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4x CFexpress Typ A Speicherkarten im Vergleich von Sony, Lexar, ProGrade und PERGEAR

CFexpress Typ A Speicherkarten sind in der Regel eine teure Investition, welche aber gerade im Sportbereich viel Sinn machen kann. Moderne Kameras produzieren wahnsinnige Datenmengen, wenn du sie lässt.

CFexpress Typ A Speicherkarten sind zwar weiterhin recht exotisch aber es gibt auch abseits der unfassbar teuren Sony CFexpress Typ A Karte ein paar Alternativen.

In diesem Test vergleichen wir die CFexpress Typ A Speicherkarten von Sony, ProGrade, Lexar und PERGEAR.

Wollen wir mal schauen, welche der Speicherkarten sich am meisten lohnt und ob das teure Sony Modell Vorzüge hat.

 

Die Testkandidaten

Folgende Speicherkarten schauen wir uns in diesem Vergleich an:

  • Sony CEA-G160 CF-Express 160GB Typ A
  • Lexar Professional GOLD R900/W800
  • ProGrade Digital CFexpress 2.0 Typ A
  • PERGEAR Professional 260GB CFexpress Typ A

 

CFexpress vs. SD Karten

CFexpress Speicherkarten, egal ob nun Typ A oder B arbeiten völlig anders als SD Karten. SD Karten sind mit USB Sticks vergleichbar. CFexpress Speicherkarten eher mit SSDs, wie diese in deinem PC verbaut werden.

So sind CFexpress Speicherkarten im Kern SSDs in einem speziellen Gehäuse! So nutzen diese auch PCIe als Verbindung zu deiner Kamera.

Bei CFexpress Typ A PCIe 3.0 x1 bei CFexpress Typ B PCIe 3.0 x2.

Über Adapter ist es theoretisch möglich, CFexpress Speicherkarten als interne SSDs in einem Computer zu nutzen.

Dies hat nicht nur positive Auswirkungen auf die Datenraten, sondern auch auf die Haltbarkeit. SSDs haben eine deutlich bessere Haltbarkeit als SD Karten.

Nicht nur ist hier in der Regel besserer Speicher verbaut, auch unterstützen die Controller erweiterte Funktionen zur Datensicherheit, Stichwort Wear Leveling, ECC, Smart Daten usw.

 

SMART Daten verfügbar

Du kannst bei allen CFexpress Speicherkarten (zumindest bei allen in diesem Artikel) über Programme wie CrystalDiskInfo die SMART Daten auslesen.

SMART = Self-Monitoring, Analysis and Reporting Technology

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Self-Monitoring,_Analysis_and_Reporting_Technology

Grob gesagt die Speicherkarten schreiben diverse Informationen mit, wie beispielsweise wie viele Daten schon auf die Karte geschrieben wurden, wie der aktuelle Zustand der Zellen ist, ob vielleicht schon Speicherzellen beschädigt sind usw.

Diese Informationen kannst du auslesen, genau wie einen groben Zustandsbericht 0% – 100%.

Bei SD Karten bist du hingegen im Blindflug.

 

Datenraten im Optimalfall

Schauen wir uns zunächst die maximalen Datenraten der Speicherkarten an. Diese teste ich mithilfe eines Adapters intern in einem PC! Wir haben hier also keinen Kartenleser zwischengeschaltet, sondern die reine Datenrate.

Die Werte wurden mit CrystalDiskMark ermittelt:

Zunächst können wir alle Speicherkarten in diesem Test als schnell bezeichnen. Allerdings ist die Lexar Professional GOLD R900/W800 eindeutig die schnellste der 4.

Auf Platz 2 folgt die PERGEAR und auf Platz 3/4 sind praktisch gleichauf die Speicherkarten von ProGrade und Sony.

 

Konstante Datenrate und Temperatur-Probleme

Die PERGEAR Speicherkarte erreichte in den beiden vorangegangenen Test sehr hohe Datenraten, auch schreibend. Allerdings wirbt der Hersteller hier nur mit 400 MB/s. Wie kommt es dann das die Speicherkarte mehr als das Doppelte schaffte?

Die PERGEAR Speicherkarte setzt auf einen Cache. Heißt es wird nur kurzzeitig diese super hohe Datenrate erreicht. Danach sinkt diese auf +- 460 MB/s wie du gleich sehen wirst.

Die anderen Speicherkarten können prinzipiell konstant die volle Leistung konstant liefern. Prinzipiell! Denn die Speicherkarten von Sony und ProGrade haben Temperatur-Probleme.

Sobald die Sony Speicherkarte 70 Grad erreicht drosselt sich diese signifikant! Ähnliches gilt für die ProGrade Karte.

(Schreibend, bis Speicherkarte voll)

Lediglich die Lexar CFexpress Typ A Speicherkarte kann komplett konstant die volle Datenrate liefern. Auch die PERGEAR Speicherkarte kann konstant 460 MB/s liefern.

Die Datenraten der Sony und ProGrade Speicherkarte hingegen sind sehr stark schwankend!

Bei kurzen „Leistungs Schüben“ mögen auch die Speicherkarten von Sony und ProGrade auch völlig OK sein, aber bei konstanter hoher Last fallen diese hinter Lexar und PERGEAR zurück!

Lesend sieht die Welt wieder ganz anders aus.

Hier haben wir eine viel konstante Datenrate. Allerdings habe ich bei der Sony Speicherkarte auch schon Drosselungen beim Lesen von Daten erlebt!

Die Sony Speicherkarte erwärmt sich im Kartenleser ein gutes Stück, auch wenn diese nichts macht! Bleibt sie also zu lange stecken kann es passieren, dass sie auch beim Kopieren der Bilder auf deinen PC langsamer wird.

 

 

In der Sony A7r V

Aber wie sieht es in einer Kamera aus? Ich habe alle Speicherkarten in der Sony A7r V getestet.

Diese produziert im “Wort Case” 10 Bilder/s mit jeweils rund 61 MB, also rund 610 MB/s.

Hier wird es spannend! Selbst noch 60 Sekunden (ab wann ich den Test gestoppt habe) gab es mit der Sony, ProGrade und Leaxar Speicherkarte keine Reduktion der Serienbildgeschwindigkeit.

Es haben sich auch praktisch keine Bilder „aufgestaut“, die im Puffer waren. Es ist möglich, dass wenn ich den Test wirklich über Minuten hätte laufen lassen die Sony und ProGrade Speicherkarte überhitzt hätten, aber ich denke dies ist mit der Sony A7r V keine realistische Situation.

Lediglich die PERGEAR Speicherkarte war nicht schnell genug um diese Minute konstante Serienbilder voll durchzuhalten. Dennoch war diese ca. 2,5x schneller als selbst die beste SD Karte.

 

Warum so teuer? (TLC und MLC)

Warum sind CFexpress Typ A Speicherkarten so teuer? Dies hat mehrere Gründe. CFexpress Typ B Speicherkarten sind deutlich günstiger. Diese Speicherkarten sind recht groß, so groß, dass im Inneren eine normale 2230 SSD Platz findet.

CFexpress Typ A Speicherkarten sind hingegen winzig! Entsprechend sind diese viel schwerer zu fertigen.

Auch scheint es hier eine Besonderheit zu geben, was wir bei der Kapazität sehen. Die meisten Typ A Karten haben 80, 160 oder 320 GB, nutzbare Kapazität.

Ich schreibe nutzbare Kapazität, denn ich glaube die echte Kapazität der Speicherkarten ist deutlich höher.

  • 80 GB = 128 GB
  • 160 GB = 256 GB
  • 320 GB = 512 GB

Diese Differenz ist vermutlich ein Trick, um die Schreibrate zu erhöhen. Möglicherweise haben wir hier TLC NAND (3 Bits pro Zelle), welcher als MLC NAND (2 Bits Pro Zelle) genutzt wird.

Dies kostet uns 1 / 3 der Kapazität, kann aber die Schreibrate verbessern, wie auch die Haltbarkeit.

Ich vermute, dass die günstigen CFexpress Typ A Speicherkarten wie von PERGEAR nicht diesen Trick nutzen. Daher sind die Datenraten beim Schreiben schlechter, aber auch der Preis niedriger.

Wie gesagt, es ist nur eine Vermutung, welche mir “durch die Blume” von einem Hersteller bestätigt wurde, dass wir hier eigentlich mehr Kapazität haben als letztendlich nutzbar ist, zugunsten der Haltbarkeit und der Leistung.

 

Fazit

Prinzipiell sind alle vier CFexpress Typ A Speicherkarten in diesem Vergleich gut! Allerdings stechen zwei Modelle doch etwas hervor.

Die schnellste CFexpress Typ A Speicherkarte, Lexar Professional GOLD R900/W800.

Die klar schnellste Speicherkarte in diesem Vergleich ist das Modell von Lexar! Diese bietet die höchsten Spitzengeschwindigkeiten, aber auch eine sehr konstante Leistung ohne Temperaturprobleme oder Ähnliches.

Auch aus einer Praxis-Erfahrung kann ich klar sagen, dass diese absolut problemlos in meinen Sony Kameras funktioniert!

Suchst du also die schnellste und beste CFexpress Typ A Speicherkarte, dann würde ich zur Lexar Professional GOLD R900/W800 greifen, gerade in Kombination mit einer Kamera wie die Sony A1 oder die neue A9 III.

Die vernünftige Wahl, PERGEAR Professional 260GB CFexpress Typ A.

Zwar ist die Lexar Speicherkarte schon ein gutes Stück günstiger als das Sony Modell, aber mit rund 200€ für 160 GB ist sie auch kein Schnäppchen.

Die Speicherkarte von PERGEAR ist aus Sicht der Preis/Leistung die klar beste Wahl! So bietet diese auch eine konstant gute Leistung, gerade lesend.

Schreibend war diese zwar nicht ganz so stark in der Sony A7r V, aber im Gegensatz zur Sony und ProGrade musst du dir hier wegen des Überhitzen keine Sorgen machen.

Die PERGEAR war auch im Praxis-Einsatz weiterhin gut 2,5x schneller als eine V90 SD Karte.

Dabei ist der Preis mit rund 180€ für 256 GB sehr erträglich!

PERGEAR Professional 260GB CFexpress Typ A Speicherkarte, bis zu...
  • 🌿 Pergear Professional CFexpress Type A Speicherkarte...
  • 🌿Maximale Lesegeschwindigkeit von bis zu 880 MB/s, maximale...
  • 🌿 Kompatible Geräte: A7 IV, A1, A7SIII, A7RV, FX3, FX6. Diese...
  • 🌿 Hinweis: Für Produkte der PERGEAR CFE-A-Serie gilt die...
  • 🌿 Bitte beachten Sie, dass diese Karte nicht mit CFexpress...

Grundsätzlich ist sind auch die Speicherkarten von Sony und ProGrade sicherlich keine schlechte Wahl. Aber die Leistung, vermutlich aufgrund der sehr hohen Temperaturen, ist bei beiden Speicherkarten stark schwankend. Bisher hat mich aber beim Fotografieren noch keine der beiden Speicherkarten enttäuscht! Aber neutral betrachtet sehe ich keinen Grund sie der Lexar Speicherkarte vorzuziehen.

