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Die POWERADD Powerbank EnergyCell 10000mAh im Test

Mit der EnergyCell 10000mAh hat POWERADD eine neue spannende Powerbank in der Kompaktklasse auf den Markt gebracht. Diese soll durch eine starke Preis/Leistung und das Unterstützen von Quick Charge 3.0 Punkten. Dabei ist die Powerbank augenscheinlich angenehm kompakt gehalten.

Poweradd Powerbank Energycell 10000mah Im Test 4

Klingt doch gut, aber kann die EnergyCell 10000mAh auch im Test überzeugen? Finden wir dies heraus!

 

Die POWERADD Powerbank EnergyCell 10000mAh im Test

Mit 106 x 63 x 24 mm ist die EnergyCell 10000mAh eine mittelgroße Powerbank, für die Kapazität von 10000mAh.

Poweradd Powerbank Energycell 10000mah Im Test 1

Was die Verarbeitung und Haptik angeht, kann ich aber absolut nicht klagen! Die Powerbank ist zwar komplett aus Kunststoff gefertigt, wirkt aber sehr schön hochwertig gearbeitet. Gerade die interessante Rillenstruktur auf der Oberseite lenkt Blicke etwas auf sich und fasst sich auch gut an.

Sehr spannend ist der LED Ring um den Einschalter. Dieser ist nicht nur schick, sondern informiert Euch auch über die verbliebene Restladung, dies sogar deutlich genauer als die üblichen vier Status LEDs.

Poweradd Powerbank Energycell 10000mah Im Test 2

Die Anschlüsse der Powerbank sind auf der Front angebracht. Hier findet sich genau ein microUSB Eingang und ein normaler USB Ausgang. Zugegeben damit ist die Portausstattung recht überschaubar.

Immerhin beim USB Ausgang handelt es sich um einen Quick Charge Port. Dieser kann Smartphones die kein Quick Charge unterstützen mit einem normalen Tempo laden (5V/2,4A) oder Smartphones die Quick Charge unterstützen mit bis zu 18W laden. Genau genommen kann der USB Ausgang 5V/3A, 9V/2A oder 12V/1,5A bereitstellen.

Poweradd Powerbank Energycell 10000mah Im Test 3

Auch der microUSB Eingang zu laden unterstützt Quick Charge. Hier kann die Powerbank bis zu 5V/2A, 9V/2A oder 12V/1,5A aufnehmen. Hier ist für das volle Ladetempo natürlich ein Quick Charge Ladegerät vorausgesetzt, die Powerbank kann aber auch an einem normalen Ladegerät laden, nur langsamer.

 

Die Kapazität

POWERADD verspricht bei der EnergyCell 10000mAh, 10000mAh Kapazität. Messen konnte ich eine Kapazität von 34,346Wh bzw. 9282mAh @ 3,7V.

Poweradd Powerbank Energycell 10000mah Im Test 8

Dies entspricht rund 93% der Herstellerangabe, was ein top Wert ist! Warum sind 93% ein top Wert? Auch wenn es für den Endkunden etwas blöd ist, die Powerbank Hersteller geben immer nur die Kapazität der im Inneren verbauten Akkuzellen an. Diese haben aber 3,7V, welche für die USB Ports auf 5V angehoben werden muss. Dies funktioniert aber nicht zu 100% effizient. Über 90% „echte“ Nutzbare Kapazität ist hier ein top Wert! Die meisten Powerbanks schaffen nur zwischen 80% und 90%.

 

Das Ladetempo

Folgende Smartphones und Tablets habe ich an der EnergyCell 10000mAh getestet:

  • Apple iPad Pro 11
  • Apple iPhone 11 Pro Max
  • Xiaomi Mi 10 Pro
  • Samsung Galaxy Note 20 Ultra

Hier gab es ganz klar gesagt keine Überraschungen. Unterstützt Euer Smartphone Quick Charge dann lässt sich dieses an der EnergyCell 10000mAh schnellladen.

Poweradd Powerbank Energycell 10000mah Im Test 6

Es gibt hier blöd gesagt keine Abstufungen. Sofern es keine merkwürdigen Kompatibilitätsprobleme gibt, laden alle Quick Charge 3.0 Ladegeräte ein kompatibles Smartphone immer mit dem gleichen vollen Tempo. Im meinem Test klappte dies in Kombination mit dem Samsung und Xiaomi Smartphone tadellos.

Apple Smartphones und Tablets nutzen allerdings kein Quick Charge, sondern setzen auf den USB Power Delivery Standard zum Schnellladen. Allerdings lässt sich natürlich das iPhone und auch alle anderen „nicht Quick Charge“ fähigen Smartphones an der EnergyCell 10000mAh laden, nur halt mit einem langsameren Tempo. Wobei dies im Falle des iPhones gar nicht so langsam ist. Erfreulicherweise ist die POWERADD Powerbank sauber auf IOS Geräte optimiert.

 

Wiederaufladen

Die EnergyCell 10000mAh wird ganz klassisch via microUSB geladen. An einem Normalen 5V/2,4A Ladegerät erreicht die Powerbank 10,xW bzw. 5V/2A. An einem Quick Charge 3.0 Ladegerät werden 17,xW also 9V/1,9A erreicht.

Poweradd Powerbank Energycell 10000mah Im Test 7

An einem normalen Ladegerät würde die Powerbank also in ca. 5-6 Stunden vollgeladen sein. An einem Quick Charge Ladegerät wäre die Powerbank bereits in ca. 3-4 Stunden komplett voll.

 

Fazit

Die POWERADD EnergyCell 10000mAh ist eine gute wenn nicht sogar sehr gute Powerbank, wenn Ihr ein Modell mit Quick Charge 2.0/3.0 Support sucht!

Dabei besitzt die POWERADD EnergyCell 10000mAh ein angenehm kompaktes Gehäuse, ein gutes bis sehr gutes Ladetempo und mit 9282mAh eine sehr starke „echte“ Kapazität. Das Letztere etwas unter der Herstellerangabe liegt ist nicht unnormal, sondern der Regelfall bei Powerbanks. Ein Erfüllen der Herstellerangabe zu 93% ist dabei ein Spitzenwert!

Poweradd Powerbank Energycell 10000mah Im Test 9

Das Ladetempo hängt etwas davon ab was für ein Smartphone Ihr ladet. Unterstützt dieses Quick Charge? Dann wird die POWERADD EnergyCell 10000mAh ein super Ladetempo erreichen. Unterstützt dieses kein Quick Charge, dann ist lediglich ein gutes normales Ladetempo möglich. Dabei ist die POWERADD aber generell gut auch auf IOS und andere Android Smartphones optimiert.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist einfach der Preis. Mit aktuell 17€ ist die Powerbank sehr günstig! Ja es gibt noch modernere Modelle mit USB C und zusätzlichen Ladestandards, aber diese sind meist ein gutes Stück teurer. Sollte also Euer Smartphone Quick Charge unterstützen oder Ihr sucht eine einfache gute Powerbank, dann ist die POWERADD EnergyCell 10000mAh eine gute Option.

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eufy Security by Anker, eufyCam 2C im Test, kabellose Überwachungskamera mit Scheinwerfer!

Bereits vor einigen Wochen haben wir uns die eufyCam 2 Überwachungskameras im Test angesehen, welche dort auch voll überzeugen konnten! Mit der eufyCam 2C bietet eufy aber ein weiteres sehr spannendes Modell an.

Dieses hat vor allem ein wichtiges Feature, einen Scheinwerfer! Diese kabellose Überwachungskamera dient hier also auch als eine Art Sicherheitslicht, praktisch gerade wenn diese etwas dunklere Ecken überwachen soll.

Eufycam 2c Im Test 7Dabei soll die Überwachungskamera dennoch eine Laufzeit von bis zu einem halben Jahr besitzen, diverse AI Feature und ohne Abogebühren auskommen. Dies zu einem Preis von 99€ pro Stück klingt doch gar nicht mal schlecht.

Aber wie sieht es in der Praxis aus? Wie gut ist hier die eufyCam 2C? Finden wir es im Test heraus!

Info, dieser Test wurde nicht von eufy gesponsert sondern ist aus eigener Tasche bezahlt worden. Wie Ihr Techtest.org für mehr unabhängige Tests unterstützen könnt erfahrt Ihr hier:

 

Die eufyCam 2C, kabellose Überwachungskamera mit Scheinwerfer im Test

Um die eufyCam 2C Überwachungskameras zu nutzen benötigt Ihr zwingend auch eine Basisstation. Diese Basisstation ist selbstverständlich im Basis-Set bereits enthalten und kann auch mehr als zwei Kameras ansteuern. Es handelt sich hier um die gleiche Basisstation wie bei der regulären eufyCam 2, Ihr könnt also auch eufyCams mixen.

Eufycam 2c Im Test 1Die Basis Station ist ein viereckiges, recht hohes Modul, welches etwas in die Richtung eines modernen WLAN Routers geht. Hierzu passen auch die Anschlüsse. Auf der Rückseite finden wir einen USB Port wie auch einen LAN Anschluss. Ihr könnt die Basis Station allerdings auch komplett kabellos via WLAN mit Eurem Router verbinden.

Im Betrieb (ohne USB Geräte) benötigt die HomeBase 2 rund 2,2W, was im Jahr ca. 5,4€ Stromkosten bei 0,28€ pro kWh entspricht. Dies ist wie ich finde völlig Okay.

Eufycam 2c Im Test 5Die eufyCam 2C selbst ist eine vergleichsweise kleine Überwachungskamera. Diese misst ca. 46 x 79 x 55mm und ist somit deutlich kompakter als die reguläre eufyCam 2. Allerdings hat dies auch einen Nachteil, so ist die Akkukapazität ein Stück kleiner. Laut eufy soll die Kamera aber dennoch satte 6 Monate durchhalten!

Grundsätzlich würde ich sagen, dass 6 Monate plausibel erscheinen. Wie lang die Lautzeit aber wirklich ist hängt von Eurer Nutzung ab. Gibt es viel Bewegung vor der Kamera? Wird der kleine Scheinwerfer auf der Front oft ausgelöst? Dann werdet Ihr vermutlich nicht auf 6 Monate kommen.

Eufycam 2c Im Test 2Geladen wird die Kamera ganz einfach über einen microUSB Port auf der Unterseite. Es ist also nicht ganz so schlimm sollte der Akku nur 4 Monate halten, Ihr müsst nur den Akku öfters laden.

Kommen wir noch auf den angesprochenen Scheinwerfer zu sprechen. Dieser findet sich auf der Front der Kamera unterhalb der Linse. Dieser Scheinwerfer besteht aus zwei LEDs, ist also nicht als super hell zu bezeichnen, aber kann bei völliger Dunkelheit schon für ein Stück weit Sicht sorgen.

Eufycam 2c Im Test 4Neben diesem LED Scheinwerfer sind natürlich auch klassische IR LEDs verbaut. Wenn Ihr wollt müsstet Ihr den Scheinwerfer also nicht für die Nachtsicht nutzen.

Montiert wird die eufyCam 2C über eine einfache Schraubhalterung. Passende Schrauben und Dübel sind mit im Lieferumfang. Etwas schade, dass Eufy hier nicht auf die Magnethalterung der eufyCam 2 setzt.

 

Einrichtung und App

Um die eufyCam Überwachungskameras zu nutzen müsst Ihr Euch zunächst ein Konto beim Hersteller anlegen. Dafür reicht aber eine eMail Adresse und ein Passwort bereits aus.

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Anschließend verbindet Ihr die HomeBase 2 mit dem Strom und Eurem Netzwerk. Letzteres zunächst via LAN, Ihr könnt aber später auf eine reine Nutzung via WLAN wechseln. Die Homebase wird anschließend von der App nach dem Scannen des QR Codes automatisch erkannt und eingebunden.

Um die Kameras zu verbinden müsst Ihr diese in die Nähe der HomeBase 2 legen und die Sync-Taste gedrückt halt bis Sie angehen. Die HomeBase 2 spielt eine Art Akustischen Code welcher von der Kamera aufgezeichnet wird und für die Verbindung genutzt wird.

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Erfreulicherweise funktionierte dies bei mir tadellos! Kurzum volle Punktzahl für die Einrichtung, welche bei mir überdurchschnittlich problemlos verlief.

