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Der SwitchBot Meter Pro im Test, Smart Home CO2 Messung

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SwitchBot bietet mit dem Meter Pro ein interessantes Smart Home Thermometer / Raumklima-Messgerät an.

So kann dieses nicht nur die Temperatur und Luftfeuchtigkeit messen, sondern auch den CO2-Wert. Dieser kann für das Raumklima bzw. für den Wohlfühlfaktor sehr wichtig und interessant sein.

Dabei kann der SwitchBot Meter Pro wahlweise netzbetrieben oder auch mit Batterien arbeiten. Interessant!

Wollen wir uns den SwitchBot Meter Pro einmal in einem kleinen Test ansehen!

 

Der SwitchBot Meter Pro im Test

Bei dem SwitchBot Meter Pro handelt es sich um eine ca. 91 x 78 x 23 mm große Einheit. Rein optisch ist diese zunächst recht „unspektakulär“ und funktional gestaltet.

So wird die Front primär von einem großen Display eingenommen, welches dir im Betrieb die Messwerte anzeigt.

Das Gehäuse wiederum besteht aus einem weißen Kunststoff. Du kannst den Meter Pro wahlweise aufhängen oder aufstellen. Für letzteres besitzt dieser einen ausklappbaren Standfuß.

 

Flexible Stromversorgung

Die Stromversorgung des Meter Pro kann wahlweise via USB-C oder über 2x AA Batterien verlaufen.

Nutzt du allerdings die Batterien, reduziert sich das Messintervall, vor allem für die CO2-Messung. Im „Netzbetrieb“ wird die CO2-Messung jede Minute ausgeführt. Im Batteriebetrieb nur alle 30 Minuten.

Dafür soll allerdings ein Set Batterien auch bis zu einem Jahr halten.

 

Das Display

Der Meter Pro besitzt ein relativ großes LC-Display auf der Front. Dieses zeigt dir auch direkt alle Messwerte an.

Das Display ist dabei qualitativ gelungen und auch seitlich gut ablesbar. Allerdings ist dieses nicht beleuchtet, was gerade im Batteriebetrieb aber auch keine Überraschung ist.

 

Was kann der SwitchBot Meter Pro messen?

Welche Messwerte bzw. was zeigt dir der SwitchBot Meter Pro nun aber alles an?

  • Uhrzeit
  • Datum
  • Temperatur
  • Luftfeuchtigkeit
  • CO2 PPM

Hinzu kommt noch eine Einschätzung/Skala, wie das Raumklima ist und wie gut oder schlecht der CO2-Wert ist.

Das Spannende am Meter Pro ist die CO2-Messung. Diese ist auch der Grund für den gehobenen Preis.

 

Mit NDIR-Sensor

Viele Messgeräte, die mit einer CO2-Messung werben, nutzen gar keinen echten CO2-Sensor, sondern messen den VOC-Wert. Anhand dieser VOC-Messung wird dann der CO2-Wert geschätzt.

Erfreulicherweise nutzt der Meter Pro allerdings einen „echten“ NDIR-Sensor.

Ein NDIR-Sensor misst CO2, indem er Infrarotlicht durch die Luft schickt und erfasst, wie stark bestimmte Wellenlängen vom CO2 absorbiert werden. Aus dem Verhältnis von gesendetem zu empfangenem Licht berechnet er die CO2-Konzentration in ppm.

Diese Sensoren sollten genaue und echte Werte liefern können.

 

App-Funktionen

Der SwitchBot Meter Pro verfügt über Bluetooth und kann darüber mit deinem Smartphone und der SwitchBot App verbunden werden.

Aufgrund der Bluetooth-Verbindung ist die Reichweite natürlich eingeschränkt und es gibt keine „dauerhafte“ Datenübertragung. Daten werden nur punktuell bei der Nutzung der App übertragen.

Allerdings hast du einen der SwitchBot Hubs, dann kann sich der Hub via Bluetooth mit dem Meter Pro verbinden und dann die Daten konstant an die App weiterleiten, so dass du auf diese auch aus der Ferne zugreifen kannst.

Ebenso lassen sich dann Verknüpfungen erstellen: wenn Temperatur über Wert X, dann schalte SwitchBot Gerät Y ein usw. Auch kannst du hier Warnmeldungen über die App einstellen, beispielsweise wenn die Temperatur über oder unter einen von dir festgelegten Wert steigt oder sinkt.

Die SwitchBot App ist dabei generell recht gut und hochwertig gemacht. Es gibt auch Diagramme für die Historie, welche aber bei mir mit einer reinen Bluetooth-Verbindung „lückenhaft“ waren.

 

Perfekter Home Assistant Support

Pluspunkte gibt es für die Home Assistant Unterstützung von SwitchBot. So lassen sich beim Home Assistant Daten des Sensors über die Cloud abrufen, aber auch lokal via Bluetooth.

Ja, du kannst deinen Home Assistant via Bluetooth mit dem Meter Pro verbinden und darüber dann die Daten mitloggen. Das Update-Intervall für Temperatur und Luftfeuchtigkeit ist 5 Minuten im Batteriebetrieb und 30 Minuten für den CO2-Sensor.

 

Wie genau sind die Messwerte?

Nun stellt sich aber die Frage: Wie genau sind die Messwerte des Meter Pros? Ich vergleiche diese im Folgenden mit dem air-Q basic, einem 440€ professionellen Luftqualitätsmessgerät.

Starten wir hier zunächst mit den „einfachen“ Werten, also Temperatur und Luftfeuchtigkeit.

Und die Messwerte sehen ziemlich gut aus! Verglichen zum Air-Q haben wir eine Abweichung im Bereich 0,2 – 0,3 Grad im Schnitt, was absolut ok ist. Genauere Temperatursensoren zu bekommen ist kaum möglich.

Aber viel spannender ist der CO2-Wert.

So misst der Air-Q Basic in meiner Wohnung einen CO2-Wert im Bereich 400 – 550 ppm. Der Meter Pro hingegen ist im Bereich 400 – 450 ppm unterwegs.

Der Meter Pro misst also deutlich niedriger, aber zeigt die genau gleichen Tendenzen wie der  air-Q basic.

Ähnliches gilt auch wenn sich mehrere Personen im Raum aufhalten. Hier steigen die Messwerte deutlich an und lassen sich CO2 Werte über 800 ppm beobachten. Weiterhin etwas niedrigere Werte als beim air-Q basic, aber die gleiche Tendenz. Dies zeigt auch ganz eindeutig das der Sensor auf CO2 Veränderungen durch mehrere Personen im Raum reagiert und die Werte nicht nur erdacht sein. 

Ich denke, für eine normale Heimnutzung ist die CO2-Messung ok, um eine gewisse Tendenz einzuschätzen. Aber erfordert deine Anwendung maximale Präzision, solltest du zu einem anderen Messgerät greifen. Allerdings sind mir hier auch keine batteriebetriebenen Alternativen bekannt.

 

Fazit

Der SwitchBot Meter Pro ist ein durchaus interessantes Smart Home Messgerät, das sich vor allem durch seine echte CO2-Messung via NDIR-Sensor von der Masse abhebt. Während viele günstigere Alternativen nur VOC-Werte schätzen, liefert der Meter Pro tatsächliche CO2-Messungen.

Die Stärken:

  • Echte CO2-Messung mit NDIR-Sensor statt geschätzter Werte
  • Flexible Stromversorgung (USB-C oder Batterien)
  • Sehr genaue Temperatur- und Luftfeuchtigkeitsmessung (±0,2-0,3°C)
  • Ausgezeichnete Home Assistant Integration
  • Hochwertige SwitchBot App mit Diagrammen und Automatisierungen
  • Bis zu einem Jahr Batterielaufzeit
  • Funktionales, gut ablesbares Display

Die Schwächen:

  • CO2-Messung weniger präzise als professionelle Geräte
  • Reduziertes Messintervall im Batteriebetrieb
  • Display nicht beleuchtet
  • Bluetooth-Reichweite begrenzt (ohne Hub)
  • Höherer Preis durch CO2-Sensor

Der Meter Pro ist ideal für Smart Home Enthusiasten, die eine echte CO2-Überwachung wünschen, ohne gleich mehrere hundert Euro für Profi-Geräte ausgeben zu wollen. Besonders in Kombination mit anderen SwitchBot-Geräten oder Home Assistant entfaltet er sein volles Potenzial durch Automatisierungen und das konstante Loggen der Werte.

Benötigst du hingegen maximale CO2-Messpräzision für professionelle Anwendungen, solltest du zu teureren Alternativen greifen. Für den normalen Heimgebrauch zur Raumklima-Überwachung ist der Meter Pro jedoch eine solide Wahl mit einem fairen Preis-Leistungs-Verhältnis.

 

Govee Tischlampe 2 Pro x JBL im Test 2025 – Lohnt sich das 169€ Hybrid-Gerät?

Der Beleuchtungshersteller Govee bietet mit der „Tischlampe 2 Pro x Sound von JBL“ ein neues Hybridprodukt an.

Wie der Name schon vermuten lässt, handelt es sich hierbei um eine Mischung aus einer Deko-Tischlampe und einem Bluetooth-Lautsprecher.

So soll sie nicht nur auf Wunsch schönes Licht bieten, sondern auch einen guten Klang, wenn du dies wünschst. Dabei können die 210 verbauten LEDs natürlich auch passend zur Musik leuchten.

Für das gute Stück, das in Zusammenarbeit mit JBL entstanden ist, werden allerdings auch satte 169 € fällig. Ist dieser Preis gerechtfertigt?

Finden wir es im Test heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an Govee für das Zur-Verfügung-Stellen der Tischlampe 2 Pro x Sound von JBL für diesen Test.

 

Die Govee Tischlampe 2 Pro x Sound von JBL im Test

Die Govee Tischlampe 2 Pro setzt auf ein sehr schlichtes, aber modernes Design. So besitzt diese ein „aufrechtes“ Pillen-Design.

Dabei sind die oberen 80 % in einem weißen Design gehalten. Der untere Teil ist durchsichtig mit einem Spiegel im Inneren.

Die 210 LEDs der Tischlampe sind unter der weißen Abdeckung versteckt, die als Weichzeichnungsschicht dient. Die Lautsprecheröffnung ist auf der Oberseite, wo auch die Steuerungselemente sind.

Die Stromversorgung läuft über einen USB-C-Port auf der Unterseite. Dieser ist allerdings in einem etwas ungünstigen Winkel angebracht, sodass effektiv nur das beiliegende USB-C-Kabel passen wird.

 

Überschaubare Akkulaufzeit

Ein Punkt, bei dem die Govee Tischlampe 2 Pro x Sound etwas schwächelt, ist beim Akku.

So schwankt die Akkulaufzeit natürlich massiv, je nachdem, ob du nur Musik hörst oder Licht an hast oder beides. Auch je nach Lichtart schwankt die Laufzeit massiv.

Du kannst im Normalfall mit einer Laufzeit von ± 4 Stunden ausgehen. Diese kann aber auch unter 2 Stunden fallen, wenn du beispielsweise das Licht auf maximale Helligkeit stellst.

Damit ist die Lampe primär für den Netzbetrieb gedacht und gemacht und nur zum gelegentlichen Mitnehmen in den Garten oder Aufstellen auf den Tisch geeignet.

 

Kein Netzteil im Lieferumfang

Leider befindet sich bei der Govee Tischlampe 2 Pro x Sound kein Netzteil im Lieferumfang!

Grundsätzlich wird die Lampe aber via USB-C geladen und akzeptiert universelle Netzteile. Allerdings sollte dieses eine 15-V-Spannungsstufe nach USB-PD mitbringen, wie es bei 30W+-Ladegeräten üblich ist.

Daher hätte ich es auch im Anbetracht des Preises schön gefunden, wenn bereits ein passendes Netzteil beigelegen hätte.

