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Erfahrungsbericht Levlup GAMING BOOSTER, schmeckt´s wirklich?

Ein Pulver Energy Drink der für die Bedürfnisse von Gamer konzipiert ist? Klingt doch schon toll oder?

„FÜR GAMER Spezielle Wirkstoff-Formel, die extra für Gamer entwickelt wurde.“

Hier hat ein Unternehmen sicherlich Jahrzehnte in hunderten Studien geforscht welche Rezeptur genau optimal fürs Gaming ist #ironie.

Erfahrungsbericht Levlup Gaming Booster Test 1Natürlich ist dies Marketing vom Feinsten das hier Levlup betreibt. Allerdings als ich bei einer Facebook Werbung über genau dieses Marketing gestolpert bin, hat es doch meinen Blick gefangen. Es ist einfach herrlich bescheuert.

Dennoch war meine Neugier geweckt! Schmeckt so etwas wie der Levlup GAMING BOOSTER? Kurzum ich habe mich entschieden 40€ in die Hand zu nehmen und Euch hier einen etwas ungewöhnlichen Test zu präsentieren.

Kurzum, hier mein Erfahrungsbericht zum Levlup GAMING BOOSTER!

 

Lieferumfang und Verpackung

Für 39,90€ erhaltet Ihr eine Dose Levlup GAMING BOOSTER, einen Flyer, ein Armband und einen Dosierlöffel. Letzterer war bei mir im Pulver etwas versteckt, daher habe ich diesen zunächst nicht gesehen.

Erfahrungsbericht Levlup Gaming Booster Test 2Wollt Ihr eine Flasche um den GAMING BOOSTER besser mischen zu können, könnt Ihr diese für rund 10€ mitbestellen. Mir haben aber die 40€ für 320g Pulver schon gereicht.

Aus 320g Pulver könnt Ihr 40 Portionen machen. Eine Portion entspricht dabei aber satten 500ml! Aus einer Dose könnt Ihr also 20 Liter Getränk machen.

Etwas frech finde ich aber die Verpackung. Diese ist grundsätzlich ganz schick designt, allerdings ist die Dose von Haus aus halb leer #Mogelpackung.

Erfahrungsbericht Levlup Gaming Booster Test 5Das Pulver selbst hat eine gräuliche Färbung, mit kleineren weißen Stückchen. Dabei könnte es sich um das Koffein handeln?! Das Pulver riecht dabei extrem nach Pfirsich, was auch okay ist schließlich habe ich Pfirsich Geschmack bestellt.

 

Inhaltsstoffe und Nährwerte

Levlup gibt die Nährwerte bei seinem GAMING BOOSTER für 8g Pulver an. 8g Pulver sind aber für 500ml. Wir müssen also etwas umrechnen um die Nährwerte vernünftig mit Redbull und Co zu vergleichen.

Erfahrungsbericht Levlup Gaming Booster Test 3Zum Vergleich die Werte pro 100ml für den Levlup GAMING BOOSTER „ICE TEA PEACH“, Redbull, Monster Energy Rehab Lemonade mit Tee Extrakten & Zitronen-Geschmack und Volvic Touch Kirsch Geschmack.

Levlup Redbull Monster Energy Rehab Volvic Touch
Brennwert 5,22 46 10 13
Fett 0,01 0 0 0
Zucker 0,78 11 2,1 3,2
Eiweiß 0,16 0 0 0
Salz 0,01 0,1 0,15 0,01
Koffein 50 32 32 0

 

Interessant! Das Wichtigste ist zunächst der Zucker. Mit 0,78g auf 100ml ist Levlup GAMING BOOSTER fast schon als Diät Energy Drink zu bezeichnen. In 100ml Redbull ist so viel Zucker wie in 687ml Flüssigkeit überhaupt GAMING BOOSTER enthalten ist.

Ihr müsstet 1,4L trinken um auf die gleiche Menge Zucker zu kommen wie in 100ml Redbull. Allerdings solltet Ihr nicht 1,4L GAMING BOOSTER trinken, wenn wir auf den Koffein Wert schauen. Mit 50mg auf 100ml ist dieser sehr hoch!

LevlupIhr solltet maximal 500ml Levlup GAMING BOOSTER pro Tag zu Euch nehmen.

 

Der Geschmack

Kommen wir zum Geschmack. Ich habe mir die Version „ICE TEA PEACH“ gekauft. Diese vergleiche ich geschmacklich etwas mit einem Pfirsich Teegetränk (siehe hier), wie auch den Monster Energy Rehab Energy Drinks (siehe hier).

Generell würde ich den Geschmack als gut bezeichnen. Dieser ist relativ leicht und weniger aggressiv süß. Der geringere Zuckeranteil ist ganz eindeutig zu schmecken, das meine ich aber nicht mal negativ. Ich meine mal einen Pfirsich-„Diät“-Eistee gehabt zu haben der einen ähnlichen Geschmack hatte.

Dabei besitzt der Levlup GAMING BOOSTER aber nicht den besonderen Geschmack der „Zero Zucker“ Energy Drinks. Gerade im Abgang ist Levlup GAMING BOOSTER sehr neutral, ohne die leicht bittere Note von Süßstoffen.

Levlup setzt allerdings durchaus auf einen Süßstoff, Sucralose. Aber ich zitiere einfach mal „Bei Sucralose handelt es sich um einen Süßstoff, der 400 bis 700 mal süßer als herkömmlicher Haushaltszucker schmeckt. Im Gegensatz zu vielen anderen Süßstoffen besitzt Sucralose keinen bitteren Nachgeschmack“ Quelle. Und ja ich kann dies bestätigen.

Erfahrungsbericht Levlup Gaming Booster Test 9Im Vergleich zu Monster Energy Rehab ist GAMING BOOSTER etwas weniger vollmundig und es fehlt die Tee Note. Der Levlup GAMING BOOSTER geht wirklich deutlich mehr die klassische Eis-Tee Richtung, nur ohne die extreme Süße.

Dabei ist er Levlup GAMING BOOSTER selbstverständlich als süß zu bezeichnen, aber die Süße ist nicht das primäre Geschmacks Element. Als dieses würde ich die Pfirsich Note bezeichnen. Der GAMING BOOSTER schmeckt natürlich nicht wie ein frischer Pfirsich, ist aber auch nicht super künstlich.

Abseits des gewünschten Geschmacks konnte ich keinen Unterton oder sonstigen Nachgeschmack feststellen.

Allerdings ist der Levlup GAMING BOOSTER auch weniger ein „Highlight“. Ich weiß nicht wie es da um Euch steht, aber wenn ich mir mal einen Energy Drink gönne dann suche ich schon ein wenig diesen übertriebenen Geschmack. Ich will mich da auch irgendwie mit was Besonderem belohnen.

Erfahrungsbericht Levlup Gaming Booster Test 6Der Levlup GAMING BOOSTER ist da etwas anders. Wir haben hier ein, zumindest in der Pfirsich Version, Getränk das ich mehr oder weniger den ganzen Tag trinken könnte. Es ist lecker, nicht penetrant süß oder in irgendeiner anderen Form übermäßig aufdringlich. Auch glaube ich, dass Ihr Euch nicht so sehr „satt“ trinken könnt, wie es zumindest bei mir und Energy Drinks mal vorkommen kann.

Allerdings könnt Ihr den Levlup GAMING BOOSTER nicht den ganzen Tag trinken aufgrund der hohen Menge Koffein und Taurin. Merke ich eine aufputschende Wirkung? Ja! Der GAMING BOOSTER machte mich durchaus ein gutes Stück wacher und aktiver. Allerdings fühlte ich mich weniger „überdreht“ als nach einer gewissen Menge regulärer Energy Drinks. Hier ist in der Regel Zucker der Energy-Lieferant, welcher bei Levlup GAMING BOOSTER nicht so vorhanden ist. Ich vermute GAMING BOOSTER wirkt hier ähnlich wie reines Koffeinpulver. Es regt den Kreislauf usw. an, aber es überdreht nicht.

 

Fazit

Schmeckt, aber vielleicht etwas teuer. So könnten wir es an sich zusammenfassen. Prinzipiell kann ich den Levlup GAMING BOOSTER mit „ICE TEA PEACH“ Geschmack empfehlen.

Der Geschmack ist angenehm, nicht zu aufdringlich, ausreichend satt und ohne störende Unternote,  aber weniger intensiv als reguläre Energy Drinks oder die Monster Energy Rehab Drinks. Hier kommt es etwas auf Eure Erwartungshaltung an. Der Levlup GAMING BOOSTER ist weniger „in your Face“ als die üblichen Verdächtigen. Eine Dose Redbull hat schon einen größeren WOW Effekt, auch aufgrund der Süße.

Der GAMING BOOSTER fast keinen Zucker! Wir reden hier von 0,78g auf 100ml, zum Vergleich Red Bull hat satte 11g auf 100ml. Sicherlich ist Levlup auch nicht als „gesund“ einzustufen, aber er wird sicherlich deutlich gesünder sein als Redbull und Co.

Erfahrungsbericht Levlup Gaming Booster Test 10Die „aufputschende“ Wirkung des Levlup GAMING BOOSTER würde ich als mittel einstufen. Sicherlich hat das Koffein eine Wirkung, aber bekanntlich ist der Zucker in Energy Drinks der primäre Energie Lieferant. Zucker ist hier wenig drin, daher muss Koffein und Taurin den Job machen. Koffein ist, mit 50mg auf 100ml, hier auch einiger vorhanden. Ich habe mich nach reichhaltigem Konsum vom GAMING BOOSTER durchaus etwas wacher und aktiver gefühlt, aber nicht ganz so „überdreht“ wie bei 1-2 Dosen Red Bull.

Aufgrund des leichteren Geschmacks, weniger Zucker und der mittleren aufputschenden Wirkung lädt der Levlup GAMING BOOSTER durchaus etwas zum nebenbei trinken ein.

Was mich lediglich etwas stört ist der Preis. 39,90€ ist schon saftig! Ja rechen wir dies auf den Liter um ist der Levlup GAMING BOOSTER schon deutlich günstiger als Marken Energy-Drinks. Effektiv erhaltet Ihr hier aber Pfirsich-Pulver angereichert mit Koffeinpulver und Taurin. Natürlich ist dies stark vereinfacht ausgedrückt, aber Ihr versteht was ich meine. Ein Schnäppchen ist LevlUp halt auch nicht.

Hier kommt es etwas auf Euch an. Was seid Ihr bereit für einen recht leichten, durchaus leckeren, zuckerarmen Energy Drink zu zahlen, der eine große Menge Koffein hat?

Zusammengefasst

  • Angenehmer und vergleichsweise leichter Geschmack, mit mittlerer Süße
  • Keine störende Unternote oder Nachgeschmack
  • Schönes Pfirsich-Aroma
  • Aufputschende Wirkung aufgrund großer Menge Koffein (50g/100ml), aber weniger überdrehend und energiegebend aufgrund geringer Menge Zucker
  • Sehr wenig Zucker (0,78g/100ml)
  • Niedriger Preis verglichen mit Energy Drinks, hoher Preis verglichen mit Pfirsich-Pulver + Koffein

 

Test Blink XT2, Cloud only richtig gemacht!

Wenn Ihr nach komplett kabellosen Überwachungskameras sucht, dann werdet Ihr über Modelle von Netgear Arlo, ReoLink, Ring und Co. stolpern.

Einer der spannendsten Hersteller was komplett kabellose Überwachungskameras angeht, ist allerdings Blink. Blink gehört zu den Herstellern die aus mysteriösen Gründen recht unbekannt sind, obwohl diese ein sehr gutes Produkt bieten. So konnte die Blink XT vor ein paar Jahren schon im Test überzeugen!

Test Blink Xt2 10Mit der XT2 hat Blink nun nachgelegt. Auf dem Papier liest sich die Blink XT2 auch fantastisch!

  • Komplett kostenfreier Cloud Speicher
  • 2 Jahre Akkulaufzeit
  • Full HD Video
  • 110€ Kaufpreis

Aber wollen wir uns die Blink XT2 auch einmal in der Praxis ansehen. Kann die Überwachungskamera überzeugen?

 

Die Blink XT2 im Test

Blink setzt bei seinen Überwachungskameras nicht auf eine direkte WLAN-Anbindung. Anstelle dessen gibt es eine Art Bridge oder Basisstation, mit welcher die Kameras verbunden werden, welche dann wiederum ins WLAN eingeklinkt wird. Dies hilft durchaus bei der Akkulaufzeit!

Test Blink Xt2 1Die Bridge der Blink XT2 ist geradezu winzig! Diese misst gerade einmal 62 x 59 x 18 mm und wird einfach via microUSB mit Strom versorgt. Ein passendes Netzteil liegt bei, generell könnt Ihr aber auch jedes andere USB Netzteil mit 5V/2A oder mehr nutzen.

Zwar ist die Basisstation ganz schick gestaltet, dies ist aber bei der Größe mehr oder weniger egal. Ich habe diese einfach in einer Ecke versteckt. Leider hat die Basisstation keinen LAN Anschluss und muss zwingend via WLAN eingebunden werden. Ein optionaler LAN Anschluss wäre nett gewesen.

Test Blink Xt2 4Die Kamera selbst ist ebenfalls mit 71 x 71 x 31 mm sehr kompakt. Dabei setzt Blink auf eine recht ungewöhnliche Form für eine komplett kabellose Überwachungskamera.