Ebenfalls sehr gut gefällt mir die eufySecurity App! Diese ist zwar was den Aufbau angeht sehr klassisch, aber durchaus als wertig zu bezeichnen. Es ist offensichtlich, dass diese keine schnell zusammengeschusterte App ist, sondern durchaus mit Verstand und Zeit entwickelt wurde.

Auf der Startseite findet Ihr eine Übersicht mit allen verbundenen Geräten. Neben den Kameras wird hier auch die HomeBase, Tür/Fenster Sensoren usw. angezeigt (falls vorhanden).

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Tippt Ihr das Vorschaubild an landet Ihr in der Live Ansicht. Diese benötigt bei guter Signalqualität rund 4-5 Sekunden zu laden. Die Verzögerung des Live Streams liegt auch bei rund 3-5 Sekunden, was vergleichsweise hoch ist!

Komplett kabellose Überwachungskameras sind hier immer etwas träger, aber die moderneren Modelle sind eigentlich flotter. Dennoch 3-5 Sekunden sind okay.

Zumal die Bewegungserkennung etwas flotter agiert. Die Bewegungserkennung der eufyCam 2C reagiert in der Standardeinstellung nur auf Menschen und dies sind hier keine leeren Worte. Ihr könnt die Kamera durch die Gegend tragen und diese wird nicht ausgelöst, aber läuft ein Mensch durchs Bild startet die Aufzeichnung sofort.

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Dabei versucht die eufyCam 2C in den Aufnahmen auch das Gesicht der erkannten Person gesondert zu markieren, sodass Ihr sofort erkennen könnt wer auf der Aufnahme zu sehen ist. Ja diese Gesichtserkennung funktioniert, aber auch nicht zu 100%.

Dennoch beschleunigt dies das Durchsehen der Aufnahmen massiv! Aufnahmen werden grundsätzlich chronologisch sortiert, aber halt gegebenenfalls mit dem Gesicht der erkannten Person „markiert“.

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Die Bewegungserkennung lässt sich bei der Sensitivität anpassen. Ich würde die Bewegungserkennung als gut bis sehr gut einstufen! Sicherlich ist diese nicht perfekt (auf hohen Distanzen), aber signifikant besser als bei vielen kabellosen Modellen wie der Netgear Arlo 1 und Arlo 2, der Reolink Argus 2 usw.

Wird eine Person erkannt erhaltet Ihr eine Nachricht aufs Smartphone. Diese Benachrichtigungen könnt Ihr natürlich auch abschalten oder genauer konfigurieren. So könnt Ihr die Benachrichtigungen wahlweise nach Zeitplan, manuell oder via Geofencing steuern.

 

Die Aufnahme und Speicherung

Das eufy Security System ist ausgesprochen flexibel was die Speicherung der Aufnahmen angeht.

  • Lokal auf der Basisstation (16GB)
  • Auf einem angeschlossen USB Stick (maximal 128GB)
  • In der kostenpflichtigen eufy Cloud (29,99€ pro Kamera pro Jahr)
  • Speicherung auf einem Synology/QNAP/ASUSTOR NAS (RTSP)

In der Homebase 2 sind bereits 16GB Speicher integriert auf welchen per Default Aufnahmen gespeichert werden.

Wie alle komplett kabellosen Überwachungskameras nimmt auch die eufyCam 2C nur auf wenn diese eine Bewegung erkennt. Daher reichen die 16GB sehr lange!

Eufycam 2c Im Test 6Aus Sicht des Datenschutzes ist solch eine lokale Speicherung natürlich das Optimum. Allerdings hat diese auch einen Nachteil, klaut der Dieb die Basisstation sind auch alle Aufnahmen mit weg. Ob nun ein Dieb clever genug ist dies auch zu machen, kann ich Euch nicht sagen.

Wollt Ihr aber auf Nummer sicher gehen, bietet Euch Eufy auch einen Cloud Service an. In diesem Fall werden alle Videos auf einen Hersteller-Server hochgeladen und gesichert. Sollte also die Basisstation geklaut werden sind die Aufnahmen dennoch vorhanden. Pro Kamera werden allerdings 29,99€ bzw. 99,99€ für bis zu 10 Kameras pro Jahr fällig.

Preislich ist das soweit Okay. Was den Datenschutz angeht sieht eufy auf den ersten Blick auch gut aufgestellt aus, aber 100% Sicherheit gibt es bei einer Cloud Speicherung auch nie.

Die vermutlich größte Besonderheit der eufyCam 2C ist die Unterstützung von RTSP. RTSP ist ein „offenes“ Protokoll, welches es 3. Anwendungen erlaubt auf die Daten von Überwachungskameras zuzugreifen. Habt Ihr beispielsweise ein Synology NAS könnt Ihr die eufyCam 2C in die Synology Surveillance Station einbinden und darüber steuern. Auch andere NAS Hersteller bieten eine ähnliche Software. Klasse!

 

Die Bildqualität

Die eufyCam 2C besitzt einen Full HD Sensor mit einem Blickwinkel von 135 Grad. Dies ist extrem weitwinklig! Ideal um Terrassen, Innenhöfe oder Innenräume zu überwachen, aber weniger gut um Objekte in der Distanz zu beobachten. Hierzu passt auch die Bewegungserkennung welche auf höhere Distanzen 5-8 und mehr langsam unzuverlässiger wird.

Screenshot 20200425 184835 EufysecurityDie Bildqualität der eufyCam 2C würde ich als gut einstufen! Aufnahmen sind klar und detailliert.

Auch bei Nacht ist noch ausreichend viel auf den Aufnahmen zu erkennen. Allerdings ist der Scheinwerfer hier fast eher ein Hindernis, wenn dieser aktiv ist, erkennt man weniger auf den Aufnahmen als wenn die IR LEDs genutzt werden.

 

Fazit

Wie auch schon die eufyCam 2 kann ich auch die eufyCam 2C voll empfehlen! Es handelt sich bei dieser um die so ziemlich besten komplett kabellosen Überwachungskameras die Ihr aktuell bekommen könnt.

Warum?

  • 6 Monate Akkulaufzeit
  • Eine sehr gute Bildqualität bei Tag und eine gute Bildqualität bei Nacht
  • Eine gute Bewegungserkennung, inklusive einer einfachen Gesichts- und Personen-Erkennung
  • 16GB integrierter Speicher
  • Wahlweise lokaler Speicher, Cloud Speicher oder das eigene NAS als Speicher für die Aufnahmen
  • Keine Abo-Gebühren!
  • Die Unterstützung von RTSP ist für eine komplett kabellose Überwachungskamera einmalig
  • Vereinfachte Auswertung der Aufnahmen aufgrund KI Features
  • LED Scheinwerfer

Damit ist die eufyCam 2C für fast alle Nutzer ideal. Gerade die Speicherungsoptionen sind sehr attraktiv. Ihr wollt die maximale Datensicherheit? Dann speichert Aufnahmen einfach lokal oder auf einem RTSP fähigen NAS. Ihr wollt die maximale Sicherheit? Dann nutzt das Cloud Angebot von Eufy.

Eufycam 2c Im Test 8Dabei bietet die eufyCam 2C mit bis zu 6 Monaten eine gute Akkulaufzeit, gerade wenn wir den praktischen LED Scheinwerfer bedenken. Dieser erlaubt es dunkle Ecken hinter dem Haus etwas zu beleuchten. Nein er ist nicht super hell, aber ausreichend.

Ebenfalls gut ist die Eufy App und der Funktionsumfang inklusive der AI Feature. Letztere sind nicht so ausgeprägt wie bei Netatmo, sind aber dennoch ein praktisches Hilfsmittel.

Gibt es aber auch Kritikpunkte? Wenige, vielleicht könnte die Reichweite der Basisstation etwas höher sein. Diese schafft durchaus 15 Meter, aber habt Ihr ein sehr großes Grundstück könnte es eng werden. Abseits davon habe ich nichts mehr Nennenswertes. Die Verfügbarkeit eines Solarpanels für ein automatisches Laden der Kameras wäre vielleicht noch nett, das wars aber schon.

Kurzum gerade zum Preis von rund 200€ für das Basis-Set mit zwei Kameras kann ich die eufyCam 2C Überwachungskameras nur empfehlen! Diese sind die so ziemlich besten Kameras aktuell auf dem Markt.

eufy Security eufyCam 2C, überwachungskamera aussen, 180Tage Akku, HD...

  • Gute Bildqualität und ordentliche Nachtsicht
  • bis zu 1/2 Jahr Akkulaufzeit!
  • LED Scheinwerfer
  • Gute und zuverlässige Bewegungserkennung (nicht selbstverständlich bei Akku-Kameras)
  • Lokale Speicherung der Aufnahmen
  • Keine Folgekosten

Eufycam 2c

Powerbank + Ladegerät in einem? PowerCore III Fusion 5K von Anker im Test

Der Anker PowerCore III Fusion 5K 5000 PD könnte das ultimative Ladegerät für den Urlaub sein. Warum? Anker hat bei diesem die Funktion eines Ladegerätes und einer Powerbank verbunden.

Powercore Iii Fusion 5k Von Anker Im Test 4

Auf den ersten Blick haben wir hier nur ein normales USB-Ladegerät. Allerdings in diesem stecken Akkuzellen, welche die USB-Ausgänge auch unterwegs weiter mit Strom versorgen und Euch ermöglichen Smartphone und Co zu laden. Im Hotelzimmer angekommen steckt Ihr den PowerCore III Fusion 5K einfach in die Steckdose und der interne Akku wird geladen und Ihr könnt die USB-Anschlüsse parallel regulär nutzen.

Klingt doch toll! Anstelle zweier Geräte nur noch eins, aber wie sieht es in der Praxis aus? Ist hier der Anker PowerCore III Fusion 5K auch gut umgesetzt? Finden wir es im Test heraus!

 

Der PowerCore III Fusion 5K von Anker im Test

Auf den ersten Blick ist der PowerCore III Fusion 5K ein reguläres USB-Ladegerät aus Ankers PowerPort Serie. So misst dieses 78 x 71 x 29,6 mm und ist im üblichen Steckernetzteil Format gehalten.

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Allerdings ist das Ladegerät für ein 18W Modell recht groß und mit 187 g auch recht schwer. Dies kommt natürlich von der sekundären Funktion. In dem Ladegerät sind zwei Akkuzellen mit einer gemeinsamen Kapazität von 5000mAh verbaut.

So könnt Ihr die USB-Ausgänge auch nutzen wenn gerade keine Steckdose verfügbar ist. Ist eine Steckdose verfügbar, dann könnt Ihr den PowerCore III Fusion 5K als ganz normales USB-Ladegerät nutzen, während im Hintergrund der integrierte Akku geladen wird. Klasse!

Powercore Iii Fusion 5k Von Anker Im Test 2

Was die Verarbeitung angeht ist der Anker PowerCore III Fusion 5K soweit Okay. Der verwendete weiße Kunststoff wirkt wertig und ausreichend dick. Allerdings sind die Übergänge im Gehäuse nicht ganz perfekt. Ebenso finde ich es etwas schade, dass der Netzanschluss fest verbaut ist. Diesen abnehmbar zu machen hätte die Powerbank Funktionalität noch etwas angenehmer gestaltet.

Kommen wir zu den beiden Anschlüssen des Ladegeräts/Powerbank. Hier finden wir einen USB C Port und einen USB A Port, was die aus meiner Sicht ideale Kombination ist. Der USB A Port ist ein ganz normaler 5V/2,4A Ladeport. Dieser ist aber natürlich mit Ankers PowerIQ optimiert.

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Der USB C Port hingen verfügt über PowerIQ 3.0. PowerIQ 3.0 ist eine Kombination aus Quick Charge 3.0 und USB Power Delivery, wie auch weiteren Ladestandards in einem Port.

Für uns ist aber die Unterstützung des USB Power Delivery Standards das Wichtigste. Hier bietet das Ladegerät 18W bzw. 5V/3A oder 9V/2A. USB Power Delivery ist der Ladestandard der Wahl von Apple, Samsung und vieler weiterer Android Hersteller.

 

Kapazität und Auffälligkeiten

Starten wir mit ein paar Auffälligkeiten. Grundsätzlich spricht Anker von 18W Leistung. In der Praxis liegt die Leistung aber bei rund 22W. Über den USB C Port könnt Ihr maximal 18W (9V/2A) entnehmen. Belastet Ihr parallel den USB A Port, dann wird der USB C Port auf 5V/2A gedrosselt. Heißt praktisch könnt Ihr maximal 10W + 12W entnehmen.

