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5x WLAN Steckdosen mit Verbrauchsmessung im Vergleich

WLAN Steckdosen-Adapter gehören ohne Frage zu den meist gekauften Smart Home Produkten. Dementsprechend gibt es hier auch gefühlt hunderte Modelle, mit unterschiedlichen Ausstattungen und Preisklassen. Besonders praktisch sind WLAN Steckdosen, welche auch eine Verbrauchsmessung mitbringen.

5x Wlan Steckdosen Mit Verbrauchsmessung Im Vergleich 1

Genau um solche WLAN Steckdosen mit Verbrauchsmessung soll es in diesem Test gehen. Für diesen kleinen Test/Vergleich habe ich fünf populäre Smart Home Steckdosen von günstig bis teuer bestellt. Wollen wir uns doch einmal ansehen welches Modell das Beste ist und vor allem wie genau die Verbrauchsmessungen ist!

 

Die Testkandidaten

Folgende WLAN Steckdosen habe ich in diesen Vergleich aufgenommen:

Preis ca.
AISIRER Wlan Smart Steckdose mit Stromverbrauch Aufzeichnung 11 €
Gosund Smart Steckdose 12 €
myStrom WiFi Switch 34 €
TECKIN WLAN Smart Steckdose 11 €
TP-Link Kasa HS110 22 €

 

Alle fünf Modelle verfügen über eine direkte WLAN Anbindung und die Möglichkeiten den Stromverbrauch zu messen.

Preislich können wir dabei in zwei Klassen unterteilen. Einerseits haben wir die „08/15“ China Hersteller wie AISIRER, Gosund und TECKIN. Diese stellen die Steckdosen nicht selbst her, sondern kaufen diese nur im Großhandel zu und schreiben ihren Namen drauf. Zudem finden sich 1 zu 1 die gleichen Modelle auch unter anderen Hersteller Bezeichnungen.

Auch TP-Link und myStrom produzieren die WLAN Steckdosen natürlich nicht selbst, hier handelt es sich aber um „einzigartige“ Designs. TP-Link und myStrom haben sich also einen Fertiger gesucht, welcher die Steckdosen nach den eigenen Vorstellungen produziert. Dementsprechend sind diese beiden Modelle aber auch ein gutes Stück teurer als die 08/15 China Ware.

 

Die Basics

Starten wir mit den Abmessungen. Diese sind nicht ganz unwichtig, da ein kleinerer Adapter tendenziell weniger benachbarte Steckdosen blockieren wird, was bei den größeren Modellen durchaus ein Problem ist.

Abmessungen H x B x T
AISIRER Wlan Smart Steckdose mit Stromverbrauch Aufzeichnung 51,9 x 48,4 x 35,8
Gosund Smart Steckdose 43,7 x 43,6 x 32,2
myStrom WiFi Switch 56,3 x 56,6 x 43
TECKIN WLAN Smart Steckdose 78,3 x 65,5 x 32
TP-Link Kasa HS110 99,6 x 65,8 x 39,8

 

Mit rund 100 x 66 x 40mm ist die TP-Link Kasa HS110 eindeutig die größte WLAN Steckdose, welche auch in den meisten Steckdosenleisten einen benachbarten Platz belegen wird. Auf Platz 2 folgt die TECKIN WLAN Smart Steckdose und der myStrom WiFi Switch. Letztere beiden werden in benachbarten Steckdosen zumindest größere Stecker blockieren.

5x Wlan Steckdosen Mit Verbrauchsmessung Im Vergleich 5

Die Modelle von AISIRER und Gosund hingegen sind merklich kompakter und werden voraussichtlich keine benachbarten Steckdosen blockieren! 

Dies spiegelt sich aber in der Leistungsabteilung wieder.

Leistung
AISIRER Wlan Smart Steckdose mit Stromverbrauch Aufzeichnung 10A / 2300W
Gosund Smart Steckdose 10A / 2300W
myStrom WiFi Switch 16A / 3680W
TECKIN WLAN Smart Steckdose 16A / 3680W
TP-Link Kasa HS110 16A / 3680W

 

Die drei größeren Modelle können mit 16A bzw. 3680W ein gutes Stück mehr Leistung schalten als Gosund und AISIRER mit 10A bzw. 2300W. Hier muss ich aber ehrlich sein, ich würde Euch eh nicht raten bis ans „Limit“ zu gehen, gerade bei den günstigen China Modellen. Es ist hier zwar gut möglich, dass diese das Rating von 10A/16A aushalten, aber ob dies auch bei konstanter Last der Fall ist steht auf einem anderen Blatt.

Die 10A Modelle würde ich also in der Regel nicht mit mehr als vielleicht 1200W belasten und die 16A Modelle mit 2000W. Wollt Ihr wirklich einen High Power Steckdosen Adapter um den Ladeadapter Euers E-Autos zu schalten, dann greift wenigstens zu TP-Link oder myStrom. Sollte hier irgendwas schiefgehen habt Ihr hier wenigstens zwei greifbare Hersteller.

 

AISIRER, Gosund, TECKIN und die Smart Life App

Die Modelle von AISIRER, Gosund und TECKIN nutzen alle die gleiche App nämlich Smart Life. Smart Life ist eine Art Plattform für Chinesische Smart Home Produkte und wird universell von duzenden verschiedenen Smart Home Geräten genutzt. So besitze ich beispielsweise eine Garagentor-Steuerung die ebenfalls Smart Life als App nutzt.

Gosund App (5)Gosund App (8)

Grundsätzlich ist die Smart Life App nicht schlecht! Auf der Startseite findet Ihr eine Übersicht über alle verbundenen Smart Home Geräte. Von der Startseite aus könnt Ihr auch bereits die Steckdose ein/ausschalten, es ist hierfür keine weitere Interaktion mit der App nötig.

Innerhalb der App werden zunächst folgende Feature unterstützt:

  • Ein/aus
  • Zeitschaltuhr
  • Timer
  • Verbrauchsmessung

Damit unterstützt die Smart Life App die absoluten Basis-Feature die von einer smarten Steckdose zu erwarten sind.

 

myStrom

myStrom geht mit seiner App einen etwas anderen Weg. Grundsätzlich ist die myStrom App sehr gut gestaltet und wirkt sehr wertig. Dabei erinnert mich das Kacheldesign etwas an Windows 10 bzw. Windows Phone. Jedes Smarthome Gerät das Ihr in die App einbindet erhält hier seine eigene Kachel.

Screenshot 20201002 105809 Mystrom Screenshot 20201002 105804 Mystrom

Diese Kachel zeigt Euch immer direkt ob ein Gerät eingeschaltet ist und wie hoch gegebenenfalls der Verbrauch ist, praktisch! Leider müsst Ihr zum Ein/Ausschalten der Steckdosen die Kachel einmal antippen und könnt erst dann schalten.

Screenshot 20201002 105814 Mystrom Screenshot 20201002 105822 Mystrom

Was den generellen Funktionsumfang angeht ist die myStrom App aber klar die beste:

  • Ein/aus
  • Zeitschaltuhr
  • Ein/aus bei Sonnenaufgang/Untergang
  • Urlaubsmodus
  • Alarme bei Überschreiten/Unterschreiten eines gewissen Verbrauchs
  • Automatisches Aus wenn Geräte in den Standby-modus gehen
  • Timer
  • Verbrauchsmessung

 

TP-Link Kasa

Kasa ist die Smart Home Serie von TP-Link und zeitgleich der Name der App für die Kasa HS110. Neben smarten Steckdosen bietet TP-Link auch smarte Lampen, Überwachungskameras usw. an.

Screenshot 20201002 120842 Kasa Screenshot 20201002 120838 Kasa

Die Kasa App ist vom Aufbau der Smart Life App sehr ähnlich, wirkt aber im direkten Vergleich schon noch ein Stück wertiger. Erfreulicherweise könnt Ihr auch hier Eure Steckdosen bereits von der Startseite aus schalten.

Folgende Funktionen werden in der App unterstützt:

  • Ein/aus
  • Zeitschaltuhr
  • Timer
  • Verbrauchsmessung
  • Urlaubsmodus

 

Stromverbrauch

Ein nicht ganz unwichtiger Faktor ist der Stromverbrauch der WLAN Steckdosen selbst. Diese müssen selbst eine WLAN Verbindung halten und zudem muss ein Relais geschlossen bzw. geöffnet gehalten werden. Dies kostet Energie!

Stromverbrauch Von Wlan Steckdosen

Generell gilt erst einmal, dass alle Modelle mit eingeschalteter Steckdose mehr Energie benötigen als ausgeschaltet. Ebenfalls ist merkbar, dass der Preis der Steckdose keine Auswirkungen auf die Leistungsaufnahme hat. So ist die TP-Link Kasa HS110 das eindeutig energiehungrigste Modell, kein Wunder denn sie ist auch das an sich älteste Modell im Vergleich.

Die sparsamste WLAN Steckdose war erstaunlicherweise die Gosund Smart Steckdose mit 0,7W bzw. 0,4W. Auf Platz 2 folgt myStrom und auf Platz 3 TECKIN.

 

Strommessung, Feature

Stromverbrauch aktuell Verbrauch Monat Verbrauch Jahr Stromkosten Durchschnittlicher
Verbrauch
AISIRER Wlan Smart Steckdose mit Stromverbrauch Aufzeichnung Ja Ja Ja nein Nein
Gosund Smart Steckdose Ja Ja Ja nein Nein
myStrom WiFi Switch Ja Ja Ja Ja Ja
TECKIN WLAN Smart Steckdose Ja Ja Ja nein Nein
TP-Link Kasa HS110 Ja Ja Ja Nein Ja

 

Wenn es um die Messung Eures Stromverbrauchs geht ist der myStrom WiFi Switch ganz eindeutig das umfangreichste Modell! Diese kann nicht nur den Stromverbrauch über Zeitraum X messen, sondern diesen auch direkt in „Euro“ umrechnen, automatisch die Steckdose abschalten wenn der Stromverbrauch unter Wert X sinkt, Euch Warnungen senden wenn Stromverbrauch X über- oder unterschritten wird usw. Zudem gibt es einen globalen Zähler der die Werte aller verbundenen myStrom WiFi Switch zusammennimmt für einen Gesamtverbrauch.

5x Wlan Steckdosen Mit Verbrauchsmessung Im Vergleich 3

Hier können die anderen Modelle nicht mithalten. Diese Messen den Live Stromverbrauch, den monatlichen Stromverbrauch und den Stromverbrauch pro Jahr (TP-Link) bzw. den Gesamtstromverbrauch (Smart Life). TP-Link kann Euch zudem einen durchschnittlichen Stromverbrauch pro Tag bzw. pro Monat anzeigen.

 

Strommessung, wie genau?

Alle Modelle in diesem Vergleich haben die Möglichkeit den Stromverbrauch zu messen, aber wie genau ist diese Messung? Für diesen kleinen Test habe ich alle Steckdosen mit den gleichen fixen Lasten belastet. Anschließend habe ich die Messwerte mit einem UNI-T UT230B-EU verglichen.

 

Referenz AISIRER Gosund myStrom TECKIN TP-Link
1.5 1.3 0 1.5 0 1.44
3.3 2.6 0 3.3 0 3.24
6.3 6.1 6 6.3 6.4 6.24
12.45 12.1 12 12.3 12.6 12.4
23.65 23.1 22.2 23.7 23.8 23.4
47.5 46.3 44.6 47.8 47.9 47.2
114.5 111.8 108.3 114.7 115.4 114
723 713.5 672.8 726.6 733 719
1483 1445.7 1388.5 1484 1482.9 1475

 

Strommessung

Was die Messgenauigkeit angeht ist der myStrom WiFi Switch eindeutig die Nr. 1! Dieser liefert +- identische Werte zu meinem Messgerät, bei sämtlichen Lastsituationen! Auf Platz 2 landet TECKIN oder TP-Link, je nachdem wie Ihr dies seht. TECKIN lieferte etwas genauere Werte als TP-Link, versagte allerdings bei lasten unter 3W völlig! Ähnliches gilt auch für Gosund, welche auch erst ab ca. 3-3,5W zuverlässig Werte ausspuckte.

