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Das UGREEN Nexode Pro 100W mit Display und AVS im Test

UGREEN hat mit dem Nexode Pro 100 W ein neues USB C Ladegerät auf den Markt gebracht. Dieses bietet verglichen mit bereits bestehenden UGREEN Ladegeräten vor allem eine große Neuerung: das Display.

So verfügt das Nexode Pro über ein LCD Display auf der Front, welches dir Leistungswerte anzeigt.

Wollen wir uns im Test einmal anschauen, ob das Nexode Pro ein guter Deal und ein gutes Ladegerät ist!

An dieser Stelle vielen Dank an UGREEN.

 

Das UGREEN Nexode Pro 100W USB C Ladegerät im Test

Mit 75,5 x 75,5 x 35,5 mm ist das Nexode Pro für die Leistung von 100 W eher ein etwas größeres Ladegerät. Ähnliches gilt auch für das Gewicht von 324 g, was sicherlich nicht extrem ist, aber ein Mini-Ladegerät ist das Nexode Pro 100W auch nicht.

Erfreulicherweise ist aber die Verarbeitungsqualität herausragend! Das Ladegerät fasst sich sehr hochwertig und gut gemacht an. Auch das Design ist gelungen.

Gerade dieser schwarz/Silber Mix gefällt mir gut. Ich würde sagen, dies ist optisch das schönste UGREEN Ladegerät.

Bonuspunkte gibt es für den einklappbaren Stecker. Dieser macht das Ladegerät etwas angenehmer in einem Rucksack oder einer Tasche.

 

Das Display

Aber die große Besonderheit dieses Ladegeräts ist das Display. Wir haben auf der Front ein LCD-Farbdisplay. Dieses zeigt dir folgende Informationen an:

  • Ausgangsleistung in Watt insgesamt
  • Ausgangsleistung in Watt pro Port
  • USB PD Stufe (Spannung/Strom)
  • Temperatur-Status

Zwischen den einzelnen Anzeigen schaltest du mithilfe einer Taste unter dem Display durch. Grundsätzlich halte ich das Display für einen großen Mehrwert und dieses ist gelungen!

 

Anschlüsse

Da das Display auf der Front des Ladegerätes ist, sind die Anschlüsse auf die untere Fläche gerückt. Hier haben wir satte 4 USB C Ports und einen USB A Port.

  • 3x USB C – 100 W USB PD – 5V/3A, 9V/3A, 12V/3A, 15V/3A, 20V/5A
  • 1x USB C – 30 W USB PD – 5V/3A, 9V/3A, 12V/2,5A, 15V/2A, 20V/1,5A
  • USB A – 18 W Quick Charge, 22,5 W Super Charge – 5V/3A, 9V/2A, 12V/1,5A, 10V/2,25A

Die primären 3 USB C Ports bieten eine Leistung von bis zu 100 W nach dem USB PD Standard. Damit hat das Ladegerät generell genug Leistung auch für große Geräte wie Notebooks.

Hinzu kommt ein weiterer 30 W USB C Port und ein 22,5 W USB A Port.

 

Drosselung

Wir haben beim Nexode Pro eine maximale Leistung von 100 W, allerdings haben wir unter anderem auch 3x 100 W USB C Ports.

Was passiert, wenn du nun mehrere Geräte mit dem Ladegerät verbindest? Das Ladegerät drosselt sich.

Verbundene Geräte Leistungsverteilung
1 Gerät Volle Leistung je Port
2 Geräte 70 + 30 W
3 Geräte 45 + 30 + 20 W
4 Geräte 45 + 20 + 20 + 20 W

 

PPS

Natürlich unterstützt das Ladegerät auch den PPS Standard.

  • USB C 1–3 – 5 bis 21 V bei bis zu 5 A
  • USB C 4 – 5 bis 11 V bei bis zu 2,7 A

So bieten die 3 primären USB C Ports eine perfekte PPS Range von 5 bis 21 V bei bis zu 5 A!

Damit ist das Ladegerät wunderbar für Apple, Samsung, Google Pixel und viele chinesische Smartphones geeignet.

Es ist hierdurch ein starker Allrounder.

 

Mit AVS (und USB PD 3.2)

Spannenderweise bietet das UGREEN Nexode Pro auch Unterstützung für den AVS Standard.

AVS ist noch nicht relevant, könnte es aber in den nächsten Jahren werden, vor allem da Apple andeutet, dieses nutzen zu wollen.

AVS ist der „Nachfolgestandard“ von PPS.

  • AVS 9–20 V bei bis zu 5 A

Der AVS Support ist ein großer Pluspunkt für die Zukunftssicherheit!

 

Belastungstest

Ich habe mit dem UGREEN Nexode Pro einen Belastungstest durchgeführt. Hierbei habe ich das Ladegerät ca. 6 Stunden lang mit 100 W belastet. Dies mithilfe einer elektronischen Last.

Erfreulicherweise konnte dieses die 6 Stunden ohne Drosselung oder Probleme bei ca. 20 Grad Raumtemperatur durchhalten.

{„imageOfDevices“:“IMG_P_DEVICES“}

Dabei erwärmte sich das Ladegerät zwar auf bis zu 70 Grad, das ist durchaus warm, aber auch nicht „extrem“.

 

Spannungsstabilität

5-V-Stufe:

Strom Gemessen Maximal Minimal
0 A 5,109 V 5,5 V 4,75 V
1 A 5,161 V 5,5 V 4,75 V
2 A 5,217 V 5,5 V 4,75 V
3 A 5,273 V 5,5 V 4,75 V

 

9-V-Stufe:

Strom Gemessen Maximal Minimal
0 A 9,112 V 9,45 V 8,55 V
1 A 9,165 V 9,45 V 8,55 V
2 A 9,222 V 9,45 V 8,55 V
3 A 9,279 V 9,45 V 8,55 V

 

20-V-Stufe:

Strom Gemessen Maximal Minimal
0 A 20,10 V 21 V 19 V
1 A 20,16 V 21 V 19 V
2 A 20,21 V 21 V 19 V
3 A 20,27 V 21 V 19 V
4 A 20,33 V 21 V 19 V
5 A 20,38 V 21 V 19 V

 

Die Spannungsstabilität des UGREEN Nexode Pro 100W ist tadellos! Über alle drei gemessenen Spannungsstufen, 5 V, 9 V und 20 V, bleiben die Werte weit innerhalb der erlaubten Grenzwerte und zeigen dabei ein interessantes Muster: Die Spannung steigt unter Last minimal an, anstatt wie bei vielen Ladegeräten leicht abzufallen. Bei 5 V beispielsweise bewegen wir uns von 5,109 V im Leerlauf auf 5,273 V bei 3 A, nach oben hin ist aber mit dem Maximalwert von 5,5 V noch reichlich Luft. Gleiches gilt für die 9-V-Stufe (9,112 V bis 9,279 V bei einem Limit von 9,45 V) und die 20-V-Stufe, die sich selbst bei voller Last von 5 A noch sehr entspannt zwischen 20,1 V und 20,38 V bewegt, weit weg von der 21-V-Grenze. Kurz gesagt: Hier gibt es absolut nichts zu meckern.

 

Standbyverbrauch

Im Leerlauf ohne angesteckte Geräte braucht das Ladegerät ca. 0,6 W mit aktivem Display und ca. 0,2 W, wenn das Display aus ist.

Das Display geht, wenn keine Geräte angeschlossen sind, nach ca. 5 Minuten aus.

 

Effizienz des UGREEN Nexode Pro 100W

Werfen wir zum Abschluss noch einen Blick auf die Effizienz des UGREEN Nexode Pro 100W, also das Verhältnis von Energie, die in das Ladegerät geht, und die wieder herausgeht.

Diese schwankte zwischen 76,5 % und 91,7 %. Die 76,5 % werden allerdings nur bei einer sehr geringen Last erreicht, wo das Ladegerät unter anderem aufgrund seines Displays natürlich etwas ineffizienter ist. Bereits bei 10 W Last überschreiten wir die 80-%-Marke deutlich mit 84,4 %.

Im Schnitt lag die Effizienz bei 87,5 %, was ein solides Abschneiden verglichen mit anderen High End USB Ladegeräten ist.

 

Fazit

Du suchst ein hochwertiges USB-C-Ladegerät mit vielen Ports, einem praktischen Display und solider Technik unter der Haube? Dann ist das UGREEN Nexode Pro 100W eine sehr gute Wahl.

Fangen wir mit dem Positiven an: Die Verarbeitungsqualität ist hervorragend, das Design mit dem schwarz/Silber-Mix ist das schönste, das UGREEN bisher abgeliefert hat, und das LCD-Display auf der Front ist ein echter Mehrwert. Technisch gibt es ebenfalls kaum etwas zu meckern: tadellose Spannungsstabilität, eine solide Durchschnittseffizienz von 87,5 %, exzellente PPS-Unterstützung und als Sahnehäubchen sogar AVS, damit bist du auch für die nächsten Jahre gut aufgestellt.

Die Kritikpunkte sind überschaubar, aber vorhanden: Mit 75,5 x 75,5 x 35,5 mm und 324 g ist das Nexode Pro für ein 100-W-Ladegerät kein Leichtgewicht. Und ja, bei 5 Ports und einer Gesamtleistung von „nur“ 100 W wird die Drosselung bei gleichzeitiger Nutzung deutlich spürbar. Wer regelmäßig Notebook und mehrere Smartphones gleichzeitig laden will, sollte das im Hinterkopf behalten.

Angebot
UGREEN Nexode Pro 100W USB C Ladegerät, GaN Netzteil 5-Port, Smart...

