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Das HP Elite Dragonfly G2 im Test, super leicht, super ausstattung, super teuer!

Mit dem Elite Dragonfly G2 bietet HP ein absolutes Luxus Notebook in der „MacBook“ Klasse an. Dieses soll durch ein edles Design, hohe Leistung und Business Feature wie HP Sure View auf Kundenfang gehen.

Dabei soll sich das Dragonfly G2 sowohl an Geschäftskunden wie auch Privatkunden richten. Allerdings verlangt HP auch saftige Preise, mit über 2000€! Damit ist das Dragonfly G2 teurer als ein Dell XPS 13 oder auch ein Apple MacBook Pro 13.

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Wie sieht es aber in der Praxis aus? Kann hier das HP Elite Dragonfly G2 im Test überzeugen? Finden wir es heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an HP für das Ausleihen des Dragonfly G2 für diesen Test.

 

Das HP Elite Dragonfly G2 im Test

Bei dem Dragonfly G2 handelt es sich um ein so genanntes 2-in-1 Notebook. Bei diesem kann das Display um 360 Grad gedreht werden, hierdurch kann dieses als Tablet für Notizen usw. verwendet werden.

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Damit dieses Design auch Sinn macht muss ein Notebook im besten Fall besonders schlank und leicht gebaut sein. Mit 16,1mm ist das Dragonfly G2 auch angenehm schlank und das Gewicht ist mit 990g sehr niedrig!

Gewicht in g
HP Elite Dragonfly G2 990
LG gram 14 999
Dell XPS 13 9310 1200
Samsung Galaxy Book Flex2 5G 1260
Microsoft Surface Laptop 4 13.5″ 1290
Dell XPS 13 9310 2-in-1 1320
Lenovo Yoga 9 14ITL5 1370
Apple MacBook Pro 13 M1 1400
ASUS VivoBook Flip 14 1500

 

Genau genommen ist das Dragonfly G2 eins der leichtesten Ultrabooks! Leichter als ein LG Gram 14. Wer also auf ein sehr leichtes Notebook wert legt, könnte hier Freude haben!

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Dabei ist die Verarbeitung und Haptik aber angenehm wertig. HP setzt auf ein Aluminium Gehäuse, welches allerdings verglichen mit Apple etwas „dünner“ wirkt. Dies ist natürlich um Gewicht zu sparen.

Das Design ist aber ohne Frage sehr schick! So setzt HP auf eine sehr edle Gestaltung und eine schicke dunkel blaue Farbe. Dabei ist die Verarbeitung und auch das Scharnier absolut gelungen. Wir sind hier in der absoluten „A“ Klasse.

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Ein großer Vorteil des Dragonfly G2 gegenüber dem Dell XPS 13 und dem MacBook Pro 13 ist die Anschlussvielfalt.

  • 2x USB C Thunderbolt 4
  • 1x USB A 3.0 (5Gbit)
  • 1x HDMI 2.0 (volle Größe)
  • 1x 3,5mm Headset Anschluss

Ja HP hat es geschafft im Dragonfly G2 einen großen USB A Port und einen HDMI Port unterzubringen, zusätzlich zu zwei USB C Ports.

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Über die USB C Ports wird das Notebook natürlich auch geladen. Ein sehr schickes 65W USB C Ladegerät liegt bei.

 

Display

Das Dragonfly G2 verfügt über ein 13.3″, 1920×1080, IPS Display. Dies sind keine schlechten Werte, aber auch nichts Besonderes.

HP hat beim Dragonfly G2 aber eine Besonderheit, HP Sure View. HP Sure View erlaubt es mit dem Druck einer Taste einen Filter vor das Display zu setzen, welcher den Blickwinkel massiv reduziert.

Hierdurch kann ein Sitznachbar deutlich weniger oder sogar gar nichts mehr auf Eurem Display erkennen. Ideal für die Bahnfahrten, wo möglicherweise nicht jeder der vorbeigeht erkennen soll was Ihr gerade schreibt.

Eigentlich ist dies ein klasse Feature für Eure Privatsphäre! Allerdings auch nicht eingeschaltet für HP Sure View für eine Beeinträchtigung der Bildqualität. Diese ist nicht schlecht, aber die Blickwinkel des Dragonfly G2 sind nicht gut und bei nicht optimalen Winkel verändern sich die Kontraste des Display extrem.

Dies ist KEIN Notebook für große Foto und Video-Bearbeitung! Ein Dell XPS 13 hat qualitativ ein klar besseres Display. Allerdings ist HP Sure View ideal für sensiblere Arbeiten in der Öffentlichkeit, Ärzte die in der Bahn Berichte schreiben, Außendienst-Mitarbeiter usw.

monitor farbraum

Ich würde die subjektive Bildqualität als gut einstufen, abseits der Blickwinkel. Das Display ist ausreichend scharf und Farben sind sehr kräftig.

Das Dragonfly G2 hat aber noch ein Ass im Ärmel, die Helligkeit. HP wirbt mit 1000cd/​m², was extrem viel ist! Und ja mein Messgerät kann dies bestätigen.

Helligkeit Kontrast sRGB AdobeRGB
HP Elite Dragonfly G2 903 cd/m² 2150:1 95% 79%
Dell XPS 13 2-in-1 9310 (4K) 507 cd/m² 1590:1 100% 82%
Dell XPS 17 9700 454 cd/m² 1510:1 100% 99%
Apple MacBook Pro 13 M1 424 cd/m² 1710:1 100% 87%
HP Spectre x360 13-aw0031ng 382 cd/m² 38262:1 (OLED) 100% 96%
Dell XPS 15 9500 356 cd/m² 1220:1 100% 100%
Alienware m17 R2 343 cd/m² 680:1 98% 72%
Alienware M15 R3 (300Hz) 335 cd/m² 1540:1 99% 75%
ASUS ROG Zephyrus G15 325 cd/m² 1110:1 100% 88%
Dell XPS 13 9300 297 cd/m² 1160:1 92% 71%
XMG FUSION 15 283 cd/m² 770:1 98% 73%
LG Gram 14 14Z90N 261 cd/m² 650:1 99% 75%
ASUS ROG Zephyrus G14 250 cd/m² 1130:1 100% 75%

 

Rein subjektiv wirkt das Display hell, aber nicht doppelt so hell wie ein Dell XPS oder Apple MacBook. Dennoch ist ein arbeiten im Freien durchaus möglich, auch wenn das Display sehr stark spiegelt.

Was die Farbraumabdeckung angeht bietet das Dragonfly G2 gute Standard kost mit 95% sRGB und 79% AdobeRGB.

 

Lautsprecher

Das Dragonfly G2 wirbt mit Lautsprechern von „Bang & Olufsen“. Diese sind auch neben der Tastatur angebracht und auf den Nutzer gerichtet, klasse!

Allerdings klanglich habe ich mehr erwartet. Ein Apple MacBook Pro 13 und auch das Dell XPS 13 klingen mittlerweile fantastisch für die Preisklasse. Das Dragonfly G2 ist hingegen höchsten durchschnittlich.

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Die Lautsprecher klingen ausreichend gut, könnten aber noch einen Hauch klarer und brillanter sein.

Ich würde sagen wir sind hier oberhalb der LG Gram Notebooks, aber klar unter einem Dell XPS 13

 

Eingabegeräte

Bei der Tastatur hat HP einiges richtig gemacht! Zunächst haben wir ein ziemlich perfektes QWRTZ Layout, mit großer Enter-Taste, langer Feststell-Taste usw.

Die F Tasten hat HP zwar mit Media-Funktionen doppelt belegt und es wurde eine zusätzliche Taste zum abschalten der Webcam integriert, aber das war es auch schon an Eigenheiten.

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Dabei bietet die Tastatur ein sehr angenehmes Tipp-Gefühl! Die Tasten haben ausreichend Hub und der Anschlag ist angenehm satt. Zudem ist das Tastatur-Deck schön stabil. Kurzum die Tastatur ist spitze!

Aber auch das Trackpad ist sehr gut! Das Tracking ist genau, das Gefühl am Finger gut und allgemein funktioniert es tadellos.

Kurzum, viel bessere Eingabegeräte könnt Ihr in einem 13 Zoll Notebook nicht bekommen. Hier spielt das Dragonfly G2 ganz weit oben mit.

 

Performance und Benchmarks

HP setzt im Dragonfly G2 auf Intel CPUs der 11. Generation. Aktuell könnt Ihr das G2 mit dem i7-1165G7 oder dem i5-1135G7 bekommen. Auf Seiten des Arbeitsspeicher finden 16GB oder sogar 32GB, was mehr als ausreichend ist!

Ich habe das HP Elite Dragonfly G2 in folgender Ausstattung:

  • Intel Core i7-1165G7
  • Intel Iris Xe Graphics
  • 32GB LPDDR4X-4266 (verlötet)
  • 1TB M.2 PCIe

Bei dem Intel Core i7-1165G7 handelt es sich um eine 4-Kern CPU in Intels 10nm Verfahren. Dieser verfügt über eine TDP von 28W, was recht hoch ist.

Schauen wir uns ein paar Benchmarks des HP Elite Dragonfly G2 an.

cb 15 cb 20 vergleich cb 20 cb 21 vergleich cb 21 pc mark

Die Benchmarks sehen ganz Okay aus. Das Dragonfly G2 bietet eine ordentliche Performance, aber wir sehen auch gewisse Einschnitte. So ist das Dragonfly G2 etwas langsamer als das Dell XPS 13 2-in-1 mit gleicher CPU.

handbrake

Wie kommt es? Zwar ist die TDP des i7-1165G7 offiziell mit 28W angegeben, im Dragonfly G2 ist diese bei konstanter Last auf rund 13W limitiert.

