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Das Anker MagGo 623 im Test, perfektes Zubehör fürs iPhone 13!

Anker hat mit seinen MagGo Produkten eine spezielle Serie für das Apple iPhone 12/13 auf den Markt gebracht, welches vollen Nutzen vom MagSafe System macht.

Das Anker MagGo 623 ist hier eine kabellose Ladestation im besonders schicken Design. So wird das iPhone hier glatt schwebend angebracht.

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Klingt doch spannend, aber wie sieht es in der Praxis aus? Lohnt es sich hier das Anker MagGo 623 für sein iPhone zu kaufen? Finden wir es heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an Anker für das Zurverfügungstellen für das MagGo 623 für diesen Test!

 

Das Anker MagGo 623 im Test

Die Anker MagGo 623 Ladestation ist zunächst ein ca. 80 mm hoher runder Sockel, mit einem Durchmesser von 64 mm. Dieser besteht aus einem sehr wertigen weißen Kunststoff, welcher auf der Ober- und Unterseite mit Gummi verkleidet ist.

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Allerdings ist dies nur die halbe Wahrheit, denn du kannst den Deckel der Säule umklappen. Hierdurch ist das Ladepad der Ladestation leicht schräg nach vorne gerichtet.

Ein normales Smartphone würde hier einfach abfallen. Allerdings sind in dem Ladepad Magnete integriert, welche zum iPhone 12 und 13 (Pro) passen und dieses entsprechend festhalten.

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Dabei wirkt die ganze Konstruktion sehr wertig und robust gebaut. Gerade der Klappmechanismus des Deckels wirkt geradezu edel.

Natürlich muss auch die MagGo Ladestation mit Strom versorgt werden. Hierfür findet sich ein USB C Eingang auf der Rückseite. Anker legt erfreulicherweise bereits ein 20W USB C Ladegerät bei!

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Lädt dein iPhone am Ladegerät, dann leuchtet kurz ein LED Ring auf der Unterseite auf, zur Bestätigung. Da der LED Ring nur kurz aufleuchtet, ist dieser auch am Nachttisch nicht störend.

 

Starke Magnete!

Anker hat dem MagGo 623 ein paar sehr kräftige Magnete verpasst. Du kannst die Ladestation am iPhone anheben.

Willst du dein iPhone mit einer Hand abheben, dann musst du dieses etwas anwinkeln und dann abheben.

Einerseits etwas nervig, aber an sich so besser als würde dein iPhone zu leicht abfallen.

 

Leistungsaufnahme im Leerlauf und Ladegeräte

Verbindest du den Anker MagGo 623 einfach nur mit dem Strom über das beiliegende Ladegerät, dann nimmt das Ladegerät im Standby ca. 0,45W auf. Dies ist angenehm wenig!

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Du kannst das Anker MagGo 623 aber nicht nur am beiliegendem 20W Netzteil betreiben, sondern auch an beliebigen USB Power Delivery Ladegeräten mit 20W oder mehr!

 

Ladetempo, 7,5W beim iPhone 13

Anker impliziert beim MagGo 623 ein Ladetempo von 20W. Allerdings ist dies nur die Leistung des beiliegenden Ladegerätes.

Das iPhone selbst lädt “lediglich” mit 7,5W! Dies schreibt auch Anker in den Details Die maximale Ladeleistung für iPhone 13 und 12 beträgt 7.5W und für AirPods Pro/2 insgesamt 5W.”

Dies kann ich auch bestätigen! Das MagGo 623 nimmt ziemlich genau 10W auf, da kabelloses Laden nur eine Effizienz von ca. 75% hat laden ziemlich genau 7,5W im iPhone.

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Eine vollständige Ladung des iPhone 13 Pro Max dauert rund 3:15h.

 

Fazit

Das Anker MagGo 623 ist natürlich ein sehr spezielles Produkt, schließlich richtet sich dies ausschließlich an Nutzer des iPhone 12/13 (Pro).

Hier kann dieses vor allem aufgrund des schicken Designs überzeugen! Technisch haben wir hier an sich ein normales kabelloses Ladegerät mit 7,5W Leistung.

So konnte dieses mein iPhone 13 Pro Max in ca. 3:15 von 0% auf 100% bringen. Ein ordentliches Tempo, aber auch sicherlich nicht rasant, kabelloses Laden halt.

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Das Besondere ist das “schwebende” Design und die magnetische Halterung. Beides funktioniert auch sehr gut, die magnetische Haltekraft ist vielleicht sogar etwas zu stark. Allerdings besser so, als dass dein iPhone abfallen könnte.

Unterm Strich ist das Anker MagGo 623 ein “Luxus” Produkt, wo du selbst wissen musst ob das schicke Design für dich den Preis von ca. 70€ (zum Zeitpunkt des Tests) rechtfertigt.

Die Eufy SoloCam L20 im Test, mit WLAN, Akku und Scheinwerfer!

Eufy gehört zu den top Herstellern im Bereich der kabellosen Überwachungskameras. Vor allem die eufycam 2 und die eufycam 2C sind absolute Spitzenklasse!

Allerdings erfordern diese beiden Modelle eine Basis-Station, was sie unflexibler macht. Alternativ hat Eufy vor kurzem die SoloCam Serie auf den Markt gebracht.

Eufys Solocams verbinden sich direkt mit deinem WLAN und erfordern entsprechend keine spezielle Basis-Station. Neben der S40 und der E40 ist das 3. Modell der SoloCam Serie die L20.

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Die L20 zeichnet sich hierbei vor allem aufgrund der integrierten Scheinwerfern aus. So hast du nicht nur eine Akku betriebene WLAN Überwachungskamera, sondern auch einen LED Scheinwerfer, welche Wege oder Teile deines Gartens beleuchten kann.

Klingt doch gut oder? Aber wie sieht es in der Praxis aus? Wie schlägt sich hier die Eufy SoloCam L20? Wie gut ist die Akkulaufzeit? Finden wir dies im Test heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an Eufy für das Zurverfügungstellen der L20 für diesen Test.

 

Die Eufy SoloCam L20 im Test

Auf Bildern wirkt die Eufy SoloCam L20 vergleichsweise klein und kompakt, gerade verglichen mit ihren Brüdern.

In der Praxis ist die SoloCam allerdings schon ein ziemlicher Brocken! Die Kamera ist weniger länglich aufgebaut, dafür deutlich breiter.

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Dies hat auch einen guten Grund, denn auf der Front findet sich nicht nur die Linse und diverse IR-LEDs, sondern auch ein LED Scheinwerfer. Dieser LED Scheinwerfer soll 600 Lumen schaffen.

600 Lumen sind nicht gigantisch viel, aber entsprechen der Lichtleistung einer klassischen Glühbirne. Dies nach vorne fokussiert sorgt durchaus für ordentlich Helligkeit.

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Montiert wird die SoloCam mithilfe eines Standardgewindes auf einer kleinen Halterung, welche beiliegt. Diese Halterung musst du an der Wand verschrauben, hält dann aber auch sicher.

Die Stromversorgung der L20 verläuft über einen integrierten 13400mAh großen Akku. Dieser soll bis zu 120 Tage Strom liefern, dazu später mehr.

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Geladen wird die Kamera via USB C auf der Unterseite. Dort ist der USB C Port unter einer großzügigen Gummi-Abdeckung angebracht.

 

Die L20 wird direkt mit dem WLAN verbunden!

Die Eufy SoloCam L20 wird wie alle “SoloCam” Modelle direkt mit deinem WLAN verbunden. Eine Verbindung mit der HomeBase Basis-Station, welche von den regulären EufyCam Modellen genutzt wird, ist nicht möglich oder erforderlich!

Die generelle WLAN Reichweite würde ich als gut bis sehr gut einstufen! Die SoloCam L20 kommt mit schwachem WLAN deutlich besser klar als z.B. die Reolink Modelle.

 

Die App

Die SoloCam L20 nutzt natürlich die Eufy Security App. Die Eufy App ist ein großer Pluspunkt des kompletten Systems!

Die App ist schick und gut gemacht. Auf der Startseite findest du zunächst eine Übersicht aller Überwachungskameras die du mit deinem Account verbunden hast.

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Bei jeder Kamera gibt es ein Vorschaubild, dieses stammt aus der letzten wahrgenommen Aktivität. Du kannst also hier schon auf einem Blick erkennen was deine Kameras zuletzt aufgenommen haben.

Dabei macht die Eufy App keinen Unterschied zwischen seinen SoloCams und den EufyCam Modellen. Alle Kameras werden exakt gleich behandelt und von der App auch gleich angesteuert.

Tippst du das Vorschaubild an, dann landest du in der Live-Ansicht, von wo aus du manuell Aufnahmen tätigen kannst. Ebenfalls kannst du von hier aus die 2-Wege Kommunikation einleiten.

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Unter Ereignisse findest du die Aufnahmen der Kamera. Wichtig, hier landen alle Aufnahmen aller Kameras die du verbunden hast, in einer großen Liste! Dies finde ich super, denn so musst du nicht die Aufnahmen mehrerer Kameras einzeln durchsuchen, wie z.B. bei Reolink. Du kannst die Liste natürlich filtern, nach den jeweiligen Kameras.

Unter Sicherheit kannst du zudem diverse Parameter anpassen, wie z.B. eine Steuerung der Aufnahmen je nach Uhrzeit.

