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ASUS ZenScreen MB169CK Test: Portabler 15,6 Zoll Monitor für 99€

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ASUS bietet mit dem ZenScreen MB169CK einen günstigen externen und portablen Monitor an. Dieser ist zum Zeitpunkt des Tests für rund 99 € erhältlich, was für einen 15,6 Zoll portablen Monitor einer „großen“ Firma alles andere als ein schlechter Preis ist.

Aber wie sieht es technisch aus? Funktioniert der portable Monitor von ASUS problemlos und ist auch die Bildqualität gut genug?

Finden wir dies im Test heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an ASUS für das Ausleihen des ZenScreen MB169CK für diesen Test.

 

Der ZenScreen MB169CK im Test

Der ASUS ZenScreen MB169CK setzt auf ein an sich recht einfaches, aber funktionales Design. So besteht das Gehäuse aus einem relativ dünnen Kunststoff, welcher aber den Monitor auch relativ leicht macht. So wiegt dieser 780 g, was für einen 15,6 Zoll portablen Monitor OK ist.

Der Standfuß beim ZenScreen MB169CK ist über einen einfachen verstellbaren Ständer gelöst, welcher an die Rückseite geschraubt wird. Alternative Halterungen sind über das Standard-Gewinde (nicht VESA) möglich.

Pluspunkte gibt es für die Steuerung und das OSD des Monitors. Neben einem Einschalter haben wir einen kleinen Joystick, welcher die Bedienung stark vereinfacht. Du musst nur etwas aufpassen, wenn du den Monitor in eine enge Tasche schiebst, dass nichts an diesem hängen bleibt. Mit im Lieferumfang ist aber auch eine kleine Tasche für den Monitor.

 

Anschlüsse des ZenScreen MB169CK

  • 2x USB C
  • 1x mini HDMI
  • 1x 3,5 mm Audio Ausgang

Bei den Anschlüssen gibt es absolut nichts zu bemängeln! Der ZenScreen MB169CK bietet 2x USB-Ports, wie auch einmal mini HDMI. Für Letzteres liegt ein Adapterkabel auf reguläres HDMI bei.

Nutzt du die USB-C-Ports (sofern von deinem Notebook unterstützt), wird der Monitor über ein Kabel mit Bildsignal und Strom versorgt.

Nutzt du HDMI, dann musst du eine zusätzliche USB-Verbindung zur Stromversorgung des Monitors herstellen.

 

Technische Daten

  • ASUS ZenScreen MB169CK
  • 15,6 Zoll
  • 1920 x 1080
  • IPS
  • 6-Bit-Panel
  • 250 cd/m²
  • 800:1 Kontrast

Auflösung und Panel

Der ZenScreen MB169CK setzt auf ein 1920 x 1080 Pixel IPS-Panel. Entsprechend haben wir hier eine „Standard“-Auflösung.

Full HD auf 15,6 Zoll ist OK von der Bildschärfe. Bei einem Notebook würde ich eine höhere Auflösung bevorzugen, aber bei einem sekundären Monitor, der auch noch portabel ist, reicht Full HD in der Regel aus.

Dank des IPS-Panels sind Blickwinkel bei diesem Modell kein Problem. Auch bei leicht schräger Betrachtung bleibt das Bild „stabil“.

 

Farbraum (6-Bit-Panel)

Leider ist die Farbwiedergabe ein Kritikpunkt beim ASUS ZenScreen MB169CK. Wir haben hier nur ein 6-Bit-Panel. Dieses kann also maximal 252k Farben darstellen.

Entsprechend fällt die sRGB-Farbraum-Darstellung mit 68 % auch etwas dürftig aus. Praktisch sehen Farben auf dem ZenScreen MB169CK OK aus.

Dies ist nicht das brillanteste Display, aber es sieht auch nicht furchtbar aus. Für reine Office-Anwendungen, im Internet surfen usw. ist die Farbwiedergabe ausreichend. Für Fotobearbeitung und Ähnliches ist das Display aber nicht zu empfehlen.

Immerhin die Kalibrierung ist soweit OK, für einen Monitor solch einer Klasse.

 

Helligkeit

Portable Monitore haben leider oft eine vergleichsweise schlechte Helligkeit. Dies liegt daran, dass der Stromverbrauch hier limitiert ist und mehr Helligkeit = mehr Stromverbrauch. Für eine bestmögliche Kompatibilität sollte der Verbrauch eines portablen Monitors im Maximum unter 7,5 W liegen, was das Minimum ist, das jeder USB-C-Port bereitstellen können sollte.

ASUS wirbt beim ZenScreen MB169CK mit 250 cd/m², was OK ist, gerade in Kombination mit dem matten Panel.

Und ja, diesen Wert kann ich bestätigen, der Monitor erreichte bei mir 247 cd/m². Für eine Indoor-Nutzung ausreichend, für den Outdoor-Einsatz etwas wenig.

 

Kontrast

Beim Kontrast wirbt ASUS mit vergleichsweise konservativen 800:1.

Hier konnte ich etwas bessere Werte messen mit maximal 940:1, was für ein IPS-Panel absolut OK ist.

 

Subjektiver Bildeindruck

Zwar sind die Messwerte weniger imposant, aber subjektiv ist das Bild des ASUS ZenScreen MB169CK deutlich besser als es die Werte vermitteln.

So liefert der Monitor ein sauberes und stimmiges Bild. Dieses gewinnt sicherlich keine Preise, aber das Bild sticht auch nicht als furchtbar oder farbstichtig hervor. Ganz im Gegenteil!

 

Stromverbrauch des ZenScreen MB169CK

Gerade bei einem portablen Monitor ist der Stromverbrauch kein unwichtiger Faktor! Wie viel Energie benötigt der ZenScreen MB169CK?

  • 7,5 W – 100%
  • 5,9W – 75%
  • 4,8W – 50%
  • 3,6W – 25%
  • 2,7W – 0%

Im Maximum benötigt der ZenScreen MB169CK genau 7,5 W bzw. 5V/1,5A, was auch das Minimum ist, was jeder USB-C-Port bereitstellen kann.

Dies ist für einen portablen Monitor absolut OK. Reduzierst du die Helligkeit, kann der Verbrauch aber signifikant sinken.

Gerade wenn du im Batteriebetrieb bist, empfiehlt sich dies auch!

 

Fazit

Bietet der ASUS ZenScreen MB169CK die beste Bildqualität, die ich jemals bei einem portablen Monitor gesehen habe? Ne, absolut nicht! Wir haben hier, was die Bildqualität angeht, einen ganz einfachen Monitor, vor allem aufgrund des 6-Bit-Panels.

Allerdings spiegelt sich dies auch im Preis wider, mit 99 € ist der ASUS ZenScreen MB169CK für ein Markenmodell alles andere als zu teuer.

Dabei ist die Bildqualität für einen sekundären Office-Monitor absolut in Ordnung! Hier macht dieser einen tadellosen Job und subjektiv ist die Bildqualität dank IPS-Panel ausreichend gut für Office, Webbrowsen usw.

Ebenso war bei mir die Nutzung gerade via USB-C sehr unproblematisch und „flott“.

Von daher, suchst du einen zusätzlichen Monitor für Foto- oder Videobearbeitung, ist dies nicht das richtige Modell. Suchst du aber einen Monitor für Office-Anwendungen und zum Steigern deiner Produktivität, dann ist der ASUS ZenScreen MB169CK eine gute Option.

Linogy AA und AAA Lithium-Akkus im Test, Ladegerät mit Auswurf-Automatik

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Linogy konnte vor Kurzem mit einer erfolgreichen Kickstarter-Kampagne Aufsehen erregen. Mittlerweile ist Linogy allerdings schon an dem Punkt angekommen, dass die Produkte aus dieser Kampagne „frei verfügbar“ sind.

Hierzu zählen die Linogy AA und AAA Lithium-Akkus, wie aber auch das spannende Linogy Akku-Ladegerät.

Letzteres verfügt über 8 Slots und eine „Auswurf-Automatik“, welche ich so noch nie bei einem anderen Ladegerät gesehen habe.

Wollen wir uns die Lithium AA und AAA Akkus, wie auch das entsprechende Ladegerät von Linogy doch einmal im Test ansehen!

An dieser Stelle vielen Dank an Linogy für das Zur-Verfügung-Stellen dieses Sets für einen Test.

 

Die Linogy AA und AAA Akkus

Die Linogy AA und AAA Akkus setzen auf ein sehr buntes Design. So sind die Akkus in diesem Set alle unterschiedlich gefärbt, was diese etwas von 0815-Akkus abhebt. Allgemein besitzen diese ein sehr hochwertiges Design.

Der Formfaktor wiederum wird natürlich vom AA- bzw. AAA-Standard definiert. Da wir hier allerdings Lithium-Akkus haben, sind diese recht leicht.

 

Das Ladegerät

Etwas exotischer wird es beim Ladegerät. Dieses besitzt auf der Oberseite 8 Slots unter einer durchsichtigen Klappe. Im unteren Bereich haben wir einen Behälter für bis zu 40 Akkus.

Das Linogy-Ladegerät kann dabei nicht nur die Linogy-eigenen Lithium-Akkus laden, sondern auch viele 3.-Anbieter-Lithium-AA-Akkus wie auch klassische NiMH-Akkus.

Nachdem die Akkus geladen wurden, wirft das Ladegerät die Akkus automatisch in den unteren Behälter aus. Sehr praktisch!

Dies passiert aber erst, wenn alle Akkus, die eingelegt wurden, fertig geladen sind, es gibt keinen Einzelauswurf.

Grundsätzlich können alle Schächte gleichzeitig laden. Schacht 8 besitzt aber eine kleine Besonderheit: Dieser kann die Spannung von eingelegten Akkus messen und auf einem kleinen E-Paper-Display auf der Front anzeigen.

Auf diesem E-Paper-Display werden auch Diagnose-Informationen angezeigt, wie auch die totale Anzahl an geladenen Akkus. Was es leider nicht gibt, ist eine Kapazitätsmessung oder Ähnliches. Du legst Akkus in das Ladegerät ein und diese werden geladen, fertig.

Grundsätzlich akzeptiert das Ladegerät nur AA-Akkus, allerdings lagen in meinem Set 4 Adapter für AAA-Akkus bei. Diese sind aber nicht so elegant, ein Modell mit AA- und AAA-Slots hätte ich begrüßt.

Mit Strom wird das Ladegerät über einen USB-C-Port versorgt. Hier benötigt dieses ein USB-PD-Netzteil mit mindestens 5V/3A, also 15 W.

 

Warum Lithium-AA- oder AAA-Akkus verwenden?

Weshalb solltest du überhaupt zu Lithium-Akkus im AA- oder AAA-Format greifen? Welche Vorteile haben sie gegenüber klassischen NiMH-Akkus?

  • Eine höhere Spannung
  • Schutzmechanismen gegen Tiefentladung

Aus meiner Sicht gibt es vor allem zwei wesentliche Pluspunkte.

Aufgrund des verbauten Spannungswandlers liefern Lithium-AA- und AAA-Akkus in der Regel eine konstante Spannung von 1,5 V bzw. hier in diesem Fall kopieren die Akkus das Spannungsverhalten regulärer AA- bzw. AAA-Batterien.

Hierdurch zeigen diese eine bessere Leistung und höhere Kompatibilität als NiMH-Akkus, welche eine niedrigere Spannung besitzen.

Zweitens verfügen diese Lithium-Akkus über eine eingebaute Schutzschaltung, die ein zu starkes Entladen verhindert. Wird eine kritische Entladeschwelle erreicht, trennt sich der Akku automatisch vom Stromkreis. Bei NiMH-Akkus ist das anders: Manche Geräte entladen sie unter 1 Volt, was die Zellen dauerhaft schädigen kann. Ich habe auf diese Weise schon etliche NiMH-Akkus verloren, etwa durch zu lang betriebenes Licht oder Lampen.

