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Test: Lexar NM790 SSD, hervorragende Leistung, niedriger Stromverbrauch, herausragender Preis!

Lexar bietet mit der NM790 Serie derzeit ein paar der spannendsten SSDs auf dem Markt an. Warum?

2TB für rund 90€ und 4TB für rund 200€, bei einer SSD die über 7000 MB/s erreichen soll, ist ein absolut konkurrenzlos günstiger Preis! Um diesen günstigen Preis bei hoher Leistung zu erzielen, nutzen diese allerdings etwas exotischere Komponenten.

So kommt hier ein Controller von Maxiotek zum Einsatz und NAND von YMTC. Letzterer ist aber sogar TLC NAND und nicht QLC.

Damit klingt die NM790 wie eine richtig interessante SSD, welche im Test vielleicht auch für die ein oder andere Überraschung sorgen könnte.

Wollen wir uns also einmal die 2TB und die besonders spannende 4TB Version ansehen. Können die beiden SSDs im Test überzeugen?

An dieser Stelle vielen Dank an Lexar für das Zurverfügungstellen der SSDs für diesen Test.

 

Test: Lexar NM790

Auf den ersten Blick macht die Lexar NM790 einen sehr guten Eindruck! So wirkt die SSD sehr hochwertig gemacht mit einem wertigen Aufkleber.

So setzt die SSD auf ein schwarzes PCB und einen schwarz/silbernen Aufkleber.

Ansonsten ist dies eine klassische NVME PCIe SSD im 2280 Formfaktor. Pluspunkte gibt es für die Schraube, welche mit im Lieferumfang ist. Die wenigsten SSDs legen diese bei.

 

Die Technik der NM790

Die NM790 ist eine PCIe 4.0 SSD, welche durchaus in die High End Klasse einzuordnen ist. Diese ist derzeit in 1TB, 2TB und 4TB verfügbar.

1TB 2TB 4TB
Lesend 7400 MB/s 7400 MB/s 7400 MB/s
Schreibend 6500 MB/s 6500 MB/s 6500 MB/s
TBW 1000 GB 1500 GB 3000 GB

Dabei wirbt Lexar bei allen Versionen mit der gleichen Leistung. So sollen die SSDs satte 7400 MB/s lesend erreichen können und 6500 MB/s schreibend!

Damit ist die SSD zumindest lesend am PCIe 4.0 Limit angekommen, mit SSDs wie der Samsung 990 Pro oder WD SN850X.

Lexar nutzt als Controller den Maxiotek MAP1602A. Dies ist ein außergewöhnlicher Controller! Er ist einer der ersten chinesischen High End SSD Controller auf dem Markt.

Beim NAND geht es außergewöhnlich weiter, denn hier kommt 232-Layer-TLC-NAND von YMTC zum Einsatz.

YMTC ist ein chinesischer Speicherhersteller, welcher in unseren Regionen eher selten anzutreffen ist. Allerdings liest sich der 232 Layer NAND von YMTC beeindruckend! So ist dieser technisch (zumindest auf dem Papier) in sehr vielen Punkten mit Microns RG NAND Generation 3 vergleichbar, welcher bei der neuen Crucial T700 zum Einsatz kommt.

Damit ist er zumindest theoretisch 99% aller NAND vorraus. Ob sich dies in der Praxis bestätigt, wird sich im Test zeigen.

Ein möglicher Nachteil, auch wenn die NM790 durchaus wie eine High End SSD wirkt, verzichtet diese auf einen RAM Cache. Anstelle nutzt sie die NVMe Host Memory Buffer Funktion, die einen kleinen Teil deines System RAMs als Cache nutzt.

In der Praxis ist dies völlig OK. Du kannst bei NVME SSDs in der Regel auch unbesorgt zu Modellen ohne RAM Cache greifen, aber es keinen in Benchmarks durchaus ein paar % Leistung kosten.

Die NM790 auch in der 4TB Version ist eine einseitig bestückte SSD! Die 4TB Version besitzt verglichen mit der 2TB Version lediglich doppelt so viele Speicherchips (4TB Version = 4 NAND Chips, 2TB = 2 NAND Chips).

 

Garantie und TBW

Lexar gibt auf die NM790 5 Jahre Garantie, die wie üblich früher ablaufen kann wenn du die TBW überschreitest.

Die TBW Werte, welche beschreiben wie viele TB du auf die SSD schreiben darfst, ehe diese “außerhalb der Mindesthaltbarkeit” ist, sehen dabei sehr gut aus!

Du darfst auf die 1TB Version 1000 TB schreiben, auf die 2TB Version 1500 TB und auf die 4TB Version 3000 TB, was alles sehr gute und hohe Werte sind.

Diese sagen aber natürlich nicht so viel über die letztendliche Haltbarkeit aus, sondern nur über das Vertrauen des Herstellers in die Haltbarkeit der SSD.

 

Testsystem

Folgendes Testsystem kommt für folgende Benchmarks zum Einsatz

  • AMD Ryzen 5 7600X
  • ASUS ROG Strix X670E-E Gaming WIFI
  • 16GB RAM
  • Windows 11 Pro 22H2

 

Theoretische Tests

Lasst  uns den Test mit einem beliebten Standard beginnen: CrystalDiskMark 8. Zuerst werden wir uns die Übertragungsraten genauer anschauen, angefangen mit den Werten für das Lesen.

Zunächst einmal sehen die Werte der NM790 fantastisch aus! So sprengt sowohl die 2TB wie auch die 4TB Version die 7400 MB/s Grenze im lesenden Test.

Damit setzen sich beide SSDs zwischen die Samsung 990 Pro und Solidigm P44 Pro, was ein spitzen Ergebniss ist, denn diese beiden SSDs gehören zu den schnellsten Modellen auf dem Markt, zumindest innerhalb des PCIe 4.0 Standards.

Schreibend erreichen wir rund 6500 MB/s bzw. 6700 MB/s, was ebenfalls herausragende Werte sind und die NM790 erneut in die High End Klasse katapultiert.

Diese spielt auch hier wieder auf dem gleichen Level wie die High End Modelle von Samsung, WD und Solidigm.

Etwas versteckt bietet CrystalDiskMark auch die Möglichkeit die IOPS und die Zugriffszeit von SSDs zu messen.

CrystalDiskMark NM790 IOPS

Hier sei aber direkt gesagt, diese Funktion bei CrystalDiskMark scheint etwas “speziell” zu sein. Teilweise schneiden SSDs je nach Controller unlogisch gut oder schlecht ab usw.

So mag dieser Benchmark beispielsweise Samsung Controller nicht.

Auch bei der Lexar NM790 sehen wir interessante Werte. So erreicht die 4TB Version der NM790 hier Bestwerte bei den IOPS, wie auch bei den Zugriffszeiten.

Die 2TB Version hingegen platziert sich “nur” im Mittelfeld. Hier ist es aus meiner Sicht etwas merkwürdig und unplausibel, dass die beiden Versionen der SSD so unterschiedlich abschneiden.

Wo wir bei merkwürdigen Benchmarks sind, werfen wir einen kleinen Blick auf AS SSD.

AS SSD ist nicht mehr für moderne SSDs geeignet und an sich nicht aussagekräftig. Allerdings wird dieses weiterhin gerne als Benchmark empfohlen, daher nehme ich dieses vorerst weiter in meine Benchmarks mit auf.

AS SSD mag die Lexar NM790 nicht, vor allem nicht die 4TB Version, welche hier am Ende des Benchmarks landet.

Anvil’s Storage Utilities hingegen ist wieder ein moderner SSD Benchmark, welcher der NM790 wieder plausible Werte bescheinigt. Hier fällt diese zwar wieder etwas hinter die absoluten High End SSDs zurück, schneidet aber dennoch stark ab.

So liegt diese weiterhin klar von der Samsung 980 Pro und ist +- auf dem Niveau der Corsair MP600 Pro.

Unterm Strich würde ich das Abschneiden der NM790 als sehr stark bezeichnen! Diese ist nicht ganz auf dem Level der aktuellen High End Modelle wie der 990 Pro von Samsung oder der Solidigm P44 Pro, aber kann anscheinend die vorherige High End Generation in Form der Samsung 980 Pro oder WD SN850 schlagen.

 

PC Mark Test

PC-Mark versucht in seinem Speicher-Benchmark, alltägliche Anwendungen wie Office-Anwendungen und Spiele zu simulieren.

Es gibt zwei Tests zur Auswahl: die „Quick“-Version und die „volle“ Version. Die „volle“ Version verwendet größere Dateigrößen, wodurch SSDs mit langsamerer Schreibgeschwindigkeit oder aggressiver Schreibcaches schlechter abschneiden.

Die Werte NM790 sehen erneut gut aus! So liefert die SSD recht konstante Leistungswerte. So ist die 4TB Version minimal schneller, aber die 2TB Version kann schon mithalten.

Prinzipiell spielt die NM790 ungefähr auf dem Level der WD Black SN850 und Corsair MP600 Pro und oberhalb der Samsung 980 Pro.

 

3D Mark SSD Test

3D Mark hingegen spezialisiert sich auf die Messung von Spieleladenzeiten. Diese werden dabei intern richtig “simuliert” und es gibt nicht einfach nur eine theoretische Messung.

Folgendes testet der 3D Mark SSD Test:

  • Loading Battlefield™ V from launch to the main menu.
  • Loading Call of Duty®: Black Ops 4 from launch to the main menu.
  • Loading Overwatch® from launch to the main menu.
  • Recording a 1080p gameplay video at 60 FPS with OBS (Open Broadcaster Software) while playing Overwatch®.
  • Installing The Outer Worlds® from the Epic Games Launcher.
  • Saving game progress in The Outer Worlds®.
  • Copying the Steam folder for Counter-Strike®: Global Offensive from an external SSD to the system drive.

Hier landen beide Versionen der SSD im soliden Mittelfeld. Erneut irgendwo um die Corsair MP600 Pro herum.

Für eine SSD die eine starke Preis/Leistungs Orientierung hat alles andere als schlecht.

 

Daten entpacken

Kopieren wir zum Schluss noch zwei große Archive auf die SSD, welche wir anschließend von dieser entpacken. Dieser Benchmark ist auch repräsentativ für beispielsweise das Installieren von Spielen und Programmen.

  • Datei-Paket A – Installation von Tiny Tinas Wonderland ca. 52GB
  • Datei-Paket B – Installation von Tiny Tinas Wonderland, Total War Warhammer 3 und GW2 ca. 231 GB

Hier kann die Lexar NM790 ihre starken Datenraten ausspielen und sehr gute Ergebnisse liefern. Gerade bei dem großen Datenpaket kann diese sogar die Samsung 990 Pro schlagen.

Beeindruckend!

 

SLC Cache bei der Lexar NM790

Fast alle aktuellen SSDs besitzen einen so genannten SLC Cache. Selbst modernster NAND lässt sich nicht mit Datenraten wie 6000 MB/s beschreiben. SSDs nutzen hierfür einen Trick.

So nutzt die NM790 beispielsweise TLC NAND. TLC NAND erlaubt das Schreiben von bis zu 3 Bits pro Zelle. Allerdings wird der Schreibvorgang immer komplexer, je nachdem wie viele Bits pro Zelle geschrieben werden. Daher ist QLC NAND beim schreiben normals signifikant langsamer.

Was aber, wenn wir einfach nur ein Bit pro Zelle schreiben? Dies beschleunigt den Schreibvorgang massiv! Und so entstehen die hohen Schreibraten moderner SSDs, es wird einfach ein Teil des TLC/QLC NANDs nur mit einem Bit beschrieben.

Allerdings ist dieser Cache nicht unbegrenzt groß und nach dem Cache können Datenraten teils extrem sinken. QLC SSDs schaffen nach dem Cache oft nur noch um die 100 MB/s, einfache TLC SSDs meist um die 300-400 MB/s.

Für diesen Test schreibe ich die SSDs mit H2Testw einmal komplett voll und logge die Geschwindigkeit dabei mit. H2Testw kitzelt nicht das volle Tempo aus den SSDs heraus, gibt uns aber verglichen mit anderen SSDs durchaus eine korrekte Rangliste und realistische „Alltagsgeschwindigkeiten“.

In meinem Test erreichte die Lexar NM790 mit 4TB nach dem Cache ca. 750 MB/s und bei der 2TB ca. 720 MB/s.

Keine schlechten Werte, gerade im Anbetracht des Preises, aber wir sehen schon, dass die anderen High End SSDs nach dem Cache etwas schneller unterwegs sind.

Allerdings ist der Cache sehr groß.

4TB

  • Erster Einbruch nach ca. 660 GB
  • Endgültige Geschwindigkeit nach ca. 2800 GB

2TB

  • Erster Einbruch nach ca. 240 GB
  • Endgültige Geschwindigkeit nach ca. 1400 GB

Effektiv ein gutes Ergebnis, gerade verglichen mit günstigen SSDs wie der SN580 von Western Digital.

 

Stromverbrauch

Das Messen des Stromverbrauchs bei M.2 SSDs gestaltet sich leider etwas kompliziert. Um dies zu bewerkstelligen, greife ich auf einen Trick zurück. Ich baue die SSDs in ein externes NVME SSD Gehäuse und USB-C 3.1 ein und messe den Gesamtstromverbrauch dieses Gehäuses, einschließlich der SSD. Dabei kann ich den Leerlauf des Gehäuses in gewissem Maße herausrechnen, jedoch sind die ermittelten Werte nicht zu 100% genau! Dennoch werden die Werte einer SSD, die tendenziell mehr Strom benötigt, in der Tabelle ersichtlich sein. Daher sollten Sie weniger auf die absoluten Werte achten und mehr den Vergleich zu anderen Modellen ziehen, um einzuschätzen, ob eine SSD eher mehr oder weniger Energie benötigt.

Dabei wird natürlich die Datenrate der SSD aufgrund der externen Anbindung limitiert. Dies gilt aber für alle SSDs, die ich so bisher getestet habe.

Für den Einsatz in einem Desktop-Computer spielt dieser Test kaum eine Rolle, da eine Abweichung von +- 1W praktisch keinen Einfluss auf die Stromrechnung hat. Jedoch kann eine Differenz von +- 1W in einem Ultrabook bereits eine Laufzeit von fast einer Stunde ausmachen.

