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Erfahrungsbericht: Sigma Art 50mm 1.4 DG DN (gegen Sony FE 50mm 1.4 ZA SSM)

50mm ist die Standard- Brennweite und wenn du zu den glücklichen Besitzern einer Sony Kamera gehörst, hast du hier die Qual der Wahl. Neben den Sony eigenen Linsen bietet auch Samyang und Sigma spannende 50mm Festbrennweiten an.

Um die neue Sigma Art 50mm 1.4 DG DN soll es in diesem kleinen Test auch gehen. Genau genommen möchte ich die 950€ Sigma Art 50mm 1.4 DG DN mit der 1200€ Sony SEL-50F14Z FE 50mm 1.4 ZA SSM vergleichen.

Die “Sony Zeiss” 50mm Linse gehört noch zur ersten Welle der E-Mount Linsen, erfreut sich aber aufgrund des Preises, welcher sich zwischen die großen Sony GM Modelle und die Modelle der 3. Anbieter setzt, großer Beliebtheit.

Aber wie sieht es im Jahr 2023 aus? Ist die Sigma Art 50mm 1.4 DG DN die bessere Alternative? Ist der AF besser als bei der Sony SEL-50F14Z?

Finden wir es im Test heraus!

 

Ein erster Blick auf die Sigma Art 50mm 1.4 DG DN

Sigma kann sehr hochwertige Objektive bauen, was diese auch bei der Sigma Art 50mm 1.4 DG DN zeigen. Das Objektiv ist weitestgehend aus Metall gefertigt und wirkt edel. Edler als die Modelle von Tamron oder Samyang.

Mit 670g liegt dies in der Mitte was das Gewicht angeht. Allerdings mit 110mm ist es aktuell die 2. längste 50mm Festbrennweite für den E-Mount.

Gewicht Länge
Samyang AF 50mm 1.4 FE II 420g 89 mm
Sony FE 50mm 1.4 GM 516g 96 mm
Sigma Art 50mm 1.4 DG DN  670g 110 mm
Sony FE 50mm 1.4 ZA SSM 778g 108 mm
Sony FE 50mm 1.2 GM 778g 108 mm
Sigma Art 50mm 1.4 DG HSM 910g 126 mm

Gerade das neue Sony FE 50mm 1.4 GM ist um einiges kürzer und leichter. Ganz zu schweigen vom Samyang.

Dicke Pluspunkte gibt es für die schöne Gegenlichtblende, welche deutlich hochwertiger ist. Zudem haben wir neben dem Fokusring auch einen Blendenring und vier Tasten/Schalter.

Neben einem AF/MF Schalter haben wir einen Schalter zum “entklicken” des Blendenrings, einen Schalter zum Feststellen des Blendenrings und eine Multifunktionstaste.

Die Sigma Art 50mm 1.4 DG DN ist natürlich Spritzwassergeschützt.

 

Sony SEL-50F14Z FE 50mm 1.4 ZA SSM als Referenz

In diesem Test werde ich die Sony SEL-50F14Z FE 50mm 1.4 ZA SSM als des Öfteren als Vergleichslinse für ein wenig „Kontext“ hinzuziehen, gerade wenn es um die Einschätzung zur Schärfe und des AFs geht.

Beide Linsen haben die gleiche Brennweite und Blende. Die Sony ist allerdings 200-300€ teurer.

Als Kamera kommt die Sony A1 zum Einsatz.

 

Schärfe, recht ähnlich

Bei der Schärfe war ich etwas überrascht! Rein subjektiv hätte ich erwartet, dass das Sigma Art schärfer ist als das Sony SEL-50F14Z.

Allerdings bei meinen Vergleichsbildern war der Unterschied minimal!

Link Sigma Art 50mm 1.4 DG DN – Rechts Sony FE 50mm 1.4 ZA SSM
Link Sigma Art 50mm 1.4 DG DN – Rechts Sony FE 50mm 1.4 ZA SSM
Link Sigma Art 50mm 1.4 DG DN – Rechts Sony FE 50mm 1.4 ZA SSM

Bei Offenblende ist das Sigma tendenziell einen Hauch schärfer und kontrastreicher.

Link Sigma Art 50mm 1.4 DG DN – Rechts Sony FE 50mm 1.4 ZA SSM

Am Bildrand wird der Unterschied etwas größer. Hier ist das Sigma merklich schärfer, aber gerade im “Porträteinsatz” spielt dies keine große Rolle.

Link Sigma Art 50mm 1.4 DG DN – Rechts Sony FE 50mm 1.4 ZA SSM
Link Sigma Art 50mm 1.4 DG DN – Rechts Sony FE 50mm 1.4 ZA SSM
Link Sigma Art 50mm 1.4 DG DN – Rechts Sony FE 50mm 1.4 ZA SSM

Auch abgeblendet bleibt das Bild ähnlich. Auch hier ist die Sigma minimal schärfer als die Sony, aber ohne 100% oder 200% Zoom werden diese Unterschiede nicht auffallen.

Die Sigma Art 50mm 1.4 DG DN ist voll bei Offenblende einsetzbar! Die Schärfe nimmt zu F2.8 durchaus noch etwas zu, ist aber bereits offen auf einem guten Level.

Allerdings weicht hier mein Gefühl von den Testbildern ab. So waren gefühlt meine Ergebnisse mit der Sigma Art von der Schärfe deutlich öfter zufriedenstellend als bei der Sony SEL-50F14Z. Dies kann aber auch am AF liegen, welcher bei Sigma zuverlässiger ist, dazu später mehr.

 

Gewaltige Unterschiede bei den Farben!

Einer der deutlichsten Unterschiede zwischen der Sigma und der Sony sind die Farben. Diese sind teils völlig unterschiedlich!

Link Sigma Art 50mm 1.4 DG DN – Rechts Sony FE 50mm 1.4 ZA SSM
Link Sigma Art 50mm 1.4 DG DN – Rechts Sony FE 50mm 1.4 ZA SSM

Wie die meisten Sony Linsen besitzt auch die SEL-50F14Z FE 50mm 1.4 ZA SSM einen eher kühlen Bildstyle.

Im Kontrast dazu besitzt die Sigma Art 50mm 1.4 DG DN einen viel wärmeren Weißabgleich.

Und ja dieser Unterschied zieht sich durch fast alle Bilder. Welcher Farbstyle nun besser ist hängt von deinem Geschmack ab. Mir gefällt aber das Wärmere und auch etwas Kontrastreichere der Sigma Linse viel besser!

 

Chromatische Aberration

Leider ist auch die Art 50mm 1.4 DG DN von chromatische Aberration geplagt.

Sigma Art 50mm 1.4 DG DN Chromatische Aberrationen

Chromatische Aberration ist klar der größte Schwachpunkt der Sigma Linse! Allerdings sind diese bei der Sony Linse ähnlich schlimm, wenn nicht sogar teils noch etwas schlimmer. Bei der Art 50mm 1.4 DG DN sind die chromatischen Aberration etwas weniger bunt, aber ebenso stark.

Dies scheint allgemein ein Problem der 50mm Brennweite zu sein, denn auch andere Linsen in diesem Bereich wie die SAMYANG AF 50mm F1,4 II FE haben hiermit stark zu kämpfen.

 

Vignettierung?

Bei Offenblende hat die Sigma eine sichtbare Vignettierung an den Bildrändern. Dies fällt primär auf wenn Du den Himmel fotografierst.

Link Sigma Art 50mm 1.4 DG DN – Rechts Sony FE 50mm 1.4 ZA SSM

Diese ist hier etwas mehr ausgeprägt als bei der Sony, aber abseits der Landschaftsfotografie nicht störend.

 

Gegenlicht und Sonnensterne

Die Sigma Art 50mm 1.4 DG DN kommt mit Gegenlicht und direkter Sonneneinstrahlung gut klar. So ist das Lens Flare recht unproblematisch.

Es kann zu kleineren “Punkten” kommen, aber nichts Großem. Hier schneidet die Sigma besser ab als die Sony.

Sigma Art 50mm 1.4 DG DN Sonnensterne
Link: Sigma Art 50mm 1.4 DG DN – Rechts: Sony FE 50mm 1.4 ZA SSM

Auch kann die Sigma abgeblendet sehr schöne Sonnensterne produzieren, welche größer und ausgeprägter sind als bei der Sony SEL-50F14Z.

 

Bokeh

Die Sigma Art 50mm 1.4 DG DN besitzt dank der Blende von 1.4 in der Theorie durchaus ein ordentliches Bokeh. Hinzu kommen 11 Blendenlamellen, welche für recht runde Bokeh Kugeln sorgen sollten.

In der Praxis sieht das Bokeh der Sigma gut aus, wie es auch nicht anders zu erwarten war.

Allerdings im direkten Vergleich mit unserer Sony Linse fallen durchaus Charakteristiken auf.

Link: Sigma Art 50mm 1.4 DG DN – Rechts: Sony FE 50mm 1.4 ZA SSM

So sind Bokeh Kugeln bei der Sony SEL-50F14Z etwas runder und vor allem etwas mehr “ausgeprägt” mit sichtbaren äußeren Kanten.

Das Bokeh der Sigma Art 50mm 1.4 DG DN hingegen ist etwas weicher und weniger auffällig. Dies ist Geschmackssache. Die Sony Linse hat mehr Charakter und gerade wenn du Lichter im Hintergrund hast, werden diese mehr hervorgehoben und wirken “träumerischer”.

Allerdings im Gegenzug gerade in Situationen wie einem Wald usw. kann das Bokeh der Sony auch schnell etwas überladen und unruhig wirken. Hier macht die Sigma einen besseren Job. Gerade bei etwas komplexeren Hintergründen wirkt die Sigma etwas ruhiger und geschmeidiger.

 

Autofokus, Sigma besser als Sony?

Die Art 50mm 1.4 DG DN ist die erste Linse von Sigma, welche auf den neuen HLA Fokussiermotor setzt. HLA steht für High-response Linear Actuator, was damit Sigmas Antwort auf Sony XD und Tamrons VXD Fokussiermotor ist.

Damit ist der Fokussiermotor auf dem Papier eine Generation neuer als der Motor des Sony SEL-50F14Z. Aber traditionell haben es Sony Linsen auf Sony Kameras immer etwas leichter als 3. Anbieter Linsen. Wie sieht es also in der Praxis aus?

Hier gibt es keine Frage, die Sigma Art 50mm 1.4 DG DN ist der Sony SEL-50F14Z FE 50mm 1.4 ZA SSM in allen Belangen überlegen.

Die Sigma fokussiert schneller, ist dabei um einiges leiser (nicht hörbar) und auch zielsicherer, selbst bei sich bewegenden Objekten.

Also ja, der neue HLA Motor von Sigma taugt!

Aber dies ist auch keine “Sport” Linse. Ein sich drehendes Modell oder umhersehender Hund ist kein Problem. Hier haben wir mit Augen AF eine fast 100%ige Trefferquote.

Allerdings, beispielsweise ein Hund, der auf die Kamera in vollem Tempo zuläuft kann etwas zu viel sein. Hier sinkt dann die Trefferquote je nach Abstand deutlich, bleibt aber über der Sony SEL-50F14Z!

Zudem hatte ich beim Sony SEL-50F14Z teils einfach “fehlfokusierte” Bilder, welche ich so beim Sigma nicht beobachten konnte.

