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Solide NVME SSD zum sehr fairen Preis! Die WD Blue SN550 im Test

Wenn Ihr nach einer günstigen NVME SSD sucht, dann werdet Ihr schnell über die WD Blue SN550 stolpern. Diese zählt aktuell klar zu den günstigsten NVME SSDs und ist in Kapazitäten von 250GB bis 2TB Verfügbar.

Dabei wirkt diese technisch aber mehr als solide! So setzt Western Digital nicht mal auf den günstigeren und weniger haltbaren QLC NAND, sondern auf den aktuell üblichen TLC NAND. Auch die Datenraten sehen soweit ordentlich für den Preis aus.

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Aber wie sieht es in der Praxis aus? Kann hier die WD Blue SN550 überzeugen? Finden wir es heraus!

 

Die WD Blue SN550 im Test

Die SN550 ist eine recht typische M.2 2280 PCIe NVME SSD. Was allerdings vor allem bei den niedrigeren Kapazitäten auffällt, ist eine sehr minimalistische Bestückung.

wd blue sn550 im test 1

So verfügt die 500GB Version praktisch nur über zwei Chips und ein paar passive Komponenten. Bei den beiden Chips handelt es sich um den Controller und einen NAND Chip.

Auf einen Kühlkörper oder Ähnliches hat Western Digital verzichtet. Zudem ist das PCB der SSD in Blau gehalten. Normalerweise würde ich hier meckern, aber bei der WD Blue SSD passt dies doch ganz gut.

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Die vom Western Digital angegebene Datenrate hängt wie üblich stark von der gewählten Kapazität der SSD ab.

Kapazität Lesen Schreiben
250 GB 2400 MB/s 950 MB/s
500 GB 2400 MB/s 1750 MB/s
1 TB 2400 MB/s 1950 MB/s
2 TB 2600 MB/s 1800 MB/s

Die Datenraten wirken über alle Kapazitäten hinweg vernünftig. Gerade die 250GB Version ist sogar halbwegs flott! Schreibend ist diese zwar mit 950 MB/s weniger beeindruckend, aber gerade lesend sind die 2400 MB/s mehr als ordentlich.

Positiv überrascht hat mich die beworbene Haltbarkeit. Diese wird von den Herstellern meist in Form der TBW angegeben. TBW steht dafür wie viele Terrabyte auf die SSD geschriebenen werden können, ehe diese den Geist aufgibt.

tbw

Diese Herstellerangabe ist natürlich kein fixer Wert, gibt uns aber eine grobe Einschätzung wie lange die SSD hält. Zudem ist der TBW Wert für die Garantie sehr wichtig, denn hier gilt die Garantie hält 5 Jahre oder bis zum Überschreiten des TBW Werts.

„A“ Hersteller wie Western Digital, Samsung, KIOXIA, Crucial usw. sind hier meist etwas konservativer was diese Angabe angeht.

 

Die Technik

Western Digital setzt bei der SN550 viel auf proprietäre Technik. So nutzt diese den SanDisk 20-B2-1023-A1 0383ZDTM3XH Controller. SanDisk gehört Western Digital, also nicht wundern. Hierbei handelt es sich um einen 4 Kanal Controller, ohne gesonderten DRAM.

Auf Seiten des NAND kommt ein TLC Modul „SanDisk 60523 512g“ zum Einsatz. Dieses Modul wird von Toshiba auf Basis der 96L/BiCS4 Technologie gefertigt.

Nicht verwunderlich, denn Western Digital hängt auch bei Toshiba als Anteilseigner mit drin.

 

Das Testsystem

Folgendes Testsystem kommt für den SSD Test zum Einsatz:

  • AMD Ryzen 5 3600X
  • ASUS Prime X570-P
  • 16GB RAM
  • Corsair HX Series HX850 Netzteil
  • Windows 10

Wichtig, bei Windows 10 handelt es sich um einen etwas älteren Update-Stand der über alle SSD-Tests konstant gehalten wird, um vergleichbare Werte zu erhalten.

Ich teste hier die 500GB Version der WD Blue SN550!

 

Ein erster theoretischer Test

Starten wir in den Test mit einem absoluten Klassiker, CrystalDiskMark, hier noch in Version 6, da ich in dieser Version alle Vergleichswerte habe.

crystaldiskmark schreiben crystaldiskmark lesen

Lesend konnte ich 2424 MB/s erreichen und schreibend 1823 MB/s. Dies übertrifft die Herstellerangabe lesend mit 2424 zu 2400 MB/s knapp. Schreibend bleiben wir etwas unter den versprochenen 1950MB/s.

Damit platziert sich die SN550 knapp vor der Crucial P1.

Interessant ist immer auch der AS SSD Kopier-Benchmark.

kopiertest

Hier kann die SN550 auch ein sehr ordentliches Ergebnis einfahren.

 

Cache?

Die meisten modernen SSDs setzen auf eine Schreibcache. Es gibt also in der SSD einen Bereich der sich schneller beschreiben lässt und der immer zuerst genutzt wird. Ist dieser Bereich voll, dann sinkt die Schreibleistung teils extrem. Allerdings wird dieser Cache im Leerlauf dann wieder freigeschaufelt. Dennoch, schreibt Ihr regelmäßig viele große Daten, ist dies nicht ideal.

Auch die WD Blue SN550 setzt auf solch einen Cache, welcher leider recht klein ausfällt. Bei meiner 500GB Version war der Cache bereits nach 7 GB voll und die Schreibgeschwindigkeit sank auf rund 450 MB/s. 450 MB/s nach dem Cache sind soweit Okay, aber 7GB ist schon recht klein.

 

Praktische Tests

Allerdings sind Benchmarks nur das eine, die Praxis das andere. Starten wir hier mit der Installation von Windows 10 von einem USB Stick aus. Es wird die Zeit vom letzten „weiter“ Klicken des Installations-Programms bis zur ersten Nutzerinteraktion gemessen.

w10 installation

Die schneidet hier sehr gut ab und kann sich zwischen die deutlich teure Crucial P5 und Corsair MP600 setzen. Beeindruckend!

In Windows angekommen entpacken wir zwei Dateipakete mit WinRAR. Test-Datei Paket Nr. 1 besteht aus 47.000 teils sehr kleinen Dateien und bringt 41GB auf die Waage. Test-Datei Paket Nr. 2 ist 25GB groß und besteht aus rund 2000 Dateien. Paket Nr. 2 ist die Installation von Bioshock Infinite.

daten entpacken

Hier sehen wir so langsam die ersten Schwächen der SSD. So landet diese hier deutlich hinter den Spitzenmodellen. Dies liegt natürlich am Cache den die SSD nutzt. Ist dieser voll, bricht die Schreibgeschwindigkeit ein gutes Stück ein, was in diesem Test weh tut.

Kopieren wir nun die entpackten Daten von Ort a nach Ort b, innerhalb der SSD.

daten intern kopieren

Erneut ähnliches Spiel, die SSD schneidet für ihre Preisklasse ganz ordentlich ab, kann aber nicht mit den Top-Modellen mithalten.

 

Temperatur / Hitzeentwicklung der SN550

Viele NVME SSDs laufen extrem heiß! Selbst die günstigeren Modelle neigen schnell zu kritischen Temperaturen wenn etwas länger Last anliegt.

Wie steht es um die WD Blue SN550?

temperatur

Erfreulicherweise gehört die SN550 zu den kühlsten NVME SSDs die ich bisher gesehen habe! Laut Software erreichte diese bei konstanter Last gerade einmal 62 Grad.

Laut Wärmebildkamera ist der heißeste Punkt „gerade mal“ 70 Grad, was als unkritisch zu bezeichnen ist. Es gibt einige NVME SSDs die an 100 Grad kratzen.

Von daher ist bei der Western Digital Blue SN550 in der Regel kein Kühlkörper nötig.

 

Leistungsaufnahme

Leider ist das Messen des Stromverbrauchs bei M.2 SSDs etwas nicht ganz Triviales. Ich muss mich hier eines Tricks bedienen. Ich verbaue die SSDs in ein externes NVME fähiges USB C 3.1 Gehäuse (Jmicron JMS582) und messe hier den Stromverbrauch dieses Gehäuses inklusive SSD. Ich kann hier das leere Gehäuse in einem gewissen Rahmen herausrechnen, aber die so erhaltenen Werte werden nicht 100%ig genau sein! Allerdings, eine SSD die tendenziell mehr Strom benötigt, wird auch dies in der Tabelle zeigen. Achtet also weniger auf die absoluten Werte und mehr auf den Vergleich zu den anderen Modellen um einzuschätzen ob nun eine SSD eher mehr oder weniger Energie benötigt.

Für die Nutzung in einem Desktop spielt dieser Test fast keine Rolle, hier wirkt sich +- 1W so gut wie 0 auf die Stromrechnung aus. Allerdings in einem Ultrabook kann +- 1W schon fast ne Stunde Laufzeit ausmachen.

leistungsaunahme

Ich muss gestehen hier etwas hin und her gerissen zu sein. Leider ist der Leerlauf Stromverbrauch relativ hoch für eine SSD dieser Klasse. Allerdings der Stromverbrauch im Standby und unter Last ist dafür herausragend!

Ganz offen gesagt die WD Blue SN550 wäre nicht zwingend meine erste Wahl für ein Notebook, aber im Großen und Ganzen ist die Leistungsaufnahme okay.

 

Fazit

Sucht Ihr eine Marken SSD für kleines Geld, dann ist die WD Blue SN550 eine sehr gute Wahl! Die Performance der SSD ist zwar nicht absolut überragend, aber moderne SSDs sind alle so schnell, dass Ihr in der Praxis meist kaum Unterschiede spüren werdet.

So erreichte die WD Blue SN550 bei mir im Test bis zu 2424 MB/s lesend und 1823 MB/s schreibend, was für eine günstige SSD nicht übel ist!

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Schreibend setzt die SSD allerdings auf einen vergleichsweise kleinen Cache. Ist dieser voll, dann sinkt die Schreibgeschwindigkeit auf ca. 450 MB/s.

Weitere lobende Worte gibt es für die Hitzeentwicklung unter Last. Die SN550 ist eine der kühlsten NVME SSDs die ich bisher im Test hatte. Hierzu passt auch die geringe Leistungsaufnahme unter Last!

Leider ist allerdings die Leistungsaufnahme im Leerlauf nur mittelhoch, ansonsten wäre die WD Blue SN550 die perfekte Notebook SSD. Allerdings auch bereits so ist die SN550 eine absolute spitzen SSD fürs Geld!

Die Ubiquiti UniFi Dream Machine Pro im Test, der Traum für jeden (Hobby) Netzwerkadministrator

Mit der UniFi Dream Machine und UniFi Dream Machine Pro bietet Ubiquiti seid einer Weile nun einen interessanten Startpunkt für jeden der in das UniFi Ökosystem eintauchen möchte.

Wie Ihr vielleicht wisst, benötigen die UniFi Access Points einen so genannten Controller zur Steuerung, welcher im Optimalfall 24/7 laufen sollte. Ähnliches gilt auch für die Überwachungskameras von Ubiquiti.

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Diese Controller Hardware und mehr ist in der Dream Machine verbaut. Wollen wir uns im Test einmal die Dream Machine Pro näher ansehen.

 

Das Ubiquiti Ökosystem

Ubiquiti ist ein Hersteller der eine gewisse Faszination ausstrahlt. Ubiquiti Produkte richten sind grundsätzlich primär an Geschäftskunden, die gleich duzende WLAN Access Points oder Überwachungskameras installieren wollen.

Im Gegensatz zu anderen „Business“ Herstellern sind Ubiquiti Produkte allerdings vergleichsweise günstig und erfordern keine fortlaufenden Lizenz-Gebühren (wie es in diesem Bereich durchaus üblich war).

Daher sind Ubiquiti Access Points und Überwachungskameras auch im Heimnutzer Umfeld durchaus attraktiv.

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Da aber Ubiquiti aus dem Business Umfeld stammen benötigen diese eine so genannte Controller Software. Die einzelnen Access Points, Switche, Überwachungskameras usw. bringen keine eigene Benutzeroberfläche mit. Anstelle dessen werden die Geräte alle gemeinsam in einem Controller verwaltet.

Im Falle der Netzwerkhardware muss der Controller zwar nicht 24/7 laufen, sollte es aber wenn Ihr Feature nutzen wollt. Im Falle der Überwachungskameras muss der Controller sogar laufen, da es ansonsten keine Aufzeichnung gibt.

Diese Controllerhardware ist in der Dream Machine (Pro) verbaut. Im Gegensatz zu den Cloud Keys bietet die Dream Machine (Pro) aber noch weitere Feature, wie die integrierte Firewall und Intrusion Detection System, einen Switch usw.

 

Pro oder Normal?

Beginnen wir mit der Frage was nun die Dream Machine (Pro) so alles kann. Hier müssen wir zwischen der normalen Version und der Pro Version unterscheiden. Letztere habe ich hier im Test und richtet sich wie der Name sagt eigentlich primär an Pro Nutzer. Dementsprechend ist das Feature-Set auch etwas anders.