Erneut möchte ich das Design loben! Die Kamera ist sehr schlicht und Edel gestaltet. Lediglich die Wandhalterung finde ich etwas verbesserungswürdig. Diese macht ihren Job, wirkt aber weniger wertig als beispielsweise bei den Netgear Arlo Kameras.

Test Blink Xt2 3Das Highlight ist bei der Blink XT2 aber klar die Stromversorgung. Im Gegensatz zu anderen komplett kabellosen Überwachungskameras nutzt Blink keinen Akku, sondern zwei AA Batterien!  Hierbei handelt es sich allerdings um Lithium AA Batterien, welche eine deutlich höhere Kapazität haben als normale AA Batterien.

Mit diesen beiden AA Lithium Batterien soll eine Laufzeit von bis zu 2 Jahren möglich sein! Wirklich beeindruckend! Und ja ich halte dies nicht für ein leeres Versprechen, meine alte Blink XT wurde mit einem Jahr Laufzeit beworben und hat diese Laufzeit mittlerweile überschritten.

Test Blink Xt2 6Wie hoch die Batterielaufzeit in der Praxis ist hängt aber auch von der Nutzung ab. 2 Jahre werdet Ihr nur erreichen wenn die Kamera recht selten anspringen muss, wie beispielsweise hinter einem Haus im Garten usw. Installiert Ihr die Kamera direkt an der Haustür oder im Wohnzimmer werdet Ihr keine 2 Jahre erreichen. Hier könnt Ihr die Kamera aber auch optional direkt am Netz betreiben, wofür ein microUSB Port auf der Rückseite angebracht ist.

Test Blink Xt2 2Ein Solarpanel bietet Blink leider nicht an, was ich aber bei solch einer hohen Laufzeit nicht für tragisch halte.

Die Basisstation benötigt im Übrigen gerade mal 0,6W Strom, ist also wirklich sparsam.

 

Die App und Einrichtung

Um die Blink XT2 zu nutzen benötigt Ihr die zunächst die Blink Smartphone App. Dort müsst Ihr Euch auch beim Hersteller registrieren! Dafür reicht aber eine email Adresse, weitere Daten werden nicht abgefragt.

Blink Xt2 App (1)Blink Xt2 App (4)

Anschließend arbeitet Blink viel mit QR Codes. Um die Basisstation einzurichten verbindet diese mit dem Strom und scannt den QR Code auf der Rückseite ein. Den Rest macht Euer Smartphone von alleine. Anschließend geht es um das Verbinden der Kameras. Erneut einfach Batterien Einlegen, QR Code Scannen und Fertig. Soweit so problemlos.

Bei der Blink App bin ich etwas hin und her gerissen. Diese ist extrem einfach aufgebaut! Sie ist die mit abstand minimalistischste Überwachungskamera-App auf dem Markt. Hierdurch ist sie zwar gerade für ein Einsteiger sehr angenehm zu nutzen, aber teils hatte ich das Gefühl diese ist nicht Fertig entwickelt.

Blink Xt2 App (9)Blink Xt2 App (11)

Auf der Startseite findet Ihr zunächst die Übersicht über alle verbundenen Überwachungskameras. Um in die live Ansicht zu kommen reicht es nicht das Vorschaubild anzutippen, sondern Ihr müsst die separate Schaltfläche berühren.

In der Live Ansicht könnt Ihr nur die zwei Wege Kommunikation einleiten, wie auch die aktuelle Live „Session“ speichern. Dies wird Euch aber auch nur über eine recht kryptische Botschaft vermittelt. Einfach ein Bild machen welches auf dem Smartphone gespeichert wird ist so nicht möglich.

Blink Xt2 App (14)Blink Xt2 App (17)

Bei aller Kritik, ich glaube meine Eltern kämen mit dem Blink System besser zurecht als mit vielen Konkurrenten.

Erweiterte Einstellungen sind allerdings auch vorhanden. So könnt Ihr die Bewegungserkennung in der Empfindlichkeit anpassen, wie auch Zonen für diese einstellen und die länge der Aufnahmen anpassen.

Die Aufnahmen könnt Ihr anschließend in chronologischer Reihenfolge aufgelistet betrachten.

 

Aufnahmen

Die Blink XT2 speichert alle Aufnahmen ausschließlich in der Cloud. Der Cloud Speicher ist bei Blink komplett kostenfrei! Es gibt nicht einmal „Upgrade“ Pakete oder Ähnliches.

Ihr erhaltet 2 Stunden Aufnahmezeit, was im ersten Moment wenig klingt, aber mehr als genug ist. Die Blink XT2 nimmt nur beim Erkennen einer Bewegung auf und dann auch nur einen 5 Sekunden Clip. Dies entspricht 1440 Clips bzw. Bewegungen die Ihr kostenfrei Speichern könnt, danach werden die ältesten überschrieben.

Ja Ihr könnt die Aufnahmezeit noch etwas hochdrehen, falls 5s für Euch zu wenig ist.

Leider ist eine optionale lokale Speicherung der Aufnahmen nicht möglich.

Im Falle einer erkannten Bewegung könnt Ihr Euch natürlich auch über eine Push Benachrichtigung benachrichtigen lassen.

 

Die Bildqualität von Blink XT2

Bei der Blink XT2 handelt es sich um eine Full HD Überwachungskamera, welche mit einer recht weitwinkligen Linse ausgestattet ist. Leider ist nirgends angegeben wie weitwinklig die Linse wirklich ist, ich tippe aber auf 110 Grad.

Blink Xt2 App (18)Die Bildqualität würde ich als solide einstufen. Nein die Blink XT2 bietet nicht die beste Bildqualität die ich bisher bei einer kabellosen Überwachungskamera gesehen habe.

Blink Xt2 App (26)Ich würde sagen diese ist auf dem Level einer der früheren Arlo Modelle. Nicht schlecht also, rechnet aber auch nicht mit einem wunderschönen Bild.

Auch die Nachtsicht ist als ausreichend zu bezeichnen. Die IR LEDs schaffen es nicht einen gesamten Hof auszuleuchten, aber die Kamera nutzt Umgebungslicht recht gut!

 

Fazit

Ihr sucht eine einfache komplett kabellose Überwachungskamera, welche ohne großen Aufwand ihren Dienst verrichtet? Dann sollte die Blink XT2 Eure erste Wahl sein!Nein dies ist nicht die allerbeste komplett kabellose Überwachungskamera, dafür fehlt eine Objekt/Personen Erkennung, etwas die Bildqualität, mehr Funktionen in der App usw.

Allerdings ist das Blink System sehr unaufdringlich und unproblematisch. Ihr installiert die Kameras und braucht Euch ab dann nicht mehr groß um das System kümmern.

Test Blink Xt2 12Dank der Akkulaufzeit von bis zu 2 Jahren ist kein andauerndes Laden nötig und die Cloud Speicherung ist kostenfrei. Also nein außer ein Set AA Lithium Batterien alle 1-2 Jahre sind keine Folgekosten vorhanden. Dabei ist die Bildqualität der Kamera nicht Weltklasse, aber mehr als ausreichend. Hinzu kommt eine sehr gute Reichweite, eine einfache App und eine brauchbare Bewegungserkennung.

Nicht ganz unwichtig ist auch der Preis. 110€ für eine Kamera ist sicherlich nicht spott-billig, aber auch nicht zu teuer, gerade verglichen mit Ring, Arlo und Co.

Kurzum, wollt Ihr ein Überwachungssystem das Ihr einmal einrichtet und dann „vergessen“ könnt, dann seid Ihr bei der Blink XT2 an der absolut richtigen Adresse!

Positiv

  • Schickes Design
  • Hohe Reichweite
  • Weltklasse Akkulaufzeit (1-2 Jahre!)
  • Sehr gute Bewegungserkennung
  • Geringer Stromverbrauch der Basis
  • Kostenfreier Cloud Speicher
  • Sehr einfache App…

Neutral

  • … welche aber auch einen minimalistischen Funktionsumfang bietet
  • Mittelmäßige Bildqualität

Negativ

  • Nur die Cloud als Speichermöglichkeit

Das günstigste kabellose Ladepad auf AliExpress im Test

Kabelloses Laden ist mittlerweile in fast allen Flaggschiff Smartphones zu finden. Daher gibt es einen großen Bedarf an passenden kabellosen Ladepads.

Für solch ein Ladepad könnt Ihr zwischen 10€ und 50€ ausgeben. Allerdings gerade bei den universellen Modellen konnte ich nie signifikante Unterschiede anhand des Preises feststellen. Ein 10€ 10W Ladepad hat +- die gleiche Leistung wie 50€ 10W Ladepad.

Günstigste Kabellose Ladepad Auf Aliexpress 7Um diese Theorie auf die Probe zu stellen habe ich mich auf AliExpress umgesehen und dort das günstigste 10W kabellose Ladepad bestellt das ich finden konnte.

Dieses No-Name Modell stammt vom Händler „Olaf“ und kostet gerade einmal 3,25€. Aber ist so ein Ladepad günstig oder einfach nur billig? Finden wir dies im Test heraus!

 

Das günstigste kabellose Ladepad auf AliExpress im Test

Wenn man das günstigste Ladepad kauft das man finden kann, dann darf man sich nicht wundern wenn dieses eher mäßig wertig ausfällt.

Günstigste Kabellose Ladepad Auf Aliexpress 2Und ja der erste Eindruck des „KD-20“ Ladepads ist nicht gut. Wir haben hier ein klassisches „Puck“ Ladepad. Dieses ist mit 6,6mm super flach und verfügt mit 98mm über den üblichen Durchmesser.

Allerdings ist der verwendete Kunststoff einfach nur billig.

Günstigste Kabellose Ladepad Auf Aliexpress 3Das Ladepad verfügt nicht mal über richtige Füße. Diese sind ebenfalls aus Kunststoff und nicht gummiert, weshalb diese einfach lustig über den Tisch rutschen. Solltet Ihr das „KD-20“ wirklich nutzen wollen, würde ich doppelseitiges Klebeband empfehlen.

Mit Energie wird das Ladepad wie üblich via microUSB versorgt. Um die vollen 10W zu erhalten benötigt Ihr ein Quick Charge fähiges Ladegerät.

Günstigste Kabellose Ladepad Auf Aliexpress 4Erfreulicherweise ist auch eine Status-LED verbaut, welche einfach durch den Kunststoff auf der Oberseite scheint.

 

Die Leistung

Kommen wir zum spannendsten Punkt, der Leistung? Schauen wir uns zunächst die maximale Ladegeschwindigkeit an. Hierbei handelt es sich um die Leistungsaufnahme des Ladepads + Smartphone.

Dies ist nicht die genauste Messung, aber sagt uns grob welches Ladetempo erreicht wird und ob es Kompatibilitätsprobleme usw. gibt.

LadetempoZunächst gilt es festzuhalten das wir hier wirklich ein 10W Ladepad vor uns haben. In Kombination mit dem Samsung Galaxy S7 Edge wurden sogar satte 13,3W aufgenommen. Die überschüssigen +- 3,3W sind der schlechteren Effizienz des kabellosen Ladens zuzuschreiben.

Ebenso zeigten sich keine Kompatibilitätsprobleme. Alle Smartphones wurden so schnell geladen wie es auf einem universellen Ladepad für diese möglich ist. Lediglich war das S7 Edge etwas zickig. Ich musste dieses mehrfach auf das Ladepad legen ehe dieses begann zu laden.

Günstigste Kabellose Ladepad Auf Aliexpress 6Soweit ist das billige KD-20 Ladepad nicht langsamer als die Konkurrenz, aber wie sieht es unter konstanter Last aus? Viele Hersteller der teuren Modelle werben mit einer besonders guten Hitzeabfuhr.

Für diesen Test lasse ich das Samsung Galaxy S7 Edge 30 Minuten auf dem Ladepad laden. Dieses hat zum Anfang einen Akkustand von 5%.

Ladetempo S7 EdgeHa! Das KD-20 Ladepad schneidet bisher am besten in diesem Test ab, mit einem Endstand von 30%. Beeindruckend! Allerdings hat sich sowohl das Smartphone wie auch das Ladegerät sehr deutlich erwärmt.

TemperaturEs ist davon auszugehen das ziemlich bald eine Temperatur bedingte Drosslung stattgefunden hätte. Dennoch innerhalb dieses 30 Minuten Test hat das Ladepad sehr gut abgeschnitten.

 

Fazit

Ich erwarte nicht das Ihr jetzt alle auf AliExpress rennt um das KD-20 Ladepad zu kaufen. Dieses hat zwar im Leistungstest sehr gut abgeschnitten, aber Qualitativ ist dieses schon sehr minderwertig. Damit beziehe ich mich auf das Gehäuse!

Es wurde hier der billigste Kunststoff verwendet und keinerlei Liebe oder Versand in das Design gesteckt.

Günstigste Kabellose Ladepad Auf Aliexpress 5Dennoch erreicht das KD-20 Ladepad, was das Ladetempo angeht, die Werte der großen Modelle. Dies zeigt das technisch kaum ein Unterschied zwischen den universellen Ladepads mit 10W besteht, fast eher im Gegenteil. Teurere Modelle sind eher langsamer, vermutlich aufgrund dickerer Materialien usw. Ihr zahlt hier so gut wie immer nur fürs Design und das Material des Gehäuses.

Dies ist nicht schlimm! Auch ich habe lieber ein schickeres Ladepad, aber was die Leistung angeht lohnt der Aufpreis kaum.

Die DOSS SoundBox Pro Plus im Test

DOSS gehört ganz klar zu den Geheimtipps unter den Bluetooth Lautsprecher Herstellern. Auf Techtest.org fandet Ihr aber bisher lediglich einen Test, zur DOSS Soundbox. Dies soll sich nun aber ändern!

