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Funktionieren die Apple AirPods Pro 2 mit Android Smartphones?

In meinem Test habe ich die Apple AirPods Pro 2 sehr hoch gelobt. Allerdings habe ich diese auch nur für iPhone- Nutzer empfehlen. Warum? Funktionieren die Apple AirPods Pro 2 nicht mit Android? Falls doch gibt es Einschränkungen?

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Wollen wir dies doch einmal in einem kurzen Artikel klären!

 

Funktionieren die Apple AirPods Pro 2 mit Android Smartphones?

Ja die Apple AirPods Pro 2 funktionieren mit Android Smartphones! Das Verbinden ist an sich recht einfach.

  1. Du gehst bei deinem Android Smartphone in die Bluetooth Einstellung und startest eine Suche.
  2. Du öffnest den Deckel der AirPords Pro 2 und hälst die Taste auf der Rückseite der Ladebox gedrückt.
  3. Die LED auf der Front fängt an weiß zu blinken und die AirPods sollten von deinem Android Smartphone erkannt werden.
  4. Du wählst diese aus und verbindest sie.

Fertig!

 

Ist der Klang schlechter?

Grundsätzlich klingen die AirPods Pro 2 unter Android (hier mit dem Pixel 6 Pro getestet) nicht viel schlechter oder anders als am iPhone.

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Hier die Messung der Frequenzkurve und wir können sehen, diese ist +- identisch. Die generelle Klangsignatur ist also ähnlich bis gleich.

Am iPhone 14 Pro klingen die Apple AirPods Pro 2 etwas höher aufgelöst und teils etwas schärfer und sauberer in den Höhen, der Unterschied ist aber gering.

Die Ohrhörer klingen auch in Kombination mit einem Android Smartphone sehr gut.

 

ANC/Transparenz-Modus lässt sich nicht umschalten!

Beginnen wir mit den Einschränkungen. Die dickste ist sicherlich, dass du nicht den Betriebsmodus umschalten kannst.

Von Haus aus sind die AirPods Pro 2 im ANC Modus. Diesen kannst du unter Android nicht abschalten. Du kannst auch nicht in den Transparenz-Modus umschalten.

Willst du den Modus ändern, dann musst du die AirPods Pro 2 mit einem iPhone verbinden und dort den Modus ändern. Die letzte Einstellung wird von den AirPods gemerkt und auch unter Android gehalten.

 

Massive Verbindungsprobleme mit dem Pixel 6 Pro!

Leider hatte ich aber ein massives Verbindungsproblem in Kombination mit meinem Pixel 6 Pro. Nach 5-15 Minuten treten plötzlich Störgeräusche auf und danach kommt kein Ton mehr aus den Ohrhörern.

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Angeblich sind diese weiterhin via Bluetooth verbunden und Musik wird gespielt, aber bis zu einem manuellen Trennen und neuem Verbinden geht nichts.

 

Fazit

Prinzipiell gehen die Apple AirPods Pro 2 schon in Kombination mit Android Smartphones. Dabei ist der Klang höchstens minimal schlechter und auch das ANC bleibt extrem gut.

Allerdings kannst du die Ohrhörer nicht vernünftig steuern! So kannst du unter Android ANC nicht umschalten oder den Transparenz-Modus aktivieren. Dies alleine ist schon fast ein NoGo.

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Hinzu kommen kleinere Komfortpunkte wie eine verschlechterte Steuerung usw. Aber darüber könnte ich hinweg blicken.

Leider hatte ich allerdings auch in Kombination mit dem Pixel 6 Pro extreme Verbindungsprobleme, welche ich so mit keinen anderen Ohrhörern jemals hatte. Vielleicht ist dies ein spezielles Problem in Kombination mit dem Pixel, vielleicht auch nicht.

Die Apple AirPods Pro 2 sind zwar super Ohrhörer, trotz des extremen Preises, aber unter Android machen sie einfach keinen Spaß!

Kauft nicht das Pixel Case!

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Ich gehöre zu den Nutzern die eine Hülle auf ihrem Smartphone nutzen. Meist greife ich hier zu den Hüllen der Hersteller, da diese in der Regel eine sichere Wahl sind.

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Allerdings von der Hülle des Pixel 6 Pro war ich so derartig enttäuscht, das ich hier eine kleine Warnung aussprechen möchte.

 

Die schlechteste Hülle die ich jemals genutzt habe (von Google)

Ich habe die Hüllen früherer Google Smartphones geliebt! Vor allem diese Hüllen mit Stoffbezug waren einfach toll. Diese Hüllen hat zwar Google mittlerweile aufgegeben, aber dennoch hatte ich mich auch beim Pixel 6 Pro für eine “original” Google Hülle entschieden, auch wenn ich diese nicht übermäßig optisch ansprechend fand.

Das Pixel 6 Pro Case war bzw. ist mit 29€ nicht übermäßig teuer und besteht laut Google aus “30 % recycelten Kunststoff”. Hier finde ich zwar traurig das man schon mit 30% so wirbt als wäre es eine große Sache, aber besser als nichts.

Leider hat diese Hülle die Zeit nicht gut überdauert.

  1. Die Hülle hat sich massiv verformt

Leider hat sich die Hülle vor allem um den USB C Port massiv verformt! So steht die Hülle hier auffällig hoch.

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Dies sieht einfach dämlich und billig aus. Ähnliche Verformungen haben sich auch auf Höhe des Einschalters gebildet.

  1. Die innere Schicht löst sich

Auch wenn die Hülle extrem einfach aussieht, besteht diese tatsächlich aus zwei Teilen. Wir haben äußerlich eine weichere Kunststoffschicht und innerlich eine Art Hartkunststoffeinlage, welche die Form der Hülle halten soll.

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Auch wenn ich die Hülle nicht oft abgenommen habe, hat sich dieser innere Teil angefangen zu lösen.

  1. Die Hülle hat mein Smartphone zerkratzt!

Apple stattet seine Hülle im Inneren mit einem weichen Stoff aus, um ein Zerkratzen deines Smartphones zu verhindern. Google hat genau das Gegenteil gemacht! Hier ist das Innere der Hülle härter als das Äußere.

In der Hülle hat sich bei mir nun immer mal wieder etwas Schmutz gesammelt, welcher dann zwischen Hülle und Smartphone gerieben hat.

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Auch wenn es nicht leicht erkennbar ist, gibt es an den Rändern meines Pixel 6 Pro diverse Punkte und Abnutzungen!

Keine massiven Schäden, aber das Smartphone ist jetzt nicht mehr in einem “sehr guten” Zustand.

 

Ist das Pixel 7 Pro Case identisch?

Ich kann nicht zu 100% sagen ob das Gehäuse vom Pixel 7 Pro identisch zum Pixel 6 Pro ist. Es sieht aber sehr ähnlich aus!

Daher habe ich dieses nicht wieder gekauft und würde es auch nicht empfehlen!

 

Hüllen von Zagg besser?

Direkt gesagt freundlicherweise hat mir Zagg zwei seiner Hüllen für einen Artikel zur Verfügung gestellt. Es gibt natürlich hunderte Hüllen, wenn nicht sogar mehr fürs Pixel 7 Pro. Hier gibt es sicherlich auch viele sehr guter Modelle.

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An diesem Punkt schauen wir uns zwei Hüllen von Zagg an und was ich von ihnen halte.

 

Gear4 Havana, meine Hülle

Direkt gesagt, die Gear4 Havana ist die Hülle meiner Wahl. Die Gear4 Havana ist eine recht klassische Smartphone Hülle aus einer Art weichem Kunststoff.

Diese ist durchaus eher minimalistischer und kompakter gestaltet, trägt also nicht viel auf, ist aber auch gerade an den Kanten des Smartphones nicht zu dünn.

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Dabei nutzt ZAGG auch ein 2-teiliges Design. So besteht der größte Teil der Hülle aus einem Stück. Lediglich am unteren und oberen Rand ist ein zusätzliches Material eingelassen und die Hülle generell etwas dicker.

ZAGG wirbt auch bei der Gear4 Havana mit einem 3-Meter-Fallschutz. So ist das eingelassene Material an den Ecken “D3O”, was wirklich ein spezielles Material ist, welches besonders gut darin ist Stöße abzufangen. (https://en.wikipedia.org/wiki/D3O)

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Ob nun dein Pixel 7 Pro jeden Sturz “bis zu 3 Meter” unbeschadet übersteht lasse ich mal dahingestellt, aber wir haben hier auf jeden Fall einen besseren Schutz als “nackt” und besser als bei dünnen 08/15 Hüllen.

Dabei ist das Gefühl in der Hand sehr gut! Die Ränder sind zwar komplett glatt, fühlen sich aber gut an und aufgrund des gummiartigen Materials ist der Gripp gut.

Auf der Rückseite der Hülle haben wir ein Rillen-Design, welches nur die Optik etwas auflockern soll.

ZAGG wirbt als kleinen Bonus mit einer antimikrobiellen Behandlung der Hülle.

Die Passform ist absolut tadellos, die Hülle sitzt ziemlich perfekt und lässt sich auch gut an und ablegen. Das Gefühl in der Hand ist top und gefühlt ist das Pixel 7 Pro kaum breiter.

Die Tasten des Smartphones sind sauber umgesetzt, wenn auch etwas straffer als ich es von einigen anderen Hüllen kenne.

 

Gear4 Milan

Das Gear4 Milan ist ein durchsichtiges Gehäuse fürs Pixel 7 Pro. Auf den ersten Blick könntest du zwar denken, dass dieses ein einfaches Silikon-Gehäuse ist, das ist aber nicht der Fall.

So besteht das Gehäuse aus einem “Hartkunststoff” und ist sogar härter als das Gear4 Havana! Spannenderweise wirbt ZAGG sogar hier mit einem 4 Meter Fallschutz. Erneut würde ich mich hierauf nicht verlassen, denn ob ein Smartphone einen Sturz überlebt, hängt von vielen Faktoren ab.

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Auch hier wird laut Hersteller wieder das D3O Material (https://en.wikipedia.org/wiki/D3O) verwendet. Rein subjektiv hätte ich aber der Havana einen besseren Sturzschutz zugetraut.

Das Gefühl in der Hand ist auch tadellos und die Hülle trägt nicht stark bzw. fast gar nicht auf.

Das Design mit dem Farbverlauf von Türkis zu Lila ist durchaus interessant, wird aber vermutlich auf dem weißen Pixel besser wirken.

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Allerdings bevorzuge ich das Havana aus einem anderen Grund. Das Milan sitzt extrem straff! Es ist super schwer die Hülle aufzuziehen und zu entfernen. Normalerweise entfernt man seine Hülle ja nicht täglich, von daher vermutlich kein Drama, aber dennoch ich finde es etwas unangenehm, sein Smartphone so in eine Hülle zu quetschen.

 

Fazit

Ich kann natürlich nicht zu 100% sagen, dass die Google Hülle für das Pixel 7 Pro furchtbar ist, aber nach meinen Erfahrungen mit der Hülle des Pixel 6 Pro kann ich von dieser nur abraten!

Das Pixel 7 Pro Case ist nichts Besonderes und selbst wenn Google die Probleme der Pixel 6 Pro Hülle behoben hat wird es Besseres auf dem Markt geben.

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Und hier kann ich die ZAGG Gear4 Havana mit gutem Gewissen empfehlen. Diese bleibt erst einmal auf meinem Pixel 7 Pro. Die Hülle hat aus meiner Sicht eine sehr gute Mischung aus Schutz, Haptik und schlankem Design.

Zwischenzeitlich hatte ich auch die Spigen Liquid Air fürs Pixel 7 Pro, welche aus Sicht der Preis/Leistung auch eine spitzen Hülle ist! Suchst du was möglichst Günstiges, dann schau dir diese mal an.

Die ZAGG Gear4 Havana ist im direkten Vergleich aber nochmals etwas höherwertig und fasst sich noch etwas wertiger an.