Das Modell von AISIRER konnte auch niedrige Ströme messen, aber nur sehr ungenau!

Kleine Anmerkung zum Abschluss, die myStrom lieferte zwar die besten Werte, war aber auch das Modell mit der größten Verzögerung bei der Anzeige in der App.

 

Fazit

Auch günstige WLAN-Steckdosen taugen prinzipiell. So könnte ich gerade die Gosund Smart Steckdose mit gutem Gewissen empfehlen!

Die Gosund Smart Steckdose besitzt ein sehr schön kompaktes Gehäuse, verbraucht wenig Energie, die App taugt und auch der generelle Funktionsumfang ist völlig okay. Ich würde die Gosund Smart Steckdose zwar nicht bis ans Limit Ihrer 2300W maximalen Leistung konstant belasten, aber zum schalten von TV und PC taugt diese völlig.

5x Wlan Steckdosen Mit Verbrauchsmessung Im Vergleich 2

Seid Ihr bereit etwas mehr Geld anzulegen schaut Euch die TP-Link Kasa HS110 an. Diese ist zwar etwas größer und benötigt etwas mehr Energie, ist aber ein absolut solides Modell! Dieser würde ich auch klar am ehesten das konstante Schalten hoher Lasten zutrauen. Zudem hat TP-Link die beste App und auch eine recht genaue Strommessung.

Wenn aber die Strommessung gegebenenfalls auch mehrerer Steckdosen besonders wichtig ist, dann greift zum myStrom WiFi Switch. Der myStrom WiFi Switch hat eine extrem genaue Strommessung, welche ein gesondertes Strommessgerät völlig ersetzen kann. Dabei bietet der myStrom WiFi Switch auch einige spannende Bonusfunktionen, wie das automatische Abschalten beim Unterschreiten eines gewissen Verbrauchs (also eine automatische Minimierung des Standby Verbrauchs) oder eine automatische Umrechnung des Stromverbrauchs in bare Münze.

Zusammengefasst:

MagSafe-Charger, volle Leistung nur mit Original Ladegerät?

Aktuell finden sich im Internet diverse Berichte welche besagen, dass der neue Apple MagSafe-Charger seine volle Leistung nur mit dem originalen 20W Ladegerät von Apple entfaltet.

Magsafe Charger, Volle Leistung Nur Mit Original Ladegerät 1

Hier zwei dieser Artikel:

Apple MagSafe: Volle Ladeleistung nur mit neuem Original-Netzteil https://winfuture.de/news,119092.html

Apple: MagSafe-Charger entfaltet nur mit neuem 20-W-Netzteil volle Leistung https://stadt-bremerhaven.de/apple-magsafe-charger-entfaltet-nur-mit-neuem-20-w-netzteil-volle-leistung/

In diesen Artikeln wird sich auf ein Video bezogen des Youtube-Kanals zollotech. Dieser hat diverse Ladegeräte bzw. Netzteile in Kombination mit dem MagSafe-Charger getestet und kam zum Schluss, nur das originale 20W Ladegerät von Apple kann über den MagSafe-Charger das neue iPhone 12 Pro mit 15W versorgen.

Aber Stimmt dies? Laut meiner Erfahrung NEIN!

 

Auch mit 3. Anbieter Ladegeräten 15W!

Grundsätzlich ist das Laden mit dem MagSafe-Charger teils etwas zickig, was das Ladetempo angeht. Nach dem Anschließen des MagSafe-Chargers dauert es etwas ehe das iPhone 12 Pro auf das volle Ladetempo hochschaltet. Ich vermute hier liegt der Fehler im Video von zollotech.

Testprogramm
So sieht das Testprogramm aus

Ich habe folgende Kombination getestet:

  • Apple iPhone 12 Pro + MagSafe-Charger + Apple 20W Ladegerät
  • Apple iPhone 12 Pro + MagSafe-Charger + AUKEY Omnia PA-B3
  • Apple iPhone 12 Pro + MagSafe-Charger + RAVPower RP-PC128 USB C Ladegerät PD 90W

Dabei habe ich den kompletten Ladevorgang von 5% bis 100% komplett mitgeloggt.

Ladetempo
Es gibt leichte unterschiede bei der Leistungsaufnahme, diese liegen aber an der Umgebungstemperatur und nicht am Ladegerät! Tendenziell verhalten sich alle drei Ladegeräte identisch.

Wir können hier sehr eindeutig sehen, dass der MagSafe-Charger auch bei den alternativen Ladegeräten auf 15W hochschaltet. Bzw. da wir in diesem Diagramm die Leistungsaufnahme des Ladepads insgesamt sehen, schaltet das Ladegerät sogar auf 18,XW hoch.

Dies ist auch der Grund warum wir mindestens 20W für die volle Leistung benötigen, ein 18W Ladegerät würde knapp nicht für die benötigten 18,X reichen.

 

Nur sehr kurz 15W

Auch sehr deutlich auf den Diagrammen ist zu erkennen, dass die 15W maximaler Ladestrom mit allen Ladegeräten nur extrem kurz gehalten wird.

Ladetempo Apple 20w Ladegerät

Dies wird an der Hitzeentwicklung liegen, welche das iPhone 12 Pro zur Drosselung auf 10W und dann später 7,5W zwingt.

Temperatur

Anscheinend drosselt das Smartphone beim erreichen von 38-40 Grad.

 

Fazit

Hört nicht auf alles was im Internet steht! Hört auch nicht immer auf mich, aber in diesem Fall habe ich mit einigen Ladegeräten die Geschichte überprüft.

Magsafe Charger, Volle Leistung Nur Mit Original Ladegerät 2

Kann Euer Ladegerät mehr als 9V/2,2A über den USB PD Standard liefern, dann funktioniert auch das Laden mit 15W mit dem Apple MagSafe Ladegerät.

Ihr braucht hier nicht zwingend das 20W Apple Ladegerät, auch 30W 3. Anbieter Modelle funktionieren weitestgehend problemlos.

Die Tribit XFree Go im Test, die besten Bluetooth Kopfhörer die Ihr für 30€ bekommen könnt!

Bluetooth Kopfhörer für rund 30€, das kann doch nur Schrott sein? Dies ist sicherlich etwas übertrieben, aber Bluetooth Kopfhörer in dieser Preisklasse waren bisher eher „unterwältigend“. Dies möchte Tribit mit den neuen XFree Go ändern.

Tribit Xfree Go Im Test 7

Für 30€ erhaltet Ihr eine Laufzeit von bis zu 24 Stunden, einen Qualcomm Chipset und laut Hersteller einen „Hi-Fi“ Klang. Ließt sich gut, aber können die Kopfhörer für den Preis auch wirklich gut sein? Finden wir es im Test heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an Tribit für das Zurverfügungstellen der XFree Go.

 

Die Tribit XFree Go im Test

Die Tribit XFree Go machen auf den ersten Blick einen brauchbaren Eindruck. Tribit setzt sogar auf etwas Metall bei den Kopfhörern, was ich bei diesem Preis nicht erwartet hätte.

Tribit Xfree Go Im Test 1

Die Grundkonstruktion der XFree Go ist natürlich aus Kunststoff. Allerdings ist die Abdeckung auf der Rückseite der Ohrmuscheln aus Metall und das Kopfband ist metallverstärkt. Die Aufhängung ist leider aus Kunststoff, was aber auch nicht unerwartet ist.

Tribit Xfree Go Im Test 3

Generell würde ich die Haptik als gut einstufen, aber es ist auch zu merken, dass die XFree Go keine premium Kopfhörer sind. Dennoch zeige ich mich soweit zufrieden. Das Design wiederum ist Geschmackssache. Die Kopfhörer wirken etwas verspielt mit dem „X“ auf der Rückseite.

Tribit Xfree Go Im Test 4

Gesteuert werden die Kopfhörer über drei Tasten, bei diesen handelt es sich um Ein/Aus/Play/Pause, Vor/Lauter und Zurück/Leiser.

Tribit Xfree Go Im Test 5

Der Akku in den XFree Go soll laut Hersteller bis zu 24 Stunden halten. Ich kann gute 12+ Stunden bestätigen. Geladen wird der Akku via microUSB. Neben dem microUSB Port verfügen die Kopfhörer auch über einen 3,5mm Eingang.

 

Tragekomfort

Die Tribit XFree Go sind recht kompakte „Over-Ear“ Kopfhörer. Das heißt die Ohrmuscheln umschießen meine Ohren nicht ganz, liegen aber größtenteils auf meinem Kopf und nicht auf meinen Ohren auf.

Dabei ist die Polsterung ausreichend dick und vom Gefühl ordentlich. Ich würde den Tragekomfort als durchschnittlich bis leicht überdurchschnittlich einstufen. Ich hatte schon bequemere Kopfhörer auf, aber der Tragekomfort spricht auch nicht gegen die Tribit XFree Go!

 

Klang

Die wichtigste Frage ist natürlich wie gut können Kopfhörer für 30€ klingen? Die Antwort ist, deutlich besser als Ihr denkt!

Starten wir am Anfang, bei den Höhen. Die Höhen der Tribit XFree Go sind ziemlich beeindruckend! Diese sind sehr schön klar und sauber. Hier und da könnte die Auflösung zwar etwas besser sein, aber unterm Strich sind die Höhen verdammt gut für die Preisklasse in der wir uns hier bewegen. Diese sind auch nicht zu scharf oder Brilliant. Daumen hoch dafür!

Tribit Xfree Go Im Test 10

Die Mitten würde ich als unauffällig betiteln. Diese sind weder angehoben noch groß abgesenkt. Stimmen werden soweit gut dargestellt und Musik klingt ausreichend voll.

Das spannendste für viele wird aber sicherlich der Bass sein. Und auch hier geben sich die Tribit XFree Go keine Blöße! Die Kopfhörer klingen sehr schön voll und satt. Dabei ist der Bass leicht angehoben, driftet aber in keine Extreme. Auch das Bass-Volumen ist beeindruckend gut! Etwas Schwächen sehe ich beim Tiefgang, welcher nicht schlecht ist, aber hier können wir etwas die Preisklasse der XFree Go hören.

Dennoch unterm Strich klingen die Tribit XFree Go für 30€ absolut fantastisch! Die Kopfhörer klingen lebendig und dynamisch, mit einem guten Schuss Bass. Dabei ist auch die generelle Klangqualität als gut zu bezeichnen. Die Kopfhörer klingen nicht blechern oder dünn. Im Detail sind zwar schon unterschiede zu Modellen der 100€+ Klasse zu hören, diese Unterschiede sind aber erstaunlich gering.

Tribit Xfree Go

Erklärung: Bei einer komplett geraden Linie würden die Ohrhörer Audiosignale 1 zu 1 wiedergeben, ohne diese zu färben oder zu „verfälschen“. Dies ist aber nur bei Studio/Referenz Kopfhörern üblich. Ihr könnt das Diagramm grob in drei Bereiche unterteilen, links = Tiefen/Bass, Mitte = Mitten und  rechts = Höhen. Ist ein Teil Höher als ein anderer Teil ist dieser Frequenzbereich klanglich mehr betont als ein anderer. Ist beispielsweise die Frequenzkurve links sehr hoch bedeutet dies einen Bass-Boost. Es ist zwar nicht möglich den Klang nur auf die Frequenzkurve herunter zu brechen, aber diese liefert dennoch neutrale Informationen zum Klang.

 

Fazit

Ich bin etwas überrascht von den Tribit XFree Go. Ich kenne Tribit, daher habe ich durchaus mit einer ordentlichen Qualität gerechnet, aber was hier für 30€ (zum Zeitpunkt des Tests) geboten wird ist einfach nur beeindruckend!

