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Anker vs. UGREEN und Baseus: der Anker A2737 Nano Car Charger 167,5 W im Test

Wir hatten uns in der letzten Zeit zwei „High End“ KFZ-Ladegeräte von Baseus und UGREEN angesehen.

Zwar zeigten beide Potenzial, hatten aber im Detail gravierende Temperatur-Probleme. So konnte das UGREEN-Modell lediglich 5 Minuten 100 W liefern und das Baseus 15 Minuten. Beides eher dürftig.

Aber gibt es wirklich keine guten und kompakten KFZ-Ladegeräte? Anker bietet mit dem A2737 ein kompaktes KFZ-Ladegerät mit einer Leistung von bis zu 167,5 W an, was gewaltig ist!

Aber wie sieht es hier aus? Kann das Ladegerät diese Leistung auch wirklich praktisch konstant liefern? Übertrifft es wenigstens die Modelle von UGREEN und Baseus? Finden wir es im Test heraus!

 

Der Anker A2737 Nano Car Charger 167,5 W im Test

Grundsätzlich handelt es sich beim Nano Car Charger 167,5 W um ein klassisches KFZ-USB-Ladegerät.

So setzt dieses auf ein recht kompaktes Design mit einer Länge von 75 mm und einem Durchmesser von 36 mm.

Dabei ist dieses sehr schick gestaltet und macht einen hochwertigen Eindruck. Hier hat Anker einen tadellosen Job gemacht.

Die Anschlüsse sind dabei alle auf der Oberseite, welche auch eine runde LED ziert, die im Betrieb gedimmt „Türkis/Blau“ leuchtet.

 

Anschlüsse des Anker A2737 Nano Car Charger

Der Anker A2737 Nano Car Charger besitzt 2x USB-C-Ports und 1x USB-A.

  • USB-C 1 – 100 W Power Delivery – 5V/3A, 9V/3A, 15V/3A, 20V/5A
  • USB-C 2 – 27 W Power Delivery – 5V/3A, 9V/3A
  • USB-A – 18 W Quick Charge und 22,5 W Super Charge

Der primäre Port des Ladegerätes bietet eine Leistung von satten 100 W nach dem USB Power Delivery Standard. Damit hat der Port genug Leistung nicht nur für Smartphones, sondern auch für große Geräte wie Notebooks. Sehr gut!

Zudem haben wir einen sekundären 27 W USB-C-Port und einen 18 W / 22,5 W Super Charge Port.

Der 100 W Port bietet seine volle Leistung auch in einem 12 V PKW.

 

Keine 12 V Stufe

Wie leider bei Anker oftmals üblich, verzichtet auch das A2737 auf eine 12 V USB Power Delivery Stufe.

Diese wird nur von sehr wenigen Geräten genutzt, daher ist dies in der Praxis nicht weiter tragisch. Dennoch ist es für mich unverständlich, warum Anker diese so oft weglässt.

Zudem kann es ärgerlich sein, wenn du genau eins dieser seltenen Geräte hast, welche die 12 V USB PD Stufe nutzen.

 

PPS

Beide USB-C-Ports des Ladegerätes unterstützen PPS mit der gleichen Range.

  • 5 – 11 V bei bis zu 5 A

Dies ist eine sehr große PPS-Range, welche unter anderem ein 45 W Schnellladen der diversen Samsung-Smartphones erlaubt.

Spannenderweise hat auch der sekundäre USB-C-Port diese große PPS-Range.

 

Auch mit Temperatur-Problemen

Ein großes Problem bei High Power KFZ-Ladegeräten ist die Hitzeentwicklung bei konstanter Last. Beispielsweise konnten andere vergleichbare USB-Ladegeräte lediglich wenige Minuten 100 W bereitstellen.

  • UGREEN CD293 – ca. 5 Minuten 100 W
  • Baseus BSCC-ZX-CCL – ca. 15 Minuten 100 W

Aber was ist nun mit dem Anker A2737? Wie lange kann dieses 100 W bereitstellen?

Ich habe dies mit dem Framework 16 getestet.

Das Anker A2737 konnte bei mir das Framework 16 6:38 Minuten mit voller Leistung (um die 90 W) versorgen.

Spannenderweise drosselt sich das Ladegerät nicht, sondern schaltet sich kurz ab, kühlt dann ein paar Minuten ab und geht dann wieder für ein paar Minuten an, geht wieder aus usw.

Offen gesagt, dies ist ein Verhalten, welches ich weniger schön finde als beim UGREEN und dem Baseus-Ladegerät, welche sich dann auf um die 40 W runterdrosseln und damit weiterladen.

 

Spannungsstabilität

Die Spannungsstabilität ist soweit in Ordnung. Hier gibt es nichts zu bemängeln.

 

Effizienz

Wie steht es aber um die Effizienz des Anker A2737? Wie die meisten KFZ-Ladegeräte hat auch das Anker A2737 eine sehr gute Effizienz.

Diese schwankte bei mir im Test zwischen 85,8 % und 93,3 %. Dies ist ein gutes Abschneiden!

Vergleichen wir dies mit anderen Modellen und sehen, dass sich das Anker-Ladegerät zwischen das UGREEN CD293 und das Baseus BSCC-ZX-CCL setzt.

 

Fazit

Ein einigermaßen kompaktes KFZ-Ladegerät mit hoher Leistung (100 W oder mehr), welches diese Leistung auch halbwegs konstant bereitstellen kann, scheint es aktuell einfach nicht zu geben.

So konnte der Anker A2737 Nano Car Charger 167,5 W bei mir im Test nur um die 6-7 Minuten 100 W bereitstellen. Danach schaltete sich dieses temporär ab.

Dies ist eine vergleichbare Leistung zum UGREEN CD293 und etwas schlechter als das Baseus BSCC-ZX-CCL, das immerhin 15 Minuten volle Leistung schaffte.

Abseits davon ist der Nano Car Charger soweit gut. Wir haben hier eine gute PPS-Range, gute Effizienz und generell eine hohe (temporäre) Spitzenleistung.

Damit würde ich dieses +- identisch zum UGREEN CD293 einstufen. Solltest du allerdings ein KFZ-Ladegerät suchen, das halbwegs konstant eine hohe Leistung bereitstellen kann, dann musst du ein „2-geteiltes“ Ladegerät wählen, wie das UGREEN EC706.

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Anker 167,5W max. Zigarettenanzünder USB C, 3 Port kompaktes Typ-C...

✅ Pro

  • Kompaktes Design
  • Hochwertige Verarbeitung
  • Hohe Spitzenleistung: Bis zu 167,5 W Gesamtleistung, 100 W am Hauptport
  • Vielseitige Anschlüsse: 2x USB-C + 1x USB-A
  • Große PPS-Range: 5-11 V bei bis zu 5 A an beiden USB-C-Ports
  • Samsung-optimiert: Ermöglicht 45 W Schnellladen bei Samsung-Smartphones
  • Gute Effizienz: 85,8 % bis 93,3 % Wirkungsgrad
  • Stabile Spannungsversorgung: Keine Probleme bei der Spannungsstabilität
  • 12 V PKW-kompatibel: Volle 100 W Leistung auch im 12 V Fahrzeug

❌ Kontra

  • Temperaturprobleme: Nur 6-7 Minuten konstante 100 W Leistung
  • Ungünstiges Abschaltverhalten: Schaltet sich komplett ab statt zu drosseln
  • Keine kontinuierliche Hochleistung: Zyklusartiges Ein-/Ausschalten bei Dauerlast
  • Fehlende 12 V PD-Stufe: Keine 12 V USB Power Delivery Spannungsstufe

Majority Fitzwilliam 2024 Test: Streaming-Player mit Triple-Radio

Du hast noch einen guten HiFi-Verstärker, welcher aber über keine „smarten“ Funktionen oder Netzwerkanbindung verfügt? Dann brauchst du eventuell einen Netzwerkstreamer, ein externes Gerät, welches sich genau um solche digitalen Funktionen kümmert.

Der englische Hersteller Majority bietet mit dem „Fitzwilliam 2024“ genau solch einen Netzwerk-Streamer an, welcher zudem aber auch DAB und FM Radio und einige weitere Funktionen unterstützt.

Wollen wir uns den Majority Fitzwilliam 2024 doch einmal im Test ansehen! Kann dieser überzeugen?

An dieser Stelle vielen Dank an Majority für das Zur-Verfügung-Stellen des Fitzwilliam 2024 für diesen Test.

 

Der Majority Fitzwilliam 2024 im Test

Auf den ersten Blick war ich etwas überrascht von der Größe des Fitzwilliam und ja, der Name ist interessant gewählt.

Wir haben hier einen Netzwerkstreamer in der Größe eines größeren DVD/Bluray-Players. So misst dieser 43 x 20 x 7,6 cm.

Ich bin mir sehr sicher, dass dieser ein gutes Stück kleiner zu bauen wäre, hätte es Majority gewollt. Wir haben hier keinen Verstärker oder Ähnliches integriert, dies ist ein reiner Netzwerkstreamer mit Radio-Funktion.

Bei der generellen Haptik bin ich etwas hin- und hergerissen. Einerseits macht Majority hier an sich nichts falsch, so haben wir ein großes Display und zwei Drehräder, was immer begrüßenswert ist, aber dennoch wirkt der Fitzwilliam 2024 auf mich auch nicht wie „High End“ Audio-Equipment.

Obwohl an sich Majority nichts falsch gemacht hat, wirkt der Fitzwilliam 2024 auf mich einfach etwas „günstiger“.

Neben den beiden großen Drehrädern zur Steuerung, unter anderem der Lautstärke, verfügt der Fitzwilliam 2024 über ein relativ großes LCD-Farbdisplay und 8 Tasten zur Steuerung direkt am Gerät.

Mit im Lieferumfang ist auch eine Fernbedienung, welche aber sehr einfacher Natur ist!

Ansonsten ist im Lieferumfang lediglich die Anleitung und das 5,9 V Netzteil (eine ungewöhnliche Spannung).

 

Anschlüsse des Fitzwilliam

Der Fitzwilliam 2024 verfügt auf der Rückseite über folgende Anschlüsse:

  • Cinch Audio-Ausgang
  • 3,5 mm Audio-Ausgang
  • 3,5 mm Audio-Eingang
  • Optischer Ausgang (Toslink)
  • Coaxial (SPDIF)
  • DC-Eingang 5,9V

Zudem haben wir auf der Rückseite zwei Antennen, eine für die Radio-Funktion, die andere für einen besseren WLAN-Empfang.

