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Die drei besten SSDs im Vergleich, Samsung 990 Pro, WD SN850X und Solidigm P44 Pro

Die ersten PCIe 5.0 SSDs rücken näher. Da ist es doch ein guter Zeitpunkt, einen Blick auf die schnellsten PCIe 4.0 SSDs zu werfen.

Hier habe ich drei spannende Kandidaten ausgewählt:

  • Samsung 990 Pro
  • Western Digital SN850X
  • Solidigm P44 Pro

Auf dem Papier sind dies extrem spannende und gute NVME SSDs, welche aber entsprechend auch zu den teuersten Modellen zählen.

Aber welche ist die beste PCIe 4.0 SSD? Finden wir dies im Vergleich heraus! An dieser Stelle vielen Dank an Samsung und WD für das zur Verfügung stellen der jeweiligen SSD.

 

Die Top 3 SSDs, ein erster Überblick

Werfen wir zunächst einen Blick auf unsere drei Testkandidaten.

1TB Samsung 990 Pro WD SN850X  Solidigm P44 Pro
Preis (Stand 30.01.23) 155 € 110 € 125 €
Lesend  7450 MB/s 7300 MB/s  7000 MB/s
Schreibend  6900 MB/s 6300 MB/s  6500 MB/s
NAND Samsung V-NAND v7 176 Layer Kioxia BiCS5 112 Layer SK Hynix 176 Layer

 

2TB Samsung 990 Pro WD SN850X  Solidigm P44 Pro
Preis (Stand 30.01.23) 280 € 225 € 220 €
Lesend  7450 MB/s 7300 MB/s  7000 MB/s
Schreibend  6900 MB/s 6600 MB/s 6500 MB/s
NAND Samsung V-NAND v7 176 Layer Kioxia BiCS5 112 Layer SK Hynix 176 Layer

Zunächst gibt es preislich einen recht großen Unterschied zwischen Samsung und WD/Solidgm. Die Samsung 990 Pro ist mit Abstand die teuerste SSD im Vergleich und allgemein eine der teuersten Consumer SSDs.

Allerdings ist diese auf dem Papier auch die leistungsstärkste SSD mit 7450 MB/s lesend und 6900 MB/s schreibend. Auf Platz 2 landet WD mit der SN850X welche beachtliche 7300 MB/s bzw. 6600 MB/s schaffen soll.

Auf dem dritten Platz landet die Solidigm P44 Pro, welche mit 7000 MB/s bzw. 6500 MB/s etwas zurückfällt.

Spannend an diesem Vergleich ist auch der Unterschied beim NAND. So nutzt Samsung seinen 176 Layer V-NAND v7, WD KIOXIA BiCS5 mit 112 Layern und Solidigm SK Hynix 176 Layer NAND.

Damit nutzt jeder Hersteller seinen “eigenen” TLC NAND. Western Digital hängt in der Flash Speicher Abteilung von KIOXIA mit drin und Solidigm ist Intels Flash Speicher Abteilung, welche von SK Hynix übernommen wurde.

Ebenso nutzt jeder Hersteller einen eigenen Controller.

 

Haltbarkeit und TBW

Alle drei Hersteller geben auf Ihre SSD 5 Jahre Garantie, welche aber auch vorzeitig enden kann, solltest du den TBW Wert überschreiten.

TBW gibt an, wie viele Daten du auf eine SSD schreiben darfst, ehe diese die Garantie verliert. Dies bedeutet natürlich nicht, dass die SSD danach direkt defekt ist.

Der TBW Wert ist eher ein “Mindesthaltbarkeitsdatum”.

Und hier sind alle drei Hersteller sehr konservativ! Samsung und WD versprechen 600 TB bei der 1TB Version, Solidigm 750TB.

In der Praxis werden alle drei SSDs diesen Wert voraussichtlich um einiges überschreiten können. Nach meiner Einschätzung wird der KIOXIA BiCS5 die niedrigste Haltbarkeit bieten, aber selbst dieser wird vermutlich das 2-3x der Herstellerangabe erreichen können!

Traditionell gilt Samsungs V-NAND als der haltbarste Speicher, aber ich würde schätzen, dass SK Hynix und Samsung hier +- gleichauf sind. Die Layer Anzahl beim NAND ist im Übrigen nicht zwingend ein Indikator für Haltbarkeit oder Qualität. Allerdings ist neuerer NAND in der Regel immer haltbarer und schneller, sofern die Anzahl an Bits pro Zelle gleich bleibt.

 

Benchmarks, welche ist die schnellste PCIe 4.0 SSD

Starten wir in die Benchmarks mit dem Klassiker CrystalDiskMark, hier in der Version 8. CrystalDiskMark ist der beste Benchmark um die maximal erreichbare Datenrate der SSDs zu ermitteln.

Diese Werte sind nicht zwingend realitätsnah, aber zeigen uns das “Optimum”:

Die größte Überraschung ist Solidigm P44 Pro, denn diese übertrifft die Herstellerangabe deutlich!

Lesend ist die Samsung 990 Pro allerdings nicht zu schlagen. Diese erreicht satte 7461 MB/s. Auf Platz 2 landet die Solidigm P44 Pro mit 7403 MB/s und auf Platz 3 die WD Black SN850X mit 7365 MB/s. Alle drei SSDs sind also recht dicht beieinander.

Schreibend schiebt sich die Solidigm P44 Pro sogar vor der Samsung 990 Pro und der WD Black SN850X auf Platz 1.

Allerdings, erneut, alle SSDs sind extrem dicht beieinander. Die Unterschiede liegen bei unter 200MB/s.

CrystalDiskMark kann auch die IOPS von SSDs auslesen. Allerdings ist die IOPS Messung nach meiner Einschätzung etwas zweifelhaft, diese liegt nämlich deutlich unter den Werksangaben und scheint einige SSD Hersteller/Controller klar zu bevorzugen.

Sagen wir es so, CrystalDiskMark scheint in diesem Punkt den Samsung Controller nicht zu mögen, denn die 990 Pro (und auch andere Samsung SSDs) schneiden hier sehr schlecht ab, während die WD SSDs in der Regel sehr gut abschneiden.

Entsprechend landet hier die WD Black SN850X auf Platz 1, die Solidigm P44 Pro auf Platz 2 und die Samsung 990 Pro auf Platz 3.

Selbiges Bild sehen wir bei den Zugriffszeiten, wo auch die WD SN850X recht deutlich gewinnt.

In Benchmarks wie AS SSD sehen wir wieder ein etwas anderes Bild.

Hier landet die Solidigm P44 Pro unterm Strich auf Platz 1, allerdings kann die Samsung 990 Pro diese lesend schlagen.

Die SN850X ordnet sich auf dem 3. Platz ein.

Im Anvil’s Storage Utilities Benchmark, wo auch IOPS gemessen werden, sackt die 990 Pro hinter die SN850X auf Platz 3 ab.

 

PC Mark

PC-Mark versucht in seinem Speicher-Benchmark alltägliche Anwendungen, wie Office Anwendungen, Spiele usw. zu simulieren.

Hier gibt es zwei Tests, die „Quick“ und die „volle“ Version. Die „volle“ Version nutzt größere Dateigrößen, entsprechend schneiden hier SSDs mit schlechterer Schreibgeschwindigkeit oder aggressivem Scheibcache schlechter ab.

In PC Mark setzt sich die P44 Pro mit der 990 Pro vor der SN850X an die Spitze. Im Full System Drive Benchmark waren die Unterschiede zwischen den SSDs gering. Allerdings vor allem im Data Drive und Quick Test gab es größere Schwankungen, mit denen ich nicht gerechnet hätte. Vor allem die WD SN850X schneidet hier ein Stück schlechter ab als ich es erwartet hätte.

 

3D Mark SSD Test

Schauen wir uns auch einmal den neuen 3D Mark SSD Test an. Im Gegensatz zu anderen Tests misst dieser nicht nur einfach die Datenraten usw., sondern dieser simuliert das Laden echter Spiele (mit deren Spiele-Daten usw.).

Folgendes testet der 3D Mark SSD Test:

  • Loading Battlefield™ V from launch to the main menu.
  • Loading Call of Duty®: Black Ops 4 from launch to the main menu.
  • Loading Overwatch® from launch to the main menu.
  • Recording a 1080p gameplay video at 60 FPS with OBS (Open Broadcaster Software) while playing Overwatch®.
  • Installing The Outer Worlds® from the Epic Games Launcher.
  • Saving game progress in The Outer Worlds®.
  • Copying the Steam folder for Counter-Strike®: Global Offensive from an external SSD to the system drive.

Hier wird es nun spannend, denn das erste Mal zieht die SN850X, abseits der IOPS Tests sowohl an der 990 Pro wie auch der P44 Pro vorbei. Und dies ist kein Ausrutscher, denn auch die SN850 ohne X schlägt sich in diesem Test extrem gut.

 

Final Fantasy Endwalker

Der Final Fantasy Endwalker Benchmark soll zwar eigentlich die Grafikleistung eines Systems messen, zeigt aber auch die Ladezeiten an. Dies ist sogar recht gut reproduzierbar!

Hierdurch ist dieser auch für SSD Benchmarks durchaus interessant.

Auch hier zeigt sich die SN850X sehr stark! Zwar kann die P44 Pro wieder an der SN850X vorbeiziehen, aber die Samsung 990 Pro bleibt auf dem letzten Platz.

Die SN850X scheinen „Ladezeiten“ Workloads wirklich besser zu liegen als beispielsweise der Samsung SSD.

 

WinRAR Test

Kopieren wir zum Schluss noch zwei große Archive auf die SSD, welche wir anschließend von dieser entpacken.

Datei-Paket A – Installation von Tiny Tinas Wonderland ca. 52GB

Datei-Paket B – Installation von Tiny Tinas Wonderland, Total War Warhammer 3 und GW2 ca. 231 GB

Spannenderweise zeigt sich hier erneut die SN850X stärker als die Samsung 990 Pro.

Allerdings glaube ich, dass dieser Test auch etwas von der Kapazität beeinflusst wird. Die beiden 2TB SSDs haben aufgrund ihrer Kapazität einen größeren SLC-Cache als die 1TB Samsung 990 Pro. Gerade beim Test-Paket B/2 wird dies einen deutlichen Einfluss haben.

 

SLC Cache

Kommen wir damit auch zum SLC Cache. Moderne SSDs verfügen alle über einen so genannten SLC Cache. Was ist dies?

In eine Zelle einer modernen SSD können 3 oder 4 Bits geschrieben werden (bei den SSDs hier im Test 3). Dies erhöht die Speicherdichte massiv und macht die SSDs auch günstiger. Allerdings potenziert sich die Komplexität des Schreibens der Daten je mehr Bits pro Zelle wir haben. Dies macht das Schreiben auf TLC oder noch schlimmer bei QLC SSDs sehr langsam.

Hier haben sich die Hersteller etwas ausgedacht, warum beschreiben wir den Speicher nicht temporär nur mit einem Bit pro Zelle? Hat deine SSD genug freien Speicher, werden einige Zellen nur mit einem Bit pro Zelle beschrieben, was dies deutlich schneller macht. Irgendwann werden dann im Hintergrund die Daten wieder richtig sortiert/in die freien Zellen hinzu geschrieben.

Hierdurch hast du für kleine Datenschübe deutlich höhere Schreibgeschwindigkeiten.

Allerdings kann die Größe des SLC Caches sehr schwanken, genau wie die erreichte Leistung nach dem SLC Cache.

Dies teste ich mit H2TestW, womit ich die SSD einmal vollscheibe. H2TestW ist nicht das Optimum, da dieses nicht das Maximum an Geschwindigkeit aus der SSD herausholt, es gibt uns aber eine recht realitätsnahe Übersicht.

Die Samsung 990 Pro ist natürlich deutlich schneller vollgeschrieben aufgrund der niedrigeren Kapazität. Aber selbst wenn wir davon ausgehen, dass die 2TB Version doppelt so lange benötigt (was eine realitätsnahe Vermutung wäre) wäre diese immer noch die schnellste SSD.

Die SN850X und die P44 Pro tun sich hingegen praktisch nichts.

Dies liegt auch an der Schreibgeschwindigkeit nach dem Cache. Die Samsung 990 Pro hat die höchste Schreibgeschwindigkeit, auch nachdem der SLC Cache voll ist. Auf Platz 2 folgt die P44 Pro und auf Platz 3 die SN850X.

Dass die SN850X dennoch so gut abschneidet, liegt bei dieser an der Cachegröße. So hat die SN850X über 500GB SLC Cache, die P44 Pro ca. 300 GB und die 990 Pro 120GB bzw. in der 2TB Version vermutlich 240GB.

Hierdurch gleicht sich die Leistung aller SSDs aus. Samsung 990 Pro, höchste Leistung nach dem Cache, aber kleinster Cache. WD SN850X, niedrigste Leistung nach dem Cache, aber größter Cache. Die P44 Pro liegt in der Mitte.

 

Stromverbrauch

Leider ist das Messen des Stromverbrauchs bei M.2 SSDs etwas nicht ganz Triviales. Ich muss mich hier eines Tricks bedienen. Ich verbaue die SSDs in ein externes NVME fähiges USB C 3.1 Gehäuse und messe hier den Stromverbrauch dieses Gehäuses inklusive SSD. Ich kann hier das leere Gehäuse in einem gewissen Rahmen herausrechnen, aber die so erhaltenen Werte werden nicht 100%ig genau sein! Allerdings, eine SSD, die tendenziell mehr Strom benötigt, wird auch dies in der Tabelle zeigen. Achtet also weniger auf die absoluten Werte und mehr auf den Vergleich zu den anderen Modellen, um einzuschätzen, ob nun eine SSD eher mehr oder weniger Energie benötigt.

Für die Nutzung in einem Desktop spielt dieser Test fast keine Rolle, hier wirkt sich +- 1W so gut wie 0 auf die Stromrechnung aus. Allerdings in einem Ultrabook kann +- 1W schon fast ne Stunde Laufzeit ausmachen.

