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Test: LC-Power LC-M40-UWQHD-144, extra großer 21:9 Monitor!

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LC-Power gehört zu den absoluten Geheimtipps, wenn du einen günstigen und guten Monitor suchst. LC-Powers Rezept ist dabei sehr einfach, wir nehmen ein gutes und modernes Display-Panel eines meist großen Herstellers, packen ein ordentliches Gehäuse drum und verkaufen das Ganze knapp unter dem Preis der üblichen Verdächtigen.

Dabei hat LC-Power wirklich einige spitzen Modelle im Sortiment! Eins dieser superspannenden Modelle ist der LC-M40-UWQHD-144.

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Der LC-M40-UWQHD-144 ist ein 21:9 Monitor mit 40 Zoll! Dieser ist also ein gutes Stück größer als die üblichen Modelle mit 34 Zoll.

Dabei kommt ein IPS Panel mit 144Hz und 3440×1440 Pixeln zum Einsatz. Klingt doch gut, aber wie sieht es in der Praxis aus?

An dieser Stelle vielen Dank an LC-Power für das Zurverfügungstellen des Monitors.

 

Der LC-Power LC-M40-UWQHD-144 im Test

Mit 40 Zoll im 21:9 Format ist der LC-M40-UWQHD-144 schon ein ziemlicher Koloss. Dabei setzt LC-Power auf ein ähnliches Design wie bei dem LC-M34-UWQHD-144-C-K.

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Das Außergewöhnlichste ist dabei ohne Frage die Gehäuse-Farbe. LC-Power setzt auf ein komplett weißes Kunststoff-Gehäuse, inklusive weißer Front. Auf der Rückseite des Monitors hat LC-Power zudem eine RGB Beleuchtung integriert, welche aufgrund der weißen Farbe noch deutlicher zur Geltung kommt.

Der Standfuß erlaubt eine Höhenverstellung und ein Einstellen des Winkels. Dabei wirkt der Standfuß an sich sehr gut und wertig gebaut. Allerdings ist der Fuß des Monitors recht groß gebaut und das “3-Punkt” Design halte ich für etwas suboptimal. Der Monitor kann schnell vom Tisch rutschen, wenn du den Monitor zu weit nach hinten schiebst.

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Die Anschlüsse des LC-M40-UWQHD-144 sind interessanterweise nach hinten ausgerichtet. Hierdurch lassen sich diese sehr gut erreichen, allerdings ist eine flache Wandmontage so erschwert.

Eine Wandmontage des LC-Power LC-M40-UWQHD-144 ist durchaus möglich, eine passende Adapter-Platte auf die normale VESA Halterung liegt bei.

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Bei den Anschlüssen handelt es sich um:

  • 2x HDMI 2.0
  • 1x DisplayPort 1.4
  • 1x USB C mit Display Port und Power Delivery (90W)
  • 1x 3,5 mm Audio-Ausgang
  • 1x Netzstecker-Anschluss

Wichtig die volle Auflösung und Bildwiederholungsrate ist NUR via DisplayPort möglich!

  • HDMI – maximal 100Hz
  • DisplayPort – maximal 144Hz
  • USB C – maximal 60Hz

(bei voller Auflösung)

Der USB C Port bietet zudem ein Power Delivery Feature. Dieser kann dein Notebook mit bis zu 90W laden, was erfreulich viel ist.

 

Ein weißer Rahmen, gut für die Augen aber gewöhnungsbedürftig

Der LC-Power LC-M40-UWQHD-144 besitzt einen weißen Rahmen, was sehr ungewöhnlich für einen aktuellen Monitor ist.

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In der Theorie gilt ein weißer Rahmen als augenfreundlicher als ein schwarzer Rahmen. In der Praxis ist dies aber etwas gewöhnungsbedürftig, gerade in einem etwas abgedunkelten Raum ist der Rahmen des Monitors besser sichtbar, was hier aber in der Regel kein Vorteil ist.

 

Das Panel

Starten wir mit den technischen Daten des LC-Power LC-M40-UWQHD-144:

  • 40 Zoll
  • 3440×1440 Pixel
  • 400cd/ m²
  • 200:1
  • 21:9 Format
  • IPS Panel (8Bit)
  • 144Hz

Aktuell ist der LC-M40-UWQHD-144 der einzige 40 Zoll Monitor auf dem Markt im 21:9 Format.

So setzt LC-Power auch auf ein recht exotisches Panel, das BOE QV400VWB-N80. Dies ist der erste Monitor mit einem BOE Panel, der mir bisher in die Finger gekommen ist (zumindest der erste von dem ich es weiß).

BOE ist einer der größten Displayhersteller aktuell auf dem Markt. Laut Wikipedia sogar größer als LG, diese bleiben nur meist im Hintergrund https://en.wikipedia.org/wiki/BOE_Technology

 

Auflösung und Schärfe

Wir haben einen 40 Zoll Monitor mit einer Auflösung von 3440×1440 Pixeln. Dies ist die gleiche Auflösung, welche die meisten 34 Zoll Modelle haben. Auf einen normalen 16:9 Monitor gerechnet ist dies eine 2K Auflösung.

Normalerweise sage ich das 3440×1440 Pixel auf 34 Zoll vollkommen ausreichen! Dies ist deutlich einfacherer zu betreiben als 4K und deutlich schärfer als Full HD.

Allerdings beim LC-Power LC-M40-UWQHD-144 tue ich mich etwas schwer. So wirkt der LC-M40-UWQHD-144 etwas weniger scharf als z.B. der LC-M34-UWQHD-144-C-K.

Ob dies nun an den zusätzlichen 6 Zoll liegt oder am Panel selbst, bei welchem die Pixel vielleicht etwas besser zu erkennen sind, kann ich nicht genau sagen. Was die subjektive Schärfe angeht liegt der LC-M40-UWQHD-144 für mich etwas näher an einem typischen Full HD Display als an einem normalen 2K Modell.

ppi

Dies sehen wir auch bei den PPI, wo der LC-M40-UWQHD-144 mit 93 PPI zwischen einem typischen 27 Zoll Full HD Monitor (82 PPI) und einem typischen 34 Zoll 2K 21:9 (110 PPI) liegt.

 

Ein glattes Panel!

Die meisten 21:9 Monitore setzen auf ein leicht gekrümmtes Panel. Dies hat mehrere Vorteile, du hast die Ecken des Monitors besser im Blick, diese sind besser zu dir ausgerichtet (ein optimalerer Blickwinkel) und zudem gibt es ein größeres “mittendrin Gefühl”.

Allerdings wenn du mit Medien (Fotos/Videos/CAD usw.) arbeitest, kann ein glattes Panel wie beim LC-M40-UWQHD-144 ein Vorteil sein. Hier werden gerade Linien entsprechend nicht gekrümmt dargestellt. Willst du also maßstabsgetreu arbeiten oder Ähnliches ist das flache Panel vielleicht die bessere Wahl.

Fürs reine Gaming würde ich tendenziell eher einen gekrümmten Monitor bevorzugen, aber dies ist auch etwas Geschmacksache.

 

Farbumfang und Kalibrierung

LC-Power wirbt hier mit einem Farbumfang von “99 % sRGB, 89 % AdobeRGB, 105 % NTSC, 95 % DCI-P3″. Dies wären gute Werte, sofern richtig!

farbraum

Ich konnte folgende Werte messen:

  • 100% sRGB
  • 82% AdobeRGB
  • 89% DCI-P3

Diese Werte sind leicht schlechter als die Herstellerangabe. Dennoch sind gerade die 82% AdobeRGB und 89% DCI-P3 gar nicht mal so übel für einen “allround” Monitor.

sRGB AdobeRGB P3
LC-Power LC-M27-QHD-165  100% 96% 94%
LC-Power LC-M27-4K-UHD-144 100% 94% 93%
LG UltraGear 34GK950F 100% 89%
Alienware AW3420DW 100% 89%
LC-Power LC-M34-UWQHD-144-C-K 100% 84% 90%
LC-Power LC-M40-UWQHD-144 100% 82% 89%
Samsung C34F791 100% 82%
Dell P3421W 100% 80% 86%
ASUS ROG Strix XG35VQ 100% 78%
BenQ EX3501R 100% 78%
BenQ MOBIUZ EX2710 98% 77%
ASUS MX38VC 99% 75%
LG 34UC99-W 98% 76%
Alienware AW2521HFL 97% 76% 73%
Dell U3419W 98% 73%
LC-Power LC-M34-UWQHD-100-C 92% 71%
LC-Power LC-M34-UWQHD-100-C-V2 92% 71% 72%

 

Damit landet der LC-Power LC-M40-UWQHD-144 im Oberfeld meiner bisher getesteten Monitore. Mit diesen Werten ist er durchaus für semi-professionelle Foto/Video-Bearbeitung zu gebrauchen, zumindest was die Farben betrifft.

Die Kalibrierung ist von Haus aus okay.

kalibrierung

Ein Nachkalibrieren macht Sinn, wäre aber im privaten Umfeld keine Pflicht.

 

Helligkeit und Kontrast

Der LC-M40-UWQHD-144 soll eine Helligkeit von 400 cd/m² besitzen, was ein ordentlicher Wert wäre.

helligkeit

Mit einer Helligkeit von 392 cd/m² ist der Monitor ausreichend dicht an der Hersteller-Angabe! Allgemein sind 392 cd/m² angenehm hell, selbst wenn du ein Fenster hinter dir hast.

Die Ausleuchtung ist überdurchschnittlich gut für einen Monitor dieser Klasse. Wir haben bei komplett schwarzem Bild in den vier Ecken etwas hellere Flächen. Diese sind aber vergleichsweise großflächig, wodurch sie weniger auffallen.

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Kleinere, aber hellere Lichtflecken, beispielsweise am unteren Displayrand, sind mir keine aufgefallen.

Wie steht es aber um den Kontrast? Wir haben ein IPS Panel, daher wird der Kontrast nicht so gut sein wie bei einem VA Panel Monitor. Dennoch wirbt LC-Power mit einem Kontrast von 1:1200, was gar nicht übel ist!

kontrast

In der Praxis konnte ich sogar einen Kontrast von bis zu 1:1280 messen, was sehr gut ist! Klar dies ist kein OLED, aber für einen Monitor mit IPS Panel ist dies ein sehr starker Kontrast.

 

Subjektiver Bildeindruck und Praxis

Grundsätzlich wirkt das Bild des LC-M40-UWQHD-144 sehr stimmig! Helligkeit, Kontrast und Farben wirken einfach passend. So etwas ist immer schwer in Worte zu fassen, aber ich denke jeder von euch wird schon einmal einen Monitor gesehen haben wo einfach etwas “nicht stimmte”.

Dies ist hier nicht der Fall! Auch die guten Messwerte bestätigen diesen Eindruck.

Allerdings ist der LC-M40-UWQHD-144 auch qualitativ nicht “der beste Monitor den ich jemals gesehen habe”. Wir haben hier einen guten bis sehr guten Monitor vor uns, aber nichts absolut Außergewöhnliches.

Letzteres abseits der Größe. 40 Zoll im 21:9 Format ist schon eine Ansage! Der LC-M40-UWQHD-144 ist ein riesen Brocken und wirkt subjektiv schon um einiges größer als ein 34 Zoll Modell.

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An sich würde ich einen Monitor mit leichter Biegung bevorzugen, zumindest für den Medien-Konsum/Gaming. Gaming ist auf dem LC-M40-UWQHD-144 problemlos möglich, wir haben hier ein flotteres IPS Panel mit 4ms Reaktionszeit (laut Hersteller). Allerdings fällt es schon etwas schwerer die Ecken im Blick zu halten.

Wo ich den LC-M40-UWQHD-144 eher sehe ist im Bereich der Produktivität. Z.B. in einem Architekturbüro willst du keinen Monitor mit “Biegung”, da hier Pläne etwas verzogen dargestellt werden. Hier ist das flache Panel des LC-M40-UWQHD-144 ein Vorteil.

Loben möchte ich hier auch den sehr gut getroffenen Weißpunk. Punktabzug gibt es für das mäßige OSD. Zwar haben wir einen kleinen Joystick zur Steuerung, aber die Navigation ist wenig intuitiv.

Schön ist erneut die Bildwiederholungsrate von 144Hz bzw. 100Hz. Dies nicht nur in Spielen, sondern auch bei genereller Produktivität. Sämtliche Animationen und Bewegungen wirken einfach flüssiger.

 

Stromverbrauch

Schauen wir uns zum Abschluss noch den Stromverbrauch an.

stromverbrauch

Der Monitor frisst im Maximum (ohne laden via USB C) rund 57W und im Minimum 23W. Maximal 57W ist für einen 40 Zoll Monitor nicht zu viel, allerdings ist der Monitor auch nicht sparsamer als erwartet.