Die ProGrade Digital CFexpress 2.0 Typ A Speicherkarte im Test, besser als Sony dank Metallgehäuse?

Wenn du eine aktuelle Sony High End Kamera hast, stehst du möglicherweise vor der Wahl, SD Karte oder CFexpress.

So akzeptieren einige neuere Sony Kameras beide Typen von Speicherkarten. An sich erst einmal super, aber Sony hat sich entschieden bei seinen Kameras auf CFexpress Typ A Speicherkarten zu setzen. Canon, Nikon und alle anderen Hersteller hingegen nutzen CFexpress Typ B Speicherkarten, welche deutlich günstiger und noch schneller sind.

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CFexpress Typ A Speicherkarten bekommst du derzeit mehr oder weniger nur von Sony. Allerdings hat nun auch Lexar und ProGrade ihre ersten CFexpress Typ A Speicherkarten auf den Markt gebracht.

Allerdings wer auf viel günstigere Preise gehofft hat, den muss ich enttäuschen. Gerade die ProGrade Digital CFexpress 2.0 Typ A Speicherkarte ist sogar teurer als das Sony Modell!

Aber ist die ProGrade denn auch besser als die Sony? So hatte die Sony CEA-G160 gerade mit dem Überhitzen sehr zu kämpfen. Wie steht es hier um die ProGrade Digital CFexpress 2.0 Typ A Speicherkarte?

 

Was ist CFexpress?

CFexpress ist eine Weiterentwicklung des alten CF Speicherkarten Formats. So setzt CFexpress auf eine PCIe Anbindung an deine Kamera. Ja CFexpress Speicherkarten nutzt die gleiche Verbindung wie eine moderne PC SSD oder Grafikkarte.

Dabei gibt es allerdings genau genommen sogar drei Typen CFexpress Speicherkarten.

Typ Abmessungen PCIe Lanes Max Datenrate
A 20 x 28 x 2,8 mm 1 985 MB/s
B 38,5 x 29,8 x 3,8 mm 2 1969 MB/s
C 54 x 74 x 4,8 mm 4 3938 MB/s

Sony nutzt die kleinsten CFexpress Speicherkarten, den Typen A. Nikon, Canon usw. hingegen nutzen die etwas schnelleren, aber größeren Typ B Karten.

CFexpress Typ B Speicherkarten sind in der Regel nur M.2 2230 SSDs in einem speziellen Gehäuse.

CFexpress Typ A Speicherkarten hingegen sind aufgrund der sehr kleinen Abmessungen etwas spezieller.

Dabei liegt das theoretische maximal Tempo des CFexpress Typ A Formfaktors bei 985 MB/s, was auf dem Papier das Maximum ist was der PCIe 3.0 x1 Standard erreichen kann.

 

Die ProGrade Digital CFexpress 2.0 Typ A Speicherkarte im Test

Auf den ersten Blick fällt bei der ProGrade CFexpress 2.0 Typ A Speicherkarte verglichen mit der Sony CEA-G160 ein großer Unterschied auf.

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So nutzt ProGrade ein Gehäuse aus Metall! Dies ist etwas, was mich sehr hoffnungsvoll stimmt, denn die Sony CEA-G160 hatte große Temperatur-Probleme. Ein Metallgehäuse könnte die Wärmeabfuhr etwas verbessern oder zumindest mehr Wärme “puffern”.

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Hierdurch macht die ProGrade klar einen besseren und wertigeren Eindruck als die Sony!

Auch das Label der Speicherkarte wirkt hochwertig und die Verpackung ist wunderbar minimalistisch.

 

Bis zu 821MB/s

ProGrade wirbt bei seiner CFexpress 2.0 Typ A Speicherkarte mit bis zu 800MB/s lesend und 700MB/s schreibend.

Schauen wir uns einmal den CrystalDiskMark Benchmark in Kombination mit dem Sony CF-Express Reader an.

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Hier kommen wir auf bis zu 821,22 MB/s lesend und 716,95 MB/s schreibend. Dies sind fast 1 zu 1 die Werte der Sony CEA-G160, welche ebenfalls mit 800/700 MB/s beworben wird.

 

Konstante Leistung und eine heiße Sache?

Ein “großes” Problem der Sony CEA-G160 war die Hitzeentwicklung. Schreibst du oder liest du konstant von der Sony CEA-G160, dann wird diese überhitzen, ca. 81 Grad erreichen und sich drosseln. Dies ist auch nicht überraschend, denn wir haben hier sehr viel Leistung auf sehr kleinem Raum.

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Zudem schafft die Sony Speicherkarte auch nicht konstant die vollen 700MB/s, sondern wird ihre Leistung auch unabhängig etwas reduzieren. Dies ist ein weitestgehend normales Verhalten von SSDs.

Schauen wir uns aber erst einmal das Ausmaß der Drosselung bei der Sony CEA-G160 an, um eine Referenz zu haben.

sony speicherkarte kopie

Wir können hier sehen das sich die Sony CEA-G160 nach ca. 43GB geschrieben Daten in immer kürzeren Abständen aufgrund der Temperatur drosselt. Die Datenrate beim Lesen blieb sogar konstant auf einem gedrosselten Level.

Machen wir nun den gleichen Test mit der ProGrade Digital CFexpress 2.0 Typ A Speicherkarte.

progradespeicherkarte kopie

Auch die ProGrade hat Temperatur-Probleme. Diese verhalten sich aber etwas anders als bei Sony. So überhitzt die Speicherkarte beim Schreiben deutlich später und weniger.

Dafür bleibt aber die Datenrate beim Lesen, der Lesetest wird direkt im Anschluss des Schreibtests gestartet, es gibt also keine Zeit abzukühlen, etwas niedriger als bei Sony.

Die Sony CEA-G160 hat eine Zieltemperatur von 81 Grad. Werden diese erreicht, dann wird die Speicherkarte gedrosselt.

Die ProGrade scheint beim Schreiben ebenfalls eine Zieltemperatur von 81 Grad zu haben, allerdings beim Lesen von 78 Grad. Interessant!

 

Was bedeutet dies in der Praxis?

Was bedeuten die Temperatur-Probleme aber in der Praxis? Nicht viel ist hier wohl die Antwort.

8K Video der Sony Alpha 1 in der höchsten Qualität (520M 4:2:2 10 Bit) hat 3,75GB pro Minute. 3750 MB / 60 = 62,5 MB pro Sekunde 8K Video.

Dies schaffen CFexpress Speicherkarte und selbst SD-Speicherkarten völlig entspannt. Es kann beim Aufnehmen von Videos zu Peaks beim Schreiben kommen, daher ist es hier generell wichtig, dass deine Speicherkarte etwas Reserven hat.

Allerdings sind wir selbst im Überhitzen Modus noch im Faktor 4-5 oberhalb der theoretischen Datenrate. Zudem würde die Speicherkarte hier auch einfach nicht überhitzen.

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Wo wir eventuell Einschränkungen sehen könnten, wäre bei extremen Serien-Bildern. Bleiben wir bei der Sony Alpha 1, 30 Bilder/s * 50 MB pro RAW = 1500 MB/s.

Hier könnten wir die Speicherkarte zum Überhitzen bringen. Aber hierfür müsstest du über ca. 50 Sekunden bei der ProGrade Speicherkarte den Finger bei 30 Bilder/s konstant auf dem Abzug lassen. Du würdest dann 1500 Bilder in diesen 50 Sekunden machen.

Wie realistisch das ist, überlasse ich deiner Einschätzung.

Ich hatte in der Praxis keine Situation, wo ich mir dachte “hey meine Speicherkarte ist aber gerade langsam geworden”. Zumindest in der Kamera!

Es gibt in der Praxis doch einen Punkt, wo ich das Temperatur-Problem merke, das ist beim Herunterkopieren von Daten.

Hier drosseln sich sowohl die Sony wie auch die ProGrade sehr stark! Hier die Datenrate beim Kopieren von 145 GB RAW Bildern:

temperatur sony

temperatur pro 2

Hier können wir wunderbar sehen, wie stark die Datenrate beim Auslesen der Bilder einbricht, aufgrund der Temperatur.

Die ProGrade braucht wie schon bei den anderen Tests etwas länger sich aufzuheißen, bricht dann aber wie die Sony stark ein.

datenrate

Ist dies ein Weltuntergang? Das kommt etwas auf dich an. Es ist nicht optimal, aber es scheint eine Limitierung des CFexpress Typ A Standards zu sein.

 

Wer ist ProGrade?

ProGrade ist auf dem deutschen Markt eher ein etwas unbekannterer Hersteller. Allerdings sind diese in die “erste Klasse” einzuordnen was Qualität angeht.

ProGrade ist ein inoffizieller Nachfolger von Lexar. So gehörte Lexar von 2006 bis 2017 dem amerikanischen Hersteller Micron/Crucial. 2017 wurden diese allerdings an den chinesischen Hersteller Longsys verkauft.

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Einige ehemalige Mitarbeiter in den USA haben im Zuge der Lexar Übernahme das Unternehmen verlassen und ProGrade gegründet.

Quelle: https://www.dpreview.com/news/1862849911/ex-lexar-execs-have-launched-a-new-memory-card-company-here-s-why-you-should-care

ProGrade konzentriert sich dabei nach eigenen Angaben primär auf High End Speicherkarten für den professionellen Einsatz. ProGrade Speicherkarten sind tendenziell etwas teuer, sollen aber höherwertigen Flash Speicher nutzen.

Solche Versprechen kann ich nicht nachprüfen, zumal es Flash Speicher für Speicherkarten in sehr verschiedenen Qualitäten gibt, von Schrott, der wenige hunderte Zyklen schafft, bis “SSD Grade” Flash Zellen.

Allerdings hat ProGrade in den USA einen sehr guten Ruf und zählt dort zu den Top Herstellern, was die Zuverlässigkeit angeht.

 

Im Kern eine NVME SSD

CFexpress Speicherkarten sind im Kern eine NVME SSD. Dies bringt neben der hohen Leistung weitere Vorteile mit sich.

So kannst du den Zustand der Speicherkarte mit Programmen wie CrystalDiskMark auslesen.

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So kannst du sehr gut überwachen wie viele Zyklen die Speicherkarte schon hinter sich hat, eine Einschätzung sehen, wie gesund die Karte ist usw. So etwas kannst du bei einer normalen SD-Karte nicht sehen.

Allerdings wird die Speicherkarte von deinem PC nicht als Speicherkarte erkannt, sondern als externe SSD.

Dies kann manche Programme etwas überfordern. Beispielsweise der Adobe Photo Downloader kann Bilder nur von “Speicherkarten” importieren, die auch als Speicherkarten erkannt werden.

Ich könnte mir vorstellen, dass es auch noch andere Programme gibt, bei denen dies ein Problem ist. Hier ist diese Speicherkarte aber nicht alleine! Dies ist ein generelles “Problem” von CF-Express Speicherkarten.

 

In Wirklichkeit 256GB

CFexpress Speicherkarten des Typ A haben komische Kapazitäten. So haben wir derzeit nur 80GB und 160GB Speicherkarten. Komisch für Flash Speicher. Allerdings hat dies einen Grund.

80GB = 128GB

160GB = 256GB

Die 80GB CFexpress Typ A Speicherkarten besitzen in Wirklichkeit 128GB Flash Speicher und die 160GB Version 256GB. Du kannst aber nur 80GB/160GB bzw. bei der 160GB Version 149GB nutzen.

Die Hersteller nutzen bei CFexpress Speicherkarten einen sehr aggressiven SLC-Cache um die Schreibleistung und Haltbarkeit zu verbessern. Hierfür wird ein Teil der verfügbaren Kapazität intern reserviert.

Ähnliches sehen wir bei absoluten High End SSDs im Server-Bereich.

Es gibt zwar bei den ganzen Speicherkarten kein Haltbarkeits-Rating, aber ich würde erwarten, dass die CFexpress Speicherkarten vermutlich zu den haltbarsten Speicherkarten aktuell auf dem Markt zählen.

