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everHome EcoTracker IR Test: Stromverbrauch ohne Elektriker überwachen

Das Überwachen des heimischen Stromverbrauchs ist etwas sehr Spannendes und Wichtiges. Aber wie machen? Den ganzen Tag vorm Zähler stehen ist meist keine Option. Hier gibt es natürlich „smarte“ Zähler und Module, die du in deinem Zählerschrank einbauen kannst, um den Stromverbrauch komfortabel via App überwachen und mitloggen zu können. Solch eine Lösung wäre z. B. der Shelly 3EM-63W Gen3.

Allerdings muss dieser fest in deinem Zählerschrank verdrahtet werden, was im besten Fall ein Elektriker machen sollte. Dies ist eine gewisse Hürde, denn finde mal einen Elektriker, der für so was rauskommt und nicht gleich ein kleines Vermögen will.

Aber es gibt noch eine alternative Lösung, die ohne Elektriker funktioniert. Diese wäre z. B. der everHome EcoTracker IR.

Die meisten von uns werden schon einen „smarten“ Zähler haben. Diese verfügen über eine Infrarot-Schnittstelle und können über diese Daten zum Stromverbrauch übermitteln.

Der everHome EcoTracker IR nutzt nun diese Schnittstelle, um den Verbrauch, den Zählerstand usw. auszulesen. Dies funktioniert auch ganz ohne die Installation durch einen Elektriker. Der everHome EcoTracker IR muss nur an deinen Zähler angeheftet werden und fertig!

Aber funktioniert dies in der Praxis wirklich so gut und einfach? Finden wir es im Test heraus!

 

Der everHome EcoTracker IR im Test

Bei dem everHome EcoTracker IR handelt es sich im Kern um ein recht kleines Modul mit einem USB-C-Port auf der Rückseite.

Dieses Modul wird einfach über Magnete an deinem Zähler gehalten. Dabei finden sich auf der Front zwei IR-Sensoren, welche mit deinem Zähler kommunizieren.

Neben dem kleinen Modul haben wir ein USB-C-Netzteil mit im Lieferumfang. Dieses setzt leider auf ein fest integriertes Kabel, welches aber mit 2 Metern grundsätzlich ausreichend lang ist.

 

Überprüfe deinen Zähler

Laut Hersteller ist der everHome EcoTracker IR mit 101 verschiedenen Zählern kompatibel. Die Liste findest du hier → https://everhome.cloud/de/kompatible-stromzaehler-fuer-den-ecotracker-ir

Ich habe beispielsweise den eBZ DD3, welcher kompatibel ist.

 

Zähler muss freigeschaltet sein

Viele Stromzähler müssen erst für die Nutzung solcher Adapter wie dem EcoTracker freigeschaltet werden. Bzw. dies nicht gezielt für den EcoTracker, sondern es muss über einen PIN-Code freigeschaltet werden, dass der Zähler erweiterte Daten ausgibt.

Eventuell ist dies bei dir schon der Fall, mein erster Smart-Zähler war von Haus aus freigeschaltet, dieser wurde aber vor einem Jahr getauscht und der getauschte war nicht freigeschaltet.

Den PIN kannst du beim Betreiber deiner Messstelle einfach via Telefon kostenfrei erfragen, bei mir Westnetz.

Schaltest du den Zähler nicht frei, kann der EcoTracker nur den aktuellen Zählerstand auslesen, aber nicht den Live-Verbrauch.

 

Steckdose und WLAN benötigt

Wichtig, du musst natürlich sicherstellen, dass der WLAN-Empfang an deinem Zählerschrank vorhanden ist und du musst eine Steckdose in der Nähe haben.

 

App und Funktionen

Um die Werte des everHome EcoTracker IR auszulesen, benötigst du natürlich die everHome App. Diese verbindet sich bei der ersten Nutzung via Bluetooth mit dem EcoTracker und kümmert sich um die WLAN-Einrichtung.

Die everHome ist relativ simpel gestaltet. Auf dem Dashboard siehst du eine Kachel für jedes verbundene Gerät mit einer „Schnellinformation“. Dies ist hier der aktuelle Live-Stromverbrauch.

Tippst du die Kachel an, erhältst du weitere Informationen:

  • Leistungsaufnahme in Watt
  • Leistungsaufnahme aktueller Monat
  • Aktueller Zählerstand Bezug
  • Aktueller Zählerstand Einspeisung

Du hast zudem die Möglichkeit, einen Stromtarif zu hinterlegen, dann werden dir auch direkt Kosten in der App angezeigt.

 

Historische Daten

Neben dem aktuellen Zählerstand speichert die App auch historische Daten an, wie den Stromverbrauch über den letzten Tag, Woche, Monat, 6 Monate und Jahr.

Du kannst dir auch den absoluten Verbrauchswert für vergangene Monate anzeigen.

 

Auch für Solaranlagen

Natürlich funktioniert der everHome EcoTracker IR auch in beide Richtungen! Speist du Strom ein, wird dies ebenfalls registriert und der entsprechende Minus-Wert angezeigt.

 

Lokale Datenabfrage

Der everHome EcoTracker IR verfügt über einen lokalen HTTP-Server „http://192.168.xxx.xxx/v1/json“, welcher für eine lokale Datenabfrage genutzt werden kann, z. B. für den Home Assistant und Ähnliches.

Diese Dienste müssen dann nicht den Umweg über die Cloud gehen.

 

Update-Intervall

Das Update-Intervall schwankt etwas. Über die App scheint dieses bei ca. 20–30 Sekunden zu liegen.

Bei einem lokalen Zugriff, direkt über die lokale Schnittstelle liegt das Update-Intervall bei praktisch 1 Sekunde. Im Kern ist dieses so schnell wie die Anwendung die Daten abfragt.

 

Messgenauigkeit

Der everHome EcoTracker IR misst nicht den Stromverbrauch, sondern bekommt alle Daten von deinem Zähler.

Entsprechend haben wir hier die Genauigkeit deines Stromzählers, welcher in der Praxis komplett über deinen Verbrauch bestimmt.

Effektiv bietet der everHome EcoTracker IR also eine „perfekte“ Messgenauigkeit.

 

Stromverbrauch

Aber wie viel Strom benötigt der EcoTracker IR?

Dieser benötigte bei mir mit dem beiliegenden Netzteil zwischen 0,7 und 0,9 W, was ein angenehm niedriger Verbrauch ist.

 

Fazit

Der everHome EcoTracker IR ist eine durchdachte und praktische Lösung für alle, die ihren Stromverbrauch überwachen möchten, ohne gleich einen Elektriker beauftragen zu müssen. Die Installation ist kinderleicht, einfach magnetisch am Zähler befestigen, einstecken und fertig.

Besonders positiv fällt die perfekte Messgenauigkeit auf, da die Daten direkt vom geeichten Stromzähler kommen. Die App zeigt übersichtlich alle wichtigen Informationen und speichert historische Daten, sodass du deinen Verbrauch langfristig analysieren kannst. Auch für Besitzer von Solaranlagen ist der EcoTracker bestens geeignet, da er problemlos Einspeisung und Verbrauch erfasst.

Ein weiterer Pluspunkt ist die lokale HTTP-Schnittstelle, die Smart-Home-Enthusiasten freuen wird. So lässt sich der EcoTracker unkompliziert in Systeme wie Home Assistant einbinden, ohne den Umweg über die Cloud. Das Update-Intervall von praktisch 1 Sekunde bei lokaler Abfrage ist dabei mehr als ausreichend.

Wichtig zu wissen: Nicht alle Zähler sind von Haus aus freigeschaltet. Hier musst du eventuell bei deinem Netzbetreiber eine kostenlose PIN anfordern. Außerdem brauchst du WLAN-Empfang am Zählerschrank und eine Steckdose in der Nähe.

everHome EcoTracker IR - Stromzähler EHZ auslesen - Lesekopf...

Pro:

  • ✅ Keine Elektriker-Installation nötig, einfach magnetisch befestigen
  • ✅ Perfekte Messgenauigkeit durch direkte Datenabfrage vom geeichten Stromzähler
  • ✅ Lokale HTTP-Schnittstelle für Smart-Home-Systeme (z. B. Home Assistant)
  • ✅ Sehr niedriger Stromverbrauch (0,7–0,9 W)
  • ✅ Unterstützt Solaranlagen (Einspeisung und Verbrauch)
  • ✅ Historische Datenaufzeichnung und Tarifverwaltung in der App
  • ✅ Schnelles Update-Intervall bei lokaler Abfrage (praktisch 1 Sekunde)
  • ✅ Kompatibel mit 101 verschiedenen Stromzählern

Kontra:

  • ❌ WLAN-Empfang am Zählerschrank erforderlich
  • ❌ Steckdose in der Nähe notwendig

Der niedrige Stromverbrauch von unter 1 Watt rundet das positive Gesamtbild ab. Wer eine unkomplizierte Lösung ohne Installation durch einen Fachmann sucht, macht mit dem everHome EcoTracker IR definitiv nichts falsch. Für rund 60–80 Euro bekommst du hier ein solides Produkt, das hält, was es verspricht.

ASUS Pro Q870M-C-CSM im Test: Das stabile Business- und Server-Mainboard mit Intel Q870 Chipsatz

ASUS bietet mit dem Q870M-C-CSM ein auf den ersten Blick extrem unspektakuläres Mainboard für den Intel-1851-Sockel an. Dieses ist dabei fast schon so unspektakulär, dass es wieder interessant ist.
So verzichtet das ASUS Pro Q870M-C-CSM beispielsweise auf Spannungswandler-Kühler und nutzt ein klassisch grünes PCB.

Wie kommt es? Bei diesem Mainboard handelt es sich um ein Modell aus ASUS seiner „CSM“-Serie. CSM steht für Corporate Stable Model, Mainboards und Produkte, welche für eine besonders hohe Zuverlässigkeit und Haltbarkeit ausgelegt sind.
Zudem bringen die CSM-Modelle einige weitere spannende Funktionen für geschäftliche Nutzer mit, wie ein anpassbares BIOS, Intel vPro Enterprise, Self-Recovering BIOS usw.

Damit ist dieses Mainboard auf den ersten Blick durchaus interessant für Nutzer, die mehr auf eine hohe Stabilität Wert legen als auf die maximale Leistung. Ebenfalls ist dieses Mainboard für kleine Server-Systeme spannend.
Wollen wir uns das ASUS Pro Q870M-C-CSM einmal in einem kleinen Test ansehen!

An dieser Stelle vielen Dank an ASUS für das Zurverfügungstellen des Q870M-C-CSM für diesen Test.

 

Das ASUS Pro Q870M-C-CSM im Test

Bei dem ASUS Pro Q870M-C-CSM handelt es sich um ein Mainboard im µATX-Formfaktor mit Sockel 1851.

Auffällig ist hier zunächst das Design bzw. das Nichtvorhandensein eines Designs. Das Mainboard setzt auf ein „klassisches“ grünes PCB und verzichtet komplett auf Spannungswandler- oder SSD-Kühler.

Lediglich der Chipsatz hat einen sehr minimalistischen Kühlkörper.

Im ersten Moment sicherlich etwas überraschend, dies bei einem Mainboard zu sehen, das für Zuverlässigkeit gebaut ist. Allerdings ist es bei Workstation- und Server-Mainboards oftmals der Fall, dass die Kühlung verglichen mit „Gaming“-Mainboards etwas reduziert ist.
Dies liegt zum einen daran, dass hier etwas mehr Airflow erwartet wird, und zum anderen, dass oftmals die Kühlkörper bei Gaming-Mainboards viel für Show ausgelegt sind.

Generell sind die Komponenten aber hochwertig gewählt, und auch die Verarbeitungsqualität ist tadellos.

 

IO

Das ASUS Pro Q870M-C-CSM verfügt über eine recht basic IO auf der Rückseite und auch intern.

  • 1x PS/2 Tastatur
  • 1x PS/2 Maus
  • 2x DisplayPort 1.4
  • 1x HDMI 2.1
  • 1x USB-C 3.1 (10 Gbit)
  • 2x USB-A 3.1 (10 Gbit)
  • 1x USB-A 3.0 (5 Gbit)
  • 2x USB-A 2.0
  • 3x 3,5-mm Klinke
  • 1x Gbit LAN

An sich ist hier alles vorhanden, was du in der Praxis benötigst. Wir haben ausreichend viele USB-Ports und auch ganze 3x Display-Ausgänge für die iGPU.

Lediglich der 1-Gbit-LAN-Port ist etwas enttäuschend. Zwar wird vermutlich bei einem „Server“-Einsatz ohnehin eine gesonderte Netzwerkkarte zum Einsatz kommen, aber dennoch hätte ich einen 2,5-Gbit-LAN-Port begrüßt.

