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Test: Proscenic 850T, einer der beste günstigen Saugrobotern!

Mit dem 850T bietet der asiatische Hersteller Proscenic einen recht günstigen, aber laut Hersteller guten Saugroboter an. Dieser soll dankt einer hohen Saugleistung von 3000Pa und einer intelligenten „IPANS 2.0“ Navigation punkten.

Dabei verzichtet Proscenic allerdings auf aufwendige Sensoren, wie LIDAR oder Kameras für die Navigation. Wollen wir uns im Test dennoch einmal ansehen ob der Proscenic 850T Saugroboter überzeugen kann!

Proscenic 850t Test 12

An dieser Stelle vielen Dank an Proscenic für das zur Verfügung stellen des Proscenic 850T für diesen Test!

 

Der Proscenic 850T Saugroboter im Test

Bei dem Proscenic 850T handelt es sich auf den ersten Blick um einen recht klassischen Saugroboter. Dieser setzt auf ein komplett rundes Design und misst maximal XX cm in der Höhe.

Proscenic 850t Test 1

Das Design ist dabei generell sehr schlicht gehalten. Dies verwundert nicht, da der Proscenic 850T komplett auf aufwendige Sensoren oder Ähnliches verzichtet. Im 850T steckt zunächst der übliche Stoßsensor auf der Front.

Proscenic 850t Test 2

Die Stoßstange des Saugroboters ist also flexibel und lässt sich eindrücken. Anhand der Stelle wo diese gedrückt wurde kann der Saugroboter auch das Hindernis erkennen.  Im Inneren des Proscenic 850T findet sich zusätzlich ein Gyroscope, aber dazu später mehr.

Proscenic 850t Test 6

Gesteuert wird der 850T wahlweise über drei Touch Tasten auf der Oberseite, einer beiliegenden Fernbedienung oder über die Smartphone App.

Neben der Fernbedienung liegt die Basis-Station, ein Ladegerät, ein Ersatzfilter, diverse Putztücher, ein Putzaufsatz und die Frontbürsten bei.

 

Filter und Schmutzauffangbehälter

Der Schmutzauffangbehälter des 850T findet sich im Heck des Saugroboters. Dieser ist wie so oft üblich nicht riesig, aber auch nicht zu klein.

Dabei wird die Luft von unten nach oben durch den Haupttank, durch einen Vorfilter durch einen Feinstaubfilter gedrückt. Letzter macht einen vernünftigen Eindruck.

Proscenic 850t Test 4

Lediglich von der Art zum Leeren des Tanks bin ich nicht der größte Fan. Der Schmutzauffangbehälter muss zum Entleeren aufgeklappt werden, was immer das Potenzial bietet, dass etwas Schmutz daneben geht. Immerhin der Mechanismus dafür ist schön leichtgängig.

 

Die App

Ihr könnt den 850T direkt am Gerät oder über die beiliegende Fernbedienung steuern. Alternativ könnt Ihr auch die Smartphone App nutzen.

Proscenic 850t App (8) Proscenic 850t App (7)

Die Proscenic App gewinnt keinen Schönheitspreis! Die App ist sehr einfach und fast schon etwas generisch aufgebaut, macht aber prinzipiell ihren Job.

Über die App könnt Ihr den Saugroboter natürlich starten und stoppen. Ihr könnt auch die Sonderprogramme wie die Spot-Reinigung oder die Randreinigung starten. Ebenso könnt Ihr die Saugleistung regeln.

Proscenic 850t App (1) Proscenic 850t App (3)

In der Mitte der App seht Ihr zudem eine vom Saugroboter erstellte Karte. Da der 850T aber keine Kamera oder Laser-Sensoren hat ist diese Karte vorsichtig ausgedrückt sehr rudimentär. Der Saugroboter sieht seine Umgebung nicht, versucht sich diese aber anhand der zurückgelegten Strecken zusammenzureimen, was mal mehr und mal weniger gut funktioniert.

Feature wie No-Go Bereiche oder das gezielte Reinigen von Bereichen werden aber nicht unterstützt!

Proscenic 850t App (5) Proscenic 850t App (4)

 

Bonuspunkte gibt es für die schöne deutsche Übersetzung, welche mich des Öfteren zum Schmunzeln gebracht hat. „Reinigungsrekord“ und „Abnormale Nachricht“ sind zwei dieser Highlights.

Wollt Ihr den Roboter nicht von unterwegs steuern, ist die App und auch die WLAN Verbindung prinzipiell nicht zwingend erforderlich. Ihr könnt auch alles via Fernbedienung machen.

 

Navigation

Der Proscenic 850T besitzt keinen Laser-Sensor oder eine Kamera. Der Saugroboter kann also seine Umgebung nicht sehen, wie es die teureren Modelle können. Damit ist der 850T zwar blind, aber nicht blöd!

Normalerweise setzten Saugroboter ohne Kamera oder Laser-Sensor auf eine Zufallsnavigation, diese fahren also zufällig in eine Richtung, bis sie ein Hindernis treffen, fahren dann wieder in eine zufällige Richtung usw. Solche Saugroboter sind wenn möglich zu vermeiden!

Der Proscenic 850T setzt aber auf eine geordnete Navigation und fährt in geraden Bahnen durch Eure Wohnung. Dabei merkt er sich sogar rudimentär wo er schon war und wo er noch hin muss.

Wie macht das der 850T ohne Laser-Sensor? Im 850T ist ein Gyroscope verbaut, welches die Drehrichtung usw. des Saugroboters aufzeichnet. Dies in Kombination mit dem Stoßsensor in der Front, erlaubt es dem 850T die gefahrenen Bahnen genau aufzuzeichnen. Wenn wir so wollen tastet sich der Proscenic 850T durch Eure Wohnung und merkt sich die Stellen wo es keine Hindernisse (Wände, Möbel usw.) gab und sucht hier und da nach weiteren Durchgängen, wenn ein anderer Weg versperrt ist.

Hierdurch arbeitet der Saugroboter deutlich effizienter und genauer als Modelle die nur zufällig navigieren. Auch kommt der 850T deutlich besser mit etwas komplexeren Wohnungen und mehreren Räumen klar. Super!

In meinem Test navigierte der Saugroboter erfreulich sicher durch meine Wohnung und kehrte zu zuvor ausgelassenen Stellen auch von alleine wieder zurück.

Proscenic 850t Test 8

Allerdings ist hier auch nicht alles perfekt. So navigierte der 850T schon etwas unsicherer als beispielsweise der Roborock S6 mit Laser-Navigation. Ab und zu wurden Stellen doppelt überfahren oder kleine Randbereiche ausgelassen. Damit der 850T merkt, dass er einen Bereich vergessen hat muss dieser eine gewisse Größe haben. Es kann also passieren, dass kleinere Ecken hinter Möbeln usw. dennoch ausgelassen werden.

Um andere Räume zu erkennen muss der Saugroboter zudem eine Tür sauber treffen. Dieser muss in einer sauberen Bewegung in den Raum fahren, ohne Tür oder Rahmen zu treffen, ansonsten wird der Raum übersprungen.

Der Proscenic 850T hat also eine gute Navigation, kann aber auch nicht ganz mit den „Flaggschiffen“ mithalten.

Erfreulich gut war die Fluchtlogik. Ich hatte keine Probleme mit einem Hängenbleiben des Saugers, auch an problematischeren Möbeln, Socken oder vereinzelten Kabeln.

 

Saugleistung

Proscenic gibt die Saugleistung des 850T mit 3000Pa an, was sehr viel ist. Allerdings ist dies eine wenig aussagekräftige Zahl, da es kein Standard-Testverfahren gibt um diese Zahl zu ermitteln.

Auffällig, die Bürste auf der Unterseite ist vergleichsweise schmal, was den Luftstrom etwas mehr fokussiert. Dies wird sicherlich dem Luftstrom ein gutes Stück helfen.

Grundsätzlich ist die Saugleistung des Proscenic 850T als gut, aber auch nicht überragend zu bezeichnen. Auf glatten Böden erreichen wir bei normalem Hausstaub oder Tierharen eine Saugleistung die knapp an die 100% kommt. Lediglich wenn es um pulverartige Substanzen, wie Sand, Mehl usw. geht, wird bei einem einmaligen Überfahren lediglich knapp unter 90% aufgesaugt.

Proscenic 850t Test 10

Auf Teppichen kommt es etwas auf die Verschmutzung an. Einfacher Staub oder gröbere Verschmutzungen werden gut bis sehr gut entfernt! Hier macht gerade die rotierende Bürste einen guten bis sehr guten Job. Bei Dingen wie Tierhaaren wird es etwas schwerer. Katzenhaare kleben nach meiner Erfahrung etwas weniger und sind somit etwas weniger problematisch.

Allerdings die Haare meines Hundes stellen den Proscenic 850T vor Probleme. Grundsätzlich werden auch diese Haare zu 80-90% entfernt, aber Haare die mit der Fahrrichtung liegen und somit nicht von der Bürste angehoben werden können, bleiben meist auch liegen.

Habt Ihr Haustiere sorgt der 850T schon für eine massiv reduzierte Schmutzbelastung, ab und zu müsst Ihr aber Teppiche manuell nachbearbeiten.

 

Lautstärke

Der Proscenic 850T ist ein leiser, wenn nicht sogar sehr leiser Saugroboter!

Saugroboter

Dieser verfügt über drei Stufen. Anscheinend wird bei der Lautstärkeeinstellung aber nur die Leistung des Saugmotors reguliert, die rotierende Bürste bleibt davon unberührt. Daher gibt es auch bei der Stufe 1 „Leise“ und Stufe 2 „Normal“ kaum Unterschiede. Das Geräusch der rotierenden Bürste dominiert hier, ist aber nicht sonderlich laut oder schrill.

Auf Stufe 3 „Hoch“ dreht dann der Saugmotor doch hörbar hoch. Allerdings selbst auf voller Leistung ist der Proscenic 850T nicht übermäßig laut.

Ich habe diesen weitestgehend konstant auf „Normal“ gelassen, wo dieser überdurchschnittlich leise ist.

 

Fazit

Normalerweise kann ich Saugroboter ohne Laser- oder Kamera- Unterstützer Navigation nicht empfehlen! Der Proscenic 850T stellt hier aber eine der wenigen Ausnahmen dar!

Dank der Navigation auf Basis eines Gyroskope ist der 850T zwar blind, kann sich aber merken wo er schon war und wo er noch hin muss. Dies funktioniert nicht ganz so gut wie bei den großen Modellen mit Laser-Sensor, aber es hilft doch deutlich merkbar bei der Navigation.

Proscenic 850t Test 11

So bewegt sich der Proscenic 850T in geraden Bahnen durch Eure Wohnung und kommt auch mit etwas komplexeren Wohnungen und mehreren Räumen klar.

Dabei würde ich die Saugleistung als gut bis sehr gut bezeichnen! Habt Ihr primär glatte Böden, dann könnt Ihr bei normalem Staub usw. mit einer Saugleistung von annähernd 100% rechnen. Tierhaare + Teppiche sind ein etwas größeres Problem und hier werdet Ihr gelegentlich manuell nacharbeiten müssen, aber auch hier reduziert der 850T die Menge an Schmutz signifikant!

Dennoch würde ich Euch den Proscenic 850T primär für kleinere und offenere bis mittel komplexe Wohnungen empfehlen. Wollt Ihr ein ganzes Haus saugen, dann empfehle ich zu einem größeren Modell zu greifen. Allerdings für rund 240€ (zum Zeitpunkt des Tests) ist mir aktuell kein besserer Saugroboter bekannt!

Proscenic 850t

Positiv

  • Ordentliche Navigation dank Gyroskope…..
  • Sehr gute Saugleistung auf glatten Böden
  • Gute Saugleistung auf Teppichen
  • Putzfunktion
  • App-Unterstützung
  • Fernbedienung
  • Sehr leise!

Neutral

  • …. Navigation kann aber nicht mit Modellen mit Laser oder Kamera-Unterstützung mithalten
  • In sehr komplexen Wohnungen können kleinere Bereiche übersehen werden
  • App eher mäßig

Negativ

Große Leistung und Kapazität? Anker PowerCore III Elite 25600 PD 60W im Test

Anker Ladegeräte und Powerbanks gehören klar zu den aller besten auf dem Markt. Allerdings gerade den Bereich der „High Power“ USB C Powerbanks hat Anker in den letzten Monaten etwas schleifen lassen.

Wo andere, meist kleinere, Hersteller 60W, 80W oder sogar 100W Powerbanks anbieten, welche aufgrund diverser USB C Notebooks auch zunehmend Sinn machen, war 30W glatt das höchste der Gefühle bei Anker.

