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Test: Chargeasap Zeus 270W GaN USB-C Charger, 3x USB C mit bis zu 140W und ein Display!

Chargeasap, welche Du vielleicht schon von einigen High End Powerbanks und Ladegeräten kennst, bringen mit dem Zeus ein neues High End USB C Ladegerät mit satten 270W auf den Markt!

Wobei Markt nicht ganz richtig ist, denn das Zeus startet zunächst bei Kickstarter.

https://www.kickstarter.com/projects/asaptechnologies/zeus-charger

Chargeasap hat mir aber eins der ersten Sample des Zeus 270W GaN USB-C Charger für einen kleinen Test zukommen lassen. Hierfür bin ich sehr dankbar, denn es passiert nicht oft, dass ich Produkte vor dem Marktstart erhalte, vor allem nicht solch spannende! Ehe die Frage kommt, nein, ich habe kein Geld für diesen Test erhalten, nur das Ladegerät.

Dieses setzt auf drei USB C Ports mit bis zu 140W, einen zusätzlichen USB A Port und ein Display. Ja ein Ladegerät mit Display! Klingt doch cool, aber wie sieht es in der Praxis aus?

 

Test: Chargeasap Zeus 270W GaN USB-C Charger

Das erste, was beim Zeus 270W auffällt, sind die extrem kompakten Abmessungen! Ohne Netzadapter misst das Ladegerät gerade einmal 90,7 x 43 x 57,5 mm.

Damit ist das Ladegerät natürlich schon ein ziemlicher Brocken, aber für 270W Leistung ist es extrem kompakt! Hierfür setzt Chargeasap auf die GaN-Technologie.

GaN steht für Gallium Nitride, welches ein Halbleiter ist, der so langsam seinen Weg in den Massenmarkt findet. Gallium Nitride hat gegenüber Silizium einige Vorteile im Bereich der Effizienz, bei Schaltnetzteilen. Dies erlaubt es, kleinere Bauteile mit Gallium Nitride bei gleicher Leistung zu bauen als mit regulärem Silizium. Je nach Quelle sind GaN Bauteile ca. 32% kleiner bei gleicher Leistung und zudem noch effizienter.

GaN ist toll, aber auch kein absolutes Wunderwerk! Es ist auch möglich, sehr gute Ladegeräte ohne GaN zu bauen, und umgekehrt kannst du natürlich auch schlechte Ladegeräte mit GaN bauen. Allerdings gibt es derzeit wenige GaN-Bauteile, die schlecht sind. Bauteile, welche auf diese Technologie setzen, gehören eher in die Premiumklasse, weshalb GAN Ladegeräte in der Regel etwas hochwertiger sind.

Mit 335g ist das Zeus 270W kein Leichtgewicht, aber für die Leistung von 270W auch nicht zu schwer, ganz im Gegenteil.

Eine Besonderheit beim Zeus 270W sind die austauschbaren Adapter. Diese sind um einiges besser gelöst als noch beim Omega. So ist das Ladegerät auch für uns europäischen Nutzer uneingeschränkt zu empfehlen. Die “Adapter” sind fest und sicher mit dem Ladegerät verbunden.

Zwar ist der “Steckernetzteil” Formfaktor für Reisen ideal, ich bevorzuge aber zu Hause eigentlich eher den Tischladegeräte Style. Ein Adapter mit “C8” Stecker wäre hier die ultimative Lösung gewesen.#

 

Anschlüsse des Chargeasap Zeus 270W

Das Zeus 270W verfügt auf der Front über 3x USB C und 1x USB A

  • USB C 1 – 140W USB Power Delivery – 5V/3A, 9V/3A, 12V/3A, 15V/3A, 20V/5A, 28V/5A
  • USB C 2 & 3 – 100W USB Power Delivery – 5V/3A, 9V/3A, 12V/3A, 15V/3A, 20V/5A
  • USB A – 36W – Quick Charge, SFCP und VOOC – 4,5V/5A, 5V/4,5A, 9V/3A, 12V/3A

Die drei USB-C Ports setzen auf den Power Delivery Standard. Dabei nutzt aber der primäre USB-C Port den neuen Power Delivery 3.1 Standard, welcher es erlaubt auch Leistungen über 100W auszugeben. In diesem Fall bis zu 140W. Hierfür gibt es eine zusätzliche 28V Stufe.

Der 140W USB-C Port ist natürlich voll abwärtskompatibel und wird von den meisten Geräten als 100W Port behandelt. Die 140W sind nur für große Notebooks interessant wie das MacBook Pro 16.

Bei den beiden anderen USB-C Ports sind klassische 100W-Ports.

Spannend ist der USB-A Port. Dieser bietet nicht nur 36W nach dem Quick Charge Standard sondern unterstützt auch VOOC, den Schnellladestandard von OPPO.

 

Drosselung bei Nutzung mehrerer Ports

Das Ladegerät verfügt über 140 W + 100 W + 100 W + 36 W USB Ports. Dies sind 376 W, was nicht ganz zu den maximalen 270W passt.

Entsprechend drosselt das Ladegerät seine USB Ports je nach dem wie viele du gerade nutzt.

USB C 1 USB C 2 USB C 3 USB A
140W
140W 100W
140W 65W 65W
140W 65W 36W
140W 65W 12W 12W

Diese Drosselungen sind wie üblich fix. Es spielt keine Rolle, wie viel Leistung ein Gerät wirklich gerade benötigt, ist der Port belegt, dann wird dieser wie “voll belastet” behandelt.

Allerdings ist aufgrund der hohen Basisleistung die Drosselung hier unproblematisch. Bei 2 Geräten wird gar nichts gedrosselt. Erst ab drei Geräten haben wir eine Drosselung.

Dabei bleibt der 140W USB-C Port immer ungedrosselt mit voller Leistung, was ideal ist!

 

Das Display

Das Zeus 270W verfügt über ein kleines Display. Dieses zeigt dir für jeden einzelnen Port folgende Infos an:

  • Spannung
  • Strom
  • Leistung (Watt)

Die angezeigten Werte scheinen dabei auch +- zu stimmen. Ich sehe hier Abweichungen im Bereich +- 2W, was passt.

Dieses Display und die Informationen halte ich für extrem praktisch! Nicht nur weißt du immer, was deine Geräte verbrauchen, sondern es hilft auch bei Diagnostizieren von Problemen.

 

Mit PPS (natürlich)

Wie es sich für solch ein High End Ladegerät gehört, unterstützt dieses den PPS Standard auf allen drei Ports.

USB C 1 – 3,3-21V bei 5A

USB C 2&3 – 3,3-21V bei 5A

PPS steht für Programmable Power Supply. Das normale USB Power Delivery bietet deinem Smartphone mehrere Spannungsstufen an, meist 5V, 9V, 15V und 20V. Hier kann sich dieses eine Stufe aussuchen und damit laden. PPS erlaubt es nun deinem Smartphone innerhalb eines gewissen Bereichs, beispielsweise 3,3-16V, frei eine Spannung zu wählen. Denkt dein Smartphone es wäre gerade ideal mit 6,5V zu laden, dann kann ein PPS Ladegerät diesem 6,5V liefern.

Einige Smartphones wie die Modelle der Samsung S20/S21/SS Serie benötigen PPS um das volle Ladetempo zu erreichen, siehe hier Laden des SS2 Ultra. Ein S21 Ultra kann an einem normalen USB PD Ladegerät mit maximal 14W laden, an einem PPS Ladegerät mit 25W. Unterstützt Dein Smartphone kein PPS, dann ignoriert es einfach diese Funktion und behandelt das Ladegerät wie ein normales USB PD Ladegerät.

 

Belastungstest

Ein Ladegerät wie dieses ist nicht dafür ausgelegt, konstant mit 100% Last ausgelastet zu werden. Dies wird in der Praxis auch nicht vorkommen, selbst mit drei 100W Powerbanks wird die Last nach ca. einer Stunde enden oder massiv sinken.

Dennoch habe ich das Ladegerät 5 Stunden mit 200W belastet (2x 100W). Dies hat das Ladegerät auch überstanden.

Aber anhand der Temperaturen konnten wir schon sehen, dass es vermutlich recht knapp war. Ich vermute, bei konstant vollen 270 W über mehrere Stunden würden wir in die Temperaturabschaltung laufen oder das Ladegerät würde sehr schnell “altern” aufgrund der extremen Temperaturen.

140W konstant sind hingegen kein Problem und selbst 200W sind knapp möglich.

 

Spannung

Schauen wir uns einmal die Spannung des primären USB C Ports an.

Hier sieht alles soweit gut aus! Die Spannung sind ausreichend stabil. Dies gilt im Übrigen für alle Ports des Ladegerätes.

 

Die Effizienz

Leider habe ich derzeit nur zwei USB Power Delivery Trigger, daher können wir die Effizienz des Chargeasap Zeus 270W nur bis 200W messen.

Theoretisch könnte also die maximale Effizienz sogar noch etwas über dem Wert liegen den wir hier sehen.

Dies sieht doch ganz gut aus! Die maximale Effizienz bei 200W lag bei satten 92,2%, was einer der besten Werte ist, den ich jemals von einem USB Ladegerät gesehen habe!

Bei niedriger Last kommen wir auf 72,5%. Kein toller Wert, aber im Anbetracht des Displays und der sehr hohen maximalen Leistung ist dies weniger schlecht als erwartet. Es ist leider normal, dass große Ladegeräte mit hoher maximaler Leistung bei sehr niedrigen Lasten ineffizient sind. Hier habe ich auch schon Werte im Bereich 50% gesehen, aber auch schon Werte in den hohen 70er.

Der Leerlauf Verbrauch des Ladegerätes Springt konstant zwischen 0,03W und 2,3W hin und her. Dies liegt natürlich am Display, welches etwas zusätzlich Strom benötigt.

 

Fazit

Das Chargeasap Zeus 270W ist ein außergewöhnliches und aktuell einmaliges Ladegerät!

  • Bis zu 270W Leistung
  • 3x USB mit 140 bzw. 100W Leistung
  • 1x USB A mit Quick Charge und VOOC
  • Ein sehr praktisches Display
  • Hohe Effizienz mit bis zu 92,2%

Alleine der 140W USB C Port ist schon etwas Besonderes. Hinzu kommen die beiden zusätzlichen 100W Ports und der 36W USB A Port.

Aufgrund der maximalen Leistung von 270W ist das Ladegerät in der Lage zwei High Power Notebooks gleichzeitig zu laden, was schon beeindruckend ist. Dabei wird clevererweise der primäre USB C Port auch in keiner Situation gedrosselt, was für ein Notebook perfekt ist.

Hinzu kommt PPS Support und das super praktische Display. Dieses zeigt dir nicht nur aktuelle Leistungswerte an (was immer praktisch ist), sondern kann auch helfen, Probleme mit angeschlossenen Geräten zu diagnostizieren.

Dabei ist das Ladegerät für 270W extrem kompakt! Allerdings ist dies natürlich ein zweischneidiges Schwert. So wird dieses nicht konstant genau 270W über X Stunden hinweg liefern können. 200W konstant über 5 Stunden waren möglich, aber führten zu einer starken Erwärmung.

Ist dies in der Praxis ein Problem? Ich denke weniger. Hier wirst du dieses in der Regel für ein Notebook, iPad, vielleicht eine Powerbank und ein Smartphone gleichzeitig nutzen. Und selbst diese Kombination wird vermutlich kaum auf über 200W kommen und wenn nur recht kurz. Sofern du also nicht drei Notebooks konstant unter Volllast an dem Ladegerät betreiben möchtest, wird die Hitzeentwicklung in Ordnung gehen.

Auch der Preis des Ladegerätes ist Okay. Via Kickstarter zahlst du aktuell knapp über 100$ was für solch ein außergewöhnliches Ladegerät fair ist! Du kannst bei Chargeasap auch ziemlich sicher sein, dass du dein Produkt am Ende erhältst. Vielleicht nicht ganz pünktlich (ich habe schon einige Kickstarter Kampagnen von Chargeasap unterstützt daher kenne ich das), aber das Ladegerät wird ziemlich sicher am Ende bei dir ankommen.

Chargeasap Zeus
POSITIV
3x USB C 140W + 2x 100W
140W USB C Port
Support
Praktisches Display mit Leistungswerten
USB A Port mit 36W Quick Charge und VOOC
Hohe Effizienz mit bis zu 92,2%
Gute Spannungsstabilität
Kompakte Abmessungen
NEGATIV
Etwas höherer Leerlauf Verbrauch aufgrund des Displays
Hohe Hitzeentwicklung bei konstanter Volllast
91

Das ASUS ROG Strix X670E-E Gaming WIFI im Test, läuft tadellos in der Praxis!

Willst du ein gutes AM5 Mainboard mit einem großen Funktionsumfang und dem großen X670E Chipsatz, dann musst du einiges Geld in die Hand nehmen.

Je nach Mainboard kannst du hier auch locker 800€ oder mehr ausgeben. Die meisten X670E Mainboards drehen sich aber in der 400-600€ Preisklasse.

Das ROG Strix X670E-E Gaming WIFI ist hier das vermutlich noch sinnvollste High End Mainboard in ASUS LineUp. So ist das Strix die Nummer 3, nach dem Hero und dem sehr teuren Extreme.

Aber was kann das ASUS ROG Strix X670E-E Gaming WIFI alles und warum solltest du so viel Geld in ein Mainboard investieren?

Finden wir es im Test heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an ASUS für das Zurverfügungstellen des Mainboards für diesen Test.

 

Das ASUS ROG Strix X670E-E Gaming WIFI im Test

Das Strix X670E-E ist ein recht klassisches „Gaming“ Mainboard von ASUS. Dieses ist weitestgehend in schwarz gehalten, großzügig mit Kühlkörpern verkleidet und besitzt einen kleinen Schuss RGB in Form eines leuchtenden ROG Logos im Bereich der IO.

Dabei bekommst du für dein Geld immerhin ein wirklich massives Mainboard! Dieses wirkt unheimlich schwer und stabil gebaut. So ist nicht nur das PCB recht dick, sondern auch die Kühlkörper und Abdeckungen, welche fast das komplette Mainboard bedecken, sorgen für ordentlich Masse.

Dabei halte ich das Design für durchaus geschmackvoll! Selbst wenn du nicht auf den “Gamer-Look” stehst, musst du lediglich die RGB-LEDs ausschalten und du hast ein fast komplett schwarzes Mainboard.

 

Der Aufbau und das Layout

Das ROG Strix X670E-E Gaming WIFI setzt zunächst auf den typischen ATX Formfaktor. Die größte Besonderheit hier ist die fest integrierte IO Blende, welche ich klar bevorzuge.