Die Samsung 990 Pro und die Solidigm P44 Pro haben nach meinem Test praktisch die gleiche Leistungsaufnahme.

Spannender ist die WD SN850X. Diese benötigt etwas mehr Leistung unter Last, aber weniger im Leerlauf! Dies macht die SN850X durchaus auch für Notebooks interessant.

 

Fazit

Egal für welche der drei SSDs du dich entscheidest, du hast eine gute Wahl getroffen! Diese sind alle extrem dicht beieinander und es gibt hier keinen Verlierer.

Allerdings gibt es einige Überraschungen. So halte ich die Solidigm P44 Pro für die unterm Strich beste SSD! Diese liefert in allen Bereichen eine konstant hohe Leistung und liegt fast immer auf Platz 1 oder 2. Diese zeigte keine Schwächen und ist sowohl im Workstation als auch “Gaming” Einsatz extrem stark! Hier und da kann mal die 990 Pro oder die SN850X vorbeiziehen, aber unterm Strich ist die P44 Pro öfter die schnellere SSD. Überraschend, denn auf Papier ist die P44 Pro die schwächste der drei Testkandidaten.

Die WD Black SN850X zeigt sich bei den Ladezeiten stark. Was reine Datenübertragungen und der “Workstation” Einsatz betrifft, würde ich die P44 Pro oder die 990 Pro vorziehen. Allerdings in den Gaming fokussierten Tests die SN850X an der 990 Pro und auch teils an der P44 Pro vorbeiziehen. Für einen reinen Gaming PC ist die SN850X nach meinem Test die beste Wahl, gemeinsam mit der P44 Pro.

Was ist aber mit der Samsung 990 Pro? Diese steht in Benchmarks teils etwas im Schatten der Solidigm P44 Pro. Allerdings klingt dies düsterer als ich es meine. Die 990 Pro ist eine Allround bzw. Workstation SSD. Kopierst du große Datenmengen oft hin und her oder entpackst große Archive, dann kann Samsung 990 Pro vor allem überzeugen! So halte ich den V-NAND v7 von Samsung für den besten NAND Speicher, aus Sicht der Zuverlässigkeit und auch die Performance nach dem SLC Cache war die beste.

Hier kommt es so ein wenig auf deinen Anwendungsfall an.

Das HyperJuice HJ245B 245W Battery Pack im Test

HyperJuice war einer der ersten Hersteller, der eine 100W Powerbank im Angebot hatte. Nun legen diese mit einem neuen “Battery Pack” nach.

Die neue HyperJuice Powerbank soll neben einer Kapazität von 27000mAh vor allem aufgrund einer Leistung von satten 245W punkten!

Klingt beeindruckend, 27000mAh und 245W Leistung in einer Powerbank. Aber wie sieht es in der Praxis aus? Kann so viel Leistung in einer Powerbank gut gehen? Wie steht es um die Temperaturen? Und kann die Kapazität von 27000mAh bzw. 100Wh erreicht werden?

Finden wir dies im Test heraus!

 

Das HyperJuice HJ245B 245W Battery Pack im Test

Mit 191 x 81 x 28 mm und einem Gewicht von 755g ist das HyperJuice 245W Battery Pack ein ziemlicher Brocken!

Selbst verglichen mit anderen High End Powerbanks, wie der Flash Pro oder der Anker 737 ist die HyperJuice ziemlich groß und schwer. Allerdings spielt diese bezüglich der Leistung nochmals eine klasse über den zuvor genannten Modellen.

Der größte Teil des Gehäuses des HyperJuice HJ245B 245W Battery Pack besteht aus Aluminium. Lediglich der obere Rand ist aus einem schwarzen Hochglanz Kunststoff.

Unter diesem Rand ist auch ein kleines Display angebracht, zu diesem später mehr.

Generell macht die Powerbank einen sehr guten und hochwertigen Eindruck, auch wenn diese wirklich recht schwer und groß wirkt.

 

Anschlüsse, nur USB C!

Das HyperJuice HJ245B 245W Battery Pack verfügt über vier USB C Ports. Die Powerbank hat also nur USB C Ports. Eine Design Entscheidung von der ich kein Fan bin. Zwar nutzen die meisten Geräte mittlerweile nur noch USB C, aber hin und wieder hat man doch mal ein Gerät, das noch microUSB verwendet.

Die USB C Ports sind aber auch noch mal in zwei Gruppen aufgeteilt:

  • USB C 1 / 2 – 100W USB PD – 5V/3A, 9V/3A, 12V/3A, 15V/3A, 20V/5A
  • USB C 3 / 4 – 65W USB PD – 5V/3A, 9V/3A, 12V/3A, 15V/3A, 20V/3,25A

Dabei kannst du sogar USB C 1 und 2 gleichzeitig voll verwenden! Die Powerbank besitzt eine maximale Leistung von 245W. Also erst wenn du drei Ports gleichzeitig nutzt, werden zwei der drei Ports gedrosselt, um unter diesen 245W zu bleiben.

Wichtig, diese Drosselung findet auch statt, wenn du die Ports nicht voll nutzt. Verbindest du mit allen USB C Ports ein Gerät, dann werden alle Ports gedrosselt, egal ob an drei Ports nur Smartphones hängen die maximal 20W aufnehmen. Dies ist aber normal!

Die Powerbank wird natürlich auch via USB C geladen, hierfür musst du USB C Port 1 oder 2 nutzen, welche ebenfalls bis zu 100W beim Laden aufnehmen können.

 

Das Display

Im oberen Teil der Powerbank ist ein kleines Display. Dieses zeigt dir folgende Informationen an:

  • Ladestand in %
  • Zeit bis voll/leer
  • Leistung in Watt pro Port

Damit ist das Display klar als sehr hilfreich und nützlich einzustufen. Allerdings ist das Display schlechter als bei der Anker 737 oder der STORM 2.

 

PPS

Das HyperJuice 245W Battery Pack verfügt natürlich auch über PPS.

Die beiden primären 100W USB C Ports haben zwei PPS-Stufen:

  • 3,3-11V/3A
  • 5-21V/5A

Damit haben wir die perfekte PPS-Range. Leider haben die 65W Ports KEIN PPS!

PPS steht für Programmable Power Supply. Das normale USB Power Delivery bietet deinem Smartphone mehrere Spannungsstufen an, meist 5V, 9V, 15V und 20V. Hier kann sich dieses eine Stufe aussuchen und damit laden. PPS erlaubt es nun deinem Smartphone innerhalb eines gewissen Bereichs, beispielsweise 3,3-16V, frei eine Spannung zu wählen. Denkt dein Smartphone es wäre gerade ideal mit 6,5V zu laden, dann kann ein PPS-Ladegerät diesem 6,5V liefern.

Einige Smartphones wie die Modelle der Samsung S20/S21/SS Serie benötigen PPS um das volle Ladetempo zu erreichen, siehe hier Laden des SS2 Ultra. Ein S21 Ultra kann an einem normalen USB PD Ladegerät mit maximal 14W laden, an einem PPS Ladegerät mit 25W. Unterstützt Dein Smartphone kein PPS, dann ignoriert es einfach diese Funktion und behandelt das Ladegerät wie ein normales USB PD Ladegerät.

 

Die Kapazität

HyperJuice wirbt mit einer Kapazität von 100Wh bzw. 27000mAh. In der Praxis schwankt die Kapazität wie üblich stark je Entladetempo. Folgendes konnte ich hier messen:

Wh mAh
5V/1A 59,305 16028
9V/1A 89,233 24117
9V/3A 92,072 24884
20V/1A 93,285 25212
20V/3A 83,829 22656

 

100W Drosselung

Leider kann das HyperJuice 245W Battery Pack seine 100W pro Port nicht konstant liefern! Bei ca. 50% hat die Powerbank bei mir die Ports auf lediglich 60W heruntergedrosselt!

 

Ladetempo

Wie wird sich das HyperJuice 245W Battery Pack mit diversen Endgeräten schlagen? Wir üblich habe ich die Powerbank mit dem Google Pixel 6 Pro, iPhone 13 Pro Max, MacBook Pro 13 M1 und Dell XPS 13 ausprobiert. Die anderen Informationen sind Einschätzungen basierend auf Messwerten und Erfahrungswerten.

Zu erwartendes Ladetempo
Apple iPads +++
Apple iPhones +++
Apple MacBooks +++
Google Pixel +++
Huawei Smartphones +
OnePlus Smartphones +
Realme Smartphones +
Samsung Galaxy Smartphones („S“ Serie) +++
Windows Notebooks (Dell XPS, ASUS usw.) +++

 

Wir haben 100W USB C Ports, die neben Power Delivery auch über PPS verfügen. Entsprechend ist die Powerbank wunderbar für Notebooks geeignet, sowohl für MacBooks wie auch für die diverse Windows Notebooks.

Wichtig wir haben eine Leistung von bis zu 100W! Du kannst auch Smartphones ohne Probleme an den 100W Ports laden. So wirst du hier im Zusammenspiel mit allen halbwegs aktuellen iPhones und dank PPS auch Samsung Galaxy S Geräten das volle Ladetempo erreichen.

Auch für das Steam Deck oder die Nintendo Switch ist die Powerbank voll geeignet.

Lediglich Huawei und OnePlus Smartphones würden nicht mit dem vollen Tempo geladen, sondern nur mit einem hohen Ladetempo.

 

Laden

Du kannst das HyperJuice 245W Battery Pack mit bis zu 100W laden, sofern du ein 100W USB C Ladegerät hast. Ansonsten nutzt dieses die maximale Leistung deines USB PD Ladegerätes.

Aber wie lange dauert das Laden der Powerbank? Hierfür habe ich diese an ein 100W und 60W Ladegerät gehängt und die Leistungswerte mitgeschrieben.

Interessanterweise lädt die Powerbank relativ langsam! So dauert an einem 100W Ladegerät das Laden knapp über 2 Stunden. Dies ist nicht direkt langsam, aber andere 100W Powerbanks bekommen dies schneller hin!

Wir können auch sehen, dass die Powerbank nur eine sehr kurze Zeit mit 100W lädt und danach das Ladetempo auf 60W einbricht.

Entsprechend dauert das Laden an einem 60W Ladegerät mit 2:30h auch nicht viel länger.

 

Fazit

An der HyperJuice 245W Battery Pack gibt es sehr viel zu mögen! Dies sind natürlich zunächst die beiden 100W USB C Ports mit voller PPS-Range.

Hierdurch eignet sich die Powerbank wunderbar sowohl für Notebooks wie die größeren MacBooks und auch größere Windows Modelle, wie aber auch für Smartphones wie das S22 Ultra von Samsung, das Pixel 6 Pro, iPhone 13 Pro usw.

Hier gibt es aber auch andere Powerbanks die dies ähnlich können. Was mich bei dem HyperJuice 245W Battery Pack besonders überrascht hat, ist die Kapazität. So erreicht diese in der Praxis bis zu 93,285Wh, was eine hervorragende Kapazität ist!

Die Powerbank arbeitet hier deutlich effizienter als viele konkurrierende Modelle, was mich sehr freut.

Das Laden an einem 100W Ladegerät geht mit +- 2 Stunden flott aber nicht rekordverdächtig schnell. Das verbaute Display ist gut und hilfreich, aber auch nicht absolute Weltklasse.

Wie steht es aber um Kritik? Zum einen fehlt mir ein USB A Port. Wir haben zwar immer mehr USB C Geräte, im Alltag ist aber des Öfteren ein USB A Port doch noch praktisch. Zum anderen ist es etwas schade, dass die Powerbank nur 50% ihrer Kapazität 100W liefern kann und danach ihre Ports auf 60W herunter drosselt.

Dennoch ist das HyperJuice 245W Battery Pack eine Hammer Powerbank die sich für mich in die aktuelle Top 5 der Powerbanks platziert

 

Link zum Hersteller /// zu kaufen bei

Test: Samsung Galaxy S23 Ultra, das beste Ultra seit Jahren!

Februar eines neuen Jahres, was bedeutet dies? Richtig es gibt neue Samsung Flaggschiffe, dieses Jahr das S23, S23+ und das S23 Ultra.

Was gibt es Neues außer einen höheren Preis? Das S23 Ultra besitzt eine 200 Megapixel Kamera und auch unsere europäischen Samsung Smartphones besitzen nun einen Qualcomm Snapdragon SoC. Zudem gibt es natürlich viele kleinere Verbesserungen.

Aber reicht dies um einen Preis von 1299€+ zu rechtfertigen? Finden wir es im Test heraus!

 

Samsung Galaxy S23 Ultra, ein großer, aber etwas besser ausbalancierter Brocken!

Das Samsung Galaxy S23 Ultra ist ein riesiges Smartphone mit 6,8 Zoll Display und 163,4 x 78,1 x 8,9 mm. Zudem bringt dieses satte 234g auf die Waage.

Mit 234g ist dieses auch das schwerste “Ultra” Smartphone von Samsung, welche anscheinend von Jahr zu Jahr schwerer werden. Lediglich das iPhone 14 Pro Max ist noch schwerer.

Dabei ist das S23 Ultra recht dick und “gerade” gebaut, was auch der Ergonomie nicht hilft. Es liegt besser in der Hand als das iPhone 14 Pro Max, aber schlechter als das Pixel 7 Pro!

Das Pixel 7 Pro liegt schon um einiges angenehmer in der Hand, aufgrund des Gewichts und der Form.

Allerdings ist das S23 Ultra etwas besser ausbalanciert als das S21 Ultra oder S22 Ultra. So ist das Smartphone weniger kopflastig.

Dies wird vermutlich an reduzierten Kamera Buckel liegen. Dieser wird von Jahr zu Jahr etwas kleiner und dezenter.

Viel dezenter kann ein Kamera Buckel auch nicht sein als beim S23 Ultra. Wir haben lediglich die Kameralinsen, die hervorstehen, aber keinen aufwendigen Rahmen oder Balken.