Lithium-AA/AAA-Akkus sind dagegen vor diesem Problem geschützt, das verlängert ihre Lebensdauer deutlich und macht sie in vielen Anwendungen zuverlässiger.

 

Nachteile von Lithium-AA/AAA-Akkus

Trotz ihrer modernen Technologie bringen Lithium-Akkus im AA- oder AAA-Format einige Nachteile mit sich, die du berücksichtigen solltest.

Da Lithiumzellen eine Nennspannung von etwa 3,6 bis 3,7 Volt besitzen, während herkömmliche AA- und AAA-Batterien bzw. -Akkus nur 1,5 bzw. 1,2 Volt liefern, ist eine interne Elektronik zwingend erforderlich. Diese enthält unter anderem Spannungswandler und Schutzschaltungen.

Durch diesen zusätzlichen technischen Aufwand sind Lithium-AA/AAA-Akkus deutlich aufwendiger aufgebaut als einfache NiMH-Akkus, die lediglich aus einer einzelnen Zelle bestehen. Der komplexere Aufbau wirkt sich nicht nur auf den Preis aus, sondern auch auf die verfügbare Kapazität.

Trotz der neueren und auch grundsätzlich besseren Lithium-Technologie erreichen diese Akkus in der Praxis meist keine höhere Kapazität als gute NiMH-Modelle.

 

Kapazität der AA-Akkus

Ich habe die Kapazität gleich 4 Akkus gemessen und dies bei 3 Leistungsstufen, um die Kapazität besser abbilden zu können.

Welche Kapazität erreichten nun die Linogy-AA-Akkus?

  • Bei 0,1 A Last erreichten die Akkus im Schnitt 2898 mWh bzw. 2108 mAh.
  • Bei 0,4 A Last erreichten die Akkus im Schnitt 2885 mWh bzw. 2109 mAh.
  • Bei 1 A Last erreichten die Akkus im Schnitt 2609 mWh bzw. 1926 mAh.

Damit liegt die Kapazität ein Stück unter der Herstellerangabe, was aber für diese Art Akkus auch normal ist. So bezieht sich die Herstellerangabe in der Regel auf die Nennkapazität der im Inneren verbauten Akkuzelle.

Vergleichen wir dies mit anderen Lithium-AA-Akkus, sehen wir ein +- vergleichbares Abschneiden zu anderen Modellen, die mit 3600 mWh werben.

 

Kapazität der AAA-Akkus

Aber was ist mit den AAA-Akkus? AAA-Akkus auf Lithium-Basis sind recht selten, wie gut schneiden hier die Linogy-Akkus ab?

  • Bei 0,1 A Last erreichten die Akkus im Schnitt 1107 mWh bzw. 805 mAh.
  • Bei 0,2 A Last erreichten die Akkus im Schnitt 1107 mWh bzw. 816 mAh.

Dies ist ein gutes Abschneiden für einen Akku, der mit 1300 mWh wirbt.

 

Besonderheit Spannungsverlauf

Normalerweise verfügen Lithium-AA- und AAA-Akkus über eine fixe Spannung von 1,5 V. Dies liegt daran, dass die Akkus über einen Spannungswandler verfügen, der die Spannung fixieren kann.

Daher war ich bei den Linogy-Akkus extrem überrascht, als ich die Spannungswerte gesehen habe!

So liegt die Spannung der Akkus im vollen Zustand bei knapp über 1,5 V, sinkt dann aber konstant während des Entladens ab.

Bei ca. 1,1 V ist dann Schluss und die Akkus kappen die Ausgangsspannung. Damit kopieren diese den Spannungsverlauf von normalen AA-Batterien.

Interessant! Dies hat Vor- und Nachteile verglichen mit anderen Lithium-Akkus.

Vorteile:

  • Spannung verhält sich ähnlich wie bei normalen Batterien
  • Akkustandanzeigen funktionieren zuverlässig
  • Genaue Bestimmung der Kapazität anhand der aktuellen Spannung möglich

Nachteile:

  • Leistung bzw. Helligkeit von Geräten kann bei niedrigerem Akkustand sinken

Bei normalen Lithium-AA- und AAA-Akkus ist es kaum möglich, den aktuellen Ladestand zu überprüfen. Diese haben konstant 1,5 V bzw. teils bei den letzten 5% 1,1 V. Du kannst aber nicht sehen, ob diese nun 90% voll sind oder nur noch 20% haben.

Dies kannst du bei den Linogy-Akkus anhand der Spannung abschätzen. Allerdings sinkt im Gegenzug beispielsweise bei Lampen und Lichtern die Helligkeit mit abnehmendem Akkustand, ähnlich wie bei normalen Batterien.

 

Fazit

Die Linogy-Akkus und auch das Ladegerät hinterlassen bei mir einen positiven Eindruck! So bieten die Akkus eine praktisch ordentliche Kapazität +- auf dem Niveau der Konkurrenten mit ähnlicher Kapazitätsangabe (3600 mWh bzw. 1300 mWh).

Dabei bieten die Akkus den wichtigen Schutz vor dem zu tiefen Entladen, was mir schon viele NiMH-Akkus zerstört hat, und die höhere 1,5-V-Spannung normaler Batterien. Dies kann die Leistung einiger Geräte verbessern und steigert vor allem die Kompatibilität.

Allerdings unterscheiden sich die Linogy-Akkus bei der Spannung deutlich von anderen Lithium-AA-Akkus. So ist die Spannung hier nicht fix, sondern verhält sich wie bei einer normalen Batterie. Ungewöhnlich! Bringt wie so oft im Leben Vor- und Nachteile mit.

Klasse finde ich das Ladegerät, welches Lithium- und NiMH-Akkus laden kann und diese in seine Vorratsbox „abwirft“. Lediglich eine Version, welche noch etwas besser mit AAA-Akkus umgehen kann, wäre nett.

Unterm Strich ganz klar Daumen hoch für Linogy, auch wenn der Preis aufgrund des Brandings usw. etwas höher ausfällt als bei 0815-NoName-Lithium-Akkus.

Baseus Nomos NU1 Air Test: 12-in-1 USB-C Docking Station mit Dual-4K-Monitor-Support

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Modernen Notebooks mangelt es leider oftmals an Anschlüssen. Bei einer portablen Nutzung mag dies nicht stören, aber wenn du dein Notebook am Schreibtisch nutzen willst, ist oftmals eine Docking Station Pflicht.

Für eine gute Dockingstation kann man richtig viel Geld ausgeben, gerade wenn diese über Thunderbolt verfügt.

Baseus bietet allerdings einige interessante Docking Stationen in der 150€ Preisklasse an. Hierzu zählt auch die „Baseus Nomos NU1 Air Mac 12-in-1 Docking Station“.

Diese verfügt wie der Name schon sagt über satte 12 Anschlüsse und die Möglichkeit für 2x externe Monitore, was bei einem USB C Dock relativ selten ist.

Wollen wir uns die Baseus Nomos NU1 Air Docking Station einmal im Test ansehen!

An dieser Stelle vielen Dank an Baseus für das Zur-Verfügung-Stellen der Docking Station für diesen Test.

 

Die Baseus Nomos NU1 Air im Test

Die Baseus Nomos NU1 Air setzt für eine Docking Station auf einen etwas ungewöhnlichen „Säulen“-Formfaktor, welcher mir aber ganz gut gefällt.

Ganz gut gefällt mir auch das generelle Design der Dockingstation. So ist diese zwar komplett aus Kunststoff gefertigt, aber wirkt dennoch hochwertig mit ihrer „Space Grau“-Oberfläche.

Die Unterseite ist dabei mit einem Gummi-Pad versehen, welches ein Verrücken reduzieren soll. Dies funktioniert auch, sofern du nicht zu viele schwere Kabel an der Docking Station hast, ansonsten kann diese etwas Rückenlage bekommen.

 

Anschlüsse der Baseus Nomos NU1 Air

Das Wichtigste bei der Baseus Nomos NU1 Air sind aber die Anschlüsse. So haben wir auf der Front zunächst zwei Ports:

  • 1x USB C 3.2 Gen 2 10 Gbit
    • 1x USB A 3.2 Gen 1 5 Gbit

Dies sind zwei recht mächtige USB Ports, sehr gut. Auf der Rückseite geht’s dann weiter:

  • 2x HDMI (4K/60 Hz)
    • 2x DisplayPort (4K/60 Hz)
    • 1x USB C 3.2 Gen 2 10 Gbit
    • 1x USB A 3.2 Gen 1 5 Gbit
    • 2x USB A 2.0
    • 1x Gbit LAN
    • 1x USB C PD Eingang

Damit hat die Dockingstation eine wie ich finde sehr schöne IO. Ja, vielleicht wäre ein Kartenleser oder 2,5 GBit LAN schön gewesen, aber ich denke, für die meisten Nutzer passt das soweit.

Wichtig allerdings: Du kannst nicht alle Displayanschlüsse gleichzeitig nutzen. 1x HDMI und 1x DisplayPort bilden jeweils ein Paar, wo du dich entscheiden musst, welchen der beiden Anschlüsse du willst.

Für den Uplink zu deinem Notebook/PC haben wir ein fest integriertes USB C Kabel, welches mit +- 80 cm eine akzeptable Länge hat und auch hochwertig ummantelt ist.

Wichtig, dies ist ein USB C 10 Gbit Anschluss! Die Datenrate des Docks ist also insgesamt auf 10 Gbit limitiert, wenn du mehrere Ports nutzt.

 

Netzteil benötigt zum Laden

Grundsätzlich kannst du ein Notebook auch über die Docking Station laden. Hierfür benötigst du ein USB Power Delivery Netzteil. Im besten Fall sollte dieses 100 W haben. In diesem Fall wird das angeschlossene Notebook mit bis zu 95 W versorgt. Diese Leistung kann aber sinken, je nachdem wie viel Leistung das Dock und die daran angeschlossenen Geräte benötigen.

Das entsprechende Netzteil liegt NICHT im Lieferumfang bei. Grundsätzlich akzeptiert das Dock aber alle universellen USB PD Netzteile.

 

Auch ohne Netzteil

Ein gesondertes USB PD Netzteil ist aber nicht zwingend nötig! Das Dock funktioniert auch ohne zusätzliches Netzteil, kann dann aber natürlich nicht dein Notebook laden, und falls du zu viele High Power USB Geräte (externe HDDs) nutzt, könnte es sein, dass es zu Problemen kommt.

 

Volle USB Performance

Erfreulicherweise funktionierten die USB Ports bei mir im Test tadellos, auch mit Geräten wie externen SSDs. Dabei erreichten die 10 Gbit Ports auch die volle zu erwartende Geschwindigkeit.

So konnte ich hier +- 1 GB/s erreichen. Bedenke aber, wenn du mehrere USB Geräte gleichzeitig ansprichst, dass sich dann die Geschwindigkeit reduzieren kann.

 

Gbit LAN

Bei dem Gbit LAN Port des Docks handelt es sich um einen 0815 USB zu Gbit LAN Chip. Welcher Chip genau hier verwendet wird, kann ich nicht sagen.

In der Praxis funktioniert dieser aber tadellos.

 

2x Monitore mit Besonderheit

Wir haben beim Baseus Nomos NU1 Air 2x HDMI und 2x DisplayPort. Dabei bilden 1x HDMI und 1x DisplayPort immer ein Paar.

Maximal kannst du zwei Monitore mit dem Dock verbinden, laut Hersteller auch mit maximal 4K 60 Hz.

Dabei nutzt das Dock Displaylink von Synaptics. Das heißt, die Monitore werden nicht „direkt“ mit deinem PC verbunden, sondern über einen Chip von Displaylink / Synaptics, was theoretisch die Kompatibilität erhöht.

DisplayLink nutzt einen speziellen Chip + Treiber, um das Videosignal des Computers zu komprimieren und über USB (USB-A, USB-C) zu übertragen. Am Dock/Monitor wird es wieder dekomprimiert und als Bild ausgegeben.