Doss Soundbox Pro Plus Im Test 6Die SoundBox Pro Plus ist das aktuelle Flaggschiff Modell aus dem Hause DOSS und soll mit satten 24W Leistung punkten, wie auch mit einer LED Lichtshow. Aber gelingt dies? Finden wir es im Test heraus!

 

Die DOSS SoundBox Pro Plus im Test

Die DOSS SoundBox Pro Plus ist ein mittelgroßer Bluetooth Lautsprecher. Mit rund 23 x 9,5 x 9 cm ist dieser zu groß für die Jackentasche, aber weiterhin problemlos in einem Rucksack oder Tasche zu transportieren. Tendenziell bevorzuge ich etwas größere Bluetooth Lautsprecher, da Größe und Volumen nicht ganz unwichtig für den Klang ist.

Doss Soundbox Pro Plus Im Test 2Die Seiten der SoundBox Pro Plus sind wie meist üblich aus Kunststoff gefertigt, welcher leicht gummiert ist. Die Front allerdings ist aus Metall und beherbergt die beiden 12W Lautsprecher-Treiber. Neben diesen beiden aktiven Treibern verfügt die SoundBox auch über zwei passive Treiber-Einheiten. Eine auf der Front und eine auf der Rückseite.

Optisch eins der auffälligsten Feature des Lautsprechers sind die LEDs. Um die Front der SoundBox Pro Plus ist ein LED Streifen angebracht, wie auch zwei LEDs die direkt auf die Treiber leuchten. Das Ganze erinnert etwas an die Sony Bluetooth Lautsprecher.

Doss Soundbox Pro Plus Im Test 1Allerdings ist dies hier nicht ganz so gut umgesetzt. So reagieren die LEDs nicht auf die Musik, sondern spielen vordefinierte Muster ab. Ein nettes Gimmick, nicht mehr und nicht weniger.

Gesteuert wird die DOSS SoundBox Pro Plus über ein Tastenfeld auf der Oberseite. Hier finden sich 7 Steuerungstasten. Neben den üblichen Tasten wie Play/Paus, Lauter, Leiser gibt es auch eine Extra Bass und „ADD“ Taste.

Doss Soundbox Pro Plus Im Test 4Die Extra-Bass Taste sorgt für eine Art EQ, welcher den Bass des Lautsprechers verbessert, dazu später mehr. Die ADD Taste hingegen erlaubt es zwei DOSS SoundBox Pro Plus zu verbinden, welche dann als Stereo Lautsprecher agieren.

Die Anschlüsse des Lautsprechers sind auf der Rückseite unter einer Klappe versteckt. Diese Klappe hilft auch beim IPx5 Wasserschutz. Ein kleiner Regenschauer macht der SoundBox Pro Plus also nichts aus.

Doss Soundbox Pro Plus Im Test 3Unter der Klappe finden wir einen AUX Eingang, einen microUSB Port und einen microSD Karten Steckplatz. Letzterer erlaubt es Euch Musik direkt wiederzugeben, ohne Bluetooth zu nutzen.

 

Klang

Wie klingt nun die DOSS SoundBox Pro Plus? Zu weiten Teilen war ich sehr positiv überrascht! Lasst uns aber mit dem Extra Bass Modus starten. Ganz klar gesagt, ohne „Extra Bass“ klingt die SoundBox Pro Plus signifikant schlechter und wüsste nicht warum Ihr diesen Modus überhaupt abschalten wollen würdet. Ich vermute DOSS hat die extra Taste nur fürs Marketing und den „WOW“ Effekt verbaut. Mit „Extra Bass“ hat die SoundBox Pro Plus nicht nur mehr Bass, sondern klingt allgemein etwas klarer und lebendiger. Daher beziehen sich alle meine folgenden Aussagen auf den Lautsprecher mit extra Bass aktiv.

Doss Soundbox Pro Plus Im Test 7Starten wir mit den Höhen. Diese sind gut, aber auch nicht absolut überragend. Der Lautsprecher klingt ausreichend klar und sauber, gerade auf etwas höheren Lautstärken. Allerdings könnten die unteren Höhen sich noch etwas besser lösen und mehr Brillanz zeigen.

Dies trifft auch für die Mitten zu, welche teils etwas bewölkt wirken. Prinzipiell sind die Mitten der SoundBox Pro Plus nicht schlecht! Der Lautsprecher wirkt angenehm voll und satt, gerade was Instrumente angeht, aber einige Stimmen könnten klarer und brillanter rüber kommen.

Der Bass hingegen stimmt mich zufrieden. Die DOSS SoundBox Pro Plus ist zwar kein absolutes Bass-Monster, aber für ein Modell der 50€ Preisklasse absolut solide! Dieser bietet einen vernünftigen Tiefgang und ordentliches Volumen. Dies zumindest mit „Extra Bass“, ohne diesen Modus wäre mir der Bass eindeutig etwas zu schwach.

Doss Soundbox Pro Plus Im Test 9Generell wirkt der Lautsprecher recht gut ausbalanciert was den Klang angeht. Keine Klangelemente springen unnatürlich hervor oder wirken störend. Wenn ich etwas verbessern würde, wäre es die Klarheit, welcher gerade um die Mitten und unteren Höhen etwas schwach ist. Je nach Song fällt dies unterschiedlich auf. Zum Beispiel die etwas rauchige Stimme von Alains Morissette liegt der SoundBox Pro Plus gut. Hier fehlt mir nichts. Ähnliches gilt auch für die recht helle Stimme von Ava Max. Nico Santos hingegen war mir etwas zu matt.

Positiv, die DOSS SoundBox Pro Plus ist angenehm pegelfest und klingt auch bei hohen Lautstärken mehr als ordentlich!

 

Fazit

Die DOSS SoundBox Pro Plus ist ein mehr als solider Lautsprecher in der 50€ Preisklasse. Hier ist dieser zwar kein absoluter Überflieger, kann aber bei vielen Punkten durchaus überzeugen.

Doss Soundbox Pro Plus Im Test 8Starten wir beim Klang. Hier bietet der Lautsprecher eine recht unaufgeregte Vorstellung, mit einem natürlichen und gut ausbalancierten Klangbild. Der Bass ist ordentlich, genau wie die oberen Höhen. Allerdings könnte die SoundBox Pro Plus auch noch etwas klarer und brillanter klingen, gerade in den Mitten. Hier und da könnte der Lautsprecher auch noch einen Hauch lebendiger klingen, aber dies ist Geschmackssache.

Ebenfalls Geschmackssache ist die LED Lichtshow. Grundsätzlich ein nettes Gimmick, welches aber leider nicht an die Musik gekoppelt ist. Eindeutig positiv ist die Verarbeitungsqualität und der generelle Qualitätseindruck! Die DOSS SoundBox Pro Plus ist solide und wertig gebaut. Hier steht diese der Konkurrenz nichts nach.

Kurzum, wenn Euch die Klangsignatur des Lautsprechers zusagen, dann sind 50€ ein fairer Preis für das Gebotene.

Die Heimvision HMD2 Überwachungskamera im Test

Wenn Ihr nach einer günstigen komplett kabellosen Überwachungskamera sucht, stehen die Karten gut, dass Ihr über die Heimvision HMD2 stolpern werdet. Mit rund 90€ ist diese zwar auch nicht als „billig“ zu bezeichnen, aber diese gehört klar zu den günstigeren komplett kabellosen Modellen.

Heimvision Hmd2 Test 6Dabei benötigt die HMD2 auch keine Basisstation oder Ähnliches. Ihr bindet die Kamera einfach direkt in Euer WLAN ein und fertig.

Klingt doch gut! Aber wie sieht es in der Praxis aus? Kann hier die Heimvision HMD2 auch überzeugen? Finden wir es im Test heraus!

 

Die Heimvision HMD2 im Test

Die Heimvision HMD2 ähnelt, was den Aufbau und die Form angeht, stark der Reolink Argus 2. Wie auch die Argus 2 wird die Heimvision HMD2 direkt mit Eurem WLAN verbunden. Ihr benötigt also keine Basisstation oder ähnliches, super ein Stromverbraucher weniger.

Heimvision Hmd2 Test 2Mit 100 x 56 x 56 mm ist die HMD2 eine sehr schön kompakte Kamera in einem sehr rundlichen Design. Heimvision setzt beim Gehäuse auf den üblichen weißen Kunststoff. Lediglich die schwarze Linse inklusive IR LEDs und der schwarze Bewegungsmelder stechen etwas hervor.

Auf der Rückseite der Kamera sind die Anschlüsse unter einer Gummi-Abdeckung geschützt. Hier finden wir einen microUSB Ladeport, einen Einschalter, eine Reset-Taste und den Steckplatz der microSD Speicherkarte.

Heimvision Hmd2 Test 3Eine Speicherkarte liegt leider nicht mit im Lieferumfang. Akzeptiert werden aber alle gängigen microUSB Speicherkarten bis 128GB.

Laut Heimvision hält der 6000mAh Akku der HMD2 bis zu 5 Monate. Diese Angabe hängt natürlich sehr stark davon ab wie oft die Kamera aufzeichnen muss, wie lange Ihr Euch die Live-Ansicht anseht usw. Leider ist es noch zu früh das ich die Herstellerangabe bestätigen oder anzweifeln kann. Nach meinen bisherigen Beobachtungen sind 2-4 Monate möglich, aber nur bei sehr wenigen Auslösungen!

Heimvision Hmd2 Test 5Ihr könnt die Akkulaufzeit im Übrigen auf „unendlich“ verlängern, indem Ihr das passende Solarpanel kauft. Dieses lädt die Kamera von alleine auf und ja das funktioniert gut, gerade wenn Ihr die Kamera in einem etwas entfernteren Bereich Eures Gartens nutzt.

 

Einrichtung und App

Um die Heimvision HMD2 zu nutzen benötigt Ihr zunächst due HeimLife App. Diese ist wie üblich für IOS und Android verfügbar. In der App müsst Ihr Euch beim Hersteller Registrieren. Hierfür benötigt Ihr eMail Adresse/Telefonnummer + Benutzername + Passwort.

Heimvision Hmd2 App (2)Heimvision Hmd2 App (1)

In der App angekommen wählt das Plus um die Kamera hinzuzufügen. Heimvision nutzt die QR Code Methode. Da sich die HMD2 direkt mit dem WLAN verbindet müssen Eure WLAN Daten irgendwie der Kamera übermittelt werden. Hierfür erstellt die App einen QR Code den Ihr vor die Kamera halten müsst. Dieser QR Code wird von der Kamera gelesen, woraufhin diese sich mit Eurem WLAN verbindet. Dies hat bei mir auch auf anhieb geklappt! Anschließen wird die Kamera einfach von der App erkannt.

Heimvision Hmd2 App (7)Heimvision Hmd2 App (6)

Die HeimLife App ist recht einfach aufgebaut. Auf der Startseite findet Ihr eine Liste mit allen verbundenen Kameras, welche Ihr dann durch antippen auswählen könnt. Leider gibt es hier keine Vorschau!

Dafür wird aber nach antippen der Kamera direkt die Live-Ansicht geladen. Diese lädt auch ausgesprochen schnell! In ca. 1-2 Sekunden habt Ihr das Live-Bild, welches auch nur eine Verzögerung von ca. einer Sekunde hat. Top!

 

Alarme, Aufnahme und Bewegungserkennung

Wie die meisten komplett kabellosen Überwachungskameras nimmt auch die Heimvision HMD2 nur auf wenn diese eine Bewegung erkennt. Die Bewegungserkennung könnt Ihr in zwei Stufen regeln und auf Wunsch nach einem Zeitplan steuern.

Die Qualität der Bewegungserkennung würde ich als „mittel“ einstufen. Auf nahen bis mittleren Distanzen funktioniert diese gut, auch wenn es ab und zu Fehlalarme gibt. Auf höhere Distanzen wird diese aber langsam unzuverlässiger. Als „hoch“ würde ich 7-10+ Meter einstufen.

Heimvision Hmd2 App (13)Heimvision Hmd2 App (14)

Wird eine Bewegung erkannt, zeichnet die Kamera einen Clip auf, welcher je nach Einstellung zwischen 20 und 60 Sekunden dauert. Ihr könnt auch auf Wunsch eine Benachrichtigung auf Eurem Smartphone erhalten.

Aufnahmen werden dabei wahlweise auf einer microSD Karte gesichert oder in der Cloud. Letztere ist allerdings kostenpflichtig.

Heimvision Hmd2 App (20)Heimvision Hmd2 App (16)

Für diesen Test habe ich Aufnahmen einfach auf der SD Karte gesichert. Die Auswertung der Aufnahmen erfolgt über die „Geschichte“ Schaltfläche. Ja hier handelt es sich um eine schöne Übersetzung von History.

Unter Geschichte werden alle Aufnahmen auf einer Zeitachse aufgelistet. Dies macht die Auswertung durchaus angenehm. Diese nimmt allerdings immer noch recht viel Zeit in Anspruch, gerade wenn Ihr viele Aufnahmen durchsehen wollt.

 

Die Bildqualität

Die Heimvision HMD2 besitzt einen Full HD Sensor mit einem großen Blickwinkel von 130 Grad. Die Bildqualität würde ich bei Tag, wie auch bei Nacht als mittel gut einstufen.

Heimvision Hmd2 App (19)Personen sind auf mittlerer Distanz auch bei Nacht noch gut zu erkennen, aber es gibt auch noch Überwachungskameras mit noch bessere Bildqualität und einem Full HD Sensor.