Lexar NM790 Leistungsaufnahme

Dies sieht richtig gut aus! in meinem Test war die Lexar NM790 eine bzw. unterm Strich sogar die sparsamste NVME SSD die ich bisher im Test hatte.

Sowohl im Leerlauf, wie vor allem auch unter Last. Klar ich teste hier aufgrund meiner Testmethode nicht alle SSD Powerstats, aber das was ich sehe sieht extrem vielversprechend aus.

Lexar NM790 Leistungsaufnahme über Zeit

Auch der Stromverbrauch über Zeit während eines Testdurchlaufes von CrystalDiskMark ist richtig gut!

 

Fazit zur Lexar NM790

Normalerweise hast du bei günstigen SSDs immer gewisse Kompromisse einzugehen. So bekommst du beispielsweise die Kingston NV2 oder die Crucial P3 für ähnliche Preise wie die NM790. Dies sind zwar brauchbare SSDs, aber klar nichts Außergewöhnliches.

Die Lexar NM790 hingegen ist außergewöhnlich! Denn wir haben hier eine Oberklasse SSD zum Preis einer Einsteiger SSD.

Nein diese kann sicherlich nicht ganz mit den Top Modellen mithalten, wie der Solidigm P44 Pro oder Samsung 990 Pro, aber im Test konnte ich hier Leistungswerte oberhalb der Samsung 980 Pro bzw. auf dem Level der Corsair MP600 Pro beobachten.

Dies bei einem deutlich niedrigeren Preis! Dabei ist vor allem die 4TB Version sehr attraktiv! Unter 200€ für eine schnelle 4TB NVME SSD. Wäre ich gerade auf der Suche nach einer SSD für meinen Gaming PC als “Spiele-Datengrab” würde ich hier sofort zugreifen.

Allerdings aufgrund der hohen Leistung ist die SSD nicht nur als Datengrab zu empfehlen, sondern auch als System SSD. Gerade in Notebooks würde diese auch dank der sehr niedrigen Leistungsaufnahme sicherlich eine gute Figur machen.

Selbst die Datenraten nach dem SLC Cache sind OK, was normalerweise der Schwachpunkt bei günstigeren SSDs ist.

Kurzum, wenn du auf der Suche nach einer leistungsstarken SSD mit hoher Kapazität und niedrigem Preis bist, spricht nichts gegen die Lexar NM790, ganz im Gegenteil!

Lexar NM790
POSITIV
Mit bis zu 4TB Verfügbar
Sehr niedriger Preis
Hohe Datenraten
Sehr niedrige Leistungsaufnahme
Leistung nach SLC Cache ordentlich......
NEGATIV
..... aber nicht ganz auf High End SSD Level
Kein DRAM Cache
90

Test: Anker Prime Powerbank 20000 mAh 200W, eine spitzen High End Powerbank!

Wenn du nach einer High End Powerbank suchst, bist du in der Prime Serie von Anker gut aufgehoben. Das 2. größte Modell hier ist die Anker A1336 Prime 20000 mAh 200W Powerbank.

Wie der Name schon sagt, haben wir hier eine Powerbank mit 20000 mAh Kapazität und einer maximalen Ausgangsleistung von satten 200W! Dies ist für eine Powerbank der 20000 mAh Klasse absolut rekordverdächtig.

Wollen wir uns mal im Test ansehen, wie gut die Anker A1336 Prime Powerbank 20000 mAh 200 W wirklich ist und ob diese ähnliche Bugs besitzt wie die Anker Prime 27.650mAh.

 

Die Anker A1336 Prime Powerbank 20000 mAh 200W im Test

Bei der Anker A1336 Prime 20000 mAh handelt es sich im Kern einfach um eine kleinere Version der Anker Prime 27.650mAh.

Und damit meine ich nicht nur die Leistung, sondern auch die Abmessungen. So misst die Powerbank 127 x 55 x 50 mm und bringt 517g auf die Waage.

127 x 55 x 50 mm sind für eine Powerbank mit dieser Kapazität zwar nicht rekordverdächtig klein, aber wenn wir die hohe Leistung bedenken wirkt dies auch nicht zu viel.

Anker Prime Powerbank 20000 mAh (in der Mitte) im Vergleich zur Anker 737 (Links) und Anker Prime 27650 mAh (rechts)

Selbiges gilt für das Gewicht. 517g sind nicht wenig, aber für eine Powerbank, die bis zu 200W Leistung besitzt auch nicht zu viel.

Die Haptik und Verarbeitungsqualität ist dabei sehr gut! Die Powerbank besteht aus einem wertigen silbernen Kunststoff, welcher an den Seiten mit einer rillen Textur versehen ist.

Die Front wiederum wird von einer Hochglanz Kunststoffabdeckung bedeckt. Diese ist etwas empfindlich, sieht aber schick aus.

Unter der Abdeckung ist ein kleines LCD Display mit diversen Leistungswerten versteckt, dazu später mehr.

 

Anschlüsse der Anker Prime Powerbank 20000 mAh

Die Anker A1336 Prime mit 20000 mAh besitzt zwei USB C Ports und einen USB A Port.

  • 2x USB C – 100W USB Power Delivery – 5V/3A, 9V/3A, 10V/2,25A, 12V/1,5A, 15V/3A, 20V/5A
  • 1x USB A – Quick Charge und UFCS 65W – 5V/3A, 9V/2A, 10V/6,5A 12V/1,5A

Die beiden USB-C Ports können bis zu 100W nach dem USB Power Delivery Standard liefern. Damit hat die Powerbank genug Leistung für Smartphones wie auch für Notebooks.

Der USB A Port soll zudem bis zu 65W liefern. Dieser unterstützt Quick Charge mit bis zu 18W wie auch den neuen UFCS Ladestandard. Letzter ist für mich noch eine unbekannte Größe, aber hierbei handelt es sich um einen Standard auf welchen sich die chinesischen Hersteller geeinigt haben.

Über die USB C Ports wird die Powerbank auch geladen, mit bis zu 100W. Zudem haben wir auf der Unterseite ein paar Kontaktpunkte für eine optionale Charging Base von Anker.

 

Mit nützlichem Display

Auch die kleinere Anker Prime 20000 mAh besitzt wie der große Bruder ein großzügiges LCD Display auf der Front, welches dir folgende Informationen anzeigen kann:

  • Akkustand in %
  • Ausgangsleistung/Eingangsleistung in Watt Port 1
  • Ausgangsleistung/Eingangsleistung in Watt Port 2
  • Ausgangsleistung/Eingangsleistung in Watt Port 3
  • Eingangsleistung in Watt Ladebasis
  • Verbliebene Lade/Entlade Zeit
  • Batteriegesundheit
  • Batteriezyklen
  • Temperatur

Dieses Display ist extrem praktisch, gerade wenn Du irgendwelche Probleme oder ein zu niedriges Ladetempo diagnostizieren musst.

 

Mit PPS aber ohne volle Range!

Die Anker A1336 Prime Powerbank 20000 mAh 200W unterstützt natürlich PPS.

  • 3,3 – 11V bei bis zu 3A

Allerdings dies nicht mit der “vollen” Range. Wir haben nur 3,3-11V bei bis zu 3A. Ich hätte bei einer Powerbank wie dieser 3,3-21V bei bis zu 5A erwartet.

Warum ist dies wichtig? PPS ist zunächst völlig optional, nicht alle Powerbanks haben überhaupt PPS.

PPS wird von einigen Smartphones für da volle Ladetempo benötigt, wie von den Samsung Galaxy S Modellen.

3,3-11V bei 3A erlaubt es der Anker A1336 Prime Samsung Smartphones mit maximal ca. 25W zu laden. Für 45W Laden wäre aber eine größere PPS Stufe notwendig!

Hier finde ich es etwas schade das Anker PPS anscheinend etwas beschnitten hat verglichen mit der größeren Anker Prime 27.650mAh 250W, welche die volle PPS Range hat.

 

Die Kapazität

Anker gibt die Kapazität der A1336 Prime mit 20000 mAh bzw. 72 Wh an. Folgendes konnte ich messen:

Wh mAh % der HA
5V/1A 55.405 14974 77%
9V/3A 62.395 16864 87%
20V/1A 60.975 16480 85%
20V/3A 60.658 16394 84%
20V/5A 55.572 15019 77%

Info: % = HA = % der Herstellerangabe, basierend auf der Wh Messung.

Im schlechtesten Fall kam ich auf eine Kapazität von 14974 mAh bzw. 55.405 Wh, was akzeptablen 77% der Herstellerangabe entspricht.

Im besten Fall kam ich auf 16864 mAh bzw. 62.395 Wh was guten 87% der Herstellerangabe entspricht.

Generell ist alles über 80% als gut einzustufen. Es ist für Powerbanks völlig normal das diese nicht 100% der Herstellerangabe erreichen. 80-90% ist hier das normale Ergebnis.

 

Ladegeschwindigkeit

Zu erwartendes Ladetempo
Apple iPads +++
Apple iPhones +++
Apple MacBooks +++
Google Pixel +++
Huawei Smartphones ++
OnePlus Smartphones ++
Realme Smartphones ++
Samsung Galaxy Smartphones („S“ Serie) ++
Windows Notebooks (Dell XPS, ASUS usw.) +++
  • +++ = „perfekt“ maximal mögliches Ladetempo zu erwarten
  • ++ = sehr hohes Ladetempo zu erwarten
  • + = flottes Ladetempo zu erwarten
  • 0 = „Standard“ Ladetempo zu erwarten
  • – = langsames Ladetempo zu erwarten
  • — = nicht kompatibel oder nur sehr eingeschränkt geeignet

Prinzipiell ist die Powerbank dank des 100W USB C Ports zu sehr vielen Geräten gut kompatibel. Gerade für Apple Geräte ist die Powerbank ideal, egal ob nun iPhone, iPad oder MacBook Pro.

Allerdings auch zu Windows Notebooks ist die Powerbank gut kompatibel, wie auch zu Android Smartphones.

Bedenke allerdings bei Samsung Geräten, dass diese Powerbank hier maximal 25W unterstützt und nicht das schnellere 45W Laden.

 

Ladedauer

Ist nun die Powerbank leer, wie lange dauert das Wiederaufladen?

Prinzipiell kann die Anker Prime Powerbank 20000 mAh mit bis zu 100W geladen werden. Allerdings kann diese nur kurz rund 100W aufnehmen, wonach diese Ihre Leistungsaufnahme auf rund 50W drosselt, bis diese zum Ende des Ladevorgangs den Ladestrom langsam auf 0 abfallen lässt.

Effektiv dauert eine Ladung an einem 100W Netzteil ca. 1:23h, was recht flott ist. Allerdings an einem 60W Ladegerät dauert es mit 1:28h nicht signifikant länger.

 

Laden und gleichzeitig entladen

Ja es ist möglich die Powerbank gleichzeitig zu laden und zu entladen.

 

Ladeeffizienz

Kommen wir zum Abschluss des Tests noch auf die Ladeeffizienz zu sprechen. Dies ist das Verhältnis aus Energie welche wir in die Powerbank “füllen” müssen, verglichen mit der Energie die wir am Ende nutzen können.

An einem 100W Ladegerät benötigte die Powerbank 73,524 Wh für eine vollständige Ladung und an einem 60W Ladegerät 69,161 Wh.

Hier fällt direkt etwas auf. Normalerweise sollte dieser Wert die Herstellerangabe zur Kapazität um ca. 10% übertreffen. Allerdings ist dies hier nicht der Fall. Beim 60W Laden unterschreiten wir die 72 Wh Herstellerangabe knapp und beim 100W überschreiten wir diese lediglich minimal.

Hierfür gibt es 2 mögliche Gründe.

  1. Anker ist bei der Kapazitätsangabe nicht ganz ehrlich.
  2. Die Powerbank nutzt ihre Kapazität nicht voll aus.

Ich tippe hier auf Punkt 2 nach meiner Erfahrung mit der Anker Prime 27.650mAh 250W, wo dies noch viel extremer der Fall ist.

Im besten Fall Im schlechtesten Fall
100W PD 85% 75%
60W PD 90% 80%

Aus diesen Werten ergibt sich eine Ladeeffizienz von 75% im schlechtesten Fall bis zu 90% im besten Fall. Dies sind fantastische Werte! 80% ist so guter durchschnitt und diese knackt die Powerbank locker!

 

Fazit

Ähnlich wie auch schon der große Brude, die Anker Prime 27.650mAh 250W, ist die Anker Prime Powerbank 20000 mAh 200W eine wirklich herausragende Powerbank, halt nur eine Nummer kleiner.

Allerdings würde ich sie neutral betrachtet nicht oder nur bedingt empfehlen! Ich würde offen gesagt lieber zur Anker 737 PowerCore 24K greifen, welche zum Zeitpunkt des Tests +- gleich viel kostet, aber mehr Kapazität und Leistung hat. Abseits der hauseigenen Konkurrenz gibt es aber wenig vergleichbares auf dem Markt!

So haben wir zunächst 2x 100W USB C Ports, welche auch wirklich konstant 100W liefern können, ohne Temperatur-Probleme oder eine andere Drosselung.

Auch kann die Powerbank bis zu 100W aufnehmen, an einem entsprechenden Ladegerät. Allerdings ist dies nur kurz, danach drosselt sich die Powerbank etwas. Dennoch kommen wir auf eine sehr respektable Ladezeit von lediglich 1:23h.

Die Kapazität passt dabei in meinem Test mit bis zu 16864 mAh bzw. 62.395 Wh. Dicke Pluspunkte gibt es für das Farbdisplay mit Leistungsinformationen! Auch PPS ist mit an Board.

Hierdurch eignet sich die Anker Prime Powerbank 20000 mAh praktisch für so ziemlich alle Geräte, egal ob nun iPhone, iPad, Google Pixel, Steam Deck oder doch Notebook.

Lediglich Samsung Smartphones lassen sich aufgrund der etwas kleineren PPS Stufe mit maximal 25W Laden. 45W Laden wird hier nicht unterstützt, was aber auch mein einziger Kritikpunkt ist.

Kurzum die Anker A1336 Prime Powerbank 20000 mAh ist eine herausragende High End Powerbank! Allerdings schau dir auch mal die alte Anker 737 an, welche abseits vom fehlenden Bluetooth etwas besser ist und preislich ähnlich.

Anker Prime Powerbank, 20,000mAh externer Akku mit 200W Leistung...