Anker Powercore Iii Elite 25600 Pd 60w Im Test 9

Nun hat Anker aber mit dem Anker PowerCore III Elite eine 60W Powerbank mit satten 25600mAh Kapazität auf den Markt gebracht! Diese ist damit ideal für Apple MacBooks, Dell XPS Notebooks usw.

Ideal, dann wenn sie auch hält was sie verspricht. Wollen wir uns genau dies doch einmal im Test des Anker PowerCore III Elite 25600 PD 60W einmal anschauen!

An dieser Stelle vielen Dank an Anker für das Zurverfügungstellen des PowerCore III Elite 25600 PD 60W für diesen Test.

 

Der Anker PowerCore III Elite 25600 PD 60W im Test

Den Anker PowerCore III Elite gibt es aktuell nur im Set mit dem PowerPort III 65W Pod Ladegerät. In diesem Test konzentrieren wir uns aber zunächst auf die Powerbank.

Anker Powercore Iii Elite 25600 Pd 60w Im Test 1

Bei dem PowerCore III Elite handelt es sich um eine recht große Powerbank, was auch bei dem Blick auf die Kapazität von 25600mAh klar sein sollte. So misst die Powerbank 182 x 82 x 24 mm und bringt ein Gewicht von 568,7g auf die Waage.

Nicht wenig, aber auch nicht zu viel in Anbetracht der Leistung und der Kapazität der Powerbank.

Anker Powercore Iii Elite 25600 Pd 60w Im Test 2

Beim Gehäuse setzt Anker auf eine Mischung aus gebürstetem Aluminium und einem Softtouch Kunststoff. Das gebürstete Aluminium ziert die Oberseite der Powerbank , während das restliche Gehäuse aus dem Softtouch Kunststoff gefertigt ist. Das Gehäuse wirkt dabei extrem wertig und massiv gebaut! Viel besser kann man eine Powerbank nicht bauen.

Anker Powercore Iii Elite 25600 Pd 60w Im Test 4

Wie steht es aber um die Anschlüsse?

Der PowerCore III Elite 25600 PD verfügt über 1x USB C und 2x USB A. Bei den USB A Ports handelt es sich um Quick Charge 3.0 Ports mit bis zu 18W Leistung!

Der wahre Star ist aber der USB C Port. Dieser unterstützt bis zu 60W Leistung nach dem USB Power Delivery Standard. Genau genommen kann der Port 5V/3A, 9V/3A, 15V/3A oder 20V/3A liefern. Dies ist sogar genug um viele Notebooks mit einem hohen Tempo mit Energie zu versorgen. Da die Powerbank den USB Power Delivery Standard nutzt ist diese auch zu sehr vielen Modellen universell kompatibel. Hierzu zählen beispielsweise die Apple MacBooks und die Dell XPS Serie.

Anker Powercore Iii Elite 25600 Pd 60w Im Test 3

Der USB C Port ist dabei nicht nur ein Ausgang, sondern wird auf als Eingang genutzt. Hier kann die Powerbank ebenso bis zu 60W Leistung aufnehmen. Wie voll oder leer Eure Powerbank ist, erkennt Ihr an einer schicken 10 Stufen LED Anzeige im Einschalter.

 

Kapazität und Sonstiges

Schauen wir uns die Kapazität der Anker PowerCore III Elite an. Anker wirbt mit 25600mAh bzw. 94,72 Wh. Die effektiv nutzbare Kapazität weicht hiervon natürlich etwas ab, wie stark hängt davon ab wie Ihr die Powerbank belastet.

Wh mAh
20V / 3A 80.76 21827.03
15V / 3A 81.1 21918.92
9V / 3A 78.935 21333.78
9V / 1A 80.469 21748.38
5V / 1A 76.864 20774.05

Je nach Last konnte ich eine Kapazität von 76,8Wh bis 81,1Wh messen. Dies sind gute Werte! Gerade die 80,8Wh unter Volllast sind sehr gut, was wir auch im Vergleich zu anderen „High End“ Powerbanks sehen.

20V/3A
Anker PowerCore III Elite 25600 PD 60W 80.76 Wh
AlsterPlus USB C 100W Powerbank 79.67 Wh
Zendure SuperTank 79.098 Wh
HyperJuice 130W USB-C Battery Pack 74.874 Wh
Sandberg Powerbank USB-C PD 100W 51.475 Wh
Flash 2.0 50.578 Wh
4Smarts VoltHub Graphene 47.373 Wh

 

Von allen High End Powerbanks die ich in letzter Zeit getestet habe bietet der PowerCore unter hoher Last die beste nutzbare Kapazität, ideal für das Laden von Notebooks.

Dabei konnte ich auch keine Temperatur Limitierungen oder ähnliches beobachten.

Kleine Anmerkung, Ihr könnt einen USB A Port und den USB C Port der Powerbank gleichzeitig voll belasten! Die maximale Leistung der Powerbank liegt also bei +- 78W.

 

Das Ladetempo

Schauen wir uns das Ladetempo des Anker PowerCore III Elite 25600 PD 60W in Kombination mit diversen Geräten an.

Ladetempo

Das erfreuliche zuerst, ich konnte keine Kompatibilitätsprobleme beobachten! Selbst die oftmals etwas zickigen MacBooks zeigten keine Probleme.

Was das Ladetempo angeht gibt es keine Überraschungen. Die größeren Notebooks wie das Apple MacBook Pro 16 oder Dell XPS 17 nutzen die 60W der Powerbank vollständig aus. 60W sind für diese Notebooks genug zum Laden, auch bei paralleler Last. Allerdings bei Volllast benötigt das Dell XPS 17 ca. 100W und das MacBook Pro 16 ca. 90W. In dieser Situation würden die Notebooks zusätzlich auf den Akku zurückgreifen und sich langsam entladen. Beim normalen Webbrowsen, leichter Foto-Bearbeitung usw. ist das aber kein Problem.

Die 13 Zoll Notebooks sind hingegen mit 60W in allen Situationen gut bedient! Für ein Dell XPS 13 oder MacBook Pro 13 kann der PowerCore III Elite in allen Lastsituationen genug Energie bereitstellen das der Akku parallel weiter geladen wird.

Damit ist der PowerCore III Elite grundsätzlich sehr gut für Notebooks geeignet. Beim Laden von Smartphones bietet die Powerbank eine gute, aber auch nicht überragende Leistung.

Wie können die meisten Smartphone irgendwie schnellladen, dank USB PD und Quick Charge. Allerdings unterstützt der PowerCore III Elite kein USB PD PPS oder sonstige „exotische“ Standards. Viele Smartphones, wie die Samsung S20 Serie, laden also schnell an der Powerbank, aber auch nicht ganz mit vollem Tempo.

Apple Smartphones und Tablets hingegen laden mit dem vollen Tempo am USB PD Port!

 

Ladedauer

Anker wirbt damit, dass sich der Anker PowerCore III Elite mit bis zu 60W Laden lässt. Stimmt dies?

USB PD 100W 58.8W
USB PD 30W 30.4W
USB PD 18W 18.1W
USB QC 3.0 10.7W
USB A 5V 2,4A 9.2W

Ja sofern Ihr ein geeignetes USB PD Ladegerät mit 60W oder mehr nutzt kann die Powerbank wirklich auch mit 60W bzw. 58,xW laden.

Ladestrom über Zeit

Eine Ladung dauert so ca. 2:12, was sehr schnell ist! Dabei fällt auf, dass sich die Powerbank kaum erwärmt!

Temperatur

Diese erreichte gerade einmal 40 Grad an der wärmsten Stelle, was absolut unkritisch ist. Dies passt auch zur hohen Ladeeffizienz. Für eine 0% auf 100% Ladung benötigte die Powerbank 100,23Wh. Bei einer Kapazität der Zellen laut Hersteller von 94,72Wh ergibt dies eine Effizienz der Elektronik von sehr guten 94,5%.

 

Fazit

Ihr sucht eine möglichst große und technisch solide Powerbank für Euer Notebook? Dann seid Ihr beim Anker PowerCore III Elite 25600 PD 60W an der richtigen Adresse!

Das wichtigste Merkmal der Powerbank ist die hohe Kapazität in Kombination mit dem 60W USB C Ausgang. Zwar ist der 60W USB C Ausgang nicht so „Krass“, aber völlig ausreichend für fast alle Notebooks. Größere Modelle können sich zwar unter Volllast weiterhin entladen, aber dies ist nur ein Problem bei 15 Zöllern und wirklich Volllast. Beim Webbrowsen, leichter Foto-Bearbeitung usw. sind 60W selbst für ein großes MacBook Pro 16 ausreichend.

Anker Powercore Iii Elite 25600 Pd 60w Im Test 8

Was die Kapazität angeht bietet der PowerCore III Elite 25600 PD 60W die höchste nutzbare Kapazität, aller Powerbanks mit einem 60W+ USB C Port die ich bisher im Test hatte!

Kapazitätsvergleich

Dabei ist der PowerCore III Elite auch noch halbwegs kompakt. Nein dieser ist keine „kleine und leichte“ Powerbank, aber das Verhältnis Größe zu Kapazität passt.

Von daher, wenn Ihr eine kapazitätsstarke Powerbank für Euer Notebook sucht, dann ist der Anker PowerCore III Elite 25600 PD 60W für rund 100€ (zum Zeitpunkt des Tests) eine klasse Wahl!

Anker 737 Powerbank(PowerCore 26K für Laptop) mit PD Netzteil, Power...

  • 21918mAh bzw. 81,1 Wh Kapazität
  • 60W USB C Ausgang
  • Inklusive sehr gutem Ladegerät!
  • Schickes Design

Ein erster Blick auf Synology DSM 7

Ich nutze seit vielen Jahren ein Synology NAS, welches ein Kernstück in meinem Netzwerk und „digitalem“ Leben ist. So habe ich auf meinen PCs und Notebooks fast keine lokalen Daten.

Warum sind aber Synology NAS Systeme so gut? Sagen wir es so, die Hardware ist dafür nicht der Grund! Was die Hardware angeht ist ASUSTOR, QNAP oder sogar kleinere Hersteller wie TerraMaster Synology überlegen.

Dsm 7 2

Die Software ist der Grund! Synology bietet hier ALLES. Auf Synology NAS Systemen könnt Ihr einfach Daten speichern, aber es werden auch „lokale Cloud Lösungen“ wie ein Office Paket, eine Google Foto Alternative, ein Evernote Alternative usw. angeboten. Auch gibt es diverse professionelle Backup-Software für PCs, Notebooks, MacBooks oder Server, welche hervorragend ist.

Mit DSM 7 hat Synology nun den nächsten großen Schritt angekündigt. Dabei ist DSM 7 nicht nur für neue NAS Systeme, auch ältere Modelle werden mit dem Update versorgt.

 

Für welche NAS Modelle ist DSM 7?

Schaut am besten bei Synology nach ob für Euer NAS DSM 7 (Beta) verfügbar ist. https://prerelease.synology.com/en-global/download/dsm70_beta?

Anscheinend werden aber alle NAS Modelle ab Baujahr 2014/2015 unterstützt. Vereinzelte Modelle aus dem Jahr 2013 finden sich auch noch in der Liste, hier aber vor allem die großen „+“ Modelle.

 

Das Upgrade auf DSM 7

Zum Zeitpunkt dieses Artikels ist DSM 7 noch in der Beta. Ihr könnt Euch die Beta Software einfach bei Synology herunterladen und dann in der Systemsteuerung -> Update -> manuelles Update installieren.

Dsm 6 9

Das Installieren geht an sich recht flott (ca. 10 Minuten), das anschließende Updaten der installierten Programme dauerte aber bei mir um einiges länger. Rechnet also mit vielleicht 30 Minuten Downtime.

 

Probleme mit der Beta?

Da es sich bei DSM 7 noch um eine Beta handelt sind Probleme bis hin zu einem kompletten Verlust aller Daten möglich. Zudem ist ein Downgrade auf DSM 6 nicht möglich. Überlegt Euch also gut ob Ihr die Beta installieren wollt.

Ich habe die DSM 7 Beta mutig auf meinem Synology DS1817+ und meinem Backup-NAS DS1815+ installiert. Ich konnte auf beiden NAS Systemen keine Probleme oder Bugs feststellen. Auch die Performance beider NAS Systeme passte nach dem Update.

 

Die Neuerungen von DSM 7 (Basis)

Die offensichtlichste Neuerung von DSM 7 ist das Design.

Dsm 7 +

Wir haben ein komplettes Design Refresh. Hier und da bin ich mir zwar nicht ganz sicher ob mir das neue Design so gut gefällt, primär der neue 2 stufige Login und die Icons. Aber generell wirkt das Design schon etwas frischer und schicker.