 

Fazit

Sicherlich die größte Stärke des LC-M40-UWQHD-144 ist seine Größe! 40 Zoll im 21:9 Format ist schon eine große Menge an Bildfläche.

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Der LC-M40-UWQHD-144 ist aktuell der größte 21:9 Monitor! Suchst du genau dies, dann gibt es eh keinen Weg um diesen Modell herum. Allerdings ist der LC-Power auch ein wirklich guter Monitor!

  • 100% sRGB
  • 82% AdobeRGB
  • 392 cd/m² maximale Helligkeit
  • 1:1280 Kontrast

100% sRGB und 82% AdobeRGB sind mehr als ordentlich! Die Kalibrierung von Haus aus ist zwar nicht perfekt, aber für leichte Foto und Video-Bearbeitung ist der Monitor absolut brauchbar.

Hinzu kommt eine gute maximale Helligkeit und für ein IPS Panel ein guter Kontrast mit 1:1280. Auch die 144Hz maximale Bildwiederholungsrate (nur via DP) wissen zu gefallen!

Was spricht aber gegen den LC-M40-UWQHD-144? Ich denke der größte Kritikpunkt ist die Auflösung. 3440×1440 Pixel ist nicht wenig und gerade in Spielen noch gut zu betreiben, selbst ohne absolute High End GPU. Allerdings auf 40 Zoll gestreckt ist das Bild schon merkbar etwas weniger scharf als bei den 34 Zoll Konkurrenten. Wir sind hier weiterhin über der Bildschärfe eines klassischen 27 Zoll Full HD Monitors, aber schon etwas unter einem typischen 2K Monitor, aufgrund der Größe.

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Ist der LC-M40-UWQHD-144 unscharf? Nein, aber bist du hier sensibel gibt es vielleicht bessere Modelle für dich.

Auch, dass der Monitor flach ist, ist ein zweischneidiges Schwert. Dies ist etwas Geschmacksache, aber gerade beim Gaming bevorzuge ich eine leichte Biegung.

Dennoch, suchst du einen möglichst großen Monitor im 21:9 Format, dann ist der LC-M40-UWQHD-144 nicht nur deine einzige Option in der 40 Zoll Klassse, sondern auch eine gute Wahl!

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Das XMG CORE 15 AMD 2021 im Test, hohe Powerlimits + RTX 3060

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Mit dem Core 15 bietet XMG ein etwas einfacheres, aber auch günstigeres Gaming Notebook an.

So kannst du das CORE 15 mit AMD Ryzen 7 5800H und Nvidia RTX 3060 für rund 1400€ bekommen. Das Spannende, die RTX 3060 hat ein Powerlimit von bis zu 130W! Damit kann die Grafikkarte mehr Leistung beziehen als so das ein oder andere Notebook mit RTX 3080.

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Auch der Ryzen 7 5800H hat mit 54W ein sehr großes Powerbudget! Hierdurch sollte das Notebook eine deutlich höhere Leistung bieten als es diese Konfiguration eigentlich erlauben sollte.

Aber wie sieht es in der Praxis aus? Kann hier das XMG CORE 15 auch überzeugen?

Finden wir es heraus! An dieser Stelle vielen Dank an XMG für das Ausleihen des Notebooks für diesen Test.

 

Das XMG CORE 15 AMD 2021 im Test

Das CORE 15 setzt auf das übliche XMG Design. Das Notebook ist also recht schlicht gestaltet und besitzt ein Einfaches aber solides Gehäuse aus schwarzem Kunststoff/Alu mix.

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So verfügt sowohl die Rückseite des Deckels wie auch die Handballenauflage über eine dünne Aluminiumschicht. Diese lässt das Notebook etwas massiver erscheinen, auch wenn das Aluminium natürlich nicht so massiv ist wie bei einem MacBook oder Razer Blade.

Mit einer Dicke von 22,9mm ist das CORE 15 schon ein etwas dickerer Brocken. Allerdings das Gewicht geht mit 1,99KG in Ordnung im Anbetracht der Leistung.

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Aufgrund der etwas größeren Dicke hatte XMG aber jede Menge Platz für Anschlüsse:

  • 1x USB-C 3.2 Gen2 (DisplayPort 1.4: ja, G-SYNC-kompatibel | Power Delivery: nein)
  • 2x USB-A 3.2 Gen1
  • 1x USB-A 2.0
  • 1x HDMI 2.1 (mit HDCP 2.3)
  • 1x Kopfhörerausgang
  • 1x Mikrofoneingang
  • 1x RJ45 Port 2,5 Gbit (LAN)
  • 1x Kartenleser (SD/SDHC/SDXC)
  • 1x Netzteilanschluss

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Das sieht doch sehr gut aus! Leider kein Thunderbolt, aber wir haben hier auch ein AMD Notebook vor uns, wo dies eher selten der Fall ist. Ansonsten gibt es dicke Pluspunkte für den 2,5Gbit LAN Port.

 

Display

XMG bietet das CORE 15 aktuell mit zwei Display-Optionen an:

  • 1920×1080 Pixel / 240Hz
  • 2560 x 1440 Pixel / 165Hz

Grundsätzlich bin ich ein Fan des 2K Displays. Dies ist mittlerweile in einigen Gaming Notebooks zu finden und sieht klasse aus! Allerdings ist 2K etwas schwerer zu betreiben als Full HD und wir haben hier “nur” eine RTX3060. Überleg dir also ob das Full HD Panel nicht vielleicht die bessere Wahl für das CORE 15 wäre, gerade auf langfristige Sicht.

XMG hat mir allerdings die Version mit dem 2560 x 1440 Panel zukommen lassen. Und ehrlich, das Display ist an sich für ein Gaming Notebook perfekt!

2560 x 1440 auf 15 Zoll ist mehr als ausreichend scharf, aber deutlich leichter zu betreiben als 4K. Hinzu kommen die 165Hz, welche einen merklichen unterschied machen. 240Hz wie beim Full HD Panel wäre zwar noch besser, aber 165Hz sind mehr als “gut genug”.

Rein subjektiv sieht das Display gut aus! Es hat eine sehr gute Schärfe, gute Helligkeit und gute Farben. Dies wird auch von meinen Messwerten bestätigt.

Helligkeit Kontrast sRGB AdobeRGB
XMG CORE 15 AMD (E21)  333 cd/m² 1080:1 99% 76%
HP Elite Dragonfly G2 903 cd/m² 2150:1 95 % 79 %
Dell XPS 13 2-in-1 9310 (4K) 507 cd/m² 1590:1 100 % 82 %
Dell XPS 17 9700 454 cd/m² 1510:1 100 % 99 %
Alienware X15 437 cd/m² 970:1 100 % 90 %
Apple MacBook Pro 13 M1 424 cd/m² 1710:1 100 % 87 %
HP Spectre x360 13-aw0031ng 382 cd/m² 38262:1 (OLED) 100 % 96 %
TUXEDO Aura 15 379 cd/m² 1090:1 94 % 72 %
Dell XPS 15 9500 356 cd/m² 1220:1 100 % 100 %
XMG NEO 15 (E21) 354 cd/m² 1100:0 99 % 75 %
Alienware m17 R2 343 cd/m² 680:1 98 % 72 %
Alienware M15 R3 (300Hz) 335 cd/m² 1540:1 99 % 75 %
TUXEDO InfinityBook S 15 326 cd/m² 980:1 98 % 74 %
ASUS ROG Zephyrus G15 325 cd/m² 1110:1 100 % 88 %
Dell XPS 13 9300 297 cd/m² 1160:1 92 % 71 %
XMG FUSION 15 283 cd/m² 770:1 98 % 73 %
LG Gram 14 14Z90N 261 cd/m² 650:1 99 % 75 %
ASUS ROG Zephyrus G14 250 cd/m² 1130:1 100 % 75 %

Das 2K Display ist zwar nicht das aller beste Display das ich jemals gesehen habe, aber für ein Gaming Notebook ist es mehr als ausreichend. Hier gibt es deutlich schlechtere Modelle, gerade wenn wir die 165Hz bedenken.

 

Lautsprecher

Es gibt ein Vorurteil das ich über XMG Notebooks habe und das betrifft die Lautsprecher. Ich hatte noch kein XMG Notebook mit wirklich guten Lautsprechern, die Frage ist meist eher wie schlimm der Autounfall ist.

Auch die Lautsprecher des XMG CORE 15 sind wirklich kein Highlight! Diese sind ausreichend laut und klar. Allerdings klingen diese sehr dünn und teils fast etwas schrill. Es gibt durchaus High End Smartphones mit einem besseren Klang.

Ich will die Lautsprecher nicht als Totalausfall bezeichnen, aber schön ist was anderes.

 

Webcam

Hier könnte ich ein ähnliches Fazit wie bei den Lautsprechern einfügen. Die Webcam im CORE 15 ist Okay. Ich habe schon Schlimmeres gesehen, aber erneut hat jedes auch nur ansatzweise aktuelles Smartphone eine bessere Frontkamera als das Notebook.

Das XMG CORE 15 AMD ist hier auch eher im unteren Mittelfeld angesiedelt was die Webcam angeht.

 

Tastatur und Trackpad

Erfreulicherweise setzt XMG bei seinem CORE 15 auf eine ganz klassische QWERTZ Tastatur. Diese verfügt über ein völlig normales Layout und die üblichen Tastengrößen, also eine große Enter Taste, eine lange Feststelltaste usw.

Sondertasten gibt es keine, XMG hat lediglich die F Tasten mit Media-Funktionen doppelt belegt. Es gibt allerdings ein Nummernpad, welches zwar etwas gequetscht wirkt, aber die Excel Nutzer unter Euch freuen wird.

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Auch das Tippgefühl der Tasten ist ordentlich! Die Tastatur fühlt sich schön fest an und die Tasten sind ausreichend knackig. Dabei fällt auf, dass die einzelnen Tasten vergleichsweise viel HUB und einen größeren Abstand zueinander haben. Dies erforderte bei mir etwas Gewöhnung, aber grundsätzlich eignet sich das Notebook auch für Vieltipper.

Ein ähnlich positives Fazit gibt es auch zum Trackpad. Dieses ist schön straff, fühlt sich gut am Finger an und ist ausreichend präzise!

Sicherlich gibt es allgemein noch etwas Luft nach oben, aber für ein Gaming Notebook hat das CORE 15 sehr ordentliche Eingabegeräte.

 

Leistung

Das XMG CORE 15 gibt es mit diversen Konfigurationen.

  • Intel 10. Gen
  • Intel 11. Gen
  • AMD Ryzen 4000 Serie
  • AMD Ryzen 5000 Serie

So kannst du das XMG CORE 15 mit Intel oder AMD CPUs der letzten beiden Generationen kaufen.

Auf Seiten der Grafikkarte gibt es das Notebook interessanterweise nur mit der RTX 3060. RAM und SSD kannst du wie bei XMG üblich mehr oder weniger frei auswählen.

Ich habe hier folgende Konfiguration:

  • XMG CORE 15
  • AMD Ryzen 7 5800H
  • Nvidia RTX 3060
  • 32GB RAM
  • Samsung 970 EVO
  • 2560 x 1440 Pixel Display

Starten wir hier direkt in die Benchmarks.

cb20 cb23 3d mark firestrike 3dmark time spy extreme 3dmark time spy cb15

cb 20 vergleich

Die Leistung des XMG CORE 15 sieht soweit gut aus! Es gibt keine Auffälligkeiten, zumindest keine negativen. Der AMD Ryzen 7 5800H bietet die zu erwartende hohe Leistung, wenn dieser in Cinebench R20 nicht ganz an den Intel I7-11800H herankommt.

Aber wie sieht es in Spielen aus?

fps bei full hd fps bei 2k auflösung

60 FPS bei vollen Grafikeinstellungen kannst du bei einer Full HD-Auflösung beim XMG CORE 15 problemlos erwarten. Lediglich das bekanntlich sehr Leistungshungrige Assassin’s Creed Odyssey erreichte nur 56 FPS.

Bei 2K Auflösung erhältst du in allen getesteten AAA Spielen durchaus sehr spielbare Bildraten, welche glatt etwas oberhalb meiner Erwartungen liegen.

Allerdings kannst du hier damit rechnen in 1-2 Jahren bei ersten Titeln die Bildqualität etwas absenken zu müssen um an die 60 FPS zu kommen.

Dies gilt aber natürlich nicht für eSport Titel, bei welchen du 3 stellige Bildraten erwarten kannst!

 

SSD

Du kannst dir bei XMG aussuchen welche SSD du in deinem Notebook verbaut haben möchtest. Entsprechend schwankt die Leistung.

ssd

Bei mir war die Samsung 970 EVO verbaut, welche mit 3571 MB/s lesend und 3252 MB/s eine üblich hohe Leistung für eine PCIe 3.0 SSD liefert.

