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Die AYCLIF 10000 mAh Magnetic Wireless Powerbank im Test

Kabellose Powerbanks haben durch Apples magnetisches Zubehör-System massiv an Bedeutung gewonnen. So musst du dir beim iPhone keine sorgen machen, dass dieses einfach vom Ladegerät rutscht.

Solch eine magnetische Powerbank ist auch die “AYCLIF 10000 mAh Magnetic Wireless Kabellose Powerbank”. Diese ist für unter 40€ bei Amazon erhältlich und wirkt wie ein vernünftiges Modell.

So soll diese 10000mAh Kapazität, einen 20 W USB PD Ausgang und natürlich das kabellose Laden bieten. Dabei ist das Design außergewöhnlich und schick!

Aber wie schlägt sich die Powerbank im Test? Finden wir es heraus!

 

Die AYCLIF 10000 mAh Magnetic Wireless Powerbank im Test

Die AYCLIF 10000 mAh Magnetic Wireless Powerbank ist aufgrund des kabellosen Designs sehr flach gebaut. So misst die Powerbank 112,5 x 70,8 x 20 mm und bringt 203g auf die Waage.

Damit ist die Powerbank subjektiv nicht übermäßig groß für die beworbene Kapazität von 10000 mAh.

Dabei setzt AYCLIF auf ein interessantes “silbernes” Design mit “Rillen” Auf der Oberseite. Dies ist sicherlich etwas Geschmackssache, aber die Powerbank hebt sich etwas von der Masse ab. Auch wirkt die Haptik und die Verarbeitung sehr gut!

Auf der Oberseite findet sich neben den Rillen auch ein kleines Display, welches dir den aktuellen Akkustand in % anzeigt. Ebenfalls hier ist ein kleiner, ausklappbarer Standfuß.

 

Anschlüsse der AYCLIF 10000 mAh Magnetic Wireless Powerbank

Die AYCLIF verfügt über drei Ports.

  • 1x USB C 20W Power Delivery 5V/3A oder 9V/2,22A
  • 1x USB A 18W Quick Charge 3.0
  • 1x Lightning Eingang 5V/2A oder 9V/2A

Zunächst haben wir einen 20W USB-C Ausgang, welcher den Power Delivery Ladestandard nutzt. Dieser Ladestandard wird von Apple, Samsung, Google usw. geeignet.

Hinzu kommt ein USB A Quick Charge 3.0 Port mit 18W.

Geladen wird die Powerbank über USB C mit bis zu 18W oder über einen Apple Lightning Eingang.

 

Wie testet Techtest Powerbanks?

Ich habe für Techtest mittlerweile weit über 100 Powerbanks getestet. Dabei ist der Testablauf weitestgehend identisch. Nach einem ersten optischen Eindruck, Wiegen und Abmessen der Powerbank startet in der Regel die Messung der Kapazität.

Hierfür lade ich die Powerbank auf und entlade diese mit einer so genannten elektronischen Last. Diese kann ich auf ein gewisses Entlade-Tempo programmieren, wie beispielsweise 5V/1A, 20V/3A usw. je nachdem was die Powerbank leisten kann. Diesen Vorgang wiederhole ich für mehrere Leistungsstufen. Dabei messe ich die Kapazität in Wh und rechne den Wh Wert bei 3,7V in mAh um.

Zwischen dem Entladen der Powerbank für die Kapazitätsmessung lade ich diese an verschiedenen Quellen auf und logge den Ladevorgang mit. Daraus kann ich später die Ladedauer entnehmen und auch die Ladeeffizienz berechnen.

Mithilfe von USB Power Delivery Triggern kann ich nicht nur die Herstellerangabe zur Leistung überprüfen, sondern auch überprüfen, welche anderen Ladestandards unterstützt werden.

Diese Information hilft mir einzuschätzen, wie sich die Powerbank in Kombination mit diversen Endgeräten verhält und welches Ladetempo zu erwarten ist. Hier habe ich Erfahrungswerte aus meinen Ladeanalysen zu populären Endgeräten.

Natürlich teste ich Powerbanks in Kombination mit diversen Endgeräten, aber aus offensichtlichen Gründen kann ich hier nicht alle Smartphones, Tablets und Notebooks auf Lager haben.

 

PPS

Erfreulicherweise unterstützt die AYCLIF AY-PB01 auch PPS!

  • 5-5,9V bei 3A
  • 5-11V bei 2A

Dies ist natürlich keine große PPS Range, aber besser als nichts. PPS steht für Programmable Power Supply. Das normale USB Power Delivery bietet deinem Smartphone mehrere Spannungsstufen an, meist 5V, 9V, 15V und 20V. Hier kann sich dieses eine Stufe aussuchen und damit laden. PPS erlaubt es nun deinem Smartphone innerhalb eines gewissen Bereichs, beispielsweise 3,3-16V, frei eine Spannung zu wählen. Denkt dein Smartphone es wäre gerade ideal mit 6,5V zu laden, dann kann ein PPS Ladegerät diesem 6,5V liefern.

Einige Smartphones wie die Modelle der Samsung S20/S21/SS Serie benötigen PPS um das volle Ladetempo zu erreichen, siehe hier Laden des SS2 Ultra. Ein S21 Ultra kann an einem normalen USB PD Ladegerät mit maximal 14W laden, an einem PPS Ladegerät mit 25W. Unterstützt Dein Smartphone kein PPS, dann ignoriert es einfach diese Funktion und behandelt das Ladegerät wie ein normales USB PD Ladegerät.

 

Die Kapazität (Messung)

AYCLIF wirbt bei seiner Powerbank mit 10000mAh Kapazität. Folgendes konnte ich messen:

Wh mAh
5V/1A 32,52 8789
9V/1A 30,575 8264

 

Das sieht doch soweit gut aus! Ich konnte im besten Fall eine Kapazität von 8789 mAh messen, was rund 88% der Herstellerangabe entspricht, ein guter Wert!

Generell: Die Kapazitätsangabe bei Powerbanks bezieht sich immer auf die Kapazität der Akku-Zellen im Inneren. Allerdings ist ihr Entladen nicht zu 100% effizient. So gibt es immer einen gewissen Verlust in Form von Wärme, aufgrund interner Prozesse, Spannungswandlungen usw. Dies gilt gerade bei der Nutzung von Quick Charge, USB PD oder anderen Schnellladestandards. 80-90% ist der gängige „gute“ Werte für die nutzbare Kapazität. Über 90% sind sehr selten und unter 80% ungewöhnlich. Bedenkt auch, dass Euer Smartphone nicht zu 100% effizient lädt! Hat dieses einen 2000mAh Akku, werden ca. 2600mAh für eine 100% Ladung benötigt. Dies hängt aber vom Modell und der Art des Ladens ab.

 

In der Praxis (kabellos)

Kabelloses Laden ist vergleichsweise ineffizient. Daher eigentlich bei Powerbanks suboptimal. Du kannst davon ausgehen, dass du via Kabel immer mehr Ladung aus der Powerbank holen kannst.

In Kombination mit dem iPhone 14 Pro kannst du mit ca. 1,5 Ladungen rechnen ehe die Powerbank ans Netz muss. Eine Ladung frisst also ca. 66%.

Erfreulicherweise funktioniert aber das magnetische Haften an der Powerbank recht gut. Diese hält recht sicher.

 

Ladedauer

Du hast mehrere Möglichkeiten um die AYCLIF AY-PB01 zu laden.

  • USB C – Power Delivery, bis zu 18,xW
  • USB C – Ohne Power Delivery (5V Quelle) bis zu 15,xW (3A)
  • Apple Lightning – bis zu 9,xW

Entsprechend schwankt die Ladedauer auch etwas. Via USB Power Delivery bekommen wir die Powerbank in ca. 3:13h von 0% auf 100% gefüllt.

Via “Normal USB” 5V/3A dauert eine vollständige Ladung 3:40h. Apple Lightning wird ein gutes Stück langsamer sein.

 

Ladeeffizienz

Werfen wir zum Abschluss noch einen Blick auf die Ladeeffizienz.

Im besten Fall Im schlechtesten Fall 
USB PD  79% 74%
USB A 5V/3A 75% 70%

Diese schwankt zwischen 70% und 79%. Um die 70% ist ein normaler Wert für eine aktuelle Powerbank!

 

Fazit

Du suchst eine kabellose magnetische Powerbank für dein iPhone? Dann ist die AYCLIF AY-PB01 tatsächlich eine der besten Powerbanks die ich in diesem Bereich bisher in den Fingern hatte.

So wirkt die Powerbank erfreulich hochwertig und sie ist auch technisch gut ausgestattet!

Neben dem kabellosen magnetischen Ladepad haben wir einen 18W Quick Charge und vor allem einen 20W USB C Port! Du musst die Powerbank nicht nur kabellos nutzen, sondern diese macht auch kabelgebunden einen sehr guten Job.

AYCLIF 10000 mAh Magnetic Wireless Kabellose Powerbank, Starkes...

  • Gute echte Kapazität (8789 mAh)
  • 20W USB C Port mit PPS
  • Sehr schickes Design
  • 18W USB A Ausgang (Quick Charge)
  • Flottes Laden (0% auf 100% in 3 Stunden)
  • Magnetisches kabelloses Laden beim iPhone funktioniert gut

Dabei bietet die Powerbank mit bis zu 8789 mAh einen gute echte Kapazität und das Laden geht mit +- 3 Stunden angenehm flott.

Kabelloses Laden bei Powerbanks ist zwar so eine Sache (du verschenkst viel Kapazität), aber wenn du solch eine Powerbank willst, dann ist die AYCLIF 10000 mAh Magnetic Wireless Powerbank eine top Wahl!

Die Ring Spotlight Cam Pro im Test, mit Cloud aber richtig gemacht!

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Ring bietet mit der Spotlight Cam Pro nach eigenen Angaben seine fortschrittlichste kabellose Überwachungskamera bisher an. Und ja, auf dem Papier gibt es viel an der Ring Spotlight Cam Pro zu mögen!

So verfügt die Überwachungskamera über eine 3D-Bewegungserfassung, zwei Akkus, 2x LED Spotlights, eine Personenerkennung und viele andere interessante Software Feature.

Schauen wir uns die Spotlight Cam Pro einmal näher an und ob die Feature doch das mehr oder weniger verpflichtende Ring Protect Abo rechtfertigen.

An dieser Stelle vielen Dank an Ring für das Zurverfügungstellen der Spotlight Cam Pro für diesen Test.

 

Die Ring Spotlight Cam Pro im Test

Die Ring Spotlight Cam Pro ist eine kabellose, Akku-Betriebene Überwachungskamera. Rein optisch hebt diese sich aber deutlich von anderen Modellen in diesem Bereich ab!

Dies liegt vor allem an der etwas “kastenförmigen” Form der Kamera. Dies hat aber einen guten Grund.

Du kannst die Unterseite der Kamera aufklappen. Im Inneren findest du zwei Slots. Es ist möglich zwei Akkus in dieser Kamera gleichzeitig zu verbauen. Dies verdoppelt nicht nur die Akkulaufzeit, sondern erlaubt dir auch ein komfortables Laden. Du kannst einen Akku laden und den anderen in der Kamera lassen.

Die Akkus (20,88Wh / 5800 mAh) nutzt Ring schon seit einigen Generationen. Einerseits erfreulich, andererseits werden die Akkus noch via microUSB geladen. Eine 2023 Version mit USB C wäre sicherlich nett.

Die Spotlight Cam Pro setzt weitestgehend auf einen weißen Kunststoff. Lediglich ein kleiner Teil der Front, wo die Linse und die IR LEDs eingelassen sind, sind mit einem schwarzen Hochglanz Kunststoff bedeckt.

Das restliche Gehäuse und auch die Wandhalterung sind aus einem weißen Kunststoff. Auffällig sind dabei die beiden “Streifen” am Rand der Kamera. Hinter diesen Stecken die LED Scheinwerfer.

 

Einrichtung und Installation

Um die Ring Spotlight Cam Pro zu nutzen, musst du ein Konto beim Hersteller Ring erstellen. Hierfür will Ring einige Daten von dir. Neben deinem Namen, Mailadresse musst du auch deine Telefonnummer und deine Adresse angeben. Die Telefonnummer wird für die 2 Faktor Authentifizierung benötigt (welche verpflichtend ist) und die Adresse ist an sich egal, außer für die 3D-Bewegungserfassung und Vogelperspektive.

Hierdurch gibt es bei der Einrichtung recht viele Schritte. Allerdings wird alles sauber erklärt und dies in klarem deutsch. Hier merken wir das Ring einfach der Marktführer ist.

Um die Kamera in deinen Account einzubinden musst du den QR Code auf dieser scannen, anschließend wird die Kamera via WLAN mit deinem Smartphone verbunden und dann mit deinem Netzwerk verbunden.

Erneut ist dieser Prozess gut beschrieben, aber besitzt vergleichsweise viele Schritte.