ASUS PG27AQDM im Test, der beste OLED Monitor für Gamer!

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OLED PC-Monitore sind noch im PC-Bereich eine absolute Seltenheit! Aber zunehmend gibt es hier interessante Modelle.

Wir haben uns auch schon zwei Modelle von LG und Philips angesehen, welche auch ein fantastisches Bild lieferten, aber auch nicht ganz ohne Schwächen waren.

Vor allem die Helligkeit war bei beiden Monitoren abseits vom HDR Modus eher überschaubar. Dies soll aber der ASUS ROG Swift OLED PG27AQDM besser machen!

So soll dieser dank besserer Kühlung und Spannungsversorgung eine konstante hohe Helligkeit bieten und die Gefahr von Einbrennen reduzieren.

Hinzu kommt eine 2K Auflösung und 240 Hz!

Klingt doch im ersten Moment sehr gut! Aber wie sieht es in der Praxis aus?

An dieser Stelle vielen Dank an ASUS für das Ausleihen des PG27AQDM für diesen Test!

 

ASUS PG27AQDM im Test

Der ASUS PG27AQDM gehört ganz offensichtlich zu ASUS Gaming Serie. So ist der Monitor sehr auffällig gestaltet.

Wir haben sein sehr kantiges und “hartes” Design, mit RGB LEDs die deinen Schreibtisch beleuchten können (lassen sich via Software steuern bzw. abschalten).

Allerdings ist der Monitor auch sehr stabil gebaut! Gerade der Standfuß macht einen sehr guten Eindruck!

So lässt sich der Monitor in der Höhe verstellen, wie auch vertikal stellen.

Dicke Pluspunkte gibt es für die Steuerungstasten. So haben wir zwei Tasten wie auch einen kleinen Joystick! Sowohl die Tasten wie auch der Joystick sind gut erreichbar und ASUS OSD ist sehr gut!

 

Anschlüsse

Folgende Anschlüsse besitzt der ASUS ROG Swift OLED PG27AQDM:

  • 2x HDMI 2.0 (maximal 120Hz!)
  • 1x DisplayPort 1.4 (volle 240Hz)
  • 2x USB 3.0
  • 1x USB 3.0 Eingang
  • 1x 3,5mm Audio-Ausgang

Es ist etwas schade, dass wir hier nur HDMI 2.0 haben, also maximal 2K 120Hz. Für Konsolen usw. sicherlich ausreichen, aber deinen PC oder Notebook solltest du wenn möglich via DisplayPort verbinden.

 

Technische Daten

  • ASUS ROG Swift OLED PG27AQDM
  • OLED “MLA-OLED” (Mikrolinsen-OLED)
  • 26,5″/​67,3cm
  • 2560×1440 Pixel
  • 16:9 Format
  • 240 Hz
  • 10bit Farben
  • 450cd/​m² (typisch)
  • 1.000cd/​m² (HDR)

 

Das Panel (LW270AHQ-ERG2)

Der PG27AQDM nutzt ein OLED Panel von LG, das LW270AHQ-ERG2. Bei diesem handelt es sich um ein RGBW Panel.

RGBW? Neben einem roten, grünen und blauen Pixel haben wir auch immer einen weißen Pixel. Zu jeder Gruppe gehören also vier Pixel. Der zusätzliche weiße Pixel soll helfen die Helligkeit etwas zu erhöhen, was LG bei seinen OLEDs gerne nutzt.

Subjektiv hat mich dies aber nicht gestört. Der zusätzliche weiße Pixel ist nicht auffällig. Auch ist das Textbild soweit gut.

 

Farbumfang und Kalibrierung

ASUS wirbt beim PG27AQDM lediglich mit einer 135% sRGB Farbraum-Abdeckung. Zu DCI-P3 oder AdobeRGB haben wir keine Angaben.

Allerdings ist dies ein OLED und wenn OLEDs eins können, neben einem tollen Kontrast, dann Farben.

Daher ist es auch nicht überraschend, dass wir laut meinem Messgerät auf 100% sRGB, 90% AdobeRGB und 96% DCI-P3 Farbraumabdeckung kommen!

Dies sind sehr gute Werte! Ich habe zwar schon minimal bessere Werte gesehen von High End Monitoren, aber der PG27AQDM ist hier klar in den Top 10% aller Monitore.

Damit wäre dieser an sich auch gut für Foto und Video-Bearbeitung geeignet, allerdings muss ich hier klar sagen das dieser für diesen Einsatzzweck “schwierig” ist.

Warum? Die Kalibrierung!

In den Gaming Modi ist die Kalibrierung absolut wild! Der Monitor sieht subjektiv fantastisch aus, aber die Farben sind neutral betrachtet übersättigt und so ist der Monitor nicht für Foto und Video-Bearbeitung zu gebrauchen!

Allerdings wirbt ASUS mit “Color Accuracy :△E< 2”, was sehr gut wäre? Es hängt hier davon ab in welchem Profil der Monitor ist.

So bringt dieser einen sRGB Modus mit, welcher subjektiv nicht gut aussieht! Gerade im Vergleich zu den anderen Modi wirken Farben sehr matt.

Allerdings in diesem Modus sind die Farben tatsächlich relativ akkurat!

Kurzum, subjektiv ist das Bild des Monitors fantastisch! Farben sind satt und klar, aber dies ist nicht meine erste Wahl für Foto oder Video-Bearbeitung. Hier wären die anderen von mir getesteten OLED Monitore vermutlich besser.

Wichtig! Du kannst die Kalibrierung stark verbessern, wenn du die Option gleichbleibende Helligkeit aktivierst. Diese wird dann auch nicht fantastisch, aber deutlich besser auch außerhalb des sRGB Modus. Für Hobby Foto und Video-Bearbeitung wäre der Monitor so brauchbar.

 

Helligkeit

Bei OLED Monitoren haben wir in der Regel zwei Helligkeitsangaben. Wir haben eine “Peak” HDR Helligkeit und eine konstante Helligkeit.

Die HDR Helligkeit ist in der Regel extrem hoch, geht aber meist etwas an der Realität vorbei, denn nicht alle Spiele unterstützen (gut) HDR.

Die reguläre Helligkeit ist hingegen meist sehr niedrig bei OLED Monitoren. Hier ein paar Beispiele:

209 bzw. 245 cd/m² ist höchstens akzeptabel! Daher war ich sehr gespannt auf den ASUS, denn diese werben hier mit bis zu 400 cd/m².

Hier geht leider etwas meine subjektive Einschätzung und die Messwerte auseinander. So kommen wir hier auf 251 cd/m² bzw. 275 cd/m², was zwar etwas mehr als bei den anderen Modellen ist, aber doch hinter ASUS Angabe zurückliegt.

Wie kommt das? Von Haus aus passt der Monitor seine Helligkeit je nach Weißanteil an, auch außerhalb des HDR Modus. Hast du nur ein kleines weißes Fenster, dann ist dieses heller als wenn du das Fenster maximierst.

Dieses Verhalten kannst du abschalten! Hier kommt dann der Monitor auf eine konstante Helligkeit von rund 251 cd/m². Bei einem 50% Weißanteil kommt er auf 275 cd/m².

Hierdurch wirkt dieser im alltag heller als er eigentlich ist, da Du nur selten ein Bild mit 100% weiß vor dir hast.

Subjektiv ist der PG27AQDM deutlich heller als der Philips 8000 27E1N8900 oder der LG 27GR95QE!

Rein was die Messwerte angeht sind 275 cd/m² ok, aber auch nicht überragend.

Der PG27AQDM unterstützt auch HDR mit bis zu 1000 cd/m², was sehr beachtlich ist! Hast du HDR Inhalte, dann kannst du davon ausgehen, dass diese fantastisch aussehen, auch wenn wir nur eine HDR10 Zertifizierung haben.

 

Kontrast, perfekt!

Die große Besonderheit bei OLED Monitoren ist das perfekte Schwarz. Bei OLED Monitoren kann jeder Pixel separat in der Helligkeit gesteuert werden, entsprechend auch ausgeschaltet werden.

Ist also ein Pixel “Schwarz”, wird dieser einfach abgeschaltet. Bei einem Monitor mit IPS, TN oder VA Panel wäre das nicht möglich. Hier gibt es eine Hintergrundbeleuchtung, welche immer an ist, auch wenn die Pixel auf “schwarz” schalten.

Bei einem OLED Monitor, wie dem ASUS PG27AQDM, haben wir einen “unendlich” hohen Kontrast.

 

Genau genommen zeigt mein Messgerät den Kontrast mit 19190 : 1 an, was mindestens um den Faktor 19x höher ist als bei jedem IPS Monitor.

 

Subjektive Einschätzung, in der Praxis

Rein subjektiv würde ich sagen, dass der ASUS PG27AQDM der beste OLED Monitor ist, den ich bisher vor mir hatte, für Spiele/Media Nutzung! So wirkt der Monitor unheimlich leuchtend und kräftig.

Dabei ist die Kombination aus 2K Auflösung und 240 Hz fürs Gaming perfekt! Gerade da die Reaktionszeiten von OLED Monitoren selbst die besten IPS Modelle übertrifft.

Wobei das nicht zwingend ganz richtig ist. Es gibt hier natürlich auch eine Verzögerung durch die Elektronik des Monitors, aber das OLED Panel selbst kann sofort reagieren. Der größte Vorteil in der Praxis ist hier eine unheimliche Klarheit in Bewegungen. Gerade in schnellen Spielen, Shootern aller APEX, Fortnight ist dies ein großer Vorzug.

Unter anderem hierdurch wirkt das Spielen auf einem OLED Monitor sehr “knackig” und Reaktionsschnell, wie es selbst auf den besten IPS Monitoren nicht möglich ist.

Dabei sehen Spiele auch fantastisch aus! Hier spreche ich natürlich eher von Spielen aller Cyberpunk 2077, Diablo 4 usw. Vor allem Spiele die super viele Kontraste habe, wie Diablo 4, sehen auf einem OLED Monitor einfach herausragend und “tiefer” aus.

Noch besser, wenn die Spiele HDR unterstützen!

Dies ist schwer zu beschreiben, ohne dass du es selbst gesehen hast, aber glaub mir solch ein OLED Monitor ist im Gaming nochmal etwas völlig anderes, selbst im Vergleich zu guten normalen Monitoren.

 

Einbrennen?

Bei OLED Monitoren kann sich ein Bild einbrennen. Wenn das passiert, hast du Schatten und Konturen im Bild, die nicht mehr weggehen.

Dies ist auch der Grund, warum wir kaum OLED PC Monitore haben. Am PC hast du nunmal viele statische Elemente.

Das ist auch eine Gefahr bei allen OLED Monitoren, aller Hersteller. Allerdings sind die aktuellen Modelle schon ein gutes Stück resistenter gegenüber dem Einbrennen.

So bietet der PG27AQDM auch diverse Schutz und „Reinigungs-Modi“ die das Einbrennen verhindern sollen wie Pixel Shift usw.

