Start Blog Seite 241

Das Xtorm XW205 Dual Charging Pad im Test

Immer mehr Smartphones nutzten das kabellose Laden. Kein Wunder, dies ist auch eine praktische und nützliche Funktion.

In einem modernen Haushalt kann man hier schon in Verlegenheit kommen mehr als nur ein kabelloses Ladepad zu benötigen, gerade wenn man einen Partner hat der ebenfalls über ein kabellos ladbares Smartphone verfügt oder einfach mehrere Geräte hat.

Für diese Nutzer bietet Xtorm das XW205 Dual Charging Pad an. Dieses soll mit zwei Ladeplätzen wie auch einer hohen Ladegeschwindigkeit und tollen Optik punkten.

Dafür will aber Xtorm auch satte 70€. Ist dieser Preis gerechtfertigt?

 

Das Xtorm XW205 Dual Charging Pad im Test

Wie der Name schon vermuten lässt, ist die große Besonderheit des Xtorm XW205 Dual Charging Pad, dass Ihr gleich zwei Geräte gleichzeitig laden könnt.

Dies ist beispielsweise auf dem Nachttisch praktisch, wenn Ihr vielleicht auch noch einen Partner habt der gleichzeitig sein Smartphone laden möchte oder ihr habt noch ein zweites Qi fähiges Gerät.

Beim Design ist Xtorm einfach hingegangen und hat zwei Xtorm XW204 „aneinandergeklebt“. Wobei es sich Xtorm natürlich nicht ganz so einfach gemacht hat. Im Großen und Ganzen handelt es sich zwar um zweimal das Xtorm XW204 Ladepad, welche aber natürlich in einem Gehäuse untergebracht sind.

Das Gehäuse ist hierbei sicherlich eins der wichtigsten Merkmale des XW205 Dual Charging Pads.  Xtorm setzt bei seiner Design Serie auf eine Mischung aus Leinen und Aluminium, so auch hier.

Der äußere Rahmen ist aus einem wunderschönen und robusten Aluminium gefertigt. Dieses macht einen sehr hochwertigen und edlen Eindruck.

Die Oberseite ist hingegen mit einem Leinen-Stoff bezogen. Dies verleiht dem Ladepad eine wirklich sehr ungewöhnliche Optik und auch sehr hochwertige Haptik. Ja man merkt, dass es sich hier um ein premium Produkt handelt.

Der Leinen Stoff hat neben der Optik auch einen weiteren praktischen Vorteil. Stoff ist komplett resistent gegenüber Fingerabdrücken und den üblichen Kratzern, welche meist solche Ladepads schnell zieren.

Auch ist das Material sanft zu Eurer Smartphone Rückseite. Für einen besseren Halt hat allerdings Xtorm auch ein kleines Gummi Plus auf das Ladepad geklebt, welches auch die zentrierte Position markiert.

Wie steht es aber um die technische Seite?

Grundsätzlich kann jedes der beiden Ladepads 5W,7,5W oder 10W liefern. Letzteres geht aber nur bei einem Ladepad gleichzeitig! Ihr könnt also auf einer Seite 10W „anfordern“ aber dann auf der zweiten Seite zusätzlich nur maximal 7,5W.

Diese Limitierung hat einen einfachen Grund, die Stromversorgung des Ladepads. Das Ladepad wird über einen USB C Port mit Strom versorgt. Ein passendes Kabel liegt bei, das Netzteil aber wie meist üblich nicht.

Ihr benötigt hier ein Quick Charge Ladegerät. Quick Charge Ladegeräte können maximal 18W liefern, daher kann das Xtorm XW205 auch keine 2x 10W ausgeben.

Hier im Übrigen keine Sorge das Ladepad regelt das Ganze automatisch.

 

Messwerte

Starten wir mit den Basics, nämlich was Ihr überhaupt für eine Energie Quelle „Ladegerät“ benötigt.

Im Gegensatz zu einigen anderen QI Schnellladegeräten müsst Ihr beim Xtorm XW205 nicht zwingend auch ein schellladefähiges Netzteil nutzen. Ihr könnt das Xtorm XW205 auch an einem normalen 5V 2,4A Ladegerät betreiben.

Dann ist allerdings die Leistung auf 5W pro Ladepad limitiert.

Wollt Ihr die vollen 10W pro Seite müsst Ihr ein 18W Quick Charge 3.0 Ladegerät verwenden. Auch wenn das Xtorm XW205 auf einen USB C Port setzt, funktioniert ein USB Power Delivery Ladegerät nicht!

Ich habe auf dem Ladepad ein Apple iPhone Xs Max, ein iPhone X und ein Samsung Galaxy Note 9 getestet.

Alle drei Smartphones konnten auch mit einem guten Tempo laden. Beispielsweise das iPhone Xs Max erreichte in einer Stunde rund 30%. Klingt nicht viel, ist es aber für kabelloses Laden.

Es gibt zwar durchaus Ladegeräte welche 2-4% mehr in der gleichen Zeit schaffen, aber über das Tempo des Xtorm XW205 kann man nicht klagen.

Was etwas schade ist, dass es nur bedingt möglich ist zwei „große“ Smartphones gleichzeitig zu laden. Habt Ihr beispielsweise zwei Samsung Galaxy Note 9 oder Note 9 + S9, werdet Ihr beide nicht gleichzeitig laden können aufgrund des 18W Limits von Quick Charge 3.0.

Zwei iPhones hingegen funktionieren, da diese nur 7,5W pro Stück benötigen.

Der Leerlauf Stromverbrauch des XW205 liegt im Übrigen bei 0,37-0,71W, je nach verwendetem Netzteil.

 

Fazit

Das Xtorm XW205 ist ein hervorragendes kabelloses Ladepad, welches aber aufgrund des doppelten Aufbaus sicherlich als etwas speziell zu bezeichnen ist.

Was aber Elektronik, Ladegeschwindigkeit und auch die generelle Verarbeitung angeht gibt es nichts zu kritisieren!

Gerade der Leinenbezug gefällt mir extrem gut! Man merkt einfach, dass es sich hier nicht um ein 0815 China QI Ladegerät handelt.

Allerdinges merkt man dies auch beim Preis. 70€ ist hoch angesetzt, gerade da man gegebenenfalls noch ein Quick Charge 3.0 fähiges Ladegerät einplanen muss.

Hier kommt es nun auf Euch an. Wollt Ihr ein gutes kabelloses Ladegerät und wollt so wenig wie möglich ausgeben? Dann gibt es bessere Optionen als das Xtorm XW205.

Beim Xtorm XW205 zahlt Ihr einen gewissen Aufpreis für die besondere Optik und Haptik, erhaltet dafür aber auch ein klasse Dual Ladepad!

Xtorm XW205 Wireless Dual Charging Pad (QI) - Magic Grau
  • Kabelloses störungsfreies Laden bei Geschwindigkeiten von bis zu...
  • Hervorstechendes Design
  • Rutschfeste „Plus“-Markierung für eine perfekte...
  • Unterstützt Apple Wireless Fast Charging (7,5 W)
  • Lieferumfang: Xtorm - Wireless Dual Charging Pad (QI) - Magic...

Der WOWSTICK 1P im Test, mini elektrischer Schraubendreher aus China

Elektrische Schraubendreher sind im Bereich der Feinelektronik eigentlich sehr selten anzutreffen. Kein Wunder, Akkuschrauber sind meist zu groß und von zu grober Natur um vernünftig bei kleineren Geräten eingesetzt werden zu können.

Allerdings gibt es auch hier Ausnahmen, wie beispielsweise die elektronischen Schraubendreher von WOWSTICK. WOWSTICK ist eine asiatische Marke, welche auch des Öfteren mit Xiaomi zusammenarbeitet und daher auch unter dem Namen Xiaomi WOWSTICK zu finden ist.

Der WOWSTICK 1P ist hier das aktuell interessanteste Modell. Dieser Schraubendreher ist wirklich in der Form eines klassischen Feinelektronik Schraubendrehers gehalten und nimmt auch die typischen Bits die man in der Reparatur von Smartphones, Notebooks und PCs benötigt.

Der WOWSTICK 1P ist allerdings Motorbetrieben!

Klingt doch interessant, oder? Schauen wir uns daher den WOWSTICK 1P elektrischen Schraubendreher doch mal im Test an!

 

Der WOWSTICK 1P im Test

Der WOWSTICK 1P macht von Anfang an einen sehr guten und hochwertigen Eindruck! Dies gilt nicht nur für den Schrauber selbst, sondern auch für die Verpackung und den Lieferumfang.

Neben dem WOWSTICK 1P liegt ein kleiner Ständer wie auch eine Bit-Röhre mit im Lieferumfang.  Bei dem Ständer handelt es sich um einen kleinen Aluminium „Block“ in welchem der Schrauber einfach hochkant aufgestellt werden kann.

Habt Ihr einen sehr aufgeräumten Arbeitsplatz oder nutzt Ihr den Schrauber auf täglicher Basis ist dies sicherlich eine klasse Aufbewahrungsmöglichkeit.

Sehr wichtig sind natürlich auch die Bits. Hier liegen 20 Bits gut sortiert in einer kleinen Röhre bei. Hierbei handelt es sich um die gängigsten Bits die man so benötigt, einige etwas speziellere fehlen aber.

Dies ist allerdings kein Weltuntergang, denn es handelt sich um die normalen Feinelektronik Bits, die man überall in Setzts nachkaufen kann. Wofür man WOWSTICK loben muss, ist allerdings die Qualität der Bits, welche ganz klar überdurchschnittlich ist.

Kommen wir aber langsam zum eigentlichen Schraubendreher.

Der WOWSTICK 1P ist mit XX ein recht langer Schraubendreher, welcher in einer komplett runden Form gehalten wurde. Auf der Front findet sich die Spitze mit der Bithalterung, welche magnetisch funktioniert, und auf der Rückseite die Halterung für die Batterien.

Das Gehäuse des WOWSTICK 1P ist äußerlich komplett aus Aluminium gefertigt, wodurch dieser eine gewisse Stabilität und auch Massivität erhält. Der WOWSTICK fühlt sich ohne Frage hochwertig an!

Gesteuert wird dieser über zwei Tasten die an eine Lautstärke-Wippe erinnern. Diese Tasten, für Vor- und Rücklauf, lassen sich gut mit dem Daumen erreichen.

Mit Energie wird der WOWSTICK 1P ganz klassisch über zwei AAA Batterien oder Akkus versorgt.

Laut Hersteller hält ein Set Batterien rund 8 Stunden. Dies kann ich so nur bedingt bestätigen, es kommt sehr stark darauf an wie hart der Schraubendreher arbeiten muss und wie gut Eure Batterien sind.

Habt Ihr wirklich sehr straff sitzende Schrauben und nutzt billige AAA Batterien können diese auch nach gut 2-3 Stunden durch sein.

 

Genug Power?

Aber wie viel Leistung hat der WOWSTICK 1P? Um ehrlich zu sein nicht viel, aber dies ist hier fast eher ein Feature.

