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MagSafe Ladegerät für das iPhone 12 Pro, Fragen, Antworten und Test

Das MagSafe Ladegerät für das iPhone 12 Pro mag auf den ersten Blick nur wir ein einfaches Zubehör-Produkt wirken, ist aber etwas sehr Wichtiges!

So kann dieses wirklich verändern wie Ihr Euer iPhone ladet und wird auch die iPhone Zubehör-Industrie massiv beeinflussen. Zumal es auch immer wieder Gerüchte gibt das Apple in Zukunft komplett auf einen Ladeport verzichten will. Hier ist das MagSafe Ladegerät sicherlich ein wichtiger Schritt.

Magsafe Ladegerät Im Test 7

Es gibt aber bestimmt ein paar offene Fragen, wie: Was für ein Netzteil benötigt das MagSafe Ladegerät, funktioniert dieses auch mit anderen Smartphones und wie hoch ist das Ladetempo in Kombination mit dem iPhone 12 Pro? Wollen wir diese Fragen einmal im Test klären!

Das MagSafe Ladegerät im Test

Bei dem MagSafe Ladegerät handelt es sich um eine kleine Aluminium/Kunststoff Scheibe. Aluminium auf der Rückseite, Kunststoff auf der Front.

Magsafe Ladegerät Im Test 2

Diese „Scheibe“ verfügt über Magnete wodurch sich diese an Euer Smartphone haften kann. Dies funktioniert beim neuen iPhone 12 Pro natürlich besonders gut. Grundsätzlich funktionieren die Magneten auch bei anderen Smartphones, dort haftet sich das MagSafe Ladegerät aber einfach irgendwie an. Beim iPhone 12 Pro hingegen richtet sich das Ladepad automatisch perfekt aus, ideal für ein hohes Ladetempo!

Magsafe Ladegerät Im Test 3

Die Kraft der Magneten ist dabei durchaus ausreichend. Ihr könnt das iPhone prinzipiell einfach weiter nutzen mit Ladepad auf der Rückseite ohne groß Angst haben zu müssen das dieses abfällt.

Am Ladepad integriert ist ein 1 Meter langes USB C Kabel. Ein Ladegerät wiederum liegt nicht mit im Lieferumfang.

 

Was für ein Netzteil benötige ich für das MagSafe Ladegerät?

Kauft Ihr das MagSafe Ladegerät dann erhaltet Ihr nur das MagSafe Ladegerät selbst mit einem integrierten Ladekabel (1 Meter).

Um das MagSafe Ladegerät zu nutzen benötigt Ihr ein separates USB C Netzteil. Apple bietet hier ein passendes 20W USB C Ladegerät an, welches auch als „optimal“ zu bezeichnen ist.

Magsafe Ladegerät Im Test 1

Grundsätzlich funktioniert aber das MagSafe Ladegerät an ALLEN USB C Ladegeräten die den USB Power Delivery (USB PD) Standard unterstützen und mindestens 9V/2A liefern.

Optimal für die volle Leistung sind aber wirklich 20W+, auch wenn der Unterschied zwischen 18W und 20W bei +-0 liegt (in meinem Test benötigte das Ladegerät im absoluten Maximum 18,8W).

Wichtig: Es gibt zwar berichte dass das MagSafe Ladegerät seine volle Leistung nur am 20W Apple Ladegerät entfalten kann, dies halte ich aber für NICHT richtig! In meinem Test funktionierte das 15W laden auch an 3. Anbieter Modellen mit 30W oder mehr.

Funktioniert das MagSafe Ladegerät auch mit den alten iPhones und Android Smartphones?

Apple selbst bestätigt, dass Ihr das MagSafe Ladegerät auch mit älteren iPhones nutzen könnt, die das kabellose Laden unterstützen. Dies kann ich auch bestätigen! Das MagSafe Ladegerät funktioniert gut mit meinem iPhone 11 Pro Max, lediglich die Positionierung ist etwas problematisch.

Das Ladepad haftet sich zwar auch bei diesem magnetisch leicht an die Rückseite, richtet sich aber nicht perfekt aus. Dies kann sich sehr deutlich auf das Ladetempo auswirken!

Magsafe Ladegerät Im Test 4

Und ja das MagSafe Ladegerät funktioniert auch mit Android Smartphones! Ich habe dies mit einem Samsung Galaxy S20 Ultra und einem Xiaomi Mi 10 Pro getestet und es hat bei beiden funktioniert. Allerdings ist auch hier die perfekte Ausrichtung nicht ganz unproblematisch.

Zudem ist das Ladetempo sowohl bei den alten iPhones wie auch bei den Android Smartphones anscheinend auf +- 5W Limitiert! Mehr als 5W sind nur beim neuen iPhone 12 möglich.

 

Das Ladetempo

Schauen wir uns einmal das Ladetempo an.

Apple iPhone 11 Pro Max 5.12W
Samsung Galaxy Note 20 Ultra 4.78W
Xiaomi Mi 10 Pro 4.48W

Okay soweit unspektakulär. Prinzipiell kann das MagSafe Ladegerät zwar bis zu 15W liefern, dies aber anscheinend nicht an älteren iPhones oder Android Smartphones. Hier scheint das Ladetempo auf +- 5W limitiert zu sein, obwohl die Smartphones mehr könnten.

Spannend ist aber die Kombination mit dem iPhone 12 Pro. Hier einfach mal der komplette Ladevorgang im Diagramm.

Iphone 12 Pro Ladedauer Magsafe

Eine vollständige Ladung des iPhone 12 Pro dauert 2:30h.

Hier sehen wir zwei wichtige Punkte. 90% des Ladevorgangs verläuft mit 7,5W, es gibt aber gerade zum Anfang einen Peek auf 18W (bzw. 15W). Wie kommt dies?

Ich vermute dies hat etwas mit der Hitzeentwicklung zu tun. Übersteigt die Temperatur Wert X dann wird das Tempo auf 10W gedrosselt, steigt die Temperatur nochmals wird auf 7,5W gedrosselt.

 

Hitzeentwicklung

Die größte Herausforderung beim schnellen kabellosen Laden ist die Hitzeentwicklung. Daher setzen hier viele Hersteller auf spezielle Materialien oder Lüfter. Apple hat auf all dies verzichtet!

Das MagSafe Ladegerät besitzt lediglich eine Aluminium Rückseite die etwas Wärme abstrahlt.

Temperatur Kabellos

Daher überrascht es auch nicht, dass das MagSafe Ladegerät mit fast 40 Grad schon etwas wärmer wird. 36-40 Grad ist nicht zwingend kritisch, aber auch nicht kühl!

 

Stromverbrauch

Im Leerlauf benötigt das MagSafe Ladegerät ca. 0,38W Energie. Allerdings ist dies nur die halbe Wahrheit, denn dies ist nur die Energie die das Ladepad vom Ladegerät verlangt.

USB Ladegeräte arbeiten allerdings bei solchen Lasten vergleichsweise ineffizient. So zieht das MagSafe Ladegerät + das 20W Apple Ladegerät konstant 0,65W aus der Steckdose. Dies geht an sich in Ordnung für ein komplett kabelloses Ladegerät.

Bedenkt aber auch, dass das kabellose Laden an sich ineffizienter ist als das kabelgebundene Laden.

Ladeeffizinz

Beim normalen kabelgebundenen Laden benötigt eine Ladung des iPhone 12 Pro 12,75Wh, beim kabellosen Laden 18,17Wh. Wirkt sich dies auf die Stromkosten aus?

365 Ladungen des iPhone 12 Pro kosten euch bei 0,28€ pro kWh:

  • Kabelgebunden = 4,65 kWh = 1,303€
  • Kabellos = 6,63 kWh = 1,857€

 

Fazit

Kann ich das MagSafe Ladegerät empfehlen? Für Nutzer des iPhone 12 Pro/Pro Max grundsätzlich ja sofern Ihr Euer Smartphone auch kabellos laden wollt.

Das normale kabelgebundene Laden ist weiterhin effizienter, schneller und schonender für Euer Smartphone.

  • Kabelgebundenes Laden am 20W Apple Ladegerät: Dauer – 1:30h – Effizienz ca. 82%
  • Kabelloses Laden am MagSafe Ladegerät – Dauer – 2:30h – Effizienz ca. 57%

Allerdings ist das kabellose Laden natürlich komfortabler, auch wenn ich kabellose Ladegeräte im „Stand“ Design bevorzuge.

Magsafe Ladegerät Im Test 6

Wollt Ihr aber das praktische magnetische Design, dann ist das MagSafe Ladegerät aktuell natürlich Eure einzige Option, welche auch gut umgesetzt wurde. Laut meinem Test wird das iPhone 12 Pro lediglich kurzzeitig mit 15W geladen. Ansonsten liegt das Ladetempo bei 7,5W. Alternativ gibt es natürlich jede Menge andere reguläre kabellose Ladegeräte die gut mit dem iPhone funktionieren.

Für andere Smartphones als das iPhone 12 Pro/Pro Max würde ich das MagSafe Ladegerät im übrigen nicht empfehlen!

Wie schnell lädt das neue iPhone 12 Pro und welche Ladestandards werden unterstützt?

Das neue iPhone 12 Pro ist da und erstmals hat sich Apple entschieden auf ein Ladegerät in der Box zu verzichten. Ob nun der Umwelt zuliebe, um mehr Geld an Zubehör zu verdienen oder um die Nutzer langsam auf ein komplett kabelloses iPhone vorzubereiten steht dabei in den Sternen.

Apple Iphone 12 Pro Ladetempo Und Ladeverhalten 2

Apple empfiehlt für das neue iPhone 12 Pro das eigene 20W Ladegerät für rund 25€. Aber muss es dieses zwingend sein? Welche Ladestandards unterstützt das iPhone 12 Pro und welche 3. Anbieter Ladegeräte eignen sich? Genau diese Fragen wollen wir einmal im Test klären!

Welchen Ladestandard unterstützt das Apple iPhone 12 Pro? USB PD!

Grundsätzlich könnt Ihr das iPhone 12 Pro natürlich an jedem USB Port mit dem passenden Lightning Kabel laden. Ihr müsst hier kein Apple Schnellladegerät oder ähnliches nutzen.

Wie schnell das Laden an diesen Ladegeräten ist, ist aber nochmal eine andere Geschichte. Zum Schnellladen nutzt Apple wie schon beim iPhone X, XS und 11 den USB Power Delivery Ladestandard!

USB Power Delivery oder USB PD ist ein offener Standard der von jedem Hersteller genutzt werden kann. So nutzt beispielsweise auch Samsung bei seiner S20 Serie USB PD, Google nutzt bei seinen Pixel Smartphones USB PD und sogar Nintendo nutzt bei der Switch USB PD. Dementsprechend könnt Ihr hier theoretisch Euer iPhone 12 Pro am Ladegerät des Samsung Galaxy S20 schnellladen.

Die Betonung liegt auf theoretisch, denn USB Power Delivery Ladegeräte unterscheiden sich etwas bei der maximalen Leistung, den unterstützen Spannungsstufen usw. Wichtig für Euch, es kann hier nichts schiefgehen! Selbst wenn Euer Ladegerät nicht zu 100% perfekt auf das iPhone 12 Pro abgestimmt ist, wird hier nichts beschädigt, lediglich das Ladetempo könnte niedriger ausfallen.

 

Das maximale Ladetempo des Apple iPhone 12 Pro?

Schauen wir uns einmal das maximale Ladetempo des Apple iPhone 12 Pro an verschiedenen Ladequellen an.

Ladestrom Iphone 12 Pro Vergleich
Ladeleistung iPhone 12 Pro in Watt, mit ausgeschaltetem Bildschirm

Interessant! Starten wir aber am Anfang, also beim langsamen Laden. Wollt Ihr das iPhone 12 Pro an einem normalen USB A Ladegerät laden, dann müssen wir zwischen Apple optimierten und nicht optimierten Modellen unterscheiden.

An einem nicht optimierten Ladegerät lädt das iPhone 12 Pro nur mit 4,9W bzw. 0,98A. An einem optimierten Ladegerät kann dieses bis zu 11,xW aufnehmen.

Apple Iphone 12 Pro Ladetempo Und Ladeverhalten 9

Ähnliches gilt auch für Quick Charge Ladegeräte. Auch hier gibt es Modelle die Apple optimiert sind und welche die es nicht sind. Prinzipiell kann das iPhone 12 Pro aber nichts mit nicht Quick Charge anfangen und wird ein Quick Charge Ladegerät wie ein normales USB A Ladegerät mit 5V/2,4A behandeln.

Schneller wird’s wenn wir USB C nutzen. An einem Thunderbolt 3 Port wie bei einem MacBook Pro können wir um die 12W Ladeleistung bzw. 5V / 2,3-2,4A erwarten.

