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Das GiGimundo NVME Gehäuse 40Gbit/s im Test, USB 4 / Thunderbolt 3

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USB 4 kommt so langsam ins Rollen. Auch dank der Interkompatibilität mit Thunderbolt 3 / 4. Neben Docks macht dabei USB 4 vor allem für externe SSDs Sinn. Allerdings USB 4 externe SSDs sind noch sehr selten.

Eine Lösung ist hier das selbst bauen solch einer externen USB 4 SSD! Passend dafür gibt es einige Gehäuse, in welche du einfach eine von dir gewählte SSD verbaust.

Genau um solch ein Gehäuse soll es in diesem Test gehen und zwar um das GiGimundo NVME Gehäuse 40Gbit/s.

Dieses ca. 180€ leere Gehäuse wirbt mit Datenraten von bis zu 40Gbit und USB 4 und Thunderbolt 3 / 4 Kompatibilität. Aber wie sieht es in der Praxis aus? Funktioniert hier alles so wie versprochen?

 

Das GiGimundo NVME Gehäuse 40Gbit/s im Test

bei dem GiGimundo NVME Gehäuse 40Gbit/s handelt es sich im Kern um ein kleines Aluminium Gehäuse mit einem PCB im Inneren.

Damit du dieses nutzen kannst musst du selbst eine SSD beisteuern! Das Gehäuse akzeptiert dabei generell alle M.2 2280 NVME SSDs.

Das Gehäuse ist zwar relativ kompakt, aber mit 108 x 50 x 16,8 mm auch nicht winzig. Dabei besteht das gesamte Gehäuse aus Aluminium. Extern findest du lediglich den USB C Port für die Verbindung zu deinem PC.

Eine Status-LED besitzt das Gehäuse nicht.

Um eine SSD zu verbauen musst du die Unterseite des Gehäuses öffnen. Diese ist mit einer kleinen Schraube gesichert.

Im Inneren findest du dann den typischen M.2 2280 Slot.

 

Eigentlich Thunderbolt 3 mit Zusatzchip

Derzeit gibt es noch keine echten USB 4 SSD Gehäuse! USB 4 ist allerdings +- identisch zu intel Thunderbolt 3 / 4. So kannst du in der Regel Thunderbolt 3 oder 4 Geräte an einem USB 4 Port betreiben und umgekehrt.

So sind die USB 4 Ports meines AMD Mainboards (ASUS ProArt X670E-Creator WIFI) in Wirklichkeit Thunderbolt 4 Ports und nutzen einen Thunderbolt 4 Chip.

Ähnliches wird auch hier gemacht. So findest du im GiGimundo NVME Gehäuse zunächst den Intel JHL7440 Controller. https://www.intel.de/content/www/de/de/products/sku/97401/intel-jhl7440-thunderbolt-3-controller/specifications.html

Der Intel JHL7440 ist ein Thunderbolt 3 Controller. Würde das GiGimundo nur diesen Controller nutzen wäre es “nur” ein Thunderbolt 3 Gehäuse. Denn du könntest das Gehäuse nicht an USB 3.0, 3.1 oder 3.2 Ports nutzen.

Zusätzlich zum Intel JHL7440 ist der JMS583 verbaut. Der JMS583 ist ein USB zu NMVE SSD Controller vom JMicron https://www.jmicron.com/products/list/13 mit 10Gbit.

  • Hast du also ein USB 4 oder Thunderbolt 3 / 4 Endgerät übernimmt der JHL7440 die Kommunikation.
  • Hast du ein USB 2.0, 3.0, 3.1 oder 3.2 Endgerät, dann wird auf den JMS583 umgeschaltet.

Hierdurch ist das GiGimundo NVME Gehäuse zu so ziemlich allen Geräten kompatibel, was ein reines Thunderbolt 3 Gehäuse nicht wäre.

 

Performance

Ich habe die Leistung des GiGimundo NVME Gehäuse mit der Seagate IronWolf 525 und zwei PCs getestet:

  • Windows 11 PC mit ASUS ProArt X670E-Creator WIFI Mainboard
  • Apple MacBook Pro 13 M1

  • Am Windows 11 PC konnte ich 2992 MB/s lesend und 1511 MB/s schreibend erreichen.
  • Am MacBook Pro M1 konnte ich 2677 MB/s lesend und 2373 MB/s schreibend erreichen.

Das Gehäuse funktioniert also, die Leistung schwankt aber etwas je nach Thunderbolt bzw. USB 4 Controller, den dein PC nutzt.

Hast du keinen USB 4 oder Thunderbolt 3 oder 4 Port, dann ist das Tempo auf +- 1000 MB/s limitiert bzw. auf das maximale Tempo des jeweiligen USB Ports.

 

Kühlung suboptimal!

Ein Nachteil das mir am GiGimundo NVME Gehäuse aufgefallen ist, ist die Kühlung! NVME SSDs laufen oft sehr heiß und benötigen einen Kühlkörper.

Meist nutzen hierfür die Hersteller einfach das Gehäuse der externen SSD. So wird die SSD über ein Wärmeleitpad mit dem Gehäuse verbunden. Dies ist aber hier nicht der Fall!

Anstelle dessen liegt ein kleiner Aluminium Kühlkörper bei, welchen du auf deine SSD aufsetzt. Dieser Kühlkörper hilft schon etwas, aber ist halt nicht mit dem Gehäuse oder der Außenluft verbunden.

Allerdings sind die Temperaturen in meinem Test auch nicht übermäßig kritisch. Unter konstanter Last schwankte die SSD bei 55-60 Grad. Für eine NVME SSD ist das Okay.

 

Fazit

Funktioniert! So in der Art lautet das Fazit zum GiGimundo NVME Gehäuse 40Gbit/s. Das Gehäuse macht genau was es soll. Du verbaust eine eigene M.2 NVME SSD und kannst diese anschließend extern nutzen.

Dabei kratzte das Gehäuse via USB 4 bzw. Thunderbolt 3 / 4 an der 3000Mb/s Grenze, auch wenn praktisch das Tempo etwas je nach deinem PC, dem Controller usw. schwankt.

Probleme mit der USB Verbindung oder ähnlichem hatte ich keine. Das Gehäuse lief tadellos!

Lediglich von der Kühlung der SSD bin ich nicht der größte Fan. Diese ist okay und reicht aus, aber ist dennoch aus meiner Sicht etwas suboptimal gelöst.

Wie sicher ist Eufy? Meine Meinung zu der Diskussion!

Aktuell ist eine große Diskussion rund um den Hersteller Eufy entbrannt. Falls du es nicht mitbekommen hast, Eufy Kameras haben potenziell ein sehr großes Datenleck und übertragen “heimlich” Daten auf die Hersteller-Server.

Da ich selbst Eufy Produkte nutze und auch viele hier getestet habe meine Meinung und Einschätzung zu dem Thema.

 

Eine kurze Zusammenfassung

Beginnen wir mit einer kurzen Zusammenfassung was denn eigentlich los ist. Halten wir diese möglichst kurz.

Willst du mehr Infos schau am besten hier:

https://www.youtube.com/watch?v=qOjiCbxP5Lc

https://www.computerbase.de/2022-11/statement-eufy-kameras-laden-teils-bilder-ohne-zustimmung-in-die-cloud/

https://www.youtube.com/watch?v=gMe2K-bHSdI

  • Obwohl Eufy mit einer „Cloud Freiheit“ und einer lokalen Speicherung der Aufnahmen wirbt, übertragen Eufy Kameras Bilder auf die Server des Herstellers.
  • Diese Vorschaubilder werden dort über einen gewissen Zeitraum (oder sogar dauerhaft) gespeichert.
  • Die Übertragung der Bilder ist unverschlüsselt
  • Die Bilder lassen sich offen abrufen, ohne Passwort
  • Erkannte Gesichter werden ebenfalls mit Bild und “ID” Übertragen
  • Selbst beim Löschen der Aufnahmen in der App oder der kompletten Kamera bleiben diese auf den Servern

Oh ja, das hat eine gewisse Sprengkraft!

 

Unverschlüsselt und ohne Passwort

So wie es aussieht wurden die Vorschaubilder komplett unverschlüsselt in die Eufy “Cloud” Übertragen, von wo aus diese auch ohne Passwort von jedem abrufbar waren.

Quelle: https://de.eufy.com/collections/all/products/t8410

Bilder wurden nur mit einem zufällig generierten Namen versehen, nach dem Motto “Vorschau3dabzkg54bjah1997lu”. Es wäre also für fremde Möglich Bilder einzusehen, wenn sie die Namen richtig erraten.

Aktuell sieht es so aus als wäre dies wirklich so geschehen, ich habe es allerdings nicht aus erster Hand nachgeprüft.

 

Warum? Dumm oder Böswillig?

Aber warum haben die Eufy Kameras diese Bilder auf die Server übertragen? Wenn du bei Eufy Kameras eine Benachrichtigung bekommst, kannst du ein Vorschaubild mitgesendet bekommen. Dieses Vorschaubild wird anscheinend auf den Eufy Servern gespeichert und dann an dein Smartphone gesendet.

Es werden also nicht “einfach so” Bilder übertragen, sondern dies hat durchaus einen Grund. Das Problem ist mehr wie diese Übertragen werden (unverschlüsselt), wie diese gesichert werden und das sie anscheinend auch längere Zeit auf den Eufy Servern gespeichert werden.

Hat Eufy dies vielleicht sogar absichtlich gemacht? Wer weiß! Aber ich denke dies ist einfach nur Dummheit……

Hätte hier im Kern eine böse Absicht hinter gestanden, dann wäre die ganze Geschichte nicht unverschlüsselt passiert. Wären die ganzen Abfragen Verschlüsselt geworden, dann wäre niemanden aufgefallen was da übertragen wird.

Wäre dieses Feature also nur gemacht worden, um Daten abzugreifen, dann hätte man dies verschleiert. Ich denke hier hat bei Eufy jemand nicht nachgedacht oder es fehlte einfach das „Sicherheitsbewusstsein“.

Ob es das viel besser macht, darfst du für dich entscheiden. Aber wie gesagt, das sind alles nur Annahmen und Spekulationen.

 

Ich nutze selbst Eufy

Aufgrund meiner Tests habe ich viele Überwachungskameras vieler Systeme. Beispielsweise die neue Eufy Cam 3 habe ich mir selbst gekauft, da ich das Eufy Ökosystem aktiv selbst nutze und auch hier bisher zu 100% überzeugt war!

Eufy baut die besten kabellosen Überwachungskameras!

Dies ist meine Meinung nach vielen Tests. Das Eufy System ist technisch top, hat eine große Auswahl und auch die App ist mehr als solide.

