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PowerOak AC200P Powerstation und Notstromaggregat im Test, satte 2000Wh Kapazität!

Powerstations erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Dies auch zu Recht! Eine große Powerstation, also ein großer Akku mit 230V Ausgängen usw., ist sehr vielseitig einsetzbar. Du kannst diese beim Camping nutzen, um Kühlboxen zu betreiben, im Wohnmobil oder als Notstromaggregat.

Gerade in den letzten Monaten wurde uns doch deutlich vorgeführt, wie praktisch so ein Notstromaggregat sein kann.

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Eins der durchaus größeren und auch leistungsstärkeren Modelle aktuell auf dem Markt ist die Power Oak AC200P. Die Power Oak AC200P ist eine 2000€ Powerstation, welche mit folgenden Eckpunkten überzeugen soll:

  • 2000Wh Kapazität
  • 2x 2000W AC Ausgänge
  • 700W Eingang (auch via Solar)
  • LiFePO4 Batteriezellen

Damit ist die PowerOak AC200P der mit Abstand größte Akku den wir bei Techtest.org bisher im Test hatten.

Wollen wir uns doch einmal anschauen wie gut der PowerOak AC200P in der Praxis wirklich ist.

An dieser Stelle vielen Dank an PowerOak für das Zurverfügungstellen des AC200P!

 

Die PowerOak AC200P Powerstation und Notstromaggregat im Test

Mit 420 × 280 × 386mm und einem Gewicht von rund 28Kg ist die PowerOak AC200P Powerstation kein Leichtgewicht! Dies ist nichts was du mal eben mit zum Camping nimmst.

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Damit die Powerstation aber dennoch halbwegs transportabel ist, hat Power Oak dieser zwei Handgriffe verpasst. Hierdurch ist es durchaus einer Person möglich die Powerstation vom Auto zum Zeltplatz zu transportieren.

Was die Verarbeitung und Haptik angeht hat Power Oak einen guten Job gemacht. Die Powerstation wirkt massiv und gut gebaut, was dem Preis angemessen ist.

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Eins der auffälligsten Merkmale der AC200P ist klar das Display. Dieses ist recht prominent auf der Front angebracht und gibt Dir Informationen über den Ladestand, wie viel Leistung gerade über welchen Port geht usw.

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Da es sich hier um einen Touchscreen handelt, kannst du auch einige Einstellungen tätigen oder Ports abschalten.

 

Anschlüsse der PowerOak AC200P

Spannend sind natürlich die Anschlüsse. Hiervon hat die PowerOak AC200P einige!

  • 2x AC 220-240V/50Hz Steckdose bis zu 2000W
  • 1x DC 12V/25A (mir unbekannter Stecker)
  • 1x KFZ Stecker 12V/10A
  • 3x DC 12V/3A Rundstecker
  • 4x USB A 5V/3A
  • 1x USB C mit 60W
  • 2x Kabellose Ladepads

Das wichtigste sind natürlich die beiden Steckdosen. Diese können im Maximum jeweils bis zu 2000W liefern. Theoretisch können diese sogar eine Spitzenlast von 4800W kurz zur Verfügung stellen.

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Hinzu kommt ein großes Angebot an DC Ausgängen. 4x USB A, 1x USB C mit 60W und 2x kabelloses Laden deckt Deine Smartphones ab. Zusätzlich haben wir noch einige normale DC Ausgänge mit 12V

 

LiFePO4 Akkus!

In der PowerOak AC200P sind so genannte LiFePO4 “Lithium-Eisenphosphat” Akkuzellen verbaut. Warum kein Lithium Ionen Akkus wie normalerweise üblich?

In diesem Fall halte ich die LiFePO4 für besser als normale Lithium Ionen Akkus! LiFePO4 Akkuzellen besitzen eine deutlich stabilere Akku-Chemie. Hierdurch haben diese eine deutlich höhere Zyklen- Leistung und sind weniger brandgefährlich.

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So sollen die Akkus in der AC200P 3500+ Zyklen aushalten, was absolut möglich ist. Ein vergleichbarer Akku auf Lithium Ionen Basis würde nur um die 1000 Zyklen gut aushalten.

Zudem können LiFePO4 Akkus nicht so leicht brennen und verzeihen mehr Fehler im Umgang. Warum nutzen wir dann nicht überall LiFePO4 Akkus? LiFePO4 Akkus sind in der Regel teurer und vor allem größer und schwerer. Daher machen diese vor allem in Anwendungen Sinn wo es auf Sicherheit und Haltbarkeit ankommt.

Zusammengefasst Vor und Nachteile von LiFePO4 Akkus:

  • Deutlich höhere Zyklen Haltbarkeit (3500+ Zyklen)
  • Robuster und weniger brandgefährlich
  • Etwas einfacher beim Laden und entladen
  • Größer und schwerer als klassische Lithium Ionen Akkus
  • Etwas teurer als Lithium Ionen Akkus

 

Reine Sinuswelle

Wie die meisten “großen” Powerstations verfügt auch die AC200P laut Hersteller über eine reine Sinuswelle. Was macht eine reine Sinuswelle “besonders”?

Bei AC wechselt die Spannung bekanntlich konstant die Richtung, wir haben also in einem Wechsel von 50Hz 230V oder –230V. Der Wechsel zwischen diesen Spannungen ist aber nicht sofort, sondern fließend.

Bei einfachen DC zu AC Wandlern wird dies einfach in Stufen gemacht. Das macht die Schaltungen deutlich weniger komplex. Bei einem Wandler mit reiner Sinuswelle sollte der Wechsel ähnlich flüssig wie bei einer normalen Steckdose erfolgen.

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Powerstation ohne reine Sinuswelle
steckdose
230V Steckdose

 

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Die Sinuswelle sieht soweit schon sehr gut und auch sauber aus! Dies ist vor allem für Geräte mit Schaltnetzteil wichtig. Diese können an Steckdosen ohne reine Sinuswelle “komisches Verhalten” zeigen.

 

Die Kapazität

Das Wichtigste bei der PowerOak AC200P ist natürlich die Kapazität. Laut Hersteller soll die Powerstation 2000Wh besitzen. Folgendes konnte ich messen:

Wh % der HA
USB PD 60W 1441 72%
DC 12V/5A 1531 77%
AC 750W 1734 87%
AC 1800W 1715 86%

 

Ich konnte eine Kapazität zwischen 1441Wh und 1734Wh messen. Auffällig, die Kapazität bei den 230V Steckdosen ist laut meinen Messungen tendenziell besser als bei den DC Ausgängen, was ungewöhnlich ist.

Eventuell ist die Powerstation auch einfach für höhere Lasten optimiert, denn gerade bei niedriger Last ist die PowerOak AC200P vergleichsweise ineffizient.

 

Wiederaufladen

Du hast diverse Optionen um die AC200P zu laden. Du kannst die AC200P:

  • Via Steckdosen Adapter laden
  • Via 12V KFZ Stecker
  • Via Solar

Power Oak legt der AC200P ein recht mächtiges 58,8V / 8A (470W) Netzteil bei.

ladeleistung

Mit diesem kannst du die Powerstation in rund 4:45h komplett laden.

Via Solarpanels kannst du die Powerstation sogar mit bis zu satten 700W laden! Hierfür ist ein MPPT Ladecontroller verbaut und PowerOak legt passende Adapter bei.

Hier akzeptiert die AC200P interessanterweise 35-150V und maximal 12A. Laut Aufdruck musst du also ein 24V Solarsystem nutzen (bzw. 2x 12V in Reihe schalten).

Grundsätzlich akzeptiert die Powerstation aber auch 12V, dies z.B. via KFZ-Ladegerät.

 

Als USV nutzen?

Du kannst die PowerOak AC200P auch als USV nutzen, also gleichzeitig laden und entladen. Dank der LiFePO4 Akkus macht dies sogar durchaus Sinn.

Bedenke aber, dass du hierfür die Powerstation schneller laden musst als diese von dir entladen wird.

 

Laute Lüfter (im Netzteil)

Die Powerstation besitzt einen integrierten Lüfter. Dieser ist aber temperaturgesteuert und vergleichsweise wenig aggressiv. Er springt erst bei Lasten von ca. 120-250W+ an und ist dann erträglich.

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Selbiges kann ich aber nicht über das Ladegerät sagen. In dem großen Ladegerät sitzt ein 40mm Lüfter der permanent auf voller Power vor sich hin brüllt. Dies halte ich leider für eine kleine Designschwäche.

 

Fazit

Die PowerOak AC200P ist schon ein geiles Stück Technik, so deutlich muss ich es sagen!

  • 2000Wh Kapazität (1734Wh maximal praktisch nutzbar)
  • LiFePO4 Akkuzellen und somit sehr haltbar und sicher
  • Eine große Anschlussvielfalt inklusive 2x 2000W Steckdosen und USB C mit 60W
  • Schnelles Wiederaufladen

Das Wichtigste ist natürlich die Kapazität. PowerOak spricht von 2000Wh, ich konnte bis zu 1734Wh praktisch messen. Dies ist natürlich eine sehr hohe Kapazität, aber überschätze diese auch nicht! Einen Fernseher der 100W benötigt würdest du hier auch “nur” rund 17 Stunden betreiben können. Eine Kühlbox würde aber viele Tage laufen, genau wie ein Notebook, Tablets usw.

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Sehr gefreut hat mich die Nutzung von LiFePO4 Akkuzellen. LiFePO4 Zellen sind zwar teurer und größer/schwerer, haben aber eine deutlich höhere Haltbarkeit und sind sicherer, da nicht so brandgefährlich.

Sofern die Elektronik hält, kannst du damit rechnen, dass die PowerOak AC200P eine ca. 3x höhere Lebenserwartung hat als eine klassische Lithium Ionen Powerstation! Dies relativiert den höheren Preis etwas und freut auch die Umwelt.

Ein weiterer Pluspunkt ist die Anschlussvielfallt. 2x 230V Steckdosen mit 2000W, diverse DC Ausgänge, USB C mit 60W und 2x Kabellose Ladepads, was kann man sich mehr wünschen?! Alle Anschlüsse funktionieren auch tadellos.

Pluspunkte gibt es für das recht hohe Aufladetempo, auch via Solar.

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Was spricht aber gegen die PowerOak AC200P?