Dsm 6 3
DSM 6
Dsm 7 6
DSM 7

Dabei sind alle Apps auf das neue Design geupdatet. Beispielsweise die Synology Note Station hat mit DSM 7 an sich keine Neuerungen erhalten, wurde aber auch auf die neue Design Sprache umgestellt.

Ein recht großes Update hat der Speicher Manager erhalten.

Dsm 6 2
DSM 6
Dsm 7 7
DSM 7

Dieser wirkt auf den ersten Blick ein gutes Stück „Cleaner“ und aufgeräumter. Die für mich glatt größte Neuerung ist eine Übersicht welche Dienste, Ordner und Apps wie viel Speicher auf dem NAS verbrauchen.

Dsm 7 Nutzungsdetails

Dies war bei DSM 6 oftmals gar nicht so leicht herauszufinden. Des Weiteren wirbt Synology mit vielen Verbesserungen unter der Haube. So soll SSD-Caching bis zu 3x schneller sein und der Austausch von HDDs und das Neubauen eines RAIDs deutlich schneller gehen, da nur wirklich genutzte Blöcke übertragen werden.

Viele Neuerungen soll es auch im Bereich der Benutzerverwaltung und Domain-Controller geben. Diese richten sich aber fast ausschließlich an professionelle Nutzer, was ich nicht bin.

 

Active Insight

Active Insight ist vor allem für die von Euch spannend die mehrere NAS Systeme verwalten. Active Insight ist eine Art Überwachungssoftware für mehrere NAS Systeme.

Dsm 7 Active Insight 2

Dsm 7 Active Insight Laufwerktemperatur
DSM 7 Active Insight Laufwerke

Dsm 7 Active Insight Systemstatus

Ihr könnt hier Eure Synology Systeme einbinden und in einer Oberfläche Informationen zur Auslastung der Systeme, Festplatten-Status, Temperatur usw. sehen.

So könnt Ihr die Systeme einerseits überwachen und andererseits auch beobachten ob es Flaschenhälse oder Ähnliches gibt, da auch durchschnittliche Auslastungen usw. mitgeschrieben werden. Interessant ist vor allem Laufwerk Latenz unterschiede. So lässt sich schnell erkennen welches Laufwerk ein Raid zurückhält oder unterdurchschnittlich performt. 

Ein durchaus interessantes Feature, das aber vermutlich primär im geschäftlichen Umfeld für Admins Sinn macht, die duzende Systeme zu verwalten haben.

 

DSM 7 Synology Photos

Synology bot bisher zwei Foto Anwendungen an. Die alte Foto Station richtete sich eher an Fotografen die Bilder präsentieren wollen, Synology Moments war hingegen auf Smartphone Nutzer und als Google Foto Alternative zugeschnitten.

Dsm 7 Synology Photos

Synology Photos soll nun die Feature von beiden Programmen vereinen. Passend dazu gibt es auch eine neue Smartphone App.

Dsm 7 Synology Photos 2

Was den Aufbau angeht, bietet Synology Photos wahlweise ein Zeit-Linien Ansicht oder eine Ordner basierte Ansicht. Ordner lassen sich dabei wahlweise für Clienten oder Mitarbeiter freigeben. Freigabe-Links lassen sich auch mit einem Ablaufdatum versehen.

Dsm 7 Synology Photos 5

Im Gegensatz zu Google Foto bietet Synology Photos leider keine automatische Erkennung was auf Bildern zu sehen ist. Synology hat aber ein Feature namens automatische Alben integriert, welches Fotos nach Ort, Tags oder Gesichtern sortiert. Um ehrlich zu sein ist dies eher weniger spektakulär.

Synology Photos App (2) Synology Photos App (3) Synology Photos App (4) Synology Photos App (1)

Wo ich Synology absolut zustimmen kann ist die Performance-Verbesserung! Synology Photos wirkt sowohl im Webbrowser wie aber auch in der App deutlich flotter. Dies liegt auch daran, dass Fotos nun clientseitig beim Hochladen (via App) „Bearbeitet“ werden (es werden Vorschauen und unterschiedliche Bildgrößen errechnet). Dies entlastet das NAS ein stückweit. Das Hochladen via Webbrowser benötigt aber weiterhin relativ lange.

 

Synology Hybrid ShareBETA

Synology Hybrid ShareBETA ist ein Feature das ich bisher noch nicht getestet habe, das aber durchaus spannend klingt. Synology bietet einen eigenen Cloud Speicher-Service an. Ihr könnt hier Speicher kaufen und mit Eurem NAS verknüpfen.

Oft benutze Daten werden dabei lokal „Zwischengespeichert“, während weniger oft verwendete Daten in die Cloud ausgelagert werden. Dabei könnt Ihr bestimmen wie viel GB/TB an Daten immer Lokal gesichert bleiben.

Solche Hybrid Cloud Netzwerklaufwerke wirken dabei für den Nutzer immer so als wären alle Daten lokal verfügbar, auch wenn ein Teil davon nur auf dem Synology Server existieren. Diese Spielchen funktioniert auch über mehrere NAS Systeme an mehreren Standorten hinweg!

Um dieses Feature zu nutzen ist natürlich ein Synology C2 Speicherplan nötig.

Kapazität Preis pro Monat Preis bei jährlicher Zahlung
1 bis 5 TB € 6.99 / TB € 69.99 / TB
6 bis 10 TB € 6.49 / TB € 64.99 / TB
11 bis 100 TB € 5.99 / TB € 59.99 / TB
Über 100 TB € 4.99 / TB € 49.99 / TB

 

 

Synology Drive

Synology Drive hat auch ein größeres Update erfahren. Neben einem etwas aktualisierten Design wurden vor allem die Freigabe Optionen von Dateien und Ordner verbessert.

Dsm 7 10

So gibt es nun detaillierte Logs wer was wo wie gemacht hat, erweiterte Freigabeeinstellungen usw.

 

Fazit

DSM 7 ist ein nettes Update das vor allem das Design und die Foto Anwendungen um einiges auffrischt. Ob dies nun das „größte Update aller Zeiten“ ist kann und will ich nicht sagen, aber es wirkt wie ein vernünftiges Upgrade.

Dsm 7 2

Aktuell kann ich auch durchaus die Beta empfehlen. Diese läuft auf meinen beiden NAS System tadellos!

Es gibt natürlich noch viele weitere kleine Veränderungen und Verbesserungen, aber dies waren die für mich größten.

Der CHOETECH PD6008 100W 2-Port GaN Wall Charger im Test

USB Power Delivery ist mittlerweile allgegenwärtig und dies nicht nur bei Smartphones. Auch sehr viele Notebooks setzen auf diesen Standard. Hier benötigt es leistungsstarke Ladegeräte, allerdings Modelle mit 100W sind recht selten.

Umso spannender ist das CHOETECH PD 6008! Dieses verfügt über eine maximale Leistung von 100W, zwei USB C Ports und einen vergleichsweise kompakten Formfaktor.

Choetech Pd6008 100w 2 Port Gan Wall Charger Im Test 5

Gerade der kompakte Formfaktor macht das CHOETECH PD 6008 spannend. Hohe Leistung + kompakte Abmessungen sind so eine Sache. Wenn es gut geht erfreulich, aber oftmals ist die Hitzeentwicklung ein Problem. Wie steht es hier um das CHOETECH PD6008? Finden wir dies im Test heraus!

 

Der CHOETECH PD6008 100W 2-Port GaN Wall Charger im Test

Die wichtigste eigenschafft des CHOETECH PD6008 ist das Verhältnis zwischen Leistung und Abmessungen. Mit gerade einmal 67,4 x 31,9 x 65,6 mm ist das Ladegerät wirklich sehr kompakt gehalten. Dabei setzt CHOETECH auf den klassischen Steckernetzteil-Formfaktor.

Choetech Pd6008 100w 2 Port Gan Wall Charger Im Test 1

Das wir hier ein etwas leistungsstärkeres Ladegerät vor uns haben ist allerdings deutlich am Gewicht zu bemerken. Das CHOETECH bringt 206,4g auf die Waage, was nicht wenig aber auch nicht zu viel im Anbetracht der Leistung von 100W ist.

Wie kommt es aber, dass das CHOETECH PD6008 recht kompakt bei solch einer hohen Leistung sein kann? GaN ist das Zauberwort!

Choetech Pd6008 100w 2 Port Gan Wall Charger Im Test 3

GaN steht für Gallium Nitride, welches ein Halbleiter ist, der so langsam seinen Weg in den Massenmarkt findet. Gallium Nitride hat gegenüber Silizium einige Vorteile im Bereich der Effizienz, bei Schaltnetzteilen. Dies erlaubt es kleinere Bauteile mit Gallium Nitride bei gleicher Leistung zu bauen als mit regulärem Silizium. Je nach Quelle sind GaN Bauteile ca. 32% kleiner bei gleicher Leistung und zudem noch effizienter.

GaN ist auch kein absolutes „Wunderzeug“, aber es hilft doch dabei Netzteile kompakter zu halten. Vor allem garantiert dieses auch eine gewisse Qualität, da es keine wirklich „schlechten“ GaN Bauteile gibt.

Choetech Pd6008 100w 2 Port Gan Wall Charger Im Test 4

Aufseiten der Anschlüsse haben wir zwei USB C Ports. Beide USB C Ports sind als gleichwertig anzusehen und können beide bis zu 100W nach dem Power Delivery liefern. Genau genommen können beide Ports 5V/3A, 9V/3A, 12V/3A, 15V/3A oder 20V/5A liefern.

Nutzt Ihr beide USB C Ports gleichzeitig, dann wird die Leistung je Port automatisch auf 5V/3A, 9V/3A, 12V/3A, 15V/3A oder 20V/2,25A gedrosselt.

 

Erster Test und Hitzeentwicklung

Starten wir mit einem ersten Belastungstest. Bei diesem belaste ich das CHOETECH PD6008 gute 5 Stunden lange mit 100% Last, also 100W. Während dieses Belastungstests gab es keine Auffälligkeiten!

Choetech Pd6008 100w 2 Port Gan Wall Charger Im Test 9

Das CHOETECH PD6008 hat diese 5 Stunden ohne Probleme durchgehalten.

Choetech Pd6008 100w Temperatur

Die Hitzeentwicklung ist dabei wie zu erwarten allerdings recht hoch. So konnte ich auf der Front bis zu 80 Grad messen! Während die Seiten des Ladegerätes vergleichsweise kühl blieben.

80 Grad ist schon eine ordentliche Temperatur, aber für ein Netzteil auch nicht tödlich hoch. Es steht aber natürlich in den Sternen welche Temperaturen wir im Inneren haben.

 

Ladetempo

Ich habe das CHOETECH PD6008 an folgenden Geräten getestet:

Ladetempo

Grundsätzlich hat sich das CHOETECH PD6008 so verhalten wie es von einem 100W USB PD Ladegerät zu erwarten ist. Dieses kann die meisten Smartphones und Tablets schnellladen, wenn auch oft nicht ganz mit 100% des maximalen Ladetempos. So benötigen die aktuellen Samsung Smartphones ein USB PD Ladegerät mit PPS für 100% des Schnelllade Tempos.

Choetech Pd6008 100w 2 Port Gan Wall Charger Im Test 8

Allerdings gerade in Kombination mit Apple Geräten bietet das CHOETECH PD6008 auch wirklich 100% des maximal möglichen Tempos. Dies gilt selbst für das große MacBook Pro 16, welches mit rund 90W geladen wird.

Es gab lediglich eine wichtige Inkompatibilität! Das Dell XPS 17 9700 funktionierte NICHT mit dem CHOETECH PD6008. Beim Anschluss des Ladegerätes an den rechten USB C Ports des Notebooks passierte gar nichts (20V und 0,05A Ladestrom). Auf der linken Seite führte ein Anschluss des Ladegerätes zu einem kompletten Absturz des Notebooks! Hier liegt also eine massive Inkompatibilität vor.

 

Effizienz

Schauen wir uns zum Abschluss noch die Effizienz des CHOETECH PD6008 an.

WOW, damit hätte ich nicht gerechnet! Die Effizienz des CHOETECH PD6008 ist extrem gut! Diese schwankt zwischen 84% und 91%.

Effizienz Vergleich Effizienz

Damit ist dieses das bisher effizienteste 100W USB PD Ladegerät das mir über den Weg gelaufen ist.

 

Fazit

Prädikat ordentlich und effizient! So in der Art lautet das Fazit zum CHOETECH PD6008.

Das Ladegerät kann mit einer sehr hohen Leistung bei sehr kompakten Abmessungen überzeugen. Die beworbenen 100W kann das Ladegerät dabei auch konstant liefern. Dieses wird dabei schon gut warm, zeigte im Test aber keine Ausfallerscheinungen oder ähnlich.

