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Groß, größer die Baseus BS-30KP302 30000mAh Powerbank im Test

30000mAh Powerbanks sieht man im Handel meist sehr selten! Warum? Powerbanks die über 100Wh Kapazität (ca. 27000mAh) besitzen sind „speziell“. Diese dürfen in der Regel nicht an Board von Flugzeugen und auch der Import via Flugzeug kann für den Händler teurer ausfallen.

Nun bietet aber der asiatische Händler Baseus, dessen Produkte Ihr bis vor kurzem nur via AliExpress beziehen konntet, auch erste Modelle via Amazon.de an. Darunter die Baseus BS-30KP302.

Baseus Bs 30kp302 30000mah Powerbank Im Test 7

Bei der Baseus BS-30KP302 handelt es sich um eine 30000mAh Powerbank mit satten sechs Anschlüssen zu einem Preis von unter 50€.

Klingt doch interessant! Wollen wir uns hier im Test doch einmal ansehen ob die Baseus BS-30KP302 wirklich gut ist und wirklich 30000mAh besitzt!

An dieser Stelle vielen Dank an einen Leser der diese Powerbank mit einer Spende finanziert hat!

 

Die Baseus BS-30KP302 30000mAh Powerbank im Test

Wenn Ihr Euch für eine 30000mAh Powerbank entscheidet, dann sollte Euch auch klar sein, dass es sich hier nicht um ein kompaktes Modell handelt.

Baseus Bs 30kp302 30000mah Powerbank Im Test 6

So ist auch die Baseus BS-30KP302 mit 145x 64 x 38mm als „massiv“ zu bezeichnen. In Anbetracht der Kapazität würde ich diese aber auch nicht als zu groß einstufen. Die Abmessungen passen soweit für die Kapazität.

Beim Gehäuse Material setzt Baseus auf eine sehr feine Wabenstruktur. Dies fühlt sich durchaus gut an, aber diese Textur ist auch vergleichsweise empfindlich für Fingerabdrücke.

Baseus Bs 30kp302 30000mah Powerbank Im Test 2

Was die generelle Verarbeitung angeht passt die Powerbank. Diese wirkt ausreichend massiv und stabil gebaut.

Das wirklich Spannende ist aber natürlich die technische Seite. Die Baseus BS-30KP302 30000mAh Powerbank besitzt satte sechs Anschlüsse!

Hierbei handelt es sich um vier USB A Ports, einen USB C Port, einen microUSB Port und einen Lightning Port.

Starten wir bei den Ausgängen. Drei der vier USB A Ports sind normale 5V/2,4A Ports. Der vier USB A Port hingegen unterstützt Quick Charge 3.0 mit bis zu 18W bzw. 5V/3A, 9V2A oder 12V/1,5A. Dieser Port ist orange gekennzeichnet.

Baseus Bs 30kp302 30000mah Powerbank Im Test 3

Der USB C Port hingegen unterstützt USB Power Delivery mit ebenfalls bis zu 18W, also 5V/3A, 9V/2A oder 12V/1,5A.

Der USB C Port kann dabei nicht nur als Ausgang genutzt werden, sondern auch zum Laden der Powerbank. Hier kann dieser ebenfalls bis zu 18W nach dem USB Port Delivery Standard aufnehmen.

Der microUSB Port unterstützt wiederum Quick Charge mit bis zu 18W. Ihr habt also die Wahl wie Ihr die Powerbank schnellladen wollt.

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Der Lightning Eingang unterstützt allerdings nur 5V/2A, ist also eher als Backup für die reinen IOS Nutzer gedacht.

Weitere Bonuspunkte gibt es für das Display auf der Front. Dieses zeigt Euch in % den aktuelle Ladestand an, wie auch die aktuelle Stromstärke und Spannung! Ihr könnt also direkt auslesen wie schnell die Powerbank lädt bzw. geladen wird.

Punkt Abzug gibt es allerdings wieder für die Genauigkeit der % Angabe. Diese hängt proportional lange bei 1% und bei 99%.

 

Wie testet Techtest.org Powerbanks?

[spoiler title=’Mehr Infos‘ style=’default‘ collapse_link=’true‘]Alle Powerbanks werden nach erhalt zunächst einmal vollständig entladen und dann wieder gefüllt. Daraufhin messe ich die Kapazität mithilfe des PortaPow Premium USB + DC Power Monitor Leistungsmesser. Dieser ist aktuell leider nicht mehr verfügbar, leistet bei mir aber weiter treue Dienste.
In der Regel messe ich die Kapazität an einem USB A Port bei einer Last von 5V/1A (mithilfe eines USB Widerstands). Hierdurch sind die Messwerte über alle Powerbank-Tests vergleichbar.
Gemessen wird dabei die Kapazität in Wh! Für eine bessere Vergleichbarkeit rechne ich diese aber auf mAh @ 3,7V um, mehr dazu hier.
Powerbank Tests 1
Hat eine Powerbank keinen USB A Ausgang oder ich will einen USB C Port für die Messung nutzen, dann kommt ein Power-Z USB Tester zum Einsatz. Dieser kann auch unterstützte Schnellladeprotokolle usw. auslesen und auslösen. Aufgrund der zumeist höheren Leistung der USB C Ports nutze ich eine 150W USB Load, dieser Art.
Anschließend Teste ich diverse Smartphones, Tablets oder sogar Notebooks an den Powerbanks. Hier habe ich in der Regel eine möglichst repräsentative Auswahl der gängigen Hersteller auf Lager. Klar ich kann nicht alle auf dem Markt verfügbaren Smartphones an den Powerbanks testen, aber lädt beispielsweise das iPhone 11 Pro an einer Powerbank schnell, dann ist anzunehmen, dass ähnliches auch für andere iPhones gilt usw.
Wichtig, ich nutze hier standardisierte Ladekabel! Im Falle von microUSB das Anker PowerLine+ MicroUSB Kabel, bei USB C das AUKEY USB C 3.0 Kabel und bei Lightning original Apple Kabel.
Bei USB C auf USB C Verbindungen nutze ich Baseus Ladekabel und einen KKmoon USB Tester Typ-C.
Ich hoffe dies gibt Euch genug Infos gegebenenfalls Tests zu reproduzieren oder besser zu verstehen.[/spoiler]

 

Die Kapazität

Das wichtigste an der Baseus BS-30KP302 ist ohne Frage die Kapazität von 30000mAh. Aber ist diese auch richtig? Ja, zu mindestens weitestgehend. Messen konnte ich 108,871Wh bzw. 29424mAh. Dies entspricht gigantischen 98% der Herstellerangabe.

Dies ist ein absoluter Top-Wert, welcher mich glauben lässt das im inneren noch mehr als 30000mAh Kapazität steckt. Die Herstellerangabe bei Powerbanks bezieht sich eigentlich immer auf die Kapazität der im Inneren verbauten Akkuzellen.

Das Entladen dieser ist aber nicht 100% effizient. Es geht immer etwas Energie in Wärme oder sonstige Elektrische Vorgänge verloren.  Normalerweise erreichen Powerbanks nur 80-90% „echte“ Kapazität. 98% spricht dafür das hier intern etwas mehr als 30000mAh vorhanden sind.

 

Das Ladetempo

Folgende Geräte habe ich an der Baseus BS-30KP302 getestet:

  • Google Pixel 4 XL
  • Apple iPhone 11 Pro
  • Apple iPad Pro 11
  • Apple MacBook Pro 13
  • Huawei Mate 20 Pro
  • Motorola Moto G8 Plus

Ladegeschwindigkeit

Starten wir mit einem auffälligen Punkt, USB Ports 1-3. Hier hat Baseus keinen guten Job gemacht! Manche Geräte laden an einzelnen Ports sehr langsam (das iPhone 11 Pro), einige laden an allen drei Ports langsam (das Huawei Mate 20 Pro) und einige laden mit einem guten normalen Tempo.

Woher kommen diese Unterschiede? Die Spannung der USB Ports ist drunter und drüber, irgendwas läuft bei der Reglung hier nicht gut. Teils liefern die Ports nur 4,7V bei 1A (was recht wenig ist), dann springt die Spannung auf 5,1V (ebenfalls bei 1A), dann wieder auf 5,01V usw.

Baseus Bs 30kp302 30000mah Powerbank Im Test 11

Gefühlt schwankten meine Messwerte bei jedem Einstecken etwas hin und her. Prinzipiell nicht schlimm, diese Schwankungen bleiben im Rahmen des Erlaubten, aber dies scheint einige Smartphones blöd gesagt zu stören. Die Ports sind zu aggressiv und zu sprunghaft geregelt, dies können andere Hersteller besser!

Allerdings funktionieren die normalen USB Ports, nur gegebenenfalls recht langsam.

Der Quick Charge und USB Port Delivery Port hingegen arbeiten tadellos! Alle Quick Charge fähigen Smartphones ließen sich am Quick Charge Port problemlos schnell laden. Dabei erreichte sogar das Huawei Mate 20 Pro ein Schnelllade ähnliches Tempo. Der Quick Charge Port unterstützt neben Quick Charge auch Huaweis FCP Standard. Klasse!

Der USB Power Delivery Port hingegen konnte die getesteten Apple Geräte und das Google Pixel 4 XL schnellladen. Leider haben wir hier nur 18W, weshalb sich größere Geräte wie Notebooks an der  Baseus BS-30KP302 nur bedingt laden lassen.

Das Apple MacBook Pro 13 kann an der Baseus BS-30KP302 laden, aber dies nur sehr langsam (18W zu maximal möglichen 53W).

Für Smartphones und auch Tablets ist die Baseus BS-30KP302 aber ideal!

 

Das Wiederaufladen

Beim Wiederaufladen der Powerbank stehen uns drei Ports und drei Standards zur Verfügung.

Wiederaufladen

Ihr könnt die Baseus BS-30KP302 über den USB C Port wahlweise via USB Power Delivery oder Quick Charge schnellladen. Schnellladen bedeutet hier 16,x bis 17,xW. Eine vollständige Ladung dauert hier ca. 9 Stunden. Klingt lang, aber dies liegt natürlich auch an der gigantischen Kapazität.

Über den microUSB Port könnt Ihr die Powerbank ebenfalls mit 16,xW via Quick Charge aufladen. Habt Ihr kein Quick Charge oder USB Power Delivery Ladegerät, dann liegt das maximale Ladetempo bei 9,xW. Hier dauert ein Aufladen ca. 16 Stunden!

Der Lightning Port kann anscheinend nur 5V/1A, ist also wirklich nur im absoluten Notfall zu empfehlen! Einmal laden der Powerbank dauert über den Lightning Port über 30 Stunden.

 

Fazit

Gigantische Kapazität und gigantische Portauswahl, das sind die Punkte welche die Baseus BS-30KP302 stark machen.

Das Wichtigste sind die 30000mAh Kapazität, welche auch so zu 98% in meinem Test zur Verfügung standen! Wirklich beeindruckend! Dies bedeutet vermutlich das im Inneren sogar noch etwas mehr als 30000mAh vorhanden sind, da ansonsten dieses gute Ergebnis nicht zu erklären wäre.

30000mAh sind genug um selbst moderne Smartphones satte 7-9x zu laden oder ein Apple iPad Pro 11 knappe 3x.

Baseus Bs 30kp302 30000mah Powerbank Im Test 10

Auf Seiten der Anschlüsse haben wir 4x USB A, 1x USB C, 1x microUSB und 1x Apple Lightning. Dabei unterstützt einer der USB A Ports Quick Charge und der USB C Port USB Power Delivery.

Hierdurch könnt Ihr sehr viele Smartphones von Samsung, Apple, LG, Sony, Xiaomi usw. schnellladen! Leider hat der USB C Port aber nur 18W. Völlig ausreichend für Smartphones, aber gerade für Notebooks meist zu wenig.

Schade! Etwas mehr Leistung auf dem USB C Port hätte die Powerbank noch etwas flexibler gemacht und auch beim Aufladen geholfen. Hier unterstützt diese zwar auch USB PD und Quick Charge, aber dennoch dauert das Laden gute 9 Stunden.

Etwas bemängeln muss ich auch die normalen USB Ports. Diese funktionieren sind aber nicht wirklich schnell.

Kurzum, Ihr wollt das absolute Maximum an Kapazität zum Laden von Smartphones und kleineren Tablets? Dann kann ich die Baseus BS-30KP302 voll empfehlen! Der Preis von 50€ (zum Zeitpunkt des Tests) ist für die Kapazität fair und auch die Leistung passt völlig! Wollt Ihr allerdings Notebooks laden, dann gibt es bessere Modelle wie die POWERADD P2 oder die Xtorm XB303.