Schnellladen kann das iPhone 12 Pro ausschließlich an einem Ladegerät mit USB Power Delivery und der 9V Spannungsstufe! Hier lädt dieses maximal mit 9V/1,8-2A bzw. 17-18W.

Apple Iphone 12 Pro Ladetempo Und Ladeverhalten 5
In Kombination mit dem 20W Apple Ladegerät

Interessant! Das iPhone 11 Pro Max konnte mit bis zu 22,5W laden, das reguläre 12 Pro kommt selbst bei größeren Ladegeräten nicht über 18W hinaus. Vielleicht liegt es daran, dass ich hier nur die normale Version habe.

Auch am 20W Apple Ladegerät kann das iPhone 12 Pro nur mit 18W laden. Habt Ihr also das 18W Apple Ladegerät wie es beim 11er beilag, dann reicht dieses völlig aus.

 

Bei gleichzeitiger Nutzung bis zu 22W!

Beim iPhone 12 Pro gibt es eine kleine Auffälligkeit, denn das Smartphone kann wenn Ihr dieses gleichzeitig ladet und nutzt bis zu 22W aufnehmen! Lediglich beim normalen Laden mit ausgeschaltetem Bildschirm (und Smartphone im Standby, also nicht ganz aus) ist der Ladestrom auf 18W Limitiert.

Hierfür muss natürlich ein USB PD Ladegerät natürlich auch 22W oder mehr liefern können. Machen diese 4W mehr den Braten fett und rechtfertigen ein größeres Ladegerät? Diese Frage müsst Ihr Euch selbst beantworten, ich denke aber Ihr werdet mit einem 18/20W Ladegerät in der Regel gut fahren.

 

Das maximale Ladetempo des Apple iPhone 12 Pro kabellos?

Wie sieht es aber kabellos aus?

Ladestrom Iphone 12 Pro Kabellos

Kabellos scheint das Limit des iPhones wirklich bei rund 15W zu liegen. Bedenkt ich kann hier nur die Leistungsaufnahme messen die in das Ladepad geht. Aufgrund der schlechteren Effizienz vom kabellosen Laden müssen wir hier 10-20% abziehen.

Apple Iphone 12 Pro Ladetempo Und Ladeverhalten 11

Dabei scheint das iPhone prinzipiell auch mit Ladepads abseits des Apple eigenen Apple MagSafe Ladegerät gut klar zu kommen.

Allerdings sind die 15W nur temporär!

Iphone 12 Pro Ladedauer Magsafe

Dies ist hier auch gut ersichtlich. Zu beginn des Ladens lud das iPhone 12 Pro mit 15W, danach schaltete dieses für den Rest des Ladevorgangs auf 7,5W herunter. Es gab lediglich kurze Ausschläge auf 10W. Ich vermute das iPhone 12 Pro versucht mit 15W zu laden, schaltet aber ab Temperatur X auf 7,5W herunter.

Temperatur Kabellos

Da das MagSafe Ladegerät recht warm wird ist dies aber auch recht schnell der Fall.

Info! Ihr könnt ein beliebiges USB C PD Ladegerät in Kombination mit dem MagSafe Ladegerät nutzen. Solange dieses über 20W hat wird auch das volle Ladetempo erreicht. Mehr dazu hier https://techtest.org/magsafe-charger-volle-leistung-nur-mit-original-ladegeraet/

 

Ladeffizienz des iPhone 12 Pro

Das Apple iPhone 12 Pro verfügt über einen 2815mAh großen Akku. Dies ergibt umgerechnet (bei einer Zellspannung von 3,7V) eine Kapazität von 10,415Wh. Schauen wir uns da doch einmal die Ladeeffizienz an. Ganz blöd gesagt hierfür vergleiche ich die Kapazität des Akkus zur benötigten Menge Energie für eine 100% Ladung.

Iphone 12 Pro Ladeeffizinz

Wie zu erwarten war ist die Effizienz beim kabelgebundenen Laden deutlich höher! Beim nutzen vom Schnellladen landet ca. 82% aller Energie auch wirklich im Akku. Nutzt Ihr das kabellose MagSafe Ladegerät, dann sind es nur 57%. Heißt fast die hälfte der Energie verschenkt Ihr beim kabellosen Laden.

In absoluten Zahlen benötigt das iPhone Kabelgebunden 12,75Wh (3445mAh) für eine 5% auf 100% Ladung und 18,17Wh (4910mAh) kabellos.

 

Wie lange dauert das Laden?

Schauen wir uns den Ladevorgang des iPhone 12 Pro einmal näher an. Einmal kabelgebunden am 20W Apple Ladegerät und einmal kabellos am MagSafe Ladegerät.

Iphone 12 Pro Ladedauer

Kabelgebunden an einem Schnellladegerät benötigt das iPhone ca. 1:30 h für eine 5% auf 100% Ladung. Dabei wird ein Ladestand von 60% bereits nach ca. 30 Minuten erreicht.

Kabellos benötigt das iPhone 12 Pro ca. 2:30 h für eine 5% auf 100% Ladung. Dabei wird nach 30 Minuten ein Ladestand von ca. 30% erreicht.

 

Kann ich mein iPhone 12 Pro überladen?

Oft bekomme ich die Frage „was passiert wenn ich mein Smartphone an ein 100W USB PD Ladegerät anschließe, wird dieses dann beschädigt?“.

Grundsätzlich empfiehlt Apple ein 20W Ladegerät für das iPhone 12 Pro, aber ein größeres USB PD Ladegerät ist KEIN Problem! Die Ladeelektronik im Smartphone limitiert automatisch den Ladestrom auf ein von Apple festgelegtes Maximum. Ein größeres Ladegerät kann Euer Smartphone also nicht schneller laden als von Apple im Maximum festgelegt wurde.

Ein größeres Ladegerät schadet also nicht, bringt aber ab einem gewissen Punkt auch nicht mehr.

 

Das ideale Ladegerät für das iPhone 12 Pro?

Ein wichtiger Punkt beim iPhone 12 Pro ist das Fehlen eines Ladegerätes mit in der Box. Grundsätzlich ist das iPhone 12 Pro nicht wählerisch was das Ladegerät angeht! Dieses wird an so ziemlich allen USB Ladegeräten ohne Probleme laden, nur halt mit unterschiedlichem Tempo.

Apple Iphone 12 Pro Ladetempo Und Ladeverhalten 4

Beispielsweise könnt Ihr das ganz alte 5W USB Ladegerät von Apple weiter nutzen, das Laden geht damit halt nur sehr langsam. Habt Ihr das aktuelle 18W Ladegerät von Apple ist dieses auch völlig ausreichend! Hier müsst Ihr nichts neues kaufen!

Solltet Ihr kein passendes Ladegerät haben hier ein paar Empfehlungen:

Noch mehr Ladegeräte welche sich auch fürs iPhone 12 Pro eignen findet Ihr in der Techtest.org Bestenliste USB Ladegeräte.

 

Die ideale Powerbank für das iPhone 12 Pro

Bei der idealen Powerbank kommt es etwas darauf an wie viel Kapazität Ihr benötigt. Ansonsten sind erneut die Modelle mit mindestens einem 18W USB C Port besonders empfehlenswert.

Rechnet damit das ca. 3600mAh für eine vollständige Ladung des iPhone 12 Pro bzw. 4600mAh für das Pro Max nötig sind.

 

Fazit

Das Apple iPhone 12 Pro ist recht „straight forward“ was das Laden angeht. Folgende Dinge gilt es zu beachten:

  • Grundsätzlich lädt das iPhone 12 Pro an allen Ladegeräten und ist hier nicht übermäßig zickig.
  • Das maximale Ladetempo liegt bei 18W, was in einer Ladedauer von 1:30h resultiert.
  • Um das volle Ladetempo zu erreichen benötigt Ihr ein USB Power Delivery Ladegerät mit mindestens 18W (9V/2A).
  • Größere USB PD Ladegeräte schaden nicht, bringen aber auch nicht mehr.
  • Kabellos liegt das Limit bei 15W! 90% des Ladevorgangs erfolgen aber mit 7,5W. 
  • Das iPhone 12 Pro behandelt die Apple eigenen Ladegeräte NICHT bevorzugt!
  • Nutzt Ihr das iPhone parallel kann der Ladestrom auf bis zu 22W ansteigen.

Damit ist das iPhone als absolut unspektakulär zu bezeichnen was das Laden angeht. 18W ist auch ein recht konservatives maximales Tempo, was allerdings für die Langlebigkeit des Akkus nichts Schlechtes ist. Lediglich wenn Ihr das Smartphone parallel nutzt kann dieses bis zu 22W aufnehmen.

Apple Iphone 12 Pro Ladetempo Und Ladeverhalten 3

Welche Ladegeräte würde ich für das iPhone 12 Pro empfehlen?

Das Apple eigene 20W USB C Ladegerät ist natürlich die offensichtlichste Wahl. Dieses ist mit 25€ nicht übermäßig teuer und technisch mehr als solide. Das Anker 20W Nano iPhone Ladegerät ist vermutlich die beste Alternative und ein Stück günstiger und kompakter. Generell taugen aber alle seriösen USB PD Ladegerät mit 18W+. Einige davon findet Ihr in meiner Bestenliste.

Auf Seiten der Powerbanks haben wir ein ähnliches Bild. Hier eignet sich grundsätzlich jedes Modell bzw. wollt Ihr das maximale Ladetempo dann ein Modell mit 18W+ USB PD Port. Hier ein paar Vorschläge:

Ich hoffe damit habe ich Eure Fragen zum Laden des iPhone 12 Pro beantwortet!

Das Creative SXFI GAMER im Test, ein Hervorragendes Headset!

Mit dem SXFI GAMER hat Creative sein neustes Flaggschiff Gaming-Headset auf den Markt gebracht. Dabei soll dieses USB C Headset dank Super X-Fi Technologie und eines besonders gutem „CommanderMic“ punkten.

Creative schreibt hier „Angetrieben vom einzigartigen BATTLE Mode-Soundprofil, dem brandneuen CommanderMic mit Klangaufnahme auf Profi-Niveau, angebunden über ein kevlar-verstärktes USB-Kabel und vervollständigt durch futuristische RGB-Beleuchtung, ist das SXFI GAMER die ideale Wahl, um vollständig in die Spielwelt einzutauchen und sämtliche Gegner zu dominieren.“

Creative Sxfi Gamer Im Test 6

Dies ist viel Marketing Gerede, aber wie sieht es in der Praxis aus? Klingt das Creative SXFI GAMER gut und kann die Super X-Fi Technologie überzeugen? Finden wir dies im Test heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an Creative für das Zurverfügungstellen des SXFI GAMER Headsets für diesen Test.

 

Das Creative SXFI GAMER im Test

Bei dem Creative SXFI GAMER handelt es sich wie der Name schon sagt um ein astreines Gaming-Headset. Creative konnte es sich sogar nicht nehmen lassen auf der Rückseite beider Ohrmuscheln einen RGB LED Ring zu integrieren, den Ihr via Software steuern könnt.

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Allerdings wirkt das SXFI GAMER dennoch vergleichsweise dezent und „erwachsen“. Die meisten Gaming Headsets von Corsair, Razer und Co. sehen doch um einiges auffälliger aus. Ob dies nun gut oder schlecht ist hängt von Eurem Geschmack an. Tendenziell gefällt mir das etwas schlichtere Design des Creative SXFI GAMER aber sehr gut, zumal dieses etwas durch den LED Ring aufgelockert wird, welcher geschmackvoll integriert ist. Zugegeben Ihr werdet den LED Ring eh nie sehen, da Ihr ja in der Regel das Headset auf dem Kopf habt.

Creative Sxfi Gamer Im Test 2

Was die Verarbeitung und die Haptik angeht kann ich absolut nicht klagen! Das Headset wirkt massiv und stabil gebaut, auch wenn natürlich primär Kunststoff zum Einsatz kommt. Das Kopfband ist allerdings mit einem Metallbügel verstärkt.

Die Anschlüsse des Creative SXFI GAMER sind recht modular aufgebaut. So wird das Headset via USB C mit Eurem PC oder Smartphone verbunden. Ein passendes USB C Kabel mit 2 Metern liegt bei, genau wie ein Adapter von USB C auf USB A. Hat Euer PC also noch kein USB C, dann ist dies auch kein Problem. Abseits von USB C verfügt das Headset auch über einen 3,5mm Eingang.

Creative Sxfi Gamer Im Test 3

Das CommanderMic des Headsets ist auf Wunsch abnehmbar, falls Ihr das Headset nur als Kopfhörer nutzen wollt.

Creative Sxfi Gamer Im Test 4

Ebenfalls am Headset finden sich drei Tasten, für den LED Ring, das Mikrofon und SXFI, wie auch ein Drehrad für die Lautstärke.