 

Fazit

Ihr sucht eine günstige komplett kabellose Überwachungskamera, welche sich direkt ins WLAN einbinden lässt? Dann ist die Heimvision HMD2 eine spannende Alternative zu Reolinks Argus 2.

Die bietet eine solide Bildqualität bei Tag und Nacht, eine gute Bewegungserkennung auf mittlerer Distanz und eine sehr gute Akkulaufzeit. Gerade letztere ist ein großer Pluspunkt!

Heimvision Hmd2 Test 10Bis zu 5 Monate mit einer Ladung schaffen nicht viele Modelle. Hinzu kommt die Möglichkeit für ein Solarpanel, welches die Heimvision HMD2 mehr oder weniger komplett unabhängig macht.  Keine Stromkosten und auch keine verpflichtenden Abo Gebühren. Ihr könnt zwar eine Cloud-Speicherung hinzubuchen, könnt aber Aufnahmen auch einfach auf einer eingelegten microSD Karte sichern.

Zwar ist die App vergleichsweise einfach und auch die Bildqualität nicht absolut überragend, aber generell zeige ich mich sehr zufrieden mit der Heimvision HMD2, vor allem wenn wir den Einstiegspreis bedenken.

Das Samsung Galaxy S20 Ultra im Test, mein Lieblings Samsung Smartphone seit Jahren! (das Ihr nicht kaufen solltet)

Das S20 Ultra ist ohne Frage das wichtigste Android Smartphone des Jahres. Samsung hat hier auf den ersten Blick auch einen wirklich vortrefflichen Job gemacht.

Das Smartphone überbietet sich regelrecht mit Superlativen, 4 Kameras mit bis zu 108 Megapixeln, bis zu 16GB Arbeitsspeicher, ein 120Hz Display, ein 5000mAh Akku usw. Für diese Superlativen will aber Samsung auch mindestens 1350€! WOW!

Samsung Galaxy S20 Ultra Im Test 12Kann aber ein Smartphone überhaupt so viel Geld wert sein? Dies gilt es im Test herauszufinden!

 

Das Samsung Galaxy S20 Ultra im Test

Optisch ist das S20 Ultra vergleichsweise unspektakulär. Wir haben hier einen 220g schweren Brocken aus Glas und Metall. Dabei setzt Samsung zwar weiterhin auf die stark abgerundeten Kanten, diese sind aber beim 20 Ultra ein gutes Stück reduziert verglichen mit älteren Modellen.

Gerade das Display biegt sich nicht mehr ganz so stark um die Kanten. Auf dem Papier vielleicht ein Nachteil, in der Praxis bin ich aber um diese Änderung dankbar! Das Smartphone ist gerade aufgrund der massiven Größe so deutlich angenehmer zu nutzen.

Samsung Galaxy S20 Ultra Im Test 1Wenn Ihr Euch für das S20 Ultra entscheidet, müsst Ihr nicht nur viel Geld haben, sondern auch große Smartphones lieben. 220g + ein 6,9 Zoll Display ist schon sehr mächtig! Hier hilft auch nicht der Schwerpunkt des Smartphones, welcher recht weit oben liegt. Ich bin von einem Google Pixel 4XL umgestiegen und dieses lag doch deutlich angenehmer in der Hand, gerade bei einer längeren Nutzung.

Dennoch ist die Verarbeitungsqualität des S20 Ultra weitestgehend perfekt! Die Kante am Kamera-Modul ist etwas „hart“ aber abseits davon kann ich nicht klagen.

Auf der Front finden wir noch eine Änderung verglichen mit dem S10+. Das S20 Ultra verfügt nur über eine Frontkamera, welche zentriert am oberen Rand im Display eingelassen ist. Dieses Design findet ich deutlich weniger störend als beim S10+. Optisch ist das ganze natürlich weiterhin suboptimal.

Samsung Galaxy S20 Ultra Im Test 5Den USB C Ladeport finden wir wie üblich auf der Unterseite des Smartphones, gemeinsam mit einem der Lautsprecher. Das S20 Ultra nutzt den unteren Lautsprecher gemeinsam mit der Ohrmuschel auch bei Medienwiedergaben. Hierdurch produziert das Smartphone einen Stereo Klang.

Ein 3,5mm Kopfhöreranschluss ist nicht vorhanden! Was auch nicht vorhanden ist, ist die Bixby Taste des S9 und S10. Erneut eine Änderung die ich begrüße, als jemand der diese Taste des Öfteren ausversehen gedrückt hatte. Einschalter und Lautstärkewippe sind wie üblich am rechten Rand angebracht.

Samsung Galaxy S20 Ultra Im Test 4Auf der Rückseite sehen wir eins der größten Highlights des S20 Ultra, die Kamera. Das Kameramodul steht ein gutes Stück auf der Rückseite hervor, was den vier Kameramodulen geschuldet ist. Dazu zählt auch eine „Space Zoom 100x“ Kamera im periscope Style. Die Kamera ist liegend verbaut, wodurch Samsung mehr Platz für eine größere Linse hat. Das Bild wird dann anschließend über einen Spiegel auf der Rückseite geleitet.

Samsung Galaxy S20 Ultra Im Test 3Erneut können wir über das Design der Rückseite streiten. Das schönste Smartphone ist das S20 Ultra nicht, aber hässlich ist es auch nicht.

 

Das Display

Das Samsung Galaxy S20 Ultra verfügt über ein 6,9 Zoll Display mit einer Auflösung von 3200×1440 Pixeln. Hierbei handelt es sich natürlich um ein AMOLED Panel.

Dieses unterstützt nun aber erstmals auch eine höhere Bildwiederholungsrate von 120hz! Hierdurch sind Animationen und Bewegungen deutlich flüssiger. Auch der Touchscreen reagiert noch schneller. Und ja dies ist in der Praxis wirklich bemerkbar. Gerade wenn Ihr auf ein reguläres 60Hz zurückwechselt wirkt dieses doch deutlich „gröber“.

Samsung Galaxy S20 Ultra Im Test 10Allerdings gibt es auch einen Haken, Ihr müsst Euch entscheiden die volle Auflösung + 60Hz oder 2400 x 1080 + 120Hz. Ich habe mich für 2400 x 1080 + 120Hz entscheiden. Der Zugewinn an Schärfe ist minimal, da ist die höhere Bildwiederholungsrate deutlicher.

Generell gesprochen ist das Display des S20 Ultra absolute Weltklasse! Ihr werdet aktuell kein besseres Smartphone Display finden. Dieses ist glasklar mit tollen Farben, einem perfekten Kontrast und vor allem einer sehr hohen Helligkeit! Das S20 Ultra ist auch im Freien sehr gut ablesbar.

Allerdings sind Smartphone Displays mittlerweile alle sehr gut. Der Sprung von einem S9 oder S10 auf das S20 Ultra ist also nicht gigantisch.

 

Lautsprecher

Das Samsung Galaxy S20 Ultra nutzt zwei Lautsprecher für die Wiedergabe von Medien. Neben dem großen Lautsprecher auf der Unterseite wird auch die Ohrmuschel genutzt, klasse!So habt Ihr einen Stereo-Effekt.

Die Qualität der Lautsprecher würde ich als gut einstufen. Diese sind ausreichend laut und voll.

LautstärkeAllerdings sind die Lautsprecher des S20 Ultra auch nicht die besten. Ein iPhone 11 Pro Max ist nochmals etwas lauter und vor allem voller. Ähnliches gilt auch für das Google Pixel 4 XL.

Dennoch sind die Lautsprecher des S20 Ultra alles andere als schlecht! Abends einen Film im Bett schauen usw. ist ohne Probleme möglich.

 

Die Kameras

Samsung setzt im S20 Ultra auf vier Kameramodule:

  • Hauptkamera 108MP, F1.8
  • Zoomkamera 48MP F3.5
  • Weiwinkelkamera 12MP F2.2
  • Tiefenschärfekamera „VGA“

Die Kamera NR. 4 könnt Ihr praktisch vergessen. Diese erfüllt keinen echten Job. Ja diese sammelt angeblich Tiefeninformationen für den Porträt Modus, aber dies halte ich für Marketing. Ein modernes Smartphone braucht nun mal vier Kameras und da hat Samsung einfach ein billiges Modul dazu gesetzt.

Bei dem primären Sensor handelt es sich um das Samsung S5KHM1 Modul. Dieser ist ein sehr großer 1/1.33 Sensor und signifikant größer als bei einem iPhone oder auch Google Pixel. Hierdurch kann mehr Licht eingefangen werden, was bei einer hohen Auflösung besonders wichtig ist.

Diese hohe Auflösung werdet Ihr in der Praxis aber eher selten sehen. Die 108MP Aufnahmen werden auf 12 Megapixel heruntergerechnet. Hierdurch enthalten die 12 Megapixel Aufnahmen aber besonders viele Details, dazu später mehr. Ihr könnt aber auch optional die vollen 108MP abrufen. Aufnahmen in voller Qualität sehen durchaus noch etwas schärfer aus, aber der Unterschied beim Betrachten auf dem Display oder einem normalen PC ist gering.

Bei der Zoomkamera setzt Samsung erstaunlicherweise auf den Sony IMX586 Exmor RS Sensor und bei der Weitwinkelkamera auf den Samsung S5K2LA. Hier finde ich es etwas schade, dass die Weitwinkelkamera nur 12 Megapixel hat. Hier lohnt sich eine höhere Auflösung in der Regel durchaus.

Was die Kamera-App angeht, zeige ich mich zufrieden. Diese ist gut zu nutzen und reagiert sehr flott! Verglichen mit dem Google Pixel 4 ist die Kamera zwar etwas langsamer, aber generell ist das S20 Ultra deutlich schneller beim Verarbeiten der Aufnahmen als ältere Samsung Modelle.

Einige andere Tester hatten sich über den Autofokus des S20 Ultra beschwert. Diese Kritik kann ich bedingt nachvollziehen. Ja das S20 Ultra ist teils etwas unsicherer als das S10+, aber als problematisch kann und will ich den Autofokus nicht bezeichnen.

Kommen wir zu den Testbildern.

20200315 14055620200318 09492920200325 10591520200327 17190320200331 10231620200405 09471420200405 094937

20200312 15105620200312 15105720200312 15110720200316 12290420200318 09445620200318 09455820200318 10073620200318 10073820200318 10074020200319 10512020200322 12045020200322 12194520200325 10570220200325 10570520200325 10591920200325 12152620200325 15572420200327 14395220200331 10164020200331 10173820200331 10182120200331 10220820200405 09463020200405 09463620200405 09465320200405 09472320200405 09473920200405 09480320200405 09490320200405 094910

Samsung kehrt mit dem S20 Ultra etwas zu seinen Wurzeln zurück. Das Smartphone produziert sehr bunte und leuchtende Fotos, mit einem ordentlichen Kontrast. Gerade Letzter viel mir positiv auf! Das S9 und S10 produzierten vergleichsweise matte aber gut ausgeleuchtete Bilder. Ähnliches macht auch das Apple iPhone 11 Pro.

Die Bilder des S20 Utra sind teilweise nicht so gut ausgeleuchtet, Schatten sind recht dunkel, wirken dafür aber tiefer und satter. Generell gefällt mir dies sehr gut!

Auch verglichen mit dem iPhone 11 Pro Max und dem Google Pixel würde ich glatt die Bilder des 20 Ultra bevorzugen, zumindest wenn es um einen künstlicheren Aspekt geht.

12 Ultra
Samsung Galaxy S20 Ultra
12 11pro
Apple iPhone 11 Pro Max
12 Pixel
Google Pixel 4 XL
14 Pixel
Google Pixel 4 XL
14 Ultra
Samsung Galaxy S20 Ultra
14 11pro
Apple iPhone 11 Pro Max
17 Pixel
Google Pixel 4 XL
17 Ultra
Samsung Galaxy S20 Ultra (achtet auf die deutlich stärke Hintergrundunschärfe)

[spoiler title=’Mehr Vergleichsbilder‘ style=’default‘ collapse_link=’true‘]

9 Pixel
Google Pixel 4 XL
9 Ultra
Samsung Galaxy S20 Ultra
9 11pro
Apple iPhone 11 Pro Max
11 Ultra
Samsung Galaxy S20 Ultra
11 11pro
Apple iPhone 11 Pro Max
11 Pixel
Google Pixel 4 XL
15 Ultra
Samsung Galaxy S20 Ultra
15 11pro
Apple iPhone 11 Pro Max
15 Pixel
Google Pixel 4 XL
2 Ultra
Samsung Galaxy S20 Ultra
2 11pro
Apple iPhone 11 Pro Max
2 Pixel
Google Pixel 4 XL
6 11pro
Apple iPhone 11 Pro Max
6 Pixel
Google Pixel 4 XL
6 Ultra
Samsung Galaxy S20 Ultra
16 Pixel
Google Pixel 4 XL
16 Ultra
Samsung Galaxy S20 Ultra

[/spoiler]

Gerade beim Himmel sind die Bilder des 20 Ultras deutlich satter und kräftiger. Auch Blumen wirken leuchtender. Teils fast schon etwas zu leuchtend. Hier können Details verloren gehen. Dennoch sind die Aufnahmen des Samsung Galaxy S20 Ultra als sehr ansprechend zu bezeichnen, gerade verglichen mit den fast schon etwas leblosen Bildern des Google Pixel. Das Google Pixel ist klar dichter an der Realität, aber wer will schon die Realität sehen?