 

Protect-Pläne

Ring bietet dir diverse “Abos” an, welche Protect-Pläne genannt werden. Grundsätzlich kannst du die Spotlight Cam Pro auch ohne zusätzliches Abo nutzen.

Allerdings kannst du ohne Abo nur die Live-Ansicht sehen, Benachrichtigungen sehen und die Gegensprech-Funktion nutzen.

Willst du Aufzeichnungen, dann MUSST du ein Abo abschließen. Hier gibt es zwei Optionen:

  • Basic – 3,99€ im Monat – eine Kamera
  • Plus – 10€ im Monat – Alle Kameras in deinem Account

Hast du eins dieser Abos, dann werden Aufnahmen der Kamera 180 Tage lang gespeichert. Zudem sind Funktionen wie Personenerkennung an das Abo gekoppelt.

 

Bewegungserkennung, 3D-Bewegungserfassung und Vogelperspektive

Die Bewegungserkennung bei komplett kabellosen Überwachungskameras ist immer so eine Sache und leider meist eine Schwäche.

Auch die Ring Spotlight Cam Pro hat keine gigantische Reichweite bei der Bewegungserkennung. Praktisch funktioniert diese maximal bei 8-10 Metern. Dies ist aber schon recht viel für eine Kamera dieser Klasse!

Allgemein will und muss ich die Bewegungserkennung loben! Wir haben zwar nur eine “einfache” Personenerkennung, welche nicht mit den KI Featuren anderer Modelle mithalten kann, aber die Bewegungserkennung funktioniert einfach gut.

Dies liegt auch an der 3D-Bewegungserfassung. So kann die Kamera Bewegungen dreidimensional im Raum erfassen und verfolgen. Du kannst auf einer Karte markieren wo die Kamera angebracht ist und diese zeigt dir an, wo genau auf der Karte die Bewegung entdeckt wurde.

Dies wird als “Vogelperspektive” bezeichnet. Es wird auf einer Karte eingezeichnet, wo Bewegungen entdeckt wurden. Ein interessantes Feature!

Hierüber kannst du auch recht genau sehen auf welche Distanzen die Kamera noch zuverlässig Bewegungen erkennt oder auch gewisse Bereiche aus der Bewegungserkennung ausklammern.

Ich bin unterm Strich sehr zufrieden mit der Bewegungserkennung der Ring Spotlight Cam Pro.

 

Datenschutz

Der Datenschutz bei Überwachungskameras ist immer so eine Sache. Eigentlich wünscht man sich hier natürlich einen besonders guten Datenschutz, perfekt ist aber kein Hersteller. Selbst Hersteller mit lokaler Aufzeichnung können in gewisse Probleme verwickelt sein, siehe Eufy.

Wie steht es hier um Ring? Ring ist ein reiner Cloud Anbieter. All deine Daten, Aufnahmen usw. werden in die Cloud zu Amazon übertragen (Amazon gehört Ring). Nach aktuellem Stand ist davon auszugehen, dass Amazon diese Daten vorsichtig behandelt und es gab in den letzten Jahren keine Berichte von Sicherheitslücken oder Ähnlichem.

Amazon wird deine Daten an Sicherheitsbehörden weitergeben, wenn diese anklopfen. Dies wird aber für alle Cloud-basierten Anbieter gelten.

Ich sehe aber Ring aus Sicht von Sicherheitslücken oder dem Zugriff von 3. als überdurchschnittlich sicher an.

 

Bildqualität und Scheinwerfer

Die Ring Spotlight Cam Pro verfügt über eine Full HD Auflösung. Dies klingt erst einmal nicht besonders beeindruckend.

Allerdings haben wir hier einen guten Full HD Sensor, welcher sich durchaus mit vielen 2K Modellen messen kann. Zudem ist das Blickfeld der Spotlight Cam Pro mit 140 Grad extrem groß!

Abseits der Arlo 3 ist dies eine der Überwachungskameras mit dem größten Blickfeld, im Akku-Bereich. Ideal wenn du Flächen überwachen willst.

Dabei besitzt die Kamera sowohl eine klassische IR LED Nachtsicht (in schwarz/weiß), wie aber auch eine Farbige Nachtsicht, allerdings mit weniger Reichweite.

Für letztere werden die LED Scheinwerfer genutzt. Der LED Scheinwerfer ist dabei auch wunderbar als Wegbeleuchtung geeignet.

 

Akkulaufzeit

Die Akkulaufzeit einer komplett kabellosen Kamera schwankt natürlich massiv je nachdem wie viel Aktivität es gibt.

Ich habe die Ring Spotlight Cam Pro bei mir im Hof genutzt, diese hatte also recht viel Bewegung mitbekommen und musste auch recht viel aufzeichnen.

 

Hier konnte ich eine Laufzeit von ca. 42 Tagen mit einem Akku erreichen. Entsprechend wären mit zwei Akkus 84 Tage möglich. An einer etwas ruhigen Stelle wären mit zwei Akkus sicherlich 100+ Tage möglich.

Je nach Positionierung würde ich vermutlich zu dem Ring Solarpanel greifen, welches eine “dauerhafte” Akkulaufzeit ermöglichen sollte.

 

Fazit

Die Ring Spotlight Cam Pro ist eine der zuverlässigsten und problemlosesten Überwachungskameras die ich bisher im Test hatte!

Vor allem die 3D Bewegungserkennung arbeitet beeindruckend zuverlässig und die “Vogelperspektive” ist eine spannende Funktion, die ich bisher noch nie gesehen habe.

Dabei ist die Bildqualität gut, der Blickwinkel groß und die beiden LED Scheinwerfer sinnvoll, genau wie die beiden Akku Schächte, welche dir einen dauerhaften Betrieb erlauben, auch wenn einer der Akkus leer ist.

Allerdings ist dies eine reine Cloud Überwachungskamera. Du musst bereit sein 3,99€ im Monat für die Speicherung der Aufnahmen zu zahlen, ansonsten macht die Kamera keinen Sinn.

Auch was den Datenschutz betrifft, muss es für dich okay sein, dass alle Aufnahmen auf den Amazon Servern landen. Ich denke, was den Zugriff von Unbefugten angeht (Hackern) wird dies aber eins der besten Systeme sein.

Ich sehe die Ring Spotlight Cam Pro ein wenig als Zusatzprodukt, wenn du schon eine Ring Türklingel im Einsatz hast. Letztere sind wirklich gut und hier macht es dann so wie so Sinn im Ökosystem zu bleiben.

Test: Neewer 660 PRO, eine hervorragende Videoleuchte! (habe gleich 3x gekauft)

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Gutes Licht ist extrem wichtig bei der Fotografie/Videografie. Hier gilt meistens mehr Licht = besser. Normale LED Glühlampen klingen hier vielleicht wie eine einfache Lösung, aber diese sind gar nicht so hell wie Du vielleicht denkst.

Es muss also ein LED Scheinwerfer oder Ringlicht her. Hier gibt es tonnenweise Optionen für den semi-professionellen Einsatz. Einer der beliebtesten Hersteller hier ist Neewer mit seinen diversen Lampen und Leuchten.

Ich habe mich hier mittlerweile 3x für die Neewer 660 PRO entschieden, einen RGB LED Scheinwerfer der gehobenen Mittelklasse.

Für einen Neewer 660 PRO zahlst du ca. 160€, wofür du einen 50W LED Scheinwerfer erhältst, welcher entsprechend ordentlich Licht produziert.

Aber wie gut ist die Neewer 660 PRO Videoleuchte? Finden wir es im Test heraus!

 

Die Neewer 660 PRO Videoleuchte im Test

An sich handelt es sich bei der Neewer 660 PRO um eine sehr klassische Videoleuchte, zumindest was das Design angeht.

So ist sie einfach eine flache Platte mit LEDs auf der Front und den Steuerungseinheiten auf der Rückseite. Zudem besitzt die Lampe seitlich, wie auch oben und unten “Klappen”. Diese erlauben dir den Lichtwinkel ein wenig einzuschränken, was angenehm ist wenn Du neben den Lampen stehst.

Je nach Set Zusammenstellung werden die Lampen mit oder ohne Stativ geliefert. Diese setzen auf einen 5/8 Zoll Anschluss. Ich benutze beispielsweise nicht das Stativ, sondern eine Deckenhalterung für Videoleuchten (Affiliate- Link zu Amazon).

Die Lampen haben von Haus aus einfach einen Bügel um sich, welcher sich dann entsprechend an diesen 5/8 Zoll Bolzen anschrauben lässt.

 

Ein gutes Stativ

Je nach Set Zusammenstellung bekommst du die Neewer 660 PRO mit einem entsprechenden Stativ.

Dieses Stativ ist sehr gut! Es ist stabil und wirkt wunderbar wertig, ist aber auch recht groß.

Du kannst dieses zwischen ca. 70 cm und 190 cm verstellen.

 

Stromversorgung, erfreulich flexibel

Du hast bei der Neewer 660 PRO mehrere Optionen für die Energieversorgung. So kannst du wahlweise ein Netzteil oder einen Akku nutzen.

  • Netzteil: 12-15V (50W+)
  • Akku: NP-F550 oder NP-F970

Mit im Lieferumfang des Neewer 660 PRO liegt ein 15V / 4,8A Netzteil (72W). Alternativ kannst du aber auch bis zu zwei NP-F550 oder NP-F970 Akkus nutzen! Ein Akku reicht auch für die Energieversorgung.

Die NP-F550 / NP-F970 Akkus stammen ursprünglich von Sony, werden aber mittlerweile von vielen 3. Anbietern genutzt. Ich bin mir nicht mal sicher, ob Sony selbst diese Akkus noch baut.

Aber du findest bei Amazon/eBay tonnenweise alternativer und halbwegs günstiger Akkus.

 

Helligkeit / Leistungsaufnahme, nicht ganz wie versprochen

Rein subjektiv hat die Neewer 660 PRO Videoleuchte natürlich eine beeindruckende Helligkeit! Wir haben wie der Name schon etwas verrät haben wir 660 LEDs in der Lame, 170 weiße, 170 warm weiße und 320 RGB LEDs.

Dabei wirbt Neewer mit einer Leistung von 50W! 50W LED “Power” ist nicht wenig, ganz im Gegenteil. Dies ist über 5x so viel wie es eine normale “LED-Glühlampe” hat.

Allerdings in der Praxis kann ich die 50W nicht ganz bestätigen. Je nach Lichtfarbe liegen wir teils deutlich unter den 50W.

Bei einem extrem warmen und extrem kalten Licht kommen wir lediglich auf knapp unter 30W! Und selbst im besten Fall bei einem “neutralen” Licht (ca. 4600K) kommen wir auf maximal 42,45W.

Dies ist natürlich nicht wenig, aber damit bleibt die Neewer 660 PRO schon etwas hinter den Versprechen zurück.

 

CRI Wert wie versprochen? (ja)

Bei Lampen die sich an Foto/Videografen richten ist der CRI Wert nicht ganz unwichtig. Der CRI Wert beschreibt wie gut das Farbspektrum der Lampe ist bzw. wie gut diese Farben wiedergibt.

Unter einer Lampe mit schlechtem CRI Wert sehen Farben anders oder matt aus. Gerade bei frühen LED Lampen war dies ein Problem.

In der Regel gilt alles mit einem CRI Wert über 80 als brauchbar und alles über 90 als gut.

Neewer verspricht bei der 660 PRO einen CRI Wert von 97+, was fantastisch wäre!

Und ja, dieses Versprechen wird komplett eingehalten! Laut meinem Messgerät liegt der CRI Wert bei 98,2 bis 100! (ab ca. 98,5 rundet dieses immer auf 100 auf). Besser geht es nicht, anders kann man dies nicht sagen.

 

Lichtfarbe und RGB

Du kannst die Lichtfarbe beim Neewer 660 PRO sehr frei einstellen. Zunächst kannst du im weißen Lichtspektrum zwischen 3200K und 5600K, also sehr kalt und sehr warm, in 100er Schritten wählen. Auf der Rückseite der Lampe wird dabei auch die eingestellte Farbtemperatur angezeigt.

Dabei passt die dort angezeigte Farbtemperatur sehr gut mit meinen Messwerten überein!

Über die App kannst du auch frei Farben aus dem RGB Spektrum wählen. Diese sind qualitativ über jeden zweifel erhaben und auch die Helligkeit ist beeindruckend!

Das RGB Feature funktioniert gut!

 

Die App

In der Neewer 660 PRO ist Bluetooth integriert! Du kannst die Lampen zu 100% über die Neewer Smartphone App steuern.

Diese erlaubt dir nicht nur das Einstellen der Lichtfarbe, sondern auch das Gruppieren mehrerer Lampen und das gemeinsame Steuern.

Die Neewer App hat zwar nicht die besten Bewertungen im App Store, aber bei mir funktioniert diese problemlos.

 

Fazit

An sich bin ich mit der Neewer 660 PRO sehr zufrieden. Ich habe mir mittlerweile auch drei Stück gekauft, welche ich für die Beleuchtung in meinem Büro nutze.