Dies nur als Erklärung, warum wir hier so komische Kapazitäten haben.

 

Fazit

Die ProGrade Digital CFexpress 2.0 Typ A Speicherkarte ist tendenziell etwas besser als Sonys eigene Sony CEA-G160 Speicherkarte.

Was Datenrate und auch die generelle Kompatibilität betrifft gibt es zwischen den beiden kaum bis keinen Unterschied. So erreichte ich mit der ProGrade Speicherkarte bis zu 821,22 MB/s lesend und 716,95 MB/s schreibend.

Damit werden die Herstellerangaben erfüllt! Probleme mit der Speicherkarte in meiner Kamera hatte ich überhaupt keine. Diese wird sauber erkannt und es gab auch keine “Speicherfehler” oder ähnliches, zumindest sind mir bisher keine begegnet.

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ProGrade kämpft aber auch mit einem Problem, der Hitze. 800MB/s auf der Fläche kleiner einer SD-Karte ist eine heiße Angelegenheit!

So überhitzen alle CFexpress 2.0 Typ A Speicherkarten, die mir bisher begegnet sind, wenn du diese konstant zu 100% belastest. In der der Kamera ist dies kein Problem, aber beim Auslesen der Daten kannst du merken, dass es zum Einbruch der Leserate kommt.

Hier ist die ProGrade tendenziell etwas besser als die Sony! So ist die Sony CEA-G160 komplett aus Kunststoff gebaut und überhitzt schneller und stärker.

Die ProGrade CFexpress 2.0 Typ A Speicherkarte hingegen ist aus Metall! Dies wirkt nicht nur hochwertiger, sondern verbessert die Wärmeabfuhr. Hierdurch überhitzt die Speicherkarte weniger stark und hält länger ein hohes Tempo.

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Unterm Strich hätte ich mir schon gewünscht, dass Sony CFexpress Typ B Karten nutzt. Dies ist aber nicht der Fall, daher müssen wir mit dem arbeiten, was es gibt.

Zwar ist der Unterschied zwischen der ProGrade CFexpress 2.0 Typ A Speicherkarte und der Sony CEA-G160 sehr gering, aber dennoch kann ich sagen, dass die ProGrad die beste Typ A Speicherkarte ist, die ich bisher in den Fingern hatte!

Das KOVOL Sprint 140W PD KV-PC019 im Test, 140W via USB C!

USB-C Ports haben gängigerweise eine maximale Leistung von 100W. Allerdings nach dem neusten “Update” des Power Delivery Standards sind auch Leistungen über 100W durchaus möglich.

Dies ist für größere Notebooks gedacht, um auch diese via USB-C vernünftig versorgen zu können. Bisher gibt es hier allerdings recht wenig Zubehör und abseits der großen MacBook Pros auch wenige Modelle die dies nutzen.

Genau genommen kenne ich bisher nur die Anker 737 Powerbank. Bisher, denn mit dem KOVOL Sprint 140W PD kommt nun das erste USB Power Delivery Ladegerät mit 140W dazu.

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KOVOL sagt dir vielleicht im ersten Moment als Marke nichts. Allerdings ist KOVOL der Fertiger, der hinter vielen Ladegeräten bekannter Marken alla RAVPower usw. steht. Daher gibt es hier auch gewisse Ähnlichkeiten.

Das macht aber das neue KOVOL Sprint 140W PD KV-PC019 umso spannender. Wollen wir uns das 140W USB C Ladegerät doch einmal im Test ansehen.

An dieser Stelle vielen Dank an KOVOL für das Zurverfügungstellen des Sprint 140W PD für diesen Test.

 

Das KOVOL Sprint 140W PD KV-PC019 im Test

KOVOL setzt beim Sprint 140W PD auf den klassischen “Steckdosen-Adapter” Style. Allerdings aufgrund der Leistung von bis zu 140W ist das Netzteil/Ladegerät durchaus etwas größer und massiver gebaut.

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So misst das Ladegerät 69 x 87 x 33 mm und bringt genau 300g auf die Waage.

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Damit ist das Ladegerät sicherlich nicht winzig, aber auch in Anbetracht der Leistung nicht zu groß. Dabei ist das Gehäuse qualitativ mehr als gut! Dieses besteht aus einem einfachen, aber hochwertigen Kunststoff.

 

Die Anschlüsse

Das KOVOL Sprint 140W PD verfügt über zwei USB Ports.

  • 1x USB A – 18W Quick Charge
  • 1x USB C – 140W USB Power Delivery – 5V/3A, 9V/3A, 12V/3A, 15V/3A, 20V/5A, 28V/5A

Das KOVOL Sprint verfügt erfreulicherweise neben seinem USB C Port auch über einen USB A Port. Dieser ist ein klassischer USB A mit Quick Charge. Ideal für ältere Smartphones oder kleinere Geräte wie Ohrhörer usw.

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Der Star der Show ist aber natürlich der USB C Port. Der USB C Port verfügt über 140W Leistung! Wir haben hier zunächst die bekannten Leistungsstufen, also 5V/3A, 9V/3A, 12V/3A, 15V/3A und 20V/5A.

Zudem haben wir eine 28V/5A Stufe oberhalb der 20V Stufe. Hast du ein “altes” Gerät, dann kannst du es natürlich auch am KOVOL Sprint laden. Dieses wird die 28V Stufe einfach ignorieren.

Neuere High Power Geräte wie das MacBook Pro 16 hingegen könnten die 28V/5A Stufe für das volle Ladetempo nutzen.

 

Drosselung bei Nutzung beider Ports

Das KOVOL Sprint 140W PD kann auf seinem USB C Port bis zu 140W liefern. Allerdings liegt die maximale Leistung des Ladegerätes auch bei 140W. Was passiert also, wenn du beide USB Ports nutzt?

Nutzt den den USB A Port, dann wird der USB C Port gedrosselt. Wie stark wird dieser gedrosselt?

  • 5V/3A
  • 9V/3A
  • 12V/3A
  • 15V/3A
  • 20V/5A
  • 28V/4,29A

Lediglich die 28V Stufe wird von 5A (140W) auf 4,29A (120W) gedrosselt.

 

Mit PPS

Erfreulicherweise unterstützt das KOVOL Sprint 140W PD auch den PPS Standard.

  • 3,3-11V/3A

Hier ist es aber etwas überraschend, dass wir nur 3,3-11V bei nur 3A haben. Dies ist fürs S22  usw. völlig okay, aber z.B. das S22 Ultra von Samsung würde nicht mit vollem Tempo am KOVOL Sprint laden.

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PPS steht für Programmable Power Supply. Das normale USB Power Delivery bietet deinem Smartphone mehrere Spannungsstufen an, meist 5V, 9V, 15V und 20V. Hier kann sich dieses eine Stufe aussuchen und damit laden. PPS erlaubt es nun deinem Smartphone innerhalb eines gewissen Bereichs, beispielsweise 3,3-16V, frei eine Spannung zu wählen. Denkt dein Smartphone es wäre gerade ideal mit 6,5V zu laden, dann kann ein PPS Ladegerät diesem 6,5V liefern.

Einige Smartphones wie die Modelle der Samsung S20/S21/SS Serie benötigen PPS um das volle Ladetempo zu erreichen, siehe hier Laden des SS2 Ultra. Ein S21 Ultra kann an einem normalen USB PD Ladegerät mit maximal 14W laden, an einem PPS Ladegerät mit 25W. Unterstützt Dein Smartphone kein PPS, dann ignoriert es einfach diese Funktion und behandelt das Ladegerät wie ein normales USB PD Ladegerät.

 

Der Belastungstest

Wie üblich belaste ich alle Ladegeräte, die ich im Test habe, ca. 6 Stunden lang mit 100% der vom Hersteller angegebenen Last.

In diesem Fall habe ich das Ladegerät also mit 140W bzw. 28V/5A belastet. Wichtig hierfür benötigt es neben einem passenden USB PD Trigger auch ein spezielles Kabel!

Normale USB C Kabel, auch die 100W Kabel, funktionieren nicht mit der 28V Stufe! Diese kannst du natürlich auch am KOVOL Sprint 140W PD weiterverwenden, dann ist das Ladetempo auf 100W bzw. 60W limitiert.

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Erfreulicherweise hat das KOVOL Sprint 140W PD keine Probleme damit seine Leistung konstant abzugeben.

Dabei erwärmte sich das Ladegerät lediglich auf +- 70 Grad. Für solch ein Ladegerät sind 70 Grad unproblematisch.

 

Das Ladetempo

Zu erwartendes Ladetempo
Apple iPads +++
Apple iPhones +++
Apple MacBooks +++
Google Pixel +++
Huawei Smartphones +
OnePlus Smartphones +
Realme Smartphones +
Samsung Galaxy Smartphones („S“ Serie) +++
Windows Notebooks (Dell XPS, ASUS usw.) +++

 

+++ = „perfekt“ maximal mögliches Ladetempo zu erwarten
++ = sehr hohes Ladetempo zu erwarten
+ = flottes Ladetempo zu erwarten
0 = „Standard“ Ladetempo zu erwarten
– = Langsames Ladetempo zu erwarten
— = nicht kompatibel oder nur sehr eingeschränkt geeignet

Wir haben beim KOVOL Sprint 140W PD einen 140W USB C Port mit PPS. Für Smartphones wie das iPhone, die Google Pixel oder Samsung S20/S21/S22 Serie ist dies fast schon übertrieben.

Du kannst Smartphones ohne Probleme auch an dem 140W Port laden, hier wird nichts “überladen”, aber in der Regel wird das KOVOL Sprint 140W PD hier nicht schneller sein als ein 08/15 30W Ladegerät.

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Lediglich das S22 Ultra kannst du aufgrund der recht kleinen PPS Stufe nicht mit den vollen 40W laden.

Das KOVOL Sprint ist natürlich primär für große Notebooks wie die Apple MacBook Pros 14/16 mit M1 Chip gedacht, welche auch mit den vollen 140W geladen werden können.

Wichtig, einige Dell Notebooks nutzen ein 140W oder 120W USB C Ladegerät. Diese Notebooks kannst du in der Regel nicht mit 100W+ am KOVOL Sprint laden! Dell nutzt bei diesen nicht den offiziellen Power Delivery Standard, sondern einen Proprietären Standard, welcher nur in einem gewissen Rahmen zu USB PD kompatibel ist.

Du kannst natürlich Dell XPS Notebooks und Co. am KOVOL Sprint laden, aber halt nicht zwingend mit vollem Tempo. Hierfür kann aber das Ladegerät nichts.

 

Die Effizienz

Kommen wir zum Abschluss noch auf die Effizienz zu sprechen.

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Diese fällt etwas schwächer aus. Gerade bei geringer Last erreichen wir lediglich um die 70%. Allerdings ist dies auch nicht ganz überraschend, denn die meisten Hochleistungsladegeräte tun sich mit solchen geringen Lasten etwas schwer. Bei 100W Last, erreichten wir 90,8%, was gut ist!

Bei den vollen 140W, 28V/5A, erreichen wir sogar eine Effizienz von 91,6%, was sehr gut ist.

 

Fazit

Du suchst ein absolutes High End USB C Ladegerät mit 100W oder vielleicht sogar etwas mehr, für dein Apple MacBook Pro oder Anker 737 Powerbank?

Dann ist das KOVOL Sprint 140W PD ein super spannendes Modell. Das wichtige ist hier natürlich der 140W USB C Port mit der 28V Stufe. Aktuell sind solche Ladegeräte noch extrem selten.

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Es gibt zwar auch noch wenige Geräte die solch eine Leistung nutzen können, hast du aber so eins ist das KOVOL Sprint natürlich auch Gold wert! Aber selbst wenn du „nur“ 100W USB-C Geräte, Powerbanks usw. hast, ist das eine klasse Wahl.

Das Ladegerät zeigte sich im Test sehr solide und gut gebaut. Auch die Effizienz und Hitzeentwicklung ist bei höherer Last unproblematisch.