WOWSTICK gibt die Leistung des 1P mit 100-150 Umdrehungen in der Minute an, was aber nicht viel aussagt. Habt Ihr wirklich feststeckende Schrauben, dann ist es kaum mit dem 1P möglich diese mit elektro-power zu lösen.

Allerdings hier kommt der Trick, der WOWSTICK 1P blockiert, heißt Ihr könnt die erste halbe Umdrehung einfach mit Muskelkraft machen und der Rest wird dann vom Schraubendreher elektrisch gelöst.

Dies ist auch das Praktische am WOWSTICK 1P, Ihr müsst Euch keine Sorgen machen, dass dieser Schrauben zu feste anzieht oder beim Versuch zu lösen beschädigt. Die erste und letzte Umdrehung einfach mit Muskelkraft machen und den Rest dem 1P überlassen.

Nicht falsch verstehen dieser hat schon genug Power normal angezogene Schrauben zu lösen, aber fabrikfeste Schrauben brauchen oft schon ein wenig manuelle Kraft.

Das Arbeiten mit dem WOWSTICK 1P ist zudem sehr schön ermüdungsfrei, da dieser die ganzen „leeren“ Umdrehungen übernimmt, aber Ihr dennoch eine sehr hohe Präzision aufgrund der geringen Umdrehungszahl habt.

 

Fazit

Ich kann den WOWSTICK 1P nur empfehlen, gerade dann wenn Ihr regelmäßig Notebooks und PCs zusammen und auseinanderbaut.

Rein qualitativ ist der 1P einfach hervorragend! Es handelt sich hier nicht um ein 0815 China Produkt, sondern wirklich um ein wertiges Werkzeug.

Auch die Bedienung und Ergonomie passt. Passen tut auch die Leistung. Diese ist nicht gigantisch, aber ausreichend die meisten kleineren Schrauben problemlos zu lösen.

Sollte doch mal eine Schraube zu feste sitzen, einfach etwas mit Muskelkraft unterstützen und die erste halbe Umdrehung machen. Danach übernimmt der WOWSTICK 1P für Euch wieder komplett die Arbeit.

Hierdurch habt Ihr mit dem WOWSTICK 1P recht viel Gefühl, was gerade bei der Arbeit mit kleineren Schrauben in Notebooks usw. sehr wichtig ist. Dennoch ist das Schrauben weniger ermüdend, da Ihr einfach weniger leere Umdrehungen per Hand machen müsst.

Kurzum für unter 30€ kann ich den WOWSTICK 1P nur jedem technikbegeisterten Nutzer empfehlen!

Das Eve Room im Test, Luftqualitätsmessung für Apple Nutzer

3

Die Dieselaffäre hat das Thema Luftqualität sehr in den Fokus geholt. Allerdings hat kaum jemand die Möglichkeit selbst zu überprüfen wie gut die Luft in den eigenen vier Wänden ist.

Hier kommt der Eve Room ins Spiel! Beim Eve Room handelt es sich um einen vernetzten Temperatur-Sensor, welcher aber auch „Flüchtige organische Verbindungen“ in der Luft messen kann und somit Rückschlüsse auf die Luftqualität geben kann.

Dies kombiniert mit der App, Apple Homekit Anbindung und einem kleinen E-Ink Display direkt an der Einheit, macht den Eve Room zu einem sehr interessanten Produkt, gerade wenn man auf schlechte Luft von Natur aus etwas empfindlicher reagiert.

Allerdings lohnt es sich für den Eve Room 100€ auszugeben? Finden wir dies im Test des Eve Rooms heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an Eve für das Ausleihen des Eve Rooms für diesen Test.

 

Der Eve Room im Test

Eve richtet sich mit seinen Produkten ausschließlich an Apple Nutzer, was sich natürlich auch etwas im Design wiederspeigelt.

Das Eve Room setzt auf das von Eve bekannte „Block“ Design. Das komplette Messgerät hat hierdurch lediglich eine Größe von 55 x 55 x 15,5mm, wirkt aber ausgesprochen hochwertig gemacht!

Auf der Front finden wir ein recht kleines aber gut ablesbares E-Ink Display. E-Ink Displays sollten den meisten Nutzern von eBook Readern bekannt vorkommen.

Im Gegensatz zu normalen LCD Panels verbrauchen diese so gut wie keine Energie beim Anzeigen eines statischen Bilds. Lediglich wenn das Bild geupdatet wird, wird auch etwas Energie benötigt.

Dies macht E-Ink-Displays ideal für solche Geräte wie das Eve Room. Zudem sehen E-Ink Displays immer wieder faszinierend aus.

Links und rechts vom Display sind im Rahmen, welcher schwarz verkleidet ist, zwei kapazitive Tasten angebracht. Diese erlauben später das Durchschalten der einzelnen Messwerte direkt an der Einheit.

Eingefasst wird das Eve Room von einem eloxierten Aluminiumgehäuse, was auch einen großen Teil der Wertigkeit ausmacht. Das Eve Room fühlt sich einfach gut und massiv gebaut an. Man merkt, dass es sich hier nicht um ein 0815 China Produkt handelt.

Die Energieversorgung des Eve Rooms wird über einen integrierten Akku geregelt. Geladen wird dieser über einen microUSB Port auf der Rückseite.

Halten soll dieser Akku laut Hersteller rund 6 Wochen, was okay ist.

Eine Wandhalterung oder Ähnliches legt Eve leider nicht mit in den Lieferumfang. Ihr müsst das Eve Room also irgendwo aufstellen.

 

Eve und Apple HomeKit

Das Eve Room ist ausschließlich mit Apple IOS Geräten kompatibel! Bitte bedenkt dies vor dem Kauf!

Eve nutzt hier Apples HomeKit Plattform, welche natürlich nur auf IOS verfügbar ist. Bedenkt auch dass das Eve Room Bluetooth für die Kommunikation nutzt, es gibt also eine gewisse Reichweitenbeschränkung.

Diese wird allerdings durch das Apple HomeKit System etwas kompensiert. Zum einen synchronisieren sich alle Eure IOS Geräte mit dem Eve Room, zum anderen könnt Ihr einen Apple TV oder Apple HomePod als eine Art Basis Station nutzen, worüber dann dauerhaft ein Zugriff möglich ist.

 

Feature und Apps

Starten wir mit der Frage was das Eve Room überhaupt alles messen kann. Dies wären drei Punkte, Temperatur, Luftfeuchtigkeit und die „Luftqualität“.

Die Messung der Luftqualität ist ohne Frage die Besonderheit am Eve Room. Hierfür werden sogenannte „Flüchtige organische Verbindungen“ gemessen, also Chemikalien, Schadstoffe, Schmutz usw. die sich in der Luft befinden. Mehr solcher „VOCs“ = schlechtere Luftqualität.

Diese „Flüchtige organische Verbindungen“ müssen im Übrigen nicht zwingend schädlich sein. Auch wenn sich viele Menschen in einem Raum befinden steigt die Anzahl dieser Verbindungen. Umgangssprachlich würde man hier von dicker Luft sprechen, welche der Eve Room messen kann.

Gerade wenn Ihr auf schlechte Luft etwas empfindlich reagiert, sind dies durchaus interessante Messwerte.

Ihr könnt für das Auslesen der Daten des Eve Rooms gleich zwei Apps nutzen, entweder die Eve eigene App, welche auch für die Einrichtung benötigt wird, oder die Apple HomeKit App.

In der Apple HomeKit App könnt Ihr die Basis Daten auslesen, wie Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Luftqualität. Auch lassen sich hier Automationen einrichten, welche aber einen Apple TV oder HomePod voraussetzen.

Die Eve eigene App hingegen ist etwas detaillierter und aufwendiger aufgebaut. Mir gefällt die Eve App ausgesprochen gut!

In der App könnt Ihr zunächst ähnlich wie in der Homekit App live Daten betrachten. Allerdings werden in der Eve App auch Verlaufsdaten gespeichert. Ihr könnt beispielsweise die Temperaturentwicklung über Monate hinweg verfolgen.

Erfreulicherweise werden diese Daten auch auf dem Eve Room gespeichert. Selbst wenn gerade keine Bluetooth Verbindung zu Eurem Smartphone besteht, gibt es also keine Lücken in der Aufzeichnung. Die fehlenden Werte werden einfach beim Wiederherstellen der Verbindung übertragen, klasse! Es ist sogar möglich die Messwerte in eine Excel Tabelle zu exportieren, was sicherlich ein sehr spezielles Feature ist, aber ein Feature mehr ist besser als eins weniger.

In der Eve App lassen sich auch Verknüpfungen anlegen, wie bei einer schlechten Luftqualität schalte die Belüftung ein (sofern Ihr einen Lüfter und einen passenden Eve Steckdosen Adapter habt).

Neben den Apps könnt Ihr natürlich auch gleich das gut ablesbare Display des Eve Rooms nutzen. Hier wird Euch direkt die Temperatur, Luftfeuchtigkeit und die Luftqualität angezeigt. Letztere mithilfe von 0-5 Sternen.

 

Wie genau?

Eine gute Frage bei solchen Sensoren ist natürlich die Genauigkeit. Starten wir hier mit der Temperatur. Eve gibt hier eine Messgenauigkeit von +-0,3 Grad an, was in der Tat recht genau wäre.

Diesen Wert kann ich bestätigen! In meinem Test zeigte das Eve Room eine Abweichung von ziemlich genau +0,1 Grad zu meinem Messgerät und +0,2 zu den Werten einer Netatmo Wetterstation. Kurzum die Temperaturwerte sind als verlässlich einzustufen.

Ähnliches gilt auch für die Luftfeuchtigkeit, welche auf das Prozent genau mit den Werten meines Messgerätes übereinstimmen.

Schwieriger ist die Einschätzung der Luftqualität. Hier drückt sich der Hersteller etwas um eine Aussage zur Genauigkeit. Das einzige Modul welches ebenfalls die Luft Qualität Messen kann, welches ich zur Verfügung habe, ist eine Netatmo Wetterstation.

Beide Stationen ähneln sich was die Werte angeht. Netatmo gibt gerade im Moment wo ich diesen Test Schreibe beispielsweise 771ppm an und Eve 78ppb (78ppb = 780ppm).

Ebenso ist bei beiden Stationen sofort ein Ansteigen bzw. Absinken der Werte zu erkennen, wenn ich ein Fenster/Tür öffne oder schließe. Ebenso wirken sich mehrere Personen im Raum sofort negativ aus, wenn nicht ein Fenster geöffnet wird.

Kurzum die Messungen zur Luftqualität spiegeln tatsächlich die Gegebenheiten wieder und sind keine Fantasie Werte. Ich kann natürlich nicht sagen wie genau die Messwerte sind, aber sind ähnlich genau wie bei Netatmo.

 

Fazit

Der Eve Room ist ein klasse „Messgerät“ für alle Nutzer die einen gewissen Wert auf „gute Luft“ legen und einen Weg suchen die Luftqualität in den eigenen vier Wänden zu überwachen.