 

Dream Machine Dream Machine Pro
Controller für UniFi WLAN Ja Ja
Controller für UniFi Protect Nein Ja
Firewall/ Security Gateway Ja Ja
IDS/IPS Datendurchsatz 850 Mbit 3500 Mbit
Netzwerkswitch 5x Gbit LAN 9x Gbit LAN + 2x 10Gbit SFP+
WLAN Access Point Ja (bis zu 1733 Mbit) Nein

 

Die normale Version besitzt 4 LAN Ports + 1 WAN Port und WLAN. Die Pro Version hingen bietet insgesamt 11x Netzwerkanschlüsse und die Möglichkeit als DVR für die Ubiquiti Überwachungskameras genutzt zu werden, hat dafür aber kein WLAN an Board.

Wollt Ihr die Überwachungskameras von Ubiquiti nutzen, dann solltet Ihr die Pro Version wählen, ansonsten ist die normale Dream Machine die meist bessere Wahl.

 

Die Ubiquiti UniFi Dream Machine Pro im Test

Bei der Dream Machine Pro handelt es sich um ein „Professionelles“ Gerät. Daher hat Ubiquiti für dieses ein 19 Zoll Rack-Formt gewählt. Ihr könnt die Dream Machine Pro natürlich auch einfach auf Euren Schreibtisch stellen, dann nimmt diese aber recht viel Platz ein.

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Zudem findet sich in der Dream Machine Pro ein Lüfter. Dieser ist als angenehm leise zu bezeichnen, Ihr würdet ihn aber in einem ruhigen Raum orten können.

Was die Verarbeitung und das Design angeht ist Ubiquiti ein Meister! So ist die Dream Machine Pro glatt als ein Meisterstück im industrial Design zu bezeichnen. Die Kombination aus harten Kanten und dem sehr wertigen Aluminium weiß zu gefallen und erinnert sogar glatt etwas an das „Apple Design“.

Die Dream Machine Pro ist klar eins der schöneren Geräte das Ihr in Euer Rack packen könnt.

Neben dem schönen industrial Design ist auch das Display ein kleiner „Eye Catcher“. Ja auf der Front der Dream Machine ist ein kleines Touch Display, das Euch Informationen anzeigt. Sicher nett, aber abseits vom ersten Mal vielleicht werdet Ihr da vermutlich nicht mehr drauf schauen.

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Ebenfalls auf der Front sind 8x Gbit LAN, 1x Gbit WAN und 2x SFP+ (10Gbit). Einer der SFP Ports ist dabei als alternativer WAN Port gedacht, solltet Ihr mehr als Gbit Internet haben.

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Unter der großen Klappe auf der Front ist ein 3,5/2,5 Zoll HDD/SSD Slot. Hier ist von Haus aus KEINE HDD verbaut. Ihr müsst auch keine SSD/HDD verbauten, sofern Ihr die Dream Machine Pro nicht als NVR nutzen wollt.

Auf der Rückseite ist ein normaler Stromstecker und ein Lüfter.

 

Einrichtung

Die Einrichtung der UniFi Dream Machine Pro verläuft interessanterweise über Euer Smartphone. Hier müsst Ihr Euch die UniFi App herunterladen, welche sich anschließend via Bluetooth mit der Dream Machine verbindet und diese an Euren Account koppelt.

Ja es gibt einen Accountzwang bei der Dream Machine Pro.

Über die UniFi App könnt Ihr dann alle Einstellungen tätigen die Ihr haben wollt. Alternativ könnt Ihr auch einen PC mit dem Switch verbinden und Euch auf die WebUI schalten. Diese erreicht Ihr entweder direkt über die Eingabe der IP-Adresse oder Online über den UniFi Account.

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Die Basis-IP Adresse ist 192.168.0.1.

 

Die Benutzeroberfläche und Feature

Die UniFi Dream Machine Pro vereint folgende Funktionen:

  • Router mit DHCP Server
  • Firewall mit erweitertem Intrusion Detection System
  • Netzwerkcontroller für Ubiquiti Hardware
  • NVR System (Netzwerk Video Recorder)
  • Netzwerk-Switch

Grundsätzlich könnt Ihr alle Feature der UniFi Dream Machine Pro sowohl über die WebUI, über die Smartphone App oder über Euren Ubiquiti Account aufrufen.

Die Smartphone App ist auch durchaus recht wertig und gut gemacht. Allerdings bevorzuge ich klar die normale WebUI an einem PC oder Notebook. Diese erreicht Ihr über die Eingabe der IP Adresse Dream Machine Pro in Eurem Webbrowser.

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Hier werdet Ihr zunächst vom Login-Bildschirm und dann von der „Controller Auswahl“ begrüßt. Die Dream Machine Pro kann Eure UniFi Netzwerk Geräte, Eure UniFi Überwachungskameras, Eure Ubiquiti Access Geräte und Ubiquiti Talk Geräte steuern und verwalten.

Ich besitze nur UniFi Netzwerk-Geräte und Überwachungskameras, zu Access und Talk kann ich dementsprechend nichts sagen. Beginnen wir bei UniFi.

Logt Ihr Euch ein erhaltet Ihr zunächst eine kleine Übersicht mit der Echtzeit Auslastung Eurer Internet-Verbindung, Statistiken zu den verbundenen Geräte-Typen und der Anzahl der Clients.

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Dabei ist die Benutzeroberfläche sehr schick und modern designt. Die vielen Diagramme und Anzeigen machen durchaus Spaß. Ich würde sagen diese ist eine der schicksten Benutzeroberflächen die Ihr aktuell im Netzwerk Bereich finden könnt.

Unter Devices findet Ihr alle weiteren UniFi Geräte die Ihr mit der Dream Machine verbunden habt. In meinem Fall vier Access Points und einen weiteren Switch. Neue Geräte lassen sich hier mit einem Klick einbinden.

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Welche WLAN Daten usw. ausgesendet werden sollen, stellt Ihr einmal in den erweiterten Einstellungen des Controllers ein. Anschließend werden diese automatisch an alle verbundenen Access Points übermittelt. Wollt Ihr, dass nur ein Access Point ein spezielles WLAN Netz (SSID) aussendet, dann könnt Ihr dies natürlich auch einstellen.

Unter Clients findet Ihr, richtig alle verbunden Clients.

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Grundsätzlich wird hier jedes Gerät in Eurem Netzwerk gelistet, egal ob dieses direkt an der Dream Machine Pro hängt oder an einem Switch oder Access Point, der wiederum mit der Dream Machine Pro verbunden ist.

Dabei wird die IP Adresse der Geräte, der aktuelle Trafik, die Signalstärke (bei WLAN), der Trafik der letzten 24 Stunden usw. angezeigt.

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Unter den Statistiken könnt Ihr Informationen zum Netzwerktrafik sehen. Also wie viele Daten insgesamt übertragen wurden und dies auch aufgeschlüsselt wohin. Ihr könnt also sehen wie viel Trafik zu Youtube, WhatsApp, zur iCloud usw. gegangen ist.

Diese Informationen sind allerdings oftmals nur semi-richtig. Viel Trafik landet einfach in der Kategorie http over SSL oder generell bei http. Viele große Unternehmen lagern viele Dienste aus oder verschlüsseln diese. Hier kann die Dream Machine Pro diese nicht genau zuordnen.

Dennoch zeigt die Statistik Kategorie ein interessantes Stimmungsbild.

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Neben diesen Basis-Featuren gibt es noch diverse weitere kleinere Funktionen, wie Netzwerkkarten, eine Karte der WLAN Abdeckung, Informationen zu benachbarten WLAN Netzten usw.

 

Intrusion Detection System

Kommen wir noch auf ein sehr interessantes Feature zu sprechen, dem Intrusion Detection System. Dieses ist optional, erlaubt Euch aber eine etwas professionellere Überwachung und Sicherung Eures Netzwerks.

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Ihr könnt hier zunächst auch mehreren Kategorien auswählen auf was das IDS System Euer Netzwerk überwachen soll. Wollt Ihr nach Bot-Netzwerken suchen, nach Viren und Trojanern oder vielleicht auf ausgehende DDOS Angriffe usw.

Ausgehende DDOS Angriffe? Ein IDS „Intrusion Detection System“ überwacht den Trafik Eures Netzwerkes auf bekannte Signaturen und Verhalten. Versucht beispielsweise eins Eurer Smart Home Geräte, das gehackt wurde, einen DDOS Angriff auf einen 3. Durch Eurer Netzwerk zu starten, dann kann die Dream Machine Pro dies erkennen und blockieren (IPS).

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Ähnliches gilt, wenn eins Eurer Netzwerkgeräte Mitglied eines Bot-Netzwerkes wird. Erkennt die Dream Machine Trafik zu einem bekannten Bot-Netzwerk-Control-Server, werdet Ihr Informiert und/oder der Versuch direkt unterbunden.

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Dies ist ein sehr praktisches und nützliches Feature, gerade in einer Welt voller „günstiger“ Smart Home Geräte, die sicherlich nicht so gut gesichert sind wie sie sollten.

 

UniFi Protect

UniFi Protect ist Ubiquitis Plattform für Video-Überwachung. UniFi Video Überwachungskameras sind an sich „blöd“, das eigentliche Denken und Aufzeichnen übernimmt ein so genannter NVR.

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Solch ein NVR ist in der Dream Machine Pro integriert, sofern Ihr eine SSD/HDD verbaut.

Habt Ihr dies gemacht, dann könnt Ihr Protect ebenfalls über die Eingabe der IP Adresse in Euren Webbrowser erreichen oder über die Protect App.

Auf der Startseite seht Ihr zunächst eine Übersicht über alle Kameras und die Anzahl an ausgelösten Events in der Vergangenheit.

Grundsätzlich zeichnet UniFi Protect konstant Videos auf, egal ob etwas passiert oder nicht. Diese Aufnahmen werden Euch in einer Timeline angezeigt, wo markiert wird wenn eine Bewegung erkannt wurde. Ebenso könnt Ihr eine Benachrichtigung auf dem Smartphone erhalten.

Ist der Speicher voll, dann werden die ältesten Aufnahmen überschrieben.

Wie gut die Bewegungserkennung ist hängt von Euren Kameras ab. Die älteren Modelle (G3 Serie und früher) besitzen nur eine sehr rudimentäre Bewegungserkennung. Die neueren UniFi Überwachungskameras bieten eine Objekt bzw. Personenerkennung.

 

Stromverbrauch der Ubiquiti UniFi Dream Machine Pro

Der Stromverbrauch Dream Machine Pro hängt etwas von Eurer Nutzung ab. Im Minimum konnte ich einen Verbrauch von ca. 13-15W messen.

Im normalen Betrieb (Controller für 5 Geräte und 6 belegte LAN Ports) stieg der Verbrauch auf 15-17W an.

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Nutzt Ihr die Dream Machine Pro auch als NVR für Protect (für 3 Full HD Kameras), dann pendelt sich der Verbrauch bei 19W ein. Dies allerdings mit einer SSD! Bei einer HDD wird der Verbrauch aufgrund der HDD nochmals ca. 5-8W höher liegen.

Damit benötigt die Dream Machine Pro bei mir weniger Strom als die Kombination aus TP-Link TL-SG1000 (Switch) + UniFi Security Gateway + Cloud Key Gen 2 Plus (auch mit SSD). Diese benötigen knapp über 20W.

 

Fazit

Die Dream Machine Pro ist ein herausragendes Produkt! Die Kombination aus Netzwerk-Controller (sowohl für UniFi wie auch für Protect), Switch und Security Gateway macht absolut Sinn und wurde von Ubiquiti klasse umgesetzt.

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Dabei wirkt die Dream Machine Pro extrem hochwertig und edel. Hochwertig ist auch die Software, welche wir natürlich bereits weitestgehend vom Cloud Key kennen. Loben muss und möchte ich hier das Intrusion Detection System, welches deutlich ausgebaut wurde und dank ordentlicher Rechenleistung der Dream Machine Pro auch keinen Einfluss auf Eure Internetgeschwindigkeit hat.

Ich kann die Dream Machine Pro damit mit gutem Gewissen empfehlen, wenn Ihr bereits im Ubiquiti Ökosystem seid oder einsteigen wollt! Hier ist auch der Preis von knapp über 300€ absolut okay.

Positiv

  • Sehr schickes Design
  • Herausragende Benutzeroberfläche
  • Hohe Funktionalität
  • Sehr gute Leistung und Feature
  • Stromverbrauch ist Okay

Negativ

  • Ihr Seid im UniFi Ökosystem „gefangen“

Das Xiaomi Redmi Note 9T im Test, top Smartphone zum fairen Preis!

Xiaomi bietet mit dem Redmi Note 9T ein günstiges, aber ausgesprochen attraktives Smartphone. Dieses soll mit einem großen 6,53 Zoll Full HD Display, einer 48 Megapixel Hauptkamera und 5G in der +- 200€ Preisklasse auf Käufersuche gehen.