Es ist zwar schade, dass die Lampen nicht ganz die beworbene Leistung von 50W bieten (eher 30-42W), aber abseits davon sind diese klasse! So ist die Lichtqualität tadellos! Wir haben hier einen CRI Wert von 98-100, was Weltklasse ist. Auch der generelle Lichteindruck ist sehr positiv.

Die Steuerung ist einfach, die Möglichkeit für den optionalen Akku-Betrieb klasse und der App Support inklusive der Bildung von Gruppen praktisch.

Der Preis von teils +- 150€ pro Lampe ist etwas hoch, aber bisher kann ich über diese nicht meckern!

NEEWER 660 PRO 50W RGB LED Videoleuchte Panel mit APP Steuerung...

  • Sehr hohe Lichtqualität mit fantastischem CRI Wert
  • Gute Helligkeit…….
  • Große Bandbreite an Lichtfarben
  • RGB
  • App Support, inklusive Gruppenbildung
  • Stromversorgung via Netzteil oder universellem Akku
  • Preis okay (ca. 150€), aber an der Grenze
  • …… aber wir kommen nicht ganz auf 50W

Neewer 660 PRO
POSITIV
Sehr hohe Lichtqualität mit fantastischem CRI Wert
Gute Helligkeit…….
Große Bandbreite an Lichtfarben
RGB
App Support, inklusive Gruppenbildung
Stromversorgung via Netzteil oder universellem Akku
NEGATIV
Preis okay (ca. 150€), aber an der Grenze
……, aber wir kommen nicht ganz auf 50W
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Test: XMG FOCUS 16 (M22), XMG holt alles aus der RTX 3060 heraus! (extra hohe Power Limits)

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XMG bietet mit dem FOCUS 16 ein leistungsstarkes Notebook der gehobenen Mittelklasse an. Dieses setzt auf einen Intel 12. Gen CPU in Kombination mit der Nvidia RTX 3060. Nicht schlecht, aber auch nicht außergewöhnlich.

Das Spannende sind die von XMG genutzten hohen Power Limits. So bekommt die RTX 3060 satte 115W, was mehr ist als bei den ein oder anderen RTX 3080 Notebook.

Hierdurch sollte das Notebook 1-2 Klassen über dem spielen was eigentlich bei einer RTX 3060 üblich ist. Aber bestätigt sich dies auch in der Praxis? Finden wir dies im Test heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an XMG für das Zurverfügungstellen des FOCUS 16 für diesen Test.

 

Das XMG FOCUS 16 im Test

Das XMG FOCUS 16 ist kein wahnsinnig kompaktes Notebook. Es misst 359,5 x 263,8 x 24,3 mm und bringt 2,2 Kg auf die Waage. Damit wirkt dieses zwar nicht übermäßig “fett”, ist aber definitiv nicht das schnellste Notebook mit RTX 3060.

Dabei setzt das Gehäuse auf das typische XMG Design. So ist das Notebook sehr minimalistisch gestaltet. Wir haben ein komplett schwarzes Gehäuse, welches aus einer Mischung aus Kunststoff und Aluminium besteht.

Die generelle Haptik ist dabei angenehm massiv. Das Notebook wirkt zwar nicht übermäßig „filigran“ gearbeitet, ist aber auch kein billiger Plastikbomber. Du kannst am FOCUS 16 nichts eindrücken und dieses ist auch sehr verwindungssteif.

Ein großer Pluspunkt bei den meisten XMG-Notebooks sind die Anschlüsse.

  • 1x USB A 2.0
  • 1x USB A 3.2 Gen 1
  • 1x USB C 3.2 Gen 2×1
  • 1x USB C Thunderbolt 4
  • 1x 3,5mm Kopfhörerausgang
  • 1x 3,5mm Mikrofoneingang
  • 1x mini DisplayPort 1.4
  • 1x Gbit LAN
  • 1x microSD Kartenleser

Ich finde den USB 2.0 Port zwar etwas merkwürdig im Jahr 2023, aber grundsätzlich ist 2x USB A + 2x USB C (wovon ein Port Thunderbolt 4 ist) nicht verkehrt.

 

Tastatur und Trackpad

Das FOCUS 16 verfügt über eine “große” Tastatur mit Nummern-Pad. Die Tastatur ist dabei qualitativ absolut okay!

Zunächst ist das Tastaturdeck sehr stabil, was der Tastatur einen angenehm festen und qualitativ hochwertigen Anschlag verleiht. Auch der Schaltermechanismus ist gut gemacht und wertig. Wenn ich etwas kritisieren müsste, dann dass die Tasten in der Ausgangsposition etwas Spiel haben, aber das ist Meckern auf einem sehr hohen Level!

Dies ist eine Tastatur der “gut+” Klasse.

Das Trackpad hat mich etwas überrascht. So ist es zunächst riesig! Zudem sitzt dieses wunderbar straff in meinem FOCUS 16 und bietet ein 1a Tracking. Kritikpunkte müsste ich mir hier wirklich etwas an den Haaren herbeiziehen. Vielleicht könnte der Klick etwas präziser sein, aber das war es auch schon.

Das Trackpad würde ich mit “sehr gut-” bewerten.

 

Lautsprecher und Webcam, XMGs Schwäche

Kommen wir zu zwei schwierigen Punkten bei jedem XMG Notebook. Lautsprecher kann leider XMG nicht… Auch die Lautsprecher des XMG FOCUS 16 (M22) sind super dünn und teils schon etwas schrill.

Immerhin sind sie recht laut, aber selbst in meinem alten Dell XPS 13 stecken bessere Lautsprecher. Legst du hierauf großen Wert, dann ist dies kein Notebook für dich.

Die Webcam ist Okay. Diese ist absolut nichts besonderes, aber ich habe schon schlechteres gesehen.Die Webcam ist brauchbar.

 

Das Display, erfreulich ordentlich

Im XMG FOCUS 16 (M22) steckt wie der Name schon andeutet ein 16 Zoll Display, was eine sehr schöne Größe ist! Merkbar größer als ein 15 Zoll Display, aber nicht ganz so riesig wie ein 17 Zöller.

Dabei sehen die technischen Daten auch vielversprechend aus.

  • 16 Zoll
  • 2560 x 1600 Pixel
  • 16:10!
  • 165 Hz
  • 400 cd/m²

2K Auflösung + 165 Hz ist derzeit fürs Gaming klar der sweet spot. Moderne GPUs können die 2K Auflösung in der Regel gut antreiben und 165 Hz bietet eine sehr gute “Flüssigkeit”.

So sieht das Display auch in der Praxis stark aus! Es ist scharf und Bewegungen sind geschmeidig. Auch die maximale Helligkeit sieht gut aus. Ich würde das XMG FOCUS 16 zwar nicht als “Outdoor” Notebook empfehlen, aber für ein gaming Notebook ist das Display recht hell. Subjektiv passen auch die Farben.

Dieser Eindruck wird auch von den Messwerten bestätigt.

  • 99% sRGB
  • 76% Adobe RGB
  • 450,5 cd/m² maximale Helligkeit
  • 1240:1 Kontrast

Für ein Gaming Notebook sieht dies sehr gut aus!

 

Leistung des XMG FOCUS 16

Das XMG FOCUS 16 setzt auf die Kombination aus Intel Core i7-12700H und NVIDIA GeForce RTX 3060.

  • Intel Core i7-12700H 6 P- & 8 E-Kerne/20 Threads | bis zu 4,7 GHz | 24 MB Cache | 45 Watt
  • NVIDIA GeForce RTX 3060 | 6 GB GDDR6

Das “Spannende” bei aktuellen Notebook Grafikkarten sind die Power Limits. So bekommst du Notebooks mit der gleichen Grafikkarte, aber sehr unterschiedlicher Leistung.

Beispielsweise das Acer Nitro 5 AN515-45-R36S verfügt über eine RTX 3080 mit 100W maximaler Leistung, genau wie das ASUS ROG Zephyrus G15 GA503QS-HQ111R.

Die RTX 3060 im FOCUS 16 hat ein Power Limit von satten 115W. Macht dies die RTX 3060 hier schneller als die 3080 in den zuvor genannten Notebooks? Vermutlich nicht, aber dennoch werden die Leistungsunterschiede um einiges kleiner ausfallen als die Modellnummer es vermuten lassen würde.

Schauen wir uns am besten ein paar Benchmarks an.

Diese sehen zunächst fantastisch aus! Sowohl auf Seiten der CPU wie auch bei der GPU. Dabei hat das Notebook auch eine sehr hohe konstante CPU Leistung, was uns der Handbrake Test zeigt.

Hier liefert das Notebook bestwerte mit dem i7-12700H.

Aber wie steht es um das Gaming? Hier habe ich alle Benchmarks 2x durchgeführt, 1x bei Full HD Auflösung und 1x mit der vollen 2K Auflösung.

Hier war ich durchaus etwas beeindruckt! So erreicht das FOCUS 16 in Shadow of the Tomb Raider und Far Cry New Dawn bei Ultrahoch über 100 FPS bei Full HD Auflösung.

Lediglich Cyberpunk 2077 mit RT kann das XMG FOCUS 16 in die Knie zwingen. Ohne RT wird selbst bei 2K Auflösung und Ultra Details noch gut spielbare 46 FPS erreicht.

Vergleichen wir einmal die Leistung des XMG FOCUS 16 mit dem ASUS ROG Zephyrus G15.

  • XMG FOCUS 16 – Intel Core i7-12700H – NVIDIA GeForce RTX 3060
  • ASUS ROG Zephyrus G15 – AMD Ryzen 7 5800HS – NVIDIA GeForce RTX 3080

Ein interessanter Vergleich, der Intel i7-12700H ist stärker als der AMD Ryzen im ASUS, allerdings sollte die RTX 3060 in Spielen dennoch keine Chance gegen die RTX 3080 haben.

In der Praxis sieht die Welt aber etwas anders aus. Das XMG FOCUS 16 hat 115W maximale GPU Power, das ASUS ROG Zephyrus G15 100W.

Das ASUS ROG Zephyrus G15 fährt also konstant mit angezogener Handbremse, verglichen mit dem XMG.

Und WOW das ASUS ROG Zephyrus G15 ist weiterhin schneller, aber dies gerade einmal um 8%! Klar die RTX 3080 arbeitet effizienter (8% schneller bei 15W weniger), aber dennoch zeigt dies wie Leistungsfähig das XMG FOCUS 16 ist.

 

Viele Optionen und gut zu warten

Wie bei XMG üblich bist du bei den Notebooks recht flexibel was Dinge wie SSD und RAM betrifft. So hast du die Wahl zwischen 8GB, 16GB, 32GB und 64GB RAM, von Samsung oder Kingston.

Bei der SSD hast du sogar die Wahl zwischen Modellen von Samsung, Corsair, Crucial, Seagate und Western Digital.

Entsprechend ist natürlich RAM und SSD im Notebook auch frei austauschbar (2x SSD und 2x So-DIMM DDR4 Slots). Die XMG Notebooks sind auch nicht verklebt oder Ähnliches. Ein Auseinanderbauen geht hier vergleichsweise einfach, was diese auch recht gut zu reparieren macht.

 

Akkulaufzeit

Im XMG FOCUS 16 steckt ein 54Wh Akku. Daran sehen wir schon, dass dies kein Notebook für eine besonders lange Akkulaufzeit ist.

In der Praxis kommst du auf +- 4 Stunden. Dies ist Okay, aber natürlich auch nicht überragend. Unter Last sinkt die Laufzeit auf knapp über 1 Stunde.

 

Fazit

Auf den ersten Blick mag das XMG FOCUS 16 (M22) vielleicht nicht übermäßig außergewöhnlich wirken. Ein i7-12700H + RTX 3060 ist nichts schlechtes, aber auch nichts Besonderes.

Das Besondere ist die Umsetzung! Vor allem die hohen Power Limits sorgen dafür, dass das Notebook eine deutlich bessere Leistung liefert als es die Hardware vermuten lassen würde. So liegen zwischen dem FOCUS 16 mit RTX 3060 und meinem ASUS ROG Zephyrus G15 mit RTX 3080 gerade mal 8%. Das Zephyrus G15 hat ein 100W Power Limit bei der GPU, das FOCUS 16 (M22) 115W und diese 15W rechen um den Abstand zwischen RTX 3060 und RTX 3080 stark zusammenschrumpfen zu lassen.

Sicherlich hilft auch der sehr starke i7-12700H, welcher ebenfalls über hohe Power Limits und Turbo Leistung verfügt.

Aber auch abseits davon haben wir ein gutes Notebook! Ja es ist nicht super dünn und leicht, aber das 2K Display sieht sehr gut aus, die Eingabegeräte sind ordentlich und auch die generelle Haptik ist gut!

Schlecht sind lediglich die Lautsprecher. Auch die Akkulaufzeit ist nicht gigantisch, aber dies ist auch kein super portables Notebook, von daher möchte ich darüber nicht zu laut meckern.