  • 2x 100W USB C Ports
  • Schickes Design
  • Ein tolles Display mit Leistungswerten
  • Eine solide Kapazität von praktisch bis zu 16864 mAh bzw. 62.395 Wh
  • Schnelles laden, von 0% auf 100% in 1:23h
  • Mit PPS….
  • …. aber mit einer vergleichbar kleinen PPS Range

Die Lexar Silver Pro V60 256GB SD Karte im Test

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Eine schnelle SD Karte kann beim Fotografieren einen gewaltigen Unterschied machen, gerade bei Serienbildern. Moderne Kameras produzieren gut und gerne 10+ Bilder Pro Sekunde, was im RAW Format schon eine große Datenmenge ist.

Allerdings sind schnelle V90 Speicherkarten leider oft sehr teuer! Aus Sicht der Preis/ Leistung sind hier die eine Stufe kleinere V60 Speicherkarten meist die bessere Wahl.

So bietet Lexar mit seiner Gold Serie entsprechende High End V90 Speicherkarten zum marktüblichen hohen Preis an. Allerdings gibt es auch die Silver Serie, welche nur etwas langsamer ist, aber preislich schon etwas attraktiver daher kommt.

Die Silver Serie von Lexar wird nun aber durch die Silver Pro V60 SD Karte erweitert.

Diese soll noch mehr die Lücke zu den großen V90 Speicherkarten schließen, aber dennoch preislich attraktiv sein. Gelingt dies?

Schauen wir uns das Ganze einmal im Test an!

An dieser Stelle vielen Dank an Lexar für das Zurverfügungstellen der Silver Pro V90 SD Karte für diesen Test.

 

Die Lexar Silver Pro V60 256GB SD Karte im Test

Die Lexar Silver Pro ist auf den ersten Blick eine recht klassische SD Karte. Diese wirkt gut und wertig, ist aber auch nichts Außergewöhnliches.

So haben wir ein schwarzes Gehäuse mit einem schwarz/silbernen Aufkleber. Ebenso verfügt die Speicherkarte über den obligatorischen Schreibschutzschalter.

Auf Seiten der Leistung soll die Speicherkarte bis zu 280 MB/s lesend und 160 MB/s schreibend bieten. Dies nach dem UHS-II Standard.

Aufgrund von UHS-II besitzt die Speicherkarte auch zusätzliche Kontakte auf der Rückseite. Die Speicherkarte ist aber natürlich weiterhin voll abwärtskompatibel.

 

Ein erster Test

Schauen wir uns zunächst einmal die Datenraten der Speicherkarte unter optimalen Bedingungen an. Hierfür nutze ich den ProGrade PG09 Kartenleser, welcher nach meiner Erfahrung das so ziemlich schnellste Modell auf dem Markt ist.

In diesem Kartenleser erreicht die Lexar Silver Pro V60 273,6 MB/s lesend und 165,6 MB/s schreibend. Gute Werte für eine Speicherkarte der V60 Klasse!

 

In der Praxis

Schauen wir uns aber auch einmal die Leistung der Speicherkarte in der Praxis an. Hier stoppe ich die Zeit bis der Buffer, also der Zwischenspeicher, bei einer Kamera mit Speicherkarten gefüllt ist und bis dieser geleert ist.

Da die Kamera bereits beim Machen der Bilder diese auf die Speicherkarte schreibt, dauert es bei schnellen Speicherkarten etwas länger, bis der Zwischenspeicher gefüllt ist.

Entsprechend hast du länger die volle Serienbildgeschwindigkeit. Umgekehrt geht es bei schnellen Speicherkarten schneller, bis alle Bilder im Zwischenspeicher auf der Speicherkarte gesichert sind.

Ich teste dies derzeit in zwei Kameras:

  • Sony A7R V – 10 Bilder/s – High+ – Komprimiertes RAW (ca. 61 MB pro Bild)
  • Fujifilm H2S – 20 Bilder/s – Unkomprimiertes RAW

Hier sehen wir einige sehr gute Ergebnisse! Gerade in Kombination mit der Fujifilm H2s schneidet die Lexar Silver Pro V60 sehr gut, überdurchschnittlich gut, für eine V60 Speicherkarte ab.

In der Sony A7R V hingegen schneidet die Speicherkarte eher durchschnittlich ab, so +- auf dem Level der Sony SF-M Tough Series R277/W150.

 

Fazit

Die neue Lexar Silver Pro V60 ist eine gute Speicherkarte, welche bei mir unproblematisch in meiner Sony A7R V und Fuji H2s funktioniert.

Auf Seiten der Leistung schwankt diese etwas. So scheint die Fuji H2s die Lexar Speicherkarte etwas mehr zu mögen als die Sony. In der Fujifilm H2s ist die Lexar Silver Pro V60 eine der schnellsten V60 Speicherkarten die ich bisher im Test hatte!

In der Sony A7R V landet diese etwas mehr im Mittelfeld +- auf dem Level der Sony eigenen SF-M Tough Series R277/W150. Aber auch dies ist kein schlechtes Abschneiden!

Am Ende kommt es also etwas auf den Preis an. Leistungstechnisch sind wir hier +- auf dem Level der Sony SF-M Tough Series R277/W150 SDXC 256GB und der Angelbird AV PRO SD MK2 V60 R280/W160 256GB.

Kann die Lexar Silver Pro V60 diese beiden Speicherkarten preislich unterbieten, dann kann ich diese mit gutem Gewissen empfehlen.

Test: Kingston XS1000, kleine und kompakte externe SSD mit guter Leistung

Mit der XS1000 bietet Kingston eine neue Mittelklasse externe  SSD an. Diese setzt auf das typische USB C 3.2 Gen 2×1 Interface, über welches sie bis zu 1050 MB/s erreichen soll.

Dabei nutzt diese den SMI 2320 Controller. Viele gängige externe SSDs nutzen intern normale NVME SSDs, welche dann mit einem Adapter Chip USB fähig gemacht werden.

Die XS1000 hingegen nutzt einen Controller, der direkt das USB Interface mitbringt. Dies erlaubt vor allem eine super kompakte Bauform. So ist die XS1000 noch kleiner als selbst eine Samsung T7.

Aber wie gut ist die Kingston XS1000 in der Praxis und wie schlägt sie sich im Vergleich zu anderen externen SSDs?

Finden wir es im Test heraus. An dieser Stelle vielen Dank an Kingston für das Zurverfügungstellen der SSD für diesen Test.

 

Die Kingston XS1000 im Test

Sicherlich eins der Highlights an der XS1000 sind die Abmessungen. Mit 69 x 32 x 13,5 mm ist die XS1000 zwar etwas dicker als beispielsweise die Samsung T7, aber in allen anderen Abmessungen um einiges kleiner.

Auch ist die XS1000 mit 28 g sehr leicht!

Das Design würde ich dabei als recht einfach bezeichnen. So wirkt die SSD nicht übermäßig “wertig” oder edel. Spannenderweise besteht aber die Ober- und Unterseite der XS1000 aus Metall, auch wenn diese fast eher nach Kunststoff aussieht.

Auf Seiten der Anschlüsse haben wir genau einen USB C Port an der Seite. Hierbei handelt es sich um einen USB C 3.2 Gen 2×1 Port. Spannenderweise legt Kingston nur ein USB A auf USB C Kabel bei, was etwas ungewöhnlich ist.

Ansonsten besitzt die SSD nur eine kleine Status LED neben dem USB C Port.

 

Testsystem

Ich teste die Kingston XS1000 an folgendem System:

  • AMD Ryzen 5 7600X
  • ASUS ROG Strix X670E-E
  • 16GB DDR5 RAM
  • Windows 11 Pro 22H2

Um den Messwerten etwas mehr Kontext zu geben, vergleiche ich die XS1000 mit folgenden anderen externen SSDs:

  • Crucial X8 1TB
  • Samsung T5 1TB
  • Samsung T7 Shield 1TB
  • Lexar SL200 1TB

 

CrystalDiskMark, der erste Test

Schauen wir uns zunächst einmal die Spitzenleistung der XS1000 an.

Die ersten Werte der XS1000 sehen sehr gut aus! So kommen wir auf satte 1089 MB/s lesend und 1033 MB/s schreibend.

Damit ist die Kingston XS1000 so ziemlich am Limit der USB 10Gbit Verbindung. Lesend kommt die Crucial X8 wie auch die Samsung T7 Shield +- auf das gleiche Tempo.

Lesend kann die Crucial X8 die XS1000 minimal schlagen, aber die T7 Shield kann beispielsweise nicht mehr ganz mithalten.

 

PC Mark

PC Mark ist zwar ein „künstlicher” Test, welcher aber gemacht ist praktische Situationen nachzustellen.

Hier machen wir zwei Tests, den “Data Drive”  Test, welcher wie der Name schon sagt Datenlaufwerke sind und primär aus Kopier-Tests besteht, wie aber auch den “Full” Test.

Letzterer ist eigentlich für interne Laufwerke gedacht, aber vielleicht doch ganz spannend.

PC Mark bescheinigt der SSD ein gutes wenn nicht sogar sehr gutes Ergebnis! Diese kann zwar knapp von der Crucial X8 geschlagen werden, setzt sich aber vor die Samsung T7 Shield und die Samsung T5.

 

3D Mark SSD Test

Schauen wir uns auch einmal den neuen 3D Mark SSD Test an. Dieser ist eigentlich auch für interne SSDs gemacht, liefert und aber mit ein paar Vergleichswerten durchaus spannende Informationen über Reaktionszeit und Laderaten der externen SSDs.

Folgendes testet der 3D Mark SSD Test:

  • Loading Battlefield™ V from launch to the main menu.
  • Loading Call of Duty®: Black Ops 4 from launch to the main menu.
  • Loading Overwatch® from launch to the main menu.
  • Recording a 1080p gameplay video at 60 FPS with OBS (Open Broadcaster Software) while playing Overwatch®.
  • Installing The Outer Worlds® from the Epic Games Launcher.
  • Saving game progress in The Outer Worlds®.
  • Copying the Steam folder for Counter-Strike®: Global Offensive from an external SSD to the system drive.

Bei 3D Mark gibt es das +- gleiche Bild. Auch hier setzt sich die XS1000 zwischen die Crucial X8 und die Samsung T7 Shield.

 

Praktische Tests

Natürlich müssen wir auch ein paar praktische Tests durchführen. Hierbei kopiere ich 3 Datenpakete auf und von der SSD.

  • Test 1 – 1x Datei mit 49 GB
  • Test 2 – 1x Datei mit 215 GB
  • Test 3 – 378x Dateien mit einer Gesamtgröße von 49 GB (Spiele Installation)

Im Praxis-Test wird es nun spannend! Denn hier zieht die Samsung T7 Shield plötzlich vorbei!

Lesend setzt diese sich knapp vor die Kingston XS1000 mit 921 MB/s zu 915 MB/s (im Schnitt).

Schreibend wird es etwas wilder. So sehen wir bei der Kingston XS1000 wie auch der Crucial X8 bei Test-Paket 2 einen extremen Einbruch der Datenraten. Dies liegt an einem sehr aggressiven Schreibcache bei diesen SSDs, dazu später mehr.

Bei den kleineren Datei-Paketen schneidet die XS1000 aber sehr gut ab, nur beim extra großen Dateipaket sieht es etwas trauriger aus.

 

SSD Cache

Fast alle moderne SSDs besitzen einen Cache. Selbst moderner NAND schafft nicht mehr als 1000-2000 MB/s in der spitze und hierbei handelt es schon um den besten vom besten NAND.

Einfacher TLC NAND oder QLC NAND kann auch bei +- 100-500 MB/s sein Limit haben.

Aber wie kommen wir dann auch bei internen SSDs auf diese super hohen Datenraten? TLC NAND wie in der XS1000 kann pro Zelle 3 Bits speichern. QLC NAND schafft 4 Bits pro Zelle.

Allerdings umso mehr Bits wir pro Zelle speichern, umso komplexer wird der Schreibvorgang für den Controller, was in niedrigeren Datenraten resultiert. Gerade QLC Speicher ist hier extrem langsam.

Um nun hohe Datenraten zu erreichen, nutzten die SSD Hersteller einen sogenannten SLC Cache. Hierbei wird beispielsweise der TLC Speicher nicht direkt mit 3 Bits beschrieben, sondern nur mit einem Bit, weshalb der Speichervorgang um einiges schneller geht. Allerdings kann der Cache nicht die ganze SSD umfassen, irgendwann müssen mehr Bits pro Zelle geschrieben werden bzw. es müssen die Daten im Hintergrund zusammengefasst werden, ehe wieder etwas schneller Cache zur Verfügung steht.

Wie steht es hier um die Kingston XS1000? Ich habe diese mit H2TestW komplett gefüllt und dabei die Datenrate mitgeloggt.

Und hier gibt es leider eine negative überraschung. Auch die XS1000 setzt auf einen Cache. Dieser ist bei der 1TB Version ca. 60-70GB groß.

Nach dem Cache erreicht die SSD nur noch +- 150 MB/s! Das klingt jetzt im ersten Moment schon recht schwach, ist auch absolut nicht optimal, aber auch nicht völlig unnormal.

Hier ein paar andere SSDs im Vergleich:

Beispielsweise die Crucial X8 bricht nach dem Cache auf 80MB/s ein! Die Samsung SSDs bleiben tendenziell etwas konstanter, sind hier aber eher die Ausnahme als die Regel.

Dies kannst Du auch bei der durchschnittlichen Schreibrate in H2TestW beim vollständigen Beschreiben der SSD sehen.

 

Fazit

Die Kingston XS1000 ist eine interessante externe SSD. Wie sehr ich diese empfehlen kann hängt aber letztendlich etwas vom Preis und deiner Nutzung ab.

So ist die Kingston XS1000 prinzipiell eine sehr schnelle externe SSD. So erreichte diese mit 1089 MB/s lesend und 1033 MB/s absolute Spitzenwerte für eine USB C 3.2 10Gbit SSD!

Damit übertrifft sie sogar die Samsung T7 Serie. Klasse!

Allerdings in der Praxis ist es dann nicht ganz so einfach. So setzt die XS1000 wie die meisten SSDs auf einen Schreibcache. Nach dem Schreibcache ist die SSD mit ca. 150 MB/s recht langsam. Nicht so langsam wie die Crucial X8, welche nur noch +- 80 MB/s schafft, aber klar langsamer als die Samsung T7 Serie (gerade die Shield), welche eine niedrigere Spitzenleistung aber dafür eine konstante Leistung liefern.

