout. Z und Y sind also getauscht und üöä fehlen (und einige Sonderzeichnen sind anders). Allerdings via Samsung DEX wurde die Tastatur mit einem Deutschen Layout erkannt. Wir haben also ÜÖÄ an den jeweils richtigen Stellen, die Beschriftung ist nur falsch. Kannst du also weitestgehend blind tippen, dann kannst du die Taster normal nutzen.

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Abseits vom Layout ist die Tastatur gut. Wir haben sicherlich keine absolute Premium Tastatur, aber ich habe den gesamten Text hier auf dem UPERFECT X LapDock geschrieben. Dabei habe ich zu keinem Zeitpunk mein Dell XPS vermisst.

So ist der Druckpunkt der Tasten gut und der Anschlag ausreichend fest. Ausreichend, aber auch nicht „extrem“ fest. Wir haben schon ein ganz minimales nachgeben des Tastatur-Decks. Dies ist aber Meckern auf einem wirklich hohen Level!

Die Tastatur ist wirklich kein Schwachpunkt des LapDocks!

 

Trackpad, die große Schwäche

An sich ist das Trackpad des LapDock ganz okay. Das Tracking geht in Ordnung und auch der Klick ist passabel. Allerdings fehlt dem Trackpad eine Erkennung für ungewollte Berührungen. Beim Tippen kann der Mauszeiger sehr schnell hin und her springen und einfach irgendwo hin klicken.

Gerade beim Tippen ist dies unschön. Auf der F1 Taste liegt eine Funktion zum Deaktivieren des Trackpads, welche ich beim längeren Tippen, wie beim Schreiben dieses Textes nutze, um das Trackpad abzuschalten.

Dinge wie das 2 Finger scrollen usw. haben sogar unter DEX erstaunlicherweise gut funktioniert. Was nicht gut funktioniert, ist das Gedrückthalten der Maustaste, um beispielsweise etwas zu markieren.

 

Lautsprecher

Im UPERFECT X sind vier Lautsprecher verbaut. Diese finden sich oberhalb der Tastatur. Allerdings willst du diese Lautsprecher nur im absoluten Notfall nutzen!

So klingen die Lautsprecher sehr dünn und sind vor allem sehr leise. Mein S22 Ultra hat deutlich bessere Lautsprecher.

 

Displayqualität

Sicherlich eine der spannendsten Fragen ist die nach der Bildqualität des Displays. Hier sieht aber alles so weit gut aus. Starten wir mit den technischen Daten:

  • 13,3 Zoll
  • 1920 x 1080
  • 60 Hz
  • IPS
  • 800:1
  • 300cd/m²
  • 100% sRGB

Diese lesen sich mehr als vernünftig! Wir haben hier anscheinend ein gutes 13,3 Zoll Notebook Display, welches wir in Notebooks der 700-1000€ Preisklasse finden würden.

Aber wie sieht es in der Praxis aus? Kann hier das Display diese guten Werte auch erreichen? Hierfür nutze ich wie üblich meinen Spyder X als Messgerät.

Starten wir mit dem Farbraum. 100% sRGB klingen schon einmal gut!

farbraum

In der Praxis konnte ich 98% sRGB, 75% AdobeRGB und 75% DCI-P3 messen. Dies sind gute Werte für einen Allround Monitor. Sicherlich ist dieser nicht für Foto “Profis”, aber für den Heimnutzer passt dies!

kalibrierung

Allerdings ist die Kalibrierung sehr abenteuerlich! Dies ist auch zu einem gewissen Teil sichtbar. So finde ich das Bild etwas kühl. Wirklich aufwendigere Foto/Video-Bearbeitung willst du auf dem UPERFECT X LapDock nicht machen. Im Heim-Bereich geht dies aber sicherlich in Ordnung.

Wie steht es aber um die Helligkeit? 300 cd/m² sind eine recht klassische Angabe für ein Display.

Helligkeit 
HP Elite Dragonfly G2 903 cd/m²
Dell XPS 13 2-in-1 9310 (4K) 507 cd/m²
Dell XPS 17 9700 454 cd/m²
Alienware X15 437 cd/m²
TUXEDO InfinityBook Pro 14 435 cd/m²
Apple MacBook Pro 13 M1 424 cd/m²
ASUS ProArt StudioBook 16 OLED 400 cd/m²
Acer ConceptD 5 Pro  392 cd/m²
HP Spectre x360 13-aw0031ng 382 cd/m²
TUXEDO Aura 15 379 cd/m²
UPERFECT X LapDock 368 cd/m²
Dell XPS 15 9500 356 cd/m²
XMG NEO 15 (E21) 354 cd/m²
Alienware m17 R2 343 cd/m²
Alienware M15 R3 (300Hz) 335 cd/m²
XMG CORE 15 AMD (E21)  333 cd/m²
TUXEDO InfinityBook S 15 326 cd/m²
ASUS ROG Zephyrus G15 325 cd/m²
Dell XPS 13 9300 297 cd/m²
XMG FUSION 15 283 cd/m²
LG Gram 14 14Z90N 261 cd/m²
ASUS ROG Zephyrus G14 250 cd/m²

Ich konnte eine maximale Helligkeit von 368,6 cd/m² messen. Dies ist für eine normale Indoor-Nutzung mehr als ausreichend! Für den Außenbereich würde ich das UPERFECT X LapDock aber nur bedingt empfehlen. Die Helligkeit ist hier an sich ausreichend, sofern du nicht in praller Sonne sitzt. Allerdings ist das Display spiegelnd! Hier bräuchten wir noch etwas mehr Helligkeit, um die Spiegelungen zu kompensieren.