Das beste Akku Ladegerät? Das ISDT N8 im Test

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Das ISDT N8 ist eins der exotischsten Akku Ladegeräte das Ihr auf dem Markt finden könnt. Dies liegt zum einen an der Anzahl an Ladeschächten, welche zwischen 8 und 24 liegt, wie auch am großen LCD Display.

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Dieses bietet Euch diverse erweiterte Informationen, wie Kapazität und Ladestand. Auch ist das maximale Ladetempo mit 1,5A sehr hoch.

Aber lohnt es sich hier rund 40-50€ für ein AA Akku Ladegerät auf den Tisch zu legen? Finden wir dies im Test des potenziell besten Akkuladegerätes heraus!

 

Das beste Akku Ladegerät? Das ISDT N8 im Test

Das AA / AAA Akku Ladegerät von ISDT gibt es in drei Größen, 8 Schächte, 16 Schächte und 24 Schächte. Letztere Größen sind vermutlich eher für Unternehmen gedacht, als für reine privat Personen. Daher habe ich mir die kleine „N8“ Version, mit 8 Schächten gekauft.

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Der generelle Aufbau aller drei Versionen ist aber gleich.

Das ISDT N8 fühlt sich unheimlich wertig an! ISDT setzt tatsächlich auf ein Metall Gehäuse, welches dem Ladegerät eine sehr hohe Stabilität und Massivität verleiht. Dabei handelt es sich auch nicht um dünnes Metall, sondern wirklich um einen wertigen und teuren Aufbau. Damit hatte ich bei der Bestellung nicht gerechnet.

Die einzelnen Ladeschächte des ISDT N8 sind aber natürlich aus Kunststoff. Jeder Schacht ist für AA und AAA Akkus geeignet. Sämtliche von mir getesteten Akkus ließen sich soweit problemlos einsetzen.

Isdt N8 Im Test 4

Lediglich die sehr dicken und großen Akkus, wie die 2850mAh Zellen von Ansmann, sitzen sehr stramm im Ladegerät. Das Herausnehmen ist hier nicht ganz so einfach. Bei normaleren Akkus wie von Eneloop ist die Passform aber optimal.

Ich finde allerdings das die Akkus recht dicht beieinander Sitzen, was vielleicht für die Hitzeentwicklung nicht ganz optimal ist. Im Gegenzug ist das Gehäuse aber auch aus Metall, was wiederum bei der Wärmeabfuhr hilft. So gleicht sich dies wieder etwas aus.

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Generell hatte ich mit der Hitzeentwicklung keine großen Probleme.

Was die Abmessungen angeht, ist das ISDT N8 an sich recht kompakt. Das Gehäuse kaum größer als acht AA Akkus nebeneinander + das Display.

Dies ist sicherlich die größte Besonderheit des ISDT N8. Dieses verfügt rechts neben den Ladeschächten über ein farbiges IPS LCD Display! Und ja das Display sieht wirklich gut aus und bietet viele Informationen, dazu später mehr.

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Der Hersteller wirbt mit einem „Touch Display“, was aber nicht richtig ist. Neben dem Display finden sich drei Touch-Touch-Tasten, über welche das Ladegerät gesteuert wird. Dies geht an sich recht gut!

Interessant ist auch die Energieversorgung. Das ISDT N8 hat kein Netzteil, sondern einen microUSB Port. Ihr müsst also selbst ein USB Netzteil, Power Bank, USB KFZ Ladegerät beisteuern.

Im Optimalfall sollte dieses Quick Charge unterstützten, dies ist aber keine Pflicht (nur wenn Ihr die Akkus wirklich mit 1,5A laden wollt).

 

Das Display

Das ISDT N8 verfügt über ein vergleichsweise großes und durchaus schönes LCD Display. Dieses ist gut abzulesen und bietet diverse Informationen.

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Im Normalfall wären dies:

  • Akku Typ
  • Geladene Kapazität + eine Schätzung der aktuellen Kapazität in %
  • Ladedauer
  • Spannung des Akkus
  • Ladestrom
  • Innenwiderstand des Akkus
  • Temperatur
  • Ein Diagramm über den Ladeverlauf
  • Aktuelle Tätigkeit (Charge z.B.)
  • Maximaler Ladestrom

Über die Tasten an der Seite könnt Ihr jeweils zwischen den Schächten hin und her wechseln, worauf sich denn die Informationen ändern.

 

Das Laden und Feature des ISDT N8

Beim ISDT N8 handelt es sich natürlich in erster Linie um ein Akku Ladegerät. Ihr legt einen Akku ein und das ISDT N8 beginnt diesen mit einem von Euch zuvor eingestellten Strom zu laden.

Ihr könnt hier zwischen 1,5A und 0,1A in 0,1A Schritten wählen. Damit ist das ISDT N8 ein theoretisch sehr schnelles Akku Ladegerät! Allerdings sind gerade Ströme im Bereich 1,5A für einen AA Akku geschweige denn AAA Akku schon recht viel.

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Ein guter Akku mag das Laden mit 1C aushalten (1C = 1x Kapazität = ein 2000mAh Akku wird mit 2A geladen), aber dies ist nicht empfehlenswert! Ich würde einem normalen AA maximal 1A zumuten und einem AAA Akku vielleicht 0,5A.

Leider ist es nicht möglich unterschiedliche Ladegeschwindigkeiten für unterschiedliche Schächte einzustellen! Ihr stellt eine globale Geschwindigkeit ein, welche für alle Schächte gilt.

Dabei sind alle Schächte einzeln geschaltet und das Ladetempo teilt sich natürlich auch nicht auf.

Dabei verhält sich das Ladegerät durchaus clever. So werden die Akkus zu beginn des Ladevorgangs und zum Ende hin langsamer geladen, was schonender ist für die Akkus ist.

Auch generell war ich mit dem Ladeergebnis zufrieden. Selbst Akkus, die schon recht stark entladen waren (unter 1V) wurden problemlos reaktiviert.

Neben den klassischen NiMH Akkus kann das ISDT N8 auch theoretisch NiCd, Li-Ion, NiZn, LiFePO4 oder LiHv Akkus laden, auch wenn ich mir nicht sicher bin ob man diese in Formfaktoren bekommt die physisch ins Ladegerät passen.

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Neben dem Laden kann das ISDT N8 Akkus auch entladen oder einen kompletten Zyklus durchlaufen. Also den Akku einmal vollständig Laden, Entladen und wieder Laden.

Hierbei wird Euch dann auch die Kapazität des Akkus angezeigt, praktisch wenn Ihr wissen wollt wie gut Eure Akkus noch sind.

 

Fazit, das beste Akkuladegerät?

Das ISDT N8 ist sicherlich ein sehr exotisches, aber auch sehr gutes Ladegerät für AA und AAA Akkus! Ich würde sogar sagen dies ist das beste Ladegerät, das mir in diesem Bereich bisher untergekommen ist.

Dies liegt natürlich primär am Display, welches Euch großzügig mit Informationen versorgt. Hierzu gehört zum Beispiel die geladene Kapazität oder der Ladestand.

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Hieraus lässt sich gut der Status von Akkus ermitteln, die man sonnst einfach nur immer wieder laden würde, egal ob diese noch eine nennenswerte Kapazität aufweisen oder nicht.

Auch die erweiterten Optionen, wie gezielt Akkus zu testen, ist praktisch!

Hinzu kommt ein sehr gutes Ladeverhalten und hohes Ladetempo, wie auch eine gewisse Flexibilität dank microUSB Anschluss. Ihr könnt Akkus Zuhause, im Auto oder auch an einer Powerbank beim Camping usw. aufladen.

Mein einzige Kritikpunkt wäre, dass es nicht möglich ist die einzelnen Schächte mit unterschiedlichem Tempo und Einstellungen anzusteuern. Das was Ihr hier einstellt, gilt für alle Akkuschächte.

Dennoch ein kleiner Kritikpunkt für ein ansonsten so gutes Akku Ladegerät!

ISDT N8 Akku Ladegerät für AAA und AA Akkus,mit Universal LCD...

  • 8 Ladeschächte für AA und AAA Akkus
  • Eine vielzahl Akku-Typen werden unterstützt
  • microUSB Eingang
  • Sehr hohes Ladetempo möglich
  • Diverse Test und Analyse Funktionen
  • Praktisches und schickes Display

3. Advent Gewinnspiel, die Endgame Gear XM1

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„Advent, Advent ein Lichtlein brennt. Erst eins, dann zwei, dann drei, dann vier, dann steht das Christkind vor der Tür..“

Auch zum 3. Advent gibt es ein kleines Gewinnspiel. Diesmal könnt Ihr die Endgame Gear XM1 von CaseKing gewinnen!

Caseking De Vertical Flat Dark Cmyk

 

Die Endgame Gear XM1

Schlichter Profi! So könnte man die Endgame Gear XM1 zusammenfassen. Bei dieser handelt es sich um eine Gaming Maus der absoluten Spitzenklasse!

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Dies ist eine Pro-Gamer Maus mit der Ihr problemlos auf Turnieren oder e-Sports Events antreten könnt. Das Herzstück der XM1 stellt der High-End-Sensor PMW3389 von Pixart da, welche mit langlebigen 50M Tastern von Omron gespart ist.

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Für schnelle Reaktionen sorgt die USB-Abfragerate von 1.000 Hz und das niedrige Gewicht von nur 70g.

Die Endgame Gear XM1 ist aktuell für 60€ bei CaseKing erhältlich.

 

Tipp, mehr Technik Adventskalender

Hier findet Ihr noch mehr Technik Adventskalender: https://basic-tutorials.de/adventskalender-gewinnspiele/

Teilnahme

Ihr wollt mitmachen? Dann gibt es drei Wege teilzunehmen, techtest.org, Facebook oder Instagram.

Techtest.org

Einfach einen Kommentar unter diesen Artikel schreiben. Eure Mail Adresse wird dabei nicht veröffentlicht und nur dafür genutzt Euch im Falle eines Gewinns zu kontaktieren (beachtet dennoch die Datenschutzbedingungen). Ihr müsst nicht zwingend Euren vollen Namen beim Kommentieren angeben.

Facebook

Einfach den Gewinnspielbeitrag liken und die techtest.org Seite, fertig. Kein nerviges Nutzer- Markieren oder Ähnliches nötig.

Facebook-2

Ein Kommentar unter dem Beitrag ist allerdings erwünscht! Warum? Ich kann Euch via Techtest nur direkt anschreiben, wenn Ihr einen Kommentar geschrieben habt, ansonsten muss ich dies über meinen privaten Facebook Account machen. Ja ist eine dämliche Regelung bei Facebook.

Instagram

Einfach das passende „Verlosungsbild“ liken und techtest.org folgen, fertig.

 

Die Auslosung

Das Gewinnspiel läuft 7Tage bis zum Abend des 4. Advents. Am Ende werden alle in eine Excel Tabelle übertragen und daraus via https://www.random.org/ der Gewinner bzw. die Gewinnerin gezogen.

 

Datenschutz und Wichtiges

Eure Daten werden nur für dieses Gewinnspiel genutzt und nicht weitergegeben! Beachtet natürlich die Datenschutzbedingungen von Facebook usw. wenn Ihr über diese Plattformen teilnehmt.

Lediglich die Daten des Gewinners werden an DHL für den Versand des Gewinns weitergegeben.

Gewinnspiel

Allgemein

Sollten einzelne Bestimmungen dieser Teilnahmebedingungen unwirksam sein oder werden, so wird dadurch die Rechtswirksamkeit der übrigen Teilnahmebedingungen nicht berührt. An ihre Stelle tritt eine angemessene Regelung, die dem Zweck der unwirksamen Bestimmungen am ehesten entspricht. Der Veranstalter behält sich bezüglich der Gestaltung, des Inhalts und der Form der Gewinnspielaktion redaktionelle Freiheit vor. Insbesondere ist der Veranstalter berechtigt, Form und Inhalt der Aktion zu ändern.

Teilnahmeberechtigung

Es sind alle Personen mit Wohnsitz in Deutschland teilnahmeberechtigt, die zum Zeitpunkt ihrer Teilnahme das 16. Lebensjahr vollendet haben. Personen unter 16 Jahren und andere in ihrer Geschäftsfähigkeit beschränkte Personen benötigen zur Teilnahme am Gewinnspiel die Zustimmung des/der gesetzlichen Vertreter(s).