Dies funktioniert mit dem Eve Room ausgezeichnet! Neben der Überwachung der Luftqualität bietet der Eve Room natürlich auch die Möglichkeit die Temperatur und Luftfeuchtigkeit zu messen.

Im Gegensatz zu anderen Systemen müsst Ihr aber für das Auslesen der Daten nicht immer auf Euer Smartphone schauen. Das kleine E-Ink Display erlaubt auch beim Vorbeigehen einen schnellen Blick auf die aktuellen Werte.

Genauere Informationen, inklusive Langzeitdaten, bietet die Eve eigene App. alternativ könnt Ihr auch das Apple HomeKit System nutzen um beispielsweise Siri nach den aktuellen Werten zu fragen.

Apple HomeKit ist aber beim Eve Room ein etwas zweischneidiges Schwert. Ihr könnt Eve Produkte nur in Kombination mit Apple IOS Geräten nutzen. Auch verläuft die Kommunikation zwischen Eve Room und Eurem Smartphone via Bluetooth, was eine beschränkte Reichweite zur Folge hat.

Im Gegenzug erlaubt das Setzen auf Bluetooth aber auch eine Akku betriebene Nutzung, welche mit WLAN nicht möglich wäre.

Unterm Strich kann ich Euch den Eve Room voll empfehlen, wenn drei Bedingungen erfüllt werden.

  1. Ihr seid voll im Apple Ökosystem vertreten.
  2. Ihr legt einen hohen Wert auf eine gut Luftqualität, vielleicht auch aufgrund von gesundheitlichen Beschwerden oder aufgrund von kleinen Kindern im Haus.
  3. Ihr kommt mit der Reichweite einer Bluetooth Verbindung klar (oder habt einen Apple TV/Homepod)

Dann ist der Eve Room eine gute und nützlich Anschaffung, auch zum etwas gehobenen Preis von 100€.

Die Tribit XFree Ohrhörer im Test

Tribit gehört für mich zu den absoluten Geheimtipps unter den Audio Herstellern bei Amazon. Sämtliche Tribit Produkte die ich bisher Testen durfte ,haben auch absolut überzeugen können! Daher ist natürlich die Erwartungshaltung bei den neuen XFree unheimlich groß!

Bei dem XFree handelt es sich um klassische Bluetooth Ohrhörer in der 30€ Preisklasse. An Konkurrenten mangelt es Tribit hier nicht.

Umso spannender ob denn die XFree hier auch überzeugen können und wie diese sich vor allem im Vergleich mit TaoTronics schlagen! Finden wir genau dies im Test heraus!

 

Die Tribit XFree im Test

Tribit setzt bei den XFree auf ein recht klassisches Bluetooth Ohrhörer Design. Ihr erhaltet also zwei Ohrstöpsel, welche mit einem Kabel miteinander verbunden sind. Lediglich die Kommunikation mit Eurem Smartphone verläuft also kabellos via Bluetooth.

Allerdings kann man dieses Design als erprobt bezeichnen.

Wo wir beim Design sind. Die XFree setzten auf eine recht schlichte Optik, welche lediglich durch einen dunkel roten Ring aufgepeppt wird, welcher am Ende der Ohrhörer angebracht ist. Abseits davon sind die Ohrhörer komplett in Schwarz gehalten.

Das Gehäuse ist größtenteils aus Aluminium gefertigt. Lediglich der Teil der mit Eurem Ohr in Kontakt kommt besteht aus Kunststoff bzw. Silikon.

Hierdurch wirken die Tribit XFree angenehm robust und gut gearbeitet.

Wie üblich besitzen auch die Tribit XFree eine kleine Kabelfernbedienung zur Steuerung und zum Aufladen.

An der Kabelfernbedienung sind drei Tasten angebracht, eine Multifunktionstaste zum Ein/Ausschalten wie auch Play/Pause, eine Lauter/Vor Taste und eine Leiser/Zurück Taste. Kleiner Kritikpunkt, die Tasten sind teils etwas schwer zu drücken! Man muss hier mit dem Fingernagel drücken, da die Tasten sehr flach und steif sind.

Ebenfalls in der Kabelfernbedienung integriert ist ein kleines Mikrofon, für Telefonate. Qualitativ ist dieses allerdings naja. Es wäre aber auch gelogen zu behaupten, dass die Konkurrenz in dieser Preisklasse viel bessere Mikrofone besitzen würde.

Geladen werden die Ohrhörer über einen kleinen microUSB Port, welcher unter einer Gummiklappe versteckt ist. Letztere sorgt für einen gewissen Wasser/Schweiß- Schutz.

Tribit wirbt mit einer 10 Stunden Akkulaufzeit, was grob hinkommt. Beim lauteren Hören von Musik rechnet aber eher mit 6-8 Stunden. Ein solider, aber auch nicht überragender Wert!

 

Tragekomfort

Die Tribit XFree sind vergleichsweise lange Ohrhörer. Dies ist grundsätzlich natürlich suboptimal, wird aber völlig durch die Silikon Ohrhacken kompensiert.

Bei den Ohrhacken handelt es sich um kleine Bügel welche sich in Eurem Ohr verkeilen sollen um so für einen festeren Halt zu sorgen.

Dies gelingt auch bei den XFree sehr gut! Die Ohrhörer sitzen wirklich angenehm fest ohne dabei zu drücken oder anderweitig zu stören.

Was den Tragekomfort angeht, sind diese problemlos sowohl für Bus und Bahn zu empfehlen, wie auch für den Sport.

 

Klang

Der wichtigste Punkt bei allen Kopf/Ohrhörern ist natürlich der Klang. Wie schlagen sich hier die Tribit XFree? Mittlerweile scheint Tribit wirklich ein Garant für einen guten Klang zu sein, denn auch die XFree klingen hervorragend für 30€ Bluetooth Ohrhörer!

Starten wir aber am Anfang, also bei den Höhen. Diese sind absolut klar und sauber. Zudem passt hier auch die Brillanz und Detail Darstellung! Selbst feinere Klangelemente werden überdurchschnittlich gut herausgebildet.

Für 30€ Bluetooth Ohrhörer sind die Höhen ziemlich perfekt.

Auch die Mitten sind solide. Die XFree neigen zwar etwas zum typischen „Badewannen“ Klang, besitzen also etwas angehobene Höhen und Bässe, aber die Mitten sind weiterhin gut. Stimmen und Gesang wird sauber abgebildet.

Kommen wir damit zum Bass, welcher oftmals kaufentscheidend ist. Die Tribit XFree sind durchaus kräftigere Bluetooth Ohrhörer. Der Bass hat einen guten Punch und ist angenehm satt.

Auch was den Tiefgang und die Dynamik im Bass angeht kann ich nicht klagen, ganz im Gegenteil! Ähnlich wie bei den Höhen ist auch hier die generelle Detaildarstellung klasse.

Was die reine Masse angeht, ist der Bass ein Stück weit angehoben, aber der Bass überschattet nicht den restlichen Klang. Die XFree wahren trotz der etwas spaßigeren und lebendigeren Abstimmung eine gute Balance.

Neben der guten Detaildarstellung ist auch die räumliche Darstellung für diese Preisklasse überdurchschnittlich!

Kurzum die Ohrhörer gefallen mir klanglich sehr gut! Es macht Spaß hier Musik zu hören, egal welches Genre. Tribit scheint auch auf einen zu aggressiven DSP oder Ähnliches verzichtet zu haben, bzw. man hört diesen nicht.

Klanglich sind die Ohrhörer absolut sauber.

 

Fazit

Ihr sucht gute und spaßig klingende Bluetooth Ohrhörer in der 30€ Preisklasse? Dann sind die Tribit XFree so ziemlich die beste Wahl, die Ihr treffen könnt!

Die Ohrhörer können vor allem aufgrund ihres lebendigen und detailreichen Klanges überzeugen. Die Akkulaufzeit fällt mit +-8 Stunden solide aus, wie auch die generelle Verarbeitung und Haptik. Der Tagekomfort ist top, egal ob im normalen Alltag und beim Sport.

Kurzum die XFree sind ein absolut gelungenes Produkt für 30€ mit dem Ihr nichts falsch macht! Allerdings muss man auch dazu sagen, dass es einige wirklich starke Konkurrenten gibt, gerade von TaoTronics. Hier gibt es keinen Ohrhörer, den ich eindeutig als besser bezeichnen würde, aber es gibt hier ebenbürtige Modelle.

Dennoch, wenn Ihr Euch nicht auch noch durch diese Tests wälzen wollt, sind die Tribi XFree Bluetooth Ohrhörer, welche ich bedenkenlos jedem Nutzer empfehlen würde!

Die RAVPower RP-PB077 10000mAh Powerbank mit Quick Charge 3.0 im Test

Quick Charge ist weiterhin der am weitesten verbreite Schnelllade Standard auf dem Markt. Die meisten großen Hersteller wie Samsung, LG, Sony, HTC, BQ usw. setzten auf Quick Charge.

Daher ist Quick Charge Zubehör relativ weit verbreitet und gut erhältlich. Eine der neueren Quick Charge fähigen Powerbanks aktuell auf dem Markt ist die RAVPower RP-PB077.

Für rund 24€ erhaltet Ihr hier auf den ersten Blick eine ausgesprochen attraktive Powerbank mit Quick Charge 3.0 und 10000mAh Kapazität.

Wollen wir uns hier doch einmal im Test ansehen wie gut die Powerbank wirklich ist!

 

Die RAVPower RP-PB077 10000mAh Powerbank mit Quick Charge 3.0 im Test

Bei der RAVPower RP-PB077 handelt es sich um das Schwestermodell der RP-PB078. Dementsprechend teilen sich beide das gleiche Gehäuse und unterscheiden sich nur bei den Anschlüssen.

Dies ist aber nicht schlimm, denn das Gehäuse beider Powerbanks ist nur als positiv zu bezeichnen. Mit einer Länge von 146mm einer Breite von 72mm und einer Dicke von 15mm ist die RAVPower RP-PB077 ein angenehm handliches Modell, welches ich problemlos als alltagstauglich bezeichnen würde.

Sofern Ihr halbwegs große Hosentaschen habt, ist es aufgrund der geringen Dicke der Powerbank problemlos möglich Smartphone und Powerbank in eine Tasche zu bekommen.

Auch qualitativ ist das Gehäuse durchaus als gehoben zu bezeichnen. RAVPower setzt bei diesem auf einen relativ glatten und wertig anfühlenden Kunststoff. Dabei fühlt sich die Powerbank auch recht „dicht“ an.

Man merkt, dass das Innere komplett mit Akku gefüllt ist. Hierdurch ist es auch nicht möglich die Oberseite einzudrücken, was erneut ein Qualitätsmerkmal ist.

Was mich bei der RAVPower RP-PB077 lediglich etwas stört, ist die etwas erhöhte Empfindlichkeit gegenüber Fingerabdrücken und kleinen Kratzern. Dies kommt natürlich durch die sehr glatte Oberfläche.