 

WLAN, Bluetooth und Matter 

Natürlich lässt sich die Lampe über die Govee-App steuern, dieselbe App, die du auch für deine anderen Govee-Lampen nutzt. Dabei gibt es gleich zwei Verbindungswege:

Du kannst die App per Bluetooth oder WLAN mit der Lampe koppeln.

WLAN ist völlig optional; reicht dir die kurze Reichweite von Bluetooth, dann brauchst du das Kabel nicht zu benutzen.

Neben den klassischen Optionen unterstützt die Lampe auch den universellen Matter-Standard. Damit lässt sie sich problemlos in dein Smart-Home-Ökosystem integrieren und steuern. Theoretisch könntest du sogar ganz ohne Govee-App auskommen. Ich würde dir das allerdings nur mit Vorsicht empfehlen, denn der Funktionsumfang über Matter ist deutlich eingeschränkter.

 

Govee-App: Vielseitige Steuerung

Die Govee-App bietet einen umfangreichen Satz an Funktionen und Konfigurationsmöglichkeiten, Designs, Farben, Muster, alles.

Der farbenfrohe Interface-Ansatz kann bei der ersten Nutzung etwas überwältigend wirken, aber sobald du die Übersicht hast, gefällt sie dir sicher sehr gut.

Wenn du einfach auf das Lampen-Icon in der App tippst, kannst du sie sofort steuern. Dort stehen dir hunderte Optionen zur Verfügung:

  • Einfache einfarbige Beleuchtung
  • Grundlegende Muster
  • Komplexe Szenen
  • Musikabgestimmte Lichteffekte

Und wenn du kreativ werden willst: Erstelle ganz eigene „freie“ Muster nach deinem Geschmack.

Wichtig: Diese Steuerung bezieht sich auf den Beleuchtungsaspekt.

 

Musik via Bluetooth

Willst du Musik über die Govee Tischlampe 2 Pro hören, musst du diese gesondert nochmal via Bluetooth verbinden.

Eine Musikwiedergabe via WLAN ist nicht möglich.

 

Erstaunlich guter Klang

Im ersten Moment war ich bei der Govee Tischlampe 2 Pro etwas skeptisch, was den Klang betrifft. Wir scheinen hier lediglich einen mittelgroßen Treiber auf der Oberseite zu haben.

Zwar wurde der Klangteil in Zusammenarbeit mit JBL erstellt, dennoch kann auch JBL nicht zaubern.

Erfreulicherweise klingt die Govee Tischlampe 2 Pro aber signifikant besser, als ich es anhand dieses Aufbaus erwartet hätte.

So bietet diese zunächst einmal ziemlich gute Höhen. Diese sind sauber und ausreichend brillant. Dabei sind sie aber auch nicht zu scharf oder brillant. Es ist zwar zu hören, dass diese nicht direktional auf den Hörer gerichtet sind – wir haben hier ein 360-Grad-Design –, aber ich habe an den Höhen nichts zu bemängeln.

Zumal auch der Bass gut ist! So liefert der Lautsprecher einen runden und guten Bass, der aber auch nicht erzwungen klingt.

Allgemein klingt die Govee Tischlampe 2 Pro erfreulich natürlich und unverfälscht. Der Bass, die Höhen und sogar die Mitten sind recht gut balanciert ohne, dass der Lautsprecher langweilig klingt.

Kurzum: Die Govee Tischlampe 2 Pro x Sound von JBL ist wohlklingend. Ist sie geeignet, ein großes Wohnzimmer partytauglich zu beschallen? Nein! Bekommst du für 150 € bessere Bluetooth-Lautsprecher? Ja, absolut.

Dennoch macht diese für ein integriertes Feature in einer Lampe klanglich einen guten Eindruck, beispielsweise auf dem Nachtisch, beim „Candlelight Dinner“ oder auch als Hintergrund-Untermalung beim Grillen mit Freunden.

 

Tolles Licht!

Laut Govee sind in der Tischlampe 2 Pro 210 LEDs verbaut, rundum. Dies ist auch absolut glaubwürdig.

Der obere weiße Teil der Lampe ist weniger eine Lampe und viel mehr eine Art „LED-Display“. So kann die Lampe hier natürlich klassisch einfarbig leuchten, aber auch komplexe Muster darstellen.

Es können beispielsweise Lichtkugeln über die Lampe wandern, jeder Bereich der Lampe kann unterschiedlich leuchten, es können Lichtmuster von links nach rechts, rechts nach links, von oben nach unten usw. verlaufen.

Dabei laufen die Animationen auch grundsätzlich sehr schön weich. Spannenderweise neigen sie nur dann etwas zum Ruckeln, wenn diese zu langsam eingestellt werden.

Grundsätzlich sind aber die Beleuchtungsmuster toll!

Auch die Helligkeit bei bunten Farben ist gut, aber hier ist die Lampe ganz klar ein Akzentlicht. Bei den weißen Lichtfarben ist die Lampe signifikant heller und kann auch einen kleinen Tisch mit einem stimmungsvollen Licht erleuchten.

 

Fazit

Wenn du eine Lampe suchst, die nicht nur dein Zimmer ins richtige Licht taucht, sondern auch noch mit einem überraschend klaren Klang für deine Lieblingsmusik sorgt, dann ist die Govee Tischlampe 2 Pro × Sound von JBL genau das Richtige für dich. Die 210 LEDs liefern ein lebendiges und vielseitiges Farbspiel, vom sanften Weiß bis zu dynamischen Mustern, die sich perfekt an deine Stimmung anpassen lassen. Und wenn du zusätzlich etwas Musik hören möchtest, bietet der integrierte Lautsprecher dank JBL-Technologie einen ausgewogenen Klang mit ordentlichem Bass und klaren Höhen.

Allerdings muss man bei diesem Premium-Hybrid auch die wenigen Schwachstellen nicht ignorieren. Der Preis von 169 € liegt definitiv im gehobenen Segment. Für eine Lampe mit Bluetooth-Audio und einer Smart-Home-Integration ist das zwar nachvollziehbar, aber dennoch eher als Luxusartikel einzustufen. Zudem fehlt ein Netzteil im Lieferumfang, sodass du sofort ein passendes USB-PD-Netzteil anschaffen musst. Und wenn es um die Akkulaufzeit geht: 4 Stunden sind schon etwas knapp, besonders bei intensiver Licht- und Musikanwendung.

Angebot
Govee Tischlampe 2 Pro x Sound von JBL (Kein Adapter), kabellose LED...

✅ Pro:

  • Beeindruckende Lichteffekte: 210 LEDs ermöglichen vielseitige Muster und Animationen
  • Überraschend guter Klang: Ausgewogener Sound mit ordentlichem Bass und klaren Höhen dank JBL-Kooperation
  • Modernes Design
  • Smart-Home-Integration: WLAN, Bluetooth und Matter-Unterstützung
  • Vielseitige App-Steuerung
  • 360-Grad-Beleuchtung und Klang

❌ Kontra:

  • Gehobener Preis
  • Kurze Akkulaufzeit: Nur ±4 Stunden, bei maximaler Helligkeit unter 2 Stunden
  • Kein Netzteil enthalten: USB-PD-Ladegerät muss separat gekauft werden

Kurz gesagt: Lichtqualität und Klang sind hier von guter Qualität, das Design wirkt modern und funktional. Der Preis und die Stromversorgung bleiben jedoch ein wenig hoch angesetzt, wenn man die Lampe nur als dekoratives Accessoire nutzen möchte. Für alle, die auf der Suche nach einem stilvollen, vielseitigen Licht- und Audio-Erlebnis für den Alltag oder besondere Anlässe sind, lohnt sich das Produkt. Allerdings bedenke, dass du natürlich einen reinen Bluetooth-Lautsprecher in dieser Preisklasse finden kannst, der besser klingt. Der reine Bluetooth-Lautsprecher-Teil ist hier in der 60–80-€-Preis-Leistungs-Klasse angesiedelt.

Google Pixel Flex Dual‑Port‑Ladegerät 67 W – Test, Leistung & Preis

Google bietet passend zu seinen Pixel‑Smartphones derzeit zwei USB‑C‑Ladegeräte an. Als „Basis“-Ladegerät haben wir hier das GPVR9 45 W‑Gerät.

Allerdings gibt es jetzt mit dem Pixel Flex Dual Port eine neue Option. Dabei handelt es sich um ein Dual‑Port‑USB‑C‑Ladegerät, das über eine maximale Leistung von 67 W verfügt.

Damit hat dieses Gerät ordentlich Power! Aber wie sieht es in der Praxis aus? Kann sich das Ladegerät von der chinesischen Konkurrenz abheben? Besser wäre es, denn Google verlangt satte 65 € für dieses Gerät!

Finden wir es im Test heraus!

 

Das Google Pixel Flex Dual Port 67‑W-USB‑C-Schnellladegerät im Test

Rein was das Design angeht, haben wir hier ein ungewöhnliches Ladegerät. So setzt das Google GGDH9 (das ist die Modellnummer des Pixel Flex Dual Port 67‑W-USB‑C-Schnellladegeräts) auf ein halbrundes Design.

Dabei hat es eine weiße Färbung mit einer leicht matten Textur, die etwas in Richtung Eierschale geht.

Hierdurch wirkt das Ladegerät sehr elegant, schlicht und schick! Es fühlt sich in der Hand auch durchaus hochwertig an.

Haptisch und optisch haben wir hier ein Premium-Ladegerät vor uns, was in Bezug auf den gewaltigen Preis gerecht wird.

Allerdings ist das Pixel Flex Dual Port Ladegerät etwas größerer Natur. So misst es 66 × 56,5 × 27,4 mm und wiegt 149 g.

Damit ist es ein Stück größer und schwerer als viele Konkurrenten, z. B. der CUKTECH GaN Charger 65W oder der Ugreen Nexode Pro 65W.

 

Anschlüsse und USB‑PD‑Stufen

Das Google Pixel Flex Dual Port 67‑W-USB‑C-Schnellladegerät besitzt, wie der Name es schon vermuten lässt, zwei USB-C-Ports.

  • USB C – 67 W USB‑PD – 5 V/3 A, 9 V/3 A, 15 V/4 A, 20 V/3,35 A

Beide Ports haben jeweils eine maximale Leistung von 67 W und sind also grundsätzlich identisch.

Allerdings gibt es beim genauen Blick auf die Leistungsstufen zwei Auffälligkeiten:

  1. Google verzichtet auf die 12‑V-Spannungsstufe.
  2. Das Ladegerät bietet eine ungewöhnliche 15 V/4 A‑Stufe an.

Eine Handvoll Hersteller verzichtet auf die 12‑V-Stufe bei ihren USB‑PD-Ladegeräten, da diese in der Praxis recht selten genutzt wird und daher meist nicht tragisch ist. Es kann jedoch Situationen geben, in denen ein Gerät die 12‑V-Stufe benötigt und dann eventuell nicht oder langsamer lädt.

Etwas, das ich zuvor noch nie gesehen habe, ist die 15 V/4 A‑Stufe. Normalerweise gehen die normalen USB‑Power-Delivery‑Stufen „nur“ bis 3 A, außer der 20‑V‑Stufe. Ich weiß nicht, welches Gerät 15 V/4 A nach dem normalen USB‑PD‑Standard benötigt, aber falls es solch ein Gerät gibt, hat es dieses Ladegerät.

 

Leistungsverteilung

Das Ladegerät kann maximal 67 W ausgeben – wahlweise über jeden der beiden Ports. Wenn du beide Ports gleichzeitig nutzt, verteilt sich die Leistung.

Normalerweise bieten USB‑PD-Ladegeräte eine „statische“ Verteilung der Leistung: wenn du zwei Ports belegst, wird die Leistung nach einem fixen Schema verteilt, egal wie viel Leistung wirklich genutzt wird.

Grundsätzlich haben wir das hier auch. So erhalten beide Ports jeweils 33 W – also eine absolut gleichmäßige Verteilung.

