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Wie haltbar sind Powerbanks? Kapazitätsmessung nach 7 Jahren

Du hast dir gerade eine frische neue Powerbank gekauft und fragst dich nun, wie lange diese wohl halten wird. Genau dieser Frage versuchen wir heute nachzugehen.

Ich teste auf Techtest schon seit langer Zeit Powerbanks und viele der “alten” Modelle habe ich sogar noch herumfliegen. Daher die Frage, wie hat sich die Kapazität dieser Powerbanks in den letzten X Jahren verändert?

Lithium Akkus altern nicht durch Zyklen, sondern auch einfach die Zeit kann dessen Kapazität verringern. Aber um wie viel?

Schauen wir uns genau dies einmal im Test an!

 

Die alten Powerbanks

Ich habe mal etwas in meiner Schublade gekramt und eine Handvoll Powerbanks aus dem Jahr 2015/2016 herausgesucht, die entsprechend +- 7 Jahre alt sind.

Natürlich habe ich kein genaues Protokoll geführt, wie oft ich die Powerbanks geladen/entladen habe. Entsprechend muss ich hier grob schätzen, wie viel ich die Powerbanks genutzt habe.

Ebenso kann ich auch nicht ausschließen das die Powerbanks mal längere Zeit leer gelagert wurden usw.

Datum Geschätzte Nutzung
RAVPower RP-PB19 16000mAh 5.2015 25+
RAVPower 20100mAh RP-PB043 12.2015 50+
RAVPower RP-PB17 5200mAh 7.2015 25+
AUKEY PB-T4 5.2016 10+
EasyAcc PB20000QC 11.2015 10+
Anker PowerCore 26800 11.2016 50+

 

Der Anker PowerCore 26800, RAVPower 20100mAh RP-PB043 und RAVPower RP-PB19 16000mAh wurden von mir recht viel genutzt. Auch die RAVPower RP-PB17 5200mAh habe ich einige Male verwendet.

Die AUKEY PB-T4 und die EasyAcc PB20000QC habe ich hingegen kaum nach dem Test genutzt.

 

Die alten Messwerte

Im Jahr 2015/2016 habe ich Powerbanks in der Regel bei 5V/1A Last getestet. Teils auch ohne Wh Angabe.

Entsprechend habe ich auch beim erneuten Testen die Powerbanks zunächst vollständig geladen und dann bei 5V/1A entladen.

Ich messe dabei wie auch schon damals die Kapazität in Wh und rechne diese in mAh @3,7V um.

 

Die Messwerte

Schauen wir uns direkt an wofür du hier bist, die Kapazität.

Neue Kapazität
RAVPower RP-PB19 16000mAh 82,27 %
RAVPower 20100mAh RP-PB043 93,25 %
RAVPower RP-PB17 5200mAh 89,38 %
AUKEY PB-T4 92,79 %
EasyAcc PB20000QC 89,03 %
Anker PowerCore 26800 89,93 %

 

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Kapazität alt Kapazität neu
RAVPower RP-PB19 16000mAh 14690 12085
RAVPower 20100mAh RP-PB043 16782 15650
RAVPower RP-PB17 5200mAh 4711 4211
AUKEY PB-T4 9029 8378
EasyAcc PB20000QC 17480 15562
Anker PowerCore 26800 23762 21370

 

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Alle Powerbanks haben etwas Kapazität verloren. Allerdings sind die Unterschiede deutlich geringer als erwartet.

Im schlechtesten Fall sank die Kapazität auf 82,3% der ursprünglichen Kapazität. Dies war bei der RAVPower RP-PB19 der Fall.

Der RAVPower 20100mAh RP-PB043 hingegen bot noch 93,3% der ursprünglichen Kapazität, was das beste Ergebnis war.

Im Schnitt erreichten die ca. 7 Jahre alten Powerbanks noch satte 89,4% der ursprünglichen Kapazität. Deutlich mehr als ich es erwartet hätte!

 

Fazit

Die Alterung von Powerbanks scheint ein weniger großer Faktor zu sein, als ich es erwartet hätte!

Bei meinen leicht bis mittel stark genutzten, aber +- 7 Jahre alten Powerbanks lag die Kapazität weiterhin bei 89,4% im Schnitt.

Dabei war die Streuung auch nicht übermäßig groß. Die beste Powerbank erreichte noch 93,3% der ursprünglichen Kapazität, die schlechteste 82,3%.

Eine leicht genutzte Powerbank ist also auch noch nach 7 Jahren in der Regel noch als “frisch” zu bezeichnen.

dBrand Skins aus Deutschland bestellen, Lieferzeit und Zoll (Update 2023)

dBrand wird Dir bestimmt etwas sagen, solltest Du Videos von amerikanischen Technik Youtubern sehen. Dort sind diese sehr aktiv, was Sponsoring angeht.

Zugegeben, die Produkte und Skins sehen auch wirklich gut und interessant aus. Zumindest auf den Bildern, die veröffentlicht werden.

Dies macht die Versuchung groß, doch auch solche Skins zu bestellen. Aber wie läuft die Bestellung ab? 

Wie lange ist die Lieferzeit aus Kanada? Wie steht es um die Kosten? Was ist mit Zoll? 

Finden wir dies alles in diesem Artikel heraus! 

 

Was sind dBrand Skins?

dBrand verkauft sogenannte Skins. Hierbei handelt es sich um Folien, die auf Smartphone und co. aufgetragen werden.

Dies kann man machen, weil man die Optik und Haptik seines Gerätes ändern will, oder einfach um es zu schützen. dBrand hier eine große Auswahl an Skins für diverse Smartphones, Tablets und Notebooks.

Je nachdem was Du wählst, hat die „Folie“ auch eine Textur. Solltest Du Karbonfaser auswählen, bekommst Du also auch eine Folie, die sich wirklich nach Karbonfaser anfühlt.

Folie ist zudem eine recht abwertende Beschreibung für das, was dBrand liefert. Unter Folie stellt man sich in der Regel etwas billigeres Vor als was dBrand hier wirklich liefert. 

 

Die Bestellung

dBrand ist ein kanadisches Unternehmen, daher werden alle Produkte aus Kanada versendet.

Grundsätzlich liefert dBrand natürlich auch nach Deutschland. Du legst einfach alle gewünschten Produkte in den Warenkorb und bezahlst via Paypal. 

dBrand berechnet alle Preise in $. Entsprechend kommt der Wechselkurs von Paypal zum Einsatz, welcher Anfang 2023 +- 1 zu 1 ist. 

Auf Seiten des Versands hast Du drei Optionen: 

  1. Standard Versand (kostenfrei ab 30$)
  2. Expedited (9,95$)
  3. Premium (19,95$)

(Stand März 2023)

Der Standardversand ist bei Bestellungen über 30$ kostenfrei, auch nach Deutschland! Dieser dauert aber laut dBrand 10-20 Werktage. 

Alternativ kannst du den Expedited Versand nutzen, welcher nur 5-13 Tage dauert, oder den Premium Versand, welcher gerade mal 3-7 Tage brauchen soll. Letzterer kostet dafür aber 19,95$ Aufpreis. 

 

Versanddauer und Zoll dBrand, Standard Versand

Ich habe schon des öfteren über den kostenfreien Standard Versand bei dBrand bestellt und der Ablauf und Versandzeit war immer +- gleich. Für diesen Artikel habe ich aber noch mal Anfang 2023 eine Bestellung abgesendet.

  • 14.02.2023 – Bestellung aufgegeben und via PayPal bezahlt
  • 17.02.2023 – Bestellung via USPS versendet
  • 27.02.2023 – Bestellung in Deutschland angekommen
  • 08.03.2023 – Bestellung via DHL zugestellt

In diesem Fall benötigte der Standard Versand ca. 3 Wochen. Nach meiner Erfahrung schwankt dieser zwischen 2 und 3 Wochen. 

Allerdings darfst du hier den Zoll bzw. die Einfuhrabgaben nicht vergessen! Diese betragen 19% vom deklarierten Warenwert. Diese werden in der Regel von DHL eingezogen. 

Auf gut deutsch, der Postbote kassiert das Geld beim zustellen. Zusätzlich zu den Zoll bzw. Einfuhrabgaben kommen 6€ DHL Gebühren hinzu! Es könnte passieren, dass Du zum Zoll musst, um dein Paket auszulösen, aber in 99% der Fälle läuft dies einfach via DHL an der Haustür. Gerade da die dBrand Pakete recht unauffällig sind und daher beim Zoll wenig Interesse hervorrufen. 

 

Versanddauer und Zoll dBrand, Premium-Versand

Der Premium Versand kostet bei dBrand 19,95$ Aufpreis! Allerdings musst Du hier keine zusätzlichen Zoll oder Einfuhrgebühren zahlen!

Bei sehr großen Bestellungen kann also der Premiumversand effektiv sogar günstiger sein! Zudem ist der Premiumversand um einiges schneller. Auch hier habe ich eine Testbestellung durchgeführt. 

  • 08.02.2023 – Bestellung aufgegeben und via PayPal bezahlt
  • 09.02.2023 – Bestellung versendet
  • 13.02.2023 – Bestellung erhalten (via Fedex)

Effektiv hat es hier lediglich 5 Tage gedauert bis ich meine Bestellung Zollfrei in meinen Händen halten durfte. 

 

Fazit

Zuerst ja ich kann dBrand Skins nur empfehlen.Die Skins sind wirklich qualitativ 1A. Erwartet keine billige Folie, je nachdem was für eine Textur Ihr auswählt, verändert sich auch das Gefühl des Skins.

Eine Carbonfolie fühlt sich auch so an, ähnliches gilt auch für Beton und Aluminium, welche ebenfalls die für die Materialien typische Textur besitzen. Es ist also nicht einfach nur ein unterschiedlicher Druck auf den Skins.

Auch die Abwicklung ist an sich problemlos. Bestellst du über den Standardversand, zahlst Du in der Regel keine Versandkosten und erhältst deinen Skin in 2-3 Wochen. Allerdings musst Du hier bei Zustellung mit Zoll/zusätzlichen Gebühren rechnen (19% + 6€ im „schlimmsten“ Fall). 

Buchst Du den Premiumversand, kannst Du mit deiner Bestellung in +- 5 Tagen rechnen. Dieser kostet zwar 19,95$ mehr, dafür zahlst Du aber auch keinen Zoll oder sonstige Gebühren! 

Daher kann und wird sich der Premiumversand bei mittelgroßen Bestellungen oftmals sogar rechnen, weshalb ich diesen empfehlen würde! 