Teilnahme

Durch das Liken der techtestorg Facebook Seite und des passenden Gewinnspielbeitrages, eines Kommentares auf dieser Seite und via Instagramm.

Gewinn

Endgame Gear XM1

Die Gewinner werden per Mail oder Privatnachricht über Facebook oder Instagram benachrichtigt. Die Gewinner haben 3 Tage Zeit mir daraufhin ihre vollständige Adresse mitzuteilen, ansonsten verfällt leider der Gewinn.

Zeitraum

Vom 15.12.19 bis zum Abend des 22.12.19

Umgang mit personenbezogenen Daten

Im Rahmen der Aktion werden personenbezogene Daten der Teilnehmer/innen erhoben (Vor- und Nachname, E-Mail-Adresse und die Anschrift). Diese Daten werden ausschließlich für die Durchführung der Aktion gespeichert und verwendet. Darüber hinaus werden persönliche Daten nicht gespeichert oder in sonstiger Form ausgewertet oder weitergegeben.

Verhaltensregeln

Der Betreiber hat das Recht, Teilnehmer/innen von der Aktion auszuschließen, die den Teilnahmevorgang oder die Aktion manipulieren bzw. dieses versuchen und/oder die gegen die Spielregeln verstoßen.

Beendigungsmöglichkeiten

Ich behalte mir das Recht vor, das Gewinnspiel unter Umständen ohne Ankündigung abzubrechen oder beenden zu können. Dies gilt insbesondere, wenn das Gewinnspiel nicht planmäßig laufen kann, beispielsweise bei Fehlern der Soft- und/oder Hardware und/oder aus sonstigen technischen und/oder rechtlichen Gründen, welche die reguläre und ordnungsgemäße Durchführung des Gewinnspiels beeinflussen.

Haftung

Der Teilnehmer stellt techtest.org auf erstes Anfordern von sämtlichen Ansprüchen frei, die Dritte mit der Behauptung gegenüber techtest.org geltend machen, die vom Teilnehmer eingestellten Inhalte verletzten sie in ihren Rechten oder verstoßen gegen gesetzliche Bestimmungen.

Jede Haftung von techtest.org für das Bestehen der technischen Voraussetzungen der rechtzeitigen Teilnahme am Gewinnspiel oder der Versendung des Gewinns (ständiger Zugang der Internetseiten auf denen die Teilnahme möglich ist oder Versendung der Preise durch Transportunternehmen) ist ausgeschlossen. Das gleiche gilt für Schäden, die durch unrichtige Inhalte, Verlust oder Löschung von Daten oder Viren verursacht wurden.

Verantwortlicher

Sämtliche Anfragen zu der Aktion sind an kontakt@techtest.org zu richten. Kontaktdaten sind auf der Seite zu entnehmen

Rechtsweg

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Das Gewinnspiel steht wie üblich in keinem Zusammenhang mit Facebook!

Test: AUKEY PA-D2 USB C Power Delivery Ladegerät mit Dynamic Detect

Mittlerweile hat sich USB C zur Stromversorgung von mobilen Geräten durchgesetzt. Kaum ein Smartphone oder Tablet kommt ohne USB C aus. Selbst Apples Geräte lassen sich via USB C schnellladen.

Hier braucht es aber ein gutes Ladegerät, im Optimalfall mit mehr als einem USB C Port. Genauso eins will das AUKEY PA-D2 sein.

Mit rund 36€ ist das AUKEY PA-D2 ein durchaus bezahlbares Ladegerät, welches auch gleich zwei USB C Ports mit Power Delivery mitbringt.

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Klingt doch gut, aber ist das AUKEY PA-D2 USB C Power Delivery Ladegerät mit Dynamic Detect auch ein gutes Ladegerät? Finden wir dies im Test heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an AUKEY für das Zurverfügungstellen des PA-D2 für diesen Test!

 

Das AUKEY PA-D2 USB C Power Delivery Ladegerät mit Dynamic Detect im Test

AUKEY setzt bei seinem PA-D2 USB C Power Delivery Ladegerät auf einen recht klassischen Form Faktor. Es handelt sich bei diesem um ein mittelgroßes Steckernetzteil.

Dieses ist größer als das übliche Ladegerät, welches bei einem Smartphone beiliegt, aber auch nicht riesig mit 64 x 59 x 29mm. Das Gewicht des AUKEY PA-D2 liegt bei 118g.

Test Aukey Pa D2 1

AUKEY nutzt seinen üblichen matten Kunststoff für das Gehäuse. Dieser Kunststoff fühlt sich recht glatt und seidig an, ohne dabei eine Gummierung oder Beschichtung aufzuweisen. Generell ist das AUKEY PA-D2 USB C Power Delivery Ladegerät gut bis sehr gut gearbeitet! Das Gehäuse ist fehlerfrei und fühlt sich schön massiv an.

AUKEY hat hier seine Fertigung in den letzten Jahren gut verfeinert! Allerdings ist der Kunststoff recht für Kratzer anfällig. Sofern Ihr das Ladegerät nicht nur mit Seidenhandschuhen anfasst, wird dieses zerkratzen.

Test Aukey Pa D2 2

Aber es geht uns ja weniger um die Optik und mehr um die Technik.

Hier ist das AUKEY PA-D2 durchaus interessant! Das Ladegerät verfügt über zwei USB C Ports, welche Orange gekennzeichnet sind. Beide USB C Ports unterstützen den Power Delivery Standard.

Test Aukey Pa D2 3

Ebenso bieten beide Ports jeweils 30W Leistung. Genau genommen 5V/3A, 9V/3A, 12V/2,5A, 15V/2A oder 20V/1,5A.

Allerdings bei einer gleichzeitigen Nutzung liegt das Maximum bei 36W.

 

Der erste Check!

Schauen wir uns zunächst an ob AUKEYs Angaben bezüglich der Leistung korrekt waren. Und ja das AUKEY PA-D2 kann die beworbenen 30W pro Port erreichen.

Verbinden wir allerdings zwei Geräte werden beide Ports jeweils gedrosselt. Hier erreichen wir dann jeweils 18W bzw. 5V/3A, 9V/2A oder 12V/1,5A.

Test Aukey Pa D2 4

Es wäre also möglich ein Notebook bzw. größeres Gerät halbwegs schnell zu laden, oder zwei kleinere Geräte (Smartphones) richtig schnell zu laden. Bei meinem Dauerbelastungstest sind mir keine Auffälligkeiten aufgefallen.

Ja das AUKEY PA-D2 wird heiß, aber dies ist auch nichts Unnormales.

 

Wie hoch ist das Ladetempo?

Folgende Geräte habe ich stellvertretend am AUKEY PA-D2 getestet:

  • Apple iPad Pro 11
  • Apple iPhone 11 Pro Max
  • Apple iPhone Xs Max
  • Apple MacBook Pro 13
  • Dell XPS 13 9380
  • Dell XPS 15 7590
  • Huawei Mate 20 Pro
  • Nintendo Switch
  • Samsung Galaxy S10+

Starten wir mit einer wichtigen Information. Beide USB C Ports erreichen das gleiche Ladetempo. Es spielt also keine Rolle ob Ihr ein Gerät mit Port A oder B verbindet.

Ladetempo

Mit 30W pro Port ist das AUKEY PA-D2 nur bedingt zum Laden von Notebooks geeignet. So kann das Dell XPS 15 gar nicht an diesem laden. Kleinere Notebooks wie das Dell XPS 13 oder auch das Apple MacBook Pro 13 laden, aber das natürlich etwas langsamer als am originalen Ladegerät.

Kauft lieber das AUKEY PD-D4 wenn Ihr ein Notebook laden wollt. Im Notfall wird das AUKEY PA-D2 aber die meisten 13 Zoll Notebooks auch bei parallelem Arbeiten an diesen laden können.

Viel interessanter ist das AUKEY PA-D2 für Smartphones und Tablets. So erreicht das Apple iPad Pro 11 sein volles Schnellladetempo am PA-D2, welches noch höher liegt als beim original Ladegerät von Apple.

Auch die Nintendo Switch kann im handgehaltenen Betrieb am PA-D2 schnell geladen werden. Super!

Aufseiten der Smartphones müssen wir zunächst unterscheiden, zwischen den Smartphones welche USB Power Delivery als primären Schnellladestandard nutzen und den anderen Modellen.

Smartphones die primär USB Power Delivery zum Laden nutzen, wären z.B. alle iPhones ab dem iPhone 8/X. So überrascht es auch nicht, dass das iPhone 11 Pro und auch das Xs ihr volles Ladetempo am AUKEY PA-D2 erreichen.

Viele andere Smartphones unterstützten auch USB Power Delivery zum Schnellladen. Dies wäre z.B. das Samsung Galaxy S10 (S8,S9 usw.), das BQ Aquaris X2 Pro, viele Huawei Smartphones (ab P10 und auch nur mit „halbem“ Schnellladetempo) usw.

Generell sollten aber natürlich alle Smartphones mit USB C Port am AUKEY PA-D2 laden.

 

Effizienz

Schauen wir uns zum Abschluss noch die Effizienz an.

Effizienz

Die Effizienz schwankt beim AUKEY PA-D2 vergleichsweise stark. Bei 5V/1A kommen wir gerade einmal auf 80% Effizienz. Dies geht Okay, ist aber auch für ein modernes Ladegerät nicht überragend.

Unter höherer Last, 20V/1A, steigt die Effizienz wiederum auf sehr gute 90%. Im Mittel kann man aber mit immer noch starken 85-86% rechnen, was für ein USB Ladegerät nicht wenig ist.

 

Fazit

Das AUKEY PA-D2 ist grundsolides USB C Smartphone Ladegerät. Dieses eignet sich weniger für Notebooks oder andere „Großgeräte“, dafür umso mehr für Smartphones und Tablets.

Habt Ihr beispielsweise zwei iPhones, oder ein iPhone 11 Pro und eine Nintendo Switch, zwei Switches usw. die Ihr parallel schnell mit Energie versorgen wollt, dann ist das AUKEY PA-D2 eine gute Wahl!

Test Aukey Pa D2 6

Im meinem Test zeigte sich das AUKEY PA-D2 sehr unproblematisch. Sämtliche von mir getesteten Geräte (abseits des Dell XPS 15) wurden mit einem guten bis sehr guten Tempo geladen.

Dabei eignet sich das AUKEY PA-D2 besonders für Nutzer im Apple Ökosystem, welches vollständig auf den USB Power Delivery Standard setzt.

Weitere Bonuspunkte gibt es für die gute mittlere Effizienz von 86%.

Kurzum, das AUKEY PA-D2 taugt!

Günstiger Mini-Akkuschrauber für Feinelektronik, der IFu mini Screw Driver im Test (20€)

Mini-Akkuschrauber für Feinelektronik mögen im ersten Moment sicherlich etwas wie Spielzeug wirken, nimmt man aber viele Geräte auseinander, können diese durchaus das Leben erleichtern.

Für diesen Zweck habe ich bisher immer die Modelle von Wowstick verwendet. Diese sind gut und wertig, aber auch nicht ganz billig. +- 40-50€ muss man hier schon anlegen.

Ifu Mini Screw Driver Im Test 7

Es geht aber auch billiger! Der IFu Mini ist bei AliExpress für +- 20€ zu haben und bietet auf dem Papier eine vergleichbare bzw. sogar teils leicht bessere Leistung als die Modelle von Wowstick.

Aber kann so ein günstiger Mini-Akkuschrauber für Feinelektronik überhaupt etwas taugen?

Finden wir dies im Test des IFu Mini heraus!

 

Der IFu Mini im Test

Es gibt den IFu Mini Electric Cordless Magnetic Screw Driver in diversen Set Zusammenstellungen und Versionen.

Zunächst gibt es eine Version die auf AAA Batterien setzt, wie auch eine mit integriertem Lithium Ionen Akku. Auf dem Papier sind beide Versionen gleich leistungsstark, aber aus Erfahrung kann ich sagen, dass meist die Versionen mit Lithium Akku besser sind. Lediglich wenn Ihr viel mit dem Schrauber am Stück arbeitet, dann kann es angenehmer sein einfach die Batterien zu wechseln.

Ifu Mini Screw Driver Im Test 2

Tendenziell würde ich aber die +- 4€ Aufpreis für den integrierten Akku zahlen.