Im Powerbank Modus gibt es aber eine Besonderheit! Bei unter ca. 40% Kapazität wird der USB C Port auf 9V/1,6A gedrosselt.

Powercore Iii Fusion 5k Von Anker Im Test 8

Warum? Wenn die Akkuzellen langsam leerer werden sinkt ihre Spannung. Eine volle Lithium Zelle hat 4,2V, um nun 10W aus dieser Zelle zu erhalten müssten wir Sie mit 2,38A entladen. Eine fast leere Lithium Zelle hat sagen wir mal 3,5V. hier müssten für 10W den Entladestrom auf 2,85A steigern. Der Unterschied ist zwar nicht massiv, kann aber die Akkuzelle und die Elektronik mehr belasten.

Daher drosseln sich gerade high Power-Powerbanks (die 100W und mehr liefern können) sehr oft wenn die Kapazität am Ende ankommt. Bei kleineren Powerbanks sieht man dies seltener.

Schauen wir uns einmal die Kapazität bei verschiedenen Lastsituationen an:

Wh mAh
USB A 5V/1A 15.599 4215.946
USB C 9V/1A 14.707 3974.865

Das Ladetempo

Folgende Geräte habe ich am PowerCore III Fusion 5K getestet:

  • Apple iPad Pro 11
  • Apple iPhone 11 Pro Max
  • Apple MacBook Pro 13
  • Apple MacBook Pro 16
  • Dell XPS 13 9380
  • Samsung Galaxy S20 Ultra
  • Xiaomi Mi 10 Pro
USB C USB A
Apple iPad Pro 11 15.96 7.56
Apple iPhone 11 Pro Max 17.82 11.56
Apple MacBook Pro 13 17.25
Apple MacBook Pro 16 17.12
Dell XPS 13 9380 18.34
Xiaomi Mi 10 Pro 13.71 7.66

Starten wir mit dem wichtigsten Punkt, dem Samsung Galaxy S20 Ultra. Leider konnte ich das S20 Ultra nicht dazu bewegen an dem PowerCore zu laden. Ähnliches wird voraussichtlich für die gesamte S20 Serie gelten.

Hier gibt es eine merkwürdige Inkompatibilität zu vielen Ladegeräten aus dem Hause Anker. Allerdings ist das S20 Ultra nicht nur an Anker Ladegeräten oftmals etwas zickig. Der USB A Port funktioniert natürlich auch in Kombination mit dem S20 Ultra.

Abseits davon gab es keine Auffälligkeiten. Gerade die Apple Smartphones und auch das Apple iPad erreichten ein gutes Ladetempo am PowerCore III Fusion 5K. Selbst der normale USB A Port ist sauber optimiert.

Dieser gibt sich als BC 1.2, Apple 2,4A und Samsung 2A kompatibel zu erkennen, weißt damit die wichtigen Protokolle auf.

 

Wiederaufladen und gleichzeitiges Nutzen

Ist die „Powerbank“ leer und verbindet Ihr den PowerCore III Fusion 5K mit einer Steckdose, dann nicht diese rund 11,4W auf. Ich schätze mal nach Abzug der Effizienz usw. werden vermutlich 5V/2A in der Powerbank landen.

Powercore Iii Fusion 5k Von Anker Im Test 7

Nutzt Ihr die USB Ports wird das Laden des integrierten Akkus anscheinend eingestellt! Der integrierte Akku scheint nur im Leerlauf geladen zu werden. Vermutlich hat das integrierte Netzteil nur eine Leistung von +- 20W, die im Zweifel primär den USB Ausgängen zugeordnet werden.

Vielleicht hattet Ihr die Idee den Anker PowerCore III Fusion 5K 5000 PD als eine Art UPS für z.B. einen Raspberry Pi zu nutzen. Leider geht dies aber nicht. Wird das Ladegerät vom Strom getrennt gibt es eine kurze Unterbrechung bei der Stromversorgung ehe die Powerbank einsetzt.

 

Effizienz

Schauen wir uns zum Abschluss noch die Effizienz an.

Effizienz

Hier war ich ganz klar positiv überrascht! Mit 84% bis 91% arbeitet das Anker PowerCore III Fusion 5K recht Effizient. Auch der Leerlaufstromverbrauch liegt bei 0W bzw. liegt unter 0,4W was die Messgrenze meines Messgerätes ist. Letzteres ist natürlich nur der Fall wenn die Akkuzellen im Inneren voll sind.

 

Fazit

Ist es eine gute Idee eine Powerbank und ein Ladegerät zu kombinieren? Grundsätzlich denke ich schon, gerade wenn es mit leichtem Gepäck Richtung Urlaub geht. Stellt sich nun die Frage, solltet Ihr auch Ankers Umsetzung in Form des PowerCore III Fusion 5K kaufen? Grundsätzlich ja, der PowerCore III Fusion 5K funktioniert weitestgehend wie beworben.

Im Hotelzimmer könnt Ihr diesen als normales 18W bzw. 10 + 12W Ladegerät nutzen und unterwegs als 5000mAh Powerbank. Dies funktioniert auch soweit gut und zuverlässig. Ich hatte keine Probleme mit Abbrüchen des Ladevorgangs oder Ähnlichem.

Powercore Iii Fusion 5k Von Anker Im Test 6

Allerdings gibt es durchaus ein paar „rauhe Kanten“. So wird beispielsweise der integrierte Akku nur geladen wenn Ihr die USB Ports gerade nicht nutzt bzw. die angeschlossenen Geräte voll sind. Auch drosselt sich die Powerbank wenn die Restkapazität unter 40% fällt und bei der Trennung vom Strom gibt es eine kurze Unterbrechung. Eine Nutzung als USV für einen mini Computer wie ein Raspberry PI oder eine Überwachungskamera ist leider nicht möglich.

Auch ist der PowerCore III Fusion recht groß, für letztendlich ein 18W Ladegerät + 5000mAh Powerbank, dafür habt Ihr beides in einem, was sicherlich auch sehr praktisch ist! Letztendlich wie praktisch dies für Euch wäre, entscheidet auch darüber ob Ihr den Anker PowerCore III Fusion 5K nun kaufen solltet oder nicht.

Der Echo Show 8 im Test, wie gut klingt er?

Amazon bietet bei seinen Echo Lautsprechern aktuell zwei Serien an. Die normalen Echo Lautsprecher und die Echo Show Modelle, welche Lautsprecher und Display in einem Gerät vereinen.

Echo Show 8 Im Test 6

Der Reguläre Amazon Echo Show ist aber mit rund 200€ kein günstiges Gerät. Zugegeben dieser ist auch sehr gut, aber dennoch. Hier wirkt doch der Echo Show 8 mit unter 100€ doch deutlich attraktiver! Für 2 Zoll weniger nur noch die Hälfte des Preises des großen Echo Show zahlen klingt doch im ersten Moment nach einem fairen Deal!

Aber wie sieht es in der Praxis aus und vor allem wie klingt der Show 8 in der Praxis? Finden wir dies doch einmal im Test heraus.

 

Der Echo Show 8 im Test

Amazon bleibt beim Echo Show 8 der Designsprache des großen Echo Shows treu! So verfügt auch der Echo Show 8 über ein sehr minimalistisches Design. Von vorne seht Ihr im Grunde nur das 8 Zoll Display mit seinem recht schmalen Rahmen.

Echo Show 8 Im Test 1

Die komplette Elektronik und die Lautsprecher sind auf der Rückseite des Lautsprechers angebracht. Diese bilden hier die Form eines Standfußes, welcher den Lautsprecher auch etwas anwinkelt. Dementsprechend ist aber der Winkel des Lautsprechers Fix. Der von Amazon gewählte Winkel ist ideal für die Nutzung auf einem Tisch oder einer Arbeitsplatte. Wollt Ihr den Show 8 anders ausrichten bietet Amazon einen optionalen Standfuß für rund 25€.

Während das Display auf der Front natürlich von einer Plexiglas-Scheibe bedeckt ist, nutzt Amazon auf der Rückseite eine Textilummantelung, welche Lautsprecher usw. bedeckt.

Echo Show 8 Im Test 2

Auf der Oberseite des Rahmens finden wir die drei üblichen Tasten, also Lauter, Leiser und eine Taste zum Abschalten der verbauten Kamera und der Mikrofone. Solltet Ihr der Kameraabschaltung nicht trauen, dann verfügt der Echo Show 8 über eine integrierte Kameraabdeckung, welche sich über einen Schalter physisch über die Linse schiebt.

Echo Show 8 Im Test 3

Auf der Rückseite finden wir noch einen Stromanschluss, einen 3,5mm Audio Ausgang und einen microUSB Port. Der MicroUSB Port ist nur für Wartungszwecke.

Echo Show 8 Im Test 4

Mit im Lieferumfang des Echo Show 8 ist ein 30W Netzteil. Keine Sorge der Show 8 benötigt keine 30W. Im Leerlauf liegt der Verbrauch bei ca. 4,8W und bei der mittel lauten Wiedergabe von Musik bei ca. 6-9W.

 

Display

Der Amazon Echo Show 8 verfügt über ein 8 Zoll Display mit einer Auflösung von 1280 x 800. Das Display ist einfach nur als top zu bezeichnen! Es ist hell, farbenfroh und vor allem sehr blickwinkelstabil! Letzteres ist auch bei einem Produkt wie dem Echo Show nicht ganz unwichtig.

Echo Show 8 Im Test 12

Schwächen sind lediglich im Detail zu erkennen. So ist die Auflösung okay, aber wenn Ihr von modernen Smartphones verwöhnt seid, dann ist diese auch nichts besonders. Ebenso ist der Kontrast und der Schwarzpunkt ebenso mittelmäßig. Dennoch kann ich nicht klagen, für unter 100€ ist dies ein wahnsinnig gutes Display!

 

Was kann das Display?

Was ALEXA kann, wird vermutlich den meisten von Euch bekannt sein. Falls nicht hier eine kurze Übersicht mit ein paar der aus meiner Sicht interessanten Befehle:

  • ALEXA spiele Songs von Interpret XYZ
  • ALEXA spiele Radio XYZ (es werden so ziemlich alle deutschen und internationalen Radiostationen unterstützt)
  • ALEXA stelle einen Timmer auf XYZ
  • ALEXA schalte das Licht im Wohnzimmer ein (Smart Home Gerät vorausgesetzt)
  • ALEXA wie wird morgen das Wetter

All diese Funktionen bietet natürlich auch der Echo Show 8. Die meisten Befehle werden mit passenden Anzeigen unterstützt. So wird Euch bei der Frage nach dem Wetter beispielsweise auch der Wetterbericht angezeigt.

Einige Radiosender bieten neben dem Radio-Stream auch eine live Kamera im Studio an, wie z.B. SWR 3.

Echo Show 8 Im Test 11

Auch kann der Echo Show 8 beispielsweise Rezepte anzeigen. Fragt einfach nach „ALEXA zeige mir Rezepte für Nudeln“ und Euch werden einige Rezepte angezeigt.

Echo Show 8 Im Test 14

Ihr könnt den Show 8 auch als eine Art mini Fernseher nutzen. Beispielsweise könnt Ihr Filme auf Amazon Prime Video ansehen oder die Tagesschau.

Mithilfe der integrierten Kamera könnt Ihr auch Video-Telefonate zwischen Echo Show Geräten führen. Ideal für ältere Menschen die vielleicht nicht einen PC Nutzen können. Ein Befehl wie „ALEXA Rufe XYZ an“ werden auch die meisten älteren Menschen schaffen können.

 

Klang

Kommen wir zu einem der spannendsten Punkte, dem Klang. Hier war ich durchaus positiv überrascht! Der kleine Lautsprecher klingt für seine Abmessungen erstaunlich groß und voll.

Starten wir aber wie üblich am Anfang, also bei den Höhen. Die Höhen des Echo Show 8 sind soweit okay bis gut. Die Treiber des Show 8 sind seitlich angebracht und somit nicht direkt auf Euch gerichtet. Höhen sind aber vergleichsweise direktional. So habt Ihr den besten Klang seitlich vom Echo Show 8. Hier sind die Höhen auch ziemlich perfekt. Sitzt Ihr genau vor dem Display sind die Höhen weiterhin gut, aber es ist zu merken, dass diese nicht direkt auf Euch gerichtet sind.