 

Keine Folgekosten und Speicherung der Aufnahmen bei der SoloCam L20

Aufnahmen werden bei der SoloCam L20 ausschließlich auf der Kamera gespeichert. Es scheint hier im Inneren eine 8GB Speicherkarte zu geben, welche für dich als Nutzer aber nicht erreichbar ist.

8GB klingt nicht viel, reicht aber in der Regel für Wochen an Aufnahmen.

Die SoloCam L20 nimmt nur Videos auf wenn auch eine Bewegung erkannt wird. In der Standardeinstellung auch nur 20 Sekunden ehe diese für mindestens 60 Sekunden eine Pause macht, ehe wieder ein Ereignis ausgelöst werden kann.

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Diese interne Speicherung hat Vor- und Nachteile.

Der größte Vorteil sind die Kosten, denn es gibt keine! Du muss Eufy nicht für Aufnahmen monatlich X € abdrücken, wie bei Arlo oder Nest.

Allerdings wird deine Kamera geklaut oder beschädigt, dann sind die Aufnahmen mit weg.

Hier musst du für dich entscheiden was dir wichtiger ist. Eine Speicherung auf einem lokalen Server oder NAS ist leider nicht möglich.

 

Bildqualität

Die SoloCam L20 verfügt über einen Full HD Kamera-Sensor. Dies klingt jetzt nicht übermäßig beeindruckend, aber der Sensor ist sehr ordentlich!

Bei komplett kabellosen Kameras kommt es oftmals weniger auf die Auflösung an und mehr auf die Bitrate, welche oftmals etwas niedrig ist. Hier macht Eufy aber einen sehr guten Job!

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So wirkt das Bild der Kamera sehr schön scharf und klar. Dies sowohl bei Tag wie auch bei Nacht.

Bei Nacht haben wir zudem die farbige Nachtsicht, welche erfreulich gut aussieht!

 

Akkulaufzeit der SoloCam L20

Eufy spricht bei der SoloCam L20 von einer Akkulaufzeit von 120 Tagen. In der Praxis schwankt die Akkulaufzeit aber massiv.

  • Muss die Kamera mehr aufzeichnen, dann sinkt die Laufzeit.
  • Stellst du die Aufnahme-Zeit hoch, dann sinkt die Laufzeit.
  • Wird mehr in der Nacht gefilmt und der Scheinwerfer muss arbeiten, dann sinkt die Laufzeit.

120 Tag, also 3 Monate sind bei einer leichten Nutzung absolut realistisch! In meinem Test komme ich hochgerechnet auf rund 2-2,5 Monate bei einer mittel intensiven Nutzung im Hof.

Dies ist ein starker Wert!

 

Fazit

Die Eufy SoloCam Serie ist generell zu empfehlen und dies gilt auch für die L20. Die L20 kann mit einer guten Bildqualität, der üblichen sehr guten Eufy App und starken Akkulaufzeit punkten.

Zwar haben wir hier “nur” einen Full HD Sensor, aber für eine komplett kabellose Kamera ist die Bildqualität tadellos!

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Dank der LED Scheinwerfer bei Nacht auf Wunsch auch in Farbe! Der LED Scheinwerfer ist dabei nicht nur für die farbige Nachtsicht ideal, sondern auch einfach als Weg- oder Hofbeleuchtung. 600 Lumen sind dabei nicht gigantisch viel, aber ausreichend!

Dabei ist die Akkulaufzeit mit 2-3 Monaten ziemlich gut! Nicht so gut wie bei den EufyCam Modellen, aber dafür brauchst du hier keine Basis-Station.

Suchst du also eine Akku/WLAN Überwachungskamera mit stärkerem LED-Flutlicht, dann kann ich die Eufy SoloCam L20 mit gutem Gewissen empfehlen!

eufy Security SoloCam L20, Kabellose Sicherheitskamera für Draußen,...

  • Gute Bildqualität
  • Guter Scheinwerfer
  • Sehr gute Eufy App
  • Großes Ökosystem
  • Akkulaufzeit praktisch zwischen 1,5 und 3 Monaten
  • WLAN Verbindung
  • Keine Gebühren
  • Sepicherung der Aufnahmen ausschließlich auf der Kamera!

Der Monster S310 Bluetooth Lautsprecher im Test

Monster bietet mit dem S310 einen relativ günstigen Bluetooth Lautsprecher an, welcher aber dennoch mit einem schicken und wertigem Design, wie auch starkem Klang überzeugen soll!

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So sind hier zwei 8W “Bass-Treiber” verbaut. Klingt doch interessant, aber wie sieht es in der Praxis aus?

Kann hier der Monster S310 Bluetooth Lautsprecher überzeugen? Finden wir es heraus!

 

Der Monster S310 Bluetooth Lautsprecher im Test

Der Monster S310 setzt auf ein großes “Dosen” Design. Das heißt der Lautsprecher ist komplett rund, aber hoch gebaut. Dieser ist damit ähnlich geformt wie ein Amazon Echo, nur etwas kleiner.

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Dabei setzt Monster allerdings ähnlich wie Amazon auf einen Leinenstoff, der den Lautsprecher umspannt.

Dies ist nicht nur schick, sondern der Lautsprecher fasst sich auch sehr schön wertig und gut an. Lediglich die Oberseite hat einen glänzenden Metallring, wie auch fünf Steuerungstasten.

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Neben Bluetooth unterstützt der Monster S310 auch die Wiedergabe von Musik über eine eingesetzte microSD Speicherkarte. Der Slot hierfür findet sich gemeinsam mit dem USB C Ladeport hinter einer Klappe auf der Rückseite.

 

Der Klang

Kommen wir zum wichtigsten Punkt, dem Klang. Wie schlägt sich hier Monster S310 Bluetooth Lautsprecher mit seinen 8W “Bass-Treibern”?

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Starten wir wie üblich bei den Höhen. An den Höhen gibt es absolut nichts auszusetzen! Die Höhen sind schön klar und wirken auch sehr direkt. Ich kann leider nicht erkennen wie die Treiber im Inneren angeordnet sind, aber mindestens einer scheint direkt auf dich gerichtet zu sein. Anders sind die super direkten Höhen nicht zu erklären. Auch die Brillanz des Lautsprechers ist gut, für ein Modell der +- 60€ Preisklasse.

Die Mitten des Monster S310 sind so weit akzeptabel! Stimmen wirken sehr schön klar und sauber, auch wenn die Stimmfülle nicht überragend ist.

Wie steht es aber um den Bass? Okay ist hier der richtige Ausdruck. Gerade auf höheren Lautstärken ist der Bass vollkommen akzeptabel. Dieser ist ausreichend stark vorhanden. Allerdings fehlt es dem Monster S310 doch etwas an Tiefgang und “Wums”. Ist dies bei einem 60€ Lautsprecher zu erwarten? Bedingt, 90% aller Konkurrenten haben nicht mehr Bass, ganz im Gegenteil!

So ist der Monster S310 zwar kein Bass-Bomber, aber das generelle Klangbild ist sehr gut! Der Lautsprecher klingt sehr schön sauber und lebendig. Es “fehlt” nichts im Klang, auch wenn wir einen doch etwas limitierten Tiefgang haben!

Beeindruckend ist die maximale Lautstärke des Monster S310. Dieser kann wirklich brüllend laut werden!

 

Fazit

Ich mag den Monster S310 Bluetooth Lautsprecher! Dieser besitzt zunächst ein sehr schönes und schickes Design. Die Ummantelung aus Leinenstoff weiß zu gefallen und fasst sich super an.

Auch generell ist die Verarbeitungsqualität für einen 60€ (zum Zeitpunkt des Tests) Bluetooth Lautsprecher überdurchschnittlich gut.

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Auf Seiten des Klangs haben wir vor allem eine super Brillanz! Die Höhen des Monster S310 sind sehr schön klar und brillant. Der Bass wiederum ist ordentlich und nicht übertrieben. Allerdings suchst du das Maximum an Bass und Tiefgang gibt es bessere Bluetooth Lautsprecher für dich.

Dennoch möchte ich den Monster S310 unterm Strich empfehlen, da mir hier die Klangfärbung gut gefällt.

Test: ASUS ProArt StudioBook 16 OLED, eine gelunge alternative zum XPS 17!

ASUS bietet mit seiner ProArt Serie schon länger Monitore und anderes Zubehör für professionelle Youtube, Fotografen usw. an.

Ganz frisch ist nun das StudioBook 16, welches sich vor allem durch sein Display auszeichnet! ASUS setzt hier auf ein OLED Panel! OLED Panels sind zwar in Smartphones und Fernsehern extrem weit verbreitet, aber in Notebooks sind diese schon eher eine Seltenheit.

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Aber auch abseits des 16 Zoll OLED Panels soll das ProArt StudioBook 16 OLED überzeugen! So bringt dieses auch ein spezielles Drehrad mit, dass Videoschnitt und Fotobearbeitung erleichtern soll. Auch ein neuer SD Express Kartenleser, Fingerabdruckscanner und jede Menge Leistung sind mit an Board!

Ich war hier natürlich neugierig. Ich fotografiere sehr gerne und daher hat mich das Konzept “ProArt” angesprochen. Kurzum, ich habe mir das ProArt StudioBook 16 OLED gekauft, welches mein XPS 17 ersetzen soll.

Wollen wir uns mal im Test ansehen, ob dies gelingt!

 

Das ProArt StudioBook 16 OLED von ASUS im Test

Das StudioBook 16 OLED erinnert mich auf den ersten Blick etwas an das ASUS ROG Zephyrus G15. Die Gehäuse der Notebooks sind natürlich nicht identisch, aber ASUS setzt hier auf ein ähnliches Design und Material. Dies ist aber nichts Schlechtes.