Kontrast
HP Elite Dragonfly G2 2150:1
Apple MacBook Pro 13 M1 1710:1
Acer ConceptD 5 Pro  1590:1
Dell XPS 13 2-in-1 9310 (4K) 1590:1
Alienware M15 R3 (300Hz) 1540:1
Dell XPS 17 9700 1510:1
TUXEDO InfinityBook Pro 14 1350:1
Dell XPS 15 9500 1220:1
Dell XPS 13 9300 1160:1
ASUS ROG Zephyrus G14 1130:1
ASUS ROG Zephyrus G15 1110:1
XMG NEO 15 (E21) 1100:0
TUXEDO Aura 15 1090:1
XMG CORE 15 AMD (E21)  1080:1
UPERFECT X LapDock 1000:1
TUXEDO InfinityBook S 15 980:1
Alienware X15 970:1
XMG FUSION 15 770:1
Alienware m17 R2 680:1
LG Gram 14 14Z90N 650:1

Der Kontrast liegt mit genau 1:1000 auf dem typischen Level für einen IPS Monitor.

Unterm Strich haben wir also ein sehr solides Display! Dieses ist vollkommen ausreichend für normale Office/Web/Media Anwendungen.

 

Wie gut funktioniert es mit DEX und Co?

Ich habe das UPERFECT X LapDock mit dem Samsung Galaxy S22 Ultra, wie auch einem Intel NUC getestet.

uperfect x lapdock test 6

Am S22 Ultra funktionierte alles so weit tadellos! Das Smartphone meckert zwar das wir kein original DEX Zubehör haben, aber abseits von dieser einmaligen Meldung beim Anschließen passiert nichts weiter Negatives.

Das Dock funktioniert genauso wie du es erwarten kannst. Dabei hat das S22 Ultra auch mehr als genug Power die “Desktop” Oberfläche zu betreiben. Diese läuft absolut flüssig und ist auch erstaunlich gut produktiv zu nutzen.

Das Trackpad hat etwas Probleme mit der Handballen-Erkennung. Der Mauszeiger springt hier gerne beim Tippen wild durch die Gegend. Allerdings kann man das Trackpad mit einer Taste deaktivieren, was ich bei längerem Tippen auch mache.

Ob dieses Problem nun am Dock oder DEX liegt, kann ich nicht sagen.

uperfect x lapdock test 19

Aber das UPERFECT X LapDock funktioniert nicht nur mit Samsung Smartphones, sondern auch mit PCs!

Ich konnte einen Intel NUC einfach via USB C verbinden und wie eine Art “Notebook” nutzen. Displaysignal, Tastatur und Trackpad laufen dabei wie beim Smartphone über ein Kabel.

Anfangs war hier das Trackpad kaum nutzbar. Allerdings scheint Windows automatisch optimierte Treiber nachzuladen. Nach ca. 30-60 Sekunden machte es plötzlich Pling Pling und das Trackpad funktionierte 100x besser.

 

Funktioniert auch mit dem Steam Deck!  

Das UPERFECT X LapDock funktioniert auch tadellos mit dem Steam Deck! Verbindest du das Dock mit dem Steam Deck, dann wird das Bild über das LapDock ausgegeben und du kannst auch Maus und Tastatur nutzen, wie bei einem richtigen Notebook!  

uperfect x lapdock test 20

In Spielen kann es nur Teils etwas probleme mit der Steuerung geben. Das Trackpad im UPERFECT X LapDock wird wie die Steuerpads des Steam Decks selbst in Spielen behandelt, was suboptimal ist.

uperfect x lapdock test 23

Allerdings wirst du vermutlich eh eine Maus in Spielen nutzen. In der Steam UI und auch im Desktop-Modus funktioniert das Trackpad wie zu erwarten ist.  

 

Fazit

Das UPERFECT X LapDock ist natürlich ein super spezielles Produkt, welches aber absolut Sinn machen kann!

DEX bei Samsung Smartphones ist sicherlich ein Feature, das die wenigsten von uns bisher genutzt haben, welches aber durchaus einen praktischen Zweck erfüllt.

uperfect x lapdock test 18

Hast du ein Samsung Smartphone und kaufst dir das UPERFECT X LapDock, dann hast du effektiv ein Notebook gewonnen. Ähnliches funktioniert auch mit dem Steam Deck oder mini PCs wie den Intel NUCs.

Dabei ist das UPERFECT X LapDock gut gemacht! Das Display entspricht einem 700-1000€ Notebook, die Verarbeitung ist erfreulich wertig und die Tastatur macht einen guten Eindruck.

uperfect x lapdock test 21

Lediglich das Touchpad ist so eine Sache aufgrund der schlechten oder fehlenden Handballen-Erkennung. Ob dies nun ein Software-Problem ist oder an dem Dock liegt, kann ich nicht abschließend sagen.

Dennoch unterm Strich ist das UPERFECT X LapDock ein extrem spannendes Produkt, gerade wenn du ein Samsung Smartphone hast und DEX ausprobieren möchtest! 300€ klingen zwar im ersten Moment recht viel, sind aber angemessen.