Daher war ich von dieser Geschichte auch persönlich etwas getroffen und enttäuscht! Nicht dass da Vorschaubilder auf die Server übertragen werden, davon bin ich sogar ausgegangen. Smart Home Systeme, selbst wenn Aufnahmen lokal gespeichert werden, nutzen den Hersteller-Server nunmal als “Schnittstelle”. Im besten Fall sollten die Daten den Hersteller Server komplett verschlüsselt passieren, so dass auch dieser die Daten nicht sehen kann, aber das ist nicht immer möglich oder würde den Komfort einschränken.

Mich stört es, dass diese Vorschaubilder anscheinend nicht sofort gelöscht wurden und das die Streams/Bilder ohne Authentifizierung abrufbar sind (oder zu mindestens waren).

Wenn dies Eufy ändert wäre ich wieder etwas versöhnt, auch wenn da schon etwas die Frage im Raum stehen bleibt wie erst Eufy wirklich Datenschutz nimmt.

 

Im Indoor Bereich ein nogo!

Im Innenbereich würde ich aktuell alle Eufy Kameras rauswerfen! Ich differenziere hier immer etwas. Ich möchte zwar auch nicht in meinem Garten beobachtet werden, aber hier bin ich was den Datenschutz angeht schon etwas “flexibler”. Ich werde meine Eufy Kameras hier nicht austauschen.

Allerdings ist in meiner Wohnung ist so etwas ein 100% nogo! Ich habe hier bisher keine Eufy Kameras genutzt, hätte ich hier welche würden diese aber nun Rausfliegen.

 

Alternativen zu Eufy? (kabellos)

Was sind aber die Alternativen zu Eufy? Hier habe ich schlechte Nachrichten, es gibt keine wirklich guten.

Eufys kabellosen Akku Überwachungskameras sind die besten bzw. lassen sich nicht einfach ersetzen, vor allem wenn du auf Datenschutz wert legst. Funktional gibt es hier durchaus drei bis vier Hersteller die durchaus vergleichbar oder ähnlich gut sind.

  • Nest, 100% Cloud Basiert, gehört Google, benötigt ein Abo
  • Ring, 100% Cloud Basiert, gehört Amazon, benötigt ein Abo
  • Netgear Arlo, 100% Cloud Basiert, ein Abo ist empfehlenswert für den vollen funktionsumfang

Eufy war halt der einzige Hersteller der irgendwie aufnahmen lokal speicherte und nicht 100% auf die Cloud angewiesen war. Zudem war Eufy funktional absolut auf der Höhe, wenn nicht sogar besser als Nest, Ring oder Arlo.

Es gibt lediglich einen Hersteller, der möglicherweise eine Alternative wäre, Reolink. Reolink ist was Datenschutz angeht, auch nicht perfekt, aber vermutlich aktuell der “beste”, sofern du Amazon und Google misstraust.

Aber funktional ist Reolink eher einfach und vor allem die App und der Komfort ist hier deutlich hinter Eufy.

Im Bereich der kabellosen akku-basierten Überwachungskameras ist mir keine alternative bekannt, die auf die Cloud verzichtet, den gleichen Funktionsumfang hat und auch eine gute Akkulaufzeit bietet.

 

Alternativen zu Eufy? (kabelgebunden)

Kabelgebunden sieht die Welt anders aus. Ich bevorzuge zwar im außenbereich kabellose Modelle (einfacher zu Platzieren und deutlich weniger Stromverbrauch), aber kabelgebunden gibt es alternativen.

  • Ubiquiti
  • Hersteller wie INSTAR in kombination mit einem NVR aller Synology Surveillance Station

Zwar pusht Ubiquiti seine Produkte auch immer mehr in die Cloud, mit Account-Zwang usw., aber aktuell sieht es noch so aus als wären die Ubiquiti Überwachungskameras aus sicht des Datenschutzes weitestgehend sauber, in Kombination mit einem lokalen NVR.

NVR ist hier auch das richtige Stichwort. Du könntest beispielsweise ein NAS System von QNAP oder Synology nutzen, um Aufnahmen einfach komplett lokal zu speichern. Einige Modelle wie das Synology DVA1622 unterstützen sogar KI/AI Auswertungen.

https://techtest.org/synology-dva1622-im-test-nvr-mit-ki-gesichtserkennung-und-nas-funktionalitaet/

Kostet natürlich ein gutes Stück mehr, aber du kannst hier einige “Universelle” Überwachungskameras nutzen, wie vom deutschen Hersteller INSTAR.

Gerade Indoor setze ich auf eine lokale Aufnahme (Ubiquiti).

 

Hast du noch Vorschläge?

Du hast einen absoluten Geheimtipp als Alternative zu Eufy? Dann gerne her damit!

Leider hinterlässt diese Geschichte einen super faden Nachgeschmack. Ich mag Eufy, ich halte die Eufy Kameras für absolute spitze und Eufy war für mich ein vorzeige Hersteller wie eine gute Mischung aus Datenschutz und Komfort geht.

Aber diese ganze Geschichte ist einfach unschön für alle beteiligten, selbst wenn die Probleme von Eufy behoben werden. Hier wird Eufy wieder etwas Zeit brauchen, Vertrauen aufzubauen.

Außenkameras von Eufy werde ich selbst weiter nutzen und auch bei Techtest testen. Diese sind an sich einfach gut und auch ein wenig alternativlos. Indoor Eufy Kameras werde ich aber etwas boykottieren oder zu mindestens nicht thematisieren. Im Indoor Bereich gelten für mich einfach höhere Standards und hier muss Eufy erst einmal zeigen das sie diesen gerecht werden.

Test: Steelseries ARCTIS NOVA 7 WIRELESS, eins der bequemsten Headsets!

Mit dem NOVA 7 bietet Steelseries ein Gaming Headset, welches aber einen besonders großen Wert auf die Klangqualität legt.

So soll das NOVA 7 “High-Fidelity-Treiber” und überragende Audioqualität bieten. Hinzu kommt eine 38 Stunden Akkulaufzeit, Bluetooth, ein USB C Empfänger und ein Mikrofon mit KI-gestützter Geräuschunterdrückung.

Dies ist ein schöner Marketing-Text, aber wie sieht es in der Praxis aus? Ist hier das  ARCTIS NOVA 7 WIRELESS wirklich so gut? Klingt das Headset wirklich überragend und taugt das Mikrofon, welches bei kabellosen Headsets traditionell eine Schwäche ist?

Finden wir dies im Test des NOVA 7 WIRELESS heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an Steelseries für das Zurverfügungstellen des Headsets für diesen Test.

 

Das Steelseries ARCTIS NOVA 7 WIRELESS im Test

Steelseries setzt bei seinem NOVA 7 WIRELESS auf ein vergleichsweise schlichtes und unaufdringliches Design für ein Gaming-Headset.

So ist das NOVA 7 WIRELESS komplett in schwarz gehalten und verzichtet auf RGB LEDs oder Ähnliches. Auch ist das Headset verglichen mit den Modellen von Turtle Beach oder EPOS schön kompakt.

Das NOVA 7 ist kein riesiges Headset, sondern setzt auf eine normale Größe für Over-Ear Kopfhörer.

Auch verzichtet Steelseries auf einen auffälligen Mikrofonarm. Der Mikrofonarm ist bei diesem Headset ausziehbar, so dass du dieses bei Nichtnutzung einfach “verstecken” kannst. Super, falls du das Headset einfach als Bluetooth Kopfhörer nutzen möchtest.

Und ja, du kannst das NOVA 7 WIRELESS wahlweise via Bluetooth oder über einen USB C Empfänger verbinden.

Der generelle Qualitätseindruck des NOVA 7 WIRELESS fällt gut aus! Dieses ist zwar komplett aus Kunststoff gearbeitet, wirkt aber ausreichend robust.

 

Tragekomfort, eins der bequemsten Headsets!

Der Tragekomfort ist ein Highlight am NOVA 7 WIRELESS! Wir haben ein flexibles Kopfband und Ohrpolster aus Stoff, die ich bevorzuge. Dabei ist das Headset sehr leicht und nicht zu groß.

Der Tragekomfort erinnert mich etwas an das Corsair HS80, welches ich auch schon sehr mochte. Allerdings wirkt das NOVA 7 noch etwas leichter und angenehmer.

Selbst beim langen Tragen ist das Headset nicht störend oder drückend! Selbst der Anpressdruck ist angenehm.

Kurzum, viel besser geht der Tragekomfort bei einem geschlossenen Headset kaum!

 

Sehr alltagsfreundlich!

Bonuspunkte gibt es für die Alltagstauglichkeit. Zum einen ist die Akkulaufzeit des NOVA 7 beeindruckend gut, zum anderen finde ich das Verhalten des Funkempfängers klasse.

So schaltet Windows immer erst den Ton auf das Headset um, wenn es eingeschaltet wird. Schaltest du das Headset ab, dann wird der Ton wieder zurück geschaltet, auch wenn der Empfänger noch eingesteckt ist.

Ideal wenn du auch parallel Lautsprecher nutzt.

 

Klang

Kommen wir zum spannendsten Punkt, dem Klang. Hier muss ich zunächst Steelseries für die Software loben! Die Steelseries Sonar Software ist top und erlaubt eine wunderbare Anpassung des Klangs. So haben wir hier einen starken EQ!

Die folgende Beschreibung bezieht sich aber auf die “Standard” Einstellung.

Grundsätzlich setzt das NOVA 7 WIRELESS auf eine etwas “wildere” Klangsignatur, welche aber einen sehr großen Fokus auf Dynamik und Lebendigkeit legt.

Starten wir aber bei den Höhen. Die Höhen des NOVA 7 WIRELESS sind sehr ausgeprägt und teils auch recht brillant und durchaus etwas schärfer. Mir gefallen die Höhen gut, ich mag aber auch tendenziell lieber sehr scharfe Höhen als zu matte oder dumpfe. Allerdings ist klar zu hören, dass Steelseries in den Höhen keinen ganz neutralen Ansatz verfolgt, sondern, dass hier ein DSP hart arbeitet. So scheinen einzelne Frequenzen in den Höhen mehr betont zu sein als andere, Damit ist das NOVA 7 weniger etwas für Puristen.

Die Mitten des Headsets sind gut. Diese sind leicht angehoben, aber nicht soweit dass das Headset “dumpf” oder hohl klänge. Dies ist sicherlich gemacht um Schritte und ähnliche Geräusche in Spielen etwas hervorzuheben, was auch gelingt.

