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Test: Xiaomi GaN 65W USB C Ladegerät mit PPS und QC 4+

Xiaomi produziert nicht nur sehr gute Smartphones und Stabsaugroboter, sondern auch das ein oder andere spannende Zusatzprodukt. Bei uns in Europa sind diese allerdings meist gar nicht zu erwerben. Eins dieser spannenden Zusatzprodukte ist ein 65W USB C Ladegerät auf GaN Basis.

Test Xiaomi Gan 65w Usb C Ladegerät 3

Dieses verspricht eine sehr hohe Leistung, bei sehr kompakten Abmessungen. Hinzu kommt ein attraktiver Preis von rund 30€.

Wollen wir uns doch einmal im Test ansehen wie gut das Xiaomi GaN 65W USB C Ladegerät umgesetzt wurde!

 

Das Xiaomi GaN 65W USB C Ladegerät im Test

Direkt vorweggesagt das Ladegerät ist nicht für unseren europäischen Markt gedacht. Dementsprechend verfügt dieses über den amerikanischen Stecker. Mit Adapter ist das Ladegerät natürlich auch bei uns nutzbar.

Test Xiaomi Gan 65w Usb C Ladegerät 1

Mit 56 x 31 x 31 mm ist das Xiaomi Ladegerät wirklich extrem kompakt für ein Modell mit 65W Leistung. Dies wird dank GaN erreicht. GaN steht für Gallium Nitride, welches ein Halbleiter ist, der so langsam seinen Weg in den Massenmarkt findet. Gallium Nitride hat gegenüber Silizium einige Vorteile im Bereich der Effizienz, bei Schaltnetzteilen. Dies erlaubt es kleinere Bauteile mit Gallium Nitride bei gleicher Leistung zu bauen als mit regulärem Silizium. Je nach Quelle sind GaN Bauteile ca. 32% kleiner bei gleicher Leistung und zudem noch effizienter.

Dies erklärt auch in einem gewissen Rahmen die sehr hohe Leistungsdichte des Xiaomi Ladegerätes. Das Äußere dieses besteht aus einem matten weißen Kunststoff, der sich sehr wertig anfühlt. Dies wird auch vom Gewicht von 83,2 g wiedergespiegelt. Das Ladegerät fühlt sich sehr dicht an.

Test Xiaomi Gan 65w Usb C Ladegerät 2

Aufseiten der Anschlüsse haben wir nur einen USB C Power Delivery Port. Dieser bietet laut Aufdruck 5V/3A, 9V/3A, 10V/5A, 12V/3A, 15V/3A oder 20V/3,25A.

Dies ist ordentlich Power! Genug um sogar viele Notebooks zu laden. Etwas kurios ist lediglich die 10V/5A Stufe, welche nicht normal ist.

 

Ladestandards und Temperatur

Laut dem Aufdruck ist das Xiaomi 65W GaN Ladegerät ein vergleichsweise normales 65W USB Power Delivery Ladegerät. Allerdings hat dies noch einige Asse im Ärmel!

So bietet dieses neben den 5V/3A, 9V/3A, 10V/5A, 12V/3A, 15V/3A oder 20V/3,25A Stufen auch 5-11V/3A und 5-20V/3,2A! Ja das Xiaomi GaN 65W USB C Ladegerät unterstützt die PPS Erweiterung des USB Power Delivery Standards.

Test Xiaomi Gan 65w Usb C Ladegerät 4

PPS erlaubt es einem USB Power Delivery Ladegerät auch Spannungen auszugeben die zwischen den üblichen Stufen liegen. Dies erlaubt es unter anderem Smartphones wie das Samsung Galaxy S20 Ultra schnell zu laden. Neben USB PD PPS wird auch Quick Charge 4+ unterstützt!

Aufseiten der Temperatur konnte ich nach ca. 6 Stunden 100% last maximal 65 Grad messen.

Temperatur

Dies ist sicherlich nicht als kühl zu bezeichnen, aber ist auch weit von kritisch heiß entfernt!

 

Das Ladetempo

Folgende Geräte habe ich am Xiaomi GaN 65W USB C Ladegerät getestet:

Apple iPhone 11 Pro Max 23,1W
Apple MacBook Pro 13 45,75W
Apple MacBook Pro 16 58,2W
Dell XPS 13 9380 43,6W
Huawei P40 Pro 12,9W
OnePlus 8 Pro 13,4W
Samsung Galaxy S20 Ultra 38,2W
Xiaomi Mi 10 Pro 44,59W

Starten wir gleich mit den beiden spannendsten Werten, denen des Xiaomi Mi 10 Pro und des Samsung Galaxy S20 Ultras. Mit rund 45W erreicht das Mi 10 Pro sein volles Schnellladetempo, etwas was ich bisher nur am originalen beiliegenden Ladegerät erlebt habe!

Dank der Unterstützung von PPS erreicht auch das Samsung Galaxy S20 Ultra und generell alle Modelle aus der S20 Seire ein sehr hohes bzw. das volle Ladetempo. Klasse! Auch Apple Smartphones und Tablets lassen sich am Xiaomi Ladegerät mit dem vollen Tempo aufladen.

Andre Smartphones wie das Huawei P40 Pro, OnePlus 8 Pro usw. erreichen ein einfaches Schnellladetempo.

Test Xiaomi Gan 65w Usb C Ladegerät 5

Dank der 65W maximalen Leistung lassen sich auch kleinere Notebooks wie das Dell XPS 13 oder das Apple MacBook Pro 13 mit dem vollen Tempo laden. Größere Notebooks laden in der Regel auch am Xiaomi Ladegerät, aber nicht ganz mit dem vollen Tempo.

 

Die Effizienz

Zwar werben GaN Ladegeräte oftmals mit einer besonders hohen Effizienz, aber praktisch ist diese oftmals weniger gut als man denken könnte. Wie steht es um das Xiaomi Ladegerät?

Effizienz

Sehr gut! Selbst bei geringer Last liegt die Effizienz bei satten 82%! Ein Spitzenwert! Unter Volllast steigt die Effizienz auf bis zu 91%, was ebenfalls top ist.

 

Fazit

Das Xiaomi GaN 65W ist eins der besten USB Ladegeräte die ich bisher testen durfte!

Dieses bietet eine hervorragende Effizienz, wird selbst unter Volllast nicht kritisch heiß und unterstützt mit USB PD PPS, den aktuell wichtigsten Schnellladestandard. Dies dabei auch noch mit bis zu 65W!

Test Xiaomi Gan 65w Usb C Ladegerät 6

Hierdurch kann das Ladegerät Smartphones wie das eigene Xiaomi Mi 10 Pro oder auch das Samsung Galaxy S20 Ultra mit dem vollen Tempo laden. Sogar viele Notebooks lassen sich schnell aufladen. Klasse!

Leider musst ich dennoch abschließend etwas zur Vorsicht aufrufen. Das Xiaomi GaN 65W USB C Ladegerät ist nicht regulär auf dem deutschen Markt erhältlich, Ihr müsst daher immer mit Adaptern arbeiten, welche schon etwas unkomfortable sind. Daher ja das Xiaomi GaN Ladegerät ist richtig gut, würde es aber dennoch nur en Enthusiasten unter Euch empfehlen.

Die Xiaomi Mi True Wireless Earphones Lite im Test

Mit den Mi TWS Earphones Lite hat Xiaomi neue günstige true Wireless Ohrhörer auf den Markt gebracht. Diese sind zwar aktuell noch nicht in Deutschland zu bekommen, aber wenn Ihr mutig seid gibt es diese aus China bereits für 25-30€ inklusive Versand.

Xiaomi Mi True Wireless Earphones Lite Im Test 6

Auf dem ersten Blick ein sehr attraktives Angebot! Xiaomi Ohrhörer unter 30€, die eine klasse über den bereits sehr guten Mi AirDots spielen sollen? Kurzum ich habe mir diese aus Asien bestellt. Wollen wir doch einmal im Test herausfinden ob die Xiaomi Mi True Wireless Earphones Lite überzeugen können!

 

Die Xiaomi Mi True Wireless Earphones Lite im Test

Es ist bereits auf dem ersten Blick eindeutig ersichtlich das es sich bei den Mi TWS Earphones Lite um eine abgespeckte Version der älteren Xiaomi Mi AirDots Pro handelt. Augenscheinlich hat Xiaomi hier das ANC Feature weggelassen und die Ohrhörer nochmals zu einem günstigeren Preis auf den Markt gebracht.

Xiaomi Mi True Wireless Earphones Lite Im Test 1

Dies hat aber auch einen sehr deutlichen Vorteil, das Gehäuse und die generelle Verarbeitung ist für die 30€ Preisklasse extrem gut! Beim Gehäuse setzt Xiaomi auf eine etwas ungewöhnliche Box Form. Dabei besteht aus Gehäuse aus einem sehr wertig anmutenden matt weißen Kunststoff. Dieser erscheint auch recht dickwandig.

Der Deckel der Ladebox lässt sich wie üblich einfach aufklappen und wird von ausreichend starken Magneten geschlossen gehalten. Dabei ist Konstruktion sehr schön stabil und der Deckel hat kaum Spiel.  Die Ladebox kann die Ohrhörer unterwegs bis zu 3x wiederaufladen, ehe diese selbst über einen USB C Port auf der Unterseite ans Netz muss. Mit einer Ladung halten die Ohrhörer rund 3,5-4 Stunden durch. Kein Weltklasse Wert, aber soweit Okay.

Xiaomi Mi True Wireless Earphones Lite Im Test 2

Xiaomi setzt bei den Mi True Wireless Earphones Lite auf das bekannte Steg-Design. Dabei gibt es einen kleinen „Steg“ der an den Ohrhörern nach unten herunterragt, bis knapp auf die Höhe Eurer Ohrläppchen.

Dabei ist auch hier die Verarbeitung der Ohrhörer 1a! Dieses sind wie auch die Ladebox weitestgehend aus einem sehr wertigen matten weißen Kunststoff gefertigt. Lediglich auf der Rückseite findet sich keine kleine Scheibe gefrästen Aluminiums. Dieser markiert auch die Touch-Oberfläche für die Bedienung.

Xiaomi Mi True Wireless Earphones Lite Im Test 4

Über die Touch Oberfläche könnt Ihr Musik Pausieren/Fortsetzen, Anrufe Annehmen usw. Das Ein/Ausschalten geschieht dabei wie üblich automatisch wenn Ihr die Ohrhörer in die Ladebox legt oder herausnehmt.

 

Tragekomfort

Generell ist die Passform der Mi True Wireless Earphones Lite gar nicht so schlecht. Die Ohrhörer sind Okay geformt und der Ohrkanal ist schön dünn und ausreichend lang.

Xiaomi Mi True Wireless Earphones Lite Im Test 7

Allerdings rutschen die Ohrhörer stark! Dies liegt nicht nur an der Form, sondern auch an den Silikon Aufsätzen. Diese sind hier sehr glatt und rutschig. Also nein für Sport oder große Bewegungen sind die Ohrhörer nicht geeignet.