  • Das hohe Gewicht
  • Der laute Lüfter im Netzteil

Hier habe ich nur zwei Punkte. Dies wäre das hohe Gewicht und der recht laute Lüfter im beiliegenden Netzteil.Das hohe Gewicht ist natürlich zu großen Teilen der LiFePO4 Akkus geschuldet.

Dennoch unterm Strich kann ich die PowerOak AC200P mit sehr gutem Gewissen empfehlen! Dies vor allem aufgrund der großen Kapazität, der hohen Ausgangsleistung und vor allem der hohen Haltbarkeit dank der LiFePO4 Akkuzellen!

poweroak ac200p

PowerOak Tragbare Powerstation AC200P 2000Wh 2000W Solargenerator...

  • Sehr hohe Lebenserwartung dank LiFePO4 Akkuzellen
  • Sehr sicher dank LiFePO4 Akkuzellen
  • Gutes und detailliertes Steuerungsdisplay
  • Kapazität zwischen 1441 und 1734 Wh
  • Schnelles laden, sowohl via Netzteil, wie auch via Solar
  • Lüfter im Ladegerät leider sehr penetrant

Test: JBL REFLECT FLOW Pro, große Ohrhörer mit starkem ANC

Mit den REFLECT FLOW Pro bringt JBL eine neue Version seiner High End Sport Ohrhörern. Diese sollen neben einem tollen Klang und IP68 Wasserschutz auch dank eines guten ANCs punkten.

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Diesen Luxus lässt sich JBL aber mit rund 179€ (UVP) auch gut bezahlen. Wollen wir uns im Test einmal ansehen bzw. anhören ob die Ohrhörer diesem Preis gerecht werden können!

An dieser Stelle vielen Dank an JBL für das zur Verfügung stellen der REFLECT FLOW Pro für diesen Test.

 

Die REFLECT FLOW Pro von JBL im Test

Die JBL REFLECT FLOW Pro sind etwas größere true Wireless Ohrhörer. Allerdings gefällt mir das Design gerade der Lade/Transportbox extrem gut! Die Box ist mit 71 x 42 x 37 mm mittelgroß und bringt 77g (inklusive Ohrhörer) auf die Waage.

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Dabei ist die Haptik und die Verarbeitung absolut tadellos! Der verwendete Kunststoff wirkt sehr wertig und massiv. Der durch Magneten gehaltene Deckel sitzt bombenfest und besitzt kein seitliches Spiel.

Etwas kontrovers ist eventuell die fest verbundene Trageschlaufe, welche mich aber nicht störte, eher im Gegenteil.

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Geladen wird die Ladebox wie üblich via USB C. Zusätzlich unterstützt die Ladebox auch das kabellose Laden!

Mit einer Ladung kann die Box die Ohrhörer unterwegs 2x vollständig laden. Dies ist nicht übermäßig viel, geht aber in der Praxis in Ordnung. Zumal die Ohrhörer eine Akkulaufzeit von satten 10 Stunden haben!

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Die Ohrhörer selbst sind mit einem Durchmesser von 19,5mm relativ groß. Das Design gefällt mir aber gut. Wir haben auf der Rückseite ein großes JBL Logo und ansonsten bestehen die Ohrhörer aus schwarzem Kunststoff.

 

Tragekomfort

Beim Tragekomfort der REFLECT FLOW Pro bin ich etwas hin und her gerissen. Einerseits haben die Ohrhörer einen sehr schön festen und sicheren Halt. Für den Sport können diese wirklich ideal sein. Ich habe keine Zweifel, dass diese auch bei intensiverer Bewegung nicht groß verrutschen.

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Allerdings sind die REFLECT FLOW Pro auch recht große Ohrhörer. Was den reinen Tragekomfort angeht, habe ich schon angenehmere Ohrhörer gehabt.

Daher würde ich die REFLECT FLOW Pro primär an die Sportler empfehlen. Für das Entspannen auf der Couch gibt es angenehmere Ohrhörer. Der Tragekomfort ist aber auch hier nicht schlecht, die Ohrhörer sitzen halt einfach recht fest in den Ohren.

 

ANC der REFLECT FLOW Pro

Ein wichtiges Feature der REFLECT FLOW Pro ist das ANC, also aktive noise cancelling.

Und hier muss ich mich beeindruckt zeigen! Die Ohrhörer haben das beste ANC das ich bisher bei Ohrhörern gehört habe. Surrende und brummende Geräusche werden zu fast 100% unterdrückt. Stimmen und ähnliches wird stark gedämpft.

Dabei erzeugen die Ohrhörer aber kein merkliches Rauschen oder Ähnliches.

Kurzum, das ANC taugt!

 

Klang

Kommen wir zum alles entscheidenden Punkt, dem Klang.

Starten wir hier wie üblich bei den Höhen. Die Höhen der REFLECT FLOW Pro sind gut. Diese sind sehr schön klar und brillant. Allerdings ist hier ein deutliches Nachschärfen zu hören. Gerade bei bereits natürlich sehr hohen Frequenzen neigen die Ohrhörer zu einem leichten “knistern”. Dies ist meist ein Zeichen dafür, dass hier ein EQ etwas nachgeholfen hat die Höhen zu schärfen.

Grundsätzlich würde ich aber die Höhen als soweit gut bis sehr gut einstufen. Lediglich wenn Du keine sehr harten Höhen magst, dann sind die REFLECT FLOW Pro nicht optimal für dich.

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Die Mitten muss ich als sehr unauffällig bezeichnen. Klanglich liegt auf diesen kein großer Fokus. Wir haben hier eine klassische hoch/tief Klangsignatur. Stimmen sind Okay, können aber teils etwas dünner wirken. Dies sind also keine Ohrhörer für Fans von besonders starken Vocals.

Die große Stärke der REFLECT FLOW Pro ist klar der Bass. Der Bass ist sehr mächtig, tief und wunderbar rund! Dabei wirkt der Bass vor allem aber gekonnt. Wir haben also sehr viel Tiefgang und Volumen. Es klingt hier nichts ausgefranst, sondern wir haben im Bass weiterhin eine tolle Detaildarstellung.

Diese starke Fokussierung auf Höhen und Tiefen gibt den REFLECT FLOW Pro eine tolle Dynamik und subjektive Spielfreude. Dies kommt gerade bei elektrischen Titeln zu tragen. Diese machen hier richtig Spaß, gerade natürlich aufgrund des top Basses.

Wichtig, der Bass ist bei den REFLECT FLOW Pro auch nicht übertrieben! Die Ohrhörer versuchen schon eine gewisse Balance zu halten. Diese driften also in keine Extreme ab.

 

 

Fazit

Die JBL REFLECT FLOW Pro sind gute true Wireless Ohrhörer, die ich aber nicht zwingend jedem empfehlen würde.

Beginnen wir ausnahmsweise mit den Schwächen. Dies wäre vor allem das recht große Design. Hierdurch haben die Ohrhörer gerade bei intensiveren Aktivitäten (Sport) einen sehr guten und sicheren Halt, aber du spürst diese mehr in deinen Ohren als viele der kleineren Konkurrenten.

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JBL veranschlagt eine UVP von 179€, was nicht wenig ist. Der Klang der Ohrhörer ist gut, wenn du einen etwas aufgeweckten Klang mit starken Höhen und Tiefen magst. So ist gerade der Bass top! Dieser hat einen tollen Tiefgang und ein wunderbares Volumen. Allerdings gibt es unter anderem von JBL Ohrhörer, die deutlich günstiger sind und ähnlich gut klingen. Die JBL REFLECT FLOW Pro sind klanglich gut, aber nicht “außergewöhnlich” oder “nie dagewesen”.

Wofür du den Aufpreis zahlst, ist das ANC! Das ANC der JBL REFLECT FLOW Pro ist auch zugegeben sehr gut. Ich würde sogar sagen dies ist das beste ANC das ich bisher bei Ohrhörern gehört habe.

Legst du hierauf Wert, dann sind die JBL REFLECT FLOW Pro vielleicht genau die richtigen Ohrhörer für Dich! Ist dir das ANC egal, dann würde ich dir eher zu anderen Modellen raten, nicht weil die REFLECT FLOW Pro schlecht sind, sondern einfach, weil Du dort etwas Geld sparen kannst.

Pluspunkte gibt es für die Option des kabellosen Ladens.

Unterm Strich sind die JBL REFLECT FLOW Pro also gute Sport Ohrhörer mit einem sehr lebendigen und dynamischen Klang und sehr gutem ANC zu einem gehobenen Preis.

1000Wh Kapazität! Jackery Die Powerstation Explorer 1000 im Test

Mit der Powerstation Explorer 1000 bietet Jackery eine geradezu gewaltige Powerstation an, welche glatt genutzt werden kann ein kleines Haus/Wohnwagen für mehrere Tage zu versorgen.

Das wichtigste an der Powerstation Explorer 1000 ist natürlich die Kapazität von 1000Wh bzw. 1KWh! Dies reicht um ein normales Smartphone gute 60+ mal aufzuladen, einen Akkuschrauber Akku (18V/2Ah) 27x zu laden oder eine Kühlbox wie die PLUG IN FESTIVALS IceCube 40L bis zu 10 Tage bei 5 Grad zu betreiben.

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Hinzu kommt eine große Anschlussvielfalt, zwei 1000W Steckdosen und die Möglichkeit die Powerstation einfach via Solar zu laden.

Für diesen Spaß müsst Ihr allerdings auch gut über 1000€ auf den Tisch legen. Lohnt sich dies? Finden wir es im Test heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an Jackery für das Zurverfügungstellen der Powerstation Explorer 1000 für diesen Test.

 

Die Powerstation Explorer 1000 von Jackery im Test

Dir sollte beim Kauf der Powerstation Explorer 1000 direkt bewusst sein, dass Du hier einen dicken Brocken Akku vor dir hast.

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So bringt die Powerstation satte 10 Kg auf die Waage und misst 33,3 x 23,3 x 28,3 cm. Diese besitzt zwar einen praktischen Tragegriff und kann somit halbwegs komfortabel von A nach B getragen werden, allerdings als wirklich portable will ich die Powerstation nicht einstufen.

Dieses Modell eignet sich für größere Camping Ausflüge, für den Wohnwagen oder ein Gartenhaus.

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Was das Design angeht ist die Powerstation Explorer 1000 auf einer Linie mit den kleineren Brüdern, der Explorer 250 und der Explorer 500.

