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Die MECO ZS-GX5S Home Security Camera im Test

Eine Überwachungskamera kann im Alltag für ein gewisses Maß an Sicherheit und Komfort sorgen. Gerade komplett kabellose Modelle lassen sich hier vielseitig und flexibel einsetzen, egal ob nun im Außenbereich um ungewollte Eindringlinge abzuwehren oder in den eigenen vier Wänden um zu schauen was Hund, Katze, Maus machen wenn Herrchen/Frauchen gerade mal nicht da sind.

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Hier gibt es viele Hersteller und noch mehr Modelle. Die MECO Home Security Camera will gerade dank einer besonders starken Akkulaufzeit Kunden für sich überzeugen. Hinzu kommt, laut Hersteller, eine besonders klare Bildqualität und ein verbesserte Bewegungserkennung. Das Ganze gibt es zu einem Preis von 90€. Wollen wir uns da doch einmal im Test ansehen ob die MECO Home Security Camera überzeugen kann!

An dieser Stelle vielen Dank an MECO welche mir die Überwachungskamera für diesen Test zur Verfügung gestellt haben.

 

Die MECO ZS-GX5S Home Security Camera im Test

MECO setzt bei der ZS-GX5S auf ein recht klassisches Design für eine komplett kabellose Überwachungskamera. Diese besitzt eine ovale Form mit der Linse, IR LEDs usw. auf der Front und einem Anschluss für eine Halterung auf der Rückseite.

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Genau genommen misst die MECO ZS-GX5S 102 x 55 x 54mm. Das hohe Gewicht und auch der Formfaktor wird etwas von den verbauten 18650 Akkuzellen bestimmt. Diese bieten hier eine Kapazität von 3350mAh pro Stück, also insgesamt hat die Kamera eine Kapazität von satten 6700mAh.

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Diese 6700mAh sollen laut Hersteller für 2-6 Monate ausreichen. Ja dies ist eine vergleichsweise große Spanne, was aber auch nicht überrascht. Die Laufzeit bei komplett kabellosen Überwachungskameras hängt massiv davon ab wie oft diese auslöst. Würdet Ihr die MECO an einer Hauptstraße aufstellen, dann wäre der Akku vermutlich innerhalb weniger Tage leer. In meinem Test scheint sich die Laufzeit an einer Haustür auf +- 3-3,5 Monate einzupendeln.

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Geladen wird die Kamera anschließend einfach von microUSB. Ein Ladegerät liegt nicht bei, hier müsst Ihr einfach das Ladegerät Eures Smartphones nutzen. Abseits des microUSB Ladeports findet sich auf der Rückseite auch ein Steckplatz für eine microSD Speicherkarte. Eine 32GB Speicherkarte liegt auch mit im Lieferumfang. Diese reicht in der Praxis auch völlig aus.

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Montiert wird die Kamera wahlweise über eine Stativhalterung oder über eine Magnetkugel, ähnlich wie bei den Netgear Alro Modellen. Die Magnethalterungen der Netgear Alro Kameras passen auch auf die MECO Home Security Camera.

 

Einrichtung, App und Feature

MECO hat für seine Home Security Camera keine eigene App. Viel mehr nutzt MECO die CloudEdge App. Diese ist recht klassisch, aber gut aufgebaut! Es gibt zwar keine großen Überraschungen, aber generell macht die CloudEdge App einen ordentlichen Eindruck.

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Nach einer Registrierung beim Hersteller könnt Ihr die Überwachungskamera hinzufügen. Dafür erstellt die App aus Eurem WLAN Passwort und weiteren Informationen einen QR Code der von der Kamera gescannt wird. Dies hat auch erstaunlich reibungslos funktioniert und die Kamera wurde problemlos in die App eingebunden.

Die App selbst ist wie 90% aller Überwachungskameras App aufgebaut. Auf der Startseite findet Ihr eine Übersicht mit Vorschau für alle verbunden Kameras. Tipp Ihr die Vorschau an landet Ihr sofort in der Live Ansicht. Dort könnt Ihr manuell Bilder machen, die 2 Wege Kommunikation einleiten eine Aufnahme starten und die Bewegungserkennung einschalten.

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Leider erlaubt die MECO Home Security Camera keine weitere Anpassung der Bewegungserkennung, abseits von An/Aus. Die Bewegungserkennung ist soweit gut und zuverlässig, aber schwächelt auf größeren Distanzen. Alle Bewegungen über +- 5 Metern zur Kamera werden unzuverlässiger erkannt.

Gespeichert werden die Aufnahmen auf der beiliegenden microSD Speicherkarte. Diese lassen sich dort in einer Art scroll baren Time-Line durchsehen. Alternativ könnt Ihr auch den Cloud Service nutzen, welcher aber kostenpflichtig ist. Je nach Plan kostet Euch dies ab 2,99€ im Monat. Vorteil der Cloud-Speicherung ist das die Aufnahmen auch im Falle eines Diebstahls der Kamera in Sicherheit wären. Aufseiten der Nachteile haben wir natürlich die Kosten, wie auch den Datenschutz. Aufnahmen lokal zu sichern ist hier potenziell immer besser.

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Was den Datenschutz angeht würde ich die MECO Home Security Camera ZS-GX5S als durchschnittlich einstufen. Positiv, eine lokale Speicherung der Aufnahmen ist möglich, Ihr müsst Euch aber ein Konto bei einem asiatischen Anbieter anlegen der ein bisschen nebulös ist. Des Weiteren ist auch nicht ersichtlich wo Aufnahmen bei der Cloud Sicherung gesichert werden.

 

Bildqualität

MECO setzt bei der Home Security Camera ZS-GX5S wie üblich auf einen Full HD Sensor mit einem großen 120 Grad Blickfeld. Damit ist die Kamera weniger für die Überwachung langer Einfahrten geeignet und mehr für die Überwachung beispielsweise einer Terrasse. Dies passt auch ganz gut zu der Bewegungserkennung, welche auf höhere Distanz abbaut.

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Generell würde ich die Bildqualität der MECO als überdurchschnittlich einstufen! Bei Tag sind die Aufnahmen sehr schön scharf und klar! Nachts wirbt MECO mit einer Nachtsicht von bis zu 20 Metern, was sicher etwas optimistisch ist. Dennoch würde auch ich die Nachtsicht als überdurchschnittlich gut einstufen.

 

Fazit

Die MECO Home Security Camera ZS-GX5S ist eine gute, aber unspektakuläre komplett kabellose Überwachungskamera. Die größten Vorzüge dieser sind neben dem komplett kabellosen Design die recht gute Akku-Laufzeit und sehr hohe Bildqualität.

Meco Zs Gx5s Home Security Camera Im Test 10

Sogar die App macht einen ordentlichen Eindruck, auch wenn hier die Einstellungsmöglichkeiten „überschaubar“ sind. Das einzige was gegen die MECO Home Security Camera spricht ist das Ökosystem. MECO ist halt ein recht kleiner chinesischer Hersteller, welcher nicht so viele Modelle im Angebot hat und auch sicherlich was Support usw. angeht nicht mit den großen Mithalten kann.

Die MECO Home Security Camera ZS-GX5S ist aber dennoch eine sehr starke „Sand Alone“ Überwachungskamera!

Test: Luminar AI, die beste Lightroom Alternative 2021? (mit Videos)

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Ich halte Luminar 4 klar für die beste Alternative zu Adobe Lightroom, gerade für den Heim oder semi-professionellen Nutzer. Skylum, die Firma hinter Luminar, hat nun mit Luminar AI eine neue Software vorgestellt.

Wie der Name schon vermuten lässt fokussiert sich Luminar AI besonders auf automatische Bearbeitungsfunktionen. Anstelle, dass Ihr groß manuell etwas machen müsst, will die AI weite Teile der Bearbeitung für Euch übernehmen. Hierfür hat Skylum in Luminar AI duzende AI Feature integriert.

Luminar Ai Titel

Von Funktionen die automatisch die Komposition des Bildes für Euch übernehmen, Helligkeit, Kontrast Anpassen bis zu erweiterten Funktionen, wie die Möglichkeit den Himmel bei Bildern auszutuschen. Klingt doch interessant, schließlich ist eine gute Bearbeitung eines Fotos oftmals glatt wichtiger als die verwendete Kamera! Aber wie sieht es in der Praxis aus? Kann hier die Luminar AI überzeugen oder ist das ganze nur ein halb gares Gimmick? Finden wir dies heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an Skylum für einen Testkey zu Luminar AI!

 

Import und Fotoverwaltung

Luminar AI ist nicht nur ein Fotobearbeitungsprogramm, sondern erlaubt auch das Verwalten Eurer Fotos. Dies macht Luminar AI allerdings gefühlt etwas anders als beispielsweise Lightroom.

Luminar Ai 6

Fotos müssen bei Luminar AI nicht aufwendig importiert werden. Grundsätzlich könnt Ihr Ordner in Luminar AI einbinden. Fotos in diesen Ordnern werden Eurem Katalog hinzugefügt. Ihr könnt dann auch zukünftige Aufnahmen direkt von einer Speicherkarte in diese Ordner importieren.

Der Importvorgang geht „sofort“. Luminar AI muss keine großen Vorschauen oder Ähnliches berechnen. Ihr könnt natürlich Bilder auch in „virtuellen“ Alben sortieren, markieren usw.

Änderungen die Ihr an den Bildern durchführt werden dabei nicht direkt in die Aufnahmen geschrieben, diese bleiben immer originalgetreu. Änderungen werden zunächst nur im Luminar AI Catalog vermerkt. Wollt Ihr ein bearbeitetes Bild wiederverwenden müsst Ihr dieses exportieren.

 

Foto-Bearbeitung, die Basics

Luminar AI und Luminar 4 sind grundsätzlich recht ähnlich aufgebaut. Allerdings wo sich Luminar 4 mehr an „Profi Fotografen“ und Enthusiasten richtet, die schon grob wissen was sie tun, ist Luminar AI eher auf Einsteiger oder Hobby Nutzer zugeschnitten.

Luminar Ai 36 Manueller Eingriff

Allerdings bietet Luminar AI auch die üblichen „Basis-Feature“, wie die Anpassung von Helligkeit, Kontrast, Lichter, Schatten, Weißabgleich, Schärfe, Sättigung, Dynamik usw.  Auch eine durchaus ordentliche Rauschreduzierung ist mit an Bord.

Der Fokus von Luminar AI sind aber natürlich die AI Feature und die automatische Bearbeitung der Bilder. Erwartet Ihr jetzt aber eine Schaltfläche „Jetzt fertig bearbeiten“ und das Programm macht alles von alleine, dann werdet Ihr enttäuscht. Ihr müsst schon etwas mehr Handanlegen.

Schritt 1 sind hier gegebenenfalls die Vorlagen. Vorlagen sind fertige Bildstyles, von welchen Luminar AI gefühlt hunderte mitbringt. Diese sind in Bereiche unterteilt wie Lichter der Großstadt, urbaner Style, Tierfreunde usw. In diesen Bereichen finden sich dann noch mal X Unterstyles.

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Luminar AI bietet Euch hier auch immer einen paar empfohlene Styles basierend auf Eurem Bild an. Hier scheint eine Erkennung im Hintergrund zu laufen was in Eurem Bild zu sehen ist, woraufhin die Empfehlung ausgesprochen wird.