 

Klang

Wie gut die Mi True Wireless Earphones Lite klingen hängt extrem vom Sitz ab! Wie bereits erwähnt haben die Ohrhörer Probleme eine 100% Versieglung des Ohrs zu halten, da sie extrem schnell und leicht herausrutschen. Diese fallen nicht heraus, brechen aber schnell die Versiegelung, was den Bass massiv negativ beeinflusst. Folgendes ist also eine Beschreibung des Klangs mit „optimalen“ Sitz.

Xiaomi Mi True Wireless Earphones Lite Im Test 9

Starten wir bei den Höhen. Erfreulicherweise sind die Höhen hervorragend! Diese sind schön klar, sauber und ausreichend brillant! Diese strahlen auch eine gewisse Leichtigkeit aus, welche ich sehr mag.

Auch die Mitten sind soweit ordentlich. Diese sind tendenziell recht unauffällig. Diese sind weder übermäßig präsent, noch fehlend. Gerade höhere Stimmen werden gut dargestellt, auch wenn tiefere Stimmen schon noch etwas voller sein könnten.

Der Bass ist leider etwas das Problemkind der Xiaomi Mi True Wireless Earphones Lite! Drücke ich die Ohrhörer fest in meine Ohren hinein bieten diese einen guten Bass! Dieser ist satt, nicht übertrieben aber mit einer guten Fülle. Lasse ich allerdings die Ohrhörer los lockern diese sich sofort und der Bass wird deutlich dünner.

Das ganze wird mir sogar von meinen Messgeräten bestätigt!

Xiaomi Mi True Wireless Earphones Lite Im Test Frequenzkurve

Erklärung: Bei einer komplett geraden Linie würden die Ohrhörer Audiosignale 1 zu 1 wiedergeben, ohne diese zu färben oder zu „verfälschen“. Dies ist aber nur bei Studio/Referenz Kopfhörern üblich. Ihr könnt das Diagramm grob in drei Bereiche unterteilen, Links = Tiefen/Bass, Mitte = Mitten und  Rechts = Höhen. Ist ein Teil Höher als ein anderer Teil ist dieser Frequenzbereich klanglich mehr betont als ein anderer. Ist beispielsweise die Frequenzkurve Links sehr Hoch bedeutet dies einen Bass-Boost. Es ist zwar nicht möglich den Klang nur auf die Frequenzkurve herunter zu brechen, aber diese liefert schon neutrale Informationen zum Klang.

Der Bass ist bei den Ohrhörern eindeutig etwas abfallend, was zu teil sicherlich an den Aufsätzen liegt. Abseits der Aufsätze würde ich den Bass als recht neutral bezeichnen.

 

Fazit

Ich würde die Xiaomi Mi True Wireless Earphones Lite nur bedingt empfehlen. Prinzipiell sind dies sehr gute Ohrhörer zu einem sehr fairen Preis!

Die Ladebox und generell die Ohrhörer sind unheimlich wertig für die 30€ Preisklasse! Auch die Signalqualität und der Klang sind top, allerdings ist der Halt der Ohrhörer schlecht!

Xiaomi Mi True Wireless Earphones Lite Im Test 11

Die Silikon Ohrpolster der Mi TWS Earphones Lite sind unheimlich glatt, wodurch die Ohrhörer schnell aus den Ohren rutschen, wodurch die optimale Versieglung gebrochen wird wodurch der Bass einbricht. Hierdurch klingen die Ohrhörer sehr flach und dünn, außer ich drücke diese konstant wieder in meine Ohren. In diesem Fall haben die Mi TWS Earphones Lite einen guten ausgewogenen Klang.

Ich würde sehr gerne die Ohrhörer empfehlen, kann es aber aufgrund des Halts leider nicht so recht! Hier müsst Ihr wissen ob Ihr das Risiko eingeht, vielleicht sind meine Ohren ja nur komisch, oder ob Ihr andere Modelle versucht.

Gut aber nicht mehr ganz zeitgemäß, die POWERADD Pilot 2GS im Test

Die POWERADD Pilot 2GS gehört zu den aktuell am längsten erhältlichen und am besten bewerteten Powerbanks auf Amazon. Dies liegt ohne Frage auch am schicken Design und dem sehr fairen Preis. 10000mAh für 15€, da kann man nicht viel falsch machen.

Poweradd Pilot 2gs Im Test 7

So werden zumindest viele potenzielle Käufer denken. Aber wie sieht es in der Praxis aus? Macht es hier Sinn solch ein durchaus älteres Modell im Jahr 2020 noch zu kaufen? Finden wir dies im Test der POWERADD Pilot 2GS heraus!

 

Die POWERADD Pilot 2GS im Test

Die POWERADD Pilot 2GS setzt auf ein vergleichsweise einfaches, aber durchaus schlicht elegantes Aluminiumgehäuse. Diese ist nicht die schickste Powerbank, aber ich würde das Design als gefällig bezeichnen.

Poweradd Pilot 2gs Im Test 1

Auch die Größe von 144 x 74 x 15mm wirkt in Anbetracht der Kapazität von 10000mAh als passend. Aufgrund des Aluminiumgehäuses ist allerdings das Gewicht mit 270 g etwas höher.

Der Aufbau der Powerbank ist dabei aber simpel. Das Aluminiumgehäuse ist eine Art flach gedrückter Schlauch, in welchen ein Kunststoff Einsatz eingeschoben wird. Dementsprechend ist die Front und das Endstück der POWERADD Pilot 2GS auch aus Kunststoff gefertigt.

Poweradd Pilot 2gs Im Test 2

Auf der Front der Powerbank finden wir auch alle ihre Anschlüsse. Hierbei handelt es sich um einen microUSB Eingang und zwei normale USB Ausgänge.

Die USB Ausgänge können laut POWERADD bis zu 3,1A bei 5V liefern, was sehr viel ist! In der Praxis werden die Ports aber im besten Fall auf 2,4A limitiert sein, da dies das gängige Maximum für normale USB Ausgänge ist. Nutzt Ihr beide Ports gemeinsam sind diese aber auf 3,4A limitiert. Dies reicht um in der Regel zwei Smartphones parallel mit vollem Tempo zu laden. Ein iPhone und ein iPad wiederum könnten etwas knapp werden.

Poweradd Pilot 2gs Im Test 3

Der microUSB Eingang kann bis zu 2A Aufnehmen, was ein brauchbares Tempo ist. Dies setzt natürlich ein passendes USB Ladegerät mit 2A oder mehr voraus.

 

Die Kapazität

POWERADD verspricht bei der 2GS eine Kapazität von 10000mAh. Ich konnte eine Kapazität von 34,597Wh bzw. 9350mAh @ 3,7V messen.

Dies entspricht sehr guten 94% der Herstellerangabe? Warum sind 94% gut, wenn Ihr doch für 100% bezahlt? Die Herstellerangabe bezieht sich immer auf die Kapazität der im Inneren verbauten Akkuzellen. Diese haben allerdings eine Spannung von 3,7V, welche auf 5V angehoben werden muss, damit Ihr Euer Smartphone damit laden könnt. Dieser Prozess verläuft nicht zu 100% effizient. 94% wirklich nutzbare Kapazität ist da schon ein Weltklassewert!

 

Ladetempo

Folgende Geräte habe ich an der POWERADD Pilot 2GS getestet:

Port 1 Port 2
Samsung Galaxy Note 20 Ultra 8.55 W 8.04 W
Apple iPhone 11 Pro Max 12.15 W 12.12 W
Apple iPad Pro 11 7.24 W 7.244 W
Xiaomi Mi 10 Pro 6.75 W 6.81 W
Oppo Find X2 Neo 9.67 W 9.66 W

 

Sollten Euch diese Werte nichts sagen, nicht schlimm! Die POWERADD Pilot 2GS verfügt über keine „Schnellladeports“ sondern bietet nur ein gutes normales Ladetempo. Dabei sind beide Ports der Powerbank +- identisch. Erfreulicherweise scheinen auch beide Ladeports sehr gut sowohl auf IOS wie auch auf Android Smartphones optimiert zu sein. Gerade die 12W des iPhones ist kein schlechter Wert!

Poweradd Pilot 2gs Im Test 8

Kompatibilitätsprobleme oder Ähnliches konnte ich nicht beobachten.

 

Wie lange dauert das Laden der Powerbank?

POWERADD wirbt bei der Pilot 2GS mit einem Ladetempo von „bis zu 2A“. Diesen Wert kann ich auch so +- bestätigen. Die Powerbank lud in meinem Test mit 1,9A. Hier heraus resultiert eine Ladedauer von ca. 5,5 Stunden. Nicht super flott, aber akzeptabel.

 

Fazit

Die POWERADD Pilot 2GS ist mittlerweile technisch nicht mehr ganz „frisch“, was Ihr beispielsweise am microUSB Ladeport sehen könnt. Auch fehlen der Pilot 2GS Schnellladestandards oder Ähnliches. Wir haben lediglich zwei normale USB A Ports.

Poweradd Pilot 2gs Im Test 6

Dennoch kann ich die POWERADD Pilot 2GS mit einem guten Gewissen empfehlen, wenn Ihr eine gute und günstige „Standard“ Powerbank sucht. Die Kapazitätsangabe wird weitestgehend eingehalten und die beiden USB Ports sind sauber auf IOS und Android Smartphones optimiert. Selbst das Aufladen der Powerbank geht mit 5 Stunden ausreichend flott.

Kurzum für 15€ kann man hier echt nicht meckern! Eine modernere und auch bessere Powerbank wie der Anker PowerCore 10000 PD Redux kostet Euch um die 40€. Wollt Ihr Euer Smartphone aber einfach nur portabel laden, dann wird die POWERADD Pilot 2GS dies genauso gut hinbekommen.

Die Bang & Olufsen Beoplay E8 Sport im Test

Mit den Beoplay E8 Sport bietet der skandinavische Hersteller Bang & Olufsen eine „Sport“ Version seiner bekannten E8 an. Im Gegensatz zu den normalen E8 sind die E8 Sport aus weniger „edlen“ Materialien gefertigt und dafür eher alltagstauglicher ausgerichtet inklusive Wasserschutz.

Bang & Olufsen Beoplay E8 Sport Im Test 5

Wollen wir uns da doch einmal im Test ansehen ob denn auch der Klang stimmt! Bei einem Preis von gut über 200€ wäre dies auch besser!

An dieser Stelle vielen Dank an Bang & Olufsen für das Ausleihen des Beoplay E8 Sport für diesen Test.

 

Die Bang & Olufsen Beoplay E8 Sport im Test

Die Beoplay E8 Sport werden in einer mittelgroßen Ladebox geliefert, welche 70 x 35 x 33 mm misst und 69,9g (56,3g ohne Ohrhörer) auf die Waage bringt.

