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Das GPD Win Max im Test, das verrückte Windows Gaming Notebook

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GPD gehört zu den exotischen Herstellern von Windows Notebooks. GPD ist dabei vor einigen Jahren aus einem Crowdfunding Projekt entstanden, und produziert seit dem kleine und extrem kompakte Windows Notebooks, mit Gaming Fokus!

Gpd Win Max Im Test 10

Ja, das GPD Win Max besitzt ein 8 Zoll Display und richtet sich an Gamer! Klingt absolut verrückt, gerade wenn man bedenkt, dass wir hier nur eine Intel On-Board GPU haben. Bei dieser handelt es sich aber um die durchaus fähige Intel Iris Plus. Diese in Kombination mit dem kleinen Display soll eine vernünftige Gaming-Erfahrung auch unterwegs ermöglichen.

Wollen wir uns doch einmal diesen Spaß in der Praxis ansehen!

An dieser Stelle möchte ich mich beim Youtube Kanal Appreviewnews bedanken welcher mir das kleine Notebook für diesen Test geliehen hat!

 

Das GPD Win Max im Test

Das Design und der Aufbau des GPD Win Max ist durchaus als „interessant“ zu bezeichnen! Nein dies ist kein Notebook das einen Schönheitspreis gewinnt, dies ist komplett auf Funktionalität getrimmt.

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Rein was den Aufbau angeht, erinnert mich das GPD Win Max fast an einen Hybrid aus Windows Notebook und Nintendo 3DS. Das Notebook ist gemacht fast wie eine Handheld Konsole gehalten zu werden. So finden sich auf der Rückseite die üblichen Schultertasten, wie auch auf Daumenhöhe zwei Analog-Trigger. Diese sind oberhalb der Tastatur angebracht, weshalb die QWERTY Tastatur etwas nach unten geschoben ist. Zwischen den Analog-Triggern findet sich das kleine Touchpad.

Gpd Win Max Im Test 5

Aufgrund des 8 Zoll Displays ist die Größe des Notebooks auch an sich handlich genug für eine Handheld Nutzung. Allerdings wirkt das GPD Win Max für ein modernes Notebook recht dick mit 26mm geschlossen und 19,5mm geöffnet. Zudem ist auch das Gewicht mit 860g zwar nicht extrem hoch, aber auch nicht federleicht.

Aufgrund der grundsätzlich sehr kompakten Displaygröße wirkt die hohe Dicke und das Gewicht subjektiv noch etwas höher als sie eigentlich sind.

Gpd Win Max Im Test 3

Was die Verarbeitung angeht kann ich aber an sich nicht meckern! Das GPD Win Max ist sicherlich nicht übermäßig filigran oder edel gearbeitet, aber das Kunststoffgehäuse wirkt soweit robust und massiv gebaut.

Auf Seiten der Anschlüsse haben wir einen Kopfhörer/Headset Anschluss auf der Front und Gbit LAN wie auch einen microSD Kartenleser auf der linken Seite.

Gpd Win Max Im Test 2

Die meisten Anschlüsse des GPD Win Max sind auf der Rückseite zu finden. Hier haben wir 1x HDMI 2.0, 2x USB A 3.0, 1x Thunderbolt 3 und einmal USB C 3.1. Über den Thunderbolt 3 Anschluss wird das Notebook auch geladen.

Zusammengefasst:

  • 2x USB A 3.0
  • 1x USB C Thunderbolt 3
  • 1x USB C 3.1
  • 1x HDMI 2.0
  • 1x 3,5mm Kopfhöreranschluss
  • 1x microSD Kartenleser
  • 1x Gbit LAN

Damit hat das GPD Win Max glatt eine bessere Portausstattung als die meisten großen Windows Notebooks!

 

Die Tastatur und Trackpad

Das GPD Win Max ist kein Vielschreiber Notebook! Diese Neuigkeit sollte Euch aber spätestens bei einem Blick auf die Tastatur nicht überraschen.

Zum einen gibt es dieses nur mit dem englischen QWERTZ Layout, zum anderen ist die Tastatur extrem gestaucht! Die Tasten sind recht klein und liegen dicht beieinander. Die Zahlentasten sind sogar nur halb hoch und teilen sich einen Bereich mit den F-Tasten.

Gpd Win Max Im Test 7

Also zum schnell viel schreiben eignet sich das GPD Win Max nur bedingt oder mit viel Übung!

Grundsätzlich ist aber der Druckpunkt der Tasten gar nicht so übel. Die Tastatur fühlt sich sehr wertig und gut an, das Layout und die Tastengröße ist nur furchtbar.

Dies liegt natürlich an den Abmessungen des Notebooks und dem integrierten GamePads. Grundsätzlich ist das Gamepad was das Druckgefühl der Tasten angeht nicht übel! Auch die Analog-Trigger fühlen sich mehr als vernünftig an.

Lediglich die Schultertasten sind relativ klein und nicht so satt wie bei einem regulären Controller. Auch ist natürlich die generelle Ergonomie nicht wie bei einem guten Controller! Das GPD Win Max ist nichts womit Ihr X Stunden spielen wollt und falls doch, würde ich Euch klar einen externen Controller empfehlen.

Gpd Win Max Im Test 8

Das Touchpad ist abseits von der ungewöhnlichen Position und der recht kleinen Größe mehr als ordentlich! Dieses fühlt sich gut an und das Tracking ist solide!

Ihr könnt im Übrigen die Maus auch mithilfe der Analog-Trigger steuern, was mir aber etwas träge ist, aber vielleicht in dem ein oder anderen Spiel gut funktionieren könnte.

 

Display

Im GDP Win Max steckt ein 8 Zoll IPS Display mit einer Auflösung von 1280×800 Pixeln. Klingt im ersten Moment nicht viel, aber bei einem 8 Zoll Display ist die Pixeldichte durchaus ausreichend! Die Bildschärfe hat mich zu keinem Zeitpunkt gestört!

Was die generelle Bildqualität angeht ist das GPD Win Max als durchschnittlich zu bezeichnen. So liegt die sRGB Farbraum Abdeckung bei 87% und AdobeRGB bei 67%. Keine miserablen Werte, aber nichts Besonderes!

Bildschirmfoto 2021 02 13 Um 18.33.25

Erfreulich gut war die maximale Helligkeit mit 330 cd/m² und der Kontrast mit 1190:1.

Die Kalibrierung des Display ist eher mäßig gut, aber es wird vermutlich eh niemand Foto/Video-Bearbeitung auf dem 8 Zoll Display des GPD Win Max tätigen. Grundsätzlich sieht das Display des Notebooks ausreichend gut aus.

 

Performance

Das Herz des GPD Win Max stellt der Intel i5-1035G7 da. Bei diesem handelt es sich um eine von Intels 10nm CPUs mit 4 Kernen. Das Besondere, in dem i5-1035G7 ist die große Intel Iris Plus Grafikkarte verbaut. Diese soll für die Gaming-Leistung des Notebooks sorgen. Laut GPD soll diese an die Leistung der Nvidia GeForce MS250 heranreichen.Gepaart ist das Ganze mit vernünftigen 16GB RAM und einer 512GB SSD.

Schauen wir uns zunächst ein paar CPU Benchmarks an.

Cb15 Cb20 Cb23

Hier gibt es keine großen Überraschungen. Das GPD Win Max liefert eine Leistung wie sie vom einem Intel i5-1035G7 zu erwarten wäre bzw. übertrifft hier sogar andere Notebooks mit dieser CPU dank 25W TDP leicht.

Handbrake

Dies ist vor allem bei konstanter Last ersichtlich. Beispielsweise beim Handbrake Test (Video-Encoding) schneidet das GPD Win Max deutlich besser ab als das gängige Notebook mit i5-1035G7.

Hier ist aber auch klar ersichtlich, dass es auch noch deutlich leistungsstärkere Notebooks gibt.

Wie steht es aber um die Gaming-Leistung? Hier wird es nun etwas kompliziert…. Starten mit aktuellen AAA Titeln. Grundsätzlich werdet Ihr vermutlich alle aktuellen Spiele mit ein paar Einschränkungen auf dem GPD Win Max zum Laufen bekommen.

Eine solche Einschränkung wäre Assassin’s Creed Valhalla, welches sich selbst auf den aller niedrigsten Detailstufen, niedrigste Auflösung usw. nicht starten lassen will. Möglicherweise ist dies auch eine Treiber-Angelegenheit.

Ansonsten habe ich alles was ich getestet habe auch irgendwie zum Laufen bekommen.

Aco Borderlands 3 Divinity The Outer Worlds

Ihr dürft aber bei aktuelleren Titel nicht mit mehr als gerade so 30FPS bei 1280 x 800 Pixeln Auflösung und niedrigsten Details rechnen! In Borderlands 3 wäre z.b. auf sehr niedrig durchaus spielbar, niedrig wäre wieder etwas knapp. Bei Assassin’s Creed Odyssey reicht niedrig nicht aus, Ihr müsst auch die Auflösung auf 50% stellen, dann geht es gerade so.

Etwas ältere oder leichtere Titel liegen dem GPD Win Max deutlich besser!

Civ6 Skyrim

Titel wie Skyrim oder auch Divinity: Original Sin II laufen relativ komfortable auf dem Notebook.

Auf Seiten der SSD haben wir eine „BIWIN SSD 512GB“. Ja diese scheint sehr exotisch zu sein, selbst Google weiß über diese nicht viel.

Ssd

Es handelt sich allerdings um eine NVME SSD, welche mit 2030MB/s lesend und 1845MB/s schreibend eine ordentliche Leistung bietet.

 

Akkulaufzeit

Im GPD Win Max steckt ein vergleichsweise großer 55,5Wh Akku. Dies in Kombination mit dem 8 Zoll Display sorgt für eine ordentliche Akkulaufzeit!

Bein Videoschauen oder Office Anwendungen kam ich auf ca. 10,5 Stunden! Bei einer Reduktion der Displayhelligkeit auf das Minimum usw. wären sicherlich 12 Stunden durchaus möglich.

Gpd Win Max Im Test 6

Bei einer Gaming Last rechnet mit einer Laufzeit von ca. 2 Stunden, was aber etwas basierend auf dem Spiel schwankt.