Pro ✓

  • Herausragende Verarbeitungsqualität
  • Praktisches LCD-Display mit Leistungs- und Temperaturanzeige
  • Tadellose Spannungsstabilität
  • Exzellente PPS-Unterstützung (5–21 V / bis zu 5 A)
  • AVS-Support für Zukunftssicherheit
  • Einklappbarer Stecker

Kontra ✗

  • Für die Leistungsklasse eher groß und schwer
  • Bei mehreren Geräten spürbare Drosselung – 100 W für 5 Ports ist nicht üppig

Unterm Strich bleibt das UGREEN Nexode Pro 100W aber ein starkes Ladegerät, das vor allem durch sein Display und die zukunftssichere Technik punktet. Wenn du Alternativen vergleichen möchtest, schau dir auch das UGREEN 200W 8-Port GaN Ladegerät an.

Das ELECROW ESP32 5 Zoll Display Advance-Series im Test, für den Home Assistant

Vor einer Weile hatten wir uns das 7 Zoll CrowPanel ESP32 Display im Test angesehen und offen gesagt war ich hier nicht begeistert.

Dennoch möchte ich nochmal ein anderes 7 Zoll Panel ausprobieren, mit dem „ELECROW ESP32 5 Zoll Display Advance-Series“. Hierbei handelt es sich um ein 5 Zoll ESP32 Display, welches beispielsweise mit dem Home Assistant nutzbar ist.

Und genau darum geht es mir, das ELECROW ESP32 5 Zoll Display als HomeAssistant „mini-Dashboard / UI“ an meinem Nachttisch nutzen zu können.

Wollen wir einmal im Test schauen, ob das Display funktioniert und wie gut es mit ESPHome funktioniert.

 

Das ELECROW ESP32 5 Zoll Display Advance-Series im Test

Beim ELECROW ESP32 5 Zoll Display „Advance-Series“ handelt es sich um ein „nacktes“ Displaymodul mit integriertem ESP32.

Wir haben hier kein Gehäuse oder Ähnliches. Du musst dir dies selbst basteln, am einfachsten vermutlich mit einem 3D Drucker (so werde ich es auch machen).

Die Front des ELECROW wird primär vom Display bedeckt, am Rand steht allerdings etwas das hintere PCB hervor, auf welchem das Panel montiert ist.

Auf der Rückseite finden wir den ESP32 mit diversen Headern, für weitere Module.

  • I2C-Out
  • UART0-OUT
  • UART1-OUT
  • UART0-IN
  • Speaker
  • Battery

Zudem finden wir einen Steckplatz für ein weiteres Wireless Modul (zusätzlich zum internen WLAN), wie auch einen microSD Karten Slot.

Seitlich ist der USB C Port angebracht.

 

Hardware unter der Haube: ESP32-S3 mit reichlich Speicher

Herzstück des ELECROW Advance ist das moderne ESP32-S3-WROOM-1 Modul, welches mit bis zu 240 MHz taktet. Erfreulicherweise hat Elecrow hier bei der Speicherausstattung absolut nicht gespart: Das Board verfügt über üppige 8 MB PSRAM und 16 MB Flash-Speicher. Sind diese gut dimensioniert? Ja! Gerade der 8 MB große PSRAM ist hervorragend für ein Display in dieser Größenordnung. Wenn du aufwendigere Benutzeroberflächen oder Dashboards mit vielen Grafiken, Schriften und Animationen (z. B. via LVGL) rendern möchtest, geraten ältere oder günstigere Module ohne ausreichenden PSRAM bei 800×480 Pixeln extrem schnell an ihre Speichergrenzen.

Auch die 16 MB Flash-Speicher sind überaus großzügig bemessen. Sie bieten mehr als genug Platz für umfangreichen Code, hinterlegte Bilddateien und vor allem für absolut problemlose Over-The-Air (OTA) Updates via ESPHome, für die der Speicherraum meist doppelt vorhanden sein muss. Hardwareseitig bist du hier für Smart-Home-Dashboards also hervorragend aufgestellt.

 

Displayqualität

Wir haben hier ein 5 Zoll Display mit einer Auflösung von soliden 800×480 Pixeln. Dabei nutzt ELECROW bei diesem Modell ein IPS Panel!

Das Panel und dessen Qualität war beim 7 Zoll CrowPanel mein größter Kritikpunkt. Erfreulicherweise gibt es hier aber nichts zu bemängeln.

Die Blickwinkel sind gut, Farben klar und allgemein ist das Display sauber. Die Hintergrundbeleuchtung ist gleichmäßig und das Backlightbleed „akzeptabel“.

In dieser Preisklasse ist hier alles soweit völlig in Ordnung.

 

Schlecht dimmbar…

Leider hat die 1.1 Version des „ELECROW ESP32 5 Zoll Display Advance-Series“ einen großen Nachteil, diese ist nur in 5 Stufen (bzw. 6 Stufen mit aus) dimmbar.

Damit ist das Display leider für meinen ursprünglichen Einsatzzweck auf dem Nachttisch nicht geeignet, da es nicht genug dimmbar ist. Selbst auf der niedrigsten Stufe ist es noch vergleichsweise hell.

Mit Version 1.2 scheint dieses Problem vom Hersteller behoben worden zu sein, aber diese ist im Handel schwer zu finden.

 

Surren…

Ein weiteres Problem mit der Hintergrundbeleuchtung ist das Surren. Dimmst du diese, surrt das Display leicht.

In meinem Büro und Wohnzimmer ist das mir 0 aufgefallen. Allerdings im Schlafzimmer konnte ich dieses ganz leicht wahrnehmen.

Bei 100% und 0% Backlight haben wir kein Surren, bei allen Stufen dazwischen minimal. Im Alltag kaum hörbar störend, außer du nutzt es in einem absolut ruhigen Raum, wie dem Schlafzimmer.

 

Problemlos mit ESPHome

Ich habe das ELECROW ESP32 5 Zoll Display mit ESPHome und einer Verknüpfung mit dem Home Assistant genutzt.

Erfreulicherweise konnte ich hier keine Probleme beobachten! Alles funktioniert soweit tadellos, es gibt keine Bugs, die mir aufgefallen sind, und auch der Touchscreen funktioniert gut.

Hier hast du einen „Beispielcode“, der bei mir funktioniert hatte –> ELECROW ESP32 5 Zoll Display Advance-Series

Das ist natürlich nur ein Basic Code, den du noch anpassen musst. Mein Tipp, gehe mit der Modellnummer und eventuell dem Beispielcode zu der KI deiner Wahl und lasse dir das eine schöne UI generieren. Mit ein paar Versuchen + ein bisschen in die richtige Richtung lenken funktioniert das für ESPHome ganz gut.

 

Stromverbrauch

Der Stromverbrauch des ELECROW ESP32 5 Zoll schwankt je nach Last und Displayhelligkeit.

Hier allerdings ein paar Basis-Werte, an denen du dich orientieren kannst.

  • 100% Helligkeit – ca. 1,9 W
  • 50% Helligkeit – ca. 1,6 W
  • Minimale Helligkeit – 0,99 W
  • Backlight aus – 0,75 W

Fazit: Starke Hardware, aber mit Schlafzimmer-Verbot

Das ELECROW ESP32 5 Zoll Display der „Advance-Series“* hat mich deutlich positiver überrascht als sein 7-Zoll-Geschwisterchen. ELECROW liefert hier ein grundsolides Bastler-Display ab, das vor allem unter der Haube punktet. Die Kombination aus dem performanten ESP32-S3, satten 8 MB PSRAM und 16 MB Flash-Speicher bietet eine hervorragende und zukunftssichere Grundlage für flüssige, aufwendigere ESPHome-Dashboards.

Auch das IPS-Panel ist für diese Preisklasse wirklich gelungen: Die Blickwinkel sind stabil, die Farben ansehnlich und die Auflösung von 800×480 Pixeln auf 5 Zoll völlig ausreichend. Die Integration in Home Assistant via ESPHome funktionierte im Test absolut reibungslos.

Ist es also das perfekte Smart-Home-Display? Leider nein.

Mein ursprünglicher Plan, das Display als Mini-Dashboard im Schlafzimmer zu nutzen, scheitert an der verbauten Hintergrundbeleuchtung der Version 1.1. Die grobe 5-Stufen-Dimmung lässt das Display selbst auf niedrigster Stufe zu hell erstrahlen. Hinzu kommt das leichte, aber in ruhigen Räumen wahrnehmbare Surren beim Dimmen.

Wer das Display jedoch für den Flur, das Büro oder das Wohnzimmer plant und sich ohnehin ein eigenes Gehäuse drucken möchte, bekommt hier für sein Geld eine richtig starke und bastelfreundliche Hardware. Achte beim Kauf aber nach Möglichkeit darauf, die neuere Version 1.2 zu erwischen, bei der die Dimm-Problematik laut Hersteller behoben sein soll.

EarFun Clip 2 im Test: Offene und extrem Bequeme Ohrhörer!

Musik beim Sport ist etwas Schönes. Allerdings ist es dort oft nervig und auch gefährlich, wie abgeschottet du hier mit regulären In-Ear-Ohrhörern bist.

Gerade Laufen oder Radfahren mit normalen In-Ears kann gefährlich sein. Daher bringen nun immer mehr Hersteller „offene“ Ohrhörer auf den Markt.

Vor kurzem hatten wir uns hier bereits die Shokz Openrun Pro 2 im Test angesehen. Mit rund 200€ sind diese allerdings auch ein vergleichsweise teurer Spaß!

Willst du nicht so viel Geld in die Hand nehmen? Dann sind vielleicht die EarFun Clip 2 das Richtige für dich. Diese kosten rund 80€ und sollen ebenfalls mit einem offenen Klang punkten.

Dies macht allerdings EarFun etwas anders als Shokz.

Wollen wir uns im Test einmal ansehen, wie gut die EarFun Clip 2 auch im Vergleich zu den Shokz Openrun Pro 2 sind.

