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Die günstigen magnetischen USB Ladekabel von Essager im Test

Magnetische Ladekabel sind in der Theorie etwas Tolles. Diese schonen den Ladeport vor übermäßiger Belastung und sind generell komfortabel.

Allerdings sieht man magnetische Ladekabel zunehmend seltener, gerade nachdem Apple diese beim MacBook aufgegeben hat. Nun gibt es aber diverse Anbieter die magnetische USB C und microUSB Ladekabel anbieten.

Essager Im Test 4Für solch ein Ladekabel zahlt Ihr bei Amazon zwischen 10€ und 20€. Günstiger geht es wenn Ihr diese direkt aus Asien bestellt.

Hier habe ich für ein Essager magnetisches USB C Kabel 3,32€ inklusive Versand gezahlt. Aber wie gut kann so ein günstiges magnetisches Ladekabel sein?

Finden wir dies in einem kleinen Test heraus!

 

Die magnetischen USB Ladekabel von Essager im Test

Auf den ersten Blick machen die Essager Ladekabel einen sehr guten Eindruck! Diese verfügen über eine wertige Textilummantelung und metallene Steckergehäuse.

Essager Im Test 1Wir können hier also durchaus von premium Ladekabeln sprechen. Das Kabel selbst ist allerdings nicht übermäßig dick (3,1mm), aber hierdurch auch recht flexibel, trotz Textilummantelung. Ich würde die Flexibilität als angenehm bezeichnen.

Ebenfalls angenehm sind die recht kurzen Steckergehäuse. Das Gehäuse des USB A Ports misst lediglich 14mm in der Länge. Aber auch der USB C Port ist angenehm kurz.

Das Besondere ist aber natürlich der magnetische Stecker. Ihr könnt den USB C Teil des Steckers abziehen und gesondert in Euer Smartphone stecken. Das Ende des Ladekabels kann nun einfach über Magnet aufgesteckt werden.

Essager Im Test 2Dies ist einerseits cool, andererseits auch ein gewisser Schutz für den USB C Port. Entsteht zu viel Zug am Kabel oder am Stecker wird die Verbindung getrennt. Allerdings sind die hier verwendeten Magnete ausreichend stark das zum einen das Ladekabel ohne größeres Zutun an seinen Platz gezogen wird und zum anderen sich auch nicht zu leicht löst.

Ja bei einer gleichzeitigen Nutzung kann es leicht passieren, dass die Verbindung sich lockert und das Laden abbricht, aber das Kabel kann auf einen Fall von alleine abfallen.

Den USB C Stecker solltet Ihr dabei im Optimalfall dauerhaft in Eurem Smartphone belassen, unter anderem da dieser recht schwer zu entfernen ist.

Essager Im Test 3Ob dieser hier im Alltag stört hängt etwas von Eurem Smartphone ab. Ist dieses recht kantig fällt der vorstehende Adapter kaum auf, ist der Rahmen allerdings gebogen kann der Adapter etwas mehr stören.

Bonuspunkte gibt es wiederum für eine kleine grüne LED am Ladekabel, welche signalisiert, dass Strom auf dem Kabel ist. Diese LED verändert nicht ihre Farbe, ist aber angenehm gedimmt, dass diese auch im Schlafzimmer nicht stört.

 

Brauchbares Ladetempo?

Aber können wir mit den Essager magnetischen USB Ladekabeln auch ein vernünftiges Ladetempo erreichen?

Hierfür habe ich zwei Testrunden durchgeführt, einmal an einem normalen 5V/2,4A USB Ladegerät und einmal an einem Quick Charge Ladegerät. Zudem habe ich alle Tests mit einem Anker PowerLine+ 90cm und einem Baseus USB Typ C Kabel 1m wiederholt um ein paar Referenzwerte zu erhalten.

Starten wir mit dem normalen USB Ladegerät.

LadetempoAuf den ersten Blick sehen die Werte gar nicht mal so übel aus! Das ein Meter Kabel erreicht sogar bessere Werte als das Anker PowerLine+ 90cm, beeindruckend!

Allerdings gibt es hier eine Ausnahme, das iPad! Das Apple iPad Pro mag die Essager Kabel nicht, fragt mich nicht warum. Entweder lädt dieses mit nur 0,5A oder es verweigert das Laden komplett.

Essager Im Test 6Ähnliches gilt auch für das Apple MacBook Pro (ja dieses kann auch an einem 5V/2,4A Ladegerät geladen werden). Dieses verweigert das Laden komplett.

Auf der Android Seite konnte ich allerdings keine Probleme ausmachen.

Ladetempo QcSo funktioniert selbst Quick Charge durch die Kabel hindurch, super!

 

Fazit

Fazit „durchwachsen bis gut“ trifft es ganz gut. Prinzipiell machen die Essager magnetischen Ladekabel einen ganz guten Eindruck. Die Kabel selbst wirken ausreichend wertig und auch die Magnetfunktionalität funktioniert wie erwünscht.

Die Magnete sind ausreichend stark das das Kabel gut „von alleine“ an seinen Platz springt.

Essager Im Test 5Allerdings was das Ladetempo angeht, sind die Kabel „Hit or miss“. Einige Smartphones erreichten ein normales bis schnelles Ladetempo (gerade Android Smartphones mit Quick Charge), allerdings das iPad Pro verweigerte das Laden oder lud nur extrem langsam. Ähnliches gilt auch fürs Apple MacBook Pro. Nutzt Ihr ein Android Smartphone werden die Essager Kabel vermutlich gut funktionieren, aber ich kann hier auch meine Hand nicht für alle Modelle ins Feuer legen.

Kurzum, ja die Essager magnetischen Ladekabel können taugen und gerade zu einem Preis von unter 4€ sind diese gegebenenfalls einen Versuch wert. Wie schnell diese Laden und wie gut die Adapter in Euer Smartphone passen hängt allerdings stark vom Modell ab.

Das RAVPower USB C Ladegerät 30W mit GaN-Technologie im Test

Mit dem RP-PC120 hat RAVPower sein bisher neustes und kompakteste USB Ladegerät auf den Markt gebracht. Dieses verfügt über einen 30W USB C Port wie auch GaN-Technologie.

Ravpower Usb C Ladegerät 30w Mit Gan Technologie Im Test 5Letztere erlaubt einen besonders kompakten Formfaktor. Klingt doch interessant!

Wollen wir uns hier das RAVPower USB C Ladegerät 30W mit GaN-Technologie doch einmal im Test ansehen.

 

Das RAVPower USB C Ladegerät 30W mit GaN-Technologie im Test

Das erste was wir beim RAVPower RP-PC120 betrachten müssen, sind die Abmessungen. Dieses 30W Netzteil misst gerade einmal 42 x 42 x 28mm und gehört damit eindeutig zu den kompaktesten Modellen aktuell auf dem Markt.

Ravpower Usb C Ladegerät 30w Mit Gan Technologie Im Test 1Wie hat RAVPower dies geschafft? GaN! GaN steht für Galliumnitrid, was wiederum ein Halbleiter ähnlich wie Silizium ist. Galliumnitrid ist allerdings sogar noch effizienter als Silizium, nur aktuell schwerer zu verarbeiten. Erst seit Anfang 2019 gibt es erste GaN Komponenten regulär im Welthandel zu kaufen. Aufgrund der gesteigerten Effizienz verglichen mit herkömmlichen Komponenten ist es möglich kleinere Bauteile bei gleicher Leistung zu nutzen, was in kompakteren Abmessungen resultiert.

Rein optisch ist das RAVPower USB C Ladegerät sehr schlicht gehalten. Dieses besitzt ein einfaches weißes Gehäuse mit Hochglanzelementen an den Seiten. Generell würde ich das Gehäuse als ausreichend stabil einstufen.

Ravpower Usb C Ladegerät 30w Mit Gan Technologie Im Test 3Es ließ sich hier nichts verwinden oder verbiegen. Super!

Technisch ist das RAVPower RP-PC120 auf den ersten Blick wenig aufregend. Wir haben hier lediglich einen USB C Port. Dieser bietet allerdings das USB Power Delivery Protokoll mit bis zu 30W!

Genaugenommen kann das Ladegerät 5V/3A, 9V/3A, 12V/2,5A, 15V/2A oder 20V/1,5A liefern.

Ravpower Usb C Ladegerät 30w Mit Gan Technologie Im Test 4Damit kann das RAVPower RP-PC120 durchaus schon das ein oder andere Notebook laden, eignet sich aber primär für Smartphones und Tablets.  Hier natürlich gerade für die Apple Modelle.

 

Das Ladetempo

Folgende Gerätehabe ich am RAVPower RP-PC120 getestet:

  • Apple iPad Pro 11
  • Apple iPhone 11 Pro
  • Apple MacBook Pro 13
  • Dell XPS 13 9380
  • Google Pixel 4 XL
  • Huawei Mate 20 Pro
  • Moto G8 Plus

LadetempoZwar konnte sowohl das Dell XPS 13 wie auch das Apple MacBook Pro 13 am RAVPower USB C Ladegerät laden, dennoch ist dieses mit 30W natürlich nur bedingt für Notebooks geeignet. Bei 13 Zöllern kann es in der Regel genutzt werden (15 Zöller auf der Windows Seite verweigern hier gerne das Laden), aber ich würde eher 45W+ Netzteile zum Laden von Notebooks empfehlen.

Im Notfall oder auf Reisen kann es allerdings auch dafür taugen. Wofür es sehr gut taugt sind Smartphones und Tablets!

Beispielsweise das Apple iPad Pro 11 lädt am RAVPower RP-PC120 schneller als am original beiliegenden Apple Ladegerät. Ähnliches gilt auch für das iPhone 11 Pro, welches sich hier schnellladen lässt!

Ravpower Usb C Ladegerät 30w Mit Gan Technologie Im Test 8Ähnliche gilt auch für viele Android Smartphones. Google möchte USB Power Delivery als universellen Ladestandard durchdrücken https://techtest.org/usb-power-delivery-wird-wichtiger-den-je/

Dementsprechend unterstützen viele Smartphones wie auch das Samsung Galaxy S10, das Moto G8 und auch viele Huawei Smartphones USB Power Delivery als sekundären Schnellladestandard.

Zusammengefasst:

  • Apple Smartphones lassen sich schnellladen (ab dem iPhone X)
  • Apple Tablets lassen sich schnellladen (ab dem iPad Pro)
  • Samsung Smartphones lassen sich schnellladen (ab dem S8)
  • 13 Zoll Notebooks lassen sich in der Regel laden
  • 15 Zoll Notebooks lassen sich in der Regel nicht laden
  • Huawei Smartphones laden in der Regel „flott“
  • OnePlus Smartphones laden langsam

 

Die Effizienz

Aufgrund der GaN-Technologie sollte das RAVPower RP-PC120 durchaus ein recht effizientes Ladegerät sein. Aber wie schaut es hier in der Praxis aus?

EffizienzSehr gut! Selbst bei einer geringen Last von 5V/1A erreicht dieses eine Effizienz von 84%, was sehr gut ist! Unter Volllast kommen wir auf rund 89%, was ebenfalls ein starkes Ergebnis ist.

Kurzum ja das RAVPower RP-PC120 ist effizient!