Wir haben ein stark abgerundetes Gehäuse aus einem schwarz/orangenem Kunststoff, die Signaturfarben von Jackery. Grundsätzlich ist das Gehäuse gut gebaut. Eventuell hätte ich mir an den Ecken aber eine Gummierung gewünscht, falls mal die Powerstation herunterfällt.

 

Die Anschlüsse und Technik

Die Anschlüsse der Explorer 1000 sind auf der Front in drei Gruppen unterteilt. Wie haben die Eingänge, die AC Ausgänge und die DC Ausgänge.

Auf Seiten der AC Ausgänge haben wir zwei 1000W Steckdosen, mit reiner Sinuswelle! Ihr könnt hier also alle Geräte betreiben die auch an einer normalen Steckdose funktionieren würden, sofern diese weniger als 1000W benötigen.

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Theoretisch kann die Explorer 1000 bis zu 2000W liefern, dies aber nur temporär. Die maximale Dauerlast beträgt 1000W.

Bei den DC Ausgängen haben wir eine etwas größere Vielfalt. Wir haben zunächst eine KFZ Steckdose mit 12V/10A, also 120W.

Hinzu kommen zwei USB C Ports und zwei USB A Ports. Einer der USB A Ports unterstützt Quick Charge 3.0, der andere ist ein normaler 5V/2,4A Port.

Etwas enttäuscht war ich von den USB C Ports. Diese unterstützen USB Power Delivery, aber nur mit bis zu 18W. Für Smartphones absolut passend, für Notebooks suboptimal.

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Letztere müsst Ihr in der Regel über den originalen Steckdosen-Adapter laden, oder eventuell über ein USB C KFZ Ladegerät. Letzteres würde eine bessere Effizienz bringen. (DC zu DC wandeln ist effizienter als DC zu AC zu DC).

Wie der aktuelle Ladestand ist könnt Ihr auf einem kleinen LCD Display sehen. Hier könnt Ihr auch sehen wie viel Strom aktuell in die Powerstation geht bzw. herausgeht.

 

Reine Sinuswelle

Wie die meisten “großen” Powerstations verfügt auch die Explorer 1000 laut Hersteller über eine reine Sinuswelle. Was macht eine reine Sinuswelle “besonders”?

Bei AC wechselt die Spannung bekanntlich konstant die Richtung, wir haben alles in einem Wechsel von 50Hz 230V oder –230V. Der Wechsel zwischen diesen Spannungen ist aber nicht sofort, sondern fließend.

Bei einfachen DC zu AC Wandlern wird dies einfach in Stufen gemacht. Dies macht die Schaltungen deutlich weniger Komplex. Bei einem Wandler mit reiner Sinuswelle sollte der Wechsel ähnlich flüssig wie bei einer normalen Steckdose erfolgen.

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Jackery Powerstation Explorer 1000

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Keine reine Sinuswelle, zum Vergleich
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Normale Steckdose

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Dies ist bei der Explorer 1000 auch wirklich der Fall! Dies ist vor allem für Geräte mit Schaltnetzteil wichtig. Diese können an Steckdosen ohne reine Sinuswelle “komisches Verhalten” zeigen.

 

Die Kapazität

Das wichtigste bei einer Powerstation ist natürlich die Kapazität. Rechnet hier bitte immer etwas pessimistischer! Ich glaube ein gängiger Fehler ist das Überschätzen der Kapazität. Dies gilt nicht nur für die Jackery Powerstation Explorer 1000, sondern auch andere Modelle. 1000Wh ist viel, aber gerade, wenn man etwas verschwenderischer damit umgeht auch nicht gigantisch viel.

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Wie hoch ist aber die Kapazität in der Praxis? Folgende Werte konnte ich ermitteln.

Wh mAh
DC 12V/1A 870,91 235.381
DC 12V/5A 935,35 252.797
DC 12V/10A 881,99 238.376
AC 15W 607 164.054
AC 750W 904 244.324

Die Kapazität der Jackery Powerstation Explorer 1000 schwankte bei mir zwischen 607Wh im Minimum und 935Wh im Maximum.

Wie meist bei solchen Geräten üblich ist der AC Ausgang (die Steckdose) deutlich ineffizienter wenn Du diesen nur sehr schwach belastest.

Bei 15W Last konnte ich über den AC Ausgang 607Wh erreichen, bei 750W satte 904Wh. Versuche also wenn möglich kleinere Geräte über den DC Ausgang zu betreiben.

 

Als USV Nutzbar

Die Jackery Powerstation Explorer 1000 ist in einem gewissen Rahmen als USV nutzbar. Selbst wenn die Spannungsversorgung am Eingang zusammenbricht, bleiben die Ausgänge weiterhin stabil.

Allerdings würde diese USV nur für Geräte mit einem Verbrauch von unter 150W Sinn machen und daher denke ich ist dies nicht der ideale Einsatzzweck der Jackery Powerstation.

 

Wiederaufladen

Du kannst die Jackery Powerstation Explorer 1000 via Solar oder dem beiliegenden Netzteil laden.

Die Powerstation akzeptiert dabei über alle Quellen hinweg bis zu 140-150W. Eine vollständige Ladung dauert also rund 7 Stunden.

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Auf Seiten des Solarpanels bietet Jackery das eigene SolarSaga 100 an, wovon Du zwei Stück anschließen kannst. Du musst aber auch nicht die hauseigenen Solarpanels nutzen!

Grundsätzlich akzeptiert der Eingang der Powerstation Explorer 1000 12-30V und somit alle gängigen Solarpanels. Du benötigst nur gegebenenfalls ein passendes Adapterkabel, dieses müsste z.B. passen.

 

Fazit

Wenn Du eine noch relativ portable Powerstation in der 1000Wh Klasse suchst, dann ist die Jackery Powerstation Explorer 1000 eine gute Wahl!

Starten wir mit dem wichtigsten, der Kapazität. Ich konnte hier im Test bis zu 935Wh (bei 5A Last auf den DC Ports) messen, was eine gute echte Kapazität ist. Damit kannst Du eine gute Kühlbox problemlos 6-9 Tage betreiben!

Dabei funktionieren die Anschlüsse der Explorer 1000 tadellos! Damit beiziehe ich mich sowohl auf die DC Ausgänge wie auch auf die Steckdosen.

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Auch das Laden via Solar klappte absolut problemlos. Hier könnte man eventuell meckern, dass die Powerstation lediglich mit maximal +-150W lädt, was nicht übermäßig schnell ist, aber unterwegs passt das schon.

Viele der großen Powerstations sind eher Notstrom-Generatoren. Die Explorer 1000 hingegen ist für die Kapazität von 1000Wh erfreulich portable. Sicherlich willst Du diese nicht mit zum Wandern nehmen, aber der Transport in einem Auto oder Wohnwagen ist absolut möglich.

Daher suchst Du eine Powerstation mit reichlich Kapazität, einem halbwegs portablen Formfaktor und einer guten Anschlussauswahl, dann ist die Jackery Powerstation Explorer 1000 eine absolut solide Wahl!

Jackery Explorer 1000, 1002Wh Tragbare Powerstation Mobiler...

  • Bis zu 935Wh echte nutzbare Kapazität
  • Große Anschlussvielfalt
  • Zwei Steckdosen mit bis zu 1000W Leistung
  • Kleines, aber nützliches Display
  • USB C Port leider nur mit 18W
  • Laden mit maximal +- 150W, ausreichend flott, aber auch nicht großzügig

 

(Wieder verfügbar) Das RAVPower RP-PC128 PD Pioneer 90W im Test, 2x USB C + GaN!

Zunehmend mehr auch große Notebooks lassen sich über den USB C Port und den damit verbundenen USB Power Delivery Ladestandard laden. Wo bei Smartphones und Tablets in der Regel 18W oder 30W völlig ausreichend sind, benötigen Notebooks natürlich einiges mehr an Power.

Ravpower Rp Pc128 Pd Pioneer 90w Im Test 5

Dieses mehr an Power soll das neue RAVPower RP-PC128 PD Pioneer 90W liefern. Dieses bietet wie der Name schon sagt zwei USB C Ports mit jeweils bis zu 90W Leistung. Genug um damit ein Apple MacBook Pro 16 mit vollem Tempo zu laden! Dabei ist das RAVPower RP-PC128 aber sehr kompakt gehalten. Kann dies gut gehen? Viel Leistung auf engem Raum ist des Öfteren problematisch.

Versuchen wir genau diese Frage im Test zu klären! An dieser Stelle vielen Dank an RAVPower für das Zurverfügungstellen des RP-PC128 für diesen Test.

 

Das RAVPower RP-PC128 PD Pioneer 90W im Test

Mit 65 x 65 x 32 mm und einem Gewicht von 210g ist das RAVPower RP-PC128 sicherlich kein winziges Ladegerät, aber für eine Leistung von 90W ist dieses dennoch als sehr kompakt zu bezeichnen! Trotz nur 6W weniger ist dieses beispielsweise deutlich kleiner und leichter als ein 96W Apple Ladegerät.

Ravpower Rp Pc128 Pd Pioneer 90w Im Test 1

In der Regel ist es besorgniserregend wenn ein Ladegerät zu viel Leistung bei zu kompakten Abmessungen bietet, aber RAVPower nutzt GaN.

GaN steht für Gallium Nitride, welches ein Halbleiter ist, der so langsam seinen Weg in den Massenmarkt findet. Gallium Nitride hat gegenüber Silizium einige Vorteile im Bereich der Effizienz, bei Schaltnetzteilen. Dies erlaubt es kleinere Bauteile mit Gallium Nitride bei gleicher Leistung zu bauen als mit regulärem Silizium. Je nach Quelle sind GaN Bauteile ca. 32% kleiner bei gleicher Leistung und zudem noch effizienter.

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GaN ist sicherlich auch keine absolute Wunderwaffe, aber hilft schon merklich beim Verkleinern von Ladegeräten. Zudem ist GaN eine Art Qualitätsmerkmal, da es keine „billigen“ GaN Bauteile gibt, diese müssen also im RAVPower RP-PC128 einen gewissen Qualitätsstandard erfüllen.