Choetech Pd6008 100w 2 Port Gan Wall Charger Im Test 7

Dies liegt sicherlich auch an der extrem guten Effizienz unter allen Lastsituationen, welche die Abwärme in Grenzen hält. Das CHOETECH PD6008 ist das bisher effizienteste 100W USB PD Ladegerät das ich in den Fingern hatte.

Der einzige Negativpunkt den ich finden konnte ist die Inkompatibilität zum Dell XPS 17 9700. Das CHOETECH PD6008 bringt dieses Notebook zum Absturz beim Anschluss, warum auch immer. Alle anderen getesteten Notebooks funktionierten aber zu 100%, dies gilt auch für das MacBook Pro 16.

Sucht Ihr also ein besonders kompaktes USB PD Ladegerät mit 100W Leistung, dann könnte das CHOETECH PD6008 genau das Richtige für Euch sein!

Geheimtipp, herausragende Semi-in-Ear Ohrhörer! Die FIIL CC im Test

FIIL gehört für mich zu den spannendsten Audio Herstellern aktuell auf dem Markt. Produkte von FIIL werdet Ihr in der Regel nicht auf dem deutschen Markt finden. Lediglich die diversen chinesischen Versender, AliExpress, Gearbest usw. haben vereinzelt Produkte von FIIL im Programm.

Eins der gerade was das Design angeht spannendsten Produkte hier sind die neuen FIIL CC. Bei den FIIL CC handelt es sich um Designer TWS Ohrhörer, die absolut einmalig aussehen.

Fiil Cc Im Test 13

Hinzu kommt laut FIIL ein spitzen Klang! Dafür will FIIL aber auch nur rund 50-60€ haben. Klingt doch spannend, das dachte ich mir auch daher habe ich mit die FIIL CC aus China bestellt.

Können diese im Test überzeugen? Finden wir es im Test heraus!

 

Die FIIL CC im Test

Das Design der FIIL CC ist als einzigartig zu bezeichnen! Ich habe noch nie TWS Ohrhörer mit einem vergleichbaren Design gesehen, was selten ist! Gerade kleinere Marken kaufen in der Regel ihre Produkte nur zu und setzen hier auf ein Design das der Fertiger bereits fertig in der Schublade liegen hat. Im besten Fall wird dieses lediglich nur etwas modifiziert.

Fiil Cc Im Test 1

Dass FIIL hier aber ein komplett eignes Design nutzt ist für eine kleinere Marke ungewöhnlich.

So sind die FIIL CC in einer kleinen Ladeschatulle verstaut. Diese verfügt über keinen Deckel! Anstelle dessen werden die Ohrhörer einfach nach oben herausgeschoben. Dabei sind die Ohrhörer selbst in das Design der Ladebox integriert.

Fiil Cc Im Test 2

Die Ladebox misst dabei 44 x 50 x 20mm und bringt 43,5g (inklusive Ohrhörer) auf die Waage. Die Ohrhörer selbst wiegen nur 4g.

Damit ist sowohl die Ladebox wie auch die Ohrhörer vergleichsweise leicht. Erstaunlich, denn beispielsweise die Ladebox ist äußerlich mit Aluminium verkleidet. Auch die Ohrhörer selbst haben eine Aluminiumoptik, sind aber komplett aus Kunststoff gefertigt.

Fiil Cc Im Test 3

Der generelle Qualitätseindruck ist dabei aber sehr hoch! Die FIIL CC wirken wie ein echtes Premium Produkt!

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Die Akkulaufzeit der Ohrhörer liegt bei 3 Stunden, was ich auch voll bestätigen kann. Dabei können die Ohrhörer 4x von der Ladebox geladen werden ehe diese selbst via USB C geladen werden muss.

 

Tragekomfort

Die FIIL CC sind grundsätzlich sehr locker und luftig sitzende Ohrhörer. Dies liegt am Formfaktor und dem Verzicht auf die Silikonaufsätze.

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Allerdings im direkten Vergleich fand ich die JBL TUNE 225TWS noch einen Hauch bequemer. FIIL setzt bei den CC komplett auf einen harten Kunststoff, während beispielsweise JBL eine leichte Gummierung nutzt.

Dennoch würde ich die FIIL CC als sehr bequem einstufen!

 

Klang der FIIL CC

Kommen wir zu dem Punkt auf den Ihr sicherlich gewartet habt, den Klang. Dieser wird natürlich extrem durch den Formfaktor der FIIL CC beeinflusst! Da die FIIL CC Eure Ohren nicht komplett verschließen klingen diese völlig anders als reguläre Semi-in-Ear Ohrhörer.

Fiil Cc Im Test 9

Die Höhen werden sicherlich am wenigsten vom Semi-in-Ear Formfaktor beeinflusst. Diese sind absolut klar und schön luftig. Zwar könnten diese hier und da etwas direkter sein, aber das ist Kritik auf einem sehr hohen Level! In der Preisklasse in der wir uns hier bewegen sind die Höhen absolut tadellos. Auch die Schärfe passt. So sind die FIIL CC zwar tendenziell recht hell, aber auch nicht übertrieben scharf oder spitz. Ich finde die Höhen sind ziemlich perfekt getroffen.

Bei den Mitten wird es aber etwas schwerer. Grundsätzlich ist die Wiedergabe von Sprache und Stimmen sehr gut, könnte aber etwas voller sein. Stimmen wirken recht hell und „scharf“. Ähnliches gilt auch für Instrumente. Je nach Song kann dies aber die Fülle rauben und Titel klingen etwas clean.

Das Spannendste ist aber sicherlich der Bass. Hier kommt es auf die Herangehensweise an. Normale in-Ears können einen deutlich kräftigeren Bass produzieren, aufgrund der Versiegelung der Ohren. Daher, wollt Ihr das Maximum an Bass, dann nehmt Ohrhörer mit Silikon Aufsätzen! Die FIIL CC haben allerdings für „semi-in-Ear“ Ohrhörer einen guten, wenn nicht sogar sehr guten Bass. Dieser ist ausreichend satt und voll, dass Musik nicht zu flach oder hohl klingt. Im Gegenzug sind die FIIL CC aber auch keine Bass-Bomber. Ich würde den Bass als gut und recht neutral bezeichnen, was für Semi-In-Ear Ohrhörern ein klasse Ergebnis ist!

Fiil Cc Im Test 8

Allgemein können die FIIL CC mit einem schön lebendigen und dynamischen Klang überzeugen. Aufgrund des Semi-in-Ear Designs wirken die Ohrhörer zudem sehr luftig und leicht, was sich auch auf die Klang Wahrnehmung ausübt. Ihr seid nicht von der Welt abgeschottet! Dies kann natürlich ein Nachteil oder Vorteil sein, je nach Geschmack.

 

Fazit

Die FIIL CC sind absolute Exoten, aber sehr gute Exoten! Zumindest dann wenn Ihr Semi-in-Ear Ohrhörer sucht bzw. bevorzugt. Ja ich habe in diesem Test viel über den Semi-in-Ear Formfaktor gesprochen, zu Recht! Der Verzicht auf Silikon-Ohraufsätze beeinflusst den Tragekomfort und Klang der FIIL CC massiv!

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So sitzen die Ohrhörer sehr locker und entspannt in den Ohren, ohne aber herauszurutschen. Dabei habt Ihr auch nicht dieses Druck oder Isolationsgefühl von normalen in-Ears. Hierdurch bevorzugen einige Menschen diesen Style der Ohrhörer, was ich auch aus sicht des Tragekomforts verstehen kann. Die FIIL CC sind sehr bequem und schotten Euch nicht so sehr von der Umgebung ab, was gerade im öffentlichen Raum oftmals nicht das Schlechteste ist.

Klanglich ist aber der Verzicht auf eine Versieglung bei ALLEN Semi-In-Ear Ohrhörern ein Nachteil! So ist gerade der Bass immer etwas schwächer. Grundsätzlich gehören aber die FIIL CC zu den besten ihrer Sorte! Diese besitzen einen offen, dynamischen und lebendigen Klang. Sogar der Bass ist ordentlich, besser als bei allen anderen mit bekannten Semi-In-Ear Modellen!

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Die FIIL CC klingen eindeutig besser als die Apple AirPods und sind vergleichbar, wenn nicht sogar besser als die JBL TUNE 225TWS.

Hinzu kommt das überragende Design und wir haben hier potenziell die besten Semi-in-Ear TWS Ohrhörer auf dem Markt vor uns! Mir sind zumindest keine Besseren bekannt. Schade nur, dass die Beschaffung dieser aktuell nur aus China möglich ist.

Das QNAP TS-453D im Test, ein gutes und schnelles 2,5GBit NAS!

Mit dem TS-453D hat QNAP ein sehr spannendes NAS auf den Markt gebracht. Warum? Das TS-453D verfügt über zwei 2,5 Gbit LAN Ports und einen PCIe Erweiterungsslot! Dies ist in der 500€ Preisklasse durchaus als ungewöhnlich zu bezeichnen.

Etwas Vergleichbares ist beispielsweise in Synologys LineUp nicht zu finden, erst einige Preisklassen höher. Dabei machen die 2,5Gbit LAN Ports auch durchaus Sinn! Selbst immer mehr WLAN Router bekommen 2,5Gbit fähige Anschlüsse und Rivet Networks hat nun einen „passenden“ 2,5Gbit USB C Adapter auf den Markt gebracht.

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Hierdurch wird das schnellere LAN langsam aber sicher markttauglich, auch abseits großer IT Netze. Wollen wir uns da doch einmal ansehen wie gut und wie schnell das QNAP TS-453D so ist.

 

Das QNAP TS-453D im Test

Bei dem QNAP TS-453D handelt es sich um ein 4-Bay NAS System. Das heißt in diesem finden bis zu vier HDDs/SSDs Platz.

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Dies bestimmt aber auch etwas den Formfaktor des NAS, welchen ich als klassisch bezeichnen würde. Das QNAP TS-453D ist die typische „Box“ mit 170 x 168 x 226mm. Dabei sind die Laufwerke auf der Front eingesetzt. Diese sind hier mit einer kleinen Kunststoff-Blende verdeckt.

Unter dieser finden wir vier Werkzeuglose und entkoppelte Festplatten-Schlitten. In diesen können auch 2,5 Zoll SSDs verbaut werden, diese müssen aber per Hand verschraubt werden.

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Ebenfalls auf der Front sind ganze sieben Status-LEDs, ein USB 3.0 Port und zwei Schalter zu finden. Bei dem einen Schalter handelt es sich um den Ein/Ausschalter des NAS. Der zweite Schalter steht mit dem USB Port im Zusammenhang. Ihr könnt hier programmieren, dass automatisch Daten auf oder den einem angeschlossenen Speichermedium beim Betätigen der Taste kopiert werden.

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Wirklich spannend wird es aber erst auf der Rückseite. Hier finden wir zunächst den 120mm Lüfter der nicht nur die CPU kühlt, sondern auch Eure Laufwerke. Neben dem Lüfter haben wir hier auch vier USB Ports, wovon 3x USB 2.0 Ports sind und 1x USB 3.0. Des Weiteren findet sich hier ein HDMI Port. Ja das QNAP TS-453D kann als eine Art Media-Center genutzt werden.

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Das Wichtigste sind aber ohne Frage die beiden LAN Ports. QNAP setzt hier auf zwei 2,5 Gbit LAN Ports! Normale Gbit LAN Ports erreichen maximal +- 120MB/s. Mit 2,5Gbit LAN liegt das Limit bei 300MB/s, was schon ein guter Sprung ist.

 

Software und Benutzeroberfläche

QNAP setzt bei seinen NAS Systemen nicht auf eine einfache WebUI, sondern um ein regelrechtes Betriebssystem das in Eurem Webbrowser läuft. QNAP nennt dieses QTS.

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QTS wird durch die Eingabe der IP Adresse in Eurem Webbrowser aufgerufen und verfügt ähnlich wie ein richtiges Desktop Betriebssystem über einen Fenstermanager und sogar Multitasking Fähigkeiten.

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Was aber das generelle Design angeht, geht QNAP einen etwas anderen Weg als Synology. Synology versucht bei seinen NAS Systemen etwas den Spagat zwischen Professionellen- und Heimnutzern zu schlagen und setzt hier auf viele einsteigerfreundliche Icons usw. QNAP scheint sich mehr auf die professionelleren Nutzer zu richten, die primär ein Speichersystem suchen. Gerade im Bereich „Speicher & Snapshots“ ist QTS durchaus als recht komplex zu bezeichnen.

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Ich denke, dass jeder technikbegeisterte Nutzer hier gut klarkommen wird, aber absolute Einsteiger könnten doch von den vielen Einstellungen, Fachwörter wie Speicherpools, Thick-Volumes, Thin-Volumes, Virtual JBOD usw. etwas überwältigt werden.