 

Fazit

Das RAVPower RP-PC120 ist ein super kompaktes, angenehm leistungsstarkes und effizientes USB C Ladegerät! Dieses empfiehlt sich dabei primär für Nutzer im Apple Ökosystem. Ihr könnt mit dem RAVPower RP-PC120 sowohl alle iPhones ab dem X mit dem vollen Tempo schnellladen, wie auch die neueren iPad Pros.

Ravpower Usb C Ladegerät 30w Mit Gan Technologie Im Test 9Sogar das 13 Zoll MacBook Pro lässt sich ausreichend flott laden, auch wenn dieses hier nicht ganz das originale Ladegerät ersetzen kann.

Natürlich eignet sich das RAVPower RP-PC120 auch für diverse Android Smartphones und die Nintendo Switch!

Weitere Bonuspunkte gibt es für die gute bis sehr gute Effizienz und den generell positiven technischen Eindruck. Kurzum Daumen hoch für das RAVPower USB C Ladegerät 30W mit GaN-Technologie!

Der Corsair T3 Rush im Test, just an another Gaming Chair?

Mit dem T3 Rush hat Corsair Ende 2019 seinen neusten Gaming Chair auf den Markt gebracht. Dieser soll durch einen fairen Preis, guter Qualität und einem fast schon eher ungewöhnlichem Stoff-Bezug überzeugen.

Allerdings gibt es gefühlt hunderte sehr ähnliche Gaming-Chairs auf dem Markt. Wie kann sich hier der Corsair T3 Rush behaupten? Finden wir dies im Test heraus!

Corsair T3 Rush Im Test 19An dieser stelle vielen Dank an Corsair für das Zurverfügungstellen des T3 Rush für diesen Test.

 

Der Corsair T3 Rush im Test

Corsair hat zwar das „Rad“ beim T3 Rush nicht neu erfunden, aber dennoch ist gerade die Optik ein Highlight dieses Gaming Chairs.

Im Gegensatz zu den meisten Modellen auf dem Markt setzt Corsair nicht auf Kunstleder, sondern auf Stoff bei der Polsterung. Hierdurch sieht der T3 Rush etwas „wohnlicher“ und gemütlicher aus.

Corsair T3 Rush Im Test 8Letztendlich ist dies natürlich Geschmackssache, aber ich finde den Corsair T3 Rush hübsch! Dieser hebt sich auch hierdurch etwas von der Masse ab, welche entweder auf besonders edel oder einen extremen „Gamer-Look“ anpeilt.

Der T3 Rush ist in drei Farbkombinationen verfügbar:

  • Schwarz
  • Grau/Schwarz
  • Grau/Weiß

Auf meinen Bildern seht Ihr die Grau/schwarze Kombinationen. Wobei ich das Schwarz auch eher als dunkles Grau und das Grau als helles Grau bezeichnen würde.

Haptisch ist der Stoff vergleichsweise weich, mit einer Art Flaum Textur. Das Ganze fühlt sich erfreulich gut an.

Corsair T3 Rush Im Test 10Was die Form angeht, ist der T3 Rush ein ganz klassischer Gaming Chair! Hier haben wir die typische Racing sitzt Form, mit aggressiven Flügeln an den Seiten welche Euch in Position halten und Aussparungen auf Schulterhöhe.

Letztere sind bei Rennautos um Gewicht zu sparen, hier sind diese primär ein optisches Element.

Bei den Verstelloptionen haben wir die üblichen Möglichkeiten. Die Rückenlehne könnt Ihr mithilfe eines kleinen Hebels an der Seite von fast komplett flach bis nach vorne gelehnt verstellen.

Die Armlehnen könnt Ihr in vier Positionen nach Euren Wünschen anpassen. Ihr könnt diese in der Höhe verstellen, vor/zurückschieben, im Winkel verstellen und in der Distanz zu Euch anpassen.

Corsair T3 Rush Im Test 13Die Sitzhöhe könnt Ihr frei zwischen 44 und 54cm verstellen. Zu guter Letzt bietet der T3 Rush auch eine Kippelfunktion.

Ihr könnt bei dieser den Stuhl durch leichtes Abdrücken ein wenig nach hinten kippen, natürlich ohne die Gefahr das Ihr umkippt. Dieses Feature lässt sich natürlich auch abschalten.

 

Ein weiterer Gaming Chair?

Es gibt hunderte Gaming Chairs auf dem Markt, welche sich zumeist sehr ähneln. Dies hat auch einen Grund, die meisten Modelle werden vom gleichen chinesischen Fertiger stammen!

Ob Ihr nun Corsair, Noblechairs, Tesoro usw. kauft, die meisten Modelle werden in der gleichen Fabrik vom Band laufen. Ich habe hier keine Insider Informationen, aber die Parallelen bei der Konstruktion sind recht eindeutig.

Akracing Onyx Gamingstuhl Test Review 11 1
Akracing Onyx
Corsair T3 Rush Im Test 3
Corsair T3

 

Dies soll natürlich nicht heißen, dass auch alle Modelle gleich sind! Dies ist nicht der Fall, jeder Hersteller nimmt hier ein paar Modifikationen vor.

Auch die Basis-konstruktion scheint es in verschiedenen „Stufen“ zu geben. Dies nur als Info vorweg.

 

Massivität und Stabilität

Der Corsair T3 Rush gehört mit rund 260€ in die „Mittelklasse“ was Massivität und Ausführung angeht.

Schauen wir uns den Stuhl im Vergleich zur Konkurrenz an, dann fallen gleich ein paar Kompromisse auf, gerade im Vergleich zu teureren Modellen.

So nutzt Corsair beispielsweise ein Fußkreuz aus Kunststoff. Einem sehr stabilen Kunststoff, aber natürlich nicht so massiv wie Gusseisen oder Ähnliches.

Corsair T3 Rush Im Test 2Auch die Armlehnen sind nur auf einem schwebenden Metallstück, welches an einem Pfeiler der Basis Konstruktion verschweißt ist, angebracht. Dies macht auch beispielsweise Noblechairs bei seinen deutlich teureren Modellen, ist aber nicht die massivste Art die Armlehnen zu verbauen.

Ein weiterer Punkt wo Corsair etwas gespart hat ist beim Kipp-Mechanismus. Hier gibt es grob gesagt zwei Versionen.

Die teurere Version ist wie ein Z aufgebaut und erlaubt ein Kippeln nur durch das Verlagern des Gewichts. Die „T“ Version hingegen erfordert in der Regel ein leichtes Abstoßen, so dass der Stuhl kippelt.

Dies war nun einiges an Kritik! Allerdings haben wir auch klar einige positive Punkte. Die Grundkonstruktion des Stuhls besteht aus dickem und schwerem Eisen, was dem Corsair T3 Rush eine hohe Stabilität verleiht.

Corsair T3 Rush Im Test 6

Dabei wirkt hier die Verarbeitung und auch die Schweißnähte sehr wertig! Ebenfalls extrem wertig wirkt der verwendete Stoff für die Oberseite.

Dieser hebt sich ein gutes Stück vom meist gesehen Kunstleder ab und ist tadellos genäht, auch an den Stellen die man sonst nicht sieht. Rost oder Ähnliches konnte ich nicht entdecken. Und ja es gibt Gaming Chairs die bekommt Ihr bereits mit Rost geliefert (auch teurere Modelle).

Weiter Positiv sind die Schrauben, welche bereits in den Löschern wo diese hin gehören vorinstalliert sind. Auch etwas was nicht selbstverständlich ist und meist nur bei den teuren Modellen der Fall ist.

 

Wie sitzt es sich auf dem Corsair T3 Rush?

Corsair bewirbt den T3 Rush mit einer maximalen Belastbarkeit von 120KG. Dies wird für die Mehrheit aller Nutzer völlig ausreichen.

Allerdings sagt uns dies auch etwas über den T3 Rush. Der Stuhl ist recht schlank und schmal gebaut! So habt Ihr beispielsweise „nur“ 35cm Platz zwischen den beiden Flügeln.

Corsair T3 Rush Im Test 21Ich bin mit 1,84m und +- 90Kg nicht klein und die Flügel umarmen mich sanft. Für mich wäre der Stuhl problemlos von der Passform nutzbar, aber dieser liegt recht eng an. Nennen wir es mal „figurbetont“.

Seid Ihr sehr breit gebaut ist der T3 Rush nicht optimal für Euch! Dies gilt auch für Nutzer mit einem sehr breiten Kreuz oder einem größeren Gesäß.

Ich würde den Corsair T3 Rush für Nutzer bis 1,85m und ca. 95-100KG empfehlen, wie auch vielleicht für die in der Regel etwas schlanker gebauten Damen unter Euch.

Die Polsterung des Corsair T3 Rush ist eher auf der härteren Seite. Hier erinnert mich der Stuhl etwas an den Noblechairs EPIC. Allerdings wird dies durch den weichen Stoffbezug wieder etwas kompensiert.

Der T3 Rush ist also nicht super hart aber auch klar kein „Fernsehsessel“!

Corsair T3 Rush Im Test 25Dabei ist die Ergonomie überdurchschnittlich. Oftmals sind allgemein die etwas härteren Stühle die ergonomischeren, was sich hier auch bestätigt.

Der T3 Rush hält Euch konstant in einer geraden Position und unterstützt Euren Rücken ordentlich. Letzteres geht besser, aber dies ist ein Problem das viele Gaming Chairs haben. Allerdings schlägt sich hier der T3 Rush sehr gut.

Gerade wenn Ihr die Rückenlehne sehr gerade eingestellt habt, sitzt Ihr ziemlich ideal. Allerdings zu den entspannten Spielen ist mir diese Position etwas zu aufrecht. Hier habe ich die Lehne eine Stufe nach hinten gestellt und das Kippeln eingeschaltet.

Das Kippeln erlaubt es Euch den Stuhl ein wenig in die Schräge zu setzen, ähnlich wie bei einem Schaukelstuhl. Hierdurch sitzt Ihr nicht so statisch, was ich angenehm finde. Die Kippelfunktion ist leicht auslösbar und angenehm, allerdings der maximale Winkel ist vergleichsweise klein.

Allgemein ausgedrückt würde ich sagen, dass Ihr auf dem T3 Rush „konzentriert“ sitzt.

Corsair T3 Rush Im Test 23Corsair bewirbt den Stoff des T3 Rush als „The T3 RUSH’s breathable soft fabric exterior retains minimal heat, allowing you to Keep cool during long game Sessions.“

Kann ich dem zustimmen? Bedingt! Ich teste den Stuhl im Winter, daher kann ich nicht aus erster Hand von Erfahrungen berichten wie sich der T3 Rush bei 40 Grad schlägt.

Generell wirkt der Stoff aber wärmer als normales Kunstleder! Allerdings klebt Ihr auf dem Stoff nicht so stark, gerade bei nackter Haut. Schweiß kann sich hier auch nicht so auf der Oberfläche sammeln, wie bei glattem Kunstleder.

Das perforierte Leder eines Noble Chairs Icon ist hier weiterhin das Optimum, aber ja je nach Geschmack kann der Stoff des Corsairs T3 Rush angenehmer sein als 08/15 Kunstleder (im Sommer).