Aber wie steht es um den Zoom? Der 100x Zoom mit dem Samsung wirbt ist natürlich nur bedingt nutzbar.

100x
100x
30x
30x
10x
10x
5x
5x
1x
1x
0,5x
0,5x

Generell ist der Zoom des S20 Ultra sehr gut! Selbst bei 5-10x sind die Aufnahmen noch sehr klar und stehen dem Hauptsensor wenig nach. Selbst 30x ist noch in einem gewissen Rahmen brauchbar, aber hier bricht die Bildqualität doch ein gutes Stück ein. 100x ist beeindruckend, aber praktisch nicht mehr nutzbar.

Vergleich wir einfach mal die 5x Stufe mit dem iPhone 11 Pro Max und dem Google Pixel 4XL.

10 Pixel 5x
5x Google Pixel 4 XL
10 Ultra 5x
5x Samsung Galaxy S20 Ultra
10 11pro 5x
5x Apple iPhone 11 Pro Max

Ja ich denke es ist schon eindeutig das sich das Samsung Galaxy S20 Ultra am besten schlängt. Dies gilt im Übrigen auch für die Weitwinkelkamera, welche qualitativ ausgesprochen gut ist.

Im Low Light ist das S20 Ultra stark, aber nicht absolut überragend. Hier ist ein Pixel 4 XL doch noch etwas detaillierter.

Videos kann das S20 Ultra mit bis zu 8K Auflösung aufnehmen! Allerdings würde ich dies nicht empfehlen. Zum einen ist 8K auf 24FPS limitiert, zum anderen sind 8K Videos riesig, brauchen lange zum Verarbeiten und werden von vielen Apps nicht unterstützt.

Ich würde bei 4K Videos bleiben, welche deutlich flüssiger und weicher wirken. Die zusätzliche Auflösung ist zwar nett, aber ist nur auf großen Bildschirmen überhaupt zu erkennen.

 

Benchmarks

Samsung fährt beim S20 Ultra mal wieder zweigleisig. Wir in Europa und Korea bekommen die Version mit Samsung Exynos 990 SoC und die Amerikaner bekommen den Snapdragon 865.

Bei dem Samsung Exynos 990 handelt es sich um einen 8-Kern SoC in einem 2+2+4 Design. Wir haben 2x 2,73GHz M5 + 2x 2,50GHz Cortex-A76 + 4x 2 GHz Cortex-A55 Kerne.

Kombiniert ist der Samsung Exynos 990 mit 12GB bzw. 16GB RAM. Schauen wir uns ein paar Benchmarks an.

Screenshot 20200311 154435 Geekbench 4Screenshot 20200311 154535 Geekbench 4Screenshot 20200311 154919 Geekbench 5Screenshot 20200311 155051Screenshot 20200311 162157 3dmarkScreenshot 20200311 221929 Pcmark

Geekbench 4 S20 Ultra

In der Praxis

Es ist bei diesen technischen Daten nicht verwunderlich, dass die Performance des S20 Ultra ziemlich perfekt ist! Das Smartphone läuft absolut butterweich, egal was Ihr mit diesem macht. Der „Samsung Lag“ den frühere Modelle hatten ist zu 100% Geschichte.

Gerade in Kombination mit dem 120Hz Display ist das Smartphone ausgesprochen reaktionsfreudig. Ist der Unterschied verglichen mit 2019er Modellen groß? Jein, die Performance der meisten 2019er und 2018er Smartphones ist auch im Jahr 2020 noch absolut ausreichend. Wir haben hier lange den Punkt übersprungen wo Hardware in Flaggschiff Smartphones noch durch normale Alltagsanwendungen ans Limit gebracht wird. Auffällig ist aber durchaus das 120Hz Display, welches gefühlt alles noch etwas „weicher“ erscheinen lässt. 120Hz wird leider nicht von allen Spielen unterstützt. Dennoch laufen diese natürlich tadellos auf dem S20 Ultra.

Samsung Galaxy S20 Ultra Im Test 10Dicke Bonuspunkte gibt es für den Vibrations-Motor. Dieser ist beim S20 Ultra überdurchschnittlich wertig und fast schon dem im Apple iPhone 11 Pro ebenbürtig. Dies weiß Samsung auch, denn das Smartphone nutzt das Haptische-Feedback recht ausgiebig.

Was mir weniger gut gefiel ist der Fingerabdrucksensor. Dieser ist unter dem Display verbaut und vergleichsweise langsam bzw. Ihr müsst Euren Finger recht kräftig aufs Display drücken. Alternativ steht auch eine Gesichtserkennung zur Verfügung. Diese basiert aber nur auf einer Kamera und ist somit deutlich unsicher als beispielsweise in einem Google Pixel 4 XL oder iPhone 11. Auch ist die Gesichtserkennung langsamer und weniger zuverlässig als bei diesen beiden Modellen.

 

Die Akkulaufzeit

Das Samsung Galaxy S20 Ultra besitzt einen gigantischen 5000mAh Akku! Dieser ist auch nötig. Das Display des S20 Ultra ist mit 6,9 Zoll gerade zu riesig und auch 120Hz frisst mehr Energie.

In der Praxis würde ich die Laufzeit des S20 Ultra als sehr gut einstufen! Ich als „mittel“ intensiver Nutzer komme zwei Tage über die Runden. Selbst intensive Nutzer sollten gute 1,5 Tage schaffen.

 

Fazit

Ich kann Euch leider das Samsung Galaxy S20 Ultra nicht empfehlen. Dies hat auch einen einfachen Grund, der Preis. Ja das S20 Ultra ist das beste Android Smartphone aktuell, aber dies rechtfertigt 1350€ nicht. Gerade der 5G Zwang stößt mir etwas sauer auf. Bis 5G verbreitet ist wird es noch einige Jahre dauern und auch dann sind die Vorzüge in der Praxis weniger groß als das Marketing uns erzählt.

Dennoch hat Samsung abseits des Preises alles richtig gemacht! Das Display ist Weltklasse, die Performance top, Lautsprecher solide und die Akkulaufzeit mit 5000mAh hervorragend. Die 12GB bzw. 16GB RAM sind zwar in der Praxis kein großer Sprung verglichen mit 8GB, aber beim extremen Multitasking auch nicht zu verachten. Nicht zu verachten ist auch das 120Hz Display, welches besser denn je ist.

Samsung Galaxy S20 Ultra Im Test 13Selbst die Kameras spielen ganz oben mit. Ich mochte die Kamera und den Bildstyle des S9 und S10 nicht, was Ihr auch in meinen Tests lesen könnt. Aber dies ist beim S20 Ultra anders. Die primäre Kamera bietet super scharfe Bilder, mit tollen Farben und einem guten Kontrast. Auch die von mir geliebte Weitwinkelkamera ist qualitativ 1a und der Zoom top. Nein die 100x Zoom sind nur ein Gimmick, aber bis 30x Zoom sind die Aufnahmen des S20 Ultra ansehnlich. Ich würde sagen das S20 Ultra hat die beste Kamera aller Smartphones die ich bisher in den Händen hatte. Ich kann aber auch verstehen wenn Ihr hier etwas anderer Meinung seid. Das S20 Ultra produziert sehr kontrastreiche Bilder mit dunklen Schatten. Ich finde diesen Bildstyle ansprechender und atmosphärischer, aber natürlich sind Bilder weniger „gut“ ausgeleuchtet. Auch das Low Light ist nicht ganz so gut wie bei einigen Konkurrenten, ich mag aber die Kameras des S20 Ultra!

Lediglich die Biometrischen Sicherheitsfeature hängen etwas der Konkurrenz hinterher. Der Fingerabdruckscanner und die Gesichtserkennung sind etwas träger. Dies ist aber im Grunde der einzige Kritikpunkt den ich habe.

Kurzum 1350€ sind ein absolut bescheuert hoher Preis. Samsung hat mit dem S20 Ultra zwar ein absolutes Spitzen-Smartphone geschaffen mit toller Kamera, aber gerade auf der Android Seite gibt es jede Menge guter Alternativen zu faireren Preisen.

Samsung Galaxy S20 Ultra

Die Honor Watch Magic im Test, günstige und gute Smartwatch?

Der Trend bei Smart Watches hat sich etwas anders entwickelt als es viele vorhergesehen haben. Weniger ist mehr lautet das Motto. Anstelle X Feature und Funktionen, App Stores usw. zu integrieren, besinnen sich viele Hersteller auf die Basics.

So auch Honor bei der Watch Magic!

Honor Watch Magic Test 6Diese soll alle benötigten Basis-Funktionen und Fitness-Feature bieten, ein schönes OLED Display und vor allem eine lange Laufzeit von bis zu einer Woche! Dies zu einem Preis von 120€. Klingt doch gut? Aber wie sieht es in der Praxis aus kann hier die Honor Watch Magic überzeugen?

 

Die Honor Watch Magic im Test

Der erste Eindruck von der Honor Watch Magic fällt weitestgehend positiv aus. Zunächst war ich überrascht wie leicht und kompakt die Watch Magic ist. Diese misst 42,8mm im Durchmesser und wiegt angenehme 32,5g. Die Dicke liegt bei lediglich 8,9mm und ist damit niedriger als bei der Apple Watch (10,7mm) oder vergleichbaren Samsung Modellen.

Honor Watch Magic Test 2Dabei hat das Display ordentliche 1,2 Zoll. Damit ist dieses nicht riesig, aber auch nicht winzig. Der Rahmen ist zwar etwas dickerer Natur, aber dies passt ganz gut zum sportlichen Design.

Trotz des sportlichen Designs wirkt die Honor Watch Magic aber nicht klobig oder im Alltag störend, ganz im Gegenteil. Ich fand das Gefühl am Arm sehr angenehm. Das Armband ist zwar nicht mein absoluter Liebling, aber dieses ist völlig okay. Wir haben hier ein recht klassisches Silikon-Armband. Auf Wunsch könntet Ihr dieses auch gegen jedes beliebige 22mm Armband austauschen.

Honor Watch Magic Test 3Beim Gehäuse setzt Honor primär auf Kunststoff. Lediglich die obere Abdeckung ist Metall. Der verwendete Kunststoff ist soweit okay. Er fühlt sich nicht billig an, strahlt aber auch keine besonders wertige Aura aus. Dies passt allgemein ganz gut zur Honor Watch Magic, diese sieht wertiger aus als diese sich anfühlt. Dies sind vermutlich die Abstriche die bei einer 100€ Smartwatch zu machen sind.  Als billig ist die Watch Magic aber auch nicht zu bezeichnen!

Gesteuert wird die Smartwatch primär über das Touch Display. Allerdings sind am Rahmen auch zwei Tasten zur Steuerung vorhanden. In der Praxis steuert Ihr die Uhr aber zu 95% über das Display.

Honor Watch Magic Test 5Geladen wird die Honor Watch Magic über ein kleines Ladepad. Allerdings lädt die Uhr nicht kabellos! Auf dem Ladepad sind zwei Kontaktpunkte über welche die Uhr lädt. Dank Magneten wird diese aber recht problemlos auf diese Kontaktpads gezogen.

Nicht ganz unwichtig ist die Akkulaufzeit. Honor gibt diese mit bis zu 7 Tagen an. Dies halte ich für etwas optimistisch. Mit dem konstanten Messen des Puls kam ich auf +- 5 Tage.

 

Das Display

Die Honor Watch Magic verfügt über ein 1,2 Zoll großes OLED Display. Dieses löst mit 390×390 Pixel auf. Klingt nicht viel, ist aber für ein scharfes Bild völlig ausreichend. Generell würde ich das Display als gut bezeichnen. Die Helligkeit ist sicherlich nicht überragend, aber ausreichend auch bei direktem Sonnenschein etwas erkennen zu können.

Honor Watch Magic Test 9Allerdings verfügt das Display nicht über einen allways on Modus! Das Display schaltet sich nur kurz ein wenn Ihr das Handgelenk anhebt.

 

Die App

Die Honor Watch Magic nutzt die Huawei Health App. allerdings sofern Ihr kein Huawei Smartphone habt gibt es da ein Problem. Die App erfordert eine weitere Huawei App, die nur auf Huawei Smartphones zu finden ist. Ihr könnt diese App auch auf anderen Modellen Nachinstallieren, diese ist aber nicht im Google Play Store verfügbar bzw. die App dort funktionierte bei mir nicht.

Honor Watch Magic App (8)Honor Watch Magic App (7)

Ohne diese App erhaltet Ihr folgende Nachricht „Zur ordnungsgemäßen Funktionsweise benötigt Huawei Health eine neuere Version von Huawei Mobile Services (4.0.0 oder höher). Sie können die neuste Version in HUAWEI AppGallery herunterladen.“

Google ist Euer Freund, sucht dort einfach nach Huawei Mobile Services und Ihr werdet die benötigte App finden. Hier habe ich diese heruntergeladen https://apkpure.com/de/huawei-mobile-services/com.huawei.hwid ist diese installiert funktioniert auch Huawei Health problemlos.

Die Huawei Health App ist nicht nur für die Honor Watch Magic. Diese unterstützt auch smarte Waagen, diverse andere Uhren und Fitnessarmbänder usw. Dies merkt Ihr der App auch etwas an. So werden auf der Startseite auch Informationen zum Stresslevel und Gewicht angezeigt, welche die Honor Watch Magic gar nicht messen kann.

Auf der Startseite findet Ihr zunächst aber die essenziellen Informationen, also wie viele Schritte Ihr getätigt habt, Eure Herzfrequenz und Informationen zum Schlaf.

