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3x 3-in-1 Ladestationen fürs iPhone, AirPods und Apple Watch im Vergleich

Du bist voll in das Apple Ökosystem abgetaucht und hast dir ein(e) iPhone, Apple Watch und AirPods gekauft, Glückwunsch! Aber nun geht es an das Laden dieser Geräte. Dies kann recht nervig sein, denn abseits der AirPods wird sowohl die Apple Watch wie auch das iPhone täglich ans Netz müssen.

Das Ladegerät der Apple Watch nutzt dabei auch noch USB C, wo eventuell das iPhone Lightning und USB A nutzt, je nachdem, was für ein Ladegerät du nutzt usw.

Um dieses Chaos etwas zu minimieren gibt es diverse Ladestationen. Diese bieten Platz für alle drei Geräte und sollen sie zuverlässig und hoffentlich flott laden.

Aber was für eine Ladestation kaufen? Für diesen kleinen Vergleich habe ich mir gleich drei günstige Modelle geschnappt. Schauen wir welches am besten ist!

 

Die Testkandidaten

Folgende 3-in-1 Ladestationen habe ich mir für diesen Vergleich bestellt.

Blsyetec Wireless Charger mit 30W PD Adapter 49,99€
iNepo Kabellose Ladestation 25,99€
VIGLT 3 in 1 ladestation für Apple Produkt 27,99€

 

Preislich liegen wir hier zwischen 25,99€ und 49,99€. Dies sind also Preise, welche durchaus erträglich sind.

Schauen wir uns zunächst einmal die Ladestationen an, denn sie sind doch recht unterschiedlich.

 

Blsyetec 3-in-1 Wireless Charger mit 30W PD Adapter

Starten wir mit dem außergewöhnlichsten und auch teuersten Modell im Vergleich, dem Blsyetec 3-in-1 Wireless Charger mit 30W PD Adapter.

Wie alle Modelle in diesem Vergleich kann auch dieser das Apple iPhone, die Apple Watch und die Apple Airpods zeitgleich laden. Dabei ist die Blsyetec ähnlich der noch kommenden iNepo Ladestation super kompakt gebaut.

Auf der Front wird das iPhone eingelegt und kabellos geladen, darüber die Apple Watch und dahinter die AirPods.

Hierdurch ist die Ladestation kaum größer als eine normale kabellose Ladestation für ein Smartphone.

Allerdings hören hier auch die Gemeinsamkeiten zur iNepo auf.

  1. Auf der Front der Ladestation findet sich eine Digital-Uhr, welche dir konstant die Uhrzeit anzeigt.
  2. Es liegt ein 30W USB PD Ladegerät mit im Lieferumfang.

Auf dem kleinen Display auf der Front zeigt dir die Ladestation konstant die Uhrzeit an. Du kannst das Display auch dimmen oder abschalten. Zudem gibt es eine “Wecker” Funktion und eine optional leuchtende LED Lichtleiste.

Dank einer Knopfzelle wird die Uhrzeit auch gespeichert, wenn du die Ladestation vom Netz trennst.

Mit im Lieferumfang dieser Ladestation liegt ein 30W USB C Power Delivery Ladegerät, praktisch!

 

iNepo Kabellose Ladestation

Ähnlich wie auch die Blsyetec Ladestation setzt auch die iNepo auf einen super kompakten Formfaktor. Dabei ähneln sich beide Modelle.

Allerdings ist die iNepo Ladestation um einiges minimalistischer. So haben wir hier kein Display und auch kein Ladegerät mit im Lieferumfang.

Du musst selbst ein 18W (oder größer) USB C Power Delivery Ladegerät beisteuern. Dies schlägt sich aber auch deutlich auf den Preis nieder, welcher deutlich niedriger ist als beim Blsyetec Modell.

 

VIGLT 3 in 1 Ladestation für Apple Produkt

Du willst solch eine praktische Ladestation, aber magst kein kabelloses Laden? Dann hast du bei der VIGLT Glück! Diese Ladestation verzichtet abseits der Apple Watch auf das kabellose Laden.

Anstelle dessen werden für das iPhone und die AirPods integrierte Lightning-Stecker genutzt. Dies ist, um ehrlich zu sein, etwas wackeliger (und mit großen iPhones ist die Station etwas kopflastig), aber es funktioniert!

Die Ladestation für die Apple Watch ist dabei komplett optional und kann abgenommen werden.

Mit im Lieferumfang liegt ein 18W Quick Charge Ladegerät. Wichtig, diese Ladestation akzeptiert nur Quick Charge Ladegeräte! Wir haben zwar einen USB C Port, aber USB PD Ladegeräte gehen nicht.

 

Das Blsyetec Ladegerät hat nicht lange gehalten

Das Ladegerät, welches bei der Blsyetec Ladestation beilag, war leider mehr oder weniger “dead on arrival”. Die Ladestation wollte mit dem Ladegerät nicht funktionieren. Nach etwas herumprobieren konnte ich es zum Funktionieren bekommen, aber nach mehr herumprobieren hat das Ladegerät “Geräusche” von sich gegeben und komplett den Geist aufgegeben.

Das ist der Grund, warum ich bei “noname” beiliegenden Ladegeräten immer ein etwas schlechtes Gefühl habe. Dies kann natürlich einfach ein unglücklicher Zufall sein, dass es gerade bei mir kaputt gegangen war, aber ich kann aktuell für das beiliegende Ladegerät von Blsyetec nicht meine Hand ins Feuer legen.

Die Ladestation selbst war allerdings unproblematisch und ist auch “ungefährlich”. Zudem funktioniert diese mit jedem USB PD Ladegerät 30W+

Ich würde mir vermutlich ein Anker 511 oder UGREEN 30W USB C Ladegerät kaufen (Affiliate Links zu Amazon).

Bei den anderen Modellen gab es keine Ausfälle.

 

 

Laden des Apple iPhone (14 Pro)

Das Laden des iPhone 14 Pro klappt auf allen drei Ladestationen ohne Probleme. Es gibt aber leichte Geschwindigkeitsunterschiede.

Die VIGLT 3 in 1 Ladestation lädt das iPhone am schnellsten! Dieses wird hier mit rund 11W kabelgebunden geladen. Dies ergibt das höchste Tempo und die beste Effizienz!

Auf Platz zwei folgt der Blsyetec 3-in-1 Wireless Charger. Dieser kann Geräte mit bis zu 15W kabellos laden. Das iPhone unterstützt nur 7,5W, wir können also nicht die vollen 15W nutzen, aber in meinem Test funktionierte hier das kabellose Laden etwas schneller als bei der iNepo Kabellose Ladestation. Diese hat “nur” 10W kabelloses Laden, theoretisch lädt ein iPhone auf beiden Stationen also gleich schnell, praktisch konnte ich aber ein paar Minuten schnelleres auf der Blsyetec beobachten.

 

 

Laden der Apple Watch Series 8

Erstmal das Erfreuliche vorweg, die Apple Watch Series 8 ließ sich auf allen drei Ladestationen laden. Das Ladetempo ist dabei bei allen Stationen +- identisch.

Allerdings gab es hier leider einen kleinen negativen Ausreißer.

Das Ladepad des Blsyetec 3-in-1 Wireless Charger ist etwas zu breit! Hierdurch kollidiert dies mit dem Armband der Apple Watch, welche dann nicht flach auf dem Ladepad liegt und entsprechend nicht lädt. Es geht, aber du musst hier das Armband etwas “besonderes” knicken. Vielleicht geht es mit anderen Armbändern auch besser als mit dem Stoff-Armband, dies war mir aber aufgefallen.

Bei der VIGLT 3 in 1 Ladestation und auch bei der iNepo Kabellose Ladestation gab es dahingehend keine Probleme.

 

Standby verbrauch, hier gibt es große Unterschiede!

Der Stromverbrauch ist in unserer aktuellen Zeit wichtiger denn je. Hier ist kabelloses Laden nicht ganz optimal, siehe meinen Artikel Stromverbrauch von Smartphones.

Aber ein fast noch größerer Faktor ist der Standby Verbrauch, welcher bei kabellosen Ladepads recht hoch sein kann.

Hier müssen wir zwischen dem Strom denn die Ladestationen aufnehmen und dem letztendlichen Stromverbrauch aus der Steckdose unterscheiden. Letzterer wird auch durch die Netzteile und deren Effizienz beeinflusst. Im Falle der VIGLT Ladestation nutze ich das beiliegende Ladegerät, bei den beiden anderen das Anker 511.

Hier sehen wir einen großen Unterschied zwischen unseren drei Modellen.

Die VIGLT Ladestation hat praktisch keinen Standby-Verbrauch. Klar, diese hat nur ein Ladepad für die Apple Watch, welches nur extrem wenig Energie im Standby benötigt. iPhone und AirPods werden kabelgebunden geladen.

Die iNepo Kabellose Ladestation hat mit 0,44W bzw. 0,61W einen geringen Standby-Verbrauch. Dieser wirkt in Anbetracht der drei Ladepads auch passend.

Beim Blsyetec 3-in-1 Wireless Charger fällt der Verbrauch etwas höher aus, mit effektiv knapp über einem Watt. Dies liegt natürlich an der zusätzlichen Uhr und den anderen Bonus-Funktionen.

 

Auch andere Smartphones lassen sich laden

Du kannst auf der Blsyetec und der iNepo auch andere Smartphones als das iPhone laden. Die Smartphone Ladepads sind hier universell.

Lediglich das Apple Watch Pad ist speziell auf die Apple Watch zugeschnitten.

 

Fazit

Das Fazit ist nicht ganz einfach, denn alle drei Ladestationen in diesem Vergleich erfüllen zwar den gleichen Zweck, sind aber schon recht unterschiedlich.

Starten wir mit dem Problem Kandidat, dem Blsyetec 3-in-1 Wireless Charger mit 30W PD Adapter. Ich finde die Idee mit der integrierten Uhr nicht schlecht! Allerdings haben wir hier einige Nachteile.

Blsyetec Wireless Charger 5 in 1, [30W PD Adapter] Induktive...

  • Schickes Design
  • Praktische integrierte Uhr
  • Hochwertige Haptik
  • Recht schnelles Laden
  • Zusätzlicher USB Ausgang
  • Netzteil ging während des Tests kaputt
  • Recht hoher Standby Verbrauch (1,xW)
  • Apple Watch Ladepad etwas zu breit

Mir ist das beiliegende Ladegerät kaputt gegangen, das Ladepad für die Apple Watch ist zu breit, was sich mit Armbändern beißen kann und der Standby Verbrauch ist aufgrund der Uhr recht hoch.

Abseits davon finde ich die Ladestation aber schick und wertig und die Uhr ist in diesem Vergleich einmalig, dennoch wäre ich hier vorsichtig.

Brauchst du die Uhr nicht, würde ich zur iNepo Kabellose Ladestation greifen. Ja du musst hier noch ein zusätzliches Ladegerät kaufen, aber selbst mit einem vernünftigen Ladegerät (Anker 511 oder UGREEN 30W USB C Ladegerät, Amazon Affiliate Links) wäre diese Ladestation nicht teurer als das Blsyetec Modell.

Keine Produkte gefunden.

Diese Ladestation funktioniert einfach. Sie wirkt gut gemacht und war im Test problemlos. zudem ist der Standby Verbrauch um einiges niedriger als bei dem Blsyetec Modell.

Die “VIGLT 3 in 1 Ladestation für Apple Produkt” (schöner Name) ist ein wenig der Sonderfall. Anstelle dein iPhone und die AirPods kabellos zu laden haben wir hier “Stecker”.

Funktioniert in der Praxis ganz gut. Allerdings kannst du nicht andere Smartphones auf dem Ladepad laden, nur iPhones mit Lightning. Auch ist das Auflegen des Smartphones nicht ganz so “gedankenlos”. Dafür ist das Laden schneller und effizienter.

Keine Produkte gefunden.

Ebenso hast du hier fast 0 Leerlaufverbrauch. Willst du den Komfort solch einer Ladestation, ohne die schlechte Effizienz des kabellosen Ladens, dann ist dies das Modell für dich.

Welchen Ladestandard nutzt das Samsung Galaxy S23 (Ultra) und welches ist das optimale Ladegerät?

Das neue Samsung Galaxy S23 (Ultra) ist da und wie schon die letzten Jahre legt Samsung kein Ladegerät mit in den Lieferumfang. Natürlich nur um die Umwelt zu schonen.

Aber was ist das optimale Ladegerät für das Samsung S23 (Ultra)? Wie schnell kann dieses laden? Kann ich mein altes Samsung Ladegerät nutzen?

Versuchen wir all diese Fragen doch einmal in diesem kurzen Artikel zu klären!

 

Wieder USB Power Delivery (mit PPS) als Ladestandard

Samsung scheint beim S23 bzw. S23 Ultra die gleiche Ladeelektronik zu nutzen wie beim S22 bzw. S22 Ultra.

Auch hier wird mit einer Leistung von bis zu 25W bei den kleineren Modell und bis zu 45W bei den größeren Modellen geworben.

Als Ladestandard kommt beim S23 (Ultra) erneut USB Power Delivery mit der PPS-Erweiterung zum Einsatz.  So nutzt das S23 (Ultra) im Kern den gleichen Ladestandard wie Apple bei seinen iPhones oder Google bei seinen Pixel Modellen.

Allerdings setzt Samsung dabei auf die PPS-Erweiterung des Power Delivery Standards. Normales USB Power Delivery hat fixe Stufen, 5V, 9V, 12V, 15V oder 20V. PPS erlaubt es nun, Spannungen frei in einem gewissen Bereich anzufragen, wie beispielsweise 7,5V oder 9,8V usw.

Leider unterstützt nicht jedes USB Power Delivery Ladegerät PPS!

Was passiert, wenn du das S23 an ein nicht PPS fähiges Ladegerät anschließt? Es lädt, aber langsamer. Umgekehrt, schließt du ein nicht PPS fähiges Smartphone an einem PPS fähigen Ladegerät an, wird hier ignoriert, dass diese Erweiterung vorhanden ist.