An dieser Stelle vielen Dank an EarFun für das Zur-Verfügung-Stellen der Clip 2 für diesen Test.

 

Die EarFun Clip 2 im Test

Das Design der EarFun Clip 2 ist auf den ersten Blick etwas ungewöhnlich. Denn anders als die Shokz Openrun Pro 2 mit ihrem Nacken-Bügel verzichtet EarFun hier komplett auf einen solchen. Stattdessen setzt EarFun auf ein sogenanntes Clip-On-Design, und der Name ist hier wirklich Programm.

Jeder der beiden Ohrhörer besteht im Wesentlichen aus zwei Teilen: einer kleinen runden Lautsprecher-Einheit, die in deine Ohrmuschel eingehängt wird, und einem C-förmigen Bügel, der sogenannten „C-Bridge“, der sich dabei um die Ohrmuschel schmiegt und die Einheit an ihrem Platz hält. Die Clip 2 sitzen hierdurch ohne irgendetwas in deinen Gehörgang einzuführen, ohne Bügel im Nacken und ohne Over-Ear-Konstruktion. Sie hängen einfach an deiner Ohrmuschel, fast wie ein Ohrring, der auch Musik spielt.

Das klingt auf dem Papier vielleicht etwas fragil oder wackelig, ist es in der Praxis aber nicht. EarFun gibt an, den Bügel über 20.000 Biegetests unterzogen zu haben. Die Verarbeitung macht für den Preis von rund 80€ einen sehr ordentlichen Eindruck. Das Kunststoffgehäuse der Ohrhörer ist matt-schwarz gehalten.

Mit gerade einmal 5,5 Gramm pro Ohrhörer sind die Clip 2 dabei ausgesprochen leicht. Dazu kommen noch IP55-Schutz gegen Wasser und Schweiß, sodass du hier auch bei Regen oder intensivem Training keine Sorgen haben musst.

Die Ladebox der Ohrhörer ist wiederum extrem schlicht und einfach. Diese besteht aus einem „normalen“ mattschwarzen Kunststoff.

Die Ohrhörer sollen mit einer Ladung rund 11 Stunden durchhalten (rechne in der Praxis mit 8–10). Die Ladebox kann sie unterwegs ca. 3x nachladen.

 

Hervorragender Tragekomfort

Das Highlight an den Clip 2 ist der Tragekomfort.

Diese werden, wie es der Name schon sagt, an dein Ohr „geklippt“. Das Ganze erinnert mich fast etwas an ein Piercing, von der Art, wie diese in deinen Ohren sitzen.

So ungewöhnlich das Ganze aussieht, so gut ist aber der Tragekomfort in der Praxis!

Das sind die bequemsten Ohrhörer, die ich jemals hatte! Diese übertreffen hier die Apple AirPods Pro 2 und auch die Shokz Openrun Pro 2. Die Clip 2 sind fast nicht zu spüren!

Ich bin hier wirklich beeindruckt! Dabei sitzen sie aber auch erfreulich fest und sicher. Joggen usw. ist problemlos möglich.

Kurzum, Tragekomfort 10/10!

 

Umfangreiche App

Die Clip 2 werden auch von der EarFun App unterstützt. Diese ist sehr umfangreich und bietet neben EQ-Einstellungen für die Klanganpassung auch z. B. Multipunktverbindung, einen Game-Modus usw.

Die EarFun App ist ein Mehrwert.

 

Ein offener Klang

Die EarFun Clip 2 sind komplett offene Ohrhörer. Es gibt hier praktisch keinerlei Versiegelung deiner Ohren.

Du hörst mit den Clip 2 ± genauso gut wie ohne Ohrhörer. Dein Gehör wird nicht gedämpft oder anders blockiert. Ja, die Openrun Pro 2 sitzen noch etwas offener und freier, aber in der Praxis ist der Unterschied minimal bis praktisch nicht vorhanden.

Hierdurch bekommst du deine Umgebung völlig natürlich mit, hörst Vögel, Menschen und auch z. B. das Hupen von Autos.

Selbst wenn du leise bis mittellaut Musik hörst, bekommst du deine Umgebung fast zu 100 % weiter mit.

Allerdings hat dieses Design auch Nachteile. Die Versiegelung deiner Ohren, wie es normale In-Ears machen, bringt klangliche Vorteile mit sich. Musik klingt im Allgemeinen direkter und druckvoller.

So gilt auch hier: Rein aus Sicht des Klangs sind normale In-Ears besser! Du darfst hier nicht die gleiche Art des Klangs erwarten. Du bekommst auch von EarFun für weniger Geld reguläre In-Ears, die besser klingen, dafür hast du aber nicht den offenen Sitz.

 

Der Klang

Aber wie klingen nun die Clip 2? Wenn wir das, was ich zuvor geschrieben habe, im Hinterkopf behalten, würde ich sagen: gut!

Diese liefern einen klaren und sauberen Klang. Die Höhen sind brillant, leicht und luftig. Auch Stimmen klingen im Allgemeinen sehr natürlich, wozu sicherlich auch der offene Aufbau beiträgt.

Der Bass ist in den Standard-Einstellungen gut. Dieser ist knackig und „rund“. Allerdings hörst du hier am stärksten den Unterschied zu regulären In-Ear-Ohrhörern. So ist der Bass weniger direkt und druckvoll.

Auch die Openrun Pro 2 brachten minimal mehr „Punch“ im Bass. Dennoch würde ich den Bass der Clip 2 als gut bezeichnen.

Sollte er dir dennoch zu wenig sein, kannst du hier aber über den EQ in der App etwas nachhelfen, das andere etwas ist aber halt bauartbedingt.

Klanglich entsprechen die Clip 2 eher zwei kleinen Lautsprechern, die du auf den Schultern mit dir herumträgst.

Du hast eine sehr leichte und offene Soundstage und nicht diesen direkten, harten Klang von normalen In-Ears.

 

Fazit

Du machst gerne Sport, liebst Musik dabei, willst aber nicht auf das Hören deiner Umgebung verzichten? Dann sind die EarFun Clip 2 genau das Richtige für dich!

EarFun hat mit den Clip 2 einen wirklich überzeugenden offenen Ohrhörer für rund 80€ auf den Markt gebracht. Das ungewöhnliche Clip-On-Design ist dabei nicht nur Marketing, sondern sorgt in der Praxis für den besten Tragekomfort, den ich bisher bei einem Ohrhörer erlebt habe. Fast nicht zu spüren, dabei aber sicher sitzend!

Klanglich musst du dir natürlich im Klaren sein, was ein offener Ohrhörer per Design leisten kann und was nicht. Einen druckvollen, direkten Bass wie bei normalen In-Ears bekommst du hier nicht. Dafür profitierst du von einem luftigen, natürlichen Klang und behältst deine Umgebung vollständig im Ohr, was beim Sport schlicht sicherer ist.

Im direkten Vergleich zu den Shokz Openrun Pro 2 schlagen sich die Clip 2 dabei erstaunlich gut. Klanglich liegen sie nah beieinander (die Shokz sind leicht besser), im Tragekomfort ziehen die Clip 2 sogar vorbei, und das für weniger als die Hälfte des Preises.

Kurzum: Die EarFun Clip 2 sind eine klare Empfehlung für alle Sport-Enthusiasten, die einen offenen Ohrhörer suchen, ohne tief in die Tasche greifen zu wollen.

EarFun Clip 2
Positiv
Herausragender Tragekomfort – bequemster Ohrhörer im Test
Sicherer Halt beim Sport (IP55, Joggen problemlos möglich)
Offenes Design für volle Umgebungswahrnehmung
Gute, umfangreiche App mit EQ und Game-Modus
Faire 80€ – deutlich günstiger als die Konkurrenz von Shokz
Negativ
Bass weniger druckvoll verglichen mit normalen In-Ears (bauartbedingt)
Klang insgesamt nicht mit regulären In-Ears vergleichbar
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Anker 165 W Powerbank vs. UGREEN Nexode Pro: Welche 25.000-mAh-Powerbank ist besser?

Mit der Anker Zolo Power Bank (A1695) und der UGREEN Nexode Pro (PB728) stehen sich aktuell zwei der spannendsten High-End-Powerbanks am Markt direkt gegenüber. Beide bieten 25.000 mAh, beide haben zwei integrierte USB-C-Ladekabel, beide setzen auf ein großes Display und beide spielen leistungsmäßig in der Oberliga.

Auf den ersten Blick sind sich die zwei Powerbanks erstaunlich ähnlich. Aber wenn du genauer hinsiehst, finden sich doch ein paar interessante Unterschiede. Wollen wir uns die beiden Modelle einmal direkt gegenüberstellen!

 

Anker Zolo A1695 vs. UGREEN Nexode Pro PB728 – die technischen Daten im Überblick

Bevor wir in die Details gehen, hier die wichtigsten Werte aus meinen Tests in einer Tabelle. So kannst du direkt sehen, wo die Unterschiede liegen:

 

Eigenschaft Anker A1695 Zolo (165 W) UGREEN PB728 Nexode Pro (200 W)
Kapazitaet (Hersteller) 25.000 mAh / 90 Wh 25.000 mAh
Gemessene Kapazitaet 20.065 mAh / 74,24 Wh (80 %) 20.546 mAh / 76,02 Wh (82 %)
Maximale Leistung 165 W (100 + 65 W) 200 W
Abmessungen 158 x 54 x 49 mm 157 x 54 x 52 mm
Gewicht 591 g 631 g
USB-C-Ports / Kabel 1x USB-C + 2x integriertes USB-C-Kabel (alle 100 W) 1x USB-C + 2x integriertes USB-C-Kabel (alle 100 W)
USB-A 33 W (QC 3.0, UFCS, FCP, SCP) 18 W QC / 22,5 W Super Charge
PPS-Range 4,5 – 21 V bei bis zu 5 A 3,6 – 21 V bei bis zu 5 A
Xiaomi 90 W Nein Ja
Konstante 100 W Drosselt ab ca. 25 % Restladung Drosselt ab ca. 29 % Restladung
Ladedauer 1:57 h 2:01 h
Display Ja Ja

 

Abmessungen und Gewicht

Beide Powerbanks setzen auf eine „Säulen-Form“ und sind ungefähr gleich groß. Die Anker A1695 misst 158 × 54 × 49 mm und wiegt 591 g. Die UGREEN PB728 ist mit 157 × 54 × 52 mm fast deckungsgleich, bringt mit 631 g aber rund 40 g mehr auf die Waage.

