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Die Samsung Portable SSD T7 Touch Test, voll empfehlenswert!

Mit der T7 Touch hat Samsung vor kurzem seine neuste externe SSD auf den Markt gebracht. Diese ist eine Antwort auf die kürzlich erschienen Modelle auf NVME Basis, wie die Crucial X8.

Waren SATA basierte externe SSDs noch auf rund 500MB/s limitiert, können Modelle auf NVME Basis Geschwindigkeiten von rund 1000MB/s erreichen. Um für einen weiteren Mehrwert und mehr Sicherheit zu sorgen hat Samsung zudem einen Fingerabdruckscanner in der T7 Touch integriert.

Samsung Portable Ssd T7 Touch Test 5Klingt doch interessant oder? Aber dies kommt zu einem Preis und dies meine ich wörtlich. Die Samsung Portable SSD T7 Touch gehört zu den teuersten externen SSDs.

Sind aber die 145€/500GB bzw. 215€/1TB für die gebotene Leistung gerechtfertigt oder zahlt Ihr für den Namen Samsung drauf? Finden wir es im Test heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an Samsung für das Ausleihen der T7 Touch.

 

Die Samsung Portable SSD T7 Touch im Test

Was das Design angeht ähnelt die T7 Touch ihrem Vorgänger, der T5. Ihr erhaltet eine sehr schicke und kompakte SSD externe SSD.

Samsung Portable Ssd T7 Touch Test 2Samsung setzt bei dieser auf ein Aluminiumgehäuse, welches gerade einmal 8mm dick ist! Damit ist die T7 Touch die flachste externe SSD die ich bisher gesehen habe. Allerdings ist die T7 Touch etwas länger als beispielsweise die T5 von Samsung.

Samsung Portable Ssd T7 Touch Test 3Trotz des sehr „filigranen“ Gehäuses soll die T7 Touch Stürze von bis zu 2 Metern ohne Schäden überstehen. Nicht verwunderlich

Eine große Besonderheit der T7 Touch ist der Fingerabdrucks Scanner auf der Oberseite. Dieser erlaubt es Euch Eure SSD mit einem Fingerabdruck zu sichern, klasse, sofern softwareseitig gut umgesetzt. Dazu aber später mehr.

Samsung Portable Ssd T7 Touch Test 4Habt Ihr die SSD mit Eurem PC Verbunden leuchtet die Umrandung des Scanners, was auch als Status LED dient.

Als Anschluss nutzt die Portable SSD T7 Touch natürlich USB C. Samsung legt freundlicherweise auch ein USB C auf USB C Kabel wie auch ein USB A auf USB C Kabel bei.

 

Der Test

Samsung verspricht bei der T7 Touch Leseraten von bis zu 1050MB/s und Schreibraten von bis zu 1000MB/s.

Diese Werte entsprechen dem Maximum, das Ihr von einer USB 3.1 Gen 2 Verbindung erwarten könnt. Damit ist nicht die SSD der Limitierende Faktor, sondern der USB Anschluss.

Aber werden diese 1000MB/s+ auch praktisch erreicht? Starten wir mit CrystalDiskMark, als ersten Benchmark.

Samsung T7 Touch CrystalDiskmarkLesend kann hier die Samsung T7 tatsächlich überschreiten, mit 1002MB/s. Schreibend sieht die Sache mit 758MB/s etwas schwächer aus.

Ich tippe, dass dies an meiner 500GB Testversion liegt. Erfahrungsgemäß sind größere externe SSDs schneller, es wäre also nicht verwunderlich, wenn Samsungs Angabe sich auf die 1TB oder 2TB Version bezieht.

Aber was bringen uns diese theoretischen Werte? Die Praxis ist viel wichtiger und dort geht es etwas langsamer zu.

Der Windows Explorer kann bei einer einfachen Datenübertragung meist nicht das volle Potenzial einer SSD ausreizen, dazu aber später mehr.

Als Testsystem kam folgendes zum Einsatz:

Mithilfe dieses Test-Systems habe ich vier Tests durchgeführt und die Zeiten gestoppt.

  1. Das übertragen einer 40GB Datei
  2. Das übertragen einer Spiele Installation (25,4GB 6685 Dateien)
  3. Das übertragen meiner Lightroom Bibliothek
  4. Das übertragen einer sehr großen Datei (231GB)

Warum diese unterschiedlichen Tests? Jeder Test besitzt eine andere Dateizusammenstellung. Eine SSD kann im Vergleich beim Übertragen einer großen Datei besser oder schlechter abschneiden als bei einer etwas bunteren Dateimischung. Viele externe SSDs nutzen zudem einen Cache, also ein Teil der SSD ist schneller beschreibbar als der Rest. Dies würde bei Test NR. 4 auffallen.

Beginnen wir damit mit den Tests.

Test 1Test 2Test 3Wie zu erwarten war ist die Samsung T7 Touch eine sehr flotte externe SSD! Diese gehört eindeutig zu den schnellsten Modellen aktuell auf dem Markt.

Allerdings ist die Crucial X8 konstant einen Hauch schneller als die T7 Touch. Die T7 Touch setzt sich +- auf das Level der ADATA SE800.

Tendenziell ist die T7 Touch aber etwas stärker bei kleineren Dateigrößen, als die ADATA SE800.

Sehr interessant aber Test Nr. 4.

Test 4Schreibend bricht hier die Crucial X8 völlig weg, wie auch etwas die Samsung T7! Beide nutzen einen Schreibcache!

Bei der 500GB Version der T7 ist dieser ca. 50-60GB, wonach die Schreibgeschwindigkeit auf rund 350MB/s sinkt. Dies ist sogar noch ein akzeptabler Wert! Das Schreibtempo der X8 nach dem ca. 180GB großen Cache ist gerade einmal 100MB/s.

 

MacOS

Schauen wir uns kurz nach zwei Tests an einem Apple MacBook Pro 13 an.

Mac MbMac SekundenSchreibend konnte die T7 Touch erstaunlicherweise nur bedingt überzeugen. Hier landete diese auf dem Level der älteren T5. Lesend hingegen zeigt die T7 Touch sich stark und konnte sich vor die Crucial X8 setzen.

 

Leistungsaufnahme

Wenn Ihr Euch eine externe SSD kauft, dann ist es wahrscheinlich, dass Ihr diese auch unterwegs an einem Notebook nutzt. Hier könnte die Leistungsaufnahme durchaus relevant sein!

Temperatur
Temperatur unter Last

„Aber hat eine externe SSD überhaupt einen Einfluss auf die Akkulaufzeit?“ Ja! Nehmen wir an Ihr habt ein aktuelles Ultrabook, ein Dell XPS 13 2-in-1. Dieses hat einen 52Wh Akku und hält mit diesem ca. 8 Stunden durch. 52Wh / 8h = 6,5W, verbraucht das Notebook. Benötigt nun eine externe SSD 2W, dann würde diese die Akkulaufzeit um 30% senken. Nur um für ein wenig Kontext zu sorgen wie groß durchaus der Einfluss eines externen Laufwerks auf die Akkulaufzeit sein kann.

Machen wir hier zwei Versuche.

  1. Die Messung des Leerlauf und Last Stromverbrauchs.
  2. Die Messung des Stromverbrauchs beim Übertragen einer 100GB Datei.

Leistungsaufnahme In MahLeistungsaufnahmeDie Leistungsaufnahme der T7 Touch ist angenehm niedrig, gerade lesend.

 

Sicherheitsmodus

Kommen wir zum Fingerabdrucks Sensor. Die Samsung Portable SSD T7 Touch besitzt einen so genannten Sicherheitsmodus.

Hierbei wird der Inhalt der SSD „on the fly“ verschlüsselt und wird erst nach der Eingabe eines Passworts bzw. des Auflegens eines Fingerabdrucks preisgegeben.

7Um diesen Modus zu aktivieren müsst Ihr die passende Samsung Software installieren, in welcher Ihr das Passwort und gegebenenfalls den Fingerabdruck anlegt. Diese Software ist für Windows und MacOSX verfügbar.

Trennt Ihr nun die SSD und verbindet diese neu, bekommt Ihr nur eine ca. 50MB große „Read Only“ Partition zu sehen. Ihr müsst erst das Passwort in der Software eingeben oder Euren Finger auflegen.

Habt Ihr den Fingerabdruck eingerichtet braucht Ihr die Software im Übrigen nicht! Verbindet Ihr die T7 Touch mit einem Fremden PC reicht das Auflegen des Fingerabdrucks um die SSD zu entsperren, sehr praktisch!

 

Fazit

Die Samsung T7 Touch ist eine hervorragende externe SSD! Was das reine Tempo angeht, kann diese zwar nicht ganz mit der Crucial X8 mithalten (außer bei sehr großen Dateimengen), dafür ist diese aber deutlich kompakter und bietet spannende Sicherheitsfeature!

Der Fingerabdruckscanner ist bei der T7 Touch ein großer Mehrwert! Einmal eingerichtet reicht das Auflegen des Fingers und die SSD wird entsperrt, selbst an Computern auf denen nicht die Samsung Software läuft.

Samsung Portable Ssd T7 Touch Test 9Sucht Ihr also eine sehr schnelle externe SSD und legt viel wert auf Datensicherheit bzw. seid viel unterwegs, weshalb es durchaus zu einem Verlust der SSD kommen könnte, dann ist die Samsung T7 Touch eine hervorragende Wahl!

Samsung Portable Ssd T7 Touch

HP Spectre x360 13-aw0031ng im Test, OLED Display + Intel 10. Gen CPUs!

Mit dem Spectre x360 13 hat HP eins der schicksten und durchaus auch spannendsten Notebooks im Sortiment.

Dieses ist nicht nur super kompakt und edel gearbeitet, sondern verfügt auch über sehr spannende technische Daten! So verfügt die „13-aw0031ng“ Version über ein OLED Display und eine Intel CPU der 10. Generation.

Hp Spectre X360 13 Aw0031ng Im Test 16Kurzum ich habe bei HP angefragt ob diese mir das Spectre x360 13 für einen Test ausleihen könnten. Anhand dieses Textes könnt Ihr Euch ja schon die Antwort denken.

Wollen wir uns einmal das HP Spectre x360 13-aw0031ng i Test ansehen!

 

Das HP Spectre x360 13-aw0031ng im Test

HP gehört für das Spectre x360 13-aw0031ng gelobt! Anstelle das übliche Notebook Design zu nutzen oder die Apple MacBooks zu kopieren, hat HP ganz eindeutig versucht etwas Einzigartiges beim Spectre x360 13 2020 zu erschaffen.

Hp Spectre X360 13 Aw0031ng Im Test 1Bereits ab der ersten Sekunde ist klar, dass wir ein Premium Notebook vor uns haben. Dieses ist komplett aus Aluminium gefertigt, mit einem recht kantigen Design.

So sind die Kanten der Handballenauflage nochmals zusätzlich abgeflacht, was in einer zusätzlichen Kante resultiert. Gerade bei starker Sonneneinstrahlung sorgt dies für schöne Reflektionen.

Hp Spectre X360 13 Aw0031ng Im Test 4Besonders interessant sind die hinteren Ecken des Spectre x360 13-aw0031ng, welche abgeschnitten sind. Spannenderweise hat HP hier den Einschalter und einen USB C Port „versteckt“.

Ein wie ich finde tolles Design Element!

Was die Verarbeitungsqualität angeht ist das Spectre x360 13 top. Die Spaltmaße und auch das Material ist hervorragend. Allerdings sind einige Kanten des Notebooks recht „hart“.

Hp Spectre X360 13 Aw0031ng Im Test 5Wie der Name schon vermuten lässt, handelt es sich beim HP Spectre x360 13-aw0031ng um ein 2-in-1 Notebook. Ihr könnt also das Display komplett auf die Rückseite klappen, um dann das Notebook als Tablet zu nutzen.

Mit 1,3KG ist das HP Spectre x360 13 für ein Notebook nicht all zu schwer, für ein Tablet ist dieses allerdings schon ein Brocken. Der Tablet Modus ist eher optional um mal jemanden etwas besser auf dem Display zu zeigen usw.

