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Die PNY All-In-One USB-C Mini Docking Station im Test

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USB C ist ein toller Standard, aber in der Praxis geht auch nicht alles via USB C. Des Öfteren werden noch USB A Ports oder vielleicht Anschlüsse für Monitore benötigt.

Daher gibt es hunderte USB C Hubs bzw. Dockingstationen im Handel. Eine der am besten ausgestatteten portablen Dockingstationen ist auf dem ersten Blick die „PNY All-In-One USB-C Mini Docking Station“.

Pny All In One Usb C Mini Docking Station 6

Diese verfügt über satte 9 Anschlüsse und Ihr könnt zudem Euer Notebook durch das Dock mit bis zu 100W hindurch laden. Klingt doch spannend, oder? Wollen wir uns die PNY All-In-One USB-C Mini Docking Station doch einmal näher im Test ansehen!

An dieser Stelle vielen Dank an PNY für das zur Verfügung stellen der Dockingstation für diesen Test.

 

Die PNY All-In-One USB-C Mini Docking Station im Test

Bei der PNY All-In-One USB-C Mini Docking Station handelt es sich um einen portablen USB C Dock oder auch Adapter, je nachdem wie Ihr wollt. Dieses Dock misst 122 x 70 x 13,5 mm und bringt ein Gewicht von 90 g auf die Waage.

Pny All In One Usb C Mini Docking Station 1

Damit ist dieses klar als sehr portabel einzustufen, sofern Ihr unterwegs ein paar mehr Ports benötigt. Passend zu diesem portablen Ansatz ist auch das USB C Anschlusskabel bereits direkt im Dock intigriert und lässt sich ausklappen. Für unterwegs ist dies sehr praktisch, aber am Heimischen Schreibtisch hätte ich ein Austauschbares Kabel in größerer länge bevorzugt. Das Integrierte Kabel misst 80mm.

Pny All In One Usb C Mini Docking Station 2

Auf der linken Seite des PNY Docks finden wir zunächst:

  • 1x USB C Ein/Ausgang
  • 2x USB 3.0
  • 1x microSD Kartenleser
  • 1x SD Kartenleser

Auf der rechten Seite finden wir:

  • 1x HDMI 2.0
  • 1x VGA
  • 1x Gbit LAN
  • 1x USB C Ladeport

Der USB C Port auf dieser Seite ist für den Anschluss des Ladegerätes Eures Notebooks. Das Signal dieses wird dann durchgeschliffen. Spannenderweise unterstützt das Dock hier sogar bis zu 100W Durchgangsleistung.

Pny All In One Usb C Mini Docking Station 4

Damit hat die PNY All-In-One USB-C Mini Docking Station eine durchaus ordentliche Portauswahl mit der Ihr auf alles vorbereitet seid, inklusive alter VGA Beamer.

 

Wie gut und schnell funktioniert es?

Grundsätzlich hat das Dock gut und soweit „wie geplant“ an all meinen Geräten funktioniert. Hierzu zählt das Dell XPS 17, Dell XPS 13 und Apple MacBook Pro 13. Auch das „hindurchladen“ hat soweit gut geklappt, lediglich das XPS 17 stellt hier eine Ausnahme da. Vermutlich aufgrund des modifizierten USB PD Standards seitens Dell war das Ladetempo auf 60W limitiert. Nicht schlimm, das XPS 17 hat genug Ladeports um das Ladegerät direkt zu verbinden.

Schauen wir uns zunächst einmal die Datenraten an die Ihr über die diversen USB Ports des Docks erwarten könnt.

Usb C Links Usb A

Die beiden USB A Ports sind reguläre USB A 3.0 Ports mit maximal 450MB/s. Selbiges gilt auch für den USB C Port auf der linken Seite. Der USB C Port auf der rechten Seite ist nur zum Laden! Schließt Ihr hier reguläre USB C Geräte an werden diese einfach nicht erkannt.

Aufseiten der LAN Karte haben wir einen ganz klassischen Realtek USB NIC mit 100/1000Mbit Tempo. Die LAN Verbindung war während meines Tests stabil und bot das übliche Gbit LAN Tempo von +- 118MB/s zu einem lokalen NAS System.

Lan

Zum Speicherkartenleser gibt es seitens PNY leider nicht viele Informationen, lediglich das dieser SD und microSD Speicherkarten fasst, dies aber nicht gleichzeitig. Ihr könnt immer nur eine Karte gleichzeitig einlesen.

Sd Karte

In meinem Test mit einer Sandisk Extreme PRO erreichte der Kartenleser bis zu 91MB/s, was dem üblichen Tempo entspricht.

 

Monitore und die Limitierung

Die PNY All-In-One USB-C Mini Docking Station verfügt über einen HDMI 2.0 und einen VGA Ausgang. Leider gibt es hier ein paar Limitierungen. Ihr könnt problemlos zwei Full HD Monitore bei 60Hz verbinden.

Pny All In One Usb C Mini Docking Station 9

Allerdings bei 4K wird es etwas kritischer! So kann der HDMI Port grundsätzlich eine 4K Auflösung bieten, aber dies nur bei 30Hz! 4K 60Hz ist mit diesem Dock also nicht möglich.

Dies ist eine Limitierung des USB C Anschlusses. 4K 60Hz ist via USB C nur möglich wenn parallel keine Datenports (mit USB 3.0) angebunden sind. Dies ist hier aber der Fall, daher 4K 30Hz. Diese Limitierung gilt aktuell für alle USB C Docks mit HDMI und USB Ports.

Wollt Ihr 4K 60Hz und USB 3.0, Gbit LAN usw. dann müsst Ihr ein Thunderbolt 3 Dock kaufen.

 

Fazit

Die PNY All-In-One USB-C Mini Docking Station ist absolut empfehlenswert, wenn Ihr ein portables Dock mit möglichst vielen Anschlüssen sucht!

Pny All In One Usb C Mini Docking Station 8

Die Anschluss Vielfalt ist dabei eindeutig die Stärke des Docks! Mit USB A, USB C, HDMI, SD und microSD, Gbit LAN und sogar VGA sind so ziemlich alle Anschlüsse abdeckt die Ihr Euch wünschen könnt. Dabei gab es in meinem Test keine Kompatibilitätsprobleme oder Ähnliches. Alle Ports funktionierten wie zu erwarten war, auch der SD Karteleser bot ein ordentliches Tempo.

Lediglich auf 4K60Hz müsst Ihr leider verzichten, dies ist aber eine gängige Limitierung bei USB C Docks. Dennoch für rund 60€ (zum Zeitpunkt des Tests) ist die PNY All-In-One USB-C Mini Docking Station voll empfehlenswert, auch wenn ich eventuell ein abnehmbares USB C Kabel bevorzugt hätte.

Teufels beste Kopfhörer! Die Teufel SUPREME ON im Test

Mit den SUPREME ON weicht Teufel etwas von seiner üblichen Standard Formel ab. So waren Teufel Kopfhörer und generell Audio-Produkte immer recht auffällig „technisch“ gestaltet, mit einem aggressiven rot/schwarz Farbschema.  Das klassische Lifestyle Design hat man anderen überlassen. Dies soll sich aber nun mit den SUPREME ON ändern!

Bei den SUPREME ON handelt es sich um on-Ear Kopfhörer, die nicht nur gut klingen, sondern auch aufgrund eines edlen und schicken Designs punkten sollen. Dafür möchte Teufel aber auch rund 150€ haben.

Teufel Supreme On Im Test 9

Wollen wir uns doch einmal im Test ansehen oder besser anhören ob die neuen Teufel SUPREME ON ein voller Erfolg sind!

An dieser Stelle vielen Dank an Teufel für das Zurverfügungstellen der SUPREME ON für diesen Test!

 

Die Teufel SUPREME ON im Test

Das Auffälligste an den SUPREME ON ist klar wie unauffällig und schlicht die Kopfhörer wirken. Teufel setzt bei diesen auf ein sehr schlichtes, aber wertiges Design, das fast schon in eine skandinavische Richtung geht.

Teufel Supreme On Im Test 1

So haben alle 6 verfügbaren Farben so einen leichten Pastell Unterton und das Design wirkt recht „Clean“. Dies gilt gerade für die Rückseite der Ohrmuscheln, wo Teufel auf ein auffälliges Logo oder Ähnliches verzichtet hat.

Teufel Supreme On Im Test 2

Die SUPREME ON sind weitestgehend aus einem matten, leicht gummierten Kunststoff gefertigt, welcher sich sehr wertig anfühlt. Meine graue Version zeigte sich auch recht unempfindlich gegenüber Fingerabdrücken und Schmutz. Klasse! Dabei setzt Teufel aber bei der Aufhängung und den Ohrbügeln auf Aluminium. Auch der Klappmechanismus ist komplett aus Aluminium gefertigt und wirkt sehr robust.

Teufel Supreme On Im Test 3

Gesteuert werden die Kopfhörer zum einen über eine Taste an der linken Ohrmuschel und zum anderen über einen kleinen Mini Joystick an der rechten Ohrmuschel. Dieser Joystick verfügt über vier Positionen, für Vor/Zurück und Laut/Leiser. Interessanterweise pausieren die Kopfhörer automatisch die Musik wenn Ihr diese abnehmt.

Teufel Supreme On Im Test 5

Geladen werden die Kopfhörer via USB C! Zudem hat Teufel einen 3,5mm Port integriert, falls Ihr die Kopfhörer kabelgebunden nutzen wollt.

 

Tragekomfort

Die SUPREME ON sind On-Ear Kopfhörer. Die Ohrpolster umschließen also nicht Eure Ohren, sondern liegen auf diesen auf. Ich bin zugegeben kein allzu großer Fan dieser Bauform, ihr habt permanent etwas „Druck“ auf Euren Ohren, aber die im Gegenzug sind die SUPREME ON schön kompakt.

Teufel Supreme On Im Test 8

Grundsätzlich hat Teufel einen ganz guten Job bei der Polsterung gemacht. Die Kunstleder Ohrmuscheln sind angenehm dick und schön weich. Auch das Kopfband fühlt sich gut an. Allerdings haben die Ohrmuscheln kein seitliches Spiel, weshalb die Kopfhörer etwas steif wirken.

Dennoch würde ich den Tragekomfort als gut für on-Ear Kopfhörer einstufen. Ich kann diese einige Zeit ohne Probleme tragen, auch wenn ich mir für „Zuhause auf der Couch“ noch bessere Kopfhörer vorstellen kann.

 

Klang

Die SUPREME ON verfügen über einen erfreulich guten Klang! Diese gehören klar zu den besten On-Ear Kopfhörern die ich bisher gehört habe. Gehen wir aber geordnet vor.

Teufel Supreme On Im Test 12

Die Höhen der SUPREME ON sind ziemlich perfekt! Diese sind klar, luftig und weisen eine tolle Brillanz auf. Dabei wirken die Kopfhörer aber auch nicht überschärft oder unangenehm spitz! Teufel hat hier meinen Geschmack perfekt getroffen!

Die Mitten sind solide. Stimmen wirken sehr schön natürlich und satt. Dies gilt dabei sowohl für tiefe wie aber auch hohe Stimmen, hier haben die Teufel SUPREME ON keine Präferenz. Allerdings neigen die SUPREME ON etwas zur Badewannen Klangsignatur. Heißt, ähnlich wie eine Badewanne im Querschnitt bieten die Kopfhörer angehobene Höhen und Tiefen und abgesenkte Mitten.

Dies sagt natürlich auch etwas über den Bass aus. Die SUPREME ON haben einen gewaltigen Bass! Dieser ist stark angehoben, wirkt aber auch nicht übermäßig dominant. Musik macht einfach Spaß und wirkt sehr kräftig und lebendig. Dabei ist auch die Bass-Qualität 1a! Der Bass der SUPREME ON hat einen tollen Tiefgang und wirkt sehr schön rund.

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Unterm Strich kann ich den Klang der SUPREME ON nur loben! Die Kopfhörer wirken dynamisch und lebendig, ohne dabei in Extreme zu verfallen. Dies gepaart mit einer guten Stimmwiedergabe machen die Kopfhörer auch zu absoluten Multitalenten. Ich konnte keine Musikrichtung finden die den Kopfhörern gar nicht lag.