Auf der Front haben wir zudem zwei weitere Anschlüsse:

  • USB A
  • 3,5 mm Kopfhörer-Ausgang

Zwar wäre noch ein LAN-Port schön gewesen, aber generell ist die Anschluss-Vielfalt ein großer Pluspunkt beim Majority Fitzwilliam 2024.

 

Keine App-Pflicht

Beim Majority Fitzwilliam 2024 gibt es keine App-Pflicht oder die Pflicht, dich in irgendeiner Form beim Hersteller zu registrieren.

Du kannst alles (außer Spotify) direkt am Gerät machen, inklusive der WLAN-Einrichtung.

 

Optionale App

Es gibt aber dennoch die Option, den Majority Fitzwilliam 2024 via Smartphone und App zu steuern, wenn du dies möchtest.

Die entsprechende App heißt „UNDOK“. Diese ist eine universelle App, welche es erlaubt, mehrere Geräte verschiedener Hersteller zu steuern, die auf die Frontier Smart Technologie-Plattform setzen, was hier im Hintergrund auch der Fall ist.

Über die App kannst du die aktuelle Quelle für die Wiedergabe festlegen, was gerade beim Durchsuchen der Internet-Radios praktisch ist.

 

Funktionsumfang

Aber was kann der Majority Fitzwilliam 2024 nun alles? Bei diesem handelt es sich um eine Mischung aus Netzwerkstreamer und Radio.

  • DAB/DAB+ Radio
  • UKW / FM Radio
  • Internetradio
  • Bluetooth 4.2
  • Spotify Connect
  • Podcast-Player
  • USB-Wiedergabe von Musikdateien

3x Radio

Das Hauptthema des Majority Fitzwilliam 2024 ist sicherlich Radio. So verfügt dieses über ein analoges FM-Radio, wie auch ein digitales Radio und die Möglichkeit für Webradio.

Grundsätzlich ist der Empfang von analogem wie auch digitalem Radio ordentlich. Hier hilft die recht große Antenne.

Allerdings ist bei mir auf dem Land im Innenbereich gerade Digitalradio so eine Sache. Am Fenster geht’s, aber im „inneren“ Bereich meiner Wohnung finden sich da nicht viele Sender.

Grundsätzlich ist der DAB+-Empfang auf dem guten Niveau des Teufel BOOMSTER 2021, aber leicht unter dem Pure Evoke Home.

Im heimischen Umfeld würde ich ganz klar zum Internet-Radio greifen. Dieses ist qualitativ +- genauso gut wie DAB+ und du brauchst dir wegen des Empfangs keine Sorgen zu machen.

 

Spotify Connect

Der Fitzwilliam 2024 unterstützt Spotify Connect, was auch absolut tadellos funktioniert. Du kannst einfach Musik direkt über die Spotify-App an den Streamer senden.

Leider wird aber nur Spotify Connect unterstützt. Es gibt keine Unterstützung für Tidal, Apple AirPlay oder Ähnliches. Dies ist sehr schade!

 

Enttäuschende USB-Funktion

Leider hat mich die USB-Funktion etwas enttäuscht. Zunächst unterstützt der Majority Fitzwilliam 2024 nur USB-Sticks, die FAT32 formatiert sind.

Im Jahr 2025 schwach. Aber was mich viel mehr enttäuschte, ist, dass FLAC-Dateien beispielsweise nicht unterstützt werden, nur MP3.

Hier lässt der Fitzwilliam doch einiges an Potenzial liegen.

 

Klangqualität?

Zunächst müssen wir bei der Klangqualität unterscheiden, ob du einen der digitalen Ausgänge nutzt oder die analogen Ausgänge.

Grundsätzlich scheint der Fitzwilliam mit einer 24 Bit / 48000 Hz Sample Rate zu arbeiten. Das ist auch völlig okay, wir haben Radio oder Spotify als „beste“ Quelle und hier würde eine höhere Sample Rate eh nichts bringen.

Entsprechend haben wir über die digitalen Ausgänge grundsätzlich eine gute Qualität. Und gerade beim Digital-Radio oder Webradio denke ich nicht, dass hier viel mehr möglich ist.

Beides sind nicht die absoluten HiFi-Audio-Quellen, egal mit welchem Streamer/DAB-Radio.

Auch über die analogen Cinch-Ausgänge war die Audioqualität soweit tadellos. Der verbaute DAC macht einen guten Job im Zusammenspiel mit den verfügbaren Audio-Quellen.

 

Leistungsaufnahme

Im Leerlauf benötigt der Fitzwilliam unter 0,5 W und das trotz aktivem Display, welches dir die Uhrzeit usw. anzeigt.

Selbst im Betrieb bleibt der Verbrauch im Bereich 1-2 W!

 

Fazit: Majority Fitzwilliam 2024

Der Majority Fitzwilliam 2024 ist ein solider Netzwerkstreamer mit Radiofunktion, der sich an Nutzer richtet, die ihren bestehenden HiFi-Verstärker um moderne Streaming-Funktionen und vor allem Radio erweitern möchten. Das Gerät punktet dabei mit seiner vielseitigen Anschlussausstattung und der benutzerfreundlichen Bedienung ohne App-Zwang.

Die Stärken

Vielseitige Konnektivität: Der Fitzwilliam bietet eine beeindruckende Anschlussvielfalt mit analogen und digitalen Ausgängen sowie flexiblen Eingangsmöglichkeiten. Besonders die Kombination aus Cinch, optischem und koaxialem Ausgang macht das Gerät universell einsetzbar.

Keine App-Pflicht: Lobenswert ist, dass sich alle Funktionen (bis auf Spotify) direkt am Gerät bedienen lassen. Die WLAN-Einrichtung erfolgt ohne Registrierungszwang beim Hersteller – ein klarer Pluspunkt für die Privatsphäre.

Dreifach-Radio: Mit DAB+, UKW und Internetradio deckt der Streamer alle gängigen Radiostandards ab. Die Empfangsqualität ist ordentlich, wobei Internetradio oft die praktischere Wahl darstellt.

Energieeffizienz: Mit unter 0,5W im Standby und maximal 2W im Betrieb ist der Stromverbrauch vorbildlich niedrig.

Die Schwächen

Verpasste Streaming-Chancen: Hier zeigt sich die größte Schwäche des Geräts. Nur Spotify Connect wird unterstützt – Tidal, Apple AirPlay oder andere populäre Dienste bleiben außen vor. Das schränkt die Zielgruppe unnötig ein.

Schwache USB-Implementation: FAT32-Beschränkung und fehlende FLAC-Unterstützung wirken im Jahr 2025 antiquiert. Hier wurde Potenzial verschenkt, besonders für HiFi-Enthusiasten.

Haptik-Kompromisse: Obwohl funktional durchaus gelungen, vermittelt das Gerät nicht das Premium-Gefühl, das man sich bei HiFi-Equipment wünscht.

Empfehlung

Der Majority Fitzwilliam 2024 eignet sich gut für Nutzer, die primär Radio hören und gelegentlich Spotify streamen möchten. Wer jedoch vielseitige Streaming-Dienste nutzt oder Wert auf High-Resolution-Audio legt, sollte sich nach Alternativen umsehen. Für den Einstieg in die Welt der Netzwerkstreamer ist das Gerät durchaus eine Überlegung wert – vorausgesetzt, die Funktionsbeschränkungen passen zu deinen eigenen Nutzungsgewohnheiten.

Die Baseus QPow3 Powerbank 45W 20000mAh im Test

Baseus bietet mit der QPow3 eine extrem spannende Powerbank an! Warum? Wir haben hier eine Powerbank mit 20.000 mAh und einer Ausgangsleistung von 45 W. Dies wird mit zwei praktischen integrierten Ladekabeln kombiniert.

45 W ist dabei aus meiner Sicht der derzeitige „Sweet Spot“, wenn es um die Leistung von Powerbanks geht.

So sind 45 W genug, alle Smartphones von Samsung, Apple und Google mit dem vollen Tempo zu laden, aber auch schon ausreichend für etwas größere Geräte wie Notebooks, Tablets usw.

Dabei ist die QPow3 auch preislich interessant, wenn sie im Angebot erhältlich ist. So konnte ich die Powerbank für rund 30€ abstauben.

Wollen wir uns die Powerbank doch einmal im Test ansehen.

 

Die Baseus QPow3 Powerbank 45W 20000mAh im Test

Baseus setzt bei der QPow3 auf ein recht rundliches und fast schon verspieltes Design. Erfreulicherweise wirkt dabei die Powerbank qualitativ aber recht wertig.

So fasst sich diese recht stabil und wertig an. Mit 121 x 73 x 31 mm und einem Gewicht von 360 g ist die Powerbank zwar nicht winzig, aber durchaus als kompakt und handlich zu bezeichnen.

Zur Handlichkeit trägt auch die fest integrierte Handschlaufe bei, die auch eine doppelte Funktion erfüllt.

So ist diese einerseits eine Handschlaufe, aber andererseits auch ein integriertes USB-C-Ladekabel. Praktisch!

Zusätzlich verfügt die QPow3 über ein zweites USB-C-Ladekabel, welches an der Seite integriert ist.

Auf der Oberseite finden wir zuletzt eine Anzeige, welche dich über den Akkustand in % informiert.

 

Größenvergleich

Vergleichen wir einmal die Größe und das Gewicht der Baseus QPow3 mit anderen 20.000 mAh / 45 W Powerbanks.

Erfreulicherweise zählt die Baseus QPow3 zu den leichtesten und auch kompaktesten Modellen in dieser Klasse. Lediglich die INIU P51L-E2 ist nochmals kleiner und leichter.

 

Anschlüsse

Neben den beiden fest integrierten USB-C-Ladekabeln besitzt die Powerbank auf der Front noch einen weiteren USB-C- und USB-A-Port.

Insgesamt haben wir bei der QPow3 also beachtliche 4 Ladeports.

  • USB-C – 45 W USB PD – 5V/3A, 9V/3A, 12V/3A, 15V/3A, 20V/2,25A
  • USB-A – 18 W Quick Charge – 5V/3A, 9V/2A, 12V/1,5A

Grundsätzlich bieten alle USB-C-Anschlüsse, sowohl der Port wie auch die Kabel, eine Leistung von bis zu 45 W nach dem Power Delivery Standard.

45 W ist eine ordentliche Leistung, welche für alle aktuellen Apple-, Samsung- und Google-Smartphones gut ausreicht, wie aber auch für viele 13-Zoll-Notebooks.

Hinzu kommt ein 18 W USB-A-Port.

 

Drosselung

Zwar haben wir grundsätzlich 3 Ports, die bis zu 45 W bereitstellen können. Nutzt du allerdings mehr als einen Port auf einmal, werden alle Anschlüsse auf 5V/3A gedrosselt.