Im Allgemeinen habe ich ein gutes Gefühl beim PG27AQDM was den Schutz gegenüber dem Einbrennen angeht.

Dennoch sind Dinge wie der Dark Modus usw. immer bei OLED Monitoren empfehlenswert.

 

Stromverbrauch

Der Stromverbrauch des PG27AQDM schwankt je nach Bildinhalt! Dies ist typisches OLED Verhalten. Bei einem kompletten schwarzen Bild haben wir nur einen Verbrauch von knapp über 12W.

Im Folgendem siehst du den Stromverbrauch bei ein paar Alltagsanwendungen.

Je nach Anwendung und Bildinhalt kann der Stromverbrauch selbst bei gleicher eingestellter Helligkeit massiv schwanken.

So schwankt beispielsweise der Verbrauch zwischen 30,2W bei einem dunklen Foto und 51,1W bei einem Word Dokument, bei 100% Helligkeit.

 

Fazit

Fürs Gaming ist der ASUS PG27AQDM der beste Monitor, den ich bisher im Test hatte! Ich denke, dies reicht schon als Statement.

OLED + 2K Auflösung + 240 Hz ist fürs Gaming einfach fantastisch. OLED Monitore haben eine herausragende Reaktionszeit, 2K Auflösung ist eine schöne Mischung aus Schärfe und “Einfach-Anzutreiben” und 240 Hz sind selbst für eSportler ordentlich.

Dabei ist auch die Bildqualität super. Der Monitor hat tolle Farben und wirkt auch sehr strahlend.

Dabei ist die konstante maximale Helligkeit mit 251 cd/m² bzw. 275 cd/m² nicht fantastisch, aber soweit “OK” und schon ein gutes Stück heller als bei anderen OLED Modellen. Die HDR Helligkeit liegt natürlich deutlich darüber.

Lediglich die Kalibrierung und Farbraumabdeckung ist minimal schlechter als bei anderen OLED Modellen. Daher würde ich den PG27AQDM primär fürs Gaming und Media-Nutzung empfehlen und weniger für “Content-Creation”, auch wenn letztere mit ein paar angepassten Einstellungen durchaus möglich ist.

Unterm Stich ist der ASUS PG27AQDM ein traumhafter Monitor fürs Gaming! OLED ist einfach fantastisch, gerade, wenn es so gut umgesetzt ist, wie hier.

ASUS PG27AQDM
POSITIV
Hervoragendes OLED Panel
Sehr guter Farbumfang 100% sRGB, 90% AdobeRGB und 96% DCI-P3
Für einen OLED Monitor brauchbare SDR Helligkeit.....
2K Auflösung und 240 Hz
Sehr gutes OSD
Guter Standfuß
NEGATIV
..... welche aber mit 275 cd/m² auch nicht gigantisch ist
Kalibrierung
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7x NP-FW50 Akkus im Vergleich von Baxxtar, PATONA, Sony und Co.

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NP-FW50 Akkus kommen bei Sony vor allem in älteren und kleineren Kameras wie der Sony A7R oder aktuell der Sony ZV-E10 zum Einsatz.

Leider zeichnen sich allgemein die NP-FW50 Akkus nicht durch eine besonders hohe Laufzeit aus. Daher sind mehrere Akkus fast Pflicht, wenn du eine entsprechende Kamera hast.

Leider sind aber die originalen Sony Akkus wie üblich mit 50-60€ recht teuer, während Nachbauten teils schon für unter 20€ zu bekommen sind.

Allerdings ist hier auch viel “Schrott” im Umlauf. Für diesen Test habe ich mir 7x NP-FW50 Akkus gekauft. Wollen wir uns im Test einmal ansehen, wie gut die Nachbau-Akkus sind und welcher der beste ist.

 

Die Testkandidaten

Schauen wir uns zunächst einmal unsere Testkandidaten näher an.

Kapazität (laut Hersteller)
Sony NP-FW50 Akkus 1020
DSTE NP-FW50 (1950 mAh/7.4V) Akku 1950
PATONA Protect V1 Akku 1030
Baxxtar Pro NP-FW50 1080
PATONA Premium 1030
Blumax NP-FW50 1030mAh 1030
K&F CONCEPT NP-FW50 1100

(Werbelinks zu Amazon)

Hierbei finde ich zunächst die Kapazitätsangaben spannend! Der originale Sony NP-FW50 Akku wird mit 1020 mAh beworben.

Alle unsere Nachbauten übertreffen angeblich diesen Wert. So werben 3 Modelle mit 1030 mAh. Hierbei handelt es sich um den Blumax Akku, wie auch die PATONA Modelle.

Der Baxxtar Akku wirbt mit 1080 mAh und der K&F Akku mit 1100 mAh.

Der DSTE Akku hingegen, welcher der günstigste ist, wirbt mit absolut wilden 1950 mAh. Hier brauchen wir natürlich nicht darüber diskutieren, dass dies eine völlig unrealistische Mond Angabe ist. Dennoch wird es interessant zu sehen sein was der Akku wirklich liefert.

Preislich schwanken die Nachbauten zwischen 15€ und 25€, womit diese zu den günstigeren Kameraakkus zählen.

 

Gewicht der Akkus

Normalerweise wollen wir immer möglichst leichtes Equipment beim Fotografieren. Bei Akkus ist dies aber immer ein zweischneidiges Schwert! Leichte Akkus haben oftmals einfach eine niedrigere Kapazität.

Gerade bei den neueren Sony NP-FZ100 Akkus gibt es einen großen Zusammenhang zwischen Gewicht und echter Kapazität. Wie sieht es hier aus?

Ok spannend! Der Sony NP-FW50 Akku ist mit 41,85g mit Abstand der leichteste Akku im Vergleich. Dabei ist der Abstand zum nächst leichtesten Akku riesig!

Dies zeigt schon einmal, dass im Sony Akku irgendwas völlig anders ist als bei den anderen Akkus. Bei den Nachbauten schwankt das Gewicht gerade einmal zwischen 45,37g (Baxxtar) und 46,4g (K&F).

 

Wie testet Techtest NP-FW50 Akkus?

Ich teste NP-FW50 Akkus für Techtest.org mit einer so genannten elektronischen Last. Diese erlaubt es mir die Akkus gezielt bei einem von mir festgelegten Tempo zu entladen und dabei die entladene Energie mitzuschreiben.

Als Entladetempo habe ich hier 1A gewählt, was +- der Last beim Filmen mit einer Kamera entspricht.

Die Akkus wurden dabei auf eine Spannung von 6V entladen.

 

Wie viel Kapazität haben die NP-FW50 Akkus wirklich?

Kommen wir zum spannenden Punkt dieses Tests, die Kapazität der Akkus. Ich habe jeden der Akkus 3x getestet. Es gibt hier immer gewisse Schwankungen und dies hilft einfach genauere Werte zu erhalten.

Werfen wir einen Blick auf die Zahlen:

Zunächst fällt auf, dass alle Akkus recht dicht beeinandere liegen! Das schlechteste Ergebnis im Test war 944 mAh beim Baxxtar Pro Akku und das beste 1058 mAh beim PATONA Protect V1.

Dabei waren im Allgemeinen die Akkus recht konstant, was die Leistung betrug. Die größten Schwankungen gab es beim Baxxtar Akku mit 944 bis 1004 mAh. Die konstanteste Leistung brachte der K&F CONCEPT NP-FW50 Akku.

Um die Akkus besser in eine Reihenfolge zu bringen, habe ich für jeden Akku einen Durchschnittswert errechnet.

Hier gibt es eine Überraschung: der originale Sony NP-FW50 schnitt in meinem Test am schlechtesten ab!

Dieser erreichte im Schnitt lediglich 968 mAh! Überraschend, denn normalerweise sind die originalen Akkus immer recht gut. Aber auf der anderen Seite ist der Sony NP-FW50 Akku in dieser Form schon seit einer ganzen Weile auf dem Markt. Es ist daher gut möglich, dass die neueren Akkus einfach bessere Zellen verwenden.

Auf Platz 1 und Platz 2 liegen aber die beiden PATONA Akkus mit 1040 mAh im Falle des Protect V1 und 1022 mAh im Falle des Premium Akkus.

Platz 3 wird vom Blumax Akku mit 1020 mAh belegt.

Der schlechteste Akku von den Nachbauten war der DSTE Akku, welcher mit den “wilden” 1950 mAh geworben hatte. Wir sehen von dieser Angabe ist nicht viel übrig geblieben.

 

Fazit

NP-FW50 Akkus sind allgemein nicht die besten. Spannenderweise scheint aber die aktuelle Generation an Nachbau-Akkus den alten originalen Sony NP-FW50 leicht übertreffen zu können.

Nicht verwunderlich, dieser Akku-Typ wurde mit der Sony NEX-5 im Jahr 2010 eingeführt und seitdem gab es schon eine Entwicklung bei den Akkuzellen. So schnitt der originale Sony NP-FW50 doch etwas überraschend am schlechtesten in meinem Vergleich ab!

Folgende Rangliste ergab sich in meinem Test:

  1. PATONA Protect V1 Akku
  2. PATONA Premium
  3. Blumax NP-FW50 1030mAh
  4. K&F CONCEPT NP-FW50
  5. Baxxtar Pro NP-FW50
  6. DSTE NP-FW50 (1950 mAh/7.4V) Akku
  7. Sony NP-FW50 Akkus

Ich würde hier zum PATONA Protect V1 Akku NP-FW50 raten. Preislich passt der Akku und er bot in meinem Test die beste Leistung.

Ich nutze diesen Akku nun auch schon eine Weile in meiner Sony ZV-E10 und kann mich bisher nicht über diesen beklagen. Daher wäre dieser meine Empfehlung Nr. 1.

Alternativ würde ich den Blumax Akku oder den K&F CONCEPT NP-FW50 empfehlen.

Wie natürlich die langfristige Haltbarkeit der Akkus aussieht, steht wie so oft auf einem anderen Blatt! Allerdings habe ich hier auch schon die Erfahrung gemacht, dass der original Sony Akku auch nicht der aller haltbarste ist.

Hier würde ich vermutlich dem PATONA Protect V1 Akku, K&F CONCEPT NP-FW50 und dem Baxxtar Pro NP-FW50 am meisten vertrauen.

Schwache Kapazität aber top Technik, EASYLONGER Laptop PowerBank PD 65W 26800 mAh im Test

EASYLONGER bietet mit seiner Laptop PowerBank PD 65W 26800 mAh ein interessantes Modell für Notebooks und andere größere Geräte an.

Wie der Name schon sagt, haben wir hier eine große 26800 mAh Powerbank mit bis zu 65W Leistung vor uns. Nicht schlecht! Damit hat die Powerbank grundsätzlich genug Leistung für die meisten Notebooks und entsprechend natürlich auch für Tablets und Smartphones.

Wollen wir uns daher die EASYLONGER YN-035Q Laptop PowerBank doch einmal im Test ansehen!

Kann sie überzeugen?

 

EASYLONGER Laptop PowerBank PD 65W 26800 mAh im Test

Die EASYLONGER YN-035Q ist eine sehr schlichte Powerbank. Diese setzt auf ein einfaches schwarzes Gehäuse aus matten Kunststoff.