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Bei den Vorlagen handelt es sich aber nach meiner Meinung lediglich um einfache aber wertige Filter, die Farben, Beleuchtung, Kontraste usw. anpassen. Primär werden hier Farben und Weißabgleich angepasst. Schärfe, Rauschunterdrückung usw. werden nicht oder nicht groß angefasst. Auch sind mir diese Vorlagen etwas dunkel. Ich würde daher dazu raten diese zusätzlich zu nutzen und dann nochmals per Hand etwas nachzuarbeiten.

Unter Bearbeiten findet Ihr die eben von mir angesprochenen Basis-Feature und vieles mehr!

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Der fast wichtigste Schieber ist „Enhance AI“. Oftmals reicht es diesen hochzudrehen und die Basis-Bearbeitung ist durch. Enhance AI dreht die Sättigung, Helligkeit, Kontraste hoch, verbessert die Ausleuchtung der Aufnahmen usw. Dies ist aber je nach eingestellter stärke geschmackvoll. Bilder wirken tiefer und lebendiger. Ich denke für die meisten Nutzer wird es schon glatt reichen dieses Feature zu nutzen um die gemachten Bilder zu verbessern.

Dies in Kombination mit den manuellen Featuren, erlaubt es Euch richtig gute Bilder zu machen! Luminar AI bringt neben diesen Punkten auch noch sehr viele andere AI und Pro Funktionen mit.

Luminar Ai 20 Unbearbeitet
Unbearbeitet

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Loben möchte ich hier zunächst noch das „Radieren“ Feature, welches Euch erlaubt Dinge aus Euren Bildern zu entfernen.

Dieses ist zwar etwas langsam, aber arbeitet extrem gut! In Folgendem möchte ich Euch noch ein paar weitere besondere Feature von Luminar AI vorstellen

 

Himmel AI

Eins der beeindruckendsten AI Feature ist klar die „Himmel AI“. Diese erlaubt es Euch völlig automatisch den Himmel von Aufnahmen auszutauschen. Hierfür bringt Luminar AI auch einige Himmel-Vorlagen mit.

Luminar Ai 31 Unbearbeitet
Unbearbeitet
Luminar Ai 32 Himmel
Himmel AI

Ihr wählt einfach die Himmel-Vorlage aus und Luminar AI schneidet den alten Himmel automatisch aus, fügt den neuen ein und passt gegebenenfalls noch die Lichtstimmung an.

Und ja die Ergebnisse sind überzeugend, meist sogar in der 100% Ansicht. Luminar passt sogar Spiegelungen im Wasser an. Hier und da werden aber auch Spiegelungen an anderen Objekten „angepasst“, was merkwürdig aussieht. In 95% aller Fällen erhaltet Ihr aber eine Aufnahme die wirklich überzeugend aussieht, selbst wenn es komplexe Objekte im Vordergrund gibt.

Kleine Anmerkung, mir ist hier aufgefallen, dass AI Himmel mit RAW Aufnahmen merklich besser arbeitet als mit JPEGs! Vermutlich helfen dem Algorithmus die zusätzlichen Bildinformationen im RAW Dateiformat besser zu entscheiden wo Himmel ist und wo nicht.

 

Sonnenstrahlen

Manchmal ist es ganz schön ein paar Sonnenstrahlen in ein Bild einzufügen. Hierfür gibt es duzende Photoshop Anleitungen, oder Ihr nutzt das Feature von Luminar AI.

Dieses entscheidet automatisch (Ihr könnt die Position auch noch ändern) wo Sonnenstrahlen auf dem Bild am meisten Sinn machen und fügt diese in einer von Euch gewünschten Stärke ein. In meinem Test hat dies erfreulich gut funktioniert! Luminar AI achtet sogar auf Vordergrund und Hintergrund!

 

Augmented Sky AI

Luminar AI hat es mit dem Himmel. Augmented Sky AI erlaubt es Euch Objekte wie Wolken, Feuerwerk, Vögel usw. in den Himmel Eurer Bilder einzufügen.

Luminar Ai Augmented Sky Ai

Wie gut oder schlecht dieser Effektiv ist hängt von Euren Aufnahmen ab und ob das Ganze schlicht und ergreifend passt.

 

Porträt AI

Für Porträts bietet Luminar AI gleich einige Feature. Starten wir mit „Gesicht AI“.

Gesicht AI erlaubt es Euch Gesichter automatisch aufzuhellen, schlanker zu machen, die Augen zu vergrößern, aufzuhellen bzw. hervorzuheben usw.

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Mit „starker“ Bearbeitung und Gesicht AI
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Ohne Gesicht AI

Dies funktioniert auch sehr gut. Ihr könnt hier gerade in Kombination mit „Vorlagen“ (Filtern) usw. wirklich etwas „verrückt“ werden.

Alternativ könnt Ihr so Porträts auch etwas dezenter Bearbeiten. Setzt Ihr die Filter und Gesicht AI etwas vorsichtiger ein, dann lassen sich hier durchaus geschmackvolle Porträts erstellen.

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Es ist hier mit etwas Zeit absolut möglich herausragende Porträts mit Luminar AI zu erstellen! Gerade dann wenn Ihr ein paar Feature miteinander kombiniert. Aber auch wenn es schnell gehen muss, könnt Ihr aus einem durchschnittlichen vielleicht sogar unterdurchschnittlich gutem Bild noch einiges herausholen.

Neben Gesicht AI gibt es auch noch Haut AI und Körper AI. Haut AI ist der klassische Weichzeichner. Dieser funktioniert durchaus ordentlich und ist nicht absolut übertrieben.

Körper AI kann Personen schlanker machen. Ja dies funktioniert beängstigend gut. Theoretisch kann Luminar AI auch gezielt den Bauch einer Person verkleinern, dies funktioniert aber nur auf Aufnahmen wo ein Bauch klar zu erkennen ist.

 

Performance von Luminar AI, der große Kritikpunkt

Die Performance von Luminar AI ist für mich so ein wenig der größte Kritikpunkt. Ich habe dieses auf folgendem System genutzt:

  • Dell XPS 17 9700
  • Intel Core i7-10875H 8 Kern CPU
  • 32GB RAM
  • NVME SSD
  • Nvidia RTX 2060

Die meisten Bilder stammen zwar von einer recht hoch auflösenden Sony A7 RII (42 Megapixel), aber dennoch ist das System klar leistungsfähig genug damit prinzipiell gut klar zu kommen.

So geht das Importieren der Aufnahmen bei Luminar AI auch wirklich sehr schnell. Aber alles was danach kommt, geht klar langsamer als bei Adobe Lightroom! Gerade die größeren Effekte brauchen ne Sekunde bis diese angewendet sind und dann dauert es noch mal 1-3, Sekunden ehe das Bild wieder scharf gestellt wird.

Klingt nicht viel, aber wenn man mit Reglern herumschiebt und 1-2 Sekunden warten muss, fühlt sich dieses schon wie eine Ewigkeit an.

Ich will nicht sagen, dass Luminar AI „langsam“ ist, aber es gibt klar flottere Bearbeitungsprograme, wie Adobe Lightroom. Dies gilt gerade, wenn Euer Computer nicht ganz der flotteste ist.

 

Fazit

Luminar AI ist ein super spannendes Programm und dies nicht nur für Hobby Nutzer oder Einsteiger! Ich denke zwar, dass Luminar AI nur bedingt Adobe Photoshop oder Lightroom für einen richtigen Profi ersetzen kann, es bietet aber zusätzlich viele spannende Optionen und Möglichkeiten.

Zunächst könnt Ihr Luminar AI genau wie Adobe Lightroom und Luminar 4 als Foto-Manager und Bearbeitungsprogramm nutzen. Dieses unterstützt alle gängigen Feature und Anpassungen, wie Helligkeit, Kontrast, Schärfe, entrauschen, retuschieren, Sättigung usw.

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Zwar sind diese Funktionen sehr gut umgesetzt, aber diese sind nicht das Besondere an Luminar AI. Das Besondere an Luminar AI sind die erweiterten „AI“ Funktionen und Vorlagen. So bietet das Programm Euch duzende durchaus interessanter „Vorlagen“ bzw. Filter, welche eine Art ein Klick Bearbeitung erlauben. Wollt Ihr aber das Maximum aus Euren Bildern herausholen, solltet bzw. müsst schon per Hand noch etwas Nacharbeiten, zumal die Filter immer Euren Bildern einen recht stark bearbeiteten Look geben.

Die Enhance AI ist da eher, was einer „Einklick“ Bearbeitung gleichkommt. Und ja die Enhance AI funktioniert extrem gut! Einschalten, Stärke wählen und fertig. Luminar AI bietet aber noch viele weitere Funktionen, Himmel AI diverse Porträt „AI“ usw.

Luminar AI ist stark was den Umfang angeht, auch wenn ich denke, dass der AI Teil etwas übertrieben ist. Die AI Funktionen funktionieren sehr gut und sind absolut sauber umgesetzt, diese sind aber etwas weniger „magisch“ als vielleicht dargestellt. Hier hinter stehen gute Algorithmen und vielleicht Machine Learning aber keine futuristische KI, so ehrlich muss man sein.

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Wenn ich etwas an Luminar AI bemängeln muss, dann die Performance. Luminar AI ist in der aktuellen Version träge. Hier ist noch massiv Luft nach oben. Luminar ist klar eins der langsamsten Fotobearbeitungsprogramme aktuell.

Abseits davon kann ich aber wirklich nicht kritisieren! Luminar AI ist die beste Alternative zu Adobe Lightroom, gerade wenn wir bedenken, dass es keine monatlichen Kosten, gibt. Seid Ihr ein Hobby oder semi-professioneller Fotograf, versucht Luminar AI einmal.

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Luminar AI ist sehr gut darin das Maximum aus Euren Bildern herauszuholen, mit vergleichsweise wenigen Klicks und Aufwand. Habt Ihr einmal raus welche Vorlagen und Feature Euch am besten gefallen, dann ist das Bearbeiten von Fotos ein Klacks! Eine Stärke von Luminar ist gerade das Bearbeiten „mittelmäßiger“ Aufnahmen, aus welchen sich noch viel herausholen lässt.  Luminar AI lädt zwar zu etwas „extremeren“ Bearbeitungen ein, kann aber auch ähnlich wie Adobe Lightroom dezenter genutzt werden.

Luminar Ai

Die Creative Outlier Air V2 im Test, erfreulich gut!

Mit den Outlier Air V2 hat Creative die 2. Generation seiner erfolgreichen true Wireless Ohrhörer vorgestellt.

Diese sollen dabei vor allem aufgrund einer verbesserten Akkulaufzeit und Steuerung punkten. Stärken wie der Klang sollen dabei natürlich erhalten bleiben. So zumindest das Marketing Material von Creative.

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Da ich die 1. Generation der Outlier Air V2 nicht kannte sind die Ohrhörer für mich etwas völlig Neues. Dabei ist vor allem der Klang für mich etwas Interessantes. Ich habe hier durchaus Positives über die alten Outlier Air gehört.

Wollen wir uns da doch einmal im Test ansehen oder noch besser anhören ob die Creative Outlier Air V2 wirklich so gut sind!