Dabei ist gerade der 5G Teil durchaus spannend, nicht weil 5G soweit verbreitet ist, dass dies ein must have ist, sondern weil Xiaomi noch auf den recht neuen Mediatek Dimensity 800U als SOC setzt, welcher 5G fähig ist.

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Dieser in Kombination mit der 48 Megapixel Kamera klingt doch interessant! Wollen wir uns das Xiaomi Redmi Note 9T einmal näher im Test ansehen!

An dieser stelle vielen Dank an Xiaomi für das Zurverfügungstellen des Redmi Note 9T für diesen Test

 

Das Xiaomi Redmi Note 9T im Test

Bei dem Redmi Note 9T handelt es sich um ein Smartphone der unteren Mittelklasse bis oberen Einsteigerklasse. Xiaomi hat sich bei diesem primär auf die inneren Werte konzentriert und dementsprechend das Budget bei der Produktion verteilt.

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Das Note 9T ist nicht schlecht gebaut, aber vergleichsweise einfach. So haben wir auf der Front zunächst ein großes 6,53 Zoll Display, welches auch mit Full HD auflöst. In der linken Ecke des Displays ist die Frontkamera angebracht

Der Rahmen und auch die Rückseite des Note 9T besteht allerdings aus Kunststoff! Dieser hat auf der Rückseite eine schicke Rillen-Textur und wirkt auch generell ausreichend wertig. Allerdings würde ich das Handgefühl des Smartphones auch nicht als „Premium“ einstufen.

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Es ist klar zu erfühlen, dass Xiaomi beim Gehäuse ein wenig auf die Preis/Leistung geachtet hat.

Das generelle Design würde ich allerdings als schlicht und schick deklarieren. Gerade der Kamera-Buckel ist interessant designt. Dieser beinhaltet drei Kamera Module und einen LED Blitz.

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Auf der Unterseite des Note 9T finden wir den USB C Ladeport, den Lautsprecher und den 3,5mm Kopfhöreranschluss, welcher ja mittlerweile eine absolute Seltenheit ist.

Die Tasten des Smartphones sind am rechten Rand angebracht. Auffällig ist hier der Einschalter, in welchem der Fingerabdruckscanner integriert ist, cool!

 

Das Display

Im Note 9T ist ein 6,53 Zoll Display verbaut welches mit 2340 x 1080 Pixel auflöst. Wir haben also eine Full HD Auflösung bzw. Pixeldichte die nur etwas in die Länge gezogen ist.

Bei dem verbauten Panel handelt es sich allerdings der Preisklasse angemessen um ein IPS Panel.

Dieses sieht allerdings ordentlich aus! Die Bildschärfe ist 1a und auch die Kontraste sind gut. Farben wirken ausreichend kräftig, sind aber auch nicht super klar und leuchtend. Hier spricht allerdings auch etwas der verwöhnte High End Smartphone Nutzer aus mir.

Die maximale Display Helligkeit könnte einen Hauch höher sein, aber diese ist mehr als akzeptabel für die Preisklasse in der wir uns bewegen.

 

Lautsprecher

Das Note 9T setzt erfreulicherweise auf einen Hybrid Stereo Aufbau bei den Lautsprechern. Das heißt die Ohrmuschel unterstützt den primären Lautsprecher bei der Musikwiedergabe!

Erfreulicherweise bzw. erstaunlicherweise klingt das Xiaomi Redmi Note 9T sehr gut! Die Lautsprecher sind sehr laut, recht voll und klar.

Dabei ist sogar die Ohrmuscheln klanglich weitestgehend gleichwertig zum primären Lautsprecher, wodurch der Stereo-Effekt besonders gut rüber kommt.

Kurzum hier übertrifft das Xiaomi Redmi Note 9T klar alle mir bekannten Smartphones in dieser Preisklasse.

 

Kamera (s)

Folgende Kameramodule sind im Note 9T verbaut:

  • Hauptkamera 48 Megapixel f1.69 – Samsung S5KGM1
  • Makrokamera 2 Megapixel f2.4
  • Tiefenschärfekamera 2 Megapixel f2.4

Xiaomi hat zwar drei Kameramodule im Note 9T verbaut, aber Modul 2 und 3 sind absolut nutzlos, was ihr auch an den lächerlichen 2 Megapixeln erkennen könnt. Xiaomi hat hier einfach nur die billigsten Sensoren verbaut die sie finden konnten. Aber warum? Ich vermute fürs Design, es ist mittlerweile einfach Pflicht, dass ein modernes Smartphone mehr als eine Kamera hat. Allerdings sind drei gute Kameras in der Einsteigerklasse einfach zu teuer, daher werden zusätzliche nutzlose „billige“ Kameras verbaut.

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Immerhin die Hauptkamera ließt sich mit ihren 48 Megapixeln und f1.69 Blende ordentlich. Der Samsung S5KGM1 ist zwar auch kein riesiger Sensor, technisch aber prinzipiell ordentlich.

Wollen wir uns also einmal die Bildqualität des Note 9T näher ansehen.

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Ich muss gestehen etwas überrascht zu sein, denn die Bilder des Note 9T sind erstaunlich ordentlich! Ich würde sogar sagen, dass bei Tageslicht die Bilder richtig gut sind.

Die Aufnahmen sind klar, Farben sind kräftig und auch der Weißabgleich stimmt. Die Bildschärfe ist dabei vernünftig, auch wenn die Detaildarstellung in der 100% Ansicht nicht ganz perfekt ist.

Hier wirkt es glatt so als gäbe es eine leichte Kompression, das Ganze ist aber wirklich meckern auf hohem Level.

Ich konnte mir dem Note 9T einige wirklich schöne Bilder machen, wie dies mit Smartphones der 200€ Preisklasse selten ist.

Im Low Light oder bei unklaren Lichtverhältnissen hat das Note 9T natürlich etwas mehr Probleme. Hier neigen Farben etwas zum Abdriften ins bräunliche. Dennoch würde ich die Kamera unterm Strich klar als überdurchschnittlich einstufen! 

 

Performance und Benchmarks

Xiaomi setzt im Note 9T auf den Mediatek Dimensity 800U. Dieser SoC ist für mich ein großer unbekannter. Mediatek SoCs haben oft einen eher schlechten Ruf, teils zu Recht, teils aber auch etwas zu Unrecht. Aber gerade von der neuen Dimensity Serie habe ich durchaus positives gehört.

Bei dem Dimensity 800U handelt es sich um einen 8 Kern SoC, nach dem 2 + 6 Design. Wir haben also 2 sehr schnelle Cortex-A76 Kerne und 6 etwas langsamere und energiesparendere Cortex-A55 Kerne.

Hinzu kommen 4GB RAM und 128GB Speicher. Wollen wir uns doch einmal ein paar Benchmarks ansehen.

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Die Benchmarks sehen doch sehr gut! Der Dimensity 800U kann sich ungefähr auf dem Level Snapdragon 765 bzw. sogar leicht darüber einordnen.

So kann das 220€ Note 9T das 600€ Google Pixel 5 in Benchmarks schlagen, beeindruckend!

 

Im Alltag

Das Xiaomi Note 9T ist ein flottes Smartphone, allerdings auch nicht ganz so flott wie es die sehr guten Benchmark Ergebnisse vermuten lassen. So läuft die Benutzeroberfläche gut, aber auch nicht ganz butterweich. Es wirkt so als würde die Animationen „nur“ mit 30 FPS laufen, anstelle der bei High End Modellen üblichen 60FPS.

Auch brauchen Elemente im Google News Feed kurzum zum Nachladen beim schnellen Scrollen.

Erstaunlich, denn das Google Pixel 5, welches in Benchmarks hinter dem Note 9T liegt, zeigt sich hier souveräner. Vermutlich ist also die Software Optimierung des Note 9T nicht ganz so gut wie beim Pixel.

Aber dies ist Kritik auf einem sehr hohen Level, schließlich vergleiche ich hier ein 200€ und ein 600€ Smartphone. Für die 200€ Preisklasse läuft das Xiaomi 1a.

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Spiele laufen soweit gut auf dem Smartphone! Aufwendigere Titel wie Asphalt 9 laufen auf den Standardeinstellungen flüssig. Auf sehr hoher Qualität kann es aber zu kleineren Rucklern kommen.

Das verbaute WLAN ist ordentlich und schafft es problemlos meine DSL 100K Leitung voll auszunutzen. 5GHz WLAN ist natürlich mit an Board, allerdings „nur“ nach dem WLAN 5 Standard.

5G konnte ich leider mangels eines 5G Netztes nicht testen.

 

Fazit

Ihr sucht ein technisch modernes Smartphone in der 200-250€ Preisklasse? Dann sollte das Xiaomi Note 9T recht weit oben auf Eurer Liste stehen!

Im Test zeigte dieses eine konstant überzeugende Leistung. Starten wir beim SoC. Der Dimensity 800U ist ein erfreulich ordentlicher Chip! Dieser kann sowohl in Benchmarks wie auch in der Praxis mit dem eigentlich deutlich größeren und teureren Snapdragon 765 mithalten. In Benchmarks liegt dieser leicht über dem Snapdragon, in der Praxis leicht drunter.

Nein das Note 9T läuft nicht so butterweich wie ein Flaggschiff-Smartphone, aber für ein Modell der 200€ Preisklasse läuft es gut.

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Gut trifft auch auf die Kamera zu! Ja Kamera 2 und 3 sind absolut nutzlos, aber die primäre Kamera macht einen ordentlichen Job. Ich würde die Bildqualität klar als überdurchschnittlich für diese Preisklasse einstufen. Gerade bei gutem Licht konnte ich richtig gute Bilder mit dem Note 9T erzielen.

Weitere Pluspunkte gibt es für die sehr guten Lautsprecher, die ordentliche Akkulaufzeit und das vernünftige Display.

Über das Kunststoffgehäuse kann man sicherlich streiten, aber abseits davon habe ich nichts Größeres am Xiaomi Redmi Note 9T zu bemängeln!

Die Belkin Soundform True Wireless im Test

Mit den Soundform True Wireless hat der Zubehör Hersteller Belkin vor kurzem seine ersten True Wireless Ohrhörer auf den Markt gebracht.

Optisch sehen diese durchaus wertig aus und auch der Name Belkin verspricht gutes! Ebenfalls erfreulich, der Preis! Mit rund 50€ sind die Soundform True Wireless vergleichsweise günstig zu bekommen.

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Allerdings gibt es in dieser Preisklasse große Konkurrenz durch die diversen asiatischen Hersteller. Wie schlagen sich hier die Belkin Soundform True Wireless? Finden wir es im Test heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an Belkin für das Zurverfügungstellen der Soundform True Wireless.

 

Die Belkin Soundform True Wireless im Test

Grundsätzlich setzt Belkin bei den Soundform True Wireless auf kein „außergewöhnliches“ Design. Die Ohrhörer und auch die Ladebox wirken aber schon etwas aufwendiger gearbeitet, als es für die 40-50€ Preisklasse üblich ist.

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Die Ladebox misst 73 x 35 x 32 mm und ist somit mittelgroß. Das Gewicht inklusive Ohrhörern liegt bei 53g, die Ohrhörer wiegen 2x 4,6g.

Beim Gehäuse der Ladebox setzt Belkin komplett auf Kunststoff. Dieser wirkt qualitativ ordentlich, ist aber auch nicht absolut spektakulär. Ähnliches gilt auch für die Deckelkonstruktion. Der Deckel der Ladebox wird mithilfe von Magneten geschlossen gehalten. Dieser wirkt ausreichend robust, wird aber bei einem Sturz aufspringen.

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Der in der Ladebox verbaute Akku kann die Ohrhörer ca. 4x wiederaufladen, ehe die Ladebox selbst ans Netz muss. Etwas enttäuschend ist hier der microUSB Ladeport, welcher im Jahr 2020 einfach nicht mehr zeitgemäß ist. Mit einer Ladung sollen die Ohrhörer 5 Stunden durchhalten. Diesen Wert kann ich grob bestätigen auch wenn ich bei lauterer Musik eher auf 3,5-4 Stunden tippen würde.

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Die Belkin Soundform True Wireless selbst setzen auf das klassische Ohrstöpsel Design. Dabei sind die Ohrhörer aber vergleichsweise breit. Ähnlich wie auch schon die Ladebox sind diese komplett aus einem matten Kunststoff gefertigt. Dieser wirkt hier aber glatt noch etwas wertiger als bei der Ladebox.

Allgemein gefällt mir das schlichte aber elegante Design der Soundform True Wireless sehr gut!

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Gesteuert werden die Ohrhörer über Touchtasten auf der Rückseite der Ohrhörer. Das Ein/Ausschalten geschieht beim in die Ladebox Legen bzw. Herausnehmen automatisch.

 

Tragekomfort

Beim Tragekomfort hat Belkin einen guten Job gemacht. Zwar sind die Soundform True Wireless keine super kleinen Ohrhörer, aber die Passform ist gelungen!

