Einfaches aber gutes Tastatur und Maus Set für das Home Office? CHERRY GENTIX Desktop im Test
Unter anderem das Home Office hat zu einem gesteigerten Bedarf an Mäusen und Tastaturen geführt. Für eine gute Maus und Tastatur lässt sich aber auch sehr viel Geld ausgeben oder wir greifen zu den 08/15 China Produkten, von denen wir bei Amazon, eBay und Co. einige finden.
Ein spannendes Tastatur/Maus Set stammt hier vom deutschen Hersteller CHERRY. Dieser bietet mit dem GENTIX Desktop ein kabelloses Maus/Tastaturen Set für rund 35€ an. Klingt nicht schlecht, zumal CHERRY durchaus für Qualität steht.
Aber ist es überhaupt möglich eine Maus/Tastatur in guter Qualität für 35€ zu bauen? Finden wir dies im Test heraus!
An dieser Stelle vielen Dank an CHERRY für das zur Verfügung stellen des CHERRY GENTIX Desktop Set.
Bei dem CHERRY GENTIX Desktop Set handelt es sich um ein Paket aus kabelloser Maus und Tastatur. Beide werden dabei über den gleichen Mini Funkempfänger mit Eurem PC verbunden. Super! Schauen wir uns beide Bestandteile einmal einzeln an.
DieTastatur
Bei der GENTIX Tastatur handelt es sich, wie beim Preis auch zu erwarten, um ein recht einfaches Modell. CHERRY setzt bei dieser auf die übliche Rubberdome Technologie und ein vergleichsweise flaches Design.
So misst die Tastatur nur 21 mm in der Höhe. Abseits dieses flachen Aufbaus handelt es sich bei der Tastatur aber um ein normal großes Modell. So verfügt diese über das klassische QWERTZ Layout + Nummernpad.
Beim Gehäuse handelt es sich um klassischen matt schwarzen Kunststoff. Dieser ist zugegeben nichts „Besonderes“, sondern Standardware. Dies gilt auch für die Verwindungssteifigkeit, welche nicht übel ist, aber auch nicht mit Premium Tastaturen mithalten kann.
Ich würde sagen die generelle Verarbeitung und Haptik ist dem Preis mehr als angemessen.
Dicke Pluspunkte gibt es für die Standfüße, welche ein Aufstellen der Tastatur erlauben. Diese Standfüße sind vergleichsweise stabil gebaut, ein Abbrechen ist selbst bei größerer Last unwahrscheinlich.
Auf eine Handballenauflage verzichtet CHERRY. Anstelle dessen ist das Gehäuse auf der Front etwas in die „Tiefe“ gezogen. Ihr habt also so zu sagen eine integrierte mini Handballenauflage. Auch diese besteht natürlich aus Kunststoff.
Die Maus
Die Maus des GENTIX Desktop Set ist ein vergleichsweise kleines und kompaktes Modell. Was die Ergonomie angeht ist hier sicherlich etwas Luft nach oben, aber gerade das Design gefällt mir recht gut. Die Maus ist erstaunlich schick und modern designt.
Dabei setzt CHERRY ähnlich wie bei der Tastatur auf ein sehr flaches Design. Die Maus ist dabei weitestgehend aus Kunststoff gefertigt, verfügt aber an den Seiten über „Gummibacken“, für einen besseren Griff. Und ja die Maus lässt sich ganz gut packen.
Insgesamt verfügt die Maus über 6 Tasten, zwei Maustasten, ein drückbares Mausrad, eine DPI Taste und zwei Daumentasten.
Generell
Der Funkempfänger für Maus und Tastatur ist bei Lieferung in der Maus versteckt. Es handelt sich bei diesem um einen mini Empfänger, der auch kaum aus Notebooks herausstechen würde.
Sowohl die Tastatur wie auch die Maus setzen auf zwei AAA Batterien, die bereits mit im Lieferumfang sind. Mit einem Set Batterien verspricht CHERRY eine Laufzeit von „bis zu 3 Jahren“. Ein Versprechen das ich aus offensichtlichen Gründen nicht nachprüfen kann.
Layout der Tastatur und Tippgefühl
CHERRY setzt bei der GENTIX Tastatur auf ein recht klassisches QWERTZ Layout. So sind alle Tasten am gewohnten Platz und mir sind keine „Besonderheiten“ aufgefallen.
Wobei mir doch zwei Besonderheiten aufgefallen sind. Starten wir mit der offensichtlichsten. Die GENTIX besitzt 6 Multimedia-Tasten, zum Einstellen der Lautstärke, für Play/Pause usw. Super! Ungewohnt ist nur die Positionierung dieser Tasten, denn CHERRY hat diese unterhalb der eigentlichen Tastatur-Fläche angebracht.
Merkwürdig, aber in der Praxis nicht weiter störend. Zumal CHERRY die Tasten sogar etwas flacher gestaltet hat, was die Gefahr für ein versehentliches Drücken doch deutlich minimiert.
Neben den Multimedia-Tasten verfügt die Tastatur auch über vier Schnellzugriffstasten für den Webbrowser, das eMail Programm und den Taschenrechner. Diese Tasten sind oberhalb des Nummern-Pads angebracht. Dafür mussten aber die oftmals üblichen Status LEDs weichen.
Diese hat CHERRY in den eigentlichen Tasten integriert. Habt Ihr also z.B. das Nummern-Pad aktiv, dann leuchtet in der Numlock Taste eine kleine rote LED.
Das Tippgefühl ist grundsätzlich als okay zu bezeichnen, auch wenn die Taster natürlich nichts „außergewöhnliches“ sind. Wir haben hier eine gut gebaute, aber recht klassische Tastatur vor uns. Die einzelnen Tasten wirken ausreichend präzise, auch wenn der Anschlag ein wenig schwammig sein kann. Dies ist allerdings für die hiesige Preisklasse nicht unerwartet.
Das Gehäuse der Tastatur ist weit überdurchschnittlich massiv.
Ich musste mich lediglich an die etwas dichte Tastenpositionierung gewöhnen. Auch die fehlende Hintergrundbeleuchtung ist für mich ein kleiner Minuspunkt. Allerdings liegt dies auch daran, dass ich in einem viel zu schlecht beleuchteten Büro arbeite.
Grundsätzlich zeige ich mich aber zufrieden mit dem Tipp Gefühl und auch dem Layout!
Die Maus
Bei der Maus bin ich etwas hin und her gerissen. Grundsätzlich hat die Maus ein ganz ordentliches Tracking und mit bis zu 2000 DPI eine ausreichende Geschwindigkeit. Das Mausgefühl war erfreulich gut, auch wenn es sich hier natürlich nicht um eine High End Gaming Maus handelt. Dennoch der von CHERRY gewählte Sensor ist mehr als Okay für den Preis.
Auf Seiten der Polling Rate haben wir 125 Hz, was erwartungsgemäß ist. Fürs Gaming ist die GENTIX natürlich nicht geeignet, aber die etwas niedrigere Update-Rate hilft der Akkulaufzeit und stört im Office Betrieb nicht.
Auch die Maustasten gefallen mir vom Klick und dem Druckgefühl sehr gut. Lediglich die Form der Maus ist nicht ganz mein Geschmack. Diese ist schön schick und klein gebaut, ideal für eine Notebook Maus, aber für einen regulären Desktop Betrieb hätte ich mir etwas mehr Masse gewünscht.
Fazit
Ihr bekommt ohne Frage bessere Mäuse und Tastaturen auf dem Markt als im CHERRY GENTIX Desktop Set enthalten sind.
Die Stärke dieses Sets ist die Preis/Leistung! Für 35€ erhaltet Ihr hier eine ordentliche Funk-Maus und eine ordentliche Funk-Tastatur.
Die beiden Komponenten in sich sind nichts „besonderes“. CHERRY hat hier keine außergewöhnliche Technologie verbaut oder Ähnliches. Aber sowohl die Maus wie auch die Tastatur sind gut umgesetzt. Ja ich bin mit der Ergonomie der Maus nicht ganz zufrieden, aber bei 35€ für das ganze Set kann ich wirklich nicht zu laut klagen.
Ähnliches gilt auch für das Fehlen einer Tastatur Hintergrundbeleuchtung, welche bei schlechterem Umgebungslicht angenehm ist. Bei 35€ kann man diese nicht erwarten und selbst wenn würde dies die Batterielaufzeit massiv senken. Diese liegt beim CHERRY GENTIX Desktop Set bei 3 Jahren!
Dabei ist das Tippgefühl auf der Tastatur durchaus ordentlich und das Tracking, wie auch die Tasten der Maus, sind gelungen.
Kurzum wenn Ihr ein ordentliches Maus/Tastatur Set für möglichst kleines Geld sucht, dann ist das CHERRY GENTIX Desktop Set eine vernünftige Wahl. Wunder dürft Ihr aber auch keine erwarten! Das GENTIX Desktop Set bietet nicht die „Präzision“ und das wertige Druckgefühl teurer Sets oder gar mechanischer Tastaturen. Bei 35€ müssen wir Abstriche hinnehmen und für das Geld kann ich wirklich nicht laut meckern.
Ein Saugroboter ist für mich und auch fast alle mir bekannten Personen mittlerweile etwas Essenzielles. Es ist einfach unheimlich praktisch nicht jeden Tag, oder jeden zweiten Tag selbst saugen zu müssen. Moderne Saugroboter sind dabei so gut, dass diese den Job auch oftmals perfekt erledigen!
Aber es gibt duzende Saugroboter auf dem Markt, welchen kaufen? Hier gibt es durchaus massive qualitative Unterschiede. Für Techtest.org habe ich mittlerweile einige Modelle getestet, hier daher eine kleine Zusammenfassung/Vergleich, welcher ist der beste Saugroboter für Euch?
Folgende Saugroboter waren bei Techtest.org schon im Test. Wichtig, diese Saugroboter wurden wirklich von mir genutzt und getestet. Dies ist nicht einfach nur eine Zusammenstellung anhand technischer Daten.
Wir können moderne Saugroboter in vier „Gruppen“ unterteilen wenn es um die Navigation geht.
Die Dummen. Dumme Saugroboter nutzen eine Zufallsnavigation. Diese fahren los bis sie ein Hindernis treffen, drehen in eine zufällige Richtung ab, fahren erneut bis sie ein Hindernis treffen, drehen in eine zufällige Richtung ab usw. Hierdurch sind diese Modelle aber sehr ineffizient, langsam und haben gerade mit komplexen Wohnungen mit vielen Räumen große Probleme. Solche Saugroboter sind sehr günstig und einfach zu bauen. Daher sind sie vor allem in der untersten Preisklasse zu finden. Ich würde solche dummen Saugroboter vermeiden!
Blinde Saugroboter. „Blinde“ Saugroboter nutzen ein Gyroskope zur Navigation. Der Roboter kann seine Umgebung zwar nicht sehen, merkt sich aber in welche Richtung er fährt, in welche Richtung er abdreht und wo er Hindernisse ertastet. Hierdurch kann er eine Art Karte mitzeichnen und arbeitet daher etwas effizienter und zuverlässiger. Solche Saugroboter sind mittlerweile oft in der 200-300€ Preisklasse anzutreffen und sind generell durchaus brauchbar, in kleinen bis mittelgroßen Wohnungen.
Kamera Saugroboter. Einige Saugroboter setzen zusätzlich zu anderen Sensoren (oftmals einem Gyroskope) auf eine Kamera, auf der Oberseite. Diese Kamera zeichnet markante Merkmale in Eurer Wohnung auf und ordnet diese den Positionen zu. Hierdurch kann der Saugroboter nicht nur eine Karte erstellen, sondern auch eine Position auf der Karte erkennen. Solche Saugroboter gehören meist schon in die „Königsklasse“ und eignen sich nach meiner Erfahrung für mittelkomplexe und große Wohnungen. Beispielsweise iRobot ist der bekannteste Nutzer dieser Technologie.
Laser Saugroboter. Laser Saugroboter erkennt Ihr sofort an dem markanten Hubbel auf der Oberseite. In diesem steckt ein Laser-Abstandsmesser der sich permanent dreht. Hierdurch kann der Saugroboter eine extrem präzise Karte der Umgebung erstellen und auch seine Position in dieser Karte jederzeit wiederfinden. Diese Saugroboter eigenen sich grundsätzlich für jede Art der Wohnung.