Allgemein wirkt das S23 Ultra sehr clean! Die Rückseite und natürlich auch die Front sind super schlicht gehalten. Zudem wird das Design von Samsung zunehmend geradliniger. So finden wir sowohl auf der Front wie auch auf der Rückseite weniger “Kurven”.

Der Rahmen des Smartphones besteht aus einem Hochglanz Aluminium, welcher super schick aussieht und gut in der Hand liegt.

Eine Besonderheit des S23 Ultra ist der Stift. Auf der Unterseite des Smartphones findet sich der sogenannte S-Pen. Diesen kannst du nutzen um Notizen auf dem Smartphone anzufertigen.

 

Ein Weltklasse Display

Sicherlich ein Highlight am S23 Ultra ist das Display.

  • 6,8 Zoll
  • 3088×1440 Pixel
  • AMOLED
  • 120Hz
  • 1750 Nits Helligkeit

Diese Daten lesen sich extrem gut und ja das Display sieht auch fantastisch aus! Es ist groß hell und die Farben sind fantastisch.

Alle aktuellen AMOLED Displays sehen gut aus. Aber im direkten Vergleich mit meinem Pixel 7 Pro ist doch schon ein deutlicher Unterschied zugunsten des S23 Ultras sichtbar. Gerade aber nicht nur bei der Helligkeit.

Allerdings ist die Helligkeit das dicke Ding, ich habe noch nie ein Smartphone Display gesehen, das bei Sonne so gut ablesbar ist!

Legst du wert auf ein besonders gutes Display, dann bist du hier richtig! Besser geht es nicht!

 

Lautsprecher

Das Samsung Galaxy S23 Ultra setzt auf den typischen Doppel-Lautsprecher Aufbau aktueller High End Smartphones. Dabei wird die Ohrmuschel als sekundärer Lautsprecher genutzt.

Die Lautsprecherqualität des S23 Ultras ist gut! Diese haben eine gute Lautstärke und klingen ausreichend voll. So ist die Klangfülle etwas besser als beim Pixel 7 Pro, aber das Pixel ist etwas lauter.

Unterm Strich tun sich die beiden nichts. Das Pixel 7 Pro ist etwas lauter, das Samsung klingt etwas besser.

 

Der S-Pen, nutzlos oder doch praktisch?

Über den S-Pen werden sich sicherlich die Geister scheiden. Einerseits ist die Idee einen Stift im Smartphone zu haben, womit du Notizen machen kannst usw. super.

In der Praxis ist es aber gar nicht so leicht, mit diesem Stift auf einem 6,8 Zoll Display zu schreiben. Zudem mag ich das “Gefühl” nicht. Du hast eine Kunststoff-Spitze, welche über ein glattes Glas Panel fährt.

Zumindest habe ich so recht wenig “Kontrolle” beim Schreiben, wodurch ich größer schreibe, was aber schlecht ist, da das Display recht klein ist, für einen Notizblock.

Wenn halte ich eher den S-Pen für kleinere Zahlen Notizen, Unterschriften oder Markierungen in Dokumenten für praktisch. Du wirst aber auf dem S23 Ultra keine langen Texte schreiben.

 

Die Kameras

Sicherlich das Highlight am S23 Ultra sind die Kamera, denn wir haben gleich vier davon.

  • Hauptkamera 200 Megapixel F1.7 Samsung ISOCELL HP2
  • Weitwinkel Kamera 12 Megapixel F2.2 Sony IMX564
  • 3x Zoom Kamera 10 Megapixel F2.4
  • 10x Zoom Kamera 10 Megapixel F4.9

Die größte Besonderheit ist die 200 Megapixel Hauptkamera, was natürlich eine absolut verrückte Auflösung ist. In der Praxis wirst du aber keine 200 Megapixel Bilder bekommen. Die Kamera rechnet die 200 Megapixel Bilder auf 12 Megapixel herunter. Dies geschieht aber auf eine intelligente Art, so werden die zusätzlichen Pixel für dieses Maschinen Lern-System genutzt, um die Bilder besser zu machen.

So ist die Bildverarbeitung bei modernen Smartphones unfassbar wichtig, daher sehen die Aufnahmen der Pixel Smartphones auch so gut aus, da Google den besten Algorithmus für die Verarbeitung der Bilder hat.

Mit mehr Daten, Pixeln, kann solch ein Algorithmus aber auch noch besser arbeiten. Die Frage ist was macht das S23 Ultra aus diesen Informationen?

Schauen wir uns direkt ein paar Testbilder an, im Vergleich zwischen dem S23 Ultra, dem Pixel 7 Pro und dem iPhone 14 Pro an.

Samsung S23 Ultra
iPhone 14 Pro
Google Pixel 7 Pro
Samsung S23 Ultra
Google Pixel 7 Pro
Apple iPhone 14 Pro
Samsung S23 Ultra
Google Pixel 7 Pro
Apple iPhone 14 Pro
Samsung S23 Ultra
Apple iPhone 14 Pro
Google Pixel 7 Pro

Beginnen wir mit dem iPhone 14 Pro, denn ich finde die Aufnahmen des iPhones haben keine Chance gegen das S23 Ultra oder das Google Pixel 7 Pro. ich weiß nicht was Apple mit den Farben macht, aber mir gefallen diese überhaupt nicht.

Aber auch die Bilder des Samsung S23 Ultra und des Pixel 7 Pro unterscheiden sich massiv.

So hat das S23 Ultra klar die stärkste Sättigung, die kräftigsten Farben und die hellsten Bilder. Teils sind die Aufnahmen des S23 Ultra regelrecht “bunt”.

Dies sehen wir auch im Low Light.

Samsung S23 Ultra
Google Pixel 7 Pro
Apple iPhone 14 Pro
Samsung S23 Ultra
Google Pixel 7 Pro
Apple iPhone 14 Pro

Hier ist es fast schon als “krass” zu bezeichnen wie viel mehr Farbe das S23 Ultra in den Aufnahmen hat.

Samsung S23 Ultra
Apple iPhone 14 Pro
Google Pixel 7 Pro

Bei dem Bild meines Hundes können wir dies sehr deutlich am Braun/Orange der Backen sehen.

Allerdings finde ich dies gerade im Low Light nicht schlecht. In diesem Fall gefällt mir das Bild des S23 Ultra am besten. Und allgemein macht das Smartphone im Dunkeln einen sehr guten Job!

Samsung S23 Ultra
Apple iPhone 14 Pro
Google Pixel 7 Pro

Zoom Aufnahmen liegen dem S23 Ultra natürlich extrem! Wir haben gleich zwei Zoom Kameras, einmal mit 3x und einmal mit 10x. Entsprechend schlägt dieses das Pixel und iPhone in fast allen Zoom-Stufen.

Samsung S23 Ultra
Google Pixel 7 Pro
Apple iPhone 14 Pro
Samsung S23 Ultra
Google Pixel 7 Pro
Apple iPhone 14 Pro

Auch die Weitwinkel Kamera kann absolut überzeugen. Diese spielt auch unabhängig vom Bildstyle über dem Pixel 7 Pro. Schärfe usw. ist hier sehr gut!

Was ist also das Fazit zu den Kameras? Es kommt etwas auf deinen Geschmack an. Magst du bunte und leuchtende Bilder? Dann wird das S23 Ultra vermutlich der aktuelle Kamera-Champ sein!

Sowohl bei Tag wie auch bei Nacht liefert dieses herausragende Bilder, welche aber halt super bunt und hell sind. Das Pixel 7 Pro liefert hier etwas neutralere Farben, ist aber ansonsten Qualitativ auf dem Level des S23 Ultra, abseits der Zoom Kameras.

 

Performance

Im S23 Ultra kommt der Qualcomm SM8550-AB Snapdragon 8 Gen 2 zum Einsatz. Dies ist das erste Mal seit einer langen Zeit, dass wir in Europa einen “Snapdragon” Chip in einem Flaggschiff-Smartphone von Samsung sehen.

Erfreulicherweise kann der Snapdragon 8 Gen 2 auch voll überzeugen!

Zunächst sehen die Benchmarks des S23 Ultras fantastisch aus. Hier übertrifft dieses klar Smartphones wie das Google Pixel 7 Pro.

Samsung Smartphones der letzten Jahre waren schon recht flott, aber das S23 Ultra fühlt sich nochmals schneller an! Teils richtig schnell.

Samsungs Software ist zwar nicht ganz so stark auf maximale Performance optimiert wie es z.B. bei OnePlus der Fall war, aber beim S23 Ultra habe ich erstmals das Gefühl, dass Samsung hier auf dem Level der diversen Chinesischen Herstellern befindet.

Der Unterschied zu einem Smartphone wie dem Google Pixel 7 Pro ist dabei nicht groß, aber hier und da fühlt sich das S23 Ultra schon noch etwas knackiger und flotter an.

Kurzum, die Leistung des S23 Ultras kann ich nur loben! Dies ist bei weitem das schnellste Samsung Smartphone das ich in den Fingern hatte.

 

Akku

Das S23 Ultra verfügt über einen großen 5000 mAh Akku. 5000 mAh ist ordentlich, aber an sich auch nicht gigantisch. So erreicht das Pixel 7 Pro die gleiche Kapazität bei kleinerem Display.

In der Praxis ist die Akkulaufzeit des S23 Ultra etwas besser als die des Pixel 7 Pro. Entsprechend komme ich gut durch den Tag und habe am Abend meist noch 30-40%, aber für einen weiteren Tag würde es nicht reichen.

Allerdings, wenn das Display aktiv ist und das Smartphone “arbeiten” muss, dann schmilzt der Akku recht flott.

 

Mal wieder teurer

Wie es aktuell so im Trend liegt ist auch das Samsung Galaxy S23 Ultra teurer geworden. Du musst für die kleinste Version bereits satte 1399€ auf den Tisch legen, wow!

Mich haben allerdings fast die Preise der normalen Version, ab 949€ für 128GB, noch mehr geschockt. Dieser Preis ist aus meiner Sicht in einer Welt wo das Pixel 7 Pro für um die 800€ existiert nicht zu rechtfertigen.

Allerdings ist es bei Samsung auch gang und gäbe, dass die Preise recht schnell, recht stark fallen!

Idealo stellt hier immer schöne Diagramme bereit, die dies visualisieren.

Quelle: S23 Ultra Preisprognose bei Idealo

Sofern sich die Preise wie bei den Vorgängern verhalten, wird das S23 Ultra vermutlich nicht in überschaubarer Zeit unter die 1000€ Grenze fallen.

Allerdings in 1-3 Monaten solltest du schon 200-300€ sparen.

 

Fazit

Ich bin nicht immer ein Fan von Samsung Smartphones und offen gesagt aus Sicht der Preis/Leistung spielt das Pixel 7 Pro ein paar Klassen über dem S23 Ultra. Ich würde normalerweise in 90% der Fälle eher zum Pixel 7 Pro greifen.

Allerdings, ganz neutral betrachtet ist das S23 Ultra schon einen Hauch besser. Beim Display gibt es keine Diskussion, dies ist das beste und vor allem hellste Display, das ich jemals in einem Smartphone gesehen habe. Im direkten Vergleich in der Sonne ist es schon beeindruckend, wie viel heller das S23 Ultra sowohl verglichen mit dem iPhone als auch mit dem Pixel ist.

Auch die Performance des S23 Ultra ist spitze. Das Smartphone fühlt sich richtig flott und reaktionsfreudig an, nochmal ein wenig besser als das Pixel, auch wenn der Unterschied nicht gigantisch ist.

Das wirklich spannende ist aber die Kamera. Das Samsung Galaxy S23 Ultra produziert extrem gute Bilder, welche aber sehr bunt und hell sind! Rein qualitativ sowohl bei Tag wie auch bei Nacht halte ich die Kamera des S23 Ultra für die so ziemlich beste. Die Hauptkamera tut sich an sich nicht viel, verglichen mit dem Pixel, ohne Nachtmodus ist das S23 Ultra im Dunkeln etwas besser als das Pixel, aber die sekundären Kameras sind bei Samsung besser.

Der große Unterschied ist aber der Bildstyle. Bilder des S23 Ultra sind bunt! Gras ist richtig grün, der Himmel richtig blau usw. Das Pixel liefert viel konstantere Bilder mit neutraleren, aber auch nicht matten, Farben.

Beide Smartphones sind Weltklasse und es ist hier weitestgehend Geschmackssache welche Bilder besser gefallen.

Das iPhone 14 Pro wird bei Kamera von beiden Smartphones deutlich geschlagen, außer im Video-Bereich.

Die Akkulaufzeit des S23 Ultra ist gut, genau wie die Lautsprecher.

Zum Abschluss muss ich aber noch zu bedenken geben, dass das S23 Ultra ein riesiges und schweres Smartphone ist! Es liegt definitiv weniger gut in der Hand als das Pixel 7 Pro, was auch der primäre Grund ist, warum ich mir nicht sicher bin, ob ich umsteige. Es ist aber etwas besser ausbalanciert als das S21/S22 Ultra.

Unterm Strich ist das Samsung Galaxy S23 Ultra ein richtig gutes Smartphone, Samsung enttäuscht hier nicht, ganz im Gegenteil! Dieses ist besser als ich es erwartet hätte. Ob ich es am Ende empfehlen kann hängt vom Preis ab.

Für 1400€, nein, da würde ich klar das Pixel 7 Pro vorziehen! Sollte der Preis aber etwas sinken, dann könnte dieses attraktiv werden. Ebenso wenn du einfach “das Beste vom Besten” suchst.

Samsung Galaxy S23 Ultra
POSITIV
Herausragendes Display mit spitzen Helligkeit
Hervorragende Kameras, auch im Low Light
Sehr hohe Leistung, in Benchmarks und in der Praxis
Gute Lautsprecher
Ordentlicher Akku
S-Pen
NEGATIV
Preis extrem hoch
Smartphone sehr breit!
Fingerabdruckscanner unterdurchschnittlich
94

Die NexiGo HelloCam im Test, eine günstige Webcam mit Windows Hello

Dass wir Smartphones per Fingerabdruck oder Gesichtserkennung entsperren, ist mittlerweile gang und gäbe. Allerdings bei Windows Computern nutzen wir in der Regel weiterhin Passwörter.

