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Das Baseus PicoGo AE11 im Test, ultra kompaktes 67 W Ladegerät

Baseus bietet mit dem PicoGo AE11 ein neues, kompaktes 3-Port 67 W USB-Ladegerät an. 67 W ist bei einem USB-Ladegerät eine sehr universelle Leistung, egal ob nun für Smartphones, Tablets oder sogar für einige Notebooks. Auch gleich 3 Ladeports zu haben ist im Alltag praktisch.

Dabei soll das PicoGo AE11 technisch ein modernes Ladegerät sein, das zudem zu den kompaktesten Optionen auf dem Markt gehört.

Wollen wir uns das Baseus PicoGo AE11 doch einmal im Test ansehen!

 

Das Baseus PicoGo AE11 im Test

Bei dem PicoGo AE11 handelt es sich um ein kompaktes Steckdosen-Ladegerät. Dieses misst 33 x 37 x 46 mm und bringt 122 g auf die Waage.

Damit ist dieses in der Tat ziemlich klein für die beworbene Leistung von 67 W und die 3 Anschlüsse.

Qualitativ ist dieses dabei erfreulich hochwertig. So setzt Baseus auf zwei verschiedene Kunststoff-Arten für das Design. Die Front und die Seiten sind leicht unterschiedlich gestaltet, was das Design etwas auflockert.

Auffällig: Der Stecker des Ladegerätes ist schräg gedreht. Hierdurch steht der Stecker an den Seiten nicht hervor, trotz des sehr schmalen Gehäuses.

 

Wirklich so klein?

Vergleichen wir die Abmessungen und das Gewicht des Baseus PicoGo AE11 mit anderen 3-Port-Ladegeräten der 60-W-Klasse.

Gewicht in g Volumen im cm³
CUKTECH GaN Charger 65W 119 80,1
Baseus PicoGo AE11  122 56,2
Anker PowerPort III 65W Pod 124 91,8
INIU AI-624 125 85,0
Anker 335 Charger (67W) 155 96,0
Anker Prime 67W GaN 159 75,1

 

Ja! Das Baseus PicoGo AE11 ist wirklich sehr leicht und kompakt für ein Ladegerät der 60-W-Klasse mit 3 Ladeports.

 

Anschlüsse des Baseus PicoGo AE11

Das Baseus PicoGo AE11 besitzt 3 Anschlüsse: 2x USB-C und 1x USB-A.

  • USB-C – 67 W USB Power Delivery – 5V/3A, 9V/3A, 12V/3A, 15V/3A, 20V/3,35A
  • USB-A – 30 W Quick Charge – 5V/3A, 9V/3A, 12V/2,5A

Beide USB-C-Ports bieten erst einmal eine Leistung von bis zu 67 W nach dem universellen USB Power Delivery Standard. 67 W ist problemlos genug für die Smartphones von Apple, Samsung und Google. Genau genommen wirst du mit 67 W sogar zwei Smartphones gleichzeitig mit dem vollen Tempo laden können.

Zudem haben wir einen USB-A-Port für ältere Geräte, welcher aber mit bis zu 30 W auch ordentlich Power hat.

 

Leistungsverteilung

Beide USB-C-Ports des Baseus PicoGo AE11 bieten eine Leistung von bis zu 67 W und hinzu kommt der 30-W-USB-A-Port.

Allerdings nutzt du mehrere Anschlüsse auf einmal, haben wir eine Drosselung, um die maximale Leistung von 67 W nicht zu überschreiten.

1 Port 2 Port 2 Port 3 Port
67 W 45 W 45 W 45 W
20 W 18 W
18 W 4 W

Die Drosselung verläuft dabei wie üblich nach einem fixen Schema. Ich finde die von Baseus gewählte Aufteilung dabei durchaus sinnvoll.

 

Gute PPS-Stufe

Beide USB-C-Ports bringen auch Unterstützung für den PPS-Standard mit.

  • 5 – 11 V bei bis zu 5 A

Dies ist eine optimale PPS-Stufe für die Samsung Galaxy Smartphones. 45 W „Samsung laden“ ist hier also möglich.

Lediglich das Google Pixel 10 Pro XL und 9 Pro XL werden nicht ganz die volle Ladegeschwindigkeit erreichen. Diese brauchen eine PPS-Stufe mit bis zu 21 V, welche hier nicht geboten wird.

 

Belastungstest bestanden!

Ich habe das Baseus PicoGo AE11 im Test mithilfe einer elektronischen Last rund 6 Stunden mit 67 W belastet. Dies, um zu testen, ob das Ladegerät diese Last standhalten kann und ob es Temperaturprobleme gibt.

Erfreulicherweise konnte das Ladegerät diese Zeit ohne Temperatur-Abschaltung durchhalten!

Dabei erwärmte es sich zwar äußerlich auf über 80 Grad, aber dies ist nicht unnormal oder besonders bedenklich, vor allem nach solch einer langen Zeit Volllast.

 

Spannungsstabilität

Erfreulicherweise gibt es bei der Spannungsstabilität des Baseus PicoGo AE11 keine negative Überraschung.

So bleiben vor allem die Spannungen in allen Lastsituationen innerhalb der Grenzwerte.

 

Effizienz

Aber wie steht es um die Effizienz des Baseus PicoGo AE11? Also das Verhältnis aus Energie, die in das Ladegerät geht, verglichen mit der Energie, die herauskommt.

Und hier war ich etwas überrascht. So schwankte die Effizienz zwischen 78 % und 90 %. Das ist nicht schlecht, aber auch nicht absolut fantastisch. Viele Konkurrenten schaffen hier durchaus 1-3 % mehr im Schnitt.

 

Fazit

Das Baseus PicoGo AE11 ist ein sehr spannendes Ladegerät! So haben wir hier eines der, wenn nicht sogar das kompakteste Ladegerät in der 60-W-Klasse mit 3 Ladeports.

Dabei zeigte sich das Ladegerät im Test mehr als solide!

Wir haben die beworbene Leistung von bis zu 67 W, wir haben mit 5 – 11 V bei bis zu 5 A eine gute PPS-Stufe und das Ladegerät kann sogar die beworbene Leistung konstant durchhalten.

All dies bei wirklich minimalistischen Abmessungen. Auch preislich ist das Ladegerät mit unter 40 € recht fair eingepreist.

Kurzum: Suchst du ein Ladegerät in dieser Leistungsklasse für dein iPhone oder Samsung Smartphone und dir sind kompakte Abmessungen wichtig, dann ist das Baseus PicoGo AE11 eine gute Wahl!

Die Biwin Black Opal NV7400 im Test, die ideale Games-SSD!

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BIWIN bietet mit der NV7400 eine interessante preis-/leistungsorientierte SSD an. So setzt diese auf den beliebten Maxiotek MAP1602A Controller, kombiniert diesen aber mit Micron TLC NAND.

Dies ist eine recht exotische Kombination! Damit soll die SSD bis zu 7.450 MB/s lesend und 6.500 MB/s schreibend erreichen.

Für eine SSD mit einer sehr guten Preis-Leistung ist dies beachtlich. Wollen wir uns im Test einmal ansehen, wie gut die SSD ist, auch im Vergleich zum Lexar NM790.

An dieser Stelle vielen Dank an Biwin für das Zur-Verfügung-Stellen dieser SSD für den Test.

 

Die Biwin Black Opal NV7400 im Test

Erfreulicherweise setzt Biwin bei der Black Opal NV7400 auf ein sehr schickes Design. So besitzt diese natürlich das typische M.2 2280er Format.

Dabei ist das PCB schwarz gefärbt, was sich natürlich nicht auf die Funktionalität auswirkt, aber die SSD wertiger erscheinen lässt.

Auch der Aufkleber auf der SSD macht einen guten und recht wertigen Eindruck.

Pluspunkte gibt es für den Lieferumfang. So liegt eine Schraube wie auch ein kleiner Schraubendreher im Lieferumfang bei, was alles andere als selbstverständlich ist.

Ein Kühlkörper oder Ähnliches liegt allerdings nicht bei.

 

Technik der Biwin Black Opal NV7400

Das Herzstück der Biwin Black Opal NV7400 stellt der Maxiotek MAP1602A dar.

Maxiotek MAP1602A:

  • PCIe 4.0 Controller
  • 4 NAND-Kanäle
  • ARM Cortex-R5 Quad Core
  • 12 nm Fertigung
  • Ohne DRAM / HMB

Der Maxiotek MAP1602A erfreut sich vor allem in chinesischen SSDs großer Beliebtheit. Dies auch aus gutem Grund. Es handelt sich bei diesem um einen sehr soliden Controller, welcher eine gute Leistung mit niedriger Leistungsaufnahme und Hitzeentwicklung verknüpft.

Leistungstechnisch ist dieser zwar nicht ganz in die High-End-Klasse einzuordnen, aber durchaus in der gehobenen Mittelklasse.

Kombiniert wird der MAP1602A hier mit TLC NAND von Micron.

Micron B58R:

  • TLC NAND
  • 232 Layer
  • ONFI-Übertragungsrate bis 2.400 MT/s

Dies ist eine recht exotische Kombination. Meist wird der MAP1602A mit YMTC NAND genutzt. In der Theorie ist aber der Micron B58R ein sehr mächtiger und guter NAND.

Lesend Schreibend
512 GB 7050 MB/s 4200 MB/s
1 TB 7400 MB/s 6500 MB/s
2 TB 7450 MB/s 6500 MB/s
4 TB 7400 MB/s 6500 MB/s

 

Biwin bietet die Black Opal NV7400 mit 512 GB bis zu 4 TB Kapazität an.

Dabei kann diese je nach Version bis zu 7.450 MB/s lesend und 6.500 MB/s schreibend erreichen. Damit ist die SSD dicht am PCIe 4.0 Limit.

 

Testsystem

Folgendes Testsystem wurde für die Benchmarks verwendet:

  • AMD Ryzen 5 7600X
  • ASUS ROG Strix X670E-E Gaming WIFI
  • 16 GB RAM
  • Windows 11 Pro 22H2

4TB Version: Ich habe hier die 4 TB Version der NV7400 im Test.