Wie es sich für ein premium Notebook im Jahr 2020 gehört, besitzt auch das HP schön schmale Displayrahmen. Lediglich der untere Rahmen ist etwas dicker, was aber auch am aufwendigeren 2-in- 1 Scharnier liegt.

Hp Spectre X360 13 Aw0031ng Im Test 3Bei den Anschlüssen gibt es eine kleine Überraschung. Trotz einer Dicke von 16,9mm hat es HP geschafft einen regulären USB Port zu verbauen. Dieser muss aber erst ausgeklappt werden.

Neben dem USB A Port besitzt das Notebook einen Kopfhöreranschluss, zwei mal USB C (Thunderbolt 3) und einen microSD Karten lesen.

Zusammengefasst:

  • 1x USB A 3.0
  • 2x USB C 3.1 Gen 2 (Thunderbolt 3)
  • 1x 3,5mm Kopfhöreranschluss
  • 1x microSD Kartenleser

Damit sind alle Ports vorhanden die ich von einem Ultrabook erwarte.

Geladen wird das HP Spectre x360 13-aw0031ng ebenfalls via USB C. HP legt hier ein sehr schickes 65W Netzteil bei.

 

Display

Ihr bekommt das HP Spectre x360 13 mit verschiedenen Display-Optionen. Alle Displays sind dabei natürlich 13 Zoll und bieten ein „Hochglanz-Oberfläche“. Aktuell konnte ich zwei Versionen finden:

  • 1920×1080 IPS Panel 400cd/m²
  • 3840×2160 AMOLED 400cd/m²

Interessanterweise bietet HP das Spectre x360 13 wahlweise mit einem „klassischem“ Full HD IPS Panel an, wie aber auch mit einem 4K OLED Panel. Letzteres ist bei Notebooks sehr selten zu finden!

OLED Panels bieten einen deutlich besseren Kontrast und kräftigere Farben. Hierdurch wirkt das Bild deutlich plastischer. Allerdings sind OLED Panels teuer und benötigen mehr Energie.

Hp Spectre X360 13 Aw0031ng Im Test 8Ihr könnt also damit rechnen das die Version mit Full HD Panel des Spectre x360 13 eine bessere Akkulaufzeit hat als die OLED Version. Wie viel besser oder schlechte die Laufzeit ist kann ich Euch leider nicht sagen.

Mein HP Spectre x360 13-aw0031ng hat das OLED Panel und dieses sieht fantastisch aus! Bilder wirken gestochen scharf, deutlich plastischer und einfach lebendiger.

Ja dies ist das beeindruckendste Display das ich bisher bei einem 13 Zoll Notebook gesehen habe!

Dieser Eindruck wird auch von den Messwerten bestätigt. Das Display erreicht eine 100% Abdeckung des SRGB Farbraums und 96% von AdobeRGB.

FarbraumabdeckungDie maximale Helligkeit liegt bei guten 382cd/m² und der Kontrast ist so hoch, dass dieser nicht messbar ist.

Die Kalibrierung ist von Haus aus gut! Allerdings subjektiv ist das Display etwas farbenfroher und klarer als ein IPS Panel. Daher eignet sich dieses nur bedingt für professionelle Foto und Video-Bearbeitung, auch wenn die Messwerte passen.

HelligkeitIdeal ist das OLED Panel für den Multimedia Genuss! Hier ist das HP Spectre x360 13 absolute Spitzenklasse.

 

Tastatur und Trackpad

Grundsätzlich gefällt mir die Tastatur des HP Spectre x360 13 sehr gut. Der Druckpunkt der Inseltasten ist angenehm und wertig. Vielleicht könnte der Beginn etwas knackiger sein, dafür ist aber der Anschlag sehr fest.

Viel bessere Tasten bekommt Ihr bei keinem 13 Zoll Ultrabook. Ein XPS 13 gefällt mir noch einen Hauch besser, aber der Unterschied ist nicht groß.

Unterm Strich ist das HP Spectre x360 13 also ein gutes Notebook für Vielschreiber, wenn nicht das Layout wäre.

Hp Spectre X360 13 Aw0031ng Im Test 12HP war faul und benutzt für die deutsche Version das amerikanische Layout, nur mit deutscher Beschriftung. So ist die Shift Taste lang, die „<>“ Taste neben den Pfeiltasten, die Enter-Taste kurz usw. Des Weiteren gibt es eine zusätzliche Reihe Tasten neben Enter, mit Bild auf, Bild ab, Ende usw.

Dies war für mich sehr gewöhnungsbedürftig, da ich gewohnt bin, dass die Enter Taste seitlich die letzte Taste ist. Hierdurch brauchte ich ein gutes Stück Gewöhnung um sicher und schnell auf dem HP Spectre x360 13 tippen zu können.

Beim Trackpad hingegen bin ich durchgehend zufrieden. Dieses ist etwas schmal, dafür aber schön breit. Auch das Tracking war tadellos und der Klick solide.

Keine Klagen hier!

 

Lautsprecher

HP wirbt beim Spectre x360 13 mit Lautsprechern by Bang & Olufsen, daher dürfen wir hier durchaus Großes erwarten.

Erfreulicherweise enttäuschen die Lautsprecher nicht! Diese sind an der unteren Seite des Notebooks angebracht und nutzen den Untergrund als Reflektor für den Klang.

Hp Spectre X360 13 Aw0031ng Im Test 13Auf einem Tisch klingt das Spectre x360 13 recht voll und satt für ein 13 Zoll Ultrabook. Hier würde ich dieses knapp über einem XPS 13 einordnen. Damit gehört dieses zu den klangstärksten Windows Ultrabooks.

Allerdings verschlechtert sich der Klang wenn Ihr das Notebook beispielsweise auf einer Decke stehen habt. Weniger ideal, wenn Ihr abends Netflix im Bett schauen wollt.

 

Leistung

In diesem Spectre x360 13 steckt der neue Intel Core i7-1065G7. Hierbei handelt es sich um eine der ersten Intel CPUs die im 10nm Format gefertigt ist.

Der Intel Core i7-1065G7 besitzt 4 Kerne und 8 Threads, welche mit bis zu 3,9Ghz getaktet sind. Der Basistakt liegt allerdings nur bei 1,3Ghz. Dies ist deutlich weniger als bei den CPUs der 8. und 9. Gen!

Allerdings soll der hierdurch entstandene Leistungsverlust durch die neue und effizientere Architektur aufgefangen werden. Allerdings gibt es hier einen kleinen Fallstrick!

Core i7-1065G7 ist nicht gleich Core i7-1065G7! Es gibt die CPU einmal mit 15W TDP und 25W TDP. Die TDP beschreibt unter anderem wie viel Energie die CPU aufnehmen darf. Mehr Energie = mehr Takt = mehr Leistung.

Da der Takt zwischen 1,3GHz und 3,9Ghz schwanken darf ist der Core i7-1065G7 25W effektiv ein gutes Stück schneller (ca. 30%) als die 15W Version.

Im Spectre x360 13 ist die 15W Version verbaut, was vermutlich auch am super schlanken Gehäuse und dem 2-in-1 Formfaktor liegt.

Eine positive Besonderheit ist die GPU, denn der Core i7-1065G7 nutzt Intel Iris Plus Graphics! Diese soll ein gutes Stück schneller sein als die alte Intel UHD Graphics.

Schauen wir uns doch einmal die Performance in der Praxis an!

124PcIch muss gestehen etwas enttäuscht von der Leistung des HP Spectre x360 13-aw0031ng zu sein. Auf dem Papier liest sich der neue Intel 10. Gen Prozessor sehr gut, in der Praxis sieht die Welt aber etwas anders aus!

Gerade die Drosslung der CPU auf 15W TDP, was in einem „Volllast Takt“ von 1,6-1,9Ghz resultiert, kostet in Anwendungen wie Foto und Video-Bearbeitung mächtig Leistung.

Cb 20Handbrake BenchmarkIn Anwendungen wo es auf die Single Core Leistung ankommt oder nur kurze Performance Schübe benötigt werden, sieht die Welt wieder ganz anders aus. Hier kann der i7-1065G7 ältere Chips wie den i7-8565U gerade zu deklassieren.

Wird aber konstant Leistung über längere Zeit benötigt muss sich der i7-1065G7 im Spectre x360 den meisten Notebooks mit dem älteren i7-8565U geschlagen geben.

Wo sich der i7-1065G7 aber deutlich besser schlägt als die Vorgänger Chips, ist bei der GPU! Nein das HP Spectre x360 13 ist beim besten Willen kein Gaming Notebook, aber ältere Titel laufen „Okay“.

Hp Spectre X360 13 Aw0031ng Im Test 17Hier könnt Ihr mit einem ca. 30-40%+ verglichen mit den älteren Intel UHD Grafikkarten rechnen. Super! Mehr Infos zum Gaming auf dem HP Spectre x360 13 bzw. der Intel Iris Plus findet Ihr hier Gaming auf der Intel Iris Plus? Intel Iris Plus vs. Intel UHD Graphics 620 vs. MX150

Etwas erstaunt hat mich die SSD.

3Diese ist für ein Notebook dieser Klasse mit 1951MB/s lesend und 536MB/s schreibend eher langsamer unterwegs. Werdet Ihr etwas davon spüren? Nein! Sofern Ihr nicht riesige Video Dateien hin und her kopiert, werdet Ihr keinen Unterschied zu einer absoluten High End SSD merken.

Programme starten mehr oder weniger sofort und auch der Start von Windows ist extrem schnell.

Was die Lautstärke angeht kann ich nicht klagen. Selbst unter last ist der Lüfter dezent. Im Normalbetrieb ist dieser fast nie aktiv.

 

Akkulaufzeit

Das HP Spectre x360 13-aw0031ng besitzt einen vergleichsweise großen Akku mit 60Wh, gerade wenn wir die kompakten Abmessungen bedenken.

Aber wie viel Laufzeit können wir mit diesen 60Wh erreichen? Dies hängt extrem davon ab was Ihr macht, beim Spectre x360 13-aw0031ng sogar noch mehr als bei anderen Notebooks.

Der größte Verbraucher am HP Spectre x360 13-aw0031ng ist das OLED Display! Habt Ihr ein komplett weißes Bild, auf voller Helligkeit, dann ist die Akkulaufzeit deutlich niedriger, als bei einem schwarzen Bild. Bei normalen Notebooks spielt dies im Übrigen keine Rolle.

Ihr solltet beim HP Spectre x360 13-aw0031ng also wenn möglich in allen Apps einen Darkmode nutzen.

Praktisch könnt Ihr beim Video schauen mit rund 8,5 Stunden Laufzeit bei einer mittleren Helligkeit erwarten. Im Office/Webbetrieb sind rund 7 Stunden möglich. Kein schlechtes Ergebnis, aber auch nicht Weltklasse.

 

Fazit

Das HP Spectre x360 13 ist eins der schicksten und wertigsten Notebooks die ich seit langem in den Fingern hatte! HP ist die Optik und Haptik des Spectre x360 13 absolut gelungen! Das super schlanke Aluminiumgehäuse fühlt sich wertig an, das 360 Grad Scharnier erlaubt eine große Flexibilität bei der Nutzung und die Optik hebt das Notebook durchaus von der Masse ab.

Dabei ist es HP sogar gelungen einen regulären USB A Port am Notebook unterzubringen.

Weitere Bonuspunkte bekommt das HP Spectre x360 13 für das wirklich herausragende OLED Display und die starken Lautsprecher. Habt Ihr einmal ein Notebook mit OLED Display genutzt, wollt Ihr nichts mehr anderes! Das Display des Spectre x360 13 wirkt deutlich tiefer und kräftiger als selbst die besten IPS Panels. Hinzu kommen die weit überdurchschnittlichen Lautsprecher, für ein 13 Zoll Ultrabook.