Aber es gibt ja eine Alternative, welche viel zu selten genutzt wird, die Gesichtserkennung via Windows Hello. Windows Hello nutzt dabei nicht nur eine einfache Gesichtserkennung, sondern benötigt spezielle Hardware inklusive IR LEDs usw.

Hier gibt es diverse Webcams, die Windows Hello integriert haben, meist aber etwas teurere Modelle.

Eine günstige Webcam mit Windows Hello, welche ausgesprochen attraktiv aussieht, ist die NexiGo HelloCam. Diese verfügt über die klassische Full HD Auflösung, das angesprochene Windows Hello inklusive IR LEDs und zusätzlicher Sensoren, wie auch über ein “automatisches Datenschutz Cover“.

Nutzt du die Webcam nicht, dann schiebt sich automatisch ein Verschluss über die Linse. Du weißt also immer zu 100% ob deine Webcam aktiv ist oder nicht.

Aber wollen wir uns die NexiGo HelloCam doch einmal im Test ansehen!

 

Die NexiGo HelloCam im Test

Die NexiGo HelloCam ist eine sehr große und vor allem breite Webcam. Diese hat eine Breite von 131 mm, womit sie sogar größer ist als die Logitech Brio 4K (102 mm).

Die Halterung ist dabei aber recht gut gemacht! So kannst du die Webcam entweder auf einem Stativ verschrauben oder an den oberen Rand deines Monitors hängen. Für letzteres haben wir einen guten dreiteiligen Klappmechanismus.

Ansonsten haben wir auf der Front die große Kameralinse, welche intern von dem Datenschutz Cover verdeckt ist, wie auch zwei Sensoren für Windows Hello und zwei Mikrofon Öffnungen.

Auf der Rückseite findest du einen USB C Port für die Verbindung mit dem PC.

 

“automatisches Datenschutz Cover“

Die NexiGo HelloCam verfügt über ein “automatisches Datenschutz Cover“. Über der Kameralinse befindet sich ein rotes Cover/Abdeckung. Nutzt du die Kamera, dann wird diese Abdeckung automatisch eingezogen.

Wie funktioniert das genau? Sobald von deinem Betriebssystem eine “Anfrage” zur Kameranutzung kommt, weil du deine Chat Anwendung oder die Windows Kamera Anwendung gestartet hast, wird diese Abdeckung entfernt.

Das Datenschutz Cover ist also weniger ein Schutz gegen ein Einschalten der Kamera und mehr ein Indikator, ob die Kamera genutzt wird oder nicht, ähnlich einer Status-LED.

Allerdings wäre diese “Status-LED” nicht zu umgehen, denn ansonsten würdest du nichts sehen. Wenn die Kamera aber aktiv ist, kannst du nicht manuell einfach das Cover schließen.

 

Bildqualität

In der HelloCam steckt ein vergleichsweise klassischer Full HD (1920 x 1080) Pixel Sensor mit bis zu 30 FPS.

Wir haben zudem eine weitwinklige Linse, mit einem “Fix Focus”. Fix Focus bedeutet das alles innerhalb eines gewissen Abstands immer im Fokus ist. Dies hat Vor- und Nachteile. Willst du beispielsweise etwas dicht an die Kamera halten, damit andere dies besser erkennen können, dann ist dies ein Nachteil, denn die Kamera wird auf sehr nahe Objekte nicht fokussieren. Auf der anderen Seite bist du immer im Focus.

Die Bildqualität ist erfreulich gut! Das Bild ist bei halbwegs brauchbarem Licht sehr schön klar, scharf und Farben sehen gut aus. Auch handhabt die HelloCam den Weißabgleich sehr gut.

Hier und da wirkt das Bild vielleicht etwas überschärft, aber im Großen und Ganzen ist die Bildqualität um einiges besser als ich erwartet hätte. So übertrifft die Webcam Notebook Webcams deutlich.

Selbst im Vergleich mit der Creative Live! Cam Sync V3 (eine 2K Webcam) hält das Bild stand.

Creative Live! Cam Sync V3
NexiGo HelloCam
Creative Live! Cam Sync V3
NexiGo HelloCam

So finde ich den Weißabgleich und die Farben bei der NexiGo HelloCam sogar besser! Die Kamera überschärft etwas, aber generell verkauft diese sich extrem gut!

Vor allem im Low Light kann diese das Bild der Creative Live! Cam Sync V3 schlagen.

 

Windows Hello funktioniert

Hier können wir es an sich kurz machen. Die Kamera bringt Windows Hello mit und dieses funktioniert. Sogar recht gut!

Ja es kann 1-3 Sekunden dauern bis Windows Hello dein Gesicht erkennt, es kann auch mal sein, dass dies nicht klappt. Allerdings ist die NexiGo HelloCam hier +- auf dem Level der Logitech Brio.

 

Fazit

Die NexiGo HelloCam ist fürs Geld erstaunlich gut, anders kann ich dies nicht sagen. So ist das Bild wunderbar klar und sauber, vielleicht etwas überschärft, aber es übertrifft die meisten Webcams die ich in dieser Preisklasse kenne.

Klar, diese ist nicht auf dem Niveau der Logitech Brio, aber mit 60€ zum Zeitpunkt des Tests auch um einiges günstiger.

Dabei funktioniert auch Windows Hello sehr gut! Windows Hello funktioniert selbst mit der Brio nicht viel besser. Auch das automatische Datenschutz Cover ist nett, auch wenn ich mir hier vielleicht eine manuelle Steuerung von ihm gewünscht hätte.

Lediglich das Mikrofon in der Kamera konnte mich nicht so recht überzeugen. Ansonsten konnte diese aber eine überzeugende Vorstellung abliefern.

NexiGo HelloCam
POSITIV
Gute Bildqualität
Windows Hello funktioniert
Abnehmbares Kabel
Datenschutz-Cover
NEGATIV
Mikrofon mäßig
Recht groß
85

4x UHS-II V60 SD Karten im Vergleich, welche ist die beste High End SD Karte?

Wenn du eine Kamera hast, dann wirst du auch eine gute SD Karte benötigen. Was zeichnet eine gute SD Karte aus? Eine hohe Zuverlässigkeit und eine hohe Geschwindigkeit. Erstere ist leider schwer zu messen, die Geschwindigkeit hingegen ist viel leichter einzuschätzen.

So besitzen die meisten modernen SD Karten eine “V” Klasse, welche einen groben Überblick über die zu erwartende Geschwindigkeit gibt.

Die meisten einfachen SD Karten sind “V10” oder “V30” Modelle. High End SD Karten setzen hingegen auf “V60” oder “V90”.

V90 SD Karten sind leider extrem teuer, V60 Modelle machen hier meist viel mehr Sinn. Genau um vier solcher V60 SD Karten soll es auch in diesem Vergleich gehen.

Ich habe mir vier UHS-II V60 SD Karten von Angelbird, ProGrad, Sabrent und Sony gekauft. Wollen wir doch einmal im Test schauen welche der Speicherkarten die beste ist!

 

Die SD Karten im Vergleich

Folgende SD Karten habe ich mir für diesen Vergleich bestellt:

Lesen Schreiben
Angelbird AV PRO SD MK2 110 € 280 160
ProGrad SD UHS-II V60 133 € 250 130
Sabrent Rocket V60 95 € 270 170
Sony SF-M Tough Series 115 € 277 150

 

In diesem Test finden sich jeweils immer die 256GB Versionen der Speicherkarten, mit Ausnahme der ProGrad SD UHS-II V60, von welcher ich nur die 128GB Version besitze.

Das günstigste Modell ist die Sabrent Rocket V60, das teuerste die ProGrad SD UHS-II V60. Im Generellen sind dies aber alles “High End” Modelle, die preislich recht dicht beieinander sind.

 

Testmethode

Für diesen Test habe ich alle Speicherkarten in exFAT Format formatiert und nach jedem frisch formatiert.

Als Speicherkartenleser setze ich auf den Sony MRW-G2. Dies ist ein High End SD/CF Express Speicherkartenleser. Der Speicherkartenleser kann einen massiven Einfluss auf die Leistung haben, hast du ein anderes Modell, können deine Werte abweichen.

 

NAND Qualität ungewiss, teils

Leider ist die Qualität der verwendeten Speicherchips bei SD Karten immer komplett ungewiss. Hersteller können hier theoretisch super minderwerte NAND mit einem absolut minimalistischen Controller usw. verbauen. Solche Kombinationen können unter Umständen schon nach unter 100 Schreibzyklen am Ende sein.

Gerade bei SD Karten könnte aber auch hochwertigerer NAND verbaut sein, der 1000+ Zyklen schafft, im besten Fall mit Wear Leveling.

Was sagen uns hier die Hersteller?

AngelbirdAngelbird wirbt mit “ECC” Fehlerkorrektur und Wear Leveling. Letzteres ist eine wertvolle Information, denn Wear Leveling kann die Lebensdauer massiv erhöhen!

ProGrad – Leider ist ProGrad hier etwas “dünner” mit Informationen. Es wird natürlich mit “Pro Level” Leistung usw. geworben, aber es gibt keine handfesten Infos. Ich vermute das diese Speicherkarte auch Wear Leveling bietet, genau wissen kann ich es aber nicht.

Sabrent – Sabrent teilst uns offen mit, was für ein NAND im Inneren verbaut ist. So setzen diese auf 112-Layer BiCS5 TLC. Von Wear Leveling ist leider keine Rede, aber diese setzen nach eigenen Angaben auf einen erweiterten Controller, daher gehe ich davon aus, dass dies hier auch vorhanden ist. UPDATE: Ich habe bei Sabrent nachgefragt, die SD Karte besitzt Wear Leveling!

Sony – Leider finden sich bei Sony keine Infos zur Technik. Diese legen aber viel wert auf ihr hochwertiges Gehäuse, welches aus einem Stück gegossen ist. Und Ja, das Gehäuse der Sony SF-M Tough Series ist klar das wertigste und massivste. Physisch wird dies die beste SD Karte in diesem Vergleich sein.

 

Warum lege ich auf Wear Leveling so viel Wert? Flash Speicher hat nur eine beschränkte Anzahl an Schreibzyklen. Bei einer Speicherkarte ohne Wear Leveling wird das erste Bild sozusagen immer in den ersten Speicherbereich gelegt. Die ersten Speicherzellen werden entsprechend viel mehr belastet als die letzten. Letztere werden nur beschrieben, wenn du die Speicherkarte zu 100% füllst.

Wear Leveling achtet darauf das die Speicherzellen gleichmäßig beschrieben werden. Es kann also passieren, dass das erste Bild auf den letzten Zellen gespeichert wird. Dies passiert völlig im Hintergrund und du bekommst nichts davon mit außer, dass deine Speicherkarte im besten Fall deutlich länger hält.

Von dem, was ich lese, würde ich der Sabrent oder der Angelbird Speicherkarte am meisten trauen. BiCS5 TLC ist sehr guter NAND und alleine zu wissen das dieser genutzt wird stärkt mein Vertrauen in die Sabrent Rocket V60 doch deutlich!

 

UHS I gegen UHS II

Wichtig, dies sind UHS II Speicherkarten! UHS II Speicherkarten besitzen für die höhere Geschwindigkeit zusätzliche Kontakte auf der Rückseite.

Du kannst eine UHS II Speicherkarte auch in einem UHS I Gerät nutzen, dann ist aber das Tempo auf +- 90 MB/s limitiert.

UHS I Speicherkarten sind immer auf +- 90-95 MB/s limitiert. UHS II Speicherkarten auf +- 300 MB/s.

Es gibt auch UHS I Speicherkarten mit mehr als 95 MB/s, wie z.B. die SanDisk Extreme PRO SDXC UHS-I Speicherkarte 256 GB (affiliate Link). Diese können aber nur 95MB/s+ in proprietären Kartenlesern erreichen, nicht in deiner Kamera!

 

Die Spitzengeschwindigkeit, CrystalDiskMark

Schauen wir uns zunächst die “maximale” Geschwindigkeit der Speicherkarten an. Dies mache ich mit CrystalDiskMark. Dies sind nicht zwingend realistische Geschwindigkeiten, sondern das maximale Tempo unter optimalen Bedingungen.

Erfreulicherweise sind alle Speicherkarten recht dicht beieinander und sie können auch alle +- ihre Herstellerangabe erreichen bzw. sogar meist übertreffen.

Der Sieger soweit ist allerdings die Sabrent Rocket V60 mit 281 MB/s lesend und 193 MB/s schreibend, bzw. die Sony SF-M Tough Series welche mit 290 MB/s lesend sogar noch einen Hauch flotter ist, aber schreibend mit 155 MB/s etwas langsamer.

 

Einmal vollschreiben, H2TestW

Schreiben wir jetzt die SD Karten einmal komplett voll. Dafür nutze ich H2TestW. Dies wird uns zeigen wie hoch die Leistung der Speicherkarten bei konstanter Last ist.

Sollte es Temperaturprobleme geben oder ähnliches würde sich das hier zeigen.

Hier erst einmal das positive Vorweg, die SD Karten halten ihre Geschwindigkeit +- konstant! Es gab kein Einbrechen der Datenraten oder Ähnliches. Wenn haben wir nur Schwankungen im Bereich von +- 10 MB/s.

Lesend sind die Modelle von Angelbird, ProGrad und Sabrent praktisch gleich auf, mit ca. 24x MB/s. Spannenderweise kann sich lediglich die Sony Speicherkarte mit 273 MB/s leicht absetzen.

Diese erreichte auch gemeinsam mit der Sabrent die höchste schreibende Datenrate mit 179 MB/s bzw. 176 MB/s.

 

In der Praxis

Machen wir noch einen letzten Praxis-Test. In diesem Test kopiere ich 92 GB RAW Dateien (1880 RAW Dateien) auf und von den SD Karten, unter Windows 11.

Hier bestätigt sich das Bild aus den anderen Tests, Sony vor Sabrent vor Angelbird vor Prograde.