An dieser Stelle vielen Dank an Creative für das Zurverfügungstellen der Outlier Air V2 für diesen Test.

 

Die Creative Outlier Air V2 im Test

Die Creative Outlier Air V2 werden in einer interessanten 82 x 43 x 27 mm großen Ladebox geliefert. Diese besteht äußerlich aus Aluminium, ist aber im Inneren mit Kunststoff verkleidet.

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Um an die Ohrhörer zu kommen müsst Ihr diese Box seitlich aufschieben. Ein einfacher aber gut funktionierender Mechanismus. Grundsätzlich wirkt die Ladebox gut gebaut, aber es ist auch zu merken, dass wir hier keine 150€+ Ohrhörer vor uns haben.

Wo Creative einen sehr guten Job gemacht hat ist beim Akku. Die Ladebox kann die Ohrhörer zwar nur 2x unterwegs laden, aber mit jeder Ladung sollen die Outlier Air V2 satte 12 Stunden durchhalten! Und ja ich kann bestätigen die Akkulaufzeit der Ohrhörer ist rekordverdächtig gut! Geladen wird die Ladebox anschließend einfach via USB C.

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Vermutlich aufgrund der hohen Akkukapazität sind allerdings die Outlier Air V2 selbst auch etwas größerer Natur.

Diese sind wie üblich komplett aus Kunststoff gebaut. Dabei setzt Creative auf einen schwarzen Hochglanzkunststoff für die Rückseite der Ohrhörer und einen auffälligen LED Ring. Letzterer ist allerdings nur beim Laden oder Verbinden aktiv, also keine Sorge Ihr habt keine permanent leuchtenden Ohrhörer.

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Die Hochglanzrückseite wird auch zur Steuerung der Ohrhörer genutzt. Hier findet sich ein kleines Touchpad. Das Ein/Ausschalten geschieht aber wie üblich automatisch beim Einlegen in die Ladebox bzw. beim Herausnehmen.

 

Tragekomfort

Die Outlier Air V2 sind recht große Ohrhörer. Grundsätzlich ist die Form dieser ganz gut gewählt. Allerdings habt Ihr recht kleine Ohren, dann sind dies nicht die richten Ohrhörer für Euch.

Damit diese gut sitzen müsst Ihr sie schon recht tief in die Ohren schrauben. Ist angenehmer als es klingt, aber die Outlier Air V2 sind auch nicht die aller bequemsten bzw. unauffälligsten Ohrhörer die ich bisher hatte. Ihr werdet konstant merken, dass Ihr etwas in den Ohren stecken habt.

 

Klang

Kommen wir zum spannendsten Punkt, dem Klang der Creative Outlier Air V2. Grundsätzlich setzen die Outlier Air V2 auf die recht weit verbreitete „Badewannen“ Klangsignatur, mit sehr starken Höhen und Bässen.

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Gehen wir den Klang aber einmal im Detail durch. Die Höhen der Creative Outlier Air V2 sind extrem klar und brillant! Und wenn ich hier sage „extrem“, dann meine ich dies auch! Creative hat die Höhen klar ein gutes Stück angehoben, weshalb diese sehr scharf und sauber wirken. Dies hat auch den Nebeneffekt, dass die Ohrhörer sehr detailliert wirken. Allerdings neigen die Ohrhörer hat zu einer gewissen Schärfe. Zischlaute oder besonders hohe Instrumente werden mehr oder weniger ungefiltert durchgestellt bzw. sogar noch verstärkt. Dies ist Geschmackssache, aber ich mag tendenziell etwas angehobene Höhen, daher kann ich nicht Meckern.

Die Mitten wiederum sind im besten Fall neutral. Diese sind absolut unauffällig, wodurch die Ohrhörer in den Mitten etwas dünner und „Cleaner“ wirken. Stimmen werden grundsätzlich ordentlich dargestellt. Gerade höhere Stimmen fallen schon wieder in die von Natur aus sehr starken Höhen. Die Mitten sind dabei nicht grundsätzlich schlecht, sind aber stark abgesenkt und haben somit kaum eine Chance gegen die Höhen und die Bässe.

Die Bässe wiederum sind leicht bis mittelstark angehoben. Diese sind also bei den Creative Outlier Air V2 durchaus in ordentlicher Masse vorhanden! Allerdings sind die Outlier Air V2 auch keine ganz extremen Bass-Bomber. Der Bass ist über dem neutralen Level, aber nicht ganz so angehoben wie die Höhen. Dabei ist die Bass Qualität als sehr gut zu bezeichnen! Der Tiefgang ist hervorragend und auch das Bass-Volumen passt.

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Hierdurch haben die Outlier Air V2 unterm Strich einen sehr dynamischen und extrem lebendigen Klang. Aufgrund der angehobenen Höhen und Bässe haben wir in Musik einen starken „Kontrast“, was Musik noch lebendiger erscheinen lässt. Dabei schaffen es die Ohrhörer aufgrund des starken Basses auch gut zu „treiben“. Klanglich liegt diesen Elektronische und Pop Musik klar am besten. Gerade Titel wie Bist du Okay von Mark Forster oder Nothing For Free von Pendulum liegt den Outlier Air V2 extrem! Alles was einen starken Hoch/Tief Kontrast hat klingt durch die Outlier Air V2 fantastisch lebendig und „richtig“.

Creative Outlier Air V2 Frequenzkurve
Erklärung: Bei einer komplett geraden Linie würden die Ohrhörer Audiosignale 1 zu 1 wiedergeben, ohne diese zu färben oder zu „verfälschen“. Dies ist aber nur bei Studio/Referenz Kopfhörern üblich. Ihr könnt das Diagramm grob in drei Bereiche unterteilen, Links = Tiefen/Bass, Mitte = Mitten und Rechts = Höhen. Ist ein Teil Höher als ein anderer Teil ist dieser Frequenzbereich klanglich mehr betont als ein anderer. Ist beispielsweise die Frequenzkurve Links sehr Hoch bedeutet dies einen Bass-Boost. Es ist zwar nicht möglich den Klang nur auf die Frequenzkurve herunter zu brechen, aber diese liefert dennoch neutrale Informationen zum Klang.

 

Fazit

Mein Fazit zu den Outlier Air V2 ist sehr positiv! Gerade klanglich wissen die Ohrhörer wirklich zu überzeugen.

Diese besitzen einen sehr Höhen und tiefen lastigen Klang. Dabei sind gerade die Höhen extrem Brilliant und klar, aber auch die Bässe sind ein gutes Stück angehoben und besitzen einen wunderbaren Tiefgang. Hierdurch klingt Musik sehr kontrastreich, lebendig und dynamisch! Aufgrund der sehr starken Höhen bieten die Outlier Air V2 allerdings auch eine gewisse Schärfe.

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Mögt Ihr diese nicht oder sucht puristisch klingendere Ohrhörer, dann sind die Creative nicht das Richtige für Euch. Umgekehrt mögt Ihr einen lebendigen und aufregenden Klang, dann gehören die Outlier Air V2 klar zu den besten in dieser Preisklasse.

Hinzu kommt die gute Verarbeitung und die herausragende Akkulaufzeit. Den Tragekomfort würde ich als „neutral“ einstufen. Die Ohrhörer sind nicht unbequem, allerdings relativ groß.

Unterm Strich kann ich die Creative Outlier Air V2 dennoch mit gutem Gewissen empfehlen, wenn Ihr einen sehr klaren und lebendigen Klang sucht!

Creative Outlier Air V2

Die XPG PRIMER Gaming-Maus im Test

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XPG wird Euch vermutlich primär aufgrund von Speicherprodukten bekannt sein. Allerdings baut XPG auch diverses andere Gaming-Zubehör wie Tastaturen oder Headsets. XPG hat aber auch eine Gaming-Maus im Sortiment, die XPG PRIMER.

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Die XPG PRIMER soll dabei durch eine besonders gute Preis/Leistung punkten. So verbaut XPG den sehr guten PMW3360 Sensor, wie auch eine RGB LED Beleuchtung. Dabei bleibt der Preis knapp unter 50€. Klingt doch im ersten Moment fair? Aber wie sieht es in der Praxis aus?

Finden wir dies im Test heraus!

 

Die XPG PRIMER im Test

XPG setzt bei der PRIMER auf ein recht klassisches Rechtshänder-Design. Passend zum Preis/Leistung orientiertem Design ist die Maus auch komplett aus einem einfachen Kunststoff gefertigt. Dementsprechend ist die Haptik allerdings eher unspektakulär.

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Die XPG PRIMER fühlt sich nicht schlecht an, wirkt aber auch nicht wie eine absolute premium Maus. Der Kunststoff ist einfach, stabil, aber halt auch nichts besonders. Einen großen Vorteil sehe ich hier aber und das wäre die Haltbarkeit! Ich nehme an das die Maus recht gut altern wird, da es hier keine aufwendige Matte oder gummierte Oberflächen gibt.

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Auch die angeraute Daumenablage ist aus Kunststoff und nicht gummiert, wie es oft bei Konkurrenzprodukten der Fall ist. Auf den ersten Blick sicherlich weniger wertig, aber meist sind solche Stellen die die sich im Laufe der Zeit ablösen oder unschön werden.

Das Gewicht der XPG PRIMER liegt bei 101,9g.

Glorious PC Gaming Race Model D Gaming-Maus 68g
Xtrfy M4 RGB 69g
Endgame Gear XM1 70g
SteelSeries Sensei Ten 92g
XPG PRIMER 102g
Alienware AW610M 117g
Corsair NIGHTSWORD RGB 119g
Alienware AW558 120g

 

Damit landet die XPG PRIMER ungefähr im Mittelfeld. Es gibt eindeutig leichtere Mäuse, aber auch schwerere Modelle. Ähnliches gilt auch für die generelle Größe.

Die XPG PRIMER verfügt über insgesamt sieben Tasten. Neben den beiden Maustasten und dem drückbaren Mausrad haben wir noch zwei Daumentasten und eine Doppeltaste hinter dem Mausrad.

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Was das Design angeht bin ich zufrieden mit der XPG PRIMER. Nein XPG hat trotz zwei RGB LED Leisten das Design einer Gaming-Maus nicht neuerfunden, aber die Maus sieht geschmackvoll aus, auch wenn diese sich eindeutig an Gamer richtet. So ist beispielsweise die Unterseite der Maus rot gefärbt.

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Angeschlossen wird die Maus wie üblich über einen USB 2.0 Port. Das ca. 1,5 Meter lange Kabel ist mittelflexibel und schön textilummantelt.

 

Sensor und Taster

XPG setzt bei der PRIMER auf einen PixArt PMW3360 Sensor. Die meisten, wenn nicht sogar alle, aktuellen „High End“ Gaming-Mäuse setzen auf Sensoren aus dem Hause PixArt, teilweise werden diese allerdings mit einem anderen Namen versehen.