Ansonsten gibt es keine Auffälligkeiten. Wir haben im oberen mittleren Bereich den AM5 Sockel inklusive der AM4 Halterung, welche es dir erlaubt auch alte Kühler zu montieren.

Rechts daneben sind die vier DDR5 Slots, eine Start Taste, 2x RGB Anschlüsse, der 24 Pin Mainboard-Stecker, der USB C 3.2 20 Gbit Header und der USB 3.0 Header.

Oberhalb des CPU Sockels finden wir 2x 8 PIN CPU Stecker wie auch drei 4-Pin Lüfter Stecker und die Status-Anzeige.

Unterhalb des CPU Sockels finden wir 3x PCIe Slots in voller Größe. Die 4x M.2 Slots sind unter Abdeckungen versteckt.

Rechts der PCI Slots sind die SATA Ports.

Unterhalb der PCIe Slots sind vier weitere Lüfter-Anschlüsse, wie auch die USB 2.0 Header, Front Panel Anschlüsse, Front Audio Header und Frontpanel Anschlüsse zu finden.

Fassen wir einmal zusammen:

  • 2x 8 Pin EPS Stromstecker
  • 1x 24 Pin Mainboard Stromstecker
  • 8x 4-Pin Lüfter/AIO Anschlüsse
  • 1x 4-Pin RGB
  • 3x 3-Pin RGB
  • 3x PCIe
  • 4x M.2
  • 3x USB 2.0 Header
  • 1x USB C Header
  • 1x USB 3.0 Header
  • 1x Front Audio
  • 1x Thunderbolt-Erweiterungskarten Header

 

PCIe und NVME

Das ASUS ROG Strix X670E-E Gaming WIFI verfügt über eine recht großzügige PCIe Ausstattung. Beginnen wir bei den primären PCIe Ports.

  • 2x PCIe x16 5.0 Slots (x16 Anbindung oder 2x x8 wenn beide Slots genutzt werden)
  • 1x PCIe x16 4.0 Slot (x4 Anbindung über den Chipsatz)

Wir haben drei große PCIe X16 Slots. Dabei sind die beiden primären Ports nach PCIe 5.0 direkt an der CPU angebunden. Port Nummer 3 ist nur mit x4 über den Chipsatz angebunden und primär für LAN Karten, Thunderbolt Controller oder Ähnliches gedacht.

  • 3x M.2 PCIe 5.0 x4
  • 1x M.2 PCIe 4.0 x4

Wir haben ganze drei PCIe 5.0 Slots und noch einen zusätzlichen PCIe 4.0 Slot, welcher über den Chipsatz angebunden wird.

 

Damit hat das Strix theoretisch mehr M.2 als z.B. das ASUS ProArt X670E-Creator WIFI.

 

Die IO

Starten wir mit den Anschlüssen auf der Rückseite des Mainboards:

  • 10x USB A 3.1 10Gbit
  • 2x USB C 3.1 10Gbit
  • 1x USB C 3.2 20 Gbit
  • 5x 3,5mm Audio-Anschlüsse
  • 2x WLAN Antennen Anschlüsse
  • 1x Toslink Optischer Ausgang
  • 1x HDMI 2.1
  • 1x DisplayPort 1.4
  • 1x 2,5 Gbit LAN

Damit verfügt das Strix über eine sehr gute Portausstattung, wie es sich für ein Mainboard dieser Klasse auch gehört.

Gerade die große Anzahl an USB A Ports mit 10Gbit ist erfreulich. Ich hätte mir vielleicht noch einen 2. 20Gbit USB C Port gewünscht oder sogar USB 4, aber abseits davon passt alles.

Auch der in dieser Mainboard-Generation mittlerweile zum Standard gehörende 2,5Gbit LAN Port ist aus meiner Sicht völlig ausreichend.

Neben diesen externen Ports haben wir auch noch einige interne Header für weitere USB Ports usw.

  • 1x USB C 3.2 20Gbit
  • 1x USB 3.0 5Gbit
  • 3x USB 2.0
  • 4x SATA
  • 1x Thunderbolt Header

Sofern von deinem Gehäuse unterstützt, kannst du noch einen zweiten USB C 20 Gbit Port hinzufügen, genau wie 2x USB A 3.0 Ports und insgesamt 6x USB A 2.0 Ports.

Die drei USB 2.0 Header sind allerdings primär für das Verbinden von Smart Hubs, AIOs usw.

Die lediglich 4 vorhandenen SATA Ports kommen vom Chipsatz und sollten in der Regel ausreichen.

 

BIOS Flashback

Das ROG Strix X670E-E verfügt über BIOS Flashback. Am Mainboard findet sich ein gesonderter USB 2.0 Port und eine BIOS Flashback Taste.

Du kannst hier einen USB Stick mit einer BIOS Datei verbinden und das BIOS updaten bzw. neu aufspielen, selbst wenn das Board gar nicht mehr starten kann.

Dies ist so ein Feature, dem man oft keine Beachtung schenkt, aber ein absoluter Lebensretter sein kann!

  1. Die ersten Ryzen 7000 CPUs werden natürlich von Haus aus unterstützt. Aber du kaufst das ROG Strix X670E-E später, wenn es neue AMD CPUs gibt, welche vom alten BIOS noch nicht unterstützt wurden. Dank BIOS Flashback kannst du das neue BIOS auch ohne alte CPU einfach aufspielen.
  2. Dein BIOS ist komplett zerschossen oder korrupt. Dies sollte nicht passieren, kann aber in seltenen Fällen doch vorkommen. Ohne BIOS Flashback wärst du hier verloren oder müsstest den BIOS Chip auslöten. Mit BIOS Flashback kannst du aber auch bei einem kaputten BIOS noch ein neues BIOS aufspielen!

Ich habe BIOS Flashback beim ROG Strix X670E-E nicht getestet (gab keinen Grund dafür), aber von anderen ASUS AMD Boards kenne ich dies und kann bestätigen, dass es funktioniert.

 

Mit Status Display

Erfreulicherweise verfügt das ASUS ROG Strix X670E-E Gaming WIFI über ein kleines LED Status-Display.

Dieses zeigt dir beim Start den aktuellen Status deines Systems an und sollte es zu Problemen kommen erhältst du einen Fehlercode. Dieser kann ein Hinweis auf das zugrunde liegende Problem sein.

Nicht immer ist solch ein Fehlercode eindeutig, aber er kann oft ein sehr guter Startpunkt für die Fehlersuche sein. Daher bin ich ein großer Fan dieser Displays und fand beispielsweise den Verzicht von ASUS beim ProArt X670E-Creator WIFI sehr schade.

 

Der erste Start dauert lange!

Nach dem Zusammenbau musst du beim ersten Start deines PCs etwas Geduld beweisen und nicht direkt in Panik verfallen!

Das ASUS ROG Strix X670E-E Gaming WIFI bzw. allgemein die Ryzen 7000 Plattform braucht beim ersten Start mit unbekanntem Arbeitsspeicher recht lange! Wir reden hier tatsächlich über Minuten!

Ist der RAM dem Board bekannt, dann geht der Start natürlich innerhalb von Sekunden.

 

Power Delivery

Bei Mainboards wird gerne über die Power Delivery gesprochen. Hier gibt es aber einen großen Unterschied zwischen Theorie und Praxis.

ASUS ROG Strix X670E-E verfügt über ein 16 + 2 Phasen-Design mit 70A MOSFETs.

Es gibt hier durchaus Mainboards die eine noch krassere Power Delivery haben, aber in der Praxis ist das völlig egal! Selbst für einen Ryzen 9 7950x ist diese Power Delivery derart überzüchtet, dass vermutlich sogar ein Betrieb komplett ohne Kühlkörper auf den Spannungswandlern möglich wäre.

70A * 16 = 1120A * 1,4V = 1568W theoretische maximale Leistung der Power Delivery. Selbst mit extrem OC wird keine AM5 CPU auch nur annähernd so viel Leistung benötigen.

Solch eine Power Delivery ist meist eher für die “Show” bzw. ASUS ist hier ja meist etwas Bodenständiger als z.B. ASROCK und Co., welche gerne völlig übertreiben.

In der Praxis geht es hier aber um die Effizienz. Belastet du die Spannungswandler mit mehr als 50% der maximalen Last, dann sinkt ihre Effizienz, was natürlich die Temperaturen explodieren lässt. Wir haben hier eine derartig niedrige Last für die Power Delivery, dass sich diese kaum erwärmen. Vor allem nicht mit dem dicken Kühlkörper von ASUS.

“Was schreibst du da, das kann doch gar nicht sein.”

Schau dir mal das GIGABYTE MC62-G40 an, ein 1000€ Threadripper Workstation Mainboard: https://www.gigabyte.com/Enterprise/Server-Motherboard/MC62-G40-rev-10

Oder das ASRock Rack TRX40D8-2N2T: https://www.asrockrack.com/general/productdetail.asp?Model=TRX40D8-2N2T#Specifications

Hier kannst du sehen wie “minimalistisch” die Spannungswandler bei diesen teuren professionellen Mainboards sind, trotz noch leistungshungriger CPUs.

Mache dir hier also keine Sorgen, die Spannungswandler des ASUS ROG Strix X670E-E Gaming WIFI reichen locker!

 

2,5 Gbit LAN, Intel Chipsatz

Das Strix verfügt über einen 2,5Gbit LAN Port. Dieser ist mittlerweile bei AM5 Mainboards “Standard”. Allerdings nutzt ASUS den Intel I225-V Chipsatz, welcher zumindest auf dem Papier höherwertig ist als der oftmals verwendete Realtek Chipsatz.

Ich hatte mit dem Vorgänger des I225-V leider des Öfteren Probleme. Allerdings der I225-V im ROG Strix X670E-E läuft bei mir bisher sehr gut!

 

WLAN 6E von Intel

Hier wird es nun etwas überraschend. Im ProArt X670E-Creator WIFI hat ASUS auf den MediaTek MT7922 Chipsatz gesetzt, welcher der Standard “AMD WLAN” Chipsatz ist.

Im ROG Strix X670E-E setzt ASUS hingegen auf den Intel AX210!

  • Intel AX210
  • WLAN 802.11a/​b/​g/​n/​ac/​ax
  • 2,4 Ghz, 5Ghz und 6Ghz Support
  • Bis zu 2404 Mbit

Eine Entscheidung, welche ich absolut begrüße, denn die Intel WLAN Module sind einfach hervorragend. Diese arbeiten generell sehr stabil und zuverlässig.

Auch hier hatte ich 0 Probleme mit dem WLAN, zumal die von ASUS beigefügte Antenne recht gut ist.

 

Treiber und Software

Bei einer frischen Windows 11 Installation sind die meisten Treiber von Anfang an vorhanden.

Lediglich der Treiber für den 2,5 Gbit LAN Port fehlte bei mir. Ich musste also auf WLAN zurückgreifen, über welches dann auch der LAN Treiber automatisch nachgeladen wurde. Es ist aber sicherlich nur eine Frage der Zeit bis der Intel LAN Treiber von Microsoft in der Windows 11 Installation integriert wird.

ASUS nutzt diverse Tricks um seine Steuerungssoftware automatisch bei einer frischen WIndows Installation mit zu installieren. Hiervon kann man halten was man will, aber an sich mag ich ASUS Armoury Crate.

Armoury Crate bietet dir eine Übersicht über diverse Performance Informationen, erlaubt dir Treiber einfach “nachzuladen” und vor allem erlaubt eine umfangreiche Lüfter und RGB LED Steuerung.

Ich denke für letztere beiden Punkte wirst du wenn Armoury Crate auch nutzen. So ist die ASUS Lüftersteuerung über die Software auch durchaus gelungen! Du kannst nicht nur Temperatur-Kurven einstellen, sondern auch beispielsweise die Geschwindigkeit, mit welcher Lüfter rauf und runter regeln festlegen.

Auch kannst du Aura RGB fähige Geräte gemeinsam über die Software steuern. Hierzu zählt beispielsweise die im Mainboard integrierte RGB LED, wie auch z.B. der Kingston FURY Beast RGB RAM, welcher tadellos mit dem Mainboard läuft.

 

Warum sind AM5 Mainboards so teuer?

Fast alle AM5 Mainboards sind sehr teuer, aber gerade die Mainboards mit X670E Chipsatz sind schon fast als “extrem” zu bezeichnen, was die Preise angeht. Aber warum sind diese so teuer? Nutzen die Mainboard-Hersteller hier die aktuelle Marktlage einfach nur schamlos aus?

In der Praxis ist es sicherlich nicht ganz so einfach. X670E Mainboards haben drei Faktoren welche die Produktion der Mainboards deutlich teurer macht.

  1. Der X670E ist ein “doppelter” Chipsatz, der aus zwei gesonderten Chips gesteht.
  2. PCIe 5.0 erfordert spezielle und dickere Mainboard PCBs, welche teurer sind
  3. Sind mehrere PCIe 5.0 Slots vorhanden wird eventuell eine PCIe 5.0 „Switch“ benötigt, welcher z.B. aus einem X16 Slot zwei X8 Slots machen kann. Dieser Switch ist derzeit extrem teuer.

Sicherlich der teuerste Faktor bei den X670E Mainboards ist PCIe 5.0. So brauchst du für PCIe 5.0 dickere Mainboards bzw. Mainboards mit mehr Layern, was diese teurer macht.

Das nach meinen Information mit teuerste ist allerdings ein PCIe 5.0 Lane Switch. Willst du beispielsweise aus einem 16x PCIe 5.0 optimal 2x x8 Slots machen benötigst du einen Chip, oft auch PLX Chip genannt. Dieser ist für PCIe 5.0 noch sehr teuer!

Daher wirst du bei günstigen X670E Mainboards durchaus einen PCIe 5.0 Slot finden, aber keine zwei Slots, da dafür solch ein Chip nötig wäre.

Sicherlich spielt hier auch die aktuelle Marktlage eine gewisse Rolle. Alles wird teurer und dies können die Hersteller durchaus nutzen um die Gewinnmarge etwas nach oben zu schrauben. Dies gilt aber nicht nur für ASUS, X670E Mainboards aller Hersteller sind saftig eingepreist.

 

Probleme in der Praxis? (nein)

Dieser Punkt ist glücklicherweise recht langweilig, denn ich habe in der Praxis nichts negatives in kombination mit dem ASUS ROG Strix X670E-E Gaming WIFI zu berichten.