In der Praxis macht das kaum einen Unterschied. Beide Powerbanks sind keine Leichtgewichte, was bei 25.000 mAh und integrierten Ladekabeln aber auch nicht zu erwarten ist. Wenn du auf jedes Gramm achtest, hat die Anker A1695 hier einen kleinen Vorteil. Spürbar ist der Unterschied im Alltag aber nicht.

Qualitativ machen beide einen sehr guten Eindruck. Die UGREEN setzt auf ein etwas „premiumiges“ Design, während die Anker mit ihrer abgerundeten, verspielten Form aus der Masse heraussticht.

 

Anschlüsse

Bei den Anschlüssen sind die beiden Powerbanks fast identisch ausgestattet:

  • 1× USB-C-Port
  • 1× USB-A-Port
  • 2× integriertes USB-C-Kabel (eines ausziehbar, eines als Trageschlaufe)

Alle USB-C-Ports und integrierten Kabel liefern bei beiden Powerbanks bis zu 100 W über den USB Power Delivery Standard. Damit kannst du sowohl Smartphones als auch größere Geräte wie Notebooks mit voller Geschwindigkeit laden.

Den einzigen wirklichen Unterschied gibt es beim USB-A-Port:

  • Anker A1695: bis zu 33 W über Quick Charge 3.0, UFCS, FCP und SCP
  • UGREEN PB728: 18 W Quick Charge oder 22,5 W Super Charge

Hier hat die Anker also klar die Nase vorn. 33 W am USB-A sind ein nettes Plus, vor allem für ältere Smartphones oder Geräte ohne USB-C. Auch die UFCS-Unterstützung ist ein Bonus, den UGREEN nicht bietet.

In der Praxis nutzen die meisten von euch aber sowieso primär die USB-C-Anschlüsse. Und da nehmen sich die zwei Powerbanks nichts.

 

Konstante Leistung 

Auf dem Papier sind 165 W bzw. 200 W beeindruckend. Aber wie sieht das in der Praxis aus? Können die beiden Powerbanks ihre Leistung auch wirklich konstant abgeben?

Die kurze Antwort: Nein, aber das ist mittlerweile Standard.

Die Anker A1695 drosselt sich bei einer Last von 100 W bei einer Restladung von etwa 25 % auf rund 65 W herunter. Die UGREEN PB728 drosselt bei etwa 29 % Restladung.

Praktisch heißt das: Beide Powerbanks können nicht einmal konstant 100 W liefern, von den vollen 165 W bzw. 200 W gar nicht erst zu reden. Schade, aber leider mittlerweile ein typisches Bild bei High-Power-Powerbanks.

 

PPS-Support

PPS (Programmable Power Supply) ist heute Pflicht, wenn du Samsung-Smartphones mit dem vollen Tempo laden möchtest. Und hier liefern beide Powerbanks erfreulicherweise eine wirklich gute PPS-Range:

  • Anker A1695: 4,5 – 21 V bei bis zu 5 A
  • UGREEN PB728: 3,6 – 21 V bei bis zu 5 A

Damit haben beide Powerbanks eine quasi perfekte PPS-Range. Sowohl die Anker als auch die UGREEN können alle aktuellen Samsung-Smartphones mit dem vollen 45-W-Tempo laden. Auch Google-Pixel-Modelle, die teilweise bis 21 V wollen, werden von beiden Powerbanks korrekt bedient.

Die UGREEN startet ihre PPS-Range mit 3,6 V einen Tick niedriger als die Anker (4,5 V). Praktisch ist das aber egal, die niedrigen Spannungen unter 4,5 V werden von Smartphones in dieser Form nicht angefordert. Beide Powerbanks sind in Sachen PPS auf einem Top-Niveau.

Wenn du nicht weißt, was PPS überhaupt ist und warum das wichtig ist: Ein normales USB-PD-Ladegerät bietet deinem Smartphone feste Spannungsstufen (5 V, 9 V, 15 V, 20 V) an. PPS erlaubt es dem Smartphone, innerhalb eines Bereichs frei eine Spannung zu wählen. Manche Smartphones brauchen das, um ihr volles Ladetempo zu erreichen, ein Samsung S24 Ultra lädt z. B. an einem normalen USB-PD-Ladegerät nur mit ~25 W, an einem PPS-Ladegerät mit 45 W.

 

Xiaomi 90 W – ein UGREEN-Bonus

Hier hat die UGREEN PB728 einen kleinen, aber feinen Vorteil: Sie unterstützt zusätzlich das proprietäre Xiaomi-90-W-Schnellladen.

Die Anker A1695 bietet diesen Standard nicht.

Wenn du ein modernes Xiaomi-Smartphone hast, das mit 90 W (oder mehr) laden kann, ist die UGREEN damit klar die bessere Wahl. Du bekommst dein Smartphone deutlich schneller voll als mit einer Powerbank ohne diesen Standard.

Hast du kein Xiaomi-Gerät, dann ist dieser Punkt für dich natürlich irrelevant.

 

Wie hoch ist die echte Kapazität?

Beide Powerbanks haben offiziell eine Kapazität von 25.000 mAh. Wie immer ist das aber die Zellkapazität – und nicht das, was am USB-Ausgang ankommt. Ich messe die Kapazität bei meinen Tests mit einer elektronischen Last bei verschiedenen Spannungen und Strömen.

Und genau hier zeigt sich ein kleiner Unterschied:

  • Anker A1695: 20.065 mAh bzw. 74,24 Wh im Schnitt → ca. 80 % der Herstellerangabe
  • UGREEN PB728: 20.546 mAh bzw. 76,02 Wh im Schnitt → ca. 82 % der Herstellerangabe

Die UGREEN bietet also ein kleines bisschen mehr nutzbare Kapazität als die Anker. Der Unterschied ist mit rund 480 mAh bzw. 1,8 Wh nicht riesig, im Alltag wirst du das kaum merken. Aber er ist messbar und auf dem Papier hat hier die UGREEN die Nase vorn.

82 % der Herstellerangabe sind ein guter Wert für eine Powerbank. 80 % sind okay, aber eher am unteren Ende dessen, was ich von einer Powerbank dieser Klasse erwarten würde.

 

Ladedauer

Beide Powerbanks können laut Hersteller mit bis zu 100 W über USB-C geladen werden. Auch hier können beide das Versprechen nicht ganz halten und drosseln sich relativ schnell auf ein niedrigeres Tempo herunter.

Im Test brauchten die zwei Powerbanks fast exakt gleich lange, um vollständig zu laden:

  • Anker A1695: 1:57 h
  • UGREEN PB728: 2:01 h

4 Minuten Unterschied – das ist im Alltag wirklich egal. Beide Powerbanks sind hier vergleichbar, wobei die Anker minimal flotter ist. Wirklich überragend sind beide Werte aber nicht. Andere Modelle wie die Anker Prime oder Anker 737 laden hier ein gutes Stück schneller.

 

Fazit

Du suchst nach einer Powerbank zwischen Anker Zolo A1695 und UGREEN Nexode Pro PB728? Dann muss ich dir gleich eines vorwegnehmen: Beide Powerbanks sind sich verdammt ähnlich!

Beide bieten:

  • 25.000 mAh Kapazität
  • Zwei integrierte USB-C-Ladekabel (ausziehbar + Trageschlaufe)
  • Drei USB-C-Anschlüsse mit jeweils 100 W
  • Ein großes, sehr informatives Display
  • Eine ähnliche gemessene Kapazität (80 % vs. 82 % der Herstellerangabe)
  • Eine fast identische Ladedauer (1:57 h vs. 2:01 h)
  • Ähnliche Drosselung bei konstanter 100-W-Last

Wenn du die beiden Powerbanks blind miteinander tauschen würdest, würdest du den Unterschied im Alltag wahrscheinlich gar nicht merken.

Wann zur Anker A1695?

Die Anker Zolo A1695 hat ihre Stärken vor allem beim Gewicht und Größe, wie auch de theoretisch leistungsstärkerem USB A Port.

Greif zur Anker A1695, wenn du den USB-A-Port mit höherer Leistung nutzen willst oder wenn dir das Design der Anker einfach besser gefällt.

Wann zur UGREEN Nexode Pro PB728?

Die UGREEN PB728 punktet mit dem Xiaomi-90-W-Support und einer minimal höheren gemessenen Kapazität (82 % statt 80 %).

Greif zur UGREEN PB728, wenn du ein Xiaomi-Smartphone hast und das proprietäre Schnellladen nutzen willst, oder wenn dir das Design der UGREEN einfach besser gefällt.

 

Unterm Strich

In den Punkten, in denen sich beide Powerbanks unterscheiden, gibt es keinen klaren Gesamtsieger. Beide haben ihre kleinen Vor- und Nachteile, aber im Großen und Ganzen bekommst du eine sehr ähnliche Powerbank.

Bei einem so engen Rennen entscheidet daher meistens der Preis: Welche der beiden ist gerade günstiger? Greif zu der Powerbank, die dir aktuell den besseren Deal bietet, falsch machen kannst du mit beiden nichts.