Wenn ich etwas an den Teufel SUPREME ON zu bemängeln hätte, dann wäre es die Bühne. Die Kopfhörer könnten ruhig etwas breiter klingen, was vielleicht auch ein wenig der Bauform geschuldet ist. Die SUPREME ON klingen etwas schmal, was auch der Detaildarstellung nicht hilft. Letztere ist nicht schlecht, aber auch nicht absolute Weltklasse.

 

Fazit

Die SUPREME ON sind ganz klar Teufels beste On-Ear Kopfhörer! Damit beziehe ich mich primär auf den Klang. Design ist immer Geschmackssache, ich finde die SUPREME ON durchaus schick und elegant, ich habe aber auch nichts gegen das „klassischere“ Teufel Design wie bei den Teufel Airy.

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Wo Teufel aber klar Lob verdient ist bei der Verarbeitungsqualität. Die SUPREME ON wirken mit ihrer Aluminium Aufhängung extrem robust und wertig. Auch der Tragekomfort ist für on-Ear Kopfhörer gut! Die Ohrmuscheln könnten etwas flexibler sein, dies kompensiert Teufel aber etwas durch die sehr weichen Ohrpolster. Dennoch muss ich ehrlich sein, ich bevorzuge Over-Ear Kopfhörer, dies fällt aber wieder in die Kategorie Geschmackssache.

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Der Klang ist aber klar das Glanzstück der SUPREME ON! Diese bieten einen sehr dynamischen und lebendigen Klang, mit herausragenden Höhen und einem Wahnsinnsbass. Letzterer ist nicht einfach nur kräftig, sondern gut! Dieser hat einen tollen Tiefgang und Volumen. Die Bühne der SUPREME ON könnte etwas besser sein, aber diese sind klanglich klar mit die besten Kopfhörer die Teufel zu bieten hat.

Mögt Ihr also das schlichte On-Ear Design der Teufel SUPREME ON, dann schlagt zu! Bessere On-Ear Kopfhörer werdet Ihr kaum finden.

Teufel Supreme On

Das Dell XPS 15 9500 im Test, das vorzeige Windows Notebook

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Dell XPS Serie gilt als die vorzeige Windows Notebooks und dies auch zu Recht! Dells XPS Notebooks sind schick, wertig und leistungsstark. Dabei war das XPS 15 das Flaggschiff dieser Serie, aber hier hat sich in diesem Jahr einiges getan.

Dell Xps 15 9500 Im Test 13

So hat Dell seiner XPS Serie ein großes Refresh verpasst. Noch dünner, noch schicker und noch leistungsstärker ist das Motto. Allerdings sind auch die Preise saftig! So legt Ihr für das XPS 15 9500 mindestens 1900€ auf den Tisch! Damit sind wir im Bereich von Preisen die sonnst nur Apple verlangen kann.

Ist aber das Dell XPS 15 9500 wirklich so gut, dass dieser Preis gerechtfertigt ist? Finden wir es im Test heraus.

 

Das Dell XPS 15 9500 im Test

Das Dell XPS 15 war einige Jahre mehr oder weniger unverändert auf dem Markt erhältlich und wurde nur regelmäßig mit neuem Prozessor usw. ausgestattet. Dieses Jahr hat Dell allerdings das Design des XPS 15 doch drastisch überarbeitet.

Dell Xps 15 9500 Im Test 1

So ist das XPS 15 9500 gerade einmal 18mm dick und misst 345 mm in der Breite und 230 mm in der Tiefe. Dies ist für einen 15 Zöller extrem kompakt! Nicht verwunderlich, ein Merkmal der XPS Serie waren schon immer die sehr dünnen Displayrahmen. Diese sind beim XPS 15 9500 fast als nicht mehr vorhanden zu deklarieren, wodurch die Grundfläche des Notebooks nicht viel größer ist als das Display. Wichtig, es handelt sich hier um 15 Zoll 16:10 Display! Dieses ist also einen Hauch höher als in den meisten 15 Zöllern, was sich positiv auf die Produktivität auswirken soll.

Dell Xps 15 9500 Im Test 3

Aufseiten der Materialwahl nutzt Dell äußerlich Aluminium und in der Innenseite Carbonfaser. Hierfür muss ich Dell loben! Die Carbonfaser im Inneren des Notebooks fühlt sich an den Händen deutlich angenehmer an pures Aluminium. Das Aluminiumäußere verhilft dem XPS 15 aber zu einer gewissen Stabilität und natürlich auch zu einem wertigen Aussehen. Dell hat also wirklich eine gute Kombination aus Wertigkeit und Alltagstauglichkeit geschaffen.

Dell Xps 15 9500 Im Test 6

Denkt Ihr aber nun „hey so ein schlankes und kompaktes Notebook muss besonders leicht sein“, dann muss ich Euch etwas enttäuschen. Mit knapp über 2KG ist das XPS 15 zwar nicht übermäßig schwer, aber auch kein Leichtgewicht. Hierdurch fasst sich das Notebook aber auch unfassbar massiv und „dicht“ an. Das Dell XPS 15 9500 ist klar eins der wertigsten Windows Notebooks das ich bisher in den Fingern hatte.

Etwas kontrovers könnte die Portausstattung des Notebooks sein. Das XPS 15 9500 verfügt über drei USB C Ports, einen Kopfhöreranschluss und einen SD Kartenleser, ende. Zwei der drei USB C Ports sind Thunderbolt 3 fähig und der dritte ist ein „normaler“ USB C 3.1 Port.

Dell Xps 15 9500 Im Test 7

Dementsprechend wird das XPS 15 9500 natürlich auch via USB C geladen. Ein passendes 130W Netzteil liegt mit im Lieferumfang.

Solltet Ihr aber planen das XPS 15 stationär zu nutzen, dann ist vermutlich ein Thunderbolt 3 Dock „the way to Go“. Einen kleinen Adapter von USB C auf USB A und HDMI legt Dell freundlicherweise bei.

 

Display

Das Dell XPS 15 9500 verfügt über ein 15 Zoll 16:10 Display. Dieses bietet also etwas mehr Fläche als die üblichen 16:9 Notebooks. Dabei stehen Euch aktuell zwei Displayoptionen zur Auswahl, ein Full HD Panel und ein 4K Panel. Beide setzen auf die IPS Technologie.

Abseits der Auflösung wirbt Dell bei beiden Panels mit einer Helligkeit von maximal 500 cd/m² und beim 4K Panel mit einer 100%igen Abdeckung des AdobeRGB Farbraums. Mein Testgerät verfügt über das 4K Panel.

Farbraum

Und ja dieses sieht subjektiv wirklich herausragend aus! Das Display ist extrem scharf und wunderbar „klar“. Farben wirken also sehr satt, ohne übersättigt zu sein und der Kontrast ist für ein IPS Panel subjektiv Weltklasse. Das Display ist ohne Frage ein Highlight des XPS 15 9500.

Dies wird auch von den Messwerten bestätigt. Hier erreicht das Notebook 100% Abdeckung des sRGB und AdobeRGB Farbraums! Eine 100% Abdeckung des AdobeRGB Farbraums ist selbst für professionelle Monitore sehr schwer zu erreichen und unter 1000€ ist es nicht leicht nur einen Monitor zu finden der diesen Wert erreicht.

Auch die Kalibrierung ist von Haus aus als perfekt zu bezeichnen!

Kalibrierung

Aufseiten der Helligkeit konnte ich allerdings „nur“ 355 cd/m² messen, was aber dennoch ein Spitzenwert ist!

 

Tastatur und Trackpad

Die Tastatur des XPS 15 9500 ist ein absolutes Highlight! Ich schreibe dieses Review auf dem Dell XPS 17 9700, welches über die gleiche Tastatur des XPS 15 verfügt. Die Tastatur war unter anderem ein Grund warum ich seit Jahren der XPS Serie treu geblieben bin.

Mit der 2020 Serie hat Dell allerdings die Tastatur etwas überarbeitet. Verglichen mit dem alten XPS 15 ist der Tasten-Hub etwas geringer geworden und die Tasten etwas größer. Damit ist der Druckpunkt des XPS 15 9500 relativ flach, aber weniger flach als bei den MacBooks mit Butterfly Tastatur (also allen außer dem MacBook Pro 16). Stört dies beim Tippen? Nein! Die Tasten fühlen sich schön satt und präzise an, ohne dabei zu hart zu sein. Hierdurch ist auch ein längeres Tippen ermüdungsfrei möglich. Die Tastatur des XPS 15 9500 gehört für mich eindeutig zu den besten die Ihr in einem Notebook finden könnt, selbst für Vielschreiber!

Dell Xps 15 9500 Im Test 10

Auch das Layout stimmt soweit, wundert Euch nicht mein Testgerät hat ein indisches? Layout, die deutsche Version hat natürlich ein reguläres Layout. Dell hält sich ziemlich genau an den QWERTZ Standard, ohne problematische Abweichungen. Lediglich die F Tasten sind mit Multimedia und Steuerungsfunktionen doppelt belegt. Lediglich die Entfernen Taste sitzt nicht in der oberen rechten Ecke. Hier ist der Ein/Ausschalter mit Fingerabdruckscanner. Dieser hat aber erfreulicherweise einen recht hohen Druckwiderstand, ein versehentliches Drücken ist also unwahrscheinlich.

Das Trackpad des XPS 15 ist gerade zu riesig, hier hat sich Dell sicherlich bei Apple etwas inspirieren lassen. Qualitativ ist Dell hier auch auf einem guten Level. Das Trackpad ist reaktionsfreudig und sehr schön präzise. Damit zählt dieses ebenfalls zu den besten die Ihr bei einem Notebook finden könnt.

 

Lautsprecher

Dell hat die Lautsprecher des XPS 15 9500 prominent links und rechts neben der Tastatur positioniert, welche somit auf Euch gerichtet sind.

Erfreulicherweise klingen die Lautsprecher des XPS 15 extrem gut! Diese sind sehr laut, voll und klar. Diese gehören eindeutig zu den besten Lautsprechern die Ihr aktuell in einem Notebook finden könnt. Diese sind lediglich minimal schlechter als die Lautsprecher des Apple MacBook Pro 16.

 

Leistung

Das XPS 15 9500 gibt es in diversen Ausstattungsversionen. Ich würde aber sagen es gibt drei „wichtige“ Versionen:

CPU Intel i5-10300H Intel i7-10750H Intel i9-10885H
RAM 8 GB 16 GB 16 GB
GPU Intel HD GTX 1650 Ti GTX 1650 Ti
Speicher 512 GB 512 GB 1 TB

 

RAM und Speicher könnt Ihr beim XPS 15 selbst im Zweifel Aufrüsten! Bei der CPU und GPU entscheidet Ihr Euch aber endgültig. Hier würde ich ganz klar zur i7 Version oder eventuell der i9 Version raten. Der i5 ist schon ein gutes Stück langsamer und diese Version hat keine GPU! Das ist die Ersparnis zur nächst größeren Version nicht wert.

Dell Xps 15 9500 Im Test 15

Für meinen Test habe ich die mittlere Version mit Intel Core i7-10750H und GTX 1650 Ti erhalten. Bei dem Core i7-10750H handelt es sich im Übrigen um einen 6 Kerner, während der i5 nur 4 Kerne hat und der i9 8 Kerne.

Schauen wir uns ein paar Benchmarks an.

Cb 15 Cb 20 Cb 15 Vergleich

Die Benchmarks sehen doch ganz gut aus! Allerdings ist der i7-10750H auch keine Wunder-CPU. Verglichen mit dem direkten Vorgänger dem i7-9750H ist der Sprung nur sehr gering. Auch wird der i7-10750H sehr deutlich von den i9 Modellen und den größeren AMD Ryzen CPUs in die Schranken verwiesen.

Handbrake

Unterm Strich gibt es hier aber keine großen Überraschungen. Das Dell XPS 15 9500 liefert eine Performance die für ein Notebook mit dieser CPU auch zu erwarten wäre. Eine Drosslung aufgrund von zu hoher Temperatur zeigt sich in den Benchmarks im Übrigen nicht.