 

Benchmarks der NV7400 (CrystalDiskMark, AS SSD, Anvil’s Storage Utilities)

Beginnen wir den Test mit CrystalDiskMark. Dieser ist derzeit der beste Test, um die maximale Leistung eines Speicherlaufwerks zu testen. CrystalDiskMark ist zwar nicht immer ganz alltagsnah, ermöglicht aber, die SSD unter optimalen Bedingungen voll auszureizen und die Herstellerangaben zu überprüfen.

Leider konnte die NV7400 in meinem Test nicht ganz die Herstellerangabe erreichen. So konnte ich lesend 7.388 MB/s im Maximum erreichen und schreibend 6.421 MB/s.

Damit ist diese allerdings extrem dicht an der Herstellerangabe, welche ich damit als +- erfüllt ansehe.

Wenig überraschend ist damit die NV7400 dicht an den Werten der Lexar NM790.

CrystalDiskMark kann neben den Datenraten auch IOPS und Zugriffszeiten messen. Diese Werte sind teils etwas speziell und merkwürdig, da einige Controller hier vergleichsweise schlecht abschneiden, obwohl die SSDs an sich gut sind. Trotzdem werfen wir einen Blick auf die Werte.

Dies ist tatsächlich ein Testteil, welcher der Black Opal NV7400 sehr gut liegt. So kann diese sich hier klar im obersten 1/4 des Testfeldes platzieren.

Bei AS SSD sieht es wieder etwas durchwachsener aus. Hier landet die SSD im unteren Mittelfeld. Etwas schwächer als ich es erwartet hätte, aber auch kein furchtbares Abschneiden.

Bei Anvil’s Storage Utilities sieht es ähnlich aus. Auch hier sehen wir ein Abschneiden im Mittelfeld, knapp unter der Lexar NM790.

 

PCMark

Kommen wir von den reinen Tests der Datenraten zu Tests, die etwas mehr den Alltag simulieren sollen. Der PCMark-Test zielt darauf ab, alltägliche Anwendungen wie Bürosoftware und Spiele zu simulieren, was ihn alltagsnäher macht als reine Benchmarks.

Drei Testoptionen stehen zur Verfügung: die „Quick“-Variante, „Data“ und die „volle“ Version. Die „volle“ Version verwendet größere Dateigrößen, was SSDs mit langsameren Schreibgeschwindigkeiten oder aggressiven Schreibcaches schlechter abschneiden lässt.

Der Trend setzt sich fort. Auch im PCMark-Test, zumindest beim „vollen“ Durchlauf, platziert sich die Black Opal NV7400 im Mittelfeld. Erneut dicht bei der Lexar NM790, aber tendenziell etwas hinter dieser.

 

3DMark SSD-Test

3DMark konzentriert sich auf die Messung von Spieleladezeiten, die intern simuliert werden. Der Test umfasst:

  • Laden von Battlefield™ V vom Start bis zum Hauptmenü
  • Laden von Call of Duty®: Black Ops 4 vom Start bis zum Hauptmenü
  • Laden von Overwatch® vom Start bis zum Hauptmenü
  • Aufzeichnen eines 1080p-Gameplay-Videos bei 60 FPS mit OBS während des Spielens von Overwatch®
  • Installieren von The Outer Worlds® aus dem Epic Games Launcher
  • Speichern des Spielfortschritts in The Outer Worlds®
  • Kopieren des Steam-Ordners für Counter-Strike®: Global Offensive von einer externen SSD auf das Systemlaufwerk

Erfreulicherweise sehen wir hier ein leicht überdurchschnittliches Abschneiden. So kann sich die Black Opal NV7400 im „Spieletest“ im oberen Mittelfeld bzw. unteren Oberfeld platzieren. Dies diesmal sogar knapp vor der Lexar NM790.

Damit macht sich die SSD auch als „Spiele-SSD“ interessant.

 

Praxis-Test: Kopier- und Entpackleistung im Detail

Zum Abschluss kopieren wir zwei große Archive auf die SSD und entpacken sie dort. Dieser Test ist repräsentativ für das Installieren von Spielen und Programmen.

  • Datei-Paket A – Installation von Tiny Tina’s Wonderlands, ca. 52 GB
  • Datei-Paket B – Installation von Tiny Tina’s Wonderlands, Total War: Warhammer 3 und GW2, ca. 231 GB

Hier ordnet sich die NV7400 mit den anderen Oberklasse-PCIe-4.0-SSDs ein. Wenn es um das Entpacken oder auch Installieren von Spielen geht, wirst du keinen großen Unterschied zwischen diesem Modell und den absoluten Flaggschiffen spüren.

Erst wenn wir zu den High-End-PCIe-5.0-Modellen gehen, gibt es wieder einen kleinen sichtbaren Leistungssprung.

 

Performance bei konstanter Last (SLC Cache)

Ein wichtiger Punkt ist der SLC-Cache. Moderner NAND ist schreibend oft langsamer als man erwartet. Kaum eine SSD erreicht konstant mehr als 2.000 MB/s; alles darüber ist meist dem SLC-Cache zu verdanken.

Die meisten aktuellen SSDs nutzen TLC- oder QLC-NAND mit 3 oder 4 Bit pro Zelle. Je mehr Bits pro Zelle, desto komplexer und langsamer wird der Schreibvorgang, insbesondere bei QLC-SSDs, die nach dem Cache sehr langsam sein können.

Daher nutzen SSDs hier einen Trick: Ein Teil des NANDs wird „nur“ mit einem Bit pro Zelle beschrieben, um eine höhere Leistung zu erzielen. Allerdings ist dies natürlich nicht über die gesamte Kapazität möglich.

In diesem Diagramm sehen wir die Schreibrate der NV7400, wenn wir diese konstant füllen. Wichtig: dies über den Windows-Datei-Explorer, daher fallen die maximalen Datenraten etwas niedriger aus aufgrund des Overheads.

Für die ersten +- 680 GB bekommen wir die maximalen Datenraten. Danach sinkt diese auf +- 2.200 MB/s ab.

Nach weiteren 2,4 TB haben wir einen weiteren Drop der Datenrate auf +- 800 – 900 MB/s, welche dann bis zum Ende durchgehalten werden.

Dies ist tatsächlich ein sehr gutes Abschneiden.

So erreichte die SSD eine durchschnittliche Schreibrate von 1.664 MB/s. Damit liegt diese klar über der Lexar NM790, welche nicht so lange eine solch hohe Schreibrate schafft.

 

Hitzeentwicklung

Ein generell großer Pluspunkt der SSDs mit dem Maxiotek MAP1602A ist die Hitzeentwicklung (und Effizienz). So ist dies einer der kühlsten und effizientesten PCIe-4.0-Controller auf dem Markt.

Somit ist die NV7400 auch wunderbar für Notebooks geeignet.

 

Fazit

Die Biwin Black Opal NV7400 zeichnet sich vor allem durch eine sehr gute Preis-/Leistung aus. So ist diese generell ähnlich wie die Lexar NM790 einzuordnen.

Wir haben hier eine leistungsfähige und kühle SSD, welche derzeit vor allem mit 4 TB Kapazität zu einem sehr guten Preis erhältlich ist.

Bei allem Lob haben wir hier jetzt aber keine High-End-SSD. Die NV7400 ordnet sich eher in der aktuellen Mittelklasse ein. Damit würde ich diese vor allem für Office-/Media-Notebooks oder als sekundäre „Spiele“-SSD in High-End-Systemen empfehlen. Hier wird diese eine sehr gute Figur machen.

Wie steht es um den Vergleich mit der Lexar NM790? Beide SSDs sind sich sehr ähnlich und unterscheiden sich primär durch den NAND. Wo Lexar den chinesischen YMTC NAND nutzt, setzt BIWIN auf Micron. In Benchmarks war der YMTC NAND meist etwas flotter, aber so wenig, dass es in der Praxis nicht spürbar ist. Wo wir aber einen kleinen Vorteil für Micron sehen, ist bei der konstanten Schreibleistung, welche bei der NV7400 besser ist.

BIWIN Black Opal NV7400 M.2 PCIe Gen4 SSD 4TB - Lesegeschwindigkeit...
  • 🎮【PCIe Gen4×4 für überragende Leistung】NV7400...
  • 🎮 【Hochwertiger NAND-Flash für Große Kapazität】NV7400...
  • 🎮【Außergewöhnliche Temperaturkontrolle für...
  • 🎮 【Verbesserte System Stabilität】Die NV7400 bietet...
  • 🎮 【5-Jahre Garantie】Biwin NV7400 bietet eine begrenzte...

Unterm Strich kann ich aber die Biwin Black Opal NV7400 mit gutem Gewissen empfehlen.

Das Apple iPhone 16 Pro (Max) und Qi 2.2 25W mit iOS 26

Die aktuellen iPhones konnten bisher mit maximal 15 W kabellos laden. 25 W kabelloses Laden war vereinzelt mit Apples eigenen MagSafe-Ladegeräten möglich, aber nicht mit Drittanbieter-Modellen.

Mit iOS 26 ändert sich dies nun! So erlaubt Apple nun das universelle 25 W kabellose Laden mit geeigneten Qi 2.2-fähigen Ladegeräten.

Erfreulich nett von Apple, sein kabelloses Laden nun weiter für Drittanbieter zu öffnen.

Aber was bringt das 25 W kabellose Laden nach Qi 2.2 beim iPhone 16 Pro (Max)?

 

25 W nach Qi 2.2

Der universelle Qi-kabellose Ladestandard erlaubte bisher nach Version 2 eine maximale Leistungsübertragung von 15 W.

Mit Qi 2.2 wurde diese Leistung nun auf 25 W erweitert.

25 W oder mehr waren zuvor nur mit proprietären Ladestandards möglich. So war dies bisher auch beim iPhone 16.

So waren beim iPhone 16, 16 Pro, 16 Pro Max, maximal 15 W auf einem universellen Ladegerät möglich und 25 W nur mit dem Apple eigenen MagSafe-Ladegerät.

Mit iOS 26 hat nun Apple einen Qi 2.2-Support hergestellt, auch nachträglich für die iPhone 16-Modelle. Die iPhone 17-Modelle bieten diese bereits von Haus aus.

So ist es theoretisch möglich, ein iPhone 16 mit einem universellen Qi 2.2-Ladegerät mit bis zu 25 W zu laden.

 

Wirklich bis zu 25 W?