Kurzum, XMG holt mit dem FOCUS 16 (M22) alles aus der Kombination i7-12700H + RTX 3060 heraus, was möglich ist!

XMG FOCUS 16 (M22)
POSITIV
Hervorragende CPU Leistung
Sehr gute GPU Leistung, dank hoher Power Limits
Stabiles und massives Gehäuse
SSD und RAM austauschbar
Gute Tastatur und Trackpad
Gute IO
NEGATIV
Lautsprecher schlecht
89

Nicht kaufen! Die Zutesu (oder doch CHANEDE) 120W USB C Ladestation im Test

Ich hatte für Techtest bereits einige USB Ladegeräte in den Fingern. Meist finden dabei eher gute Modelle den Weg zu mir. Dies ist heute aber etwas anders, denn die Zutesu USB C Ladestation liest sich im ersten Moment sehr gut, hat aber im Test sehr gemischte Gefühle ausgelöst.

Warum? Finden wir es im Test heraus!

 

Die Zutesu (oder doch CHANEDE) 120W USB C Ladestation im Test

Die Zutesu 120W USB C Ladestation scheint etwas unter einer Identitätskrise zu leiden. Denn das Ladegerät ist nicht mit Zutesu beschriftet, sondern hat sehr groß “CHANEDE” aufgedruckt.

Dies ist dabei aber nur der erste Punkt warum ich bei diesem Ladegerät etwas skeptisch bin. So besteht dieses aus einem sehr einfachen Kunststoff, welcher an den Rändern auch eher grob miteinander verbunden ist.

Dies ist an sich kein Weltuntergang, so nutzen viele auch gute Ladegeräte einen sehr einfachen Kunststoff, allerdings die Art wie die technischen Daten nicht fein aufgedruckt sind, sondern eingefräst wurden und vor allem wie leicht das Ladegerät ist lässt doch etwas zweifeln.

  • Zutesu (CHANEDE) 120W – 243 g
  • Xtorm USB Power Hub Edge 90W – 269 g
  • LinkOn 136W – 281 g
  • UGREEN 140W GaN – 314 g
  • Satechi 108W Pro USB PD – 353 g

Mit 243 g ist das Zutesu zwar leicht, aber auch nicht extrem leicht. Das Problem ist eher wie sich das Ladegerät anfühlt. Es wirkt als wäre dieses zu 50% leer. Klopfst du gegen dieses, hallt es im Inneren, als würden einige metallische Komponenten „vibrieren“.

Daher wirkt dieses wirklich billig gebaut.

 

Die Anschlüsse

Die Anschlüsse wiederum sind ein Highlight des Zutesu/CHANEDE Ladegerätes.

  • 1x USB C Power Delivery 65W – 20V/3,2A, 12V/5,4A – 9V/2,2A
  • 2x USB C Power Delivery 20W – 12V/1,67A, 9V/2,2A, 5V/3A
  • 2x USB A Quick Charge 18W – 5V/3A, 9V/2A, 12V/1,5A

Die Ports sind nett, 3x USB C und 2x USB A ist ziemlich perfekt! Aber die Beschriftung der Ports ist wild!

  1. Der 65W Port hat keine 5V oder 15V Stufe
  2. Ich habe bei noch keinem USB Ladegerät 12V/5,4A gesehen
  3. 20V/3,2A = 64W, es müssten 20V/3,25A sein
  4. Bei den USB C Ports werden die hohen Spannungsstufen zuerst gelistet, bei den USB A Ports die niedrigen.

Dies sind natürlich alles nur Fehler bei der Beschriftung, aber spricht nicht für ein hochwertiges Ladegerät.

Hier einfach mal der Vergleich der Leistung des 65W Ports, Angabe vs. Realität:

  • 20V/3,2A, 12V/5,4A, 9V/2,2A
  • 20V/3,25A, 12V/3A, 9V/3A, 15V/3A, 5V/3A

Damit hat der USB C Port durchaus 65W, aber die Herstellerangabe auf dem Ladegerät ist völlig daneben.

 

Mit PPS

Erstaunlicherweise verfügt das Ladegerät sogar über PPS:

  • USB C 1 – 3,3-16V bei 3,2A
  • USB C 2 / 3 – 3,3-5,9V bei 3A – 3,3-11V bei 1,8A

PPS steht für Programmable Power Supply. Das normale USB Power Delivery bietet deinem Smartphone mehrere Spannungsstufen an, meist 5V, 9V, 15V und 20V. Hier kann sich dieses eine Stufe aussuchen und damit laden. PPS erlaubt es nun deinem Smartphone innerhalb eines gewissen Bereichs, beispielsweise 3,3-16V, frei eine Spannung zu wählen. Denkt dein Smartphone es wäre gerade ideal mit 6,5V zu laden, dann kann ein PPS Ladegerät diesem 6,5V liefern.

Einige Smartphones wie die Modelle der Samsung S20/S21/SS Serie benötigen PPS um das volle Ladetempo zu erreichen, siehe hier Laden des SS2 Ultra. Ein S21 Ultra kann an einem normalen USB PD Ladegerät mit maximal 14W laden, an einem PPS Ladegerät mit 25W. Unterstützt Dein Smartphone kein PPS, dann ignoriert es einfach diese Funktion und behandelt das Ladegerät wie ein normales USB PD Ladegerät.

 

Belastungstest

Offiziell wird das Ladegerät als 120W Ladegerät beworben. Hier bin ich mir aber nicht ganz sicher wie der Hersteller hier die Last genau vorsieht.

  • 65W + 20W + 20W +18W +18W = 141W
  • 65W + 20W + 20W + 18W = 123W

Wie auch immer, ich habe das Ladegerät mit 100W belastet und das hat schon gereicht.

Nach ca. 15-20 Minuten hatte das Entladen über die USB A Ports gestoppt. Offensichtlich gab es hier eine Temperaturabschaltung. Wie komme ich auf diese Vermutung?

Schauen wir hier einfach auf das Wärmebild. Zwar ist das Ladegerät äußerlich nicht übermäßig heiß, aber in den Ports sehen wir eine Temperatur von 106 Grad! Uff!

Ich vermute das Gehäuse macht keinen guten Kontakt zur Elektronik, entsprechend staut sich die Wärme. Innerhalb der USB Ports sind ansonsten so 70-90 Grad “normal”. Über 100 Grad habe ich hier noch nie gesehen.

Bei den vollen 120W würde das Ladegerät mit Sicherheit überhitzen oder den Geist aufgeben.

 

Effizienz

Kommen wir zum Abschluss noch auf die Effizienz zu sprechen. Hier sehen wir aber gewisse Schwächen.

So liegt die minimale Effizienz bei 67,5% und selbst bei 20V/3A steigt diese auf maximal 87,3%. Letztere ist nicht absolut furchtbar, aber auch nicht gut.

Die meisten Ladegeräte dieser Klasse sollten ca. 2-4% mehr erreichen können.

 

Fazit

Ich denke, viel weiter muss ich den Test der Zutesu USB C Ladestation nicht strecken. Ich würde dieses Ladegerät nicht kaufen.

Prinzipiell funktioniert es, die USB Ports liefern die zu erwartende Leistung und wir haben sogar PPS. Daher würde sogar das Ladetempo passen.

Allerdings ist das Ladegerät absolut “billig” gebaut und fühlt sich hohl und leer an. Die Haptik ist wirklich furchtbar, gerade wenn du mal gegen das Ladegerät klopfst und im Inneren irgendwelche Komponenten anscheinend frei schwingen.

Auch die Effizienz ist nicht gut, wenn auch kein absolutes NoGo. Viel mehr Sorgen hat mir der Belastungstest gemacht. Immerhin die Temperatur-Abschaltung scheint zu funktionieren. Bei 106 Grad in den USB Ports ist dies aber auch nötig.

Was würde ich alternativ empfehlen?

Ich glaube mit jedem dieser Ladegeräte wärst du am Ende glücklicher.

Test: HUAWEI MateBook 16s, ein herausragendes Notebook mit top CPU Leistung!

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HUAWEIs Notebooks gehören für mich zu den absoluten Geheimtipps! So sehen die Notebooks nicht nur unheimlich schick und wertig aus, auch sind diese sehr fair eingepreist.

Allerdings geht es in diesem Test nicht um die besonders preis-leistungsorientierten Modelle, sondern das aktuelle Flaggschiff von HUAWEI, das MateBook 16s.

Wie der Name schon sagt, haben wir ein großes 16 Zoll Notebook, welches in einem schlanken, aber edlen Metallgehäuse steckt. Dieses verfügt über ein 3:2 Display, ideal für Produktivitätsanwendungen, und setzt auf aktuelle Intel 12. Gen CPUs.

Damit liest sich das HUAWEI MateBook 16s wie der Traum für jeden Foto/Videografen. Dabei startet das MateBook 16s bereits ab 1400€, was nicht wenig Geld ist, aber durchaus Preiswert für ein Notebook dieser Klasse.

Aber nur wenn das HUAWEI MateBook 16s wirklich so gut ist wie es verspricht! Finden wir genau dies im Test heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an HUAWEI welche mir das Notebook für den Test ausgeliehen haben.

 

Das HUAWEI MateBook 16s im Test

Die Haptik des MateBook 16s ist als hervorragend zu bezeichnen! HUAWEI setzt auf ein Gehäuse, das komplett aus Metall besteht. Hierbei nutzt HUAWEI aber das “hochwertige” Metall, welches durchaus in die Richtung der Apple MacBooks geht.

Auch hat das Metall eine sehr feine und fast schon etwas seidige Textur. Entsprechend ist das Design des Notebooks auch sehr hochwertig! Dies ist eins der edelsten Notebooks die ich kenne. Auch die Verarbeitungsqualität ist absolut top!

Zwar hat das MateBook 16s eine recht starke CPU, aber keine gesonderte Grafikkarte. Entsprechend konnte HUAWEI das Notebook mit 17,8 mm recht dünn bauen. Mit 1,99 KG ist dieses auch nicht zu schwer, aber auch kein absolutes Leichtgewicht.

Die Displayrahmen des Notebooks sind erfreulich schlank, allerdings da dieses über ein 16” 3:2 Display verfügt, hat das Notebook eine recht große Grundfläche.

 

Anschlüsse des HUAWEI MateBook 16s

Über folgende Anschlüsse verfügt das MateBook 16s:

  • 2x USB A 3.0
  • 1x USB C Thunderbolt 4
  • 1x USB C 3.0 mit DisplayPort
  • 1x HDMI 2.0
  • 1x 3,5 mm Kopfhörerausgang

Dies ist eine Portausstattung die für mich völlig in Ordnung geht. Vielleicht wäre ein SD Kartenleser noch nett gewesen, aber das geht im Großen und Ganzen in Ordnung. Vor allem der Thunderbolt 4 Port ist sehr erfreulich.

 

Display im 3:2 Format!

Sicherlich die größte Besonderheit des MateBook 16s ist das Display. Dieses hat nicht nur 16 Zoll, was eine sehr schöne Größe ist, sondern ist auch im 3:2 Format. Dieses ist also noch etwas höher als ein 16:10 Display.

Ich arbeite an einem Huawei MateView Monitor mit 28 Zoll / 3:2 Format und kann bestätigen, 3:2 ist ein super Format für Foto und Video-Bearbeitung!

  • 16 Zoll
  • IPS Panel
  • 3:2 Format
  • 2520 × 1.680 Pixel
  • 300 Nits Helligkeit

Rein subjektiv sieht das Display des MateBook 16s spitze aus! Dieses wirkt aufgrund des Formats vor allem recht groß, größer als gängige 16 Zoll Displays. Zudem wirkt dieses extrem klar. Dies liegt sicherlich zu Teilen an der 2K Auflösung, aber auch an dem Hochglanz-Panel.

Ja, das Display des MateBook 16s spiegelt und ist auch nicht extrem hell. Dies ist kein Outdoor-Notebook, aber in Innenräumen sieht es super aus.

Auch die Messwerte sehen gut aus! Wir kommen zwar nach meiner Messung leider nicht ganz auf die 100% sRGB, aber 97% sRGB, 72% AdobeRGB sind ausreichend für normale Foto/Video-Bearbearbeitung.

Die Kalibrierung wiederum ist mit einem Delta E von 1,15 sehr gut!

Mit einer Helligkeit von 345 cd/m² ist das Notebook erfreulicherweise sogar etwas heller als beworben. Auch der Kontrast ist mit 1400:1 stark.

Unterm Strich ist das Display des MateBook 16s klar als überdurchschnittlich zu bezeichnen, auch wenn es nicht ganz an die Luxus-Notebooks wie Dell XPS 17 herankommt. Für die 1400€ Preisklasse ist es aber extrem stark, abseits vielleicht der OLED Modelle.

Allerdings ist auch hier das praktische 3:2 Format ein Alleinstellungsmerkmal.

 

Webcam

Im MateBook 16s steckt eine Full HD Webcam. Webcams in Notebooks sind nie Weltklasse, aber die Webcam des HUAWEI Notebooks ist überdurchschnittlich.