Wie steht es aber ums Gaming? Das XPS 15 9500 ist natürlich kein Gaming Notebook, allerdings verfügt dieses über eine GTX 1650 Ti, etwas Gaming Power sollte dann doch im Notebook stecken?

Aco Bo3 Far

Ja! Zu mindestens bei Full HD Auflösung. 4K ist in allen etwas anspruchsvolleren Spielen eindeutig zu viel für die GTX 1650 Ti. Bei Full HD Auflösung könnt Ihr aber auch bei aktuellen Spielen mit 30 FPS + bei mittleren bis hohen Details rechnen. Leichtere Spiele erreichen natürlich deutlich höhere Bildraten.

Wie sieht es bei der SSD aus? Hier hat Dell etwas überraschend eine 1TB SK Hynix PC611 verbaut. SK Hynix sieht man eher selten, aber das muss ja nichts Schlechtes sein.

Ssd

Erfreulicherweise bietet die SSD eine gute Performance! Lesend konnte ich 3430MB/s messen und schreibend 2460MB/s, beides sind klasse Werte!

 

Akkulaufzeit

Das Dell XPS 15 9500 gibt es mit zwei Akkus, einem 56Wh Akku und einem 86Wh Akku. Die meisten Versionen haben den großen 86Wh Akku, lediglich die Intel Core i5 Version ohne gesonderte Grafikkarte hat den kleinen Akku. Daher beziehen sich alle meine Aussagen auch ausschließlich auf die Version mit 86Wh Akku. 86Wh ist eine ordentliche Kapazität für ein 15 Zoll Notebook, auch wenn der Vorgänger auf dem Papier einen etwas größeren Akku mit 99Wh hatte.

Wie lange die Akkulaufzeit ist hängt stark von Eurer Nutzung und dem Display ab! Die Versionen mit Full HD Display bieten eine ca. 30-50% längere Laufzeit! Dell verspricht hier folgende Laufzeiten:

UHD Full HD
Produktivität 13:42 Stunden 24:00 Stunden
Video-Streaming 8:27 Stunden 16:50 Stunden

 

Allerdings muss ich ganz offen sagen, ich konnte die Werte von Dell nie erreichen! Dies gilt so generell für Dells Akkulaufzeitwerte auch bei anderen Modellen. Beim XPS 15 9500 mit 4K UHD Display konnte ich bei Produktivitätsanwendungen ca. 9-10 Stunden bei einer mittleren Displayhelligkeit erreichen und beim Video-Streaming (Youtube) ca. 7-8 Stunden. Beides sind aber durchaus brauchbare Werte!

 

Das Dell XPS 15 via USB C Laden

Geladen wird das Dell XPS 15 9500 von Haus aus über ein 130W USB C Ladegerät. Alternativ kann das Dell XPS 15 aber auch an jedem USB Power Delivery Ladegerät geladen werden!

Dieses muss allerdings mindestens 45W besitzen! USB Power Delivery Ladegeräte und Powerbanks unter 45W funktionieren nicht. Nach oben hin war 84W das Maximum was ich beobachten könnte. A Originalen Ladegerät kann das XPS 15 aber mit knapp über 100W bei Bedarf laden.

 

Fazit

Das Dell XPS 15 9500 ist verdammt teuer, aber auch extrem gut! Ja dieses ist eins, wenn nicht sogar das beste Windows Notebook aktuell auf dem Markt, für Office, Multimedia oder Content Creation Nutzung.

Die größte Stärke des XPS 15 9500 ist sicherlich das Display. Gerade das 4K Panel ist fantastisch! Dieses ist das beste Display das ich bisher in einem Notebook gesehen habe und kann hier sogar problemlos mit den OLED Panels oder professionellen Monitoren mithalten. Die Kombination aus 100% AdobeRGB Abdeckung und einer perfekten Kalibrierung macht das XPS 15 auch für professionelle Fotografen sehr spannend.

Dell Xps 15 9500 Im Test 14

Hinzu kommt eine sehr hohe CPU Performance und eine gute GPU Performance. Die Kühlung ist sicherlich nicht perfekt, aber das XPS 15 hat auch keine großen Temperatur-Probleme. Etwas schade ist nur, dass das Notebook mit den neuen AMD Ryzen CPUs erhältlich ist.

Weiterhin klasse ist das schlanke und kompakte Design. Dabei hat Dell aber auch nicht die Alltagstauglichkeit aus dem Blick gelassen. So ist die Carbonfaser Handballenauflage zwar auf dem ersten Blick weniger schick als ein Voll-Aluminium Gehäuse, fühlt sich aber an den Händen besser an. Erfreulich, denn auch die Tastatur ist stark, genau wie die Lautsprecher und die Akkulaufzeit.

Am Ende ist der einzige Kritikpunkt den ich habe der Preis. Gut über 2000€ für eine vernünftige Ausstattung ist schon eine Ansage, welche wir sonnst nur von Apple kennen. Dennoch das XPS 15 9500 ist diesen Preis wert, gerade wenn Ihr auf ein sehr hochwertiges Display wertlegt.

Dell Xps 15 9500

Der Noctua NH-D15 chromax.black im Test, der vermutlich beste Luftkühler auf dem Markt!

Noctua gehört zu den legendären Herstellern im Bereich der PC-Hardware. Sucht Ihr den best möglichen CPU Kühler und Geld spielt keine Rolle? Dann greift zu einem Modell von Noctua, so zumindest die Empfehlung in vielen PC-Foren.

Allerdings hatten Noctua CPU-Kühler neben dem premium Preis immer ein kleines Problem, das Design passte optisch in fast keinen PC-Build. Noctuas braune Firmenfarben besitzen zwar einen sehr hohen Wiedererkennungswert, sind jetzt aber nicht unbedingt als besonders hübsch zu bezeichnen.

Noctua Nh D15 Chromax.black Im Test 11

Dies hat sich aber nun geändert! So bietet Noctua unter der chromax.black Serie CPU Kühler und Lüfter komplett in schwarz an. Das Spitzenmodell ist hier der Noctua NH-D15 chromax.black. Wollen wir uns das doch einmal im Test ansehen ob dieser seinen satten Kaufpreis von rund 100€ wirklich wert ist.

 

Der Noctua NH-D15 chromax.black im Test

Starten wir direkt mit einem großen Lob an Noctua, welche bei der chromax.black Serie viel Liebe zum Detail bewiesen haben. Das wichtigste Merkmal verglichen zum normalen Noctua NH-D15 ist natürlich die schwarze Lackierung des Kühlers.

Noctua Nh D15 Chromax.black Im Test 4

Dabei ist der komplette Kühlkörper, inklusive der Heatpipes schwarz gefärbt. Lediglich der Kontaktpunkt zur CPU ist selbstverständlich auf Hochglanz geschliffen.

Allerdings hat es Noctua dabei nicht belassen, auch der Lüfter und sämtliches Montagematerial sind komplett in Schwarz gehalten. Wollt Ihr einen „Anti-RGB“ PC bauen dann sollte der Noctua NH-D15 chromax.black ganz weit oben auf Eurer Einkaufsliste stehen.

Noctua Nh D15 Chromax.black Im Test 1

Generell handelt es sich beim Noctua NH-D15 chromax.black um einen großen dual-Tower CPU Kühler. Dieser bringt auch satte 980g auf die Waage. Es ist also einiges an Masse vorhanden. Achtet dementsprechend auf genug Platz in Eurem Gehäuse! Der NH-D15 chromax.black misst 165 mm in der Höhe (mit Lüfter) und ist 161 mm Breit. Eure RAM Module dürfen dabei maximal 64 mm hoch sein bzw. 32mm falls Ihr zwei Lüfter nutzen wollt.

Noctua Nh D15 Chromax.black Im Test 7

Von Haus aus ist am NH-D15 nur ein Lüfter montiert. Ein zweiter Lüfter liegt aber mit im Lieferumfang. Bei diesen Lüftern handelt es sich um die ebenfalls komplett schwarzen Noctua NF-A15 HS-PWM chromax.black, welcher einen Wert von ca. 25€ pro Stück hat.

  • Noctua NF-A15 HS-PWM chromax.black
  • Umdrehungsgeschwindigkeit 1500 RPM
  • Volumenstrom 140,2 m³/h
  • Geräuschentwicklung 24,6 dB (A)

Bei dem Lüfter handelt es sich im Übrigen um ein 150mm Modell, welcher aber auf Lochabstände von 140mm setzt. Solltet Ihr also die Lüfter am NH-D15 tauschen tollen, könnt Ihr beliebige 140mm Modelle nehmen.

Neben dem Kühler und den Lüftern findet sich ein Splitter von einem 4 Pin Stecker auf zwei 4 Pin Stecker mit im Lieferumfang, wie auch ein Low Noise Adapter, welcher die Lüfter etwas drosselt.

Noctua Nh D15 Chromax.black Im Test 6

Natürlich ebenfalls mit im Lieferumfang ist Montagematerial für die gängigen Sockel 1150, 1151, 1155, 1156, 1200, 2011, 2011-0, 2011-3, 2066, AM2, AM2+, AM3, AM3+, AM4, FM1, FM2, FM2+ und etwas Wärmeleitpaste.

 

Der Testaufbau

Starten wir mit der Ausgangssituation. Als PC kommt für alle Tests folgendes zum Einsatz:

  • AMD Ryzen 5 3600X
  • ASUS Prime X570-P
  • 16GB GSkill DDR4 RAM
  • Nvidia GT1030
  • Corsair Professional Series HX850i

Das System wird auf einer offenen Testbench genutzt. Temperaturen in einem Gehäuse könnten also etwas höher liegen. Die CPU Spannung wurde auf recht hohe 1,41V fixiert, der Takt wie auch andere Spannungen so gut wie möglich festgestellt, um für gleichbleibende Ergebnisse zu sorgen.

Noctua Nh D15 Chromax.black Im Test 14

Aus diesem Grund habe ich auch auf Wärmeleitpaste verzichtet! Anstelle dessen nutze ich ein thermal Grizzly Carbonaut Wärmeleitpad. Dieses ist vergleichbar zu Wärmeleitpaste, vielleicht einen Hauch schlechter, aber verhindert Unterschiede aufgrund der Auftragung oder Menge.

Es werden mit allen Kühlern drei Tests einmal bei 12V Lüfter-Spannung und einmal bei 7V Spannung durchgeführt.

  • Prime 95 Smallest FFTs „High“ Preset 15 Minuten
  • Cinebench R20 Run
  • Handbrake 4K Video Encoding 20 Minuten

Test Nr. 1 ist der worst Case, Test Nr. 2 etwas praxisnäher aber ein recht kurzer Run und Test Nr.3 die so ziemlich schlimmste Last, die im regulären Alltag vorkommt.

Alle drei Tests werden mit 12V Lüfterspannung und einmal mit 7V wiederholt.

Noctua Nh D15 Chromax.black Im Test 13

Zum Vergleich nehme ich folgende CPU Kühler mit in die Tabellen auf:

  • Noctua NH-U12S chromax.black
  • ARCTIC Freezer 33 eSports ONE
  • be quiet! Dark Rock 4
  • Scythe Mugen 5
  • Corsair Air Series A500

Wichtig, alle Tests wurden mit zwei Lüftern am Noctua NH-D15 durchgeführt. Beide Lüfter liegen auch mit im Lieferumfang.

 

Die Kühlleistung

Starten wir in den Test mit einem kurzen Cinebench R20 Run.

Cinebench 12v Cinebench 7v

Hier können wir Bereits sehen wohin die Reise beim Noctua NH-D15 geht. Dieser kämpft mit dem Corsair A500 um den Platz 1 aller getesteten CPU Kühler.

Dieses Duell geht auch bei Prime 95 weiter.

Prime 7v Prime 12v

Der Noctua NH-D15 und der Corsair A500 sitzen ganz klar an der Spitze der getesteten CPU Kühler, was nicht weiter überrascht. Sowohl der A500 wie auch der NH-D15 sind sehr große und massereiche Kühler, was natürlich massiv hilft.

Handbrake 12v Handbrake 7v B

Handbrake ist sicherlich der realistischste aller Tests und erneut der Corsair A500 und der Noctua NH-D15 tun sich wenig. Der Noctua NH-D15 kann sich lediglich bei 7V Lüfterspannung etwas vor den A500 setzen. Hier sind möglicherweise die größeren Lüfter des Noctua NH-D15 ein kleiner Vorteil.