Spannend ist natürlich immer der Bass. Hier war ich etwas überrascht. Von Haus aus hat das Headset einen recht neutralen Bass, mit einem leichten Boost im oberen Kickbass Bereich. Ich halte das Bass-Level für den Allround und vor allem in Spielen für gut gewählt. Das Headset klingt spaßig, aber nicht absolut übertrieben. Dabei ist die Detailwiedergabe im Bass erfreulich hoch. Willst du etwas mehr Bass, dann gibt es den EQ. Allerdings schwächelt das NOVA 7 WIRELESS etwas im Tiefbass.

So können wir hier auch bei der Messung klar sehen, dass unter 30 Hz das Headset etwas wegbricht.

Zwar würde ich das NOVA 7 WIRELESS nicht für HiFi Puristen empfehlen, unterm Strich mag ich aber die Klangsignatur für ein Headset das sowohl für Musik, Filme und Spiele gedacht und gemacht ist.

Das NOVA 7 klingt lebendig und dynamisch, ohne zu übertreiben aber mit einer durchweg sehr guten Detail-Wiedergabe. Gerade in Spielen fällt diese auf! Ich bin zwar kein CS GO experte, aber gerade hier scheint die Klangsignatur dem NOVA 7 sehr zu helfen, kleinere Geräusche hervorzuheben. Auch in TF2, Overwatch und Borderlands 3 hat mir das Headset sehr viel Freude bereitet und “performt” hier sogar besser als ein regulärer HiFi Kopfhörer.

Dabei klingt aber auch Musik mit dem Headset gut! Wir haben hier zwar durchaus einen stark “nachbearbeiteten” Klang, welcher etwas weniger natürlich Klingt als von normalen HiFi-Kopfhörern, Dennoch ist der Klang alles andere als schlecht, auch für Musik.

 

Mikrofon

Die meisten kabellosen Headsets haben mäßige Mikrofone. Leider gilt dies auch für das NOVA 7 WIRELESS.

Auf der positiven Seite, das Mikrofon ist laut, du bist ausreichend gut verständlich und es gibt sinnvolle Software Features (EQ usw.).

Allerdings was die reine Mikrofonqualität angeht liegt dieses eher im Mittelfeld, beispielsweise hinter dem Corsair HS80.

 

Fazit

Das Steelseries ARCTIS NOVA 7 WIRELESS gehört zu meinen Top 3 kabellosen Gaming Headsets!

Warum? Das bietet für mich eine ideale Mischung aus hervorragendem Tragekomfort, sehr gutem Akku, einfacher Bedienung und gutem Klang.

So ist der Klang des NOVA 7 WIRELESS gut, mit einer schönen Dynamik und Lebendigkeit. Dabei ist dieser aber sicherlich etwas mehr aufs Gaming optimiert, auch wenn Musik alles andere als schlecht klingt. Allerdings würde ich das NOVA 7 weniger empfehlen, wenn du einen “puristischen” Klang bevorzugst.

Ebenso gibt es durchaus Gaming Headsets in dieser Preisklasse, die noch einen Hauch besser klingen. Allerdings sind viele dieser Modelle wie das Turtle Beach Stealth 700 oder auch die Modelle von EPOS riesig!

Gerade bei langen Gaming-Runden bevorzuge ich klar ein etwas kompakteres und leichteres Headset. Und der Tragekomfort des NOVA 7 Wireless ist Weltklasse!

Dies ist das bequemste kabellose Gaming-Headset das ich kenne. Lediglich das Corsair HS80 kann hier mithalten.

Hinzu kommt eine Top Akkulaufzeit und super Steuerung. Lediglich vom Mikrofon bin ich kein Fan, aber dieses ist ausreichend.

Kurzum, gerade für lange Gaming-Runden ist das Steelseries ARCTIS NOVA 7 WIRELESS ein hervorragendes Headset!

Steelseries ARCTIS NOVA 7 WIRELESS
POSITIV
Herausragender Tragekomfort
Schön kompakt und leicht
Guter Klang
Dynamische und lebendige Klangsignatur
Gute Signalstabilität
Gute Software
Lange Akkulaufzeit
Einfahrbares Mikrofon
NEGATIV
Klang weniger für HiFi Puristen
Mikrofonqualität höchstens durchschnittlich
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Test: HP Z27k G3, tolles Design, viele Anschlüsse und gutes Bild mit nur einer Schwäche!

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Der HP Z27k G3 ist ein extrem spannender Monitor für professionelle Nutzer, wie Fotografen oder allgemein Content Creator.

So bietet der HP Z27k G3 eine 4K Auflösung, 85% des DCI-P3 Farbraums, ein 10 Bit Panel und eine Werkskalibrierung. Gut, aber das bieten auch andere Monitore. Das Spannende an diesem Modell ist der Preis, denn das ganze bekommst du für unter 500€.

Dies ist ein extrem attraktiver Preis für das gebotene, zumindest auf dem Papier.

Aber wie sieht es in der Praxis aus? Kann hier der HP Z27k G3 wirklich auch für professionelle Nutzer überzeugen? Finden wir es heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an HP welche mir den Monitor für einen Test geliehen haben.

 

Der HP Z27k G3 im Test

Beginnen wir gleich mit den positiven Dingen am HP Z27k G3! Dies ist ein “professioneller” Monitor, entsprechend sieht er auch aus. Wir haben bei diesem eine extrem edle Optik.

So ist der Monitor und auch der Standfuß abseits vom Panel komplett aus Aluminium oder mit Aluminium verkleidet.

HP hat sogar auf ein HP Logo am Monitor verzichtet. Es findet sich lediglich eins am Standfuß und ein “Z” Logo auf der Rückseite.

Die Rahmen des Z27k G3 sind entsprechend sehr “clean” gehalten und auch wunderbar schmal. Passend hierzu setzt der Monitor auf ein rahmenloses Design, bei welchem das Panel direkt in den Rahmen übergeht.

Ebenfalls lobend möchte ich den Standfuß erwähnen. Dieser ist sehr robust und stabil. Zudem erlaubt er eine Verstellung in praktisch allen Winkeln.

Du kannst die Höhe verstellen, den Winkel, den Monitor seitlich drehen und auch vertikal stellen.

 

Herausragende Anschluss-Vielfalt

Ein absolutes Highlight am HP Z27k G3 ist auch die Anschluss-Vielfalt. Folgende Ports besitzt der Monitor:

  • 1x HDMI 2.0
  • 1x DisplayPort 1.4
  • 1x USB-C 3.0 mit DisplayPort 1.4
  • 1x DisplayPort-Out 1.4
  • 1x LAN (RJ-45)
  • 1x USB-C 3.0
  • 2x USB-A 3.0
  • 2x USB-A 3.0 (Mit Ladefunktion)

Neben dem üblichen HDMI- und DisplayPort Eingang verfügt der HP Monitor auch über einige USB-Ports und sogar einen LAN-Port!

Im Monitor ist ein HUB integriert. Verbindest du dein Notebook via USB C mit dem Monitor wird nicht nur das Display-Signal übertragen, sondern dein Notebook wird auch gleich geladen und die kannst den LAN Port und die USB Ports nutzen.

Dabei kann der Monitor dein Notebook mit beeindruckenden 100W laden!

Damit ist der HP Z27k G3 ideal für Notebook-Nutzer!

 

Das Panel

Sprechen wir zuerst einmal generell über das Panel im HP Z27k G3.

  • HP Z27k G3
  • 27 Zoll
  • 3840×2160
  • IPS
  • 350cd/​m² Helligkeit
  • 000:1 Kontrast
  • 10bit (1.07 Mrd. Farben)

Der Z27k G3 setzt auf ein 27 Zoll IPS Panel mit einer Auflösung von 3840×2160 “4K”. Damit hat der Monitor die optimale Auflösung für Media-Bearbeitung und generelle Office/Produktivitäts-Anwendungen.

Grundsätzlich wird der Z27k G3 auch beim Gaming nicht furchtbar sein, aber 4K Auflösung und 60 Hz sind fürs Gaming nicht die optimale Kombination.

 

Farbraum / Farbumfang

HP wirbt beim Z27k G3 nur mit einer 99% Abdeckung des sRGB Farbraums.

Im Test konnte ich eine 97% sRGB, 72% AdobeRGB und 72% DCI-P3 Farbraumabdeckung messen. Dies sind keine herausragenden Messwerte, aber auch nicht schlecht! Für einen Office-Allround Monitor passt das. Auch Hobby-Foto/Video-Bearbeitung ist möglich.

 

Kalibrierung

Schauen wir uns einmal die Kalibrierung des Z27k G3 an.

Wir haben im Schnitt einen Delta E von 2,09 und ein Maximum von 4,89. Damit ist der HP Z27k G3 durchschnittlich gut kalibriert.

 

Helligkeit

Der Z27k G3 bietet laut HP eine maximale Helligkeit von 350 cd/m².

Im Test erreichte der Monitor eine maximale Helligkeit von 332 cd/m². Dies liegt etwas unter der Herstellerangabe, ist aber noch im Bereich, wo ich diese dennoch als erfüllt ansehe.

Über 300 cd/m² Helligkeit sind in der Praxis auch meist völlig ausreichend, selbst etwas Gegenlicht oder Licht im Rücken sind da kein Problem.

Eine höhere maximale Helligkeit ist meist nur für HDR wichtig, aber über HDR verfügt der HP Z27k G3 eh nicht.

 

Kontrast

Wir haben hier einen IPS Monitor, entsprechend wird der Kontrast mit den üblichen 1:1000 angegeben.

Mit 1:960 macht der HP Z27k G3 hier auch fast eine Punktlandung auf dem Standardwert eines IPS Panels. Auch subjektiv ist der Kontrast “unspektakulär gut”.

Willst du einen höheren Kontrast, musst du in der Regel zu einem Monitor mit VA Panel oder OLED greifen.

 

Schwache Ausleuchtung

Eine perfekte gleichmäßige Ausleuchtung bekommst du bei kaum einem Monitor. Allerdings haben die meisten modernen Monitore eine ausreichend gute Ausleuchtung.

Leider sticht hier der HP Z27k G3 hier etwas negativ hervor! Gerade im unteren linken Bereich gibt es massive Lichthöfe!

Diese sind im normalen Alltag kaum bis gar nicht sichtbar, aber bei sehr dunklen Bildern/Filmen können sie klar auffallen.

 

In der Praxis kommt das Beste!

Generell gesprochen bietet der HP Z27k G3 ein gutes Bild. Abseits der Ausleuchtung, was auch an einem schlechten Sample liegen kann, ist das Bild sehr schön stimmig und scharf. Dies ist auch nicht überraschend, wir haben hier ein modernes 4K IPS Panel vor uns.

Willst du den Monitor für Office-Arbeiten oder leichte Foto/Videobearbeitung nutzen, dann ist dies absolut kein Problem.