PixArt PMW 3391 PixArt PMW 3360 PixArt PMW 3330 Logitech Hero 16K
Auflösung 100-18000 dpi 200-12000 dpi 200-7200 dpi 100-16000 dpi
Tracking Geschwindigkeit 10,16 m/s 6,35 m/s 3,81 m/s 10,16 m/s
Beschleunigung 50 g 50 g 30 g 40 g

 

Der PixArt PMW3360 ist dabei ein 12000 dpi Sensor der oberen Mittelklasse bis unteren Oberklasse. Dieser kommt aktuell meist bei Mäusen im Preis-Bereich 40-80€ zum Einsatz. Erfreulicherweise nutzt die XPG PRIMER eine 1000Hz Polling Rate, wie sich dies für eine Gaming Maus gehört.

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Aufseiten der Tasten setzt XPG auf „Omron Mechanical Switches with 20-Million Clicks Durability“. XPG scheint diese mechanischen Taster dabei bei allen Tasten an der Maus zu nutzen. Zu mindestens fühlen sich die seitlichen Daumentasten sehr nach den gleichen Tastern an.

 

Die Praxis

Das Wichtigste an einer Maus ist das Gefühl in der Hand und die Ergonomie. Hier hat XPG weitestgehend einen guten Job gemacht! Grundsätzlich liegt die Maus gut bis sehr gut in der Hand, vor allem wenn Ihr den Palm Grip nutzt. Beim Palm Grip umgreift Ihr die Maus vollständig.

Für diesen hat die XPG PRIMER eine ideale Form und Größe. Auch der Claw Grip funktioniert bei der XPG gut, lediglich vom Finger Tip Grip würde ich in einem gewissen Rahmen abraten. Was mich etwas bei der PRIMER stört ist die Ablage des kleinen Fingers. Normalerweise besitzen hier Mäuse eine Art Einbuchtung, in der der kleine Finger geparkt wird.

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Die XPG PRIMER hat hier keine Einbuchtung, sondern eine Delle. Hierdurch kann ich die Maus in diesem Bereich nicht so gut festhalten, was bei Finger Tip Grip stört. Bei der generellen Haptik bin ich etwas hin und her gerissen. Die Maus fühlt sich recht kantig und kunststofflastig an. Die meisten Mäuse sind aus Kunststoff, aber bei der XPG PRIMER mehr zu merken.

Was das Tracking und auch das Gefühl der Maustasten angeht kann ich absolut nicht klagen! Das Tracking ist präzise und schnell und der Mauszeiger klebt schön an den Handbewegungen. Hier gibt es selbst bei drei mal so teuren Mäusen nur wenig Luft nach oben.

Auch die Maustasten sind schön präzise und haben einen guten Druckpunkt. Dabei ist es auch weitestgehend egal ob Ihr die Taste recht weit vorne oder hinten drückt, der Wiederstand ist sehr schön konstant. Lediglich „Klanglich“ gefiel mir die rechte Maustaste etwas weniger als die linke. Die rechte Maustaste hat einen leichten Plastik Unterton, den die linke Maustaste nicht hat. Beim Druckgefühl gibt es allerdings keinen Unterschied.

Weiteres Lob gibt es noch für die Daumentasten, welche auch sehr präzise und knackig sind, und für das Mausrad. Das Mausrad ist für mich ziemlich ideal! Vielleicht könnten die einzelnen Abstufungen des Mausrads noch besser spürbar sein, aber der gewählte Widerstand und auch die Textur des Mausrads ist perfekt! Oftmals haben Gaming Mäuse einen sehr hohen Widerstand, was fürs Gaming nicht zwingend schlecht ist, aber gerade beim Scrollen von Webseiten usw. furchtbar ist. Die XPG PRIEMER hat hier eine sehr gute Balance getroffen.

 

Fazit

Die XPG PRIMER ist eine gute „Standard+“ Gaming Maus. Diese kann vor allem dank des sehr guten PixArt PMW3360 Sensors und der guten Maustastern überzeugen.

Die PRIMER besitzt eine sehr gutes Tracking und „folgt“ den Handbewegungen wunderbar direkt´. Dabei wirken die Maustasten präzise und schnell. Auch das Mausrad ist 1A! Ja die Abstufungen könnten noch etwas besser spürbar sein, aber der Fluss des Mausrads ist genau wie der Widerstand top. Hier hat XPG eine schöne Balance zwischen alltäglichem Webseiten Scrollen und Gaming getroffen.

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Etwas zweigespalten bin ich beim Gehäuse. Dieses wirkt zwar sehr haltbar, aber der gewählte Kunststoff fühlt sich nur semi-gut an. Auch ist die Form etwas kantiger als ich dies von vielen „High End“ Mäusen kenne.

Am Ende hängt mein Fazit etwas am Preis. +- 40€ für die XPG PRIMER wären beispielsweise aus meiner Sicht ein fairer Preis aufgrund der guten Technik und auch der schicken LED Beleuchtung.

Quick Charge und USB PD für unter 15€ ?! PISEN Powerbank TS-D265 20000mAh im Test

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Eine Powerbank mit 20000mAh Kapazität, einem USB Power Delivery und Quick Charge Port für 16€ klingt glatt zu gut um wahr zu sein, oder? Ich war hier auch etwas skeptisch, vor allem da der Hersteller „PISEN“ heißt. Nie von gehört? Ich auch nicht!

Pisen Powerbank Ts D265 20000mah Im Test 6

Daher viel die PISEN Powerbank 20000mAh für mich etwas in die Kategorie zu gut um wahr zu sein, ich habe mir also direkt eine bestellt ???? Wollen wir im Test schauen ob diese eine wirklich legitim gute und günstige Powerbank ist oder ob diese eher in die unseriösen Fußstapfen von Ekrist, Trswyop, VOOE, kilponen und Co. tritt.

 

Die PISEN Powerbank TS-D265 20000mAh im Test

Mit 150 x 70 x 25 mm und einem Gewicht von 370g wirkt die PISEN Powerbank auf den ersten Blick „plausibel“ groß für die beworbene Kapazität von 20000mAh.

Pisen Powerbank Ts D265 20000mah Im Test 1

Wo wir ein paar Abstriche hinnehmen müssen, ist beim Gehäuse. Dieses wirkt ausreichend stabil, dass die Powerbank nicht von alleine auseinanderfallen wird, aber dieses ist auch nicht ansatzweise so wertig wie beispielsweise eine Anker oder RAVPower Powerbank.

So lässt sich dieses mit etwas Kraft auch eindrücken, woraufhin die Nähte knacken. Immerhin PISEN hat auf einer Oberseite eine Rillentextur integriert, welche die Powerbank etwa „interessanter“ macht. Das Ganze ist aber auch sehr simpel umgesetzt.

Pisen Powerbank Ts D265 20000mah Im Test 2

Aber das Spannende ist die Technik! Die PISEN Powerbank 20000mAh verfügt über zwei USB A Ports, einen USB C Port und einen microUSB Port.

Die beiden USB A Ports unterstützen Quick Charge 3.0 mit bis zu 18W, also 5V/3A, 9V/2A oder 12V/1,5A. Der USB C Port hingegen unterstützt den neueren USB Power Delivery Standard! Hier werden ebenfalls 18W bzw. 5V/3A, 9V/2A oder 12V/1,5A geboten.

Pisen Powerbank Ts D265 20000mah Im Test 3

Für Notebooks ist dies in der Regel zu wenig, aber 18W sind für Smartphones meist völlig ausreichend um ein flottes Ladetempo zu erreichen.

Beim Wiederaufladen der Powerbank habt Ihr die Wahl. Ihr könnt entweder den USB C Port nutzen, hier wird auch auf der Eingangsseite USB PD mit bis zu 18W unterstützt oder Ihr könnt den microUSB Port an der Seite verwenden. Letzterer unterstützt Quick Charge mit bis zu 18W.

Damit hat die PISEN Powerbank 20000mAh eine wirklich sehr gute Ausstattung!

 

Kapazität

Starten wir mit dem spannendsten Punkt, der Kapazität. Bei einer klassischen 5V/1A Last konnte ich eine Kapazität von 66,901Wh bzw. 18081mAh messen. Dies entspricht sehr guten 90,4% der Herstellerangabe!

Die Kapazitätsangabe bei Powerbanks bezieht sich immer auf die Kapazität der Akku-Zellen im Inneren. Allerdings ist ihr Entladen nicht zu 100% effizient. So gibt es immer einen gewissen Verlust in Form von Wärme, aufgrund interner Prozesse, Spannungswandlungen usw.  Dies gilt gerade bei der Nutzung von Quick Charge, USB PD oder anderen Schnellladestandards. 80-90% ist der gänige „gute“ Werte für die nutzbare Kapazität. Über 90% sind sehr selten und unter 80% ungewöhnlich. Bedenkt, dass auch Euer Smartphone nicht zu 100% effizient lädt! Hat dieses einen 2000mAh Akku werden ca. 2600mAh für eine 100% Ladung benötigt. Dies hängt aber etwas vom Model und der Art des Ladens ab.

Pisen Powerbank Ts D265 20000mah Im Test 5

Die PISEN Powerbank ist also erst einmal ein legitimes Modell! Erstaunlich! Allerdings muss ich hier auch etwas zur Vorsicht mahnen. Der Preis der Powerbank ist so gut für die Kapazität das es nicht ausgeschlossen ist das hier wiederverwerte Akkuzellen verwendet wurden, die zwar anscheinend noch gut sind, aber schon ein Teil ihrer Lebenserwartung hinter sich haben.

 

Wiederaufladen

Ihr könnt die PISEN Powerbank wahlweise via USB C oder microUSB laden.

Wiederaufladetempo

Dabei akzeptiert die Powerbank neben normalen Ladegeräten auch Quick Charge und USB Power Delivery Ladegeräte mit bis zu 18W. Interessanterweise akzeptiert der USB C Port sowohl Quick Charge wie auch USB PD zum Schnellladen.

Nutzt Ihr einen Schnellladestandard ist die Powerbank in ca. 7 Stunden vollgeladen.

 

Fazit

Super günstige Powerbanks empfehlen ist immer so eine Sache. Wir wissen nicht wie hochwertig die verbauten Akkuzellen sind bzw. diese möglicherweise wiederverwertete Zellen sind usw.

Allerdings unabhängig von dieser gewissen Unsicherheit gibt es wenig was gegen die PISEN Powerbank 20000mAh spricht! Zunächst wird die angegebene Kapazität von 20000mAh zu 90% eingehalten, was ein Top Wert ist!

Pisen Powerbank Ts D265 20000mah Im Test 9

Auch die Anschlussvielfalt und das Unterstützen von Quick Charge und USB PD ist klasse! Ihr könnt fast alle aktuell auf dem Markt verfügbaren Smartphones an der PISEN Powerbank schnellladen! Die Powerbank lässt sich auch selbst recht flott mit 18W an einem USB PD oder Quick Charge Ladegerät schnellladen.

Kurzum, neutral betrachtet ist diese für rund 16€ (zum Zeitpunkt des Tests) ein richtig guter Deal!

 

Die ProUser Tank Plus 20.000mAh im Test, QC + USB PD!

Die Powerbanks aus dem Hause ProUser sind sicherlich nicht so bekannt wie die Modelle von Anker, AUKEY und Co. Allerdings beispielsweise die ProUser Powerbank 5.000mAh gehört zu den besten Modellen ihrer Klasse.