Kopierst Du also große Datenmengen auf einmal von A nach B, dann gibt es bessere SSDs als die Kingston XS1000. Allerdings wenn die SSD nicht zu teuer ist und du suchst einen einfachen kleinen Datenspeicher mit hoher “Top-Speed”, dann ist das eine absolut empfehlenswerte SSD.

DER Monitor für Gamer, OLED + 240 Hz, LG UltraGear OLED 27GR95QE

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LG bietet mit seinem UltraGear 27GR95QE einen der derzeit spannendsten Monitore für Gamer an!

So haben wir hier einen 2K Monitor mit 240 Hz und der OLED Technologie! OLED Monitore bieten eine Reaktionszeit welche weit unter der von normalen IPS Monitoren liegt, dies kombiniert mit 240 Hz macht den 27GR95QE zu einem Hammer Monitor, sogar für eSportler!

Dies zumindest in der Theorie. Wollen wir uns den UltraGear 27GR95QE einmal in der Praxis ansehen. Wie gut ist der Monitor? Ist dieser vielleicht auch für andere Anwendungen als nur Gaming zu gebrauchen?

Finden wir es heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an LG für das Zurverfügungstellen des 27GR95QE für diesen Test.

 

Der LG UltraGear OLED 27GR95QE im Test

Der 27GR95QE ist ein reinrassiger Gaming Monitor. Entsprechend ist dieser auch etwas auffälliger gestaltet.

So haben wir zunächst einen sehr kantigen Standfuß, welcher aber wunderbar stabil ist. Zudem erlaubt dieser die gängigen Ergonomie Optionen, wie Höhenverstellung, Winkelverstellung usw.

Spannenderweise besitzt der Monitor eine Art Kugelkopf auf welchem dieser gelagert ist.

Der Monitor selbst ist in einem 2-teiligen Design gehalten. So haben wir einerseits das Panel, welches extrem dünn ist, wie aber auch eine “Box” auf der Rückseite in welcher die Elektronik untergebracht ist.

Ich vermute dieses zweiteilige Design ist gemacht, um zu zeigen, wie dünn das Panel ist.

Leider ist allerdings dass Netzteil nicht intern. Wir haben ein recht gewaltiges 210W externes Netzteil.

Für ein wenig mehr “Gamer” Feeling besitzt der Monitor einige RGB LEDs. So haben wir welche um den Standfuß auf der Rückseite, wie auch eine LED Leistung auf der Unterseite, die etwas auf deinen Tisch scheint.

 

Anschlüsse des 27GR95QE

Der 27GR95QE besitzt folgende Anschlüsse:

  • 2x HDMI 2.1
  • 1x DisplayPort 1.4
  • 1x 3,5mm Audio Ausgang
  • 1x Optischer Toslink Ausgang
  • 2x USB A 3.0 Ausgänge

Abseits des Fehlens eines USB C Ports ist dies eine sehr gute Portausstattung! Da es sich hier um einen Gaming Monitor handelt ist der fehlende USB C Port vermutlich zu verschmerzen.

 

Mit Fernbedienung

Der Monitor selbst besitzt lediglich eine Taste zur Steuerung. Diese ist grässlich! LG erwartet nicht, dass du den Monitor über diese Taste steuerst.

Sie legen viel mehr eine kleine Fernbedienung bei. Mit der Fernbedienung lässt sich der Monitor hervorragend steuern! Wir haben ein wirklich schönes und verständliches Menü.

Allerdings finde ich es dennoch schade, dass die Tasten am Monitor selbst so dünn ausfallen. Denn ich neige dazu, solche Fernbedienungen schnell zu verlegen…

 

Schärfe und Subpixel

Der LG UltraGear 27GR95QE OLED setzt nicht wie die meisten Monitore auf eine RGB Subpixel Anordnung, wo eine rote, grüne und blaue LED eine Gruppe bilden, sondern auch eine RWGB Anordnung.

RWGB? Zusätzlich zu jedem roten, grünen und blauen Pixel besitzt der 27GR95QE eine kleine weiße LED. Diese soll helfen die Helligkeit des Monitors etwas zu boosten.

Subjektiv fällt diese erst einmal nicht auf.

Was die Schärfe betrifft sollte der 27GR95QE an sich ganz ordentlich sein. Wir haben eine 2K Auflösung bei 26,5 Zoll. Nicht perfekt, aber an sich gut.

In der Praxis ist der Monitor auch durchaus schön scharf, aber die Text-Klarheit ist nicht ganz auf dem Level anderer 2K Monitore in dieser Klasse. Ob das an dem RWGB Subpixel System oder anderen Faktoren (beschichtung usw.) liegt kann ich nicht ganz sagen.

Allerdings ist der LG UltraGear 27GR95QE ausreichend scharf für eine Allround-Nutzung.

 

Farbumfang und Kalibrierung

LG wirbt beim 27GR95QE mit einer sehr guten Farbraumabdeckung von 98,5 % des DCI-P3 Farbraums. Entsprechend ist anzunehmen, dass der Monitor auch 100% sRGB erreichen kann, da der sRGB Farbraum deutlich kleiner ist als der DCI-P3 Farbraum.

Die Farbdarstellung ist allgemein eine große Stärke von OLED Monitoren. So erreichte der 27GR95QE 100% des sRGB Farbraums, 92% von AdobeRGB und 97% von DCI-P3.

Damit wäre der LG 27GR95QE an sich für (Semi) professionelle Foto und Video-Bearbeitung geeignet!

Allerdings, ist die Kalibrierung von Werk aus etwas abenteuerlich.

Ich habe hier auch mehrere Modi durchprobiert (Gaming, RTS, sRGB usw.) leider ist in allen Modi das Ergebnis eher mäßig gut.

Sicherlich eignet sich der 27GR95QE für Hobbymäßige Foto/Video-Bearbeitung und technisch wäre er auch zu mehr in der Lage, aber die Kalibrierung lässt mehr nicht oder nur bedingt zu.

So wirkt der Monitor von Haus aus auch etwas kühl auf mich.

 

Helligkeit, die große Schwäche von OLED

LG spricht beim 27GR95QE lediglich von einer Helligkeit von 200 cd/​m²! Dies ist sehr wenig. Im HDR Betrieb sollen hingegen bis zu 1000 cd/​m² möglich sein, was fantastisch ist.

Auf dem normalen Windows Desktop konnte ich eine maximale Helligkeit von bis zu 209 cd/​m² messen. Dies ist nicht viel.

200-250 cd/​m² fallen für mich in die Kategorie “akzeptabel”, sofern dein Raum nicht zu hell ist oder du direkt ein Fenster vor oder hinter dir hast.

Dennoch etwas schade, denn außerhalb des HDR Modus ist so der 27GR95QE nicht übermäßig strahlend.

Allerdings hilft hier natürlich wieder die OLED Technik, denn der Kontrast des Monitors ist dennoch aufgrund des schwarzen Schwarzes weiterhin herausragend, was hilft die niedrige Helligkeit etwas zu verstecken.

Im HDR10 Modus hingegen kann der 27GR95QE richtig hell werden! Aber dies nur wenn wirklich punktuell helle Stellen im Bild sind.

 

Spiele sehen fantastisch aus!

Der LG UltraGear OLED 27GR95QE ist ohne Frage ein “Gaming-First” Monitor. Und ja hier macht dieser richtig Spaß!

Die Kombination aus OLED, 2K Auflösung und 240 Hz ist ein Traum! So erlaubt die 2K Auflösung hohe Bildraten (auch an Mittelklasse PCs), ist aber dennoch merklich schärfer als Full HD.

240 Hz wiederum kombiniert mit der OLED Technologie sorgt für Reaktionszeiten die anderweitig unerreichbar sind. So ist die Umschaltzeit eines OLED Panels mit 0,x ms unfassbar schnell! Im Kern hängt es hier nur an der Elektronik wie schnell diese das Bild verarbeiten kann und das ist hier schnell.

Das Bild fühlt sich unfassbar reaktionsfreudig und flüssig an. Ja ich denke, dass der 27GR95QE auch für eSportler interessant ist!

Vor allem bei schnellen Bewegungen zeigt der 27GR95QE eine hervorragende „Klarheit“ des Bilds. Drehst du dich in Spielen schnell (sofern diese nicht irgendwelche Bewegungsunschärfe haben) kannst du in dieser Bewegung dennoch sehr gut Elemente ausmachen, was die Stärke von reaktionsschnellen gegenüber langsamen Panels ist.

Im Gegensatz zu einigen anderen sehr schnellen Monitoren sieht der LG 27GR95QE dabei auch extrem gut aus! Gerade wenn du Spiele mit viel Licht und Schatten hast (und im besten Fall HDR) hast erzeugt das OLED Panel ein traumhaftes Bild.

 

Einbrennen?

Bei OLED Monitoren kann sich ein Bild einbrennen. Wenn das passiert, hast du Schatten und Konturen im Bild, die nicht mehr weggehen.

Dies ist auch der Grund warum wir kaum OLED PC Monitore haben. Am PC hast du nunmal viele statische Elemente.

Der LG 27GR95QE hat aber einige Schutzfunktionen! Neben Pixel Shift (in vier Stufen einstellbar oder auch abschaltbar), haben wir auch diverse “Reinigungsfunktionen” um eingebrannte Bilder wieder zu entfernen.

Dies ist auch nötig! Bei meinem Presse-Gerät waren schon Bilder eingebrannt! Im oberen und unteren Bereich waren leicht Schatten von Fenstern zu erkennen.

Also ja der LG 27GR95QE ist auch von dem Einbrennproblem betroffen.

Allerdings nachdem ich manuell die beiden “Reinigungsprogramme” gestartet hatte, waren die eingebrannten Elemente zu 95% nach dem ersten Durchlauf verschwunden und nach einem zweiten Durchlauf vollständig (sagen wir mal 99,9%).

Es ist natürlich möglich, dass irgendwann sich etwas dauerhaft einbrennt, gerade wenn es immer wieder an den gleichen Stellen passiert, aber anscheinend funktionieren LGs Reinigungsprogramme.

Zudem war bei mir Pixel Shift ausgeschaltet! Warum auch immer. Vielleicht waren deshalb überhaupt erst Bilder eingebrannt.

Wie auch immer, wenn du einen OLED Monitor kaufst, gehst du hier immer ein gewisses Risiko ein, dass sich irgendwann etwas enbrennt. Suchst du einen Monitor für die „Ewigkeit“, kauf ein Modell mit IPS Panel.

 

Stromverbrauch

Der Stromverbrauch von OLED Monitoren schwankt stark je nach Bildschirminhalt. Hier einfach ein paar Richtwerte:

 

Fazit

OLED ist eine tolle Technologie und der LG 27GR95QE ist ein toller Monitor, für Gamer!

So ist die Bildqualität und die Geschwindigkeit des 27GR95QE ohne jede Frage hervorragend! Dank OLED haben wir einen perfekten Kontrast mit tiefem “echten” Schwarz. Dies gibt Bildern und vor allem auch Spielen mehr optische Tiefe, die so mit einem IPS Monitor nicht erreichbar ist.

Hinzu kommt eine tolle Farbdarstellung, welche auf dem Level von absoluten spitzen Monitoren ist, wie auch ein über jeden Zweifel erhabenen HDR Modus.

Dank der Kombination aus OLED Technologie und 240 Hz Bildwiederholungsrate fühlt sich der 27GR95QE unheimlich reaktionsfreudig und schnell an. Selbst wenn du Profi eSportler bist, wirst du an dem Monitor absolut deine Freude haben!

Wichtig, im Gegensatz zu einigen anderen “super schnellen” Monitoren musst du hier nicht auf Bildqualität zugunsten der Reaktionszeit verzichten.

Allerdings ist auch nicht alles Gold was glänzt. So ist der 27GR95QE außerhalb von HDR kein wahnsinnig heller Monitor, ganz im Gegenteil! So erreicht dieser lediglich 209 cd/​m².

Du willst diesen Monitor in einem abgedunkelten Raum nutzen! Hast du einen hellen Raum mit Fenstern, vor oder hinter dem Monitor, dann sind 209 cd/​m² knapp oder sogar zu wenig.

Ebenso besteht bei OLEDs immer das Einbrennrisiko bzw. es wird vermutlich zum Einbrennen beim 27GR95QE kommen. Dieses lässt sich aber mithilfe der Reinigungsprogramme wieder entfernen. Ob dies immer oder bei sehr intensivem Einbrennen auch funktioniert, kann ich nicht sagen, aber das ist derzeit das Risiko bei OLEDs.

Kannst Du mit diesem Risiko leben und ist die Helligkeit für deine Räumlichkeiten ausreichend, dann halte ich den LG UltraGear 27GR95QE für den derzeit besten 16:9 Gaming Monitor auf dem Markt, zumindest den besten den ich bisher in den Fingern hatte.

Zusammenfassung

  • Dank OLED Technologie ein tolles Bild mit perfekten Kontrasten
  • Sehr gute Farbraumabdeckung mit 100% sRGB, 92% AdobeRGB, 97% DCI-P3.
  • Kalibrierung von Haus aus nicht sehr akkurat, daher für Foto/Video-Bearbeitung nur semi-gut geeignet.
  • Maximale Helligkeit mit 209 cd/​m² sehr niedrig!
  • Guter Standfuß und Ergonomie, mit Fernbedienung
  • Gefahr von einbrennenden Bildern besteht, LG bietet aber gute Reinigungsprogramme für eingebrannte Bilder. Ob diese immer zu 100% helfen ist aber nicht sicher.

Test: Synology DS224+ , das leistungsstarke 2-Bay NAS mit Plus

Mit dem DS224+ bietet Synology eine neue Version seines „Brot und Butter” NAS Systems an. Ein einfaches NAS für den Normal-Nutzer mit zwei Slots und guter Leistung.

Allerdings selbst dieses “einfache” NAS von Synology kostet bereits über 300€ und das ohne Festplatten. Ein stolzer Preis, welcher aber durch die Leistung und Software gerechtfertigt wird?

Finden wir es im Test der DS224+ heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an Synology für das Ausleihen des DS224+ für diesen Test

 

Das Synology DS224+ NAS im Test

Synology setzt beim DS224+ auf das vertraute Design seiner “erweiterten” Home NAS Systeme.