Tribit Xfree Go Im Test 9

Die Tribit XFree Go klingen einfach richtig gut! Diese bieten einen wunderbar dynamischen und lebendigen Klang mit einem durchaus kräftigen Bass. Dabei sind die Kopfhörer qualitativ mehr als ordentlich. So sind diese qualitativ meilenweit von einem blechernen oder dünnen Klang entfernt, wie man diesen in der 30€ Preisklasse hätte erwarten dürfte.

Auch was den Tragekomfort und die Verarbeitung angeht gibt es nichts zu bemängeln! Tribit verkauft die XFree Go einfach unter Wert, so klar muss ich dies sagen. 30€ (zum Zeitpunkt des Tests) sind hier ein absolutes Schnäppchen! Mir sind keine Kopfhörer unter 50-60€ bekannt die hier mit diesen mithalten können.

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Chargeasap Flash 2.0 Graphene Power Bank mit 100W USB PD, QC 3.0 und DASH Charge!

Mit der Flash 2.0 hat Chargeasap die möglicherweise beste Powerbank die Ihr aktuell bekommen könnt im Sortiment. Diese soll vor allem durch eine gigantische Leistung von bis zu 210W punkten! Hierfür setzt Chargeasap auf Lithium Zellen die mit Graphen verfeinert wurden, für eine noch höhere Leistungsabgabe.

Chargeasap Flash 2.0 Test Review 6

Dabei bietet die Powerbank zwei USB Power Delivery Ports, mit 100W und 60W, wie auch zwei USB A Ports mit Quick Charge 3.0, Huawei Super Charge, OnePlus DASH Charge und OPPO Super VOOC.

Kling doch interessant oder? Wollen wir uns da die Chargeasap Flash 2.0 USB-C Graphene 210W Power Bank doch einmal näher im Test ansehen!

 

Die Chargeasap Flash 2.0 USB-C Graphene 210W Power Bank im Test

Wie die meisten „High Power Powerbanks“ ist auch die Flash 2.0 für die beworbene Kapazität von 20000mAh vergleichsweise groß. Diese misst 150,8 x 84 x 28 mm und bringt ein Gewicht von 518 g auf die Waage.

Chargeasap Flash 2.0 Test Review 1

Dabei besteht das Äußere der Powerbank komplett aus Aluminium. Dies verleiht dieser natürlich eine recht wertige Haptik und hilft zudem bei der Wärmeabfuhr, was bei theoretisch 210W maximaler Leistung nicht ganz unwichtig ist.

Optisch ist die Chargeasap Flash 2.0 auf den ersten Blick durchaus imposant! So erinnert mich das Design etwas an einen Apple iPod. Dort wo aber bei einem iPad das Drehrad war, befindet sich bei der Flach 2.0 ein kabelloses Ladepad, welches bis zu 10W Leistung bieten soll.

Chargeasap Flash 2.0 Test Review 4

Oberhalb des Ladepads findet sich ein kleines Display. Leider ist dieses in der Praxis nicht ganz so imposant wie es die Abdeckung vermuten lassen würde. Das Display ist lediglich ein einfaches LC Display das Euch die verbliebene Restkapazität in % anzeigt.

Auf der Front der Chargeasap Flash 2.0 finden wir die regulären Anschlüsse. Hierbei handelt es sich um zwei USB C und zwei USB A Ports.

Chargeasap Flash 2.0 Test Review 2

USB A Port Nummer 1 unterstützt wie üblich Quick Charge 3.0 mit bis zu 18W. USB A Port Nummer 2 hingegen unterstützt Huawei Super Charge, OnePlus DASH Charge und OPPO Super VOOC mit bis zu 40W! Powerbanks, welche Huawei Super Charge, DASH Charge und OPPO Super VOOC unterstützen, sind extrem selten, daher ist dies ein klasse Feature!

Die USB C Ports hingegen unterstützen beide den USB Power Delivery Standard. USB C Port Nummer 1 bietet dabei bis zu 100W (5V/3A, 9V/3A, 12V/3A, 15V/3A oder 20V/5A), USB C Port Nummer 2 bietet bis zu 60W (5V/3A, 9V/3A, 12V/3A; 15V/3A oder 20V/3A). Hinzu kommt die Unterstützung des USB PD PPS Standards!

Zusammengefasst die Flash 2.0 unterstützt folgende Schnellladestandards:

  • USB Power Delivery mit bis zu 100W (Notebooks, Apple, Google, usw.)
  • USB PD PPS (Samsung, Moto, Xiaomi, usw.)
  • Quick Charge 3.0 mit bis zu 18W (Sony, Samsung, Xiaomi, usw.)
  • Huawei Super Charge mit bis zu 22,5W
  • OnePlus DASH Charge mit bis zu 22,5W
  • OPPO Super VOOC mit bis zu 40W

Ich glaube noch nie eine Powerbank in den Fingern gehabt zu haben die über so viele Schnellladeprotokolle verfügt wie die Flash 2.0.

Chargeasap Flash 2.0 Test Review 5

Geladen wird die Powerbank ebenfalls via USB C und akzeptiert hier bis zu 100W via USB Power Delivery.

 

Die Kapazität

Die Kapazität der Flash 2.0 wird auf 20000mAh bzw. 74Wh spezifiziert. Im Inneren sollen 4x 21700 Panasonic Lithium Polymer Graphene Composite Battery Cells verbaut sein. Hierbei handelt es sich um die gleichen Akkuzellen wie sie Tesla beim Model 3 und S verwendet! Qualitativ haben wir hier also wirklich das Feinste vom Feinen, allerdings bin ich mir bei den 20000mAh nicht ganz sicher. Sofern ich es richtig sehe gibt es die 21700 Zellen von Panasonic nur mit maximal 4800mAh (4800 x 4 = 19200), kann mich aber auch täuschen.

Chargeasap Flash 2.0 Test Review 10

Schauen wir uns einmal die Kapazität je nach Entladetempo an.

Wh mAh
20V 1A 53.203 14379.19
20V 5A (3,25A) 50.578 13669.73
9V 1A 51.317 13869.46
5V/1A (USB A) 45.122 12195.14
5V/1A (USB C) 45.215 12220.27

 

Oh! Je nach Entladetempo konnte ich lediglich eine maximale Kapazität von 45,122 – 53,203Wh bzw. 12195 – 14379mAh messen. Dies ist doch ein Stück weit unter der Herstellerangabe.

Die Kapazitätsangabe bei Powerbanks bezieht sich immer auf die Kapazität der Akku-Zellen im inneren. Allerdings ist ihre Entladung nicht zu 100% Effizient. So gibt es immer einen gewissen Verlust in Form von Wärme, aufgrund interner Prozesse, Spannungswandlungen usw.  Dies gilt gerade bei der Nutzung von Quick Charge, USB PD oder anderen Schnellladestandards.

Die Flash 2.0 kam hier gerade einmal auf knapp über 70% „echte“ Kapazität, was kein überragender Wert ist. Allerdings muss ich die Powerbank auch wieder etwas in Schutz nehmen, denn in diesem Punkt bekleckern sich auch andere High End Powerbanks nicht mit Ruhm.

Wh echte kapazität in %
AlsterPlus USB C 100W Powerbank 79.67 80.5%
HyperJuice 130W USB-C Battery Pack 74.874 75.6%
Sandberg Powerbank USB-C PD 100W 51.475 69.6%
Zendure SuperTank 79.098 79.9%

 

Eine echte Kapazität von 70-80% der Herstellerangabe scheint bei dieser Klasse der Powerbanks leider der Norm zu entsprechen. Allerdings bleibe ich dabei, dass die Herstellerangabe von 20000mAh bzw. 74Wh etwas mysteriös ist, denn laut meinem Messgerät benötigt die Powerbank für eine 0-100% Ladung gerade einmal 65,475Wh.

Einen kleinen Bonuspunkt gibt es für die Haltbarkeit. Chargeasap wirbt mit 2000 Zyklen, was das doppelte bis vierfache einer normalen Powerbank ist! Und ja ich halte diesen Wert für nicht unrealistisch, Panasonic 21700 Zellen gelten als die besten auf dem Markt. Wenn also welche so lange durchhalten, dann diese.

 

Die Drossel singt

Es gibt einige Powerbanks mit 100W USB PD Ports, leider hatten allerdings alle Modelle die ich bisher in den Fingern hatte eine nervige Angewohnheit, sie drosselten sich. Die 100W waren nur zu Beginn der Ladung möglich und ab Restkapazität von X % gab es eine Drosselung auf Teils lediglich 30W.

Hier war ich etwas enttäusch von der Flash 2.0, denn auch diese drosselt sich! Ab einer angezeigten Restladung von 65% schaltet der 100W USB C Port auf 65W herunter. Zwar zeigt die Powerbank 65%, aber laut meinen Messungen hält die Powerbank gerade einmal 18Wh 100W durch.

Leistung Je Nach Kapazität

Auf der einen Seite sicherlich etwas enttäuschend für eine Powerbank die mit 210W beworben wird, auf der anderen Seite leider nicht unüblich wenn wir uns die Konkurrenz ansehen.

Spannenderweise könntet Ihr den anderen USB C Port weiterhin mit 60W belasten und die USB A Ports mit 40W bzw. 18W. Es wird nur der 100W USB C Port auf 65W heruntergedrosselt, die anderen Ports scheinen nicht beeinflusst zu werden. Kurios!

Temperatur 100w Entladen
Temperatur 100W Entladen

Woher kommt die Drosselung? Hier kann ich nur mutmaßen, aber die im Inneren verbauten Akkuzellen verließen beim leerer werden an Spannung. Hätten beispielsweise 4 in Reihe geschaltete Zellen im vollen Zustand 16,8V (4,2V * 4), so hätten diese fast leer nur noch 12,8V (3,2V * 4).

Um nun im vollen Zustand 100W aus den Zellen zu entnehmen müssten wir diese mit 5,95A belasten. Im fast leeren Zustand mit 7,81A. Es wäre theoretisch möglich, dass dies der Grund für die Drosselung ist. Allerdings wird das Argument etwas entkräftet, dadurch das die anderen Ports nicht auch gedrosselt werden.

 

Das Ladetempo und die Kompatibilität

Folgende Smartphones und Notebooks habe ich an der Flash 2.0 getestet:

  • Apple iPad Pro 11
  • Apple iPhone 12 Pro
  • Apple MacBook Pro 13
  • Apple MacBook Pro 16
  • Dell XPS 13 9380
  • Dell XPS 17 9700
  • Samsung Galaxy Note 20 Ultra
  • Sony Xperia 5 II
  • Xiaomi Mi 10 Pro

Ladestrom

Hier können wir es an sich recht kurz machen. Aufgrund der vielen Unterstützen Ladeprotokolle ist „für jeden etwas dabei“ ganz grob ausgedrückt. Kompatibilitätsprobleme oder ähnliches konnte ich nicht beobachten!

Chargeasap Flash 2.0 Test Review 11

Selbst das oftmals etwas zickige MacBook Pro 16 lud an der Flash 2.0 Powerbank problemlos.

 

Wiederaufladen

Wie schnell die Chargeasap Flash 2.0 wiederaufgeladen ist, hängt natürlich von der Quelle ab an der Ihr diese ladet. In der Spitze akzeptiert die Powerbank aber wie vom Hersteller versprochen bis zu 100W!

Ladegeschwindigkeit

Diese 100W Ladetempo werden auch bis ca. 60% Füllstand gehalten, ehe das Ladetempo langsam reduziert wird.

Temperatur 100w Aufladen 2
Temperatur 100W Aufladen

Dennoch ist die Powerbank in hervorragenden 1:07 Stunden bereits komplett gefüllt!

 

Fazit

Die Chargeasap Flash 2.0 zählt ohne Frage zu den technisch besten Powerbanks aktuell auf dem Markt!

Gerade die Auswahl an unterstützten Schnellladeprotokollen ist wirklich beeindruckend. USB PD, USB PD PPS, Quick Charge 3.0, Huawei Super Charge, OnePlus DASH Charge, OPPO Super VOOC usw. ist fast schon als eine einmalige Ausstattung zu bezeichnen. Hinzu kommt noch das kabellose Ladepad!