Die JBL Reflect Aero TWS im Test, ein ungewöhnlicher Klang für JBL Ohrhörer

Was hilft dir ein toller Klang bei True Wireless Ohrhörern, wenn diese so unbequem sind, dass Du sie nicht tragen möchtest? Genau dies hat Apple bei seinen AirPods sehr gut verstanden. So klingen diese zwar nicht immer am besten, aber haben einen wunderbaren Tragekomfort.

In eine ähnliche Kerbe möchte JBL mit den Reflect Aero TWS schlagen! So sollen die Ohrhörer natürlich einen sehr guten Klang bieten, aber auch einen “ganztägigen Tragekomfort”.

Hinzu kommt natürlich noch ANC, welches mittlerweile bei den meisten Ohrhörern zu finden ist.

Aber wie sieht es in der Praxis aus? Können hier die JBL Reflect Aero TWS überzeugen? Finden wir es im Test heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an JBL für das Zurverfügungstellen der Reflect Aero TWS für diesen Test.

 

Die JBL Reflect Aero TWS im Test

Die JBL Reflect Aero TWS sind recht kompakte Ohrhörer. Dies gilt für die Ohrhörer selbst, wie aber auch für die Ladebox.

So ist letztere mit 70 x 35 x 33 mm angenehm kompakt! Diese sollte problemlos in die meisten Hosentaschen passen. Auch das Gewicht ist mit 58g (46g ohne Ohrhörer) nicht übermäßig hoch.

Dabei bietet JBL die Ohrhörer derzeit in vier Farben an. Ich habe die etwas exotischere “Mint” Farbe.

Rein qualitativ macht die Ladebox einen sehr guten Eindruck. Diese ist zwar aus Kunststoff gefertigt, fühlt sich aber gut und wertig an. Gerade die leicht matte Textur gefällt mir.

Allerdings sehen wir am Scharnier, dass wir hier auch keine absoluten Premium Ohrhörer vor uns haben.

Die Reflect Aero TWS fallen auf den ersten Blick vor allem aufgrund der “Flügel” auf. JBL nennt diese kleinen Silikon Flügel “Powerfins”. Diese sollen den Halt und Sitz der Ohrhörer gerade bei Bewegung deutlich verbessern.

Die Ohrhörer selbst setzen auf eine recht klassische “Ohrstöpsel” Form.

Erfreulicherweise fällt die Akkulaufzeit mit bis zu 8 Stunden recht hoch aus. In der Praxis kommst du aber eher auf 5-6 Stunden, mit ANC. Die Ladebox kann die Ohrhörer 2x laden, ehe auch diese ans Netz muss.

Geladen wird die Ladebox via USB C.

 

Tragekomfort

JBL wirbt bei den Reflect Aero groß mit dem besonders guten Tragekomfort. Die JBL Reflect Aero sind auch durchaus bequemere Ohrhörer!

So ist die Passform gut und auch die “Flügel” sind gut umgesetzt. Diese sitzen nicht ganz so straff wie bei einigen anderen Modellen, was ich angenehmer finde.

Allerdings sind die Ohrhörer weiterhin recht breit. Gerade wenn du sehr schmale Ohren hast ist dies nicht optimal. Dies ist auch so ein wenig mein Kritikpunkt, Passform super, halt sehr gut und die “Flügel” sind gut umgesetzt, aber die Ohrhörer sind recht breit.

Daher würde ich den Tragekomfort mit einer 2 bis 2- bewerten.

 

ANC und Ambient Aware

Die JBL Reflect Aero TWS bringen natürlich ANC mit. Hier war ich klar positiv überrascht! Das ANC der Ohrhörer ist gut bis sehr gut!

Die Stärke des ANC ist für diese Klasse der Ohrhörer überdurchschnittlich gut. Brummen und surren wird praktisch komplett ausgeblendet und selbst komplexere Geräusche werden merklich gedämpft.

Dabei gibt es kein Weißes Rauschen oder ein Druckgefühl, super!

Neben ANC haben wir auch einen Ambient Aware Modus, welcher gezielt Geräusch durchlässt bzw. verstärkt. Dieser Modus ist nicht perfekt, aber ähnlich wie das ANC gut.

 

Wie klingen die JBL Reflect Aero TWS?

Kommen wir zu der wichtigsten Frage, wie klingen die JBL Reflect Aero. Um ehrlich zu sein, klingen die Ohrhörer anders als ich es erwartet hätte!

Normalerweise setzt JBL immer auf eine “Badewannen” Klangsignatur. Eine Badewannen Klangsignatur bedeutet, dass wir viel Bass und viele Höhen haben, aber die Mitten abgesenkt werden. Diese Klangsignatur ist sehr beliebt, da sie recht viel Lebendigkeit und Dynamik ausstrahlt. Allerdings kann diese gerade Stimmen negativ beeinflussen.

Wie du vielleicht schon an dieser Einleitung erkennen kannst, setzen die JBL Reflect Aero TWS nicht auf diese Klangsignatur.

Starten wir aber bei den Höhen. Die Höhen der JBL Reflect Aero sind aus meiner Sicht ziemlich perfekt! Diese sind wunderbar klar und sauber. Dabei haben die Höhen eine gute Brillanz und angenehme Schärfe. Sie wirken aber auch nicht überschärft oder stechend spitz.

Die größte Überraschung waren aber die Mitten. Ich mag die Mitten der Ohrhörer! Diese sind sehr schön, voll und natürlich. Gerade Stimmen wirken wunderbar klar und sauber. Dabei sind die Mitten aber auch nicht zu stark, was in einem blechernen Klang resultieren würde. Gerade wenn du auf eine etwas bessere Darstellung von Stimmen und Gesang wert legst, werden die JBL Reflect Aero dir gefallen!

Sicherlich für viele ist der Bass bei Ohrhörern extrem wichtig. Der Bass der JBL Reflect Aero ist auch nicht schlecht oder schwach. Allerdings würde ich den Bass als recht neutral bezeichnen. Dieser ist kräftig, wirkt aber nicht übermäßig aufgebläht oder übertrieben. Musik klingt wunderbar voll und der Bass wirkt passend.

Suchst du allerdings Bassbomber, musst Du entweder andere Ohrhörer wählen oder via EQ nachhelfen.

Im Allgemeinen haben die JBL Reflect Aero einen recht neutralen und unaufgeregten Klang. Für meinen persönlichen Geschmack würde ich einen Hauch mehr Bass bevorzugen, aber die Höhen und Mitten sind für mich ein absoluter Volltreffer. Gerade die Höhen halten eine sehr gute Balance zwischen Brillanz und Abrundung, damit sie nicht zu scharf oder spitz sind.

Andere JBL Ohrhörer haben teils etwas mehr “Kick”, aber gerade wenn du auf gute Stimmen Wert legst und vielleicht keine Bassbomber suchst, sind dies die besten JBL Ohrhörer, die ich bisher in den Fingern hatte.

Auch die generelle klangliche Auflösung ist tadellos!

 

Fazit

Die Reflect Aero TWS heben sich doch etwas mehr von den anderen JBL Ohrhörern ab als ich es erwartet hatte.

Dies vor allem aufgrund des Klangs. So setzen die Reflect Aero TWS auf einen recht gut ausbalancierten Klang mit einer sehr großen Natürlichkeit und Fokus auf der Stimme/Gesangs Wiedergabe.

Zwar haben die Ohrhörer einen guten Bass, aber dieser ist nicht als “extrem” zu bezeichnen. Der Bass ist vergleichsweise neutral und natürlich. Die Mitten wiederum sind neutral bis minimal angehoben, ähnliches gilt für die Höhen. Dies gibt den Reflect Aero TWS von Haus aus eine sehr spannende Klangsignatur.

JBL Reflect Aero In-Ear Ohrhörer – True Adaptive Noise Cancelling...

  • Guter Klang mit starker Stimmen-/Gesangdarstellung
  • Schickes Design
  • Guter Tragekomfort ….
  • Überdurchschnittlich gutes ANC
  • ….. aber etwas breit

Hinzu kommt ein überdurchschnittlich gutes ANC, ein guter Tragekomfort und ein schickes Design!

Spricht dich also die Klangsignatur der Ohrhörer an, dann schlag zu! Es spricht wenig gegen diese.

Die beste mechanische Tastatur die Du bekommen kannst! Die Monsgeek M1 im Test

Eine eigene mechanische Tastatur bauen ist einerseits ein extrem nerdiges Projekt, aber andererseits auch spannend. Du kannst dir deine eigene individuelle Tastatur bauen.

Solltest du dir eine eigene mechanische Tastatur bauen wollen, dann war der beste Ausgangspunkt sicherlich die GMMK Pro, welche aber auch ein super teurer Spaß ist.

Aber es gibt eine spannende Alternative, die Monsgeek M1. Diese ist zwar auch eine recht teuere Basis, aber erlaubt es dir von Grund auf eine eigene Tastatur zu bauen.

Wollen wir uns doch einmal die Monsgeek M1 ansehen und was du hier machen kannst!

An dieser Stelle vielen Dank Akko für ein Set der Monsgeek M1 für diesen Artikel.

 

Eine eigene mechanische Tastatur bauen?

Beginnen wir mit den Basics. Was brauchst du, um eine “eigene” mechanische Tastatur zu bauen?

  • Die Basis mit PCB und Stabilisatoren
  • Die “Plate” in welcher die Taste gesteckt werden
  • Die Taster
  • Die Tastenkappen

Es gibt natürlich noch viele weitere Möglichkeiten und Dinge, die du machen kannst, wie alternative Stabilisatoren, das Fetten von Stabilisatoren und Tastern usw.

Allerdings hast du die vier Punkte von oben, dann bist du schon einmal gut aufgestellt.

In unserem Fall habe ich folgende Komponenten:

  • Monsgeek M1 Basis mit Akko Stabilisatoren
  • Die beiliegende Kunststoff Plate, alternative Platten aus Aluminium usw. sind verfügbar
  • CS Jelly White Switch
  • SAL White on Black Tastenkappen-Set (ABS, 195 Tasten)

Meine Version setzt hier noch auf das amerikanische Layout, aber eine Version mit ISO Layout wird anscheinend demnächst verfügbar sein.

Taster usw. kannst du natürlich noch nach deinem eigenen Geschmack auswählen.

 

Die Monsgeek M1 Basis

Die Monsgeek M1 ist eine 75% Tastatur-Basis, welche komplett aus einem massiven CNC gefrästen Block Aluminium besteht.

Hierdurch wirkt diese unheimlich massiv und stabil! Alleine die Basis wiegt 1,96 Kg! Optisch scheint sie aber schon etwas von der GMMK Pro inspiriert zu sein.

Neben den von mir sehr geschätzten 75%-Formfaktor ist hier das Drehrad am rechten oberen Rand (oberhalb von Entfernen) und die “Streifen” am linken und rechten Rand die optisch größten Auffälligkeiten.