Bang & Olufsen Beoplay E8 Sport Im Test 1

Diese ist komplett aus Kunststoff gefertigt und besitzt eine interessante Rillenstruktur, welche diese auch optisch etwas von der Masse abhebt. Dabei würde ich das Design durchaus als edel bezeichnen. Es ist klar ersichtlich, dass wir hier keine 50€ Ohrhörer vor uns haben.

Dies könnt Ihr auch anhand des sehr wertigen Scharniers bemerken, welches sich sehr weich und stabil öffnen lässt.

Bang & Olufsen Beoplay E8 Sport Im Test 2

Der in der Ladebox verbaute Akku kann dabei die Ohrhörer unterwegs rund 3x laden ehe die Ladebox selbst ans Netz muss. Diese lässt sich wahlweise via USB C oder kabellos laden!

Mit einer Ladung sollen die Ohrhörer 7 Stunden durchhalten. Diesen Wert kann ich grob bestätigen. In meinem Test hielten die Ohrhörer meist zwischen 5 und 6 Stunden durch, bei niedriger Lautstärke sind also 7 Stunden realistisch.

Bang & Olufsen Beoplay E8 Sport Im Test 3

Die Beoplay E8 Sport selbst sind vergleichsweise große Ohrhörer. Diese setzen auf das vertraute Ohrstöpsel Design, haben allerdings am Ende einen recht hohen Durchmesser. Auf der Rückseite findet sich zudem eine Touchfläche zur Steuerung der Ohrhörer.

Das Ein/Ausschalten geschieht aber wie üblich automatisch, wenn Ihr die Ohrhörer in die Ladebox legt bzw. herausnehmt.

 

Tragekomfort

Aufgrund der großen Größe der Ohrhörer hatte ich um ehrlich zu sein eher mit einem mäßigen Tragekomfort gerechnet. Allerdings in dieser Praxis sitzen die E8 Sport dennoch erstaunlich gut und bequem.

Bang & Olufsen Beoplay E8 Sport Im Test 7

Hierfür musste ich allerdings auf die größeren Ohraufsätze zurückgreifen. Grundsätzlich sitzen die Ohrhörer angenehm und ohne zu drücken. Das höhere Gewicht ist zwar bemerkbar, aber nur bedingt störend.

Wie der Name natürlich vermuten lässt eignen sich die E8 „Sport“ auch für den Sport, allerdings sehe ich die Ohrhörer eher bei leichtem bis mittel intensivem Sport.

 

Klang

Kommen wir zum spannendsten Punkt, dem Klang. Grundsätzlich sind die Beoplay E8 Sport relativ neutral klingende Ohrhörer. Sucht Ihr das Maximum an Bass, lest nicht weiter dies sind nicht die richtigen Ohrhörer für Euch.

Bang & Olufsen Beoplay E8 Sport Im Test 9

Die wohl auffälligste Eigenschaft der Beoplay E8 Sport ist die „Luftigkeit“ der Höhen. Die Ohrhörer wirken unheimlich leicht, locker und luftig. So schirmen die Ohrhörer zwar die Umgebung ab, wie bei in-Ears üblich, aber Ihr habt kein Druckgefühl, was sich gerade auf die Höhen auswirkt. Die Höhen sind bei den E8 Sport auch klar das primäre Klangelement. Diese sind super klar und brillant! Hier und da neigen diese aber auch zu etwas Schärfe bei Zischlauten. Hier kommt es auf Euren Geschmack an, ich mag die luftigen Höhen aber!

Die Mitten sind wiederum recht neutral. Stimmen und Gesang werden sehr gut wiedergegeben und bietet eine hohe Verständlichkeit. Ebenso ist die Detailwiedergabe in den Mitten sehr stark. Instrumente und Songs wirken gut, aber auch nicht überragend gefüllt. Dies wird aber von der hohen Detailwiedergabe wieder etwas kompensiert.

Der Bass der E8 Sport ist schön knackig und satt. Auch der Tiefgang ist gut. Allerdings ist die Bass-Masse vergleichsweise zurückhaltend. Die E8 Sport verhalten sich hier recht neutral.

Unterm Strich klingen die Beoplay E8 Sport also recht luftig und detailliert. Gerade an der guten Detaildarstellung ist klar zu erkennen, dass wir etwas teurere Ohrhörer vor uns haben. Allerdings lassen es die E8 Sport nicht so sehr „Krachen“ wie es auch viele günstigere Ohrhörer machen. Hier kommt es auf Eure Ansprüche an!

Bang Olufsen Beoplay E8 Sport Frequenzkurve
Erklärung: Bei einer komplett geraden Linie würden die Ohrhörer Audiosignale 1 zu 1 wiedergeben, ohne diese zu färben oder zu „verfälschen“. Dies ist aber nur bei Studio/Referenz Kopfhörern üblich. Ihr könnt das Diagramm grob in drei Bereiche unterteilen, Links = Tiefen/Bass, Mitte = Mitten und Rechts = Höhen. Ist ein Teil Höher als ein anderer Teil ist dieser Frequenzbereich klanglich mehr betont als ein anderer. Ist beispielsweise die Frequenzkurve Links sehr Hoch bedeutet dies einen Bass-Boost. Es ist zwar nicht möglich den Klang nur auf die Frequenzkurve herunter zu brechen, aber diese liefert dennoch neutrale Informationen zum Klang.

 

Fazit

Die Beoplay E8 Sport sind absolut alltagstaugliche und gute TWS Ohrhörer!

Klanglich überzeugen diese aber vor allen aufgrund einer gewissen Leichtigkeit und Luftigkeit. Suchst Du Ohrhörer mit einem besonders starken oder aggressiven Bass, dann bist du hier falsch! Die Beoplay E8 Sport legen besonders großen Wert auf leichte und luftige Höhen, während der Bass recht neutral daher kommt. Bonuspunkte gibt es für die sehr gute Detaildarstellung.

Bang & Olufsen Beoplay E8 Sport Im Test 10

Erfreulicherweise war der Tragekomfort der E8 Sport deutlich besser als ich es aufgrund der großen Größe erwartet hätte. Ebenfalls klasse ist die gute Akkulaufzeit und die wertige Ladebox.

Unterm Strich kommt es also auf Euren Geschmack an. Passt die von mir beschriebene Klangsignatur zu Euch? Falls ja könnt Ihr mit gutem Gewissen zugreifen, auch wenn die E8 Sport mit über 200€ sicherlich kein Schnäppchen sind.

Die Fitbit Sense im Test

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Die Sense ist die neue Flaggschiff „Health“ Smart Watch aus dem Hause Fitbit. Für rund 300€ erhaltet Ihr bei dieser das komplett Paket, Schrittzähler, Pulsmesser, Stressmanagement, EKG, Hauttemperatur-Messung usw. Hinzu kommt ein schickes Design, eine Akkulaufzeit von 6+ Tagen und die ersteiterten Fitnessprogramme für die Fitbit bekannt ist.

Fitbit Sense Test Review 13

Klingt doch gut, aber dennoch sind 300€ eine stolze Summe. Lohnt es sich diese für die Fitbit Sense auszugeben? Finden wir es im Test heraus!

 

Die Fitbit Sense im Test

Der erste Eindruck der Fitbit Sense ist überwältigen positiv! Das Design der Uhr ist schlicht, elegant und wertig.

Fitbit Sense Test Review 1

Fitbit setzt hier auf eine Mischung aus Edelstahl und Carbon, was sich wirklich gut anfühlt. Auch das Gewicht „passt“ mit 47g. Die Uhr ist nicht zu leicht, dass diese billig wirkt, aber auch nicht zu schwer.

Dabei ist natürlich das Display das Prachtstück der Smart Watch. Bei diesem handelt es sich um ein AMOLED Panel. Merkwürdigerweise ist nirgend die Größe des Displays angegeben, es müssten aber laut meiner Messung ca. 1,5 Zoll sein. Das Display ist ausrechend hell und schön scharf. Die Ablesbarkeit im Freien ist Okay bis gut. Bei praller Sonne kann es etwas schwierig sein das Display abzulesen, was aber auch nicht ungewöhnlich ist.

Fitbit Sense Test Review 2

Gesteuert wird die Fitbit Sense zum einen natürlich über den Touchscreen, aber zum anderen auch über eine seitliche Touch Taste. Von letzter bin ich allerdings nicht so der Fan, diese reagiert teils etwas träge oder unabsichtlich wenn Ihr Euren Arm ungünstig knickt. Dies würde ich aber nicht als großes Problem bezeichnen.

Fitbit Sense Test Review 3

Aufseiten der Armbänder liefert Fitbit gleich zwei Größen mit, einmal für schlankere Handgelenke und einmal für größere. Die Fitbit Sense wird JEDEM passen! Gerade das größere Armband bietet wirklich sehr viel Luft, auch für extrem breite Handgelenke.

Fitbit Sense Test Review 5

Spannend ist die Akkulaufzeit! Fitbit spricht hier von 6+ Tagen. Diesen Wert kann ich weitestgehend bestätigen, auch wenn ich eher auf 5 Tage kam.  Geladen wird die Uhr mithilfe eines kleinen magnetischen Pads das auf die Rückseite der Uhr geheftet wird. Das Laden geht sehr schnell, aber ich hätte mir vielleicht die Möglichkeit zum kabellosen Laden gewünscht. Ich neige dazu solche proprietären Ladeadapter zu verlieren….Aufgrund des Verzichts auf einen microUSB Port oder Ähnliches kann die Fitbit Sense bis zu 50 Meter Wasserdichtigkeit vorweisen. Laut Fitbit ist die Sense sogar fürs Schwimmen geeignet.

 

Die Fitbit App und Einrichtung

Um die Fitbit Sense zu nutzen müsst Ihr Euch zunächst die Fitbit App herunterladen, welche wie üblich für IOS und Android verfügbar ist. In der Fitbit App müsst Ihr Euch ein Benutzerkonto anlegen und Daten wie Größe und Gewicht hinterlegen. Letztere werden unter anderem genutzt um mithilfe Eurer Schrittzahl die verbrannten Kalorien zu berechnen.

Screenshot 20201006 220546 Fitbit Screenshot 20201006 221218 Fitbit

Das Hinzufügen der Uhr in die App war zeitgleich einfach, wie aber auch „kompliziert“. So wurde die Uhr problemlos gefunden, aber das Verbinden dauerte beunruhigend lange. Ähnliches galt für die WLAN Verbindung. Einmal alles hinzugefügt funktionierte die Fitbit App aber absolut problemlos!