Honor Watch Magic App (11)Honor Watch Magic App (14)

Tippt Ihr eine dieser Kacheln an erhaltet Ihr weitere Informationen und ein Diagramm mit historischen Daten. Diese sind auch angenehm detailliert und werden unbegrenzt lange gespeichert.

Der Schrittzähler, die Pulsmessung und auch das Schlaftracking geschieht dabei konstant im Hintergrund. Ihr könnt aber auch manuell ein Training, beispielsweise laufen, gehen, radfahren, starten. Messwerte hier werden gesondert gelistet, so dass Ihr diese besser vergleichen bzw. überwachen könnt.

Honor Watch Magic App (28)Honor Watch Magic App (27)

Neben den Fitness-Featuren könnt Ihr natürlich auch Benachrichtigungen auf der Honor Watch Magic erhalten. Ihr könnt hier in der App auswählen welche Benachrichtigungen an die Uhr weitergeleitet werden. Einen gesonderten App Store gibt es für die Honor Watch Magic nicht. Ihr könnt neben den Basis Featuren lediglich duzende diverse Zifferblätter für die Uhr nachladen.

 

Wie genau?

Wie genau sind die Messwerte der Honor Watch Magic? Den Schrittzähler bekommen die meisten modernen Smartwatches und Fitnessarmbänder gut hin. Diesen würde ich als ausreichend akkurat einstufen. Tendenziell zählt die Honor Watch Magic aber recht hoch bzw. meine Vergleichs-Uhren recht niedrig. Ich hatte am Ende des Tages gute 20% mehr Schritte als mit einer Apple Watch und fast 40% mehr als mit der Withings Steel HR Sport. Letztere zählt aber tendenziell sehr niedrig.

Honor Watch Magic App (24)Honor Watch Magic App (21)

Sehr zufrieden zeige ich mich mit dem Pulsmesser. Nein Ihr erhaltet hier keinen 100% genauen Puls, das habt Ihr bei so gut wie keiner Smart Watch. Allerdings die Tendenz stimmt völlig, auch wenn es eine kleine Abweichung von +- 5-8 Schlägen die Minute gibt. Unabhängig davon könnt Ihr natürlich Euren Wert miteinander vergleichen. Habe ich bei Training A mich mehr angestrengt als bei Training B?

Honor Watch Magic App (16)Honor Watch Magic App (19)

Die Schlafüberwachung ist spannend, da die Honor Watch Magic zwischen Tiefer-Schlaf, Leichter-Schlaf, REM-Schlaf und wach unterscheidet. Wie üblich erkennt die Uhr automatisch wenn Ihr einschlaft und aufwacht. Generell wirken auch hier die Werte sehr plausibel.

Kurzum ich bin zufrieden mit den Messwerten der Honor Watch Magic!

 

Fazit

Die Honor Watch Magic ist eine sehr spannende Smart Watch! Dies liegt primär an der Mischung aus guter Leistung, langer Laufzeit und einem günstigen Preis.

Nein die Honor Watch Magic kann nicht mit einer Apple Watch oder den Android Wear Modellen mithalten was den Funktionsumfang angeht. Die Watch Magic ist beim Funktionsumfang auf die Basics limitiert. Die Uhr kann Eure Schritte Zählen, Puls Messen, Euren Schlaf-Tracken und Benachrichtigungen anzeigen.

Honor Watch Magic Test 8Damit ist die Watch Magic mehr ein „Fitnesstracker“ in Uhren Form als eine reguläre Smart Watch. Dies kommt aber mit diversen Vorteilen. Zum einen ist die Uhr mit 120€ deutlich günstiger, zum anderen ist die Akkulaufzeit mit +- 7 Tagen deutlich höher als bei einer Apple Watch. Und ja es ist angenehm nicht seine Uhr täglich laden zu müssen.

Die Genauigkeit der Messwerte der Honor Watch Magic würde ich als gut einstufen, im Betracht des Preises. Sonstige Probleme was die Verbindung angeht oder Ähnliches konnte ich nicht beobachten.

Kurzum, Ihr sucht eine „Smart Watch“ mit einer guten Laufzeit und einem großen OLED Display? Dann ist die Honor Watch Magic für rund 120€ eine gute Wahl!

CORSAIR Dark Core RGB PRO Test, eine kabellose Maus mit 2000Hz Polling Rate!

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Mit der Dark Core RGB PRO hat Corsair seine neuste High End kabellose Gaming Maus auf den Markt gebracht.

Auf dem Papier bringt diese auch durchaus beeindruckende Daten mit. Neben dem PixArt PAW3392 Sensor soll diese durch 50 Stunden Akkulaufzeit und einer 2000Hz Polling Rate punkten können.

Corsair Dark Core Rgb Pro Test 8Gerade die 2000Hz Polling Rate ist sehr ungewöhnlich und soll die Nutzung gerade auf high Refresh Rate Monitoren weiter verbessern.

Aber wie sieht es in der Praxis aus? Bringt hier die 2000Hz Polling Rate wirklich etwas und ist die Dark Core RGB PRO generell eine gute Maus?

Finden wir es im Test heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an Corsair für das Zurverfügungstellen der Dark Core RGB PRO für diesen Test.

 

Die CORSAIR Dark Core RGB PRO im Test

Die Dark Core RGB PRO ist eine mittelgroße bis große Gaming Maus in bekannter Corsair Designsprache. Diese ist also tendenziell etwas komplexer aufgebaut mit zahlreichen Tasten und Features.

Corsair Dark Core Rgb Pro Test 1Zahlreich bedeutet in diesem Fall acht Tasten, welche alle recht gut erreichbar angebracht sind. Wir haben bei der Dark Core RGB PRO zwei Daumentasten und zwei weitere Tasten neben der primären Maustaste, zusätzlich zu der üblichen Ausstattung.

Bei der Oberfläche setzt Corsair auf eine Mischung aus einem sehr stark gummierten Kunststoff und regulärem glatten Kunststoff. Was die Haltbarkeit angeht, habe ich hier keine großen Bedenken.

Ich glaube nicht, dass sich dieses Material groß ablösen könnte oder Ähnliches. Eine Besonderheit der Dark Core RGB PRO stellt die Ablage des kleinen Fingers da. Diese ist von Haus aus eine einfache glatte Oberfläche, welche Ihr allerdings abnehmen könnt.

Corsair Dark Core Rgb Pro Test 2Mit im Lieferumfang liegt eine etwas größere Ablage, falls Ihr dies bevorzugt. Unterhalb dieser Abdeckung könnt Ihr auch den kleinen Corsair SLIPSTREAM Funkempfänger unterbringen.

Ihr könnt die Dark Core RGB PRO dabei aber drei Wege mit Eurem PC verbinden, per Kabel, per Corsair SLIPSTREAM Funkempfänger und via Bluetooth.

Corsair Dark Core Rgb Pro Test 4Die Dark Core RGB PRO ist die erste Maus von Corsair die USB C zum Laden nutzt. Die Maus kann aber auch das Ladekabel für die Datenübertragung verwenden. Ihr könntet diese also auch wie eine kabelgebundene Maus nutzen.

Gedacht ist die Dark Core RGB PRO aber natürlich für die kabellose Nutzung mit dem Funkempfänger, welcher auch die stabilste und beste Verbindung bieten. Solltet Ihr mal Unterwegs sein, könnt Ihr aber auch Bluetooth nutzen. In der Theorie ist aber die Bluetooth Verbindung nicht ganz so schnell.

Corsair Dark Core Rgb Pro Test 5Der Akku der CORSAIR Dark Core RGB PRO soll 50 Stunden halten. Genau konnte ich diese Zahl nicht nachprüfen, aber die Richtung ist durchaus korrekt. Ich konnte wochenlang ohne aufzuladen mit dieser spielen. Es gibt im Übrigen auch eine SE Version welche sich kabellos laden lässt.

 

Sensor und Taster

Corsair setzt bei der Dark Core RGB PRO erstmals auf den PixArt PAW 3392. Der PixArt PAW 3392 ist aktuell Corsair exklusiv und nur in der Dark Core RGB Pro zu finden.

Leider sind dementsprechend genaue Details zum Sensor etwas rar. So wie es aussieht ist der PixArt PAW 3392 im Grunde der PixArt PAW 3391 nur mit einer Polling Rate von 2000 Hz! Alle anderen Daten inklusive der Auflösung von 18000 DPI sind identisch.

Corsair Dark Core Rgb Pro Test 12Eine Polling Rate von 2000 Hz ist aber durchaus etwas Besonderes. Normalerweise ist bei 1000 Hz Schluss. Die Polling Rate bestimmt wie oft die Maus ihre Position an den PC übermittelt. 125 Hz, also 125 mal pro Sekunde, ist hier normalerweise der Standard. Gaming Mäuse haben aber zumeist 1000 Hz.

Damit die 2000 HZ Polling Rate auch etwas bringt, setzt Corsair auf eine Sub-1ms SLIPSTREAM WIRELESS technology, über welche sich die Maus mit Eurem PC verbindet. Und ja Ihr werdet keinen Unterschied zwischen einer kabelgebundenen und kabellosen Nutzung spüren.

 

Die Praxis

Wie sieht es aber in der Praxis aus? Zunächst habt keine Angst vor einer kabellosen Maus. Die hier von Corsair genutzte Funktechnologie ist sehr zuverlässig und flott. Es ist so gut wie kein Unterschied messbar, geschweige denn spürbar.

Dabei ist die SLIPSTREAM WIRELESS technology auch zuverlässig. Probleme mit plötzlichen Signalabbrüchen hatte ich bei der Dark Core RGB PRO oder auch anderen Corsair kabellosen Mäusen keine. Selbst wenn mal ein Störsender wie ein Smartphone in der Nähe liegt.

Corsair Dark Core Rgb Pro Test 11Bluetooth kann hier etwas zickiger sein, ist aber generell auch gut nutzbar, gerade wenn Ihr unterwegs seid.

Die 2000 Hz Polling Rate ließt sich auf dem Papier schön, aber einen Unterschied zu 1000 Hz spüren ist mir nicht möglich. Bereits bei 1000 Hz updatet die Maus ihre Position 1000 mal pro Sekunde. Euer Monitor wird das Bild vielleicht 144 mal oder 240 mal die Sekunde updaten.

Vielleicht fühlt sich die CORSAIR Dark Core RGB PRO hier und da teilweise einen Hauch reaktionsfreudiger an, aber ob dies an den 2000 Hz, dem sehr guten Sensor oder einfach meiner Einbildung liegt, kann ich nicht sagen.

Dennoch möchte ich das Tracking und das generelle Gefühl der Maus loben. High End Gaming Mäuse sind hier sehr dicht beieinander, aber teils blitzt dann doch durch, dass die Dark Core RGB PRO modernste Technik nutzt.

Ein kleiner Nachteil ist hier höchstens das Gewicht. Ja die Dark Core RGB PRO ist recht schwer, was die Reaktionszeiten minimal negativ beeinflusst. Ein absoluter Profi könnte mit einer leichten Maus wie der Glorious PC Gaming Race Model D vielleicht in Shootern noch etwas besser abschneiden.  Dafür ist allerdings die Präzision der Corsair herausragend!

Sehr gut gefällt mir auch die Form der Maus. Diese liegt gut bis sehr gut in meinen durchaus etwas größeren Händen. Vor allem die Auflage für den Daumen und der alternative Aufsatz für den kleinen Finger fanden bei mir positiven Anklang.

Die Dark Core RGB PRO eignet sich sowohl für den Palm Grip, bei welchem Eure Hand großflächig auf der Maus aufliegt, wie auch für den Fingertip Grip. Hier ein Bild was die verschiedenen Griffarten besser darstellt: https://i.imgur.com/m7bpfDv.png

Was die Tasten angeht bin ich zufrieden. Die Maustasten sind präzise und angenehm schnell, ohne zu locker zu sein. Allerdings sticht die Dark Core RGB PRO hier nicht groß hervor, weder besonders positiv noch negativ. Die Tasten fühlen sich so an wie Ihr dies von einer Oberklasse Gaming Maus erwarten könnt.

Auch das Mausrad passt hierzu. Dieses bietet einen guten Gripp und ist sauber abgestuft. Für meinen Geschmack könnte dieses aber ruhig noch etwas leichtgängiger sein.

Für Spiele ist dies nicht ganz so wichtig, aber in langen Dokumenten und Webseiten ist ein leichteres Mausrad immer etwas angenehmer.

 

Fazit

Die CORSAIR Dark Core RGB PRO ist ohne Frage eine, wenn nicht sogar die beste komplett kabellose Gaming Maus. Dies nicht mal zwingend aufgrund der 2000Hz Polling Rate. Diese halte ich vor allem für Marketing.

Einen wirklichen Unterschied zu einer Maus mit 1000Hz konnte ich nicht spüren, vielleicht bin ich aber auch nicht „Pro“ genug.

Corsair Dark Core Rgb Pro Test 13Viel mehr liegt meine Empfehlung an der guten Form und Sensor der Dark Core RGB PRO! Der PixArt PAW 3392 ist ein absoluter Spitzen Sensor und die von Corsair genutzte SLIPSTREAM WIRELESS technology absolut zuverlässig.

Ebenso ist die Form angenehm in der Hand. Ja die Maus könnte noch einen Hauch leichter und gleitfreudiger sein, aber wir haben eine kabellose Maus vor uns, da ist etwas mehr Gewicht nicht unnormal.

Kurzum, Ihr sucht die beste kabellose Maus? Dann schaut Euch die CORSAIR Dark Core RGB PRO genau an!