Abseits der Akku-Technologie unterscheiden sich die diversen Versionen nur durch die Farbe und den Lieferumfang. Es gibt den IFu mini Screw Driver mit einem Basic Set an Bits oder auch mit sehr umfangreichem Lieferumfang, welcher es Euch erlaubt so ziemlich alle Notebooks und Smartphones zu zerlegen. Für Letzteres zahlt Ihr aber teils das Doppelte!

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Dies würde ich mir gut überlegen! Der IFu Mini Screw Driver akzeptiert die Standard 6 Kant, 4mm Bits, welche in fast jedem Feinelektronik Kit zu finden sind. Diese werden einfach über Magneten im Schraubendreher gehalten.

Kommen wir damit auch zum IFu Mini Screw Driver selbst. Ich habe die Version mit Lithium Akku gekauft.

Der größte Unterschied zu den Wowstick Modellen ist zunächst das Gehäuse. Der Formfaktor ist weitestgehend identisch.

Ifu Mini Screw Driver Im Test 3

Auch der IFu Mini Screw Driver ist eine Art runder „Stift“ mit einer Länge von rund 156mm und einem Durchmesser von 16mm. Damit liegt dieser gut in der Hand, auch wenn eine eckigere Form sicherlich mehr Gripp bedeuten würde.

Das Gehäuse besteht beim IFu Mini Screw Driver aber aus Kunststoff! Hierdurch wirkt dieser nicht ganz so hochwertig wie die Wowstick Modelle, aber ist im Gegenzug schön leicht. Der Mini-Akkuschrauber kommt gerade einmal auf 40g!

Haptisch kann ich auch nicht klagen. Der Schraubendreher fühlt sich ausreichend wertig an und wirkt auch nicht wie ein „Spielzeug“.

Was die Steuerung angeht ist der IFu mini Screw Driver sehr simpel aufgebaut. Auf Daumenhöhe gibt es zwei Tasten, vor und zurück, das wars.

Ifu Mini Screw Driver Im Test 5

Auf der Rückseite ist dann noch der microUSB Ladeport für den Akku bzw. das Batteriefach. Mit einer Akkuladung sollt Ihr bis zu 800 Schrauben schaffen. Sicherlich ein sehr optimistischer Wert, bei größeren Schrauben werdet Ihr vermutlich kaum auf 100 kommen, was aber auch okay ist.

Gleichzeitiges Laden und Schrauben ist im Übrigen möglich!

 

Genug Leistung?

Die wichtigste Frage ist sicherlich die nach der Leistung. Diese ist nicht hoch! Selbst IFu gibt das Drehmoment mit gerade einmal 0,2Nm an. Damit zieht Ihr sicherlich keine festsitzenden Schrauben aus Computern oder dreht welche in Holz.

Dies ist aber auch nicht nötig! Ihr löst eine Schraube mit der Kraft Euerer Hand. Der IFu blockiert ausgeschaltet bzw. wenn es nicht weiter in die gewünschte Richtung geht. Ihr löst also die Schraube wie mit einem regulären Schraubendreher und sobald diese locker ist übernimmt der IFu mini Screw Driver.

Ifu Mini Screw Driver Im Test 9

Dies erspart Euch die X leeren Umdrehungen mit der Hand zu machen. Dank 150 Umdrehungen in der Minute arbeitet der IFu mini Screw Driver auch ausreichend flott.

Beispielsweise bei Notebook Schrauben, welche sehr kleine Gewinde haben, müsst Ihr meist die erste Umdrehung selbst machen, dann übernimmt der Motor. Und ja dies beschleunigt die Arbeit massiv!

Ifu Mini Screw Driver Im Test 8

Umgekehrt müsst Ihr Euch keine Sorgen machen, dass der Mini-Akkuschrauber eine Schraube überdreht. Selbst in feiner Elektronik wie Smartphones könnt Ihr einfach die Schrauben „blind“ festziehen. Der IFu mini Screw Driver bekommt diese ausreichend fest, so dass man diese auch wieder gut lösen kann.

Weitere Bonuspunkte gibt es für die drei recht hellen LEDs, welche den Arbeitsplatz beleuchten.

 

Fazit, ein günstiger Mini-Akkuschrauber für Feinelektronik?

Nehmt Ihr oft Notebooks, Smartphones oder andere kleinere Elektronik auseinander, dann kann ich Euch nur einen solchen Mini Akkuschrauber empfehlen! Dieser spart Arbeit und schont das Handgelenk.

Ifu Mini Screw Driver Im Test 10

Dabei kann selbst der IFu mini Screw Driver für +- 20€ überzeugen! Dieser ist sicherlich kein Leistungswunder, macht aber seinen Job gut, wenn es um Notebooks usw. geht.

Ich nutze diesen nun seit einigen Wochen und kann wirklich nicht klagen, ganz im Gegenteil! Dieser ist wirklich eine kleine Hilfe.

Der IFu mini Screw Driver schlägt sich sogar verglichen mit dem Wowstick 1F + sehr gut! Kurzum, volle Empfehlung meinerseits, gerade bei diesem günstigen Preis.

Das Corsair VOID RGB Elite Wireless Gaming Headset im Test

Mit dem neuen VOID RGB Elite hat Corsair einen „Refresh“ seiner VOID Headset Serie eingeleitet. Das VOID RGB Elite gibt es in zwei Versionen, kabellos und kabelgebunden. Beide Versionen sollen mit einem verbesserten Klang, aber gleichem Design punkten.

Aber gelingt dies? Klang das VOID RGB Elite wirklich gut oder haben wir hier nur ein weiteres Gaming Headset vor uns?

Corsair Void Rgb Elite Wireless Gaming Headset Im Test 8

Finden wir dies im Test heraus!

An dieser Stelle vielen dank an Corsair für das Zurverfügungstellen des VOID RGB Elite für diesen Test.

 

Das Corsair VOID RGB Elite Wireless Gaming Headset im Test

Was das Design angeht ist Corsair sich beim VOID RGB Elite treu geblieben. Dieses teilt sich fast 1 zu 1 das Gehäuse mit anderen Headsets aus der VOID Serie.

Corsair Void Rgb Elite Wireless Gaming Headset Im Test 1

Während der Trend bei Gaming Headsets eigentlich zu immer dezenteren Designs geht, ist das VOID RGB Elite recht „auffällig“.

So besitzt das Headset eine Mischung aus Hochglanz Elementen und mattem Kunststoff, wie auch die RGB LEDs welche bereits im Namen stehen. Dies in Kombination mit einer etwas verspielteren Form gibt dem VOID RGB Elite ein gewissen Gamer Look.

Diesen kann man mögen oder auch nicht, aber Corsair hat diesen grundsätzlich gut umgesetzt.

Corsair Void Rgb Elite Wireless Gaming Headset Im Test 3

Gut ist auch der generelle Qualitätseindruck. Die Bügel des Headsets sind aus massivem Metall und auch das Kopfband, wie auch die Ohrmuscheln wirken wertig. Schüttelt man das Headset wackelt und klappert nichts.

Dabei ist das VOID RGB Elite aber ein gutes Stück kompakter gehalten als viele andere kabellose Headsets. Dies meine ich positiv! Man hat beim VOID RGB Elite nicht das Gefühl einen „fetten Brocken“ auf dem Kopf zu haben.

Corsair Void Rgb Elite Wireless Gaming Headset Im Test 4

Um das Headset einzuschalten findet sich auf der linken Ohrmuschel ein großer Einschalter, unter welchem auch eine Taste zum Muten des Mikrofons angebracht ist. Beide Tasten könnten vielleicht noch etwas besser erfüllbar sein, aber dies geht in Ordnung. Zumal sich am Mikrofon-Arm eine Status LED befindet, welche rot aufleuchtet wenn das Mikrofon gemutet ist.

Ebenfalls an dieser Ohrmuschel findet sich ein kleiner Schieber für die Einstellung der Lautstärke und der microUSB Ladeport. Die Akkulaufzeit des Headsets liegt bei rund 16 Stunden, ohne RGB LEDs! Mit könnt Ihr mit +- 10 Stunden rechnen.

Corsair Void Rgb Elite Wireless Gaming Headset Im Test 5

Ein gleichzeitiges Laden und Nutzen ist natürlich möglich.

Neben dem Headset findet sich ein Funkempfänger (in der Größe eines USB Sticks), wie auch ein Ladekabel und ein Pop-Schutz fürs Mikrofon mit im Lieferumfang.

 

Tragekomfort

Ich finde die Corsair VOID Gaming Headsets ausgesprochen bequem! Dies gilt auch für das VOID RGB Elite.

Die Ohrmuscheln sind zwar nicht riesig, aber ausreichend groß. Vor allem sind diese aber gut gepolstert. Ich mag die hier von Corsair genutzte Stoff Oberfläche sehr! Diese ist recht luftig und schön weich. Auch die Dicke dieser Polsterung ist gut.

Corsair Void Rgb Elite Wireless Gaming Headset Im Test 10

Hinzu kommt die vergleichsweise kompakte und leichte Bauform der Kopfhörer und ein gut gewählter Anpressdruck! Kurzum ich würde den Tragekomfort der VOID RGB Elite mit einer 1- bewerten.

 

Klang

Kommen wir zum Klang. Dieser ist bei Gaming Headsets immer sehr stark von Eurem Geschmack abhängig. Gerade Corsair neigt dazu den Klang seiner Headsets sehr stark aufs Gaming zuzuschneiden, was bedeuten kann das Musik beispielsweise nicht so gut klingt, aber die Ortbarkeit in Spielen besonders stark ist.

Dies ist auch bei den VOID RGB Elite durchaus erkennbar, aber weniger stark ausgeprägt als beim Virtuoso RGB. Das VOID RGB Elite hat von Natur aus einen recht weiten und offenen Klang. Nein ich spreche hierbei nicht von einem virtuellen Raumklang, welcher meist dem Klang mehr schadet als nützt.

Aufgrund dieses weiten und offenen Klangs wird Musik und vor allem Spiele schön entzerrt. Zudem lassen sich Geräusche etwas besser einer Richtung zuordnen.

Corsair Void Rgb Elite Wireless Gaming Headset Im Test 11

Das VOID RGB Elite erinnert mich hier und auch von der generellen Klangsignatur etwas an die Sennheiser GSP 370, was man durchaus positiv werten kann.

Corsair setzt von Haus aus auf einen relativ neutralen Klang. Nein das VOID RGB Elite ist ein Studio Headset, aber kein Teil des Klangs wird extrem gepuscht.

Starten wir bei den Höhen. Diese sind schön sauber und angenehm klar, ohne ins Anstrengende abzudriften. Nein das VOID RGB ist nicht super „brillant“, aber auch auf keinen Fall zu dumpf.

Die Mitten wiederum fallen in die Kategorie „unauffällig“. Diese wurden hier weder groß angehoben noch abgesenkt. Stimmen, gerade etwas hellere, könnten noch etwas deutlicher hervorkommen. Aber abseits davon bin ich sehr zufrieden. Schritte und Schüsse lassen sich in Spielen gut heraushören.

Aufgrund des starken Raumklangs können Stimmen in Filmen aber etwas distanzierter wirken als mit regulären Kopfhörern.

Der Bass der VOID RGB ist gut! Vielleicht hätte einen Tick mehr Tiefgang nicht geschadet, aber generell macht Musik und Explosionen in Spielen Spaß.

Ja das VOID RGB ist ein gutes allround Headset, welches aber tendenziell schon noch etwas mehr in die Gaming Richtung getunt ist.

 

Fazit

Das VOID RGB Elite Wireless Gaming Headset gefällt mir sehr gut! Für +- 100€ erhaltet Ihr hier ein gutes wenn nicht sogar sehr gutes Gaming Headset! Dieses besitzt einen starken Klang, sowohl in Spielen wie auch bei anderen Medien.

Tendenziell würde ich aber sagen, dass Corsair den Klang des VOID RGB Elite primär aufs Gaming zugeschnitten hat, wo dieses mit einem sehr räumlichen Klang überzeugen kann.

Corsair Void Rgb Elite Wireless Gaming Headset Im Test 9

Ebenfalls sehr positiv ist der Tragekomfort. Ich kann das Headset problemlos über X Stunden nutzen ohne, dass meine Ohren schmerzen. Ich würde sogar sagen das VOID RGB Elite ist eins der angenehmsten Headsets das ich bisher nutzen durfte.  Hinzu kommt das ordentliche Mikrofon, die solide Akkulaufzeit und die gute Verarbeitung.