Müsste ich den AF der mit bekannten Objektive einordnen würde sich folgende “Rangliste” bei der Nutzung in Kombination mit schnelllaufenden Hunden ergeben:

  1. Sony FE 70-200mm 2.8 GM OSS II
  2. Sony FE 135mm 1.8 GM
  3. Tamron 70-180mm 2.8 Di III VXD
  4. Tamron 28-75mm 2.8 Di III VXD G2
  5. Sigma Art 50mm 1.4 DG DN
  6. Tamron 28-75mm 2.8 Di III RXD
  7. Samyang AF 85mm F1,4 II FE für Sony E
  8. Sony SEL-50F14Z FE 50mm 1.4 ZA SSM
  9. SAMYANG AF 50mm F1,4 II FE
  10. Sony FE 28–70 mm F 3,5–5,6 OSS

 

Bilder der Sigma Art 50mm 1.4 DG DN

An dieser Stelle ein paar nachbearbeitete Bilder, welche ich mit der Sigma Art 50mm 1.4 DG DN gemacht habe.

Noch mehr Bilder der Sigma Art 50mm 1.4 DG DN findest Du auf meiner Fotografie Webseite.

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Mehr Informationen

Fazit

Ich bin mit der Sigma Art 50mm 1.4 DG DN zufrieden! So zufrieden, dass ich meine Sony SEL-50F14Z FE 50mm 1.4 ZA SSM zugunsten dieser verkaufen werden.

Fassen wir mein Fazit zur Sigma zusammen:

  • Haptik sehr gut!
  • Bildschärfe durch alle Blendenstufen sehr gut
  • Autofokus besser als bei der Sony SEL-50F14Z und sehr zuverlässig (aber keine Sportlinse)
  • Wärmerer Farbton als bei Sony Linsen
  • Chromatische Aberration leider etwas stärker ausgeprägt
  • Vignettierung bei Offenblende leicht vorhanden

Zunächst ist die Bildschärfe der Sigma Art 50mm 1.4 DG DN sehr gut! Leicht besser als bei der Sony FE 50mm 1.4 ZA SSM, aber der Unterschied war in meinen Testbildern geringer als ich es erwartet hätte.

Was mich überrascht hat, war der Autofokus! Die Sigma Art 50mm 1.4 DG DN hat hier deutlich zuverlässiger gearbeitet als die Sony FE 50mm 1.4 ZA SSM. Sigmas neuer HLA Motor taugt! Dieser ist super schnell, extrem sicher (die Sony FE 50mm 1.4 ZA SSM kann auch mal einfach so danebenliegen) und auch wunderbar leise. Es ist zwar keine Sportlinse, bei laufenden Hunden und Kindern kann der Fokus mal daneben liegen, aber das habe ich auch nicht besser bei einer 50mm Linse erwartet.

Das Bokeh ist wieder etwas Geschmackssache. Dieses ist hier recht weich und unaufdringlich. Die Sony hat im direkten Vergleich etwas mehr “Charakter”, kann aber unruhiger wirken.

Ebenfalls Geschmackssache sind die Farben. Sony Kameras + Sony Linsen neigen zu kühlen Farben, die Sigma Linse hingegen produziert deutlich wärmere Bilder! Mir gefällt dies besser, ich finde die Farben der Sigma sehr schön, aber das ist 100% Geschmackssache.

Gegenlicht handhabt die Sigma Linse gut und Sonnensterne können schön werden.

Wirklich kritisieren muss ich nur die chromatische Aberration, welche hier doch recht ausgeprägt sind. Diese ist derzeit meine Linse mit den ausgeprägtesten CAs. Allerdings ist die Sony FE 50mm 1.4 ZA SSM hier ähnlich schlecht.

Vignettierung ist auch nicht die Stärke der Linse, aber das sehe ich bei einer “Porträtlinse” weniger kritisch.

Persönlich möchte ich anmerken, dass ich die Sigma Art 50mm 1.4 DG DN viel mehr mag als die Sony FE 50mm 1.4 ZA SSM. Ich kann gar nicht so genau sagen warum, aber es macht mir mehr Spaß mit der Sigma Art 50mm 1.4 DG DN zu fotografieren als mit der Sony.

Daher ja ich würde die Sigma Art 50mm 1.4 DG DN der Sony SEL-50F14Z FE 50mm 1.4 ZA SSM vorziehen!

Sigma Art 50mm 1.4 DG DN
POSITIV
Bildschärfe durch alle Blendenstufen sehr gut
Haptik sehr gut!
Guter Autofokus
Wärmerer Farbton als bei Sony Linsen
Haptik sehr gut!
Sehr positiver subjektiver Eindruck der Bildqualität
NEGATIV
Chromatische Aberration stark ausgeprägt
Vignettierung bei Offenblende leicht vorhanden
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Kompakte und günstige Powerstation, die Sanfou OPS600 im Test

Sanfou bietet mit der OPS600 eine interessante und kompakte 576Wh Powerstation mit bis zu 1200W Leistung an.

Diese verfügt zudem über einen 100W USB C Port und allgemein eine interessante IO. Aber wie sieht es in der Praxis aus?

Lohnt es sich eine Powerstation von einem eher kleinen Hersteller wie Sanfou zu kaufen? Finden wir dies im Test heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an Sanfou für das Zurverfügungstellen der OPS600 für diesen Test.

 

Die Sanfou OPS600 im Test

Die Sanfou OPS600 ist natürlich nicht winzig. Dies ist eine 576Wh große Powerstation, aber für diese Kapazität ist die Powerstation mit 25.8 x 21.2 x 24.9 cm auch nicht zu groß. Auch das Gewicht passt mit 6,1 Kg.

Für einen einfacheren Transport haben wir einen großen Griff auf der Oberseite.

Was das Material betrifft ist die Sanfou OPS600 aber nichts Besonderes. Wir haben hier einen recht einfachen Kunststoff. Dies ist äußerlich keine Premium Powerbank.

 

Das Display

Wir haben auf der Front ein recht großes und aufwendiges LC Display. Dieses zeigt dir folgende Informationen an:

  • Batterie Ladestands-Icon
  • Ladestand in %
  • Verbliebene Laufzeit / Ladezeit in Minuten
  • Aktive Ports
  • Spannung des aktiven Ports
  • Leistung in Watt Eingang/Ausgang

Die meisten Powerstations zeigen dir ähnliche Infos an. Aber das Display hier wirkt einfach etwas wertiger und größer.

 

Die Anschlüsse

Die Ausgänge der Sanfou OPS600 finden sich alle auf der Front. Hier finden wir Folgendes:

  • 2x 230V Steckdosen mit bis zu 600W konstant bzw. 1200W kurzzeitig
  • 3x DC Ausgänge 12V/10A
  • 2x USB A Quick Charge 3.0 18W
  • 1x USB C PD 100W
  • 1x USB C PD 27W
  • 1x Zigarettenanzünder 12V/10A

Dies ist für eine Powerstation dieser Klasse eine ziemlich perfekte Ausstattung! Gerade der 100W USB C Port freut mich.

Hast du ein Notebook welches via USB C laden kann, dann kannst Du dies direkt an der Powerstation laden und dir das AC zu DC Netzteil sparen, was die Effizienz steigert. Natürlich ist der USB C Port auch ideal für Smartphones, Tablets, die Nintendo Switch usw.

Hinzu kommen die ordentlichen 600W Steckdosen und die zahlreichen DC Ports.

Geladen wird die Powerstation über einen DC Eingang an der Seite.

 

Wie testet techtest.org Powerstations?

Ich habe mittlerweile für Techtest.org mehr als ein duzend Powerstations getestet. Neben der ersten optischen Betrachtung und Einschätzung nimmt vor allem das Testen der Kapazität viel Zeit ein.

Hierbei lade ich die Powerstation wahlweise über das beiliegende Netzteil oder via KFZ Netzteil zunächst auf. Dies meist an einer kleinen Off-Grid Solaranalge im Techtest-Büro, um ein wenig Energie zu sparen.

Anschließend wird die Powerstation über die diversen Ports und Anschlüsse entladen, wieder geladen usw. Dabei messe ich die Energie (in Wh) welche ich aus der Powerstation entnehmen kann, ehe diese sich abschaltet. Diese Messungen wiederhole ich bei unterschiedlichen Leistungsstufen, an AC und DC Ports usw.

Während des Tests wird so eine Powerstation zwischen 5 und 15 Zyklen machen.

Als Messgerät für die AC Messungen kommt das UNI-T UT230B-EU zum Einsatz, wie auch das ATORCH AC3680W. Für die DC Messungen nutze ich die ATORCH DLB-600W 200V 40A DC Elektronische Last und weitere Messgeräte wie das Power-Z KM003C oder das ATORCH AT24.

Parallel teste ich, ob die verschiedenen Anschlüsse auch ihre Leistungswerte einhalten können. Zudem logge ich Ladezeiten und benötigte Energie für das Laden zwischen den einzelnen Entladevorgängen mit, um später die Ladeeffizienz berechnen zu können.

Anschließend folgt ein Praxis Test, wie auch ein Test der “USV” Eigenschaften.

 

Die Kapazität der Sanfou OPS600

Laut Hersteller hat die Sanfou OPS600 Powerstation eine Kapazität 576Wh. Hierbei setzt die Powerstation auf klassische Lithium Ionen Akkus.

Folgende Messwerte konnte ich hier ermitteln:

Wh % der HA
USB C 20V/3A 568.22 99%
USB C 20V/5A 554.3 96%
DC 12V/2A 558.2 97%
DC 12V/6A 551.81 96%
AC 50W 480 83%
AC 200W 523 91%

WOW! Die Powerstation schafft es, die Herstellerangabe im Maximum zu 99% zu erfüllen, ein fantastischer Wert!

So konnte eine Kapazität zwischen 480Wh und 568Wh messen. Die 480Wh sind dabei bei niedriger Last auf der Steckdose gemessen. Bei höherer Last auf der Steckdose kommen wir wieder auf sehr ordentliche 523Wh!

Am besten sind aber die DC Ausgänge, egal ob nun USB C oder die direkten DC Ausgänge. Hier kommen wir auf 554 Wh bis 568 Wh.

Solch ein gutes Einhalten der Kapazitätsangabe ist bei Powerstations wirklich selten!

 

Sehr gute USB Ports!

Eins meiner persönlichen Highlights sind die USB Ports, vor allem der primäre USB C Port. Dieser verfügt über bis zu 100W Leistung

  • 5V/3A
  • 9V/3A
  • 12V/3A
  • 15V/3A
  • 20V/5A

Zudem unterstützt der USB C Port PPS!

  • 3,3-16V bei bis zu 5A

Damit ist der USB C Port für so ziemlich alle Geräte! Egal ob Du nun ein via USB C Ladbares Notebook hast oder ein iPhone, Samsung Galaxy, Google Pixel usw. du kannst immer mit dem vollen Ladetempo rechnen.

Dabei ist der USB C Port beim Laden von Notebooks auch effizienter als ein Laden über die Steckdosen.

 

Probleme mit den Steckdosen?

Die Steckdosen bei der Sanfou OPS600 sorgten bei mir etwas für Kopfzerbrechen. So machten diese den „Anschein“ auf mich, dass Sie laut Hersteller bis zu 600W liefern können sollten.

Allerdings, bei einer Last über 150-200W schalteten diese sich bei mir immer aus!

Bis 150W funktionierten die Steckdosen problemlos. 250W wird für ein paar Sekunden gehalten, danach wurde abgeschaltet.

Okay?! Ein Fehler bei meiner Powerstation? Unschön, kann aber passieren. Kurzum, den Hersteller kontaktiert, folgendes habe ich als Antwort erhalten.

“one jack can only support 100w power charging”

Okay? Ich bin mir hier nicht sicher, ob der Support mich richtig verstanden hat, denn auch auf der Powerstation steht “AC Output Power 600W”.

Daher gehe ich hier auch weiterhin von einem Fehler aus.