 

Temperatur und Takt

Wie steht es aber um die Kühlung und entsprechend um den Takt? Beginnen wir hier beim Takt

takt

In einem Spiel schwankt der CPU-Takt zwischen 4Ghz und ca. 3,5Ghz. Bei einer etwas konstanteren Last wie Cinebench R23 lag der Takt bei ziemlich konstant 3,65 Ghz. Interessanterweise lag die CPU Package Power bei konstant 60W! Der AMD Ryzen 7 5800H hat also anscheinend eine etwas höhere TDP als eigentlich üblich.

Allerdings hat dies auch Auswirkungen auf die Temperatur.

temperatur

Normalerweise laufen die AMD Ryzen Chips recht kühl. Im XMG CORE 15 AMD kratzt die CPU allerdings konstant an der 90 Grad Marke.

Kein Weltuntergang, der CPU Takt sieht gut aus, allerdings ist die Kühllösung schon am Limit.

 

Lautstärke

Im Leerlauf ist das XMG CORE 15 AMD wie mittlerweile üblich komplett unhörbar. Der Lüfter dreht höchstens minimal. Auch scheint die Lüftersteuerung recht entspannt zu sein. Es gibt also nicht dieses oftmals übliche hochschnellen des Lüfters.

lautstärke

Allerdings unter Last ist das Notebook doch deutlich hörbar! Es kann sogar noch etwas lauter bei synthetischer Last werden. Das Ganze ist noch erträglich, aber das sagt jemand der an besonders flache Notebooks gewöhnt ist, die meist recht laut sind. Hier gibt es durchaus Notebooks die subjektiv nochmals deutlich lauter sind. Dennoch hätte ich bei dem mittelgroßem Gehäuse mit etwas leiseren Lüftern gerechnet.

 

Akkulaufzeit

Im XMG CORE 15 AMD steckt ein 62Wh Akku. Dies ist nicht sonderlich groß für ein High End Notebook.

Entsprechend solltest du das XMG CORE 15 AMD auch nicht kaufen, wenn du eine besonders große Akkulaufzeit suchst.

In der Praxis kommst du beim Webbrowsen, Office und anderen leichten Anwendungen auf 3-4 Stunden! Akzeptabel, aber auch nicht besonders.

 

Fazit

Das XMG CORE 15 AMD (E21) ist ein spannendes Notebook, welches sich allerdings etwas über den Preis verkauft. So ist das XMG CORE 15 AMD (E21) zwar mit den “dicken” AMD CPUs verfügbar, aber nur mit einer RTX 3060, welche natürlich den Preis niedrig hält.

  • Sehr gute Leistung
  • Hohe Powerlimits
  • Gutes Display
  • Gute Tastatur
  • Sehr gute Anschlussvielfalt
  • Gut aufzurüsten und warten
  • Viele Konfigurationsmöglichkeiten

Für ein Notebook mit RTX 3060 ist das XMG aber sehr flott unterwegs! Dies liegt an den vergleichsweise hohen Powerlimits. Hierdurch spielt das Notebook eine Klasse über dem was eigentlich mit der Hardware möglich sein sollte. Dies bestätigt sich auch in der Praxis!

xmg core 15 amd 2021 im test 8

AAA Spiele bei vollen Details und Full HD sind für das XMG CORE 15 AMD (E21) bei 60 FPS kein Problem. Hier und da gibt es sicherlich mal ein Spiel das etwas unter 60 FPS im Schnitt liegt, aber du kannst davon ausgehen das alle aktuellen Spiele bei voller Grafikpracht sehr gut spielbar sind.

Selbst bei 2K Auflösung und vollen Details bleiben wir locker über 30 FPS und überschreiten in den meisten Spielen weiterhin 60 FPS.

Von daher bin ich mir der Performance des XMG CORE 15 AMD (E21) sehr zufrieden.

Auch das hier verbaute 2K Display mit 165Hz ist top! Hinzu kommt eine gute Tastatur, ein gutes Trackpad und eine gute Anschlussvielfalt.

Hat mich aber etwas am XMG CORE 15 AMD (E21) gestört?

  • Lautsprecher mäßig
  • Notebook ist etwas lauter
  • Design vergleichsweise unspektakulär (und auch nicht das dünnste Notebook)

Das Design ist XMG typisch recht unspektakulär. Damit meine ich nicht, dass dieses schlecht ist, sondern es ist etwas langweiliger als z.B. ein Gerät von Alienware. Auch ist das CORE 15 nicht übermäßig schlank.

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Ebenso ist das Notebook etwas lauter als ich erwartet hätte, was sicherlich an den großen Powerlimits liegt. Zudem sind die Lautsprecher wie leider ebenfalls bei XMG üblich mäßig.

Dennoch, suchst du ein gutes Gaming Notebook in der 1300€ Preisklasse, ist dieses voll zu empfehlen, aufgrund der sehr hohen Leistung und Powerlimits! Dies lässt das Notebook ein Stück weit schneller arbeiten als es eigentlich für ein Modell mit RTX 3060 zu erwarten wäre. Hinzu kommt ein gutes Display, eine gute Tastatur und eine gute Anschlussvielfalt.

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Test: ECOVACS DEEBOT T9 AIVI, die beste Saugleistung und Navigation!

Mit dem DEEBOT T9 AIVI bietet ECOVACS den wohlmöglich besten Saugroboter des Jahres 2021 an. Dieser soll den Roborock S7 in beinahe jeder Kategorie überbieten. Dabei ist dieser mit 799€ zwar sicherlich nicht günstig, aber auch nicht viel teurer als die High End Konkurrenz.

Und dies, obwohl ECOVACS hier ein KI-Feature integriert hat. So besitzt der DEEBOT T9 AIVI eine Kamera auf der Front, welche über eine erweiterte Objekterkennung verfügt.

ecovacs deebot t9 aivi test review 9

Hierdurch kann der Roboter Hindernissen noch besser Ausweichen und eine 3D Karte von deiner Wohnung erstellen.

Klingt doch gut! Aber wie sieht es in der Praxis aus? Kann hier der DEEBOT T9 AIVI auch überzeugen? Finden wir es heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an ECOVACS für das zur Verfügung stellen des DEEBOT T9 AIVI für diesen Test.

 

Der ECOVACS DEEBOT T9 AIVI im Test

Der ECOVACS DEEBOT T9 AIVI setzt auf das klassische Saugroboter Design. Wir haben ein komplett rundes Gerät aus schwarzem Kunststoff.

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Auf der Front verfügt der Sauger über zwei Bürsten welche Staub in die Bahn des Roboters kehren. Dieser nimmt dann den Schmutz mithilfe zweier Gummi-Walzen auf der Unterseite auf.

Der Schmutz landet dann in einem Auffangbehälter, der sich unter einer Klappe auf der Oberseite verbirgt. Dort ist dieser angenehm leicht zu entnehmen und zu entleeren. An sich ist der Behälter gut designt. Allerdings ist dieser sehr klein! ECOVACS bietet eine optionale Absaugstation an, welche vermutlich den kleinen Schmutzauffangbehälter etwas kompensieren soll.

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Ich habe einen großen Hund, entsprechend fallen jeden Tag tonnenweise Haare an. Hier ist der Behälter fast schon zu klein, gerade wenn der Roboter nicht jeden Tag fährt.

Eine weitere Besonderheit des Roboters ist die Kamera welche in der Front-Stoßstange eingelassen ist. Diese Kamera ist für die AI Feature und Objekterkennung. Solltest du hier bedenken Aufgrund des Datenschutzes haben, lässt sich die Kamera in der Software deaktivieren. Zudem legt ECOVACS auch eine Abdeckung bei.

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Was den Lieferumfang betrifft ist der T9 AIVI “überschaubar”. Du bekommst den Roboter, den Putzaufsatz, zwei Putztücher, die beiden vorderen Bürsten und die Ladestation. Einen Ersatzfilter gibt es z.B. nicht, sehr schade!

 

Verschiedene Navigationssysteme

Wir können moderne Saugroboter in vier „Gruppen“ unterteilen wenn es um die Navigation geht.

  1. Die Dummen. Dumme Saugroboter nutzen eine Zufallsnavigation. Diese Fahren los bis sie ein Hindernis treffen, drehen in eine Zufällige Richtung ab, fahren erneut bis sie ein Hindernis treffen, drehen in eine zufällige Richtung ab usw. Hierdurch sind diese Modelle aber sehr ineffizient, langsam und haben gerade mit komplexen Wohnungen mit vielen Räumen große Probleme. Solche Saugroboter sind sehr günstig und einfach zu bauen. Daher sind sie vor allem in der untersten Preisklasse zu finden. Ich würde solche dummen Saugroboter vermeiden!
  2. Blinde Saugroboter. „Blinde“ Saugroboter nutzen ein Gyroskope zur Navigation. Der Roboter kann seine Umgebung zwar nicht sehen, merkt sich aber in welche Richtung er fährt, in welche Richtung er abdreht und wo er Hindernisse ertastet. Hierdurch kann er eine Art Karte mitzeichnen und arbeitet daher etwas effizienter und zuverlässiger. Solche Saugroboter sind mittlerweile oft in der 200-300€ Preisklasse anzutreffen und sind generell durchaus brauchbar, in kleinen bis mittelgroßen Wohnungen.
  3. Kamera Saugroboter. Einige Saugroboter setzen zusätzlich zu anderen Sensoren (oftmals einem Gyroskope) auf eine Kamera, auf der Oberseite. Diese Kamera zeichnet markante Merkmale in Eurer Wohnung auf und ordnet diese den Positionen zu. Hierdurch kann der Saugroboter nicht nur eine Karte erstellen, sondern auch eine Position auf der Karte erkennen. Solche Saugroboter gehören meist schon in die „Königsklasse“ und eignen sich nach meiner Erfahrung für mittelkomplexe und große Wohnungen. Beispielsweise iRobot ist der bekannteste Nutzer dieser Technologie.
  4. Laser Saugroboter. Laser Saugroboter erkennt Ihr sofort an dem markanten Hubbel auf der Oberseite. In diesem Steckt ein Laser-Abstandsmesser der sich permanent dreht. Hierdurch kann der Saugroboter eine extrem präzise Karte der Umgebung erstellen und auch seine Position in dieser Karte jederzeit wiederfinden. Diese Saugroboter eigenen sich grundsätzlich für jede Art der Wohnung.

Natürlich gibt es innerhalb jeder Kategorie bessere und schlechtere Modelle. Der ECOVACS DEEBOT T9 AIVI setzt auf das Laser System.

 

Die Navigation

Der DEEBOT T9 AIVI setzt bei seiner Navigation primär auf den rotierenden Laser-Sensor. Dieser sitzt wie üblich auf der Oberseite und misst konstant den Abstand des Saugers zur nächsten Wand in allen Richtungen.

Hieraus kann der Roboter dann eine Karte deiner Wohnung erstellen. Dabei kommt die Kamera auf der Front ebenfalls zur Hilfe.

Dies erlaubt es dem Roboter recht genau seinen Standort in deiner Wohnung zu erkennen und auch zu erkennen wo er noch hin muss und wo er schon war. Hierdurch werden in der Theorie keine Orte in deiner Wohnung ausgelassen und der Roboter kann auch Räume usw. erkennen.

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Nach dem Start steckt sich der T9 AIVI zunächst einen Bereich ab. Hierfür umrundet er diesen zunächst an den Wänden und Möbeln, ehe der Bereich im Inneren in geraden Bahnen abgefahren wird. Dank der Laser-Navigation ist es auch kein Problem wenn mal ein Hindernis in der Fläche steht, der Roboter umfährt dieses einfach.

Ist der Bereich gereinigt fährt der Roboter zum nächsten Bereich, steckt diesen ab usw. Die Reihenfolge, in welcher der Roboter deine Räume reinigen soll, kannst du im Übrigen in der App festlegen.

Grundsätzlich würde ich die Navigation des DEEBOT T9 AIVI als sehr gut bezeichnen. Der Roboter wirkt meist sehr sicher bei seiner Navigation und hat selbst in meiner sehr zugestellten und “engen” Wohnung alle Orte erreicht und abgearbeitet.

Lediglich hatte ich teils das Gefühl der Roboter würde nicht immer die optimale bzw. die effizienteste Route wählen, um Bereiche abzufahren. Allerdings ist dies Meckern auf einem sehr hohen Level und kostet effektiv vielleicht ein paar Minuten mehr Reinigungszeit.