Echo Show 8 Im Test 8

Bei den Mitten zeige ich mich sehr zufrieden. Der Echo Show 8 neigt zwar etwas zur Badewannen Klangsignatur (also Höhen und Tiefen angehoben und mitten leicht abgesenkt), aber gerade Stimmen und Gesang wird gut wiedergegeben.

Überrascht hat mich der Bass. Der Echo Show 8 ist erstaunlich Bass-Stark! Dieser ist natürlich kein Bass-Monster, dies ist auch bei den Abmessungen unmöglich. Allerdings steht dieser dem Amazon Echo 3 wenig bis nichts nach! Der Lautsprecher klingt sehr voll und kräftig. Der Tiefgang könnte etwas besser sein, aber dies ist meckern auf einem sehr hohem Level.

So würde ich den Echo Show 8 +- auf dem Level des regulären Echo 3 einordnen. Der Echo 3 ist etwas pegelfester, aber so viel tun sich beide nicht. Damit ist der Echo Show 8 natürlich auch deutlich besser als der Echo Dot und schlechter als der Echo Plus.

Rangliste Amazon Echo Lautsprecher:

  1. Echo Studio
  2. Echo Show (der große)
  3. Echo Plus 2. Gen
  4. Echo 3. Gen
  5. Echo Show 8
  6. Echo Show (1. Gen)
  7. Echo Plus 1. Gen
  8. Echo Dot 3. Gen
  9. Echo Dot

 

Fazit

Ich kann den Echo Show 8 mit gutem Gewissen empfehlen, wenn Ihr einen Smart Home Lautsprecher mit Display sucht. Der Show 8 steht dabei dem großen Amazon Echo Show sehr wenig nach!

Ja der große Amazon Echo Show hat nochmals ein größeres Display und einen besseren Klang, aber aus sicht der Preis/Leistung ist der Echo Show 8 eindeutig die bessere Wahl.

Was den Funktionsumfang angeht, sind eh alle Amazon Echo Show Modelle identisch. Der Lautsprecher kann Euch ne nach Befehl unterschiedliche zusätzliche Informationen, Diashows, Videos usw. zeigen.

Echo Show 8 Im Test 9

Ihr könnt auf dem Show 8 beispielsweise Filme via Amazon Prime sehen, Ihr könnt Euch aktuelle Nachrichten wie von der Tagesschau anzeigen lassen oder auch Rezepte beim Kochen. Beispielsweise beim Radio-Sender SWR3 gibt es zum Webradio auf den Show Modellen auch einen Live-Stream aus dem Studio, nett. Von daher ja das Display stellt durchaus einen Mehrwert da!

Klanglich ist der Echo Show 8 erstaunlich stark unterwegs. Dieser klingt sehr schön satt und kräftig. Er ist klanglich mit dem normalen Echo 3. Gen +- vergleichbar, also etwas schlechter als der Echo Plus und der reguläre Echo Show. Das Display ist 1a. Es ist hell und sehr schön Blickwinkel-stabil.

Kurzum ja der Amazon Echo Show 8 ein wirklich faires Angebot und eine der Preis/Leistungs-stärksten Angebote in Amazons Lineup!

Die besten TWS Ohrhörer unter 50€? Soundcore Liberty Neo im Test

Die Liberty Neo gehören zu den spannendsten TWS Ohrhörern im LineUp von Anker. Zum einem sind diese mit unter 50€ in einer recht gut bezahlbaren Preisklasse angesiedelt, zum anderen verfügen diese gerade auf der Amazon Plattform über extrem gute Bewertungen. Über 1700 5* Bewertungen können doch nicht lügen?

Anker Soundcore Liberty Neo Im Test 5

Diese extrem guten Bewertungen haben zumindest mein Interesse geweckt. Kurzum ich habe mir die Soundcore Liberty Neo aus eigener Tasche gekauft. Können diese TWS Ohrhörer wirklich überzeugen? Finden wir es im Test heraus!

 

Die Anker Soundcore Liberty Neo im Test

Die Soundcore Liberty Neo machen auf den ersten Blick einen sehr guten Eindruck! So ist die Ladebox mit 80 x 36 x 31 mm und einem Gewicht von 54 g (inklusive Ohrhörer, 43 g ohne) schön alltagstauglich.

Anker Soundcore Liberty Neo Im Test 1

Dabei setzt die Ladebox der Sonderversionen blau und rot auf eine Art Metallic Lackierung, welche wie Metall anmuten soll. Natürlich ist aber die Ladebox komplett aus Kunststoff gefertigt. Allerdings wirkt dieser Kunststoff sehr schön wertig und stabil. Ähnliches gilt auch für den Klappmechanismus.

Der integrierte Akku der Ladebox kann die Ohrhörer unterwegs rund 3x aufladen. Mit jeder Ladung sollen die Ohrhörer rund 5 Stunden durchhalten. Bei einer niedrigen Lautstärke kann ich diesen Wert auch bestätigen. Geladen wird die Ladebox noch über einen klassischen microUSB Port auf der Rückseite.

Anker Soundcore Liberty Neo Im Test 2

Bei den Soundcore Liberty Neo selbst setzt Anker auf eine Mischung aus einem einfachen, aber wertigen matten Kunststoff, wie auch Gummi bzw. Silikon Elemente. Dabei sind die Ohrhörer erfreulicherweise in einem recht kompakten „Ohrstöpsel“ Design gehalten. Die Ohrhörer sind also recht unauffällig gehalten, was im Alltag oftmals angenehm ist.

Auf der Rückseite der Ohrhörer findet sich eine Taste zur Steuerung. Über diese könnt Ihr Musik pausieren, fortsetzen, Anrufe annehmen usw. Hier bin ich allerdings hin und her gerissen. Normalerweise bin ich kein Fan von Touch-Pads bei Kopfhörern, aber bei TWS Ohrhörern machen diese meist mehr Sinn als Tasten. So sind die Tasten bei den Liberty Neo zwar schön leichtgängig, aber das Drücken während sich die Ohrhörern in den Ohren befinden ist eher so semi angenehm.

Anker Soundcore Liberty Neo Im Test 4

Das Ein/Ausschalten der Ohrhörer geschieht aber wie üblich automatisch wenn Ihr diese in die Ladebox legt bzw. heraus nehmt.

 

Tragekomfort

Die Liberty Neo sind mittelgroße Ohrhörer, welche über eine recht klassische „Ohrstöpsel“ Form besitzen. Anker hat bei diesen zudem auf Ohrhaken oder andere Silikon-Bügel verzichtet.

Anker Soundcore Liberty Neo Im Test 10

Hierdurch sitzen die Ohrhörer etwas lockerer als beispielsweise die Anker Soundcore Spirit Dot 2. Allerdings ist hierdurch der Sitz auch etwas entspannter und lockerer. Ihr habt weniger das Gefühl einen Fremdkörper im Ohr zu haben.

Dies ist ideal für etwas ruhigere Tätigkeiten oder einfaches Gehen. Unterm Strich würde ich die Liberty Neo weniger für sehr intensiven Sport empfehlen, aber dafür umso mehr für alltägliche Anwendungen wie den Heimweg usw.

 

Klang

Kommen wir zum spannendsten Punkt, dem Klang. Anker wirbt hier mit „ENORMER BASS: Unsere exklusive BassUp Technologie analysiert das Klangprofil in Echtzeit und erhöht niedrige Frequenzen automatisch um 43%. Mehr hören – mehr fühlen!“ Und ja ich denke dies trifft doch sehr gut wohin die akustische Reise geht. Die Soundcore Liberty Neo sind kleine Bass-Bomber. Gehen wir aber geordnet vor, starten wir also bei den Höhen.

Anker Soundcore Liberty Neo Im Test 8

Die Höhen der Soundcore Liberty Neo sind als gut bis sehr gut zu bezeichnen. Diese sind sehr schön klar und sauber. Dabei halten diese eine schöne Balance aus Brillanz und Abrundung. Zischlaute wirken also nicht übermäßig scharf oder schrill, allerdings können die Liberty Neo auch recht luftig klingen, wenn vom Song verlangt.

Die Mitten der Liberty Neo sind okay. Diese sind ganz klar von Anker auf die „Badewannen“ Klangsignatur getrimmt. Badewannen-Klangsignatur? Badewannen sind im Querschnitt vorne und hinten hoch und in der Mitte abgeflacht. So in der Art ist auch die Klangsignatur der Soundcore Liberty Neo. Viele Höhen, viele Bässe, weniger Mitten. Das soll nicht heißen, dass die Mitten furchtbar wären, dies ist nicht der Fall.  Stimmen und Gesang werden gut dargestellt und Musik hat eine gute Füllung. Allerdings setzt der Beat ein sind die Bässe klar dominant.

Der Bass ist klar das Prachtstück der Anker Soundcore Liberty Neo. Der Bass ist ein gutes Stück angehoben, sehr kräftig und vor allem Tief und voluminös! Solch einen wirklich runden und guten Bass hört man selten in der 50€ Preisklasse. Selbst der Tiefgang ist hervorragend! Seid Ihr Bass-Fans werdet Ihr hier voll auf Eure kosten kommen.

Im Gegenzug sind die Anker Soundcore Liberty Neo natürlich weniger etwas für die Puristen unter Euch, die einen besonders neutralen und unverfälschten Klang suchen. Die Liberty Neo nutzen den mächtigen Bass natürlich etwas zur „Effekthascherei“. Dieser in Kombination mit den guten Höhen lässt die Ohrhörer lebendig und kräftig erscheinen.

Interessanterweise haben alle aktuellen Anker SoundCore Ohrhörer einen sehr ähnlichen Bass.

Vergleich Anker Ohrhörer

Hier seht Ihr die Frequenzmessung der einzelnen Ohrhörer, der Bass ist der linke Bereich. Hier sind:

+- identisch. Solltet Ihr Euch bei den Anker SoundCore TWS Ohrhörern nicht entscheiden können, diese Modelle sind was den Bass angeht auf einem sehr ähnlichen Level. Lediglich die Höhen unterscheiden sich deutlich. So haben die Soundcore Liberty Neo ganz klar die neutralsten Höhen.

Neutral würde eine komplett gerade Linie von Anfang bis Ende bedeuten.

Frequenzkurve

Schlägt die Line nach oben aus bedeutet dies nur, dass dieser Frequenzbereich „lauter“ ist und somit kräftiger wirkt. Im Studio Umfeld gelten Kopfhörer und Ohrhörer als am besten wenn diese Möglichst neutral sind. Solche Ohrhörer wirken allerdings oftmals etwas „langweilig“. Daher gibt es hier beispielsweise den starken Bass-Boost. Bei anderen SoundCore Ohrhörern werden zudem die Höhen noch etwas weiter angehoben, wodurch diese subjektiv „klarer und brillanter“, aber auch anstrengender und gegebenenfalls unnatürlicher klingen.

 

Fazit

Es gibt an den Anker Soundcore Liberty Neo sehr viel zu mögen! Die Kombination aus:

  • Alltagstauglichem Design
  • Sehr gutem Tragekomfort
  • Rundem Klang mit starkem Bass
  • Guter Akkulaufzeit
  • Sehr fairem Preis von unter 50€

Ist fast wie der Heilige Gral bei den true Wireless Ohrhörern. Diese sind einfach ideal für den normalen Alltag, Bus, Bahn usw., wo man auch vielleicht nicht immer mit 200€ Ohrhörern herumrennen möchte.

Anker Soundcore Liberty Neo Im Test 6

Dabei sind die Liberty Neo auch klanglich nicht schlecht, ganz im Gegenteil! Diese besitzen recht neutrale Höhen und Mitten, aber einen stark angehoben Bass. Hierdurch klingen die Ohrhörer sehr lebendig und dynamisch. Musik macht mit den einfach Spaß! Dabei ist die Bass Qualität und der Tiefgang ziemlich perfekt.

Ziemlich perfekt ist auch der Tragekomfort. Für sehr intensiven Sport gibt es sicherlich besser Ohrhörer, aber die Liberty Neo Sitzen angenehm ohne zu drücken, was ideal für den Weg zur Arbeit, Schule oder Uni ist.

Kurzum ja, ich halte die Anker Soundcore Liberty Neo für die so ziemlich besten True Wireless Ohrhörer unter 50€, wenn Ihr einen guten Schuss Bass mögt. Die nächst besseren Ohrhörer wären im Übrigen die Anker Soundcore Spirit Dot 2, welche einen ähnlichen Bass und Tragekomfort haben (letzter etwas schlechter), aber noch etwas klarere Höhen bieten.