Allerdings ist offen gesagt das beste am HP Z27k G3 die Anschlüsse! Im Monitor steckt ein vollständiger USB-Hub inklusive LAN.

Hast du ein “Ultrabook” bzw. ein Notebook, das sich via USB-C laden lässt, dann kannst du dieses einfach mit einem Kabel verbinden.

Über dieses eine Kabel wird das Notebook mit bis zu 100W geladen, du bekommst X USB Ports und sofern angeschlossen eine LAN Netzwerkverbindung, welche in der Regel zumindest stabiler ist als WLAN.

Diese Einkabelverbindung ist extrem praktisch wenn du ein Notebook nutzt, das du auch mal mitnimmst. Und das Ganze hat bei mir auch absolut tadellos funktioniert!

 

Stromverbrauch

Werfen wir zum Abschluss noch einen Blick auf die Leistungsaufnahme des HP Z27k G3.

Wichtig, die Leistungsaufnahme schwankt natürlich extrem wenn du USB Geräte am Monitor nutzt oder über diesen dein Notebook lädst. Die Werte hier stammen von einer normalen HDMI Verbindung.

Je nach Helligkeit schwankt der Verbrauch des Monitors zwischen 34,1W und 14W. Für einen Monitor dieser Klasse sind das angenehme Verbrauchswerte! Ich würde den HP Z27k G3 sogar fast als sparsam bezeichnen.

 

Fazit

Sicherlich das Highlight am HP Z27k G3 ist neben dem tollen Design die „Konnektivität“, womit ich den USB-C Port meine.

Dies ist der wichtigste Grund, warum du dich für den Z27k G3 interessieren solltest/könntest.

Nicht nur kann der Monitor dein Notebook mit bis zu 100W über ein Kabel laden, dieser hat auch einen recht umfangreichen HUB integriert. Nicht nur hast du 5 USB Ports und einen zusätzlichen Display Ausgang, sondern auch noch einen LAN Port.

Willst du ein möglichst “minimales” Desktop-Setup könnte der HP Z27k G3 ideal für dich sein. Hast du ein kleines XPS oder MacBook, dann reicht ein Kabel um dein Notebook zu laden, den Monitor zu verbinden, die USB Ports zu verbinden und sogar eine LAN Verbindung zu haben.

Super!

Die Bildqualität des HP Z27k G3 würde ich als durchschnittlich bezeichnen. Wir haben ein 4K IPS Panel. Farben sind gut, die Bildschärfe hervorragend und Helligkeit und Kontrast passen.

Allerdings sticht der Monitor auch nicht hervor. Vielleicht bei der Ausleuchtung, aber hier zugegeben nicht positiv. 97% sRGB, 72% AdobeRGB und 72% DCI-P3 Farbraumabdeckung sind völlig in Ordnung, auch für leichte Foto/Videobearbeitung. Ähnliches gilt auch für die Helligkeit von 332 cd/m². Beides sind allerdings auch keine spektakulären Werte.

Allerdings kommen wir hier auch wieder auf den Preis zu sprechen, denn du bekommst den HP Z27k G3 für rund 500€. Dies ist ein fairer Preis, wenn du auch den USB Hub im Monitor zu nutzen weißt.

HP Z27k G3
POSITIV
Sehr schickes und wertiges Design
Sehr guter Standfuß
100W USB C Ladeport
Gute maximale Helligkeit (332 cd/m²)
Geringer Stromverbrauch für die Klasse an Monitor
4K Auflösung und sehr scharfes Bild
NEGATIV
Schlechte Ausleuchtung
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Info: Corsair RGB RAM und ASUS (ASROCK) AM5 Mainboards mit USB 4 = Probleme

Du hast dir gerade ein frisches ASUS (ASROCK) AM5 Mainboard mit USB 4 gekauft und teuren Corsair RGB DDR5 RAM? Und du kannst die RGB Beleuchtung nicht steuern?

Dann willkommen im Club! Denn genauso geht es mir auch. Entsprechend habe ich hier etwas nachgeforscht und rumprobiert und meine Erkenntnisse in diesem Artikel zusammengefasst.

 

Fehlerbild, Corsair RGB RAM wird nicht von ICUE erkannt

Grundsätzlich funktioniert dein Vengeance RGB oder Dominator Platinum RGB RAM tadellos, aber dieser wird nicht von ICUE erkannt und entsprechend kannst du die RGB Beleuchtung nicht steuern.

Der RAM läuft in seinem Standard-Modus, einer bunten Regenbogen-Welle.

 

Welche Arbeitsspeichermodule sind betroffen?

Ich selbst nutze den “Corsair Dominator Platinum RGB grau DIMM Kit 64GB, DDR5-5200” “CMT64GX5M2B5200Z40” RAM.

Ich erwarte aber, dass es diese Probleme mit allen Corsair RGB DDR5 Modulen gibt.

 

Welche Mainboards sind betroffen?

Sicher betroffen ist das ASUS ProArt X670E-Creator WIFI aber ich erwarte dass es ähnliche Probleme bei folgenden Modellen gibt:

Warum diese Modelle? Das Problem scheint mit USB 4 bzw. Thunderbolt zusammen zu hängen und diese Boards verfügen über USB 4.

Vermutlich sind auch ASROCK Mainboards betroffen:

  • ASRock B650E Taichi
  • ASRock X670E Taichi
  • ASRock X670E Taichi Carrara

Zu mindestens finden sich im Internet wie z.B. hier -> https://www.reddit.com/r/ASRock/comments/xz9dzs/corsair_vengeance_rgb_ddr5_amd_ram_not_detected/ einige ähnliche Fehlerbeschreibungen.

 

Den Fehler beheben bzw. umgehen

Probiere zunächst folgende drei Dinge, denn es ist gut möglich das es seitens ASUS, Corsair oder Intel, wenn du diesen Artikel liest, einen “Fix” gibt.

  1. BIOS Update auf die aktuellste Version
  2. iCUE Update auf die aktuellste Version
  3. Thunderbolt Treiber Update auf die aktuellste Version

Stand 03.12.22 hilft dies bei der Kombination aus ASUS ProArt X670E-Creator WIFI und CMT64GX5M2B5200Z40 nicht. Dennoch kann sich das geändert haben.

Es gibt aber einen Workaround, um RGB zum Funktionieren zu bekommen.

  1. Öffne den Geräte-Manager
  2. Unter “Systemgeräte” suche nach Thunderbolt Controller
  3. Rechte Maustaste “Gerät deaktivieren”
  4. Neustarten

Dein RAM sollte nach dem Neustart deines PCs von iCUE erkannt werden.

Fun Fakt, du kannst Thunderbolt nach dem Neustart einfach wieder im Geräte-Manager aktivieren und du kannst weiter den RAM steuern. Allerdings, nach einem Herunterfahren deines PCs, verschwindet der RAM dann wieder aus iCUE.

 

USB 4 / Thunderbolt 4 ist also das Problem

Irgendwie beißt sich anscheinend USB 4 bzw. Thunderbolt 4 und Corsairs iCUE Integration. Dies stellt uns aber vor das Problem, wer ist schuld?

ASUS (ASROCK)? CORSAIR? Intel?

Ich kann es dir nicht sagen, letztendlich muss aber vermutlich Corsair dafür gerade stehen.

 

Enable SPD Write, funktioniert bei AM5 nicht

Ein Tipp den du oft bei diesem bzw. ähnlichen Problemen liest ist “Enable SPD Write im BIOS”. https://help.corsair.com/hc/en-us/articles/5718039999117-How-to-Enable-SPD-Write-on-your-ASUS-Z690-motherboard

Laut ASUS gibt es Enable SPD Write bei AM5 Mainboards schlicht und ergreifend nicht! Dieses Feature ist von AMD “blockiert”.

 

Dein RAM kann auch kaputt sein!

Auch wenn es dieses Problem mit Corsair RAM und USB 4 Mainboards gibt, kann es natürlich auch sein, dass dein RAM einfach kaputt ist.

So gibt es beim “CMT64GX5M2B5200Z40” einige Chargen wo iCUE einfach von Haus aus kaputt ist (solche Module hatte ich zuerst).

Sprich Corsair hierauf an, vor allem wenn die RGB Beleuchtung auch nach Abschalten von Thunderbolt nicht geht.

 

Kingston FURY Beast RGB funktioniert

Kleine Anmerkung, Kingston FURY Beast RGB RAM funktionierte in meinem Test problemlos auf dem ASUS ProArt X670E-Creator WIFI, inklusive der Steuerung der RGB Beleuchtung.

 

Fazit

Blöde Situation, du hast dir vielleicht Luxus RGB RAM von Corsair gekauft und du kannst die Beleuchtung nicht steuern oder musst auf USB 4 / Thunderbolt 4 verzichten, was bei mir der Grund war das “Luxus” ASUS ProArt X670E-Creator WIFI zu kaufen (welches ansonsten auch sehr gut funktioniert).

Ich werde mir nun leider anderen RAM kaufen müssen (350€+ na toll), da mich der Regenbogen, um ehrlich zu sein, etwas stört. Der Corsair RAM wandert in mein Testsystem.

Dennoch eine richtig blöde Situation und ich hoffe, Corsair oder wer auch immer findet hier eine Lösung.

Die VEGER Powerbank 10000mAh im Test, klein leicht und gut?

Powerbanks von VEGER haben wir uns bereits im Test angesehen. Diese waren durchaus sehr spannend, vor allem da diese super kompakt für eine sehr hohe Kapazität waren.

Vor allem die VEGER 20000mAh Powerbank zählt zu den kompaktesten Modellen ihrer Klasse auf dem Markt.

In diesem Test soll es aber um die derzeit kleinste VEGER Powerbank gehen, um das Modell mit 10000mAh. Auch diese wirkt auf den ersten Blick sehr interessant!

Auch die 10000mAh Powerbank ist wunderbar kompakt und verfügt über USB A und USB C Ports. Zudem ist die Powerbank mit rund 20€ nicht übermäßig teuer.

Wollen wir uns also mal die VEGER Powerbank 10000mAh im Test ansehen!

 

Die VEGER Powerbank 10000mAh im Test

VEGER setzt bei seiner 10000mAh Powerbank auf ein sehr flaches und schlankes Design. So misst die Powerbank gerade einmal 106 x 68 x 15,5 mm und ist damit durchaus sehr handlich für die beworbene Kapazität von 10000mAh.

Ähnliches gilt auch für das Gewicht von lediglich 165 g.

Das Gehäuse der 10000 mAh Version hat ein mehr oder weniger identisches Design zu den 20000/30000 mAh Versionen. Auch hier haben wir ein einfaches Kunststoffgehäuse, welches aber über eine recht deutliche Textur verfügt.