So sitzen die Ohrhörer ausreichend fest, aber relativ entspannt in meinen Ohren. Selbst beim längeren Tragen sind mir die Ohrhörer nicht störend aufgefallen. Ich weiß zwar nicht ob ich diese für intensiven Sport empfehlen würde, aber im normalen Alltag ist der Tragekomfort 1a.

 

Klang

Kommen wir zum spannendsten Punkt, dem Klang der Belkin Soundform True Wireless. Grundsätzlich haben wir hier recht bass-lastige Ohrhörer vor uns, die auf die oftmals typische „Badewannen-Klangsignatur“ setzten. Badewannen-Klangsignatur? Ähnlich wie eine Badewanne im Querschnitt haben solche Ohrhörer bzw. Kopfhörer eine Frequenzkurve die am Anfang hoch ist, in der Mitte niedrig und am Ende hoch ist. Anfang bedeutet hier die unteren Frequenzen und Ende die hohen Frequenzen. Wir haben also viel Bass und viele Höhen, aber eher schwache Mitten.

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Schauen wir uns das Ganze aber im Detail an. Beginnen wir hier bei den Höhen. Die Höhen der Belkin Soundform True Wireless sind soweit ordentlich bis gut. Diese sind nicht super leicht oder luftig, aber als ausreichend klar und brillant zu bezeichnen. Hierdurch klingen die Ohrhörer nicht matt oder träge. Dabei neigen diese aber zu einer gewissen Schärfe bei Zischlauten.

Die Mitten sind unauffällig. Hier und da merkt man, dass die Mitten weniger gut gefüllt sind, gerade bei Songs mit sehr vielen Instrumenten, aber Stimmen und Gesang werden gut wiedergegeben. Hier kommt es etwas auf die von Euch bevorzugte Musik an. Normale Pop Musik liegt den Ohrhörer wie auch elektronische Titel usw. Instrumentale Musik oder Klassik ist aber weniger etwas für die Belkin Soundform.

Das Highlight an den Belkin Soundform ist aber der Bass. Der Bass ist bei diesen Ohrhörer ein gutes Stück angehoben, dies aber vergleichsweise „konstant“ und sanft. Beim Blick auf die Frequenzkurve später wisst Ihr hier was ich meine. Der Bass ist sehr schön tief und satt! Auch das Bassvolumen der Ohrhörer ist 1a. Mögt Ihr einen guten Schuss Bass, denn werdet Ihr die Klangsignatur der Belkin lieben! Allerdings ist der Bass nicht ganz so aggressiv wie bei einigen der üblichen Bass-Bomber. Hierdurch klingen die Ohrhörer aber auch weniger künstlich oder verfälscht.

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Unterm Strich bieten die Belkin Soundform True Wireless also einen recht dynamischen und lebendigen Klang mit einem guten Schuss Bass. Dabei ist zwar der Bass ein gutes Stück angehoben, aber der Klang wirkt nicht zu verfälscht oder unnatürlich. Hier hat Belkin einen top Job gemacht!

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Erklärung: Bei einer komplett geraden Linie würden die Ohrhörer Audiosignale 1 zu 1 wiedergeben, ohne diese zu färben oder zu „verfälschen“. Dies ist aber nur bei Studio/Referenz Kopfhörern üblich. Ihr könnt das Diagramm grob in drei Bereiche unterteilen, links = Tiefen/Bass, Mitte = Mitten und  rechts = Höhen. Ist ein Teil Höher als ein anderer Teil ist dieser Frequenzbereich klanglich mehr betont als ein anderer. Ist beispielsweise die Frequenzkurve links sehr hoch bedeutet dies einen Bass-Boost. Es ist zwar nicht möglich den Klang nur auf die Frequenzkurve herunter zu brechen, aber diese liefert dennoch neutrale Informationen zum Klang. Auffällig ist hier der Bass und wie hier die Frequenzkurve vergleichsweise „sanft“ ansteigt.

 

Fazit

Erstaunlich gut! So in der Art lautet mein Fazit zu den Belkin Soundform True Wireless. Ich habe erwartet, dass wir hier ein paar solider TWS Ohrhörer vor uns haben, allerdings gehören die Soundform True Wireless zu den besten Modellen in der +- 40-50€ Preisklasse.

Vor allem dann wenn Ihr einen dynamischen Klang und starken Bass mit gutem Tiefgang sucht.

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Hinzu kommt eine solide Verarbeitung, ein schickes Design und gute Akkulaufzeit. Der microUSB Ladeport ist zwar nicht mehr ganz zeitgemäß, aber abseits davon habe ich nichts zu beklagen.

Selbst der Tragekomfort ist angenehm! Kurzum, es ist immer schwer zu sagen Ohrhörer XYZ sind die Besten in ihrer Preisklasse. Dies ist Geschmackssache und von Euren Anforderungen abhängig. Allerdings würde ich die Belkin Soundform True Wireless klar zu den besseren/besten Modellen unter 50€ (zum Zeitpunkt des Tests) zählen.

Das Alienware M15 R3 im Test

Alienware ist eine der absoluten Luxus Marken wenn es ums Gaming geht. Gerade was Design und Verarbeitung angeht ist Alienware immer etwas Besonderes. Dies gilt gerade für die Gaming-Notebooks!

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Das populärste Modell hier ist das Alienware M15 R3. Dieses verfügt über eine aktuelle Intel CPU, große Nvidia RTX Grafikkarte und vor allem ein kompaktes und schickes Design! Dafür zahlt Ihr aber auch einen ordentlichen Preis. Ihr müsst mindestens 1600€ für das Alienware M15 R3 anlegen bzw. knapp über 2000€ für eine ordentliche Konfiguration.

Wollen wir uns im Test einmal näher ansehen ob das M15 R3 diesem Preis gerecht wird.

 

Das Alienware M15 R3 im Test

Sicherlich eins der größten Highlights des Alienware M15 R3 ist das Design und die Verarbeitung! Man kann zwar sicherlich über das Alienware Design streiten, aber ich finde es extrem gelungen.

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Das M15 R3 ist zwar schon sehr auffällig designt, gerade in der weißen Version, aber es strahlt schon etwas „Besonderes“ aus. Es ist so „over the top“, dass es schon wieder stilvoll ist. Dies gilt gerade für die hintere Verlängerung des Gehäuses inklusive LED Ring.

Ich halte das M15 R3 für das schickste Gaming Notebook aktuell auf dem Markt!

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Selbst wenn Euch das Design nicht so gut gefallen sollte, über die herausragende Haptik gibt es keinen Streit. Äußerlich besteht das Notebook zwar augenscheinlich aus Kunststoff, dieser Anschein trügt aber etwas. Wir haben zwar eine dicke Farbschicht, unter dieser findet sich aber ein Metall Korpus.

Hierdurch haben wir das vergleichsweise „weiche“ Gefühl von Kunststoff an der Handballenauflage, aber die Massivität von Metall. Und ja das Alienware M15 R3 ist unheimlich massiv gearbeitet! Moderne Gaming Notebooks distanzieren sich immer mehr von den Plastikbombern von früher, aber das Alienware M15 R3 spielt nochmals in einer anderen Liga was die Qualität und Massivität angeht.

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Dies spiegelt sich allerdings auch beim Gewicht wieder, welches mit 2,5 KG nicht niedrig ist, obwohl das M15 R3 mit 19,9 mm relativ dünn und auch nicht zu Breit ist. So wirkt das Notebook vergleichsweise „dicht“.

Auf Seiten der Anschlüsse haben wir Links einen 3,5mm Kopfhörer/Headset Anschluss, 1x USB 3.1 Gen 1 und 1x Gbit Lan. Auf der Rückseite finden wir HDMI 2.0, mini Displayport 1.4, Thunderbolt 3, einen Anschluss für das propitäre GPU Gehäuse von Alienware und den Netzanschluss.

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Rechts haben wir nochmals 2x USB 3.1 Gen 1 und einen microSD Kartenleser. Zusammengefasst:

  • 3x USB A 3.1 Gen 1
  • 1x Thunderbolt 3 USB C
  • 1x HDMI 2.0
  • 1x mini Displayport 1.4
  • 1x Gbit LAN
  • 1x 3,5 mm Headset Anschluss
  • 1x microSD Kartenleser

Damit ist im Grunde alles vorhanden was man sich wünschen kann.

 

Display

Aktuell bietet Dell das Alienware M15 R3 mit drei verschiedenen Displayoptionen an:

  • 1920×1080 144Hz, 300cd/m², 72% NTSC
  • 1920×1080 300Hz, 300cd/m², 100% SRGB
  • 3840×2160 60Hz, OLED, 400 cd/m², DCI-P3

Das OLED Panel wird zwar klar am besten aussehen, ich würde aber klar zum Full HD 300Hz Panel raten. Nicht nur wegen der 300Hz, sondern primär aufgrund der deutlich besseren Farbraumabdeckung. Mein Testgerät verfügt ebenfalls über dieses 300Hz Panel und es sieht klasse aus!

Die Schärfe von Full HD auf 15 Zoll ist zwar nicht absolut überragend, sieht aber soweit gut aus. Es ist nicht so als wäre das Bild matschig oder „grob“ unscharf. Gerade in Spielen passt Full HD auf 15 Zoll gut, zumal dies auch eine Auflösung ist die das Notebook komfortable betreiben kann.

farbraum

Subjektiv sieht das Display auch abseits der Schärfe top aus! Es ist hell, klar und Farben wirken satt. Dies wird auch von meinem Datacolor SpyderX Elite, welches ich für die Vermessung von Monitoren nutze, bestätigt.

Ich konnte hier 99% Abdeckung des sRGB Farbraums, 75% von AdobeRGB und 76% von DCI-P3 messen. Die Helligkeit lag bei guten 335 cd/m² und der Kontrast bei starken 1540:1.

sRGB AdobeRGB Helligkeit Kontrast
Alienware M15 R3 (300Hz) 99% 75% 335 cd/m² 1540:1
Alienware m17 R2 98% 72% 343 cd/m² 680:1
Apple MacBook Pro 13 M1 100% 87% 424 cd/m² 1710:1
ASUS ROG Zephyrus G14 100% 75% 250 cd/m² 1130:1
Dell XPS 13 9300 92% 71% 297 cd/m² 1160:1
Dell XPS 15 9500 100% 100% 356 cd/m² 1220:1
Dell XPS 17 9700 100% 99% 454 cd/m² 1510:1
HP Spectre x360 13-aw0031ng 100% 96% 382 cd/m² 38262:1 (OLED)
LG Gram 14 14Z90N 99% 75% 261 cd/m² 650:1
XMG FUSION 15 98% 73% 283 cd/m² 770:1

 

Damit schlägt sich das 300Hz Display des Alienware M15 R3 ganz gut! Dieses ist sicherlich nicht ganz auf dem Level eines „professionellen“ Monitors, zumal die Kalibrierung von Haus aus okay, aber nicht überragend ist, aber taugt auch durchaus für etwas Foto und Video-Bearbeitung.

 

Sound

Das Alienware M15 R3 verfügt über zwei Lautsprecher, welche den Klang primär über die vorderen Ports „auslassen“. Allerdings selbst wenn Ihr diese Lautsprecher Ports zuhaltet kommt der Klang weiterhin mehr oder weniger ungehindert aus dem Gehäuse.

Hierdurch beeinflusst der Untergrund auf dem das Notebook steht den Klang kaum bis gar nicht.

Grundsätzlich klingen die Lautsprecher des M15 R3 Okay. Ich würde diese als durchschnittlich einstufen. Das Notebook klingt ausreichend klar und sauber, aber es fehlt eindeutig Tiefgang und Volumen.

Beispielsweise das Dell XPS 17 klingt um einiges voller und satter als das Alienware M15 R3.

 

Eingabegeräte

Ich bin ein großer Fan der Tastaturen von Dell bzw. Alienware. Und auch beim M15 R3 ist die Tastatur absolut gelungen! Diese fühlt sich wunderbar fest und satt an. So lässt sich die Tastatur selbst mit großer Kraft nicht eindrücken oder verwinden.

Dies in Kombination mit dem knackigen Druckpunkt der Tasten ergibt ein 1a Nutzungsgefühl. Dies gilt dabei nicht nur fürs Gaming! Auch beim normalen Schreiben kann das Alienware M15 R3 voll überzeugen. Dieses hat die beste Tastatur die ich seit langem in einem Notebook erlebt habe.

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Sogar das Layout passt! Dell setzt wie üblich auf das ganz klassische QWERTZ Layout, ohne Auffälligkeiten. Lediglich die F Tasten sind mit Sonderfunktionen doppelt belegt.

Das Trackpad bietet da etwas mehr Grund für Kritik. Grundsätzlich fühlt sich dieses auch super an und das Tracking ist top, aber die Oberfläche hat ein leichtes Spiel. Ich vermute dies ist nicht gewollt, denn das Spiel ist vorne links gefühlt etwas größer als vorne rechts. Hier gibt es also einen kleinen „Fehler“. Abseits davon ist das Trackpad aber gut.