Links und rechts an der Tastatur finden sich Cutouts in welchen eine “bronzefarbene” Abdeckung steckt. Letztere ist austauschbar, aber ich konnte nicht sehen, dass Akko hier alternative Farben anbietet, was etwas schade ist.

Mit im Lieferumfang der Monsgeek M1 Basis ist natürlich auch das PCB mit den HotSwap Sockeln für die Tastern, einer vollen RGB Beleuchtung und nach unten ausgerichteten LEDs. Zudem liefert AKKO passende Stabilisatoren und eine Kunststoff-Platte für die Halterung der Taster mit.

Alternativ zu der Polycarbonate kannst du aber auch folgende Platten mitbestellen:

Das Material der Basis-Platte, in welcher die Taster fixiert werden, hat einen gewissen Einfluss auf den Klang der Tastatur und auch das Tippgefühl.

Natürlich ist die Monsgeek M1 auch komplett mit Schaumstoff gefüllt, welcher die Akustik verbessern soll.

Unterm Strich wirkt die Monsgeek M1 wie ein sehr stimmiges High End “Set”.

Leider verfügt die Tastatur nicht über ein Bluetooth/Funk Modul, sondern wird klassisch via USB C verbunden.

 

Die Taster

Die Monsgeek M1 Basis akzeptiert sowohl 3-Pin wie auch 5-Pin Taster. Du könntest also auch Taster wie die GLORIOUS PANDA oder Ähnliches nutzen.

Allerdings bietet Akko selbst einige wirklich spannende und gute Taster an.

https://akkogear.de/collections/switches

Ich habe hier CS Jelly White Switch gewählt, recht leichtgängige lineare Taster. Aber es gibt viele wirklich gute Akko Taster. Folgende würde ich spontan empfehlen oder halte ich für besonders interessant:

  • CS Jelly White Switch – Linear, mit 35gf recht leichtgängig (gut fürs Tippen), leider ein Auslaufmodell
  • CS Wine Red Linear Switch – Linear, recht klassischer Linearer Taster mit 44gf, leider ein Auslaufmodell
  • CS Lavender Purple – Tactile, Cherry MX Browns nur in viel besser

Die CS Jelly White Switch sind hervorragende Taster! Diese sind relativ leise und in der geschmierten Version super flüssig und weich.

Ja, die Akko-Taster sind fürs Geld kaum zu schlagen!

 

Tastenkappen

Akko bietet dutzende Tastenkappen Sets an, welche allerdings sich meist an ANSI Layout Nutzer richten, entsprechend ohne üöä usw. Tasten auskommen.

https://akkogear.de/collections/keycap

Allerdings setzen die meisten mechanischen Taster auf das normale Cherry Profil. Du könntest also auch andere Tastenkappen-Sets kaufen.

 

Lautstärke und Tippgefühl

Grundsätzlich ist die Monsgeek M1 die leiseste und am stärksten gedämpfte mechanische Tastatur, die ich besitze! Diese klingt nochmals etwas wertiger und “satter” als meine GMMK Pro.

Lediglich die Leertaste ist noch etwas laut. Allerdings habe ich auch kein “Schmierfett” in den Stabilisatoren genutzt oder andere “Mods” angewendet. Wenn Du die Stabilisatoren noch etwas fettest (z.B. hier mit https://www.caseking.de/Glorious-G-Lube-Schmiermittel-fuer-mechanische-Switches-GAKC-100.html?tplview=desktop) dann wäre diese auch noch etwas leiser.

Dabei habe ich ein etwas festeres Tippgefühl gewählt, was mir sehr gut gefällt! Auch die CS Jelly White Switch sind absolute Weltklasse!

So gibt es die CS Jelly White Switch auch in einer von Haus aus geschmierten Version, welche kaum Aufpreis kostet, viel Arbeit erspart und nochmal deutlich weicher und geschmeidiger läuft.

Hierdurch übertreffen die CS Jelly White beispielsweise die Cherry MX Reds deutlich.

Allerdings sind die CS Jelly White auch sehr leichte Taster, was den Betätigungs-Widerstand angeht. Dies ist geschmackssache, aber Tendenziell mag ich den niedrigeren Widerstand fürs Tippen sehr gerne, fürs Gaming würde ich eher zu normalen Tastern greifen.

Unterm Strich ist dies meine absolute Lieblings-Tastatur! Allerdings ist diese für mich nur mit einer gesonderten Handballenauflage entspannt zu nutzen, da das Gehäuse der Tastatur schon recht hoch ist.

 

Software, Beleuchtung und Drehknopf

Die Monsgeek M1 nutzt die “VIA” Software zur Steuerung.

Diese erlaubt dir eine frei Anpassung und neu Belegung sämtlicher Tasten der Tastatur. So kannst du auch das Drehrad, welche von Haus aus für die Lautstärken Steuerung zuständig ist, frei neu belegen.

Ähnlich freie Möglichkeiten hast du bei der RGB Beleuchtung. Diese sieht auch sehr gut aus! Zwar sind die Tastenkappen leider nicht durchscheinend aber die LEDs selbst sind qualitativ sehr hochwertig.

Allerdings, bei aller Liebe, ist die VIA Software schon etwas “komplexer” als die klassische Tastatur Software der großen Hersteller.

 

Fazit

Du kannst dir auf Basis der Monsgeek M1 eine perfekte mechanische Tastatur bauen! Anders kann ich dies nicht sagen. Die Tastatur-Basis ist extrem gut und vor allem massiv. Was du aber auf dieser sehr guten Basis aufbaust ist etwas dir überlassen.

So verändern die gewählten Taster und Tastenkappen die Charakteristik natürlich extrem. Aber die Monsgeek M1 legt dank der diversen Schaumstoff-Einlagen usw. eine sehr gute und vor allem leise Basis.

Dabei halte ich die Monsgeek M1 auch grundsätzlich für etwas besser als die GMMK Pro. Letztere ist auch super, aber die M1 ist noch etwas massiver und “extremer” gebaut.

Bei meinem Build war zwar die Leertaste etwas lauter geworden, was sich aber mit etwas “Schmiere” und ähnlichen Tricks rund um die Stabilisatoren noch ändern lassen würde. Abseits davon ist die Monsgeek M1 bei mir extrem gut gelungen und klar die leiseste mechanische Tastatur in meinem Besitz.

Kann ich am Ende also die Akko Monsgeek M1 empfehlen? Absolut, aber erst uneingeschränkt wenn die ISO Version verfügbar ist. Das ANSI Layout ist weniger problematisch als du vielleicht denkst, aber natürlich auch nicht optimal für uns deutsche Nutzer.

Der Lenco SPR-100 im Test, ein günstiger Party Lautsprecher!

Ein großer Bluetooth Lautsprecher kann schnell ins Geld gehen, gerade wenn dieser etwas in Richtung Party-Lautsprecher Boombox usw. geht.

Hier ist der Lenco SPR-100 eine spannende Ausnahme! Du kannst den Lenco SPR-100 für rund 70€ bekommen. Dieser ist dabei allerdings ein großer Lautsprecher “Boombox”, welcher nicht nur Bluetooth beherrscht, sondern auf ein FM Radio. microSD Karten Slot, Mikrofon Eingang usw. mitbringt.

Für das Gebotene ist das ein Wahnsinns Preis! Allerdings nur dann, wenn auch der Klang stimmt.

Versuchen wir, genau dies im Test herauszufinden!

An dieser Stelle vielen Dank an Lenco für das Zurverfügungstellen des SPR-100 für diesen Test.

 

Der Lenco SPR-100 im Test

Der Lenco SPR-100 setzt auf ein recht klassisches “Boombox” Design. Dieses geht fast schon etwas in die Retro-Richtung.

So haben wir eine Röhren-Form mit kleinem Display und Steuereinheit auf der Front. Ebenfalls auf der Front finden wir zwei Lautsprecher Treiber. Am Ende der Röhre sind ebenfalls Lautsprecher-Treiber angebracht.

Auf den ersten Blick wirkt der Lenco SPR-100 recht robust und massiv gebaut. Dies bestätigt sich auch auf dem zweiten Blick. Der Lautsprecher ist schön stabil gebaut und mit 2,65 Kg “wertig schwer”.

Die Anschlüsse des Lautsprechers sind unter einer Gummi-Klappe auf der Front. Hier finden wir:

  • 1x microUSB ladeport
  • 1x 3,5mm AUX Eingang
  • 1x Mikrofon Eingang
  • 1x USB A
  • 1x microSD Karten Slot

Dies ist eine fantastische Ausstattung für einen “Bluetooth Lautsprecher”. Beim Lenco SPR-100 kommt sogar noch ein FM Radio hinzu.

An dieser Stelle muss ich natürlich einmal über den MicroUSB Ladeport meckern. Es ist 2023, hier sollte USB C sein. Immerhin ist der Akku mit bis zu 14 Stunden Laufzeit ausreichend groß.

Ein schöner Touch sind die beiden Drehknöpfe, für die Lautstärke und den Bass.

In den vorderen Treibern sind LEDs verbaut, welche diese für die Optik beleuchten können. Dieser Effekt ist nett, aber hier sehr einfach gemacht.

 

Klang

Nach dem Einschalten des Lenco SPR-100 gab es erst einmal eine kleine Überraschung. Die Lautsprecher Treiber auf der Front sind Fake. Diese sind reine Deko, was ich um ehrlich zu sein etwas lächerlich finde. Dann kann man diese auch weglassen, ist meine Meinung.

Die “echten” Lautsprechertreiber des Lenco SPR-100 sitzen in den Seiten. Etwas überraschend, so hat der Lautsprecher zwar einen recht breiten Klang, aber dies macht es den Höhen etwas schwieriger, denn diese sind recht direktional.

Starten wir damit auch bei der Klangbeschreibung. Generell darfst du beim Lenco SPR-100 keine Wunder erwarten. Der Lautsprecher wird mit 60-70€ gehandelt und hierzu passt auch der Klang. Dies ist kein Lautsprecher, egal wie er aussieht, mit welchem du ein großes Wohnzimmer zum Beben bekommst.

Starten wir aber mit den Höhen. Diese sind okay. An sich wären die Höhen auch gut, allerdings schadet dem Lautsprecher etwas die Positionierung der Treiber, an den Seiten. Höhen sind sehr direktional und wenn der Lautsprecher von dir weg zeigt, kostet dies doch etwas Klarheit. Sitzt du neben dem Lenco SPR-100 dann sind die Höhen deutlich sauberer und besser als wenn du vor ihm sitzt. Dennoch kann und will ich die Höhen nicht als schlecht bezeichnen, diese sind okay, aber auch nicht mehr, zumindest wenn du vor dem Lautsprecher sitzt.