Gerade lesend hat die Sony Speicherkarten einen großen Vorteil!

 

Fazit

Keine der hier getesteten Speicherkarten ist schlecht. Ich kann diese alle mit einem guten Gewissen empfehlen. In der Praxis würde ich dir hier einfach zu dem Hersteller raten, bei dem du das beste Bauchgefühl hast. Aber das ist natürlich kein gutes Testfazit.

Rein von den Datenraten ist die Sony SF-M Tough Series 256GB die beste Speicherkarte in diesem Vergleich.

SONY SFM 256 T SYM
  • Sony Sfm 256 T Sym
  • SONY SFM 256 T SYM
  • Marke: Sony

Gerade lesend ist diese mit bis zu 290 MB/s sehr schnell! Schreibend kann die Sabrent Rocket V60 sie in manchen Tests schlagen, aber in den Praxis-nahen Tests ist die Sony noch einen Hauch flotter unterwegs.

Hinzu kommt das beste Gehäuse einer Speicherkarte, das ich bisher gesehen habe! Gegen die Sony spricht lediglich die „mysteriöse“ Technik. Wir wissen nicht was für NAND diese nutzt oder ob Feature wie Wear Leveling unterstützt werden, auch wenn ich von letzterem ausgehe.

Auf Platz 2 und den Preis/Leistungs Sieg holt die Sabrent Rocket V60. Diese ist lediglich minimal langsamer, ein gutes Stück günstiger und setzt auf guten KIOXIA BiCS5 TLC NAND. Damit ist diese zumindest in der Theorie sehr haltbar für eine SD Karte.

SABRENT SD Karte 256GB V60 UHS-II SDXC, Class 10, U3, 270MB/s Lesen...
  • Filmen Sie in hoher Auflösung ab: Unsere Rocket V60 SD UHS-II...
  • Mehr Speicher: Genießen Sie bis zu 1 TB Kapazität, wenn Sie es...
  • Definitive Leistung: Diese Karten erfüllen den V60-Standard...
  • Modernste Hardware: Unsere Rocket V60 SD UHS-II Speicherkarten...
  • Freundliches Design: Eine außergewöhnliche Investition. Die...

Die Modelle von Angelbird oder ProGrad konnten sich hier zwar nicht gegen Sony und Sabrent durchsetzen, machten aber auch keine schlechte Figur!

USB C Ladegerät mit Ausschalter? Das Xlayer 65W Power Saver Ladegerät im Test

Standby Verbraucher sind ein großes Problem und Stromfresser im Haushalt. Dies gilt auch für USB Geräte. Nicht nur USB Ladegeräte fressen Strom im Leerlauf, sondern auch angeschlossene Ladepads oder einfach Powerbanks oder Smartphones die noch am Netz hängen fressen unnötig Energie.

Das Xlayer 65W Power Saver setzt hier auf eine kleine Besonderheit, die ich so noch nie gesehen habe. Im USB C Power Delivery Ladegerät ist ein Ausschalter verbaut. Nichts Besonderes oder “Smartes”, einfach ein Ausschalter, so dass du das Ladegerät ohne es aus dem Strom zu ziehen abschalten kannst.

Einfach, aber effektiv! Aber auch abseits des Schalters ist das Ladegerät recht fähig. So haben wir zwei Ports, ein USB C Power Delivery Port mit 65W und einen USB A Port mit 18W Quick Charge.

Wollen wir uns einmal im Test ansehen, ob das Konzept von Xlayer aufgeht!

 

Ein USB Ladegerät mit Abschalter im Test

Auf den ersten Blick ist das Xlayer 65W Power Saver Ladegerät ein recht klassisches USB Wandladegerät. Dieses wird direkt in die Steckdose gesteckt und ist mit 58 x 59 x 29 mm (ohne Stecker) durchschnittlich groß für ein 65W USB-C Ladegerät. Auch das Gewicht ist mit 123g nicht außergewöhnlich.

Beim Gehäuse setzt Xlayer auf einen weißen Kunststoff. An sich wirkt das Gehäuse gut gemacht, lediglich ist der weiße Farbton des eigentlichen Gehäuses und des „Steckerteils“ nicht identisch.

Abseits dieses Schönheitsfehlers macht das Ladegerät aber einen guten ersten Eindruck.

 

Der Ein/Ausschalter

Die Besonderheit am Xlayer 65W Power Saver ist der Einschalter auf der Oberseite. Bei diesem handelt es sich um eine “Physische” Taste, die in das Ladegerät gedrückt werden muss.

Dies ist kein Taster! Dies ist wichtig, denn es sieht so aus, als würde die Taste intern den Stromfluss komplett unterbrechen. Ein Taster würde wieder gesonderte Elektronik benötigen, welche wieder Strom benötigt.

Schaltest du das Ladegerät aus, dann sinkt der Standby Verbrauch von ca. 0,26W auf 0W.

 

Die Anschlüsse

Auf der Front des Ladegerätes finden wir einen USB C und einen USB A Port.

  • USB C – Power Delivery 65W – 5V/3A, 9V/3A, 12V/3A, 15V/3A, 20V/3,25A
  • USB A – 60W – 5V/4,5A, 9V/3A, 12V/3A, 15V/3A, 20V/3A

Der USB C Port unterstützt mit Power Delivery den gängigen Schnellladestandard, welcher von Apple, Samsung, Google usw. genutzt wird. Dies auch mit bis zu 65W, was ihn sogar für größere Geräte wie Notebooks interessant macht.

Der USB A Port ist etwas mysteriöser, denn dieser soll satte 60W liefern können, aber nach welchen Standards? Xlayer wirbt mit Quick Charge. Folgende Standards konnte ich nachweisen:

  • BC 1.2
  • Apple 2,4A
  • AFC 5-12V
  • Huawei FCP 5-12V
  • SCP 3,3-5,5V/4,4A 22W
  • Quick Charge 3.0

Damit unterstützt der USB A Port eine Vielzahl an Ladestandards, auch exotischere Standards wie SCP (Huawei Super Charge 22,5W).

Nutzt du beide Ports gleichzeitig, dann wird der USB C Port auf 45W gedrosselt und der USB A Port auf 18W.

 

USB C Port sehr straff!

Kleine Anmerkung an dieser Stelle, der USB-C Port des Xlayer 65W Power Saver ist sehr straff! Alle Kabel die ich hatte passten, aber dies war dennoch auffällig,

 

Mit PPS

Erfreulicherweise unterstützt das Xlayer 65W Power Saver den PPS Standard

3,3-21V bei 3A

Dies ist für ein Ladegerät dieser Leistungsklasse eine perfekte PPS Range.

PPS steht für Programmable Power Supply. Das normale USB Power Delivery bietet deinem Smartphone mehrere Spannungsstufen an, meist 5V, 9V, 15V und 20V. Hier kann sich dieses eine Stufe aussuchen und damit laden. PPS erlaubt es nun deinem Smartphone innerhalb eines gewissen Bereichs, beispielsweise 3,3-16V, frei eine Spannung zu wählen. Denkt dein Smartphone es wäre gerade ideal mit 6,5V zu laden, dann kann ein PPS Ladegerät diesem 6,5V liefern.

Einige Smartphones wie die Modelle der Samsung S20/S21/SS Serie benötigen PPS um das volle Ladetempo zu erreichen, siehe hier Laden des SS2 Ultra. Ein S21 Ultra kann an einem normalen USB PD Ladegerät mit maximal 14W laden, an einem PPS Ladegerät mit 25W. Unterstützt Dein Smartphone kein PPS, dann ignoriert es einfach diese Funktion und behandelt das Ladegerät wie ein normales USB PD Ladegerät.

 

Belastungstest

Das Xlayer 65W Power Saver hat 6 Stunden lang meinen Belastungstest ohne Probleme überstanden.

Erstaunlicherweise hat sich das Ladegerät vergleichsweise wenig selbst unter Volllast erwärmt. Ich konnte hier maximal +- 7X Grad messen, was für ein USB PD Ladegerät nicht zu viel ist.

 

Spannungsstabilität

Schauen wir uns einmal der Vollständigkeit halber die Spannungsstabilität des USB C Ports unter Last an.

Leider ist der USB C Port eher mäßig gut geregelt. Es ist klar sichtbar, dass die Spannung unter Last etwas einbricht. Allerdings bleibt alles innerhalb der Grenzwerte und in der Praxis wird dies keinen negativen Einfluss haben.

 

Ladetempo

Zu erwartendes Ladetempo
Apple iPads +++
Apple iPhones +++
Apple MacBooks ++
Google Pixel +++
Huawei Smartphones +
OnePlus Smartphones +
Realme Smartphones +
Samsung Galaxy Smartphones („S“ Serie) ++
Windows Notebooks (Dell XPS, ASUS usw.) ++
  • +++ = „perfekt“ maximal mögliches Ladetempo zu erwarten
  • ++ = sehr hohes Ladetempo zu erwarten
  • + = flottes Ladetempo zu erwarten
  • 0 = „Standard“ Ladetempo zu erwarten
  • – = Langsames Ladetempo zu erwarten
  • — = nicht kompatibel oder nur sehr eingeschränkt geeignet

Das Xlayer 65W Power Saver ist dank der Unterstützung des Power Delivery Standards ideal für das iPhone (ab dem iPhone x) und die iPads. 65W ist auch genug für viele Notebooks, wie die MacBooks oder auch viele Windows Notebooks.

Dank des PPS Supports ist das Ladegerät auch gut für die Samsung S20/S21/S22 Serie geeignet. Lediglich die Ultra Modelle werden eventuell nicht mit dem vollen Tempo geladen.

 

Effizienz

Werfen wir zum Abschluss noch einen Blick auf die Effizienz des Xlayer 65W Power Saver.  Mit einer schlechten Effizienz würde es uns ja schließlich auch nicht viel Energie sparen.

Sehr schön! Eine Effizienz von 87,6% bis 91,8% ist hervorragend. Dies ist eins der effizientesten Ladegeräte der 60W Klasse das ich bisher vor mir hatte.

Gerade die sehr hohe Effizienz auch bei niedriger Last ist erfreulich und sticht positiv hervor.

 

Fazit

Brauchen wir einen Abschalter bei einem USB Ladegerät? Ist es nicht genauso einfach, das Ladegerät aus der Wand zu ziehen? Über solche Dinge können wir natürlich streiten.

Ich finde den Ansatz mit dem Ein/Ausschalter eigentlich sehr spannend. Dies wirkt noch etwas eleganter als ein andauerndes Ein/Ausstecken. Dabei reduziert der Schalter den Standby Strom auch wirklich auf 0W. Dies ist kein Taster der einfach nur irgendwelche Elektronik steuert, sondern ein richtiger Schalter.

Sicherlich kombiniert mit einem Timer wäre die Funktion auch spannend gewesen, aber ein Timer benötigt auch wieder Energie.

Aber wie sieht es abseits des Schalters aus? Das Xlayer 65W Power Saver ist ein gutes Ladegerät.

Der 65W USB C Port funktioniert absolut wie beworben und unterstützt auch PPS mit einer guten Range.

Der zusätzliche USB A Port ist praktisch. Nutzt Du beide Ports gleichzeitig haben wir zwar eine Drosselung auf 45+18W, aber das geht in der Regel in Ordnung.

Passend zu dem “Power Saver” im Namen verfügt das Ladegerät über eine sehr gute Effizienz! Dies ist eines der effizientesten Ladegeräte seiner Klasse, selbst bei niedriger Last.

Kurzum, gerade wenn du auf eine hohe Effizienz und das Energiesparen wertlegst ist dies ein klasse Ladegerät.

Xlayer 65W Power Saver
POSITIV
Spannender Ein/Ausschalter
Sehr hohe Effizienz (87,6-91,8%)
Geringe Hitzeentwicklung
65W USB C Port
PPS Support (3,3-21V/3A)
Zusätzlicher USB A Port
NEGATIV
USB C Port etwas eng
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Die Solidigm P44 Pro im Test, die derzeit schnellste SSD!

Solidigm ist sicherlich noch eine recht neue Marke im Bereich der SSD und Speicherprodukte. Aber Solidigm ist einer der wichtigsten und spannendsten Hersteller in diesem Bereich!

Hinter Solidigm steckt SK Hynix, welche Intels SSD Sparte gekauft haben und diese unter dem Namen Solidigm weiterführen.

SK Hynix wiederum ist zwar auf dem Europäischen Endkunden-Markt nicht so bekannt, aber diese fertigen ihre Controller und NAND-Chips. SK Hynix SSDs sind dabei vor allem für Ihre sehr gute Energieeffizienz bekannt.

Mit der P44 Pro hat Solidigm nun auch eine High End SSD auf den Markt gebracht, welche nach der Leistungskrone greifen soll. Aber gelingt dies?

Kann die Solidigm P44 Pro ihren hohen Preis rechtfertigen? Finden wir es im Test heraus!

 

Die Solidigm P44 Pro im Test

Die Solidigm P44 Pro ist eine High End PCIe 4.0 SSD. Allerdings wird die SSD nicht speziell an Gamer vermarktet. Entsprechend ist das Design der SSD sehr schlicht.

Wir haben ein wertiges schwarzes PCB und einen einfachen, aber “eleganten” Aufkleber. So wirkt die SSD nicht billig, aber es wäre auch nicht sofort ersichtlich, dass dies eins der teuersten Modelle im Consumer Bereich derzeit auf dem Markt ist.

Entsprechend verzichtet Solidigm aber auch komplett auf einen Kühlkörper oder Ähnliches.

 

Die Technik der Solidigm P44 Pro

Die Solidigm P44 Pro setzt auf einen SK Hynix eigenen Controller, welcher sich einfach “Aries” nennt. Dieser wird mit einem 176 Layer TLC NAND ebenfalls von SK Hynix kombiniert.

176 Layer NAND ist aktuell die Königsklasse unter den Speicherchips. Die meisten aktuellen High End SSDs nutzen 176 Layer NAND, aber meist vom Micron. Auch die neue Samsung 990 Pro nutzt 176 Layer NAND, aber aus eigener Fertigung.