Diese produziert durchaus ordentliche Aufnahmen, für welche du dich nicht schämen musst.

 

Lautsprecher

Das MateBook 16s besitzt zwei Lautsprecher links und rechts von der Tastatur. Hier gibt es wenig Negatives zu sagen. Ähnlich wie die Webcam sind die Lautsprecher doch ein gutes Stück überdurchschnittlich.

Diese klingen wunderbar klar, sind laut und haben sogar etwas Bass und Tiefgang. Nein diese sind nicht mit den aktuellen MacBooks zu vergleichen, aber durchaus auf dem guten Level der Dell XPS Modelle (vielleicht minimal darunter).

 

Performance, mit sehr hoher TDP

Aktuell gibt es das MateBook 16s in zwei Versionen, welche sich bei der CPU unterscheiden.

  • Intel Core i7-12700H, 6C+8c/20T, 1.70-4.70GHz
  • Intel Core i9-12900H, 6C+8c/20T, 1.80-5.00GHz

Hier ist um ehrlich zu sein die i7 Version meist die bessere Wahl, denn beide Version verfügen über 14 Kerne und 20 Threads. Die i9 Version taktet nur einen Hauch höher.

Beide Versionen sind zudem mit 16GB DDR5 RAM und einer 1TB SSD ausgestattet.

Ich habe in diesem Test die Version mit Intel Core i9-12900H.

Schauen wir uns ein paar Benchmarks des Notebooks an.

WOW! Anders können wir es nicht sagen. Die CPU Leistung des MateBook 16s ist beeindruckend. Der i9 kann sich an die Spitze meiner Benchmarks setzen, vor diversen Gaming Notebooks.

Es ist also klar ersichtlich, dass die Kühlung MateBook 16s und die Powerlimits recht hoch sind.

Wie hoch? Das MateBook 16s besitzt zwei Leistungsmodi, Ausgeglichen und Leistung.

  • Im Ausgeglichen Modus hat die CPU eine konstante maximale TDP von 45W.
  • Im Leistungsmodus hat die CPU eine konstante maximale TDP von ca. 61W.

Dies ist sehr viel! 61W nur für die CPU ist beeindruckend, was die sehr hohe Leistung erklärt. Selbst große Gaming-Notebooks geben der CPU normalerweise nicht so viel Leistung.

Erklärung, umso mehr “Strom” du einem modernen Prozessor gibst, umso höher kann dieser Takten. Die meisten großen Notebooks sind auf 25W oder 45W limitiert. Gibst du nun der gleichen CPU statt 45W 61W, dann kann diese noch etwas schneller laufen.

Dies geht natürlich nur im Netzbetrieb und wenn die Kühlung ausreicht. Dies ist aber im MateBook 16s der Fall! Zwar drehen die Lüfter im Leistungsmodus etwas hoch, aber das Notebook bleibt recht ruhig und die CPU bei +- 85 Grad, was absolut unproblematisch ist.

Entsprechend performt das Notebook auch beispielsweise beim Exportieren von Videos extrem gut!

Allerdings fehlt dem HUAWEI MateBook 16s eine Grafikkarte bzw. dieses verfügt nur über die Intel Iris Xe Graphics.

Die Intel Iris Xe Graphics ist nicht furchtbar und reicht für Lightroom, Photoshop, normale Video-Bearbeitung aus. Aber Gaming kannst du weitestgehend vergessen und auch Anwendungen welche stark von GPU Beschleunigung profitieren, wie z.B. Topaz Photo AI, werden nicht ganz so schnell laufen wie auf einem modernen Notebook mit Nvidia GPU.

 

SSD

Im HUAWEI MateBook 16s steckt eine Huawei eigene “PCIe-8 SSD”.

Dies ist eine recht klassische PCIe 3.0 NVME SSD, welche 3500 Mb/s lesend und 2900 MB/s schreibend erreicht. Daran ist nichts auszusetzen.

 

RAM nicht aufrüstbar! (im Inneren des MateBook 16s)

Leider hat das HUAWEI MateBook 16s eine Schwäche und das ist der Arbeitsspeicher. Das Notebook verfügt über 16GB RAM. 16GB RAM ist “okay”, aber gerade im professionellen Umfeld wären 32GB nicht schlecht!

Leider ist allerdings der RAM beim MateBook anscheinend fest verlötet. 16 GB ist also das Maximum an Arbeitsspeicher.

Im Inneren des Notebooks finden wir lediglich einen m.2 Slot, in welchem du auf Wunsch eine größere SSD verbauen könntest.

 

Akkulaufzeit

Im HUAWEI MateBook 16s steckt ein 84Wh großer Akku. Eine ordentliche Kapazität für ein Notebook dieser Klasse.

In der Praxis konnte ich eine Akkulaufzeit im Bereich 9,5 Stunden erreichen, bei Office/Video-Streaming bei mittlerer Display Helligkeit.

Mit mehreren Hintergrundprogrammen usw. kommen wir auf eine Laufzeit von +- 7-8 Stunden. Nicht schlecht!

Belasten wir allerdings die CPU, dann können wir das Notebook auch problemlos in 2 Stunden leer saugen.

 

Via USB C Ladbar

Das HUAWEI MateBook 16s wird via USB C geladen. Allerdings liegt ein “spezielles” USB C 135W Ladegerät mit im Lieferumfang.

Ähnlich wie es Dell macht hat auch HUAWEI sich hier den USB PD Standard etwas zurecht gebogen. An universellen USB Power Delivery Ladegeräten kann das MateBook nur mit bis zu 84 W (20V/4,2A) laden, was in der Praxis ausreicht!

Erfreulicherweise akzeptiert das Notebook auch kleinere Ladegerät, so kannst du das MateBook 16s sogar an 18W USB C Ladegeräten laden! Entsprechend recht langsam, aber es geht!

 

Fazit

Huaweis Notebooks sind extrem spannend, da sie sich etwas von der Masse abheben, so auch das MateBook 16s.

  • Sehr edle Haptik und Optik
  • Großes 3:2 Display
  • Herausragende CPU Leistung (klassen-beste)
  • Sehr gute Lautsprecher

Punkt 1 ist natürlich die Optik und Haptik. Das Notebook besteht komplett aus Metall und wirkt einfach super edel und wertig.

Hinzu kommt das 16 Zoll Display, welches Aufgrund des 3:2 Formats ein gutes Stück mehr Fläche hat als “gängige” 16 Zoll Modelle. Dabei ist das 3:2 Format super für produktive Arbeiten, wie Foto und Video-Bearbeitung oder auch generelles “Office”.

Die Bildschirmqualität und vor allem die Kalibrierung sind dabei gut! Gut genug für Foto und Video-Bearbeitung, aber auch nicht die absolute Spitzenklasse. Ein OLED Display wie sie ASUS teils nutzt, oder auch die größeren Displays der Dell XPS Modelle spielen schon noch eine Klasse höher. Aber in der 1400€ Preisklasse ist das verbaute Display als qualitativ überdurchschnittlich zu bewerten.

Die CPU Leistung hingegen ist Weltklasse! Beide Versionen des MateBook 16s egal ob nun mit i7 oder i9 werden hier sehr stark sein, aber die Version mit i9 konnte sich dank der guten Kühlung und der sehr hohen TDP auf Platz 1 meiner Testliste setzen.

Ebenfalls gut sind die Lautsprecher, die Webcam, Trackpad und Tastatur. Das einzige, was ich etwas zu bemängeln habe, ist der fest verbaute RAM. 16GB RAM sind okay, aber gerade im Professionellen Umfeld auch nicht großzügig. Die möglichkeit eines RAM Upgrades wäre hier wertvoll gewesen.

Dennoch suchst du ein schickes und CPU leistungsstarkes Notebook, mit gutem Display, ist gerade die i7 Version mit 1400€ eine starke Wahl!

 

HUAWEI MateBook 16s
POSITIV
Herausragende CPU Leistung, dank 12. Gen Intel CPU und hoher TDP und guter Kühlung
Sehr wertiges und schönes Design
Gute Anschlußausstattung
Praktisches 3:2 Displayformat
Hohe Displayqualität
Gute Tastatur und Trackpad
Sehr hohe Akkulaufzeit
Unkompliziert via USB C Ladbar
NEGATIV
RAM fest verbaut und nicht erweiterbar
90

Es muss nicht immer Thunderbolt sein! Tiergrade 15-in-1 Docking Station für den Desktop

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USB-C Docks gibt es tausende im Handel um ehrlich zu sein, ich mag die meisten nicht. Dies liegt an dem fest verbundenen USB-C Kabel. Unterwegs mag das praktisch sein, aber am Schreibtisch ist es furchtbar, immer diesen Dongle mit X Kabeln neben sich liegen zu haben. Zudem sind diese USB C Hubs auch nicht an einem Desktop-PC brauchbar, wo ein USB C Dock mit X Funktionen auf dem Schreibtisch auch praktisch sein kann!

Daher mag ich Thunderbolt, denn hier gibt es vernünftige Docks für den Schreibtisch.

Allerdings bin ich nun über die Tiergrade 15-in-1 Docking Station gestolpert. Diese bietet auf den ersten Blick fast alle Funktionen einer Thunderbolt Dockingstation/Hub, nur universell kompatibel und zum halben Preis.

Und ja die Tiergrade 15-in-1 Docking Station funktioniert auch an Desktop PCs und hat ein abnehmbares Kabel!

Mehr dazu im Test!

 

Test: Tiergrade 15-in-1 Docking Station, ein USB C Dock mit abnehmbarem Kabel!

Bei dem Tiergrade Dock handelt es sich um ein “stationäres” Dock. Dieses ist entsprechend ein gutes Stück größer gebaut als die portablen Modelle und verfügt über KEIN fest verbundenes USB C Kabel.

Du kannst dieses Dock also frei auf deinem Schreibtisch platzieren und einfach über ein 08/15 USB C Kabel (muss 3.0/3.1 fähig sein) mit deinem PC oder Notebook verbinden.

Das Dock misst rund 179 x 80 x 19 mm und bringt 309g. auf die Waage. Beachtlich! Dies liegt am Metallgehäuse, welches dem Dock eine gewisse Wertigkeit gibt.

Im Gegensatz zu den meisten Thunderbolt 3/4 Docks kann das Modell von Tiergrade dein Notebook allerdings nicht laden bzw. es liegt kein Ladegerät mit im Lieferumfang.

Es gibt allerdings einen USB C Eingang für ein optionales Ladegerät (bis zu 100W). Wichtig, optional, das Dock kann auch einfach über das USB Verbindungskabel zu deinem PC betrieben werden.

 

Die Anschlüsse der Tiergrade 15-in-1 Docking Station

Die Tiergrade 15-in-1 Docking Station hat eine sehr bunte Mischung an Anschlüssen:

  • 2x HDMI
  • 1x DisplayPort
  • 3x USB A 3.0 (5 Gbit)
  • 1x USB A 3.1 (10 Gbit)
  • 1x USB A 2.0
  • 1x Gbit LAN
  • 1x microSD Kartenleser
  • 1x SD Kartenleser
  • 1x 3,5mm Audio Ausgang
  • 1x USB C 3.1 (10Gbit)
  • 1x USB C Uplink
  • 1x USB C Power

Also diese Ausstattung würde ich als ziemlich perfekt bezeichnen! Ich wüsste nicht, was mir hier fehlt.

 

Auch am Desktop PC nutzbar! (USB Dock für Desktop)

Der USB-C Uplink Port auf der Rückseite ist natürlich primär für Notebooks gedacht. Du kannst diesen aber auch mit regulären Desktop-PCs nutzen.

Selbst wenn dein Desktop-PC kein USB-C hat, lässt sich dieses Dock nutzen, du brauchst lediglich ein USB A auf USB-C Kabel. Allerdings funktioniert in diesem Fall natürlich nicht das Laden und auch die Monitorausgänge funktionieren beim Verwenden von einem USB A auf USB C Kabel nicht.

 

Monitor Auflösung hängt vom Uplink ab

Wir haben zwar am Tiergrade Dock theoretisch bis zu 3 Monitorausgänge, aber in wie weit du diese gleichzeitig und mit welcher Auflösung nutzen kannst, hängt von deinem PC/Notebook ab.

  • Am MacBook Pro 13 M1 konnte ich via HDMI einen Monitor mit 4K/60Hz ansteuern.
  • An einem Dell XPS 13 9380 hingegen waren maximal 4K/30Hz möglich.

Die Monitorausgänge sind also eher für Full HD oder 2K Monitore geeignet, denn 4K/30Hz ist nicht optimal.

Willst du ein Dock mit für mehrere hochauflösende Monitore, dann musst du zu Thunderbolt 3 oder 4 greifen.

 

Kartenleser

Das Dock verfügt sowohl über einen SD wie auch microSD Kartenleser. Diese sind intern wie so oft üblich zusammengeschaltet.

Der Hersteller wirbt mit “bis zu 104 MB/s” beim Kartenleser.