Bei den Mitten bin ich etwas kritischer. Diese sind akzeptabel, aber der Lenco SPR-100 neigt zu einem leicht blechernen Unterton, wie dieser oft bei “Kunststoff” Lautsprechern auftritt.

Wie stehts um den Bass? Der Bass lässt sich über einen Regler auf der Front steuern. Der Lenco SPR-100 ist kein Bass-Monster, aber der Bass geht in Ordnung. Dieser ist ausreichend satt und in guter Masse vorhanden.

Unterm Strich darfst du vom Klang keine Wunder erwarten. Der Lenco SPR-100 spielt hier +- auf dem Level eines normalen 50-60€ Lautsprechers.

 

Fazit

Der Lenco SPR-100 ist ein wahres Ausstattungswunder! Bluetooth, FM Radio, Mikrofon Eingang, microSD Karte usw. ist einfach Top für einen Bluetooth Lautsprecher.

Dabei wirkt dieser auch sehr gut und wertig gebaut. Erstaunlich bei einem Preis von 60-70€.

Klanglich müssen wir allerdings unsere Erwartungen etwas herunterschrauben. Blöd gesagt der Lenco SPR-100 sieht “krasser aus” als er klingt. Der Lautsprecher klingt nicht schlecht, ist aber nicht vergleichbar mit einem richtigen Party Lautsprecher. So sind die beiden Treiber auf der Front überraschenderweise nur für die Optik, die echten Treiber sitzen in der Seite.

Dennoch aufgrund des Preises ist der Lenco SPR-100 kein schlechtes Produkt! Gerade wenn du die etwas größere Ausstattung suchst, ist dieser eine gute Wahl.

Das TAIFU USB C 100W KFZ Ladegerät im Test, ein besonderes KFZ Ladegerät!

USB C KFZ Ladegeräte mit hoher Leistung sind recht selten. Dies hat auch einen einfachen Grund: Temperatur.

Ein 100W USB C KFZ Ladegerät muss satte 8,x A verarbeiten und dies in der Regel auf einem sehr kleinen Raum. Das TAIFU USB C 100W Ladegerät geht hier einen etwas anderen Weg. So setzt dieses auf ein “Notebook-Ladegeräte” Design.

Das Ladegerät wird entsprechend über ein Kabel in den Zigarettenanzünder gesteckt und das eigentliche Ladegerät ist “extern”.

Dies sollte die hohe Leistung mit weniger Temperatur-Problemen erlauben. Aber wie sieht es in der Praxis aus? Kann hier das TAIFU USB C 100W Ladegerät überzeugen?

Finden wir es im Test heraus!

 

Das TAIFU USB C 100W KFZ Ladegerät im Test

Das TAIFU USB C 100W KFZ Ladegerät setzt für ein Auto-Ladegerät auf ein sehr ungewöhnliches Design.

So hast du hier den üblichen KFZ Zigarettenanzünder Stecker an einem ca. 65 cm langen Kabel. Dieses ist mit einer kleinen schwarzen Box verbunden, welche das eigentliche Ladegerät darstellt.

An dem Ladegerät ist ein USB C Kabel angeschlossen (fest verbunden), mit einer Länge von ca. 165 cm.

Das Ladegerät selbst misst 38 x 28 x 91 mm und erinnert mich vom Design etwas an das KFD 100W USB C Netzteil. Grundsätzlich macht das Ladegerät und auch das Kabel einen ordentlichen Eindruck.

 

12V und 24V

Viele KFZ Ladegeräte mit hoher Leistung tricksen etwas. Diese können die hohe Leistung mit der sie werben nur in Fahrzeugen mit einer Bordspannung von 24V abrufen.

Zum Thema 12V und 24V bei KFZ Ladegeräten habe ich bereits geschrieben.

Ganz blöd gesagt, ein 100W USB C Power Delivery Ladegegerät sollte 5V/9V/12V/15V und 20V beherrschen. Die Bordspannung in einem 12V PKW ist 12-14V. Um daraus nun die anderen Spannungen zu machen sind zwei Module notwendig, eins das die Spannung absenken kann und eins das diese anheben kann.

Letzteres sparen sich viele KFZ Ladegerät, aus Platz und Temperatur-Gründen.

Das TAIFU USB C 100W KFZ Ladegerät kann allerdings seine ganze Leistung bei 12V oder 24V abrufen!

 

Der USB C Port

Das TAIFU USB C 100W KFZ Ladegerät verfügt über genau einen USB-C Stecker. Dieser unterstützt den USB Power Delivery Standard mit bis zu 100W.

USB C Power Delivery 5V/3A, 9V/3A, 12V/3A, 15V/3A, 20V/5A

USB Power Delivery ist dabei der am meisten genutzte Ladestandard, welcher sowohl für Smartphones wie auch für größere Geräte wie Notebooks geeignet ist.

PPS wird im übrigen nicht unterstützt!

 

Funktioniert es in der Praxis?

Kleine Info vorweg, Diagramme in diesem Test gehen nur bis 60W. Da ich für genauere Messwerte das TAIFU USB C 100W KFZ Ladegerät an einem Labor-Netzteil genutzt habe, so das ich Leistungsaufnahme usw. auszeichnen kann. Mein Labornetzteil geht aber nur bis 6A Ausgangsstrom, weshalb ich auf +- 60W limitiert war.

Allerdings habe ich das Ladegerät auch bei voller Leistung direkt in einem Auto und auch an einer Autobatterie getestet.

Hier können wir es kurz machen, es funktioniert wie es soll. In meinem Test verhielt sich das Ladegerät an einem MacBook Pro 13 M1, Dell XPS 13, Pixel 7 Pro und diversen Powerbanks absolut unproblematisch.

Auch die Hitzeentwicklung war überschaubar. Klar wir haben hier eine DC zu DC Wandlung, welche deutlich effizienter ist.

 

Spannungsstabilität

Schauen wir uns einmal die Spannungsstabilität an.

Die Spannungsstabilität sieht gut aus! Wir haben einen leichten Spannungsabfall unter Last, aber wir müssen bedenken, dass wir hier ein 1,65m Kabel integriert haben. Dieses sorgt für einen gewissen Spannungsabfall. Dafür ist die Spannung sehr schön stabil.

 

Effizienz

Werfen wir zum Abschluss noch einen Blick auf die Effizienz.

Die Effizienz des Ladegerätes ist mit bis zu 94,1% fantastisch! Aber dies ist von einem DC zu DC Ladegerät nicht anders zu erwarten.

 

Fazit

Das TAIFU USB C 100W KFZ Ladegerät macht genau das was es soll. Du kannst ein Gerät mit bis zu 100W über den USB Power Delivery Standard laden und das in deinem Auto.

Dabei funktioniert das TAIFU Ladegerät mit der vollen Leistung in 12V oder 24V Bordnetzen.

Aufgrund des “externen” Designs ist hier auch die Hitzeentwicklung kein großes Problem. Zudem ist die Effizienz des Ladegerätes mit bis zu 94,1% stark.

Kurzum, ja das TAIFU USB C 100W KFZ Ladegerät taugt! Etwas schade ist lediglich das PPS fehlt.

TAIFU Dell Inspiron 17 16 15 14 USB C 100W KFZ Netzteil Ladekabel für...

  • Unproblematische Hitzeentwicklung
  • 100W USB C Power Delivery
  • Ausreichend langes Kabel
  • Ordentliche Spannungsstabilität
  • Gute Effizienz
  • Kein PPS
  • Recht Platzintensiv, verglichen mit herkömmlichen KFZ Ladegeräten

Test: Tuxedo InfinityBook Pro 16 – Gen7, das Traum-Linux Notebook!

Der Linux Notebook Profi Tuxedo hat mit dem InfinityBook Pro 16 – Gen7 eine neue Version seines kompakten aber Leistungsstarken 16 Zöller auf den Markt gebracht.

Dieses setzt auf die großen Intel 12. Gen CPUs und optional eine Nvidia RTX 3070. Alles in einem 17 mm dünnen und 1,5 kg leichten Magnesiumgehäuse.

Wir haben hier also potenziell ein super portables aber Leistungsstarkes Notebook vor uns. Wollen wir uns dies doch einmal im Test ansehen.

Kann das Tuxedo InfinityBook Pro 16 – Gen7 überzeugen?

An dieser Stelle vielen Dank an Tuxedo für das Ausleihen dieses Notebooks für den Test.

 

Test: Tuxedo InfinityBook Pro 16 – Gen7

Sicherlich das größte Highlight am InfinityBook Pro 16 – Gen7 ist das Gehäuse. Dieses besteht aus Magnesium und ist mit 1,5 Kg für ein 16 Zoll Notebook mit dieser Hardware sehr leicht.

Zum Vergleich, ein Dell XPS 15 9520 mit vergleichbarer Hardware kommt auf 2,1 Kg.

Auch ist das InfinityBook Pro 16 mit 17 mm sehr dünn! Dünner als das Dell XPS 15. Dabei setzt aber Tuxedo auf eine volle Anschluss-Ausstattung. Folgende Ports finden sich am Notebook:

  • 1x USB C 3.2 Gen 2 (10Gbit)
  • 1x USB C Thunderbolt 4 (40Gbit)
  • 2x USB A 3.1 Gen 1 (5Gbit)
  • 1x HDMI 2.1
  • 1x SD Kartenleser
  • 1x 3,5mm Kopfhöreranschluss

Perfekt! Anders kann ich diese Auswahl an Anschlüssen nicht bezeichnen. 2x USB C, davon einmal Thunderbolt 4 (welches mit USB 4 kompatibel ist), 2x USB A und noch HDMI, SD Kartenleser und der Kopfhöreranschluss. Hier ist alles da was wir uns wünschen können.

Aufgrund der Magnesiumlegierung wirkt das Notebook allerdings etwas “weicher” als beispielsweise das Dell XPS oder auch die Apple MacBooks. Allerdings ist dies deutlich verwindungssteifer als beispielsweise die LG Gram Modelle. So wirkt das Notebook durchaus stabil und massiv. Massiver als die meisten Kunststoff Notebooks, aber nicht ganz so massiv wie ein MacBook.

Das Design wiederum würde ich als schlicht bezeichnen. Das Notebook wirkt sehr klassisch. Wir haben zwar dünne Displayrahmen und aufgrund der niedrigen Dicke wirkt es nicht altmodisch, aber ansonsten gibt es wenig “Besonderes”. Das Notebook wirkt einfach schlicht und clean.

 

Workstation vs. Max Performance

Es gibt das InfinityBook Pro 16 – Gen7 in zwei Versionen, Workstation und Max Performance.