Es ist aber davon auszugehen, dass Sk Hynix NAND Samsung und Micron in nichts nachsteht.

Kapazität 512GB 1TB 2TB
Preis (ca.) zum Zeitpunkt des Tests 90 € 145 € 250 €
Lesen 7000 MB/s 7000 MB/s 7000 MB/s
Schreiben 4700 MB/s 6500 MB/s 6500 MB/s
TBW 500 TB 750 TB 1200 TB

Aktuell ist die Solidigm P44 Pro in drei Größen verfügbar, 512 GB, 1TB und 2TB. Lesend sollen alle drei Versionen bis zu 7000 MB/s erreichen. Schreiben sollen die beiden großen Versionen 6500 MB/s erreichen und die kleine Version 4700 MB/s.

Wichtig, selbst die 2TB Version hier im Test ist nur einseitig mit Speicherchips bestückt!

 

Datenschutz

Alle Daten, die Du auf die SSD schreibst, werden immer mit 256 Bit verschlüsselt. So unterstützt die Solidigm P44 Pro nicht nur 256bit AES, sondern auch TCG Pyrite 2.01. Dies erleichtert unter anderem ein vollständiges Löschen der SSD, denn es reicht einfach diesen generierten Schlüssel zu löschen und alle Daten auf der SSD sind unbrauchbar.

Hierfür gibt es diverse Tools und sogar auch Mainboards, die einen entsprechenden Befehl an die SSD senden können.

Die Verschlüsselung kann aber natürlich auch zur Unterstützung von beispielsweise Bitlocker genutzt werden.

 

Das Testsystem

Folgendes Testsystem kommt für folgende Benchmarks zum Einsatz

  • AMD Ryzen 5 7600X
  • ASUS ROG Strix X670E-E Gaming WIFI
  • 16GB RAM
  • Windows 11 Pro 22H2

 

Solidigm NVME Treiber

Solidigm bietet für die P44 Pro eigene NVME Treiber an. Normalerweise nutzen SSDs die Microsoft NVME Treiber, welche mit jeder NVME SSD funktionieren.

Bei der P44 Pro kannst du aber die Solidigm Treiber nachinstallieren. Diese sollen die Leistung der SSD verbessern.

Ich kann auch bestätigen, dass die Treiber die Leistung der SSD verbessern, aber wir sind hier in einem Bereich von 0% bis 10%.

 

Theoretische Tests

Wir starten den Test mit einem absoluten Klassiker, CrystalDiskMark 8. Schauen wir uns zunächst hier einmal die Datenraten an, beginnend mit den lesenden Werten.

Lesend konnte die Solidigm P44 Pro 7403 MB/s erreichen, was in meinem kleinen Testfeld Platz 3 hinter der ADATA S70 Blade und der Samsung 990 Pro ist. Damit übertrifft die SSD ihre Werksangabe von 7000 MB/s deutlich!

Schreibend kann diese mit 6875 MB/s die Werksangabe ebenfalls etwas übertreffen. Dies ist sogar das beste Ergebnis, das ich bisher bei einer SSD gesehen habe! Damit kann diese sogar die Samsung 990 Pro schlagen, sehr gut!

CrystalDiskMark kann auch die IOPS und die Zugriffszeiten von SSDs messen. Hier bin ich mir aber etwas unsicher, wie vertrauenswürdig diese Messungen sind, denn diese sind teils etwas merkwürdig.

So schneidet hier die P44 Pro vergleichsweise schlecht ab, gemeinsam mit der Samsung 990 Pro.

Neben CrystalDiskMark gibt es aber weitere Benchmark-Tools. Beginnen wir mit AS SSD, welches uns neben den Datenraten auch einen Score präsentiert.

Hier setzt sich die P44 Pro vor die Samsung 990 Pro und die Corsair MP600 Pro LPX, was eine durchaus realistische Einschätzung ist.

Zu einer ähnlichen Einschätzung kommt auch Anvil’s Storage Utilities, welches die P44 Pro ebenfalls auf Platz 1 setzt.

 

PC Mark

PC-Mark versucht in seinem Speicher-Benchmark alltägliche Anwendungen, wie Office Anwendungen, Spiele usw. zu simulieren.

Hier gibt es zwei Tests, die „Quick“ und die „volle“ Version. Die „volle“ Version nutzt größere Dateigrößen, entsprechend schneiden hier SSDs mit schlechterer Schreibgeschwindigkeit oder aggressivem Scheibcache schlechter ab.

Und hier geht der Siegeszug der P44 Pro weiter. Auch PC Mark bescheinigt der SSD in allen Tests Bestleistung! Vor der Samsung 990 Pro und der WD SN850X.

 

3D Mark SSD Test

Schauen wir uns auch einmal den neuen 3D Mark SSD Test an. Im Gegensatz zu anderen Tests misst dieser nicht nur einfach die Datenraten usw., sondern dieser simuliert das Laden echter Spiele (mit deren Spiele-Daten usw).

Folgendes testet der 3D Mark SSD Test:

  • Loading Battlefield™ V from launch to the main menu.
  • Loading Call of Duty®: Black Ops 4 from launch to the main menu.
  • Loading Overwatch® from launch to the main menu.
  • Recording a 1080p gameplay video at 60 FPS with OBS (Open Broadcaster Software) while playing Overwatch®.
  • Installing The Outer Worlds® from the Epic Games Launcher.
  • Saving game progress in The Outer Worlds®.
  • Copying the Steam folder for Counter-Strike®: Global Offensive from an external SSD to the system drive.

Spannenderweise kann die WD Black SN850X hier die Solidigm P44 Pro sogar schlagen. Die P44 Pro setzt sich aber auf Platz 2 meines Testfelds.

 

Final Fantasy Endwalker

Der Final Fantasy Endwalker Benchmark soll zwar eigentlich die Grafikleistung eines Systems messen, zeigt aber auch die Ladezeiten an. Dies sogar recht gut reproduzierbar!

Hierdurch ist dieser auch für SSD Benchmarks durchaus interessant.

An dieser Stelle mal ein kleines Lob an die SN850X von Western Digital, welche ihrem Namen als “Gaming” SSD anscheinend wirklich gerecht wird und einen guten 2. Platz einfährt, hinter der Solidigm P44 Pro. Hier sehen wir aber auch das die SSDs alle recht dicht beieinander sind.

 

WinRAR Test

Kopieren wir zum Schluss noch zwei große Archive auf die SSD, welche wir anschließend von dieser entpacken.

Datei-Paket A – Installation von Tiny Tinas Wonderland ca. 52GB

Datei-Paket B – Installation von Tiny Tinas Wonderland, Total War Warhammer 3 und GW2 ca. 231 GB

Bei Datei-Paket A ist die Solidigm P44 Pro mit 33 Sekunden die schnellste SSD. Allerdings liegen hier alle Modelle recht dicht beieinander.

Bei Datei-Paket B ist die WD SN850+ erstaunlicherweise etwas schneller. Dies liegt am größeren SLC Cache der SN850+. Die Solidigm P44 Pro kann sich aber einen guten 2. Platz vor der Samsung 990 Pro sichern.

 

SLC Cache

Moderne SSDs nutzen alle einen so genannten SLC Cache. Ein Teil der SSD lässt sich also mit einem deutlich höheren Tempo beschreiben. Dieser Teil der SSD wird immer wieder im Hintergrund frei geräumt, aber wenn du auf einmal hunderte GB-Daten kopierst, dann kann dies schon auffallen.

Starten wir mit einem H2TestW Test. H2TestW schreibt einfach die SSD voll, ganz einfach.

Es dauerte 18:46 Minuten die SSD einmal voll zu schreiben, was recht flott ist. Dies ist +- genauso schnell wie bei der WD SN850X.

Der Cache der 2TB Solidigm P44 Pro ist ca. 300GB groß.

Nachdem der Cache gefüllt ist, schreibt die SSD mit beachtlichen 1650 MB/s weiter. Nach der Samsung 990 Pro der beste Wert, den ich bisher gesehen habe.

Damit ist die Solidigm P44 Pro auch für das Kopieren von großen Datenmengen gut geeignet.

 

Temperatur

Werfen wir noch einen Blick auf die Temperatur der SSD. Hierfür lasse ich einmal CrystalDiskMark mit dem 5x 64GB Setting durchlaufen und messe währenddessen die SSD Temperatur.

Diese wird im Testsystem nicht aktiv gekühlt und bekommt lediglich einen minimalen Luftstrom vom CPU-Kühler mit.

Die Solidigm P44 Pro ist leider eine recht heiße SSD. Ohne gesonderten Kühler wirst du diese mit konstanter Last sicherlich zum Überhitzen bekommen.

Laut Wärmebild erreichte die SSD bei diesem recht kurzen, aber auch intensiven, Test am heißesten Punkt 82,7 Grad.

 

Stromverbrauch

Leider ist das Messen des Stromverbrauchs bei M.2 SSDs etwas nicht ganz Triviales. Ich muss mich hier eines Tricks bedienen. Ich verbaue die SSDs in ein externes NVME fähiges USB C 3.1 Gehäuse und messe hier den Stromverbrauch dieses Gehäuses inklusive SSD. Ich kann hier das leere Gehäuse in einem gewissen Rahmen herausrechnen, aber die so erhaltenen Werte werden nicht 100%ig genau sein! Allerdings, eine SSD, die tendenziell mehr Strom benötigt, wird auch dies in der Tabelle zeigen. Achtet also weniger auf die absoluten Werte und mehr auf den Vergleich zu den anderen Modellen, um einzuschätzen, ob nun eine SSD eher mehr oder weniger Energie benötigt.

Für die Nutzung in einem Desktop spielt dieser Test fast keine Rolle, hier wirkt sich +- 1W so gut wie 0 auf die Stromrechnung aus. Allerdings in einem Ultrabook kann +- 1W schon fast ne Stunde Laufzeit ausmachen.

Die Solidigm P44 Pro bietet eine mittlere Leistungsaufnahme. Auffällig ist allerdings die verhältnismäßig niedrige Leistungsaufnahme unter Last.

Schauen wir uns einmal die Leistungsaufnahme während eines kompletten Durchlaufes von CrystalDiskMark an.

Auch hier landet die P44 Pro im Mittelfeld, ist allerdings erneut für eine “high end” SSD recht gut.

 

Fazit

Ich halte die Solidigm P44 Pro für die aktuell beste PCIe 4.0 SSD. Diese ist in der Mehrheit der Fälle schneller als die Samsung 990 Pro und auch die WD SN850+.

Dabei ist diese aber vor allem konstant gut. Es gibt keinen Bereich wo die Solidigm P44 Pro wirklich schwächelt. Du willst viele Daten hin und her kopieren? Dank der guten Schreibrate, auch nach dem SLC Cache, kein Problem!

Du willst möglichst niedrige Ladezeiten in Spielen? Auch hier bietet die P44 Pro die besten Ergebnisse, gemeinsam mit der WD SN850+.

Hinzu kommt das der SK Hynix TLC NAND als extrem gut und zuverlässig gilt.

Wirkliche Kritik, außer vielleicht am Preis, habe ich keine. Lediglich die Leistungsaufnahme und Hitzeentwicklung war „unspektakulär“.

So war die Leistungsaufnahme der SSD im Test nicht zu hoch, aber auch nicht besonders niedrig. Unter Last benötigt sie unterdurchschnittlich viel Energie, im Leerlauf dafür aber mehr als z.B. die SN850+.Auch ist die SSD etwas heißer als die Samsung 990 Pro.

Das Fazit bleibt dennoch bestehen, ich halte die Solidigm P44 Pro für die derzeit Leistungsstärkste SSD auf dem Markt, bis die PCI 5.0 Modelle anrücken.

Das ideale Ladegerät für das S23 Ultra? Das Anker 313 im Test

Mit dem 313 bietet Anker ein spezielles Ladegerät für das Samsung Galaxy S23 Ultra an, welches dieses mit 45W laden soll.

Dies ist durchaus etwas Besonderes, denn das S23 Ultra mit dem vollen Tempo zu laden ist gar nicht einfach, da hierfür eine PPS Stufe mit 5A nötig ist, welche nur von sehr wenigen Ladegeräten mitgebracht wird.

Mit rund 26€ zum Zeitpunkt des Tests ist hier das Anker A2677 313 die so ziemlich günstigste Option.

Aber wie sieht es in der Praxis aus? ist hier das Anker A2677 313 wirklich so gut? Kann dieses das S23 Ultra wirklich mit dem vollen Tempo laden? Und wie steht es um andere Smartphones?

Finden wir es im Test heraus!

 

Das Anker A2677 313 im Test

Das Anker 313 ist ein klassisches Steckdosen USB C Ladegerät. Dieses ist mit 41 x 35 x37,5 mm angenehm kompakt, vor allem wenn wir die Leistung von bis zu 45W bedenken.

Ähnliches gilt auch für das Gewicht von 77g. Dies ist nicht das leichteste Ladegerät, aber auch nicht übermäßig schwer.

Dabei ist die Verarbeitung Anker typisch tadellos! Das Ladegerät wirkt sehr schön massiv und dicht gebaut. Auch die schlichte Optik gefällt mir!

 

Die Anschlüsse

Das Anker 313 besitzt genau einen USB C Port.

USB C 1 – USB Power Delivery 45W-  5V/3A, 9V/3A, 15V/3A, 20V/2,25A

Wir haben einen klassischen USB Power Delivery Port mit 45W. Spannenderweise verzichtet Anker mal wieder auf die 12V Spannungsstufe. Normalerweise besitzen USB PD Netzteile dieser Klasse 5V,9V12V,15V und 20V, allerdings fehlen Anker Ladegeräte oft die 12V Stufe, warum auch immer.

In der Praxis habe ich aber noch keinen Grund gefunden, die 12V Stufe zu vermissen.

 

Mit PPS, wichtig für das S23 Ultra

Das Anker 313 verfügt natürlich über PPS, genau genommen sogar über eine recht große PPS Range.