Natürlich gibt es innerhalb jeder Kategorie bessere und schlechtere Modelle. Generell bevorzuge ich „Laser“ Saugroboter, da diese nach meiner Erfahrung am zuverlässigsten arbeiten.
Der Wohnungstyp ist entscheidend!
Welchen Saugroboter ich Euch empfehlen würde hängt sehr stark von Eurer Wohnung ab!
In der Praxis ist oftmals die Saugleistung gar nicht so wichtig. Wirklich schlecht saugen tun die wenigsten aktuellen Modelle. Klar die „Tiefen Reinigung“ von Teppichen ist meist nicht so gut, aber bei einem Saugroboter geht es primär darum das generelle „Schmutz-Level“ in der Wohnung niedrig zu halten.
Hierfür benötigt es einen Saugroboter der auch zuverlässig alle Stellen in Eurer Wohnung erreicht.
Ich unterteile hier meist in große bis kleine Wohnungen und weniger bis sehr komplexe Wohnungen. Eine sehr komplexe Wohnung ist für mich eine Wohnung die viele Möbel hat, verwinkelte Ecken, oftmals nur schmälere Gänge, Kabelnester in den Ecken hat, viele Stühle herumstehen usw. Solche Wohnungen sind meist die Kunst.
Habt Ihr eine offene und leere Wohnung, dann könnt Ihr fast jedes aktuelle Modell kaufen, habt Ihr aber eine komplexere Wohnung, dann machen die teureren Modelle zunehmend mehr Sinn.
Hier eine kleine Übersicht welchen Saugroboter ich für was empfehlen würde.
Der iRobot S9+ ist zwar ein relativ lauter Saugroboter, von den High End Modellen der lauteste, aber was Flächenleistung und Saugleistung angeht ist dieser kaum zu schlagen! Die große Doppelbürste die iRobot nutzt in Kombination mit einer hohen Fahrgeschwindigkeit und hohen Motorleistung macht den S9+ ideal für besonders große Wohnungen, welche er effizient abarbeiten kann. Dabei ist auch die Reinigungsqualität Spitzenklasse! Der S9+ tut sich zwar etwas schwer mit höheren Teppichen, aber generell ist dieser das Modell mit der besten Saugleistung. Wo ich den S9+ nicht empfehlen würde wäre bei besonders verwinkelten und engen Wohnungen, hier machen die Ecovacs und Roborocks einen besseren Job. Pluspunkte gibt es für die hervorragende Absaugstation.
Der ECOVACS DEEBOT OZMO T8+ wäre meine Alternative zum Roborock S9+. Dieser arbeitet zwar nicht ganz so schnell, bietet aber ebenso eine gute Saugleistung und sogar noch eine bessere Navigation und Hindernisvermeidung. Wirkliche Schwächen hat der OZMO T8+ nicht! Dieser kommt mit allen Gegebenheiten gut klar. Ein kleiner Bonus ist die solide Absaugstation, welche im Alltag ein großer Helfer ist. Alternativ könnt Ihr auch den OZMO T8 ohne Plus kaufen, dann bekommt Ihr nur den Saugroboter ohne Absaugstation für knappe 200€ weniger.
Für komplexere Wohnungen der beste Saugroboter
Habt Ihr eine komplexere Wohnung mit vielen Möbeln, Ecken, zugestellten Bereichen usw. und eventuell auch noch Dinge herumliegend (Spielzeug von Kindern oder Haustieren), dann würde ich Euch folgende Saugroboter empfehlen:
Der ECOVACS DEEBOT OZMO T8 AIVI und auch der Roborock S6 MaxV nutzen eine „KI“.Dabei besitzen diese Saugroboter eine Kamera auf der Front, die herumliegende Objekte und sogar Haustier Hinterlassenschaften erkennen sollen und dementsprechend vermeidet. Diese Objekterkennung funktioniert zwar nicht immer zu 100% genau, aber nach meiner Erfahrung sind beide Modelle doch deutlich zuverlässiger wenn es um das Umfahren von Hundespielzeug geht oder allgemein um das „nicht steckenbleiben“ geht.
Gerade der OZMO T8 AIVI ist sehr gut darin nicht hängen zu bleiben, selbst wenn Ihr Kabelnester usw. habt. Die KI bringt dabei aber wirklich nur etwas wenn Ihr ab und zu Dinge herumliegen habt, wie Socken, Hundespielzeug usw. Die Navigation beider Modelle und auch die Saugleistung ist 1a, aber beides ist prinzipiell nicht besser als bei den „KI“ losen Schwestermodellen (Ecovacs OZMO T8 und Roborock S6).
Der OZMO T8 AIVI ist nach meiner Meinung tendenziell etwas besser als der Roborock S6 MaxV, letzter ist aber günstiger und hat die bessere Preis/Leistung.
Wollt Ihr auf die KI verzichten, dann würde ich den Ecovacs OZMO T8 empfehlen. Auch dieser hat einen Frontsensor, welcher zwar Objekte nicht identifizieren kann, aber merkt wenn etwas kleines vor dem Roboter ist. Hierdurch kann dieser durchaus Hausschuhe, Tierspielzeug oder teils auch Socken umfahren und verschlingt diese nicht, wie es beispielsweise der iRobot S9+ machen würde.
Ich habe den OZMO T8 eine lange Zeit selbst genutzt und ich hatte nie einen Saugroboter welcher derart wenig hängen oder steckengeblieben ist. Hinzu kommt die gute Navigation und starke Saugleistung. Ähnlich wie auch die beiden anderen Modelle ist der OZMO T8 auch einer der leiseren Saugroboter.
Der Preis/Leistungs Tipps
Was wenn Ihr etwas auf die Preis/Leistung Eures Saugroboters achten müsst? Hier würde ich Euch folgende drei Modelle empfehlen:
Der Yeedi K650 ist der beste Saugroboter unter 200€. Könnt Ihr wirklich nicht mehr als das ausgeben, dann würde ich zu diesem Modell greifen. Der Yeedi K650 ist zwar ein „blinder“ Saugroboter, setzt aber auf ein Gyroskope für eine geordnete Navigation. Hierdurch eignet sich der Roboter primär für kleine bis mittelgroße und wenig bis mittel komplexe Wohnungen.
Der Xiaomi Mi Robot Vacuum ist der Klassiker unter der Saugrobotern. Dieser ist zwar schon ein paar Jahre auf dem Markt, ist aber weiterhin voll empfehlenswert, für knapp unter 250€. Der Xiaomi Mi Robot Vacuum ist der Klassiker unter den Saugrobotern und weiterhin meine Empfehlung für unter 300€. Der Xiaomi hat eine 1a Navigation und ordentliche Saugleistung. Er kommt sogar mit etwas komplexeren Wohnungen gut klar.
Ihr dürft lediglich keine allzu hohen Teppiche haben, da er diese nicht sonderlich mag. Solltet Ihr mehrere Teppiche haben, dann würde ich alternativ den Simum 6 empfehlen.
Der Xiaomi Roborock S50, oder auch nur Roborock S5 genannt, ist mit 350€ kein ganz günstiges Modell, arbeitet aber glatt auf dem Level der High End Modelle. Gerade was die Navigation und die Saugleistung angeht gibt es gar nicht mehr so viel Luft nach oben. Lediglich was Lautstärke und „Bonus“ Feature angeht ist der S50/S5 nicht ganz auf Flaggschiff Level.
Absaugstationen, ein wirklich hilfreiches Feature!
Einige Saugroboter setzen mittlerweile auf eine so genannte Absaugstation. Saugroboter haben alle ein Problem, die Schmutzauffangbehälter sind sehr klein!
Habt Ihr Haustiere, dann ist ein Saugroboter in der Regel nach jeder Fahrt komplett voll. Ich habe eine Katze und einen Hund, wenn ich meinen Saugroboter nicht täglich losschicke, dann ist dieser glatt bei einer Fahrt überfüllt.
Dies reduziert aber die Autonomie des Saugroboters, nach jeder Fahrt müsst Ihr diesen manuell leeren. Immer noch besser als per Hand saugen, aber dennoch nervig.
Hier kommen Absaugstationen ins Spiel. Fährt der Saugroboter auf die Ladestation wird der Inhalt des Tanks in einen großen Auffangbehälter „umgeladen“. Hierdurch müsst Ihr nur alle 3-8 Wochen einmal die Absaugstation leeren und den Rest macht der Saugroboter autonom.
Bisher hatte ich 2,5 Modelle mit Absaugstation im Test:
Grundsätzlich kann ich hier alle Modelle empfehlen! Die Absaugstation des iRobot S9+ war allerdings einen Hauch besser als von Ecovacs. Die Ecovacs Absaugstation saugt teils nicht ganz sauber ab, wenn der Saugroboter zu voll war.
iRobot hat hier die Nase etwas vorne, auch wenn ich die Absaugstation von Ecovacs genauso empfehlen kann!
Wichtig! Die Absaugstationen setzen alle auf Staubsaugerbeutel, welche sehr teuer im Nachkauf sind! Für iRobot gibt es allerdings günstigere Nachbauten, hier müsst Ihr selbst entscheiden ob diese qualitativ für Euch Okay sind.
Editors Choice
Vielleicht stellt Ihr Euch die Frage welchen Saugroboter ich nutze? Es ist aktuell der ECOVACS DEEBOT OZMO T8 AIVI und der S9+ im Büro.
Wenn Ihr eine größere oder komplexere Wohnung habt ist ein Staubsaugroboter mit einer Form von smarten Navigation fast immer Pflicht. Am besten sind hier die Modelle mit einer Laser-Navigation.
Zwar sind diese Modelle um einiges günstiger geworden, aber mit 350€+ meist immer noch recht teuer. Hier kommt der Simum 6 ins Spiel! Der Simum 6 ist ein 250€ Saugroboter mit moderner Laser-Navigation und (laut Hersteller) hohen Saugleistung von satten 2700PA.
Klingt doch interessant, allerdings bei der Kombination aus günstigem Preis und hoher Leistung muss man immer etwas vorsichtig sein. Wollen wir uns daher den Simum 6 Saugroboter einmal näher im Test ansehen! Kann dieser überzeugen?
An dieser Stelle vielen Dank an Simum für das Zurverfügungstellen des Simum 6 für diesen Test.
Simum setzt bei seinem Saugroboter auf das klassische Design. Dabei ist der Simum 6 ein komplett runder Saugroboter mit zwei kleinen „mini rotierenden Bürsten“ auf der Front.
Letztere sollen Schmutz vor den Saugroboter kehren, so dass die effektive Arbeitsfläche größer ist als die Saugöffnung auf der Unterseite. Auf der Unterseite findet sich eine große rotierende Bürste, welche Schmutz aufkehren soll. Diese Brüsten verrichten bei Saugrobotern traditionell einen großen Teil der Arbeit, da die Saugmotoren verglichen mit traditionellen Staubsaugern eher auf der schwachen Seite sind.
Auffällig, diese Bürste ist beim Simum 6 etwas schmäler als bei vielen teureren Konkurrenten. Dies wird vermutlich ein Trick sein um die Saugleistung auf kleinerer Fläche zu konzentrieren und somit das Vacuum zu verstärken.
Auf der Oberseite ist das auffälligste Merkmal klar der kleine „Buckel“. Dieser beinhaltet einen Laser-Abstandsmesser, welcher sich konstant dreht. Dieser misst ununterbrochen die Distanzen zu den nächsten festen Elementen in Eurer Wohnung und kann somit eine 2D Karte von ihr erstellen.
Solch ein Laser ist ein recht komplexes Modul und erfordert auch einiges an Rechenleistung aufseiten der Saugroboter, um die Daten live zu verarbeiten.
Ebenfalls auf der Oberseite, zwei Tasten zur Steuerung des Saugroboters. Ihr könnt diesen so per Hand starten/stoppen und auf seine Station zurückschicken. Ihr könnt natürlich auch die Simum App nutzen oder die beiliegende Fernbedienung! Nett!
Filter und Schmutzauffangbehälter
Der Schmutzauffangbehälter des Simum 6 ist auf dessen Rückseite verstaut. Leider ist dieser wie bei den meisten Saugroboter ziemlich klein. Ihr müsst diesen nach jeder Fahrt entleeren.
Das Entleeren dieses ist beim Simum 6 Semi-Gut gelöst. Ihr müsst den Schmutzauffangbehälter über dem Müll aufklappen. Für die Filterung der Luft besitzt der Roboter ein drei stufiges Filtersystem mit einem großen, aber tendenziell etwas einfacherem Feinstaubfilter am Ende.