Workstation Max Performance
Display 2K 90 Hz 2K 240Hz
CPU i7-12700H i7-12700H
RAM DDR4 DDR5
GPU bis zu RTX 3050Ti bis zu 3070 Ti

 

Gehäuse und CPU beider Notebooks ist soweit identisch. Die Max Performance Version setzt nur auf ein 2K 240 Hz Display und kann bis zu einer RTX 3070 Ti bieten.

Damit die Max Performance Version ein halbes Gaming Notebook. Allerdings auch die Ausstattung der Workstation Version ist sehr ordentlich.

 

Mit Linux

TUXEDO ist ein “Linux Notebook Hersteller”. Du kannst zwar alle TUXEDO Notebooks auch mit Windows bestellen, diese setzen allerdings von Haus aus auf TUXEDO OS 22.04 LTS (oder eine andere Linux Distro).

TUXEDO OS 22.04 LTS ist eine auf Ubuntu basierende Distribution mit KDE Desktop Oberfläche, diversen Optimierungen, vorinstallierten Treibern und vorinstallierter Steuerungs-Software.

Nach meiner Erfahrung läuft TUXEDO OS tadellos! Ich bin hier bisher noch nicht auf Probleme gestoßen oder habe von Problemen gehört. Allerdings ist TUXEDO OS im Kern eine recht typische Ubuntu-basierte Distribution.

Entsprechend ist diese so einfach zu nutzen wie Ubuntu bzw. eher wie Kubuntu aufgrund der KDE Benutzeroberfläche.

Ist Linux etwas für jedermann? Ich denke weiterhin nein! Linux kann seine Tücken haben und gerade wenn du nicht bereit bist mit dem Terminal zu arbeiten und nach eventuellen Fehlermeldungen zu googeln, kann es hier viele Stolpersteine geben.

Allerdings, wenn du nicht eine gewisse Linux-Affinität hättest, wärst du vermutlich nicht hier.

Das Spannende an TUXEDO ist hier generell die “garantierte” Kompatibilität zu Linux, zumindest von Debian basierten Systemen. Zwar sind die meisten Notebooks zu Linux kompatibel, es kann aber auch mal zu Problemen kommen, wie z.B. nicht funktionierende WLAN Karten, Probleme mit dem Standby Modus, einer fehlenden Helligkeitssteuerung usw. Hier spreche ich durchaus auch aus Erfahrung.

Solche Probleme wirst du mit dem TUXEDO InfinityBook Pro 16 – Gen7 nicht haben! Hier funktioniert alles “out of the box”, auch wenn ich natürlich nicht für alle exotischen Linux Distributionen meine Hand ins Feuer legen kann.

 

Display

Im InfinityBook Pro 16 – Gen7 in der Max Performance Version steckt folgendes Display:

  • 16 Zoll
  • 240Hz
  • 2560 x 1600 (16:10)
  • LTPS
  • 100% sRGB, 75% AdobeRGB, 80% DCI-P3
  • 400 cd/m² maximale Helligkeit

2K Auflösung auf 16 Zoll ist aus meiner Sicht aktuell das Optimum. 4K wäre natürlich noch etwas schärfer, aber der Unterschied zwischen 2K und 4K ist bei der Größe sehr gering und 2K benötigt deutlich weniger Leistung und Strom.

Generell macht das Display einen sehr guten Eindruck! Es ist scharf, hell und die Farben wirken gut und kräftig.

Lediglich die Ausleuchtung ist nicht ganz perfekt. So hat mein InfinityBook Pro 16 – Gen7 sichtbare “helle” Stellen am unteren linken Rand. Diese sind aber nur bei komplett schwarzem Bildschirm, wie beim Booten, sichtbar.

Die Messwerte sehen gut aus!

So erreichte das InfinityBook Pro 16 – Gen7 98% sRGB, 76% AdobeRGB und 76% DCI-P3.

Die maximale Helligkeit liegt zwar mit 346 cd/m² etwas unter der Herstellerangabe, ist aber dennoch ordentlich.

Kurzum das Display des InfinityBook Pro 16 – Gen7 ist gut! Gut genug für Foto/Video-Bearbeitung, aber es ist auch kein absolutes High End Display. Displays in beispielsweise Dell XPS oder MacBooks sind schon noch einen Hauch besser.

 

Tastatur und Trackpad

Das InfinityBook Pro 16 – Gen7 verfügt über eine Tastatur mit dem klassischen deutschen Layout inklusive Nummern-Pad.

Das Layout gefällt mir gut, die Beschriftung passt und auch das Druckgefühl ist ordentlich. Letzteres liegt auch an dem recht stabilen Tastatur-Deck, welches sich kaum bis gar nicht eindrücken lässt.

Die Taster der Tastatur sind “A-” bis “B+” in der Qualität. So ist der Anschlag zwar an sich fest, könnte aber etwas satter sein. Der Anschlag wirkt etwas gedämpft.

Dennoch ist dies eine gute, wenn nicht sogar sehr gute Tastatur, auch für Vieltipper.

Das Trackpad ist erfreulich groß und gut! Selbst Gesten werden sauber erkannt und allgemein ist das Tracking sehr gut!

An den Eingabegeräten gibt es nichts zu bemängeln.

 

Lautsprecher

Kommen wir zu einem etwas kritischen Punkt, den Lautsprechern. Diese sind auch beim InfinityBook Pro 16 – Gen7 wirklich nichts Besonderes!

Allerdings, im Gegensatz zu anderen Tuxedo Notebooks sind diese hier halbwegs brauchbar. Diese können mit Mittelklasse Smartphones mithalten. Ein Dell XPS 15 oder MacBook Pro 13 spielen in einer völlig anderen Klasse.

Allerdings für Youtube, Webkonferenzen sind die Lautsprecher okay.

 

Performance

Folgende Technische Daten besitzt das Tuxedo InfinityBook Pro 16 – Gen7 im Test:

  • Tuxedo InfinityBook Pro 16 – Gen7
  • Intel i7-12700H 6 + 8 Kerne 20 Threads
  • 32GB DDR5 RAM
  • 1TB Samsung 980 Pro
  • Nvidia RTX 3060

Gerade für Media-Bearbeitung ist das Tuxedo InfinityBook Pro 16 – Gen7 ein super spannendes Notebook!

So verfügt der Intel Core i7-12700H über satte 14 Kerne! Davon sind 6 Performance-Kerne und 8 Effizienz-Kerne. Zudem haben wir die RTX 3060, welche durchaus etwas Gaming-Performance mitbringt, aber auch Media-Anwendungen (Foto und Video-Bearbeitung) beschleunigt.

RAM und SSD kannst du bei Tuxedo recht flexibel wählen. 32GB DDR5 RAM sind schon sehr ordentlich.

Schauen wir uns ein paar Benchmarks an:

Das InfinityBook Pro 16 – Gen7 ist ein “Ultra-Book” welches sehr viel Hardware in sehr engen Raum quetscht. Entsprechend sehen wir ein paar Limitierungen.

So ist beispielsweise die CPU Leistung sehr gut, aber etwas niedriger als beim SCHENKER VISION 16 (L22). Dieses verzichtet auf die GPU, was vermutlich der CPU etwas mehr “Raum” gibt.

Allerdings gehört die CPU Leistung dennoch zu dem Besten was ich bisher gesehen habe!

Zwar ist das InfinityBook Pro 16 – Gen7 nicht zwingend ein Gaming Notebook, aber ich habe dieses dennoch mal in ein paar Spiele geschickt (unter Windows).

Full HD AVG Min
Assassins Creed Odyssey (sehr Hoch) 84 12
Far Cry New Dawn (Ultra) 94 46
HITMAN 3 (Ultra) 92
Shadow of the Tomb Raider (Hoch) 112 91
Tiny Tina’s Wonderlands (Ultra) 71
Total War Warhammer 3 (Ultra) 61 44

 

2K AVG Min
Assassins Creed Odyssey (sehr Hoch) 69 5
Far Cry New Dawn (Ultra) 75 61
HITMAN 3 (Ultra) 67
Shadow of the Tomb Raider (Hoch) 75 61
Tiny Tina’s Wonderlands (Ultra) 51
Total War Warhammer 3 (Ultra) 40 29

 

Die RTX 3060 schlägt sich hier gut, selbst bei 2K Auflösung! Tiny Tina’s Wonderlands bei Ultra Qualität und 2K Auflösung 51 FPS ist nicht schlecht! Ganz im Gegenteil.

Selbst Total War Warhammer 3 bleibt bei Ultra Qualität und 2K Auflösung deutlich über 30 FPS.

 

SSD

Du kannst im Tuxedo InfinityBook Pro 16 – Gen7 zwei m.2 SSDs verbauen. Tuxedo bietet von Haus aus seine Notebooks mit Samsung SSDs an. In meinem InfinityBook Pro 16 – Gen7 steckt die Samsung 980 Pro, welche schon eine “High End” Wahl ist.

 

Akku

Mit 80Wh besitzt das InfinityBook Pro 16 – Gen7 einen recht großen Akku. Allerdings haben wir auch ein großes Display und leistungsfähige Hardware.

Tuxedo wirbt mit bis zu 12 Stunden Akkulaufzeit.

Dies kann ich in der Praxis mit WLAN und einer mittleren Display Helligkeit nicht ganz bestätigen. Unter Windows konnte ich eine Laufzeit von +- 6-7 Stunden bei einer leichten Nutzung(Office/Video) erreichen.

Unter Linux konnte ich tendenziell etwas mehr Laufzeit erreichen, aber auch hier war ich im Bereich 7+ Stunden.

 

Fazit

Ich finde das Tuxedo InfinityBook Pro 16 – Gen7 klasse! Gerade wenn du eine möglichst gute Mischung aus Portabilität und Leistung, auch auf Seiten der GPU suchst, ist dies ein herausragendes Notebook.

  • 17 mm Dick
  • 1,5 Kg
  • Bis zu RTX 3070 Ti
  • Intel 12 Gen CPUs
  • 7+ Stunden Akkulaufzeit

Es gibt nur ganz wenige Notebooks, welche ebenfalls so dünn und leicht sind und eine fähige Grafikkarte mitbringen. Dabei ist die Akkulaufzeit zwar nicht gigantisch, aber 7+ Stunden sind völlig brauchbar.

Die “bis zu RTX 3070” und die Intel 12 Gen CPU sorgen dabei für eine hohe Leistung. Theoretisch auch im Gaming, aber ich denke das InfinityBook Pro 16 – Gen7 eignet sich vor allem für Anwendungen welche GPU Beschleunigung nutzen.