Screenshot 20201007 122547 Fitbit Screenshot 20201007 082832 Fitbit

Auf den ersten Blick ist die Fitbit App für meinen Geschmack etwas überladen. Fitbit versucht hier eindeutig etwas mehr zu bieten als nur eine Zusatzapp für Fitnesstracker. So beinhaltet die App neben den Funktionen für den Fitnesstracker/Smart Watch auch Fitnessprogramme, Entspannungsübungen, einen Tracker für Euren Wasserkonsum, Nahrungsaufnahme usw. In Letztere müsst Ihr aber manuell eintragen was Ihr getrunken habt usw. Auch eine Art soziales Netzwerk „Community“ ist vorhanden. Diese sieht durchaus interessant aus und seid Ihr ein „Fitnessjunkie“ dann werdet Ihr hieran Eure volle Freude haben, aber es lässt die App auch etwas voll wirken. Hinzu kommt dann noch Fitbit Premium, später dazu mehr.

Fitbit Sense Test Review 6

Fitbit versucht mit seiner App klar einen Mehrwert über seine Hardware hinaus zu bieten, was auch durchaus funktioniert, aber etwas die Übersichtlichkeit raubt.

 

Fitbit Premium

Fitbit versucht Euch an diversen Punkten in der App „Fitbit Premium“ zu verkaufen. Fitbit Premium ist ein 9€ im Monat Abo! Dafür erhaltet Ihr diverse Trainingsprogramme, Entspannungsübungen, erweiterte Analysen usw.

Fitbit Premium ist keine „Pflicht“, es ist hier nichts enthalten was ich als absolut essenziell einstufen würde. Das besondere sind die Trainingsprogramme die eine Anleitung mitbringen. Ihr zahlt also für ein kleines Fitnessprogramm, das Ihr zu Hause machen könnt.

Etwas nervig ist nur die Werbung für Premium die überall in der App zu finden ist. So findet Ihr an sich alle Premium in Eurer App, tipp Ihr diese aber an landet Ihr auf der Bezahlseite.

 

Feature und Funktionen. 

Schauen wir uns einmal ein paar der Basis-Feature der Fitbit Sense an.

 

Schrittzähler

Der Schrittzähler ist das Herzstück jedes Fitnesstrackers. So zählt die Fitbit Sense konstant wie viele Schritte Ihr geht und kann auch das Steigen von Treppen erkennen und zählt dies gesondert mit.

Screenshot 20201007 100355 Fitbit

Mithilfe dieser Daten errechnet die Uhr zudem wie viele Meter Ihr gegangen seid und viele Kalorien verbrannt wurden. Wie genau der Schrittzähler arbeitet ist nicht immer ganz leicht zu bestimmen. Vergleichen mit einem Mi Band 4 zählt die Fitbit Sense deutlich niedriger, was auch passt denn das Mi Band 4 zählt recht hoch. Die Werte der Sense liegen +- auf dem Level der Withings Steel HR Sport, welche ich als akkurat bis vielleicht etwas niedrig zählend einstufen würde. Die Werte der Sense wirken also plausibel, die Uhr neigt nur dazu auch andere Handbewegungen als Schritt zu deuten. Pro Tag werden so sicherlich 200-300 „falsche“ Schritte zusammenkommen, was aber unterm Strich weniger relevant ist.

 

Pulsmesser

Die Uhr misst permanent auch Euren Puls. Dieser wird wahlweise „Live“ auf der Uhr angezeigt oder in einem schönen Diagramm in der App.

Screenshot 20201007 100404 Fitbit

Die Pulsmessung würde ich als sehr genau einstufen!

 

EKG

Via Update hat Fitbit die EKG Funktion der Sense freigeschaltet. Diese ist etwas versteckt, aber habt Ihr diese einmal eingerichtet funktioniert das Ganze sehr gut! Ein EKG dauert 30 Sekunden und kann dann als PDF abgerufen werden. So könntet Ihr dieses dann auch einem Arzt weiterleiten.

Die Sense selbst versucht die Werte auch selbst einzuschätzen.

 

Stressmanagement

Die Sense kann Euer Stresslevel messen. Dies geschieht aber nicht automatisch. Hierfür müsst Ihr 2 Minuten lang Eure Hand auf die Uhr auflegen. Anschließend kann die Uhr Euch sagen wie gestresst Ihr wart bzw. seid. Passend dazu werden Euch Entspannungsübungen vorgeschlagen, viele davon hinter der Paywall von Fitbit Premium.

Fitbit Sense Test Review 9

Unterm Strich würde ich das Stressmanagement als Gimmick einstufen. Ihr könnt hier auch in der App Euren Gemütszustand usw. angeben, ich würde dies aber in der Praxis vermutlich aber nicht regelmäßig machen.

 

Blutsauerstoffmessung

Ein Feature über das Fitbit nicht viel spricht, aber die Sense kann Eure Blut-Sauerstoffsättigung messen. Dies merkwürdigerweise aber nur über Nacht. Dies soll helfen Atmungsprobleme in der Nacht zu erkennen. Etwas schade das hier keine manuelle Messung möglich ist.

 

Schlafüberwachung

Wie die meisten modernen Fitnesstracker kann auch die Fitbit Sense Euren Schlaf Überwachung und in Wach, REM, Leicht und Tiefschlaf Phasen unterscheiden. Die Erkennung wann Ihr ins Bett geht und wann Ihr aufwacht ist dabei automatisch.

Screenshot 20201007 100423 Fitbit

Die Qualität der Aufzeichnung würde ich erneut als sehr gut deklarieren, gerade die Blutsauerstoffmessung bietet auch interessante weitere Informationen.

 

Hauttemperatursensor

Ein weiteres besonderes Feature, das aber etwas in die Kategorie Gimmick fällt ist der Hauttemperatursensor. Ihr könnt hier nicht Eure Hauttemperatur sehen, sondern nur eine Abweichung von einem durchschnittlichen Wert. In wie Weit dies für Euch eine interessante Information ist überlasse ich Eurer Entscheidung.

 

Benachrichtigungen 

Auf Wunsch kann Euch die Fitbit Sense Benachrichtigungen und Anrufe direkt auf der Uhr anzeigen. Bei der Ankunft einer Benachrichtigung vibriert die Uhr einmal kurz und die Benachrichtigung wird auf dem Display angezeigt. Dabei seht Ihr auch den Inhalt der Benachrichtigung, könnt aber mit diesem nicht interagieren.

 

Amazon ALEXA

Interessanterweise hat Fitbit ALEXA in der Sense integriert. Ihr könnt auf Wunsch also direkt mit der Uhr Reden und die ALEXA üblichen Befehle nutzen. ALEXA ist dabei aber auch kein Zwang, Ihr könnt auch auf den Sprachassistenten verzichten.

 

Uhrenblätter

Hier einfach mal ein paar alternativer Uhrenblätter.

Screenshot 20201007 082942 Fitbit Screenshot 20201007 082848 Fitbit

Um ehrlich zu sein finde ich die alternativen Uhrenblätter nicht so schön. Diese sind für meinen Geschmack etwas verspielt, aber das ist natürlich Geschmackssache.

 

Sonstige Apps und App Store

Neben den aufgeführten Featuren gibt es natürlich noch Trainingsprogramme usw. Auf könnt Ihr noch eine Handvoll Apps nachinstallieren wie Spotify, Wetter, Uber, Maps, Flipboard usw. Es gibt sogar eine Handvoll keiner Spiele. Erwartet Ihr keinen App Store wie bei der Apple Watch oder Android Wear, aber vielleicht findet Ihr ja noch was Spannendes.

 

Fazit

Die Fitbit Sense ist eine spezielle Smart Watch! Diese ist wirklich primär Fitnessjunkies zu empfehlen. Dreht sich bei Euch viel um Bewegung, Gesundheit, Sport und Training? Dann könnte die Fitbit Sense etwas für Euch sein.

Fitbit Sense Test Review 15

Zunächst bietet die Sense alle Basis-Funktionen die Ihr von einem Fitnesstracker erwarten könnt:

  • Schrittzähler
  • Pulsmessung
  • Schlafüberwachung
  • Trainingsprogramme

Dabei ist die Qualität der Sensoren prinzipiell als gut bis sehr gut einzustufen. Auch die Trainingsprogramme sind weit überdurchschnittlich, zumal diese im Fitbit Premium Programm auch mit Anleitungen versehen sind.

Einige „Bonus“ Funktionen wie die Hauttemperatur Messung, Stressmessung oder Blutsauerstoffmessung wirken aber wie Gimmicks, die irgendwie nicht gut durchdacht bzw. umgesetzt sind. Die EKG Funktion hingegen ist ein wirkliches Plus und hilft stark den Preis zu rechtfertigen! Mein Hausarzt hatte mir mal erzählt, dass die EKG Funktion in der Apple Watch einem Patienten das Leben gerettet hat, daher ist dieses Feature nicht zu unterschätzen. Leider ist die EKG Funktion noch nicht in Deutschland freigeschaltet, daher kann ich diese nicht in den Test mit einbeziehen.

Fitbit Sense Test Review 16

Allerdings wirkt die Fitbit App teilweise etwas überladen. Als hätte Fitbit fast schon verzweifelt versucht alles an Funktionen usw. unterzubringen, um sich gegen die große Konkurrenz zu behaupten. Und dies ist wirklich ein wenig das Problem der Sense. Preislich ist diese nicht mehr so weit von der technisch überlegenden Apple Watch entfernt (320€ zu 440€). Im direkten Vergleich spricht hier fast nur die bessere Akkulaufzeit und eventuell Dinge wie die guten Fitbit Trainingsprogramme und die Fitbit Community für die Sense.

Dennoch gerade für Android Nutzer und Fitness Fans ist die Sense keine schlechte „Health“ Smart Watch auch dank der EKG Funktionalität. Lediglich wenn Ihr eine Smartwatch sucht die einfach nur nebenbei Eure Werte aufzeichnet und vielleicht Benachrichtigen anzeigt, dann gibt es günstigere Optionen für Euch. Umgekehrt seid Ihr bereit etwas mehr zu Investieren und IOS Nutzer, dann ist vielleicht die Watch Series 6 die noch bessere Wahl.

Die beste WLAN Steckdose? (Ja) Die myStrom WiFi Switch im Test

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WLAN Steckdosen gibt es bei Amazon und eBay gefühlt hunderte, von meist irgendwelchen unbekannten asiatischen Anbietern, die 100x das gleiche Produkt unter anderen Namen vertreiben.

Diese WLAN Steckdosen sind meist nichts Besonderes, aber auch machen ihren Job. Was aber wenn Ihr etwas Besseres wollt? Hier habe ich meist die TP-LINK HS110 empfohlen, aber mit dem myStrom WiFi Switch ist ein interessanter Herausforderer in mein Blickfeld getreten.

Mystrom Wifi Switch Im Test 4

Der myStrom WiFi Switch stammt von einem Schweizer Anbieter der einen besonderen Wert auf die Verbrauchsmessung und Auswertung legt. Klingt doch interessant, wollen wir uns da doch einmal den myStrom WiFi Switch im Test ansehen. Ist dieser die beste WLAN Steckdose?

An dieser Stelle vielen Dank an myStrom für das zur Verfügung stellen der myStrom WiFi Switch Steckdosen.