 

Lautstärke

Ein wichtiger Faktor ist die Lautstärke. Ein sehr kleiner Kühler kann eine sehr gute Leistung bringen, wenn dafür die Lüfter extrem laut sind, siehe Server.

Lautstärke

Hier war ich etwas überrascht! Noctua steht für besonders leise Kühllösungen, allerdings bei 12V sind die Lüfter des NH-D15 gar nicht so leise. Ich würde diese zwar auch nicht als übermäßig laut deklarieren, aber dieser wäre in einem PC klar hörbar. Erst ab ca. 7-9V ist der Noctua NH-D15 wirklich „silent“.

Allerdings im Duell mit dem Corsair A500 ist das Ergebnis klar, der Corsair ist DEUTLICH lauter als der Noctua NH-D15. Daher ist die Kühlleistung des Noctua NH-D15 höher einzustufen als die des A500.

 

Fazit

Der Noctua NH-D15 auch in der chromax.black Version zählt klar zu den besten Luftkühlern die Ihr aktuell bekommen könnt!

Bei allen Luftkühler ist immer ein gewisses Spagat zu schlagen, wie viel Kühlleistung bei welcher Lautstärke will ich. Der Noctua NH-D15 chromax.black geht hier einen schönen Mittelweg! So ist die Kühlleistung absolut tadellos, ich würde sogar fast sagen überragend. Dabei ist der NH-D15 chromax.black zwar nicht als laut einzustufen, aber zumindest ungedrosselt ist dieser auch nicht „silent“. Eine passende „Drosselung“ kann dabei einfach über Euer Mainboard oder die beiliegenden Low Noise Adapter erfolgen.

Noctua Nh D15 Chromax.black Im Test 10

Der Noctua NH-D15 chromax.black eignet sich absolut für einen Silent-PC, Ihr müsst hier aber die Lüfter auf 7-9V halten.

Verglichen mit anderen Modellen kann zwar der Corsair A500 bei der Kühlleistung mithalten, den NH-D15 sogar minimal schlagen, aber ist dabei signifikant lauter. Effektiv ist der Noctua aber als der bessere Kühler einzustufen (+- gleiche Leistung bei deutlich niedriger Lautstärke).

Der interessanteste Konkurrent ist vielleicht der be quiet! Dark Rock 4. Dieser hat zwar nicht ganz die Kühlleistung wie der Noctua NH-D15, ist aber ein Stück weit leiser.

Am Ende kommt es also auf Eure Präferenzen an. Sucht Ihr einen guten Mittelweg aus maximaler Kühlleistung und vernünftiger Lautstärke, dann ist der Noctua NH-D15 chromax.black eine absolute spitzen Wahl! Kleinere CPUs wären hier sogar fast passiv oder bei extrem niedrigen Drehzahlen gut zu kühlen.

Noctua Nh D15 Chromax.black

Das Oppo Find X2 Neo im Test

Aktuell versuchen einige asiatische Smartphone Hersteller in die Marktlücke zu drängen die Huawei auf den westlichen Märkten hinterlassen hat. Dazu gehört neben Xiaomi auch Oppo! Oppo, nie was davon gehört? Nicht verwunderlich denn auf dem deutschen Markt gehören diese klar zu den exotischen Herstellern, allerdings weltweit betrachtet gehört Oppo mit seinen diversen Schwesterfirmen wie OnePlus zu den ganz großen!

Oppo Find X2 Neo Im Test 6

Eins der spannendsten Smartphones in Oppos Lineup ist das Find X2 Neo. Dieses stellt den kleinen aber deutlich günstigeren Bruder zum Find X2 Pro dar. Mit rund 650€ ist das Oppo Find X2 Neo aber weiterhin ein Smartphone der „gehobenen“ Klasse. Wird es diesem Anspruch gerecht? Finden wir es im Test heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an Oppo für das Ausleihen des Find X2 Neo für diesen Test.

 

Das Oppo Find X2 Neo im Test

Bei einem Preis jenseits von 600€ dürfen wir schon eine ordentliche Verarbeitung und Haptik erwarten. Beides bietet das Find X2 Neo auch! Dieses ist wie die meisten Smartphones im Jahr 2020 ein „Glas-Sandwich“, wir haben also auf der Front und auf der Rückseite Glas, welches von einem Aluminiumrahmen umfasst ist.

Oppo Find X2 Neo Im Test 1

Dieser Aluminiumrahmen ist beim Find X2 Neo vergleichsweise kantig gehalten. Das Glas auf der Front und auf der Rückseite ist zwar an den Kanten stark abgerundet, aber der Rahmen ist nicht auf Hochglanz poliert bzw. lackiert wie beispielsweise bei den Samsung S20 Smartphones.

Stört dies in der Hand? Nein! Genau genommen halte ich das Find X2 Neo für sehr schön griffig, was nicht für alle aktuellen Smartphones gilt. Das generelle Design würde ich als klassisch einstufen. Das Smartphone hat schön minimalistische Displayrahmen und eine Kamera die in einem Loch im Display eingelassen ist. Auf der Rückseite finden wir ein mittelgroßes Kamera-Modul, welches aber vergleichsweise dezent gehalten ist. Das Find X2 Neo sticht also nicht groß aus der Masse an aktuellen Smartphones hervor.

Oppo Find X2 Neo Im Test 3

Gehen wir aber einmal im Detail um dieses herum. Auf der Front finden wir das 6,5 Zoll große Display, wie auch die 32 Megapixel Frontkamera. Die Ohrmuschel ist im oberen Rahmen versteckt. Oppo zählt zu den letzten Herstellern die noch den Einschalter und die Lautstärkewippe trennen. Der Einschalter ist auf der rechten Seite und die Lautstärkewippe links.

Oppo Find X2 Neo Im Test 5

Der primäre Lautsprecher ist gemeinsam mit dem USB C Ladeport auf der Unterseite. Ein Kopfhöreranschluss ist leider beim Oppo Find X2 Neo nicht mehr zu finden.

Auf der Rückseite haben wir zu guter Letzt die Quad-Kamera in einem kleinen Modul. Dieses steht dabei vergleichsweise wenig hervor. In diesem Modul ist auch ein Dual-LED-Blitz angebracht.

Oppo Find X2 Neo Im Test 2

Ein Fingerabdruckscanner ist natürlich auch vorhanden, dieser ist aber unter dem Display angebracht.

 

Display

Das Oppo Find X2 Neo verfügt über ein 6,5 Zoll AMOLED Display mit einer Auflösung von 2400×1080 Pixeln. Dabei erreicht das Display eine Wiederholungsrate von 90Hz, nett! Hierdurch wirken Animationen und Bewegungen ein Stück weit weicher als auf regulären Smartphone Displays.

Qualitativ ist das Display des Oppo Find X2 Neo 1a. Es gibt auf dem Weltmarkt aktuell kaum bis keine wirklich schlechten AMOLED Panels, daher überrascht dies auch wenig. Farben sind wunderbar klar und satt, Kontraste nahezu perfekt und selbst die maximale Helligkeit stimmt!

Displayhelligkeit

Diese ist zwar nicht ganz auf dem Level der absoluten Flaggschiffen, ist aber dicht dran. Dementsprechend ist eine Ablesbarkeit im Freien gut gegeben.

 

Lautsprecher

Auf Seiten der Lautsprecher hat Oppo im ersten Moment alles richtig gemacht! Diese nutzen beim Find X2 Neo die Ohrmuschel als zusätzlichen Lautsprecher. Ihr habt also bei der Medienwiedergabe einen Stereo Klang. Klasse!

Allerdings sind die Lautsprecher qualitativ nicht auf dem Level vom iPhone oder den großen Samsung Modellen. Das Find X2 Neo klingt recht dünn und teils auch etwas schrill. Allerdings durch die Nutzung zweier Lautsprecher wirkt das Klangbild doch um einiges größer. Ich würde die zwei mäßigen Lautsprecher des Find X2 Neo jederzeit einem guten Smartphone Lautsprecher vorziehen, ja der Stereo Effekt hat einen solch großen Einfluss.

 

Die Kamera(s)

Im Find X2 Neo sind satte vier Kameras verbaut:

  • Hauptkamera 48 Megapixel f/1.7 Sony IMX586
  • Weitwinkelkamera 8 Megapixel f/2.2 Samsung S5K3H7
  • Zoomkamera (2x) 13 Megapixel f/2.4
  • Monochrom-Kamera 2 Megapixel f/2.4

Oppo Find X2 Neo Im Test 9

Ganz klar gesagt die 4. Kamera halte ich etwas für ein Gimmick. Hier wurde einfach ein günstiges Modul verbaut um mit einer Quad-Kamera werben zu können. Die drei anderen Kameras sind aber generell nützlich!

Auch wenn es nun vielleicht so wirkt als würde das Find X2 Neo die gleiche primäre Kamera nutzen wie das große Oppo Find X2 Pro, dann täuscht dies etwas! Zwar sind beide Module auf dem Papier identisch, aber das Find X2 Pro nutzt den größeren Sony IMX689 Sensor.

Sensor

Der Sensor des Find X2 Neo ist als mittelgroß einzustufen. Muss dies ein Nachteil bei der Bildqualität sein? In der Theorie ist ein größer Sensor natürlich immer besser, in der Praxis hat das iPhone 11 Pro mit einem winzigen Sensor aber eine Bildqualität die mit 4x so großen Sensoren mithalten kann.

Wollen wir uns also mal ein paar Aufnahmen des Find X2 Neo ansehen.

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Generell produziert das Oppo Find X2 Neo sehr bunte und helle Bilder, welche gerade bei Sonnenschein schön strahlen. Dabei sind die Aufnahmen sehr scharf und detailliert. Teils sind diese aber auch etwas überschärft. Ähnliches gilt auch teils für die Farben, welche hier und da etwas übersättigt wirken.

Bei weniger optimalen Lichtverhältnissen bleibt die Bildqualität gut, aber hier und da wirkt der Weißabgleich etwas unsicher und Bilder wirken entweder sehr kalt oder kippen etwas ins Braune. Dies ist aber kein großes Problem.

Die Weitwinkelkamera hingegen war qualitativ etwas schwankend. Teilweise waren die Bilder echt gut und standen bei ausreichend Licht der Hauptkamera kaum etwas nach.  Teilweise wirkten die Aufnahmen aber auch unscharf, als hätte der AF nicht richtig getroffen.

Dennoch bin ich unterm Strich mit den Fotos des Oppo Find X2 Neo zufrieden! Diese sind zwar nicht auf dem Level eines Flaggschiffes, aber auch nicht all zu weit davon entfern

 

Performance

Im Find X2 Neo steckt der Qualcomm SM7250-AB Snapdragon 765G in Kombination mit 12GB RAM. Bei dem Snapdragon 765G handelt es sich um den „eine Stufe unter Flaggschiff“ SoC aus dem Hause Qualcomm. Damit macht dieser in einem 600€ Smartphone prinzipiell viel Sinn! Auch OnePlus nutzt diesen SoC bei seinem kleineren OnePlus Nord und Xiaomi bei seinem Mi 10 Lite.

Schauen wir uns in ein paar Benchmarks an wie gut der Snapdragon 765G im Find X2 Neo performt.

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Der Snapdragon 765G ist ein recht starker SoC! Dieser liegt zwar in Benchmarks ein gutes Stück hinter dem großen Snapdragon 865 zurück, platziert sich aber je nach Test gut zwischen dem Snapdragon 845 und 855.

 

Performance im Alltag

Das Oppo Find X2 Neo ist ein sehr flottes Smartphone! Die Benutzeroberfläche läuft absolut flüssig und Animationen sind butterweich! Dies liegt neben der gut optimierten Software und dem schnellen SoC auch am 90Hz Display, welches nunmal Animationen etwas flüssiger darstellen kann.