 

Wie schnell lädt das Samsung Galaxy S23 Ultra im optimalen Fall?

Werfen wir einen Blick auf das maximale Ladetempo des S23 Ultras an verschiedenen Quellen.

Dieser Test wurde bei einem Akkustand von 10-20% durchgeführt, bei welchem das Ladetempo in der Regel am höchsten ist.

An einem normalen 5V/2,4A Ladegerät mit USB A auf USB C Kabel lädt das S23 Ultra mit maximal +- 9W. Dies ist sogar soweit okay.

Darüber hinaus wird es aber “besonders”, denn das Smartphone lädt an Quick Charge und USB Power Delivery Ladegeräten praktisch gleich schnell. Hier werden immer maximal +- 14W erreicht!

Es spielt dabei keine Rolle, ob du ein 20W USB C oder 100W Ladegerät hast, es wird mit maximal +-14W geladen.

Dies gilt nicht nur für das S23 Ultra, sondern auch für das normale S23 oder das S23+.

Willst du das S23+ / S23 Ultra schneller laden, brauchst du ein USB Power Delivery Ladegerät mit PPS! Im besten Fall sollte dieses 5-11V/4A oder 5-11V/5A bieten, eine größere Range ist natürlich nicht schädlich.

In der Regel lädt das S23 Ultra mit +- 9,4-8,6V und 4,6A.

Beim S23 würde bereits ein PPS Ladegerät mit maximal 3A für die vollen 25W ausreichen.

 

Das beiliegende Kabel ist nicht ausreichend! (fürs 23 Ultra)

Samsung legt zwar kein Ladegerät mit in den Lieferumfang seiner Smartphones, aber ein Ladekabel.

Umso trauriger, dass dieses Ladekabel NICHT für die vollen 45W (bzw. 43W) beim S23 Ultra geeignet ist!

Wir haben hier lediglich ein Ladekabel mit maximal 3A im Lieferumfang. Für die 25W beim S23/S23+ ausreichend, aber die 45W beim S23 Ultra benötigen 9,3V und 4,6A.

Du brauchst hier also für das volle Ladetempo ein 5A/100W USB C Kabel.

 

Wie lange dauert das Laden des S23 Ultras?

Wie lange dauert aber eine vollständige Ladung des S23 Ultra?

Mit PPS dauert das Laden ca. 1:20h, ohne PPS ca. 2:05h

Das Laden von 5% auf 100% dauert rund 1:20h, was sehr schnell ist! Auffällig, das S23 Ultra lädt nur eine sehr kurze Zeit mit über 35W. Bereits bei knapp über 20% Akkustand schaltet dieses auf 25-35W herunter.

Hast du ein Ladegerät ohne PPS, dann dauert das laden ca. 45 Minuten länger (2:05h).

 

Ladeeffizienz 

Wie hoch ist die Ladeeffizienz des S23 Ultra? 

Mit PPS Ohne PPS
90% 87%

Die Ladeeffizienz des S23 Ultra liegt bei ca. 87-90%. In meinem Test benötigte es 21,48Wh um das Smartphone beim vollen Ladetempo zu füllen und 22,4Wh an einem normalen USB PD Ladegerät, ohne PPS.

Der Akku des S23 Ultra hat 19,4W (5000mAh @4,43V), entsprechend kommen wir auf 87% bzw. 90%. Dies ist allerdings nicht 100% genau da ich ab 5% geladen habe und das Smartphone parallel an war (im Flugmodus). 

Eventuell liegt die Ladeeffizienz noch 1-2 % höher. Allerdings um die 90% ist schon sehr gut!

 

Welches Ladegerät ist für das S23/S23+/S23 Ultra geeignet?

Grundsätzlich kannst du bei der S23 Serie natürlich jedes beliebige USB Ladegerät nutzen. Allerdings schwankt entsprechend die Ladegeschwindigkeit massiv.

Willst du die maximale Ladegeschwindigkeit beim S23, musst du ein USB Power Delivery Ladegerät mit PPS wählen, das eine PPS Stufe mit bis zu 3A hat.

Willst du das S23+ / S23 Ultra mit der maximalen Ladegeschwindigkeit laden, musst du ein USB Power Delivery Ladegerät mit PPS wählen, das eine PPS Stufe mit bis zu 5A hat. Bis zu 4A via PPS ist aber auch für +- das volle Tempo ausreichend.

Woher weißt du welches Ladegerät PPS mit welcher Leistung unterstützt? Gute Frage! Sofern der Hersteller dies nicht explizit dabei schreibt, weißt du es gar nicht! Ein 60W USB C Ladegerät könnte PPS mit bis zu 3A haben oder gar kein PPS.

Hier eine Übersicht über Ladegerät von denen ich sicher weiß das sie PPS haben:

Modell Ports Leistung  PPS
Anker 511 Nano 3 1 30W 3,3-11V bei 3A
3,3-16V bei 2A
Anker 735 3 65W 3,3-11V bei 5A
Anker Nano II 1 30W 3,3-11V bei 3A
3,3-16V bei 2A
Anker Nano II 1 45W 3,3-16V bei 3A
3,3-21V bei 2,25A
Anker Nano II 1 65W 5-21V bei 3,2A
Anker PowerPort Atom III Slim 65W 4 45W 3,3-16V bei 3A
3,3-21V bei 2,25A
Baseus CCGAN100CE 1 100W 3,3–21V bei 5A
Baseus CCGAN100UE 4 100W 3,3–21V bei 5A
Chargeasap Omega 200W 4 100W 3,3-21,0V bei 5A
Eono Dual USB Ladegerät 2 20W 3,3-5,9V bei 3A
3,3-11V bei 1,8A
Google 30W GLE6S 1 30W 3,3 – 11V bei 3A
3,3 – 16V bei 2A
Hadisala 33W USB C Ladegerät 1 33W 3,3-11V bei 3A
iNepo USB C Ladegerät 4 65W 3,3 – 11V bei 5A
LC-Power LC-CH-GAN-65 2 65W 3,3-21V bei 3A
LinkOn Ganius 4 100W 3,3-21V bei 5A
LinkOn PD-056PT 2 65W 5V-11V bei 4A
Razer USB-C 130W GaN Charger 4 100W 3,3-11V bei 3A
Samsung EP-TA 220 2 35W 3,3V-11V bei 3A
3,3V-16V bei 2,3A
3,3-21V bei 1,7A
Samsung EP-TA845 1 45W 3,3-11V bei 4,05A
Satechi 108W Pro 4 90W 3,3-11V bei 4A
Syncwire SW-AC651 2 20W 4,5-11V bei 1,8A
Syncwire SW-AC660 2 67W 3,3-21V bei 3A
Syncwire SW-AC678 1 30W 3,3-5,9V bei 3A
3,3-11V bei 3A
UGREEN 100W USB C Ladegerät 4 100W 3,3-21V bei 5A
UGREEN 65W USB C Ladegerät 4 65W 3,3-21V bei 3A
UGREEN CD226 4 100W 3,3-21V bei 3A
UGREEN CD241 1 20W 3,3-5,9V bei 3A 
3,3-11V bei 1,8A
URVNS A1903 4 100W 3,3–21V bei 5A
Xlayer Power Saver 2 65W 3,3–21V bei 3A

Schauen wir uns ein paar empfehlenswerte Ladegeräte an.

Hier würde ich folgende vier Ladegeräte besonders empfehlen:

Anker 45W USB-C Ace Ladegerät, unterstützt ultraschnelles Laden...
  • 45W USB C Port
  • Große PPS Range 3,3-11V bei 5A
  • Sehr gute Effizienz mit 85,8% bis 92,1%
  • Ideal für das S23 Ultra
  • Super kompakt

Anker hat mit dem 313 ein spezielles Ladegerät auf den Markt gebracht, welches für das S23 Ultra optimiert ist.

Dieses ist erfreulich günstig, kann das S23 Ultra mit dem vollen Tempo laden und ist auch noch sehr Effizient!

Keine Produkte gefunden.

Das Samsung EP-TA845 ist eigentlich ein etwas älteres Ladegerät, welches für das S20 Ultra vorgesehen war, das aber auch mit bis zu 45W laden konnte. Entsprechend ist dieses auch weiterhin aktuell und vor allem sehr günstig zu bekommen.

 

Anker USB-C-Ladegerät, 735 (GaNPrime 65 W), schnelles und kompaktes...

  • 2x USB C + 1x USB A
  • USB C Ports mit bis zu 65W
  • PPS-Support (3,3-11V/5A)
  • Gute Effizienz von bis zu 91,9%
  • Überschaubare Hitzeentwicklung
  • Gute Spannungsstabilität
  • Deutliche Drosselung der USB-Ports bei gleichzeitiger Nutzung mehrerer Ports

Du willst lieber ein multi-Port USB Ladegerät? Dann wäre das Anker 735 meine erste Option für dich. Dieses ist qualitativ sehr gut, hat eine sehr große PPS Range (ideal für das S23 Ultra) und ist generell absolut vertrauenswürdig.

Zudem ist der Preis fair! Um die 60€ ist sicherlich nicht wenig, aber geht für ein Ladegerät dieser Klasse absolut in Ordnung.

WICHTIG! Anker verkauft vom 735 zwei Versionen! Eine hört auf die Modellnummer A2667 und eine auf die A2668! Es ist möglich dass das A2667 das S23 Ultra NICHT mit dem vollen Tempo laden kann. 

Ich weiß leider nicht welche Version bei Amazon derzeit verkauft wird. Es scheint die A2668 Version zu sein, welche bei mir mit 45W funktioniert. https://techtest.org/wp-content/uploads/2023/02/Anker-735-S23-Ultra.m4v

UGREEN USB-A+3xUSB-C 100W Desktop Charger EU Black

  • USB Power Delivery und PPS Ladestandard
  • 3x USB C und 1x USB A
  • Effizienz zwischen 84,3% und 90,5%
  • Ideal für das Samsung Galaxy S23 Ultra!
  • Erreicht das volle Ladetempo
  • Drosselung bei Nutzung mehrerer Ports

Du willst lieber den Desktop-Ladegeräte Formfaktor? Dann schau dir mal das UGREEN 100W USB Ladegerät an. Dieses bietet, wie es sich für ein 100W Ladegerät gehört, die volle PPS Range mit bis zu 5A.

Dabei haben wir eine große Portauswahl und mit maximal 100W eine hohe Leistung

SATECHI 108W USB C PD Tischladegerät – 2 USB-C PD & 2 USB-A...

  • USB Power Delivery und PPS Ladestandard
  • 2x USB C und 2x USB A
  • Stark schwankende Effizienz zwischen 50,1% und 91,5%
  • Unproblematische Hitzeentwicklung

Das Satechi 108W Pro USB-C PD ist einfach eine grundsolide Wahl, welche sich vor allem anbietet, wenn du auch ein Notebook hast, das du via USB C laden möchtest.

 

Welche Powerbanks für das S23 (Ultra)?

Powerbanks, die PPS und das vor allem mit einer großen Range unterstützen, sind etwas seltener und vor allem teurer!

Modell Kapazität Leistung PPS
Amazon Basics – Powerbank mit 26800mAh 23781 45W 3,3-20V bei 2,2A
Anker 737 20867 140W 3,3-21V bei 5A
Baseus Power Bank 20000mAh 17614 65W 3,3-20V bei 3A
Baseus PPBLD100-S 17171 100W 3,3-20V bei 5A
BOOMPODS Powerboom 10.000 8253 18W 5-5,9V bei 3A
5-11V bei 2A
Chargeasap Flash Pro 19718 100W 3,3-11V bei 5A
EINOVA Laptop-Powerbank 18677 45W 3,5-12V bei 3A
Elecjet Apollo Ultra A10X 9244 65W 3,3-11V bei 5A
ELECJET PowerPie 17627 45W 4,4-11V bei 5A
Helpers Lab H01113Z 15285 100W 3,3-11V bei 3A
INIU BI-B63 23700 65W 3,3-20V bei 3A
INIU BI-B5 18248 20W 5-5,9V bei 3A
5-11V bei 2A
INIU BI-B61 9511 20W 5-5,9V bei 3A
5-11V bei 2A
LinkOn 136W Neutron 26800mAh 20881 100W 3,3-11V bei 5A
Nitecore NB20000 18821 45W 3,3-20V bei 2,2A
Sandberg Powerbank USB-C PD 100W 38400 33203 100W 3,3-21V bei 3A
SHARGEEK STORM 2 Slim 16233 100W 3,0-21V bei 5A
STORM 2 22352 100W 3-21V bei 5A
VEGER 30000mAh 29178 20W 5-5,9V bei 3A
5-11V bei 2A
VEGER V2053 20000mAh 18179 20W 5-5,9V bei 3A
5-11V bei 2A
Zendure SuperTank Pro 22022 100W 5-20V bei 5A

 

Es gibt hier einige tolle Powerbanks, aber wir wollen uns für die Empfehlung auf die Modelle konzentrieren, die auch verfügbar sind.

Angebot
INIU 25000mAh Laptop Power Bank, Kompakt 100W Schnellladung mit USB C...

  • Hohe echte Kapazität mit bis zu 23700 mAh
  • 65W USB C Ausgang
  • PPS Support (3,3-20V/3A)
  • In nur 2:30 h voll geladen
  • Hohe Ladeeffizienz
  • Wertige Optik und Haptik
  • Probleme mit dem Laden an 5V/2,4A Ladegeräten

Die INIU BI-B63 unterstützt zwar nur PPS mit maximal 3A bei 3,3-20V und lädt damit das Ultra nicht ganz mit dem vollen Tempo, aber es lädt dieses flott und vor allem ist diese Powerbank nicht zu teuer.

Ganz im Gegenteil für eine 65W Powerbank mit sehr hoher Kapazität (23700 mAh) ist diese sehr fair eingepreist!

Angebot
Anker Prime Powerbank, 24000mAh 140W Max, Digitales Display...