Dabei sind die Temperaturen erstaunlicherweise mit rund 70 Grad sehr human.

Auf Seiten der SSD hat HP eine Western Digital SN730 verbaut.

ssd winrar 2

Bei dieser handelt es sich um eine recht flotte NVME SSD, welche rund 3362 MB/s lesend und 3102 MB/s schreibend erreicht. Positiv, diese verfügt über erweiterte Datenschutzfeature.

 

Akkulaufzeit

Im Dragonfly G2 ist ein 56Wh Akku verbaut, was eine solide Kapazität ist. Wie lang die Akkulaufzeit ist die Ihr beim G2 erwarten könnt hängt stark von Eurer Nutzung ab.

Bei einer leichten Nutzung könnt Ihr in der Praxis mit 10-12 Stunden gut rechnen. Bei einer etwas intensiveren Nutzung kam ich auch 8-9 Stunden. Letzterer wert wird auch vom PC Mark Akku Test „Modernes Office“ bestätigt.

Für ein Windows Notebook sind dies sehr gute praxisnahe Werte!

 

Laden via USB C

Ihr könnt bzw. Ihr müsst das Dragonfly G2 via USB C laden. Neben dem originalen 65W Ladegerät könnt Ihr aber auch universelle USB C Ladegeräte oder Powerbanks nutzen!

Das Dragonfly G2 ist hier nicht sonderlich wählerisch.

USB A 5V/2,4A 0 W
USB PD 18W 16,19 W
USB PD 30W 27,5 9W
USB PD 60W 54,2 W
Original Ladegerät 61,78 W

Grundsätzlich wird jedes USB Power Delivery Ladegerät ab 18W Leistung zum laden akzeptiert. Im Optimalfall sollte dieses aber 60W besitzen, für das volle Ladetempo.

Die akzeptierte Ladespannung via USB C scheint 9V, 12V, 15V und 20V zu sein.

 

Fazit

Das HP Elite Dragonfly G2 ist ein tolles Notebook, das sich allerdings nicht an alle Nutzer richtet. Das Dragonfly G2 hat seine Stärken, aber auch seine Schwächen!

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So richtet sich das Notebook nach meiner Meinung primär an „Außendienst-Mitarbeiter“ oder allgemein Business Nutzer die viel Unterwegs sind. Die größten Stärken des Dragonfly G2 sind hier:

  • Das sehr niedrige Gewicht
  • Die sehr gute Tastatur
  • Die gute Akkulaufzeit
  • Der HP Sure View Blickschutz

Gerade der Blickschutz ist ein sehr einmaliges Feature! Dies erlaubt Euch auch in Bus und Bahn an sensibleren Daten zu arbeiten, ohne das jeder vorbeigehende Passant sofort sehen kann was Ihr macht. Dies ist kein Feature das jeder braucht, aber arbeitet Ihr beispielsweise bei einer Versicherung oder seid Arzt usw., dann kann dies Gold wert sein.

Ebenfalls Gold wert ist das super niedrige Gewicht, was eine portable Nutzung deutlich angenehmer und einfacher gestaltet. Gerade wenn Ihr das Notebook täglich mitnehmt, können ein paar Hundert Gramm mehr oder weniger schon einen deutlichen Unterschied machen.

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Allerdings hat das G2 auch Schwächen. So ist die Performance zwar gut, aber es gibt Notebooks die aus dem i7-1165G7 noch mehr herausholen. Daher halte ich das G2 nicht für das optimale Notebook, wenn Ihr plant den ganzen Tag Fotos und Videos zu bearbeiten. Mal im Urlaub usw. ist dies natürlich kein Problem.

Auch über das Display können wir etwas streiten. Dieses ist sehr schön hell, aber der HP Sure View Blickschutz kostet einfach etwas Bildqualität, selbst wenn dieser nicht aktiv ist.

Daher geht es Euch um möglichst viel Leistung und Bildqualität würde ich eher zu einem Dell XPS 13 greifen. Die Stärke des Dragonfly G2 ist die portable Nutzung, die Tastatur und der erhöhte Datenschutz. Legt Ihr auf diese Punkte wert ist das Dragonfly G2 eins der besten Notebooks das Ihr bekommen könnt, auch wenn der Kaufpreis mit fast schon 3000€ sehr hoch ist!

Verarbeitung und Haptik
94
Display
85
Lautsprecher
84
Tastatur und Trackpad
95
Pferformance (Meda und Alltag)
86
Performance (Gaming)
70
Akku
88
Sonstiges
90
Schickes Design
Super leicht!
Sehr gute Tastatur
Sehr helles Display
HP Sure View Blickschutz
Sehr Leise
Optional auch mit 4G oder 5G
Sehr schlechte Blickwinkel, auch mit ausgeschaltetem HP Sure View Blickschutz
TDP auf 13W limitiert
88

Western Digital WD My Book 14TB, kurz Review

Speicherplatz kann man nie genug haben, das ist zumindest mein Motto. Ausnahmsweise habe ich nun aber mal nicht mehr Speicherplatz für mein NAS benötigt, sondern für meinen PC.

Die günstigste Speichererweiterung ist auch im Jahr 2021 eine externe HDD, welche kurioserweise günstiger ist als interne Festplatten.

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Der Hersteller meiner Wahl ist hier klar Western Digital mit seinen WD My Book Modellen. Die 4TB und 8 TB Modelle haben wir uns bereits von einer Weile ausführlich im Test angesehen.

Im diesem Test schauen wir uns kurz einmal die 14TB Version an.

 

Die Western Digital WD My Book 14TB im Test

Western Digital setzt bei seiner My Book auf ein recht schlichtes Kunststoffgehäuse, welches allerdings in einem zwei geteilten Design daherkommt.

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So besteht die obere Hälfte aus einem sehr empfindlichen schwarzen Hochglanzkunststoff. Die Unterseite wiederum ist aus einem gemusterten matten schwarzen Kunststoff gefertigt.

Von Haus aus ist die Festplatte gemacht hochkant genutzt zu werden. Diese steht auch ausreichend, aber auch nicht übermäßig stabil. Eine Katze könnte die Festplatte im Betrieb problemlos umwerfen, was tödlich wäre.

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Theoretisch spricht aber auch nichts dagegen die Festplatte hinzulegen, allerdings verfügt diese seitlich über keine Gummifüße.

Angeschlossen wird die My Book über microUSB 3.0. Ich hätte hier mittlerweile einen USB C Stecker bevorzugt. Ein passendes microUSB 3.0 auf USB A Kabel liegt bei.

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Ebenfalls liegt ein 12V/1,5A Netzteil mit im Lieferumfang.

 

Was ist im Inneren?

Im Inneren der WD My Book 14TB steckt die „WD140EDFZ“. Bei dieser scheint es sich um eine „einzigartige“ HDD zu handeln, welche speziell für die My Book HDD entwickelt wurde.

Die WD140EDFZ verfügt über 5400rpm, was zu keiner anderen internen HDD in WDs Lineup aktuell passt.

crystaldisk info

Etwas schade, denn ich hätte mir eigentlich eine Western Digital Ultrastar DC HC530 erhofft. Allerdings macht natürlich die Nutzung einer 5400 rpm HDD in einem externen Gehäuse Sinn.

 

Die Performance

Schauen wir uns kurz einmal die Performance an.

crystaldiskmark

Die maximale Datenrate der WD My Book 14TB liegt bei beachtlichen 224MB/s, lesend wie auch schreibend.

Ähnliche Werte werden auch von ATTO bestätigt.

atto

ATTO spricht von rund 215 MB/s. Dies sind sehr gute Werte! Allerdings ist dies auch nur bedingt überraschend. Die modernen großen Festplatten sind alle vergleichsweise flott. Allerdings über 200MB/s für eine 5400 rpm HDD ist dennoch beachtlich.

 

Lautstärke und Vibration

Die Lautstärke der WD My Book 14TB hängt natürlich sehr stark davon ab was Ihr gerade macht. Grundsätzlich halte ich die 14TB Version für leise bis sehr leise!

Im Leerlauf ist die HDD nicht zu hören oder zu bemerken. Auch bei normaler Last bleibt die My Book sehr leise. Lediglich wenn der Lese/Schreibkopf viele Such-Operationen ausführen muss, kann es zu dem typischen Klackern kommen.

Allerdings auch diese sind nicht übermäßig laut oder führen zu starken Vibrationen.

 

Verschlüsselung

Western Digital bietet bei seiner WD My Book eine optionale Verschlüsselung durch den HDD Controller an. Bei dieser handelt es sich um die typische 256 Bit AES Verschlüsselung, welche im privaten Umfeld absolut ausreichen sollte.

1 2

Die Nutzung der Verschlüsselung läuft entweder über die WD Discovery oder WD Security Software. Erstere hatte bei mir allerdings ein paar Probleme gemacht.

Die Verschlüsselung kostet keine Leistung! Die HDD ist nach der Verschlüsselung genauso schnell wie vorher.

 

Stromverbrauch

Während des Startens benötigt die HDD bis zu 21W, was das beiliegende Netzteils bis ans Limit treibt.

Im Normalbetrieb sinkt der Stromverbrauch auf rund 7W, im Leerlauf sinkt der Verbrauch auf 0,6W. Beides sind gute Werte.