Der Cecotec CONGA 5090 Saugroboter im Test, ein spannender Exot!

Der spanische Hersteller Cecotec wird den wenigsten hier zu Lande etwas sagen. Allerdings bietet Cecotec einige wirklich spannende Saugroboter an! So bietet beispielsweise der CONGA 5090 laut Hersteller eine fantastische Saugleistung von 8000pa, austauschbare Bürsten, eine moderne Laser-Navigation, eine App Steuerung mit Raumunterstützung usw.

Cecotec Conga 5090 Saugroboter Im Tes 12

Aber oftmals ist die Theorie und die Praxis doch etwas anderes. Wollen wir uns daher doch einmal den CONGA 5090 ansehen und ob dieser den Kaufpreis von fast 500€ gerechtfertigt ist.

An dieser Stelle vielen Dank an Cecotec für das Zurverfügungstellen des Saugroboters für diesen Test.

 

Der Cecotec CONGA 5090 Saugroboter im Test

Der CONGA 5090 setzt auf das vertraute Saugroboter-Design. Das heißt dieser besitzt eine runde Form, mit einer kleineren rotierenden Bürste auf der vorderen Seite. Diese soll Schmutz aus den Ecken kehren. Auf der Oberseite thront der auffällige Laser-Sensor, welcher das Kernstück der Navigation darstellt.

Cecotec Conga 5090 Saugroboter Im Tes 1

Mit einer Höhe von ca. 11,8 cm ist der CONGA 5090 ausreichend flach, um unter die meisten Möbel zu gelangen.

Dabei ist das Gehäuse wie üblich aus Kunststoff gefertigt. Die Oberseite ist dabei aus einem Hochglanzkunststoff. Leider lassen sich auf diesem Kunststoff recht gut Fingerabdrücke usw. sehen. Ihr müsst Euren Saugroboter also regemäßig reinigen, ansonsten ist dieser schmutziger als Eure Wohnung.

Cecotec Conga 5090 Saugroboter Im Tes 2

Ebenfalls auf der Oberseite sind zwei Steuerungstasten. Hierbei handelt es sich um Start/Stopp, wie auch um eine Taste um den Roboter auf seine Basisstation zu senden. Die Basis-Station ist wie üblich eine kleine Box mit zwei Kontakten auf der Front über welche der Saugroboter geladen wird.

Eine Besonderheit beim CONGA 5090 befindet sich auf der Unterseite. Wie die meisten Saugroboter verfügt auch der CONGA 5090 über eine motorisierte Bürste, welche den Saugmotor unterstützt. Beim CONGA 5090 liegen hier aber gleich drei verschiedene Bürsten mit im Lieferumfang.

Cecotec Conga 5090 Saugroboter Im Tes 6

  • Eine „Walze“, welche komplett mit Borsten bestückt ist, für glatte Böden
  • Eine „Hybrid“-Bürste welche sowohl Borsten wie aber auch Gummi-Elemente besitzt, für Teppich und glatte Böden.
  • Eine Gummi-Walze für Tierhaare

Alle anderen mir bekannten Saugroboter (abseits von iRobot) setzten nur auf Hybrid-Bürsten. Auf glatten Böden oder wenn Ihr nur sehr wenige kurze Teppiche habt, macht aber eine Walzenbürste mehr Sinn. Diese können besser Schmutz von Böden aufnehmen und Haare können sich in diesen nicht so verfangen. Ihr habt also die Qual der Wahl.

Interessanterweise bietet Euch Cecotec neben der Steuerung direkt am Gerät und via App auch noch eine kleine Fernbedienung, welche im Alltag durchaus recht praktisch ist!

 

Filter und Schmutzauffangbehälter

Der Cecotec CONGA 5090 verfügt erfreulicherweise über einen recht großen Schmutzauffangbehälter, gerade verglichen mit den Roborock-Modellen. Für Nutzer mit Haustieren ist dies durchaus ein großer Vorteil. Zudem wirbt Cecotec mit „Zyklon-Technologie“ auf Seite des Filters.

Cecotec Conga 5090 Saugroboter Im Tes 4

Dies halte aber für etwas Marketing. Es gibt zwar eine Art Zyklon im Inneren, dieser ist aber kein „echter“ Zyklon wie wir diesen von Dyson und Co. Kennen. Viel mehr handelt es sich um einen spiralförmigen-Kanal hin zum Schmutzauffangbehälter. Dennoch ist das Filter-System nicht schlecht. So ist der HEPA-Filter gut abgeschirmt, sodass der grobe Schmutz nicht an diesen herankommt.

Cecotec Conga 5090 Saugroboter Im Tes 20

Allgemein blieb der HEPA-Filter vergleichsweise sauber. Ob dies nun an der Abschirmung liegt oder an dem Zyklon, oder an beidem kann ich nicht sagen. Hier können sich aber andere Hersteller ein Vorbild nehmen.

 

Einrichtung und App

Der Cecotec CONGA 5090 lässt sich natürlich auch über eine App steuern, welche passend zum Modell Conga 5090 heißt. Wenn Ihr nach der App im Google Playstore sucht werden Euch die negativen Bewertungen auffallen. Diese kann ich bedingt nachvollziehen.

Das erstmalige Verbinden des Saugroboters kann etwas trickreich sein, gerade wenn man nicht solche trickreichen Installationen gewohnt ist. Ladet Euch zunächst die App herunter und registriert Euch beim Hersteller. Wählt anschließend das Hinzufügen eines neuen Saugroboters aus. Startet den CONGA 5090 und haltet anschließend die beiden Tasten gedrückt bis diese Blinken. Nun sollte die App Euren Saugroboter erkennen und mit Eurem WLAN verbinden.

Dies hat bei mir nicht funktioniert! Wie macht man es funktionierend? Schaltet zuerst „Mobile Daten“ bei Eurem Smartphone aus und wechselt manuell während die App nach dem Saugroboter sucht auf das neu verfügbare CongaLaser WLAN Netz. Nun sollte die App den Sauger erkennen und ins Netzwerk einbinden.

Anschließend funktionierte die App bei mir wie erwartet! Hier und da gab es aber auch mal kleinere Verbindungsprobleme, die sich mit einem Neustart der App aber behoben haben. Die App ist zwar nicht so schick wie z.B. von Roborock, aber bietet an sich alle Funktionen die man in der Regel benötigt.

In der App Übersicht könnt Ihr den Saugroboter steuern und auch die aktuelle Karte inklusive der Live Position sehen. In den Einstellungen könnt Ihr zudem die Saugleistung und Putzleistung in vier Stufen anpassen. Interessant Ihr könnt einen „zweimaligen“ Modus aktivieren. Ist dieser aktiv versucht der Sauger alle Positionen in Eurer Wohnung zweimal zu überfahren, was die Gründlichkeit der Reinigung massiv erhöht!

Wenn ich etwas kritisieren muss, dann ist es die Möglichkeit zum Bearbeiten der Karte. Ihr könnt diese in Räume unterteilen, NoGo Bereiche festlegen usw. aber in das Menü dazu kam ich nur einmal beim ersten erstellen der Karte. Vielleicht habe ich aber auch nur eine Schaltfläche übersehen? Falls ja sollte diese besser sichtbar sein.

Navigation und Fahrverhalten

Die Navigation bei einem Saugroboter ist extrem wichtig. Alte Staubsaugroboter die eine Zufallsnavigation nutzen, was immer noch die meisten Modelle unter 250€ machen, sind gerade in komplexeren Wohnungen nur bedingt zu gebrauchen. Eine geordnete Navigation im besten Fall mit einem rotierenden Laser-Sensor ist „the Way to go“.

Genau über solch einen Laser-Sensor verfügt der CONGA 5090. Dieser sendet konstant einen Laser-Strahl aus der von Wänden und Möbeln reflektiert wird. Daraus kann der Saugroboter seine aktuelle Position und die Form Eurer Wohnung errechnen.

Cecotec Conga 5090 Saugroboter Im Tes 10

Dies erlaubt in Kombination mit den Abstandssensoren und dem Stoßsensor eine zentimetergenaue Navigation, welche sichergeht, dass alle Räume und Bereiche Eurer Wohnung gleichmäßig gesaugt werden.

  1. In der Praxis verhält sich der CONGA 5090 ähnlich wie viele andere Modelle mit ähnlicher Navigation.
  2. Der Saugroboter startet.
  3. Er sucht sich zu seiner rechten eine Wand und folgt dieser .
  4. Nach ca. 5 Metern dreht der Roboter nach links ab bis er eine Wand findet.
  5. Dieser wird auch wieder 5 Meter gefolgt, ehe wieder nach links abgedreht wird usw.
  6. Erreicht der Sauger seine Ausgangsposition wird der mittlere Bereich in möglichst geraden Bahnen gereinigt.
  7. So unterteilt der Roboter Eure Wohnung in gleichmäßige Abschnitte welche nacheinander abgearbeitet werden.
  8. Dank der Laser-Navigation weiß der Saugroboter genau wo er noch hinmuss und wo er schon war, dies wird Euch auch auf der Karte eingezeichnet.

In der Praxis navigiert der CONGA 5090 durchaus sehr zuverlässig und auch vorhersehbar. Ich hatte wenige bis keine Situationen wo der Saugroboter irgendwie verwirrt wirkte. Teils versucht dieser sich nur etwas intensiver unter Stühle zu arbeiten. Sollte dies aufgrund des Abstands nicht gehen gibt der Roboter aber nach ein paar Minuten auf. Ein Roborock S6 MaxV wirkt im direkten Vergleich teils aber noch etwas souveräner, auch wenn der CONGA 5090 sich schon überdurchschnittlich gut verhält.

Erfreulicherweise hat der CONGA 5090 keine Probleme mit Teppichen, auch wenn diese etwas höher sind! 

Lediglich Tische und Stühle mit solch einer Art der Füßen (siehe Bild) sind ein Problem. Diese „Balken“ zwischen den Beinen sind meist gerade so hoch, dass der Roboter drauf kommt, aber dann hängen bleibt, es aus einem anderen Winkel versucht usw. Es kann hier sehr viel Zeit vergehen bis der Roboter aufgibt. Dies ist ein gängiges Problem von Saugrobotern die eine hohe Steigungsfähigkeit haben. Hier müsst Ihr in der App einen NoGo Bereich festlegen.

Cecotec Conga 5090 Saugroboter Im Tes 9

Die generelle Fluchtlogik würde ich als gut einstufen. Der Cecotec CONGA 5090 konnte sich in meiner Wohnung aus allen Situationen befreien, in welche dieser auch hineingekommen ist. Was den Umgang mit herumliegenden Kabeln, Hundespielzeug usw. angeht, ist der Sauger durchschnittlich. Ihr solltet im besten Fall nichts herumliegen haben, aber das gilt für fast alle Saugroboter.

 

Die Saugleistung

Auf dem Papier ist die Saugleistung des Cecotec CONGA 5090 mit 8000pa geradezu gigantisch! Selbst die großen Modelle anderer Hersteller übertreffen in der Regel kaum die 2500pa.

Grundsätzlich ist mein Fazit zur Saugleistung positiv, aber die 8000pa halte ich für etwas optimistisch! Der CONGA 5090 übertrifft keinen Roborock S6 (mit 2000pa) um den Faktor 4x. Rein subjektiv hat der Roborock S6 sogar den höheren Luftdurchsatz.

Allerdings hat der Cecotec CONGA 5090 ein Ass im Ärmel, das sind die austauschbaren Bürsten. Habt Ihr nur glatte Böden bietet die „Walze“ eine hervorragende Saugleistung. Diese ist sehr gut darin auch längere Haare ohne Verwicklungen aufzunehmen und abzutransportieren. Selbiges gilt auch für größeren Schmutz wie Cornflakes, Hundeleckerlis usw. Auf Glatten-Böden ist die Saugleistung Weltklasse!

Cecotec Conga 5090 Saugroboter Im Tes 6

Auf Teppichen ist diese Bürste aber natürlich nur mäßig gut. Habt Ihr nur in einem Raum Teppichboden und dort auch nur leichte Verschmutzungen, dann ist die „Walzen-Bürste“ weiterhin auseichend. Bei mehreren Teppichen solltet Ihr aber auf die Hybrid oder die Tierhaar-Bürste wechseln. Die Hybrid-Bürste entspricht +- dem was 90% aller Saugroboter besitzen. Auch die Saugleistung ist hier +- auf dem Level eines Roborock S6, vielleicht leicht drüber aber dies ist schwer genau zu beurteilen.