Ich würde sagen, die VEGER Powerbank ist okay gebaut, aber dies ist auch kein absolutes Premium Gehäuse!

Auf der Oberseite finden wir ein kleines Display, welches uns in % anzeigt, wie viel Kapazität noch in der Powerbank steckt.

Wie steht es um die Anschlüsse?

  • 1x USB A 5V/3A
  • 1x USB C 5V/3A
  • 1x microUSB 5V/2A

Im Gegensatz zu ihren großen Brüdern unterstützt die VEGER Powerbank 10000mAh kein Quick Charge oder USB Power Delivery bzw. nur 5V/3A.

5V/3A ist nicht langsam, aber auch nicht direkt “schnell”.

Dabei hast du aber bei der Powerbank die Wahl. Du kannst die Powerbank nicht nur via USB C oder USB A entladen, sondern auch via USB C oder microUSB laden.

Allerdings ist das Laden via USB-C mit bis zu 3A etwas schneller als via microUSB. Hast du also ein entsprechendes Ladegerät, nutze den USB-C Port.

 

Die Kapazität

VEGER gibt die Kapazität der Powerbank mit 10000 mAh an. Folgendes konnte ich messen:

Wh mAh % der Ha
5V/1A 34,604 9352,432 94%
5V/2A 31,617 8545,135 85%
5V/3A 28,448 7688,649 77%

Im besten Fall konnte ich eine Kapazität von 9352 mAh bei der VEGER Powerbank 10000mAh messen, was ein super Wert ist! Allerdings nimmt bei höherer Last die nutzbare Kapazität ein Stück ab. So konnte ich bei 5V/3A nur noch 7688 mAh messen.

Generell: Die Kapazitätsangabe bei Powerbanks bezieht sich immer auf die Kapazität der Akku-Zellen im Inneren. Allerdings ist das Entladen dieser nicht zu 100% effizient. So gibt es immer einen gewissen Verlust in Form von Wärme, aufgrund interner Prozesse, Spannungswandlungen usw. Dies gilt gerade bei der Nutzung von Quick Charge, USB PD oder anderen Schnellladestandards. 80-90% ist der gängige „gute“ Werte für die nutzbare Kapazität. Über 90% sind sehr selten und unter 80% ungewöhnlich. Bedenkt auch, dass Euer Smartphone nicht zu 100% effizient lädt! Hat dieses einen 2000mAh Akku, werden ca. 2600mAh für eine 100% Ladung benötigt. Dies hängt aber vom Modell und der Art des Ladens ab.

 

Das Ladetempo

Zu erwartendes Ladetempo
Apple iPads 0
Apple iPhones 0
Apple MacBooks
Google Pixel 0
Huawei Smartphones 0
OnePlus Smartphones 0
Realme Smartphones 0
Samsung Galaxy Smartphones („S“ Serie) +
Windows Notebooks (Dell XPS, ASUS usw.)

 

+++ = „perfekt“ maximal mögliches Ladetempo zu erwarten
++ = sehr hohes Ladetempo zu erwarten
+ = flottes Ladetempo zu erwarten
0 = „Standard“ Ladetempo zu erwarten
– = Langsames Ladetempo zu erwarten
— = nicht kompatibel oder nur sehr eingeschränkt geeignet

Die VEGER Powerbank verfügt über einen USB-C und einen USB-A Ausgang. Leider unterstützt diese aber kein USB Power Delivery bzw. nur über 5V/3A.

Entsprechend kann diese deine Geräte nur mit einem “normalen” Tempo laden. Hier musst du wissen, inwieweit eine Ladedauer von 2-3 Stunden für dich ausreichend ist.

 

Aufladen der Powerbank

Du hast bei der VEGER Powerbank 10000mAh zwei Optionen beim Aufladen. Du kannst diese über den USB-C Port mit bis zu 3A laden, sofern von deinem Ladegerät unterstützt, oder du kannst den microUSB Port nutzen, welcher aber nur bis zu 2A unterstützt.

Via USB-C kann die Powerbank an einem entsprechenden Ladegerät mit bis zu 14,8W geladen werden, was in einer Ladezeit von rund 3:50 h resultiert.

Via microUSB konnte ich maximal 9,9W erreichen, was in einer Ladezeit von knapp über 5 Stunden resultiert.

 

Ladeeffizienz

Schauen wir uns zum Abschluss noch die Ladeeffizienz an. Hierbei vergleiche ich, wie viel Energie die Powerbank benötigt, um einmal auf 100% geladen zu werden mit der am Ende nutzbaren Kapazität.

Eine hohe Effizienz ist besonders wichtig, wenn du nicht viel Energie zur Verfügung hast, wie beim Laden mithilfe von Solarpanels.

Beim Laden mit 5V/3A via USB C benötigte die Powerbank bei mir im Test 45,83 Wh für eine 100% Ladung. Via microUSB bei 5V/2A waren es 44,76 Wh. Etwas langsamer laden ist also tendenziell effizienter.

Im besten Fall Im schlechtesten Fall
microUSB 5V/2A 77% 64%
USB C 5V/3A 75% 62%

Dies resultiert in einer Ladeeffizienz von 62% bis 77%. Dies ist für mich noch eine recht neue Messung, daher will ich diese Werte nicht zu sehr interpretieren, tendenziell sind diese aber eher am unteren Ende. Die meisten Powerbanks kommen auf eine Ladeeffizienz von 70-80%, nach meinen bisherigen Erfahrungswerten.

 

Fazit

Die VEGER Powerbank 10000mAh ist eine nette kleine Powerbank. Diese ist wunderbar kompakt und technisch soweit in Ordnung, aber auch nichts Besonderes.

Wir haben eine gute nutzbare Kapazität, aber keine Schnellladestandards! Entsprechend ist das Laden deiner Geräte eher “gemütlich” schnell. Die Powerbank selbst lädt in 3:50h von 0% auf 100%, was soweit okay ist.

Von daher suchst du eine einfache und kompakte Powerbank in der 10000 mAh Klasse, dann ist die VEGER in Ordnung.

Ich würde aber vermutlich die 10€ Aufpreis für die 20000 mAh Version zählen, welche dank USB Power Delivery ein gutes Stück flotter unterwegs ist.

Der BenQ PD3205U im Test, sehr gute KVM Funktion, aber auch gutes Bild?

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Mit dem PD3205U bietet BenQ einen großen 32 Zoll 4K Monitor für Designer und Content Creator an. Dieser soll neben einer hervorragenden Bildqualität auch mit einer großen Anschluss Vielfalt und einem fairen Preis überzeugen.

So bekommst du den BenQ PD3205U für knapp unter 800€, was für einen professionellen 32 Zoll 4K Monitor erst einmal nicht zu viel ist.

Dies aber auch nur, wenn die Bildqualität stimmt! Wollen wir uns den BenQ PD3205U also einmal im Test ansehen, kann dieser überzeugen und hält er was er verspricht?

An dieser Stelle vielen Dank an BenQ für das Ausleihen des PD3205U für diesen Test.

 

Der BenQ PD3205U im Test

Bei dem BenQ PD3205U handelt es sich um einen “professionellen” Monitor, der sich an Grafiker, Architekten usw. richtet.

Entsprechend ist dieser auch etwas schlichter und einfacher designt als es z.B. ein Gaming Monitor wäre. BenQ nutzt hier einen einfachen grauen Kunststoff für das Gehäuse.

Dieser ist soweit in Ordnung, aber der Monitor ist auch keine Augenweide, zumindest wenn du ihn von hinten oder der Seite betrachtest. Von vorne sehen wir primär das Panel und einen kleinen Rahmen, der lediglich unten etwas dicker ausfällt.

Auf ein Herstellerlogo hat BenQ auf der Front verzichtet. Dieses ist auf den Fuß des Standfußes verlegt worden. Der Standfuß ist wie auch der Monitor selbst sehr minimalistisch, aber stabil und unterstützt die gängigen Ergonomie-Optionen.

 

Anschlüsse

Der PD3205U verfügt über folgende Anschlüsse:

  • 1x HDMI 2.0
  • 1x DisplayPort 1.4
  • 1x USB C (mit Power Delivery 90W)
  • 2x USB 3.0 B Eingänge
  • 1x USB C
  • 2x USB A 3.2

Der BenQ PD3205U verfügt mit HDMI, DisplayPort und USB C über alle drei wichtigen Monitor-Anschlüsse.

Der USB C Port kann dabei sogar ein angeschlossenes Notebook mit bis zu 90W versorgen. Hast du ein XPS 13, MacBook Pro 13 oder Ähnliches, dann ist mit dem BenQ PD3205U eine Einkabel-Lösung möglich!

Zumal wir auch einige USB-Ports haben und entsprechend ein HUB im Monitor integriert ist.

Ebenfalls integriert sind zwei sehr einfache Lautsprecher!

 

Mit praktischem Puck!

Mit im Lieferumfang des BenQ PD3205U ist eine kleine Kabelfernbedienung mit Drehrad und ein paar Schnellauswahltasten.

Gerade wenn du mehrere Geräte am Monitor und die KVM Funktion nutzt, stellt diese Kabelfernbedienung einen großen Mehrwert dar!

Zusätzlich gibt es aber natürlich auch ein volles Set an Steuerungstasten am Monitor direkt.

 

Das Panel, die Technischen Daten

Schauen wir uns zunächst einmal die technischen Daten des BenQ PD3205U an.

  • 31,5 Zoll
  • 3840×2160 “4K UHD” Auflösung
  • 250 cd/m² normale Helligkeit
  • 350 cd/m² spitzen Helligkeit (HDR)
  • IPS Panel
  • 1000:1 Kontrast
  • 99% Rec.709 ,99% sRGB

Die technischen Daten des Monitors lesen sich gut, aber zugegeben auch nicht außergewöhnlich. Gerade die maximale Helligkeit von 250 cd/m² wirkt etwas niedrig für die Klasse an Monitor, die wir hier vor uns haben.

 

Farbraum

BenQ wirbt beim BenQ PD3205U mit 99% sRGB Farbraum. Dies wäre soweit okay, aber auch nichts “Besonderes”.

Wie sieht es in der Praxis aus?

Ich kann die 99% sRGB von BenQ bestätigen. Neben 99% sRGB erreicht der Monitor 74% AdobeRGB und 73% DCI-P3.

Dies sind akzeptable Werte, wichtig ist hier vor allem die hohe Abdeckung von sRGB, welcher nun mal der wichtigste und am weitesten verbreitete Farbraum ist.

 

Die Kalibrierung

BenQ macht beim PD3205U keine Angaben, ob es eine besondere Kalibrierung gibt.