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Grundsätzlich haben wir hier ein Kunststoff Notebook vor uns, dass allerdings z.B. beim Deckel mit Aluminium verkleidet ist.

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Da wir hier ein 16 Zoll 16:10 Display haben, wirkt das StudioBook 16 OLED etwas größer als die meisten 15 Zöller. So ähnelt das Notebook eher einem 17 Zoll Modell. Hierzu passt auch das Gewicht, welches mit 2,4KG etwas höher ist. Die Dicke wirkt wiederum mit 21,4mm akzeptabel.

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Das ASUS ProArt StudioBook 16 OLED wäre nicht meine erste Wahl um dieses täglich mit zur Schule oder Uni zu nehmen! Allerdings ist es durchaus ausreichend portabel, um es mal mit zu einem Shooting zu nehmen.

Pluspunkte gibt es auch für die Portausstattung.

  • 2x USB A 3.1
  • 1x USB C 3.1
  • 1x Thunderbolt 4
  • 1x HDMI 2.1
  • 1x Gbit LAN
  • 1x 3,5mm Klinke
  • 1x SD Kartenleser

Damit ist die Portausstattung ziemlich perfekt! Mehr kann man sich in einem aktuellen Notebook nicht wünschen.

 

Punktabzug für McAfee

An sich ist die vorinstallierte Software auf dem ProArt StudioBook 16 OLED recht akzeptabel! Allerdings hat ASUS McAfee vorinstalliert, wofür ich Punkte abziehe! Vorinstallierte Software, gerade wenn nicht erwünscht, kann das System langsamer machen.

 

OLED Display in einem Notebook!

Ohne Frage ein großer Teil des Preises des StudioBook 16 OLED wird durch das OLED Display gerechtfertigt. Das hier verbaute OLED Panel hat folgende Daten:

  • 16 Zoll
  • 3840×2400
  • OLED
  • 400cd/ m²
  • 550cd/ m² (HDR)

Wir haben 16:10 OLED Display, mit einer 4K Auflösung. OLED Displays hatten früher in Notebooks oftmals Probleme.

Im StudioBook 16 OLED steckt nun aber das neuste OLED Panel aus dem Hause Samsung. Und ja das Display sieht fantastisch aus! Ich nutze das Notebook nun schon seit einigen Wochen und ich habe bisher noch keine Probleme oder Fehler feststellen können.

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So verändern sich die Farben des Displays nicht je nach Bildinhalt. Ich kann auch nicht von Kopfschmerzen berichten. Wobei dies nicht ganz stimmt, aufgrund des hohen Kontrastes kann das Display des StudioBook 16 OLED sehr stechend sein, sofern du die Helligkeit sehr hoch drehst.

Der Subjektive Bildeindruck ist tadellos. Kontraste sind OLED typisch perfekt, das Display ist super hell und Farben sind unfassbar klar und kräftig.

Allerdings bei allem Lob, ein “High End” IPS Panel wie in den Dell XPS Modellen kommt sehr dicht an das StudioBook 16 OLED heran! Zumindest subjektiv.

Helligkeit Kontrast sRGB AdobeRGB
ASUS ProArt StudioBook 16 OLED 400 cd/m² OLED 100% 97%
HP Elite Dragonfly G2 903 cd/m² 2150:1 95 % 79 %
Dell XPS 13 2-in-1 9310 (4K) 507 cd/m² 1590:1 100 % 82 %
Dell XPS 17 9700 454 cd/m² 1510:1 100 % 99 %
Alienware X15 437 cd/m² 970:1 100 % 90 %
TUXEDO InfinityBook Pro 14 435 cd/m² 1350:1 99% 79%
Apple MacBook Pro 13 M1 424 cd/m² 1710:1 100 % 87 %
HP Spectre x360 13-aw0031ng 382 cd/m² 38262:1 (OLED) 100 % 96 %
TUXEDO Aura 15 379 cd/m² 1090:1 94 % 72 %
Dell XPS 15 9500 356 cd/m² 1220:1 100 % 100 %
XMG NEO 15 (E21) 354 cd/m² 1100:0 99 % 75 %
Alienware m17 R2 343 cd/m² 680:1 98 % 72 %
Alienware M15 R3 (300Hz) 335 cd/m² 1540:1 99 % 75 %
XMG CORE 15 AMD (E21) 333 cd/m² 1080:1 99% 76%
TUXEDO InfinityBook S 15 326 cd/m² 980:1 98 % 74 %
ASUS ROG Zephyrus G15 325 cd/m² 1110:1 100 % 88 %
Dell XPS 13 9300 297 cd/m² 1160:1 92 % 71 %
XMG FUSION 15 283 cd/m² 770:1 98 % 73 %
LG Gram 14 14Z90N 261 cd/m² 650:1 99 % 75 %
ASUS ROG Zephyrus G14 250 cd/m² 1130:1 100 % 75 %

Die Messwerte des StudioBook 16 OLED sind hingegen über absolut jeden Zweifel erhaben! Alleine 100% sRGB, 98% AdobeRGB und 100% DCI-P3 habe ich noch nie in einem Notebook gesehen.

Auch die maximale Helligkeit von 400cd/ m² kann in der Praxis erreicht werden.

farbraum

Lediglich einen Kritikpunkt habe ich, das Display spiegelt stark! Zwar gleicht dies die hohe Helligkeit wieder etwas aus, aber für eine große Outdoornutzung ist das StudioBook nicht zu gebrauchen.

 

Tastatur und Trackpad

Die Tastatur des ProArt StudioBook 16 OLED ist gut, aber auch nicht überragend. Grundsätzlich ist das Druckgefühl der Tasten angenehm. Wir haben einen ausreichenden Hub und der Anschlag ist schön fest. Die Tasten sind vielleicht etwas leichtgängig, aber dies ist Kritik auf einem hohen Level!

Was mich etwas mehr stört ist die Größe der Tasten und das Layout. Zum einen nutzt ASUS ein leicht modifiziertes QWERTZ Layout. So haben wir keine große Enter Taste. Zudem sind die Tasten des Notebooks etwas kleiner. Vermutlich da ASUS es geschafft hat ein Nummern-Pad unterzubringen.

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Dieses schiebt aber auch die gesamte Tastatur etwas nach links. Dies ist hier schon meckern auf einem hohen Level, du kannst auch längere Texte auf dem ProArt StudioBook 16 OLED schreiben, gerade nach etwas Gewöhnung, aber ich habe auch generell schon bessere Tastaturen gesehen.

Beim Trackpad bin ich etwas hin und her gerissen. An sich ist das Trackpad gut! Allerdings mag ich die gesonderten Tasten nicht. Diese stören etwas beim Tippen und werden gelegentlich auch mal versehentlich ausgelöst, da recht leichtgängig.

Hier hätte ich ein “klassisches” Trackpad mit integrierten Tasten bevorzugt. Tracking usw. Ist allerdings völlig okay und wir haben eine “mittlere” Maustaste, falls du diese benötigst.

 

Drehregler (Asus Dial)

Eine große Besonderheit ist das “Asus Dial”, ein Drehregler unterhalb der Tastatur. Dieser fühlt sich ganz gut an und lässt sich wirklich sehr gut erreichen.

asus dail 2 asus dail

Auf dieses Drehrad kannst du Funktionen legen wie die Lautstärkeregelung oder anwendungsspezifische Funktionen. In Lightroom kannst du z.B. die Belichtung, Kontrast usw. einfach einstellen.

asus dail software

Und ja dies geht wirklich gut und auch flott. Zudem hast du so eine deutlich feinere Kontrolle über Schieber, verglichen mit der Maus.

Also ja der Asus Dial ist gelungen!

 

Lautsprecher und Webcam

Das StudioBook 16 OLED verfügt über zwei Lautsprecher. Diese sind auf der Unterseite des Notebooks angebracht.

Das StudioBook 16 OLED kann nicht mit einem Dell XPS 15/17 oder einem MacBook mithalten. Allerdings sind die Lautsprecher solide. Diese klingen sauber und haben eine akzeptable Klangfülle. Ich habe in Gaming Notebooks schon viel Schlechteres gehört!

Auf Seiten der Webcam haben wir ein 720P Modul mit Windows Hello Support und einer Hardware-Abdeckung, welche du über die Kamera schieben kannst.

Die Bildqualität würde ich als akzeptabel bezeichnen. Die Webcam ist nicht überragend, aber ich habe schon viel Schlechteres gesehen!

 

Pro gegen Normal

International ist das StudioBook 16 OLED auch als “Pro” Version erhältlich. Was macht die “Pro” Version besser?

Um ehrlich zu sein verstehe ich die Pro Version nicht. Hier sind die Unterschiede die ich entdecken konnte:

Normal Pro
CPU Intel Core i7-11800H AMD Ryzen 7 5800H
OS Windows 11 Pro Windows 11 Home
Thunderbolt Ja Nein

GPU, RAM, SSD usw. Scheinen identisch zu sein! Die Pro Version tauscht nur die CPU gegen ein AMD Modell, verliert dabei aber Thunderbolt und setzt auf Windows 11 Home. Letzteres spielt keine große Rolle, ich finde es nur merkwürdig, dass die “Pro” Version auf Home setzt und die normale Version auf “Pro”.