 

Die besten WLAN Steckdosen? Der myStrom WiFi Switch im Test

Bei dem myStrom WiFi Switch handelt es sich auf dem ersten Blick um einen klassischen WLAN „Zwischenstecker“ in einem mittelkompakten Format.

Mystrom Wifi Switch Im Test 1

So misst der Adapter 56 x 56 x 43 mm. Dieser belegt also nicht zwingend eine benachbarte Steckdose, außer Ihr wollt hier einen großen Netzadapter einstecken.

An der Steckdose selbst finden sich zwei Tasten und eine LED. Die LED dient als Status-Anzeige, ob die WLAN Verbindung steht usw. Die primäre Taste kann genutzt werden um die Steckdose manuell ein bzw. aus zu schalten. Die zweite Taste ist für eine WPS Verbindung zu Eurem WLAN Netz oder um die Steckdose zurückzusetzen.

Mystrom Wifi Switch Im Test 2

Was die Haptik und Verarbeitung angeht kann ich nicht klagen. Das Gehäuse besteht aus einem einfachen aber soliden Kunststoff. CE Zeichen usw. sind natürlich vorhanden, myStrom ist schließlich ein Schweizer Hersteller, auch wenn das Produkt selbst natürlich in China gefertigt wird.

Bei der Steckdose handelt es sich um die ganz normale Schuko-Steckdose. Dabei soll der myStrom WiFi Switch bis zu 16A bzw. 3680W schalten können.

 

Die App

Um den myStrom WiFi Switch zu nutzen benötigt Ihr die myStrom App, welche wie üblich für IOS und Android verfügbar ist.

Screenshot 20201002 105809 Mystrom Screenshot 20201002 105804 Mystrom

Die myStrom App macht auf dem ersten Blick einen guten Eindruck! Diese ist zwar sehr einfach aber schick gestaltet und wirkt zudem wertig. Dabei werden wie üblich alle verbundenen Geräte mithilfe eines Icons auf der Startseite gelistet.

Hier seht Ihr auf die Schnelle den Namen des Gerätes, den aktuellen Status (an oder aus), wie auch Stromverbrauch und Temperatur. Ja der myStrom WiFi Switch kann auch die Temperatur messen, warum auch immer.

Ebenso gibt es auf der Startseite einen gesamt Zähler für den Stromverbrauch aller verbundenen WLAN Steckdosen. Praktisch!

Leider benötigt Ihr in der App aber zwei Klicks um die Steckdose einzuschalten. Nach dem Start müsst Ihr das Icon der Steckdose antippen und erst dann habt Ihr die Möglichkeit diese zu schalten. Dies ist ein Klick mehr als beispielsweise bei TP-Link oder Smart Life.

Screenshot 20201002 105826 Mystrom Screenshot 20201002 105814 Mystrom

Dafür bietet Euch der myStrom WiFi Switch aber auch diverse Bonusfunktionen, die teilweise so bei Konkurrenten nicht zu finden sind.

  • Zeitplan, für das Automatische ein/ausschalten
  • Ein/ausschalten bei Sonnenaufgang bzw. Untergang
  • Urlaubsmodus
  • Alarme, wenn der Stromverbrauch ungewöhnlich hoch oder niedrig ist
  • Automatisches Abschalten wenn Stromverbrauch unter Wert X sinkt
  • Timer

Gerade das Automatische abschalten beim Unterschreiten eines gewissen Wertes und die Alarme sind spannende Funktionen die ich so bisher bei keinem Konkurrenten gesehen habe. Verbrauch Euer PC „ausgeschaltet“ weiterhin 5W und eingeschaltet 100W, so könnt Ihr dem myStrom WiFi Switch sagen das dieser ausgehen soll wenn der Stromverbrauch 5W unterschreitet. So müsst Ihr nach dem Herunterfahren Eures PCs die Steckdose nicht manuell ausschalten.

 

Auswertung und Messgenauigkeit

Ein wichtiges Feature des myStrom WiFi Switch ist die Verbrauchsauswertung. Aber wie genau ist diese? Hierfür vergleiche ich die Werte mit einem gesonderten Strommessgerät:

Messgenauigkeit

Ab einem Stromverbrauch von ca. 10W sind die Werte des myStrom WiFi Switch nahezu perfekt! Die Abweichung zu meinem Strommessgerät beträgt hier weniger als 0,5%. Die untere Grenze für die Messung scheint bei ca. 0,8-1W zu liegen. Im Bereich 1-10W konnte ich eine Messgenauigkeit von 94-97% messen. Für eine WLAN Steckdose sind dies absolut hervorragende Werte!

Mystrom Wifi Switch Im Test 6

In der App könnt Ihr unter Auswertung genau sehen wie viel Strom die angeschlossenen Geräte aktuell, am jeweiligen Tag, diesen Monat und dieses Jahr verbraucht haben. Ihr könnt auch einen Stromtarif (mit Tag/Nacht Tarifen) hinterlegen, dann seht Ihr gleich was der Betrieb der Geräte Euch gekostet hat.

Interessanterweise kann der myStrom WiFi Switch auch umgekehrt messen falls Ihr über die Steckdose Strom eingespeist habt. Mangels Balkon-Solaranlage konnte ich dies aber nicht testen.

 

Unterstützung 3. Anbieter

Natürlich unterstützt das myStrom Ökosystem auch Dienste anderer Anbieter. Folgende 3. Anbieter-Steuerung bzw. Anbindungen bieten die myStrom Produkte:

  • Amazon ALEXA
  • Google Asisstent
  • IFTTT
  • Conrad Connect
  • REST API

Dies ist abseits der fehlenden Unterstützung für Apple HomeKit eine mehr oder weniger perfekte Abdeckung sämtlicher relevanter Dienste.

 

Fazit

Ja der myStrom WiFi Switch ist die so ziemlich beste WLAN Steckdose, die mir bisher begegnet ist. Dies liegt primär an der sehr akkuraten Verbrauchsmessung und den vielen Interessanten und einzigartigen Feature. Hierzu zählt beispielsweise die automatische Abschaltung wenn ein Gerät in den Standby geht. Auch bietet der myStrom WiFi Switch eine gute Vernetzung mit anderen Diensten wie ALEXA, IFTTT usw.

Mystrom Wifi Switch Im Test 5

Kurzum, Daumen hoch für den myStrom WiFi Switch! Allerdings gibt es etwas die Preisfrage. Rund 35€ (zum Zeitpunkt des Tests) ist nicht zu viel für diesen, braucht Ihr aber nicht die hohe Messgenauigkeit und die besonderen Bonus-Feature, dann fahrt Ihr mit einem günstigen asiatischen Modell ähnlich gut und günstiger.

Acronis True Image 2021 im Test

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Backups sind wichtig! Das weiß jeder, dennoch machen die wenigsten regelmäßig Backups. Freunde und Familie darauf angesprochen sagen meist Dinge „ja ich kopiere meine Daten regelmäßig auf einen USB Stick“, frage ich dann wann das letzte dieses manuelle Backups stattgefunden hat, wird’s peinlich.

Gute Backups passieren automatisch, da man sie ansonsten vergisst. Aber womit diese machen? Eins der bekanntesten Programme für Backups eines Windows PCs ist Acronis True Image. Dieses erhält jedes Jahr ein Update, welches neue Feature und Funktionen mitbringt, so auch im Jahr 2020/2021.

Acronis True Image 2021 Screenshots (1)

Wollen wir uns in einem kleinen Test doch einmal Acronis True Image 2021 genauer ansehen! Lohnt es sich noch ein Backup-Programm zu kaufen?

 

Kaufmodell (Lebenslang vs. 1 Jahr)

Acronis True Image 2021 gibt es in drei Versionen dieses Jahr:

  • Standard (ca. 40€)
  • Essentials (ca. 30€, pro Jahr)
  • Advanced (ca. 70€, pro Jahr)

Der wichtigste Unterschied ist hier zunächst die Laufzeit. Die Standard Version für rund 40€ läuft ein Leben lang bzw. so lange bis in x Jahren mal eine neue Windows Version kommt die inkompatibel ist. Essentials und Advanced hingegen kauft Ihr immer nur für ein Jahr, danach müsst Ihr verlängern oder eine neue Version kaufen.

Wo liegt aber der Unterschied?

Essentials und Advanced bringen den Echtzeit Virenschutz mit, der der Standard Version fehlt. Advanced bietet zudem 500GB Speicher in der Acronis Cloud. Dies finde ich etwas schade, bei der 2019er Version war es noch 1TB, was bei einem Preis von 70€ pro Jahr sehr fair war.

Acronis True Image 2021 Screenshots (7)

Hier müsst Ihr selbst wissen was für Euch am besten passt. Grundsätzlich ist allerdings ein Off-Site Cloud Backup nichts Schlechtes, zumal Ihr dieses sogar verschlüsseln könnt.

 

Acronis True Image 2021 im Test

Auf den ersten Blick hat sich True Image 2021 recht wenig verändert. So nutzt Acronis die weitestgehend identische Benutzeroberfläche zur 2020 und 2019 Version.

Acronis True Image 2021 Home

Dies ist aber nicht zwingend etwas Schlimmes! Acronis nutzt ein erfreulich modernes und durchaus Design für seine Benutzeroberfläche. Alle Einstellungen und Funktionen sind unter großen und gut gekennzeichneten Schaltflächen angebracht. Zudem sind die verwendeten ICONs als hochwertig und gut gemacht zu bezeichnen.

Grundsätzlich ist dabei in sieben Kategorien unterteilt:

  • Backup
  • Schutz
  • Archiv
  • Sync
  • Extras
  • Konto
  • Einstellungen

Was mir vielleicht etwas fehlt ist eine Art Assistent, der Euch automatisch durch das Anlegen eines ersten Backups navigiert. Zwar ist das Erstellen eines Backups recht leicht, aber gerade für ältere Nutzer wäre etwas mehr Kontext und Erklärungen sicherlich nicht schädlich gewesen.

Acronis True Image 2021 Screenshots (6)

Was den Funktionsumfang angeht, bin ich etwas zweigeteilt. Acronis hat sehr viele Funktionen in True Image untergebracht, auch viele die über das klassische Backup Programm hinaus gehen. Dies ist mit True Image 2021 sogar noch deutlicher geworden.

Mehr Funktionen sind zwar immer nett, aber wenn Ihr nur ein Backup Programm sucht könnte True Image 2021 fast schon etwas überwältigend sein.

 

Backup

Die wichtigste Funktion von True Image 2021 sind natürlich die Backups. Das Anlegen eines Backups ist erst einmal sehr einfach gestaltet. Ihr habt zwei Fenster, in Fenster eins wählt Ihr aus was gesichert werden soll und in Fenster zwei wohin. Wohin kann dabei ein angeschlossenes (externes) Laufwerk, die Acronis Cloud oder auch ein Netzwerklaufwerk sein.