 

Laden der Sanfou OPS600

Die Sanfou OPS600 besitzt einen DC Eingang, welcher 5-24,5V bei bis zu 5A aufnehmen kann.

24,5 * 5 = 122,5W maximales theoretisches Ladetempo.

Mit im Lieferumfang liegt ein 24,5V 4A Netzteil, welches die Powerstation entsprechend mit bis zu 98W laden kann.

(Ich messe hier die Leistungsaufnahme aus der Steckdose! Daher wird maximal 110W aufgenommen, ca. 98W laden aber nur in der Powerstation)

Das Laden über das Netzteil dauert ziemlich genau 7 Stunden.

Alternativ kannst du die Powerstation auch via USB C laden! Auch hier akzeptiert die Powerstation bis zu 100W.

Hier dauerte das Laden 7:15h.

Du kannst die Powerstation also in +- 7h laden, gut! An einem KFZ Zigarettenanzünder dauert es aber etwas länger.

Denn die Powerstation kann nur mit maximal 5A laden. An einer 12V Quelle haben wir also maximal 12V * 5A = 60W.

Ähnliches gilt auch für das Laden via Solar! Mit einem entsprechenden Adapterkabel kannst du auch ein Solarpanel mit maximal 24,5V mit der OPS600 verbinden.

 

Ladeeffizienz

Kommen wir zum Abschluss noch auf die Ladeeffizienz zu sprechen. Hierbei vergleiche ich die Energie, welche die Powerstation zum Aufladen benötigt, mit der Energie, die du später entnehmen kannst.

Über das Netzteil benötigte die Powerstation 725Wh zum vollständigen Laden, via USB C 671,5Wh. Der USB C Wert täuscht allerdings etwas, denn hier messe ich nur die Energie, über die das USB-C Kabel übertragen wurde. In der Praxis musst du hier also gegebenenfalls die Effizienz deines USB Ladegerätes mit hinzurechnen.

Im besten Fall Im schlechtesten Fall
AC Laden 78% 66%
USB C Laden 85% 71%

Erfreulicherweise ist die Effizienz mit 66% bis 85% sehr gut! Diese gehört klar zu den besten die ich bisher bei einer Powerstation gesehen habe.

 

Fazit zur Sanfou OPS600

Die Sanfou OPS600 ist eine interessante Powerstation, gerade wenn du einen großen Wert auf Portabilität legst!

So bietet diese mit echten 568Wh eine ordentliche Kapazität bei einer schönen kompakten Größe. Dies liegt sicherlich an den verwendeten Lithium Zellen, welche nunmal kompakter sind als LiFePO4 Zellen.

Ebenfalls gefällt mir die “DC Ausgangsseite” der Powerstation. Gerade der 100W USB C Port konnte überzeugen. Nicht nur kann er 100W liefern, er unterstützt auch PPS und du kannst die Powerstation auch über diesen Port laden!

Ja die Powerstation kann via USB C mit bis zu 100W geladen werden.

Zudem haben wir einen DC Eingang für das beiliegende Netzteil, das Laden in einem Auto oder via Solar. Hier akzeptiert die Powerstation 5-24,5V und maximal 5A. Die maximal 5A limitieren das Ladetempo zwar auf +- 100W, aber das ist noch okay, wenn auch nicht optimal.

Das Einzige, was etwas gegen die Sanfou OPS600 spricht, waren die Probleme bei mir mit den Steckdosen, welche lediglich mit bis zu 150W funktionierten. Ich glaube aber nicht, dass dies normal ist?!

Sollte dies dir egal sein oder du stimmst meiner Einschätzung zu, dass dies einfach nur ein unglücklicher Fehler war und du suchst eine günstige Powerstation mit guter Portabilität und einem starken USB C Port? Dann kannst du mit der Sanfou OPS600 glücklich werden!

Sanfou OPS600
POSITIV
Kompaktes Design
Herstellerangabe zur Kapazität wird zu 99% erfüllt (568Wh)
Leistungsstarker 100W USB C Port
USB PD PPS Support
Viele DC Ausgänge
Flexible Lademöglichkeiten
NEGATIV
DC Eingang mit maximal 5A
Steckdosen im Test etwas problematisch (möglicherweise ein Montagsmodell)
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Waschsauger sind ein must Have! Tineco FLOOR ONE S7 PRO im Test

Tineco Waschsauger sind aus meinem Haushalt nicht mehr wegzudenken! Diese sind einfach ein Segen für jeden Haushalt mit Tieren und Kindern. Ich glaube, es gibt derzeit kaum eine Produktkategorie, hinter der ich so stehe wie hinter Waschsaugern.

Dabei sind die Modelle von Tineco schon die so ziemlich besten, gemeinsam mit Dreame. Daher war ich auch super gespannt auf das neue Flaggschiff, den neuen FLOOR ONE S7 PRO.

Tineco FLOOR ONE S7 PRO Test

So soll hier einiges verändert worden sein.

  • Neues Wasserdurchlauf System, für einen gleichmäßigen Wasserfluss
  • Motorisierte Räder
  • Eine höhere Akkulaufzeit
  • Einen integrierten LED Scheinwerfer
  • Ein verbessertes Steuerungssystem

Was sich allerdings auch verändert hat ist der Preis. Mit 799€ ist der FLOOR ONE S7 PRO schon recht preisintensiv, um es vorsichtig auszudrücken.

Kann der Tineco FLOOR ONE S7 PRO diesen Preis rechtfertigen? Finden wir es im Test heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an Tineco für das Zurverfügungstellen des S7 Pro für diesen Test.

 

Der Tineco FLOOR ONE S7 PRO im Test

Prinzipiell setzt der Tineco FLOOR ONE S7 PRO auf das vertraute Design und den bekannten Aufbau.

Tineco FLOOR ONE S7 PRO Lieferumfang

So ist dies im Kern ein “Stiel” Staubsauger, bei dem alle Tanks, Elektronik, Akku usw. im Stiel des Saugers integriert sind. Hierdurch ist dieser natürlich etwas größer und auch schwerer.

In der Praxis stört dies aber nicht, denn der Fuß des Saugers ist recht groß, welcher entsprechend auch das Gewicht trägt. Der Sauger kann auch freistehend aufgestellt werden, falls du ihn kurz nicht nutzt.

Für die “Lagerung” und das Aufladen liegt eine Ladestation mit im Lieferumfang, auf welche du den Waschsauger abstellen kannst. Diese Ladestation ist auch für die Selbstreinungsfunktion sehr wichtig, über welche wir gleich noch sprechen.

Gesteuert wird der S7 Pro über zwei Tasten + eine Art Steuerkreuz am Handgriff, welche dir erlauben die diversen Modi anzusteuern. Neben den diversen Leistungsmodi haben wir beispielsweise auch die Möglichkeit das Wasser zu “elektrolysieren” und somit zu desinfizieren oder nur den Saugmodus zu starten.

Welcher Modus gerade aktiv ist, kannst Du auf dem 3,6 Zoll großen Farbdisplay auf der Oberseite sehen. Dieses ist schon fast etwas “übertrieben” hochwertig für einen Waschsauger und kann sogar kurze Anleitungs-Videos anzeigen.

 

Tanks und Akku

Der FLOOR ONE S7 PRO besitzt einen 0,8L Frischwasserbehälter und einen 0,7L Schmutzwasserbehälter.

Damit sind die Tanks des Waschsaugers recht groß, was auch gut ist, denn gerade bei älteren Modellen mit kleineren Tanks musstest Du diese teils während einer Wohnungsreinigung mehrfach leeren/nachfüllen.

Tineco FLOOR ONE S7 PRO Tanks

Allerdings ist dies erst einmal die gleiche “Kapazität” wie beim FLOOR ONE S5 PRO.

Was allerdings gestiegen ist, ist die Akkulaufzeit. So soll der S7 Pro bis zu 40 Minuten durchhalten. Dies allerdings nur im Automatik/”leichten” Modus.

Im Max Modus sinkt die Laufzeit massiv. Dieser ist allerdings auch nur selten notwendig, denn bereits im automatischen Modus ist die Leistung sehr zufriedenstellend!

 

iLoop Sensor

Wie alle Tineco Staubsauger und Waschsauger der letzten Jahre besitzt auch der S7 Pro den so genannten iLoop Sensor.

Der iLoop Sensor erkennt automatisch wie schmutzig dein Untergrund ist und passt innerhalb von bruchteilen einer Sekunde Saugkraft und Wassermenge an.

Wie funktioniert der iLoop Sensor? Der iLoop Sensor “überprüft” wie sauber oder schmutzig das eingesaugte Wasser ist. Ist dieses stark verschmutzt wird entsprechend die Wassermenge und Saugkraft hochgeregelt, bis das Wasser wieder klar wird.

In der Praxis funktioniert diese automatische Verstellung der Saugkraft sehr gut!

 

Das Funktionsprinzip

Wie die meisten Waschsauger besitzt auch der S7 Pro eine große “flauschige” Walze, welche von einem Motor angetrieben wird. Dies rotiert hier mit 450 Umdrehungen in der Minute.

Tineco FLOOR ONE S7 PRO Walze

Auf diese Walze wird von oben frisches Wasser gesprüht, womit der Waschsauger putzt. Dieses Wasser wird gemeinsam mit Schmutz an einer Kante abgestreift und eingesaugt.

 

SmoothPower Selbstantriebssystem

Eine große Neuheit des S7 Pro ist das “SmoothPower Selbstantriebssystem”. Blöd gesagt der Waschsauger ist “Selbstfahrend”. Hinter den Rädern steht ein Motor welcher den Waschsauger vor und zurück bewegen kann.

Dabei erkennt der Sauger automatisch, in welche Richtung Du ihn schiebst und unterstützt entsprechend.

In der Theorie kannst Du so den Waschsuager “kraftlos” hin und her bewegen, da der Motor stark unterstützt. Oft funktioniert dies auch und der S7 Pro bewegt sich fast schwebend.

Allerdings gibt es auch Situationen, in welchen der Waschsauger gegen dich arbeitet! Gerade wenn der Boden nass und glatt ist (Fliesen usw.) erkennt der S7 Pro teils die Bewegung nicht und die Räder drehen in die falsche Richtung oder drehen sich auf der Stelle.

Hier hätte ich mir teils einfach gewünscht den Motor abkoppeln zu können, denn auch das bewegen von regulären Waschsaugern ist nicht sonderlich schwer.

 

Kantenreinigung auf beiden Seiten

Der ursprüngliche Tineco S3 Pro hatte keine gute Katenreinigung, da es hier links und rechts ein paar cm  “toten Winkel” gab. Beim S5 Pro wurde der Abstand durch eine neue Aufhängung auf einer Seite stark reduziert.

Der S7 Pro setzt hier nun noch eins drauf und reduziert den Wandabstand links und rechts auf ein Minimum.

 

Wie gut putzt und saugt der S7 Pro?

Der S7 Pro hat prinzipiell die höchste Saugleistung, die ich bisher bei einem Waschsauger gesehen habe (abseits des S5 Steam).

So nimmt der S7 Pro ausgelaufene Flüssigkeiten problemlos auf, genau wie Hausstaub, schlammige Fußabdrücke usw. Auch wenn dir mal ein Marmeladenbrot herunterfällt kannst du die Flecken einfach mit dem S7 Pro entfernen.

In der Regel reicht hier ein einmaliges Überfahren, um Flecken zu 100% zu entfernen. Streifen oder klebrige Flecken werden hier nicht hinterlassen und falls doch, einfach noch 1-2x über die Stelle fahren und selbst der hartnäckigste Schmutz ist aufgenommen.