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Shokz Openrun Pro 2 im Test: Open-Ear-Ohrhörer für Sportler

Shokz bietet mit den Openrun Pro 2 Bluetooth-Ohrhörer an, welche speziell für Sportler und Läufer designt sind.

So nutzen diese vor allem ein Open-Ear-Design. Hierdurch kannst du sie beim Sport tragen, Musik hören, aber dennoch auch etwas von der Umgebung mitbekommen.

Dies ist sowohl beim Laufen wie auch Radfahren ein großes Plus an Sicherheit.

Hierfür nutzt Shokz ein recht aufwendiges „Hybrid“-Design mit einer Mischung aus herkömmlichen Ohrhörer-Treibern und Knochenschall-Komponenten.

Dies soll die Klangqualität massiv verbessern, welche bei offenen Ohrhörern durchaus ein Problem ist.

Wollen wir uns im Test einmal ansehen, wie gut oder schlecht die Shokz Openrun Pro 2 wirklich sind und vor allem wie sie klingen!

An dieser Stelle vielen Dank an Shokz für das Zur-Verfügung-Stellen der Openrun Pro 2.

 

Die Openrun Pro 2 von Shokz im Test

Was das Design der Shokz Openrun Pro 2 angeht, hat Shokz hier wirklich gute Arbeit geleistet. Die Ohrhörer setzen auf ein schlankes, sportliches Erscheinungsbild ohne unnötigen Schnickschnack, und trotz des recht aufwendigen Aufbaus wirken diese angenehm leicht und nicht klobig.

Aber schauen wir uns erst einmal an, wie die Openrun Pro 2 überhaupt aufgebaut sind, denn das ist etwas ungewöhnlich. Anders als klassische In-Ears oder Over-Ear-Kopfhörer bestehen diese aus einem Bügel, der hinter deinem Kopf, also im Nacken, verläuft und die beiden Hörer-Einheiten miteinander verbindet. Dieser Bügel ist aus einer Nickel-Titan-Legierung gefertigt und mit weichem Silikon ummantelt. Das macht ihn gleichzeitig flexibel, leicht und robust. Von diesem Bügel aus verlaufen die Ohrbügel nach vorne, sodass die eigentlichen Treiber-Einheiten direkt vor deinen Ohren, auf dem Wangenknochen, zu sitzen kommen, ohne dabei in den Gehörgang einzudringen. Deine Ohren bleiben also komplett frei.

Genau hier steckt auch die Daseinsberechtigung dieser Ohrhörer: Shokz kombiniert in den Treiber-Einheiten klassische Knochenschall-Technologie mit zusätzlichen Luft-Treibern, die den Schall direkt vor dem Gehörgang abstrahlen. Ein hybrides Konzept, das die typischen Klang-Schwächen reiner Knochenschall-Kopfhörer ausgleichen soll.

Die Verarbeitungsqualität ist dabei durchweg solide. Alles fühlt sich robust und langlebig an, die Materialien machen einen hochwertigen Eindruck. Gerade für den Outdoor- und Sporteinsatz ist das natürlich wichtig.

Die Openrun Pro 2 sind zudem nach IP55 gegen Wasser und Staub geschützt, du musst also keine Angst vor Regen oder intensivem Schweiß haben.

Geladen werden diese über einen USB-C-Port, welcher durch eine Klappe geschützt wird. Die Akkulaufzeit liegt bei 12 Stunden, vernünftig, aber auch nicht überragend.

 

Tragekomfort

Ein sehr wichtiger Punkt bei den Openrun Pro 2 ist der Tragekomfort. Und ja, hier bekommen diese die volle Punktzahl.

Die Ohrhörer sitzen dank des Bügels sehr sicher auf/an deinen Ohren. Ein Verlieren dieser ist praktisch unmöglich.

Dabei sitzen diese angenehm locker und luftig. Also ja, Laufen oder Radfahren mit diesen ist zu 100 % möglich, ohne dass sie stören.

 

Die Shokz App

Shokz bietet für seine Ohrhörer auch eine App an. Diese erlaubt dir eine Klanganpassung über diverse Presets, wie auch einen EQ.

Zudem lassen sich so auch Firmware-Updates einspielen.

 

Ein offener Klang

Beim Klang der Shokz Openrun Pro 2 müssen wir etwas „Erwartungsmanagement“ betreiben. Erwartest du hier einen „überragenden Klang“, dann muss ich dich etwas enttäuschen.

Wir haben hier offene Ohrhörer und entsprechend mit Limitierungen zu kämpfen. Neutral betrachtet ist der Klang von offenen Ohrhörern einfach immer „schlechter“ oder anders als von normalen In-Ears mit Silikon-Aufsätzen.

Das gilt auch für die Shokz Openrun Pro 2.

Zunächst das Positive: Wie beworben sind die Openrun Pro 2 komplett offen. Hast du die Ohrhörer auf und keine Musik an, gibt es keine Einschränkung deiner Hörfähigkeit. Es gibt keine Dämpfung oder Ähnliches. Du kannst ganz normal und natürlich hören und mit anderen reden.

Allerdings, selbst wenn du Musik an hast, bleibt dieser offene Klang weiter bestehen.

Musik mit den Openrun Pro 2 klingt so, als hättest du einfach zwei Lautsprecher auf den Schultern. Mit leiser Musik ist z. B. eine Konversation beispielsweise komplett natürlich möglich.

Ebenso bekommst du bei leiser bis mittel-lauter Musik die Umgebung, Verkehr usw. komplett mit.

 

Klang der Shokz Openrun Pro 2

Aber was bedeutet das für den Klang? Auf seiner Webseite beschreibt Shokz den Klang unter anderem mit den Worten „Konzertklang“, und ich denke, das ist tatsächlich recht treffend.

So klingen die Openrun Pro 2 nicht so direkt und druckvoll wie normale In-Ears. Die Ohrhörer klingen eher, als würdest du Musik via Lautsprecher hören.

Weniger direkt, aber deutlich offener und luftiger.

Für diese Art des offenen Klangs klingen die Openrun Pro 2 durchaus sehr gut! Wir haben absolut tadellose Höhen. Diese sind klar, sauber und brillant, aber nicht zu scharf oder stechend.

Der Bass wiederum ist erstaunlich satt, etwas, womit sich Knochenschall-Kopfhörer normalerweise extrem schwer tun.

Allerdings muss ich auch direkt wieder dazusagen, dass der Bass deutlich weniger druckvoll und direkt ist als bei In-Ears.

Wir gehen hier ganz klar Kompromisse im Austausch für das offene Design ein. Wären dies meine Lieblings-Ohrhörer für die Couch und den totalen Musikgenuss? Nein! Allerdings Outdoor sehe ich den Charme ganz klar.

Du hast eine ordentliche Musikqualität, bekommst aber deine Umgebung voll mit.

Als würdest du Musik über bessere Smartphone-Lautsprecher oder einen Bluetooth-Lautsprecher in der Öffentlichkeit hören, ohne dass du andere damit extrem belästigst.

 

Fazit

Du bist viel draußen unterwegs, läufst regelmäßig oder fährst Rad und suchst Ohrhörer, mit denen du Musik hören kannst, ohne dabei die Ohren vor der Umgebung zu verschließen? Dann sind die Shokz Openrun Pro 2 genau das Richtige für dich!

Das hybride Konzept aus Knochenschall und Luft-Treibern funktioniert gut. Der Klang ist offen, luftig und für diese Art von Ohrhörer überraschend vollwertig, vor allem der Bass überrascht positiv. Klar, mit klassischen In-Ears kann er sich nicht messen. Suchst du den maximalen Klang und „Bassdruck“, bist du hier falsch. Aber das bekommen auch andere offene Ohrhörer nicht besser hin.

Was wirklich überzeugt: Der Tragekomfort ist ausgezeichnet, der Sitz bombensicher, und dank IP55 musst du dir beim Schwitzen oder Regen keine Gedanken machen.

Für den Einsatz auf dem Sofa würde ich persönlich zu anderen Ohrhörern greifen, dafür sind die Openrun Pro 2 schlicht nicht gemacht. Aber als Sport-Begleiter mit echtem Sicherheitsplus durch das offene Design sind sie eine klare Empfehlung.

Shokz Openrun Pro 2
Positiv
Offenes Design für volle Situationswahrnehmung
Sehr guter Tragekomfort, sitzt bombensicher
Gute Klangqualität für offene Ohrhörer
IP55-Schutz gegen Wasser und Schweiß
USB-C-Ladeanschluss
App mit EQ und Firmware-Updates
Negativ
12 Stunden Akkulaufzeit nur solide, nicht überragend
Klanglich Abstriche gegenüber klassischen In-Ears
84

QNAP TS-264 im Test, 2-Bay-NAS mit x86-CPU, NVMe und PCIe-Slot

QNAP bietet mit dem TS-264 ein 2-Bay NAS der gehobenen Einsteigerklasse an. Dieses setzt auf eine Intel CPU, 2,5 Gbit LAN, aufrüstbaren Arbeitsspeicher und sogar einen PCIe Slot!

Liest sich im ersten Moment doch sehr gut. Ist auch besser so, denn mit rund 500€ ist dieses auch kein absolutes Schnäppchen. Zumal wir hier den vergleichsweise alten Intel Celeron N5095 als Prozessor haben.

Der Intel Celeron N5095 hat zwar weiterhin genug Power für ein NAS und ist vielen ARM Prozessoren in dieser Klasse überlegen, High End schreit dieser aber auch nicht.

Kann das QNAP TS-264 dennoch im Test überzeugen? Finden wir es heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an QNAP für das zur Verfügung Stellen dieses NAS.