Lediglich bei sehr geringer Last ist die Effizienz des Ladegerätes nicht gut. Das ist etwas schade, falls du mal dein Smartphone an dem KOVOL Sprint laden möchtest, aber 70% sind hier auch nicht absolut furchtbar.

Unterm Strich ist das KOVOL Sprint mit seinem 140W USB C Port und seinem zusätzlichen 18W USB A Port ein exotisches, aber sehr gutes USB C Ladegerät, falls du etwas mehr Power suchst.

Mini Powerbank mit guter Leistung! Zendure Power Bank 20W PD 5000mAh im Test

Powerbanks sind gemacht portable zu sein. Allerdings werden Powerbanks gefühlt immer größer. Es gibt zwar diverse Mini-Powerbanks, aber diese sind meist recht leistungsschwach.

Meist, aber nicht immer, wie die Zendure Power Bank 20W beweist. Wir haben hier eine super kompakte 5000mAh Powerbank, mit 20W USB C Eingang und Ausgang.

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Dies ist ein sehr seltener Anblick. Aber wie gut funktioniert dies in der Praxis? Kann hier die Powerbank überzeugen? Reichen 5000mAh Kapazität? Wie hoch ist die Kapazität in der Praxis und wie lange dauert das Laden?

Finden wir dies im Test heraus!

 

Die Zendure Power Bank 20W mit 5000mAh im Test

Das Wichtigste an dieser Zendure Powerbank sind natürlich die Abmessungen. Mit 109 x 26 x 27 mm ist die Powerbank wunderbar taschenfreundlich. Auch das Gewicht ist mit 107g angenehm niedrig.

zendure power bank 20w pd 5000mah test 1

Dabei setzt Zendure auf ein sehr schickes und außergewöhnliches Gehäuse. Dieses sieht nicht nur schick aus, sondern fühlt sich auch überdurchschnittlich hochwertig an.

Auf Seiten der Anschlüsse haben wir 1x USB A und 1x USB C

  • 1x USB C Power Delivery 20W
  • 1x USB A “Zen+ 2.0” Quick Charge 18W

Wir haben in dieser 5000mAh Powerbank sowohl einen Quick Charge Port, wie aber auch einen USB Power Delivery Port. Für solch eine kleine Powerbank ist dies beeindruckend!

zendure power bank 20w pd 5000mah test 2

Wir können allerdings nicht beide Ports gleichzeitig mit dem vollen Tempo nutzen, was aber auch nicht überrascht. Nutzt du beide Ports gleichzeitig, dann werden diese deutlich gedrosselt.

Der USB C Port dient natürlich auch als Eingang zum Laden der Powerbank mit bis zu 12W! Auf der Eingangsseite werden also keine Schnellladestandards unterstützt.

 

Die Kapazität

Zendure wirbt bei dieser Powerbank mit einer Kapazität von 5000mAh. Dies ist nicht viel! Dies wird bei einem modernen Smartphone aller S22 Ultra und Ähnlichem nicht ausreichen, um diese von 0% auf 100% zu laden.

Allerdings eine 0% auf 80% Ladung sollte immer möglich sein, wenn denn die 5000mAh auch in der Praxis erreicht werden.

Wh mAh % der Ha
5V/1A 14,913 4031 81%
9V/1A 14,295 3864 77%
9V/2A 7,702 2082 42%

Hier gibt es aber ein paar interessante Beobachtungen. Bei 5V/1A und 9V/1A Last via USB C erreicht die Powerbank 14,x Wh bzw. Um die 4000mAh, was okay ist.

Bei 9V/2A komme ich aber gerade einmal auf 7,7Wh bzw. 2081mAh. Und ja diesen Test habe ich mehrfach wiederholt, um einen Fehler auszuschließen!

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Woher kommt dieser krasse Kapazitätsunterschied je nach Last? Sehr gute Frage! Einerseits wird die Elektronik der Powerbank hier mehr ans Limit gebracht. Entsprechend wird dieser weniger effizient arbeiten (die Powerbank wird bei dieser Last auch gut heiß).

Zudem wird auch die Akku-Zelle eventuell ans Limit gebracht. 18W bzw. 20W entspricht bei einer Spannung von 3,7V ca. 5,4A, was nicht wenig ist. Leider habe ich keine Ahnung was hier im Inneren für eine Zelle verbaut ist. Diese wird aber tendenziell eher auf hohe Kapazität als auf hohe Leistungsfähigkeit getrimmt sein.

Daher würde es mich nicht wundern, wenn es hier bei solch einer hohen Last zu einem Spannungsabfall kommt, weshalb die Zelle vorzeitig als leer deklariert wird und das Entladen stoppt.

 

IPhone von 0% auf 24%

Aber was bedeutet das in der Praxis? Hier habe ich ein iPhone 13 Pro Max an die Zendure Power Bank 20W PD 5000mAh gehängt, via USB C.

Das Ergebnis? Die Zendure konnte das iPhone von 0% auf 24% laden. Ja dieses Ergebnis können wir nicht schönreden, das ist einfach schwach.

 

Ladedauer

Wir haben zwar einen 20W USB C Ausgang, allerdings wirbt Zendure mit maximal 12W als Eingang. Dies ist nicht verwunderlich, in der Regel kannst du Akkus langsamer laden als entladen und 20W wären für eine Zelle schon sportlich.

Aber welches Ladetempo erreichen wir in der Praxis?

bild2

In der Praxis konnte ich bis zu 13,5W messen, was in einer Ladedauer von ziemlich genau 2 Stunden für eine 0% auf 100% Ladung resultiert.

 

Fazit

An sich ist die Zendure Power Bank 20W PD 5000mAh Mini Powerbank sicherlich superspannend! Diese ist sehr kompakt, handlich und leistungsstark. Dies ist eine Powerbank die sich viele wünschen würden, gerade aufgrund des 20W USB C Ports.

Allerdings hat diese in der Praxis einige Limitierungen! Vor allem ist die Kapazität ist problematisch. So ist die Basis Kapazität von 5000mAh “okay”. Ich konnte in der Praxis bis zu 4000mAh messen, wenn du die Powerbank langsam entlädst!

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Beim Entladen mit 9V/2,2A sinkt die Kapazität massiv! So konnte ich in der Praxis lediglich eine 0% auf 24% Ladung beim iPhone 13 Pro Max erreichen. Dies ist schon etwas wenig.

Dies ist auch der Grund warum ich mich mit einer Empfehlung etwas schwer tue. An sich ist dies eine schöne Powerbank, aber für mich wäre die Kapazität beim Schnellladen einfach zu niedrig. Hier bringt mir der kleine Formfaktor auch nur bedingt etwas, wenn ich mein Smartphone nur um 25% bis vielleicht 50% bei kleineren Modellen laden kann.

Zendure Power Bank 20W PD 5000mAh Mini Powerbank, 1 USB-C und 1 USB-A...

  • Superkompakter Formfaktor
  • Sehr gute Haptik
  • Schicke Optik
  • 20W USB C Ausgang
  • In 2 Stunden von 0% auf 100%
  • Kapazität extrem niedrig beim Schnellladen!
  • Hohe Hitzeentwicklung beim Schnellladen

VIA 15 Pro, SCHENKERs alternative zum Dell XPS mit mehr Anschlüssen und top Akku!

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XMG Notebooks werden die meisten von Euch kennen. Allerdings bietet XMG neben den Gaming-Notebooks auch “Office” bzw. Portable Geräte in der Apple MacBook / Dell XPS Klasse an.

Diese laufen allerdings meist nicht unter dem XMG Branding, sondern unter dem Firmennamen SCHENKER.

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Das neuste Notebook in SCHENKERs Lineup ist das VIA 15 Pro. Das VIA 15 Pro setzt auf den AMD Ryzen 7 5700U mit 35W TDP. Wir haben hier also ein gutes Stück CPU-Leistung.

Allerdings verzichtet SCHENKER auf eine gesonderte Grafikkarte. Dafür ist allerdings ein großer 91Wh Akku und ein recht schlankes Design mit an Bord. Auch der Preis mit rund 1250€ wirkt fair!

Aber wie sieht es in der Praxis aus? Kann hier das SCHENKER VIA 15 Pro überzeugen? Ist die Akkulaufzeit gut? Passen die Kühlung und Leistung? Finden wir es im Test heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an SCHENKER für das Ausleihen des VIA 15 Pro für diesen Test.

 

Das SCHENKER VIA 15 Pro im Test

Das SCHENKER VIA 15 Pro ist ein “Office” bzw. “Media” Notebook. Entsprechend ist dieses deutlich schlichter gehalten als die XMG Modelle.

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Wir haben ein komplett schwarzes Notebook mit einem dezenten “SCHENKER” Logo auf dem Deckel. Und selbst dieses Logo kannst du weglassen. SCHENKER bietet dir bei der Bestellung die Möglichkeit den Deckel komplett “Clean” zu halten.

Beim Gehäuse war ich mir zunächst nicht ganz sicher was wir hier für ein Material haben. So besteht das Gehäuse größtenteils aus einer Magnesiumlegierung, welche allerdings aufgrund der Lackierung sich etwas wie Kunststoff anfühlt, nur deutlich massiver.

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Mit 16,8mm in der Dicke ist das SCHENKER VIA 15 Pro schon ein schlankes Notebook, aber auch nicht extrem dünn für ein Modell ohne gesonderte Grafikkarte. Ähnliches gilt auch für das Gewicht von 1,45KG.

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Dafür bekommen wir hier aber auch eine sehr vollständige Portausstattung.

  • 2x USB A 3.2 Gen 2
  • 1x USB A 2.0
  • 1x USB C 3.2 Gen 2 ×1
  • 1x Gbit LAN
  • 1x 3,5mm Headset Anschluss
  • 1x HDMI 2.0 (mit HDCP 2.2)
  • 1x microSD Kartenleser
  • 1x DC Eingang

Ich hätte mir zwar vielleicht noch einen zweiten USB C Port und vielleicht einen großen SD-Kartenleser gewünscht, abseits davon ist alles vorhanden, was man sich bei einem AMD Basierten Notebook wünschen kann.

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SCHENKER setzt beim VIA 15 Pro weiterhin auf ein klassisches DC Netzteil mit 65W. Ein Laden via USB C ist aber auch möglich.

 

Tastatur und Trackpad

Auf den ersten Blick war ich von der Tastatur des VIA 15 Pro weniger begeistert. Dieses setzt auf recht große Tasten, mit wenig Abstand dazwischen. Zudem ist die Tastatur zwar an sich recht “stabil”, aber die Tasten haben einen leicht unterschiedlichen Klang. Anscheinend ist das Notebook unter der Tastatur in der Mitte hohl.

Allerdings in der Praxis konnte die Tastatur durchaus überzeugen! Es fiel mir sehr leicht mein volles “Tipp-Tempo” auf der Tastatur zu erreichen. Die Tasten fühlen auch gut an und haben einen schönen Druckpunkt.

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Ich würde zwar nicht sagen, dass wir hier eine “A+” Tastatur haben, aber auf ein “A-” bis “B+” kommt die Tastatur des VIA 15 Pro problemlos. Diese ist also durchaus für Viel -Tipper geeignet.

Ähnliches gilt auch fürs Trackpad. Dieses bietet ein gutes Tracking und fühlt sich angenehm an den Fingern an. Die Größe ist zwar nicht außergewöhnlich, aber mehr als ausreichend.

Das Drücken des Trackpads könnte etwas straffer sein, dies ist aber Kritik auf einem hohen Level!

Unterm Strich sind Tastatur und Trackpad beim VIA 15 Pro auf einem guten Level!

 

Das Display mit idealer Auflösung

Das SCHENKER VIA 15 Pro verfügt über ein 15,6 Zoll Display mit einer Auflösung 2560×1440 Pixeln und einer Bildwiederholungsrate von 165Hz.

2K und 165Hz ist die ideale Kombination für ein “Allround” Notebook im Jahr 2022. Dies ist zwar eher ein Gaming Panel, funktioniert allerdings auch wunderbar in Office oder Media Notebooks.