 

Performance

Das Alienware M15 R3 gibt es in duzenden Konfigurationen. Starten wir bei der Wahl der CPU:

  • Intel Core i5-10300H (4-Kerne, 2,5-4,5 Ghz)
  • Intel Core i7-10750H (6-Kerne, 2,6-5,0 Ghz)
  • Intel Core i7-10875H (8-Kerne, 2,3-5,1 Ghz)
  • Intel Core i9-10980HK (8-Kerne, 2,3-5,3 Ghz)

Ich würde Euch hier klar zum i7-10750H oder i7-10875H raten. Der i5-10300H macht in solch einem teuren Gaming Notebook einfach nicht mehr so viel Sinn und der i9-10980HK ist nur minimal schneller als der i7-10875H.

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Auf der Seiten der GPU haben wir folgende Optionen:

  • NVIDIA GeForce GTX 1650 Ti mit 4 GB GDDR6
  • AMD Radeon RX 5500M, 4 GB GDDR6
  • NVIDIA GeForce GTX 1660 Ti mit 6 GB GDDR6
  • NVIDIA GeForce RTX 2060, 6 GB, GDDR6
  • NVIDIA GeForce RTX 2070 SUPER-Grafikkarte mit 8 GB GDDR6
  • NVIDIA GeForce RTX 2080 SUPER-Grafikkarte, 8 GB, GDDR6 mit Max-Q-Design

Bei der GPU würde ich Euch mindestens zu der Version mit GTX 1660Ti/RTX 2060 oder besser raten.

Was Speicher und Arbeitsspeicher angeht seid Ihr flexibel. Aber ACHTUNG! Der RAM beim Alienware M15 R3 ist verlötet! Wählt also unbedingt die 16GB oder noch besser die 32GB Version.

Dell hat mir für diesen Test folgende Version zukommen lassen:

  • Intel Core i9-10980HK (8-Kerne, 2,3-5,3 Ghz)
  • NVIDIA GeForce RTX 2070 SUPER-Grafikkarte mit 8 GB GDDR6
  • 32GB RAM
  • 512GB Speicher
  • Full HD Display

Starten wir zunächst mit ein paar Benchmarks.

handbrake benchmark cinebench r20 alienware m15 r3 cinebench r23 alienware m15 r3

Die Benchmarks sehen sehr gut aus! Der i9-10980HK im Alienware performt deutlich besser als ich dies erwartet hätte. Dies zeigt sich auch im Handbrake Benchmark, welche eine hohe „Dauer Performance“ benötigt.

Bei allem Lob kann der i9-10980HK dennoch nicht ganz mit den modernen Ryzen Chips mithalten. Wo der i9-10980HK einen Vorteil hat, ist bei der Gaming Seite. So ist es aktuell nicht möglich ein Ryzen Notebook (die Ryzen 5000 Chips sind noch nicht so recht lieferbar) mit „dicker“ GPU zu bekommen, wie wir sie hier mit dem RTX 2070 Super haben.

performance

Full HD Auflösung + RTX 2070 Super ist eine sehr mächtige Kombination, welche in fast allen modernen Spielen die 60 FPS Marke bei maximalen Details problemlos knackt. Mit hohen Details sind sogar meist problemlos 100 FPS+ möglich und dabei spreche ich von Spielen wie Borderlands 3 oder Assassins Creed Valhalla.

Lediglich das recht leistungshungrige Cyberpunk fordert dem Alienware M15 R3 etwas mehr ab.

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Mit Raytracing auf Ultra und ohne DLSS kommen wir aber weiterhin auf sehr gut spielbare 41 FPS. Ohne Raytracing kommen wir auf 56 FPS. Sehr beachtliche Leistung!

Auf Seiten der SSD setzt Dell auf die Micron 2200S NVME 512GB. Eine ohne Frage etwas exotischere Wahl, was aber nicht zwingend schlimm ist.

ssd alienware m15 r3

Die Performance ist Okay mit 2662MB/s lesend und 1578MB/s schreibend. Hier gibt es aber auch klar noch schnellere SSDs.

 

Akkulaufzeit

Dell verbaut im Alienware M15 R3 einen 86Wh großen Akku. Keine schlechte Kapazität, aber die gute Ausstattung des Notebooks fordert natürlich auch ihren Tribut.

So ist die Laufzeit des Notebooks mit ca. 2,5-3 Stunden beim Schauen von Videos eher so semi-gut. Dreht Ihr die Displayhelligkeit runter usw. sind vielleicht knappe 4 Stunden Unabhängigkeit vom Netz möglich.

Habt Ihr allerdings Stream, den EPIC Launcher usw. alles im Hintergrund offen, dann ist der Akku auch schnell unter 2 Stunden leer.

 

Fazit

Das Alienware M15 R3 ist der Lamborghini unter den Gaming Notebooks. Ihr bekommt ohne Frage günstigere Gaming Notebooks mit einer vergleichbaren Leistung und Ausstattung. Sucht Ihr also das maximum an Gaming Power fürs Geld schaut lieber bei ASUS, XMG, Acer und Co.

Das besondere beim Alienware M15 R3 ist die „Verpackung“. So sieht das Notebook wirklich wunderschön aus und sticht auch aus der Masse hervor. Dabei ist das Gehäuse auch wunderbar schlank, aber dennoch massiv!

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So nutzt Alienware eine Basis aus einer Magnesium Legierung, die Lackiert wurde. Hierdurch erhalten wir das strahlend weiße Gehäuse, wie es nur bei Kunststoff möglich wäre, aber die Massivität eines Vollaluminium Notebooks.

Das Alienware M15 R3 ist das wertigste Gaming Notebook das mir je untergekommen ist! Hinzu kommt eine hervorragende Tastatur, ein Weltklasse Display und prinzipiell ein sehr gutes Touchpad. Letzteres hat bei mir allerdings leichtes Spiel gehabt, möglicherweise ist dies aber nur bei meinem Testgerät so der Fall.

Ein weiterer Glanzpunkt ist die Leistung. Ein Intel i9-10980HK + Nvidia RTX 2070 Super ist natürlich eine starke Kombination, welche in 99% der AAA Spiele problemlos 60 FPS + schafft. Selbst Cyberpunkt mit Raytracing auf Ultra erreicht 40 FPS+ und ist damit der worst case.

Dell bietet das Alienware M15 R3 in X Konfigurationen an, bitte nehmt hier nicht das kleinste und achtet auf den RAM, letzterer ist leider nicht aufrüstbar (was ich für eine Schwäche halte).

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Neben dem nicht aufrüstbaren RAM haben mich lediglich die Lautsprecher etwas enttäuscht. Diese sind nicht grundsätzlich schlecht, aber wenn die noch deutlich dünnere XPS Serie bessere Lautsprecher hat, dann sollte dies Dell zu denken geben.

Abseits davon ist das Alienware M15 R3 aber ein Weltklasse Gaming Notebook!

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Die AUKEY EP-T31 TWS Bluetooth Ohrhörer im Test

Wenn Ihr nach true Wireless Ohrhörern sucht, dann ist AUKEY vermutlich nicht der erste Hersteller welcher Euch in den Kopf schießt. Allerdings hat AUKEY durchaus ein paar interessanter Modelle im Sortiment! So war AUKEY für einige günstige Geheimtipps verantwortlich.

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Genau solch ein Geheimtipp möchten auch die neuen EP-T31 TWS Bluetooth Ohrhörer sein. Diese sind aktuell für unter 40€ erhältlich und wollen dank eines hervorragenden Klangs, langer Akkulaufzeit und Touchsteuerung punkten. Gelingt dies? Finden wir es im Test heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an AUKEY für das Zurverfügungstellen der Ohrhörer für diesen Test.

 

Die AUKEY EP-T31 TWS Bluetooth Ohrhörer im Test

Die EP-T31 sind zunächst sehr schlichte Ohrhörer. Diese werden in einer ovalen Ladebox geliefert, welche 64 x 29 x 44 mm misst und ein Gewicht von 46g inklusive der Ohrhörer auf die Waage bringt. Die Ohrhörer selbst wiegen jeweils 3,9g.

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AUKEY setzt dabei auf ein mattes Kunststoffgehäuse. Was die Haptik und Verarbeitung angeht, würde ich die Ladebox als einfach, aber gelungen bezeichnen. Der Deckel könnte vielleicht einen Hauch straffer sitzen, abseits davon habe ich nichts zu bemängeln.

Erfreulicherweise ist der Akku in der Ladebox sehr groß und kann die Ohrhörer unterwegs 5-6x Laden! Die Ladebox kann dabei wahlweise via USB C oder kabellos geladen werden! Ja diese 40€ Ohrhörer lassen sich kabellos laden.

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Mit einer Ladung halten die Ohrhörer 5 Stunden laut AUKEY durch. Ich kam allerdings eher auf +-4 Stunden.

Die Ohrhörer selbst setzen ebenfalls auf ein sehr minimalistisches „Ohrstöpsel“ Design. So sind die Ohrhörer erfreulich klein gehalten und besitzen die „Bohnen“ Form. Dementsprechend hat AUKEY auf Spielereien wie Ohrhacken usw. verzichtet, welche auch nicht benötigt werden.

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AUKEY setzt allerdings auf eine Touch-Oberfläche auf der Rückseite, welche bei günstigen Ohrhörern nicht selbstverständlich ist!

 

Tragekomfort

Die AUKEY EP-T31 sind recht klassisch und einfach aufgebaute In-Ear Ohrhörer. Aufgrund dieser einfachen, aber ergonomischen Form und den kompakten Abmessungen sitzen diese sehr angenehm in den Ohren. Ich würde den Tragekomfort mit einer 2 bewerten.

Vielleicht für ganz extremen und intensiven Sport mag es bessere Ohrhörer geben, aber für den normalen Alltag sind die AUKEY EP-T31 spitze!

 

Klang

Die AUKEY EP-T31 setzen auf die ganz klassische „Badewannen-Klangsignatur“. Das heißt wir haben recht ausgeprägte Höhen und Tiefen, aber abgesenkte Mitten. Gehen wir aber geordnet vor, startend bei den Höhen.

Die AUKEY EP-T31 haben sehr klare und brillante Höhen, gerade in den oberen Höhen. Die unteren bis mittleren Höhen sind auch sehr klar, aber nicht ganz so leicht und luftig wie die obersten Spitzen.

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Die Mitten sind als unspektakulär zu bezeichnen. Stimmen und Gesang werden ausreichend gut dargestellt, allerdings legen die Ohrhörer ihren Fokus schon etwas mehr auf den „Beat“, was natürlich auch am Bass liegt.

Der Bass der EP-T31 ist klar der ausgeprägteste Klangbereich. Der Bass ist kräftig, satt und auch schön rund. Selbst der Tiefgang ist mehr als ordentlich. Allerdings sind die EP-T31 auch keine extremen Bass-Bomber. Der Bass ist ausgeprägt, aber noch in einem geschmackvollen Rahmen.

Dies in Kombination mit den schön klaren Höhen, gibt den AUKEY EP-T31 einen sehr lebendigen und dynamischen Klang. Allerdings driften die Ohrhörer zu keinem Zeitpunkt in extreme ab. Hier und da könnte die Detail Darstellung einen Hauch besser sein, aber für die Preisklasse in der wir uns befinden, machen die Ohrhörer wirklich Freude.

Probleme mit der Signalqualität und Stabilität hatte ich keine! Auch die maximale Lautstärke war völlig okay.

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Erklärung: Bei einer komplett geraden Linie würden die Ohrhörer Audiosignale 1 zu 1 wiedergeben, ohne diese zu färben oder zu „verfälschen“. Dies ist aber nur bei Studio/Referenz Kopfhörern üblich. Ihr könnt das Diagramm grob in drei Bereiche unterteilen, Links = Tiefen/Bass, Mitte = Mitten und Rechts = Höhen. Ist ein Teil Höher als ein anderer Teil ist dieser Frequenzbereich klanglich mehr betont als ein anderer. Ist beispielsweise die Frequenzkurve Links sehr Hoch bedeutet dies einen Bass-Boost. Es ist zwar nicht möglich den Klang nur auf die Frequenzkurve herunter zu brechen, aber diese liefert dennoch neutrale Informationen zum Klang.

 

Fazit

Die AUKEY EP-T31 sind Ohrhörer die Spaß machen! AUKEY hat es hier geschafft ein komplett rundes Produkt zu schaffen.

So sind die EP-T31 angenehm kompakte Ohrhörer, wodurch der Tragekomfort sehr angenehm ausfällt. Auch die Akkulaufzeit ist 1a mit 4-5 Stunden und der Möglichkeit die Ohrhörer 6x in der Ladebox nachzuladen.

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Die Ladebox lässt sich dabei sogar kabellos aufladen, was sonnst meist nur deutlich teureren Modelle vorbehalten ist.

Das wichtigste ist aber natürlich der Klang. Die AUKEY EP-T31 bieten einen sehr schön dynamischen und lebendigen Klang, mit starken Höhen und Bässen. Dabei sind die Ohrhörer zwar schon spaßig ausgerichtet, übertreiben es aber auch nicht. Ich würde daher die AUKEY als sehr massenkompatibel einstufen. Die absolute Mehrheit mag nun mal etwas mehr Bass.