Immerhin legt RAVPower eine kleine Hülle bei, in welcher Ihr die Powerbank mehr oder weniger dauerhaft nutzen könnt, da die Anschlüsse alle auf der Oberseite angebracht sind welche frei ist.

Kommen wir damit auch zu Anschlüssen. Im Gegensatz zur RP-PB078 fehlt der RP-PB077 der USB C Port, dafür besitzt diese Powerbank aber zwei „spezielle“ Anschlüsse.

Sowohl beim Eingang wie auch Ausgang handelt es sich um Quick Charge 3.0 Ports!

Der Ausgang ist ein auf den ersten Blick normaler USB Ausgang, welcher aber 5-6,5V/3A, 6,5-9V/2A, 9-12V/1,5A liefern kann, also die Quick Charge 3.0 typischen 18W Leistung.

Ihr könnt an diesem Port natürlich auch normale Geräte laden, welche kein Quick Charge unterstützen, dies dann aber mit einem reduzierten/normalen Tempo.

Auch das Aufladen kann mithilfe von Quick Charge beschleunigt werden. RAVPower gibt die Leistung des microUSB Ports mit 5V/2A, 9V/2A oder 12V/1,5A an.

Um das volle Ladetempo zu erreichen, benötigt Ihr also auch ein Quick Charge fähiges Ladegerät!

Neben den beiden Anschlüssen auf der Front der Powerbank befindet sich auch noch ein Einschalter. Dieser wird aber wie üblich gar nicht zum Einschalten der Powerbank genötigt (dies geht automatisch), sondern zum Überprüfen des Ladestands.

Auf der Oberseite der Powerbank sind dafür vier blaue LEDs, welche je nach verbliebender Restladung aufleuchten.

 

Wie testet techtest.org?

Mein Testverfahren ist recht „strait forward“. Ich lade die Powerbanks bis sie sich von alleine abschalteten oder es keinen nennenswerten Ladestrom mehr gibt. Daraufhin wird sie mithilfe eines 1A USB Widerstands entladen und die abgegebene Leistung mit einem PortaPow Premium USB + DC Power MonitorLeistungsmesser gemessen. So erreiche ich gut reproduzierbare Ergebnisse.

Das gemessene Ergebnis in Wh rechne ich in mAh @3,7V um, da die Herstellerangabe sich zu 99% auf eine Zellenspannung von 3,7V (teilweise auch 3,6V) bezieht. Es wäre zwar genauer mit der Wh Angabe zu rechnen, aber für eine bessere Vergleichbarkeit bleibe ich beim mAh.

Zudem teste ich die Powerbanks an diversen Endgeräten ob es hier „Auffälligkeiten“ gibt. Zum Messen der Ladegeschwindigkeit nutze ich diverse Messgeräte. Achtung! Einige der günstigeren USB Multimeter können die Ladegeschwindigkeit verfälschen.

Für die Ladetests verwende ich zudem „standardisierte“ Ladekabel. Das verwendete Ladekabel hat durchaus einen großen Einfluss auf die Ladegeschwindigkeit von Smartphones! Mehr zu dem Thema hier.

Für microUSB nutze ich ein Anker Powerline+ Kabel, für Apple Lightning das originale Apple Kabel und für USB C das Kabel von AUKEY. Dies sind nicht zwingend die „besten“ Kabel für die maximale Ladegeschwindigkeit, gerade das Apple Lightning Kabel ist eher mittelmäßig, aber so haben alle Powerbanks gleiche Bedingungen. Hier meine Tipps für die aktuell besten Ladekabel: Die besten Smartphone Ladekabel, welche sind empfehlenswert?

Weitere interessante Artikel:

 

Messwerte

Starten wir wie üblich mit der Kapazität. Diese wird von RAVPower mit 10000mAh angegeben, messen konnte ich 8999mAh @3,7V bzw. 33,298Wh.

Dies entspricht knappen 90% der Herstellerangabe, was ein Top Wert ist! Die Herstellerangabe bei Powerbanks bezieht sich auf die Kapazität der im Inneren verbauten Akku-Zellen und nicht auf die letztendliche nutzbare Kapazität. Dies gilt nicht nur für diese Powerbank, sondern für alle im Handel erhältlichen Modelle.

Beim Entladen der Powerbank geht allerdings ein Stück Energie durch die Umwandlung von 3,7V in 5V verloren. Gute Powerbanks von namenhaften Herstellern schaffen hier in der Regel um die 80-90% echte Kapazität.

Kommen wir zu Ladegeschwindigkeit. Diese hängt massiv von einer Frage ab, habt Ihr ein Smartphone mit Quick Charge 2.0 oder 3.0? Falls ja erhaltet Ihr eine perfekte Geschwindigkeit.

Bei Quick Charge gibt es keine größeren Abstufungen mehr. Entweder Quick Charge funktioniert, dann gibt es auch das volle Tempo, oder Quick Charge funktioniert nicht, dann gibt es nur das normale Tempo.

Bei meinem Test Smartphones, Samsung Galaxy Note 9, Galaxy S9+, Galaxy S7 Edge, BQ Aquaris X2 Pro und LG G5 gab es keinerlei Probleme mit Quick Charge!

Selbst die Smartphones, welche kein Quick Charge unterstützen, erreichten eine solide bis gute Ladegeschwindigkeit.

Dies gilt sowohl für Android Smartphones wie dem Google Pixel 2 XL (1,46A) wie aber auch für IOS Geräte. Das iPhone Xs Max erreichte beispielsweise 1,86A, was gut ist!

Ist die Powerbank leer, wie steht es um das Aufladen? Hier habt Ihr zwei Möglichkeiten, an einem normalen 5V 2,4A Ladegerät oder an einem Quick Charge Ladegerät.

An einem ausreichend starkem normalen Ladegerät erreicht die Powerbank gute 5V 2A, wie beworben. An einem Quick Charge 3.0 Ladegerät hingegen werden 12V 1,47A erreicht, was satten 17,64W entspricht!

Für solch eine vergleichsweise kompakte Powerbank ist dies verdammt ordentlich. Einmal komplett laden dauert somit rund 3 Stunden.

 

Fazit

Wie auch schon die RAVPower RP-PB078 ist die RAVPower RP-PB077 voll zu empfehlen, zu mindestens, dann wenn Ihr auch ein Smartphone mit Quick Charge 2.0 oder Quick Charge 3.0 habt!

Hier bietet die Powerbank alles, was man sich wünschen kann. Die Ladegeschwindigkeit und die Kompatibilität ist hoch und selbst das Aufladen der Powerbank geht sehr schnell. Hinzu kommt das solide Gehäuse in angenehmer Größe für 10000mAh.

Auch wenn Ihr mal ein Smartphone/Tablet ohne Quick Charge aufladen wollt, funktioniert dies in einem soliden Tempo. Allerdings für beispielsweise reine Apple Nutzer würde ich eher die RAVPower RP-PB078 empfehlen.

Dennoch habt Ihr ein Samsung, HTC, LG oder auch BQ Smartphone mit QC, dann kann ich die RAVPower RP-PB077 nur empfehlen, vor allem zum Preis von fairen 25€.

Das UMIDIGI Z2 Pro sucht ein neues Zuhause (Verlosung) BEENDET!

62

Seid Ihr zufälligerweise auf der Suche nach einem neuen Smartphone oder wollt einfach etwas gewinnen? Dann seid Ihr hier richtig!

Vor einigen Wochen habe ich auf techtest.org das UMIDIGI Z2 Pro getestet, dieses sucht nun ein neues Zuhause!

 

Das UMIDIGI Z2 Pro Smartphone

UMIDIGI ist ein asiatischer Hersteller, welcher hierzulande eher weniger bekannt ist, aber dennoch sehr gute Smartphones baut!

Das UMIDIGI Z2 Pro ist genau solch eins, welches besonders mit seiner etwas exotischeren Optik und Färbung punkten kann.

Aber auch die inneren Werte stimmen.

  • UMIDIGI Z2 Pro
  • 2 Zoll Display mit 2246×1080 Pixeln
  • 16 Megapixel Hauptkamera mit F1.7 Blende
  • Mediatek MT6771 Helio P60 Octacore
  • 6GB RAM
  • 128GB Speicher
  • Android 8.1

Ihr erhaltet beim UMIDIGI Z2 Pro ein großes „vollflächiges Display“, eine 16 Megapixel Hauptkamera, satte 6GB RAM und 128GB Speicher.

Zum Test des UMIDIGI Z2 Pro 

Man merkt, dass dies ein Smartphone der 300€ Preisklasse ist!

Bei dem hier verlosten Smartphone handelt es sich natürlich um mein Testgerät. Dieses wurde dementsprechend schon einmal ausgepackt und für den Test genutzt.Es ist aber in einem ziemlich perfekten Zustand.

 

Teilnahme

BEENDET! Der Gewinner (Tom via Facebook) wurde benachrichtigt!

Ihr wollt das UMIDIGI Z2 Pro Smartphone gewinnen? Dann gibt es drei Wege teilzunehmen, techtest.org, Facebook oder Instagram.

Techtest.org

Einfach einen Kommentar unter diesen Artikel schreiben. Eure Mail Adresse wird dabei nicht veröffentlicht und nur dafür genutzt Euch im Falle eines Gewinns zu kontaktieren (beachtet dennoch die Datenschutzbedingungen).

Facebook

Einfach den Gewinnspielbeitrag liken und die techtest.org Seite, fertig. Kein nerviges Nutzer- Markieren oder Ähnliches nötig.

Facebook-2

Ein Kommentar unter dem Beitrag ist allerdings erwünscht! Warum? Ich kann Euch via Techtest nur direkt anschreiben, wenn Ihr einen Kommentar geschrieben habt, ansonsten muss ich dies über meinen privaten Facebook Account machen. Ja ist eine dämliche Regelung bei Facebook.

Instagram

Einfach das passende „Verlosungsbild“ liken und techtest.org folgen, fertig.

Das Gewinnspiel läuft 14 Tage bis zum Abend des 16.11, am Ende werden alle Teilnehmer in einen Topf geworfen und der Gewinner per Zufall gezogen.

 

Datenschutz und Wichtiges

  • Eure Daten werden nicht unnötig weitergegeben, außer an DHL für den Versand im Falle eines Gewinns
  • Gewinnspielteilnahme nur für Nutzer mit Wohnsitz in Deutschland oder Österreich

Gewinnspiel 

Allgemein

Sollten einzelne Bestimmungen dieser Teilnahmebedingungen unwirksam sein oder werden, so wird dadurch die Rechtswirksamkeit der übrigen Teilnahmebedingungen nicht berührt. An ihre Stelle tritt eine angemessene Regelung, die dem Zweck der unwirksamen Bestimmungen am ehesten entspricht. Der Veranstalter behält sich bezüglich der Gestaltung, des Inhalts und der Form der Gewinnspielaktion redaktionelle Freiheit vor. Insbesondere ist der Veranstalter berechtigt, Form und Inhalt der Aktion zu ändern.