Das Mainboard läuft absolut tadellos ohne Ausfälle, Zickigkeiten oder andere Probleme. Dies ist beim ersten Versuch sauber gestartet und hat auch keine Probleme mit dem Kingston FURY Beast RGB RAM.

Ich nutze das ASUS ROG Strix X670E-E Gaming WIFI in meinem aktuellen Test-PC für SSDs, WLAN und Kühler. Entsprechend wechsel ich die Hardware des PCs regelmäßig und auch hier zeigte sich das ROG Strix X670E-E Gaming WIFI unproblematisch.

Und nein, so etwas ist nicht selbstverständlich, so war damals das ProArt B550-Creator um einiges zickiger. Vor allem was die Netzwerkanschlüsse betrifft.

Diese sind aber hier auch absolut stabil.

 

Fazit

Die Preise der großen AM5 Mainboards tun schon etwas weh. Anders können wir dies nicht sagen.

Allerdings funktional gibt es am ASUS ROG Strix X670E-E Gaming WIFI nichts auszusetzen! Das Mainboard funktioniert in der Praxis absolut tadellos und macht einen sehr runden und zuverlässigen Eindruck. So kann ich nicht von Problemen oder zickigem Verhalten berichten.

Dabei ist die Ausstattung des Mainboards stark! Wir haben eine sinnvolle Menge PCIe und M.2 Slots, welche auch weitestgehend via PCIe 5.0 angebunden sind, wie auch eine gute externe IO.

Alleine die 10x USB A Ports sind klasse, hinzu kommen zwei super schneller USB C Ports, WLAN, eine recht umfangreiche Soundkarte und 2,5 Gbit LAN. USB 4 wäre sicherlich noch nett gewesen, ist aber aktuell noch recht exotisch.

Bonuspunkte gibt es für die Intel LAN und WLAN Karte. Zumindest in der Theorie sind die Intel Chips hier besser als die Realtek oder MediaTek Chipsätze, zumindest sind sie teurer.

Technisch, vor allem was die Spannungswandler betrifft ist das Mainboard wie die meisten X670E Modelle absoluter Overkill. Das 16 + 2 Phasen-Design mit 70A MOSFETs reicht für zwei oder drei 7950X 16 Kerner.

Und das meine ich ernst! Vermutlich könntest du beim Ryzen 9 7950X sogar den Kühlkörper über den MOSFETs weglassen. Diese sind so überdimensioniert, dass diese so effizient und kühl arbeiten, dass erst extrem OC diese etwas beanspruchen würde.

Verglichen mit anderen Herstellern, gerade z.B. Asrock ist vor allem das BIOS und die Software von ASUS doch ein gutes Stück besser.

Unterm Stich ist das ASUS ROG Strix X670E-E Gaming WIFI also trotz des hohen Preises absolut empfehlenswert und dieses wird bei Techtest nun als Testplattform für SSDs, Kühler usw. genutzt. Bisher kann ich hier auch von keinerlei Problemen berichten.

Allerdings würde ich dir auch einmal einen Blick auf das ProArt X670E-Creator WIFI empfehlen, welches ähnlich ist, aber über eine sogar noch bessere Ausstattung verfügt.

ASUS ROG Strix X670E-E Gaming WIFI
POSITIV
Schickes und wertiges Design
WLAN 6E mit gutem Intel Chipsatz
3x M.2 PCIe 5.0 (+1x M.2 PCIe 4.0)
2x PCIe 5.0
Sehr gute IO
Gutes BIOS
16 + 2 Phasen-Design mit 70A MOSFETs
Mit Diagnose Display
NEGATIV
Kein 10Gbit LAN
Kein USB 4
91

Die 1More Aero im Test, tolle TWS Ohrhörer mit gutem App Support!

1More ist für mich einer der spannendsten Audio-Hersteller. So sind 1More Produkte immer außergewöhnlich, aber können etwas schwanken in der Qualität. So hatte ich 1More Produkte welche mich nicht so überzeugen konnten, aber viele sind einfach Weltklasse, wie die SonoFlow oder die EVO.

Die Aero sind 1Mores neueste Ohrhörer in der gehoben Mittelklasse. Diese sollen durch ein kompaktes Design, kraftvollen 10-mm-Treibern und cinematischen Sound überzeugen. Natürlich ist dabei auch ANC mit an Bord.

Da stellt sich die Frage, gehören die 1More Aero zu den herausragenden Produkten des Herstellers oder sind diese nur einer von vielen true Wireless Ohrhörern? Finden wir es im Test heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an 1More für das Zurverfügungstellen der Aero für diesen Test.

 

Die 1More Aero im Test

Die 1More Aero setzt auf eine vergleichsweise kompakte und kleine Ladebox. Diese misst 56 x 62 x 25 mm und ist damit vor allem recht flach.

Hierfür setzt 1More auf ein interessantes Deckel Design. So öffnet sich der Deckel fast etwas wie eine Flügeltür, was ich so zuvor bei noch keinen Ohrhörern gesehen habe. Dabei setzt die Ladebox auf einen schwarzen Kunststoff, welcher aber sehr hochwertig anmutet. Allgemein machen die Ohrhörer einen wertigen Eindruck.

Mit 52,5g inklusive Ohrhörern (42,5 g ohne) ist die Ladebox auch nicht zu schwer und das trotz der Möglichkeit des kabellosen Ladens. Du kannst die Ladebox einfach auf ein kabelloses Ladepad legen und diese lädt. Alternativ hast du natürlich auch einen USB C Port.

Der Akku in der Ladebox fasst 450 mAh und kann die Ohrhörer 4-5x laden! Insgesamt kommen wir hier auf eine Laufzeit von bis zu 28 Stunden, wobei die Ohrhörer mit einer Ladung ca. 7 Stunden bzw. 5 Stunden mit ANC halten.

Die Aero setzen auf das bekannte “Steg” Design, welches zuerst von den Apple AirPods etabliert wurde. Die Ohrhörer selbst sind also relativ klein, haben aber eine Art Steg der an den Ohrhörern herunter ragt.

Dabei ist auch das Design der Ohrhörer sehr edel und schick. Dies hat 1More ohne Frage gut drauf! Gesteuert werden die Ohrhörer neben der 1More App über die Touch-Rückseite.

 

Tragekomfort

Der Tragekomfort der 1More Aero ist tadellos! So ist die Passform der Ohrhörer wirklich gut gewählt und sie sind vergleichsweise kompakt.

Hierdurch sitzen die Ohrhörer recht tief in meinen Ohren und ihr Schwerpunkt liegt angenehm.

Kurzum für den Alltag und auch leichten Sport sind die 1More Aero absolut geeignet.

 

ANC, Transparenzmodus und App

Wie es sich für moderne Ohrhörer gehört verfügen auch die 1More Aero über aktives Noise Cancelling. Dieses kannst du entweder direkt über die Ohrhörer steuern oder über die 1More App.

Die 1More App bietet dir folgende Optionen:

  • ANC Ein/Aus (Auswahl aus 5 Stufen)
  • Transparenzmodus Ein/Aus
  • EQ – manuell oder diverse Presets
  • Anzeige des Akkustands
  • Smart Loudness
  • Raumklang Ein/Aus
  • Individuelle Einstellung für die Touch Steuerung

Damit ist die 1More App recht umfangreich!

Das ANC der 1More Aero ist dabei gut, aber auch nicht überragend. Dieses ist auf dem Level der Teufel REAL BLUE TWS 2, aber klar hinter den Apple AirPods Pro oder den High End Sonys. Die meisten klassischen Geräusche, wie Motoren, Lüfter (dunkles brummen) werden gut reduziert oder sogar komplett ausgeblendet.

Stimmen, Lachen usw. wird nicht komplett ausgeblendet, aber reduziert.

Der Transparenzmodus ist wiederum sehr “dezent”. Ja er funktioniert, verstärkt aber auch nicht übermäßig stark.

Kurzum ANC und Transparenzmodus sind okay, aber auch nicht außergewöhnlich. Die App von 1More ist hingegen überdurchschnittlich.

 

Klang

Der Klang von 1More Ohrhörern ist immer eine große Überraschung. So klingen auch die Aero etwas anders als ich erwartet hätte.

In seinen Pressematerialien wirbt 1More mit einem “cinematischen Sound” und ich verstehe jetzt auch was sie meinen. So klingen die Aero recht groß und weit. Es gibt zwar in der 1More App nochmal einen “Raumklang” Modus, aber selbst ohne diesen haben die Ohrhörer einen unheimlich räumlichen Klang.

Dabei gibt vor allem der Bass etwas den Takt vor. Der Bass ist bei den Aero sehr stark und kräftig, hat aber so etwas Subwoofer Feeling. Die Ohrhörer haben hierdurch eine sehr außergewöhnliche Klangsignatur, welche mir aber gut gefällt! Die Ohrhörer klingen sehr spannend und interessant und der Bass ist trotz seiner hohen Masse nicht übermäßig aufdringlich.

Tendenziell sind die Ohrhörer aber schon etwas wärmer abgestimmt mit der „Badewannen-Klangsignatur“. Wir haben also recht kräftige Tiefen und Höhen und abgesenkte Mitten. Und ja die Mitten sind recht deutlich abgesenkt und haben einen recht warmen Unterton. Stimmen und Gesang ist soweit okay, da die Ohrhörer den Klang gut entzerren. Neutral sind die 1More Aero aber beim besten Willen nicht abgestimmt.

Auch die Höhen haben einen etwas wärmeren Charakter. Allerdings klingen die Ohrhörer nicht matt oder dumpf. Wir haben genug Klarheit, dass Musik sauber klingt, aber tendenziell runden die Höhen recht stark ab. Du hast also keine anstrengenden Zischlaute oder Ähnliches.

Unterm Strich würde ich den Klang der 1More Aero als außergewöhnlich bezeichnen. Wir haben recht viel Bass, aber die Ohrhörer sind auch keine Bass-bomber. Die Höhen sind etwas wärmer, aber auch nicht matt oder Dumpf. Hinzu kommt noch ein recht starker natürlicher Raumklang und eine hohe Breite im Klang, welche alles nochmal etwas entzerrt.

Die etwas außergewöhnliche Klangsignatur sehen wir auch bei der Messung der Frequenzkurve.

Hier sehen wir zunächst einen recht großen Unterschied zwischen ANC ein und aus. Diesen Unterschied kann ich so stark allerdings subjektiv nicht bestätigen. Hier ist der Unterschied zwischen ANC ein und aus nicht ganz so stark wahrnehmbar wie es die Messung vermuten lassen würde.

Auch sieht die Messung nach einem extremen Bass-Bomber aus. Die 1More Aero haben viel Bass und auch einen starken Tiefgang (der ist Weltklasse), aber diese sind subjektiv auch keine extremen Bass-Bomber, hier gibt es Extremeres.

Unterm Strich klingen die 1More Aero wirklich spannend und gut, sofern du nicht nach einem neutralen Klang suchst.

 

Fazit

Die Aero gehören klar zu den Highlights von 1More! Wir haben hier super spannende und außergewöhnliche Ohrhörer.

Zunächst ist das Design wie bei 1More üblich edel und hochwertig. Wir haben hier keine 08/15 Ohrhörer eines großen chinesischen Fertigers vor uns.

Aber das Wichtigste ist natürlich der Klang. Wir haben einen etwas wärmeren Klang, mit einem guten Schub Bass, einem starken Tiefgang und einer sehr hohen Klangbreite und Tiefe. Dabei sind zwar auch die Höhen (und Mitten) eher warm, aber die 1More Aero sind auf keinen dumpf oder matt.

Diese haben aufgrund des recht breiten Klangs und des außergewöhnlichen Basses eine wirklich ungewöhnliche Klangsignatur, welche schwer zu beschreiben ist. So sind die Aero zwar bassstark, aber keine Bass-Bomber. Diese haben einfach einen “großen” Klang.

Hinzu kommt ein solides ANC, wie auch eine gute App und ein hervorragender Tragekomfort.

Sollte dich also die Klangsignatur der 1More Aero interessieren, dann kann ich diese mit wirklich gutem Gewissen empfehlen! Die 1More Aero sind super Ohrhörer.

1More Aero
POSITIV
Interessante und spannende Klangsignatur
Guter und kräftiger Bass mit sehr gutem Tiefgang
Sehr gute App mit vielen Einstellungsmöglichkeiten
Ordentliches ANC
Sehr guter Tragekomfort
Schickes Design und gute Ladebox
NEGATIV
Nichts für Nutzer die einen neutralen Klang suchen
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Der Philips B-line 328B1 im Test, langweiliges Design aber gutes Bild!

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Mit dem 328B1 bietet Philips in der Business Serie einen super interessanten Monitor an. Dieser 32 Zoll Monitor mit 4K Auflösung soll laut Hersteller den sRGB Farbraum zu 119% und AdobeRGB Farbraum zu 97% abdecken.

Dabei wird eine Helligkeit von ordentlichen 350cd/​m² und ein Kontrast von 3.000:1 erreicht. Und dies zu einem Preis von unter 500€.

Damit ist der Philips B-line 328B1 nicht nur fürs Büro spannend, sondern auch für Content Creation, Foto und Video-Bearbeitung usw.

Dies aber natürlich nur, wenn der Hersteller auch die Wahrheit sagt und der Monitor wirklich so gut wie beworben ist. Wollen wir dies doch im Test herausfinden!

An dieser Stelle vielen Dank an Philips für das Zurverfügungstellen des 328B1 für diesen Test.

 

Der Philips B-line 328B1 im Test

Bereits auf dem ersten Blick ist zu erkennen das der 328B1 eigentlich als Office- Monitor gedacht ist.

Dieser setzt auf ein sehr klassisches Gehäuse. Dieses ist nicht übermäßig schlank oder schick gearbeitet, sondern funktional. So wirkt der 328B1 durchaus professionell, wenn auch weniger modern.

Die Rahmen auf der Front sind weitestgehend sehr dünn. Lediglich der untere Rahmen ist etwas dicker. In dem unteren Rahmen steckt aber auch ein PowerSensor. Dieser kann erkennen, ob du vor dem Monitor sitzt oder nicht und entsprechend diesen ein/ausschalten.

Der Standfuß des 328B1 bietet dir alle bekannte Ergonomie-Optionen. Wir haben also eine Höhenverstellung, ein Verstellen des Winkels, die Möglichkeit des Hochkant Stellens usw. Dabei wirkt der Standfuß sehr massiv und stabil.

Eine Wandhalterung nach dem VESA 100×100 Standard ist aber auch möglich.