Unter Last steigt der Stromverbrauch auf ca. 8-9W.

 

Hitzeentwicklung

Die Hitzeentwicklung ist leider das Größe Problem der My Book 14TB. Unter konstanter Volllast kann die HDD problemlos über 60 Grad erreichen. Unschön!

Für konstante Last über X Stunden ist die My Book nicht ideal.

 

Fazit

Wenn Ihr nach einer guten Allround externen HDD zum fairen Preis sucht, dann sind die WD My Books grundsätzlich immer empfehlenswert!

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Die 14TB Version im speziellen kann durch eine sehr gute Datenrate, wie auch einem leisen Betrieb überzeugen.

Der Preis von 250€ ist absolut angemessen im Anbetracht der Leistung und der Kapazität.

 

Test: QTshine 26800mAh, eine Fake Powerbank? (nicht kaufen)

Wenn ihr nach einer Powerbank bei Amazon sucht werdet Ihr vermutlich über die QTshine Power Bank 26800mAh stolpern. Diese bringt in der Theorie auch alles mit was man sich bei einer Powerbank wünschen kann, mit 26800mAh eine super hohe Kapazität, einen USB C PD Port und einen Preis der mit 25€ sehr fair klingt.

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Aber ist der Preis so gut? Der Name QTshine ist bei mir schon im Zusammenhang von Fake Powerbanks aufgetaucht, also Modellen die deutlich mehr Kapazität versprechen als liefern.

Allerdings hat doch diese Powerbank 4,5 Sterne und 162 Bewertungen! Kann es sich hier wirklich bei der QTshine um eine Fake Powerbank handeln? Finden wir dies im Test heraus!

 

Test: QTshine 26800mAh, eine Fake Powerbank?

Ich bin ehrlich mit Euch, vor der Bestellung war ich mir nicht ganz sicher ob es sich hier wirklich um eine Fake Powerbank handelt. Allerdings nach dem Auspacken der Powerbank habe ich sofort den Titel schon gewählt, ohne auch nur einen Test zu machen (keine Sorge die habe ich auch noch gemacht).

Hier einfach mal ein Bild von ein paar Powerbanks.

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Könnt Ihr Euch hier vielleicht denken warum ich an der Kapazitätsangabe von 26800mAh direkt etwas gezweifelt habe? Ja die QTshine ist viel zu klein für eine Powerbank mit 26800mAh Kapazität!

Die Powerbank misst 153 x 75 x 18 mm und bringt ein Gewicht von 311,5g auf die Waage. Damit ist die QTshine Power Bank selbst für eine 20000mAh Powerbank was klein und leicht.

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Dabei wirkt das Gehäuse soweit okay. Wie haben auf der Oberseite eine interessante Waben-Struktur, welche sich gut anfühlt. Dabei lässt sich die Oberseite auch nicht eindrücken. Die Powerbank ist also Okay gebaut.

Auch „Okay“ sind die Anschlüsse, diese sind sogar recht gut. Wir haben 2x USB A, 1x USB C und 1x microUSB.

Einer der beiden USB A Ports soll 5V/2,1A bieten, der andere unterstützt Quick Charge 3.0 mit bis zu 18W.

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Bei dem USB C Port handelt es sich um einen Power Delivery Port mit ebenfalls bis zu 18W. Dieser Port kann auch zum Laden der Powerbank mit ebenfalls bis zu 18W genutzt werden. Der microUSB Eingang wiederum soll bis zu 5V/2,1A (10,5W) aufnehmen können.

 

Kapazität

Kommen wir zum spannenden Punkt, der Kapazität. QTshine wirbt mit 26800mAh, messen konnte ich Folgendes:

Wh mAh
5V/1A 52,052 14068
9V/2A 47,732 12901

Überraschung, Überraschung, nein eigentlich nicht, wenn ich ehrlich bin. Die Kapazität der QTshine Power Bank 26800mAh liegt ziemlich genau bei der Hälfe der Herstellerangabe.

Dies in Kombination mit dem viel zu kleinen Gehäuse für die beworbene Kapazität, sagt mir, dass dies kein Versehen ist. Ich gehe davon aus, dass QTshine hier mit voller Absicht mit einer viel zu hohen Kapazität wirbt.

 

Kein weiterer Test

QTshine belügt Euch was die Kapazität angeht. Solch eine Powerbank kann ich nicht empfehlen, egal ob diese ansonsten Okay ist.

Und dies ist auch durchaus der Fall! Der USB C Port bietet wie beworben 18W und auch der Quick Charge Port funktioniert. Dennoch kauft diese Powerbank nicht.

 

Fazit

Ja die QTshine Power Bank 26800mAh funktioniert und ja diese unterstützt wirklich den Power Delivery Standard und Quick Charge. Soweit ein positives Fazit!

Allerdings was die Kapazität angeht belügt Euch QTshine! Ja so deutlich sage ich es, Ihr werdet hier mit voller Absicht getäuscht. QTshine wirbt mit 26800mAh, liefert aber nur 14068mAh!

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Dieser Unterschied ist viel zu groß um auf eine schlechte Effizienz oder Ähnliches zurückzuführen. Dabei ist die Powerbank auch viel zu klein, um wirklich 26800mAh bieten zu können. Mich würde es nicht mal wundern, wenn QTshine hier alte Akkuzellen wiederverwendet, dies ist aber nur eine Mutmaßung.

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Daher würde ich Euch die QTshine Powerbank auch absolut nicht empfehlen! 14068mAh ist an sich keine schlechte Kapazität, aber ein Hersteller der Euch versucht über den Tisch zu ziehen den solltet Ihr nicht unterstützen.

Nehmt lieber etwas mehr Geld in die Hand und kauft eine Anker PowerCore Essential 20000 PD. Diese kostet Euch im ersten Moment etwas mehr, wird auf Dauer der bessere Begleiter sein.

9x 64GB USB Sticks unter 10€ im Vergleich, welcher ist der schnellste?

Auch im Jahr 2021 sind USB Sticks hier und da noch sehr nützlich um Daten von A nach B zu transportieren. USB Sticks sind erfreulicherweise mittlerweile recht günstig.

9x usb sticks unter 10€ im vergleich 2

64GB USB Sticks sind problemlos für unter 10€ zu bekommen. Hier gibt es Modelle von SanDisk, ADATA, Intenso usw. Aber welcher USB Stick ist am meisten zu empfehlen wenn Ihr maximal 10€ ausgeben wollt?

Genau diese Frage wollen wir in einem kleinen Vergleich mit 9 USB Sticks klären!

9x USB Sticks im Vergleich, die Testkandidaten

Folgende USB Sticks habe ich in den Vergleich geschickt:

Alle USB Sticks in diesem Vergleich verfügen über 64GB und sind zum Zeitpunkt dieses Tests für unter 10€ inklusive Versand zu bekommen.

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Der günstigste Stick ist der Intenso Basic Line für rund 5,50€ und der teuerste der SanDisk Ultra Dual USB Type-C mit rund 9,99€.

 

USB 2.0, USB 3.0 und USB C

Die meisten Sticks in diesem Vergleich verfügen über einen USB A 3.0 Port. Allerdings einige Modelle setzten noch auf den alten USB 2.0 Standard.

Folgende Modelle setzen noch auf USB 2.0:

  • Intenso Basic Line
  • Philips FM64FD70B/10
  • Verbatim PinStripe USB-Stick

Grundsätzlich ist USB 2.0 kein NoGo. USB 2.0 limitiert die USB Sticks auf 30MB/s, während USB 3.0 Sticks in der Theorie bis zu 300 MB/s erreichen können.

In der Praxis wird aber der Flash Speicher alle USB Sticks hier im Vergleich limitieren, dies sogar teils deutlich unter die maximal von USB 2.0 möglichen 30MB/s.

Eine Besonderheit ist der SanDisk Ultra Dual USB Type-C. Dieser verfügt sowohl über einen klassischen USB A Port wie auch über einen USB C Port. Ideal für moderne Notebooks!

 

Performance

Kommen wir zum spannendsten Punkt, wie schnell sind die Sticks? Starten wir mit einem ersten Benchmark durch CrystalDiskMark.

datenrate crystaldiskmark[spoiler title=’Details‘ style=’default‘ collapse_link=’true‘]

crystaldiskmark adata uv128 64gb crystaldiskmark intenso basic line 64gb crystaldiskmark intenso speed line 64gb crystaldiskmark philips 64gb crystaldiskmark sandisk flair 64gb crystaldiskmark sandisk ultra 64gb crystaldiskmark sandisk ultra dual 64gb crystaldiskmark transcend jetflash 700 crystaldiskmark verbatim pinstripe 64gb

[/spoiler]

Hier haben wir ein recht eindeutiges Bild.

  1. Die SanDisk USB Sticks dominieren das Testfeld klar, mit über 150MB/s lesend.
  2. Die USB Sticks die noch auf den 2.0 Standard setzen können nicht mehr ansatzweise mithalten. Diese bleiben mit teils um die 10MB/s schreibend klar unter den Limits des 2.0 Standards.

Allerdings sind die Werte von CrystalDiskMark immer ziemlich optimal und oftmals höher als in der Praxis wirklich erreichbar. Schauen wir uns daher auch einmal einen Test von H2Testw an.