Teilnahmeberechtigung

Es sind alle Personen mit Wohnsitz in Deutschland teilnahmeberechtigt, die zum Zeitpunkt ihrer Teilnahme das 16. Lebensjahr vollendet haben. Personen unter 16 Jahren und andere in ihrer Geschäftsfähigkeit beschränkte Personen benötigen zur Teilnahme am Gewinnspiel die Zustimmung des/der gesetzlichen Vertreter(s).

Teilnahme
Durch das Liken der techtestorg Facebook Seite und des passenden Gewinnspielbeitrages.

Gewinn

UMIDIGI Z2 Pro

Die Gewinner werden per Mail oder Privatnachricht über Facebook oder Instagram benachrichtigt. Die Gewinner haben 3 Tage Zeit mir daraufhin ihre vollständige Adresse mitzuteilen, ansonsten verfällt leider der Gewinn.

Zeitraum
Vom 02.11.18 bis zum Abend des 16.11.18

Umgang mit personenbezogenen Daten
Im Rahmen der Aktion werden personenbezogene Daten der Teilnehmer/innen erhoben (Vor- und Nachname, E-Mail-Adresse und die Anschrift). Diese Daten werden ausschließlich für die Durchführung der Aktion gespeichert und verwendet. Darüber hinaus werden persönliche Daten nicht gespeichert oder in sonstiger Form ausgewertet oder weitergegeben.
Verhaltensregeln
Der Betreiber hat das Recht, Teilnehmer/innen von der Aktion auszuschließen, die den Teilnahmevorgang oder die Aktion manipulieren bzw. dieses versuchen und/oder die gegen die Spielregeln verstoßen.

Beendigungsmöglichkeiten
Ich behalte mir das Recht vor, das Gewinnspiel unter Umständen ohne Ankündigung abzubrechen oder beenden zu können. Dies gilt insbesondere, wenn das Gewinnspiel nicht planmäßig laufen kann, beispielsweise bei Fehlern der Soft- und/oder Hardware und/oder aus sonstigen technischen und/oder rechtlichen Gründen, welche die reguläre und ordnungsgemäße Durchführung des Gewinnspiels beeinflussen.

Haftung
Der Teilnehmer stellt techtest.org auf erstes Anfordern von sämtlichen Ansprüchen frei, die Dritte mit der Behauptung gegenüber techtest.org geltend machen, die vom Teilnehmer eingestellten Inhalte verletzten sie in ihren Rechten oder verstoßen gegen gesetzliche Bestimmungen.

Jede Haftung von techtest.org für das Bestehen der technischen Voraussetzungen der rechtzeitigen Teilnahme am Gewinnspiel oder der Versendung des Gewinns (ständiger Zugang der Internetseiten auf denen die Teilnahme möglich ist oder Versendung der Preise durch Transportunternehmen) ist ausgeschlossen. Das gleiche gilt für Schäden, die durch unrichtige Inhalte, Verlust oder Löschung von Daten oder Viren verursacht wurden.

Verantwortlicher
Sämtliche Anfragen zu der Aktion sind an kontakt@techtest.org zu richten. Kontaktdaten sind auf der Seite zu entnehmen

Rechtsweg
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Das Gewinnspiel steht wie üblich in keinem Zusammenhang mit Facebook!

Der IT Dusters CompuCleaner Xpert, die bessere alternative zu Druckluftspray?

0

Staub, ein Problem was früher oder später jeden Computer ereilt. Was hilft hier? Richtig den PC öffnen und mit einem Druckluftspray ausblasen.

Was mich da immer wieder überrascht ist, wie teuer doch diese kleinen Druckluft Sprühflaschen sind. Pro Stück kann man gut und gerne 5-8€ auf den Tisch legen. Gibt es hier nicht eine bessere Lösung? Natürlich gibt es diese, in Form von Kompressoren.

Allerdings ist es natürlich auch nicht optimal immer einen Kompressor unter dem Schreibtisch stehen zu haben.

Alternativ dazu gibt es kleine Handgebläse, welche speziell für das Entfernen von Staub gedacht sind. Solch ein Modell wäre beispielsweise der IT Dusters CompuCleaner Xpert.

Mit 60€ ist der Spaß natürlich nicht super billig, aber wenn man regelmäßig PCs und andere Elektronik reinigt vielleicht doch eine lohnenswerte Investition?

Dies wollen wir doch einmal im Test des IT Dusters CompuCleaner Xpert herausfinden!

 

Der IT Dusters CompuCleaner Xpert

Der CompuCleaner Xpert von IT Dusters ist ein kleines Handgebläse, welches vom Hersteller speziell für das Reinigen von elektrischen Produkten konzipiert wurde.

Das Gebläse besitzt ungefähr die Größe und auch ein wenig die Form einer Kaffeekanne. Auf der Front finden wir den Luftauslass, auf welchen sich einer von drei beigelegten Aufsätzen aufsetzten lässt. Die Aufsätze verändern bzw. fokussieren den Luftstrom etwas, welcher ansonsten recht großflächig auftreffen würde.

Neben diesen Aufsätzen legt der Hersteller auch ein paar kleine antistatische Bürsten mit den Lieferumfang.

Der CompuCleaner Xpert besitzt auf Höhe des Daumens, wenn man das Gebläse hält, einen Kippschalter mit drei Stufen, aus, langsam und stark. Allerdings ist der Unterschied zwischen diesen beiden Stufen nicht gigantisch groß, ich habe diesen daher meist auf der hohen Stufe genutzt.

Der Kippschalter ist im Übrigen ein Taster. Dieser springt also immer wieder auf die Aus- Position zurück. Grundsätzlich finde ich das Handling des CompuCleaner Xpert ganz ordentlich. Zwar ist das gute Stück etwas schwerer und beim Einschalten bekommt man einen leichten Ruck, aber das Gebläse liegt ansonsten gut in der Hand.

Das Ansaugen der Luft findet über ein Loch auf der Unterseite statt. Damit nicht der Staub wieder eingesaugt wird, befindet sich hier auch ein kleiner Filter, welcher gröberen Staub aufhalten sollte.

Mit Strom versorgt wird der CompuCleaner Xpert ganz klassisch über ein recht langes (3 Meter) Netzkabel.

Kleine Anmerkung, mein CompuCleaner Xpert wurde mit ein paar „Fehlern“ geliefert. Es gab diverse Streifen und andere Spuren auf dem Gehäuse. Entweder habe ich einen Versandrückläufer erwischt, oder da ist irgendwas schiefgegangen. Allerdings die Funktion wird dadurch nicht beeinflusst.

 

Ausreichend stark?

Die alles entscheidende Frage ist natürlich, ob denn der CompuCleaner Xpert auch wirklich stark genug ist. Falls dies nicht der Fall ist, kann man sich den Kauf sparen.

Mit 550W Motorleistung hat der CompuCleaner Xpert durchaus ordentlich Power, was man auch beim Einschalten, spürt.

Dementsprechend ist auch der Luftstrom mehr als ordentlich. Der CompuCleaner ist kraftvoll genug diverse Objekte von einem Schreibtisch zu pusten, Tasten per Luftdruck auf einer Tastatur zu betätigen, Festplatten zu verschieben usw.

Und ja der CompuCleaner ist auch kraftvoll genug Staub aus PC Lüftern und Kühlern zu pusten. Von daher ja für diesen Einsatzzweck ist der CompuCleaner voll geeignet.

Wie steht es aber im Vergleich mit einem Druckluftspray aus? Der CompuCleaner Xpert bewegt ganz klar mehr Luft als ein Druckluftspray, sogar deutlich mehr. Allerdings ist der Luftstrom bei einem Druckluftspray extrem punktuell, was die Effektivität ausmacht.

Zwar ist der CompuCleaner Xpert auch gut punktuell einzusetzen, aber hier nicht ganz so kraftvoll wie ein Druckluftspray.

Bei normalem Staub ist das allerdings nicht schlimm. Staub aus Lüftern und Kühlkörpern lässt sich ebenso gut, wenn nicht sogar besser aufgrund der gleichbleibenden Kraft, mit dem CompuCleaner Xpert entfernen. Habt Ihr allerdings beispielsweise die Tastatur eines MacBook Pros, unter welcher sich Schmutz festgesetzt hat, dann ist Druckluftspray die bessere Wahl. Ähnliches gilt auch für verklebten Staub.

Bei einer generellen Innenreinigung würde ich allerdings den CompuCleaner Xpert vorziehen.

 

Wie steht es um die Lautstärke?

Leise ist der IT Dusters CompuCleaner Xpert natürlich nicht. Der CompuCleaner Xpert besitzt ungefähr die Lautstärke eines größeren bzw. etwas lauteren Akku-Handstaubsaugers. Allerdings ist das Brummen nicht übermäßig hochfrequent, also gut zu ertragen.

 

Fazit

Wenn Ihr regelmäßig mit älteren technischen Geräten zu tun habt, ob nun für die Arbeit oder privat, dann kann sich durchaus der IT Dusters CompuCleaner Xpert lohnen.

Der CompuCleaner Xpert macht einen guten Job. Das Gebläse ist sehr kräftig und leistungsstark. Es gibt zwar durchaus Anwendungsgebiete wo ein normales Druckluftspray mehr Sinn macht, bei sehr kleinen Teilen, aber gerade, wenn es um die einfache Innenraum Reinigung eines Computers oder Ähnlichem geht, würde ich den CompuCleaner Xpert vorziehen.

Im Gegensatz zu einem Druckluftspray habt Ihr hier einen konstant sehr hohen Luftdurchsatz. Dieser mag zwar punktuell nicht ganz so stark sein, aber das ist in der Praxis nur sehr selten schlimm.

Zum Reinigen eines Kühlkörpers oder Lüfter reicht dies locker.

Von daher kann ich den IT Dusters CompuCleaner Xpert empfehlen! Wobei ich eher zur normalen nicht Xpert Version raten würde. Diese hat gleich viel Power, besitzt aber keine zweite, langsamere, Stufe. Etwas was vermutlich kaum jemand benötigt, man kauft den CompuCleaner schließlich für einen hohen Luftdurchsatz.

Die KZ ES4 im Test, die besten Ohrhörer für unter 20€!

Wenn Ihr Euch für exotische Audio Hardware interessiert werdet Ihr sicherlich schon einmal über den asiatischen Hersteller KZ Audio gestolpert sein.

Zwar ist der Firmenname für den deutschen Sprachraum sicherlich suboptimal, aber die Produkte von KZ Audio sind oftmals fantastisch und vor allem spottbillig.

Auch die KZ ES4 um welche es in diesem Test geht sind aus Asien für 1x€ zu bekommen. In der Regel bekommt man für so viel Geld nur irgendwelche Schrottohrhörer, nicht bei KZ!

Die ES4 setzten erneut auf ein Dual Treiber Aufbau, ein abnehmbares Kabel und ein einzigartiges Design. Auch fertigt KZ seine Ohrhörer selbst! Es handelt sich hier nicht um einen einfachen Reseller.

Kurzum KZ Ohrhörer sind immer sehr interessant. Die ES4 sind hier eins der neusten Modelle.