 

Anschlüsse 

Der Philips B-line 328B1 verfügt über folgende Anschlüsse:

  • 2x HDMI 2.0
  • 1x DisplayPort 1.2
  • 4x USB-A 3.0 Ausgänge
  • 1x USB-B 3.0 Eingang
  • 1x 3,5 Audio-Ausgang

Mit 2x HDMI und 1x DisplayPort hat der 328B1 eine recht klassische Portausstattung. Zudem haben wir noch einen USB Hub integriert und einen 3,5mm Audio-Ausgang.

Das Panel

  • 31,5″/​80cm
  • 3840×2160 Pixel
  • 16:9
  • VA
  • 350cd/m²
  • 3000:1 Kontrast

Im Philips 328B1 steckt ein 31,5 Zoll Panel mit 4K Auflösung das auf der VA Technologie basiert.

Entsprechend fällt vor allem der Kontrast mit 3000:1 zumindest auf dem Papier recht hoch aus. Die Monitor-Sparte von Philips gehört dabei zu TPV Technology, zu welchen auch AOC gehört. Ich vermute, das hier verbaute Panel stammt von Sharp.

 

Nutze DisplayPort!

Wichtig, nutze wenn irgendwie möglich beim 328B1 den DisplayPort Eingang. Beim Nutzen des HDMI Ports ist mir eine deutlich schlechtere Bildqualität aufgefallen.

 

Farbraum

Philips wirbt beim 328B1 mit einer 119% sRGB und 97% AdobeRGB Farbraumabdeckung. Dies wären fantastische Werte für einen Monitor dieser Klasse!

Hier muss ich allerdings etwas zurückrudern. Wir haben zwar 100%sRGB, was das Maximum ist was mein Messgerät messen kann, aber “nur” 82% AdobeRGB und 89% DCI-P3.

Dies sind weiterhin sehr gute Werte!

Allerdings schon etwas schade, dass die praktischen Werte etwas unter der herausragenden Herstellerangabe liegen. Möglicherweise ist irgendwo noch eine Einstellung versteckt welche dies verbessert, falls ja, konnte ich diese leider nicht finden.

Aber selbst so sind die Werte auch für eine professionelle Foto- und Videobearbeitung vollkommen brauchbar!

 

Kalibrierung

Der Philips B-line 328B1 soll von Werk aus kalibriert sein, mit einem Delta E von unter 2.

Wir haben zwar eine etwas größere Abweichung im Türkis (das ist oft so), aber im Schnitt haben wir ein Delta E von 0,95, was hervorragend ist!

Damit ist der Monitor vom Werk aus gut genug für Foto- und Videobearbeitung kalibriert.

 

Helligkeit

Bei der Helligkeit wird mit 350 cd/m² geworben. 350 cd/m² sind absolut in Ordnung, wenn sie erreicht würden.

Erfreulicherweise werden 350 cd/m² nicht nur erreicht, sondern mit 398 cd/m² ein Stück überschritten. Damit ist der Monitor auch in hellen Büroräumen gut nutzbar.

 

Kontrast

Wir haben beim 328B1 ein VA Panel. VA Panels sind etwas träger als IPS Panels bei der Reaktionszeit, haben dafür aber einen deutlich besseren Kontrast und oftmals auch bessere Farben.

Entsprechend wird der Kontrast mit 3000:1 angegeben, was um den Faktor 3x höher liegt als bei einem IPS Panel Monitor.

3000:1 konnte zwar nicht ganz messen, aber mit 2730:1 ist der Kontrast des 328B1 herausragend! Wichtig, via HDMI konnte ich unerklärlicherweise einen deutlich schlechteren Kontrast messen als via DisplayPort.

 

Subjektiver Bildeindruck

Der Philips B-line 328B1 hat den typischen VA Panel “look”. Wir haben also ein auffällig kontrastreiches und “sattes” Bild, was gerade auffällt, wenn du ansonsten einen IPS Monitor gewohnt bist. Dabei sind Farben wunderbar klar und natürlich. Das Bild wirkt farblich einfach sehr “passend”, springt aber auch nicht extrem ins Auge.

Gerade im Media/Bildbearbeitungsbereich schätze ich VA Panels sehr. Allerdings fürs Gaming oder ähnliche Anwendungen, wo es auf eine besonders hohe Reaktionszeit ankommt, würde ich den 328B1 nicht empfehlen.

Die Reaktionszeiten des 328B1 sind nicht grausam, aber eher unterdurchschnittlich. Mal ein Spiel neben der Arbeit ist aber natürlich auch kein Problem.

Ausleuchtung und Ähnliches würde ich als unproblematisch einstufen. Diese ist nicht ganz perfekt, aber gut genug.

Mein 328B1 hatte allerdings einen kleinen Bildfehler am linken Rand (einen kleinen Streifen), hier hat mir der Hersteller aber klar versichert, dass dies nicht normal ist, was ich für absolut glaubhaft halte.

 

Stromverbrauch

Wie steht es um den Stromverbrauch des Philips B-line 328B1?

Mit 31,5 Zoll und einer maximalen Helligkeit von 398 cd/m² ist es nicht überraschend, dass der Monitor einen etwas höheren Verbrauch hat. So verbrauchte dieser im Test zwischen 26,8W und 65,6W.

Allerdings, um dies etwas zu kompensieren, verfügt der Monitor über einen besonderen PowerSensor. Dieser kann erkennen, ob du vor dem Monitor sitzt und falls nicht, wird dieser automatisch abgeschaltet.

Dieses Feature kannst du nutzen, musst du aber nicht.

 

Fazit

Es gibt schicke und sicherlich auch spektakuläre Monitore wie den Philips B-line 328B1. So ehrlich müssen wir sein, rein optisch ist dieser ein 0815 Office Monitor.

Allerdings kann der Anschein manchmal täuschen, so auch hier. Qualitativ ist der Philips B-line 328B1 stark!

  • 100% sRGB
  • 82% Adobe RGB
  • 88% DCI-P3
  • 398 cd/m² Helligkeit
  • 2730:1 Kontrast

Dies sind sehr starke Messwerte! knapp 400 cd/m² Helligkeit bei einem Kontrast von 2730:1 ist spitze! Natürlich haben wir hier ein VA Panel, welches auch nicht das schnellste ist (fürs Gaming nur bedingt geeignet), aber aus qualitativer Sicht ist dieses tadellos! Selbst die Ausleuchtung ist mehr als brauchbar.

Die Kalibrierung von Werk aus ist mit einem Delta E von 0,95 sehr gut. Hierdurch eignet sich der Philips B-line 328B1 auch wunderbar für Anwendungen, wo eine gewisse Farbtreue benötigt wird, Fotobearbeitung, vielleicht auch im Bereich des Designs oder Druck.

Der Stromverbrauch des Monitors kam mir im Maximum mit rund 65W etwas hoch vor, aber wir haben hier auch 31,5 Zoll und 4K Auflösung. Zudem ist die maximale Helligkeit auch recht hoch und wir haben den PowerSensor.

Abseits davon habe ich nichts zu bemängeln. Suchst du also einen großen “Office” Monitor mit besonders hoher Bildqualität und Farbtreue, dann ist der Philips B-line 328B1 eine super Wahl!

Philips B-line 328B1
POSITIV
Sehr positiver Bildeindruck
Herausragender Kontrast
Guter Farbumfang
Viele Anschlüsse
Gute Helligkeit
Sehr gute Kalibrierung
NEGATIV
Design langweilig
Gehobener Stromverbrauch
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Test: Noblechairs Legend, richtig schick und wertig, aber auch bequem?

Die Noblechairs Schreibtisch Stühle gehören zu meinen absoluten Favoriten und ich nutze seit Jahren zwei in meinem Alltag, welche sich bisher auch sehr zuverlässig und robust gezeigt haben.

Mit dem Legend hat Noblechairs nun einen neuen “Gaming Chair” auf den Markt gebracht, welcher das hochwertige Design der alten Modelle noch etwas verfeinert und eine noch bessere Form mitbringen soll.

Noblechairs setzt beim Legend weiterhin auf ein edles Design, das von hochwertigen Autositzen inspiriert ist.

Passend dazu ist allerdings auch der Preis. Mit knapp über 500€ gehört der Legend klar zu den teureren Schreibtischstühlen die du bekommen kannst.

Aber wie sitzt es sich auf diesem, auch verglichen mit den anderen Noblechair Modellen? Finden wir dies im Test heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an Noblechairs für das Zurverfügungstellen des Legend für diesen Test.

 

Zusammenbau und Montage

Hast du einmal einen Gaming Chair zusammengebaut, dann wirst du auch mit dem Noblechairs Legend fertig, denn die meisten Gaming Chairs unterscheiden sich in diesem Punkt nicht.

Grundsätzlich liegt das komplette Werkzeug bei das du für den Zusammenbau benötigst , aber ich würde einen Akkuschrauber empfehlen.

Zunächst musst du eine Armlehne montieren (3 Schrauben), dann die Halterung für die Gasdruckfeder (4 Schrauben). Gasdruckfeder, Fußkreuz und Rollen werden jeweils nur gesteckt. Allerdings, sobald du einmal auf dem Stuhl gesessen hast, sind diese fast untrennbar verbunden.

Anschließend wird die Rückenlehne verschraubt (2x 2 Schrauben). Noch ein paar Abdeckungen und du bist fertig.

Der Zusammenbau bei meinem Legend war sehr problemlos und „überdurchschnittlich“ leicht. Zwar ist das Prinzip hier identisch zu anderen Modellen, aber ich habe schon oft erlebt, dass Schraubenlöcher nicht ganz perfekt sitzen usw. Dies war allerdings hier nicht der Fall, alles hat sauber gesessen und Schrauben haben gut gepasst.

 

Das Design

Noblechairs orientiert sich beim Legend nicht an den klassischen “Racing” Autositzen, sondern mehr an den “Premium” Modellen aus sportlichen Limousinen.

So ist der Legend weniger aggressiv oder auffällig geformt. Dieser wirkt einfach etwas edler und erwachsener.

Der Legend setzt dabei auf die recht einfache Grundform des ICON, verfeinert diese aber etwas. So haben wir hier beispielsweise die typische Aussparung unterhalb der Kopfstütze. Diese erfüllt keinen Zweck, außer für die Optik. Auch wirkt der Legend etwas geschwungener und eleganter.

Letzteres liegt sicherlich auch an der Materialwahl. Es gibt zwar eine Stoff-Version des Legend (den Legend TX), aber die normalen Versionen setzen auf Kunstleder. Im Gegensatz zum ICON oder Hero ist dieses aber nicht perforiert, sondern komplett glatt. Geschmackssache, ich mag das Perforierte, aber das glatte Kunstleder ist natürlich haltbarer.

Farblich gibt es den Legend derzeit in:

  • Schwarz
  • Weiß
  • Braun
  • Schwarz/Weiß/Rot

Es ist aber gut möglich, dass Noblechairs früher oder später besondere Editionen des Legend auf den Markt bringt. Ich habe hier die Schwarz/Weiß/Rote Version, die ich sehr schick finde!

Allgemein gefällt mir der Legend am besten aus Noblechairs Lineup.

 

Massivität und Stabilität

Grundsätzlich ist der Noblechairs Legend für bis zu 150 kg ausgelegt, laut Hersteller. Diese Angabe ist allerdings nur eine grobe “Gewichtsklasse”. Mit 150 Kg (laut Hersteller) ist damit der Legend schon etwas stabiler. Die meisten Gaming Chairs sind für 120-130 Kg ausgelegt.

Entsprechend ist es nicht überraschend, dass der Noblechairs Legend eine Stahl Basis-Konstruktion hat. Sitzpolster und auch das Rückenteil bestehen im Inneren aus einem Stahlrahmen, der verkleidet ist.

Zugegeben, dies ist die gängige Bauform der meisten Gaming Chairs der 250-300€+ Preisklasse. Darunter kannst du Modelle mit einer Holzunterkonstruktion finden.

Hier habe ich natürlich keine gesicherten Informationen, aber ich nehme an, dass der Noblechairs Legend aus der gleichen Fabrik kommen wird, wie die meisten Gaming Chairs. Die Basiskonstruktion ist schon auffällig ähnlich bei den meisten Modellen.

Allerdings gibt es schon Unterschiede bei der Dicke und der Qualität der Metallkonstruktion. Hier ist der Noblechairs Legend ganz klar als überdurchschnittlich einzustufen. Z.B. die Schweißstellen, die ich entdecken konnte, wirken sehr gut gemacht und auch die Schraubengewinde wirken sauberer gemacht als bei vielen anderen Modellen.

Ebenso ist das Fußkreuz verstärkt mit einer inneren Wabenstruktur, welche hier auch etwas hochwertiger erscheint. Der Stuhl wiegt auch mit 30 Kg recht viel, was für einen hohen Materialeinsatz spricht.

Lediglich bei der Halterung der Armlehnen sehe ich Luft nach oben! Die Armlehnen sind nicht direkt auf einem Querbalken verschraubt, wie bei vielen anderen Modellen, sondern an einer Platte, die an den äußeren Rahmen geschweißt ist. Wird in der Praxis sicherlich halten, zumal die Schweißnähte hier noch etwas massiver wirken als z.B. beim EPIC, aber bist du 150 Kg und drückst dich jeden Tag über die Armlehnen hoch, dann könnte ich mir vorstellen, dass dies der größte Schwachpunkt am Stuhl ist.

Dennoch halte ich die Verarbeitungsqualität und -Massivität, von dem, was ich sehen kann, für überdurchschnittlich und sofern du den Stuhl nicht ans absolute Limit der Belastbarkeit bringst, wird dieser lange halten. Ich vermute hier wird sich das Kunstleder vor dem Rahmen im Laufe der Zeit abnutzen.

 

Ergonomie und Größe

Mit einer Belastbarkeit von bis zu 150 Kg und einer empfohlenen maximalen Körpergröße von bis zu 2 Metern ist der Noblechairs Legend klar für größere Nutzer/Nutzerinnen optimiert.

Dies bestätigt sich auch in der Praxis!

Legend Hero ICON
Höhe Rückenlehne 90 89 86
Breite Rückenlehne (mitte) 28 32 29
Breite Rückenlehne (außen) 52 57 52
Breite Sitzfläche (mitte) 33 33 33
Breite Sitzfläche (außen) 52 52 52
Tiefe Sitzfläche  48 48 49
Maximale Höhne  58 57 57
Minimale Höhe 48 48 47

 

Hier können wir gerade im Vergleich zum ICON sehen, dass die Rückenlehne etwas länger ist. Allerdings ist sie auch etwas schmaler. Dies ist mir allerdings nicht negativ aufgefallen. Vielleicht wenn du super breite Schultern hast, aber generell sind die seitlichen Flügel der Rückenlehne nicht übermäßig aggressiv oder “steil” gestellt.