Aber funktioniert dies auch wirklich in der Praxis? Hierfür habe ich die Leistungsaufnahme des „UGREEN MagFlow 2-in-1 Magnetisches Kabelloses Ladegerät“, welches 25 W Qi 2.2 unterstützt, mit dem iPhone 16 Pro Max mitgeloggt.

Dies habe ich einmal mit iOS 18 durchgeführt und einmal mit iOS 26.

Wichtig! Ich messe hier die Leistungsaufnahme des Ladegerätes, welche etwas höher ausfällt als die Energie, die letztendlich im Smartphone landet.

Ja, ich kann bestätigen, dass nach dem Upgrade auf iOS 26 die kabellose Ladegeschwindigkeit deutlich gestiegen ist.

 

Wie lange dauert das Laden?

Aber was bringt nun das 25 W Laden verglichen mit dem 15 W Laden?

Hier die Leistungsaufnahme mit dem „UGREEN MagFlow 2-in-1 Magnetisches Kabelloses Ladegerät“, einmal mit iOS 18 und iOS 26.

Beim Laden von 5 % bis 80 % ist das Laden mit 25 W ca. 12 Minuten schneller. So dauerte das Laden mit 25 W rund 1:05 h und mit 15 W rund 1:17 h.

Dies ist kein gewaltiger Unterschied, aber fast mehr, als ich erwartet hätte. Warum? Ich hätte erwartet, dass es mehr Temperatur-Probleme gibt beim Laden mit 25 W, was dann effektiv alle möglichen Geschwindigkeitsvorteile kostet.

 

Fazit

Erfreulicherweise hat Apple mit iOS 26 den Qi 2.2-Ladestandard mit bis zu 25 W beim iPhone 16 und seinen Varianten nachgerüstet.

Daher ist es nun möglich, die Modelle der iPhone 16-Serie auch mit bis zu 25 W an universellen kabellosen Ladegeräten zu laden, wie hier im Test an den UGREEN MagFlow-Modellen.

Bringt das Qi 2.2-Laden bei den iPhones viel? Unterm Strich nein. Beim 5 % auf 80 % Laden brachte das 25 W Laden ca. 12 Minuten schnelleres Laden.

Dennoch, solltest du auf der Suche nach dem schnellsten kabellosen Laden sein, dann ist ein Qi 2.2-Ladegerät eine gute und auch zukunftssichere Wahl.

25 W kabellose Powerbank fürs iPhone und Pixel, die UGREEN MagFlow PB773 Magnetic Wireless Power Bank im Test

UGREEN hat mit seiner MagFlow Serie einige interessante Produkte zum kabellosen Laden auf den Markt gebracht, welche sich unter anderem durch die Unterstützung des Qi 2.2 Ladestandards auszeichnen.

Was bringt uns Qi 2.2? Vor allem das universelle kabellose Laden mit bis zu 25 W!

In dieser Serie bietet uns UGREEN unter anderem auch seine PB773 Magnetic Wireless Power Bank. Diese verfügt über 10.000 mAh Kapazität, 25 W kabelloses Laden, 30 W kabelgebundenes Laden, wie auch über ein integriertes Ladekabel.

Dabei ist die Powerbank sehr hochwertig gestaltet, was sich aber auch im Preis widerspiegelt. So setzt UGREEN die UVP bei satten 90€ an.

Wollen wir einmal schauen, ob die Powerbank diesen Preis rechtfertigen kann!

An dieser Stelle vielen Dank an UGREEN für das Zur-Verfügung-Stellen der UGREEN MagFlow PB773.

 

Die UGREEN MagFlow PB773 Magnetic Wireless Power Bank im Test

Die UGREEN MagFlow PB773 Powerbank setzt auf ein durchaus hochwertiges und „edles“ Design.

So setzt diese auf eine grau-bläuliche Farbe und einen dreiteiligen Aufbau. Die Oberseite besteht aus einem matten, leicht texturierten Kunststoff, der Rahmen ist aus einem fast schon nach Aluminium anmutenden Kunststoff gefertigt und die Unterseite ist stark gummiert.

Letzteres ist aus meiner Sicht wichtig, um einerseits einen guten Halt am Smartphone beim kabellosen Laden zu garantieren, aber auch um Kratzer am Smartphone vorzubeugen.

Ein weiteres auffälliges Designmerkmal ist die Handschlaufe, welche textilummantelt ist. Bei der Handschlaufe handelt es sich allerdings um ein integriertes Ladekabel, welches bei Nichtnutzung halt die Zusatzfunktion einer Handschlaufe hat.

Dieses Kabel/Schlaufe wirkt sehr hochwertig und ist auch gut und sicher integriert.

Zu guter Letzt haben wir an der Seite der Powerbank ein kleines Display, welches dir den Ladestand in % anzeigt.

 

Abmessungen und Gewicht

Mit 255 g und 70 x 111 x 21 mm ist die UGREEN MagFlow PB773 zwar durchaus handlich, aber diese ist auch nicht das kleinste und leichteste Modell.

Zum Beispiel sind sowohl die INIU P73-E1 wie auch die Baseus Picogo AM41 in der 10.000 mAh „kabellos“ Klasse ein gutes Stück leichter und auch kleiner.

Allerdings verfügen diese beiden Modelle auch nicht über das 25 W kabellose Qi 2.2 Laden.

 

Anschlüsse der UGREEN MagFlow PB773

Neben dem integrierten USB C Ladekabel und dem kabellosen Ladepad verfügt die Powerbank auch noch über einen USB C Port.

  • USB C – 30 W USB PD – 5V/3A, 9V/3A, 12V/2,5A, 15V/2A, 20V/1,5A
  • Kabellos – 25 W Qi 2.2

Dabei bieten sowohl das USB C Kabel wie auch der USB C Port eine Leistung von bis zu 30 W, sowohl als Ausgangsleistung, wie auch als Eingangsleistung.

30 W ist jetzt nicht extrem viel, reicht aber, um aktuelle Smartphones flott zu laden.

 

PPS Stufe

Die UGREEN MagFlow PB773 Magnetic Wireless Power Bank verfügt auch über eine Unterstützung für den PPS Standard.

  • 5 – 11 V bei bis zu 3 A

Dies ist eine gute und passende PPS Range für eine Powerbank mit 30 W Basis-Leistung. Diese PPS Stufe „optimiert“ die Ladegeschwindigkeit beim kabelgebundenen Laden vor allem der Samsung Galaxy Smartphones.

 

Keine Temperaturprobleme

Erfreulicherweise zeigte die Powerbank im Test keine Temperaturprobleme. Warum schreibe ich dies extra dabei?

Viele andere kabellose Powerbanks der 10.000 mAh Klasse, die 30 W oder 45 W Leistung besitzen (vor allem letztere) haben Probleme, diese Leistung konstant zu liefern.

 

Kapazität

Laut UGREEN bietet die PB773 eine Kapazität von 10.000 mAh. Ich habe die Kapazität über den USB C Port der Powerbank überprüft.

Wichtig: Beim kabellosen Laden fällt die Kapazität effektiv niedriger aus.

Wh mAh mAh @3,7V %
5V/2A 29.21 5720 7895 79%
9V/1A 29.987 3298 8105 81%
9V/3A 26.591 2915 7187 72%
15V/2A 25.7 1700 6946 69%

 

Im Test schwankte die Kapazität der Powerbank zwischen 6.946 mAh im schlechtesten Fall und 8.105 mAh im besten Fall.

Dies ist eine Spanne von 69 % bis 81 % der Herstellerangabe.

Dies ist eine akzeptable nutzbare Kapazität, wenn auch etwas am unteren Ende von dem, was ich bei Powerbanks normalerweise gerne sehe.

 

25 W beim Pixel und iPhone

Grundsätzlich funktioniert die UGREEN MagFlow PB773 kabelgebunden und kabellos mit so ziemlich jedem Smartphone.

Kabellos funktioniert die Powerbank aber am besten mit Smartphones, die das magnetische kabellose Laden „MagSafe“ unterstützen, wie beispielsweise das Pixel 10 Pro oder auch das iPhone 16 Pro.

Die 25 W maximale kabellose Leistung wird dabei aber nur mit Smartphones erreicht, die den Qi 2.2 Standard unterstützen.

Dies wäre z.B. das Google Pixel 10 Pro XL, die iPhone 16 Serie (mit iOS 26) oder die neue iPhone 17 Serie.

Und sowohl beim Pixel 10 Pro XL wie auch beim iPhone 16 Pro Max (mit iOS 26) kann ich das 25 W kabellose Laden bestätigen.

 

Ladedauer

Die UGREEN MagFlow Magnetic Powerbank kann mit bis zu 30 W laden.

So dauerte bei mir ein Ladevorgang der Powerbank rund 1:57 h. Dies ist ziemlich flott für eine Powerbank ihrer Klasse.

Zum Vergleich:

  • UGREEN MagFlow PB773 – 1:57 h
  • INIU P73-E1 – 2:32 h
  • Baseus Picogo AM41 – 2:44 h

Damit ist diese eine der am schnellsten ladenden 10.000 mAh magnetischen Powerbanks.

PS. Es ist möglich gleichzeitig die Powerbank zu laden und ein Smartphone kabellos zu laden.

 

Fazit

Die UGREEN MagFlow PB773 ist eine schicke und durchaus innovative kabellose Powerbank. So unterstützt diese als eine der ersten Modelle den Qi 2.2 Ladestandard und somit das 25 W kabellose Laden.

Dies funktionierte bei mir auch tadellos mit dem Pixel 10 Pro XL und dem iPhone 16 Pro Max.

Kabelgebunden kommen wir auf solide, aber unspektakuläre 30 W. Pluspunkte gibt es hier für das integrierte Ladekabel und das schnelle Aufladen der Powerbank selbst. So ist diese in unter 2 Stunden voll, was für ein Modell dieser Klasse sehr gut ist.

Auf Seiten der Kapazität schneidet die Powerbank „akzeptabel“ ab, aber hier gibt es Besseres. Ebenso ist die UGREEN MagFlow PB773 schon etwas größer und schwerer. Dies sind die Negativpunkte.

Hier musst du dann wissen, ob vor allem das hohe kabellose Ladetempo die etwas größeren Abmessungen für dich wert sind. Falls ja, erhältst du mit der UGREEN MagFlow PB773 Magnetic Wireless Power Bank aber eine schicke und sehr wertige Powerbank.