  • 140W USB C Port mit 20V/5A oder 28V/5A
  • 2x USB C und 1x USB A Quick Charge
  • Tolles Display mit viele Informationen
  • echte 77,21Wh / 20867mAh Kapazität
  • 0% auf 100% in 55 Minuten
  • Keine Temperatur-Probleme
  • Recht schwer

Die Anker 737 ist schon ein ziemlicher Brocken, aber eine deiner besten und sogar “günstigeren” Optionen, wenn du das S23 Ultra wirklich mit dem vollen Tempo laden willst.

Die Powerbank besitzt einen 140W USB C Ausgang, große Kapazität und ein praktisches Display.

 

Fazit

Das Samsung Galaxy S23/S23+/S23 Ultra verhält sich beim Laden ungefähr wie sein direkter Vorgänger, die S22 Serie. Leider wird hier auch ein USB Power Delivery Ladegerät mit PPS benötigt, um das volle Ladetempo zu erreichen. Dies ist etwas nutzerunfreundlich, denn es ist oft nicht ausreichend gekennzeichnet, ob ein Ladegerät USB Power Delivery mit oder ohne PPS unterstützt. Und selbst wenn es PPS unterstützt brauchst du beim Ultra ein Ladegerät das 4/5A via PPS bereitstellen kann, um das maximale Ladetempo zu erreichen.

Reichen dir 14W statt 25W oder 45W, dann kannst du jedes x beliebige USB Power Delivery Ladegerät verwenden, funktionieren tun die alle im Zusammenspiel mit der S23 Serie, nur langsamer.

  • Samsung Galaxy S23 Ultra kann in ca. 1:20h von 5% auf 100% geladen werden bzw. an einem Ladegerät ohne PPS in ca. 2:05h
  • Die maximale Ladegeschwindigkeit des S23 Ultra ist ca. 43W
  • Das volle Ladetempo des Ultra ist nur an einem USB Power Delivery Ladegerät mit PPS und einer Range von 5-11V bei 5A (oder größer) erreichbar
  • Beim normalen S23 ist ein PPS Ladegerät mit einer Range von 5-11V bei 3A (oder größer) für das volle Ladetempo nötig
  • An einem USB Power Delivery Ladegerät ohne PPS wird mit maximal +-14W geladen
  • An einem Quick Charge Ladegerät wird mit maximal 14W geladen

Zum Abschluss würde ich dir folgende Ladegeräte für die S23 Serie, besonders das Ultra empfehlen:

Das Samsung EP-TA845 oder Anker 735 wird hier vermutlich die sinnvollste Wahl sein, wenn du die maximale Ladegeschwindigkeit suchst.

Auf Seiten der Powerbanks würde ich dir folgende Modelle empfehlen:

Die INIU BI-B63 ist so ein wenig die vernünftige und gute Wahl, das Anker 737 die „High End” Option.

Welche Kickstarter / Indiegogo Projekte habe ich 2022 unterstützt und wie ist es gelaufen?

Crowdfunding Projekte wie Du sie zuhauf bei Kickstarter und Indiegogo findest sind ein zweischneidiges Projekt. Oftmals gibt es hier spannende und einmalige Produkte zum interessanten Preis, teils verschieben sich aber Projekte ewig, scheitern oder es kommt eine böse Überraschung.

shargeek storm 2 slim test review 19

Im Jahr 2021/2022/2023 habe ich einige Projekte unterstützt. Schauen wir doch einmal, was ich so 2022 unterstützt/erhalten habe und wie gut es gelaufen ist.

 

Welche Projekte habe ich unterstützt?

Ich habe im letzten Jahr ca. 10 Projekte unterstützt bzw. erhalten.

Voraussichtliche Lieferung Lieferung Preis
Bird Buddy: A Smart Bird Feeder Okt 2021 Jan 2023 190 €
Birdfy: First Auto AI Recognition Bird Feeder Cam Feb 2022 Feb 2022 260 €
DOCKCASE: World’s Safest M.2 NVMe Smart SSD Enclosure April 2022 Mai 2022 75 €
Elecjet – World’s Fastest Charging Power Bank Jan 2022 März 2022 85 €
HyperJuice 245W USB-C Battery Pack & GaN Charger Feb 2022 Juli 2022 290 €
Monument 2 Mai 2021 Jan 2022 200 €
SES MAX – New Generation Smart Electric Screwdriver Pen Dez 2022 80 €
STORM2 Slim Feb 2022 März 2022 150 €
THE Ultimate Headphone that BECOMES Any Headphone Juni 2022 230 €
WittBoy : The All-in-one Intelligent Weather Station Feb 2022 März 2022 140 €

 

Ich habe bisher leider zwei Projekte, die ich unterstützt habe, noch nicht erhalten.

Gerade bei den TiTum Kopfhörern bin ich etwas enttäuscht, dass ich sie noch nicht erhalten habe. Auf diese freue ich mich auch etwas, allerdings fürchte ich, dass das Projekt im Sande verlaufen könnte.

Der SES Max Schraubendreher verzögert sich zwar auch noch etwas, aber hier gehe ich eigentlich fest davon aus, dass dieser noch kommt.

 

Rechne niemals mit Pünktlichkeit!

Von 10 unterstützten Projekten sind 9 unpünktlich gewesen oder haben sich verzögert, verglichen mit dem Versprechen bei Projektbeginn.

Lediglich Birdfy: First Auto AI Recognition Bird Feeder Cam (zum Test) war für den Februar 2022 versprochen und ist auch im Februar 2022 gekommen.

Den Rekord für die längste Lieferzeit hat sicherlich Bird Buddy: A Smart Bird Feeder. Diesen habe ich im März 2021 unterstützt, hatte mit Oktober 2021 eh schon eine lange geplante Lieferzeit, hat sich aber nochmal über ein Jahr verzögert.

Erst Anfang 2023 habe ich Bird Buddy erhalten!

In der Regel verzögern sich Projekte aber “nur” um 1-3 Monate.

 

Bird Buddy: A Smart Bird Feeder

  • Unterstützt März 2021
  • Geplante Lieferung Oktober 2021
  • Lieferung Januar 2023
  • Preis (ca.) 200€

Bird Buddy ist eine smarte Vogelfutter Station mit integrierter Kamera. Diese kann Vögel mithilfe einer KI erkennen und diese entsprechend in der App in eine Sammlung einordnen.

Den Test zu Bird Buddy findest du auf meiner 2. Seite.

An sich ist Bird Buddy gelungen! Die App ist süß und sehr liebevoll gemacht. Auch die Funktion entspricht der Werbung. Lediglich die Akkulaufzeit ist mit +- 2 Tagen extrem niedrig.

 

Birdfy: First Auto AI Recognition Bird Feeder Cam

  • Unterstützt Januar 2022
  • Geplante Lieferung Februar 2022
  • Lieferung Februar 2022
  • Preis (ca.) 260€

Birdfy ist im Kern identisch zu Bird Buddy, zumindest wenn wir der Werbung glauben.

Birdfy soll auch Vögel erkennen, aufnehmen usw.. Allerdings ist Birdfy bei der Umsetzung deutlich einfacherer als Bird Buddy. So ist Birdfy wirklich eine klassische Überwachungskamera in einem Vogelhaus mit “KI”.

Die KI funktioniert, ist aber extrem einfach und die Trefferquote verglichen mit Bird Buddy deutlich schlechter. So hat Birdfy sogar Pinguine in meinem Garten erkannt 😉

Allerdings damit die KI funktioniert brauchst du ein Abo! Ich meine dies stand bei der Kampagne nicht dabei oder nur versteckt. Hätte ich dies gewusst, hätte ich Birdfy nicht unterstützt.

Einen kleinen Test zu Birdfy findest du hier.

 

DOCKCASE: World’s Safest M.2 NVMe Smart SSD Enclosure

  • Unterstützt April 2022
  • Geplante Lieferung April 2022
  • Lieferung Mai 2022
  • Preis (ca.) 80€

DOCKCASE ist ein M.2 SSD Gehäuse. Dieses verfügt aber über zwei interessante Features.

  1. Ein Display, das dir Smart Werte usw. anzeigt.
  2. Einen Superkondensator, welcher Energie „zwischenspeichert“, um einen Datenverlust beim Abstöpseln zu verhindern.

DOCKCASE hat genau das geliefert, was versprochen war. Mehr gibt es hier nicht zu sagen.

Falls du mehr wissen willst, schau im Test.

 

Elecjet – World’s Fastest Charging Power Bank

  • Unterstützt Januar 2022
  • Geplante Lieferung Januar 2022
  • Lieferung März 2022
  • Preis (ca.) 85€

Elecjet ist eine super kompakte Powerbank, welche mit bis zu 100W extrem schnell laden kann. Eine 10000mAh Powerbank, die mit bis zu 100W laden kann, ist schon krass!

elecjet apollo ultra test 13

So wirbt der Hersteller mit einer Ladezeit von lediglich 27 Minuten. Allerdings ist dies nur die halbe Wahrheit. So zeigt die Powerbank nach 27 Minuten einfach an, dass sie voll wäre.

Aber erst nach 1:30h nimmt die Powerbank keine Energie mehr auf. Mehr dazu im Test der Elecjet – World’s Fastest Charging Power Bank.

 

HyperJuice 245W USB-C Battery Pack & GaN Charger

  • Unterstützt Oktober 2021
  • Geplante Lieferung Februar 2022
  • Lieferung Juli 2022
  • Preis (ca.) 290€

Der HyperJuice 245W USB-C Battery Pack & GaN Charger hat zwar ein gutes Stück länger für die Lieferung gebraucht, aber das Ergebnis kann sich sehen lassen!

Sowohl die Powerbank wie auch das Ladegerät sind absolut gelungen, sofern du mit nur USB C Ports klar kommst.

Mehr dazu hier im Test.

 

Monument 2

  • Unterstützt Januar 2021
  • Geplante Lieferung Mai 2021
  • Lieferung Januar 2022
  • Preis (ca.) 200€

Monument 2 ist eins meiner Highlights! Monument 2 ist ein lokales Google Foto, mit integrierter SSD, auf welcher Bilder gespeichert werden.

monument 2 im test review 6

Auf die Bilder kannst Du via Android, IOS, Windows, MacOS oder Linux App zugreifen! Diese ist auch extrem gut gemacht mit einer tollen Bilderverwaltung.

Lediglich die KI, welche Inhalte erkennen soll, ist “überschaubar”. Hier und da gibt es ein paar Übersetzungsfehler, aber im Kern ist Monument 2 absolut gelungen.

Zum Test von Monument 2 der Google Foto alternative bei Techtest.

 

STORM2 Slim

  • Unterstützt Januar 2022
  • Geplante Lieferung Februar 2022
  • Lieferung März 2022
  • Preis (ca.) 150€

Die STORM 2 war eine der coolsten Powerbanks die ich bisher im Test hatte. Als die “Slim” Version angekündigt wurde musste ich diese natürlich auch unterstützten.

Warum die STORM 2 Slim so cool ist wirst du sicherlich direkt anhand der Bilder erkennen können.

shargeek storm 2 slim test review 15

Das Gehäuse der STORM 2 Slim ist komplett durchsichtig, wir haben ein praktisches Display und einen 100W USB C Port. Die Powerbank leidet zwar etwas unter Temperatur-Problemen, aber generell mag ich sie!

Zum Test der Storm 2 Slim bei Techtest.

 

WittBoy : The All-in-one Intelligent Weather Station

  • Unterstützt Januar 2022
  • Geplante Lieferung Februar 2022
  • Lieferung März 2022
  • Preis (ca.) 140€

WittBoy ist ein sehr spannendes Konzept. Normale Wetterstationen haben viele bewegliche Teile. Der Windsensor, der Regensensor usw.

Bewegliche Teile im Outdoor-Bereich sind immer gefährlich, denn diese können schnell kaputt gehen.

ecowitt wittboy test review 7

WittBoy hingegen verzichtet komplett auf bewegliche Teile. Regen tropft auf eine Platte und die Schallwellen, die dies erzeugt werden für die Messung genutzt. Die Windgeschwindigkeit und Richtung wird über Mikrofone gemessen.

Super cooles Konzept! Es funktioniert auch, aber nicht perfekt. So ist eine normale Wetterstation schon um einiges genauer. Hierdurch bin ich mit WittBoy semi zufrieden. Interessantes Konzept, aber nicht perfekt. Mehr dazu findest du im Test des WittBoy.

 

Zusammengefasst

Mit welchen Projekten war ich wie zufrieden und wie würde ich sie aus persönlicher Sicht bewerten?

Bird Buddy: A Smart Bird FeederPositiv überrascht, abseits von der Akkulaufzeit ziemlich perfekt.

Birdfy: First Auto AI Recognition Bird Feeder CamDurchwachsen, würde ich vermutlich nicht nochmal unterstützen. KI eher mäßig, Abo benötigt und wirkt doch sehr einfach für einen sehr hohen Preis.

DOCKCASE: World’s Safest M.2 NVMe Smart SSD EnclosureGehobener Preis, macht aber genau was beworben war.

Elecjet – World’s Fastest Charging Power BankAn sich ist die Powerbank okay und auch ziemlich einmalig. Daher bin ich weitestgehend zufrieden.

HyperJuice 245W USB-C Battery Pack & GaN ChargerHier wurde genau geliefert was auch versprochen und dies auch in hoher Qualität

Monument 2Nicht perfekt, nutze Monument 2 aber auch täglicher Basis, also ja war ein guter Kauf.

STORM2 SlimIch mag die Powerbank.

WittBoy : The All-in-one Intelligent Weather StationInteressante Technik und Konzept, allerdings in der Praxis nicht perfekt. Würde ich WittBoy nochmal unterstützen? Vielleicht, aber nicht sicher.

 

Fazit

Meine Erfahrungen mit Kickstarter / Indiegogo Projekten sind tendenziell positiv. Ich hatte bisher keine Probleme mit Projekten, aus denen nichts geworden ist, auch wenn noch zwei Projekte offen sind.