 

Tragekomfort

Das Creative SXFI GAMER verfügt über sehr dicke Kunstleder Ohrpolster. Diese sind ausreichend groß und angenehm weich. Hierdurch sitzt das Headset auch beim längeren Tragen sehr bequem und verursachte bei mir kein Druckgefühl.

Creative Sxfi Gamer Im Test 11

Ich würde dem SXFI GAMER soweit die volle Punktzahl für den Tragekomfort geben, allerdings ist das Headset voll geschlossen. Hierdurch neigte ich etwas zu wärmeren Ohren. Ich würde sagen dies ist nicht extrem problematisch, aber bei 40 Grad im Sommer werdet Ihr unter dem Headset etwas schwitzen.

 

Eure Ohren vermessen?

Ein sehr stark beworbenes Feature seitens Creative ist die Super X-Fi Technologie. Diese ist eine Mischung aus einem Klang-Verbesserer, einem virtuellem Raumklang und einer Klang-Personalisierung.

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Klang Personalisierung? Mithilfe der SXFI App könnt Ihr Eure Ohren Scannen (dies läuft über die Kamera Eures Smartphones), woraufhin der Klang des Headsets an Eure Ohren angepasst wird. Klingt ein wenig wie ein Gimmick und das ist es auch zugegeben. Nach dem Scannen meiner Ohren konnte ich lediglich einen minimalen Unterschied erhören. Ob der Klang dabei besser wurde oder nur „anders“ kann ich aber auch nicht zu 100% beurteilen.

 

Klang, eine generelle Beschreibung

Kommen wir zu dem eindeutig spannendsten Punkt, dem Klang. Hier hat Creative einen sehr guten Job mit Abstrichen gemacht. Zunächst ist hier deutlich zu hören, dass Creative sehr wertige Treiber nutzt, die durchaus auf einem „HiFi“ Level sind. Allerdings ist auch zu hören, dass ein DSP, also ein digital Signal processor bzw. digital sound processor, sehr hart im Hintergrund arbeitet und versucht den Klang zu „optimieren“. So haben die SXFI GAMER im Standard Modus einen sehr starken Raumklang und dies ohne zusätzliches virtuelles 5.1 bzw. 7.1. Dieser „Raumklang“ lässt sich interessanterweise in der Software der Kopfhörer nicht abschalten, sondern nur über die SXFI Taste an den Kopfhörern selbst. Schaltet Ihr SXFI ab, klingen die SXFI GAMER weitestgehend „normal“.

Creative Sxfi Gamer Im Test 7

Ist der SXFI Modus an, wirkt der Klang der Kopfhörer um einiges weiter und größer. Ideal für Spiele, wo Ihr wahlweise Schritte und Geräusche orten wollt oder einfach das Ambiente genießen möchtet. Einen Nachteil hat dieser Modus, Stimmen haben einen leichten Hall, was in Spielen nicht stört, aber beim Voice Chat. Daher habe ich den normalen Modus in der Regel bevorzugt, auch wenn der SXFI Modus grundsätzlich gut umgesetzt ist! Die SXFI GAMER haben auch einen sehr guten virtuellen Raumklang, welcher weniger künstlich als bei vielen Konkurrenten klingt.

 

Klang der SXFI GAMER

Wie klingen die SXFI GAMER generell? Starten wir wie üblich bei den Höhen. Die Höhen der Creative SXFI GAMER sind wunderbar klar und sauber ohne dabei übermäßig schrill zu sein. Ich würde die Höhen als ziemlich optimal einstufen, gerade in der Preisklasse in der wir uns hier befinden.

Die Mitten hingegen sind unauffällig, zumindest wenn SXFI ausgeschaltet ist. Hier sind diese vielleicht minimal abgesenkt, aber Stimmen und auch Instrumente wirken weiterhin klar und natürlich. Gerade die unteren Mitten machen einen guten Eindruck und die Klangfülle des SXFI GAMER ist völlig okay, auch wenn diese hier nicht mit richtigen „HiFi“ Kopfhörern mithalten können. Schaltet Ihr SXFI an werden die Kopfhörer aber etwas zu einer „Badewanne“, heißt die Höhen und Tiefen werden geboostet und die Mitten abgesenkt.

Creative Sxfi Gamer Im Test 5

Spannend ist immer der Bass. Ja die SXFI GAMER sind kleine Bass-Bomber! Der Bass ist also ein gutes Stück angehoben und wirkt wunderbar satt und tief. Wir haben also eine recht hohe Masse aber auch eine sehr ordentliche Qualität. Selbst der Tiefgang der SXFI GAMER ist beachtlich.

Unterm Strich sind die SXFI GAMER sehr aufgeweckt und spaßig klingende Kopfhörer/Headset, die aber auch nicht übertrieben oder falsch klingen. Hierdurch eignen sich diese auch gut für Musik oder Filme, sofern Ihr SXFI abschaltet. SXFI wiederum macht in Spielen Spaß! Dieses kann Euch hier durchaus ein gutes Stück bei der Ortung von Gegnern helfen und das generelle Ambiente verbessern, aufgrund der wunderbaren Räumlichkeit.

 

Mikrofon

Creative wirbt beim SXFI Gamer mit einem besonders gutem „CommanderMic“. Das Mikrofon macht auch einen guten Eindruck! Es ist klar, sauber und klingt recht wertig.

Allerdings ist es für meinen Geschmack selbst auf 100% Lautstärke etwas leise und die Einstellungsmöglichkeiten via Software sind sehr überschaubar. Dennoch würde ich das Mikrofon klar als überdurchschnittlich gut einstufen. Dieses ist auf bzw. sogar eher leicht über dem Level was Corsair oder Logitech bei ihren Headsets bieten, kann aber nicht ganz mit Beyerdynamic und Audio-Technica mithalten.

 

Fazit

Das Creative SXFI GAMER ist ein Headset das Ihr mit gutem Gewissen kaufen könnt! Dies liegt zunächst an der guten Klangqualität.

Das SXFI GAMER bietet einen dynamischen und lebendigen Klang mit sehr guten Höhen und einem starken Bass. Dabei klingt das Headset generell sehr wertig. Gerade wenn Ihr SXFI abschaltet klingt dies auch in Musik und Filmen sehr stark und steht hier regulären HiFi Kopfhörern nichts nach. Creative hat also gute Treiber verwendet und den Fehler vermieden zu versuchen den Klang nur aufs Gaming zuzuschneiden, was oftmals zu einem schlechten Klang in allen anderen Bereichen führt.

Creative Sxfi Gamer Im Test 12

Fürs Gaming schaltet einfach SXFI ein, dann bietet das Headset einen deutlich größeren und breiteren Klang, mit verbesserter Ortbarkeit von Geräuschen.

Hinzu kommt ein guter Tragekomfort und wie ich finde ein schickes Design. Das Headset sieht interessant aus, aber auch nicht zu „extrem“. Weitere Bonuspunkte gibt es für das Mikrofon, welches eine überdurchschnittliche Qualität bietet.

Aufseiten der Kritik sehe ich nur das recht leise Mikrofon und die vielleicht etwas dünne Software. Die Anpassbarkeit auf Eure Ohren ist zwar ein nettes Gimmick, aber macht in der Praxis auch nicht so viel aus. Hier wären mir ein paar mehr Optionen abseits eines EQs in der Desktop-Software lieber gewesen.

Dennoch unterm Strich ist das Creative SXFI GAMER aufgrund der guten Qualität und des tollen Klangs für rund 130€ absolut empfehlenswert!

Creative Sxfi Gamer

Was sind CHERRY VIOLA? Die CORSAIR K60 RGB PRO im Test!

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Mit der K60 RGB PRO hat Corsair eine neue Gaming Tastatur im Sortiment. Im Gegensatz zu K100 ordnet sich die K60 RGB PRO aber am unteren Ende von Corsairs Lineup ein.

Passend dazu setzt Corsair auf die neuen CHERRY VIOLA-Taster, welche sich an den Value-Markt richten und somit eine Klasse unter den bekannten Cherry MX Tastern spielen. Dies wirkt sich auch auf den Preis der K60 RGB Pro aus, welcher trotz vollständiger RGB Beleuchtung bei unter 90€ liegt.

Corsair K60 Rgb Pro Test Review 12

90€ sind aber dennoch eine Stange Geld! Lohnt es sich hier die CORSAIR K60 RGB PRO zu kaufen, oder solltet Ihr lieber zu einem der größeren Modelle greifen? Finden wir es im Test heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an Corsair für das Zurverfügungstellen der K60 RGB für diesen Test.

 

Die CORSAIR K60 RGB PRO im Test

Auf den ersten Blick ist die K60 RGB PRO eine recht klassische Corsair Gaming-Tastatur. Diese setzt auf eine schwarze Färbung und eine Aluminium Basis-Platte, auf welcher die Taster „Schwebend“ aufgesetzt sind.

Corsair K60 Rgb Pro Test Review 1

Erst wenn wir uns die Tastatur etwas genauer ansehen ist zu merken, dass wir hier kein High End Modell vor uns haben. So sind die Tastenkappen aus einem etwas einfacherem Kunststoff gefertigt, es gibt keine Sonder/Multimedia-Tasten und das Kabel ist nicht textilummantelt.

Gehen wir aber geordnet vor. Die Tastatur selbst ist aus einem Mix aus Aluminium und Kunststoff gefertigt. Grundsätzlich besteht die Basis der Tastatur aus Kunststoff, allerdings ist auf der Oberseite eine gebürstete Aluminium-Platte angebracht. Diese verleiht der K60 RGB PRO eine hohe Stabilität und Massivität.

Corsair K60 Rgb Pro Test Review 2

Die Taster der Tastatur sind dabei recht bündig zur Aluminium-Platte angebracht, wodurch es so wirkt als würden die Tastenkappen über der Basis-Platte schweben. Dies macht die Reinigung der Tastatur auch etwas einfacher, da Krümel meist einfach unten herausfallen. Im Gegenzug ist allerdings die Aluminium-Platte recht empfindlich gegenüber Fingerabdrücken.

Corsair K60 Rgb Pro Test Review 3

Auffällig ist, dass die K60 RGB PRO sehr flach gebaut ist, obwohl Corsair eine nochmals flachere „Low Profile“ Version anbietet.

Auf eine Handballenauflage verzichtet Corsair komplett! Lediglich die üblichen Füße zum Aufstellen der Tastatur sind auf Seiten der Ergonomie vorhanden.

Corsair K60 Rgb Pro Test Review 4

Angeschlossen wird die K60 RGB PRO über ein USB 3.0 Kabel. Einen zusätzlichen USB Port an der Tastatur sucht Ihr leider vergeblich.

 

Layout und Multimedia-Tasten

Corsair setzt bei der K60 RGB PRO auf ein ganz klassisches QWERTZ Layout ohne irgendwelche nennenswerten Veränderungen oder Merkwürdigkeiten.

Corsair hat lediglich auf der rechten Seite zwischen ALT GR und STRG eine FN Taste verbaut, welche sekundäre Funktionen der F Tasten auslösen kann. Leider hat Corsair bei der K60 RGB PRO völlig auf Multimedia Tasten oder Tasten zu Steuerung der Lautstärke usw. verzichtet.

Lediglich einige der F-Tasten sind mit Play/Pause, lauter, leiser usw. doppelt belegt.

 

Taster, was sind CHERRY VIOLA?

Corsair setzt bei der K60 RGB Pro auf die neuen CHERRY VIOLA Taster. CHERRY VIOLA? Bei den CHERRY VIOLA handelt es sich um eine günstigere Alternative zu den CHERRY MX Tastern, welche primär für Tastaturen der Mittelklasse vorgesehen sind.

Corsair K60 Rgb Pro Test Review 8

Die VIOLA Taster sind etwas einfacher gefertigt als die klassischen CHERRY MX Taster. Diese bestehen nur aus vier Teilen. Ebenso findet sich im eigentlichen Taster gar nicht der Auslöser für den Tastendruck. Vielmehr wird ein kleiner Metall Hebel auf das PCB der Tastatur gedrückt, wo dann der Tastendrück ausgelöst wird. Dies hilft kosten zu sparen. Trotz des Kostensparens sind die VIOLA Taster weiterhin mechanische Taster!