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25W kabellos Laden nach QI 2.2, das UGREEN MagFlow 2-in-1 Magnetisches Kabelloses Ladegerät im Test (Update)

UGREEN bietet mit dem W752 „MagFlow 2-in-1 Magnetisches Kabelloses Ladegerät 25W“ eins der ersten kabellosen Ladegeräte nach dem Qi 2.2 Standard an.

Dieses soll dabei eine Leistung von bis zu 25 W kabellos bereitstellen können.

Wollen wir uns den UGREEN W752 MagFlow doch einmal in einem Test ansehen.

An dieser Stelle vielen Dank an UGREEN für das zur Verfügung stellen der Ladestation für diesen Test.

 

Das UGREEN W752 MagFlow 2-in-1 Magnetisches Kabelloses Ladegerät im Test

Das UGREEN W752 MagFlow lässt sich in zwei Orientierungen nutzen. Grundsätzlich handelt es sich bei diesem um einen „Würfel“ mit dem magnetischen Ladepad auf der Oberseite.

Allerdings lässt sich dieser Würfel ausklappen, so dass das Ladepad zum Nutzer gerichtet wird und unterhalb noch ein weiteres Ladepad entsteht. Dieses untere Ladepad ist für Ohrhörer gedacht, im Speziellen natürlich die Apple AirPods.

Qualitativ macht dabei der UGREEN W752 MagFlow einen sehr guten und hochwertigen Eindruck. Aufgrund des Klappsystems ist dieses auch für Reisen durchaus gut geeignet.

Das Einzige, was ich mir vielleicht gewünscht hätte, wäre ein noch etwas steilerer Winkel für das Smartphone, aber das ist Geschmackssache.

 

Stromversorgung und USB-C

Leider befindet sich im Lieferumfang des UGREEN W752 MagFlow KEIN USB-C Netzteil.

Dieses musst du also separat kaufen oder eins nutzen, das du bereits besitzt. Grundsätzlich akzeptiert das MagFlow universelle USB-C Ladegeräte/Netzteile aller Hersteller.

Allerdings muss das Ladegerät mindestens 30 W bieten, besser sogar 45 W oder mehr (15V/3A).

Neben dem USB-C Eingang besitzt das kabellose Ladegerät auch einen USB-C Ausgang. Dieser USB-C Ausgang bietet allerdings nur 5V/1A. Damit ist dieser vermutlich für kleinere Geräte wie Smart Watches oder Bluetooth Ohrhörer gedacht, die sich nicht universell kabellos laden können.

 

Qi 2.2 Standard

Der neue Qi 2.2 Standard bietet vor allem eine signifikante Leistungssteigerung auf bis zu 25 Watt, was die Ladezeiten im Vergleich zum 15-Watt-Vorgänger drastisch verkürzt, zumindest in der Theorie. Kern der Verbesserung ist das „Magnetic Power Profile 2.0“, das durch eine präzise magnetische Ausrichtung, ähnlich Apples MagSafe, für eine optimale Energieübertragung, weniger Wärmeverlust und somit höhere Effizienz sorgt. Während der Standard vollständig abwärtskompatibel zu älteren Qi-Geräten bleibt, wird für die volle 25W-Geschwindigkeit sowohl ein neues Qi-2.2-fähiges Endgerät als auch ein entsprechendes Ladegerät benötigt, wie unser UGREEN W752 MagFlow.

 

Mit dem Google Pixel 10 Pro XL (und iPhone 16 Pro Max)

Ich habe das UGREEN W752 MagFlow 2-in-1 Magnetisches Kabelloses Ladegerät mit dem Google Pixel 10 Pro XL wie auch dem Apple iPhone 16 Pro Max getestet.

Grundsätzlich sollen beide Modelle mit bis zu 25 W laden können. Allerdings nutzt das iPhone hierfür eigentlich einen proprietären „Apple eigenen“ Standard.

Beginnen wir aber mit dem Google Pixel 10 Pro XL. Gemessen wird hier jeweils die Leistungsaufnahme über den USB-C Eingang. Entsprechend musst du hier den Verlust des kabellosen Ladens mit einberechnen.

+/- 28 W = 25 W laden, +/- 18 W = 15 W laden usw.

Hier können wir sehen, dass das 25 W Laden in Kombination mit dem Pixel 10 Pro XL grundsätzlich funktioniert, wenn auch nur sehr kurz. Dies ist aber vermutlich nicht die Schuld des UGREEN W752 MagFlow, sondern des Wärmemanagements des Pixels.

Leider hatte bei mir das 25 W Laden mit dem iPhone 16 Pro Max nicht funktioniert. Vielleicht wird dieses mit dem 17 Pro funktionieren, aber dies kann ich derzeit natürlich noch nicht bestätigen.

Natürlich funktioniert aber das kabellose MagSafe Laden beim iPhone 16 Pro Max auch in Kombination mit dem UGREEN W752 MagFlow, aber halt mit maximal +/- 15 W.

 

Mit iOS 26

Update: Mit iOS 26 hat Apple die Smartphones der 16er Generation voll zum QI 2.2 Standard kompatibel gemacht. 

Ich habe nun das iPhone 16 Pro Max mit iOS 26 nochmal neu getestet mit dem UGREEN MagFlow 2-in-1. 

Und erfreulicherweise können wir sehen, dass das iPhone 16 Pro Max nun wirklich mit +- 25 W am UGREEN MagFlow 2-in-1 laden. Dies sogar rund 10 Minuten mit dem vollen Tempo. 

 

Leerlaufverbrauch

Im Leerlauf benötigt das UGREEN W752 MagFlow ca. 0,4 – 0,5 W aus dem USB-C Netzteil.

 

Fazit

Das UGREEN W752 MagFlow 2-in-1 Magnetisches Kabelloses Ladegerät zeigt sich als durchaus interessante Lösung für alle, die auf der Suche nach einem zukunftssicheren kabellosen Ladegerät sind. Die Unterstützung des neuen Qi 2.2 Standards mit theoretischen 25W macht das Gerät zu einem der ersten seiner Art auf dem Markt.

Die Stärken des MagFlow liegen klar in der Verarbeitung und dem durchdachten Design. Das ausklappbare 2-in-1 Konzept funktioniert in der Praxis gut und macht das Ladegerät kompakt und reisefreundlich. Die magnetische Ausrichtung sorgt für eine zuverlässige Positionierung.

Der Qi 2.2 Standard zeigt jedoch noch seine Kinderkrankheiten. Während das Google Pixel 10 Pro XL zumindest kurzzeitig die vollen 25W abrufen kann, scheitert das Wärmemanagement schnell an der hohen Leistung (nicht die Schuld des Ladegerätes). Beim iPhone 16 Pro Max funktioniert das 25W-Laden gar nicht erst, hier bleibt es bei den gewohnten 15W über MagSafe.

Update! Mit iOS26 funktioniert auch das 25 W laden mit dem iPhone 16 Pro Max.

Negativ fällt auf, dass kein Netzteil beiliegt, obwohl mindestens 30W (besser 45W) benötigt werden. Der zusätzliche USB-C Ausgang mit nur 5V/1A ist zwar nett, aber nicht mehr als ein kleines Extra.

Unterm Strich ist das UGREEN W752 MagFlow ein solides kabelloses Ladegerät mit Zukunftspotential. Wer bereit ist, in die neue Qi 2.2 Technologie zu investieren und hofft, dass kommende Smartphone-Generationen besser damit umgehen können, macht hier nichts falsch. Für alle anderen reicht vorerst auch ein günstiges 15W-Modell.

Günstige AAA Lithium Akkus von Aliexpress, PUJIMAX Lithium AAA Akkus mit 1100 mWh im Test

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Lithium‑basierte AA- und AAA-Akkus bieten im Vergleich zu herkömmlichen Ni‑MH‑Akkus einige Vorteile. Vor allem die höhere Spannung verbessert die Leistung und Kompatibilität mit diversen Endgeräten.

Allerdings sind Lithium‑AA- und AAA‑Akkus in der Regel ein gutes Stück teurer als Ni‑MH‑Akkus. Dennoch gibt es derzeit interessante Designs, z. B. mit Ladeboxen usw.

Beispielsweise haben mich die Akkus von iMuto und Batzone im Test durchaus überzeugt. Preislich sind diese zwar „vertretbar“, aber auch nicht günstig – gerade wenn du größere Mengen kaufen willst.

Bei AliExpress bin ich nun über den Anbieter/Hersteller PUJIMAX gestolpert. Auch dieser bietet Lithium‑AA- und AAA‑Akkus in einer sehr ähnlichen Ladebox wie iMuto und Batzone an. Du kannst hier auch einzelne Akkus zu sehr guten Preisen nachkaufen.

Beispielsweise erhältst du 12 Lithium‑AAA‑Akkus für rund 15 €. Dabei sollen die Akkus eine Kapazität von 1100 mWh bieten, was ordentlich wäre.

Aber wie sieht es in der Praxis aus? Sind hier die AAA‑Lithium‑Akkus von PUJIMAX wirklich gut? Finden wir im Test heraus!

 

Warum Lithium AA oder AAA Akkus?

Aber warum überhaupt Lithium‑AA- oder AAA‑Akkus nutzen? Was ist der Vorteil gegenüber Ni‑MH‑Akkus?

  • Konstante Spannung von 1,5 V
  • Schutz vor Tiefentladen

Im Kern haben Lithium‑AA- und AAA‑Akkus aus meiner Sicht vor allem zwei Vorteile. Zum einen liefern diese Akkus konstant 1,5 V – also sind sie als Ersatz für normale 1,5‑V-Batterien geeignet, selbst in Geräten, die normalerweise mit AA/AAA-Akkus nicht gut funktionieren, weil diese nur 1,2 V liefern.

Zudem bieten Lithium‑AA/AAA‑Akkus einen Schutz vor Tiefentladen. Sie können normalerweise nicht zu tief entladen werden; erreichen sie einen minimalen Ladezustand, schalten sich die Akkus einfach ab. Ni‑MH‑Akkus hingegen können von einigen Geräten unter 1 V entladen werden – was bei Batterien okay ist, aber Ni‑MH‑Akkus beschädigt. Ich habe schon sehr viele Ni‑MH‑Akkus verloren, weil sie von Lampen, Lichtern usw. einfach zu tief entladen wurden.