Geladen wird das GPD Win Max via USB C. Es liegt auch ein 65W USB C Ladegerät bei. Grundsätzlich akzeptiert das Notebook aber auch andere USB C Ladegeräte mit dem USB Power Delivery Standard.

Diese müssen lediglich die 20V Spannungsstufe bieten, 18W Ladegeräte werden als z.B. nicht akzeptiert.

 

Fazit

Das Fazit zum GPD Win Max ist extrem schwer. Einerseits finde ich das kleine Gaming Notebook total cool und spannend, auf der anderen Seite kann ich dieses aber eigentlich niemanden empfehlen.

Der Dreh- und Angelpunkt ist natürlich die Performance. Grundsätzlich macht der Intel i5-1035G7 dank der hohen TDP von 25W und der ordentlichen Kühlung einen guten Eindruck. Allerdings ist die Intel Iris Plus Grafikkarte alles andere als ein Gaming-Monster!

Gpd Win Max Im Test 9

Ihr werdet 99% aller Spiele auf dem GPD Win Max spielen können, lediglich Assassin’s Creed Valhalla verweigerte bei mir komplett den Start. Allerdings aktuelle AAA Spiele werdet Ihr nur mit absolut minimaler Qualität und oftmals nur bei reduzierter Auflösung bei ca. 30 FPS spielen können.  Es ist natürlich schon beeindruckend z.B. Borderlands 3 auf einer Kiste in Form einer Nintendo Switch zu sehen.

Ältere Titel wie Skyrim usw. laufen natürlich absolut tadellos bei mittlerer bis hoher Qualität. Dies überrascht aber auch nicht.

Wenn Ihr Euch das GPD Win Max zulegt müsst Ihr bereit sein solche Kompromisse einzugehen und eventuell auch Dinge wie Ini Tweaks usw. durchzuführen, um auch aktuellere Titel genießen zu können.

Die Verarbeitung des GPD Win Max ist soweit tadellos. Zwar ist das Notebook keine Schönheit und etwas dick, aber es ist robust und massiv gebaut. Sehr Ähnliches gilt fürs Display. Das GPD Win Max ist kein Notebook für Foto und Video-Bearbeitung, aber das Display sieht für den normalen Alltag mehr als gut genug aus. Die Tastatur und auch der integrierte Controller sind qualitativ gut, aber gerade die Tastatur kämpft etwas mit dem Layout.

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Kommen wir damit zum Fazit. Für wen ist das GPD Win Max etwas? Das GPD Win Max sehe ich als 2. Notebook für Bastler und Nerds, die einfach daran Spaß haben Gaming-Power in dem Formfaktor einer Handheld Spielekonsole zu haben, auch wenn AAA Spiele vielleicht nur auf minimalen Details laufen. Ich würde niemanden das GPD Win Max als primäres Notebook empfehlen. Dieses kann ich nur als Zweitgerät gut heißen, was auch am Preis von knapp unter 800€ liegt.

Eine Powerbank von VARTA? Kann diese im Test überzeugen?

VARTA wird den meisten von Euch primär aufgrund von Batterien oder Akkus bekannt sein. VARTA versucht aber zunehmend auch im Bereich der Lithium Akkus Fuß zu fassen, beispielsweise als Zulieferer für Apple und eventuell auch irgendwann der Automobil-Industrie.

Varta Power Bank Energy 20000mah Test Review 7

Neuerdings hat VARTA auch eine Serie an klassischen Powerbanks im Sortiment. Diese überzeugen auf den ersten Blick durch einen sehr fairen Preis und ein schickes Design. Dabei steht natürlich die Marke VARTA auch für gute deutsche Qualität.

Aber ist dies auch so? Kann die VARTA Power Bank Energy 20000 im Test überzeugen? Finden wir es doch einfach heraus!

 

Die VARTA Power Bank Energy 20000 im Test

Der erste Eindruck der VARTA Power Bank Energy 20000 fällt durchaus positiv aus. Kleine Minuspunkte gibt es für relativ viel Plastik in der Verpackung, aber die Powerbank selbst wirkt gut gebaut.

Varta Power Bank Energy 20000mah Test Review 1

Wir haben grundsätzlich ein einfaches Kunststoff-Gehäuse, welches aber ein 2 geteiltes Design besitzt. So ist die Oberseite aus einem weißen Kunststoff gefertigt, während der Rahmen und die Unterseite in Grau gehalten sind.

Das Design ist damit zwar klar als simpel zu bezeichnen, aber geschmackvoll! Auch die Verarbeitung lässt keine Wünsche übrig. Das Gehäuse wirkt robust und stabil gearbeitet. Ich würde die VARTA Powerbank jetzt nicht als übermäßig filigran einstufen, diese wirkt aber vernünftig.

Varta Power Bank Energy 20000mah Test Review 2

Vernünftig wirkt auf den ersten Blick auch die Portausstattung. Wir haben auf der Front 2x USB A, 1x USB C und 1x microUSB.

Leider unterstützt die VARTA Powerbank KEINEN Schnelladestandard!

Die beiden USB A Ports besitzen 5V/2,4A. Dies ist ein ordentliches Tempo, aber nun mal kein Quick Charge. Der USB C Port besitzt wiederum 5V/3A, was mit 15W okay ist. Es wird aber keine Spannungsstufe über 5V unterstützt!  Ihr könnt hier also Smartphones nur mit einem „normalen“ Tempo laden.

Varta Power Bank Energy 20000mah Test Review 3

Zum Aufladen der Powerbank selbst könnt Ihr entweder den USB C Port mit maximal 3A nutzen, oder den microUSB Port mit maximal 2A.

 

Kapazität, kann VARTA halten was sie versprechen?

VARTA gibt die Kapazität der Power Bank Energy mit 20000mAh an. Folgende Werte konnte ich messen:

5V/1A 70.055Wh 18934mAh
5V/3A 60.291Wh 16295mAh

 

Die Kapazitätsangabe bei Powerbanks bezieht sich immer auf die Kapazität der Akku-Zellen im Inneren. Allerdings ist das Entladen dieser nicht zu 100% effizient. So gibt es immer einen gewissen Verlust in Form von Wärme, aufgrund interner Prozesse, Spannungswandlungen usw.  Dies gilt gerade bei der Nutzung von Quick Charge, USB PD oder anderen Schnellladestandards. 80-90% ist der gängige „gute“ Werte für die nutzbare Kapazität. Über 90% sind sehr selten und unter 80% ungewöhnlich. Bedenkt, dass auch Euer Smartphone nicht zu 100% effizient lädt! Hat dieses einen 2000mAh Akku werden ca. 2600mAh für eine 100% Ladung benötigt. Dies hängt aber etwas vom Model und der Art des Ladens ab.

Varta Power Bank Energy 20000mah Test Review 8

Mit 18934mAh bietet die VARTA Powerbank 94,67% der Herstellerangabe, was ein klasse Wert ist!

 

Ladetempo

Die VARTA Powerbank bietet zwei klassische USB A Ausgänge mit 5V/2,4A und einen USB C Ausgang mit 5V/3A. Wenn wir es ganz genau nehmen ist der USB C Port damit sogar ein Power-Delivery fähiger Schnellladeport. In der Praxis ist dieser aber aufgrund fehlender höherer Spannungsstufen etwas eingeschränkt. Wir können also nur von einem halben Schnellladeport sprechen.

Varta Power Bank Energy 20000mah Test Review 6

Folgende Geräte habe ich an der VARTA Powerbank getestet:

USB A USB C
Apple iPhone 12 Pro 7,4W 9,6W
Samsung Galaxy S21 Ultra 8,4W 11,6W
Samsung Galaxy Note 20 Ultra 8,8W 10,9W
Xiaomi Mi 10 Pro 7,46W 7,5W

 

Hier keine großen Überraschungen! Die Powerbank liefert mit allen getesteten Geräten eine gute Standard Performance. So wird das Laden der Smartphones ca. 2-3 Stunden dauern. Nicht übermäßig schnell, aber auch nicht zu langsam.

 

Wiederaufladen

Ist die VARTA Powerbank nun leer, wie lange dauert das Wiederaufladen? Dies hängt in er Praxis natürlich etwas von der verwendeten Quelle an.

Ladestrom

Im besten Fall kann die VARTA Power Bank Energy 20000mAh mit rund 13W geladen werden. Hierfür ist ein USB Power Delivery Ladegerät mit 5V/3A nötig. So dauert das vollständige Laden ca. 8-9 Stunden.

Nicht unbedingt extra flott, aber im Rahmen des Erträglichen.

PS. Die Powerbank war bei mir im Zusammenspiel mit einigen USB PD Ladegeräten etwas zickig und verweigerte das Aufladen.

 

Fazit

Die VARTA Power Bank Energy 20000mAh ist keine schlechte Powerbank und auch der Preis von 25€ (zum Zeitpunkt des Tests) wirkt fair für das Gebotene.

Varta Power Bank Energy 20000mah Test Review 9

Allerdings ist die VARTA Powerbank auch nichts „Außergewöhnliches“. Diese ist eine Standard Powerbank, ohne aufwendige Schnellladestandards oder ähnliches. Ja wir haben den 5V/3A USB C Port, welcher in der Praxis ein etwas höheres Ladetempo ermöglichen kann, aber dieser ist auch kein „echter“ Schnellladeport.

Die Kapazität der Powerbank sieht dabei mit maximal rund 19000mAh in der Praxis gut aus! Das Laden dauert ca. 8-9 Stunden.

Varta Power Bank Energy 20000mah Test Review 10

Kurzum die VARTA Powerbank ist ein solides Modell, aber auch nichts „Besonderes“.

Test: EarFun Free Pro, eine absolute Empfehlung!

EarFun gehört sicherlich zu kleineren Anbietern von Bluetooth Ohrhörern, könnte dem ein oder anderem Leser meiner Webseite aber bereits aufgrund der hervorragenden Preis-Leistung bekannt sein.

So sehen auch die EarFun Free Pro auf den ersten Blick auch extrem spannend aus. Warum? Naja zum einen haben wir hier 59€ true Wireless Ohrhörer mit ANC ,zum anderen weisen diese eine gewisse Ähnlichkeit zu den nicht in Europa erhältlichen FIIL T1 Pro auf.