Hp Spectre X360 13 Aw0031ng Im Test 11Damit ist das HP Spectre x360 13 eins der besten Multimedia Notebooks aktuell auf dem Markt!

Allerdings ist auch nicht alles toll. Ich mag das hybrid Layout der HP Tastatur nicht und Ihr müsst Einschränkungen bei der Leistung hinnehmen.

Zwar setzt HP auf den top aktuellen Intel Core i7-1065G7, drosselt diesen aber auf 15W. Dies kostet je nach Aufgabe gute 30% Leistung, verglichen mit 8. Gen Intel „U“ CPUs. Bei kurzen Lastschüben wie beim Starten von Anwendungen und der Auslastung von lediglich einem oder zwei Kernen ist das HP Spectre x360 13 sehr stark! Aber bei konstanter Last, wie dem Exportieren von Videos, schwächelt es.

Unterm Strich ist das HP Spectre x360 13 damit ein Multimedia Notebook, welches wunderbar für das Schauen von Filmen, Office und ähnliche Anwendungen geeignet ist. Auch hier und da mal ein paar Fotos bearbeiten ist keinerlei Problem. Sucht Ihr aber ein absolutes „Power Ultrabook“, dann gibt es bessere Modelle für Euch.

Hp Spectre X360 13 Aw0031ngPositiv

  • Tolles OLED Display
  • Sehr wertiges Gehäuse
  • Sehr leise auch unter Volllast
  • Gute Eingabegeräte….
  • Ladbar via USB C
  • Gute Leistung…
  • Sehr gute Lautsprecher

Neutral

  • …. Mit außergewöhnlichem Layout
  • Mittelmäßig schnelle SSD

Negativ

  • ….. Aber CPU auf 15W gedrosselt, daher bei konstanter Auslastung eher schwach

Test: Tribit QuietPlus ANC Kopfhörer, endlich gute und günstige Kopfhörer mit ANC?

Tribit gehört zu den spannendsten Audio Herstellern die auf Amazon ihr Unwesen treiben, zu mindestens dann wenn Ihr gute Audio Produkte zum kleinen Preis sucht.

Tribit hat nun mit den QuietPlus seine ersten Kopfhörer mit ANC vorgestellt. ANC = Active Noise Cancellig.

Test Tribit Quietplus Anc Kopfhörer 5Hierdurch sind die QuietPlus aber auch schon etwas teurere Kopfhörer, mit rund 90€. Aber lohnt es sich 90€ für die Tribit QuietPlus ANC Kopfhörer auszugeben? Finden wir dies im Test heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an Tribit für das Zurverfügungstellen der QuietPlus für diesen Test.

 

Tribit QuietPlus ANC Kopfhörer

Was die Optik und Haptik angeht wirkt der Tribit QuietPlus unspektakulär. Tribit setzt auf ein einfaches schwarzes Gehäuse aus mattem Kunststoff.

Test Tribit Quietplus Anc Kopfhörer 1Die Gelenke wie auch die Höhenverstellung ist zwar mit Metall verstärkt, aber Kunststoff dominiert doch die Haptik. Allgemein konnte mich diese nur bedingt beeindrucken.

Um ehrlich zu sein wirkt der Tribit QuietPlus recht billig. In der 50€ Preisklasse ist dies völlig okay, hier würde ich auch nicht meckern. Allerdings bei rund 90€ sieht das nunmal etwas anders aus.

Test Tribit Quietplus Anc Kopfhörer 2Diese Schwäche müssen die Tribit QuietPlus an anderer Stelle wieder ausgleichen. Solch eine Stelle wäre z.B. die Akkulaufzeit.

Tribit gibt diese mit satten 36 Stunden an! Zugegeben habe ich diese nicht genau nachgemessen, aber mit einer Ladung sind definitiv 24 Stunden + möglich. Beeindruckend!

Test Tribit Quietplus Anc Kopfhörer 4Geladen werden die Kopfhörer über einen USB C Port auf der Unterseite. Dort findet sich auch ein AUX Eingang, wollt Ihr die Kopfhörer kabelgebunden nutzen, beispielsweise im Flugzeug.

Gesteuert werden die Kopfhörer ganz konservativ über Tasten an der rechten Ohrmuschel. Hier findet sich auch ein Schieber um das Noise Cancelling unabhängig von der Bluetooth Funktion zu steuern.

 

Tragekomfort

Ich muss gestehen der Tragekomfort ist ein Punkt der mich etwas enttäuscht hat. Die Tribit QuietPlus ANC sind nicht unbequem, aber bei weitem auch nicht die bequemsten Kopfhörer!

Die Polsterung ist ausreichend dick, aber etwas hart für meinen Geschmack. Die Ohrmuscheln selbst sind ausreichend groß, aber wirken etwas steif in ihrer Halterung. Dies in Kombination mit einem höheren Anpressdruck ist suboptimal.

Test Tribit Quietplus Anc Kopfhörer 10Ich kann die Tribit QuietPlus ANC durchaus eine gut Zeit lang tragen, aber um diese 5 Stunden am Stück während eines Flugs zu nutzen, wären sie nicht meine erste Wahl. Für Nutzer mit kleineren Köpfen sind die Tribit QuietPlus ANC Kopfhörer tendenziell bequemer.

 

ANC

Aktives Noise Cancelling ist der heiße Scheiß bei Kopfhörern. Klar es kann gerade unterwegs sehr angenehm sein seine Umgebung einfach ausblenden zu können.

Allerdings ist dies ein recht teures Privileg, denn gutes ANC ist meist nur bei Kopfhörern der 150-400€ Preisklasse zu finden. Aktives Noise Cancelling ist nun mal ein recht aufwendiges und teures Verfahren.

Daher war ich von de Tribit QuietPlus ANC sehr positiv überrascht! Diese haben eindeutig das beste ANC das ich bei Kopfhörern unter 100€ gehört habe.

Test Tribit Quietplus Anc Kopfhörer 7Surrende Geräusche, wie Motoren oder Lüfter werden zu fast 100% ausgeblendet. Selbst „problematischere“ Geräusche, wie Stimmen in der Ferne oder Ähnliches wird gut reduziert oder komplett ausgeblendet.

Klar, steht jemand vor Euch und spricht Euch an, oder ein Kind neben Euch schreit, dann bekommt Ihr dies weiterhin mit. Solche Geräusche klingen zwar wie durch einen Schleier, aber können nicht vollständig unterdrückt werden.

Im Allgemeinen kann das ANC der Tribit QuietPlus zwar nicht mit den Flaggschiffen von Bose und Sony mithalten, ist aber auf dem Level von Sennheisers oder B&O oberer Mittelklasse.

 

Klang

Kommen wir zum Klang der Tribit QuietPlus ANC. Starten wir hier wie üblich bei den Höhen. Die Höhen der Kopfhörer sind angenehm klar und sauber.

Allerdings sind die Höhen auch nicht super brillant/klar. Gerade die unteren Höhen sind eher durchschnittlich was die Brillanz angeht. Die oberen Höhen hingegen können durchaus eine schöne Leichtigkeit vermitteln.

Test Tribit Quietplus Anc Kopfhörer 9Unterm Strich würde ich die Höhen als gut einstufen. Tendenziell werden Euch diese aber besser gefallen wenn Ihr etwas weichere und weniger anstrengende Höhen bevorzugt, auch wenn sehr helle Geräusche weiterhin hell durchkommen. Die Tribit QuietPlus ANC sind auf keinen Fall dumpf!

Die Mitten und die Klangfülle würde ich als unauffällig gut einstufen. Ich hatte zu keinem Zeitpunkt das Gefühl es würde etwas in der Klangmitte fehlen. Stimmen werden gut und angenehm dargestellt, auch wenn diese teils vielleicht noch etwas deutlicher in den Mittelpunkt rücken könnten.

Allerdings für aktuelle Bluetooth Kopfhörer sind die Tribit QuietPlus ANC schon recht gut ausbalanciert.

Dies gilt auch für den Bass. Der Bass ist schön kräftig und angenehm von der Masse. Letztere ist etwas angehoben, aber nicht über dominant. Sucht Ihr allerdings Kopfhörer mit einem massiven und donnernden Bass, dann sind die QuietPlus ANC nicht das Richtige für Euch. So ist das Bass Volumen eher durchschnittlich.

Ähnlich wie viele Bose Kopfhörer setzen die Tribit QuietPlus ANC auf eine recht angenehme und weniger anstrengende Klangsignatur, die in keine Extreme driftet.

Dabei macht aber Musik durchaus Spaß! Die Dynamik und auch die Detaildarstellung ist gut. Hier und da würde ich mir aber wünschen, dass die Kopfhörer noch etwas mehr aus sich herausgehen.

Allerdings gerade wenn Ihr nicht diese super aufregenden „Bassbomber“ sucht, werden Euch die Tribit QuietPlus ANC sehr gut gefallen!

 

Fazit

Es gibt an den Tribit QuietPlus ANC Kopfhörer viel zu mögen, aber auch einige Punkte die eher weniger schön sind. Starten wir mit letzteren.

Der größte negative Punkt ist klar die Haptik und Materialwahl. Die Tribit QuietPlus sind aus einem sehr einfachen Kunststoff gefertigt, welcher sich auch nur so semi-wertig anfühlt. Für 50€ Kopfhörer ist dies völlig Okay, aber in der 90€ Preisklasse würde ich schon etwas mehr erwarten.

Zumal sich die Kopfhörer recht „steif“ anfühlen. Dies passt auch gut zu Kritikpunkt 2, dem Tragekomfort. Dieser ist nicht schlecht, aber auch nicht Weltklasse. Die Ohrmuscheln wirken recht steif und auch die Polsterung ist nur durchschnittlich. Erneut, es gibt Besseres aber auch Schlechteres.

Test Tribit Quietplus Anc Kopfhörer 6Kommen wir damit zu den Punkten warum Ihr die Tribit QuietPlus ANC Kopfhörer kaufen solltet. Dies wäre zunächst das Noise Cancelling!

Dieses ist sehr gut für Kopfhörer dieser Preisklasse. Hier kann Tribit  durchaus schon mit gehobenen Modellen von Sennheiser und Co. mithalten. Nein diese reichen nicht an die Flaggschiffe von Bose und Sony heran, schlagen aber alles in der 100€ Preisklasse meilenweit.

Auch der Klang kann überzeugen. Dieser ist gut ausbalanciert mit sauberen Höhen, soliden Mitten und einem guten Bass. Hinzu kommt eine gute Detaildarstellung und eine recht natürliche Klangfarbe. Allerdings sind die Tribit QuietPlus etwas weniger „aufgeregt“ klingend als viele andere moderne Kopfhörer.

Dies ist aber Geschmackssache. Vielleicht sucht Ihr aber gerade etwas natürlichere und entspanntere Kopfhörer mit einem sehr guten Noise Cancellig!

Gaming auf der Intel Iris Plus? Intel Iris Plus vs. Intel UHD Graphics 620 vs. MX150

Intel Grafikkarten und Gaming waren immer zwei Themen die nicht gut zusammenpassten. Dies könnte sich aber so langsam ändern. Intel investiert mehr Geld in die Entwicklung von Grafikkarten.

Ein erstes Resultat daraus ist die neue Intel Iris Plus Grafikkarte welche in einigen Ultrabooks mit i7-1065G7 steckt.

Gaming Auf Der Intel Iris Plus 1Diese soll eine durchaus akzeptable Leistung bieten, welche auf dem Level einfacherer gesonderter Grafikkarten wie der Nvidia MX150 liegt.

Aber wie viel „Gaming-Power“ können wir wirklich von einer Intel Iris Plus in einem Ultrabook erwarten? Finden wir dies im Test heraus!