Pro:

  • Funktioniert mit vielen Geräten und Betriebssystemen (Windows, macOS, ChromeOS, Linux).
    • Ermöglicht mehrere Monitore auch an Geräten, die das hardwareseitig nicht unterstützen.

Nachteile:

  • Benötigt Treiber
    • Höhere CPU-Last möglich
    • HDCP (Kopierschutz) wird oft nicht unterstützt

In meinem Test funktionierten 2x 4K Monitore mit jeweils 60 Hz ohne Probleme am Baseus Nomos NU1 Air. Bedenke allerdings, dass du die Treiber von Displaylink installieren musst.

Dabei sah die Bildqualität auch erwartungsgemäß „normal“ aus, ohne sichtbare Artefakte oder Ähnlichem.

Der Input Lag war etwas höher als bei einer direkten Verbindung, aber für Office/Media Anwendungen absolut OK (kein Gaming). HDCP blockierte allerdings, wenn ein Monitor über das Dock verbunden war.

 

Stromverbrauch

Der Stromverbrauch des Docks schwankt massiv, je nachdem was du mit diesem verbindest. Aber hier ein paar Basis-Werte:

Ohne angeschlossene Geräte oder eigenes Netzteil zieht das Dock rund 3 W von deinem Computer.

Mit einem Monitor erhöht sich der Verbrauch auf 4 W.

Damit ist das Dock recht sparsam, gerade verglichen mit Thunderbolt Docks.

 

Taste auf der Oberseite

Auf der Oberseite des Docks findet sich eine Taste, mit welcher du das angeschlossene System (Windows und Mac) mit einem Druck sperren kannst bzw. mit dem Gedrückthalten in den Sleep Modus schicken.

 

Fazit: Baseus Nomos NU1 Air Spacemate / 12-in-1 Docking Station

Die Baseus Nomos NU1 Air zeigt im Test, dass eine gute Dockingstation nicht zwingend mit Thunderbolt sein muss. Für rund 150 € bekommst du hier eine solide, funktionale und optisch schicke Lösung, die vor allem durch ihre Vielzahl an Anschlüssen und die Unterstützung von zwei 4K-Monitoren punktet. Der ungewöhnliche Säulen-Formfaktor gefällt, auch wenn das leichte Gehäuse bei schweren Kabeln etwas kippelig werden kann.

Bei der Ausstattung liefert Baseus fast alles, was man in der Praxis braucht: flotte 10-Gbit-USB-Ports, Gigabit-LAN, gleich vier Display-Anschlüsse und einen PD-Eingang. Dass kein Netzteil beiliegt, ist etwas schade. USB-Leistung und LAN funktionierten im Test einwandfrei, und auch die DisplayLink-Umsetzung für Dual-Monitor-Setups lief stabil, sofern man mit der notwendigen Treiberinstallation und leicht erhöhtem Input-Lag leben kann. Für Office, Medien und Multitasking absolut ausreichend, fürs Gaming weniger geeignet.

Unterm Strich bietet die NU1 Air ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Wer ein USB-C-Dock mit vielen Anschlüssen, Dual-Monitor-Support und ordentlicher Verarbeitung sucht, findet hier eine sehr attraktive Lösung ohne großen Aufpreis, perfekt für Homeoffice.

[Displaylink-Treiber erforderlich] Baseus Displaylink Docking Station...
  • Beachten:Displaylink-Treiber vor der Bildschirmerweiterung...
  • 12-in-1-Dockingstation: Alle wichtigen Anschlüsse in einem...
  • Dual-Display-Erweiterung für macOS: Unterstützt zwei Monitore...
  • Sofortige Datenübertragung mit 10 Gbit/s: 2× USB-C mit...
  • Intelligentes Energiemanagement: USB-C-PD liefert bis zu 100 W...

5K-Auflösung und perfekte Messwerte mit einem Aber! Philips 27E3U7903 im Test

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Philips bietet mit dem 27E3U7903 einen mächtigen und beeindruckenden Monitor an! So bietet der 27E3U7903 vor allem eine Auflösung von 5120×2880 Pixeln, also 5K!

Dabei soll dieser eine Helligkeit von 500 cd/m² erreichen, 99,5 % Abdeckung des AdobeRGB-Standards und dank des IPS Black Panels einen Kontrast von 2000:1.

Damit ist der Philips 27E3U7903 auf dem Papier ein absoluter Traum für jeden Content Creator! Dabei ist auch der Preis mit rund 1000€ „erträglich“, gerade verglichen mit der Konkurrenz, wie dem Apple Studio Display, welches auf dem Papier dem Philips sogar klar unterlegen ist.

Wollen wir uns den Philips 27E3U7903 doch einmal im Test ansehen und schauen, ob wir hier potenziell den besten IPS-Panel-Monitor auf dem Markt vor uns haben!

An dieser Stelle vielen Dank an Philips für das Ausleihen des 27E3U7903 für diesen Test.

 

Der Philips 27E3U7903 im Test, das Äußere

Auf den ersten Blick sieht der Philips 27E3U7903 etwas ungewohnt aus. So ist der Monitor vergleichsweise dick und verfügt auch über relativ große Rahmen für einen Monitor dieser Klasse.

Das klingt jetzt negativ, aber generell würde ich das Design des 27E3U7903 als sehr hochwertig bezeichnen!

Es ist ganz klar ersichtlich, dass Philips hier ein paar Kunden des Apple Studio Displays wegschnappen möchte. Passend dazu ist auch beispielsweise der Standfuß sehr stabil und hochwertig aus Aluminium gefertigt.

Dieser erlaubt auch eine Höhenverstellung, wie auch das Hochkantstellen des Monitors.

Unterm Strich nutzt der Monitor also ein etwas ungewohntes, aber durchaus schickes und wertiges Design.

 

Umfangreiche Anschlüsse

Der Philips 27E3U7903 verfügt über eine sehr umfangreiche Ausstattung an Anschlüssen. So ist in dem Monitor auch ein Hub integriert.

  • 1x HDMI 2.1
  • 1x Thunderbolt 4 / USB4 mit DisplayPort 1.4 (Eingang)
  • 2x Thunderbolt 4 / USB4 (Ausgang)
  • 1x USB C 3.2 Gen 2 10 Gbit (Eingang Hub)
  • 2x USB A 3.2 Gen 2 10 Gbit (Ausgang)
  • 1x 3,5 mm Kopfhörer/Headset-Anschluss
  • 1x Gbit LAN Port

Auf Seiten der Monitor-Eingänge kannst du dich zwischen HDMI und USB C / Thunderbolt 4 / USB 4 entscheiden.

Nutzt du den USB C bzw. Thunderbolt Port, wird über diesen auch gleichzeitig dein Notebook mit bis zu 96 W geladen (falls vom Notebook unterstützt), wie auch der integrierte HUB angebunden.

So ist hier eine echte „1-Kabel“-Lösung möglich.

Nutzt du HDMI, dann kannst du den zusätzlichen USB-C-Port nutzen, um den HUB anzubinden. Sehr gut!

 

Halb integriertes Netzkabel?!

Ein etwas merkwürdiger Punkt beim Philips 27E3U7903 ist das Netzkabel. So haben wir hier ein integriertes Netzteil. Allerdings ragt auf der Rückseite des Monitors ein fest verbundenes Kabel heraus.

Bei diesem handelt es sich allerdings nicht um das Netzkabel, sondern um ein Kabel, an dem das Netzkabel angeschlossen wird?! Also grundsätzlich gut, dass du hier ein Netzkabel mit der für dich passenden Länge wählen kannst, aber dennoch merkwürdig, dass dieses Kabel fest verbunden ist.

 

Technische Daten

Philips 27E3U7903

  • 27 Zoll
  • 5120×2880
  • IPS Black Panel
  • 2000:1 Kontrast
  • 70 Hz
  • 500 cd/m²

 

5K-Auflösung

Das Highlight am Philips 27E3U7903 ist die 5K-Auflösung. Grundsätzlich ist der Unterschied zwischen 4K und 5K gerade bei 27 Zoll bei der Bildschärfe nicht gewaltig.

Warum sind 5K dennoch interessant?

Gerade wenn du bei der Video-Bearbeitung mit 4K-Material arbeitest, erlaubt dir die 5K-Auflösung, das Video in „voller Auflösung“ zu betrachten + diverse Werkzeugleisten offen zu haben.

Dies kann also durchaus bei der Video- und Foto-Bearbeitung ein Pluspunkt sein.

 

Hochglanz-Display

Neben der hohen Auflösung trägt auch die Displayoberfläche beim Philips 27E3U7903 zu einem gefühlt extrem klaren Bild bei.

So setzt Philips hier auf eine glänzende Glas-Oberfläche. Nicht ideal, wenn du viele Lichtquellen oder Fenster im Raum hast, aber es sorgt für ein brillanteres und klareres Bild.

Rein aus Sicht der Bildqualität ist die Glasoberfläche ein Pluspunkt.

 

Farbraumabdeckung

Philips wirbt beim 27E3U7903 mit einer sehr beachtlichen Farbraumabdeckung.

  • SRGB – 160 %
  • DCI-P3 – 99%
  • AdobeRGB – 99,5%

Sollten sich diese Werte auch nur ansatzweise bewahrheiten, dann würde der 27E3U7903 sogar viele OLED-Monitor übertreffen.

Und WOW! In meinem Test erreichte der Monitor 100 % sRGB, 100 % DCI-P3 und 100 % AdobeRGB.

sRGB AdobeRGB P3
Philips 27E3U7903 100% 100% 100%
ASUS ProArt PA32UCR-K 100% 100% 95%
Philips 27E1N8900 100% 99% 98%
Philips 27B1U7903 100% 98% 98%
LC-Power LC-M27-QHD-165  100% 96% 94%
ASUS ProArt PA32UCDM 100% 94% 98%
LC-Power LC-M16-4K-UHD-P-OLED 100% 94% 100%
LC-Power LC-M27-4K-UHD-144 100% 94% 93%
AOC Q27G3XMN 100% 93% 95%
LG UltraGear 34GK950F 100% 89%
Alienware AW3420DW 100% 89%
KTC H27T22 100% 87% 95%
ASUS ProArt PA27UCGE 100% 86% 92%
HUAWEI MateView 28 Zoll 100% 86% 94%
LC-Power LC-M27-4K-UHD-144-V2  100% 87% 93%
LC-Power LC-M34-UWQHD-144-C-K 100% 84% 90%
LC-Power LC-M27-QHD-240-C-K 100% 83% 91%
HUAWEI MateView SE 23,8 Zoll 100% 82% 91%
LC-Power LC-M34-Q-C-PRO 100% 82% 87%
Samsung C34F791 100% 82%
Dell P3421W 100% 80% 86%
ASUS ROG Strix XG35VQ 100% 78%
BenQ EX3501R 100% 78%
HP X27q 99% 77% 84%
BenQ MOBIUZ EX2710 98% 77%
ASUS MX38VC 99% 75%
LG 34UC99-W 98% 76%
Alienware AW2521HFL 97% 76% 73%
Dell U3419W 98% 73%
LC-Power LC-M34-UWQHD-100-C 92% 71%
LC-Power LC-M34-UWQHD-100-C-V2 92% 71% 72%

Dies ist das beste Abschneiden, das ich jemals bei einem Monitor gesehen habe. Ich glaube, viel mehr brauche ich auch zu diesen Messwerten nicht mehr zu sagen.

 

Perfekte Kalibrierung

Aber nicht nur die Farbraumabdeckung ist perfekt, auch die Kalibrierung ist bereits vom Werk aus extrem gut.

So erreichte der Philips 27E3U7903 im Schnitt ein Delta E von lediglich 0,66 und von 1,26 im Maximum. Dies sind herausragende Werte!

 

Helligkeit

Auch bei der Helligkeit wirbt Philips mit sehr beachtlichen Werten! So soll der Monitor 500 cd/m² erreichen, was recht hell ist, gerade wenn wir die hohe Auflösung bedenken.