 

PPS

Natürlich unterstützt die Baseus QPow3 auch den PPS-Standard.

  • 5 – 11 V bei bis zu 5 A

Dies ist eine sehr ordentliche PPS-Stufe, welche ausreicht, um beispielsweise Samsung-Smartphones mit den vollen 45 W zu laden.

 

Temperatur-/Leistungsdrosselung

Leider gibt es neben der fixen Drosselung bei der Nutzung mehrerer Ports auch eine Temperaturdrosselung.

So konnte die Powerbank bei mir im Test NICHT konstant 45 W Leistung ausgeben.

Nach rund 20 Minuten 45 W drosselte sich diese herunter.

Dies lässt sich auch in der Praxis beispielsweise an dem Framework 16 reproduzieren.

So konnte die Powerbank das Framework 16 rund 22 Minuten mit voller Leistung versorgen, ehe diese sich auf ± 25 W herunterdrosselte.

 

Wie hoch ist die Kapazität?

Aber was ist mit der Kapazität der Baseus QPow3? Hat diese wirklich 20.000 mAh?

Wh mAh mAh @3,7V %
5V/1A 67.14 13267 18146 91%
9V/1A 66.976 7455 18102 91%
9V/3A 57.56 6407 15557 78%
20V/1A 61.534 3075 16631 83%

 

Im Test schwankte die echte Kapazität der QPow3 zwischen 15557 mAh / 57,56 Wh und 18146 mAh / 67,14 Wh.

Dies ist eine Spanne von 78% im Worst Case bis hin zu 91% im besten Fall der Herstellerangabe.

Dies ist ein gutes Abschneiden!

Generell: Die Kapazitätsangabe bei Powerbanks bezieht sich immer auf die Kapazität der Akku-Zellen im Inneren. Allerdings ist ihr Entladen nicht zu 100% effizient. So gibt es immer einen gewissen Verlust in Form von Wärme aufgrund interner Prozesse, Spannungswandlungen usw. 80-90% sind die gängigen „guten“ Werte für die nutzbare Kapazität. Über 90% sind sehr selten und unter 80% ungewöhnlich. Bedenkt auch, dass euer Smartphone nicht zu 100% effizient lädt! Hat dieses einen 4000mAh-Akku, werden ca. 4800mAh für eine 100%-Ladung benötigt. Dies hängt aber vom Modell und der Art des Ladens ab.

Ladedauer

Grundsätzlich kann die Baseus QPow3 Powerbank mit bis zu 30 W laden, ein solides Tempo.

Leider drosselt sich die Powerbank aber auch hier relativ schnell herunter.

Nach rund 37 Minuten drosselte sie sich bei mir im Test von ± 30 W auf ± 18 W herunter. Dies sorgt dafür, dass ein vollständiger Ladevorgang ca. 5:07 h dauert.

Dies ist verglichen mit anderen 45 W / 20.000 mAh Powerbanks etwas auf der langsameren Seite. So schaffen die meisten anderen Modelle hier eine Ladung in ca. 3-4 Stunden.

 

Fazit

Es gibt einige Punkte, welche für die Baseus QPow3 sprechen, aber leider auch einige, welche gegen sie sprechen.

Zunächst, was spricht für die Baseus QPow3?

  • Bis zu 45 W Leistung
  • 2x integrierte Ladekabel
  • Bis zu 18146 mAh / 67,14 Wh echte Kapazität
  • Kompakte Abmessungen
  • Gute PPS-Range

Leider gibt es aber auch einige Punkte, welche gegen die QPow3 sprechen:

  • Keine konstanten 45 W
  • Extreme Drosselung beim Laden von 2 oder mehr Geräten auf einmal
  • Relativ langsames Laden, 0% auf 100% ca. 5 Stunden

Rein technisch betrachtet gibt es zwei Powerbanks in dieser Leistungsklasse, welche besser sind: die UGREEN PB536 und die CUKTECH PB200N.

Diese beiden Modelle können alles, was die QPow3 kann, nur besser. Mit einer Ausnahme: diese beiden Modelle sind deutlich größer und schwerer.

Sollten für dich die Abmessungen eine gewisse Priorität haben, dann kann die Baseus QPow3 gerade für die Nutzung mit Smartphones durchaus eine gute Wahl sein, wenn du diese für um die 30€ bekommst.

Angebot
Baseus QPow3 Powerbank 45W 20000mAh mit 2 integriertem USB-C Kabel,...

  • Bis zu 45 W Leistung
  • 2x integrierte Ladekabel
  • Bis zu 18146 mAh / 67,14 Wh echte Kapazität
  • Kompakte Abmessungen
  • Gute PPS-Range
  • Keine konstanten 45 W
  • Extreme Drosselung beim Laden von 2 oder mehr Geräten auf einmal
  • Relativ langsames Laden, 0% auf 100% ca. 5 Stunden

Der Govee COB Strip Light Pro im Test, der qualitativ beste LED Streifen!

LED-Streifen gibt es tausende im Handel, diese auch teils zu verrückt günstigen Preisen. Allerdings gibt es auch umgekehrt hochwertige LED-Streifen, die teils einen signifikanten Aufpreis kosten.

So beispielsweise auch der Govee COB Strip Light Pro. Für diesen LED-Streifen zahlst du rund 100€ für 3 Meter, was ein sehr hoher Preis ist.

Was bekommst du hierfür? Vor allem bekommst du viele LEDs, denn in diesem Streifen sind laut Hersteller satte 1260 „Mini“-LEDs pro Meter integriert. Diese LEDs haben natürlich individuell nicht so viel Leistung wie größere LED-Module, aber sorgen im Verbund für ein deutlich gleichmäßigeres Licht, zumindest in der Theorie.

Dabei sind die LEDs beim Govee COB Strip Light Pro LED-Streifen individuell ansteuerbar und erlauben somit auch komplexere Muster und Farben.

Wollen wir uns im Test einmal im Detail anschauen, ob sich solch ein Luxus-LED-Streifen wirklich lohnt.

 

Der Govee COB Strip Light Pro im Test

Bei dem Govee COB Strip Light Pro handelt es sich nicht um einen x-beliebigen RGB-LED-Streifen.

So hat dieser zwar auch die „Streifenform“ mit Kleberückseite, aber die LEDs sind hier unter einem Diffusor verbaut. Hierdurch bist du etwas freier bei der Platzierung, da du nicht direkt auf die LEDs blicken kannst und der LED-Streifen selbst auch um einiges ansehnlicher ist als ein reguläres Modell.

Dabei ist dieser komplett in Weiß gehalten und lenkt somit im ausgeschalteten Zustand nicht zu viele Blicke auf sich.

Neben dem LED-Streifen findet sich auch ein entsprechender Controller mit 3 Tasten im Lieferumfang und das passende Netzteil.

 

WLAN, Bluetooth und Matter!

Der Govee COB Strip Light Pro lässt sich natürlich über die Govee-eigene App steuern. Hier gibt es aber gleich zwei Verbindungsmöglichkeiten.

So kann sich die App via Bluetooth oder WLAN mit dem LED-Streifen verbinden. WLAN ist dabei komplett optional, falls dir die Kurzstrecken-Steuerung via Bluetooth ausreicht.

Neben Bluetooth und WLAN unterstützt der COB Strip Light Pro auch den universellen Matter-Standard. Hierdurch kannst du diesen in andere Smart-Home-Systeme einbinden und steuern. Theoretisch kannst du sogar komplett auf die Govee-App verzichten (wenn du Matter nutzt), was ich aber nicht empfehlen würde, da der Funktionsumfang via Matter deutlich kleiner ausfällt.

 

Govee-App: Umfangreiche Steuerungsmöglichkeiten

Die Govee-App bietet einen großen Funktionsumfang mit zahlreichen Konfigurationsmöglichkeiten, Designs usw.

Die Benutzeroberfläche ist farbenfroh gestaltet, was bei der ersten Nutzung durchaus überfordernd wirken kann. Hast du aber einmal einen Überblick, ist die App als gelungen zu bezeichnen.

Tippst du die entsprechende Lampe oder hier in dem Fall den LED-Streifen in der App an, kannst du diesen steuern. Hier bietet die Govee-App hunderte Optionen.

Von einfachen einfarbigen Leuchten über einfache Muster bis hin zu komplexen Szenen oder passendem Leuchten zur Musik ist alles dabei.

Du kannst auch selbst „frei“ Muster erstellen.

 

RGBIC+W LED-Streifen

Bei dem Govee COB Strip Light Pro handelt es sich um einen RGBIC+W LED-Streifen. Was bedeutet das?

  • RGB = Rote, grüne und blaue LEDs, welche gemeinsam alle Farben abbilden können
  • IC = Individuelle Steuerung, die einzelnen LEDs können vom Controller individuell angesteuert werden
  • +W = Zusätzlich zu den RGB-LEDs gibt es weiße LEDs für eine besonders gute Wiedergabe des weißen Lichtspektrums

1260 LEDs pro Meter

Govee wirbt mit unfassbaren 1260 LEDs pro Meter, die im COB Strip Light Pro verbaut sind. Durch diese gewaltige Anzahl an „Mini-LEDs“ soll der LED-Streifen ein besonders gleichmäßiges und auch helles Licht erreichen.

Govee spricht hier von 450 Lumen pro Meter, was extrem hell wäre.

Leider kann ich die Helligkeit in Lumen nicht in meinem Büro nachmessen, da dies sehr komplex ist, allerdings kann ich dir sagen, dass der LED-Streifen in der Tat extrem hell ist!

Dies ist bei Weitem der hellste LED-Streifen, den ich bisher gesehen habe.

Dabei bietet er auch ein sehr gleichmäßiges Licht. Die Kombination aus extrem vielen LEDs + die Diffusor-Schicht sorgt für ein sehr schön weiches Licht. Trotz der hohen Helligkeit ist der LED-Streifen aber auch nicht blendend oder grell.

Hierdurch ist es auch kein Problem, den LED-Streifen offen anzubringen als direkten Licht-Akzent.

Die LED-Qualität ist fantastisch!

 

Leistungsaufnahme

An sich wünschen wir uns immer eine möglichst niedrige Leistungsaufnahme bei technischen Geräten.

Allerdings kann gerade bei LEDs eine hohe Leistungsaufnahme auch auf eine hohe Lichtleistung hindeuten.

Ich habe hier die 3-Meter-Version des Govee COB Strip Light Pro, schauen wir uns ein paar Leistungswerte an.