Auch wenn ich ein großer AMD Ryzen Fan bin, der AMD Ryzen 7 5800H ist +- gleich schnell wie der Intel Core i7-11800H!

Entsprechend macht die Pro Version des StudioBook 16 OLED aus meiner Sicht keinen wirklichen Sinn. Es handelt sich hier lediglich um eine alternative Version, aber nicht um eine bessere Version.

 

Performance

Im StudioBook 16 OLED steckt folgende Hardware:

  • Intel Core i7-11800H (35-45W)
  • NVIDIA GeForce RTX 3060 (90W bis zu 105W)
  • 32GB RAM
  • 1TB SSD

Alternativ gibt es das Notebook auch mit der RTX A3000. Bei der RTX A3000 handelt es sich um die professionelle Version der RTX 3060. Diese ist in Spielen und normalen Anwendungen nicht schneller, lediglich bei CAD usw. kann diese dank spezieller Treiber etwas flotter sein.

Schauen wir uns zunächst ein paar Benchmarks des StudioBook 16 OLED an.

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Dies sieht doch alles extrem stark aus! Auch wenn es aktuell einen großen AMD hype gibt ist der Intel Core i7-11800H eine verdammt fähige CPU!

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Dies gilt sogar für das Video-Rendern mit Handbrake.

handbrake

Dies ist ein vergleichsweise langer Test, wo es auf konstante Leistung ankommt. Aber auch hier zeigt sich das Notebook erstaunlich stark!

Zwar ist das ProArt StudioBook 16 OLED kein Gaming Notebook, dennoch wie steht es um die Gaming-Leistung?

gaming 4k gaming fullhd

Hier müssen wir zwischen 4K und niedrigeren Auflösungen wie Full HD unterscheiden. Generell war ich sehr von der RTX 3060 überrascht! Selbst bei 4K Schaft die Grafikkarten in vielen Spielen noch die 30 FPS bei maximalen Details. Dies ist mehr als ich erwartet hätte!

Aber generell betrachtet solltest du entweder bei 4K etwas mit den Details runter gehen oder die Auflösung auf 2K/FHD stellen.

Bei Full HD hat das StudioBook 16 OLED keine Probleme mit so ziemlich sämtlichen Spielen auf dem Markt.

 

SSD im StudioBook 16 OLED

Bei der SSD im StudioBook 16 OLED hat sich ASUS nicht lumpen lassen! In meiner 1TB Version ist eine Samsung MZVL21T0HCLR verbaut.

Bei der Samsung MZVL21T0HCLR handelt es sich um eine Samsung SSD 980 PRO, nur für den OEM Markt!

Die SSD schafft auf dem Papier bis zu 7100 MB/s lesend und 5000 MB/s schreibend. Viel besser geht es auch nicht!

ssd

Und ja auch in der Praxis bestätigt sich die sehr hohe Leistung der SSD.

 

Kann das StudioBook 16 OLED aufgerüstet werden?

Das StudioBook 16 OLED lässt sich grundsätzlich recht einfach öffnen. Im Inneren findest du Zugriff auf:

  • 2x RAM Slots
  • 2x NVME SSD Steckplätze

Beide RAM Slots sind gut erreichbar. Ähnliches gilt auch für die SSDs. Lediglich hat ASUS verzichtet eine Schraube für den 2. M.2 Steckplatz beizulegen. Nervig, aber normale “M.2” Schrauben passen.

ASUS ProArt StudioBook 16 OLED Inside Teardown

WLAN Karte, CPU, GPU usw. sind fest verbaut.

 

Akkulaufzeit

Im StudioBook 16 OLED ist ein 90Wh großer Akku verbaut. Die Akkulaufzeit in der Praxis schwankt aufgrund des OLED Displays extrem!

Ein OLED Display benötigt mehr Energie wenn du einen weißen Bildschirm anzeigst und weniger bei einem schwarzen. Entsprechend nutzt ASUS auch von Haus aus ein schwarzes Windows Theme.

Im normalen Alltag schwankte bei mir die Akkulaufzeit je nach Displayhelligkeit usw. zwischen 5 und 8 Stunden. Ich denke dies geht in Ordnung für ein Notebook dieser Klasse.

 

Fazit

Das ASUS ProArt StudioBook 16 OLED macht sehr viel richtig und ist ein tolles Notebook, aber ist nichts für jeden!

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Du zahlst für das ohne Frage herausragende OLED Display und das Drehrad einen fetten Aufpreis!  So bekommst du das ASUS ROG Zephyrus M16 mit gleicher CPU, GPU und einem ähnlichen Gehäuse für rund 1000€ weniger! Sicherlich ist das StudioBook 16 noch besser, aber du verstehst sicherlich den Punkt den ich versuche zu machen.

Wofür zahlst du hier also so viel Geld?

  • Ein herausragende und alltagstaugliche OLED Display, mit top Kalibrierung und wahnsinniger Qualität
  • Das durchaus praktische Drehrad
  • Den superschnellen Kartenleser
  • Eine sehr schnelle SSD

Hinzu kommt die beste CPU Leistung die ich bisher bei einem Notebook gesehen habe und eine ordentliche GPU.

Gaming ist zwar bei 4K Auflösung so eine Sache, aber 30 FPS bei hohen Einstellungen sind meist problemlos möglich. Bei Full HD sind 60+ FPS bei maximalen Details kein Problem.

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Dabei scheint die Kühlung auch durchaus fähig zu sein! Fähig sind auch die Lautsprecher. Die Anschlussvielfalt würde ich sogar als hervorragend einstufen!

Was ist mir Negatives aufgefallen?

  • Die Tastatur ist okay, ASUS kann das aber noch besser
  • Die gesonderten Tasten des Trackpads stören mich etwas
  • Das Display spiegelt recht stark
  • Saftiger Preis!

An sich ist die Tastatur des StudioBook 16 völlig brauchbar. Allerdings da ASUS ein Nummern-Pad verbaut hat, wirkt diese etwas zusammengeschoben. Die Tastatur beim ASUS ROG Zephyrus G15 finde ich einfach besser, aber wirklich ein “NoGo” ist die Tastatur bei weitem nicht.

Über die gesonderten Tasten beim Trackpad können wir sicherlich streiten, ich bevorzuge aber integrierte Tasten.

Das Display ist zwar Weltklasse, aber spiegelt recht stark! Dies kann etwas durch die gute maximale Helligkeit ausgeglichen werden, aber ein wirkliches Outdoor-Notebook ist das ASUS ProArt StudioBook 16 OLED nicht.

Unterm Strich musst du es schon ernst meinen bei der Foto/Video-Bearbeitung. Das ASUS ProArt StudioBook 16 OLED ist ein absolut empfehlenswertes Notebook, das allerdings einen sehr saftigen Preis hat! Dieser ist auch nur durch die “ProArt” Feature wie das herausragende Display zu rechtfertigen. Ist dies dir gar nicht so wichtig ist vermutlich ein G15 oder M16 von ASUS die bessere Wahl. Bist du aber ein Content Creator, dann wirst du sehr viel Freude mit dem ASUS ProArt StudioBook 16 OLED haben!

asus proart studiobook 16 oled wertung

Die Ugreen HiTune X6 im Test, toller Klang dank Diomand-Like Carbon Treibern?

True Wireless Ohrhörer gibt es hunderte im Handel. Oftmals stammen aber gerade die spannendsten Modelle gar nicht von den “großen” Audio-Herstellern wie JBL, Sony und Co. sondern von den kleineren Asiaten.

Ugreen hat hier in der Vergangenheit bereits des Öfteren bewiesen, dass sie durchaus spannende true Wireless Ohrhörer produzieren können.

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Die neuen HiTune X6 sollen hier dank 10 mm “Diomand-Like Carbon” Treibern einen besonders guten Klang liefern. Aber solche Dinge versprechen natürlich alle Hersteller, wie sieht es in der Praxis aus?

Finden wir es heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an Ugreen für das Zurverfügungstellen der HiTune X6 für diesen Test.

 

Die Ugreen HiTune X6 im Test

Die HiTune X6 werden wie üblich in einer kleinen Ladebox geliefert. Diese ist ausreichend kompakt und sollte in die meisten Hosentaschen passen.

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Beim Gehäuse setzt Ugreen natürlich auf Kunststoff. Allerdings sind der Deckel und das Unterteil aus verschiedenen Kunststoffen gefertigt, was das Design und die Haptik etwas auflockert.

Die Verarbeitungsqualität ist so weit Okay, aber auch nichts Besonderes.

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Die Ladebox kann die Ohrhörer ca. 3,5x unterwegs laden. Ugreen verspricht eine Laufzeit von 6 Stunden pro Ladung, was auch in der Praxis machbar ist, so lange kein ANC genutzt wird.

Die HiTune X6 selbst haben ein sehr exotisches und außergewöhnliches Design. So ist der Steg der Ohrhörer vergleichsweise kurz und geformt wie eine “Bohne”. Dabei hat die Touch-Sensitive Rückseite eine Aluminiumoptik.

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Ich finde die X6 sehr schick! Auch die Verarbeitung der Ohrhörer selbst ist durchaus als überdurchschnittlich zu bezeichnen.

 

Tragekomfort

Ich würde die Passform der Ugreen HiTune X6 als gelungen einstufen. Die Ohrhörer sehen zwar etwas exotisch aus, aber die Passform ist recht klassisch. Die Ohrhörer sind weder besonders dick, noch sitzen sie besonders tief oder flach in den Ohren.