Dabei ist natürlich auch der Preis attraktiv! 40€ ist für die AUKEY EP-T31 ein absolut faires Angebot.

Aktueller denn je, Fake Powerbanks! Ekrist, Trswyop, VOOE, kilponen und Co. im Test. Taugen die günstigen 26800mAh Powerbanks etwas? (nein)

Wenn Ihr aktuell bei Amazon nach Powerbanks sucht, dann werdet Ihr über diverse Hersteller mit sehr kryptischen Namen stolpern.

Hierzu gehört Ekrist oder auch Trswyop. Diese verkaufen teils sehr große Powerbanks zu sehr kleinen Preisen! So bietet Ekrist eine 26800mAh Powerbank für rund 28€ an, was ein absoluter Knaller-Preis ist.

Ekrist, Trswyop, Vooe, Kilponen Und Co. Im Test 8Wenn denn die Ekrist Powerbank auch etwas taugt! In diesem Artikel wollen wir uns einmal die „billigen“ Powerbanks auf Amazon etwas genauer vornehmen.

Sind Powerbanks von Ekrist, Trswyop, HETP und Co. empfehlenswert?

 

Ekrist = Trswyop = HETP = QTshine = VOOE = Feob = kilponen

Sprechen wir zunächst über die Hersteller. Sucht Ihr einfach bei Amazon nach „Powerbank“ dann tauchen tonnenweise Hersteller auf von denen nicht mal ich etwas gehört habe. Hierzu gehören Ekrist, Trswyop, HETP, QTshine, VOOE, Feob, kilponen usw.

Von den „großen“ Marken wie Anker, RAVPower, AUKEY usw. findet man wenig auf den ersten Seiten. Ja ich geht fest davon aus das diese kleinen Marken den Amazon Algorithmus austricksen mit Fake Bewertungen oder sonstigen Tricks um weit oben zu landen.

Ekrist, Trswyop, Vooe, Kilponen Und Co. Im Test 1Was dabei auffällt, die Modelle dieser Hersteller sind alle sehr ähnlich. Meist sehr große Kapazität, schlankes Design, keine „Special Feature“ und günstiger Preis. 26800mAh sind hier problemlos für knapp über 20€ zu bekommen.

Schauen wir uns die Händler genauer an fällt ein Muster auf. Ekrist wird von zhimeisen-eu verkauft welche folgende Angaben bei Amazon haben:

  • Geschäftsname:shenzhenshi zhimeisen kejiyouxiangongsi
  • Handelsregisternummer:91440300MA5FE6694N
  • UStID:DE324994017
  • Geschäftsadresse:
  • xinlanshequ sililu300-3hao dongchangdasha802
  • longhuaqu guanlanjiedao
  • shenzhenshi
  • guangdongsheng
  • 518000
  • CN

Trswyop wird von XDtechs verkauft mit folgenden Angaben:

  • Geschäftsname:Shenzhenshieyudianzikejiyouxiangongsi
  • Geschäftsart:Ltd
  • Handelsregisternummer:91440300MA5DLDBH7G
  • UStID:DE321487284
  • Geschäftsadresse:
  • Longhuaxinquminzhi
  • Jiedaoshaxia 4 Xiang 5 Dong 303
  • Shenzhen
  • Guangdong
  • 518000
  • CN

Kilponen wird von HONGHAI-EU verkauft mit folgenden Angaben:

  • Geschäftsname:honghai shenzhen zhuangshigongchengyouxiangongsi
  • Geschäftsart:ltd
  • Handelsregisternummer:91440300MA5D86Y8XP
  • UStID:DE321619405
  • Geschäftsadresse:
  • guanchenglangkou huaminggongyequ Ddong 4lou
  • longhuaxinqu dalangjiedao huaminglu
  • shenzhenshi
  • guangdongsheng
  • 5181000
  • CN

Ich glaube Euch fällt das Muster auf. Vielleicht tue ich hier den Herstellern/Händlern unrecht, aber ich vermute es handelt sich hier um Eintagsfliegen die irgendwann ihren Store dicht machen und vermutlich unter einem anderen Namen wiederauftauchen.

Eventuell handelt es sich hier auch um ein und die selbe Person, die nur unter X Namen Amazon mit Powerbanks flutet.

Für diesen Test habe ich die Ekrist Powerbank 26800mAh【Hohe Kapazität】gekauft. Die augenscheinlich gleiche Powerbank, nur mit einem etwas anders gedrehten Bild, wird auch unter folgenden Namen verkauft:

Es wird die Powerbank sicherlich auch noch unter mehr Namen geben. Wie kann es aber überhaupt sein, dass eine Powerbank unter so vielen Namen verkauft wird? Option a wir haben hier wirklich nur einen Händler der hinter allen Modellen steckt oder Option b Alibaba.

Alibaba ist eine B2B Handelsplattform. Ihr wollt eine eigene Powerbank auf den Markt bringen? Dann könnt Ihr hier den passenden Hersteller finden, der ab gewissen Abnahmemengen Euren Namen auf die Powerbank druckt usw. Allerdings konnte ich dieses spezielle Modell nicht finden, vielleicht war ich auch nur blind oder dieses auf Seite 300. Falls es Euch interessiert https://german.alibaba.com/products/power_bank_26800.html?spm=a2700.galleryofferlist.0.0.1ed85edcT2Nj5e&IndexArea=product_en&page=1

 

Die Ekrist Powerbank 26800mAh im Test

Wenig überraschend wird die Ekrist Powerbank in einer komplett neutralen Verpackung geliefert. Auch auf der Powerbank findet sich kein Hersteller-Branding, lediglich die Modellnummer „HX160Y1“.

Ekrist, Trswyop, Vooe, Kilponen Und Co. Im Test 2Was etwas überraschend ist, sind die Abmessungen. Mit 150 x 75 x 18 mm ist die Powerbank für die angegebene Kapazität sehr kompakt! Wir sind hier eher auf dem Level einer kleinen 20000mAh bzw. großen 15000mAh Powerbank.

Ekrist, Trswyop, Vooe, Kilponen Und Co. Im Test 6Das Gehäuse ist soweit tadellos. Nein es ist nicht das wertigste, aber auch nicht minderwertig. Die Übergänge sind soweit sauber und der verwendete matte Kunststoff okay. Hier habe ich mit weniger gerechnet.

Sehr unspektakulär ist die Technik. Abseits der beeindruckenden Kapazität von 26800 mAh (laut Hersteller) bietet die Powerbank lediglich zwei USB A Ausgänge.

Ekrist, Trswyop, Vooe, Kilponen Und Co. Im Test 5Port 1 schafft 5V/1A, ist also recht langsam, Port 2 schafft immerhin 5V/2,1A.

Auf dem Papier ist dies wenig beeindruckend! Der 5V/2,1A hat das Potenzial ein akzeptables Ladetempo zu liefern, aber von schnellladen oder ähnlichem kann natürlich nicht die Rede sein.

Auch der microUSB Eingang ist mit 5V/2,1A eher von der langsamen Sorte, gerade bei einer solch „großen“ Powerbank.

Ekrist, Trswyop, Vooe, Kilponen Und Co. Im Test 4Technisch sind wir hier auf dem Stand von 2015, aber dies spiegelt sich ja auch im Preis wieder.

 

Kapazität

Der Grund warum Ihr eine Powerbank von Ekrist, Trswyop, VOOE, kilponen und Co. kaufen wollen würdet ist die Kapazität. 26800mAh ist gewaltig!

Aber hat die Ekrist Powerbank 26800mAh【Hohe Kapazität】überhaupt 26800mAh? Nein! Ich konnte lediglich eine Kapazität von 15503mAh bzw. 57,364Wh messen. Dies entspricht 58% der Herstellerangabe.

Ekrist, Trswyop, Vooe, Kilponen Und Co. Im Test 9Das die Herstellerangabe etwas unter der praktischen Kapazität liegt ist normal. Aber hier können wir nicht von einer 26800mAh Powerbank sprechen. Ich vermute im Inneren werden wir vielleicht 18000 bis 20000mAh haben.

Hierzu passt auch das Gewicht und die Abmessungen.

 

Das Ladetempo

Schauen wir uns noch kurz einmal das Ladetempo der Powerbank an.

Das Ladetempo der Ekrist Powerbank schwankt zwischen schlecht und mäßig. Wir haben hier natürlich keine Schnellladestandards an Bord, daher ist dies nur bedingt überraschend.

Ekrist, Trswyop, Vooe, Kilponen Und Co. Im Test 10Etwas überrascht hat mich, dass es wenige Unterschiede zwischen dem 5V/1A und 5V/2,1A Port gibt. Genau genommen war der 5V/1A Port schneller?! Ich habe hier glatt das Gefühl die Kennzeichnung wurde vertauscht. Beide Ports können im übrigen 2,4A liefern, tun dies aufgrund einer mäßigen Optimierung aber nicht.

Gerade das Huawei Mate 20 Pro scheint die Powerbank nicht zu mögen.

 

Wiederaufladetempo

Die Ekrist Powerbank hat nur einen 5V/2,1A Eingang. Dementsprechend überrascht es nicht, dass die Powerbank in der Praxis gerade mal mit 5V/1,8A also rund 8,9W lädt.

Hätte die Powerbank wirklich 26800mAh würde das Laden rund 15 Stunden dauern. In Echt ist die Powerbank aber bereits nach „nur“ 8 Stunden fertig. Nein schnell ist das nicht.

 

Fazit

Kauft KEINE Powerbank von Ekrist, Trswyop, HETP, QTshine, VOOE, Feob oder kilponen! Natürlich habe ich nicht alle Modelle dieser Hersteller getestet, aber nach dem Test der Ekrist Powerbank 26800mAh sieht es doch so aus als hätten wir hier „Fake“ Powerbanks vor uns.

Wobei ein 100%iger Fake ist die Ekrist Powerbank 26800mAh nicht, diese bietet aber nur rund 15500mAh Kapazität. Was aber auch nicht überrascht, die Powerbank ist zu kompakt und leicht für ein echtes 26800mAh Modell.

Ekrist, Trswyop, Vooe, Kilponen Und Co. Im Test 11Mich würde es hier nicht wundern, wenn wir im Inneren recycelte Akku-Zellen finden, die aus alten Notebooks stammen. Leider sind solche Zellen sehr unzuverlässig und können nach wenigen Zyklen bereits sterben oder massiv an Kapazität verlieren.

Aber selbst wenn wir die Kapazität außer Acht lassen, ist die Powerbank nicht gut! Das Ladetempo, sowohl was das Laden von Smartphone und Co angeht, wie auch das Aufgeladen ist auf dem Stand einer 2014er Powerbank.

Kurzum lasst die Finger von Powerbanks von Herstellern wie Ekrist, Trswyop, HETP, QTshine, VOOE, Feob oder kilponen. Einfacher Tipp, sucht nach einer Hersteller Webseite. Ist keine vorhanden, ist dies auch kein gutes Zeichen! Ich vermute viele dieser „Hersteller“ werden auch bald wieder von Amazon verschwinden.

Günstige Powerstation fürs Camping mit viel Leistung, die TRAVELBOX 500 im Test

Mit der TRAVELBOX 500 bietet der Händler pluginfestivals.de eine große Powerstation zu einem durchaus fairen Preis. So verfügt die TRAVELBOX 500 über eine Kapazität von satten 444Wh und lässt sich auch unterwegs via Solar laden.

Damit ist TRAVELBOX 500 durchaus attraktiv fürs Camping oder den Wohnwagen, wo mittlerweile auch einige technische Geräte auf eine Stromversorgung warten.

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Aber wie sieht es in der Praxis aus? Bietet die Powerbank wirklich eine Kapazität von 444Wh und können die integrierten Steckdosen auch wirklich 500W Dauerleistung bieten? Finden wir es im Test heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an pluginfestivals.de die mir die TRAVELBOX 500 für einen Test zur Verfügung gestellt haben.

 

Die TRAVELBOX 500 im Test

Die TRAVELBOX 500 ist durchaus ein ordentlicher Brocken, anders kann man dies nicht sagen. Dies Powerstation misst rund 29 x 16,5 x 15,3 cm und bringt ein Gewicht von 6 KG auf die Waage.

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Ich kann hier allerdings nicht zu laut meckern, schließlich haben wir eine Kapazität von satten 444Wh!

Das Gehäuse der Powerstation besteht aus einer Mischung aus Aluminium und Kunststoff. So besteht die Basis aus Alu und die Endstücke in welchen die Ports eingelassen sind aus Kunststoff. Die Konstruktion der TRAVELBOX 500 wirkt vernünftig. Die Front und Rückseite sind zudem von einer Gummi-Klappe vor Spritzwasser geschützt. Einen erweiterten Sturzschutz gibt es keinen!

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Damit Ihr die TRAVELBOX 500 etwas besser transportieren könnt, befinden sich auf der Oberseite Laschen zum Einhängen eines Tragegurtes.