Oppo Find X2 Neo Im Test 10

Ist der Unterschied von 60Hz zu 90Hz spürbar? Ja ist er! Animationen laufen schon ein gutes Stück weicher. Allerdings werdet Ihr Euch sehr schnell an die 90Hz gewöhnen und dann fallen diese zugegeben nicht mehr so stark auf, außer Ihr wechselt wieder auf ein normales Smartphone zurück. Nutzt Ihr dann wieder eine Weile das 60Hz Display, dann werdet Ihr Euch auch wieder daran gewöhnen. Die höhere Bildwiederholungsrate ist also klar nett, aber man vergisst diese auch schnell wieder im Alltag.

Aber nicht nur den Benutzeroberfläche läuft flüssig. Auch sämtliche Apps die ich dem Smartphone vorgesetzt habe liefen gut bis sehr gut! Anwendungen wie Facebook, WhatsApp usw. sind natürlich absolut kein Problem und laden schnell und laufen dann perfekt. Auch Spiele laufen zu 99% absolut perfekt. Es gibt hier und da mal Spiele wie PUBG die auf Snapdragon 865 Smartphones nochmals etwas besser laufen, aber der Unterschied ist nicht groß.

 

Akku und welche Ladestandards verwendet das Oppo Find X2 Neo?

Im Oppo Find X2 Neo ist ein 4025mAh großer Akku verbaut. Dies ist eine durchschnittliche Größe für ein Smartphone dieser Klasse. Aber viel wichtiger als die reine Größe des Akkus ist natürlich was das Smartphone daraus macht.

In der Praxis ist die Akkulaufzeit unspektakulär. Ihr werdet mit dem X2 Neo problemlos durch den Tag kommen, viel mehr wird aber selbst für „lite“ User kaum möglich sein.

Auf Seiten des Ladens verwendet das Find X2 Neo den Oppo VOOC 4.0 Standard, fürs Schnellladen. Oppo VOOC 4.0 wird mit einem Tempo von bis zu 40W. Schauen wir uns doch kurz einmal an wie schnell das Oppo Find X2 Neo an diversen Quellen lädt.

Ladetempo

An seinem originalen Schnellladegerät konnte ich ein maximales Ladetempo von rund 24W messen. Dabei nimmt das Smartphone rund 4,5V und 5,5A vom Ladegerät auf. An einem USB C Power Delivery Ladegerät kann das Find X2 Neo bis zu 14W aufnehmen, dabei nutzt dieses die 5V Spannungsstufe und dreht den Ladestrom auf ca. 2,9A hoch.

Wollt Ihr also ein 3. Anbieter Ladegerät nutzen, solltet Ihr für das maximale Tempo eins mit USB PD und mindestens der 5V/3A Stufe wählen.

An einem normalen 5V/2,4A USB Port oder an einem Quick Charge Port sind „nur“ 9,xW möglich.

 

Fazit

Das Oppo Find X2 Neo ist ein klasse Smartphone, das es aber schwer hat sich auf dem Markt zu behaupten. Dieses steht etwas zwischen den Stühlen, es ist kein Flaggschiff aber auch mit rund 500-600€ auch kein „günstiges“ Gerät.

Gerade das OnePlus Nord macht dem Oppo Find X2 Neo etwas das Leben schwer. Beide setzen auf einen ähnlichen Formfaktor, ähnliche Feature und den gleichen SoC, nur ist das Oppo rund 100€ teurer. Hier hat es das Find X2 Neo etwas schwer den Aufpreis zu rechtfertigen.

Oppo Find X2 Neo Im Test 11

Dies soll aber nicht heißen, dass das Find X2 Neo ein schlechtes Smartphone ist! Ganz das Gegenteil ist der Fall. Der Snapdragon 765G verhilft dem Smartphone in Kombination mit dem 90Hz Display zu einer sehr performanten Nutzererfahrung. Die Benutzeroberfläche läuft perfekt und auch Apps und Spiele laufen kaum bis gar nicht schlechter als auf einem Flaggschiff.

Die Kameras sind nicht ganz auf Flaggschiff-Level, hätten aber vor 2 Jahren auch in einem 1000€ Smartphone stecken können. Wir haben hier also eine gute Allround-Performance, mit kleinen Schwächen bei den sekundären Kameras. So ist die Weitwinkel-Kamera nicht schlecht, aber auch nicht Weltklasse. Die primäre Kamera hingegen liefert ordentliche Resultate in allen Situationen.

Oppo Find X2 Neo Im Test 12

Hinzu kommt ein sehr gutes Display, gute Lautsprecher und eine tolle Haptik. Kurzum das Oppo Find X2 Neo ist ein absolut zu empfehlendes Smartphone, welches aber vielleicht 100€ günstiger sein könnte um besser gegen die Konkurrenz von OnePlus und Xiaomi gewappnet zu sein.

Test, Outdoor LED Streifen von Innr mit Zigbee und Hue Support

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Nichts wertet einen Garten abends mehr auf als eine tolle Beleuchtung. Egal ob via Solarlampen oder Kerzen, gerade beim Grillen mit Freunden kann dies schon etwas her machen. In den letzten Jahren hat aber auch smarte Beleuchtung immer mehr ihren Weg in den Garten gefunden. So hat Phillips vor einigen Monaten eine Serie Hue Kompatiblerer Lampen für den Garten vorgestellt.

Daher ist es auch nicht überraschend, dass die Konkurrenz nun auch folgt. So hat Innr mit seinem Outdoor Flex Light Colour einen LED Streifen für den Garten auf den Markt gebracht.

Test, Outdoor Led Streifen Von Innr Mit Zigbee Und Hue Support 14

Dieser ist natürlich 100% wassergeschützt und soll dank eines schönen und weichen Lichts überzeugen. Aber wie sieht es in der Praxis aus? Lohnt es sich für diesen Outdoor LED Streifen mit Zigbee bzw. Philips Hue Support 100€ auf den Tisch zu legen? Finden wir dies im Test heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an Innr für das Zurverfügungstellen des Outdoor Flex Light Colour.

 

Test, Outdoor LED Streifen mit Zigbee und Hue Support

Was ist das Wichtigste bei einem Outdoor LED Streifen? Richtig der Wasserschutz. Dementsprechend ist der Innr Outdoor Flex Light Colour auch ganz anders gebaut als ein regulärer LED Streifen.

Test, Outdoor Led Streifen Von Innr Mit Zigbee Und Hue Support 1

Um den eigentlichen LED Streifen ist eine Art großer Gummischlauch, welche auch als Diffusor für die LEDs dient. So misst der Outdoor LED Streifen 22 x 12 mm und 2m bzw. 4m in der Länge.

Die gesamte Konstruktion wirkt sehr schön massiv und stabil. Der Innr Outdoor Flex Light Colour ist offensichtlich kein „billig“ Outdoor LED Streifen.

Test, Outdoor Led Streifen Von Innr Mit Zigbee Und Hue Support 2

Über einen proprietären 5 Pin Anschluss wird der LED-Streifen mit einem Controller verbunden. Der Controller beinhaltet die gesamte Funk und Steuerungs-Hardware. Der Controller misst 80 x 41 x 22 mm und ist ebenfalls wassergeschützt. Die Leitung von LED Streifen zu Controller misst ca. 90 cm. Die Zuleitung vom Netzteil zum Controller sind weitere 2 Meter. Insgesamt habt Ihr also ca. 3 Meter von der Steckdose bis zum LED Streifen.

Test, Outdoor Led Streifen Von Innr Mit Zigbee Und Hue Support 3

Das Netzteil ist natürlich nur bedingt wassergeschützt und sollte unter einem Dach eingesteckt werden. Das Netzteil bietet eine Leistung von 24V 1A, also 24W. Dies entspricht auch der Leistung des Controllers.

 

Zigbee und Philips Hue

Der Innr Outdoor Flex Light Colour unterstützt den Zigbee Funkstandard. Hierdurch könnt Ihr den LED Streifen mit diversen Systemen verbinden, wie den Amazon Echo Plus, Ikea TRÅDFRI und natürlich Philips Hue!

Test, Outdoor Led Streifen Von Innr Mit Zigbee Und Hue Support 8

Ja es ist möglich 3. Anbieter Leuchtmittel mit einer Philips Hue Bridge zu verbinden. Dort werden die Leuchtmittel prinzipiell wie herstellereigene behandelt. Ihr könnt diese ganz normal steuern, in Gruppen hinzufügen usw. Es gibt lediglich zwei Einschränkungen in Kombination mit Philips Hue.

  1. Eine Steuerung via Apple Homekit ist nicht möglich.
  2. Ihr könnt die LEDs nicht mit Hue Sync nutzen.

Ansonsten gibt es keine Einschränkungen bei der Verbindung Innr + Philips Hue.

 

Das Licht

Innr gibt die Lichtleistung des LED Streifens mit 550lm bzw. 24W an. Grundsätzlich sind 550lm eine ordentliche Helligkeit, aber auch nicht überragend, gerade wenn wir die Leistungsaufnahme von 24W bedenken.

Test, Outdoor Led Streifen Von Innr Mit Zigbee Und Hue Support 15

Dies liegt aber sicherlich etwas am Diffusor. Um den LED Streifen wasserdicht zu machen hat Innr einen recht großen „Milchglas Diffusor“ über den LED Streifen montiert. Dieser kostet subjektiv natürlich etwas an Helligkeit, macht das Licht aber auch sehr schön gleichmäßig und weich. So könnt Ihr die einzelnen LEDs im Inneren nicht direkt erkennen.

Test, Outdoor Led Streifen Von Innr Mit Zigbee Und Hue Support 12

Was die Licht bzw. die Farbqualität angeht, kann ich nicht klagen! Die Farben wirken soweit ausreichend kräftig und satt. Der Milchglas Kunststoff lässt die Farben natürlich etwas milchiger erscheinen, aber als Deko-Licht ist der Innr Outdoor Flex Light Colour 1a.

Test, Outdoor Led Streifen Von Innr Mit Zigbee Und Hue Support 16

Dabei ist aber auch auffällig, dass die weißen Lichtfarben massiv heller sind als die bunten Farben. Dies wird sich später auch bei der Strommessung zeigen.

 

Stromverbrauch

Der Stromverbrauch des Innr Outdoor Flex Light Colour schwankt stark je nach Farbe. Ausgeschaltet benötigt dieser weniger als 0,4W, was die Messgrenze meines Messgerätes ist.

Weiß 17,3 W
Grün 5,2 W
Blau 5,2 W
Rot 5,8 W

 

Spannenderweise ist der LED Streifen beim weißen Licht signifikant kräftiger und heller als bei den Farben!

 

Fazit

Ihr seid bereits im Philips Hue System unterwegs oder nutzt irgendeine andere Zigbee kompatible Bridge (Amazon Echo Plus usw.) und Ihr sucht noch für Euren Garten so einen Hingucker? Dann ist der Innr Outdoor Flex Light Colour vielleicht genau das Richtige für Euch.

Der Innr Outdoor Flex Light Colour ist natürlich vom Prinzip her recht einfach, es handelt sich um einen gut Wassergeschützen RGB LED Streifen für Euren Garten, den Ihr mithilfe der passenden Bridge einfach über Euer Smartphone Steuern könnt.

Test, Outdoor Led Streifen Von Innr Mit Zigbee Und Hue Support 11

Optisch ist der Outdoor Flex Light Colour dabei klar als etwas besonderes zu bezeichnen, gerade wenn Ihr eine der etwas längeren Versionen wählt. Die Lichtqualität ist gut, auch wenn dieser aufgrund der Helligkeit eher ein Deko-Licht und weniger eine Wegbeleuchtung ist.

Preislich ist der Outdoor Flex Light Colour mit 60€ für 2 Meter und 100€ für 4 Meter soweit Okay. Es handelt sich hier natürlich um ein Luxus-Produkt, von daher passt der Preis, auch wenn grundsätzlich 60€ für 2 Meter LED Streifen an sich nicht „günstig“ ist. Der Wasserschutz rechtfertigt den Preis aber ein wenig.

Das Corsair HS60 HAPTIC im Test, Gaming Headset mit Force Feedback!

Ein gutes Gaming-Headset kann ein essenzieller Punkt sein tiefer in ein Spiel einzutauchen zu können. Dies möchte Corsair mit dem HS60 HAPTIC nachmals etwas verbessern. So verfügt das „HAPTIC“ über einen kleinen Vibrationsmotor, welcher passend zu den Geräuschen im Spiel agiert.