 

Interne Anschlüsse

Intern finden wir folgende weitere Anschlüsse:

  • 1x USB-C 3.1 Header 10 Gbit
  • 1x USB-3.0 Header 20-Pin 5 Gbit
  • 2x USB-2.0 Header
  • 2x seriell Header
  • 1x parallel Header
  • 1x TPM-Header
  • 1x Chassis-Intrusion-Header
  • 1x COM-Debug-Header
  • 1x 3W Mono-Out Speaker-Header
  • 1x Speaker-Header
  • 3x 4-Pin Lüfter-Header

An sich eine sehr zufriedenstellende Auswahl an internen Headern mit einigen „Exoten“ wie dem Lautsprecherausgang oder dem Parallel-Header.
Vielleicht hätte ich mir noch einen Lüfteranschluss mehr gewünscht, wenn ich die Wahl hätte.

  • 1x PCIe 5.0 x16 Slot
  • 1x PCIe 4.0 x1 Slot
  • 1x PCIe 4.0 x16 Slot mit x4-Anbindung
  • 1x M.2 PCIe 5.0 x4
  • 1x M.2 PCIe 4.0 x4
  • 1x M.2 WiFi Slot 2230 (Key E, CNVi & PCIe)*
  • 4x SATA-6Gb/s Ports

Auch dies sieht für ein µATX-Mainboard gut aus. Für viel mehr fehlt es der Plattform auch an PCIe-Lanes.

 

Der Intel Q870 Chipsatz

Herzstück des Mainboards ist Intels Q870-Chipsatz, der sich klar an professionelle Umgebungen richtet. Im Gegensatz zu Consumer-Varianten wie dem B860 oder den Enthusiasten-Chipsätzen der Z-Serie bietet der Q870 vor allem eines: Stabilität, Verwaltbarkeit und langfristige Plattform-Kontinuität.
Der Fokus liegt weniger auf maximaler Ausstattung oder Übertaktungsfunktionen, sondern auf einer robusten Basis für Unternehmens- und Server-Workloads.

Dazu gehören Funktionen wie Intel vPro Enterprise, ein erweitertes Set an Manageability-Features, solide I/O-Anbindung sowie ein langfristiger Produktlebenszyklus – Eigenschaften, die in klassischen Office-Flotten oder kleinen Server-Installationen deutlich wichtiger sind als spektakuläre Optik oder extremes Tuning.

Damit bildet der Q870 die technische Grundlage für das Gesamtpaket des ASUS Pro Q870M-C-CSM und unterstreicht dessen Ausrichtung auf zuverlässige, wartungsfreundliche und im Dauerbetrieb stabile Systeme.

 

ASUS CSM-Programm

Das ASUS CSM-Programm („Corporate Stable Model“) spielt beim Q870M-C-CSM eine zentrale Rolle. ASUS richtet diese Produktlinie speziell an Unternehmen, Integratoren und Organisationen, die auf vorhersehbare Produktzyklen, hohe Zuverlässigkeit und langfristige Verfügbarkeit angewiesen sind.

CSM-Mainboards erhalten nicht nur verlängerte Support-Zeiträume und einen stabilen Lieferstatus, sondern auch zusätzliche Software-Werkzeuge wie das ASUS Control Center Express, das eine zentrale Verwaltung mehrerer Systeme ermöglicht.

Für IT-Abteilungen besonders wertvoll sind Funktionen wie anpassbare BIOS-Versionen, kontrollierte Firmware-Releases und verbesserte Monitoring-Optionen.

  • Lange Produktverfügbarkeit
  • Stabile Firmware- und BIOS-Releases
  • Individuell anpassbares BIOS
  • ASUS Control Center Express
  • Erweiterte Manageability-Features (in Kombination mit Intel vPro stehen Funktionen wie Fernwartung, Remote-Reboot, Hardware-Informationen, Inventarisierung und Systemüberwachung zur Verfügung.)
  • Priorisierter technischer Support
  • Höhere Zuverlässigkeit & Qualitätssicherung

 

Intel vPro und ASUS Control Center Express

Intel vPro ist ein kleines Mysterium – viele haben das Logo schon mal irgendwo gesehen, aber so recht dokumentiert, was vPro bedeutet, macht oder kann, ist nirgends.
Dank des Q870-Chipsatzes unterstützt das ASUS Pro Q870M-C-CSM sogar in der Theorie vPro Enterprise. Aber was bedeutet das in der Praxis?

Wenn vPro beim ASUS Pro Q870M-C-CSM aktiviert ist, bekommst du über den LAN-Port einige Fernwartungs-Optionen.
So besitzt das Mainboard eine WebUI, über welche du einige Funktionen steuern kannst. Sicherlich das spannendste ist das Starten oder Neustarten des PCs aus der Ferne – unabhängig vom Betriebssystem.

Diese WebUI ist also auch erreichbar, wenn sich das Betriebssystem auf dem PC komplett aufgehängt hat.

Du kannst auch aus der Ferne auswählen, von welchem Medium der PC starten soll, hast eine Serial-over-LAN-Konsole, Zugriff auf den Event Log usw.
Theoretisch kann über vPro Enterprise auch eine KVM-Funktionalität ermöglicht werden. Diese scheint hier aber nicht verfügbar zu sein.

ASUS bietet auch ein eigenes Tool an: ASUS Control Center Express.
Dies scheint eine erweiterte und etwas freundlichere UI für den ganzen Intel-vPro-Kram zu sein, welche auch das Verwalten mehrerer Systeme auf einmal erleichtert.

Hier wird ein KVM-Support angezeigt, aber gemeldet, dass ich diesen erst im BIOS aktivieren muss – doch die entsprechende Einstellung konnte ich nicht finden. Schade!
Aber dennoch ist die Möglichkeit, das System aus der Ferne neu zu starten, gerade in einem „Server“-Einsatz schon einiges wert.

 

Vollständiges BIOS (mit eingeschränktem OC)

Grundsätzlich besitzt das ASUS Pro Q870M-C-CSM ein BIOS mit vollem Funktionsumfang.
Es gibt zwar Einschränkungen beim OC aufgrund des Q870-Chipsatzes, aber beispielsweise die Funktionen bezüglich der Power-Limits der Intel-Prozessoren sind voll zugänglich.

Auch einige ASUS-Komfort-Features sind vorhanden wie EZ Flash oder das sichere Löschen von HDDs/SSDs.

Auf Anfrage bietet ASUS für dieses Modell auch die Möglichkeit, das BIOS anzupassen, also Optionen auszublenden oder ein eigenes Boot-Logo einzustellen. Dies richtet sich an System-Integratoren.

 

Spannungswandler-Kühler?!

Ein sehr auffälliger Punkt beim ASUS Pro Q870M-C-CSM ist das Fehlen von Kühlern für die Spannungswandler.
Ist dies schlimm? Mit dem Intel Core Ultra 5 225 nein.

Ohne gesonderten Airflow erreichten hier die Spannungswandler bei konstanter Volllast rund 70 Grad im Maximum, was unproblematisch ist.

Allerdings wird dies mit einem Intel Core Ultra 9 285K oder einem ähnlichen Kaliber anders aussehen – hier wird ein Luftstrom durch Gehäuselüfter nötig oder empfehlenswert sein.

 

Volle Leistung

Bezüglich der Leistung des Mainboards gibt es keine Einschränkungen. Der Intel Core Ultra 5 225 läuft bei mir so schnell, wie er sollte.

 

Stabiler Betrieb? Ja!

Ich nutze das ASUS Pro Q870M-C-CSM in einem Unraid-Server, dies auch schon eine gute Weile. Erfreulicherweise gab es bisher bei dem Mainboard 0 Probleme.

Dieses läuft 24/7 und dies bisher mit einer perfekten Stabilität. Auch was die Kompatibilität zu PCIe-Karten usw. angeht, zeigte es sich sehr unproblematisch.

 

Stromverbrauch

Ein für mich sehr wichtiger Faktor ist der Stromverbrauch. Im Folgenden siehst du ein paar „Referenz“-Stromverbrauchswerte mit folgender Hardware:

  • ASUS Pro Q870M-C-CSM
  • Intel Core Ultra 5 225
  • Kingston FURY Beast Black 64 GB DDR5 5600 CL40
  • NVMe-SSD
  • be quiet! Pure Power 13 M 750W
  • be quiet! Pure Rock 3 Black mit 120-mm-Lüfter

Folgenden Stromverbrauch konnte ich ohne größere BIOS-Anpassungen messen (C-States usw. waren aktiviert, aber Turbo-Modus war aktiv, RAM lief auf voller Taktfrequenz usw.):

  • Windows 11 Leerlauf ohne Treiber – ca. 25 W
  • Windows 11 Leerlauf mit Treibern – ca. 14 W
  • Windows 11 mit Treibern Volllast CPU – ca. 99 W
  • Unraid Leerlauf ohne Monitor – ca. 17–20 W
  • Unraid Powertop optimiert – ca. 16–18 W

Dies sind aus meiner Sicht gute Verbrauchswerte, gerade wenn wir bedenken, dass hier keine PicoPSU oder Ähnliches zum Einsatz kommt.

Leider kann Powertop unter Linux bei neueren CPUs nicht mehr die C-States anzeigen. In Windows geht das System auf C7 herunter.

 

Zuverlässigkeit / ASUS Self-Recovering BIOS / Feuchtigkeitsschutz

Ein sehr wichtiger Punkt beim ASUS Pro Q870M-C-CSM ist die Zuverlässigkeit. Dieses Mainboard wurde erweitert auf den 24/7-Betrieb getestet, auch in stressigeren Umgebungen.
Bisher kann ich auch bestätigen, dass das Mainboard bei mir absolut stabil mit Unraid läuft.

Allerdings muss ich dazu sagen, dass die meisten „Endkunden“-Mainboards mittlerweile auch extrem stabil laufen. Hier und da kann es bei Modellen absolut an der Bleeding Edge zu Stabilitätsproblemen kommen, meist durch irgendwelche Zusatz-Controller.

Aber grundsätzlich würde ich auch von einem Mainboard der ähnlichen Preisklasse aus der Gaming-Flotte eine ziemlich perfekte Stabilität erwarten. Für Unternehmen mag allerdings die zusätzliche „Sicherheit“ bei einem Mainboard wie dem ASUS Pro Q870M-C-CSM durchaus ein Pluspunkt sein, gerade wenn dieses in kritischen Einrichtungen oder Steuerungsanlagen zum Einsatz kommt.

Pluspunkte möchte ich aber für das Self-Recovering BIOS verteilen wie auch für die spezielle wasserabweisende Beschichtung des Mainboards. Diese macht es natürlich nicht wasserfest, kann aber bei hoher Luftfeuchtigkeit unter Umständen einen Ausfall verhindern.

 

Fazit

Das ASUS Pro Q870M-C-CSM ist ein sehr spezielles Mainboard! Ich denke, dieses macht primär oder sogar nur ausschließlich Sinn, wenn du auf der Suche nach einem besonderen Funktionsumfang bist.
Dies ist ein Mainboard, das für Unternehmen gedacht ist, die eventuell auf eine zentrale Steuerung/Überwachung Wert legen (vPro oder ASUS Control Center Express), wie auch auf Stabilität, Zuverlässigkeit und Verfügbarkeit.

Dies ist kein direktes High-End-Mainboard, und ich würde es auch weniger für die absoluten Flaggschiff-Prozessoren empfehlen. Aber gerade in Kombination mit den Intel Core Ultra 5 Prozessoren lässt sich hier ein sehr sinnhaftes, schnelles und auch sparsames System bauen.

Ich kann mir dieses Mainboard gut in Steuerungssystemen für Maschinen, in einem Workshop oder auch als „Standard“-Mainboard für eine Flotte an Office-Rechnern der gehobenen Klasse vorstellen. Auch in einem kleinen Server macht das Q870M-C-CSM durchaus Sinn.

So nutze ich dieses in einem Unraid-Server im 24/7-Betrieb und dort läuft das Board zu 100 % stabil und bisher auch zuverlässig.
Allerdings würde ich für die meisten Privat-Nutzer eher zum ASUS Prime B860M-A-CSM tendieren. Dieses ist auch ein „CSM“-Mainboard, aber nicht ganz so speziell wie das Q870M-C-CSM.

Das Einzige, was ich etwas schade finde, ist, dass hier anscheinend eine KVM-Funktionalität über Intel vPro fehlt (oder ich war zu blöd, sie zu finden). Dies wäre noch ein herausstechendes Merkmal, welches so bei Endkunden-Boards gar nicht zu finden wäre.