100% 50% 25%
Blau 12.7 8.4 7.2
Rot 24.1 11.8 8.6
Grün 18.5 10.1 7.9
Weiß 35.6 23.2 17.7

 

(Leistung in Watt)

In den vergleichsweise hohen Leistungswerten spiegelt sich die hohe Lichtleistung des Govee COB Strip Light Pro wider. Vor allem auffällig ist, wie hell der LED-Streifen bei farbigem Licht ist. Oftmals sind LED-Streifen bei weißem Licht signifikant heller als bei RGB-Farben, dies ist hier aber nicht so stark ausgeprägt.

Gerade die Farben im roten Lichtbereich sind extrem hell!

 

Fazit

Es gibt tausende LED-Streifen auf dem Markt. Suchst du allerdings qualitativ etwas Hochwertiges, dann kann ich dir allgemein nur die Govee-Produkte ans Herz legen!

Derzeit ist Govee ein Garant für eine extrem hohe LED- und Lichtqualität. Klingt jetzt etwas nach Marketing, aber spiegelt wirklich meine Erfahrungen mit Govee wider.

Auch der COB Strip Light Pro bietet ein extrem hochwertiges und vor allem auch helles Licht. Gerade mit der integrierten Diffusor-Schicht bietet er ein tolles Licht und lässt sich wunderbar sowohl als direkte Beleuchtung als auch als Akzentlicht einsetzen.

Die Govee-App bietet dabei einen gewaltigen Umfang an Mustern und Farb-Themen. An sich schön, aber teils wirkt die Govee-App fast etwas überladen und unübersichtlich. Hier würde ich mir wünschen, dass die App etwas aufgeräumter wäre.

Aber das ist auch mein einziger Kritikpunkt. Ansonsten ist der Govee COB Strip Light Pro ein fantastischer LED-Streifen, allerdings auch zu einem saftigen Preis.

Teufel MOTIV HOME im Langzeit-Test: Mein Erfahrungsbericht nach 1,5 Jahren

Es ist nun eineinhalb Jahre her, seit ich den Teufel MOTIV HOME ausführlich getestet habe.

Damals war ich bereits beeindruckt von diesem vielseitigen Smart Home Lautsprecher, doch heute kann ich sagen: Meine Begeisterung ist sogar noch gewachsen! Zeit für einen Langzeit-Erfahrungsbericht.

 

Rückblick: Was macht den MOTIV HOME besonders?

Zur Erinnerung: Der Teufel MOTIV HOME ist ein durchaus imposanter Smart Home Lautsprecher mit den Abmessungen von 40 x 16,5 x 16,1 cm. Was ihn von der Konkurrenz abhebt, ist seine beeindruckende Flexibilität, er bietet sowohl WLAN als auch Bluetooth und kann wahlweise im Netzbetrieb oder mit seinem integrierten Akku betrieben werden.

Teufel MOTIV HOME im Test, ein fantastischer WLAN Lautsprecher mit Akku!

Das Design ist bewusst wohnzimmerfreundlich gehalten: Seitlich mit Leinenstoff bespannt, hochwertige Kunststoffoberfläche und 11 Steuerungstasten plus Drehrad auf der Oberseite. Besonders die drei frei belegbaren Schnellwahltasten haben mich damals schon begeistert – eine Funktion, die sich im Langzeittest als noch wertvoller erweisen sollte.

Anschlusstechnisch bietet der MOTIV HOME auf der Rückseite einen AC-Eingang, AUX-Eingang und USB-A-Port.

 

WLAN-Features: Alles was man braucht

Die WLAN-Funktionalität umfasst die wichtigsten Dienste:

  • TuneIn Radio (Webradio)
  • Spotify Connect
  • Tidal
  • ChromeCast
  • Apple AirPlay

Damals schrieb ich, dass die Liste zwar kurz, aber vollständig sei – und das kann ich heute nur bestätigen. Für den Alltag ist wirklich alles Wichtige dabei.

 

Klang: Meine ursprünglichen Eindrücke

2024 beschrieb ich den Klang als „erstaunlich gediegen“. Der 2-Wege-Aufbau mit 4 Treibern und 2 passiven Treibern, angetrieben von einem 70W-Verstärker, überzeugte mich damals schon. Die Höhen waren „gut bis hervorragend“, klar, sauber und brilliant, ohne überschärft zu wirken.

Die Mitten bewertete ich als „unspektakulär aber gut“, und beim Bass empfahl ich eine Anpassung über die App, um mehr „Wums“ zu erhalten. Mit einer leichten Anpassung bietet der MOTIV HOME aber auch einen wirklich hervorragenden Bass.

 

Langzeit-Erfahrungen: Noch begeisterter als erwartet

Nach eineinhalb Jahren intensiver Nutzung kann ich sagen: Der Teufel MOTIV HOME hat meine Erwartungen sogar noch übertroffen!

Zuverlässigkeit im Alltag

Was mich am meisten beeindruckt, ist die absolute Zuverlässigkeit des Lautsprechers. Ich nutze ihn hauptsächlich über Spotify Connect und für Webradio und hier zeigt der MOTIV HOME seine wahren Stärken. Die Reaktionszeiten sind beeindruckend schnell, egal ob ich einen Song über Spotify starte oder zu einem Radiosender wechsle.

Die Verbindung zum WLAN ist stabil, und ich hatte praktisch nie Probleme mit Verbindungsabbrüchen während der Wiedergabe. Das ist bei WLAN-Lautsprechern leider nicht selbstverständlich.

 

Klangqualität: Überzeugend wie am ersten Tag

Klanglich bin ich nach wie vor begeistert. Der MOTIV HOME steht bei mir im Flur, einem nicht gerade kleinen Raum  und schafft es problemlos, diesen mit sattem, vollem Klang zu füllen. Die Höhen sind weiterhin brillant und luftig, besonders mit aktiviertem Dynamore-Feature, das dem Lautsprecher einen schön breiten Klang verleiht.

Den Bass habe ich nach wie vor leicht angehoben. So klingt der MOTIV HOME richtig lebendig und druckvoll, ohne dass es unnatürlich wirkt. Für einen Lautsprecher dieser Größe ist die Leistung wirklich beeindruckend und auch weiterhin das beste Modell seiner Klasse das ich kenne.

 

Der Akku: Unterschätztes Highlight und echte Rarität

Ein Feature, das ich anfangs als nettes Extra abgetan hatte, entpuppte sich als echtes Highlight: der integrierte Akku. Ein Akku in einem WLAN/Streaming-Lautsprecher ist tatsächlich etwas sehr Seltenes! Die meisten Smart Home Lautsprecher sind ausschließlich für den Netzbetrieb konzipiert. Dass Teufel hier beide Welten verbindet, macht den MOTIV HOME zu einer echten Ausnahme am Markt.

Ich nutze den MOTIV HOME regelmäßig im Garten, vor allem für Webradio. Hier funktioniert er deutlich besser als mein DAB+-Radio, der DAB-Empfang bei mir auf dem Land ist furchtbar.

Besonders praktisch war der Akku auch bei Renovierungsarbeiten. Wenn der Strom abgestellt werden musste, lief die Musik einfach weiter (solange der Router läuft, ansonsten via Bluetooth). Das mag banal klingen, aber in solchen Momenten schätzt man diese Flexibilität wirklich.

 

Schnellwahltasten: Schneller im Alltag

Die drei frei belegbaren Schnellwahltasten sind für mich weiterhin ein must have. Einfach schnell im Vorbeigehen den Lieblings-Radiosender starten zu können ist super, zumal die Ladezeiten im Bereich von 1-3 Sekunden liegen.. Das fühlt sich an wie bei einem klassischen Radio, nur mit besser Qualität und keinen Empfangsproblemen.

 

Kleine Schwächen

Wirklich große Kritikpunkte habe ich auch nach eineinhalb Jahren nicht. Ab und zu findet die Teufel Home App den Lautsprecher nicht auf Anhieb, aber das ist meist nach einem kurzen Moment gelöst und war nie ein wirkliches Problem.

Die App selbst funktioniert weiterhin tadellos und ist übersichtlich aufgebaut. Dass keine Registrierung beim Hersteller nötig ist, bleibt ein Pluspunkt.

 

Fazit: Eine Kaufempfehlung mit noch mehr Nachdruck

Nach eineinhalb Jahren intensiver Nutzung kann ich den Teufel MOTIV HOME noch enthusiastischer empfehlen als bei meinem ursprünglichen Test. Er hat sich als zuverlässiger, klangstarker Begleiter im Alltag bewährt, der für mich vor allem durch seine Flexibilität punktet.

Besonders erfreulich: Der Preis ist mittlerweile von ursprünglich 550 Euro auf 399 Euro gesunken, was das Preis-Leistungs-Verhältnis noch attraktiver macht. Für diese Summe bekommst du einen hochwertigen WLAN-Lautsprecher mit der seltenen Flexibilität des Akkubetriebs. Wer einen Lautsprecher sucht, der sowohl stationär als auch mobil, zumindest im eigenen Garten, überzeugt, findet im MOTIV HOME einen ausgezeichneten Begleiter.

Die Kombination aus exzellentem Klang und zuverlässiger Performance macht ihn zu einer echten Bereicherung für jeden Haushalt der gerne etwas Musikuntermalung im Alltag wünscht.

Das UGREEN CD293 130 W KFZ-Ladegerät im Test

Ein gutes USB-KFZ-Ladegerät mit hoher Leistung zu finden ist gar nicht so einfach! Viele Modelle hier auf dem Markt haben Probleme. Teils steht nicht die volle Leistung bei 12 V Bordspannung bereit oder wir haben massive Temperaturprobleme.

UGREEN bietet mit dem CD293 nun ein auf den ersten Blick sehr interessantes Modell an. So soll das CD293 eine Leistung von bis zu 130 W bieten, inklusive eines 100 W USB-C-Ports. Dabei ist das KFZ-Ladegerät mit ±20€ auch preislich recht attraktiv.

Wollen wir uns das UGREEN CD293 130 W KFZ-Ladegerät doch einmal in einem Test ansehen!

 

Das UGREEN CD293 130 W KFZ-Ladegerät im Test

Mit einer Leistung von 130 W ist das CD293 natürlich ein etwas größeres KFZ-Ladegerät. So hat dieses eine Länge von 75 mm und einen Durchmesser an der dicksten Stelle von 35 mm.

Damit ist dieses zwar groß, aber auch nicht riesig. Positiv sticht die Haptik und Verarbeitungsqualität hervor. So ist das Ladegerät weitestgehend aus Metall gefertigt und macht einen hochwertigen Eindruck.