So besteht das Gehäuse des NAS komplett aus einem grob texturierten schwarzen Kunststoff.

Lediglich auf der Front finden wir eine etwas schicker geformte Abdeckung. Früher war diese bei Synology aus Hochglanzkunststoff, Gott sei dank nutzen diese jetzt aber auch hier eine matte Oberfläche. Die alten Hochglanzoberflächen waren immer extrem schnell zerkratzt, ich spreche hier aus Erfahrung.

Unter dieser Abdeckung befinden sich die beiden Hot-Swap Festplattenrahmen. Diese kannst du einfach schraubenlos entnehmen und auch das Montieren der Festplatten geschieht komplett schraubenlos über zwei Leisten welche einfach seitlich eingeklipst werden.

Dies gilt allerdings nur für 3,5 Zoll Laufwerke. Du kannst auch 2,5 Zoll HDDs/SSDs nutzen, diese müssen aber verschraubt werden. Passende Schrauben liegen natürlich mit im Lieferumfang.

Ebenfalls mit im Lieferumfang liegt ein externes Netzteil.

 

Anschlüsse des DS224+

Folgende Anschlüsse besitzt das DS224+:

  • 2x USB 3.0
  • 2x Gbit LAN

Zunächst haben wir 2x USB 3.0, davon ist ein USB Port jeweils auf Front und Rückseite. Diese USB Ports sind für externe Festplatten, Kartenleser oder Ähnliches.

Zudem haben wir natürlich zwei LAN Ports. Leider sind dies weiterhin nur Gbit LAN Ports, entsprechend sind wir in der Praxis auf eine Leistung von +- 120 MB/s limitiert!

Es gibt keine Möglichkeit alternative LAN Karten zu verbauen. Ich hätte es ganz klar bevorzugt wenn Synology 2,5Gbit LAN Ports genutzt hätte, was im Jahr 2023 nicht zu viel verlangt gewesen wäre.

 

DSM 7.2

Ganz klar gesagt, du zahlst bei Synology nicht für die Hardware, sondern für die Software! Das DS224+ wäre sein Geld nur für die Hardware nicht wert. Allerdings Synologys Software, hier derzeit DSM 7.2 ist Weltklasse!

Es gibt alternative NAS Hersteller wie QNAP, ASUSTOR usw. welche auch ordentliche Produkte anbieten, aber Synologys Software ist sowohl was den Umfang, wie auch die Benutzererfahrung betrifft einfach ungeschlagen.

So ist DSM zunächst viel mehr als nur eine Verwaltungsoberfläche wie du diese vielleicht von Routern oder TrueNAS kennst. Synologys DSM ist viel mehr ein Betriebsystem in deinem Webbrowser.

So bietet dieses Multitasking, einen Dateimanager, Office Programme usw. Du kannst auch mehrere Fenster/Programme in frei anpassbaren Fenstern hin und her schieben.

Kurzum, DSM 7.2 ist mehr als einfach nur eine Verwaltungsoberfläche. Dies liegt auch an der App die du installieren kannst.

Synology bietet einen umfangreichen App Store mit einigen hochwertigen Anwendungen, welche bei einer Fotoverwaltung alla Google Foto losgeht, über eine Notizen App wie Evernote weitergeht und bei Office Anwendungen endet.

Viele dieser Apps bieten nicht nur eine WebUI sondern teils auch entsprechende Smartphone Apps, welche sich mit dem NAS synchronisieren.

Dank der x86 CPU ist auch Docker und Virtualisierung mit an Board. Schauen wir uns ein paar der Apps mal in der Einzelvorstellung an.

 

Speicher-Manager

Nach der Einrichtung solltest du zunächst den Speicher-Manager aufsuchen. Hier kannst du deine Festplatten bzw. SSD konfigurieren.

Das Synology DS224+ verfügt allerdings nur über zwei Festplatten-Schächte. Entsprechend sind die Optionen hier überschaubar.

Du kannst mit dem DS224+ ein RAID 0, RAID 1 oder JBOD erstellen. Empfohlen ist hier klar das RAID 1, bei welchem Daten in zwei eingesetzten Laufwerken gespiegelt werden. Dies halbiert zwar deine nutzbare Kapazität, schützt dich aber gegen einen unerwarteten Festplattenausfall.

Da wir hier ein “+” NAS System haben, kannst du auch das erweiterte Btrfs Dateisystem nutzen. Dieses erlaubt dir Feature wie Snapshots.

Was sind Snapshots? Du kannst festlegen, dass dein NAS in gewissen Intervallen Snapshots von Daten in einem freigegebenen Ordner anlegt. Hierbei handelt es sich um so etwas wie Backups von Daten. Wird eine Datei zwischen zwei Snapshots verändert, dann wird die alte Version der Datei in einem versteckten Ordner beibehalten.

Der Vorteil, Snapshots passieren “sofort” im Hintergrund und müssen nicht erst wie bei einem normalen Backup durchlaufen. Auch benötige Daten, die sich zwischen zwei Snapshots verändern, haben keinen zusätzlichen Speicherplatz.

Gerade wenn du mal ausversehen eine Datei überschreibt, sind Snapshots ein absoluter Segen!

 

Note Station

Eine meiner lieblings Synology Apps, die Note Station, welche ich fast auf täglicher Basis nutze. Die Note Station ist eine Art digitales Notizbuch im Style von Evernote / OneNote. Du kannst im Webbrowser, in einer Windows Desktop App oder in der DS Note Smartphone App Notizen mit Bildern, Tabellen usw. anlegen, welche dann basierend auf dem Nutzer synchronisiert werden.

Das Ganze funktioniert wunderbar auch über das Internet hinweg und macht einen Dienst wie Evernote wirklich überflüssig.

Kleiner Tipp, du solltest allerdings der Android App die Hintergrunddaten verbieten. Ich hatte hier oft Probleme das diese übermäßig viele Daten ansonsten verbraucht.

 

Audio Station

Die Audio Station ist so etwas wie dein persönliches Spotify. Du kannst hier Deine Musiksammlung hinterlegen. Auf diese kannst du dann via Webbrowser oder über die Smartphone zugreifen, auch über das Internet.

 

Synology Drive

Synology Drive ist ein Synchronisationsdienst wie Dropbox, OneDrive nur halt über euer NAS. Synology bietet hier Windows, Mac und Smartphone Apps an, die es erlauben Ordner über mehrere Geräte hinweg synchron zu halten.

 

Synology Foto

Synology Foto ersetzt die alte Photo Station und die Moments App. Bei Synology Fotos handelt es sich um eine Foto Verwaltung App/Webseite. Du kannst hier Fotos ähnlich wie bei Google Foto hochladen, welche in einer Timeline oder auf Wunsch auch in Alben sortiert werden.

Das Hochladen der Fotos vom Smartphone aus kann dabei automatisch geschehen. Natürlich ist auch ein Teilen der Bilder über das Internet hinweg möglich!

Wenn du also etwas Ähnliches wie Google Foto nur mit besserem Datenschutz suchst, dann ist Synology Foto eine gute Alternative, auch wenn Dinge wie die KI Erkennung nicht vorhanden sind.

 

Active Backup for Business

Active Backup for Business ist eine der besten Backup Anwendungen für Windows PCs, andere Dateiserver und sogar NAS Systeme die ich kenne!

So kannst du einfach auf einem PC eine kleine Anwendung installieren und dann die Backups über dein NAS steuern, ohne, dass am PC irgendeine Interaktion erforderlich ist. Es werden einfach zum vorgegebenen Zeitpunkt die entsprechenden Daten vom PC aufs NAS geschoben, dedupliziert und gesichert.

Wirklich eine super Anwendung, welche allerdings „exklusiv“ für die großen Plus NAS Systeme ist (wie wir hier aber eins haben).

 

Container Manager

Der Container Manager erlaubt es dir, auf der DS224+ einfach virtuelle Maschinen oder Docker-Images laufen zu lassen.

Gerade für Docker ist das DS224+ gut geeignet! Docker erlaubt es dir einfach zusätzliche Anwendungen wie Home Assistent und Co. ressourcenschonend auf dem NAS laufen zu lassen.

 

Performance

Das Herzstück des DS224+ ist der Intel Celeron J4125. Wir haben hier also eine x86 Plattform, muss dir nichts sagen, ist aber gut.

Über den Intel Celeron J4125 bin ich aber eher mäßig zufrieden. Dies ist ein Prozessor aus dem Jahr 2019 mit 4 Kernen und bis zu 2,7 GHz. In einem super günstigen NAS ok, aber bei über 300€ wäre da nach meiner Meinung mehr gegangen.

Allerdings wie gesagt du zahlst bei Synology primär für die Software und der Celeron J4125 ist mehr als ausreichend für ein Gbit LAN NAS!

Sofern du hier nicht dutzende virtuelle Maschinen drauf laufen lassen möchtest oder Ähnliches, wird der Intel Celeron J4125 praktisch nie ans Limit kommen. Wäre das hier ein NAS mit 10 Gbit LAN Port, dann sähe die Welt anders aus, aber Gbit LAN Geschwindigkeiten liefern ist für den J4125 kein Problem!

Welche Datenraten können wir also in der Praxis erreichen?

Das DS224+ erreicht ohne Probleme das Gbit LAN Limit, sofern deine verbaute Festplatte/SSD schnell genug ist.

So sind ca. 115 MB/s in beide Richtungen übers Netzwerk möglich. Nutzt du beide LAN Ports gleichzeitig, sind auch höhere Datenraten zum NAS möglich, dies aber in der Praxis nur mit zwei verschiedenen PCs die Zeitgleich auf dieses zugreifen.

 

RAM erweiterbar

Die Synology DiskStation DS224+ besitzt von Haus aus nur 2GB RAM. Dies ist nicht viel, aber für einen reinen Netzwerkspeicher ausreichend.

Es ist allerdings ein RAM Slot frei zugänglich! Du könntest also den Speicher noch um 4GB erweitern, auf 6GB, eventuell sogar noch weiter.

Warum solltest du das wollen? Primär wenn du beispielsweise Docker Container auf dem NAS laufen lässt. Diese können schon etwas RAM verbrauch, was bei 2GB etwas knapp ist.

 

Verschlüsselung

Das DS224+ bietet dir gleich zwei Arten der Verschlüsselung an. So unterstützt dieses die Volume-Verschlüsselung, wie auch die einzelne Ordner-Verschlüsselung.

Die Volumen-Verschlüsselung ist noch ein recht neues Feature bei einigen Synology NAS Systemen. Wie der Name schon sagt verschlüsselt diese das komplette Volumen, inklusive installierter Programme, Datenbanken, freigegebenen Ordnern usw.

Dabei gibt es kaum einen Performance-Nachteil! Allerdings ist die Volume Verschlüsselung so wie sie derzeit umgesetzt ist weniger sicher! Mehr dazu hier: Synology Volumen Verschlüsselung Performance und Sicherheit

Sicherer ist die reine Ordner-Verschlüsselung. Diese kann aber etwas Leistung kosten, wie viel ist das aber beim DS224+?

Der Celeron J4125 im DS224+ ist mehr als fähig die volle Gbit LAN Geschwindigkeit auch mit Verschlüsselung bereitzustellen.

 

Stromverbrauch

Der Stromverbrauch bei NAS Systemen hängt primär davon ab was für Festplatten/Laufwerke du verbaust.

Eine HDD benötigt im Leerlauf ca. 5-10W! Eine SSD verbraucht praktisch nichts. Im worst Case könnte also der Verbrauch des DS224+ um 20W höher oder niedriger liegen, je nachdem was du an Laufwerken verbaust.

Ich habe das DS224+ mit einer SSD ausgestattet. Entsprechend haben wir hier den puren Verbrauch des NAS selbst.

Im normalen Leerlauf benötigte dieses ca. 4,7 W, was extrem wenig ist!

Selbst unter Last (Netzwerklast) stieg der Verbrauch nicht über 6 W an.

 

Fazit

Das DS224+ ist sicherlich kein ganz günstiger Spaß. Gerade wenn du noch zwei ausreichend große Festplatte dazu kaufen musst.

Allerdings gerade für etwas erweiterte “Normal-Nutzer” oder kleine Unternehmen sind Synology NAS Systeme einfach spitze!

Synologys Software ist einfach Weltklasse. Diese ist extrem umfangreich (deutlich umfangreicher als z.B. bei den WD Cloud Systemen) aber gleichzeitig einfacher zu nutzen als beispielsweise True NAS und Co. Viel einfacher zu nutzen!

Mit wenigen Klicks hast du Netzwerklaufwerke eingerichtet, eine verschlüsselung erstellt, ein Fotospeicher-System im Google Foto Style aufgebaut, dein eigenes “Evernote” gehostet, Docker Container laufen lassen und vieles mehr.

Ich will jetzt nicht sagen das ein Synology NAS etwas für absolute Anfänger ist, aber es ist klar schöner und einfacher als beispielsweise die System von QNAP, ASUSTOR, TrueNAS und Co.

Da wir hier auch ein “Plus” NAS System haben, besitzt dieses den vollen Software Umfang, inklusive Volumenverschlüsselung, Active Backup for Business usw.

Die Hardware des DS224+ ist soweit “passend”. Es ist hier natürlich schade, dass wir nur Gbit LAN Ports haben. Daher ist das Tempo auf und vom NAS auf ca. 115 MB/s in der Praxis limitiert. Auch der  Intel Celeron J4125 ist sicherlich nicht der aller schnellste Chip, hat aber keine Probleme damit das volle Gbit LAN Tempo auch mit Verschlüsselung zu erreichen.

Dicke Pluspunkte gibt es für den Stromverbrauch. Mit einer SSD benötigt das NAS gerade einmal 4-6 W je nach Last, was extrem wenig ist!

Kurzum, die Hardware des DS224+ ist unspektakulär solide. Dieses schafft das volle Gbit LAN Tempo (115 MB/s) und benötigt sehr wenig Strom. Die wahre Schönheit dieses Systems ist einfach Synologys überragende Software. Kannst du mit dem Tempo von bis zu 115 MB/s und den 2 Festplatten-Schächten leben? Dann ist dies ein absolut empfehlenswertes NAS!