Dies kann bei Lithium‑AA/AAA‑Akkus nicht passieren und erhöht damit die Lebenserwartung massiv.

 

Schwierigkeiten von Lithium AA/AAA Akkus

Allerdings haben Lithium‑AA/AAA‑Akkus auch Schwierigkeiten und Nachteile, die beachtet werden sollten.

  • Lithium‑AA/AAA‑Akkus benötigen integrierte Elektronik – Spannungswandler, Schutzelektronik usw.
  • Die Kapazität ist nicht besser als bei Ni‑MH‑Akkus.

Lithium-Akkus haben eine Spannung von 3,6 oder 3,7 V; AA- und AAA-Batterien bzw. Akkus liefern hingegen 1,5 bzw. 1,2 V.

Das bedeutet: In den AA‑ bzw. AAA‑Lithium‑Akkus muss ein Spannungswandler eingebaut werden, der von 3,6 V auf 1,5 V reduziert. Zudem braucht man Schutzelektronik usw.

Dies macht Lithium‑AA/AAA‑Akkus um einiges komplexer als Ni‑MH‑Akkus, die einfach nur eine Akkuzelle sind – komplexer bedeutet meist auch teurer. Durch diese Spannungswandlung und den zusätzlichen Platzbedarf der Elektronik ist zudem die Kapazität von Lithium‑AA/AAA nicht besser als bei Ni‑MH‑Akkus; im besten Fall liegt sie auf dem gleichen Niveau.

 

Die PUJIMAX Lithium AAA Akkus mit 1100 mWh im Test

Die PUJIMAX Lithium‑AAA‑Akkus gibt es in mehreren Set‑Zusammenstellungen. Du kannst die Akkus „einzeln“ kaufen oder mit einer Ladebox.

Einzeln sind die Akkus vergleichsweise günstig; mit Ladebox bekommst du auch von anderen Herstellern ähnliche Sets zu einem ähnlichen Preis.

Spannenderweise bietet PUJIMAX aber verschiedene Ladeboxen an – mit 4, 8 oder sogar 12 Slots. In diesen Ladeboxen können die Akkus geladen und aufbewahrt werden, was sie sehr praktisch macht.

Dabei kann auch die maximale Anzahl an Akkus gleichzeitig geladen werden – gegebenenfalls bis zu 12 Stück auf einmal.

Die Ladebox verfügt über einen USB‑C‑Eingang sowie eine Status‑LED pro Akku im Deckel, welche je nach Ladestand leuchtet. Die Akkus selbst setzen auf ein grünes Design und entsprechen ansonsten der Form einer normalen AAA-Batterie/Akku.

 

mWh vs. mAh

Bei herkömmlichen AA‑Akkus auf Nickel‑Metallhydrid‑Basis wird die Kapazität in Milliamperestunden (mAh) angegeben. Bei Lithium‑basierten Akkus hingegen ist die Angabe in Milliwattstunden (mWh) üblich – aber warum?

Ein Akku mit 2000 mAh kann theoretisch eine Stunde lang 2000 mA liefern, unabhängig von der Spannung. Und genau hier liegt das Problem: Nickel‑Metallhydrid‑Akkus haben eine durchschnittliche Spannung von 1,2 V, während Lithium‑AA‑Akkus mit 1,5 V arbeiten.

Durch die um 25 % höhere Spannung eines Lithium‑Akku enthält er bei gleicher mAh‑Angabe auch 25 % mehr Energie. Da vielen dieser Zusammenhang nicht bewusst ist, geben Hersteller die Kapazität lieber in mWh an – eine Einheit, die die Spannung bereits berücksichtigt. Zum Vergleich: Ein Nickel‑Metallhydrid‑AA‑Akkus mit rund 2900 mAh entspricht etwa 3500 mWh.

 

Wie hat Techtest.org die Lithium‑AA‑Akkus getestet?

Zum Testen der AAA‑Akkus habe ich das SkyRC MC3000 Ladegerät/Testgerät verwendet. Mit diesem habe ich die Akkus bei 0,1 A, 0,2 A und 0,4 A entladen. Ich habe jeweils vier Akkus aus dem Set getestet, um die übliche Serien‑Schwankung abzubilden.

 

Wie hoch ist die Kapazität der PUJIMAX Akkus?

Laut PUJIMAX sollen die Akkus eine Kapazität von 1100 mWh bieten. Aber wie sieht es nun in der Praxis aus?

  • Bei 0,1 A Last erreichten die Akkus im Schnitt eine Kapazität von 959 mWh bzw. 655 mAh.
  • Bei 0,2 A Last erreichten die Akkus im Schnitt eine Kapazität von 1000 mWh bzw. 690 mAh.
  • Bei 0,3 A Last erreichten die Akkus im Schnitt eine Kapazität von 988 mWh bzw. 688 mAh.

Damit liegt die Kapazität der Akkus etwas unter der Werksangabe – was aber nicht unnormal ist. Auch boten die iMuto‑Akkus aus diesem Test () eine etwas höhere Kapazität (ca. 121 mWh mehr), was allerdings auch zu der höheren Werksangabe von iMuto passt.

So wirbt iMuto mit 1300 mWh und erreichte bei 0,2 A 1121 mWh im Schnitt; PUJIMAX wirbt mit 1100 mWh und erreichte 1000 mWh im Schnitt. Damit schneiden die Akkus unter dem Strich erwartungsgemäß ab – aber du siehst hier auch, dass diese eine tendenziell etwas niedrigere Kapazität als High‑End‑Ni‑MH‑Akkus bieten.

 

Wirklich 1,5 V?

Aber haben wir wirklich eine konstante Spannung von 1,5 V?

Nicht ganz! Ja, die Akkus liefern ± 1,5 V konstant – bis zu den letzten ~5 %. Dann sinkt die Spannung auf 1,1 V ab. Dies ist aber ein gewolltes und gewünschtes Verhalten. Warum? Das soll die „niedrige Batterie‑Standmeldung“ bei diversen Endgeräten auslösen bzw. bei Lichtern und Taschenlampen kannst du erkennen: „Ah, diese sind plötzlich dunkler geworden, die Akkus sind gleich leer“. Ein, wie ich finde, sehr praktisches Feature!

 

Wie lange dauert das Laden?

Die Ladebox kann laut Aufdruck die Akkus mit 0,2 A @5 V laden. Effektiv kannst du davon ausgehen, dass eine vollständige Ladung der Akkus rund 2 Stunden dauert.

 

Fazit

Zunächst musst du dir überlegen, ob für dich Lithium‑AAA‑Akkus und deine Anwendung das Richtige sind. Ich würde Lithium‑AAA‑Akkus beispielsweise nicht für „Mini‑Verbraucher“ empfehlen – wie Smart‑Home‑Sensoren usw.

Lithium‑AAA‑Akkus machen sich am besten in Bereichen, wo es z. B. die Gefahr des Tiefenentladens gibt, was reguläre Akkus beschädigen kann. Ich denke hier an LED‑Lichter, LED‑Kerzen usw. Haben diese eine längere Laufzeit mit Lithium‑AAA‑Akkus? Nein – aber sie sind konstant hell, was aber auch wiederum dazu führen kann, dass die effektive Laufzeit deutlich geringer ist. Lithium‑AAA‑Akkus sind also eher spezialisiert.

Solltest du dich für diesen Akku‑Typ entscheiden, sind die hier getesteten PUJIMAX‑Akkus absolut in Ordnung! Ich vermute, dass die meisten Lithium‑AA/AAA‑Akkus, die in solchen Ladeboxen kommen, vom selben Hersteller stammen. So gibt es zwar Unterschiede bei der Kapazität, aber funktional sind diese identisch.

Am Ende musst du aber auf den Preis schauen. Bekommst du die PUJIMAX‑Akkus günstiger als die iMuto‑AAA‑Akkus, greif zu. Ansonsten würde ich die iMuto‑Akkus aufgrund der etwas höheren Kapazität bevorzugen.

Die Seagate Exos 26 TB Factory Recertified Festplatten im Test

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Wenn du nach günstigen Festplatten suchst, sind momentan die Seagate Exos in der „Factory Recertified“-Version der heißeste Anlaufpunkt.

Diese Factory‑Recertified-Festplatten werden nicht von Seagate offiziell beworben, tauchen aber immer mal wieder bei Händlern – vor allem kleinen Marketplace-Händlern – im Sortiment auf.

Dies meist zu fantastischen Preisen! So habe ich für 2 × 26 TB Seagate Exos 26 TB Factory Recertified ST26000NM000C jeweils um die 330 € gezahlt. Die günstigste reguläre 26‑TB‑HDD im Handel liegt bei 500 € (Western Digital Ultrastar DC HC590) und die Western Digital WD Red Pro 26 TB sogar bei 650 €.

Und ähnliche Ersparnisse gibt es in allen Kapazitätsklassen.

Aber was genau kaufen wir da mit „Factory Recertified“ Festplatten? Warum sind diese so günstig, und warum werden sie nur etwas unter der Hand angeboten? Sind die Festplatten vielleicht beschädigt oder Fake? Ich habe mir 2 × Seagate Exos 26 TB Factory Recertified gekauft, von zwei unterschiedlichen Händlern.

Wollen wir uns einmal im Test ansehen, ob mit den beiden Platten alles in Ordnung ist!

 

2 × 26 TB Factory Recertified

Ich habe 2 × Seagate Exos 26 TB Factory Recertified Festplatten (ST26000NM000C) über Amazon gekauft für ca. 330 €.

Dies von zwei unterschiedlichen Händlern:

  • Platte 1 stammt von „Merity GmbH“ und wurde von Amazon versendet.
  • Platte 2 stammt von „XINU GmbH“ und wurde direkt von diesen versendet.

Grundsätzlich wurden beide Festplatten ausreichend gut verpackt geliefert – hier habe ich nichts zu bemängeln.

Platte 1 – Merity GmbH

Platte 2 – XINU GmbH

Beide Festplatten waren verschweißt und in einem absolut neuwertigen Zustand.

Es ist natürlich möglich, dass sie in einem werkzeuglosen Hot‑Swap-Schacht steckten, der keine Spuren auf dem Gehäuse hinterlassen hat; ebenso könnten beide Platten äußerlich neu vom Band gerollt sein.