Die Anschlüsse sind wie üblich auf der Oberseite, wo wir auch einen blauen LED-Ring finden, der im Betrieb leuchtet.

 

Anschlüsse des UGREEN CD293

Das UGREEN CD293 besitzt 2x USB-C und 1x USB-A.

  • USB-C 1 – 30 W USB Power Delivery – 5V/3A, 9V/3A, 12V/2,5A
  • USB-C 2 – 100 W USB Power Delivery – 5V/3A, 9V/3A, 12V/3A, 15V/3A, 20V/5A
  • USB-A – 30 W Quick Charge, 22,5 W Super Charge – 5V/3A, 9V/3A, 10V/2,25A, 12V/2,5A

Das Spannende an diesem Ladegerät ist der USB-C-2-Port, welcher über eine Leistung von bis zu 100 W verfügt. Damit ist das Ladegerät in der Theorie sogar für größere Geräte wie Notebooks sehr gut geeignet.

Der USB-C-1-Port wie auch der USB-A-Port bieten eine Leistung von bis zu 30 W, was immer noch sehr ordentlich ist. Auffällig, der USB-C-1-Port verzichtet auf die 15 V und 20 V Spannungsstufe. Entsprechend ist davon auszugehen, dass sich UGREEN hier die „Boost“-Schaltung gespart hat.

 

Solide PPS-Stufe

Natürlich unterstützen beide USB-C-Ports den PPS-Standard.

  • USB-C 1 – 3,3 – 11 V bei bis zu 2,75 A
  • USB-C 2 – 5 – 11 V bei bis zu 5 A

Hier sticht USB-C 2 natürlich hervor, welcher mit 5 – 11 V bei bis zu 5 A eine gute PPS-Range bietet. Hierdurch kann das Ladegerät beispielsweise die diversen Samsung Ultra Smartphones mit bis zu 45 W laden.

 

Konstant 130 W? Nicht ansatzweise!

Eine Frage bei solch High-Power-KFZ-Ladegeräten ist, ob diese konstant die beworbene Leistung liefern können. Wir quetschen hier immerhin eine extrem hohe Leistung auf einen absolut minimalen Raum.

Leider zeigt sich hier das UGREEN CD293 auch recht enttäuschend!

Dieses konnte bei mir eine Leistung von 100 W ganze 5 Minuten aushalten. Dies ist ein sehr schwaches Abschneiden!

Nach diesen 5 Minuten drosselt sich das Ladegerät auf ±45 W herunter.

Enttäuschend, aber leider auch nicht ungewöhnlich. Die absolute Mehrheit aller KFZ-Ladegeräte, die mit einer vergleichbaren Leistung aufwarten, zeigen ähnliche Probleme, auch wenn eine Drosselung nach 5 Minuten schon ziemlich schlecht ist.

Willst du ein KFZ-Ladegerät mit einer konstant hohen Leistung, dann würde ich ein Modell mit zweigeteiltem Design wählen, wie dem UGREEN EC706

 

Spannungsstabilität

Erfreulicherweise ist die Spannungsstabilität des UGREEN CD293 extrem gut! Das Ladegerät ist über alle Stufen des USB-PD-Standards sehr gut geregelt.

 

Effizienz

Die Effizienz von KFZ-USB-Ladegeräten ist in der Regel recht hoch. Dies liegt daran, dass wir hier eine DC-zu-DC-Wandlung haben.

Die Effizienz des CD293 schwankte bei mir im Test zwischen 98,5 % und 89,9 %. Die 98,5 % maximale Effizienz sind wahnsinnig gut, selbst für ein KFZ-Ladegerät!

Allerdings sehen wir die extrem gute Effizienz leider nur bei einer recht niedrigen Last. Bei höherer Last sinkt die Effizienz. Dies ist das gegenteilige Verhalten wie bei einem regulären USB-Ladegerät.

Ich vermute, dies liegt auch zum Teil am KFZ-Zigarettenanzünder-Anschluss, welcher, wie ich vermute, einen recht hohen Übergangswiderstand hat.

 

Fazit

Das Fazit zum UGREEN CD293 ist leider nicht ganz einfach. An sich haben wir hier ein sehr gutes und interessantes Ladegerät. So bietet dieses mit 130 W bzw. einem 100 W USB-C-Port eine beachtliche Leistung.

Kombiniert mit einer ordentlichen PPS-Leistung, einem sehr fairen Preis und einer Top-Effizienz macht das CD293 an sich zu einer guten Wahl.

Bedauerlicherweise zeigte das Ladegerät im Test eine extreme Temperaturdrosselung. So konnte das Ladegerät nur ±5 Minuten die volle Leistung von 100 W bereitstellen.

Dies macht den 100 W Port natürlich etwas begrenzt nützlich.

Unterm Strich kann ich hierdurch das CD293 nur sehr bedingt empfehlen. Ich würde eher zum Baseus BSCC-ZX-CCL greifen, welches immerhin 15 Minuten 100 W schaffte, oder zum größeren UGREEN EC706.

Steckdosen-Modul BY213-G021Y: Praxis-Test der integrierten USB-Ladeports

Wenn du nach günstigen Möbeln bei Amazon, eBay oder auch Temu suchst, wirst du über einige chinesische Anbieter stolpern, wie z.B. VASAGLE.

Diese bieten einige interessante Möbel an, welche teils über ein Steckdosen-Modul verfügen. Steckdosenmodul?

Ja, in den Möbeln ist teils ein Steckdosenmodul mit zwei Steckdosen und zwei USB-A-Ports integriert. Gerade bei Nachttischen sind die integrierten USB-Ports doch ganz praktisch.

Ich habe mittlerweile mehrere Möbel mit entsprechenden Modulen und habe mir jetzt die Frage gestellt, wie gut die USB-Ports sind?!

Das gleiche Modul mit zwei Steckdosen und zwei USB-Ports wird bei vielen Möbeln genutzt. Daher schauen wir uns dieses doch einmal im Detail an.

 

Ein Blick auf das Steckdosen Modul BY213-G021Y

Das Steckdosen Modul hört bei mir auf den Namen „BY213-G021Y“ und umfasst zwei Schuko-Steckdosen und zwei USB-A-Ladeports.

Das gleiche Modul habe ich in zwei verschiedenen Möbeln des Herstellers VASAGLE, aber auch in Möbeln anderer chinesischer Hersteller entdecken können.

Es scheint sich hierbei um ein „Standard“-Modul zu handeln.

Im Kern handelt es sich hierbei um eine Verlängerungssteckdose mit zwei Ports und einem 2-Meter-Kabel. Das Spannende für uns sind aber die beiden USB-A-Ports.

 

Die USB Ports

Die USB-A-Ports werden mit einer Leistung von 5 V und 2,1 A beworben, also 10,5 W.

Hierbei handelt es sich aber leider um die Leistung beider Ports gemeinsam! Jeder Port kann bis zu 2,1 A bereitstellen, übersteigt aber die kombinierte Leistung ca. 2,3 A, dann springt der Überstrom-Schutz an.

Dieser schaltet die Ports temporär ab und dann direkt wieder ein.

Die Ports unterstützen den BC1.2-Standard und geben sich als Apple 2,4 A und Samsung 2 A fähig zu erkennen. Der Support für Apple 2,4 A Protokoll ist etwas merkwürdig, da die Ports nur 2,1 A schaffen.

Hierbei handelt es sich aber nur um Standard-Ladeprotokolle und nicht um Schnellladeprotokolle!

 

2,1 A sind wirklich möglich

Wie beworben können die beiden USB-A-Ports eine Leistung von bis zu 2,1 A bereitstellen. Es ist sogar etwas Luft nach oben vorhanden, auf bis zu 2,3 A, ehe der Überstromschutz die Ports abschaltet.

Allerdings sind USB-A-Ports im Jahr 2025 nicht mehr ideal um Smartphones und Tablets zu laden!

Moderne Smartphones laden in der Regel nur sehr langsam an regulären USB-A-Ports, wie wir diese hier haben.

Die meisten Android-Smartphones sind hier auf rund 7,x W limitiert oder weniger.

 

Etwas hohe Spannung

Auffällig während des Tests war die Spannung der USB-A-Ports.

Die Spannung der USB-A-Ports steigt unter Last an und kratzt hier an der 5,3V-Grenze. Dies ist in der Theorie etwas hoch.

Der USB-Standard erlaubt eine maximale Spannung bei USB-A-Ports von „lediglich“ 5,25 V, welche hier in gewissen Last-Situationen überschritten werden.

Ist dies dramatisch? Jein, gut ist es nicht, aber da wir nur minimal über dieses Limit kommen, wird dies in der Praxis vermutlich keine Probleme machen, zumal ein Ladekabel immer für einen gewissen Spannungsabfall sorgt.

 

Interessante Effizienz

Zunächst ist positiv hervorzuheben, dass das Steckdosen-Modul im Leerlauf praktisch keinen Strom verbraucht. So war hier die Leistungsaufnahme unter der Messgrenze meines Messgerätes.

Aber was ist mit der Effizienz?

Diese ist etwas wild. So haben wir mit 79 % eine sehr gute Effizienz bei niedriger Last, was besser ist als bei vielen High-End-Ladegeräten. Allerdings überschreitet die Effizienz unter höherer Last nicht die 81 %.

Das ist nicht furchtbar, aber verglichen mit guten USB-Ladegeräten schon etwas niedrig, selbst für ein USB-A-Ladegerät.

 

Ein Blick ins Innere

Werfen wir einen kleinen Blick ins Innere des BY213-G021Y.

Grundsätzlich ist das Innere des Steckdosen-Moduls sehr aufgeräumt und sauber gearbeitet.

Allerdings ist der Aufbau super simpel! So sind die Adern für die Steckdosen mit einem Außendurchmesser von 2 mm recht dünn, aber ausreichend. Ich gehe hier von einem Innendurchmesser von 1,5 mm aus, was in der Theorie das Minimum für eine 16-A-Steckdose ist.

Das USB-Modul ist ebenfalls extrem einfach und „günstig“ gebaut. Allerdings sehe ich hier auf den ersten Blick keine Design-Sünde.

So ist vor allem die Separierung großzügig.

 

Fazit

Grundsätzlich ist bei solchen „Bonus“-USB-Ladeports bei Möbeln und auch einfachen Steckdosenleisten immer etwas Vorsicht geboten.

So würde ich die USB-Ports des BY213-G021Y Steckdosen-Moduls meiner VASAGLE-Möbel auch nicht oder nur sehr bedingt für Smartphones und andere größere Geräte empfehlen.