App
Der Simum 6 nutzt die WeBack App zur Steuerung. WeBack scheint dabei eine generische App zu sein, die diverse Saugroboter nutzbar ist.
Ich hatte hier leider zunächst einige Probleme mit der Einrichtung. Der Sauger wollte sich einfach nicht mit meinem Note 20 Ultra (Android) einrichten lassen! Ich weiß nicht warum, aber nach 30 Minuten habe ich es mit einem iPhone versucht und es hat auf anhieb geklappt.
Zwar wirkt die App des Simum 6 etwas generisch, was sie auch ist, aber funktional gibt es nichts zu beklagen. Auf dem Home Bildschirm könnt Ihr die aktuelle Karte des Saugroboters sehen, wie auch eine live Ansicht wo dieser sich befindet und wo er schon gereinigt hat (sofern er gerade unterwegs ist).
Natürlich könnt Ihr diesen über die App starten, stoppen und an seine Ladestation senden. Ihr könnt den Simum 6 auch nur spezielle Bereiche Eurer Wohnung reinigen lassen, auch wenn es kein direktes Raum System gibt. Ebenso könnt Ihr auf der Karte No Go Zonen verzeichnen, beispielsweise dort wo Tiernäpfe stehen.
Navigation und Fahrverhalten
Bei dem Simum 6 handelt es sich um einen „intelligenten“ Saugroboter. Aufgrund des Laser-Sensors auf der Oberseite kann dieser eine 2D Karte Eurer Wohnung erstellen und seine Position in dieser Karte erkennen.
Der Saugroboter weiß also permanent wo er ist, wo er schon war und wo er noch hinmuss. Dementsprechend kommt dieser auch hervorragend mit komplexeren Wohnungen und mehreren Räumen klar.
Nach dem Start verhält sich der Saugroboter immer weitestgehend identisch. Er fährt los, sucht sich eine Wand und fährt diese ca. 4 Meter entlang, dreht nach links ab, fährt die Wand 4 Meter ab, dreht nach links ab usw.
So steckt sich der Saugroboter zunächst einen kleinen Bereich äußerlich ab und reinigt die Kanten. Anschließend wird der innere Bereich in geraden Bahnen abgefahren. Ist der Bereich fertig, dann fährt der Simum 6 sind zum nächsten freien Bereich und macht weiter.
Dank der von Eurer Wohnung erstellten Karte weiß der Simum 6 wo es weitergeht und auch gegebenenfalls auch wo ein Bereich ausgelassen wurde. Hier zeigt sich der Simum 6 erfreulich souverän!
So hatte der Tesvor S6 (das Schwestermodell) ab und zu mal kleine Fehler bzw. Aussetzer in der ansonsten auch guten Navigation, welche der Simum 6 nicht zeigte! Der Simum 6 navigierte nicht schlechter als die meisten Flaggschiff Saugroboter!
Auch die Hindernisvermeidung und Fluchtlogik war soweit völlig okay. Ja der Simum 6 hat einmal eine Socke die im Weg lag gefressen, aber mittelgroßes Hundespielzeug, enge Stuhlbeine und auch in Ecken gestopfte Kabel waren kein größeres Problem. Hier zeigte sich der Saugroboter glatt etwas souveräner als der iRobot Roomba S9+.
Allerdings verfügt der Simum 6 auch nicht über eine hoch komplexe KI die Hindernisse vermeidet, wie es beispielsweise der Roborock S6 MaxV oder Ecovacs Deebot Ozmo T8 AIVI. Der Simum 6 hat einfach eine relativ kleine Bürste, welche recht tief im Gehäuse sitzt. Ein Kabel das herumliegt kommt also gar nicht so leicht an die Bürste heran. Hinzu kommt ein relativ vorsichtiger Fahrstyle und durchaus clevere Navigation.
Saugleistung
Wie gut die Saugleistung des Simum 6 ist hängt sehr stark vom Untergrund und der Art des Schmutzes ab. Auf glatten Böden ist die Saugleistung bei Staub, Haaren und Ähnlichem ziemlich perfekt. Hier saugt der Simum 6 alles auf womit er oder seine rotierenden Front-Bürsten in Kontakt kommen.
Gröberer Schmutz wird auch in der Regel zu 100% aufgenommen. Mit gröberen Schmutz meine ich Cornflakes oder Ähnliches. Lediglich bei sandigem Schmutz erreichen wir auf glatten Böden keine 100%ige Saugleistung. Hier werden ca. 80% beim Erstmaligen überfahren entfernt. Überfährt der Saugroboter die Reste noch 1-2 mal wird auch Sand, Mehl, Zucker usw. zu 99% aufgenommen.
Die Saugleistung auf Teppichen ist ebenso mehr als solide. Grober Schmutz und Staub wird annähernd komplett entfernt. Auch Katzenhaare die an Teppichen kleben werden massiv reduziert oder sogar komplett entfernt, je nach Teppich.
Hundehaare, welche nach meiner Erfahrung mehr kleben, stellen etwas größere Probleme dar. Wir haben hier auch eine deutliche Reduktion, aber keine 100% Reinigung. Hier sehen wir schon einen leichten Unterschied zu einem Ecovacs Deebot Ozmo T8 AIVI, Roborock S6 MaxV oder iRobot Roomba S9+. Aber auch diese bekommen Hundehaare nicht immer zu 100% entfernt.
Rechnet also damit, dass bereits der Simum 6 den Schmutz in Eurer Wohnung massiv reduziert! Habt Ihr primär glatte Böden werdet Ihr vielleicht alle 1-2 Wochen mal manuell nacharbeiten müssen, habt hier viele Teppiche und Tiere, dann vielleicht 1x die Woche.
Lautstärke
Erfreulicherweise ist der Simum 6 ein sehr schön leiser Saugroboter! Ja dieser ist natürlich hörbar, aber nicht störend laut, selbst wenn dieser mal durch das Wohnzimmer fährt, während man in diesem sitzt.
Er ist zwar nicht der leiseste Saugroboter den ich bisher getestet habe, gehört aber zu den leiseren Modellen.
Fazit
Der Simum 6 ist bisher der günstigste „intelligente“ Saugroboter den ich empfehlen kann! Es gibt zwar durchaus noch günstigere Modelle wie der Proscenic 850T oder Yeedi K650 die auch taugen, diese würde ich aber primär für kleinere und weniger komplexe Wohnungen empfehlen.
Der Simum 6 hingegen macht auch bei mittelgroßen und durchaus auch komplexeren Wohnungen einen guten Job. Dies liegt an der Laser-Navigation. Der Simum 6 weiß immer wo er ist, wo er hin muss und wo er schon war. Hier und da ist zwar zu merken, dass die Navigation nicht ganz so perfekt ist wie bei High End Modellen, aber diese ist mehr als gut genug!
Selbiges gilt auch für die Saugleistung, welche gerade auf glatten Böden ziemlich perfekt ist. Aber selbst bei Teppichen und Tierhaaren macht der Simum 6 eine gute Figur, auch wenn dieser hier nicht alles an Haaren entfernt bekommt. Dennoch reduziert er das Schmutzaufkommen in der Wohnung massiv!
Ein paar Punkte ziehe ich diesem für die etwas zickige App ab, dafür bekommt er für die angenehme Lautstärke wieder Punkte gutgeschrieben.
Wollt Ihr also nicht mehr als 300€ für einen Saugroboter ausgeben, dann ist der Simum 6 die beste mir bekannte aktuelle Option.
Der LC-Power LC-M34-UWQHD-100-C gehört zu den absoluten Geheimtipps unter den Monitoren. Dies liegt natürlich primär am extrem attraktiven Preis und dem großen und durchaus ordentlichen IPS Panel aus dem Hause Samsung.
Mit dem neuen LC-M34-UWQHD-100-C-V2 hat LC-Power nun eine geupdatete Version auf den Markt gebracht. Diese soll vor allem durch ein schickeres Design und einen verbesserten Standfuß punkten. Dabei ist der Preis der neuen Version nicht gestiegen! Ihr könnt den Monitor weiterhin für gut unter 400€ bekommen, womit er einer der günstigsten 21:9 Monitore mit UWQHD Auflösung ist.
Wollen wir uns die Verbesserungen einmal im Test ansehen!
An dieser Stelle vielen Dank an LC-Power für das Zurverfügungstellen des LC-M34-UWQHD-100-C-V2 für diesen Test.
Bei dem LC-Power LC-M34-UWQHD-100-C-V2 handelt es sich weiterhin um einen „Budget“ Gaming Monitor. Dementsprechend dürft Ihr kein Design wie bei einem Alienware oder High End ASUS Monitor erwarten.
Mit der neuen V2 Version hat LC-Power das Design aber durchaus ein gutes Stück verbessert! Die Front ist soweit identisch zum Vorgänger und zu den meisten Modellen auf dem Markt. So wird die Front natürlich weitestgehend vom 34 Zoll 21:9 Panel belegt. Die Rahmen des Monitors sind dabei absolut minimalistisch. Lediglich der untere Rahmen ist minimal dicker und verfügt über den LC-Power Schriftzug.
Bei der Rückseite setzt LC-Power auf einen schlichten matten Kunststoff. Optisch gefällt mir die Rückseite des LC-M34-UWQHD-100-C-V2 sehr gut! Diese wirkt edel und wertig! Auch der LED Ring um die Halterung des Standfußes wirkt gut gemacht und peppt den Monitor merklich auf.
Der Standfuß selbst macht einen akzeptablen Eindruck! Dieser ist weiterhin keine besondere Stärke des Monitors, aber ich habe schon Schlimmeres gesehen. Der Standfuß ist sehr simpel gebaut und komplett aus Aluminium gefertigt. Hierdurch ist er ausreichend stabil.
Allerdings könnt Ihr lediglich den Winkel des Monitors etwas anpassen. Eine Höhenverstellung oder ähnliches fehlt. Immerhin ist der Monitor VESA kompatibel.
Eine große Änderung gab es auf Seiten der Anschlüsse, verglichen mit der V1 Version. So verfügt der LC-M34-UWQHD-100-C-V2 über:
1x HDMI 2.0
2x HDMI 1.4
1x DisplayPort 1.4
1x 3,5mm Audio-Ausgang
Den „alten“ HDMI 1.4 Port verstehe ich zwar nicht ganz, abseits davon haben wir aber eine gute Portausstattung.
Das Netzteil beim LC-M34-UWQHD-100-C-V2 ist fest integriert. Das Netzkabel wird also direkt mit dem Monitor verbunden.
Wo ich neben der fehlenden Höhenverstellung auch etwas Luft nach oben sehe, ist bei den Tasten des Monitors. Diese sind einfach auf der Unterseite angebracht und alle gleich groß und gleich geformt. Dies macht die Steuerung des Monitors etwas komplizierter.
Panel und Auflösung
Hier die Technischen Daten des Panels des LC-Power LC-M34-UWQHD-100-C-V2:
34 Zoll, 21:9
3440×1440 Pixel
VA Panel von Samsung
100 Hz Bildwiederholungsrate
99% (sRGB), 85% (Adobe RGB), 90% (DCI-P3)
LC-Power stellt natürlich keine Monitore geschweige denn Panels her. Diese kauft LC-Power aktuell bei Samsung zu. Es wird sich hier vermutlich um das Samsung LSM340YP03 oder das Samsung LTM340YP03 handeln.
Mit 3440×1440 Pixeln verfügt der Monitor über eine in die Breite gezogene 2K Auflösung. Eine sehr vernünftige Auflösung! Einerseits etwas leichter zu betreiben als 4K (welches bei 21:9 extra problematisch ist), aber deutlich schärfer als Full HD.
Ja verglichen mit einem 4K Monitor ist das Bild des LC-M34-UWQHD-100-C-V2 einen Hauch kantiger, aber der Sprung von einem Full HD Monitor ist schon deutlich sichtbar. Ich bin ein großer Fan der 3440×1440 Pixel Auflösung!
Hinzu kommen die 100Hz Bildwiederholungsrate, welche durchaus einen merkbaren Unterschied zu 60Hz darstellen! Bewegungen sind ein Stück weit flüssiger und weicher. Dies fällt nicht nur in Spielen auf, sondern auch auf dem Windows Desktop.