Umso mehr Pixel wir haben, umso schwerer ist es, Licht durch diese Pixel hindurchzudrücken.

Umso erstaunlicher, dass der 27E3U7903 die Herstellerangabe ein gutes Stück übertrifft! So konnte ich in der Bildmitte 690 cd/m² messen, WOW!

Damit ist der Monitor potenziell sehr hell.

 

IPS Black, Kontraste

Der größte Nachteil von IPS-Panels ist traditionell der Kontrast. Dieser ist zwar deutlich besser als bei TN-Panels, aber schwächer als bei VA-Panels, ganz zu schweigen von OLEDs.

IPS Black ist eine Technologie des Panel-Herstellers LG, welche dafür sorgen soll, dass IPS-Panels deutlich höhere Kontraste erzielen können. Praktisch bedeutet dies oft, dass IPS-Panels mit IPS Black Kontraste auf dem Level von VA-Panels erreichen, ohne die Nachteile von VA-Panels.

Entsprechend wirbt Philips auch mit einem beachtlichen Kontrast von 2000:1. Für ein IPS-Panel ist das weit überdurchschnittlich.

Praktisch konnte ich zwar nicht einen ganz so hohen Wert messen, dennoch zeigte der Monitor mit einem Kontrast von 1800:1 einen Kontrast, der sehr gut ist und zu dem besten zählt, was ich von einem IPS-Panel-Monitor bisher gesehen habe.

 

Die Probleme des Philips 27E3U7903: Blickwinkel, Ausleuchtung, Homogenität

Die Messwerte soweit sprechen eine ganz eindeutige Sprache: Der Philips 27E3U7903 ist ein Monitor der Superlative!

Soweit ist dieser einer der besten Monitore, die ich bisher im Test hatte, und klar der beste IPS-Panel-Monitor, rein von der Bildqualität.

Allerdings ist auch nicht alles perfekt! Der Philips 27E3U7903 hat einen bzw. mehrere Schwachpunkte, die etwas Hand in Hand gehen.

So bietet der 27E3U7903 ungewöhnlich schlechte Homogenität/Ausleuchtung beim Schwarz. Gerade wenn dann noch eine leicht schräge Betrachtung hinzu kommt wird es auffällig. Sitzt du nicht ganz perfekt vor dem Monitor, kannst du relativ deutlich sehen, wie die Ecken von diesem bereits „kippen“.

Bei direkter Betrachtung
Bei seitlicher Betrachtung

Dies fällt aber primär bei Schwarzem oder einem sehr kontrastreichem Bild auf. Hierdurch wirkt das Bild sehr schnell schlecht ausgeleuchtet und kontrastarm. So wirkt es in der Praxis durch dieses schnelle Kippen des Bildes fast so, als hätte der 27E3U7903 einen schlechten Kontrast. Den wirklich tollen Kontrast des IPS-Black-Panels sehen wir nur bei exakt gerader Betrachtung.

Dies ist sehr kurios und habe ich so schon lange nicht mehr bei einem aktuellen Monitor erlebt. Sicherlich liegt das aber auch an der sehr hohen maximalen Helligkeit, was diesen Effekt nochmals etwas verstärkt.

Bei „hellen“ Bildern sieht alles normal aus

Drehen wir die Helligkeit auf 50 %, womit dieser immer noch so hell ist wie ein normaler Monitor, reduziert sich das Ganze etwas und ein schwarzes Bild wirkt gleichmäßiger.

 

Auch mit Webcam

Als kleiner Bonus zusätzlich zum integrierten Hub besitzt der Philips 27E3U7903 eine Webcam und Mikrofon. Die Webcam ist am oberen Rand angebracht und besitzt eine physische Taste zum Abschalten der Webcam und auch des verbauten Mikrofons, wenn du möchtest.

Die Webcam bietet eine erfreulich gute Qualität.

 

Solide Lautsprecher

Im Monitor sind auch Lautsprecher verbaut. Normalerweise sind interne Lautsprecher bei Monitoren immer eine sehr traurige Sache, allerdings beim Philips 27E3U7903 sind diese akzeptabel.

Nicht fantastisch, aber an einem Office-Rechner machen diese eine ganz gute Figur.

 

Fazit

Der Philips 27E3U7903 ist ein Monitor der Extreme. Auf der einen Seite bietet er mit seiner 5K-Auflösung, der perfekten Farbraumabdeckung (100% sRGB, DCI-P3 und AdobeRGB!) und der herausragenden Werkskalibrierung (Delta E 0,66) eine Bildqualität, die ich in dieser Form noch bei keinem anderen IPS-Monitor gesehen habe. Die 690 cd/m² Helligkeit übertreffen die Herstellerangaben deutlich und der Kontrast von 1800:1 dank IPS-Black-Panel ist für ein IPS-Panel absolut erstklassig.

Dazu kommt die hochwertige Verarbeitung mit Aluminium-Standfuß, die umfangreiche Anschlussausstattung mit Thunderbolt 4, Hub-Funktion und 96W Laptop-Ladung über ein einziges Kabel. Die integrierte Webcam mit physischem Ausschalter rundet das Paket ab.

Aber, der Monitor hat einen Schwachpunkt: Die Ausleuchtung bzw. die Schwarz-Homogenität sind relativ schlecht, was vor allem bei schräger Betrachtung durch die Blickwinkel auffällt. Bei hellen Bildern und/oder reduzierter Helligkeit verringert sich der Effekt teils enorm, aber hier verhält sich das IPS-Black-Panel anders, als ich es von regulären IPS-Panels kenne.

Für wen lohnt sich der Philips 27E3U7903 dennoch? Für Content Creator, die hauptsächlich gerade vor ihrem Monitor sitzen und mit 4K-Material arbeiten, ist er trotz der Einschränkungen eine ernsthafte Alternative zum deutlich teureren Apple Studio Display. Die Bildqualität bei gerader Betrachtung ist schlichtweg fantastisch und für professionelle Foto- und Videobearbeitung kaum zu übertreffen.

Preis-Leistung: Für rund 1000€ bekommst du einen der besten IPS-Monitore, wenn nicht sogar den besten IPS-Monitor, was die Farbwiedergabe betrifft, sofern du mit der Schwarz-Homogenität/Ausleuchtung leben kannst.

20.000 mAh + 130 W Leistung für unter 20€?! Die IOMI IO-PB130W-GR im Test

Ein Leser bzw. Zuschauer hat mich auf eine interessante Powerbank hingewiesen, und zwar die IOMI IO-PB130W-GR.

Warum ist diese Powerbank interessant? Wir haben hier eine 20.000 mAh Powerbank mit 130 W Leistung, welche für unter 20€ gehandelt wird.

WOW! Unter 20€ für eine 20.000 mAh Powerbank, die auch noch 130 W Leistung hat, ist echt eine Ansage, aber ist dies auch eine gute Powerbank? Hat sie wirklich 20.000 mAh und kann sie auch wirklich satte 130 W liefern?

Finden wir heraus, ob die IOMI IO-PB130W-GR ein Preis-/Leistungs-Hit ist oder einfach Schrott!

 

Die IOMI IO-PB130W-GR im Test

Die IOMI IO-PB130W-GR setzt auf ein recht einfaches, aber durchaus wertiges Design. So ist die Powerbank weitestgehend aus Metall gefertigt, lediglich die Endstücke sind aus Kunststoff.

Diese besitzt zwar keine übermäßig filigrane Verarbeitung, ist aber stabil, was in dieser Preisklasse schon ein Pluspunkt ist.

Dabei sind die Anschlüsse auf der Front, wo wir auch eine kleine Anzeige finden. Diese zeigt dir den Akkustand in % an. Dieser lässt sich über eine Taste an der Seite einblenden.

Auf Seiten der Abmessungen haben wir 133 x 83 x 26,5 mm und die Powerbank bringt 428 g auf die Waage.

Damit ist die Powerbank „plausibel“ groß und schwer für ein Modell mit 20.000 mAh und 130 W.

 

Anschlüsse der IOMI IO-PB130W-GR

Die IOMI besitzt 2x USB C Ports und 1x USB A, was eine gute Ausstattung ist.

  • USB C 1 – 100 W – 5V/3A, 9V/3A, 12V/3A, 15V/3A, 20V/5A
  • USB C 2 – 30 W – 5V/3A, 9V/3A, 12V/2,5 A
  • USB A – 18 W Quick Charge und 22,5 W Super Charge – 4,5V/5A, 5V/4,5A, 9V/2A, 12V/1,5A

Der primäre USB C Port der Powerbank verfügt über satte 100 W! Damit hat die Powerbank auch genug Leistung für große Geräte wie Notebooks. Natürlich kannst du auch Smartphones ohne Probleme an diesem 100 W Port laden.

Neben dem 100 W Port haben wir noch einen 30 W Port, welcher parallel zum 100 W Port für beispielsweise Smartphones genutzt werden kann.

Der USB A Port unterstützt 18 W Quick Charge oder 22,5 W Super Charge. Allerdings ist in der Regel

 

Mit mäßiger PPS Stufe

Wie es sich für eine High End Powerbank im Jahr 2025 gehört, unterstützt auch die IOMI IO-PB130W-GR den wichtigen PPS Standard.

  • USB C 1 – 3,3 – 20 V bei bis zu 3 A
  • USB C 2 – 3,3 – 9 V bei bis zu 2,5 A oder 3,3 – 12 V bei bis zu 2 A

Dies ist akzeptabel für eine 100 W Powerbank. In dieser Preisklasse will ich nicht zu laut meckern, aber generell würde ich bei einem 100 W USB C Port eine PPS Range von 3,3 – 20 oder 21 V bei bis zu 5 A erwarten.

Mit den 3,3 – 20 V bei bis zu 3 A kann die Powerbank beispielsweise die älteren (S24 Ultra und früher) Samsung Smartphones NICHT mit bis zu 45 W laden. Dort wird das Ladetempo auf +- 25 W limitiert sein.

Auch das Google Pixel 10 Pro XL oder 9 Pro XL wird nicht mit dem vollen Tempo geladen.

Schade! Dennoch ist ein flottes Ladetempo bei den meisten aktuellen Smartphones zu erwarten, im Falle der iPhones auch das volle mögliche Tempo.

 

 

Konstant 100 W?

Grundsätzlich kann die IOMI eine Leistung von bis zu 100 W ausgeben. Allerdings kann die Powerbank dies auch konstant?

Leider nein! Bei mir konnte diese bis zu einer Restladung von +- 45 % (ca. 22 Minuten) 100 W liefern. Dann drosselte sie sich aufgrund der Temperatur herunter.

Nach einer kurzen Abkühlung konnte sie auch wieder 100 W liefern.

Dieses Verhalten können wir auch im Zusammenspiel mit dem Framework 16 beobachten. Dieses wurde zunächst mit 88 W geladen (was beim Framework 16 an einem 100 W Ladegerät normal ist), ehe die Leistung auf +- 40 W absinkt. Genau genommen drosselt sich die Powerbank auf 45 W herunter.

 

Kapazität der IOMI IO-PB130W-GR

Die Kapazität ist meist der Punkt, wo wir bei günstigen Powerbanks die wirklichen Schwächen sehen.

Wie sieht es hier bei der IOMI Powerbank aus?

Wh mAh mAh @3,7V %
5V/2A 55.554 10875 15015 75%
9V/1A 57.693 6340 15593 78%
9V/3A 56.706 6295 15326 77%
20V/3A 58.152 2915 15717 79%

Im Test schwankte die Kapazität der IO-PB130W-GR zwischen 15015 mAh und 15717 mAh. Dies ist eine Spanne von 75% bis 79%.

Das ist ein etwas schwächeres Abschneiden, welches ich aber noch als akzeptabel einstufen würde. Normal wären für eine Powerbank ca. 80 – 90% echte nutzbare Kapazität. Da liegen wir leicht drunter.