FIIL ist ein sehr exotischer Hersteller, welcher nur direkt aus China zu bekommen ist, aber wirklich herausragende Audio-Produkte bietet.

Test Earfun Free Pro 5

Sollte es sich bei den EarFun Free Pro nun um ein Schwester-Modell der FIIL T1 Pro handeln, dann wären sie aufgrund der direkten Erhältlichkeit aus Europa ein fantastischer Deal!

Wollen wir uns daher doch einmal die EarFun Free Pro im Test ansehen, können diese meine durchaus gehobenen Erwartungen halten?

An dieser Stelle gleich zweimal Danke. Einmal an EarFun welche mir die Ohrhörer freundlicherweise für einen Test zur Verfügung gestellt haben und zum anderen Kay, der mich in einer eMail auf diese Ohrhörer hingewiesen hat.

 

Die EarFun Free Pro im Test

Die EarFun Free Pro werden in einer sehr kompakten Lade bzw. Transportbox geliefert. Diese misst 66,5 x 25 x 30 mm und bringt ein Gewicht von 41,6 g auf die Waage. Die Ohrhörer selbst wiegen gerade einmal 4,7 g.

Test Earfun Free Pro 1

Die Ladebox ist allerdings auch recht einfach aufgebaut. Diese besteht äußerlich aus einem normalen Kunststoff, welcher aber so gefärbt ist den Anschein von Aluminium zu erwecken. Der Deckel der Ladebox ist dabei mit einem Hochglanz Panel versehen.

In der Ladebox ist ein 400 mAh Akku verbaut, welcher die Ohrhörer ca. 3-3,5x unterwegs laden kann. Mit einer Ladung sollen die Ohrhörer 7 Stunden (ohne ANC) durchhalten, was einer Gesamtlaufzeit von 32 Stunden entspricht.

Test Earfun Free Pro 2

Geladen wird die Ladebox wahlweise via USB C oder kabellos!

Die Free Pro selbst setzten auf ein etwas länglicheres „Ohrstöpsel“ Design, mit integrierten Silikon Ohrhaken, welche den Halt der Ohrhörer verbessern sollen.

Test Earfun Free Pro 3

Ähnlich wie die Ladebox bestehen auch die Ohrhörer weitestgehend aus einem matten Kunststoff, welcher aber teilweise so lackiert ist um den Anschein von Aluminium zu erwecken. Lediglich die Rückseite besteht aus Hochglanz Kunststoff und besitzt ein integriertes Touchpad um die Ohrhörer zu steuern.

 

Tragekomfort

Die EarFun Free Pro sind zwar keine absolut winzigen Ohrhörer, haben aber eine ganz gute Form und sitzen angenehm in meinen Ohren.

Ich würde den Tragekomfort mit einer „2“ bewerten.

 

ANC

Die EarFun Free Pro bringen ein aktives Noise Cancelling mit. Dieses soll aktiv Hintergrundgeräusche ausgleichen und für eine ruhigere Nutzung sorgen.

Guten ANC ist leider selten in günstigeren Modellen zu finden und noch seltener in Ohrhörern. So ist auch das ANC in den Free Pro eher mäßig.

Test Earfun Free Pro 12

Positiv, es erzeugt kein großes weißes Rauschen oder ein Druckgefühl. Negativ, es blockt auch nicht viele Umgebungsgeräusche. Es gibt höchstens eine leichte Reduktion von brummenden oder surrenden Geräuschen. Ich glaube hier macht die passive Geräuschunterdrückung glatt mehr als die aktive.

Wollt Ihr Ohrhörer mit wirklich starken ANC, dann müsst Ihr zu teuren Modellen wie den Anker SoundCore Liberty Air 2 Pro greifen.

Neben ANC bringen die Free Pro auch einen Transparenz Modus mit, in welchem Hintergrundgeräusche verstärkt werden, so dass Ihr diese während des Musikgenusses besser wahrnehmen könnt.

 

Klang

Kommen wir zum spannendsten Punkt dem Klang der Ohrhörer. Die EarFun Free Pro verfolgen etwas die klassische Badewannen Klangsignatur. Das heißt die Enden (Höhen und Tiefen) sind hoch und die Mitten abgesenkt (wie bei einer Badewanne im Querschnitt). Hierdurch haben die Ohrhörer einen sehr lebendigen und aufgeweckten Klang, welcher durchaus Spaß macht. Allerdings ist dieser für Puristen weniger geeignet. Beginnen wir aber am Anfang.

Test Earfun Free Pro 10

Die Höhen der EarFun Free Pro sind eindeutig als glasklar und super brillant zu bezeichnen. Diese schaffen es auch eine gewisse Leichtigkeit und Luftigkeit auszustrahlen, neigen aber im Gegenzug teils etwas zur Schärfe. Helle und schrille Geräusche werden nicht gedämpft, eher im Gegenteil. Dies verleiht aber den Ohrhörern auch eine hohe subjektive Detaildarstellung.

Die Mitten sind wiederum unspektakulär. Stimmen werden klar wiedergegeben, neigen aber zum Untergehen. Dies hängt etwas vom Song ab den Ihr hört, aber tendenziell sind die Höhen und Tiefen dominant.

Kommen wir damit auch zu den Tiefen. Die EarFun Free Pro haben einen top Bass! Dieser ist kräftig bis sehr kräftig, hat einen soliden Tiefgang und ein ordentliches Volumen. Bass-Fans kommen hier eindeutig auf ihre Kosten. Der Bass wirkt dabei aber noch gekonnt und nicht übermäßig forciert.

Test Earfun Free Pro 11

Unterm Strich haben die EarFun Free Pro damit eine sehr spaßige und lebendige Klangsignatur, welche ich durchaus als Massenkompatibel einstufen würde. Für einige HiFi Fans könnten die Ohrhörer aber auch etwas zu lebendig sein. Sucht Ihr einen möglichst unverfälschten Klang, dann sind die Free Pro nicht die richtigen Ohrhörer für Euch.

Die räumliche Darstellung der Ohrhörer ist solide, aber auch nichts Besonderes. Die maximale Lautstärke wiederum fällt recht hoch aus.

EarFun Free Pro Frequency Response
EarFun Free Pro Frequency Response

Erklärung: Bei einer komplett geraden Linie würden die Ohrhörer Audiosignale 1 zu 1 wiedergeben, ohne diese zu färben oder zu „verfälschen“. Dies ist aber nur bei Studio/Referenz Kopfhörern üblich. Ihr könnt das Diagramm grob in drei Bereiche unterteilen, links = Tiefen/Bass, Mitte = Mitten und  rechts = Höhen. Ist ein Teil Höher als ein anderer Teil ist dieser Frequenzbereich klanglich mehr betont als ein anderer. Ist beispielsweise die Frequenzkurve links sehr hoch bedeutet dies einen Bass-Boost. Es ist zwar nicht möglich den Klang nur auf die Frequenzkurve herunter zu brechen, aber diese liefert dennoch neutrale Informationen zum Klang.

 

Fazit

Du suchst komplett kabellose Ohrhörer in der +- 50€ Preisklasse, mit einem lebendigen und dynamischen Klang und bist einem guten Schuss Bass nicht abgeneigt? Dann kauf die EarFun Free Pro!

Test Earfun Free Pro 7

Die Ohrhörer konnten im Test vor allem aufgrund des wirklich spaßigen und guten Klangs überzeugen, der auch deutlich über der eigentlichen Preisklasse der Ohrhörer spielt. Vor allem der starke und gute Bass fällt hier ins Gewicht. Aber auch die Höhen machen eine starke Figur. Lediglich wenn du einen möglichst unverfälschten Klang suchst, dann gibt es bessere Ohrhörer für dich.

Dies gilt auch wenn du großen Wert auf das ANC legst. Dieses ist bei der EarFun Free Pro Okay, aber sollte eindeutig nicht dein Kaufgrund für diese sein.

Dennoch unterm Strich sind die EarFun Free Pro aktuell meine top Empfehlung in der 50€ Preisklasse!

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Die so ziemlich schnellsten SD Karten aktuell auf dem Markt! Die KIOXIA Exceria Pro im Test

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Speicherkarten mit 100MB/s lesend und 60MB/s+ schreibend sind mittlerweile nichts Außergewöhnliches und recht günstig im Handel zu bekommen. Wollt Ihr aber eine höhere Datenrate als dies, dann wird es schwierig und teuer.

Dabei können Speicherkarten mit höheren Datenraten durchaus Sinn machen. Moderne SLRs erzeugen oftmals riesige RAW Dateien und dies teils auch sehr schnell im Serienbildmodus.

Kioxia Exceria Pro Test Review 1

Eine der schnellsten Speicherkarten-Serien die Ihr aktuell bekommen könnt sind die KIOXIA (Toshiba) Exceria Pro N502.

Diese Speicherkarten werden mit satten 270 MB/s lesend und 260 MB/s schreibend beworben! Ein beeindruckendes Tempo, hier können nicht viele Konkurrenten mithalten.

Beeindruckend ist aber auch der Preis. So zahlt Ihr für die 256GB Version aktuell rund 300€. Hier muss die SSD wirklich sehr gut sein um diesen Preis zu rechtfertigen. Wollen wir doch einmal genau dies in einem Test klären!

An dieser Stelle vielen Dank an KIOXIA für das zur Verfügung stellen der Exceria Pro Speicherkarten für diesen Test!

 

Die KIOXIA Exceria Pro Speicherkarten im Test

Die Exceria Pro Speicherkarten werden in der üblichen kleinen Pappe Box geliefert. Hier möchte ich aber ein kurzes Lob aussprechen, denn die Pappe Box lässt sich sehr einfach öffnen, im Gegensatz zu den meisten Konkurrenten wo völlige Zerstörung angesagt ist.

Kioxia Exceria Pro Test Review 2

Die Speicherkarten selbst sind allerdings als recht unauffällig zu beschreiben. Diese verfügen über ein eher einfaches schwarzes Kunststoffgehäuse und einen orange/gelben Aufkleber.

Kioxia Exceria Pro Test Review 3

So blöd es klingt, aber die Exceria Pro wirken auf mich optisch weniger wie „Luxus High End Speicherkarten“. Auch wenn dies eigentlich nicht wichtig ist, KIOXIA sollte mal sein Design überdenken.