 

Das Testsystem

Für diesen Test kommt ein HP Spectre x360 13-aw0021ng mit folgenden Daten zum Einsatz:

  • Intel Core i7-1065G7, 4x 1.30GHz
  • 16GB RAM
  • 1TB SSD
  • Intel Iris Plus Graphics

Wichtig! Es gibt den Intel Core i7-1065G7 in zwei Versionen. Einmal mit einer 15W TDP und einmal mit 25W TDP. Die TDP gibt die „Leistungsaufnahme“ bzw. Wärmeabgabe einer CPU an. Bei einer niedrigen TDP wird die CPU gegeben falls etwas gedrosselt um ein Überhitzen in einem besonders schlanken Notebook zu verhindern.

Gaming Auf Der Intel Iris Plus 3Das HP Spectre x360 ist solch ein besonders schlankes Notebook und nutzt daher eine 15W TDP. Daher kann die Leistung etwas geringer ausfallen als bei einem Modell mit Intel Core i7-1065G7 und 25W TDP.

Leider ist es ohne erweiterte Nachforschungen teils gar nicht so leicht ersichtlich welche Version der CPU in einem Notebook genutzt wird.

 

Benchmarks

Kommen wir direkt zu den Punkten die Euch interessieren, den Benchmarks. Hier habe ich versucht ein paar Spiele zu wählen, von denen wir auch realistisch erwarten können, dass diese auf einem Ultrabook laufen könnten.

Zum Vergleich kommt ein Xiaomi Mi Notebook Pro (Intel Core i7-8550U + Nvidia MX150), ein HP Envy x360 (AMD Ryzen 7 3700U + RX Vega 10) und ein Dell XPS 13 9380 ( Intel Core i7-8565U + UHD Graphics 620) zum Einsatz.

Intel Iris Plus Crysis 3Intel Iris Plus Diablo 3Intel Iris Plus Hl2Intel Iris Plus L4dIntel Iris Plus SkyrimUm ehrlich zu sein bin ich ein wenig hin und her gerissen. Intel hat eine große Sache daraus gemacht wie viel schneller die neue Iris Plus in den 10Gen Intel CPUs ist.

Praktisch ist diese ca. 30% schneller als die Intel UHD Graphics 620 und +- mit der RX Vega 10 gleichauf.

Die RX Vega 10 ist recht stark schwankend was die Leistung angeht. Diese versagt in Battlefield One und Crysis 3 völlig um dann in CS GO, Diablo 3, L4D und Skyrim die Iris Plus knapp zu schlagen.

Tendenziell scheint die RX Vega 10 etwas besser bei hohen Detailstufen zu sein, der Unterschied ist aber unterm Strich nicht gewaltig.

CS GO ist hier allgemein ein spannendes Beispiel.

Intel Iris Plus Cs GoAuf hohen Details ist die RX Vega 10 schneller als die Iris Plus, aber auf mittleren bis niedrigen Details ist die Iris Plus wieder schneller. Ähnliches sehen wir bei diversen Spielen.

Dies zeigt das RX Vega 10 vermutlich mehr „Power“ hat, aber von der CPU zurückgehalten wird. Die CPU Einheit ist bei der Intel Iris Plus Graphics nicht die Bremse.

Gaming Auf Der Intel Iris Plus 6Aber wie siehts bei neueren Spielen aus?

Intel Iris Plus Borderlands 3Intel Iris Plus Far Cry New DawnMäßig…. 720p und sehr niedrige Details sind teilweise nicht oder gerade so ausreichend um aktuelle Spiele spielen zu können.

 

Fazit

Nein auch ein modernes Ultabook mit Intel Iris Plus und i7-1065G7 ist kein Gaming Monster. Wir sehen zwar einen eindeutigen Fortschritt verglichen mit der alten UHD Graphics 620, aber dennoch ist die Intel Iris Plus selbst einer Nvidia MX150 deutlich unterlegen.

Gaming Auf Der Intel Iris Plus 4Selbst die RX Vega 10 welche in diversen günstigen AMD Notebooks steckt liefet der Intel Iris Plus einen harten Kampf.

Grob über den Daumen, verglichen mit der Intel Iris Plus:

  • Bietet die Intel UHD Graphics 620 ca. 20-40% weniger Leistung
  • Bietet die Nvidia MX150 ca. 45-120% Mehrleistung
  • Bietet die RX Vega 10 ca. 0-30% Mehrleistung

Diese Werte schwanken aber natürlich je nach Spiel und genauer Konfiguration deutlich. So gibt es einige Spiele welche der RX Vega 10 überhaupt nicht liegen, wodurch die Intel Iris Plus ein gutes Stück schneller ist, Battlefield One ist so ein Beispiel. Im Schnitt ist die Intel Iris Plus aber ein Stück langsamer als die AMD RX Vega 10.

Was für Spiele könnt Ihr nun aber auf der Intel Iris Plus spielen?

  • Viele aktuelle AAA Spiele lassen sich bei niedrigen Details @720p spielen.
  • Die meisten ältere AAA Spiele aller Skyrim lassen sich bei niedrigen bis mittleren Details @1080p spielen.
  • Aktuelle eSport Titel aller CS GO lassen sich bei niedrigen bis mittleren Details @1080p spielen.

Test: ProUser Powerbank 5.000mAh, die beste Powerbank ihrer Klasse mit QC und USB PD

Die beste kompakte Powerbank bisher im Test, die Pro User Powerbank 5.000mAh mit USB PD und Quick Charge

Powerbanks sind eigentlich als kompakte und portable Ladegeräte für Smartphone und Co gedacht. Allerdings werden Powerbanks gefühlt immer größer, da diese über immer mehr Kapazität und immer mehr Leistung verfügen.

Ich sehe mich hier auch selbst etwas in der Schuld, denn auch auf techtest.org schreibe ich lieber über große und leistungsstarke Modelle. Dies liegt aber auch etwas am aktuellen Markt.

Während die Top Modelle immer besser wurden, sind die „kleinen“ Powerbanks vernachlässigt worden. Findet mal eine Powerbank unter 10000mAh mit Quick Charge oder USB PD, diese sind recht selten.

Test Pro User Powerbank 5.000mah 11Daher war ich von der Pro User Powerbank 5.000mAh etwas überrascht. Diese kompakte 5000mAh Powerbank bietet sowohl einen 18W USB Power Delivery Ausgang, wie auch 18W Quick Charge.

Aktuell ist dies glatt eine einmalige Ausstattung. Aber ist die Pro User Powerbank 5.000mAh wirklich so gut wie diese sich auf dem Papier ließt?

Tja finden wir dies im Test heraus!

An dieser Stelle viele Dank an Pro User welche mir die Powerbank auf Anfrage zur Verfügung gestellt haben.

 

Die Pro User Powerbank 5.000mAh im Test

Das Wichtigste an einer Powerbank die möglichst portabel sein will, sind die Abmessungen. Erfreulicherweise ist die Pro User Powerbank 5.000mAh in der Praxis mit 80 x 40 x 25 mm durchaus angenehm kompakt!

Test Pro User Powerbank 5.000mah 2Ich würde sogar allgemein sagen für 5000mAh ist die Powerbank klein.

Das Gewicht ist allerdings mit 112g eher durchschnittlich. Dies liegt zum einen an der vergleichsweise hohen Ausgangsleistung, wie auch am Aluminiumgehäuse.

Test Pro User Powerbank 5.000mah 5Letzteres ist nicht „Außergewöhnlich“, aber mehr als solide verarbeitet! Das Äußere ist weitestgehend aus einem Stück Aluminium, die Endstücke hingegen sind aus Kunststoff. In der Produktion wird einfach die Elektronik in die Aluminium Röhre geschoben, verschraubt und dann die Kunststoff-Endstücke aufgeklebt.  Daher seht Ihr bei Aluminium Powerbanks oftmals diese Bauart.

 

Die Anschlüsse und Technik

Die Pro User Powerbank 5.000mAh verfügt über zwei Anschlüsse. Diese sind jeweils auf die Enden der Powerbank aufgeteilt.

  • Auf der Front sitzt ein USB C Port, welcher das Power Delivery Protokoll unterstützt.
  • Auf der Rückseite ist ein normaler USB Port, welcher Quick Charge unterstützt.

Beeindruckend für eine Powerbank der 5000mAh klasse!

Test Pro User Powerbank 5.000mah 4Beide Ports unterstützen eine maximale Leistung von 18W bzw. 5V/3A (5V/2A beim USB C Port), 9V/2A oder 12V/1,5A.

Der USB C Port dient dabei auch als Eingang, welcher ebenfalls maximal 18W aufnehmen kann.

Aufgrund der Größe gibt es aber eine Einschränkung, Ihr könnt nur einen Port gleichzeitig voll ausnutzen, aber natürlich auch zwei „kleinere“ Geräte parallel laden. Verbindet Ihr zwei Geräte gleichzeitig drosselt die Powerbank die beiden Ports jeweils auf 5V/2A.

 

Die Kapazität und Zelle

Pro User wirbt recht offensiv mit der verbauten 21700 Lithium Zelle. 21700 ist eine Beschreibung des Formfaktors, 21mm dick und 70mm lang. Normalerweise stecken in Powerbanks 18650 Zellen.

Letztere sind der Standard in Powerbanks und auch Werkzeug Akkus usw. Allerdings aufgrund der Elektromobilität und vor allem Tesla haben die größeren 21700 an Beliebtheit gewonnen. Diese besitzen eine etwas höhere Platzeffizienz, wie auch eine höhere Leistungsabgabefähigkeit. Beispielsweise Bosch nutzt diese auch in seinen professionellen ProCore Akkus.

Test Pro User Powerbank 5.000mah 6Pro User hat mir zwar freundlicherweise ein recht ausführliches Testzertifikat eines asiatischen Labors zur Verfügung gestellt, aber daraus konnte ich nicht entnehmen wer genau die Zelle im Inneren gefertigt hat. Diese wird dort nur als 5000mAh und ICR21700-50G deklariert. Ich glaube hier gibt es einen kleinen Zahlendreher und es ist nicht ICR21700-50G gemeint, sondern INR21700-50G, denn dies ist die gängige Bezeichnung.

Wie steht es aber um die Kapazität? Mit 5000mAh wird geworben, messen konnte ich 3960mAh bzw. 14,259Wh. Dies entspricht rund 79% der Herstellerangabe, ein mäßiger Wert.

Wie kommt es? Die Herstellerangabe bezieht sich auf die im Inneren verbaute Akkuzelle. Allerdings ist das Entladen dieser nicht zu 100% effizient. Die 3,6V der Zelle müssen so z.B. auf 5V angehoben werden. Des Weiteren gibt es aufgrund von Quick Charge und USB PD zusätzliche Kontroll- und Steuerungschips usw.

Gerade bei sehr kleinen Powerbanks fällt daher ein gewisser Teil der Kapazität als Overhead weg.

 

Das Ladetempo

Folgende Geräte habe ich an der Pro User Powerbank 5.000mAh getestet:

  • Moto G8 Plus
  • Huawei Mate 20 Pro
  • Apple iPad Pro 11
  • Apple MacBook Pro 13 Late 2016
  • Apple iPhone 11 Pro Max

Ladetempo In WattHier einfach mal eine kleine vereinfachte Zusammenfassung, so als Faustregel.

  • Apple iPhones ab dem iPhone 8 lassen sich an der Pro User Powerbank schnellladen, mithilfe des Lightning auf USB C Kabels. Ältere iPhones laden mit 1A am Quick Charge Port.
  • Samsung Galaxy Smartphones lassen sich in der Regel am Quick Charge Port schnellladen.
  • Motorola, Xiaomi, Sony… Smartphones lassen sich in der Regel am Quick Charge Port schnellladen.
  • Huawei Smartphones können meist am Quick Charge Port „schneller“ laden, da dieser das FCP Protokoll unterstützt. Schneller bedeutet schneller als an einem normalen USB Port, aber langsamer als am originalen Ladegerät.

 

Wiederaufladetempo

Wie schnell lädt die kleine Powerbank?

USB PD 14.2 W
QC 3.0  14.04W 
USB A 5V 2,4A 9.84 W

Ihr könnt diese an einem Quick Charge oder USB Power Delivery Ladegerät schnellladen. Hier erreicht diese 14,xW. Für solch ein kleines Modell ist dies verdammt flott! In ca. 1,5 Stunden ist die Powerbank voll.