Ein Ladegerät von Haribo?! Das Haribo 100W USB C Ladegerät im Test

Auf der Suche nach dem ultimativen USB Ladegerät bin ich über einen heißen Anwärter gestolpert, von einem Hersteller, den wir alle mit hochwertigen Ladegeräten verknüpfen: Haribo.

Ich muss gestehen, nicht schlecht gestaunt zu haben, als ich sah, dass es bei Amazon ein ganzes Line-up an Ladegeräten und Powerbanks unter dem Haribo Branding gibt. Dabei handelt es sich auch nicht einfach nur um Billig-Modelle mit Haribo-Aufdruck, sondern auf den ersten Blick um vernünftige Produkte.

So haben wir heute das RCE-10002 im Test, ein 100 W 4 Port USB Ladegerät.

Wollen wir uns einmal anschauen, ob dieses Haribo-gebrandete Ladegerät vielleicht wirklich ganz ordentlich ist oder ob wir hier nur billigen Schrott vor uns haben.

 

Das Haribo 100W USB C Ladegerät RCE-10002 im Test

Das RCE-10002 ist durchaus ein Eye-Catcher! Dies allerdings primär durch das Haribo-Design, welches auch wirklich komplett durchgezogen wird. So ist nicht nur das Ladegerät mit einem Haribo-Design bedruckt, sondern auch die Verpackung usw.

Hier hat sich der Hersteller beim Branding durchaus Mühe gegeben!

Das Ladegerät selbst ist auch qualitativ gut gemacht und verfügt über abnehmbare Adapter für verschiedene Steckdosen-Typen.

Lassen wir allerdings das Haribo-Branding komplett außen vor, haben wir hier vom Formfaktor ein recht klassisches High Power Multi Port USB Ladegerät.

Auch die Abmessungen passen hierzu. So misst dieses auf die Waage. Damit ist dieses nicht winzig, aber auch nicht extrem groß für die Leistung von 100 W.

 

Mit Display

Auf der Front des Ladegerätes finden sich neben den USB Ports auch ein kleines Display. Dieses LC-Display zeigt dir im Betrieb die aktuelle Leistung in Watt an.

Praktisch!

Auch die Genauigkeit ist „OK“. Es ist nicht absolut spot-on, aber wir haben eine Genauigkeit im Bereich ± 5 %, was im Alltag ausreicht.

 

Anschlüsse des Haribo Ladegerätes

Das RCE-10002 verfügt über 3x USB C Ports und 1x USB A.

  • USB C – 100 W USB PD – 5V/3A, 9V/3A, 12V/3A, 15V/3A, 20V/5A
  • USB A – 30 W Quick Charge

Grundsätzlich bieten alle USB C Ports des Ladegerätes eine Leistung von bis zu 100 W nach dem USB Power Delivery Standard.

100 W ist eine ordentliche Leistung! Damit ist dieses Ladegerät theoretisch und auch praktisch durchaus in der Lage, mehrere Smartphones auf einmal mit dem vollen Tempo zu laden oder auch größere Geräte wie Notebooks oder Tablets.

 

Drosselung

Allerdings haben wir 3x USB C Ports mit theoretisch bis zu 100 W. Nutzt du mehrere Ports des Ladegerätes, werden diese entsprechend gedrosselt, um das Maximum von 100 W nicht zu überschreiten.

USB C 1 USB C 2 USB C 3 USB A
100W
65W 35W
65W 35W
65W 30W
45W 35W 20W
45W 35W 12W
45W 35W 7,5W 7,5W

 

Dabei verläuft die Drosselung wie üblich nach einem fixen Muster.

 

Perfekte PPS Range

PPS ist mittlerweile ein extrem wichtiger Standard geworden, gerade für das Laden von Smartphones von Samsung oder Google. Mehr Infos zu PPS findest du hier → https://techtest.org/was-ist-pps-und-avs-usb-power-delivery-ladegeraete-mit-pps-uebersicht-und-info/

Erfreulicherweise hat das Haribo Ladegerät eine recht umfangreiche PPS-Unterstützung.

  • 3,3 – 21 V bei bis zu 5 A

Damit hat das Ladegerät eine perfekte PPS Range! Ideal für die diversen Samsung und Google Pixel Smartphones, welche hier alle mit dem vollen Tempo laden können.

 

Keine Temperatur-Probleme

Erfreulicherweise zeigte das Haribo 100W USB C Ladegerät RCE-10002 im Belastungstest keine Auffälligkeiten.

Dieses konnte über 6 Stunden hinweg konstant 100 W ausgeben. Damit ist das Ladegerät durchaus für Notebooks zu gebrauchen.

 

Spannungen

Bei den Spannungen gibt es nichts Auffälliges. Dies sieht alles soweit gut aus.

 

Leerlauf-Stromverbrauch

Im Leerlauf benötigt das RCE-10002 rund 0,4 W Strom. Dies ist ein durchschnittlicher Verbrauch.

 

Effizienz

Kommen wir zum Abschluss noch auf die Effizienz zu sprechen.

Diese schwankte bei mir im Test zwischen 73,1 % bei minimaler Last und 92,0 % bei Volllast. Dies ist ein solides bis gutes Abschneiden.

Verglichen mit anderen 100 W Ladegeräten sehen wir dies auch. So landet das RCE-10002 hier im Mittelfeld.

 

Fazit

Das Haribo 100W USB C Ladegerät ist ordentlich! Dies ist deutlich mehr, als ich auf den ersten Blick bei einem Haribo Ladegerät erwartet hätte.

Natürlich wird dieses nicht von Haribo hergestellt. Es wurde hier einfach von einem chinesischen Fertiger das Haribo-Branding gekauft und auf Ladegeräte gepackt. Oftmals sind allerdings die Produkte, die aus solchen Kooperationen stammen, nicht mehr als überteuerte Werbegeschenke.

Ist das hier getestete RCE-10002 nun das beste Ladegerät seiner Klasse? Nein. Es ist aber auch nicht schlecht!

Wir haben hier ein grundsolides und gut nutzbares 4 Port 100 W Ladegerät. Dieses kann konstant 100 W liefern, hat eine perfekte PPS Range und wirkt auch ansonsten technisch einwandfrei.

Haribo 100W Reiseadapter USB C Ladegerät, 4-Port GaN Travel Adapter...

Pro

  • Stabiler 100W-Ausgang über 6 Stunden konstant möglich
  • Perfekte PPS Range (3,3–21V bei bis zu 5A) für Samsung und Google Pixel
  • Integriertes LC-Display zur Anzeige der aktuellen Leistung
  • Abnehmbare Adapter für verschiedene Steckdosen-Typen
  • 4 Ports (3x USB C, 1x USB A) für mehrere Geräte gleichzeitig
  • solide Effizienz (73,1–92,0 %)
  • Keine Temperaturprobleme im Belastungstest
  • Ausgefallenes, durchgezogenes Haribo-Design

Kontra

  • Effizienz nur im Mittelfeld verglichen mit anderen 100W-Ladegeräten
  • Display-Genauigkeit nur im Bereich ± 5 %
  • Leerlauf-Stromverbrauch durchschnittlich (0,4W)
  • Ports werden bei gleichzeitiger Nutzung gedrosselt

Dieses treibt jetzt nicht die technische Entwicklung auf neue Höhen, aber es gibt deutlich schlechtere Ladegeräte, die du kaufen könntest.

Also ja, wenn du ein Haribo-Fan bist oder nach einem ganz „außergewöhnlichen“ Ladegerät suchst, das 100 W Haribo Ladegerät ist nicht schlecht!

Das beste Ladegerät der 140 W Klasse, der Anker Prime Charger 160W im Test

Anker hat mit dem Prime Charger 160W ein neues kompaktes High-End-USB-Ladegerät auf den Markt gebracht.

Dieses verfügt über 3x USB-C-Ports, ein Display, 160 W Leistung und Bluetooth, bei einem Gewicht von lediglich 205 g!

Klingt im ersten Moment ziemlich fantastisch! Aber wie sieht es in der Praxis aus? Ist dies ein gutes USB-Ladegerät oder gibt es aufgrund der kompakten Abmessungen Kompromisse?

Finden wir dies im Test heraus!

 

Der Anker Prime Charger 160W im Test

Sicherlich eins der Highlights des Anker Prime Charger 160W sind die Abmessungen und das Gewicht. So misst das Ladegerät gerade einmal 65 x 52 x 36 mm und wiegt laut meiner Waage 205 g.

Dies sind extrem beeindruckende Werte für ein Ladegerät dieser Klasse!

Dies sehen wir auch im Vergleich zu anderen 140/160 W Modellen, welche merkbar größer und schwerer sind.

Ein weiterer Pluspunkt für den Prime Charger 160W sind einklappbare Stecker, was gerade beim Verstauen im Rucksack ein Vorteil ist.

Auch qualitativ ist das Ladegerät absolut tadellos! Anker-typisch ist dieses massiv und stabil gebaut.

 

Das Display

Auf der Front des Steckdosenladegerätes finden wir ein relativ großes LCD-Farbdisplay, wie auch eine Touch-Taste zur Steuerung.

Das Display zeigt dir eine Vielzahl an Informationen an.

  • Aktuelle Leistung in Watt
  • Leistung pro Port in Watt
  • Art des genutzten Kabels (60W/100W/240W)
  • Aktueller Lademodus
  • Temperatur-Skala

Das Display ist also nicht nur schön, sondern auch wirklich informativ! Gerade wenn du versuchst, Probleme zu diagnostizieren, ist dieses sehr praktisch, auch dass es beim Einstecken anzeigt, was für einen Kabeltyp du nutzt.

 

Anschlüsse des Anker Prime Charger 160W

Der Anker Prime Charger 160W verfügt über 3x USB-C. Auf einen USB-A-Port verzichtet das Ladegerät leider.

  • USB-C – 140 W USB Power Delivery – 5V/3A, 9V/3A, 15V/3A, 20V/5A, 28V/5A

Grundsätzlich bieten alle USB-C-Ports des Ladegerätes eine Leistung von satten 140 W. 140 W ist so viel Leistung, dass dieses Ladegerät sich auch für größere Notebooks anbietet, wie die 16-Zoll-MacBooks.

Aber natürlich kannst du das Ladegerät auch unbesorgt für Smartphones, Tablets usw. nutzen. Wir haben hier den normalen und universellen USB-PD-Standard.

Anmerkung, die USB C Ports können bis zu 150 W liefern, dies ist aber ein proprietärer Standard der nur mit Anker Produkten funktionieren kann.

 

Verstellbare Leistungsverteilung

Wir haben 3x 140 W USB-C-Ports, aber eine maximale Leistung von 160 W. Entsprechend drosselt sich das Ladegerät herunter, wenn du mehrere Geräte auf einmal nutzt.

Es gibt hier mehrere Modi. Es gibt z.B. einen „AI“-Modus, bei welchem das Ladegerät versucht, die angeschlossenen Geräte zu erkennen, um dann optimal die Leistung zu verteilen.

Du kannst aber auch auf einen herkömmlichen Modus umstellen, bei welchem die Leistung gleichmäßig verteilt wird oder z.B. Port 1 bevorzugt wird. Dieser herkömmliche Modus macht vor allem Sinn, wenn du etwas exotischere Geräte hast.

 

Mit Bluetooth und App!

Der Anker Prime Charger 160W hat Bluetooth integriert! Dies erlaubt eine Verbindung zur Anker-App, welche neben weiteren Informationen dir auch das Anpassen einiger Einstellungen ermöglicht.

Du kannst z.B. die Timeout-Zeit für das Display festlegen, einen Timer für die Ports festlegen (z.B. dass ein Port nach X Stunden abgeschaltet wird), die Leistungsverteilung konfigurieren usw.

 

FW-Update empfohlen!

Über die App kannst du auch Firmware-Updates einspielen. Bei mir war auch gleich ein dickes Update verfügbar, welches die Leistung merkbar verbessert hat.

Schau also nach, ob es für dein Ladegerät auch noch ein Update gibt.

 

PPS

Der Anker Prime Charger 160W bringt natürlich auch eine PPS-Unterstützung mit. Diese scheint sich aber etwas zu unterscheiden, je nachdem ob du das Ladegerät im AI-Modus oder im normalen Modus nutzt.