Auch ich musste mich teilweise etwas durchklicken, um alle Optionen zu finden. Durch diesen etwas komplexeren Aufbau gibt es allerdings auch viele feinere Einstellungen die bei Synology zum Beispiel fehlen.

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Ein Beispiel ist hier die Möglichkeit das Tempo der Raid 5/6 Synchronisation zu verstellen. Schneller = die Performance des NAS ist bei paralleler Nutzung langsamer, Langsamer = es dauert länger bis das RAID 5/6 erstellt bzw. wiederhergestellt ist, aber das NAS lässt sich mit normalem Tempo nutzen.

Auch was iSCSI usw. angeht, merkt man, dass Qnap sich mehr Richtung der professionellen Nutzer orientiert.

Etwas sehr Praktisches sind die sogenannten Snapshots. Bei Snapshots handelt es sich um im Hintergrund erstelle Abbilder Euerer Daten.

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Ihr könnt beispielsweise das NAS anweisen alle 12 Stunden einen Snapshot zu erstellen, dann wird der jeweilige Zustand von allen Dateien gesichert. Habt Ihr ein Word Dokument ausversehen überschrieben, ist es so möglich dieses von einem früheren Zeitpunkt abzurufen.

Im Gegensatz zu richtigen Backups belegen Snapshots nicht direkt Speicherplatz. Diese werden für den Nutzer unsichtbar erstellt und so lange aufbewahrt wie Ihr eingestellt habt bzw. so lange der freie Speicher auf Eurem NAS nicht anderweitig genutzt wird.

Auch werden Snapshots sofort erstellt, es müssen keine Daten hin und her kopiert werden. Neben dem versehentlichen Überschreiben von Dateien bieten Snapshots auch einen guten Schutz vor Ransomware.

Unter „Systemsteuerung“ findet Ihr die grundlegenden Einstellungen des NAS, wie IP Adressen, Benutzerkonten, freigegebene Ordner usw.

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Für freigegebene Ordner lassen sich einfach und schnelle Berichtigungen vergeben. Ebenso lassen sich freigegebene Ordner auf Wunsch verschlüsseln. Ihr habt hier genau genommen die Wahl, wollt Ihr das gesamte Laufwerk verschlüsseln, nur einzelne Ordner.

In der Systemsteuerung könnt Ihr auch die Lüftersteuerung an Eure Bedürfnisse anpassen, wann und wie das NAS in den Standby geht, ob es sich nach einem Stromausfall automatisch wieder hochfahren soll, nach wie vielen gescheiterten Log-in-Versuchen Nutzer ausgesperrt werden usw.

Auch lassen sich hier die gewünschten Netzwerk Protokolle ein- bzw. Ausschalten. Hier sind natürlich die üblichen Verdächtigen mit an Bord, wie SMB, AFP, NFS, FTP, SSH, WEBDAV, UPnP, Rsync, Time Machine usw.

 

App Store

Jedes Qnap NAS System ist mit einem App Store ausgestattet, in welchem sich hunderte zusätzliche Programme finden. Beispielsweise wenn Ihr einen Plex Media Server nutzen wollt, die Owncloud Apps oder auch Docker Container werdet Ihr fündig.

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Ebenfalls sind diverse Apps für die Synchronisation mit diversen Cloud Diensten wie Dropbox usw. verfügbar.

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Eine vollständige Auflistung und Vorstellung würde in diesem Test doch etwas den Rahmen sprengen.

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Interessant wären hier abschließend aber noch die Mobile Apps wie die Note Station, welche eine Art Evernote auf dem eigenen NAS ist, oder die Music Station, welche es Euch über die passende Smartphone App erlaubt Eure eigene Musik aufs Smartphone zu streamen „das persönliche Spotify“.

 

Performance

Das Kernstück des QNAP TS-453D stellt der Intel Celeron J4125 dar. Dieser bietet vier Kerne mit 2Ghz und basiert auf der Gemini Lake Refresh Architektur. Für ein NAS bietet die CPU eine ordentliche Leistung, zumal ihr gute 4GB RAM zur Seite gestellt werden.

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Das wirklich Spannendste sind aber die zwei 2,5Gbit LAN Ports! Etwas überrascht hat mich der verwendete Chipsatz, denn wir haben hier einen recht exotischen Realtek RTL8125. Neben 2,5Gbit LAN unterstützt dieser natürlich auch das normale Gibit LAN oder 100Mbit.

Aber wie steht es um die Performance? Diese hängt hier sogar deutlich von Euer gewählten Speicherkonfiguration ab. Starten wir mit dem Optimalfall, einer SSD und dem CrystalDiskmark.

Ssd 2,5 Gbit Lan Ssd Gbit Lan

Im Optimalfall konnte ich bis zu 290,11MB/s lesend und 290,44MB/s schreibend mit dem QNAP TS-453D erreichen. Dies sind sehr starke Werte, welche dicht am Limit von 2,5Gbit LAN liegen. Mit einer optionalen 10Gbit LAN Karte wäre also sogar noch eine Performance Steigerung möglich.

Aber wie sieht es in einer etwas praktischeren Situation aus? Hierfür messe ich die Datenrate bei einer ganz klassischen Windows Übertragung einer 40GB Datei auf und von dem NAS.

Datenraten

Hier kommt es etwas auf Euer Speichermedium an. Im Optimalfall habt Ihr eine SSD verbaut, mit welcher Ihr auch auf praktische +- 285MB/s lesen und schreiben kommt. Mit einer HDD landet Ihr bei 150-200MB/s, je nachdem wie schnell Eure HDD ist. Hier kann ein RAID Verbund helfen. RAID 0 ist natürlich am schnellsten, sollte aber eigentlich vermieden werden. RAID 5 ist eine gute Mischung aus Verfügbarkeit und Performance.

 

Stromverbrauch

Der Stromverbrauch eines NAS ist extrem wichtig, da dieses in der Regel 24/7 läuft. Der größte Teil des Stromverbrauchs kommt aber in der Regel gar nicht vom NAS, sondern von den Speichermedien.

So benötigt das NAS selbst mit nur einer SSD gerade einmal +- 6,8W im Leerlauf und selbst unter Last übersteigt der Stromverbrauch kaum 10W. Mit vier HDDs benötigt das NAS hingegen satte +-36W. Wählt also im Optimalfall sparsame Laufwerke.

 

Fazit

Ihr sucht eine gute und vor allem schnelle „Storage-Box“? Dann ist das QNAP TS-453D eine absolute Empfehlung!

Dankt der beiden 2,5Gbit LAN Ports und der für ein NAS flotten Intel Celeron J4125 CPU kann das TS-453D in der Praxis bis zu 290MB/s erreichen. Nutzt Ihr nur Gbit LAN sind die Übertragungsraten natürlich auf +- 120MB/s limitiert, ähnliches gilt auch wenn Ihr langsamere HDDs verbaut.

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Weitere Bonuspunkte bekommt das TS-453D für seine niedrige Leistungsaufnahme von rund 6,8W in Kombination mit einer SSD und die Erweiterbarkeit mit wählweise einer 10Gbit LAN Karte oder weiteren SSDs über einen PCIe Slot.

Die Software ist prinzipiell auch ein Pluspunkt, hier ist aber Synology im direkten Vergleich etwas umfangreicher. QNAP fokussiert sich mehr auf die Funktion als „Storage-Box“ mit Snapshots und anderen erweiterten Funktionen.

Sucht Ihr also genau solch eine schnelle Storage-Box mit einer sehr umfangreichen Software und einem niedrigen Stromverbrauch? Dann ist das QNAP TS-453D vielleicht genau das Richtige für Euch!

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Innr Smart Outdoor Pedestal Light Colour im Test, Outdoor Lampen für Philips Hue!

Gerade im Herbst und Winter ist eine Garten-Beleuchtung etwas Feines! Erfreulicherweise ist mittlerweile die Auswahl an Smart Home Gartenbeleuchtung massiv gestiegen. So hat Innr und auch Philips ein großes Sortiment an wasserfesten Zigbee bzw. Philips Hue kompatiblen Lampen im Sortiment.

In diesem Test soll es um die neuen Innr Smart Outdoor Pedestal Light Colour gehen. Diese kleinen Sockel-Lampen sollen dank RGB LEDs und natürlich der bei Innr üblichen Philips Hue/ZigBee Kompatibilität im Garten ein wahrer Blickfang sein.

Innr Smart Outdoor Pedestal Light Colour Im Test 6

Besser wäre es, denn mit 160€ sind die Innr Smart Outdoor Pedestal Light Colour wirklich kein Schnäppchen! Wollen wir uns diese da doch einmal im Test ansehen.

An dieser Stelle vielen Dank an Innr für das Zurverfügungstellen der Smart Outdoor Pedestal Light Colour für diesen Test.

 

Die Innr Smart Outdoor Pedestal Light Colour im Test

Bei den Innr Smart Outdoor Pedestal Light Colour handelt es sich um kleine „Sockel-Lampen“ für den Garten, wie man diese schon seid einigen Jahren für Wegbeleuchtungen usw. nutzt. Innr hat diese lediglich mit RGB LEDs und der ZigBee Funktechnologie ausgestattet, dazu aber später mehr.

Innr Smart Outdoor Pedestal Light Colour Im Test 1

Ihr könnt das Set wahlweise mit einer oder drei Pedestal Lights erhalten. Jede Lampe ist dabei eine rund 27 cm hohe und 6 cm im Durchmesser große Einheit.

Innr Smart Outdoor Pedestal Light Colour Im Test 4

Die Lampen sind aus einer Kunststoff/Aluminium Mischung gefertigt. Die Erdspieße und der obere Teil bestehen aus Kunststoff, während die Basis aus Aluminium gefertigt ist. Optisch ist dies Okay, aber Kunststoff, der über Jahre UV Strahlung ausgesetzt ist, neigt nun mal dazu etwas brüchig zu werden. Daher bevorzuge ich hier komplett Aluminium, was bei rund 160€ auch nicht zu viel verlangt wäre.

Innr Smart Outdoor Pedestal Light Colour Im Test 3

Hier müssen wir einfach hoffen das Innr auf einen guten Kunststoff gesetzt hat der auch X Jahre im Garten durchhält.

Im oberen Teil der Pedestal Lights findet sich ein kleines Kunststoff-Fenster hinter welchem die LEDs sitzen. Diese strahlen das Licht recht gleichmäßig aus der Lampe heraus.

 

Montage und Kabel

Die Innr Smart Outdoor Pedestal Light Colour benötigen eine 230V Steckdose. Leider ist es aktuell nicht möglich Solarlampen und Smarte Lampen wie wir sie hier haben zuverlässig zu kombinieren.

Die Pedestal Lights besitzen zunächst ein Steckernetzteil, mit welchem ein LED/Funkcontroller verbunden wird. Dieser verfügt über insgesamt 3 Meter Zuleitung.

Innr Smart Outdoor Pedestal Light Colour Im Test 2

Für den Anschluss der Lampen liegen zwei T Stücke mit jeweils 2 Meter und ein Endstück mit 2 Metern bei. Somit kann die weitest entfernte Lampe rechnerisch rund 9 Meter von der Steckdose entfernt sein. Zwischen zwei Lampen können allerdings maximal 2 Meter liegen.

Sollte Euch das nicht passen, bietet Innr Verlängerungskabel an.

Sämtliche Kabel und auch der Controller sind natürlich Wassergeschützt!

 

Zigbee und Philips Hue

Die Innr Smart Outdoor Pedestal Lights Colour unterstützt den Zigbee Funkstandard. Hierdurch könnt Ihr die Lampen mit diversen Systemen verbinden, wie dem Amazon Echo Plus, Ikea TRÅDFRI und natürlich Philips Hue!

Ja es ist möglich 3. Anbieter Leuchtmittel mit einer Philips Hue Bridge zu verbinden. Dort werden die Leuchtmittel prinzipiell wie herstellereigene behandelt. Ihr könnt diese ganz normal steuern, in Gruppen hinzufügen usw. Es gibt lediglich zwei Einschränkungen in Kombination mit Philips Hue.

  • Eine Steuerung via Apple Homekit ist nicht möglich.
  • Ihr könnt die LEDs nicht mit Hue Sync nutzen.

Ansonsten gibt es keine Einschränkungen bei der Verbindung Innr + Philips Hue.

 

Steuerung und Funkverbindung

Starten wir mit etwas sehr erfreulichem, der Funkverbindung bzw. der Reichweite. Die Lampen sind bei mir gut über 40 Meter durch mehrere Wände hindurch von der Philips Hue Bridge entfernt und funktionieren problemlos!

Was die Signalstärke angeht, hat also Innr eindeutig einen guten Job gemacht!