Lediglich was das Lieferdatum betrifft, habe ich schon einiges erlebt. Von Projekten, die im gleichen Monat geliefert wurden, bis hin zu Bird Buddy, das sich um mehr als ein Jahr verzögert hatte.

Ein paar Monate Verzögerung gehört aber zum guten Ton.

Der PWAYTEK GFN-331-2C USB C GaN Charger 65W 5-Port PD im Test

Die meisten USB Ladegeräte sehen recht ähnlich aus. Wir haben hier in der Regel das Steckdosenadapter Design oder das “Zigarettenschachtel” Design. Hier hebt sich der PWAYTEK USB C GaN Charger doch etwas ab. Dieser setzt auf ein “Puck Design” mit seinen Anschlüssen auf der Oberseite, wie auch einen zusätzlichen Port auf der Rückseite.

Dabei soll dieses trotz der recht kompakten Abmessungen satte 65W bzw. 80W liefern. Schauen wir uns das gute Stück doch einmal im Test an.

Kann PWAYTEK wirklich gute Ladegeräte bauen?

 

Der PWAYTEK GFN-331-2C USB C GaN Charger 65W 5-Port PD im Test

Der PWAYTEK USB C GaN Charger setzt auf ein recht außergewöhnliches Design. So misst dieser 67 x 67 x 53 mm und hat somit eine „Klotz-Form“. Die Anschlüsse sind bei diesem auf der Oberseite angebracht, mit Ausnahme eines USB-C Ports und des Anschlusses für das Netzkabel, welche auf der Rückseite angebracht sind.

Dabei ist die Haptik und Materialwahl erst einmal sehr hochwertig. Das Gehäuse besteht äußerlich weitestgehend aus Metall. Lediglich die obere Abdeckung ist aus Kunststoff. Leider gab es hier bei meinem Ladegerät von Anfang an ein paar Abnutzungen, welche du auch auf den Bildern erkennen kannst.

Aber ansonsten gefällt mir das Design sehr gut!

Das “Kreuz” auf der Oberseite leuchtet im Übrigen leicht gedimmt grün.

 

Anschlüsse des PWAYTEK GFN-331-2C

Der PWAYTEK USB C GaN Charger verfügt über insgesamt 5 USB Ports.

  • 2x USB A 5V/2,4A
  • 1x USB A – Quick Charge 3.0 18W
  • 1x USB C – Power Delivery 20W – 5V/3A, 9V/2,22A, 12V/1,67A
  • 1x USB C – Power Delivery 65W – 5V/3A, 9V/3A, 12V/3A, 15V/3A, 20V/3,25A

Damit verfügt das Ladegerät über eine sehr bunte Mischung an USB Ports. Besonders spannend ist hier natürlich der 65W USB C Port, welcher auf der Rückseite angebracht ist.

Zusätzlich haben wir einen USB C Port auf der Oberseite, wie auch drei USB A Ports. Während der Port auf der Rückseite für Notebooks und Tablets gedacht ist, sind die Ports auf der Oberseite primär für kleinere Geräte und Smartphones.

 

PPS

Erfreulicherweise verfügt das Ladegerät über PPS auf beiden USB C Ports.

  • Port 1: 3,3-21V bei 3A
  • Port 2: 3,3-11V bei 2A

Damit bietet das Ladegerät eine gute PPS Range.

PPS steht für Programmable Power Supply. Das normale USB Power Delivery bietet deinem Smartphone mehrere Spannungsstufen an, meist 5V, 9V, 15V und 20V. Hier kann sich dieses eine Stufe aussuchen und damit laden. PPS erlaubt es nun deinem Smartphone innerhalb eines gewissen Bereichs, beispielsweise 3,3-16V, frei eine Spannung zu wählen. Denkt dein Smartphone es wäre gerade ideal mit 6,5V zu laden, dann kann ein PPS Ladegerät diesem 6,5V liefern.

Einige Smartphones wie die Modelle der Samsung S20/S21/SS Serie benötigen PPS um das volle Ladetempo zu erreichen, siehe hier Laden des SS2 Ultra. Ein S21 Ultra kann an einem normalen USB PD Ladegerät mit maximal 14W laden, an einem PPS Ladegerät mit 25W. Unterstützt Dein Smartphone kein PPS, dann ignoriert es einfach diese Funktion und behandelt das Ladegerät wie ein normales USB PD Ladegerät.

 

Drosselung

Der PWAYTEK USB C GaN Charger kann laut Hersteller bis zu 80W liefern. Diese Angabe ist allerdings etwas merkwürdig.

So hat der USB C Port auf der Rückseite immer die vollen 65W. Die oberen USB Ports hingegen teilen sich anscheinend einen Pool aus +- 20W.

Heißt, die oberen Ports drosseln sich massiv, wenn du hier mehrere Geräte versuchst zu laden. Effektiv wirst du also nur zwei Geräte gleichzeitig schnellladen können.

 

Belastungstest

Wie üblich habe den PWAYTEK USB C GaN Charger natürlich auch durch einen Belastungstest gejagt. Diesen hat das Ladegerät auch problemlos überstanden.

Die Hitzeentwicklung ist dabei nicht extrem, aber auch nicht niedrig. So erreichen wir knapp über 70 Grad.

 

Spannungsstabilität

Wie üblich schauen wir uns auch einmal die Spannungsstabilität an. Ich erwarte hier keine Auffälligkeiten, dennoch ist es gut diese einmal zu überprüfen.

Die Spannung bei der 5V Stufe ist etwas hoch mit maximal 5,375V. Allerdings ist dies noch im Rahmen. Ähnliches gilt auch für die 9V Stufe. Die 20V Stufe ist wie üblich recht stabil.

 

Effizienz

Schauen wir uns zum Abschluss des Tests doch einmal die Effizienz des PWAYTEK USB C GaN Chargers an.

 

Diese schwankt zwischen 75,3% und 89,4%, je nach Last. Damit ist die Effizienz durchschnittlich für ein Ladegerät dieser Klasse. Dies sind keine Top-Werte, aber liegt auch maximal +- 2% hinter den „Spitzenmodellen“, was in der Praxis keinen großen Unterschied macht.

 

Fazit

Der PWAYTEK USB C GaN Charger ist interessant, aber ob ich Ihn kaufen würde, lasse ich mal dahingestellt.

Warum? An sich finde ich die Portauswahl spannend. 1x High Power 65W USB C, 1x 20W USB C und 3x USB A ist eine sehr schöne Mischung.

Alle Ports funktionieren auch gut. Wir haben sogar PPS mit an Bord, bei beiden USB C Ports. Allerdings drosselt das Ladegerät interessant. So haben wir eine maximale Leistung von 65W + 20W.

Der 65W Port auf der Rückseite bietet immer die volle Leistung, die oberen vier USB Ports teilen sich die 20W. Lädst du also oben zwei Geräte gleichzeitig wird jeder Port auf 10W gedrosselt, bei drei Geräten noch mehr usw.

Effektiv kannst du zwei Geräte schnell laden, ab dem dritten wird es kompliziert.

Vielleicht ist das aber genau das was du suchst, ein High Power Port, welcher auch nicht gedrosselt wird + ein paar zusätzliche Ports. Falls ja ist das PWAYTEK ein ordentliches Ladegerät.

Die CTECHi GT300 Tragbare Powerstation 299Wh im Test

CTECHi Powerstations sind für mich immer so etwas wie ein Geheimtipp, zumindest dann wenn du möglich günstige Modelle suchst. So haben CTECHi Powerstations in der Regel eine sehr gute Preis/Leistung und zudem setzten diese meist auf die besseren LiFePO4 Akkus.

Das aktuelle Modell von CTECHi ist die 299Wh Tragbare Powerstation. Diese ist für rund 300€ zum Zeitpunkt des Tests erhältlich, was im Anbetracht der Kapazität von 299Wh ein fairer Preis ist.

Aber wie sieht es in der Praxis aus? Ist hier die CTECHi GT300 Tragbare Powerstation 299Wh wirklich gut? Kann diese auch abseits der augenscheinlich guten Preis/Leistung überzeugen? Finden wir es im Test heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an CTECHi für das Zurverfügungstellen der Powerstation für diesen Vergleich!

 

Die CTECHi GT300 Tragbare Powerstation 299Wh im Test

Mit 257X160X165mm und einem Gewicht von 4,3KG ist die CTECHi GT300 eine mittelgroße Powerstation. Diese besitzt einen gute Portabilität, auch dank des praktischen Tragegriffs.

Allerdings ist die GT300 auch nicht übermäßig klein für eine Powerstation mit 299Wh. Die Verarbeitung und Haptik ist aber auf einem sehr guten Level!

Hier ist die GT300 sicherlich die hochwertigste Powerstation die ich aus dem Hause CTECHi bisher gesehen habe.

Auf Seiten der Anschlüsse haben wir eine solide Ausstattung. Wir haben folgende Anschlüsse an der Powerbank:

  • 2x USB A mit Quick Charge
  • 1x USB C mit Power Delivery 45W
  • 1x 230V Steckdose mit 300W
  • 1x 12V 10A

Damit haben wir eine solide Portausstattung für eine Powerstation dieser Klasse. Geladen wird sie über einen einfachen DC Eingang, der neben dem beiliegendem Netzteil auch einen KFZ Stecker und Solarpanels akzeptiert.

Über ein Display verfügt die Powerstation leider nicht. Wir haben lediglich eine 4-LED Anzeige für den aktuellen Ladestand.

Fall es mal sehr dunkel ist, verfügt die CTECHi GT300 zudem über eine 3W LED auf der Front. Diese würde ich als praktische “Notfall” Beleuchtung betrachten.

 

Mit LiFePO4 Akku

Bei aktuellen Powerstations und auch generell Batteriespeichern gibt es zwei Batterietechnologien, Lithium-Ionen, welche wir aus Smartphones und Co. kennen und Lithium-Eisenphosphat (LiFePO4).

Lithium-Ionen Akkus sind sehr weit verbreitet und haben vor allem einen Vorteil, sie haben eine sehr hohe Energiedichte. Du kannst also auf sehr wenig Platz, sehr viel Kapazität unterbringen. Ideal für Smartphones, Notebook und alles was portabel ist.

Powerstations sind zwar im besten Fall auch portabel, aber dies hat hier nicht die höchste Priorität.

LiFePO4 haben hingegen zwei Vorteile:

  1. Die Lebensdauer von LiFePO4 Akkus ist deutlich höher (3-6x höher).
  2. LiFePO4 Akkus sind sicherer und können sich nicht selbst entzünden (oder nur sehr schwer).

LiFePO4 Akkus haben in der Regel eine Zyklenzahl von 2000-3000. Lithium Ionen Akkus hingegen von 500-800. Ein LiFePO4 Akku kann gerade in Zyklen intensiven Anwendungen entsprechend ein gutes Stück haltbarer sein.

CTECHi wirbt bei der GT300 mit 2000 Zyklen, was eher am unteren Ende für einen LiFePO4 Akku ist.

Zudem können sich LiFePO4 Akkus nicht oder nur sehr schwer selbst entzünden. Selbst wenn alle Sicherungen Versagen und ein Kurzschluss entsteht oder der Akku überladen wird, dann fangen diese Akkus in der Regel nicht das brennen an.

Hier einfach mal ein Video-Tipp dazu https://www.youtube.com/watch?v=Qzt9RZ0FQyM

Dort kannst du sehen wie viel “entspannter” LiFePO4 Akkus auf das Überladen oder Kurzschlüsse reagieren.

Daher sehe ich LiFePO4 Akkus sehr gerne in Powerstations!

 

Die Kapazität

Auf Seiten der Kapazität bietet die CTECHi Tragbare Powerstation laut Hersteller 299Wh. Dies ist grundsätzlich ausreichend eine Kompressor Kühlbox für 1-2 Tage zu betreiben, ein größeres Notebook 3-4x zu laden usw.

Aber wie sieht es in der Praxis aus? Wie viel Kapazität liefert hier die CTECHi GT300?

Wh
USB 9V/2A 272,44
DC 12V/1A 284,47
DC 12V/5A 276,33
230V/10W 204
230V/100W 262

 

In meinem Test erreichte ich eine “echte” Kapazität zwischen 284,47 Wh und 204 Wh.

Die 284Wh sind bei einer “DC” Last entstanden, welche wie üblich effizienter sind als AC Lasten. Die “minimalen” 204 Wh sind bei einer geringen Last von 10W über die Steckdosen entstanden. Steckdosen in Powerstations sind immer etwas ineffizienter, gerade wenn du diese nur sehr gering belastest.

 

Probleme mit dem USB C Port

Die CTECHi GT300 verfügt grundsätzlich über einen 45W USB C Port mit dem Power Delivery Standard, was super ist!

Allerdings hatte ich mit diesem Port ein paar Probleme. So war es mir nicht möglich die Spannungsstufen oberhalb von 12V auszulösen. Entweder hat sich der Port gleich zurück gesetzt oder in der 15V/20V Stufe nur 13,xV ausgegeben.

Ich vermute das hier ein Defekt an meiner Powerstation vorliegt. So vermute ich, dass eine Boost Schaltung für den USB C Port nicht funktioniert und dieser daher nur Spannungen gleich oder kleiner der Spannung des internen Akkus ausgeben kann.

Dies ist aber (laut Hersteller) kein Serien-Problem, sondern ein blöder Einzelfall. Dennoch möchte ich diesen hier erwähnt haben.

 

Laden der CTECHi Tragbare Powerstation 299Wh

Die CTECHi GT300  kann nur über “DC” geladen werden. Um diese an einer Steckdose zu laden, musst du das beiliegende Ladegerät verwenden. Dieses hat 15V/4A, also 60W.

Alternativ kannst du mit passenden Adapterkabeln die Powerstation aber auch in einem Auto oder via Solar laden. Ein passender MPPT Solar-Ladecontroller ist integriert.

  1. Steckdose über den beiliegenden Adapter 15V/4A = 60W
  2. Via Solar oder KFZ Stecker 12-26V maximal 100W

Aber wie lange dauert das Laden an der Steckdose?