Interessant ist die Gummi-Rolle für Tierhaare. Diese reinigt Teppiche weniger tief, dafür bleiben Tierhaare an der Walze besser „kleben“ und werden dann aufgenommen. Tierhaare sind für alle Saugroboter eine gewaltige Herausforderung! Selbst mein 600€ Roborock S6 MaxV schafft es nicht 100% der Haare von meinem Berner Sennenhund vom Teppich zu entfernen, diese kleben einfach unheimlich stark. Auch der CONGA 5090 schafft es nicht 100% alle Haare zu entfernen, bietet aber mit der Gummi-Walze eine bessere Reinigung als der Roborock! Dabei funktioniert die Gummi-Walze auch auf glatten Böden erstaunlich gut.

Kurzum, habt Ihr fast ausschließlich glatte Böden, dann bietet der CONGA 5090 mit seiner „Walze“ eine weit überdurchschnittliche Reinigungsleistung. Auf mix-Böden ist die Leistung mit der Hybrid-Bürste auf einem guten hohen Level. Habt Ihr viele Tierhaare und Teppichboden, dann ist die Leistung mit der Gummi-Walze ebenfalls weit überdurchschnittlich!

 

Lautstärke

Leider ist die Lautstärke der größte Kritikpunkt an dem Cecotec CONGA 5090. Selbst auf der niedrigsten Stufe erzeugt der Saugroboter ein vergleichsweise lautes „surren“, das auf den höheren Stufen auf die Lautstärke eines etwas älteren klassischen Staubsaugers anwächst.

Damit ist der Cecotec CONGA 5090 der lauteste Staubsaugroboter der mir bekannt ist.

 

Fazit

Der Cecotec CONGA 5090 ist ohne Frage ein sehr exotischer Saugroboter, welcher aber durchaus einige spannende Neuerungen mitbringt. Das Interessanteste ist hier die austauschbare Bodenbürste. Cecotec liefert spezielle Bürsten für glatte Böden, Mix-Böden und Tierhaare mit.

Zudem wirbt Cecotec mit einer unheimlich hohen Saugleistung, welche ich zwar so nicht zu 100% bestätigen kann, aber dennoch ist die Reinigungsleistung des CONGA 5090 sehr gut! Gerade in Kombination mit der Walze für glatte Böden oder der Bürste für Tierhaare. Hier kann der Sauger mit der ganz großen Konkurrenz mithalten oder diese sogar überbieten.

Cecotec Conga 5090 Saugroboter Im Tes 11

Auch die Navigation ist gelungen! In meinem Test wirkte der CONGA 5090 durchgehend souverän und zuverlässig. Dank der Laser-Navigation wusste der Saugroboter konstant wo er war und wo er noch hinmusste. Ideal für etwas komplexere Wohnungen mit vielen Räumen.

Die Cecotec App war soweit okay. Diese bietet zwar an sich alle Feature, könnt aber schon noch etwas mehr Liebe aufseiten des Designs und der Übersichtlichkeit benötigen.

Der größte Kritikpunkt am CONGA 5090 ist für mich die Lautstärke! Leider ist dieser ein sehr lauter Saugroboter. Diesen wollt Ihr also wenn möglich primär nutzen wenn Ihr entweder nicht da seid oder in einem anderen Raum. Bonuspunkte gibt es für die gute Wischfunktion und den großen Schmutzauffangbehälter. Dieser in Kombination mit der Gummi-Walze macht den Cecotec CONGA 5090 gerade für Haustierbesitzer interessant. Prinzipiell geht der Preis von 450€ (zum Zeitpunkt des Tests) für den CONGA 5090 in Ordnung, aber eine kleine Preissenkung würde doch die Marktposition etwas verbessern, gerade verglichen mit der bekannteren Konkurrenz.

Cecotec Conga 5090

B&W PI3, leider mit Nackenbügel, dafür mit einem spitzen Klang!

Durch das Aufkommen von True Wireless Ohrhörern sind klassische Bluetooth Ohrhörer oder auch Nackenband Ohrhörer weitestgehend vom Markt verdrängt worden.

Allerdings setzen einige Hersteller weiterhin auf das Nackenband Design, dazu gehört auch B&W. Dieses bietet auch einige Vorteile, so ist unter anderem mehr Platz in den Ohrhörern selbst, da viel Elektronik in das Nackenband ausgelagert werden kann. Dies wiederum kann die Klangqualität positiv beeinflussen.

B&w Pi3 Test 9

Aber dennoch muss ein Nackenband Bluetooth Ohrhörer im Jahr 2020 schon einiges bieten um sich gegen die kompaktere Konkurrenz zu behaupten. Gelingt dies den B&W PI3? Finden wir es im Test heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an B&W welche mir die PI3 für diesen Test zur Verfügung gestellt haben.

 

Die B&W PI3 im Test

Starten wir mit der Frage was Nackenband Ohrhörer überhaupt sind. Nackenband Bluetooth Ohrhörer besitzen eine Art Kranz aus einem flexiblen Gummi der um Euren Nacken gelegt wird. An den jeweiligen Enden dieses Kranzes befindet sich ein Kabel, das die Ohrstöpsel verbindet.

B&w Pi3 Test 1

Dieses Design war extrem beliebt als Bluetooth Ohrhörer gerade im Kommen waren und Elektronik dafür noch recht viel Platz benötigte. Diese Elektronik und auch die Akkus wurden dann in das Nackenband ausgelagert, während die Ohrhörer selbst „normale passive Ohrhörer“ sind. Mit rund 31g sind die B&W PI3 sicherlich nicht schwer, aber auch nicht super leicht. In der Praxis spielt dies hier aber kaum eine Rolle, da das Nackenband seitlich auf Euren Schultern aufliegt. Hier sind 31g nichts!

B&w Pi3 Test 2

Das Nackenband bei den B&W PI3 ist komplett flexibel aus einem weichen Gummi bzw. Silikon gefertigt. Selbiges Material wird auch für die Kabel der Ohrhörer genutzt. An den Endstücken des Nackenbands sind kleine Verdickungen angebracht, welche mit einem Aluminium Gehäuse ausgestattet sind.

B&w Pi3 Test 3

An diesen Verdickungen finden sich auch die Steuerungs-Tasten und der Ladeport. Bei dem Ladeport handelt es sich um einen modernen USB C Port! Dieser ist aber komplett offen, zudem wirbt B&W auch nicht mit einem Wasserschutz. Ihr müsst hier also mit Schweiß etwas vorsichtig sein.

Die Akkulaufzeit liegt bei soliden 8 Stunden laut B&W. Dieser Wert kommt auch +- hin.

B&w Pi3 Test 5

Was die Verarbeitungsqualität angeht, kann ich nichts Negatives über die B&W PI3 sagen. Die Ohrhörer wirken wertig und solide gebaut.

 

Tragekomfort

An sich sind Nackenband Ohrhörer natürlich vergleichsweise groß und auch etwas klobig. Allerdings da das Gewicht des Nackenbands und auch der Elektronik usw. auf Euren Schultern liegt, merkt Ihr davon nicht viel!

Auch die Ohrstöpsel selbst sind recht bequem und sitzen gut in den Ohren. Dabei setzt B&W auf so genannte Ohrhaken, bei welchen es sich um kleine Silikonbügel handelt die sich in Euren Ohren verkanten.

Klingt etwas unbequem, ist aber nicht der Fall. B&W hat die Passform bei den PI3 wirklich sehr gut getroffen. Die Ohrhörer sitzen sehr fest und bequem in meinen Ohren. Ich würde den Tragekomfort mit einer 1- bewerten.

 

Klang

Gerade Kopfhörer und Ohrhörer sind absolute Wundertüten. Egal was die Hersteller alles versprechen, man weiß nie wie diese klingen. So ist es auch mir als Tester prinzipiell lieber Kopf/Ohrhörer klingen gut, so ist der Test einfacher für mich zu schreiben ????

Daher war ich von den B&W PI3 auch sehr positiv überrascht! Die Ohrhörer klingen fast schon etwas überraschend gut, starten wir aber am Anfang, also bei den Höhen.

Die Höhen der B&W PI3 sind tadellos! Diese sind super klar und sauber, ohne dabei künstlich schrill zu klingen. Stimmen wirken natürlich, deutlich verständlich und Zischlaute werden sauber abgerundet, ohne in die Ohren zu stechen. Ähnliches gilt auch für höhere Instrumente, welche ebenfalls sehr natürlich wirken, ohne die künstlichen Spitzen die viele Ohrhörer bieten.

B&w Pi3 Test 7

Ebenfalls positiv geht es bei den Mitten weiter! Diese sind absolut neutral und natürlich. Stimmen werden 1a wiedergeben, egal ob diese eher hell oder tief sind. Auch generell ist die Klangfülle gut, auch wenn hier noch etwas Luft nach oben ist.

Wichtig, probiert bei den B&W PI3 eventuell die größeren Silikon-Aufsätze aus! Für eine gute Bass-Wiedergabe ist eine gute Versieglung der Ohren extrem wichtig. Normalerweise passen mir die Standardaufsätze immer gut, bei den B&W PI3 musste ich eine Nummer größer wählen. Für dieses herumprobieren werdet Ihr aber mit einem wahnsinns Bass belohnt! Das „Wahnsinn“ bezieht sich dabei aber weniger auf die Masse. Ja die B&W PI3 bieten etwas mehr Bass, sind aber in keiner Weise als extrem zu bezeichnen. Was die Ohrhörer aber extrem gut machen ist die Bass-Qualität! Der Bass hat einen tollen Tiefgang, besitzt eine schöne Masse, wirkt dabei aber sehr präzise und „kompakt“.  Ich habe schon lange keinen solch guten Tiefbass mehr gehört wie bei den B&W!

 

Fazit

Ich bin an sich kein Fan des Nackenband Designs der B&W PI3. Ja dieses ist neutral gesehen eigentlich recht komfortabel, da das Gewicht der Bluetooth Elektronik, Akku usw. auf Euren Schultern liegt, aber mittlerweile bevorzuge ich ganz klar „true Wireless“ Ohrhörer. Zugegeben dies primär aufgrund der Optik.

B&w Pi3 Test 11

Allerdings machen mir die B&W PI3 ein negatives Fazit sehr schwer, denn die Ohrhörer klingen verdammt gut und sind bequem! Diese sind HiFi Ohrhörer wie sie im Bilderbuche stehen. Die Höhen sind wunderbar klar und sauber, ohne zu überschärfen. Die Mitten sind recht neutral mit einer guten Wiedergabe von Stimmen und der Bass ist wirklich ein kleines Meisterstück! Dieser hat einen tollen Tiefgang, klingt dabei aber sehr präzise und satt!

Damit sind die B&W PI3 zwar generell etwas lebendigere Ohrhörer, verzichten aber auf Extreme. Diese bieten einfach einen top Klang, der 90% aller Menschen gefallen wird. Hinzu kommt ein sehr guter Tragekomfort, der viele wenn nicht sogar die meisten true Wireless Ohrhörer übertrifft.

B&w Pi3 Test 12

Daher müssen wir etwas abwägen, ist das Nackenband Design für Euch Okay? Dann kann ich Euch gerade klanglich die Ohrhörer nur ans Herz legen! Für 150€ ist dieser top.

Die Anker Soundcore Life Dot 2 im Test

Mit den Life Dot 2 bietet Soundcore ein paar sehr attraktiver TWS Ohrhörer in der 50€ Preisklasse an, welche sich eine Klasse über den sehr beliebten Liberty Neo einordnen sollen. Diese sollen dabei dank 8mm dreifache Dynamic Drivers einen besonders guten und bassstarken Klang bieten.

Anker Soundcore Life Dot 2 Im Test 7

Hierbei wurde auch der Tragekomfort laut Hersteller dank ZERO-PRESSURE AIRWINGS nicht außer Acht gelassen. Klingt doch interessant, aber wie sieht es in der Praxis aus? Können hier die Soundcore Life Dot 2 überzeugen? Finden wir es heraus!

 

Die Anker Soundcore Life Dot 2 im Test

Das Erste was bei den Anker Soundcore Life Dot 2 auffällt, ist die vergleichsweise große und schwere Lade/Transportbox der Ohrhörer. Diese misst 82 x 38 x 42 mm und bringt ein Gewicht von 99,9 g auf die Waage.