Zusammenfassung

  • Unspektakuläre aber Solide Hardware
  • Bis zu 115 MB/s lesend wie auch schreibend via Gbit LAN
  • Nur 2 Festplatten Schächte, daher ist die maximale Kapazität etwas beschränkt, gerade wenn du RAID 1 nutzt (was du tun solltest)
  • Synologys Software ist herausragend! Wir haben viele Möglichkeiten für erweiterte Nutzer (Docker, Virtualisierung usw), wie aber auch viele interessante Anwendungen für Heimnutzer (Synology Photo, Audio Station, Note Station usw).
  • Der Stromverbrauch des NAS ist mit 4-6 W (mit SSDs) sehr niedrig.
  • Nur 2GB RAM, aber erweiterbar, was aber nur bei der Nutzung von Virtualisierungsfunktion relevant wäre.
Synology DS224+
POSITIV
Maximale Datenrate von 115 MB/s
Solides Gehäuse mit 2 Hot Swap Schächten
Herausragende Software
Gute Smartphone Apps
Recht einfach zu nutzen
Sehr leise
Sehr niedriger Stromverbrauch (4-6W)
Von Haus aus mit 2GB RAM, aber erweiterbar
NEGATIV
Nur 2 Festplatten Schächte
Nur Gbit LAN Ports
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Diese Tastatur kaufen, wenn du ein hochwertiges Tippgefühl suchst! MonsGeek M1W SP im Test

Ich tippe sehr viele Texte an meinem “Arbeits” PC. Dort nutze ich derzeit eine GMMK Pro, welche eine sehr gute High End Tastatur ist.

Allerdings ist die GMMK Pro sehr teuer, mit mindestens 250€. Nun ist aber aber eine Tastatur in die Finger gekommen welche besser ist als die GMMK Pro und 100€ weniger kostet.

Bei dieser Tastatur handelt es sich um die MonsGeek M1W SP. Diese setzt wie die GMMK Pro auf ein Gehäuse aus massivem Aluminium, Hot Swap Mechanische Taster, besitzt aber im Gegensatz zur GMMK Pro auch die Möglichkeit kabellos mit deinem PC verbunden zu werden! Zudem besitzt die MonsGeek M1W SP auch unser ISO Layout, für rund 150€!

Und ja, die Tastatur ist wirklich richtig gut, mehr dazu im Test!

An dieser stelle vielen Dank an AKKO welche mir die Tastatur zur Verfügung gestellt haben.

 

Die MonsGeek M1W SP im Test

Wenn Du die Tastatur erhältst, wird sicherlich das Gewicht der erste Punkt sein, der dir auffällt.

So wiegt die MonsGeek M1W SP satte 1,992 kg! An dieser Stelle einfach mal ein paar Vergleichswerte damit du siehst, wie viel das ist.

  • Keychron K8 – 740g
  • Logitech G915 TKL – 810g
  • Corsair Gaming K70 RGB PRO – 1120g
  • ASUS ROG Azoth Wireless Gaming Keyboard – 1190g
  • Razer Huntsman V2 Analog -1240g
  • Corsair Gaming K100 RGB – 1350g
  • Razer BlackWidow V4 Pro – 1640g
  • MonsGeek M1W SP – 1992g

Dieses hohe Gewicht liegt am Gehäuse der Tastatur, welches anscheinend aus einem Block Metall gefräst ist. Entsprechend ist dieses nicht nur schwer, sondern auch extrem verwindungssteif.

Die MonsGeek M1W SP wirkt einfach massiv auf einem völlig anderem Level als die gängigen Gaming Tastaturen.

Das hohe Gewicht in Kombination mit den Gummifüßen sorgt auch für einen sehr sicheren “Stand” der Tastatur auf deinem Schreibtisch.

Allerdings verzichtet die Tastatur auf die ansonsten üblichen Standfüße. Die Tastatur hat also keinen verstellbaren Winkel. Allerdings ist diese von Haus aus gut gewinkelt.

Was aber vielleicht etwas gewöhnungsbedürftig ist, ist die hohe vordere Kante. Dies ist eine Tastatur welche ich ohne eine Handballenauflagen nicht gerne nutzen würde.

Ich nutze hier eine universelle Gel Handballenauflage.

 

USB, Bluetooth und 2,4Ghz kabellos

Du kannst die MonsGeek M1W SP wahlweise via USB, Bluetooth oder über den beiliegenden USB Funkempfänger mit deinem PC/Notebook verbinden.

Der Einschalter der Tastatur ist unter der Caps Taste versteckt! An diese musst du aber im Kern nur einmal, je nachdem ob du die Tastatur kabellos oder kabelgebunden nutzen möchtest.

Nach ein paar Minuten nicht Nutzung geht die Tastatur auch eingeschaltet in den Standby. Folgende Tastenkombinationen gibt es ansonsten noch:

  • FN + E = Bluetooth Gerät 1
  • FN + R = Bluetooth Gerät 2
  • FN + T = Bluetooth Gerät 3
  • FN + Y = USB Funkempfänger

 

Layout ISO

Die MonsGeek M1W SP besitzt das ISO Layout mit QWERTZ Tasten. Was bedeutet das? Wir haben unser normales deutsches Tastenlayout mit breiter Festelltaste und großer Entertaste, aber amerikanischen Tasten.

Heißt, wir haben kein üöä usw. Beschriftung, aber die Tasten sind vorhanden.

Wenn du routiniert genug beim Tippen bist, dann tippst du einfach drauf los und hast einfach im Kopf wo welche Taste ist. Ansonsten kannst du die Tastenkappen der MonsGeek M1W SP austauschen. Beispielsweise die Glorious GPBT Keycaps passen auf die Tastatur.

 

75% Formfaktor

Die MonsGeek M1W SP besitzt den 75% Formfaktor. Diese verzichtet also auf das Nummernpad, besitzt aber weiterhin die F Tasten, Entfernen usw.

Ich finde, dies ist ein sehr schönes alltagstaugliches Layout!

 

Mit Drehknopf

Die MonsGeek M1W SP besitzt am oberen rechten Rand einen Drehknopf. Dieser lässt sich drehen und drücken. Von Haus aus ist diese mit der Lautstärkesteuerung belegt, lässt sich aber über die Software frei anpassen.

 

Hot Swap

Die MonsGeek M1W SP besitzt natürlich Hot Swap Taster. Du kannst also einfach die Taster aus der Tastatur “herausziehen” und gegen Taster deiner Wahl tauschen. Die Tastatur unterstützt alle 3 Pin Taster.

Sollten dir die Taster, welche von Haus aus verbaut sind also nicht gefallen, dann kannst du diese einfach tauschen.

Beispielsweise Akko bietet einige gute alternative Taster für recht kleines Geld an, ansonsten gibt es bei ebay oder Aliexpress hunderte verschiedene Taster in unterschiedlichster Qualität und Charakteristik.

https://akkogear.eu/de/collections/switch

 

V3 Piano Pro Switch

In der MonsGeek M1W SP sind die V3 Piano Pro Switches verbaut. Die V3 Piano Pro Switch sind sehr hochwertige Lineare Taster.

  • Typ: Linear
  • Betätigungskraft: 45 gf ± 5 gf
  • Endkraft: 53 gf ± 5 gf
  • Gesamtweg: 3,5 mm
  • Vorweg: 1,9 ± 0,5 mm
  • Material: POM/PC/PA

Erst einmal sind dies klassische Lineare Taster, welche doch eine ähnliche Charakteristik haben wie die Cherry MX Reds.

Allerdings fühlen sich die V3 Piano Pro ganz anders an! So sorgt zunächst das POM/PC/PA Gehäuse für ein anderes Gefühl beim Anschlag. Dieser Kunststoff wirkt einfach etwas “weicher” und gedämpfter, wenn die Taste zum Anschlag kommt. Normale mechanische Taster haben hier einen etwas härteren „Aufschlag“.

Zudem sind die Taster von Haus aus “gefettet/geölt”. Hierdurch fühlen sich die Tasten noch besonders geschmeidig und weich an.

Vom Tippgefühl sind dies die besten mechanischen Taster die ich bisher in den Fingern hatte. Diese sind vergleichbar mit den GLORIOUS LYNX LINEAR, aber gefallen mir noch einen Hauch besser.

Sofern du also lineare Taster magst, wirst du die V3 Piano Pro sehr mögen!

 

Viele Schichten

Die MonsGeek M1W SP besitzt für einen besseren “Klang”, welcher bei High End Tastaturen sehr wichtig ist, neben dem massiven Metallgehäuse viele „Schichten“.

So werden die Taster in einer Polycarbonat Platte gehalten, welche durch eine Poron “Schaumstoff” Schicht von dem eigentlichen PCB getrennt ist. Unterhalb des PCBs ist eine weitere Schicht Schaumstoff, welche das Gehäuse füllt.

Der hier verwendete PORON Schaumstoff soll laut Hersteller eine verbesserte Qualität gegenüber normalen Schaumstoff bieten.

 

Tippgefühl und Klang

Aufgrund des massiven Gehäuses, der Schaumstofffüllung und der Taster mit POM  Gehäuse hat die MonsGeek M1W SP einen relativ dunklen und gedämpften Klang.

Dies ist die 2. leiseste mechanische Tastatur, die ich bisher im Test hatte! Lediglich die EPOMAKER RT100 ist noch etwas leiser als die MonsGeek, allerdings gefällt mir das Tippgefühl der M1W SP besser!

Die MonsGeek M1W SP hat an sich ein recht hartes und “stabiles” Tippgefühl. Du spürst und hörst einfach das massive Gehäuse. Hier vibriert oder wackelt nichts.

Auch ist das Tastenfeld nicht Silikon gelagert. Das ist sicherlich Geschmackssache, aber für mich war das völlig ok.

Ich konnte auf der Tastatur in wenigen Minuten problemlos mein volles Tipp-Tempo erreichen und meine GMMK Pro mit dieser ersetzen.

 

Warum habe ich meine GMMK Pro mit der MonsGeek M1W SP ersetzt?

Bisher habe ich im Büro eine GMMK Pro mit Gateron Milky Yellow Pro V2 Taster genutzt. Eine gute und absolut empfehlenswerte Kombination. Prinzipiell ähnelt sich die GMMK Pro und die MonsGeek M1W SP stark.

Beide haben ein sehr massives und stabiles Metallgehäuse und praktisch das gleiche Layout.

Was allerdings für mich klar für die MonsGeek M1W SP ist das kabellose/Bluetooth! Ich arbeite an meinem Schreibtisch und teste Dinge, dafür schiebe ich auch mal meine Tastatur hin und her, hier ist es einfach praktisch kein Kabel zu haben.

Zudem ist das Tippgefühl auf der MonsGeek M1W SP auch etwas besser als bei der GMMK Pro + Gateron Milky Yellow Pro V2.

Die kabellose Verbindung hat bei mir absolut problemlos funktioniert und auch das Standby-Verhalten der Tastatur ist gut. So geht diese nach einigen Sekunden (ca. 120 Sekunden) ohne Aktivität aus. Allerdings springt diese direkt beim Drücken einer Taste wieder an und der erste Tastendruck wird auch sauber ohne Verzögerung an den Computer übertragen.

Anscheinend gibt es auch einen “Deep Sleep” Zustand bei dem wird der erste Tastendruck nicht übertragen und es dauert 1-2 Sekunden ehe die Tastatur voll da ist, aber dieser scheint erst nach langer Zeit (Stunden) aufzutreten.

Das einzige was ich schauen muss, ist ob ich noch deutsche Tastenkappen bekomme. Es ist kein Problem deutsche Tastenkappen zu bekommen, wir haben ja das ISO Layout, aber deutsche Tastenkappen in schön + durchscheinend zu finden ist gar nicht einfach!

Allerdings komme ich mit dem ISO Layout + QWERTZ Tasten eigentlich auch ganz gut klar.

 

Software

MonsGeek bietet für die M1W SP auch eine Steuerungssoftware. Diese ist nicht schön, aber funktional. Du kannst alle Tasten frei belegen, Makros erstellen und auch die Beleuchtung sehr frei einstellen.

Der Funktionsumfang ist sehr gut, allerdings ist das Design eher so semi gut.

 

Fazit

Die MonsGeek M1W SP ist eine tolle Tastatur! Diese hat das beste Tippgefühl, das ich bisher bei einer “fertigen” Tastatur erlebt habe!

Vor allem das massive Metallgehäuse ist einfach wundervoll und gibt der Tastatur eine andere Stabilität und Festigkeit, welche so bei normalen Tastaturen nicht zu finden ist!

Hinzu kommen hervorragende mechanische Taster in Form der V3 Piano Pro und die Füllung mit Poron.

Dies ergibt einfach ein herausragendes Tippgefühl und einen schönen gedämpften Klang.

Weitere Pluspunkte gibt es für die tadellose kabellose Verbindung, welche die M1W SP auch stark von der GMMK Pro abhebt.

Dies alles zu einem Preis von 150€ ist mehr als fair! Etwas schade ist lediglich, dass wir keine deutschen Tastenkappen haben, aber immerhin das ISO Layout! Entsprechend kam ich gut mit der Tastatur klar und es wäre auch möglich deutsche Tastenkappen “nachzurüsten”.

Kurzum wenn du eine herausragende kabellose mechanische Tastatur mit ISO Layout suchst, dann ist die MonsGeek M1W SP die Tastatur die Du dir ansehen solltest!   

Der beste Saugroboter bisher im Test! Der Narwal Freo Update!

Saugroboter mit Putzfunktion sind nichts mehr ganz neues. Allerdings war die Putzfunktion bei früheren Modellen eher mäßig.

Wirklich spannend ist diese Funktion erst mit der neuesten Generation geworden, die bei den High End Modellen so genannte Waschstationen mitbrachte.

Der Sauger fährt in gewissen Intervallen auf seine Station, um dort automatisch seine Putztücher/Pads zu waschen, so dass diese immer frisch sind.

Solche Waschstationen sind allerdings meist nur bei High End Modellen zu finden und im Detail gibt es durchaus einige Unterschiede.

Ein noch recht junger Hersteller ist Narwal, welche aber mit einem sehr spannenden High End Modell aufgeschlagen ist.

So bietet der Narwal Freo nicht nur ein außergewöhnliches Design, sondern auch eine besonders gute Putzfunktion! So haben wir zwei rotierende Wischmöppe, welche für Teppiche auch automatisch angehoben werden können.

Letzteres ist nicht selbstverständlich und für Wohnungen mit Teppichen oder Teppichboden sehr wichtig.