Die Powerstation benötigt ca. 5:30h um von 0% auf 100% geladen zu werden. Dies ist nicht übermäßig schnell, aber akzeptabel.

 

Ladeeffizienz

Schauen wir uns zum Abschluss noch die Ladeeffizienz an.

  • Beim Laden über die Steckdose benötigte die Powerstation 348 Wh für eine vollständige Ladung.
  • Beim Laden direkt an einer 14V Quelle (14V/5A) benötigte die Powerstation für eine vollständige Ladung 320,5 Wh.
Im besten Fall Im schlechtesten Fall
AC  82% 59%
DC 89% 64%

Dies resultiert in einer Ladeeffizienz von 89% im besten Fall und 59% im schlechtesten Fall. Die 59% sind zwar etwas niedrig, aber dies ist zugegeben der absolute Worst Case, wenn du die Powerstation über die Steckdose bei lediglich 10W entladen würdest.

Die 89% im besten Fall (via DC Laden und via DC Ausgänge entladen) sind hingegen sehr gut!

 

Fazit

Wie so oft im Leben ist auch die CTECHi Tragbare Powerstation 299Wh eine Frage des Preises.

Für mich gilt meist die 1Wh = 1€ Regel bei Powerstations. Unterschreitet eine Powerstation diesen Preis, dann ist dies gut. Wird dieser überschritten, dann müssen außergewöhnliche Feature dies rechtfertigen, ansonsten ist es eine schlechte Preis/Leistung.

Je nach Angebot unterschreitet die CTECHi Tragbare Powerstation 299Wh den Preis von 299€ teils deutlich und dies trotz des LiFePO4 Akkus welcher oft einen kleinen Aufpreis bedeutet.

Von daher, geht es dir um eine gute Preis/Leistung, dann gibt es hier nichts zu bemängeln, zumal die “echte” Kapazität mit maximal 284 Wh recht gut ausfällt! Mit 284 Wh ist die CTECHi Powerstation allerdings natürlich auch eher auf der kleineren Seite.

284 Wh bedeutet das du ein Gerät mit 284 W theoretisch eine Stunde oder z.B. ein Gerät mit 28,4 W 10 Stunden betreiben könntest.

Abseits davon gibt es bei der Powerstation nicht viel Außergewöhnliches zu berichten. Wir haben 2x USB A Ports, 1x USB C (nett), eine Steckdose mit maximal 300W und einen DC Ausgang.

Das Laden geht mit 0% auf 100% in 5:30 h nicht übermäßig schnell, dafür ist die Ladeeffizienz recht gut. Laden via Solar ist natürlich auch möglich mit maximal 100W.

Auf ein Display wird leider bei der CTECHi Powerstation 299Wh verzichtet.

Kurzum, die CTECHi GT300 Powerstation 299Wh ist ein absolutes “basic” Modell, welches reicht um im Notfall eine Kühlbox, ein Smartphone und vielleicht eine Lampe eine Zeit lang am Leben zu erhalten. Große Geräte oder Geräte mit aggressiven Anlaufstrom (Große Kühlschränke) können ein Problem sein und auch die Kapazität ist nicht gigantisch.

Allerdings ist der Preis der CTECHi GT300 entsprechend und du wirst für +- gleiches Geld nichts viel mehr Kapazität bekommen.

CTECHi Tragbare Powerstation 600W, 384Wh Solargenerator mit LiFePO...

  • Bis zu 284,47 Wh echte Kapazität
  • Sehr fairer Preis
  • USB C Port
  • Steckdose mit bis zu 300W
  • Kompaktes und praktisches Design
  • Auch via Solar ladbar (bis zu 100W)
  • In 0% auf 100% in 5:30 h vollständig geladen
  • Kein Display
  • Keine “Bonusfunktionen”

Test: Affinity Photo 2, so gut wie Photoshop nur ohne Abo?

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Leider ist es ein aktueller Trend nicht mehr Software zu kaufen, sondern zu mieten. Sicherlich ein Vorreiter hier war Adobe mit seinen Programmen.

Aber was gibt es für Alternativen, wenn du nicht monatlich oder jährlich für deine Software bezahlen willst? Für Adobe Lightroom gibt es beispielsweise Luminar Neo und Photoshop gibt es jetzt neu Affinity Photo 2.

Das Besondere, du kaufst Affinity Photo 2 einmal und hast es “für immer”. Dabei ist dieses mit rund 85€ (bzw. 15€ auf dem iPad) auch an sich nicht zu teuer.

Ich nutze Photoshop mehrfach pro Woche, primär zur Fotobearbeitung. Daher war ich hier natürlich sehr neugierig, wie gut sich Affinity Photo 2 als “Photoshop Ersatz” für Fotografen eignet.

 

Das generelle Design

Affinity Photo 2 orientiert sich beim Design und dem Layout ganz klar am großen Vorbild Photoshop.

Im Detail gibt es aber durchaus einige Unterschiede. So arbeitet Affinity Photo 2 mehr mit Icons und Logos, welche auch oft bunt sind. Hierdurch wirkt die UI etwas freundlicher, während Photoshop eher auf das klassische schwarz/grau setzt.

Zwar gibt es auch beim Layout Unterschiede, aber hier gilt im Kern schon, dass alles ungefähr da ist, wo es auch beim anderen zu finden ist. Kommst du mit Affinity Photo 2 klar, würdest du auch nach kurzer Umgewöhnung mit Photoshop klar kommen und umgekehrt.

In der Mitte haben wir groß das Bild, links einige wichtige Werkzeuge in der Schnellauswahl (wie Pinsel, Auswahlwerkzeuge, Text einfügen usw.), rechts das Histogram und die Ebenen Übersicht.

Oberhalb des Bilds finden wir weitere Optionen wie “Liquify” oder “Entwickeln”, zudem ist hier natürlich das “Hauptmenü” und das Kontextbasierte Menü.

 

Keine Hover Over Animationen

Eine Kleinigkeit, die mich doch sehr bei Affinity Photo 2 gestört hatte, war das Fehlen von “Hover Over Animationen”. Ich habe keine Ahnung ob dies ein Bug ist, aber fährst mit der Maus über Icons in der linken Schnellauswahl oder rechts im Bereich der Ebenen, dann gibt es kein visuelles Feedback über welchem Icon du dich befindest.

Eine absolute Kleinigkeit, die mich aber doch irgendwie gestört hatte.

 

Funktionsumfang

Im Kern scheint Affinity Photo 2 alles zu können, was auch Photoshop kann. Ich kenne mich mit Photoshop aus, bin aber zugegeben kein super Profi und Photoshop hat auch derartig viele Nischenfunktionen, wodurch es schwer ist zu beurteilen, ob wirklich alles da ist.

Allerdings alle mir bekannten Funktionen und Optionen sind vorhanden, abseits von der RAW Entwicklung welche bei Affinity Photo 2 etwas dünner ist.

Auch KI Funktionen wie „inhaltsbasiertes Füllen”, der Reparatur Pinsel usw. sind entweder nicht vorhanden oder “klassischer” umgesetzt. Beispielsweise arbeitet der Reparatur Pinsel nicht “automatisch”, sondern ist eine Mischung aus Kopierstempel und Reparatur-Werkzeug wie du es aus Photoshop kennst.

Du musst einen Bereich auswählen, aus welchem Inhalte kopiert und angepasst werden. Funktioniert meist gut für einfache Korrekturen, wie Flecken im Bild. Willst du aber ganze Personen mit einem Klick aus dem Bild entfernen, dann gibt es bessere Tools.

Spannenderweise Dinge wie HDR Aufnahmen erstellen, Focus Stacking oder die Stapelverwaltung für Astrofotografie (welche ich zugegeben nicht ausprobiert habe, mangels passender Bilder) scheinen hier sogar besser ausgebaut.

Ansonsten ist aber alles +- identisch zu Photoshop, nur teils etwas anders angeordnet. Vor allem das Arbeiten mit Ebenen, den verschiedenen Mischmodi, dem Maskieren usw. ist sehr ähnlich und geht gut von der Hand.

Funktionen wie:

  • Tonwertkorrektur
  • Weißabgleich
  • HSL (Farbmischer)
  • Umfärben
  • Schwarz-Weiß
  • Helligkeit/Kontrast
  • Tontrennung
  • Leuchtkraft
  • Belichtung
  • Schatten / Lichter
  • Schwellenwert
  • Gradationskurven
  • Kanalmixer
  • Verlaufsumsetzung
  • Selektive Farbkorrektur
  • Farbbalance
  • Invertieren
  • Softproof
  • LUTs
  • Objektivfilter
  • Split Toning
  • OCIO

sind natürlich ebenso vorhanden wie diverse Weichzeichner (Gaußsche Unschärfe, Bewegungsunschärfe, Boxunschärfe usw.), Scharfzeichner, Farbfilter, Verzerren, künstliches Rauschen usw.

Auch automatische Anpassungen für Tonwertkorrektur, Kontrast Korrektur, Farbkorrektur, Weißabgleich sind in Affinity Photo 2 vorhanden.

 

RAW Entwicklung

Affinity Photo 2 erlaubt dir nicht nur das Bearbeiten von Bildern oder das Zeichnen, dieses bringt auch einen RAW Entwickler mit.

Dieser funktioniert mit den RAWs meiner Sonys, allerdings ist der RAW Entwickler eher „rudimentär“. So bringt dieser die klassischen Optionen mit, wie z.B.:

  • Belichtungsanpassung
  • Schwarzpunkt
  • Helligkeit
  • Kontrast
  • Klarheit
  • Sättigung
  • Leuchtkraft
  • Weißabgleich
  • Tönung
  • Schatten / Lichter-Korrektur
  • Linsenkorrektur
  • Chromatische Aberrationen reduzieren
  • Rauschunterdrückung
  • Details verbessern
  • “Schönheitsfehler” entfernen

Diese Einstellungen funktionieren auch tadellos, allerdings wäre Affinity Photo 2 auch nicht meine erste Wahl als “RAW Entwickler“. Hier bieten Programme wie Luminar Neo oder Lightroom schon einige Optionen “auf die Schnelle” mehr.

Auch die Rauschunterdrückung ist recht klassisch und eher auf dem Level von Adobe Lightroom (also weniger gut). Programme wie DxO PureRAW 2 machen hier einen viel besseren Job.

Ich hätte jetzt gesagt, der RAW Entwickler in Affinity Photo 2 ist eher ein “Fall Back” für den Notfall. Zwar kannst du atürlich nach dem RAW Entwickler Bilder noch massiv bearbeiten (hier bietet Affinity Photo 2 noch deutlich mehr Optionen, ähnlich wie Photoshop), aber für die erste Basis-Bearbeitung von RAW Bildern würde ich vermutlich eher Programme wie Luminar oder Lightroom bevorzugen.

Ähnlich wie bei Photoshop liegen auch die Stärken von Affinity Photo 2 eher in der Detail Bearbeitung von Bildern oder dem komplett neu Erstellen von Bildern.

 

Performance und Stabilität

Auch wenn ich gerne über die Performance der Adobe Anwendungen meckere, ich weiß das diese eigentlich gar nicht so schlecht ist.

Beispielsweise ist Luminar Neos große Schwäche die Performance, verglichen mit Lightroom.

Allerdings gibt es hier bei Affinity Photo 2 nichts Negatives zu bemerken. Ladezeiten und Reaktionszeiten sind gut, diese sind +- auf dem Level von Photoshop. Die Arbeitsspeichernutzung ist sogar ein Stück niedriger.

Probleme mit der Stabilität (abstürze) hatte ich keine.

 

Fazit

Ist Affinity Photo 2 besser als Photoshop? Nein! Ist Affinity Photo 2 viel schlechter als Photoshop? Nein!

Im Kern kann Affinity Photo 2 alles was Photoshop kann. Hier und da gibt es kleine Unterschiede, Photoshop macht KI Feature besser (Inhaltsbasierte Füllung) und der RAW Entwickler ist umfangreicher.

Ansonsten habe ich aber nichts in Affinity Photo 2 vermisst. Ganz im Gegenteil, hier und da wirkte Affinity Photo 2 sogar noch etwas detaillierter, auch wenn ich nicht zu 100% garantieren kann, dass alles da ist, aber alles Wichtige kann Affinity Photo 2.

Dabei ist die UI von Affinity Photo 2 sehr sauber und übersichtlich. Zudem läuft es auch sehr gut und schnell! Ich hatte keine Abstürze, Stottern oder andere Probleme.

Sicherlich aber das Wichtigste (neben der sehr guten iPad Version) ist die Preisgestaltung. Du zahlst hier einmal 85€ und das war es, die Software gehört dir “für immer”.

Damit ist Affinity Photo 2 einfach ein super gutes Angebot, für alle die vielleicht täglich oder im Rahmen des Jobs auf Photoshop angewiesen sind, aber sich nicht mit GIMP rumschlagen wollen,

Auf dem iPad ist Affinity Photo 2 fast sogar noch ein besserer Deal! Wenn du also einfach etwas Geld sparen möchtest oder schlicht und ergreifend das Abo-Modell ablehnst, dann ist Affinity Photo 2 eine wirklich gute Alternative!

Wie gut ist eine 39€ mechanische Tastatur? Die TECURS Gaming Tastatur im Test

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Mechanische Tastaturen sind recht teuer, aber gut. Wobei dies nicht stimmen muss. Gerade wenn du nicht auf eine spezielle Marke wert legst, dann gibt es einige gute Tastaturen zu fantastische Preisen.

Die TECURS Gaming Tastatur ist die günstigste mechanische Tastatur die ich bisher im Test hatte. Die TECURS Gaming Tastatur ist zum Zeitpunkt des Tests für gerade einmal 39€ erhältlich.

39€ für eine auf den ersten Blick vernünftig aussehende mechanische Tastatur, klingt doch gut oder? Versuchen wir genau diese Frage im Test zu klären!