 

Fazit

Ein Schreibtischstuhl ist etwas Individuelles. Dieser muss zu Euch passen und nicht zu mir. Daher versuche ich kurz zusammenzufassen wie es sich auf dem Corsair T3 Rush sitzt.

  • Der T3 Rush ist tendenziell eher hart gepolstert, sitzt sich aber dafür nicht durch (lange Gaming Sessions sind kein Problem).
  • Die Stoff Oberfläche ist weich und angenehm, aber gerade im ersten Moment etwas wärmer als Kunstleder, aber mittelfristig vergleichbar bis angenehmer.
  • Der T3 Rush ist eindeutig eher für kleinere bzw. schmälere bis normal gebaute Nutzer. Ihr wiegt 100KG+ und seid 1,9m+ ? Dann gibt es bessere Modelle für Euch.
  • Der T3 Rush ist recht „Figurbetont“ geformt.
  • Die Ergonomie ist überdurchschnittlich gut für einen Gaming Chair.
  • Ihr sitzt auf dem T3 Rusch tendenziell eher konzentriert, vergleichbar mit dem Noblechairs EPIC.

Klingt dies nach einem Gaming Chair den Ihr Euch wünscht? Dann ist der halbe Kampf schon gewonnen!

Corsair T3 Rush Im Test 19Was die Verarbeitung angeht, ist der Corsair T3 Rush gut bis sehr gut. Nähte sind sauber und auch die Metallträger sind sauber gearbeitet und verschweißt. Hier ist der T3 Rush mehr als nur seinem Preis angemessen.

Was die generelle Massivität angeht würde ich den T3 Rush auf ein mittleres Level setzen. Hier und da sehen wir Kosteneinsparungen, siehe das Kunststoff-Fußkreuz oder die Halterung der Armlehnen, generell ist der T3 Rush aber natürlich deutlich massiver als irgendein Billigmodell von Amazon. Der T3 Rush ist aber auch kein Schwerlastenstuhl wie z.B. der AKRacing Onyx und will dies vermutlich aufgrund der schlanken Form auch nicht sein.

Kurzum der Corsair T3 Rush ist ein guter Gaming Chair, wenn dieser Euren Wünschen entspricht. Ich würde diesen als eine günstigere Alternative zum Noblechairs EPIC einstufen. Der EPIC ist hier und da noch etwas edler gestaltet, der T3 Rush hingegen etwas funktionaler, günstiger und was die Basis-Konstruktion angeht +- identisch.

Corsair T3 Rush

Der ASUS CG32UQ im Test, 32 Zoll, 4K und Halo Sync!

Mit dem CG32UQ hat ASUS seinen ersten Gaming Monitor vorgestellt welcher sich an Nutzer von Konsolen richtet. Dieser funktioniert natürlich auch an einem PC, bietet aber ein paar Feature auf welche bei einem normalen PC Monitor weniger wert gelegt wird.

So soll der ASUS CG32UQ besonders gute Lautsprecher bieten, eine Fernbedienung, besonders viele Anschlüsse und natürlich auch ein starkes Bild. Letzteres ist mit 31,5 Zoll gerade zu riesig, für einen „PC-Monitor“.

Asus Cg32uq Im Test 14Aber das für mich spannendste Feature ist Halo Sync! Halo Sync ist eine RGB Beleuchtung die sich dem Bild anpasst, ähnlich wie Philips Ambilight.

Cool! Aber wie gut ist der ASUS CG32UQ in der Praxis? Finden wir dies im Test heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an ASUS für das Zurverfügungstellen des CG32UQ.

 

Der ASUS CG32UQ im Test

Was das Design angeht kann man dem ASUS CG32UQ zwei geteilt gegenüberstehen. Der CG32UQ ist ein vergleichsweise klobiger und großer Monitor.

Asus Cg32uq Im Test 7Dabei spreche ich nicht nur von den satten 32 Zoll die dieser besitzt. Auch die Rahmen sind recht breit für ein 2019er Modell und die Dicke vergleichsweise hoch. Letzteres hat allerdings auch gute Gründe, auf welche wir bei der Ausstattung zu sprechen kommen.

Es gibt ohne Frage schickere Monitore als den CG32UQ. ASUS scheint allerdings dieses etwas „gröbere“ Design auch zu fördern.  Klar wir haben hier einen Gaming Monitor vor uns, dieser muss Leistung bieten und nicht das edelste Design haben, dies scheint ASUS zumindest zu meinen.

Asus Cg32uq Im Test 3Sehr positiv ist die Stabilität! Der Monitor selbst wirkt schön massiv gearbeitet und der Standfuß ist einer der stabilsten die ich jemals gesehen habe!

Ihr könnt den ASUS CG32UQ in der Höhe verstellen, was trotz des hohen Gewichts Butter weich verläuft. Dabei wackelt der Monitor auch nicht auf Eurem Schreibtisch, was an dem großen Fuß liegt.

Asus Cg32uq Im Test 5Dieser Fuß besitzt zwei Flächen, auf welchen Ihr Controller ablegen könnt. Diese Flächen sind von der Größe perfekt für XBOX oder PS Controller und gummiert, so dass diese nicht abrutschen.

Zudem finden sich auf der Rückseite des Fußes zwei USB Ladeports, welche gedacht sind Eure Controller zu laden. Diese Port sind rein für die Stromversorgung gedacht!

Wollt Ihr den Standfuß nicht nutzen, kein Problem! Der Monitor besitzt auch eine VESA Kompatibilität.

Neben den beiden Ladeports finden sich auf der Rückseite des Monitors zwei weitere USB 3.0 Ports, 3x HDMI 2.0, einen Kopfhörer Ausgang und einmal Displayport.

Asus Cg32uq Im Test 6Ihr könnt also einen Berg an Geräte mit dem Monitor verbinden. Punktabzug gibt es allerdings für das externe Netzteil.

Kleine Anmerkung, das Netzteil des Monitors surrt leicht, wenn dieser ausgeschaltet ist! Eingeschaltet verschwindet dies merkwürdigerweise.

 

Das Panel

Der ASUS CG32UQ besitzt ein 31,5 Zoll Panel mit einer Auflösung von 3840×2160 Pixeln. Damit ist der CG32UQ recht groß für einen normalen Schreibtisch.

ASUS setzt hier auf ein VA Panel. Welches Panel genau genutzt wird konnte ich leider nicht herausfinden, aber ich vermute es ist das M315DJJ-K31 aus dem Hause Innolux.

Asus Cg32uq Im Test 12Der Monitor soll laut Hersteller bis zu 600 cd/​m² Helligkeit erreichen, wenn Ihr HDR nutzt. HDR10 wird hier als Standard genutzt und eine DisplayHDR 600 Zertifizierung liegt vor.

Bei der Bildwiederholungsrate haben wir die typischen 60Hz, wie sie aktuell bei 4K Monitoren üblich sind. Es wird aber AMD FreeSync unterstützt, was PC Gamer und Nutzer der XBOX freuen wird.

 

Helligkeit und Ausleuchtung

ASUS gibt uns beim CG32UQ gleich zwei Helligkeitsangaben, 400 cd/​m² im Normalbetrieb und maximal 600 cd/​m² bei HDR. Letztere könnt Ihr allerdings nicht konstant abrufen. Hierbei handelt es sich nur um ein kurzzeitiges „Übertakten“ der Helligkeit wenn man so will.

Welche Helligkeit können wir denn regulär erreichen?

HelligkeitDaumen hoch für ASUS, 400 cd/​m² werden versprochen 465 cd/​m² werden geliefert. Dies ist die höchste Helligkeit die ich jemals bei einem Monitor gemessen habe. Klasse!

Allerdings geht eine hohe Helligkeit auch oftmals etwas mit Problemen bei der Ausleuchtung einher. So ist auch die Ausleuchtung des CG32UQ nicht perfekt. Auf komplett schwarzem Hintergrund sehen wir an den unteren Ecken einige hellere Bereiche.

Ich würde das Ganze nicht als „drastisch“ einstufen. Der ASUS CG32UQ ist in diesem Belang nicht perfekt, aber ich habe auch schon noch Schlimmeres gesehen.

 

Kontrast

Wie bei den meisten Monitoren mit VA Panel ist auch beim CG32UQ der Kontrast mit 1:3000 recht hoch angegeben. Nicht verwunderlich, VA Panels sind deutlich besser darin hohe Kontrastwerte zu erzielen als IPS oder TN Panels. Hierdurch haben Monitore mit VA Panels auch meist ein sehr gutes Bild.

KontrastUnd ja der Kontrast des ASUS CG32UQ ist sehr stark! Ähnlich wie bei der Helligkeit kann dieser sich auf Platz 1 der von mir gemessenen Werte setzen. Beeindruckend.

Ja der Wert ist niedriger als angegeben, dies liegt aber auch zum Teil an meinem Messgerät, welches hier niedrigere Werte ausgibt.

 

Farbraum

Bezüglich der Abdeckung des sRGB Farbraums oder von AdobeRGB macht ASUS leider keine Angabe beim CG32UQ. Lediglich DCI-P3 soll zu 95% abgedeckt sein.

FarbraumErstaunlich warum ASUS nicht mit sRGB wirbt, denn dieser Farbraum wird zu 100% abgedeckt! Ebenfalls recht stark ist die 87%ige Abdeckung des sehr großen AdobeRGB Farbraums. Super!

Damit taugt der CG32UQ sogar für Foto/Video-Bearbeitung, zumal die Kalibrierung von Haus aus gar nicht mal schlecht ist.

Wollt Ihr auf dem Monitor Youtube Videos schneiden oder Fotos bearbeiten dann ist dies kein Problem. Bleibt nur im Standard Modus, die anderen boosten die Farben teils recht stark.

 

Halo Sync bzw. Ambilight

Philips Ambilight sagt vermutlich jedem etwas. Leider war dieses Feature lange Zeit exklusiv bei Philips Fernsehern zu finden.

Der ASUS CG32UQ verfügt mit Halo Sync aber über ein sehr ähnliches Feature. An den Seiten und am oberen Rand besitzt der Monitor LEDs, welche die auf dem Bildschirm zu sehenden Farben widerspiegeln.

Ihr benötigt hierfür keine Software oder Ähnliches. Der Monitor macht dies von ganz alleine.

Dabei werden die Farben natürlich auch der Position auf dem Bild angepasst. Befindet sich ein großes rotes Element in der linken Ecke, dann leuchten auch nur dort die LEDs passend in Rot.

Halo Sync funktioniert dabei gut, aber nicht perfekt! Wir haben eine leichte Verzögerung bei schnellen Bewegungen und auch besitzt der CG32UQ nicht so viele LEDs wie beispielsweise CORSAIRs iCUE LS100 Smart Lighting Kit. Hierdurch können Übergänge zwischen Farben teils etwas hart sein.

Dennoch ist Halo Sync ein großer Mehrwert! Gerade Dinge wie Explosionen, Mündungsfeuer usw. wirken intensiver, da diese sich über den Monitor hinaus ausbreiten und auch deutlicher zur Geltung kommen.

Kurzum Halo Sync ist DAS Feature des ASUS CG32UQ. Dies ist so ein Effekt den man nicht mehr missen möchte.