Im Gegensatz zu CrystalDiskMark schreibt H2TestW die Sticks einmal komplett voll, wir haben hier also die „konstant“ mögliche Datenrate.

datenrate h2testw

Schreibend scheinen einige der USB Sticks über eine Art Cache zu verfügen. Heißt anfangs schreiben diese deutlich schneller, später werden sie langsamer. Gerade schreibend sind alle Sticks signifikant langsamer!

Hier kann sich der ADATA UV128 64GB auf Platz 1 setzen, was das Schreiben von Daten angeht.

Dennoch unterm Strich kann sich wieder ein SanDisk Stick auf Platz 1 setzen.

  1. SanDisk Ultra Dual USB Type-C
  2. Transcend 64GB JetFlash 700 USB
  3. SanDisk Ultra Flair
  4. ADATA UV128 64GB
  5. Intenso Speed Line
  6. SanDisk Ultra
  7. Verbatim PinStripe USB-Stick
  8. Philips FM64FD70B/10
  9. Intenso Basic Line

(Sortiert nach kombinierter Datenrate)

 

In der Praxis

Schauen wir uns noch drei Praxis Tests an.

  1. Kopieren einer XUbuntu ISO (1x Datei, 1,69GB)
  2. Kopieren von 4000 Worddokumente (4000 Dateien, 101 MB)
  3. Kopieren von 125 Bildern (250 Dateien, 2,55GB)

test 1 test 2 test 3

Ich denke das Ergebnis ist schon recht eindeutig. SanDisk dominiert das Feld ganz eindeutig! Lediglich ADATA kann mit seinem UV128 noch irgendwie mithalten.

9x usb sticks unter 10€ im vergleich 5

Was sich hier nicht zeigt, die USB Sticks von Philips und Verbatim hatten massive Probleme mit kleineren Dateien! Nach X Dateien haben diese eine „Pause“ eingelegt, was die Datenübertragung extra langsam gemacht hat.

 

Fazit

9x USB Sticks unter 10€ im Vergleich, welcher ist nun der beste? Das Ergebnis ist (leider) reicht unspektakulär, greift zu einem USB 3.0 Stick von SanDisk.

Die SanDisk Sticks sind ganz eindeutig die flottesten. Dabei würde ich den SanDisk Ultra Dual USB Type-C zum Testsieger ausrufen. Dieser ist der schnellste Stick und bietet dank USB A und USB C Port eine große Flexibilität.

9x usb sticks unter 10€ im vergleich 3

Allerdings was das Tempo angeht unterscheiden sich die anderen Sticks von SanDisk sich kaum.

Daher wäre dies meine aktuelle Rangliste an günstigen USB Sticks:

  1. SanDisk Ultra Dual USB Type-C 160 MB/s61 MB/s
  2. SanDisk Ultra Flair 154 MB/s49 MB/s
  3. SanDisk Ultra 157 MB/s26 MB/s
  4. ADATA UV128 64GB 116 MB/s50 MB/s
  5. Transcend 64GB JetFlash 700 USB 147 MB/s31 MB/s
  6. Intenso Speed Line 111 MB/s40 MB/s

(Datenraten laut CrystalDiskMark, LesendSchreibend)

Die drei USB 2.0 Sticks im Test kann ich nicht mehr empfehlen! Diese sind so viel langsamer, gerade beim Übertragen vieler kleiner Dateien, das ist die geringe Ersparnis nicht wert.

Der Tineco Floor One S3 im Test, einfach nur empfehlenswert!

Waschsauger und regulärem Staubsauger an, die aus meinem Alltag mittlerweile kaum noch wegzudenken ist.

Spätestens seit ich einen Hund besitze ist meine Wohnung nicht nur voller Haare, sondern es finden sich auch immer wieder Fußtapsen und ähnliches auf den Fliesen. Neben Staubsaugen (was ich dank Saugroboter nur selten zu machen habe), ist leider ein regelmäßiges Putzen unausweichlich. Normales Putzen mit Eimer und Lappen ist allerdings die Pest!

tineco floor one s3 test techtest 17

Hier soll der Tineco Floor One S3 Abhilfe schaffen. Dieser vereint die Funktion eines Staubsaugers und eines automatischen Putzsystems.

Und das ganze funktioniert deutlich besser als ich dies erwartet hätte, mehr dazu im Test des Tineco Floor One S3.

 

Der Tineco Floor One S3 im Test

Bei dem Tineco Floor One S3 handelt es sich auf den ersten Blick vielleicht um einen recht klassischen „Stiel“ Staubsauger, dieser Anschein trügt aber etwas.

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In der Basis des Floor One S3 sind unter anderem zwei Wassertanks verbaut. Oben findet sich ein Frischwassertank und etwas weiter unten der Schmutzwassertank. In letzterem landet nicht nur das Schmutzwasser, sondern auch alle anderen Dreckpartikel die der Sauger/Putzer aufnimmt.

Den Schmutzwassertank solltet Ihr einfach in die Toilette entleeren.

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In dem Schmutzwassertank ist auch ein kleiner Feinstaubfilter für die Abluft integriert. Dieser wird aber kaum benötigt, da Staub usw. eh durch das Wasser gebunden wird.

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Gesteuert wird der Floor One S3 über eine Taste am Handgriff, wie auch eine Art kleines Display. Auf letzterem wird die aktuelle Sauleistung angezeigt und auch der Akkustand. Theoretisch könnt Ihr den Floor One S3 auch mit Eurem WLAN Verbinden. Es gibt eine Tineco App, welche aber in der Praxis nicht übermäßig hilfreich oder wichtig ist.

Zum Laden und auch für die Selbstreinigung müsst Ihr den Floor One S3 auf ein kleines Ladepad stellen. Dies verhindert auch ein nachträgliches Tropfen der Hauptbürste.

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Mit im Lieferumfang ist neben dem Sauger/Putzer, der Tanks und der Ladestation auch eine zweite Hauptbürste und Filter.

 

Wie genau funktioniert der Tineco Floor One S3?

Aber wie genau putzt und saugt der Floor One S3 gleichzeitig? Das Kernstück der Floor One S3 ist eine sehr flauschige Rotierende Walze auf der Front. Diese wird von oben mit Wasser besprüht. Durch die Rotation der Walze entsteht eine Schubwirkung, welche Schmutz entfernt.

Dabei wird das dreckige Schmutzwasser durch die Rotation abtransportiert und vom Saugmotor in den Wassertank befördert.

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Regulärer Schmutz wird dabei ebenso von der Walze angehoben und abtransportiert.

Da konstant ein feiner Nebel Wasser auf die Walze gesprüht wird, wird diese im Betrieb durchgespült und kann eigentlich nicht verschmutzen.

Und ja das kann ich absolut bestätigen, der Tineco Floor One S3 verteilt Schmutz nicht, sondern nimmt diesen gut auf!

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Lediglich alle paar Wochen ist es empfohlen die Walze zu entfernen und manuell durchzuspülen. Dies nicht mal zwingend weil diese offensichtlich verschmutzt ist, die Selbstreinigung macht einen top Job, aber irgendwann wir die Walze einfach etwas „muffig“. Ich denke Ihr könnt Euch denken was ich meine.

 

Selbstreinigung und Wartung

Der Tineco Floor One S3 verfügt über eine Selbstreinigung. Diese wird in gewissen Intervallen automatisch ausgeführt oder kann auf Wunsch auch manuell gestartet werden.

Hierfür musst Ihr das Gerät mit vollem Wassertank auf seine Ladestation stellen. Dort wird die Walze unter anderem in die entgegen gesetzte Richtung gedreht und bei voller Motorleistung mit Wasser durchgespült. Und ja das hält die Walze wirklich gut sauber!

Allerdings habe ich die Erfahrung gemacht das sich Hundehaare gerne mal unter der Abdeckung etwas verkleben. Diese müssen manuell entfernt werden.

 

Wie gut funktioniert der Floor One S3?

Kommen wir zu alles entscheidenden Frage, wie gut funktioniert der Floor One S3? Die Antwort ist sehr gut!

Grundsätzlich benutzt Ihr den Floor One S3 wie einen normalen Staubsauger. Ihr Fahrt mit diesem einfach eure Wohnung ab, dabei putzt und saugt dieser gleichzeitig.

Aufgrund der großen rotierenden Rolle treibt sich der Floor One S3 auch zu großen Teilen selbstständig an, dieser hat also konstant etwas vortrieb, was das Arbeiten mit diesem noch leichter macht.

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Die Putzleistung würde ich als sehr gut einstufen! Fußabdrücke, Schlammpfoten-Abdrücke einfache Kochverschmutzungen werden perfekt gereinigt. Dies sogar OHNE die Zugabe von Putzmitteln. Putzmittel sind nur für den Geruch nötigt, wenn Ihr diesen wollt.

Eingetrocknete Flecken lassen sich ebenfalls erstaunlich gut reinigen. Hier ist es allerdings nötig den Putzer mehrfach über eine Stelle zu fahren.

Die Saugleistung ist soweit okay. Wir haben hier keinen übermäßig starken Saugmotor. Die Saugleistung lebt also davon das Schmutz mit dem Wasser gebunden und abtransportiert wird. Dies funktioniert bei normalem Hausstaub und auch Tierharen problemlos. Sehr grober Schmutz, Blätter, Heu usw. sind allerdings nichts für den Tineco Floor One S3.

Erfreulicherweise wird auch nur sehr wenig Feuchtigkeit zurückgelassen. Meine Fliesen sind meist nach 1-2 Minuten wieder komplett trocken. Ich glaube „Nebelfeucht“ nennt sich das Ganze.