CHERRY VIOLA CHERRY MX RED CHERRY MX SPEED Silver CHERRY MX Brown
Auslösepunkt 2.0 mm 2.0 mm 1.2 mm 2.0 mm
Gesamtweg 4.0 mm 4.0 mm 3.4 mm 4.0 mm
Betätigungskraft 45 cN 45 cN 45 cN 55 cN
Charakteristik CrossLinear Linear Linear Taktil

 

Was die Charakteristik und auch den Hub angeht ähneln diese stark den klassischen CHERRY MX REDs. So lösen die CHERRY VIOLA auch aus wenn diese 2 mm eingedrückt werden und können dann noch weitere 2 mm herunter gedrückt werden. Dies ist im Übrigen auch der Vorteil von mechanischen Tastaturen beim Gaming. Bei Membrantastaturen müssen die Tasten immer vollständig durchgedrückt werden ehe diese auslösen, bei einer Mechanischen Tastatur löst die Taste immer etwas früher aus.

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Ein deutlicher Unterschied zu den CHERRY MX REDs ist aber die Charakteristik. CHERRY nennt diese hier „CrossLinear“. Zu beginn lassen sich die CHERRY VIOLA mit einer gleichmäßigen Kraft herunterdrücken. Ab dem Punkt ab dem die Taste auslöst wird allerdings der Widerstand bis zu Ende konstant etwas größer.

 

Die Praxis

Ich bin von den CHERRY VIOLA Tastern etwas hin und her gerissen. Grundsätzlich fühlen sich alle Taster wertig und weitestgehend identisch an. Dies gilt sogar für die großen Tasten welche sauber stabilisiert sind. Hier hat Corsair einen herausragenden Job gemacht.

Corsair K60 Rgb Pro Test Review 9

Allerdings fühlen sich die Tasten weniger „klar“ an als ich dies von mechanischen Tastaturen gewohnt bin. Gerade der Anschlag wirkt etwas gedämpft, wodurch die Tastatur etwas schwammiger wirkt als die klassischen mechanischen Modelle. Die K60 RGB PRO wirkt wie eine mechanische Tastatur in die eine Membran-Tastatur eingekreuzt wurde.

Dies meine ich aber nicht mal negativ. Es fällt hier ganz klar in die Kategorie Geschmackssache ob Euch die CORSAIR K60 RGB PRO vielleicht sogar besser gefällt als eine normale mechanische Tastatur. So ist ihre Handhabung etwas sanfter und auch leiser! Die Tastatur hat weniger Nachhall als es ansonsten bei Corsair oft üblich ist.

 

Die Beleuchtung

Corsair ist der Meister der RGB Beleuchtung. So verfügt die K60 RGB PRO über eine RGB LED pro Taste, wodurch die Beleuchtung naturgemäß recht aufwendig ist.

Corsair K60 Rgb Pro Test Review 13 Corsair K60 Rgb Pro Test Review 15

Die Beleuchtung kann dabei via iCUE gesteuert werden. Hier bietet iCUE den so ziemlich größten Umfang an Beleuchtungsmodi den Ihr Euch wünschen könnt.

 

Fazit

Die Corsair K60 RGB PRO ist eine Hervoragende Tastatur, bei welcher ich mich aber mit einer voll herzigen Empfehlung aber etwas schwertue.

Grundsätzlich hat Corsair einen klasse Job gemacht. Die Tastatur ist gut gearbeitet, die Materialwahl passt und auch die CHERRY VIOLA Taster sind nicht schlecht. Bei Letzteren kommt es aber etwas auf Euren Geschmack an!

Corsair K60 Rgb Pro Test Review 11

Die CHERRY VIOLA fühlen sich verglichen mit den CHERRY MX Tastern etwas weicher und weniger „klar“ an. Dies ist nicht zwingend unangenehm, gerade beim Tippen, ist aber auch etwas Geschmackssache. So würde ich das härtere Tippgefühl der regulären MX Taster als wertiger einstufen.

Was Corsair wieder perfekt umgesetzt hat ist die RGB Beleuchtung und die generelle Optik der Tastatur.

Das Problem ist der Preis, Corsair setzt bei der K60 RGB PRO die UVP bei 139,99€ an! Für dieses Geld würde ich die Tastatur nicht kaufen. Ihr bekommt die neutral betrachtet bessere K68 RGB fürs gleiche Geld (139€) und die deutlich bessere K70 RGB MK.2 Rapidfire für rund 155€. Sollte der Preis der K60 RGB PRO auf +- 100€ fallen, dann könnt Ihr mit gutem Gewissen zuschlagen, ansonsten würde ich vermutlich zur K68 bzw. K70 greifen.

Corsair K60 Rgb Pro

Der DeepCool AS500 im Test, die bessere Antwort auf den Noctua NH-U12S?

Mit dem AS500 bringt DeepCool seinen neusten High End CPU Kühler auf den Markt. Dieser soll durch ein recht kompaktes Design und eine hohe Kompatibilität, bei einer dennoch hervorragenden Leistung punkten.

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So bewirbt DeepCool den AS500 mit einer TDP von 220W und verspricht eine Kompatibilität auch zu den High End CPUs von Intel und AMD. Der Preis soll dabei bei 60€ liegen. Wollen wir uns im Test einmal die Performance des DeepCool AS500 genauer ansehen!

 

Der DeepCool AS500 im Test

Der DeepCool AS500 ist ein recht klassischer Tower CPU Kühler. Dieser ist weitestgehend aus einem silbernen Aluminium gefertigt. DeepCool hat lediglich die Oberseite ist einer kleinen schwarzen Kunststoff-Abdeckung versehen.

Deepcool As500 1

In dieser sind zudem RGB LEDs integriert, welche sich über Euer Mainboard Steuern lassen. DeepCool wirbt hier mit einer Kompatibilität zu ASUS AURA, MSI Mystic Light, ASROCK Polychrome, Gigabyte RGB Fusion usw. Ich würde die Beleuchtung als nettes Gimmick bezeichnen, diese ist aber tendenziell recht dezent.

Deepcool As500 2

Zwar ist der eigentliche Kühlkörper aus Aluminium gefertigt, die Basis-Platte und die Heatpipes sind aber natürlich aus vernickeltem Kupfer. Zwar hat der DeepCool AS500 „nur“ 5 Heatpipes auf jeder Seite, dennoch ist dieser mit 1030g relativ schwer! Mehr Gewicht ist tendenziell ein Vorteil bei CPU Kühlern.

Deepcool As500 4

Mit im Lieferumfang des Kühlers liegt ein 140mm Lüfter, welcher mit 500-1200 RPM dreht.

 

Passform und Montage

Laut DeepCool ist der AS500 mit allen gängigen Plattformen kompatibel.

  • Intel LGA2066/2011-v3/2011/1200/1151/1150/1155
  • AMD AM4 / AM3+/ AM3/ AM2+ / AM2 / FM2+ / FM2 /FM1

Lediglich AMD Threadripper wird nicht unterstützt. Da es sich um einen 140mm Kühler handelt müsst Ihr etwas auf die Höhe achten! Der AS500 misst 142 x 49 x 159 mm bzw. 142 x 98 x 164 mm mit Lüfter.

DeepCool wirbt mit einer besonders guten RAM Kompatibilität, was ich auch bestätigen kann. Selbst mit Lüfter auf der RAM zugewandten Seite bleibt auf dem ASUS Prime X570-P genug Platz für hohe RAM Modulen in allen Slots.

Die Montage des AS500 ist absolut vorbildlich! Einfach die für den Sockel nötige Halterung in der Rückenplatte verschrauben, Kühler aufsetzen, festziehen und fertig. Viel einfacher, stabiler und besser kann man einen CPU Kühler nicht verbauen. DeepCool könnte lediglich etwas besser beschriften welche Halterungen für AMD und welche für Intel sind.

 

Der Testaufbau

Starten wir mit der Ausgangssituation. Als PC kommt für alle Tests folgendes zum Einsatz:

  • AMD Ryzen 5 3600X
  • ASUS Prime X570-P
  • 16GB GSkill DDR4 RAM
  • Nvidia GT1030
  • Corsair Professional Series HX850i

Das System wird auf einer offenen Testbench genutzt. Temperaturen in einem Gehäuse könnten also etwas höher liegen. Die CPU Spannung wurde auf recht hohe 1,41V fixiert, der Takt wie auch andere Spannungen so gut wie möglich festgestellt, um für gleichbleibende Ergebnisse zu sorgen.

Aus diesem Grund habe ich auch auf Wärmeleitpaste verzichtet! Anstelle dessen nutze ich ein thermal Grizzly Carbonaut Wärmeleitpad. Dieses ist vergleichbar zu Wärmeleitpaste, vielleicht einen Hauch schlechter, aber verhindert Unterschiede aufgrund der Auftragung oder Menge.

Deepcool As500 8

Es werden mit allen Kühlern drei Tests einmal bei 12V Lüfter-Spannung und einmal bei 7V Spannung durchgeführt.

  • Prime 95 Smallest FFTs „High“ Preset 15 Minuten
  • Cinebench R20 Run
  • Handbrake 4K Video Encoding 20 Minuten

Test Nr. 1 ist der worst Case, Test Nr. 2 etwas praxisnäher aber ein recht kurzer Run und Test Nr.3 die so ziemlich schlimmste Last, die im regulären Alltag vorkommt.

Alle drei Tests werden mit 12V Lüfterspannung und einmal mit 7V wiederholt.

Zum Vergleich nehme ich folgende CPU Kühler mit in die Tabellen auf:

  • Noctua NH-U12S chromax.black
  • ARCTIC Freezer 33 eSports ONE
  • be quiet! Dark Rock 4
  • Scythe Mugen 5
  • Corsair Air Series A500

 

Die Kühlleistung

Starten wir in den praktischen Test mit einem Durchlauf von CineBench 20.

Cb 7v Cb 12v

Hier zeigt sich direkt das wir keinen schlechten Kühler vor uns haben! So kratzt der DeepCool AS500 an den Werten des be quiet! Dark Rock 4, gerade bei 12V Spannung. Dieser platziert sich damit deutlich unter den Werten des Noctua NH-U12S. Der Corsair A500 liegt deutlich in Führung, allerdings ist dieser auch signifikant größer unter lauter. Mehr dazu später.

Prime 7v Prime 12v

In Prime 95 rückt der DeepCool AS500 und der be quiet! Dark Rock 4 noch deutlich weiter zusammen. Bei 7V Lüfterspannung kann der AS500 den Dark Rock 4 sogar recht eindeutig schlagen, während bei 12V das Feld wieder etwas ausgeglichener ist.

Handbrake 7v Handbrake 12v

Handbrake ist ein recht realistisches Last-Szenario, welches dementsprechend eine etwas gezacktere Linie produziert. Das Bild ist aber erneut ein ähnliches, der AS500 liefert sich ein Kopf an Kopf Duell mit dem Dark Rock 4. Dabei kann der AS500 den Dark Rock 4 bei 7V eindeutig schlagen, während bei einer höheren Lüfterspannung das Duell ausgeglichener ist.

 

Die Lautstärke

Schauen wir uns noch die Lautstärke des AS500 an, welche einen großen Einfluss auf die Bewertung der Ergebnisse hat. So ist der Corsair A500 klar der leistungsstärkste Kühler im Vergleich, erkauft sich diese Performance aber durch eine hohe Lautstärke.

Lautstärke

Der AS500 bzw. dessen Lüfter ist etwas lauter als der Noctua NH-U12S chromax.black oder be quiet! Dark Rock 4, aber deutlich leiser als der ARCTIC Freezer 33 eSports ONE oder der Corsair A500.

Deepcool As500 7

Bereits ab 9V ist dieser als unhörbar zu bezeichnen und ist völlig für einen „Leisen PC-Build“ geeignet. Auch bei 12V ist die Laustärke noch völlig im Rahmen des akzeptablen.

 

Fazit

Der DeepCool AS500 stellt eine Interessante alternativ zu Noctuas NH-U12S oder be quiets! Dark Rock 4 da.

Verglichen mit dem NH-U12S von Noctua kann der AS500 mit einer deutlich höheren Kühlleistung punkten. Verglichen mit dem Dark Rock 4 ist der AS500 +- auf einem Level, tendenziell ist der AS500 sogar bei niedrigeren Drehzahlen etwas besser als der Dark Rock 4, in der Praxis ist der Unterschied aber nicht groß relevant.

Deepcool As500 10

Allerdings ist der AS500 auch einen Hauch lauter als der Dark Rock 4 oder NH-U12S. Ich würde den AS500 zwar weiterhin als sehr leise bezeichnen, selbst bei höheren Drehzahlen, dieser ist aber nicht ganz so extrem auf niedrige Lautstärke getrimmt wie die beiden Konkurrenten.

Weitere Pluspunkte gibt es für die Halterung und Montage, welche sehr gut und einfach gelöst ist.

Kurzum, der DeepCool AS500 ist ein absolut empfehlenswerter CPU Kühler, wenn Ihr ein schmales Modell mit einer guten Balance aus Lautstärke und Leistung benötigt.

Deepcool As500

Anker Soundcore Life Q30 im Test, Anker beste Kopfhörer 2020!