Innr Smart Outdoor Pedestal Light Colour Im Test 13

Wie die Steuerung der Lampen ausfällt hängt natürlich von Eurer genutzten Bridge ab. Via Philips Hue könnt Ihr die Lampen natürlich ganz normal per Hand Steuern oder Routinen anlegen.

Eine Routine kann eine einfache „Zeitschaltuhr“ sein, wie geh um 18 Uhr an und um 24 Uhr aus, oder ein automatisches Ein/Aus gemeinsam mit dem Sonnenaufgang und Sonnenuntergang.

Dabei könnt Ihr leider die Lampen nicht separat steuern, diese werden von der jeweilig genutzten Bridge als eine Lampe erkannt.

 

Das Licht und die Leistungsaufnahme

Innr gibt die Lichtleistung der Pedestal Lights mit 14,5W bzw. 3x 215lm an. Ich würde die Lichtqualität als sehr gut einstufen!

Innr Smart Outdoor Pedestal Light Colour Im Test 12

Die weißen Lichtfarben wirken sehr schön klar und sauber. Die bunten Farben wirken ebenso sehr kräftig und satt. Auch ist die Lichtabstrahlung ist schön gleichmäßig, rund um die Lampe. Was allerdings auch auffällt, die bunten Farben sind nicht ganz so hell wie das weiße Licht.

Dieser Eindruck bestätigt sich auch bei der Strommessung.

Leistungsaufnahme

Beim weißen Licht liegt die Leistungsaufnahme bei rund 12W, bei buntem Licht bei 5-6W. Es ist also davon auszugehen das im inneren separate weiße und RGB LEDs angebracht sind. Rein subjektiv ist der Helligkeitsunterschied sichtbar, aber auch nicht so extrem wie es aufgrund der unterschiedlichen Leistungsaufnahme zu erwarten wäre.

Interessant ist die Leistungsaufnahme je nach eingestellter Helligkeit.

Leistungsaufnahme Je Nach Helligkeit

Sind die Lampen aus liegt der Stromverbrauch unter der Messgrenze meines Messgerätes (also bei unter 0,4W). Bei 25% Helligkeit haben wir gerade die Messgrenze mit lediglich 0,4W überschritten und selbst bei 50% sind wir gerade einmal bei 0,6W! 0,6W für alle drei Lampen zusammen.

Innr Smart Outdoor Pedestal Light Colour Im Test 9

Erst ab 75% eingestellter Helligkeit „explodiert“ die Leistungsaufnahme plötzlich. 50% Helligkeit entspricht im übrigen so der von normalen Solarlampen. Bei 100% Helligkeit sind die Pedestal Lights sogar als Wegbeleuchtung nutzbar.

 

Stromkosten

An dieser Stelle zwei Stromverbrauchsrechnungen bei 0,28€ pro kWh:

  • Euch kosten die Lampen 5,39€ pro Jahr wenn Ihr diese auf 100% Helligkeit und warm weißen Licht 8 Stunden pro Tag leuchten lasst.
  • Euch kosten die Lampen 2,69€ pro Jahr wenn Ihr diese auf 100% Helligkeit und warm weißen Licht 4 Stunden pro Tag leuchten lasst.
  • Euch kosten die Lampen 0,25€ pro Jahr wenn Ihr diese auf 50% Helligkeit und warm weißen Licht 4 Stunden pro Tag leuchten lasst.
  • Euch kosten die Lampen 2,04€ pro Jahr wenn Ihr diese auf 100% Helligkeit und blauem Licht 4 Stunden pro Tag leuchten lasst.
  • Euch kosten die Lampen 5,069€ pro Jahr wenn Ihr diese auf 100% Helligkeit und weißen Licht 4 Stunden pro Tag leuchten lasst.

Hier ist nicht der Standby-Verbrauch einberechnet, da dieser so gering ist, dass ich diesen nicht akkurat messen kann. Ich rechnet hier aber mit 0,10-0,20€ pro Jahr zusätzlich.

 

Fazit

Prinzipiell kann ich die Innr Smart Outdoor Pedestal Lights Colour mit gutem Gewissen empfehlen wenn Ihr eine schicke „Smarte“ Außenbeleuchtung mit Kompatibilität zu Philips Hue oder anderen ZigBee fähigen Systemen sucht.

Innr Smart Outdoor Pedestal Light Colour Im Test 14

Die Lampen sehen schick aus, das Licht ist sehr gut und auch die Funkstabilität/Reichweite ist ordentlich! Probleme oder Auffälligkeiten in Kombination mit dem Philips Hue System kann ich nicht vermelden, abseits der fehlenden HomeKit Unterstützung.

Lediglich den Preis von rund 160€ finde ich etwas saftig. Klar die Innr Smart Outdoor Pedestal Lights Colour sind ein Luxusprodukt und Wasserfest, aber 160€ ist auch eine stolze Summe! Solltet Ihr bereit sein diese auszugeben, erhaltet Ihr aber auch einen Hingucker für Euren Garten!

Der Rivet Networks Killer 2.5 Gigabit Ethernet zu USB-C 3.1 Adapter im Test

Das klassische Gbit LAN begleitet uns nun seit vielen Jahren als der Standard für verkabelte Netzwerke. Wo es bei WLAN einige Entwicklung gab, ist Gbit LAN der Standard geblieben und wird es auch noch einige Jahre bleiben.

Rund 120MB/s maximale Datenrate reicht in der Regel auch völlig. Aber gerade beim Nutzen von Speichersystem sind 120MB/s auch nicht großzügig. Mittlerweile gibt es aber immer mehr NAS Systeme und WLAN Router die über 2,5Gbit oder sogar 10Gbit LAN verfügen, klasse! In vielen Desktopsystem ist das Nachrüsten einer 10Gbit LAN Karte wie der ASUS XG-C100C gut möglich. In vielen, aber nicht in allen und auch nicht jeder Nutzer traut es sich seinen PC zu zerlegen um eine neue LAN Karte zu verbauen. Notebook Nutzer ohne Thunderbolt 3 schauen völlig in die Röhre.

Rivet Networks Killer 2.5 Gigabit Ethernet Zu Usb C 3.1 Adapter Im Test 6

Hier kommt nun der neue 2,5Gbit LAN zu USB-C 3.1 Adapter von Rivet Networks ins Spiel. Wie der Name schon sagt handelt es sich hier um einen einfachen USB C Adapter der Euch das problemlose Nachrüsten von 2,5Gbit LAN erlaubt.

Rivet Networks ist dabei der bekannte Hersteller hinter den „Killer“ Netzwerklösungen. Kurzum, klingt doch interessant! Aber wie sieht es in der Praxis aus, funktioniert der „Rivet Networks Killer 2.5 Gigabit Ethernet zu USB-C 3.1 Adapter“ so problemlos und schnell wie beworben? Finden wir es im Test heraus!

 

Der Rivet Networks Killer 2.5 Gigabit Ethernet zu USB-C 3.1 Adapter im Test

Bei dem Killer 2.5 Gigabit Ethernet zu USB-C 3.1 Adapter handelt es sich um einen recht einfachen USB C Adapter.

Rivet Networks Killer 2.5 Gigabit Ethernet Zu Usb C 3.1 Adapter Im Test 1

Dieser misst ca. 72,5 x 27 x 16,5 mm und bringt 32,9 g auf die Waage. Dabei ist bereits ein kurzes 15cm USB C Kabel fest integriert. Mit einem USB C auf USB A Adapter könnt Ihr den Adapter auch an einem normalen USB A Port nutzen, achtet nur darauf das der Adapter USB 3.1 Unterstützt.

Rivet Networks Killer 2.5 Gigabit Ethernet Zu Usb C 3.1 Adapter Im Test 2

Erfreulicherweise wirkt der Killer 2.5 Gigabit Ethernet zu USB-C 3.1 Adapter sehr wertig gebaut! Das Gehäuse besteht aus Aluminium, was sicherlich auch zur Hitzeabfuhr dient, und das Kabel ist textilummantelt.

 

Die Technik und Treiber

Im inneren des Adapters setzt Rivet Networks auf den eigenen Killer E3100U Chipsatz. Dieser unterstützt 10/100/1000/2500 Mbit LAN Netzwerke. Wichtig! Nicht jeder 10Gbit LAN Switch unterstützt auch 2,5Gbit LAN! Beispielsweise der beliebte ASUS XG-U2008 funktioniert nur mit 100/1000/10000 Mbit LAN Karten.

Windows Treiber

Positiv, Treiber sind beim Killer 2.5 Gigabit Ethernet zu USB-C 3.1 Adapter anscheinend kein großes Problem. Ich habe die LAN Karte unter Windows 10 2004, MacOS Catalina und Ubuntu 20.04.1 LTS getestet. Unter allen drei Betriebssystemen lief die LAN Karte auf Anhieb! Keine manuelle Treiber Installation erforderlich. Linux erkannte diese allerdings nur als generische USB LAN Karte.

 

Performance

Rivet Networks wirbt bei seinen „Killer“ Netzwerkkarten immer mit sehr großen Worten was die Performance, verbesserten Ping usw. angeht. Viel davon ist aber reines Marketing. So solltet Ihr bei dem Killer 2.5 Gigabit Ethernet zu USB-C 3.1 Adapter KEINE bessere Performance im Zusammenspiel mit Gbit LAN Netzwerken erwarten. Sollte es eine Performance-Verbesserung in Spielen geben, dann liegt diese höchstens am Killer Control Center 2.0. Dieses erlaubt Euch Euren Netzwerk-Trafik zu priorisieren. Heißt Daten von Spielen werden bevorzugt behandelt.

Performance

Sollte Eure Internetleitung aber halbwegs vernünftig sein ist so etwas meist nicht nötig und kostet Euch nur CPU-Rechenzeit.

Dies soll natürlich nicht heißen das die Performance in Kombination mit Gbit LAN-Netzwerken schlecht wäre, ganz der Gegenteil ist der Fall!

Performance 1 Gbit

Bei einem normalen Gbit LAN Netzwerk konnte ich bis zu 118,4MB/s durch den Adapter jagen, was ein herausragender Wert ist. Allerdings erreichen die meisten OnBoard LAN Adapter sehr ähnliche Geschwindigkeiten. In der Regel schwanken wir hier zwischen 112-118MB/s.

Aber wirklich sinn macht der Adapter natürlich primär in Kombination mit 2,5Gbit LAN Geräten. Hier einmal die Daten in Kombination mit einem QNAP TS-453D 2,5Gbit LAN NAS.

Performance 2,5 Gbit

In meinem Test erreichte der Killer 2.5 Gigabit Ethernet zu USB-C 3.1 Adapter maximal rund 295MB/s! Ein Top Wert, der absolut am Limit von 2,5Gbit LAN liegt.

 

Fazit

Ihr sucht einen schnellen 2,5Gbit LAN Adapter den Ihr einfach extern an Eurem PC, Notebook oder MAC anschließen könnt?

Dann bietet der Rivet Networks Killer 2.5 Gigabit Ethernet zu USB-C 3.1 Adapter genau dies! Der 2,5Gbit LAN Adapter zeigte sich im Test absolut unproblematisch, sowohl was Treiber aber auch Performance anging.

Rivet Networks Killer 2.5 Gigabit Ethernet Zu Usb C 3.1 Adapter Im Test 5

Via Gbit LAN konnte ich Datenraten von bis zu 118MB/s erreichen und via 2,5Gbit LAN von rund 295MB/s, was beides klasse Werte sind! Dabei hatte ich auch keine Probleme bezüglich der Stabilität der LAN Verbindung.

Kurzum, Ihr habt ein 2,5Gbit NAS bzw. Server System im Haus, dann sind 60€ gut angelegtes Geld für den Rivet Networks Killer 2.5 Gigabit Ethernet zu USB-C 3.1 Adapter!

10x 9V Block-Batterien im Vergleich, wer ist besser Varta, Duracell, Energizer, …?

9V Block-Batterien kommen zwar immer weniger im Alltag zum Einsatz, aber gerade in Messgeräten und Rauchmeldern finden diese noch Verwendung.

Aber welche Block-Batterie kaufen? Es gibt hier hunderte Modelle im Handel die alle mit großen Worten auf Kundenfang gehen. Lohnt es sich vielleicht teurere Modelle zu kaufen oder tun es auch die günstigeren Block-Batterien?

10x 9v Block Batterien Im Vergleich, Wer Ist Besser Varta, Duracell, Energizer 6

Finden wir dies in einem Vergleich von 10x 9V Block-Batterien heraus!

 

10x Block-Batterien im Vergleich, die Testkandidaten

Ich habe für diesen Test/Vergleich 10 verschiedene Block-Batterien bei Amazon von meinem eigenen Geld gekauft.