So ist 2K eine wunderbare Auflösung bei 15 Zoll. So ist das Display merkbar ein Stück schärfer als bei Full HD, aber ist leichter anzutreiben als 4K und benötigt weniger Energie.

Die 165Hz lassen nicht nur Spiele flüssiger laufen, sondern auch einfach Alltagsanwendungen, wie das Verschieben von Fenstern, das Scrollen usw. Läuft einfach flüssiger und weicher. Dies ist auch gut, denn das VIA 15 Pro ist kein Gaming Notebook.

Subjektiv wirkt das Display sehr gut! Farben sind absolut sauber, die Kontraste sind top und auch die Blickwinkel sind klasse. Ist dies das beste Display das ich jemals gesehen habe? Nein, aber es ist sehr gut!

Dies wird auch von den Messwerten bestätigt.

farbumfang

Die Messwerte sind ordentlich, aber zugegeben auch nicht absolut überragend. 98% sRGB und 74% AdobeRGB ist okay, aber auch nicht der Traum jedes Fotografens. Hobby Foto- und Videobearbeitung ist aber problemlos möglich.

Helligkeit  Kontrast sRGB AdobeRGB
SCHENKER VIA 15 Pro 342 cd/m² 1020:1 98% 74%
HP Elite Dragonfly G2 903 cd/m² 2150:1 95 % 79 %
Dell XPS 13 2-in-1 9310 (4K) 507 cd/m² 1590:1 100 % 82 %
Dell XPS 17 9700 454 cd/m² 1510:1 100 % 99 %
Alienware X14 442 cd/m² 1260:1 100% 88%
Alienware X15 437 cd/m² 970:1 100 % 90 %
TUXEDO InfinityBook Pro 14 435 cd/m² 1350:1 99% 79%
Apple MacBook Pro 13 M1 424 cd/m² 1710:1 100 % 87 %
ASUS ProArt StudioBook 16 OLED 400 cd/m² OLED 100% 97%
Acer ConceptD 5 Pro  392 cd/m² 1590:1 100% 89%
HP Spectre x360 13-aw0031ng 382 cd/m² OLED 100 % 96 %
TUXEDO Aura 15 379 cd/m² 1090:1 94 % 72 %
Dell XPS 15 9500 356 cd/m² 1220:1 100 % 100 %
XMG NEO 15 (E21) 354 cd/m² 1100:0 99 % 75 %
TUXEDO Pulse 15 – Gen2 346 cd/m² 990:1 98% 74%
Alienware m17 R2 343 cd/m² 680:1 98 % 72 %
SCHENKER VIA 15 Pro  342 cd/m² 1020:1 98% 74%
Huawei MateBook 16 336 cd/m² 1260:1 96% 72%
Alienware M15 R3 (300Hz) 335 cd/m² 1540:1 99 % 75 %
XMG CORE 15 AMD (E21)  333 cd/m² 1080:1 99% 76%
TUXEDO InfinityBook S 15 326 cd/m² 980:1 98 % 74 %
ASUS ROG Zephyrus G15 325 cd/m² 1110:1 100 % 88 %
Dell XPS 13 9300 297 cd/m² 1160:1 92 % 71 %
XMG FUSION 15 283 cd/m² 770:1 98 % 73 %
LG Gram 14 14Z90N 261 cd/m² 650:1 99 % 75 %
ASUS ROG Zephyrus G14 250 cd/m² 1130:1 100 % 75 %

Die Kalibrierung von Haus aus ist ebenfalls akzeptabel.

Die maximale Helligkeit von 342 cd/m² und der Kontrast von 1020:1 sind ausreichend für eine Indoor Nutzung.

 

Lautsprecher (leider) schlecht

Kommen wir zu einem Punkt den XMG/SCHENKER einfach nicht kann und das sind Lautsprecher. Die Lautsprecher des VIA 15 Pro sind einfach nicht gut.

Vielleicht verglichen mit Notebooks von vor 10 Jahren gehen diese in Ordnung, aber wenn wir uns ansehen bzw. anhören was mittlerweile Apple und Dell, aus teils noch dünneren Notebooks zaubern ist hier nichts schön zu reden.

Auch ASUS usw. Können hier in der Regel SCHENKER übertreffen.

Die Lautsprecher des VIA 15 Pro sind gerade so ausreichend, aber generell dünn, etwas kratzig und blechern.

 

Die Performance

Das SCHENKER VIA 15 Pro ist ein Media/Office Notebook. Auf Seiten der CPU haben wir den AMD Ryzen 7 5700U. Dies ist ein 8 Kern Prozessor mit 1,8 – 4,3 GHz.

Da es sich um ein “U” Prozessor handelt ist dieser eigentlich auch “Ultra Low Power” Optimiert. AMD spricht hier von einer TDP von 15W. Heißt die CPU darf maximal 15W aufnehmen, was diese ein gutes Stück ausbremst.

schenker via 15 pro test 19

SCHENKER hat allerdings die TDP auf bis zu 35W erhöht und das konstant. Hierdurch liefert der kleine Ryzen 7 5700U eher die Leistung des großen Ryzen 7 5800H.

  • AMD Ryzen 7 5700U | 1,8 – 4,3 GHz | 8 Kerne/16 Threads | 8 MB Cache | 35 W TDP
  • AMD Radeon RX Vega 8
  • 32GB RAM 3200MHz
  • 1TB SSD

Und dies bestätigt sich auch in der Praxis, wenn wir uns die Benchmarks ansehen.

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Gerade in Cinebench schneidet das VIA 15 Pro sehr gut ab, was wir auch im Vergleich zu anderen Notebooks sehen.

handbrake

Auch im Handbrake Test kann das VIA 15 Pro eine überzeugende Leistung liefern. Dieses ist nicht ganz auf dem Level von aktuellen 45W TDP Notebooks, aber es ist dicht dran!

Ältere 45W TDP Notebooks, mit Intel 10. Gen werden sogar vom VIA 15 Pro mit seinem Ryzen 7 5700U geschlagen.

 

Gaming auf dem SCHENKER VIA 15 Pro?

In der Theorie verfügt das VIA 15 Pro über eine RX Vega 8 Grafikkarte. Bei dieser handelt es sich natürlich um eine integrierte Grafikkarte in der CPU.

Diese ist für Foto Bearbeitung, Youtube Videos usw. völlig ausreichend. Aber wie steht es ums Gaming?

fc tomb raider

Ich habe zwar nur zwei Spiele getestet, aber dies reicht bereits, um zu erkennen, wie gut die Gaming-Performance ist.

Shadow of the Tomb Raider und Far Cry New Dawn sind zwar AAA Spiele, aber schon etwas älter und an sich recht gut laufend.

Aber selbst diese Spiele erreichen gerade einmal +- 30 FPS bei 720p Auflösung und niedrigsten Details. Entsprechend ist das SCHENKER VIA 15 Pro wirklich nicht fürs Gaming geeignet! Ein Steam Deck wird hier eine bessere Leistung bringen.

 

SSD

Die SSD ist bei SCHENKER/XMG Notebooks nichts “fixes”. Du kannst beim Bestellen auswählen was für ein SSD Modell du möchtest. Du hast hier die Wahl aus diversen Samsung, Crucial, Seagate, Western Digital und Corsair Modellen.

In einem Notebook wie dem VIA 15 Pro macht eine Mittelklasse SSD wie die Samsung 970 EVO Plus, Samsung 980 oder Western Digital Blue SN570 am meisten Sinn.

In meinem Modell des VIA 15 Pro stecht die Samsung 970 EVO Plus.

ssd

Die SSD liefert hier genau das Tempo das von dieser zu erwarten ist. Wir hängen hier am Limit der PCIe 3.0 Verbindung, was völlig Okay und im Alltag ausreichend ist.

 

Akkulaufzeit

Im SCHENKER VIA 15 Pro steckt ein vergleichsweise großer 91Wh Akku. Dieser in Kombination mit dem sparsamen Ryzen 7 5700U sorgt für eine extrem gute Akkulaufzeit!

Bei einer Video-Wiedergabe kannst du problemlos mit einer Akkulaufzeit im Bereich 10-12 Stunden rechnen, je nach Displayhelligkeit.

Selbst bei etwas höherer Last können wir Laufzeiten im Bereich 3-4 Stunden erreichen.

Damit ist das SCHENKER VIA 15 Pro ein sehr laufzeit-starkes Notebook.

 

Fazit

Das VIA 15 Pro ist ein völlig anderes Notebook als ich diese von SCHENKER/XMG kenne. So hat das VIA 15 Pro drei Kern-Stärken:

  1. Sehr lange Akkulaufzeit mit 10+ Stunden
  2. Kompakter Formfaktor
  3. Hohe CPU Leistung

Wir sehen die “Gamer-DNA” von SCHENKER/XMG ein wenig bei der CPU. Wir haben hier an sich “nur” einen Ryzen 7 5700U, welcher allerdings auf eine TDP von bis zu 35W aufgebohrt wurde. Hierdurch liefert dieser eine signifikant höhere Leistung als in anderen Notebooks, mit gleicher CPU, aber den Standard 15W TDP.

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Dabei bekommt das VIA 15 Pro den Ryzen 7 5700U problemlos gekühlt und dies auch sehr leise! So ist das Notebook 95% der Zeit absolut unhörbar.

Der Ryzen 7 5700U sorgt allerdings in Kombination mit dem 91Wh Akku aber auch für eine herausragende Akkulaufzeit. In Office Anwendungen oder den schauen von Videos sind gut 10+ Stunden möglich. In der Spitze, bei minimaler Displayhelligkeit wirst du vermutlich sogar 13+ Stunden erreichen können.

Dabei ist das Notebook aber erfreulich kompakt. Dieses ist nicht absolut winzig, aber auch kein schwerer Brocken, gerade wenn wir die gute Anschlussvielfallt bedenken. 3x USB A ist mittlerweile keine Selbstverständlichkeit mehr.

Hinzu kommt eine gute bis sehr gute Tastatur, ein gutes Trackpad und nicht zuletzt das starke Display. 2K Auflösung und 165Hz auf 15 Zoll ist spitze! Zwar haben wir hier kein absolutes High End Panel vor uns, dieses ist aber für Hobby Foto/Video-Bearbeitung mehr als ausreichend.

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Dies ist aber (was das Display angeht) kein “Profi-Fotografen” Notebook, dennoch gehört das Display klar zu den besseren in dieser Preisklasse.

Gibt es aber auch etwas zu kritisieren? Primär Lautsprecher und Webcam. Diese sind leider beide nicht gut und auch nicht State of the Art. Hier hinkt SCHENKER/XMG eindeutig ein gutes Stück hinterher.

Abseits davon ist das SCHENKER VIA 15 Pro ein super Notebook, gerade dann, wenn du viel CPU-Leistung und eine hohe Akkulaufzeit suchst.

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SCHENKER VIA 15 Pro
POSITIV
Gute System Performance (auch dank 35W TDP)
Tastatur und Trackpad gelungen
Gutes 2K Display
Große Anschluss Vielfalt (inklusive normaler USB A Ports)
Schlichtes und kompaktes Design
Sehr guter Akku (10+ Stunden Laufzeit)
NEGATIV
Lautsprecher unterdurchschnittlich
Webcam mäßig
90

Der Creabest LiFePO4 Akku 100Ah 12,8V mit Bluetooth im Test

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LiFePO4 Akkus sind gerade als Puffer-Speicher für Solaranlagen oder in Wohnwägen die absolut überlegende Akku-Technologie! So sind LiFePO4 Akkus haltbar, sicher und leistungsstark!

Mittlerweile gibt es aber einige dieser Akkus im Handel, von diversen Herstellern und Anbietern. Für uns sind hier natürlich immer die günstigeren Modelle besonders spannend.

Hier kommt nun Creabest ins Spiel. Diese bieten mit dem “LiFePO4 Akku 100Ah 12,8V” einen 100Ah Akku mit Bluetooth an, für rund 500€. Damit ist dieser preislich schon am unteren Ende für einen 100Ah LiFePO4 Akku angesiedelt verfügt aber über ein hochwertigeres BMS.