Dabei verteilt der S7 Pro faszinierenderweise Schmutz nicht einfach nur, sondern Cola oder Ähnliches verschwindet einfach im Sauger. Dies ist fast schon faszinierend zu beobachten!

Aber der Waschsauger eignet sich nicht nur für “feuchten” Schmutz, auch normaler Hausstaub, Haare usw. werden problemlos aufgenommen.

Mit folgendem kommt der S7 Pro in der Regel gut klar:

  • Normaler Hausstaub
  • Haare
  • Ausgelaufenen Flüssigkeiten, auch zuckerhaltig wie Cola usw.
  • Marmelade, Nutella usw.
  • Fußabdrücke
  • Schlamm

Haare sind ein etwas zweischneidiges Schwert. So würde ich den Tineco S7 Pro wie alle Waschsauger nicht oder nur bedingt für große Mengen Haare empfehlen!

So können diese sich aufgrund des Wassers verkleben, sowohl im Sauger als auch auf dem Boden. So musst du eventuell “haarige” Stellen mehrfach überfahren, damit diese vollständig entfernt werden.

Es geht, auch größere Mengen Haare lassen sich mit dem S7 pro aufnehmen, aber tendenziell geht dies mit einem normalen Staubsauger besser.

Grundsätzlich ist das Arbeiten mit einem Waschsauger fast schon etwas Magie. So könnte der Tineco FLOOR ONE S7 PRO ganze Eier (ungekocht) einfach “verschlingen”.

Aber was geht mit dem S7 Pro nicht?

  • Extremes Fett oder Öl
  • Stark eingetrocknete Flecken

Öl oder Fett ist für jeden Waschsauger der größte Feind! Diese verkleben die Walze des Saugers, wodurch diese kein frisches Wasser aufnehmen kann, wodurch die Reinigungsleistung auf 0 sinkt. Zudem bleibt immer ein gewisser Öl/Fettfilm auf dem Boden zurück.

Sollte dir mal eine Flasche Sonnenblumenöl oder so auslaufen oder viel Mayonnaise, dann mach dies nicht mit dem S7 Pro weg.

Kleinere Soßenspritzer oder so sind natürlich kein Problem, die Menge ist hier entscheidend.

Auch extrem eingetrockneter Schmutz kann ein Problem sein. Oft kannst du diesen mit etwas Geduld lösen, aber gefühlt ist es meist langsamer als “manuell”. Hier kommt es aber erneut etwas auf den jeweiligen Fleck an.

Unterm Strich ist die Putz- und Saugleistung des S7 Pro leicht besser als beim S5 Pro, aber die Unterschiede sind auch nicht gigantisch. Allgemein ist die Putzleistung aller Waschsauger recht dicht beieinander, aber der S7 Pro ist tendenziell einen Hauch besser.

 

Mit LED im Fuß

Im Fuß des S7 Pro ist ein kleiner LED Scheinwerfer verbaut, wie du ihn auch bei vielen Akkusaugern finden kannst.

Dieser Scheinwerfer ist in der Praxis erstaunlich praktisch, nicht nur abends.

 

Selbstreinigung verbessert!

So gut wie alle Waschsauger bieten eine Selbstreinigungsfunktion. Hierfür stellst du den Sauger auf die Ladestation, drückst eine Taste und dieser spült die Walze mit Wasser durch.

Diese Selbstreinigungsfunktion wurde beim S7 Pro von Tineco deutlich verbessert!

So haben wir zunächst 2 Programme, ein kurzes Programm (2 Minuten) und ein etwas längeres Programm (6 Minuten). Dabei fährt der Waschsauger auch wirklich ein Programm ab!

Die Walze wird zunächst eingeweicht, ausgespült, dann werden die Kanäle mit voller Saugkraft “durchgeblasen” und am Ende die Walze geschleudert um diese zu trocknen.

Die Selbstreinigung ist hier um einiges besser als beim S5 Pro! Gerade das Trocknen am Ende macht Sinn und reduziert Geruchsbildung massiv.

 

Fazit

Der Tineco FLOOR ONE S7 PRO ist der derzeit beste Waschsauger auf dem Markt. Dieser besitzt die beste Putzleistung und ist auch ansonsten sehr durchdacht.

Ausgelaufene Flüssigkeiten, Flecke von Soßen, Fußabdrücke usw. sind mit dem S7 Pro kein Drama mehr! Du nimmst diesen einfach von der Ladestation, putzt 1-2 mal über den Fleck und fertig. Gerade wenn du junge Hunde oder Kinder im Haus hast, ist ein Waschsauger einfach ein Segen.

Das Putzen geht so viel schneller und ist entspannter. Passiert mal ein Unfall oder es läuft eine Flasche aus, ist dies schnell und entspannt erledigt.

Lediglich große Mengen Fett und auch etwas eingebrannter Schmutz können Probleme machen. Haare sind auch etwas schwierig, aber in kleineren Mengen auch kein Drama.

Nein der S7 Pro kann keinen normalen Staubsauger ersetzen, aber etwas Hausstaub, Haare usw. zusätzlich zu feuchtem Schmutz bereiten keine Probleme.

Tineco Floor One S7 Pro Nass Trockensauger Kabellos, Wischsauger...

  • Hervorragende Putzleistung
  • Beste Selbstreinigungsfunktion
  • Tolles Display
  • Sehr viele Funktionen
  • Einfache Handhabung
  • Für feuchten und trockenen Schmutz geeignet
  • Zubehör gut verfügbar
  • Gute Akkulaufzeit
  • Sehr guter Automodus
  • SmoothPower durchwachsen
  • Preis sehr hoch

Dabei hat Tineco vor allem die Steuerung und Selbstreinigungsfunktion verbessert. Gerade letztere hat ein großes Upgrade erhalten. Auch die Putzleistung ist etwas besser als beim Vorgänger.

Lediglich mit dem SmoothPower Selbstantriebssystem wurde ich nicht so recht warm. In der Theorie klingt das Konzept gut und unter optimalen Bedingungen funktioniert es auch toll! Aber in der Praxis hatte ich auch viele Situationen wo der Selbstantrieb eher gegen mich arbeitete, gerade wenn die Räder und der Boden etwas nass sind.

Auch der Preis ist so eine Sache. Über 700€ ist sehr saftig! Du zahlst hier verglichen mit anderen Modellen einen dicken Aufpreis für das integrierte Display, das SmoothPower System und andere Luxus Feature.

Rein aus Sicht der Preis/Leistung bist du mit dem S5 Pro oder sogar S3 Pro besser beraten. Allerdings willst du wirklich “alles” und den besten Waschsauger derzeit auf dem Markt, dann sollte der Tineco FLOOR ONE S7 PRO deine Wahl sein!

Tineco FLOOR ONE S7 PRO
Hervorragende Putzleistung
Beste Selbstreinigungsfunktion
Tolles Display
Sehr viele Funktionen
Für feuchten und trockenen Schmutz geeignet
Zubehör gut verfügbar
Einfache Handhabung
Gute Akkulaufzeit
Sehr guter Automodus
Preis sehr hoch
SmoothPower durchwachsen
95

Gewinnspiel Edifier Studio R1700BT

Ich brauche etwas Platz im Techtest Büro, was Euer Glück ist, denn so hast Du die Möglichkeit  die Edifier Studio R1700BT Lautsprecher zu gewinnen.

Bei den Edifier Studio R1700BT Lautsprechern handelt es sich um “universell” Einsetzbare Regallautsprecher.

So kannst Du diese am Fernseher, PC und auch an allen Bluetooth Geräte wie Smartphones einsetzen.

Der Klang übertrifft dabei deutlich den der meisten klassischen Bluetooth Lautsprecher, wie auch Fernsehern.

Mehr zum Edifier Studio R1700BT findest du im Test.

Wichtig, beim Edifier Studio R1700BT handelt es sich um das Testgerät, aus dem Test.

Teilnahme

Ihr wollt mitmachen?

Techtest.org

Einfach einen Kommentar unter diesen Artikel schreiben. Eure Mail Adresse wird dabei nicht veröffentlicht und dafür genutzt Euch im Falle eines Gewinns zu kontaktieren. Ihr müsst nicht zwingend Euren vollen Namen beim Kommentieren angeben, denn dieser ist öffentlich sichtbar.

Auch ein Abonnieren des Newsletters ist nicht nötig. Wenn Ihr etwas Abonnieren wollt, dann würde ich mich über ein Abo meines noch recht jungen Youtube Kanals freuen. Aber auch dies ist völlig optional 🙂

 

Die Auslosung

Das Gewinnspiel läuft 14 Tage bis zum Abend des 27.05.2023 Am Ende werden alle in eine Excel Tabelle übertragen und daraus via https://www.random.org/ der Gewinner bzw. die Gewinnerin gezogen.

Datenschutz und Wichtiges

Eure Daten werden nur für dieses Gewinnspiel genutzt und nicht weitergegeben! Beachtet natürlich die Datenschutzbedingungen von Facebook usw. wenn Ihr über diese Plattformen teilnehmt.

Lediglich die Daten des Gewinners werden an DHL für den Versand des Gewinns weitergegeben und ich veröffentliche Euren Vornamen nach Abschluss des Gewinnspiels.

Gewinnspiel

Allgemein

Sollten einzelne Bestimmungen dieser Teilnahmebedingungen unwirksam sein oder werden, so wird dadurch die Rechtswirksamkeit der übrigen Teilnahmebedingungen nicht berührt. An ihre Stelle tritt eine angemessene Regelung, die dem Zweck der unwirksamen Bestimmungen am ehesten entspricht. Der Veranstalter behält sich bezüglich der Gestaltung, des Inhalts und der Form der Gewinnspielaktion redaktionelle Freiheit vor. Insbesondere ist der Veranstalter berechtigt, Form und Inhalt der Aktion zu ändern.

 

Teilnahmeberechtigung

Es sind alle Personen mit Wohnsitz in Deutschland teilnahmeberechtigt, die zum Zeitpunkt ihrer Teilnahme das 16. Lebensjahr vollendet haben. Personen unter 16 Jahren und andere in ihrer Geschäftsfähigkeit beschränkte Personen benötigen zur Teilnahme am Gewinnspiel die Zustimmung des/der gesetzlichen Vertreter(s).

 

Teilnahme

Durch das Liken der techtestorg Facebook Seite und des passenden Gewinnspielbeitrages, eines Kommentares auf dieser Seite und via Instagramm.

 

Gewinn

  • 1x Edifier Studio R1700BT

Die Gewinner werden per Mail oder Privatnachricht über Facebook oder Instagram benachrichtigt. Die Gewinner haben 3 Tage Zeit mir daraufhin ihre vollständige Adresse mitzuteilen, ansonsten verfällt leider der Gewinn.

 

Zeitraum

Vom 14.05.2023 bis zum Abend des 27.05.2023

 

Umgang mit personenbezogenen Daten

Im Rahmen der Aktion werden personenbezogene Daten der Teilnehmer/innen erhoben (Vor- und Nachname, E-Mail-Adresse und die Anschrift im Falle des Gewinns).

 

Verhaltensregeln

Der Betreiber hat das Recht, Teilnehmer/innen von der Aktion auszuschließen, die den Teilnahmevorgang oder die Aktion manipulieren bzw. dieses versuchen und/oder die gegen die Spielregeln verstoßen.

 

Beendigungsmöglichkeiten

Ich behalte mir das Recht vor, das Gewinnspiel unter Umständen ohne Ankündigung abzubrechen oder beenden zu können. Dies gilt insbesondere, wenn das Gewinnspiel nicht planmäßig laufen kann, beispielsweise bei Fehlern der Soft- und/oder Hardware und/oder aus sonstigen technischen und/oder rechtlichen Gründen, welche die reguläre und ordnungsgemäße Durchführung des Gewinnspiels beeinflussen.