Ugreen hat hier einfach einen top “Mittelweg” getroffen, der den meisten Menschen passen sollte, sofern du natürlich den Tragekomfort von in-Ears magst.

 

ANC bei den HiTune X6

Die HiTune X6 bringen auch ANC, also aktives Noise Cnacelling mit. Die Ohrhörer können also auf Wunsch Hintergrundgeräusche ausgleichen, so dass du diese nicht wahrnimmst.

Ja das ANC funktioniert bei den HiTune X6, in einem normalen Rahmen. Du darfst hier keine Wunder erwarten! Stimmen, Rufen, oder wirklich laute Geräusche kannst du auch mit den Ohrhörern noch wahrnehmen.

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Surren und Brummen, wie von Lüftern oder Motoren wird aber ein Stück weit reduziert bzw. komplett ausgeblendet.

Ich würde sagen die HiTune X6 sind hier auf oder knapp über dem Level anderer True Wireless Ohrhörern in der unter 100€ Preisklasse. Diese können aber auf keinen Fall mit großen Kopfhörern mit ANC mithalten.

 

Klang der Ugreen HiTune X6

Kommen wir zum Klang der HiTune X6.

Ausnahmsweise sollten wir zunächst über den Bass sprechen. Der Bass ist bei den HiTune X6 klar der Mittelpunkt des Klangs. Der Bass ist fast schon extrem angehoben und verfügt über ein gewaltiges Klangvolumen. Qualitativ ist der Bass nicht schlecht gemacht, Tiefgang usw. passen für Ohrhörer der unter 100€ Preisklasse. Hier und da könnte der Bass etwas besser definiert und knackiger sein, aber dies ist ein Nebeneffekt da der Bass stark angehoben ist.

Der Bass überschattet dabei natürlich die Mitten ein gutes Stück. Die Mitten sind an sich relativ neutral und “sauber”, fühlen sich aber ein wenig distanziert an. Dies liegt klar am deutlichen Bass Fokus. Allerdings etwas wärmere und weichere Stimmen wie z.B. bei Mattafix / Living Darfur werden aber sehr schön dargestellt, auch wenn sich hier ebenfalls der Beat in den Vordergrund drängt.

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Ähnliches gilt auch für die Höhen. Für sich genommen sind die Höhen der HiTune X6 gar nicht so übel! Auch hier sind die HiTune X6 recht unaufgeregt und neutral/natürlich. Allerdings durch den sehr starken Bass werden die Höhen etwas in den Hintergrund gedrängt und klingen etwas distanziert.

Dies Kombination aus einem wirklich extremen Bass, aber recht neutralen und natürlichen Höhen ist sehr ungewöhnlich! Unterm Strich musst du aber schon Bass wirklich lieben, damit diese Klangsignatur etwas für dich ist.

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Erklärung: Bei einer komplett geraden Linie würden die Ohrhörer Audiosignale 1 zu 1 wiedergeben, ohne diese zu färben oder zu „verfälschen“. Dies ist aber nur bei Studio/Referenz Kopfhörern üblich. Ihr könnt das Diagramm grob in drei Bereiche unterteilen, Links = Tiefen/Bass, Mitte = Mitten und Rechts = Höhen. Ist ein Teil Höher als ein anderer Teil ist dieser Frequenzbereich klanglich mehr betont als ein anderer. Ist beispielsweise die Frequenzkurve Links sehr Hoch bedeutet dies einen Bass-Boost. Es ist zwar nicht möglich den Klang nur auf die Frequenzkurve herunter zu brechen, aber diese liefert dennoch neutrale Informationen zum Klang.

 

Fazit

Bei den Ugreen HiTune X6 kommt es sehr auf deinen Geschmack an!

Die HiTune X6 kombinieren sehr neutrale/natürliche Mitten und Höhen mit einem gerade zu extremen Bass. Letzterer ist entsprechend absolut dominant und lässt die Mitten und Höhen teils schon etwas distanziert wirken. Dennoch klingen die HiTune X6 weniger “künstlich” als viele andere True Wireless Ohrhörer.

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Allerdings musst du schon viel Bass lieben, damit ich dir die HiTune X6 empfehlen kann!

Ansonsten bin ich sehr zufrieden mit den HiTune X6. Das ANC ist jetzt nicht absolute Weltklasse, aber kann schon etwas Hintergrundgeräusche minimieren. Der Tragekomfort wiederum ist tadellos und das Design ist schick!

Findest du also die Klangsignatur interessant, dann sind die HiTune X6 ihre rund 60€ durchaus wert!

Test: Gigaset GS5, Made in Germany und austauschbarer Akku! Aber auch gut?

Elektronik Made in Germany ist mittlerweile leider eine absolute Seltenheit, gerade wenn es um Computer oder Unterhaltungselektronik geht.

Gigaset ist einer der wenigen Hersteller die wenigstens versuchen etwas Made in Germany in Ihren Produkten unterzubringen. Zwar kauft Gigaset die meiste Hardware bei seinen Smartphones auch in Asien zu, diese werden aber in Deutschland gefertigt. Immerhin etwas!

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Das aktuelle Flaggschiff von Gigaset ist das GS5, welches mit rund 299€ in der preislich unteren Mittelklasse angesiedelt ist.

Wollen wir uns im Test einmal ansehen, ob das Gigaset GS5 diesen Preis auch wirklich rechtfertigen kann!

An dieser Stelle vielen Dank an Gigaset für das zur Verfügung stellen des GS5 für diesen Test!

 

Das Gigaset GS5 im Test

Rein optisch und haptisch ist das Gigaset GS5 nicht schlecht, aber sehr schlicht! So haben wir ein sehr minimalistisches Design.

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Selbst der bei den meisten Konkurrenten recht auffällige Kamera-Buckel besteht beim GS5 lediglich aus zwei flach eingelassenen Modulen. So ist die Rückseite eine flache Einheit, mit Ausnahme des Fingerabdruckscanner.

Dabei setzt Gigaset allerdings komplett auf Kunststoff! Die Rückseite und der Rahmen sollen zwar wie Glas und Metall anmuten, sind aber glatter Kunststoff.

Der hier verwendete Kunststoff ist an sich nicht schlecht, ganz im Gegenteil, allerdings fühlt sich das Smartphone schon deutlich “günstiger” an als viele Konkurrenten.

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Dies liegt aber auch etwas an der abnehmbaren Rückseite. Du kannst die komplette Rückseite inklusive Rahmen des Smartphones entfernen, weshalb diese auch nicht ganz so stabil und fest sind wie bei komplett verkleben Smartphones.

Gehen wir einmal um das GS5 herum. Auf der Front finden wir das 6,3 Zoll Display, wie auch eine 16 Megapixel Frontkamera.

Die üblichen Smartphone-Tasten sind an der rechten Seite angebracht, an einer vertrauten Position.

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Den USB C Ladeport, den 3,5mm Kopfhöreranschluss und den primären Lautsprecher finden wir auf der Unterseite.

Auf der Rückseite finden wir die Dual-Kamera, den LED Blitz und den Fingerabdruckscanner.

 

Abnehmbare Rückseite

Ich muss gestehen peinlicherweise nicht gemerkt zu haben, dass das GS5 von Haus aus ohne Akku geliefert wird und der Akku etwas versteckt in der Box beiliegt. Die Verwunderung war groß als sich das GS5 nicht einschalten ließ.

Dies liegt aber daran, dass der Akku hier vom Nutzer, also von dir, austauschbar ist. Du kannst einfach die Rückseite entfernen und den Akku einsetzen bzw. herausnehmen. Hier sind auch die SIM-Karten Slots und der Slot für die microSD Speicherkarte untergebracht.

 

Das Display

Im GS5 steckt ein 6,3 Zoll Display mit 2340 x 1080 Pixel Auflösung. Hierbei setzt Gigaset auf die IPS Technologie. Eine vertretbare Entscheidung in dieser Preisklasse.

Allerdings verzichtet Gigaset auf eine 90Hz oder 120Hz Bildwiederholungsrate, welche zunehmend von der Konkurrenz genutzt wird.

Grundsätzlich sieht das Display aber sehr passabel aus! Es ist ausreichend hell, mehr als scharf genug, wenn auch farblich etwas kühl.

 

Die Kameras

Im Gigaset GS5 sind zwei Kamera Module verbaut.

  • Hauptkamera 48 MP f1.8 0.80 µm Pixelgröße
  • Weitwinkelkamera 8 MP f2.0

Damit sind beide Kameramodule die du siehst wirklich nutzbar und nützlich, was leider nicht immer für alle Smartphones gilt!

Aber wie steht es um die Kamera-Qualität? Schauen wir uns hier ein paar Testbilder an.

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Das GS5 hat etwas das Pech mit der Jahreszeit. Herbst und Winter sind immer problematisch aufgrund der Lichtverhältnisse.

Ich würde die Kamera-Qualität als Okay einstufen! Grundsätzlich haben wir eine sehr gute Bildschärfe bei der Hauptkamera und auch die Farben sind in Ordnung.

Schwächen sehe ich bei der Dynamik. Gerade wenn wir einen helleren Himmel und einen dunkleren Untergrund haben, neigt der Himmel doch sehr zum überstrahlen.

Ein überarbeiten des HDR Algorithmus würde hier sicherlich die Kamera-Qualität nochmals deutlich verbessern! Eventuell könntest du z.B. mit der alternativen Google Camera APK noch etwas mehr aus der Kamera-Hardware herausholen.