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Klingt doch interessant! Aber wie sieht es in der Praxis aus? Kann der Creabest LiFePO4 Akku 100Ah 12,8V mit Bluetooth überzeugen und bietet dieser wirklich 100Ah Kapazität?

Finden wir dies im Test heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an Creabest für das Zurverfügungstellen des LiFePO4 Akku 100Ah 12,8V mit Bluetooth!

 

Technischen Daten

  • Creabest VB030 LiFePO4 Akku 100Ah
  • 12,8V
  • 14,6V maximal Spannung
  • 100Ah Kapazität
  • Dauerentladestrom 100A
  • Spitzenentladestrom 350A (für 5s)
  • Bluetooth BMS
  • Maximaler Ladestrom 100A

 

Der Creabest LiFePO4 Akku 100Ah 12,8V mit Bluetooth im Test

Auf den ersten Blick ist der Creabest LiFePO4 Akku ein recht klassischer 100Ah LiFePO4 Akku. Dieser misst 329 x 173 x 214 mm und bringt ein Gewicht von 10KG auf die Waage.

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Ich würde den Formfaktor und auch den Style der Anschlussklemmen als “Autobatterie” Formfaktor bezeichnen.

Allerdings gibt es eine Besonderheit beim Creabest Akku und zwar ein Display und einen Einschalter auf der Oberseite.

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Drückst du den Einschalter, dann geht das Display des Akkus an und zeigt dir den aktuellen Ladestand und die Spannung. Dies kann gerade beim Lagern des Akkus oder beim Suchen nach Problemen sehr praktisch sein.

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Angeschlossen wird der Creabest Akku wie üblich über zwei M8 Schrauben auf der Oberseite.

 

4x 3,2V/100Ah Zellen

Im Creabest LiFePO4 Akku 100Ah 12,8V mit Bluetooth stecken vier klassische LiFePO4 Blockzellen mit jeweils 3,2V und 100Ah.

Dies ist spannend, denn beispielsweise im extrem günstigen ECO-Worthy LiFePO4 12V 100Ah Akku stecken so genannte Taschenzellen. In der Theorie sollte es hier keinen Unterschied geben, aber in der Praxis traue ich den Blockzellen mehr!

 

LiFePO4 ist haltbar und sicher!

Die meisten Akkus, denen du im Alltag begegnest, verfügen über Lithium Ionen Zellen. Der Creabest Akku setzt hingegen auf die LiFePO4 Technik.

LiFePO4? LiFePO4 steht für Lithium-Eisenphosphat, was eine alternative Technik zu Lithium Ionen Akkus ist. Gerade bei Solarspeichern halte ich LiFePO4 für die klar überlegende Technik!

Welche Vorteile haben LiFePO4 Akkus?

  • Sehr hohe Zyklen-Festigkeit (2000+ Zyklen sind üblich)
  • Können thermisch nicht durchgehen
  • Sind weniger empfindlich beim Laden

LiFePO4 ist eine recht stabile Chemie. Hierdurch können diese Akkus deutlich mehr Zyklen standhalten. Normale LiFePO4 Akkus schaffen 2000 tiefe Zyklen (80% oder 100%), High End Modelle werben aber teils mit bis zu 4500. Verglichen mit den 500-1000 von Lithium Ionen ist das also mindestens eine 2x Haltbarkeit.

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Zudem können LiFePO4 Akkus nicht thermisch durchgehen. Heißt selbst im Falle eines Kurzschlusses entsteht kein Flammenmeer wie bei Lithium Ionen Akkus. Die Akkus würden sich blähen und dampfen, aber nicht brennen.

Selbst bei massiver physischer Misshandlung, würde ein LiFePO4 Akku maximal schmoren bis leicht brennen (vergleichbar mit einer Kerze). Ein Lithium Akku würde in gleicher Situation deine komplette Wohnung in Brand setzen.

LiFePO4 ist also sicher, weniger empfindlich und deutlich haltbarer!

Allerdings hat LiFePO4 auch Nachteile.

  • LiFePO4 Akkus sind teurer auf die Kapazität gerechnet
  • LiFePO4 Akkus sind größer und schwerer bei gleicher Kapazität (verglichen mit Lithium Ionen)

Geht es dir um möglichst viel Kapazität zum günstigen Preis oder Gewicht/Größe spielt eine übergeordnete Rolle, dann ist Lithium Ionen die bessere Technologie. Daher finden wir LiFePO4 auch nicht in Smartphones oder normalen Powerbanks.

Aber gerade in Solaranlagen, Wohnmobil usw. macht LiFePO4 absolut Sinn!

 

Haltbarkeit

Die Haltbarkeit ist eine große Stärke von LiFePO4 Akkus! Diese halten in der Regel ca. 2000 Zyklen bei voller Entladetiefe durch. Es gibt Zellen, die etwas höher eingestuft sind, aber diese sind selten.

Leider konnte ich bei dem Creabest Akku keine gute Angabe finden, was die Haltbarkeit angeht. Auf der Webseite steht lediglich folgender Satz:

“Zykluslebensdauer von Lithium Eisen-Phosphat-Akkus mehr als 4000-Mal erreichen kann. Zyklen >3000 bei 80% DOD. Die Lebensdauer kann 7-8 Jahre erreichen.”

Frei übersetzt bis zu 3000 Zyklen bei 80% Entladetiefe und maximal 4000 Zyklen bei einer vermutlich noch geringeren Entladetiefe.

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Ich gehe davon aus, dass wir hier recht klassische LiFePO4 Zellen vor uns haben, denn 2000 Zyklen bei einer 100% Entladetiefe, 3000 Zyklen bei 80% und 4000 Zyklen bei 70% ist eine recht klassische Angabe, welche so gut wie alle LiFePO4 Akkus erreichen.

Ich erwarte beim Creabest LiFePO4 Akku also eine gute Haltbarkeit, aber auch nichts “Außergewöhnliches” für einen Akku dieses Typs. 2000 oder 3000 Zyklen sind aber schon sehr viel! Lithium Ionen Akkus schaffen meist 500-800 Zyklen und normale Versorgungsbatterien als Solar Puffer-Speicher halten nach meiner Erfahrung kaum 100 Zyklen, wenn du diese etwas tiefer entlädst.

 

Bluetooth BMS von Creabest

Eine Besonderheit des Creabest LiFePO4 Akku ist das Bluetooth BMS. Ein BMS das die Akkuzellen im Inneren balanciert lädt und einen Basisschutz gegen Kurzschlüsse oder Tiefenentladen bietet, ist Standard in solchen LiFePO4 Akkus. Allerdings ein Bluetooth BMS ist etwas Besonderes.

creabest lifepo4 akku 100ah 12,8v test review 9

Das BMS des Creabest Akkus soll folgenden Schutz bieten:

  • Balancing
  • Überentladeschutz
  • Überladeschutz
  • Temperaturschutz
  • Überstromschutz
  • Kurzschlussschutz

Spannend, wir haben auch einen unter-Temperatur-Schutz! LiFePO4 Akkus dürfen nicht bei unter 0 Grad geladen werden, ansonsten nehmen diese Schaden. Viele LiFePO4 haben aber keinen Schutz gegen das Laden bei zu niedrigerer Temperatur, da dies meist nur mit erweiterten BMS Modulen kommt.

 

Was kann aber die Bluetooth Funktion?

Über die Creabest App kannst du dich mit dem Akku verbinden und viele Informationen auslesen:

  • Verfügbare Kapazität in %
  • Verfügbare Kapazität in Ah
  • Spannung
  • Strom (Eingangsleistung/Ausgangsleistung in Ampere)
  • Zyklen
  • Temperatur
  • Zellenspannung
  • “Ereignisse” (Kurzschlüsse, Unterspannungsschutz usw.)

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Gerade die Information wie viele Zyklen der Akku schon drauf hat und wie viel Kapazität noch im Akku steckt ist sehr nützlich!

 

Die Kapazität

Das spannendste und auch wichtigste ist die Kapazität. Hierfür habe ich den Akku 3x vollständig geladen und bei verschiedenen Strömen an einem Messgerät entladen.

  • 5A
  • 10A
  • 15A
  • 25A

Erreicht der Creabest LiFePO4 Akku wirklich die beworbenen 100Ah?

Entladestrom Ah Wh
5A 1351 103,36
10A 1341 102,94
15A 1338 103,07
25A 1352 104,45

 

Ich konnte eine Kapazität von 102,94Ah bzw. 1341Wh bis zu 103,36Ah bzw. 1351Wh messen. Damit erfüllt der Akku seine Kapazitätsangabe problemlos!

 

Spannungsverlauf des LiFePO4 Akku

Schauen wir uns einmal den Spannungsverlauf des Creabest LiFePO4 Akku an.

spannung unter last über zeit

Hier sehen wir das klassische Bild eines LiFePO4 Akkus. Wir haben 95% der Kapazität eine sehr stabile Spannung im Bereich 13,2V bis ca. 12,6V. Werden die 12,6V unterschritten, dann fällt die Spannung rapide ab bis entweder das Entladen stoppt oder das BMS greift.

Das BMS greift beim Creabest LiFePO4 Akku bei ziemlich genau 11V, was relativ früh ist. Dies meine ich aber positiv, tiefer willst du einen LiFePO4 Akku auch nicht entladen.

spannungsvergleich

Vergleichen wir die Entladekurve mit dem Redodo 12 V 100 Ah LiFePO4 Akku, dann sehen wir das diese weitestgehend gleich sind. Der Redodo Akku hat einen Hauch mehr Kapazität, dafür aber kein Bluetooth BMS.

 

Fazit

Du suchst einen einfachen, günstigen LiFePO4 mit 100Ah und Bluetooth BMS? Dann bist du beim Creabest LiFePO4 Akku an der richtigen Adresse!

Bei dem Creabest LiFePO4 Akku handelt es sich erst einmal um einen ganz klassischen 100Ah LiFePO4 Akku. An sich gibt es duzende technisch vergleichbare Akkus.

creabest lifepo4 akku 100ah 12,8v test review 13

Das Besondere ist die Mischung aus dem Bluetooth BMS und dem günstigen Preis! Du bekommst den Creabest Akku mit 100Ah für knapp über 500€, womit dieser einer der günstigsten LiFePO4 Akkus mit Bluetooth BMS ist.

Und ja das Bluetooth BMS kann einen großen Mehrwert darstellen! Alleine eine genaue Information zu haben, wie voll der Akku noch ist, auch ohne Ladecontroller ist Gold wert! Ebenso zu wissen wie viele Zyklen der Akku schon drauf hat und wie schnell dieser gerade geladen/entladen wird ist spitze!

Hinzu kommt das der Akku mit bis zu 103,36Ah seine Kapazitätsangabe hält.

Suchst du also die Bluetooth Funktionalität, dann ist der Akku eine sehr gute Wahl! Kannst du auf diese verzichten, dann kannst du aber auch 50-100€ bei anderen Akkus sparen.

Kleiner Hinweis, hier findest Du einen Vergleich 4x LiFePO4 100 Ah Akkus, in welchem Du auch der Creabest Akku vertreten ist.

Der Beelink SER5 im Test, mini PC mit ordentlich Leistung dank AMD Ryzen 5560U!

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Mit dem neuen SER5 hat Beelink einen neuen Mini-PC auf den Markt gebracht, welcher dank AMD Ryzen 5560U etwas mehr Power hat als die Modelle, die wir uns bisher im Test angesehen haben.

Dabei bleibt der SER5 ein super kompakter, kleiner und günstiger mini-PC. Aber wie groß ist der Leistungssprung dank Ryzen 5560U? Wie steht es um die Leistungsaufnahme? Ist die Kühlung leise?

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Finden wir all diese Punkte im Test heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an Beelink für das Zurverfügungstellen des SER5 für diesen Test.