Wollen wir uns den Narwal Freo einmal im Test ansehen! Kann der Roboter überzeugen und ist auch die Saugfunktion gelungen?

An dieser Stelle auch vielen Dank an Narwal für das Zurverfügungstellen des Freo für diesen Test.

 

Der Narwal Freo im Test

Zwar ähnelt der Narwal Freo auf dem ersten Blick den “üblichen Verdächtigen”, aber im Detail ist dieser schon etwas anders designt.

So setzt der Narwal Freo auf ein Design mit stark abgerundeten Kanten. Zudem ist der verwendete Kunststoff unheimlich wertig!

Dies ist in der Praxis einer der schönsten und hochwertigsten Saugroboter, den ich bisher in den Fingern hatte! Ja dieser fühlt sich wertiger an als die Roborock Modelle!

Spannend ist auch der generelle Aufbau des Saugers. So ist bei diesem der Schmutzauffangbehälter recht weit in der Front, unter einer Klappe. Zudem haben wir am hinteren Ende ein zusätzliches kleines Rad.

Auch an der “Wasch”/Ladestation gibt es ein paar Besonderheiten. Wie üblich lässt sich bei dieser der Deckel hochklappen unter welchem wir einen Tank für Frischwasser und einen für Schmutzwasser finden.

Auf dem Deckel haben wir aber ein kleines rundes LCD Display mit Touch-Funktion! Über dieses kannst Du den Sauger auch außerhalb der App steuern.

 

Die App von Narwal

Narwal bietet seine App neben chinesisch derzeit nur in Englisch an, was allerdings für mich kein Hindernis ist.

Die App ist schön und modern aufgebaut. Diese besitzt im Zentrum eine Karte deiner Wohnung, welche automatisch vom Sauger erstellt wird.

Diese Karte wird in Räume unterteilt, du kannst die Unterteilung auch anpassen. Wahlweise kannst Du deine gesamte Wohnung reinigen, nur einzelne Räume oder einzelne Bereiche.

In dieser Karte wird auch angezeigt wo der Roboter Teppiche erkannt hat. Bonuspunkte gibt es für den Teppich-Modus, welcher automatisch die Saugkraft erhöht wenn der Roboter einen Teppich erkennt.

 

Herausragende Navigation und Fahrverhalten!

Ich bin von High End Saugroboter der großen Hersteller wie Roborock, ECOVACS oder Dreame bei der Navigation schon etwas verwöhnt. So habe ich bei Narwal eine solide Navigation und Fahrverhalten erwartet, aber nichts Außergewöhnliches.

So kann man sich täuschen! Ich habe noch nie einen Saugroboter gesehen, der so „geschmeidig“ durch die Wohnung fährt.

Kurz gesagt, der Narwal Freo hat eine unheimlich gute und zuverlässige Navigation! Prinzipiell nutzt dieser die klassische “Laser-Saugroboter” Navigation. Nach einer ersten Fahrt, bei welcher der Sauger deine Wohnung kennenlernt, unterteilt er diese in Räume / Bereiche.

Nach dem Start werden diese Bereiche zunächst äußerlich umfahren und gereinigt. Anschließend werden diese in geraden Bahnen innerlich gereinigt.

An sich arbeitet der Sauger hier super effizient und zuverlässig. Allerdings wenn du ihn auch putzen lässt, lässt er hier gegebenenfalls zunächst Teppiche aus und fährt erst am Ende diese an, was etwas „Effizienz“ raubt.

Aber generell ist die Navigation super sicher! Auch hält dieser eine fast perfekte Balance, was die Nähe zu Möbeln betrifft. Einige Saugroboter wie z.B. die Modelle von Dreame halten zu Möbeln immer einen sehr großen Sicherheitsabstand, andere Modelle wie die von Roborock fahren sehr dicht heran, um auch in jede Ecke zu kommen.

Der Narwal Freo geht schon dicht an Möbel heran, aber vermeidet doch sehr gut Berührungen, hält aber nicht ganz so viel Sicherheitsabstand wie die Dreame Modelle. Hierdurch hat dieser eine sehr gute Kantenreinigung und arbeitet sich auch gut in Ecken vor.

Dabei ist der Roboter auch sehr gut darin, kleinere Hindernisse, Stuhlbeine usw. zu vermeiden, obwohl er an sich über keine “KI” verfügt. Genau genommen vermeidet der Roboter Hindernisse besser als viele Modelle, welche mit einer gesonderten KI werben.

Unterm Strich würde ich sagen, der Narwal Freo hat eine der besten und modernsten „Navigationssysteme“, die ich bisher in einem Saugroboter gesehen habe!

 

Putzpads werden magnetisch angehoben!

Eine wichtige Besonderheit des Narwal Freo sind die Putzpads, die dieser anheben kann!

Warum ist das wichtig? Beispielsweise kann der an sich sehr gute ECOVACS DEEBOT X1 OMNI dies nicht. Sind hier die Putzpads installiert kann er keine Teppiche überfahren oder reinigen. Liegt auf dem Weg ins Wohnzimmer ein Teppich im Weg? Pech gehabt!

Der Narwal Freo ist hier in der Lage, seine Putzpads anzuheben und den Teppich zu saugen und nach dem Teppich die Pads wieder abzusenken, um glatte Böden zu wischen.

Ein sehr gutes und wichtiges Feature, wenn du Teppiche hast!

 

Erst saugen, dann putzen oder gleichzeitig?

Spannenderweise hast Du beim Narwal Freo die Wahl.

  • Nur saugen
  • Nur putzen
  • Saugen und putzen gleichzeitig
  • Erst saugen dann putzen

Zunächst kann der Sauger wahlweise nur saugen oder nur putzen. Aber du hast auch die Wahl, ob der Sauger gleichzeitig saugen und putzen soll oder ob er dies nacheinander machen soll.

Letzteres kann Sinn machen, denn die Putzbreite ist höher als die Saugbreite. Hast du eine extreme Verschmutzung, kann diese an die Putzpads kommen und verkleben.

Dank dieser Option saugt der Narwal Freo erst deine Wohnung und startet dann einen zweiten Durchgang in welchem er nur putzt.

 

Saugleistung

Was die Saugleistung betrifft, müssen wir wie üblich zwischen glatten Böden und Teppichen unterscheiden.

Auf glatten Böden saugt der Narwal Freo perfekt. Haare und normaler Hausstaub werden zu 100% aufgenommen, wenn der Roboter diese überfährt. 

Auch große Mengen Tierhaare sind erst einmal kein Problem! Lediglich der etwas in seiner Größe limitierte Schmutzauffangbehälter begrenzt die Menge an Haaren, welche aufgenommen werden können.

Ansonsten ist die Saugleistung auf glatten Böden tadellos! Auch dank der guten Navigation. Was bringt die beste Saugleistung, wenn der Sauger einfach nicht alle Stellen überfährt? Richtig nicht viel! Aber beim Narwal Freo passt die Kombination aus Navigation und Saugleistung.

Positiv ist auch die Saugleistung auf Teppichen. Hier kommt es wie üblich etwas auf die Teppiche an, aber grundsätzlich würde ich die Reinigungsleistung hier ins untere Oberfeld einordnen.

Tendenziell ist der Narwal Freo eher etwas für glatte Böden und niedrige Lautstärke optimiert. Ich habe schon bei extremen Verschmutzungen leicht bessere Ergebnisse auf Teppichen gesehen. Allerdings passt hier die Leistung absolut, es gibt vielleicht 1-2 Modelle welche auf besonders “klebenden” Teppichen mit Tierhaaren besser umgehen.

Aber auf normalem Teppichboden siehst Du auch mit dem Narwal Freo eine Reinigungsleistung dicht an der “Perfektion”.

 

Putzleistung (hervorragend!)

Der Saugroboter setzt auf seiner Unterseite auf zwei rotierende Mikrofaser Pads. Diese werden in regelmäßigen Intervallen (10-15 Minuten) in der Waschstation ausgewaschen und neu befeuchtet.

Die Putzleistung des Narwal Freo ist absolute Spitzenklasse für einen Saugroboter! Diese ist hier auf dem Niveau der anderen High End Modelle mit rotierenden Pads. Besser putzt kein anderer Saugroboter!

Allerdings muss ich auch dazu sagen, dass der Narwal Freo dennoch keinen Waschsauger oder manuelles Putzen zu 100% ersetzen kann. Der Narwal Freo frischt deine Böden auf, entfernt Fußabdrücke, kleinere Spritzer, Schlamm-Pfoten Abdrücke usw.

Allerdings ist eingebrannter oder eingetrockneter Schmutz für diesen zu viel, wie für alle Roboter mit Putzfunktion.

Dank des regelmäßigen Auswaschens verteilt der Roboter auch nicht einfach nur Schmutz. Zudem bekommen Böden einfach einen völlig anderen Glanz wenn diese abgewischt wurden.

Mit Streifenbildung hatte ich keine Probleme! Obwohl der Narwal Freo relativ viel Wasser nutzt, mehr als andere Roboter mit Putzfunktion.

Auch beim Durchspülen der Pads nutzt dieser recht viel Wasser, was ich aber eher positiv als negativ sehe.

 

Extrem leise!

Etwas was mich beim Narwal Freo sehr überrascht hat, war die Lautstärke. Der Saugroboter ist extrem leise!

Sowohl der Motor zum Fahren, wie auch der Saugmotor sind unheimlich leise. Dabei ist es absolut überraschend, dass trotz der niedrigen Lautstärke an der Seite ein deutlicher Luftstrom zu spüren ist.

Mit aktiven Putzpads wird der Sauger minimal lauter, aber dieser ist weiterhin das leiseste Modell das ich in den letzten Jahren im Test hatte!

Das lauteste am Narwal Freo ist die Waschstation, welche etwas brummen kann.

 

Testfazit zum Narwal Freo

Der Narwal Freo ist erst einmal absolut empfehlenswert! Dieser ist in einigen Punkten den großen Modellen von Roborock, EcoVacs und Co. um einiges vorraus!

So ist die Navigation, das Design und Haptik wie auch die Putzfunktion auf dem höchstmöglichen Niveau, besser geht es bei keinem anderen Modell!

Gerade die Navigation und das unheimlich flüssige Fahrverhalten des Narwal Freo hat mich sehr beeindruckt! So vermeidet der Roboter Hindernisse sehr gut und fährt vorsichtig, ohne dabei zu viele “Lücken” zu lassen.

So wirkt die Navigation extrem sicher! Hier ist dieser auf oder sogar über dem Level von Roborock.

Auch die Putzfunktion ist beeindruckend gut! Gerade in Kombination mit der starken Waschstation und vor allem der Möglichkeit die Wischmöppe anzuheben, ist Weltklasse! So ist die Kombination aus Teppichen und glatten Böden absolut kein Hindernis für den Narwal Freo.

Dabei vernachlässigt Narwal aber auch nicht die die Saugfunktion! Auch Tierhaare + Teppiche meistert der Roboter sehr gut. Dabei ist dieser auch noch extrem leise.

Soweit ist der Narwal Freo einer der besten Saugroboter den ich bisher in den Fingern hatte, vielleicht sogar der beste.

Das Einzige was gegen diesen Spricht , ist der gehobene Preis. Um die1000€ ist schon mutig. Dieser Preis würde völlig in Ordnung gehen, hätten wir auch noch eine Absaugstation integriert, so ist er etwas hoch, auch wenn der Narwal Freo ein herausragender Saugroboter ist!

Update 02.09.23: Ich möchte an dieser Stelle mein erstes Fazit zum Narwal Freo bestätigen. Ich nutze den Saugroboter seit dem Test und dieser ist weiterhin extrem gut! Gerade was die Navigation betrifft ist dies der beste Sauroboter den ich bisher in den Fingern hatte. 

NARWAL Freo Saugroboter mit Wischfunktion und automatischer...
  • Freo-Modus: Handfrei. Sorgenfrei. Der Narwal Freo Wischroboter...
  • Dirtsense-Technologie: Im Gegensatz zu anderen Wisch- und...
  • EdgeSwing-Kantenreinigung: Staub und Flecken an Wänden und...
  • Tiefere und sicherere Reinigung: Die patentierten, sich mit hoher...
  • Drei Mop-Trocknungsmodi: Mop-Pads können schmutzig sein, wenn...
Narwal Freo
POSITIV
Herausragende Navigation!
Herausragende Putzfunktion!
Kann Putzpads anheben (wichtig für Teppiche)
Sehr gute Waschstation
Gute Saugfunktion
Gute App
Hoher Funktionsumfang
Sehr leise!
NEGATIV
Keine Absaugfunktion
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Bluetooth Lautsprecher mit austauschbaren Akku und gutem Klang, der DOCKIN D FINE EVO im Test

DOCKIN bietet mit dem D FINE EVO eine neue Version seines beliebten Bluetooth Lautsprechers an. Dieser soll mit App Unterstützung und einem guten Klang punkten.

Für mich fast das Spannendste ist aber der austauschbare Akku! So ist der DOCKIN D FINE EVO einer der wenigen Bluetooth Lautsprecher der über einen Benutzer austauschbaren Akku verfügt.

Hierdurch hat der Lautsprecher eine theoretisch fast “unbegrenzte” Lebenserwartung, im Gegensatz zu den komplett verklebten Modellen die du ansonsten bekommst.

Stellt sich aber die Frage ist der DOCKIN D FINE EVO auch abseits des Austauschbaren Akkus ein guter Bluetooth Lautsprecher?

Finden wir es im Test heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an DOCKIN für das Ausleihen des D FINE EVO für diesen Test.

 

Der DOCKIN D FINE EVO im Test

DOCKIN setzt beim D FINE EVO auf ein sehr “blockiges” Design. Dabei ist der Lautsprecher mit 285 x 100 x 103mm vergleichsweise groß. Dieser ist zwar klar noch portabel, aber er bietet schon eine Größe, wo er auch als “Stationäres” System Sinn machen könnte.

Dabei besteht der Lautsprecher zunächst aus schwarzem Kunststoff, verfügt aber auf Front und Rückseite über eine Metall-Lautsprecherabdeckung.

Die Seiten wiederum sind mit einer Gummiabdeckung überzogen. Auf der rechten Seite ist in der Gummiabdeckung eine kleine Klappe eingelassen. Unter dieser befindet sich ein AUX Eingang, wie auch ein USB C Eingang und USB C Ausgang.

Auf der Oberseite haben wir die vier Steuerungstasten.