Kioxia Exceria Pro Test Review 4

Abseits davon gibt es nicht viel zu beobachten. Wir haben lediglich noch den typischen SD Karten Schreibschutzschalter.

 

UHS-I vs. UHS-II

Bei den KIOXIA Exceria Pro handelt es sich um SD Karten nach dem UHS-II Standard! Aber was bedeutet dies? Normale SD Karten sind in der Regel auf ca. 90-100MB/s limitiert was die Datenrate angeht.

Um nun höhere Datenraten zu erreichen verfügen UHS-II über zusätzliche Kontaktpins auf der Rückseite.

Ihr könnt eine UHS-II Speicherkarte weiterhin in jeder Kamera, Speicherkartenleser usw. verwenden. Sofern dieser aber nicht gezielt für den UHS-II Standard optimiert ist, werden die Speicherkarten auf ca. 90-100MB/s limitiert sein.

 

Haltbarkeit?

Wie jeder Hersteller von Speicherkarten wirbt auch KIOXIA mit einer besonders hohen Haltbarkeit, ohne dabei genauer zu werden. Wir haben lediglich eine typische 5 Jahre Garantie.

Wie viele Schreibzyklen die Speicherkarte schafft oder einen „TBW“ Wert wie bei einer SSD gibt es nicht. Allerdings können wir davon ausgehen das KIOXIA nicht den billigsten Flash Speicher verwendet, ansonsten wären solche Datenraten nicht möglich.

KIOXIA wirbt sogar damit, dass hier der gute BiCS FLASH verbaut ist, wie wir diesen auch in vielen SSDs finden. Dieser sollte für eine gewisse Haltbarkeit sorgen. Bonuspunkte gibt es für eine verbaute Sicherung gegen das Überhitzen der Speicherkarte. Sollte die Speicherkarte so heiß werden, dass der Flashspeicher Schaden nehmen würde, wird die Speicherkarte vorher temporär abgeschaltet.

Abseits davon ist die Speicherkarte:

  • X-Ray Proof (ISO7816-1 equivalent. Not affected by Airport security check (X-ray check).)
  • Temperature Durability (Wide operating temperature -25 to 85℃)
  • ESD Immunity (Resistant to electrostatic discharge (ESD) from the human body.)

 

Die Performance

KIOXIA wirbt bei allen Kapazitäten der Exceria Pro mit 270MB/s lesend und 260MB/s schreibend, was wahnsinnig gute Werte wären! Exceria Pro hat mir freundlicherweise die 64GB, 128GB und 256GB Version der Exceria Pro zukommen lassen, schauen wir doch mal ob die Herstellerangaben stimmen.

Getestet wurden die Speicherkarten in einem Realtek PCIe RTS5229 Kartenleser.

Starten wir mit dem üblichen CrystalDiskMark Test:

Kioxia Exceria Pro Datenrate

Kioxia Exceria Pro N502 Crystaldiskmark 64gb Kioxia Exceria Pro N502 Crystaldiskmark 128gb Kioxia Exceria Pro N502 Crystaldiskmark 256gb

Lesend erreichten alle drei Versionen rund 250 MB/s in meinem Test. Eine kleine Abweichung zur Herstellerangabe, welche aber auch einfach an unterschiedlichen Speicherkartenlesern liegen kann (ja diese machen einen deutlichen Unterschied).

Schreibend erreichte die 128GB Version rund 240 MB/s, die 64GB Version 226 MB/s und die 256GB Version 216 MB/s. Hier gibt es also eine etwas größere Abweichung, auch je nach Version. Erneut kann dies auch etwas an dem verwendeten Lesegerät liegen.

Dennoch rund 250 MB/s lesend und mindestens 216MB/s schreibend sind top Werte!

  

In der Praxis?

Hohe Datenraten sind schön und gut, aber was bringt mir das Ganze in der Praxis? Dies hängt stark davon ab, ob Eure Kamera UHS-II unterstützt.

Kioxia Exceria Pro Test Review 5

Hier ein kleines Praxis Beispiel mit folgenden Einstellungen: Sony A7R IV, Serienbild Modus auf „High“ (ca. 6-7 Bilder/Sek) und im RAW Format (61 MB pro Bild).

  • Messung 1, Dauer bis der integrierte Cache der Kamera im Serienbildmodus voll ist.
  • Messung 2, Dauer bis der Cache komplett auf die Speicherkarte geschrieben ist.

Praxis Test 1 Praxis Test 2

Ich denke die Werte zeigen schon eindeutig, dass die KIOXIA Exceria Pro im Serienbildmodus einen gewissen Vorteil bringt. So könnt Ihr ca. 1 Sekunde länger mit dem vollen Tempo fotografieren (da die Speicherkarte im Hintergrund die Bilder parallel schneller Wegschreiben kann) und das Leeren des Caches geht gute 20 Sekunden schneller als selbst mit einer guten Samsung Pro Plus for Professionals.

 

Fazit

Die KIOXIA Exceria Pro sind unheimlich gute, aber auch unheimlich teure Speicherkarten. Ob diese sich für Euch lohnen hängt etwas von Eurem Einsatzzweck ab.

Grundsätzlich konnte ich im Test Datenraten von rund 250MB/s lesend und 240-216MB/s schreibend messen. Dabei war die 128GB Version minimal schneller als die anderen Versionen.

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Ich würde die KIOXIA Exceria Pro primär Nutzern empfehlen die entweder bereits 6K oder 8K Videos aufnehmen können und/oder stark auf die Serienbildfunktion Ihrer Kamera setzen. Gerade beim exzessiven Nutzen der mittlerweile oftmals sehr hohen Bildraten moderner Kameras, kann es teils sehr lange dauern bis der Cache abgebaut wurde. Dank der über 200MB/s schreiben der Exceria Pro geht dies doch um einiges flotter, sofern Eure Kamera auch UHS-II unterstützt.

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Hier kann sich dann die Investition in solch eine teure Speicherkarte absolut Sinn machen!

Ebay Kleinanzeigen neues Käuferschutz System (OPP), nervig, langsam aber Sinnvoll?

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Viele von Euch werden sicherlich schon einmal etwas bei Ebay Kleinanzeigen verkauft haben. Solltet Ihr aktuell versuchen etwas bei Ebay Kleinanzeigen zu verkaufen dann werdet Ihr vielleicht über das neue Käuferschutzsystem gestolpert sein.

Ebay Kleinanzeigen bietet nun ein Zahlungssystem an, welches laut Angaben von ebay viel besser und sicherer ist.

Bildschirmfoto 2021 02 16 Um 21.57.00

Ich wurde von diesem neuen Zahlungssystem etwas überrumpelt! So schrieb mir ein Käufer plötzlich „ja ich habe das Geld überwiesen“ und es tauchte im Chat eine neue Meldung auf.

In diesem Artikel möchte ich Euch meine Erfahrungen mit dem neuen Ebay Kleinanzeigen Käuferschutzsystem aus Sicht eines Verkäufers schildern und wie dieses abläuft.

 

Ebay Kleinanzeigen und OPP

Seit Anfang Februar 2021 hat Ebay Kleinanzeigen eine Partnerschaft mit OPP (Online Payment Platform) geschlossen um das Kaufen und Verkaufen auf der Plattform sicherer zu gestalten.

https://themen.ebay-kleinanzeigen.de/sicher-bezahlen/kaeuferschutz/

OPP ist ein niederländisches Unternehmen, das allerdings auch in Deutschland aktiv ist. Also keine Sorge der Support usw. ist auf Deutsch!

 

Wie funktioniert OPP?

OPP ist eine Art Treuhänder. In der Theorie funktioniert dies wie folgt:

  1. Ihr einigt Euch mit dem Käufer auf eine Summe.
  2. Der Käufer zahlt diese Summe an OPP via Sofortüberweisung oder Kreditkarte.
  3. Ihr erhaltet eine Bestätigung, dass die Summe bei OPP eingetroffen ist.
  4. Ihr habt nun 7 Tage Zeit das Produkt zu versenden, ansonsten wird das Geld zurückgebucht.
  5. Habt Ihr das Produkt versendet, dann müsst Ihr Trackinginformationen in OPP hinterlegen.
  6. Bestätigt nun der Käufer den Erhalt des Produktes, dann wird das Geld freigegeben und Euch überwiesen.

Dabei ist OPP aktuell gebührenfrei! Sollte es Probleme während der Transaktion geben, dann wird das Geld zunächst von OPP „eingefroren“ bis die Situation geklärt ist.

Ebay Kleinanzeigen Käuferschutz

Wie gut und richtig OPP bei Problemen reagiert kann ich Euch aktuell nicht sagen. Ich hatte zwar während meines Verkaufs ein Problem, der Käufer hatte anscheinend versucht wieder abzuspringen, dies hat aber OPP verhindert.

Ist das Geld einmal an OPP überwiesen habt Ihr dem Kauf fest zugesagt.

 

OPP die Datenkrake!

Leider ist OPP in der Praxis aber eine kleine Datenkrake! So müsst Ihr Euch bei der ersten Nutzung registrieren, mit einem Foto Eurer Bankkarte!  Die Verifizierung hiervon dauert 2-3 Tage.

Ja Ihr müsst dem Ebay Kleinanzeigen Käuferschutzsystem ein Foto Eurer Bankkarte übermitteln. Okay, gut dies wird gemacht um sicherzustellen, dass Ihr kein Betrüger seid.

Bei der Auszahlung verlangte OPP dann plötzlich eine Personalausweiskopie!

Ebay Kleinanzeigen Opp

Jupp der Kauf war von beiden Seiten aus zufrieden abgeschlossen und das Geld lag bei OPP und es wurde im letzten Moment noch eine Personalausweiskopie erpresst, ansonsten kommt Ihr nicht an EUER Geld.

Es ist also eine Kopie Eurer Bankkarte und Eures Personalausweises Pflicht, um OPP zu nutzen!

 

Wie lange dauert das alles?

Das Ganze dauert gerade beim ersten mal eine gute Weile.

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  • 06.02 (Samstag) – Mit Verkäufer geeinigt, Verkäufer sendet Geld via OPP
  • 09.02 (Dienstag) – Ich versende die Ware
  • 11.02 (Donnerstag) – Käufer bestätigt den Erhalt
  • 16.02 (Dienstag) – Ich werde zu meiner Personalausweis Kopie aufgefordert

Dies ist der Punkt an welchem ich mich entschieden habe diesen kleinen Artikel zu schreiben. Ich werde den Zeitpunkt updaten ab welchem das Geld auf meinem Konto ist.