Dabei misst die Powerbank ca. 183,5 x 80 x 22 mm und bringt ein Gewicht von 474 g auf die Waage.

Für eine Powerbank mit 26800 mAh (laut Hersteller) sind dies plausible Werte.

Die Verarbeitungsqualität und auch die Haptik sind OK, aber wahrlich nichts Besonderes.

 

Anschlüsse der EASYLONGER Laptop PowerBank

Die EASYLONGER Laptop PowerBank besitzt 4x Anschlüsse.

  • 1x USB C 65W Power Delivery – 5V/3A, 9V/3A, 12V/3A, 15V/3A, 20V/3,25A
  • 2x USB A 22,5W / Quick Charge 3.0 – 4,5V/5A, 5V/4,5A, 9V/2A, 12V/1,5A
  • 1x microUSB Eingang – Quick Charge 3.0 – 5V/3A, 9V/2A, 12V/1,5A

Der USB C Port ist natürlich der Star der Show. Dieser bietet bis zu 65W nach dem Power Delivery Standard.

Damit hat der Port ausreichend Leistung für Smartphones, Tablets und Notebooks! Mit 65W wirst du mittelgroße und kleine Notebooks, wie Dell XPS 13 oder MacBook Pro 13, mit dem vollen Tempo laden können.

Große Notebooks werden höchstwahrscheinlich auch problemlos an der Powerbank geladen, dies aber dann nicht mit dem vollen Tempo.

Zudem haben wir zwei USB A Ports mit Quick Charge 3.0 und 22,5W “Super Charge”.

Geladen wird die Powerbank wahlweise via USB C (maximal 45W) oder über den microUSB Eingang (maximal 18W).

 

Große PPS Stufe!

Die EASYLONGER YN-035Q besitzt erfreulicherweise eine sehr große PPS Stufe.

  • 3,3 – 13V bei bis zu 5A!

Die bis zu 5A sind für eine Powerbank der 65W Klasse absolut außergewöhnlich. Normalerweise sind hier PPS Stufen mit maximal 3A zu finden, welche aber für einige Smartphones “zu klein” ist. An einer Powerbank mit maximal 3A via PPS könnte ein Samsung Galaxy S23 Ultra mit maximal +- 25-30W laden. An einer Powerbank wie dieser mit maximal 45W, dank der bis zu 5A Stufe.

 

Die Kapazität

EASYLONGER wirbt bei der YN-035Q mit einer Kapazität von 26800 mAh bzw. 96,48 Wh. Folgendes konnte ich messen:

Wh mAh @3,7V % der HA
5V/2A 72.334 19550 73%
9V/2A 73.295 19809 74%
20V/1A 73.263 19801 74%
20V/3A 71.789 19402 72%

Puh! In meinem Test schwankte die Kapazität zwischen 19402 mAh bzw. 71,789 Wh und 19809 mAh bzw. 73,295 Wh.

Dies entspricht 72% bis 74% der Herstellerangabe, was leider kein guter Wert ist! Es ist akzeptabel, aber vermute der Hersteller ist hier etwas “optimistisch” was seine Angabe angeht.

Im Allgemeinen bezieht sich die Kapazitätsangabe von Powerbanks immer auf die Kapazität der Akkuzellen im Inneren. Doch ihre Entladung ist nicht zu 100% effizient, da es immer Verluste in Form von Wärme durch interne Prozesse und Spannungsumwandlungen gibt. Insbesondere bei der Verwendung von Schnellladestandards wie Quick Charge oder USB PD sind Effizienzeinbußen zu berücksichtigen. Üblicherweise liegt die nutzbare Kapazität zwischen 80-90%, wobei Werte über 90% sehr selten und unter 80% ungewöhnlich sind.

Es ist außerdem wichtig zu bedenken, dass dein Smartphone nicht mit 100% Effizienz geladen wird. Wenn das Smartphone einen 3000mAh-Akku hat, werden etwa 3600mAh für eine vollständige Ladung benötigt. Allerdings variiert dieser Wert je nach Modell und der Art des Ladens.

 

Für sehr viele Geräte gut geeignet!

Dank der hohen Leistung von 65W ist die Powerbank nicht nur für Smartphones geeignet, sondern auch für größere Geräte wie Tablets (iPads) oder mittelgroße Notebooks, die sich via USB C laden lassen.

Allerdings ist die EASYLONGER YN-035Q auch klasse für Smartphones! 65W ist mehr als genug Leistung für die meisten Modelle, egal ob nun iPhone oder Samsung Galaxy. letztere erreichen dank der großen PPS Stufe auch das volle Ladetempo an der Powerbank.

 

Ladedauer

Prinzipiell kann die EASYLONGER YN-035Q mit bis zu 45W laden, laut Hersteller. Hierfür benötigst du ein USB Power Delivery Ladegerät mit 45W oder mehr.

Und ja, die Powerbank kann praktisch auch knapp mit bis zu 45W laden. So dauert eine vollständige Ladung der Powerbank rund 2:30h, was angenehm flott ist!

 

Ladeeffizienz

Werfen wir zum Abschluss noch einen Blick auf die Ladeeffizienz. Hierbei vergleichen wir die Leistung welche wir in die Powerbank geben müssen, verglichen mit der Energie, die wir am Ende nutzen können.

An einem 45W+ Ladegerät nahm die Powerbank bei mir 85,08 Wh für eine vollständige Ladung auf.

Im besten Fall Im schlechtesten Fall
Ladeeffizienz  86% 84%

Dies ergibt eine Ladeeffizienz im Bereich 85-86%, was sogar sehr gut ist. Der durchschnittliche Wert liegt bei 80%+.

 

Fazit

Erst einmal technisch gesehen ist die EASYLONGER YN-035Q sehr gut! Wir haben wirklich konstant bis zu 65W Leistung und zudem eine sehr mächtige (und außergewöhnlich große) PPS Stufe mit 3,3 – 13V bei bis zu 5A!

Damit kann die Powerbank eine sehr große Anzahl an Geräten schnell laden. Ob nun ein Notebooks, Samsung Galaxy S23 Ultra oder Apple iPhone und iPads usw..

Auch das Laden der Powerbank ist sehr schnell! 0% auf 100% in 2:30h ist mehr als flott!

Soweit wäre die Powerbank also voll empfehlenswert. Allerdings lag die Kapazität im Test bei lediglich 19809 mAh bzw. 73,295 Wh.

Für eine Powerbank, die mit 26800 mAh bzw. 96,48 Wh wirbt, ist das etwas wenig! Ich denke das EASYLONGER hier etwas die Kapazität “aufrundet” um es diplomatisch auszudrücken.

Keine Produkte gefunden.

Unschön! Allerdings sind 19809 mAh auch nicht furchtbar! Daher will ich die Powerbank auch nicht schlechter machen als sie ist, denn die Technik hier ist top!

Reicht dir die etwas niedrigere Kapazität und falls der Preis zum Zeitpunkt des Kaufs gut ist, geht die EASYLONGER YN-035Q in Ordnung!

Mous Hülle für das Google Pixel 8 Pro in Carbonfaser Optik, mit MagSafe!

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Sicherlich wirst du auch schon mal Werbung für Mous Smartphone-Hüllen gesehen haben. Diese machen sehr “auffällige” und überdrehte Werbung, was mich normalerweise eher abschreckt. Allerdings muss das natürlich nicht bedeuten, dass die Produkte schlecht sind.

Allerdings sind Mous Hüllen relativ teuer!

Da ich allerdings auf der Suche nach einer Hülle für mein Pixel 8 Pro war und die Google eigene Hülle bei früheren Pixel Modellen nicht mochte, wollte ich mal ausprobieren.

Hier habe ich mich für die Mous Hülle für Google Pixel 8 Pro “Carbonfaser” entschieden.

Wollen wir uns in diesem kleinen Artikel einmal ansehen ob diese wirklich die 65€ wert ist!

 

Die Mous Hülle für das Google Pixel 8 Pro in Carbonfaser Optik

Zunächst einmal Lob für die Verpackung der Mous Hülle! Diese ist schlicht, stilvoll und komplett ohne Kunststoff. Super!

Die Hülle selbst ist recht massiv. Diese ist in sich strukturell stabil und lässt sich nicht einfach eindrücken. Dabei besteht die Hülle komplett aus einem hartgummi-artigen Kunststoff. Lediglich auf der Rückseite haben wir eine Art Carbonfaser Fenster eingelassen.

Alternativ zu dem Carbonfaser gibt es hier auch Modelle mit Holz, Stoff und Leder.

 

Breite und Gewicht

Mit Hülle hat das Pixel 8 Pro eine Breite von 82,2 mm und bringt 275g auf die Waage.

Ohne Hülle hat das Pixel 8 Pro eine Breite von 76,6 mm und bringt 225g auf die Waage.

Entsprechend ist die Mous Hülle zwar nicht riesig, aber auch nicht winzig!

 

Schutz?

Mous wirbt sehr offensiv mit seinem Sturzschutz. Ich mache hier aber keine Tests! Ich lasse mein Pixel 8 Pro nicht absichtlich fallen oder Ähnliches!

Sich hier auf den Schutz der Hülle zu verlassen, ist pure Glückssache. Allerdings sieht der Schutzaspekt der Hülle durchaus gut aus! Die Kanten sind großzügig verstärkt und im Inneren mit einem gesonderten Schock absorbierenden Material ausgekleidet.

Zudem steht sowohl die Front, wie auch die Rückseite leicht über dem Display/der Kamera hervor, was Kratzer vermeiden sollte.

Von daher gehe ich mindestens von einer guten Schutzwirkung aus!

 

Haptik/Gefühl in der Hand

Hier kommen wir zu leider meinem größten Kritikpunkt, ich mag die Haptik der Hülle nicht so recht.

WICHTIG! Dies ist meine persönliche Meinung, welche natürlich von deinem Geschmack abweichen kann.

Der Kunststoff an den Seiten ist relativ fest und hart, aber auch kein Hartkunststoff. Auch gibt es hier keine übermäßig starke Textur. Es gibt zwar eine leichte Riffelung, aber diese ist auch nicht extrem stark ausgeprägt. Zudem sind die Ränder etwas mehr nach außen gebogen.

Unterm Strich hatte ich bei meiner alten “Spigen Liquid Air” (Affiliate Link) gefühlt das Pixel fester im Griff.

Auch die Rückseite. Hier haben wir ein Carbonfaser-Design. Leider aber keine Carbonfaser Textur. Die Rückseite ist Matt/Glatt aber nicht groß texturiert, während der Übergang zwischen Rückseite und Rahmen recht hart ist.

Die Mous Hülle fühlt sich nicht schlecht an, auf keinen Fall, aber ich finde Sie fühlt sich in der Hand schon etwas langweilig an.

Ich mochte die Spigen Liquid Air vom Handgefühl mehr! Auch wenn dies an sich klar die minderwertige Hülle in allen anderen Belangen ist.

 

Mit MagSafe!