Für einfache Schnappschüsse oder das Versenden der Fotos via Messanger passt die Qualität. Groß drucken würde ich die Aufnahmen aber nicht, außer bei sehr gutem Licht.

Bei “perfektem” Licht/Sonnenschein werden die Aufnahmen des GS5 durchaus sehr gut!

Die Weitwinkelkamera ist natürlich ein gutes Stück schwächer als die Hauptkamera, fällt aber auch in die Kategorie gut genug.

So passt der Bildstyle und die Farben gut zur Hauptkamera, lediglich die Bildschärfe liegt ein gutes Stück niedriger.

 

Performance

Im Gigaset GS5 steckt der Helio G85 SoC. Beim Helio G85 handelt es sich um einen 8 Kern SoC mit Cortex-A75 / A55 Kernen. Dieser stammt aus dem Jahr 2020 und setzt auf den 12nm Prozess.

Wir haben hier prinzipiell einen soliden SoC, der aber auch keine Geschwindigkeits-Rekorde aufstellen wird.

Schauen wir uns aber dennoch ein paar Benchmarks an.

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Wie zu erwarten war ist hier das Abschneiden des GS5 überschaubar. Das Smartphone hat eine solide Leistung auf der CPU, ist aber auch kein High End Modell oder “Gaming” Smartphone. Letzteres liegt auch an der überschaubaren GPU Leistung. Diese ist erneut als ausreichend einzustufen, aber nicht fürs Gaming!

 

In der Praxis

In der Praxis läuft das Gigaset GS5 aber gut! Die Benutzeroberfläche läuft so weit sauber und Animationen spielen mit einer konstanten Bildrate. Dabei wirkt das GS5 zwar nicht butterweich, was auch am 60Hz Display liegt, aber es ruckelt oder stottert auch nicht.

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Ähnliches gilt auch für Anwendungen wie WhatsApp, Instagram oder einfachere Spiele. Das GS5 ist beim besten Willen kein Gaming-Smartphone, allerdings die überwältigende Mehrheit aller Spiele läuft auf dem Smartphone! Dies liegt weniger an der überwältigenden GPU Leistung

Ebenfalls gut war der Fingerabdruckscanner und der LTE Empfang. Letzterer wirkte sogar leicht überdurchschnittlich für ein Smartphone dieser Klasse. Vielleicht aufgrund des Kunststoffgehäuses?

 

Akkulaufzeit

Im Gigaset GS5 steckt ein 4500mAh Akku. Diesen kannst du mit wenigen Handgriffen austauschen! Hierfür wird die komplette Rückseite des Smartphones gelöst und du kannst den Akku “wie früher” einfach entnehmen.

Bei einer reinen Video-Wiedergabe kam ich beim GS5 auf rund 12,5h. Bei einer normalen Alltagsnutzung ist 1,5-2 Tage ohne ein Laden des Akkus, auch bei einer etwas intensiveren Nutzung gut möglich.

Geladen wird das GS5 wahlweise via USB C oder kabellos! Ja es ist kabelloses laden mit an Bord, was in dieser Preisklasse nicht selbstverständlich ist!

 

Fazit

Das Fazit zum Gigaset GS5 ist nicht ganz einfach. Du bekommst offen gesagt schnellere Smartphones mit deutlich besserer Kamera fürs Geld bei Herstellern wie Xiaomi und Realme. Hier gibt es auch nichts zu diskutieren.

Das GS5 schlägt allerdings in eine ähnliche Kerbe wie das Fairphone 4. Wir haben hier ein Smartphone mit austauschbarem Akku, bei dessen Design viel Wert auf Nachhaltigkeit und Reparierbarkeit gelegt wurde. Hinzu kommt der “Made in Germany” Faktor. Natürlich wurden die meisten Teile in China gebaut, aber immerhin wurden sie in Deutschland zusammengesetzt, dafür Daumen hoch! Wo ich einen Nachteil verglichen mit dem Fairphone sehe, ist bei der Länge des Software Supports.

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Die Hardware des GS5 ist an sich okay! Der Prozessor ist ausreichend flott (wenn auch eher für die 200€ Preisklasse dimensioniert), das Display ist gut, die Akkulaufzeit stark und die Kamera für Schnappschüsse mehr als akzeptabel.

Unterm Strich ist das Gigaset GS5 kein schlechtes Smartphone, aber du musst schon wert auf den austauschbaren Akku und den “Made in Germany” Faktor legen, dass ich dir dieses mit gutem Gewissen empfehlen kann.

Das Google 30W GLE6S USB C Ladegerät mit PPS im Test

Google hat Ende des Jahres mit dem Pixel 6 sicherlich eins der Smartphones des Jahres auf den Markt gebracht. Ähnlich wie Apple hat Google auf das Beilegen eines Ladegerätes verzichtet.

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Du sollt entweder ein bestehendes Ladegerät kaufen oder gesondert das Ladegerät von Google kaufen. Hier habe ich dir bereits einige alternative Ladegeräte fürs Pixel 6 vorgestellt.

Nun habe ich aber auch mal das “original” Google 30W GLE6S in die Finger bekommen. Schauen wir uns dieses doch einmal in einem kleinen Test an.

Kann das Ladegerät überzeugen?

 

Google nutzt auch nur Power Delivery!

Die Zeiten sind langsam vorbei wo ein Smartphone ein spezielles proprietäres Ladegerät benötigt. So nutzt das Google Pixel 6 den offenen Power Delivery Standard mit PPS zum Laden, wie auch Samsung oder Apple.

Daher brauchst du dieses Ladegerät im Grunde nicht! Ein Modell von Samsung oder Apple mit ausreichend Leistung (25W+) kann dein Pixel 6 genauso schnell laden.

 

Das Google 30W GLE6S USB C Ladegerät mit PPS im Test

Das Google 30W Ladegerät ist ein ganz klassisches Ladegerät im Stecker Netzteil Format. Dieses ist mit seinem matten Kunststoff durchaus schick designt und passt in Googles aktuelle Design Sprache.

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Allerdings was die Abmessungen angeht (43 x 26 x 51,7 mm) ist dieses lediglich durchschnittlich kompakt für ein Modell mit 30W. Ähnliches gilt auch fürs Gewicht von 81,51g.

Damit ist dieses schon ein Stück weit größer als das klassische 18/20W USB C Ladegerät. Es gibt auch durchaus einige 30W “Premium” Modelle von Anker und Co. die noch kompakter sind.

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Auf Seiten der Anschlüsse habe wir lediglich einen USB C Port. Dieser hat es aber in sich!

Der USB C Port soll 30W nach dem Power Delivery Standard liefern bzw. 5V/3A, 9V/3A, 15V/2A oder 20V/1,5A.

 

Es wird auch PPS unterstützt

Das Google 30W Ladegerät unterstützt den PPS Standard.

PPS steht für Programmable Power Supply. Das normale USB Power Delivery bietet deinem Smartphone mehrere Spannungsstufen an, meist 5V, 9V, 15V und 20V. Hier kann sich dieses eine Stufe aussuchen und damit laden. PPS erlaubt es nun deinem Smartphone innerhalb eines gewissen Bereichs, beispielsweise 3,3-16V, frei eine Spannung zu wählen. Denkt dein Smartphone es wäre gerade ideal mit 6,5V zu laden, dann kann ein PPS Ladegerät diesem 6,5V liefern.

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Einige Smartphones wie die Modelle der Samsung S20/S21 Serie benötigen PPS um das volle Ladetempo zu erreichen. Ein S21 Ultra kann an einem normalen USB PD Ladegerät mit maximal 14W laden, an einem PPS Ladegerät mit 25W. Unterstützt Dein Smartphone kein PPS, dann ignoriert es einfach diese Funktion und behandelt das Ladegerät wie ein normales USB PD Ladegerät.

Auf Seiten der PPS Range haben wir:

  • 3,3 – 11V bei 3A
  • 3,3 – 16V bei 2A

Damit deckt das Ladegerät die wichtigen PPS Ranges ab.

 

Belastungstest

Wie üblich habe ich auch das Google Ladegerät ca. 6 Stunden zu 100% belastet. Erfreulicherweise hat das Ladegerät diesen Test problemlos bestanden!

Dabei war die äußere Hitzeentwicklung mit +- 5X Grad vergleichsweise gering. Dies liegt am etwas größeren Gehäuse und einer guten Effizienz.

 

Ladetest

Schauen wir uns einmal das Zusammenspiel des Ladegerätes in Kombination mit diversen Endgeräten an.

maximale Ladeleistung
Apple iPad Pro 11 24,8
Apple iPhone 13 Pro Max 26,1
Google Pixel 6 Pro 22,4
Samsung Galaxy S21 Ultra 25,6

 

Hier gibt es keine bösen Überraschungen. Das Ladegerät verhält sich genau wie es von einem 30W USB PD Ladegerät mit PPS zu erwarten ist.

So wird das Google Pixel 6 Pro mit ca. 22W geladen, was das Maximum des Pixels ist. Auch das S21 Ultra wird mit den maximal möglichen 25W geladen, dies wäre ohne PPS nicht möglich.

Aufgrund der Leistung von 30W eignet sich das Ladegerät sogar für kleinere Notebooks wie das Apple MacBook Pro 13.

 

Die Spannung

Schauen wir uns einmal die Spannung unter Last an, ob es hier Auffälligkeiten gibt.

9v spannung 20v spannung 5v spannung

Die Antwort ist nein! Die Spannungen sind alle innerhalb der Grenzwerte und fallen auch nicht bedenklich ab. Eher im Gegenteil, die Spannung steigt bei 5V und 9V sichtlich an, was aber in diesem Bereich unkritisch ist.