 

Im Alltag

Das was beim CG32UQ im Alltag zunächst am meisten auffällt ist die schiere Größe des Monitors. 32 Zoll auf dem Schreibtisch wirkt schon nochmal etwas gewaltiger als der typische 24 oder 27 Zöller.

Hinzu kommt Halo Sync (Ambilight) welches im Dunkeln das Bild visuell nochmals vergrößert. Diesen Effekt darf man nicht unterschätzen! Alles wirkt deutlich intensiver und gewaltiger, gerade in Spielen welche viele Effekte haben. Ich denke hier z.B. an Borderlands 3 usw. Spiele aller FIFA werden natürlich nicht so spektakulär sein.

Dennoch Halo Sync ist toll und glatt alleinig ein guter Grund den Monitor zu kaufen. Erfreulicherweise ist allerdings auch abseits davon das Bild subjektiv sehr gut. Gerade die Kontraste und sehr hohe maximale Helligkeit stechen hier hervor. Habt Ihr einen HDR Titel vor Euch ist dieser Effekt noch deutlicher ausgeprägt.

Asus Cg32uq Im Test 13DisplayHDR 600 ist bereits eine etwas höhere Zertifizierung. Ja es gibt noch „krasseres“ HDR, aber wir können hier durchaus von einer guten HDR Erfahrung sprechen.

Der CG32UQ ist ein Gaming Monitor, wie steht es da um Reaktionszeiten und Inputlag? Dies müssen wir zwei geteilt betrachten.

Generell ist der Inputlag bzw. Reaktionszeit mit 9ms in der Bildmitte (gemessen) nicht schlecht. Dies ist kein absoluter top Wert, aber auch nicht schlecht für einen 60Hz Monitor mit VA Panel.

Vergleichen wir dies mit einem Fernseher, in diesem Fall den Xiaomi Smart TV 4S, dann ist der ASUS CG32UQ massiv schneller! Fernseher haben gut und gerne Reaktionszeiten von 60ms oder mehr!

Fernseher nutzen in der Regel deutlich aggressivere Bildverbesserer und sonstige Logik welche Reaktionszeit kostet. Hättet Ihr also alternativ zum ASUS CG32UQ an einem regulären TV gespielt, dann werdet Ihr die niedrigere Reaktionszeit deutlich merken.

Allerdings setzt ASUS auf ein VA Panel, welche generell etwas träger sind als IPS Panels. Was bedeutet dies? Schnellere Bewegungen können gegebenenfalls unscharf oder verwaschen wirken. Auch der ASUS CG32UQ ist hier nicht ganz perfekt, aber deutlich besser als ältere VA Panel Monitore (und Fernseher welche zumeist auch ein VA Panel haben).

Asus Cg32uq Im Test 16Kurzum verglichen mit einem Fernseher ist der ASUS CG32UQ ein deutliches Upgrade was Reaktionszeit usw. angeht. Für einen Oberklasse PC Monitor ist der CG32UQ durchschnittlich bis leicht überdurchschnittlich.

Was mich etwas negativ überrascht hat, waren die Einschaltzeiten. Der Monitor braucht vergleichsweise lang anzugehen. Auch das OSD ist für meinen Geschmack etwas verspielt.

 

Leistungsaufnahme

Betrachten wir uns zu guter Letzt noch die Leistungsaufnahme.

Leistungsaufnahme In WattMit 82,2W bei voller Helligkeit zieht der ASUS CG32UQ durchaus ein gutes Stück Energie, was allerdings auch nicht verwundert. Eine hohe Helligkeit geht meist mit einer hohen Leistungsaufnahme einher.

Schalten wir Halo Sync ab, dann sinkt die Leistungsaufnahme um ca. 11W.

 

Fazit

Der ASUS CG32UQ ist ein toller Monitor, welcher es schafft, sich etwas von der Masse an Modellen abzuheben.

Starten wir mit dem Wichtigsten, der Bildqualität. Der CG32UQ besitzt den höchsten jemals von mir gemessen Kontrast und Helligkeit, die Abdeckung des sRGB Farbraums liegt bei 100% und die Kalibrierung ist von Haus aus top. Hinzu kommt die Auflösung von 4K, welche gerade auf 32 (31,5) Zoll wunderbar knackig aussieht und die DisplayHDR 600 Zertifizierung.

Ich glaube viel mehr muss ich gar nicht mehr sagen! Auch subjektiv sieht der CG32UQ herausragend aus! Dieser eignet sich dabei nicht nur fürs Gaming, sondern auch durchaus für Foto und Video Bearbeitung. Lediglich die Ausleuchtung ist nicht perfekt. Es gibt in den Ecken Bereiche welche auf schwarzem Hintergrund hervorstechen.

Dennoch Daumen hoch für die Bildqualität!

Asus Cg32uq Im Test 15Allerdings verfügt der ASUS CG32UQ über diverse Zusatz Feature. Hierbei spreche ich nicht mal von den vielen Anschlüssen (3x HDMI, 1x Displayport) oder den USB Ladeports für Controller. Ich meine viel mehr die sehr brauchbaren Lautsprecher und vor allem Halo Sync bzw. „Ambilight“.

Leider ist dieses zwar nicht ganz perfekt umgesetzt, die Reaktionszeit könnte niedriger sein und die Übergänge weicher, aber dennoch bietet Halo Sync einen großen Mehrwert.

Im Dunkeln wirkt der Monitor größer und intensiver. Das Gefühl mittendrin zu sein ist einfach deutlich ausgeprägter dank der zusätzlichen Beleuchtung.

Ist der ASUS CG32UQ nun seine 799€ wert? Dies kommt natürlich auf Eure Anforderungen an, aber ich würde sagen, ja. Ein 32 Zöller mit 4K und HDR in einer vergleichbaren Qualität ist aktuell nicht unter 700€ zu bekommen. Am ehesten vergleichbar wäre der Dell UltraSharp U3219Q, welcher ebenfalls 799€ kostet, aber kein Halo Sync, besondere Lautsprecher usw. bietet.

Von daher ja der Preis ist gehoben, aber für das gebotene Paket nicht zu viel!

Asus Cg32uq

Ein nacktes kabellose Ladepad, für die Bastler unter Euch! (für +-2€)

Kabellose Ladepads lassen sich in diversen Objekten verbauen. Neben extra dafür vorgesehenen Ladepads gibt es auch Lampen oder sogar Schreibtische mit kabelloser Ladefunktion.

Nacktes Kabellose Ladepad 9Vielleicht habt Ihr Euch auch schon überlegt wo es cool wäre ein kabelloses Ladepad „versteckt“ möglich wäre zu verbauen. Genau um dieses Thema geht es heute bzw. um die technische Umsetzung.

 

Ein nacktes kabellose Ladepad

„Nackte“ kabellose Ladepads, also die reine Elektronik ohne Gehäuse, lassen sich beispielsweise bei AliExpress problemlos sehr günstig bekommen.

Nacktes Kabellose Ladepad 1In meinem Fall hat mich der „High-quality 10w Qi Fast-charging Wireless Charger“ gerade einmal 2,33$ gekostet! Ein beeindruckender Preis für ein 10W Modell mit zwei Ladespulen.

Nach einigen Wochen habe ich auch das sehr „unromantische“ Ladepad erhalten. Dieses besteht grob gesagt aus zwei Elementen, dem PCB und den Ladespulen.

Nacktes Kabellose Ladepad 2Letztere sind auf einem kleinen metallenen Board angebracht, welches auf der Rückseite über ein doppelseitiges Klebeband verfügt. Dieses Modul misst 46mm x 83mm und besitzt eine Dicke von ca. 3mm an der dicksten Stelle.

Dies ist der Teil welchen Ihr möglichst nah an Eurem Smartphone verbauen solltet. Kabelloses Laden funktioniert durch Oberflächen hindurch, bis zu einer gewissen Dicke. Dazu später mehr.

Nacktes Kabellose Ladepad 4Die Elektronik selbst wirkt gut und wertig gearbeitet, ist aber Vergleichswiese groß! Das PCB misst ca. 53 x 52mm und lässt sich über zwei Schrauben befestigen.

Am Ende des PCB ist der microUSB Port, welcher für die Spannungsversorgung nötig ist.

 

Wie verbauen?

Ihr müsst das Ladepad mit den Spulen zum Smartphone gerichtet verbauen. Wie genau Ihr das macht ist Eurer Kreativität überlassen. Ihr könntet das Ladepad beispielsweise mithilfe einer Fräse in Eurem Schreibtisch von unten versenken.

Nacktes Kabellose Ladepad 8Diesen Wert müsst Ihr etwas mit Vorsicht betrachten, aber in meinem Test funktionierte das Ladepad durch ca. 8mm dickes Holz hindurch! Ca. +- 9mm scheint das absolute Maximum zu sein, dies hängt aber natürlich auch etwas von Eurem Smartphone ab, ob Ihr eine Hülle nutzt usw.

Auch funktioniert kabelloses Laden nicht durch Metall hindurch.

 

Die Leistung

Schauen wir uns das „High-quality 10w Qi Fast-charging Wireless Chargerkurz einmal genauer an.

Ich habe auf diesem ein Samsung Galaxy S7 Edge, Huawei Mate 20 Pro, Google Pixel 4 XL, Apple iPhone 11 Pro und das Gigaset GS290 getestet.

Nacktes Kabellose Ladepad 7Alle fünf Smartphones ließen sich problemlos vom Ladepad laden! Das Tempo war jedoch teils recht unterschiedlich, was natürlich primär an den Smartphones liegt.

Grundsätzlich soll das Ladepad 5W, 7,5W oder 10W Ladetempo unterstützten. Für Letztere ist allerdings ein Quick Charge Netzteil von Nöten. Für 5W reicht auch ein normales USB Netzteil.

LadetempoWichtig! Ich kann nur den Ladestrom messen der in das Kabellose-Ladepad geht! Aufgrund der mäßigen Effizienz beim kabellosen Laden landet aber nicht 100% der Energie auch im Akku.

Die meisten Smartphones wurden nur mit 5W geladen. Dies liegt allerdings zum Teil auch an den Smartphones, welche wie beispielsweise das Google Pixel ein spezielles Ladegerät für mehr als 5W brauchen.

Beim iPhone hingegen zeigt sich der „High-quality 10w Qi Fast-charging Wireless Charger“ hingegen souverän!

Im Leerlauf benötigt das Ladepad ca. 0,11W. Bedenkt aber das Netzteile bei so niedrigen Strömen nicht sonderlich effizient arbeiten. Je nach USB Netzteil wird dieses ca. 0,5W benötigen auch wenn nur 0,11W vom Ladepad benötigt werden.

 

Fazit

Ich hoffe dieser kleine Artikel konnte Euch vielleicht etwas inspirieren. Ich selbst was etwas geschockt wie günstig es möglich ist an ein „nacktes“ kabelloses Ladepad mit solider Qualität zu kommen.

Ja es gibt ohne Frage noch bessere „fertige“ Kabellose Ladepads als den „High-quality 10w Qi Fast-charging Wireless Charger“, aber bei einem Preis von unter 3€ kann man echt nicht meckern!

Nacktes Kabellose Ladepad 9Das Ladepad funktionierte tadellos mit allen getesteten Smartphones und erreichte gerade in Kombination mit dem Apple iPhone ein sehr gutes Ladetempo.