Ein besonderes Feature dieser Mous Hülle ist die MagSafe Kompatibilität. MagSafe ist das nicht Apples magnetisches kabelloses Laden? Richtig!

In der Mous Hülle stecken entsprechende Magnete, so dass das Pixel 8 Pro in der Hülle an entsprechenden kabellosen magnetischen Ladegeräten haftet und lädt!

Dies ist durchaus ein Feature das einen Mehrwert bieten kann, denn es gibt sehr viele schöne MagSafe Ladegeräte. Auch falls du vielleicht von einem iPhone auf ein Pixel umgestiegen bist ist dies eine gute Möglichkeit altes Zubehör weiter zu nutzen.

 

Fazit

Schlecht ist die Mous Hülle für das Google Pixel 8 Pro im Carbonfaser Style nicht! Allerdings halte ich den Preis von 65€ für zu hoch, sofern du nicht MagSafe benötigst.

Beginnen wir mit den Pluspunkten:

  1. Das Innere ist teilweise mit Stoff ausgekleidet
  2. Die Kanten der Hülle sind gut verstärkt und sollten einen soliden Sturzschutz bieten
  3. Die Passform ist sehr gut
  4. MagSafe Kompatibilität

Die meisten günstigen Hüllen bestehen einfach aus einem Stück Kunststoff. Premium Hüllen werden hingegen im besten Fall im Inneren mit Stoff ausgekleidet. Warum? Damit Schmutz, der zwischen Hülle und Smartphone kommt, nicht so stark an der Rückseite reibt.

Das ist hier auch gegeben, zumindest im Bereich unter der Kamera.

Mous großes Marketing Ding ist natürlich der Sturzschutz. Ich kann mir durchaus vorstellen, dass dieser überdurchschnittlich ist. Ob er so gut ist wie in den übertriebenen Marketing-Videos lasse ich mal dahingestellt, aber für eine mittelkompakte Hülle sollte er passen.

Aber was den hohen Preis rechtfertigen soll, ist die MagSafe Kompatibilität. MagSafe? Beim Google Pixel? Ja! In der Hülle sind die entsprechenden Magnete verbaut, so dass du die Hülle und Pixel auf einem magnetischen MagSafe Ladegerät nutzen kannst.

Dies funktioniert auch! Das halte ich auch für einen sehr großen Vorteil, denn es gibt viele schöne MagSafe Ladegeräte, welche du nun nutzen kannst.

Allerdings muss ich auch ehrlich sein, ich mag die Haptik der Mous Hülle nicht so sehr!

Die Ränder sind recht stark nach außen gebogen, der verwendete Kunststoff ist relativ hart und glatt und die Carbonfaser Style Rückseite finde ich langweilig.

Ich mag Hüllen mit einer gewissen Textur und Struktur. Dies ist hier absolut nicht der Fall! Die Hülle fühlt sich sehr glatt und “unspektakulär” an. Zudem ist die Hülle zwar nicht riesig, trägt aber schon etwas auf.

Schade! Denn technisch halte ich die Mous Hülle für wirklich gut, aber mir ist sie haptisch was langweilig. Vielleicht hätte ich lieber eine Version mit Leder oder Stoff genommen, aber die Carbonfaser Rückseite ist “langweilig”, wie ich finde.

Schneller USB Stick fürs iPhone 15 Pro und PC/Mac, ORICO UFSD USB C Stick 256 GB mit USB A und C

Wir nutzen zwar zunehmen die Cloud für den Austausch von Daten, allerdings ist gelegentlich ein guter alter USB-Stick doch die schnellste und beste Methode.

USB Sticks gibt es tausende im Handel. Allerdings soll es heute nicht um einen 08/15 USB Stick gehen, sondern um ein besonders spannendes Modell von ORICO.

So verfügt dieser USB Stick über einen USB A und USB C Port, wie vor allem über eine angebliche Datenrate von bis zu 405 MB/s!

405 MB/s entspricht fast eher einer kleinen SSD als einem klassischen USB Stick! Wollen wir uns im Test einmal ansehen, ob diese Datenraten wirklich erreicht werden können und wie gut der USB Stick funktioniert.

 

Der ORICO USB Stick mit USB A und C Stecker

Die erste Überraschung am ORICO USB Stick ist die Verarbeitung, denn der Stick ist komplett aus Metall gefertigt! Hierdurch ist dieser vergleichsweise schwer und massiv.

Das Metallgehäuse kann dabei auch einen praktischen Nutzen haben. Wenn der Stick wirklich bis zu 405 MB/s schafft, wird dieser einiges an Abwärme produzieren, wo natürlich ein Metallgehäuse hilft.

Auf Seiten der Anschlüsse haben wir einen USB A Port und auf der anderen Seite einen USB C Port.

Hierdurch eignet sich der Stick für eine Vielzahl an Geräten, ob nun Smartphone, Notebook oder Desktop-PC.

Zusätzlich haben wir einen kleinen klappbaren Bügel, welcher den nicht genutzten Port schützen kann.

 

Mit Status LED

Der USB Stick besitzt auf der Oberseite eine blaue Status LED. Im Betrieb leuchtet diese konstant, wenn Aktivität stattfindet fängt sie an zu blinken.

 

Kapazität

Der USB Stick ist in Kapazitäten von 64 GB bis 512 GB verfügbar. Hierbei ist auszugehen, dass die größeren Versionen tendenziell schneller sind als die kleinen Versionen, auch wenn ORICO immer mit 405 MB/s im Maximum wirbt.

 

Ein erster Test

Starten wir mit einer Messung der Geschwindigkeit an einem PC mit CrystalDiskMark. Hierbei habe ich den USB A und USB C Port gesondert getestet.

Spannenderweise haben wir hier leicht unterschiedliche Werte, was aber möglicherweise einfach an den unterschiedlichen USB Controllern im PC je nach Port liegt.

Im besten Fall konnte ich satte 413,85 MB/s lesend und 367,89 MB/s schreibend erreichen. Fantastische Werte!

Dabei ist die Leistung auch konstant recht hoch. Praktisch pendelt sich diese unter Windows um die 300 MB/s ein.

 

In der Praxis

Wie sieht es aber in der Praxis aus? Hier habe die Datenraten am Google Pixel 8 Pro, Apple iPhone 15 Pro Max und Apple iPad Pro 11 gemessen.

Gerade an den Apple Geräten sehen die praktischen Datenraten mit um die 300 MB/s sehr gut! Am Pixel erreichen wir nur +- 100 MB/s, aber das wird eher am Pixel als am USB Stick zu liegen.

Aber selbst 100 MB/s sind ordentlich!

Damit ist der USB Stick auch sehr gut für das Übertragen von Fotos und Videos von Smartphones/Tablets geeignet!

 

Fazit

Der ORICO UFSD USB C Stick ist der beste reine USB Stick, den ich bisher im Test hatte! So ist dieser erstaunlich hochwertig gearbeitet und vor allem schnell!

413,85 MB/s lesend und 367,89 MB/s in der spitze sind beachtlich! Dabei erreicht der Stick sogar am iPhone 15 Pro Max und iPad Pro 11 M1 rund 300 MB/s.

Dies sind fantastische Werte, zumal die Schreibrate recht stabil ist und nicht wie bei einigen externen SSD mit der Zeit deutlich einbricht.

ORICO UFSD USB C Stick 256 GB, Stabil 405 MB/s, Metall Effiziente...
  • ➤【UFSD-Laufwerk】: Das UFSD-Laufwerk verwendet das neueste...
  • ➤【Datensicherheit】: Die USB Stick besteht aus hochwertiger...
  • ➤【Duales Laufwerk: USB C + USB 3.0】: Das USB-Flash-Laufwerk...
  • ➤【Klein und Tragbar,Kompatibilität】: USB stick ist klein...
  • ➤【Qualitätssicherung】: ORICO ist ein kundenzentisches...

Kurzum ich kann den ORICO UFSD USB C Stick mit gutem Gewissen empfehlen, gerade wenn du einen Stick für das Verschieben von Videos/Fotos von Smartphone zu Tablet zu PC suchst.

Was habe ich nun am Black Friday gekauft? Update: Fazit!

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So ein letzter Beitrag von mir zum Black Friday mit einem kleinen Update was ich mir nun „Final“ gekauft habe. Versprochen dies ist der letzte Artikel zu dem Thema.

Ich habe die letzten 1-2 Monate einige Investitionen in Technikkram zurückgehalten, mit Blick auf den Black Friday. 

Zwar sitzt bei mir derzeit das Geld auch nicht so locker, aber im letzten Jahr gab es zum Black Friday durchaus gute Angebote, gefühlt sogar bessere Angebote als die letzten Jahre. 

Und auch 2023 gibt es einige „Perlen“, wo ich zugeschlagen habe. An dieser Stelle einfach ein kleiner Artikel mit Kram, den ich gekauft habe als Inspiration. 

Wichtig, wie üblich enthält dieser Artikel viele Affiliate Links / Werbelinks!

 

Was habe ich gekauft? Übersicht 

 

NICGIGA 8 Port 2.5G Ethernet Switch

So langsam bin ich mein Heim/Büro Netzwerk auf 2,5 Gbit LAN am umstellen. Bisher waren „High End“ Switche mit mehr als 1 Gbit extrem teuer und haben vor allem unfassbar viel Strom gefressen.

Aber mittlerweile gibt es einige Modelle gerade mit 2,5 Gbit die sehr sparsam und bezahlbar sind.

8 Port 2.5G Ethernet Switch with 10G SFP Uplink, NICGIGA Unmanaged...
  • 【8 Port 2.5G Ethernet Switch】8*100/1000/2500Mbps RJ...
  • 【Auto-Negotiation】Autonegotiation erkennt intelligent die...
  • 【6KV Blitzschutzdesign】Schützt Produkte und Geräte vor...
  • 【Plug and Play】Einfach zu bedienen und einfach einzurichten...
  • 【After-Sale-Service】 Jeder NICGIGA Switch wird rigoros auf...

Bezahlbar ist der NICGIGA mit unter 100€ für ein 8 Port Modell mit 1x 10 Gbit SFP+ schon mal. Ich hoffe der Stromverbrauch ist auch erwartungsgemäß niedrig.

 

Govee Lichterkette außen, Smart LED Wifi RGBICW Glühbirnen

Was passend zu Weihnachten eine Smarte Beleuchtung. Hatte bisher noch nichts von Govee daher bin ich gespannt wie gut diese Funktioniert, auch wie gut die Home Assistant Anbindung funktioniert.

Govee Lichterkette Außen, Smart LED Wifi RGBICW Glühbirnen, IP...
  • App und Sprachsteuerung: Steuern Sie die Farbe jeder LED...
  • IP65 wasserdicht : Genießen Sie das ganze Jahr über...
  • Musikmodi: Tanzen Sie die Nacht durch, während die led...
  • Millionen von Farben: Mit über 16 Millionen lebendigen...
  • Timer Funktion: Mit Modi wie Aufwachen und Schlafen können Sie...

Einen Test wird es natürlich auch hier dazu geben, das kann ich mir nicht nehmen lassen.