Corsair Dark Core Rgb Pro

Das Apple MacBook Pro 16 im Test, tolles Notebook mit Problemen

Ich war über viele Jahre hinweg ein großer Freund der Apple MacBooks. Bis zu Jahr 2016, in welchem mich das neue MacBook Pro 13 mächtig enttäuschte. Die für mich so wichtige Tastatur war mehr oder weniger unbrauchbar.

Es hat ein paar Jahre gedauert, aber nun hat auch Apple gemerkt, dass die Butterfly Tastatur nicht optimal ist.

Apple Macbook Pro 16 Im Test 14Das Ende 2019 vorgestellte MacBook Pro 16 setzt auf eine deutlich klassischere Tastatur. Zudem hat Apple die Displayrahmen verkleinert und die Kühlung verbessert. Dabei bleibt das schlanke Design, die schicke Optik und die gute Akkulaufzeit.

Aber ist das Apple MacBook Pro 16 wirklich so gut und kann es gegen mein aktuelles Notebook das Dell XPS 15 bestehen? Finden wir es im Test heraus!

 

Das Apple MacBook Pro 16 im Test

Was das grundsätzliche Design angeht hat sich das MacBook Pro 16 wenig entwickelt, seit dem großen Update im Jahr 2016.

Apple Macbook Pro 16 Im Test 1Wir haben hier weiterhin das bekannte Aluminium Design, mit harten Kanten und dem markanten Apple Logo auf dem Deckel. Ebenso ist aber auch die Verarbeitung Top. Spaltmaße sind perfekt und auch die „Textur“ des Aluminiums ist Weltklasse.

Zudem lässt sich trotz des sehr dünnen Designs der Deckel des MacBook Pro 16 mit einem Finger öffnen, was dafür spricht, dass das Notebook sehr gut ausbalanciert ist.

Trotz der hohen Leistung verzichtet Apple aber weitestgehend auf Lüftungsöffnungen, wodurch das MacBook Pro 16 selbst auf der Unterseite sehr clean erscheint.

Apple Macbook Pro 16 Im Test 6Die große Neuerung des MacBook Pro 16 ist aber klar das Display. Wie der Name schon sagt, haben wir ein 16 Zoll Panel, welches aber in einem 15 Zoll Notebook steckt. Das stimmt so zwar nicht ganz, aber Apple setzt auf sehr kleine Displayrahmen, wodurch es in Kombination mit dem 16:10 Formfaktor möglich ist ein 16 Zoll Panel in einen 15 Zoll Notebook Formfaktor zu packen.

Auch das Dell XPS 15 ist sehr kompakt gebaut und dennoch genauso breit wie das MacBook Pro 16. Das MacBook Pro 16 ist allerdings etwas tiefer.

Wofür sind Apples MacBooks auch bekannt? Richtig für die Anschlussvielfalt!

Apple Macbook Pro 16 Im Test 4Wir haben genau vier USB C Ports, welche alle Thunderbolt 3 unterstützen. Abseits eines 3,5mm Kopfhörer/Headset Anschlusses war es das auch schon.

Ja kommt Ihr von einem klassischen Notebook oder Ähnlichem erfordert dies etwas Gewöhnung und Adapter, keine regulären USB A Ports mehr zu haben. Vor allem der fehlende SD Kartenleser wird viele Nutzer im Kreativbereich stören.

Apple Macbook Pro 16 Im Test 8Allerdings mittlerweile sehe ich dies etwas lockerer. Im Jahr 2020 hat man in der Regel eh nicht mehr so viele USB Geräte. Drucker beispielsweise sind mittlerweile sehr oft kabellos und externe SSDs haben sowieso meist USB C.

 

Display

Das MacBook Pro 16 verfügt über ein 16 Zoll IPS Display, mit einer Auflösung von 3072 x 1920 Pixeln. Ja die Auflösung ist sehr ungewöhnlich, was aber im Alltag nicht stört. MacOS skaliert sehr gut.

Ebenfalls sehr gut ist die Bildschärfe, welche subjektiv über einem klassischen Full HD Panel liegt.

Dies liegt allerdings auch etwas am verwendeten Displayglas, welches spiegelnd ist, wodurch Inhalte brillanter und schärfer wirken als bei einem matten Panel. Apple nutzt hier an sich eine sehr gute Entspiegelung, welche aber natürlich Reflektionen nicht ganz beseitigen kann.

Apple Macbook Pro 16 Im Test 11Dennoch ist das MacBook Pro 16 gut auch im Freien nutzbar. Dies liegt an der hohen Helligkeit! Apple spricht von 500 Nits (500 cd/m²), was sehr hell ist. Messen konnte ich hier aber maximal 425 cd/m².

Nicht schlecht, aber weniger hell als das Dell XPS 15, auch wenn letzteres subjektiv dunkler erscheint.

Der Kontrast ist mit 1250:1 sehr gut, genau wie die 100% sRGB, 89% AdobeRGB und 98% P3 Farbraumabdeckung. Hier kann das MacBook Pro 16 auch das Dell XPS 15 (mit Full HD Display) schlagen.

Auch rein subjektiv ist das Display herausragend. Es sieht kräftig, lebendig und scharf aus.

 

Die Tastatur und das Trackpad

Die Tastatur ist einer der Gründe warum ich seit einigen Jahren niemanden mehr ein MacBook Pro empfohlen hätte. Ich habe ein 13 Zoll MacBook Pro mit dem „originalen Butterfly-Keyboard“ und ja die Tastatur ist so grausam wie alle sagen.

Aber nach vier Generationen dieser furchtbaren Tastatur und diversen Klagen in der USA hat sich Apple beim MacBook Pro 16 auf eine etwas „klassischere“ Tastatur besonnen.

Eine gute Entscheidung! Die Tastatur des MacBook Pro 16 ist absolut in Ordnung. Es gibt Nutzer die die ganz alte MacBook Tastatur bevorzugen, dem kann ich aber nur bedingt zustimmen.

Bei den ganz alten MacBooks hatten die Tasten sehr viel Hubweg. Bei dem Butterfly-Keyboard hingegen gab es fast keinen Hub mehr und die Tastatur des MacBook Pro 16 liegt hier irgendwo in der Mitte.

Apple Macbook Pro 16 Im Test 9Die Tasten sind präzise, stabil und generell wertig. Der Widerstand der Tasten ist mittel bis hoch. Dies fällt mir gerade verglichen mit dem Dell XPS 15 auf, welches etwas „leichter“ ist.

Ja ich bevorzuge das Dell XPS 15 fürs Tippen, ich mag die Tastatur noch etwas mehr und finde die Handballenauflage angenehmer (etwas „weicher“ und die Kante ist abgerundet). Allerdings taugt das MacBook Pro 16 auch für Vielschreiber. Keine Klagen hier.

Das absolute Meisterstück ist aber das Trackpad. Es ist sehr groß, super präzise und die Gesten Erkennung ist herausragend.

Warum auch immer, Apple ist hier allen Windows Notebooks 1-2 Generationen voraus. Das Trackpad vom MacBook Pro 16 ist ein Traum!

 

Lautsprecher

Die Lautsprecher des Apple MacBook Pro 16 haben mich wirklich beeindruckt! Diese klingen herausragend! Ich würde sagen die Lautsprecher klingen besser als bei 99% aller mir bekannten Notebooks.

Diese klingen unheimlich groß und sogar recht voll. Dabei besitzen diese eine hervorragende Detail-Darstellung und Brillanz. Es ist sogar etwas Bass im Klang vorhanden.

Verglichen mit typischen 15 Zoll Notebooks ist das MacBook Pro 16 glatt die Elbphilharmonie.

Ja hier ist das MacBook Pro 16 signifikant besser als alle mir bekannten Windows Notebooks dieser Klasse.

 

Performance

Das MacBook Pro 16 gibt es in diversen Ausstattungen. Aufseiten des Prozessors habt Ihr die Wahl zwischen:

  • Intel Core i7 2,6 GHz 6‑Kerne (Intel Core i7-9750H)
  • Intel Core i9 2,3 GHz 8‑Kerne (Intel Core i9-9880H)
  • Intel Core i9 2,4 GHz 8‑Kerne (Intel Core i9-9980HK)

Hier gibt es keine schlechte Wahl. Bereits der Intel Core i7-9750H ist sehr leistungsstark! Die zwei zusätzlichen Kerne der i9 Chips helfen aber bei Video-Bearbeitung durchaus. Solltet Ihr diese sehr viel machen, wählt den 2,3GHz i9. Der Aufpreis für den 2,4Ghz i9 wird in der Regel nicht lohnen (ca. 4-5% mehr Leistung).

Aufseiten der GPU gibt es:

  • AMD Radeon Pro 5300M mit 4 GB GDDR6
  • AMD Radeon Pro 5500M mit 4 GB GDDR6
  • AMD Radeon Pro 5500M mit 8 GB GDDR6

Auch hier wird die kleinste Option für die meisten Nutzer ausreichen. Spielen werdet Ihr vermutlich eh nicht groß und die saftigen Aufpreise lohnen nur wenn Ihr sehr viel Video-Bearbeitung betreibt oder CAD Programme nutzt.

  • 16GB
  • 32GB
  • 64GB

Sind die Arbeitsspeicher Optionen. Im Normalfall würde ich hier zu 32GB Raten, aufgrund der Zukunftssicherheit. Mit 16GB werdet Ihr als normal Nutzer bereits gut fahren.

Beim Speicher kommt es auf Eure Bedürfnisse an:

  • 0,5TB
  • 1TB
  • 2TB
  • 4TB
  • 8TB

Ich habe das Basis-Modell des Apple MacBook Pro 16, welches durchaus brauchbar ist!

  • Intel Core i7 2,6 GHz 6‑Kerne (Intel Core i7-9750H)
  • AMD Radeon Pro 5300M mit 4 GB GDDR6
  • 16GB RAM
  • 512GB Speicher

MacOS und auch alle gängigen Programme fühlen sich schön flott an. Selbst größere Anwendungen wie Photoshop oder Lightroom laufen in einem normalen Rahmen absolut problemlos. Hier wird das „Pro“ seinem Namen gerecht.

Bildschirmfoto 2020 04 03 Um 11.38.34

Cinebench

Cinebench R20 ist der Klassiker wenn es um die CPU Leistung geht. Hier schlägt sich das MacBook Pro 16 sehr gut! Es kann ALLE Windows Notebooks mit i7 knapp schlagen, obwohl diese über die gleiche CPU verfügen.

Dies spricht für die Optimierung des Notebooks bzw. von MacOS.

Wie sieht es aber in einem etwas Praxis näherem Test aus? Hier wandele ich ein 11 Minuten 4K Video in ein anderes Dateiformt (ebenfalls 4K) mithilfe von Handbrake um. Hier kommt es auf eine konstant hohe Leistung an, was gerade die Kühlung recht stark stresst.

HandbrakePuh ein sehr starkes Ergebnis des MacBook Pro 16! Dieses kann sogar das Dell XPS 15 mit Intel Core i9 schlagen. Beeindruckend!

Auch beeindruckend ist die verbaute SSD.

Bildschirmfoto 2020 04 05 Um 09.12.31Diese schafft rund 2600MB/s lesend wie auch schreibend. Die größeren Versionen sollen sogar nochmals schneller sein.

 

Aufrüsten und Haltbarkeit

Kommen wir zu einem der Punkte warum ich aktuellen MacBooks etwas zwiegespalten gegenüber stehe.

Ihr könnt am Apple MacBook Pro 16 nichts aufrüsten! Sowohl der Arbeitsspeicher wie auch die SSD sind fest verlötet.

Wollt Ihr in x Jahren mehr als 16 GB RAM? Pech gehabt!

512GB Speicher sind zu wenig? Tja hättet Ihr direkt mehr kaufen müssen.

Apple Macbook Pro 16 Im Test 13Selbiges gilt auch bei Schäden! Hat Eure CPU einen Schaden und das Notebook geht nicht mehr an, dann sind auch alle Daten auf der SSD weg! Es gibt selbst für Apple keine Möglichkeit diese auszulesen.

Allgemein ist die Reparatur so eine Sache. Apple kämpft in der USA mit Händen und Füßen gegen das Recht auf Reparatur. Wenn was anderes als der Akku und vielleicht das Display außerhalb der Garantie kaputt ist, dann ist dies meist ein Totalschaden.

Apple verlangt horrende Preise selbst wenn nur Kleinigkeiten kaputt sind (selbst wenn nur ein Widerstand auf dem Mainboard kaputt ist, berechnet Euch Apple den Preis für ein komplett neues Mainboard inklusive CPU, RAM usw.). 3. Anbietern macht Apple dabei das Leben so schwer wie möglich, siehe HIER. Googlet mal nach dem T2 Chip.

Bedenkt dies beim Kauf eines MacBooks!

 

Akku

Das MacBook Pro 16 verfügt über einen gewaltigen 100Wh Akku. 100Wh ist die gängige maximal Größe für Akkus. Warum? 100Wh dürft Ihr problemlos mit an Board von Flugzeugen nehmen, bei 101Wh wäre dies nicht so problemlos. Daher haben Notebooks im absoluten Maximum 100Wh.

Beim normalen Websurfen hält das MacBook Pro 16 satte 8-8,5 Stunden durch! Beim reinen Videoschauen kratzt das Notebook an der 10 Stunden Marke.

Geladen wird das MacBook Pro 16 über ein 96W USB C Netzteil. Allerdings könnt Ihr das MacBook Pro 16 an ALLEN USB Netzteilen laden. Ja es lädt auch am Ladegerät des iPhones kann das MacBook Pro 16 laden, nur halt langsam.