Anker Soundcore Life Dot 2 Im Test 1

Das hohe Gewicht hat aber auch einen Grund. So kann die Ladebox die Ohrhörer laut Hersteller 11,5 mal aufladen! Hier muss ich aber gestehen diesen Wert nicht nachgeprüft zu haben, die Größenordnung scheint aber zu passen. Mit einer Ladung halten die Ohrhörer 8 Stunden laut Hersteller durch. In der Praxis kam ich auf ca. 6-7 Stunden, aber bei niedriger Lautstärke halte ich 8 Stunden für machbar.

Anker Soundcore Life Dot 2 Im Test 3

Die Ladebox selbst ist wie üblich komplett aus einem matten, schwarzen Kunststoff gefertigt. Dieser macht einen guten Eindruck und wirkt wertig gearbeitet, auch wenn das Design „nichts Besonderes“ ist. Geladen wird die Ladebox via USB C.

Die Soundcore Life Dot 2 selbst setzen auf die meist übliche Ohrstöpselform. Dabei sind die Ohrhörer ebenfalls aus Kunstsoff gefertigt, sind aber ein Mix aus Hochglanz Kunststoff und mattem Kunststoff.

Anker Soundcore Life Dot 2 Im Test 5

Die Rückseite der Ohrhörer ist dabei eine kleine Touch Oberfläche zur Steuerung. Das Ein/Ausschalten passiert aber wie üblich automatisch wenn Ihr die Ohrhörer in die Ladebox legt bzw. herausnehmt.

 

Tragekomfort

Die Soundcore Life Dot 2 sind recht große TWS Ohrhörer. Anker setzt zudem bei diesen auf so genannte Ohrhaken, also kleine Silikon-Bügel die sich in Euren Ohren verhaken sollen. Hierdurch soll ein besser Halt entstehen.

Anker Soundcore Life Dot 2 Im Test 11

Unterm Strich würde ich den Tragekomfort als befriedigend bis gut einstufen. Ich fand die Ohrhörer gerade im ersten Moment etwas groß und klobig in meinen Ohren. Allerdings habe ich mich erstaunlich schnell an diese gewöhnt, woraufhin der Tragekomfort gut war. Diese sind ohne Frage nicht die bequemsten Ohrhörer, aber sind auch nicht schlecht was den Tragekomfort angeht, gerade mit etwas Gewöhnung und herumprobieren der unterschiedlichen Aufsätzen.

 

Klang

Kommen wir zu spannendsten Punkt, dem Klang. Starten wir hier am Anfang, also bei den Höhen.

Die Höhen der Soundcore Life Dot 2 sind soweit sehr sauber und auch angenehm direkt. Allerdings sind diese auch nicht super „aggressiv“ und auch nicht übermäßig leicht/luftig. Die Höhen der Soundcore Life Dot 2 runden recht stark ab und wurden nicht bis ans Limit gepuscht. Ich würde diese als angenehm bezeichnen. Selbst spitze S Laute stechen nicht in den Ohren. Legt Ihr aber auf einen besonders leichten Klang wert, dann sind dies nicht die richtigen Ohrhörer für Euch.

Anker Soundcore Life Dot 2 Im Test 9

Dies liegt auch zu weiten teilen am Bass und den Mitten. Der Bass ist eindeutig die treibende Kraft bei den Soundcore Life Dot 2! Dieser ist sehr mächtig, tief und kraftvoll. Dabei wirkt er aber auch nicht künstlich. Die Bassqualität passt, genau wie der Tiefgang, welcher gemeinsam mit dem Klangvolumen als sehr stark zu bezeichnen ist.  Seid Ihr Bass-Fans dann werdet Ihr die Soundcore Life Dot 2 lieben!

Die Mitten wiederum sind als unauffällig zu bezeichnen. Diese sind grundsätzlich nicht schlecht, werden aber etwas vom Bass überschattet. Dies gilt gerade für die oberen Mitten. Die unteren Mitten sind hingegen recht stark, wodurch Musik sehr kräftig und voll klingt. Stimmen werden soweit gut dargestellt, können aber im Beat etwas untergehen.

Unterm Strich haben die Anker Soundcore Life Dot 2 einen sehr kräftigen und treibenden Klang, der klar vom Bass dominiert wird. Dabei würde ich den Bass und auch generell den Klang nicht als extrem oder zu einseitig deklarieren. Die Höhen könnten zwar noch einen Hauch mehr hervorkommen, aber gerade wenn Ihr etwas mehr Bass mögt werden die Soundcore Life Dot 2 Euch richtig viel Spaß machen.

Anker Soundcore Life Dot 2 Frequency Response

Erklärung: Bei einer komplett geraden Linie würden die Ohrhörer Audiosignale 1 zu 1 wiedergeben, ohne diese zu färben oder zu „verfälschen“. Dies ist aber nur bei Studio/Referenz Kopfhörern üblich. Ihr könnt das Diagramm grob in drei Bereiche unterteilen, links = Tiefen/Bass, Mitte = Mitten und rechts = Höhen. Ist ein Teil höher als ein anderer Teil ist dieser Frequenzbereich klanglich mehr betont als ein anderer. Ist beispielsweise die Frequenzkurve links sehr hoch bedeutet dies einen Bass-Boost. Es ist zwar nicht möglich den Klang nur auf die Frequenzkurve herunter zu brechen, aber diese liefert dennoch neutrale Informationen zum Klang.

 

Fazit

Die Anker Soundcore Life Dot 2 sind klasse „Alltags“ TWS Ohrhörer. Zumindest dann wenn Ihr einen etwas wärmeren und vor allem bassstarken Klang bevorzugt. Dabei bieten die Soundcore Life Dot 2 aber nicht einfach nur Bass ohne Ende, auch qualitativ ist der Bass hervorragend! Hier spielen die Ohrhörer ein gutes Stück über ihrer eigentlichen Preisklasse. Aber auch die Mitten und Höhen sind soweit nicht schlecht, der Bass ist aber schon etwas dominant, was Musik sehr kräftig wirken lässt.

Anker Soundcore Life Dot 2 Im Test 8

Der Tragekomfort ist nicht schlecht. Die Ohrhörer sind zwar recht groß, aber ich habe mich daran sehr schnell gewöhnt. Weitere dicke Bonuspunkte gibt es für die Akkulaufzeit und das problemlose Koppeln.

Kurzum, ja für rund 60€ (zum Zeitpunkt des Tests) sind die Soundcore Life Dot 2 mit gutem Gewissen zu empfehlen, vor allem wenn Ihr nach einem guten Schuss Bass sucht!

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Die Mu6 Space2 im Test, sehr gute und exotische Kopfhörer mit ANC!

Hochpreisige Bluetooth Kopfhörer stammen in der Regel von Herstellern wie JBL, Bose, Sony, Sennheiser usw. Das sich ein kleinerer Hersteller wagt sich in den oberen Preisklassen mit diesen Herstellern zu messen ist selten.

Aber genau dies versucht Mu6 mit den Space2. Die Space2 sind 200€ Bluetooth Kopfhörer welche durch ein besonders gutes Noise Cancelling, einer erstklassige Klangqualität und durch einen ein Nulldruck-Ohrmuschel-Design überzeugen sollen.

Mu6 Space2 Im Test 7

Klingt doch im ersten Moment sehr gut! Allerdings wie sieht es in der Praxis aus? Klingen die Kopfhörer wirklich so gut wie der Hersteller verspricht? Finden wir es im Test heraus!

An dieser Stelle vielen dank an Mu6 für das Zurverfügungstellen der Kopfhörer für diesen Test.

 

Die Mu6 Space2 im Test

Bei den Mu6 Space2 handelt es sich um recht klassische Over-Ear Kopfhörer in einem schlichten Design.

Mu6 Space2 Im Test 1

Mu6 setzt auf eine recht einfache Kunststoffrückseite, die lediglich über ein kleines Mu6 Logo verfügt. Dabei sind die Space6 relativ groß für Kopfhörer die primär unterwegs genutzt werden sollen. Hier erinnern diese mich etwas an die Sony Flaggschiff Modelle.

So wirken die Space2 wie eine Mischung aus Bose QC 35 und Sony WH-1000XM4. Die Form entspricht eher den Sony und die Materialwahl Bose. Dabei wirken die Space2 aber ein gutes Stück massiver als beispielsweise die Bose QC 35!

Mu6 Space2 Im Test 2

Allgemein machen die Mu6 Space2 einen ausgesprochen massiven und stabilen Eindruck! Wenn Ihr erwartet hier irgendwelche 08/15 billig Kopfhörer zu erwarten, dann werdet Ihr überrascht sein. Die Verarbeitungsqualität der Space2 ist auf Flaggschiff Level!

Mu6 Space2 Im Test 4

Was das Steuern angeht bieten Euch die Space2 zunächst zwei Tasten an der linken Ohrmuschel. Eine zum Ein/Ausschalten der Kopfhörer und eine um das Noise Cancelling zu steuern. Das Noise Cancelling lässt sich in drei Stufen steuern:

  • ANC Ein
  • ANC Aus
  • „Ambient Aware“

Zum ANC kommen wir später noch etwas ausführlicher. Bei Ambient Aware handelt es sich um das genaue Gegenteil von ANC. Hierbei werden außen Geräusche gezielt verstärkt, so dass Ihr trotz Kopfhörer noch etwas von Eurer Umgebung mitbekommt.

Mu6 Space2 Im Test 5

Play/Pause, Laut/Leiser usw. könnt Ihr auch direkt an den Ohrhörern steuern. Hierfür ist allerdings ein kleines Touchpad auf der rechten Ohrmuschel angebracht. Je nachdem wie Ihr hier wischt werden unterschiedliche Befehle ausgeführt. Dies funktioniert in der Praxis „Okay“. Teils werden aber auch andere Befehle erkannt usw. Ich bevorzuge hier zugegeben normale Tasten.

Auch besitzen die Mu6 Space2 eine Erkennung wenn Ihr die Kopfhörer abnehmt. Dann pausieren diese automatisch die Musik. Nett! Dieses Feature hat allerdings bei mir auch ein paar mal versehentlich ausgelöst, was etwas nervig war.

Mu6 Space2 Im Test 3

Geladen wird der Akku der Kopfhörer über einen USB C Port auf der Unterseite. Die Akkulaufzeit in der Praxis liegt bei ca. 20 Stunden.

 

Tragekomfort

Die Space2 verfügen über relativ große Ohrmuscheln, für portable Kopfhörer. Die Ohrmuscheln sind zudem recht dick gepolstert und die Polsterung ist sehr schön weich.

Hier heraus ergibt sich ein guter bis sehr guter Tragekomfort! Meine Ohren wurden unter den Space2 nicht einmal sonderlich warm/schwitzig, obwohl es an sich nur wenig Belüftung gibt.

 

ANC

Aktives Noise Cancelling ist ohne Frage der größte Trend im Bereich der portablen Kopfhörer der letzten Jahre. Legt Ihr auf dieses einen besonders hohen Wert, dann solltet Ihr zu Sony oder Bose greifen, welche hier ohne Frage die besten ANC Kopfhörer produzieren.

Mu6 Space2 Im Test 10

Da können selbst Hersteller wie JBL und Co. nicht ganz mithalten, geschweige denn die „kleinen asiatischen Hersteller“. Daher war ich von den Mu6 Space2 in diesem Belang extrem positiv überrascht! Die Space2 verfügen über ein sehr gutes ANC, welches Sony und Co. nicht viel nachsteht!

Die Kopfhörer schaffen es Brummen und surrende Geräusche wie Motoren, Lüfter usw. fast zu 100% auszublenden. Stimmen werden ähnliche Geräusche werden ein gutes Stück gedämpft. Dabei erzeugen die Kopfhörer aber auch kein störendes weißes Rauschen bzw. dieses ist nicht wahrnehmbar. Ebenso hatte ich kein Druckgefühl.

Kurzum das ANC der Space2 ist glatt das beste das ich bisher bei Kopfhörern unter 200€ gehört habe.

 

Klang

Kommen wir zum spannendsten Punkt, dem Klang. Die Mu6 Space2 sind generell recht warme und bassstarke Kopfhörer. Aber schlüsseln wir den Klang etwas genauer auf. Starten wir hier bei den Höhen.