Kurzum für 110€ ist das Corsair VOID RGB Elite Wireless Gaming Headset eine gute Wahl! Aktuell ist das VOID RGB Elite auch das von mir privat genutzte Gaming Headset, was sicherlich auch ein Stück für dieses spricht.

Corsair Void Rgb Elite Wireless

Das Razer Blade 15 Base Model 2019 im Test

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Razer hat mit dem Blade vor einigen Jahren Gaming Notebooks regelrecht revolutioniert. Plötzlich war da ein Hersteller der nie mit Notebooks etwas am Hut hatte und brachte ein schlankes und leistungsstarkes Gerät auf den Markt.

Mittlerweile ist Razer im Gaming Notebook Segment etabliert und die Blade Serie hat sich ein gutes Stück entwickelt. So hat sie die Blade 15 Modellreihe in zwei geteilt, in das Razer Blade 15 Base und das Advanced („Profi“).

Razer Blade 15 Base Model 2019 Im Test 12

In diesem Test soll es um das 2019er Razer Blade 15 Base gehen. Razer Notebooks sind Luxusgeräte, mit einem dementsprechenden Preis. Das Base Model soll hier Nutzer ansprechen die nicht 2000€+ für ein Notebook ausgeben wollen und können.

Aber kann auch das Razer Blade 15 Base Model 2019 überhaupt überzeugen oder ist es nur halbgar? Finden wir dies im Test heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an Razer für das Ausleihen des Blade 15 Base Model für diesen Test.

 

Das Razer Blade 15 Base Model 2019 im Test

Razer bietet sein Blade 15 in diversen Versionen an. Besonders muss man hier zwischen dem „Profi“ Modell und das „Base“ Modell unterscheiden.

Das Base Modell, welches wir hier im Test haben, ist etwas dicker und „nur“ mit aktuellen Mittelklasse GPUs zuhaben. Dafür ist dieses aber bei gleicher Konfiguration ca. 400-500€ günstiger als das Profi Modell.

Razer Blade 15 Base Model 2019 Im Test 1

Mit 355x235x19.9mm ist aber auch das Razer Blade 15 Base Model als angenehm kompakt zu bezeichnen. Es ist nicht super schlank, aber schlank genug täglich mitgenommen zu werden. Hierzu passt auch das Gewicht von gerade einmal 2KG, trotz komplettem Aluminium Gehäuse.

Dieses ist auch ohne Frage das Highlight am Razer Blade 15 Base Model! Zum einen ist die Verarbeitung absolut top! Die Razer Blade Modelle werden nicht ohne Grund als „schwarze MacBooks“ bezeichnet. Wir sind hier durchaus auf dem Level von Apple was die Verarbeitungsqualität angeht.

Razer Blade 15 Base Model 2019 Im Test 3

Aber auch das Design ist sehr schick! Die klaren Linien in Kombination mit dem schlichten Design geben dem Razer Blade 15 fast schon eine professionelle Optik. Ja über das Razer Logo auf der Rückseite kann man streiten, aber ich finde das Blade 15 generell sehr gelungen!

Weitere Bonuspunkte gibt es für die sehr schmalen Displayrahmen und die Portausstattung.

Razer Blade 15 Base Model 2019 Im Test 2

Das Blade verfügt auf der linken Seite zunächst über den Ladeport, Gbit LAN, zweimal USB 3.0 und einen 3,5mm Headset Anschluss. Auf der rechten Seite ist ein mini Displayport, HDMI 2.0, ein weiteres mal USB 3.0 und Thunderbolt 3.

Razer Blade 15 Base Model 2019 Im Test 4

Vielleicht wäre noch ein Kartenleser wünschenswert, aber auch die aktuelle Portausstattung sollte für alle potenziellen Nutzer taugen.

Erfreulicherweise ist das beiliegende Netzteil für die Leistung angenehm kompakt und wertig!

 

Eingabegeräte

Im Base Modell des Blade 15 steckt eine einfache RGB beleuchtete Tastatur. Wir haben hier eine Zonen Beleuchtung und nicht eine LED pro Taste. Ich denke dies sollte niemanden abschrecken, zumal die Beleuchtung gut aussieht!

Viel wichtiger ist aber wie die Tastatur sich anfühlt. Generell macht diese einen wertigen Eindruck. Der Anschlag ist schön fest und massiv. Dank des Aluminium Gehäuses biegt sich auch nichts durch, selbst wenn man was fester in die Tasten haut.

Razer Blade 15 Base Model 2019 Im Test 11

Der Druckpunkt ist knackig und präzise, allerdings fühlen sich die Tasten recht flach an. Dies ist auch mein einziger Kritikpunkt.

Im direkten Vergleich wirkt ein Dell XPS 15 noch etwas besser, gerade wenn man Vieltipper ist. Dennoch haben wir hier klar eine der besseren Tastaturen vor uns.

Noch deutlich positiver kann ich über das Trackpad sprechen. Dieses ist Weltklasse! Wir haben hier eindeutig eins der besten Trackpads in einem Windows Notebook vor uns.

Das Tracking ist super präzise, Bewegungen werden sauber erkannt und auch die Oberfläche fühlt sich wertig an. Klasse Razer!

 

Lautsprecher

Das Blade 15 verfügt über zwei Lautsprecher, welche seitlich neben der Tastatur angeordnet sind. Hierdurch sind die Lautsprecher Richtung Nutzer gerichtet, was schon einmal optimal ist.

Klanglich sind die Lautsprecher ordentlich! Ein wenig mehr Tiefgang wäre sicherlich nett gewesen, aber generell klingen die Lautsprecher angenehm voll und klar.

Hier bietet das Blade eine überdurchschnittliche Leistung.

 

Display

Es gibt das Razer Blade 15 Base mit zwei verschiedenen Display Optionen. Beide Optionen haben 15 Zoll und eine Full HD Auflösung. Eine besitzt allerdings nur 60hz und die andere 144Hz.

Tendenziell ist natürlich die 144Hz Version zu bevorzugen. Mein Blade 15 hat allerdings nur die 60Hz Option.

Display

Abseits davon ist das Display aber ordentlich! Subjektiv ist dieses ausreichend scharf und klar, Farben wirken sauber und auch Blickwinkel sind völlig okay.

Auch die Messwerte sehen gut aus! Das Display erreicht gute 94% des sRGB Farbraums (73% AdobeRGB), wie auch einen guten Kontrast von 1:790.

Lediglich die maximale Helligkeit ist mit 258cd/m² eher mittelmäßig. Damit ist das Blade 15 Base kein Outdoor Notebook.

 

Benchmarks

In meinem Blade 15 Base steckt ein Intel Core i7-9750H welcher mit einer GTX 1660Ti kombiniert ist. Damit ist das Blade 15 Base sicherlich kein absolutes High End Notebook, aber in der soliden oberen Mittelklasse für ein Gaming Notebook angesiedelt.

Wollen wir uns doch einmal ansehen wie diese Kombination in Benchmarks so abschneidet.

7 8 1 2 5 6

Okay hier stimmt etwas nicht. Der Intel Core i7-9750H performt nicht so gut wie er sollte. Wie kommt dies?

Razer hat anscheinend das PowerLimit des i7 auf 35W gesetzt, anstelle von 45W wie es eigentlich beim i7-9750H üblich wäre.

Hierdurch fehlt dem i7 etwas Takt, wenn Anwendungen die CPU voll auslasten. Dies sieht man auch gut beim Video Encoding.

Handbreake

Hier wandele ich ein 4K Video in ein anderes Format um, was eine sehr CPU intensive Aufgabe ist. Hier ist das Blade 15 Base dank 6 Kerne immer noch deutlich schneller als die Intel „U“ CPUs, aber rund 20% langsamer als ein reguläres Notebook mit Intel Core i7-9750H und 45W PowerLimit.

 

Gaming

Aber wie sieht es in Spielen aus?

Games Bf1 Games

Hier kippt das Bild etwas. War das Razer Blade 15 Base Model in den letzten Benchmarks immer etwas langsamer als die Konkurrenz, ist es in Spielen tendenziell sogar überdurchschnittlich flott unterwegs!

Dieses kann das Acer Helios 300 problemlos schlagen, obwohl dies ebenfalls mit einem i7-9750H und einer GTX 1660Ti ausgestattet ist. Spiele lasten die CPU nicht so stark aus wie es Video Bearbeitungsprogramme usw. machen. Hierdurch spielt das PowerLimit kaum eine Rolle.

Generell kann das Blade 15 Base in Spielen überzeugen. Die meisten Titel übersteigen absolut problemlos die 60 FPS Grenze bei vollen Details und Full HD Auflösung.

Hier und da gibt es Spiele die mal nur 40-50 FPS erreichen, aber diese sind in der Minderheit.

 

SSD und Speicher

Das Blade 15 Base Model verfügt über zwei Lautwerksschächte. Einen M.2 Steckplatz und einen 2,5 Zoll Slot.

In meinem Modell findet sich hier zunächst eine 128GB Liteon CV8 SSD und eine 1TB Seagate ST1000LM048 HDD.

4 3

Bei der SSD handelt es sich leider um ein SATA basiertes Model, welches dementsprechend nur 555MB/s lesend und 412MB/s schreibend erreicht. Ausreichend aber auch nichts Besonderes.

Die HDD schafft die üblichen 140MB/s.

 

Lautstärke

Razer Blade Notebooks sind nicht unbedingt für eine besonders geringe Lautstärke bekannt. So ist das Blade 15 Base auch keine Ausnahme. Dieses ist klar nicht mehr so laut wie frühere Razer Blades, aber auch nicht das aller Leiseste.

Lautstärke

Im Windows Betrieb sind die Lüfter zumeist unhörbar. Unter Last drehen die Lüfter aber schnell ein gutes Stück auf und werden merklich hörbar.

 

Temperatur und Takt

Temperatur und Takt hängen natürlich stark von Eurer Aktivität ab. Starten wir mit einer reinen CPU Last, dem Umwandeln eines Videos.

Cpu Takt Cpu Temp

Ich muss gestehen hier etwas überrascht zu sein. Aufgrund des PowerLimits von nur 35W und nicht der eigentlich üblichen 45W, taktet der Intel Core i7-9750H bei konstanter Last auf 2,5Ghz.

Dies ist nicht überraschend. Ich wäre aber davon ausgegangen, dass Razer das PowerLimit reduziert hat, um einem Überhitzen vorzubeugen. Allerdings erreicht die CPU gerade mal entspannte 60 Grad, was sehr wenig ist!

Eventuell könntet Ihr sogar das PowerLimit manuell wieder hochsetzen (auf eigenes Risiko).

Wie steht es aber um Spiele?

Cpu Takt W3 Cpu Temp W3

Spannend! In The Witcher 3 taktet die CPU fast konstant auf 4GHz, was sehr flott ist. Allerdings liegen hier die Temperaturen auch etwas höher. Diese erreichen mit 7xGrad können aber auch bis auf 8x Ansteigen. Dies ist aber für solch ein Notebook noch absolut erträglich.

Gpu Takt Gpu Temp

Die GPU ist mit 78 Grad durchaus etwas wärmer unterwegs, taktet aber recht konstant auf 1500mHz.

 

Akku

Kommen wir noch kurz zum Akku. Dieser ist mittelmäßig. Im normalen Betrieb könnt Ihr mit 4-5 Stunden Laufzeit rechnen.

Eventuell könntet Ihr noch etwas mehr herauskitzeln, wenn Ihr die HDD gegen eine SSD tauscht. Rechnet aber mit +-4 Stunden.

 

Fazit

Grundsätzlich ist das Blade 15 Base ein sehr schickes Notebook mit einer hervorragenden Verarbeitung und Haptik. Hier ist Razer einfach Weltklasse und kann durchaus mit Herstellern wie Apple mithalten. Aber auch Tastatur und Trackpad sind Spitzenklasse, das Display ist gut und auch die generelle Ausstattung überzeugt.

So bietet das Blade 15 alle Ports die man sich wünschen kann, inklusive Thunderbolt 3. Sogar die Lautsprecher sind ordentlich!

Razer Blade 15 Base Model 2019 Im Test 10

Allerdings gibt es durchaus auch Kritikpunkte. Leider hat Razer den Intel Core i7-9750H auf ein PowerLimit von 35W gedrosselt. Damit ist der i7-9750H immer noch sehr flott unterwegs, aber bei sehr CPU intensiven Anwendungen können Euch +- 20% Leistung fehlen.