Die Life Q30 sind die Neusten vorzeige Bluetooth Kopfhörer aus dem Hause Anker/Soundcore. Diese sollen nicht nur durch einen „Hi-Res Sound“ überzeugen, sondern auch dank einer Laufzeit von bis zu 40 Stunden und Hybrid ANC!

Anker Soundcore Life Q30 Im Test 7

Auf dem Papier ließt sich dies natürlich wundervoll, aber die Praxis ist oftmals noch etwas anderes. Wollen wir uns daher doch einmal die Anker Soundcore Life Q30 im Test ansehen! Können diese überzeugen?

An dieser Stelle vielen Dank an Anker für das Zur Verfügung stellen der Life Q30 für diesen Test.

 

Die Anker Soundcore Life Q30 im Test

Die Soundcore Life Q30 sind preislich im Mittelfeld für Kopfhörer mit aktiven Noise Cancelling angesiedelt. Dementsprechend fällt auch die Verarbeitung und die Materialwahl aus.

Anker Soundcore Life Q30 Im Test 1

Die Soundcore Life Q30 sind vernünftig und ausreichend robust gebaut, aber auch nicht luxuriös! So bestehen die Kopfhörer weitestgehend aus Kunststoff. Dies gilt sowohl für die Ohrmuscheln, wie aber auch für ihre Aufhängung. Lediglich das Kopfband ist mit einem Aluminium Bügel verstärkt. Dieser hilft auch beim Mechanismus für die Höhenverstellung, welcher sehr schön wertig anmutet.

Anker Soundcore Life Q30 Im Test 2

Neben der Höhe lässt sich auch der Winkel der Ohrmuscheln einstellen und diese sogar einklappen für einen leichteren Transport.

Was das Design angeht setzt Anker auf eine recht rundliche Optik, welche die Kopfhörer auch kompakter erscheinen lässt als diese sind. So wirken die Q30 recht klein, sind aber normal große Ohr umschließende Kopfhörer!

Anker Soundcore Life Q30 Im Test 4

Auf Seiten der Anschlüsse finden wir einen USB C Ladeport und einen 3,5mm Eingang. Der integrierte Akku der Q30 soll laut Anker rekordverdächtige 40 Stunden halten! Die Größenordnung kann ich auch grob bestätigen. 20+ Stunden sind gut möglich, auch mit ANC.

Anker Soundcore Life Q30 Im Test 5

Gesteuert werden die Kopfhörer erstaunlicherweise nicht über ein Touchpad, sondern klassisch über Tasten am Rand des Gehäuses. Hier finden wir Ein/Aus, Play/Pause, Lauter/Vor, Leiser/Zurück und eine Taste für das ANC. Die Tasten lassen sich soweit auch gut drücken und erfühlen.

 

Tragekomfort

Der Tragekomfort der Anker Soundcore Life Q30 hat mich überrascht und dies positiv! Auf dem ersten Blick sehen die Q30 soweit vernünftig aus. Die Ohrmuscheln wirken ausreichend groß, wenn auch nicht riesig, und die Polsterung ist schön weich.

Anker Soundcore Life Q30 Im Test 14

In der Praxis würde ich den Tragekomfort aber glatt als sehr gut einstufen! Die Kopfhörer sitzen sehr angenehm und bequem. Die Ohrmuscheln könnten noch einen Hauch größer für meine Ohren sein, ich spüre hier durchaus ein leichtes „Andrücken“, dieses ist aber nicht übermäßig unangenehm.

Ich würde den Tragekomfort mit einer 1- bewerten.

 

ANC

Die Anker Soundcore Life Q30 verfügen über aktives Noise Cancelling, also kurz ANC. Bei diesem werden Außengeräusche aktiv mithilfe von Mikrofonen ausgeglichen. Dies verfahren ist recht schwierig wirklich gut umzusetzen, weshalb meist Hersteller wie Bose oder Sony hier die Marktführer sind.

Anker Soundcore Life Q30 Im Test 10

Das ANC der Soundcore Life Q30 würde ich als ordentlich bezeichnen. Dieses reduziert Geräusche wie Motoren oder Lüfter sehr deutlich und senkt allgemein merklich sämtliche Außengeräusche. Dabei produzieren die Kopfhörer kein nerviges Rauschen oder Ähnliches.

Allerdings sind wir hier noch nicht auf dem Level von Bose, Sony, Sennheiser usw. Die Soundcore Life kratzen eher am „ANC Level“ der zweiten Reihe wie JBL und B&W.

 

Klang

Wie die meisten Anker/Soundcore Kopfhörer und Ohrhörer setzten auch die Life Q30 auf einen sehr bass-starken Klang und eine leichte „Badewannen“ Klangsignatur. Starten wir aber am Anfang.

Die Höhen der Q30 sind tadellos! Diese sind sehr schön klar und sauber. Dabei besitzen die Kopfhörer auch eine gute bis sehr gute Brillanz und eine starke Detaildarstellung. Die Höhen haben eine leichte Schärfe an sich, welche ich aber auch nicht als extrem oder störend bezeichnen würde.

Die Mitten wiederum sind leicht abgesenkt bis neutral. Die Darstellung von Stimmen und Gesang ist durch alle Stimmlagen gut. Die Q30 bevorzugen also weder helle noch tiefe Stimmen, sondern stellen diese tendenziell gleich gut dar. Instrumente wiederum werden ebenfalls gut abgebildet und wirken auch ausreichend gut gefüllt. Allerdings wirken die Mitten teils etwas „clean“.

Das für viele spannendste ist der Bass. Hier können die Anker Soundcore Life Q30 auf vollem Feld überzeugen. Der Bass ist ein gutes Stück angehoben und wirkt ausgesprochen aggressiv und knackig. Damit sind die Life Q30 kleine Bass-Bomber, übertreiben es allerdings auch nicht. Zumal der Bass qualitativ hervorragend ist! Dieser besitzt einen guten Tiefgang und ein sehr hohes Volumen!

Anker Soundcore Life Q30 Im Test 11

Unterm Strich klingen die Anker Soundcore Life Q30 also sehr dynamisch aufgrund eines starken Höhen/Tiefen Kontrasts. Allerdings sind die Kopfhörer auch nicht völlig „ausbalanciert“. Der Bass nimmt zwar eine etwas dominantere Rolle ein, aber gerade die Höhen und zu großen Teilen auch die Mitten können sich akustisch behaupten. Wenn ich eventuell etwas kritisieren müsste, dann wäre es der teilweise auffällig Cleane Sound. Es wirkt hier und da so als würden die Kopfhörer recht aggressiv aktiv Rauschen herausfiltern.

Wie sich dies auswirkt hängt etwas vom Song ab. Beispielsweise Nothing For Free von Pendulum oder auch Bist du Okay von Mark Forster und VIZE wirken absolut passend mit den Soundcore Life Q30! Diese lieben diesen aggressiven und schnellen Bass. Auf der anderen Seite Queen I Want To Break Free oder TOTO Africa klingen zwar weiterhin gut mit den Q30, liegen diesen aber tendenziell nicht ganz so gut.

Anker Soundcore Life Q30 Frequenzkurve

Erklärung: Bei einer komplett geraden Linie würden die Ohrhörer Audiosignale 1 zu 1 wiedergeben, ohne diese zu färben oder zu „verfälschen“. Dies ist aber nur bei Studio/Referenz Kopfhörern üblich. Ihr könnt das Diagramm grob in drei Bereiche unterteilen, links = Tiefen/Bass, Mitte = Mitten und  rechts = Höhen. Ist ein Teil höher als ein anderer Teil ist dieser Frequenzbereich klanglich mehr betont als ein anderer. Ist beispielsweise die Frequenzkurve links sehr hoch bedeutet dies einen Bass-Boost. Es ist zwar nicht möglich den Klang nur auf die Frequenzkurve herunter zu brechen, aber diese liefert dennoch neutrale Informationen zum Klang.

 

Fazit

Die Soundcore Life Q30 sind eindeutig die besten Kopfhörer die ich bisher von Anker/Soundcore in den Fingern hatte!

Die Life Q30 können dabei vor allem aufgrund ihres Tragekomforts und Klangs überzeugen. Die Kopfhörer haben einen sehr dynamischen und lebendigen Klang mit einem guten Schuss Bass! Letzter hat dabei eine hervorragende Qualität. Ich würde die Soundcore Life Q30 klanglich +- auf ein Level mit den JBL Club 950NC stellen, welche auch beide eine vergleichbare Klangsignatur haben.

Anker Soundcore Life Q30 Im Test 12

Auch was den Tragekomfort angeht sind die Life Q30 hervorragend! Diese gehören klar zu den bequemsten Bluetooth Kopfhörern die ich bisher vor mir hatte. Weitere Bonuspunkte gibt es für die Akkulaufzeit und das brauchbare ANC. Letzteres ist zwar nicht absolute Weltklasse, aber vernünftig. Brummende Geräusche werden fast vollständig gefiltert und komplexere Geräusche merklich reduziert.

Minuspunkte gibt es nur für die Haptik und Materialwahl. Die Life Q30 sind zwar nicht schlecht gebaut, aber beispielsweise spielen hier die JBL Club 950NC noch ein Level höher.

Anker Soundcore Life Q30 Im Test 13

Dennoch gerade für den Preis sind die Anker Soundcore Life Q30 absolut herausragende Kopfhörer die selbst den ganz Großen Konkurrenz machen können.

soundcore by Anker Q30 Bluetooth Kopfhörer, Hybrid Active...
  • HI-RES AUDIO: Ausgeglichene Tonmitten, kristallklare Höhen mit...
  • AKTIVE GERÄUSCHUNTERDRÜCKUNG: Reduziert effektiv bis zu...
  • INDIVIDUELLE MODI: “Transport” für Flugzeuggeräusche...
  • NON-STOP MUSIK: Genieße 40 Stunden kabellose Wiedergabezeit im...
  • KOMFORT GEHT VOR: Die samtweichen Ohrpolster aus Rückstellschaum...

Anker Soundcore Life Q30

Test: Teufel MOTIV GO, ein herausragender Klang für 250€!

Der MOTIV GO ist der neuste Bluetooth Lautsprecher in Teufels LineUp. Dieser stellt aber gerade optisch einen gewissen Bruch dar. Waren bisherige Teufel Lautsprecher eher etwas härter und technischer Design, geht der MOTIV GO etwas mehr in die Lifestyle Richtung.

Test Teufel Motiv Go 7

Beim Blick auf den Preis musste ich zugegeben zunächst etwas schlucken. 250€ für einen doch etwas kompakteren Lautsprecher ist eine Stange Geld! Wollen wir uns im Test einmal ansehen ob der MOTIV GO nicht nur durch sein Design überzeugen kann.

An dieser Stelle vielen Dank an Teufel für das Zurverfügungstellen des MOTIV GO für diesen Test.

 

Der Teufel MOTIV GO im Test

Mit rund 21,3 x 11,3 x 6,4 mm und einem Gewicht von 906g ist der MOTIV GO ein mittelgroßer Bluetooth Lautsprecher, der ein wenig ein Handtaschenformat besitzt. So ist die Basis des Lautsprechers etwas schmaler als der obere Bereich.

Test Teufel Motiv Go 1

Der äußere Rahmen des Lautsprechers ist dabei aus einem massiven Aluminium gefertigt. Dieser verleiht dem MOTIV GO eine hohe Massivität und Wertigkeit. Die Front hingegen ist mit einem Leinenstoff bedeckt, unter welchem die Treiber angebracht sind.

Die Rückseite besteht wiederum aus Hartgummi und Kunststoff. Hier findet sich ebenfalls eine Art Öffnung unter welcher ich eine passive Membrane vermute.

Test Teufel Motiv Go 2

Grundsätzlich gefällt mir das Design und auch die Größe des MOTIV GO sehr gut! Dieser ist groß genug, dass ein vernünftiger Klang zu erwarten ist, aber klein genug, dass dieser auch nicht zu viel Platz belegt. Das Design ist schick, wenn auch vielleicht etwas generischer als beispielsweise ein Teufel Rockster Cross oder Rockster Go. Ich hätte mir lediglich seitlich vielleicht eine Trageschlaufe gewünscht.

Test Teufel Motiv Go 5

Die Tasten zur Steuerung des MOTIV GO sind auf dessen Oberseite angebracht. Hier finden wir Ein/Aus, Play/Pause, Vor, Zurück, Lauter und Leiser. Für einen Wasserschutz sind die Tasten zudem mithilfe einer kleinen Gummischicht geschützt.