 

Teppiche und der Tineco Floor One S3

Hat Ihr viele oder sogar nur Teppichboden in Eurer Wohnung, dann ist der Floor One S3 weniger etwas für Euch!

Prinzipiell kann der Floor One S3 auch über flacheren Teppich fahren und dort für eine leichte Reinigung sorgen, aber dieser kann keinen Schmutz tief aus dem Teppich ziehen. Auch klebende Tierhaare sind auf Teppichen zu viel.

Kurzum, für Teppiche benötigt Ihr einen zusätzlichen Staubsauger.

 

Akkulaufzeit

Die Akkulaufzeit vom Floor One S3 wird heftig diskutiert. Grundsätzlich verspricht der Hersteller bis zu 35 Minuten. Die 35 Minuten sind aber nur bei der niedrigsten Leistungsstufe zu erreichen. Auf der Turbostufe sind um die 10-15 Minuten möglich.

Der Floor One S3 verfügt allerdings über einen recht guten Automatik-Modus, welcher anhand der Menge des aufgenommenen Schmutzes die Saugleistung regelt. Dies funktioniert auch sehr gut und hilft Akkulaufzeit zu sparen.

Ich schaffe mit dem Floor One S3 problemlos meine rund 80m2 zu putzen. Arbeitet Ihr aber etwas langsamer oder habt noch größere Flächen, dann müsst Ihr eine Pause zwischen den Reinigungsvorgängen einlegen.

Kurze Pausen müsst Ihr so oder so einplanen, denn die Akkulaufzeit reicht um gut zweimal den Wassertank zu leeren bzw. den Schmutzwassertank zu füllen.

 

Update: Der Nachfolger ist da 

Mittlerweile hat Tineco den Nachfolger des One S3 auf den Markt gebracht. Der Test: Tineco Floor One S5 (hier geht es zum Test) bietet größere Tanks und eine deutlich verbesserte Ecken und Kantenreinigung.  

Die grundsätzliche Putzleistung ist höchsten leicht gestiegen. Ich würde das Upgrade vom One S3 auf den One S5 als gelungen bezeichnen, aber der One S3 macht auch weiterhin sinn! Gerade aus sicht der Preis/Leistung ist der One S3 vielleicht sogar die etwas bessere Wahl, vor allem wenn du eine etwas kleinere Wohnung hast.  

 

Fazit

Der Floor One S3 gehört zu den besten Anschaffungen die Ich seit einiger Zeit getätigt habe! Ich bin von diesem einfach begeistert, anders kann ich es nicht sagen.

Der Floor One S3 hat es geschafft das Putzen von der schlimmsten Betätigung zu einer der angenehmsten im Haushalt wurde. Ihr könnt Euch einfach mal zwischendurch den Putzer schnappen und in 5-10 Minuten die Küche durchwischen.

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Dabei ist die Putzleistung sehr gut! Viel besser (wenn überhaupt) bekomme ich dies mit einem Putz-Mopp nicht hin. Auch das es nicht nötig ist vorher zu saugen, da dies in einem Arbeitsgang erledigt wird, ist angenehm und Zeitsparend.

Wenn Ihr Teppichböden habt kann der Floor One S3 zwar keinen Staubsauger ersetzen, aber dieser ist ein zusätzliches Hilfsmittel welches wirklich viel Lebenszeit spart.

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Ihr hört vielleicht heraus das ich etwas begeistert bin vom Floor One S3, wie ich es selten in Tests bin. Ich kann den Putzer Euch nur ans Herz legen, gerade wenn Ihr Kinder oder Haustiere habt. Spätestens seit ich meinen Hund habe, hat sich der Floor One S3 doppelt und dreifach bezahlt gemacht.

399€ (UVP) ist natürlich ein stolzer Preis, aber diesen holt Ihr durch gesparte Lebenszeit schnell wieder rein. Mittlerweile haben auch zwei Parteien in meinem Freundeskreis den Floor One S3 gekauft und auch von diesen habe ich bisher nur Positives gehört.

Putzen und Saugen in einem Arbeitsgang
Sehr gute Putzleistung
Schnell einsatzbereit
Relativ leise
Selbst ohne Putzmittel gut verwendbar
Einfache Nutzung und guter Automodus
Tierhaare können sich im Inneren etwas verkleben, gelegentliche manuelle Reinigung erforderlich.
Recht hoher Preis
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Das Creative AURVANA TRIO WIRELESS im Test, gut aber mit Nackenband Design

Mit den AURVANA TRIO WIRELESS bietet Creative so genannte Nackenband Bluetooth Ohrhörer an. Das Nackenband Design ist dabei in den letzten Jahren etwas aus der Mode gekommen, zugunsten der TWS Ohrhörer.

Allerdings konnten viele Nackenband Bluetooth Ohrhörer durchaus mit einem sehr starken Klang überzeugen. Auch Creative wirbt bei den AURVANA TRIO WIRELESS mit diversen „Hifi“ Features wie aptX HD, aptX LL, AAC und Creatives eigenes Super X-Fi.

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Wollen wir uns da doch einmal im Test ansehen bzw. anhören ob die Ohrhörer mithilfe ihres Klangs so überzeugen können, dass die Nachteile des Nackenband Designs ausgeglichen werden.

An dieser Stelle vielen Dank an Creative für das zur Verfügung stellen des AURVANA TRIO WIRELESS für diesen Test.

 

Das Creative AURVANA TRIO WIRELESS im Test

Wie im Intro schon erwähnt handelt es sich bei den AURVANA TRIO WIRELESS um so genannte Nackenband Ohrhörer.

Das Kernstück dieser bildet ein Gummi/Silikon Band, das Ihr Euch um den Hals legt. Am Ende dieses Nackenbandes findet sich ein kleines Aluminiumstück, in welchem die Elektronik untergebracht ist. Am Ende dieses Aluminiumstücks sind wiederum die Kabel angebracht, welche zu den Ohrhörern führen. Die Ohrhörer sind dabei normale passive Ohrhörer.

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Erfreulicherweise ist das Nackenband sehr schön „weich“ und flexibel. Dieses wird sich also gut an Euren Nacken anpassen, auch wenn dieser etwas schmäler oder breiter ist. Die Aluminiumendstücke sorgen dabei für eine subjektiv hohe Wertigkeit.

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Am rechten Endstück sind dabei die Steuerungstasten angebracht, wie auch der microUSB Ladeport. Letzterer wird durch eine sehr einfache Abdeckung von Wasser/Schweiß geschützt. Die Abdeckung wirkt aber auch subjektiv eher mäßig dicht. Dies passt auch zu Creatives Marketing, welches die Ohrhörer weniger für den Sport bewirbt.

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Die Akkulaufzeit bewirbt Creative mit 20 Stunden. Die grobe Tendenz von 10+ Stunden kann ich bestätigen.

 

Tragekomfort

Der Tragekomfort der Creative AURVANA TRIO WIRELESS ist etwas Geschmackssache. Das wichtigste hier ist natürlich das Nackenband. Dieses ist anfangs etwas gewöhnungsbedürftig, allerdings neutral betrachtet nicht störend. So ist das Gewicht auf Euren Schultern absolut minimal und Ihr werdet das Nackenband bald vergessen. Dieses ist auch wirklich angenehm geformt.

Die Ohrhörer selbst sind relativ groß, aber die Passform ist Okay. Habt Ihr sehr kleine Ohren sind die AURVANA TRIO WIRELESS vielleicht nichts für Euch, aber im Generellen würde ich den Tragekomfort mit einer 2- bewerten.

 

Klang

Kommen wir zum spannendsten Punkt, dem Klang der Ohrhörer. Starten wir mit etwas Generellem.

Die AURVANA TRIO WIRELESS haben einen sehr weiten und „tiefen“ Klang, fast so als wäre ein leichter Raumklang Effekt aktiv. Ich vermute dies ist auch genau der Fall. Dieser leichte Raumklang Effekt klingt aber nicht künstlich oder störend, sondern ist sehr dezent, macht aber den Klang der Ohrhörer etwas „einzigartiger“. Dies gilt gerade für den Bereich der Höhen.

Die Höhen der AURVANA TRIO WIRELESS sind interessant. Diese sind einerseits im oberen Bereich sehr klar und hell, aber wirken im unteren bis mittleren Bereich tendenziell etwas wärmer. Hierdurch sind helle Geräusche (wie Hi Hats) sehr klar und brillant, aber generell wirken die Höhen und auch Stimmen eher etwas weicher und abgerundet.

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Ähnliches gilt auch für die eher unauffälligen Mitten. Diese stechen nicht groß hervor. Stimmen klingen Okay, neigen aber etwas im Beat zurückzufallen.

Dies liegt natürlich auch am Bass. Der Bass der AURVANA TRIO WIRELESS ist als gut zu bezeichnen. Dieser ist satt, rund und ausreichend kräftig. Die Ohrhörer sind aber auch keine absoluten Bass-Monster. Ich würde den Bass als leicht dominant bezeichnen, aber er ist auch in keiner Weise extrem.

creative aurvana trio wireless frequency response
Erklärung: Bei einer komplett geraden Linie würden die Ohrhörer Audiosignale 1 zu 1 wiedergeben, ohne diese zu färben oder zu „verfälschen“. Dies ist aber nur bei Studio/Referenz Kopfhörern üblich. Ihr könnt das Diagramm grob in drei Bereiche unterteilen, Links = Tiefen/Bass, Mitte = Mitten und Rechts = Höhen. Ist ein Teil Höher als ein anderer Teil ist dieser Frequenzbereich klanglich mehr betont als ein anderer. Ist beispielsweise die Frequenzkurve Links sehr Hoch bedeutet dies einen Bass-Boost. Es ist zwar nicht möglich den Klang nur auf die Frequenzkurve herunter zu brechen, aber diese liefert dennoch neutrale Informationen zum Klang.