  • 3,3-11V bei bis zu 5A
  • 3,3-16V bei bis zu 3A

Dies ist ein Punkt in dem das Anker 313 außergewöhnlich ist! So besitzt das Ladegerät eine sehr große PPS Range mit 3,3-11V bei bis zu 5A. Normalerweise haben Ladegeräte dieser Klasse lediglich 3,3-11V bei bis zu 3A. Dies macht aber beim Laden des S23 Ultra oder auch S22 Ultra einen großen Unterschied.

Das S23 Ultra lädt an einem Ladegerät mit 3,3-11V bei bis zu 3A mit lediglich maximal +- 28W. An einem Ladegerät wie dem Anker 313 mit bis zu 5A, würde dieses +- 43W erreichen. Daher ist dieses Ideal allgemein für Samsungs „Ultra“ Smartphones.

Spannenderweise ist das Anker 313 entsprechend auch kein 45W Netzteil, sondern ein 55W Netzteil (11V *5A = 55W).

PPS steht für Programmable Power Supply. Das normale USB Power Delivery bietet deinem Smartphone mehrere Spannungsstufen an, meist 5V, 9V, 15V und 20V. Hier kann sich dieses eine Stufe aussuchen und damit laden. PPS erlaubt es nun deinem Smartphone innerhalb eines gewissen Bereichs, beispielsweise 3,3-16V, frei eine Spannung zu wählen. Denkt dein Smartphone es wäre gerade ideal mit 6,5V zu laden, dann kann ein PPS Ladegerät diesem 6,5V liefern.

Einige Smartphones wie die Modelle der Samsung S20/S21/S22/S23 Serie benötigen PPS um das volle Ladetempo zu erreichen, siehe hier Laden des S23 Ultra. Ein S23 Ultra kann an einem normalen USB PD Ladegerät mit maximal 14W laden, an einem PPS Ladegerät mit 45W. Unterstützt dein Smartphone kein PPS, dann ignoriert es einfach diese Funktion und behandelt das Ladegerät wie ein normales USB PD Ladegerät.

 

5A / 100W Kabel benötigt!

Wichtig im Lieferumfang des Anker 313 ist kein Kabel und das Kabel, welches beim Samsung Galaxy S23 Ultra beiliegt, ist nicht für das volle Ladetempo geeignet!

Um das S23 Ultra mit dem vollen Tempo zu laden benötigst du ein 5A / 100W Kabel!

Hier hast du die freie Auswahl aus allen verfügbaren Kabeln. Hier einfach mal ein paar Kabel die taugen sollten:

 

Ladetempo

Zu erwartendes Ladetempo
Apple iPads +++
Apple iPhones +++
Apple MacBooks +
Google Pixel +++
Huawei Smartphones +
OnePlus Smartphones +
Realme Smartphones +
Samsung Galaxy Smartphones („S“ Serie) +++
Windows Notebooks (Dell XPS, ASUS usw.) +
  • +++ = „perfekt“ maximal mögliches Ladetempo zu erwarten
  • ++ = sehr hohes Ladetempo zu erwarten
  • + = flottes Ladetempo zu erwarten
  • 0 = „Standard“ Ladetempo zu erwarten
  • – = Langsames Ladetempo zu erwarten
  • — = nicht kompatibel oder nur sehr eingeschränkt geeignet

Beginnen wir mit dem S23 Ultra. Dieses wird vom Anker 313 mit dem vollen Ladetempo geladen! PPS mit einer bis zu 5A Range im 9V Bereich sei Dank. Hierdurch ist dieses Ladegerät zu 100% für das Samsung Galaxy S23 Ultra zu empfehlen!

Allerdings kann das Anker 313 auch das iPhone 14 Pro und Google Pixel 7 Pro mit dem vollen Tempo laden. Das Anker 313 eignet sich sogar für einige Notebooks, wie das Dell XPS 13, aber für größere Notebooks ist es nicht geeignet!

 

Effizienz

Werfen wir zum Abschluss noch einen Blick auf die Effizienz des Anker 313.

WOW! Hier war ich durchaus etwas überrascht. So schwankt die Effizienz zwischen 85,8% und 92,1%, was absolut top-Werte sind!

Viel besser geht es nicht bei einem USB Ladegerät.

 

Fazit, perfekte Ladegerät für das S23 Ultra, aber nicht nur! 

Das Anker 313 ist ein top Ladegerät, unabhängig ob du ein S23 Ultra, iPhone 14 Pro oder Pixel 7 hast. Dieses ist für fast alle derzeitigen Smartphones und sogar Tablets und Spielkonsolen, wie dem Steam Deck, sehr gut geeignet!

Allerdings ist das Besondere, abseits der sehr hohen Leistungsdichte, die PPS Range. So kann das Ladegerät 3,3-11V bei bis zu 5A liefern. Dies ist eine absolute Seltenheit! Normalerweise können Ladegeräte dieser Klasse höchstens 3A liefern. 3A vs. 5A bei der PPS Stufe macht aber beim S23 Ultra den Unterschied zwischen 28W und 45W laden aus. Entsprechend ist das Anker 313 das ideale Ladegerät für das Samsung S23 Ultra!

Aber nicht nur die PPS Range ist besonders. Auch die Effizienz und die kompakten Abmessungen sind beeindruckend!

Kurzum, für rund 26€ ist das Anker 313 ein richtig guter Deal, gerade für Besitzer der Samsung Ultra Smartphones, aber auch für das Google Pixel, iPhone 14 Pro oder sogar iPad Pro.

Anker 45W USB-C Ace Ladegerät, Schnelles Laden 2.0 für Samsung...
  • 45W USB C Port
  • Große PPS Range 3,3-11V bei 5A
  • Sehr gute Effizienz mit 85,8% bis 92,1%
  • Ideal für das S23 Ultra
  • Super kompakt

Der ZenGoose Wireless Charger im Test

Kabelloses Laden ist etwas sehr Komfortables. Gerade Abends am Bett/Nachttisch ist es einfach angenehm sein Smartphone neben sich sicher aufzustellen. Hier spielt auch das Ladetempo keine so große Rolle, solange das Smartphone am nächsten Morgen voll ist.

Hier bin ich über den ZenGoose Wireless Charger gestolpert. Dieser ist ein 3-in-1 Charger, für Smartphone, Smartwatch und Ohrhörer.

Allerdings verfügt dieser auch über ein kleines Display, welches dir konstant die Uhrzeit anzeigt, was ich durchaus praktisch finde.

ZenGoose bewirbt dieses Ladegerät primär für das Samsung Ökosystem, aber wollen wir uns im Test ansehen ob dieses auch mit anderen Geräten geht.

 

Der ZenGoose Wireless Charger im Test

Bei dem ZenGoose Wireless Charger handelt es sich um ein 3 in 1 kabelloses Ladegerät. Dieses verfügt also über ein kabelloses Ladepad für ein Smartphone, eine Smartwatch und kabellos ladbare Ohrhörer.

Dabei nutzt der Hersteller das Stand-Design. Das Smartphone ist während des Ladens in deine Richtung abgewinkelt, so dass du das Display noch sehen kannst.

Trotz des 3- in 1 Designs ist das Ladegerät aber erfreulich kompakt. So ist das Ladepad für die Smartwatch und die Ohrhörer hinter dem “Stand” für das Smartphone angebracht.

Unterhalb des Ladeplatzes für das Smartphone ist das Display für die Uhrzeit angebracht. Hier kannst du auch sehen, welche Ladepads gerade aktiv sind.

Mit im Lieferumfang des kabellosen Ladegerätes liegt auch ein passendes 18W Ladegerät (Quick Charge).

 

Das Display für die Uhrzeit

Der ZenGoose Wireless Charger verfügt über ein kleines LC Display auf der Front, welches dir konstant die Uhrzeit anzeigt. Letztere musst du an der Seite über drei Tasten einstellen. Erfreulicherweise wird die eingestellte Uhrzeit auch nicht direkt verloren, wenn du das Ladepad vom Strom trennst. Es scheint eine interne Batterie oder Ähnliches zu geben.

Zwar können wir über die Nützlichkeit dieses Displays streiten in Zeiten von Always On Displays, aber ich finde es wirklich praktisch immer irgendwo die Uhrzeit zu sehen, egal ob am Bett oder Arbeitsplatz. Für mich ist dies also ein sehr gutes Feature!

Du kannst die Helligkeit dieser Anzeige übrigens steuern, sollte diese dir abends zu hell sein.

 

Leistung und Kompatibilität

Grundsätzlich wird der ZenGoose Wireless Charger vom Hersteller primär für das Samsung Ökosystem beworben.

Kabelloses Laden bei Smartphones ist aber erst einmal universell! Heißt: Auf der Smartphone-Ladefläche kannst du so gut wie alle Smartphones laden! Ich habe hier das Pixel 7 Pro wie auch das iPhone 14 Pro mit Erfolg getestet.

Bei der Ladefläche für Ohrhörer kann ich das Laden der Galaxy Buds + wie auch der Apple AirPods 2 Pro bestätigen!

Das Ladepad der Smartwatches ist aber nur mit Samsung Smartwatches kompatibel!

Auf Seiten des Ladetempos unterstützt das Ladepad fürs Smartphone 5W, 7,5W oder 10W, je nachdem mit welchem Tempo dein Smartphone laden kann und wie viele Geräte du gleichzeitig lädst.

Hier gibt es keine massiven Unterschiede zwischen universellen Ladegeräten. Dein iPhone 14 Pro lädt auf jedem 10W Ladepad +- gleich schnell. Die Ausnahme sind hier herstellerspezifische Ladepads.

Das Laden sowohl des Pixel 7 Pro wie auch des iPhone 14 Pro ist nicht wahnsinnig schnell, aber schnell genug, dass diese über Nacht voll werden (ca. 3-4 Stunden).

 

Kabelloses Laden ist ineffizienter

Kabelloses laden ist nicht nur langsamer, sondern auch ein gutes Stück ineffizienter. So kannst du hier mit einer Effizienz von lediglich um die 50% rechnen!

Mehr dazu hier: Wie viel teurer ist kabelloses Laden?

In der Praxis macht dies aber bei den Kosten keinen großen Unterschied und ich will dir das kabellose Laden auch nicht vermiesen, ich will nur darauf hinweisen.

 

Stromverbrauch

Leider ist der Stromverbrauch der größte Kritikpunkt am ZenGoose Wireless Charger. Im Leerlauf, nur mit der angezeigten Uhrzeit, benötigt dieser schwankend zwischen 1,5 W und 2 W aus der Steckdose.

An sich ist dies echt nicht viel, aber in der heutigen Zeit…. 1,5W * 24 * 365 = 13140 Wh = 13,140 kWh = bei 0,50€ pro kWh = 6,57€ pro Jahr.

Wie gesagt an sich nicht viel, aber diese Kleinverbraucher können sich summieren.

 

Fazit

Im Kern mag ich den ZenGoose Wireless Charger! Ich finde das Design sehr praktisch und auch die Uhrzeit ist nützlich. Dabei wirkt er auch gut bis sehr gut umgesetzt.

Ja, das beiliegende Netzteil ist etwas billig, aber funktioniert.

 

Kabelloses Laden ist einfach etwas sehr Praktisches! Lediglich der Standby Stromverbrauch von rund 1,5W sehe ich etwas kritisch. Kann ich ZenGoose hier einen Vorwurf machen? Nicht direkt, wir haben drei kabellose Ladepads im Standby und eine LC Anzeige, das bekommt vermutlich niemand besser hin. Aber viele dieser „Kleinverbraucher“ können sich halt summieren.

Geht aber dieser Standby Verbrauch für dich in Ordnung, dann Daumen hoch für den ZenGoose Wireless Charger!

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Die Samsung 990 Pro im Test, die beste PCIe 4.0 SSD?

Samsungs SSD sind legendär! Anders können wir es nicht sagen. Gerade die Zuverlässigkeit und Kompatibilität von Samsung SSDs ist Spitzenklasse.

Was die Leistung betrifft sind Samsung SSDs in der Regel mit oben dabei, aber auch nicht immer absolut führend. So wurde die 980 Pro mittlerweile von einigen anderen Modellen übertrumpft.

Mit 990 Pro hat Samsung nochmal nachgelegt und eine SSD produziert, welche eventuell in die Geschichtsbücher eingeht als die schnellste PCIe 4.0 SSD aller Zeiten. Dies ist durchaus möglich, denn es wird vermutlich die letzte High End PCIe 4.0 SSD von Samsung sein.

So wirbt Samsung bei der 990 Pro mit “Explosives Tempo für intensives Gaming” und “50 % verbesserte Leistung pro Watt gegenüber der 980 PRO” gerade letzteres klingt sehr spannend und macht die SSD für Notebooks sehr interessant.

Wollen wir uns die 990 Pro doch einmal im Test ansehen. Kann die spitzen SSD von Samsung überzeugen?

An dieser Stelle vielen Dank an Samsung, welche mir die SSD für diesen Test ausgeliehen hat.

 

Die Samsung 990 Pro im Test

Die Samsung 990 Pro setzt auf das Design, das wir schon seit einigen Jahren von High End Samsung SSDs gewohnt sind.

So ist die SSD weitestgehend in Schwarz gehalten. Das PCB ist schwarz und auch der Aufkleber ist weitestgehend schwarz, abseits des roten “PRO” Schriftzugs. Die SSD wirkt sehr hochwertig.

Samsung verzichtet auf einen großen Kühlkörper. Allerdings besitzt die SSD auf der Rückseite einen Kupfer-Aufkleber. Dieser wird keinen massiven Unterschied machen, aber so hat die SSD etwas mehr Masse, was bei kurzen Leistungsspitzen helfen kann.

 

Die Technik der Samsung 990 Pro

Du kannst die Samsung 990 Pro aktuell nur in der 1TB und 2TB Version kaufen. Es ist auch eine 4TB Version gelistet, welche aber derzeit nicht verfügbar ist.