Test Teufel Motiv Go 3

Auch über den Anschlüssen findet sich eine Gummi-Abdeckung. Bei den Anschlüssen haben wir einen 3,5mm AUX Eingang und den Anschluss für das Netzteil. Leider setzt Teufel auf ein proprietäres Netzteil beim MOTIV GO. Dieses hat mit 24W einiges mehr Leistung als via microUSB Möglich wäre, allerdings in Zeiten von USB PD wäre doch solch ein universeller Ladestandard doch mal was.

 

Klang

Kommen wir zum spannendsten Punkt, dem Klang. Starten wir hier wie üblich am Anfang, also bei den Höhen.

Die Höhen des MOTIV GO sind soweit stark! Diese sind klar und sauber, sind aber etwas direktional. Sitzt Ihr nicht direkt vorm Lautsprecher, wirkt der Lautsprecher schnell etwas wärmer. Allgemein ist der MOTIV GO ein etwas wärmer Bluetooth Lautsprecher, dies aber nicht aufgrund von matten Höhen, sondern aufgrund eines durchaus dominanten Basses. So würde ich die Höhen als gut einstufen, hier und da könnten diese aber mit noch etwas Brillanz hervorstechen.

Test Teufel Motiv Go 10

Die Mitten sind tadellos. Der MOTIV GO neigt zwar etwas zur Badewannen-Klangsignatur, mit sehr vielen Höhen und Tiefen, aber grundsätzlich klingt der Lautsprecher sehr schön „gefüllt“. Die Mitten wirken hier nicht leer oder zu clean, sondern der MOTIV GO zeigt eine gute Detaildarstellung. Stimmen klingen kräftig und Instrumente natürlich.

Das spannendste ist aber klar der Bass. Hier muss ich gestehen mit niedrigen Erwartungen an den MOTIV GO herangetreten zu sein, zu unrecht! Trotz seines kleinen Volumens bietet der Lautsprecher einen erstaunlich vollen und satten Bass. Dieser besitzt zudem einen wirklich beeindruckenden Tiefgang! Musik klingt unheimlich satt und wertig.

Test Teufel Motiv Go 9

Zwar dürft Ihr sicherlich keine Wunder erwarten, der Teufel MOTIV GO ist kleiner als viele Handtaschen, aber der Bass ist für die Größe absolut beeindruckend. Allgemein wirkt der Klang des Laustprechers sehr wertig, voll und detailliert. Viele Bluetooth Lautsprecher neigen dazu sehr clean zu klingen, dies ist hier nicht der Fall. Der MOTIV GO ähnelt eher einem kleinen HiFi Lautsprecher als einem klassischen Bluetooth Lautsprecher.

 

Fazit

250€ ist für einen kompakten Bluetooth Lautsprecher natürlich ein stolzer Preis. Kann der Teufel MOTIV GO diesem gerecht werden?

Zu großen Teilen ja! So ist zunächst das Design 1a. Der Lautsprecher ist massiv und sehr wertig gebaut. Auch die Optik kann durchaus überzeugen. Ich hätte mir lediglich einen Tragegurt oder ähnliches gewünscht. Auch das der MOTIV GO über ein proprietäres Netzteil geladen wird halte ich im Jahr 2020 für etwas schade.

Test Teufel Motiv Go 8

Das wirklich spannende ist aber der Klang. Der MOTIV GO hat einen wirklich erstaunlich satten und vollen Klang mit einem hervorragenden Bass! Dieser ist satt und beeindruckend tief. Dennoch werdet Ihr natürlich Bluetooth Lautsprecher bekommen welche besser klingen als der MOTIV GO, wenn Euch die Größe dieser völlig egal ist.

Aber für seine Abmessungen und das schicke Design hat der Teufel MOTIV GO einen wahnsinns Klang, welcher auch den durchaus gehobenen Preis etwas rechtfertigt.

Teufel Motiv Go

Das beste Digital/Web-Radio im Jahr 2020, das Teufel 3SIXTY im Test

Das 3SIXTY gehörte zu meinen absoluten Lieblingsprodukten aus dem Hause Teufel. Nun hat Teufel die 2. Generation des 3SIXTY auf den Markt gebracht, welches primär mit einer verbesserten Software und der Unterstützung von ALEXA überzeugen soll.

Teufel 3sixty Im Test 6

Bestehen bleibt dabei der starke Klang und die auch ansonsten flexibleren Musikwiedergabemöglichkeiten unter anderem via Digitalradio. Wollen wir uns da doch einmal das verbessere Teufel 3SIXTY im Test ansehen.

An dieser Stelle vielen Dank an Teufel für das Ausleihen des 3SIXTY.

 

Das Teufel 3SIXTY im Test

Äußerlich ist das Neue Teufel 3SIXTY +- identisch zum alten Teufel 3SIXTY. Der einzige wirkliche Unterschied ist das neue verbesserte Display und natürlich einige Innereien.

Teufel 3sixty 1

Das Radio misst 28 x 16 x 17,5 cm und hat somit eine ziemlich ideale Größe für die Küche, das Schlafzimmer oder vielleicht auch den Hobby-Keller. Wichtig, leider verfügt auch die neue Version des 3SIXTY über keinen Akku! Dieses benötigt also immer eine Steckdose. Kein Weltuntergang, aber eine Akku-Version auch wenn es nur darum geht es mit zum Grillen zu nehmen wäre doch nett.

Teufel 3sixty Im Test 2

Was das Design angeht, kann ich Teufel nur beglückwünschen! Das Radio wirkt modern, wertig, aber auch nicht übertrieben auffällig. Auf der Front stechen natürlich zunächst die beiden Drehräder ins Auge. Diese sind für die „Programmwahl“ und die Lautstärke. Neben den beiden Drehrädern verfügt das Radio über ein recht großes Display und satte 13 Tasten! Teilweise handelt es sich bei diesen auch um Programwahltasten die Ihr frei programmieren könnt.

Teufel 3sixty Im Test 3

Eine weitere große Auffälligkeit ist sicherlich die Oberseite, welche mit Stoff bespannt ist. Diese gibt dem Teufel 3SIXTY seinen eigentlichen Namen. Unter dem Stoff sind die Lautsprechertreiber angebracht, welche nach oben gerichtet sind. Teufel nutzt hier allerdings „Kegel“ (siehe hier) um den Klang leicht schräg aus der Oberseite zu projizieren. Dennoch wird der Klang gleichmäßig um den Lautsprecher in einem 360 Grad Radius verteilt.

Neben den Treibern auf der Oberseite verfügt das Radio auch über einen Tieftöner auf der Unterseite, welcher als eine Art Subwoofer dient.

Teufel 3sixty Im Test 4

Auf der Rückseite des 3SIXTY finden wir den Anschluss für das Netzteil, einen USB Port und einen AUX Eingang. Auch hier ist eine Antenne für den regulären Radio-Empfang. Die Antennen für Bluetooth und WLAN sind versteckt integriert.

 

Installation und Feature

Das Teufel 3Sixty verfügt über integriertes WLAN für das Web Radio, Spotify Connect usw.. Daher erfordert das „Radio“ auch eine kleine Einrichtung. Schaltet Ihr dies das erste Mal ein, versucht sich das 3Sixty mit einem WLAN Netz zu verbinden. Dies könnt Ihr entweder direkt am Radio selbst einrichten oder über die Teufel Remote App.

Ich würde Euch im Normalfall zu letzterem raten, da die Teufel App auch eine komfortable Steuerung erlaubt. Grundsätzlich sind aber alle Feature auch direkt über das Display am Gerät aufrufbar.

Screenshot 20200829 154816 Teufel Remote Screenshot 20200829 154740 Teufel Remote

Was kann aber nun das Teufel 3SIXTY? Generell kann dies Musik aus folgenden Quellen wiedergeben:

  • Lokale Musik (auf Eurem Smartphone)
  • Musik auf einem Netzwerklaufwerk
  • Musik auf einem USB Speichermedium
  • Internet Radio
  • Amazon Music
  • Spotify
  • Digital Radio (DAB)
  • Reguläres Radio (FM)
  • Bluetooth
  • AUX Eingang

Solltet Ihr das 3SIXTY nicht via WLAN verbinden wollen, dann ist dies natürlich auch kein Problem nur Feature wie Webradio usw. fallen weg.

 

Radio mit dem 3SIXTY

Das 3SIXTY unterstützt drei Radio „Quellen“:

  • Analoges FM Radio
  • Digital Radio (DAB)
  • Web-Radio

Web-Radio ist hier in der Regel die qualitativ beste Option, welche Euch auch erlaubt Radio-Sender aus ganz Deutschland zu hören. Das Web-Radio funktionierte in meinem Test absolut tadellos. Eure Lieblingssender könnt Ihr einfach via App oder über das Display heraussuchen. Ich würde aber empfehlen diese Sender auf die Schnellwahltasten zu legen. Die spart doch bei häufigem Hören etwas Sucharbeit.

Teufel 3sixty Im Test 5

Alternativ könnt Ihr auch klassisches Radio oder Digital-Radio hören. Wenn Ihr in einer Stadt wohnt werdet Ihr sicherlich dieses Problem nicht kennen, aber hier auf dem Land ist Digital-Radio eine mittelschwere Katastrophe. Viele Radios, gerade die älteren Modelle, bekommen selbst draußen keine Sender rein. Das Teufel 3SIXTY zeigt sich hier als tendenziell recht empfangsstark, kann aber auch keine Wunder verbringen. So ist Digital-Radio bei mir nur an Fenstern eine Option. Dies liegt aber an meinem Wohnort „Eitorf“ und weniger am Teufel 3SIXTY. Dieses ist schon deutlich empfangsstärker als ein JBL und Philips Radio die ich besitze.

Das gute alte FN-Radio ist hier zuverlässiger, zumindest bei mir auf dem Land. Der FN-Tuner im Teufel 3SIXTY ist gut, aber auch nicht absolute Weltklasse.

 

Digitale Musikquellen

Ihr könnt neben dem Radio auch Eure „eigene“ Musik auf dem Teufel 3SIXTY wiedergeben. Dies kann entweder direkt erfolgen, oder über Webdienste.

  • Lokale Musik (auf Eurem Smartphone)
  • Musik auf einem Netzwerklaufwerk
  • Musik auf einem USB Speichermedium
  • Spotify
  • Amazon Music
  • Bluetooth
  • AUX Eingang

Habt Ihr Musik auf Eurem Smartphone, einem USB Stick oder auf einem lokalen NAS, dann könnt Ihr diese direkt auf dem 3SIXTY wiedergeben. Nutzt Ihr beispielsweise einen Streaming Dienst wie Spotify, dann könnt Ihr im Falle von Spotify oder Amazon Music Eure Musik direkt auf dem Radio wiedergeben. Ansonsten müsst Ihr zu Bluetooth greifen.

Bei Spotify wird sogar Spotify Connect unterstützt! Ihr könnt Musik also direkt aus der Spotify App heraus streamen. Klasse!

 

ALEXA bist du da?

Teufel wirbt beim 3SIXTY mit einem Support von ALEXA. Dieser ist hier aber etwas anders als Ihr dies vielleicht erwartet.

Im Teufel 3SIXTY ist an sich keine ALEXA integriert! Ihr könnt lediglich Musik via ALEXA auf dem 3SIXTY wiedergeben. Habt Ihr also beispielsweise einen Amazon Echo Dot, dann könnt Ihr diesem sagen „gib XYZ auf Teufel 3SIXTY wieder“. Die Tonausgabe erfolgt dann über das 3SIXTY. Ihr könnt aber nicht direkt mit dem 3SIXTY reden.

 

Klang

Kommen wir zum Klang. Auch wenn das 3SIXTY an sich ein Radio ist, hat der Klang nur sehr wenig mit dem eines klassischen Radios zu tun. Ganz ehrlich? Das Teufel 3SIXTY klingt klasse!

Starten wir aber am Anfang, also bei den Höhen. Zwar sind beim 3SIXTY die Treiber nicht direkt auf Eure Ohren gerichtet, aber dennoch wirken die Höhen wunderbar klar und „direkt“. Ich kann hier absolut nicht klagen, für die 200€ Preisklasse sind die Höhen wirklich top! Zudem funktioniert der 360 Grad Klang auch sehr gut. Egal wo Ihr Euch vom Lautsprecher befindet Ihr erhaltet immer +- die gleiche Klangqualität.

Teufel 3sixty Im Test 7

Die Mitten des Teufel 3SIXTY sind Okay. Das Radio setzt eher auf eine Badewannen-Klangsignatur (vorne und hinten hoch), aber Stimmen und auch Gesang wird soweit Okay wiedergeben. Die vollsten Mitten erhaltet Ihr aber nicht unbedingt.

Auf Seiten des Bass hingegen kann der 3SIXTY klar überzeugen! Der Bass wirkt sehr schön kräftig und satt. Sicherlich ist der Tiefgang nicht auf dem Level eines „großen“ Lautsprecher, aber das 3SIXTY schlägt beispielsweise alle mir bekannten 250€ Bluetooth Lautsprecher wie nichts. Dieser ist hier +- auf dem Level des Amazon Echo Studios, allerdings hat das 3SIXTY sogar noch mehr Bass.