Solltet Ihr also etwas handwerklich begabt sein, dann stellt dieses kabellose Ladepad vielleicht die ideale Grundlage für eine Integration in einem Schreibtisch, Nachttisch oder sonstigem Objekt dar.

Senioren-Smartphone mit WhatsApp und Co., aber dennoch einfach? Das Gigaset GS195LS im Test

Gigaset hat mit dem GS195LS eine sehr spannende Version seines bekannten GS195 vorgestellt. LS steht für „Life Series“, was ein schönes Wort für Senioren Smartphone ist.

Vielleicht wird der ein oder andere das Problem mit seinen Großeltern oder Eltern, je nachdem wie alt diese sind, kennen das bereits einfache Dinge wie Wischgesten an einem normalen Smartphone schon zu viel sind.

Gigaset Gs195ls Im Test 11

Für genau diese Nutzer, welche irgendwie schon ein modernes Smartphone wollen und brauchen, aber regulär nicht mit Android klar kommen, ist das Gigaset GS195LS gedacht.

Hierfür setzt Gigaset auf zum einen ein besonders großes Display, wie auch eine stark angepasste Software. Diese basiert auf Android, sieht aber nicht nach Android aus, sondern verfügt über große Symbole und eine vereinfachte Steuerung.

Wollen wir uns im Test ansehen ob dieses Konzept gelungen ist und das Gigaset GS195LS das ideale Smartphone für die Älteren ist, die dennoch irgendwie mit dem Stand der Technik mithalten wollen!

 

Das Gigaset GS195LS im Test

Sprechen wir beim GS195LS zunächst über den Lieferumfang, denn dieser ist besonders. Neben dem Smartphone liegt eine recht ausführliche Anleitung, eine Hülle, eine Displayschutzfolie (bereits aufgetragen), wie auch ein magnetisches Ladekabel und Netzteil mit im Lieferumfang.

Gigaset Gs195ls Im Test 1

Das GS195LS verfügt natürlich über den normalen USB C Stecker, allerdings hat Gigaset vermutlich um das Laden einfacher zu gestallten einen Magnet Adapter beigelegt. Nett!

Gigaset Gs195ls Im Test 3

Das GS195LS macht auf den ersten Blick einen sehr guten Eindruck! Gigaset setzt auf die beliebte Glas Aluminium Sandwich Konstruktion, zumindest optisch.

Gigaset setzt beim Rahmen und Rückseite auf Kunststoff. Dieser ist allerdings so gemacht Glas und poliertes Aluminium zu imitieren, was auch gut funktioniert!

Gigaset Gs195ls Im Test 5

Das Smartphone wirkt sehr schön wertig und edel! Allerdings wenn man darauf achtet, spürt man, dass gerade der Rahmen etwas „weicher“ ist als echtes Metall.

Dennoch optisch ist das GS195LS gelungen. Auch ist Kunststoff bei Stürzen nicht ganz so empfindlich.

Auf der Front des Smartphones finden wir ein sehr großes 6,18 Zoll (15,7 cm) großes Display. Dieses verfügt allerdings ähnlich wie das iPhone über eine vergleichsweise große Notch.

Gigaset Gs195ls Im Test 6

In dieser Notch findet sich die 8 Megapixel Frontkamera, ein Front-LED Blitz wie auch die Ohrmuschel.

Der Einschalter und die Lautstärkewippe sind am rechten Rand angebracht. Hier habe ich allerdings einen kleinen Kritikpunkt. Die drei Tasten sind vergleichsweise klein, was für ein normales Smartphone okay wäre. Allerdings in einem Gerät das für Senioren gedacht ist, wären vielleicht etwas „mächtigere“ Tasten nett gewesen.

Gigaset Gs195ls Im Test 2

Auf der Unterseite finden wir den USB C Ladeport, wie auch den Lautsprecher und ein Mikrofon.

Auf der Rückseite ist die Dualkamera, inklusive LED Blitz wie auch ein Fingerabdruckscanner angebracht.

 

Die Software

Das Wichtigste am Gigaset GS195LS ist die Software. Auch wenn es nicht so aussieht, haben wir hier ein „normales“ Android 9 mit Google Playstore usw. vor uns. Ihr habt also Zugriff auf alle Anwendungen, die Ihr auch auf einem normalen Smartphone finden würdet.

Allerdings ist die normale Android Benutzeroberfläche „versteckt“. Gigaset hat eine Art Benutzeroberfläche über Android gebaut, welche sehr stark vereinfacht ist.

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Erfreulicherweise hat hier Gigaset einen sehr guten Job gemacht. Es handelt sich nicht einfach nur um einen billig zusammengeschusterten „Launcher“, sondern um ein gelungenes komplettes Paket.

Dies beginnt bereits bei der Einrichtung, denn es gibt keine! Ihr schaltet das Smartphone ein und seid direkt auf dem Home Bildschirm, super! Ihr werdet nicht nach Accounts und Daten gefragt, was sicherlich den ein oder anderen älteren Nutzer überfordern könnte.

Ich traue hier jedem älteren Nutzer zu das Gigaset GS195LS in Betrieb nehmen zu können, auch ohne Hilfe.

Der Home Bildschirm (die Startseite) besteht aus acht großen Icons mit den wichtigsten Funktionen.

  • Telefon
  • Kontakte
  • Kamera
  • Fotos
  • SMS
  • Kurzwahl
  • Notruf
  • Mehr

Unter jedem Icon liegt eine weiterhin Senioren freundliche Benutzeroberfläche. Tippt Ihr also auf Telefon habt Ihr nicht die Standard Android Telefon App, sondern eine angepasste Anwendung.

Diese zeichnen sich durch sehr große Symbole und klar hervorgehobene „Tasten“ ab. Gigaset setzt sogar auf sehr kontraststarke Farben, für die Nutzer die nicht mehr so gut sehen können.

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Sogar die Kamera ist einsteigerfreundlich gestaltet! Es gibt hier nur vier Tasten und Optionen, Zurück, Auslösen, Fotos und Frontkamera.

Es gibt keine Wischgesten oder Ähnliches, welche für ältere Nutzer immer etwas problematisch sind. Allerdings könnt Ihr über die Kamera-App auch keine Videos aufnehmen, nur Fotos.

Unter Notruf könnt Ihr auf die Schnelle eine Notrufzentrale anrufen oder von Euch festgelegte Kontakte.

Was ist mit den Nutzern die nicht ganz so alt sind und vielleicht auch modernere Apps wie WhatsApp nutzen wollen? Dies ist ebenso möglich. Hierfür müsst Ihr unter „Mehr“ zunächst das Starten von anderer Apps erlauben und dann diese über den Google Play Store installieren. Hier werdet Ihr dann aber in die normale Android Benutzeroberfläche geworfen.

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Gegebenenfalls müsst Ihr hier Euren Eltern/Großeltern helfen bzw. dies für sie einrichten. Installierte 3. Anbieter Apps lassen sich dann über eine Art Schnelllauncher über die Startseite erreichen.

Klasse! Meine Eltern sind zwar noch nicht so alt, aber dank dieser Möglichkeit auch normale Smartphone Apps zu nutzen wäre das Gigaset GS195LS für diese durchaus auch schon eine Option.

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Gigaset hat in die Software wirklich viele Gedanken investiert! Das Ganze ist sehr durchdacht und wirkt auch von Leuten gemacht die schon mal versucht haben einer 90ig Jährigen ein Smartphone zu erklären.

Beispielsweise der Sperrbildschirm verfügt nicht über eine Wischgeste (ja diese sind für ältere Leute wirklich ein Problem), sondern über ein einfaches „gedrückt halten“. Auch könnt Ihr nicht ausversehen aus dieser einfachen Benutzeroberfläche ausbrechen.

Kurzum JA die Software ist wirklich gelungen und alltagstauglich!

Allerdings habe ich auch zwei „Bugs“ (Fehler) gefunden. Zum einen neigt der Google Play Store zum Abstürzen beim Installieren von Apps (kein großes Problem), zum anderen hat das Smartphone bei mir des Öfteren meinen PIN angefordert obwohl dieses nicht neugestartet wurde.

Sollte dieses Problem nicht behoben werden bzw. bei Euch auch auftauchen entfernt am besten den PIN von der SIM-Karte.

 

Das Display

Das Gigaset GS195LS verfügt über ein 6,18 Zoll bzw. 15,7 cm großes LCD IPS Display mit FullHD Auflösung. Das Bild ist also angenehm scharf und detailliert, was in dieser Preisklasse nicht selbstverständlich ist.

Allgemein macht das Display einen guten Eindruck! Farben sind ausreichend kräftig, der Kontrast ist gut und auch die maximale Helligkeit ausreichend.

Nein die Ablesbarkeit bei praller Sonne könnte besser sein, dies ist aber in dieser Preisklasse nichts Ungewöhnliches.

Kurzum, das Display taugt.

 

Kamera

Die Kamera des GS195LS verfügt über 13 Megapixel und eine Blende von F2.0. Sagen wir es ganz klar, die Bilder des GS195LS sind soweit Okay, aber das Smartphone ist nicht für Foto-Profis gemacht.

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Dies sehen wir auch sofort anhand der Kamera-App, welche wirklich einfach gestaltet ist. Es gibt keine verschiedenen Modi, keine Filter, kein HDR und nicht mal einen Video-Modus.

Ihr könnt lediglich ganz simpel Schnappschüsse machen. Bei jedem normalen Smartphone wäre dies ein NoGo, allerdings ganz unter uns, meiner Oma reicht dies bereits völlig aus!

Daher kann ich hier nur sagen Job erfüllt!

Schauen wir uns aber dennoch ein paar Testbilder an.

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Performance

Das Beurteilen der Performance des Gigaset GS195LS fällt mir recht schwer. Kann man dieses überhaupt beurteilen wir ein normales Smartphone oder nur in dem eigentlich vorgesehenen Einsatzbereich?

Starten wir mit den Basics, also SOC ist der Spreadtrum SC9863A verbaut, ein Chip mit 8 Cortex-A55 Kernen und der PowerVR GE8322 GPU. Sagt Euch nichts? Keine Sorge mir geht’s hier nicht viel anders. Spreadtrum Chips sind nur sehr selten in Smartphones anzutreffen und daher auch mir zu weiten Teilen unbekannt.

Schauen wir uns also zunächst einmal ein paar Benchmarks (theoretische Leistungstests) an um das GS195LS besser einordnen zu können.

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Dass der Spreadtrum SC9863A im GS195LS kein Performance Wunder ist war bzw. ist nicht überraschend, allerdings fällt die Performance besser aus als ich es befürchtet hätte.

Der Spreadtrum SC9863A kratzt sogar an der Leistung des großen Gigaset GS290 bzw. Smartphones mit dem Snapdragon 652 oder Snapdragon 630.

Wir sind hier also durchaus auf einem Leistungslevel welches ausreichend ist, aber Speed Champion ist das GS195LS nicht, zumindest nicht auf dem Papier.

In der Praxis sieht die Welt etwas anders aus. Die Benutzeroberfläche die sehr minimalistisch gehalten ist, läuft tadellos. Hier wirkt das Smartphone auch extrem reaktionsfreudig. Ein Wunder es gibt ja auch kaum fordernde Animationen.