Chargeasap Flash 2.0 Test Review 8

Dabei bietet die Powerbank auch eine beeindruckende Leistung! 100W auf dem primären USB C Port, 60W auf dem sekundären, 40W auf USB A Port 1 und 18W auf USB A Port 2. Bei einer gleichzeitigen Nutzung stehen Euch bis zu 210W zur Verfügung. Einfach Weltklasse! Dabei hat die Powerbank auch keine Temperatur-Probleme, sie bleibt sogar relativ kühl. Ebenso Weltklasse ist die hohe Zyklenfestigkeit (bis zu 2000x Laden/Entladen), das hohe Wiederaufladetempo (0-100% in 1:07!) und das sehr wertige Gehäuse.

Allerdings ist die Flash 2.0 auch nicht perfekt, es gibt zwei Schwächen. Zum einen kann die Powerbank auf ihrem primären USB C Port nicht konstant 100W liefern, sondern nur ca. 40% der Kapazität, danach wird der Port auf 65W gedrosselt, warum auch immer. Leider ein Problem das alle mir bekannten 100W USB PD Powerbanks in ähnlicher oder schlimmerer Form haben.

Was mich aber etwas mehr stört ist die Kapazität. Die Flash 2.0 ist schon eine verdammt geile Powerbank, gerade dank der herausragenden Panasonic 21700 Graphene Akkuzellen, aber die Nutzbare Kapazität der Powerbank liegt nur bei 50-55Wh. Ausreichend ja, aber nicht großzügig! Dies reicht ein MacBook Pro 16 um ca. 50% zu laden.

Chargeasap Flash 2.0 Test Review 9

Kurzum, rein technisch ist die Flash 2.0 die ohne Frage beste Powerbank die mir bisher beregnet ist. Diese kann so ziemlich alles, was Ihr ihr vorsetzt, schnellladen, auch exotischere Smartphones von Huawei, OnePlus oder Oppo. Lediglich hätte ich mir etwas mehr Kapazität gewünscht, abseits davon haben wir aber eine Top Powerbank vor uns, welche so mehr oder weniger einmalig ist.

CORSAIR KATAR PRO WIRELESS Gaming-Maus, einfach (und) gut?

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Mit der KATAR PRO bringt Corsair eine neue kabellose Gaming-Maus auf den Markt. Diese soll dabei aber nicht dank tausender Feature und eines überzüchteten Sensors überzeugen. Ganz im Gegenteil, Corsair setzt auf Minimalismus!

So besitzt die Maus keine RGB Beleuchtung und setzt auf eine AA Batterie für die Energie Versorgung. Dies wirkt sich auch auf den Preis aus, welcher bei unter 50€ liegt. Dennoch soll die Maus im Gaming Betrieb überzeugen können. So setzt Corsair auf einen wertigen Sensor aus dem PixArt und die proprietäre SLIPSTREAM Technologie für eine schnelle und stabile Funkverbindung.

Corsair Katar Pro Wireless Test 7

Wollen wir uns mal im Test ansehen ob das Konzept der CORSAIR KATAR PRO WIRELESS Gaming-Maus auf geht!

An dieser Stelle vielen Dank an Corsair für das Zurverfügungstellen der KATAR PRO für diesen Test!

 

Die CORSAIR KATAR PRO WIRELESS Gaming-Maus im Test

Es ist direkt ersichtlich das es sich bei der KATAR PRO nicht um eine neue High End Maus aus dem Hause Corsair handelt. So ist die KATAR PRO gerade optisch sehr minimalistisch gestaltet!

Corsair Katar Pro Wireless Test 1

Die Maus ist komplett aus einem schwarzen Kunststoff gefertigt. RGB LEDs sucht Ihr dabei vergebens, es findet sich lediglich eine LED hinter dem Mausrad, welcher als Status LED dient. Optisch war dies auch schon das Aufregendste.

Ebenso verzichtet Corsair auf irgendwelche Gummi-Elemente oder Ähnliches. Die komplette Maus ist von vorne bis hinten aus dem gleichen schwarzen Kunststoff gefertigt. Dieser fühlt sich soweit okay an. Grundsätzlich fühlt sich dieser eher etwas günstiger an, gerade auf dem Rücken der Maus, aber die Textur ist gelungen! Diese fühlt sich gut an der Hand an und lässt die Maus griffig wirken.

Corsair Katar Pro Wireless Test 2

Die Rückseite der Maus wirkt etwas dünner, da sich hier eine Abdeckung verbirgt. Unter dieser Abdeckung ist unter anderem der Funkempfänger und der Slot für die AA Batterie/Akku. Bei dem Funkempfänger handelt es sich um Corsairs SLIPSTREAM Technologie, welche Reaktionszeiten von unter 1ms garantieren soll. Alternativ könnt Ihr die Maus auch via Bluetooth verbinden. Ein Wahlschalter findet sich hierfür auf der Unterseite.

Corsair Katar Pro Wireless Test 3

Angetrieben wird die Maus von einer AA Batterie oder einem AA Akku. Eine AA Batterie soll laut Corsair 135 Stunden oder einen Monat bei 4 Stunden pro Tag durchhalten. Die grobe Größe dieser Angabe kann ich bestätigen.

Glorious PC Gaming Race Model D Gaming-Maus 68g
Xtrfy M4 RGB 69g
Endgame Gear XM1 70g
SteelSeries Sensei Ten 92g
CORSAIR KATAR PRO WIRELESS 97g
XPG PRIMER 102g
Alienware AW610M 117g
Corsair NIGHTSWORD RGB 119g
Alienware AW558 120g

 

Corsair Katar Pro Wireless Test 4

Mit 97g inklusive Batterie ist die KATAR PRO eine mittelschwer Maus.

 

Tasten und Sensor

Die CORSAIR KATAR PRO WIRELESS verfügt über die üblichen 6 Standard-Tasten einer Gaming Maus. In Corsairs PR Material waren dabei keine Information zu finden ob es sich um namenhafte Taster in der Maus handelt.  Dementsprechend gehe ich nicht davon aus, dass hier Omron Taster verbaut sind wie es bei den teureren Modellen der Fall ist.

Allerdings fühlen sich alle Tasten an der KATAR PRO soweit gut an! Lediglich der Klang wirkt einen Hauch mehr gedämpft als bei vielen teureren Mäusen. Die KATAR PRO klingt weniger hell. Ob dies nun am Gehäuse liegt oder an den Tastern kann ich nicht mit Sicherheit sagen. Grundsätzlich sind die Maustasten mehr als ausreichend präzise und knackig in der Auslösung.

Auch die seitlichen Tasten fühlen sich gut und wertig an! Lediglich die Taste hinter und unter dem Mausrad sind etwas schwammiger.

In der KATAR PRO ist der PMW3325 Sensor von PixArt verbaut, genau genommen der PMW3325DB-TWMU.

PixArt PMW 3325 PixArt PMW 3360 PixArt PMW 3330
Auflösung 200-10000 dpi 200-12000 dpi 200-7200 dpi
Tracking Geschwindigkeit 2,54 m/s 6,35 m/s 3,81 m/s
Beschleunigung 20 g 50 g 30 g

 

Der PMW3325 ist grundsätzlich eher als „Einsteiger“ Gaming Sensor zu bezeichnen. Gerade was die maximale Trackinggeschwindigkeit angeht ist der PMW3325 mit 2,54 m/s etwas limitiert. In wie weit sich dies in der Praxis auswirkt ist zu sehen.

Interessanterweise gibt Corsair in seinem Marketing Material keine Polling Rate an. Laut meinen Messungen liegt diese aber bei 988 Hz, also werden wir eine 1000Hz Maus vor uns haben. Wichtig! Via Bluetooth liegt die Polling Rate bei „nur“ 250Hz, was absolut nutzbar ist, aber in einem kompetitiv Spiel natürlich ein kleiner Nachteil ist. Abgesehen davon war aber die Bluetooth Verbindung auch sehr gut.

 

Die Praxis

Aber wie sieht es in der Praxis aus? Starten wir hier mit dem Sensor und dem Tracking. Grundsätzlich ist das Tracking der KATAR PRO WIRELESS nicht schlecht bzw. schlechter als bei den meisten Gaming Mäusen. Selbst die Einsteiger-Sensoren von PixArt sind mittlerweile einfach gut genug.

Corsair Katar Pro Wireless Test 8

Das Tracking ist sauber. Auch „klebt“ der Mauszeiger schön an den Handbewegungen. Lediglich in extremen Situationen, bei extremen Mausbeschleunigungen, meine ich zu spüren, dass die KATAR PRO etwas weniger direkt wirkt. Auch generell meine ich zu spüren, dass die Maus im Vergleich zur CORSAIR Dark Core RGB PRO etwas „nervöser“ wirkt.

Wird dies in Spielen auffallen? Wenn Ihr absoluter CS GO Profi seid, vielleicht, ansonsten vermutlich eher weniger. In den meisten Single Player Spielen wie The Witcher 3, Assassins Creed usw. konnte ich nach kurzer Zeit keinen Unterschied zu meiner regulären Maus spüren. Auch in den meisten Shootern erwarte ich nicht, dass Euch die KATAR PRO WIRELESS zurückhält. Diese kommt zu 98% an die High End Modelle heran was den Sensor in der Praxis betrifft. Kleine Anmerkung, tendenziell gefiel mir das Tracking der Maus bei niedrigen bis mittleren DPI Einstellungen besser als bei extrem hohen.

Corsair Katar Pro Wireless Test 10

Zumal auch die die Form der Maus gelungen ist. Diese ist grundsätzlich recht einfach gehalten, liegt aber gut in der Hand, gerade wenn Ihr einen etwas leichteren Griff bevorzugt. So funktioniert gerade der Fingertip Grip sehr gut bei der Maus! Auch wirken die Oberflächen recht haltbar. Ich erwarte das sich mittelfristig leichte „Fettflecken“ auf den Mitten der Maustasten bilden könnten, aber es wird sich vermutlich nichts ablösen können oder Ähnliches.

Ebenfalls positiv stehe ich dem Mausrad gegenüber. Dieses fühlt sich erfreulich gut an. Dieses hat einen ziemlich idealen Wiederstand, nicht zu viel dass das Scrollen über lange Webseiten nervig ist, aber auch nicht zu wenig das dieses in Spielen unpräzise wäre. Auch die Abstufungen sind gut fühlbar. Lediglich die Taste unter dem Mausrad gefällt mir weniger gut.

 

Fazit

Die CORSAIR KATAR PRO WIRELESS ist sicherlich nicht die aufregendste kabellose Maus aktuell auf dem Markt, dies ist aber auch nicht schlimm, gerade im Anbetracht des Preises.

So ist die KATAR PRO minimalistisch, aber sinnvoll ausgestattet! Der verwendete PixArt PMW 3325 Sensor ist sicherlich nicht als High End zu bezeichnen, macht aber in der Praxis einen guten Job und ist außerhalb vom Pro Gaming absolut alltagstauglich. Dabei funktionierte die Funkverbindung sowohl via Bluetooth aber besonders mit dem Corsair eigenen Empfänger sehr gut! Eine Verzögerung oder „Lag“ war keiner festzustellen.

Corsair Katar Pro Wireless Test 6

Auch die Ergonomie konnte voll und ganz überzeugen. Lediglich die Materialwahl wirkt recht einfach. Dies passt aber auch gut zum Fazit. Die CORSAIR KATAR PRO WIRELESS ist eine einfache kabellose Gaming Maus, welche ihren Job unspektakulär und gut verrichtet! Diese ist dabei gerade für „Mobile“ Gamer interessant aufgrund der Bluetooth Verbindung und des fairen Preis von unter 50€.