Ravpower Rp Pc128 Pd Pioneer 90w Im Test 4

Passend dazu wirkt auch das Ladegerät gut gebaut. RAVPower setzt hier auf das oft übliche Steckernetzteil Design. Das Gehäuse ist dabei aus einem weißen Kunststoff gefertigt, welches teils matt und teils hochglänzend ist. Hierdurch wirkt das Gehäuse durchaus hochwertig und gut gebaut.

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Auf Seiten der Anschlüsse finden wir zwei USB C Ports auf der Front. Diese sind technisch identisch. Beide bieten bis zu 90W Leistung nach dem USB Power Delivery Ladestandard. Genau genommen kann jeder Port 5V/3A, 9V/3A, 12V/3A, 15V/3A oder 20V/4,5A bieten.

Wobei dies leider nicht ganz richtig ist, denn die maximale Leistung des Ladegerätes liegt bei 90W. Heißt Ihr könnt einen Port mit 90W belasten oder beide Ports mit bis zu 45W.

 

Erster Test und Hitzeentwicklung

Starten wir mit den ersten positiven Nachrichten, RAVPower hat bei der Leistungsfähigkeit seines Ladegerätes nicht gelogen. Dieses kann wirklich die beworbenen 90W liefern. Dies auch konstant!

In meinem Test hielt das Ladegerät die 90W (20V/4,5A) über 4 Stunden konstant aufrecht.

Dabei war die äußere Hitzeentwicklung erstaunlicherweise okay.

Temperatur 2 Temperatur 1

Maximal 7x Grad ist zwar nicht kühl, aber auch nicht als problematisch heiß zu bezeichnen, gerade nach einigen Stunden Voll-Last.

Was passiert wenn Ihr beide USB C Ports parallel belastet? Hier drosselt das RAVPower RP-PC128 dynamisch seine Ports. In der Regel erhaltet Ihr aber 60W (5V/3A, 9V/3A, 15V/3A, 20V/3A) auf dem primären Port und 30W auf dem sekundären Port (5V/3A, 9V/3A, 12V/2,5A oder 15V/2A).

 

Das Ladetempo

Folgende Geräte habe ich am RAVPower RP-PC128 PD Pioneer 90W getestet:

Apple iPad Pro 11 26,4W
Apple iPhone 11 Pro Max 22,3W
Apple MacBook Pro 13 52,6W
Apple MacBook Pro 16 83,2W
Dell XPS 13 9380 43,1W
Dell XPS 17 9700 66,5W
Samsung Galaxy Note 20 Ultra 14,5W
Xiaomi Mi 10 Pro 12,6W

Halten wir es recht kurz. Alle Geräte erreichten die zu erwartende Ladegeschwindigkeit, Kompatibilitätsprobleme oder Ähnliches konnte ich nicht beobachten. Auch das oftmals etwas zickige Apple MacBook Pro 16 lud problemlos am RAVPower RP-PC128.

Aufgrund der 90W Leistung eignet sich das RAVPower RP-PC128 sehr gut für das Laden auch größerer Notebooks. Zwar kann das Ladegerät beispielsweise das original Ladegerät des Apple MacBook Pro 16 nicht vollständig ersetzen, am original Ladegerät lädt dieses mit 92-96W, hier mit 83-84W, dennoch reicht das Ladegerät in 99% aller Fällen völlig aus.

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Bei kleineren Notebooks kann dieses hingegen das originale Ladegerät zu 100% ersetzen und das in allen Situationen.

Natürlich eignet sich das RAVPower RP-PC128 auch für Smartphones und Tablets wie das Apple iPad. Hier erreicht dieses das übliche universelle USB Power Delivery Tempo.

 

Effizienz

Im Leerlauf benötigt das RAVPower RP-PC128 0W bzw. unter 0,4W, was die Messgrenze meines Messgerätes ist. Wie sieht es aber unter Last aus?

Effizeinz Unter Last

Unter Last liegt die Effizienz zwischen 85% und 91%, was ein sehr gutes Ergebnis für solch ein Ladegerät ist! Gerade die untere Effizienz bei sehr geringer Last ist mit 85% sehr ordentlich. Normalerweise ist dies ein Punkt bei welchem große Ladegerät oft etwas schwächeln.

Effizeinz Vergleich

Dies bestätigt sich auch im Vergleich zu anderen High End Ladegeräten. Damit eignet sich das RAVPower RP-PC128 auch für Low Power Geräte.

 

Fazit

90W Leistung auf engem Raum? Kann dies gut gehen? Beim RAVPower RP-PC128 PD Pioneer 90W ja!

Das RAVPower RP-PC128 PD Pioneer hält das was es verspricht, ohne große Überraschungen. Beide USB C Ports können bis zu 90W liefern oder bei einer gemeinsamen Nutzung 60W + 30W. Dabei kann das Ladegerät diese 90W auch konstant aufrechterhalten.

Ravpower Rp Pc128 Pd Pioneer 90w Im Test 9

Es gibt kein Probleme aufgrund von Temperatur oder sonstigem. Auch generell konnte ich keine Kompatibilitätsprobleme feststellen. Das Ladegerät eignet sich sogar als primäres Netzteil für diverse Notebooks, wie den Apple MacBooks oder dem Dell XPS 13.

Weitere Bonuspunkte gibt es für die gute Effizienz! Selbst bei kleinen Geräten und niedrigen lasten arbeitet das RAVPower RP-PC128 erstaunlich effizient. Kurzum ich bin voll zufrieden und kann das Ladegerät mit gutem Gewissen empfehlen!

90W USB C Ladegerät PD mit GaN Tech und USB C auf USB C Kabel, 2 Port...

  • 90W USB C Ausgang, sogar ideal für größere Notoebooks
  • Sehr gute Effizienz zwischen 85% und 91%
  • Unkritische Hitzeentwicklung
  • Keine USB A Ports

Hart am Spannungslimit! Test: Belkin BOOSTCHARGE 25-W-Ladegerät mit PPS

Mit dem BOOSTCHARGE 25W bietet Belkin ein ausgesprochen spannendes USB PD Ladegerät an. Dieses verfügt über eine Leistung von maximal 25W, USB PD PPS und die 20W Stufe für Apple Ladegeräte.

belkin boostcharge 25 w ladegerät test review 7

Damit ist dies in der Theorie ein super universales USB Ladegerät, sowohl für IOS wie auch für Android Smartphones.

Im Test bestätigte sich dies auch, aber auch, dass Belkin mit dem BOOSTCHARGE hart am Limit agiert!

 

Das Belkin BOOSTCHARGE 25-W-Ladegerät mit PPS im Test

Das BOOSTCHARGE 25W Ladegerät setzt auf das typische Stecker-Netzteil Design. Dieses misst 45,5 x 42,7 x 25,7 mm und bringt ein Gewicht von 60g auf die Waage.

belkin boostcharge 25 w ladegerät test review 2

Dabei ist das Gehäuse aus einem schicken weißen Kunststoff gefertigt. Das Ladegerät wirkt durchaus hochwertig!

Das spannende ist aber natürlich die Technik. Hier haben wir nur einen USB C Port. Dieser hat es aber in sich!

belkin boostcharge 25 w ladegerät test review 3

Der USB C Port unterstützt eine Leistung von bis zu 25W, nach dem USB Power Delivery Standard. Der Port kann also 5V/3A, 9V/2,22A

 

Ein erster Test

Starten wir mit einem ersten Test ob das BOOSTCHARGE wirklich die von Belkin versprochene Leistung liefern kann. Und die Antwort hier ist, ja! Das Ladegerät kann alle beworbenen Spannungsstufen liefern. Dies auch konstant.

belkin boostcharge 25 w ladegerät test review 9

In einem 6 Stunden Belastungstest zeigte das Ladegerät keine Auffälligkeiten oder Probleme.

 

Eine zu hohe Spannung?

Beim Testen des Belkin BOOSTCHARGE ist mir etwas aufgefallen. Das Ladegerät verfügt über eine extrem hohe Spannung!

spannung 5v spannung 9v

Auf der 5V Stufe konnte ich bis zu 5,519V messen. Dies ist sehr sehr viel! Ist die Spannung nun aber zu hoch? Falls ja könnte es im schlimmsten Fall zu einer Beschädigung Eures Smartphones kommen.

Die Antwort hierauf ist leider etwas unklar. Nach dem ursprünglichen USB Standard liegt die maximal Spannung bei 5,25V, daher wäre hier das BOOSTCHARGE deutlich drüber.

Allerdings gelten bei USB Power Delivery anscheinend etwas andere Regeln. Hier kommt vermutlich der “VSrcNewMax” bzw. “VSrcValid“ Standard zu tragen, welcher bei 5,5V liegt. Ich habe aber auch schon das Maximum von 6V als “Valid Range” gelesen. Viel Glück hier eine konstante Aussage zu finden.

belkin boostcharge 25 w ladegerät test review 8

Davon ausgehend das 5,5V das Maximum bei USB PD ist passt das BOOSTCHARGE. Die 5,519V sind zudem direkt am Port gemessen, mit einem Kabel dazwischen werden wir unter 5,5V sein.

Dennoch wäre hier z.B. mit einem USB C auf USB A Adapter vorsichtig. 5,5V sind für USB PD Geräte Okay, aber nicht zwingend für alte USB A Geräte.

Belkin ist hier mit seinem BOOSTCHARGE ganz hart am Spannungslimit!

Ich habe übrigens die Presseabteilung von Belkin angefragt was sie dazu sagen, keine Antwort. Entweder interessieren sie sich nicht dafür oder ich bin zu unwichtig.

 

Kompatibilität und Ladetempo

Trotz der hohen Spannung habe ich mich getraut meine Smartphones an dem Ladegerät zu laden.

Probleme gab es hier keine! Ganz im Gegenteil, das Ladetempo sowohl in Kombination mit dem iPhone 12 Pro wie auch mit dem S21 Ultra von Samsung war perfekt!

Damit ist das Belkin BOOSTCHARGE an sich das ideale Ladegerät für 90% aller Nutzer.

 

Effizienz

Schauen wir uns zum Abschluss noch die Effizienz des Ladegerätes an.

effizienz

Mit einer Effizienz von 85,5% bis zu 89,1% bietet das Belkin BOOSTCHARGE eine gute Effizienz! Gerade die Effizienz bei niedriger Last ist sogar als sehr gut zu bezeichnen.

 

Fazit

Wäre die Geschichte mit der sehr hohen Spannung bei der 5V Stufe nicht, dann würde ich das Belkin BOOSTCHARGE 25-W-Ladegerät mit PPS mit vollem Herzen empfehlen!