 

Der Beelink SER5 im Test

Der Beelink SER5 setzt auf das gleiche Gehäuse wie der kleine SER3. So haben wir auch hier ein sehr kleines Gehäuse im klassischen “NUC” Style.

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Dieses ist dabei einfach, aber gut gearbeitet. So nutzt Beelink einen einfachen Kunststoff, welcher aber auf der Oberseite mit einem großen Lüftungsgitter versehen ist. Mir gefällt an sich das Design, es ist einfach und unauffällig.

beelink ser5 test review 4

Die Anschlüsse des Mini-PCs sind auf Front und Rückseite verteilt.

  • 2x USB 3.0 5Gbit (Front)
  • 1x USB C 3.1 (Front)
  • 1x 3,5mm Headset Anschluss (Front)
  • 2x USB A 2.0
  • 1x Gbit LAN
  • 2x HDMI 2.0
  • 1x DC Eingang

Die Anschlussvielfallt des Beelink SER5 ist soweit okay, aber zugegeben auch nicht überragend. Gerade ein USB 3.0 Port auf der Rückseite wäre doch noch praktisch gewesen. Allerdings ist an sich alles vorhanden, was man im normalen Alltag benötigt.

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Bei dem Netzteil handelt es sich um ein 19V/3A Netzteil.

 

Im Inneren (Aufrüsten)

Du kannst den Boden des Beelink SER5 öffnen um dort die SSD usw. auszutauschen bzw. aufzurüsten.

beelink ser5 test review 9

  • 1x M.2 PCIe 2280 Slot
  • 1x M.2 WLAN Karten-Slot
  • 2x SO-DDR5 Slots

Du kannst also beim Beelink SER5 die SSD, WLAN Karte und den Arbeitsspeicher aufrüsten.

 

Performance

Der Beelink SER5 setzt auf den AMD Ryzen 5560U als Herzstück. Bei dem Ryzen 5560U handelt es sich um eine 6 Kern 12 Threads CPU, mit einer TDP von bis zu 25W.

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Wir haben hier also wieder eine Notebook CPU, welche sich aber sehr gut liest! 6 Kerne und bis zu 4GHz sind nicht zu verachten und sollten eine deutlich höhere Leistung liefern als es die meisten günstigen Mini-PCs machen.

  • AMD Ryzen 5560U
  • 16GB DDR4 RAM
  • 512GB SSD

Schauen wir uns zunächst ein paar Benchmarks an, um einzuschätzen, wie leistungsstark der PC ist.

3d mark 3 3d mark cb15 cb20 cb23 pcmark 3d mark 2

Normalerweise ist dies bei Mini-PCs immer ein recht trauriger Punkt im Test. Allerdings nicht beim Beelink SER5!

So hat dieser +- die gleiche CPU Leistung wie mein 2 Jahre altes 3000€ Dell XPS 17 9700 Notebook. Dieser übertrifft auch den GEEKOM MiniAir 11 um den Faktor 3,6x bei der CPU Leistung und den Intel NUC 11 Atlas Canyon um den Faktor 3x.

Die CPU des Beelink SER5 hat also ordentlich Leistung und selbst Anwendungen wie Foto und Video-Bearbeitung sollten schön flüssig von der Hand gehen.

Allerdings bewirbt Beelink den SER5 auch als “Gaming” Mini-PC. Eine mutige Aussage für einen PC mit einer Grafikkarte, die in der CPU integriert ist und damit eher überschaubar leistungsstark ist.

borderlands 3 far cry new dawn warhammer

In aktuellen AAA Spielen sind 30 FPS bei niedrigsten Details und Full HD oder 30 FPS bei mittleren Details und 720p generell durchaus möglich.

Auch Spiele alla CS GO oder Overwatch laufen ausreichend gut. Dies ist natürlich kein Gaming PC, aber im Notfall wird das ein oder andere Spiel durchaus laufen.

 

WLAN

Im SER5 steckt die Mediatek RZ608 WLAN Karte. Diese unterstützt “bis zu” WLAN 6E (inklusive 6GHz Band) und 1200 Mbit. Damit ist dies eine sehr fähige WLAN Karte!

Ich halte zwar die Intel AX210 an sich für etwas besser, aber in der Praxis hat die Mediatek RZ608 tadellos funktioniert.

 

SSD

Im Beelink SER5 steckt erfreulicherweise eine Marken SSD und zwar die Kingston NV1 SNVS500G.

ssd

Die Kingston NV1 ist sicherlich nicht die schnellste SSD auf dem Markt, aber ein vernünftiges Modell welches 2500 MB/s lesend und 1800 MB/s schreibend erreicht. Das ist absolut in Ordnung und in der Praxis hatte ich keine Probleme mit der SSD Performance.

 

Mit Windows 11 Pro

Auf dem Beelink SER5 ist Windows 11 Pro vorinstalliert und auch aktiviert. Grundsätzlich haben wir hier eine komplett cleane Windows 11 Installation, ohne zusätzliche Software, abseits von dem was Windows mitbringt.

Allerdings war meine Installation zugegeben etwas zickig, weshalb ich Windows 11 Pro über einen USB Stick einmal frisch installiert habe.

 

Stromverbrauch

Eine riesige Stärke solcher Mini-PCs ist der Stromverbrauch, denn dieser ist super niedrig, gerade beim SER5.

  • 6-8,2W im Leerlauf
  • 12-22W im Normalbetrieb
  • 33W Volllast

Fährst du den PC einfach hoch und nutzt diesen gerade nicht aktiv, dann begnügt er sich mit +- 6-8W. Beim Webbrowsen, Video-Schauen usw. schwankt der Verbrauch zwischen 12W und 22W. Bei CPU Volllast kam ich auf maximal 33W.

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Gerade im Leerlauf ist der Beelink SER5 einer der sparsamsten Mini-PCs den ich bisher in den Fingern hatte!

 

Fazit

Der Beelink SER5 ist der beste Mini-PC den ich bisher in den Fingern hatte! Ich mag die kleine Kiste.

Dies liegt vor allem an der Leistung des SER5. Die meisten günstigen asiatischen Mini-PCs setzen auf sehr schwache CPUs, um den Preis gering zu halten. Der Beelink SER5 hingegen hat mit dem Ryzen 5560U eine sehr fähige CPU!

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Fotobearbeitung und auch leichte Video-Bearbeitung ist neben den üblichen Office-Anwendungen mit dem SER5 problemlos möglich. Beelink wirbt sogar mit Gaming, dem kann ich aber nur sehr bedingt zustimmen. 720p mittel oder 1080p niedrig ist zwar sogar in aktuellen Spielen möglich, aber dies ist kein Gaming PC. Für Minecraft, LOL oder Ähnliches reicht er aber.

Hinzu kommt das schöne kompakte Design, die sehr niedrige Leistungsaufnahme und auch die niedrige Lautstärke. Im Normalbetrieb benötigt der SER5 kaum mehr als 10W und der Lüfter ist unhörbar.

Kurzum, suchst du einen kleinen Media/Allround PC und du legst auf eine niedrige Leistungsaufnahme wert, dann ist der Beelink SER5 eine super Wahl. +- 500€ sind zwar nicht wenig, gerade verglichen mit günstigen Notebooks, aber in Anbetracht der Leistung, des Formfaktors und da wir auch Windows 11 Pro vorinstalliert haben, passt dies.

beelink ser5 test review 24
Beelink SER5
POSITIV
Gute System und CPU Performance
Sehr niedriger Stromverbrauch (6-8,2W im Leerlauf)
Sehr leise
Gute SSD
Mit Windows 11 Pro
Portausstattung solide........
NEGATIV
....... aber nicht überragend
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Das DOCKCASE Smart SSD Enclosure im Test, SSD Gehäuse mit Display

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M.2 SSD Gehäuse gibt es viele auf dem Markt und diese sind im Kern alle sehr ähnlich. Kein Wunder, es gibt hier lediglich eine Handvoll Controller und was soll man großer anders machen?

DOCKCASE wurde hier etwas kreativ! So haben diese ihrem NVME SSD Gehäuse nicht nur ein Display verpasst, sondern auch eine Backup-Batterie verbaut!

dockcase, m.2 nvme ssd gehäuse mit display 7

Nach dem Stromverlust kann das DOCKCASE Smart SSD Enclosure deine SSD für 5 Sekunden weiter mit Strom versorgen. Klingt nicht viel, reicht aber, dass die SSD ihren Cache leeren kann.

Klingt doch alles sehr spannend, aber wie sieht es in der Praxis aus? Bietet das Ganze einen Mehrwert oder sind dies nur unnötige Gimmicks? Finden wir es heraus!

 

Das DOCKCASE Smart SSD Enclosure im Test

Auf den ersten Blick handelt es sich bei dem DOCKCASE Smart SSD Enclosure um ein recht klassisches externes SSD-Gehäuse.

Dieses besteht zur Hälfte aus Metall und zur Hälfte aus einem Hochglanz Kunststoff. Die Metall-Hälfte ist für die Kühlung der SSD sehr wichtig. NVME SSDs können sehr heiß werden, hier ist eine gute Kühlung wichtig.

dockcase, m.2 nvme ssd gehäuse mit display 1

Die Hochglanz-Seite versteckt dabei das kleine Display.

Um die SSD zu öffnen, findet sich auf der Aluminiumseite eine Schraube. Löst du diese lässt sich die Seite entfernen und die SSD einsetzen. Im Inneren finden bis zu 2280 NVME SSDs Platz.

dockcase, m.2 nvme ssd gehäuse mit display 2

Ein Schraubendreher und eine zusätzliche Schraube liegen mit im Lieferumfang.

 

Superkondensator

Im DOCKCASE Smart SSD Enclosure findet sich ein Superkondensator. Dieser speichert genug Energie, um die SSD noch ca. 5 Sekunden nach dem Ausziehen weiter zu versorgen. Warum?

Jede SSD besitzt einen Cache. Rein theoretisch kann es passieren, dass bei einem plötzlichen Stromverlust Daten in diesem Cache nicht rechtzeitig auf die SSD geschrieben werden und verloren gehen.

dockcase, m.2 nvme ssd gehäuse mit display 5

High End Server SSDs haben teils daher solch einen Backup-Kondensator um dieses Problem zu beheben. Beispielsweise hier kannst du die Kondensatoren auf der SSD sehen https://www.micron.com/products/ssd/product-lines/7400

Normale SSDs, selbst High End Modelle haben dies nicht.

Im DOCKCASE Smart SSD Enclosure ist nun auch so eine Backup-Energiequelle verbaut, in Form von einem Superkondensator. Superkondensatoren sind haltbarer als klassische Akkus und für diesen Zweck hier sind sie ausreichend.

 

Das Display

Was kann nun das Display des DOCKCASE Smart SSD Enclosure?

dockcase, m.2 nvme ssd gehäuse mit display test 13

Folgendes kannst du auf dem Display sehen:

  • Power Loss Protection aktiv?
  • Verbaute SSD
  • Kapazität der SSD
  • Verbindungsgeschwindigkeit
  • SSD Life (% Angabe aus den SMART Daten)
  • Freie Kapazität

Zudem gibt es eine Anzeige, wenn gerade Daten auf die SSD geschrieben werden, als Warnung, dass du die SSD in diesem Moment nicht trennen solltest.

 

Performance

Für diesen Test habe ich eine Crucial P5 Plus in dem Gehäuse verbaut. Es unterstützt grundsätzlich Geschwindigkeiten von bis zu 10Gbit, sofern dein USB A/ USB C Port dies auch unterstützt.

Natürlich kannst du das Gehäuse auch an langsameren Ports nutzen, dann aber entsprechend mit niedrigerem Tempo.

Schauen wir uns einmal das Tempo an.

screenshot 2022 05 12 142544

1012 MB/s lesend und 967 MB/s schreibend, dies sind ziemlich perfekte Werte für ein externes Gehäuse mit 10GBit USB-Anschluss.

Kompatibilitätsprobleme oder ähnlich Auffälliges konnte ich nicht beobachten!