Der Yeedi K650 im Test, der beste „dumme“ Saugroboter

Ein guter Staubsaugroboter kostet in der Regel mindestens 250-300€, darunter schwächeln die Modelle meist extrem bei der Navigation, da hier auf die teureren und genaueren Navigationsverfahren verzichtet wurde.

Der Yeedi K650 will dennoch in der 200€ Preisklasse überzeugen! Dies soll dank einer hohen Saugleistung von 2000pa und einer „dummen“ aber Effizienten Navigation gesehen.

Yeedi K650 Im Test 9

Wollen wir uns doch einmal im Test ansehen ob dies auch so stimmt! Kann der Yeedi K650 überzeugen?

An dieser Stelle vielen Dank an Yeedi für das Zurverfügungstellen des K650 für diesen Test.

 

Der Yeedi K650 im Test

Auf den ersten Blick ist der Yeedi K650 ein ganz klassischer Staubsaugroboter. Dieser verfügt über die meist übliche runde Form und den Stoßfänger auf der Front.

Yeedi K650 Im Test 1

Der Durchmesser des Saugroboters beträgt ca. 33 cm und die Höhe ca. 8 cm. Damit ist der K650 ein vergleichsweise flacher Sauger. Allerdings fällt auch das Fehlen eines Laser-Sensors auf.

Der Yeedi K650 ist blöd gesagt ein „dummer“ Saugroboter. Das heißt dieser verfügt nicht über einen Laser-Sensor, Kamera oder ähnliche erweiterte Navigationssysteme. Es findet sich auf der Front lediglich der übliche Stoßsensor.

Yeedi K650 Im Test 5

Was das Design angeht ist der K650 auch sehr schlicht gestaltet. So findet sich auf der Oberseite lediglich eine Taste. Der eigentliche Einschalter ist auf der rechten Seite angebracht und auch der Schmutzauffangbehälter ist auf der Rückseite zu entnehmen.

Yeedi K650 Im Test 6

Neben dem Saugroboter selbst ist natürlich die Ladestation sehr wichtig. Diese ist hier auch sehr minimalistisch gehalten und verfügt lediglich über die zwei üblichen Ladekontakte und eine IR LED, welche als eine Art Leuchtturm dient um den Saugroboter zu leiten.

 

Filter und Auffangbehälter

Der Yeedi K650 verfügt über einen „2-in-1“ Schmutzauffangbehälter. Dieser sammelt nicht nur Euren Schmutz auf, sondern dient auch als Wassertank beim Wischen.

Yeedi K650 Im Test 15

Hierdurch fällt der Schmutzauffangbehälter leider mal wieder recht klein aus, aber mit 400ml auch nicht winzig. Habt Ihr Haustiere werdet Ihr den Yeedi K650 vermutlich aber dennoch nach jeder Fahrt reinigen müssen. Leider ist der Schmutzauffangbehälter teils etwas störrisch beim Entleeren. Hier ist noch klar Luft nach oben!

Yeedi K650 Im Test 3

Die Filterung übernimmt ein vergleichsweise einfacher Feinstaubfilter, welcher mit zwei Vorfiltern vor groben Schmutz geschützt ist. Erfreulicherweise ist der Feinstaubfilter relativ groß, daher setzt dieser sich nicht ganz so schnell zu.

 

Die App

Wie jedes Smart Home Produkt verfügt natürlich auch der Yeedi K650 über eine WLAN Verbindung und Smartphone App.

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Die Yeedi Smartphone App ist grundsätzlich recht einfach aufgebaut.

Screenshot 20201029 151859 Yeedi Screenshot 20201029 133347 Yeedi

Auf der Startseite der App könnt Ihr zwischen den drei Programmen dieses unterscheiden. Hier bietet die App „Kante“, Auto und „Punkt“. Zudem könnt Ihr den Saugroboter natürlich starten und stoppen, den aktuellen Status sehen usw.

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Grundsätzlich macht die App einen vernünftigen Eindruck!

 

Die Navigation und das Fahrverhalten

Das wichtigste bei einem Saugroboter ist? Richtig die Navigation! Ich würde jederzeit einen mittelmäßig gut saugenden Roboter mit guter Navigation einem gut saugenden Modell mit mittelmäßiger Navigation vorziehen.

Eine gute Navigation ist aber nicht ganz einfach zu erreichen. Teurere Modelle setzen hier Wahlweise auf eine Kamera oder einen Laser-Sensor die einen Grundriss Eurer Wohnung erstellen und dementsprechend diese reinigen. Allerdings Laser-Sensoren sind teuer (vor ein paar Jahren haben diese über 300€ im Zukauf gekostet).

Der Yeedi K650 nutzt für seine Navigation ein Gyroscope. Blöd gesagt der Saugroboter ist also blind, merkt sich aber dank Gyroscope in welche Richtung er gefahren ist bzw. in welche Richtung er fährt. So nutzt der Yeedi K650 KEINE Zufallsnavigation sondern reinigt Deine Wohnung in geraden Bahnen.

Yeedi K650 Im Test 11

In der Praxis funktioniert dies auch erstaunlich gut. So merkt sich der Yeedi K650 in einem gewissen Rahmen sogar zuvor ausgelassene Stellen oder Räume und kehrt zu diesen zurück. Nein die Navigation ist nicht so präzise und „magisch“ wie bei Modellen mit Laser-Navigation, funktioniert aber deutlich effizienter als die ansonsten übliche Zufallsnavigation.

Größere Wohnungen und Räume bekommt der Yeedi K650 grundsätzlich effizient gereinigt! Lediglich wenn das Raumlayout durch Möbel usw. sehr komplex wird kann es passieren, dass der K650 Stellen auslässt.

Für sehr komplexe Wohnungen würde ich weiterhin einen Saugroboter mit Laser Navigation empfehlen, hast Du aber eine recht offene und einfache Wohnung, dann wird auch der Yeedi K650 mit seiner einfachen Gyroscope Navigation überzeugen können.

Generelle Probleme mit Hindernissen oder hohen Teppichkannten konnte ich nicht beobachten! Auch die Fluchtlogik war ordentlich, aber auch nicht absolut überragend. Zwischen sehr engen Stuhlbeinen oder in einem Kabelnest kann der K650 schon mal hängen bleiben. Ähnliches gilt für herumliegende Socken usw.

 

Saugleistung

Yeedi gibt die Saugleistung des K650 mit bis zu 2000pa an. Dies sagt allerdings in der Praxis nicht viel aus! Es gibt viele High End Saugroboter welche hier mit recht konservativen Werten werben, aber in der Praxis deutlich besser saugen.

Was hier deutlich beim Yeedi K650 auffällt, ist die rotierende Bürste, welche vergleichsweise schmal gehalten ist. Dies verringert natürlich die Flächenleistung, fokussiert aber die Saugleistung auf einen kleineren Raum. Des weiteren bietet Euch Yeedi zwei Bürsten zwischen denen Ihr wählen könnt. Einerseits eine klassische Bürste oder eine Gummi-Walze. Erstere eignet sich besser für Teppiche und gemixte Böden, letztere für glatte Böden oder gröberen Schmutz. Ich habe für diesen Test primär die reguläre Bürste genutzt.

Yeedi K650 Im Test 2

Die Saugleistung des K650 ist tadellos! Auf glatten Böden hat dieser eine Saugleistung von annähernd 100%, beim üblichen Staub oder gröberen Schmutz. Bei feinerem Schmutz (Mehl, Sand usw.) müsst Ihr die Saugleistung über die App etwas hochschalten, dann erreicht Ihr auch hier eine gute Saugleistung, wenn auch nicht 100%ig.

Auf Teppichen kommt es an was Ihr für einen Schmutz und was Ihr für einen Teppich habt. Normaler Teppichboden oder flachere Teppiche werden gut gereinigt. Selbst Tierhaare werden deutlich sichtbar entfernt. Katzenhaare werden generell sehr gut entfernt, Hundehaare die aus meiner Erfahrung mehr kleben als Katzenhaare werden beim einmaligen Überfahren zu ca. 80-90% entfernt. 1x alle 1-2 Wochen ist also hier gegebenenfalls ein manuelles Nacharbeiten erforderlich.

Allerdings selbst High End Modelle schaffen es in meiner Wohnung auch nicht die Haare meines Hundes zu 100% zu entfernen. Vereinzelt bleiben immer mal wieder welche im Teppich hängen.

 

Fazit

Der Yeedi K650 ist der beste „dumme“ Saugroboter der mir bisher begegnet ist. Wobei so dumm ist der Yeedi K650 gar nicht! Dieser ist lediglich „blind“ da ihm ein Laser-Sensor oder eine Kamera fehlt. Dieser nutzt den übliche Stoßsensor und ein Gyroscope.

Hierdurch weiß der Saugroboter durchaus wo er gerade ist und von wo er kam. Dies erlaubt dem Yeedi K650 Deine Wohnung in effizienten geraden Bahnen zu reinigen. Der Sauger versucht sich dabei auch grob zu merken sollte er eine Stelle mal ausgelassen haben.

Yeedi K650 Im Test 10

Dennoch würde ich den K650 primär für weniger bis mittelkomplexe und wenn möglich recht offene Wohnungen empfehlen. Hier wird dieser klar am effizientesten arbeiten.

Die Saugleistung ist soweit 1a. Diese liegt etwas unter den 600€+ Modellen, aber ist deutlich besser als es hier der Preisunterschied vermuten lassen würde. Ich bin lediglich kein großer Fan des Schmutzauffangbehälters, bzw. von dessen Leerung.

Abseits davon gibt es nichts worüber ich klagen kann. Für 250€ macht der Yeedi K650 einen guten Job! Lediglich wenn Eure Wohnung sehr verwinkelt oder komplex ist würde ich klar zu einem teureren Modell raten.

Yeedi K650

Die Synology DiskStation DS720+ im Test

Ein lokaler Storage Server oder NAS ist auch in Zeiten der Cloud etwas sehr Praktisches, gerade wenn Ihr über mehrere Geräte verfügt. Der Marktführer ist hier Synology, welche ein großes Sortiment an diversen NAS Systemen anbieten.

Eins der spannendsten Modelle im Oberklasse Sektor für Heim oder „Small Business“ Nutzer ist das noch recht neue DS720+. Dieses verfügt über zwei HDD/SSD Slots und aufgrund der „+“ Version über diverse durchaus interessante Bonus Feature, gerade im Backup und Business Segment.

Synology Diskstation Ds720+ Im Test 9

Allerdings mit knapp über 400€ ist das DS720+ auch sehr teuer für ein NAS das nur über Gbit LAN verfügt. Lohnt es sich dieses zu kaufen? Finden wir es im Test heraus!

An dieser Stelle vielen Dank Synology welche mir das NAS für diesen Test ausgeliehen haben.

 

Die Synology DiskStation DS720+ im Test

Synology ist was das Design seiner NAS Systeme angeht etwas faul bzw. diese nutzen das „if it ain’t broke don’t fix it“ Prinzip. So nutzt das DS720+ das weitestgehend gleiche Gehäuse wie alle Vorgänger der letzten ca. 8 Jahre.

Synology Diskstation Ds720+ Im Test 1

Schlimm? Nein denn das Gehäuse ist gut gebaut! Da wir hier in der „+“ Klasse sind ist dieses recht professionell gehalten. Das Äußere besteht aus einem sehr wertigen rauen Kunststoff. Die beiden Festplattenschlitten sitzen frei zugänglich in der Front. Allerdings sind beide Schlitten durch eine Art Schloss gesichert, niemand kann also im vorbeigehen eine Festplatte klauen.

Neben den beiden Festplatten Slots finden wir auf der Front den Einschalter, einen USB 3.0 Port und drei Status-LEDs.

Synology Diskstation Ds720+ Im Test 2

Auf der Rückseite ist ein großer 120mm Lüfter für die Kühlung, zwei Gbit LAN Ports, ein weiterer USB 3.0 Port, ein eSATA Port und der Anschluss für das Netzteil.