An einem normalen Ladegerät lädt diese mit 9,xW ebenfalls sehr schnell.

 

Fazit

Die Pro User Powerbank 5.000mAh ist die aktuell vermutlich beste und modernste Powerbank in der unter 10000mAh Klasse!

Dies liegt an den kompakten Abmessungen in Kombination mit dem USB C Power Delivery und Quick Charge Port! Hierdurch kann die Pro User Powerbank 90% aller aktuellen Smartphones, inklusive der Samsung Galaxy S Serie und den neueren iPhones schnellladen.

Dies ist in dieser Größenklasse glatt einmalig!

Test Pro User Powerbank 5.000mah 10Ebenso lädt die Pro User Powerbank extrem schnell! In ca. 1,5 Stunden ist die Powerbank schon wieder einsatzbereit. Hinzu kommt das wertige Design und der faire Preis.

Aber was spricht gegen die Pro User Powerbank? Vielleicht etwas die Kapazität. In der Praxis konnte ich rund 3900mAh messen. Dies ist ausreichend, bringt aber gerade die großen „Plus/Max“ Versionen Smartphones nicht von 0% auf 100%, sondern nur auf 60-80%.

Reicht Euch dies unterwegs? Dann greift bei der Pro User Powerbank 5.000mAh sorglos zu!

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Welche Ladestandards verwendet das Galaxy S20 Ultra und wie schnell lädt es? Ladeanalyse!

Bisher waren Samsung Smartphones was das Aufladen angeht recht vorhersehbar. So unterstützten alle Samsung Galaxy S Smartphones der letzten Jahre lediglich Quick Charge 2.0 mit 13-15W Ladestrom.

Verglichen mit OnePlus und Co ist dies aber recht „unspektakulär“. Mit dem neuen Samsung Galaxy S20 und vor allem mit dem S20 Ultra soll sich dies aber geändert haben! So soll das S20 Ultra mit satten 45W laden können.

Welche Ladestandards Verwendet Das Galaxy S20 Ultra 4Klingt doch gut, aber erreicht das S20 Ultra auch wirklich 45W Ladestrom und vor allem an welchen Ladegeräten ist dieser Ladestrom möglich? Finden wir dies in der Ladeanalyse zum S20 Ultra heraus!

 

Bis zu 45W, aber welcher Standard?

Bisher nutzen alle Samsung Galaxy S Smartphones Quick Charge 2.0, welches nur unter dem Adaptive Fast Charge Branding lief. Es spielte hier keine Rolle ob ihr beim S10 ein Adaptive Fast Charge oder Quick Charge 2.0 Ladegerät verwendet habt.

Quick Charge 2.0 ist aber ein recht alter Standard, welcher auch nur bis zu 18W liefern kann. Daher setzt Samsung beim Galaxy S20 Ultra auf USB Power Delivery. Leider wird es hier nun kompliziert.

Welche Ladestandards Verwendet Das Galaxy S20 Ultra 10
Das beiliegende Ladegerät schafft maximal 24W

Um das Galaxy S20 Ultra mit 45W zu laden reicht nicht einfach ein 45W USB Power Delivery Ladegerät/Powerbank aus! Es muss hier der USB Power Delivery 3.0 Standard + PPS unterstützt werden.

  • USB Power Delivery (3.0)
  • PPS, flexible Spannung

Was ist PPS? Normalerweise liefert ein USB PD Ladegeräte/Powerbanks fixe Spannungen von 5V, 9V, 12V, 15V oder 20V. PPS erlaubt nun eine flexible Programmierung und Spannungsausgabe zwischen 5V und 20V. Es wäre also möglich, dass das Galaxy S20 Ultra 9,5V oder 13,9V oder 5,9V usw. abruft.

Wie erkenne ich ob mein USB PD Ladegerät PPS unterstützt? Steht es nicht gezielt dabei tut es dies vermutlich nicht. Ich habe über 30 USB PD Ladegeräte in den letzten Jahren getestet, 2 davon unterstützten PPS.

Das von Samsung beigelegte Ladegerät kann 5V/3A, 9V/2,77A oder 3,3-5,9V/3A, 3,3-11V/2,25A leisten. Dieses unterstützt also USB Power Delivery 3.0 und PPS.

Kurzum ich habe das S20 Ultra an diverse Ladegeräte anschlossen. Hier die Messwerte:

Ladetempo S20 Ultra Ladetempo

  • An einem normalen 5V 2,4A USB Port kann das S20 Ultra mit maximal 9,xW laden.
  • Beim Anschluss an ein Quick Charge Ladegerät fragt das Smartphone ob Ihr schnellladen wollt. Falls Ihr dies verneint, lädt das S20 Ultra mit 6,xW und falls Ihr zustimmt, werden 14,xW erreicht.
  • An einem normalen USB Power Delivery Ladegerät ohne PPS werden maximal 14,xW erreicht, wie bei Quick Charge. Hierbei spielt es auch keine Rolle ob das USB PD Ladegerät 30W oder 60W oder 100W leisten kann.
  • Das originale beiliegende Ladegerät schafft 24,xW.
  • Mit dem 45W Samsung Ladegerät und dem beiliegenden Kabel (beim Ladegerät) konnte ich bis zu 38W in der Spitze beobachten, in der Regel liegt die Leistung aber eher im Bereich 33W. Ein ähnliches Tempo wird auch mit USB PD 3.0 Ladegeräten mit PPS und 45W+ erreicht. Allerdings sind diese Ladegeräte meist auf 9,xV und 3A Limitiert, also ca. 28W.

Dies sind natürlich nur Momentaufnahmen. Das Ladetempo eines Smartphones schwankt stark je nach Ladestand. Diese Messwerte stammen von einem Ladestand im Bereich 10-20%. Hier sollte eigentlich das maximale Ladetempo erreicht werden.

Es ist interessant dass das originale 45W Samsung Ladegerät bis zu 38W schaffte, obwohl mit 45W geworben wird. 

Leider gibt es nur sehr wenige USB PD 3.0 Ladegeräte mit PPS, daher konnte ich diesen Test nur mit dem Baseus BS-E915 ausprobieren. Dieses ist etwas langsamer als das Originale 45W Ladegerät, welches 9,xV/4A schafft. Das Baseus BS-E915 ist auf 9,xV und 3A Limitiert, also 28W. Um das Samsung EP-TA845 voll zu ersetzen würdet Ihr ein Ladegerät mit USB PD PPS und 9,xV/4A benötigen!

Im Übrigen um die 38W zu erreichen, wird ein spezielles USB C Kabel mit E-Marker und 5A Fähigkeit benötigt! Mit anderen Kabeln erreicht das S20 Ultra auch hier nur 28W. Diese 38W werden aber nur sehr kurz gehalten. Selbst am 45W Ladegerät lädt das S20 Ultra primär mit knapp über 30W. Hier einmal der Ladevorgang von 5% auf 100%.

Ladetempo S20 Ultra

Zwar werden die 38W nur sehr kurz gehalten, allerdings lädt das S20 Ultra ansonsten recht konstant schnell. Viele andere Smartphones (Huawei z.B.) drosseln das Ladetempo ab 40-50% Ladestand extrem! Das S20 Ultra lädt bis ca. 70% mit über 30W.

Ein vollständiger Ladevorgang am 45W „Super Charger“ oder anderen kompatiblen Ladegeräten dauert ca. 58 Minuten.

 

Wählerisch bei Ladegeräten

Mit Neuerungen treten auch oft Probleme auf. So verweigert das S20 Ultra das Laden an einigen Ladegeräten und Powerbanks aus unerklärlichen Gründen völlig!

Hier z.B. das Anker PowerPort III mini:

Welche Ladestandards Verwendet Das Galaxy S20 Ultra 8Das S20 Ultra erkennt zunächst das Ladegerät bricht dann aber das Laden nach einer Sekunde ab. Ich habe auch diverse Ladekabel usw. getestet, keine Änderung des Verhaltens. Kurzum ich habe einen großen Batzen an USB Power Delivery Ladegeräte ausgegraben, hier die Messergebnisse:

Ladetempo in Watt
Anker PowerPort III Mini Lädt nicht!
Anker Atom PD 1 14.5
Inateck CC01001 14.5
AUKEY PA-D5 14.5
AUKEY PA-D2 14.5
Apple A1692 14.5
Xtorm USB Power Hub Edge XPD20 Lädt nicht!
Anker PowerPort PD 5 14.5
RAVPower PR-PC059 14.5
Helper 5 Port PD + QC 14.5
UGREEN CD137 18
Samsung EP-TA800 23
GreenCell CHARGC01 Lädt nicht!
Baseus BS-EU905 Lädt nicht!
RAVPower RP-PC120 14.5
Baseus BS-E915 28
Samsung EP-TA845 38

Wichtig! Die Messwerte beziehen sich nur auf den USB C Port. Beispielsweise an den USB C Ports des  Xtorm USB Power Hub Edge XPD20 konnte das S20 Ultra nicht laden, aber an den Quick Charge 3.0 Ports schon.

Abseits der Samsung eigenen Ladegeräte ist mir lediglich ein Ladegerät bekannt welches S20 Ultra „Super Schnell“ laden kann. Dies wäre das Baseus BS-E915, welches auch PPS unterstützt. Dieses erreicht über 30W und übertrifft damit als einziges das beiliegende Ladegerät.

Erstaunlicherweise landet auf Platz 2 das UGREEN CD137 mit ziemlich genau 18W.

Welche Ladestandards Verwendet Das Galaxy S20 Ultra 9Die allermeisten Ladegeräte schafften aber „nur“ 14,5W, was das Standard Schnellladetempo des S20 Ultra ist und dem Ladetempo der älteren Samsung Smartphones entspricht.

 

Powerbanks für das S20 Ultra

Aber wie steht es um Powerbanks für das S20 Ultra? Leider ist mir zum Zeitpunkt dieses Tests keine Powerbank bekannt die das PPS Verfahren unterstützt. Das Höchste der Gefühle sind also 14,5W was das Ladetempo betrifft.

Schauen wir uns aber einmal die Tabelle mit USB C Powerbanks an.

Kapazität Ladetempo in Watt
Charmast W1052 * 10400mAh 8.2
Anker PowerCore 10000 PD 10000mAh 14.5
Anker PowerCore 10000 PD Redux 10000mAh 14.5
Charmast W2010 * 20800mAh 7.9
Xtorm XB303 * 26000mAh 14.5
Xtorm XB302 * 20000mAh 14.5
PowerADD P2 26800mAh 14.5
Anker PowerCore+ PD 26800mAh 14.5
Sandberg USB-C PD 20000mAh 14.5
Omnicharge Omni Mobile 25600 PRO 25600mAh Lädt nicht!
PowerOak K3 36000mAh 14.5
RAVPower RP-PB201 20000mAh 14.5
Zendure ZDPX6PD 20100mAh 14.5
UGREEN PB132 20000mAh 8.6
BatPower ProE 2 26800mAh 14.5
Zendure SuperTank 27000mAh 14.5
OMARS OMPB24PW 24000mAh 9
HyperJuice 130W Battery Pack 27000mAh 14.5
iWALK Secretary+ „Klein“ 1000mAh 14.5
ProUser Powerbank 5000mAh 14.5

Sonderfall Zenture SuperTank und HyperJuice 130W Battery Pack. Diese beiden Powerbanks verfügen über einen 100W USB PD Ausgang. Erstaunlicherweise lädt das S20 Ultra an diesen Ports nicht. Bei der HyperJuice Powerbank gar nicht und beim SuperTank nur langsamer mit 9W. Die beiden 60W USB C Ports die beide Powerbanks besitzen funktionieren hingegen problemlos.

Teilweise verhielt sich das Galaxy S20 Ultra aber völlig merkwürdig. Beim ersten Anschließen funktioniert die Omnicharge Omni Mobile 25600 PRO absolut problemlos mit 14,5W. Aber ab dem 2. Anschließen funktionierte die Powerbank plötzlich nicht mehr, 0W Ladestrom. Nach viel hin und her und einem Tauschen des Ladekabels konnte ich das S20 Ultra zum Laden mit 9,xW überreden.