Das Ladegerät hat eine tolle Ausstattung, ist für IOS und Android Modelle gleichermaßen hervorragend geeignet und bietet eine gute Effizienz.

belkin boostcharge 25 w ladegerät test review 5

Vor allem, dass wir hier auch den PPS Standard mit an Board haben ist Weltklasse!

Allerdings die etwas hohe Spannung stört mich etwas. Diese hat bei mir keine Probleme verursacht, aber sofern ich dies richtig sehe ist diese sogar mit 5,519V minimal über dem Limit von 5,5V des PD Standards. Früher lag das Maximum sogar bei 5,25V.

Belkin wiederum wirbt mit “USB-C PD 3.0-zertifiziert”, was dafür spricht, dass wir knapp innerhalb der Limits liegen.

Von daher wird das Ladegerät in der Praxis vermutlich keine Probleme machen, aber ich kann dieses auch nicht ganz mit freiem Herzen empfehlen.

Schau dir Alternativ vielleicht auch mal das Anker Nano II 30W oder das Samsung EP-TA845 an.

Angebot
Belkin BoostCharge 25-W-Ladegerät mit PPS, USB-C Power Delivery, USB...

  • 25W USB C PD Port
  • PPS Support
  • Gute Effizienz von 85,5% bis zu 89,1%
  • Sehr gutes Ladetempo, sowohl mit IOS wie auch Android Smartphones
  • Spannung auf der 5V Stufe (zu) hoch

Was ist und kann Home Connect Plus? Eine App für mehrere Smart Home Systeme

Mit Home Connect Plus hat die Bosch Tochter Residential IoT Services eine neue App auf den Markt gebracht.

Home Connect Plus soll das große Problem von Smart Home lösen. Es gibt hunderte Systeme, die alle eine eigene App besitzen, aber untereinander nur schlecht kommunizieren. Klar jeder Hersteller möchte natürlich, dass Ihr seine Produkte kauft.

Home Connect Plus bündelt nun mehrere Smart Home Systeme in einer App! Ihr müsst also nicht um Euer Licht, eine Spülmaschine oder Eure Alarmanlage zu steuern jedesmal eine andere App starten.

Damit ähnelt Home Connect Plus dem Home Assistent, welchen ich Euch bereits hier vorgestellt habe, allerdings richtet sich Home Connect Plus weniger an die Bastler unter Euch, sondern mehr an den Normal-Nutzer, der eine einfach funktionierende Lösung sucht.

Dabei ist Home Connect Plus kostenfrei und erfordert auch keine gesonderte Hardware, klasse! Wollen wir uns das Ganze einmal näher ansehen.

 

Unterstützte Smart Home Systeme

Ihr benötigt zwar für Home Connect Plus keine spezielle Hardware, aber Eure Smart Home Geräte müssen natürlich diese Plattform unterstützten.

home connect plus (13) home connect plus (12)

Dies machen zum Zeitpunkt dieses Artikels (07.07.2021) folgende Systeme:

Diese Liste ist sicherlich nicht ganz so umfangreich wie beim Home Assistent, allerdings würde ich schon sagen, dass wir hier eine ordentliche Unterstützung der großen Smart Home Systeme haben.

Dabei ist die Unterstützung all dieser Systeme „sauber“. Diese sind direkt integriert und lassen sich auch problemlos einbinden.

 

Die App

Die Home Connect Plus App ist in drei Bereiche Unterteilt.

  • Boards
  • Automationen
  • Geräte

Unter Geräte fügt Ihr Eure Smart Home Systeme/Geräte hinzu. Dies funktioniert in der Regel recht einfach. Wählt den jeweiligen Hersteller aus, gebt Eure Zugangsdaten ein und Fertig. Eure Geräte tauchen in der App auf.

home connect plus (38) home connect plus (40)

Hier und da gibt es zwar ausnahmen wie HomematicIP, bei welchem Ihr einen spezielles Token benötigt, aber im großen und ganzen ist die Einrichtung vorbildlich einfach gestaltet.

Die Hinzugefügten Geräte könnt Ihr dann unter Boards ordnen. So könnt Ihr mehrere „Oberflächen“ erstellen und welchen Ihr Geräte einsortieren könnt.

Dabei erhält jedes Gerät eine Kachel, in der Ihr diverse Werte sehen könnt und sogar Teils direkt mit dem Gerät interagieren könnt. Beispielsweise bei den Steckdosen vom myStrom könnt Ihr immer den aktuellen Verbrauch sehen, wie aber auch die Steckdose direkt aus dem Board heraus schalten.

home connect plus (16) home connect plus (15)

Dies kann sehr Komfortable sein, auch wenn sich leider die Größe dieser Kacheln sich nicht frei anpassen lässt.

Bei den meisten Geräten funktioniert dies auch klasse und es werden Euch die wichtigsten Informationen angezeigt.

So könnt Ihr auch die HomematicIP Alarmanlagen Funktion direkt von den Boards aus steuern.

home connect plus (21) home connect plus (22)

Optisch ist dabei Home Connect Plus sehr freundlich und wohl designt! Icons sind schick und auch die Benutzerführung ist gut gelungen. Ihr müsst kein Profi sein um Home Connect Plus bedienen zu können.

Allerdings im Gegenzug ist Home Connect Plus auch eher minimalistisch! Die App ist sehr simpel gehalten und hier und da würde ich mir wünschen das es möglich wäre mehr Informationen auszulesen.

Zum Beispiel der Homematic WetterSensor Pro kann nur die Temperatur und die Luftfeuchtigkeit anzeigen. Informationen zur Helligkeit oder Regen fehlen!

Dennoch zeige ich mich recht zufrieden mit der generellen App. Ich denke diese ist gelungen.

 

Automationen, die wenn dann Kette

Ihr könnt in der App auch Automationen anlegen. Diese basieren auf der üblichen „Wenn X passiert, dann mache Y“ Kette.

Ihr könnt also einen Auslöser festlegen, z.B. ein Fenster das geöffnet wird, und dann eine Aktion auswählen. Eine Aktion kann eine einfache Benachrichtigung sein z.B. „ das Fenster wurde geöffnet“ oder ein Gerät das sich einschaltet, eine Lampe die an geht usw.

home connect plus (36) home connect plus (35)

Eine sinnvolle Verknüpfung wäre z.B. ein Heizkörper-Thermostat das sich Automatisch ausschaltet, wenn Ihr ein Fenster in dem Raum öffnet.

Ihr könnt so auch jedes Gerät mit einer Zeitschaltuhr versehen.

Wie auch die Home Connect Plus App generell ist das Automationen Feature eher minimalistisch und einfach aufgebaut.

 

Kann Apps der Hersteller nicht ersetzen

Home Connect Plus kann die Apps der jeweiligen Hersteller NICHT ersetzen! Zwar könnt Ihr viele Funktionen und Werte auch über die Home Connect Plus App abrufen, Ihr könnt aber keine neuen Geräte in die jeweiligen Systeme einbinden und es fehlen auch Zusatzinformationen.

Beim HomematicIP WetterSensor Pro fehlen z.B. Regen, Sonne und Wind-Werte. Auch könnt Ihr keinen Batteriestatus sehen.

Home Connect Plus ist also eine „Komfort-App“ die gerade ideal ist wenn Ihr z.B. mehrere Smart Home Steckdosen von mehreren Herstellern habt und diese alle über eine App steuern wollt.

 

Fazit

Die Home Connect Plus App ist durchaus gelungen und kann einen großen Mehrwert darstellen. Die App ist wertig und sehr benutzerfreundlich gebaut. Das Einbinden der diversen unterstützten Smart Home Dienste ist absolut problemlos

home connect plus (20) home connect plus (42)

Dabei ist allerdings Home Connect Plus recht simpel und einfach gemacht. Dies kann ein Vorteil sein, kann aber auch etwas Funktionen rauben. Hier und da werden ein paar Sensor-Daten nicht übernommen und die Gestaltung der “Boards” erlaubt wenig Freiraum.

Dennoch schaut Euch Home Connect Plus vielleicht einmal an, wenn Ihr mehrere der unterstützten Dienste habt, schließlich ist die App kostenfrei und generell sehr gut gemacht.

Aliexpress und die Umsatzsteuer, wie läuft das aktuell? Keine Angst vor Bestellungen aus China!

Wie viele von Euch wissen hat sich in den letzten Monaten einiges geändert was das bestellen aus China angeht. Früher waren Bestellungen unter 27€ nicht umsatzsteuerpflichtig.

Es war also überhaupt kein Problem Kleinteile einfach aus China zu bestellen. Auch größere Produkte sind in der Regel problemlos durch den Zoll gegangen, da die meisten Händler einfach immer eine Summe von unter 27€ auf das Paket schrieben und Überprüfungen höchsten stichprobenartig stattgefunden haben.

aliexpress china 1

Aber seit Mitte 2021 ist diese Regelung weggefallen und es fallen auf alle Bestellungen aus dem EU Ausland die Umsatzsteuer an.

Meine Befürchtung war vor allem viel Arbeit, da jetzt alle Pakete beim Zoll abgeholt werden müssen oder es zu teuren Sondergebühren seitens der Post kommt.

Allerdings habe ich jetzt ein paar Bestellungen bei Aliexpress getätigt und die Realität sieht doch anders aus!

 

Aliexpress kassiert direkt die Umsatzsteuer!

Ich muss gestehen erwartet zu haben, dass sich der Kunde um die Verzollung bzw. das Erbringen der Umsatzsteuer kümmern muss. Dies ist allerdings nicht der Fall bei Aliexpress!

aliexpress (2)

Aliexpress kassiert die 19% Umsatzsteuer direkt bei der Bestellung ein!

Das heißt du hast die Umsatzsteuer schon bezahlt und Aliexpress bzw. die Logistikpartner führen diese ab. In der Theorie sollte ein Paket also direkt zu dir kommen, ohne Sondergebühren oder einen Besuch beim Zoll.

 

Wie lief dies in der Praxis?

Ich habe in der näheren Vergangenheit zwei Pakete bei Aliexpress bestellt.