 

Fazit

Die AURVANA TRIO WIRELESS von Creative sind für rund 80€ sehr ordentliche Bluetooth Ohrhörer. Diese können vor allem aufgrund des schicken Designs, des Tragekomforts und auch des Klangs überzeugen.

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Über Design kann man natürlich streiten, aber ich finde die AURVANA TRIO WIRELESS sehr schick. Auch die Verarbeitung ist 1a. Der Klang der Ohrhörer ist tendenziell etwas auf der wärmeren Seite, wirkt aber sehr wertig und gut umgesetzt. Die Detaildarstellung ist stark und der Bass mehr als ordentlich. Allerdings haben mich die AURVANA TRIO WIRELESS auch nicht „umgehauen“. Für rund 80€ klingen diese gut, wenn nicht sogar sehr gut, aber auch nicht absolut außergewöhnlich.

Am Ende kommt es etwas darauf an, wie Ihr zum Nackenband Design steht. Mögt Ihr das Nackenband? Dann spricht wenig bis nichts gegen die AURVANA TRIO WIRELESS. Seid Ihr hier etwas skeptisch, dann würde ich Euch eher zu den Creative Outlier Air V2 raten.

Die Lexar SL200 im Test, solide externe SSD für den allround Nutzer!

Mit der SL200 bietet Lexar eine neue externe SSD, welche sich primär an professionelle Nutzer und Content Creator richtet. Die SSD soll daher mit einer besonders hohen Zuverlässigkeit und Haltbarkeit punkten.

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Aber natürlich kommt auch die Performance mit bis zu 550MB/s nicht zu kurz. Dies sind allerdings nur Herstellerversprechen, wie sieht es in der Praxis aus? Ist die SL200 wirklich so gut wie von Lexar beworben? Finden wir es heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an Lexar für das Zurverfügungstellen der SL200!

 

Die Lexar SL200 im Test

Bei der Lexar SL200 handelt es sich mit 60 x 86 x 9,4mm um eine recht kompakte externe SSD, welche allerdings auch nicht winzig ist. Es gibt klar größere aber auch kleinere Modelle auf dem Markt.

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Etwas enttäuscht hat mich das Gehäuse. Dieses ist „nur“ aus Kunststoff gefertigt. Ja die SSD sieht durchaus edel aus, aber ein Aluminium Gehäuse hätte die Robustheit und Wertigkeit nochmals unterstrichen.

Was die Verarbeitung und Massivität angeht wirkt die SL200 soweit Okay.

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Wie es sich für eine moderne SSD gehört setzt die SL200 auf einen USB C Port. Lexar legt auch ein USB A auf USB C Kabel wie auch ein USB C auf USB C Kabel bei.

Ihr könnt die SL200 grundsätzlich in den drei gängigen Kapazitäten erhalten.

Lexar SL200 512GB 1TB 2TB
Lesen 550 MB/s 550 MB/s 550 MB/s
Schreiben 400 MB/s 400 MB/s 400 MB/s
Preis ca. 80 € 150 €

 

Aktuell ist aber die 2TB Version noch nirgends verfügbar. Lesend gibt Lexar die Datenrate mit 550MB/s an und schreibend mit 400MB/s. Preislich liegen die SSDs klar im oberen Mittelfeld. Ich erwarte aber, dass die Preise mit besserer Verfügbarkeit etwas sinken werden.

 

Das Testsystem

Folgendes Testsystem kam für alle Tests zum Einsatz:

  • AMD Ryzen 5 3600X
  • ASUS Prime X570-P
  • 16GB RAM
  • ADATA XPG SX8200 Pro
  • Windows 10 20H2

 

Benchmarks

Bei der SL200 handelt es sich um eine USB 3.2 externe SSD, welche im Inneren auf die mSATA Schnittstelle setzt. Auf letzteres deuteten zumindest die Leistungsangaben von Lexar hin. mSATA SSDs haben eine maximale Datenrate von 550MB/s, was auch auf die SL200 zutrifft.

Bei den Benchmarks ist mir dabei allerdings eine Anomalie aufgefallen.

crystal lesend crystal schreibend

Lesend erreichen wir laut CrystalDiskMark 568 MB/s, was sogar leicht über der Herstellerangabe liegt. Schreibend schwankt die Leistung aber stark! In manchen Durchläufen bescheinigt mir CrystalDiskMark knapp über 500MB/s, in machen Durchläufen knapp über 400MB/s. Letzteres würde mehr zu der Herstellerangabe von 400MB/s passen.

Auch AS SSD spricht lesend von über 520MB/s und schreibend von knapp 500MB/s.

 

Praxis-Test

Folgende Praxis-Tests habe ich auf der SL200 durchgeführt:

  1. Das Übertragen einer 40GB Datei
  2. Das Übertragen einer Spiele Installation (25,4GB 6685 Dateien)
  3. Das Übertragen meiner Lightroom Bibliothek (38,5GB, 47533 Dateien)
  4. Das Übertragen einer sehr großen Datei (231GB)

Warum diese unterschiedlichen Tests? Jeder Test besitzt eine andere Dateizusammenstellung. Eine SSD kann im Vergleich beim Übertragen einer großen Datei besser oder schlechter abschneiden als bei einer etwas bunteren Dateimischung. Viele externe SSDs nutzen zudem einen Cache, also ein Teil der SSD ist schneller beschreibbar als der Rest. Dies würde bei Test NR. 4 auffallen.

bioshock groß lightroom

Die Lexar SL200 spielt +- in einer Liga mit der Western Digital My Passport SSD 1TB und der Samsung T5 1TB.

Hier fällt vor allem auf, dass die SL200 mit einer recht guten Schreibrate überzeugen kann. Hier liegt diese sogar vor der WD SSD. Lesend ist die SL200 allerdings minimal langsamer.

sehr groß

Positiv, die SSD verfügt anscheinend über keinen allzu aggressiven Schreibcache. Das heißt die Schreibrate ist auch beim Schreiben sehr großer Dateien konstant gut.

 

Leistungsaufnahme

Wenn Ihr Euch eine externe SSD kauft, dann ist es wahrscheinlich, dass Ihr diese auch unterwegs an einem Notebook nutzt. Hier könnte die Leistungsaufnahme durchaus relevant sein!

„Aber hat eine externe SSD überhaupt einen Einfluss auf die Akkulaufzeit?“ Ja! Nehmen wir an Ihr habt ein aktuelles Ultrabook, ein Dell XPS 13 2-in-1. Dieses hat einen 52Wh Akku und hält mit diesem ca. 8 Stunden durch. 52Wh / 8h = 6,5W, verbraucht das Notebook. Benötigt nun eine externe SSD 2W, dann würde diese die Akkulaufzeit um 30% senken. Nur um für ein wenig Kontext zu sorgen wie groß durchaus der Einfluss eines externen Laufwerks auf die Akkulaufzeit sein kann.

leistungsaufnahme

Hier gibt es eine große positive Überraschung! Die Lexar SL200 ist die sparsamste externen SSDs die ich bisher im Test hatte und dies sowohl unter Last wie auch im Leerlauf.

Klasse! Auch die Hitzeentwicklung der SSD ist angenehm gering.

 

Fazit

Die Lexar SL200 ist eine sehr gute externe SSD, welche auch voll empfehlenswert ist. Die SSD bietet eine gute Performance auf dem Level der „großen“ Konkurrenz von Samsung oder WD, läuft zuverlässig und benötigt sehr wenig Energie.

Das Problem der SL200 ist allerdings der Preis! 1TB bekommt Ihr aktuell für rund 140-150€, die etwas flottere Samsung T5 bekommt Ihr für 120€. Abseits des wirklich niedrigen Stromverbrauchs ist es hier schwer den 30€ höheren Preis zu rechtfertigen.

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Vielleicht ist die Lexar zuverlässiger und langlebiger als die Samsung, aber das kann ich nicht beurteilen. So etwas zeigt sich erst nach X Jahren Nutzung.

Am Ende kommt es etwas auf Euch an. Die SL200 ist eine flotte externe SSD und habt Ihr vielleicht gute Erfahrungen mit Lexar gemacht oder wünscht den besonders niedrigen Stromverbrauch, dann kann sich der kleine Aufpreis verglichen mit der Samsung T5 vielleicht für Euch lohnen.

Test: QNAP QHora-301W, High End WLAN Router mit WiFi 6 und 10 Gbit LAN

Wenn Ihr an einen WLAN Router denkt, dann werden Euch vermutlich Modelle von ASUS, Netgear oder vielleicht im professionellem Umfeld auch von Ubiquiti oder Cisco zuerst in den Sinn schießen.

Allerdings bietet QNAP mit dem QHora-301W ein außerordentlich spannendes Modell an! Bei dem QHora-301W handelt es sich um einen Leistungsstarken WLAN 6 Router mit zwei 10Gbit LAN Ports. Hinzu kommen noch vier weitere klassische Gbit Ports, USB 3.0 usw.

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Klingt doch wirklich interessant, zumal QNAP durchaus etwas von Netzwerk-Hardware versteht. Aber wie sieht es in der Praxis aus? Kann hier der QHora-301W überzeugen? Finden wir es heraus!