10x 9v Block Batterien Im Vergleich, Wer Ist Besser Varta, Duracell, Energizer 1

Dabei handelt es sich um folgende Modelle:

Was die Preise angeht gibt es natürlich massive Schwankungen je nachdem wie viele Ihr kauft. Große Pakete = günstiger. Hier einfach mal die Preise pro Stück die ich gezahlt habe:

Preis Pro Stück

Hier gibt es massive Unterschiede! Während ich bei den einfachen VARTA Industrial gerade einmal 0,85€ pro Batterie gezahlt habe schlägt die teure VARTA Lithium mit satten 6,35€ pro Stück zu buche. Dies liegt Lithium Basis.

Ich fand es aber durchaus interessant mal eine Lithium basierte 9V Block Batterie mit in den Vergleich aufzunehmen. Alle anderen Block-Batterien sind die typischen Alkaline Modelle.

 

Die 9V Batterien im Detail

Leider ist nicht auf allen Batterien ein Produktionsdatum vermerkt. Ein Ablaufdatum habe ich allerdings auf allen Batterien gefunden, bis auf bei den VARTA Industrial.

AmazonBasics Everyday Alkalibatterien Jun 25
ANSMANN longlife Rauchmelder 9V Block Apr 26
Duracell Plus Power Typ 9V Jan 25
Energizer Max 9V Dez 25
GP Extra Alkaline 9V Jan 26
VARTA Industrial Batterie 9V X
VARTA Lithium 9V Block Dez 30
VARTA Longlife Max Power 9V Dez 25
Varta LongLife Power High Energy Dez 24
VARTA Power on Demand 9V Block Jun 24

Die meisten Block Batterien sind bis 2025/2026 haltbar. Lediglich die VARTA Power on Demand soll lediglich bis Mitte 2024 haltbar sein. Möglicherweise habe ich habe aber auch ein Vorjahres Modell erhalten.

10x 9v Block Batterien Im Vergleich, Wer Ist Besser Varta, Duracell, Energizer 3

Bei den Modellen wo ein Produktionsdatum vermerkt war, war dies immer im Jahr 2020! Also wirklich alte Lagerware scheine ich nicht bekommen zu haben.

Schauen wir uns noch das Gewicht an. Es ist hier natürlich nicht wichtig wie schwer Euer Feuermelder usw. ist, aber mehr Masse kann ein Hinweis auf eine größere Kapazität sein.

Gewicht

Mit 40,1g ist die VARTA Lithium 9V Block dank der Lithium Basis die leichteste Batterie. Auf Platz 2 der leichtesten Batterien ist der ANSMANN longlife Rauchmelder 9V Block mit 44g. Die schwerste Batterie ist die Duracell Plus Power Typ 9V mit 48,3g.

 

Der Test

Kommen wir zum spannendsten Test, dem der Kapazität. Da mein reguläres Messgerät keine 9V Batterien fasst, nutze ich mein Powerbank-Test-Setup. Dabei entlade ich alle Batterien bei 0,05A bis diese 6V Spannung unterschreiten. Dann wird der Test gestoppt.

10x 9v Block Batterien Im Vergleich, Wer Ist Besser Varta, Duracell, Energizer 9

Warum entlade ich die 9V Block-Batterien bei 0,05A? Block-Batterien kommen nach meinem Wissen nicht in High Power Geräten zum Einsatz und sind auch nicht oder nur sehr bedingt für diese geeignet. In der Regel werden Block-Batterien in Feuermeldern, Multimetern, Fernbedienungen und anderen Geräten genutzt die nur extrem wenig Energie benötigen. Ein Entladestrom von 0,05A ist das niedrigste was ich hier ausreichend zuverlässig messen kann.

Kapazität 9V Block Batterien

Wenig überraschend dominiert die Lithium Block-Batterie den Test regelrecht. Mit 6,906Wh Kapazität übertrifft diese die nächst beste Alkaline Batterie mit mehr als das doppelte!

Verglichen mit der schwächsten Batterie, der VARTA Industrial Batterie 9V hat der VARTA Lithium 9V Block die 3,2x Kapazität! Gut dafür ist der VARTA Lithium 9V Block auch über 6x teurer.

Wie sieht es aber abseits des Lithium Blocks aus?

Kapazität

Die ganzen Alkaline Block-Batterien sind relativ dicht beieinander.

  1. Energizer Max 9V
  2. AmazonBasics Everyday Alkalibatterien
  3. Duracell Plus Power Typ 9V

An sich gibt es in der Top 3 lediglich eine Überraschung. Das Energizer und Duracell ganz oben mitspielen sollte niemanden überraschen. Energizer und Duracell sind die beiden größten und auch so ziemlich teuersten Marken.

Der Energizer Max 9V Block erreichte eine Kapazität von 3,085Wh und die Duracell Plus Power Typ 9V 2,956Wh. Allerdings hat sich eine Überraschung zwischen die beiden gesetzt, die AmazonBasics.

Von dem sehr starken Abschneiden der AmazonBasics war ich so überrascht, dass ich den Test 2x wiederholt habe. Batterie 1 = 2,958Wh, Batterie 2 = 2,905Wh und Batterie 3 2,961Wh. Also ja die recht günstige Amazon Batterie ist zurecht so weit oben!

Überraschend insofern das die Amazon Bewertungen eher mäßig sind. Allerdings verkauft Amazon unter dem Namen „AmazonBasics Everyday“ anscheinend teils unterschiedliche Modelle, ich kann also nicht ausschließen das die früheren Bewertungen aus 2017,2018 und 2019 sich teils auf andere Versionen (mit weißem Gehäuse) bezogen.

Auf dem letzten Platz mit 2,139Wh landet die VARTA Industrial Batterie 9V. An sich nicht die große Überraschung, diese ist auch die günstigste Batterie. Was eine große Überraschung bei der VARTA Industrial Batterie ist, ist die große Streuung! Ich hatte hier satte 5 Block Batterien getestet mit folgenden Ergebnissen: 1,98Wh, 1,99Wh, 2,139Wh, 2,222Wh und 2,68Wh. Es scheint hier also eine gewisse Schwankung zu geben, wie ich sie bei keiner anderen Batterie beobachten konnte. Letztendlich habe ich mich für das mittlere Ergebnis entschieden, da dieses anscheint am ehesten dem Durchschnitt entspricht.

Zwischen der erst Platzierten und letzt Platzierten 9V Block Batterie (die Lithium Zelle mal außen vor gelassen) liegen rund 44% Unterschied.

Leerlaufspannung

Hier auch einmal die Leerlaufspannung der einzelnen Block Batterien, falls diese jemand interessiert. Auf die Kapazität schien diese aber keine großen Rückschlüsse zu ziehen.

 

Fazit

Machen wir es kurz, dies ist das Ergebnis meines Tests:

  1. VARTA Lithium 9V Block 6.906Wh
  2. Energizer Max 9V 3.085Wh
  3. AmazonBasics Everyday Alkalibatterien 2.958Wh
  4. Duracell Plus Power Typ 9V 2.926Wh
  5. VARTA Longlife Max Power 9V 2.892Wh
  6. ANSMANN longlife Rauchmelder 9V Block 2.581Wh
  7. Varta LongLife Power High Energy 2.234Wh
  8. GP Extra Alkaline 9V 2.215Wh
  9. VARTA Power on Demand 9V Block 2.2Wh
  10. VARTA Industrial Batterie 9V 2.139Wh

Solltet Ihr die Block Batterie mit der höchsten Kapazität suchen, dann müsst Ihr zu einem Modell auf Lithium Basis greifen, wie der VARTA Lithium 9V Block! Mit über 6€ das Stück ist diese zwar unsäglich teuer, aber übertrifft die Kapazität der Alkaline Modelle um mehr als das doppelte! Betrachten wir das ganze aus sicht der Preis/Leistung ist die Lithium Batterie von VARTA gar nicht mal so übel und macht somit in Feuermeldern, wo das Austauschen der Batterie immer nervig ist!

10x 9v Block Batterien Im Vergleich, Wer Ist Besser Varta, Duracell, Energizer 7

Auf Platz 2 landet Energizer, auf Platz 3 etwas überraschend AmazonBasics und Platz 4 Duracell. Das hervorragende Abschneiden der Amazon Batterien ist für mich auch etwas überraschend! Dieses habe ich aber in mehreren Durchläufen überprüft. Es ist natürlich möglich das einzelne Batterien nach 5 Jahren einen größeren Kapazitätsverlust haben als andere, aber dies kann ich aus offensichtlichen Gründen nicht testen.

Wie steht es aber um die Preis/Leistung?

Preis Leistung, Block Batterien

Aus Sicht der Preis/Leistung solltet Ihr Euch für eine der folgenden drei Batterien entscheiden:

  1. AmazonBasics Everyday Alkalibatterien
  2. VARTA Industrial Batterie 9V
  3. VARTA Power on Demand 9V Block

Das die AmazonBasics Batterie die beste Preis/Leistung bietet ist nicht überraschend bei einem Blick auf die Top Leistung. Das VARTA hier so weit oben landet liegt aber primär daran das die Batterien recht günstig sind.

Ganz offen gesagt, für Dinge wo die Batterien leicht zu wechseln sind, also Fernbedienungen, Messgeräte usw. würde ich zur AmazonBasics oder VARTA Industrial greifen. Warum mehr Geld ausgeben?

10x 9v Block Batterien Im Vergleich, Wer Ist Besser Varta, Duracell, Energizer 5

Bei Rauchmeldern, die Lebensretter sein können und bei denen das Wechseln der Batterie nervig ist, würde ich eventuell sogar wirklich mit einer teuren Lithium Batterie wie dem VARTA Lithium 9V Block oder der Energizer Max 9V greifen. Diese sind im ersten Moment etwas teurer, aber Ihr habt für länger Ruhe.

Das Xiaomi Mi 10T Pro im Test, ein Downgrade zum Mi 10 Pro, aber dennoch gut?

Mit dem Mi 10T Pro ist Xiaomi den dicksten Kritikpunkt angegangen den ich beim regulären Mi 10 Pro hatte, den Preis. Hatte das Mi 10 Pro noch 999€ zum Start gekostet, hat Xiaomi das Mi 10T für gerade einmal 599€ starten lassen.

599€ für ein Smartphone mit Snapdragon 865, 8GB RAM, 3x Kameras und einem 144Hz Display klingt nach einem fantastischem Angebot! Aber wie sieht es in der Praxis aus? Kann hier das Xiaomi Mi 10T Pro auch überzeugen oder hat Xiaomi an einigen Ecken gespart?

Xiaomi Mi 10t Pro Test Review 15

Finden wir dies im Test heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an Xiaomi für das Zur Verfügung stellen des Mi 10T Pro für diesen Test.

 

Das Xiaomi Mi 10T Pro im Test

Optisch ist das Mi 10 Pro zumindest auf der Front ein ganz klassisches 2020 Flaggschiff Smartphone. Allerdings gibt es im Detail ein paar Veränderungen zum Mi 10 Pro.

Xiaomi Mi 10t Pro Test Review 1

So verfügt das Mi 10T Pro natürlich auch über ein fast vollflächiges Display auf der Front. Die Front-Kamera ist dabei in einem kleinen „Loch“ im Display untergebracht. Waren allerdings die Kanten des Displays beim Mi 10 Pro noch sehr stark abgerundet sind diese hier flach! Dies ist sicherlich Geschmackssache, aber ich bevorzuge ganz klar flache Displays, zumal diese sich auch besser mit einer Folie schützen lassen.

Eine weitere Kuriosität erwartet uns auf der Seite des Smartphones. Der Fingerabdruckscanner ist beim Mi 10T Pro in der Home-Taste integriert. Hierfür ist die Home Taste stark abgeflacht. Eine durchaus interessante, aber nicht zwingend schlechte Entscheidung den Scanner nicht mehr unter dem Display zu verbauen.

Xiaomi Mi 10t Pro Test Review 6

Die Rückseite des Smartphones besteht wie üblich komplett aus Glas und wird von einem großen Kamera-Modul dominiert. Dabei hebt Xiaomi das 108 Megapixel Modul besonders hervor und vergrößert den sowieso sehr großen Sensor nochmals.

Eingefasst wird die Glasfront und Rückseite von einem Aluminiumrahmen, der leicht poliert ist. Dieser ist hierdurch zwar sehr glatt, aber auch nicht übermäßig glitschig. Allgemein liegt das Mi 10T Pro ordentlich in der Hand, auch wenn dieses leicht kopflastig ist.

Xiaomi Mi 10t Pro Test Review 3

Aus diesem Grund würde ich vermutlich auf eine Hülle oder Ähnliches setzen um ein aus der Hand gleiten zu verhindern.

Abschließend finden wir auf der Unterseite einen USB C Port wie auch einen Lautsprecher.