Dies ist aber schlicht falsch. In meinem Test erreichte der Kartenleser bis zu rund 260 MB/s. Dieser ist also UHS-II fähig, zumindest bei der SD Karte.

 

LAN Karte mit exotischem Chipsatz

Beim Gbit LAN Port habe ich fest damit gerechnet einen Realtek Controller zu finden. Aber nein, es ist ein ASIX AX88179A verbaut.

Diese habe ich zuvor noch nie in einem Gerät gesehen. Es handelt sich bei diesem um einen speziellen USB zu Gbit LAN Controller. Allerdings funktionierte dieser tadellos. Ich konnte bis zu 111 MB/s im lokalen Netzwerk erreichen.

 

Audio-Ausgang

Spannenderweise wird der Audioausgang des Docks erst von Windows erkannt, wenn du ein Gerät an diesem anschließt.

Leider ist der Audioausgang aber wirklich nichts Besonderes. Dieser wird als generisches USB Audiogerät erkannt. Dieses bietet bis zu 4800Hz und 16 Bit.

In der Praxis geht der Klang in Ordnung, ist aber auch nicht Weltklasse, vor allem nicht mit hochwertigeren Kopfhörern. Ich will aber nicht ausschließen, dass dieser unter Umständen dennoch besser ist als der ein oder andere Notebook Audio-Chipsatz.

 

Nicht überlasten

Wenn du die Tiergrade Docking Station nur via USB mit deinem PC verbindest und nicht eine zusätzliche externe Stromquelle nutzt musst du etwas auf die Leistungsaufnahme aufpassen.

Das Dock und alle angeschlossenen Geräte teilen sich in diesem Fall die Leistung eines USB Ports. An meinem großen Desktop-PC war dies kein Problem, selbst mit einer RGB Tastatur, externen SSD, Maus und Speicherkarte.

Allerdings an einem schwächeren USB Port (dies kann etwas von PC zu PC zu Notebook schwanken) könnte es anders aussehen. Vor allem dann wenn du High Power Geräte wie externe HDDs usw. am Dock betreibst.

 

Fazit, eine Docking Station auch für den Desktop PC

Du suchst eine “richtige” Docking-Station für den Schreibtisch mit abnehmbaren USB Kabel? Ja, dann kann ich die Tiergrade 15-in-1 Docking Station voll empfehlen!

Ich selbst nutze diese Dockingstation an meinem Schreibtisch. Ich finde es einfach extrem praktisch, nicht für jedes Gerät immer hinter meinen PC klettern zu müssen.

Dabei funktioniert diese Docking Station nicht nur mit USB C Notebooks, sondern auch mit normalen USB A Geräten! Du musst lediglich ein USB C auf A 3.0 Kabel kaufen/nutzen und schon lässt sich das Dock an jedem PC einsetzen.

Mit der Einschränkung, dass dann natürlich die Monitor-Anschlüsse nicht gehen. Hierfür braucht es einen USB C Port mit Display Signal.

“Monitor” ist auch die größte Einschränkung des Docks. Theoretisch kannst du bis zu drei Monitore mit dem Dock verbinden, aber in der Regel wird die maximale Auflösung beim Verwenden eines Monitors bei 4K/30Hz liegen (4K/60Hz kann an manchen Geräten möglich sein). Verbindest du mehrere Monitore, dann sinkt die maximale Auflösung und Wiederholungsrate entsprechend.

Tiergrade 15-in-1 Docking Station, 4K Triple Display USB C Dock mit...

  • Schöner Desktop-Freundlicher Formfaktor
  • 5x USB A, 1x davon mit 10Gbit
  • 1x USB C mit 10 Gbit
  • 3x Monitor-Ausgänge
  • Abnehmbares USB Kabel
  • Dock lässt sich auch an Desktop PC nutzen
  • Kartenleser bietet überraschenderweise doch UHS II Geschwindigkeiten
  • Monitorauflösung und Wiederholungsrate kann eingeschränkt sein
  • Kein Netzteil mit im Lieferumfang

Suchst du ein Dock für Monitore, dann wirst du den Thunderbolt Weg gehen müssen.

Gehts dir aber nur um die USB Ports, den Kartenleser, den LAN Port und vor allem den schreibtischfreundlichen Formfaktor mit abnehmbaren USB Kabel? Dann ist die Tiergrade 15-in-1 Docking Station Spitze!

Link zum Hersteller /// bei Amazon

Tiergrade 15-in-1 Docking Station
POSITIV
Schöner Desktop-Freundlicher Formfaktor
5x USB A, 1x davon mit 10Gbit
1x USB C mit 10 Gbit
3x Monitor-Ausgänge
Abnehmbares USB Kabel
Dock lässt sich auch an Desktop PC nutzen
Kartenleser bietet überraschenderweise doch UHS II Geschwindigkeiten
NEGATIV
Monitorauflösung und Wiederholungsrate kann eingeschränkt sein
Kein Netzteil mit im Lieferumfang
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Die Lachy LY043 Powerbank mit 20000 mAh und 20W USB C Port im Test

Lachy? Nie gehört? Ich auch nicht! Lachy ist aber ein weiterer asiatischer Hersteller von Powerbanks und anderem Smartphone Zubehör, welcher auf der Amazon Plattform unterwegs ist.

Ich habe es nun geschafft eine Powerbank von Lachy in die Finger zu bekommen und zwar die Lachy LY043 Powerbank mit 20000 mAh und 20W USB C Port.

Schauen wir uns diese doch einmal in einem kleinen Test an!

 

Die Lachy LY043 Powerbank mit 20000 mAh und 20W USB C Port im Test

Der erste Eindruck der Lachy LY043 ist um ehrlich zu sein eher überschaubar. Die Powerbank ist aus einem sehr einfachen Kunststoff gebaut und das Lachy Logo wirkt einfach etwas “billig”.

Bei dieser Lachy Powerbank wird es sich um ein recht generisches Modell eines großen Fertigers handeln, welcher entsprechend nur ein anderes Logo auf diese druckt, je nach “Marke”,die diese bestellt.

Marken wie Lachy tauchen auf, verschwinden oft wieder nach Zeitraum X, aber teils entwickeln diese sich auch weiter. Oftmals sind die Modelle dieser großen Fertiger aber gar nicht übel.

So meckere ich hier zwar etwas über die Optik, aber rein was die Verarbeitung und die Stabilität angeht ist die Powerbank gut gemacht! Diese wirkt halbwegs robust und stabil. Es lässt sich nichts eindrücken oder biegen.

Die Optik wirkt zwar etwas “billig” auch mit dem kleinen „Display Balken“ auf der Oberseite, aber qualitativ ist nichts falsch an der Powerbank.

Mit 143 x 68 x 28 mm und einem Gewicht von 412g ist die Lachy LY043 für die beworbene Kapazität “passend” groß.

 

Die Anschlüsse

Die Lachy LY043 Powerbank verfügt über folgende Anschlüsse:

  • 2x USB A – Quick Charge 3.0 und “Super Charge 22,5W” – 4,5V/5A, 5V/4,5A, 9V/2A, 12V/1,5A
  • USB C – Power Delivery 20W – 5V/3A, 9V/2,25A – 12V/1,65A
  • microUSB – Quick Charge – 5V/3A, 9V/2A, 12V/1,5A

Wir haben zunächst zwei USB A Ports mit Quick Charge 3.0 und dem Support für das 22,5W laden, welches einige Huawei Smartphones nutzen.

Zudem haben wir natürlich den wichtigen USB C Port, welcher bis zu 20W liefern kann. Die Powerbank kann auch über den USB C Port geladen werden.

Zudem haben wir an der Seite noch einen klassischen microUSB Port zum Laden der Powerbank. Über diesen kann die Powerbank bis zu 18W nach Quick Charge 3.0 akzeptieren.

Wichtig, du kannst nicht alle Ports gleichzeitig voll nutzen. Nutzt du mehr als einen Port, werden diese stark gedrosselt! Im besten Fall willst du also nur ein Gerät gleichzeitig an der Powerbank laden.

 

Mit PPS

Erfreulicherweise verfügt die Lachy LY043 auch über PPS.

3,3-11V bei 2A

Mit dieser Range ist zwar die PPS Stufe nicht übermäßig groß, aber besser eine kleine (und dem 20W Port entsprechende) PPS Stufe, als kein PPS.

Erklärung: PPS steht für Programmable Power Supply. Das normale USB Power Delivery bietet deinem Smartphone mehrere Spannungsstufen an, meist 5V, 9V, 15V und 20V. Hier kann sich dieses eine Stufe aussuchen und damit laden. PPS erlaubt es nun deinem Smartphone innerhalb eines gewissen Bereichs, beispielsweise 3,3-16V, frei eine Spannung zu wählen. Denkt dein Smartphone es wäre gerade ideal mit 6,5V zu laden, dann kann ein PPS Ladegerät diesem 6,5V liefern.

Einige Smartphones wie die Modelle der Samsung S20/S21/SS Serie benötigen PPS um das volle Ladetempo zu erreichen, siehe hier Laden des SS2 Ultra. Ein S21 Ultra kann an einem normalen USB PD Ladegerät mit maximal 14W laden, an einem PPS Ladegerät mit 25W. Unterstützt Dein Smartphone kein PPS, dann ignoriert es einfach diese Funktion und behandelt das Ladegerät wie ein normales USB PD Ladegerät.

 

Die Kapazität

Schauen wir uns einmal die Kapazität der Lachy LY043 an. Der Hersteller verspricht 20000 mAh, folgendes konnte ich messen:

Wh mAh % der HA
5V/1A 56,96 15395 77%
9V/1A 58,115 15707 79%
9V/2A 54,185 14645 73%

Mit 14645 mAh bis 15705 mAh ist die Kapazität der Lachy LY043 soweit Okay. Diese ist etwas niedriger als ich es eigentlich sehen wollen würde, aber noch im Rahmen.

Normalerweise sollte eine gute Powerbank zwischen 80 und 90% der Herstellerangabe erreichen. Mit maximal 79% ist die Lachy da etwas niedrig.

Generell: Die Kapazitätsangabe bei Powerbanks bezieht sich immer auf die Kapazität der Akku-Zellen im Inneren. Allerdings ist das Entladen dieser nicht zu 100% effizient. So gibt es immer einen gewissen Verlust in Form von Wärme, aufgrund interner Prozesse, Spannungswandlungen usw. Dies gilt gerade bei der Nutzung von Quick Charge, USB PD oder anderen Schnellladestandards. 80-90% ist der gängige „gute“ Werte für die nutzbare Kapazität. Über 90% sind sehr selten und unter 80% ungewöhnlich. Bedenkt auch, dass Euer Smartphone nicht zu 100% effizient lädt! Hat dieses einen 2000mAh Akku, werden ca. 2600mAh für eine 100% Ladung benötigt. Dies hängt aber vom Modell und der Art des Ladens ab.

 

Ladedauer

Die Ladedauer der Lachy Powerbank mit 20000 mAh hängt stark davon ab, über welchen Port und mit welchem Ladegerät du diese lädst.

Nutzt du ein 20W (oder größer) USB C Ladegerät, dann bekommst du die Powerbank in ca. 4:30 h von 0% auf 100%. Nutzt du ein klassisches USB A 5V/2,4A Ladegerät und den USB C oder Qúick Charge Port, dann dauert eine vollständige Ladung ca. 8:50h.

 

Ladeeffizienz

Schauen wir uns zum Abschluss noch die Ladeeffizienz an. Also das Verhältnis aus Energie welche die Powerbank zum vollständigen Laden benötigt und der Menge an Energie die du später entnehmen kannst.

Via USB PD benötigt die Powerbank 72,9570 Wh zum vollständigen laden und via USB A 5V/2,4A 72,8973 Wh.

Effizienz Im besten Fall Im schlechtesten Fall
USB C PD 79,7% 74,3%
USB A 5V/2,4A 79,7% 74,3%

Im besten Fall lag die Ladeeffizienz bei 79,7%. Dies ist tatsächlich ein recht guter Wert! Rund 80% gehören klar zu den besseren Messwerten die ich hier bisher beobachten konnte.

 

Fazit

Die Lachy LY043 Powerbank mit 20000 mAh und 20W USB C Port verkauft sich so ein wenig über den Preis. Zum Zeitpunkt dieses Tests bekommst du die Powerbank für 26€.

Dies ist in Anbetracht der Leistung fair! Wir haben echte 15705 mAh Kapazität, einen 20W USB C Ausgang mit PPS und zudem zwei USB A Ports mit Quick Charge und 22,5W super Charge.

Auch das Laden der Powerbank geht an einem Power Delivery Ladegerät ausreichend flott.

Allerdings ist die Optik und Haptik der Powerbank eher mäßig hochwertig, die Kapazität am unteren Ende von dem was ich bei einer 20000mAh Powerbank sehen will und generell ist die Lachy einfach unspektakulär.

So würde ich die INIU BI-B5 der Lachy LY043 vorziehen, wäre die Lachy nicht ein Stück günstiger. Versuchst du also möglichst günstig wegzukommen, dann ist dies keine schlechte “Standard” Powerbank. Ansonsten schau dir mal die INIU BI-B5 an. Technisch sehr ähnlich, aber etwas hochwertiger.