Allerdings kann das Ladegerät Pixel‑Smartphones erkennen und diesen eine höhere Priorität geben:

„Beim gleichzeitigen Laden von zwei Geräten werden Pixel-Smartphones erkannt und priorisiert, sodass dein Smartphone zuerst und schnell vollständig geladen wird.“

 

PPS und AVS

Google’s Pixel-Smartphones legen großen Wert auf den PPS-Standard. Mehr dazu beispielsweise in meinem Artikel „Ladeanalyse Google Pixel 10 Pro XL – wie schnell lädt es und welche Ladestandards werden genutzt?“

Daher ist es keine Überraschung, dass auch das Google GGDH9 umfangreich PPS unterstützt:

  • 5–16 V bei bis zu 4 A
  • 5–21 V bei bis zu 3,35 A

Dies ist eine gute PPS-Unterstützung. Zwar wäre noch eine 5–11 V-Stufe bei bis zu 5 A nett gewesen, für ältere Samsung-Smartphones, aber die Google-Pixel-Modelle erreichen hier ihr volles Ladetempo.

Spannenderweise unterstützt das Ladegerät auch den AVS‑Standard, welchen ich bisher noch nie in der Praxis irgendwo genutzt gesehen habe:

  • 9–20 V – 4 A / 3,35 A

Exotisch, aber besser als brauchen.

 

Belastungstest bestanden

Ich habe das Google Pixel Flex Dual Port Ladegerät über eine Zeit von 5 Stunden mit den vollen 67 W belastet.

Dies geschah mithilfe einer elektronischen Last und sollte zeigen, ob das Gerät Temperaturprobleme bzw. eine Temperatur-Drosselung besitzt.

Erfreulicherweise konnte das Ladegerät konstant die volle Leistung bereitstellen, ohne eine Drosselung.

 

Für welche Geräte?

Zwar bewirbt Google das Ladegerät speziell für seine Pixel-Smartphones, aber im Kern haben wir hier ein USB-Power-Delivery-Ladegerät.

So eignet sich dieses nicht nur für Pixel-Smartphones, sondern auch beispielsweise für die Apple iPhones. Prinzipiell ist das Ladegerät in der Lage, alle iPhones mit dem vollen Tempo zu laden.

Auch für die neueren Samsung-Smartphones ist das Ladegerät gut geeignet. Allerdings kann es sein, dass das 45 W‑Super‑Schnellladen bei älteren Samsung‑Smartphones nicht funktioniert, da die 5–11 V/5 A PPS‑Stufe fehlt.

 

Hohe Spannungen!

Wo es leider eine Auffälligkeit beim Google Pixel Flex Dual Port 67‑W-USB‑C-Schnellladegerät gab, war bei der Spannung.

So überschreitet das Ladegerät genau genommen das Spannungslimit des USB-Power-Delivery-Standards.

Der USB‑PD‑Standard erlaubt eine Spannung von 5 V mit einer Abweichung von ± 5 %. Entsprechend ist das obere Limit 5,25 V.

Das GGDH9 zeigte bei mir allerdings 5,4 V an. Auch bei der 9‑V-Spannung sind wir nur ganz knapp in den Grenzwerten.

Ist dies in der Praxis ein Problem? Kann es Geräte beschädigen? Ich denke nicht, dass dies ein Problem in der Praxis ist. Wir messen hier vor dem USB-C-Ladekabel. Diese 5,4 V kommen also nicht bei deinem Smartphone an, sondern es gibt hier durch die Steckverbindungen und das Kabel einen Spannungsabfall. Daher wird dies in der Praxis alles halb so wild sein. Dennoch ist es „unschön“.

 

Effizienz

Wo es wieder etwas schöner aussieht, ist bei der Effizienz.

Sie schwankt zwischen 85,9 % und 92,1 %. Dies ist ein sehr gutes Abschneiden, womit das Ladegerät überdurchschnittlich effizient ist.

 

Fazit

An sich ist das Google Pixel Flex Dual Port 67‑W-USB‑C-Schnellladegerät kein schlechtes Gerät.

Es ist sehr hochwertig gestaltet und ist gerade bei der PPS- und AVS-Unterstützung sehr modern!

Hierdurch ist es erwartungsgemäß ideal für die Google-Pixel-Smartphones und in der Lage, zwei Pixel-Smartphones gleichzeitig schnell zu laden – super! Auch die Effizienz ist mit 85,6 % bis 92,1 % hervorragend.

Allerdings ist der Preis mit rund 65 € extrem saftig! Ja, die bis 21 V PPS‑Range (welche die Pixel‑XL‑Modelle bevorzugen) ist bei einem Ladegerät der 60 W‑Klasse sehr selten, was hier etwas Alleinstellungsmerkmal ist.

Aber dennoch denke ich, dass sich dieses Ladegerät wirklich nur lohnt, wenn du ein harter Google-Pixel-Fan bist und vielleicht auch zwei Pixel-Smartphones im Haushalt hast, die gleichzeitig mit dem vollen Tempo laden sollen.

Ansonsten denke ich, dass du mit einem Ladegerät wie dem CUKTECH GaN Charger 65W gut bedient bist.

Tipp: Edifier WLAN Lautsprecher mit Webradio und echtem Multiroom dank WiiM App!

Wir haben uns vor einer Weile bereits zwei WLAN Lautsprecher von Edifier angesehen, den Edifier S1000W und den Edifier MS50A.

Beide hervorragende WLAN Lautsprecher mit vor allem einem Top-Klang! Allerdings ließ der Funktionsumfang der Edifier WLAN Lautsprecher doch sehr zu wünschen übrig.

Diese unterstützen nur die Wiedergabe über Alexa, Bluetooth und Spotify Connect.

Allerdings ist es möglich, Webradio und viele andere Dienste mit den Edifier WLAN Lautsprechern zu nutzen, und das ohne weitere Hardware!

So ist mir per Zufall aufgefallen, dass die WiiM Home App, welche eigentlich für die Premium Netzwerk Streamer gedacht ist, auch mit den Edifier Lautsprechern zusammenarbeitet und eine deutlich umfangreichere Funktionalität erlaubt!

 

WiiM Home = App für Edifier Smart Speaker?!

Normalerweise bietet Edifier für seine Smart Speaker keine richtige Steuerungs-App an.

Allerdings wurden bei mir sowohl der S1000W wie auch der MS50A von der WiiM Home App erkannt und ließen sich über diese steuern!

 

Welche Funktionen bietet die WiiM Home App in Kombination mit den Edifier WLAN Lautsprechern?

  • Webradio via TuneIn
  • Amazon Music
  • Napster
  • TIDAL
  • vTuner
  • Musik lokal streamen

Dies komplett zusätzlich zu dem Basis-Funktionsumfang.

Auch mit Multiroom

Über die WiiM Home App lassen sich auch mehrere Lautsprecher zu einem Multi-Room System verknüpfen.

Dabei funktioniert auch die Wiedergabe von Spotify Connect usw. im Multiroom, das via WiiM Home eingerichtet wurde.

 

Woher kommt die Kompatibilität? Linkplay!

Aber wie kann das sein, dass die Edifier mit WiiM kompatibel sind? Der Hersteller WiiM gehört zum Unternehmen Linkplay.

Linkplay bietet „Turnkey-Lösungen“ für andere Unternehmen an, die Netzwerklautsprecher bauen wollen. Linkplay übernimmt hier also die Entwicklung der Software-Komponente.

Ein Kunde von Linkplay ist Edifier. Vermutlich kommt hier im Hintergrund einfach die WiiM Software bei den Edifier WLAN Lautsprechern in abgespeckter Version zum Einsatz, was eine inoffizielle Unterstützung zur WiiM Home App erlaubt.

 

Deutlich erweiterter Funktionsumfang!

Nutzt du die WiiM Home App mit deinen Edifier WLAN Lautsprechern, erhältst du einen signifikant erhöhten Funktionsumfang!

Erstaunlich ist, dass diese Kompatibilität anscheinend nirgends offiziell dokumentiert ist. Auch ich bin per Zufall darüber gestolpert, dass das WiiM Home Ökosystem mit dem Edifier S1000W und dem Edifier MS50A kompatibel ist.

Herausragendes Bild! 4K OLED + 240 Hz + ProArt! ASUS ProArt OLED PA32UCDM im Test

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Mit dem PA32UCDM bietet ASUS unter seinem ProArt Branding einen auf den ersten Blick fantastischen Monitor für Fotografen und Content Creator an.

Das Herzstück des PA32UCDM ist das 31,5 Zoll QD-OLED Panel der 3. Generation, welches mit 4K Auflösung und sogar einer Bildwiederholungsrate von satten 240 Hz mitbringt.

Dabei soll der Monitor 100% sRGB und 99% DCI-P3 Farbraum abdecken.

WOW! Klingt doch richtig gut und ist auch noch in einem sehr edlen Gehäuse verpackt.

Allerdings für diese Kombination möchte ASUS auch satte 1600€ haben! Ebenfalls WOW!

Ich bin leidenschaftlicher Fotograf und war lange Zeit auf der Suche nach meinem „Endgame“ Monitor und ich hoffe, diesen mit dem ASUS ProArt Display OLED PA32UCDM gefunden zu haben.

Mehr dazu im Test!

 

Der ASUS ProArt OLED PA32UCDM im Test

Normalerweise sind ASUS ProArt Monitore etwas „klassischer“ gestaltet. Diese sind oftmals etwas größer und klobiger, Funktionalität steht hier normalerweise klar im Vordergrund.

Der PA32UCDM hebt sich hier etwas ab. So wirkt der Monitor fast wie ein Apple Produkt. Wir haben ein extrem hochwertiges Aluminium Gehäuse und Standfuß, welche sehr schlank und geradlinig gestaltet sind.

Rein optisch ist der ASUS ProArt OLED PA32UCDM einer der schönsten und wertigsten Monitore auf dem Markt. Solltest du planen, ihn mit Apple Produkten zu nutzen, würde dieser sich nahtlos in die Designsprache einfügen.

Auch qualitativ gibt es nichts zu bemängeln! Ganz im Gegenteil, der Mechanismus für die Höhenverstellung ist sehr wertig und der Standfuß extrem stabil. Dies liegt auch am vergleichsweise hohen Gewicht des PA32UCDM, was diesem eine gewisse Standsicherheit gibt.

Auf Seiten der Ergonomie lässt sich das Display in der Höhe, dem Winkel und der Ausrichtung verstellen.

Eine VESA Halterung wird ebenso unterstützt.

Die Steuerung des Monitors erfolgt über auf der unteren Rückseite angebrachte Tasten und einem kleinen Joystick. Das OSD und auch die Steuerung sind dabei generell gelungen.

 

Anschlüsse des ASUS ProArt PA32UCDM

Die Anschlüsse des PA32UCDM sind etwas speziell:

  • 2x USB C / Thunderbolt 4
  • 1x HDMI 2.1
  • 1x USB C 3.1 Ausgang
  • 1x USB A 3.1 Ausgang

Wir haben hier einen Monitor mit im Maximum 4K und 240 Hz. Das ist ein Problem, denn weder Thunderbolt 4 (DisplayPort 1.4) noch HDMI 2.1 haben hierfür genug Bandbreite.

Damit 4K 240 Hz möglich sind, nutzt der PA32UCDM Display Stream Compression.

Es ist etwas schade, dass wir hier noch kein DisplayPort 2.0/2.1 haben. Allerdings ist DSC in der Regel kein Drama.

An den 2x USB C / Thunderbolt 4 Ports merkst du aber auch schon, dass sich der Monitor durchaus ein großes Stück an Notebook-Nutzer richtet. Hierzu passen auch die 96 W, die der Monitor über den primären USB C Port zur Verfügung stellen kann, um ein Notebook zu versorgen.