Der eSATA Port ist für eine Erweiterungseinheit. Ihr könntet mit dieser die verfügbaren Slots auf bis zu 7 Stück erweitern. Plant Ihr dies würde ich aber glatt von Anfang an ein größeres Modell empfehlen.

Synology Diskstation Ds720+ Im Test 4

Die Festplatten in der DiskStation DS720+ werden im übrigen Werkzeuglos und entkoppelt montiert! Lediglich 2,5 Zoll Laufwerke müssen regulär verschraubt werden.

Eine Besonderheit der DiskStation DS720+ sind die beiden optionalen M.2 SSDs die Ihr auf der Unterseite verbauen könnt, somit hat das NAS genau genommen vier Laufwerk-Slots.

 

Synologys NAS Serien

Synology bietet diverse NAS Systeme an. Wollen wir uns hier erst einmal generell über den Aufbau von Synologys Lineup unterhalten.

Die meisten Synology NAS Systeme haben einen eigentlich recht klar aufgebauten Namen. Beispielsweise beim DS720+.

Starten wir mit dem DS:

  • DS = Diskstation, also die Bezeichnung das es sich hier um ein NAS handelt.
  • RS = Rackstation, also NAS Systeme im Rack Format

Nach der Art Bezeichnung folgt eine Zahl welche Euch Aufschluss über die Anzahl der Festplattenschächte gibt:

  • 1 = 1 Bay
  • 2 = 2 Bay
  • 3 = 3 Bay
  • 4= 4 Bay

Wichtig! Hierbei handelt es sich um die maximale Anzahl von Festplatten inklusive Erweiterungseinheiten! Bei dem DS720+ könnt Ihr die 2 internen Slots mithilfe der Expansion Unit DX517 auf 7 erweitern.

Nach der Anzahl der Festplattenschächte folgt die Jahresangabe:

  • 18 = 2018er Modell
  • 19 = 2019er Modell
  • 20 = 2020er Modell

Zu guter Letzt folgt noch ein Buchstabe für die Serie

  • J = Junior Serie (Einsteiger-Serie)
  • „ „ = die Standard Serie
  • Play = die Multimedia Serie
  • „+“ = die Profi Serie

Generell laufen alle Synology NAS Systeme mit der gleichen Software. Auf einen J NAS ist also erst einmal die gleiche Software wie auf einem + Gerät. Es gibt im Detail aber kleine Unterschiede.

Ein + NAS hat mehr Profi Feature wie eine verbesserte PC Backup-Lösung, die Möglichkeit sich mit einem anderen NAS zu spiegeln, das bessere Btrfs Dateisystem usw. Ein wichtiger „Pluspunkt“ ist auch der Replication Service. Dieser erlaubt es Schnappschüsse von Euren Netzwerklaufwerken alle XX Stunden anzufertigen. Solltet Ihr mal etwas ungewollt löschen, so lässt dieses sich sehr unproblematisch wieder zurückholen.

Die Play Serie kann Videos „Live“ bei der Wiedergabe umwandeln. Die Unterschiede gerade zwischen J, Normal und Play sind also eher gering. Zur Plus Serie gibt es dann wieder einen Sprung, welcher gerade für Enthusiasten durchaus interessant sein kann.

 

Software

Auf allen Synology NAS Systemen läuft das sogenannte DSM als Betriebssystem. DSM basiert natürlich auf Linux und liegt hier in Version 6.2.3 vor.

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Das DSM ist dabei viel mehr als eine klassische WebUI, wie Ihr diese vielleicht von Routern her kennt. DSM ist eher ein reguläres Betriebssystem in Eurem Webbrowser, mit allem was dazugehört. Ihr könnt verschiedene Fenster öffnen, diese verschieben, Fotos betrachten, im Dateisystem navigieren usw.

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Im DSM gibt es zunächst drei „Apps“ die Ihr besuchen solltet. Dies wäre die Systemsteuerung, den Speicher Manager und das Paket-Zentrum.In der Systemsteuerung findet Ihr alle grundlegenden Einstellungen. Hier könnt Ihr neue Benutzer anlegen, freigegebene Ordner erstellen und generelle Einstellungen des NAS verwalten.Dazu gehört das Einstellen der IP Adressen, QuickConnect (für den Fernzugriff), das Verwalten von Dateidiensten usw.

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Bei den Dateidiensten unterstützt das DS720+.von Haus aus:

  • SMB (Windows)
  • AFP (Apple)
  • NFS (Linux)
  • FTP
  • TFTP
  • rsync

Im Speichermanager könnt Ihr den aktuellen Zustand der verbauten Laufwerke betrachten und gegebenenfalls auch RAID Level einstellen. Ohne zusätzliche Erweiterungseinheit unterstützt das DS720+ RAID 1 und RAID 0 neben dem JBOD Modus (in welchem beide Laufwerke einfach zusammengefasst werden).

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Kommen wir sicherlich zum größten Highlight von Synology NAS Systemen, dem Paketzentrum. Im Paketzentrum findet Ihr Erweiterungen für Euer NAS, welche sich einfach über einen Klick installieren lassen.

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Zu den spannendsten Apps zählen hier:

  • Audio Station
  • Antivirus Essential
  • Cloud Sync
  • Note Station
  • Moments
  • Synology Drive Server
  • Plex Media Server
  • Video Station
  • WordPress

Schauen wir uns ein paar dieser Apps doch mal näher an.

Audio Station

Die Audio Station ist so etwas wie Euer persönliches Spotify. Ihr könnt hier Eure Musiksammlung hinterlegen. Diese könnt Ihr dann via Webbrowser oder Smartphone App aufrufen und zwar via Internet auf Wunsch auch weltweit. Musik wird dabei sauber in Interpreten, Album usw. unterteilt.

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Verbindet Ihr eine USB Soundkarte mit dem DS720+ könnt Ihr Musik sogar direkt über das NAS wiedergeben.

Video Station

Die Video Station ist im Grunde das Gleiche wie die Audio Station, nur für Videos. Ihr könnt hier Filme hinterlegen, welche sich dann über den Webbrowser oder die Synology DS Video App aufrufen bzw. streamen lassen.

Note Station

Eine meiner Lieblings Apps, die Note Station. Die Note Station ist eine Art Evernote / OneNote Klon. Ihr könnt im Webbrowser, in einer Windows Desktop App oder in der DS Note Smartphone App Notizen mit Bilder, Tabellen usw. anlegen, welche dann basierend auf dem Nutzer synchronisiert werden.

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Das Ganze funktioniert wunderbar auch über das Internet hinweg und macht einen Dienst wie Evernote wirklich überflüssig.

Synology Drive

Synology Drive ist ein Synchronisationsdienst wie Dropbox, OneDrive nur halt über Euer NAS. Synology bietet hier Windows, Mac und Smartphone Apps an welche es erlauben Ordner über mehrere Geräte hinweg synchron zu halten.

Moments

Moments ist erneut eine „alternative“ zu einem populären Dienst. In diesem Fall Google Foto. Installiert Ihr die Smartphone App (Synology Moments) auf Eurem Smartphone, dann werden gemachte Bilder automatisch mit dem NAS synchronisiert.

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Dieser werden dann auf all Euren Geräten in einer schönen Übersicht abrufbar gemacht.

 

Performance

In der DiskStation DS720+ ist ein Intel Celeron J4125 mit 2GB RAM verbaut. Prinzipiell eine ordentliche Kombination! Der Intel Celeron J4125 ist sicherlich kein absolutes Leistungsmonster, aber reicht völlig um die Gbit LAN Ports voll auszunutzen und auch Dinge wie Foto-Vorschauen usw. schnell zu berechnen.

Synology Diskstation Ds720+ Im Test 6

Prinzipiell reichen die 2GB RAM auch, aber hier wäre etwas mehr schön. Das DSM nutzt überschüssigen RAM als eine Art Zwischenspeicher bei Netzwerkübertragungen, was das Kopieren von vielen kleinen Dateien durchaus etwas beschleunigen kann. Mehr dazu hier „Was bringt mehr RAM in Synology NAS Systemen“. Erfreulicherweise könnt Ihr den RAM mithilfe eines SO-DIMM Slots noch erweitern.

Wie steht es aber um die Netzwerkperformance?

Performance

Der Gbit LAN Port ist bei dem DS720+ ganz klar der limitierende Faktor. Mit 118MB/s lesend wie auch schreibend kann das NAS aber auch das volle Gbit LAN Tempo erreichen.

 

Leistungsaufnahme

Die Leistungsaufnahme von den meisten NAS Systemen wird zu großenTeilen von den verbauten Laufwerken definiert. Eine HDD benötigt ca. 5-10W.

In meinem Test benötigte das DS720+ mit einer SSD ca. 8,4W in Normalbetrieb und rund 10W unter Last. Dies ist recht sparsam.

 

Fazit

Synology NAS Systeme sind generell immer empfehlenswert, es stellt sich hier nur die Frage ist das DS720+ das richtige Synology NAS für Euch? Diese Frage ist nicht ganz so einfach zu beantworten.

Auf Seiten der Software ist das DS720+ herausragend! Die Synology Apps sind absolute Weltklasse und können viele andere bekannte Apps wie Dropbox, Google Foto, Evernote usw. komplett durch lokale Lösungen ersetzen.

Synology Diskstation Ds720+ Im Test 11

Allerdings setzen alle aktuellen Synology NAS Systeme auf diese Software und somit auch günstigere Modelle. Das DS720+ bietet einige „+“ spezifische Zusatzfeature, wie die bessere Backup Software, Btrfs und den Replication Service und die zwei SSD Slots. Sicherlich nett, aber auch nicht absolut essenziell. Auch auf Seiten der Performance werden die Unterschiede zu vielen kleineren Synology NAS Systemen gering sein. Diese kämpfen schließlich alle etwas mit dem Limit der Gbit LAN Verbindung.

Dennoch ist das Synology DS720+ natürlich ein absolutes spitzen NAS System mit einer tollen Software! Seid Ihr aber ein einfacher Heimnutzer und braucht nicht eins der spezifischen Feature des Synology DiskStation DS720+, dann würde ich mir vielleicht auch einmal das Synology DS220+ ansehen.

Synology Diskstation Ds720+

Der Fresh ’n Rebel ROCKBOX BOLD M im Test

Bluetooth Lautsprecher findet Ihr zu tausenden bei Amazon und eBay, primär von asiatischen Herstellern. Viele dieser Modelle sind zwar durchaus gut, wirken aber schon recht generisch. Wollt Ihr hier ein etwas außergewöhnlicheres Modell müsst Ihr in der Regel etwas mehr Geld in die Hand nehmen.

Fresh 'n Rebel Rockbox Bold M Im Test 11

Aber es gibt auch Ausnahmen! So bietet Fresh ’n Rebel diverse spannender und schicker Bluetooth Lautsprecher an, welche dabei preislich mehr als fair sind. In diesem Test soll es um das mittlere Modell, die ROCKBOX BOLD M gehen. Diese soll durch ein schickes Design und einen guten Klang punkten und dies trotz eines fairen Preises von 60-70€.

Aber gelingt dies? Finden wir es im Test der Fresh ’n Rebel ROCKBOX BOLD M heraus! An dieser stelle vielen Dank an den Hersteller welcher mir die ROCKBOX BOLD M für diesen Test zur Verfügung gestellt hat.

 

Der Fresh ’n Rebel ROCKBOX BOLD M im Test

Der Fresh ’n Rebel ROCKBOX BOLD M ist ein mittelkompakter Bluetooth Lautsprecher. Mit 185 x 80 x 85 mm passt dieser problemlos in einen Rucksack, ist aber auch nicht mehr „Hosentaschen-Größe“. Prinzipiell bevorzuge ich etwas größere Bluetooth Lautsprecher, da diese oftmals einen besseren Klang versprechen.

Fresh 'n Rebel Rockbox Bold M Im Test 1

Aufseiten der Optik setzt Fresh ’n Rebel auf ein recht schlichtes, ich würde fast sagen Skandinaviers Design. Der größte Teil des Lautsprechers wird von einem Stoff in einer Leinen Optik umspannt. Dieser Stoff ist allerdings etwas weicher und Textilartiger als bei vielen Lautsprecher in leinen Optik.