Allerdings auch Apps wie WhatsApp oder Facebook laufen gut. Also erneut für den Einsatzzweck ist die Leistung des Smartphones top!

 

Akku

Das Gigaset GS195LS verfügt über einen großen 4000mAh Akku. 4000mAh ist eine solide Kapazität für ein Smartphone dieser klasse, welche auf oder über dem Level der Konkurrenz liegt. Aber wie sieht die Laufzeit in der Praxis aus?

Gut! Ihr könnt problemlos mit 3-4 Tagen+ Laufzeit rechnen. Klar wenn Ihr das Smartphone sehr intensiv nutzt, bekommt Ihr dies auch deutlich schneller leer, aber im Alltag eines Seniors wird dies vermutlich nicht ganz so oft passieren wie bei einem Jugendlichen.

 

Fazit

Ihr sucht ein Smartphone für einen älteren Menschen, der nicht mit einem normalen Android Gerät klar kommt?

Dann ist das Gigaset GS195LS das perfekte Smartphone für Euch! Gigaset hat hier gerade bei der Software einen vortrefflichen Job gemacht.

Die hier verwendete Benutzeroberfläche sehr schön schlicht, einfach, aber durchdacht! Alle Icons und Menüs sind simpel, groß und auch für Nutzer die noch nie ein Smartphone in der Hand hatten verständlich.

Einzelne Zahlen und Tasten sind nach normalen Standards riesig und Icons sehr kontrastreich. Auf Wischgesten und unbeschriftete Menüs wurde zu 100% verzichtet. Die eigentliche Android Benutzeroberfläche kommt dabei nur auf expliziten Wunsch zum Vorschein.

Gigaset Gs195ls Im Test 12

Zum Beispiel dann, wenn Ihr eine App installieren wollt. Ja Ihr könnt WhatsApp usw. auf dem Gigaset GS195LS installieren!

Was die Hardware angeht, zeige ich mich zufrieden. Die Haptik ist gut und das Display von hoher Qualität.

Die Performance, dank der einfachen Benutzeroberfläche, völlig ausreichend und auch die Kamera ist akzeptabel. Überschätzt aber gerade Letztere nicht! Ihr wollt mit dem GS195LS keine Urlaubsbilder machen. Die Kamera reicht um den Enkeln mal stolz einen Schnappschuss zu senden, aber für mehr auch nicht. Ich denke dies ist allerdings auch nicht schlimm!

Das Gigaset GS195LS macht das wofür es entwickelt wurde, ein günstiges und sehr einfaches Smartphone für Nutzer sein, die sich zwar weiterhin für Technik begeistern und vielleicht auch Dinge wie WhatsApp usw. nutzen wollen, aber ein reguläres Android Smartphone zu viel ist.

Daumen Hoch für das Gigaset GS195LS!

Gigaset Gs195ls

Nickel-Zink Akkus, die bessere alternative zu Nickel-Metallhydrid? Die ANSMANN Nickel-Zink Akkus im Test!

Sucht Ihr AA oder AAA Akkus dann wird es sich in 99,9% aller Fälle um sogenannte Nickel-Metallhydrid-Akkumulatoren handeln. Allerdings gibt es auch AA/AAA Akkus auf Nickel-Zink Basis.

Diese Akkus sollen durch eine besonders hohe Spannung von 1,6V auch in Geräten gut funktionieren wo normale Ni-MH Akkus schwächeln.

Ansmann Nickel Zink Akkus Test 6

Aber stimmt dies? Solltet Ihr anstelle von Ni-MH Ni-Zn Akkus kaufen? Wo liegen die Schwächen von Nickel-Zink? Finden wir dies im Test der ANSMANN Nickel-Zink Akku AA 1,6V 2500mWh heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an einen Leser der mich zu diesem Test angestiftet hat.

 

Warum Nickel-Zink Akkus?

Starten wir mit der theoretischen Frage, warum sollte man Nickel-Zink Akkus überhaupt verwenden? Spannung ist das Zauberwort.

Eine normale AA bzw. AAA Batterie hat eine Spannung von 1,5V, ein normaler Nickel-Metallhydrid 1,2V und ein Nickel-Zink Akku 1,6V.

Dieser Wert ist allerdings immer mit einem „?“ zu versehen, denn eine Batterie bzw. ein Akku liefern keine Konstante Spannung, sondern diese ist abhängig vom Ladestand.

Ansmann Nickel Zink Akkus Test 1

Eine volle normale Batterie hat ca. 1,6V Spannung, welche dann bis auf unter 1V sinken kann, während sich die Batterie entlädt. Bereits bei ca. 1,2V ist allerdings eine normale Batterie schon recht leer und viele Geräte beginnen hier den Dienst zu verweigern, da die Spannung zu niedrig ist und die Batterie eh schon so gut wie leer ist.

Ein Nickel-Metallhydrid Akku hat voll ca. 1,4V, welche dann aber schnell auf +-1,2V sinken, eine weile dort verweilen, ehe es dann schnell Bergabgeht bis auf ca. 1V geht, ab wann der Akku als leer gilt.

Ansmann Nickel Zink Akkus Test 2

Ist nun ein Gerät nicht auf Akkus optimiert kann es passieren das dieses bereits bei 1,2V oder sogar 1,3V (wo eine normale Batterie schon recht leer ist) schon nicht mehr funktioniert oder über niedrigen Batteriestand meckert.

Heißt beim Akku kann nur ein sehr geringer Teil der Kapazität eigentlich genutzt werden.

Ähnlich problematisch sind Taschenlampen oder Lichter, wo die Helligkeit meist mit der Spannung des Akkus/Batterie im Zusammenhang steht. Habt Ihr eine Taschenlampe (ohne gesonderte Spannungsregelung) und legt dort normale Batterien ein wird diese heller Leuchten als mit normalen Akkus.

Nickel-Zink Akkus bieten nun eine deutlich höhere Spannung als reguläre Akkus und sogar etwas mehr als Batterien. Heißt diese könnten besonders gut in Geräten funktionieren die normalerweise nicht gut mit Akkus funktionieren.

 

Spezielles Ladegerät nötig

WICHTIG Ihr könnt Nickel-Zink Akkus nicht in normalen Ladegeräten Laden! Ihr benötigt für diese spezielle Ladegeräte, welche auch beispielsweise von ANSMANN angeboten werden.

Ich habe für diesen Test ein ISDT N8 genutzt, welches auch NiZn Akkus laden kann.

Ebenfalls wichtig, setzt die Akkus bloß nicht in einem Schnurlostelefon ein und ladet dieses dann über die reguläre Ladestation! Solche Geräte sind für Ni-MH Akkus gemacht.

 

Können die ANSMANN Nickel-Zink Akkus im Test überzeugen?

Auf dem ersten Blick sehen die ANSMANN Nickel-Zink Akkus mit Ihren 2500mAh doch sehr konkurrenzfähig aus. Allerdings dieser Eindruck täuscht! Wir haben hier nicht 2500mAh, sondern 2500mWh!

Ansmann Nickel Zink Akkus Test 5

Regulär haben wir nur 1600mAh (laut Hersteller), was natürlich durch die höhere Spannung wieder etwas ausgeglichen wird. 2500mAh bei 1,2V entsprechen ca. 3000mWh.

Um die Nickel-Zink Akkus zu testen habe ich diese, wie auch einen normalen Ni-MH Akku von ANSMANN und eine Duracell Ultra Batterie mit 0,2A, 0,5A und 1A entladen. Die Akkus wurden jeweils entladen bis diese 1V erreichten, dann wurde gestoppt.

Ehe wir zu diesem Vergleich kommen hatte ich allerdings ein kleines Problem. Von meinen 4 gekauften Akkus war einer direkt kaputt (hatte nur noch 0,09V Spannung) und einer erreichte nur die hälfte der Kapazität der anderen.

Ansmann Nickel Zink Vergleich

Und leider ist selbst bei den Akkus die leben die Kapazität eher mäßig.

Interessant ist aber natürlich primär der Vergleich mit den anderen Akkus.Ansmann Nickel Zink 0,2a Ansmann Nickel Zink 0,5a Ansmann Nickel Zink 1a

Zunächst möchte ich mich etwas von der Duracell Ultra Batterie enttäuscht zeigen. Gerade bei 1A Last bricht diese mehr oder weniger sofort weg und erreicht nicht ansatzweise die Kapazität des Ni-MH Akkus oder auch des Nickel-Zink Akkus.

Der Nickel-Zink Akku macht zunächst das was er soll, eine sehr hohe Spannung haben. Diese übertrifft dabei die Duracell Ultra deutlich! Allerdings wie heißt es so schön, wer hochsteigt fällt tief.

Im Gegensatz zum regulären Akku oder der Batterie sinkt die Spannung des Nickel-Zink Akkus nicht langsam ab, sondern fällt ab einem gewissen Punkt ins Bodenlose.

Dieser Punkt ist auch bereits recht früh erreicht.

Erstaunlicherweise entspricht die Spannung des modernen 2800mAh ANSMANN Ni-MH Akkus eher der klassischen Batterie als die des Nickel-Zink Akkus.

Der Nickel-Zink Akku hat im Schnitt eine Spannung von +- 1,7V, was sehr hoch ist! Bedenkt dies! Ich könnte mir vorstellen das es durchaus elektrische Geräte gibt denen das eine zu hohe Spannung ist.

 

Haltbarkeit fragwürdig

ANSMANN wirbt bei seinen Nickel-Zink Akkus mit „Ein einziger AA Akku ist bis zu 1000x wiederaufladbar“. 1000 Zyklen wäre schon klasse für einen Akku!

Wikipedia sieht dies allerdings etwas anders. Hier werden Nickel-Zink Akkus als recht kurzlebig bezeichnet, was sich auch mit den Amazon Bewertungen deckt.

Ansmann Nickel Zink Akkus Test 3

„Erste Nickel-Zink-Akkus hatten nur eine geringe Anzahl an Ladezyklen, da die Zinkelektrode durch Passivierung ihre Funktion verlor.“

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Nickel-Zink-Akkumulator

Ich konnte den Akkus noch nicht genug Zyklen verpassen um mir hier eine endgültige Meinung zu bilden, allerdings mein „Start“ war nicht sonderlich gut.

Einer von vier Akkus war bei Lieferung schon defekt! Ich hatte in den letzten Jahren duzende wenn nicht sogar hunderte regulärer Akkus und das hier welche kaputt gehen ist nicht unnormal, aber das ein Akku von Anfang an defekt war ist hier nie vorgekommen.

 

Fazit

Nein ich kann die ANSMANN Nickel-Zink Akkus nicht wirklich empfehlen. Von meinen vier Akkus war bei Lieferung einer defekt und einer hatte nur halbe Kapazität (ca. 450mAh). Aber selbst die volle Kapazität ist immer noch sehr wenig!

Vielleicht habe ich hier ein 4er Set bekommen bei welchem alle Akkus etwas „angeschlagen“ waren, aber keiner der Akkus konnte 9xxmAh übersteigen. Dies ist rund die Hälfte eines gängigen AA Akkus, selbst wenn wir die höhere Spannung mit einkalkulieren.