 

Die Technik

ASUS ProArt Display OLED PA32UCDM

  • 31,5 Zoll
  • 3840 x 2160 Pixel
  • 240 Hz Bildwiederholungsrate
  • QD-OLED Panel
  • 250cd/m² Helligkeit
  • 1000cd/m² maximale Helligkeit
  • VESA DisplayHDR True Black 400
  • 100% sRGB, 99% DCI-P3

Messgerät

Als Messgerät kam in diesem Test der Datacolor Spyder X Elite zum Einsatz.

 

Auflösung und Panel

Das Highlight am PA32UCDM ist das Panel. Wir haben hier ein großes 31,5 Zoll QD-OLED Panel aus dem Hause Samsung.

Dabei handelt es sich um ein QD-OLED Panel der 3. Generation. QD-OLED Panels haben teils aufgrund der Pixelstruktur Probleme mit einer scharfen Textdarstellung. Allerdings sind diese Probleme in der 3. Generation mittlerweile sehr reduziert, gerade in Kombination mit der hohen Auflösung.

Wir haben hier 4K bzw. 3840 x 2160 Pixel, was sehr guten 140 PPI entspricht.

Damit liefert der Monitor ein wunderbar klares und brillantes Bild. Dies auch dank der Hochglanzoberfläche. Diese sorgt zwar für etwas mehr Spiegelungen, aber macht das Bild subjektiv noch ein gutes Stück schärfer und brillanter als ein mattes Panel.

 

Farbraum

ASUS wirbt beim PA32UCDM mit einer 100% sRGB Farbraumabdeckung und 99% DCI-P3.

Diese Angaben kann ich auch fast genau bestätigen:

  • 100% sRGB
  • 98% DCI-P3
  • 94% AdobeRGB

Dies sind hervorragende Werte! 100% sRGB ist mittlerweile nicht mehr so spektakulär, aber 98% bzw. 99% DCI-P3 schaffen nicht viele Monitore. Hier zeigt sich die Stärke der QD-OLED Modelle.

sRGB AdobeRGB P3
ASUS ProArt PA32UCR-K 100% 100% 95%
Philips 27E1N8900 100% 99% 98%
Philips 27B1U7903 100% 98% 98%
LC-Power LC-M27-QHD-165  100% 96% 94%
ASUS ProArt PA32UCDM 100% 94% 98%
LC-Power LC-M16-4K-UHD-P-OLED 100% 94% 100%
LC-Power LC-M27-4K-UHD-144 100% 94% 93%
AOC Q27G3XMN 100% 93% 95%
LG UltraGear 34GK950F 100% 89%
Alienware AW3420DW 100% 89%
KTC H27T22 100% 87% 95%
ASUS ProArt PA27UCGE 100% 86% 92%
HUAWEI MateView 28 Zoll 100% 86% 94%
LC-Power LC-M27-4K-UHD-144-V2  100% 87% 93%
LC-Power LC-M34-UWQHD-144-C-K 100% 84% 90%
LC-Power LC-M27-QHD-240-C-K 100% 83% 91%
HUAWEI MateView SE 23,8 Zoll 100% 82% 91%
LC-Power LC-M34-Q-C-PRO 100% 82% 87%
Samsung C34F791 100% 82%
Dell P3421W 100% 80% 86%
ASUS ROG Strix XG35VQ 100% 78%
BenQ EX3501R 100% 78%
HP X27q 99% 77% 84%
BenQ MOBIUZ EX2710 98% 77%
ASUS MX38VC 99% 75%
LG 34UC99-W 98% 76%
Alienware AW2521HFL 97% 76% 73%
Dell U3419W 98% 73%
LC-Power LC-M34-UWQHD-100-C 92% 71%
LC-Power LC-M34-UWQHD-100-C-V2 92% 71% 72%

 

Kalibrierung

Der PA32UCDM kommt werkskalibriert. Allerdings kannst du diesen auch „intern“ nachkalibrieren. So bietet ASUS eine Software an, welche es erlaubt, mit diversen Colorimetern direkt eine Kalibrierung im Monitor vorzunehmen und zu speichern.

So kannst du den Monitor unabhängig vom angeschlossenen Computer kalibrieren, falls nötig.

Aber wie gut ist die Kalibrierung vom Werk aus?

Gut! Der Monitor erreichte bei mir ein DeltaE von 0,78 im Schnitt und 1,81 im Maximum. Dies sind hervorragende Werte!

Damit ist der Monitor wie beworben perfekt für Fotografen, Videografen und Content Creator geeignet.

 

Helligkeit, das OLED Problem

OLED PC Monitore haben in der Regel eine große Schwäche, das ist die Helligkeit. So wird hier meist mit einer sehr hohen Spitzenhelligkeit geworben, wie beispielsweise hier mit 1000 cd/m². Allerdings wird diese nur im HDR-Modus erreicht und auch nur dann, wenn 1-5% des Bildes weiß sind. Je größer die weiße Fläche ist, desto mehr wird das Bild gedimmt.

So bietet der PA32UCDM laut ASUS nur 250 cd/m² konstante Helligkeit. Dies ist ± der gleiche Wert wie bei allen gängigen OLED PC Monitoren.

Erschwerend kommt hier hinzu, dass wir ein Hochglanz QD-OLED Panel haben. Hochglanzpanels reflektieren recht stark und QD-OLED Panels erscheinen bei direkter Lichteinstrahlung „grau“.

Welche Helligkeit konnte ich nun aber messen?

Ich konnte eine maximale Helligkeit von 244 cd/m² messen. Für einen OLED Monitor ein üblicher Wert.

244 cd/m² reichen im Normalfall aus. Hast du allerdings einen besonders hellen Raum, Lichtquellen (Fenster) hinter dir oder direkt hinter dem Monitor, dann würde ich den ASUS PA32UCDM nicht oder nur bedingt empfehlen.

Im Gegenzug haben OLED Monitore wiederum eine absolut perfekte Ausleuchtung.

 

Kontrast

Was bei OLED Monitoren auch perfekt ist, ist der Kontrast. Davon ausgehend, dass du einen dunkleren Raum hast, bieten QD-OLEDs ein perfektes Schwarz.

 

In der Praxis

Ganz klar gesagt, der ASUS ProArt PA32UCDM bietet das beste Bild, das ich jemals bei einem Monitor gesehen habe!

Die Kombination aus QD-OLED Panel der 3. Generation mit der hohen Auflösung und dem Hochglanz-Panel sorgt einfach für eine herausragende Bildqualität!

Das Bild des PA32UCDM ist wunderbar scharf, extrem brillant und die Farbwiedergabe ist ein Traum! Sofern du einen leicht abgedunkelten Raum hast, ist das Bild einfach perfekt!

Auch die Werkskalibrierung ist absolut on Point. Ich hatte bei der Fotobearbeitung noch nie so ein akkurates und dabei auch subjektiv ansehnliches Bild.

„Perfekt“ ist wirklich die beste Beschreibung, die ich für die Bildqualität geben kann. Mit der Anmerkung bezüglich der Helligkeit.

Hast du einen hellen Raum mit vielen Fenstern usw., dann kann die Welt schon etwas anders aussehen. Das Bild bleibt gut, aber da fehlt es dem Monitor einfach etwas an Strahlkraft und hier wäre ein Mini-LED Monitor die bessere Wahl.

Weitere Pluspunkte sammelt der PA32UCDM bei der Gaming-Tauglichkeit! Wir haben hier einen 100% gaming-tauglichen Monitor. 240 Hz + die OLED-typischen Reaktionszeiten (welche perfekt sind) machen den ProArt Monitor glatt eSport tauglich.

Hast du also eine gemischte Nutzung aus Content Creation und Gaming, macht der PA32UCDM viel Freude! Und selbst wenn dich Gaming weniger interessiert, dann sorgen die 240 Hz immerhin für ein sehr schön flüssiges und weiches Bild.

 

Lüfter und Lautstärke

Im PA32UCDM ist leider ein Lüfter verbaut. Dieser scheint in einem gewissen Rahmen temperaturgesteuert zu sein, springt aber gerade bei maximaler Helligkeit nach 10-30 Minuten Betrieb an. In meinem Fall ist der Lüfter lauter als mein Desktop-PC.

Dieser hat ± die Lautstärke eines Tischventilators auf minimaler Leistung. Entsprechend ist der Monitor nicht „extrem“ laut, aber in einem leisen Raum durchaus hörbar.

Tipp: Wenn du den Monitor auf 120 Hz oder 60 Hz stellst springt der Lüfter deutlich seltener an! Auf 120 Hz geht dieser bei mir teils erst nach Stunden Betrieb an.

 

Zu hoher Standby-Verbrauch

Ein weiterer Punkt, den ich sehr laut kritisieren muss, ist der Standby Stromverbrauch. Im Standby, ohne USB-Geräte oder Ähnliches, benötigt der PA32UCDM 10-11 W!

Ja, konstant im ausgeschalteten Zustand werden 10-11 W Strom verbraucht!

Das ist zu viel fürs Nichtstun!

Es gibt einen „tiefen“ Stromsparmodus, den du in den Einstellungen aktivieren kannst. Dann sinkt der Leerlauf Stromverbrauch auf unter 0,5 W.

Aber aktivierst du diesen Modus, werden anscheinend alle Panel-Schutz Optionen gegen das Einbrennen usw. deaktiviert?! Diese Einstellungen werden dann ausgegraut.

Du musst dich also entscheiden: kein Standby Verbrauch oder kein Einbrennen…

 

Stromverbrauch

Aber wie steht es um den Stromverbrauch im Generellen? Dieser schwankt massiv, nicht nur je nach eingestellter Helligkeit, sondern vor allem auch abhängig vom Bildschirminhalt.

Weißes Bild 127 W
Schwarzes Bild 36 W
Rotes Bild 69 W
Techtest.org 86 W
Lightroom  62 W

 

Der Stromverbrauch des PA32UCDM schwankte bei mir (bei voller Helligkeit) zwischen 36 W und rund 130 W.

 

Fazit

Der ASUS ProArt Display OLED PA32UCDM ist ohne Frage einer der beeindruckendsten Monitore, die ich bislang getestet habe. Die Bildqualität ist schlicht überragend, extrem scharf, brillant und farbtreu auf einem Niveau, das ihresgleichen sucht. Gerade für Fotografen, Videografen und Content Creator, die höchste Ansprüche haben, ist der Monitor ein echtes Highlight.

Allerdings bringt die OLED-Technik auch ihre bekannten Schwächen mit: Die maximale Dauerhelligkeit ist begrenzt, was den Einsatz in sehr hellen Umgebungen schwierig macht. Hinzu kommen der hörbare Lüfter und der überraschend hohe Standby-Verbrauch, die im Alltag etwas stören können.

Positiv hervorzuheben sind dagegen die ausgezeichnete Werkskalibrierung, die hohe Gaming-Tauglichkeit mit 240 Hz und die sehr hochwertige Verarbeitung, die schon fast an Apple-Niveau erinnert.

Angebot
ASUS ProArt OLED PA32UCDM - 32 Zoll 4K UHD Professioneller Monitor -...

Pro:

  • Herausragende Bildqualität mit QD-OLED Panel der 3. Generation
  • Exzellente Farbraumabdeckung (100% sRGB, 98% DCI-P3, 94% AdobeRGB)
  • Sehr gute Werkskalibrierung (DeltaE 0,78 durchschnittlich)
  • Hochwertige Verarbeitung und edles Design (Apple-ähnlich)
  • Gaming-tauglich mit 240 Hz und perfekten OLED-Reaktionszeiten
  • Brillantes Hochglanz-Panel
  • Gute Ergonomie und stabile Konstruktion
  • Interne Kalibrierung möglich
  • 96W Power Delivery über USB-C
  • Perfekter Kontrast und Schwarzwerte

Kontra:

  • Hoher Preis
  • Begrenzte Dauerhelligkeit (244 cd/m²) – problematisch in hellen Räumen
  • Hörbarer Lüfter bei maximaler Helligkeit und 240 Hz
  • Sehr hoher Standby-Verbrauch (10-11W)
  • Hochglanz-Panel mit Spiegelungen
  • QD-OLED „graut“ bei direkter Lichteinstrahlung
  • Display Stream Compression nötig für 4K 240Hz
  • Kein DisplayPort 2.0/2

Unterm Strich liefert ASUS hier einen Monitor, der in puncto Bildqualität aktuell kaum zu schlagen ist. Wer mit den Einschränkungen bei Helligkeit und Lautstärke leben kann, bekommt mit dem PA32UCDM ein echtes „Endgame“-Display, allerdings zu einem stolzen Preis von rund 1600€.