 

Haftung

Der Teilnehmer stellt techtest.org auf erstes Anfordern von sämtlichen Ansprüchen frei, die Dritte mit der Behauptung gegenüber techtest.org geltend machen, die vom Teilnehmer eingestellten Inhalte verletzten sie in ihren Rechten oder verstoßen gegen gesetzliche Bestimmungen.

Jede Haftung von techtest.org für das Bestehen der technischen Voraussetzungen der rechtzeitigen Teilnahme am Gewinnspiel oder der Versendung des Gewinns (ständiger Zugang der Internetseiten auf denen die Teilnahme möglich ist oder Versendung der Preise durch Transportunternehmen) ist ausgeschlossen. Das gleiche gilt für Schäden, die durch unrichtige Inhalte, Verlust oder Löschung von Daten oder Viren verursacht wurden.

 

Verantwortlicher

Sämtliche Anfragen zu der Aktion sind an kontakt@techtest.org zu richten. Kontaktdaten sind auf der Seite zu entnehmen

 

Rechtsweg

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

4x NP-FZ100 Akkuladegerät, das ZITAY ZF41 NP-FZ100 Ladegerät im Test

Die meisten aktuellen Sony Kameras nutzen NP-FZ100 Akkus. Gerade wenn Du eine Foto Enthusiast bist oder sogar mehrere Kameras hast, könntest du des Öfteren in die Verlegenheit kommen mehrere Akkus gleichzeitig laden zu wollen.

Hier würde ich normalerweise das iSDT NP2 empfehlen, ein sehr gutes 2-Port Sony Akkuladegerät.

Allerdings ist mir das ZITAY ZF41 in die Finger gekommen. Das ZITAY ZF41 ist ein 4-Port Sony NP-FZ100 Ladegerät, mit 65W Netzteil und Display.

Klingt doch interessant! Daher möchte ich es mir in einem kleinen Test ansehen.

 

Das ZITAY ZF41 NP-FZ100 Ladegerät im Test

Das ZITAY ZF41 ist zunächst ein ca. 90 x 90 x 28 mm großer “Kunststoffblock”. Dieser besitzt 4x NP-FZ100 Akku-Slots auf der Oberseite, wie auch ein kleines Display.

Und mit kleinem Display, meine ich auch kleines Display. Das Display misst gerade einmal 12 x 7 mm. Ich hoffe also das Du gute Augen hast, weil ansonsten dieses kaum ablesbar ist!

Mit Strom wird das Ladegerät wahlweise über einen DC Eingang oder via USB C versorgt.

  • Der DC Eingang akzeptiert 9-20V und benötigt mindestens 10W.
  • Via USB C sind auch 9-20V und 10W nötig, nach dem USB Power Delivery Standard.
  • Alternativ akzeptiert das Ladegerät auch Quick Charge mit 18W.

Ein Laden an einer einfachen 5V Quelle ist also nicht möglich.

Prinzipiell kann das Ladegerät mit 9V und 10W Leistung arbeiten, dann ist aber nur ein Port aktiv!

Willst Du alle vier Ports nutzen muss ein Ladegerät 42W oder mehr bereitstellen. Passend hierzu legt ZITAY ein 65W USB C Power Delivery Ladegerät bei.

 

Das Display

Das sehr kleine Display des ZITAY ZF41 zeigt dir folgende Informationen an:

  • Akkustand in %
  • Akkuspannung in Volt
  • Eingangsspannung
  • Eingangsstrom
  • Temperatur des Ladegerätes

An sich eine sehr nützliche Anzeige, auch um zu überprüfen ob ein Akku voll oder leer ist. Spannenderweise geht die Anzeige auch an, selbst wenn Du kein Netzteil angeschlossen hast, aber einen Akku einsteckst.

 

Slot Passform schlecht!

Leider ist die Passform der Slots für die NP-FZ100 Akkus sehr schlecht! ZITAY hat hier einfach nur Vierecke ausgeschnitten, welche eher grob passen.

Teils musst du die Akkus schon etwas quetschen damit diese in die Slots passen. Es geht mit allen getesteten NP-FZ100 Akkus, aber optimal ist was anderes.

 

Ladetempo

Wie lange dauert aber nun das Laden der Akkus? Wir gehen hier davon aus, dass du ein passendes USB PD Ladegerät mit 42W oder mehr nutzt.

Spannenderweise ist die Ladedauer identisch, egal ob du nun einen oder vier Akkus lädst!

Die NP-FZ100 Akkus sind nach ca. 3 Stunden komplett voll bzw. ab dann sinkt der Ladestrom auf +- 0.

Allerdings bereits nach 1,5 Stunden wird 70-80% Kapazität erreicht, die letzten paar Prozent dauern wie üblich sehr lange.

Dabei werden die Akkus mit ca. 8-10W geladen, was durchaus flott ist!

 

Fazit zum ZITAY ZF41 Ladegerät für 4x NP-FZ100 Akkus

Das ZITAY ZF41 ist spannend! Die möglichkeit gleich 4x NP-FZ100 Akkus zu laden kann für einige Profis durchaus interessant sein.

Dies ist sicherlich kein Ladegerät für den normalen Hobby-Nutzer, da musst Du selbsten 4x NP-FZ100 Akkus gleichzeitig laden, aber in einem professionellen oder semi-professionellen Umfeld kann das Sinn machen.

Dabei lädt das Ladegerät flott, egal ob du einen oder bis zu vier Akkus einsetzt. Diese werden mit 8-10W geladen und sind in ca. 3 Stunden zu 100% voll. Viel schneller gehts nicht!

Das Display ist dabei sehr praktisch und zeigt dir Informationen wie Spannung und Ladestand der Akkus an.

Das Display hätte nur etwas größer sein können. Auch die Passform der Akku Schächte ist “grenzwertig”.

ZITAY NP-FZ100 Ladegerät 4 Kanal PD Schnelles Laden NP-FZ100 Akku...

  • Hohes Ladetempo, für bis zu 4 Akkus
  • Mit praktischem Display
  • Netzteil mit im Lieferumfang
  • 4x Akkuschächte
  • Passform nicht optimal
  • Display sehr klein

Perfekt ist das Ladegerät also nicht, aber es ist gut. Brauchst Du also vier Schächte, schlag zu, viele Alternativen gibt es nicht.

Alternativen: Reichen dir zwei Ladeslots, schau dir mal das iSDT NP2 an. Dieses halte ich an sich für besser.

Geheimtipp! Die Tribit Soundbox Micro 2 im Test

Tribits Bluetooth Lautsprecher gehören zu den absoluten Geheimtipps auf dem Markt. Dies kannst Du auch in meinem Artikel Soundcore Motion Boom Plus gegen Tribit StormBox Blast sehen, wo das Tribit Modell das teurere Modell von Anker schlägt.

In diesem Test soll es aber um ein kleineres Modell von Tribit gehen, die Soundbox Micro 2.

Diese ist ein klassischer, kompakter Bluetooth Lautsprecher. Entsprechend ist dieser mit rund 60€ auch etwas günstiger.

Aber wie sieht es in der Praxis aus? Wie gut klingt die Soundbox Micro 2? Finden wir es im Test heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an Tribit für das Zurverfügungstellen der Soundbox Micro 2 für diesen Test.

 

Die Tribit Soundbox Micro 2 im Test

Die Tribit Soundbox Micro 2 setzt auf das bekannte Design des Vorgängers. So ist die Soundbox Micro 2 recht flach gebaut.

Diese misst 99,6 x 99 x 40 mm. Sie ist also recht kompakt, aber auch nicht absolut winzig.

Dabei nutzt Tribit auf der Oberseite eine Art Leinenstoff und auf der Unterseite einen stark gummierten Kunststoff. Der Lautsprecher fühlt sich durchaus gut und wertig an. Dies liegt sicherlich aber auch etwas am höheren Gewicht.

So wiegt der Lautsprecher 311g! Hierdurch wirkt dieser recht “dicht”.

Spannenderweise besitzt er für einen leichteren Transport auf der Rückseite eine Art “Gurt” aus Gummi, womit du diesen an etwas anschnallen kannst.

Auf der Oberseite finden wir nebem dem Treiber auch die Steuerungstasten. Der USB C Ladeport wiederum ist an der Seite des Lautsprechers angebracht.

Dabei soll der Lautsprecher trotz des offenen USB C Ports IP67 wassergeschützt sein. So darf dieser theoretisch sogar kurz untertauchen, ohne dass er Schaden nimmt.

 

Klang der Tribit Soundbox Micro 2

Kommen wir zum spannendsten Punkt, dem Klang. Du darfst hier wie üblich keine Wunder erwarten! Guter Klang benötigt Raum und die Soundbox Micro 2 ist schon sehr kompakt gebaut.

Allerdings klingt diese dennoch gut, wenn nicht sogar sehr gut!

Generell hat der Lautsprecher zunächst einen recht vollen und satten Klang. Der Bass ist ordentlich und übertrifft einige an sich größere Lautsprecher. Allerdings darfst du hier auch keine donnernden oder extrem satte Bässe erwarten.

Die Soundbox Micro 2 spielt hier 1-2 Klassen über guten Notebooks. Wir haben also genug Bass das nichts “fehlt”, aber der Kleine bekommt dein Wohnzimmer auch nicht zum Beben.

Die Höhen sind ebenfalls soweit gut. Hier hätte ich mir vielleicht einen Hauch mehr Brillanz gewünscht, aber die Höhen sind auch nicht zu warm oder matt, das passt soweit.

Vor allem wenn wir bedenken, dass wir hier nur einen Treiber haben, der für alle Frequenzbereiche zuständig ist.

Stimmen und Gesang werden sehr gut wiedergegeben! Die Soundbox Micro 2 hat wirklich eine schöne und natürlich Stimmenwiedergabe. Hierdurch ist diese vielleicht auch für Hörbuch Fans ganz interessant.

Die Pegelfestigkeit ist solide. Der Lautsprecher wird ausreichend laut, aber nicht brüllend laut. Der Bass bleibt bis zu 70% auf einem guten Level, darüber hinaus wird dieser etwas gedrosselt um nicht zu übersteuern.

 

Fazit zur Soundbox Micro 2

Du suchst einen kompakten Bluetooth Lautsprecher mit gutem Klang zum fairen Preis? Dann sollte die Tribit Soundbox Micro 2 ganz weit oben auf deiner Liste stehen!

Du darfst hier zwar klanglich keine absoluten Wunder erwarten, dies ist weiterhin ein sehr kompakter Lautsprecher, aber für seine Abmessungen und Preis klingt er sehr gut!

Wir haben einen satten Klang mit einem ordentlichen Bass. Dabei ist vor allem die Wiedergabe von Stimme und Sprache gut. Nein dies ist kein Party Lautsprecher und er bekommt deine Wohnung nicht zum beben, aber es fehlt auch nichts im Klang.

Angebot
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  • Reise- und Outdoor-freundlich: klein genug, um in Ihre Tasche zu...

Dieser ist einfach ein schönes „Upgrade“ von Notebook/Smartphone Lautsprechern.

Die schönste AIO derzeit auf dem Markt! die NZXT Kraken Elite RGB im Test

NZXT ist eine feste größe im Bereich der AIO Wasserkühlungen. Dies vor allem aufgrund des Designs. NZXT AIOs und allgemein Produkte sehen einfach klasse aus. Das schlichte und unaufgeregte Design ist fast einmalig.

Allerdings, was die Performance angeht, waren die AIOs nach meinem Test bisher guter Durchschnitt. Bisher, denn mit der Kraken Elite RGB legt NZXT jetzt nach!