Im Gaming fällt dies allerdings kaum auf. Ganz im Gegenteil hier kann das Blade 15 Base Model voll überzeugen. Die GTX 1660Ti ist sehr flott unterwegs und knackt selbst in aktuellen Titel bei vollen Details meist die 60 FPS grenze. In vielen ESport Titeln sind hingegen problemlos 100 FPS+ drin.

Super!

Damit ist das Razer Blade 15 Base grundsätzlich für die Gamer unter Euch die ein besonders wertiges Notebook suchen empfehlenswert. Allerdings muss man auch klar sagen, dass es noch technisch schnellere Notebooks fürs gleiche Geld gibt. Gerade die Drosslung des Intel Core i7 tut hier etwas weh. Im Gegenzug gebt Ihr dann natürlich das schicke Design und die hervorragende Verarbeitung auf. Man kann halt nicht alles haben, außer Ihr kauft das teurere Razer Blade Profi Model.

Razer Blade 15 Base Model 2019

Test, das AUKEY PA-D5 USB C Ladegerät mit 60W UPDATE

Das PA-D5 ist das größte USB C Ladegerät in AUKEY aktuellem LineUp. Dieses verfügt über satte 60W Leistung im Format eines Steckernetzteils.

Im Gegensatz zu anderen Modellen auf dem Markt hat AUKEY dem PA-D5 cleverer Weise zwei USB C Ports verpasst. Dies erlaubt es Euch zum Beispiel ein Apple MacBook Pro und ein iPhone gleichzeitig schnell zu laden. Super!

Um so viel Leistung in so einem kleinen Gehäuse unterzubringen setzt AUKEY auf Galliumnitrid Komponenten im Inneren des PA-D5.

Aukey Pa D5 Usb C Ladegerät Mit 60w Test Review 6

Wollen wir uns da doch einmal im Test ansehen, ob das AUKEY PA-D5 auch wirklich überzeugen kann!

An dieser Stelle vielen Dank an AUKEY für das Zurverfügungstellen des PA-D5 für diesen Test.

 

Das AUKEY PA-D5 USB C Ladegerät mit 60W im Test

Wie alle aktuellen Modelle aus AUKEYs „PA“ Ladegeräte Serie ist auch das PA-D5 ausgesprochen kompakt gerade dann, wenn wir die Leistung von 60W bedenken.

Aukey Pa D5 Usb C Ladegerät Mit 60w Test Review 1

Das AUKEY PA-D5 bringt gerade einmal 148g auf die Waage und misst 65 x 67 x 29mm. Für 60W Leistung ist dies klein! Zum Vergleich Apples 60W MacBook Pro USB C Charger wiegt 207g und misst 74 x 74 x 29mm.

Wieso ist das AUKEY PA-D5? Normalerweise muss man vorsichtig sein wenn ein Netzteil zu viel Leistung bei zu kompakten Abmessungen verspricht. Allerdings nutzt AUKEY beim PA-D5 „GaN“.

Aukey Pa D5 Usb C Ladegerät Mit 60w Test Review 2

GaN ist Galliumnitrid, was ein Halbleiter ähnlich wie Silizium ist. Galliumnitrid ist generell effizienter als Silizium. Allerdings gibt es erst seid Anfang 2019 die ersten Komponenten auf GaN Basis im Welthandel. Diese Komponenten sind sehr effizient, aber auch recht teuer.

Eine höhere Effizienz bedeutet weniger Hitzeentwicklung, was wiederum bedeutet das es möglich ist mehr Leistung in ein kleineres Gehäuse zu packen. Dies hat AUKEY hier beim PA-D5 gemacht.

Aukey Pa D5 Usb C Ladegerät Mit 60w Test Review 3

Was die generelle Qualität des Gehäuses angeht zeige ich mich zufrieden. Der von AUKEY verwendete matte Kunststoff ist zwar etwas empfindlich was Kratzer angeht, aber generell wertig.

Auch die Verarbeitung passt. Nichts wackelt und die Seiten lassen sich nicht eindrücken, oder ähnliches, super!

Aukey Pa D5 Usb C Ladegerät Mit 60w Test Review 4

Wie steht es aber um die Technik?

Das AUKEY PA-D5 verfügt über zwei USB Ports auf der Front. Beide Ports unterstützen dabei USB Power Delivery, aber mit unterschiedlichen Leistungen.

USB Power Delivery ist der aktuell meist genutzte Schnellladestandard in High End Smartphones. So unterstützen fast alle aktuellen Apple Geräte, inklusive dem iPhone 11 Pro, die Google Pixel, Samsung Galaxy S8/S9/S10 usw. USB Power Delivery zum Schnellladen.

Neben Smartphones wird aber USB Power Delivery auch von einigen Notebooks, wie den Apple MacBook Pros oder auch den Dell XPS Geräten, unterstützt.

Aukey Pa D5 Usb C Ladegerät Mit 60w Test Review 5

Der obere Port des AUKEY PA-D5 besitzt 18W maximale Leistung bzw. 5V/3A, 9V/2A, 12V/1,5A.

Der untere Port des AUKEY PA-D5 besitzt 60W maximale Leistung bzw. 5V/3A, 9V/3A, 12V/3A, 15V/3A, 20V/3A.

Warum hat der untere Port immer maximal 3A? Normale USB C Kabel usw. sind für maximal 3A ausgelegt. Theoretisch kann der USB C 5A maximal übertragen, hierfür sind aber spezielle Ladekabel nötig, welche auch mit einem gesonderten Chip ausgestattet sein müssen.

 

Der erste Test

Überprüfen wir zunächst AUKEY Leistungsangaben. Port Nummer 1 wird mit 18W beworben und dieser kann 18W liefern. Port Nummer 2 wird mit 60W beworben und kann diese auch liefern.

Super!

Aukey Pa D5 Usb C Ladegerät Mit 60w Test Review 8

Verbindet Ihr allerdings ein Gerät mit Port Nummer 1, beispielsweise ein Smartphone, dann wird Port 2 auf 45W im Maximum gedrosselt.

Wie macht dies AUKEY? Im Normalfall gibt sich das AUKEY PA-D5 als 5V/3A, 9V/3A, 12V/3A, 15V/3A, 20V/3A Ladegerät zu erkennen. Ist aber ein Gerät an Port 1 angeschlossen ändert sich die Kennung auf 5V/3A, 9V/3A, 12V/3A, 15V/3A, 20V/2,25A.

So wird effektiv die Leistung auf 45W gedrosselt.

 

Ladetempo des AUKEY PA-D5

Folgende Geräte habe ich am AUKEY PA-D5 stellvertretend getestet:

  • Samsung Galaxy S10+
  • Apple iPhone Xs Max
  • Apple iPhone 11 Pro Max
  • Huawei Mate 20 Pro
  • Nintendo Switch
  • Dell XPS 15 7590
  • Dell XPS 13 9380
  • Apple iPad Pro 11
  • Apple MacBook Pro 13

Alle hier aufgelisteten Geräte lassen sich in irgendeiner Form am PA-D5 schnellladen! Starten wir einfach mit den Notebooks. 60W Leistung sind für 13 Zoll Notebooks in der Regel mehr als genug.

Ladetempo

So nimmt das Dell XPS 13 nicht mehr als 45W auf und auch das Apple MacBook Pro 13 überschreitet 45W Leistungsaufnahme nur selten. 60W bietet hier also sogar noch einen Puffer.

Daher kann das AUKEY PA-D5 bei diesen Geräten das originale Ladegerät zu 100% ersetzen.

Bei 15 Zöllern sieht es natürlich anders aus. Hier reichen auch 60W nicht aus um das originale Ladegerät voll zu ersetzen. Aber 60W reichen in der Regel aus, sofern Ihr noch CPU und GPU voll auslastet.

Während Office Anwendungen benötigt das XPS 15 beispielsweise kaum mehr als 10-20W.

Aukey Pa D5 Usb C Ladegerät Mit 60w Test Review 9

Wenn 60W für Notebooks bereits genug ist, dann gilt dies natürlich auch für die kleineren Geräte. Im Falle der Nintendo Switch kann das PA-D5 das originale Ladegerät auch voll ersetzen. Im Falle des iPad Pro 11 kann das AUKEY PA-D5 dieses sogar schneller laden als das originale 18W Ladegerät.

Eine Besonderheit stellt das S10 und das Huawei Mate da. Das Samsung Galaxy S10 unterstützt USB Power Delivery neben Quick Charge als sekundären Schnellladestandard. Dabei ist Quick Charge und USB Power Delivery bei diesem gleich schnell. Ähnliches gilt auch fürs S8 und S9.

Anders sieht es beim Mate 20 Pro und allgemein den Huawei Geräten aus. Huawei nutzt einen eigenen Schnellladestandard, welcher auch für das volle Ladetempo nötig ist. Allerdings können viele Huawei Smartphones (P10 und neuer) auch an USB Power Delivery Ladegeräten „schneller“ laden.

Schneller bedeutet in diesem Fall nicht so schnell wie am originalen Ladegerät, aber schneller als an einem normalen USB Port.

 

Effizienz

Kommen wir zum Abschluss noch auf die Effizienz zu sprechen. Diese hängt wie üblich von der Last und der geforderten Spannung ab.

Effizienz

Im schlimmsten Fall kommt das AUKEY PA-D5 auf eine Effizienz von rund 85%. Dies wäre bei einer 5V Spannung. Im besten Fall kommt es auf 90%, bei einer 20V Last.

85-90% Effizienz sind dabei gute bis sehr gute Werte für ein USB Ladegerät! Aktuell ist das AUKEY PA-D5 auch der absolute Effizienz-König!

 

Fazit

Das AUKEY PA-D5 ist ein super spannend, wenn Ihr ein kompaktes, aber sehr leistungsstarkes USB Power Delivery Ladegerät sucht!

Dank der 60W maximalen Leistung eignet sich dieses für eine Vielzahl an Geräten, wie den Apple MacBooks oder der Dell XPS Serie. Aber auch Smartphones wie das iPhone 11 Pro, Samsung Galaxy S8/S9/S10 oder die Google Pixel Geräte lassen sich schnell am AUKEY PA-D5 laden.

Aukey Pa D5 Usb C Ladegerät Mit 60w Test Review 7

Dies dank der zwei USB C Ports auch gleichzeitig. Hier drosselt sich aber die Leistung auf 45W bzw. 18W, was aber immer noch mehr als genug ist für ein 13 Zoll Notebook und Smartphone.

Kritikpunkte konnte ich keine finden! Selbst die Effizienz von 85-90% ist sehr ordentlich! Es könnte lediglich etwas unpraktisch sein, dass das AUKEY PA-D5 nur über USB C Ports verfügt.

Aber dies hängt natürlich davon ab wie sehr Ihr im USB C Ökosystem unterwegs seid. Eine volle Empfehlung seitens Techtest.org für das AUKEY PA-D5!

Link zum Hersteller /// bei Amazon

Günstiges NAS mit vollem Gbit Tempo, das TerraMaster F2-210 im Test

Ein NAS „Netzwerkspeicher“ gehört in jeden modernen Haushalt. Auch in Zeiten von Cloud und immer schneller werdenden Internet Anbindungen ist ein lokaler Datentransfer immer schneller und effektiv günstiger.

NAS Systeme gibt es von duzenden Herstellern. Hierzu gehört auch TerraMaster. TerraMaster hat mit dem F2-210 vor kurzem sein neuestes Einsteiger NAS vorgestellt.

Terramaster F2 210 Im Test 7

Dieses ist mit 2 oder 4 Festplatten Slots für 160€ bzw. 260€ verfügbar. Dabei soll das NAS trotz des vergleichsweise fairen Preises das volle Gbit LAN Tempo erreichen.

Klingt doch interessant! Schauen wir uns das TerraMaster F2-210 doch einmal im Test an!

 

Das TerraMaster F2-210 im Test

TerraMaster setzt beim F2-210 auf ein recht vertrautes Design, für ein NAS. Es handelt sich bei diesem um eine recht kompakte Box mit zwei Festplattenschlitten auf der Front.

Generell ist das F2-210 aus Aluminium gefertigt, welches das Basisgerüst des Gehäuses darstellt. Allerdings die Front und auch die Festplattenschlitten sind aus Kunststoff gefertigt.