Allerdings ist der Monitor von Haus aus ordentlich kalibriert. Wir haben ein Delta E im Schnitt von 1,48, was sehr gut ist und ein maximales Delta E von 5,34, was nicht perfekt, aber okay ist.

Der BenQ PD3205U wäre nicht meine erste Wahl für hardcore Bildbearbeitung, aber er wäre dafür auch nicht furchtbar, gerade in so einem “Allround-Betrieb”, siehe Architektur, Markler usw.

 

Schalte Uniformity (eventuell) aus

Der BenQ PD3205U hat von Haus aus ein Feature namens Uniformity eingeschaltet. https://www.benq.eu/de-de/knowledge-center/expertstudio/screen-uniformity.html

Uniformity soll für eine gleichmäßigere Darstellung von Bildern über die komplette Fläche des Monitors sorgen. Dies funktioniert auch in einem gewissen Rahmen. Das Bild des Monitors und auch die Ausleuchtung wird sehr gleichmäßig.

Allerdings kommt dies auch zu einem Preis! Die maximale Helligkeit und auch der Kontrast wird massiv beschnitten.

Ich war im ersten Moment von den Messwerten des PD3205U fast schon etwas geschockt.

Mit Uniformity erreicht der Monitor lediglich eine maximale Helligkeit von 172 cd/m² und einen Kontrast von 1:540, was recht schlecht ist.

Schaltest du Uniformity aus, erhältst du eher Werte, wie du sie von einem Monitor dieser Klasse erwarten kannst.

 

Helligkeit

Bei der Helligkeit ist der BenQ PD3205U recht unspektakulär. BenQ wirbt mit lediglich 250 cd/m². Im HDR Modus sollen bis zu 350 cd/m² erreicht werden, aber dies ist eher weniger wert. Für ein echtes HDR Feeling brauchst du deutlich mehr Helligkeit und Kontrast. Dies gilt im Allgemeinen für die meisten IPS oder VA Monitore ohne mini LED Backlight.

Der BenQ PD3205U erreichte in meinem Test 220 cd/m². Dies ist nicht übermäßig viel, wirkt aber in der Praxis einfach aufgrund der Größe des Monitors mehr als es ist.

220 cd/m² sind für ein normales Büro völlig okay, lediglich wenn du sehr viel Sonne vor oder hinter dem Monitor hast, dann fällt die niedrige Helligkeit etwas auf.

Aber erneut aufgrund der Größe des Monitors ist dieser trotz der niedrigen Helligkeit gerade bei Licht von hinten (wenn du diesen vor einem Fenster stehen hast), erstaunlich gut ablesbar.

Dennoch wäre etwas mehr Luft nach oben bei der Helligkeit gut gewesen.

 

Kontrast

Der BenQ PD3205U verfügt über ein IPS Panel und entsprechend ist auch der Kontrast mit 1:1000 angegeben.

Und diese Angabe bestätigt sich in der Praxis mit 1:1080 auch bzw. wird sogar leicht überschritten. Subjektiv sehen die Kontraste gut aus!

 

Subjektiver Eindruck und Erfahrungen

Bei Monitoren gibt es qualitativ einen gewissen Punkt, wenn dieser überschritten wird, dann wird es schwer ohne direkten Vergleich Unterschiede auszumachen. Dies gilt beispielsweise auch für Smartphone-Displays, welche gerade in der High End Klasse an diesem Punkt angekommen sind.

Auch den BenQ PD3205U würde ich in diese “gut genug” Klasse packen. Sowohl die Messwerte wie auch im direkten Vergleich zu anderen, teils teureren Monitoren, zeigt uns natürlich, dass es noch etwas Luft nach oben gibt. Allerdings ist das Bild sehr stimmig. Farben passen, die Bildschärfe ist natürlich dank 4K tadellos und die guten Kontraste machen das Bild knackig. Auch die Kalibrierung ist unspektakulär gut.

Zur Helligkeit habe ich mich bereits geäußert. 220 cd/m² ist nicht die Welt, aber in einem normalen Innenraum ausreichend. Erst wenn es um spezielle Lichtverhältnisse geht, könnte die Helligkeit des BenQ PD3205U ein Nachteil sein. Beispielsweise du sitzt in einem extrem hellen Raum, einen ungünstigen Lichteinfall usw.

Allerdings hilft hier die Größe dem PD3205U doch ein gutes Stück! Mit 31,5 Zoll ist dieser schon ein kleiner Brocken, aber je nach Sitzabstand angenehm. 27 Zoll halte ich für den guten Standard, aber ähnlich wie bei Fernsehern könnte der Trend sich zu größeren Monitoren bewegen und 31,5 bzw. 32 Zoll sind hier eine angenehme Größe. Groß, aber nicht so groß, dass du den Kopf bewegen musst.

Sicherlich ein Highlight des PD3205U ist der USB Hub /KVM. Du kannst deine Maus, Tastatur, Lautsprecher usw. über die USB Ports des Monitors anbinden und bis zu drei PCs/Macs mit dem Monitor verbinden.

Je nachdem welche Bildquelle du nutzt, werden die USB Ports automatisch hin und her geschaltet. Ideal, wenn du mit mehreren Computern arbeitest! So musst du deine Eingabegeräte nicht manuell hin und her wechseln.

Dies funktioniert auch in der Praxis tadellos! Zudem kann der Monitor auch ein Notebook das via USB C verbunden ist mit bis zu 90W laden. Wichtig, nutzt du USB C + 4K 60Hz dann sind die USB Ports auf USB 2.0 Geschwindigkeit limitiert, was aber für Maus, Tastatur usw. ausreicht.

 

Stromverbrauch

Kommen wir zum Abschluss noch auf den Stromverbrauch zu sprechen.

Dieser schwankt je nach eingestellter Helligkeit zwischen 13,9W und 37,4W. Dies ist relativ wenig für solch einen großen Monitor, was aber auch nicht überrascht. Der primäre Stromfresser bei einem Monitor ist natürlich die Hintergrundbeleuchtung und der PD3205U wird nun mal nicht super hell. Entsprechend hält sich auch der Stromverbrauch sehr in Grenzen.

 

Fazit

Der BenQ PD3205U ist ein guter Allround Monitor, welcher vor allem aufgrund seiner Größe, Auflösung und der Portausstattung überzeugen kann.

Mit 31,5 Zoll ist der PD3205U sehr groß für einen PC Monitor. Die 4K Auflösung sorgt aber dennoch für ein scharfes Bild. Die Bildqualität würde ich als unauffällig gut bezeichnen.

  • 99% sRGB
  • 74% AdobeRGB
  • Delta E 1,48
  • 220 cd/m² Helligkeit
  • 1:1080 Kontrast

Dies sind keine schlechten Werte, aber auch nicht herausstechen. Der BenQ PD3205U eignet sich damit sowohl als Office-Monitor, wie auch für leichte Foto und Videobearbeitung.

Der größte Kritikpunkt ist sicherlich die maximale Helligkeit, welche ich mit lediglich 220 cd/m² messen konnte. Aufgrund der Größe des Monitors wirkt dieser zwar heller als er eigentlich ist, aber die maximale Helligkeit ist auch nicht gigantisch.

Dies ist so ein wenig die Schwäche des PD3205U. Im Gegenzug ist die Ausleuchtung des Monitors tadellos.

Ein Highlight am PD3205U ist der USB Hub / USB Dock. Du kannst ein Notebook via USB C verbinden, dieses mit bis zu 90W laden, das Bild übertragen und auch die diversen USB Ports des Monitors speisen.

Dies ist auch aus meiner Sicht der primäre Einsatzzweck. Du hast ein Notebook in deinem Büro oder Privat das du oft vom Schreibtisch entfernt und einfach mit einem Kabel wieder anschließen möchtest? Dann ist der BenQ PD3205U ein super Monitor mit gutem Bild!

BenQ PD3205U
POSITIV
Große Anschluss Ausstattung
KVM Funktion
USB C Port mit 90W Ladefunktion
99% sRGB
IPS Panel mit gutem Kontrast
4K Auflösung
Gute Werkskalibrierung
Guter Standfuß
Fairer Stromverbrauch
NEGATIV
Maximale Helligkeit überschaubar
74% AdobeRGB und 73% DCI-P3 weniger beeindruckend
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Der Creative MUVO Go im Test, ein Geheimtipp?

Mit dem MUVO Go hat Creative einen neuen Bluetooth Lautsprecher auf den Markt gebracht. Dieser soll durch eine Mischung aus fairem Preis, langer Laufzeit, kompaktem Design und einem starken Klang überzeugen.

So soll der kleine Lautsprecher bis zu 18 Stunden durchhalten und eine Spitzenleistung von bis zu 40W liefern! Klingt erst einmal spannend, zumal Creative Produkte in der letzten Zeit immer eine sehr gute Figur gemacht haben.

Schauen wir uns daher doch einmal den Creative MUVO Go im Test an. Kann dieser hier überzeugen?

An dieser Stelle vielen Dank an Creative für das Zurverfügungstellen des MUVO Go für diesen Test

 

Der Creative MUVO Go im Test

Der MUVO Go ist ein besonders kompakter und portabler Bluetooth Lautsprecher. Dieser ist gemacht auch mal mitgenommen zu werden.

So misst er 73 x 61 x 204 mm und bringt 570g auf die Waage. Damit ist der Lautsprecher nicht absolut winzig, aber schon recht kompakt. Die Haptik wie auch die Optik weiß dabei zu überzeugen.

So nutzt Creative den aktuell beliebten Leinenstoff, welcher den kompletten Lautsprecher umspannt. Lediglich die Kanten bestehen aus einer Art Hartgummi. Zudem finden sich an den Ende des Lautsprechers passive Radiatoren. Passive Radiatoren sorgen für den nötigen internen Druckausgleich, bessere Bass-Performance und erhalten den Wasserschutz.

So ist der Creative MUVO Go IPx7 wassergeschützt. Ein Regenschauer und sogar theoretisch ein kurzes Untertauchen ist für den Lautsprecher also kein Problem. Interessanterweise ist der USB C Port nicht wie sonst üblich durch eine Klappe geschützt, sondern immer “offen”. Der Port wird also wie bei Smartphones intern versiegelt sein.

Der interne Akku soll dabei bis zu 18 Stunden halten. Geladen wird er über den angesprochenen USB C Port.

Die Tasten des Lautsprechers sind über diesen verteilt. So haben wir Play/Pause, lauter, leiser auf der Oberseite, den Einschalter und die Taste zum Bluetooth Verbinden an der Seite des Lautsprecher, gemeinsam mit dem USB C Port.

Für einen besseren Transport haben wir zu guter Letzt noch eine schöne Handschlaufe.