120Hz oder 144Hz wären zwar noch besser, aber die 100Hz sind ein netter „Bonus“.
Wichtige Infos und Testmethode
Für meine Monitortests nutzte ich seit Jahren den Datacolor Spyder 5 Elite, welcher Helligkeit, Farbumfang usw. misst. Vor kurzem bin ich allerdings auf den neuen Datacolor SpyderX Elite umgestiegen.
Daher sind die Messwerte des LC-M34-UWQHD-100-C-V2 nur bedingt mit denen der „V1“ Version vergleichbar. Dies gilt vor allem für den Kontrast, welchen der Datacolor SpyderX Elite deutlich höher misst (zu Recht). Helligkeit, Farbumfang usw. sollten nicht oder nur minimal abweichen.
Farbumfang
LC-Power gibt den Farbumfang des Monitors mit 99% (sRGB), 85% (Adobe RGB) und 90% (DCI-P3) an.
Leider kann ich diese guten Werte nicht bestätigen! In meinem Test erreichte der LC-M34-UWQHD-100-C-V2 92% (sRGB), 71% (Adobe RGB) und 72% (DCI-P3). Dies ist eine erstaunlich hohe Abweichung zur Herstellerangabe. Grundsätzlich sind dies keine miserablen Werte, aber zugegeben auch nichts Besonderes. Ähnliches gilt auch für die Kalibrierung.
Mit einem durchschnittlichen Delta E von 2,39 ist die Kalibrierung nicht schlecht, aber auch nichts Besonderes.
Zusammengefasst der LC-M34-UWQHD-100-C-V2 ist vernünftig was die Farbdarstellung angeht, aber sicherlich auch nicht der Traum jedes Fotographen.
Helligkeit und Ausleuchtung
LC-Power wirbt beim LC-M34-UWQHD-100-C-V2 mit einer Helligkeit von 300 cd/m², was so die typische maximale Helligkeit ist und in der Praxis auch durchaus ausreicht. Wie sieht es aber in der Praxis aus?
Hier konnte ich eine Helligkeit von 270 cd/m² messen. Nicht Weltklasse, aber in der Praxis meist ausreichend. Habt Ihr natürlich ein extrem helles Fenster im Rücken oder sitzt in einem sehr hellen Raum, dann wäre etwas mehr Helligkeit seitens des Monitors nett, aber es geht auch so.
Die Ausleuchtung wiederum ist unkritisch. Diese ist nicht perfekt, wir haben am unteren Rand ein leichtes Durchscheinen, aber dies ist mit bloßem Auge kaum zu erkennen. Hier hilft sicherlich auch etwas die mittelmäßige maximale Helligkeit Schwächen bei der Ausleuchtung zu verschleiern.
Kontrast
Der Kontrast ist sicherlich eins der Highlights des LC-M34-UWQHD-100-C-V2. VA Panel Monitore sind in diesem Belang traditionell sehr gut und meist deutlich besser als IPS Panel Monitore.
Ich konnte einen Kontrast von 1:2350 Messen. Dies ist ein klasse Wert! Ihr könnt also mit einem guten und kräftigen Schwarz rechnen.
Die Praxis
Der LC-Power ist ohne Frage ein „überwältigender“ Monitor, wenn Ihr noch kein 21:9 gewohnt seid. Die zusätzliche Breite eines 21:9 ist einfach toll, anders kann man dies nicht sagen.
Gerade in Spielen könnt Ihr so viel einfacher „eintauchen“, da ein größerer Bereich Eures Sichtfelds mit Bild ausgefüllt ist. Hier hilft auch die leichte Krümmung (1500R/1.5m) des Monitors. Einerseits habt Ihr so immer den optimalen Blickwinkel, zum anderen hilft es durchaus die Ecken des Monitors im Blick zu halten. Dabei ist die Krümmung des LC-M34-UWQHD-100-C-V2 aber auch nicht störend groß.
Gaming ist sicherlich der Punkt bei welchem ein 21:9 Monitor am meisten Spaß macht. Zwar hat der LC-M34-UWQHD-100-C-V2 eine 100Hz Bildwiederholungsrate, wodurch Bewegungen angenehm weich aussehen, aber die Reaktionszeiten und auch der Inputlag sind eher mittelmäßig. Moderne VA Panels sind hier zwar nicht mehr ganz so schlimm, aber sucht Ihr die niedrigste mögliche Reaktionszeit, dann solltet Ihr Euch lieber in Richtung eines IPS Monitors orientieren.
In der Praxis fällt allerdings Reaktionszeit und Inputlag nicht groß negativ auf. Gerade bei Single Player Spielen, aller The Witcher 3 oder Cyberpunk 2077 überwiegt der positive Eindruck des 21:9 Formates und auch der 100Hz eindeutig! Professionelle CS GO Spieler mögen hier aber auch anders denken.
Aber auch im produktiven Bereich kann das 21:9 Sinn machen. Beispielsweise könnt Ihr so in Adobe Lightroom ein 16:9 Foto + Menüleisten „besser“ und bildschirmfüllender anzeigen. Was die professionelle Foto und Video Bearbeitung angeht kann ich natürlich nicht zum LC-M34-UWQHD-100-C-V2 raten. Im Hobbybereich geht das Ganze schon in Ordnung, aber sollte Euch dies besonders wichtig sein schaut Euch lieber Modelle wie den Samsung C34J791 an. Dieser ist allerdings beispielsweise für Gamer weniger geeignet.
Wo LC-Power noch klar etwas nacharbeiten muss ist beim Menü. Das OSD und seine Bedienung ist grässlich. Gott sei Dank stellt man in der Regel seinen Monitor einmal ein und dann muss man nicht mehr oft ins Menü.
Leistungsaufnahme
Der LC-Power LC-M34-UWQHD-100-C-V2 verfügt über die Energieklasse „B“, was natürlich eher so semi-beeindruckend ist. Dabei kann ich auch die angegebenen 52W Leistungsaufnahme bestätigen.
Je nach eingestellter Helligkeit schwankt die Leistungsaufnahme zwischen 52,7W und 16,6W. Dies ist allerdings für solch einen Monitor nicht zu viel!
Stromverbrauch
Min
Max
bei ca. 250 cd/m²
Dell U3419W
23,4
53,9
39,9
LC-Power LC-M34-UWQHD-100-C-V2
16,6
52,7
50,3
BenQ EX3501R
21,4
58,8
50,8
LG 34UC99-W
26,3
58,1
51,8
ASUS ROG Strix XG35VQ
28,1
62
52,4
ASUS ROG Strix XG49VQ
26,7
82,6
52,5
Samsung C34F791
24,3
59,6
53
LG UltraGear 34GK950F
29,9
84,4
61,6
Hier einfach mal ein Vergleich mit anderen Ultra Wide Monitoren. Hier gehört der LC-Power glatt zu den etwas sparsameren Modellen.
Fazit
Der LC-Power LC-M34-UWQHD-100-C-V2 ist ein ordentlicher Einstieg in die Welt der 21:9 Monitore. Dank des Samsung Panels bietet dieser ein absolut vernünftiges Bild, welches aufgrund der 2K Auflösung auch eine ordentliche Schärfe mitbringt.
Dabei ist vor allem der sehr gute Kontrast hervorzuheben. Helligkeit, Farbdarstellung und Kalibrierung sind Okay, aber nichts womit LC-Power groß prahlen kann. Es gibt hier eindeutig Monitore mit einem noch besseren Bild, gerade wenn es Euch um Foto/Video Bearbeitung geht. Allerdings sind wir hier durchaus auf einem ordentlichen Level und wenn das Budget nicht mehr hergibt, werdet Ihr aktuell keinen besseren 21:9 Monitor für unter 400€ bekommen.
Die „Muster“ auf dem Bild entstehen durch die Kamera
Der einzige Punkt den ich etwas kritisieren möchte wäre das OSD, welches wirklich nicht gelungen ist.
Ansonsten ist der LC-Power LC-M34-UWQHD-100-C-V2 ein vernünftiger 21:9 Monitor zu einem sehr fairen Preis, mit einem Bild das mehr als gut genug ist. Als Zielgruppe sehe ich vor allem Gamer (aufgrund des VA Panels aber eher „Casual“ oder Single Player Gamer) und die klassischen „Allround“ Nutzer.
Abschließend aber noch ein kleiner Tipp, schaut Euch auch einmal den LC-Power LC-M34-UWQHD-144-C an. Dieser kostet aktuell nur +-50€ mehr und bietet nochmals ein etwas besseres Bild, eine höhere Bildwiederholungsrate und einen Standfuß mit Höhenverstellung. Ich denke hier kann sich der Aufpreis durchaus lohnen. Sucht Ihr allerdings ein einfaches und möglichst günstiges Modell, dann könnt Ihr auch mit dem LC-M34-UWQHD-100-C-V2 glücklich werden.
Mit dem S21, S21+ und S21 Ultra hat Samsung eine High End Smartphones für das Jahr 2021 auf den Markt gebracht. Zwar verfügen die Smartphones der S21 Serie über ganz ordentliche Akkus, aber etwas zusätzliche Akku-Power kann nie schaden.
Hier stellt sich nun die Frage, welche ist die ideale Powerbank für das Samsung Galaxy S21? Diese Frage ist gar nicht so leicht zu beantworten! Versuchen wir dies aber dennoch.
Zunächst müssen wir klären welchen Ladestandard das S21 bzw. das S21 Ultra nutzen.
Grundsätzlich können wir bei der S21 Serie zwischen drei Ladegeschwindigkeiten unterscheiden.
Normales Laden, an einem 5V/2,4A Ladegerät, ca.9W Ladetempo
Schnelles Laden, an einem Quick Charge oder USB Power Delivery Ladegerät, 14W Ladetempo
Super schnelles Laden, an einem USB Power Delivery Ladegerät mit PPS, ca. 21,5W beim S21 und 25W beim S21 Ultra
Wir haben also ein maximales Ladetempo von 25W. Hierfür benötigen wir aber ein Ladegerät bzw. Powerbank mit dem USB PD PPS Standard! Wichtig es muss die PPS Erweiterung genutzt werden, ansonsten ist das Ladetempo auf 14W geladen.
Wie viel Kapazität brauchen wir?
Im Samsung Galaxy S21 steckt ein 4000mAh Akku, im S21+ ein 4800mAh Akku und im S21 Ultra ein 5000mAh Akku.
Kann also eine Powerbank mit 10000mAh ein S21 Ultra 2x laden? Nein!
Eine Powerbank die mit 10000mAh beworben wird hat nie 10000mAh, sondern 8000-9000mAh, je nach Modell.
Auch die S21 Serie lädt nicht zu 100% Effizient! Ihr müsst also beim S21 Ultra mehr als 5000mAh in den Akku „pumpen“ um diesen zu füllen.
Ihr werdet beim S21 ca. 16,6Wh bzw. 4486mAh benötigen und beim S21 Ultra ca. 22,3Wh bzw. 6027mAh.
Die ideale Powerbank, dank PPS gar nicht so leicht zu finden
Wollt Ihr das maximale Ladetempo benötigt Ihr eine Powerbank mit dem PPS Standard. Eine Powerbank mit PPS zu finden ist aber gar nicht so leicht! Es gibt nur eine Handvoll Modelle die diesen Standard unterstützen.
Daher würde Ich Euch empfehlen eher zu Modellen mit dem regulären USB PD Standard zu greifen. Das Laden geht hier zwar etwas langsamer, aber weiterhin ausreichend schnell.
Folgende Powerbanks habe ich getestet und würde ich für die S21 Serie grundsätzlich empfehlen:
Sucht Ihr das maximale Ladetempo fürs S21/S21+/S21 Ultra, dann müsst Ihr zur recht teuren ELECJET PowerPie greifen. Bei dieser handelt es sich um eine sehr gute Powerbank, welche mit 20000mAh (laut Hersteller) auch eine sehr gute Kapazität besitzt. Allerdings ist die ELECJET PowerPie auch mit rund 80€ sehr teuer!
In der Praxis halte ich die XTORM 20W FUEL SERIES oder den Anker PowerCore Essential für die sinnvollsten Powerbanks für das S21!
Die XTORM 20W FUEL SERIES (mit 20000mAh oder 10000mAh) kann die S21 Serie „Super Schnell“ laden, aber „nur“ mit 20W. 20W ist aber bereits ein sehr ordentliches Tempo, zumal die Powerbanks mit 35€ bzw. 45€ recht bezahlbar sind.