 

Das QNAP TS-264 im Test

Bei dem QNAP TS-264 handelt es sich um ein recht klassisches 2 Bay NAS. Dieses setzt auf ein schwarzes Gehäuse mit Hochglanz-Elementen wie auch ein paar Gold-Verzierungen.

Unter der Hochglanz-Abdeckung auf der Front verbergen sich die beiden Festplatten-Slots. Diese erlauben das Verbauen von 2x 3,5 Zoll oder 2,5 Zoll Laufwerken.

Ebenfalls finden wir auf der Front diverse Status-LEDs, den Einschalter und einen USB 3.0 Port. Dieser kann für externe Speicherlaufwerke genutzt werden oder für eine „Backup“ Funktionalität.

Das Netzteil ist beim QNAP TS-264 nicht intern, sondern es liegt ein externes bei.

 

Anschlüsse des TS-264

Das QNAP TS-264 verfügt über folgende externe Anschlüsse:

  • 2x USB 3.1 Gen 2 10 Gbit
  • 2x USB 2.0
  • 1x HDMI 2.1
  • 2x RJ45 2,5 GBit LAN
  • 1x DC Eingang

Das ist eine gute Ausstattung für ein Einsteiger/Mittelklasse NAS! Auch im Jahr 2026 gibt es hier nichts zu bemängeln.

 

NVME SSDs und PCIe

Neben den beiden 3,5/2,5 Zoll Laufwerken kannst du im Inneren des TS-264 auch noch 2x M.2 NVME SSDs verbauen.

Das QNAP TS-264 fasst also genaugenommen bis zu 4 Laufwerke.

Zudem haben wir noch intern einen PCIe 3.0 x2 Slot, den du für eine PCIe zu NVME SSD oder LAN Karte nutzen kannst.

 

Speichererweiterung möglich

Von Haus aus wird das QNAP TS-264 mit ausreichenden 8 GB RAM geliefert. Mehr RAM kann allerdings bei einem NAS immer Sinn machen, selbst wenn du nicht planst Docker oder Virtualisierung zu nutzen.

Warum? RAM wird als zusätzlicher Cache genutzt.

Erfreulicherweise besitzt das QNAP TS-264 zwei DDR4 SO-DIMM Slots. Das Erweitern des Speichers auf offiziell 16 GB ist also möglich.

 

Die Software des TS-264

QNAP setzt beim TS-264 natürlich auf seine QTS Software, welche so +- bei allen aktuellen QNAP NAS-Systemen zum Einsatz kommt.

QTS ist ein Betriebssystem, das auf Linux basiert und komplett über eine WebUI gesteuert wird. Wir haben hier aber keine „08/15“ WebUI wie du sie vielleicht von einem Router kennst, sondern fast eher eine Art Remote-Desktop in deinem Webbrowser.

Bei der ersten Verbindung wirst du aufgefordert, das System einzurichten, wobei du ein Benutzerkonto erstellen musst. Das NAS lädt automatisch die aktuelle Version von QTS herunter. Nach Abschluss dieses Vorgangs kannst du dich in QTS einloggen und wirst von einem Desktop begrüßt.

Wir haben hier auch wirklich einen „richtigen“ Desktop mit verschiedenen Apps/Programmen, einem Fenster-Manager, Datei-Manager usw. So kannst du hier auch Multitasking bei der Steuerung des NAS bzw. bei den Anwendungen auf diesem betreiben.

Die wichtigsten Apps wären:

  • Systemsteuerung: Hier findest du alle Einstellungen wie Benutzer, freigegebene Ordner, Dienste, Software-Updates, usw.
  • File Station: Dies ist der lokale Dateibrowser.
  • Speicher & Snapshots: Hier kannst du die installierten Festplatten/SSDs sehen, sie einem Pool hinzufügen, ein RAID erstellen, usw.
  • App Center: Wie der Name schon sagt, ist das App Center der App Store des QTS Systems.

Nach der ersten Basis-Einrichtung solltest du in die „Speicher & Snapshots“ Anwendung gehen.

QTS zählt gemeinsam mit Synologys Betriebssystem zu den beiden besten NAS-Betriebssystemen. Gerade was den Umfang und die Benutzerfreundlichkeit angeht, sind beide Betriebssysteme hervorragend und auch Ugreen, Terramaster oder ASUSTOR voraus.

Allerdings ist QTS im direkten Vergleich etwas „professioneller“ wirkend. So scheint sich QTS etwas mehr an erweiterte Nutzer zu richten.

Dies sehen wir gerade bei der Speicherkonfiguration. So kannst du hier Thin Volume, Thick Volume, Static Volume, SSD Over-Provisioning, usw. einrichten, was es bei anderen Systemen so nicht gibt.

Ein klarer Vorteil des TS-264 gegenüber vielen Konkurrenten ist die Intel Celeron N5105/N5095 CPU, eine vollwertige x86-Architektur. Das bedeutet für dich: maximale Kompatibilität mit Docker-Images und Anwendungen, ohne dass du dich um ARM-Einschränkungen Gedanken machen musst.

Das Erstellen von freigegebenen Ordnern und Benutzeraccounts ist wiederum sehr einfach und übersichtlich.

Zusätzlich gibt es im App Center zahlreiche Erweiterungen. So hat QNAP einen der umfangreichsten NAS App Stores. Wir haben hier einige etwas nischigere Apps, aber auch viele, die qualitativ sehr hochwertig sind und einen großen Mehrwert darstellen.

Sprechen wir kurz über ein paar spannende Apps.

 

QuMagie

QuMagie ist eine Art Google Foto Alternative. So besteht QuMagie aus einer WebUI und einer Smartphone App.

Diese sortiert deine Bilder in einer optisch schönen Timeline, wie auch auf Wunsch nach Alben, Ordnern usw.

In der Smartphone App besteht zudem die Möglichkeit für einen Auto-Upload von gemachten Bildern.

Als weitere Besonderheit bietet QuMagie sogar eine KI-Erkennung des Bildinhalts. Diese funktioniert zugegeben nicht so gut wie bei Google Foto, aber kann durchaus helfen, Bilder zu sortieren, ähnliche Bilder zu finden, Gesichter zu erkennen usw. Dank der x86-CPU des TS-264 läuft die KI-Analyse dabei spürbar flüssiger als auf ARM-basierten NAS-Systemen.

 

Container Station

Die Container Station ist eine App, welche dir das einfache Virtualisieren von Betriebssystemen und vor allem Containern wie von Docker erlaubt.

Und hier spielt das TS-264 einen echten Trumpf aus: Die Intel Celeron CPU mit x86-Architektur bedeutet, dass du so gut wie jeden Docker-Container nutzen kannst – ganz ohne Kompatibilitätsprobleme, die auf ARM-NAS-Systemen gelegentlich auftreten. Home Assistant, Plex, Pi-hole, Nextcloud – alles kein Problem.

Die Benutzeroberfläche und der Funktionsumfang der Container Station sind hervorragend! Hier ist klar ersichtlich, dass QNAP einiges an Arbeit in diese App gesteckt hat.

 

HBS 3

HBS 3 erlaubt eine einfache und unkomplizierte Sicherung der Daten auf dem NAS in die Cloud oder auf ein anderes NAS-System. Hierbei werden Cloud-Dienste wie Google Drive, Dropbox, HiDrive, usw. unterstützt.

Daten lassen sich dabei auch „on the Fly“ verschlüsseln, so dass diese nicht offen in den Speicherdiensten liegen.

Ebenfalls ist hierüber eine Synchronisation zu diversen Cloud-Speicher-Diensten möglich.

 

Weitere spannende Apps aus dem QNAP App Center

  • Plex Media Server – Verwandle dein TS-264 in einen vollwertigen Medienserver. Dank der Intel-CPU mit Quick Sync unterstützt das TS-264 Hardware-beschleunigtes Transcoding, was Plex besonders flüssig macht.
  • Surveillance Station – Professionelle IP-Kamera-Verwaltung direkt auf dem NAS. Ideal für ein kleines Heimüberwachungssystem mit Aufzeichnung, Bewegungserkennung und Fernzugriff.
  • Qsirch – Eine leistungsstarke Volltextsuche für alle Dateien auf deinem NAS. Durchsucht PDFs, Office-Dokumente, E-Mails und mehr, quasi eine Google-Suche für dein NAS.
  • myQNAPcloud Link – Ermöglicht sicheren Fernzugriff auf dein NAS von überall, ohne komplizierte Router-Konfiguration oder Port-Weiterleitungen.
  • Qfiling – Automatische Dateiorganisation mit Regeln und Filtern. Ideal, wenn du Ordnung in deinen Ordnern halten willst, ohne selbst Hand anlegen zu müssen.
  • QVPN Service – Betreibe deinen eigenen VPN-Server direkt auf dem NAS. So hast du von unterwegs sicheren Zugriff auf dein Heimnetzwerk, ganz ohne monatliche Abo-Kosten.
  • Virtualization Station – Dank der x86-CPU kannst du auf dem TS-264 sogar vollständige virtuelle Maschinen laufen lassen, z. B. Windows oder Linux, eine Funktion, die ARM-NAS-Systemen komplett fehlt. (hier musst du aber die Limitierungen des N5095 bedenken!)

Der Intel Celeron N5095

Der schwierigste Punkt am TS-264 ist der Prozessor, der Intel Celeron N5095.

  • Intel Celeron N5095
  • 10 nm
  • 4 Kerne
  • 15 W TDP
  • Bis zu 2,9 GHz
  • Intel® UHD Graphics
  • 2021 veröffentlicht

Bei dem Intel Celeron N5095 handelt es sich um den Vorgänger des Intel N100. Entsprechend ist dieser auch recht energiesparsam, aber sogar noch ein Stück langsamer als der Intel N100.