 

Wie gut ist eine 39€ mechanische Tastatur? Die TECURS Gaming Tastatur im Test

Die TECURS Gaming Tastatur setzt auf ein sehr minimalistisches Design, welches mir aber gut gefällt.

So ist die TECURS Gaming Tastatur eine kleine 60% Tastatur, die auf einen sehr schmalen Rahmen setzt. Hierdurch ist diese kaum größer als das eigentliche Tastenfeld.

Das Gehäuse besteht, dem Preis entsprechend, natürlich aus Kunststoff. Dieser ist aber auch “okay”. So lässt sich die Tastatur nicht verwinden und wirkt allgemein recht steif.

Generell macht die Verarbeitung alles andere als einen schlechten Eindruck. Wir haben sogar ein abnehmbares Kabel, welches auf USB-C setzt, klasse!

Natürlich verfügt die TECURS Gaming Tastatur auch über eine RGB Beleuchtung, die du direkt über die Tastatur steuerst. Die Beleuchtung ist recht hell, aber die Beleuchtungs Modi und Farben zur Auswahl sind etwas limitiert.

 

60% Formfaktor nichts für jedermann

Die TECURS Gaming Tastatur setzt auf den so genannten 60% Formfaktor. Hierbei wird die Tastatur absolut auf das Minimum zusammengeschoben.

Es gibt kein Nummernpad, keine F-Tasten und auch keine Pfeiltasten, ohne dass du die FN Funktionalität nutzt. Entsprechend verfügt die Tastatur auch über keine Media-Tasten, Drehräder oder Ähnliches.

Dieses Format macht aus meiner Sicht im normalen Alltag wenig Sinn. Dieser ist primär für minimalistische Setups und Spieler von Shootern. Gerade im Profi-ESport Segment ist dieses Format durchaus beliebt, da du deine Maushand etwas “mittiger” halten kannst, ohne mit der Tastatur zu kollidieren.

 

Layout

Die TECURS Gaming Tastatur setzt auf das klassische ISO QWERTZ Layout. Wir haben hier also eine „deutsche“ Tastatur mit großer Enter Taste, ÜÖÄ usw.

Eine Besonderheit ist die FN Taste am rechten unteren Rand der Tastatur. Die FN Taste gibt dir Zugriff auf die F Tasten, welche entsprechend mit 1234567 usw. doppelt belegt sind, wie auch weitere Tasten wie Entfernen, welche z.B. mit “N” doppelt belegt ist.

 

Taster

Die TECURS Gaming Tastatur setzt auf “Blaue” Mechanische Taster. Es gibt hier keine Informationen was für Blaue Mechanische Taster verbaut wurden.

Was bedeutet aber “Blaue Mechanische Taster?” Die Farbe bei mechanischen Tastern ist eine Anspielung auf die Charakteristik der Taster.

  • Rot = Linearer Taster, vom Betätigen bis zum Anschlag gibt es ein gleichmäßiges Druckgefühl.
  • Braun = Taktiles Druckgefühl, beim Betätigen gibt es am Auslösepunkt einen merkbaren Widerstand.
  • Blau = Taktiles Druckgefühl + Klick, beim Betätigen gibt es am Auslösepunkt einen merkbaren Widerstand und einen hörbaren Klick.

Drückst du eine Taste bei der TECURS Tastatur hat diese ca. 4mm Weg, ehe sie anschlägt. Allerdings wird bereits bei +- 2 mm der Druck registriert. Hier spürst du einen leichten Widerstand und einen hörbaren hellen Klick.

Genaue technische Daten zu den Tastern konnte ich leider nicht finden. Dies scheinen aber recht generische Blue Taster zu sein. Die Taster sind allerdings mit “H & J” beschriftet. H & J ist mir keine bekannte Firma und auch Google fand nichts besonders Aufschlussreiches.

 

Das Tippgefühl

Das Tippgefühl auf der TECURS Gaming Tastatur ist gar nicht übel! Das liegt primär an dem recht guten und stabilen Gehäuse. Dies stellt eine gute Basis dar.

Die blauen Taster an sich sind okay. Es sind ganz klar nicht die besten Taster die ich jemals hatte. So fühlen und vor allem hören sich die Federn etwas unsauberer an. Wir haben so ein leichtes “Pling”. Allerdings laufen die Taster an sich recht weich und flüssig, was gut ist.

Auffällig ist vor allem das Klickgeräusch. Dieses ist hier nicht sonderlich laut! Die Tastatur hat ein sehr dezentes Klicken, das vielleicht etwas sauberer klingen könnte. Allerdings viele mechanischen Tastaturen mit blauen Schaltern übertreiben es mit der “Klick” Lautstärke auch etwas.

Unterm Strich ist das Tippgefühl echt okay, wenn nicht sogar gut! Ich hatte hier schon Marken Tastaturen in den Fingern, welche deutlich weniger wertig wirken. Ganz ehrlich, ich könnte meine gesamten Artikel auf der TECURS Gaming Tastatur schreiben, ohne meckern zu müssen.

Allerdings ist das 60% Layout natürlich fürs Tippen eher suboptimal. Vor allem das Fehlen von Pfeiltasten war für mich störend. Aber dies ist natürlich Geschmackssache und gerade beim Gaming muss dies nicht störend sein. Würde ich primär CS GO oder Ähnliches spielen, dann würde ich vermutlich weniger über das Layout meckern.

Rein technisch ist die Tastatur aber tadellos. Auch der Klang geht in Ordnung! Nein, es ist nicht die leiseste Tastatur, aber sie ist auch nicht extrem laut oder störend.

Auch die großen Tasten wie die Leertaste gehen völlig in Ordnung. Ja, diese klingen etwas hell, aber sind okay stabilisiert und sind auch nicht extrem.

Ich würde lediglich eine gesonderte Handballenauflage empfehlen. Die Tastatur ist zwar nicht übermäßig hoch, aber ohne Handballenauflage finde ich das Tippen etwas unangenehm.

 

Fazit

Du kommst mit dem 60% Format klar und willst möglichst günstige Tastatur? Dann ist die TECURS Gaming Tastatur echt keine schlechte Wahl!

Es ist beeindruckend, wie gut diese Tastatur für +- 40€ (zum Zeitpunkt des Tests) ist. Klar, es gibt bessere mechanische Tastaturen. Vor allem die Taster sind eher durchschnittlich, aber völlig brauchbar.

TECURS Gaming Tastatur, Mechanische Tastatur 60% TKL QWERTZ Blaue...

  • Gutes Gehäuse
  • Mechanische Taster
  • RGB Beleuchtung (wenn auch nicht viele Lichtmodi)
  • Ordentlicher Klang beim Tippen
  • USB C Port
  • 60% Formfaktor gewöhnungsbedürftig

Und das ist das Fazit, die TECURS Gaming Tastatur ist absolut brauchbar! Ich würde aber auch empfehlen, dir mal die Redragon 75% mechanische Tastatur anzusehen. Diese hat ein alltagstaugliches 75% Format und Hot-Swap Taster, ist aber im Kern nicht viel besser als die TECURS und etwas teurer.

ON1 Photo Raw 2023, ein Geheimtipp für die Foto-Bearbeitung?

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In den letzten Jahren hat Adobe Lightroom immer mehr ernsthafte Konkurrenten bekommen. Die bekanntesten sind hier sicher Luminar Neo und DxO PhotoLab 6.

Allerdings gibt es einen weiteren interessanten Konkurrenten, welcher ebenfalls viel mit KI Featuren wirbt: ON1 Photo RAW 2023.

So soll Photo RAW 2023 “The Ultimate Raw Photo Editor” sein. Dies vor allem durch eine Mischung aus einfacher Nutzung, einem großen Funktionsumfang und AI Featuren, wie eine AI basierte Maskierung usw.

Wollen wir uns doch einmal ON1 Photo Raw 2023 näher im Test ansehen!

An dieser Stelle vielen Dank ON1 für das Zurverfügungstellen einer Lizenz für diesen Artikel.

 

ON1 Photo Raw 2023 Test, die UI

ON1 Photo Raw 2023 ist wie Adobe Lightroom und Luminar Neo ein Fotobearbeitungs-und Verwaltungs- Programm.

Allerdings im Gegensatz zu Lightroom setzt ON1 nicht auf eine zentrale Foto Bibliothek. Anstelle dessen kannst du deine Bilder frei im Explorer verwalten und sortieren. Anschließen kannst du diese Ordnerstruktur einfach mit ON1 Photo Raw aufrufen und durchsuchen.

Es muss also in diesem Sinne nichts importiert werden, sondern du lädst deine bestehende Ordnerstruktur. Dabei nutzt ON1 Photo Raw eine nicht “zerstörerische” Bearbeitung. Änderungen die Du bei Bildern durchgeführt ändern nicht das Original Bild, sondern werden in einer Datenbank gespeichert. So wird für jedes Bild im gleichen Ordner eine “ON1-Datei (.on1)” mit den Änderungen angelegt.

Willst du ein bearbeitetes Bild weiter verwenden, dann musst du dieses über ON1 Photo Raw 2023 exportieren. Das Original wird aber nie kaputt gemacht und könnte im Notfall auch problemlos in anderen Programmen bearbeitet werden.

ON1 Photo Raws Benutzeroberfläche ist an sich relativ einfach gestaltet. Hier und da würde ich mir etwas größere und schönere Icons wünschen, gerade das ICON für den Wechsel zwischen Bearbeitungsansicht und Bibliothek ist etwas “versteckt” und kann schnell übersehen werden (es befindet sich oben rechts).

Die UI ist dabei in diese zwei Bereiche unterteilt.

Zum einen hast du deine Bibliothek, bei welcher du einfach durch eine Ordnerstruktur hindurchklicken kannst und jeweils die Vorschau der Bilder sehen kannst. Bilder lassen sich hier markieren, mit Sternen bewerten usw.. Entsprechend kannst du später auch die Bilder nach diesen Kriterien filtern.

Doppelt klickst du ein Bild an, dann wird dieses im Editor geöffnet.

 

Der Editor

Der Editor von ON1 Photo Raw 2023 ist zunächst in drei Bereiche unterteilt. Links haben wir eine Leiste mit diversen Filtern, Effekten und Styles die du auf die Schnelle anwenden kannst.

In der Mitte sehen wir in groß das zu bearbeitende Bild und am rechten Rand haben wir die Schieber zum Verstellen von Belichtung, Kontrast, Lichter usw.

Der Umfang an Bearbeitungsoptionen ist hierbei groß und gut. Ich würde sagen wir sind hier +- auf einem Level mit Adobe Lightroom.

Die Übersichtlichkeit, wenn man einmal etwas durchgestiegen ist, passt auch. So verstecken sich einige weitere Optionen unter “Ebenen”.

Ebenen kannst du ON1 Photo Raw eher als “Bearbeitungsebenen” betrachten. So wird hier in Folgendes unterteilt:

  • Entwickeln (die Standard Anpassungen)
  • Effekte
  • Himmel
  • Porträt
  • Lokal

Entwickeln umfasst die üblichen Anpassungen, Kontrast, Helligkeit, Schärfe usw.

Zu den Effekten und Himmel und Porträt kommen wir noch später. Lokal ist einfach ein „Pinsel“ -Werkzeug mit dem du einfach die Korrekturen aus “Entwickeln” nochmals gesondert in gewissen Bereichen anwenden kannst.

Neben den hier gezeigten Einstellungen haben wir natürlich noch Anpassungen wie das Zuschneiden von Bildern oder das Entfernen nicht gewünschter Objekte usw.

 

Porträt

ON1 Photo Raw 2023 bringt einige Porträt spezifische Optionen mit. Das Programm erkennt automatisch Gesichter in Bildern und erlaubt dir ein einfaches Bearbeiten.

  • Haut glätten
  • Gesicht Helligkeit anpassen
  • Gesicht schlanker machen
  • Größe der Augen anpassen
  • Augenhelligkeit anpassen
  • Aufhellen des Augen “Weiß”
  • Augendetails hervorheben
  • Augenringe ausgleichen
  • Augenbrauen verbessern
  • Zähne Aufhellen
  • Lippen Sättigung verbessern
  • Lippenhelligkeit
  • Lippenfarbe

Dabei erkennt Photo Raw 2023 automatisch wo das Gesicht, die Augen usw. sind. Dies funktioniert auch zu 99% sehr gut!

Dies erlaubt eine schnelle und einfache Anpassung von Porträts. Ich würde es hier nicht übertreiben, aber ein leichtes Aufhellen des Gesichts, Augen usw. geht eigentlich immer.

 

Himmel austauschen

ON1 Photo Raw 2023 beherrscht auch das automatische Erkennen vom Himmel und seinen Austausch.

Dies funktioniert hier auch mit einem Klick und ON1 bietet dir einen Haufen an “Himmelvorlagen”.

Das Ganze funktioniert gut und es wird nicht nur stumpf der Himmel getauscht, sondern auch die Belichtung usw. entsprechend der Stimmung angepasst. Hast du Bäume vor dem Himmel kann das Ergebnis etwas schwanken. Am besten gehts mit RAW Dateien.

Ich finde, dass ON1 schönere Himmel Presets mitbringt, aber hier und da meine ich, dass der Algorithmus von Luminar Neo etwas besser mit Bäumen usw. umgeht.

 

Effekte, eins der Highlights von ON1

Unter Effekte ist eine ganze Sammlung von “Effekten” und Optionen zur Bearbeitung versteckt, welche eins der Highlights von ON1 Photo Raw 2023 ist.

Du willst ganz Stumpf einen Rahmen um dein Bild machen? Kein Problem!

Du willst eine Farbe durch eine andere Farbe ersetzen? Auch kein Problem, einfach die Farbe im Bild wählen und die neue Farbe wählen, fertig.

Du willst Sonnenstrahlen oder Ähnliches ins Bild einfügen? Auch kein Problem, alles mit einem Klick machbar.

Du willst die Haut noch besser glätten, Schönheitsfehler entfernen usw.?

Von diesen Effekten und „Möglichkeiten“ gibt es noch Dutzende.