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Das ISDT Power 200X im Test, 200W Leistung, Display, App Support und Lüfter!

Das ISDT Power 200X ist eins der spannendsten USB Ladegeräte das ich bisher gesehen habe. Warum?

  • 200W
  • 4x Ladeports
  • 1x USB C 140W
  • Ein Display welches dir Leistungswerte Anzeigt
  • App Support
  • Kabelloses Ladepad

100€ ist sicherlich ein stolzer Preis, aber bei diesen Leistungswerten auch nicht völlig ungerechtfertigt, ganz im Gegenteil.

Wollen wir uns da das ISDT Power 200X doch einmal im Test ansehen. Kann dieses überzeugen?

An dieser Stelle vielen Dank an ISDT für das Zurverfügungstellen des ISDT Power 200X für diesen Test.

 

Das ISDT Power 200X im Test

Das ISDT Power 200X setzt auf einen recht außergewöhnlichen Formfaktor. So ist das Ladegerät ein kleiner “Klotz”. Dieses misst 105 x 105 x 40 mm und bringt 443g auf die Waage.

Entsprechend ist das Ladegerät nicht übermäßig kompakt, was aber für mich völlig okay ist, dies ist kein Reise-Ladegerät.

Das Gehäuse besteht weitestgehend aus einem normalen Kunststoff. Außergewönhlich ist das gummierte Ladepad auf der Oberseite und das kleine Display. Ja das ISDT Power 200X verfügt auf der Oberseite über ein 15W kabelloses Ladepad.

 

Die Anschlüsse des Power 200X

Auf der Front des Ladegerätes finden wir 1x USB A und 3x USB C.

  • 1x USB C – Power Delivery 140W – 5V/3A, 9V/3A, 12V/3A, 15V/3A, 20V/5A oder 28V/5A
  • 2x USB C – Power Delivery 65W – 5V/3A, 9V/3A, 12V/3A, 15V/3A oder 20V/3,25A
  • 1x USB A – Quick Charge 24W – 5V/3A, 9V/2A oder 12V/2A

Wir haben drei USB C Ports welche USB Power Delivery unterstützen. Der primäre USB C Port unterstützt dabei bis zu 140W nach dem noch recht neuen USB PD 3.1 Standard. Ideal für die neueren MacBooks und auch Powerbanks wie die Anker 737.

Zudem haben wir noch zwei 65W USB C Ports und einen 24W USB A Port, mit Quick Charge.

Insgesamt kann allerdings das Ladegerät maximal 200W liefern. Nutzt du mehr als 2 Ports, kann es sein, dass sich das Ladegerät drosselt.

Anscheinend bekommt der 140W Port aber immer die volle Leistung (zumindest 100W).

Spannenderweise beim Nutzen aller drei USB C Ports schaltet das Ladegerät die 20V Stufe beim 3. Port auf 20V/0,6A herunter, was ich so noch nie gesehen habe.

 

Mit Lüfter

Eine große Besonderheit des Ladegerätes ist der Lüfter. Ja wir haben hier einen relativ großen Radial-Lüfter verbaut.

Dieser ist hörbar, aber auch nicht extrem laut. Zudem ist der Lüfter Temperatur/Last gesteuert.

Dieser springt erst bei +- 100W+ an, wobei ich diesen auch bei Leistungen im Bereich 65W kurz gehört habe. Daher vermute ich dieser ist Temperatur gesteuert. Hier kann der Lüfter etwas nervig sein, er springt kurz an, kühlt das Ladegerät herunter, geht aus, springt wieder an usw.

 

Das Display

Auf der Oberseite findest du ein kleines Farbdisplay. Dieses zeigt dir die aktuelle Last aller Ports des Ladegerätes in Watt an.

Ich finde dies extrem praktisch und hilfreich! Gerade wenn du nicht weißt ob deine Powerbank schon voll ist oder wenn du versuchst ein Problem zu diagnostizieren.

100% = Referenz

(20V Power Delivery)

An sich ist die Messgenauigkeit des Ladegerätes sehr gut! Lediglich bei sehr niedrigen Lasten zeigte die Anzeige eine größere Abweichung zu meinem Messgerät.

 

Die App

Im ISDT Power 200X ist Bluetooth verbaut. Du kannst das Ladegerät mit der Smartphone App des Herstellers koppeln.

Hier war ich aber etwas enttäuscht, denn in der App kannst du nur sehen, welche Ports gerade belegt sind und wie hoch die Leistungsaufnahme ist.

Ich hätte mir hier vielleicht noch Diagramme und andere Leistungswerte gewünscht.

 

PPS

Alle drei USB C Ports des ISDT Power 200X unterstützen den PPS Standard:

  • USB C 1 – 3,3-21V bei 5A
  • USB C 2/3 – 3,3-21 bei 3A

PPS steht für Programmable Power Supply. Das normale USB Power Delivery bietet deinem Smartphone mehrere Spannungsstufen an, meist 5V, 9V, 15V und 20V. Hier kann sich dieses eine Stufe aussuchen und damit laden. PPS erlaubt es nun deinem Smartphone innerhalb eines gewissen Bereichs, beispielsweise 3,3-16V, frei eine Spannung zu wählen. Denkt dein Smartphone es wäre gerade ideal mit 6,5V zu laden, dann kann ein PPS Ladegerät diesen 6,5V liefern.

Einige Smartphones wie die Modelle der Samsung S20/S21/SS Serie benötigen PPS um das volle Ladetempo zu erreichen, siehe hier Laden des SS2 Ultra. Ein S21 Ultra kann an einem normalen USB PD Ladegerät mit maximal 14W laden, an einem PPS Ladegerät mit 25W. Unterstützt Dein Smartphone kein PPS, dann ignoriert es einfach diese Funktion und behandelt das Ladegerät wie ein normales USB PD Ladegerät.

 

Belastungstest

Ich habe das ISDT Power 200X nur mit 165W getestet, da ich nur zwei elektronische Lasten zur Verfügung habe, welche ich für diese Art Test nutze.

Hierbei habe ich das Ladegerät 6 Stunden lang mit 165W belastet. Dieses hat sich in dieser Zeit durchaus merkbar erwärmt, aber der Lüfter hat auch eine große Menge wärme aus dem Inneren des Ladegerätes abtransportiert.

Entsprechend ist es keine Überraschung, dass das Ladegerät diese Zeit auch ohne Ausfälle überstanden hat.

 

Spannungsverlauf

Werfen wir einen Blick auf die Spannungsstabilität.

Hier können wir es kurz machen, denn die Spannungsstabilität des ISDT Power 200X sieht gut aus! Dies scheint eins der besser geregelten USB Ladegeräte zu sein.

 

Stromverbrauch / Effizienz

Aufgrund des integrierten Bluetooth, des Displays und generell aufwendigen Elektronik ist das ISDT Power 200X nicht der “Effizienzkönig”.

So benötigt das Ladegerät im Standby ca. 1,4W, Nicht extrem viel, aber normale USB Ladegeräte benötigen im Standby meist unter 0,4W.

Auch die generelle Effizienz des ISDT Power 200X ist nicht besonders hoch. Gerade bei niedrigen Lasten ist die Effizienz mit minimal 55,8% nicht besonders gut.

Bei höheren Lasten steigt diese aber auf bis zu 87,7% an, was in Ordnung ist. Vergleichbare Modelle ohne Display usw. würden aber +- 90% erreichen.

 

Fazit

Das ISDT Power 200X ist eins der spannendsten USB C Ladegeräte das ich bisher in der Hand hatte.

  • Bis zu 140W via USB C
  • Display mit Leistungswerten
  • App Support
  • Integrierter Lüfter

Dies nur um so ein paar Punkte zu nennen. Sicherlich das erste Highlight sind die Anschlüsse. 3x USB C, 2x davon mit bis zu 65W 1x mit bis zu 140W und noch ein USB A Port mit Quick Charge ist ziemlich perfekt.

Dabei kann das Ladegerät insgesamt auch bis zu 200W über alle Ports verteilt bereitstellen. Ordentlich Power!

Das besondere ist aber natürlich das Display, welches dir praktischerweise Leistungswerte anzeigt. Gerade wenn du Probleme versuchst zu diagnostizieren, ist dies wertvoll!

Über den Lüfter im Ladegerät können wir streiten. Immerhin ist er Temperatur-gesteuert und geht in der Regel erst bei 100 W+ an. Zudem wird er das Ladegerät intern deutlich kühler halten als vergleichbare passive Modelle, was die Lebensdauer des Ladegerätes massiv verlängern kann.

ISDT Power 200 Serie USB C Ladegerät,200W Handy Ladegerät mit...

  • 3x USB C + 1x USB A
  • 1x USB C mit bis zu 140W
  • PPS Support mit perfekter Range
  • Praktisches und gutes Display
  • 1x USB A mit QC 3.0
  • Kabelloses Ladepad
  • Effizienz unterdurchschnittlich
  • Mit Lüfter (aber Temperatur-gesteuert)

Den einzigen Kritikpunkt, den ich habe, ist die mäßige Effizienz. Dies wird sicherlich am Display und der generell aufwendigen Elektronik liegen.

Aber das ISDT Power 200X ist eh kein klassisches USB Ladegerät. Dieses richtet sich an High End Nutzer, wo es auch absolut überzeugen kann!

ISDT Power 200X
POSITIV
3x USB C + 1x USB A
1x USB C mit bis zu 140W
PPS Support mit perfekter Range
Praktisches und gutes Display
1x USB A mit QC 3.0
Kabelloses Ladepad
NEGATIV
Effizienz unterdurchschnittlich
Mit Lüfter (aber Temperatur-gesteuert)
90

Die drei besten SSDs im Vergleich, Samsung 990 Pro, WD SN850X und Solidigm P44 Pro

Die ersten PCIe 5.0 SSDs rücken näher. Da ist es doch ein guter Zeitpunkt, einen Blick auf die schnellsten PCIe 4.0 SSDs zu werfen.

Hier habe ich drei spannende Kandidaten ausgewählt:

  • Samsung 990 Pro
  • Western Digital SN850X
  • Solidigm P44 Pro

Auf dem Papier sind dies extrem spannende und gute NVME SSDs, welche aber entsprechend auch zu den teuersten Modellen zählen.

Aber welche ist die beste PCIe 4.0 SSD? Finden wir dies im Vergleich heraus! An dieser Stelle vielen Dank an Samsung und WD für das zur Verfügung stellen der jeweiligen SSD.

 

Die Top 3 SSDs, ein erster Überblick

Werfen wir zunächst einen Blick auf unsere drei Testkandidaten.

1TB Samsung 990 Pro WD SN850X  Solidigm P44 Pro
Preis (Stand 30.01.23) 155 € 110 € 125 €
Lesend  7450 MB/s 7300 MB/s  7000 MB/s
Schreibend  6900 MB/s 6300 MB/s  6500 MB/s
NAND Samsung V-NAND v7 176 Layer Kioxia BiCS5 112 Layer SK Hynix 176 Layer

 

2TB Samsung 990 Pro WD SN850X  Solidigm P44 Pro
Preis (Stand 30.01.23) 280 € 225 € 220 €
Lesend  7450 MB/s 7300 MB/s  7000 MB/s
Schreibend  6900 MB/s 6600 MB/s 6500 MB/s
NAND Samsung V-NAND v7 176 Layer Kioxia BiCS5 112 Layer SK Hynix 176 Layer

Zunächst gibt es preislich einen recht großen Unterschied zwischen Samsung und WD/Solidgm. Die Samsung 990 Pro ist mit Abstand die teuerste SSD im Vergleich und allgemein eine der teuersten Consumer SSDs.

Allerdings ist diese auf dem Papier auch die leistungsstärkste SSD mit 7450 MB/s lesend und 6900 MB/s schreibend. Auf Platz 2 landet WD mit der SN850X welche beachtliche 7300 MB/s bzw. 6600 MB/s schaffen soll.

Auf dem dritten Platz landet die Solidigm P44 Pro, welche mit 7000 MB/s bzw. 6500 MB/s etwas zurückfällt.

Spannend an diesem Vergleich ist auch der Unterschied beim NAND. So nutzt Samsung seinen 176 Layer V-NAND v7, WD KIOXIA BiCS5 mit 112 Layern und Solidigm SK Hynix 176 Layer NAND.

Damit nutzt jeder Hersteller seinen “eigenen” TLC NAND. Western Digital hängt in der Flash Speicher Abteilung von KIOXIA mit drin und Solidigm ist Intels Flash Speicher Abteilung, welche von SK Hynix übernommen wurde.

Ebenso nutzt jeder Hersteller einen eigenen Controller.

 

Haltbarkeit und TBW

Alle drei Hersteller geben auf Ihre SSD 5 Jahre Garantie, welche aber auch vorzeitig enden kann, solltest du den TBW Wert überschreiten.