 

Ladedauer

Grundsätzlich kann die IOMI IO-PB130W-GR mit bis zu +- 54 W laden.

So dauert eine Ladung rund 1:44 h, was aus meiner Sicht ausreichend schnell ist für eine Powerbank dieser Klasse.

Ja, es gibt ohne Frage 20.000 mAh Powerbanks, die noch schneller laden können (z.B. CUKTECH 15 Ultra), aber 1:44 h ist alles andere als langsam.

 

Fazit

Für unter 20€ kann die IOMI IO-PB130W-GR ein echt guter Deal sein! Eine Powerbank, welche grundsätzlich 100 W ausgeben kann, für unter 20€ ist ein Hammerpreis!

Auch kann die Powerbank flott laden, 0% auf 100% in 1:44 h und generell macht sie einen ordentlichen Eindruck.

Es gibt zwar auch Punkte, welche nicht ganz optimal sind, aber diese lassen sich beim günstigen Preis durchaus verzeihen.

Zunächst kann die Powerbank nicht konstant 100 W ausgeben, sondern drosselt sich bei konstanter Last (ca. 22 Minuten bei 100 W) auf 45/40 W herunter. Auch ist die maximale PPS Range mit 3,3 – 20 V bei bis zu 3 A lediglich OK, aber auch nicht fantastisch.

Zu guter Letzt ist die Kapazität mit maximal 15717 mAh bzw. 58,152 Wh lediglich OK.

Dennoch muss ich den Preis erneut ins Gedächtnis rufen: Für unter 20€ kenne ich nichts Besseres! Erst so ab 60€ kommen langsam bessere Alternativen auf, wie die INIU BI-B63, INIU BI-B64 oder Anker 737.

Vivo X300 Pro Test: MediaTek Dimensity 9500 trifft auf Zeiss-Kamera

Vivo ist in Deutschland sicherlich eher ein unbekannter Hersteller, allerdings sind diese in Asien eine feste Größe.

Mit dem X300 Pro haben diese nun ein Smartphone-Monster auch auf den deutschen Markt gebracht. Was hebt das X300 Pro von anderen Smartphones ab?

Vivo geht vor allem bei der Kamera „all in“ und setzt auf ein Quad-Kamera-System, welches unter anderem den nagelneuen Sony LYT-828 Sensor nutzt, wie auch eine 200-Megapixel-Tele-Zoom-Kamera. Dabei hat sich Vivo beim deutschen Hersteller Zeiss Unterstützung gesucht.

Wollen wir uns das Vivo X300 Pro doch einmal im Test ansehen und ob dieses auch abseits der Kamera überzeugen kann!

 

Das Vivo X300 Pro im Test

Das Vivo X300 Pro fühlt sich interessant in der Hand an. So ist das Smartphone an sich nur 7,99 mm dick und somit erfreulich flach und handlich.

Allerdings ist der Kamerabuckel gewaltig! Dieser hat eine Dicke von +- 14,2 mm und steht somit ein gutes Stück hervor. Dieser dominiert auch das Smartphone optisch. Das ist ganz klar Geschmackssache!

Allerdings bei solch einem Fotografie-fokussierten Smartphone stört mich dies optisch nicht. Zudem ist das Smartphone dennoch recht gut ausbalanciert. So ist das X300 Pro mit 226 g relativ leicht für ein Flaggschiff-Smartphone und gut ausbalanciert.

Gewicht g
Google Pixel 10 Pro XL 232
Apple iPhone 17 Pro Max 231
Apple iPhone 16 Pro Max 227
Vivo X300 Pro 226
Samsung Galaxy S25 Ultra 219

 

So hätte ich erwartet, dass es stark kopflastig ist, was aber nicht der Fall ist.

Dies in Kombination mit den sehr angenehm abgerundeten Kanten gibt dem X300 Pro ein positives Handgefühl. Auch qualitativ gibt es nichts zu bemängeln, ganz im Gegenteil.

Das Smartphone fühlt sich sehr wertig an und ich mag auch die texturierte Glas-Rückseite.

 

Display

Das Vivo X300 Pro verfügt über ein 6,78 Zoll AMOLED-Display mit einer Auflösung von 2800 x 1260 Pixel und einer Bildwiederholungsrate von 120 Hz.

Dabei soll das Display eine maximale Helligkeit von beachtlichen 4500 Nits erreichen.

In der Praxis sieht das Display fantastisch aus! Es ist klar, hell und auch bei ungünstigen Lichtverhältnissen gut ablesbar.

Gibt es hier einen massiven Unterschied zu anderen High-End-Smartphones? Nö. Offen gesagt sind moderne OLED-Panels alle extrem gut! So gut, dass meist mit bloßem Auge kaum ein qualitativer Unterschied erkennbar ist.

Der einzige Punkt, wo es noch nennenswerte Unterschiede gibt, ist bei der Helligkeit. Subjektiv ist hier weiterhin das Google Pixel 10 Pro XL „König“, aber das Vivo X300 Pro ist absolut auf einem ähnlichen Niveau.

 

Lautsprecher des X300 Pro

Natürlich nutzt das X300 Pro auch den aktuell beliebten Dual-Lautsprecher-Aufbau, bei welchem die Ohrmuschel wie auch der Lautsprecher auf der Unterseite für die Medien-Wiedergabe genutzt wird.

Dabei bietet das X300 Pro einen sehr guten und lauten Klang. So ist das X300 Pro beispielsweise etwas lauter als das iPhone 17 Pro Max und das Google Pixel 10 Pro XL.

Allerdings im Gegenzug würde ich sagen, dass das iPhone und auch das Google Pixel etwas voller und hochwertiger klingen. Die Unterschiede sind aber gering und nur im direkten Vergleich hörbar.

 

Interessanter SoC!

Das Herzstück des Vivo X300 Pro ist der MediaTek Dimensity 9500. Dies ist interessant, da die meisten High-End-Konkurrenten auf einen Qualcomm SoC setzen.

Merkmal Dimensity 9500 Snapdragon 8 Elite
Fertigungsprozess TSMC 3 nm (N3P) (Gizmochina) TSMC 3 nm (N3P) (Beebom Gadgets)
CPU-Konfiguration 8 Kerne: 1 × C1-Ultra @ 4,21 GHz + 3 × C1-Premium @ 3,50 GHz + 4 × C1-Pro @ 2,70 GHz (Gizmochina) 8 Kerne: z. B. 2 × Oryon Prime (~4,32–4,47 GHz) + restliche Performance-Kerne (~3,5 GHz) (Notebookcheck)
GPU Arm Mali-G1 Ultra MC12 mit Hardware-Ray-Tracing, bis ca. 120 fps Gaming (Wccftech) Adreno GPU (z. B. Adreno 840 beim Elite Gen5) (Beebom Gadgets)
Speicher / Interface LPDDR5X bis 10.667 Mb/s, UFS 4.1 (4-lane) (mediatek.com) LPDDR5X, UFS 4.1 (laut Quelle) (Beebom Gadgets)
NPU / KI MediaTek NPU 990 mit 2. Gen Gen-AI Engine (Wccftech) Qualcomm Hexagon NPU + weitere KI/AI-Features (docs.qualcomm.com)
Kamera / Multimedia Unterstützt u. a. bis zu 200 MP, 8K/60fps Videoaufnahme (Gizmochina) Unterstützt u. a. bis zu 320 MP Single Shot, sehr leistungsfähige ISP-Funktionen (Android Authority)
Konnektivität 5G (Sub-6GHz), Download bis ca. 7,4 Gbps laut Angabe (Gizmochina) 5G mit z. B. Snapdragon X-Modem, hohe Performance bei Download/Upload (Beebom Gadgets)

Auf dem Papier ist der MediaTek Dimensity 9500 ein sehr mächtiger SoC, welcher absolut vergleichbar zum Qualcomm Snapdragon 8 Elite ist.

Schauen wir uns ein paar Benchmarks des X300 Pro an.

Im Test erreicht das X300 Pro mit dem MediaTek Dimensity 9500 eine hervorragende Leistung, welche über dem S25 Ultra und dem Google Pixel 10 Pro XL liegt.

Auch das iPhone 17 Pro Max wird, was die Multi-Core-Leistung angeht, übertroffen. Bei der Single-Core-Leistung ist und bleibt Apple aber König.

Auch in der Praxis läuft das X300 Pro richtig gut! Sowohl das Smartphone selbst wie aber auch aufwendigere Apps, Spiele usw.

Leistungstechnisch ist das Vivo X300 Pro auf einem richtig hohen Level!

 

Kameras des X300 Pro

Das Highlight des X300 Pro ist aber klar das Kamera-System!

  • Hauptkamera – 50 MP, f/1.57, 1/1,28″, Sony LYT-828
  • Ultraweitwinkelkamera – 50 MP, f/2.0, Samsung JN1
  • Telefoto – 200 MP, 1/1,4″, f/2.7, Samsung ISOCELL HPB

Auf dem Papier ist dies ein extrem fähiges Kamerasystem! Zwar wirbt Vivo stark mit dem 200-Megapixel-Telefoto-Sensor, aber der aus meiner Sicht spannendste Sensor ist der Sony LYT-828.

Auf dem Papier ist dies einer der Dynamikumfang-stärksten Sensoren auf dem Markt! Zwar ist dies kein „1 Zoll“ Sensor, aber in seiner Größenklasse ist er die beste Wahl derzeit.

So übertrifft der Sony LYT-828 technisch die Hauptsensoren im Pixel 10 Pro und iPhone 17 Pro Max und ist in den meisten Belangen auch dem S25 Ultra überlegen.

Aber das ist ja nur die Theorie, wie sieht die Praxis aus? Hier ist oftmals das Post-Processing wichtiger als die reine Hardware. Gerade die Pixel-Smartphones sind bekannt dafür, eine sehr hohe Qualität aus mittelmäßiger Hardware herauszuholen.

Schauen wir uns ein paar Bilder des Vivo X300 Pro im Vergleich zum iPhone 17 Pro Max und Pixel 10 Pro XL an.

VIVO
iPhone
Google
VIVO
iPhone
Google
VIVO
iPhone
Google
VIVO
iPhone
Google
VIVO
iPhone
Google

Und wir sehen hier direkt einen massiven Unterschied zwischen den Bildern. Das Auffälligste sind die Farben.

Das Vivo X300 Pro dreht die Sättigung ein gutes Stück höher als das iPhone und vor allem das Google Pixel. Himmel sind strahlend blau, Gras satt grün.

Auch sind die Kontraste beim X300 Pro tendenziell etwas kräftiger und oftmals die Helligkeit höher.

Das alles ist natürlich sehr Geschmackssache, gerade die Farben, welche teils wirklich sehr knallig sind.

VIVO
Google
iPhone

Allerdings, müsste ich mich vom Bild-Style für ein „Urlaubs-Smartphone“ entscheiden, würde ich beispielsweise das X300 Pro wählen, wegen dieser malerischen Bilder, die es produziert.

Aber was ist abseits der Farben und des generellen Bild-Styles?

Das X300 Pro liefert extrem scharfe und klare Bilder, welche aber auch nicht künstlich überschärft wirken. Die Bilder sind „natürlich“ scharf und klar.

Die Dynamik der Aufnahmen ist +- auf dem Level des Google Pixel 10 Pro XL, vielleicht etwas unter dem iPhone 17 Pro Max.

Erfreulich gut kommt das X300 Pro mit Gegenlicht klar.

VIVO
iPhone
Google
VIVO
iPhone
Google
VIVO
iPhone
Google

Auch bei Low Light sehen wir ein sehr gutes Abschneiden. Nicht nur werden die Bilder sehr ansehnlich, auch arbeitet das X300 Pro hier etwas flotter. Wo das iPhone und das Google Pixel schon auf die längeren Belichtungszeiten des Nachtmodus zurückgreifen, kommt das X300 Pro teils noch im normalen Modus klar.

Aber was ist mit den „anderen“ Kameras?