AI-Modus

  • 5 – 11 V bei bis zu 5 A

Normaler Modus

  • 5 – 11 V bei bis zu 5 A
  • 5 – 16 V bei bis zu 5 A
  • 4,5 – 21 V bei bis zu 5 A

Im „normalen“ Modus haben wir eine fantastische PPS-Range! Mit bis zu 21 V und bis zu 5 A ist diese perfekt! Damit kann das Ladegerät praktisch alle Samsung-, Apple- und Google-Pixel-Smartphones mit dem vollen Tempo laden.

Hervorragend!

Aber warum ist die PPS-Stufe im AI-Modus kleiner? Gute Frage, aber es ist einfach möglich, dass hier das Ladegerät versucht zu erkennen, was für ein Smartphone verbunden ist und entsprechend die PPS-Stufe anpasst, während im normalen Modus alle PPS-Stufen immer freigeschaltet sind.

 

Auch mit AVS

Erfreulicherweise unterstützt das Ladegerät auch den PPS-Nachfolgestandard AVS. AVS wird derzeit noch nicht aktiv genutzt, aber für die Zukunftssicherheit ist es gut, dass dieser Standard unterstützt wird.

  • 15 – 28 V bei bis zu 140 W

 

Keine 12-V-Stufe

Wie so oft bei Anker üblich, verzichtet auch dieses Ladegerät auf die 12V-Spannungsstufe. Dies wird für 99,5 % aller Nutzer kein Problem sein.

Die 12V-USB-Power-Delivery-Stufe wird nur von sehr wenigen und exotischen Geräten genutzt. Daher bleibt das Weglassen dieser Stufe meist folgenlos für den Endnutzer. Allerdings ist es dennoch merkwürdig, warum Anker als einer der wenigen Hersteller dies oft bei seinen Produkten macht.

 

Belastungstest

Beim Belastungstest gab es eine große Überraschung. So konnte der Prime Charger 160W zunächst konstant 140 W ausgeben!

Dies hätte ich nicht erwartet. Sehr viele USB-Ladegeräte können nicht konstant die volle Leistung oder auch nur ansatzweise die volle Leistung ausgeben. Gerade dann, wenn diese sehr kompakt gebaut sind wie hier das Anker-Ladegerät.

Daher Daumen hoch! Konstant 140 W sind bei einer normalen Raumtemperatur konstant kein Problem, weshalb sich das Ladegerät auch für Notebooks sehr gut eignet.

160 W allerdings scheinen konstant nicht immer möglich zu sein. Hier scheint es etwas auf die „Tagesform“ und vor allem die Umgebungstemperatur anzukommen.

Aber dass alleine schon 140 W konstant vorhanden sind, ist aus meiner Sicht ein absoluter Gewinn.

 

Spannungen

Bei der Spannung auf der 5-V-Stufe wird es etwas schwierig. So erreichte das Ladegerät bei mir im Test auf der 5-V-Stufe maximal 5,318 V. Laut des USB-Standards sind aber maximal 5 V +- 5 % erlaubt. Wobei dieser Wert anscheinend angehoben wurde, auf 5,5 V, laut Wikipedia.

„With the release of the USB Type-C specification in 2014 and its 3 A power capability, the USB-IF elected to increase the upper voltage limit to 5.5 V to combat voltage droop at higher currents.“

Quelle: https://en.wikipedia.org/wiki/USB_hardware

Hier finden sich unterschiedliche Angaben. Ich kann allerdings aus eigener Erfahrung sagen, dass sich viele Hersteller anscheinend eher an den maximal 5,5 V orientieren und die +- 5 % nur für die anderen Spannungsstufen gelten.

In diesem Fall würde das Ladegerät alle Spannungsangaben einhalten.

 

Leerlauf-Stromverbrauch

Im Leerlauf müssen wir unterscheiden, ob das Ladegerät das Display aktiv hat oder nicht.

  • Ohne Display – ca. 0,64 W
  • Mit Display – ca. 2,0 W

2 W wäre ein sehr hoher Leerlauf-Stromverbrauch. Allerdings dimmt sich das Display nach wenigen Sekunden und dann sinkt der Verbrauch auf +- 0,64 W. Dies ist weiterhin nicht wenig, aber für ein Ladegerät dieser Art akzeptabel.

 

Effizienz

Wie steht es aber um die generelle Effizienz?

Diese schwankte bei mir im Test zwischen 73,3 % und 94,7 %. Gerade die 94,7 % bei 140 W Last sind absolut herausragend und erklären auch, warum das Ladegerät trotz der kompakten Abmessungen diese Last konstant standhalten konnte.

Aber auch die durchschnittliche Effizienz über alle Leistungsstufen hinweg war mit 89,4 % sehr gut.

So können wir sehen, dass dies das effizienteste Ladegerät in der 140-W-Klasse ist, das ich jemals im Test hatte, und das sogar deutlich.

 

Fazit

Der Anker Prime Charger 160W ist ein absoluter Hit! Hier hat Anker mal wieder gezeigt, was sie können.

So haben wir hier ein sehr kompaktes und leichtes Ladegerät für die Leistung von bis zu 160 W. Dieses geht dabei aber auch technisch keine Kompromisse ein.

So haben wir Unterstützung für den 140-W-USB-PD-Standard, welche das Ladegerät auch trotz der super kompakten Abmessungen konstant liefern kann. Dies bei einer hervorragenden Effizienz von bis zu 94,7 %!

Hinzu kommt eine perfekte PPS-Abdeckung, Support für den neuen AVS-Standard und das Display, wie auch die App-Features.

Anker hat hier einfach alles reingepackt, was geht!

Anker Prime 160W USB C Ladegerät, kompakter GaN USB-C Ladeblock mit...

Pro

  • Extrem kompakte Abmessungen (65 x 52 x 36 mm) und geringes Gewicht (205 g)
  • Hervorragende Effizienz von bis zu 94,7 % (beste in der 140-W-Klasse)
  • 3x USB-C-Ports mit je 140 W Leistung
  • Konstante 140-W-Leistung ohne Drosselung bei normaler Raumtemperatur
  • Informatives LCD-Farbdisplay mit detaillierten Informationen (Leistung, Kabeltyp, Temperatur)
  • Einklappbare Stecker für einfaches Verstauen
  • Perfekte PPS-Abdeckung (bis zu 21 V bei 5 A im normalen Modus)
  • Unterstützung für den neuen AVS-Standard (zukunftssicher)
  • Bluetooth und App-Steuerung für erweiterte Einstellungen
  • Flexible Leistungsverteilung (AI-Modus und herkömmlicher Modus)
  • Hochwertige, massive und stabile Verarbeitung
  • Firmware-Updates über App möglich

Kontra

  • Hoher Preis (über 100 €)
  • Kein USB-A-Port vorhanden
  • Keine 12-V-USB-PD-Stufe (betrifft nur wenige exotische Geräte)

Gibt es aber auch Kritikpunkte? Wenige. Anker verzichtet auf die selten genutzte 12-V-USB-PD-Stufe und 160 W konstant können zu einer Temperatur-Drosselung führen (140 W konstant gehen).

Das war es auch schon, abseits davon haben wir ein ziemlich perfektes Ladegerät vor uns. Dies kommt allerdings mit über 100 € auch zu einem durchaus saftigen Preis.

30.000Pa, perfekte Navigation und top Putzleistung, aber mit Abzüge in der B Note, Dreame Aqua10 Ultra Roller im Test

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Dreame bietet mit seinem Aqua10 Ultra Roller einen Saugroboter der nächsten Generation an. Dieser bietet natürlich die altbekannten Features wie KI-Hindernis-Erkennung, eine hohe Saugleistung usw.

Komplett neu ist aber das Putzsystem. Der Dreame Aqua10 Ultra Roller setzt hier auf das Prinzip der Waschsauger, mit einer rotierenden Walze und einem Frischwasser-, wie auch Schmutzwassertank! Gerade Letzteres ist besonders und wird von den Konkurrenten (noch) nicht geboten.

Auch ansonsten lesen sich die technischen Daten und Funktionen absolut fantastisch!

Aber wie sieht es in der Praxis aus? Ist der Dreame Aqua10 Ultra Roller derzeit der beste Saugroboter?

Finden wir dies im Test heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an Dreame für das Zur-Verfügung-Stellen des Aqua10 Ultra Roller für diesen Test.

 

Der Dreame Aqua10 Ultra Roller im Test

Auf den ersten Blick ist der Aqua10 Ultra Roller ein recht typischer High-End-Saugroboter mit Absaug- und Waschstation.

Allerdings gibt es im Detail doch einige Auffälligkeiten. So ist der Aqua10 Ultra Roller vergleichsweise „mächtig“ und schwer (5,8 kg). Der Saugroboter hat eine Höhe von 120 mm, was vergleichsweise viel ist.

Damit dieser dennoch unter Betten usw. passt, hat sich Dreame einen Trick ausgedacht. So ist der LIDAR-Turm beim Aqua10 Ultra Roller ein-/ausfahrbar.

Auf den meisten Bildern hier im Test ist der Turm eingefahren, im Betrieb fährt dieser allerdings aus. Der Roboter kann diesen Turm aber bei Bedarf auch im Betrieb einfahren, um seine Höhe auf 97,5 mm zu reduzieren.

Vermutlich benötigt die Elektronik und Technik im Aqua10 Ultra Roller sehr viel Platz, wodurch sich Dreame diesen Trick überlegen musste, um den Roboter halbwegs flach zu halten.

Vermutlich ist auch daher der Schmutzauffangbehälter mit 220 ml relativ klein. In der Praxis wird dies aber von der Absaugstation gut kompensiert.

 

Die Absaugstation

Wo wir schon bei der Absaugstation sind: Diese erfüllt beim Dreame Aqua10 Ultra Roller mehrere Funktionen.

Zunächst lädt diese natürlich den Saugroboter. Diese saugt aber auch den Staub aus dem Schmutzauffangbehälter ab, befüllt den Roboter mit Wasser, pumpt Schmutzwasser ab und reinigt die Rolle mit heißem Wasser.

Dies alles völlig automatisch!

Gerade dieses Hin- und Herpumpen von Wasser ist schon cool, dass dies so automatisch und auch zuverlässig funktioniert.

Das Wasser stammt aus einem Frischwasserbehälter auf der Oberseite. Dort findest du ebenfalls einen gesonderten Schmutzwassertank und zwei kleine Tanks für Putzmittel.

So ist es möglich, hier Putzmittel einzufüllen, welches automatisch dem Wasser hinzugefügt wird.

Staub wiederum landet in einem eingesetzten Beutel. Dieser verursacht natürlich Folgekosten! Original-Beutel sind sehr teuer! Hier reden wir von 20 € für 3 Stück. Meist lassen sich aber auch günstigere Nachbauten finden.

Ich würde hier auch einen regelmäßigen Tausch des Beutels empfehlen, denn die Station des Dreame Aqua10 Ultra Roller ist bei der Absaugung zwar ausreichend stark, aber sie hat auch nicht übermäßig viel Power, vor allem wenn der Beutel bereits recht stark gefüllt ist.

 

Zuverlässige App

Die Dreame-App ist eine der besten auf dem Markt. Diese ist übersichtlich, gut gestaltet und generell hilfreich.

Auch der Funktionsumfang ist tadellos!

  • Automatische Raumunterteilung
  • No-Go-Zonen
  • Raum- und Zonenreinigung
  • Fahrbare Überwachungskamera
  • Haustiererkennung
  • Bereiche mit geringer Höhe (Sofas usw.) auswählbar
  • Bodenmaterial auswählbar für eine optimale Reinigungsstrategie
  • Teppich-Modus (automatische Erhöhung der Saugkraft)
  • Reinigungssequenz auswählbar (in welcher Reihenfolge die Räume abgearbeitet werden sollen)
  • Geplante Reinigung
  • Fleckenerkennung (KI)
  • Grobstauberkennung
  • Automatische Nachreinigung
  • usw.

 

Herausragende Navigation

Dreame gehörte zu den Pionieren bei der intelligenten Saugroboter-Navigation und bis heute sind Dreame-Saugroboter sehr zuverlässig bei der Navigation und Hindernisvermeidung.

Der Aqua10 Ultra Roller setzt primär für die Navigation auf einen „LiDAR“-Sensor. Dieser ist im Kern ein rotierender Abstandsmesser. Hierdurch kann der Roboter eine Karte deiner Wohnung erstellen und sich in dieser lokalisieren.

Zudem haben wir noch eine Kamera auf der Front, wie auch weitere Sensoren, welche für das Wahrnehmen von kleineren Hindernissen und die KI genutzt werden.

Der Dreame Aqua10 Ultra Roller kann Hindernisse aktiv erkennen, einordnen und entsprechend vermeiden.

Dies funktioniert hier auch sehr gut! Nicht immer zu 100 %, aber ich habe noch keinen Saugroboter mit besserer KI-Erkennung im Test gehabt.