TBW gibt an, wie viele Daten du auf eine SSD schreiben darfst, ehe diese die Garantie verliert. Dies bedeutet natürlich nicht, dass die SSD danach direkt defekt ist.

Der TBW Wert ist eher ein “Mindesthaltbarkeitsdatum”.

Und hier sind alle drei Hersteller sehr konservativ! Samsung und WD versprechen 600 TB bei der 1TB Version, Solidigm 750TB.

In der Praxis werden alle drei SSDs diesen Wert voraussichtlich um einiges überschreiten können. Nach meiner Einschätzung wird der KIOXIA BiCS5 die niedrigste Haltbarkeit bieten, aber selbst dieser wird vermutlich das 2-3x der Herstellerangabe erreichen können!

Traditionell gilt Samsungs V-NAND als der haltbarste Speicher, aber ich würde schätzen, dass SK Hynix und Samsung hier +- gleichauf sind. Die Layer Anzahl beim NAND ist im Übrigen nicht zwingend ein Indikator für Haltbarkeit oder Qualität. Allerdings ist neuerer NAND in der Regel immer haltbarer und schneller, sofern die Anzahl an Bits pro Zelle gleich bleibt.

 

Benchmarks, welche ist die schnellste PCIe 4.0 SSD

Starten wir in die Benchmarks mit dem Klassiker CrystalDiskMark, hier in der Version 8. CrystalDiskMark ist der beste Benchmark um die maximal erreichbare Datenrate der SSDs zu ermitteln.

Diese Werte sind nicht zwingend realitätsnah, aber zeigen uns das “Optimum”:

Die größte Überraschung ist Solidigm P44 Pro, denn diese übertrifft die Herstellerangabe deutlich!

Lesend ist die Samsung 990 Pro allerdings nicht zu schlagen. Diese erreicht satte 7461 MB/s. Auf Platz 2 landet die Solidigm P44 Pro mit 7403 MB/s und auf Platz 3 die WD Black SN850X mit 7365 MB/s. Alle drei SSDs sind also recht dicht beieinander.

Schreibend schiebt sich die Solidigm P44 Pro sogar vor der Samsung 990 Pro und der WD Black SN850X auf Platz 1.

Allerdings, erneut, alle SSDs sind extrem dicht beieinander. Die Unterschiede liegen bei unter 200MB/s.

CrystalDiskMark kann auch die IOPS von SSDs auslesen. Allerdings ist die IOPS Messung nach meiner Einschätzung etwas zweifelhaft, diese liegt nämlich deutlich unter den Werksangaben und scheint einige SSD Hersteller/Controller klar zu bevorzugen.

Sagen wir es so, CrystalDiskMark scheint in diesem Punkt den Samsung Controller nicht zu mögen, denn die 990 Pro (und auch andere Samsung SSDs) schneiden hier sehr schlecht ab, während die WD SSDs in der Regel sehr gut abschneiden.

Entsprechend landet hier die WD Black SN850X auf Platz 1, die Solidigm P44 Pro auf Platz 2 und die Samsung 990 Pro auf Platz 3.

Selbiges Bild sehen wir bei den Zugriffszeiten, wo auch die WD SN850X recht deutlich gewinnt.

In Benchmarks wie AS SSD sehen wir wieder ein etwas anderes Bild.

Hier landet die Solidigm P44 Pro unterm Strich auf Platz 1, allerdings kann die Samsung 990 Pro diese lesend schlagen.

Die SN850X ordnet sich auf dem 3. Platz ein.

Im Anvil’s Storage Utilities Benchmark, wo auch IOPS gemessen werden, sackt die 990 Pro hinter die SN850X auf Platz 3 ab.

 

PC Mark

PC-Mark versucht in seinem Speicher-Benchmark alltägliche Anwendungen, wie Office Anwendungen, Spiele usw. zu simulieren.

Hier gibt es zwei Tests, die „Quick“ und die „volle“ Version. Die „volle“ Version nutzt größere Dateigrößen, entsprechend schneiden hier SSDs mit schlechterer Schreibgeschwindigkeit oder aggressivem Scheibcache schlechter ab.

In PC Mark setzt sich die P44 Pro mit der 990 Pro vor der SN850X an die Spitze. Im Full System Drive Benchmark waren die Unterschiede zwischen den SSDs gering. Allerdings vor allem im Data Drive und Quick Test gab es größere Schwankungen, mit denen ich nicht gerechnet hätte. Vor allem die WD SN850X schneidet hier ein Stück schlechter ab als ich es erwartet hätte.

 

3D Mark SSD Test

Schauen wir uns auch einmal den neuen 3D Mark SSD Test an. Im Gegensatz zu anderen Tests misst dieser nicht nur einfach die Datenraten usw., sondern dieser simuliert das Laden echter Spiele (mit deren Spiele-Daten usw.).

Folgendes testet der 3D Mark SSD Test:

  • Loading Battlefield™ V from launch to the main menu.
  • Loading Call of Duty®: Black Ops 4 from launch to the main menu.
  • Loading Overwatch® from launch to the main menu.
  • Recording a 1080p gameplay video at 60 FPS with OBS (Open Broadcaster Software) while playing Overwatch®.
  • Installing The Outer Worlds® from the Epic Games Launcher.
  • Saving game progress in The Outer Worlds®.
  • Copying the Steam folder for Counter-Strike®: Global Offensive from an external SSD to the system drive.

Hier wird es nun spannend, denn das erste Mal zieht die SN850X, abseits der IOPS Tests sowohl an der 990 Pro wie auch der P44 Pro vorbei. Und dies ist kein Ausrutscher, denn auch die SN850 ohne X schlägt sich in diesem Test extrem gut.

 

Final Fantasy Endwalker

Der Final Fantasy Endwalker Benchmark soll zwar eigentlich die Grafikleistung eines Systems messen, zeigt aber auch die Ladezeiten an. Dies ist sogar recht gut reproduzierbar!

Hierdurch ist dieser auch für SSD Benchmarks durchaus interessant.

Auch hier zeigt sich die SN850X sehr stark! Zwar kann die P44 Pro wieder an der SN850X vorbeiziehen, aber die Samsung 990 Pro bleibt auf dem letzten Platz.

Die SN850X scheinen „Ladezeiten“ Workloads wirklich besser zu liegen als beispielsweise der Samsung SSD.

 

WinRAR Test

Kopieren wir zum Schluss noch zwei große Archive auf die SSD, welche wir anschließend von dieser entpacken.

Datei-Paket A – Installation von Tiny Tinas Wonderland ca. 52GB

Datei-Paket B – Installation von Tiny Tinas Wonderland, Total War Warhammer 3 und GW2 ca. 231 GB

Spannenderweise zeigt sich hier erneut die SN850X stärker als die Samsung 990 Pro.

Allerdings glaube ich, dass dieser Test auch etwas von der Kapazität beeinflusst wird. Die beiden 2TB SSDs haben aufgrund ihrer Kapazität einen größeren SLC-Cache als die 1TB Samsung 990 Pro. Gerade beim Test-Paket B/2 wird dies einen deutlichen Einfluss haben.

 

SLC Cache

Kommen wir damit auch zum SLC Cache. Moderne SSDs verfügen alle über einen so genannten SLC Cache. Was ist dies?

In eine Zelle einer modernen SSD können 3 oder 4 Bits geschrieben werden (bei den SSDs hier im Test 3). Dies erhöht die Speicherdichte massiv und macht die SSDs auch günstiger. Allerdings potenziert sich die Komplexität des Schreibens der Daten je mehr Bits pro Zelle wir haben. Dies macht das Schreiben auf TLC oder noch schlimmer bei QLC SSDs sehr langsam.

Hier haben sich die Hersteller etwas ausgedacht, warum beschreiben wir den Speicher nicht temporär nur mit einem Bit pro Zelle? Hat deine SSD genug freien Speicher, werden einige Zellen nur mit einem Bit pro Zelle beschrieben, was dies deutlich schneller macht. Irgendwann werden dann im Hintergrund die Daten wieder richtig sortiert/in die freien Zellen hinzu geschrieben.

Hierdurch hast du für kleine Datenschübe deutlich höhere Schreibgeschwindigkeiten.

Allerdings kann die Größe des SLC Caches sehr schwanken, genau wie die erreichte Leistung nach dem SLC Cache.

Dies teste ich mit H2TestW, womit ich die SSD einmal vollscheibe. H2TestW ist nicht das Optimum, da dieses nicht das Maximum an Geschwindigkeit aus der SSD herausholt, es gibt uns aber eine recht realitätsnahe Übersicht.

Die Samsung 990 Pro ist natürlich deutlich schneller vollgeschrieben aufgrund der niedrigeren Kapazität. Aber selbst wenn wir davon ausgehen, dass die 2TB Version doppelt so lange benötigt (was eine realitätsnahe Vermutung wäre) wäre diese immer noch die schnellste SSD.

Die SN850X und die P44 Pro tun sich hingegen praktisch nichts.

Dies liegt auch an der Schreibgeschwindigkeit nach dem Cache. Die Samsung 990 Pro hat die höchste Schreibgeschwindigkeit, auch nachdem der SLC Cache voll ist. Auf Platz 2 folgt die P44 Pro und auf Platz 3 die SN850X.

Dass die SN850X dennoch so gut abschneidet, liegt bei dieser an der Cachegröße. So hat die SN850X über 500GB SLC Cache, die P44 Pro ca. 300 GB und die 990 Pro 120GB bzw. in der 2TB Version vermutlich 240GB.

Hierdurch gleicht sich die Leistung aller SSDs aus. Samsung 990 Pro, höchste Leistung nach dem Cache, aber kleinster Cache. WD SN850X, niedrigste Leistung nach dem Cache, aber größter Cache. Die P44 Pro liegt in der Mitte.

 

Stromverbrauch

Leider ist das Messen des Stromverbrauchs bei M.2 SSDs etwas nicht ganz Triviales. Ich muss mich hier eines Tricks bedienen. Ich verbaue die SSDs in ein externes NVME fähiges USB C 3.1 Gehäuse und messe hier den Stromverbrauch dieses Gehäuses inklusive SSD. Ich kann hier das leere Gehäuse in einem gewissen Rahmen herausrechnen, aber die so erhaltenen Werte werden nicht 100%ig genau sein! Allerdings, eine SSD, die tendenziell mehr Strom benötigt, wird auch dies in der Tabelle zeigen. Achtet also weniger auf die absoluten Werte und mehr auf den Vergleich zu den anderen Modellen, um einzuschätzen, ob nun eine SSD eher mehr oder weniger Energie benötigt.

Für die Nutzung in einem Desktop spielt dieser Test fast keine Rolle, hier wirkt sich +- 1W so gut wie 0 auf die Stromrechnung aus. Allerdings in einem Ultrabook kann +- 1W schon fast ne Stunde Laufzeit ausmachen.

Die Samsung 990 Pro und die Solidigm P44 Pro haben nach meinem Test praktisch die gleiche Leistungsaufnahme.

Spannender ist die WD SN850X. Diese benötigt etwas mehr Leistung unter Last, aber weniger im Leerlauf! Dies macht die SN850X durchaus auch für Notebooks interessant.

 

Fazit

Egal für welche der drei SSDs du dich entscheidest, du hast eine gute Wahl getroffen! Diese sind alle extrem dicht beieinander und es gibt hier keinen Verlierer.

Allerdings gibt es einige Überraschungen. So halte ich die Solidigm P44 Pro für die unterm Strich beste SSD! Diese liefert in allen Bereichen eine konstant hohe Leistung und liegt fast immer auf Platz 1 oder 2. Diese zeigte keine Schwächen und ist sowohl im Workstation als auch “Gaming” Einsatz extrem stark! Hier und da kann mal die 990 Pro oder die SN850X vorbeiziehen, aber unterm Strich ist die P44 Pro öfter die schnellere SSD. Überraschend, denn auf Papier ist die P44 Pro die schwächste der drei Testkandidaten.

Die WD Black SN850X zeigt sich bei den Ladezeiten stark. Was reine Datenübertragungen und der “Workstation” Einsatz betrifft, würde ich die P44 Pro oder die 990 Pro vorziehen. Allerdings in den Gaming fokussierten Tests die SN850X an der 990 Pro und auch teils an der P44 Pro vorbeiziehen. Für einen reinen Gaming PC ist die SN850X nach meinem Test die beste Wahl, gemeinsam mit der P44 Pro.

Was ist aber mit der Samsung 990 Pro? Diese steht in Benchmarks teils etwas im Schatten der Solidigm P44 Pro. Allerdings klingt dies düsterer als ich es meine. Die 990 Pro ist eine Allround bzw. Workstation SSD. Kopierst du große Datenmengen oft hin und her oder entpackst große Archive, dann kann Samsung 990 Pro vor allem überzeugen! So halte ich den V-NAND v7 von Samsung für den besten NAND Speicher, aus Sicht der Zuverlässigkeit und auch die Performance nach dem SLC Cache war die beste.

Hier kommt es so ein wenig auf deinen Anwendungsfall an.