Alternativ würde zum Anker PowerCore Essential greifen. Dieser kann zwar die Smartphones nur mit 14W laden, ist aber eine absolut solide Powerbank.
Fazit
Welche Powerbanks würde ich für das Samsung Galaxy S21/S21+/S21 Ultra empfehlen? Leider ist dies nicht ganz so einfach, wenn Ihr das maximale Ladetempo wünscht. Die S21 Serie benötigt Powerbanks und Ladegeräte die den PPS Standard unterstützen um das volle Ladetempo zu erreichen. Diese sind aber gerade auf Seite der Powerbanks recht selten.
Folgende Powerbanks würde ich Euch für das S21 empfehlen:
Samsung kopiert beim S21 Apple und legt auch kein Ladegerät mehr mit in die Box. Dies stellt uns vor ein Problem, welches Ladegerät soll ich nun für mein Galaxy S21 kaufen, sofern ich nicht noch ein gutes Ladegerät herumliegen habe?
Genau dieser Frage wollen wir doch einmal im Test nachgehen! Welches ist das optimale Ladegerät für das Samsung Galaxy S21? Wie schnell kann das S21 laden und welche Ladestandards unterstützt dieses? Finden wir es heraus!
Welche Ladestandards unterstützt das Samsung Galaxy S21?
Samsungs Galaxy S21 Serie scheint sich weitestgehend so zu verhalten wie die S20 Serie. Zunächst könnt Ihr das S21 natürlich an jedem normalen USB Port laden, je nach Qualität des Ladegerätes schwankt hier aber das Ladetempo von sehr langsam bis langsam.
Folgende Schnelllade Standards unterstützt das Galaxy S21:
Samsung Adaptiv Fast Charge (AFC)
Quick Charge 2.0/3.0
USB Power Delivery
USB Power Delivery mit PPS
Samsung Adaptiv Fast Charge ist im Grunde nur ein Rebranding von Quick Charge 2.0 bei den älteren Samsung Modellen und USB Power Delivery mit PPS bei den neueren.
USB Power Delivery mit der PPS Erweiterung ist aber der primäre Schnelllade Standard des Samsung Galaxy S21, S21+ und S21 Ultra!
Wie schnell lädt das Samsung Galaxy S21?
Wie schnell das Samsung Galaxy S21 lädt hängt natürlich vom genutzten Ladegerät, Ladekabel, Ladestand usw. ab. Hier aber ein paar grundsätzliche Werte die ich messen konnte.
Interessant! Samsung wirbt beim S21 mit bis zu 25W Ladetempo. In meinem Test konnte ich aber maximal rund 21W messen. Gehen wir aber geordnet vor.
Nutzt Ihr ein USB A auf USB C Kabel, dann kann das S21 an einem normalen 5V/2,4A Ladegerät mit maximal +- 9,xxW laden. An günstigeren/schlechteren Ladegeräten kann das Tempo natürlich auch etwas geringer ausfallen.
Habt Ihr ein Quick Charge 2.0 oder 3.0 Ladegerät, dann kann das S21 maximal rund 15W erreichen, also gut 50% schneller als an einem normalen Ladegerät.
Quick Charge 3.0
Ein ähnliches Ladetempo ist auch an einem regulären USB Power Delivery möglich. Hierbei spielt es auch keine Rolle ob Ihr ein 18W, 20W, 30W oder 60W USB PD Ladegerät nutzt. Das S21 kann an allen USB PD Ladegeräten laden, aber halt mit maximal rund 15W.
Das volle Ladetempo wird an einem USB Power Delivery Ladegerät mit PPS erreicht! PPS erlaubt es einem Smartphone gezielt eine Spannung anzufragen, anstelle auf fixe Werte limitiert zu sein. Benötigt das S21 beispielsweise gerade 9,35V um optimal zu laden, dann kann das Ladegerät genau diese auch liefern. Mit einem USB PD PPS Ladegerät sind rund 21,5W möglich (S21). Das größere S21 Ultra erreicht ziemlich genau 25W.
USB PD PPS
WICHTIG! In den Einstellungen gibt es Optionen das Schnellladen (USB PD und Quick Charge) und das „super Schnellladen“ (USB PD PPS) zu aktivieren bzw. zu deaktivieren.
Wie lange dauert das Laden des Galaxy S21?
Zwar lädt das Galaxy S21 mit +-21W nicht übermäßig schnell, dafür lädt dieses konstant schnell.
Samsung Galaxy S21 = Ladedauer beim nutzen von Super Schnellladen ca. 1:15. Beim nutzen eines normalen 5V/2,4A Ladegerätes ca. 3:08!
Samsung Galaxy S21 Ultra = Ladedauer beim nutzen von Super Schnellladen ca. 1:30. Dies ist etwas langsamer als beim S21, trotz eines konstant etwas höheren Ladestroms. Dies liegt natürlich auch am größeren Akku (4000 mAh zu 5000 mAh).
Die Ladeeffizienz des S21 liegt im Übrigen bei beeindruckenden 92%! Dies ist ziemlich gut.
Empfohlene Ladegeräte für das Samsung Galaxy S21
Welches Ladegerät nun für das Samsung Galaxy S21 optimal ist hängt von Euren Ansprüchen ab! Reicht Euch ein einfaches Laden des Smartphones, dann könnt Ihr jedes X beliebige Ladegerät mit mindestens 5V/2A nutzen.
Wollt Ihr das S21 aber schnell oder wie Samsung es ausdrückt „super schnell“ laden, dann ist ein Quick Charge, USB Power Delivery oder USB Power Delivery Ladegerät mit PPS nötig. USB C Ladegeräte mit PPS sind aber noch relativ selten.
Folgende Ladegeräte würde ich Euch für das Samsung Galaxy S21 empfehlen:
In der Regel würde ich Euch zum Samsung EP-TA800 oder dem größeren EP-TA845 raten. Diese beiden Ladegeräte können das S21 mit dem vollen Tempo laden und sich auch preislich sehr attraktiv.
Alternative Modelle würde ich Euch primär empfehlen wenn Ihr mehr als einen USB C Port wünscht, um beispielsweise noch ein Tablet oder ähnliches parallel zu laden. Hier würde ich primär zum RAVPower RP-PC136 oder alternativ zum Anker PowerPort Atom III Slim raten.
Fazit
Samsung Smartphones sind, was das Aufladen angeht, nie etwas „Besonderes“ gewesen. So lädt auch das S21 mit einem vergleichsweise konservativen Tempo. Hier die wichtigsten Fakten zum Laden des Samsung Galaxy S21:
Das Galaxy S21 hat drei „Ladestufen“, normal, schnell und super schnell
Normal = das normale Laden an einem 5V Ladegerät (ca. 9,xW)
Schnell = das Laden an einem Quick Charge oder USB Power Delivery Ladegerät (ca. 15W)
Super Schnell = das Laden an einem USB PD PPS fähigem Ladegerät. (ca. 21,5W beim S21 und 25,xW beim S21 Ultra)
Schnellladen muss eventuell erst in den Einstellungen aktiviert werden!
Das Laden des S21 und S21 Ultra dauert an einem „Super Schnellladegerät“ ca. 1:15-1:30, was sehr schnell ist!
Kompatibilitätsprobleme oder sonstige Auffälligkeiten konnte ich keine beobachten. Lediglich hält das S21 das maximale Ladetempo nur sehr kurz (0-20% Ladestand, danach wird gedrosselt).
Auf Seiten der Ladegeräte könnt Ihr prinzipiell jedes USB Ladegerät nutzen, mit 5V/2A oder mehr. Für das maximale Ladetempo müsst Ihr aber ein Ladegerät verwenden das den USB PD PPS Standard unterstützt. Diese Ladegeräte sind aber recht selten, daher würde ich hier zu den Samsung eigenen Modellen raten, welche preislich fair sind.
Mit dem S21 Ultra hat Samsung vor kurzem sein Flaggschiff Smartphone für das Jahr 2021 auf den Markt gebracht. Dieses soll auf das bereits sehr gute S21 nochmal eins draufsetzen, für die Nutzer die einfach das „Maximum“ wünschen und auch bereit sind dafür 1299€ auszugeben.
Ja dies ist ein sehr stolzer Preis, aber auf dem Papier ließt sich das Galaxy S21 Ultra auch imposant. Wir haben eine 4 Fach Kamera, ein gewaltiges 6,8 Zoll Display mit 120Hz, 12GB (16GB) RAM und einen Akku mit satten 5000mAh.
Aber wie sieht es in der Praxis aus? Kann hier das Galaxy S21 Ultra 5G wirklich überzeugen? Wie viel besser ist die Kamera des Ultras verglichen mit dem regulären S21? Finden wir dies im Test heraus!
Das Erste und Wichtigste das Euch beim Kauf des S21 Ultra bewusst sein sollte, ist die Größe und das Gewicht des Smartphones. Vor allem letzteres ist auch „Ultra“.
Mit 227g ist das S21 Ultra aktuell das schwerste Smartphone, abseits von den Outdoor Modellen. Dies ist auch wirklich sehr deutlich zu spüren, zumal das S21 Ultra aufgrund des sehr ausgeprägten Kamerabuckels etwas kopflastig ist.
Normalerweise bin ich nicht empfindlich was Größe und Gewicht angeht, aber schön liegt das S21 Ultra NICHT in der Hand, auch wenn die Haptik an sich 1a ist.
Samsung setzt beim S21 Ultra auf ein etwas anderes Design als bei seinen Vorgängern. So ist das Display ein gutes Stück weniger abgerundet an den Seiten. Die frühere „Edge“ ist verschwunden. Zwar hat das Display noch eine leichte Krümmung, diese ist aber als minimal zu bezeichnen. Dies ist etwas was mich sehr freut! Wirklich nützlich war die Edge nie, sie hat nur zu Fehleingaben geführt und war empfindlich bei Stürzen.
Aber auch die Rückseite hat ein paar Neuerungen erhalten. So verfügt das S21 Ultra über eine leicht überarbeitete Kamera. Diese steht weiterhin ein gutes Stück vor, beinhaltet nun aber satte 4 Kameralinsen, die auch alle einen Zweck erfüllen. Die Kameramodule sitzen allerdings nun in einem Aluminium Rahmen, der vom eigentlichen Rahmen des Smartphones in das Kameramodul „überläuft“. Schick!
Bei der Glasrückseite setzt Samsung nun auch auf ein mattes Glas, welches sich deutlich besser und angenehmer anfühlt. Ja Fingerabdrücke sind auch weiterhin schnell sichtbar, aber es wirkt nicht mehr ganz so beschmiert. Ich finde Samsung könnte das Glas sogar noch etwas rauer gestallten, aber das ist Geschmackssache.
Das S21 Ultra fühlt sich also sehr gut an und wirkt edel, liegt aber aufgrund des Gewichts nicht gut in der Hand.
Was den sonstigen Aufbau angeht gibt es keine Überraschungen. Wir haben auf der Unterseite einen USB C Ladeport und den primären Lautsprecher. Die Frontkamera sitzt in einem Loch mittig im Display. Einschalter und die Lautstärkewippe sind auf der gewohnten Position auf der rechten Seite.
Kein Ladegerät mit im Lieferumfang!
Ende letzten Jahres hatte sich Samsung noch lustig gemacht, dass Apple kein Ladegerät mehr bei seinen Smartphones beilegt, dieses Jahr machen sie Apple nach.
Die Samsung Galaxy S21 Serie hat KEIN Ladegerät mehr mit in der Box! Samsung legt lediglich ein USB C auf USB C Kabel bei.
Dies ist eine Entscheidung über die man streiten kann. Ich habe selbstverständlich mehr als genug passende Ladegeräte, ob dies allerdings für Euch und den 08/15 Samsung Kunden gilt, lasse ich mal dahingestellt.
Grundsätzlich lädt das Samsung an allen Ladegeräten! Habt Ihr ein USB C auf USB A Kabel könnt Ihr dieses auch an den ganz alten Samsung Ladegeräten laden. Wollt Ihr das volle Ladetempo, dann müsst Ihr aber ein USB Power Delivery Ladegerät mit PPS nutzen.
Display Weltklasse!
Im Galaxy S21 Ultra steckt ein 6,8 Zoll Display mit einer Auflösung von 3200 x 1440 Pixeln! Wir haben also klar eine überdurchschnittlich hohe Pixeldichte. Dabei setzt Samsung natürlich auf ein AMOLED Panel.