Was das 3SIXTY auch hat ist Lautstärke! Das kleine Ding kann erstaunlich laut brüllen und dies sogar mit einer vernünftigen Qualität.

 

Video 

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Mehr Informationen

 

 

Fazit

Ihr sucht nach einem modernen Radio oder sollte ich besser sagen musikalischen-Alleskönner? Dann seid Ihr beim Teufel 3SIXTY an der richtigen Adresse.

Das Teufel 3SIXTY ist wirklich das Radio 2.0. Dieses vereint moderne Medien wie Spotify, Amazon ALEXA, Webradio mit dem klassischen FM/Digital-Radio. Dabei müsst Ihr die „Web-Medien“ nicht nutzen. Ihr könntet das Teufel 3SIXTY einfach als ganz normales Küchenradio mit hervorragendem Klang verwenden.

Teufel 3sixty Im Test 8

Dabei zeigt sich das 3SIXTY als empfangsstark und sehr gut klingend! Ja der Klang ist wirklich herausragend mit einem erstaunlich starken Bass und wunderbar klaren Höhen.

Solltet Ihr sowohl klassisches Radio wie auch „modernere“ Medien nutzen, dann wird Euch die Unterstützung von Web-Radio, Spotify Connect, Amazon Music und Amazon ALEXA sehr freuen. Letzteres ist zwar nur so ein wenig halbgar umgesetzt, funktioniert aber prinzipiell.

Dennoch ist mein Fazit sehr positiv! Das Teufel 3SIXTY ist für mich das Sinnbild eines modernen „Küchen oder Schlafzimmer- Radios“. Dieses ist sowohl was den Funktionsumfang, aber auch was den Klang angeht seine rund 300€ vollkommen wert!

Teufel 3sixty

Audio-Technica ATH-PDG1 Gaming Headset im Test

Wenn man an Gaming Headsets denkt ,wird man vermutlich nicht zuerst an Audio-Technica denken, sondern an Logitech, Corsair, Razer usw. Also eigentlich Hersteller welche keinerlei Background in der Audio Branche haben.

Dies hört man auch bei vielen Headsets dieser Hersteller.

Jedoch gerade Audio-Technica, eine feste Größe in der Audio Industrie, hat einige Gaming Headsets im Sortiment, eins davon habe ich mir bereits angesehen und dieses hat eine überzeugende Vorstellung abgeliefert.

Hierbei handelte es sich um das ATH-PG1, dieses Headset hat jedoch einen ungleichen Zwilling das ATH-PDG1.

Auf den ersten Blick wirken beide Headsets abgesehen von der Färbung sehr ähnlich, jedoch auf den zweiten Blick sieht man den großen Unterschied. Das ATH-PG1 ist ein geschlossenes Headset, während das ATH-PDG1 offen ist.

In wie weit wirklich sich dieser Unterschied in der Praxis aus und welches der beiden Headsets ist besser?

Finden wir es im Test heraus!

 

Lieferumfang

Das Headset wird in einer schön bedruckten Box geliefert, die aber nicht besonders aufwendig aufgebaut ist.

Im Inneren findet man die Kopfhörer und den üblichen Papierkram wie auch diverse Kabel.

Hierbei handelt es sich gleich um drei Kabel. Ein kurzes „Headset“ Kabel an welchem der Mikrofonarm befestigt ist und auf einem Stecker endet, ein kurzes Kopfhörerkabel ohne Mikrofonarm für beispielsweise die Nutzung an Smartphone und Co. Und eine Verlängerung welche das Kabel auf einen separaten Kopfhörer und Mikrofon Stecker aufsplittet.

Letzteres ist für die Nutzung an einem Desktop PC wo man zwei separate Stecker und meist etwas mehr Kabellänge braucht.

 

Das Audio-Technica ATH-PDG1

Das Audio-Technica ATH-PDG1 Headset bzw. Kopfhörer, je nachdem wie man das Ganze nennen möchte, ist in Schwarz, Silber und Rot gehalten. Zwar könnte man auf den ersten Blick denken, dass Audio-Technica hier auf ein Aluminiumgehäuse und Abdeckung für die Rückseite gesetzt hat, aber dies sieht nur so aus.

Die Kopfhörer besteht abgesehen von der Aufhängung vollständig aus Plastik. Das klingt jetzt vielleicht nicht so imposant dafür ist das Headset aber auch angenehm leicht ohne dabei allzu billig zu wirken.

Jedoch ist das ATH-PDG1 nicht das aller massivste Headset!

Dafür sind allerdings sowohl die Ohrpolster austauschbar wie auch logischerweise das Kabel. Das Headset Kabel verfügt über einen flexiblen Mikrofonarm und über eine Kabelfernbedienung mit Steuerung der Lautstärke und Mute Funktionalität für das Mikrofon.

Das Smartphone Kabel hingen besitzt keinen Mikrofonarm, dafür ist aber ein Mikrofon in der Kabelfernbedienung integriert.

Beide Kabel wirken qualitativ durchaus vernünftig, was beim Preis des Headsets auch zu erwarten ist.

Optisch weicht das ATH-PDG1 etwas vom üblichen Audio-Technica Style ab. Man setzt zwar nicht direkt auf einen „G4m3r“ Look wie viele andere Headsets aber mit den roten Akzenten wirkt das Heaset/die Kopfhörer durchaus etwas aggressiver und auffälliger gestaltet.

 

Tragekomfort

Die Audio-Technica ATH-PDG1 verfügen über große Velours Ohrpolster. Ich bin immer etwas hin und her gerissen was ich von solchen Ohrpolstern halte.

Im ersten Moment sind diese etwas kratzig, allerdings auf längerer Sicht sind diese, was die Belüftung der Ohren angeht, Kunstleder deutlich vorzuziehen.

Die ATH-PDG1 sind recht leichte und luftige Kopfhörer welche für mich auch problemlos 3 Stunden oder mehr ohne Unterbrechung zu nutzen sind. Probleme mit schwitzenden Ohren oder Druckstellen hatte ich keine.

Auch das Kopfband ist ausreichend gepolstert.

Allgemein gehören diese zu den Bequemsten Headsets/Kopfhörer die ich bisher aufhatte.

 

Wie klingen die ATH-PDG1?

Kommen wir zum Klang, taugen die ATH-PDG1 etwas? Kurze Antwort ja!

Lange Antwort, erst einmal muss man beachten, dass die ATH-PDG1 ein offenes Headset sind. Was heißt dies? Die Rückseite der Kopfhörer ist wie der Name schon sagt offen.

Dies verändert die Klangsignatur völlig gegenüber den klassischen geschlossenen Modellen.

Die Audio-Technica ATH-PDG1 dämmen beispielsweise kaum Außengeräusche, Ihr bekommt Eure Umwelt weiterhin größtenteils mit. Ob dies nun positiv oder negativ ist hängt von Eurem Geschmack ab. Ich mag es ganz gerne noch etwas mitbekommen, ob es an der Tür klingelt usw.

Auch beim Voice Chat finde ich dies deutlich angenehmer da ich so meine Stimme weiterhin selbst höre. Man hat also nicht das Gefühl Finger in den Ohren stecken zu haben wie es bei stark gedämmten Modellen oft der Fall ist.

Auch der Klang der ATH-PDG1 ist dadurch deutlich offener und weiter als es beispielsweise bei den ATH-PG1 der Fall ist.

Die ATH-PDG1 besitzen also eine sehr hohe Räumlichkeit im Klang welche sowohl bei Musik wie auch bei Spielen dem Ganzen unheimlich viel Leben einhaucht.

Die ATH-PDG1 wirken sehr natürlich, ich hatte mit den Kopfhörern weniger das Gefühl Kopfhörer zu tragen sondern, dass der Klang irgendwo aus dem Raum kommt.

Aber das Ganze hat auch Nachteile, solltet Ihr über ein dröhnendes Gaming Notebook verfügen, ist es möglich, dass dieses in leisen Passagen durch die Kopfhörer hörbar ist.

Ebenfalls dringt viel des Klangs aus den Kopfhörern heraus. Wenn man den Raum mit mehreren Personen teilt kann dies ein Nachteil sein.

Aber wie klingen die Audio-Technica ATH-PDG1 im Generellen? Die Ohrhörer besitzt einen leicht basslastigen Klang. Ich nehme an man verwendet hier die gleichen Treiber wie beim ATH-PG1.

Jedoch durch den offenen Aufbau ist hier der Bass etwas weniger bauchig, sondern aggressiver und dynamischer.

Daher haben die ATH-PDG1 einen unheimlich kräftigen Punch im Bass ohne dabei zu warm oder zu unpräzise zu klingen.

Wie bei vielen Audio- Technica Produkten sind auch hier die Höhen sehr schön klar und sauber. Durch den offenen Aufbau erhalten die Höhen zudem eine gewisse Luftig- und Leichtigkeit.

Die Mitten würde ich als gut einstufen, wenn auch eher unauffällig. Viele Gaming Headset heben diese etwas an um Schritte oder andere leise Geräusche in Spielen zu verdeutlichen, dies resultiert jedoch meist in einem furchtbaren Klang in Musik.

So etwas machen die Audio-Technica ATH-PDG1 nicht! Allgemein ist dieses Headset eher wie normale Kopfhörer abgestimmt, was aus meiner Sicht in keiner Weise schlimm ist!

Soundtracks in Spielen wie auch Effekte klingen genau wie Musik oder Filme fantastisch! Vielleicht für Elite Pro Gamer welche den ganzen Tag in CS GO verbringen mag es bessere Gaming Headsets geben, die Schritte mehr hervorheben, jedoch für jeden „Allround“ Gamer der auch einfach mal die Atmosphäre in beispielsweise The Witcher 3 oder ähnlichen Single Player Spielen genießen will, der wird richtig zufrieden mit dem Audio-Technica ATH-PDG1 sein!

Eine weitere Besonderheit ist das Mikrofon des ATH-PDG1. Dieses ist zwar vielleicht etwas leise aber qualitativ hervorragend! Selbst im Vergleich mit dem des Beyerdynamic MMX 300 Gen 2. Ist das hier verwendete Mikrofon von Audio-Technica nochmals einen Ticken voller und satter.

Ich habe keine Zweifel daran, dass dieses auch für viele Letsplayer oder Twitch Streamer vollkommen ausreicht!

Lediglich bei der Positionierung muss man etwas aufpassen da es etwas anfällig gegenüber“ plopp“ Geräuschen ist.

Trotzdem eins der besten Headset Mikrofone aktuell auf dem Markt! Vermutlich sogar das beste!

 

Fazit

Das Audio-Technica ATH-PDG1 ist im Preisbereich 100-200€ das beste Allround Headset welches sich nicht nur für Games sondern auch für Musik und Filme eignet!

Die recht offene Klangsignatur kombiniert mit einem satten und präzisen Bass verleihen den Audio-Technica ATH-PDG1 eine unheimliche Dynamik und einen lebendigen Klang.

Dazu kommt der sehr gute Tragekomfort und das herausragende Mikrofon und wir haben eines der besten Headsets aktuell auf dem Markt!

Für absolute Pro Gamer gibt es vielleicht noch besser Headsets welche auf Kosten der Klangqualität Schritte und ähnliche Geräusche besser hervorheben, jedoch für Allround Gamer ist das ATH-PDG1 ein erstklassiges Headset und aktuell meine erste Wahl!

ATH-PG1 vs. ATH-PDG1

Wie sieht es aber im Vergleich mit dem ATH-PG1 aus? Das ATH-PG1 ist ein geschlossenes Headset welches auch durchaus viele Stärken des offenen ATH-PDG1 inne trägt aber im direkten Vergleich gefällt mir akustisch das ATH-PDG1 ein wenig besser.

Allerdings ist sowohl das ATH-PDG1 wie auch das ATH-PG1 die beiden so ziemlich besten Headsets der 100€-200€ Preisklasse.

Letztendlich kommt es bei diesen beiden auf die Frage an ob Ihr lieber einen etwas offeneren Klang mögt, welcher gerade im Bassbereich etwas präziser ist oder ob Ihr die Abschirmung der Umweltgeräusche bevorzugt mit einem etwas bauchigeren Klang.

Ich würde das ATH-PDG1 vorziehen, zumal dieses auch günstiger ist, jedoch sind beide Headsets hervorragende Modelle!