Zubehör oder Ähnliches gab es nicht. Ebenso gibt es natürlich keinen bedruckten Verkaufskarton oder sowas.

 

Was bedeutet Factory Recertified?

Hier beginnen die großen Rätsel: was bedeutet Factory Recertified bei Seagate im Detail? Offiziell können wir dies wie folgt zusammenfassen:

„Factory Recertified („werksüberholt“) bedeutet, dass die Festplatte zum originalen Hersteller (also Seagate) zurückgekehrt ist, etwa wegen Überschuss, Rückgabe, Demo‑ oder leichten Mängeln. Diese Geräte durchlaufen ein strenges Prüfverfahren: Diagnosetests, Firmware‑Updates, S.M.A.R.T.-Checks – kurz gesagt: sie müssen den Standards einer neuen Seagate‑Festplatte entsprechen. Danach erhalten sie eine neue, typische „Recertified“-Kennzeichnung und oft einen grünen Rand am Label.“

Theoretisch handelt es sich hierbei also um Festplatten, die möglicherweise in einem Datacenter aussortiert wurden – beispielsweise wegen leichten SMART‑Fehlern –, dann zu Seagate zurückgegangen sind, dort repariert (oder als fehlerhaft eingestuft) wurden, getestet und anschließend als „Factory Recertified“ weiterverkauft werden.

Platte 1
Platte 2

Dabei werden alle SMART‑Werte gelöscht bzw. auf den Standard zurückgesetzt. Wir können also nicht sehen, wie viele Betriebsstunden die Festplatten bereits absolviert haben oder welche Fehler möglicherweise vorlagen.

Dies macht Factory‑Recertified-Festplatten zu einer Art Wundertüte.

Allerdings – vor allem bei den großen Versionen – können wir davon ausgehen, dass diese gar nicht lange genutzt worden sein konnten, da es diese Modelle noch nicht lange gibt.

Spannenderweise bietet Seagate im Falle der 26 TB‑Version gar nicht offiziell eine solche Festplatte an. Verdächtig!

 

Kapazität ist echt

Beginnen wir mit dem wichtigsten: die Kapazität der Festplatten ist echt. Wir haben hier also nicht die gleiche Situation wie bei einigen Fake‑USB-Sticks.

Genau genommen haben wir 23,6 TB nutzbare Kapazität in Windows – das ist aber normal.

 

Leistung der Festplatten

Werfen wir einen Blick auf die Leistung der Festplatten.

Zunächst sehen die Leistungswerte sehr gut aus:

  • Platte 1 erreicht 239 MB/s in der Spitze und 190 MB/s im Schnitt.
  • Platte 2 ist allerdings ein Stück schneller mit 252 MB/s in der Spitze und 200 MB/s im Schnitt.

Dies ist schon eine gewisse Abweichung, aber noch im Rahmen üblicher Mess‑ und Fertigungstoleranzen. Es ist natürlich möglich, dass Platte 2 „frischer“ und besser ist als Platte 1 – das lässt sich aber anhand der Zahlen nur schwer exakt bestimmen.

In anderen Tests (Zugriffszeiten usw.) zeigten sich ebenfalls minimale Unterschiede, aber generell würde ich die Werte beider Platten als unauffällig gut bezeichnen.

 

Lautstärke

Auch bei der Geräuschentwicklung gab es nichts Auffälliges. Im Leerlauf sind beide Platten fast komplett lautlos. Lediglich bei Random‑Zugriffen gibt es das übliche Klicken.

 

Effektiv keine Garantie

Seagate Factory Recertified Festplatten haben nach offiziellen Angaben lediglich 0,5 Jahre Garantie. Theoretisch hast du auch 2 Jahre Gewährleistung.

Effektiv würde ich aber davon ausgehen, dass du bei Seagate Factory Recertified Festplatten „keine“ Garantie hast.

 

Fazit

Natürlich sind Seagate Factory Recertified Festplatten etwas „riskanter“, was die Zuverlässigkeit angeht, als reguläre „neue“ Festplatten.

Allerdings kann ich bisher nichts Negatives über die Festplatten sagen. Die hier getestete 26‑TB-Version ST26000NM000C ist nicht meine einzige Factory Recertified-Festplatte – ich habe auch einige 18‑TB-Modelle im Einsatz, welche bisher ebenfalls tadellos funktionieren.

Zwar gab es im Test einen leichten Geschwindigkeitsunterschied zwischen den beiden Platten (ca. 10 MB/s im Schnitt), aber beide boten mit 200 MB/s bzw. 190 MB/s im Schnitt eine mehr als ordentliche Leistung und zeigten ansonsten keine negativen Auffälligkeiten.

Seagate Exos 26TB Int. Server Festplatte ST26000NM000C (Factory...
  • - Instandgesetzt und zertifiziert durch den Hersteller Seagate -...

Kurzum: Wenn du bereit bist, ein leichtes Risiko einzugehen und effektiv auf die Garantie zu verzichten, sind Seagate Factory Recertified Festplatten ein wirklich guter Weg, etwas Geld zu sparen.

Das kleinste 65W USB C Ladegerät im Test! Das Rollingsquare Supertiny

Der Hersteller Rollingsquare bietet mit dem Supertiny nach eigenen Angaben das kleinste 65 W USB-C Ladegerät derzeit auf dem Markt an.

Ich wurde mittlerweile von einigen Lesern auf dieses Ladegerät angesprochen. Und ich verstehe auch warum.

Rollingsquare ist jetzt kein besonders bekannter Hersteller, wie kann es sein, dass dieser ein Ladegerät im Sortiment hat, das eine höhere Energiedichte als Modelle von Anker und Co hat?!

Wollen wir uns das Ganze doch einmal im Test ansehen! Kann hier das Rollingsquare Supertiny überzeugen?

 

Das Rollingsquare Supertiny im Test

Sprechen wir direkt über den Elefanten im Raum und das sind die Abmessungen des Supertiny.

Mit 36,5 x 35 x 36 mm und einem Gewicht von 72 g ist dieses wie beworben extrem kompakt für die Leistung von 65 W. So ist dieses eher so groß wie ein 45 W oder sogar 30 W Ladegerät. Ideal also für Reisen usw.

Vergleichen wir diese Abmessungen und das Gewicht mit anderen 65 W Ladegeräten, die ich bisher im Test hatte, sehen wir klar wie beeindruckend diese Abmessungen sind!

Klar, einige dieser Vergleichsmodelle sind Multiport-Ladegeräte, dennoch kann ich Rollingsquares Angabe, hier das kleinste 65 W Ladegerät zu haben, unterstützen.

Auch qualitativ macht dieses einen guten Eindruck. So ist das Ladegerät schick gestaltet und besitzt an zwei Seiten eine gerillte Oberfläche. Diese soll die gefühlte Oberflächentemperatur bei Hautkontakt reduzieren, was ich auch bestätigen kann.

 

Der USB-C Port

Der Rollingsquare Supertiny verfügt lediglich über einen USB-C Port auf der Front.

  • USB-C – 65 W USB Power Delivery – 5V/3A, 9V/3A, 12V/3A, 15V/3A, 20V/3,25A

Wir haben hier einen 65 W USB-C Port, was vergleichsweise mächtig ist. Damit ist das kleine Ladegerät in der Theorie nicht nur für Smartphones, sondern auch für Notebooks, Tablets oder portable Spielekonsolen geeignet.

 

Auch mit PPS

Natürlich unterstützt der USB-C Port auch den PPS Standard, welcher mittlerweile wichtiger denn je ist.

  • 3,3 – 21 V bei bis zu 3,2 A

Dies ist eine interessante PPS Range! Wir haben die komplette Spannungsrange von 3,3 – 21 V, dies ist beispielsweise für die Pixel Smartphones ideal, aber auch für die neueren Samsung Modelle. Mit bis zu 3,2 A haben wir hier auch eine gute Leistung.

So kann dieses Ladegerät alle Google Pixel Modelle mit dem vollen Tempo laden, wie aber auch die neueren Samsung Smartphones.

Die älteren Samsung High End Smartphones (bis zum S24 Ultra) können allerdings nicht mit bis zu 45 W geladen werden.

 

Belastungstest und Temperatur

Ich führe bei allen Ladegeräten im Test immer einen Belastungstest durch. Hierbei belaste ich ein Ladegerät für einen gewissen Zeitraum mit 100% Last, mithilfe einer elektronischen Last.

Ich habe beim Rollingsquare Supertiny ganz klar damit gerechnet, dass dieses Temperatur-Probleme bekommt, bei langer konstanter Last. Viele größere Ladegeräte mit ähnlicher Leistung haben schon Temperaturprobleme bei konstanter Last.

Erstaunlicherweise hielt das Rollingsquare Supertiny meinen Belastungstest über 6 Stunden lang durch, ehe ich diesen beendet hatte!

WOW! Damit hat das Supertiny meinen Belastungstest bestanden!

Allerdings erwärmt sich das Ladegerät doch recht extrem.

Radiometric Image

So erreichte dieses am Ende der 6 Stunden über 90 Grad! Uff! Das ist schon extrem viel. Ein Ladegerät kann so was aushalten, allerdings würde ich mich nicht wundern, wenn wir hier an der Grenze zur Übertemperatur-Abschaltung wären.

Dennoch zeigte das Ladegerät bei mir im Test keine Probleme im Last-Test!

 

Spannung

Werfen wir einen Blick auf die Spannung des Supertiny unter Last.

Erfreulicherweise zeigen sich hier keine Probleme!

 

Leerlaufstromverbrauch

Im Leerlauf benötigt das Rollingsquare Supertiny rund 0,1 W. Erfreulich wenig!

 

Effizienz des Rollingsquare Supertiny

Wie steht es um die Effizienz?

Diese schwankte bei mir im Test zwischen 85,7% und 91,1%. Dies ist ein gutes Abschneiden!

 

Fazit

Mein Fazit zum Rollingsquare Supertiny ist erfreulich und erstaunlich positiv. Suchst du ein möglichst kompaktes und leichtes Ladegerät in der 60 W Klasse, dann ist das Rollingsquare Supertiny eine empfehlenswerte Wahl!