 

Samsung 990 Pro 4TB 

Auf die 4TB Samsung 990 Pro hatte ich schon lange ein Auge geworfen. Ich habe ein Framework Laptop 16 vorbestellt, welches noch dieses Jahr versendet werden soll. 

Für meinen Foto-Workflow, sowohl für Techtest wie auch Privat im Bereich meiner Tierfotografie rund um Eitorf, importiere ich Fotos zunächst lokal auf meinen PC/Notebook. 

Bei den meisten meiner Rechner habe ich einfach 2x 2TB. Allerdings hat das Framework Laptop 16 nur einen 2280 SSD Slot und einen 2230 SSD Slot, welche auch noch gestapelt sind. 

Heißt, die beiden SSDs erwärmen sich gegenseitig und es gibt nicht viele gute TLC SSDs im 2230 Formfaktor. Da ich die SSD als Import SSD nutze, will ich TLC und nicht QLC (da hohe Schreiblast). 

Daher der Plan, eine 4TB SSD zu kaufen. Welche Modelle kommen hier in Frage?

  • Lexar NM790 
  • Western Digital WD_BLACK SN850X 
  • Samsung SSD 990 PRO 
  • Seagate FireCuda 530 
  • ADATA LEGEND 960 MAX

Die Samsung 990 Pro hat zum Zeitpunkt der Bestellung das gleiche gekostet wie die WD SN850X. Hier halte ich die Samsung 990 Pro für die bessere SSD, gerade wenn es um “Haltbarkeit” und pure Schreibleistung geht. Die SN850X mag die Nase bei Ladezeiten minimal vorne zu haben, das ist mir hier aber nicht ganz so wichtig. 

Die Seagate FireCuda 530 ist sicherlich gut, aber ich habe keine Erfahrungen mit Leistungsaufnahme und die ADATA LEGEND 960 MAX ist für mich eine unbekannte Größe. 

Also Samsung 990 Pro oder Lexar NM790. Die Samsung 990 Pro ist klar etwas schneller, die NM790 klar günstiger und sogar sparsamer! 

Letztendlich bin ich aber auf die bekannte Größe Samsung 990 Pro gegangen. 

 

Meross Matter Smart Steckdosen

Ich will mich für Artikel etwas in den Matter hineinarbeiten. Da sind mir die Meross Matter Smart Steckdosen über den Weg gelaufen. 

Meross Matter Smart Steckdosen mit Stromverbrauch, WLAN Steckdosen mit...
  • Voraussetzungen für Apple-Benutzer: iOS, iPadOS 16.1 (oder...
  • Voraussetzungen für Android-Nutzer: Die Tuya App auf Android...
  • Stromverbrauchsmesser: Smarte Steckdosen verfolgen den...
  • Über MATTER: Das MATTER-Protokoll wird von großen...
  • Offline-Steuerung: Matter-Geräte können auch ohne...

Diese setzen auf den neuen Matter Standard und können den Verbrauch messen. Dabei kosten 2 Steckdosen 30€, was günstig ist. 

 

Meross Smart WLAN Garagentoröffner

Noch ein Meross Produkt. Den Meross Smart WLAN Garagentoröffner hatte ich Bereits im Test.

Der beste WLAN Garagentoröffner zum Nachrüsten von Meross

Allerdings hat dieser vor kurzem den Geist aufgegeben… 

Ich mochte diesen aber an sich, daher kaufe ich einen neuen. 

 

Refoss Smart WLAN Steckdose Tasmota 

WLAN Steckdosen mit vorinstallierter Tasmota Firmware und Verbrauchsmessung, klingt gut! Für mich ist primär die Verbrauchsmessung und das Mitloggen über den HomeAssistant spannend. 

Refoss Tasmota Steckdose mit Stromzähler, Mini WLAN Steckdosen zur...
  • ⚡Tasmota Firmware Typ 4M: Bitte wählen Sie die Firmware des...
  • 🏠Einfache Verwendung: Wenn Sie Tasmota bereits verwendet haben...
  • ⚡Individualisierbare Steckdose: Die kleinsten WLAN ESP...
  • ⚡Einfache Einrichtung: A. Suchen Sie in der WLAN-Liste nach...
  • 🏠Datenüberwachung: Der Steckdose mit Bidirektionale Messung...

4 Stück für unter 40€ ist ein super Deal, sofern die Steckdosen einen geringen Standby Verbrauch haben (was ich jetzt einfach mal hoffe).

Vielleicht gibt es zu diesen demnächst auch einen Test.

 

Klett Kabelbinder Wiederverschließbar

Klett Kabelbinder kann ich immer gebrauchen! Ich habe in meinem Büro tonnenweise Kabel und ich bin vor kurzem auf Klettkabelbinder umgestiegen. 

LIVAIA Klett Kabelbinder Wiederverschließbar: 200x Klettband 15cm...
  • ??WIEDERVERWENDBARER KABEL ORGANISATOR: Ein großes Set mit...
  • ??ÖFFNEN UND SCHLIESSEN SIE IHREN WIEDERVERWENDBAREN KABELBINDER...
  • ?? DIE HEAVY DUTY KABELBINDER SIND ROBUST, stark, langlebig und...
  • ?? FIXIEREN SIE DIE OBJEKTE mit unserer verstellbaren...
  • ?? WIR LIEBEN ZUBEHÖR FÜR HEIMBÜRO UND SCHREIBTISCH ZUBEHÖR...

200 Klettkabelbinder für +- 8€ ist ein richtig guter Preis! (und ja diese Klettkabelbinder sind gut, davon habe ich schon 400 verwendet). 

 

Sennheiser Momentum 4 Wireless Special Edition 

Ich war auf der Suche nach neuen Kopfhörer. Privat nutze ich die FIIL Bluetooth Kopfhörer, welche weiterhin meine absoluten lieblings Bluetooth Kopfhörer sind. Diese stammen allerdings aus dem Jahr 2017 und mittlerweile fallen die Ohrpolster etwas auseinander. 

Sennheiser MOMENTUM 4 Wireless Noise Cancelling Headphones...
  • Einfache Firmware- und App-Updates: Die Smart-Control-Plus-App...
  • Klang mit audiophiler Inspiration: Diese kabellosen Sennheiser...
  • Individuell anpassbarer Sound: Über die Smart-Control-Plus-App...
  • Adaptive Geräuschunterdrückung und Transparenzmodus: Geräusche...
  • Angenehmer Tragekomfort und lange Akkulaufzeit: Das leichte...

Bisher habe ich noch keine Kopfhörer gefunden, die “perfekt” für mich waren. Die Sony Modelle waren mir etwas zu warm und schwer, die B&O Modelle waren ordentlich aber auch nicht ganz perfekt, daher versuche ich nun die Sennheiser Momentum 4. 

Du wirst sicherlich demnächst einen Artikel zu den Kopfhörern hier finden. 

 

SSD fürs Steam Deck 

Was derzeit noch in Planung ist, ist eine SSD fürs Steam Deck. Die 512GB sind mir etwas knapp und die Ladezeiten von der Speicherkarte zwar OK aber auch nicht überragend. 

Eine 1TB oder 2TB SSD wäre hier nett. Hier gibt es auch einige spannende Angebote: 

Hier habe ich mich noch nicht entschieden ob und welche ich der SSDs kaufe. 

ANSMANN Premium Rechargeable Li-ION Akkus im Test (AAA, AA, C, D und 9V Block)

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Zwar setzen mittlerweile nicht mehr so viele Geräte auf klassische Batterien, dennoch besteht weiterhin ein gewisser Bedarf im Alltag an AA, AAA und Co.

In Zeiten, wo wir zunehmend Wert auf den Umweltschutz legen, sind natürlich Einmal-Batterien so eine Sache. Was ein Glück, dass es tonnenweise wiederaufladbare AA, AAA Akkus gibt.

Diese setzen in der Regel aber auf die ältere Ni-MH Akku Technologie und nur eine Spannung von 1,2V anstelle von 1,5V, was diese nicht mit allen Geräten kompatibel oder ideal macht.

Mittlerweile gibt es aber auch schon einige AA, AAA, 9V Block Batterien usw. die auf Lithium Akkuzellen nutzen, wie z.B. die Modelle von EBL und Blackube.

Nun hat auch der deutsche Hersteller ANSMANN entsprechende Akkus auf den Markt gebracht, welche auf der Lithium Technologie basieren und via USB C ladbar sind! Praktisch!

Zudem bietet ANSMANN hier auch die komplette Bandbreite, wie haben wiederaufladbare Lithium Ionen AAA, AA, C, D und 9V Block Batterien!

Wollen wir uns diese mal im Test ansehen. Können hier die Premium Rechargeable Li-ION Akkus von ANSMANN überzeugen?

An dieser Stelle vielen Dank an ANSMANN welche mir die Akkus für diesen Test zur Verfügung gestellt haben.

 

Ein erster Blick auf die ​​ANSMANN Premium Rechargeable Li-ION Akkus

ANSMANN bietet seine Premium Rechargeable Li-ION Akkus derzeit in folgenden Formaten an:

  • AAA
  • AA
  • C (Baby)
  • D (Mono)
  • 9V (Block)

Alle Akkus sind dabei in einem weiß/lila Design gehalten und mit einem USB C Ladeport ausgestattet. Du brauchst hier also kein spezielles Ladegerät.

Auffällig bei allen Akkus ist das Gewicht! Egal ob nun im Vergleich zu Ni-MH Akkus oder Einmal-Batterien, die ANSMANN Premium Rechargeable Li-ION Akkus sind extrem leicht!

Dies liegt einfach an der Lithium-Ionen -Akku-Technologie.

Etwas merkwürdig fand ich lediglich bei den C und D Akkus das kleine Loch auf der Oberseite, welches fast so aussieht als wäre es per Hand gemacht.

Das schwierige an AA, AAA, C, D und 9V Lithium Akkus

Es ist gar nicht so leicht, eine klassische wiederaufladbare Batterie auf Lithium Basis zu bauen. Warum?

Lithium-Ionen Akkuzellen haben immer eine Zellenspannung von 3,6-3,7V. AA, AAA, C und D Batterien hingegen haben 1,5V.

In jedem der Akkus mit Lithium Ionen Technologie muss also ein Spannungswandler sitzen der die Spannung von 3,7V auf entsprechend 1,5V absenkt. Zudem benötigen wir generelle Schutzelektronik gegen Kurzschlüsse usw.

Gerade in den kleinen AAA Akkus ist dafür + Akkuzellen nicht viel Platz! Daher sind diese Art von Akkus erst in den letzten Jahren aufgetaucht, wo Elektronik entsprechend geschrumpft ist.

Dies erklärt allerdings auch den meist recht hohen Preis dieser Akkus. Verglichen mit Ni-MH Akkus, welche einfach reine Akkuzellen ohne Elektronik sind, sind die Lithium Modelle um ein Vielfaches komplexer.

 

Aufladen dank praktischer Kabel einfacher!

Jeder der Akkus wird via USB-C geladen. Einerseits praktisch, andererseits nervig, wenn du mehrere Akkus gleichzeitig laden musst.