 

Der Klang

Im Creative MUVO Go steckte laut Creative 2x 10W Treiber, welche aber kurzzeitig eine Spitzenleistung von bis zu 40W liefern können.

Klingt erst einmal sehr imposant, 20W bzw. 40W in solch einem kleinen Lautsprecher, aber dies sind absolute Spitzenwerte! Im Normalfall werden die Treiber vielleicht mit 1-2W betrieben, aber dies gilt für alle Bluetooth Lautsprecher.

Wie klingt der MUVO Go in der Praxis?

Der MUVO Go liefert einen erfreulich harmonischen Klang. Dieser Lautsprecher klingt wunderbar klar und rund. Dabei scheint die generelle Abstimmung sogar relativ neutral zu sein. So verfällt der Lautsprecher in keine Extreme oder versucht krampfhaft besonders viel Bass zu produzieren.

Wobei letzteres immer ein zweischneidiges Schwert ist. So bietet der Creative MUVO Go einen guten Bass, aber dieser ist auch nicht übermäßig stark. Dies ist kein Lautsprecher der deinen Tisch zum Beben bringt. Für seine Abmessungen ist aber der Bass alles andere als schlecht, er klingt sehr passend. Einen Hauch mehr Bass hätte ich persönlich nicht schlecht gefunden, aber ich habe den MUVO Go länger im Test genutzt als erwartet, einfach da dieser sehr passend und recht unaufdringlich gut klingt.

Von daher möchte ich mich mit dem Klang sehr zufrieden zeigen. Die maximale Lautstärke ist dabei gut, der Lautsprecher kann einen kleinen bis mittelgroßen Raum laut beschallen, ist aber natürlich auch nicht brüllend laut.

 

Fazit

Creative hat mit dem MUVO Go erneut ein Produkt der Klasse “Geheimtipp” geschaffen. So ist der Creative MUVO Go schick, gut klingend und auch fair eingepreist.

Reden wir zuerst über den Klang. Im Gegensatz zu vielen anderen günstigen Bluetooth Lautsprechern hat der MUVO Go einen sehr runden und ausbalanciert, natürlichen Klang. Musik aber auch Sprache klingt sehr passend und nicht übermäßig “verändert” oder durch einen extremen EQ gesendet.

Im Gegenzug ist der Lautsprecher aber auch nicht der größte Bass-Bomber, hierfür würde ich eher in die Richtung der Tribit Bluetooth Lautsprecher gehen. Allerdings für seine Abmessungen hat der MUVO Go einen guten und passenden Bass.

Tendenziell geht dieser aber eher in die Richtung Qualität über Quantität.

Suchst du also einen kompakten und recht harmonisch und natürlich klingenden Bluetooth Lautsprecher, dann kann ich den Creative MUVO Go absolut empfehlen.

Creative MUVO Go
POSITIV
Natürlicher und Harmonischer Klang
Sehr schicke Optik
Sehr kompakt und handlich
Wassergeschützt nach IPx7
Gute Akkulaufzeit
Guter Bass……
NEGATIV
…..aber kann auch keine Tische zum Beben bringen
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Die FiiTii Mifo O5 Plus Gen 2 im Test, tolles Design, aber langweiliger Klang

Rein was das Design angeht, sind die FiiTii Mifo O5 Plus Gen 2 ohne Frage ein paar der coolsten true wireless Ohrhörer auf dem Markt. Dies liegt am “Metall” Design, auf welches die Mifo O5 Plus Gen 2 setzen. So besteht nicht nur die Ladebox aus Metall, sondern auch die Ohrhörer selbst.

Hinzu kommt ein “HiFi-3D-Stereo-Sound“, was auch immer das bedeuten soll.

Allerdings für das schicke Design und den HiFi Klang werden auch zum Zeitpunkt des Tests über 100€ fällig. Ein stolzer Preis! Ist dieser gerechtfertigt? Finden wir es im Test heraus!

 

Die FiiTii Mifo O5 Plus Gen 2 im Test

Das Highlight an den Mifo O5 Plus Gen 2 ist ganz klar das Design. So ist die Ladebox anscheinend aus einem großen Block Aluminium gefräst.

Hierdurch fühlt sich die Ladebox der Ohrhörer unfassbar massiv und stabil an! Dies ist eindeutig die hochwertigste Ladebox die ich bisher bei Ohrhörern gesehen habe! Selbiges gilt auch für den interessanten Mechanismus des Deckels.

Allerdings kommt diese Massivität auch zu einem Preis, die Ladebox ist mit 122g (inklusive Ohrhörer) bzw. 112g sehr schwer! Auch die Abmessungen sind mit 77 x 45 x 30 mm alles andere als kompakt.

Geladen wird die Ladebox wie mittlerweile üblich via USB C. Angeblich soll die Ladebox die Ohrhörer 15x laden können.

Der Hersteller wirbt mit einer Akkulaufzeit von 9 Stunden mit einer Ladung und 150 Stunden inklusive der Ladebox. Ich habe die Ohrhörer zugegeben nicht so lange genutzt, dass ich diesen Wert bestätigen kann. Die 9 Stunden der Ohrhörer sind allerdings etwas optimistisch! Rechne hier eher mit 5-6 Stunden. Auch die Ladebox kann die Ohrhörer durchaus einige Male laden, aber ob nun 15x muss ich offenlassen.

Die Ohrhörer selbst setzen ebenfalls auf ein sehr hochwertiges Design. Dabei besitzt die Rückseite dieser ebenfalls die Metall Optik der Ladebox. Die Ohrhörer selbst sind allerdings aus Kunstsoff gefertigt, was auch absolut Sinn macht.

Dabei ist die linke und rechte Seite sehr deutlich mithilfe von roten und blauen Akzenten gekennzeichnet. Allgemein finde ich das Design wirklich schick, zumal die Ohrhörer auch nicht all zu groß sind.

 

Tragekomfort

Erfreulicherweise ist auch der Tragekomfort der Mifo O5 Plus Gen 2 sehr gut! Die Ohrhörer haben eine klasse Passform und sitzen sehr bequem und sicher.

Teilweise “saugten” diese sich zwar an meine Ohren an, aber abseits davon würde ich die Passform als perfekt einstufen.

 

Klang

Kommen wir zum Klang und leider ist dies etwas der Punkt, in welchem die FiiTii Mifo O5 Plus Gen 2 etwas schwächeln.

Starten wir bei den Höhen, welche aus meiner Sicht die größten Schwächen zeigen. So klingen die Höhen der Mifo O5 Plus Gen 2 einfach etwas matt. Mit matt meine ich dabei nicht mal dumpf, denn wirklich dumpf klingen die Ohrhörer nicht. Aber die Höhen schaffen es nicht wirklich hervorzustechen. Entsprechend fehlen hier einfach die Brillanz und die Spielfreude. Die Höhen klingen einfach langweilig.

Leider wird es beim Bass aber nicht viel besser. Der Bass ist “okay”. Dieser spielt sauber und neutral. Allerdings die Kombination aus abgesenkten Höhen und neutralen Bässen ist wirklich keine interessante Klangsignatur.

Leider klingen die Mifo O5 Plus Gen 2 einfach etwas öde und langweilig. Diese stechen in keiner Weise positiv hervor, klingen aber auch nicht wirklich schlecht.

Diese etwas “außergewöhnliche” Klangsignatur sehen wir auch bei der Messung der Frequenzkurve.

 

Fazit

Die Mifo O5 Plus Gen 2 machen viel richtig. Das Design und die Verarbeitung sind absolute Weltklasse! Auch der Tragekomfort ist spitze!

Ich hatte selten Ohrhörer, die so gut in meinen Ohren saßen und so schick und besonders aussehen. Auch die Akkulaufzeit ist tadellos.

Leider schwächeln diese aber beim Klang. Die Mifo O5 Plus Gen 2 klingen nicht wirklich schlecht, aber ich würde den Klang auch nicht als gut bezeichnen. Die Ohrhörer klingen einfach etwas langweilig.

Die Höhen sind etwas matt und die Bässe unspektakulär.

Bei einem Preis von 50€ hätte ich hier noch ein Auge zugedrückt, aber bei über 100€ zum Zeitpunkt des Tests, nein. Du bekommst abseits vom Design hier klar bessere Ohrhörer.

Ich würde hier einfach mal die JBL Tune 230 NC oder die SoundCore Life P3 als bessere Alternativen in den Raum werfen.

Der KTC H27T22 im Test, 2K, 165Hz und ein IPS Panel

Gute Monitore gibt es nicht nur von Herstellern wie LG oder Samsung, sondern auch von kleineren Herstellern wie LC-Power, Xiaomi oder KTC.

Der Grund dafür ist sehr einfach, es gibt nur eine Handvoll Hersteller, welche die eigentlichen Panels herstellen. Die größten hier sind LG, Samsung, AUO, BOE, Sharp und Innolux.

Kaufst du also einen Monitor von BenQ, Dell, Philips usw. dann wurde in dem Monitor das eigentliche Panel gar nicht vom Hersteller selbst gebaut. Diese kaufen das Panel nur zu und diese Option steht natürlich auch anderen Herstellern offen. Daher ist es möglich, hervorragende Monitore auch von Herstellern wie LC-Power zu bekommen.

Heute geht es um den noch etwas unbekannteren Hersteller KTC. Er bietet mit dem H27T22 einen interessanten 27 Zoll 2K Gaming Monitor an.

Dieser bietet ein IPS Panel von AUO und eine Bildwiederholungsrate von 165Hz und soll auch eine gute Bildqualität liefern. Spannend dabei ist selbstverständlich auch der Preis von 299,99€, was nicht wenig ist, aber auch nicht zu viel für einen Monitor dieser Klasse, sofern er natürlich auch ein gutes Bild liefert!

Schauen wir uns genau das im KTC H27T22 Test an! Kann dieser überzeugen?

An dieser Stelle vielen Dank an KTC welche mir den Monitor für den Test zur Verfügung gestellt haben.

 

KTC H27T22 Test

Der KTC H27T22 ist auf dem ersten Blick ein recht klassischer Gaming Monitor. So ist die Front des Monitors sehr schlicht und “clean” gehalten.

Das 27 Zoll Panel streckt sich bis an die Kanten des Monitors, weshalb die Ränder kaum sichtbar sind. Lediglich der untere Rand des Monitors ist etwas größer und verfügt über den “KTC” Schriftzug.

Der Standfuß ist bei günstigen Monitoren oft so eine Sache, allerdings beim H27T22 macht dieser einen guten Eindruck! So kannst du diesen in der Höhe verstellen und sogar Hochkant drehen. Dabei ist der Standfuß angenehm stabil.