Die Kraken Elite RGB soll im Kern alles besser machen als die bisher schon gute Kraken Z63 RGB. Wir haben eine bessere RGB Beleuchtung, ein helleres und besseres Display auf der Rückseite der AIO, neue Lüfter und eine verbesserte Anpassbarkeit.

NZXT Kraken Elite Test

Aber wie steht es um die Kühlleistung? Hat sich diese auch verglichen mit der Kraken Z63 RGB verbessert?

Versuchen wir diese Frage im Test zu klären!

An dieser Stelle vielen Dank an NZXT für das Zurverfügungstellen der Kraken Elite für diesen Test.

 

Die Versionen der neuen Kraken Elite

Die neue Kraken Elite gibt es wie üblich in drei verschiedenen Größen, 240 mm, 280 mm und 360 mm. Wie üblich bieten die größere Modelle tendenziell eine bessere Kühlleistung, sind aber auch teurer.

Neben den drei Größen hast Du die Wahl zwischen einer matt weißen und einer matt schwarzen Version.

Ebenso gibt es auch eine neue “nicht Elite” Version. Diese verzichtet auf das Display im Pumpenblock und nutzt andere Lüfter.

Zu guter Letzt gibt es von allen Versionen nochmal eine RGB und nicht beleuchtete Version. Unterm Strich hat also NZXT 18 mehr oder weniger unterschiedliche AIOs auf den Markt gebracht.

 

Die NZXT Kraken Elite RGB im Test

Im Test befindet sich die weiße 280 mm Version der Kraken Elite RGB. Diese setzt wie schon ihre Vorgänger auf ein sehr schlichtes und schickes Design.

So ist die weiße Version (abseits von der Halterung) auch komplett in weiß gehalten, inklusive weißem Radiator und Lüfter. Selbst die Schläuche sind mit weißem Textil ummantelt.

Die größte Besonderheit der NZXT Kraken Elite RGB ist aber der Pumpenblock. Dieser ist Rund und besitzt ein 2,36 Zoll Display. Dieses löst mit 640 x 640 Pixeln auf, was sehr viel für so ein kleines Display ist.

Zur Steuerung gibt es allerdings einen recht dicken Kabelstrang, welcher den Pumpenblock verlässt. Dies ist leider ein kleiner Nachteil am ansonsten schicken Design.

Mit im Lieferumfang der NZXT Kraken Elite RGB liegen zwei NZXT RF-C14FF-W1 Lüfter wie auch ein kleiner RGB Controller.

 

Das Display

Sagen wir es direkt, du wirst vermutlich die NZXT Kraken Elite RGB primär aufgrund des Designs und des Displays kaufen.

Das komplett runde Display besitzt 2,36 Zoll und löst mit 640 x 640 Pixeln auf. Hierdurch ist dieses extrem scharf! Gesteuert wird es über die NZXT CAM Software.

NZXT Kraken Elite Display

Hast Du diese nicht installiert oder den Pumpenblock nicht via USB verbunden, wird einfach in einem “neutralen” Design die aktuelle Temperatur der Kühlflüssigkeit angezeigt.

In der NZXT CAM Software kannst du dir unter anderem:

  • CPU Temperatur
  • CPU Takt
  • CPU Auslastung
  • GPU Temperatur
  • GPU Takt
  • GPU Auslastung

usw. anzeigen lassen.

Dabei kannst du die Farben der Schrift, ICONs, des Hintergrundes usw. frei nach deinen Wünschen anpassen.

 

Das Testsystem, Ryzen ist Undankbar

Folgendes Testsystem kam zum Einsatz:

  • AMD Ryzen 7 7700X
  • NZXT N7 B650E
  • 32GB RAM
  • NVIDIA RTX 3070
  • NZXT H9 Flow

Direkt gesagt, der AMD Ryzen 7 7700X ist etwas undankbar für Kühler. Aufgrund des dicken Heatspreaders sind die “X” Modelle extrem schwer zu kühlen. Daher sind hier auch die Abstände der AIOs untereinander geringer, da die Wärme nur schwerer abgeführt werden kann.

 

Gute Halterung

Die Halterung des NZXT Kraken Elite bei AM5 und AM4 ist erfreulich sicher und unproblematisch! NZXT nutzt hier einen großen und sicheren Rahmen, welcher an sich auch gut zu montieren ist.

Dies gefällt mir deutlich besser als die Ohrenhalterung von Corsair oder der Mechanismus von be quiet!.

 

Wie laut ist die NZXT Kraken Elite?

Beginnen wir mit einer Lautstärkemessung. Hierbei ist der Radiator auf der Oberseite des NZXT H9 Flow montiert und das Messgerät 30 cm seitlich zum Radiator.

100% 50%
NZXT Kraken Elite 280mm 51 37.9
NZXT Kraken Z63 RGB 280mm 48.8 37.4
Xilence LQ240PRO 240mm 47.4 37.3
be quiet! Silent Loop 2 280mm 45.8 37

Auf 100% Drehzahl sind die Lüfter der NZXT Kraken Elite nicht die leisesten. Dies ist tendenziell eine eher laute AIO bzw. die Lüfter haben eine sehr hohe maximale Drehzahl.

Bei 50% sind diese aber wieder recht leise.

Da bei der NZXT Kraken Elite eine Lüftersteuerung integriert ist, halte ich dies für kein großes Drama. Du kannst die Lüfter recht fein steuern.

 

Leistung

Kommen wir zu den Benchmarks der NZXT Kraken Elite 280mm RGB. Für ein wenig Kontext habe ich alle Benchmarks auch mit der NZXT Kraken Z63 RGB 280mm, Xilence LQ240PRO 240mm und der be quiet! Silent Loop 2 280mm durchgeführt.

Starten wir mit 10 Minuten Cinebench, einmal bei 100% Lüfter Leistung und einmal bei 50%.

Zunächst sehen wir, dass alle AIOs recht dicht beieinander sind. Zum anderen wird der AMD Ryzen 7 7700X trotz idealen Temperaturen im Bereich 30-40 Grad mit allen AIOs locker über 90 Grad (trotz Kühlmitteltemperaturen von 25-28 Grad).

Bei voller Kraft kämpft die NZXT Kraken Elite 280mm RGB mit dem be quiet! Silent Loop 2 280mm um Platz 1. Bei 50% Lüfter fällt die be quiet! merklich ab, die NZXT Kraken Elite 280mm RGB bleibt hingegen recht stark.

Bei dem 50% Lüfter Ergebnis habe ich die Pumpen auf 80% heruntergedreht. Mir ist sehr deutlich aufgefallen, dass die be quiet! Silent Loop 2 extrem von hohen Pumpendrehzahlen profitiert. Dieser Effekt ist bei NZXT nicht ganz so ausgeprägt.

Ein sehr ähnliches Bild sehen wir auch in Handbrake bei einer Videoumwandlung. Bei 100% Lüfter kämpft die NZXT Kraken Elite 280mm RGB erneut mit der be quiet! Silent Loop 2 280mm um Platz 1.

Tendenziell startet be quiet! etwas stärker, NZXT hält aber die Temperatur besser.

Etwas überrascht haben mich die “niedrigeren” Lasten wie 3D Mark oder Final Fantasy. Hier hier ist die NZXT Kraken Elite 280mm RGB eindeutig die stärkste AIO.

Wir brauchen hier auch nicht darüber diskutieren, dass viel davon von den stärkeren Lüftern kommt. Gerade der recht große Sprung vom Vorgänger ist zu großen Teilen auf die Lüfter zu schieben, welche hier merklich kräftiger sind, aber es liegt auch nicht ausschließlich daran.

 

Fazit

Die NZXT Kraken Elite ist eine sehr gute AIO, aber das sollte niemanden überraschen. Wirklich schlechte AIOs gibt es fast nicht, abseits von den Modellen die „Verstopfen“ oder ähnliche Probleme haben, wo NZXT bisher unproblematisch war.

So liefert die NZXT Kraken Elite eine leicht bessere Performance als ihre Vorgängerin (NZXT Kraken Z63 RGB). Große Teile kommen dabei aber auch von den Lüftern.

Die neuen Lüfter sind ein gutes Stück kräftiger, aber auch etwas lauter bei voller Drehzahl. Aber aufgrund der guten integrierten Lüftersteuerung kein großes Drama.

Unterm Strich würde ich die Performance aber als leicht überdurchschnittlich für eine 280 mm AIO einstufen. Aber zugegeben die reine Kühlleistung ist nicht der primäre Grund die NZXT Kraken Elite RGB zu kaufen.

Das Feature der NZXT Kraken Elite RGB ist das Design! So sieht gerade die weiße Version wirklich fantastisch aus. Hinzu kommt das sehr schöne Display auf der Rückseite des Pumpenblocks. Qualitativ ist dieses klar das Beste, das ich bisher bei einer AIO gesehen habe. Auch funktional ist es praktisch, auch wenn ich mir vielleicht noch einen etwas freieren “Editor” gewünscht hätte, um noch mehr Dinge gleichzeitig anzeigen zu können.

Dennoch ist dies eine super schöne AIO! Wenn ich etwas kritisieren müsste, dann vielleicht das “Kabel-Chaos”, aber abseits davon ist dies eine ziemlich perfekte AIO.

Tolles Design, gute Leistung, zu einem aber zugegeben etwas saftigen Preis.

NZXT Kraken Elite Display
NZXT Kraken Elite RGB
POSITIV
Herausragendes Design
Sehr gute Kühlleistung
Viele Software Feature
In vielen Versionen verfügbar
Sehr schönes Display
NEGATIV
Recht großes Kabelchaos
Hoher Preis
91

Kann das gut gehen? 165W KFZ ladegerät mit 140W USB C

Es gibt zunehmend mehr hochleistungs USB C Ladegeräte und auch Endgeräte, welche diese Leistung nutzen.

Allerdings KFZ USB C Ladegeräte mit hoher Leistung sind noch recht selten. Umso gespannter war ich auf das UOUCOO PD-212PT.

Dieses soll laut Hersteller 165W liefern! Es besitzt sogar einen 140W USB C Port. Beeindruckend!

Aber kann dies wirklich gut gehen in einem kompakten Ladegerät? Finden wir es im Test heraus!

 

Das UOUCOO PD-212PT 165W KFZ Ladegerät im Test

Das UOUCOO KFZ Ladegerät setzt auf das typische Zigarettenanzünder Ladegeräte Design. Dieses ist also entsprechend relativ kompakt gehalten, aber im Gegensatz zum TAIFU USB C 100W KFZ Ladegerät eine Einheit.

Wobei kompakt hier natürlich relativ ist. Der “Kopf” des Ladegerätes ist mit 43 x 46 mm schon sehr breit!

Die Verarbeitungsqualität des Ladegerätes ist dabei soweit ok. Um das Ladegerät ist ein kleiner Ring angebracht, der während des Betriebs grün leuchtet.

 

Die Anschlüsse des UOUCOO PD-212PT

Das UOUCOO PD-212PT besitzt 2x USB C Ports und 1x USB A Port.

  • USB C 1 – 140W USB Power Delivery – 5V/3A, 9V/3A, 12V/3A, 15V/3A, 20V/5A, 28V/5A
  • USB C 2 – 35W USB Power Delivery – 5V/3A, 9V/3A, 12V/2,92A
  • USB A 1 – 30W Quick Charge – 5V/3A, 9V/3A, 12V/2,5A

Der primäre USB C Port soll bis zu 140W liefern können, nach dem USB PD 3.1 Standard. Wir haben also neben den typischen 100W Leistungsstufen eine 28V/5A Stufe. Bisher halten sich die Geräte welche diese 140W Stufe nutzen noch sehr in Grenzen, aber diese werden im Laufe der Zeit mehr.