 

Display

Das Xiaomi Mi 10T Pro verfügt über ein 6,67 Zoll Display mit einer Auflösung von 2400×1080 Pixeln und einer Bildwiederholungsrate von 144 Hz. Beim Display des Mi 10T Pro handelt es sich aber NICHT um ein AMOLED Panel, sondern Xiaomi setzt auf die IPS Technologie.

Dies hat mich zugegeben auch etwas überrascht, denn AMOLED ist die überlegende Technologie und kommt aktuell bei so ziemlich jedem Flaggschiff Smartphone zum Einsatz.

Xiaomi Mi 10t Pro Test Review 16

Grundsätzlich sieht das Display des Mi 10T Pro aber gut bis sehr gut aus! Farben sind soweit klar und kräftig, die Helligkeit ist hoch und der generelle Bildeindruck überzeugt. Im direkten Vergleich zu einem guten AMOLED Panel ist aber auch zu sehen das selbst ein spitzen IPS Panel hier nicht zu 100% mithalten kann.

Ich denke aber ohne direkten Vergleich wird dies in der Praxis kaum jemanden auffallen. Was mir recht früh aufgefallen ist, ist ein kleiner Schatten um den Kamera-Ausschnitt im Display. Dieser ist nur auf weißem Hintergrund sichtbar und auch bei anderen Smartphones mit einem ähnlichen Loch zu sehen. Allerdings haben viele 2020er Smartphones dieses Problem weniger gehabt.

Kurzum, das Display des Xiaomi Mi 10T Pro ist gut, aber auch nicht absolut überragend.

 

Lautsprecher

Xiaomi setzt beim Mi 10T Pro erfreulicherweise auf einen Dual-Lautsprecher Aufbau. Bei diesem wird die Ohrmuschel zusätzlich zum primären Lautsprecher bei der Medien-Wiedergabe genutzt.

Dies sorgt für ein deutlich breiteres und besseres Klangbild! Zwar sind beide Lautsprecher nicht ganz gleichwertig, aber ich würde diesen Aufbau jederzeit gegenüber lediglich einem Lautsprecher bevorzugen.

Lautstärke

Klanglich ist das Mi 10T Pro klar im Oberfeld einzuordnen. Die Lautsprecher sind sehr laut, klar und ausreichend kräftig klingend. Hier gibt es nicht mehr viel Luft nach oben, Daumen hoch dafür!

 

Die Kameras

Das Mi 10T Pro verfügt über drei primäre Kameras.

  • Hauptkamera 108 MP, f1.69, Samsung Bright S5KHMX
  • Weitwinkelkamera 13 MP, f2.4
  • Makrokamera 5 MP, f2.4
  • Frontkamera 20 MP, f2.2, Samsung S5K3T2

Die Makrokamera halte ich für ein Gimmick, welches nur dafür da ist mit drei Kameras werben zu können. Verglichen mit dem Mi 10 Pro hat Xiaomi somit die Zoom-Kamera weggespart, schade!

Das Spannendste ist und bleibt aber natürlich die 108 MP Hauptkamera. Bei dieser handelt es sich um das gleiche Modul wie beim Samsung Galaxy S20 Ultra und beim Mi 10 Pro. Der Sensor ist mit 1/1,33 Zoll glatt schon als riesig zu bezeichnen!

Sensor

Ein größerer Sensor bietet in der Theorie eine größere Menge Licht das aufgenommen werden kann und besitzt zudem eine stärkere natürliche Hintergrundunschärfe. Diese kann aber auch Fluch und Segen zugleich sein, da man auch nicht immer eine Hintergrundunschärfe haben möchte.

Schauen wir uns aber ein paar Testbilder an.

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Grundsätzlich sind die Bilder technisch sehr gut! Diese sind super scharf, detailliert und besitzen eine top Dynamik. Der 108 MP Sensor ist in diesem Punkt einfach Weltklasse. Stilistisch neigt das Mi 10T Pro zu etwas konservativeren Farben, was teils Bilder aber auch etwas matt erscheinen lässt. Des Weiteren ist der Weißabgleich bei schwierigen Lichtverhältnissen oftmals etwas unsicher und neigt dort zu sehr kalten Bildern. Dennoch gehört die Hauptkamera klar zu den besten die Ihr aktuell in einem Smartphone finden könnt.

Um die Aufnahmen besser einschätzen zu können schauen wir uns ein paar Testbilder an.

Vergleichsbilder 3 Vergleichsbilder 4 Vergleichsbilder 5 Vergleichsbilder 6 Vergleichsbilder 8 Vergleichsbilder

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1 Iphone 11 Pro Max
Apple iPhone 11 Pro Max
1 Mi 10
Xiaomi Mi 10 Pro
1 Mi T
Xiaomi Mi 10T Pro
1 Note 20 Ultra
Samsung Galaxy Note 20 Ultra
4 Iphone 11 Pro Max
Apple iPhone 11 Pro Max
4 Mi 10
Xiaomi Mi 10 Pro
4 Mi T
Xiaomi Mi 10T Pro
4 Note 20 Ultra
Samsung Galaxy Note 20 Ultra
12 Iphone 11 Pro Max
Apple iPhone 11 Pro Max
12 Mi 10
Xiaomi Mi 10 Pro
12 Mi T
Xiaomi Mi 10T Pro
12 Note 20 Ultra
Samsung Galaxy Note 20 Ultra
27 Xiaomi Mi 10t Pro
Xiaomi Mi 10T Pro
27 Apple Iphone 12 Pro
Apple iPhone 12 Pro
27 Samsung Galaxy Note 20 Ultra
Samsung Galaxy Note 20 Ultra
27 Sony Xperia 5 Ii
Sony Xperia 5 II

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Starten wir mit dem Offensichtlichsten, die Hauptkamera des Mi 10 Pro und Mi 10T Pro sind weitestgehend identisch. Das Mi 10T Pro wirklich lediglich minimal stärker gesättigt und die Kamera App ist deutlich reaktionsfreudiger.

Diese minimal höhere Sättigung tut dem Mi 10T Pro aber gut! Was die Farben angeht bleibt das Smartphone zwar eher konservativ, gerade im Vergleich zum Note 20 Ultra, aber hier und da wirken die Aufnahmen etwas lebendiger, auch wenn der Unterschied minimal ist.

Grundsätzlich sind Bilder des Note 20 Ultras und auch des iPhones 11 Pro Max deutlich kräftiger. Dies ist aber Geschmackssache. Neutral betrachtet ist es hier schwer einen „Sieger“ auszumachen. Hier und da wirkt das iPhone was die Dynamik und Ausleuchtung angeht stärker, hier und da ist aber auch das Mi 10/10T und das Note 20 Ultra stärker, was ich oft einfach auf den größeren Sensor schiebe. Gerade Makro-Aufnahmen wirken bei diesen oft harmonischer.

Wo wir aber einen deutlichen Unterschied sehen ist bei der Weitwinkelkamera.

13 Xiaomi Mi 10t Pro
Xiaomi Mi 10t Pro
13 Sony Xperia 5 Ii
Sony Xperia 5 II
13 Apple Iphone 12 Pro
Apple iPhone 12 Pro
13 Samsung Galaxy Note 20 Ultra
Samsung Galaxy Note 20 Ultra
19 Xiaomi Mi 10t Pro
Xiaomi Mi 10T Pro
19 Apple Iphone 12 Pro
Apple iPhone 12 Pro
19 Samsung Galaxy Note 20 Ultra
Samsung Galaxy Note 20 Ultra
19 Sony Xperia 5 Ii
Sony Xperia 5 II

Vergleichsbilder Weitwinkel Vergleichsbilder Weitwinkel 2

Das Mi 10 Pro hatte schon eine eher durchschnittliche Weitwinkelkamera, aber leider hat das Mi 10T Pro hier ein Downgrade erfahren. Grundsätzlich sind die Aufnahmen weiterhin völlig brauchbar, aber die Schärfe lässt an den Rändern der Aufnahmen deutlich nach und die Dynamik des Sensors ist zu Teilen eher schwach.

Somit ist die Hauptkamera des Mi 10T Pro als sehr gut und einem Flaggschiff würdig einzustufen, aber die sekundären Kameras sind eher auf dem Level eines Mittelklasse Modells.

 

Benchmarks

Xiaomi setzt im Mi 10T Pro auf den Snapdragon 865 in Kombination mit 8GB RAM. Der Snapdragon 865 ist natürlich ein alter Bekannter der in den meisten Flaggschiff Android Smartphones steckt. Schauen wir uns daher direkt einmal ein paar Benchmarks an.

Antutu Benchmark Pc Mark 2.0

Das Xiaomi Mi 10T Pro ist ein Flaggschiff Smartphone was die Performance angeht, dies wird auch von den Benchmarks bestätigt. Dieses kann sich hier konstant in die Top 5 aller bisher getesteten Smartphones setzen. Das einzige Smartphone, das das Mi 10T Pro konstant schlagen kann, ist das OnePlus 8 Pro, dies aber auch nur minimal.

 

Die Praxis

Das Xiaomi Mi 10T Pro ist eins der schnellsten und reaktionsfreudigsten Smartphones die ich bisher in den Fingern hatte! Die Kombination aus spitzen Hardware und einer stark optimierten Software verhilft dem 10T Pro zu einer hervorragenden Leistung. Hier darf man auch nicht das 144Hz Display unterschätzen. Dieses lässt Bewegungen und Animationen deutlich weicher und flüssiger erscheinen. Der Unterschied zwischen 120Hz und 144Hz ist dabei allerdings nicht relevant.

Xiaomi Mi 10t Pro Test Review 13

Die Spiele Performance des Mi 10T Pro ist „so gut wie es aktuell geht“. Anders kann ich es nicht beschreiben, ich kenne kein Smartphone das hier eine merklich bessere Leistung liefert. Allgemein kann lediglich das OnePlus 8 Pro mit dem Arbeitstempo des Mi 10T Pro mithalten.

Ebenfalls positiv aufgefallen ist mir der Fingerabdruckscanner. Normalerweise sind Fingerabdruckscanner an den Seiten von Smartphones immer eher mäßig was die Qualität angeht. Der beim Mi 10T Pro arbeitet aber recht zuverlässig. Auch wenn Ihr diesen des Öfteren aus Versehen berühren werdet, wenn Ihr das Smartphone aus Eurer Tasche nehmt usw.

 

Fazit

Das Xiaomi Mi 10T Pro ist ein klasse Smartphone mit dem ich auch grundsätzlich voll zufrieden bin! Das Mi 10T Pro ist dabei zwar sicherlich nicht perfekt, es hat durchaus einige Schwächen, aber dies wird durch den Preis kompensiert.

Xiaomi Mi 10t Pro Test Review 8

Was sind die Stärken und Schwächen des Mi 10T Pro? Aufseiten der Stärken haben wir:

  • die wirklich herausragende Performance, dank Snapdragon 865 und 144Hz Display.
  • die sehr gute Hauptkamera, dank herausragendem Kamerasensor.
  • die sehr gute Akkulaufzeit
  • die starken Lautsprecher und das gute Display
  • und die generell gute Haptik und Verarbeitung.

Was die Performance angeht ist das Mi 10T Pro ein wirklich rasantes Smartphone, das sich hinter niemanden verstecken muss. Viel schneller und reaktionsfreudiger geht es aktuell nicht. Hierzu passt auch das 144Hz Display und die hervorragenden Lautsprecher.

Der Akku ist mit 5000mAh schön groß, was zu einer überdurchschnittlichen Laufzeit führt. Leider hat aber Xiaomi beim Mi 10T Pro auf kabelloses Laden verzichtet. Dies führt uns auch zu den Nachteilen.

  • Kein kabelloses Laden
  • die sekundären Kameras sind qualitativ eher in der Mittelklasse angesiedelt.
  • das Smartphone ist recht groß und schwer.
  • „nur“ ein IPS Panel

Neben dem Verzicht auf kabelloses Laden sind die Kameras mein größter Kritikpunkt. Die Hauptkamera ist top! Hier gibt es keine Diskussion, diese gehört klar zu den Top 10 die Ihr aktuell finden könnt, sowohl bei Tag wie auch bei Nacht. Allerdings die Weitwinkelkamera hat verglichen mit dem Mi 10 Pro ein kleines Downgrade erfahren und auf die Zoom Kamera wurde komplett verzichtet.

Xiaomi Mi 10t Pro Test Review 9

Dafür kostet das Mi 10T Pro aber auch „nur“ 599€ und nicht 999€ wie noch das Mi 10 Pro. Dies passt auch gut zu meinem Fazit. Das Mi 10T Pro geht zwar ein paar Kompromisse ein, aber im Kern ist das Mi 10T Pro ein absolut empfehlenswertes Flaggschiff Smartphone das sich nicht verstecken muss und weit von der sonnst oft üblichen 1000€ Grenze entfernt ist.

Xiaomi Mi 10t Pro