VIVO
iPhone
Google
VIVO
iPhone
Google

Die Weitwinkelkamera liefert Bilder im ähnlichen Style wie die Hauptkamera. Grundsätzlich sind auch hier die Bilder sehr detailliert und scharf, mit tollen Farben.

Auch kommt die Kamera überdurchschnittlich gut mit Spiegelungen und direktem Lichteinfall klar. Allerdings ist diese etwas weniger weit als beim Pixel 10 Pro XL und iPhone 17 Pro Max.

VIVO
iPhone
Google
VIVO
iPhone
Google
VIVO
iPhone
Google

Wenn wir das Marketing fragen, ist die 200-MP-Telekamera das Highlight des X300 Pro und dem würde ich glatt zustimmen.

Bei 10x Zoom oder mehr übertrifft diese das Google Pixel und iPhone deutlich, was die Bildschärfe und Klarheit betrifft.

Unterm Strich hat das X300 Pro ein fantastisches Kamera-System. Ist dieses besser als vom Google Pixel 10 Pro oder iPhone 17 Pro Max? Das ist etwas Geschmackssache. Magst du kräftige und bunte Farben, auch wenn diese vielleicht nicht ganz der Natur entsprechen? Dann übertrifft das X300 Pro für dich das iPhone 17 Pro und Pixel 10 Pro.

 

Ein guter Akku, der schnell lädt

Im Vivo X300 Pro steckt ein Akku mit 5440 mAh, was eine sehr ordentliche Kapazität ist. Erfreulicherweise holt das Smartphone aus diesem Akku auch effektiv eine sehr gute Laufzeit heraus!

So kam ich mit dem X300 Pro gut durch den Tag und ich würde die Akkulaufzeit als besser einstufen als vom S25 Ultra oder Google Pixel 10 Pro XL.

Was auch klar besser ist, ist das Ladetempo des X300 Pro. Dieses kann mit bis zu 90 W kabelgebunden oder 40 W kabellos laden, was extrem beeindruckend ist!

 

Fazit zum Vivo X300 Pro

Mit dem Vivo X300 Pro bringt der Hersteller ein echtes High-End-Smartphone auf den deutschen Markt, das sich vor den großen Namen wie Samsung, Google oder Apple keineswegs verstecken muss. Besonders bei der Kamera fährt Vivo schweres Geschütz auf und das merkt man. Das Zusammenspiel aus dem Sony LYT-828 Sensor, der 200-Megapixel-Telekamera und der Zeiss-Optimierung sorgt für beeindruckende Bilder, die durch satte Farben und hohe Schärfe beeindrucken. Wer lebendige, kontrastreiche Fotos bevorzugt, wird hier seine Freude haben.

Aber auch abseits der Kamera liefert das X300 Pro auf ganzer Linie: Das flache, wertige Design mit der griffigen Glasrückseite, das brillante 120-Hz-AMOLED-Display und der starke MediaTek Dimensity 9500 sorgen für ein rundes Gesamtpaket. In Benchmarks und im Alltag zeigt sich das Smartphone schnell, flüssig und stabil – Performance-Probleme suchst du hier vergeblich.

Zudem punktet das Vivo X300 Pro mit einer starken Akkulaufzeit und beeindruckend kurzen Ladezeiten von bis zu 90 W. In der Praxis heißt das: Ein echter Dauerläufer, der auch im Alltag nicht so schnell schlapp macht.

Es gibt aber auch ein paar Punkte, die man beachten sollte. Der wuchtige Kamerabuckel ist optisch Geschmackssache. Zudem ist der Bildstil der Kamera mitunter sehr farbintensiv, was nicht jedem gefallen dürfte. Auch softwareseitig ist Funtouch OS nicht jedermanns Sache, wer pures Android gewohnt ist.

Unterm Strich ist das Vivo X300 Pro ein hervorragendes Smartphone, das vor allem für Fotografie-Fans und Technik-Enthusiasten spannend ist. Es bietet Flaggschiff-Performance, exzellente Kameraqualität und moderne Features zu einem attraktiven Gesamtpaket. Ein echter Geheimtipp, der zeigt, dass Vivo im High-End-Segment ganz vorne mitspielen kann.

Schick! aber auch gut? Das Dell 14 Premium im Test

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Dell hat sein Notebook-Lineup komplett überarbeitet, auch was das Namensschema angeht. So hat Dell unter anderem seine beliebten XPS-Modelle eingestellt und durch die neuen „Dell Premium“-Modelle ersetzt.

Das Dell 14 Premium ist dabei der „Nachfolger“ der XPS 13/14. Wir haben hier ein sehr kompaktes und schickes Notebook vor uns, welches aber dennoch mächtige Hardware mitbringt!

So verfügt dieses über einen aktuellen Intel Core Ultra 7 Prozessor und auf Wunsch sogar über eine Nvidia RTX 4050! Dies in einem 14 Zoll Notebook mit einer Dicke von 18 mm ist schon beachtlich.

Aber wie sieht es in der Praxis aus? Wie gut ist hier das Dell 14 Premium?

An dieser Stelle vielen Dank an Dell für das Ausleihen des Notebooks für diesen Test.

 

Das Dell 14 Premium im Test

Das Dell 14 Premium wird seinem Namen durchaus gerecht. Wir haben hier ein extrem hübsches und hochwertiges Notebook!

So setzt dieses äußerlich auf Aluminium und bei der kompletten Handballenauflage auf Glas. Hier ist auch das Touchpad nahtlos integriert. Gerade aufgeklappt sieht das Dell 14 Premium einmalig aus! Es gibt von keinem Hersteller etwas Vergleichbares.

Vor allem das unsichtbare Touchpad und die interessant gestaltete Tastatur lenken Blicke auf sich. So sind die Tasten der Tastatur sehr groß und der Zwischenraum zwischen den Tasten absolut minimal.

Edel ist das Notebook ohne Frage!

Mit 320 x 216 x 18 mm und einem Gewicht von 1,63 kg ist es durchaus kompakt, aber relativ schwer. Dies trägt auch zur Haptik bei. So wirkt das Dell 14 Premium überraschend massiv und „dicht“.

 

Anschlüsse des Dell 14 Premium

Ein Nachteil der neueren Dell XPS Modelle war schon länger die Port-Ausstattung. Auch das Dell 14 Premium hat eine sehr überschaubare Ausstattung an Anschlüssen.

  • 3x USB C Thunderbolt 4
  • 1x 3,5 mm Headset-Anschluss
  • 1x microSD-Kartenleser

Das Dell 14 Premium verzichtet komplett auf gesonderte Monitor-Anschlüsse oder USB A. Dafür haben wir aber 3x Thunderbolt 4. Über jeden der Thunderbolt-Ports lässt sich ein Monitor mit passenden Adaptern anschließen.

Ebenfalls ist Thunderbolt 4 zu USB 4 kompatibel. Also von daher sind die vorhandenen Ports durchaus mächtig, aber im Alltag werden hin und wieder Adapter nötig sein.

 

Tastatur und Trackpad

Das Trackpad und die Tastatur sind eine Besonderheit des Dell 14 Premium. Beginnen wir beim Trackpad, welches komplett unsichtbar ist!

So ist die komplette Handballenauflage aus Glas und das Trackpad ist in der Mitte komplett unsichtbar eingelassen. Es gibt keine Markierung oder Ähnliches.

Im ersten Moment ist das etwas befremdlich, allerdings ist das Trackpad ziemlich groß und in der Praxis kam ich sehr gut mit dem Trackpad klar. Auch der „Solid State“-Klick gibt über einen Vibrationsmotor ein sehr überzeugendes Feedback!

Auch das Tracking ist hervorragend! Kurzum, das Trackpad ist aus meiner Sicht eins der Highlights am Dell 14 Premium!

Die Tastatur wiederum ist zwar auch sehr gut, erforderte bei mir aber aufgrund der Tastenform etwas mehr Gewöhnung.

Ich bevorzuge hier ein etwas klassischeres Design, aber grundsätzlich ist das Tippgefühl gut.

Lediglich wenn du auf die F-Tasten regelmäßig angewiesen bist, dann wäre ich beim Dell 14 Premium vorsichtig, denn diese Tasten sind nicht physisch vorhanden.

 

Lautsprecher

Das Dell 14 Premium verfügt über ein recht umfangreiches Lautsprecher-System. So verfügt dieses auch über gleich 4 Lautsprecher, welche eine durchaus beachtliche Soundstage zaubern.

Das Dell 14 Premium gehört ganz klar zu den am besten klingenden Notebooks seiner Klasse. Dieses liefert einen sehr klaren Klang mit durchaus einem Hauch Bass. Dabei klingt dieses größer, als es eigentlich sein sollte.

Übertrifft es klanglich die MacBook Pros? Nein, nicht ganz, aber es ist dicht dran!

 

Das Display

Dell bietet das Notebook mit zwei Displayoptionen an.

  • 36,8 cm (14,5″)-2K-Display, ohne Touchfunktion, 30–120 Hz, 500 cd/m²
  • 36,8 cm (14,5″)-OLED-Display mit Touchfunktion, 3,2 K, 48–120 Hz, 400 cd/m²

Generell ist davon auszugehen, dass beide Versionen eine hervorragende Bildqualität liefern. Tendenziell wird das „nicht OLED“-Display die bessere Wahl sein, wenn du das Notebook auch im Außeneinsatz hast.

Die OLED-Version hingegen ist bei der Bildqualität überlegen. Ich habe diese auch im Test und ja, die Bildqualität ist fantastisch!

Die Mischung aus Hochglanz-Panel und hoher Auflösung (3200 x 2000) lässt das Bild sehr klar und knackig aussehen. Dabei sind Farben wunderbar brillant und generell ist das OLED-Display herausragend. Dieses spiegelt lediglich recht stark.

Dieser positive Eindruck bestätigt sich auch bei den Messwerten.

So erreichte das Display 100 % sRGB, 87 % AdobeRGB und 99 % DCI-P3 Farbraumabdeckung, wie auch eine Helligkeit von soliden 370 cd/m².

 

Mein Dell 14 Premium

Das Dell 14 Premium im Test hat folgende Ausstattung:

  • Dell 14 Premium
  • Intel Core Ultra 7 265H
  • Intel Arc 140T GPU
  • 32 GB RAM
  • 1 TB SSD
  • 36,8 cm (14,5″)-OLED-Display mit Touchfunktion, 3,2 K, 48–120 Hz, 400 cd/m²

Abseits der Nvidia GPU habe ich hier also durchaus eine „High End“-Konfiguration.

 

Optional mit Nvidia GPU

Optional gibt es das Dell 14 Premium auch mit Nvidia RTX 4050 GPU. Hier gilt es allerdings einen wichtigen Punkt zu beachten, denn die RTX 4050 ist auf gerade einmal 30 W limitiert.

Diese wird hier immer noch eine gute Leistung liefern, aber das Dell 14 Premium ist auch mit dieser GPU kein „Gaming“-Monster, auch wenn einfaches Gaming möglich sein wird.

 

Wie hoch ist die Leistung des Dell 14 Premium?

In diesem Test des Dell 14 Premium konzentrieren wir uns auf die CPU-Leistung des Dell 14 Premium, denn vor allem ohne die RTX 4050 ist das Notebook nur sehr bedingt fürs Gaming brauchbar.

Ja, einige etwas ältere oder einfachere Spiele laufen ohne Frage auch auf der integrierten Intel Arc 140T GPU, aber wenn dir Gaming wichtig ist, kauf dir ein anderes Notebook oder zumindest die Version mit Nvidia GPU.

Grundsätzlich würde ich das Dell 14 Premium als Multimedia-, Office- und Content-Creation-Notebook betrachten.

In meinem Modell ist der Intel Core Ultra 7 265H verbaut, welcher 6C+8c+2c Kerne bietet, also 16 Kerne, davon 6 „High Performance“-Kerne. Also grundsätzlich eine sehr fähige CPU.