 

Fazit zu Ebay Kleinanzeigen und dem Käuferschutzsystem

Ja Ebay Kleinanzeigen war etwas der Wilde Westen unter den Verkaufsplattformen, wo es auch ohne Frage viel Betrug gab.

Und ja ich kann das Einführen eines Käufer/Verkäufer Schutz Systems durchaus verstehen. Aber mir kommt OPP zum aktuellen Zeitpunkt etwas nervig vor!

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Vor allem die Personalausweiskopie und Kopie der Bankkarte finde ich etwas „hart“ und fragwürdig.

Ob sich das System bewährt kann ich Euch nicht sagen. Ihr könnt natürlich auch weiterhin Barzahlungen, Paypal, Überweisungen usw. nutzen. Bedenkt bei der Nutzung von OPP aber, dass Euer Geld eine Weile einbehalten wird.

Erfahrungsbericht XtremeSkins, eine dbrand Alternative aus England

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Jeder der die amerikanischen Technik Youtuber verfolgt wird dbrand kennen. Dbrand ist ein Hersteller von Smartphone, Tablet und Notebook Skins, also Folien welche das Design des Gerätes verändern und auch etwas zum Schutz dieser beitragen.

Leider ist allerdings dbrand ein amerikanischer Hersteller, der seine Produkte auch aus der USA versendet.

Erfahrungsbericht Xtremeskins 2

Eine Bestellung aus Deutschland ist zwar problemlos möglich, dauert aber sehr lange. Teils müsst Ihr auf einen Skin einen Monat oder länger warten.

Hier wäre doch ein alternativer Händler zu dbrand aus Europa schön. Leider gibt es keinen Hersteller in der gesamten EU der mit dbrand vergleichbar ist! Allerdings in England wurde ich fündig!

XtremeSkins bietet ein sehr ähnliches Sortiment zu dbrand, kurzum ich habe dort einmal bestellt. Wie die Bestellung verlaufen ist erfahrt Ihr in meinem kurzen Erfahrungsbericht zu XtremeSkins.

 

XtremeSkins, eine interessante dbrand Alternative!

Dbrand hat zwei große Vorteile. Zum einen besitzen diese eine sehr große Auswahl an sehr wertigen Skins, die auch über unterschiedliche Texturen usw. verfügen. Diese sind also mehr als nur ein einfacher Kunstdruck.

Zudem bietet dbrand seine Skins auch für alle modernen Geräte an und nicht nur für die populären iPhones und Samsung Galaxy Geräte.

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XtremeSkins kann hier mithalten! Zum Zeitpunkt dieses Artikels bietet XtremeSkins Skins für die aktuellen Smartphones von Apple, Samsung, Xiaomi, Huawei, OnePlus, Google usw. an.

Die Auswahl ist wirklich beeindruckend und nicht schlechter als bei dbrand.

Erfahrungsbericht Xtremeskins 6

Auch die Auswahl an unterschiedlichen Skins für die jeweiligen Geräte ist top! Ich konnte pro Gerät 33 unterschiedliche Skins zählen, welche auch anscheinend unterschiedliche Texturen besitzen und nicht einfach nur Drucke sind.

 

Zoll und Import

England ist raus aus der EU. Was bedeutet dies für Eure Bestellung bei XtremeSkins? Hier müssen wir unterscheiden, vor dem 1. Juni und nach dem 1. Juni.

Aktuell gilt das Motto wie bei jeder Auslangsbestellung. Ab 27€ wird in der Theorie 19% MwSt. fällig und das Paket bleibt im Zoll hängen.

In der Praxis könnt Ihr aber davon ausgehen, dass Eure Bestellung einfach im Briefkasten landet, sofern Ihr nicht hunderte Skins bestellt. Auch bei mir ist die Bestellung einfach angekommen.

Ab dem 1. Juni fällt diese Freigrenze weg und theoretisch landet jedes „Paket“ ab dann automatisch beim Zoll und muss von Euch ausgelöst werden. Wie dies in der Praxis funktioniert kann ich Euch jetzt noch nicht sagen.

 

Versand und Lieferung

Ich habe am 02.02.2021 meine Bestellung bei XtremeSkins getätigt. Ich habe dort einen Skin für das Samsung Galaxy S21 Ultra und das Apple MacBook Pro 13 M1 bestellt. Die Bestellung hat 35,99 Pfund gekostet.

Erfahrungsbericht Xtremeskins 1

Die Lieferung erfolgte 08.02.2021 via DHL. XtremeSkins hat die Skins einfach als großen Briefumschlag versendet.

 

Eindruck und Qualität

Grundsätzlich machen die Skins auf den ersten Blick einen guten Eindruck. Ähnlich wie bei dbrand sind die Skins nicht einfach nur Drucke, sondern die Oberfläche ist je nach Skin etwas unterschiedlich.

So ist der matt schwarze Skin für das S21 Ultra deutlich angeraut, fast wie ein feines Schleifpapier. Dies erhöht nicht nur den Gripp, sondern gibt der Rückseite auch ein interessantes Gefühl in der Hand.

Erfahrungsbericht Xtremeskins 4

Der „Marmor“ Skin für das MacBook ist etwas einfacher was die Textur angeht. So fühlt sich die Oberfläche etwas wie eine „Kunststoff Mappe“ an. Dies meine ich aber nicht negativ.

Was die Oberflächen angeht scheint XtremeSkins nicht schlechter als dbrand zu sein! Beim Kleber bin ich mir allerdings nicht ganz sicher. Dieser ist nicht schlecht, aber wirkt bei dbrand etwas wertiger. Auch fühlen sich die dbrand Skins etwas mehr wie „Vinyl“ an, die XtremeSkins fühlen sich mehr nach Kunststoff an.

Unterm Strich gibt es aber keinen großen qualitativen Unterschied. Vielleicht gibt es einen hauchdünnen Vorteil für dbrand, aber nichts Großes.

Das anbringen der Skins funktionierte fast 1 zu 1 wie bei dbrand. So klebt der MacBook Skin 1a und ich konnte bisher noch kein Anlösen der Kanten beobachten.

Erfahrungsbericht Xtremeskins 7

Beim Samsung Galaxy S21 Ultra muss mit einem Fön die Kanten des Skins erwärmt werden ehe diese haften. Auch dort hält der Skin bisher gut.

 

Fazit

Solltet Ihr Euch für einen Skin für Euer technisches Spielzeug interessieren, dann ist XtremeSkins eine wirklich gute Alternative zu dbrand!

Qualitativ steht XtremeSkins dbrand nicht viel nach, wenn überhaupt. Dabei sind die Skins mehr als nur einfache Drucke, sondern besitzen auch eine schöne Textur, welche je nach Skin anders ist.

Erfahrungsbericht Xtremeskins 9

Die Bestellung aus England funktionierte bei mir 1a und ohne Probleme. Dabei dauerte die Lieferung gerade einmal 6 Tage, was gut 5x so schnell ist wie bei dbrand.

Test: Ubiquiti UniFi 6 Lite Access Point, günstiges WLAN 6 für Profis?

Ubiquitis UniFi System erfreut sich bei Enthusiasten und Profis gleichermaßen Beliebtheit. Die Gründe hierfür sind auch klar ersichtlich! Das UniFi Ökosystem ist einfach klasse! Allerdings hat Ubiquiti gerade auf den WLAN 6 Trend recht spät reagiert.

Test Ubiquiti Unifi 6 Lite Access Point 6

So gibt es bis heute keinen „High End“ WLAN 6 Access Point von Ubiquiti. Was es allerdings gibt ist ein günstiges Einsteigermodell! Den UniFi 6 Lite Access Point könnt Ihr aktuell für knapp über 100€ bekommen. Dafür soll dieser mit einer guten Leistung und dem aktuellen WLAN 6 „ax“ Standard Punkten. Aber gelingt dies? Finden wir es im Test heraus!

 

Der Ubiquiti UniFi 6 Lite Access Point im Test

Zunächst möchte ich Ubiquiti etwas loben. Die Verpackung des UniFi 6 Lite ist wunderbar kompakt und verzichtet weitestgehend auf Kunststoff, super! So gehört ein Produkt im Jahr 2021 verpackt.

Test Ubiquiti Unifi 6 Lite Access Point 1

Allerdings verzichtet Ubiquiti auch auf ein Netzteil und jegliche Art von Kabeln. Ihr erhaltet nur den Access Point und eine Wandhalterung (+ Schrauben).

Sprechen wir daher zunächst über die Stromversorgung des UniFi 6 Lite. Wie alle UniFi Access Points setzt auch der UniFi 6 Lite auf PoE. Es wird also Strom über das LAN Kabel mitgesendet.

Test Ubiquiti Unifi 6 Lite Access Point 2

Hierfür muss aber entweder Euer Switch PoE nach dem 802.3af Standard unterstützen oder Ihr müsst auf einen PoE Injector setzen. Solch ein PoE Injector kostet von Ubiquiti ca. 10€.

Was den UniFi 6 Lite selbst betrifft haben wir das klassische Runde Ubiquiti Design. Wäre dort nicht der Aufdruck UniFi 6 könnte man den Access Point auch problemlos mit dem Vorgängermodell verwechseln.

Test Ubiquiti Unifi 6 Lite Access Point 3

Allerdings ist das Gehäuse des UniFi 6 Lite deutlich massiver und schwerer als des alten UniFi Lite. So scheint die Rückseite sogar aus Metall zu bestehen.

Auf der Rückseite finden wir genau einen LAN Port und eine Reset Taste, das war es.

Die Wandmontage erfolgt über eine Halterung, die Ihr an die Wand schraubt. Auf diese Halterung kann der UniFi 6 Lite aufgesetzt werden.

 

Das UniFi System

Solltet Ihr jetzt als Privatperson die Verlockung haben einen UniFi Access Point zu kaufen, überlegt Euch dies gut! UniFi ist kein Heimnutzersystem.

Um UniFi Hardware zu nutzen benötigt Ihr einen Controller. Ein Controller ist eine Software welche die UniFi Komponenten verwaltet. Die einzelnen Komponenten verfügen über keine Benutzeroberfläche!