Allerdings ist auch klar zu sagen, dass der Celeron N5095 für ein NAS mit 2,5 GBit LAN ausreichend ist, um nicht von der CPU limitiert zu werden.

Praktisch haben wir sogar noch genug Spielraum für einige kleinere Docker Anwendungen, etwa PiHole, vielleicht den Home Assistant usw.

Kurzum, ja in der Praxis ist der N5095 ausreichend, aber halt auch nicht großzügig im Jahr 2026.

Vorteil des Intel Celeron N5095 gegenüber dem Intel N100, wir haben 2x RAM Slots, was die Speichererweiterung günstiger macht.

 

Leistung / Datenraten

Aber wie sieht es nun in der Praxis aus? Schafft der Intel Celeron N5095 und somit das QNAP TS-264 die vollen 2,5 GBit?

Dies habe ich mit einer M.2 SSD getestet, um sicherzustellen, dass das Laufwerk nicht der Flaschenhals ist.

Ja! CrystalDiskMark bescheinigt dem NAS unter optimalen Bedingungen 296 MB/s lesend und 296 MB/s schreibend, perfekt!

Unter Windows kommen wir praktisch auf sehr stabile 282/283 MB/s lesend/schreibend, ebenfalls ein hervorragendes Abschneiden.

Aber was, wenn wir das Laufwerk verschlüsseln? Reduziert die Verschlüsselung die Datenrate?

Die Antwort ist nicht nennenswert. Auch mit Verschlüsselung schafft das QNAP TS-264 sehr stabile Datenraten von praktisch um die 280 MB/s, was für eine 2,5 GBit Verbindung ziemlich perfekt ist.

Der N5095 ist also im NAS Betrieb kein Flaschenhals.

Wo wir eher die Limitierungen des N5095 merken, ist in Anwendungen wie z.B. QuMagie. Hier dauert die KI Erkennung und auch das Erstellen von Miniaturansichten relativ lange. Ob das jetzt in der Praxis ein Drama ist, lasse ich mal dahingestellt, da dies einfach im Hintergrund durchläuft.

 

Mit 10 Gbit LAN?

Für einen kleinen Test habe ich im QNAP TS-264 eine 10 Gbit LAN Karte verbaut. Welche Geschwindigkeiten schaffen wir hier mit einer NVME SSD? Wichtig! Die NVME SSDs werden in dem NAS mit PCIe 3.0 x1 angebunden. PCIe 3.0 x1 = theoretisch maximal 970 MB/s.

Die M.2 Slots könnten also theoretisch ein Flaschenhals sein.

Praktisch konnte ich via 10 Gbit LAN 820-830 MB/s erreichen! Es ist also gut möglich, dass hier der M.2 Slot der Flaschenhals ist.

Das sind beachtliche Werte und zeigen, dass der N5095 durchaus zu +- 10 Gbit Geschwindigkeiten in der Lage ist.

Aber erneut, was ist mit der Verschlüsselung?

Und hier sehen wir nun einen Unterschied! Lesend kommen wir auch mit Verschlüsselung auf +- 830 MB/s. Schreibend sinkt allerdings die Datenrate auf rund 320 MB/s. Hier scheint dann doch der N5095 etwas zu limitieren. Dennoch ein starkes Abschneiden!

 

Stromverbrauch

Der Stromverbrauch eines NAS-Systems schwankt sehr stark, je nachdem, was du für Laufwerke nutzt.

Eine HDD kann durchaus bis zu 10 W Stromverbrauch haben, 2x HDDs dann entsprechend bis zu 20 W. Das ist ein gutes Stück mehr als das NAS selbst braucht.

Um den „reinen“ Verbrauch des QNAP TS-264 zu messen, habe ich nur eine NVME SSD verbaut. Diese brauchen im Leerlauf unter 1 W.

Was braucht nun das NAS?

Im Normalbetrieb braucht das QNAP TS-264 ca. 13–14 W. Mit ein paar laufenden Anwendungen haben wir noch 1-2 W mehr.

Wie gesagt, mit HDDs kannst du hier je nach Last mit 3-10 W mehr pro Stück rechnen.

 

Fazit

Das QNAP TS-264 ist ein sehr solides 2-Bay-NAS der gehobenen Einsteigerklasse, das gerade durch seine x86-Architektur und die starke Erweiterbarkeit punktet. Mit rund 500€ ist es allerdings auch kein Schnäppchen, gerade wenn man bedenkt, dass hier mit dem Intel Celeron N5095 ein mittlerweile in die Jahre gekommener Prozessor zum Einsatz kommt.

Aber lass dich davon nicht zu sehr abschrecken! In der Praxis ist der N5095 für ein 2,5-Gbit-NAS absolut ausreichend. Mit stabilen ~280 MB/s lesend und schreibend wird die 2,5-Gbit-Leitung nahezu perfekt ausgereizt, und das auch mit aktivierter Verschlüsselung. Selbst mit einer nachgerüsteten 10-Gbit-LAN-Karte schafft das TS-264 noch beachtliche 820–830 MB/s.

Der eigentliche Trumpf des TS-264 ist aber die x86-Architektur. Während ARM-NAS-Systeme bei Docker-Containern hier und da Kompatibilitätsprobleme haben, kannst du auf dem TS-264 quasi alles laufen lassen, was es so gibt. Home Assistant, Plex mit Hardware-Transcoding via Quick Sync, Pi-hole, Nextcloud, kein Problem. Auch vollwertige virtuelle Maschinen sind möglich, wenn du die Limitierungen des N5095 im Hinterkopf behältst.

Dazu kommt mit QTS eines der beiden besten NAS-Betriebssysteme am Markt. Im Vergleich zu Synologys DSM wirkt QTS einen Tick „professioneller“ und richtet sich etwas mehr an erweiterte Nutzer. Das App Center ist hervorragend bestückt, und Apps wie die Container Station oder QuMagie sind richtig stark.

Ein weiterer dicker Pluspunkt: Die Erweiterbarkeit! 2x DDR4 SO-DIMM-Slots (offiziell bis 16 GB), 2x M.2 NVMe-Slots zusätzlich zu den beiden 3,5-Zoll-Bays und ein PCIe-Slot. Hier bekommst du deutlich mehr Flexibilität als bei vielen Konkurrenten.

Wo merkst du den N5095? Vor allem bei rechenintensiven Aufgaben wie der KI-Bilderkennung in QuMagie oder dem Erstellen von Miniaturansichten. In der Praxis meist kein Drama, da sowas im Hintergrund läuft, aber „flott“ ist anders.

Unterm Strich ist das QNAP TS-264 eine Empfehlung, wenn du ein erweiterbares 2-Bay-NAS mit x86-CPU, exzellenter Software und maximaler Docker-Kompatibilität suchst. Die 500€ sind eine stolze Summe, dafür bekommst du aber ein NAS, das du auf Wunsch mit mehr RAM, NVMe-Caching und sogar 10-Gbit-LAN aufrüsten kannst, eine Flexibilität, die in dieser Klasse selten ist.

Wenn dir die x86-Kompatibilität und Erweiterbarkeit egal sind und du primär Cloud-Speicher mit Foto-App suchst, schau dir auch mal das UGREEN NASync DH4300 Plus oder ein vergleichbares ARM-Modell an. Wenn du aber Wert auf Zukunftssicherheit, Docker-Vielfalt und ein starkes Ökosystem legst, ist das TS-264 die richtige Wahl.

QNAP TS-264
Positiv
x86-Architektur (Intel Celeron N5095)
Sehr gute Datenraten (~280 MB/s) und schöpft 2,5 Gbit voll aus
Auch mit Verschlüsselung kaum Performance-Einbußen
2x M.2 NVMe-Slots zusätzlich zu den 2x 3,5-Zoll-Bays
PCIe-Slot zur Erweiterung (z. B. 10-Gbit-LAN)
2x SO-DIMM-Slots, RAM auf 16 GB erweiterbar
QTS ist eines der besten NAS-Betriebssysteme am Markt
Umfangreicher App Store
Gute Anschlussausstattung (2x 2,5 Gbit LAN, USB 3.1 Gen 2, HDMI 2.1)
Negativ
N5095 ist 2026 nicht mehr ganz frisch
Mit ~500€ kein Schnäppchen
84

UGREEN Nexode Pro PB728 200 W im Test, eine 25.000 mAh Powerbank mit zwei integrierten Kabeln

UGREEN bietet mit der PB728 eine neue High-End-Powerbank unter seinem Nexode Pro Branding an. Diese bietet 25.000 mAh, bis zu 200 W Leistung und verfügt zudem über ein Display, welches dir Leistungswerte anzeigt.

Letzteres ist bei UGREEN noch etwas recht neues.

Wollen wir uns daher einmal die UGREEN Nexode Pro Power Bank, 25.000 mAh 200 W näher im Test ansehen!

An dieser Stelle vielen Dank an UGREEN für das zur Verfügung stellen der PB728 für diesen Test.

 

Die UGREEN Nexode Pro Power Bank im Test

Die UGREEN PB728 ist eine vergleichsweise große Powerbank, selbst im Anbetracht der starken technischen Daten.

So misst diese 157 x 54 x 52 mm und bringt 631 g auf die Waage.

Ein Grund könnten hier die integrierten Ladekabel sein. So haben wir ein Ladekabel, welches eine Doppelfunktion als Handschlaufe hat, und ein weiteres Ladekabel, das ausziehbar ist.

In der Powerbank ist ein ca. 68 cm langes Ladekabel versteckt, welches über einen guten Einzugsmechanismus verfügt. Ich finde dieses Kabel sehr praktisch und halte es für einen großen Pluspunkt im Alltag.

Allerdings trägt dieses Kabel natürlich ein Stück auf.