Samsung gilt im Allgemeinen als der beste Hersteller von Smartphone Displays und dies zeigt sich Jahr für Jahr bei der S Serie. Auch das S21 Ultra hat ein fantastisches Display! Dieses ist extrem scharf, wundervoll klar und Farben sind kräftig, ohne dabei unnatürlich zu wirken.
Die Kontraste sind OLED typisch natürlich perfekt. Auch die maximale Helligkeit ist Spitzenklasse.
Die maximale Helligkeit wird im Übrigen nur erreicht wenn das S21 Ultra eine hohe Umgebungshelligkeit erkennt. Manuell könnt Ihr diese nicht auf die maximale Helligkeit hochdrehen.
Eine weitere Besonderheit ist die 120Hz Bildwiederholungsrate, welche auch bei der vollen Auflösung möglich ist! Beim S20 Ultra musstet Ihr Euch noch entscheiden zwischen voller Auflösung bei 60Hz oder reduzierter Auflösung bei 120Hz entscheiden.
Von Haus aus steht das S21 Ultra aber dennoch auf „FullHD+“ Auflösung. FullHD+ ist mir aber bereits scharf genug und spart etwas Strom.
Lautsprecher
Das S21 Ultra setzt auf den in High End Bereich mittlerweile üblichen Hybrid Stereo Aufbau. Dabei nutzt das Smartphone neben dem primären Lautsprecher auf der Unterseite auch die Ohrmuschel für die Musikwiedergabe.
Hierdurch klingt das Smartphone deutlich größer und breiter. Zudem sind beim S21 Ultra die Lautsprecher auch qualitativ sehr gut! Diese haben einen schönen vollen und auch recht satten Klang. Dabei sind diese angenehm klar, ohne ins Schrille abzudriften.
Zudem ist das Smartphone auch gut laut! Kurzum ich bin mir den Lautsprechern sehr zufrieden.
Kamera (s)
Im S21 Ultra sind vier Kameramodule verbaut.
Hauptkamera 108 Megapixel f1.8 Samsung S5KHM3
Weitwinkelkamera 12 Megapixel f2.2 Sony IMX563
3x Zoomkamera 10 Megapixel f2.4 Samsung S5K3J1
10x Zoomkamera 10 Megapixel f4.9 Samsung S5K3J1
Bei der Hauptkamera handelt es sich um die 2. Generation von Samsungs 108 Megapixel Sensor. Die „alte“ Version war bereits sehr ordentlich und kam beim S20 Ultra oder auch dem Xiaomi Mi 10 Pro zum Einsatz. Die neue Version soll nun nochmal eine bessere Bildqualität und einen besseren Autofokus mitbringen.
Auch beim S5KHM3 handelt es sich wieder um einen sehr großen Sensor.
Spannend ist aber auch die Zoomkamera bzw. Kameras, denn wir haben eine 3x Zoom Kamera und einen 10x Zoom Kamera, was auch durchaus Sinn macht!
Schauen wir uns ein paar Testbilder des S21 Ultra an.
Dass die Aufnahmen des S21 Ultra gut sind, sollten keine Überraschung sein! Wie gut lässt sich aber nur im Vergleich mit anderen Smartphones genau feststellen.
Beginnen wir mit dem Offensichtlichsten, den Farben. Das Samsung Galaxy S21 hat extrem bunte Farben! Diese sind teils schon als knallig zu bezeichnen. Das S21 Ultra hat auch recht kräftige Farben, ist aber nicht ganz so extrem wie das S21! Das S21 Ultra ist was die Farbsättigung angeht +- auf dem Level des iPhone 12 Pro.
Dabei sind aber Aufnahmen des Hauptsensors extrem detailliert! Dies liegt natürlich am 108 Megapixel Sensor, dessen Bilder auf 12 Megapixel herunter gerechnet werden. Dies führt zu einer teils extremen Bildschärfe.
Auch die Dynamik der Aufnahmen ist sehr gut, auch wenn dunkle Bereiche nicht ganz so stark aufgehellt werden wie beim iPhone 12. Auch ist der HDR Algorithmus beim S21 Ultra nicht ganz so aggressiv wie beim iPhone 12 Pro oder dem OnePlus 8 Pro.
Dies muss aber nichts Negatives sein! So halte ich die „Tageslicht“ Aufnahmen des S21 Ultra für die besten aktuell! Im Low Light oder bei Nacht ist das Bild aber nicht mehr ganz so eindeutig.
Low Light ist nicht die größte Stärke des S21 Ultra. Dieses schlägt sich hier gut, aber kann das Feld auch nicht anführen. So halte ich den Nachtmodus der Samsung Smartphones für einen der schwächeren. Hier kann klar OnePlus und Apple mehr überzeugen.
Ohne einen gesonderten Nachtmodus kann das iPhone wiederum klar geschlagen werden.
Unterm Strich würde ich das S21 Ultra zum besten „Tageslicht“ Smartphone küren und sehe dieses bei Nacht im oberen Bereich des Felds.
Wir haben aber noch mehr Kameras, wie schlägt sich die Weitwinkelkamera?
Die Antwort ist eindeutig, sie schlägt sich sehr gut! Die Weitwinkelkamera des S21 Ultra ist hervorragend! Diese ist sehr schön scharf, hat ein großes Blickfeld, bietet gute Farben und steht bei ausreichend Licht der Hauptkamera nicht viel nach.
Hier würde ich auch sagen, dass diese klar zu den besten, wenn nicht sogar die beste ist.
Aber die Parade Disziplin des S21 Ultra ist natürlich der Zoom, mit einer 3x und einer 10x Zoom Kamera.
Was soll ich hier noch groß sagen?! Die Zoom Kamera des S21 Ultra sind klar die besten im Testfeld. Bei 10x Zoom wird auch das S20 Ultra bzw. Note 20 Ultra aus dem letzten Jahr klar geschlagen.
Performance und Benchmarks
Samsung setzt bei seiner S21 Serie mal wieder auf einen eigenen SoC und zwar auf den Exynos 2100. Bei diesem handelt es sich um einen 1 + 3 + 4 Chip. Dieser verfügt also über einen super high Performance Cortex-X1 Kern, drei high Performance Cortex-A78 Kerne und vier etwas sparsamere Cortex-A55 Kerne.
Gefertigt ist der Exynos 2100 im top aktuellen 5nm Prozess. In der Theorie haben wir also einen sehr Leistungsfähigen Chip vor uns. Aber wie sieht es in Benchmarks aus? Kann hier das S21 Ultra auch überzeugen?
Die Benchmarks sehen gut aus, aber auch nicht absolut überwältigend. Wir haben hier vor allem in PC-Mark und im Antutu Benchmark sehr gute Ergebnisse. Hier kann sich das S21 Ultra klar auf Platz 1 der bisher von mir getesteten Smartphones setzen.
Im Geekbench Benchmark verliert das S21 Ultra allerdings sogar teilweise gegen Smartphones mit dem Snapdragon 865. Hier fällt allerdings auf, dass die Single Core Performance des S21 Ultra sehr gut ist. Diese liegt deutlich über den Snapdragon Chips.
Allerdings hatte ich bisher noch kein Smartphone mit dem neuen Snapdragon 888. Ich erwarte, dass dieser sich oberhalb des Exynos 2100 platzieren wird.
Performance in der Praxis
Aber wie steht es um die Performance des S21 Ultra in der Praxis? Hier kann das Smartphone zu 100% überzeugen! Die Benutzeroberfläche läuft butterweich! Dies wird sicherlich auch ein Stück weit an dem 120Hz Display liegen.
Animationen laufen super weich und generell fühlt sich das Smartphone sehr reaktionsfreudig an. Animationen sind zwar etwas länger als beispielsweise bei OnePlus Smartphones (weshalb diese sich teils noch einen Hauch flotter anfühlen), aber das S21 Ultra ist klar das schnellste Smartphone das ich bisher von Samsung erlebt habe!
Was natürlich etwas in den Sternen steht ist wie sich das S21 Ultra im Laufe der Nutzungsmonate bezüglich der Performance verhalten wird, aber in einem frischen Zustand läuft dieses herausragend gut.
Dies gilt auch für die Spieleperformance. Spiele laufen auf dem S21 Ultra so gut wie es nun mal möglich ist.
Einen sehr großen Sprung hat auch der Fingerabdruckscanner gemacht! Dieser war beim S20 mit der schlechteste „unter Bildschirm“ Fingerabdruckscanner den Ihr aktuell finden konntet. Beim S21 Ultra ist dieser nun sehr ordentlich! Das Smartphone entsperrt bei mir zuverlässig und flott.
Akku
Wie auch schon im S20 Ultra steckt im S21 Ultra ein 5000mAh großer Akku. Eine vernünftige Kapazität in Anbetracht des großen Displays. In der Praxis kommt es allerdings etwas darauf an wie energieeffizient die Komponenten des Smartphones sind.
Wie steht es hier um das S21 Ultra? Sehr gut!
Das S21 Ultra hält bei mir problemlos einen Tag im Alltag durch. Ein zweiter Tag wäre knapp möglich.
Bei einer reinen Video-Wiedergabe hält das Smartphone sogar satte 14 Stunden durch!
Geladen kann das S21 Ultra mit bis zu 25W, an einem USB PD PPS Ladegerät. Mehr Infos dazu hier:
Das Samsung Galaxy S21 Ultra ist ein wahres High End Smartphone, anders können wir dies nicht sagen.
Der wichtigste Punkt ist hier klar die Kamera bzw. die Kameras. Die Hauptkamera macht bei Tageslicht herausragende Bilder! Das S21 Ultra produziert bei genug Licht sehr scharfe und detaillierte Aufnahmen, mit guten aber nicht übertriebenen Farben, einer starken Dynamik und sehr guten Kontrasten.
Auch die Weitwinkelkamera und Zoomkameras lassen sich einfach nur als herausragend bezeichnen und sind verglichen mit der Konkurrenz glatt noch stärker einzustufen als die Hauptkamera. Im Low Light kann sich das S21 Ultra zwar nicht ganz an die Spitze setzen, aber es schlägt sich gut.
Unterm Strich würde ich aber dem S21 Ultra klar das beste „allround“ Kamera-Setup bescheinigen. Mir ist kein anderes Smartphone bekannt das dem S21 Ultra in allen Punkten ebenbürtig oder überlegen ist. Ja der Nachtmodus eines OnePlus 8 Pro ist besser und das iPhone 12 Pro hat eine noch bessere Dynamik, dafür können diese beiden Modelle aber nicht ansatzweise bei der Zoomkamera mithalten oder die Bildschärfe des S21 Ultra schlagen. Ihr versteht sicher was ich damit meine.
Hinzu kommt das überragende Display, die sehr gute Performance (auch dank des 120Hz Displays), der ordentliche Akku und die starken Lautsprecher. Gerade die Displayhelligkeit und die gut klingenden Lautsprecher muss ich hier nochmals etwas hervorheben.
Was die Performance angeht, ja aktuell ist das S21 Ultra mit seinem Exynos 2100 das schnellste Android Smartphone, aber der Snapdragon 888 in kommenden Smartphones wird sicherlich nochmal einen Ticken schneller sein. Aber an der Performance gibt es nichts zu bemängeln. Kritik sehe ich an anderen Stellen.
Mein Hauptkritikpunkt ist, neben dem unfassbar hohem Preis, das Handgefühl. Damit meine ich nicht die Haptik, welche klasse ist. Ich meine das Gewicht und die Dicke! Das S21 Ultra ist das schwerste Smartphone aktuell im High End Segment. Dies spürt Ihr auch, zumal der Schwerpunkt recht weit oben liegt. Mit Hülle ist mir das S21 Ultra einfach etwas zu schwer und groß. Es ist sogar nochmals schwerer als das eh schon sehr große S20 Ultra. Ein OnePlus 8 Pro oder auch das Note 20 Ultra lagen deutlich besser in der Hand.
Ist dies Euch allerdings egal und der hohe Preis schreckt Euch nicht ab, dann erhaltet Ihr mit dem S21 Ultra ein herausragendes Smartphone, gerade was die Kamera angeht.
Jeder Naturfreund mit eigenem Garten wird sicherlich schon einmal den Wunsch gehegt haben in einen Vogel-Nistkasten schauen zu können.