1TB 2TB
Lesend 7450 MB/s 7450 MB/s
Schreibend 6900 MB/s 6900 MB/s

Auf dem Papier ist die 1TB und 2TB Version der 990 Pro erst einmal gleich schnell. Beide sollen satte 7450 MB/s lesend und 6900 MB/s schreibend liefern. Damit ist die SSD lesend dicht am PCIe 4.0 Limit.

Samsung nutzt dabei seinen eigenen TLC 176 Layer V-NAND v7. Dies wird aus Sicht der Zuverlässigkeit in der Theorie gemeinsam mit dem 176 Layer SK Hynix der beste NAND aktuell auf dem Markt sein.

Samsung kombiniert diesen mit seinem “Pascal” Controller und 2GB LPDDR4 RAM.

Der Controller unterstützt auch 256Bit AES und TCG Opal 2.0.

 

Garantie und TBW

Die 990 Pro besitzt 5 Jahre Garantie, welche aber vorzeitig endet, wenn du das TBW-Rating überschreitest.

Samsung gibt die TBW bei der 1TB Version mit 600TB an. Du kannst die SSD also laut Samsung 600x vollschreiben. Dies reicht in der Praxis völlig aus.

Zudem kannst du davon ausgehen, dass die SSD vermutlich diese Angabe um das 3x überbieten kann.

 

Das Testsystem

Folgendes Testsystem kommt für folgende Benchmarks zum Einsatz

  • AMD Ryzen 5 7600X
  • ASUS ROG Strix X670E-E Gaming WIFI
  • 16GB RAM
  • Windows 11 Pro 22H2

 

Theoretische Tests

Wir starten den Test mit einem absoluten Klassiker, CrystalDiskMark 8. Schauen wir uns zunächst hier einmal die Datenraten an, beginnend mit den lesenden Werten.

Samsung wirbt bei der 990 Pro mit einer Datenraten von 7450 MB/s lesend und diesen Wert kann ich auch bestätigen. In meinem Test erreichte die 990 Pro 7461 MB/s, was für Platz 2 meiner Bestenliste reicht. Lediglich die ADATA S70 Blade erreichte ganze 4 MB/s mehr.

Schreibend blieb die SSD mit 6860 MB/s minimal unter der Herstellerangabe von 6900 MB/s. Erneut ist dies ein souveräner 2. Platz, hinter der Solidigm P44 Pro, welche 15 MB/s mehr schreiben konnte.

Effektiv ist also die 990 Pro ganz klar eine absolute High End SSD welche konstant eine extrem hohe Leistung liefert.

CrystalDiskMark kann auch die IOPS und die Zugriffszeiten von SSDs messen. Hier bin ich mir aber etwas unsicher, wie vertrauenswürdig diese Messungen sind, denn diese sind teils etwas merkwürdig. So schneiden hier Samsung SSDs überraschend schlecht ab.

So auch die Samsung 990 Pro, welche hier viel schlechter abschneidet als es logisch wäre. CrystalDiskMark scheint hier die Samsung Controller nicht zu mögen.

Neben CrystalDiskMark gibt es aber weitere Benchmark-Tools. Beginnen wir mit AS SSD, welches uns neben den Datenraten auch einen Score präsentiert.

In AS SSD kann sich die 990 Pro wieder auf Platz 2 einordnen. Die 990 Pro kann sogar lesend den besten Wert im Test erreichen.

Im Anvil’s Storage Utilities Benchmark landet die 990 Pro wieder im Mittelfeld. Anvil’s Storage Utilities Testet auch die IOPS und bezieht diese mit in die Wertung ein, was eine mögliche Erklärung für das mittelmäßige Ergebnis wäre.

 

PC Mark

PC-Mark versucht in seinem Speicher-Benchmark alltägliche Anwendungen, wie Office Anwendungen, Spiele usw. zu simulieren.

Hier gibt es zwei Tests, die „Quick“ und die „volle“ Version. Die „volle“ Version nutzt größere Dateigrößen, entsprechend schneiden hier SSDs mit schlechterer Schreibgeschwindigkeit oder aggressivem Scheibcache schlechter ab.

In PC Mark Test schneidet die 990 Pro wieder extrem gut ab. Hier kann diese sich auf Platz 2 setzen, hinter der Solidigm P44 Pro 2TB und vor der WD Black SN850X 2TB. Eine Leistungseinschätzung die passt.

 

3D Mark SSD Test

Schauen wir uns auch einmal den neuen 3D Mark SSD Test an. Im Gegensatz zu anderen Tests misst dieser nicht nur einfach die Datenraten usw., sondern dieser simuliert das Laden echter Spiele (mit deren Spiele-Daten usw).

Folgendes testet der 3D Mark SSD Test:

  • Loading Battlefield™ V from launch to the main menu.
  • Loading Call of Duty®: Black Ops 4 from launch to the main menu.
  • Loading Overwatch® from launch to the main menu.
  • Recording a 1080p gameplay video at 60 FPS with OBS (Open Broadcaster Software) while playing Overwatch®.
  • Installing The Outer Worlds® from the Epic Games Launcher.
  • Saving game progress in The Outer Worlds®.
  • Copying the Steam folder for Counter-Strike®: Global Offensive from an external SSD to the system drive.

Hier schneidet die 990 Pro etwas schlechter ab als bei PC Mark. Diese rutscht hinter die WD SN850 auf Platz 3 zurück, was aber immer noch ein starkes Abschneiden ist.

 

Final Fantasy Endwalker

Der Final Fantasy Endwalker Benchmark soll zwar eigentlich die Grafikleistung eines Systems messen, zeigt aber auch die Ladezeiten an. Dies sogar recht gut reproduzierbar!

Hierdurch ist dieser auch für SSD Benchmarks durchaus interessant.

Dies ist eine Disziplin in welcher die Western Digital SSDs extrem gut abschneiden und sich vor die 990 Pro schieben, welche hier eher ins Mittelfeld abgerutscht.

Etwas überraschend, hier hätte ich mit einem besseren Ergebnis gerechnet.

 

WinRAR Test

Kopieren wir zum Schluss noch zwei große Archive auf die SSD, welche wir anschließend von dieser entpacken.

Datei-Paket A – Installation von Tiny Tinas Wonderland ca. 52GB

Datei-Paket B – Installation von Tiny Tinas Wonderland, Total War Warhammer 3 und GW2 ca. 231 GB

In diesem Test kann sich die 990 Pro spannenderweise auf Platz 3 einordnen. Ich hätte hier ein noch besseres Abschneiden erwartet aufgrund der an sich sehr hohen sequentiellen Datenraten.

Allerdings liegt dies etwas am SLC Cache, welcher bei der Samsung 990 Pro aufgrund der Kapazität von 1TB etwas kleiner ausfällt als bei den beiden Erstplatzierten.

 

SLC Cache

Moderne SSDs nutzen alle einen so genannten SLC Cache. Ein Teil der SSD lässt sich also mit einem deutlich höheren Tempo beschreiben. Dieser Teil der SSD wird immer wieder im Hintergrund frei geräumt, aber wenn du auf einmal hunderte GB-Daten kopierst, dann kann dies schon auffallen.

Starten wir mit einem H2TestW Test. H2TestW schreibt einfach die SSD voll, ganz einfach.

Die Samsung 990 Pro ist die 1TB SSD, welche sich am schnellsten vollschreiben lässt. Vermutlich wäre die 2TB Version auch schneller voll zu schreiben als die Solidigm P44 Pro 2TB und die WD Black SN850X 2TB.

Die Samsung 990 Pro hat die höchste Datenrate nach dem SLC Cache die ich bisher gesehen habe. Dies zeigt wie gut Samsungs 176 Layer V-NAND v7 wirklich ist.

Der SLC Cache ist bei der 1TB Version 120GB groß, was eher kleiner ist. Vermutlich ist daher das Ergebnis beim WinRAR Test eher mäßig beeindruckend.

 

Temperatur

Werfen wir noch einen Blick auf die Temperatur der SSD. Hierfür lasse ich einmal CrystalDiskMark mit dem 5x 64GB Setting durchlaufen und messe währenddessen die SSD Temperatur.

Diese wird im Testsystem nicht aktiv gekühlt und bekommt lediglich einen minimalen Luftstrom vom CPU-Kühler mit.

Die Samsung 990 Pro ist die kühlste High End SSD die ich bisher im Test hatte! Abseits natürlich von den Modellen mit beiliegenden Kühlkörpern.

Dies macht die Samsung 990 Pro gerade für Notebook-Nutzer spannend.

 

Samsung 990 Pro Lebensdauer sinkt zu schnell?

Derzeit gibt es einige Berichte, dass die % Angabe der Lebensdauer der 990 Pro bei einigen Modellen zu schnell sinkt.

https://winfuture.de/news,134170.html

https://www.pc-magazin.de/news/samsung-990-pro-ssd-berichte-sinkende-lebensdauer-3204231.html

https://basic-tutorials.de/news/samsung-990-pro-lebensdauer-soll-sich-rapide-verringern/

Wie passt dies zu meinen Lobgesängen auf die Zuverlässigkeit der 990 Pro?

Die % Angabe der Lebensdauer ist an sich egal. Diese wird in der Regel anhand der geschriebenen Daten berechnet und ist nach meinem Wissen keine “ausgelesene” Information.

Hat der Hersteller eine TBW von 100 TB hinterlegt und es wurden 10 TB geschrieben, dann sollte die Lebensdauer auf 90% sinken.

Ich vermute hier hat Samsung einfach einen Fehler bei dieser Berechnung gemacht und nicht, dass wirklich die SSD schneller verschleißt.

Du kannst bei den Screenshots auch immer sehen, dass bei Media and Data Integrity Errors 0 steht und bei Available Spare (sofern CrystalDiskInfo richtig eingestellt ist und die Werte klar lesbar dekodiert) 100. Heißt, es wurden noch keine Zellen ausgetauscht.

Ich gehe hier von einem FW Bug bei einigen SSDs aus. Dies ist aber natürlich ein unschöner Bug, denn er gibt einem ein ungutes Gefühl.

Die 990 Pro aus diesem Test scheint diesen Bug allerdings nicht zu haben!

 

Stromverbrauch

Leider ist das Messen des Stromverbrauchs bei M.2 SSDs etwas nicht ganz triviales. Ich muss mich hier eines Tricks bedienen. Ich verbaue die SSDs in ein externes NVME fähiges USB C 3.1 Gehäuse und messe hier den Stromverbrauch dieses Gehäuses inklusive SSD. Ich kann hier das leere Gehäuse in einem gewissen Rahmen herausrechnen, aber die so erhaltenen Werte werden nicht 100%ig genau sein! Allerdings, eine SSD, die tendenziell mehr Strom benötigt, wird auch dies in der Tabelle zeigen. Achtet also weniger auf die absoluten Werte und mehr auf den Vergleich zu den anderen Modellen, um einzuschätzen, ob nun eine SSD eher mehr oder weniger Energie benötigt.

Für die Nutzung in einem Desktop spielt dieser Test fast keine Rolle, hier wirkt sich +- 1W so gut wie 0 auf die Stromrechnung aus. Allerdings in einem Ultrabook kann +- 1W schon fast eine Stunde Laufzeit ausmachen.

Hier habe ich recht viel von der Samsung 990 Pro erwartet. So wirbt Samsung mit einer 50% gesteigerten Effizienz verglichen mit der 980 Pro.

Ich will hier nicht ausschließen, dass es möglicherweise an meinem Test Setup liegt, dass die SSD nicht in einen niedrigeren Power State wechselt usw. aber die 990 Pro schneidet eher mittelmäßig ab. Nicht schlecht für eine High End SSD, aber auf dem Level der Solidigm P44 Pro.

Allerdings benötigt diese nach meinen Messwerten wirklich deutlich weniger Energie als die 980 Pro im Leerlauf. Ich kann hier also Samsungs Versprechen zumindest etwas bestätigen.

 

Fazit

Die Samsung 990 Pro ist ohne jede Frage eine Top 3 SSD. Diese gehört gemeinsam mit der Solidigm P44 Pro und der WD Black SN850X zu den schnellsten PCIe 4.0 derzeit und vielleicht sogar dauerhaft im Handel.

Wie die 990 Pro sich genau mit der Solidigm und Western Digital SSD schlägt, hält etwas von deiner Anwendung ab.

Die Samsung 990 Pro hat die so ziemlich besten “Datenraten” in einer gemixten Nutzung und die konstant höchste Leistung (höchste Schreibgeschwindigkeit nach dem SLC Cache). Gerade wenn du große Datenmengen hin und her kopierst, ist die SSD klasse.

Teils ist hier allerdings die Solidigm P44 Pro auf dem gleichen Level, wenn nicht sogar etwas besser. In der Praxis wirst du hier zwischen diesen beiden Modellen kaum einen Unterschied spüren, in Benchmarks ist die P44 Pro oft einen Hauch vorne. Umgekehrt, wenn es dir um die besten Spiele Ladezeiten geht, ist die SN850X ein Hauch besser.

Die Samsung 990 Pro liefert eine konstant hohe Leistung und ordnet sich in meinen Benchmarks meist auf Platz 2 ein.

Allerdings ist dies nur die halbe Geschichte. Samsungs große Stärke ist Zuverlässigkeit und die Garantie. Der TLC 176 Layer V-NAND v7 wird der beste Flash Speicher aus Sicht der Zuverlässigkeit derzeit auf dem Markt sein. Sollte es doch mal Probleme geben, ist Samsungs Garantie hervorragend! Zudem läuft die 990 Pro recht kühl, was sie ideal für Notebooks macht.

Kurzum, die Samsung 990 Pro bietet aus Sicht der Leistung eine deutliche Steigerung verglichen mit der alten Samsung 980 Pro und kann sich klar in die Top 3 der besten NVME SSDs platzieren.

Samsung 990 Pro
POSITIV
Hervorragende Leistung, gerade in einem Workstation Einsatz
Niedrigere Temperaturentwicklung
Sehr hohe Datenraten
Sehr konstante Leistung, auch nach dem SLC Cache
Legendäre Haltbarkeit und Zuverlässigkeit
NEGATIV
Sehr hoher Preis
95