Ansmann Nickel Zink Akkus Test 7

Dabei stimmt allerdings der wichtigste Punkt warum man eventuell einen Nickel-Zink Akku kaufen sollte, die Spannung. Diese ist in der tat hoch und auch konstant hoch, wodurch Taschenlampen usw. sehr hell arbeiten, zu mindestens für kurze Zeit. Aufgrund der geringen Kapazität und des plötzlichen Spannungsabfalls sind die ANSMANN Nickel-Zink Akkus wahrlich keine Dauerläufer.

Habt Ihr also sehr spezielle Anforderungen und Euch reicht ein kurz Läufer Akku, dann sind die Nickel-Zink Akkus vielleicht etwas für Euch?!  Ich würde allerdings in 99,99% der Fälle einen guten normalen Akku jederzeit vorziehen. Dies auch aufgrund der Haltbarkeit, welche bei den Nickel-Zink Akkus höchst fragwürdig ist und da hier keine speziellen Ladegeräte notwendig sind.

ANSMANN Akku Mignon AA LR06 2500mWh 1500mAh 1,6V NiZn, 4 Stück...

  • Hohe Spannung und somit sehr gute Leistung in diversen Geräten
  • Kapazität mittelmäßig
  • Spezial Ladegerät nötig
  • Zuverlässigkeit sehr fragwürdig

Techtest 2020, neues Design, alles besser (hoffentlich)

Ein neues Jahr ist da und pünktlich dazu gibt es einige Umbrüche. Ob man sich nun privat vorgenommen hat ins Fitnessstudio zu gehen, das Rauchen aufhören will oder ob es um neue Gesetze gibt.

Einen Umbruch gibt es auch bei Techtest.org, ein komplett neues Design!

 

Das alte Techtest.org Design

Techtest.org ist aus einem Hobby Projekt heraus gestartet. Wie es da dann so oft der Fall ist, ist das Geld knapp bzw. man will nicht viel davon unnötig in dem Projekt versenken.

V1 1So hatte ich mich für ein kostenfreies WordPress Theme entschieden. WP Clean Green https://wordpress.org/themes/wp-clean-green/ Ich fand das Theme war übersichtlich, einfach aufgebaut und schick.

Zudem fand ich die grüne Akzentfarbe interessant. Gibt wenige grüne Webseite und die Farbe passte ganz gut zu meinen Outdoor Bildern. GEKAUFT! Oder auch nicht da es sich um ein kostenfreies WordPress Theme handelt.

 

Ein Refresh 2019

Anfang 2019 hatte ich bereits den Plan verinnerlicht etwas am Design zu machen. Techtest.org ist nicht mehr winzig und da wollte ich die Webseite etwas vom gratis Theme abheben.

Kurzum ich habe am Code herumgespielt und das Design der Startseite usw. etwas angepasst.

1Und wie sieht der Code einer Webseite aus wenn dieser von einem Idioten (Idiot = der Autor dieses Artikels) geschrieben wird? Richtig mit tonnenweise IF Abfragen usw.

3So gut WP Clean Green ist, so bietet dieses leider kaum Möglichkeiten für Anpassungen, außer direkt auf Code Basis. Immerhin der Code ist sauber und weitestgehend verständlich.

 

Techtest 2020

Nun sollte doch mal etwas Neues her. Neu ja aber halbwegs vertraut aussehend, mit einem Support der sich gegebenenfalls auch um Sicherheitslücken kümmert, übersichtlicher und schneller.

Ich hoffe einfach mal diesen Anspruch zu mindestens halbwegs mit der neuen Seite erfüllt zu haben!

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Das neue Design
2
Das alte Design

Es gibt sicherlich noch einigen Feinschliff zu tätigen, aber als „Ein Mann Projekt“ dauert das bei Techtest.org nunmal etwas länger. Die Artikel müssen ja weiterlaufen.

Habt Ihr noch Verbesserungsvorschläge? Dann her damit!

 

PS. Sorry solltet Ihr von Techtest temporär zugespammt worden sein. Beim Aufspielen des neuen Themes hat dieses „Default-Posts“ geladen. Diese sollen auf einer leeren Seite helfen das Design besser zu visualisieren. Bei Techtest.org hatte dies dann natürlich eher einen gegenteiligen Effekt.

Editors Choice Awards 2019

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Das Jahr 2019 neigt sich dem Ende und pünktlich dazu möchte einen etwas ungewöhnlicheren Artikel verfassen. Welche Geräte haben mich dieses Jahr besonders beeindruckt bzw. so weit überzeugen können, dass ich diese weiter genutzt habe.

 

Mein Smartphone des Jahres, das iPhone 11 Pro Max

Auch dieses Jahr hatte ich das ein oder andere Smartphone in den Fingern. Hätte ich einen Editors Choice Award 2017 und 2018 vergeben müssen, hätte ihn das Google Pixel 2 bzw. 3 bekommen, dieses Jahr sieht es anders aus.

Erstaunlicherweise das Smartphone, was mich am meisten überzeugen konnte, war das Apple iPhone 11 Pro Max.

Apple Iphone 11 Pro Im Test 9

Scheiße teuer, auf den ersten Blick kaum besser als sein Vorgänger, macht aber dennoch alles richtig. Herausragende Kameras? Check! Dreifach Kamera? Check! Herausragendes Display? Check! Hohe Performance, gute Haptik, tolle Akkulaufzeit, Weltklasse Lautsprecher? Check!

Bei aller Kritik, aber Apple hat hier einfach alles richtig gemacht, wo Hersteller wie Google dieses Jahr fast alles falsch gemacht haben.

Iphone

Der Preis/Leistungskönig, das Xiaomi Mi 9

Unglaublich wie viel Smartphone Xiaomi beim Mi 9 für so wenig Geld bietet. Anders kann das Fazit hier nicht lauten. Aktuell ist dieses für unter 400€ zu bekommen, bietet einen Snapdragon 855, eine Top Kamera und gute Haptik. Was will man mehr?

Xiaomi Mi 9

 

Meine Hassliebe des Jahres, das Dell XPS 15

Kennt Ihr das, Ihr habt Euch sehr auf etwas gefreut, es gekauft aber es will nicht so recht rundlaufen?

So ist es mir etwas mit dem Dell XPS 15 ergangen. Ich liebe die XPS Serie, keine Frage! Fast 95% aller Tests auf diesem Blog sind auf der Tastatur eines XPS Notebooks entstanden. Da war doch das XPS 15 mit Intel Core i9 der logische Schritt.

Dell Xps 15 7590 Im Test 10

Toller Formfaktor, schickes Display, genug Power für Adobe Lightroom usw. und auch die Möglichkeit etwas auf dem Notebook zu spielen. Allerdings hatte ich drei Probleme mit dem Notebook:

  1. Die GPU funktionierte in Spielen nicht (bei allen XPS 15 7590!)
  2. Das Notebook hing sich beim Neustarten zu 100% auf
  3. Thunderbolt 3 war zickig

Problem 1 wurde von Dell nach ein paar Wochen via BIOS Update gefixt. Hier hatte ich sogar aktiv etwas mitgeholfen, indem ich Daten direkt an das Dell BIOS Team übermittelt habe #sonderbehandlungdainfluencer.

Problem 2 war lange Zeit absolut mysteriös. Das Notebook ließ sich herunterfahren und starten, blieb aber immer auf einem schwarzen Bildschirm hängen, wenn in Windows ein Neustart ausgelöst wurde. Ursache und Lösung? Das XPS 15 steht von Haus aus im BIOS auf „RAID“ und dies hat sich mit der von mir verbauten 2TB Seagate NVME SSD gebissen. Ein Umstellen auf ACHI, warum auch immer dies bei einer NVME SSD überhaupt eine Rolle spielt,  + die gefühlt 100erste Windows Neuinstallation hat das Problem gefixt.

Problem 3 ist das Thunderbolt 3 teils einfach zickig ist. Teils funktioniert es nicht, teils funktioniert es nur wenn Parallel das Netzteil angeschlossen ist usw. Dieses Problem wurde nach dem letzten BIOS Update besser, ist aber nicht zu 100% gefixt.

Abseits dieser Probleme die mich echt etwas Nerven gekostet haben, ist das XPS 15 7590 ein klasse Wegbegleiter! Ich würde es nach aktuellem Stand wieder kaufen.

Daher bekommt es trotz Startschwierigkeiten meinen Editors Choice Award!

Dell Xps 15

 

Meine Powerbanks des Jahres

Starten wir ausnahmsweise mit den Flops und das wären die großen Powerbank Hersteller. Dieses Jahr wird gefühlt etwas von den kleineren Herstellern dominiert, welche es geschafft haben viel Leistung und auch oftmals sowohl USB Power Delivery und Quick Charge in eine Powerbank zu integrieren. Solch ein Modell gibt es beispielsweise von Anker immer noch nicht und sind auch bei RAVPower, Belkin, AUKEY usw. sehr rar.

Meine Powerbank des Jahres, die Xtorm XB303!

Die Xtorm XB303 ist groß und teuer, aber auch sehr schick, wertig und vor allem technisch Stark. Diese vereint einen 60W Power Delivery USB C Port wie auch Quick Charge und eine sehr hohe Kapazität von 26000mAh.

Test Xtorm Xb303 Powerbank Voyager 26000 9

Ich habe diese aufgrund meiner Notebooks mehr oder weniger durchgehend genutzt und mir sind keine Schwächen oder Probleme aufgefallen. Die Powerbank wird sogar im Gegensatz zu einigen anderen high Power Modellen nicht mal bedenklich heiß unter Last. Kurzum, die beste Powerbank 2019 ist die Xtorm XB303!

Xtorm

Ebenfalls erstaunlich gut! Die POWERADD P2 26800mAh

Die POWERADD P2 ist nicht ansatzweise so wertig wie die Xtorm und auch nicht ganz so leistungsstark, aber für rund 45€ ein klasse Deal, der sich auch bei mir im Alltag absolut bewährt hat.

45€ für 26800mAh Kapazität und einen 45W USB Power Delivery Port ist schon nett.

Poweradd P2

 

Meine Kopfhörer und Ohrhörer des Jahres

Die FIIL Bluetooth Kopfhörer, meine Wahl seit 2017

Auch wenn der Test der FIIL Bluetooth Kopfhörer schon im Jahr 2017 war, sind diese die von mir meist genutzten Kopfhörer. Ja diese sind ohne frage super exotisch! Sie wurden nur in Asien verkauft und mittlerweile scheint der Hersteller mehr oder weniger Tot zu sein.

Allerdings liebe ich die Klangsignatur der Kopfhörer, die Klarheit und den Tragekomfort!

Es gibt Bluetooth Kopfhörer die noch detaillierter und feiner Spielen, aber am Ende bin ich immer wieder zu den FIIL zurückgekehrt.

Fiil Bluetooth Kopfhörer

Bei TWS kann ich mich nicht entscheiden

Bei den True Wireless Ohrhörern kann ich mich nicht so recht entscheiden. Hier gibt es drei Modelle welche ich dieses Jahr abwechselt viel genutzt habe.

Die Xiaomi Mi Airdots sind super günstig, klingen vernünftig und waren bisher im Alltag sehr zuverlässig! Wenn ich mit meinem Android Smartphone unterwegs bin sind dies in der Regel die Kopfhörer meiner Wahl.