Wie steht es aber um die Anschlüsse? Auf der Front der Powerstation finden wir zunächst zwei 230V Steckdosen. Diese sollen konstant bis zu 500W und 700W Spitzenleistung bieten. Dies ist nicht wenig! Es handelt sich hier im Übrigen um eine reine Sinuswelle! Ihr könnt also auch Notebook Netzteile usw. ohne Probleme an der Powerstation betreiben.

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Ebenfalls auf der Front haben wir 3x DC Ausgänge mit bis zu 180W und 5x USB Ports. Bei den USB Ports handelt es sich um 3x normale 5V/2,4A Ports, 1x Quick Charge 3.0 Port mit bis zu 18W und 1x USB C mit bis zu 18W.

Letzteres finde ich etwas schade, mehr Leistung wäre hier zum Laden moderner Notebooks klasse gewesen!

Auf der Rückseite finden wir noch einen Zigarettenanzünder-Stecker wie auch den Eingang der TRAVELBOX 500.

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Zusammengefasst:

  • 2x 230V Steckdose mit bis zu 500W (700W temporär)
  • 3x USB A mit bis zu 5V/2,4A
  • 1x USB A mit Quick Charge und bis zu 18W
  • 1x USB C mit Power Delivery und bis zu 18W
  • 3x DC Ausgang 12V/15A (maximal gemeinsam)
  • 1x KFZ Steckdose 12V/15A (maximal gemeinsam mit DC Ausgängen)

Beim Laden akzeptiert die TRAVELBOX 500 zwischen 12V und 30V. Geladen kann die TRAVELBOX 500 einerseits mit dem beiliegenden 90W Ladegerät, andererseits auch über ein Solarpanel!

Ein passendes Adapterkabel auf die üblichen Solarstecker liegt bei.

 

Kapazität

Das wichtigste bei einer „Powerstation“ ist klar die Kapazität. Diese wird bei der TRAVELBOX 500 mit 444Wh angegeben. Diese Angabe bezieht sich aber nur auf die Kapazität der internen Akku-Zellen. Je nachdem wie Ihr die Powerstation entladet, werden diverse Wandler zwischengeschaltet, welche die effektive Kapazität reduzieren.

Folgende Kapazitäten konnte ich messen:

Wh mAh % der Herstellerangabe
USB C 12V/1,5A 408.24 110335 91.9%
DC 12V/5A 438.61 118543 98.8%
DC 12V/1A 437.45 118230 98.5%
AC 230V/0,07A (16W) 225 60811 50.7%
AC 230V/0,22A (50W) 371 100270 83.6%
AC 230V/0,67A (155W) 393 106216 88.5%

 

Die „effizientesten“ Anschlüsse der TRAVELBOX 500 sind klar die DC Ausgänge. Hier konnte ich eine Kapazität von bis zu 438,61Wh messen, was satten 98,78% der Herstellerangabe entspricht. Wir können uns also sicher sein das im Inneren wirklich 444Wh Akkuzellen verbaut sind.

Auch der USB C Port scheint recht effizient zu arbeiten. Ich habe es mir mal verkniffen die Powerstation über die regulären USB A Ports zu entladen (bei 5V/1A würde dies ca. 80 Stunden dauern).

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Sehr interessant ist die „Effizienz“ der regulären Steckdosen. Bei sehr geringen Lasten wie hier 16W ist die Effizienz schlecht, mit 50%. Bei höheren Lasten arbeitet die TRAVELBOX 500 zunehmend effizienter! Bei 155W Last konnte ich bereits eine Effizienz von 88,5% messen, also rund 400Wh Kapazität.

 

Bemerkung zu den Anschlüssen der TRAVELBOX 500

Ein paar generelle Dinge zu den Anschlüssen der TRAVELBOX 500, vor allem zu den DC Ausgängen. Die DC Ausgänge (und der „Zigarettenanzüger“ Anschluss) sind nicht geregelt!

Diese scheinen intern mehr oder weniger direkt am Akku-Pack zu hängen. Dementsprechend schwankt hier die Spannung recht massiv! Voll geladen haben wir ca. 12,6V, leer ca. 8,2V.

Wollt Ihr hier also 12V Geräte betreiben welche auf glatte 12V angewiesen sind, dann ist dies ein Problem. Ähnliches gilt für Kühlboxen mit Akkuwächter.

 

Wie funktioniert die TRAVELBOX 500?

Ich bin wirklich zufrieden wie gut die TRAVELBOX 500 in der Praxis funktioniert. Das Wichtigste ist hier natürlich zunächst die recht hohe Kapazität von 444Wh.

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Wir dürfen 444Wh natürlich auch nicht überschätzen. Hier einfach mal eine Tabelle als Beispiel was Ihr mit der Powerstation so alles anstellen könnt (und wie lange).

Eine Action Cam Laden (GoPro HERO9) ca. 58x
Smartphones laden (Apple iPhone 12 Pro) ca. 34x
Tablets laden (Apple iPad Pro 11) ca. 13x
kleinere Notebooks laden (via Steckdose, MacBook Pro 13) ca. 4-5x
Eine Kühlbox betreiben (via DC Port, volle Leistung, 64W) ca. 7 h
Einen Lüfter betreiben (mittlere Leistung, via Steckdose, 20W) ca. 12 h

 

Also wenn es Euch nur um das Laden von Smartphones, Tablets und Notebooks geht, dann hat die TRAVELBOX 500 einiges an Power! Allerdings eine „große“ Kühlbox kann die TRAVELBOX 500 doch schon in 7h leer saugen. Bei besonders Effizienten Kühlboxen kann dies aber sicherlich auch 10+ Stunden dauern.

Etwas schade ist das der USB Power Delivery Port nur 18W hat. Bei mehr Leistung könntet Ihr diesen z.B. zum Laden von Notebooks nutzen, was effizienter ist als über die Steckdose.

Da wir hier aber einen Wandler mit reiner Sinuswelle haben, funktioniert auch das Betreiben von Notebook Netzteilen usw. an der Steckdose problemlos. Die Steckdose wird vom Hersteller mit einer konstanten Leistung von 500W beziffert und einer Spitzenleistung von 700W. In der Praxis kann ich dies weitestgehend bestätigen. Allerdings hat die Powerstation wie die meisten Geräte dieser Art etwas Probleme mit dem „Anlaufstrom“ von größeren Netzteilen. Interessanterweise scheint die Powerstation hier aber nicht einfach aus zu gehen, sondern es gibt nur einen kurzen Spannungsabfall, welcher sich schnell wieder erholt. Hierdurch geht diese nicht jedes Mal aus wenn ihr ein großes Netzteil einsteckt.

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Kurzum ich hatte mit der Steckdose keinerlei Probleme!

Was in der Praxis etwas nervig sein kann, ist die Ladestandsanzeige. Wir haben an der Seite der Powerstation eine LED Anzeige mit 6 Segmenten, welche aber in der Praxis eher suboptimal ist.

 

Das Wiederaufladen

Ihr könnt die TRAVELBOX 500 über das beiliegende Netzteil, ein Solarpanel oder theoretisch auch an einem Auto aufladen.

Das beiliegende Netzteil hat 15V und 6A, also 90W. In der Praxis lädt die TRAVELBOX 500 mit rund 90W, womit ein laden rund 5-5,5 Stunden dauert, was sogar recht flott ist.

Wie lange das Laden an einem Solarpanel dauert, hängt vom Panel und der Sonneneinstrahlung ab. Potenziell lässt sich hier aber auch 90W Ladetempo maximal erreichen. Ihr könnt die Powerstation auch parallel nutzen. Bedenkt nur das bei einer Last von über 90W die Station sich weiterhin entlädt.

Kleiner Kritikpunkt an dieser Stelle, der Stecker zum laden der TRAVELBOX 500 hat bei mir etwas viel Spiel und „Funkt“ beim Einstecken. Kein Weltuntergang, aber auch nicht „schön“.

 

Fazit

Ihr wollt möglichst viel Kapazität und Leistung zu einem möglichst kleinen Preis? Dann ist die TRAVELBOX 500 Eure optimale Begleitung fürs Camping oder den Wohnwagen!

444Wh, welche auch in der Praxis weitestgehend effektiv nutzbar sind, ist eine ordentliche Kapazität! Damit könnt Ihr eine Kühlbox 7+ Stunden betreiben oder ein Smartphone 30x+ aufladen.

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Dabei bieten die Steckdosen mit 500W und einer reinen Sinuswelle eine sehr ordentliche Leistung! Genug USB Ports zum Laden von Smartphone und Co. Sind auch vorhanden. Sogar ein USB Power Delivery Port findet sich an der TRAVELBOX 500, welcher mit 18W für Smartphones ausreichend ist, aber für Notebooks in der Regel etwas schwach ist.

Dank der guten Steckdosen könnt Ihr Euer Notebook aber auch einfach über das originale Ladegerät laden, allerdings mit einer etwas schlechteren Effizienz aufgrund des hin und her Wandelns.

Neben der hohen Anschlussvielfalt ist auch das einfache Laden an einem Solarpanel ein großer Pluspunkt. Ihr könnt ein stink normales 12V Solarpanel nutzen und müsst nicht auf irgendwelche proprietären Anschlüsse achten.

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Auf Seiten der Minuspunkte habe ich nur zwei kleinere Punkte. Zum einen hätte ich gerne einen USB C Port mit etwas mehr als 18W und ein kleines Display wäre nett gewesen, das detailliert den aktuellen Ladestatus anzeigt.

Unterm Strich bin ich aber dennoch mit der TRAVELBOX 500 absolut zufrieden! Dies liegt natürlich auch am Preis! Für 400€ bietet die TRAVELBOX 500 eine Spitzenleistung und eine gute Kapazität!

Das URVNS A1903 150W PD QC 4,0 3,0 GaN USB C Ladegerät aus China im Test

Wer ein besonders leistungsstarkes USB C Ladegerät mit 100W oder mehr Leistung sucht muss ein wenig Geld in die Hand nehmen. Aber wie viel?

Schauen wir etwas über den Tellerrand hinaus finden wir bei AliExpress einige 100W USB C Ladegeräte zu teils wirklich günstigen Preisen. Ein besonders spannendes Modell ist hier das URVNS A1903 150W PD Ladegerät. Dieses bietet gleich zwei USB C Ports, 150W Leistung, USB PD PPS, Quick Charge 4.0 und Basiert auf der GaN Technologie.

Urvns A1903 150w Pd Qc 4,0 3,0 Gan Usb C Ladegerät Aus China Im Test 5

Klingt doch fast zu gut um wahr zu sein! Preislich sind wir allerdings bei rund 55$, was nicht super wenig ist, aber für ein Ladegerät mit diesen technischen Daten auch bei weitem nicht zu viel ist. Wollen wir uns doch einmal im Test ansehen ob das URVNS A1903 150W PD Ladegerät überzeugen kann!

An dieser Stelle vielen Dank möchte ich mich bei einem Leser von Techtest bedanken, Andre welcher mir das Ladegerät für einen kurzen Test zugesendet hat.

 

Das URVNS A1903 150W PD QC 4,0 3,0 GaN USB C Ladegerät im Test

Bei dem URVNS A1903 handelt es sich um ein klassisches Multiport USB Tischladegerät. Dieses hat den „Zigarettenschachtel“ Formfaktor. Liegend misst das Ladegerät 112 x 80 x 28 mm und bringt ein Gewicht von 368g auf die Waage.

Urvns A1903 150w Pd Qc 4,0 3,0 Gan Usb C Ladegerät Aus China Im Test 1

Wo die Abmessungen noch recht klassisch sind, sticht das hohe Gewicht etwas ins Auge. Tendenziell ist dies aber ein gutes Zeichen, ein höheres Gewicht spricht für viel Elektronik und Kühlkörper im Inneren, welche auch bei einer Leistung von 150W benötigt werden.

Mit 150W Leistung bei 112 x 80 x 28 mm hat das URVNS A1903 eine sehr hohe Leistungsdichte! Teilweise wird diese durch den Einsatz der GaN Technologie ermöglicht.

Urvns A1903 150w Pd Qc 4,0 3,0 Gan Usb C Ladegerät Aus China Im Test 2

GaN steht für Gallium Nitride, welches ein Halbleiter ist, der so langsam seinen Weg in den Massenmarkt findet. Gallium Nitride hat gegenüber Silizium einige Vorteile im Bereich der Effizienz, bei Schaltnetzteilen. Dies erlaubt es kleinere Bauteile mit Gallium Nitride bei gleicher Leistung zu bauen als mit regulärem Silizium. Je nach Quelle sind GaN Bauteile ca. 32% kleiner bei gleicher Leistung und zudem noch effizienter. GaN ist natürlich kein absolutes „Wundermaterial“, aber es hilft kompakte Ladegeräte zu ermöglichen. Zudem sind GaN Bauteile aktuell noch recht selten und stammen meist von großen Hersteller. Es ist also wenig „Schrott“ im Umlauf. Selbstverständlich könnten alle anderen Bauteile noch Schrott sein, aber die MOSFETs z.B. werden von ordentlicher Qualität sein.