Google Pixel 10 Pro XL, langweilig gut mit extra KI?

Es ist da, das neue Google Pixel 10 Pro XL! Endlich ein Smartphone mit noch mehr KI-Features, das, worauf wir alle gewartet haben! Zumindest ist es das, was Google anscheinend denkt.

Aber wie sieht es in der Praxis aus? Ich halte KI für nützlich, allerdings nervt mich der Zwang einiger Unternehmen, KI in alles einbauen zu wollen, egal ob sinnvoll oder nicht.

Wie steht es hier um das Pixel 10 Pro XL? Ist hier die KI sinnvoll integriert und ist das Pixel 10 Pro XL auch abseits der KI ein gutes Smartphone?

Finden wir dies im Test heraus!

 

Das Google Pixel 10 Pro XL im Test, ein langweiliges Äußeres

Rein optisch finde ich das Pixel 10 Pro (XL) offen gesagt etwas langweilig. Wir haben hier das absolut typische High-End-Smartphone. Glas auf der Front, Glas auf der Rückseite und einen polierten Metallrahmen.

Die optisch einzige Besonderheit ist der große Kamera-Balken, welcher mittlerweile etwas das Aushängeschild der Pixel-Serie geworden ist.

Etwas enttäuschend finde ich vor allem die Farben. So sind alle 4 Farbvarianten des Pixel 10 Pro XL etwas langweilig und verwaschen. Selbst die schwarze und weiße Version sind nicht komplett schwarz oder weiß, sondern eher grau und so ein „Porcelain“-Weiß.

Ich mag diese Pastelltöne, die Google nutzt, einfach nicht. Gefühlt ist das Pixel abseits des Kamera-Balkens so langweilig wie möglich gestaltet, um bloß bei niemandem optisch anzuecken.

Qualitativ ist aber alles soweit OK, wenn auch erneut nicht außergewöhnlich. So ist der Rahmen beispielsweise aus Aluminium und nicht aus Edelstahl oder anderen exotischen Materialien wie Titan.

Vielleicht ist das Pixel 10 Pro XL deshalb auch das schwerste der „High-End“-Flaggschiffmodelle.

Dieses ist mit 232 g schwerer als das S25 Ultra oder iPhone 16 Pro Max. Und ja, die paar Gramm spürt man durchaus. Vor allem da das Pixel 10 Pro XL eine gewisse Kopflastigkeit besitzt, aufgrund des Kamera-Balkens.

Auch ist das Pixel 10 Pro XL mit 8,5 mm dicker als das S25 Ultra und iPhone 16 Pro Max.

Von den drei ist das Pixel 10 Pro XL leider tatsächlich das Modell, das am schlechtesten in der Hand liegt. Dies ist Meckern auf einem sehr hohen Niveau, aber Google verlangt auch sehr viel Geld für das Pixel 10 Pro XL, da muss das gestattet sein.

 

Das Display

Das Pixel 10 Pro XL verfügt über ein 6,8-Zoll-Display mit einer Auflösung von 2992×1344 Pixeln. Damit ist dieses 0,1 Zoll kleiner als beim S25 Ultra und iPhone 16 Pro Max.

Allerdings gibt es qualitativ nichts zu meckern! So ist das OLED-Display wunderbar scharf, brillant und klar. OK, das sind die Displays aller High-End-Smartphones.

Das Spannende ist aber die Helligkeit. Google wirbt hier mit 3300 Nits im Maximum und ich kann bestätigen, dass das Pixel bei Sonneneinstrahlung heller wird als das S25 Ultra und auch merkbar heller als das iPhone 16 Pro Max.

Hier ein Daumen hoch für Google, beim Display haben diese einen guten Job gemacht und ein Panel gewählt, das dem Preis würdig ist.

 

Lautsprecher

Bei den Lautsprechern wird es wieder etwas schwieriger. Das Google Pixel 10 Pro XL nutzt den üblichen Dual-Lautsprecher-Aufbau, bei welchem die Ohrmuschel und der untere Lautsprecher gemeinsam genutzt werden.

Tendenziell klingt das Pixel 10 Pro XL besser als das iPhone 16 Pro Max und das S25 Ultra!

Das S25 Ultra hat zwar einen Tick mehr Bass, klingt aber nicht ganz so sauber und brillant. Das iPhone und das Pixel haben eine sehr ähnliche Klangsignatur, aber das Pixel klingt noch etwas lauter und kräftiger.

Kurzum, auch hier hat Google einen guten Job gemacht!

 

Kameras, stark wie eh und je

Das Pixel 10 Pro XL setzt auf drei Kameramodule auf der Rückseite.

  • Hauptkamera – 50 Megapixel – ƒ/1.68 Blende – 1/1.3″ Sensor – Samsung GNV
  • Weitwinkelkamera – 48 Megapixel – ƒ/1.7 Blende – Sony IMX858
  • 5x Zoom Kamera – 48 Megapixel – ƒ/2.8 Blende – Sony IMX858

Dies ist das gleiche Setup wie schon beim Pixel 9 Pro XL. Wo wir allerdings Unterschiede haben, ist bei der Software und natürlich der bildverarbeitenden Einheit, die im Prozessor sitzt, welcher ja neu ist.

Vergleichen wir die Aufnahmen des Pixel 10 Pro XL mit dem iPhone 16 Pro Max und dem Samsung Galaxy S25 Ultra.

Google Pixel 10 Pro XL
Samsung Galaxy S25 Ultra
Apple iPhone 16 Pro Max
Google Pixel 10 Pro XL
Samsung Galaxy S25 Ultra
Apple iPhone 16 Pro Max
Google Pixel 10 Pro XL
Samsung Galaxy S25 Ultra
Apple iPhone 16 Pro Max
Google Pixel 10 Pro XL
Samsung Galaxy S25 Ultra
Apple iPhone 16 Pro Max
Google Pixel 10 Pro XL
Samsung Galaxy S25 Ultra
Apple iPhone 16 Pro Max
Google Pixel 10 Pro XL
Samsung Galaxy S25 Ultra
Apple iPhone 16 Pro Max

Zunächst ist es keine Überraschung, dass alle drei Smartphones eine sehr hohe Bildqualität liefern. Allerdings beim Bildstil sind doch einige Unterschiede zu erkennen.

Tendenziell produziert das Pixel 10 Pro XL die natürlichsten Bilder der drei. Farben sind natürlich/realistisch, die Helligkeit ist „neutral“ und ausbalanciert und die Dynamik ist hervorragend. Erstaunlicherweise wirken die Bilder des Pixel 10 Pro XL am wenigsten stark „verarbeitet“.

Kurzum, die Bilder des Pixel 10 Pro XL sind die natürlichsten der drei.

Das Samsung S25 Ultra produziert ähnliche Aufnahmen, aber deutlich mehr gesättigt und meist auch ein Stück heller. Weniger realistisch, aber je nach Geschmack vielleicht schöner.

Die Bilder des iPhones gefallen mir am wenigsten. Diese wirken teils etwas kühl und ausdruckslos.

Google Pixel 10 Pro XL
Samsung Galaxy S25 Ultra
Apple iPhone 16 Pro Max
Google Pixel 10 Pro XL
Samsung Galaxy S25 Ultra
Apple iPhone 16 Pro Max

Dies bestätigt sich auch bei der Weitwinkelkamera. Hier fällt das iPhone ein Stück zurück und die Weitwinkelbilder wirken einfach ein Stück „billiger“ und gröber.

Das Pixel 10 Pro XL macht hier den aus meiner Sicht stärksten Job, vor allem da der Weitwinkel hier mit 0,5x minimal stärker ist als beim S25 Ultra.

Google Pixel 10 Pro XL
Samsung Galaxy S25 Ultra
Apple iPhone 16 Pro Max

Beim Zoom ist allerdings das S25 Ultra erstmal König. Ab einem 3x-Zoom bietet das S25 Ultra konstant das sauberste Bild. Dies gefolgt vom Pixel und dem iPhone.

Unterm Strich sehe ich das Google Pixel 10 Pro XL klar vor dem iPhone 16 Pro Max. Ob nun das Google Pixel 10 Pro XL oder das Samsung S25 Ultra die besseren Bilder macht, ist schwer zu sagen.

Das Pixel 10 Pro XL produziert die natürlicheren Bilder, welche auch etwas mehr nach einer „großen“ Kamera aussehen, das S25 Ultra produziert die „spannenderen“ Bilder mit satteren Farben und einem Tick mehr Helligkeit.

 

100x Super Zoom

Allerdings hat das Pixel 10 Pro XL noch ein KI-Ass im Ärmel. So bietet Google optional für dieses „Super-Resolution-Zoom“ an.

Super-Resolution-Zoom nutzt einen KI-Algorithmus, um Bilder hochzurechnen bzw. Bilder komplett „neu“ zu berechnen, wenn du Zoomstufen über 5x benutzt. Dies wird auch lokal von deinem Smartphone gemacht und nicht über die Cloud.

So ist hierdurch ein Zoom von bis zu 100x möglich.

Und ja, die Ergebnisse können unfassbar beeindruckend sein! Dies ist ein 100x-Zoom und das Pixel kann glasklare Bilder liefern.

Wichtig ist dabei aber zu merken, dass es sich hierbei an sich nicht mehr um echte Bilder handelt, sondern um eine KI-Interpretation.

Bei einfach zu erkennenden Objekten und Formen funktioniert dies auch fantastisch!

Hast du allerdings komplexere Formen und Objekte, die vielleicht nicht ganz klar zu erkennen sind, „interpretiert“ die KI diese, was auch falsch aussehen kann.

Beispielsweise bei diesem Bild mit 100x-Zoom hat die KI die Krähe korrekt erkannt, allerdings die Stromleitungen im Hintergrund, welche aufgrund des Lichts etwas glitzern, wurden als was auch immer erkannt.

Natürlich bei niedrigen Zoomstufen werden die Ergebnisse zuverlässiger, aber dann auch weniger deutlich.

Zudem musst du dir die Frage stellen: Machst du hier noch ein Foto oder generierst du hier nur eine KI-Abbildung?

Wie auch immer, die Ergebnisse sind deutlich besser, als ich es erwartet hätte bei einem Algorithmus, der lokal auf dem Smartphone läuft und die Bilder auch vergleichsweise flott verarbeitet. Letzteres kann durchaus einige Sekunden dauern, läuft aber komplett im Hintergrund.

 

Leistung des Pixel 10 Pro XL

Das Pixel 10 Pro XL setzt auf den eigenen Google Tensor G5 in Kombination mit 16 GB RAM.

Wichtig: Von diesen 16 GB RAM sind ca. 3 GB für KI reserviert. Effektiv haben wir also „nur“ +/- 13 GB RAM, was aber gut ausreichen sollte.

Grundsätzlich stellt der Google Tensor G5 einen klaren Schritt nach vorne dar, was die Leistung betrifft. Allerdings bleibt dieser weiter hinter den High-End-Modellen von Apple oder Qualcomm.

So können wir bei der reinen Rechenleistung sehen, dass der G5 weiterhin eher ein schwächerer Chip ist und selbst noch (deutlich) vom Samsung Galaxy S24 Ultra (Qualcomm Snapdragon 8 Gen 3 for Galaxy) aus dem Vorjahr geschlagen wird.

Wie kann das sein? Googles Fokus bei seinen Tensor-Chips liegt weniger auf der „universellen“ Rechenleistung und mehr auf der KI-Leistung der Prozessoren. Ob dies nun sinnig ist oder nicht, überlasse ich dir und deiner Einschätzung.