Prouser Tank Plus 20.000mah Im Test 5

Daher war ich auch auf die größeren ProUser Powerbanks gespannt. In diesem Test soll es um die ProUser Tank Plus 20.000mAh gehen. Diese soll durch eine Kapazität von 20000mAh, Quick Charge 3.0, USB PD und ein wertiges Gehäuse punkten. Aber gelingt dies und ist der veranschlagte Preis von 45€ gerechtfertigt? Finden wir es im Test heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an ProUser für das Zurverfügungstellen der Tank Plus!

 

Die ProUser Tank Plus 20.000mAh im Test

Mit rund 170 x 61 x 22 mm und einem Gewicht von 404g ist die ProUser Tank Plus eine durchschnittlich große und leicht überdurchschnittlich schwere Powerbank für die angegebene Kapazität von 20000mAh.

Prouser Tank Plus 20.000mah Im Test 1

Das etwas höhere Gewicht liegt ohne Frage am Gehäuse der Powerbank. ProUser setzt hier auf ein massives Aluminium, welches der Powerbank eine hohe Massivität und Stabilität verleiht. Allgemein wirkt die Powerbank sehr gut gearbeitet!

So lockert beispielsweise der kleine Kunststoffstreifen in Karbon Optik das Design ein gutes Stück auf. Wie bei den meisten Alu Powerbanks sind die Endstücke aus Kunststoff gefertigt. Hier setzt ProUser auf ein recht wertig und aufwendig wirkenden Hochglanz Kunststoff. Kurzum der optische und haptische Eindruck ist ziemlich gut!

Prouser Tank Plus 20.000mah Im Test 2

Wie steht es aber um die Technik? Auf der Front der Powerbank finden wir einen microUSB Port, einen USB C Port und einen normalen USB A Port.

Der USB A Port unterstützt neben dem normalen Laden auch Quick Charge 3.0, was es erlaubt viele Android Smartphones von Sony, Samsung, LG, Sony usw. schnell zu laden. Der Quick Charge 3.0 Port bietet bis zu 18W Leistung.

Prouser Tank Plus 20.000mah Im Test 3

Der USB C Port hingegen unterstützt den neueren USB Power Delivery Standard, welcher sowohl von Samsung, LG, Google Smartphones genutzt wird, aber auch bei Apple zum Einsatz kommt! Erneut soll der USB C Port bis zu 18W ausgeben können bzw. 5V/2,4A, 9V/2A oder 12V/1,5.

Der USB C Port kann aber auch als Eingang genutzt werden. Ein USB PD Netzteil vorausgesetzt könnt Ihr die Powerbank so mit bis zu 18W laden. Der microUSB Eingang unterstützt ebenfalls das Laden mit bis zu 18W, aber nach dem Quick Charge Standard. Ihr habt also die Wahl! Natürlich lädt die Powerbank auch an einem normalen Ladegerät ohne Quick Charge oder USB PD.

Prouser Tank Plus 20.000mah Im Test 4

Was ich etwas schade finde ist das Limit von 18W, über beide Anschlüsse verteilt! Ihr könnt leider nicht den Quick Charge und den USB C Port gleichzeitig voll nutzen. Dies ist etwas schwach für eine ansonsten sehr gut ausgestattet Powerbank im Jahr 2020.

 

Die Kapazität

ProUser gibt die Kapazität der Tank Plus mit 20000mAh an. Ich konnte eine Kapazität von 59,555Wh bzw. 16095mAh @3,7V messen. Dies entspricht guten 80,4% der Herstellerangabe.

Prouser Tank Plus 20.000mah Im Test 7

Die Kapazitätsangabe bei Powerbanks bezieht sich immer auf die Kapazität der Akku-Zellen im Inneren. Allerdings ist das Entladen dieser nicht zu 100% effizient. So gibt es immer einen gewissen Verlust in Form von Wärme, aufgrund interner Prozesse, Spannungswandlungen usw.  dies gilt gerade bei der Nutzung von Quick Charge, USB PD oder anderen Schnellladestandards. 80-90% ist der gängige „gute“ Werte für die nutzbare Kapazität. Über 90% sind sehr selten und unter 80% ungewöhnlich. Bedenkt, dass auch Euer Smartphone nicht zu 100% effizient lädt! Hat dieses einen 2000mAh Akku werden ca. 2600mAh für eine 100% Ladung benötigt. Dies hängt aber etwas vom Model und der Art des Ladens ab.

 

Das Ladetempo

Folgende Smartphones und Tablets habe ich an der ProUser Tank Plus 20.000mAh ausprobiert:

USB C USB A
Apple iPhone 11 Pro Max 18,01W 12,08W
Samsung Galaxy Note 20 Ultra 8,936W 14,83W
Xiaomi Mi 10 Pro 10,95W 16,82W
Apple iPad Pro 11 16,84W 7,58W

Hier können wir es an sich kurz machen. Die ProUser Tank Plus zeigte im Test keine Kompatibilitätsprobleme oder Ähnliches.

Prouser Tank Plus 20.000mah Im Test 9

Das Ladetempo entsprach dem zu erwartenden Maximum. So wurden alle hier getesteten Smartphones an mindestens einem der Ports schnellgeladen.

 

Wiederaufladen

Ihr habt beim Wiederaufladen der ProUser Tank Plus sowohl den USB C wie auch den microUSB Anschluss zur Auswahl. Dabei akzeptiert die Powerbank via USB C sowohl Quick Charge wie auch USB PD.

Ladetempo in Watt Ladedauer ca.
USB C 5V/2,4A 13.1 8h
USB C PD 19.04 5.5h
USB C QC 3.0 18.31 5.5h
microUSB 5V/2,4A 10.44 10h
microUSB QC 3.0 18.38 5.5h

 

Im besten Fall ist die ProUser Tank Plus in ca. 5,5 Stunden vollständig wiederaufgeladen. Hierfür lädt diese mit maximal rund 18W.

 

Fazit

Die ProUser Tank Plus ist eine gute, wenn nicht sogar sehr gute Powerbank! Dies liegt natürlich an der optimalen Kombination aus USB Power Delivery und Quick Charge 3.0.

Diese erlaubt es Euch fast sämtliche auf dem Markt zu bekommenden Smartphones schnell zu laden. Dabei wird zwar oft nicht ganz das Tempo der Original Ladegeräte erreicht, aber das Laden geht deutlich flotter als mit einer Standard Powerbank.

Prouser Tank Plus 20.000mah Im Test 6

Auch das Aufladen der ProUser Tank Plus geht flott und die Verarbeitung ist tadellos. Lediglich die effektiv nutzbare Kapazität ist mit 80,4% der Herstellerangabe am unteren Ende dessen was ich als Okay durchgehen lasse.

Dennoch ist die ProUser Tank Plus eine absolut empfehlenswerte Powerbank wenn Ihr ein Modell mit einer guten Anschluss und Ladestandard Vielfallt sucht.

Test: Proscenic 850T, einer der beste günstigen Saugrobotern!

Mit dem 850T bietet der asiatische Hersteller Proscenic einen recht günstigen, aber laut Hersteller guten Saugroboter an. Dieser soll dankt einer hohen Saugleistung von 3000Pa und einer intelligenten „IPANS 2.0“ Navigation punkten.

Dabei verzichtet Proscenic allerdings auf aufwendige Sensoren, wie LIDAR oder Kameras für die Navigation. Wollen wir uns im Test dennoch einmal ansehen ob der Proscenic 850T Saugroboter überzeugen kann!

Proscenic 850t Test 12

An dieser Stelle vielen Dank an Proscenic für das zur Verfügung stellen des Proscenic 850T für diesen Test!

 

Der Proscenic 850T Saugroboter im Test

Bei dem Proscenic 850T handelt es sich auf den ersten Blick um einen recht klassischen Saugroboter. Dieser setzt auf ein komplett rundes Design und misst maximal XX cm in der Höhe.

Proscenic 850t Test 1

Das Design ist dabei generell sehr schlicht gehalten. Dies verwundert nicht, da der Proscenic 850T komplett auf aufwendige Sensoren oder Ähnliches verzichtet. Im 850T steckt zunächst der übliche Stoßsensor auf der Front.

Proscenic 850t Test 2

Die Stoßstange des Saugroboters ist also flexibel und lässt sich eindrücken. Anhand der Stelle wo diese gedrückt wurde kann der Saugroboter auch das Hindernis erkennen.  Im Inneren des Proscenic 850T findet sich zusätzlich ein Gyroscope, aber dazu später mehr.

Proscenic 850t Test 6

Gesteuert wird der 850T wahlweise über drei Touch Tasten auf der Oberseite, einer beiliegenden Fernbedienung oder über die Smartphone App.

Neben der Fernbedienung liegt die Basis-Station, ein Ladegerät, ein Ersatzfilter, diverse Putztücher, ein Putzaufsatz und die Frontbürsten bei.

 

Filter und Schmutzauffangbehälter

Der Schmutzauffangbehälter des 850T findet sich im Heck des Saugroboters. Dieser ist wie so oft üblich nicht riesig, aber auch nicht zu klein.

Dabei wird die Luft von unten nach oben durch den Haupttank, durch einen Vorfilter durch einen Feinstaubfilter gedrückt. Letzter macht einen vernünftigen Eindruck.

Proscenic 850t Test 4

Lediglich von der Art zum Leeren des Tanks bin ich nicht der größte Fan. Der Schmutzauffangbehälter muss zum Entleeren aufgeklappt werden, was immer das Potenzial bietet, dass etwas Schmutz daneben geht. Immerhin der Mechanismus dafür ist schön leichtgängig.

 

Die App

Ihr könnt den 850T direkt am Gerät oder über die beiliegende Fernbedienung steuern. Alternativ könnt Ihr auch die Smartphone App nutzen.

Proscenic 850t App (8) Proscenic 850t App (7)

Die Proscenic App gewinnt keinen Schönheitspreis! Die App ist sehr einfach und fast schon etwas generisch aufgebaut, macht aber prinzipiell ihren Job.

Über die App könnt Ihr den Saugroboter natürlich starten und stoppen. Ihr könnt auch die Sonderprogramme wie die Spot-Reinigung oder die Randreinigung starten. Ebenso könnt Ihr die Saugleistung regeln.

Proscenic 850t App (1) Proscenic 850t App (3)

In der Mitte der App seht Ihr zudem eine vom Saugroboter erstellte Karte. Da der 850T aber keine Kamera oder Laser-Sensoren hat ist diese Karte vorsichtig ausgedrückt sehr rudimentär. Der Saugroboter sieht seine Umgebung nicht, versucht sich diese aber anhand der zurückgelegten Strecken zusammenzureimen, was mal mehr und mal weniger gut funktioniert.

Feature wie No-Go Bereiche oder das gezielte Reinigen von Bereichen werden aber nicht unterstützt!

Proscenic 850t App (5) Proscenic 850t App (4)

 

Bonuspunkte gibt es für die schöne deutsche Übersetzung, welche mich des Öfteren zum Schmunzeln gebracht hat. „Reinigungsrekord“ und „Abnormale Nachricht“ sind zwei dieser Highlights.

Wollt Ihr den Roboter nicht von unterwegs steuern, ist die App und auch die WLAN Verbindung prinzipiell nicht zwingend erforderlich. Ihr könnt auch alles via Fernbedienung machen.