So ist das Laden moderner Smartphones via USB-A grundsätzlich sehr langsam und die Qualität der USB-A-Ports hier ist lediglich als ausreichend zu bezeichnen.

Allerdings für beispielsweise Smart-Home-Systeme, Gateways oder einen USB-Ventilator kannst du die Ports des VASAGLE-Steckdosen-Moduls aus meiner Sicht mit gutem Gewissen verwenden. Gerade aufgrund der recht ordentlichen Effizienz bei sehr niedriger Last.

Qualitativ sind die USB-Ports hier also nicht furchtbar, aber sind eher die Kategorie „So günstig gebaut wie möglich, ohne dass sie gefährlich sind“.

TP-Link Tapo C460 Test: 4K Akku-Überwachungskamera für 130€

TP-Link bietet mittlerweile ein sehr umfangreiches Smart Home Ökosystem unter seinem Tapo Branding an. Hierzu zählen auch Überwachungskameras.

So sieht beispielsweise die Tapo C460 auf dem ersten Blick sehr spannend aus. Wir haben hier eine Akku-betriebene 4K Überwachungskamera mit diversen KI-Features, lokaler Speicherung von Daten usw. zu einem recht attraktiven Preis von 130€.

Aber wie sieht es in der Praxis aus? Ist hier die TP-Link Tapo C460 wirklich ein guter Deal oder nur etwas für Nutzer, die bereits im TP-Link Ökosystem unterwegs sind? Finden wir dies im Test heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an TP-Link für das Ausleihen der Tapo C460 für diesen Test.

 

Die TP-Link Tapo C460 im Test

Bei der TP-Link Tapo C460 handelt es sich um eine Akku-betriebene WLAN-Überwachungskamera.

Diese ist aus einem weißen Kunststoff gefertigt und besitzt eine runde längliche Form. Dabei ist diese durchschnittlich groß für ein Modell dieser Art. Generell ist aber die Verarbeitungsqualität und Haptik erfreulich hochwertig.

Montiert wird diese über ein Schraubgewinde auf der Rückseite oder Unterseite, wie es am besten für dich passt. Ebenfalls mit im Lieferumfang ist eine magnetische Wandhalterung.

Auf der Unterseite der Kamera ist eine kleine Gummi-Abdeckung. Unter dieser finden wir den USB-C Ladeport, wie auch den Steckplatz für eine microSD Speicherkarte.

 

Akku und Solar

In der TP-Link Tapo C460 steckt ein Akku mit 10.000 mAh Kapazität. Dieser erlaubt eine Nutzungsdauer, laut Hersteller, von bis zu 200 Tagen.

In der Praxis schwankt die Akkulaufzeit wie bei allen Akku-Kameras aber massiv! Denn es kommt hier darauf an, wie oft die Kamera auslöst und wie oft du auf den Live-Stream zugreifst.

Hast du die Kamera an einer belebten Einfahrt installiert, kann diese auch in wenigen Monaten oder im Worst Case Wochen leer sein. Das gilt nicht nur für die C460, sondern für alle Akku-Modelle.

Nach meinen Tests halte ich die Akkulaufzeit von 200 Tagen für möglich. Ich würde aber in der Praxis eher von +- 4-5 Monaten ausgehen.

Tapo bietet allerdings auch ein Solarpanel an. Korrekt ausgerichtet sorgt dies für eine konstante Ladung, welche sogar im Winter für einen Betrieb ausreichen sollte, in Kombination mit dem guten Akku.

 

Die Tapo App

Um die Kamera zu nutzen, musst du dir die TP-Link Tapo App installieren und dort ein Konto beim Hersteller anlegen. Wir haben hier also leider die meist übliche Zwangsregistrierung.

Neben den Tapo Überwachungskameras unterstützt die App auch eine Vielzahl an weiteren Tapo Smart Home Produkten und auch Smart Home Produkte unter dem TP-Link Kasa Branding.

Wir haben hier also eine universelle App für mehrere Gerätetypen. Ideal, wenn du bereits im Tapo oder Kasa Ökosystem unterwegs bist.

Auf der Startseite der App finden wir zunächst eine Übersicht über alle verbundenen Produkte, ob nun Überwachungskameras oder smarte Steckdosen.

Tippst du das gewünschte Produkt an, öffnet sich die jeweilige Steuerungsseite. Für Kameras gibt es aber auch noch einen gesonderten Tab. Im Kamera-Tab findest du alle Überwachungskameras mit einem Vorschaubild. Dieses ist zwar nicht live, aber die Live-Ansicht lässt sich mit einem Tipp starten.

In der Detailansicht siehst du ebenfalls den aktuellen Live-Stream und hast die Möglichkeit, manuell Aufnahmen und Fotos zu tätigen.

Ebenfalls kannst du von hier aus in eine 2-Wege-Kommunikation einsteigen.

Generell macht die App einen erfreulich hochwertigen und stabilen Eindruck. Zwar ist der Aufbau recht klassisch, aber gerade was die Details angeht, hat Tapo bzw. TP-Link einen guten Job gemacht.

Ich denke, dies ist eine der besseren universellen Smart Home Apps mit Kamera-Support.

 

Bewegungserkennung und KI

Wie 99% aller Akku-Überwachungskameras nimmt auch die C460 nur Videos auf, wenn diese eine Bewegung erkennt. Ansonsten ist die Kamera in einem Standby-Zustand. Daher ist die Bewegungserkennung sehr wichtig bei Akku-Kameras.

Leider leidet die C460 hier auch etwas unter dem Reichweitenproblem. So musst du dich auf ca. 4-6 Meter der Kamera nähern, damit diese zuverlässig „auslöst“. Damit ist die C460 nicht gut geeignet, weit entfernte Bereiche zu überwachen. Ein sehr gängiges Problem bei Akku-Kameras.

Wenn du allerdings in die Reichweite der Kamera kommst, funktioniert die Erkennung sehr gut. Auch die KI-Funktionen sind gelungen.

So kann die Kamera zwischen Personen, Tieren, Fahrzeugen und sonstigen Bewegungen zuverlässig unterscheiden. Dies macht die Durchsicht der Aufnahmen schneller, da diese entsprechend markiert werden, und reduziert die Fehlalarme.

 

Speicherung der Aufnahmen

Grundsätzlich werden Aufnahmen bei der C460 auf einer microSD Speicherkarte gespeichert, die du einsetzen musst.

Diese lokale Speicherung ist dann natürlich kostenfrei.

Allerdings bewirbt Tapo auch sein „Tapo Care“ sehr aggressiv. Tapo Care ist ein Cloud-Speichersystem. Abonnierst du dieses, werden Aufnahmen zusätzlich in der Cloud gespeichert, für 7 oder 30 Tage.

Dies kostet allerdings rund 30€ bzw. 42€ im Jahr.

Eine Cloud-Speicherung kann Sinn machen, einfach um deine Aufnahmen zu schützen, denn die Speicherkarte könnte jemand aus der Kamera klauen.

Du hast hier die Wahl, was immer etwas Positives ist.

 

Die Aufnahmen

Aufnahmen werden bei der Tapo C460 in einer Art kleinen Timeline dargestellt. Dabei werden die Aufnahmen auch direkt ersichtlich markiert, mit der Art der Erkennung.

Wurde also z.B. eine Person oder ein Tier erkannt usw. Aufnahmen lassen sich für eine permanente Sicherung aufs Smartphone herunterladen.

 

Die Bildqualität

Ein wichtiger Punkt bei der Tapo C460 ist die 4K Auflösung. Diese wird mit einem recht weiten 134° Blickwinkel kombiniert.

Damit ist die C460 ideal, um beispielsweise über einer Haustür angebracht zu werden.

Und ja, die Bildqualität ist tadellos! Wir haben ein sehr klares und scharfes Bild bei Tag.

Bei Nacht hast du die Wahl, willst du ein Schwarz/Weiß-Bild mit den IR-LEDs, welche recht kräftig sind, oder eine farbige Nachtsicht. Letztere setzt auf zwei LED-Scheinwerfer, um das Bild zu erleuchten.

Diese können auch als ein „Spotlight“ verwendet werden. Unterm Strich enttäuscht also die Bildqualität nicht.

 

Fazit

Die TP-Link Tapo C460 zeigt sich im Test als solide Akku-Überwachungskamera mit durchaus interessanten Features. Die 4K-Auflösung überzeugt mit klaren, scharfen Bildern, während der 134° Blickwinkel für eine gute Abdeckung sorgt. Besonders gelungen sind die KI-Funktionen zur Bewegungserkennung, die zuverlässig zwischen Personen, Tieren und Fahrzeugen unterscheiden können.

Die Stärken der C460:

  • Exzellente 4K-Bildqualität bei Tag und Nacht
  • Robuste Verarbeitung und hochwertige Haptik
  • Starker 10.000 mAh Akku mit guter Laufzeit
  • Gelungene KI-Funktionen reduzieren Fehlalarme
  • Flexible Speicheroptionen (lokal + optional Cloud)
  • Stabile und durchdachte Tapo-App

Die Schwächen:

  • Begrenzte Reichweite der Bewegungserkennung (4-6 Meter)
  • Zwangsregistrierung beim Hersteller erforderlich
  • Cloud-Speicher kostenpflichtig (aber optional)

Die Tapo C460 ist eine empfehlenswerte Überwachungskamera. Besonders für Nutzer, die bereits im TP-Link Smart Home Ökosystem unterwegs sind, ist die C460 eine ausgezeichnete Ergänzung. Die universelle Tapo-App vereint alle Geräte unter einem Dach und macht die Verwaltung zum Kinderspiel.

Für 130€ bekommt man hier eine technisch ausgereifte Kamera, die zwar den Markt nicht revolutioniert, aber vor allem in puncto Bildqualität und Funktionsumfang sehr gut abschneidet. Wer jedoch große Bereiche überwachen möchte, sollte die begrenzte Erkennungsreichweite bedenken.

ASUS ProArt PA27UCGE im Test: 4K-Monitor mit integriertem Kolorimeter

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ASUS bietet mit dem PA27UCGE einen extrem hellen Monitor mit Quantum-Dot-Technologie für Fotografen und Content Creator an. Dieser besitzt ein 27-Zoll-Panel, 4K-Auflösung, 160 Hz und eine automatische Kalibrierung mithilfe eines integrierten, ausklappbaren Kolorimeters. Gerade der integrierte Kolorimeter ist etwas extrem Seltenes und soll helfen, den Monitor auch im Laufe der Zeit farbakkurat zu halten.

Allerdings möchte ASUS für diesen Spaß auch knapp über 700€ haben. Ein durchaus gehobener Preis. Ist dieser auch gerechtfertigt? Finden wir es im Test heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an ASUS für das Ausleihen des ProArt Display PA27UCGE für diesen Test.