ANSMANN legt hier entsprechende “Multi-Kabel” bei. Kaufst Du ein 4er Set AA Akkus dann liegt ein 1x USB A auf 4x USB C Kabel bei, so dass Du alle Akkus auf einmal an einem USB A Port laden kannst.

Bei den Doppelsets (C und D Batterie) liegen entsprechende 2x fach Kabel bei.

 

AA Akkus, Kapazität

Beginnen wir bei den ANSMANN Premium Rechargeable AA Akkus. Ich habe hier alle vier Akkus getestet, bei 0,2A und 1A Last.

In meinem Test erreichten die Akkus im Schnitt eine Kapazität von 1725,5 mAh bei 0,2A und 1554 mAh bei 1A Last.

Auf den ersten Blick klingt das nicht sonderlich imposant. Die meisten wiederaufladbaren normalen AA Akkus erreichen locker 2000 mAh.

Allerdings darfst du nicht vergessen, wir haben hier eine konstante Spannung von 1,5V! Die Spannung von normalen NiMH Akkus schwankt zwischen 1,4V und 1V.

Schauen wir uns die mWh Werte an, welche auch die Spannung mit in die Berechnung einbeziehen, dann sieht die Welt schon wieder etwas anders aus!

Hier schneiden die Lithium Akkus um einiges besser ab!

Aber prinzipiell kaufst du diese Akkus nicht für die Kapazität, sondern für die gleichbleibende Leistung und dem Komfort des USB C Ladens.

 

AA Akku, Ladedauer

Wie lange dauert das Laden der AA Akkus?

Eine Ladung via USB C dauert ca. 2:20h, was recht flott ist!

 

AAA Akkus, Kapazität

ANSMANN bewirbt die AAA Akkus mit 500 mAh, folgendes konnte ich messen:

Leider liegt die Kapazität mit 365 mAh relativ niedrig. Klar bei der mWh Messung sieht es etwas besser aus, aber ich denke bei den kleinen AAA Akkus tut der benötigte Platz für den USB-C Port und die Elektronik einfach noch mehr weh, als bei den AA Akkus.

 

AAA Akku, Ladedauer

Wie lange dauert das Laden der AAA Akkus?

Hier dauerte eine Ladung rund 1:50h. Erneut, dies ist ein recht schnelles Laden!

 

9V Block Batterie, Kapazität

Ich denke neben den AA Akkus ist der ANSMANN Premium Rechargeable 9V Block Akku sicherlich der spannendste.

Auf welche Kapazität kommen wir hier?

(0,1A Last)

Wir haben hier um die 344 mAh, was jetzt sehr wenig klingt, aber dies ist bei konstant 9V! Effektiv haben wir satte 3,1xx Wh Kapazität, was gar nicht übel ist!

Vergleichen wir dies mit anderen wiederaufladbaren 9V Block Batterien setzt sich der ANSMANN Premium in die Mitte.

Allerdings ist der ANSMANN Premium der einzige 9V wiederaufladbare Akku mit konstant 9V in diesem Vergleich!

Die meisten Lithium “Block Batterien” haben in Wirklichkeit nur 8,4V!

 

9V Block Batterie, Aufladen

Schauen wir uns auch hier an wie lange das Laden der ANSMANN Premium Rechargeable 9V Block Batterie dauert.

Das Laden der 9V Block Batterie dauert ca. 3:20h.

 

C Akku, Kapazität

Kommen wir zu unseren “großen” Akkus. Beginnend mit dem C Akku. Leider habe ich hier keine Referenz-Werte, wie gut oder schlecht andere C Akkus sind, dennoch möchte ich dir hier ein paar Werte liefern.

Hier konnte ich eine Kapazität zwischen 2233 und 2274 mAh bei 0,5A Last erreichen.

 

D Akku, Kapazität

Kommen wir zum ganz dicken Ding, dem D Akku.

Hier kommen wir auf beachtliche 4153 mAh im Maximum bzw. satte 6,193 Wh Kapazität!

 

Besonderheit Spannung

Die ANSMANN Premium Rechargeable haben zwar an sich eine konstante Spannung, aber es gibt beim AA, AAA, C und D Akku eine kleine Besonderheit.

Wir können sehen, dass die Spannung konstant bei ca. 1,507V liegt, bis diese dann am Ende auf 1,096V absinkt!

Dies ist ein tolles Feature! Warum? Ein großes Problem bei Lithium AA Akkus ist, dass Akkustandsanzeigen nicht funktionieren. Normalerweise wird der Akkustand über die Spannung ermittelt. Da hier aber die Spannung immer gleich ist, denken Geräte, dass der Akku entsprechend immer voll ist.

Durch das Absenken der Spannung bei den letzten 10% wird deinen Geräten mitgeteilt, dass der Akku fast leer ist und diese sollten dir eine Akkustands-Warnmeldung anzeigen.

Bei der 9V Block Batterie/Akku ist die Spannung hingegen konstant.

 

Fazit

Die ANSMANN Premium Rechargeable Li-ION Akkus sind super spannend! Dies sind die aus meiner Sicht besten und hochwertigsten “klassischen” wiederaufladbaren Batterien/Akkus.

Dies aber nicht zwingend aus Sicht der Kapazität. Suchst du die höchstmögliche Kapazität, dann gibt es bessere Akkus für dich! Alleine der USB-C Port in jedem der Akkus, vor allen bei den AAA Akkus, nimmt einfach ein gutes Stück Platz weg.

Dieser Platz könnte bei Modellen mit externen Ladegeräten mit Akku gefüllt sein. Entsprechend sind gerade die AAA Akkus nicht übermäßig gut, was die Kapazität angeht.

Die größeren Akkus, AA, 9V, C und D, sind hier OK, aber auch nicht zwingend überragend. Ein paar hochwertige Ni-MH AA Akkus beispielsweise werden eine höhere Laufzeit bieten als die Premium Rechargeable Li-ION.

Allerdings im Gegensatz zu diesen haben wir hier eine konstante Leistung! Die Akkus haben immer 1,5V bzw. 9V, dies auch bei höherer Last.

Eine LED Kerze wird also beispielsweise nicht langsam immer dunkler, sondern leuchtet immer mit der gleichen Helligkeit. Sie würde mit einem guten Ni-MH AA Akku länger leuchten bzw. am Ende glimmen, aber halt nicht konstant hell.

Dies ist auch so ein wenig die Schönheit der ANSMANN Premium Rechargeable Li-ION Akkus, wir haben eine konstante Leistung als hättest du immer frische Batterien eingesetzt.

Wobei das stimmt nicht ganz, in den letzten 10% sinkt die Leistung massiv ab. Hier senken die 1,5V Akkus ihre Spannung auf 1V, was aber gewollt ist! So funktionieren eventuell Akkustandsanzeigen weiterhin und du kannst erkennen „hey, die Akkus sind bald leer”, anstelle, dass diese plötzlich ausgehen.

Verglichen mit Ni-MH Akkus brauchst du dir hier auch keine Sorgen um das Tiefenentladen zu machen, was bei mir und in Kombination mit LED Kerzen schon den ein oder anderen Ni-MH Akku beschädigt hat, und das Laden via USB C ist schnell und unproblematisch.

Kurzum, die ANSMANN Premium Rechargeable Li-ION sind super! Lediglich bei den AAA Akkus musst du schauen, ob dir hier die Kapazität reicht. Auch generell sind dies natürlich keine Akkus für “alles”. Dafür sind diese leider etwas zu teuer. Aber gut sind die ANSMANN auf jeden Fall!

Harman Kardon Go + Play 3 im Test, die edle Alternative zur JBL Boombox 3

Mit dem Go + Play 3 bietet Harman Kardon einen großen Bluetooth Lautsprecher an, welcher sich sowohl für die portable Nutzung, wie aber auch als Ersatz für eine klassische Stereoanlage eignen soll.

Dabei legt Harman Kardon einen großen Wert neben einem guten Klang auch auf ein schickes Design. Und ja auf den ersten Blick sieht der Go + Play 3 wirklich hochwertig und edel aus.

Aber letztendlich muss der Lautsprecher natürlich vor allem gut klingen. Finden wir im Test heraus ob dies der Fall ist!

An dieser Stelle vielen dank an Harman Kardon für das Ausleihen des Go + Play 3 für diesen Test.

 

Harman Kardon Go + Play 3 im Test

Harman Kardon ist durchaus als ein edler Luxus Hersteller zu bezeichnen. Entsprechend legt dieser auch einen großen Wert auf das Design.

Und ja der Go + Play 3 ist sehr schick! Wir haben mit 439 x 240 x 192 mm und 4,7 Kg durchaus einen etwas größeren Lautsprecher.

Dessen Korpus ist mit einem Leinen-Stoff umspannt. Auf der Oberseite haben wir eine Kunststoff-Abdeckung mit den Touch Tasten zur Steuerung.

Zudem findet sich hier auch ein großer Metall-Bügel, welcher den Transport des Lautsprechers erleichtern soll.

Ich denke nicht das der Go + Play 3 wirklich zum “mitnehmen” gedacht ist, aber solltest du diesen von einen in den anderen Raum tragen wollen oder in den Garten, dann ist dies natürlich kein Problem.

So haben wir auch einen integrierten Akku. Allerdings liegt die Laufzeit bei “nur” 8 Stunden bei mittlerer bis niedriger Lautstärke. Im häuslichen Umfeld OK!

Geladen wird der Lautsprecher direkt über einen AC Eingang auf der Rückseite. Hierüber kann dieser auch einfach konstant mit dem Netz verbunden bleiben. Zudem haben wir auf der Rückseite einen USB Ausgang (5V/2A), worüber du dein Smartphone laden kannst, wie auch einen AUX Eingang.

Kleine Anmerkung, gesteuert wird der Go + Play 3 über Touch-Tasten. Diese waren OK, aber gerade der Einschalter hat teils etwas träge reagiert.

 

Klang des Go + Play 3

Harman Kardon wirbt beim Go + Play 3 mit einem Drei-Wege-Lautsprecher-System. Drei Wege bedeutet, wir haben einen gesonderten Hoch, Tief und Mitteltöner, was einen besonders dynamischen und guten Klang verspricht.

Starten wir bei den Höhen. Der Go + Play 3 scheint zwei Hochtöner zu besitzen, links und rechts am Rand. Diese machen einen hervorragenden Job! Die Höhen des Lautprechers sind wunderbar klar und sauber. Zudem besitzen diese auch eine gute Brillanz, ohne das Zischlaute ausfransen. Kurzum, die Höhen macht der Lautsprecher spitzenklasse!

Bei den Mitten war ich etwas überrascht. Die Mitten und die generelle Klangfülle des Lautsprecher sind höchstens durchschnittlich. Dieser setzt ganz klar auf eine Höhen/Tiefen fokussierte Klangsignatur, mit starker Dynamik. Stimmen klingen so weit gut, aber ich habe auch schon vollmundigere Lautsprecher gehört.