Der Tesvor S6 im Test, günstiger Saugroboter mit Laser-Navigation

Ein guter Saugroboter kann schon glatt etwas Revolutionäres im Haushalt sein. Was macht aber einen wirklich guten Saugroboter aus? Ist es die Saugkraft, sind es die Features? In der Praxis ist es meist die Navigation! Eine sichere Navigation mit einer soliden Saugkraft bekommt in der Praxis mehr getan als das Ganze umgekehrt.

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Die beste Art der Navigation ist dabei die Laser-Navigation, welche aber Saugroboter meist recht teuer macht. Hier kommt nun der Tesvor S6 ins Spiel. Für rund 350€ erhaltet Ihr bei diesem einen Saugroboter mit Laser-Navigation und einer laut Hersteller sehr hohen Saugkraft (2700pa). Eine App Steuerung inklusive der Unterstützung von gängigen Sprachassistenten und Dingen wie Verbots Zonen sind natürlich auch mit an Bord.

Aber wie sieht es in der Praxis aus? Ist der Tesvor S6 wirklich so gut wie behauptet oder solltet Ihr doch lieber zu den Modellen von Roborock und Co greifen? Finden wir es im Test heraus!

 

Der Tesvor S6 Saugroboter im Test

Tesvor setzt beim S6 auf ein recht vertrautes und bekanntes Design. Der Saugroboter ist also in der üblichen runden Form gehalten. Dabei verfügt dieser auf der Oberseite einen kleinen Buckel. In diesem ist die „Magie“ versteckt, denn der Buckel beinhaltet den rotierenden Laser-Sensor.

Tesvor S6 Im Test 1

Dieser ermöglicht dem Saugroboter eine extrem genaue Navigation und die Möglichkeit eine Karte von seiner Umgebung zu erstellen. Die Höhe des S6 liegt dabei bei rund 10,5 cm, Möbel sollten also ca. 11cm hoch sein damit der Roboter ohne Probleme unter diese kommt.

Tesvor S6 Im Test 7

Die generelle Verarbeitungsqualität würde ich als gut einstufen! Der Saugroboter wirkt massiv und stabil gebaut. Lediglich der Kunststoff auf der Oberseite wirkte vom Werk aus etwas „beschmiert“ was sich teilweise auch nicht entfernen ließ.

Tesvor S6 Im Test 3

Gesteuert wird der Tesvor S6 wahlweise über zwei Tasten auf der Oberseite, über die Smartphone App oder über eine Fernbedienung. Ja es liegt eine Fernbedienung mit im Lieferumfang, welche es Euch sogar erlaubt den Saugroboter manuell zu steuern.

Neben dem Staubsauger und der Fernbedienung liegt auch eine Ladestation, Ladegerät, ein Ersatzfilter, Ersatz „Fühler“ und ein Wassertank mit im Lieferumfang.

 

Filter und Auffangbehälter

Für die Reinigung setzt der Tesvor S6 auf die Mischung aus einer rotierenden Bürste und einem 2700pa starken Motor. Sollte letzteres Stimmen, dann hat der S6 eine überdurchschnittlich starke Motorleistung.

Tesvor S6 Im Test 5

Aufseiten des Filter-Systems sehe ich Licht und Schatten. Erfreulicherweise ist die Schutzauffangbox mit 0,6L sehr groß für einen Saugroboter! Auf der anderen Seite wirkt das Filtersystem recht „einfach“ und die Zugänge zum Saugmotor recht klein. Laut Tesvor wird aber ein Hepafilter genutzt!

 

Die App

Tesvor scheint für seine Saugroboter keine „eigene“ App zu haben. Anstelle dessen wird die „WeBack“ App genutzt, welche auf den ersten Blick etwas generisch wirkt. Ich vermute Tesvor wird die Navigations-Technologie usw. von einem Unternehmen zukaufen, welche dann auch die App stellen.

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Funktional kann ich aber nicht klagen! Die App ist zwar was den Funktionsumfang angeht deutlich einfacher als beispielsweise die Apps von Roborock oder Xiaomi, aber im Kern ist alles da was Ihr braucht.

Auf dem Home Bildschirm seht Ihr Euren Saugroboter und die aktuelle Karte. Wichtig, wollt Ihr, dass die Karte nicht bei jedem Reinigen neu erstellt wird, müsst Ihr dies in den Einstellungen aktivieren „Karte speichern“.

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In der Karte könnt Ihr auch „No Go“ Bereiche festlegen, beispielsweise um Tiernäpfe usw. Diese Bereiche werden vom Saugroboter wie von Geisterhand gemieden. Über die App könnt Ihr den Sauger auch gezielt an einen Ort senden, habt Ihr beispielsweise in der Küche gekrümelt kann der Tesvor S6 dort gezielt saugen und zurück auf die Ladestation fahren.

Eine Unterteilung Eurer Wohnung in diverse Räume, wie bei einigen teureren Modellen ist allerdings nicht möglich! Ihr könnt lediglich einen Zeitplan für die gesamte Wohnung erstellen.

 

Fahrverhalten und Logik

Der Tesvor S6 nutzt diversen Sensoren für seine Navigation, dazu gehört der Laser-Sensor auf der Oberseite, wie auch Stoß- und Abstandssensoren.

Der Saugroboter erstellt zunächst eine grobe Karte seiner Umgebung. Also ja der Saugroboter erstellt wirklich einen Grundriss Eurer Wohnung, welchen Ihr auch in der App sehen könnt. Anhand dieses Grundrisses weiß der Saugroboter jederzeit wo er sich gerade befindet, welche Stellen bereits überfahren wurden und wo dieser noch hin muss!

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Dies macht den Tesvor S6 gerade für komplexere Wohnungen mit vielen Räumen tausendmal Effizienter als viele der günstigeren Modelle, welche eine Zufallsnavigation verwenden. Saugroboter mit Zufallsnavigation funktionieren nur in sehr großen und offenen Wohnungen wirklich gut. Modelle mit der geordneten, im besten Fall Laser unterstützten, Navigation hingegen navigieren sich auch durch sehr enge Wohnungen ohne Probleme.

Das Vorgehen des Tesvor S6 entspricht hier weitestgehend den Modellen der Konkurrenz mit ähnlichem Navigationssystem. Der Saugroboter startet und sucht sich eine Wand bzw. ein Möbelstück am Rand und folgt diesem ca. 5 Meter, ehe dann nach links abgedreht wird, wieder 5 Metern der Wand gefolgt wird usw. Wird der Ausgangspunkt erreicht beginnt die Reinigung der Mitte in geraden Bahnen. Dabei scheint der Tesvor S6 durchaus auch zu versuchen den Mittelbereich in möglichst effizienten Bahnen zu reinigen.

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Hierdurch wird Eure Wohnung in kleine „Quadrate“ unterteilt, welche zunächst komplett gereinigt werden ehe der Roboter den nächsten Bereich wählt. Dank der Laser-Navigation kehrt der Roboter auch an frühere Orte zurück, sollte dort ein Bereich vergessen worden sein.

Dies funktioniert auch weitestgehend gut! Weitestgehend? Teils hat der Saugroboter aus mir nicht ersichtlichen Gründen gewisse Bereiche ausgelassen um diese dann beim nächsten Start mit gleichen Voraussetzungen dann plötzlich zu machen. Auch halbgeschlossene Türen werden des Öfteren ignoriert, auch wenn der Saugroboter hindurchkönnte und die Karte in der App dies auch bestätigt.

 

Die Saugleistung

Direkt gesagt ich würde den Tesvor S6 vordringlich Nutzern mit glatten Böden oder primär glatten Böden empfehlen. Grundsätzlich hat der Tesvor S6 eine sehr hohe Saugkraft bzw. einen sehr hohen Luftdurchsatz, welcher selbst einem großen Roborock S6 kaum etwas nachsteht, wenn überhaupt.

Allerdings ist bei Saugrobotern der Luftdurchsatz oftmals nicht das Wichtigste. Wir haben hier egal in welchem Modell vergleichsweise „schwache“ Motoren. In Saugrobotern sind 15-40W Motoren üblich. Die meist dennoch sehr gute Saugleistung hängt meist stark an der rotierenden Bürste. Diese hebt den Schmutz an und der Luftstrom transportiert den Schmutz ab. Ein großes Vakuum wird hier meist nicht erschaffen.

Tesvor S6 Im Test 9

Der Tesvor S6 hat nun einen sehr hohen Luftstrom und eine vergleichsweise weiche Bürste. Für glatte und empfindliche Böden ideal. Auf Teppichen wollen wir in der Regel eine etwas härtere Bürste die Haare usw. besser anheben kann und den Teppich regelrecht durchbürstet. Seit ich einen Hund besitze weiß ich wie stark Tierhaare auf Teppichen kleben können. Auch der Tesvor S6 tut sich hier etwas schwerer, vor allem mit den Haaren die Fahrtrichtung kleben. Auf höchster Leistungsstufe ist allerdings auch hier ein deutlicher Reinigungseffekt zu erkennen, wenn auch nicht 100%ig. Zugegeben selbst ein Roborock S6 MaxV für 600€ schafft dies nicht zu 100%.

Auf glatten Böden kann ich mit gutem Gewissen von einer nahezu 100% Reinigung sprechen! Selbst wenn mal etwas liegen bleibt, wenn dann genau an den Rändern des Saugbereiches, dann wird dies spätestens bei einem zweiten Mal Fahren erledigt. Das ist die Schönheit eines Saugroboters, klar das Saugen per Hand ist meist gründlicher, aber Ihr könnt den Saugroboter täglich oder sogar mehrfach täglich losschicken, ohne dass Ihr großen Aufwand habt. Seit ich einen Saugroboter habe hat sich das „Schmutzlevel“ in meiner Wohnung konstant reduziert. Ab und zu arbeite ich auf den Teppichen mal nach, aber es reicht wenn ich dies 1x die Woche mache. Ihr werdet erstaunt sein wie viel Schmutz der Tesvor S6 noch in einer „sauberen“ Wohnung findet, zumal dieser auch unter Möbel (diese sollten ca. 11 cm Platz bieten) arbeitet.

Abseits davon achtet darauf nicht all zu hohe Teppiche zu haben! Der Tesvor S6 neigt zu Problemen auf Teppiche zu fahren, meist wenn dieser einen leicht schrägen Winkel hat.

 

Lautstärke

Der Tesvor S6 besitzt drei Leistungsstufen, welche auch einen starken Einfluss auf die Lautstärke haben.

  • Leise Modus
  • Standard
  • Stark

Generell ist der Tesvor S6 ein eher lauter Staubsaugroboter! Auf der „Leise“ Stufe ist dieser so laut, wenn nicht lauter als beispielsweise der Roborock S6 auf seiner Standard Stufe. Auf „Standard“ ist dieser so laut wie der Roborock S6 auf voller Kraft.

 

Fazit

Der Tesvor S6 gehört zu den überzeugenderen „günstigen“ Staubsaugroboter die ich bisher erlebt habe. Dies liegt vor allem an der effizienten Navigation, in welcher dieser den großen Modellen wenig nachsteht. Letztere arbeiten teils aber schon noch etwas zuverlässiger.

Wie die meisten guten Staubsaugroboter setzt auch der Tesvor S6 auf eine Laser-Navigation. Der Saugroboter erstellt eine Karte von Eurer Wohnung und weiß daher immer, wo er ist, wo er war und wo er hinmuss. Habt Ihr noch nie einen Saugroboter mit dieser Art der Navigation erlebt, dann wird es etwas Faszinierendes sein zu beobachten, wie er präzise durch die Wohnung navigiert.

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Auch die Saugleistung ist positiv! Gerade der Luftdurchsatz ist überdurchschnittlich hoch, was gerade auf glatten Böden zu einer starken Reinigungsleistung führt. Habt Ihr allerdings primär Teppichböden und vielleicht pelzige Freunde im Haus, dann solltet Ihr überlegen doch ein größeres Modell zu wählen. Auf glatten Böden hingegen gibt es bei der Saugleistung keine großen Unterschiede, auch zu 600€+ Modellen. Wobei doch einen Unterschied gibt es, der Schmutzauffangbehälter des Tesvor S6 ist deutlich größer als bei vielen der besonders teuren Modellen.

Die App und generell die Feature sind vernünftig, inklusive No Go Zonen usw. Allerdings ist die App auch keine absolute Weltklasse.

Dennoch unterm Strich kann ich den Tesvor S6 mit gutem gewissen empfehlen, gerade wenn Ihr eine komplexere Wohnung mit primär glatten Böden besitzt.

Tesvor S6

Positiv

  • Gute Navigation …..
  • Effiziente Navigation
  • Hohe Saugleistung auf glatten Böden
  • Praktische Fernbedienung
  • Großer Schmutzauffangbehälter

Neutral

  • Durchschnittliche Saugleistung auf Teppichen
  • Durchschnittliche App

Negativ

  • Überdurchschnittlich Laut
  • ….. die aber teils auch Aussetzer hat