  • Paket 1 $ 66.81
  • Paket 2 $ 177.77

Paket 1 wurde am 03.08.2021 bestellt und wurde über das AliExpress Standard Shipping versendet. Dieses landete laut Sendungsverfolgung am 13.08 bei der Zollabfertigung und wurde bereits am 14.08 an die lokale Spedition (DHL) übergeben.

aliexpress (6)

Die Zollabfertigung verlief komplett ohne, dass ich irgendwas machen musste!

Am 18.08.2021 habe ich das Paket ohne sonstige Gebühren oder Probleme erhalten. Interessanterweise war allerdings eine deutsche Adresse auf dem Paket.

Paket 2 wurde ebenfalls am 03.08.2021 bestellt, wurde aber über 4PX RM versendet. Laut Sendungsverfolgung landete dieses Paket am 19.08 beim Zoll und ging auch am selben Tag weiter. Dieses erreichte mich am 21.08.2021 via DHL, ebenfalls ohne zusätzliche Gebühren oder Ärger.

Anscheinend werden die Pakete zunächst an einen Adressant in Deutschland gesendet, vermutlich von der Spedition, welcher den Papierkram übernimmt und dann werden die Pakete weitergeleitet.

Wie auch immer, beide Pakete kamen innerhalb von 3 Wochen ohne weiteren Ärger oder Aufwand bei mir an.

 

Bei über 150€ kann es noch etwas anders aussehen

Wichtig, bei Summen von über 150€ kann es noch etwas anders aussehen. Bei der Einfuhr von Waren nach Deutschland gibt es zwei Gebühren, die Umsatzsteuer und den eigentlichen Zoll.

  • Umsatzsteuer ab 1€
  • Zoll ab 150€

Aliexpress kümmert sich um die Umsatzsteuer, aber wie es beim Zoll aussieht, kann ich Euch nicht sagen. Smartphones und die meisten anderen elektrischen Geräte haben keinen Zoll, es ist aber möglich, dass diese dennoch beim Zoll hängen bleiben.

Hierzu habe ich noch keine Erfahrungswerte.

 

Fazit

Es gibt zwar aktuell immer die Gefahr, dass Pakete aus China im Zoll hängen bleiben und somit Arbeit oder zusätzliche Gebühren erzeugen, aber anscheinend hat Aliexpress bzw. Die Speditionen dies weitestgehend im Griff.

Meine Bestellungen bei Aliexpress erreichten mich absolut problemlos und ohne überraschende Gebühren.

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Natürlich da Aliexpress diese direkt bei der Bestellung schon kassiert, dennoch bedeutet es für dich keine zusätzliche Arbeit. Ob dies natürlich bei allen Händlern auf der Aliexpress Plattform so gut funktioniert, kann ich nicht sagen, in meinen Testbestellungen klappte aber alles tadellos! Es kostet nur 19% mehr.

Also habe keine zu große “Angst”, dass die Bestellungen bei Aliexpress jetzt plötzlich viel mehr Arbeit machen und Nerven kosten.

Test: Manhattan Power Delivery Charging Station 65W, klasse Ladestation!

Manhattan ist mit seinen Produkten ein Neuling auf Techtest.org. Manhattan bietet einige sehr interessante und exotische Zubehör/Ladeprodukte an, wie Ladeschränke für bis zu 20 Geräte und 360W.

In diesem Test soll es aber um ein etwas klassischeres Produkt gehen und zwar um die Power Delivery Charging Station 65W.

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Wie der Name schon sagt, handelt es sich bei dieser um eine Ladestation, welche aber neben zwei USB Power Delivery Ports auch Quick Charge bietet. Dies ist aus meiner Sicht das Optimum, um möglichst viele Geräte optimal abzudecken.

Wollen wir uns einmal die Manhattan Power Delivery Charging Station 65W näher im Test ansehen. Kann das erste Produkt von Manhattan bei Techtest.org im Test überzeugen? Finden wir es heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an Manhattan für das Zurverfügungstellen der Ladestation für diesen Test.

 

Die Manhattan Power Delivery Charging Station 65W im Test

Manhattan setzt bei seiner 65W Ladestation auf ein sehr interessantes und ungewöhnliches Design. Auf den ersten Blick hätte ich die Ladestation glatt für eine Powerbank gehalten.

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Diese misst 72 x 19,6 x 118 mm und ist somit superflach gebaut. Generell gesprochen ist aber das Ladegerät nicht übermäßig kompakt für die beworbene Leistung von 65W. Das Gewicht liegt bei guten 192g.

Beim Gehäuse nutzt Manhattan einen interessanten polierten Kunststoff, welcher auf der Front nochmals mit Hochglanz Kunststoff verfeinert ist.

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Sieht schick aus, aber die Manhattan Power Delivery Charging Station 65W ist superempfindlich! Das Gehäuse wird extrem schnell zerkratzen, gewöhn dich also nicht zu sehr an die schicke Optik.

manhattan power delivery charging station 65w test review 3

Wie steht es aber um die Anschlüsse? Auf der Front finden wir zwei USB C Ports und einen USB A Port.

  • USB C 1 – USB Power Delivery 60W
  • USB C 2 – USB Power Delivery 18W
  • USB A – Quick Charge 18W

Beide USB C Ports unterstützen den Power Delivery Standard. Port 1 kann dabei bis zu 60W liefern (5,9,12,15,20V/3A). Port 2 ist auf 18W limitiert, ist also primär für Smartphones gedacht.

manhattan power delivery charging station 65w test review 4

Der USB A Port ist wie üblich universell kompatibel, unterstütz aber auch den Quick Charge Standard. Entsprechend kann auch dieser Port bis zu 18W liefern.

Insgesamt ist allerdings die Leistung des Ladegerätes auf 65W limitiert. Nutzt Du mehrere Ports gleichzeitig, dann werden diese entsprechend gedrosselt.

 

Erster Test und Temperatur

Beginnen wir mit dem wichtigsten, die Manhattan Power Delivery Charging Station kann die beworbene Leistung liefern! Also USB C Port 1 bietet bis zu 60W und USB C Port 2 bis zu 18W.

Interessanterweise verfügt das Ladegerät neben den für USB PD gängigen Spannungsstufen von 5V, 9V, 12V, 15V und 20V auch über eine 18,9V Stufe. Diese habe ich zuvor noch nie bei einem USB PD Ladegerät gesehen. Ich weiß nicht, wofür sie gut ist, aber sie schadet auch nicht.

Wie üblich habe ich das Ladegerät auch mehrere Stunden zu 100% belastet.

temperatur

Dieses erwärmte sich hier auf unkritische 57 Grad und zeigte keine Probleme oder andere Auffälligkeiten.

 

Keine Drosselung?

Laut Manhattan kann die Power Delivery Charging Station bis zu 65W liefern. Wir haben aber einen 60W Port und zwei 18W Ports.

Normalerweise ist es hier üblich, dass der leistungsstärkste Power Delivery Port softwareseitig gedrosselt wird sobald ein zusätzlicher Port genutzt wird. Also hier beispielsweise sollte sich der 60W Port nur noch als 45W Port zu erkennen geben, wenn Du etwas in den 18W Port einsteckst.

Dies ist aber nicht der Fall! Es war mir problemlos möglich das Ladegerät mit 60W + 18W, also 78W, zu belasten. Erst wenn ich versuchte auch noch den 3. Port zu verwenden, schaltete das Ladegerät ab.

manhattan power delivery charging station 65w test review 9

Einerseits ist es natürlich super, etwas Luft nach oben zu haben und effektiv zwei Ports gleichzeitig voll nutzen zu können. Aber andererseits gilt etwas Vorsicht ein Netzteil oberhalb der Spezifikationen zu betreiben. Eigentlich hätte der Hersteller hier eine Drossel verbauen müssen, um so etwas zu verhindern.

Erstaunlicherweise hält das Ladegerät diese hohe Last aber auch problemlos durch! Selbst nach 3 Stunden gab es bei 78W keine Abschaltung und auch die Erwärmung geht noch.

Anscheinend ist das Ladegerät also mit recht viel Luft nach oben designt.

 

Spannungsstabilität

Die Spannungsstabilität und das Einhalten der Grenzwerte ist bei den wenigsten modernen Ladegeräten ein Problem, schauen wir uns das Ganze dennoch einmal an.

spannung 5v spannung 9v spannung 20v

  • 5V Stufe 5,118V bis 5,294V
  • 9V Stufe 9,143V bis 9,332V
  • 20V Stufe 20,12V bis 20,31V

Damit ist das Ladegerät ausreichend Spannungsstabil und verletzt auch keine Grenzwerte!

 

Ladetest

Folgende Geräte habe ich an der Manhattan Power Delivery Charging Station 65W getestet:

USB C1 USB C2 USB A
Apple MacBook Pro M1 54,3W 17,9W 4,9W
Apple iPad Pro 11 M1 26,5W 12,5W 4,7W
Apple iPhone 12 Pro 17,8W 17,7W 9,8W
Samsung S21 Ultra 13,8W 13,9W 5,8W

Hier gibt es keine Überraschungen, das Ladegerät verhält sich genau so wie es für ein USB PD Ladegerät mit 60W zu erwarten wäre.

 

Effizienz

Schauen wir uns zum Abschluss noch die Effizienz an.

effizienz

Die Effizienz schwankt zwischen 80% und 89,1%. Für ein Multiport USB Ladegerät ist dies absolut Okay.

effizienz unter last

Dies zeigt sich auch im Vergleich zu anderen Ladegeräten. Hier kann sich die Manhattan Power Delivery Charging Station 65W im oberen Mittelfeld platzieren.

 

Fazit

Die Manhattan Power Delivery Charging Station 65W ist empfehlenswert! Wir haben hier ein schönes Multiport USB Ladegerät, das vor allem dank der Mischung aus zwei USB C Power Delivery Ports und einem Quick Charge Port überzeugen kann.

Dabei bot das Ladegerät eine überzeugende Effizienz und Spannungsstabilität. Die Effizienz lag im Test bei 80% bis 89,1%, je nach Auslastung. Dies können lediglich Ladegeräte mit der GaN Technologie überbieten.

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Auch das gebotene Ladetempo war tadellos und entsprach dem was von einem Ladegerät mit USB PD und 60W zu erwarten ist.

Lediglich das Verhalten bei “Überlast” ist etwas merkwürdig. Offiziell ist dies ein 65W Netzteil, praktisch kannst du aber beide USB C Ports gleichzeitig voll nutzen und so das Ladegerät mit bis zu 78W belasten. Erstaunlicherweise hielt dass das Ladegerät auch problemlos durch.