 

Der ASUS ProArt PA27UCGE im Test

Der ASUS ProArt PA27UCGE richtet sich an professionelle Fotografen, Videografen und Content Creator. Entsprechend ist auch das Design etwas schlichter und professioneller, als es z.B. bei ASUS ROG-Monitoren der Fall ist.

So besitzt der ProArt PA27UCGE ein recht einfaches und schlichtes schwarzes Kunststoffgehäuse. Dieses verfügt über durchschnittlich dünne Rahmen und auch das Gehäuse selbst ist zwar nicht übermäßig dick, aber auch nicht auf ein besonders schlankes Design getrimmt. Dies ist ein professioneller Monitor und kein „Lifestyle“-Modell.

Entsprechend wirkt der PA27UCGE aber auch recht stabil, vor allem der Standfuß. Dieser bietet auch alle Ergonomie-Optionen, die von solch einem Monitor zu erwarten sind. Solltest du es wünschen, ist das Nutzen einer VESA-Halterung möglich.

 

Anschlüsse des ASUS ProArt PA27UCGE

Der PA27UCGE besitzt eine erfreulich umfangreiche Ausstattung an Anschlüssen:

  • 2x HDMI 2.1
  • 1x DisplayPort 1.4
  • 1x USB-C mit DisplayPort und 96 W
  • 1x USB-C 3.0 (reiner Datenport)
  • 2x USB-A 3.0
  • 1x 3,5-mm-Kopfhörerausgang

So besitzt der Monitor zunächst 2x HDMI-Ports und 1x DisplayPort, was schon ordentlich ist. Hinzu kommt aber auch ein USB-C-Port, welcher nicht nur das Übertragen des Bildsignals erlaubt, sondern auch dein Notebook (falls unterstützt) mit bis zu 96 W Energie versorgen kann und zudem den integrierten USB-Hub versorgt.

So ist beim PA27UCGE in Kombination mit beispielsweise einem MacBook eine „Ein-Kabel“-Lösung möglich.

 

Integrierter Kolorimeter

Am unteren Rand hat der PA27UCGE eine große Besonderheit. So ist hier ein kleiner „Buckel“, in welchem sich ein Kolorimeter versteckt. Über das Menü kannst du eine Kalibrierung des Monitors starten. Dann wird der Kolorimeter ausgeklappt und vermisst den Monitor und speichert die Kalibrierung intern ab. So benötigst du keinen zusätzlichen Kolorimeter oder Software, um das Bild neu zu kalibrieren.

Und ja, eine gelegentliche Neukalibrierung ist bei jedem Monitor nach XXX Betriebsstunden sinnvoll. Daher ist der integrierte Kolorimeter ganz klar ein großer Pluspunkt!

 

Technische Daten

ASUS ProArt PA27UCGE:

  • 27 Zoll
  • IPS-Panel mit Quantum-Dot
  • 3840×2160 Auflösung, 163 PPI
  • 160 Hz
  • 600 cd/m² Helligkeit
  • 1000:1 Kontrast

Hohe Auflösung und 160 Hz

Mit 3840 x 2160 besitzt der PA27UCGE eine sehr gute Auflösung für einen 27-Zoll-Monitor. 4K bei dieser Bildschirmdiagonale erzeugt in allen Situationen ein wunderbar scharfes und klares Bild. Damit ist der PA27UCGE wie beworben sehr gut für Foto- und Videobearbeitung aus Sicht der Auflösung geeignet.

Erfreulicherweise kombiniert der Monitor die hohe Auflösung mit guten 160 Hz Bildwiederholungsrate. Zwar ist dies kein „Gaming“-Monitor, aber die 160 Hz sorgen schon für ein sehr schön weiches Bild und Animationen wirken schön flüssig.

 

Sehr hohe Helligkeit!

Laut ASUS bietet der PA27UCGE eine sehr hohe Helligkeit von bis zu 600 cd/m². Dies wäre eine sehr starke Helligkeit.

Je nachdem, ob ich die „Gleichförmigkeitskompensation“ (welche für eine gleichmäßigere Ausleuchtung sorgt) aktiviert habe oder nicht, erreicht der PA27UCGE eine maximale Helligkeit von 588 cd/m² (mit Gleichförmigkeitskompensation) bzw. eine Helligkeit von 849 cd/m² (ohne Gleichförmigkeitskompensation).

Damit erreicht der Monitor im schlechtesten Fall +- die Herstellerangabe und überschreitet diese ein Stück weit im besten Fall. Dabei ist sowohl 588 cd/m², vor allem aber 849 cd/m², eine sehr starke maximale Helligkeit, womit der ASUS ProArt PA27UCGE zu den hellsten Monitoren gehört, die ich bisher im Test hatte. Auch die Ausleuchtung ist auf einem sehr guten Niveau.

 

Kontrast

ASUS gibt den Kontrast beim ProArt PA27UCGE mit den IPS-typischen 1000:1 an.

Und ja, diesen Wert kann ich +- bestätigen, so erreichte der Monitor bei mir 940:1. Dies ist ein absoluter Standard-Kontrast für einen IPS-Monitor.

 

Farbraumabdeckung

Der PA27UCGE ist ein professioneller Monitor für Foto- und Videobearbeitung. Entsprechend ist eine große Farbraumabdeckung wünschenswert. Und hier enttäuscht der PA27UCGE zumindest auf dem Papier nicht. So haben wir hier einen IPS-Monitor mit Quantum-Dot-Technologie, welche oft ein Garant für gute Farben ist.

ASUS verspricht 100 % sRGB-Farbraum und 98 % DCI-P3, was beeindruckend wäre.

In meinem Test kam ich nicht ganz auf diese Werte, aber dicht dran, mit 100 % sRGB, 92 % DCI-P3 und 86 % AdobeRGB.

sRGB AdobeRGB P3
ASUS ProArt PA32UCR-K 100% 100% 95%
Philips 27E1N8900 100% 99% 98%
Philips 27B1U7903 100% 98% 98%
LC-Power LC-M27-QHD-165  100% 96% 94%
LC-Power LC-M16-4K-UHD-P-OLED 100% 94% 100%
LC-Power LC-M27-4K-UHD-144 100% 94% 93%
AOC Q27G3XMN 100% 93% 95%
LG UltraGear 34GK950F 100% 89%
Alienware AW3420DW 100% 89%
KTC H27T22 100% 87% 95%
ASUS ProArt PA27UCGE 100% 86% 92%
HUAWEI MateView 28 Zoll 100% 86% 94%
LC-Power LC-M27-4K-UHD-144-V2  100% 87% 93%
LC-Power LC-M34-UWQHD-144-C-K 100% 84% 90%
LC-Power LC-M27-QHD-240-C-K 100% 83% 91%
HUAWEI MateView SE 23,8 Zoll 100% 82% 91%
LC-Power LC-M34-Q-C-PRO 100% 82% 87%
Samsung C34F791 100% 82%
Dell P3421W 100% 80% 86%
ASUS ROG Strix XG35VQ 100% 78%
BenQ EX3501R 100% 78%
HP X27q 99% 77% 84%
BenQ MOBIUZ EX2710 98% 77%
ASUS MX38VC 99% 75%
LG 34UC99-W 98% 76%
Alienware AW2521HFL 97% 76% 73%
Dell U3419W 98% 73%
LC-Power LC-M34-UWQHD-100-C 92% 71%
LC-Power LC-M34-UWQHD-100-C-V2 92% 71% 72%

Auch verglichen mit anderen High-End-Monitoren ist dies stark. 100 % sRGB, 92 % DCI-P3 und 86 % AdobeRGB sind Werte, die für einen professionellen Monitor geeignet sind. Foto- und Videobearbeitung steht also aus Sicht der Farbwiedergabe nichts im Weg.

 

Kalibrierung

Aber fast noch wichtiger als die Farbraumabdeckung ist die Kalibrierung. Und hier hat der ASUS ProArt PA27UCGE mit seinem Kolorimeter ein großes Ass im Ärmel. Aber funktioniert dies? Spannenderweise scheint die Genauigkeit der Kalibrierung etwas an der Gleichförmigkeitskompensation-Einstellung zu hängen.

Ohne Gleichförmigkeitskompensation erreichte ich ein Delta E von 1,04 im Mittel und 2,15 im Maximum. Dies ist gut, aber auch nicht überragend.

Mit Gleichförmigkeitskompensation wurde die von mir gemessene Kalibrierung aber nochmals ein gutes Stück besser.

Hier erreichte der Monitor ein Delta E von 0,54 im Mittel und 1,79 im Maximum. Dies sind fantastische Werte. Damit ist der ASUS ProArt PA27UCGE ein sehr akkurater Monitor, welcher absolut für professionelle Foto- und Videobearbeitung geeignet ist.

 

Aggressive Energiespar-Sensoren

Der ASUS ProArt PA27UCGE verfügt über einen Näherungssensor, welcher erkennen soll, ob du vor dem Monitor sitzt oder nicht. Falls nicht, dunkelt sich dieser ab. Gute Idee, aber von Haus aus war der PA27UCGE hier bei mir sehr aggressiv eingestellt und hat sich oft auch einfach abgedunkelt, obwohl ich klar vor diesem saß. Diese Funktion lässt sich aber anpassen oder abstellen.

 

Leistungsaufnahme

Aber wie viel Strom benötigt der PA27UCGE?

Je nach Helligkeit schwankte die Leistungsaufnahme bei mir zwischen 15,6 W und 59,5 W. Dies ist glatt eine etwas niedrigere Leistungsaufnahme, als ich bei der hohen Helligkeit und Auflösung erwartet hätte.

 

In der Praxis

Ich habe den ASUS ProArt PA27UCGE im Test primär für Fotobearbeitung genutzt. Und hier zeigt der Monitor eine tadellose Leistung. Das Bild ist wunderbar klar und vor allem akkurat. Es gibt keine merkwürdige Farbverschiebung oder Ähnliches. Die Repräsentation von Farben ist natürlich und „echt“.

Dabei ist die hohe Helligkeit auch für etwas hellere Räume ideal oder wenn du beispielsweise ein Fenster hinter dem Monitor hast. ASUS setzt bei diesem auch auf eine neue Beschichtung, um Reflektionen zu vermeiden. Diese Beschichtung/Oberfläche nennt sich „LuxPixel“. Diese soll Reflektionen deutlich reduzieren, ohne dass der Monitor „matt“ oder „weich“ wirkt.