Hierdurch wirkt der Stuhl etwas breiter als er eigentlich ist, gerade verglichen mit dem EPIC oder den Corsair Modellen.

Die minimale und maximale Sitzhöhe ist mit 48-58 cm auf dem üblichen Level. Die Rückenlehne kannst du zwischen 90 und 125 Grad verstellen.

Wo wir beim Verstellen sind, die Armlehnen lassen sich in 4 Richtungen verstellen, vor/zurück, Winkel, näher/weiter entfernt und in der Höhe.

 

Kippeln

Der Noblechairs Legend verfügt über einen Kippmechanismus. Sofern nicht festgestellt, kannst du den Stuhl durch ein Verlagern des Gewichts nach hinten kippen.

Dieses “kippeln” macht durchaus Spaß, zumindest mir. Hierdurch fühlt sich das Sitzen nicht so statisch an und gerade wenn ich Langeweile habe oder Nervös bin, ist dieses “kippeln” entspannend.

Dabei setzt Noblechairs auf den guten Kipp-Mechanismus. Hier gibt es auf dem Markt im Kern zwei Systeme, den “Z” Mechanismus und den “T” Mechanismus. Damit beschreibe ich die Form der Fassung für die Gasdruckfeder.

Die Z Form erlaubt ein “Kippen” des Stuhls nur durch Zurücklehnen bzw. Gewicht verlagern. Dies ist bei der einfacheren T-Form nicht möglich, hier musst du dich aktiv abstoßen.

Solltest du das “Kippen” nicht mögen, dann kannst du den Stuhl auch feststellen oder den Widerstand des Mechanismuses ändern.

 

Subjektiver Eindruck, wie sitzt es sich auf dem Legend?

Stühle und Sessel sind immer etwas sehr subjektives, vielleicht sitzt du lieber weicher, vielleicht härter.

Der Noblechairs Legend ist tendenziell auf der härteren / festeren Seite. Härter bedeutet nicht, dass dieser schlecht gepolstert ist oder du auf dem Metall sitzt, sondern die Polsterung ist einfach etwas fester.

Wenn ich die Noblechairs nach feste sortieren müsste, dann wäre es:

  1. Noblechairs EPIC
  2. Noblechairs Legend
  3. Noblechairs Hero
  4. Noblechairs ICON

(von fest nach weich gepolstert)

Der EPIC ist der aus meiner Sicht klar härteste Stuhl aus dem Noblechairs Lineup, der ICON der weichste. Legend und Hero setzten sich in die Mitte. Der Hero wirkte im direkten Vergleich etwas weicher, was aber auch daran liegen kann, dass ich ihn schon einige Jahre “eingesessen” habe.

Dabei ist die Form des Legend eine Mischung aus Hero und ICON. So hat der Legend wie der ICON eine etwas dezentere Form, mit weniger aggressiven Flügeln an der Seite und einer recht flachen und breiten Sitzfläche.

So zwingt dich der Legend weniger in eine gewisse Sitzposition (wie es der EPIC macht). Du kannst auf diesem also recht entspannt sitzen. Ich kann sogar im Schneidersitz auf diesem sitzen. Dabei ist der Legend aber etwas größer und mächtiger als der ICON.

Aufgrund der etwas festeren Polsterung ist der Noblechairs Legend im ersten Moment vielleicht nicht ganz so “gemütlich”, du sitzt auf diesem nicht wie auf einem Sofa, aber es ist fast unmöglich diesen Stuhl durch zu sitzen. Auch nach X Stunden ist dieser nicht unbequemer als am Anfang, ganz im Gegenteil.

Wenn ich eine Kritikpunkt hätte, dann wäre es am ehesten das glatte Kunstleder. Qualitativ ist es 1a, aber ich mag an sich die leicht “perforierte” Oberfläche vom Hero und ICON etwas lieber. Mich würde es auch nicht wundern wenn die “TX” Version des Legend etwas gemütlicher und weicher ist.

Aber das ist natürlich Geschmackssache und aus Sicht der Haltbarkeit ist sicherlich das glatte Kunstleder das Optimum.

Die Rückenlehne bzw. allgemein sind Gaming Chairs aus Sicht der Ergonomie meist nicht die beste Wahl. Hier gibt es Formen, die “ergonomischer” sind, aber meist weniger schick aussehen und “unbequemer” sind. Allerdings ist die Rückenlehne des Legend tatsächlich recht gut! Gerade mit der einstellbaren Unterstützung saß ich von Natur aus recht gerade auf dem Stuhl, was sich positiv auf meine Rückenhaltung ausgewirkt hat. Dies liegt aber nicht nur an der einstellbaren Unterstützung für den Rücken, auch die generelle Form der Rückenlehne und des Sitzpolsters scheinen hierzu beizutragen.

 

Fazit

Der Noblechairs Legend wirkt auf mich wie ein überarbeiteter Noblechairs ICON oder ein “ICON 2.0”. Dies ist aber absolut nichts negatives, denn der ICON gehört weiterhin zu meinen absoluten Favoriten unter den Gaming Chairs.

So setzt der Noblechairs Legend ebenfalls auf eine etwas “dezentere” und weniger aggressive Form. Viele Gaming Chairs nutzen teils sehr große seitliche „Flügel“, um dich in einer geraden Position zu halten. Dies ist natürlich ein Überbleibsel aus Rennautos und oft auch der Optik geschuldet. Der Legend setzt hingegen auf eine etwas entspanntere Form, mit einer recht breiten und relativ flachen Rückenlehne und Sitzfläche.

Dabei ist allerdings die Polsterung etwas fester, als beispielsweise beim ICON. Suchst du einen “Sessel” als Gaming Chair, dann wäre der Legend nicht meine erste Wahl.

Allerdings ist dieser auch nicht extrem fest oder hart. Dieser fällt in einen mittleren Bereich, was die Härte der Polsterung betrifft.

Entsprechend ist der Noblechairs Legend auch für längere Gaming Runden oder auch als normaler “Office” Stuhl absolut brauchbar!

Dabei ist die Verarbeitungsqualität stark! Nähte und auch die zugrunde liegende Metallkonstruktion ist herausragend gearbeitet und ohne Fehler. Die Grundsätzliche Konstruktion wirkt auch sehr massiv und robust. Noblechairs bewirbt den Legend mit bis zu 150 kg Belastbarkeit, was knapp hinkommen kann. Vergleiche ich die Konstruktion mit anderen Modellen, dann ist diese etwas massiver als die gängigen 120 Kg Modelle, aber ich habe auch schon noch dickere Modelle in der 150 Kg Klasse gesehen.

Ich würde den Legend also eher so bis +- 120 Kg empfehlen. Dabei eignet sich dieser grundsätzlich eher für etwas größere Nutzer. Ich denke, selbst wenn du 1,90m bist wirst du dich auf dem Stuhl wohlfühlen.

Die Optik ist natürlich etwas Geschmackssache, aber ich finde den Legend super schick, gerade in der Schwarz/Rot/Weiß Farbe. Ich mag dieses etwas dezentere und edlere verglichen mit anderen gaming Chairs sehr, weshalb der Legend auch in einem normalen Büro nicht deplatziert wirken würde.

Gibt es aber etwas, was gegen den Noblechairs Legend spricht? Ja, der Preis. Ich will nicht sagen, dass die Qualität oder allgemein der Sitzkomfort nicht zu einem 500€+ Modell passen, aber 100€ mehr als der Hero und über 100€ mehr als der ICON ist etwas schwerer zu rechtfertigen. So halte ich den Legend nicht zwingend für besser oder schlechter als den Hero oder ICON, er ist einfach anders. Vielleicht optisch, hier gefällt mir dieser am besten, aber der Sitzkomfort ist Geschmackssache welches Modell hier am besten zu dir passt. Qualitativ sind die neueren Noblechairs Modelle aber +- auf einem Level.

Dennoch ist der Noblechairs Legend ein richtig guter Gaming Chair, welcher absolut zu den Flaggschiff Modellen in diesem Bereich gehört!

Noblechairs Legend
POSITIV
Sehr schickes Design
Sehr wertig verarbeitet
Hohe Verstellbarkeit der Arm und Rückenlehne
Massiv und stabil gebaut
Spaßiger “Kippelmechanismus”
Gut auch für größere und schwerere Menschen geeignet
Guter Rückensupport….
NEGATIV
…. Allerdings ist die “Racing Chair” Form auch nicht ideal aus Sicht der Ergonomie
Hoher Preis
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Die besten Bluetooth Kopfhörer unter 100€? Anker, 1MORE und Creative im Vergleich

Kopfhörer gibt es viele im Handel, in allen Preisklassen. Für viele wird aber vermutlich die +- 100€ Preisklasse die interessanteste sein. Hier gibt es auch einige spannende Optionen. Drei der spannendsten Kopfhörer die mir in der letzten Zeit begegnet sind landen auch in dieser Preisklasse.

  1. 1MORE SonoFlow
  2. Anker Life Q30
  3. Creative Zen Hybrid

Alle drei sind auf dem Papier gut vergleichbar. Diese sind alle over-Ear Kopfhörer, kosten alle um die 100€ und bieten auch alle ANC.

Zudem hinterließen die drei Modelle im Test einen sehr guten Eindruck. Grund genug diese doch in einen Vergleich zu schicken.

Welcher ist der beste Kopfhörer in der 100€ Preisklasse?

 

Die Testkandidaten

Folgende Kopfhörer schicke ich in den Vergleich:

  1. 1MORE SonoFlow
  2. Anker Life Q30
  3. Creative Zen Hybrid

Preislich schwanken die drei etwas, aber in der Regel sind sie für unter 100€ verfügbar.

Prinzipiell handelt es sich bei allen drei Kopfhörern um “große” Over-Ear Modelle. Aber beim Design gibt es schon einige Unterschiede!

Die 1MORE SonoFlow sind sicherlich die unauffälligsten und schlichtesten Kopfhörer im Vergleich. 1MORE setzt bei diesen auf ein sehr “cleanes” Design.

So sind die Ohrmuscheln auf der Rückseite nicht bedruckt und bestehen aus einem grauen Kunststoff. Auch das Kunstleder der Ohrpolster wirkt überdurchschnittlich wertig und die roten Innenseiten der Ohrmuscheln sind ein geschmackvoller Akzent.

Auch was die generelle Haptik angeht, sind die 1MORE SonoFlow absolut gelungen! Diese sind aus meiner Sicht die wertigsten und schicksten Kopfhörer in diesem Vergleich.

Die Anker Life Q30 setzen auf ein völlig anderes, rundes Design. Und mit rund meine ich auch wirklich rund, denn sowohl die Ohrmuscheln wie auch die Rückseite dieser setzen auf ein kreisrundes Design.

Dies ist sicherlich etwas Geschmackssache und generell betrachtet sehen die Life Q30 nicht ganz so edel und hochwertig aus wie die 1MORE.

Auch die Verarbeitung ist nicht ganz auf dem hohen Level, aber ausreichend gut!

Die Creative Zen Hybrid erinnern mich etwas an das frühere Design von Bose Kopfhörern. So ist ihre Form recht schlicht und funktional. Auch der Kunststoff, der von Creative genutzt wird, ist sehr robust. So werden diese Kopfhörer am wenigsten zerkratzen oder nach einer Zeit “unschön aussehen”. Beispielsweise werden die Anker Q30 hier um einiges schneller altern.

Auch was die generelle Verarbeitungsqualität und Haptik betrifft sind die Zen Hybrid auf einem sehr guten Level!

Alle drei Kopfhörer werden im Übrigen via USB-C geladen und verfügen neben Bluetooth auch über einen 3,5mm-Eingang. Zudem setzen auch alle drei auf Tasten für die Steuerung, Touchpads oder Ähnliches suchst du vergebens.

 

Tragekomfort

  1. 1MORE SonoFlow
  2. Anker Life Q30
  3. Creative Zen Hybrid

Alle drei Kopfhörer sind recht bequem, hier gibt es nichts zu bemängeln. Aber es gibt dennoch Unterschiede. So haben den Zen Hybrid die kleinsten Ohrmuscheln und die härteste Polsterung. Zwar haben diese auch einen vergleichsweise niedrigen Anpressdruck, weshalb das Tragen recht entspannt ist, aber dennoch haben diese den “härtesten” Tragekomfort.

Einen kleinen Bonus möchte ich im Sommer aussprechen, denn ich vermute unter den Creative Zen Hybrid wirst du am wenigsten schwitzen.

  • 1MORE SonoFlow – 256 g
  • Anker Life Q30 – 264 g
  • Creative Zen Hybrid – 272 g

Sowohl die Q30 wie auch die SonoFlow setzen auf sehr weiche Kunstleder Ohrpolster, mit Memory Schaum Füllung. Hierdurch sitzen diese deutlich weicher und leichter auf den Ohren und schmiegen sich besser an.

Im direkten Vergleich ist aber die Polsterung der SonoFlow einen Hauch dicker als bei den Life Q30. Zudem sind die Ohrmuscheln etwas größer. Aber ich vermute du wirst im Sommer unter den SonoFlow mehr schwitzen als unter den Life Q30.

Die Polsterung der SonoFlow wirkt wärmer und noch anschmiegsamer. Die Life Q30 sind etwas kühler und luftiger, ähnlich wie die Zen Hybrid, wenn auch noch deutlich weicher als diese.

 

ANC

Alle drei Kopfhörer verfügen über aktives Noise Cancelling. Diese können also auf Wunsch aktiv versuchen Hintergrundgeräusche auszugleichen und auszublenden.

Grundsätzlich ist das ANC bei allen drei vernünftig! Aber es gibt schon Unterschiede.

  1. 1MORE SonoFlow
  2. Anker Life Q30
  3. Creative Zen Hybrid

Das aus meiner Sicht stärkste und beste ANC haben die 1MORE SonoFlow. Die SonoFlow schaffen es “rauschende” Geräusche wie Lüfter oder Motoren in der Regel zu 100% auszublenden. Setze ich die Kopfhörer auf, kann ich beispielsweise einen Ventilator, der neben mir steht, nicht mehr hören.

Sowohl bei den Creative Zen Hybrid, wie auch bei den Anker Life Q30 ist dies weiterhin leise der Fall! Auch Stimmen und andere Geräusche werden bei den SonoFlow am stärksten unterdrückt.