Der Bass wiederum ist sehr interessant. Wir haben einen herausragenden Tiefbass und Tiefgang! Hier kann der Go + Play 3 einige große Party Lautsprecher alt aussehen lassen. Allerdings sind die oberen Bass-Bereiche tendenziell etwas leichter. Mit leichter meine ich nicht schlecht, aber wir haben nicht ganz so viel ”umpf” und Kickbass wie beispielsweise bei einer JBL Boombox 3 oder anderen Party Lautsprechern. Hast du aber Songs mit viel Tiefbass, sticht dieser dafür umso mehr hervor. So kann der Go + Play 3 sogar regelrecht ein Donnern erzeugen, welches spürbar ist!

Hierdurch bekommt der Harman Kardon Go + Play 3 eine sehr unerwartete und wilde Klangsignatur. Wir haben also fantastische Höhen und einen sehr guten Tiefbass, die Mitten wiederum sind etwas dünner als ich erwartet hätte.

Dies gibt dem Go + Play 3 einen sehr dynamischen Klang, welcher auch wunderbar lebendig ist, mit einem tollen Kontrast. Gerade wenn du Songs mit einem tiefen Bass Schlag hast, macht der Go + Play 3 einen herausragenden Job!

Der tiefe Bass stellt einen tollen Kontrast zu den sehr klaren und brillanten Höhen dar.

Allerdings, was die Klangfülle angeht, habe ich in dieser Preisklasse schon besseres gehört. Der Harman Kardon Go + Play 3 klingt sehr „clean“ und kontrolliert. Eine JBL Boombox 3 oder Teufel BOOMSTER haben einfach mehr „Wumms“ und klingen satter, aber weniger kontrastreich und dynamisch.

 

Fazit

Der Harman Kardon Go + Play 3 ist ein spannender Bluetooth Lautsprecher, vor allem aus Sicht des Designs.

Viele High End Bluetooth Lautsprecher sehen etwas speziell aus und würden beispielsweise in einem schick eingerichteten Wohnzimmer oder einem Büro deplatziert wirken.

Nicht so der Harman Kardon Go + Play 3! Dieser sieht sehr edel und wertig aus, wie es der Name Harman Kardon auch verspricht.

Klanglich ist dieser etwas anders als ich erwartet hätte. So bietet dieser einen sehr kontrastreichen Klang. Wir haben fantastische Höhe und herausragende Tiefen/Tiefgang beim Bass. Die Mitten und auch die oberen Bass-Bereiche sind etwas zurückgenommen.

Dies verleiht dem Go + Play 3 einen sehr cleanen und luftigen Klang, mit massivem Bassschlag.

Allerdings klingt der Lautsprecher Bass-Technisch hierdurch trotz des super Tiefgangs nicht so wuchtig wie die diversen Party Lautsprecher. Suchst Du ein Bass und Beat-Monster, dann bist Du hier falsch, auch wenn der Tiefgang überragend ist.

Der Harman Kardon Go + Play 3 hat eine sehr einzigartige und interessante Klangsignatur aufgrund der hohen Dynamik.

Hier kommt es dann etwas auf dich an. Gefällt dir das Design? Klingt meine Beschreibung der Klangsignatur interessant? Dann ist der Harman Kardon Go + Play 3 vielleicht etwas für dich.

Harman Kardon Go + Play 3
POSITIV
Sehr schickes Design
Wertige Verarbeitung
Sehr dynamischer und kontrastreicher Klang
Herausragender Tiefbass
Fantastische Höhen
Sehr Pegelfest
NEGATIV
Kein Wasserschutz
Klangfülle Mittelmäßig
90

EarFun Free Pro 3 Test, hervorragende Ohrhörer fürs Geld!

Mit den Free Pro 3 bietet EarFun neue Hi-Res True Wireless Ohrhörer zu einem fairen Preis an.

So sollen diese mit einem besonders guten Klang, wie auch vielen Funktionen, App Support usw. überzeugen.

Dies, wie bei EarFun üblich, zu einem sehr fairen Preis von +- 70€.

Wollen wir uns im Test mal sehen wie gut die EarFun Free Pro 3 wirklich sind.

An dieser Stelle vielen Dank an EarFun für das Zurverfügungstellen der Free Pro 3 für diesen Test.

 

EarFun Free Pro 3 Test

Die EarFun Free Pro 3 sind relativ kleine und kompakte Ohrhörer. Dies gilt auch bzw. besonders für die Lade/Transportbox.

So misst diese gerade einmal 67 x 26 x 30 mm und bringt 42g mit Ohrhörern und 31g ohne auf die Waage.

Dabei besteht das Gehäuse aus einem einfachen, aber soliden Kunststoff.

Erfreulicherweise kann die Ladebox die Ohrhörer aber bis zu 3x laden, ehe diese selbst via USB C geladen werden muss.

Die Ohrhörer setzen ebenfalls auf ein schlichtes aber schickes Design mit einer dunkel silbernen Rückseite. Diese Rückseite ist Touch empfindlich.

Mit einer Ladung halten die Ohrhörer ca. 7,5 Stunden durch, im optimalen Fall. In der Praxis rechne mit um die 5 Stunden.

 

Tragekomfort

Erfreulicherweise sind die Free Pro 3 relativ kompakte Ohrhörer. Entsprechend ist der Tragekomfort soweit OK.

Die Ohrhörer sitzen bei mir gut und sind auch nicht zu aufdringlich oder drückend. Ich kann mit dem Tragekomfort sehr gut leben.

Sicherlich gibt es noch “leichtere” und “luftigere” Ohrhörer, aber der Tragekomfort ist überdurchschnittlich.

 

ANC und Transparenzmodus

Wie die meisten modernen Ohrhörer bringen auch die EarFun Free Pro 3 aktives Noise Cancelling mit.

Das ANC der Free Pro 3 ist gut, aber auch nicht ganz auf dem Level der “großen” Modelle wie den Pixel Buds Pro oder den AirPods Pro 2, aber für Ohrhörer in der unter 100€ Preisklasse gehört es klar zu den besseren.

Kurzum, ja das ANC stellt durchaus einen Mehrwert dar! Einfachere Geräusche wie Surren, Brummen, Motorgeräusche usw. werden gut herausgefiltert. Stimmen und andere komplexere Geräusche werden etwas gedämpft, aber nicht komplett reduziert.

Auch der Transparenzmodus ist OK. Dieser macht an sich einen guten Job, allerdings dämpfen die Ohrhörer passiv bereits sehr stark Geräusche, daher klingt der Transparenzmodus nicht ganz so luftig, aber prinzipiell funktioniert er.

 

Mit App Support!

Die EarFun Free Pro 3 bringen einen App Support mit. Über die App kannst du die Ohrhörer im Detail steuern.

So kannst du zunächst den generellen Betriebsmodus wählen (ANC Ein/Aus, Transparenz-Modus), wie auch noch individuelle Anpassungen für den ANC Modus auswählen.

Ebenso kannst du einen sehr detaillierten EQ einstellen oder aus Presets auswählen. Entsprechend kannst du den Klang auf deine Wünsche anpassen.

Auch kannst du die Steuerungstasten (also die Touch Oberfläche) einstellen oder die Touch Steuerung komplett abschalten.

Die App ist also ein großer Mehrwert.

 

Klang der EarFun Free Pro 3

Kommen wir zum spannendsten Punkt, dem Klang der EarFun Free Pro 3. Ich beziehe mich hier mit meiner Beschreibung auf den Standard-Klang der Free Pro 3. Diesen kannst du über die App noch sehr deutlich und umfangreich anpassen, aber die Standard Klangsignatur ist immer etwas der Ausgangspunkt.

Starten wir zunächst aber bei den Höhen. Prinzipiell ist der Klang der Free Pro 3 recht “schwer” und “mächtig”. So wirken die Höhen auch nicht extrem leicht und luftig, allerdings haben wir durchaus eine gute Schärfe und Klarheit gerade im oberen Bereich der Höhen. Hier haben wir akustisch schon eine leichte Spitze.

Die Mitten würde ich als unspektakulär bezeichnen. Stimmen werden ganz gut dargestellt, aber im Allgemeinen würde ich den Klang der Ohrhörer als recht clean bezeichnen. Die Mittenfülle ist also auch nicht fantastisch.

Spannend ist wie üblich der Bass. Dieser gefällt mir gut! Wir haben einen sehr schön kräftigen und runden Bass. Auch klingen die Ohrhörer generell kräftig und satt! Der Tiefgang ist dabei gut, genau wie die Fülle. Allerdings sind die Free Pro 3 auch keine absoluten Bass-Monster. Der Bass ist ganz klar angehoben, aber auch nicht extrem.

Im Allgemeinen haben die Free Pro 3 einen sehr runden Klang. Die Ohrhörer verfallen in keine Extreme, sondern treffen eine recht populäre Klangsignatur.

Verglichen mit anderen Ohrhörern, wie beispielsweise den Pixel Buds Pro oder den AirPods Pro 2 klingen die Ohrhörer aber ein gutes Stück “wuchtiger”. Damit meine ich nicht einmal nur den Bass sondern generell die Klangsignatur. Dabei klingen die Ohrhörer aber auch nicht übermäßig warm, wir haben gute Höhen.

Dabei ist auch die Detail Darstellung und die Räumlichkeit gar nicht übel.

Unterm Strich eine wirklich interessante und gute Klangsignatur, welche aber wie üblich etwas deinen Geschmack treffen muss.

Erklärung: Bei einer komplett geraden Linie würden die Ohrhörer Audiosignale 1 zu 1 wiedergeben, ohne diese zu färben oder zu „verfälschen“. Dies ist aber nur bei Studio/Referenz Kopfhörern üblich. Ihr könnt das Diagramm grob in drei Bereiche unterteilen, Links = Tiefen/Bass, Mitte = Mitten und Rechts = Höhen. Ist ein Teil Höher als ein anderer Teil ist dieser Frequenzbereich klanglich mehr betont als ein anderer. Ist beispielsweise die Frequenzkurve Links sehr Hoch bedeutet dies einen Bass-Boost. Es ist zwar nicht möglich den Klang nur auf die Frequenzkurve herunter zu brechen, aber diese liefert dennoch neutrale Informationen zum Klang.

 

Fazit

Für gut unter 100€ sind die EarFun Free Pro 3 sehr spannende Ohrhörer! Wir haben gutes ANC und einen spannenden App Support, der dir erlaubt, die Ohrhörer ein gutes Stück nach deinen Wünschen anzupassen.

So kannst du das ANC feineinstellen, einen EQ hinterlegen, wie auch die Steuerung anzupassen.

Am wichtigsten ist natürlich der Klang. So haben die EarFun Free Pro 3 einen dynamischen und kräftigen Klang, mit einer guten Auflösung und Räumlichkeit (welche klar überdurchschnittlich für diese Preisklasse ist).

Auch der Bass ist absolut gelungen! Kräftig und satt, aber nicht übertrieben. Allerdings haben die Ohrhörer klar eine etwas schwerere und mächtigere Klangsignatur. Magst du einen besonders luftigen Klang, dann sind diese vielleicht nicht das Richtige für dich.

Weitere Pluspunkte gibt es für den guten Tragekomfort.

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Kurzum, sagt dir die etwas gewaltigere Klangsignatur der EarFun Free Pro 3 zu, sind diese aus meiner Sicht absolut empfehlenswert!