 

Der QNAP QHora-301W im Test

Auf dem ersten Blick handelt es beim QNAP QHora-301W um ein extrem schlichtes Gerät. Dieses ist nur eine ca. 250x180x48mm große Box aus weißem Kunststoff.

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Es gibt keine auffälligen externen Antennen oderÄhnliches. QNAP wirbt allerdings damit, dass im Inneren satte 8 Antennen verbaut sind. Äußerlich ähnelt der QHora-301W aber eher einem LAN Switch als einem WLAN Router, was aber nichts Schlimmes sein muss. Ich finde das Gerät durchaus schick und elegant!

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Wie aber jeder gute WLAN Router hat natürlich auch der QHora-301W zahlreiche Status LEDs auf der Front (9 Stück). Diese sind nicht übermäßig auffällig, aber durchaus sichtbar.

Das Spannendste sind aber sicherlich die Anschlüsse auf der Rückseite. Hier haben wir zwei 10 GBit RJ45 LAN Ports, vier 1Gbit LAN Ports, 2x USB 3.0 und einen DC Eingang.

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Ansonsten findet sich hier natürlich noch der übliche Ein/Ausschalter, eine Reset Taste und eine WPS Taste.

 

Software und Benutzeroberfläche

Um den QNAP QHora-301W einzurichten, müsst Ihr diesen zunächst mit dem Strom und Eurem bestehenden Netzwerk verbinden.

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Anschließend verbindet Ihr Euch mit dem Router, via LAN oder WLAN. Die Standard WLAN Daten und auch das Standard Admin Passwort findet such auf der Unterseite des Routers.

Um die Benutzeroberfläche des QNAP zu erreichen müsst Ihr die IP Adresse in Euren Webbrowser eingeben, was hier 192.168.100.1 sein sollte.

Anschließend landet Ihr auf einer sehr schicken Benutzeroberfläche. Diese ist zwar sehr leuchtend und bunt designt, richtet sich aber klar eher an Nutzer „die wissen was sie tun“. Bei dem QHora-301W handelt es sich nicht um ein Einsteiger-Gerät! Ihr müsst zwar auch kein Informatik Studium absolviert haben, aber beispielsweise Netgear macht Euch das Leben etwas „leichter“.

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So ist beim QHora-301W interessanterweise von Haus aus das 5Ghz WLAN Band abgeschaltet, achtet darauf dieses einzuschalten.

Optisch gefällt mir die Benutzeroberfläche sehr gut, auch wenn QNAP mehr Diagramme und Ähnliches hätte nutzen können. So gibt es zwar eine Text-Anzeige wie viel Trafik aktuell Eure WLAN Geräte verursachen, aber es gibt keine Historischen Daten oder ähnliches.

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Auch „Bonus“-Feature sind überschaubar. Im QHora-301W ist ein VPN Server integriert, Ihr könnt bis zu 3 unterschiedliche WLAN Netze + Gast-Netzwerk erstellen und es gibt einen einfachen Jugendschutz. Eine Firewall und ein QoS Feature sind natürlich auch mit an Board.

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Was mir allerdings nicht klar ist, ist der Sinn der beiden USB 3.0 Ports. Ich konnte in der Benutzeroberfläche kein Feature entdecken, welches diese nutzt. Also nein im QHora-301W ist keine „NAS“ Funktionalität integriert.

 

Technik

Bei dem QNAP QHora-301W handelt es sich um einen so genannten AX3600 WLAN Router. Dieser besitzt also:

  • 1148 Mbit auf dem 2,4GHz Band
  • 2402 Mbit auf dem 5GHz Band
  • WLAN 802.11a/​b/​g/​n/​ac/​ax/​h (Wi-Fi 6)

Wichtig, es handelt es beim QHora um einen 2×2 WLAN Router! Um die 2402 Mbit auf dem 5GHz Band zu erreichen müsst Ihr eine Kanalbreite von 160 MHz einstellen. Dies ist von Haus aus erstaunlicherweise nicht der Fall.

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Zudem muss natürlich Euer Client WLAN 6 und auch 160Mhz unterstützen, ansonsten fällt das Tempo ein Stück weit niedriger aus.

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Die beiden 10GBit LAN Ports unterstützen neben 10GBit auf 5GBit, 2,5Gbit und natürlich auch 1GBit LAN. Von Haus aus ist allerdings LAN Port 1 der WLAN Port.

 

Der Leistungstest

Wie steht es aber nun um die Leistung des QNAP QHora-301W? Folgende Tests sind „optimal“-Werte auf kurzer Distanz.

2,4ghz tp 5ghz tp

Die Werte des QNAP QHora-301W in Kombination mit dem TP-Linkt T9E WLAN Adapter (WLAN 5) sehen doch gerade auf dem 5GHz Band sehr gut aus!

Hier konnte ich auf kurzer Distanz einen Datendurchsatz von über 100MB/s zu einem lokalen Server erreichen.

Aber wie sieht es in Kombination mit einem WLAN 6 Client aus, hier der weit verbreiteten Intel AX200?

5ghz ax

Sehr gut ist die Antwort! Dank der 10GBit LAN Ports können wir problemlos die Marke von 170MB/s via WLAN Sprengen.

Damit wäre der QNAP QHora-301W theoretisch Leistungsstark genug für duzende 4K Video-Streams gleichzeitig, sofern Eure Internet Leitung dies hergeben würde.

 

USB Ports

Der QNAP QHora-301W besitzt zwei USB 3.0 Ports. Allerdings kann ich Euch nicht sagen was diese USB Ports machen. Ich konnte in der Software keine Option für eine Netzwerkfreigabe oder Ähnliches entdecken.

 

Stromverbrauch

Schauen wir uns den Stromverbrauch zum Abschluss an.

stromverbrauch

Im Normalbetrieb liegt dieser bei ca. 8,6W, was nicht zu viel ist im Anbetracht der Leistung. Allerdings kann gerade bei der Nutzung der 10Gbit Ports der Stromverbrauch auch deutlich steigen.

Ihr könnt pro 10Gbit LAN Port mit +2W Verbrauch rechnen. Ja leider ist es normal das 10Gbit extrem viel Strom frisst.

 

Fazit

Ich bin positiv vom QNAP QHora-301W überrascht! Der WLAN Router machte im Test eine erfreulich positive Figur, gerade aus technischer Sicht!

Die Portausstattung inklusive der beiden 10 Gbit LAN Ports ist beeindruckend und „fortschrittlich“. Dies erlaubt Euch beispielsweise ein 10Gbit LAN NAS und PC komfortabel mit dem Netzwerk zu verbinden. Hinzu kommen noch vier klassische Gbit LAN Ports.

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Das WLAN ist dank des WLAN 6 Standards und der Unterstützung der 160 MHz Kanalbreite ebenfalls flott und knackte im Optimalfall bei mir im Test die 170MB/s Grenze (mit einem 10GBit LAN NAS).

Die Software ist ordentlich, richtet sich aber klar eher etwas an die „Profis“ unter Euch. So sind einige Optionen, wie die für die 160MHz Kanalbreite, etwas versteckt und es gibt für vieles eine recht technische Beschreibung.

Ich würde sagen dies ist weniger ein WLAN Router für Einstiger, was aber auch nicht QNAPs Zielgruppe sein dürfte.

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Was mich lediglich etwas enttäuschte sind die beiden USB Ports, welche aktuell keinen Nutzen haben. Eine NAS Funktionalität wäre klasse gewesen.

Dennoch kann ich den QNAP QHora-301W mit gutem Gewissen den „erweiterten“ Nutzern unter Euch empfehlen.

Desgin und Verarbeitung
86
WLAN Leistung
94
Software
88
Sonstiges
86
Leistungsaufnahme
80
Schlichtes Desig
Umfangreiche Software
WLAN 6 mit guter Leistung!
10 Gbit LAN Ports
Akzeptable Leistungsaufnahme
Software teils etwas unübersichtlich
USB Ports ohne Funktion
90

Die Tribit StormBox Pro im Test, guter Klang und schickes Design.

Tribit gehört klar zu den Geheimtipps wenn es um günstige Bluetooth Lautsprecher und Kopfhörer geht. Mit der StormBox Pro hat nun Tribit einen „Flaggschiff“ Bluetooth Lautsprecher in der 100€ Preisklasse auf den Markt gebracht.

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Dieser soll dank eines 2.1 Audio-Systems im kompakten Design wie auch einem neuen DSP Audio Chip überzeugen. Wollen wir uns im Test einmal anhören ob die Tribit StormBox Pro wirklich so gut klingt wie vom Hersteller beworben.

An dieser Stelle vielen Dank an Tribit für das Zurverfügungstellen der StormBox Pro!

 

Die Tribit StormBox Pro im Test

Die Tribit StormBox Pro ist ein mittelgroßer Bluetooth Lautsprecher mit ca. 96 x 96 x 180 mm und einem Gewicht von 973g.

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Dabei setzt Tribit auf ein „Tragetaschen“ Design. Der Lautsprecher ist recht hoch, aber schmal und verfügt auf der Oberseite über einen Tragegriff aus Silikon. Der Lautsprecher selbst ist allerdings äußerlich weitestgehend mit einem Leinen-Stoff umspannt.