Der Anker Life Q30 und der Creative Zen Hybrid tun sich beim ANC nicht viel. An sich würde ich sogar sagen, diese sind ziemlich gleich auf, aber ich vermute aufgrund der etwas besseren passiven Geräuschunterdrückung liegen die Life Q30 doch minimal vorne.

Beide reduzieren die generellen Umgebungsgeräusche gut, aber nicht ganz so stark wie die SonoFlow.

Die SonoFlow und die Life Q30 verfügen neben ANC auch über einen Transparenzmodus. Dieser ist bei den Life Q30 minimal besser.

 

Wer klingt am besten?

Klang ist immer etwas sehr Subjektives. Wenn dir jemand sagt, es gäbe die eine Klangsignatur oder jeder Kopfhörer muss möglichst linear klingen, dann ist dies aus meiner Sicht falsch. Der Klang von Kopfhörern muss DIR gefallen und wenn das mit extrem viel Bass oder viel Wärme im Klang ist, dann ist es halt so.

Allerdings macht dies mir die Beurteilung der Kopfhörer um einiges schwerer! Zumal es auch noch Unterschiede beim Klang mit oder ohne ANC gibt. Gerade der Creative Zen Hybrid klingt mit eingeschaltetem ANC doch ein Stück anders.

Grundsätzlich klingen alle drei Kopfhörer gut bis sogar sehr gut!

Creative Zen Hybrid

Von allen drei Kopfhörern haben die Creative Zen Hybrid den am wenigsten aufgeregten Klang. So haben die Zen Hybrid zwar einen guten Tiefbass, aber sind generell recht neutral und ausgeglichen klingend, vor allem verglichen mit den beiden anderen.

So sind die Höhen zwar sauber und klar, aber nicht übermäßig schrill oder spitz. Die Mitten sind relativ neutral. Wir haben zwar einen leichten Höhen/Tiefen Fokus, aber dieser ist bei den Zen Hybrid am wenigsten ausgeprägt. Wichtig, ohne ANC erhalten die Mitten einen merkbaren Boost! Schaltest du ANC ein fallen die Zen Hybrid eher in die “Badewannenklangsignatur”.

Der Tiefbass ist vielleicht etwas “geboostet”, aber generell klingt der Bass nicht groß aufgedickt. Der Bass ist passend, suchst du aber Kopfhörer mit dem Maximum an Bass, dann sind dies nicht die richtigen für dich.

Musik klingt generell sehr ausgeglichen. Die Zen Hybrid sind damit vor allem etwas für dich, wenn du einen halbwegs neutralen Klang suchst.

1MORE SonoFlow

Die 1MORE SonoFlow sind das krasse Gegenteil von den Zen Hybrid. So klingen die SonoFlow extrem aufgeweckt! Wir haben die ganz klassische Badewannen Klangsignatur, mit sehr starken Höhen und Tiefen. Dies gibt dem Klang einen hohen “Kontrast” und Dynamik.

Entsprechend sind die Höhen recht scharf, aber auch sehr brillant und extrem klar. Hier und da sind mir diese fast schon etwas zu scharf, gerade bei höheren Lautstärken. Magst du aber brillante Höhen, dann sind dies die richtigen Kopfhörer für dich. Die SonoFlow haben klar die schärfsten und “hellsten” Höhen von allen drei.

Die Mitten sind okay. Viel mehr gibt es zu diesen nicht zu sagen. Der Klangliche Fokus liegt klar eher etwas auf den anderen Klang Bereichen, aber furchtbar sind die Mitten nicht.

Der Bass der 1MORE SonoFlow ist wunderbar kräftig, satt und knackig. Wir haben hier einen gewissen Fokus auf die unteren Bass-Bereiche. Im direkten Vergleich hat der Anker Life Q30 einen generell etwas “dickeren” Bass, der SonoFlow wirkt aber etwas dynamischer.

Anker Life Q30

Klanglich sehe ich den Anker Life Q30 leicht vorne, gerade wenn du einen kräftigen Klang magst.

So sind die Höhen des Anker Life Q30 nicht ganz so brillant wie bei den SonoFlow, aber dennoch angenehm klar und sauber. Ich würde sagen, hier sind diese mit den Creative Zen Hybrid vergleichbar. Hierdurch sind die Höhen aber auch nicht schrill oder spitz, wie es bei den SonoFlow der Fall sein kann.

Die Mitten machen einen guten Eindruck. Diese sind nicht übermäßig stark abgesenkt und wirken recht detailliert. Allgemein haben die Q30 den detailliertesten Klang der drei Kopfhörer.

Das Highlight ist aber klar der Bass. Der Bass wirkt unheimlich mächtig! Mächtig ist hier absolut der richtige Ausdruck. Wo beispielsweise die SonoFlow primär den unteren Bassbereich boosten, dicken die Q30 den kompletten Bass auf.

Sicherlich etwas Geschmackssache, aber dies in Kombination mit der besten Detaildarstellung lässt den Anker Life Q30 einfach sehr imposant und kräftig klingen.

 

Klang, Fazit

  1. Anker Life Q30
  2. 1MORE SonoFlow
  3. Creative Zen Hybrid

Erneut Klang ist etwas sehr persönliches. Suchst du einen möglichst ausgeglichenen Klang, dann sind vielleicht die Creative Zen Hybrid die beste Wahl für dich. Willst du einen sehr dynamischen Klang, dann die 1MORE SonoFlow.

Allerdings denke ich, dass klanglich im Allgemeinen die Anker Life Q30 die beste Wahl sind. Diese klingen imposant und einfach am wertigsten. Dank der hohen Detaildarstellung klingen diese einfach etwas “teurer” als die anderen beiden und der tolle Bass ist natürlich das Sahnehäubchen. Vielleicht für absolute Puristen sind diese nicht die beste Wahl, aber ansonsten greif zu den Anker Life Q30, wenn es dir um den besten Klang geht.

 

Fazit

Ich bin von allen drei Kopfhörern überzeugt! Es gibt hier keine schlechte Wahl. Dennoch muss es am Ende einen Sieger geben. Ich schwanke hier etwas zwischen dem Anker Life Q30 und dem 1MORE SonoFlow.

Unterm Strich wird der Anker Life Q30 die sicherste Wahl sein und ich würde diese als Testsieger bezeichnen. Dieser bietet den beeindruckendsten Klang, mit einem herausragenden Bass und einer sehr guten Detail-Darstellung. Von allen Kopfhörern im Vergleich hat dieser den besten Bass und die beste Detail-Darstellung.

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  • Hervorragender Klang
  • Sehr gute Detaildarstellung
  • Toller Bass
  • Gutes ANC
  • Guter Tragekomfort
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  • Transparenz-Modus

Hinzu kommt ein guter Tragekomfort und ein gutes ANC. Auch der Preis des Anker Life Q30 ist in der Regel sehr gut! Kurzum, du bist dir unsicher, nimm den Life Q30.

Suchst du allerdings das beste ANC und den besten Tragekomfort, dann würde ich zum 1MORE SonoFlow tendieren. Auch dieser bietet einen sehr guten Klang, welcher gerade in Punkto Dynamik überzeugen kann. Bei diesem sind die Höhen und der Tiefbass sehr ausgeprägt. Lediglich im direkten Vergleich ist der Life Q30 noch etwas wuchtiger und imposanter klingend.

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  • Guter Klang
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  • Schickes Design
  • Sehr gutes ANC
  • Sehr guter Tragekomfort
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  • Transparenz-Modus

Dennoch halte ich das ANC der SonoFlow für besser als das der Life Q30. Auch beim Tragekomfort sehe ich diese minimal vorne. Die Unterschiede sind aber wirklich gering.

Die Creative Zen Hybrid sind die erwachsensten der drei. So haben diese am ehesten einen neutralen und ausbalancierten Klang. Die beiden anderen drehen gerade den Bass etwas mehr hoch. Geschmackssache, aber ich denke in der Masse werden Hörer etwas mehr Bass bevorzugen. Gehörst du nicht dazu, dann sind die Zen Hybrid vielleicht die beste Wahl für dich.

ANC ist hier +- auf dem Level der Life Q30 und der Tragekomfort ist auch nicht schlecht, aber die Kopfhörer sind etwas härter gepolstert.

  1. Anker Life Q30
  2. 1MORE SonoFlow
  3. Creative Zen Hybrid

Abschließend hoffe ich, dass dieser Test von Kopfhörern in der 100€ Preisklasse etwas weiterhelfen konnte!

Das GiGimundo NVME Gehäuse 40Gbit/s im Test, USB 4 / Thunderbolt 3

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USB 4 kommt so langsam ins Rollen. Auch dank der Interkompatibilität mit Thunderbolt 3 / 4. Neben Docks macht dabei USB 4 vor allem für externe SSDs Sinn. Allerdings USB 4 externe SSDs sind noch sehr selten.

Eine Lösung ist hier das selbst bauen solch einer externen USB 4 SSD! Passend dafür gibt es einige Gehäuse, in welche du einfach eine von dir gewählte SSD verbaust.

Genau um solch ein Gehäuse soll es in diesem Test gehen und zwar um das GiGimundo NVME Gehäuse 40Gbit/s.

Dieses ca. 180€ leere Gehäuse wirbt mit Datenraten von bis zu 40Gbit und USB 4 und Thunderbolt 3 / 4 Kompatibilität. Aber wie sieht es in der Praxis aus? Funktioniert hier alles so wie versprochen?

 

Das GiGimundo NVME Gehäuse 40Gbit/s im Test

bei dem GiGimundo NVME Gehäuse 40Gbit/s handelt es sich im Kern um ein kleines Aluminium Gehäuse mit einem PCB im Inneren.

Damit du dieses nutzen kannst musst du selbst eine SSD beisteuern! Das Gehäuse akzeptiert dabei generell alle M.2 2280 NVME SSDs.

Das Gehäuse ist zwar relativ kompakt, aber mit 108 x 50 x 16,8 mm auch nicht winzig. Dabei besteht das gesamte Gehäuse aus Aluminium. Extern findest du lediglich den USB C Port für die Verbindung zu deinem PC.

Eine Status-LED besitzt das Gehäuse nicht.

Um eine SSD zu verbauen musst du die Unterseite des Gehäuses öffnen. Diese ist mit einer kleinen Schraube gesichert.

Im Inneren findest du dann den typischen M.2 2280 Slot.

 

Eigentlich Thunderbolt 3 mit Zusatzchip

Derzeit gibt es noch keine echten USB 4 SSD Gehäuse! USB 4 ist allerdings +- identisch zu intel Thunderbolt 3 / 4. So kannst du in der Regel Thunderbolt 3 oder 4 Geräte an einem USB 4 Port betreiben und umgekehrt.

So sind die USB 4 Ports meines AMD Mainboards (ASUS ProArt X670E-Creator WIFI) in Wirklichkeit Thunderbolt 4 Ports und nutzen einen Thunderbolt 4 Chip.

Ähnliches wird auch hier gemacht. So findest du im GiGimundo NVME Gehäuse zunächst den Intel JHL7440 Controller. https://www.intel.de/content/www/de/de/products/sku/97401/intel-jhl7440-thunderbolt-3-controller/specifications.html

Der Intel JHL7440 ist ein Thunderbolt 3 Controller. Würde das GiGimundo nur diesen Controller nutzen wäre es “nur” ein Thunderbolt 3 Gehäuse. Denn du könntest das Gehäuse nicht an USB 3.0, 3.1 oder 3.2 Ports nutzen.

Zusätzlich zum Intel JHL7440 ist der JMS583 verbaut. Der JMS583 ist ein USB zu NMVE SSD Controller vom JMicron https://www.jmicron.com/products/list/13 mit 10Gbit.

  • Hast du also ein USB 4 oder Thunderbolt 3 / 4 Endgerät übernimmt der JHL7440 die Kommunikation.
  • Hast du ein USB 2.0, 3.0, 3.1 oder 3.2 Endgerät, dann wird auf den JMS583 umgeschaltet.

Hierdurch ist das GiGimundo NVME Gehäuse zu so ziemlich allen Geräten kompatibel, was ein reines Thunderbolt 3 Gehäuse nicht wäre.

 

Performance

Ich habe die Leistung des GiGimundo NVME Gehäuse mit der Seagate IronWolf 525 und zwei PCs getestet:

  • Windows 11 PC mit ASUS ProArt X670E-Creator WIFI Mainboard
  • Apple MacBook Pro 13 M1

  • Am Windows 11 PC konnte ich 2992 MB/s lesend und 1511 MB/s schreibend erreichen.
  • Am MacBook Pro M1 konnte ich 2677 MB/s lesend und 2373 MB/s schreibend erreichen.

Das Gehäuse funktioniert also, die Leistung schwankt aber etwas je nach Thunderbolt bzw. USB 4 Controller, den dein PC nutzt.

Hast du keinen USB 4 oder Thunderbolt 3 oder 4 Port, dann ist das Tempo auf +- 1000 MB/s limitiert bzw. auf das maximale Tempo des jeweiligen USB Ports.

 

Kühlung suboptimal!

Ein Nachteil das mir am GiGimundo NVME Gehäuse aufgefallen ist, ist die Kühlung! NVME SSDs laufen oft sehr heiß und benötigen einen Kühlkörper.

Meist nutzen hierfür die Hersteller einfach das Gehäuse der externen SSD. So wird die SSD über ein Wärmeleitpad mit dem Gehäuse verbunden. Dies ist aber hier nicht der Fall!

Anstelle dessen liegt ein kleiner Aluminium Kühlkörper bei, welchen du auf deine SSD aufsetzt. Dieser Kühlkörper hilft schon etwas, aber ist halt nicht mit dem Gehäuse oder der Außenluft verbunden.

Allerdings sind die Temperaturen in meinem Test auch nicht übermäßig kritisch. Unter konstanter Last schwankte die SSD bei 55-60 Grad. Für eine NVME SSD ist das Okay.

 

Fazit

Funktioniert! So in der Art lautet das Fazit zum GiGimundo NVME Gehäuse 40Gbit/s. Das Gehäuse macht genau was es soll. Du verbaust eine eigene M.2 NVME SSD und kannst diese anschließend extern nutzen.

Dabei kratzte das Gehäuse via USB 4 bzw. Thunderbolt 3 / 4 an der 3000Mb/s Grenze, auch wenn praktisch das Tempo etwas je nach deinem PC, dem Controller usw. schwankt.

Probleme mit der USB Verbindung oder ähnlichem hatte ich keine. Das Gehäuse lief tadellos!