Selbiges gilt auch für die Navigation. Der Roboter navigierte im Test immer sehr sauber, sicher und souverän. Ich konnte nicht beobachten, dass der Roboter jemals „verwirrt“ wirkte oder sich verlaufen hatte.

Auch die Karte in der App ist sehr präzise. Lediglich die automatische „Raum-Erkennung“ taugte nichts. Mein Badezimmer wurde als Schlafzimmer erkannt und mein Wohnzimmer als Bad. Aber abseits der Raumbezeichnung, welche du ändern kannst, spielt dies keine Rolle.

Unterm Strich ist die Navigation ein absolutes Highlight am Dreame Aqua10 Ultra Roller.

 

30.000 Pa!

Auf dem Papier ist der Dreame Aqua10 Ultra Roller ein absolutes Monster, was die Saugleistung angeht. So wirbt Dreame mit unfassbaren 30.000 Pa! Zum Vergleich:

Hat also der Aqua10 Ultra Roller damit 3x die Saugleistung des Dreame L10s Ultra Gen 2? Ganz so einfach ist es in der Praxis nicht. Der Pa-Wert gibt nur an, welchen Unterdruck der Saugroboter erzeugen kann, in der Praxis gibt es aber noch viele andere Faktoren, die für die Reinigungsleistung wichtig sind.

Aber es zeigt uns schon, in welcher Klasse der Dreame Aqua10 Ultra Roller unterwegs ist.

Ein weiterer wichtiger Faktor sind die Bürsten. Hiervon hat dieser gleich zwei, die sich gegenseitig zuarbeiten. Bei früheren Modellen war ich oftmals gar nicht so ein Fan von diesem Design, da hierdurch die Öffnung größer wird, was effektiv das Vakuum wieder reduziert.

Allerdings der Aqua10 Ultra Roller scheint so viel Power zu haben, dass dies keine Rolle spielt. In der Praxis saugt der Roboter einfach fantastisch!

Selbst auf Teppichen in Kombination mit Tierhaaren sehen wir eine Reinigungsleistung auf dem Niveau eines Mittelklasse-Handstaubsaugers, was für einen Saugroboter sehr stark ist!

Sehe ich hier in der Praxis einen deutlichen Unterschied zwischen dem Aqua10 Ultra Roller, dem DJI ROMO und dem Narwal FLOW? Nicht wirklich.

Diese 3 High-End-Modelle sind extrem dicht beieinander und im Alltag sind diese bei der Teppichreinigung +- gleich stark (mit automatischer Saugkraftanhebung auf Teppichen). Eventuell meine ich, eine etwas bessere Leistung bei der Reinigung an den Teppichkanten beim Dreame Aqua10 Ultra Roller gesehen zu haben, verglichen mit dem Narwal FLOW, aber das kann auch an der Logik beim Reinigen liegen.

Wie auch immer, mehr Saugleistung als beim Dreame Aqua10 Ultra Roller wirst du derzeit nicht finden.

 

Ein neuartiges Putzsystem

Kommen wir zum namensgebenden Feature des Dreame Aqua10 Ultra Roller, der Putzfunktion.

Auf der Unterseite des Roboters finden wir neben den Walzen für die Saugfunktion auch noch eine große „flauschige“ Putzwalze. Solche Walzen kennen wir von Waschsaugern und im Kern ist im Aqua10 Ultra Roller ein Waschsauger integriert.

So besitzt der Aqua10 Ultra Roller neben dem Staubauffangbehälter auch noch einen Frischwassertank und einen Schmutzwassertank.

Die Putzrolle im Aqua10 Ultra Roller wird in seiner Station mit heißem Wasser gereinigt. Zudem wird der Roboter mit frischem Wasser betankt.

Während des Putzens wird konstant frisches Wasser auf die Rolle gesprüht und schmutziges Wasser abgesaugt. Dies ist ein sehr wichtiger Unterschied zu anderen Modellen, welche zwar teils auch schon solch eine Rolle haben, aber auf den Schmutzwassertank verzichten.

Diese fahren mit einer „dreckigen“ Rolle, welche in gewissen Intervallen in den Stationen ausgewaschen wird. Dies macht der Aqua10 Ultra Roller mit seinem gesonderten Schmutzwassertank etwas eleganter.

So hat die Putzwalze immer frisches Wasser. Allerdings fährt auch der Aqua10 Ultra Roller in Intervallen auf seine Station, um die Walze einmal gründlich zu reinigen, neues Wasser zu holen und das Schmutzwasser abzupumpen.

Aber wie sehen die Ergebnisse aus? Hervorragend!

Der Aqua10 Ultra Roller putzt sehr schön gleichmäßig und intensiv. Vor allem auf spiegelnden Böden ist das deutlich sichtbar und es werden weniger Streifen oder Schlieren zurückgelassen, verglichen mit Modellen, die rotierende Pads nutzen.

Dabei werden Fußabdrücke, schlammige Pfotenabdrücke, Pollen usw. sehr zuverlässig gereinigt. Ja, weiterhin sind eingetrocknete Flecken beispielsweise in der Küche zu viel, aber im Generellen haben wir hier eine der besten und gründlichsten Putzfunktionen, die ich jemals bei einem Saugroboter gesehen habe.

Als kleinen Bonus kann der Dreame Aqua10 Ultra Roller seine Putzwalze auch seitlich ausfahren, um besser am Rand zu putzen.

 

Wischmoppabdeckungsfehler und Fluffing Roller Error

Soweit liest sich ja der Test fantastisch! Ist er auch, der Dreame Aqua10 Ultra Roller ist von der reinen Leistung der beste Saugroboter, den ich bisher in den Fingern hatte.

Aber leider zeigt der Roboter einige Schwächen in der B-Note, vor allem was die Zuverlässigkeit angeht.

Leider hatte ich beim Dreame Aqua10 Ultra Roller regelmäßig Probleme mit der Wischmoppabdeckung. So meldete der Roboter des Öfteren Wischmoppabdeckungsfehler. Ich weiß bis heute nicht warum, ich konnte keine Fremdkörper entdecken und ein einfaches Zurückschieben der Abdeckung reichte meist, um den Fehler für eine kurze Weile zu beheben.

Aber mit der Wischmoppabdeckung hatte der Aqua10 Ultra Roller regelmäßig Probleme. Ich bin hier auch nicht der Einzige.

Auf Reddit finden sich einige Nutzer mit ähnlichen Problemen.

Auch hatte ich ab und an mit einem „Fluffing Roller Error“ (Auflockerungsrollen-Fehler) zu kämpfen, dieser ließ sich aber durch ein Entnehmen dieser Rolle meist für eine gute Weile beheben, ist also weniger dramatisch oder nervig.

 

Akkulaufzeit und Lautstärke

Der Dreame Aqua10 Ultra Roller ist ein durchschnittlich lauter Saugroboter. Dieser ist etwas lauter als der ECOVACS DEEBOT X11 OmniCyclone, aber ungefähr so laut wie der Narwal Flow.

Wo er sich etwas schwerer tut, ist bei der Akkulaufzeit. Diese ist beim Dreame etwas niedriger als bei der High-End-Konkurrenz. Vermutlich aufgrund der zusätzlichen Technik.

Meine ca. 120 m² schafft der Dreame Aqua10 Ultra Roller ca. zu 60 %, ehe er zwischenladen muss. Der DJI ROMO und der Narwal FLOW schaffen hier ca. 70–80 % und nur der ECOVACS DEEBOT X11 OmniCyclone schafft meine ganze Wohnung ohne Ladepause.

 

Fazit

Rein von der Technik und der Reinigungsleistung ist der Dreame Aqua10 Ultra Roller der beste Saugroboter, den du derzeit kaufen kannst!

Dieser hat eine herausragende Saugleistung, kombiniert mit einer herausragenden Putzleistung. Diese Kombination kann kein Konkurrent überbieten. Vielleicht kann der Narwal Flow hier mithalten.

Dabei ist die Navigation und Hinderniserkennung des Dreame Aqua10 Ultra Roller ebenfalls klassenbeste! Hier übertrifft der Dreame auch klar den Narwal.

Weitere Pluspunkte gibt es für die gute App und das schicke Design. Sogar die KI-Features sind ordentlich.

Kurzum, soweit ist dies der beste Saugroboter, den du für Geld kaufen kannst!

Abzüge gibt es an sich nur für die Akkulaufzeit, welche von den High-End-Modellen, die ich in der letzten Zeit getestet habe, die schlechteste war. Vermutlich aufgrund der hohen Saugleistung und dem umfangreichen Putzsystem. Aber auch dies würde ich nicht als No-Go bezeichnen, sofern du nicht täglich 150+ m² reinigen willst.

Leider zeigte der Dreame Aqua10 Ultra Roller bei mir ein paar Kinderkrankheiten, siehe Wischmoppabdeckungsfehler. Ob dies nun ein generelles Problem ist oder nur einzelne Modelle betrifft, kann ich nicht sagen. Sollte es sich hier um einen generellen Fehler handeln, gilt etwas Vorsicht.

Aber wenn wir davon ausgehen, dass ich hier vielleicht einfach nur ein Montagsmodell erwischt habe, ist der Dreame Aqua10 Ultra Roller von allen getesteten High-End-Saugrobotern der beste!

Dieser schneidet einfach in allen drei Kerngebieten, Saugleistung, Putzleistung und Navigation, konstant extrem stark ab!

Zum Vergleich: Der DJI ROMO kann bei Saugleistung und Navigation mithalten, aber nicht bei der Putzleistung. Der Narwal Flow bei der Saug- und Putzleistung, aber nicht bei der Navigation. Der ECOVACS DEEBOT X11 OmniCyclone bietet eine bessere Akkuleistung und vergleichbare Putzleistung, kann aber bei Navigation und Saugleistung nicht ganz an den Dreame Aqua10 Ultra Roller heranreichen.

Dreame Aqua10 Ultra Roller
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4smarts Lucid GaN DIY 360W Test: Das ultimative Desktop-Ladegerät für Notebook & Co.

4smarts bietet mit seiner Lucid eine der besten Serien für High-End-Powerbanks und Ladegeräte an.

So nutze ich den 4smarts Desk Charger Lucid GaN DIY MODE 300W derzeit als mein primäres Ladegerät in meinem Büro. 4smarts hat dieses aber nun noch einmal etwas „aufgebohrt“ und die Portanzahl auf 6 erhöht und die Leistung auf satte 360 W.

WOW! Klingt im ersten Moment sehr beeindruckend, ist es auch! Aber wie sieht es in der Praxis aus? Ist hier der 4smarts Desk Charger Lucid GaN DIY 360W wirklich so gut, wie er aussieht?

Finden wir es im Test heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an 4smarts für das Zur-Verfügung-Stellen des Ladegerätes für diesen Test.

 

Der 4smarts Desk Charger Lucid GaN DIY 360W im Test

Der neue Desk Charger Lucid GaN setzt auf ein sehr ähnliches Design verglichen mit seinen Vorgängern.

Auch hier haben wir im Anbetracht der Leistung ein vergleichsweise kompaktes Ladegerät. Dieses misst 102 x 92 x 42 mm und bringt 512 g auf die Waage.

Ein halbes Kilogramm Gewicht ist natürlich alles andere als „reisefreundlich“, aber wir sprechen hier auch von einem Ladegerät mit 360 W Leistung.

Dabei verfügt dieses auch wieder über die durchsichtige Front, welche dem Ladegerät einen gewissen technischen Look verleiht. Ansonsten hat dieses einen relativ typischen Desktop-Style. Dieses setzt auf ein abnehmbares 3-Pin-Netzkabel.

 

Mit Display

Auf der Front des 4smarts Desk Chargers finden wir neben den USB-Ports auch ein Farbdisplay. Dieses zeigt dir im Betrieb einige Informationen an.

  • Leistung pro Port in Watt
  • Spannung des jeweiligen Ports in Volt
  • Maximale Leistung je Port
  • Der aktuelle Modus

Ich finde solche Displays bei Ladegeräten sehr interessant und informativ!

Das Display des Ladegerätes ist bei Last konstant aktiv, ist das Ladegerät aber im Standby, schaltet es sich ab.

 

Verschiedene Modi

Der 4smarts Desk Charger Lucid GaN DIY 360W hat eine große Besonderheit. So haben wir an der Seite eine Taste, welche es dir erlaubt, zwischen 3 Modi hin und her zu schalten.

Je nach Modus ändert sich die Leistung der verschiedenen Ports und wie sich die Leistung verteilt.