Urvns A1903 150w Pd Qc 4,0 3,0 Gan Usb C Ladegerät Aus China Im Test 4

Auf Seiten der Anschlüsse haben wir zwei USB A Ports und zwei USB C Ports. Bei den USB C Ports handelt es sich erst einmal jeweils um 100W Anschlüsse. Jeder kann also 5V/3A, 9V/3A, 12V/3A, 15V/3A oder 20V/5A liefern.

Zudem unterstützen die USB C Ports die PPS Erweiterung. PPS steht für Programmable Power Supply. Anstelle nur die festen Leistungsstufen, 5V, 9V usw. ausgeben zu können, kann ein PPS fähiges Ladegerät auch alle Spannungsstufen innerhalb eines gewissen Bereiches ausgeben, also 7,8V, 9,1V usw. Dies brauchen einige Smartphones, wie die Samsung Galaxy S20 Serie, um das volle Ladetempo erreichen zu können. Das URVNS A1903 bietet einen PPS Bereich von 3-21V bei bis zu 5A.

Urvns A1903 150w Pd Qc 4,0 3,0 Gan Usb C Ladegerät Aus China Im Test 3

Die USB A Ports unterstützen neben Quick Charge 3.0 auch Huawei FCP! So können die Ports bis zu 22,5W liefern, bzw. 4,5V/5A, 5V/4,5A, 3,6-6V/3A, 6-9V/2A oder 9-12V/1,5A.

 

Belastungstest, Temperatur und Leistung

Zwar können die USB C Ports bis zu 100W liefern, aber das Ladegerät kann insgesamt nur mit bis zu 150W belastet werden. Versucht Ihr beide USB C Ports zu belasten, dann wird einer der Ports auf 60W gedrosselt und der andere auf 86W.

Allerdings kann das Ladegerät die 150W nicht dauerhaft halten! Nach ca. ¾ Stunde 150W Last hat sich das Ladegerät abgeschaltet und mit 2x 60W weitergemacht. Schade, aber immerhin scheint das Ladegerät recht dynamisch auf die Temperatur zu reagieren.

Ich muss hier gestehen etwas überrascht gewesen zu sein, denn die Temperaturen äußerlich sehen soweit recht unkritisch aus.

Temperatur 2 Temperatur 1

Gerade einmal 51 Grad im Maximum würde ich als recht kühl bezeichnen! 70 oder 80 Grad sind normalerweise äußerlich nicht unüblich. Entweder staut sich die Hitze also ganz massiv im inneren oder das Ladegerät reagiert einfach nur recht vorsichtig auf hohe Temperaturen.

Wir können aber festhalten das sich das Ladegerät nicht zu Tode schmilzt, sondern vorher ausgeht.

Folgende Standards unterstützt das Ladegerät laut meinen Messgeräten:

USB A

  • BC 1.2
  • Apple 2.4A
  • Samsung 2.0A
  • AFC 5-12V
  • Huawei FCP 5-12V
  • SCP 3.4-5.5V/5A
  • QC 3.0 5-20V

USB C

  • BC 1.2
  • Apple 2.4A
  • Samsung 2.0A
  • AFC 5-12V
  • Huawei FCP 5-12V
  • SCP 3.4-5.5V/5A
  • QC 3.0 5-20V
  • TYPE-C CC2
  • PD 3.0 PPS

Erfreulicherweise sieht die Spannungsstabilität sehr gut aus!

Spannungsstabilität

Hier ist klar zu sehen, dass das Ladegerät gut geregelt ist.

 

Ladetempo und Kompatibilität

Folgende Geräte habe ich am Ladegerät getestet:

USB C USB A
Apple MacBook Pro 16 93.1 4.8
Apple MacBook Pro 13 M1 53.4 4.3
Apple iPad Pro 11 31.4 7.4
Apple iPhone 12 Pro 18.8 10.2
Dell XPS 17 9700 59.5
Dell XPS 13 9380 44.9
Samsung Galaxy Note 20 Ultra 26.8 14.81
Xiaomi Mi 10 Pro 9.27 20.98

 

Kompatibilitätsprobleme oder ähnliches konnte ich keine beim URVNS A1903 beobachten. Ganz im Gegenteil! Dank der Unterstützung diverser Ladestandards kommt das Ladegerät mit so ziemlich allen Smartphones ideal zurecht.

So konnte dieses sowohl das Note 20 Ultra, Apple iPhone wie auch das Mi 10 Pro mit dem absolut maximal möglichem Ladetempo laden. Klasse, gerade beim Note 20 Ultra und dem Mi 10 Pro ist dies nicht selbstverständlich.

Urvns A1903 150w Pd Qc 4,0 3,0 Gan Usb C Ladegerät Aus China Im Test 8

Bei den Notebooks sehen wir das zu erwartende Bild. Die Apple MacBooks und auch das Dell XPS 13 werden mit dem maximal möglichen Ladetempo geladen. Das XPS 17 ist auf 60W limitiert, was aber eine Einschränkung seitens Dell ist.

Kurzum ein ziemlich perfektes Ergebnis!

 

Effizienz

Schauen wir uns zum Abschluss noch einmal die Effizienz des Ladegerätes unter Last an.

Effizienz

Je nach Auslastung schwankte die Effizienz des Ladegerätes zwischen 74% und 91,2%. Dabei erreicht dieses bereits ab 9V/2A (18W) eine Effizienz von 80%+, was nicht übel ist! Damit gehört dies zu den Effizientesten USB Ladegeräten die ich bisher vor mir hatte.

Dies zeigt sich auch im Vergleich mit einigen Konkurrenten.

Effizienz Unter Last

Hier schlägt sich das URVNS A1903 erfreulich gut!

 

Fazit

Ladegeräte aus China bestellen ist immer ein gewisses Risiko. Oftmals ist es nicht ganz so klar was man bekommt und sollte ein Problem auftreten seid Ihr auf Euch alleine gestellt. Daher kann und will ich das URVNS A1903 nur an die „Experten“ unter Euch empfehlen, die wissen was sie hier bekommen!

Grundsätzlich scheint das URVNS A1903 150W PD Ladegerät aber mehr als ordentlich zu sein! Im Test konnte dieses fast durchgehend überzeugen und dies auch aus einem qualitativen Standpunkt.

Urvns A1903 150w Pd Qc 4,0 3,0 Gan Usb C Ladegerät Aus China Im Test 6

So wirkt das Gehäuse und die Verarbeitung zunächst schön massiv und stabil, was auch vom hohen Gewicht des Ladegerätes unterstrichen wird. Die Spaltmaße hier und da sind zwar nicht ganz so perfekt, aber darüber will ich nicht zu laut meckern.

Technisch liefert das Ladegerät zunächst das was versprochen war. Maximal 150W Leistung, USB Power Delivery mit PPS, Quick Charge, Huawei FCP, SCP und alle weiteren erdenklichen Schnellladestandards. Abseits von OnePlus Smartphones solltet Ihr alle Smartphones, die aktuell auf dem Markt erhältlich sind, am URVNS A1903 schnellladen können! Dabei sind dank der 100W USB C Ports selbst Notebooks kein Problem.

Bei Notebooks seht das URVNS A1903 aber auch eher als 2. Netzteil. Solche USB Netzteile sind meist nicht für eine konstante Dauerlast ausgelegt. 3-5 Stunden Last sind hier meist kein Problem, aber wollt Ihr ein Notebook 24/7 betreiben nutzt besser das herstellereigene Netzteil.

Wobei genau genommen das URVNS Ladegerät die beworbenen 150W nur recht kurz liefern kann. Dieses läuft bei 100% Last nach ca. ¾ Stunde in eine Drosselung auf 120W. Schade, aber an sich ein gutes Zeichen dass das Ladegerät nicht einfach bis zum Tode schmilzt, zumal die äußeren Temperaturen nicht extrem ausfallen.

Abseits davon kann ich aber wirklich nichts Negatives zum URVNS A1903 150W PD Ladegerät sagen. Rein subjektiv würde ich sogar sagen gehört dies zu den besten Modellen die ich bisher vor mir hatte!

Die sparsamste WLAN Steckdose, der Meross WLAN Plug mit Apple HomeKit im Test

WLAN Steckdosen-Adapter gibt es hunderte auf dem Markt, von super günstig bis etwas teurer. In der Regel erfüllen hier die etwas günstigeren Modelle auch schon ihren Job zuverlässig. Wollt Ihr aber besondere Feature, wie beispielsweise die Unterstützung von Apple HomeKit, dann wird es etwas teurer.

Meross Wlan Plug Test Review 6

Ein interessantes Modell sind hier die meross WLAN Plugs. Diese unterstützen alle gängigen Assistenten, inklusive Apple HomeKit, nutzen Europäische Server und sind auch preislich fair.

Wollen wir uns die meross WLAN Plugs einmal in einem kurzen Test ansehen!

 

Der Meross WLAN Plug mit Apple HomeKit im Test

Bei den Meross WLAN Plugs handelt es sich um den typischen Zwischenstecker für die Schuko-Steckdose. Dieser misst 66 x 66,8 x 41 mm und ist somit mittelgroß.

Meross Wlan Plug Test Review 7

Ihr werdet leider keine zwei dieser Adapter nebeneinander in eine Steckdose bekommen, bedenkt dies.

Das Gehäuse der Adapter besteht aus einem recht einfachen Kunststoff. Dieser wirkt weder billig, noch übermäßig hochwertig.

Meross Wlan Plug Test Review 8

Abseits des Schuko-Steckers auf der Front und Rückseite gibt es beim Meross WLAN Plug nichts groß zu bestaunen. Wir haben lediglich auf der Oberseite eine Taste mit integrierter Status LED. Diese Taste erlaubt das manuelle Schalten der Steckdose, ohne das Nutzen der App.

Laut Hersteller kann die Steckdose bis zu 16A, also 3680W, aushalten. Dies aber natürlich nur temporär.

 

Die Einrichtung

Um den Meross WLAN Plug zu nutzen benötigt Ihr zunächst die Meross App. Diese findet Ihr im Google Play Store oder Apple App Store.

Dort müsst Ihr Euch zunächst einen Account beim Hersteller anlegen. Anschließend steckt Ihr den Adapter in die Steckdose. Dieser sendet dann ein WLAN Signal aus, mit welchem Ihr Euch verbindet. Die App überträgt darauf hin Eure WLAN Daten, wonach der Adapter sich ins WLAN Einloggt. Fertig!

Ihr könnt nun einen Namen und ein ICON vergeben und den Adapter nutzen.

 

Die Meross App

Die Meross App ist sehr einfach aufgebaut! Auf der Startseite findet Ihr diverse Kacheln, für jedes verbundene Gerät eine. Tippt Ihr diese Kacheln an, dann wird direkt eine Aktion gestartet.

Im Falle der WLAN Plugs wird der Stecker ein/ausgeschaltet. Dies erlaubt eine recht flotte Bedienung. Nach dem Start der App reicht ein Tipp um Eure Geräte zu schalten.

Meross App1 Meross App2

Erweiterte Funktionen gibt es allerdings recht wenige. So könnt Ihr mehrere Stecker natürlich zu einer Gruppe hinzufügen, Ihr könnt einen Timer stellen und die Steckdose nach einem Zeitplan schalten.

Eine Verbrauchsmessung gibt es leider NICHT!

Meross App4 Meross App5

Dafür unterstützt Meross aber diverse Smart Home Assistenten. Hierzu zählt:

  • Amazon ALEXA
  • Google Assistent
  • Apple HomeKit
  • Samsung SmartThings
  • IFTTT
  • Home Assistent

Positiv, die Reaktionszeit der Meross Steckdosen ist überdurchschnittlich flott.

 

Sehr niedriger Stromverbrauch! 

Smart Home Steckdosen laufen 24/7, da ist ein niedriger Stromverbrauch nicht unwichtig.

Stromverbrauch Meross Wlan Plug

Der Meross WLAN Plug ist die WLAN Steckdose mit der niedrigsten Leistungsaufnahme die ich bisher im Test hatte!

 

Fazit

Ihr sucht eine zuverlässige Smart Home Steckdose, die auch Standards wie Apple HomeKit unterstützt? Dann ist der Meross WLAN Plug eine gute Wahl!

Dieser kann durch eine sehr saubere App, einfache Nutzung, europäische Cloud und viele unterstützte Schnittstellen punkten.

Meross Wlan Plug Test Review 3

Punktabzug gibt es lediglich für die fehlende Verbrauchsmessung, abseits davon habe ich aber nichts zu bemängeln. Dicke Pluspunkte gibt es für die sehr niedrige Leistungsaufnahme der WLAN Steckdose. Kurzum Daumen hoch für den Meross WLAN Plug!

Angebot
meross WLAN Steckdose, Smart Plug kompatibel mit Alexa, Apple HomeKit...

  • Sehr niedrige Leistungsaufnahme
  • Gute App
  • Apple HomeKit Support
  • Funktionsumfang der App überschaubar