Die Höhen der Mu6 Space2 sind generell schön klar und „direkt“. Allerdings verglichen mit vielen Konkurrenten sind die Höhen etwas weniger stark angehoben, gerade verglichen mit den Mitten und den Bässen. Hierdurch werden die Höhen etwas in den Hintergrund gedrängt. Dies ist nicht „extrem“ oder störend, auch sind die Höhen nicht matt, aber die Mu6 Space2 klingen vergleichsweise „schwer“. An dieser Stelle möchte ich einfach mal eine Frequenzmessung einblenden um diese Aussagen etwas zu visualisieren.

Mu6 Space2 Frequency Response

Vergleich

Die Mu6 Space2 haben gerade verglichen mit den Sony WH-1000XM4 deutlich weniger ausgeprägte Höhen und auch die B&W PX7 haben etwas stärkere Höhen. In der Praxis hat mich dies erstaunlich wenig gestört, obwohl ich normalerweise besonders leichte und luftige Höhen mag. Die Höhen der Mu6 Space2 sind halt dennoch sehr klar und absolut sauber, aber nicht schrill oder künstlich angehoben um „brillanter“ zu klingen als sie eigentlich sind.

Wenn Ihr Euch das Diagramm angesehen habt, dann werdet Ihr vielleicht schon erahnen wie es um die Mitten steht. Die Mu6 Space2 haben die mit besten Mitten die ich bisher bei Bluetooth Kopfhörern gehört habe! Die Space2 klingen unheimlich voll und satt. Stimmen und Gesang, gerade wenn dieser etwas wärmer ist, wird wunderbar natürlich wiedergegeben. Auch Instrumente klingen sehr schön plastisch und lebendig. Gerade Songs wie von Queen oder Michael Jackson profieren hiervon extrem! Ich hatte selten Kopfhörer auf denen Dont Stop Me Now von Queen so natürlich und lebendig klang wie auf den Space2!

Mu6 Space2 Im Test 11

Wie steht es aber um den Bass? Der Bass der Space2 ist stark, wirkt aber teils weniger stark als er ist. Aufgrund der sehr ausgeprägten Mitten ist der Übergang zwischen Mitten und Tiefen etwas weniger kontrastreich, wodurch die Tiefen weniger tief anmuten. Aus diesem Grund neigen viele Kopfhörer dazu die Mitten etwas abzusenken um die Bässe besser hervorzustellen. Generell bieten die Space2 aber einen tollen Bass! Dieser ist kräftig, angenehm tief und satt! Ähnlich wie auch der restliche Klang wirkt der Bass schön harmonisch und rund.

Gerade in elektrischen Titeln wie Thank You – VIZE, Felix Jaehn oder Pendulum – Witchcraft können die Space2 regelrecht anfangen zu vibrieren. Erfreulicherweise vermeiden es die Kopfhörer aber in irgendeiner Form extrem zu wirken. Der Bass wirkt zu keinem Zeitpunkt und auch nicht bei ruhigeren Titeln übertrieben oder forciert. Ein gutes Beispiel ist hier Dont Stop Me Now von Queen, welches mit den Space2 fantastisch klingt. Generell alle Songs in welchen ein wärmer Grundton + eine kräftige Stimme vorhanden ist liegt den Kopfhörer sehr gut!

 

Fazit

Ich bin überrascht! Bei einem Preis von 200€ habe ich durchaus damit gerechnet, dass die Mu6 Space2 keine schlechten Kopfhörer sind, aber diese haben meine Erwartungen eindeutig übertroffen!

Die Space2 machen im Kern sehr viel richtig! Starten wir bei der größten Überraschung, dem ANC. Das Noise Cancellig der Kopfhörer ist erstaunlich stark und steht selbst den Marktführern in diesem Bereich wenig bis nichts nach. So ist das ANC der Space2 beispielsweise besser als der B&W PX7.

Mu6 Space2 Im Test 12

Das Spannendste ist aber natürlich der Klang. Die Mu6 Space2 haben einen recht warmen und natürlichen Klang. Dabei stechen gerade die Bässe und Mitten hervor. Hierdurch klingen Stimmen und auch viele Instrumente fantastisch! Auch in elektronischen Titeln können gerade die Bässe richtig Spaß machen. Die Höhen der Space2 sind nicht schlecht, sind aber weniger angehoben als bei einigen Konkurrenten.

Weitere Pluspunkte sind der Tragekomfort und die Verarbeitungsqualität! Aber gibt es auch etwas zu bemängeln? Bei meinen Space2 arbeitet der Sensor der die Musik pausiert, wenn Ihr die Kopfhörer abnehmt etwas über empfindlich und stoppte ab und zu (vielleicht einmal alle paar Stunden) die Musik einfach so.

Mu6 Space2 Im Test 13

Abseits davon kann ich die Mu6 Space2 aber wirklich mit gutem Gewissen empfehlen, wenn Ihr Kopfhörer mit einem starken ANC sucht und den kräftigen und natürlich warmen Klang mögt. Die Space2 sind sicherlich kein „Schnäppchen“, aber gute Kopfhörer der gehoben Klasse!

Mu6 Space2

Anker PowerPort III Nano, Ankers kleinstes USB C Ladegerät!

Mittlerweile werden fast alle Smartphones via USB C geladen. Selbst Apple setzt auf Seiten des Ladegerätes auf USB C, auch wenn die iPhones selbst vorerst noch den Lightning Port haben.

Anker Powerport Iii Nano Test Review 4

Da ist ein gutes USB C Ladegerät essenziell. Mit dem PowerPort III Nano hat Anker nun sein neustes „Standard“ USB C Ladegerät auf den Markt gebracht. Wobei „Standard“ sich hier nur auf den sehr günstigen Preis von rund 15€ bezieht. Das Ladegerät selbst ist technisch absolut modern, aufgrund der Unterstützung des USB Power Delivery Ladestandards mit bis zu 18W und den extrem kompakten Abmessungen.

Wollen wir uns das Anker PowerPort III Nano doch einmal im Test ansehen. Ist dieses wirklich so gut wie von Anker versprochen und wie steht es um die Hitzeentwicklung und Effizienz?

 

Das Anker PowerPort III Nano im Test

Das Erste was beim Anker PowerPort III Nano auffällt sind die Abmessungen. Mit 18W ist das Ladegerät sicherlich kein high Power Model, dieses ist aber auch nicht zu schwach auf der Brust. Da sind 4,6 x 2,7 x 2,7 cm erfreulich kompakt im Anbetracht der Leistung! Ähnliches gilt auch für das Gewicht von 32 g.

Anker Powerport Iii Nano Test Review 1

Damit ist das Anker PowerPort III Nano deutlich kleiner als alle mir bekannten 18W USB C Ladegeräte! Lediglich das AUKEY PA-Y19 könnte noch ein besseres Größe- zu Leistungsverhältnis haben.

Dabei besteht das Anker PowerPort III Nano natürlich aus Kunststoff, welcher aber sehr wertig anmutet! Die Seiten sind komplett aus einem matten weißen Kunststoff gefertigt. Die Front, wo auch der USB C Port eingelassen ist, besteht hingegen aus einem Hochglanzkunststoff. Diese Kombination wirkt sehr wertig und vertrauenswürdig.

Anker Powerport Iii Nano Test Review 2

Auf Seiten der Anschlüsse haben wir auf der Front lediglich einen USB C Port. Dieser unterstützt Ankers proprietäres PowerIQ 3.0. PowerIQ 3.0 ist eine Kombination aus Quick Charge 3.0 und USB Power Delivery, wie auch weiteren Ladestandards in einem Port.

Anker Powerport Iii Nano Test Review 3

Der für uns wichtigste Standard ist aber USB Power Delivery. USB Power Delivery ist der Schnellladestandard den alle aktuellen iPhones, aber auch viele Android Smartphones wie die S20 Serie nutzen. Prinzipiell könntet Ihr mit dem Anker PowerPort III Nano sogar einige Notebooks wie die Apple MacBook Pros laden, dafür ist allerdings die Leistung von 18W suboptimal. Anker selbst spricht von 18W bzw. 5V/2,4A oder 9V/2A.

 

Erster Test

Starten wir mit einem ersten kleinen Test. Ankers Leistungsangaben beim Anker PowerPort III Nano sind mit 5V/2,4A und 9V/2A zunächst korrekt, allerdings bietet das Ladegerät Smartphones auch ein Quick Charge 3.0 Profil mit 5-12V an. 5V/2,4A und 9V/2A gelten nur für USB PD!

Die 18W maximale Leistung können dabei problemlos auch konstant über mehrere Stunden hinweg geliefert werden. Dabei ist die Hitzeentwicklung soweit unproblematisch.

Temperatur

Das Ladegerät wird zwar mit über 60 Grad recht heiß unter konstanter Last, aber 60 Grad sind auch nicht problematisch für ein USB Ladegerät.

 

Das Ladetempo

Folgende Geräte habe ich am Anker PowerPort III Nano getestet:

  • Apple iPad Pro 11
  • Apple iPhone 11 Pro Max
  • Apple MacBook Pro 13
  • Apple MacBook Pro 16
  • Dell XPS 13 9380
  • Samsung Galaxy S20 Ultra
  • Xiaomi Mi 10 Pro

Ladetempo

Starten wir mit dem problematischsten Punkt, dem Samsung Galaxy S20 Ultra. Leider verweigert dies und somit vermutlich auch die anderen Modelle der S20 Serie das Laden am Anker PowerPort III Nano. Hier gibt es eine blöde Inkompatibilität, deren Ursprung ich mir nicht so recht erklären kann, die aber auch bei einigen anderen Ladegeräten auftritt.

Anker Powerport Iii Nano Test Review 6

Das S20 Ultra beginnt zunächst am Anker PowerPort III Nano zu laden (zeigt dies zumindest an) und es wird auf die 9V Spannungsstufe hochgeschaltet. Nach einer Sekunde stoppt das Laden aber und das Ladegerät verweilt bei 9V/0A.

Ebenfalls etwas auffällig war das Xiaomi Mi 10 Pro. Dieses erreichte ein ordentliches Ladetempo von 10,5W, müsste aber an einem 18W Ladegerät noch schneller Laden. Leider gibt sich das PowerPort III Nano nur als 5V/2,4A Ladegerät via USB PD zu erkennen. Das Mi 10 Pro nutzt via USB PD aber nicht die 9V Spannungsstufe, wie z.B. das Apple iPhone, sondern lädt mit 5V/3A. Da es hier keine 3A gibt ist das Ladetempo leicht gedrosselt.

Anker Powerport Iii Nano Test Review 7

Sehr positiv sieht es auf Seiten der Apple Geräte aus! Sowohl das Apple iPhone wie auch das iPad laden mit fast vollen 18W am Anker PowerPort III Nano. Kompatibilitätsprobleme gab es keine!

 

Effizienz

Schauen wir uns zum Abschluss noch die Effizienz an.

5V/1A 84%
5V/2A 84%
9V/1A 87%
9V/2A 87%

Mit 84% bis 87% Effizienz ist das Anker PowerPort III Nano als erfreulich Effizient einzustufen! Auch der Leerlaufverbrauch liegt unter 0,4W!

 

Fazit

Kompakt, wertig und gut? So können wir in einem gewissen Rahmen das Anker PowerPort III Nano zusammenfassen. Das Ladegerät bietet generell ein gutes Ladetempo und wirkt technisch mehr als solide! Letzteres zeigt sich unter anderem durch die gute Effizienz und die akzeptable Hitzeentwicklung.

Allerdings zeigte das Anker PowerPort III Nano im Test auch zwei Schwächen. 1. Wir haben leider eine gewisse Inkompatibilität zu Smartphones der Samsung Galaxy S20 Serie 2. Da das USB PD Profil nur 5V/2,4A besitzt laden eine Handvoll Smartphones die ansonsten 5V/3A nutzen würden nicht mit dem vollen Tempo.

Anker Powerport Iii Nano Test Review 5

In der Regel könnt Ihr aber davon ausgehen, dass alle modernen USB C Smartphones schnell am Anker PowerPort III Nano laden. Dies gilt besonders für Apple Geräte, wie iPads und auch die neueren iPhones! Letztere können mithilfe eines Lightning auf USB C Kabels schnellgeladen werden!

Kurzum, gerade für Apple iPhones und iPads kann ich das Anker PowerPort III Nano mit gutem Gewissen empfehlen, zumal das Ladegerät sehr schön kompakt und mit rund 15€ (zum Zeitpunkt des Tests) erstaunlich günstig ist!