Dank Überwachungskameras ist dies auch durchaus möglich. Allerdings ist dies oftmals mit sehr viel Bastelei und Problemen verbunden. Außenüberwachungskameras sind sehr groß und passen nicht vernünftig in einen kleinen Nistkasten und Innenüberwachungskameras vertragen oftmals die hohe Luftfeuchtigkeit und Temperaturschwankungen nicht.
Es gibt aber auch ein paar Komplettsets im Handel. Eins der populärsten ist der „Green-Backyard Nistkasten mit Wlan Kamera“. Hierbei handelt es sich um ein Set aus einem Nistkasten und einer Überwachungskamera, Halterungen usw.
Wollen wir uns einmal im Test ansehen ob dieses Set der Traum für jeden Vogelfreund ist!
Eigentlich wollte ich Euch an dieser Stelle einen Artikel präsentieren wie Ihr solch einen Nistkasten mit Kamera selber baut.
Dies ist sicherlich auch absolut möglich, aber in der Praxis ist dies gar nicht so einfach. Da Außenüberwachungskameras zu groß für Nistkästen sind habe ich mein Glück mit Innenüberwachungskameras versucht. Zwei von diesen sind innerhalb einer Woche kaputt gegangen (vermutlich aufgrund von Kondenswasser), eine zeigte Fehlverhalten (vermutlich da die IR-LEDs bei dieser zu hell waren, was dazu führte, dass diese die LED konstant ein/ausschaltete) und eine andere konnte auf solch eine kurze Distanz nicht fokussieren.
Aktuell kann ich Euch daher keine Kamera nennen, die sich sicher über längeren Zeitraum für einen Nistkasten eignet. Daher der Test des „Green-Backyard Nistkasten mit Wlan Kamera“.
Der Green-Backyard Nistkasten mit Wlan Kamera im Test
Beim Green-Backyard Nistkasten mit Wlan Kamera handelt es sich um ein Set aus einem Nistkasten und der WLAN Kamera.
Ihr könnt grundsätzlich die WLAN Kamera auch einzeln kaufen, falls Ihr einen eigenen Nistkasten verwenden wollt. Der Green-Backyard Nistkasten wirkt aber grundsätzlich ordentlich gemacht!
Wir haben hier einen Holznistkasten, der aber etwas aufwendiger gearbeitet ist. So findet sich eine kleine Metall Abdeckung um das Einflugloch, diverse Seiten sind aufklappbar usw.
Dickes Lob muss ich auch für die Anleitung aussprechen! Sowohl die Anleitung für die Kamera wie auch für den Nistkasten sind hervorragend! Diese sind einfach super gemacht, auch in klarem Deutsch.
Bei der Überwachungskamera selbst handelt es sich um ein kleines viereckiges Modul. Die Kamera ist auch offensichtlich nicht für den ungeschützten Außenbereich gemacht. An sich nicht schlimm, da diese ja im Nistkasten geschützt ist.
Bei der Kamera scheint es sich allerdings um ein typisches chinesisches OEM Modell zu handeln. Auf AliExpress finden sich durchaus vergleichbare Kameras, aber 1 zu 1 das identische Modelle (mit IR LEDs usw.) konnte ich nicht finden.
Die Kamera müsst Ihr selbst in das Vogelhaus schrauben, passende Schrauben liegen mit im Lieferumfang. Auch hat das Vogelhaus schon ein Loch für die Kabel vorgebohrt.
Zwar setzt die Kamera auf WLAN für die Netzwerk Kommunikation, eine klassische Stromverbindung ist aber dennoch nötig. Leider ist die Kombination aus komplett kabelloser „Akku“ Überwachungskamera und Nistkasten nicht alltagstauglich, daher macht eine kabelgebunde Kamera hier durchaus Sinn. Sollte sich ein Vogel einnisten, dann wird es konstant Bewegung im Bild geben, was eine Akku-Kamera in 0 Komma nix leer saugt.
Green-Backyard liefert Euch ein 10 Meter Kabel mit, was Euch ein wenig Freiheit gibt. Bei dem Netzteil handelt es sich um ein normales 12V/1A Netzteil, wie Ihr dieses auch bei einer externen Festplatte oder Ähnlichem finden könntet. Dieses muss also irgendwo geschützt eingesteckt werden.
Die Kamera benötigt ca. 1,5W im Normalbetrieb bei Tag und 2-2,2W bei Nacht. Dies ist nicht zu viel!
Die Kamera-App
Green-Backyard hat hier ein wirklich schönes Set zusammengestellt und auch die Kamera ist gut (dazu später mehr), aber die Kamera-App ist klar ein Schwachpunkt!
Die Kamera nutzt die iCSee Kamera-App. Bei der iCSee App scheint es sich um eine recht generische Kamera-App für Überwachungskameras diverser asiatischer Anbieter zu handeln, die nicht alle eigene Apps erstellen wollen oder können.
Grundsätzlich tut die App was sie soll. Ihr könnt die Live-Ansicht sehen, Aufnahmen betrachten, Benachrichtigungen bei Bewegung erhalten. Dabei geht das Ganze auch ausreichend flott.
Allerdings gibt es so Punkte. Beispielsweise wollte die App meine Google Mail Adresse nicht nehmen (Service not supportet), die deutsche Übersetzung ist furchtbar und es wird bei einem Kaltstart immer ein Werbebanner angezeigt.
Unschön und ich würde diese App auch nicht nutzen um mein Schlafzimmer zu filmen, aber ich denke im hier genutzten Einsatzzweck wären beispielsweise Defizite beim Datenschutz nicht ganz so tragisch.
Erneut, funktional ist die App top!
Aufnahme und Bildqualität
Die Kamera im Nistkasten benötigt eine microSD Speicherkarte um Fotos/Videos aufzeichnen zu können. Sofern Ihr solch eine Speicherkarte eingesetzt habt zeichnet die Kamera konstant Videos auf.
Ihr könnt aber auch zusätzlich eine Bewegungserkennung einschalten. Wird eine Bewegung erkannt könnt Ihr eine Push Benachrichtigung erhalten und die Aufnahme wird markiert.
Markiert? Ihr könnt die Aufnahmen in der App in einer Art Timeline sehen, durch welche Ihr hindurchscrollen könnt. Wurde eine Bewegung erkannt, dann wird dieser Bereich rot markiert. Dies hilft Euch schneller Aktivität zu finden.
Sehr positiv überrascht hat mich die Bildqualität! Wir haben einen Full HD Sensor, aber das muss nicht viel heißen. Allerdings in der Praxis ist die Bildqualität sowohl bei Tag wie auch bei Nacht absolut überzeugend!
Auch die Bildschärfe im Nahbereich, wie sie hier wichtig ist, ist tadellos! Kurzum bei der Bildqualität kann ich mich absolut nicht beklagen.
Fazit
Ihr wollt Vögel beim Nisten beobachten? Dann ist der Green-Backyard Nistkasten mit Wlan Kamera eine tolle Sache!
Das Set ist schön zusammengestellt und gerade Dinge wie die Anleitung usw. sind durchaus als „liebevoll“ zu bezeichnen. Das wichtigste ist aber natürlich die Kamera.
Was die Hardware angeht ist diese eine klasse Wahl! Die Bildqualität im Nahbereich ist 1a, die Nachtsicht super und auch der Stromverbrauch hält sich sehr in Grenzen. Probleme oder sonstige Auffälligkeiten konnte ich keine beobachten!
Lediglich die App wirkt doch auf mich etwas billig und ist klar etwas der Schwachpunkt dieses Sets.
Dennoch kann ich dieses grundsätzlich empfehlen. Es ist weniger leicht eine passende Überwachungskamera für einen Nistkasten zu finden als man denkt. Sicherlich wäre es günstiger möglich einen Nistkasten mit Kamera zu bauen, wenn man etwas herumprobiert und sucht, aber der Green-Backyard Nistkasten mit Wlan Kamera funktioniert. Und sucht Ihr eine einfach funktionierende Lösung, mit schönem Vogelhaus, dann ist dieser eine gute Wahl!
Ich muss jetzt nur noch darauf warten das ein paar Vögel einziehen.
Eine gute Schreibtischlampe braucht jeder, vor allem im Home Office! Allerdings sind viele Schreibtischlampen im Handel sehr mäßig. Diese sind recht dunkel, verfügen über minderwertige LEDs und besitzen ein leichtes Flackern, welches zwar nicht sichtbar ist, aber Kopfschmerzen verursachen kann.
Die TaoTronics TT-DL056 verspricht hier einiges anders zu machen! So soll die Lampe zum einen durch ein sehr wertiges Design überzeugen, wie aber auch durch eine hohe LED-Qualität.
Dies spiegelt sich aber auch im recht saftigen Preis von rund 90€ wieder. Lohnt es sich diese für die TaoTronics TT-DL056 zu zahlen? Finden wir es im Test heraus!
Die TaoTronics TT-DL056 Schreibtischlampe LED im Test
TaoTronics versucht Euch bei der TT-DL056 Schreibtischlampe einiges zu bieten! Dies zeigt sich auch beim Design.
So ist die Lampe komplett aus Aluminium gefertigt und hierdurch erstaunlich schwer! Gerade der Standfuß wirkt unheimlich massiv. Die Standsicherheit der Lampe ist also problemlos gegeben.
Dabei ist der Standfuß und auch die Oberseite des LED Kopfes mit einem Stoff verkleidet, welcher das Design etwas auflockert und interessanter gestaltet. Ich denke wir können hier wirklich von einem Designer-Stück sprechen.
Ich finde die Optik und auch die Haptik der TT-DL056 unheimlich wertig und schick!
In einer normalen Nutzungsposition hat die Schreibtischlampe eine Höhe von ca. 42 cm. Da der Lampenarm aber über zwei Gelenke verfügt seid Ihr bei der Positionierung recht flexibel. Auch lässt sich der komplette Lampenarm auf dem Standfuß drehen und der LED-Kopf lässt sich seitlich schwenken.
Auf der Front des Standfußes finden wir ein kleines Steuerungspanel. Unter diesem sind mehrere Touch-Tasten angebracht. Ich bin und bleibe nicht der größte Fan von Touchtasten und finde reguläre Tasten wären leichter zu drücken, aber prinzipiell reagieren diese gut und zuverlässig.
Die Lampe bietet zunächst fünf verschiedene Lichtfarben, von kalt bis sehr warm. Jede Lichtfarbe lässt sich zudem in fünf Stufen in der Helligkeit steuern. Auch ein Timer ist mit an Bord.
Mit Strom wird die Schreibtischlampe über ein 24W Netzteil versorgt. 24W ist recht viel, allerdings findet sich auf der Rückseite der Lampe noch ein USB Ladeport für Euer Smartphone, welcher bis zu 5V/2A oder 10W leisten kann. Für die eigentliche „Lampe“ sind also nur 12W reserviert.
Helligkeit und Leistung
Wie hell ist hell genug? Eine gute Frage! Normalerweise gilt das Motto um so heller um so besser. Ihr könnt die Helligkeit der Schreibtischlampe in 5 Stufen regeln, genau wie die Lichtfarbe.
Starten wir mit der Lichtfarbe je nach Stufe. Die TT-DL056 lässt Euch die Wahl zwischen 5853K / 4988 K / 3940 K / 3150 K und 2835K. Damit kann die Lampe von sehr warm bis sehr kalt eigentlich alle Lichtfarben bieten.
Die Helligkeit messe ich in einer Distanz von rund 40cm unter dem LED Kopf, was für die TT-DL056 eine normale Nutzungsposition wäre.
Lichtfarbe
Helligkeit Max
Lichtfarbe
Stufe 1
1540 Lux
5853 K
Stufe 2
1613 Lux
4988 K
Stufe 3
1745 Lux
3940 K
Stufe 4
1519 Lux
3150 K
Stufe 5
1677 Lux
2835 K
Die Helligkeit der Schreibtischlampe schwankt je nach eingestellter Lichtfarbe nur sehr minimal. Mit rund 1600 LUX ist die Lampe auch gut hell. Diese ist nicht gleißend hell, erleuchtet aber einen Schreibtisch auf ein gutes Level. Früher hätte man gesagt dies ist ein Lichtlevel für eine 40W bis 50W Glühbirne.
Bei den Helligkeitsstufen gab es aber eine kleine Überraschung, denn ich konnte 6 Stufen zählen. Die höchste Stufe ist aber teils etwas „trickreich“ auszulösen. Hier einmal die Leistungsaufnahmen je nach Stufe.