Acronis True Image 2021 Screenshots (8)

Einstellungen wie das Backup Schema, das Backup-Intervall oder auch die Kompression sind etwas versteckt in den Optionen zu finden. Grundsätzlich bietet hier True Image 2021 einige Optionen. Auf Seiten des Zeitplans könnt Ihr tägliche, wöchentliche, monatliche oder auch kontinuierliche Backups machen. Letztere fressen aber sehr viel Leistung.

Acronis True Image 2021 Screenshots (9)

Bei der Art der Backups stehen inkrementelle, differentielle und komplette Backups zur Auswahl. Bei kompletten Backups wird jeweils alles gesichert, inkrementelle und differentielle Backups sichern aber nur die jeweiligen Unterschiede zur Ausgangsversion. Heißt, am ersten Tag wird bei allen Methoden ein vollständiges Systembackup angelegt. Ab Tag zwei werden bei inkrementellen oder differentiellen Backups jeweils nur die Änderungen zu Tag 1 gesichert. Ab Tag drei beginnen die Unterschiede zwischen inkrementellen und differentiellen Backups. Differentielle Backups speichern immer die Unterschiede zwischen Tag 1 und dem jeweiligen Tag. Inkrementelle Backups speichern jeweils den Unterschied zum vorangegangen Tag. Der Vorteil ist hier, dass inkrementelle Backups nochmals deutlich weniger Speicherplatz benötigen als differentielle Backups. Der Nachteil ist, dass inkrementelle Backups für das jeweilige Programm schwerer wieder herzustellen sind und vor allem, dass mehr schiefgehen kann. Sollte ein Backup in der Kette kaputt sein, ist das komplette Backup im schlimmsten Fall hinüber. Zwar sollte man von sowas nie ausgehen aber gerade wenn es um wichtige Dateien geht, machen vielleicht differentielle Backups mehr Sinn. Zwar ist hier der Speicheraufwand etwas höher, aber auch die Sicherheit gegenüber Fehlern mehr geboten.

Acronis True Image 2021 Screenshots (12)

Zu guter Letzt solltet Ihr noch die Kompression auswählen. Hier ist die höchste Stufe in der Regel die beste Wahl.

 

(Schutz) Antivirus-Schutz

Acronis hat bei True Image 2021 einen Virenschutz integriert. Dieser soll dabei aber nicht Euren bestehenden Virenschutz ersetzen, sondern ergänzen. Dabei legt Acronis besonderen Wert auf den Schutz gegen die aktuell beliebten Verschlüsselungstrojaner. So überwacht True Image 2021 wichtige Ordner auf Eurem PC auf Veränderungen. Löscht beispielsweise ein Programm plötzlich alle Eure Bilder und ersetzt diese gegen andere Dateien erhaltet Ihr eine Warnmeldung ob dies denn so gewünscht ist. Ebenso schützt True Image 2021 seine eigenen Backupdateien.

Einen ähnlichen Schutz gab es auch bei bereits früheren Versionen von True Image 2021. Dieser wurde nun aber etwas ausgeweitet und soll auch gegen Viren schützen. So werden auch beispielsweise alle Daten bei einem Backup vorher gescannt. Ich erwarte nicht, dass True Image 2021 die beste Erkennungsrate hat (dieses wird hier nicht mit den großen Virenschützern mithalten können), aber es ist eine weitere Schutzebene.

Auf Wunsch könnt Ihr diesen ganzen Hintergrundkram aber auch abschalten! Ich konnte auf meinem Notebook keine großen Performance-Verluste beobachten, aber auf einem etwas älteren Gerät kann sowas natürlich immer noch anders aussehen.

 

Webfilterung

Acronis True Image 2021 bringt eine Liste an URLs mit die als unsicher bzw. schädlich deklariert wurden. Versucht Ihr eine solche Webseite absichtlich oder unabsichtlich aufzurufen wird dies geblockt. Diese Liste wird natürlich im Hintergrund immer wieder aktualisiert.

 

Kleinere Verbesserungen

Neben diesen Punkten gibt es auch kleinere Verbesserungen. So soll nun das Backup-Validierungen schneller gehen und Replikationen lassen sich unterbrechen. Des Weiteren lassen sich nun Backups von True Image in das vhd Format umwandeln, wodurch diese sich in virtuellen Maschinen einbinden lassen.

 

Sync

Vielleicht sagt Euch Dropbox etwas. Dropbox ist ein Service der nicht nur die Speicherung von Daten in der Cloud erlaubt, sondern auch das Synchronisieren von Ordnern zwischen zwei Computern.

Ein ähnliches Feature bringt auch Acronis True Image 2021 mit. Hierbei könnt Ihr Ordner auswählen die mit der Acronis Cloud synchronisiert werden. Habt Ihr auf mehreren Computern True Image 2021 installiert, dann wird dieser Inhalt Live über alle Computer hinweg abgeglichen.

 

Performance und Kompression

Wie lange dauert ein Backup mit Acronis True Image 2021? Dies hängt natürlich von Eurer Situation ab, wie viele Daten müssen gesichert werden, wohin werden diese gesichert und wie schnell ist Euer PC. Sichert Ihr beispielsweise in die Acronis Cloud, dann ist klar die Upload Geschwindigkeit Eures Internetanschlusses der limitierende Faktor.

Für meinen Test habe ich mir ein Alienware 15 R4 mit Intel Core i9-8950HK und einer schnellen NVME SSD geschnappt. Alle Daten wurden auf eine Crucial X8 externe SSD gesichert.

Acronis True Image 2021 Screenshots (15)

Bei den zu sichernden Dateien handelt es sich um die System Partition mit einer bunten Mischung aus den üblichen System Daten, Programmen, Spielen, Bildern ein wenig Musik usw. Insgesamt 151,2GB Dateien.

Zeit Größe
Ohne 06:10 Min 102.2 GB
Normal 06:19 Min 102.2 GB
Hoch 06:07 Min 102.2 GB
Maximal 06:25 Min 102.3 GB

Okay Ihr werdet sehen hier stimmt etwas nicht. Alle vier Optionen machen keinen Unterschied?! Ich war hier auch etwas verwirrt, denn anscheinend wird ja irgendeine Form von Kompression genutzt, sogar keine schlechte! Von 151,2GB auf 102,2GB ist schon eine deutliche Reduktion der Backup Größe.

Auch bei der Backupdauer gab es keinerlei Unterschiede.

 

Wiederherstellungsmedium

Ihr solltet immer auf das Schlimmste vorbereitet sein! Was also wenn die Festplatte Eures PCs samt Windows usw. stirbt oder die Daten darauf komplett verloren sind?

Für diesen Fall solltet Ihr Euch ein Wiederherstellungsmedium anlegen. Dies sollte ein USB Stick sein den Ihr nur für diesen Zweck reserviert. True Image 2021 kann diesen USB Stick so präparieren das Ihr eine Art portable Windows Version auf diesem habt, die es Euch erlaubt Backups wiederherzustellen. Ihr könnt über den USB Stick auch direkt 1 zu 1 Backups von Laufwerken und Partitionen anfertigen.

Das Ganze funktioniert im Übrigen sehr gut! Ich erstelle mir oft ein Image von einer frischen Windows Installation die ich bei Problemen einfach wieder einspiele.

 

Fazit

Acronis True Image ist auch in der 2021 Version das Backup Programm meiner Wahl. Die Kern-Funktionalität, also die Backup und Recovery Funktion, ist einfach 1a umgesetzt.

Backups gehen sehr schnell und werden gut komprimiert. In meinem Test reduzierte True Image 2021 die Dateigröße des Backups um ca. 33%. Nett! Wie stark die Kompression in der Praxis ausfällt hängt dabei natürlich etwas von den Dateien auf Eurem PC ab.

Acronis True Image 2021 Screenshots (13)

Auch das Wiederherstellen der Dateien funktionierte tadellos. Hier hatte ich auch bei Version 2019 und 2020 schon keinerlei Probleme. Sehr empfehlenswert ist hier auch das von True Image 2021 erstellbare Wiederherstellungsmedium, welches auch erlaubt komplette Images von Euren Laufwerken wieder einzuspielen.

Etwas kontrovers sehe ich die Zusatzfeature wie der Antivieren-Schutz. Sicherlich macht der Schutz vor Verschlüsselungstrojanern in einem gewissen Rahmen auch für ein Backup Programm Sinn, aber ein kompletter Echtzeit Antivieren-Schutz? Ich denke hier gibt es Programme die dies besser machen.

Ich kann hier Acronis etwas verstehen, was soll man auch jedes Jahr neues bringen? Die Backupfunktionalität ist soweit perfekt ausgebaut, hier kann man nicht mehr viel verbessern. Also müssen neue Features gebracht werden. So finde ich beispielsweise das Cloud Backup auch sehr praktisch! 500GB sind hier auch im Advanced Paket inklusive, was bei einem Preis von 80€ auch in Ordnung ist. 500GB sollten den meisten Nutzern reichen und ein Off-Site Backup ist etwas absolut Sinnvolles, zumal Ihr dieses auch verschlüsseln könnt.

Kurzum, ja ich kann Acronis True Image 2021 mit einem guten Gewissen empfehlen! Ich würde Euch hier aber entweder zur Standard Version mit unbegrenzter Laufzeit oder zum Advanced Paket aufgrund des Cloud Speichers raten. Ein Upgrade von True Image 2019 oder 2020 macht allerdings aus meiner Sicht keinen wirklichen Sinn, so viele Neuerungen gibt es nicht.

Die ELECJET PowerPie P10 im Test, eine der besten 10000mAh Powerbanks!

Mit der PowerPie P10 bietet ELECJET eine kleinere 10000mAh Version der sehr guten ELECJET PowerPie Powerbank an (hier im Test).

Dabei kann die PowerPie P10 auf den ersten Blick in den gleichen Punkten überzeugen wie der große Bruder. So unterstützt auch die PowerPie P10 sowohl den USB Power Delivery Standard via USB C, wie aber auch den Quick Charge 3.0 Standard über einen zusätzlichen USB A Port.

Elecjet Powerpie P10 Im Test 9

Hinzu kommt die Unterstützung des PPS Standards, welcher eine Art Erweiterung des Power Delivery Standards darstellt und nötig ist um Smartphones wie das Samsung Galaxy S20 mit dem vollen Tempo zu laden.

Das Ganze in dem kompakten Gehäuse einer 10000mAh Powerbank klingt doch spannend! Wollen wir uns im Test einmal ansehen ob die PowerPie P10 diesem Anspruch gerecht werden kann.

 

Die ELECJET PowerPie P10 im Test

Mit 145 x 68 x 14,5 mm ist die ELECJET PowerPie P10 für die Kapazität von 10000mAh eine durchschnittlich große bzw. kleine Powerbank. Es gibt klar Modelle die noch etwas kompakter sind, diese haben aber in der Regel auch nicht so eine gute Ausstattung. Ähnliches gilt auch für das Gewicht von 200,2g.