Xiaomi Redmi Airdots

Mittlerweile  nutze ich allerdings auch die Apple AirPods Pro des Öfteren. Diese sind ebenfalls sehr zuverlässig, klingen ausreihend gut und vor allem die „Offenheit“ gefällt mir. Man fühlt sich mit den Apple AirPods Pro nicht ganz so abgeschottet, was in vielen Situationen sehr angenehm ist. Noise Cancelling nutze ich eher selten, dafür habe ich den Transparenzmodus an. So bekomme ich es mit falls ich angesprochen werde.

Sollte ich allerdings mal das Maximum an Klang suchen, dann greife ich zu den Anker Soundcore Liberty 2 Pro. Diese sind recht groß, aber auch zuverlässig und klingen vor allem gut!

Anker Soundcore Liberty 2 Pro Test Review 14

Mein Verlierer des Jahres wären die Sennheiser Momentum True Wireless. Ja diese klingen top, aber die Selbstentladung und das etwas zickige Koppeln haben mir die Ohrhörer etwas versaut. Zu oft stand ich mit leerem Akku da, weil ich die Ohrhörer (in ihrer Ladebox) mal ein paar Tage in der Jacke ließ.

Anker Soundcore Liberty 2 Pro Apple Airpods Pro Xiaomi Mi Airdots

 

Meine Smart Home Produkte des Jahres NUKI!

Das Nuki Smart Lock 2.0 hängt nun seit Anfang 2019 an meiner Tür und da bleibt es auch. Das Smart Lock gehört ohne Frage zu den meist genutzten Smart Home Geräten bei mir im Haushalt, gerade in Kombination mit dem Keypad.

Es ist einfach schön nicht immer Schlüssel oder dank des Keypads das Smartphone mit in den Garten nehmen zu müssen usw. Auch wenn ich mit dem Hund Gassi gehe, muss nicht immer der Schlüssel mitgeschleift werden.

Dabei war das Nuki Smart Lock 2.0 in diesem Jahr zu 100% zuverlässig! Top!

Nuki Smart Lock 2.0

 

RoboRock S6, der Unverzichtbare

Ein Staubsaugroboter ist schon lange bei mir unterwegs und spätestens seit dem ersten Modell von Xiaomi ein fast schon unverzichtbarer Alltagshelfer. Dies gilt auch für den RoboRock S6! Dieser ist zwar kein massives Upgrade verglichen mit dem RoboRock S50, aber er macht seit Kauf einen tadellosen Job und hat mir viel Arbeit erspart.

Auch hier gibt es den Editors Choice Award!

Roborock S6

 

Ambilight für meinen PC!

Ich bin ein großer Fan von Philips Ambilight. Leider gibt oder besser gesagt gab es dieses nicht bei PC Monitoren. Daher hat mich Corsairs iCUE LS100 Smart Lighting Kit extrem gefreut!

Ambilight Für Euren Pc! Corsair Icue Ls100 Smart Lighting Kit Im Test 17

Dieses ermöglicht es ohne größeres Basteln eine RGB LED Beleuchtung zu erhalten, welche sich dem Inhalt Eures Monitors anpasst. Gerade beim Spielen ist dies eine tolle Erfahrung!

Corsair Icue Ls100

Nicht getestet aber….

Einen kleinen Bonus Award möchte ich dem Bosch GSR 12V-35 geben. Diesen habe ich zwar nicht auf Techtest vorgestellt, aber mir dieses Jahr gekauft.

Ein richtig guter Akkuschrauber! Handlich, leistungsstark und vor allem die Drehmoment Einstellung ist göttlich! Diese ist so „weich“, dass es mit dem 12V-35 problemlos möglich ist auch an feinerer Elektronik zu arbeiten. Einfach den Schrauber auf 1-5 stellen und Ihr müsst keine Sorgen haben auch PC Schrauben zu überdrehen. Super!

Bosch Gsr 12v 35

 

 

Herzschmerz Award

Frei nach dem Motto man kann doch nicht alles behalten kommt es des Öfteren vor, dass ich ein Test-Sample nicht behalten darf. Bei folgenden Modellen tat mir das Zurücksenden im Jahr 2019 besonders weh.

Teufel Cinebar Ultima

Die Teufel Cinebar Ultima ist schon ein sehr nettes Stück Audio-Technik, das ich gerne behalten hätte. Allerdings ist dies natürlich nicht immer möglich, zudem habe ich an meinem Fernseher zwei gute Standlautsprecher und einen AV-Receiver. Jedes Mal wenn also die Versuchung auftaucht doch mal eine neue Soundbar zu kaufen, taucht im Hinterkopf die „die brauchst du doch gar nicht“ Stimme auf.

Tja so ist es nunmal…

Alienware m17 R2

Alienware Notebooks zurückzusenden tut immer etwas weh, gerade wenn diese so schick und leistungsstark sind wie das Alienware m17 R2. Aber ich habe zwei gute Notebooks und ich brauch auch nicht immer das neuste (ja das muss ich mir ab und zu mal einreden ????).

Alienware M17 R2 Im Test 17

ASUS ROG Strix Scar III G531GW

Ähnliches Spiel wie beim Alienware. Ein schickes modernes Notebook mit ordentlich Power und vor allem einem 240Hz Display! Ja ich habe mich etwas in dieses Display verliebt… blödes 60Hz Display in meinem Gaming Notebook…

Asus Rog Strix Scar Iii G531gw Im Test 12

Die mophie Powerstation im Test, schicke und gute Powerbank?

Wenn Ihr viel im Apple Store unterwegs seid, werdet Ihr sicherlich schon einmal über den Hersteller mophie gestolpert sein. Mophie gehört wie ich immer so gerne sage zu den „Premium“ Herstellern von Smartphone Zubehör, ähnlich wie Belkin und Co.

Bisher hatte ich leider noch keine Powerbank von mophie im Test, dies soll sich mit der mophie Powerstation nun aber ändern.

Mophie Powerstation Im Test 7

Die mophie Powerstation ist eine recht einfache Powerbank, welche mit einem schicken Design und hoher Zuverlässigkeit überzeugen soll.

Aber funktioniert dies auch? Dies gilt es im Test herauszufinden!

 

Die mophie Powerstation im Test

Es ist bei der mophie Powerstation bereits auf den ersten Blick ersichtlich, dass wir hier eine Premium Powerbank vor uns haben.

Mophie Powerstation Im Test 2

Dies liegt primär am Gehäuse und der Materialwahl. Auf der Ober und Unterseite befindet sich eine Art Stoff, was die Komplexität des Gehäuses deutlich erhöht und daher selten bei günstigen Modellen zu finden ist.

Dieser „Stoff“ ist allerdings vergleichsweise hart, ist also nicht mit dem Stoffbezug eines Amazon Echo Lautsprechers oder Ähnlichem zu vergleichen. Genau genommen scheint dieser Stoff eher eine sehr ausgeprägte Textur zu sein. Mophie wirbt damit das dieser Stoff besonders haltbar ist, was ich so unterschreiben würden.

Mophie Powerstation Im Test 3

Die Powerbank wirkt robust und stabil, zudem ist die Oberfläche recht resistent gegenüber Fingerabdrücken. Der Rahmen der Powerbank ist allerdings wiederum aus einem klassischen matten Kunststoff gefertigt.

Was eher durchschnittlich bei der mophie Powerstation ist, ist die Größe. Mit 139 x 72 x 16mm und einem Gewicht von 232g gibt es in der 10000mAh Preisklasse größere wie aber auch kompaktere Modelle.

Mophie Powerstation Im Test 1

Ich kann mit den Abmessungen leben, die Powerbank passt gut in eine Hosentasche.

Auf Seiten der Technik haben wir zwei USB Ports, ein USB A Port und ein USB C Port. Der USB C Port wird dabei sowohl zum Aufladen der Powerbank selbst, wie auch zum Aufladen von Smartphone und Co. genutzt.

Der USB C Port kann 5V/3A leisten, unterstützt also kein Schnellladen. Ähnliches gilt auch für den USB A Port, welcher 5V/2,4A bietet.

Mophie Powerstation Im Test 4

Den aktuellen Ladestand der Powerbank könnt Ihr anhand von vier Status-LEDs am Rand ablesen, welche beim Betätigen des Einschalters aufleuchten.

Der Einschalter dient im Allgemeinen primär für die Abfrage des Ladestands, denn die Powerbank schaltet sich automatisch ein und aus, wenn Ihr Smartphones anschließt bzw. trennt.

 

Kapazität

Mophie wirbt bei der Powerstation Powerbank mit 10000mAh, messen konnte ich 9331mAh bzw. 34,52Wh. Dies ist ein klasse Wert für die Nutzbare Kapazität!

 

Ladetempo

Folgende Geräte habe ich stellvertretend an der Mophie Powerbank getestet:

  • Apple iPhone 11 Pro
  • Apple iPad Pro 11
  • Apple MacBook Pro 13
  • Motorola One Zoom
  • Huawei Mate 20 Pro

Mophie

Ich würde sagen es gibt wenige Überraschungen. Die mophie Powerstation verfügt leider nicht über USB Power Delivery oder Quick Charge, dementsprechend erhalten wir hier weitestgehend ein „Standard“ Ladetempo.

Mophie Powerstation Im Test 9

Allerdings fällt auf das der USB C Port durchaus ein überdurchschnittliches Ladetempo in Kombination mit einigen Geräten erreicht! So erreichte beispielsweise das Motorola One Zoom ein Ladetempo, das nah am Schnellladen liegt. Ähnliches gilt auch für die Apple Geräte!

12,xW für das iPhone 11 Pro ist ein sehr ordentliches Tempo!

 

Wiederaufladetempo

Ist die Powerbank nun leer, wie lange dauert das Wiederaufladen? An einem USB Power Delivery Port (5V/3A oder stärker) lädt die Powerbank mit 2,7A, was ordentlich ist!

Eine vollständige Ladung dauert so ca. 4 Stunden. An einem normalen 5V 2,4A Port lädt die Powerbank etwas langsamer mit ca. 2A.

 

Fazit

Die mophie Powerstation ist eine sehr schöne „Standard“ Powerbank. Ja technisch gibt es aufregendere Modelle mit diversen schnell Ladestandards usw.

Die mophie Powerstation möchte sich aber primär über die Qualität und Optik/Haptik verkaufen. Gerade Letztere kann auch überzeugen! Der Stoffbezug der Powerbank fühlt sich gut in der Hand an und Ihr lauft auch nicht Gefahr ausversehen Euer Smartphone zu zerkratzen, weil dieses in der Tasche an der PD reibt.

Mophie Powerstation Im Test 6

Was das Ladetempo angeht, macht die mophie Powerstation eine Durchschnittliche bis leicht überdurchschnittliche Figur. Gerade der USB C Port kann Ladegeschwindigkeiten erreichen die lediglich knapp unter dem typischen „Schnellladetempo“ liegen. Besonders geeignet ist die Powerbank hier wirklich für Apple Geräte oder modernere USB C Smartphones.

Preislich liegen wir bei der mophie Powerstation bei ca. 40€, was sicherlich etwas über den typischen Asiatischen Modellen liegt, aber wenn Euch das Design und der Formfaktor anspricht Okay ist. Die mophie Powerstation fällt in die Kategorie Luxus-Powerbank!