Die Rückseite ist recht verspielt gestaltet, wie es oft bei Gaming-fokussierten Monitoren der Fall ist. So haben wir hier auch eine kleine LED integriert, welche aber ein reines Gimmick ist. Ansonsten würde ich den Aufbau als klassisch bezeichnen.

Sicherlich eine Stärke des H27T22 sind die Anschlüsse:

  • 1x HDMI 2.0
  • 2x DP 1.2
  • 1x 3,5mm Audio-Ausgang
  • 1x USB 2.0 (für FW Updates)

Wir haben zwar keinen USB Hub oder Ähnliches integriert, aber 2x DP und 1x HDMI ist als recht optimal zu bezeichnen.

Willst du die vollen 165Hz des Monitors nutzen, dann solltest du die DisplayPorts verwenden. Via HDMI bist du auf weiterhin sehr nutzbare 144Hz limitiert (bei voller 2K Auflösung).

Leider ist das Netzteil beim KTC H27T22 nicht im Monitor integriert! Ein externes 12V Netzteil liegt aber bei.

 

Das Panel des KTC H27T22

Starten wir mit den Technischen Daten in den eigentlichen Test:

  • KTC H27T22
  • 2560×1440 Pixel Auflösung
  • FAST IPS
  • 165 Hz
  • 300cd/m² (Min), 350cd/m² (Typ) Helligkeit
  • 1000:1 Kontrast
  • 84% Adobe RGB CIE1976, 92% DCI-P3, 99% sRGB

Diese Werte lesen sich erst einmal ganz gut! Gerade der große Farbumfang in Kombination mit den 165Hz und dem FAST IPS Panel lesen sich interessant. Oftmals bieten Gaming Monitore mit VA Panels einen höheren Farbumfang, schwächeln aber bei der Reaktionszeit.

Das Panel des KTC H27T22 hingegen soll eine top Reaktionszeit und gute Farben bieten.

 

Full HD, 2K oder 4K

Der KTC H27T22 ist ein 27 Zoll 2K Monitor. Fürs Gaming ist dies die optimale Auflösung! Ja wenn du direkt mit der Nase an den Monitor gehst kannst du auch bei 2K die einzelnen Pixel sehen, aber aus einem normalen Sitzabstand wirkt das Bild soweit sauber und scharf.

2K ist dabei signifikant schärfer als Full HD bei gleicher Bildgröße. 4K wiederum ist natürlich noch etwas schärfer, aber gerade in Spielen eine andere Hausnummer.

144Hz bzw. 165Hz in eSport Spielen bei 2K Auflösung schaffen die meisten Mittelklasse Grafikkarten mittlerweile gut. 144Hz bei 4K Auflösung benötigt schon eine dickere GPU! In AAA Spielen wäre hier vermutlich sogar eine 3090 oder 4090 nötig um die vollen 165 Hz halbwegs zu nutzen.

Von daher halte ich die Auflösung des KTC H27T22 für sehr sinnvoll!

 

Der Farbumfang

KTC spricht beim H27T22 von 99% sRGB, 84% AdobeRGB und 92% DCI-P3. Dies wäre ein beeindruckender Farbumfang, für einen Gaming Monitor. Hier wären wir eher im Bereich semi-professioneller „Content Creator“ Monitoren.

Aber was sagt das Messgerät? Können diese Werte wirklich gehalten werden?

Erstaunlicherweise ist hier die Herstellerangabe sogar etwas pessimistisch! Wir kommen in der Praxis auf:

  • 100% sRGB
  • 87% AdobeRGB
  • 95% DCI-P3

Dies sind durchaus beeindruckende Werte, welche viele Profi Monitore nicht erreichen. Damit ist der KTC H27T22 aus Sicht des Farbumfangs voll für Foto und Video-Bearbeitung geeignet.

sRGB AdobeRGB P3
LC-Power LC-M27-QHD-165  100% 96% 94%
LC-Power LC-M16-4K-UHD-P-OLED 100% 94% 100%
LC-Power LC-M27-4K-UHD-144 100% 94% 93%
LG UltraGear 34GK950F 100% 89%
Alienware AW3420DW 100% 89%
KTC H27T22 100% 87% 95%
HUAWEI MateView 28 Zoll 100% 86% 94%
LC-Power LC-M27-4K-UHD-144-V2  100% 87% 93%
LC-Power LC-M34-UWQHD-144-C-K 100% 84% 90%
LC-Power LC-M27-QHD-240-C-K 100% 83% 91%
HUAWEI MateView SE 23,8 Zoll 100% 82% 91%
Samsung C34F791 100% 82%
Dell P3421W 100% 80% 86%
ASUS ROG Strix XG35VQ 100% 78%
BenQ EX3501R 100% 78%
HP X27q 99% 77% 84%
BenQ MOBIUZ EX2710 98% 77%
ASUS MX38VC 99% 75%
LG 34UC99-W 98% 76%
Alienware AW2521HFL 97% 76% 73%
Dell U3419W 98% 73%
LC-Power LC-M34-UWQHD-100-C 92% 71%
LC-Power LC-M34-UWQHD-100-C-V2 92% 71% 72%

 

Kalibrierung

Neben der Farbdarstellung ist auch die Kalibrierung des Monitors für Foto und Video-Bearbeitung wichtig.

Aber auch hier zeigt sich der KTC H27T22 stark! So haben wir hier ein Delta E von 0,72 im Schnitt. Ich kenne hier viele Monitore, die das doppelte Kosten und für Foto und Video-Bearbeitung beworben werden, die in diesem Punkt schlechter sind.

Willst du Fotos auf dem KTC H27T22 bearbeiten oder YouTube Videos schneiden usw.  dann steht dir nichts im Wege! KTC könnte den Monitor auch speziell für diesen Zweck verkaufen.

 

Helligkeit, ist der KTC H27T22 ausreichend hell?

Bei der Helligkeit wirbt KTC mit 300 bzw. 350 cd/m². Dies ist eine recht klassische Angabe für einen aktuellen Monitor, welche auch als ausreichend einzustufen ist.

Und hier erneut eine Überraschung, denn der KTC übertrifft mit 366 cd/m² die Herstellerangabe ein Stück weit. Damit hat der Monitor eine gute Helligkeit!

Auch die Ausleuchtung ist soweit tadellos. Es gibt kleinere Schwächen im unteren Bereich, aber nichts was deutlich sichtbar wäre.

Hier macht der Monitor eine wirklich gute Figur.

 

Kontrast, IPS Standard

Der Kontrast wird beim H27T22 mit 1000:1 angegeben. Keine Überraschung, dies ist der Standard-Wert für einen IPS Monitor, welchen so gut wie alle Modelle hinbekommen. Für mehr Kontrast sind wahlweise Spezial-Techniken wie IPS Black oder ein VA Panel nötig.

Daher ist es auch nicht überraschend, dass der KTC die 1000:1 fast punktgenau mit 970:1 trifft.

Dies ist ein guter Kontrast, aber auch nichts „Außergewöhnliches“.

 

In der Praxis

Zunächst muss und will ich die generelle Bildqualität des H27T22 loben. Das Bild des Monitors ist wunderbar stimmig und wirkt generell hochwertig.

Ich hätte absolut kein Problem meinen Gaming Monitor gegen diesen zu tauschen. Die Helligkeit ist gut und Farben sind klar und kräftig, ohne dabei übertrieben zu wirken. Im OSD kannst du natürlich Sättigung usw. noch hochdrehen, solltest du dies wünschen. Von Haus aus ist der KTC H27T22 aber recht akkurat.

Sicherlich das Highlight des Monitors ist aber die Bildwiederholungsrate. Ich erkenne zwar keinen gigantischen Unterschied zwischen 144Hz und 165Hz, aber generell wirkt der Monitor extrem flüssig und reaktionsfreudig. Ich habe ein paar Runden Overwatch 2 auf diesem gespielt und glaube doch ein gutes Gefühl für ihn bekommen zu haben.

Das „FAST IPS“ Panel mit 1ms Reaktionszeit in Kombination mit den 165Hz ist fürs Gaming, selbst auf einem höherem Level ideal.

 

Stromverbrauch

Werfen wir zum Abschluss noch einen kleinen Blick auf den Stromverbrauch des Monitors.

Der Stromverbrauch des H27T22 schwankt zwischen 14,4W und 39,5W, je nach eingestellter Helligkeit.

 

Fazit

Der KTC H27T22 ist einer, wenn nicht sogar der beste 2K Gaming Monitor den ich bisher in den Fingern hatte!

So ist die Kombination aus 165Hz und IPS Panel ideal fürs Gaming. Zwar haben moderne VA Panels auch gute Reaktionszeiten, aber IPS Panels sind hier doch nochmal eine Klasse besser.

Dabei bietet die 2K Auflösung die ideale Mischung aus Schärfe und „einfachem Antrieb“. Klar wenn du mit der Nase an den Monitor gehst kannst du auch beim KTC H27T22 einzelne Pixel sehen, was bei einem 4K Monitor nicht möglich wäre.

Allerdings sind 2560×1440 Pixel einfach viel einfacher zu betreiben. Was bringt dir 165Hz wenn deine Grafikkarte nicht ansatzweise so viele FPS liefern kann.

Von daher halte ich 2K auf 27 Zoll fürs Gaming für ideal.

Dabei bietet der KTC H27T22 aber auch ein sehr gutes Bild!

  • 100% sRGB
  • 87% Adobe RGB
  • 95% DCI-P3
  • 366 cd/m Helligkeit
  • Delta E von 0,78 im Schnitt

Dies sind herausragende Werte für einen Gaming Monitor! Damit ist dieser absolut auch für Content Creation geeignet. Ob nun Fotos bearbeiten oder YouTube Videos schneiden, beides bekommt der Monitor farbgetreu und gut hin, zusätzlich zum Gaming.

KTC hat hier offensichtlich ein gutes Panel gewählt.

An sich ist auch das Gehäuse des Monitors gut gemacht. So ist der Standfuß gelungen und auch die Steuerung/das OSD ist nicht „furchtbar“ wie es oft bei günstigen Monitoren der Fall ist. Sicherlich ist das nicht auf dem Level von Alienware, aber du zahlst auch entsprechend einen günstigeren Preis.

Wenn du also bereit bist einem etwas exotischeren Hersteller eine Chance zu geben, dann ist der KTC H27T22 fast so etwas wie ein kleiner Geheimtipp, ähnlich wie LC-Power.

KTC H27T22
POSITIV
165Hz und schnelle Reaktionszeiten
2K Auflösung ideal fürs Gaming
100% sRGB, 87% AdobeRGB
Gute Helligkeit
Guter Kontrast
Standfuß mit guter Verstellbarkeit
NEGATIV
Kein richtiges HDR
Design Geschmackssache
85