 

Die AI

Ein wichtiger Punkt beim DEEBOT T9 AIVI ist natürlich die AI bzw. die Kamera. In der Theorie klingt das Ganze auch sehr gut. Die Kamera erkennt Objekte, welche dann umfahren werden. Dies macht gerade bei sehr kleinen und leichten Objekten wie Schuhen, Socken, Spielzeug usw. Sinn, welche ansonsten zu leicht für den normalen Stoßsensor sind.

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Und ja du kannst regelrecht zusehen wie der T9 AIVI sich manche Objekte “ansieht” um diese dann zu umfahren. Dies funktioniert aber auch nicht immer zu 100% zuverlässig. Oftmals werden kleinere Objekte kurz berührt, ehe dann abgedreht wird.

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In der Regel arbeitet der DEEBOT T9 AIVI aber deutlich vorsichtiger als normale Saugroboter. Ich finde es nur etwas schade, dass in der App wenig auf dieses Feature eingegangen wird. Es wird dir ab und zu mal eine Karte angezeigt, wo du sehen kannst wo der Sauger etwas erkannt hat, aber das war es erst einmal.

Beispielsweise beim Roborock S6 MaxV kannst du in der App Bilder sehen von Hindernissen, die der Sauger erkannt hat, was immer sehr spannend ist.

Beim DEEBOT T9 AIVI arbeitet die Objekt/Hinderniss-Erkennung etwas mehr im Hintergrund.

Diese reduziert aber das Steckenbleiben des Roboters massiv!

 

Die Saugleistung

ECOVACS wirbt beim DEEBOT T9 AIVI mit Die maximale Saugkraft von 3.000 Pa ist doppelt so hoch wie die des Vorgängermodells DEEBOT OZMO T8 AIVI.” Doppelt so hohe Saugkraft wie beim T8 AIVI ist schon eine Ansage, zumal der T8 AIVI auch schon extrem gut gesaugt hat.

Sicherlich ein Teil der höheren Saugleistung ist dem neuen Bürsten-Design zu verdanken. Ähnlich wie iRobot setzt ECOVACS auf zwei Gummiwalzen, die gegeneinander laufen und somit Schmutz besser aufnehmen.

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Und ja dies funktioniert auch wunderbar! Der DEEBOT T9 AIVI ist der Saugroboter mit der besten Saugleistung den ich bisher gesehen habe!

Normaler Hausstaub auf glatten Böden ist für kaum ein aktuelles Modell ein Problem. Entsprechend hat hier auch der ECOVACS keine Probleme. Auch Haare sind absolut kein Problem und verwickeln sich erfreulich wenig in den Walzen des Roboters.

Wirklich spannend wird es auf Teppichen. Hier konnte der DEEBOT T9 AIVI Hundehaare fast perfekt entfernen! Solch ein gutes Ergebnis habe ich bisher noch von keinem Saugroboter gesehen. Selbst der sehr gute Roborock S7 kann hier nicht mithalten.

Einen besser saugenden Roboter wirst du aktuell kaum bekommen!

 

Lautstärke

Leider kommt das “Doppel-Walzen” Design auch mit einem Nachteil. So ist der DEEBOT T9 AIVI etwas lauter.

So ist dieser zwar nicht extrem laut oder besonders störend, allerdings erzeugen die Walzen ein gewisses Eigengeräusch, welches durchaus deutlich wahrnehmbar ist. Dieses ist auch deutlich lauter als der eigentliche Saugmotor.

Unterm Strich ist der DEEBOT T9 AIVI etwas lauter als der Roborock S7, deutlich lauter als der ECOVACS N8 Pro und etwas leiser als der iRobot S9+.

 

Akkulaufzeit

Ich bin ein großer Fan des ECOVACS N8 Pro. Dieser hatte aber eine Schwäche, die Akkulaufzeit. Mit dieser hat der ECOVACS DEEBOT T9 AIVI hingegen keine Probleme!

Der Sauger schafft es problemlos meine ca. 100m² Wohnung (die auch recht voll gestellt ist) in einem Durchgang zu reinigen.

Ich schätze der Roboter wird +- 150-200m² gut mit einer Ladung schaffen. Hast du sogar eine recht offene Wohnung, wo der Roboter besonders effizient fahren kann, sind vielleicht sogar noch ein paar m² mehr möglich.

 

Fazit

Unterm Strich halte ich den ECOVACS DEEBOT T9 AIVI für den besten aktuellen Saugroboter, auch wenn dieser nicht perfekt ist.

  • Herausragende Saugleistung, auch bei Tierhaaren
  • Sehr gute Navigation
  • Herausragende Hindernisvermeidung
  • Solide App
  • Gute Putzleistung
  • Interessante AI/KI Feature
  • Funktion als fahrbare Überwachungskamera
  • Gute Akkulaufzeit
  • Gute Putzleistung

Starten wir direkt mit dem dicksten Punkt, der Saugleistung. Die Saugleistung des T9 AIVI ist hervorragend! Das neue Doppel Walzen System funktioniert 1a und kann selbst Tierhaare von Teppichen hervorragend entfernen. Eine bessere Leistung habe ich bisher von noch keinem Saugroboter gesehen.

Der T9 AIVI saugt sogar glatt besser als der ein oder andere Akku-Staubsauger, auch wenn er natürlich nicht mit der Tiefenreinigung der bessern Modelle mithalten kann (Tineco S12, Dyson Va1 usw.).

Ebenfalls eine große Stärke ist die Navigation und die Hindernisvermeidung. Der T9 AIVI navigiert sehr zuverlässig und präzise. Dank der Kamera ist dieser auch sehr gut im Umfahren von unerwarteten und kleinen Hindernissen.

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Allerdings machen dies auch kleinere Modelle von ECOVACS sehr gut wie der N8 Pro! Eine so viel bessere Hindernisvermeidung beim T9 AIVI ist mir gar nicht aufgefallen. Allerdings sind hier die ECOVACS Modelle auch top! Der T9 AIVI hat eine signifikant bessere Hindernisvermeidung als z.B. der Roborock S7.

Leider hat ECOVACs auf Seiten der App auch etwas zu wenig das “AI” Feature genutzt. So gibt es zwar eine Ansicht wo der Roboter dir zeigt wo er etwas erkannt hat, dies aber ohne echte Bilder und diese Karte wird nur einmal pro Saugvorgang angezeigt.

Witzig ist wiederum die Nutzung als fahrbare Überwachungskamera.

Was hat mir aber nicht am ECOVACS DEEBOT T9 AIVI gefallen?

  • Schmutzauffangbehälter sehr klein für Haushalte mit Tieren
  • Leicht überdurchschnittlich laut
  • Die App nutzt zu wenig die AI Feature
  • …. Putzfunktion nicht ideal für Haushalte mit Teppichen

Wie schon eben bemängelt stellt die App zu wenig die AI Feature heraus. Du vergisst manchmal überhaupt, dass der Sauger eine Objekterkennung hat, abseits davon, dass er so gut wie nie stecken bleibt.

Für mich das größte Problem ist der doch sehr kleine Schmutzauffangbehälter. Für meine 100m² Wohnung mit einem bzw. bald zwei Hunden reicht dieser fast nicht aus! Schicke ich den Sauger 1x pro Tag kommt dieser bis zum Rand gefüllt an. Schicke ich ihn alle 2 Tage los wird er überfüllt.

Die Putzfunktion ist grundsätzlich sehr gut, sogar fast noch bessere als beim Roborock S7. Letzterer kommt aber mit Teppichen besser klar, da er sein Putzpad anheben kann.

Abseits davon kann ich nur etwas die höhere Lautstärke bemängeln, welche aber auch nicht extrem ist.

Unterm Strich würde ich dennoch sagen der ECOVACS DEEBOT T9 AIVI ist der so ziemlich beste Saugroboter wenn du eine recht volle und vielleicht auch mal unordentliche Wohnung hast! Die Hindernisvermeidung ist zwar nicht perfekt aber signifikant besser als bei den meisten Konkurrenten. Lediglich der Dreame L10 Pro und der eigene ECOVACS N8 Pro können hier mithalten. Letzterer wäre auch meine Empfehlung wenn dir der T9 AIVI etwas zu teuer ist.

Was der DEEBOT T9 AIVI den beiden anderen, aber klar voraus hat, ist die Saugleistung, welche hier nochmals ein Stück besser ist als bei allen anderen mir bekannten Saugrobotern.

Suchst du also eine herausragende Saugleistung und Hindernisvermeidung für größere, komplexere und vielleicht auch unordentlichere Wohnungen, dann ist der ECOVACS DEEBOT T9 AIVI aktuell die Nummer 1! Falls dir 799€ zu teuer sind, würde ich den ECOVACS DEEBOT N8 PRO als Alternative in den Raum werfen. Dieser saugt etwas schlechter und hat nur eine nicht viel schlechtere Hindernisvermeidung, kostet aber auch “nur” 399€. Willst du aber das Beste vom Besten, dann sollte der ECOVACS DEEBOT T9 AIVI deine Wahl sein.

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Die KZ SK10 im Test, ein verrückter Klangaufbau!

KZ-Audio ist vielleicht dem ein oder anderem vom Euch bekannt. Dieser für den deutschen Markt etwas ungünstig benannte Hersteller zeichnet sich durch extrem ungewöhnliche Ohrhörer aus, die oftmals mit mehreren Treibern und vor allem exotischen Treibern ausgestattet sind.

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So auch die KZ SK10, welche auf eine Mischung aus einem dynamischen und einem Balanced Armature Treiber setzen. Dies in dem Formfaktor eines Bluetooth Ohrhörer, zum Preis von unter 40€.

Klingt doch extrem interessant! Zumal das Design dies auch unterstreicht. Aber wie sieht es in der Praxis aus? Können die KZ SK10 hier auch überzeugen?

 

Die KZ SK10 im Test

Die Optik ist sicherlich ein Highlight der KZ SK10. Böse Zungen würden zwar sagen, dass die Ohrhörer etwas over the top sind, mit dem schwarz goldenen Design, aber ich finde diese sehr spannend!

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So heben sich die SK10 klar ein gutes Stück von der Masse ab. Wir haben hier nicht einfach wieder ein 08/15 Design, wie wir es bei den meisten TWS Ohrhörern haben. Es ist klar ersichtlich, dass wir hier einzigartige Ohrhörer vor uns haben.

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Die Ladebox der KZ SK10 ist rund gehalten und hat einen durchsichtigen Deckel. Hierdurch kannst du immer die auffällig designten Ohrhörer sehen.

Geladen wird die Ladebox via USB C. Mit einer vollständigen Ladung kann die Ladebox die Ohrhörer rund 4x “on the go” laden.

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Mit einer Ladung sollen die Ohrhörer rund 6,5 Stunden durchhalten. Rechne in der Praxis mit 4-5 Stunden.

 

Tragekomfort

Die KZ SK10 sind etwas größere Ohrhörer, allerdings ihre Passform gefällt mir sehr gut! So sitzen die Ohrhörer ziemlich perfekt in meinen Ohren, ohne dabei zu drücken oder zu stören.

Daher Daumen hoch für den Tragekomfort!

 

Ein verrückter Klangaufbau!

KZ ist bekannt dafür sehr exotische Technik zu verwenden. So haben die aller meisten KZ Ohrhörer mehrere Lautsprecher-Treiber.

So auch auch die SK10 welche über einen klassischen 10mm dynamischen Treiber verfügen, wie aber auch über einen 30019 balanced armature Treiber.

Während normale dynamische Treiber jedem bekannt sein sollten (diese sind die normale Treiber wie aus Lautsprechern) sind balanced armature Treiber völlig anders aufgebaut. In diesen befindet sich eine Art Anker, der zum Schwingen gebracht wird und so den Klang erzeugt. Hier ein Bild eines armature Treibers.

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Balanced armature Treiber spielen in der Regel etwas feiner und präziser als reguläre dynamische Treiber, sind aber nicht so gut im Bass-Bereich. Daher wird oft ein balanced armature Treiber mit einem regulären dynamischen Treiber kombiniert. Der balanced armature Treiber übernimmt die Höhen und oberen Mitten und der dynamische Treiber die Bässe und unteren Mitten.

Einzeln gekauft kostet ein 30019 balanced armature Treiber wie hier ca. 21€ https://www.mouser.de/ProductDetail/Knowles/WBFK-30019-000?qs=3unH%2FDqlvl9zo75uZO9NyA==

Dies und der deutlich komplexere Aufbau macht Ohrhörer welche diese Technik nutzen recht selten.

 

Klang

Kommen wir zum spannendsten Punkt, dem Klang.

Starten wir hier wie üblich mit den Höhen. Die Höhen sind traditionell eine Stärke von KZ-Ohrhörern, so auch bei den KZ SK10. Die SK10 haben sehr klare und brillante Höhen, die aber Teils schon deutlich ins “scharfe” Übergehen. Zischlaute sind glasklar und entsprechend etwas stechender. Dies ist aber Geschmacksache, denn so klingen die Ohrhörer wirklich sehr brillant und detailliert.