 

Effizienz

Kommen wir noch zum Abschluss auf die Effizienz zu sprechen.

effizienz

Diese schwankt zwischen 84,7% und 89,6%. Dies ist eine starke Effizienz für ein Ladegerät dieser Klasse!

effizienz vergleich

Damit ist die Effizienz des Google 30W GLE6S sogar noch etwas besser als beim Anker Nano II! Allerdings das Samsung EP-TA845 ist nochmals etwas besser.

 

Fazit

Jupp das Google 30W GLE6S USB C Ladegerät ist grundsätzlich uneingeschränkt zu empfehlen! Wir haben hier ein grund solides Ladegerät vor uns.

Dieses unterstützt mit bis zu 30W eine ordentliche Leistung, hat den PPS Ladestandard und bietet eine starke Effizienz.

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Suchst du also auch ein optisch passendes Ladegerät zu deinem Google Pixel 6, dann greif zu!

Rein was aber die Preis/Leistung angeht, würde ich weiterhin zum Samsung EP-TA845 raten, welches mehr Leistung bei besserer Effizienz hat und ebenfalls super zum Pixel 6 passt und auch noch weniger kostet.

Warum viele KFZ USB PD Ladegeräte schlecht sind!

Dieser kleine Artikel soll eine Art Warnung sein. USB Power Delivery ist der wichtigste aktuelle Schnellladestandard. Smartphones, Notebooks und Tablets nutzen diesen.

Entsprechend wäre USB PD Ladegerät im Auto etwas praktisches für viele von euch “Road Warriors”.

warum viele kfz usb pd ladegeräte schlecht sind! 1

Leider gibt es allerdings bei KFZ USB Power Delivery Ladegeräten eine große Tücke die euch die Hersteller etwas verheimlichen. Schauen wir uns einmal an was ich meine!

 

12V oder 24V?!

Ein normaler PKW hat eine 12V Boardspannung. Dies ist nicht ganz richtig, denn meist sind es 12,x-13,xV, aber dies gilt als 12V.

USB Power Delivery unterstützt in der Regel mehrere Spannungsstufen.

  • 5V
  • 9V
  • 12V
  • 15V
  • 20V

Dein Smartphone benötigt in der Regel nur die 9V oder 5V Stufe. Tablets oder Notebooks benötigen in der Regel 15V oder 20V. Hier liegt aber das Problem.

Die meisten High Power USB Power Delivery Ladegeräte haben nur ein so genanntes “Step-Down” Modul im Inneren! Diese können also nur Spannungen absenken.

In einem 12V PKW können diese also nur 5V, 9V oder 12V ausgeben. Die 15V oder 20V Stufe fehlen.

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Bei 12V
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Bei 24V

Erst in einem Fahrzeug mit 24V Boardspannung ist dann auch die 15V und 20V Stufe verfügbar und somit die maximale Leistung.

Leider musste ich die Erfahrung machen, dass die meisten Hersteller hiermit absolut nicht Transparent umgehen!

Zum Beispiel das YOUSAMS USB C Auto Ladegerät (bei Amazon) bietet angeblich:

  • 5V/3A
  • 9V/3A
  • 12V/2,5A
  • 15V/2A
  • 20V/3,25A

In einem 12V PKW sind aber nur:

  • 5V/3A
  • 9V/3A
  • 12V/2,5A

möglich!

Dies hat der Hersteller allerdings nur sehr klein in der Beschreibung versteckt (und das glaube ich auch erst nach Beschwerden in den Kommentaren). Viele Hersteller lassen diese Information auch gerne mal komplett weg.

 

Kann man gute KFZ USB PD Ladegeräte erkennen?

Gibt es aber einen Weg wirklich gute KFZ USB PD Ladegeräte zu erkennen? Von außen leider nein! Hier kann ich an sich nur empfehlen sehr genau die Beschreibungen der KFZ Ladegeräte zu lesen.

Teils steht dort klein das die volle Leistung nur bei 24V erreicht wird.

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Tendenziell scheinen aber die meisten, wenn nicht sogar alle, kompakte USB PD Ladegeräte mit 45W oder mehr dies nur bei 24V liefern zu können. Aktuell bereite ich aber einen großen KFZ-Ladegeräte vergleich vor, da sehen wir dann weiter.

Solltest du ein KFZ Ladegerät das nur für 12V Systeme beworben wird haben, dann stehen die Karten aber ganz gut, dass dieses auch wirklich die volle Leistung hat.

Anleitung WLAN Feinstaub und Temperatur-Sensor, Ikea Vindriktning Hack

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Ikea bietet des Öfteren extrem spannende Produkte an. Hierzu zählt auch der Ikea Vindriktning, ein 10€ Feinstaubsensor. Dieser ist allerdings “dumm” und kann dir lediglich den Feinstaubwert mithilfe einer LED signalisieren.

ikea vindriktning hack 6

Allerdings kannst du den Ikea Vindriktning “Hacken” und mit ein wenig löten und einem ESP8266 WLAN fähig machen und z.B. im Home Assistant einbinden. Dies ist super einfach und unproblematisch! Für ein paar € mehr kannst du sogar noch einen Temperatur-Sensor hinzufügen.

Wie dies funktioniert, schauen wir uns in diesem Artikel an.

 

Was brauchen wir um den Ikea Vindriktning zu hacken?

Beginnen wir mit den Teilen, die wir für den Hack benötigen.

(Links führen zu Amazon/Ikea)

Nur ein Feinstaubsensor ist etwas langweilig, daher habe ich noch einen Temperatur-Sensor mit aufgenommen. Der BMP180 von Bosch ist hier ein erfreulich genauer Sensor, der recht günstig zu bekommen ist.

ikea vindriktning hack 1

Der Preis hängt effektiv etwas davon ab ob du schon Kupferlitzen hast und wie viele ESP8266 Module du kaufst. Bei Amazon bekommst du meist nur 3er Sets recht günstig. Effektiv kostet das Ganze unter 20€.

Willst du nur ein Modul, Sensor usw. Solltest du bei AliExpress schauen.

(Links führen zu AliExpress/Ikea)

Die Lieferung dauert ewig, aber die Module sind einzeln etwas günstiger.

Ich habe die Module/Sensoren bei Amazon über den Händler “AZDelivery” gekauft.

 

3,3V oder 5V

Das IKEA Vindriktning “Daten-Pad” arbeitet mit einer Spannung von 5V. Die Daten-Pins des ESP8266 können aber eigentlich nur 3,3V akzeptieren.

Daher solltest du hier einen so genannten Spannungsteiler nutzen um die 5V zu 3,3V zu ändern.

Allerdings habe ich die Erfahrung gemacht, dass die D1 Mini NodeMcu Boards auch die 5V aushalten! Ich habe das Ganze nun seit mehreren Wochen 24/7 laufen und es funktioniert.

Willst du es richtig machen baue einen Spannungsteiler, ich mache es aber ohne, für die Einfachheit. Hierdurch betreiben wir den D1 Mini aber oberhalb der eigentlichen Spezifikationen.

 

Das Ganze zusammenbauen

Ich denke ein Bild sagt erst einmal mehr als 1000 Worte. Daher hier ein “einfaches” Diagramm.

diagram

Zusammengefasst du verbindest für den IKEA Vindriktning:

  • Pad 2 „REST” zu D1 (lila)
  • Pad 4 “GND” zu G (schwarz)
  • Pad 5 “5V” zu 5V (rot)

Die Farben für die Kabel kannst du natürlich völlig frei nutzen, ich schreibe diese nur dabei damit es für dich einfacher ist zu erkennen was ich gemacht habe.

ikea vindriktning hack 4

Hast du auch den BMP180 Sensor dann musst du:

  • VIN zu 3,3V (gelb)
  • GND zu GND (schwarz)
  • SCL zu D2 (grün)
  • SDA zu D3 (blau)

An sich ist es egal welche Daten Pins du nutzt, das können wir in der Software später frei zuordnen, du musst dir nur merken was wo hängt.

Wichtig, bau das Modul noch nicht wieder zusammen! Um den ESP8266 zu programmieren musst du den microUSB Port an dem Modul nutzen.

ikea vindriktning hack 5

Später kannst du das Modul über den USB C Port des IKEA Vindriktning versorgen.

 

Image Aufspielen

  1. Lade dir tasmotizer herunter https://github.com/tasmota/tasmotizer/releases und verbinde das ESP8266 via microUSB mit deinem PC.punkt 4
  2. Starte Tasmotizer. Wird der ESP8266 nicht erkannt musst du eventuell Treiber für diesen installieren. Treiber für den D1 Mini findest du hier: https://www.wemos.cc/en/latest/ch340_driver.html
  3. Lade das tasmota-sensors Image herunter. https://github.com/tasmota/install/raw/main/firmware/unofficial/tasmota-allsensors.bin
  4. Spiele das Image mithilfe von Tasmotizer auf.