Zunächst ist dieses mit 65 W ausreichend leistungsstark, selbst für Notebooks, und es bietet eine gute PPS Range.

Ebenfalls gut sind die Spannungsstabilität, der Leerlauf-Stromverbrauch, die Effizienz und auch die Haptik.

Sogar den Belastungstest hat das Ladegerät überstanden, ohne Temperaturabschaltung!

Dies alles bei wirklich winzigen Abmessungen! Dies ist ganz klar das kompakteste Ladegerät der 60 W Klasse, das ich bisher im Test hatte, womit es für Reisen oder Tagesausflüge ideal ist.

Das Einzige, was gegen dieses spricht, ist, dass wir nur einen USB-C Port haben. Reicht dir dies, dann ist das Rollingsquare Supertiny eine top Wahl!

Narwal FLOW Test: Saugroboter mit revolutionärer Track-Mop-Technologie (2025)

Narwal ist zwar gefühlt noch ein recht neuer Spieler auf dem Markt für Saugroboter, aber diese haben es geschafft, aus dem Stand konkurrenzfähige High-End-Saugroboter auf den Markt zu bringen, welche sogar durchaus recht innovativ sind.

Seit dem ersten Narwal-Saugroboter sind aber nun ein paar Jahre vergangen und Narwal bringt mit dem FLOW sein nächstes Flaggschiff auf den Markt.

Der FLOW bietet dabei vor allem Verbesserungen bei der Putzleistung. So setzt er auf die neue Track-Mop-Technologie. Hierbei handelt es sich um ein feuchtes Putzpad, das ähnlich wie bei einem Bandschleifer über den Boden läuft.

Dies soll verglichen mit den regulären rotierenden Möppen die Reinigungsleistung massiv steigern! Hinzu kommt eine Saugleistung von 22.000 Pa, KI-Erkennungen, eine vollautomatische Absaugstation usw.

Wollen wir uns den Narwal FLOW einmal im Test ansehen!

 

Der Narwal FLOW im Test

Auf den ersten Blick ist der Narwal FLOW ein recht typischer Saugroboter in der üblichen runden Form. Dabei setzt Narwal auf ein weißes und durchaus schickes Gehäuse.

Was allerdings beim FLOW fehlt, ist der typische runde Laser-„LIDAR“-Sensor auf der Oberseite. Navigiert der FLOW nur über die Kameras auf der Front? Nein!

Der LIDAR-Sensor ist auf der Rückseite eingelassen. Hierdurch hat dieser zwar nicht konstant einen 360-Grad-Blick, aber der FLOW ist hierdurch ein gutes Stück flacher als die gängigen Konkurrenten.

So misst der FLOW in der Höhe gerade einmal 9,5 cm, womit dieser unter viele Möbel passen sollte, die für die gängigen Konkurrenten zu niedrig sind.

Der Schmutzauffangbehälter beim FLOW findet sich zur manuellen Leerung unter der oberen Abdeckung. Leider ist dieser vergleichsweise klein, aber dies wird durch die Absaugstation kompensiert.

Mit im Lieferumfang ist eine Ladestation, welche gleichzeitig auch den Schmutz aus dem Sauger absaugen kann und das Putzpad auswäscht.

Zum Absaugen des Schmutzes findet sich in der Ladestation ein entsprechender Beutel (der gleiche wie bei früheren Narwal-Modellen). Diese sind im Nachkauf, wenn du die originalen nimmst, recht teuer! Allerdings halten diese erstaunlich lang im Flow.

Wasser wird wie üblich über einen Tank auf der Oberseite eingefüllt. Dort findet sich auch ein zweiter Schmutzwassertank.

 

Sehr mächtige Absaugung!

Eine Absaugstation bei Saugrobotern ist extrem praktisch im Alltag, auch wenn diese oftmals durch die Beutel zu zusätzlichen Kosten führen.

Es gibt hier allerdings leider einige Modelle, wo die Absaugstation etwas schwächer ist und somit gerade bei einem halbvollen Beutel schon Probleme mit dem Absaugen hat.

Dies ist aber hier nicht der Fall! Der Narwal Flow hat einen der kräftigsten Motoren in der Absaugstation, den ich bisher erlebt habe! So scheint hier ein Saugmotor mit deutlich über 1000 W verbaut zu sein.

Dies hat den Vorteil, dass der FLOW auch noch gut absaugt, wenn der Beutel schon ziemlich voll ist. Hierdurch kannst du diesen bis zum Letzten nutzen und musst nicht vorzeitig tauschen.

 

Die Narwal App

Grundsätzlich ist die Narwal App sehr schick und benutzerfreundlich gestaltet. Diese setzt dabei aber auf den typischen Aufbau der „Saugroboter-Apps“.

Auf der Startseite des Roboters siehst du zunächst die Karte deiner Wohnung mit allen Räumen. Du kannst den Sauger die komplette Wohnung reinigen lassen oder nur bestimmte Bereiche oder Räume.

Die Saugleistung lässt sich dabei auch wahlweise manuell oder automatisch regeln.

Soweit halte ich die App für selbstverständlich und mit einem großen Funktionsumfang. Ab und an gab es bei mir lediglich das Problem, dass die App meckert, dass das Telefonnetzwerk angeblich nicht verbunden sei, in dem Fall reicht aber ein Neustart der App, damit wieder alles geht.

 

Starke, aber etwas unflexible Navigation

Generell navigiert der Narwal Flow wie auch seine Vorgänger sehr zuverlässig! Zunächst arbeitet dieser wie jeder Saugroboter mit LIDAR-Navigation.

LIDAR Sensor auf der Rückseite

Nach erster Inbetriebnahme erstellt dieser eine sehr präzise Karte deiner Wohnung, welche automatisch in Räume unterteilt wird. Diese Unterteilung kannst du natürlich anpassen, NoGo-Zonen einrichten usw.

Nach dem Start fährt der Roboter nacheinander in die von dir gewünschten Räume und arbeitet diese strukturiert ab. So „umrundet“ der Roboter zunächst die Fläche am äußeren Rand und fährt dann den Innenbereich in geraden Bahnen ab.

So arbeitet dieser sich nach und nach durch deine Wohnung.

Je nach Einstellung kann es allerdings sein, dass der FLOW zunächst die Teppiche in deiner Wohnung saugt und dann die glatten Bereiche. Dieser hat eine Teppicherkennung und arbeitet diese gegebenenfalls zuerst ab, um nicht mit dem feuchten Putzpad über die Teppiche fahren zu müssen (falls möglich).

Zwar kann der FLOW sein Putzpad anheben, aber je nach Höhe des Teppichs kann es dennoch zu einem leichten Kontakt zwischen Teppich und dem Putzpad kommen. Eigentlich nicht tragisch, aber durch diese Reinigungs-Reihenfolge wird der Kontakt dennoch minimiert.

Grundsätzlich bin ich mit der Navigation sehr zufrieden und diese gehört zu den besten in Saugrobotern, die ich jemals erlebt habe. Lediglich reagiert der FLOW auf eine Veränderung im Wohnungs-Layout, beispielsweise durch verschobene Möbel, Räume, die bei der ersten Kartierung geschlossen waren usw., etwas „steif“.

Diese Änderungen werden teils erst richtig erkannt, wenn eine neue Karte erstellt wird.

Etwas nervig, wenn du oftmals größere Objekte in deiner Wohnung umräumst, aber im Alltag dennoch kein Drama. Diesen Punkt machen allerdings beispielsweise die Modelle von Dreame etwas besser.

 

Herausragende Hindernisvermeidung

Der FLOW verfügt auf seiner Front über zwei Kameras. Diese sollen Hindernisse, die sich vor dem Sauger befinden, erkennen und entsprechend meiden. Hinzu kommt ein neuer Prozessor mit „10 TOPS“ Leistung, was für einen Saugroboter in der Tat sehr mächtig ist.

Und ja, praktisch macht der FLOW einen wirklich sehr guten Job, Hindernissen wie Kabeln oder Spielzeug auszuweichen. Dies ist der Saugroboter, der bei mir bisher am wenigsten hängen geblieben ist.

Lediglich ein Heizkörper, der hoch genug hängt, dass der FLOW drunter kommt, aber so niedrig ist, dass er sich festfuhr, bereitete etwas Probleme. Aber dies ist natürlich ein sehr spezielles Szenario, welches sich mit einer NoGo-Zone lösen lässt.

Aber ansonsten ist die Hindernisvermeidung auch in chaotischen Wohnungen top.

 

Extrem hohe Saugleistung

Mit 22.000 Pa hat der Narwal FLOW bereits auf dem Papier eine sehr hohe Saugleistung. Erfreulicherweise kann ich dies auch in der Praxis bestätigen!

Die Bodenbürste des FLOW ist ziemlich perfekt. So setzt diese auf ein schwebendes, auf einer Seite zulaufendes Design, was das Verheddern von Haaren wirklich sehr effektiv verhindert. Haare, die aufgenommen werden, werden zu einer Seite „abgestreift“ und aufgesaugt.

Zudem ist die Halterung für die rotierende Bodenbürste und der Saugkanal „schwebend“. Hierdurch passt sich diese perfekt an den Untergrund an und sorgt für ein möglichst hohes Vakuum.

Bodenbürste ist auf der linken Seite schwebend

Das alles klingt vielleicht nach Werbung, funktioniert aber in der Praxis echt gut!

Gerade auf Teppichen bietet der Narwal FLOW eine Saugleistung, die ihresgleichen sucht. Diese ist hier auf dem Niveau eines guten Akkustaubsaugers, vor allem wenn du die automatische Leistungsanhebung aktiviert hast.

In Kombination mit Tierhaaren habe ich noch keinen Saugroboter erlebt, der besser arbeitet, auch auf höheren Teppichen!

Auf glatten Böden ist die Saugleistung eh sehr gut, aber das schaffen mittlerweile die meisten Modelle recht zuverlässig. Aber auf Teppichen eine wirkliche Tiefenreinigung schaffen kaum Konkurrenten auf diesem Niveau.

 

Ein besonderes Putzsystem

Die wichtigste Neuerung beim FLOW betrifft das Putzsystem. Normalerweise haben High-End-Saugroboter zwei rotierende Putz-Pads am hinteren Ende, die in der Ladestation ausgewaschen werden.

Dieses System funktioniert auch generell gut. Allerdings kann es auch besser gehen.