 

Fazit

Das DOCKCASE Smart SSD Enclosure ist ohne Frage das außergewöhnlichste NVME SSD Gehäuse, das ich bisher gesehen habe!

Das durchaus praktische Display und der Superkondensator heben es von der Masse ab! Der Superkondensator beugt Datenverlust vor und das Display zeigt dir interessante Informationen an, die du sonst nur über eine Software auslesen könntest.

dockcase, m.2 nvme ssd gehäuse mit display 12

Die Performance war im Test mit bis zu 1012 MB/s lesend und 967 MB/s schreibend tadellos. Kompatibilitätsprobleme oder Auffälligkeiten konnte ich keine beobachten.

Suchst du also vor allem Datensicherheit, dann ist das DOCKCASE Smart SSD Enclosure extrem spannend! Für alle anderen reicht aber auch ein einfaches NVME SSD Gehäuse. Die Werte auf dem Display kannst du auch über Software wie CrystalDiskInfo auslesen.

Die Glorious PC Gaming Race Model O Wireless im Test „Editors‘ Choice“

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Auch wenn ich aufgrund von Techtest einige Gaming Mäuse besitze nutze ich an meinem privaten Gaming-PC weiterhin die Glorious PC Gaming Race Model D. Diese ist für mich einfach die beste kabelgebundene Gaming Maus, die ich bisher in den Fingern hatte.

Allerdings ist das Kabel schon ein kleiner Störfaktor. Daher hatte ich schon lange einen Blick auf die Model O Wireless geworfen.

Wie der Name es schon sagt, handelt es sich bei der Model O Wireless um eine kabellose Gaming Maus, die aber weiterhin extrem leicht ist, einen guten Sensor besitzt und auch ansonsten ergonomisch gestaltet ist.

glorious pc gaming race model o wireless im test 17

Für mich als Nutzer der Model D eine sehr verlockende Maus! Aber wie sieht es in der Praxis aus? Kann hier die Glorious PC Gaming Race Model O Wireless überzeugen und zu meiner neuen primären Gaming Maus werden? Finden wir es im Test heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an Glorious für das Zurverfügungstellen der Model O Wireless für diesen Test.

 

Die Glorious PC Gaming Race Model O Wireless im Test

Glorious setzt bei der Model O Wireless auf das mittlerweile vertraute Loch-Design. So sind in den Körper der Maus diverse Löcher gebohrt. Dies soll Gewicht sparen und die Maus “luftiger” machen.

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Hier kann man durchaus zu Recht etwas skeptisch sein! Wird die Maus im Inneren nicht dreckig usw.

Allerdings nutze ich die Glorious PC Gaming Race Model D seit bestimmt 2 Jahren und die Maus hat deutlich besser gehalten als ich erwartet hätte! Klar eine normale Maus lässt sich besser reinigen, aber ich mag das Lochdesign.

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So fühlt sich auch die Model O Wireless nicht schwitzig oder klebrig an, aufgrund des Loch-Designs.

Auf Seiten des Materials setzt Glorious auf einen recht normalen, leicht matten Kunststoff. Dieser fühlt sich gut an und wirkt auch recht haltbar. Es gibt keine Beschichtung, welche sich lösen könnte.

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Das Gewicht der Maus liegt laut Hersteller bei 69g, meine Waage zeigt allerdings 70,5g an. Egal was von beidem nun richtig ist, die Model O Wireless ist eine sehr leichte Maus!

Mountain Makalu 67  67g
Glorious PC Gaming Race Model D Gaming-Maus 68g
Xtrfy M4 RGB 69g
Glorious PC Gaming Race Model O Wireless 70g
Endgame Gear XM1 70g
CORSAIR SABRE (RGB) PRO 73g
Corsair KATAR PRO XT 75g
CORSAIR SABRE RGB PRO WIRELESS 79g
SteelSeries Sensei Ten 92g
CORSAIR KATAR PRO WIRELESS  97g
XPG PRIMER 102g
Alienware AW610M 117g
Corsair NIGHTSWORD RGB 119g
Alienware AW558 120g
Speedlink Imperior 120g
Roccat Kone Aimo Remastered  133g

 

Bei der Model O Wireless handelt es sich um eine kabellose Gaming Maus. Diese verfügt über einen kleinen USB-Funkempfänger. Alternativ kann diese auch kabelgebunden betrieben werden.

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Ein passendes, verstärktes USB C Kabel, liegt bei, welches auch sehr schön flexibel ist.

Dieses USB C Kabel kann auch als Verlängerung für den USB-Funkempfänger genutzt werden, super!

 

Tasten und Ausstattung

Die Glorious PC Gaming Race Model O Wireless verfügt über 6 Tasten.

  • Linke Maustaste
  • Rechte Maustaste
  • Drückbares Mausrad
  • Taste hinter dem Mausrad
  • 2x Daumentasten

Damit haben wir eine recht klassische Ausstattung. Zudem haben wir natürlich einen Ein/Ausschalter auf der Unterseite.

Grundsätzlich fühlen sich alle Tasten der Model O Wireless gut bis sehr gut an, mit Ausnahme der Taste hinter dem Mausrad.

Letztere verfügt zwar auch über einen guten Taster, fühlt sich aber etwas weniger wertig an.

glorious pc gaming race model o wireless im test 9

Die wichtigen Maustasten hingegen sind ziemlich perfekt! Wir haben hier Omron D2FC-F-7N Taster (Omron 20M), welche zwar nicht die absolut höchste Güte darstellen, zumindest auf dem Papier, aber die Konstruktion ist 1a!

So sind die Maustasten gut “gespannt”, ohne großen Vorlauf, der Klick klingt gut und auch der Widerstand ist angenehm gewählt.

Auch die Daumen-Tasten sind gelungen! Diese verfügen ebenfalls über hochwertige Taster und fühlen sich soweit okay an. Allerdings habe ich auch schon bessere Daumentasten erlebt! Weniger aus technischer Sicht, sondern eher aufgrund der Form. Die Daumentasten sind sehr schmal und glatt.

 

Der Sensor

Auf Seiten des Sensors haben wir den “Glorious BAMF”. Hierbei handelt es sich natürlich um einen leicht abgewandelten PixArt Sensor. PixArt Sensoren kommen in praktisch allen Gaming Mäusen in verschiedenen Versionen zum Einsatz. Beim Glorious BAMF handelt es sich um einen abgewandelten PMW 3370.

Glorious BAMF Logitech Hero 16K ROCCAT Owl-Eye Optiksensor Razer Focus+
Auflösung 100-19000 dpi 100-16000 dpi 100-16000 dpi 100-20000 dpi
Tracking Geschwindigkeit (IPS) 400 IPS 400 IPS 250 IPS 650 IPS
Beschleunigung 50G 40G 50G 50G

 

Damit ist der Glorious BAMF zumindest auf dem Papier einer der aktuell besten Sensoren die du auf dem Markt finden kannst. Lediglich Razers neuer Focus+ kann den Glorious BAMF signifikant überbieten.

glorious pc gaming race model o wireless im test 11

Wobei dies auch wieder relativ ist, moderne Gaming Maus-Sensoren sind alle extrem dicht beieinander, vor allem bei den High End Herstellern, aller Corsair, Logitech, Razer usw.

 

In der Praxis

Für mich das Wichtigste bei einer Maus ist das Gefühl in der Hand und hier kann die Model O Wireless punkten! Die Maus hat für meine mittelgroßen Hände eine optimale Größe und eignet sich auch für Nutzer mit etwas größeren Händen.

Hast du sehr kleine Hände, dann würde ich vermutlich zur Model O- greifen.

Das Gewicht von 69g bzw. 70,5g ist angenehm leicht! Selbst die Logitech G Pro X Superlight ist mit 63g kaum merkbar leichter. Das Gewicht kann gerade in schnellen Shootern eine große Rolle spielen.

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Positiv hier zu erwähnen sind die sehr guten Gleiteigenschaften der Maus! Diese zählt zu den besseren Modellen, was die Gleitfähigkeit angeht. Hierdurch wirkt sie nochmals etwas schneller und reaktionsfreudiger.

Dies ist allgemein ein wichtiger Punkt, die Model O Wireless wirkt sehr reaktionsfreudig und schnell! Hierdurch hat mir die Maus vor allem in etwas schnelleren Shootern Spaß gemacht. Bist du nur in Strategiespielen unterwegs, dann ist die Maus auch sicherlich für dich geeignet, aber diese wäre auch nicht meine erste Wahl.

Die Model O Wireless ist für Tempo und Reaktionsfreude gemacht. Hier hilft auch der wirklich hervorragende Glorious BAMF Sensor, welcher den High End Modellen von Logitech oder Corsair in nichts nachsteht.

Hier muss ich gestehen in der Praxis kaum Unterschiede spüren zu können. Ich bin kein Pro-Gamer, aber ich habe das Gefühl das moderne Sensoren einfach so gut geworden sind, dass es nur noch in extrem Situationen zu Unterschieden kommt. Nicht überraschend, schließlich lassen alle großen Hersteller ihre Sensoren von Pixart bauen.

Pluspunkte gibt es für das Mausrad. Dieses ist unauffällig gut. Nein Glorious kann hier nicht mit Logitech mithalten, aber das Mausrad fühlt sich gut an und hat einen angenehmen Widerstand. Dieses ist eher auf Geschwindigkeit getrimmt als auf Präzision. Die einzelnen Abstufungen sind eher leicht zu spüren, wodurch du aber auch das Mausrad sehr schnell drehen kannst.

Probleme oder Aussetzer der kabellosen Verbindung hatte ich keine. Glorious wirbt mit einer Pollingrate von 1000Hz, laut Maus Polling Rate Checker komme ich im Schnitt auf 982 Hz, was passt.

 

Fazit

Die Model O Wireless ist meine neue Lieblings Gaming Maus! Ich werde diese an meinem PC nutzen und die Model D mit ihr ersetzen. Dies ist ein großes Lob, denn ich habe an sich einen recht großen Pool an potenziell nutzbaren Mäusen. Die Model O Wireless macht aus meiner Sicht einfach alles richtig als Gaming Maus.

Die Form und Haptik sind absolut gelungen. Klar es gibt ergonomischere Mäuse, diese aber weniger im Gaming Bereich. Für eine Gaming Maus liegt die Model O Wireless super in der Hand, vor allem wenn du mittel große bis große Hände hast.

Die matte Kunststoff Textur gefällt mir gut und verspricht langlebig zu sein. Über das “Loch-Design” können wir natürlich streiten, aber an sich mag ich dies. Hierdurch fühlt sich die Maus einfach etwas luftiger und leichter an. Dies ist keine schwitzige oder klebrige Maus.

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“Leicht” ist allgemein ein gutes Thema! Mit 69g laut Hersteller bzw. 70,5g laut meiner Waage ist die Model O Wireless sehr leicht! Hinzu kommen sehr gute Gleiteigenschaften und ein reaktionsfreudiger Sensor. Dies macht die Model O Wireless zu einer sehr schnellen Maus, welche sich gerade in Shootern wohl fühlt.

Auch technisch ist der hier verwendete Glorious BAMF Sensor absolute Spitzenklasse! Dies ist zwar ein Punkt, auf welchen du nicht so sehr achten solltest, da moderne Sensoren alle recht gut sind, aber willst du das Beste vom Besten, dann bist du mit der Model O Wireless dicht dran!

Kurzum, du hast mittel bis große Hände, spielst gerne Shooter oder schnelle Spiele und magst leichte Mäuse? Dann kann ich dir die Glorious PC Gaming Race Model O Wireless nur empfehlen!

Selbst für mich als durchschnittlichen Allround Gamer ist die Model O Wireless aktuell meine erste Wahl!

glorious pc gaming race model o wireless im test 3
Glorious PC Gaming Race Model O Wireless
POSITIV
Sehr leicht
Saubere kabellose Verbindung
Sehr gute Form und top Gefühl in der Hand
Sehr gute Gleitfähigkeit
Starker Sensor
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