Ubiquiti Unifi 6 Lite10

Anstelle dessen werden diese in den Controller Importiert und alle gemeinsam verwaltet. Dies ist bei großen Installationen mit eventuell duzenden AccessPoints essenziell.

So landen auch alle Daten und Statistiken der Access Points in einer Benutzeroberfläche.

Diese Controller Software muss aber 24/7 laufen. Ubiquiti bietet hierfür den so genannten Cloud Key an, ein kleiner Hardware Stick. Alternativ könnt Ihr UniFi auch auf einem eigenen Server oder Raspberry PI installieren.

Ohne diese gesonderte Hardware geht es aber bei UniFi nicht.

 

Software

Die Software beim UniFi 6 Lite sieht wie bei allen anderen UniFi Geräten aus, was natürlich dran liegt das hier die gleiche Controller Software zum Einsatz kommt.

Ubiquiti Unifi 6 Lite8

Habt Ihr Euren UniFi Controller eingerichtet und in diesem ein Netzwerk angelegt, dann müsst Ihr den UniFi 6 Lite einfach nur mit Eurem Netzwerk Verbinden und diesen „adoptieren“.

Anschließend startet dieser das Aussenden des WLAN Netztes. Die Einstellungen sind dabei eher überschaubar. Ihr könnt die Sendeleistung anpassen, die Frequenz und die Kanalbreite. Auch Feature wie band steering usw. lassen sich zu- und abschalten.

Ubiquiti Unifi 6 Lite9

Über die UniFi Software könnt Ihr dabei jederzeit sehen wie viele Clients mit dem AccessPoint verbunden sind und wie hoch die Netzauslastung durch diese ist. So könnt Ihr schnell Clients identifizieren die Euer WLAN „überbelasten“. Solche Clients lassen sich via UniFi auch drosseln.

Ubiquiti Unifi 6 Lite6

Ubiquiti Unifi 6 Lite4

Ubiquiti Unifi 6 Lite1

Weitere Funktionen wie Gastnetzwerke usw. lassen sich auch erstellen. Für ein professionelles System habe ich aber teils das Gefühl, dass dieser Bereich bei UniFi nicht ganz so gut ausgebaut ist. Merkai Go von Cisco bietet hier einige weitere Statistiken und Optionen.

 

Performance

Kommen wir zur Leistung des UniFi 6 Lite. Bei dem UniFi 6 Lite handelt es sich um einen vergleichsweise einfachen AccessPoint, daher auch das Lite im Namen. Dieser bietet:

  • 300 Mbit auf dem 2,4Ghz Band (hier nur WLAN 5!)
  • 1200 Mbit auf dem 5Ghz Band (867 Mbit bei WLAN 5)
  • 2×2 Design mit 80Mhz Kanalbreite
  • MU-MIMO und OFDMA Support

Mit maximal 1200Mbit ist der UniFi 6 Lite kein übermäßig rasanter WLAN Access Point. Leider unterstützt dieser nicht die erweiterte 160MHz Kanalbreite, was die Performance etwas Limitiert. Dennoch sind 1200Mbit natürlich nicht schlecht.

Test Ubiquiti Unifi 6 Lite Access Point 7

In der Praxis ist aber vor allem der MU-MIMO und OFDMA Support wertvoll! Normalerweise können WLAN AccessPoints immer nur mit einem Gerät gleichzeitig reden. Damit Ihr mehre WLAN Geräte haben könnt, wird zwischen den Geräten einfach nur sehr schnell hin und her gesprungen. Bei vielen Geräten im WLAN kann dies schnell zu einem sehr hohen Leistungsverlust führen. MU-MIMO und OFDMA beheben dieses Problem, sofern auch von Euren Clients unterstützt. MU-MIMO war auch schon im WLAN 5 Standard möglich, wurde dort aber nur sehr sporadisch unterstützt.

Schauen wir uns einmal die Leistung in der Praxis an.

Ubiquiti Unifi 6 Lite Wlan 5 2,4 Performance Ubiquiti Unifi 6 Lite Wlan 5 Performance

In meinem großen Testfeld mit der TP-Link T9E WLAN Karte und auf kurze Distanz kann sich der UniFi 6 Lite im soliden Mittelfeld einordnen.

Dieses Ergebnis ist für einen „Business Grade“ WLAN Access Point sehr gut! Solche Access Points sind meist eher auf eine hohe Stabilität und Leistung mit vielen Clients getrimmt, als auf eine maximale Peek Performance.

Ubiquiti Unifi 6 Lite Wlan Performance Pro

Hier einfach mal der UniFi 6 Lite im Vergleich zu anderen Business Garde WLAN Access Points. Hier kann dieser sogar den alten AP AC Pro deutlich schlagen.

Schauen wir uns das Ganze aber im Vergleich zu normalen WLAN 6 Router an, dann sieht das Bild etwas schwächer aus.

Ubiquiti Unifi 6 Lite Wlan 6 Performance

Für einen WLAN 6 Router/Access Point ist der UniFi 6 Lite eher auf der langsameren Seite. Wobei dies mit 90MB/s+ auf kurze Distanz auch sehr relativ ist!

 

Stromverbrauch 

Der Stromverbrauch des Ubiquiti UniFi 6 Lite ist leider nicht ganz leicht zu messen, da dieser stark vom PoE Injector abhängt.

Ich gebe Euch hier den Stromverbrauch des UniFi 6 Lite laut meines PoE Switches an. Nutzt Ihr einen separaten Injector rechnet mal mit +20%.

Ubiquiti Unifi 6 Lite Leistungsaufnahme

Mit 4,2W benötigt der UniFi 6 Lite angenehm wenig Energie, aber auch einen Hauch mehr als der alte AC-Pro mit rund 4,1W.

 

Fazit

Für rund 100€ ist der UniFi 6 Lite ein sehr guter kleiner Access Point. Dieser zeigte sich im Test sehr zuverlässig und ausgereift.

Auch die Leistung sowohl mit WLAN 5 wie auch mit WLAN 6 Geräten war gut! Auf kurze Distanzen konnte ich hier bis zu 95MB/s erreichen.

Damit kann der UniFi 6 Lite natürlich nicht mit den High End ASUS, Netgear usw. Modellen mithalten. Diese sind meist auch eher auf eine höhere maximal Leistung getrimmt, als auf Zuverlässigkeit und Stabilität mit hunderten Clients.

Test Ubiquiti Unifi 6 Lite Access Point 8

Dabei lag der Stromverbrauch mit 4,2W auf einem sehr erträglichen Level!

Unterm Strich ist der UniFi 6 Lite damit oberhalb des älteren UniFi AP AC Pro angeordnet, was ich als gutes Ergebnis bezeichnen würde.

Solltet Ihr nun losrennen und den UniFi 6 Lite kaufen? Wenn Ihr wisst auf was Ihr Euch beim UniFi System einlasst, ja. Falls Ihr Euch nicht sicher seid und nur für daheim ein kleines WLAN System sucht, dann würde ich Euch eher zu ASUS oder Netgear raten.

Der beste Full HD Gaming Monitor! Alienware AW2521HFL im Test

Ein guter Monitor gehört in jedes Gaming Setup. Was für Euch nun aber ein guter Monitor ist, hängt sehr stark von Euren Vorlieben und den gespielten Spielen ab.

Zockt Ihr primär grafisch aufwendige Single Player Spiele, dann würde ich Euch klar zu einem 21:9 Monitor raten. Seid Ihr aber etwas mehr „kompetitiv“ ausgerichtet, dann macht ein Monitor mit höherer Bildrate und besonders niedriger Reaktionszeit Sinn.

Um genau so einen Monitor handelt es sich beim Alienware AW2521HFL. Dieser soll eine Reaktionszeit von gerade einmal 1ms besitzen, bei einer Bildwiederholungsrate von 240Hz.

Alienware Aw2521hfl Im Test 18

Allerdings müsst Ihr für solch einen 25 Zoll Monitor auch satte 400€ auf den Tisch legen. Klar Alienware Produkte sind immer in der Premium Kategorie angesiedelt, daher wundert der saftige Preis nicht.

Stellt sich aber die Frage kann der Alienware AW2521HFL diesen Preis auch wirklich durch seine Qualität untermauern? Finden wir dies im Test heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an Alienware für das Ausleihen des Monitors.

 

Der Alienware AW2521HFL im Test

Es gibt einen Punkt in dem Alienware absolut meisterhaft ist und das ist die Haptik und Verarbeitung. Ihr werdet direkt beim Auspacken merken, dass der AW2521HFL ein absolutes premium Produkt ist!

Alienware Aw2521hfl Im Test 4

Dies gilt auch für den Standfuß, welcher extrem massiv ist! Ich würde sogar sagen der Standfuß alleine wiegt fast mehr als der ein oder andere günstige Monitor. Dabei bietet dieser eine Höhenverstellung und die Möglichkeit den Winkel des Monitors horizontal und vertikal zu verstellen. Klasse! Zusätzlich sind im Standfuß einige RGB LEDs integriert, welche sich via Software steuern lassen.

Alienware Aw2521hfl Im Test 9

Design ist natürlich immer Geschmackssache, aber ich finde das aktuelle Alienware Design einfach klasse! Es hebt sich von der Masse ab, ist auffällig aber gleichzeitig geschmackvoll.

Sowohl der Standfuß wie auch die Rückseite des Monitors setzen auf einen matt weißen Kunststoff, passend zu diversen Alienware Notebooks.

Alienware Aw2521hfl Im Test 6

Die Front ist allerdings wie üblich recht minimalistisch gestaltet. Wir haben schön kleine Rahmen an den Seiten und unten einen etwas dickeren Balken mit Alienware Logo.

Gesteuert wird der Alienware AW2521HFL über ein Steuerkreuz und Tasten am rechten Rand des Monitors. Grundsätzlich gefallen mir die Tasten und auch das OSD sehr gut, allerdings die Position am rechten Rand mag ich nicht. Wenn Ihr ein Multi-Monitor-Setup nutzt, sind die Tasten schwer erreichbar.