Zusätzlich haben wir einen 35W USB C Port mit angeblich etwas krummen 12V/2,92A, wie auch einen 30W Quick Charge 3.0 Port.

 

Volle Leistung auch bei 12V!

Viele günstige KFZ Ladegeräte können ihre volle Leistung nur bei 24V Bordspannung liefern.

Auch das UOUCOO PD-212PT akzeptiert 12-24V Eingangsspannung. Dieses kann aber bereits bei 12V die volle Leistung liefern!

 

Mit PPS

Erfreulicherweise unterstützt das UOUCOO PD-212PT auf beiden USB C Ports auch den PPS Standard.

  • USB C 1 – 3,3-21V bei bis zu 5A
  • USB C 2 – 3,3-11V bei zu 3A oder 3,3-12V bei bis zu 2,25A

Damit hat der primäre USB C Port eine “vollständige” PPS Range und kann somit auch Smartphones wie das S23 Ultra mit dem vollen Tempo laden.

Info: PPS steht für Programmable Power Supply. Das normale USB Power Delivery bietet deinem Smartphone mehrere Spannungsstufen an, meist 5V, 9V, 15V und 20V. Hier kann sich dieses eine Stufe aussuchen und damit laden. PPS erlaubt es nun deinem Smartphone innerhalb eines gewissen Bereichs, beispielsweise 3,3-16V, frei eine Spannung zu wählen. Denkt dein Smartphone es wäre gerade ideal mit 6,5V zu laden, dann kann ein PPS Ladegerät diesem 6,5V liefern.

Einige Smartphones wie die Modelle der Samsung S20/S21/S22/S23 Serie benötigen PPS um das volle Ladetempo zu erreichen, siehe hier Laden des S23 Ultra. Ein S23 Ultra kann an einem normalen USB PD Ladegerät mit maximal 14W laden, an einem PPS Ladegerät mit 45W. Unterstützt dein Smartphone kein PPS, dann ignoriert es einfach diese Funktion und behandelt das Ladegerät wie ein normales USB PD Ladegerät.

 

Belastungstest

Das UOUCOO PD-212PT bietet bis zu 165W auf super kleinem Raum. Kann das gut gehen?

Jein, in meinem Test schaffte das Ladegerät 165W nicht konstant zu liefern! Selbst 140W sind konstant zu viel. Dies schafft das Ladegerät für ca. 30 Minuten, danach schaltet es ab.

100W werden konstant besser gehalten (1h+), aber erst bei 80-90W ist das Ladegerät stabil.

In wie weit ist dies in der Praxis ein Problem? Ich denke beim Laden selbst der 140W MacBooks sollte es keine Probleme geben, aber wenn Du das Notebook planst parallel voll zu nutzen, so dass dieses über längere Zeit die Leistung zieht, könnte es anders aussehen.

Die ganze Geschichte könnte an einer 24V Quelle auch noch mal anders aussehen.

 

Die Effizienz

Werfen wir zum Abschluss noch einen Blick auf die Effizienz.

Diese ist durchaus interessant! Prinzipiell ist die Effizienz recht hoch, aber das ist bei einem DC zu DC Ladegerät nicht überraschend.

Überraschend ist, dass die Effizienz gerade in der 28V Stufe doch ein gutes Stück abfällt.

Dies erklärt auch die Probleme die das Ladegerät bei Volllast hat. Bei 140W Leistung nimmt das Ladegerät ca. 163W auf. Wir haben also eine Verlustleistung von 23W, welche halt Abwärme ist. 23W bei solch einem kleinen Ladegerät ist extrem viel!

Bei einem großen Tischladegerät ist dies noch eher zu bewältigen, aber bei solch einem kleinen Ladegerät…..

 

Fazit

An sich ist das UOUCOO PD-212PT ein tolles KFZ Ladegerät! Gerade der 140W USB C Port ist aktuell noch etwas sehr seltenes!

An sich funktioniert das Ladegerät auch wie beworben und dies sogar an 12V Bordspannung.

Allerdings zeigte das Ladegerät in meinem Test ein paar Temperatur-Probleme. In meinem Test schaltete sich das Ladegerät bei einer Last von 140W nach 30 Minuten jedes mal aus. Erst 80-90W konnte dieses konstant halten.

Ist dies in der Praxis ein Problem? Weniger als hier im Test, denn ich nutze eine elektronische Last welche dann auch wirklich konstant die eingestellte Leistung aus dem Ladegerät zieht. Die meisten Notebooks usw. laden kurz mit dem vollen Tempo.

Dennoch halte ich es nicht für ausgeschlossen, dass du auch in der Praxis auf ähnliche Probleme stoßen könntest, wenn Du wirklich 100W+ aus dem Ladegerät saugst.

Schade, denn ansonsten ist das UOUCOO PD-212PT wirklich klasse! 140W USB C Port +  PPS + günstiger Preis.

65W Leistung mit Display, das LDNIO A4808Q 65W USB Netzteil im Test

LDNIO bietet mit dem A4808Q ein interessantes 65W USB C Netzteil an. Dieses verfügt zunächst über vier USB Ports, 2x USB C und 2x USB A.

Zudem besitzt dieses Ladegerät ein kleines Leistungs-Display auf der Oberseite. Dieses zeigt dir interessante und relevante Werte beim Laden an.

Vielleicht weißt du von meinem Test diverser Powerbanks mit solchen Displays was für ein großer Fan ich von diesen bin. Als mir der Hersteller für einen Test das A4808Q angeboten hat, konnte ich nicht nein sagen.

Kann also das LDNIO A4808Q 65W USB Netzteil im Test überzeugen? Finden wir es heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an LDNIO für das Zurverfügungstellen des A4808Q 65W USB Netzteil für diesen Test.

 

Das LDNIO A4808Q 65W USB Netzteil im Test

Das LDNIO A4808Q ist ein klassisches “Desktop” USB Ladegerät. Dieses ist also in der Form einer “Zigarettenschachtel” gehalten und wird über ein Kabel mit dem Strom verbunden.

Das Ladegerät misst 96 x 66,5 x 31,4 mm und bringt 160,6g auf die Waage. Es gibt ohne Frage kleinere 65W Netzteile, aber wir haben ein 4-Port Modell und da passen diese Werte.

Allerdings was die generelle Haptik angeht bin ich etwas enttäuscht! Der verwendete Kunststoff fühlt sich etwas “günstig” an und es ist ganz klar zu spüren, dass sich im Inneren viel Luft befindet.

Das Ladegerät wirkt nicht sonderlich “dicht” gebaut, was normalerweise ein Qualitätsmerkmal ist. Auf den ersten Blick wirkt das Ladegerät entsprechend leider nicht übermäßig wertig.

 

Die Anschlüsse

Auf der Front des Ladegerätes finden wir 2x USB C Ports und 2x USB A Ports.

  • USB C 1 / 2 – Power Delivery 65W – 5V/3A, 9V/3A, 12V/3A, 15V/3A, 20V/3,25A
  • USB A 3 / 4 – Quick Charge und Super Charge – 4,5V/5A, 5V/4,5A, 9V/3A, 12V/2,5A

Die USB C Ports setzen auf den USB Power Delivery Standard mit bis zu 65W. Diese sind also für Smartphones von Apple, Google, Samsung usw. gut geeignet. Aufgrund der Leistung von bis zu 65W ist das Ladegerät prinzipiell auch für Notebooks geeignet.

Die USB A Ports hingegen setzen auf eine Mischung aus Quick Charge mit bis zu 30W und 22,5W Super Charge.

 

Nicht alles gleichzeitig (Drosselung)

Prinzipiell können beide USB C Ports des Ladegerätes bis zu 65W liefern. Allerdings ist auch 65W die maximale Leistung des gesamten Ladegerätes.

Entsprechend drosselt dieses seine Leistung, wenn Du mehr als einen Port gleichzeitig nutzt.

USB C 1 USB C 2 USB A 1 USB A 2
65W
45W 20W
30W 30W
10W 10W 10W 10W

Nutzt du beispielsweise beide USB C Ports, dann wird Port 1 auf 45W und Port 2 auf 20W gedrosselt. Ausreichend beispielsweise für ein iPad und iPhone.

 

PPS

Das LDNIO A4808Q unterstützt PPS auf beiden USB C Ports.

3,3-21V bei bis zu 3A

Dies ist eine normale PPS Rang für ein 65W USB C Ladegerät. Damit kann das Ladegerät beispielsweise die Samsung S Serie mit bis zu 25W Laden.

Info: PPS steht für Programmable Power Supply. Das normale USB Power Delivery bietet deinem Smartphone mehrere Spannungsstufen an, meist 5V, 9V, 15V und 20V. Hier kann sich dieses eine Stufe aussuchen und damit laden. PPS erlaubt es nun deinem Smartphone innerhalb eines gewissen Bereichs, beispielsweise 3,3-16V, frei eine Spannung zu wählen. Denkt dein Smartphone es wäre gerade ideal mit 6,5V zu laden, dann kann ein PPS Ladegerät diesem 6,5V liefern.

Einige Smartphones wie die Modelle der Samsung S20/S21/S22/S23 Serie benötigen PPS um das volle Ladetempo zu erreichen, siehe hier Laden des S23 Ultra. Ein S23 Ultra kann an einem normalen USB PD Ladegerät mit maximal 14W laden, an einem PPS Ladegerät mit 45W. Unterstützt Dein Smartphone kein PPS, dann ignoriert es einfach diese Funktion und behandelt das Ladegerät wie ein normales USB PD Ladegerät.

 

Das Display, erfreulich genau!

Auf dem Display zeigt dir das LDNIO A4808Q 65W USB Netzteil die aktuelle Spannung, wie auch den Ladestrom der aktiven Ports. Leider haben wir keine Watt Angabe, diese musst du selbst ausrechnen (Spannung * Strom).

5V 9V 20V
1A 102% 102% 101%
2A 101% 101% 101%
3A 100% 100% 101%

(Abweichung in %)

Erfreulicherweise ist das Display aber recht genau. In meinem Test zeigte dies lediglich eine Abweichung im Bereich 1-2%, was spitze ist.

 

Belastungstest

Wie üblich habe ich das LDNIO A4808Q für 6 Stunden mit 65W belastet.

Dabei hat sich das Ladegerät mit maximal 80 Grad merklich erwärmt. Dies ist nicht wenig und im Inneren sicherlich nochmal ein gutes Stück mehr, aber 80 Grad sind jetzt auch erstmal nicht fatal. Viele Ladegeräte werden so heiß und in meinem Test hat dieses die Dauerlast auch überstanden.

Etwas niedrigere Temperaturen wären aber auch nicht schlecht gewesen.

 

Spannungsstabilität

Die Spannungsstabilität bei USB Ladegeräten ist dank USB PD und Quick Charge nicht mehr so wichtig, so lange diese innerhalb der Grenzwerte bleibt. Zudem ist natürlich eine stabilere Spannung ein Zeichen für eine bessere Elektronik.

Die Spannungsstabilität des LDNIO A4808Q ist soweit ok. Sie ist nicht perfekt, aber auch beim besten Willen nicht furchtbar.