So nutzt Narwal beim FLOW ein System, das ich mit einem „Bandschleifer“ vergleichen würde. Wir haben hier ein Mikrofaser-Putztuch, das auf einem Band über den Boden läuft.

Heißt: ein Motor lässt das Putztuch konstant entgegen der Fahrtrichtung über den Boden wischen. Dabei hat das Tuch eine ca. handbreite Auflagefläche auf dem Boden, was nochmals die Reinigungsleistung verbessert.

Zudem drückt ein weiterer Motor (oder Magnetsystem) das Putztuch gegen den Boden, um noch mehr Reibung zu erzielen.

Hierdurch haben wir eine deutlich gleichmäßigere und auch intensivere Reinigung als bei regulären Putz-Pads.

Das Putzpad wird in regelmäßigen Intervallen von der Basisstation mit heißem Wasser ausgewaschen. Zudem wird hier auch der Sauger „betankt“. Vollautomatisch versteht sich.

 

Putzsystem ausfahrbar

Der Track Mop, wie ihn Narwal nennt, wird vom FLOW automatisch angehoben bzw. abgesenkt, wenn ein Teppich oder glatter Boden erkannt wird.

Allerdings kann der FLOW den Track Mop auch seitlich ausfahren. Hierdurch kann der Roboter auch dicht an der Wand feucht reinigen.

 

Reinigungsleistung top!

Passend zu diesem System liefert der Narwal FLOW auch eine wirklich hervorragende Putzleistung! So ist diese vor allem sehr gleichmäßig gut, was bei Systemen mit rotierenden Möppen nicht immer der Fall ist.

Einfache Flecken, Pollen, die vielleicht vom Sauger nicht zu 100% erwischt wurden, Fußabdrücke, kleinere Spritzer usw. werden zuverlässig gereinigt.

Der FLOW ist hier lediglich knapp unter einem manuellen Waschsauger angesiedelt. Klar, eingetrocknete Flecken sind auch für den Flow zu viel, vor allem da dieser die meisten Flecken bei einer einfachen Reinigung nur 1x überfährt, aber generell hebt dieser die Feuchtreinigung eines Wasch-Saugroboters ganz klar auf die nächste Stufe.

 

Hinweise

Hier ein paar generelle Hinweise und Infos.

Du kannst für jeden Raum gesondert in der Narwal App den Bodenbelag einstellen. Diese Einstellung wirkt sich auf die Wassermenge aus, die beim Putzen genutzt wird. Zum Beispiel bei Marmor wird weniger Wasser genutzt.

„Hilfe, der Narwal FLOW reinigt keine Teppiche!“ Es kann passieren, dass in der App automatisch erkannte Teppiche als „zu überspringen“ eingestellt sind. Solltest du das Problem auch haben, schau in die Narwal App in der Kartenbearbeitung und stelle ein, dass Teppiche im Turbo-Modus gereinigt werden.

 

Fazit zum Narwal FLOW

Du suchst einen Saugroboter, der wirklich alles kann und dabei noch innovative Technologie bietet? Dann ist der Narwal FLOW definitiv eine Überlegung wert!

Zunächst haben wir hier eine herausragende Saugleistung von 22.000 Pa, die sich auch in der Praxis bestätigt. Die schwimmende Bodenbürste mit dem seitlich zulaufenden Design verhindert Haarverwicklungen extrem effektiv und die Saugleistung ist gerade auf Teppichen auf dem Niveau guter Akkustaubsauger. In Kombination mit Tierhaaren habe ich noch keinen Saugroboter erlebt, der besser arbeitet!

Die Navigation ist zuverlässig und präzise, auch wenn diese auf Änderungen im Raumlayout etwas träge reagiert. Aber die Hindernisvermeidung mit Dual-Kameras und 10-TOPS-Prozessor ist absolute Spitzenklasse – der FLOW bleibt seltener hängen als praktisch alle anderen Modelle, die ich getestet habe.

Das absolute Highlight ist aber das Track-Mop-System! Statt der üblichen rotierenden Pads arbeitet hier ein Mikrofaser-Putztuch wie bei einem Bandschleifer kontinuierlich gegen die Fahrtrichtung. Das Ergebnis ist eine deutlich gleichmäßigere und intensivere Reinigung, die tatsächlich an die Leistung eines manuellen Waschsaugers heranreicht. Diese Innovation hebt den FLOW klar von der Konkurrenz ab!

Hinzu kommt die extrem kraftvolle Absaugstation, die auch bei fast vollen Beuteln noch zuverlässig absaugt.

Der nur 9,5 cm flache Roboter passt dank rückseitig eingelassenem LIDAR-Sensor unter deutlich mehr Möbel als die meisten Konkurrenten.

Aber wo liegen die Schwächen?

Der manuelle Schmutzbehälter fällt vergleichsweise klein aus und die Original-Staubbeutel sind nicht gerade günstig (halten aber erfreulich lang). Die Navigation reagiert etwas träge auf Veränderungen im Raumlayout, was bei häufigen Umräumaktionen nerven kann.

Gerade was die Kernfunktionen eines Premium-Saugroboters angeht, bin ich mit dem Narwal FLOW aber extrem zufrieden! Das Track-Mop-System ist ein echter Game-Changer und die Saugleistung ist absolute Spitzenklasse. So ist der Narwal FLOW auch für Tierhaare auf Teppichen wunderbar geeignet!

Angebot
NARWAL Flow Saugroboter mit Wischfunktion, FlowWash-Moppsystem mit...

Positiv:

  • Revolutionäres Track-Mop-System mit hervorragender Wischleistung
  • Extrem hohe Saugleistung (22.000 Pa), ideal für Tierhaare
  • Kompakte Bauform (nur 9,5 cm hoch)
  • Ausgezeichnete Hindernisvermeidung mit Dual-Kameras
  • Kraftvolle Absaugstation (über 1000W)
  • Haarfreie Bodenbürste durch cleveres Design

Negativ:

  • Navigation reagiert träge auf Raumlayout-Änderungen
  • Kleiner Schmutzbehälter
  • Teure Original-Staubbeutel
  • Premium-Preisklasse

Ist dir eine Spitzen-Wischleistung wichtig und du bist bereit, für innovative Technologie entsprechend zu investieren, dann ist der Narwal FLOW gerade für anspruchsvolle Haushalte eine herausragende Wahl!

Was bringt QI 2.2 25 W kabelloses Schnellladen beim Pixel 10 Pro XL?

Eine der größten Neuerungen beim Google Pixel 10 und den Pro‑Modellen ist Pixelsnap.

Pixelsnap ist magnetisches kabelloses Laden, also im Kern Apple MagSafe.

Und ja, dies ist vollkommen zutreffend, denn Apples MagSafe ist in den offiziellen QI‑2‑Standard übergegangen, welcher hier im Hintergrund von Pixelsnap genutzt wird. Pixelsnap ist einfach nur Googles Name für QI 2 bzw. genau genommen QI 2.2.

Das reguläre Pixel 10 und 10 Pro können kabellos mit bis zu 15 W laden. Das Pixel 10 Pro XL hingegen soll bis zu 25 W kabellos laden, was dank des QI‑2.2‑Standards möglich ist.

Aber bringt das in der Praxis wirklich etwas?

Wie viel schneller ist das kabellose Laden mit 25 W verglichen mit 15 W beim Pixel 10 Pro XL?

Finden wir dies im Test heraus!

 

Die Ladestationen

Für diesen Test habe ich einerseits die “AMEGAT MagFusion 3‑in‑1 Ladestation” wie auch den neuen “UGREEN MagFlow 2‑in‑1 Magnetic Wireless Charger 25W” genutzt.

Bei der AMEGAT MagFusion 3‑in‑1 Ladestation handelt es sich um eine recht klassische, aber hochwertige 15 W Ladestation.

Der UGREEN MagFlow 2‑in‑1 Magnetic Wireless Charger ist hingegen ganz neu auf dem Markt und unterstützt als eines der ersten Ladegeräte den QI‑2.2‑Standard.

QI 2.2 bietet als Neuerung vor allem die erhöhte Ladegeschwindigkeit von bis zu 25 W. Diese sollte auch vom Pixel 10 Pro XL unterstützt werden.

 

Der Testaufbau

Für diesen Test habe ich das Pixel 10 Pro XL auf rund 5 % entladen.

Dann habe ich die Ladeoptimierung abgeschaltet und das Smartphone in den Flugmodus versetzt, damit möglichst viele Hintergrundanwendungen deaktiviert werden und keine Updates geladen werden.

Während des Ladens habe ich die Leistungsaufnahme des Ladegerätes inklusive Smartphones mitgeloggt. Effektiv ist also die Energie, die in das Smartphone geht, etwas niedriger als der hier geloggte Wert.

 

Was bringt das 25 W kabellose Laden?

Kommen wir zum spannenden Punkt: Wie schnell geht das kabellose Laden beim Pixel 10 Pro XL und was bringt hier ein 25 W‑Ladegerät vs. 15 W‑Ladegerät?

Wie beworben, kann das Pixel 10 Pro XL mit bis zu 25 W kabellos laden, dies aber nur extrem kurz! Danach drosselt es sich etwas instabil auf 15 – 20 W herunter. Das ist für mich ein Hinweis, dass wir Temperaturprobleme haben.

Beim Laden mit 15 W haben wir zunächst länger stabil 15 W, ehe die Drosselung einsetzt.

Effektiv machte es bei einer 5 %‑auf‑100 % Ladung gerade einmal einen Unterschied von 5 Minuten: 2 h 02 min vs. 2 h 07 min.

 

Fazit

Auf dem Papier ist das 25 W kabellose Laden eine tolle Sache und ein großer Pluspunkt beim Pixel 10 Pro XL.

Allerdings bringt dies in der Praxis, verglichen mit dem „normalen“ 15 W‑kabellosen Laden, praktisch nichts. Vermutlich ist die Hitzeentwicklung beim Pixel 10 Pro XL bei 25 W einfach zu hoch, da dieses sich stark drosseln muss.

Kurzum: Das 25 W kabellose Laden ist es zumindest beim Pixel 10 Pro XL nicht wert.

Ich freue mich dennoch über das magnetische kabellose Laden, welches einfach ein gewaltiger Pluspunkt im Alltag ist.