Der Preis von rund 50€ zum Zeitpunkt des Tests ist fair! Gerade dann wenn Du diesen Desktop-Ladegerät Formfaktor bevorzugst.

Der JIMMY PowerWash HW8 Pro im Test, die günstigere Alternative zum Tineco Floor One S3?

Als Besitzer eines Hundes war die Anschaffung eines Waschsaugers eine der besten Entscheidungen die ich seit langem getroffen hatte.

Was ist aber ein Waschsauger? Wie der Name schon vermuten lässt, handelt es sich hierbei um einen Staubsauger, der aber gleichzeitig saugt und feucht wischt. Hierdurch eignet sich dieser nicht nur für die Entfernung von Haaren und Staub, sondern auch von diversen Flecken und anderen Verschmutzungen.

Solche Waschsauger sind aktuell noch recht exotisch, steigen aber massiv in der Beliebtheit.

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Ein ebenfalls noch etwas exotischeres Modell ist der JIMMY PowerWash HW8 Pro. Für rund 300€ bietet dieser ebenfalls ein gleichzeitiges Saugen und Wischen, mit einem 300W Motor, einer 35 Minuten Akkulaufzeit und einer Selbstreinigungsfunktion.

Aber wie sieht es in der Praxis aus? Kann hier der JIMMY PowerWash HW8 Pro überzeugen? Finden wir es heraus!

 

Der JIMMY PowerWash HW8 Pro im Test

JIMMY setzt beim PowerWash HW8 Pro auf einen “Stick Style” Formfaktor. Die komplette Technik ist also im Stiel des Waschsaugers integriert.

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Auffällig, trotz an sich gleicher Leistung ist der HW8 Pro deutlich kompakter als der Tineco Floor One S3, welcher der größte Konkurrent ist.

Grundsätzlich ist eine kompakte Bauweise immer etwas angenehmer. Hier allerdings nicht ganz so wichtig, da der Waschsauger konstant auf dem Boden steht und daher das Gewicht nicht ganz so relevant ist. Aufgrund der großen rotierenden Walze hat der PowerWash HW8 Pro sogar permanent einen leichten Vortrieb, welcher das Arbeiten nochmals erleichtert.

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Auf der unteren Front des PowerWash HW8 Pro findest du den Schmutzwassertank. Auf der Rückseite ist der Frischwassertank. Letzter ist auf Seiten des Materials allerdings recht mäßig und fühlt sich erstaunlich billig an. Er funktioniert, aber ich habe schon Einweg Plastikflaschen mit dickerem Material gesehen.

Auf der oberen Front des Saugers ist das Display angebracht. Display? Ja der PowerWash HW8 Pro verfügt über eine Art Status-Display, welche unter anderem den aktuellen Akkustand anzeigt. Leider ist es bei der Nutzung kaum sichtbar….. Allerdings beim Laden leuchtet dieses permanent.

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Am Griff des PowerWash HW8 Pro finden sich drei Tasten.

  • Ein/Ausschalter
  • Leistungswahl (2 Stufen)
  • Wasser An/Aus

Spannenderweise setzt der PowerWash HW8 Pro auf einen austauschbaren Akku. Dieser wird unter einer Klappe auf der Rückseite angebracht.

Geladen wird der Waschsauger indem Du diesen auf sein Ladepad stellst.

 

Wie funktioniert der PowerWash HW8 Pro?

Wie genau funktioniert der PowerWash HW8 Pro? Der PowerWash HW8 Pro verfügt über zwei Wasser-Tanks, einen Frischwasser-Tank und einen Brauchwasser-Tank.

  • Betätigst Du die Taste am Handgriff, wird Frischwasser aus der vorderen Düse auf den Boden gesprüht.
  • Auf der Unterseite des Putzers ist eine flauschige rotierende Walze. Diese “poliert” den Boden und nimmt dabei das Wasser auf.
  • Dieses “Schmutzwasser” wird dann, gemeinsam mit anderem Schmutz, abgesaugt und landet im Brauchwassertank.

An sich ein sehr einfaches, aber erstaunlich gut funktionierendes Prinzip.

Verglichen mit dem Tineco Floor One S3 haben wir aber einen kleinen aber wichtigen Unterschied. Der Tineco Floor One S3 sprüht das Wasser von oben auf die Walze, der PowerWash HW8 Pro sprüht es von vorne auf den Boden.

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Beim PowerWash HW8 Pro hast Du daher eine deutlich bessere Kontrolle über die Wassermenge. Allerdings musst du aufpassen nicht deine Möbel oder Wände anzusprühen! Du musst natürlich nicht konstant sprühen, ist die Walze einmal nass, dann reinigt diese auch weiter.

Dennoch musst du beim PowerWash HW8 Pro mehr aufpassen als beim Tineco Floor One S3, was mir weniger gefiel.

 

Wie gut putzt und saugt der PowerWash HW8 Pro?

Die größte Herausforderung beim PowerWash HW8 Pro ist das Wasser-Managment. Da du die Wassermenge manuell steuern musst, kannst du mit sehr wenig oder sehr viel Wasser arbeiten.

Tendenziell wirst du vermutlich eher mit weniger Wasser arbeiten als z.B. beim Tineco Floor One S3.

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Gerade auf Stufe 1 kommt der PowerWash HW8 Pro mit sehr wenig Wasser aus, da dieses nicht so stark abgesaugt wird. Dies ist auch bei einfachen Verschmutzungen kein Problem! Bei stärkeren Verschmutzungen musst du etwas darauf achten mehr Wasser zu versprühen, damit die Walze “durchgespült” wird.

Was für Verschmutzungen kannst du mit dem Waschsauger reinigen?

  • Fuß- oder Pfotenabdrücke
  • Wasserflecken
  • Einfacher Staub
  • Leichte Verschmutzungen mit Tierhaaren
  • Ausgelaufene Flüssigkeiten

Grundsätzlich kann der PowerWash HW8 Pro alle nicht stark angetrockneten Flecken gut entfernen.

Dieser putzt aber nicht nur, sondern saugt auch. Sollte deine Wohnung aber stark mit Staub oder Tierhaaren verschmutzt sein, dann würde ich doch die Nutzung eines regulären Staubsaugers empfehlen.

Mit ein paar Haaren oder Staub kommt der PowerWash HW8 Pro gut klar, aber zu viele Haare oder Staub können die Schmutzkanäle doch etwas verkleben.

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Ein paar Haare oder etwas Staub ist kein Problem! Hier kannst du in einem Arbeitsgang saugen und putzen.

Das Besondere bei einem Putzsauger ist einerseits der Glanz, den deine Wohnung erhält. Böden wirken einfach etwas frischer, wenn diese mit dem PowerWash HW8 Pro gereinigt wurden, als nur mit einem Staubsauger. Das zweite ist die Einfachheit. Es wurde etwas verschüttet? Einfach mit dem PowerWash HW8 Pro drüber und fertig. Die Kinder oder Haustiere sind mit schmutzigen Füßen über den Boden gelaufen? Kein Problem mal eben mit dem PowerWash HW8 Pro drüber und gut ist allerdings bleibt immer eine kleine Distanz zur Fußleiste oder Möbelkante.

Dieses mal eben schnell putzen können ist etwas was ich an solchen Putzsaugern sehr schätze!

 

Kann der PowerWash HW8 Pro einen normalen Staubsauger ersetzen?

Tendenziell nein! Der PowerWash HW8 Pro kommt zwar mit leichtem Staub klar, aber große Mengen Staub oder Sand usw. können “zu viel” sein. Hier muss ein regulärer Staubsauger her und vorarbeiten.

Hast du nur sehr wenig regulären Staub, dann vielleicht.

 

Kann der PowerWash HW8 Pro Teppiche reinigen?

Auch eher ein nein. Du kannst Teppiche abfahren, diese werden auch etwas aufgefrischt (sofern diese nicht zu tief sind), aber wirklich intensiv reinigen kannst du diese mit dem PowerWash HW8 Pro nicht. Ähnliches gilt auch für andere Waschsauger. Für die Teppichreinigung brauchst du einen richtigen Teppischwaschsauger, der speziell hierfür gemacht ist.

 

Kann ich Putzmittel mit dem PowerWash HW8 Pro verwenden?

Ja! Ich würde empfehlen relativ wenig zu nutzen, aber du kannst diese einfach mit in den Frischwassertank geben. Diese werden aber weniger für die Reinigung und mehr für den Duft gebraucht.

 

Fazit

Ein Wasch-Sauger ist etwas tolles! Normalerweise ist Putzen immer ein recht großer Aufwand und einfach nervig! Mit einem Waschsauger wie dem PowerWash HW8 Pro wird dies ein Kinderspiel! Putzen macht sogar richtig Spaß und das meine ich ernst.

Der PowerWash HW8 Pro funktioniert tadellos und bietet eine gute Reinigungsleistung! Fußabdrücke, Schlamm, ausgelaufene Flüssigkeiten usw. Lassen sich problemlos entfernen. Lediglich bei stark angetrockneten Flecken musst du noch manuell schrubben, alles andere macht der PowerWash HW8 Pro.

jimmy powerwash hw8 pro test review 14

Die Saugleistung ist dabei auch völlig Okay! Der Motor ist ausreichend kräftig und die Akkulaufzeit soweit Okay.

Lediglich das der PowerWash HW8 Pro Wasser nicht automatisch auf die Bürste gibt, sondern auf Wunsch aus der Front sprüht ist etwas ungewohnt. Du musst hier die Wassermenge etwas mit bedacht wählen und steuern, je nach Verschmutzung. Hier gefällt mir der automatische Ansatz des Tineco Floor One S3 besser. Allgemein halte ich den Tineco Floor One S3 für das etwas bessere Gerät.

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Allerdings ist der JIMMY PowerWash HW8 Pro auch ein gutes Stück günstiger und bietet nur eine minimal schlechtere Reinigungsleistung. Der JIMMY PowerWash HW8 Pro ist auf jeden Fall eine große Haushaltshilfe, die du nicht mehr missen willst. Ein Waschsauger ist etwas tolles!

Test: MOUNTAIN Everest Max, die teuerste und beste Gaming Tastatur aktuell auf dem Markt

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Mit der Everest Max bietet der noch recht junge Hersteller MOUNTAIN eine absolute High End Tastatur, die Corsair, Logitech und Co das Fürchten leeren soll.