 

Navigation

Der Proscenic 850T besitzt keinen Laser-Sensor oder eine Kamera. Der Saugroboter kann also seine Umgebung nicht sehen, wie es die teureren Modelle können. Damit ist der 850T zwar blind, aber nicht blöd!

Normalerweise setzten Saugroboter ohne Kamera oder Laser-Sensor auf eine Zufallsnavigation, diese fahren also zufällig in eine Richtung, bis sie ein Hindernis treffen, fahren dann wieder in eine zufällige Richtung usw. Solche Saugroboter sind wenn möglich zu vermeiden!

Der Proscenic 850T setzt aber auf eine geordnete Navigation und fährt in geraden Bahnen durch Eure Wohnung. Dabei merkt er sich sogar rudimentär wo er schon war und wo er noch hin muss.

Wie macht das der 850T ohne Laser-Sensor? Im 850T ist ein Gyroscope verbaut, welches die Drehrichtung usw. des Saugroboters aufzeichnet. Dies in Kombination mit dem Stoßsensor in der Front, erlaubt es dem 850T die gefahrenen Bahnen genau aufzuzeichnen. Wenn wir so wollen tastet sich der Proscenic 850T durch Eure Wohnung und merkt sich die Stellen wo es keine Hindernisse (Wände, Möbel usw.) gab und sucht hier und da nach weiteren Durchgängen, wenn ein anderer Weg versperrt ist.

Hierdurch arbeitet der Saugroboter deutlich effizienter und genauer als Modelle die nur zufällig navigieren. Auch kommt der 850T deutlich besser mit etwas komplexeren Wohnungen und mehreren Räumen klar. Super!

In meinem Test navigierte der Saugroboter erfreulich sicher durch meine Wohnung und kehrte zu zuvor ausgelassenen Stellen auch von alleine wieder zurück.

Proscenic 850t Test 8

Allerdings ist hier auch nicht alles perfekt. So navigierte der 850T schon etwas unsicherer als beispielsweise der Roborock S6 mit Laser-Navigation. Ab und zu wurden Stellen doppelt überfahren oder kleine Randbereiche ausgelassen. Damit der 850T merkt, dass er einen Bereich vergessen hat muss dieser eine gewisse Größe haben. Es kann also passieren, dass kleinere Ecken hinter Möbeln usw. dennoch ausgelassen werden.

Um andere Räume zu erkennen muss der Saugroboter zudem eine Tür sauber treffen. Dieser muss in einer sauberen Bewegung in den Raum fahren, ohne Tür oder Rahmen zu treffen, ansonsten wird der Raum übersprungen.

Der Proscenic 850T hat also eine gute Navigation, kann aber auch nicht ganz mit den „Flaggschiffen“ mithalten.

Erfreulich gut war die Fluchtlogik. Ich hatte keine Probleme mit einem Hängenbleiben des Saugers, auch an problematischeren Möbeln, Socken oder vereinzelten Kabeln.

 

Saugleistung

Proscenic gibt die Saugleistung des 850T mit 3000Pa an, was sehr viel ist. Allerdings ist dies eine wenig aussagekräftige Zahl, da es kein Standard-Testverfahren gibt um diese Zahl zu ermitteln.

Auffällig, die Bürste auf der Unterseite ist vergleichsweise schmal, was den Luftstrom etwas mehr fokussiert. Dies wird sicherlich dem Luftstrom ein gutes Stück helfen.

Grundsätzlich ist die Saugleistung des Proscenic 850T als gut, aber auch nicht überragend zu bezeichnen. Auf glatten Böden erreichen wir bei normalem Hausstaub oder Tierharen eine Saugleistung die knapp an die 100% kommt. Lediglich wenn es um pulverartige Substanzen, wie Sand, Mehl usw. geht, wird bei einem einmaligen Überfahren lediglich knapp unter 90% aufgesaugt.

Proscenic 850t Test 10

Auf Teppichen kommt es etwas auf die Verschmutzung an. Einfacher Staub oder gröbere Verschmutzungen werden gut bis sehr gut entfernt! Hier macht gerade die rotierende Bürste einen guten bis sehr guten Job. Bei Dingen wie Tierhaaren wird es etwas schwerer. Katzenhaare kleben nach meiner Erfahrung etwas weniger und sind somit etwas weniger problematisch.

Allerdings die Haare meines Hundes stellen den Proscenic 850T vor Probleme. Grundsätzlich werden auch diese Haare zu 80-90% entfernt, aber Haare die mit der Fahrrichtung liegen und somit nicht von der Bürste angehoben werden können, bleiben meist auch liegen.

Habt Ihr Haustiere sorgt der 850T schon für eine massiv reduzierte Schmutzbelastung, ab und zu müsst Ihr aber Teppiche manuell nachbearbeiten.

 

Lautstärke

Der Proscenic 850T ist ein leiser, wenn nicht sogar sehr leiser Saugroboter!

Saugroboter

Dieser verfügt über drei Stufen. Anscheinend wird bei der Lautstärkeeinstellung aber nur die Leistung des Saugmotors reguliert, die rotierende Bürste bleibt davon unberührt. Daher gibt es auch bei der Stufe 1 „Leise“ und Stufe 2 „Normal“ kaum Unterschiede. Das Geräusch der rotierenden Bürste dominiert hier, ist aber nicht sonderlich laut oder schrill.

Auf Stufe 3 „Hoch“ dreht dann der Saugmotor doch hörbar hoch. Allerdings selbst auf voller Leistung ist der Proscenic 850T nicht übermäßig laut.

Ich habe diesen weitestgehend konstant auf „Normal“ gelassen, wo dieser überdurchschnittlich leise ist.

 

Fazit

Normalerweise kann ich Saugroboter ohne Laser- oder Kamera- Unterstützer Navigation nicht empfehlen! Der Proscenic 850T stellt hier aber eine der wenigen Ausnahmen dar!

Dank der Navigation auf Basis eines Gyroskope ist der 850T zwar blind, kann sich aber merken wo er schon war und wo er noch hin muss. Dies funktioniert nicht ganz so gut wie bei den großen Modellen mit Laser-Sensor, aber es hilft doch deutlich merkbar bei der Navigation.

Proscenic 850t Test 11

So bewegt sich der Proscenic 850T in geraden Bahnen durch Eure Wohnung und kommt auch mit etwas komplexeren Wohnungen und mehreren Räumen klar.

Dabei würde ich die Saugleistung als gut bis sehr gut bezeichnen! Habt Ihr primär glatte Böden, dann könnt Ihr bei normalem Staub usw. mit einer Saugleistung von annähernd 100% rechnen. Tierhaare + Teppiche sind ein etwas größeres Problem und hier werdet Ihr gelegentlich manuell nacharbeiten müssen, aber auch hier reduziert der 850T die Menge an Schmutz signifikant!

Dennoch würde ich Euch den Proscenic 850T primär für kleinere und offenere bis mittel komplexe Wohnungen empfehlen. Wollt Ihr ein ganzes Haus saugen, dann empfehle ich zu einem größeren Modell zu greifen. Allerdings für rund 240€ (zum Zeitpunkt des Tests) ist mir aktuell kein besserer Saugroboter bekannt!

Proscenic 850t

Positiv

  • Ordentliche Navigation dank Gyroskope…..
  • Sehr gute Saugleistung auf glatten Böden
  • Gute Saugleistung auf Teppichen
  • Putzfunktion
  • App-Unterstützung
  • Fernbedienung
  • Sehr leise!

Neutral

  • …. Navigation kann aber nicht mit Modellen mit Laser oder Kamera-Unterstützung mithalten
  • In sehr komplexen Wohnungen können kleinere Bereiche übersehen werden
  • App eher mäßig

Negativ

Große Leistung und Kapazität? Anker PowerCore III Elite 25600 PD 60W im Test

Anker Ladegeräte und Powerbanks gehören klar zu den aller besten auf dem Markt. Allerdings gerade den Bereich der „High Power“ USB C Powerbanks hat Anker in den letzten Monaten etwas schleifen lassen.

Wo andere, meist kleinere, Hersteller 60W, 80W oder sogar 100W Powerbanks anbieten, welche aufgrund diverser USB C Notebooks auch zunehmend Sinn machen, war 30W glatt das höchste der Gefühle bei Anker.

Anker Powercore Iii Elite 25600 Pd 60w Im Test 9

Nun hat Anker aber mit dem Anker PowerCore III Elite eine 60W Powerbank mit satten 25600mAh Kapazität auf den Markt gebracht! Diese ist damit ideal für Apple MacBooks, Dell XPS Notebooks usw.

Ideal, dann wenn sie auch hält was sie verspricht. Wollen wir uns genau dies doch einmal im Test des Anker PowerCore III Elite 25600 PD 60W einmal anschauen!

An dieser Stelle vielen Dank an Anker für das Zurverfügungstellen des PowerCore III Elite 25600 PD 60W für diesen Test.

 

Der Anker PowerCore III Elite 25600 PD 60W im Test

Den Anker PowerCore III Elite gibt es aktuell nur im Set mit dem PowerPort III 65W Pod Ladegerät. In diesem Test konzentrieren wir uns aber zunächst auf die Powerbank.

Anker Powercore Iii Elite 25600 Pd 60w Im Test 1

Bei dem PowerCore III Elite handelt es sich um eine recht große Powerbank, was auch bei dem Blick auf die Kapazität von 25600mAh klar sein sollte. So misst die Powerbank 182 x 82 x 24 mm und bringt ein Gewicht von 568,7g auf die Waage.

Nicht wenig, aber auch nicht zu viel in Anbetracht der Leistung und der Kapazität der Powerbank.

Anker Powercore Iii Elite 25600 Pd 60w Im Test 2

Beim Gehäuse setzt Anker auf eine Mischung aus gebürstetem Aluminium und einem Softtouch Kunststoff. Das gebürstete Aluminium ziert die Oberseite der Powerbank , während das restliche Gehäuse aus dem Softtouch Kunststoff gefertigt ist. Das Gehäuse wirkt dabei extrem wertig und massiv gebaut! Viel besser kann man eine Powerbank nicht bauen.

Anker Powercore Iii Elite 25600 Pd 60w Im Test 4

Wie steht es aber um die Anschlüsse?

Der PowerCore III Elite 25600 PD verfügt über 1x USB C und 2x USB A. Bei den USB A Ports handelt es sich um Quick Charge 3.0 Ports mit bis zu 18W Leistung!

Der wahre Star ist aber der USB C Port. Dieser unterstützt bis zu 60W Leistung nach dem USB Power Delivery Standard. Genau genommen kann der Port 5V/3A, 9V/3A, 15V/3A oder 20V/3A liefern. Dies ist sogar genug um viele Notebooks mit einem hohen Tempo mit Energie zu versorgen. Da die Powerbank den USB Power Delivery Standard nutzt ist diese auch zu sehr vielen Modellen universell kompatibel. Hierzu zählen beispielsweise die Apple MacBooks und die Dell XPS Serie.

Anker Powercore Iii Elite 25600 Pd 60w Im Test 3

Der USB C Port ist dabei nicht nur ein Ausgang, sondern wird auf als Eingang genutzt. Hier kann die Powerbank ebenso bis zu 60W Leistung aufnehmen. Wie voll oder leer Eure Powerbank ist, erkennt Ihr an einer schicken 10 Stufen LED Anzeige im Einschalter.