Allerdings wird diese im Dell 14 Premium ein wenig zurückgehalten, was wir beim Blick auf die Leistungsaufnahme bzw. „TDP“ erkennen können.

Dell fährt den Intel Core Ultra 7 265H zunächst auf eine Leistung von bis zu 60 W hoch. Dies aber nur kurzzeitig, wonach dieser sich auf ± 35 W drosselt und dann auf konstante ± 30 W.

Damit liegt die Leistung des Intel Core Ultra 7 265H im Dell 14 Premium etwas unter der einiger Konkurrenten mit gleicher CPU in der 15-Zoll-Klasse.

Für ein kompaktes Notebook ist dies aber grundsätzlich nicht schlecht. Beispielsweise die alten Dell XPS 13 Modelle gingen nur bis 25 W.

Entsprechend sehen wir in den Benchmarks eine sehr gute Leistung, aber auch nicht ganz Flaggschiff-Performance.

In der Praxis ist die Leistung des Dell 14 Premium vor allem für Dinge wie Foto-Bearbeitung usw. sehr gut geeignet.

 

SSD

Im Dell 14 Premium findest du einen M.2 2280er SSD-Slot. Dieser war bei mir mit einer 1 TB KIOXIA BG6 belegt.

Dies ist eine gute und sparsame SSD, welche mit 6158 MB/s lesend und 5302 MB/s schreibend eine solide Leistung liefert, aber auch keine „High End“-SSD ist.

Dennoch habe ich hier nichts zu meckern und würde die SSD auch nicht austauschen, sofern du nicht mehr Kapazität benötigst.

 

Lüfter und Lautstärke

Erfreulicherweise ist das Dell 14 Premium ein sehr leises Notebook! Im Leerlauf ist es absolut nicht zu hören und selbst bei konstanter Volllast bleibt dieses vergleichsweise ruhig.

Es ist höchstens ein leichtes Surren zu hören.

Ist dir ein leiser Betrieb wichtig, dann wirst du mit dem Dell 14 Premium zufrieden sein.

 

Bis zu 60 W

Mit im Lieferumfang meiner Version des Dell 14 Premium ist ein 60 W USB-C-Netzteil. Dieses wird vom Notebook auch voll ausgereizt.

Das Notebook akzeptiert auch universelle USB-C-Netzteile. Dieses kann hier auch maximal 60 W nutzen, auch z. B. an 100 W oder 140 W Netzteilen.

 

Akkulaufzeit

Im Dell 14 Premium steckt ein 69,5 Wh Akku. Und erfreulicherweise holt dieses eine sehr gute Laufzeit aus dem Akku heraus.

Du kannst hier in der Praxis bei einer mittleren Display-Helligkeit mit einer Laufzeit von ± 10 Stunden beim leichten Webbrowsen rechnen.

Mit diversen Hintergrundanwendungen landen wir bei ± 7 Stunden, was alles andere als schlecht ist.

 

Fazit

Das Auge isst mit! Das Dell 14 Premium zeichnet sich zu großen Teilen durch seine Optik und hohe Qualität aus.

Dies ist optisch ein einmalig schickes Notebook und dank Dingen wie der Glas-Handballenauflage fühlt es sich auch besonders an.

Dabei bietet es auch technisch einige Highlights. So haben wir ein fantastisches OLED-Display, eine gute Akkulaufzeit, ein starkes Trackpad, gute Lautsprecher und auch eine sehr ordentliche CPU-Leistung.

Es gibt allerdings auch Punkte, wo wir Einschränkungen sehen. So können wir über die Tastatur mit ihrem Verzicht auf F-Tasten streiten, genau wie über die Entscheidung, nur USB-C-Ports zu verbauen. Dafür sind dies aber auch mächtige Thunderbolt-Ports.

Unterm Strich würde ich das Fazit davon abhängig machen, wie wichtig dir Design ist. Ist dir das Design weitestgehend egal, dann bekommst du günstigere Notebooks mit gleicher Leistung.

Willst du allerdings ein Notebook, das sich von der Masse abhebt, dann ist das Dell 14 Premium eine spannende Wahl!

Birdfy Bath Pro Test: Intelligente Vogeltränke mit KI-Erkennung im Review

Das Beobachten von Vögeln im eigenen Garten ist etwas Schönes und Interessantes. Wir hatten uns vor einer Weile schon das Birdfy Feeder 2 Vogelhaus angesehen, welches bei mir einen sehr positiven Eindruck hinterlassen hat und auch bis heute zuverlässig funktioniert.

Birdfy bietet aber auch noch weitere Produkte neben seinem Feeder 2 an, unter anderem das Birdfy Bath Pro.

Bei dem Birdfy Bath Pro handelt es sich um ein Vogelbad bzw. Vogeltränke. Jetzt im Herbst und Winter vielleicht nicht ganz so relevant, aber im Frühjahr und Sommer etwas sehr Wichtiges für die Tiere.

Dabei verfügt das Birdfy Bath Pro natürlich über eine Kamera, ein Solarpanel und auch einen kleinen Brunnen. Zudem soll das Birdfy Bath Pro auch wieder Vögel mithilfe von KI erkennen können.

Allerdings möchte Birdfy auch satte 300 $ für das Bath Pro, ein stolzer Preis! Wollen wir uns das gute Stück einmal im Test ansehen.

 

Das Birdfy Bath Pro im Test

Das Birdfy Bath Pro gibt es in zwei Versionen, eine „Solo“-Version und eine Version mit einem Standfuß zum Aufstellen.

Grundsätzlich ist das Bath Pro eine ca. 40 cm Wanne, welche sich mit Wasser füllen lässt. In der Mitte der Wanne sitzt ein kleiner Brunnen mit einem Filter, welcher etwas das Verschmutzen des Wassers reduziert.

Am Rand der Wanne ist die Kamera eingelassen, welche das Bath Pro beobachtet. Diese Kamera ist fest integriert und hat den Fokus so eingestellt, dass dieser optimal auf die Vögel in der Wanne oder auf dessen Rand fokussiert ist.

Auf der Oberseite der Kameraeinheit ist auch ein Solarpanel eingelassen, welches die Kamera permanent auflädt.

Grundsätzlich ist die Wanne aus Kunststoff gefertigt, allerdings der Standfuß und die Halterung sind aus Metall.

An sich ist das Bath Pro zwar recht stabil stehend, aber ich würde auf die Ränder des Standfußes ein paar Steine legen, um ein Kippen bei Wind zu vermeiden.

 

Akkulaufzeit

Offen gesagt kann ich nicht viel zur Akkulaufzeit des Birdfy Bath Pro sagen. Warum? Das integrierte Solarpanel machte bei mir im Sommer und Herbst einen perfekten Job, den Akku auf 100 % zu halten.

Daher musste ich das Birdfy Bath Pro in monatelanger Nutzung kein einziges Mal laden.

 

Die Birdfy App

Viele andere Produkte auf dem Markt sind im Grunde nichts weiter als einfache Überwachungskameras mit Akku, die in einen Futterspender eingebaut wurden, doch hier ist das anders! Die Birdfy App wurde speziell für die Vogelbeobachtung entwickelt und hebt sich dadurch deutlich ab.

Natürlich kannst du dir das Livebild der Kamera jederzeit ansehen, aber der Fokus der App liegt ganz klar auf den aufgezeichneten Clips deiner gefiederten Besucher. Nach der Einrichtung bekommst du eine übersichtliche „Timeline“, in der alle Aufnahmen chronologisch aufgelistet sind.

Besonders praktisch: Die App erkennt automatisch, welcher Vogel auf dem Video zu sehen ist, und zeigt dir das direkt in der Timeline an. Du kannst die Aufnahmen nach Vogelarten filtern oder besondere Clips als „Highlights“ speichern, perfekt, wenn du seltene oder besonders schöne Exemplare festgehalten hast.

Insgesamt merkt man schnell, dass die App wirklich für Vogelbeobachter gemacht ist. Viele Einstellungen brauchst du gar nicht, da alles schon von Haus aus optimal auf diesen Zweck abgestimmt ist.

Ein nettes Extra: Du kannst deine Videos mit der Birdfy-Community teilen! Wenn also ein lustiger Moment oder ein außergewöhnlicher Vogel auftaucht, kannst du das direkt hochladen. Auf der Startseite findest du unzählige geteilte Clips anderer Nutzer aus aller Welt.

 

Hervorragende KI-Vogelerkennung

Das Birdfy Bath Pro analysiert automatisch jede Aufnahme und erkennt die Vögel darauf, oft bekommst du sogar sofort eine Benachrichtigung wie „Kohlmeise erkannt“. Zu jedem Clip findest du eine genaue Übersicht, welche Arten erfasst wurden, und kannst dir eine gesamte Statistik deiner Besucher anzeigen lassen.

So siehst du auf einen Blick, welche Vogelarten an einem bestimmten Tag vorbeigeschaut haben. Die Genauigkeit dieser KI hat mich wirklich beeindruckt, sie liegt bei über 90 %.

Nur bei sehr schlechten Lichtverhältnissen kommt es hin und wieder zu kleinen Verwechslungen, etwa zwischen ähnlichen Arten wie Hauben- und Kohlmeisen. Auch wenn mehrere Arten gleichzeitig im Bild sind, funktioniert die Erkennung erstaunlich zuverlässig.

Damit ist die Vogelerkennung beim Birdfy Bath Pro kein bloßes Zusatzfeature, sondern ein echtes Highlight, das die Beobachtung deutlich spannender macht, vor allem kannst du auf einen Blick sehen, ob ein besonders spannender Vogel heute da war.

 

Abo?

Beim Kauf des Birdfy Bath Pro musst du etwas auf die Abo-Situation achten! Über seine Webseite verkauft Birdfy Bath Pro mit einem „lebenslangen“ kostenfreien KI-Abo. Entsprechend fallen dann keine Folgekosten an.

Achte aber beim Kauf darauf, dass diese Option enthalten ist, wenn du nicht von Folgekosten überrascht werden möchtest.

 

Kameras und Bildqualität

Das Birdfy Bath Pro verfügt über zwei Kameras. Wir haben einerseits eine Weitwinkelkamera, die das ganze Geschehen filmt, und eine „Foto“-Kamera.

Letztere verfügt über einen Motor und richtet sich automatisch auf den Vogel aus, um ein Foto zu machen.

Grundsätzlich ist die Qualität der Fotos und Videos solide. Allerdings würde ich diese auch nicht als überragend einstufen. Dennoch, für die Vogelbeobachtung und vielleicht mal ein Teilen im Status reicht die Qualität.

Bei Dunkelheit bringt das Bath Pro im Übrigen einen kleinen LED-Scheinwerfer mit, welcher den Vogel „erleuchtet“. Erstaunlicherweise hat das die Vögel bei mir nie gestört. Oftmals waren Rotkehlchen schon so früh unterwegs, dass es zu dem Zeitpunkt noch dunkel war.

 

Fazit

Das Birdfy Bath Pro ist eine tolle Kombination aus Vogeltränke und intelligenter Kamera, die Vogelbeobachtung im eigenen Garten auf ein neues Level hebt. Besonders beeindruckend ist die KI-gestützte Vogelerkennung mit über 90 % Genauigkeit, die automatisch erfasst, welche Arten zu Besuch waren, ein echtes Highlight für jeden Naturfreund. Es überrascht mich jedes Mal, wie akkurat die KI von Birdfy funktioniert.

Die Birdfy App wurde speziell für die Vogelbeobachtung entwickelt und zeigt dies in jeder Funktion. Von der automatischen Erkennung über die übersichtliche Timeline bis hin zur Community-Funktion merkt man, dass hier keine umfunktionierte Überwachungskamera am Werk ist, sondern ein durchdachtes Produkt für Vogelliebhaber.

Praktisch ist vor allem das integrierte Solarpanel, das den Akku permanent auflädt, in der Praxis musste das Gerät über Monate hinweg kein einziges Mal per Kabel geladen werden. Auch die automatische Foto-Kamera, die sich auf die Vögel ausrichtet, und der LED-Scheinwerfer für Nachtaufnahmen sind durchdachte Features.