Ich fürchte hierdurch ist dieser etwas anfälliger gegenüber Schmutz. Fingerabdrücke usw. seht Ihr aber natürlich nicht auf diesem. Dennoch ist das Gefühl in der Hand wirklich gelungen!

Fresh 'n Rebel Rockbox Bold M Im Test 2

Lediglich die Seiten sind aus einem stark gummierten Kunststoff gefertigt. Auf der linken Seite ist zudem eine kleine Gummi-Schlaufe angebracht.

Gesteuert wird der Lautsprecher über fünf Tasten auf der Oberseite und zwei weitere am rechten Rand. Bei den Tasten auf der rechten Seite handelt es sich um den Einschalter, wie auch eine Bluetooth Taste. Die Tasten auf der Oberseite sind für die Mediensteuerung.

Fresh 'n Rebel Rockbox Bold M Im Test 5

Die Anschlüsse der ROCKBOX BOLD M sind unter einer kleinen Gummi-Klappe am rechten Rand. Hier finden wir einen microUSB Ladeport, einen AUX Eingang und einen USB Ausgang. Der USB Ausgang dient einer Powerbank Funktionalität. Ihr könnt im Notfall mit der ROCKBOX BOLD M Euer Smartphone laden. Ich konnte keine offizielle Angabe finden wie viel Kapazität der Akku hat, aber konnte rund 4000mAh Messen.

Fresh 'n Rebel Rockbox Bold M Im Test 4

Diese Kapazität soll laut Hersteller für rund 15 Stunden Laufzeit ausreichen. In der Praxis kann ich gute 10-12+ Stunden bestätigen.

 

Klang

Der spannendste Punkt ist ohne Frage der Klang, von daher wie schlägt sich hier die Fresh ’n Rebel ROCKBOX BOLD M?

Starten wir wie üblich bei den Höhen. Die Höhen würde ich als weitestgehend tadellos, wenn nicht sogar für diese Preisklasse als sehr gut bezeichnen. Diese sind absolut klar, sauber und schön brillant. Dabei schaffen diese es auch eine schöne Leichtigkeit zu vermitteln.

Fresh 'n Rebel Rockbox Bold M Im Test 8

Die Mitten sind ebenfalls als gut zu bezeichnen. Stimmen werden natürlich und ausreichend satt wiedergegeben. Dabei eignet sich die ROCKBOX BOLD M durchaus auch für Podcasts und Hörbücher, welche sauber und gut verständlich wiedergegeben werden. Die generelle Klangfülle ist ordentlich, aber auch nicht überragend. Ich würde sagen diese entspricht dem was man von einem 60€ Lautsprecher erwarten darf.

Wie steht es aber um den Bass? Hier habe ich schon besseres aber auch schon Schlechteres gehört. Grundsätzlich ist ausreichend viel Bass vorhanden, dass Musik „vollständig“ klingt. Gerade die oberen Bassbereiche werden von der ROCKBOX BOLD M gut wiedergegeben. Etwas schwächeln tut der Lautsprecher im Tiefgang, dies gerade auf höheren Lautstärken. Hier könnte durchaus noch etwas mehr „Wums“ vorhanden sein. Allerdings sind wir hier in der 60€ Preisklasse und da gibt es wenige Modelle die diesen mehr an „Wums“ bieten.

Fresh 'n Rebel Rockbox Bold M Im Test 9

Hierdurch betrachte ich den Fresh ’n Rebel ROCKBOX BOLD M weniger als Party Lautsprecher, sondern als eher regulären „Hifi“ Lautsprecher für normale Zimmerlautstärke. Natürlich kann dieser auch lauter, aber gerade bei mittleren Lautstärken klingt er ungewohnt rund und natürlich/neutral, für einen Bluetooth Lautsprecher dieser Klasse, welche oftmals eher effekthascherisch abgestimmt sind. Der ROCKBOX BOLD M setzt hier tendenziell mehr auf Qualität als auf Quantität.

 

Fazit

Die Fresh ’n Rebel ROCKBOX BOLD M ist ein schicker und wertig klingender Bluetooth Lautsprecher! Dabei kann dieser mehr durch Qualität als durch Quantität überzeugen, dies gilt gerade für den Klang.

Fresh 'n Rebel Rockbox Bold M Im Test 12

Die ROCKBOX BOLD M klingt sehr wertig und natürlich! Zwar könnte der Bass noch einen hauch tiefer und kräftiger sein, gerade bei hohen Lautstärken, aber generell passt der Bass, sofern Ihr hier nicht zwingend nach dem absoluten Maximum sucht. Gerade auf normaler Zimmerlautstärke klingt der Lautsprecher überraschend natürlich und harmonisch, was bei vielen konkurrierenden Modellen oft nicht der Fall ist (diese versuchen oft den Bass zu sehr zu puschen).

Hinzu kommt das wirklich gelungene Design und die starke Akkulaufzeit. Ich liebe das „Stoff-Design“ das Fresh ’n Rebel hier nutzt. Dieses sieht sehr wertig aus und fühlt sich auch gut in der Hand an.

Kurzum für rund 60-70€ ist der Fresh ’n Rebel ROCKBOX BOLD M ein toller Bluetooth Lautsprecher!

Welche sind die besten High End Batterien? Duracell vs. Panasonic vs. Energizer vs. VARTA

Zwar ist der Bedarf an klassischen Batterien im Jahr 2020 sicherlich etwas zurückgegangen, aber hier und da wird auch mal eine normale AA Batterie benötigt. Hier gibt es zwei Herangehensweisen, einerseits die Nutzer welche die billigsten Batterien kaufen die sie finden können und die anderen die eher auf teurere Marken Batterien setzen.

Duracell Vs. Panasonic Vs. Energizer Vs. Vatra 1

In diesem Test wollen wir uns auf die High End Marken-Batterien konzentrieren. Mit der Frage welche ist die beste normale AA Batterie die Ihr für Geld kaufen könnt? In den Ring werden die Duracell Ultra, die Energizer Alkaline Power, die Panasonic EVOLTA NEO und die Varta Longlife Max geschickt. Welche ist die beste AA Batterie, wenn der Preis keine Rolle spielt?

Finden wir es heraus!

 

Die Testkandidaten

Für diesen Test habe ich mir folgende AA Batterien gekauft.

Diese stellen die üblichen Verdächtigen „High End“ Batterien. Gerade Duracell ist der Klassiker wenn es um eine gute Marken-Batterie geht.

Duracell Ultra        0.66 €
Energizer Alkaline Power        0.37 €
Panasonic EVOLTA NEO        1.06 €
Varta Longlife MAX        0.66 €

 

Preislich ist Panasonic mit seinem EVOLTA NEO ganz eindeutig der Teuerste! Dies liegt auch daran, dass es hier keine guten „Groß-Pakete“ gibt, wie bei den anderen. Rund 1€ pro Batterie ist ein sehr stolzer Preis! Allerdings sind Duracell und Varta mit rund 0,66€ auch nicht soweit davon entfernt. Energizer ist erstaunlicherweise recht günstig unterwegs mit 0,37€ pro Batterie.

Duracell Vs. Panasonic Vs. Energizer Vs. Vatra 2

Damit kostet eine Panasonic EVOLTA NEO so viel wie drei Energizer Alkaline Power, ob sich dies rechnet?

 

Der Test

Für den Test der Kapazität habe ich mir jeweils drei Batterien von jeder Sorte geschnappt und mit 0,1A, 0,5A und 1A entladen. Während des Entladens habe ich mithilfe eines SKYRC MC3000 die Spannung und Kapazität mitgeloggt.  1A ist hierbei schon ein dicker Brocken für eine Alkaline Batterie! Bei solche Belastungen empfehlen sich in der Regel eher Lithium Batterien, dennoch schauen wir einmal wie sich die „High End“ Modelle schlagen. Die Kapazität wird so lange gemessen bis die Batterien 1V Spannung unterschreiten, dann ist Schluss auch wenn sich die Spannung wieder etwas erholt.

Starten wir mit Test Nr. 1 bei 0,1A.

0,1 A Last

  1. Panasonic EVOLTA NEO
  2. Duracell Ultra
  3. Varta Longlife MAX
  4. Energizer Alkaline Power

Bei einer geringen Last sind die Unterschiede zwischen den vier Batterien sehr gering! Auf Platz 1 liegt Panasonic mit seiner EVOLTA NEO mit 2577mAh, gefolgt von der Duracell Ultra mit 2453mAh (-5%), der Varta Longlife Max mit 2392mAh (-8%) und der Energizer mit 2179mAh (-11%).

Damit haben sich die Batterien passend zum Preis geordnet, auch wenn natürlich der Unterschied von 11% zwischen der Energizer und der EVOLTA NEO objektiv nicht den fast 3x Preis rechtfertigt.

Wie sieht es aber bei einer etwas höheren Last von 0,5A aus?

0,5a Last

  1. Panasonic EVOLTA NEO
  2. Duracell Ultra
  3. Varta Longlife MAX
  4. Energizer Alkaline Power

Erneut die gleiche Reihenfolge, aber mit deutlich niedrigerer Kapazität! Normale AA Batterien sind nicht für höhere Lasten gemacht.

Platz 1 für die Panasonic EVOLTA NEO mit 1493mAh, dahinter die Duracell Ultra mit 1394mAh (-7%), die Varta Longlife Max mit 1258mAh (-16%) und auf dem letzten Platz die Energizer mit 1195mAh (-20%). Diese Ergebnisse rechtfertigen zwar auch nicht zwingend den deutlich höheren Preis der EVOLTA NEO, aber wir kommen in Regionen wo zu mindestens ein deutlicher Unterschied sichtbar wird.

Wie steht es um die 1A Last?

1a Last

  1. Panasonic EVOLTA NEO
  2. Varta Longlife MAX
  3. Energizer Alkaline Power
  4. Duracell Ultra

Hier verrutschen die Plätze etwas bzw. die Duracell Ultra bricht von Platz 2 auf Platz 4 ein. Platz 1 wird wieder von der Panasonic EVOLTA NEO mit 940mAh belegt, Platz 2 geht an die Varta Longlife MAX mit 811mAh (-14%), Platz 3 an die Energizer mit 673mAh (-28%) und Platz 4 an die Duracell Ultra mit 643mAh (-32%).

Ganz interessant, die Panasonic EVOLTA NEO besitzt mit rund 1,58V eine vergleichsweise niedrige „Voll-Spannung“ verglichen mit den anderen Batterien (1,61V bzw. 1,62V).

Dafür bricht die Spannung unter Last aber weniger stark ein.

 

Fazit

Die Panasonic EVOLTA NEO ist die beste AA Batterie die Ihr aktuell bekommen könnt! Allerdings müsst Ihr Euch schon etwas die Sinn-Frage stellen.

In der Regel sind High End Batterien nicht den Aufpreis zu guten „normalen“ Batterien wert, gerade beim langsamen Entladen! Hier bot die Panasonic EVOLTA NEO beim langsamen Entladen rund 5% mehr Kapazität als die Duracell Ultra, 8% mehr als die Varta Langlife Max und 18% mehr als die Energizer. Selbst verglichen mit „billig“ Batterien werdet Ihr vielleicht 20-30% mehr Kapazität haben.

Duracell Vs. Panasonic Vs. Energizer Vs. Vatra 3

Wo sicht High End Batterien deutlicher lohnen ist bei sehr hohen Belastungen, Taschenlampen, Ferngesteuerte Autos usw. Hier gewann erneut die Panasonic EVOLTA NEO vor der Energizer mit  einer 40% höheren Kapazität, 46% mehr als Duracell und 16% mehr Kapazität als die Varta Longlife Max. Allgemein kam die Panasonic EVOLTA NEO mit höheren Entladeströmen deutlich besser zu recht als die Konkurrenten.