 

Sensoren einrichten

  1. Hast du das Image auf den ESP8266 aufgespielt solltest du nun ein neues WLAN Netz sehen, wie z.B. “tasmota – 4234238 – 4421″, verbinde dich mit diesem Netz und rufe die IP Adresse http://192.168.4.1/
  2. Verbinde dich mit deinem WLAN und rufe dann die angezeigte IP Adresse auf. Du solltest nun die Tasmota Benutzeroberfläche sehen.teil 2 1
  3. Rufe unter “Configuration” “Configure Module” auf. Stelle dort zunächst das “Module type” auf “Generic (0)” um und speichere!
  4. Nach dem Speichern startet der ESP8266 neu. Rufe dann erneut “Configure Module” auf, wo du nun einige Optionen mehr sehen solltest.
  5. Stelle nun folgendes ein: D1 GPIO5 -> Vindriktning. Sofern du nur den Feinstaubsensor hast reicht dies schon, hast du auch den Temperatur-Sensor, dann stelle noch D2 GPIO4 -> I2C SCL und D3 GPIO0 -> I2C SDAteil 2 5
  6. Der ESP8266 sollte nun neu starten und du siehst die Werte auf der Startseite.

 

Was kann man nun mit den Daten machen?

Dein IKEA Vindriktning ist nun WLAN fähig, aber wie kannst du die Daten auslesen/nutzen?

Einerseits kannst du natürlich einfach die Webseite des Tasmota/ESP8266 aufrufen und dort die Live-Daten sehen.

teil 2 6

Du kannst diese aber auch via MQTT an Server übermitteln. Solch ein Server kann z.B. der Home Assistant sein.

homeassistant

Dieser kann auch schöne Diagramme erstellen oder auch Verknüpfungen wie “wenn Feinstaub über XYZ, dann schalte XYZ ein”.

Alternativ gibt es auch diverse Online MQTT Broker wie z.B. https://www.hivemq.com/public-mqtt-broker/

Ladezeiten im Vergleich, spielt die SSD überhaupt eine Rolle? High End NVME SSD gegen günstige Modelle, SATA SSDs und HDD

Gerade mit der PS5 und der XBOX Series X wurden uns sehr die Vorteile von super schnellen SSD propagiert. So soll die superschnelle SSD in der PS5 für die geringen Ladezeiten verantwortlich sein.

Aber spielt die SSD auch im PC wirklich so eine große Rolle? Rein subjektiv waren die Unterschiede zwischen high end und low end Modellen nicht so groß wie es die technischen Daten vermuten ließen.

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Um diese Frage im Jahr 2021/2022 zu klären schicke ich drei SSDs und eine HDD ins Rennen. Wie groß sind die Ladezeiten Unterschiede in aktuellen Spielen?

An dieser Stelle vielen Dank an Crucial, welche mich bei diesem Artikel unterstützten haben.

 

Die Testkandidaten

Starten wir mit der Frage welche SSDs wir in den Vergleich schicken.

  • Seagate IronWolf 6TB – HDD
  • Crucail MX500 – SATA SSD
  • Crucial P2 – günstige NVME SSD
  • Crucial P5 – teurere NVME SSD
  • Crucial P5 Plus – neueres PCIe 4.0 Modell

Die Seagate IronWolf 6TB soll so ein wenig unsere “Baseline” darstellen, was eine aktuelle HHD zu leisten vermag.

Die Crucial MX500 soll die klassische “Standard” SATA SSD darstellen. Diese ist auch ein extrem beliebtes Modell in diesem Bereich.

Die Crucial P2 soll ein Repräsentant für die Klasse der günstigen NVME SSDs sein.

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Die Crucial P5 setzt sich auf dem Papier zwischen die P2 und die P5 Plus und repräsentiert eine “schnellere” PCIe 3.0 SSD.

Die Crucial P5 Plus wiederum ist ein Repräsentant der High End PCIe 4.0 SSDs.

Zwar setze ich in diesem Artikel nur auf Crucial SSDs, alle Ergebnisse sind aber für vergleichbare SSDs übernehmbar. Die Crucial P2 wurde mir freundlicherweise für diesen Test zur Verfügung gestellt, die anderen Modelle hatte ich noch “herumliegen” aus anderen Artikeln.

 

Das Testsystem

Folgendes Test-System kam für die Benchmarks zum Einsatz.

  • AMD Ryzen 9 3900X
  • 32GB 3200mhz DDR 4 RAM
  • NVIDIA RTX 3070
  • Windows 11

 

Ein erster Benchmark

Schauen wir uns erst einmal unsere Testkandidaten in einem kleinen “Benchmark” an. Hier CrystalDiskMark 8 “lesend”. Die Schreibendwerte interessieren uns wenn es um Spiele Ladezeiten geht eher weniger.

datenraten

Auf dem Papier ist das Ergebnis eindeutig! Die Crucial P5 Plus ist um den Faktor 11 schneller als die SATA basierte Crucial MX500. Hier wird es interessant sein ob solche Werte auch in der Praxis sichtbar sind.

 

Der genauste Test, FINAL FANTASY XIV: Endwalker

Square Enix bietet für sein Spiel FINAL FANTASY XIV: Endwalker ein Benchmark Tool an, welches nicht nur die FPS misst, sondern auch die Ladezeiten. Hier werden 5 Szenen geladen und die Ladezeiten addiert.

ff benchmark

Hier sehen wir genau den zu erwartenden Trend. Grundsätzlich gilt erst einmal das Motto “Hauptsache SSD”.

Selbst die “langsamste” SSD, die Crucial MX500, lädt das Spiel 118% schneller als die HDD. Spannenderweise hat die Crucial P5 hier sogar eine minimal bessere Ladezeit als die Crucial P5 Plus.

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Warum kann ich dir nicht sagen, das Ergebnis blieb über mehrere Durchläufe konstant. Allerdings ist die P5 und P5 Plus so dicht beieinander, dass dies kaum eine Rolle spielt.

 

Ladezeiten in Spielen

Kommen wir Praxis-Test. Hierfür habe ich die Ladezeiten von 6 Spielen per Hand gestoppt. Es gab jeweils drei Durchläufe und du kannst hier den Durchschnittswert sehen. Nach jedem Durchlauf gab es einen Windows Neustart.

 

Borderlands 3

Starten wir mit Borderlands 3. Hier habe ich die Ladezeit vom Hauptmenü in einen Spielstand gemessen.

borderlands 3

Borderlands 3 ist ein wenig ein Ausreißer. Borderlands scheint sich nicht groß um die verwendete SSD/HDD zu kümmern. So hat die HDD mit 13,54 Sekunden zwar die längste Ladedauer, der Unterschied zu den SSDs mit 13,15-12,02 Sekunden ist aber gering.

Auch bei den SSDs scheint es +- egal zu sein was für ein Modell du hast. So erreichen alle NVME SSDs 12,x Sekunden. Die schnellste SSD ist hier wieder erstaunlicherweise die Crucial P5.

 

CS GO

Machen wir mit CS GO weiter. Hier wird eine Runde mit Bots auf der Map Nuke geladen.

cs go

Hier sehen wir das zu erwartende Ergebnis! Die HDD ist mit über 40 Sekunden mit Abstand am langsamsten. Die SATA Crucial MX500 ist mit rund 28 Sekunden schon deutlich flotter. Die Crucial P5 Plus kann das Spiel aber nochmals 4 Sekunden schneller laden.

 

Far Cry New Dawn

In Far Cry New Dawn laden wir erneut in ein Save Game.

far cry new dawn

Keine Überraschungen. Die HDD ist mit Abstand die langsamste und selbst die MX500 lädt das Spiel rund doppelt so schnell.

Alle SSDs sind recht dicht beieinander und erreichen 11,x Sekunden Ladezeit. Die Crucial P5 Plus führt allerdings das Feld an.

 

Far Cry 6

Erneut laden wir ein Save Game.

far cry 6

Hier schneidet die HDD sogar noch ein Stück schlechter ab als in New Dawn. Die SSDs laden das Spiel fast um den Faktor 3x schneller!

Die Crucial P5 Plus kann sich hier auch ein wenig stärker von den anderen Modellen absetzen.

 

Guild Wars 2

In GW2 laden wir auf eine wenig bespielte Karte. Kleine Anmerkung, das Spiel lädt etwas schneller als es die Zahlen eigentlich zeigen, es dauert aber immer 1-2 Sekunden ehe alle Modelle und Texturen nachgeladen haben.

gw2

Ich habe das Gefühl mich zu wiederholen, die HDD ist verglichen mit den SSDs brechend langsam. Die SSDs wiederum liegen alle recht dicht beieinander.

 

The Outer Worlds

Zu guter Letzt haben wir The Outer Worlds.

the outer worlds

Das gleiche Bild, HDD langsam, SSDs schnell. Tendenziell liegen auch hier die SSDs sehr dicht beieinander, mit der Crucial P5 Plus in Führung.

 

Fazit

Hauptsache SSD, so ähnlich lautet das Fazit dieses kleinen Vergleiches. Abseits von Borderlands 3, wurde die HDD in allen Spielen um den Faktor 2x geschlagen!

Allerdings was für eine SSD du hast spielt am Ende keine ganz so große Rolle. So waren die PCIe 3.0 NVME SSDs im Schnitt 8% schneller als das SATA Modell. Dabei gab es +- keinen Unterschied bei den Ladezeiten zwischen der günstigen Crucial P2 und der Crucial P5.

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Lediglich die auf dem Papier deutlich teurere Crucial P5 Plus konnte sich 3% von den PCIe 3.0 Modellen Absetzen.

Für Spiele kannst du also mit gutem Gewissen eine günstige NVME SSD wie die Crucial P2 als “Datengrab” kaufen. Ich selbst nutze immer eine kleinere “High End” NVME SSD für mein System und eine günstige große SSD für Spiele. Dieser Test bestätigt auch dass diese Aufteilung Sinn macht.