Wollen wir uns da doch einmal im Test ansehen ob die KZ ES4 auch wirklich in der Praxis überzeugen können!

 

Die KZ ES4 im Test

KZ Ohrhörer heben sich immer ein gutes Stück von der Masse ab, dies gilt auch für die Optik. Die ES4 sind etwas größere in-Ear Ohrhörer, was natürlich primär an den zwei verbauten Treibern liegt.

KZ macht hier aber aus der Not eine Tugend und präsentiert den inneren Aufbau der Ohrhörhörer recht offen, indem sie auf ein durchsichtiges Gehäuse setzen. Dies macht die ES4 zu sehr interessanten Ohrhörern.

Ihr könnt auf der Rückseite beispielsweise das rote PCB sehen mit aufgedrucktem KZ Logo und drei Wiederständen und einen Kondensator. Seitlich betrachtet sind auch die beiden Treiber sichtbar.

Die ES4 erhalten hierdurch einen gewissen „High End“ Look. Ich schätze, dass niemand darauf tippen würde, dass diese Ohrhörer unter 20€ kosten. Die ES4 gehen optisch eher in die Richtung HiFi / Studio Equipment.

Bei den beiden Treibern handelt es sich wie oft üblich um einen klassischen dynamischen Treiber, wie aber auch um einen Armature Treiber.

Letztere unterscheiden sich deutlich von den typischen Lautsprecher/Kopfhörer Treiber. Grob gesagt es handelt sich bei Armature Treibern um eine kleine längliche Metallbox in welcher ein metallener Anker zum Schwingen gebracht wird, welcher den Ton erzeugt.

Armature Treiber waren Jahre lang extrem teuer und nur in sehr exotischen Modellen zu finden, wurden aber in den letzten 3-4 Jahren deutlich günstiger aufgrund diverser asiatischer Hersteller.

Armature Treiber gelten als sehr präzise und analytisch spielend, ihnen mangelt es aber an „Druck“ und Bass. Daher werden diese gerne mit dynamischen Treibern kombiniert, frei nach dem Motto das Beste aus beiden Welten.

KZ setzt bei den ES4 wieder auf ein abnehmbares Kabel, welches ebenfalls teils durchsichtig ist. Im Gegensatz zu anderen KZ Ohrhörern ist das Kabel aber hier geflochten, was mir um ehrlich zu sein nicht so gut gefällt.

Es handelt sich aber um einen Standard Stecker, Austauschkabel wären also zu bekommen.

 

Tragekomfort

KZ setzt bei den ES4 auf die „Kabel über dem Ohr“ trageweise. Wie ihr Euch vielleicht schon denken könnt, werden ES4 so eingesetzt, dass das Kabel über dem Ohr verläuft und hierdurch eine Art Zugentlastung bietet.

Hierdurch sitzen die Ohrhörer sehr feste und „stabil“ im Ohr. Zwar sind die ES4 etwas größer, aber die Passform ist gut gewählt.

Ich finde die Ohrhörer sehr angenehm und bequem zu tragen! Lediglich bei sehr kleinen Ohren könnte es etwas eng werden, aber grundsätzlich würde ich den Tragekomfort mit einer 2+ bewerten!

Es hat schon einen Grund, dass alle professionellen Ohrhörer auf eine ähnliche Form und Trageweise setzen wie die ES4.

 

Klang

Kommen wir zum Klang der KZ ES4, könne die Dual Treiber überzeugen? Die KZ ES4 klingen etwas anders als ich dies von anderen KZ Ohrhörern kenne.

Starten wir aber am Anfang. Die Höhen sind absolut sauber und glasklar, was aber aufgrund des Armature Treibers auch nicht überrascht.

Was etwas überrascht, ist, dass die Höhen relativ dezent sind. In der Regel neigen armature Treiber zu einer gewissen Dominanz, was hier aber nicht der Fall ist. Qualitativ sind die Höhen absolut top, aber wirken von der Lautstärke gegenüber dem Bass ein ganz klein wenig zurückgenommen, wobei dies stark vom Titel anhängig ist.

Der Bass der ES4 ist allerdings ganz klar das treibende Element! Ich würde sogar sagen die KZ ES4 haben den besten Bass den ich jemals bei KZ Ohrhörern gehört habe.

Der hier gebotene Tiefgang ist einfach fantastisch! Dies gespart mit einem etwas höheren akustischen Volumen macht einfach Spaß. Gerade tiefere Bässe haben einen unheimlichen Punch und Druck, welchen ich so selbst bei High End Ohrhörern nicht immer erlebe.

Der Bass bildet hierdurch eine gewisse Dominanz, welche aber oftmals gar nicht so sehr auffällt. Anscheinend hat KZ gerade den Tiefbass ein Stück angehoben, während die oberen Bassbereiche etwas neutraler bleiben.

Hierdurch entsteht eine Art Subwoofer Effekt. Viele Titel klingen zunächst völlig „normal“ bis dann der Beat einsetzt, welcher dann plötzlich eine Kraft entwickelt, die man im ersten Moment so nicht erwartet hat.

Dies funktioniert gerade bei elektronischen Titel besonders gut, wo sich die KZ ES4 auch sehr wohl fühlen.

Bei den Mitten sind die ES4 etwas verhaltener. Diese sind unauffällig bis leicht abgesenkt. Stimmen werden dennoch ausreichend gut wiedergegeben, auch wenn die ES4 nicht super „voll“ um die Mitten herum klingen.

Was Auflösung und dargestellte Bühne angeht, gibt es nichts Negatives zu berichten. Die ES4 sind für diese Preisklasse hervorragend aufgelöst und die Bühne ist gut und ausreichend breit, gerade in den Tiefen.

 

Fazit

Ja ich kann die KZ ES4 voll empfehlen! Hierbei handelt es sich um eine echte Ohrhörer „Perle“, welche sich auch lohnt aus Asien zu bestellen.

Gerade wenn Ihr ein Nutzer seid der etwas mehr Bass mag und günstige Ohrhörer mit viel Volumen und Power sucht, dann sind die ES4 genau das richtige für Euch, denn damit können diese voll überzeugen.

Die ES4 bieten einen bassstarken und dynamisch/lebendigen Klang mit guten und klaren Höhen.

Auch der Tragekomfort und die Optik sind klasse. Für unter 20€ wird es echt schwer sein etwas besseres zu bekommen, wenn nicht sogar unmöglich! Selbst für 50€ würden sich die ES4 wacker schlagen.

Probiert Ihr also gerne etwas exotischere Hardware aus, bestellt Euch die ES4! Für 1x€ ist das Risiko wirklich sehr gering einen Fehlkauf zu tätigen.

Powerbank Geheimtipp! Die iWALK Secretary+ „Klein“ 10000mAh Power Bank mit 18W Power Delivery im Test

Die iWALK Secretary+ hat bei meinen üblichen Amazon Streifzügen schnell meine Aufmerksamkeit erweckt.

Warum? Eine Powerbank für unter 30€ welche den USB Power Delivery Standard unterstützt, wie aber auch Quick Charge 3.0, ist aktuell auf dem Markt aktuell noch eine Seltenheit.

USB Power Delivery Powerbanks sind in der Regel groß und teuer. Hier ist solch ein kompaktes Modell durchaus interessant, auch weil dieses von einem mir bisher völlig unbekanntem Hersteller stammt.

Aber ist denn die iWALK Secretary+ „Klein“ 10000mAh Power Bank mit 18W Power Delivery auch gut? Dies wollen wir doch einmal in einem Test herausfinden!

 

Die iWALK Secretary+ „Klein“ 10000mAh Power Bank mit 18W Power Delivery im Test

Bei der iWALK Secretary+ handelt es sich um eine 10000mAh Powerbank, die hierdurch recht handlich ausfällt. Es ist kein Problem diese Powerbank einfach in die Hosentasche zu stecken und mitzunehmen.

Auf den ersten Blick wirkt die Powerbank qualitativ in Ordnung. Die Oberseite besitzt eine Wabenstruktur und eine kleine silberne Abdeckung, welche sich aufklappen lässt. Diese Abdeckung ist ein kleiner Standfuß für Euer Smartphone. Ein nettes Bonus Feature!

Allerdings das Gehäuse der Powerbank ist komplett aus einem sehr einfachen Kunststoff gefertigt, was auffällt wenn man sie in die Hand nimmt.

Die iWALK Secretary+ ist keine „Premium“ Powerbank, zumindest vom Gehäuse her. Was allerdings Anschlüsse und Feature angeht ist die iWALK Secretary+ extrem reichhaltig.

Auf der Front finden wir zunächst einen USB C Ein/Ausgang welcher den USB Power Delivery Standard unterstützt. Dabei kann dieser Port bis zu 18W Leistung liefern, was für ein Smartphone wie dem iPhone X mehr als genug ist. Neben dem USB C Port ist ein normaler USB Port zu finden, der allerdings Quick Charge 3.0 unterstützt!

Damit bringt die Powerbank eine Unterstützung für die beiden wichtigsten Schnellladestandards aktuell auf dem Markt mit.

Neben dem Quick Charge Ausgang findet sich ein zusätzlicher microUSB Eingang, welcher ebenfalls Quick Charge für ein schnelles Aufladen unterstützt. Ihr könnt die Powerbank also wahlweise mit microUSB oder USB C aufladen.

Als wäre dies nicht schon genug gibt es zwei weitere Anschlüsse. Auf der Rückseite der Powerbank sind zwei Kabel fest integriert. Ein microUSB Kabel mit der Option auf einen Lightning Adapter (liegt mit im Lieferumfang) wie auch ein USB C Kabel.

Damit braucht Ihr unterwegs nicht einmal Ladekabel mitschleppen, da diese bereits in der Powerbank integriert sind.

Leider teilt uns iWALK nicht mit welche Leistung diese beiden fest integrierten Kabel liefern, dies finden wir aber später im Test heraus.

Dennoch ist es extrem beeindruckend was diese kleine Powerbank für eine Anschlussauswahl mitbringt:

  • USB C Aus/Eingang (USB PD 18W)
  • USB A Ausgang (QC3.0 18W)
  • microUSB Eingang (QC3.0)
  • USB C Kabel (fest integriert)
  • microUSB (fest integriert)

Natürlich gibt es zudem auch vier Status LEDs auf der Front welche Euch beim Betätigen des Einschalters über den Ladestand informieren.

 

USB Power Delivery

Ehe wir zum eigentlichen Test kommen, möchte ich ein paar mögliche Fragen zum Thema USB Power Delivery klären.

Sicherlich ist dies für den Normalnutzer ein etwas verwirrendes Thema, aber hier müsst Ihr durch.

Modere Smartphones unterstützen alle einen Schnellladestandard. Hier gibt es je nach Hersteller diverse. Die meisten Smartphones von Samsung, HTC, LG oder Sony nutzen Quick Charge. Quick Charge ist eine Technologie des Herstellers Qualcomm. Um diese zu nutzen, müssen also Lizenzgebühren gezahlt werden oder ein Prozessor von Qualcomm genutzt werden.