Foto/Video-Bearbeitung, eventuell KI Modelle usw. solche Dinge liegen der Hardware des InfinityBook Pro 16 – Gen7.

So ist auch das Display des Notebooks mehr als ordentlich. Es ist nicht absolute Weltklasse, aber für Foto und Videobearbeitung mehr als ausreichend.

Allerdings ist natürlich auch nicht alles perfekt. Aufgrund der geringen Abmessungen holt das Notebook nicht alles aus der vorhandenen heraus. So wären die Powerlimits und entsprechend die Leistung in einem Arm dicken Gaming Notebook natürlich etwas höher.

Das Tuxedo InfinityBook Pro 16 – Gen7 ähnelt hier etwas der Dell XPS Serie, wo auch gerade auf Seiten der GPU etwas Leistung zugunsten des Gewichts und der Dicke liegen gelassen wird. Dies sind hier aber nur wenige %.

Suchst du also ein kompaktes und leichtes Notebook mit ordentlich Leistung ist das InfinityBook Pro 16 – Gen7 eine spitzen Wahl!

Tuxedo InfinityBook Pro 16 - Gen7
POSITIV
Sehr gute CPU Leistung
Gute GPU Leistung “bis zu RTX3070”
Gutes Display
7+ Stunden Akkulaufzeit
Hervorragende IO
Gute Tastatur und Trackpad
Sehr schön kompakt und leicht
NEGATIV
Webcam durchschnittlich
Mäßige Lautsprecher
91

Test: Supervolt LiFePO4 100Ah 12.8V Lithium Batterie, ein besonders guter 100Ah Akku? Update!

Das Speichern von Energie ist ein großes Problem, auch im privaten Umfeld. Hast du eine DIY Solaranlage oder ein Wohnmobil, dann wirst du sicherlich früher oder später über LiFePO4 Akkus stolpern. LiFePO4 Akkus sind die beste Möglichkeit Strom zu speichern.

Akkus von diesem Typ sind sicher, langlebig und leistungsstark. Entsprechend gibt es einige von diesen im Handel.

In diesem Test soll es um die Supervolt LiFePO4 100Ah 12.8V Lithium Batterie gehen. Hierbei handelt es sich um einen 100Ah größen LiFePO4 Akku, welcher in der mittleren bis gehobenen Preisklasse angesiedelt ist.

Dafür bietet er nicht nur 5 Jahre Garantie eines deutschen Herstellers, eine Bluetooth Funktionalität sondern vor allem besonders hochwertige Zellen.

Supervolt wirbt hier mit Prisma Zellen und 3000 Zyklen bei 90% Kapazität.

Klingt doch gut! Werfen wir einen Blick auf den Akku, die echte Kapazität und ob die Bluetooth Funktionalität überzeugen kann.

An dieser Stelle vielen Dank an Supervolt welche mir den Akku für den Test zur Verfügung gestellt haben.

 

Test: Supervolt LiFePO4 100Ah 12.8V Lithium Batterie

Supervolt setzt bei seinem 100Ah Akku auf das H7 DIN Format mit 318x175x187 mm. So wirkt der Akku auf den ersten Blick wie eine klassische Autobatterie.

Wir haben ein schwarzes Kunststoffgehäuse mit praktischem Tragegriff auf der Oberseite. Die beiden Pole sind auf den beiden langen Seiten angebracht.

Hierbei nutzt Supervolt DIN Anschlusspole mit M8 Innengewinde. Für die Wohnmobil Freunde sicherlich optimal, ich als “Bastler” finde es etwas schade, dass beispielsweise keine M8 Schrauben oder Ähnliches beiliegen. Ich habe bei anderen LiFePO4 Akkus gesehen, dass hier passende “Adapter”, Schrauben oder Klemmen beiliegen. Supervolt liefert den Akku wenn man so will “nackt”.

Qualitativ wirkt dieser dabei durchaus leicht überdurchschnittlich. Auch generell das Design der Aufkleber und dass du auf diesen auch alle Infos zum Akku findest ist praktisch.

 

Technische Daten

  • Supervolt LiFePO4 100Ah 12.8V Lithium Batterie
  • 100Ah Kapazität bzw. 1280 Wh
  • 12,8V Nennspannung
  • 14,2-14,6V Ladeschlusspannung
  • 160 A maximale Konstanter Entladestrom (ca. 2048 W)
  • 320 A Spitzenstrom für maximal 15 Sekunden
  • 100 A maximaler Ladestrom (bis zu 50 A “optimal”)
  • -20 bis 60 Grad Temperaturbereich entladen
  • 0 bis 55 Grad Temperaturbereich laden
  • 318x175x187mm
  • 11,8 KG

 

Optional auch mit Heizung

LiFePO4 Akkus dürfen nicht bei unter 0 Grad geladen werden, dies beschädigt die Akkus. Entladen geht auch bei unter 0, aber halt nicht laden.

Dies gilt auch für den Supervolt LiFePO4 Akku. Allerdings gibt es für einen Aufpreis von rund 100€ auch eine Version mit Batterieheizung.

Batterieheizung? Im Akku finden sich Heizmatten, wenn der Akku nun bei 0 Grad (oder niedriger) versucht wird zu laden, dann wird Energie nicht in den Akku geladen, sondern zunächst in die Heizmatten. Sobald der Akku über 0 Grad erreicht hat, wird dann wieder die Energie in die eigentlichen Zellen geleitet.

Dies erlaubt ein Laden des Akkus auch bei Temperaturen von bis zu -30 Grad. Allerdings geht hier natürlich einiges an Energie für die Heizung drauf (der Akku wird dabei nicht entladen). Versuchst du diesen im Winter via Solar zu laden, dann würde es mich nicht wundern, wenn ein großer Teil der Energie einfach nur für die Heizung draufgeht. In der Regel kannst du je nach Außentemperatur damit rechnen, dass bis zu 4A Ladestrom zunächst nötig sind, um den Akku auf Temperatur zu bringen.

Seitens Supervolt konnte ich hier keine Angabe finden, aber diese +- 4A welche die Heizung benötigt um in Fahrt zu kommen, kenne ich von vergleichbaren Akkus. Eventuell reicht auch weniger.

 

LiFePO4 ist haltbar und sicher!

Die meisten Akkus denen du begegnest sind klassische Lithium-Ionen Akkus oder in Autos Bleigel Akkus. Der Supervolt Akku hingegen setzt auf die LiFePO4 Technik.

LiFePO4? LiFePO4 steht für Lithium-Eisenphosphat, was eine alternative Technik zu Lithium Ionen Akkus ist. Gerade bei Solarspeichern halte ich LiFePO4 für die klar überlegene Technik!

Welche Vorteile haben LiFePO4 Akkus?

  • Sehr hohe Zyklen-Festigkeit (2000+ Zyklen sind üblich)
  • Können thermisch nicht durchgehen
  • Sind weniger empfindlich beim Laden

LiFePO4 ist eine recht stabile Chemie. Hierdurch können diese Akkus deutlich mehr Zyklen standhalten. Normale LiFePO4 Akkus schaffen 2000 tiefe Zyklen (80% oder 100%), High End Modelle werben aber teils mit bis zu 4500. Verglichen mit den 500-1000 von Lithium Ionen ist das also mindestens eine 2x Haltbarkeit. Bleigel Akkus kannst du meist schon nach wenigen tiefen Zyklen wegwerfen.

Supervolt wirbt sogar mit 3000 Zyklen, nach welchen noch 90% der neu Kapazität vorhanden sind. Nach 4000 Zyklen sind es noch 70% und nach 5000 Zyklen 50%.

Wenn du die Tiefe der Zyklen reduzierst, dann kann sich die Haltbarkeit nochmals deutlich erhöhen.

Zudem können LiFePO4 Akkus nicht thermisch durchgehen. Heißt selbst im Falle eines Kurzschlusses entsteht kein Flammenmeer wie bei Lithium Ionen Akkus. Die Akkus würden sich blähen und dampfen, aber nicht brennen.

Selbst bei massiver physischer Misshandlung, würde ein LiFePO4 Akku maximal schmoren bis leicht brennen (vergleichbar mit einer Kerze). Ein Lithium Akku würde in gleicher Situation deine komplette Wohnung in Brand setzen.

LiFePO4 ist also sicher, weniger empfindlich und deutlich haltbarer!

Allerdings hat LiFePO4 auch Nachteile.

  • LiFePO4 Akkus sind teurer auf die Kapazität gerechnet
  • LiFePO4 Akkus sind größer und schwerer bei gleicher Kapazität (verglichen mit Lithium Ionen)

Geht es dir um möglichst viel Kapazität zum günstigen Preis oder Gewicht/Größe spielt eine übergeordnete Rolle, dann ist Lithium Ionen die bessere Technologie. Daher finden wir LiFePO4 auch nicht in Smartphones oder normalen Powerbanks.

Aber gerade in Solaranlagen, Wohnmobil usw. macht LiFePO4 absolut Sinn!

 

Bluetooth BMS

Eine Besonderheit bei der Supervolt LiFePO4 100Ah 12.8V Lithium Batterie ist das Bluetooth BMS. Du kannst über die Supervolt App Daten aus dem BMS auslesen.

Was für Daten?

  • Ladezustand in %
  • Spannung
  • Stromfluss
  • Temperatur
  • Kapazität (100 Ah)
  • Verbleibende Kapazität (aktuelle Kapazität)
  • Rest Zeit
  • Zellen Spannung
  • Zyklen

 

Update 03.03.2023

Nach dem Ursprünglichen Test hat sich Supervolt bei mir gemeldet. Supervolt hatte den Verdacht, dass etwas mit meinem Akku etwas nicht stimmen würde, da ich nur auf 94-96,7Ah gekommen bin. 

Mir wurde angeboten den Akku auszutauschen. Dies haben wir auch gemacht und der “neue” Akku hatte durchaus ein gutes Stück mehr Kapazität. Die Gründe hierfür sind unklar. Supervolt vermutet dies hätte mit der längeren Lagerdauer des alten Akkus zu tun und dass dieser einfach mehr Zyklen bräuchte, um wieder die volle Kapazität zu erreichen. Ich habe den Akku im Zuge dessen nochmal getestet (auch für mein eigenes gutes Gewissen) und kam auf 97,192Ah, was über den Werten vom Ursprünglichen Test lag, aber weiterhin sehr deutlich unter dem des frischen Akkus. 

Ich gehen zu gunsten Supervolts davon aus das hier einfach was blöd gelaufen ist und das die Akkus eher dem “neuen” Akku entsprechen. Die alten Messwerte/Text halte ich mal hier im Spoiler.