Corsair Hs60 Haptic Im Test 6

Corsair nennt das Ganze „Taction Technology“. Ich muss gestehen mir nicht ganz sicher gewesen zu sein ob dies nach einem unnützen Gimmick klingt oder ob das haptische Feedback wirklich einen Mehrwert darstellt. Klären wir diese Frage im Test!

An dieser Stelle vielen Dank an Corsair für das Zurverfügungstellen des HS60 HAPTIC!

 

Das Corsair HS60 HAPTIC im Test

Das Corsair HS60 HAPTIC basiert natürlich optisch und technisch auf dem regulären HS60 und wurde nur um die „Taction Technology“ erweitert. Um das HS60 HAPTIC optisch etwas abzuheben setzt Corsair zudem auf eine „auffällige“ Schneetarn-Färbung.

Corsair Hs60 Haptic Im Test 1

Starten wir aber am Anfang. Das HS60 HAPTIC ist ein großes Over-Ear Gaming Headset. Corsair setzt bei diesem auf eine Mischung aus Kunststoff und Metall. So ist die Basis des Headsets aus Kunststoff gefertigt, die Aufhängung und auch die Rückseite der Ohrmuscheln sind hingegen aus Metall.

Dies verleiht dem HS60 HAPTIC eine sehr hohe Stabilität und Massivität! Das Headset wirkt durchaus gut und stabil gebaut, was sich im Gegenzug aber auf das Gewicht ausübt. So ist das HS60 HAPTIC mit rund 400g ein recht schweres Headset.

Corsair Hs60 Haptic Im Test 3

Die Rückseite der Ohrmuscheln verfügt über eine Art Gitterstruktur. Diese täuscht aber etwas, denn es handelt sich beim HS60 HAPTIC nicht um ein offenes Headset und die Zwischenräume sind gefüllt.

Corsair Hs60 Haptic Im Test 2

Wie bei Corsairs HS Serie üblich ist auch beim HS60 HAPTIC das Mikrofon auf Wunsch abnehmbar.

Corsair Hs60 Haptic Im Test 5

Angeschlossen wird das HS60 HAPTIC via USB. Dies ist sicherlich auch nötig für Taction Technology. Dementsprechend hat Corsair auch auf einen 3.5mm Eingang oder Ähnliches verzichtet. An den Ohrmuscheln finden sich zudem zwei Drehräder, eins für die Lautstärke und eins für die Stärke der Taction Technology. Des Weiteren ist hier auch eine Mute Taste fürs Mikrofon angebracht.

 

Tragekomfort

Das Corsair HS60 HAPTIC ist zwar ein recht großes und schweres Headset, dieses ist aber nicht unbequem. So sind die Ohrmuscheln sehr schön groß und die Polsterung ausreichend weich.

Corsair Hs60 Haptic Im Test 11

Wie gut der Tragekomfort ist hängt allerdings etwas von Eurem Geschmack ab. So ist das HS60 schon ein großer Brocken den Ihr da auf dem Kopf tragt. Sucht Ihr ein leichtes und luftiges Headset seid Ihr hier klar falsch.

 

Klang und Taction Technology

Das Beschreiben des Klangs des HS60 HAPTIC ist aufgrund der Taction Technology keine ganz einfache Angelegenheit. Beginnen wir daher mit einer Beschreibung des Klangs zunächst ohne  Taction Technology.

Corsair Hs60 Haptic Im Test 9

Starten wir hier mit den Höhen. Die Höhen des Corsair HS60 HAPTIC sind soweit gut. Diese sind klar und sauber. Helle Stimmen und Geräusche werden natürlich wiedergegeben. Müsste ich meckern würde ich mir vermutlich noch einen Hauch mehr Brillanz wünschen.  Allerdings ist dies schon Kritik auf einem hohen Level.

Die Mitten des HS60 HAPTIC wirken leicht abgesenkt. Dies kann aber auch aufgrund des Raumklangs der Fall sein. Das Headset besitzt von Natur aus einen leichten virtuellen Raumklang, welcher das Klangbild leicht nach außen wölbt. Bei den Mitten führt dies aber zu einem leicht distanzierten Klangbild, wodurch Stimmen etwas entfernter wirken. Ähnliches gilt auch für Schritte usw., welche aber im Gegenzug besser ortbar sind.

Der Bass ist sicherlich der schwierigste Punkte beim HS60 HAPTIC.  Grundsätzlich hat der Bass eine gute Qualität und auch die Masse passt. Das Headset ist kein absoluter Bass-Bomber klingt aber auch nicht zu dünn oder zu flach. Lediglich der Tiefgang des Headsets ist höchstens durchschnittlich.

Hier kommt aber die Taction Technology. Es ist faszinierend wie die Vibration des Headsets die akustische Wahrnehmung beeinflusst. In jeder Ohrmuschel des Headsets findet sich ein Vibrationsmotor, welcher passend zu Bass agiert. Mehr Tiefen = stärkere Vibration. Dabei erzeugen die Motoren aber erfreulicherweise KEINE eigenen Geräusche. So konnte ich kein Surren, Brummen oder andere Störgeräusche wahrnehmen. Auch ist die Synchronisation der Vibration und des Klangs 1a.

Durch die Vibration, welche auf der höchsten Stufe durchaus stark ausfällt, wird der Bass subjektiv extrem verstärkt. Bei Explosionen zittern Eure Ohren regelrecht, der Beat, gerade bei elektrischen Titeln, sorgt hingegen für ein Knackes „zucken“. Der Vibrationseffekt ist dabei wirklich gut und natürlich umgesetzt. Dieser wirkt passend und erweckt unfassbar gut den Eindruck eines Subwoofers.

Dies ist natürlich nichts für „HiFi“ Liebhaber, aber der Effekt ist durchaus mehr als nur ein billiges Gimmick, Corsair hat diesen gut umgesetzt.

 

Mikrofon

Kommen wir zum Abschluss noch auf das Mikrofon zu sprechen.

Grundsätzlich ist das Mikrofon sehr schön klar und sauber. Meine Stimme ist 1a zu verstehen, selbst durch die übliche Kompression diverser Voice Chat Programme hindurch. Auch die Lautstärke des Mikrofons ist ausreichend und die Rauschunterdrückung ist hervorragend! Letztere ist mit die beste die ich bisher bei einem Gaming Headset gehört habe. Das Mikrofon fokussiert sich regelrecht auf Eure Stimme.

Corsair Hs60 Haptic Im Test 10

Allerdings im Gegenzug wirkt die Stimme teils etwas dünner und flacher. Damit ist das CORSAIR HS60 HAPTIC weniger für Youtube Videos oder professionelle Twitch Streams geeignet, wo es auch auf die Stimmfärbung ankommt. Für normale Voice Chats ist das Headset aber sehr gut geeignet.

 

Fazit

Das CORSAIR HS60 HAPTIC lebt natürlich etwas vom Vibrationseffekt. Dieser ist auch wirklich hervorragend umgesetzt!

Generell würde ich den Klang des HS60 HAPTIC als gut einstufen, es gibt klar noch bessere Headsets, es gibt aber auch viele schlechtere. Das HS60 ordnet sich hier im Mittelfeld ein. Dabei ist aber das haptische Feedback klar ein Alleinstellungsmerkmal, was die Intensivität des Spiele-Erlebnis deutlich erhöht. Ich muss hier Corsair nochmals loben, das haptische Feedback ist wirklich überzeugend umgesetzt und boostet gerade den Bass subjektiv ein gewaltiges Stück.

Corsair Hs60 Haptic Im Test 8

Auch die Verarbeitung und Stabilität des Headsets ist Top. Dieses ist recht groß, aber sofern Ihr keinen winzigen Kopf habt, werdet Ihr Euch schnell daran gewöhnen. Das Mikrofon des Headsets ist ebenfalls kein Schwachpunkt. Dieses ist sicherlich nichts für hauptberufliche Youtuber, aber die Sprachverständlichkeit und Rauschunterdrückung ist stark.

Am Ende bleibt nur etwas die Preis-Frage. Das CORSAIR HS60 HAPTIC hat eine UVP von 129,99€. Diese ist etwas zu hoch angesetzt, gerade wenn wir uns das reguläre HS60 Pro ansehen, welches aktuell für 69€ zu bekommen ist. Ich denke der Preis wird nach der Veröffentlichung ein Stück weit fallen. Für knapp unter 100€ kann ich das HS60 HAPTIC mit gutem Gewissen empfehlen, ansonsten kommt es darauf an wie sehr Ihr Euch für das gute Haptische Feedback interessiert und ob dieses Euch den durchaus saftigen Aufpreis wert ist. Gut umgesetzt ist das Ganze.

Corsair Hs60 Haptic

4x Displayschutz fürs iPhone 12 Pro, Vergleich und Info

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Das Display ist der wichtigste Punkt bei einem Smartphone. Da wäre doch ein Kratzer oder Ähnliches sehr ärgerlich, gerade bei einem besonders teuren Modell wie dem iPhone 12 Pro. Hier bietet sich eine Displayschutzfolie oder ein „Panzerglas“ an.

Displayschutz Fürs Iphone 12 Pro 1

Aber welches Modell kaufen? Worauf solltet Ihr achten? Finden wir dies in diesem kleinen Vergleich heraus!

 

Die Modelle im Vergleich

Folgende Displayschützer habe ich mir fürs iPhone 12 Pro bestellt:

 

Installation, super einfach!

Glas Displayschützer waren schon immer recht einfach zu installieren, verglichen mit Modellen aus Kunststoff. Allerdings haben sich die Hersteller etwas neues ausgedacht und dies sind Rahmen.

Displayschutz Fürs Iphone 12 Pro 6

Diese Rahmen dienen als Montagehilfe und werden einfach um Euer Smartphone gelegt und zentrieren das Smartphone. Habt Ihr dieses zuvor gründlich gereinigt ist die Installation in wenigen Sekunden perfekt für jedermann zu machen.

Daher meine klare Empfehlung, kauft einen Displayschutz mit Montagerahmen! Erfreulicherweise haben alle vier Modelle in diesem Vergleich genau solch einen Rahmen.

 

Unterschiede beim Design

Aktuell gibt es Displayschützer für das iPhone 12/Pro in drei Versionen:

  • Einfache Glasscheibe ohne Ausschnitt für FaceID und Frontkamera (vau und ESR)
  • Einfache Glasscheibe mit Ausschnitt für FaceID und Frontkamera (LK)
  • Glasscheibe mit lackierten Rändern (Cocoda)

Die meisten Panzergläser für das iPhone 12 Pro setzten auf das vertraute Design. Diese sind einfach eine normale Glasscheiben und verfügen teils über einen kompletten Ausschnitt für FaceID und die Frontkamera oder bedecken sie.

Displayschutz Fürs Iphone 12 Pro 3

Ich konnte keine Nachteile bei FaceID oder der Frontkamera feststellen durch das vollständige bedecken dieser! So nutze ich aktuell den ESR Displayschutz und konnte hier keinen Unterschied zu vorher bemerken. Es ist lediglich bei ganz unglücklichen Lichtverhältnissen möglich, dass diese sich anders im Glas spiegeln oder Ähnliches. In der Praxis ist dies mir aber bisher noch nicht begegnet.

Daher tendiere ich aktuell zu Displayschützer die auch FaceID und die Front Kamera bedecken!

Alternativ gibt es auch Modelle die über einen schwarz lackierten Rand verfügen. Dies wäre hier das Modell von Cocoda. Aufgrund der lackierten Ränder der Folie gehen diese optisch besser in den Rahmen des Smartphones über. Solch ein Displayschutz ist praktisch unsichtbar.

Displayschutz Fürs Iphone 12 Pro 4

In der Praxis ist allerdings das Modell von Cocoda etwas schwieriger zu installieren. So haben sich an den Rändern Luftblasen gebildet welche allerdings mit etwas Aufwand entfernbar waren. Auch ist es bei diesem Modell leichter für Schmutz sich unter den Rahmen zu schieben und die Hüllenkompatibilität ist schlechter. Letzteres hängt aber von der Hülle ab die Ihr nutzt und wie weit diese um das Smartphone greift.