Spielt Geld keine Rolle und Ihr wollt die beste AA Batterie aktuell auf dem Markt? Dann greift zur Panasonic EVOLTA NEO oder der Duracell Ultra.

Die Reolink Argus 3 im Test, komplett kabellos, mit WLAN und Scheinwerfer!

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Reolinks Argus Überwachungskameras gehören zu den absolut empfehlenswertesten komplett kabellosen Überwachungskameras. Gerade wenn Ihr ein Modell sucht das sich direkt mit WLAN verbindet und keine Abo Gebühren mitbringt.

Reolink Argus 3 Test 10

Mit der Argus 3 hat nun Reolink die neuste Version seiner beliebten Überwachungskamera auf den Markt gebracht. Die größte Neuerung, trotz des weiterhin komplett kabellosen Designs besitzt die Argus 3 einen kleinen LED Scheinwerfer. Somit kann die Kamera nicht nur Filmen, sondern Euch auch den Weg erleuchten, sehr praktisch!

Wollen wir uns da doch einmal die Argus 3 im Test ansehen. Kann diese überzeugen und wie steht es um die Akkulaufzeit?

 

Die Reolink Argus 3 im Test

Was das Design angeht, hat Reolink bei der Argus 3 einiges anders gemacht als noch bei der Argus 2. So ist die Argus 3 mit 90 x 56 x 65 mm ein Stück größer und vor allem tiefer. Dabei ist die Akkukapazität erstaunlicherweise aber nicht gestiegen und liegt bei weiterhin ordentlichen 5200mAh, dazu aber später mehr.

Reolink Argus 3 Test 1

Das Gehäuse der Argus 3 besteht komplett aus einem weißen Hochglanz-Kunststoff, mit Ausnahme der Front. Diese ist wie üblich mit einem schwarzen Kunststoff bedeckt, unter welchem sich die IR LEDs verstecken. Ebenfalls auf der Front ist die sehr große Kameralinse, ein Bewegungsmelder und zwei high Power LEDs.

Diese LEDs ersetzen zwar nicht zwingend eine reguläre Außenbeleuchtung, können aber dunkle Ecken um Euer Haus durchaus ausreichend beleuchten um eine gewisse Trittsicherheit herzustellen.

Reolink Argus 3 Test 2

Interessanterweise spricht Reolink nicht groß über die Akkulaufzeit der Argus 3. Diese ist auch schwierig pauschaal einzuschätzen, denn sie hängt davon ab, wie oft die Kamera eine Bewegung erkennt, wie oft der Scheinwerfer angeht usw.

Rechnet mit einer Laufzeit von +- 2-3 Monaten.

Reolink Argus 3 Test 5

Geladen wird die Reolink Argus 3 über einen microUSB Port auf der Rückseite. Alternativ bietet Reolink ein kleines Solarpanel an, welches bei einer halbwegs offenen Positionierung ausreicht die Kamera das ganze Jahr über Netz unabhängig zu betreiben.

Neben dem microUSB Anschluss auf der Rückseite finden wir auf der Unterseite einen Steckplatz für eine microSD Speicherkarte und den Einschalter der Kamera.

Reolink Argus 3 Test 3

Im Gegensatz zur Argus 1 und 2 setzt Reolink bei der Argus 3 nicht mehr auf die Magnet-Halterung. Anstelle dessen findet sich auf der Rückseite der Kamera ein Gewinde für eine von zwei Halterungen mit im Lieferumfang. Letztere wirken erfreulich stabil und massiv!

 

Die Reolink App und Verzicht auf einen Account

Um die Argus 3 zu nutzen, benötigt Ihr wie üblich die herstellereigene Reolink App. In dieser gibt es aber eine Besonderheit, es gibt keine Accountpflicht! Ihr könnt Euch einen Account anlegen, müsst es aber nicht. Dies ist ideal aus Sicht des Datenschutzes. Es ist viel einfacher, einen Account einer Person zuzuordnen, und anzugreifen, als einzelne Kameras.

Argus 3 App (7) Argus 3 App (1)

Die Kameras verfügen über einen QR Code auf der Rückseite, den Ihr in der App scannen müsst. Anschließend erstellt die App aus Euren WLAN Daten einen QR Code, den Ihr der Kamera vorhalten müsst. Diese scannt den QR Code, verbindet sich mit Eurem WLAN und Eurer App. Dies hat bei mir auch auf Anhieb gut funktioniert! Anschließend müsst Ihr ein Passwort festlegen. Wichtig dieses Passwort schützt Eure Kamera, sollte mal jemand den QR Code in die Finger bekommen.

Argus 3 App (15) Argus 3 App (9)

Die Reolink App selbst ist sehr einfach und unspektakulär aufgebaut. Auf der Startseite finden wir eine Übersicht über alle verbundenen Überwachungskameras, mit einer Vorschau. Diese funktioniert allerdings bei den komplett kabellosen Kameras nicht so gut. Die Argus Modelle schalten sich nur ein, wenn sie eine Bewegung erkennen oder wenn Ihr manuell die live Ansicht aufruft, daher steht meist in der Vorschau nur „nicht Verbunden“. Tippt Ihr diese aber einmal an verbindet sich die Kamera sofort.

Es gibt ohne Frage schönere Überwachungskamera-Apps, aber ich könnte mir vorstellen, dass auch viele ältere und vielleicht nicht ganz technisch erfahrene Nutzer mit der Reolink App gut klar kämen.

Lediglich das Auswerten der Aufnahmen könnte etwas besser umgesetzt werden. So könnt Ihr die Aufnahmen der Kameras nur einzeln auswerten. Jede Kamera besitzt dafür eine Art kleine Timeline, in welcher die Clips angezeigt werden. Leider gibt es hier keine Vorschau oder Ähnliches was auf dem Video zu sehen ist.

 

Aufnahme der Videos und Bewegungserkennung

Wie alle komplett kabellosen Überwachungskameras nimmt die Argus 3 nur Videos auf bzw. benachrichtigt Euch (optional) wenn diese eine Bewegung erkennt. Daher ist eine gute Bewegungserkennung hier etwas sehr Wichtiges! Leider ist die Bewegungserkennung bei komplett kabellosen Überwachungskameras immer so eine Sache und dies galt gerade für die Argus 2, welche ab +- 5 Meter sehr unzuverlässig wurde.

Argus 3 App (17) Argus 3 App (19)

Die Argus 3 bringt hier eine deutliche Verbesserung mit! Diese arbeitet auch auf Distanzen von ca. 8-10 Metern noch ausreichend akkurat. Lediglich neigt diese etwas zu Fehlalarmen, gerade bei Wind. Schlimm? Eher weniger, außer ihr plant den akustischen Alarm zu nutzen. Hier müsst Ihr dann etwas mit der Sensitivität der Bewegungserkennung herumprobieren.

Aufnahmen der Argus 3 werden dabei zunächst nur auf einer microSD Speicherkarte gesichert. Aus Sicht des Datenschutzes ist dies natürlich ideal! Eure Aufnahmen bleiben bei Euch. Ebenso gibt es so keine laufenden Kosten für irgendein Cloud Abo. Super!

Allerdings lässt sich die Speicherkarte vergleichsweise einfach entnehmen und somit die Aufnahmen beseitigen. Ihr müsst die Kamera also recht hoch aufhängen, dass es nicht einfach möglich ist an den microSD Karten Slot zu kommen. Alternativ bietet Reolink auch ein kostenpflichtiges Cloud Abo an.

 

Bildqualität (Argus 3 vs. Argus 2)

In der Argus 3 steckt ein Full HD Sensor mit einem 120 Grad Blickwinkel. Damit hat die Kamera ein recht großes Blickfeld, welches aber auch nicht absolut riesig ist. Auf dem Papier sind dies die gleichen Daten wie die Argus 2, gab es also keine Verbesserung der Bildqualität?

Argus 3 Live 1601792890825
Argus 3
Argus 2 Live 1601792906606
Argus 2

Bei Tag ist der Unterschied zwischen der Argus 2 und Argus 3 recht gering. Die Argus 3 ist allerdings einen Hauch schärfer und klarer. Generell betrachtet würde ich die Bildqualität als gut einstufen, diese ist aber auch nicht absolut überragend.

Spannend wird es aber bei Nacht. Hier habt Ihr die Wahl zwischen der klassischen schwarz/weiß Nachtsicht und der farbigen Nachtsicht. Letztere schaltet die LED Scheinwerfer ein.

Argus 3 Live 1601755903444
Argus 3
Argus 2 Live 1601755886723
Argus 2

Bei Nacht ist die höhere Schärfe der Argus 3 verglichen mit der Argus 2 deutlich besser zu erkennen. Dabei ist diese nicht nur schärfer, auch die IR LEDs scheinen etwas kräftiger zu sein. Das Bild ist besser und weiter ausgeleuchtet. Damit hat die Argus 3 eine sehr gute Nachtsicht für eine komplett kabellose Überwachungskamera. Hinzu kommen natürlich noch die LED Scheinwerfer, welche auf Wunsch das Bild auch nochmal ein gutes Stück mehr ausleuchten.

 

Demo-Videos

 

Der Scheinwerfer

Zum Scheinwerfer der Argus 3 gibt es nicht viel zu sagen. Von Haus aus schaltet dieser sich beim Erkennen einer Bewegung ein und auch wieder aus.

Reolink Argus 3 Test 6 Reolink Argus 3 Test 7

Solltet Ihr dies nicht wollen, könnt Ihr dieses Feature auch abschalten. Zusätzlich könnt Ihr den Scheinwerfer auch manuell ein- bzw. ausschalten.

 

Fazit

Die Reolink Argus 3 ist eine der beste komplett kabellosen Überwachungskameras! Ich würde sogar sagen diese ist die beste komplett kabellose, die auf eine Basisstation oder Ähnliches verzichtet. Beispielsweise im Gegensatz zur eufyCam 2C, wird die Argus 3 einfach direkt mit dem WLAN verbunden. Ihr braucht keine zusätzliche Basisstation oder Abo. Bei größeren Installationen ist zwar oftmals der Basis-Station Ansatz etwas besser (wollt Ihr 3+ Kameras würde ich eher zur eufyCam 2C greifen), aber wollt Ihr einfach nur 1-2 Kameras möglichst einfach in Eurem Garten platzieren, dann ist die Argus 3 ideal!

Reolink Argus 3 Test 11

Zumal die Argus 3 auch funktional top ist! Die Bildqualität bei Tag ist gut und bei Nacht hervorragend. Die Argus 3 bietet die mit besten IR LEDs, die ich bisher bei einem Akku-Modell gesehen habe. Hinzu kommt der praktische LED Scheinwerfer, der Euch in der Nacht auch etwas den Weg beleuchten kann. Die Bewegungserkennung arbeitet dabei auch auf mittlere Distanzen noch sehr zuverlässig.

Wie lange der integrierte Akku hält hängt etwas von Eurer Nutzung ab. Rechnet mit 1,5-3 Monaten, an einer belebten Haustür 1,5 Monate, in der hinteren Ecke Eures Gartens 3 Monate. Diese Laufzeit lässt sich aber mehr oder weniger „unbegrenzt“ verlängern mithilfe des Solarpanels.

Kurzum sucht Ihr eine einfache und absolut problematische Überwachungskamera? Dann sollte die Reolink Argus 3 Eure erste Wahl sein!

Reolink Spotlight Überwachungskamera Aussen Akku 1080p Kabellose WLAN...
  • EINFACHE INSTALLATION: Dank dem eingebauten wiederaufladbaren...
  • MEHRERE WARNUNGENSMETHODEN: Sobald die Bedrohung innerhalb des...
  • FARBIGE NACHTSICHT: Mit dem eingebauten Scheinwerfer und einem...
  • SICHERE SPEICHERUNG: Keine Abonnementgebühr ist für die...
  • WETTERBESTÄNDIG: Diese Batteriekamera kann im Freien montiert...

Reolink Argus 3