Hersteller wie Huawei beispielsweise tuen beides nicht und nutzen einen eigenen Standard, ähnlich wie beispielsweise One Plus. Daher ist es nicht möglich ein Huawei Smartphone an einem Schnellladegerät von einem Samsung Smartphone zu laden.

Um dieses Chaos mit den diversen nicht untereinander kompatiblen Schnellladestandards zu beenden, wurde der USB Power Delivery Standard erschaffen. USB Power Delivery ist ein „offener“ Standard, welcher grundsätzlich von jedem Hersteller genutzt werden kann.

So hat USB Power Delivery auch ein paar wichtige Unterstützer erhalten. Dazu gehört z.B. Apple, Google oder auch Nintendo.

Alle Apple Smartphones nutzen USB Power Delivery als Schnellladestandard, selbiges gilt auch für die Google Pixel Smartphones oder die Nintendo Switch. Google will sogar USB Power Delivery für alle Android verpflichtend einführen und die proprietären Standards auszumerzen.

USB Power Delivery ist aber nicht gleich USB Power Delivery. Es gibt hier mehre Stufen an Ladegerätstärken. Die einfachsten USB PD Ladegeräte haben 18W, die nächste Stufe 29/30W, 45W, 60W, 87W usw.

Mittlerweile nutzen auch einige Notebooks USB Power Delivery, diese setzen aber oftmals eine Mindestleistung voraus. Ein Dell XPS Notebook lädt beispielsweise nicht an einem Ladegerät mit weniger als 30W.

Smartphones hingegen reichen auch 18W völlig. Denkt dies beim Kauf. Welche Smartphones unterstützen USB Power Delivery?

  • Google Pixel
  • Google Pixel XL
  • Google Pixel C
  • Google Pixel 2 (XL)
  • LG G6 (9V)
  • Samsung Galaxy S8 (5V 3A oder 9V)
  • Samsung Galaxy S8 Plus (5V 3A oder 9V)
  • Dell XPS 13 (20V)
  • Dell XPS 15 (20V)
  • Apple MacBook
  • Apple MacBook Pro (14,5V oder 20V)
  • Apple iPad Pro 10.5
  • Apple iPad Pro 12.2
  • Apple iPhone 8 (Plus)
  • Apple iPhone X
  • LG Gram 2017
  • Razer blade Stealth
  • Nintendo Switch (14,5V)
  • Huawei Mate 9 (9V)
  • Huawei P10 (9V)
  • Huawei P10 Plus (9V)
  • Huawei Mate 10 Pro
  • Sony Xperia XZ2

Leider ist dies oftmals gar nicht so klar welche Smartphones USB Power Delivery unterstützen. Beispielsweise die Huawei High End Smartphones unterstützen neben dem eigenen Schnellladestandard auch USB Power Delivery, öffentlich wird aber natürlich nur der eigene Standard beworben.

Ähnliches gilt auch für beispielsweise das Sony Xperia XZ2, welches neben Quick Charge auch USB PD unterstützt.

Wie funktioniert USB Power Delivery? Über den normalen Ladestandard können maximal 5V und 2-2,4 übertragen werden, also 10-12W.

USB Power Delivery erlaubt es die Spannung von 5V auf 9V, 15V oder 20V anzuheben, je nachdem was das Ladegerät unterstütz. Zudem kann ein maximaler Strom von 3-5A übertragen werden. Hierdurch sind potenziell bis zu 100W Leistung möglich.

Keine Angst, es ist kein Problem ein nicht kompatibles Gerät anzuschließen, in diesem Fall wird einfach die übliche 5V Spannungsstufe genutzt. Es kann also nichts kaputt gehen.

 

Messwerte

Beginnen wir wie üblich mit der Kapazität. Ist die 10000mAh Angabe des Herstellers korrekt? Ich konnte 31,702Wh bzw. 8568mAh @3,7V messen.

Dies entspricht soliden 86% der Herstellerangabe. Was ist aber mit den fehlenden 14%? Hat uns iWALK betrogen? Nein haben sie nicht.

Die Herstellerangabe bezieht sich bei allen Herstellern immer auf die Kapazität der im Inneren verbauten Akku Zellen. Dies werden auch hier 10000mAh oder mehr sein. Allerdings beim Entladen geht etwas Energie verloren.

Gerade beim Schnellladen kann man mit 20%+ Energieverlust rechnen. Dies ist bei allen Powerbanks so. Hier sind also 86% beim normalen Entladen ein guter Wert.

Kommen wir zu den Anschlüssen. Hier wird es etwas verwirrend. Beginnen bei den beiden fest integrierten Kabeln. Hierbei handelt es sich um normale Anschlüsse. Also der USB C Port kann 5V 3A liefern genau wie der microUSB Port. Praktisch ist Letzterer aber wie üblich auf 2A bzw. 2,4A limitiert, zumal bei 3A die Spannung auf diesem Port recht niedrig ist.

Am fest integrierten USB C Kabel konnte ich in Kombination mit dem Samsung Galaxy S9+ 1,54A , mit dem Google Pixel 2 XL 1,41A und mit dem Huawei Mate 10 Pro 1,51A messen.

Dies sind absolut brauchbare Werte, wenn auch natürlich kein Schnelllade Tempo. Ähnliches gilt auch für den microUSB Port, bei welchem ich in Kombination mit dem Samsung Galaxy S7 Edge 1,41A messen konnte.

Wie steht es um den USB C Power Delivery Ausgang? An diesem habe ich das iPhone X, das iPad Pro, das Samsung Galaxy S9+, Google Pixel 2 XL, Huawei Mate 10 Pro und Apple MacBook Pro 13 getestet.

Was soll ich groß sagen, alle aufgelisteten Geräte ließen sich am USB C Port schnell laden! Der iPhone X erreichte 9V und 1,81A, das iPad Pro 12V 1,41A, das Huawei Mate 10 Pro 9V 1,7A und sogar das Samsung Galaxy S9+ gönnte sich 9V und 1,22A.

Ein herausragendes Ergebnis! Aber etwas ist hier merkwürdig. Die Powerbank ist mit 5V/2,4A 9V/1,5A und 12V/1A beschriftet. Diese Beschriftung ist aber falsch! Zum einen sind die gemessen Werte höher, zum anderen gibt sich die Powerbank selbst als 5V/2A, 9V/2A, 12V/1,5A Modell aus.

Dies habe ich mit einem USB PD Sniffer ausgelesen.

Etwas skurril ist der Quick Charge 3.0 Port. Währen das Samsung Galaxy S9+ am USB C Port schnellladen konnte, erreicht dieses am QC3.0 Port nur 1,48A bei 5V, also ein normales Ladetempo. Dafür erreicht das Huawei Mate 10 Pro, welches eigentlich kein QC3.0 unterstützt, 9V 1,78A.

Solltet Ihr also ein aktuelles Huawei Smartphone haben, könnt Ihr Euch aussuchen ob Ihr dieses lieber am normalen USB Port oder USB C Port ladet, es ist bei beiden gleich schnell. Das Samsung Galaxy S9/S9+ solltet Ihr hingegen eher am USB C Port laden.

Wie steht es um Apple Geräten am QC3.0 Port? An diesem erreichte das iPhone X 1,53A bei 5V und das iPad Pro 1,53A bei 5V. Der QC3.0 Port ist also Apple optimiert, aber gerade in Kombination mit dem iPad nicht übermäßig schnell.

Grundsätzlich ist die iWALK Secretary+ keine Powerbank zum Aufladen von Notebooks. Ihr werdet vermutlich auch kein Notebook außer die Apple MacBooks und MacBook Pros an dieser Powerbank laden können. Das Dell XPS beispielsweise verweigert das laden.

Das Apple MacBook Pro 13 Zoll gönnt sich 12V und 1,38A, also knapp unter 18W. Dies ist genug beim Websurfen gegenzuladen, aber für Apple MacBooks gibt es bessere und größere Powerbanks.

Ist nun die Powerbank leer, wie lange dauert das Wiederaufladen? An einem USB Power Delivery oder Quick Charge Ladegerät geht das Aufladen mit 9V 1,61A extrem schnell.

Die Powerbank ist in rund 3,5-4 Stunden komplett voll.

 

Fazit

Zwar finde ich die iWALK Secretary+ optisch und auch haptisch eher mäßig, aber technisch ist diese ein absoluter Geheimtipp!

Eine Powerbank für 28€ welche 10000mAh bietet, wie auch vier Anschlüsse, davon zwei mit fest integriertem Kabel und zwei mit aktuellen Schnellladestandards ist wahnsinnig gut!

Selbst wenn die iWALK Secretary+ lediglich USB Power Delivery als Schnellladestandard unterstützen würde, wäre diese schon ein gutes Angebot. Aber USB Power Delivery und Quick Charge 3.0 erlaubt es so ziemlich alle aktuellen Smartphones schnell zu laden.

Dabei ist die Powerbank sowohl fit für die Zukunft wie auch die Vergangenheit. Zwei USB C Ausgänge, ein normaler USB Ausgang und ein microUSB Ausgang ist schon eine klasse Ausstattung. Auch das vorhanden sein eines USB C eingangs wie auch microUSB Eingang trägt zu einer hohen Flexibilität bei, zumal auch diese beiden Ports Schnellladestandards unterstützen.

Kurzum ich kann die iWALK Secretary+ für so ziemlich jeden Nutzer empfehlen der ein Apple, Huawei, Sony, Samsung, LG, Google usw. Smartphone besitzt und diese schnell aufladen möchte und dafür eine günstige und kompakte Powerbank sucht.

Die iWALK Secretary+ ist ein absoluter Geheimtipp!

Die RAVPower RP-PB078 10000mAh Powerbank mit USB C im Test

USB C hat sich gefühlt mittlerweile auch auf dem Massenmarkt durchgesetzt. Zwar gibt es jede Menge USB C Powerbanks, aber gefühlt sind die meisten recht große und teure Modelle.

Günstige und kompakte Powerbanks mit USB C sind noch recht selten. Aber um genau so ein Modell handelt es sich bei der RAVPower RP-PB078.

Die RAVPower RP-PB078 bietet neben einer soliden Kapazität von 10000mAh auch einen USB C Port mit 3A Leistung und das zu einem recht fairen Preis von lediglich 24€.

Hier stellt sich natürlich die Frage, wie gut ist die RAVPower RP-PB078 10000mAh Powerbank mit USB C? Finden wir genau dies in einem Test heraus!

 

Die RAVPower RP-PB078 10000mAh Powerbank mit USB C im Test

Mit einer Länge von 146mm einer Breite von 72mm und einer Dicke von 15mm ist die RAVPower RP-PB078 eine angenehm handliche Powerbank, trotz des 10000mAh Kapazitätsrating.

Diese würde sich aufgrund der geringen Dicke auch problemlos gemeinsam mit einem Smartphone in einer Hosentasche verstauen lassen. Damit gehört die RAVPower RP-PB078 in die Kategorie „alltags Powerbank“, also ein Modell was man täglich mit sich herumschleppen kann.