Lediglich die Oberseite besteht aus einem stark gummierten Kunststoff. Unter diesem sind auch die Tasten eingelassen. Neben lauter, leiser, Play/Pause finden wir hier den Einschalter, eine „Bluetooth“ Taste und die XBass Taste, welche den Bass ein Stück weit verstärkt.

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Die generelle Haptik und Massivität der Tribit StormBox Pro ist gut! Der Lautsprecher fühlt sich mehr als vernünftig an.

Erfreulicherweise hat Tribit der StormBox Pro einen IP67 Wasserschutz verpasst. Damit dürfte der Bluetooth Lautsprecher sogar theoretisch komplett untertauchen. Hierfür findet sich über den Anschlüssen eine dicke Gummiklappe.

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Würde ich diesen Wasserschutz vertrauen? Sagen wir es so, ich würde den Lautsprecher nicht unnötig untertauchen.

Auf Seiten der Anschlüsse haben wir einen USB C Port und einen USB A Ausgang. Der USB C Port ist natürlich zum Laden des Lautsprechers. Der USB A Port ist für eine Art Powerbank Funktion, sollte mal Euer Smartphone komplett leer sein.

In der StormBox Pro ist ein 10000mAh Akku verbaut, welcher bis zu 24h halten soll, was bei geringer Lautstärke auch durchaus hinkommt.

 

Klang

Tribit wirbt bei der StormBox Pro mit einem „2.1“ Sound und dem recht neuen und guten AKM7755 DSP. Das „2.1“ ist natürlich ein schönes Wort für zwei verbaute Hochtöner und einen Tieftöner.

Aber wie klingt die StormBox Pro? Starten wir bei den Höhen.

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Die Höhen der StormBox Pro sind gut bis sehr gut! Diese sind sehr schön klar und brillant. Dabei strahlen diese auch eine angenehme Leichtigkeit aus. Das einzige was ich etwas kritisieren kann und muss, ist die Positionierung der Hochtöner. Diese sind seitlich am Lautsprecher angebracht. Ihr habt also die „klarsten“ Höhen, wenn Ihr den Lautsprecher seitlich zu Euch dreht.

Die Mitten sind etwas reduziert bzw. der Fokus der StormBox Pro liegt eher auf den Höhen und Tiefen. Stimmen werden Okay dargestellt, neigen aber etwas dazu in den Hintergrund gedrängt zu werden.

Das Highlight der StormBox Pro ist aber sicherlich der Bass, so verspricht es zu mindestens der Hersteller. Mit „XBass“ aktiv zaubert die StormBox Pro auch einen sehr beachtlichen Bass! Dieser hat eine gute Masse und wirkt auch recht tief. Sicherlich sind wir hier weiterhin innerhalb der Limitierungen eines mittelgroßen Bluetooth Lautsprechers, aber ich würde sagen für seine Größe hat dieser einen überdurchschnittlich guten Bass.

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Unterm Strich klingt die Tribit StormBox Pro gut bis sehr gut, selbst für ein Modell der 100€ Preisklasse! Auch die Pegelfestigkeit ist beachtlich. Der Lautsprecher kann problemlos eine kleinere Party „beschallen“.

 

Fazit

Für rund 100€ (zum Zeitpunkt des Tests) ist die Tribit StormBox Pro einer der besten Bluetooth Lautsprecher der mir bisher begegnet ist. Gerade dann wenn wir bedenken, dass dieser weiterhin recht kompakt ist.

Dabei ist der Formfaktor mit dem interessanten Henkel Design ausgesprochen praktisch und angenehm!

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Das wichtigste ist aber der Klang, welcher mit guten Höhen und einem durchaus kräftigen Bass punkten kann. Ihr dürft beim Bass selbstverständlich keine Wunder erwarten, der Lautsprecher ist hier weiterhin von seiner Größe etwas eingeschränkt, für seine Abmessungen und Preisklasse würde ich den Bass aber klar als überdurchschnittlich bezeichnen!

Kurzum, ja ich kann die Tribit StormBox Pro mit gutem Gewissen für +-100€ (zum Zeitpunkt des Tests) empfehlen!

Die ORICO Protable SSD CN300 im Test

SSDs machen gerade als externe Laufwerke besonders viel Sinn. Diese sind schneller als externe HDDs, benötigen weniger Strom und sind vor allem deutlich robuster. Ideal für unterwegs!

Ein zunächst optisch besonders spannendes Modell ist die ORICO Protable SSD CN300. Diese verfügt über ein interessantes Block Design, das fast etwas an Lego erinnert. Zudem soll die SSD mit einem Tempo von bis zu 540MB/s punkten.

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Wollen wir uns einmal die ORICO CN300 im Test ansehen!

An dieser Stelle vielen Dank an ORICO für das Zurverfügungstellen der CN300 für diesen Test.

 

Die ORICO Protable SSD CN300 im Test

Die CN300 hebt sich auf den ersten Blick direkt klar von der Konkurrenz ab. So verfügt die SSD über ein Block Design, welche so aussieht als wäre die SSD aus mehreren Bausteinen zusammengesetzt.

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Diese haben zudem noch unterschiedliche Farben. Es gibt die CN300 auch generell in mehreren Farbversionen, ich habe die Version „Rosa“.

Auf Seiten des Speicherplatzes habt Ihr die Wahl zwischen:

  • 250GB
  • 500GB
  • 1TB

Preislich finden wir uns mit rund 63€ / 103€ / 173€ durchaus in der gehobenen Klasse.

orico cn300 test review 7

Dafür bekommen wir aber auch qualitativ ein sehr gutes Gehäuse! Dieses ist sehr schön massiv und stabil gebaut. Auch an der Verarbeitung gibt es nichts zu bemängeln. Ich würde das Gehäuse als „Premium“ bezeichnen“.

orico cn300 test review 9

Neben der SSD finden sich im Lieferumfang ein USB A auf USB C Kabel und ein USB C auf USB C Kabel.

 

Performance

ORICO wirbt bei der CN300 mit Datenraten von bis zu 540MB/s, lesend wie auch schreibend. Dies in Kombination mit dem Formfaktor sagt uns, dass wir hier intern vermutlich eine mSATA haben.

Interessanterweise erkennt CrystalDiskMark die SSD auch sauber und kann Werte wie gesamte Leseleistung, Schreibleistung oder Temperatur auslesen. Dies ist klasse, denn so können auch Rückschlüsse auf die verbliebene Lebensdauer gemacht werden.

orico protable ssd cn300 crystaldiskinfo

CrystalDiskInfo erkennt die SSD als ORICO N100-512G

Aber wie steht es um die Performance? Folgendes Testsystem kam hier zum Einsatz:

  • Dell XPS 17 9700
  • Intel Core i7-10875H
  • 32GB RAM
  • Windows 10 20H2

Getestet wurde die SSD hier an einem Thunderbolt 3 Port.

orico protable ssd cn300 crystaldiskmark

Mit 537MB/s lesend lasse ich die Herstellerangabe von 540MB/s als erfüllt gelten. Schreibend konnte ich aber „nur“ 460MB/s messen, was etwas weniger ist. Es ist hier möglich, dass die 1TB Version etwas schneller ist (größere SSDs sind meist schneller), aber 460MB/s ist an sich ein ordentliches Tempo.

as ssd bench orico cn300 500g 13.02.2021 08 11 10

Die Werte werden auch weitestgehend von AS SSD bestätigt, welches wie üblich etwas niedriger misst aber eine ähnliche Tendenz zeigt.

Wie stehts aber in der Praxis? Für Test Nr. 1 kopiere ich eine 40GB Datei auf die SSD und von dieser wieder herunter.

große daten Übertragen

Für Test Nr. 2 kopiere ich meine Lightroom Library (ca. 28955 Dateien, 38,5GB) auf die SSD und von dieser wieder herunter.

lightroom daten Übertragen

Bei Praxistest Nr. 3 kopiere ich die Spiele Installation von BioShock Infinite (6685 Dateien, 24,5GB) auf und von der SSD.

spiele daten Übertragen

Unterm Strich bietet die ORICO CN300 eine solide Leistung, welche aber auch nicht das Feld anführen kann! Die SSD ist in der Praxis etwas langsamer als die Western Digital My Passport SSD 1TB.

 

Leistungsaufnahme

Gerade bei einer portablen Nutzung ist die Leistungsaufnahme gar nicht so unwichtig! +- 2W Leistungsaufnahme entsprechen bei einem Ultrabook durchaus 1 Stunde Laufzeit.

leistungsaufnahme

Erfreulicherweise ist die Leistungsaufnahme der ORICO CN300 sehr gering! Diese gehört sowohl im Leerlauf wie auch unter Last zu den sparsamsten externen SSDs die ich bisher im Test hatte.

Was die Hitzeentwicklung angeht ist die ORICO SSD absolut unkritisch!

 

Fazit

Die ORICO CN300 verkauft sich natürlich primär etwas über das sehr schicke und wirklich außergewöhnliche Design! Der bunte Block Style ist als einmalig zu bezeichnen.

Technisch ist die CN300 solide, aber auch zugegeben nichts besonderes. Hier bekommt Ihr von Samsung und Co. durchaus schnellere SSDs. Langsam ist die CN300 aber mit 537MB/s lesend und 461B/s schreibend auch nicht!

orico cn300 test review 4

Diese liefert eine absolut solide und alltagstaugliche Leistung! Hinzu kommt eine sehr niedrige Leistungsaufnahme und geringe Hitzeentwicklung.

Spricht Euch also das Design an, dann könnt Ihr die ORICO CN300 mit gutem Gewissen kaufen!