Lediglich von der Kühlung der SSD bin ich nicht der größte Fan. Diese ist okay und reicht aus, aber ist dennoch aus meiner Sicht etwas suboptimal gelöst.

Wie sicher ist Eufy? Meine Meinung zu der Diskussion!

Aktuell ist eine große Diskussion rund um den Hersteller Eufy entbrannt. Falls du es nicht mitbekommen hast, Eufy Kameras haben potenziell ein sehr großes Datenleck und übertragen “heimlich” Daten auf die Hersteller-Server.

Da ich selbst Eufy Produkte nutze und auch viele hier getestet habe meine Meinung und Einschätzung zu dem Thema.

 

Eine kurze Zusammenfassung

Beginnen wir mit einer kurzen Zusammenfassung was denn eigentlich los ist. Halten wir diese möglichst kurz.

Willst du mehr Infos schau am besten hier:

https://www.youtube.com/watch?v=qOjiCbxP5Lc

https://www.computerbase.de/2022-11/statement-eufy-kameras-laden-teils-bilder-ohne-zustimmung-in-die-cloud/

https://www.youtube.com/watch?v=gMe2K-bHSdI

  • Obwohl Eufy mit einer „Cloud Freiheit“ und einer lokalen Speicherung der Aufnahmen wirbt, übertragen Eufy Kameras Bilder auf die Server des Herstellers.
  • Diese Vorschaubilder werden dort über einen gewissen Zeitraum (oder sogar dauerhaft) gespeichert.
  • Die Übertragung der Bilder ist unverschlüsselt
  • Die Bilder lassen sich offen abrufen, ohne Passwort
  • Erkannte Gesichter werden ebenfalls mit Bild und “ID” Übertragen
  • Selbst beim Löschen der Aufnahmen in der App oder der kompletten Kamera bleiben diese auf den Servern

Oh ja, das hat eine gewisse Sprengkraft!

 

Unverschlüsselt und ohne Passwort

So wie es aussieht wurden die Vorschaubilder komplett unverschlüsselt in die Eufy “Cloud” Übertragen, von wo aus diese auch ohne Passwort von jedem abrufbar waren.

Quelle: https://de.eufy.com/collections/all/products/t8410

Bilder wurden nur mit einem zufällig generierten Namen versehen, nach dem Motto “Vorschau3dabzkg54bjah1997lu”. Es wäre also für fremde Möglich Bilder einzusehen, wenn sie die Namen richtig erraten.

Aktuell sieht es so aus als wäre dies wirklich so geschehen, ich habe es allerdings nicht aus erster Hand nachgeprüft.

 

Warum? Dumm oder Böswillig?

Aber warum haben die Eufy Kameras diese Bilder auf die Server übertragen? Wenn du bei Eufy Kameras eine Benachrichtigung bekommst, kannst du ein Vorschaubild mitgesendet bekommen. Dieses Vorschaubild wird anscheinend auf den Eufy Servern gespeichert und dann an dein Smartphone gesendet.

Es werden also nicht “einfach so” Bilder übertragen, sondern dies hat durchaus einen Grund. Das Problem ist mehr wie diese Übertragen werden (unverschlüsselt), wie diese gesichert werden und das sie anscheinend auch längere Zeit auf den Eufy Servern gespeichert werden.

Hat Eufy dies vielleicht sogar absichtlich gemacht? Wer weiß! Aber ich denke dies ist einfach nur Dummheit……

Hätte hier im Kern eine böse Absicht hinter gestanden, dann wäre die ganze Geschichte nicht unverschlüsselt passiert. Wären die ganzen Abfragen Verschlüsselt geworden, dann wäre niemanden aufgefallen was da übertragen wird.

Wäre dieses Feature also nur gemacht worden, um Daten abzugreifen, dann hätte man dies verschleiert. Ich denke hier hat bei Eufy jemand nicht nachgedacht oder es fehlte einfach das „Sicherheitsbewusstsein“.

Ob es das viel besser macht, darfst du für dich entscheiden. Aber wie gesagt, das sind alles nur Annahmen und Spekulationen.

 

Ich nutze selbst Eufy

Aufgrund meiner Tests habe ich viele Überwachungskameras vieler Systeme. Beispielsweise die neue Eufy Cam 3 habe ich mir selbst gekauft, da ich das Eufy Ökosystem aktiv selbst nutze und auch hier bisher zu 100% überzeugt war!

Eufy baut die besten kabellosen Überwachungskameras!

Dies ist meine Meinung nach vielen Tests. Das Eufy System ist technisch top, hat eine große Auswahl und auch die App ist mehr als solide.

Daher war ich von dieser Geschichte auch persönlich etwas getroffen und enttäuscht! Nicht dass da Vorschaubilder auf die Server übertragen werden, davon bin ich sogar ausgegangen. Smart Home Systeme, selbst wenn Aufnahmen lokal gespeichert werden, nutzen den Hersteller-Server nunmal als “Schnittstelle”. Im besten Fall sollten die Daten den Hersteller Server komplett verschlüsselt passieren, so dass auch dieser die Daten nicht sehen kann, aber das ist nicht immer möglich oder würde den Komfort einschränken.

Mich stört es, dass diese Vorschaubilder anscheinend nicht sofort gelöscht wurden und das die Streams/Bilder ohne Authentifizierung abrufbar sind (oder zu mindestens waren).

Wenn dies Eufy ändert wäre ich wieder etwas versöhnt, auch wenn da schon etwas die Frage im Raum stehen bleibt wie erst Eufy wirklich Datenschutz nimmt.

 

Im Indoor Bereich ein nogo!

Im Innenbereich würde ich aktuell alle Eufy Kameras rauswerfen! Ich differenziere hier immer etwas. Ich möchte zwar auch nicht in meinem Garten beobachtet werden, aber hier bin ich was den Datenschutz angeht schon etwas “flexibler”. Ich werde meine Eufy Kameras hier nicht austauschen.

Allerdings ist in meiner Wohnung ist so etwas ein 100% nogo! Ich habe hier bisher keine Eufy Kameras genutzt, hätte ich hier welche würden diese aber nun Rausfliegen.

 

Alternativen zu Eufy? (kabellos)

Was sind aber die Alternativen zu Eufy? Hier habe ich schlechte Nachrichten, es gibt keine wirklich guten.

Eufys kabellosen Akku Überwachungskameras sind die besten bzw. lassen sich nicht einfach ersetzen, vor allem wenn du auf Datenschutz wert legst. Funktional gibt es hier durchaus drei bis vier Hersteller die durchaus vergleichbar oder ähnlich gut sind.

  • Nest, 100% Cloud Basiert, gehört Google, benötigt ein Abo
  • Ring, 100% Cloud Basiert, gehört Amazon, benötigt ein Abo
  • Netgear Arlo, 100% Cloud Basiert, ein Abo ist empfehlenswert für den vollen funktionsumfang

Eufy war halt der einzige Hersteller der irgendwie aufnahmen lokal speicherte und nicht 100% auf die Cloud angewiesen war. Zudem war Eufy funktional absolut auf der Höhe, wenn nicht sogar besser als Nest, Ring oder Arlo.

Es gibt lediglich einen Hersteller, der möglicherweise eine Alternative wäre, Reolink. Reolink ist was Datenschutz angeht, auch nicht perfekt, aber vermutlich aktuell der “beste”, sofern du Amazon und Google misstraust.

Aber funktional ist Reolink eher einfach und vor allem die App und der Komfort ist hier deutlich hinter Eufy.

Im Bereich der kabellosen akku-basierten Überwachungskameras ist mir keine alternative bekannt, die auf die Cloud verzichtet, den gleichen Funktionsumfang hat und auch eine gute Akkulaufzeit bietet.

 

Alternativen zu Eufy? (kabelgebunden)

Kabelgebunden sieht die Welt anders aus. Ich bevorzuge zwar im außenbereich kabellose Modelle (einfacher zu Platzieren und deutlich weniger Stromverbrauch), aber kabelgebunden gibt es alternativen.

  • Ubiquiti
  • Hersteller wie INSTAR in kombination mit einem NVR aller Synology Surveillance Station

Zwar pusht Ubiquiti seine Produkte auch immer mehr in die Cloud, mit Account-Zwang usw., aber aktuell sieht es noch so aus als wären die Ubiquiti Überwachungskameras aus sicht des Datenschutzes weitestgehend sauber, in Kombination mit einem lokalen NVR.

NVR ist hier auch das richtige Stichwort. Du könntest beispielsweise ein NAS System von QNAP oder Synology nutzen, um Aufnahmen einfach komplett lokal zu speichern. Einige Modelle wie das Synology DVA1622 unterstützen sogar KI/AI Auswertungen.

https://techtest.org/synology-dva1622-im-test-nvr-mit-ki-gesichtserkennung-und-nas-funktionalitaet/

Kostet natürlich ein gutes Stück mehr, aber du kannst hier einige “Universelle” Überwachungskameras nutzen, wie vom deutschen Hersteller INSTAR.

Gerade Indoor setze ich auf eine lokale Aufnahme (Ubiquiti).

 

Hast du noch Vorschläge?

Du hast einen absoluten Geheimtipp als Alternative zu Eufy? Dann gerne her damit!

Leider hinterlässt diese Geschichte einen super faden Nachgeschmack. Ich mag Eufy, ich halte die Eufy Kameras für absolute spitze und Eufy war für mich ein vorzeige Hersteller wie eine gute Mischung aus Datenschutz und Komfort geht.

Aber diese ganze Geschichte ist einfach unschön für alle beteiligten, selbst wenn die Probleme von Eufy behoben werden. Hier wird Eufy wieder etwas Zeit brauchen, Vertrauen aufzubauen.

Außenkameras von Eufy werde ich selbst weiter nutzen und auch bei Techtest testen. Diese sind an sich einfach gut und auch ein wenig alternativlos. Indoor Eufy Kameras werde ich aber etwas boykottieren oder zu mindestens nicht thematisieren. Im Indoor Bereich gelten für mich einfach höhere Standards und hier muss Eufy erst einmal zeigen das sie diesen gerecht werden.

Test: Steelseries ARCTIS NOVA 7 WIRELESS, eins der bequemsten Headsets!

Mit dem NOVA 7 bietet Steelseries ein Gaming Headset, welches aber einen besonders großen Wert auf die Klangqualität legt.

So soll das NOVA 7 “High-Fidelity-Treiber” und überragende Audioqualität bieten. Hinzu kommt eine 38 Stunden Akkulaufzeit, Bluetooth, ein USB C Empfänger und ein Mikrofon mit KI-gestützter Geräuschunterdrückung.

Dies ist ein schöner Marketing-Text, aber wie sieht es in der Praxis aus? Ist hier das  ARCTIS NOVA 7 WIRELESS wirklich so gut? Klingt das Headset wirklich überragend und taugt das Mikrofon, welches bei kabellosen Headsets traditionell eine Schwäche ist?

Finden wir dies im Test des NOVA 7 WIRELESS heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an Steelseries für das Zurverfügungstellen des Headsets für diesen Test.

 

Das Steelseries ARCTIS NOVA 7 WIRELESS im Test

Steelseries setzt bei seinem NOVA 7 WIRELESS auf ein vergleichsweise schlichtes und unaufdringliches Design für ein Gaming-Headset.

So ist das NOVA 7 WIRELESS komplett in schwarz gehalten und verzichtet auf RGB LEDs oder Ähnliches. Auch ist das Headset verglichen mit den Modellen von Turtle Beach oder EPOS schön kompakt.

Das NOVA 7 ist kein riesiges Headset, sondern setzt auf eine normale Größe für Over-Ear Kopfhörer.

Auch verzichtet Steelseries auf einen auffälligen Mikrofonarm. Der Mikrofonarm ist bei diesem Headset ausziehbar, so dass du dieses bei Nichtnutzung einfach “verstecken” kannst. Super, falls du das Headset einfach als Bluetooth Kopfhörer nutzen möchtest.

Und ja, du kannst das NOVA 7 WIRELESS wahlweise via Bluetooth oder über einen USB C Empfänger verbinden.

Der generelle Qualitätseindruck des NOVA 7 WIRELESS fällt gut aus! Dieses ist zwar komplett aus Kunststoff gearbeitet, wirkt aber ausreichend robust.

 

Tragekomfort, eins der bequemsten Headsets!

Der Tragekomfort ist ein Highlight am NOVA 7 WIRELESS! Wir haben ein flexibles Kopfband und Ohrpolster aus Stoff, die ich bevorzuge. Dabei ist das Headset sehr leicht und nicht zu groß.

Der Tragekomfort erinnert mich etwas an das Corsair HS80, welches ich auch schon sehr mochte. Allerdings wirkt das NOVA 7 noch etwas leichter und angenehmer.

Selbst beim langen Tragen ist das Headset nicht störend oder drückend! Selbst der Anpressdruck ist angenehm.

Kurzum, viel besser geht der Tragekomfort bei einem geschlossenen Headset kaum!

 

Sehr alltagsfreundlich!

Bonuspunkte gibt es für die Alltagstauglichkeit. Zum einen ist die Akkulaufzeit des NOVA 7 beeindruckend gut, zum anderen finde ich das Verhalten des Funkempfängers klasse.

So schaltet Windows immer erst den Ton auf das Headset um, wenn es eingeschaltet wird. Schaltest du das Headset ab, dann wird der Ton wieder zurück geschaltet, auch wenn der Empfänger noch eingesteckt ist.

Ideal wenn du auch parallel Lautsprecher nutzt.

 

Klang

Kommen wir zum spannendsten Punkt, dem Klang. Hier muss ich zunächst Steelseries für die Software loben! Die Steelseries Sonar Software ist top und erlaubt eine wunderbare Anpassung des Klangs. So haben wir hier einen starken EQ!

Die folgende Beschreibung bezieht sich aber auf die “Standard” Einstellung.

Grundsätzlich setzt das NOVA 7 WIRELESS auf eine etwas “wildere” Klangsignatur, welche aber einen sehr großen Fokus auf Dynamik und Lebendigkeit legt.

Starten wir aber bei den Höhen. Die Höhen des NOVA 7 WIRELESS sind sehr ausgeprägt und teils auch recht brillant und durchaus etwas schärfer. Mir gefallen die Höhen gut, ich mag aber auch tendenziell lieber sehr scharfe Höhen als zu matte oder dumpfe. Allerdings ist klar zu hören, dass Steelseries in den Höhen keinen ganz neutralen Ansatz verfolgt, sondern, dass hier ein DSP hart arbeitet. So scheinen einzelne Frequenzen in den Höhen mehr betont zu sein als andere, Damit ist das NOVA 7 weniger etwas für Puristen.