Qualitativ wirkt der Lautsprecher soweit gut, wenn auch nicht absolut perfekt.

 

Mit austauschbaren Akku

Auf der Unterseite des DOCKIN D FINE EVO findest du eine kleine Klappe, welche mit vier normalen Kreuzschrauben gesichert ist.

Unter dieser Klappe ist der Akku des Bluetooth Lautsprechers. Hier ist ein einfaches Akkupack aus 3x 18650 Zellen. Aufgrund des Formfaktor des Packs usw. musst du schon einen speziellen Akku haben, oder dir was basteln, aber prinzipiell ist der Akku tauschbar!

Dies ist ein großer Vorteil, denn ich schätze das 90% aller Bluetooth Lautsprecher aufgrund des Akkus irgendwann im Müll landen werden.

So muss es dem DOCKIN D FINE EVO nicht gehen.

 

Mit App Unterstützung

DOCKIN bietet für den D FINE EVO eine App an. Leider wollte die App sich nicht so recht auf meinem Google Pixel mit dem Lautsprecher verbinden. Mit meinem iPhone funktionierte es hingegen problemlos.

In der App kannst du den Lautsprecher steuern und viel wichtiger einen EQ einstellen und somit den Klang des Lautsprechers ein gutes Stück nach deinen Wünschen anpassen.

 

Klang

Kommen wir zum Klang des DOCKIN D FINE EVO. Prinzipiell haben wir hier einen 2 Wege Lautsprecher, das heißt, wir haben separate Hoch- und Tieftöner. Genau genommen haben wir zwei Hochtöner und zwei Tieftöner.

Ich habe leider den “alten” D FINE mehr im Büro und der Test ist auch schon ein paar Tage her, allerdings meine ich, dass der D FINE EVO etwas in Punkt Klang zugelegt hat. Vor allem beim Bass, denn dieser ist hier recht gut und auch durchaus kräftig, während der alte D FINE etwas “neutraler” / flacher geklungen hat. Meine Erinnerung kann sich hier aber auch irren.

Starten wir aber am Anfang, also bei den Höhen des D FINE EVO. Die Höhen des D FINE EVO sind absolut spitze! Diese sind wunderbar klar und sauber, mit einer schönen Brillanz, aber auch nicht zu viel Schärfe. Die Höhen sind für meinen Geschmack “on point”.

Ein wenig schwächelt der D FINE EVO in den Mitten. Stimmen sind soweit gut und voll, aber hier und da, gerade in den unteren Mitten, meine ich ein kleines “Loch” zu hören. Nicht dramatisch, aber auch nicht perfekt.

Grundsätzlich ist auch der D FINE EVO kein Bass-Bomber. Suchst du das Maximum an Bass musst du entweder über die App diesen etwas hochdrehen (was aber nur in einem kleinen Rahmen geht) oder einen anderen Lautsprecher kaufen. Von Haus aus hat der Lautsprecher einen guten Bass, welcher sehr rund und passend klingt. Dieser ist kräftig genug, dass Musik Spaß macht, aber nicht so übertrieben, dass er unnatürlich wirkt. Dabei hat der Bass eine gute Präzision. Vielleicht könnte das Bassvolumen etwas besser sein, aber das ist schon Kritik auf einem sehr hohen Level.

Unterm Strich hat der D FINE EVO einen sehr runden Klang, welcher in keine Extreme verfällt oder den Klang allgemein zu sehr verfälscht, wie es Bluetooth Lautsprecher ansonsten gerne mal machen, sofern du nicht zu sehr mit dem EQ und den Klangmodi herumspielst!

So ist beispielsweise der Bass Boost in der App eher traurig. Dieser versucht einfach mehr Bass zu erzwingen als der DOCKIN D FINE EVO liefern kann. Spannenderweise ist das Bass Boost EQ Preset 100x besser als der reguläre Bassboost, warum auch immer. Willst du mehr Bass nutze das EQ Preset mit dem Bass Boost und nicht den Bass Boost Schalter. (Allerdings auch hier neigt der Lautsprecher teils zum Übersteuern)

Dennoch ist der D FINE EVO von Natur aus eher ein ausgewogener Lautsprecher und kein Bass Monster, auch wenn sich über den EQ noch ein Stück mehr Bass “erzwingen” lässt.

 

Fazit

Der DOCKIN D FINE EVO ist sicherlich kein absoluter Wunderlautsprecher, aber dieser hebt sich in einigen spannenden Punkten von der Konkurrenz ab.

Der für mich wichtigste Punkt ist der austauschbare Akku. Der gibt dem Lautsprecher effektiv eine “unbegrenzte” Lebensdauer. Normale, meist bis zum Anschlag verklebte, Bluetooth Lautsprecher halten vielleicht 3-5 Jahre, danach sind diese Müll.

Klanglich macht der D FINE EVO einen guten Eindruck! Dieser liefert einen ausgewogenen Klang mit guten Höhen und einem soliden Bass.

Suchst du einen Party / Effekt Lautsprecher, der einfach nur fette Bässe zauert, dann bist du hier falsch, selbst mit EQ Anpassungen ist der EVO kein Bass Monster. Dieser liefert einen guten Bass, ist aber im Allgemeinen recht erwachsen klingend.

DOCKIN® D FINE EVO Bluetooth Lautsprecher Outdoor/Indoor 50W...
  • 𝗧𝗘𝗦𝗧𝗦?𝗘𝗚𝗘𝗥: „Da ist Wumms drin...
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  • 𝗔𝗨𝗖𝗛 𝗙Ü𝗥 𝗢𝗨𝗧𝗗𝗢𝗢𝗥: Robust...
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Und ich denke dies passt ganz gut zum Fazit. Suchst du einen erwachsenen und haltbaren Bluetooth Lautsprecher dann ist der DOCKIN D FINE EVO für dich eine starke Wahl! Auch der Preis von rund 140€ zum Zeitpunkt des Test passt, auch wenn dieser sicherlich kein Schnäppchen ist.

3x 4K Monitore via Thunderbolt dank DisplayLink, Sonnet Echo 13 Triple 4K Display Dock im Test

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Du hast ein Notebook und möchtest mit diesem viele Displays komfortabel verbinden? Dann brauchst du ein Thunderbolt Dock! Aber nicht irgendein Thunderbolt Dock, denn oftmals sind diese beispielsweise auf ein Display mit 4K 60 Hz limitiert, beispielsweise im Zusammenspiel mit den Apple MacBook Pro M Modellen.

Sonnet bietet mit dem Echo 13 Triple 4K Display Dock nun ein Dock, welches diese Limitierung aushebelt. So soll das Dock bis zu 3x 4K 60 Hz Monitore auch an USB 4 Geräten und dem MacBook Pro M1/M2 Modellen erlauben.

Hinzu kommen natürlich diverse USB Ports, ein LAN Port, Kartenleser usw.

Wollen wir uns das Sonnet Echo 13 Triple 4K Display Dock doch einmal im Test ansehen!

An dieser Stelle vielen Dank an Sonnet für das Zuverfügungstellen des Docks für diesen Test!

 

Das Sonnet Echo 13 Triple 4K Display Dock im Test

Mit 24,3 x 10,6 x 3,3 cm ist das Echo 13 eine klassische Desktop-Dockingstation. Spannenderweise ist diese aber im Gegensatz zur Echo 20 komplett aus Kunststoff gefertigt.

Dies ist eher außergewöhnlich für ein Thunderbolt Dock, denn normalerweise nutzen hier die meisten Modelle Metall für eine bessere Wärmeabfuhr.

Ansonsten macht das Dock aber grundsätzlich eine gute Figur. Dieses richtet sich bei seinem Design aber klar eher an Businesskunden.

 

Die Anschlüsse

Das Echo 13 hat seine Anschlüsse über Front und Rückseite verteilt.

So finden wir auf der Front:

  • 1x Kopfhörer Ausgang
  • 1x Mikrofon Eingang
  • 1x SD Kartenleser
  • 1x USB C 3.2 Gen 2 10 Gbit

Ich hätte mir vielleicht noch zusätzlich einen USB A Port auf der Front gewünscht, aber abseits davon sieht das schon gut aus!

Auf der Rückseite haben wir:

  • 3x HDMI 2.0
  • 3x DisplayPort 1.2
  • 1x Gbit LAN
  • 4x USB A 3.0 5 Gbit
  • 1x Thunderbolt 4 Eingang

Das Auffälligste sind hier natürlich die Monitor-Anschlüsse. Wir haben gleich 3x HDMI und DisplayPort. Allerdings musst du dich hier entscheiden, ob du bei jedem Set den HDMI oder den jeweiligen DisplayPort nutzen möchtest.

Im Maximum kannst Du also “nur” 3 Monitore anschließen. Zudem haben wir noch einige USB 3.0 Ports und Gbit LAN.

Dieses Dock fokussiert sich schon etwas auf die Monitor-Anschlüsse. Die anderen Ports sind eher eine “Zugabe” und abseits des 10Gbit USB C Ports auf der Front eher Standardkost.

 

100W / 96W Power Delivery

Das Echo 13 bietet laut Sonnet eine Leistung von 100W mit der ein Notebook versorgt werden kann. Laut meinem Power Delivery sind es allerdings nur 96W. Ob dies richtig ist oder ein Auslesefehler kann ich nicht sagen.

 

Thunderbolt und USB 4

Das Echo 13 ist ein Thunderbolt bzw. USB 4 Dock. Normalerweise können via Thunderbolt bis zu 2 Monitore über ein Dock angeschlossen werden und via USB 4 einer.

Entsprechend kannst du bei den neueren MacBooks auch nur einen Monitorausgang via Dock pro USB C Port anbinden.

Dieses limit wird aber beim Echo 13 ausgehebelt, das Dock funktioniert also via USB C und Thunderbolt 4 identisch.

 

Wie funktionieren die Display Anschlüsse?

Sonnet trickst bei den Display Anschlüssen etwas. So ist Display 1 direkt mit deinem PC/Notebook verbunden, wie bei einem normalen Thunderbolt oder USB C Dock.

Anschluss Nummer 2 und 3 nutzen hingegen die “DisplayLink” Technologie. Mehr zu DisplayLink: https://en.wikipedia.org/wiki/DisplayLink

Im Kern ist im Echo 13 eine weitere Grafikkarte integriert, welche Monitoranschluss 2 und 3 ansteuert. Diese Grafikkarte ist natürlich recht Basic und nicht wirklich für 3D Anwendungen usw. geeignet bzw. nutzt dann deine primäre Grafikkarte zur Bildberechnung.

Diese Monitore sind halt als “neben” Monitore gedacht und eignen sich hier auch völlig. Allerdings sind auch Dinge wie 4K Video-Wiedergabe usw. kein Problem.

Auf diese Art kannst du bis zu 3 Monitore beispielsweise mit deinem MacBook verbinden.

 

Die USB Ports

Der USB C Port auf der Front ist ein recht mächtiger Port, welcher laut Sonnet 10Gbit Geschwindigkeit, wie auch bis zu 20W Leistung bieten soll.

Und ich kann beides bestätigen! So bietet der Port nach dem USB PD Standard wahlweise 5V/3A oder 9V/2,22A.

Eine externe SSD erreichte an dem USB C Port rund 900 MB/s lesend und 788 MB/s schreibend, was Werte sind die soweit passen, wenn auch eher am unteren Ende.

USB C 10 Gbit

Die USB 3.0 Ports sind hingegen ganz klassische USB 3.0 Ports ohne spezielle Power Delivery Eigenschaften usw.

USB A

Diese erreichten bei mir bis zu 399 MB/s lesend wie auch 359 MB/s schreibend. Probleme mit externen Laufwerken, USB Sticks, Tastaturen und Funkempfänger gab es in meinem Test an diesen Ports keine. Diese verhielten sich sehr unproblematisch.

 

UHS-II SD Kartenleser

Im Echo 13 steckt ein SD 4.0 Kartenleser, welcher schnelle UHS-II Speicherkarten unterstützt, laut Sonnet mit bis zu 320 MB/s.

Im Test erreichte der Kartenleser mit der Kingston Canvas React Plus satte 299 MB/s lesend und 289 MB/s schreibend. Damit ist dies ein sehr schneller Kartenleser!

 

Stromverbrauch

Der Stromverbrauch des Docks schwankt ja nachdem was du mit diesem machst. Lädst du mit dem Dock dein Notebook? Dann steigt der Stromverbrauch natürlich entsprechend an.

Allerdings so als Faustwerte, das Echo 13 benötigt 0,7W im Leerlauf, ohne irgendwelche angeschlossenen Geräte.

Mit einem angeschlossenen Notebook (das aber nicht geladen wird), benötigt es ca. 5W. Dies sind beides keine schlechten Werte!

 

Fazit

Dein Notebook hat zu wenige Display Anschlüsse und dir reichen die 1-2 zusätzlichen Anschlüsse die ein normales Thunderbolt Dock bieten kann nicht aus?

Dann bist Du beim Sonnet Echo 13 Triple 4K Display Dock an der richtigen Adresse!

Das Dock kann an jedes Thunderbolt 3/4 wie auch USB 4 Notebook drei Zusätzliche Monitore mit 4K 60 Hz anbinden.

Hier bedient sich Sonnet eines Tricks, so ist nur einer der drei Ports wirklich direkt mit deinem Notebook verbunden. Die beiden anderen Ports hängen an einer zusätzlichen Grafikkarte, welche im Dock verbaut ist. Diese hat natürlich keine Leistung, sondern ist halt nur für eine Displayausgabe zuständig. Effektiv passt das aber, beispielsweise 4K Videos lassen sich problemlos wiedergeben und generell alle Aufwendigen Berechnungen werden von deiner Primären Grafikkarte getätigt und an die zusätzliche Grafikkarte bzw. Grafikadapter weitergereicht.

Dies erlaubt es halt dem Dock für mehr Monitorausgänge zu sorgen, als es eigentlich bei Thunderbolt oder USB 4 möglich wäre.

Hinzu kommt eine gesunde Anzahl an USB 3.0 Ports, wie auch USB C 10Gbit, einem flotten Kartenleser und natürlich der Möglichkeit dein Notebook mit bis zu 100W zu laden.

Das Kernthema des Echo 13 bleiben aber die Monitor-Anschlüsse. Willst du drei weitere Monitore mit deinem Notebook verbinden, dann gehört dies zu einem der wenigen Docks die dies erlauben!