In der Praxis läuft das Pixel 10 Pro XL rund. Wir sind hier schon seit Langem an einem Leistungspunkt angekommen, wo praktisch jedes halbwegs vernünftige Smartphone den Alltag gut bewältigt.

Die Unterschiede liegen eher im Detail und auch hier macht das Pixel eine gute Figur! Selbst bei vielen aktiven Apps, „normalen“ Spielen usw. merke ich keinen Unterschied zum S25 Ultra.

Lediglich scheint das Pixel bei konstanter Last subjektiv etwas wärmer zu werden als das Samsung.

Kurzum: Nein, das Pixel 10 Pro XL ist kein Leistungswunder, ist aber selbst für anspruchsvolle Nutzer mehr als ausreichend. Lediglich wenn du ein Extrem-Gamer bist, dann würde ich vermutlich zu einem anderen Modell greifen.

 

Die KI-Magie des Pixel 10 Pro XL: Mehr als nur ein Gimmick?

Google wäre nicht Google, wenn sie beim Thema KI nicht wieder aus allen Rohren feuern würden. Mit dem neuen Tensor G5 Chip im Pixel 10 Pro XL erreicht die On-Device-KI ein Level, das die Konkurrenz von Apple und Samsung alt aussehen lässt, sagt zumindest Google. Aber was bedeutet das im Alltag? Ist das nur Marketing oder echter Mehrwert?

Im Zentrum steht ganz klar der runderneuerte Google Assistant. Dieser agiert nun proaktiv und kontextbezogen, erneut laut Google.

Was soll dieser können? Stell dir vor, du beendest einen Anruf und der Assistant schlägt dir direkt eine Zusammenfassung der besprochenen Punkte als Notiz vor oder entwirft eine passende Antwort-Mail, basierend auf dem Gesprächsinhalt. Google nennt das intern „AI Core“, und es integriert sich nahtlos in Gmail, Kalender und Messages.

Inwieweit das allerdings in der Praxis wirklich für dich einen Mehrwert darstellt, hängt von deiner Nutzung ab. Beispielsweise ich habe den Google Assistant nie groß genutzt und ich merke in meinem Alltag recht wenig von diesen „proaktiven“ Features.

Neu ist die Live-Übersetzung 2.0. Telefonate mit fremdsprachigen Kontakten werden jetzt simultan und mit einer natürlichen Computerstimme übersetzt, die sogar versucht, die Tonalität des Sprechers zu imitieren. Dies konnte ich leider nicht effektiv testen.

Ansonsten haben wir die Möglichkeit, Bilder auf dem Pixel komplett zu generieren, Objekte in Bildern zu verschieben usw.

Unterm Strich tun auch hier die KI-Features im Alltag recht wenig. Das Einzige, was ich wirklich spektakulär finde, ist der Super-Resolution-Zoom. Ansonsten sind aber wieder viele KI-Features einfach Cloud-angetrieben, wie beispielsweise die Videogenerierung.

Das ist einfach eine Sache von Google Gemini und kann grundsätzlich jedes Smartphone, wenn du das entsprechende Abo hast und dir die App installierst.

Vielleicht bin ich hier einfach zu „deutsch“ und zu skeptisch und kritisch, aber die KI-Features bereichern jetzt nicht unbedingt meinen Alltag und das Meiste hängt eh an der Cloud und lässt sich grundsätzlich mit jedem Smartphone nutzen.

 

Akkulaufzeit

Google Pixel Smartphones waren, was die Akkulaufzeit angeht, meist „durchwachsen“, um es vorsichtig auszudrücken.

Im Pixel 10 Pro XL steckt ein 5200-mAh-Akku, was eine Standard-Kapazität für ein Smartphone dieser Klasse ist.

In der Praxis kann ich über die Akkulaufzeit nicht meckern. Ich komme gut durch den Alltag mit dem Pixel und dieses hat am Ende des Tages eine ähnliche Kapazität übrig wie das S25 Ultra.

Das passt soweit für mich.

Das Laden geht beim Pixel 10 Pro XL mit 33 W in der Spitze vergleichsweise langsam. Mehr dazu hier: https://techtest.org/ladeanalyse-google-pixel-10-pro-xl-wie-schnell-laedt-es-und-welche-ladestandards-werden-genutzt/

Pluspunkte gibt es für das magnetische kabellose Laden nach dem Qi2-Standard.

 

Ein saftiger Preis!

Das Google Pixel 10 Pro / Pro XL gehört zu den mit teuersten Smartphones, die du dir gönnen kannst.

Google Pixel 10 Pro

  • 128 GB: 1.099 €
  • 256 GB: 1.199 €
  • 512 GB: 1.329 €
  • 1 TB: 1.589 €

Google Pixel 10 Pro XL

  • 256 GB: 1.299 €
  • 512 GB: 1.429 €
  • 1 TB: 1.689 €

Dies sind (fast) Apple-Preise. Allerdings ist das Google Pixel 10 Pro weniger preisstabil. Idealo bietet hier immer ein schönes Diagramm an.

Quelle: Idealo Preisprognose

Wenn du nicht das Pixel 10 Pro sofort brauchst, lohnt es hier zu warten. Vermutlich spätestens Weihnachten wird es hier einige spannende Angebote geben.

 

Fazit: Das Google Pixel 10 Pro XL

Das Google Pixel 10 Pro XL ist ein spannendes Gerät, aber auch ein zwiespältiges. Auf der einen Seite liefert es genau das, wofür Pixel-Smartphones seit Jahren bekannt sind: eine hervorragende Kamera mit einem sehr natürlichen Bildlook, eine cleane Software, ein starkes Display mit enormer Helligkeit und clevere Software-Tricks. Auch die Lautsprecher gehören zum Besten, was man derzeit in einem Smartphone finden kann.

Auf der anderen Seite wirkt das Pixel 10 Pro XL in manchen Bereichen fast schon langweilig schlicht. Das Design ist unspektakulär, die Farbauswahl wenig inspirierend und in der Hand liegt es im direkten Vergleich zu Samsung oder Apple schlicht unkomfortabler. Dazu kommt der Tensor G5, der zwar für den Alltag mehr als ausreichend ist, aber immer noch klar hinter Snapdragon und Apple Silicon zurückbleibt.

Die große Frage bleibt aber: Rechtfertigt das Pixel 10 Pro XL seinen Preis? Und hier muss ich klar sagen: nein. Neutral betrachtet ist es für das, was es bietet, schlicht zu teuer. Ich mag das Pixel 10 Pro XL wirklich, gerade die Kamera-Philosophie hat ihren Reiz, aber den Aufpreis gegenüber einem Samsung Galaxy S25 Ultra sehe ich nicht. Samsungs Flaggschiff bietet in Summe das rundere Gesamtpaket, mehr Leistung, den besseren Zoom (abseits des KI-Zooms) und das hochwertigere Handling.

Wer also ganz bewusst Googles Software-Ansatz, die natürliche Bildverarbeitung und die exklusiven KI-Features (wie z.B. die Live-Übersetzung) sucht, macht mit dem Pixel 10 Pro XL nichts falsch. Wer aber einfach das „beste Smartphone“ möchte, landet meiner Meinung nach beim Samsung Galaxy S25 Ultra oder vielleicht sogar beim deutlich günstigeren Nothing Phone 3.

Vorteil UGREEN NAS: Flexibilität bei der Betriebssystemwahl (Unraid, TrueNAS usw.)

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Bei NAS-Systemen ist es eigentlich üblich, dass diese mit einem passenden Betriebssystem ausgeliefert werden, das du nutzen musst. Willst du eine freie Betriebssystemwahl, musst du ein DIY-NAS bauen, dann stehen dir aber nicht die speziellen NAS-Betriebssysteme zur Verfügung.

Jetzt, wo sich Synology etwas ins Abseits katapultiert hat mit seinem Festplatten-Lock, ist UGREEN einer der heißesten Hersteller, wenn du ein NAS suchst.

Allerdings ist UGREEN ein absoluter Neuling im Bereich der NAS-Systeme und ist hier erst seit knapp über einem Jahr am Markt, während Synology und QNAP über 20 Jahre schon am Markt sind. Daher sind bei UGREEN durchaus etwas Zweifel berechtigt, wie der langfristige Support usw. aussehen wird, welcher bei Synology und QNAP immer herausragend war.

Allerdings haben UGREEN NAS-Systeme einen großen Vorteil: Du kannst alternative Betriebssysteme nutzen. Sollte UGOS (UGREENs NAS-Betriebssystem) nicht deinen Wünschen entsprechen oder irgendwann nicht mehr für dein NAS weiterentwickelt werden, kannst du auf den aktuellen NAS-Systemen von UGREEN alternative Betriebssysteme nutzen, wie Unraid oder TrueNAS.

 

UGREEN NAS = vollwertiger PC

Zumindest die aktuellen UGREEN NAS-Systeme mit Intel-CPU sind im Kern ein vollwertiger „PC“. So steckt hier Notebook- bzw. MINI-PC-Hardware in den NAS-Systemen, welche halt mit entsprechenden SATA-Ports usw. erweitert wurden.

Dies gilt auch für viele Synology- oder QNAP NAS-Systeme, aber die UGREEN NAS-Modelle sind nicht künstlich beschnitten, was vor allem das BIOS angeht. So verfügen alle Intel NAS-Systeme von UGREEN über einen HDMI-Port. Mit einem Monitor und einer Tastatur kannst du einfach ins BIOS gehen und dort von einem beliebigen Medium, Festplatte, SSD oder USB-Stick booten und somit jedes Betriebssystem starten, das mit der X86-Architektur kompatibel ist.

 

UGOS lebt auf einer internen SSD

Wichtig: Das UGREEN eigene Betriebssystem UGOS ist auf einer internen NVME-SSD installiert. Diese solltest du nicht überschreiben oder formatieren, wenn du planst, irgendwann UGOS doch nochmal zu verwenden!

Alternativ kannst du die SSD auch einfach ausbauen und beiseite legen. Allerdings ist diese SSD etwas tiefer im Gehäuse unter diversen Abdeckungen „versteckt“.

 

 

Ins BIOS gelangen

Um ins BIOS der UGREEN NAS-Systeme zu kommen, musst du beim Start eine von zwei Tastenkombinationen nutzen. Welche hier bei dir funktioniert, musst du einfach ausprobieren.

  • Option A: „Entfernen“
  • Option B: „Steuerung + F2“

Watchdog abschalten!

Wenn du planst, ein alternatives Betriebssystem auf deinem UGREEN NAS zu nutzen, musst du den Wachhund „Watchdog“ abschalten.

Hierbei handelt es sich um ein Feature im BIOS, welches überwacht, ob UGOS läuft. So meldet UGOS alle X Minuten an den „Wachhund“ ein „OK“. Bleibt dieses OK aus, geht der Wachhund davon aus, dass das Betriebssystem hängen geblieben ist und startet das NAS automatisch neu.

Alternative Betriebssysteme senden dieses OK nicht, und daher würde der Wachhund das NAS alle X Minuten neustarten. Den Watchdog kannst du aber einfach im BIOS abschalten.

 

Keine Probleme mit UnRaid

In meinem Test funktioniert das DXP6800 von UGREEN ohne Probleme mit UnRaid. Alle Hardware-Funktionen liefen ohne Probleme. Lediglich die Status-LEDs auf der Front funktionieren nicht richtig.

 

Fazit: Optionen haben ist gut!

UGREENs eigenes Betriebssystem hat sich in den letzten Monaten zu einem wirklich guten Stück Software entwickelt, das sich nicht hinter der großen Konkurrenz verstecken muss. UGREEN legt hier auch fleißig neue Funktionen nach.

Allerdings ist es einfach klasse, die Möglichkeit zu haben, ein freies Betriebssystem zu nutzen, wenn du dies willst. UGREEN sperrt dich hier nicht ein, sondern du kannst die von dir gekaufte Hardware so nutzen, wie du das möchtest, egal ob nun mit UGOS oder mit TrueNAS, UnRaid und co.