  • Antik
  • Bleich-Bypass
  • Dynamischer Kontrast
  • Farbbalance
  • Farbe ersetzen
  • Farbeinstellung
  • Farben verbessern
  • Filmkorn
  • Foto Filter
  • Geteilter Ton
  • Hautretusche
  • HDR-Look
  • Kanal Mixer
  • Kreuzprozess
  • Kurven
  • Leuchten
  • LUTs
  • Objektiv-Unschärfe
  • Rahmen
  • Rauschreduzierung
  • Schärfung
  • Schmutzig
  • Schwarz-Weiß
  • Sonnenschein
  • Sonnenüberstrahlung
  • Texturen
  • Tonwerte verbessern
  • Verwischen
  • Vignette
  • Vintage
  • Wetter

Es gibt hier also einige Optionen.

 

AI- Select

Ein anderes spannendes Feature von Photo Raw 2023 ist die Möglichkeit Objekte in Bildern einfach auszuwählen und gesondert voneinander zu bearbeiten.

Dies klappt auch durchaus gut! So kannst du einzelne Objekte ohne manuelles Maskieren schnell unabhängig bearbeiten.

Dies funktioniert natürlich besser, wenn es etwas tiefe in den Bildern gibt und sich Objekte klar voneinander abgrenzen usw.

 

AI Auto, die beste automatische Anpassung

Eins meiner Highlights von ON1 Photo Raw 2023 ist die „AI Auto“ Funktion. Fast alle aktuellen Fotobearbeitungsprogramme bringen eine “Automatische” Bearbeitungsfunktion mit. Diese passt Bilder mit einem Klick an, mal besser, mal schlechter.

Für mich ist diese “Auto” Funktion meist der Startpunkt, von dem ich manuell weiter mache.

Allerdings ist die Auto-Funktion von ON1 Photo Raw 2023 die bisher beste, die ich gesehen habe! Diese liefert aus meiner Sicht schönere Ergebnisse als Lightroom und Luminar AI.

Willst du also nicht groß Bilder bearbeiten, dann kommst du bei ON1 mit der “AI Auto” Funktion erfreulich weit.

 

Rauschreduzierung

Natürlich bringt ON1 Photo Raw 2023 auch eine Rauschreduzierung mit. Diese besitzt mehr Einstellungsmöglichkeiten als bei Lightroom oder Luminar.

Ich würde sagen, die Rauschreduzierung ist etwas besser als bei Luminar Neo und Lightroom, kann aber nicht ansatzweise mit DXO Pure RAW 2 mithalten.

 

Performance

Ich nutze ON1 Photo Raw 2023 auf einem sehr fähigen PC:

  • AMD Ryzen 7950X
  • 64GB RAM
  • SSD
  • Nvidia RTX 3060Ti
  • Windows 11

Viel schneller geht es aktuell kaum. Grundsätzlich scheint Photo Raw 2023 nicht übermäßig leistungshungrig sein, gerade beim RAM Bedarf.

Allerdings ist Photo Raw 2023 auch nicht übermäßig schnell! Effekte, KI Berechnungen, das “Speichern” von Änderungen und gerade das Anwenden von Presets kann recht lange dauern.

Das Verschieben von Reglern, wie Helligkeit usw., hingegen geht komplett flüssig.

Unterm Strich fühlt sich Photo Raw 2023 flotter an als Luminar Neo, aber langsamer als Lightroom.

 

Fazit

Es gibt aktuell unheimlich viele spannende Foto-Bearbeitungsprogramme auf dem Markt. Diese sind dabei im Kern alle sehr ähnlich und du kannst mit allen gute Fotos erreichen.

So ähneln sich ON1 Photo Raw 2023 und Luminar Neo stark.

ON1 Photo Raw 2023 bietet viele Bearbeitungsmöglichkeiten, Effekte und Feature. Hinzu kommt eine leichte Nutzung von AI Funktionen bei der Bearbeitung von Porträts und dem Maskieren. Besonders aber bei der sehr guten “Auto-Bearbeitungs-Funktion”.

Dies ist auch neben den vielen “Effekten”, wie dem Austausch von Farben usw. ein meiner Highlights an ON1 Photo Raw 2023.

Du kommst hier bei der Bearbeitung mit einem Klick schon sehr weit! Weiter als bei Lightroom und Luminar. Auch die Qualität der generellen Bearbeitung und der Effekte ist klasse. Willst du mehr machen, dann bietet die Photo Raw 2023 extrem viele Optionen. Du hier sehr tief in die Bearbeitung eintauchen.

Was macht ON1 Photo Raw 2023  besser und was schlechter als Luminar Neo oder Adobe Lightroom?

ON1 Photo Raw 2023 wirkt zu teilen etwas professioneller als Luminar Neo. Damit meine ich den Style der Benutzeroberfläche und auch das etwas höhere Arbeitstempo und den Tiefgang der Bearbeitungsoptionen.

Allerdings ist dies auch ein Nachteil, so wirkt die Benutzeroberfläche teils etwas altmodischer als bei Luminar Neo. Ebenso sind die AI Feature bei Luminar Neo noch einen hauch besser.

Es ist schwer zu sagen wer hier die bessere Wahl ist!

Lightroom hebt sich wiederum ein gutes Stück ab. Lightroom ist professionell und schnell (sehr schnell). Abseits vom Import ist das Arbeitstempo extrem hoch und die Bearbeitung geht flott von Hand. Allerdings mangelt es Lightroom viele der Spielereien und AI Feature, Gesichter schmäler machen, Himmel austauschen usw.

Ich würde dir definitiv empfehlen dir mal ON1 Photo Raw 2023 mal auszuprobieren, gibt eine 14 Tage Testversion, gerade wenn dir Luminar Neo etwas zu “verspielt” ist.

Steam Deck als Desktop PC? Ausreichend schnell? Stromsparend? Und gut zu nutzen?

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Mittlerweile ist das Steam Deck recht gut verfügbar und dies auch weiterhin zu einem sehr fairen Preis. Aktuell geht es bereits ab 419€ los.

Dabei ist das Steam Deck aber viel mehr als nur eine Spielekonsole. Im Kern ist das Steam Deck ein vollständiger PC mit normalem AMD Prozessor. Theoretisch kannst du sogar Windows auf diesem installieren.

In diesem  kleinen Artikel möchte ich einmal der Frage nachkommen ob das Steam Deck auch wirklich als “PC” nutzbar ist. Also für produktive Anwendungen, Textverarbeitung, generelles Webbrowsen usw. Und falls ja, wie gut dieses für diesen Zweck geeignet ist.

 

Mit Dock durchaus am Desktop nutzbar

Um das Steam Deck als “richtigen” Desktop PC nutzen zu können benötigst du ein Dock, welches den einen USB C Port des Steam Decks in verschiedene USB Ports, Monitor-Anschluss usw. aufspaltet.

Valve bietet ein eigenes Steam Deck Dock an https://store.steampowered.com/steamdeckdock

Mit 99€ ist dieses aber recht teuer, aber sicherlich gut. In diesem Artikel nutze ich allerdings das Stouchi Steam Deck Dock. Dieses ist für unter 50€ zu bekommen und kann im Kern das gleiche wie das Original Dock.

Hast du für dein Notebook ein generisches USB C Dock, dann ist dieses auch für das Steam Deck geeignet. Das Steam Deck ist hier nicht wählerisch.

Das Stouchi Steam Deck Dock funktionierte in meinem Test gut, auch wenn ich nicht das beiliegende Ladegerät verwendet habe.

Steam Big Picture nicht für mehrere Monitore gemacht

Startest du das Steam Deck, dann begrüßt dich die Steam Benutzeroberfläche. Diese ist natürlich in keiner Weise produktiv zu nutzen. Diese ist vollständig aufs Gaming ausgelegt.

Diese Benutzeroberfläche unterstützt auch keine Multi-Monitore. Hast du mehrere Monitore (einen externen Monitor und den internen) mit dem Deck verbunden, dann erhältst du nur auf einem Monitor Bild.

 

In den Linux Modus wechseln

Allerdings bindet Valve dich beim Steam Deck nicht nur an den “Steam Big Picture” Modus, sondern du kannst auch in den normalen linux Desktop wechseln.

  • “Steam” Taste betätigen
  • Start/Herunterfahren drücken
  • Zum Desktop-Wechseln auswählen

Anschließend hast du einen klassischen Linux Desktop vor dir KDE Benutzeroberfläche.

 

In der Praxis

In meinem Büro habe das Steam Deck für diesen Test mehrere Tage lang als meinen primären Desktop-PC für das Schreiben von Texten, generelles Websurfen, Recherchieren usw. genutzt.

Entsprechend habe ich einen ganz guten Eindruck, wie “Praxistauglich” das Steam Deck als “Arbeits-PC” ist.

Hier gibt es sehr viel Positives, aber auch etwas Negatives zu berichten.

 

Linux ist “okay”

Linux ist oft so eine Sache, auch hier. Bist du auf Microsoft Office, die Adobe Programme oder andere spezielle Programme angewiesen, dann hast du natürlich Pech gehabt.

Im Allgemeinen lief aber das auf Arch Linux basierende Steam OS gut und unproblematisch! Ich denke auch, dass die meisten Nutzer, die noch nie Linux genutzt haben, mit dem Betriebssystem klar kommen werden.

Alles ist soweit gut geordnet und Linux zeigte sich hier von seiner unproblematischen Seite.

Allerdings ist Steam OS im Desktop-Modus hässlich! Vielleicht ist hässlich etwas übertrieben, aber es ist klar sichtbar, dass Valve keine große Energie in einen schönen Skin für seine Desktop-Oberfläche gesteckt hat. Alles wirkt sehr Basic und altmodisch. Sicherlich könnten wir auch argumentieren, dass es übersichtlich ist, aber eine Distribution wie Ubuntu oder Manjaro wird in der Regel schon etwas schicker aussehen.

Die größte Besonderheit hier ist aber das Terminal. Du solltest dieses nicht nutzen! Ja, für eine Linux-Distribution ist dies was Ungewöhnliches. Ja, du kannst das Terminal nutzen, aber wir haben einige Besonderheiten.

So hat Steam OS kein Passwort, als einfaches Beispiel.

Auch sind einige Ordner schreibgeschützt, was du aufheben kannst, aber dann riskierst du Steam OS bzw. den “Steam Big Picture” Modus zu zerschießen. Daher lautet die Empfehlung alles über die UI zu machen.

So gibt es hier für App den App Store “Discover”. Discover ist der vermutlich einfachste (sowohl was die Nutzung, aber auch was das Design betrifft) App Store der Welt, aber er funktioniert. Hier findest du auch die meisten Apps die du brauchen wirst.

So sind hier sämtliche Webbrowser vertreten, Spotify, Telegram, Discord usw.

 

Performance gut

Das Steam Deck ist ein flottes System, aber sicherlich auch nicht überragend schnell.

  • AMD Zen 2 CPU mit 4 Kernen @ maximal 3,5 Ghz
  • 16GB DDR5 RAM
  • 64GB / 256 GB / 512 GB Speicher
  • AMD RDNA2 Grafikkarte

Dies liest sich erst einmal sehr gut! Auch im normalen Alltag ist das Steam Deck flott unterwegs. Allerdings hier und da merke ich schon einen gewissen Unterschied zu meinem normalen Desktop-PC oder den “High End” Mini PCs.

Habe ich sehr viele Tabs offen und “klinke” einen Tab von den anderen ab wirkt es beim Steam Deck teils etwas träger. Wobei dies auch nicht ganz richtig ist, es gibt hier halt ab und zu so eine minimale „Gedenk-Millisekunde“. Ähnliches gilt für das frische Laden der Youtube Startseite auf einem 4K Monitor, wo die ganzen Vorschauen geladen werden müssen. An meinem regulären Desktop-PC passiert dies sofort, beim Steam Deck kannst du die einzelnen Kacheln “aufploppen” sehen, was aber in weniger als einer Sekunde vorbei ist.

Mein Tipp, dies liegt am vergleichsweise niedrigen Takt der CPU Kerne. Maximal 3,5GHz ist nicht schlecht, aber auch nicht überragend. Vielleicht liegt es auch an der Linux Distro.

Aber ich kann und will nicht zu laut über die Performance meckern. Im Allgemeinen läuft das Steam Deck auch im Desktop Modus mit mehreren Apps parallel super! So habe ich praktisch immer einen Webbrowser mit 10+ Tabs offen, Spotify, Steam, Libre Office und meist den Datei-Manager.

Auch 4K Videos sind kein Problem!

Allgemein habe ich alle Tests mit einem 4K Monitor am Steam Deck durchgeführt, welcher sicherlich etwas mehr “Stress” für das System ist als ein einfacher Full HD Monitor. Umso beachtlicher, dass ich die Leistung als sehr alltagstauglich einstufen würde.

 

Gaming auf einem großen Monitor?

Prinzipiell kannst du natürlich auch auf einem großen Monitor spielen. Ob du das aber willst steht auf einem anderen Blatt!

Das Steam Deck ist auf 720p Gaming ausgelegt. Einige Spiele werden bei 1080p und niedrigen Details laufen.

Aber wie du erkennen kannst ist dies bei aktuellen Spielen eher knapp. Spiele wie DOTA 2 oder ähnliches werden aber durchaus auch bei Full HD gut laufen, erwarte aber nicht das aktuelle “High End” Spiele bei mehr als 720p gut laufen.

 

Keine deutsche Sprache

Mittlerweile kannst du zwar Steam OS auf eine deutsche Tastatur umstellen (war in den ersten Versionen noch nicht möglich), aber die deutsche Sprache ist Steam OS weiterhin (07.12.22) nicht mächtig.

Ist dies ein Problem? Es geht, ich kam mit Steam OS soweit gut klar, aber beispielsweise Apps orientieren sich an der Systemsprache für die genutzte Sprache. Auch Webseiten neigen dazu dir immer die englische Version zu präsentieren.

Hier wird es sicherlich Mittel und Wege geben, dies zu “beheben” oder zu umgehen, aber von Haus aus ist es leider so.