Elecjet Powerpie P10 Im Test 1

Das Gehäuse der Powerbank besteht dabei wie meist üblich aus Kunststoff. Dabei setzt ELECJET auf einen stark texturierten Kunststoff auf der Ober- und Unterseite und einen normalen Kunststoff für den Rahmen.

Somit ist die Powerbank generell etwas aufwendiger gearbeitet. Allerdings, würde ich diese nur als durchschnittlich wertig einstufen.

Das wirklich Spannende ist aber die technische Ausstattung. Die ELECJET PowerPie P10 verfügt über zwei USB Ports, einen USB A Port und einen USB C Port.

Elecjet Powerpie P10 Im Test 2

Bei dem USB A Port handelt es sich um einen Quick Charge fähigen Ladeport mit bis zu 18W Leistung bzw. 5V/3A, 9V/2A oder 12V/1,5A. Der USB C Port hingegen unterstützt den USB Power Delivery Ladestandard mit bis zu 27W bzw. 5V/3A, 9V/3A oder 12V/2,25A.

Dabei unterstützt die ELECJET PowerPie P10 auch die „PPS“ Erweiterung. PPS erlaubt es einem Smartphone nicht nur diese fixen Spannungsstufen von 5V, 9V, 12V usw. abzurufen sondern auch alle Spannungen dazwischen. Dieses Feature benötigen einige Smartphones zum Schnellladen, wie die Modelle der Samsung Galaxy S20 Serie. Der PPS Bereich liegt bei 5-11V/3A.

Elecjet Powerpie P10 Im Test 3

Die ELECJET PowerPie P10 wird auch via USB C geladen. Spannenderweise kann die Powerbank hier sogar bis zu 30W aufnehmen, laut Hersteller.

 

Die Kapazität

ELECJET bewirbt die Kapazität der PowerPie P10 mit 10000mAh. In der Praxis hängt die Kapazität etwas von der Art und vor allem der Geschwindigkeit des Entladens ab.

USB A 5V/1A 9417 mAh 34.845 Wh
USB C 5V/1A 9400 mAh 34.781 Wh
USB C 12V/2A 6688 mAh 24.747 Wh

 

Im Optimalfall konnte ich eine „echte“ Kapazität von 9400mAh erreichen, was für eine 10000mAh Powerbank ein top Wert ist! Allerdings bei einem deutlich schnelleren Entladen der Powerbank konnte ich nur 6688mAh messen.

 

Ladetempo

Folgende Smartphones und Tablets habe ich an der ELECJET PowerPie P10 getestet:

  • Apple iPhone 11 Pro Max
  • Apple iPad Pro 11
  • Apple MacBook Pro 13
  • Samsung Galaxy Note 20 Ultra
  • Xiaomi Mi 10 Pro

Ladetempo In Watt

Grundsätzlich zeige ich mich sehr zufrieden! Die PowerPie P10 ist in der Lage sowohl Android wie auch IOS schnell zu laden. So erreichte beispielsweise das iPhone 11 Pro Max genau wie das Apple iPad Pro 11 das jeweils maximale Ladetempo an der Powerbank.

Elecjet Powerpie P10 Im Test 10

Auch das Xiaomi Mi 10 Pro erreichte am USB PD PPS Ladeport ein sehr beachtliches Ladetempo!

 

Wiederaufladen

Ihr könnt die ELECJET PowerPie P10 ganz regulär an einem 5V USB Ladegerät, oder an einem Quick Charge oder noch besser USB PD Ladegerät laden.

Ladetempo Ladedauer (ca.)
USB C PD (60W) 29.97 2h
USB C PD (30W) 29.98 2h
USB A 5V/2,4A 10.01 5h
USB QC 3.0 17.55 3.5h

 

An einem normalen 5V USB Ladegerät nimmt die PowerPie P10 bis zu 10W auf. Eine vollständige Ladung würde hier also +- 5 Stunden dauern. An einem Quick Charge Ladegerät kann die P10 bis zu 18W aufnehmen und an einem USB PD Ladegerät bis zu 30W. Letzteres ergibt eine sehr schnelle Ladezeit von gerade einmal +- 2 Stunden.

 

Fazit

Ihr sucht eine Powerbank mit einem USB PD PPS Anschluss? Dann habt Ihr ganz offen gesagt nicht viele Optionen, gerade wenn es eine etwas kleinere Powerbank sein soll.

Elecjet Powerpie P10 Im Test 11

Die PowerPie P10 ist hier Eure beste Option. Die PowerPie P10 ist dabei generell eine sehr gute Powerbank, auch abseits der Unterstützung von USB PD PPS. So bietet die Powerbank eine ordentliche echte Kapazität, bietet ein hohes Ladetempo und lässt sich auch sehr schnell wiederaufladen!

Damit ist die ELECJET PowerPie P10 eine Weltklasse Powerbank und eins der besten Modelle in der 10000mAh Klasse.

Das XMG CORE 15 (AMD) im Test, überragende CPU Leistung!

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AMD Ryzen Prozessoren sind in Desktop PCs aktuell klar die erste Wahl! Allerdings bei Notebooks sind Ryzen CPUs noch ein recht exotischer Anblick, verwunderlich denn auch hier sind diese gleichwertig oder besser als die Intel Konkurrenten.

Eins der wenigen AMD Ryzen Gaming Notebooks ist das XMG CORE 15 (AMD). XMG verbindet in diesem den AMD Ryzen 7 4800H und eine Nvidia RTX 2060 zu einem potenten Gaming Notebook. Dabei ist dieses auch preislich mit +- 1300€ durchaus erträglich.

Xmg Core 15 (amd) Im Test 15

Wollen wir uns hier einmal im Test ansehen wie gut das XMG CORE 15 wirklich ist!

An dieser Stelle vielen Dank an XMG für das Ausleihen des CORE 15 für diesen Test.

 

Das XMG CORE 15 (AMD) im Test

Bei dem CORE 15 handelt es sich um ein kompakteres Gaming Notebook der oberen Mittelklasse. Dieses misst 359,8 x 245,8 x 19,9 mm (B x T x H) und bringt 1,9kg auf die Waage. Damit ist dieses nicht riesig für einen 15 Zöller, aber auch kein super kompaktes Modell. Ich würde sagen dieses ist vernünftig groß um auch portabel genutzt werden zu können.

Xmg Core 15 (amd) Im Test 2

Beim Gehäuse setzt XMG auf eine Mischung aus Aluminium und Kunststoff. So ist die Handballenauflage und Rückseite aus Aluminium gefertigt, die Unterseite aber aus Kunststoff.

Was die Verarbeitung angeht ist das CORE 15 soweit Okay. Dieses ist kein Dell XPS oder Apple MacBook, sticht aber für ein Gaming auch nicht negativ hervor. Das Design ist dabei XMG typisch relativ schlicht, aber schon gaming-orientiert.

Xmg Core 15 (amd) Im Test 6

Wo das CORE 15 hervorsticht ist bei der Portausstattung! Auf der linken Seite finden wir:

  • 1x Kopfhörerausgang
  • 1x Mikrofoneingang
  • 1x USB A 2.0
  • 1x Gbit LAN

Auf der Rückseite finden wir:

  • 1x USB C 3.2 Gen 2
  • 2x mini DP 1.4
  • 1x HDMI 2.0
  • 1x Netzteilanschluss

Auf der rechten Seite finden wir nochmals:

  • 2x USB A 3.0
  • 1x SD Kartenleser

Damit besitzt das XMG CORE 15 eine aus meiner Sicht ziemlich ideale Portausstattung! Lediglich Thunderbolt 3 fehlt, aber dies ist aktuell bei AMD Notebooks eh nicht zu finden (leider).

Xmg Core 15 (amd) Im Test 3

Beim beiliegenden Netzteil handelt es sich um ein 120W oder 180W Modell, welches die übliche Blockform besitzt. Ein Laden via USB C ist nicht möglich.

 

Display

XMG bietet das CORE 15 aktuell nur mit einem 15 Zoll Full HD Panel an, das allerdings 144Hz Bilderwiederholungsrate bietet.

Xmg Core Monitor

Qualitativ würde ich das Display subjektiv als gut einstufen. Blickwinkel passen, Farben sind ordentlich und auch die Helligkeit ist gut! Lediglich die Schärfe ist als durchschnittlich einzustufen. Full HD auf 15 Zöllern sehen immer noch gut aus, aber es ist schon ein Unterschied zu 4K zu erkennen.

Dieser grundsätzlich positive Eindruck wird auch von meinen Messwerten des Datacolor SpyderX Elite bestätigt.

  • 98% Abdeckung von sRGB
  • 74% Abdeckung AdobeRGB
  • 338 cd/m² Helligkeit
  • 1:1230 Kontrast

Das Display ist von Haus aus lediglich etwas sehr kühl eingestellt. Ansonsten ist dieses generell auch für Hobby Foto und Videobearbeitung voll zu gebrauchen.

 

Lautsprecher

Das XMG CORE 15 besitzt zwei Lautsprecher die jeweils auf der linken und rechten Unterseite angebracht sind. Klanglich sind diese leider eher bescheiden.

Die Lautsprecher sind ausreichend laut und klar, klingen aber etwas schrill und der wenige vorhandene Bass ist etwas blechern. Es gibt durchaus Smartphones in welchen bessere Lautsprecher verbaut sind als im CORE 15.

 

Tastatur und Trackpad

Erfreulicherweise setzt XMG bei seinem CORE 15 auf eine ganz klassische QWERTZ Tastatur. Diese verfügt über ein völlig normales Layout und die üblichen Tastengrößen, also eine große Enter Taste, eine lange Feststelltaste usw.

Sondertasten gibt es keine, XMG hat lediglich die F Tasten mit Media-Funktionen doppelt belegt.

Xmg Core 15 (amd) Im Test 10

Auch das Tippgefühl der Tasten ist ordentlich! Die Tastatur fühlt sich schön fest an und die Tasten sind ausreichend knackig. Dabei fällt auf das die einzelnen Tasten vergleichsweise viel HUB und einen größeren Abstand zueinander haben. Dies erforderte bei mir etwas Gewöhnung, aber grundsätzlich eignet sich das Notebook auch für Vieltipper.

Ein ähnlich positives Fazit gibt es auch zum Trackpad. Dieses ist schön straff, fühlt sich gut am Finger an und ist ausreichend präzise!

Sicherlich gibt es allgemein noch etwas Luft nach oben, aber für ein Gaming Notebook hat das CORE 15 sehr ordentliche Eingabegeräte.

 

Leistung und Benchmarks

Aktuell bietet XMG das CORE 15 ausschließlich mit dem Ryzen 7 4800H an. Es gibt zwar auch eine Intel Version, aber um diese soll es hier heute nicht gehen. Der Ryzen 7 4800H ist ein 8 Kern Prozessor mit 2,9-4,2GHz und einer TDP von 45W.