Allerdings sehe ich in den Mitten gewisse Schwächen. So klingen die Mitten bei den Ohrhörern etwas weniger detailliert. Mich würde es nicht wundern, wenn der Übergang zwischen den beiden Treibern hier nicht ganz perfekt gewählt ist. Entsprechend sind die Mitten wirklich nicht die Stärke der Ohrhörer. Allerdings werde ich das Gefühl nicht los als würden die Mitten im Laufe der Zeit etwas besser nachdem sich die Ohrhörer eingespielt haben. Dies ist aber schwer verlässlich zu sagen, denn normalerweise glaube ich nicht an das “Einspielen”.

Beim Bass gibt es nichts zu bemängeln! Der Bass ist wunderbar satt und tief. Dabei ist dieser durchaus leicht angehoben, aber ist auch nicht extrem. Hierdurch klingen die Ohrhörer etwas lebendiger, ohne alles im Bass zu ertränken. Der Tiefgang des Basses ist absolut tadellos!

Die KZ SK10 haben einen extrem dynamischen und lebendigen Klang. Der starke hoch/tief Kontrast hebt diese von der Masse an Ohrhörern ab. Zumal die oberen Höhen wie auch die unteren Tiefen qualitativ hervorragend sind! Leider sehe ich aber etwas Defizite in den Mitten, welche einfach nicht so sauber und perfekt klingen wie die Höhen und Tiefen.

Hierdurch fühlen sich die Ohrhörer vor allem in elektronischen Titeln sehr wohl!

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KZ SK10 frequency response

 

Audio-Vergleich *Beta*

KZ SK10

Anker SoundCore Life P3

SoundPEATS TrueAir2 Plus

Wichtig, dies sind Audio-Aufnahmen der Ohrhörer. Diese sind nicht 100% repräsentativ, sollen dir aber einen Eindruck der Klangausrichtung verglichen mit anderen Modellen geben.

Die Audio-Aufnahme besteht aus drei Tracks, mit jeweils einer Minute!

 

Fazit

KZ Ohrhörer sind immer etwas Ungewöhnliches. Alleine das Design hebt die Ohrhörer schon massiv von der Konkurrenz ab!

Hinzu kommt der Klang mit seinem Dual-Treiber Aufbau. Ich will nicht sagen, dass die SK10 besser Klingen als alle anderen Modelle auf dem Markt, aber sie haben eine durchaus interessante Klangsignatur.

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Die Kombination aus super brillanten Höhen und sehr tiefen Bässe weiß durchaus zu gefallen! Zwar sind die Mitten etwas schwach, aber dennoch würde ich die Klangsignatur als sehr interessant bezeichnen.

Pluspunkte gibt es auch für den sehr guten Tragekomfort. Dennoch würde ich die KZ SK10 primär für “Sammler” empfehlen, die mal was anderes ausprobieren wollen.

Als normalen Nutzer würde ich dir die etwas “klassischeren” Anker SoundCore Life P3 z.b. eher empfehlen.

Bestellung aus China

An dieser Stelle eine kleine Anmerkung zur Bestellung aus China. Diese ist via Aliexpress absolut unproblematisch! Aliexpress zieht die MWST direkt bei deiner Bestellung ein und verrechnet diese mit dem Zoll. Du hast mit letzterem also in der Regel absolut nichts zu tun! Die Spedition macht alles für dich.

Bei mir kamen die KZ SK10 in fast schon rekordverdächtigen 10 Tagen direkt mit Hermes bei mir an.

Gut und günstig? Das Ikea ÅSKSTORM 40W USB C Ladegerät im Test

Ikea bietet bekanntlich nicht nur Möbel an, sondern mittlerweile auch einige technische Geräte. Hierzu zählt auch die ÅSKSTORM Serie an USB Ladegeräten. Das spannendste Modell ist hier die 40W Version mit USB C!

Bei diesem handelt es sich um ein 40W Multiport Ladegerät mit 2x USB A und 1x USB C. Das Ladegerät ist dabei für gerade einmal 20€ zu bekommen, was erst einmal ein top Preis ist.

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Aber wie sieht es in der Praxis aus? Ist hier das Ikea ÅSKSTORM 40W USB C Ladegerät empfehlenswert? Finden wir es im Test heraus!

 

Das Ikea ÅSKSTORM 40W USB C Ladegerät im Test

Bei dem Ikea ÅSKSTORM 40W handelt es sich um ein Schreibtisch Ladegerät. Dieses wird also über Kabel mit der Steckdose verbunden. Dieses Kabel setzt auf den “normalen” C7 Stecker. Ikea legt ein sehr schickes Kabel auch bei.

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Das Ladegerät selbst misst 96 x 85 x22,5 mm und bringt ein Gewicht von 171g auf die Waage. Damit ist das Ladegerät recht groß für die Leistung von 40W.

In der Praxis wird dies nicht groß stören, allerdings damit ist dieses nicht ideal für Reisen oder Ähnliches.

Das Gehäuse selbst besteht aus einem einfachen grauen Kunststoff, welcher lediglich auf der Unterseite vier Gummi-Füße hat.

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Auf der Front finden wir unsere 2x USB A Ports und den USB C Port.

Die beiden USB A Ports sind recht langweilig. Diese besitzen bis zu 2A/10W. Allerdings dies gemeinsam! Nutzt du also beide USB A Ports hat jeder Port maximal 1A! Ausreichend für Kopfhörer oder Ohrhörer, aber im Jahr 2021 etwas schwach.

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Der USB C Port wiederum unterstützt den Power Delivery Standard mit bis zu 30W bzw. 5V/3A, 9V/3A, 12V/2,5A, 15V/2A oder 20V/1,5A.

Du kannst den USB C Port und die beiden USB A Ports immerhin gleichzeitig nutzen.

 

Belastungstest

Für diesen Test habe ich das ÅSKSTORM mit 30W + 10W für 6 Stunden konstant belastet. Diese 6 Stunden hat das Ladegerät auch problemlos standgehalten!

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Dabei erreichte das Ladegerät auf der Oberseite maximal 43 Grad und 51 Grad auf der Unterseite. Für ein USB Ladegerät ist dies angenehm “kühl”. Dies ist aber auch nicht überraschend, denn das Gehäuse des Ladegeräts ist auch recht großzügig groß gebaut.

 

Wie schnell laden Geräte?

Schauen wir uns das ÅSKSTORM einmal im Zusammenspiel mit ein paar Testgeräten an.

Samsung Galaxy S21 Ultra 14,4W
Apple iPhone 13 Pro 26,2W
Apple iPad Pro 11 M1 26,2W
Apple MacBook Pro 13 M1 28,8W
Google Pixel 6 Pro 22,5W

 

Hier gibt es keine Überraschung. Das ÅSKSTORM verhält sich genau wie es von einem 30W USB PD Ladegerät zu erwarten wäre. So wird das Apple iPhone 13 Pro Max und das iPad Pro 11 mit dem vollen Tempo geladen.

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Auch das MacBook Pro 13 M1 und das Dell XPS 13 lassen sich am ÅSKSTORM laden. 30W sind in der Regel für 13 Zoll Notebooks genug, wenn auch nicht “optimal”.

Leider unterstützt das Ikea ÅSKSTORM kein PPS! Entsprechend ist das Ladetempo des Samsung Galaxy S20 / S21 und Google Pixel 6 etwas eingeschränkt.

 

Spannung

Wie steht es um die Spannungsstabilität des Ikea ÅSKSTORM? Werden hier irgendwelche Grenzwerte überschritten?

9v spannung 20v spannung 5v spannung

Nein! Die Spannungen sehen soweit gut aus. Tendenziell fällt diese unter Last etwas stärker ab als üblich, aber dies auch nicht in einem kritischen Rahmen. Ich würde dennoch vermuten das die Elektronik im inneren ziemlich “genau” dimensioniert ist und wenig Puffer nach oben hat.

 

Effizienz

Kommen wir zum Abschluss noch zur Effizienz des USB C Ports.

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Die Effizienz schwankt zwischen 81,2% und 89,4%. Dies ist eine ordentliche Effizienz! Es gibt hier sicherlich noch 2-3% Luft nach oben, aber für ein Ladegerät dieser Klasse passt das!

 

Fazit

Das Ikea ÅSKSTORM ist ein gutes Standardladegerät mit einem ausreichend flotten 30W USB C Port. Dabei scheint das Ladegerät gut und stabil gebaut zu sein. So ist sowohl die Hitzeentwicklung wie auch die Effizienz des Ladegerätes gut!

Ich konnte eine Effizienz von 81,2% bis 89,4% messen, was völlig in Ordnung ist.

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Auch auf Seiten der Kompatibilität konnte ich keine Probleme beobachten. Apple iPhone 13 Pro und iPad Pro 11 wurden am USB C Port mit dem vollen Tempo geladen. Auch das MacBook Pro 13, das Dell XPS 13 und das Samsung Galaxy S21 Ultra wurden flott geladen.

Leider unterstützt das Ikea ÅSKSTORM allerdings kein PPS! Dies ist neben den etwas schwachen USB A Ports mein einziger Kritikpunkt.

Kurzum, suchst du ein solides und günstiges 2. Ladegerät für den Nachtisch, das Büro usw. Dann ist das ÅSKSTORM für 20€ eine klasse Wahl!

Test: Floor One S5 Combo, der Traum für jeden Haustierbesitzer!

Die Waschsauger von Tineco sind aus meinem Haushalt nicht mehr wegzudenken! Gerade seit ich einen Welpen im Haus habe ist mein Tineco S5 nicht mehr wegzudenken.

Nun hat aber Tineco mit dem Floor One S5 Combo ein neues Modell auf den Markt gebracht, welches eine Art hybrid ist. Hier hat Tineco seinen typischen Waschsauger mit einem Handsauger kombiniert.

Du kannst also das Saugmodul vom One S5 Combo abnehmen um beispielsweise Krümel zu saugen! Klingt doch praktisch oder?

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Aber wie sieht es in der Praxis aus? Kann hier der S5 Combo überzeugen und wie sieht es im Vergleich zum regulären S5 aus? Ist die Saugleistung die gleiche?

Finden wir dies im Test heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an Tineco für das Zurverfügungstellen des S5 Combo für diesen Test.

 

Die Combo

Der Floor One S5 Combo ist ein 2-in-1 Gerät. Wir haben hier einerseits den Waschsauger, welcher auch staubsaugen kann, aber du kannst den Saugmotor abnehmen und mit einem beiliegenden Aufsatz in einen Handstaubsauger verwandeln.

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Dieser ist dann geeignet beispielsweise Krümel von einer Arbeitsplatte oder aus einer Schublade zu saugen.

 

Die Floor One S5 Combo im Test

Auf den ersten Blick setzt der Floor One S5 Combo auf das klassische Design eines Waschsaugers. Wir haben eine sehr große Bodenbürste, auf welcher der Sauger aufgebaut ist.

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Die diversen Tanks, die Elektronik und auch der Akku sind im Stiel integriert. Da die Bodenbürste so groß ist, liegt das Gewicht des Saugers mehr oder weniger komplett auf dem Boden auf.

Der Floor One S5 Combo ist zwar an sich ein recht großer Brocken, aber davon merkst du nichts! Selbst wenn du nicht so viel Kraft hast, ist der Waschsauger gut zu verwenden.

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Gesteuert wird dieser über drei Tasten am Handgriff und einem großen Display, welches auf der Oberseite der Basis-Einheit angebracht ist.

Dieses Display zeigt dir Status-Informationen, die aktuelle Saugeinstellung und die Akkulaufzeit an.

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Generell wirkt der Floor One S5 Combo sehr schön wertig und massiv gebaut!

 

Die Tanks

Der Floor One S5 Combo besitzt in seiner Funktion als Waschsauger zwei Wassertanks. Auf der Front findest du den Schmutzwasser-Tank. In diesem landet dabei nicht nur das schmutzige Wasser, sondern auch der gesamte Schmutz und Staub.

Der Staub wird zwar vom Wasser gebunden, dennoch verfügt der Tank über einen Feinstaubfilter.

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Neben dem Schmutzwasser-Tank besitzt der Floor One S5 Combo noch einen Frischwasser-Tank. Dieser ist auf der Rückseite angebracht. Neben Frischwasser kannst du auch Reinigungsmittel in diesen Tank füllen.

Der Frischwasser-Tank fasst 0,5L und der Schmutzwasser-Tank 0,45L. Damit sind die Tanks hier etwas kleiner als beim S5/S5 PRO.