Mehr Infos zum Laden des MacBook Pros 16 hier https://techtest.org/welche-powerbanks-und-ladegeraete-eignen-sich-fuer-das-apple-macbook-pro-16/

 

Neustartproblem mit dem Apple MacBook Pro 16

Leider gibt es mit dem MacBook Pro 16 anscheinend ein kleines Problem. Dieses neigt zu Abstürzten wenn es in den Standby geht.

So auch mein MacBook Pro 16! Dieses Stürzt zu 100% ab wenn dieses länger als 15 Minuten im Standby ist.  Damit bin ich nicht alleine!

https://discussions.apple.com/thread/250991137?

https://discussions.apple.com/thread/251023915

Hier im offizielle Apple Forum gut über 100 Nutzer mit dem gleichen Problem.

Die Komplete Fehlermeldung ist „panic(cpu 6 caller 0xffffff7f9d7f4aa3): GPU Panic: mux-regs 4 3 3f 1f 0 0 severity 3 WS-ready 1 switch-state 0 IG FBs 1 EG FBs 0:0 power-state 4 3D idle HDA idle system-state 2 power-level 15:0 power-retry 0:0 connect-change 0 : PowerPlay Failed Resume.“

Aktuell hat Apple keine Lösung für dieses Problem parat und es ist unbekannt ob es ein Hardware oder Software Problem ist. Es tritt bei allen Nutzern erst nach einigen Tag auf und von da an dauerhaft, so auch bei mir.

Eine Neu Installation von OSX hilft im übrigen nicht.

 

Fazit

Das MacBook Pro 16 ist das beste MacBook seit sehr vielen Jahr und auch aktuell eins der besten, wenn nicht sogar das beste Notebook aktuell auf dem Markt.

Dabei kann das MacBook Pro 16 fast rundum überzeugen. Die Verarbeitung und die Optik, ist wie wir es von Apple gewohnt sind herausragend! Zwar bevorzuge ich aus einem rein produktiven Blickwinkel Handballenauflagen aus Kunststoff (diese sind für mich „angenehmer“), aber das hier von Apple verwendete Aluminium ist natürlich super wertig und edel.

Das Display ist ein Augenschmaus! Schärfe, Farben, die Helligkeit und auch der Kontrast sind tadellos. Selbst im Bereich der semi/professionellen Bildbearbeitung kann das MacBook Pro 16 überzeugen. Es gibt wenige Notebooks mit einem besseren Display (vielleicht Dells 4K Panels).

Apple Macbook Pro 16 Im Test 12Hinzu kommen tolle Lautsprecher, ein herausragendes Trackpad und eine gute Tastatur. Ja die Tastatur des MacBook Pro 16 ist nach einigen schwachen Jahren seitens Apple wieder angenehm zu nutzen.

Zu guter Letzt die Leistung. In meinen Tests konnte das MacBook Pro 16 mit dem Intel Core i7-9750H alle Windows Notebooks mit dem Intel Core i7-9750H schlagen! Dies spricht dafür, dass Hitze hier kein großes Problem ist. Das MacBook Pro 16 mit dem i7 konnte in einzelnen Tests sogar das Dell XPS 15 mit Intel Core i9 schlagen.

Wirklich beeindruckend! Klar aufseiten der Grafikkarte sind wir etwas limitierter, aber außerhalb von Spielen schlägt sich hier das MacBook Pro 16 auch tadellos.

Das einzige was gegen das MacBook Pro 16 spricht ist der Preis und Apples Aufrüst/Reparatur-Politik. Selbst für die Basis-Version mit 16GB RAM und 512GB Speicher seid Ihr gute 2700€ bei Apple los. Dafür bekommt Ihr ein Dell XPS 15 in der Top-Ausstattung mit UHD Display, welches durchaus vergleichbar bis besser ist, je nach Anwendung.

Zudem könnt Ihr nicht einfach mehr Speicher nachträglich einbauen. 32GB RAM und 1TB Speicher? Dann müsst Ihr von Anfang an 3400€ zahlen.

Dennoch das Apple MacBook Pro 16 ist ein wirklich gutes Notebook, welches Ihr auch mit gutem Gewissen kaufen könnt, sofern es Euch nicht zu teuer ist.

Apple Macbook Pro 16

Das Baseus BS-C20C im Test! USB PD PPS!, QC 3.0 und Huawei Super Charge in einem KFZ Ladegerät für 10€?!?

Ein KFZ Ladegerät das USB Power Delivery, Huawei Super Charge und Quick Charge unterstützt klingt doch spannend oder? Noch spannender wird’s wenn man hört das dieses KFZ Ladegerät satte 45W liefern kann und zwei Ladeports besitzt.

Aber um was für ein Modell handelt es sich hier? Das Baseus BS-C20C ist ganz klar ein absoluter Exot und hier in Deutschland nicht einmal regulär erhältlich.

Dank AliExpress ist es aber dennoch kein Problem sich dieses KFZ Ladegerät nach Deutschland zu bestellen, was ich auch gemacht habe.

Baseus Bs C20c Im Test 8

Denn KFZ Ladegeräte die alleine Huaweis Super Charge unterstützen, sind schon sehr selten, noch seltener, wenn nicht sogar einmalig, sind Modelle die auch noch Quick Charge und USB PD unterstützen. Bisher war mir hier nur das Baseus BS-EU905 bekannt, welches aber natürlich kein KFZ Ladegerät ist.

Ein weiterer dicker Pluspunkt ist der Preis. Das Baseus BS-C20C ist für unglaubliche 10€ erhältlich, inklusive Porto.

Aber wie heißt es so schön, wenn etwas zu schön ist um wahr zu sein, dann ist es dies oftmals auch nicht. Von daher wie gut ist das Baseus BS-C20C?

 

Das Baseus BS-C20C Quick Charge und USB PD KFZ Ladegerät mit 45W im Test

Das Baseus BS-C20C ist auf den ersten Blick ein recht klassisches KFZ Ladegerät im üblichen Formfaktor Die extrem hohe Leistung und Flexibilität sieht man diesem auf dem ersten Blick nicht an.

Baseus Bs C20c Im Test 1

Baseus setzt auf ein schickes, aber durchaus etwas empfindliches schwarzes Hochglanz Gehäuse. Dieses hat vergleichsweise kompakte Abmessungen und sollte daher problemlos in die meisten Autos passen.

Auf der Oberseite des Baseus BS-C20C finden wir zwei USB Ports. Einen klassischen USB A Port und einen USB C Port. Beide Anschlüsse haben es aber in sich!

Baseus Bs C20c Im Test 3

Der USB A Port soll laut Hersteller Quick Charge und Huawei Super Charge unterstützen, wozu auch die Leistungsdaten passen, 4,5 V/5A 5 V/4.5A 9 V/3A 12 V/3A 20 V/2.25A.

Der USB C Port hingegen soll ebenfalls Quick Charge und USB Power Delivery unterstützen, ebenfalls mit dazu passenden Leistungsdaten, 5 V/3A 9 V/3A 12 V/3A 15 V/3A 20 V/2.25A.

Damit können beide Ports bis zu 45W liefern, was gigantisch ist!

Baseus Bs C20c Im Test 4

Damit kann das Baseus BS-C20C fast alle Smartphones auf dem Markt in der Theorie schnellladen, inklusive Modelle von Huawei!

Das Baseus BS-C20C bietet aber noch ein weiteres Gimmick, nämlich eine kleine Spannungsanzeige, welche gerade im Winter durchaus spannend sein kann, wie auch eine Anzeige für den Strom.

 

Der erste Test

Der erste Test den ich mit allen Ladegeräten durchführe ist eine Überprüfung ob denn die Leistung vorhanden ist die der Hersteller verspricht.

Im Falle des Baseus KFZ Ladegerätes sollten dies bis zu 20V/2,25A auf beiden Anschlüssen sein. Hier gab es aber eine Überraschung, meine Test Tools sprachen beim USB C und USB A Port von maximal 12V/3A.

Die 15V und 20V Spannungsstufen fehlten komplett!

Baseus Bs C20c Im Test 7

Wie kann das sein, habe ich ein defektes Modell erhalten oder belügt uns Baseus? Nach einer Weile hat es bei mir Klick gemacht. Baseus trickst!

Baseus hat sich beim BS-C20C ein Step-Up Modul gespart. Das KFZ Ladegerät kann also keine höhere Spannung ausgeben als rein geht. Nun unterstützt das Baseus BS-C20C aber 12V und 24V Board-Spannung.

Und siehe da, bei einer 24V Board-Spannung sind die 15V und 20V Spannungsstufen vorhanden.

Dies ist aber natürlich scheiße, normale KFZs haben 12V. hier fehlen dann die wichtigen Spannungsstufen zum Laden von Notebook und Tablet…..

Immerhin abseits davon macht das Baseus BS-C20C technisch einen sehr soliden Eindruck.

 

Das Ladetempo

Folgende Geräte habe ich am Baseus BS-C20C getestet:

  • Apple iPhone Xs Max
  • Apple MacBook Pro 13
  • Dell XPS 13 9380
  • Samsung Galaxy S10+
  • BQ Aquaris X2 Pro
  • Huawei Mate 20 Pro
  • Nintendo Switch

Ladetempo

Starten wir der 12/24V Frage. Meine Tabelle bezieht sich auf die Nutzung an einer 12V Quelle. Allerdings gibt es hier eh nur zwei eineinhalb Geräte, bei denen dies eine Rolle spielt.

Das Dell XPS 13 9380 benötigt zwingend eine 20V Spannung, um zu laden. Heißt dieses kann bei der Nutzung in einem normalen KFZ nicht vom Baseus BS-C20C geladen werden. Ähnliches gilt für die meisten Windows Notebooks!

MacBooks können meiner Erfahrung nach an so ziemlich allen Spannungsquellen laden, aber natürlich mit einem unterschiedlichen Tempo. Hier nutze das MacBook Pro 13 Late 2016 beispielsweise die 12V Spannung und 2,5A, was in einem Ladetempo von rund 30W resultiert.

Baseus Bs C20c Im Test 6

Das MacBook könnte schneller laden, aber nicht am Baseus BS-C20C bei 12V Board-Spannung.

Um die Nintendo Switch optimal zu laden, benötigt es die 15V Spannungsstufe, aber die Switch kommt auch mit 12V und erreicht hier +- das gleiche Tempo.

Bei den Smartphones hingegen spielt es keine Rolle ob Ihr das Baseus BS-C20C nun an einem KFZ mit 12V oder 24V nutzt.

Alle hier getesteten Smartphones ließen sich an einem oder beiden Ports des Baseus BS-C20C schnellladen!

Sogar das Huawei Mate 20 Pro konnte via Super Charge aufgeladen werden. Allerdings „nur“ mit dem 22,5W Super Charge Modus, was aber natürlich immer noch rasant ist!

 

Die Effizienz

Schauen wir uns zu guter Letzt noch die Effizienz des Baseus BS-C20C an.

5V 1A 86%
5V 2A 87%
5V 3A 85%
9V 1A 91%
9V 2A 91%
9V 3A 90%

Hier können wir es kurz machen, die Effizienz des Baseus BS-C20C passt mit 86% bis 90% je nach Auslastung.

 

Fazit

Ja das Baseus BS-C20C ist ein herausragendes KFZ Ladegerät und wäre abseits einer „Kleinigkeit“ auch ohne Frage eins der besten Modelle auf dem Markt.

Starten wir aber am Anfang. Das spannendste am Baseus BS-C20C ist klar die Flexibilität was die Ladestandards angeht.

  • Quick Charge 2.0/3.0/4
  • USB Power Delivery
  • Huawei Super Charge (22,5W)

Diese Ladestandards erlauben es so ziemlich alle Smartphones und in der Theorie sogar eine Notebooks schnell aufzuladen. Sogar Huawei Smartphones lassen sich hier mit vollem Tempo laden, was ansonsten kaum ein KFZ Ladegerät schafft.

Baseus Bs C20c Im Test 11

Ja das Baseus BS-C20C ist voll für Apple, Samsung, Huawei, HTC, Google, Sony, Moto und BQ Geräte geeignet. Lediglich OnePlus Nutzer müssten mit einem Standard Ladetempo leben.

Für Notebooks wie das Dell XPS 13 oder auch die Apple MacBook Pros stehen mit 45W auch genug Leistung zur Verfügung und das alles für unter 10€.

Allerdings gibt es hier einen Haken. Je nachdem ob Ihr das Baseus BS-C20C an einem Gerät mit 12V Spannung (normale KFZs) oder mit 24V (Wohnwagen, LKWs) nutzt, verändert sich die maximale Leistung.

In einem normalen KFZ fallen die 15V und 20V Spannungsstufen weg!

Für Smartphones und auch die meisten Tablets ist dies egal. Diese laden eh nur mit 5-9V und erreichen daher dennoch das volle Tempo. Allerdings ist die Möglichkeit Notebooks am Baseus BS-C20C in einem normalen PKW zu laden ist so stark eingeschränkt.

Schade!

Dennoch muss ich eine Empfehlung für das Baseus BS-C20C aussprechen, alleine aufgrund der Möglichkeit Huawei, Apple und Samsung Smartphones an einem Ladegerät schnell zu laden.Dies auch noch zu einem Preis von rund 10€ ist fantastisch!

Update! Nur als kleine Info, das Baseus BS-C20C unterstützt USB PD PPS! Ist also für Smartphones wie das Samsung Galaxy S20 und Mi 10 ideal!