Alienware Aw2521hfl Im Test 11

Auf Seiten der Anschlüsse haben wir:

  • 2x HDMI 2.0
  • 1x DisplayPort 1.2
  • 1x USB 3.0 Eingang
  • 4x USB 3.0 Ausgänge
  • 2x 3,5mm Audio Ausgänge

Die Portausstattung ist sehr gut! Hier ist auch klar zu erkennen, dass wir einen Premium Monitor vor uns haben.

Gerade der USB Hub, der auch für die Kontrolle der RGB LEDs genutzt wird, ist nett! Zumal zwei der USB Ports sehr gut erreichbar angebracht sind.

 

Das Panel

Bei dem Alienware AW2521HFL handelt es sich genau genommen um einen 24,5 Zoll Monitor, mit folgenden Technischen Daten:

  • 24,5 Zoll
  • IPS Panel
  • 1920x1080p „Full HD“
  • 240Hz
  • 400 cd/m
  • 1000:1 Kontrast

Dell bzw. Alienware setzen beim AW2521HFL auf ein Full HD IPS Panel, was durchaus Sinn macht. Der Monitor ist klar auf eine besonders schnelle Reaktionszeit und hohe Bildwiederholungsraten getrimmt.

Hier ist ein IPS Panel einem VA Panel klar vorzuziehen. Die 240 Hz sind beeindruckend und können Euch im Spiel sogar einen gewissen Vorteil verschaffen. Ihr seht einen Gegner einfach früher, wenn dieser um eine Ecke läuft als bei einem 60 Hz Monitor.

Die Full HD Auflösung ist bei 25 Zoll sicherlich keine absolute Pracht, aber geht gerade in Spielen noch in Ordnung. Zudem ist Full HD für moderne Grafikkarten einfach genug zu befeuern das Ihr oft FPS erreicht die auch den 240 Hz des Monitors gerecht werden. Was bringen 240 Hz wenn Ihr nur mit 60 FPS spielt? Richtig nicht so viel. Full HD ist hier sicherlich ein gewisser Kompromiss, bei welchem eine hohe Bildrate gegen eine höhere Auflösung eingetauscht wurde.

Vermutlich wird es sich bei dem Panel um das M250HAN01 von AU Optronics handeln.

 

Testequipment

Für die Messung der Helligkeit, Kontrast, Farbumfang usw. nutze ich den DataColor SpyderX Elite.

Alienware Aw2521hfl Im Test 14

Angeschlossen wurde der Monitor via HDMI mit dem beiliegenden Kabel.

 

Farbumfang

Dell spricht beim AW2521HFL lediglich von einer 99% Abdeckung des sRGB Farbraums. Weitere Details zum Farbumfang bleibt uns Dell schuldig. Wollen wir da doch einmal nachmessen.

Farbumfang

Auf die 99% sRGB konnte ich nicht ganz kommen. Laut dem DataColor SpyderX Elite erreicht der Monitor 97% sRGB, 76% AdobeRGB und 79% DCI-P3. Dies sind jetzt sicherlich keine Werte die einen Photographen im Dreieck springen lassen, aber für einen Gaming Monitor ist dies ordentlich! Lobend muss ich hier auch die 79% des DCI-P3 Profils erwähnen, was gar nicht so übel ist.

Gar nicht so übel ist auch die Kalibrierung.

Kalibrierung

Mit einem Delta E von 1,52 im Schnitt ist der Monitor ganz ordentlich kalibriert.

 

Helligkeit

Dell wirbt beim Alienware AW2521HFL mit einer Helligkeit von satten 400 cd/m², was relativ viel wäre.

Helligkeit

Erfreulicherweise ist der Monitor aber wirklich sehr hell mit 429 cd/m²! Damit kann er auch gut in helleren Räumen genutzt werden oder wenn Ihr etwas Licht im Rücken habt.

Dabei ist die Ausleuchtung erstaunlich ordentlich! Es gibt keine grob sichtbaren Lichthöfe, helle Punkte am unteren Rand oder Ähnliches. Erstaunlich bei dieser hohen Helligkeit.

 

Kontrast

Dell gibt den Kontrast des AW2521HFL mit den typischen 1:1000 an.

Kontrast

Diesen Wert kann der AW2521HFL sogar mit 1:1130 leicht übertreffen! Damit liegt der Kontrast auf einem sehr guten Level für einen Monitor mit IPS Panel.

Fun Fakt, ich habe den AW2521HFL zunächst an einem Alienware 15 M3 getestet, dort erreichte der Monitor nur 1:260, was natürlich extrem niedrig ist. Erst an einem anderen PC konnte ich mit dem gleichen Kabel und Einstellungen die deutlich eher richtigen 1:1130 messen. Kurios!

 

In der Praxis

Der Alienware AW2521HFL gehört ohne Frage zu den besten Full HD Monitoren, die ich bisher im Test hatte. Vor allem die sehr hohe Helligkeit und der gute Kontrast stehen hier hervor.

Alienware Aw2521hfl Im Test 15

Auch die Farbdarstellung ist ordentlich, lediglich die Bildschärfe hält mich davon ab die Bildqualität als sehr gut einzustufen. Ich bin mittlerweile 2K und 4K Monitore gewohnt, da ist schon ein Unterschied gerade bei der Textschärfe zu erkennen. Wie scharf oder unscharf das Bild des Alienware AW2521HFL auf Euch wirkt, hängt daher sicherlich auch etwas davon ab was Ihr gewohnt seid.

In Spielen oder Filmen hat mich die Auflösung des Monitors allerdings nicht gestört. Aufgrund der Bewegung (bei Spielen) ist der Unterschied zwischen 2K und Full HD nicht so riesig.

Alienware Aw2521hfl Im Test 13

Hier kann der AW2521HFL auch seine Stärken voll ausspielen, die 240 Hz Bildwiederholungsrate und die Reaktionszeit von 1ms. Und ja es ist beeindruckend wie Reaktionsfreudig der Monitor alleine bei Mausbewegungen schon wirkt. Ich denke selbst CS GO Profis hätten hier ihren Spaß.

 

Stromverbrauch

Die niedrigere Full HD Auflösung und die Bildschirmdiagonale von 24,5 Zoll helfen doch sehr dabei die Leistungsaufnahme des Monitors niedrig zu halten.

Leistungsaufnahme

Selbst bei 100% Helligkeit benötigt der Monitor lediglich 27W, was sehr wenig ist! Bei einer normaleren Helligkeit liegt die Leistungsaufnahme bei ca. 20W, was top ist!

 

Fazit

Ob ich Euch den Dell Alienware AW2521HFL empfehlen kann kommt etwas auf Eure Anwendung an.

Grundsätzlich hat der AW2521HFL ein sehr gutes Bild für einen Full HD Monitor. Es ist zwar sicherlich beim Farbumfang und der Kalibrierung noch etwas Luft nach oben, aber wir haben hier auch keinen Grafiker-Monitor vor uns.

Alienware Aw2521hfl Im Test 19

Gerade die maximale Helligkeit ist extrem gut und der Kontrast ist für einen Monitor mit IPS Panel stark. Dementsprechend fällt auch der Bildeindruck gerade in Spielen sehr gut aus. Nutzt Ihr den Monitor aber für Office Anwendungen, dann fällt doch die Full HD Auflösung etwas auf, je nachdem was Ihr zuvor gewohnt wart.

Ich gehe fest davon aus das Ihr für rund 400€ einen Monitor mit einem etwas besseren Bild bekommen könnt. Hier gibt es durchaus schon ein paar 2K Modelle mit 120 oder 144Hz.

Der Alienware AW2521HFL richtet sich aber klar an Pro-Gamer die das absolute Minimum an Input-Lag, Reaktionszeit und die maximale Bildwiederholungrate suchen und hier kann der Monitor glänzen! Es ist wirklich beeindruckend wie reaktionsfreudig dieser wirkt und dank Full HD Auflösung sind auch durchaus Bildraten im Bereich 240 FPS in ESport Titeln zu erreichen.

Alienware Aw2521hfl Im Test 17

Weitere Bonuspunkte gibt es für den Standfuß, das Design und die Verarbeitung, welche absolute Weltklasse sind!

Damit ist der Alienware AW2521HFL ein absoluter spitzen Monitor, wenn Ihr besonderen Wert auf eine hohe „Performance“ in Spielen legt.

Alienware Aw2521hfl

Der Tesvor Electric Mop V7 im Test, modernes Putzen?

Dank Staubsaugroboter und Akku-Handstaubsauger ist das Saugen der eigenen Wohnung so angenehm wie niemals zuvor. Was allerdings traditionell noch etwas mehr Aufwand ist, ist das Putzen.

Zwar gibt es hier auch Putzroboter usw., aber nach meiner Erfahrung sind diese nicht ganz so zuverlässig und gründlich. Daher habe ich mir den Tineco Floor One S3 gekauft, welcher das Putzen in meinem Haushalt revolutioniert hat!

Tesvor Electric Mop V7 Im Test 4

Allerdings ist der Floor One S3 mit 399€ alles andere als günstig. Eine interessante Alternative hier kommt von Tesvor. Diese bieten mit dem V7 einen interessanten elektrischen Mop an. Dieser ist allerdings etwas anders aufgebaut als die meisten Vergleichbaren Modelle auf dem Markt, denn der V7 putzt nicht nur, sondern kann auch kehren.

Wollen wir uns den Tesvor Electric Mop V7 einmal im Test ansehen!

An dieser Stelle vielen Dank an Tesvor für das Zurverfügungstellen des V7 für diesen Test.

 

Wie funktioniert der Tesvor Electric Mop V7?

Der Tesvor Electric Mop V7 besteht aus zwei Teilen. Einerseits haben wir den eigentlichen Mop und zum anderen haben wir einen „Wassereimer“. Wir sollten zunächst einmal klären wie der V7 überhaupt funktioniert.

Tesvor Electric Mop V7 Im Test 10

Grundsätzlich handelt es sich beim V7 Mop nur eine motorisierte Schaumstoff/Schwamm-Walze. Diese saugt sich mit Wasser voll und bietet beim Vor- und Zurückziehen eine polierende Wirkung, da sie sich gegen die Fahrtrichtung dreht.

Tesvor Electric Mop V7 Im Test 11

Schmutz, Haare usw. bleiben dabei an der Walze kleben und werden von einer weiteren Bürste im Inneren des Mops abtransportiert, welche gegen die Walze läuft. So sammelt sich grober Schmutz im Inneren des Mops.