 

Der Standby funktioniert

Etwas was selbstverständlich klingt, aber nicht ist. Der Standby Modus des Steam Decks funktioniert tadellos! Du kannst dieses entweder über das Menü oder über die Taste am Gerät in den Standby schicken. In meiner Nutzungszeit ist dieses auch immer wieder brav aufgewacht.

 

Stromverbrauch

Gerade in unserer aktuellen Zeit ist der Stromverbrauch wichtiger denn je. Und hier gibt es viel Positives zu vermelden.

Mit ca. 10 Web Browser Tabs geöffnet, Tastatur, einen externen Monitor, dem internen Monitor und einem Video laufen und dem Dock benötigt das Steam Deck gerade einmal +- 20W aus der Steckdose.

Mit reduzierter Last (nur auf dem Desktop) fallen wir auf +- 10W. Unter hoher Last kratzen wir an den 40W.

Diese Werte sind natürlich ohne den externen Monitor gemessen. Aber viel sparsamer kann ein PC eigentlich nicht sein. Um die 20W im normalen Alltag ist sehr wenig.

 

Fazit

Ja, mit einem Dock ist das Steam Deck durchaus als Desktop-PC für Office und generelle Media-Nutzung gut verwendbar.

Die meisten Limitierungen hier stammen einfach von Linux. Laufen deine Anwendungen unter Linux oder du hast einfach keine “speziellen” Anwendungen, abseits von Open-Office/Web Office, Webbrowser, Spotify usw. dann spricht wenig gegen eine Desktop-nutzung.

Wobei Steam OS natürlich seine Besonderheiten hat. Beispielsweise startet das Steam Deck immer erst in den “Big Picture” Modus und du musst hier manuell in den Desktop wechseln. Du musst ein wenig vorsichtig sein, wenn du das Terminal nutzt (oder auf dieses verzichten und die UI nutzen, Apps zu installieren) und es gibt auch keine deutsche Systemsprache. Du kannst keinen “eigenen” Nutzer Account anlegen usw. In der Praxis ist dies in der Regel kein Weltuntergang.

Die Performance des Steam Decks war bei mir gut, auch wenn es hier und da nicht ganz so super „reaktionsfreudig“ war wie mein großer Desktop PC. Aber im Kern denke ich nicht, dass du dich über die Leistung als Office/Media-PC groß beschweren kannst.

Gaming auf einem großen Monitor ist wiederum was anderes. Das Steam Deck ist einfach für 720p Gaming gemacht. Ja viele Spiele werden auch bei niedrigen Einstellungen und 1080p laufen, aber oft wirst du die Auflösung auf 720p herunter drehen müssen.

Aber unterm Strich geht es! Ich habe das Steam Deck 3 Tage lang in meinem Büro als primären Rechner genutzt um Texte, Mails usw. zu schreiben. Das hat auch wunderbar geklappt und das bei einem Stromverbrauch im Bereich 20W.

Wenn du willst, kann das Steam Deck viel mehr sein als nur eine Spiele-Konsole.

Der Dreame H12 Pro im Test, eine herausragende Putzleistung und besser als Tineco?

Mit dem H12 Pro hat Dreame einen neuen Waschsauger auf den Markt gebracht, welcher unter anderen mit den Top-Modellen von Tineco und Co. konkurrieren soll.

Hierfür setzt Dreame unter anderem auf einen leistungsstärkeren Saugmotor, eine schneller rotierende Bodenbürste und größere Wassertanks. Dabei soll der H12 Pro aber auch leiser  sein und eine höhere Akkulaufzeit bieten (bis zu 35 Minuten).

Aber wie sieht es in der Praxis aus? Kann hier der Dreame H12 Pro überzeugen und wie schlägt dieser sich gegen die Tineco Modelle? Finden wir es heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an Dreame für das Zurverfügungstellen des H12 Pro für diesen Test.

 

Der Dreame H12 Pro im Test

Auf den ersten Blick ist der Dreame H12 Pro ein recht klassischer Waschsauger. So ist zumindest der Aufbau im Kern identisch zu den meisten anderen Modellen auf dem Markt.

Wie haben ein “Stiel-Sauger” Design. Die Elektronik und auch die Wassertanks sind im Stiel des Saugers verbaut, deshalb fällt er recht groß und schwer aus. Letzteres ist aber in der Praxis gar nicht so schlimm, denn der H12 Pro verfügt über eine große Bodenbürste, auf welcher das Gewicht aufliegt.

Entsprechend wirkt der Sauger in der Praxis nicht übermäßig schwer oder klobig.

In der Bodenbürste ist eine große Walze verbaut. Diese ist ein Kernstück der Reinigung. Diese Walze rotiert mit 520 Umdrehungen die Minute und besteht aus einer Art Mikrofaser Material. Diese Walze wird dabei konstant mit Wasser benebelt und arbeitet hierdurch wie ein Putztuch.

Dabei verfügt die Walze des H12 Pro über einen minimalen Abstand zum Rand, wodurch du auch recht dicht an Kanten und Wänden arbeiten kannst.

Im Stiel des Waschsaugers sind zwei Wassertanks verbaut. Wir haben einen 900ml Frischwassertank, der auf der Rückseite des Stiels angebracht ist und einen 700ml Schmutzwasser-Tank.

Beide Tanks sind damit recht groß, entsprechend kannst du mit dem H12 Pro auch lange arbeiten, zumal die Akkulaufzeit ordentlich ist. Dreame spricht hier von bis zu 35 Minuten. Dies ist aber nur im “Öko” Modus.

Geladen wird der Dreame H12 Pro wie üblich über eine Ladeplatte. Diese dient auch der Selbstreinigung und der Trocknung der Walze nach der Arbeit.

Gesteuert wird der Waschsauger über zwei Tasten am Handgriff, wie auch über ein Display das sich gut sichtbar auf der Oberseite des Hauptmoduls befindet.

 

Wie funktionieren Waschsauger?

Waschsauger wie der Dreame H12 Pro setzen auf zwei Wassertanks, einen Saugmotor und eine rotierende “flauschige” Bürste für die Reinigung.

So wird Wasser aus den Frischwassertank auf die rotierende Bürste gesprüht. Diese ist also mit Wasser getränkt und putzt deinen Boden. Durch die Rotation und den Saugmotor wird überschüssiges Wasser in den Schmutzwassertank abgeführt.

Da konstant Frischwasser nachgepumpt wird, verschmutzt diese Bürste auch nicht dauerhaft, sondern wird im Betrieb konstant “ausgewaschen”. Dies erlaubt dem Dreame H12 Pro nicht nur feucht zu putzen, sondern auch verschüttete Flüssigkeiten oder normalen Staub aufzunehmen. Letzterer wird sogar genau wie Pollen im Wasser gebunden. Klasse!

 

Saugleistung des Dreame H12 Pro

Der Dreame H12 Pro bietet die mit beste Saug/Putzleistung, die ich bisher bei einem Waschsauger gesehen habe! Dieser ist auf einem Level mit den großen Tineco Modellen, wenn nicht sogar teils darüber.

Starten wir aber am Anfang. Im Kern kannst du mit dem H12 Pro alles saugen und putzen was du auf einem glatten Boden finden kannst.

Ausgelaufene Flüssigkeiten wie Wasser, Cola, Bier sind für den H12 Pro kein Problem, genau wie Fußabdrücke (auch schlammige Pfotenabdrücke) oder klebrige Substanzen wie Marmelade oder Ähnliches.

Aber auch normaler Staub oder Haare kann er aufsaugen. Dabei ist die Saug/Putzleistung fantastisch. Du hast eine Cola-Pfütze? Einmal drüberfahren und zack weg ist diese. Dir ist ein Marmeladebrot heruntergefallen? Brot aufheben, einmal drüber putzen und fertig!

Es ist wirklich erstaunlich wie schnell selbst farbige Flüssigkeiten einfach aufgenommen werden. Einmal drüberfahren und alles ist rückstandslos entfernt.

Ähnliches gilt auch für Haare und Staub. Diese werden in einer befriedigenden Art bereits ein paar cm vor dem Sauger angesaugt und eingezogen.

Zusammengefasst, womit kommt der Dreame H12 Pro gut klar:

  • Ausgelaufene Flüssigkeiten (Cola, Wasser, Bier usw.)
  • Marmelade, Nutella usw.
  • Staub
  • Haare
  • Pollen
  • Schlammige Fußabdrücke

Bei Haaren muss ich allerdings dazu sagen, dass der H12 Pro nicht ideal für sehr große Mengen Haare ist. Diese können sich etwas im Inneren verkleben. Kein großes Problem, kann aber etwas mehr Reinigungsaufwand verursachen.

Bei noch feuchtem Schmutz würde ich von einer annähernd 100%igen Reinigungsleistung sprechen. Eingetrockneter Schmutz ist natürlich um einiges hartnäckiger. Allerdings auch hier schlägt sich der Dreame H12 Pro besser als man vielleicht denkt, auch wenn es mal Punkte gibt die übrig bleiben.

Aber womit kommt der Dreame H12 Pro nicht gut klar?

  • Große Mengen Fettiges
  • Große Partikel

Mit großen Mengen Fettigem tut sich der H12 Pro schwer, was aber für alle diese Waschsauger betrifft. Mayonnaise usw. verklebt einfach die Walze und das ist ganz, ganz schwer zu reinigen.

Fettig ist viel schlimmer als klebrig für einen Waschsauger.

Auch besonders große Dinge funktionieren nicht gut. Also Blätter oder sowas kannst du nicht mit dem H12 Pro einsaugen.

Aber unterm Strich ist die Putzleistung einfach beeindruckend. Der Dreame H12 Pro schlägt hier durchaus den Tineco One S3 und vielleicht auch den One S5, aber das ist schwer genau zu sagen. Ich hatte teils das Gefühl er saugt etwas besser, aber mein One S5 ist auch nicht mehr ganz neu, vielleicht liegt es daran.

Unterm Strich kann ich dir aber eins versprechen. Du hast Haustiere oder Kinder und primär glatten Boden? Glaub mir du willst den Dreame H12 Pro nicht mehr missen. Putzen ist ein elend! Mit einem Waschsauger wird dies so viel angenehmer, gerade wenn dieser so gut ist wie der Dreame H12 Pro. Der H12 Pro ist ideal wenn du Haustiere hast!

 

Selbstreinigung mit Trocknung

Wenn du den Dreame H12 Pro auf seine Ladestation stellst kannst du eine Selbstreinigung starten. Dabei pumpt der Waschsauger kurz bei voller Leistung Wasser durch die Walze und spült diese frei.

Ab und an musst du diesen auch manuell zerlegen und einige Ecken hinter der Walze reinigen. Aber die Selbstreinigung macht schon 90% der Arbeit und du musst diesen alle X Wochen nur manuell reinigen.

Dabei verfügt die Selbstreinigungsstation des H12 Pro auch über ein Heißluftgebläse. Dieses startet das Trocknen der Walze, was einem muffigen Geruch vorbeugen soll. Und ja dies gelingt auch verglichen mit den Tineco Modellen, welche das nicht haben. Zwar ist der Geruch bei diesen auch kein großes Problem, aber ab und an können diese etwas muffiger riechen, gerade wenn du kein Putzmittel benutzt.

 

Kann der Dreame H12 Pro auch Teppiche saugen?

Grundsätzlich ist der Dreame H12 Pro nur für glatte Böden. Er kann auch für Teppiche genutzt werden, diese kann er aber nicht in der Tiefe reinigen, sondern frischt sie lediglich auf. Vergleichbar, als würdest du den Teppich mit einem feuchten Tuch abrubbeln.

Verschüttete Flüssigkeiten können so durchaus “herausgearbeitet” werden, aber für eine richtige Teppichreinigung brauchst du weiterhin einen normalen Staubsauger.

 

Flüssigkeiten Aufsaugen?

Zwar ist dies kein “empfohlener” Einsatzzweck, aber du kannst den H12 Pro auch nutzen, um kleinere Mengen ausgelaufener Flüssigkeit absaugen.

Ist mal eine Flasche umgekippt, ist dies also kein Problem.

 

Fazit

Du hast Kinder oder Hunde? Dann ist ein Waschsauger aus meiner Sicht fast schon Pflicht. Es ist unglaublich wie gut die Modelle von Tineco und auch Dreame den Boden reinigen und vor allem wie einfach.

So hast du den Dreame H12 Pro immer einsatzbereit auf seiner Ladestation stehen. Passiert ein Unfall, kannst du dir diesen schnell schnappen, putzen und ihn wieder weg packen.

Dabei ist die Putz und auch die Saugleistung hervorragend! Ausgelaufene Flüssigkeiten, auch zuckerhaltig, kein Problem, einmal drüber und fertig.

Klebrige Marmelade auf den Boden getropft? Kein Problem? Die Kinder oder Tiere sind mit schlammigen Füßen über den weißen Fliesenboden gelaufen? Kein Drama mehr!

Der Dreame H12 Pro bietet hier die mit beste Putzleistung die ich in diesem Bereich gesehen habe! Ich würde zwar weiterhin ihn nicht als Ersatz für einen regulären (Akku-) Staubsauger betrachten, aber er kann 90% der Aufgaben eines solchen perfekt erledigen.

Dabei ist die Steuerung auch dank des Displays auf der Oberseite absolut problemlos und die Selbst- Reinigungsstation ist Spitzenklasse, gerade mit der Trocknungsfunktion.

Der Dreame H12 Pro ist leider kein günstiges Gerät und eine Anschaffung im Preisbereich 500€ muss gut überlegt werden. Allerdings ist der H12 Pro ein wirklich gutes Gerät was absolut zur Spitze in diesem Bereich gehört.

Dreame H12 Pro
Herausragende Putzleistung
Große Tanks
Auch zum Aufsaugen von Flüssigkeiten
Mit Heißluft-Trocknung
Mit praktischem Display
Selbstreinigungsfunktion
NEGATIV
Gehobener Preis
95