Mit rund 12W hat die TaoTronics TT-DL056 durchaus ordentlich Power!
Wie gut ist das Licht?
Kommen wir noch darauf zu sprechen wie „gut“ das Licht ist. Nur die Helligkeit sagt an sich nicht viel über die Lichtqualität aus.
Hier sind zwei Faktoren wichtig, einerseits der CRI bzw. RA Wert (CRI und RA sind das gleiche). CRI steht für Color Rendering Index und beschreibt das Lichtspektrum einer Lichtquelle.
Farben und Objekte sehen unter älteren LED Lampen oder günstigen Modellen (Ihr würdet Euch wundern wie viele Schreibtischlampen keine guten LEDs nutzen) oftmals sehr blass und leblos aus. Dies liegt an einem schlechten CRI Wert. Klassische Glühbirnen sind hier besser, daher wurde auch oft gesagt, dass diese ein besseres Licht hätten als LED Glühbirnen.
Der zweite wichtige Punkt ist das Flackern. LEDs flackern! Aber in einer Frequenz, dass Ihr dies nicht bewusst wahrnehmt. Unterbewusst könnt Ihr das aber durchaus registrieren und dann kann es zu Kopfschmerzen oder Konzentrationsproblemen führen.
Die TaoTronics TT-DL056 flackert in einem absolut unkritischen Bereich! Laut meinem Messgerät hat die TaoTronics TT-DL056 einen Flacker Index von 0.0159 (29955Hz und 7,75% Modulations Tiefe), was absolut unkritisch ist.
Solltet Ihr hier empfindlich sein kann ich Euch die TaoTronics TT-DL056 mit gutem Gewissen empfehlen.
Wie steht es aber um den CRI Wert?
Lichtfarbe
Lichtfarbe
CRI
Stufe 1
5853 K
100
Stufe 2
4988 K
98.6
Stufe 3
3940 K
96.3
Stufe 4
3150 K
95.3
Stufe 5
2835 K
94.9
Dieser schwankt zwischen 100 und 94,9, was herausragende Werte sind! Dies sind Werte auf dem Level professioneller Fotografie Lampen.
Normale LED Birnen die Ihr im Handel bekommt, haben meist einen CRI Wert zwischen 80 und 90. Billige „China“ Schreibtischlampen haben meist zwischen 65 und 80 nach meiner Erfahrung.
Ein CRI Wert von 80+ ist im Übrigen in Büros vorgeschrieben, daher wird dieser Wert auch meist von den großen Herstellern angepeilt.
Der USB Port
Der USB Port der TaoTronics TT-DL056 Schreibtischlampe ist mit 5V/2A nichts besonderes, bietet aber auf dem Papier eine ausreichende Leistung. Dies bestätigt sich auch in der Praxis.
So ist die Spannung mit 4,9xxV etwas auf der niedrigen Seite, aber unter Last recht stabil. Dies spricht für eine vernünftige Elektronik.
In der Praxis ließ sich sowohl das iPhone 12 Pro wie auch das Samsung Galaxy S21 mit einem ausreichenden Tempo laden.
Fazit
Ihr sucht eine hochwertige Schreibtischlampe mit wertigen LEDs? Dann seid Ihr bei der TaoTronics TT-DL056 Schreibtischlampe an der richtigen Adresse!
So ist zunächst die Haptik und Optik absolute Weltklasse! Wir haben ein massives Aluminium Gehäuse, welches teils mit Stoff verkleidet ist. Kunststoff kommt nur bei einzelnen Elementen, wie der Abdeckung der Touch Tasten zum Einsatz. Wir können also fast von einem Vollaluminium Gehäuse sprechen.
Fast noch wichtiger sind aber die LEDs. TaoTronics setzt hier auf sehr flackerarme LEDs mit einem sehr hohem CRI Wert von 94,6+, je nach eigestellter Lichtfarbe. Damit ist die Schreibtischlampe in diesem Punkt auf dem Level professioneller Video-Leuchten. Dank des geringen Flackerns der LEDs wird die TT-DL056 auch weniger für Kopfschmerzen oder Unwohlsein führen, verglichen mit einfacheren Modellen.
Hinzu kommt eine ordentliche Helligkeit mit maximal rund 12W, was für einen normalen Schreibtisch mehr als ausreicht.
Das Einzige was mich an der TT-DL056 etwas nervt sind die Touch-Tasten zur Steuerung. Ansonsten ist die TaoTronics TT-DL056 eine der besten Schreibtischlampen die Ihr bekommen könnt!
Mit dem PowerCore Essential 20000 PD bietet Anker eine moderne und sinnvolle Powerbank an. Anstelle mit extremer Leistung zu protzen hat sich Anker hier auf den Kern bei einer Powerbank besonnen.
Ihr habt dank des USB C PD 18W und Quick Charge 3.0 Ausgang genug Leistung um moderne Smartphones schnell zu laden. Hinzu kommt eine satte Kapazität von 20000mAh, kompakte Abmessungen und ein fairer Preis.
Mit 40€ ist der PowerCore Essential 20000 PD recht fair eingepreist, auch wenn es klar günstigere „noName“ Powerbanks gibt. Wollen wir uns da im Test einmal ansehen wie gut der Anker PowerCore Essential ist!
An dieser Stelle viele Dank an Anker für das Zurverfügungstellen des PowerCore Essential 20000 PD.
Mit 158 x 74 x 19 mm ist der Anker PowerCore Essential eine recht kompakte Powerbank, für die angegebene Kapazität von 20000mAh! Das Gewicht liegt bei 343g, was ein starker Wert ist!
Damit gehört der PowerCore Essential 20000 PD zu den drei kompaktesten Powerbanks die mir bisher begegnet sind (im Anbetracht der Kapazität).
Dabei ist klar zu merken, dass die Powerbank innerlich sehr dicht gepackt ist! Das Kunststoffgehäuse fühlt sich unheimlich dicht und voll an. Eindrücken lässt sich hier selbst mit viel Kraft nichts. Anker setzt dabei auf der Oberseite auf eine interessante Wabenstruktur, welche sich durchaus spannend anfühlt. Die Unterseite wiederum ist aus einem sehr wertigen matten Kunststoff gefertigt.
Auf Seiten der Anschlüsse haben wir 1x USB A und 1x USB C. Bei dem USB A Port handelt es sich um einen PowerIQ 2.0 Anschluss. Dieser unterstützt Quick Charge und ist zudem laut Anker auch perfekt auf Smartphones optimiert die kein Quick Charge unterstützen. Der USB A Port kann 5-6V/3A, 6-9V/2A oder 9-12V/1,5A liefern.
Bei dem USB C Port handelt es sich um einen USB Power Delivery Port. Dieser kann wie auch der USB A Port bis zu 18W bzw. 5V/3A, 9V/2A oder 15V/1,2A liefern. Der USB C Port wird auch zum Aufladen der Powerbank genutzt. Hier kann dieser ebenfalls bis zu 18W aufnehmen.
Die Kapazität
Anker gibt die Kapazität des PowerCore Essential 20000 PD mit 20000mAh an. Folgende Werte konnte ich Messen:
USB A 5V/1A
69.147Wh
18688.38mAh
USB C 5V/1A
60.675Wh
16398.65mAh
USB C 9V/1A
52.267Wh
14126.22mAh
Dass die Kapazität etwas schwankt ist nicht unerwartet, allerdings der Unterschied zwischen dem langsamen Entladen des USB A Ports und des etwas schnelleren Entladen des USB C Ports ist schon recht groß. Der PowerCore Essential 20000 PD scheint also eher auf das langsamere Entladen optimiert zu sein.
Dennoch konnte ich im besten Fall eine Kapazität von 93,4% der Herstellerangabe messen und im schlechtesten Fall von 70,6%. Gerade die 93% sind ein sehr guter Wert!
Die Kapazitätsangabe bei Powerbanks bezieht sich immer auf die Kapazität der Akku-Zellen im Inneren. Allerdings ist ihre Entladung nicht zu 100% effizient. So gibt es immer einen gewissen Verlust in Form von Wärme, aufgrund interner Prozesse, Spannungswandlungen usw. Dies gilt gerade bei der Nutzung von Quick Charge, USB PD oder anderen Schnellladestandards. 80-90% ist der gängige „gute“ Werte für die nutzbare Kapazität. Über 90% sind sehr selten und unter 80% ungewöhnlich. Bedenkt, dass auch Euer Smartphone nicht zu 100% effizient lädt! Hat dieses einen 2000mAh Akku werden ca. 2600mAh für eine 100% Ladung benötigt. Dies hängt aber etwas vom Model und der Art des Ladens ab.
Kleine Info, leider könnt Ihr nicht beide Ports des PowerCore Essential 20000 PD gleichzeitig mit dem vollen Tempo nutzen! Bei einer gleichzeitigen Nutzung wird der USB C Port sofort auf 5V/2A gedrosselt. Im Maximum beider Ports gleichzeitig scheint die Leistung bei +- 20W zu liegen.
Ladetempo
Folgende Geräte habe ich an der PowerCore Essential 20000 PD getestet:
Das sieht doch soweit recht gut aus! Starten wir mit den Notebooks. Zwar verfügt der PowerCore Essential 20000 PD über einen USB C PD Port, womit es theoretisch möglich ist Notebooks zu laden, in der Praxis eignet sich die Powerbank aber höchstens sehr bedingt für Notebooks.
Windows Notebooks werden sich in der Regel nicht am PowerCore Essential 20000 PD laden lassen (da die 20V Spannungsstufe fehlt). MacBooks hingegen laden an der Powerbank, aber dies aufgrund des 18W Limits vergleichsweise langsam, aber es geht.
Deutlich positiver sieht es bei Smartphones aus! Aufgrund des USB PD und Quick Charge Ports kann der PowerCore 95% aller aktuellen Smartphones in irgendeiner Form schnellladen. Oftmals allerdings aber auch nicht mit dem vollen Tempo. So benötigen viele moderne Smartphones für das volle Schnellladetempo irgendeine Form von „Sonderstandard“.
Eine Ausnahme bilden hier die Apple Geräte, welche sich in der Regel mit den vollen 18W laden lassen.
Wiederaufladen
Was aber wenn die Powerbank leer ist, wie schnell geht das Aufladen?
USB C PD 60W
16,2
USB C PD 18W
16,88
USB A 5V/2,4A
10,84
USB QC 3.0
10,69
Am schnellsten lädt der PowerCore Essential 20000 PD an einem USB Power Delivery Ladegerät mit rund 17W. Eine vollständige Ladung dauert so ca. 6 Stunden.
An einem normalen Ladegerät lädt die Powerbank mit ca. 10W. Eine vollstände Ladung würde so ca. 10 Stunden dauern.
Fazit
Anker Powerbanks gelten als wertig, zuverlässig und technisch mehr als solide. Dies gilt auch für den PowerCore Essential 20000 PD.
Wir haben hier eine absolut vernünftige Powerbank mit einer ordentlichen Kapazität vor uns, welche dank der Mischung aus USB C PD und USB A QC die aller meisten Smartphones schnell laden kann. Dies gilt sowohl für Apple Smartphones (und Tablets), wie auch diverse Android Modelle von Samsung, LG, Xiaomi usw. Lediglich OnePlus, Oppo und Huawei Smartphones lassen sich nur mit einem langsamen Tempo laden.
Dabei ist der USB PD Port mit 18W auch nicht übermäßig schnell. Für Notebooks z.B. eignet sich diese Powerbank nicht oder nur sehr bedingt.
Auch schwankte die Kapazität der Powerbank in meinem Test recht stark von sehr gut bis mäßig je nach Entladetempo. Der PowerCore Essential 20000 PD scheint bei sehr hohem Ladetempo ineffizienter zu arbeiten.
Auf der Plus-Seite steht aber wiederum das sehr kompakte Design! Der PowerCore Essential 20000 PD ist eine der kompaktesten 20000mAh Powerbanks die Ihr aktuell finden könnt.
Kurzum, ja es gibt sicherlich noch spektakulärere Powerbanks und auch Modelle die noch günstiger sind, aber der Anker PowerCore Essential 20000 PD ist wirklich ein gutes Basis Modell, für alle die eine starke Allround Leistung und kompakte Abmessungen trotz hoher Kapazität suchen.