Welche Ladestandards Verwendet Das Galaxy S20 Ultra 5Ähnliches spiel bei der Anker PowerCore 1000 PD Redux, hier reichte aber dreimal ein/ausstecken damit das Schnellladen wieder funktionierte.

Generell würde ich Euch aktuell daher eher zu Powerbanks mit Quick Charge 3.0 Port raten oder die sowohl USB PD wie auch Quick Charge haben. Quick Charge funktionierte deutlich zuverlässiger mit dem S20 Ultra.

 

Fazit

Es ist kompliziert! Das Samsung Galaxy S20 Ultra hat diverse Stufen was die Ladegeschwindigkeit angeht.

  • „Normal“ (an einem 5V/2,4A Ladegerät) = 9,xW
  • „Schnell“ (an einem normalen USB PD oder Quick Charger) = 14,xW
  • „Schneller“ (am originalen beliegenden Ladegerät) = 24,xW
  • „Super Schnell“ (an einem USB PD Ladegerät mit PPS) = 33-38W

Generell unterstützt damit das S20 Ultra USB Power Delivery und Quick Charge 3.0. Allerdings für ein Ladetempo über 14,5W wird ein USB Power Delivery Ladegerät mit PPS, also einer flexiblen Spannung, benötigt. Für das volle Ladetempo muss dieses Ladegerät zudem 9,xV/4A leisten können.

Diese Ladegeräte sind aktuell sehr selten und in Powerbanks ist PPS aktuell gar nicht zu finden. Hinzu kommt, dass sich das S20 Ultra teils sehr zickig zeigte. Es verweigerte an einigen Ladegeräten völlig das Laden, an anderen funktionierte es mal, dann wieder nicht usw. Ich tippe, dass hier ein Update kommen wird das diese Probleme behebt, denn so ein Verhalten ist mir bisher noch nicht untergekommen.

Wollt Ihr das Samsung Galaxy S20 Ultra wirklich schnellladen, würde ich Euch aktuell zu den originalen Samsung Ladegeräten raten. Diese funktionieren einfach am zuverlässigsten. Das beiliegende Ladegerät erreicht allerdings maximal 24W! Für das volle Ladetempo ist das Samsung EP-TA845 mit 45W nötig. 

Maximal konnte ich aber auch mit dem originalen 45W Samsung Schnelllader rund 33-38W Ladestrom erreichen!

Welche Ladestandards Verwendet Das Galaxy S20 Ultra 2Reichen Euch die 14,5W „schnellladen“, dann gibt es einige interessante Modelle, sowohl was Ladegeräte aber auch Powerbanks angeht.

Abseits der Samsung eigenen Ladegeräte würde ich Euch aktuell folgende Modelle empfehlen:

Auf Seiten der Powerbanks würde ich Euch zunächst zu diesen Modellen raten:

Wenn Ihr noch weitere Fragen habt gerne her damit.

Baseus BS-E915 65W GaN Schnellladegerät (mit PPS!) im Test, heißer Geheimtipp!

Der asiatische Hersteller Baseus ist bei uns in Deutschland ein absoluter Exot. Dies liegt vor allem daran, dass sich die meisten Baseus Produkte nur direkt aus China bestellen lassen.

Allerdings hat Baseus auch einige „Perlen“ im Sortiment wie die extrem guten und günstigen Ladekabel und generell die Ladegeräte.

Baseus Bs E914 65w Gan Schnellladegerät Im Test 5

In diesem Test geht es um das neuste Ladegerät aus dem Hause Baseus, das BS-E915. Das Baseus BS-E915 soll mit drei Ports, drei Ladestandards (USB Power Deliver, Quick Charge und Huawei Super Charge) wie auch einer Leistung von 65W überzeugen.

Aber gelingt dies? Finden wir es im Test heraus!

 

Baseus BS-E915 65W GaN Schnellladegerät im Test

Das Erste was beim Baseus BS-E915 auffällt, sind die Abmessungen. Diese sind zum einen mit 75 x 32 x 36mm sehr kompakt, zum anderen ist der Formfaktor „interessant“.

Fangen wir aber mit der Frage an wie das Baseus BS-E915 so kompakt bei einer Leistung von 65W sein kann. Baseus setzt im Inneren dieses Ladegerätes auf „GaN“ also Komponenten aus Galliumnitrid.

Galliumnitrid ist ein Halbleiter ähnlich wie Silizium, nur noch effizienter. Dass Galliumnitrid aber für elektronische Komponenten verwendet wird ist noch vergleichsweise neu und daher sind diese Komponenten noch recht teuer.

Baseus Bs E914 65w Gan Schnellladegerät Im Test 1

Für Euch ist hier nur wichtig zu wissen, dass GaN effizienter ist, wodurch GaN Komponenten weniger Wärme ausstoßen, wodurch die Komponenten kleiner gebaut werden können, was in kleineren Ladegeräten resultiert, wie es hier der Fall ist.

Auf den ersten Blick ist das sehr „Blockige“ Design des Baseus BS-E915 vielleicht etwas unförmig, aber dieses ist gar nicht mal so unpraktisch. Ihr bekommt das Ladegerät auch in sehr schmale Steckdosen, beispielsweise wenn in den Steckplätzen nebenan von großen Netzadaptern belegt werden.

Was die generelle Verarbeitung und Haptik angeht, zeige ich mich zufrieden! Das Ladegerät wirkt schön massiv und stabil. Dieses ist auch „plausibel“ schwer für die Leistung von 65W.

 

Die Technik

Das Baseus BS-E915 besitzt drei USB Ports, 2x USB C und 1x USB A.

Der USB A Port unterstützt Quick Charge 3.0, wie auch Huaweis Proprietären „Super Charge“ Ladestandard, mit bis zu 30W. Ja dies ist eins der wenigen Ladegeräte auf dem Markt das auch Huawei Smartphones mit vollem Tempo laden kann.

Baseus Bs E914 65w Gan Schnellladegerät Im Test 3

Genau genommen kann der USB A Port 4,5V/5A, 5V/4,5A, 9V/3A, 12V/2,5A oder 20V/1,5A ausgeben.

Die beiden USB C Ports unterstützten USB Power Delivery, welches beispielsweise zum Laden von Notebooks, Apple Smartphones/Tablets, der Nintendo Switch usw. verwendet wird.

Baseus Bs E914 65w Gan Schnellladegerät Im Test 2

Der obere USB C Port kann dabei 5V/3A, 9V/3A, 12V/3A, 15V/3A oder 20V/3,25A ausgeben, also satte 65W.

Der untere USB C Port kann 5V/3A, 9V/3A, 12V/2,5A, 15V/2A, 20V/1,5A, also 30W.

 

Ein erster Test

Starten wir mit einem ersten Test bzw. Check. Baseus kann erfahrungsgemäß teils etwas ungenau sein was die Leistungsangaben angeht. So auch hier.

Auf dem ersten USB C Port konnte ich lediglich ein Tempo von 20V/3A und nicht 20V/3,25A messen. Baseus betrügt uns also um 5W, was sicherlich nicht der Weltuntergang ist.

Baseus Bs E914 65w Gan Schnellladegerät Im Test 8

Diese 60W können aber auch konstant geliefert werden. Das Ladegerät erwärmt sich zwar stark, aber auch nach einigen Stunden gab es keine Ausfälle.

Update! Einfach um „sehr stark“ etwas zu spezifizieren, hier zwei Wärmebildaufnahmen des Ladegeräts.

Temperatur 1

Nach gut 2 Stunden Volllast kratzt das Ladegerät an der 80 Grad Marke. Unschön!

65W sind auch die Gesamt-Leistung des Ladegerätes, über alle Ports hinweg. Das Baseus BS-E915 händelt dieses Limit clever!

So können die 60W über den USB C 1 Port nur abgerufen werden alle anderen Ports frei sind. Belegt Ihr USB C Port 1 und den USB A Port, wird der USB C Port auf 45W gedrosselt und der USB A Port auf 18W.

Heißt es kann eigentlich nicht zu einer Überlastung kommen, da Ports dynamisch herunter gedrosselt werden je nachdem wo Ihr was anschließt. Klasse!

 

Ladetempo

Folgende Geräte habe ich stellvertretend am Baseus Ladegerät getestet:

  • Apple iPad Pro 11
  • Apple iPhone 11 Pro
  • Apple MacBook Pro 13 Late 2016
  • Dell XPS 13 9380
  • Dell XPS 15 7590
  • Google Pixel 4 XL
  • Huawei Mate 20 Pro
  • Motorola One Zoom
  • Nintendo Switch
  • Samsung Galaxy S7 Edge

Ladetempo

Versuchen wir es halbwegs kurz zu machen.

Alle hier aufgeführten Smartphones, Tablets und Notebooks ließen sich schnellladen! Wie Ihr anhand der „Maximal möglich*“ Angabe sehen könnt, erreicht das Baseus BS-E914 bei den meisten Geräten +- dieses Tempo.

Besonders loben können wir hier zunächst das Zusammenspiel mit Apple Geräten, welches tadellos ist! Sowohl das neue iPhone 11 Pro, wie aber auch das iPad 11 Pro und auch das 13 Zoll MacBook Pro ließen sich mit dem vollen Tempo an mindestens einem der Ports laden.

Ja das Baseus BS-E914 kann für das Apple MacBook Pro 13 das originale Ladegerät voll ersetzen. Ähnliches gilt auch für das Dell XPS 13 und die meisten anderen 13 Zoll Notebooks, welche sich via USB C laden lassen.

Baseus Bs E914 65w Gan Schnellladegerät Im Test 7

Bei 15 Zöllern ist dies allerdings etwas anders. Diese benötigen meist unter Volllast mehr als 60W. Lastet Ihr CPU und GPU eines größeren 15 Zoll Notebooks, wie dem Dell XPS 15 oder Apple MacBook Pro 15 voll aus, wird sich der Akku trotz Ladegerätes weiter entladen.

60W sind aber genug, dass auch 15 Zöller im normalen Office/Multimedia Betrieb ausreichend versorgt sind.

Aber auch abseits der USB Power Delivery Geräte kann das Baseus BS-E915 überzeugen!

So konnten auch Quick Charge fähige Smartphones wie das Motorola One Zoom oder das ältere Samsung Galaxy S7 Edge ihr volles Ladetempo entfalten.

Die größte Besonderheit sind aber glatt Huawei Smartphones. Diese lassen sich am USB A Port via Super Charge schnellladen. Baseus wirbt hier mit 30W, aber praktisch scheinen es sich um 22,5W zu handeln.

Kurzum als generelle „Faustregel“

  • Notebooks bis 13 Zoll werden sehr schnell geladen, das originale Ladegerät wird meist vollständig ersetzt
  • Notebooks 15 Zoll und größer werden schnell geladen, das originale Ladegerät wird meist nicht vollständig ersetzt
  • Apple Smartphones und Tablets (ab dem iPhone 8) werden schnell geladen
  • Huawei Smartphones werden schnell geladen
  • Samsung Smartphones werden schnell geladen
  • Andere Smartphones mit Quick Charge oder USB PD Support (Motorola, Google, HTC, Sony usw.) werden schnell geladen
  • Die Nintendo Switch wird schnell geladen
  • OnePlus Smartphones werden langsam geladen

Update! Das Baseus BS-E915 kann auch das neue Samsung Galaxy S20 Ultra mit vollem Tempo schnellladen, dank PPS!

 

Effizienz

Schauen wir uns zu guter Letzt die Effizienz an.

Effizienz

Bei den ganz niedrigen Spannungsstufen, also 5V, und niedriger Auslastung ist die Effizienz mit 7x% recht mäßig. Dies ist aber bei großen Ladegeräten nicht unüblich.