 

Der Handsauger

Die Besonderheit des Floor One S5 Combo ist natürlich der abnehmbare Handsauger. Du kannst das obere Modul des S5 Combo abnehmen. Setzt du dann den gesonderten Schmutzauffangbehälter auf, dann kannst du das Saugmodul wie einen klassische Handstaubsauger nutzen.

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Dieser ist ausreichend, aber auch nicht übermäßig stark! So kann der Handstaubsauger problemlos Krümel oder Tierhaare von glatten Untergründen saugen.

Tierhaare von einer Couch entfernen oder ähnliches ist hingegen außerhalb der Möglichkeiten des S5 Combo!

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Das Handmodul kann also nicht mit einem gesonderten “großen” Akku-Sauger wie dem Dyson V11 oder dem eigenen Tineco S12 verglichen werden. Das Handmodul ist eher ein “Krümel” Sauger.

 

Wie funktioniert der Floor One S5 Combo?

Beginnen wir mit der Frage wie genau der S5 Combo arbeitet.

Auf der Unterseite hat der Floor One S5 Combo eine große flauschige Walze, diese wird von oben mit frischem Wasser besprüht.

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Das Wasser und was alles durch die Rotation mitgerissen wird, wird durch die Zentrifugalkraft in den Wischsauger geschleudert. Dort übernimmt der Saugmotor und zieht das Wasser in den Schmutzwassertank.

Da immer Wasser nachgespült wird, bleibt die Walze immer recht sauber und der Schmutz wird konstant ausgespült.

Und ja dies funktioniert! Selbst wenn du Soßen oder ähnliches aufsaugst, ist die Walze nach wenigen Sekunden wieder sauber.

Nur bei extrem fettigen Flüssigkeiten kann der S5 Combo Probleme kriegen (diese werden nicht gut ausgespült).

 

Wie gut putzt/saugt der Floor One S5 Combo?

Die Antwort hierauf ist sehr gut! Du wirst wirklich erstaunt sein wie gut der S5 funktioniert und wie selbst eingetrocknete Flecken entfernt werden.

Beginnen wir aber bei der “Saugleistung”. Grundsätzlich kann der Floor One S5 Combo fast allen Schmutz und Staub aufnehmen, sofern wir einen glatten Untergrund haben.

  • Hausstaub
  • Pulver wie Mehl, Salz usw.
  • Haare von Mensch und Tier, aber mit Einschränkungen
  • Krümel

Womit der S5 Combo Probleme hat, sind größere Objekte. Kleines Papier, Blätter usw. diese sind zu groß und verstopfen den Sauger schnell.

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Auch Haare können ein zweischneidiges Schwert sein. Grundsätzlich werden diese zu 100% aufgenommen, aber diese können den Bereich hinter der Bürste auf Dauer etwas verkleben. Nasse Haare kleben nun mal recht stark.

Hier ist dann 1x die Woche oder bei Bedarf eine manuelle Reinigung nötig.

Beim Putzen kommt der S5 Combo grundsätzlich mit folgenden Dingen klar:

  • Ausgelaufene Flüssigkeiten, auch Cola usw.
  • Dickflüssigere Substanzen, Ketchup usw.
  • Fuß oder Fingerabdrücken auf Fliesen
  • Eingetrocknete Flüssigkeiten
  • Marmelade

Das einzige womit sich der S5 Combo etwas schwer tut ist eingetrockneter grober Schmutz, wie ein getrockneter Fleck Ketchup. Auch super fettige Substanzen sind nicht optimal, wie Majonäse.

Der S5 Combo nimmt auch Majonäse auf, aber es bleibt hier ein Fettfilm zurück. Mit super viel Geduld bekommst du den auch weg, optimal ist es aber nicht.

Die Putzleistung des Floor One S5 Combo wird dich positiv überraschen, da bin ich mir wirklich sicher. Die wahre Schönheit ist aber wie einfach das Ganze funktioniert.

Du nimmst den Wischsauger von seiner Ladestation und legst los! Ist alles weg stellst du den Wischsauger wieder auf seine Ladestation und fertig!

 

Auch für Teppiche?

Grundsätzlich kannst du den Floor One S5 Combo auch auf Teppichen nutzen, zumindest auf kurzen.

Kurze Teppiche werden allerdings nicht direkt abgesaugt und “tiefengereinigt” wie mit einem normalen Sauger. Die Teppiche werden viel mehr Oberflächlich abgeschrubbt, als würdest du mit einem feuchten Lappen über diese wischen.

Allerdings gerade bei verschütteten Flüssigkeiten kann der Floor One S5 Combo durchaus den Teppich reinigen.

Aktuell habe ich wieder einen Welpen im Haus und der Floor One S5 Combo schaft es durchaus “Flecken” aus Teppichboden zu 100% zu entfernen und solche Flecken treten bei einem Welpen im Haus des Öfteren auf.

Hier ist ein Waschsauger wie dieser ein absoluter Segen! Ich kann Welpenbesitzern einen Waschsauger wie diesen nur empfehlen!

Dennoch um Teppiche richtig zu reinigen solltest du dir schon noch einen normalen Bodenstaubsauger zulegen, welcher einfach Schmutz tiefer aus der Faser ziehen kann. Der Floor One S5 Combo reibt den Teppich ab und frischt diesen damit durchaus auf, aber eine Tiefenreinigung ist das natürlich nicht.

 

Zum Aufsaugen von Flüssigkeiten

Du kannst den Floor One S5 Combo auch nutzen, um ausgeschüttete Flüssigkeiten aufzusaugen. Allerdings ist der S5 Combo aufgrund seines Schmutzwasserbehälters hier natürlich in der Menge etwas limitiert.

 

Akkulaufzeit

Tineco spricht beim Floor One S5 Combo von einer maximalen Akkulaufzeit von 25 Minuten. Diese 25 Minuten sind natürlich nur im normalen Modus. Im “Max” Modus liegt die Laufzeit deutlich niedriger (+-10 Minuten).

Grundsätzlich würde ich sagen die Akkulaufzeit reicht! Du schafft mit dem S5 Combo problemlos eine kleinere bis mittlere Wohnung in einem Durchgang.

 

S5 Combo vs. S5 (PRO)

Kannst du auf den zusätzlichen Handsauger verzichten ist der reguläre S5 bzw. S5 Pro das bessere Modell für dich!

Der S5 (Pro) hat:

  • Eine merkbar bessere Akkulaufzeit
  • Merkbar größere Wasserbehälter
  • Ist etwas leiser

Große Unterschiede bei der Leistung konnte ich aber nicht feststellen. Tendenziell hatte ich sogar fast das Gefühl der Combo hat etwas mehr Saugleistung als der S5 Pro, das ist aber schwer genau zu beurteilen.

 

Fazit

Tinecos Waschsauger sind eine Wucht und stellen eine große Bereicherung in jedem Haushalt dar, vor allem wenn du kleine Kinder oder Tiere hast.

So kann der One S5 Combo in einem Durchgang saugen und wischen. Dabei ist die Reinigungsqualität hervorragend, da hier im Gegensatz zu anderen Modellen konstant mit Wasser nachgespült wird und das Schmutzwasser in einem gesonderten Tank landet.

test floor one s5 combo 23

Eingetrocknete Flecken, Fußabdrücke, Schlamm oder sogar Ketchup sind kein Problem für den One S5 Combo! Dabei wird in einem Arbeitsgang Staub und anderer trockner Schmutz mit aufgesaugt.

Dies funktioniert auch beeindruckend gut!

Allerdings gilt dies auch bzw. vor allem für den regulären One S5 bzw. One S5 Pro, welche Preislich +- gleich auf sind.

Der “Combo” tauscht nun einen etwas kleineren Akku und kleinere Tanks für die Möglichkeit das Saugmodul abzunehmen und als Handsauger zu nutzen.

Nett, allerdings in der Praxis so eine Sache. Zwar kann der One S5 Combo auch Teppiche auffrischen, er ist kein wirklicher Teppich-Sauger. Hast du also Teppiche in deiner Wohnung brauchst du eh einen richtigen Akku-Sauger.

test floor one s5 combo 24

Daher macht der One S5 Combo aus meiner Sicht primär Sinn wenn du keine Teppiche hast und vielleicht eine etwas kleinere Wohnung und nicht noch einen zusätzlichen “klassischen Stausauger” willst.

Hast du eine große Wohnung und vielleicht schon einen brauchbaren Akku-Sauger, dann würde ich dir vom Tineco Floor One S5 Combo abraten! Hier macht der normale S5 oder S5 Pro deutlich mehr Sinn. Wie aber auch immer, ich kann Waschsauger, wie die Modelle von Tineco wirklich nur mit vollem Herzen empfehlen. Ich habe derzeit einen Welpen und da ist das Ding wirklich Gold wert!

Tineco kabelloser Nass-Trocken-Sauger Floor One S5 Combo...

  • Hervorragende Putzleistung!
  • Sehr gute Saugleistung auf glatten Böden
  • Kann selbst eingetrocknete Flecken entfernen
  • Kann Flüssigkeiten Aufsaugen
  • Selbstreinigungsfunktion
  • Kann Teppiche Auffrischen
  • 2-in-1 Design
  • Kann aber keinen regulären Staubsauger ersetzen (falls du Teppiche hast)
  • Umbau zum Handstaubsauger erforderlich

Der Tribit Home im Test, 1000 und 1 Feature

Mit dem Home bietet Tribit einen sehr universellen Lautsprecher an. Bei diesem handelt es sich nicht um einen klassischen Bluetooth Lautsprecher. Viel mehr will dieser eine Art “Radio-Wecker” sein, mit Bluetooth, FM Radio usw.

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Zudem besitzt dieser ein Display und zwei Smartphone Ladeports. Klingt doch erst einmal spannend, aber ist der Tribit Home auch wirklich gut umgesetzt? Finden wir dies im Test heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an Tribit für das Zurverfügungstellen des Tribit Home für diesen Test!

 

Der Tribit Home im Test

Der Tribit Home setzt auf eine Art abgerundetes Design, welches mich etwas an die Steine von Stonehenge erinnert.

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Der Äußere Rahmen besteht aus einer Art Milchglas-Plexiglas unter welchem sich RGB LEDs befinden. Diese können auf Wunsch passend zur Musik leuchten.

Die Front und Rückseite sind mit einem grauen Stoff bespannt. Mit Ausnahme eines Bereiches auf der Front. Hier ist ein Display angebracht und 10 Touch Tasten für die diversen Funktionen.

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Auf dem Display wird permanent die aktuelle Uhrzeit angezeigt. Dies auch ausreichend gedimmt. Da wir auf der Unterseite eine Backup-Batterie haben wird die Uhrzeit auch bei Stromausfall gespeichert, genau wie die Weckzeiten usw.

Auf der unteren Rückseite haben wir den Anschluss für das beiliegende 45W Netzteil. 45W?! Ja, denn der Tribit Home kann auch dein Smartphone laden. Hierfür besitzt dieser einen USB A und einen USB C Port.

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Der USB A Port liefert 5V/2,1A und der USB C Port 5V/3A. Kein besonders spannendes Tempo, aber ausreichend um dein Smartphone über Nacht zu laden.

Ebenfalls auf der Rückseite ist ein microSD Karten Slot und ein AUX Eingang.

 

1000 und 1 Feature

Der Tribit Home ist bis oben hin vollgestopft mit Funktionen. Hier zunächst eine kleine Übersicht:

  • Bluetooth Lautsprecher
  • FM Radio
  • Musikwiedergabe von microSD Karte
  • Musikwiedergabe via AUX Eingang
  • Erzeugen von Einschlafgeräuschen (weißes Rauschen, Meeresrauschen, Vogelzwitschern usw.)
  • Wecker
  • Stimmungslicht
  • Smartphone Ladegerät (1x USB A und 1x USB C)

Grundsätzlich funktionieren die beworbenen Feature auch alle recht gut. Etwas schwierig ist leider das FM Radio. Dieses hat wie in solchen Geräten leider oft üblich einen eher mäßig guten Empfang.

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Es liegt eine Antenne bei, welche auch für das Radio zwingen nötig ist. Die Ausrichtung dieser ist FM Radio typisch etwas schwierig. Hast du aber einmal einen Sender drin, dann ist der Klang gut!

Erfreut hat mich das Nutzen der Backup-Batterie. So gehen Einstellungen des Tribit Home bei einem Stromausfall oder wenn du den Lautsprecher ausziehst nicht verloren.

Gerade für ein zuverlässiges Wecken ist dies nicht ganz unwichtig.

 

Klang

Wie steht es um den Klang des Tribit Home?

Starten wir hier wie üblich bei den Höhen. Die Höhen sind top! Diese sind super klar, sauber und brillant. Viel mehr gibt es hier auch nicht mehr zu sagen, Daumen hoch dafür!