[spoiler title=’Der ursprüngliche Test‘ style=’default‘ collapse_link=’true‘]

„alt“ Die Kapazität

Supervolt wirbt mit einer Kapazität von 100 Ah. In meinem Test habe ich den Akku mit 5A, 10A und 20A entladen. Schauen wir uns direkt die Messwerte an. Wichtig, es wurde die Kapazität des Akkus bis zum Unterschreiten von 12V gemessen.

Wh Ah
5A 1267,2 96,7
10A 1212,7 94,0
20A 1232,5 94,0

 

Hier war ich zugegeben etwas überrascht, denn ich kam bei meinen Messungen auf eine Kapazität von 94,01 bis 96,73 Ah. Dies ist für einen Akku, der mit 100 Ah wirbt, okay, aber zugegeben auch nicht überragend!

Ich bin hier von anderen 100 Ah LiFePO4 Akkus durchaus verwöhnt, da diese die vollen 100 Ah erreichen und nicht nur 94-96% davon. Wie gesagt, das ist okay, es ist nur für einen Premium Akku etwas überraschend, dass dieser sich eher am unteren Ende der nutzbaren Kapazität einordnet.

 

„alt“ Spannungsverlauf

Schauen wir uns einmal den Spannungsverlauf des Akkus an.

Der Spannungsverlauf des Supervolt Akkus ist recht flach, aber etwas weniger flach als ich es von einigen anderen LiFePO4 Akkus kenne.

Dennoch spielen sich 90% der Kapazität zwischen 13,1V und ca. 12,8V ab. Unterschreitet der Akku 12,8V sinkt die Kapazität rapide!

Dies ist normal für LiFePO4, weshalb es manchmal nicht ganz einfach ist einzuschätzen wie voll oder leer solch ein Akku ist. Daher ist das Bluetooth BMS sehr praktisch, welches dir in der App eine % Angabe anzeigen kann.

[/spoiler]

 

Die Kapazität 

Supervolt wirbt mit einer Kapazität von 100 Ah. In meinem Test habe ich den Akku mit 10A und 20A entladen. Schauen wir uns direkt die Messwerte an. Wichtig, es wurde die Kapazität des Akkus bis zum Unterschreiten von 10,8V gemessen.

Wh Ah
10A 1416.1 109.06
20A 1421.7 110.32

Dies sieht doch beim neuen Akku sehr gut aus! 109 bis 110,32 Ah ist eine deutliche Überschreitung der beworbenen Kapazität des Herstellers. 

Dies macht den Supervolt LiFePO4 100Ah auch zum “größten” 100Ah Akku den ich bisher im Test hatte. 

Hier 4x von mir getestete 100Ah im Vergleich. Der neuere Supervolt Akku kann sich vor dem Redodo Akku auf Platz 1 setzen. Du bekommst hier ca. 9-10% mehr Kapazität als versprochen.

 

Spannungsverlauf

Werfen wir noch einen Blick auf den Spannungsverlauf des Akkus. 

Wie bei LiFePO4 Akkus üblich haben wir einen sehr flachen Spannungsverlauf. So spielt sich 99% der Kapazität im Spannungsbereich 13,2V bis 12,8V ab. Ab 12,5V fällt die Spannung des Akkus steil ab.

 

In der Praxis

Ich habe die Supervolt LiFePO4 100Ah 12.8V Lithium Batterie an meine DIY Solaranlage mit angeklemmt. Genau genommen an den Victron Energy SmartSolar MPPT 100/20 Laderegler.

Hier gibt es an sich nichts Spannendes zu berichten, der Akku funktionierte tadellos und das BMS hatte sich auch nicht zickig verhalten. Ganz im Gegenteil, das Bluetooth BMS ist hier unheimlich praktisch. Zwar kann der Victron Energy SmartSolar MPPT 100/20 Laderegler die Spannung des Akkus anzeigen, woraus du grob ablesen kannst wie voll oder leer der Akku ist, aber eine genaue % Angabe ist doch um einiges praktischer und diese kann die Supervolt App liefern.

Generell zu LiFePO4 Akkus an Solaranlagen. Früher habe ich hier auch (primär aufgrund des Preises) normale “Versorgungsbatterien” genutzt. Lass dir gesagt sein, es ist ein Tag/Nach Unterschied! Solche klassischen Versorgungsbatterien, selbst wenn sie “für Solar” beworben werden, ließen bei mir spätestens nach einem Jahr schon massiv nach. Und wenn du nachliest sind diese Akkus teils nur für 50-100 tiefere Zyklen geeignet, was ich aus Erfahrung bestätigen kann. Es war ein Elend!

Selbst mein ältester und billigster LiFePO4 Akku hingegen hat nach ca. 3 Jahren und hunderten Zyklen fast 0% Kapazitätsverlust.

Daher kann ich allgemein LiFePO4 Akkus wie den von Supervolt nur empfehlen! Mittelfristig wird er sich absolut rechnen und lohnen.

 

Fazit

Der Akku von Supervolt gehört ohne Frage zu den teureren Modellen mit 100Ah. Du bekommst 100Ah Akkus von diversen chinesischen Herstellern für doch ein Stück weniger Geld.

Ist der Supervolt Akku besser als die billigen 100Ah Akkus? Leider ist das nicht ganz einfach zu beantworten. Wenn es um die reine Kapazität geht, ja. Hier kommt der Supervolt auf 109,06 bis 110,32Ah. Dies ist überragend! Allerdings aus Sicht des Verhältnis aus „Kapazität zu Preis“ gibt es klar bessere Akkus in dieser klasse.

Wo Supervolt auch punkten kann, ist bei der maximalen Leistung. 160A konstante Leistung ist für einen Akku dieser Klasse sehr viel! Ob du so viel brauchst, steht natürlich auf einem anderen Blatt. Allerdings scheint allgemein das hier verbaute BMS Modul sehr gut zu sein.

Nicht nur ist dieses leistungsstark, sondern bringt auch die im Außenbereich wichtige Unter Temperaturabschaltung mit und natürlich die sehr praktische Bluetooth Funktionalität.

Es ist einfach praktisch, via Smartphone kurz den Zustand des Akkus und die genaue verbliebene Kapazität sehen zu können.

Ebenso ein Vorteil gegenüber den günstigen Chia Modellen ist die Haltbarkeit. Diese kann ich natürlich nicht aus erster Hand bestätigen, aber der Akku soll 3000+ Zyklen schaffen, womit dieser selbst für einen LiFePO4 Akku zu den besseren zählt. Verglichen mit klassischen AGM Batterien sind dies Welten Unterschiede!

Des weiteren haben wir 5 Jahre Garantie eines deutschen Herstellers/Händlers und die etwas besseren Prisma Zellen (in günstigen LiFePO4 Akkus kommen oft Taschen Zellen zum Einsatz).

Am Ende kommt es auf dich an. Willst du die maximale Kapazität fürs Geld? Dann gibt es andere Hersteller, die besser wären. Bei der Supervolt LiFePO4 100Ah 12.8V Lithium Batterie zahlst du einen gewissen Aufpreis für das bessere BMS (inklusive Bluetooth), die etwas höhere Qualität und Lebenserwartung und die Sicherheit eines Deutschen Herstellers/Händers.

Die Roccat Magma Mini im Test, nicht mechanisch aber dennoch gut?

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Im Bereich der Tastaturen sind wir schon etwas von dem gewaltigen Angebot an mechanischen Tastaturen verwöhnt. Wo es doch so viele mechanische Tastaturen gibt, welche doch klar die Königsklasse sind, warum solltest du dann zu einer klassischen Tastatur mit membranen Schaltern greifen?

Mittlerweile gibt es einige günstige mechanische Tastaturen, welche zwar oft nicht schlecht sind, aber meist von kleinen “noname” asiatischen Herstellern stammen.

Hier kommt nun die Roccat Magma Mini ins Spiel. Die Roccat Magma Mini bekommst du für sehr erschwingliche 50€, was deutlich unter dem Preis selbst der günstigsten mechanischen Tastaturen der großen Herstellern liegt.

Allerdings musst du bei diesem Preis natürlich auch Abstriche in Kauf nehmen. So ist dies keine mechanische Tastatur, sondern eine klassische Tastatur mit Membranen.

Aber wie schlimm ist dies? Finden wir es im Test heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an Roccat für das Zurverfügungstellen der Magma Mini für diesen Test.

 

Die Roccat Magma Mini im Test

Die Roccat Magma Mini ist, wie der Name schon sagt, eine “Mini” Tastatur mit 60% Layout. Diese misst 308 x 36,6 x 132,2 mm und ist somit recht klein, aber der Rahmen der Tastatur ist auch nicht absolut winzig.

Gerade im unteren Bereich steht das Gehäuse ca. zwei Daumenbreit vor. Beim Gehäuse setzt Roccat natürlich auf Kunststoff. Wir haben hier den recht klassischen Tastatur-Kunststoff.

Das Gehäuse fühlt sich nicht übermäßig massiv an, geht aber in Ordnung.

Schick finde ich das Design. So setzt die Tastatur auf das „schwebende“ Tasten-Design und eine weiße Basis-Platte. Die weiße Basis-Platte soll für eine schönere und gleichmäßigere RGB-Beleuchtung sorgen.

Das Kabel der Tastatur ist leider fest integriert und ein recht klassisches Kunststoff- Kabel.

Auf Seiten der Ergonomie haben wir ausklappbare Füße, um den Winkel der Tastatur zu verstellen. Eine gesonderte Handballenauflage gibt es nicht!

 

60% Formfaktor nichts für jedermann

Eine der wichtigsten Besonderheiten der Roccat Magma Mini ist der Formfaktor. Wir haben hier eine 60% Tastatur vor uns.

60%? Das bedeutet, bei der Tastatur fehlt das Nummernpad, die F-Tasten, die Pfeiltasten, Entfernen usw. Genau genommen sind diese Tasten natürlich vorhanden, aber mit anderen Tasten doppelt belegt.

Wir haben hier also das absolute Minimum an physischen Tasten. Dies ist im Alltag und auch in manchen Spielen klar ein Nachteil.

Allerdings ist dieser Formfaktor gerade bei einigen Shootern sehr beliebt. Dieser erlaubt es dir, die Maus dichter ins Zentrum zu verschieben, da die Tastatur schmäler ist, was eine bessere Mausarm-Position erlaubt.

Daher ist der 60% Formfaktor gerade bei Pro-Gamern zunehmend im Trend.

 

Layout

Abseits vom 60% Formfaktor setzt die Roccat Magma Mini  auf ein ganz klassisches deutsches QWERTZ Layout mit großer Enter Taste usw.

Auch der Tastenabstand und Größe ist “normal”. Es gibt hier abseits vom 60% Formfaktor keine Auffälligkeiten.