Dies ist durchaus ein Punkt, der aus meiner Sicht für UGREEN NAS-Systeme spricht, vor allem in Zeiten, wo andere Hersteller eher ihre Systeme mehr einschränken.

Ladeanalyse Google Pixel 10 Pro XL, wie schnell lädt es und welche Ladestandards werden genutzt? Update

Das Google Pixel 10 ist da! Und beim Laden der neuen Pixel-Modelle hat sich durchaus etwas verändert. So unterstützen die Pixel 10-Modelle alle Apple MagSafe oder wie Google es nennt „Pixelsnap“. Also das kabellose magnetische Laden, welches von Apple mit MagSafe eingeführt wurde, dann in den Qi2-Standard übergegangen ist und nun von Google „Pixelsnap“ genannt wird.

Aber was ist mit dem kabelgebundenen Laden? Das Google Pixel 10 und 10 Pro sollen maximal 30 W erreichen und das Pixel 10 Pro XL immerhin 45 W.

Allerdings auch schon beim Pixel 9 Pro XL sprach Google von bis zu 45 W und erreicht wurden lediglich ± 33 W.

Wie steht es hier um das Pixel 10 Pro XL? Schafft dieses wirklich 45 W und was gibt es beim Laden zu beachten? Finden wir es im Test heraus!

 

Mit im Lieferumfang

Mit im Lieferumfang des Pixel 10 (Pro XL) liegt lediglich ein USB-C auf USB-C Kabel. Wie üblich haben wir also kein Ladegerät.

Google bietet „speziell“ für das Pixel ein passendes Ladegerät an: „Google 45W USB-C-Ladegerät“.

Hierbei handelt es sich augenscheinlich um das gleiche Ladegerät, welches auch schon für das Pixel 9 Pro XL angeboten wurde.

Google 45W USB-C-Ladegerät im Test: Lohnt sich der Kauf für das Pixel 9 Pro?

USB Power Delivery und PPS

Das Pixel 10 und seine Versionen setzen natürlich auf den USB Power Delivery-Ladestandard, wie dieser von der EU vorgegeben ist.

USB Power Delivery wird auch von Apple, Samsung usw. genutzt. Daher ist es auch theoretisch ohne Probleme möglich, ein Universal-Ladegerät zu nutzen.

Allerdings benötigt das Pixel 10 (Pro/Pro XL) ein USB Power Delivery-Ladegerät mit PPS-Support, um die volle Ladegeschwindigkeit zu erreichen!

PPS ist eine optionale Erweiterung des USB Power Delivery-Standards. Mehr dazu findest du in diesem Artikel: https://techtest.org/was-ist-pps-und-avs-usb-power-delivery-ladegeraete-mit-pps-uebersicht-und-info/

Leider ist PPS etwas „unübersichtlich“, denn die Leistung, die ein Ladegerät via USB Power Delivery liefern kann und via PPS muss, ist nicht identisch.

Es gibt hier verschiedene Leistungsstufen, die ein PPS-fähiges Ladegerät bieten kann. Leider ist sehr oft nicht ersichtlich.

 

Maximale Leistungsaufnahme

Google gibt folgende Werte für die Ladegeschwindigkeit an:

  • Pixel 10 – 30 W
  • Pixel 10 Pro – 30 W
  • Pixel 10 Pro XL – 45 W

In der Theorie lädt also das große Pixel XL ein Stück schneller als die kleineren Modelle. In diesem Artikel betrachte ich speziell das Pixel 10 Pro XL.

Im ersten Schritt schauen wir, wie sich das Smartphone generell an verschiedenen Ladegeräten mit unterschiedlicher Leistung, USB PD und PPS-Stufen verhält.

Ich beschreibe hier die ± Maximalgeschwindigkeit, kleinere Unterschiede spielen hier keine Rolle. Gemessen wurde bei einem Akkustand von ± 20 %.

Im Maximum konnte ich beim Pixel 10 Pro XL eine Leistungsaufnahme von rund 34,x W beobachten.

Dies ist etwas enttäuschend im Anbetracht der beworbenen 45 W. Allerdings ist dies auch keine Überraschung, denn das gleiche hatten wir schon beim Pixel 9 Pro XL. Auch dieses warb mit 45 W und erreichte maximal ± 33 W.

Um diese 34 W zu erreichen, benötigen wir ein USB Power Delivery, das eine PPS-Ladestufe mit bis zu 21 V und 2 A oder mehr hat.

Und diese bis 21 V in der PPS-Stufe sind dem Pixel wichtig! Haben wir nur 20 V im Maximum bei der PPS-Stufe, erreicht das Pixel 10 Pro XL maximal um die 26 W.

Genau die gleiche Leistung wird auch bei einem Ladegerät mit einer 5 – 11 V / 5 A PPS-Stufe erreicht.

Hat dein Ladegerät keine PPS-Stufe, haben wir maximal 18 – 19 W, egal ob das Ladegerät mehr schaffen könnte.

 

Spannungsverlauf

Das Pixel 10 Pro XL verlangt für die maximale Ladegeschwindigkeit ein Ladegerät das über eine bis zu 21 V PPS Stufe verfügt. Eine bis 20 V oder bis 16 V PPS Stufe reicht nicht. 

Aber nutzt das Pixel 10 Pro XL überhaupt solch eine Ladespannung? 

Das Pixel 10 Pro XL nutzt für das Schnellladen eine Spannung im Bereich von +- 17 – 18 V. Es wird hier also klar die variable Spannung des PPS Standards genutzt. 

Allerdings sollte theoretisch ein Ladegerät mit einer bis 20 V PPS Stufe auch fürs volle Tempo reichen. Es ist also eine reine Software Sache dass das Pixel 10 Pro XL sagt “bis 21 V = volles Tempo, alles andere = drosselung”. 

Ab einem Ladezustand von ca. 70 – 80 % deaktiviert das Pixel 10 Pro XL den PPS Standard und lädt mit der normalen 9 V USB Power Delivery Stufe.

 

 

Wie lange dauert das Laden des Google Pixel 10 Pro XL?

Im Folgenden habe ich die Ladedauer des Pixel 10 Pro XL im Flugmodus von 5 % auf 100 % mitgeloggt. Die Option „optimiertes Akkuladen“ war hierbei deaktiviert.

Das Pixel 10 Pro XL konnte bei mir im Test rund 16 Minuten lang mit dem vollen Tempo von 30 – 35 W laden, danach begann es sich zu drosseln.

Eine komplette Ladung auf 100 % dauerte dabei 1:24 h.

Dabei waren aber bereits nach 30 Minuten rund 70 % Kapazität erreicht. Die letzten 30 % dauern also rund eine Stunde.

 

Wie viel Kapazität benötigt das Pixel 10 Pro XL?

Der Akku des Pixel 10 Pro XL hat laut Google eine Kapazität von 5200 mAh. Im Test nahm das Pixel bei einem 5 % auf 100 % Ladevorgang ziemlich genau 22 Wh Energie auf.

Dies wären 5945 mAh @ 3,7 V. Entsprechend musst du damit rechnen, dass eine Powerbank rund 6000 mAh (besser 6400 mAh) für eine vollständige Ladung des Pixel 10 Pro XL bieten sollte.

 

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Fazit: Das optimale Ladegerät fürs Pixel 10 Pro XL

Beim kabelgebundenen Laden gab es bei der 10. Generation der Pixel-Smartphones anscheinend keine Neuerungen. Das Pixel 10 Pro/Pro XL verhält sich ± wie das Pixel 9 Pro/Pro XL.

  • Maximal um die 34 W Leistungsaufnahme
  • Eine bis 21 V PPS-Stufe wird für die maximale Geschwindigkeit benötigt
  • 5 % auf 100 % ca. 1:24 h
  • Nach 30 Minuten ca. 70 %

So erreicht das Pixel 10 Pro XL nicht wie beworben bis zu 45 W, sondern maximal 33 – 35 W. Um diese zu erreichen, musst du ein Ladegerät nutzen, das den PPS-Standard unterstützt und auch eine PPS-Stufe mit einer Spannung von maximal 21 V anbietet.

Dies macht die Wahl des Ladegerätes und der Powerbank für das Pixel 10 Pro XL etwas schwierig, denn eine bis 21 V Spannungsstufe ist schon etwas exotischer.

Hat das Ladegerät nur eine bis 20 V oder 11 V Spannungsstufe via PPS, dann sind maximal ± 26 W möglich, das vermutliche maximale Tempo des normalen Pixel 10 oder Pixel 10 Pro.

Ohne PPS haben wir ein 18 W Limit.

Unterm Strich lässt sich sagen, dass das Pixel 10 Pro XL tendenziell ein eher langsam ladendes Smartphone ist, welches aber dabei auch noch recht anspruchsvoll ist.

Was für Ladegeräte und Powerbanks würde ich empfehlen?

Ladegeräte:

Powerbanks:

(Werbelinks)

Diese Ladegeräte und Powerbanks können das Pixel 10 Pro XL mit dem vollen Tempo laden.

Ich hoffe, dieser Artikel konnte dir bei deinen Fragen zum Thema des Ladens des Pixel 10/Pro XL etwas weiterhelfen.

Ikea SKOTAT im Test, Steckdosenleiste mit 45 W USB C

Ikea bietet nicht nur Möbel, sondern auch einige interessante Technik-Produkte, vor allem aus dem Smart Home Bereich. Allerdings hat Ikea auch ein paar interessante und vor allem günstige Ladegeräte im Angebot.

Beispielsweise hat das Ikea SJÖSS bei mir einen guten Eindruck im Test hinterlassen.

Ikea bietet mit der SKOTAT eine Steckdosenleiste an, in welcher zwei 45 W USB-C Ports integriert sind. Dies sind recht mächtige integrierte Ladeports für eine Steckdosenleiste.

Wollen wir uns die Ikea SKOTAT einmal im Test ansehen!

 

Ikea SKOTAT

Bei der Ikea SKOTAT handelt es sich grundsätzlich um eine 3-Fach Steckdosenleiste. Diese setzt aber auf ein etwas außergewöhnliches Design.

So hat die Steckdosenleiste eine L-Form und ist somit ideal, um in Kanten gelegt zu werden.

Neben den 3 Steckdosen besitzt die Steckdosenleiste eine ca. 1,4 m Zuleitung und die für uns spannenden 2 USB-C Ports auf der Oberseite.

Qualitativ macht die SKOTAT einen hervorragenden Eindruck!

 

Anschlüsse der Ikea SKOTAT

Die Ikea SKOTAT verfügt über zwei USB-C Ports auf der Oberseite.

  • USB-C – 45 W USB PD – 5V/3A, 9V/3A, 12V/3A, 15V/3A, 20V/2,25A

Grundsätzlich besitzen beide USB-C Ports eine Leistung von 45 W. Damit haben diese eine gute Leistung für westliche High End Smartphones, wie aber auch für Tablets und sogar einige kleinere Notebooks.

 

2x 22 W

Grundsätzlich können beide USB-C Ports bis zu 45 W ausgeben. Nutzt du aber beide Ports auf einmal, dann werden diese auf 2x 22 W gedrosselt.

2x 5V/3A, 9V/2,4A, 12V/1,83A, 15V/1,46A, 20V/1,1A

Erfreulicherweise bleiben dabei alle Spannungsstufen erhalten.

 

PPS

Beide USB-C Ports unterstützen den mittlerweile extrem wichtigen PPS Standard.

  • 5 – 16 V bei bis zu 3 A
  • 2x 5 – 11 V bei bis zu 2,4 A

Die USB-C Ports bieten mit 5 – 16 V bei bis zu 3 A eine interessante PPS-Range. Diese ist groß genug, die aktuellen Samsung Smartphones mit bis zu 45 W zu laden, ältere Samsung Smartphones werden aufgrund des 5 A Limits allerdings nur mit bis zu 25 – 30 W geladen.