Diese arbeiten bei höherem Tempo zumeist deutlich effizienter, was auch hier der Fall ist. Bei 20V, also beim Laden eines Notebooks, erreicht das Baseus BS-E915 sehr gute 84-89% Effizienz. Dennoch vergleichen wir dies mit anderen Ladegeräten, dann sehen wir das die Effizienz nicht unbedingt die Stärke des Baseus BS-E915 ist.

 

Fazit

Das Baseus BS-E915 65W GaN Schnellladegerät ist ein glatt einmaliges Ladegerät! Dies liegt natürlich primär am Support der wichtigsten drei Ladestandards:

  • USB Power Delivery mit bis zu 60W und PPS!
  • Quick Charge bis zu 18W
  • Huawei Super Charge bis zu 22,5W

Ihr könnt also fast alle Geräte, egal ob Apple Smartphone, Huawei Smartphone, Dell Notebook, Apple Notebook, Nintendo Switch, Samsung Smartphone usw. am Baseus BS-E915 schnellladen!

Dank der maximalen Leistung von 65W eignet sich dieses auch wirklich voll für Notebooks.

Baseus Bs E914 65w Gan Schnellladegerät Im Test 6

Ein viel universelleres USB Ladegerät werdet Ihr aktuell nicht finden. Hinzu kommen die kompakten Abmessungen und die gute Effizienz.

Gegen das Baseus BS-E915 65W GaN Schnellladegerät spricht letztendlich nur die etwas langwierigere Bestellung aus China du vielleicht die langfristige Haltbarkeit. Letztere ist für mich schwer zu beurteilen. Das Baseus BS-E915 wird recht heiß und man weiß bei „China Ladegeräten“ nie, aber während meines Tests gab es keine Auffälligkeiten die mich objektiv an der Qualität des Ladegerätes zweifeln lassen würden.

Kurzum, ja wenn Ihr etwas experimentierfreudiger seid, ein Huawei Smartphone habt und vielleicht eine bunte Mischung anderer Geräte, dann ist das Baseus BS-E915 65W GaN Schnellladegerät ein super spannende Wahl!

Die ASUS PCE-AX58BT im Test

So langsam kommt der WLAN 6 „AX“ Standard ins Rollen. Gerade in Notebooks finden wir immer öfters WLAN 6 fähige WLAN Karten. Allerdings in Desktop-PCs ist die Auswahl etwas eingeschränkter.

ASUS bietet nun aber für Desktop-PC Nutzer die nach super schnellem WLAN suchen die PCE-AX58BT an. Hierbei handelt es sich um eine WLAN 6, PCIe WLAN Karte mit bis zu 2404Mbit.

Asus Pce Ax58bt Im Test 6Für diesen Spaß will ASUS aber auch aktuell satte 80€ haben. Ein stolzer Preis, der gerechtfertigt ist? Finden wir dies im Test heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an ASUS für das Zurverfügungstellen der PCE-AX58BT für diesen Test.

 

Die ASUS PCE-AX58BT im Test

ASUS setzt bei der PCE-AX58BT auf das typische Design einer PCI-E x1 Erweiterungskarte. Die WLAN Karte selbst ist also recht kompakt gebaut und steht kaum über dem PCI-E x1 Interface hervor.

Asus Pce Ax58bt Im Test 1Optisch hat ASUS erwartungsgemäß einen guten Job gemacht. Die PCE-AX58BT verfügt über ein schwarzes PCB und einen schwarzen passiven Kühlkörper.

Unter diesem passiven Kühlkörper findet sich eine alte Bekannte, die Intel AX200. ASUS hat also keinen eigenen WLAN 6 Chipsatz entwickelt oder irgendwelche andere exotische Hardware verbaut, sondern Technik aus dem Hause Intel.

Asus Pce Ax58bt Im Test 2Ist hier aber überhaupt solch ein großer Kühlkörper nötig? Die Antwort ist vermutlich nein. Dieser WLAN Chipsatz kommt ansonsten primär in Notebooks zum Einsatz, welche in der Regel nicht für eine besonders gute Kühlung der WLAN Karten bekannt sind.

Der Kühler ist also eher ein optischer Aspekt und frei nach dem Motto „etwas mehr Kühlung kann nicht schaden“.

Asus Pce Ax58bt Im Test 4Das Funksignal wird über die typischen Antennen Anschlüsse nach Außen geführt. ASUS lässt Euch hier die Wahl.

Ihr könnt einerseits die beiliegenden Antennen direkt an die Karte schrauben, oder eine beiliegende Verlängerung nutzen. Letztere ist tendenziell sinnvoll. In der Regel ist das WLAN Signal hinter einem PC nicht sonderlich gut.

 

Die Technik

Die ASUS PCE-AX58BT basiert auf dem Intel AX200 Chipsatz. Dementsprechend erkennt Euer PC die PCE-AX58BT auch direkt als Intel AX200, was ich als positiv erachte!

Hierdurch benötigt Ihr keine speziellen ASUS Treiber, sondern könnt die weit verbreiteten Treiber von Intel nutzen, welche auch sehr stabil laufen. Ja die Intel AX200 ist eine sehr gute und zuverlässige WLAN Karte. Ich habe diese in einigen Notebooks und nie Probleme gehabt und auch die ASUS PCE-AX58BT lief bisher 1a!

Asus Pce Ax58bt Im Test 8Bei der ASUS PCE-AX58BT handelt es sich um eine 2×2 WLAN Karte mit bis zu 574Mbit auf dem 2,4 Ghz Band oder 2402Mbit auf dem 5GHz Band, WLAN 6 vorausgesetzt.

Bei WLAN 5 „AC“ ist das Tempo auf 867Mbit auf dem 5GHz Band limitiert, außer Ihr habt einen WLAN AC Router der eine 160Mhz Kanalbreite unterstützt. In diesem Fall können auch via des alten WLAN Standards satte 1733Mbit erreicht werden.

 

2,4 Ghz 5Ghz
WLAN 6 574 Mbit 2402 Mbit
WLAN 5 300 Mbit 867 Mbit
WLAN 5 + 160Mhz Kanalbreite 300 Mbit 1733 Mbit

 

Die Praxis

Schauen wir uns einmal die Performance in der Praxis an. Hierfür schnappe ich mir den ASUS RT-AX88U wie auch mein NAS. Da WLAN 6 schneller sein kann als Gbit LAN, verwende ich zwei Gbit Verbindungen.

Die Distanz zwischen Router und WLAN Karte liegt bei rund 2-3 Metern, wir sehen hier also recht optimale Werte.

5Ghz
WLAN 6 182 MB/s
WLAN 5 80 MB/s
WLAN 5 + 160Mhz Kanalbreite 151 MB/s

Bei der Nutzung von WLAN 6 konnte ich ein maximales Tempo von rund 180MB/s erreichen. Bei WLAN 5 waren immerhin noch 80MB/s möglich bzw. bei der Nutzung von 160Mhz Kanalbreite 151MB/s.

 

Fazit

Die ASUS PCE-AX58BT ist eine klasse WLAN Karte für Euren PC! Sie ist schnell, läuft stabil und sieht auch durchaus schick aus. Letzteres ist in einem selbst gebauten PC nicht mal unrelevant.

Allerdings tue ich mich beim Preis schwer! Die aktuell verlangten 80€ sind recht viel.

Asus Pce Ax58bt Im Test 7Der Kern der AX58BT stellt die bekannte Intel AX200 da. Ein sehr guter WLAN Chip, welcher auch hier mit dem passenden Router an die 180MB/s in der Spitze erreichen kann. Aber die Intel AX200 ist für knapp unter 20€ zu bekommen + ca. 20€ für die PCI-E Halterung Antennen usw.

ASUS setzt auf bei der PCE-AX58BT auf sehr gute Antennen und ist damit überdurchschnittlich signalstark, aber dennoch sind 80€ ein stolzer Preis.

Wollt Ihr dennoch eine komplett Lösung aus dem Hause ASUS, dann ist die PCE-AX58BT voll empfehlenswert. Ihr könnte aber auch eine sehr ähnliche Leistung für deutlich weniger Geld bekommen.

Der Corsair Air Series A500 Luftkühler im Test

Corsair ist der größte Hersteller im Bereich der AIO Wasserkühlungen und hat ohne Frage einen großen Anteil an ihrer Popularität.

Daher war es glatt etwas überraschend, das Corsair mit A500 Anfang des Jahres einen klassischen Luftkühler vorgestellt hat. Nicht jeder mag AIO Wasserkühlungen und anscheinend will Corsair genau für diese Nutzer auch etwas im Angebot haben.

Mit rund 100€ besitzt der Corsair Air Series A500 allerdings einen sehr stolzen Preis, für welchen auch eine vernünftige AIO zu bekommen ist.

Corsair Air Series A500 Luftkühler Im Test 10Stellt sich die Frage, sind 100€ gerechtfertigt oder solltet Ihr im Bereich der Luft-CPU Kühler doch eher bei den vertrauten Marken bleiben?

Finden wir es im Test heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an Corsair für das Zurverfügungstellen des A500!

 

Der Corsair Air Series A500 Luftkühler im Test

Wie der durchaus saftige Preis schon vernuten lässt, handelt es sich beim A500 um einen etwas größeren CPU Kühler.

Corsair Air Series A500 Luftkühler Im Test 2Dieser setzt auf zwei 120mm Lüfter und einen zweiteiligen Aufbau. Bei diesem ist der Kühlkörper in zwei Türme unterteilt, welche jeweils über vier Heatpipes mit der Basisplatte verbunden sind.

Auf einen ähnlichen Aufbau setzen die meisten High End CPU Kühler.

Corsair Air Series A500 Luftkühler Im Test 4Eine Besonderheit stellt allerdings bei Corsair die „Umbauung“ dar. Die Lüfter sind nicht einfach nur mit Drahtbügeln befestigt, sondern mithilfe einer Kunststoffabdeckung.

Auch auf der Oberseite findet sich eine Abdeckung, welche die Enden der Heatpipes und die Lücke zwischen den beiden Kühlertürmen bedeckt. Hierdurch wirkt der A500 nochmals größer und massiver als sowieso.

Corsair Air Series A500 Luftkühler Im Test 6Interessanterweise hat Corsair komplett auf RGB LEDs verzichtet. Selbst die beiden Lüfter sind einfache grau/schwarze 4-Pin PWM Lüfter.Corsair scheint also zu meinen, dass Freunde des klassischen Luftkühlers eine etwas minimale Optik bevorzugen.

 

Montage und Passform

Der Corsair Air Series A500 Luftkühler passt auf alle aktuellen Sockel, mit Ausnahme von sTRX4 und TR4.

Die Montage auf meinem AM4 Mainboard verlief absolut problemlos. Ihr müsst die Standard Halterung von AM4 entfernen und dann zwei Corsair spezifische Halterungen montieren.

Corsair Air Series A500 Luftkühler Im Test 12Da es etwas schwierig ist an die Schrauben unterhalb des Kühlers zu kommen, legt Corsair freundlicherweise einen sehr langen Schraubendreher bei.

Der A500 Luftkühler überragt bei den meisten Mainboards mindestens einen Arbeitsspeicher Slot. Mein Standard G.Skill RipJaws V passte allerdings dennoch in den Slot. Ein Tauschen des Moduls wäre aber nur nach der Demontage des Kühlers möglich.

 

Der Testaufbau

Starten wir mit der Ausgangssituation. Als PC kommt für alle Tests folgendes zum Einsatz:

  • AMD Ryzen 5 3600X
  • ASUS Prime X570-P
  • 8GB GSkill DDR4 RAM
  • Nvidia GT1030
  • Corsair Professional Series HX850i

Das System wird auf einer offenen Testbench genutzt. Temperaturen in einem Gehäuse könnten also etwas höher liegen. Die CPU Spannung habe ich auf recht hohe 1,41V fixiert und den Takt, wie auch andere Spannungen so gut wie möglich festgestellt, um für gleichbleibende Ergebnisse zu sorgen.