Die Mitten wiederum sind unauffällig. Stimmen klingen Okay, sind aber etwas auf der kühlen Seite. Die oberen Mitten sind klar etwas mehr ausgeprägt als die unteren Mitten. In letzteren klingt der Home vielleicht etwas dünn.

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Die Tiefen bzw. der Bass ist akzeptabel.  Der Tribit Home ist kein Bass-Wunder. Der Bass ist sogar etwas schwächer als ich es erwartet hätte. So gibt es durchaus einige Bluetooth Lautsprecher von Tribit die mehr “Wums” haben. Allerdings ist der Bass auch nicht furchtbar.

Musik hat grundsätzlich halt eher einen eher helleren Klang. Gerade am Bett hat mich dies weniger gestört. Willst du aber Party machen gibt es klar bessere Lautsprecher.

 

Fazit

Der Tribit Home kann vor allem aufgrund seiner duzenden Feature überzeugen. Wecker, Bluetooth Lautsprecher, FM Radio, Stimmungslicht, Einschlafgeräusche usw.

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Dies ist selten in “Radio-Weckern” zu finden! Selbst Teufels RADIO ONE kann nicht ansatzweise so viel wie der Tribit Home! Dabei sind die Funktionen aber auch gut umgesetzt. Sowohl die Backup-batterie wie auch die diversen Weckmodi und das “Display” erfreuen.

Beim Klang kann der Tribit Home zwar nicht ganz mit dem Teufel RADIO ONE mithalten, der Home klingt relativ hell und hat etwas weniger Bass. Allerdings generell würde ich den Klang als gut einstufen!

Der Proscenic P10 Pro im Test

Mit dem P10 Pro bietet Proscenic einen günstigen Akku-Sauger an, welcher durchaus mit teureren Modellen mithalten soll.

So verfügt auch der P10 Pro über eine Saugleistung von bis zu 25000pa, einen Automatik Modus welcher automatisch erkennen soll wie viel Schmutz Du saugst und natürlich eine motorisierte Bürste.

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Klingt doch gut! Aber kann ein Akkusauger für unter 200€ wirklich einen normalen Bodensauger ersetzen? Finden wir dies im Test heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an Proscenic, welche mir den P10 Pro für diesen Test zur Verfügung gestellt haben.

 

Der Proscenic P10 Pro im Test

Proscenic setzt beim P10 Pro auf das klassische Design eines modernen Handstaubsaugers der auch als Bodenstaubsauger genutzt werden kann.

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So erhältst du beim Proscenic P10 Pro zunächst einen etwas größeren Handstaubsauger. Dieser verfügt über einen mittel großen Schmutzauffangbehälter aus Plexiglas auf der Front. Der daran angrenzende Motorblock setzt auf ein Dyson ähnliches Design. So wird unter anderem ein aufwendiges Zyklonen System angedeutet. Dies ist aber hier primär ein Design-Element.

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Ebenso setzt Proscenic auf eine Art Display auf der Rückseite des P10 Pro, wie es auch viele der “großen” Modelle machen. Auf diesem wird aber nur recht simpel der aktuelle Akkustand angezeigt. Dennoch, besser als nichts. Ebenfalls kannst du auf der Rückseite die Leistung des Saugers wählen.

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Willst du den P10 Pro nicht als Handstaubsauger nutzen, dann kannst du einfach den langen Bodenstiel anstecken. Dank der elektrische Bodenbürste eignet sich der P10 Pro in der Theorie auch als Ersatz für einen klassischen Staubsauger.

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Pluspunkte gibt es für den austauschbaren Akku. Zwar ist es nur bedingt wahrscheinlich, dass du in X Jahren einen Austauschakku finden wirst, aber die Wahrscheinlichkeit ist dennoch größer als bei einem fest verbauten.

 

Die Saugleistung

Wie gut saugt nun der Proscenic P10 Pro? Wir dürfen hier natürlich keine Wunder erwarten, der Proscenic P10 Pro ist ein “Budget” Gerät.

Die Saugleistung auf glatten Böden ist gut. Hier bekommt der P10 Pro problemlos normalen Staub, Haare usw. angehoben und eingesaugt. Hierbei hilft natürlich die elektrische Bodenbürste ein gutes Stück.

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Die Bürste ist zwar auch eher von einfacher Natur, liegt aber gut auf dem Boden und zeigte sich auch nicht übermäßig empfindlich gegenüber dem Verstopfen oder Verheddern.

Wo wir erkennen können, dass der P10 Pro eher ein günstigerer Sauger ist, ist auf Teppichen. Hier kann der P10 Pro problemlos oberflächlichen Schmutz absaugen. Hast du aber mal ein paar Krümel verteilt oder es ist einfach etwas gewöhnlicher Staub auf dem Teppich, dann ist das für den P10 Pro kein Problem.

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Tief eingetretener Schmutz oder besonders klebende Tierhaare können aber schnell etwas zu viel werden. Auch hier wird ein großer Teil abgesaugt, aber eine 100% Reinigung ist nur mit viel Geduld/aufwand möglich.

 

Lautstärke

Akku Handstaubsauger sind selten leise, gerade auf höherer Leistung. Wie steht es hier um den Proscenic P10 Pro?

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Dieser ist ein mittellauter Sauger. Auf der niedrigen Stufe ist der Sauger angenehm, auf voller Leistung dreht er aber merkbar hoch.

 

Fazit

Der Proscenic P10 Pro verkauft sich klar etwas über seinen günstigeren Preis. Einen vernünftigen Akku Staubsauger für unter 200€ zu bekommen ist nicht einfach!

Der P10 Pro ist ein ordentlicher Akku-Sauger! Auf glatten Böden kann dieser in der Regel 100% sämtlichen Schmutzes aufnehmen. Hast du also nur glatte Böden, dann kann der Proscenic P10 Pro eventuell sogar einen großen Staubsauger ersetzen.

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Allerdings hat der P10 Pro natürlich Schwächen. So ist die Saugleistung auf Teppichen nicht perfekt. Eingetretener Schmutz oder besonders widerspenstige Tierhaare sind hier meist zu viel und der P10 kann kein großes Modell ersetzen.

Allgemein sehe ich den Proscenic P10 Pro eher als zusätzlichen Staubsauger, falls es mal schnell gehen muss. Denn schnell geht es mit einem Akkusauger wie dem P10 Pro immer!

Es ist einfach angenehm mal eben schnell etwas saugen zu können. Auch der Preis ist mit rund 200€ fair. Willst du mehr musst du mindestens 100-200€ oben drauf legen.

Überwachungskamera mit intigriertem Solarpanel! Test: Eufy SoloCam S40

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Komplett kabellose Überwachungskameras sind spitze! Diese kannst du flexibel anbringen und musst dir nicht über Kabel oder Energiequellen Gedanken machen.

Wobei so ganz stimmt dies nicht, denn auch der Akku von komplett kabellosen Überwachungskameras muss gelegentlich mal geladen werden. Gelegentlich kann 1x pro Jahr bis hin zu 1x pro Monat sein. Klingt nicht viel kann aber durchaus nervig sein! So habe ich dies gerne mal vergessen.

Für genau solche Menschen wie mich bieten viele Hersteller optionale Solarpanels an, welche die Kameras immer geladen halten sollen.

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Eufy ist mit der SoloCam S40 nun noch einen Schritt weitergegangen. Diese haben das Solarpanel direkt in die Kamera integriert!

Hierdurch soll die SoloCam S40 eine mehr oder weniger unbegrenzte Akkulaufzeit besitzen. Klingt doch wahnsinnig interessant, aber funktioniert dies in der Praxis wirklich?

Finden wir es im Test heraus! An dieser Stelle vielen Dank an Eufy für das Zurverfügungstellen der SoloCam S40 für diesen Test.

 

Die Eufy SoloCam S40 im Test

Die SoloCam S40 ist wenig überraschend etwas größer und vor allem Breiter gebaut als ihre Brüder. Klar wir haben schließlich ein Solarpanel auf der Oberseite und hier gilt das Motto größer = besser.

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Allerdings ist das verbaute Solarpanel doch ein gutes Stück kleiner als das optional zukaufbare Panel von Eufy oder Reolink.

Zusätzlich zum Solarpanel ist natürlich auch ein Akku verbaut, der laut Hersteller bis zu 4 Monate auch komplett ohne Licht halten soll, dazu aber später genaueres.

Auf der Front der Kamera finden wir die Linse und eine schwarze Abdeckung hinter welcher sich die IR LEDs verstecken. Des Weiteren haben wir versteckt auf der Front einen regulären LED Scheinwerfer mit 600 Lumen.

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Dies ist nicht gigantisch, reicht aber um abends mal einen Weg auszuleuchten und erlaubt eine Nachtsicht in Farbe.

Auf der Rückseite der Kamera finden wir den Schraubverbinder für die Wandhalterung. Das Anbringen der Kamera ist daher an sich recht leicht, du musst nur zwei Löscher in die Wand bohren, die Halterung anschrauben und dann die Kamera anbringen.

Ein Aufstellen der Kamera, auf einer Mauer oder in einem Regal ist allerdings nicht ohne weiteres möglich.

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Ebenfalls auf der Rückseite finden wir eine Gummi-Abdeckung unter welcher ein USB C Ladeport ist.

Die Abdeckung wirkt sehr vertrauenswürdig, was auch beim IP68 Wasserschutz (welcher für eine Überwachungskamera überdurchschnittlich gut ist) hilft.

 

Gutes WLAN an Board!

Im Gegensatz zu vielen anderen Eufy Kameras setzt die S40, wie der Beiname “SoloCam” bereits vermittelt, nicht auf eine Basis-Station wie die Eufy Homebase.

Du kannst SoloCam S40 einfach mit deinem bestehenden WLAN verbinden. Dabei hat die Kamera eine erfreulich gute WLAN Reichweite. Erwarte hier natürlich auch keine Wunder, aber ich habe schon deutlich zickigere WLAN Kameras gesehen.

 

App

Die SoloCam setzt auf die EufySecurity App. Dies ist natürlich die gleiche App welche von den anderen Eufy Überwachungskameras genutzt wird. Dementsprechend könnt Ihr die SoloCam natürlich auch mit den anderen Eufy Kameras “mixen”.

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Die SoloCam wird erstmal genauso von der App behandelt wie die anderen Kameras.

Auf der Startseite findet Ihr eine Übersicht über alle Kameras, mit einer Vorschau. Diese Vorschau ist leider nicht live, sondern stammt aus der letzten Bewegungserkennung. Ihr habt hier also eine recht schnelle Übersicht über vergangene Aktivitäten.

Tippt Ihr das Vorschaubild an, startet die Live-Ansicht. Bei ausreichend guter WLAN Verbindung dauerte das Laden der Live-Ansicht bei der S40 rund 1-2 Sekunden, was sehr flott ist! Via 4G dauerte das Laden ca. 2-5 Sekunden, was natürlich stark von der Mobilfunkverbindung abhängt.

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Grundsätzlich reagiert aber die Kamera sehr schnell! Glatt sogar schneller also die normale eufyCam 2.

In der Live-Ansicht könnt Ihr manuell Fotos und Videos machen und die 2-Wege Kommunikation einleiten.

In den Einstellungen könnt Ihr Optionen bezüglich der Bewegungserkennung und der Aufnahmen anpassen.

 

Die Bewegungserkennung

Die Bewegungserkennung war lange Zeit ein großes Problem von komplett kabellosen eufy solocam s40 eufy app (20)Kameras. Klar, das eigentliche Kamera-Modul ist im Standby und wird von einem gesonderten Sensor beim erkennen einer Bewegung aufgeweckt.

Allerdings die Eufy Cams gehören klar zu den besseren Modellen was die Bewegungserkennung betrifft.

 

Vor allem ist die Reichweite mit knapp über 10 Metern recht gut, auf welche die S40 noch zuverlässig Bewegungen erkennt (bei Nacht 5-8 Metern).

Dabei bringt die Kamera eine rudimentäre Personenerkennung mit. Die Kamera kann Menschen von anderen Bewegungen unterscheiden. In der Praxis hilft dies primär Fehlalarme bzw. unnötige Benachrichtigungen zu reduzieren.

Dies funktioniert durchaus zu 98%! Allerdings ist die Objekterkennung auch nichts “Besonderes”, wie bei der Google Nest Cam usw. Es können lediglich Personen von restlichen Bewegungen unterschieden werden.

 

Wo werden Aufnahmen gespeichert?

Aufnahmen bei der Eufy SoloCam S40 werden ausschließlich in der Kamera gespeichert. Hier ist eine 8GB Speicherkarte/Speichermodul verbaut. Diese kannst du nicht entfernen!

Aus Sicht der Kosten und des Datenschutzes ist dies natürlich ideal. Es gibt keine Folgekosten und deine Aufnahmen werden nicht auf dem Server von jemand anderem gespeichert.