Die Everest Max setzt auf eine Mischung aus einer sehr hohen Anpassungsfähigkeit, vielen Zusatzfunktionen und wertige Taster aus dem Hause Cherry.

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Für den Spaß möchte MOUNTAIN aber auch satte 250€ haben, womit die Everest Max eine der teuersten Tastaturen aktuell auf dem Markt ist! Wollen wir uns im Test einmal anschauen ob dieser Preis wirklich gerechtfertigt ist und ob die Everest Max die beste aktuelle Gaming-Tastatur ist.

An dieser Stelle vielen Dank an MOUNTAIN für das zur Verfügung stellen der Everest Max für diesen Test.

 

Nach deinen Wünschen anpassbar

Neben diversen Software Funktionen lässt sich die Everest Max auch auf Seite der Hardware an deine Wünsche anpassen.

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So ist das Nummern-Pad nicht fest mit der Tastatur verbunden. Du könnt auf dieses komplett verzichten, die Seite wechseln oder dieses sogar gesondert von der Tastatur mithilfe eines „Verlängerungskabels“ betreiben.

Ähnliches gilt auch für die Multimedia Einheit, auf welche du ebenfalls verzichten könntest oder von zwei Positionen wählen kanst.

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Ihr könnt bei der Everest Max sogar die Tasten austauschen! Diese sind einfach nur gesteckt und können gegen diverse andere Cherry MX Taster getauscht werden, solltet Ihr dies wünschen. Die Anpassbarkeit ist also ein sehr wichtiger Punkt bei der Everest Max!

 

Die Everest Max im Test

Bei der Everest Max handelt es sich um eine High End Gaming Tastatur. Entsprechend ist auch die Verarbeitung und die Materialwahl.

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Die Tastatur wirkt sehr gut verarbeitet und besitzt eine hohe Massivität. So ist zwar die Basis der Tastatur aus Kunststoff gefertigt, aber dieser Kunststoff ist zum einen recht dick und zum anderen besitzt die Tastatur eine Grundplatte aus Aluminium.

Diese Aluminium-Platte gewährt der Tastatur eine sehr hohe Verwindungssteifigkeit und definiert auch etwas das Tippgefühl. Die Taster der Everest Max sind dabei “schwebend” auf der Aluminiumplatte angebracht, ähnlich wie es Corsair macht.

Dies sieht nicht nur schick aus, sondern macht auch das Reinigen der Tastatur deutlich einfacher.

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Die Everest Max ist dabei wie üblich komplett in Schwarz gehalten. Es gibt allerdings eine alternative Version in einem “Gunmetal Gray”, welche auch durchaus spannend aussieht.

Die optisch größte Besonderheit sind aber natürlich die beiden Zusatzmodule. Vor allem das “Media-Modul” am oberen Rand hebt die Everest Max etwas von der Masse ab. Zum einen finden wir hier diverse Zusatztasten, Play, Pause, Vor, Zurück usw. Aber hier ist auch ein Drehrad mit Display in der Mitte angebracht. Dazu später mehr.

Dieses Zusatzmodul ist komplett aus Kunststoff gefertigt. Das optionale Nummern-Pad hingegen setzt auf die gleiche Aluminium-Basis-Platte wie die Tastatur und passt sich hierdurch perfekt ins Design ein.

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Hier könntet Ihr Euch nun vielleicht Fragen “wie Stabil ist die physische Verbindung zwischen Tastatur und den zusätzlichen Modulen?”. Das obere Media-Modul hängt bombenfest an der Tastatur. Auch das Nummernpad sitzt recht sicher an der Tastatur, hat aber etwas horizontales Spiel, was primär beim Aufheben der Tastatur auffällt.

Angeschlossen wird die MOUNTAIN Everest Max via USB C. Zusätzlich zu den USB C Ausgängen, welche für die Zusatzmodule sind, verfügt die Tastatur auch über einen USB A Ausgang.

 

Layout und Sondertasten

Grundsätzlich nutzt die MOUNTAIN Everest Max ein absolut klassisches QWERTZ Layout. Wir haben eine große Enter-Taste, eine lange Feststelltaste usw.

Da wir gesonderte Media Tasten haben, sind die F-Tasten auch nicht doppelt belegt, wie es ansonsten oft üblich ist.

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Wo wir bei den Sondertasten sind, was kann das kleine Display der MOUNTAIN Everest Max? Grundsätzlich navigiert sich das Display ähnlich wie eine Smart Watch. Durch drehen des Rahmens wechselst Du durch die diversen Optionen der Tastatur. Hierzu zählen folgende Optionen und Einstellungsmöglichkeiten:

  • Uhrzeit
  • Profile
  • Beleuchtungseinstellungen
  • Lautstärkeeinstellungen
  • Helligkeit
  • PC-Info wie CPU/GPU Auslastung, Netzwerkdatenraten usw.
  • Deine APM

Das kleine Display wirkt gut gemacht und ist auch in steilen Blickwinkeln noch gut ablesbar.

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Hinzu kommen die vier kleinen Tasten-Anzeigen oberhalb des Nummernpads. Diesen könnt Ihr in der Software frei eine Funktion und ein Bild zuordnen. Dies funktioniert in der Praxis problemlos und kann einen großen Mehrwert darstellen!

 

Taster

Die MOUNTAIN Everest Max ist aktuell mit folgenden Tastern verfügbar:

  • Cherry MX Red
  • Cherry MX Brown
  • Cherry MX Blue
  • Cherry MX Silent
  • Cherry MX Speed

Damit sind bietet dir MOUNTAIN die so ziemlich komplette Palette an Cherry Tastern an. Solltest Du hier keine Präferenz haben, dann würde ich Dir zu den Cherry MX Speed raten, welche ich im “Allround” Einsatz für den besten Taster halte.

Die MX Speed sind etwas “kürzer” als die normalen Cherry Taster. Dieser verbessert nicht nur die Reaktionszeit etwas, sondern sorgt auch beim Tippen für etwas weniger Ermüdung. Daher bevorzuge ich diese Taster, wenn ich die Möglichkeit habe.

Alle Taster sind natürlich mit einer RGB LED ausgestattet, wie sich dies für eine Gaming Tastatur gehört.

 

In der Praxis

Ich würde das Tippgefühl der Everest Max als sehr sauber bezeichnen. Wir haben hier Cherry Taster die auf einer Aluminium Platte befestigt sind. Hierdurch ist das Tippgefühl angenehm fest und stabil. Die Cherry Taster (in meinem Fall die MX Speed) bieten dabei die übliche hohe Qualität. Hier gibt es keinen massiven Unterschied zwischen der Everest Max und anderen guten Tastaturen mit den gleichen Cherry Tastern.

Bonuspunkte bekommt die Everest Max für die saubere Stabilisierung der großen Tasten, wie der Leer-Taste. Diese lässt sich selbst am äußeren Rand ohne groß gesteigerten Kraftaufwand drücken.

Kurzum, beim Tippgefühl gibt es nichts Negatives zu berichten. Wir haben hier eine recht klassische und gut gebaute mechanische Tastatur vor uns, mit einem normalen QWERTZ Layout.

Das außergewöhnliche sind die Zusatzfeature. Vor allem das Display und die erweiterten Media-Optionen sind klasse! Allerdings bei allen Möglichkeiten habe ich das Display meist einfach in der “Lautstärke” Option gehalten, welche in der Praxis einfach die nützlichste ist.

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Leider dauert das hin und her schalten zwischen den diversen Anzeigen immer etwas. So ist es nicht “eben mal schnell” möglich die Lautstärke zu ändern, wenn Du auf der Systeminfo-Anzeige bist. Letztere ist auch sehr cool und funktioniert gut, ist aber letztendlich ein “Gimmick”.

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Da sind die frei-programmierbaren Display-Tasten des Nummern Pads schon praktischer. Da denke ich nicht nur an die Streamer unter Euch. Ich habe mir später auf die Tasten den Taskmanager, Discord, Steam und Spotify gelegt.

 

Fazit

Ich halte die MOUNTAIN Everest Max aktuell für die beste Gaming Tastatur. Dies natürlich primär aufgrund des hohen Funktionsumfang und der Zusatzdisplays.

Rein was das Tipp-Gefühl angeht tut sich die MOUNTAIN Everest Max und High End Tastaturen von Corsair und Co. nicht viel. Die meisten nutzen eh die Cherry Taster und sofern diese kompetent verbaut sind, ist das Tippgefühl +- identisch.

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Auch in der Everest Max sind die Cherry MX Taster gut und stabil verbaut. Dies auch dank einer massiven Basisplatte aus Aluminium. Was das Layout und die Stabilisierung der großen Tasten angeht, hat sich MOUNTAIN auch keine Fehler erlaubt.

Kurzum, das Tipp und Gaming-Gefühl auf der Everest Max ist Spitzenklasse!

Das besondere an dieser Tastatur ist aber das Nummernpad und das zusätzliche Multimedia Modul. Du kannst zum einen deren Position an der Everest Max verändern. Willst Du das Nummernpad lieber auf der linken Seite, kein Problem! Willst Du gar kein Nummernpad? Auch kein Problem.

Zum anderen verfügt das Multimedia Modul über ein kleines Display, das nützliche Zusatzinformationen anzeigen kann. Auch das Nummernpad verfügt über vier frei belegbare Tasten mit Display, ähnlich wie bei einem Streamdeck.

Dies hebt die Everest Max klar von der Konkurrenz ab und rechtfertigt zu teilen auch den sehr hohen Preis.

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Am Ende kommt es etwas auf dich an. Die MOUNTAIN Everest Max ist eine sehr teure Tastatur, welche allerdings auch extrem gut ist! Brauchst Du solche “Gimmicks” aber nicht, dann kannst Du auch zu einem günstigeren Modell greifen mit Cherry MX Tastern. Diese werden nicht viel schlechter sein wenn es ums Tippgefühl geht.

Suchst Du aber etwas Außergewöhnliches, eine Tastatur die sich von der Masse abhebt, dann ist die MOUNTAIN Everest Max genau das Richtige! Erfreulicherweise ist die MOUNTAIN Everest Max eine absolut runde Tastatur ohne große Schwächen oder Probleme, was bei einem “Newcommer” Hersteller nicht selbstverständlich ist!

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