 

Ladetempo

Zu erwartendes Ladetempo
Apple iPads +++
Apple iPhones +++
Apple MacBooks ++
Google Pixel +++
Huawei Smartphones +
OnePlus Smartphones +
Realme Smartphones +
Samsung Galaxy Smartphones („S“ Serie) ++
Windows Notebooks (Dell XPS, ASUS usw.) ++

+++ = „perfekt“ maximal mögliches Ladetempo zu erwarten

++ = sehr hohes Ladetempo zu erwarten

+ = flottes Ladetempo zu erwarten

0 = „Standard“ Ladetempo zu erwarten

– = langsames Ladetempo zu erwarten

— = nicht kompatibel oder nur sehr eingeschränkt geeignet

Dank der 65W USB C Ports ist das Ladegerät für eine Vielzahl an Geräten gut geeignet. So kann dieses die aktuellen Apple iPhones und iPads problemlos mit dem vollen Tempo laden. 65W sind hier mehr als ausreichend.

65W sind sogar für die MacBooks ausreichend, zumindest für die 13 Zoll Modelle. Auch die größeren Modelle sollten am LDNIO A4808Q laden können, aber halt nicht mit dem vollen Tempo bzw. diese könnten sich bei paralleler Volllast noch weiter entladen.

65W ist auch für die meisten Windows Notebooks ausreichend.

Für Samsung Smartphones ist hingegen die Unterstützung von PPS wichtig. Ohne PPS laden Samsung Smartphones mit maximal +- 14W an USB PD Ladegeräten.

Dank PPS solltest du an unterstützenden Samsung Smartphones bis zu 25W erreichen können. 45W laden der Ultra Modelle ist leider nicht möglich.

 

Effizienz und Standby Verbrauch

Aufgrund des Displays ist der Standby Verbrauch des LDNIO A4808Q etwas höher als es bei einem Netzteil dieser Klasse es normalerweise der Fall wäre.

So konnte ich eine Leistungsaufnahme von ca. 1,4W im Leerlauf messen.

Aber wie steht es um die Effizienz?

Die Effizienz ist nicht überragend, aber soweit Ok. Dies schwankt zwischen 65% und 86%. Brauchbare Werte, aber auch nicht das beste was ich in dieser Klasse bisher gesehen habe. Erneut, hier wird vermutlich das Display und die Leistungsmessung einen gewissen Einfluss haben und die Effizienz etwas senken.

 

Fazit zum LDNIO A4808Q 65W USB Netzteil

Das “Gimmick” des LDNIO A4808Q 65W USB Netzteil ist natürlich das Display mit den Leistungswerten.

Zwar ist dieses abseits vom Display auch ein gutes 65W USB C Ladegerät, aber es ist auch nichts “Besonderes”. Die Haptik ist sogar eher unterdurchschnittlich.

Das Besondere ist halt das Display, dank dem du jederzeit die Leistungswerte sehen und beobachten kannst. Dies ist auch recht genau und vor allem praktisch. Gerade wenn du versuchst Probleme zu diagnostizieren.

Ist dies für dich spannend? Dann ist das LDNIO A4808Q ein ordentliches und modernes Ladegerät, für iPhone, iPad, Samsung S und sogar kleinere Notebooks. Ansonsten gibt es aber bessere Modelle.

BougeRV 20A MPPT Laderegler, die günstigere Alternative zu Victron Energy

Ich betreibe primär aus Spaß und Interesse, aber auch um Strom zu sparen zwei Off-Grid DIY Solaranlagen. So nutze ich die Off-Grid Anlage in meinem Techtest-Büro in Kombination mit 2x 100Ah Akkus, beispielsweise um Powerbanks, Powerstations usw. für Tests zu laden, Messequipment zu betreiben usw.

Bisher habe ich in meinem Büro einen Victron Energy Solar Laderegler genutzt, mit bis zu 15A.

Allerdings hatte BougeRV mir seinen Smarten 20A MPPT Solar Laderegler, eigentlich für den Test in Kombination mit dem BougeRV 200W Flexiblen Solarpanel, zu gesendet.

Allerdings möchte ich diese Gelegenheit nutzen mir den Laderegler einmal im Test zu betrachten. Wie schlägt dieser sich im Vergleich zum meinem Victron Energy Modell?

Finden wir es heraus!

 

Der BougeRV MS2420N 12/24V 20A MPPT Solar Laderegler im Test

Der BougeRV Solar Laderegler setzt auf das typische Box-Artige Design. Dabei ist dieser mit 190*125*60 mm doch ein Stück größer als die vergleichbaren Victron Energy Modelle, aber rein subjektiv auch nicht riesig.

Dabei besitzt der BougeRV Laderegler aber ganz klar ein gutes Stück mehr Kühlfläche. So ist die komplette Rückseite des Ladereglers mit metallenen Kühlrippen ausgestattet.

Auf der Front finden wir eine Glasabdeckung, ein kleines Display und drei Status LEDs. Ebenfalls hier findet sich eine kleine Kunststoff-Abdeckung.

Diese kleine Abdeckung wird nur mithilfe von Magneten gehalten. Unter dieser findest du die Schrauben für die Anschuss-Terminals.

Auf der Unterseite findest du 2x Anschlussterminals für deine Solarpanels wie auch für deinen Akku.

Zudem hast du einen Erdungsanschluss, einen Anschluss für einen Temperatur-Sensor und einen RS485 Kommunikationsport.

 

Smart, auch wenn es nicht dabei steht

In der Regel ist es für die Hersteller immer eine große Sache, wenn ein Gerät “vernetzt” ist. Aber BougeRV versteckt fast etwas die Information, dass dieser Solar Laderegler “Smart” ist.

Blöd gesagt, dieser verfügt über Bluetooth! Über die ChargePro 2.0 App kannst du die aktuellen Leistungswerte, historische Werte und auch Einstellungen anpassen.

Die App macht an sich einen ganz brauchbaren Eindruck. Hier findest du auf der Startseite zunächst die aktuellen Live Werte, wie die Spannung des Akkus, die Spannung der Solarpanels, die Leistung usw.

Du findest hier aber auch den Tageshöchstwert und die am jeweiligen Tag gewonnene Energie in Wh.

Im zweiten Tab kannst du historische Werte sehen. Also wie viel Energie an welchem Tag produziert wurde. Der Ladecontroller speichert hier die Werte der letzten 30 Tage mit.

Im letzten Tab kannst Du den Batterie-Typ anpassen. Also hast du einen Blei Gel Akku, Lithium Akku usw. Du kannst im Zweifel auch Spannungswerte frei anpassen.

 

Leistung und technische Daten

Sprechen wir zunächst über die Leistung des Ladecontrollers.

  • 12V / 24V Akkus
  • 20A maximale Leistung
  • 100V maximale Spannung PV Eingang
  • MPPT

Der BougeRV 12/24V 20A MPPT Solar Laderegler unterstützt zunächst 12V oder 24V Akkus. Hier werden FLD/GEL/SEL/Li Akkus unterstützt. Ich nutze LiFePO4 Akkus am Laderegler, was problemlos funktioniert.

Aufgrund der maximalen Leistung von 20A ist das System auf ca. 240 – 300W an 12V Akkus und ca. 480 -576W an 24V Akkus limitiert.

Dabei ist aber der Eingangsspannungsbereich mit bis zu 100V erfreulich groß.

 

Wie testet Techtest.org den BougeRV 12/24V 20A MPPT Solar Laderegler?

Ich habe den Laderegler für Techtest in kombination mit 2x 100Ah LiFePO4 Akkus (parallel geschaltet) wie auch einem JA SOLAR 380 Wp Solarpanel genutzt.

Letzteres bietet bis zu 380W und eine maximale Spannung von 41,62V.

Ich habe mit diesem einen Victron Energy MPPT 75/15 ersetzt.

 

Wie gut funktioniert der BougeRV MS2420N 12/24V 20A MPPT Solar Laderegler?

“Günstige” Solarladeregler sind immer so eine Sache. Viele von diesen sind sehr unzuverlässig, daher sind die Modelle von Victron Energy auch so beliebt, sie funktionieren einfach gut.

Daher war ich auch beim BougeRV MS2420N etwas skeptisch. Allerdings, nach nun einigen Wochen kann ich sagen diese Skepsis war nicht angebracht!

Der Laderegler funktioniert bei mir tadellos! in der Spitze konnte ich eine Leistung von bis zu 286W erreichen. Dies passt auch zum 20A Limit, welches entsprechend erreicht wird.

Die Kombination mit dem 380W Solarpanel erreicht im aktuell etwas mäßigen Frühling bei mir knapp 1700 Wh + an einem guten Tag, was verglichen mit dem Victron Energy stimmig wirkt (ist ca. 300-500 Wh mehr als beim Victron Energy).

So ist auch die Effizienz des BougeRV MS2420N bei schlechtem Wetter oder Dämmerung gut! Ich habe hier leider keine direkten Vergleichswerte mit dem Victron Energy MPPT 75/15, aber beide tun sich hier nicht viel.

Was allerdings auffällt ist, dass der BougeRV Ladecontroller um einiges kühler bleibt! ich glaube nicht, dass dies an einer besseren Effizienz liegt, sondern einfach primär an der deutlich größeren Kühlfläche verglichen mit dem Victron Energy Modell.

Victron Energy Alternative BougeRV

Aussetzer oder Ähnliches konnte ich nicht beobachten! Ebenso waren die ausgelesenen Spannungswerte korrekt und entsprechend auch die Ladespannung für die Akkus.

Zum Beispiel:

  • 35,5 V laut App – 35,43 V laut Messgerät am Solareingang
  • 13,4V laut App – 13,427 V laut Messgerät am Batterieausgang

Dies passt!

 

Display etwas nutzlos

Im Ladecontroller ist ein kleines Display verbaut. Dies kann die Fehlercodes, die Spannung des Akkus und die Temperatur anzeigen. Allerdings dies nur wenn du die Touch Taste antippst.

Ich hätte gerne, dass das Display mir konstant die aktuelle Leistung anzeigt, was aber nicht möglich ist. Schade!

Neben dem Display haben die drei potenziell sehr helle LEDs. Eine für den Akku, eine für das Solarpanel und eins für Fehler.

Theoretisch sollte die LED für den Akku und das Solarpanel konstant leuchten. Aber die PV LED scheint bei mir nicht zu funktionieren?! Nicht, dass ich mich beschweren würde, aber diese leuchtet einfach nicht.

 

Akku immer bei 100%

In der App gibt es eine Akkustandsanzeige. Diese steht bei mir immer bei 100%. Hierauf kannst Du dich also nicht verlassen.

 

Fazit, wie gut ist der BougeRV MS2420N?

Der BougeRV 12/24V 20A MPPT Solar Laderegler ist prinzipiell empfehlenswert! Der Ladecontroller funktionierte bei techtest.org im Test ohne Probleme, Zickereien oder Ähnlichem.

So habe ich diesen mit einem 380W Solarpanel wie auch zwei 100Ah LiFePO4 Akkus genutzt und der Ladecontroller lieferte eine gute Leistung! Im Maximum konnte ich 286W beobachten, was dem 20A Limit entspricht.

Auch die App ist an sich ordentlich. Diese ist nicht weltklasse, stellt aber aufgrund der historischen Werte durchaus einen Mehrwert dar.

Es gibt zwar Punkte, die mich störten, wie das konstante Anzeigen von “100% Batterieladung”, obwohl dies nicht richtig ist, und dass sich die App nicht immer von alleine verbindet, aber im Großen und Ganzen machte der Solar-Laderegler einen technisch guten Eindruck!

Allerdings würde ich im direkten Vergleich doch einen Victron Energy Laderegler vorziehen, diese wirken gerade was die App betrifft einfach etwas “robuster”. Allerdings sind die Victron Energy Modelle auch ein gutes Stück teurer!

Und gerade wenn du nicht den Premium Preis für die Victron Energy Modelle zahlen willst ist der BougeRV 12/24V 20A MPPT Solar Laderegler eine sehr gute Alternative!