Tesvor Electric Mop V7 Im Test 13

Stellt Ihr den Mop nun auf den Wassertank, dann wird Wasser mithilfe einer Pumpe durch die Walze und den Schmutzauffangbehälter gepumpt und der Schmutz ausgespült und Ihr könnt weitermachen. Im Mop selbst findet sich also kein Wassertank. Nach einem Stück müsst Ihr also immer wieder zur Selbstreinigungsstation zurückkehren.

Dort wird der Mop saubergemacht und neu mit Wasser getränkt.

 

Wie gut putzt der Tesvor Electric Mop V7?

Im ersten Moment erfordert es ohne Frage etwas Gewöhnung mit der V7 zu putzen. Um eine Reinigungswirkung zu erhalten müsst Ihr jede Stelle zweimal passieren.

Auf dem Weg vor putzt der V7 nicht, sondern befeuchtet den Boden nur. Auf dem Weg zurück wird dann die Feuchtigkeit und der Schmutz „abgezogen“ und landet im Mop, da sich dann die Walze gegen die Fahrtrichtung dreht.

Tesvor Electric Mop V7 Im Test 8

Bei der Walze handelt es sich um einen sehr feinporigen Schwamm bzw. Schaumstoff, der mich fast etwas an ein Memoryschaum Kissen erinnert. Wundert Euch nicht, bei Erhalt ist die Walze knochentrocken, diese muss sich erst einmal mit Wasser voll saugen ehe diese weich wird.

Grundsätzlich würde ich die Putzleistung des Tesvor Electric Mop V7 als gut einstufen. Der übliche Schmutz wie Fußabdrücke usw. werden problemlos entfernt und das selbst ohne Putzmittel!

Bei wirklich hart eingebackenem Schmutz tut sich der V7 etwas schwerer. Hier hilft die Zugabe von Putzmittel doch deutlich, allerdings sind hier dennoch mehrere Fahrten über den Fleck nötig.

Tesvor Electric Mop V7 Im Test 7

Ich würde das Arbeiten mit dem V7 deutlich angenehmer bezeichnen als mit einem traditionellen Mop. Allerdings ist das Arbeitstempo nicht übermäßig hoch. Zum einen ist die Rotationsgeschwindigkeit des Mops eher gemächlich (was bei der Reinigung kein Nachteil ist), zum anderen müsst Ihr in gewissen Intervallen zur Reinigungsstation zurückkehren.

Wie hoch diese Intervalle sind hängt stark von der Verschmutzung ab. Anmerkung, die Reinigungsstation lädt auch den Sauger und verfügt über einen eigenen Akku! Ihr könnt die Reinigungsstation also einfach immer mit in den zu putzenden Raum nehmen.

Die Selbstreinigungsstation spült den meisten Schmutz automatisch aus dem Mop. Allerdings ist in gewissen Intervallen schon ein gründlicheres Reinigen des Mops und der Walze nötig. Letztere lässt sich aber auch problemlos entfernen.

In der Selbstreinigungsstation finden sich zwei Tanks, einer mit frischem Wasser und einer mit Schmutzwasser. Letzteren könnt Ihr über der Toilette ausgießen.

 

Fazit

Tesvor vergleicht seinen Electric Mop des Öfteren mit dem Tineco Floor One S3, diesem Vergleich kann ich nicht ganz zustimmen. Der Floor One S3 ist schon ein deutlich besseres und universelleres Produkt, allerdings auch fast um den Faktor 3x teurer!

Wollt Ihr keine 399€ für einen elektrischen Mop ausgeben, könnte der Tesvor Electric Mop V7 mit seinen 120€ schon eher für Euch interessant sein. Dieser ist zwar nicht ganz so komfortabel, stellt aber schon einen großen Komfortgewinn verglichen mit dem regulären Putzen dar.

Tesvor Electric Mop V7 Im Test 5

Im Grunde fahrt Ihr beim V7 einfach zweimal über alle Stellen, stellt diesen ab und an auf die Selbstreinigungsstation, wo dieser ausgespült wird, und fertig.

Dementsprechend habt Ihr sehr wenig kontakt mit dem Schmutzwasser. Ja manchmal müsst Ihr auch den Mop etwas gründlicher reinigen, aber im Großen und Ganzen ist das Putzen mit dem Tesvor Electric Mop V7 doch deutlich angenehmer als mit einem normalen Mop.

Tesvor Electric Mop V7 Im Test 2

Die Reinigungsleistung würde ich dabei als gut bezeichnen! Leichte Verschmutzungen wie Fußabdrücke usw. lassen sich auch problemlos ohne Putzmittel reinigen. Bei eingetrockneten Flecken ist etwas mehr Zeitaufwand von Nöten, aber generell bekommt der V7 auch diese entfernt.

Am Ende kommt es also darauf an wie viel Geld Ihr bereit seid zu zahlen um das Putzen angenehmer zu gestallten!

Der JBL CLIP 4 im Test, kleiner und guter Bluetooth Lautsprecher von JBL?

Mit dem CLIP 4 bietet JBL einen besonders kompakten und kleinen Bluetooth Lautsprecher für die Nutzung im Garten oder unterwegs an.

Neben den kompakten Abmessungen ist der „Clip“ eine der großen Besonderheiten des Lautsprechers. Am oberen Ende findet sich eine Art Karabinerhaken, welcher Euch erlaubt den Lautsprecher an einen Rucksack oder ähnlichem zu befestigen.

Jbl Clip 4 Im Test 6

Klingt doch praktisch! Auch der Preis von rund 60€ macht den JBL CLIP 4 zu einem durchaus attraktiven Bluetooth Lautsprecher. Aber wie sieht es in der Praxis aus? Kann hier dieser überzeugen? Finden wir es heraus!

 

Der JBL CLIP 4 im Test

Mit 103 x 86 x 44 mm (ohne den Clip) ist der JBL CLIP 4 klar als sehr kompakter Bluetooth Lautsprecher zu bezeichnen! Hierzu passt auch das Gewicht von 245g.

Jbl Clip 4 Im Test 1

JBL setzt bei diesem auf ein schickes Gehäuse aus Leinenstoff, bzw. dieses ist äußerlich komplett mit diesem verkleidet mit Ausnahme des Rahmens.

Dieser Aluminium Rahmen zieht sich einmal komplett um den Lautsprecher und endet auf der Oberseite in dem „Clip“, welcher dem CLIP 4 seinen Namen gibt. Dieser Clip erlaubt es Euch den Lautsprecher an einer Tasche, Gürtel oder sonstigem zu befestigen.

Was die Verarbeitung und Haptik angeht ist der Lautsprecher hervorragend! Die Kombination aus Aluminium Rahmen und Leinen-Stoff führt zu einer top Haptik.

Jbl Clip 4 Im Test 2

Dabei ist der Lautsprecher natürlich auch wassergeschützt. JBL spricht von einem IP67 Wasserschutz, erstaunlich! Denn der USB C Ladeport auf der Unterseite ist komplett offen. Dieser muss also intern versiegelt sein.

Was die Tasten angeht finden wir zunächst drei Tasten auf der Oberseite, Play/Pause, Lauter/Vor und Leiser/Zurück. An der Seite des Lautsprechers findet sich zudem der Einschalter und eine Bluetooth Taste.

Jbl Clip 4 Im Test 3

Mit einer Akkuladung soll der Lautsprecher laut JBL 10 Stunden durchhalten. Rechnet in der Praxis mit +-7 Stunden, 10 sind sicherlich möglich, aber wenn nur bei niedriger Lautstärke.

 

Klang

Kommen wir zum spannendsten Punkt, dem Klang. Hier dürft Ihr natürlich keine Wunder erwarten. Ein guter Klang braucht in der Regel Volumen, mehr Volumen = besser Klang. Aufgrund der kompakten Bauform ist hier der JBL CLIP 4 natürlich etwas limitiert.

Jbl Clip 4 Im Test 4

Dennoch zeige ich mich mit dem Klang durchaus zufrieden! Der kleine klingt durchaus mehr als ordentlich. Starten wir wie üblich bei den Höhen.

Die Höhen sind soweit ausreichend sauber. Der Lautsprecher ist nicht super brillant, die Höhen klingen aber auch nicht matt oder dumpf. Hier kann ich nicht klagen.

Die Mitten würde ich als recht neutral bezeichnen. Stimmen werden gut wiedergegeben und auch die Sprachverständlichkeit passt.

Jbl Clip 4 Im Test 5

Das Spannendste ist aber natürlich der Bass. Der Bass ist soweit Okay. Der JBL CLIP 4 bringt keine Tische zum wackeln und der Tiefgang ist natürlich überschaubar. Aber es ist klar hörbar, dass schon etwas Bass vorhanden ist, weshalb Musik auch ausreichend voll klingt.

Allgemein „fehlt nichts“ beim Klang des JBL CLIP 4, auch wenn der Lautsprecher natürlich nicht mit den größeren Modellen mithalten kann. So als Vergleich, der CLIP 4 klingt eine halbe bis ganze Stufe besser als ein Apple MacBook Pro 16, welches das Notebook mit den besten Lautsprechern ist. Die typischen Smartphone Lautsprecher werden also deutlich vom JBL CLIP 4 übertroffen.

 

Fazit

Der JBL CLIP 4 ist ein ordentlicher kleiner Bluetooth Lautsprecher. Ob Ihr diesen aber kaufen solltet hängt etwas von Eurer Erwartungshaltung ab.

Dies ist kein großer „Party-Lautsprecher“, der die Wohnung zum wackeln bekommt. Dieser ist klanglich eher so eine Stufe über einem High End Notebook angesiedelt bzw. zwei Stufen über einem High End Smartphone.

Jbl Clip 4 Im Test 7

Grundsätzlich würde ich diesen auch zu den besseren Modellen seiner Größenklasse zählen. Ist es das was Ihr sucht? Einen kleinen kompakten Lautsprecher, der durchaus beim Grillen für eine Hintergrund Beschallung sorgen kann?

Dann ist der JBL CLIP 4 vielleicht das richtige Modell für Euch, zumal der Preis mit 60€ (zum Zeitpunkt des Tests) für ein JBL Modell fair ist.