 

Kapazität und Sonstiges

Schauen wir uns die Kapazität der Anker PowerCore III Elite an. Anker wirbt mit 25600mAh bzw. 94,72 Wh. Die effektiv nutzbare Kapazität weicht hiervon natürlich etwas ab, wie stark hängt davon ab wie Ihr die Powerbank belastet.

Wh mAh
20V / 3A 80.76 21827.03
15V / 3A 81.1 21918.92
9V / 3A 78.935 21333.78
9V / 1A 80.469 21748.38
5V / 1A 76.864 20774.05

Je nach Last konnte ich eine Kapazität von 76,8Wh bis 81,1Wh messen. Dies sind gute Werte! Gerade die 80,8Wh unter Volllast sind sehr gut, was wir auch im Vergleich zu anderen „High End“ Powerbanks sehen.

20V/3A
Anker PowerCore III Elite 25600 PD 60W 80.76 Wh
AlsterPlus USB C 100W Powerbank 79.67 Wh
Zendure SuperTank 79.098 Wh
HyperJuice 130W USB-C Battery Pack 74.874 Wh
Sandberg Powerbank USB-C PD 100W 51.475 Wh
Flash 2.0 50.578 Wh
4Smarts VoltHub Graphene 47.373 Wh

 

Von allen High End Powerbanks die ich in letzter Zeit getestet habe bietet der PowerCore unter hoher Last die beste nutzbare Kapazität, ideal für das Laden von Notebooks.

Dabei konnte ich auch keine Temperatur Limitierungen oder ähnliches beobachten.

Kleine Anmerkung, Ihr könnt einen USB A Port und den USB C Port der Powerbank gleichzeitig voll belasten! Die maximale Leistung der Powerbank liegt also bei +- 78W.

 

Das Ladetempo

Schauen wir uns das Ladetempo des Anker PowerCore III Elite 25600 PD 60W in Kombination mit diversen Geräten an.

Ladetempo

Das erfreuliche zuerst, ich konnte keine Kompatibilitätsprobleme beobachten! Selbst die oftmals etwas zickigen MacBooks zeigten keine Probleme.

Was das Ladetempo angeht gibt es keine Überraschungen. Die größeren Notebooks wie das Apple MacBook Pro 16 oder Dell XPS 17 nutzen die 60W der Powerbank vollständig aus. 60W sind für diese Notebooks genug zum Laden, auch bei paralleler Last. Allerdings bei Volllast benötigt das Dell XPS 17 ca. 100W und das MacBook Pro 16 ca. 90W. In dieser Situation würden die Notebooks zusätzlich auf den Akku zurückgreifen und sich langsam entladen. Beim normalen Webbrowsen, leichter Foto-Bearbeitung usw. ist das aber kein Problem.

Die 13 Zoll Notebooks sind hingegen mit 60W in allen Situationen gut bedient! Für ein Dell XPS 13 oder MacBook Pro 13 kann der PowerCore III Elite in allen Lastsituationen genug Energie bereitstellen das der Akku parallel weiter geladen wird.

Damit ist der PowerCore III Elite grundsätzlich sehr gut für Notebooks geeignet. Beim Laden von Smartphones bietet die Powerbank eine gute, aber auch nicht überragende Leistung.

Wie können die meisten Smartphone irgendwie schnellladen, dank USB PD und Quick Charge. Allerdings unterstützt der PowerCore III Elite kein USB PD PPS oder sonstige „exotische“ Standards. Viele Smartphones, wie die Samsung S20 Serie, laden also schnell an der Powerbank, aber auch nicht ganz mit vollem Tempo.

Apple Smartphones und Tablets hingegen laden mit dem vollen Tempo am USB PD Port!

 

Ladedauer

Anker wirbt damit, dass sich der Anker PowerCore III Elite mit bis zu 60W Laden lässt. Stimmt dies?

USB PD 100W 58.8W
USB PD 30W 30.4W
USB PD 18W 18.1W
USB QC 3.0 10.7W
USB A 5V 2,4A 9.2W

Ja sofern Ihr ein geeignetes USB PD Ladegerät mit 60W oder mehr nutzt kann die Powerbank wirklich auch mit 60W bzw. 58,xW laden.

Ladestrom über Zeit

Eine Ladung dauert so ca. 2:12, was sehr schnell ist! Dabei fällt auf, dass sich die Powerbank kaum erwärmt!

Temperatur

Diese erreichte gerade einmal 40 Grad an der wärmsten Stelle, was absolut unkritisch ist. Dies passt auch zur hohen Ladeeffizienz. Für eine 0% auf 100% Ladung benötigte die Powerbank 100,23Wh. Bei einer Kapazität der Zellen laut Hersteller von 94,72Wh ergibt dies eine Effizienz der Elektronik von sehr guten 94,5%.

 

Fazit

Ihr sucht eine möglichst große und technisch solide Powerbank für Euer Notebook? Dann seid Ihr beim Anker PowerCore III Elite 25600 PD 60W an der richtigen Adresse!

Das wichtigste Merkmal der Powerbank ist die hohe Kapazität in Kombination mit dem 60W USB C Ausgang. Zwar ist der 60W USB C Ausgang nicht so „Krass“, aber völlig ausreichend für fast alle Notebooks. Größere Modelle können sich zwar unter Volllast weiterhin entladen, aber dies ist nur ein Problem bei 15 Zöllern und wirklich Volllast. Beim Webbrowsen, leichter Foto-Bearbeitung usw. sind 60W selbst für ein großes MacBook Pro 16 ausreichend.

Anker Powercore Iii Elite 25600 Pd 60w Im Test 8

Was die Kapazität angeht bietet der PowerCore III Elite 25600 PD 60W die höchste nutzbare Kapazität, aller Powerbanks mit einem 60W+ USB C Port die ich bisher im Test hatte!

Kapazitätsvergleich

Dabei ist der PowerCore III Elite auch noch halbwegs kompakt. Nein dieser ist keine „kleine und leichte“ Powerbank, aber das Verhältnis Größe zu Kapazität passt.

Von daher, wenn Ihr eine kapazitätsstarke Powerbank für Euer Notebook sucht, dann ist der Anker PowerCore III Elite 25600 PD 60W für rund 100€ (zum Zeitpunkt des Tests) eine klasse Wahl!

Anker 737 Powerbank(PowerCore 26K für Laptop) mit PD Netzteil, Power...

  • 21918mAh bzw. 81,1 Wh Kapazität
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  • Schickes Design

Ein erster Blick auf Synology DSM 7

Ich nutze seit vielen Jahren ein Synology NAS, welches ein Kernstück in meinem Netzwerk und „digitalem“ Leben ist. So habe ich auf meinen PCs und Notebooks fast keine lokalen Daten.

Warum sind aber Synology NAS Systeme so gut? Sagen wir es so, die Hardware ist dafür nicht der Grund! Was die Hardware angeht ist ASUSTOR, QNAP oder sogar kleinere Hersteller wie TerraMaster Synology überlegen.

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Die Software ist der Grund! Synology bietet hier ALLES. Auf Synology NAS Systemen könnt Ihr einfach Daten speichern, aber es werden auch „lokale Cloud Lösungen“ wie ein Office Paket, eine Google Foto Alternative, ein Evernote Alternative usw. angeboten. Auch gibt es diverse professionelle Backup-Software für PCs, Notebooks, MacBooks oder Server, welche hervorragend ist.

Mit DSM 7 hat Synology nun den nächsten großen Schritt angekündigt. Dabei ist DSM 7 nicht nur für neue NAS Systeme, auch ältere Modelle werden mit dem Update versorgt.

 

Für welche NAS Modelle ist DSM 7?

Schaut am besten bei Synology nach ob für Euer NAS DSM 7 (Beta) verfügbar ist. https://prerelease.synology.com/en-global/download/dsm70_beta?

Anscheinend werden aber alle NAS Modelle ab Baujahr 2014/2015 unterstützt. Vereinzelte Modelle aus dem Jahr 2013 finden sich auch noch in der Liste, hier aber vor allem die großen „+“ Modelle.

 

Das Upgrade auf DSM 7

Zum Zeitpunkt dieses Artikels ist DSM 7 noch in der Beta. Ihr könnt Euch die Beta Software einfach bei Synology herunterladen und dann in der Systemsteuerung -> Update -> manuelles Update installieren.

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Das Installieren geht an sich recht flott (ca. 10 Minuten), das anschließende Updaten der installierten Programme dauerte aber bei mir um einiges länger. Rechnet also mit vielleicht 30 Minuten Downtime.

 

Probleme mit der Beta?

Da es sich bei DSM 7 noch um eine Beta handelt sind Probleme bis hin zu einem kompletten Verlust aller Daten möglich. Zudem ist ein Downgrade auf DSM 6 nicht möglich. Überlegt Euch also gut ob Ihr die Beta installieren wollt.

Ich habe die DSM 7 Beta mutig auf meinem Synology DS1817+ und meinem Backup-NAS DS1815+ installiert. Ich konnte auf beiden NAS Systemen keine Probleme oder Bugs feststellen. Auch die Performance beider NAS Systeme passte nach dem Update.

 

Die Neuerungen von DSM 7 (Basis)

Die offensichtlichste Neuerung von DSM 7 ist das Design.

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Wir haben ein komplettes Design Refresh. Hier und da bin ich mir zwar nicht ganz sicher ob mir das neue Design so gut gefällt, primär der neue 2 stufige Login und die Icons. Aber generell wirkt das Design schon etwas frischer und schicker.

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DSM 6
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DSM 7

Dabei sind alle Apps auf das neue Design geupdatet. Beispielsweise die Synology Note Station hat mit DSM 7 an sich keine Neuerungen erhalten, wurde aber auch auf die neue Design Sprache umgestellt.

Ein recht großes Update hat der Speicher Manager erhalten.

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DSM 6
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DSM 7

Dieser wirkt auf den ersten Blick ein gutes Stück „Cleaner“ und aufgeräumter. Die für mich glatt größte Neuerung ist eine Übersicht welche Dienste, Ordner und Apps wie viel Speicher auf dem NAS verbrauchen.

Dsm 7 Nutzungsdetails

Dies war bei DSM 6 oftmals gar nicht so leicht herauszufinden. Des Weiteren wirbt Synology mit vielen Verbesserungen unter der Haube. So soll SSD-Caching bis zu 3x schneller sein und der Austausch von HDDs und das Neubauen eines RAIDs deutlich schneller gehen, da nur wirklich genutzte Blöcke übertragen werden.

Viele Neuerungen soll es auch im Bereich der Benutzerverwaltung und Domain-Controller geben. Diese richten sich aber fast ausschließlich an professionelle Nutzer, was ich nicht bin.

 

Active Insight

Active Insight ist vor allem für die von Euch spannend die mehrere NAS Systeme verwalten. Active Insight ist eine Art Überwachungssoftware für mehrere NAS Systeme.

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Dsm 7 Active Insight Laufwerktemperatur
DSM 7 Active Insight Laufwerke

Dsm 7 Active Insight Systemstatus

Ihr könnt hier Eure Synology Systeme einbinden und in einer Oberfläche Informationen zur Auslastung der Systeme, Festplatten-Status, Temperatur usw. sehen.