Port 1 Port 2 Port 3 Port 4 Port 5 Port 6
Mode A 140 W 140 W 30 W 20 W 20 W 10 W
Mode B 100 W 100 W 100 W 25 W 25 W 10 W
Mode C 70 W 70 W 70 W 70 W 70 W 10 W

 

Beispielsweise Modus A ist ideal, wenn du zwei große Geräte wie Notebooks mit bis zu 140 W laden möchtest. Modus B bietet für 3x Geräte eine hohe Leistung von bis zu 100 W usw.

Wir haben hier also eine gewisse Flexibilität bei der Leistungsverteilung. Bei den meisten anderen Ladegeräten haben wir hier immer eine statische Drosselung je nach Anzahl genutzter Ports.

Eventuell hätte ich hier gerne noch einen Modus D gesehen, wo Port 1 die vollen 140 W bekommt und die anderen Ports etwas gleichmäßiger gedrosselt werden.

 

Die Anschlüsse

Der 4smarts Desk Charger Lucid GaN DIY 360W verfügt über 5 USB-C-Ports und 1x USB-A. Die Leistung der Ports schwankt je nach Modus. Hier eine kleine Übersicht über die benutzten USB-PD-Leistungsstufen:

  • 140 W = 140 W USB PD – 5V/3A, 9V/3A, 12V/3A, 15V/3A, 20V/7A, 28V/5A
  • 100 W = 100 W USB PD – 5V/3A, 9V/3A, 12V/3A, 15V/3A, 20V/5A
  • 70 W = 70 W USB PD – 5V/3A, 9V/3A, 12V/3A, 15V/3A, 20V/3,5A
  • USB A = 10 W – 5V/2A

Das sieht doch alles soweit sehr gut aus! Im Maximum haben wir 140 W pro Port. Damit hat das Ladegerät mehr als genug Leistung auch für große Geräte wie Notebooks.

Auffällig: Das Ladegerät meldet gegenüber meinem USB-PD-Messgerät auf der 20-V-Stufe bis zu 7 A, was außergewöhnlich ist.

Der USB-A-Port ist ein Standard-5V/2A-Port. Das ist nichts Besonderes, aber gerade für ältere Micro-USB-Geräte, Bluetooth-Kopfhörer usw. ausreichend.

 

Mit PPS

Alle USB-C-Ports unterstützen auch den PPS-Standard. Wie groß die PPS-Range ist, hängt von der eingestellten Leistung ab.

  • 140 W – 3,3 – 21V/5A
  • 100 W – 3,3 – 21V/5A
  • 70 W – 3,3 – 21V/5A

Dies ist bei den großen Leistungsstufen eine perfekte PPS-Range! Besser geht es nicht. Damit kann das Ladegerät problemlos alle derzeitigen Samsung-, Google-Pixel- und Apple-iPhones mit dem vollen Tempo laden.

 

Auch mit AVS

Erfreulicherweise unterstützen die 140-W-USB-PD auch den neuen AVS-Standard.

  • 15 – 28 V/5 A

AVS ist der „Nachfolgestandard“ zu PPS und erweitert die Leistungsstufen über 21V/5A hinaus.

Apple scheint den Plan zu haben, AVS in der Zukunft zu nutzen, daher ist dieser Standard für die Zukunftssicherheit wichtig.

 

Und noch UFCS!

Es gibt noch einen weiteren spannenden Standard, der unterstützt wird: UFCS. UFCS (Universal Fast Charging Specification) ist ein in China entwickelter, herstellerübergreifender Schnellladestandard. Ziel von diesem ist es, unterschiedliche proprietäre Schnellladeverfahren (z. B. von Oppo, Huawei, Xiaomi, Vivo) zu vereinheitlichen.

UFCS wird hier mit einer Leistung von bis zu 105 W unterstützt!

 

Konstant volle Leistung?

Viele aktuellen Ladegeräte und Powerbanks haben Probleme damit, konstant die volle Leistung zu liefern, aufgrund von Temperaturproblemen.

Wie steht es hier um den Desk Charger?

Auch dieser scheint nicht konstant die volle Leistung von 360 W bereitstellen zu können. In meinem Test waren ca. 250 – 280 W konstant möglich.

Dies ist aber eine beeindruckende Leistung! Ich denke, das sollte für die meisten Nutzer in der Praxis gut ausreichen.

 

Spannungsstabilität

Bei der Spannungsstabilität leistet sich das Ladegerät einen kleinen „Fehltritt“. So war bei mir im Test die Spannung bei der 5-V-Stufe vergleichsweise hoch. So überschritt diese das 5,25-V-Limit der USB-PD-Spezifikation.

Das passiert recht oft! Warum? Eine höhere Spannung, gerade auf der 5-V-Stufe, kann die Ladegeschwindigkeit positiv beeinflussen, gerade wenn du schlechtere Kabel nutzt.

Ist es also in der Praxis schlimm, dass wir hier die 5,25 V überschreiten? Nein, in der Regel nicht. Das ist die Spannung am Port, durch Ladekabel, Steckverbindungen usw. wird effektiv kaum 5V bei deinem Smartphone oder Endgerät ankommen.

 

Leerlaufverbrauch

Der Leerlaufverbrauch des 4smarts Desk Charger Lucid GaN DIY 360W schwankt etwas, liegt aber im Schnitt bei ± 1,1 W.

Etwas niedriger wäre nett gewesen, aber bei der hohen Leistung absolut normal, dass der Verbrauch auf diesem Level liegt.

 

Effizienz

Aber was ist mit der generellen Effizienz?

Diese schwankte im Test zwischen 62 % und 93,9 %. Die 62 % sind bei einer Last von 5 W. Normalerweise ist das eine recht schlechte minimale Effizienz, aber bei solch einem High-Power-Ladegerät ist dies nicht unerwartet.

10 % Last sind hier ja schon 36 W, 5 W sind also kaum 2 % Auslastung. Bei 10 % Auslastung überschreiten wir ja schon locker die 80-%-Effizienz-Marke.

Bei nahezu 100 % Auslastung schafft das Ladegerät beeindruckende 93,9 %, ein absoluter Bestwert!

 

Fazit

Das Fazit zum 4smarts Desk Charger Lucid GaN DIY 360W ist recht eindeutig, trotz ein paar kleinerer Schwachstellen. Wir haben hier eines der leistungsstärksten Multi-Port-Ladegeräte, welches aktuell auf dem Markt ist und dabei auch noch clever durchdacht.

Die große Besonderheit sind die 3 wählbaren Modi. So kannst du die Leistungsverteilung auf deine aktuelle Nutzungssituation anpassen. Willst du zwei Notebooks mit je 140 W laden? Kein Problem im Modus A. Brauchst du eher 3 Geräte mit je 100 W? Dann ab in Modus B. Diese Flexibilität ist Gold wert und hebt das Ladegerät von der Masse ab.

Das Farbdisplay auf der Front ist nicht nur ein nettes Gimmick, sondern richtig praktisch. Du siehst auf einen Blick, wie viel Leistung jeder Port zieht und welcher Modus aktiv ist. Die transparente Front verleiht dem Ladegerät zusätzlich einen technischen Look, der mir persönlich gut gefällt.

Technisch hat 4smarts hier auch wirklich mitgedacht. PPS mit perfekter Range für Samsung, Google Pixel und iPhones, AVS für zukünftige Apple-Geräte und sogar UFCS für chinesische Smartphones mit bis zu 105 W. Damit bist du für alle aktuellen und zukünftigen Schnellladestandards gerüstet.

Die Effizienz von bis zu 93,9 % bei voller Auslastung ist beeindruckend! Das zeigt, dass hier qualitativ hochwertige GaN-Technologie zum Einsatz kommt.

Allerdings ist auch nicht alles perfekt. Die 5-V-Spannung liegt etwas über der USB-PD-Spezifikation. In der Praxis sollte das aber kein Problem sein, da durch Kabel und Steckverbindungen effektiv kaum 5V am Endgerät ankommen. Der Leerlaufverbrauch von 1,1 W könnte niedriger sein, ist aber bei dieser Leistungsklasse normal.

In meinem Test waren ca. 250-280 W konstant möglich. Das ist weiterhin eine beeindruckende Leistung und sollte für die allermeisten Nutzer mehr als ausreichen.

Wenn du ein leistungsstarkes Desktop-Ladegerät suchst, das mehrere Geräte gleichzeitig mit hoher Leistung versorgen kann und dabei maximale Flexibilität bietet, ist der 4smarts Desk Charger Lucid GaN DIY 360W eine hervorragende Wahl. Die Kombination aus Leistung, Flexibilität, modernen Ladestandards und informativem Display macht es zu einem der besten Multi-Port-Ladegeräte auf dem Markt. Gerade ein Ladegerät mit 2x 140 W ist extrem selten!

Link zum Hersteller /// im Preisvergleich

Test: TRIBIT PocketGo, ein ordentlicher Bluetooth Lautsprecher mit microSD und App für 32€

TRIBIT hat mit dem PocketGo einen neuen kompakten und vor allem auch günstigen Bluetooth-Lautsprecher auf den Markt gebracht.

Trotz eines Preises von lediglich +- 30 € bietet er eine 20-Stunden-Akkulaufzeit, Wasserschutz und einen App-Support mit EQ-Einstellungen.

Liest sich doch eigentlich recht gut, gerade wenn du nur einen simplen Lautsprecher für ein einfaches Sound-Upgrade suchst.

Aber wie sieht es in der Praxis aus? Welchen Klang kannst du von dem Kleinen erwarten? Finden wir es im Test heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an TRIBIT für das Zur-Verfügung-Stellen des PocketGo für diesen Test.

 

Der TRIBIT PocketGo im Test

Mit 108 x 81 x 42 mm und einem Gewicht von 220 g ist der PocketGo durchaus sehr kompakt, aber auch nicht „bescheuert winzig“. Der Lautsprecher ist so handflächengroß.

Dabei ist die Oberfläche weitestgehend mit einem Leinenstoff überzogen. Hierdurch fühlt er sich sehr schön und auch hochwertig an. Dieser Leinenstoff hilft auch beim Wasserschutz.

So ist der PocketGo erfreulicherweise IP68-wassergeschützt. Entsprechend dürfte der Lautsprecher sogar komplett untertauchen, ohne Schaden zu nehmen.

Passend dazu sind die Anschlüsse auch mit einer dicken Gummiklappe versehen. Unter dieser finden wir den USB-C-Ladeport wie auch einen microSD-Karten-Steckplatz.

Der Akku hat eine Kapazität von 2400 mAh und soll bis zu 20 Stunden durchhalten. Dies ist auch eine Größenordnung, welche ich bestätigen kann.

Pluspunkte gibt es noch für die kleine Schlaufe an der Seite.

 

Mit App-Support

Eine Besonderheit bei einem so günstigen Lautsprecher ist der App-Support. Über die Tribit-App kannst du den Lautsprecher steuern, gewisse Verhaltensweisen anpassen, Firmware-Updates einspielen und wichtig: den EQ anpassen.

Über den EQ kannst du den Klang des Lautsprechers in einem gewissen Rahmen noch an deine Wünsche anpassen.

 

Musik via Speicherkarte

Der TRIBIT PocketGo kann Musik (MP3) von eingesetzten microSD-Speicherkarten wiedergeben. Diese müssen FAT32-formatiert sein.

Direkt nach dem Einlegen beginnt der Lautsprecher mit der Wiedergabe. Über die Tasten auf der Oberseite ist eine rudimentäre Steuerung möglich.

 

Klang des TRIBIT PocketGo

Aber das Wichtigste ist natürlich der Klang des TRIBIT PocketGo. Bei diesem darfst du natürlich keine Wunder erwarten, wir haben hier einen günstigen Mini-Lautsprecher.

Allerdings war ich sehr positiv überrascht, was TRIBIT klanglich aus diesem herausholt!

Das Erste, was auffällt, ist der Bass. Natürlich kann der Lautsprecher kein Wohnzimmer zum Beben bringen, aber der Bass ist sehr ordentlich! Der kleine Lautsprecher liefert einen erstaunlich runden und vollen Klang. Ich denke, aus einem Lautsprecher dieser Größe ist kaum mehr Bass herauszuholen. Dies auch aus qualitativer Sicht. Der Bass hat einen vernünftigen Tiefgang.

Umso erfreulicher, dass auch der restliche Klang sehr stimmig ist! Die Höhen sind sauber und klar. Diese sind zwar nicht extrem brillant, aber im Gegenzug auch nicht scharf oder stechend. Ich würde sagen, die Höhen sind gut getroffen.