Ich selbst würde aktuell die ESR oder die VAU empfehlen. Diese beiden Displayschützer waren absolut problemlos aufzutragen und auch die Passform saß.

 

Kratzfestigkeit, was bedeutet 9H?

Viele Hersteller von Panzergläsern werben mit einer Härte von 9H oder Ähnlichem. Aber was bedeutet dies? Nicht viel ist die Antwort!

Displayschutz Fürs Iphone 12 Pro 7

Dies ist eine nicht korrekte Anspielung auf die Mohshärte-Tabelle, welche die Härte von Materialien in Stufen von 1-10 unterteilt. Ihr finde diese Tabelle z.B. hier http://www.biologie-schule.de/mohshaerte.php

Grundsätzlich gilt, ein weicheres Material kann ein härteres Material nicht zerkratzen. Ihr könnt mit einer Plastikgabel so lange auf Eurem Display herumkratzen wie Ihr wollt, dieses wird nicht zerkratzen.

Was viele nicht wissen, Glas ist härter als Metall! Mit einem normalen Messer könnt Ihr ein Smartphone-Display nicht zerkratzen. Dies gilt auch für unsere Panzerglas Folien. Diese bestehen aus gehärtetem Glas. Messer, Schlüssel, Münzen usw. können diesen nichts anhaben!

Was allerdings jedes Smartphone Display und auch jede Panzerglas-Folie beschädigen kann, ist Stein! Mit einem Stein könnt Ihr alle Glas Displayschützer zerkratzen! Und dies obwohl der Stein eigentlich nur eine 7-8 auf der Mohshärte-Tabelle erreicht und damit über Glas 6-7, aber unter den Beworbenen 9 liegt.

Lasst Euch hier also nicht von all zu vielen Versprechungen ködern. Am Ende sind die Displayschützer alle +- gleich hart.

 

Fazit

Das wählen eines Displayschutzes für das iPhone 12 Pro ist eine recht einfache Aufgabe. Aufgrund des glatten Displays des iPhones eignen sich fast alle Modelle aktuell auf dem Markt, die meisten stammen eh vom gleichen Fertiger.

Achtet aber dennoch auf folgende Punkte:

  • Wählt einen Displayschutz aus Glas, Kunststoff oder Folien sind weniger schön, schwieriger aufzutragen und weniger wertig.
  • Achtet auf eine Montagehilfe im Lieferumfang, diese macht Euch das Leben deutlich leichter.
  • Mehr als 10-15€ müsst Ihr nicht ausgeben.
  • Luxus-Modelle von großen Hersteller lohnen in der Regel nicht!
  • Die beworbene Kratzsicherheit usw. ist nicht relevant, die meisten Modelle halten +- gleich viel aus (gehärtetes Glas halt).

Des Weiteren gibt es aktuell drei „Designs“.

  1. Normale Scheiben mit dem Ausschnitt für FaceID
  2. Normale Scheiben ohne Ausschnitt für FaceID
  3. Scheiben mit Lackierten Rändern

Letztere Modelle sind optisch klar die Schönsten! Der Displayschutz verschmilzt hier regelrecht mit Eurem Smartphone. Allerdings sind solche Modelle etwas wählerischer wenn es um die Hüllenkompatibilität geht und ich habe die Erfahrung gemacht, dass die Rändern teils nicht so gut kleben. Hier kann sich leichter Schmutz unter die Scheibe schieben.

Displayschutz Fürs Iphone 12 Pro 8

Ich würde Euch in der Regel zu einem normalen Displayschutz ohne speziellem Ausschnitt für FaceID raten. Ich habe bisher keine Nachteile erkannt durch das „verdecken“ der FaceID Sensoren und der Kamera außer, dass diese nun auch mit geschützt werden.

Welchen Displayschutz würde ich nun empfehlen? Schaut am besten selbst bei Amazon oder eBay und haltet Euch an meine Empfehlungen von oben. Ansonsten würde ich Euch aktuell die:

empfehlen. Diese ist sehr schön günstig, passt sehr gut und es ist auch ein Montagerahmen mit im Lieferumfang. Viel mehr kann man sich eigentlich nicht wünschen! Diese werde ich auch selbst auf meinem iPhone 12 Pro behalten.

Alternativ würde ich das „vau kompatibel mit iPhone 12/12 Pro Panzerglas (6.1)“ empfehlen. Qualitativ ist dieses +- identisch, aber 1€ teuer zum Zeitpunkt des Tests.

Apple iPhone 12 Pro im Test, ist dieser Schritt wirklich ein Sprung?

Mit dem iPhone 12 Pro hat Apple wenig überraschend im Herbst 2020 sein neustes iPhone vorgestellt. Die größte Änderung auf den ersten Blick ist das neue etwas kantigere Design, welches fast an das iPhone 4 erinnert.

Apple Iphone 12 Pro Im Test 8

Unter der Haube gab es aber natürlich jede Menge Veränderungen. So hat ein neuer schneller SoC Einzug gefunden, die Kamera wurde überarbeitet, 5G ist mit an Board usw.

Der Preis wiederum ist gleich geblieben, also gleich hoch. Wollen wir uns da das iPhone 12 Pro einmal näher im Test ansehen! Kann dieses überzeugen?

 

Das Apple iPhone 12 Pro im Test

Die größte und offensichtlichste Änderung beim iPhone 12 Pro ist das Design! Das iPhone war immer ein recht geradliniges Smartphones, allerdings beim iPhone X, XS und 11 war der Edelstahlrahmen des Smartphones leicht gebogen für ein besseres Gefühl in der Hand.

Apple Iphone 12 Pro Im Test 2

Dies ist beim 12 Pro nicht mehr der Fall! Der Rahmen des Smartphones ist komplett gerade und auch weder das Display noch die Rückseite sind abgerundet. Letzteres stört mich nicht, ich bevorzuge ein glattes Display.

Allerdings liegt das iPhone 12 Pro schon recht „hart“ in der Hand. Ganz offen gesagt, ich finde das Gefühl des iPhones 11 Pro in der Hand angenehmer!

Apple Iphone 12 Pro Im Test 1

Was die Verarbeitung angeht ist das iPhone 12 Pro natürlich herausragend! Mein iPhone 12 Pro weißt keine scharfen oder unsauberen Kanten oder ähnliches auf.

Gehen wir einmal um das Smartphone herum. Auf der Front finden wir das 6,1 Zoll OLED Display. Dieses besitzt die Apple typische Notch am oberen Rand. Abseits davon sind die Displayrahmen sehr minimal, aber auch nicht so minimal, dass das Smartphone nicht zu halten wäre.

Apple Iphone 12 Pro Im Test 5

Der Einschalter findet sich wie üblich am rechten Rand, während die Lautstärketasten auf der linken Seite angebracht sind. Einen 3,5mm Kopfhöreranschluss sucht Ihr natürlich vergebens. Apple verzichtet auch auf einen Adapter mit im Lieferumfang des iPhones.

Geladen wird dieses ganz klassisch via Lightning oder kabellos. Ein Lightning auf USB C Kabel liegt bei, ein Netzteil allerdings nicht.

Apple Iphone 12 Pro Im Test 3

Auf der Rückseite finden wir abschließend die dreifach Kamera und den LED Blitz. Auf einen Fingerabdruckscanner verzichtet Apple, dafür ist aber das weiterhin herausragende FaceID vorhanden.

 

Das Display

Im iPhone 12 Pro steckt ein 6,1 Zoll Display mit einer etwas krummen Auflösung von 2532×1170 Pixeln, was ca. 45% mehr Pixel sind als bei einer Full HD Auflösung. Auf Seiten der Displaytechnologie haben wir natürlich wieder OLED vor uns.

Apple Iphone 12 Pro Im Test 12

Qualitativ ist das Display mal wieder absolut fantastisch! Farben sind klar und brillant, der Kontrast ist herausragend und auch die Helligkeit stimmt.

Wobei letztes fast noch etwas untertrieben ist.

Helligkeit

Das iPhone 12 Pro hat das zweit hellste Display das ich bisher in einem Smartphone gesehen habe! Lediglich die Max Version aus dem letzten Jahr kann das 12 Pro überbieten.

 

Lautsprecher

Das iPhone 12 Pro setzt auf den Dual-Lautsprecher Aufbau, bei welchem die Ohrmuschel zusätzlich als Lautsprecher für einen Stereo Klang genutzt wird.

Klanglich ist das iPhone 12 Pro gut, aber auch nicht absolut überragend. Grundsätzlich ist das iPhone 12 Pro sehr laut und recht voll klingend, neigt aber zu einer gewissen Schrille, welche ich vom 11 Pro Max nicht kannte.

 

Die Kamera(s)

Apple hat die Kamera bzw. Kameras des iPhone 12 Pro mit neuen Sensoren ausgestattet, welche aber beim normalen iPhone 12 Pro die gleiche Größe und Auflösung wie beim 11 Pro haben.

Apple Iphone 12 Pro Im Test 14

Lediglich das Apple iPhone 12 Pro Max hat einen größeren Primären Sensor und eine 2,5x Zoom Kamera. Ich finde es hier „unschön“, dass es solch einen Unterschied zwischen dem iPhone 12 Pro und Pro Max gibt, auch wenn sich in der Praxis erst zeigen muss wie groß dieser ausfällt.

Das iPhone 12 Pro verfügt über drei Sensoren mit unterschiedlichen Blickwinkeln:

  • Hauptkamera 12 Megapixel f1.6 Blende
  • Weitwinkelkamera 12 Megapixel f2.4 Blende 120 Grad Sichtfeld
  • Zoomkamera (2x) 12 Megapixel f2.0 Blende

Der primäre Sensor des iPhone 12 Pro ist dabei allerdings vergleichsweise klein.

Sensor

Der kleinere Sensor hat sowohl Vorteile wie aber auch Nachteile. So kann in der Theorie ein kleiner Sensor weniger Licht aufnehmen und verfügt über eine schwächere Hintergrundunschärfe. Allerdings kann auch letztere ein Nachteil sein. Beispielsweise das Samsung Galaxy S20 Ultra produziert oft auch zu viel ungewollte Hintergrundunschärfe.

Schauen wir uns aber ein paar Testbilder an.

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Die größte Stärke des iPhone 12 Pro und zugegeben auch der älteren iPhones ist eine gewisse Stabilität. Ihr habt bei den Aufnahmen des iPhones extrem wenig „schlechte“ Bilder. Dies zeigt sich vor allem im Vergleich.

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So gehören die Aufnahmen des iPhone 12 Pro konstant zu den besten! Hier und da würde ich zwar die Bilder des Samsung Galaxy Note 20 Ultra bevorzugen, aber das iPhone bietet niemals die schlechtesten Bilder.

Generell gesprochen bietet das iPhone 12 Pro recht kräftige und satte Aufnahmen, mit guten, aber auch nicht übersättigten Farben. Der Kontrast ist ebenso als gut zu bezeichnen, auch wenn die Bilder schon über recht starkes HDR verfügen. So ist vor allem die Ausleuchtung der Bilder eine große Stärke des iPhone 12 Pro.

Verglichen mit dem iPhone 11 Pro fällt der Unterschied bei den Aufnahmen klein aus. Generell wirken die Bilder des iPhone 12 Pro etwas heller und noch besser ausgeleuchtet in den dunkleren Bereichen. Der Unterschied ist aber so minimal das dieser ein upgrade nicht rechtfertigt.

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Im Low Light zeigt das iPhone eine gute Leistung, gerade wenn der Nachtmodus zum Einsatz kommen kann. Der „Nachtmodus“ des iPhones ist einer der besten aktuell auf dem Markt, wenn nicht sogar der beste. Lediglich die großen Huawei Smartphones können hier das iPhone noch solide schlagen, aufgrund der deutlich größeren Sensoren. Das Note 20 Ultra hingegen tut sich im Low Light schwerer gegen das iPhone.

Wie steht es aber um die Weitwinkelkamera?

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Erneut sind die Aufnahmen des iPhone 11 Pro und 12 Pro +- identisch, das neue iPhone 12 Pro ist lediglich minimal heller. Allerdings was die Weitwinkelkamera angeht ist das Samsung Galaxy Note 20 Ultra weiterhin der „König“. Das iPhone 12 Pro würde ich hier nur auf Platz 2 voten, vor dem iPhone 11 Pro, dem Sony Xperia 5 II und dem Xiaomi Mi 10T Pro.