Aus diesem Grund habe ich auch auf Wärmeleitpaste verzichtet! Anstelle dessen nutze ich ein Thermal Grizzly Carbonaut Wärmeleitpad. Dieses ist vergleichbar zu Wärmeleitpaste, vielleicht einen Hauch schlechter, aber verhindert Unterschiede aufgrund der Auftragung oder Menge.

Es werden mit allen Kühlern drei Tests einmal bei 12V Lüfter-Spannung und einmal bei 7V Spannung durchgeführt.

  1. Prime 95 Smallest FFTs „High“ Preset 15 Minuten
  2. Cinebench R20 Run
  3. Handbrake 4K Video Encoding 20 Minuten

Test Nr. 1 ist der worst Case, Test Nr. 2 etwas praxisnäher aber ein recht kurzer Run und Test Nr.3 die so ziemlich schlimmste Last, die im regulären Alltag vorkommt.

Alle drei Tests werden mit 12V Lüfterspannung und einmal mit 7V wiederholt.

Zum Vergleich nehme ich folgende CPU Kühler mit in die Tabellen auf:

  • Noctua NH-U12S chromax.black
  • ARCTIC Freezer 33 eSports ONE
  • be quiet! Dark Rock 4
  • Scythe Mugen 5

 

Der Test, Temperaturen

Starten wir mit Prime 95, was der worst Case ist.

Prime 7vPrime 12vIn der Spitze erreicht der Corsair Air Series A500 86,5 Grad bei 12V, was im ersten Moment recht hoch klingt. Praktisch ist dies aber der mit Abstand beste gemessene Wert.

Noch deutlicher wird dies bei 7V, wo der A500 87 Grad erreicht und alle anderen Modelle 90 Grad +.

Allerdings heizen sich die AMD Ryzen extrem bei Prime 95 auf. Schauen wir uns daher zwei etwas praxisnähere Situationen an.

Beginnend mit Cinebench R20.

Cb 7vCb 12vHier werden mit dem A500 maximal 67,8 Grad bei 12V erreicht. Erneut ist dies der Bestwert. Selbiges gilt auch für 7V.

Allerdings ist die Konkurrenz recht dicht am Corsair Air Series A500. Dies überrascht nicht. Ein Durchlauf in Cinebench R20 ist recht kurz, daher hat Hitze gar nicht die Chance sich groß aufzubauen.

Deshalb hier ein ca. 20-minütiger Handbrake Video Encoding Durchlauf.

Handbrake 7vHandbrake 12vAber auch bei einem etwas langfristigeren Test das gleiche Bild.

Corsair A500 vor dem be quiet! Dark Rock 4 vor dem Noctua NH-U12S chromax.black. Ähnliches auch bei 7V Lüfter Spannung.

Der Corsair A500 liefert konstant die beste Leistung im Vergleich!

 

Die Lautstärke

Zwar bietet der Corsair A500 die deutlich beste Kühlleistung, aber diese erkauft sich Corsair mit einer hohen Lautstärke.

LautstärkeBei voller Drehzahl ist der A500 klar als Laut zu bezeichnen. Erst bei 7V und drunter beginnt der A500 halbwegs leise zu sein.

Wollen wir also fair sein, müssten wir den A500 bei 7V mit den anderen Modellen bei 12V vergleichen.

VergleichAllerdings selbst dann schneidet der Corsair A500 immer noch sehr gut ab!

 

Fazit

Corsair hat mit dem Air Series A500 sicherlich den Markt für CPU Kühler nicht revolutioniert, aber dennoch ein gutes Produkt auf den Markt gebracht.

Ich würde den A500 als „Vorschlaghammer“ bezeichnen. Der Kühler ist groß, massig und zudem gleich mit zwei sehr starken Lüftern ausgestattet.

Dementsprechend überrascht es auch nicht, dass Temperaturen niedrig bis sehr niedrig ausfallen. Gerade wenn Ihr die Lüfter voll aufdreht, gehört der A500 klar zu den besten Modellen auf dem Markt.

Corsair Air Series A500 Luftkühler Im Test 9Allerdings ist dieser dann auch sehr laut. Selbst bei 7V Lüfterspannung ist der Corsair A500 noch etwas lauter als ein Noctua NH-U12S bei 12V. Eine gute Lüftersteuerung ist also Pflicht.

Dennoch, selbst bei niedrigeren Drehzahlen liefert der A500 eine gute Leistung.

Kurzum der Corsair A500 ist einer der besten CPU Kühler auf dem Markt! Lediglich der Preis tut mir etwas weh. 100€ ist schon eine stolze Summe und ein gutes Stück mehr als ein Noctua NH-D15 oder be quiet! Dark Rock Pro 4, welche auf einem ähnlichen Leistungslevel unterwegs sind.

Corsair Air Series A500

HP Spectre x360 13 über Powerbanks laden, was gibt es zu beachten?

Es ist etwas sehr Praktisches sein Notebook unterwegs einfach über eine Powerbank laden zu können. Da mittlerweile viele Notebooks auf USB C Ladeports setzen wird dies auch zunehmend einfacher.

Dennoch gibt es einige Tücken, so akzeptiert nicht jedes Notebook jede Powerbank zum Laden. In diesem Artikel soll es um das Laden des HP Spectre x360 13 gehen.

Hp Spectre X360 13 über Powerbanks Laden 1Welche Powerbanks eignen sich für das HP Spectre x360 13 und wie schnell lädt dieses? Finden wir es heraus!

 

Wichtig!

Das HP Spectre x360 13 gibt es in duzenden Versionen. Daher kann ich hier nicht meine Hand ins Feuer legen, dass alle Versionen die gleichen Ladecharakteristiken haben.

Ich habe alle folgenden Tests an einem HP Spectre x360 13 mit Intel Core i7-1065G7 durchgeführt. Ich erwarte, dass sich die Ergebnisse ziemlich sicher auf alle Intel basierten Versionen übernehmen lassen.

Auch will ich meine Hand nicht dafür ins Feuer legen sollte es doch mal eine merkwürdige Inkompatibilität geben, was ich aber nicht erwarte.

 

Wie lädt das HP Spectre x360 13?

HP legt beim Spectre x360 13 ein 65W USB C Netzteil bei. Dieses besitzt 5V/3A, 9V/3A, 12V/5A, 15V/4,33A bzw. 20V/3,25A. Damit ist dieses erstaunlich kräftig! Normalerweise haben 13 Zoll Ultrabooks 45W Netzteile.

Hp Spectre X360 13 über Powerbanks Laden 8In meinem Test nutze ich das HP Spectre x360 13 aber die 65W nicht ganz, sondern „nur“ +-60W, was immer noch recht viel für ein Notebook dieser Klasse ist. Damit lädt dieses sehr flott.

Das Netzteil nutzt dabei erfreulicherweise den USB Power Delivery Standard. Hierdurch wäre es sogar möglich das Spectre x360 an einem Apple MacBook Ladegerät zu laden und umgekehrt. Klasse!

Kommen wir nun zum komplizierten Teil. Im Gegensatz zu früheren Notebook Powerbanks braucht Ihr nicht zwingend genau die technischen Daten des Originalnetzteils zu „kopieren“. Das HP Spectre x360 13 kann auch an einer 30W Powerbank laden, dementsprechend langsamer.

Allerdings haben alle USB Power Delivery Netzteile und Powerbanks unterschiedliche Spannungsstufen. Normalerweise wäre dies:

  • 5V
  • 9V
  • 12V
  • 15V
  • 20V

Alle Spannungsstufen sind dem HP Spectre x360 13 egal, außer die 20V Stufe! Das Notebook kann nur die 20V Spannungsstufe zum Laden nutzen. Hat Eure Powerbank diese nicht, dann kann die Powerbank das Spectre x360 13 nicht laden.

Die meisten Powerbanks ab 30W Leistung haben die 20V Spannungsstufe, aber auch nicht alle. Hier müsst Ihr in die technischen Daten der Powerbanks schauen.

Hp Spectre X360 13 über Powerbanks Laden 518W Powerbanks oder kleiner haben keine 20V Spannungsstufe und sind daher NICHT für das HP Spectre x360 13 geeignet. Damit ähnelt das HP der Dell XPS Serie, welche ebenfalls zwingen 20V Spannung benötigt.

Keine Sorge, solltet Ihr eine Powerbank erwischen, die keine 20V Spannungsstufe hat, passiert einfach nichts.

Aber wie verhält sich das Ladetempo an diversen Quellen?

Hp LadetempoDas HP Spectre x360 13 lädt mit 25-61W, je nachdem wie viel Leistung zur Verfügung steht. Die wichtigste Information, eine 60W Powerbank wäre also das Optimum für das Notebook.

Habt Ihr eine Powerbank mit mehr Leistung, dann schadet dies nicht, es bringt aber auch nicht mehr.

Hp Spectre X360 13 über Powerbanks Laden 330W würden zwar auch schon reichen, würde ich aber nur bedingt empfehlen. Nutzt Ihr das Notebook parallel wird ein großer Teil dieser 30W bereits direkt verbraucht und es landet nur wenig im Akku.

Ich würde für das HP Spectre x360 13 eine 45W oder 60W Powerbank empfehlen.

 

Welche Powerbank ist ideal für das HP Spectre x360 13?

Starten wir mit einer sehr positiven Nachricht. Ich habe über ein duzend Powerbanks am HP Spectre x360 13 getestet und alle die eine 20V Spannungsstufe verfügten funktionierten tadellos.

Hp Spectre X360 13 über Powerbanks Laden 2Folgende Modelle habe ich am HP Spectre x360 13 erfolgreich getestet:

(Ich habe alle Powerbanks mit dem Notebook für einen Zeitraum von 10-15 Minuten verbunden und mithilfe eines USB Power Meters das Laden überwacht. Ein langfristigeres Testen mit über einer duzend Powerbanks hätte einfach zu viel Zeit gefressen, ich hoffe dies ist verständlich. Normalerweise ist davon auszugehen das eine Powerbank die 15 Minuten sauber funktioniert auch langfristig ihren Job macht.)

Powerbank Kapazität Leistung
Zendure SuperTank zum Test 27000mAh 100W
Sandberg Powerbank zum Test 20000mAh 88W
Dell Notebook Power Bank Plus PW7018LC zum Test 20000mAh 65W
PowerOak K3 zum Test 36000mAh 60W
Xtorm XB303 zum Test 26000mAh 60W
BatPower PDE 2 P26B zum Test 26800mAh 60W
Omnicharge Omni Mobile 25600 Pro zum Test 26800mAh 60W
RAVPower RP-PB201 zum Test 20000mAh 60W
POWERADD P2 zum Test 26800mAh 45W
Zendure ZDPX6PD zum Test 20000mAh 45W
Xtorm XB302 zum Test 20000mAh 45W
Omars OMPB24PW zum Test 24000mAh 45W
Omars OMPB20KPLT zum Test 20000mAh 40W
Anker PowerCore+ zum Test 26800mAh 30W
RAVPower RP-PB058 zum Test 26800mAh 30W

 

Um das HP Spectre x360 13 einmal zu laden benötigt Ihr (im Standby) ca. 21000mAh.

 

Fazit

Eine Powerbank HP Spectre x360 13 muss zwei Voraussetzungen erfüllen. Diese muss den USB Power Delivery Standard unterstützen und die 20V Spannungsstufe mitbringen. Dies ist in der Regel bei allen Powerbanks mit mehr als 30W Leistung via USB C der Fall.

Das HP Spectre x360 13 kann dabei mit Leistungen zwischen 25W und 60W umgehen. Eine Powerbank mit mehr als 60W Leistung schadet nicht, bringt aber auch nicht mehr.

Hp Spectre X360 13 über Powerbanks Laden 7Ihr habt nun ein HP Spectre x360 13, dann würde ich Euch einfach empfehlen folgende Powerbanks Euch zuerst anzusehen:

Es gibt natürlich noch viele weitere Powerbanks für das HP Spectre x360 13, schaut doch dafür einmal bei Techtest. Dies wären aber die Modelle, die ich für besonders interessant halte.