Terramaster F2 210 Im Test 1

Die beiden Festplattenschlitten könnt Ihr einfach werkzeuglos entriegeln und aus der Front ziehen. In den Schlitten lassen sich 3,5 Zoll und 2,5 Zoll HDDs bzw. SSDs installieren.

Leider ist die Installation nicht werkzeuglos. Auch sind die Laufwerke nicht entkoppelt! Solche Feature findet man zugegeben auch meist nur bei Mittelklasse/Oberklasse NAS Systemen.

Terramaster F2 210 Im Test 2

Neben den Festplatten finden wir auf der Front vier Status LEDs, jeweils eine für die HDDs, eine fürs Netzwerk und eine für den generellen Systemstatus. Auch ist auf der Front der Einschalter.

Auf der Rückseite begrüßt uns zunächst ein 80mm Lüfter, wie aber auch vier Anschlüsse.

Bei diesen handelt es sich zunächst um zwei USB 3.0 Ports, wie aber auch einen Gbit LAN Port und den Anschluss für das externe Netzteil.

Generell macht das TerraMaster F2-210 einen soliden ersten Eindruck. Man merkt diesem zwar an, dass es kein „Premium“ System ist, aber wirkt auch nicht billig oder minderwertig. Alles passt soweit, was auch für die Verarbeitung gilt.

Terramaster F2 210 Im Test 3

Was den Stromverbrauch angeht, konnte ich rund 5,8W im Leerlauf mit einer SSD messen. SSDs benötigen im Leerlauf kaum Strom, daher kann man sagen das NAS benötigt 5,xW, was sehr wenig ist!

 

TOS

TerraMaster hat das Betriebssystem auf dem F2-210 „TOS“ getauft. TOS orientiert sich eindeutig etwas am Betriebssystem von Synology NAS Systemen. Dies ist allerdings auch nichts Schlimmes.

Terramaster F2 210 Benutzeroberfläche (14)

Im Gegensatz zu vielen anderen NAS Systemen habt Ihr beim TerraMaster F2-210 keine klassische WebUI.

Ruft Ihr das Benutzerinterface via Webbrowser auf, seht Ihr viel mehr ein komplettes Betriebssystem in Eurem Webbrowser. Ihr habt hier Anwendungen „App“, einen Dateimanager und generell ein Fenster System.

So könntet Ihr auch zwei dinge parallel in der Benutzeroberfläche steuern.

Terramaster F2 210 Benutzeroberfläche (15)

Ich halte TOS für generell recht benutzerfreundlich. Es ist deutlich einfacher zu steuern als beispielsweise FreeNAS.

Bereits während der Einrichtung musstet Ihr das RAID Level Eures NAS wählen. Das 2 Slot F2-210 bietet hier „Single“, RAID 1, RAID 0 und JBOD. Zu empfehlen ist klar RAID 1, RAID 0 macht wiederum keinen Sinn (das NAS ist aufgrund des Gbit LAN Ports eh nicht schnell genug das zusätzliche Tempo durch RAID 0 zu nutzen).

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Ist dies geschafft, dann solltet Ihr zunächst Nutzer und Freigegebene Ordner anlegen. Dies ist kinderleicht, einfach in die Systemsteuerung gehen und sich dort unter Benutzer bzw. freigegebene Ordner durchklicken.

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Ihr könnt ganz einfach Zugriffsrechte vergeben und sogar Ordner verschlüsseln. Gerade Letzteres können nicht alle NAS Systeme!

Habt Ihr Ordner und Benutzer angelegt könnt Ihr auf diese via SMB, AFP, FTS, NFS oder Rsync aus Eurem Netzwerk zugreifen.

 

Anwendungen

Ihr könnt das TerraMaster F2-210 mithilfe von Anwendungen erweitern. Diese findet Ihr in einer Art App Store.

Die Auswahl ist bei TerraMaster zugegeben ein gutes Stück kleiner als bei Synology oder QNAP, aber es gibt hier durchaus das ein oder andere Interessante.

Terramaster F2 210 Benutzeroberfläche (24)

Hier eine kleine Auswahl an Apps die ich als interessant einstufen würde:

  • Google Drive Sync
  • OneDrive Sync
  • Dropbox Sync
  • Nextcloud
  • Clam AntiVirus
  • Plex Media-Server
  • iTunes Server
  • Docker

Gerade die Syncronisierungs-Apps für Cloud Dienste sind als eine Art Offsite Backup interessant.

 

Mobile App

TerraMaster bietet für seine NAS Systeme auch eine Smartphone App an „TNAS Mobile“. Die App recht einfach gestaltet und aufgebaut.

Ihr könnt mit dieser Daten von Eurem NAS herunterladen oder auch hochladen. Ebenso ist es möglich den aktuellen Systemstatus aufzurufen, wie beispielsweise den Zustand der Festplatten.

Für mich das spannendste Feature ist der Auto-Upload von Bildern.

Ihr könnt einstellen, dass gemachte Bilder automatisch von Eurem Smartphone in einen von Euch gewünschten Ordner kopiert werden.

 

Die Performance

Im TerraMaster F2-210 werkelt der Realtek RTD1296 SoC und 1GB RAM. Klingt nicht wahnsinnig beeindruckend, ist es auch zugegeben nicht.

Terramaster F2 210 Im Test 4

Allerdings soll diese Kombination laut TerraMaster „Lese-/Schreibgeschwindigkeiten von über 114 MB/s“ erreichen. 120MB/s wäre das absolute theoretische Maximum der Gbit-LAN Verbindung, von daher wären 114MB/s bereits sehr ordentlich.

Für diesen Test habe ich zwei Seagate IronWolf 6TB NAS HDDs verbaut.

Datenraten

In meinem Test kam ich nicht ganz auf die 114MB/s. Das F2-210 erreichte aber dennoch gute 10xMB/s lesend und je nach RAID Level zwischen 80 und 100MB/s schreibend.

Kein schlechtes Ergebnis! Wie sieht es aber mit verschlüsselten Laufwerken aus?

Aufgrund der Verschlüsselung wird die CPU im TerraMaster F2-210 stärker belastet, was zu reduzierten Datenraten führt.

Lesend sind so nur noch 72MB/s und schreibend 55MB/s möglich. Weiterhin aber kein schlechtes Ergebnis!

Eine kleine Anmerkung zum Abschluss. Ein Punkt bei welchem das F2-210 etwas trägt, ist beim Erwachen aus dem Standby. Dies kann einige Sekunden dauern!

 

Fazit

Ihr sucht ein einfaches und flottes NAS und könnt auf x Smartphone Apps und duzende Bonus Feature verzichten, zugunsten des Preises?

Dann ist das TerraMaster F2-210 vielleicht das richtige NAS für Euch!

Dieses bietet eine einfache Nutzung und übersichtliche Benutzeroberfläche mit durchaus einem ordentlich großen Funktionsumfang. Letzterer ist nicht ganz so groß wie bei Synology, aber alles Wichtige ist vorhanden inklusive Cloud Sync zu Dropbox, OneDrive oder Dinge wie Docker.

Terramaster F2 210 Im Test 6

Dabei ist die Leistungsfähigkeit des TerraMaster F2-210 beeindruckend! Dieses kann weitestgehend die Gbit LAN Verbindung voll nutzen, mit Datenraten im Bereich 100MB/s+ lesend wie auch schreibend. Damit sind viele NAS Systeme der 300€+ nicht schneller, da diese zumeist auch von der Gbit Lan Verbindung limitiert sind.

Selbst wenn Ihr Ordner verschlüsselt bleibt die Performance mit 72/55MB/s immer noch in einem gut nutzbaren Bereich.

Kurzum, das TerraMaster F2-210 ist ein solides NAS zum fairen Preis.

TERRAMASTER F2-210 2 Bay NAS Gehäuse Quad Core 1GB RAM DDR...
  • Ein erschwingliches 2 bay nas server gehäuse speziell für...
  • ARM v8 quad-Core 1,4GHz CPU mit 1GB DDR4 RAM(NICHT...
  • Verwenden Sie die Emby- oder Plex-Medienserver, um Ihre Fotos...
  • Kompatible Festplatte - 3,5-Zoll- und 2,5-Zoll-SATA-Festplatte...
  • Unterstützt Docker, Cloud-Laufwerksynchronisierung, mehrere...

Terramaster F2 210

Das Apple iPhone 11 Pro im Test, langweilig aber ein absolutes Top-Smartphone!

Es war mal wieder so weit und Apple hat traditionell im Herbst sein neues Smartphon der Welt vorgestellt.

Das iPhone 11 Pro bzw. Pro Max ist dabei nur ein kleines Refresh des iPhone Xs bzw. Xs Max. Dies zumindest auf den ersten Blick!

Auf den zweiten Blick haben sich durchaus einige Details verändert. Das Wichtigste wäre die Kamera, welche komplett überarbeitet wurde und nun auch über einen Weitwinkel Sensor verfügt.

Apple Iphone 11 Pro Im Test 9

Aber auch das Material der Rückseite ist verändert und der Akku größer.

Wie sehr fällt dies aber in der Praxis auf? Ist das iPhone 11 Pro gut oder mal wieder nur ein lau warmer Aufguss des Xs? Finden wir dies im Test heraus!

 

Das Apple iPhone 11 Pro im Test

Auf den ersten Blick ähnelt das iPhone 11 Pro (Max) dem iPhone Xs sehr stark. Im Detail gibt es allerdings Unterschiede die ich gar nicht so erwartet hätte.

Apple Iphone 11 Pro Im Test 1

So ist das neue iPhone 11 Pro Max minimal dicker und schwerer als das alte iPhone Xs Max. Dies werte ich aber nicht einmal negativ. Hierdurch wirkt das Smartphone etwas massiver und stabiler, zumal auch die Akku Kapazität gewachsen ist.

Ein weiterer Unterschied, den man auf Bildern nicht so deutlich sieht, ist die Rückseite. Hier spreche ich nicht einmal vom neuen Kamera Modul, sondern vom Glas. Bisher war das Glas auf der Rückseite der iPhones immer glatt.

Apple Iphone 11 Pro Im Test 4

Beim 11 Pro Max hat das Glas aber eine leicht raue Textur. Dies fühlt sich interessant an und sorgt für einen besseren Gripp.

Die Front wiederum ist identisch zum iPhone Xs Max. Wir haben wieder ein 6,5 Zoll Display mit großer Notch, welche wie schon beim Vorgänger in der Praxis nicht stört.

Auch der Rahmen besteht wieder aus Edelstahl, ist damit härter als bei den meisten Android Smartphones, wo dieser zumeist aus Aluminium gefertigt ist. Das der Rahmen beim iPhone 11 Pro Max überdurchschnittlich massiv ist spürt man auch irgendwie. Ja Apple ist weiterhin sehr gut darin edle Smartphones zu bauen.

Apple Iphone 11 Pro Im Test 3

Allerdings habe ich bei meinem iPhone 11 Pro Max einen kleinen Schönheitsfehler zu bemängeln. Die obere Kante des Einschalters ist nicht sauber abgerundet und fühlt sich daher am Finger recht hart an. Die untere Kante wiederum ist normal.

Abseits davon ist die Verarbeitung perfekt!

Gehen wir einmal um das iPhone 11 Pro herum. Auf der Front finden ein 6,5 Zoll „Super Retina XDR Display“, wie auch die Ohrmuschel und eine 12 Megapixel Frontkamera.

Apple Iphone 11 Pro Im Test 2

Der Einschalter des iPhones ist auf der rechten Seite angebracht, die Lautstärke Tasten, gemeinsam mit dem Mute Schalter links.

Einen Kopfhöreranschluss hat das iPhone 11 Pro natürlich nicht mehr. Immerhin legt Apple Ohrhörer bei die via Lightning mit dem Smartphone verbunden werden.

Der Lightning Anschluss findet sich an der gewohnten Position auf der Unterseite, gemeinsam mit dem Lautsprecher.

Apple Iphone 11 Pro Im Test 5

Eine der wichtigste Neuerungen ist die Kamera bzw. die Kameras. Das iPhone 11 Pro verfügt über drei Module, welche auch alle drei recht groß geraten sind.

Die Hauptkamera ist z.B. auf dem Papier identisch mit der zum iPhone Xs, sitzt aber in einem deutlich größeren Gehäuse. Dies zeigt das Apple eindeutig viel Wert auf die Kamerafähigkeiten des iPhones gesetzt hat.

Eine weitere Neuerung ist der Wasserschutz, welcher auf IP68 und bis zu vier Metern Wassertiefe verbessert wurde.