Wo das iPhone 12 Pro etwas schwächelt ist bei der Zoom Kamera.

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Diese ist nicht schlecht, aber bei höheren Zoom-Stufen hat das iPhone keine Chance gegen das Note 20 Ultra oder allgemein die größeren Androids mit stärkeren Zoom Kameras.

Dennoch bietet das iPhone 12 Pro ohne Frage eine der besten Kamera-Leistungen aktuell auf dem Markt! Dieses ist für mich klar ein Mitglied der Top 3 Kamera-Smartphones.

 

Benchmarks

Ein neues iPhone = ein neuer SoC aus dem Hause Apple. Im iPhone 12 Pro kommt der neue Apple A14 zum Einsatz. Beim Apple A14 Bionic handelt es sich um eine 6 Kern CPU, was im ersten Moment sicherlich nicht übermäßig imposant klingt, wo doch jedes Einsteiger Smartphone auf der Android Seite 8 Kerne hat.

Allerdings gelten bei Apple SoCs etwas andere Regeln. So ist der Apple A14 auch der erste SoC im 5nm Verfahren! Wollen wir uns da doch einmal ein paar Benchmarks ansehen.

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Antutu Iphone 12 Pro Geekbench 5 Iphone 12 Pro

Interessant! Der A14 ist ein sehr schneller Chip und kann sowohl in Geekbench 5 wie auch im neuen 3D Mark seine Konkurrenten regelrecht deklassieren. Lediglich im Antutu Benchmark kann der Snapdragon 865 das iPhone schlagen.

 

In der Praxis

Der Praxis Teil ist bei einem iPhone immer sehr langweilig. Das iPhone 12 Pro läuft natürlich perfekt! Apple entwickelt seine Software nun mal selbst für seine Smartphones und stimmt diese immer perfekt für das jeweilige Flaggschiff ab.

Mir fällt aktuell kein iPhone ein das zu Start nicht perfekt lief. Der wirkliche Test ist die Zeit, wird das iPhone 12 Pro in X Jahren immer noch gut laufen oder „verlangsamen“ Software Updates dieses und falls ja wie stark. Hierzu kann ich allerdings jetzt natürlich noch nichts sagen.

Aktuell läuft das iPhone wirklich hervorragend, dies gilt auch für Spiele! Selbst extrem aufwendige Spiele laufen butterweich auf dem Smartphone. Erneut nicht verwunderlich, ansonsten würden die Spiele von Apple auch nicht im App Store zugelassen.

 

Die Akkulaufzeit

Im iPhone 12 Pro findet sich ein 2815 mAh großer Akku. Wobei „groß“ hier etwas sehr relatives ist, den 2815mAh sind an sich recht wenig. Für ein Android Smartphone wäre dies extrem wenig.

Allerdings spielen iPhones hier immer etwas nach eigenen Regeln. So ist beispielsweise die Standby Laufzeit des iPhone 12 Pro überragend! Nutzt Ihr dieses nicht benötigt es auch so gut wie keine Energie. Hier hält dieses glatt wochenlang durch.

Aber selbst bei einer aktiven Nutzung übertrifft dieses beispielsweise mein Note 20 Ultra deutlich. Ich würde mit dem iPhone 12 Pro 2 Tage ohne Ladung durchhalten. Klasse!

Wollt Ihr mehr zum Aufladen des iPhone 12 Pro erfahren, dann schaut hier: Wie schnell lädt das neue iPhone 12 Pro und welche Ladestandards werden unterstützt?

 

Fazit

Das Apple iPhone 12 Pro ist ohne Frage eins der besten Smartphones im Jahr 2020 und natürlich „das beste iPhone aller Zeiten“. Alles andere wäre zugegeben auch eine Enttäuschung.

Dabei bietet das iPhone 12 Pro primär Detail-Verbesserungen verglichen mit dem iPhone 11 Pro. Die dickste Neuerung ist natürlich das neue deutlich kantigere Design, welches etwas an das iPhone 4 erinnert.

Apple Iphone 12 Pro Im Test 15

Technisch haben wir viele kleine Verbesserungen. Der Prozessor ist mal wieder etwas besser, 5G ist mit an Board genau wie das neue „MagSafe“ Zubehör Ökosystem.  Auch die Kamera wurde laut Apple verbessert.

Die Kamera des iPhone 12 Pro ist auch ohne Frage top! Das iPhone ist fototechnisch der beste Allrounder. Die Kamera des iPhones wird Euch in keiner Situation enttäuschen oder im Stich lassen. Hier und da gibt es zwar auf der Android Seite Smartphones die in gewissen Situationen bessere Bilder machen, mir ist allerdings kein Smartphone bekannt, dass das iPhone 12 Pro konstant schlägt. Lediglich der Zoom des iPhones kann nicht ganz mit Samsung oder Huawei mithalten.

Apple Iphone 12 Pro Im Test 13

Allerdings sind die Unterschiede zum iPhone 11 Pro sehr gering! Dies gilt dabei nicht nur für die Kamera. Daher würde ich das iPhone 12 Pro auch nur als Evolution und nicht als Revolution bezeichnen.

Hätte ich die Wahl würde ich natürlich ein iPhone 12 Pro dem iPhone 11 Pro vorziehen, aber ein Umstieg macht an sich nicht viel Sinn. Das iPhone 12 Pro ist in vielen Punkten halt nur minimal besser, aber es gibt nicht „dieses eine dicke Ding“ weshalb Ihr unbedingt das iPhone 12 Pro bräuchtet.

Dies soll natürlich nicht heißen, dass das Apple iPhone 12 Pro ein schlechtes Smartphone ist! Ganz im Gegenteil, es gehört zu den besten, was sich aber auch im Apple typisch hohen Preis widerspiegelt.

Der Apple 20W USB-C Power Adapter im Test (A2347)

Mit dem neuen iPhone 12 hat Apple auch ein neues Ladegerät vorgestellt, das wichtiger denn je ist. Da Apple auf ein beigelegtes Ladegerät verzichtet ist das „Apple A2347“ für viele Nutzer sicherlich der erste Anlaufpunkt.

Der Apple 20w Usb C Power Adapter Im Test (a2347) 6

Das sicherlich Ungewöhnlichste an diesem Ladegerät ist die Leistung. Haben USB Power Delivery Ladegeräte in der Regel 18W, 30W, 45W usw. bietet das neue Apple Ladegerät 20W, womit dieses unter den Power Delivery Ladegeräten aktuell einmalig ist.

Wollen wir uns daher das Apple A2347 einmal im Test ansehen!

Der Apple A2347 20W USB-C Power Adapter im Test

Mit 37 x 45 x 24 mm und einem Gewicht von 54,5g ist das Apple A2347 ein durchschnittlich großes Ladegerät. Dieses entspricht damit weitestgehend dem alten 18W Apple Ladegerät, was die Abmessungen angeht.

Der Apple 20w Usb C Power Adapter Im Test (a2347) 1

Die Verarbeitung und Haptik sind dabei tadellos, wie es auch von Apple zu erwarten ist. Der verwendete Hochglanzkunststoff fühlt sich wertig und stabil an. Optisch ist das Ladegerät dabei sehr minimalistisch gehalten.

Der Apple 20w Usb C Power Adapter Im Test (a2347) 3

Auf Seiten der Ports haben wir genau einen USB C Port auf der Front. Dieser USB C Port unterstützt den offenen Power Delivery Standard, welcher nicht nur von Apple genutzt wird! Somit könnt Ihr das Ladegerät auch für viele Android Smartphones zum schnellladen nutzen.

Etwas ungewohnt ist lediglich die Leistungsangabe von 20W. Normalerweise haben einfache USB Power Delivery Ladegeräte 18W oder 30W.

Der Apple 20w Usb C Power Adapter Im Test (a2347) 4

Wie kommts? Ein 18W USB Power Delivery Ladegerät kann meist 5V/3A oder 9V/2A liefern. 9V * 2A = 18W. Das Apple A2347 hingegen bietet 5V/3A oder 9V/2,22A. 9V*2,22A = 19,98W, was eine ungewöhnlich krumme Zahl ist.

 

Der Ladestandard und ein erster Test

Wie angesprochen setzt der Apple 20W USB-C Power Adapter auf den USB Power Delivery Standard. Eigentlich ungewöhnlich, aber Apple nutzt hier einen komplett offenen Standard und hat auch keine „Apple Modifikationen“ durchgeführt. Dies macht das Ladegerät sehr universell einsetzbar, aber letztendlich auch etwas ersetzbar da es viele andere Ladegeräte mit USB PD gibt, die das Apple Modell ersetzen können.

Rein technisch gibt sich das Apple A2347 als 5V/3A bzw. 9V/2,22A Ladegerät nach dem USB PD 2.0 Standard zu erkennen. Abseits von der etwas krummen Leistung auf der 9V Stufe nichts Ungewöhnliches.

Den Belastungstest hat das Apple Ladegerät natürlich ohne Probleme bestanden.

Temperatur 3 Temperatur 2

Interessant ist die Hitzeentwicklung, welche äußerlich erstaunlich klein ausfällt. Ebenfalls interessant ist, dass der heißeste Punkt am Ladegerät nicht auf der Oberseite ist, wie sonnst üblich, sondern auf der Unterseite. Ob dies nun Zufall oder cleveres Design ist, kann ich aber nicht sagen. So fühlt sich das Ladegerät aber selbst unter konstanter Volllast vergleichsweise kühl an.

 

Das Ladetempo

Schauen wir uns das Ladetempo des Apple 20W Ladegerätes einmal näher an.

Ladetempo

Hier gibt es wenige Überraschungen, gerade verglichen mit dem „alten“ 18W Ladegerät. Die meisten aktuellen Apple Smartphones, Tablets und Notebooks reizen die 20W Leistung voll aus.

Der Apple 20w Usb C Power Adapter Im Test (a2347) 5

Die größte Überraschung stellt aber das neue iPhone 12 Pro da, welches hier nicht schneller lud als am alten 18W Ladegerät. Interessant! Dieser Eindruck täuscht aber etwas, denn das neue iPhone 12 Pro hat eine Eigenart, es zieht mehr Energie wenn Ihr dieses parallel nutzt. Hier kann dieses auch bis zu 19,xW aus dem 20W Ladegerät ziehen. Fun Fakt, es könnte sogar bis zu 22W in dieser Situation aufnehmen, aber dafür wäre ein noch größeres USB PD Ladegerät nötig.

 

Die Effizienz

Schauen wir uns zum Abschluss noch die Effizienz des Ladegerätes in verschiedenen Last-Situationen an.

Effizienz

Je nach Last schwankt die Effizienz des Apple A2347 zwischen 83% und 88,8%. Dies ist für ein Netzteil dieser Klasse kein schlechtes Ergebnis! Ganz im Gegenteil, gerade die 83% Effizienz bei einer geringen Last sind sehr ordentlich.

 

Fazit

Der Apple A2347 20W USB-C Power Adapter ist ein absolut empfehlenswertes „Standard Ladegerät“. Viel mehr gibt es zu diesem nicht zu sagen.

Das Ladegerät ist technisch Grund solide mit einer vernünftigen Effizienz und einem guten Ladetempo. Dabei ist dieses aber auch nicht „Magisch“ oder in dem Sinne etwas besonders. Apple hält sich an den USB Power Delivery Standard. Lediglich die Leistung ist mit 20W ungewöhnlich.

Der Apple 20w Usb C Power Adapter Im Test (a2347) 10

Allerdings gibt es auch erste Zubehörhersteller die ebenfalls 20W USB Power Delivery Ladegeräte angekündigt haben. Zudem könnt Ihr natürlich jederzeit auch einfach ein 30W USB PD Ladegerät nutzen, mehr Leistung schadet nie.

Dennoch der Apple A2347 20W USB-C Power Adapter ist grundsätzlich eine grund solide Wahl und der Preis ist mit 25€ auch soweit Okay. Das Ladegerät eignet sich im Übrigen auch für die älteren iPhones und viele Android Smartphones!