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Allerdings zerstört jemand deine Kamera, dann ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass auch die Aufnahmen weg sind! Du musst diese also sicher und im besten Fall hoch anbringen.

 

Die Bildqualität der Eufy SoloCam S40

Die Eufy SoloCam S40 besitzt einen 2K Kamera-Sensor. Dieser gehört zu den besseren Sensoren die du in einer komplett kabellosen Überwachungskamera finden kannst.

Nein die Bildqualität der S40 kann nicht mit guten kabelgebundenen Modellen mithalten, aber das ist aktuell die Natur von Akku-Kameras.

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Generell würde ich das Bild der S40 als sehr schön klar und scharf bezeichnen. Selbst bei Nacht leuchtet die Kamera das Bild gut aus und kommt auch mit sehr dunklen Ecken klar.

Hinzu kommen die LED Scheinwerfer. Grundsätzlich bin ich nicht der Fan von “Farbiger-Nachtsicht”, da die Scheinwerfer weniger Reichweite haben als IR Scheinwerfer, welche dann ausgeschaltet werden.

Allerdings dienen die LED Scheinwerfer hier auch als Wegbeleuchtung, wofür ich diese sehr schätze!

 

Solar und Akku, selbst im Winter genug Energie!

Grundsätzlich steckt in der SoloCam S40 ein vernünftig großer Akku. Du kannst hier mit einer reinen Akkulaufzeit von 1,5-3 Monaten rechnen. Warum so eine große Spanne?

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Bei Akku Überwachungskameras hängt die Laufzeit massiv davon ab wie viel diese aufnehmen muss.

An einer belebten Haustür/Hof rechne mit ca. 1,5 Monaten, tief im Garten wo vielleicht einmal pro Tag jemand vorbeigeht sind durchaus 3 Monate möglich.

Allerdings haben wir ja das Solarpanel! Dieses lädt die Kamera permanent gegen. Allerdings wie bei einem Solarpanel üblich benötigt dieses volle Sonne damit es richtig lädt! Im Sommer kannst du damit rechnen, dass die Kamera permanent voll ist.

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Leider haben wir aktuell Herbst/Winter daher kann ich nicht genau sagen wie viele Sonnenstunden benötigt werden, ehe die Kamera voll ist. Aber selbst bei mäßigem Herbstwetter kommen bei mir ca. 2-4% Akku pro Tag hinzu. Selbst an verregneten Tagen kannst du mit +1-2% Akku rechnen. Sofern die Kamera natürlich nicht parallel hart arbeiten muss.

Selbst im Dezemeber wird bei mir weiterhin genug Energie produziert, dass der Akku +- auf dem gleichen Stand bleibt!

 

Fazit

Das Konzept eine Überwachungskamera mit einem Solarpanel und Akku zu verbinden ist Weltklasse!

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Du hast hier eine super einfach zu montierende und flexible Überwachungskamera, die sich selbst mit Strom versorgt und entsprechend 0 Folgekosten hat, da du auch kein Abo abschließen musst.

Allerdings ist auch nicht alles perfekt, starten wir mit den Schwächen.

  • Die Kamera sollte auf einer Südseite angebracht werden, da ansonsten das Solarpanel nicht viel bringt
  • Speicherung der Aufnahmen ausschließlich intern, sollte die Kamera beschädigt werden sind die Aufnahmen mit weg
  • Objekt bzw. Personen-Erkennung sehr rudimentär

Das schwierigste an der Eufy SoloCam S40 ist die Ausrichtung. Du solltest die Kamera relativ frei aufhängen, im besten Fall Richtung Süden. Im Schatten oder Richtung Norden ausgerichtet bringt das Solarpanel nichts oder nicht viel.

Ich würde sagen ein halbwegs schöner Tag pro Woche reicht schon, um die Kamera konstant zu betreiben, dies hängt aber davon ab wie viel die Kamera bei dir arbeiten muss. Bei mir arbeitet diese sogar im Dezember Strom Unabhänig.

Der großzügige Akku wird aber reichen um selbst über Winter die Energieversorgung zu garantieren. Kommen wir damit auch zu den Pluspunkten.

  • Sehr gute App und reaktionsschnelle App
  • Keine Folgekosten
  • Gute Bildqualität
  • Zuverlässige Bewegungserkennung
  • Solarpanel und somit potenziell unbegrenzte Akkulaufzeit, selbst im Herbst/Winter!

Eufy hat ein sehr gutes Öko System für seine Überwachungskameras geschaffen! So ist auch die Eufy App klar eine große Stärke. Diese arbeitet sehr zuverlässig und das Auswerten der Aufnahmen geht flott, gerade dank der guten Personen-Erkennung, welche Fehlalarme deutlich reduziert.

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Allerdings eine wirklich umfangreiche Objekterkennung wie die Nest Cam bringt die S40 nicht mit.

Dafür hat die S40 aber auch keine Folgekosten! Es ist kein Abo nötig und genug Sonne vorausgesetzt kannst du die Kamera einmal anbringen und “vergessen”. Super!

Dies macht die Eufy SoloCam S40 zu einem absolut einmaligen Modell. Es kommt am Ende nur auf die Frage an kannst du die Kamera und somit das Solarpanel richtig ausrichten? Hier sind die Modelle mit externem Solarpanel vielleicht noch etwas flexibler (zumal Eufy selbst Solarpanels anbietet).

Allerdings grundsätzlich ist die Eufy SoloCam S40 eine All in One Lösung die ihresgleichen sucht!

eufy Security S230 SoloCam S40, Überwachungskamera aussen,...

  • Sehr gute App und reaktionsschnelle App
  • Keine Folgekosten
  • Gute Bildqualität
  • Zuverlässige Bewegungserkennung
  • Solarpanel und somit potenziell unbegrenzte Akkulaufzeit, selbst im Herbst/Winter!
  • Die Kamera sollte auf einer Südseite angebracht werden, da ansonsten das Solarpanel nicht viel bringt
  • Speicherung der Aufnahmen ausschließlich intern, sollte die Kamera beschädigt werden sind die Aufnahmen mit weg
  • Objekt bzw. Personen-Erkennung sehr rudimentär

Das Syncwire SW-AC678 30W USB PD Ladegerät im Test, mit PPS!

Syncwire hat mit seinem SW-AC678 ein neues 30W USB C Ladegerät auf den Markt gebracht. Dieses richtet sich gleich an drei Nutzergruppen. Besitzer des iPhone 13 Pro, des S21 und des neuen Google Pixel 6.

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Hierfür bietet dieses neben den 30W im Power Delivery Standard auch die Unterstützung des PPS Ladestandards und dies für einen vergleichsweise günstigen Preis! So bekommst du das Ladegerät zum Zeitpunkt des Tests für rund 20€.

Aber wie sieht es in der Praxis aus? Ist hier das Syncwire SW-AC678 30W USB PD Ladegerät empfehlenswert? Finden wir es heraus!

 

Das Syncwire SW-AC678 30W USB PD Ladegerät im Test

Das Syncwire SW-AC678 ist mit 37 x 35 x 37 mm und einem Gewicht von 70g angenehm kompakt. So würde ich zwar das Ladegerät nicht als winzig einstufen, aber für ein 30W Modell ist dieses auch beim besten Willen nicht zu groß.

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Offiziell hat Syncwire die kompakten Abmessungen dank der Nutzung der GaN Technologie erreicht.

GaN steht für Gallium Nitride, welches ein Halbleiter ist, der so langsam seinen Weg in den Massenmarkt findet. Gallium Nitride hat gegenüber Silizium einige Vorteile im Bereich der Effizienz, bei Schaltnetzteilen. Dies erlaubt es kleinere Bauteile mit Gallium Nitride bei gleicher Leistung zu bauen als mit regulärem Silizium. Je nach Quelle sind GaN Bauteile ca. 32% kleiner bei gleicher Leistung und zudem noch effizienter.

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Allerdings ist bei GaN Netzteilen auch nur eine Komponente aus GaN, daher ist der Einfluss in der Praxis oftmals etwas kleiner als das Marketing behauptet. Es ist auch möglich kompakte und gute Ladegeräte/Netzteile ohne GaN zu bauen. Allerdings spricht die Nutzung von GaN für die Nutzung eines aktuellen Designs.

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Auf Seiten der Anschlüsse haben wir lediglich einen USB C Port auf der Oberseite. Dieser USB C Port soll folgende Leistung bieten:

  • 5V/3A
  • 9V/3A
  • 12V/2,5A
  • 15V/2A
  • 20V/1,5A

Dies natürlich nach dem universellen Power Delivery Standard.

 

Das Syncwire unterstützt auch PPS!

Das Syncwire SW-AC678 unterstützt auch PPS. Folgende Leistungsstufen bietet dieses an:

  • 3,3-5,9V bei 3A
  • 3,3-11V bei 3A

Damit ist die PPS Range okay, aber auch nicht gigantisch für ein Ladegerät das an sich bis zu 20V unterstützt. Allerdings bietet dieses die nötige PPS Range für die S21 Serie und die Google Pixel 6 Serie.

Was ist PPS? PPS steht für Programmable Power Supply. Das normale USB Power Delivery bietet deinem Smartphone mehrere Spannungsstufen an, meist 5V, 9V, 15V und 20V. Hier kann sich dieses eine Stufe aussuchen und damit laden. PPS erlaubt es nun deinem Smartphone innerhalb eines gewissen Bereichs, beispielsweise 3,3-16V, frei eine Spannung zu wählen. Denkt dein Smartphone es wäre gerade ideal mit 6,5V zu laden, dann kann ein PPS Ladegerät diesem 6,5V liefern.

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Einige Smartphones wie die Modelle der Samsung S20/S21 Serie benötigen PPS um das volle Ladetempo zu erreichen. Ein S21 Ultra kann an einem normalen USB PD Ladegerät mit maximal 14W laden, an einem PPS Ladegerät mit 25W. Unterstützt Dein Smartphone kein PPS, dann ignoriert es einfach diese Funktion und behandelt das Ladegerät wie ein normales USB PD Ladegerät.

 

Belastungstest

Wie üblich habe ich das Syncwire Ladegerät 6 Stunden mit 100% Last belastet um zu schauen ob dieses konstant 30W liefern kann, oder überhitzt.

Erfreulicherweise hielt das Ladegerät aber konstant die maximale Leistung durch! Die Erwärmung war zwar mit knapp über 60 Grad nicht wenig, aber auch nicht kritisch heiß. Wichtig, dies ist nur die äußere Erwärmung, innerlich wird das gute Stück schon deutlich heißer sein, dies ist aber leider nur schwer zu messen.

 

Spannung

Schauen wir uns routinemäßig die Spannung des Ladegerätes unter Last an.

5v spannung 9v spannung 20v spannung

Die Spannung des Syncwire Ladegerätes sieht super aus! Diese ist über die komplette beworbene Leistung hin mehr als ausreichend konstant und liegt auch innerhalb der Grenzwerte.

 

Ladetempo

Samsung Galaxy S21 Ultra 25,4W
Google Pixel 6 Pro 22,8W
Apple iPhone 13 Pro Max 26,8W
Apple iPad Pro 11 27,2W

Dank der Unterstützung von PPS ist das Syncwire SW-AC678 ideal für die Samsung S20/S21 und das Google Pixel 6 Pro.

So erreicht das S21 Ultra sein maximales Ladetempo von 25W am Syncwire SW-AC678. Ähnliches gilt auch für das Google Pixel 6 Pro und das iPhone 13 Pro.

Kompatibilitätsprobleme konnte ich keine beobachten!

 

Effizienz unter Last

Wie steht es um die Effizienz beim Syncwire SW-AC678? Dank GaN sollte diese ja ordentlich sein.

effizienz unter last

Mit einer Effizienz von 85,1% bis zu 89% sieht das Syncwire Ladegerät doch ganz ordentlich aus! Dies sind Werte, wie ich sie von einem Ladegerät der gehobenen Klasse im Jahr 2021 erwarten würde, super!

 

Fazit

Du hast ein Google Pixel 6 oder ein S21 von Samsung und suchst ein kompaktes und gutes Ladegerät? Dann ist das Syncwire SW-AC678 eine super Wahl!

Dies vor allem dank des 30W USB C Ports, welcher auch noch PPS unterstützt. Dies ist in der unter 20€ Preisklasse (zum Zeitpunkt des Tests), durchaus etwas besonderes.

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Auch die kompakten Abmessungen und die gute Effizienz und Spannungsstabilität können überzeugen.

Ich habe an sich nichts was gegen das Ladegerät spricht, von daher eine volle Empfehlung meinerseits in der 30W Klasse! Ein Anker PowerPort Nano II 30W ist zwar noch einen Hauch besser, aber auch 1/3 teurer.

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