Der Preis von +- 300 € ist allerdings recht ambitioniert und wird nicht jeden überzeugen. Wichtig beim Kauf: Unbedingt auf die Version mit lebenslangem KI-Abo achten, um Folgekosten zu vermeiden.

Wer eine hochwertige, intelligente Vogeltränke mit exzellenter KI-Erkennung sucht und bereit ist, dafür etwas tiefer in die Tasche zu greifen, bekommt mit dem Birdfy Bath Pro ein ausgereiftes Produkt, das gerade im Frühjahr und Sommer seine Stärken ausspielen kann.

Allgemein, wenn du es liebst, Vögel zu beobachten, schau dir die Birdfy Produkte an!

Baseus PicoGo AE21 Test: 100W USB-Ladegerät mit Display, ideal für Xiaomi !Update!

Baseus bietet mit dem PicoGo AE21 ein extrem spannendes USB-Ladegerät an. So bietet das AE21 3 USB-Ports und eine Leistung von bis zu 100 W.

Das ist gut, aber auch noch nicht spektakulär. Das Spannende ist hier das integrierte Display!

So hat das Ladegerät auf der Front ein kleines LCD-Farbdisplay, welches dir unter anderem Leistungswerte anzeigt. Ein Feature, das ich immer sehr spannend und nützlich finde.

Wollen wir uns das PicoGo AE21 einmal im Test ansehen, ob das Ladegerät auch abseits des Displays empfehlenswert ist.

An dieser Stelle vielen Dank an Baseus für das Zur-Verfügung-Stellen des AE21 für diesen Test.

 

Das Baseus PicoGo AE21 im Test

Mit 70,5 x 35,5 x 53 mm und einem Gewicht von 190 g ist das AE21 für ein 3-Port-100-W-Ladegerät nicht übermäßig kompakt oder leicht, aber auch im Vergleich zu anderen Modellen nicht riesig.

So würde ich das Ladegerät als mittelgroß bezeichnen. Pluspunkte kann das Ladegerät aber für seinen einklappbaren Stecker sammeln. Dieser macht das Verstauen in einem Rucksack oder einer Tasche deutlich leichter.

Ebenfalls Pluspunkte gibt es für die generell hochwertige Haptik und Verarbeitung. So wirkt das Ladegerät gut gebaut.

 

Das Display

Die große Besonderheit beim Baseus PicoGo AE21 ist das Display auf der Front. Dieses ist zwar relativ klein, aber es handelt sich um ein vollwertiges Farbdisplay.

Das Display zeigt dir die aktuell ausgegebene Leistung in Watt an. Mithilfe der Taste an der Seite kannst du dabei zwischen diversen Bildschirmen umschalten. So kannst du hier die Gesamtleistung, wie auch die Leistung pro Port sehen.

 

Anschlüsse des AE21

Das Baseus PicoGo AE21 besitzt 3 USB-Ports, 2x USB-C und 1x USB-A.

  • USB-C – 100 W USB PD – 5V/3A, 9V/3A, 12V/3A, 15V/3A, 20V/5A
  • USB-A – 30 W Quick Charge

Beide USB-C-Ports bieten bis zu 100 W nach dem USB Power Delivery Standard. Damit ist das Ladegerät in der Theorie nicht nur für Smartphones, sondern auch für größere Geräte geeignet.

So nutzen viele Notebooks den USB Power Delivery zum Laden und können somit auch am Baseus PicoGo AE21 aufgeladen werden.

Hinzu kommt ein USB-A-Port, welcher bis zu 30 W nach Quick Charge bieten soll.

Nutzt du mehrere Ports, drosselt das Ladegerät diese herunter, um das 100-W-Limit nicht zu überschreiten. So werden beispielsweise die USB-C-Ports leistungstechnisch genau geteilt.

 

PPS Support

Natürlich bieten beide USB-C-Ports Unterstützung für den PPS-Standard.

  • 5 – 20 V bei bis zu 5 A

Damit haben beide USB-C-Ports eine sehr gute PPS-Range, welche beispielsweise für die Samsung-Smartphones ideal ist. Samsung-Smartphones können hier problemlos mit bis zu 45 W laden.

Allerdings ist die PPS-Range auch nicht ganz perfekt. Für eine perfekte PPS-Range müsste die Spannung auf bis zu 21 V gehen. Somit kann das Ladegerät leider beispielsweise das Pixel 9 Pro XL und 10 Pro XL nicht mit dem vollen Tempo laden.

Für die iPhones spielt PPS keine Rolle, entsprechend laden diese eh mit vollem Tempo am Smartphone.

 

Xiaomi Fast Charge Support?! Update!

Anscheinend unterstützt das Baseus PicoGo AE21 auch den Xiaomi-eigenen Fast Charge Standard mit bis zu 100W.

Warum sage ich anscheinend? Ich habe leider kein Xiaomi-Smartphone, um dies praktisch zu testen, allerdings zeigen meine Messgeräte einen entsprechenden Support an.

Sollte sich dieser bewahrheiten, dann wäre es ein großer Pluspunkt für das AE21.

Update! An dieser stelle ein kleines Update. Ich hatte die Gelegenheit den AE21 mit einem Xiaomi 13 zu testen. Und ja das Xiaomi erkennt das AE21 als „67W“ Schnellladegerät.

67 W ist auch die maximale Leistung des Xiaomi 13, entsprechend kann diesen mit dem vollen Tempo laden. Allerdings konnte ich maximal um die 50 W „echte“ Leistung beobachten, was aber vielleicht auch am alter des Smartphones liegt.

Generell scheint aber das Xiaomi Schnellladen zu funktionieren!

 

Belastungstest

Ich habe das Baseus PicoGo AE21 auch einem Belastungstest unterzogen. Hierbei habe ich das Ladegerät für Zeitraum X mit 100 W belastet.

Leider schaffte das Ladegerät bei mir nur rund 30 Minuten die volle Leistung von 100 W.

Dies hat mich offen gesagt etwas überrascht und enttäuscht. Allerdings drosselte sich das Ladegerät dann auf 90 W herunter, die 90 W konnten dann eine Weile geliefert werden, dann ist das Ladegerät auf 80 W heruntergegangen.

80 W scheint dann die Leistung zu sein, die das Ladegerät konstant liefern kann. Entsprechend ist die Drosselung nicht zu krass.

 

Spannungsstabilität

Bei der Spannungsstabilität gibt es erfreulicherweise nichts zu bemängeln! Diese sieht auf allen Stufen sehr gut aus.

 

Leerlauf

Im Leerlauf benötigt das Ladegerät ca. 0,7 W. Für ein Ladegerät mit Display ist das akzeptabel.

 

Effizienz

Zu guter Letzt, wie gut ist die Effizienz des Baseus PicoGo AE21?

Im Test schwankte die Effizienz des Ladegerätes zwischen 75,4 % im schlechtesten Fall und 90,9 % im besten Fall.

Dies ist ein solides, aber auch nicht überragendes Abschneiden.

 

Fazit

Das Baseus PicoGo AE21 ist ein solides 100-W-USB-Ladegerät mit einem interessanten Alleinstellungsmerkmal, dem integrierten Farbdisplay. Dieses zeigt dir auf einen Blick die Leistungswerte an und macht das Ladegerät besonders für Technik-Enthusiasten spannend.

Die Ausstattung kann sich sehen lassen: 2x USB-C mit jeweils bis zu 100W USB PD, ein USB-A-Port mit 30W Quick Charge und eine gute PPS-Range für Samsung-Smartphones. Der einklappbare Stecker und die hochwertige Verarbeitung sind weitere Pluspunkte. Auch die Spannungsstabilität überzeugt im Test.

Allerdings gibt es auch Schwächen: Der Belastungstest zeigt, dass das Ladegerät die beworbenen 100W nur etwa 30 Minuten durchhält, bevor es auf 90W und später auf konstante 80W drosselt. Das ist für den Alltag meist kein Problem, aber dennoch ein Kritikpunkt. Die Effizienz bewegt sich mit 75,4% bis 90,9% im soliden Mittelfeld, ist aber nicht überragend.

Für wen lohnt sich das AE21? Wenn du ein Ladegerät mit Display suchst, das dir jederzeit die Leistungswerte anzeigt, und hauptsächlich Smartphones sowie kleinere Notebooks lädst, ist das Baseus PicoGo AE21 eine gute Wahl. Der mögliche Xiaomi Fast Charge Support ist ein zusätzlicher Bonus für entsprechende Nutzer.

Wenn du allerdings regelmäßig die vollen 100W über längere Zeiträume benötigst, solltest du dich nach Alternativen umsehen. Das Display ist cool, kann aber die Leistungsschwäche bei Dauerlast nicht vollständig ausgleichen.

Hat die Hülle einen Einfluss auf das kabellose Laden? Ein Test!

Vielleicht hast du dir auch schon mal die Frage gestellt, ob eine Hülle einen Einfluss auf die Geschwindigkeit beim kabellosen Laden hat?

Theoretisch auf jeden Fall. Umso mehr Material zwischen dem Ladepad in deinem Smartphone und dem Ladegerät ist, umso schlechter ist die Effizienz und damit eventuell auch die Geschwindigkeit.

Aber wie sieht es in der Praxis aus? Ich habe hier einen einfachen kurzen Test durchgeführt.

 

Der Testaufbau

Ich habe für diesen Test das iPhone 17 Pro Max genutzt, wie auch das Apple eigene „Funktionsgewebe Case mit MagSafe“.

Dies ist eine relativ dünne Hülle, fügt aber schon mehrere Schichten Material zwischen Smartphone und Ladegerät hinzu.

Als Ladegerät habe ich das UGREEN MagFlow 2-in-1 genutzt, welches das iPhone mit bis zu 25 W laden kann.

Für diesen Test habe ich das iPhone auf 5 % entladen und dann entsprechend bis 100 % geladen, 1x mit Hülle und 1x ohne Hülle. Dabei habe ich die Leistungsaufnahme des Ladegerätes mitgeloggt.

 

Die Messwerte

Werfen wir einen Blick auf die Messwerte.

Auf den ersten Blick sind diese etwas überraschend. So ist tendenziell die Leistungsaufnahme des iPhone 17 Pro Max mit Hülle höher als ohne?!

Durchschnittliche Leistungsaufnahme beim Laden:

  • Mit Hülle – 14,77 W
  • Ohne Hülle – 14,35 W

Kein gewaltiger Unterschied, aber interessant! Wie kommt es? Diese Werte sind etwas trügerisch, denn hier sehen wir, dass sich die Effizienz des kabellosen Ladens verschlechtert, durch die Hülle.

Um die Hülle zu kompensieren, erhöht sich die Leistungsabgabe des Ladegerätes. Dies sehen wir auch bei der benötigten Energie, um das iPhone 17 Pro Max zu füllen.

  • Mit Hülle – 25,84 Wh
  • Ohne Hülle – 25,11 Wh

Die Unterschiede sind absolut minimal (ca. 3 %), aber es zeigt uns, dass die Effizienz mit Hülle leicht sinkt.

Allerdings gibt es bei der Ladegeschwindigkeit effektiv +- keine Unterschiede.

 

Fazit

Hat die Hülle einen Einfluss auf die kabellose Ladegeschwindigkeit? Ja, aber du wirst es in der Regel nicht merken.

Eine dünne Hülle wie hier von Apple hat keinen nennenswerten Einfluss auf die Ladegeschwindigkeit. Die Auswirkung durch die Hülle wird vom Ladegerät kompensiert, was zwar die Effizienz verschlechtert, aber die effektive Ladegeschwindigkeit +- gleich hält.

Klar, hast du eine extrem dicke, mag das nochmals anders aussehen, aber in der Regel sind die Effekte durch die Hülle beim kabellosen Laden nach meinen Tests zu vernachlässigen.