Hierzu passt auch die Materialwahl von RAVPower. Die RP-PB078 besteht aus einem einfachen, aber recht hochwertig anmutenden Kunststoff. Dabei wirkt das Gehäuse angenehm robust und massiv.

Es lässt sich nichts eindrücken oder biegen. Auch fühlt sich die Powerbank „voll“ an, was für mich immer ein Qualitätsmerkmal ist.

Wenn ich am Gehäuse der RAVPower RP-PB078 einen Kritikpunkt hätte, dann, dass dieses etwas empfindlich gegenüber Fingerabdrücken ist. Auch nehme ich an, dass das Gehäuse schnell kleine Mikro Kratzer bekommen wird.

Immerhin legt RAVPower eine sehr schöne kleine Tasche bei in welcher Ihr die Powerbank mehr oder weniger permanent transportieren könnt, nett!

Auch liegt ein microUSB Kabel wie auch ein MicroUSB auf USB C Adapter mit im Lieferumfang.

Der USB C Adapter deutet auch schon auf ein sehr wichtiges Feature der Powerbank hin. Kommen wir dafür zu den Anschlüssen. Hier finden wir Folgendes:

  • 1x USB Ausgang 2,4A
  • 1x microUSB Eingang 2A
  • 1x USB C Ein/Ausgang 3A

Bei dem normalen USB Anschluss handelt es sich wie bei RAVPower üblich um einen sogenannten iSmart Port. Dieser Port soll eine besonders hohe Kompatibilität und Ladegeschwindigkeit aufweisen.

Dieser unterstützt dabei gute 5V 2,4A, also 12W Leistung.

Der USB C Port, welcher die Besonderheit dieser Powerbank ist, bietet zwar nicht direkt den Power Delivery Standard, aber 5V 3A. Damit ist der USB C Port von der Leistung unter einem Schnelllade Port aber über einem normalen Ladeport anzusiedeln.

Wobei es hier immer etwas auf das Smartphone ankommt und wie gut dieses Nutzen von USB C macht, dazu aber später mehr.

Der USB C Port kann wie so oft üblich nicht nur als Ausgang genutzt werden, sondern auch als Eingang. Alternativ steht auch ein microUSB Port zur Verfügung, falls Ihr noch nicht im USB C Ökosystem seid.

Auswahl haben ist immer gut, Daumen hoch dafür!

Neben den Anschlüssen befindet sich auch ein Einschalter auf der Front der Powerbank. Dieser Einschalter wird allerdings gar nicht zum Einschalten der Powerbank benötigt, sondern viel mehr zur Abfrage des aktuell verbliebenden Ladestands.

Hierfür besitzt die RAVPower RP-PB078 auf der Oberseite vier blaue LEDs, welche je nach Restladung aufleuchten.

 

Wie testet techtest.org?

Mein Testverfahren ist recht „strait forward“. Ich lade die Powerbanks bis sie sich von alleine abschalteten oder es keinen nennenswerten Ladestrom mehr gibt. Daraufhin wird sie mithilfe eines 1A USB Widerstands entladen und die abgegebene Leistung mit einem PortaPow Premium USB + DC Power MonitorLeistungsmesser gemessen. So erreiche ich gut reproduzierbare Ergebnisse.

Das gemessene Ergebnis in Wh rechne ich in mAh @3,7V um, da die Herstellerangabe sich zu 99% auf eine Zellenspannung von 3,7V (teilweise auch 3,6V) bezieht. Es wäre zwar genauer mit der Wh Angabe zu rechnen, aber für eine bessere Vergleichbarkeit bleibe ich beim mAh.

Zudem teste ich die Powerbanks an diversen Endgeräten ob es hier „Auffälligkeiten“ gibt. Zum Messen der Ladegeschwindigkeit nutze ich diverse Messgeräte. Achtung! Einige der günstigeren USB Multimeter können die Ladegeschwindigkeit verfälschen.

Für die Ladetests verwende ich zudem „standardisierte“ Ladekabel. Das verwendete Ladekabel hat durchaus einen großen Einfluss auf die Ladegeschwindigkeit von Smartphones! Mehr zu dem Thema hier.

Für microUSB nutze ich ein Anker Powerline+ Kabel, für Apple Lightning das originale Apple Kabel und für USB C das Kabel von AUKEY. Dies sind nicht zwingend die „besten“ Kabel für die maximale Ladegeschwindigkeit, gerade das Apple Lightning Kabel ist eher mittelmäßig, aber so haben alle Powerbanks gleiche Bedingungen. Hier meine Tipps für die aktuell besten Ladekabel: Die besten Smartphone Ladekabel, welche sind empfehlenswert?

Weitere interessante Artikel:

 

Messwerte

Starten wir wie üblich mit der Kapazität. Diese wird von RAVPower mit 10000mAh angegeben. Messen konnte ich 8919mAh@3,7V bzw. 33,003Wh.

Dies entspricht 89% der Herstellerangabe, was ein guter Wert ist! 100% der Herstellerangabe wird in der Regel nie erreicht, warum? Die Herstellerangabe bezieht sich auf die Kapazität der im Inneren verbauten Akku-Zellen und nicht auf die nutzbare Kapazität.

Hier wird im Inneren eine 10000mAh Lithium Polymer Akku Zelle verbaut sein. Allerdings haben Lithium Zellen immer eine normal Spannung von 3,7V. Diese 3,7V müssen auf 5V angehoben werden, was nicht zu 100% effizient ist.

Die meisten Powerbanks von guten Hersteller erreichen zwischen 80% und 90% echte Kapazität, wie auch die RAVPower RP-PB078.

Wichtig, bedenkt auch, dass das Laden von Smartphones ebenfalls nicht zu 100% effizient ist! Hier gehen auch noch mal 10-20% verloren!

Kommen wir damit zu den Ports. Der USB A Anschluss verfügt wie bereits erwähnt über 2,4A und 5V. Dies bestätigt sich auch in meinem Test! Der Port kann wirklich wie beworben 2,4A liefern.

Allerdings passiert dies wie üblich nicht mit den meisten Smartphones. In der Regel nutzen nur größere Tablets wie beispielsweise das Apple iPad 2A+ an Leistung. Smartphones hingegen laden meist nur mit 1-1,8A.

Dies bestätigt sich auch in der Praxis. Das Google Pixel 2 XL erreichte 1,42A, das iPhone Xs Max 1,3A, das Note 9 1,42A und das BQ Aquaris X2 Pro 1,44A.

Dies ist ein solides Ladetempo, aber auch zugeben nicht überragend. Gerade beim iPhone Xs Max und Note 9 ist noch Luft nach oben.

Aber wir haben ja noch den 3A USB C Port. Dieser liefert durchgehend bessere Ladegeschwindigkeiten! Teils sogar auf dem Level von Schnellladen! Das Google Pixel 2 XL erreicht 2,88A, das iPhone Xs Max 2,41A, das Note 9 2,47A und das BQ Auqris X2 Pro 2,35A.

Gerade das Note 9 und Google Pixel 2 XL können mit 12,35W bzw. 14,4W ein Schnellladetempo erreichen. Ähnliches gilt auch für das Apple iPhone Xs Max welches satte 12W erreicht. Zum Vergleich das beiliegende Ladegerät vom iPhone Xs Max erreicht 5W und an einem Schnellladegerät erreicht es maximal 18W. 12W ist also ein sehr ordentliches Ladetempo.

Ganz grob zusammengefasst, der USB C Port taugt!

Ist nun die Powerbank leer, wie lange dauert das Aufladen? Dies kommt etwas auf den Port an den Ihr verwendet. Der microUSB Port bietet an einem passenden Ladegerät maximal 2A.

Der USB C Port hingegen schwankt zwischen 2,44A und 2,7A, ist also etwas schneller. Interessanterweise scheint es hier keine große Rolle zu spielen ob Ihr die Powerbank an einem passenden 3A Ladegerät ladet oder über ein USB A auf C Adapter-Kabel.

Selbst über ein Adapter Kabel genehmigte sich die Powerbank 2,7A, sofern an einem Ladegerät angeschlossen das mehr als 2,4A schafft.

Eine vollständige Ladung dauert damit zwischen 4 und 5 Stunden, je nach Port.

RAVPower wirbt in der Beschreibung seiner Powerbank damit, dass man auch beide Ports gleichzeitig verwenden kann. Dies kann ich allerdings nicht bestätigen! Es wird immer der erste Port verwendet den man anschließt, der zweite Port bleibt bei „0,00A“ stehen.

 

Fazit

Die RAVPower RP-PB078 10000mAh Powerbank kann man nur voll empfehlen, sofern Ihr ein Smartphone mit USB C habt, oder eins der neueren iPhones!

Starten wir aber am Anfang. Die RAVPower RP-PB078 besitzt eine sehr angenehme Größe für Ihr 10000mAh Kapazität (8919mAh echte Kapazität). Es gibt zwar durchaus noch etwas kompaktere 10000mAh Powerbanks, aber diese sind zum einen dicker, zum anderen haben diese eine meist schwächere Port Auswahl.

Die Portauswahl ist die größte Stärke der RAVPower RP-PB078! Neben einem klassischen 2,4A Port, welcher eine solide Leistung liefert, und einem microUSB Eingang, verfügt die Powerbank auch über einen 5V 3A USB C Port.

Dieser Port ist sauber eingebunden und bietet daher mit vielen Smartphones eine Schnelllade ähnliche Ladegeschwindigkeit, wie beispielsweise beim Apple iPhone X/Xs, Note 9, Google Pixel 2 usw.

Hinzu kommt natürlich die Flexibilität. Ihr könnt den normalen USB Ausgang nutzen oder USB C, ebenso könnt Ihr zum Aufladen microUSB oder USB C nutzen. Selbst wenn Ihr noch nicht voll im USB C Ökosystem seid, ist die Powerbank also klasse geeignet.

Aktuell gibt es beispielsweise keine Powerbank in der 10000mAH Klasse mit dem USB Power Delivery Standard, daher ist die RAVPower RP-PB078 aktuell die schnellste 10000mAh Powerbank in Kombination mit dem iPhone X/Xs!

Das Beste, RAVPower verlangt nicht mal einen Aufpreis. 24€ für 10000mAh ist ein sehr fairer Preis! Kurzum ich kann die RAVPower RP-PB078 10000mAh Powerbank voll empfehlen!

RAVPower RP-PB078
Angegebene Kapazität 10000mAh
Preis
Erreichte Kapazität 8919mAh@3,7V bzw. 33,003Wh
Erreichte Kapazität in % 89%
LED Taschenlampe
Wiederaufladegeschwindigkeit 2.7A
Geteste Geräte
Apple iPhone Xs Max ++
Samsung Galaxy Note 9 ++
Apple iPad Pro +
Google Pixel 2 XL ++
Huawei Mate 10 Pro +
Nintendo Switch +
Kapazität 89%
Verarbeitung 85%
Ladegeschwindigkeit 90%
Anschlüsse und Sonstige Features 95%
Lieferumfang und Verpackung 95%
Preis / Leistung ★★★★★
Testergebnis ★★★★★