Tendenziell hat der Lautsprecher eine leicht wärmere und „vollere“ klangliche Abstimmung. Dies gilt auch für Stimmen, welche sehr schön rund sind.

Unterm Strich übertrifft der TRIBIT PocketGo klanglich klar jedes Smartphone auf dem Markt und auch so ziemlich alle Notebooks. Der Klang könnte etwas „breiter“ sein, aber aufgrund der kompakten Abmessungen ist dies auch nicht zu erwarten.

Die maximale Lautstärke ist wiederum sehr gut! Dabei bleibt der Klang auch bei höheren Pegeln „stabil“.

 

Fazit zum TRIBIT PocketGo

Der TRIBIT PocketGo liefert für rund 30 € eine beeindruckend solide Performance ab. Besonders positiv überrascht der für die Größe erstaunlich kräftige und runde Bass, der einen vollen Klang erzeugt, ohne dabei matschig zu werden. Die Abstimmung ist angenehm warm, Höhen wirken sauber, ohne zu stechen, und Stimmen klingen natürlich.

Die Verarbeitung mit Leinenstoff-Oberfläche fühlt sich wertiger an, als der Preis vermuten lässt, der IP68-Wasserschutz macht den Lautsprecher alltagstauglich für unterwegs. Mit 20 Stunden Akkulaufzeit, USB-C-Ladung und der praktischen Trageschlaufe ist er gut durchdacht. Bonus: Die App mit EQ-Funktion und microSD-Wiedergabe bieten Flexibilität, die man in dieser Preisklasse selten findet.

Klanglich schlägt der PocketGo jedes Smartphone und die meisten Notebooks deutlich. Natürlich fehlt ihm die räumliche Breite größerer Lautsprecher, aber für die Größe holt TRIBIT das Maximum heraus.

Wer einen kompakten, robusten Bluetooth-Lautsprecher für den Alltag sucht und keine Wunder erwartet, bekommt hier ein ausgesprochen gutes Preis-Leistungs-Paket. Für 30 € eine klare Empfehlung, besseren Sound in dieser Größe und zu diesem Preis wirst du kaum finden.

65W für 12,99€? Ikea SJÖSS 65 W 1 Port USB Ladegerät im Test

Mit „SJÖSS“ bietet Ikea einige sehr spannende und vor allem günstige USB Ladegeräte an. Das SJÖSS Lineup wurde nun erweitert um ein 65 W Modell.

Erneut ist sicherlich der Preis einer der spannendsten Punkte, neben der gehobenen Leistung. Das Ikea SJÖSS 65 W bekommst du für 12,99 €.

12,99 € für ein vernünftiges 65 W USB C Ladegerät wäre ein starker Deal!

Wollen wir uns das Ikea SJÖSS doch einfach mal in einem Test ansehen.

 

Das Ikea SJÖSS 65 W 1 Port USB Ladegerät im Test

Suchst du nach einem besonders kleinen und kompakten 65 W Ladegerät, dann bist du hier falsch.

Mit 47,5 x 64 x 31,5 mm und einem Gewicht von 166 g ist das SJÖSS ziemlich groß für ein Ladegerät mit lediglich einem Port und 65 W.

Dabei setzt Ikea auf eine recht einfache Optik mit einem glatten weißen Kunststoffgehäuse. Das Gehäuse ist soweit gut gearbeitet.

 

Anschluss des Ikea SJÖSS

Die 65 W Version des Ikea SJÖSS besitzt lediglich einen USB C Port.

  • USB C – 65 W USB PD – 5V/3A, 9V/3A, 12V/3A, 15V/3A, 20V/3,25A

Dieser eine USB C Port bietet bis zu 65 W nach dem USB Power Delivery Standard. Damit ist dieses Ladegerät grundsätzlich für Smartphones, Tablets und sogar kleine bis mittelgroße Notebooks geeignet.

So nutzen die meisten Notebooks, die sich via USB C laden lassen, mittlerweile den USB PD Standard, welcher auch hier genutzt wird.

 

Mäßige PPS Stufe

Mittlerweile ist die PPS Erweiterung für den USB Power Delivery Standard ein sehr wichtiger Faktor geworden. Entsprechend unterstützt das Ikea SJÖSS auch diesen Standard.

  • PPS 5 – 16 V bei bis zu 3 A

Mit einer Range von 5 – 16 V bei bis zu 3 A ist die PPS Stufe hier „OK“. Allerdings auch nicht perfekt.

So werden ältere Samsung Smartphones (S24 Serie und älter) wie auch das Pixel 9 Pro XL und Pixel 10 Pro XL nicht mit dem vollen Tempo an diesem Ladegerät laden können.

Im Falle der Samsung Smartphones haben wir maximal 25 – 30 W.

Die neueren Samsung Smartphones und auch die Apple iPhones werden allerdings die volle Ladegeschwindigkeit erreichen können.

 

Belastungstest

Wie üblich habe ich dem Ikea SJÖSS auch einen Belastungstest unterzogen. Bei diesem habe ich das Ladegerät über 6 Stunden lang mit 100 % Last belastet.

Erfreulicherweise gab es hier keinerlei Probleme! Dies ist auch nicht überraschend, das Ikea SJÖSS ist ein ziemlicher Brocken und entsprechend hat dieses ausreichend Fläche für die Wärmeabfuhr.

 

Spannungsstabilität

Auch bei der Spannungsstabilität gibt es nichts zu bemängeln! Ganz im Gegenteil, die Spannung bleibt unter Last recht stabil.

 

Leerlaufverbrauch

Im Leerlauf benötigt das Ikea SJÖSS unter 0,1 W. Entsprechend ist der Leerlaufverbrauch sehr gering.

 

Effizienz

Aber was ist mit der Effizienz?

Diese ist sehr gut! Im Test schwankte diese zwischen 85,2 % und 92,2 %. Dies ist für ein Ladegerät dieser Klasse ein richtig starkes Abschneiden!

 

Fazit zum Ikea SJÖSS 65 W

Daumen hoch für das Ikea SJÖSS mit 65 W. Wir haben hier ein technisch starkes Ladegerät zu einem sehr fairen Preis!

Ist es perfekt? Nein! Die PPS Range könnte etwas größer sein und das Ladegerät wiederum etwas kompakter.

Allerdings abseits davon ist dieses technisch tadellos. Es hat meinen Belastungstest ohne Probleme bestanden und auch die Effizienz ist fantastisch.

Ikea liefert hier für 12,99 € ein technisch sehr starkes Ladegerät. Ich habe mir das Ladegerät auch auf Bildern von innen angesehen und dieses ist überdurchschnittlich gut gebaut.

Kurzum, hast du Bedarf an einem einfachen aber guten 65 W Ladegerät und dir sind die Abmessungen egal? Dann greif beim Ikea SJÖSS zu!

Lediglich wenn du ein Samsung Galaxy S24 (oder frühere S Generationen) hast und willst das super schnelle 45 W Laden, dann musst du dich woanders umsehen.

Anycubic Kobra S1 im Langzeit-Test, wie gut hat er gehalten?

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Ich habe mir vor einer Weile den Anycubic Kobra S1 3D-Drucker gekauft. Warum der Anycubic Kobra S1? Die ehrliche Antwort war aufgrund des Preises.

Ich habe diesen mit dem AMS-System für unter 400 € bekommen, was kein schlechter Preis für einen Core XY 3D-Drucker mit AMS-System ist.

Sicherlich werden da auch einige von euch etwas in Versuchung kommen, denn dieser ist regelmäßig zu teils sehr guten Preisen verfügbar. Allerdings eine wichtige Frage bei 3D-Druckern ist die Haltbarkeit.

Wie lange halten sie? Gibt es nach x hundert oder sogar tausend Stunden Probleme?

Leider gibt es beim Anycubic Kobra S1 keine Möglichkeit, die Betriebszeit auszulesen, aber bei mir wird dieser über 500 Stunden bereits im Einsatz gewesen sein und eine höhere zweistellige Zahl an Rollen verdruckt haben.

In diesem Artikel möchte ich einmal durchgehen, wie gut sich der Anycubic Kobra S1 in der Zeit geschlagen hat und welche Schwächen sich offenbart haben.

 

Der Anycubic Kobra S1

Sprechen wir zunächst einmal generell über den Anycubic Kobra S1. Bei diesem handelt es sich um einen Core XY Drucker, welcher komplett umbaut ist. Entsprechend kommt dieser auch gut mit spezielleren Filamenten klar, wie ABS und ASA.

Das Druckbett hat dabei eine Fläche von 250 x 250 x 250 mm, was im Alltag meist eine völlig ausreichende Größe ist.

Allerdings ist der Anycubic Kobra S1 ganz klar auf eine gute Preis-Leistung zugeschnitten. So besteht dieser äußerlich komplett aus Kunststoff und auch die Fenster/Tür sind aus Kunststoff gefertigt und nicht wie bei hochwertigeren Modellen aus Glas.

Das All-Metall-Hotend kann eine Temperatur von 320 ℃ erreichen und das Druckbett maximal 120 ℃.

Gesteuert wird der Drucker über einen ordentlichen Touchscreen. Dabei ist die Anycubic-UI auch durchaus gelungen!

 

Der First Layer

Auf dem Papier hat der Anycubic Kobra S1 neben der LeviQ 3.0 automatischen Nivellierung + Z-Achsen-Offset auch eine dynamische Flusskompensation und weitere Features, die dafür sorgen sollen, dass dieser zuverlässig arbeitet.

In der Regel arbeitet der Anycubic Kobra S1 auch problemlos! Allerdings meine ich während der x hundert Stunden einen deutlichen Abbau bei der Qualität des ersten Layers bemerkt zu haben.

Generell war der Kobra S1 nie so zuverlässig wie der Bambu Lab A1 oder H2S, was die ersten Layer und auch im Allgemeinen die Druckzuverlässigkeit angeht. Diese hat sich mit der Zeit aber merkbar verschlechtert, als würde die automatische Nivellierung nicht mehr zu 100 % genau arbeiten. Mit einem manuellen Z-Offset usw. kann man viel verbessern, aber dennoch.

Gerade mein Bambu Lab H2S hat mittlerweile mehr Druckstunden und dort kann ich solch eine Veränderung nicht beobachten und ich musste hier nie manuell in solche Parameter eingreifen in der Menge, wie ich es beim S1 musste, um die Qualität hochzuhalten. Klar, der H2S ist einige Preisklassen höher angesiedelt, aber selbst mein alter Creality Ender 3 V3 KE hat eine ähnliche oder sogar bessere First-Layer-Qualität.

 

Druckqualität gut bis solide

Der Anycubic Kobra S1 kann eine wirklich gute Druckqualität liefern! Gerade im Neuzustand kann dieser sichtbar den Creality Ender 3 V3 KE übertreffen und ist in Schlagdistanz zu den Bambu Lab Modellen.

(zwei perfekte drucke) 

Aber leider meine ich hier auch einen leichten Abbau beobachtet zu haben. Ob dies an der Riemenspannung oder etwas Ähnlichem liegt, kann ich nicht sagen (ich habe versucht, diese schon nachzuspannen, habe die Lager geölt usw.).

Davon ausgehend, dass der erste Layer gut sitzt, ist die Druckqualität aber auch nach einigen hundert Stunden noch als zufriedenstellend zu bezeichnen! Oberflächen sind etwas schlechter, aber immer noch gut! Details werden sauber abgebildet usw.

(Unteren Layer furchtbar, nach oben besser werdend)

Der S1 neigt bei mir aber stark zur Underextrusion, was sich kompensieren lässt, aber dies sind manuelle Eingriffe, die ich vom Bambu Lab A1 oder H2S nicht kenne und selbst beim Creality Ender 3 V3 KE nie nötig waren.

 

Wählerischer beim Filament

Ein Punkt, der mir beim Anycubic Kobra S1 verglichen mit dem Bambu Lab A1 / H2S wie auch dem Creality Ender 3 V3 KE aufgefallen ist, ist, dass die Filamentqualität bzw. Einstellungen einen höheren Einfluss auf die Druckqualität haben.

So benutze ich in der Regel nicht die herstellereigenen Filamente, sondern Drittanbieter-Filamente, die deutlich günstiger zu bekommen sind.

Sowohl bei den Bambu Lab Modellen wie auch dem Creality Ender 3 V3 KE musste ich bei PLA und PETG im Kern nur die Temperatur anpassen (welche gerade bei Bambu Lab in den Standardprofilen etwas hoch ist) und diese laufen gut. Klar, bei Sonderfilamenten mit Holzfasern oder Marmor-Filamente macht es Sinn, den Fluss etwas hochzudrehen.