 

Die Taster

Die Roccat Magma Mini setzt nicht auf mechanische Taster, sondern auf einen klassischen “Membranen” Aufbau. Tastaturen mit Membranen sind etwas in Verruf geraten als “billig” oder 2. Wahl verglichen mit mechanischen Tastern. Dies ist sicherlich auch etwas zu Recht, es gibt viele schlechte Tastaturen mit Membranen Taster.

Allerdings muss ich hier die Roccat Magma Mini direkt in Schuzt nehmen, dies ist eindeutig die beste Tastatur mit Membranen Taster die ich bisher in den Fingern hatte!

So haben die Tasten einen recht klaren und relativ präzisen Druckpunkt. Wie die meisten Membranen Tastaturen besitzt die Magma Mini auch am Anfang einen recht hohen Druckwiderstand, welcher dann zum Anschlag abfällt. Dieser Effekt ist hier aber überdurchschnittlich deutlich.

Daher fühlt sich die Tastatur deutlich wertiger an als 08/15 Membran Tastaturen. Auch der Anschlag geht in Ordnung, ist aber doch etwas stärker gedämpft. Eine mechanische Tastatur fühlt sich in der Regel fester und “massiver” beim Tippen an.

Schlecht sind die Taster der Roccat Magma Mini auf keinen Fall! Dies stellt schon das Beste dar, was in einer Membran Tastatur findbar ist.

 

Das Tippgefühl in der Praxis, leiser und gedämpfter

Ich mag das Tippgefühl auf der Roccat Magma Mini! Ich habe mich auf dieser sehr schnell sehr Zuhause gefühlt! Sogar dieser ganze Artikel ist auf der Tastatur entstanden.

So gefällt mir das Tippgefühl wirklich gut! Besser als auf der ein oder anderen mechanischen Tastatur. Ich hatte kein Problem, mein normales Tipp-Tempo zu erreichen.

Der größte Unterschied zu meiner regulären mechanischen Tastatur ist aber die Akustik. Die Magma Mini ist leise! Diese ist deutlich leiser als selbst die leiseste mechanische Tastatur, die ich kenne.

Im Gegenzug ist aber auch der Anschlag etwas gedämpft. Dies muss kein Nachteil sein, sondern kann das Tippen etwas entspannter machen, wirkt etwas „schwammiger“.

Es ist also alles ein für und wieder. Es ist aber nicht so als wäre die Roccat Magma Mini pauschal jeder mechanischen Tastatur unterlegen. So ist diese beispielsweise nicht nur leiser, sondern auch “wasserdicht”.

Für mich immer etwas schwierig ist der 60% Formfaktor. Ich sehe die Vorzüge, aber das Fehlen der F-Tasten und Pfeiltasten stört mich.

 

RGB Beleuchtung

Die Roccat Magma Mini hat natürlich auch eine RGB Beleuchtung. Wir haben hier allerdings nicht eine RGB LED pro Taste, sondern nur 5 Zonen.

In der Praxis sieht die Beleuchtung aber aufgrund dieser hellen Rückenplatte wirklich toll aus.

 

Fazit

Das Fazit zur Roccat Magma Mini ist nicht ganz einfach. Die Tastatur ist gar nicht übel! Sie ist ganz klar die beste Tastatur mit Membran Tastern, die ich bisher in meinen Händen hatte.

So ist das Tippgefühl auf dieser wirklich gut. Nicht so gut wie auf einer teuren mechanischen Tastatur, aber besser als bei einigen schlechteren mechanischen. Es tippt sich sehr gut auf dieser mit einer ordentlichen Präzision, auch wenn der Anschlag deutlich mehr gedämpft ist als bei einer mechanischen.

Im Gegenzug ist die Roccat Magma Mini aber auch deutlich leiser! Auch die RGB Beleuchtung gefällt mir sehr gut.

Lediglich über den 60% Formfaktor können wir streiten. Dieser ist aktuell sehr beliebt, aber ich würde in der Praxis nur ungerne auf die Pfeiltasten und F Tasten verzichten.

Ist das 60% Format für dich aber okay und du suchst eine Tastatur eines großen Herstellers, welche vielleicht sogar besonders leise sein soll, dann ist diese keine schlechte Wahl! Es ist die beste Membran Tastatur, die ich bisher vor mir hatte.

Wireless Lavalier Mikrofon für Smartphones, das ULANZI Wireless Lavalier USB C Mikrofon im Test

Smartphones besitzen mittlerweile sehr fähige Kameras, gerade im Video-Bereich. Dies gilt an sich auch für die Mikrofone.

Allerdings wenn du im “Interview” Style filmst, sind natürlich die integrierten Mikrofone suboptimal. Aber was machen?

Hier gibt es im Handel natürlich einige „Smartphone-Mikrofone“. In diesem Test soll es um das ULANZI Wireless Lavalier USB C Mikrofon gehen. Dieses ist ein durchaus interessantes, aber recht “generisches” USB C Wireless Lavalier Mikrofon. Wireless Lavalier Mikrofon? Hierbei handelt es sich blöd gesagt um ein kabelloses Ansteck-Mikrofon.

Dies muss aber nichts Schlechtes sein. Wollen wir uns also einmal ansehen, ob dieses im Test überzeugen kann!

 

Das ULANZI Wireless Lavalier USB C Mikrofon im Test

Das ULANZI Wireless Lavalier Mikrofon besteht aus drei Teilen. Zunächst haben wir eine kleine Ladebox, welche 64 x 72,5 x 29,5 mm misst und einen 1000 mAh Akku mitbringt.

Dieser Akku ist gemacht, um den Akku im kabellosen Mikrofon zu laden. Die Ladebox wird erfreulicherweise auch via USB C geladen.

An dein Smartphone wird ein kleiner Adapter angeschlossen. Dieser Adapter besitzt Tasten auf der Oberseite, wie auch einen 3,5mm Audio-Ausgang. Dieser kann für Kopfhörer genutzt werden.

Das Mikrofon selbst ist mit 50 x 20 x 14 mm angenehm kompakt. Dieses wird mithilfe eines Klips einfach an deiner Kleidung befestigt. Auf der Oberseite befindet sich die Mikrofonöffnung.

Ebenfalls am Mikrofon ist ein microSD Karten Slot intigriert. Später mehr zu diesem.

Der Akku im Mikrofon hält +- 8 Stunden. Die Laufzeit des Senders ist “unbegrenzt”, denn dieser wird von deinem Smartphone mit Strom versorgt.

 

Der microSD Karten Slot

Du kannst in das USB C Lavalier Mikrofon eine Speicherkarte mit bis zu 128GB einlegen (Fat32 formatiert). Mithilfe der Taste auf der Oberseite kannst du eine Aufnahme auf diese Speicherkarte starten und stoppen.

Das Mikrofon speichert die Aufnahme als WAV Datei und dies auch erfreulicherweise in einer hervorragenden Qualität!

Allerdings ist leider eine parallele Aufnahme auf die Speicherkarte und über den Funkempfänger nicht möglich!

 

Pixel nein, Realme ja (und Windows auch)

Leider habe ich das ULANZI Wireless Lavalier USB C Mikrofon nicht an meinem Google Pixel 7 Pro zum Funktionieren bekommen.

Grundsätzlich sollte es funktionieren, allerdings muss hierfür USB OTG und “Datenübertragung” eingeschaltet werden. Der Adapter wurde von meinem Pixel erkannt und auch der Kopfhörerausgang hat funktioniert, aber nicht das Mikrofon. Die Option zum aktivieren von Datenübertragungen ist in den Einstellungen ausgegraut mit diesem Adapter. Vielleicht habe ich auch eine Option übersehen, dies will ich nicht ausschließen.

An einem Realme GT Master Edition hingegen hat das Mikrofon funktioniert. Hier musst du in den Einstellungen USB OTG aktivieren und in den Audio-Einstellungen umschalten, dass externe Mikrofone für die Aufnahme bevorzugt werden.

Danach funktionierte das Lavalier USB C Mikrofon tadellos.

Dieses funktioniert auch unter Windows! Hier wird dieses als “USB 2.0 Mikrofon” erkannt, mit einer Qualität von “48000 Hz 16Bit”. Entsprechend ist dieses in Apps wie Skype, Discord oder Audacity nutzbar.

 

Ordentliche Tonqualität

Grundsätzlich bin ich mit der Mikrofonqualität des ULANZI Mikrofons zufrieden. Diese ist ausreichend für Facebooks oder Instagram Videos und sicherlich auch für Youtube. Dabei ist auch kein großes Rauschen oder Ähnliches zu hören. Das Mikrofon macht hier einen guten Job bei der Rauschunterdrückung.

Erst im Detail gibt es ein paar Schwächen. So könnte die Brillanz etwas besser sein und hier und da meine ich etwas Kompression im Klang gehört zu haben, gerade bei plötzlichen Lautstärke Wechseln.

Dies ist aber meckern auf einem hohen Level!

 

Fazit

An sich ist mein Fazit zum ULANZI Wireless Lavalier USB C Mikrofon positiv! Das System wirkt durchdacht, die Aufnahmequalität ist gut und Feature die der microSD Karten Slot sind nett.

Auch, dass hier eine Ladebox im Style von true Wireless Ohrhörern genutzt wird, halte ich für ein großes Plus.

Der primäre Grund warum ich das Mikrofon nicht zu 100% empfehle ist die Kompatibilität. Es wollte mit meinem Pixel einfach nicht funktionieren. Mit einem Windows PC und Realme Smartphone hingegen klappte es ohne Probleme.

Ich kann dir leider nicht sagen woran du erkennen kannst ob dein Smartphone kompatibel ist. Ich habe zwar im Gefühl, dass vermutlich die chinesischen Anbieter hier etwas besser funktionieren werden (Realme, Oppo, Xiaomi usw.), aber sicher weiß ich das nicht.

ULANZI Wireless Lavalier Mikrofon USB C, Clip auf Ansteckmikrofon...

  • Praktisches Design in Ladebox
  • Ordentliche Tonqualität
  • Guter Akku
  • Gute Funkverbindung
  • An sich einfache Nutzung
  • Aufnahme auf microSD Speicherkarte möglich…..
  • ….. Aber nicht bei gleichzeitiger Aufnahme über Funkempfänger
  • Smartphone Kompatibilität nicht garantiert

Auch ist die Audioqualität nicht perfekt. Dies ist kein professionelles System und beispielsweise die Sennheiser kabellosen Lösungen (für 250€+) spielen bei der Klang Klarheit schon noch auf einem höheren Level.

Allerdings für um die 70€ geht das ULANZI Wireless Lavalier USB C Mikrofon eigentlich in Ordnung.