Auf Seiten der GPU habt Ihr die Wahl zwischen der GTX 1650 TI und der RTX 2060 Refresh. Beides sind grundsätzlich keine schlechten Grafikkarten für ein Full HD Notebook.

Beim RAM und der SSD habt Ihr XMG typisch eine sehr große Auswahl, von 8GB bis 32GB RAM unterschiedlichster Hersteller usw.

Ssd

XMG hat mir die große Version mit folgenden technischen Daten zukommen lassen:

  • AMD Ryzen 7 4800H
  • Nvidia RTX 2060 Refresh
  • 16GB RAM
  • 500GB Samsung 970 EVO

Schauen wir uns hier wie üblich zunächst ein paar Benchmarks an.

Cb15 Cb20 Echt Cinebench Vergleich 20

WOW! Was die CPU Leistung angeht zerstört das XMG CORE 15 regelrecht seine Konkurrenten. Selbst das ASUS ROG Zephyrus G14 mit dem eigentlich stärkeren Ryzen 9 4900 wird nochmals ein gutes Stück überboten, was vermutlich an einer überlegenden Kühlung liegt.

Handbrake

Dies macht sich gerade im Handbrake Benchmark bemerkbar, wo das CORE 15 um seine Intel Konkurrenten regelrecht Kreise läuft.

Aber wie sieht es in Spielen aus?

Aco Games

Hier wird der Ryzen 7 4800H natürlich etwas von der RTX2060 Limitiert. Das soll natürlich nicht heißen das die Gaming-Leistung des XMG CORE 15 schlecht ist! Dieses erreicht in modernen AAA Spielen bei Full HD Auflösung und maximalen Details im Schnitt zwischen 50 und 70 FPS.

In älteren Titeln sind natürlich weit über 100 FPS möglich, aber die Performance in Spielen ist nicht signifikant höher als bei Notebooks mit Intel i7 CPU und RTX2060.

 

Temperatur und Lautstärke

Schauen wir uns noch die Kühllösung des XMG CORE 15 an. Starten wir hier zunächst mit einer Spielelast.

Temperatur Gaming

In The Witcher 3 pendelt sich die CPU bei 77-82 Grad ein. Die GPU bei rund 65 Grad. Die GPU Temperatur ist hier klar als unproblematisch zu bezeichnen. 65 Grad ist hier sogar nicht recht kühl. 77-82 Grad sind für eine AMD CPU völlig akzeptabel, aber schon auf der etwas wärmeren Seite.

Temperatur Handbrake

Bei einer reinen CPU Last wie Handbrake (Video Encoding) sehen wir das die maximal Temperatur des AMD Ryzens bei 82 Grad zu liegen scheint. Überschreitet die CPU diese Temperatur wird gedrosselt bzw. die Lüfter hochgeregelt.

Xmg Core 15 (amd) Im Test 14

Was die Lautstärke angeht ist das XMG CORE 15 leider eher ein lauteres Notebook.

Lautstärke

Dieses ist bei einer normalen Gaming-Last durchaus deutlich hörbar.

 

Akku

Im XMG CORE 15 steckt ein 62Wh starker Akku. Dies ist keine schlechte, aber auch nicht überragende Kapazität.

In der Praxis ist die Akkulaufzeit des CORE 15 „Okay“. Im normalen Office bzw. Video Betrieb kam ich auf eine Laufzeit von rund 4 Stunden.

Bei etwas aktiverer Nutzung, viele offene Tabs, Webbrowsen usw. rechnet mit 3-4 Stunden.

 

Fazit

Das XMG CORE 15 ist ein herausragendes Notebook! Dies liegt natürlich zu großen Teilen an der AMD Ryzen CPU.

Der Ryzen 7 4800H im CORE 15 liefert eine herausragende Performance und übertrifft sogar die großen i9 CPUs von Intel deutlich! Dabei ist die Kühlung im CORE 15 ordentlich, wodurch dieses sogar das ASUS ROG Zephyrus G14 mit Ryzen 9 4900HS übertreffen kann. Allerdings ist der Lüfter auch etwas auf der lauteren Seite.

Xmg Core 15 (amd) Im Test 13

Die Gaming-Performance des XMG ist erwartungsgemäß. Wir haben eine RTX 2060 und dementsprechend sind auch die Bildraten. Bei Full HD Auflösung könnt Ihr in aktuellen AA Titeln zwischen 50 und 70 FPS im Schnitt erwarten. In älteren Titeln deutlich mehr.

Weitere Pluspunkte gibt es für das Display! Neben einer hohen Bildwiederholungsrate von 144Hz sieht dieses gut aus und bietet eine mehr als solide Farbabdeckung. Auch Tastatur, Trackpad und Portausstattung sind klar ein Pluspunkt des XMG CORE 15!

Dennoch bleibt der AMD Ryzen 7 4800H das größte Ass des CORE 15, gemeinsam mit dem Preis! Für unter 1400€ erhaltet Ihr hier eins der CPU stärksten Notebooks, mit guter Grafikleistung und einem soliden Gehäuse. Dies ist wirklich ein attraktives Angebot!

Xmg Core 15 (amd)

Positiv

  • Überragende CPU Leistung des Ryzen 7
  • Starke GPU Leistung
  • Gute Portausstattung
  • Sehr gutes Display mit 144Hz….
  • Solide Tastatur und Trackpad
  • Vernünftiges Gehäuse…..

Neutral

  • …. Aber nur Full HD Auflösung
  • …. Aber recht schlicht
  • Akkulaufzeit mäßig

Negativ

  • Lüfter unter Last eher auf der lauteren Seite
  • Lautsprecher mäßig

Wie gut klingt der neue Amazon Echo Dot (4. Generation)?

Jedes erfolgreiche Produkt bekommt irgendwann mal einen Nachfolger und solch ein erfolgreiches Produkt ist der Amazon Echo Dot. Mittlerweile sind wir hier in der 4. Generation angekommen.

Aus dem kleinen platten „billig“ Echo für den Einstieg ist mittlerweile ein schicker kleiner Lautsprecher erwachsen. Allerdings ist der „billig“ Amazon Echo auch nicht mehr so „billig“ mit fast 60€!

Wie Gut Klingt Der Neue Amazon Echo Dot 5

Dafür muss der Lautsprecher schon einen ordentlichen Klang bieten! Ist dies der Fall? Finden wir es im Test des neuen Echo Dot (4. Generation) heraus!

 

Der neue Amazon Echo Dot 4. Generation

Die offensichtlichste Änderung beim Dot 4. Gen ist klar das Design. So setzt der Dot 4. Gen auf das gleiche Design wie der Reguläre neue Amazon Echo der 4. Generation, nur in kleiner.

Wie Gut Klingt Der Neue Amazon Echo Dot 4

Der Dot misst 97 mm im Durchmesser und bringt 346g auf die Waage.

Der Echo Dot 4. Gen ist eine schicke kleine Kugel, welche die oberen ¾ mit einem Leinenstoff bedeckt hat. Das untere ¼ besteht hingegen aus Kunststoff bzw. die Unterseite ist gummiert um ein Verrutschen zu verhindern.

Wie Gut Klingt Der Neue Amazon Echo Dot 1

Auf der Oberseite finden wir vier Tasten, eine Multifunktionstaste, eine Taste zum Muten der Mikrofone und Lauter / Leiser. Der übliche blaue LED Ring der Echo Lautsprecher ist auf die Unterseite gewandert, wo dieser einen leichten Schein auf Euren Tisch wirft, nett.

Im Generellen würde ich das Design des Echo Dot 4. Gen als etwas ungewohnt bezeichnen. Die runde Form hat etwas, aber wird aktuell bei technischen Geräten nur selten gesehen.

Wie Gut Klingt Der Neue Amazon Echo Dot 3

Auf der Rückseite findet sich der Anschluss für das 15W (12V/1,25A) Netzteil. Dieses ist leider auch bei der schwarzen Version weiß gehalten. Ebenfalls auf der Rückseite findet sich ein AUX Ausgang, falls Ihr den Echo Dot nur als „Mikrofon“ nutzen wollt.

 

Klang

Wie stehts aber um den Klang des Amazon Echo Dot 4. Generation? Gut, aber es bleibt natürlich der kleinste Lautsprecher in Amazons LineUp. So klingt der Echo Dot klar besser als die 1. Und 2. Generation und höchstens minimal besser als die 3. Generation, kann aber nicht mit den großen Echo Modellen mithalten, auch nicht mit den älteren.

Wie Gut Klingt Der Neue Amazon Echo Dot 6

Die Höhen des Echo Dot 4. Gen sind 1a! Diese sind klar und sauber, besitzen zudem eine sehr gute Brillanz und Leichtigkeit. Auch sind die Höhen erstaunlich wenig direktional beim Echo Dot. Egal wo Ihr Euch um ihn herum befindet, die Höhen sind konstant gut.

Wo der Dot 4. Gen natürlich schwächelt ist bei den Bässen. Der Lautsprecher besitzt auch in der 4. Generation sehr wenig Bass und Volumen! Hier ist dieser eher auf dem Level eines guten Notebooks. Auch klingt der vorhandene Bass etwas blechern.

Für Stimmen oder generell Sprache ist der Amazon Echo Dot 4. Gen top, für Musik gibt es besseres. Auch die maximale Lautstärke ist überschaubar.

Wie Gut Klingt Der Neue Amazon Echo Dot 7

Hier einfach mal meine kleine Rangliste der Amazon Echo Lautsprecher nach Klang:

  1. Echo Studio
  2. Echo Show (der große)
  3. Echo Plus 2. Gen
  4. Echo 3. Gen
  5. Echo Show 8
  6. Echo Show (1. Gen)
  7. Echo Plus 1. Gen
  8. Echo Dot 4. Gen
  9. Echo Dot 3. Gen
  10. Echo Dot

 

Fazit

Der Amazon Echo Dot 4. Gen ist ein schicker und cooler kleiner Lautsprecher, welcher allerdings etwas mit seinem Preis kämpft!

Die ursprünglich von Amazon verlangten 60€ sind zu viel! Der Echo war immer schon als günstiger und einfacher Lautsprecher gedacht, der eigentlich nicht für große Musikwiedergabe ist, sondern für den Anschluss an externe Lautsprecher. Dementsprechend viel auch der Preis aus!

Wie Gut Klingt Der Neue Amazon Echo Dot 8

60€ ist hier eine stolze Summe für einen Lautsprecher der letztendlich nur Okay klingt. Die Wiedergabequalität von Stimmen oder Sprache ist top, allerdings der Bass und das Klangvolumen sind nicht gut und eher auf dem Level eines 25€ Bluetooth Lautsprecher.

Zu einem günstigeren Preis kann ich den Amazon Echo Dot 4. Gen mit gutem Gewissen empfehlen, 60€ wären mir aber für eine Empfehlung zu viel.