Die Mitten des Headsets sind gut. Diese sind leicht angehoben, aber nicht soweit dass das Headset “dumpf” oder hohl klänge. Dies ist sicherlich gemacht um Schritte und ähnliche Geräusche in Spielen etwas hervorzuheben, was auch gelingt.

Spannend ist natürlich immer der Bass. Hier war ich etwas überrascht. Von Haus aus hat das Headset einen recht neutralen Bass, mit einem leichten Boost im oberen Kickbass Bereich. Ich halte das Bass-Level für den Allround und vor allem in Spielen für gut gewählt. Das Headset klingt spaßig, aber nicht absolut übertrieben. Dabei ist die Detailwiedergabe im Bass erfreulich hoch. Willst du etwas mehr Bass, dann gibt es den EQ. Allerdings schwächelt das NOVA 7 WIRELESS etwas im Tiefbass.

So können wir hier auch bei der Messung klar sehen, dass unter 30 Hz das Headset etwas wegbricht.

Zwar würde ich das NOVA 7 WIRELESS nicht für HiFi Puristen empfehlen, unterm Strich mag ich aber die Klangsignatur für ein Headset das sowohl für Musik, Filme und Spiele gedacht und gemacht ist.

Das NOVA 7 klingt lebendig und dynamisch, ohne zu übertreiben aber mit einer durchweg sehr guten Detail-Wiedergabe. Gerade in Spielen fällt diese auf! Ich bin zwar kein CS GO experte, aber gerade hier scheint die Klangsignatur dem NOVA 7 sehr zu helfen, kleinere Geräusche hervorzuheben. Auch in TF2, Overwatch und Borderlands 3 hat mir das Headset sehr viel Freude bereitet und “performt” hier sogar besser als ein regulärer HiFi Kopfhörer.

Dabei klingt aber auch Musik mit dem Headset gut! Wir haben hier zwar durchaus einen stark “nachbearbeiteten” Klang, welcher etwas weniger natürlich Klingt als von normalen HiFi-Kopfhörern, Dennoch ist der Klang alles andere als schlecht, auch für Musik.

 

Mikrofon

Die meisten kabellosen Headsets haben mäßige Mikrofone. Leider gilt dies auch für das NOVA 7 WIRELESS.

Auf der positiven Seite, das Mikrofon ist laut, du bist ausreichend gut verständlich und es gibt sinnvolle Software Features (EQ usw.).

Allerdings was die reine Mikrofonqualität angeht liegt dieses eher im Mittelfeld, beispielsweise hinter dem Corsair HS80.

 

Fazit

Das Steelseries ARCTIS NOVA 7 WIRELESS gehört zu meinen Top 3 kabellosen Gaming Headsets!

Warum? Das bietet für mich eine ideale Mischung aus hervorragendem Tragekomfort, sehr gutem Akku, einfacher Bedienung und gutem Klang.

So ist der Klang des NOVA 7 WIRELESS gut, mit einer schönen Dynamik und Lebendigkeit. Dabei ist dieser aber sicherlich etwas mehr aufs Gaming optimiert, auch wenn Musik alles andere als schlecht klingt. Allerdings würde ich das NOVA 7 weniger empfehlen, wenn du einen “puristischen” Klang bevorzugst.

Ebenso gibt es durchaus Gaming Headsets in dieser Preisklasse, die noch einen Hauch besser klingen. Allerdings sind viele dieser Modelle wie das Turtle Beach Stealth 700 oder auch die Modelle von EPOS riesig!

Gerade bei langen Gaming-Runden bevorzuge ich klar ein etwas kompakteres und leichteres Headset. Und der Tragekomfort des NOVA 7 Wireless ist Weltklasse!

Dies ist das bequemste kabellose Gaming-Headset das ich kenne. Lediglich das Corsair HS80 kann hier mithalten.

Hinzu kommt eine Top Akkulaufzeit und super Steuerung. Lediglich vom Mikrofon bin ich kein Fan, aber dieses ist ausreichend.

Kurzum, gerade für lange Gaming-Runden ist das Steelseries ARCTIS NOVA 7 WIRELESS ein hervorragendes Headset!

Steelseries ARCTIS NOVA 7 WIRELESS
POSITIV
Herausragender Tragekomfort
Schön kompakt und leicht
Guter Klang
Dynamische und lebendige Klangsignatur
Gute Signalstabilität
Gute Software
Lange Akkulaufzeit
Einfahrbares Mikrofon
NEGATIV
Klang weniger für HiFi Puristen
Mikrofonqualität höchstens durchschnittlich
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Test: HP Z27k G3, tolles Design, viele Anschlüsse und gutes Bild mit nur einer Schwäche!

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Der HP Z27k G3 ist ein extrem spannender Monitor für professionelle Nutzer, wie Fotografen oder allgemein Content Creator.

So bietet der HP Z27k G3 eine 4K Auflösung, 85% des DCI-P3 Farbraums, ein 10 Bit Panel und eine Werkskalibrierung. Gut, aber das bieten auch andere Monitore. Das Spannende an diesem Modell ist der Preis, denn das ganze bekommst du für unter 500€.

Dies ist ein extrem attraktiver Preis für das gebotene, zumindest auf dem Papier.

Aber wie sieht es in der Praxis aus? Kann hier der HP Z27k G3 wirklich auch für professionelle Nutzer überzeugen? Finden wir es heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an HP welche mir den Monitor für einen Test geliehen haben.

 

Der HP Z27k G3 im Test

Beginnen wir gleich mit den positiven Dingen am HP Z27k G3! Dies ist ein “professioneller” Monitor, entsprechend sieht er auch aus. Wir haben bei diesem eine extrem edle Optik.

So ist der Monitor und auch der Standfuß abseits vom Panel komplett aus Aluminium oder mit Aluminium verkleidet.

HP hat sogar auf ein HP Logo am Monitor verzichtet. Es findet sich lediglich eins am Standfuß und ein “Z” Logo auf der Rückseite.

Die Rahmen des Z27k G3 sind entsprechend sehr “clean” gehalten und auch wunderbar schmal. Passend hierzu setzt der Monitor auf ein rahmenloses Design, bei welchem das Panel direkt in den Rahmen übergeht.

Ebenfalls lobend möchte ich den Standfuß erwähnen. Dieser ist sehr robust und stabil. Zudem erlaubt er eine Verstellung in praktisch allen Winkeln.

Du kannst die Höhe verstellen, den Winkel, den Monitor seitlich drehen und auch vertikal stellen.

 

Herausragende Anschluss-Vielfalt

Ein absolutes Highlight am HP Z27k G3 ist auch die Anschluss-Vielfalt. Folgende Ports besitzt der Monitor:

  • 1x HDMI 2.0
  • 1x DisplayPort 1.4
  • 1x USB-C 3.0 mit DisplayPort 1.4
  • 1x DisplayPort-Out 1.4
  • 1x LAN (RJ-45)
  • 1x USB-C 3.0
  • 2x USB-A 3.0
  • 2x USB-A 3.0 (Mit Ladefunktion)

Neben dem üblichen HDMI- und DisplayPort Eingang verfügt der HP Monitor auch über einige USB-Ports und sogar einen LAN-Port!

Im Monitor ist ein HUB integriert. Verbindest du dein Notebook via USB C mit dem Monitor wird nicht nur das Display-Signal übertragen, sondern dein Notebook wird auch gleich geladen und die kannst den LAN Port und die USB Ports nutzen.

Dabei kann der Monitor dein Notebook mit beeindruckenden 100W laden!

Damit ist der HP Z27k G3 ideal für Notebook-Nutzer!

 

Das Panel

Sprechen wir zuerst einmal generell über das Panel im HP Z27k G3.

  • HP Z27k G3
  • 27 Zoll
  • 3840×2160
  • IPS
  • 350cd/​m² Helligkeit
  • 000:1 Kontrast
  • 10bit (1.07 Mrd. Farben)

Der Z27k G3 setzt auf ein 27 Zoll IPS Panel mit einer Auflösung von 3840×2160 “4K”. Damit hat der Monitor die optimale Auflösung für Media-Bearbeitung und generelle Office/Produktivitäts-Anwendungen.

Grundsätzlich wird der Z27k G3 auch beim Gaming nicht furchtbar sein, aber 4K Auflösung und 60 Hz sind fürs Gaming nicht die optimale Kombination.

 

Farbraum / Farbumfang

HP wirbt beim Z27k G3 nur mit einer 99% Abdeckung des sRGB Farbraums.

Im Test konnte ich eine 97% sRGB, 72% AdobeRGB und 72% DCI-P3 Farbraumabdeckung messen. Dies sind keine herausragenden Messwerte, aber auch nicht schlecht! Für einen Office-Allround Monitor passt das. Auch Hobby-Foto/Video-Bearbeitung ist möglich.

 

Kalibrierung

Schauen wir uns einmal die Kalibrierung des Z27k G3 an.

Wir haben im Schnitt einen Delta E von 2,09 und ein Maximum von 4,89. Damit ist der HP Z27k G3 durchschnittlich gut kalibriert.

 

Helligkeit

Der Z27k G3 bietet laut HP eine maximale Helligkeit von 350 cd/m².

Im Test erreichte der Monitor eine maximale Helligkeit von 332 cd/m². Dies liegt etwas unter der Herstellerangabe, ist aber noch im Bereich, wo ich diese dennoch als erfüllt ansehe.

Über 300 cd/m² Helligkeit sind in der Praxis auch meist völlig ausreichend, selbst etwas Gegenlicht oder Licht im Rücken sind da kein Problem.

Eine höhere maximale Helligkeit ist meist nur für HDR wichtig, aber über HDR verfügt der HP Z27k G3 eh nicht.

 

Kontrast

Wir haben hier einen IPS Monitor, entsprechend wird der Kontrast mit den üblichen 1:1000 angegeben.

Mit 1:960 macht der HP Z27k G3 hier auch fast eine Punktlandung auf dem Standardwert eines IPS Panels. Auch subjektiv ist der Kontrast “unspektakulär gut”.

Willst du einen höheren Kontrast, musst du in der Regel zu einem Monitor mit VA Panel oder OLED greifen.

 

Schwache Ausleuchtung

Eine perfekte gleichmäßige Ausleuchtung bekommst du bei kaum einem Monitor. Allerdings haben die meisten modernen Monitore eine ausreichend gute Ausleuchtung.

Leider sticht hier der HP Z27k G3 hier etwas negativ hervor! Gerade im unteren linken Bereich gibt es massive Lichthöfe!

Diese sind im normalen Alltag kaum bis gar nicht sichtbar, aber bei sehr dunklen Bildern/Filmen können sie klar auffallen.

 

In der Praxis kommt das Beste!

Generell gesprochen bietet der HP Z27k G3 ein gutes Bild. Abseits der Ausleuchtung, was auch an einem schlechten Sample liegen kann, ist das Bild sehr schön stimmig und scharf. Dies ist auch nicht überraschend, wir haben hier ein modernes 4K IPS Panel vor uns.

Willst du den Monitor für Office-Arbeiten oder leichte Foto/Videobearbeitung nutzen, dann ist dies absolut kein Problem.

Allerdings ist offen gesagt das beste am HP Z27k G3 die Anschlüsse! Im Monitor steckt ein vollständiger USB-Hub inklusive LAN.

Hast du ein “Ultrabook” bzw. ein Notebook, das sich via USB-C laden lässt, dann kannst du dieses einfach mit einem Kabel verbinden.

Über dieses eine Kabel wird das Notebook mit bis zu 100W geladen, du bekommst X USB Ports und sofern angeschlossen eine LAN Netzwerkverbindung, welche in der Regel zumindest stabiler ist als WLAN.

Diese Einkabelverbindung ist extrem praktisch wenn du ein Notebook nutzt, das du auch mal mitnimmst. Und das Ganze hat bei mir auch absolut tadellos funktioniert!

 

Stromverbrauch

Werfen wir zum Abschluss noch einen Blick auf die Leistungsaufnahme des HP Z27k G3.

Wichtig, die Leistungsaufnahme schwankt natürlich extrem wenn du USB Geräte am Monitor nutzt oder über diesen dein Notebook lädst. Die Werte hier stammen von einer normalen HDMI Verbindung.

Je nach Helligkeit schwankt der Verbrauch des Monitors zwischen 34,1W und 14W. Für einen Monitor dieser Klasse sind das angenehme Verbrauchswerte! Ich würde den HP Z27k G3 sogar fast als sparsam bezeichnen.

 

Fazit

Sicherlich das Highlight am HP Z27k G3 ist neben dem tollen Design die „Konnektivität“, womit ich den USB-C Port meine.

Dies ist der wichtigste Grund, warum du dich für den Z27k G3 interessieren solltest/könntest.

Nicht nur kann der Monitor dein Notebook mit bis zu 100W über ein Kabel laden, dieser hat auch einen recht umfangreichen HUB integriert. Nicht nur hast du 5 USB Ports und einen zusätzlichen Display Ausgang, sondern auch noch einen LAN Port.

Willst du ein möglichst “minimales” Desktop-Setup könnte der HP Z27k G3 ideal für dich sein. Hast du ein kleines XPS oder MacBook, dann reicht ein Kabel um dein Notebook zu laden, den Monitor zu verbinden, die USB Ports zu verbinden und sogar eine LAN Verbindung zu haben.

Super!

Die Bildqualität des HP Z27k G3 würde ich als durchschnittlich bezeichnen. Wir haben ein 4K IPS Panel. Farben sind gut, die Bildschärfe hervorragend und Helligkeit und Kontrast passen.

Allerdings sticht der Monitor auch nicht hervor. Vielleicht bei der Ausleuchtung, aber hier zugegeben nicht positiv. 97% sRGB, 72% AdobeRGB und 72% DCI-P3 Farbraumabdeckung sind völlig in Ordnung, auch für leichte Foto/Videobearbeitung. Ähnliches gilt auch für die Helligkeit von 332 cd/m². Beides sind allerdings auch keine spektakulären Werte.

Allerdings kommen wir hier auch wieder auf den Preis zu sprechen, denn du bekommst den HP Z27k G3 für rund 500€. Dies ist ein fairer Preis, wenn du auch den USB Hub im Monitor zu nutzen weißt.

HP Z27k G3
POSITIV
Sehr schickes und wertiges Design
Sehr guter Standfuß
100W USB C Ladeport
Gute maximale Helligkeit (332 cd/m²)
Geringer Stromverbrauch für die Klasse an Monitor
4K Auflösung und sehr scharfes Bild
NEGATIV
Schlechte Ausleuchtung
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