Und dies gelingt auch! So spiegelt der PA27UCGE extrem wenig, wirkt dafür aber unheimlich klar und brillant. Also ja, die Beschichtung ist überdurchschnittlich gut.

Zwar ist der PA27UCGE ein „professioneller“ Monitor, aber aufgrund der hohen Bildwiederholungsrate eignet sich dieser zumindest in der Theorie auch fürs Gaming. Zwar sind die Reaktionszeiten nicht absolut herausragend, dies ist kein „eSport“-Monitor, aber für einen Monitor, der primär für Foto- und Videobearbeitung gemacht ist, zeigt er doch eine recht gute Gaming-Tauglichkeit.

 

Fazit

Der ASUS ProArt PA27UCGE ist ein sehr interessanter Monitor für professionelle Anwender! Für knapp über 700€ erhältst du einen sehr hellen 4K-27-Zoll-Monitor mit 160 Hz. Das absolute Alleinstellungsmerkmal ist jedoch der integrierte Kolorimeter, eine Funktion, die extrem selten bei Monitoren zu finden ist.

Die automatische Kalibrierung funktioniert hervorragend und liefert mit Delta-E-Werten von 0,54 (Mittel) und 1,79 (Maximum) bei aktivierter Gleichförmigkeitskompensation fantastische Ergebnisse. So erreichte der Monitor starke 100% sRGB-Farbraumabdeckung, 92% DCI-P3 und 86% AdobeRGB. Damit ist er absolut für professionelle Foto- und Videobearbeitung geeignet.

Die Helligkeit ist mit bis zu 849 cd/m² außergewöhnlich hoch und macht den Monitor auch für sehr helle Arbeitsplätze geeignet. Die neue „LuxPixel“-Beschichtung funktioniert sehr gut und reduziert Reflektionen effektiv, ohne dass der Monitor matt oder weich wirkt.

Allerdings hat der PA27UCGE auch seine Schwächen. Der Näherungssensor ist von Haus aus sehr aggressiv eingestellt und dunkelt den Monitor oft ab, obwohl man direkt davor sitzt. Das lässt sich zwar anpassen, ist aber trotzdem nervig.

Der größte Kritikpunkt ist jedoch der Preis von über 700€. Das ist schon eine ordentliche Summe, dafür bekommst du vor allem den integrierten Kolorimeter und die extrem hohe Helligkeit. Dies kann es aber für einen professionellen Nutzer absolut wert sein, vor allem wenn man bedenkt, dass regelmäßige Kalibrierung für professionelle Anwender essenziell ist und der Monitor dies vollautomatisch erledigt.

Link zum Hersteller /// im Preisvergleich

 

ASUS ProArt PA27UCGE
Positiv
Integrierter Kolorimeter für automatische Kalibrierung (sehr seltenes Feature)
Außergewöhnlich hohe Helligkeit von bis zu 849 cd/m²
Exzellente Farbgenauigkeit (Delta E 0,54 im Mittel)
Starke Farbraumabdeckung (100% sRGB, 92% DCI-P3, 86% AdobeRGB)
4K-Auflösung mit 160 Hz für scharfes und flüssiges Bild
Umfangreiche Anschlüsse inkl. USB-C mit 96W Power Delivery
Hochwertige LuxPixel-Beschichtung reduziert Reflektionen effektiv
Gaming-tauglich dank 160 Hz (für einen Profi-Monitor)
Negativ
Standard IPS-Kontrast von nur 940:1
Aggressiver Näherungssensor dunkelt Monitor oft unnötig ab
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Welches Ladegerät oder Powerbank für Sony Alpha Kameras?

Aktuelle Sony Kameras erlauben es dir, den Akku direkt in der Kamera zu laden und diese im Betrieb auch via USB mit Strom zu versorgen. Gerade Letzteres ist praktisch, falls dir die Akkupower ausgeht.

Aber was für ein Ladegerät oder eine Powerbank benötigst du für eine Sony Alpha Kamera? Wie viel Watt Leistung sollte ein entsprechendes Ladegerät bzw. eine Powerbank mitbringen?

Finden wir es in diesem Artikel heraus!

 

Gültig für Kameras mit USB-C

In diesem Artikel konzentriere ich mich auf neuere Sony Kamera-Modelle, die über einen USB-C-Port verfügen.

Genau genommen hatte ich die Möglichkeit, folgende Sony Kameras praktisch an diversen Ladegeräten und Powerbanks zu testen, um das Ladeverhalten zu beobachten:

  • Sony A1
  • Sony A1 II
  • Sony A7R IV
  • Sony A7R V
  • Sony A9 III
  • Sony ZV-E10

Dabei lassen sich die Erkenntnisse auch für andere Sony Modelle der gleichen Generation der jeweiligen Modelle übernehmen.

 

USB Power Delivery

Alle hier getesteten Sony Kameras nutzen zum Laden den USB Power Delivery Ladestandard.

Also grundsätzlich den gleichen Ladestandard, der von Apple, Samsung, Google usw. fürs Laden von Smartphones genutzt wird.

Entsprechend brauchst du hier kein spezielles Sony Ladegerät.

 

Maximale Leistungsaufnahme

Werfen wir zunächst einen Blick auf die maximale Leistungsaufnahme, die ich bei den Kameras über den integrierten USB-C-Port beobachten konnte.

Hier müssen wir zunächst unterscheiden, ob die Kamera eingeschaltet oder ausgeschaltet ist. Der Akku in der Kamera hatte bei den Tests einen Ladezustand von ± 50 %.

Hier sehen wir zunächst zwei Kameragruppen: die neueren Modelle und die etwas ältere Generation.

Die neueren Modelle, Sony A1, A1 II, A7R V usw., zeigten eine maximale Leistungsaufnahme von ± 14 W. Dies nach dem USB Power Delivery Ladestandard und bei einer Spannung von 9 V (via USB Power Delivery).

Die älteren Modelle, die Sony A7R IV und die Sony ZV-E10, konnten maximal ± 7 W aufnehmen und griffen zur 5-V-Spannungsstufe.

Nutzt du die Kamera parallel, sinkt die Leistungsaufnahme massiv. Anscheinend stoppen (oder drosseln) die Kameras dann das Laden der Akkus und nutzen die Energie direkt zum Betrieb.

Bei den neueren Kameras konnte ich um die 8 W beobachten, wobei der Verbrauch schwankt, je nachdem was du machst. Im Video-Modus ist dieser tendenziell höher als im Foto-Modus.

Bei den älteren Modellen lag der Verbrauch niedriger und diese haben vom Akku „zugefüttert“.

 

Laden via USB-A bedingt möglich

Grundsätzlich ist es auch möglich, die Kameras an einem „klassischen“ USB-A-Ladegerät anzuschließen, also ohne USB Power Delivery.

Allerdings laden die neueren Modelle hier nur extrem langsam, weshalb ich klar zu einem USB Power Delivery Modell raten würde.

 

18 W oder 20 W USB PD = optimal

Ein USB Power Delivery Ladegerät oder eine Powerbank mit 18 W bzw. 20 W sind bereits für alle aktuellen Sony Alpha Kameras ausreichend.

In meinem Test konnte keine Kamera diese Leistungsmarke überschreiten.

Größere Ladegeräte oder Powerbanks mit mehr als 18/20 W sind kein Problem! Du kannst deine Kamera auch sorglos an ein 100-W-Ladegerät hängen. Die zusätzliche Leistung wird einfach nicht genutzt, das Laden geht also nicht schneller.

 

Wie lange dauert eine Ladung?

Du willst einen Akku in deiner Kamera komplett laden, wie lange dauert dies? Ich habe hier einen Ladevorgang in der Sony A7R V mitgeloggt. Ähnliche Ergebnisse wirst du in der A1, A1 II, A7 IV und weiteren Kameras aus diesen beiden Generationen erhalten.

Eine Akkuladung in der Kamera dauerte bei mir im Test ca. 2:45 h.

 

Welche Powerbank würde ich empfehlen?

Welche Powerbank würde ich nun für eine Sony Alpha Kamera empfehlen? Diese Empfehlung hängt natürlich von deinem sonstigen Bedarf ab.

Hast du noch ein dickes Notebook, für welches du die Powerbank auch nutzen willst, dann würde ich ein größeres Modell empfehlen wie z. B.:

  • INIU BI-B64 27.000 mAh 140 W Powerbank
  • Anker A1695 (25.000 mAh, 165 W)
  • UGREEN Nexode 20000mAh 165W mit Retractable Cable

Diese Powerbanks sind aber durch die hohe Leistung und Kapazität auch etwas größer.

Willst du nur eine Powerbank für deine Kamera und vielleicht dein Smartphone, dann würde ich kompaktere Modelle vorschlagen:

  • INIU P51L-E2 (45W, 20.000 mAh)
  • INIU P61L-E1 (45W, 10.000 mAh)

Wenn dir eine kleine und leichte Powerbank wichtig ist, dann würde ich eines dieser beiden INIU Modelle empfehlen.

 

Fazit: Das richtige Ladegerät für Sony Alpha Kameras

Zusammenfassung der wichtigsten Erkenntnisse

USB Power Delivery ist der Standard: Moderne Sony Alpha Kameras mit USB-C nutzen den universellen USB Power Delivery Standard. Spezielle Sony Ladegeräte sind nicht erforderlich – jedes kompatible USB-PD-Ladegerät funktioniert.

Zwei Kamera-Generationen mit unterschiedlichen Anforderungen:

  • Neuere Modelle (A1, A1 II, A7R V, A9 III): Maximale Leistungsaufnahme von 14W bei 9V (ausgeschaltet)
  • Ältere Modelle (A7R IV, ZV-E10): Maximale Leistungsaufnahme von 7W bei 5V (ausgeschaltet)

18-20W USB-PD-Ladegeräte sind optimal: Diese Leistung reicht für alle getesteten Sony Kameras vollständig aus. Stärkere Ladegeräte schaden nicht, bringen aber keinen Geschwindigkeitsvorteil.

Ladezeit: Eine komplette Akkuladung direkt in der Kamera dauert etwa 2 Stunden und 45 Minuten.

Betrieb während des Ladens: Bei eingeschalteter Kamera sinkt die Leistungsaufnahme deutlich (auf ca. 8W bei neueren Modellen), da der Strom primär für den Betrieb genutzt wird.

Empfohlene Powerbanks

Für Kamera + Laptop:

Nur für Kamera + Smartphone:

Fazit: Ein 18-20W USB Power Delivery Ladegerät oder eine entsprechende Powerbank deckt alle Anforderungen moderner Sony Alpha Kameras ab und bietet eine praktische, universelle Lösung für unterwegs.

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