 

Keine Temperaturprobleme

Erfreulicherweise besitzt die Ikea SKOTAT keine Temperatur-Probleme! So konnten die USB-C Ports bei mir im Test an einer elektronischen Last konstant 45 W über 5 Stunden bereitstellen.

Damit haben die USB-C Ports auch den Belastungstest bestanden.

 

Etwas hohe Spannung

Bei meinem üblichen Test der Spannung auf den USB-C Ports gab es leider bei der Ikea SKOTAT eine kleine Auffälligkeit.

So erreichten die USB-C Ports eine maximale Spannung von 5,374 V. Dies ist etwas hoch. Je nach Quelle liegt die maximal erlaubte Spannung bei USB-C Ports bei 5,5 V oder 5,25 V.

Ich bevorzuge es, wenn sich USB-C Ports an die 5,25 V Grenze halten.

Sind nun 5,374 V dramatisch oder sogar gefährlich? Praktisch denke ich nicht, da wir durch USB-Kabel eh immer einen Spannungsabfall haben. Diese 5,374 V kommen also nie bei deinem Smartphone an.

Optimal ist es nicht, aber ich halte es auch nicht für dramatisch.

 

Leerlauf

Im Leerlauf benötigt die Ikea SKOTAT ca. 0,22 W.

 

Effizienz

Wie steht es um die Effizienz der Ikea SKOTAT? Hierfür messe ich, wie viel Leistung in die Steckdosenleiste bzw. die USB-Ports geht und wie viel Leistung „heraus“ kommt.

Im Test schwankte die Effizienz zwischen 84,5 % bis 90 %, was absolut tadellos ist! Hier gibt es nichts zu meckern.

 

Fazit

Wenig überraschend ist die Ikea SKOTAT eine sehr ordentliche Steckdosenleiste mit zwei ordentlichen USB-C Ports.

Die USB-C Ports bieten wie beworben 45 W bzw. bei gemeinsamer Nutzung 2x 22 W. Dabei haben wir eine ordentliche PPS-Range mit 5 – 16 V bei bis zu 3 A, was reicht, um moderne Samsung Smartphones und auch viele chinesische Smartphones flott zu laden.

Auch alle aktuellen Apple Smartphones laden an der Ikea SKOTAT mit dem vollen Tempo.

Dabei zeigten die USB-C Ports keine Probleme im Belastungstest und die Effizienz ist ordentlich.

Das Einzige, was etwas „unschön“ ist, ist die etwas hohe Spannung bei der 5 V Stufe. Ich denke jedoch, dass dies in der Praxis kein Drama ist.

Unterm Strich kann ich also die Ikea SKOTAT mit gutem Gewissen empfehlen.

Baseus S1 Lite Test: 2K Überwachungskamera mit Solarpanel im Review

Baseus ist uns primär aufgrund von Ladegeräten und Powerbanks bekannt. Allerdings wagt sich Baseus nun in eine Produktkategorie: Überwachungskameras.

Das aktuelle Einstiegsmodell ist die S1 Lite. Bei dieser handelt es sich um eine 2K-akkubetriebene Überwachungskamera mit einer kleinen Besonderheit, einem integrierten Solarpanel.

Das integrierte Solarpanel soll dafür sorgen, dass die Überwachungskamera konstant mit Energie versorgt wird, ohne dass du dir um das Laden Gedanken machen musst.

Dabei ist diese über diverse Coupons usw. bei Amazon auch sehr günstig erhältlich.

Wollen wir uns einmal anschauen, ob die Baseus S1 Lite im Test überzeugen kann!

An dieser Stelle vielen Dank an Baseus für das Zur-Verfügung-Stellen der S1 Lite für diesen Test.

 

Die Baseus S1 Lite im Test

Die große Besonderheit bei der S1 Lite ist das im Deckel integrierte Solarpanel. Damit dieses auch eine ausreichende Fläche besitzt, hat Baseus klugerweise auch die Form der Kamera entsprechend angepasst.

So ist sie vergleichsweise flach, aber breit und tief. Hierdurch hat das Solarpanel eine passable Fläche.

Der Hersteller wirbt damit, dass 2,25 Stunden Sonnenlicht ausreichen, um 24 Stunden Betrieb zu garantieren.

Neben dem Solarpanel haben wir natürlich noch einen Akku und einen USB-C-Ladeport. Dieser ist unter einer kleinen Gummiabdeckung auf der Unterseite angebracht. Dort findet sich auch der Slot für die microSD-Speicherkarte.

 

Die Baseus Security App

Wie leider bei den meisten Smart-Home-Apps erfordert auch die Baseus Security App, welche du für die S1 Lite nutzen musst, eine Registrierung beim Hersteller. Ist dies geschafft, musst du die Kamera mit deinem WLAN/der App verbinden.

Dies wird hier über die QR-Code-Methode gemacht. Hierbei erstellt die App einen QR-Code mit deinen WLAN- und Account-Daten, den du vor die Kamera halten musst. Die Kamera liest dann die Daten ein und verbindet sich entsprechend.

Bei mir hat es allerdings einige Versuche gebraucht, bis die Kamera den Code erkannt hatte. Etwas nervig, aber danach klappte die Einrichtung tadellos.

Auch die App selbst ist sehr schön einfach und übersichtlich aufgebaut. Auf der Startseite finden sich zunächst alle verbundenen Überwachungskameras mit einem kleinen Vorschaubild. Dieses ist nicht live, stammt aber aus der letzten Aktivität.

Tippst du das Vorschaubild an, landest du in der Live-Ansicht. Dort kannst du dann Bilder und Videos manuell aufnehmen, das Spotlight einschalten und einen Alarm auslösen.

Auch eine 2-Wege-Kommunikation ist möglich.

Die App ist grundsätzlich als recht einfach zu bezeichnen, hatte bei mir aber gut funktioniert.

 

Einfache Bewegungserkennung

Dass es sich bei der S1 Lite um ein einfacheres Modell handelt, erkennen wir bei der Bewegungserkennung.

So verfügt die Kamera zunächst über eine klassische Bewegungserkennung. Du kannst allerdings auch einstellen, dass die Kamera, wenn möglich, nur auslösen soll, wenn eine Person erkannt wird.

Allerdings eine erweiterte KI-Erkennung oder Ähnliches besitzt die S1 Lite nicht.

Immerhin die Bewegungserkennung arbeitet für ein Akkumodell recht gut. So ist hier die maximale Distanz für die Bewegungserkennung zwar auch auf effektiv 4-6 Meter beschränkt, aber bis zu dieser Distanz löst die Kamera sauber aus.

Es gibt aber eine Einschaltverzögerung von ca. 1-2 Sekunden. Diese ist etwas auf der höheren Seite für ein 2025er Modell, aber in der Regel ausreichend. Schaut aber jemand nur mal kurz um die Ecke oder rennt ganz schnell an der Kamera vorbei, könnte es passieren, dass diese zu spät reagiert.

 

Lokale Speicherung

Aufnahmen werden bei der S1 Lite ausschließlich auf einer microSD-Speicherkarte gesichert, die du einlegen musst.

Es gibt derzeit kein Cloud-Abo oder Ähnliches, auch nicht optional. Dies in Kombination mit dem Solarpanel sorgt dafür, dass die Kamera keine laufenden Kosten verursacht.

Sehr gut!

 

Auswertung der Aufnahmen

Für die Auswertung der Aufnahmen gibt es zwei Benutzeroberflächen. Einerseits haben wir eine „Ereignis-Liste“ mit Vorschaubild, andererseits haben wir eine Timeline.

Wie üblich nimmt die Kamera nur Videos auf, wenn eine Bewegung erkannt wird.

Tippst du ein Ereignis in der Liste an, springt die App direkt auf die entsprechende Stelle in der Timeline. Sehr gut! Leider ist aber die Timeline wirklich recht unübersichtlich. Ich würde also, wenn möglich, immer über die Ereignis-Liste gehen.

 

Die Bildqualität

Die Baseus Security S1 Lite besitzt eine 2K-Auflösung und ein 135-Grad-Blickfeld. Damit hat sie ein recht weites und großzügiges Blickfeld.

An der Bildqualität der S1 Lite gibt es in dieser Preisklasse nichts zu bemängeln. Diese liefert ein ausreichend klares und scharfes Bild ohne nennenswerte Schwächen. Ist es der beste 2K-Sensor, den ich jemals in einer Überwachungskamera gesehen habe? Nein, aber es ist auch nicht der schlechteste. Er macht seinen Job.

Dies gilt auch bei Nacht, wo die Kamera zur Unterstützung der IR-LEDs über einen LED-Scheinwerfer verfügt, welcher je nach Einstellung zugeschaltet wird, wenn eine Bewegung erkannt wurde.

 

Akkulaufzeit

Die Akkulaufzeit bei der Baseus S1 Lite ist aus mehreren Gründen schwer zu beurteilen. Zunächst schwankt diese bei Akku-Überwachungskameras eh immer sehr stark je nach Aktivität.

Akku-Überwachungskameras sind in der Regel in einem tiefen Standby, in welchem der Kamera-Sensor usw. komplett deaktiviert sind. In der Kamera ist ein Bewegungsmelder, erkennt dieser eine Bewegung, wird die Kamera aufgeweckt.

Dies ist auch der Grund für die Verzögerung bei der Bewegungserkennung. Je mehr die Kamera aufgeweckt wird, umso schneller ist der Akku leer.

Erschwerend kommt bei der S1 Lite das Solarpanel hinzu, welches die Laufzeit noch schwerer einzuschätzen macht.

Es ist hier bei der S1 Lite auffällig, dass Baseus keine Akkulaufzeit-Versprechen oder Angaben zur Kapazität des Akkus macht.

Rechne bei der S1 Lite mit einer Akkulaufzeit bei normaler Nutzung im Bereich ± 2-3 Monate (eher 3 Monate). Hinzu kommt aber die Ladung, die das Solarpanel generiert.

Hast du dieses gut ausgerichtet, pralle Südsonne ohne Schattenwurf, dann kann die S1 Lite wirklich dauerhaft unabhängig vom Stromnetz arbeiten.

Hast du allerdings nicht so optimale Lichtverhältnisse, eine Ausrichtung nach Norden oder Schattenwurf, dann bringt das Solarpanel deutlich weniger und du musst gerade in den Wintermonaten damit rechnen, die Kamera mindestens 1x zu laden.

 

Fazit

Mit der S1 Lite liefert Baseus einen gelungenen Einstieg in die Welt der Überwachungskameras. Besonders das integrierte Solarpanel hebt die Kamera von vielen Konkurrenzmodellen ab und sorgt, bei guter Ausrichtung, für einen nahezu wartungsfreien Betrieb ohne regelmäßiges Nachladen. Die Verarbeitung wirkt wertig und auch die Bildqualität kann sowohl bei Tag als auch bei Nacht überzeugen. Die App ist übersichtlich gestaltet und bietet alle wichtigen Grundfunktionen, auch wenn die Timeline etwas unübersichtlich geraten ist.

Bei der Bewegungserkennung zeigt sich, dass es sich um ein einfacheres Modell handelt: Sie arbeitet zuverlässig, hat aber eine leichte Verzögerung und keine erweiterte KI-Funktion. Positiv fällt auf, dass die Aufnahmen lokal auf einer microSD gespeichert werden, ohne Cloud-Zwang oder laufende Kosten.

Unterm Strich richtet sich die Baseus S1 Lite ganz klar an preisbewusste Nutzer, die eine einfache, solide und möglichst autonome Überwachungslösung suchen. Wer mit kleinen Abstrichen bei Komfortfunktionen leben kann, erhält hier eine spannende Kamera mit einem starken Preis-Leistungs-Verhältnis. Zumindest dann, wenn du Coupon-Codes usw. berücksichtigst! Zum Zeitpunkt des Tests gibt es die Kamera für unter 50€, was ich für fair erachte.