 

Display

Das Apple iPhone 11 Pro Max verfügt über ein 6,5 Zoll Display mit einer Auflösung von 2688×1242 Pixeln. Als Technologie kommt natürlich OLED zum Einsatz.

Auf den ersten Blick handelt es sich hier um ein sehr ähnliches Display wie beim iPhone Xs Max.

Dies ist aber nichts Negatives! Die von Apple verbauten OLED Displays waren bis zu diesem Zeitpunkt alle klasse und sind es auch immer noch!

So ist das Display des 11 Pro Max knacke scharf, bietet tolle Farben, einen hervorragenden Kontrast und vor allem ist es hell! Die Ablesbarkeit im Freien ist gut bis sehr gut.

Lediglich die Samsung Flaggschiff Smartphones können mit dem 11 Pro Max mithalten, was das Display betrifft.

 

Lautsprecher, gut wie eh und je

Das iPhone 11 Pro Max nutzt wie schon die iPhones der letzten Jahre zwei Lautsprecher. Der erste Lautsprecher sitzt auf der Unterseite, der zweite ist die Ohrmuschel, welche auch für die Medien Wiedergabe genutzt wird.

Beide Lautsprecher sind dabei gleichwertig! Schaut Ihr in das iPhone 11 Pro werdet Ihr auch sehen, dass der Lautsprecher „groß“ ist.

Hierdurch klingt das iPhone 11 Pro Max hervorragend! Ich glaube mit gutem Gewissen sagen zu können, dass dies das klangstärkste Smartphone auf dem Markt ist. 

Die Lautsprecher sind laut, vergleichsweise voll und „wohlklingend“. Klar dies ist immer noch nur ein Smartphone, aber das iPhone 11 Pro Max kann hier durchaus mit dem ein oder anderen Notebook mithalten, wenn nicht sogar überbieten.

 

Kameras, deutlich besser als das Xs

Apple hat beim iPhone 11 Pro eindeutig einen großen Wert auf die Kameras gelegt und das nicht nur optisch.

Apple Iphone 11 Pro Im Test 1

Das iPhone 11 Pro verfügt über drei Kamerasensoren mit unterschiedlichen Brennweiten.

  • Standard 12 Megapixel F1.8
  • Ultraweitwinkel 12 Megapixel F2.4
  • 2x Zoom 12 Megapixel F2.0

Dabei handelt es sich bei allen drei Modulen um die gleichen Sensoren! Meist nutzen Smartphone Hersteller unterschiedliche Sensoren je nach Kameramodul. Hierdurch können sich Aufnahmen teils recht stark in Farben, Kontrast, Weißabgleich usw. unterscheiden.

Theoretisch sollte der generelle Bildstyle beim iPhone 11 Pro gleich bleiben, egal welches der drei Module Ihr nutzt. Und ja dies bestätigt sich auch in der Praxis.

Es gibt hier und da mal leichte Unterschiede, aber man merkt das es sich um drei gleiche Sensoren mit unterschiedlichen Linsen handelt.

Ob es sich bei der primären Kamera um das gleiche 12 Megapixel F1.8 Modul handelt wie beim iPhone Xs kann ich Euch nicht sagen. Bilder unterscheiden sich zwischen dem iPhone Xs und iPhone 11 Pro, aber dies kann auch an der Software liegen, dazu später mehr.

Schauen wir uns zunächst einmal ein paar Testbilder an.

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Von der Kamera des iPhone Xs war ich zugegeben kein Fan, mit dem iPhone 11 Pro hat Apple aus meiner sicht einen Schritt in die richtige Richtung gemacht.

Schauen wir uns direkt ein paar Vergleichsbilder an.

1 10+
Samsung Galaxy S10+
1 11
Apple iPhone 11 Pro
1 Xs
Apple iPhone Xs
4 10+
Samsung Galaxy S10+
4 11
Apple iPhone 11 Pro
4 Xs
Apple iPhone Xs
12 Xs
Apple iPhone Xs
12 11
Apple iPhone 11 Pro
2 11
Apple iPhone 11 Pro
2 P4
Google Pixel 4 XL
4 11
Apple iPhone 11 Pro
4 P4
Google Pixel 4 XL

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1 11
Apple iPhone 11 Pro
1 P4
Google Pixel 4 XL
5 11
Apple iPhone 11 Pro
5 P4
Google Pixel 4 XL
8 11
Apple iPhone 11 Pro
8 P4
Google Pixel 4 XL
13 Xs
Apple iPhone Xs
13 11
Apple iPhone 11 Pro
13 P
Google Pixel 3 XL
13 S10
Samsung Galaxy S10+
11 11
Apple iPhone 11 Pro
11 Xs
Apple iPhone Xs
16 S10
Samsung Galaxy S10+
16 P
Google Pixel 3 XL
16 Xs
Apple iPhone Xs
Rhdr
Huawei Mate 20 Pro
16 11
Apple iPhone 11 Pro

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Einige Bilder der beiden Smartphones sind nahezu identisch. Einige Aufnahmen unterscheiden sich aber recht deutlich.

Grundsätzlich produziert das iPhone 11 Pro Max sehr helle und gut ausbelichtete Aufnahmen. Auch der HDR Charakter kommt stark durch! Wolken im Himmel werden beispielsweise stark betont und herausgearbeitet.

Wollt Ihr die realistischsten Aufnahmen, dann ist auch weiterhin das iPhone 11 Pro nicht das richtige Smartphone für Euch.

Verglichen mit dem iPhone Xs bietet das iPhone 11 Pro etwas mehr Kontrast und Tiefe in den Aufnahmen, wie auch etwas kräftigere Farben. Allerdings wirkten auch Fotos des iPhone Xs sehr flach. Ein Google Pixel 3 bietet beispielsweise deutlich kontraststärkere Fotos und natürlichere Farben.

Dennoch würde ich aktuell das iPhone 11 Pro zum besten Kamera Smartphone voten! Spätestens seit dem Deep Fusion Update.

Dies sorgt für nochmals bessere und vor allem schärfere Aufnahmen bei „mittleren“ Lichtbedingungen. Leider ist dieses Update erst am Ende meines Tests erschienen, daher sind nicht alle Testbilder mit Deep Fusion.

Sehr positiv überrascht haben mich die Nachtaufnahmen. Der Nachtmodus des iPhones ist zwar bei bewegten Objekten nicht ganz so gut wie von Google, kann aber bei stehenden Objekten durchaus mithalten oder sogar Googles Nachtmodus übertreffen!

Respekt Apple!

Ebenfalls sehr positiv ist die Weitwinkelkamera. Ja es gibt eine leichte Verzerrung ganz am Bildrand, aber generell sind die Aufnahmen stark.

Farben, Kontraste usw. sind auf dem Level der Hauptkamera. Ja dies ist die beste Weitwinkel-Kamera die ich bisher in einem Smartphone erlebt habe.

 

Performance

Im Apple iPhone 11 Pro Max werkelt der Apple A13 Bionic. Bei diesem handelt es sich um einen Sechs-Kerner mit zwei schnellen Kernen und vier Kernen die besonders energieeffizient sind.

Der A13 Bionic wird natürlich im aktuellen 7nm Format gefertigt. Gepaart ist der A13 mit 4GB RAM.

Für ein Android Smartphone nicht viel, aber für IOS mehr als genug. IOS arbeitet RAM effizienter als Android. 4GB RAM bei IOS entsprechen +- 6GB bei Android.

Benchmarks sind natürlich etwas problematisch, da auf IOS nicht so viele Benchmark Tools vorhanden sind.

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Die Benchmarks die wir aber haben sprechen eine recht eindeutige Sprache. Der Apple A13 ist klar der schnellste Chips den wir in einem Smartphone aktuell finden können!

Dabei war selbst der Apple A12 schneller als der Snapdragon 855, welcher in dem meisten Android Flaggschiffen steckt. Der A13 ist nochmals gute 17% flotter unterwegs.

Lediglich der Apple A12X, welcher im iPad Pro steckt, ist nochmals schneller als der A13.

Dies resultiert natürlich auch in einer sehr hohen Alltagsperformance. Wie bei IOS üblich läuft dieses natürlich perfekt auf dem aktuellen Flaggschiff iPhone.

Selbiges gilt auch für Apps. Spiele die nicht oder nicht gut auf dem iPhone 11 Pro laufen werdet Ihr nicht finden! Klar, solche Spiele würden gar nicht von Apple im App Store zugelassen. Allerdings haben Entwickler bei IOS klarere Hardware Vorgaben auf welche Anwendungen optimiert werden müssen. Dies resultiert auch in sehr vielen sehr gut aussehenden Spielen.

Spätestens mit Apple Arcade wird das iPhone 11 Pro ein Gaming Monster!

 

Akkulaufzeit

Mit 3969mAh ist der Akku des Apple iPhone 11 Pro Max erfreulich groß! Normalerweise haben iPhones vergleichsweise kleine Akkus, da sind doch 4000mAh eine willkommene Überraschung. Vor allem da iPhones recht effizient arbeiten. Dies fällt auch beim 11 Pro Max auf.

Das iPhone 11 Pro Max hat ohne jede Frage die beste Standby Laufzeit eines Flaggschiff Smartphones. Benutzt Ihr das Smartphone nicht, dann benötigt dies so gut wie keine Energie! Ich schätze dieses könnte problemlos eine oder zwei Wochen in der Ecke liegen und das obwohl ich diverse Apps usw. auf diesem installiert habe.

Bei einer aktiven Nutzung ist das iPhone wieder eher mit der Android Konkurrenz vergleichbar. Aber selbst hier hält dieses überdurchschnittlich lange durch.

Das iPhone 11 Pro Max ist für mich ein zwei Tage+ Smartphone! Dies hat lange schon kein Android Gerät mehr geschafft.

 

Fazit

Das Apple iPhone 11 Pro Max ist besser als gedacht! Ja das Upgrade verglichen mit dem iPhone Xs ist auf dem ersten Blick gering.

Allerdings ist hier Apple hier dichter am perfekten Smartphone als jemals zuvor! Gerade die Kamera hat mich sehr positiv überrascht. Spätestens seit dem Deep Fusion Update ist das iPhone 11 Pro das vermutlich kamera-stärkste Smartphone aktuell auf dem Markt. Gerade da die Weitwinkel-Kamera vergleichsweise stark ist! Bei vielen anderen Smartphones muss man sich gut überlegen ob man auf die Weitwinkelkamera schaltet, da diese in der Regel über einen schlechteren Sensor verfügt. Nicht so beim iPhone 11 Pro!

Apple Iphone 11 Pro Im Test 6

Aber auch abseits der Kamera ist das iPhone stark unterwegs. Die neue matte Rückseite gefällt mir beispielsweise sehr gut und auch die Akkulaufzeit ist hervorragend. Mit 3969mAh ist der Akku im iPhone auch durchaus sehr ordentlich dimensioniert. Dies in Kombination mit der sehr gut optimierten Software und energiesparsamen Hardware ergibt eine herausragende Akkulaufzeit in der Praxis.

Ich hatte noch nie ein Smartphone, das ich so wenig laden musste. Erfreulicherweise geht das Laden mit dem iPhone 11 Pro auch endlich schnell, ohne dass man sich zusätzliche Netzteile kaufen muss. Apple legt hier erstmals ein Schnellladegerät mit in den Lieferumfang.

Was die restliche Hardware angeht gibt es wenige Überraschungen. Das Display ist Spitzenklasse und übersteigt klar das was Huawei und Co. zu bieten haben. Lediglich Samsung kann hier mithalten. Die Lautsprecher im iPhone 11 Pro sind ebenfalls hervorragend. Schaut Ihr Filme auf Eurem Smartphone, dann werdet Ihr mit diesem viel Freude haben.

Apple Iphone 11 Pro Im Test 7

Zu guter Letzt ist die Performance des neuen Apple A13 absolute Spitzenklasse!

Kurzum, ja das iPhone 11 Pro (Max) ist weiterhin ein eigentlich zu teures Smartphone. Allerdings bin ich mit diesem sehr zufrieden. Gerade die Verbesserungen aufseiten der Kamera, welche mich damals beim iPhone Xs sehr enttäuscht hatten, wirken relevant. So würde ich das Apple iPhone 11 Pro (Max) zum aktuellen Kamera Champion küren! Legt Ihr viel Wert auf die Kamera, ja dann können sich die 1000€+ des iPhone 11 Pro (Max) glatt lohnen.

Apple Iphone 11 Pro