So könnt Ihr die Systeme einerseits überwachen und andererseits auch beobachten ob es Flaschenhälse oder Ähnliches gibt, da auch durchschnittliche Auslastungen usw. mitgeschrieben werden. Interessant ist vor allem Laufwerk Latenz unterschiede. So lässt sich schnell erkennen welches Laufwerk ein Raid zurückhält oder unterdurchschnittlich performt. 

Ein durchaus interessantes Feature, das aber vermutlich primär im geschäftlichen Umfeld für Admins Sinn macht, die duzende Systeme zu verwalten haben.

 

DSM 7 Synology Photos

Synology bot bisher zwei Foto Anwendungen an. Die alte Foto Station richtete sich eher an Fotografen die Bilder präsentieren wollen, Synology Moments war hingegen auf Smartphone Nutzer und als Google Foto Alternative zugeschnitten.

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Synology Photos soll nun die Feature von beiden Programmen vereinen. Passend dazu gibt es auch eine neue Smartphone App.

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Was den Aufbau angeht, bietet Synology Photos wahlweise ein Zeit-Linien Ansicht oder eine Ordner basierte Ansicht. Ordner lassen sich dabei wahlweise für Clienten oder Mitarbeiter freigeben. Freigabe-Links lassen sich auch mit einem Ablaufdatum versehen.

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Im Gegensatz zu Google Foto bietet Synology Photos leider keine automatische Erkennung was auf Bildern zu sehen ist. Synology hat aber ein Feature namens automatische Alben integriert, welches Fotos nach Ort, Tags oder Gesichtern sortiert. Um ehrlich zu sein ist dies eher weniger spektakulär.

Synology Photos App (2) Synology Photos App (3) Synology Photos App (4) Synology Photos App (1)

Wo ich Synology absolut zustimmen kann ist die Performance-Verbesserung! Synology Photos wirkt sowohl im Webbrowser wie aber auch in der App deutlich flotter. Dies liegt auch daran, dass Fotos nun clientseitig beim Hochladen (via App) „Bearbeitet“ werden (es werden Vorschauen und unterschiedliche Bildgrößen errechnet). Dies entlastet das NAS ein stückweit. Das Hochladen via Webbrowser benötigt aber weiterhin relativ lange.

 

Synology Hybrid ShareBETA

Synology Hybrid ShareBETA ist ein Feature das ich bisher noch nicht getestet habe, das aber durchaus spannend klingt. Synology bietet einen eigenen Cloud Speicher-Service an. Ihr könnt hier Speicher kaufen und mit Eurem NAS verknüpfen.

Oft benutze Daten werden dabei lokal „Zwischengespeichert“, während weniger oft verwendete Daten in die Cloud ausgelagert werden. Dabei könnt Ihr bestimmen wie viel GB/TB an Daten immer Lokal gesichert bleiben.

Solche Hybrid Cloud Netzwerklaufwerke wirken dabei für den Nutzer immer so als wären alle Daten lokal verfügbar, auch wenn ein Teil davon nur auf dem Synology Server existieren. Diese Spielchen funktioniert auch über mehrere NAS Systeme an mehreren Standorten hinweg!

Um dieses Feature zu nutzen ist natürlich ein Synology C2 Speicherplan nötig.

Kapazität Preis pro Monat Preis bei jährlicher Zahlung
1 bis 5 TB € 6.99 / TB € 69.99 / TB
6 bis 10 TB € 6.49 / TB € 64.99 / TB
11 bis 100 TB € 5.99 / TB € 59.99 / TB
Über 100 TB € 4.99 / TB € 49.99 / TB

 

 

Synology Drive

Synology Drive hat auch ein größeres Update erfahren. Neben einem etwas aktualisierten Design wurden vor allem die Freigabe Optionen von Dateien und Ordner verbessert.

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So gibt es nun detaillierte Logs wer was wo wie gemacht hat, erweiterte Freigabeeinstellungen usw.

 

Fazit

DSM 7 ist ein nettes Update das vor allem das Design und die Foto Anwendungen um einiges auffrischt. Ob dies nun das „größte Update aller Zeiten“ ist kann und will ich nicht sagen, aber es wirkt wie ein vernünftiges Upgrade.

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Aktuell kann ich auch durchaus die Beta empfehlen. Diese läuft auf meinen beiden NAS System tadellos!

Es gibt natürlich noch viele weitere kleine Veränderungen und Verbesserungen, aber dies waren die für mich größten.

Der CHOETECH PD6008 100W 2-Port GaN Wall Charger im Test

USB Power Delivery ist mittlerweile allgegenwärtig und dies nicht nur bei Smartphones. Auch sehr viele Notebooks setzen auf diesen Standard. Hier benötigt es leistungsstarke Ladegeräte, allerdings Modelle mit 100W sind recht selten.

Umso spannender ist das CHOETECH PD 6008! Dieses verfügt über eine maximale Leistung von 100W, zwei USB C Ports und einen vergleichsweise kompakten Formfaktor.

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Gerade der kompakte Formfaktor macht das CHOETECH PD 6008 spannend. Hohe Leistung + kompakte Abmessungen sind so eine Sache. Wenn es gut geht erfreulich, aber oftmals ist die Hitzeentwicklung ein Problem. Wie steht es hier um das CHOETECH PD6008? Finden wir dies im Test heraus!

 

Der CHOETECH PD6008 100W 2-Port GaN Wall Charger im Test

Die wichtigste eigenschafft des CHOETECH PD6008 ist das Verhältnis zwischen Leistung und Abmessungen. Mit gerade einmal 67,4 x 31,9 x 65,6 mm ist das Ladegerät wirklich sehr kompakt gehalten. Dabei setzt CHOETECH auf den klassischen Steckernetzteil-Formfaktor.

Choetech Pd6008 100w 2 Port Gan Wall Charger Im Test 1

Das wir hier ein etwas leistungsstärkeres Ladegerät vor uns haben ist allerdings deutlich am Gewicht zu bemerken. Das CHOETECH bringt 206,4g auf die Waage, was nicht wenig aber auch nicht zu viel im Anbetracht der Leistung von 100W ist.

Wie kommt es aber, dass das CHOETECH PD6008 recht kompakt bei solch einer hohen Leistung sein kann? GaN ist das Zauberwort!

Choetech Pd6008 100w 2 Port Gan Wall Charger Im Test 3

GaN steht für Gallium Nitride, welches ein Halbleiter ist, der so langsam seinen Weg in den Massenmarkt findet. Gallium Nitride hat gegenüber Silizium einige Vorteile im Bereich der Effizienz, bei Schaltnetzteilen. Dies erlaubt es kleinere Bauteile mit Gallium Nitride bei gleicher Leistung zu bauen als mit regulärem Silizium. Je nach Quelle sind GaN Bauteile ca. 32% kleiner bei gleicher Leistung und zudem noch effizienter.

GaN ist auch kein absolutes „Wunderzeug“, aber es hilft doch dabei Netzteile kompakter zu halten. Vor allem garantiert dieses auch eine gewisse Qualität, da es keine wirklich „schlechten“ GaN Bauteile gibt.

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Aufseiten der Anschlüsse haben wir zwei USB C Ports. Beide USB C Ports sind als gleichwertig anzusehen und können beide bis zu 100W nach dem Power Delivery liefern. Genau genommen können beide Ports 5V/3A, 9V/3A, 12V/3A, 15V/3A oder 20V/5A liefern.

Nutzt Ihr beide USB C Ports gleichzeitig, dann wird die Leistung je Port automatisch auf 5V/3A, 9V/3A, 12V/3A, 15V/3A oder 20V/2,25A gedrosselt.

 

Erster Test und Hitzeentwicklung

Starten wir mit einem ersten Belastungstest. Bei diesem belaste ich das CHOETECH PD6008 gute 5 Stunden lange mit 100% Last, also 100W. Während dieses Belastungstests gab es keine Auffälligkeiten!

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Das CHOETECH PD6008 hat diese 5 Stunden ohne Probleme durchgehalten.

Choetech Pd6008 100w Temperatur

Die Hitzeentwicklung ist dabei wie zu erwarten allerdings recht hoch. So konnte ich auf der Front bis zu 80 Grad messen! Während die Seiten des Ladegerätes vergleichsweise kühl blieben.

80 Grad ist schon eine ordentliche Temperatur, aber für ein Netzteil auch nicht tödlich hoch. Es steht aber natürlich in den Sternen welche Temperaturen wir im Inneren haben.

 

Ladetempo

Ich habe das CHOETECH PD6008 an folgenden Geräten getestet:

Ladetempo

Grundsätzlich hat sich das CHOETECH PD6008 so verhalten wie es von einem 100W USB PD Ladegerät zu erwarten ist. Dieses kann die meisten Smartphones und Tablets schnellladen, wenn auch oft nicht ganz mit 100% des maximalen Ladetempos. So benötigen die aktuellen Samsung Smartphones ein USB PD Ladegerät mit PPS für 100% des Schnelllade Tempos.

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Allerdings gerade in Kombination mit Apple Geräten bietet das CHOETECH PD6008 auch wirklich 100% des maximal möglichen Tempos. Dies gilt selbst für das große MacBook Pro 16, welches mit rund 90W geladen wird.

Es gab lediglich eine wichtige Inkompatibilität! Das Dell XPS 17 9700 funktionierte NICHT mit dem CHOETECH PD6008. Beim Anschluss des Ladegerätes an den rechten USB C Ports des Notebooks passierte gar nichts (20V und 0,05A Ladestrom). Auf der linken Seite führte ein Anschluss des Ladegerätes zu einem kompletten Absturz des Notebooks! Hier liegt also eine massive Inkompatibilität vor.

 

Effizienz

Schauen wir uns zum Abschluss noch die Effizienz des CHOETECH PD6008 an.

WOW, damit hätte ich nicht gerechnet! Die Effizienz des CHOETECH PD6008 ist extrem gut! Diese schwankt zwischen 84% und 91%.

Effizienz Vergleich Effizienz

Damit ist dieses das bisher effizienteste 100W USB PD Ladegerät das mir über den Weg gelaufen ist.

 

Fazit

Prädikat ordentlich und effizient! So in der Art lautet das Fazit zum CHOETECH PD6008.

Das Ladegerät kann mit einer sehr hohen Leistung bei sehr kompakten Abmessungen überzeugen. Die beworbenen 100W kann das Ladegerät dabei auch konstant liefern. Dieses wird dabei schon gut warm, zeigte im Test aber keine Ausfallerscheinungen oder ähnlich.

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Dies liegt sicherlich auch an der extrem guten Effizienz unter allen Lastsituationen, welche die Abwärme in Grenzen hält. Das CHOETECH PD6008 ist das bisher effizienteste 100W USB PD Ladegerät das ich in den Fingern hatte.

Der einzige Negativpunkt den ich finden konnte ist die Inkompatibilität zum Dell XPS 17 9700. Das CHOETECH PD6008 bringt dieses Notebook zum Absturz beim Anschluss, warum auch immer. Alle anderen getesteten Notebooks funktionierten aber zu 100%, dies gilt auch für das MacBook Pro 16.

Sucht Ihr also ein besonders kompaktes USB PD Ladegerät mit 100W Leistung, dann könnte das CHOETECH PD6008 genau das Richtige für Euch sein!