Beim Anycubic Kobra S1 hilft eine Kalibrierung beispielsweise der Flussrate usw. genau auf jedes Filament der Qualität proportional stärker als bei den anderen 3D-Druckern, die ich derzeit nutze.

 

Laut und quietschend

Eine Schwäche des Anycubic Kobra S1 ist die Lautstärke. Der Drucker ist von Anfang an recht laut. Ja, es gibt einen „Leise“-Modus, aber dieser reduziert auch die Druckgeschwindigkeit deutlich.

Der Anycubic Kobra S1 ist im Alltag deutlich lauter als der Bambu Lab H2S oder auch der Bambu Lab A1.

Leider entwickelte der S1 bei mir nach einigen hundert Druckstunden zudem einige „Zusatzgeräusche“.

So meine ich ein leichtes Klappern zu vernehmen, wo ich mir nicht zu 100 % sicher bin, woher das kommt, und der Drucker hat deutlich angefangen zu quietschen.

Letzteres konnte ich durch eine „Ölung“ zwar wieder beheben, aber meine Bambu Labs haben nach vergleichbarer Betriebszeit solch ein Quietschen nicht entwickelt.

Das Quietschen beim S1 kam auch nicht von den Lagern des Druckkopfes, sondern von den Umlenkrollen der Riemen.

Mit Wartung war zwar die zusätzliche Geräuschkulisse unter Kontrolle zu bringen, aber so ganz in den Neuzustand habe ich den Drucker nicht versetzt bekommen.

 

Was ist mit dem AMS?

Beim AMS-System des Kobra S1 bin ich etwas hin- und hergerissen. Grundsätzlich mag ich dies mehr als das Bambu Lab AMS 2 Pro!

So ist das Anycubic leiser und weniger problematisch bei fast leeren Rollen als das Bambu Lab AMS 2 Pro.

Dafür definitiv Daumen hoch!

Allerdings ist bei mir ein Slot des AMS „kaputt“. Hier wird kein Filament mehr eingezogen. Wie so oft beim S1 kann ich dies sicherlich reparieren, indem ich das AMS zerlege und schaue, ob irgendwo ein Filamentstück quer hängt, aber dies ist mal wieder ein deutlicher Wartungsaufwand, für den ich aktuell zu faul war.

Ich nutze das AMS eh eher weniger für den Multifarbendruck und mehr für den Komfort beim Einlegen der Rollen und dem schnellen Hin- und Herwechseln.

Daher würde ich auch ganz klar zu der Combo-Version des Anycubic Kobra S1 raten!

 

Fazit

Leider ist das Fazit nach einigen hundert Stunden Betriebszeit zum Anycubic Kobra S1 nicht ganz einfach!

An sich haben wir hier einen sehr fähigen 3D-Drucker, welcher qualitativ Ergebnisse liefern kann, die absolut auf dem Niveau von Bambu Lab und Co. liegen.

Aber bei mir zeigte sich dieser deutlich wartungsintensiver als der Bambu Lab A1 oder H2S oder sogar der Creality Ender 3 V3 KE. Siehe Dinge wie die quietschenden Riemenrollen, Probleme beim ersten Layer, Underextrusion usw.

Die Bambu Lab 3D-Drucker, die ich bisher nutzen durfte, waren alle „Fire and Forget“. Das ist der Anycubic Kobra S1 gerade nach einiger Betriebszeit nicht.

Der S1 braucht etwas mehr Beschäftigung mit den optimalen Einstellungen, Wartung, mehr manuelle Anpassung auf verschiedene Filamenttypen (wenn du nicht das Originalfilament nutzt) usw.

Unterm Strich würde ich den Anycubic Kobra S1 nach meinen Erfahrungen ehrlich gesagt nicht oder nur bedingt Menschen empfehlen, die einfach nur drucken wollen und sich nicht groß mit dem Drucker an sich beschäftigen wollen. Da bist du bei den Bambu Lab Modellen, selbst beim kleinen A1, besser bedient. Auch würde ich keine Druckfarm um den S1 aufbauen, da habe ich bei der Haltbarkeit zu große Zweifel.

Bist du aber bereit, etwas Zeit in die optimalen Einstellungen usw. zu investieren, dann kann der Anycubic Kobra S1 auf jeden Fall Spaß machen und Ergebnisse liefern, die auf dem Niveau deutlich teurerer Modelle liegen.

Baseus EnerGeek 145W Powerbank Test: 20000mAh mit ausziehbarem USB-C Kabel

Baseus bietet mit seiner EnerGeek eine auf den ersten Blick sehr spannende Powerbank an. Diese bietet eine Kapazität von 20.000 mAh, 145 W Ausgangsleistung, ein integriertes USB-C-Kabel und ein Display mit Leistungswerten.

Damit bietet die Baseus EnerGeek auf den ersten Blick alle Merkmale einer High-End-Powerbank.

Aber wie sieht es in der Praxis aus? Wie gut ist die EnerGeek wirklich? Kann diese konstant eine hohe Leistung liefern? Ist die Kapazität ordentlich und was ist mit der PPS-Stufe?

Finden wir dies im Test heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an Baseus für das Zur-Verfügung-Stellen der EnerGeek für diesen Test.

 

Die Baseus EnerGeek Powerbank mit 145W im Test

Die Baseus EnerGeek Powerbank setzt auf den beliebten „Säulen“-Formfaktor und misst 130 x 52 x 49 mm. Dabei bringt diese 459 g auf die Waage.

Damit ist diese durchschnittlich groß und schwer für eine Powerbank dieser Klasse bzw. für ein Modell mit integriertem Ladekabel sogar relativ leicht und kompakt.

Pluspunkte gibt es auch für die Haptik und Optik. Die Powerbank hat ein schickes zweigeteiltes Design und generell eine recht hohe Qualität.

 

Ausziehbares Kabel

Ein Highlight an der EnerGeek PPCJB-20E5 ist das integrierte und ausziehbare Ladekabel. Dieses ist an der Seite integriert und hat voll ausgezogen eine Länge von +- 60 cm.

Dabei nutzt dieses ein Auszugssystem, welches an eine Schlauchtrommel erinnert. Das Kabel kann sich also auf Wunsch automatisch einziehen.

 

Mit Display!

An der Seite der Powerbank finden wir ein kleines LC-Display. Dieses zeigt dir nicht nur den Akkustand in % an, sondern auch Informationen wie Eingangsleistung und Ausgangsleistung in Watt und die verbliebene Lade-/Entladedauer.

Ich finde dies extrem praktisch! Ja, die angezeigten Werte sind nicht zu 100 % genau (Abweichung von +- 5 %), aber dies hilft schon extrem dabei, eine gewisse Übersicht zu erhalten, wie schnell deine Geräte gerade laden oder die Powerbank selbst.

 

Anschlüsse

Neben dem integrierten USB-C-Kabel bietet die Baseus EnerGeek auch noch 2x USB-C-Ports und 1x USB-A.

  • USB-C – 100 W USB PD – 5V/3A, 9V/3A, 12V/3A, 15V/3A, 20V/5A
  • USB-A – 22,5W Super Charge und Quick Charge – 5V/3A, 9V/2A, 10V/2,25A, 11V/3A, 12V/2,5A

Alle USB-C-Ports und auch das USB-C-Kabel bieten eine Leistung von bis zu 100 W! Damit hat die Powerbank grundsätzlich genug Leistung für alle aktuellen Smartphones, Tablets und auch viele Notebooks.

Dabei können die USB-C-Ports auch genutzt werden, um die Powerbank zu laden.

Zudem haben wir auch noch einen USB-A-Port.

 

PPS

Erfreulicherweise unterstützen alle USB-C-Anschlüsse der Powerbank auch den wichtigen PPS-Standard.

  • 5 – 21 V bei bis zu 5 A

Damit bietet die Baseus EnerGeek eine perfekte PPS-Range! Besser geht’s nicht. Somit kann die Powerbank derzeit alle Smartphones von Samsung, Apple und die Google Pixel Modelle mit dem vollen Tempo laden!

Sehr gut!

 

Konstant 145 W?

Leider schafft allerdings die Baseus EnerGeek 145 W keine konstante Leistung von 145 W oder auch nur 100 W. Sogar konstant 60 W sind teils für diese Powerbank was viel.

Hier siehst du das Zusammenspiel mit dem Framework 16. Zunächst lädt das Framework 16 mit dem vollen Tempo, 89 W, was für das Framework die „Standardladegeschwindigkeit“ an einem 100-W-Ladegerät ist.

Nach +- 17 Minuten drosselt sich die Powerbank auf rund 60 W (65 W) herunter.

Nach rund 35 Minuten sehen wir eine weitere Drosselung auf 40 W (45 W).

Dies ist eine vergleichsweise harte Drosselung, weshalb ich diese Powerbank für Notebooks nur bedingt empfehlen würde.

 

Kapazität

Wie steht es aber um die Kapazität der Baseus EnerGeek? Diese soll laut Hersteller eine Kapazität von 20.000 mAh bieten.

Aber wie sieht es in der Praxis aus?

Wh mAh mAh @3,7V %
5V/2A 53.084 10303 14347 72%
9V/2A 54.572 5968 14749 74%
20V/1A 54.859 2735 14827 74%
20V/3A 58.959 2929 15935 80%

 

Im Test schwankte die Kapazität der Powerbank zwischen 14.347 mAh und 15.935 mAh. Dies ist eine Spanne von 72 % bis 80 % der Herstellerangabe.

Das fällt in die Kategorie „akzeptabel“, aber auch nicht überragend. Ich sage, ab 80 % „nutzbare Kapazität“ ist das Abschneiden gut, 72 – 80 % sind entsprechend leicht unterdurchschnittlich.

 

Laden der Powerbank

Aber wie lange dauert das Laden der Baseus EnerGeek? Erfreulicherweise kann die Powerbank mit maximal +- 100 W laden. Allerdings drosselt sich diese auch beim Laden nach einer Weile herunter.

So können wir hier gut sehen, wie sich die Baseus EnerGeek des Öfteren herunterdrosselt, dann wieder schneller lädt usw.

Unterm Strich dauerte bei mir eine vollständige Ladung rund 1:50 h. Nicht rekordverdächtig schnell, aber auch alles andere als lahm.

Dies sehen wir auch im Vergleich mit anderen 20.000-mAh-Powerbanks.

 

Ladeeffizienz

Für eine vollständige Ladung benötigt die Baseus EnerGeek 145 W Powerbank rund 77,3 Wh Energie.

Dies ergibt folgende Ladeeffizienz-Werte:

  • Im schlechtesten Fall – 69 %
  • Im besten Fall – 76 %

 

Fazit

Es gibt sehr viele positive Eigenschaften an der Baseus EnerGeek 145 W Powerbank mit 20.000 mAh.

Wir haben ein schickes Design, recht kompakte Abmessungen, das ausziehbare Kabel, das Display und auch die große PPS-Stufe!

So kann diese Powerbank alle aktuellen Smartphones von Samsung, Apple und Google schnellladen. Super! Dies unter anderem dank der hohen Leistung von bis zu 100 W und der umfangreichen PPS-Unterstützung.

Das ausziehbare Kabel möchte ich auch im Alltag als wirklich praktisch hervorheben.

Allerdings gibt es auch einen großen Kritikpunkt. So scheint die Powerbank etwas Temperatur-Probleme zu haben, weshalb sich diese bei konstanter Last herunterdrosselt und das auf bis zu 45 W herunter.

Daher kann ich am Ende die Baseus EnerGeek 145 W 20.000 mAh Powerbank für Smartphones, Tablets und auch Spielekonsolen aller Switch 2 oder Steam Deck mit gutem Gewissen empfehlen. Allerdings speziell für Notebooks gibt es bessere Modelle auf dem Markt, welche sich bei konstant hoher Belastung stabiler präsentieren.

Baseus EnerGeek Powerbank 145W Externer Akku 20000mAh mit 60cm...

Pro

  • Ausziehbares USB-C-Kabel (60 cm)
  • Informatives LC-Display mit Leistungswerten und Restlaufzeit
  • Perfekte PPS-Unterstützung (5-21V bei 5A) 
  • 100W Leistung an allen USB-C-Ports und dem integrierten Kabel
  • Kompakte Abmessungen und gute Verarbeitung für ein Modell mit integriertem Kabel
  • Schnelles Laden der Powerbank selbst (ca. 1:50h)
  • Vielseitige Anschlüsse (2x USB-C, 1x USB-A, integriertes Kabel)

❌ Kontra

  • Starke Leistungsdrosselung bei konstanter Last (89W → 60W → 45W)
  • Nicht ideal für Notebooks mit hohem Leistungsbedarf