Qualitativ macht die Powerbank einen sehr guten Eindruck! Auch das Design gefällt mir sehr gut. Die Nexode Pro ist eine Premium-Powerbank.

 

Display

Eins der Highlights der Nexode Pro Powerbank ist das Display auf der Front. Wir haben hier ein vergleichsweise großes und schönes Farbdisplay.

Dieses liefert dir folgende Informationen:

  • Akkustand in %
  • Ausgangsleistung in Watt
  • Eingangsleistung in Watt
  • Leistung pro Port in Watt
  • Spannung pro Port in Volt
  • Strom pro Port in Ampere
  • Ladezyklen
  • Akkuzustand

Damit ist das Display durchaus als umfangreich und auch als hilfreich zu bezeichnen. Sehr gut!

 

Anschlüsse

Neben den beiden integrierten USB-C-Kabeln verfügt die Powerbank auch noch über einen weiteren USB-C-Port und einen USB-A-Port.

  • USB-C – 100 W USB PD – 5V/3A, 9V/3A, 12V/3A, 15V/3A, 20V/5A
  • USB-A – 18 W QC und 22,5 W Super Charge – 5V/3A, 9V/2A, 12V/1,5A, 10V/2,25A

Alle USB-C-Anschlüsse der Powerbank haben grundsätzlich die gleiche Leistung von bis zu 100 W. Etwas schade, dass wir hier keine 140-W-Ports haben, aber in der Praxis vermutlich für die meisten Nutzer nicht dramatisch.

100 W ist natürlich mehr als genug für Smartphones, aber halt auch für große Geräte wie Notebooks usw. ausreichend.

 

PPS-Support

Alle USB-C-Anschlüsse der Powerbank bringen auch einen PPS-Support mit.

  • PPS 3,6 – 21 V bei bis zu 5 A

Das ist eine perfekte PPS Range! Besser gehts nicht! Somit ist die Powerbank aber ideal für Samsung, Google, Apple und viele weitere chinesische Smartphones.

(Vielen Dank an Jan für den Hinweis so einem Fehler in meiner ersten Version des Tests).

 

Xiaomi 90 W

Spannenderweise unterstützt die UGREEN Nexode Pro auch das proprietäre Xiaomi 90 W Schnellladen.

Damit ist die Powerbank auch für Xiaomi Smartphones sehr gut geeignet.

 

Konstant 100 W?

Kann die UGREEN Nexode Pro 200 W oder auch nur 100 W bereitstellen? Leider nein!

Bei einer Restladung von 29 % bei konstanter 100 W Last drosselte sich die Powerbank bei mir im Test herunter.

Nicht optimal, aber leider auch nicht völlig unerwartet oder anormal.

Z.B. der direkte Konkurrent, die Anker 25.000 mAh 165 W, kann auch nicht konstant 100 W liefern und drosselte sich bei 25 % herunter.

Die Nexode Pro 200 W 25.000 mAh Powerbank und die Anker 25.000 mAh 165 W Powerbank sind hier also sehr ähnlich.

 

Wie hoch ist die Kapazität?

Laut UGREEN bietet die Powerbank eine Kapazität von 25.000 mAh. Diese Angabe habe ich mithilfe einer elektronischen Last überprüft. Folgendes konnte ich messen:

Wh mAh mAh @3,7V %
5V/1A 73,592 14376 19890 80 %
9V/1A 76,617 8467 20707 83 %
9V/3A 80,455 8896 21745 87 %
20V/3A 79,606 3985 21515 86 %
20V/5A 69,826 3511 18872 75 %
Im Schnitt 76,0192 20546 82 %

 

Im Schnitt konnte die Powerbank bei mir eine Kapazität von 20.546 mAh bzw. 76 Wh erreichen. Dies entspricht soliden 82 % der Herstellerangabe.

82 % der Herstellerangabe ist ein guter Wert für eine Powerbank. Mehr Infos, warum das so ist, findest du hier -> https://techtest.org/warum-haben-powerbanks-weniger-kapazitaet-als-draufsteht/

Das ist auch etwas mehr Kapazität, als ich bei der Anker Power Bank 25.000 mAh, 165 W messen konnte. Diese kam auf 20.065 mAh bzw. 74,24 Wh im Schnitt.

 

Laden

Grundsätzlich kann die Nexode Pro mit bis zu 100 W laden.

Allerdings kann diese nicht dauerhaft mit 100 W laden und drosselt sich recht schnell herunter.

Eine vollständige Ladung dauert 2:01 h.

2:01 h ist „OK“, aber auch nicht überragend. Vergleichen wir dies mit der Anker Power Bank 25.000 mAh, sehen wir, dass diese auf ein sehr ähnliches Ergebnis kommt.

So brauchte die Anker Powerbank 1:57 h.

 

Fazit

Mit der UGREEN Nexode Pro PB728 200 W bekommst du eine solide High-End-Powerbank, welche aber auch nicht perfekt ist.

So sind 200 W maximale Leistung beeindruckend, aber konstante 100 W liefert sie eben auch nicht.  Und ja, mit 631 g ist die Powerbank auch kein Leichtgewicht.

 

Allerdings sehe ich genau das gleiche „Phänomen“ auch bei der direkten Konkurrenz, der Anker Power Bank 25.000 mAh 165 W. Diese ist von den Eckdaten her sehr ähnlich.

Wo die UGREEN Nexode Pro im Alltag aber deutlich punktet, sind die zwei integrierten Ladekabel! Das ausziehbare USB-C-Kabel und die USB-C-Handschlaufe machen die Powerbank wirklich praktisch. Du brauchst im Alltag oft kein zusätzliches Ladekabel mehr mitzunehmen, was den Größen- und Gewichtsnachteil aus meiner Sicht mehr als ausgleicht. Pluspunkte gibt es auch für den perfekten PPS Support, was sie ideal für Apple, Samsung und Google Pixel Smartphones macht.

Angebot
UGREEN Nexode Pro Power Bank 25000mAh 200W mit 2 Integrierten USB-C...

Pro ✓

  • Zwei integrierte Ladekabel (ausziehbar + Handschlaufe) – riesiger Alltagsvorteil
  • Großes, sehr informatives Farbdisplay
  • Bis zu 200 W Gesamtleistung, alle USB-C-Ports mit 100 W
  • Solide gemessene Kapazität (20.546 mAh / 76 Wh, 82 % der Herstellerangabe)
  • Perfekter PPS Support
  • Xiaomi 90 W Schnellladen unterstützt
  • Premium-Verarbeitung und schickes Design
  • Umfangreiche Anschlussvielfalt (2x integriertes Kabel + 1x USB-C + 1x USB-A)

Kontra ✗

  • Vergleichsweise groß und schwer (157 x 54 x 52 mm, 631 g)
  • Drosselt bei konstanter 100 W Last ab ca. 29 % Restladung

Auch das große Farbdisplay mit seinen umfangreichen Infos (Watt pro Port, Akkuzustand, Ladezyklen usw.) ist ein klares Plus, ebenso wie die solide gemessene Kapazität von 82 % der Herstellerangabe und der Xiaomi-90-W-Support.

Kurzum: Suchst du eine moderne 25.000 mAh Premium-Powerbank, die du dank integrierter Kabel auch wirklich „einfach so“ einsteckst, dann schau dir die UGREEN Nexode Pro PB728 200 W auf jeden Fall an!

UGREEN Maxidok 17-in-1 im Test: Das beste Thunderbolt-Dock – aber für wen?

UGREEN hat als einer der ersten Hersteller Thunderbolt-5-Docks auf den Markt gebracht. Das Flaggschiff im Line-up dieser Docks ist das „UGREEN Maxidok 17-in-1“.

Wie es sich fast für Thunderbolt-Docks gehört, sind auch diese Modelle sehr preisintensiv! So verlangt UGREEN schlanke 499€ für das Dock – so viel wie einige Mini-PCs kosten.

Kann dieser Preis gerechtfertigt sein? Finden wir es im Test heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an UGREEN für das zur Verfügung stellen des Docks für diesen Test.

 

Das UGREEN Maxidok 17-in-1 Thunderbolt 5 Dock im Test

Auf den ersten Blick könntest du das Maxidok 17-in-1 für einen Mini-PC halten. So misst das Dock 66 × 66 × 26,5 mm – also wirklich typische Maße für einen Mini-PC à la Intel NUC.

Was allerdings Haptik und Optik angeht, liegt das Dock weit über einem 08/15-Mini-PC. So hat dieses einen wirklich gelungenen Aluminium-Look in einem schönen Grau mit kupferfarbenen Akzenten.

Das Dock wirkt sehr hochwertig und stabil gemacht! Wir merken hier schon den gehobenen Preis.

 

Anschlüsse des UGREEN Maxidok 17-in-1 Thunderbolt 5 Dock

Sicherlich das Wichtigste und Spannendste an dem Dock sind die Anschlüsse.

Front:

  • 3x USB-C 3.2 Gen 2, 10 Gbit/s
  • 1x 3,5-mm-Kopfhörer-/Headset-Anschluss
  • 1x microSD
  • 1x SD-Kartenslot

Rückseite:

  • 3x USB-A 3.2 Gen 2, 10 Gbit/s
  • 2x USB-C Thunderbolt-5-Ausgänge
  • 1x USB-C Thunderbolt-5-Eingang
  • 1x DisplayPort mit 8K-Unterstützung
  • 1x LAN 2,5 Gbit/s
  • 1x 3,5-mm-Kopfhörer-Ausgang
  • 1x 3,5-mm-Mikrofon-Eingang

Eine interessante und beeindruckende Ausstattung an Anschlüssen! Wir haben zunächst einige schnelle USB-Ports. So haben alle USB-Ports des Docks mindestens 10 Gbit/s Geschwindigkeit.

Wir haben sogar neben 6x 10-Gbit/s-Ports auch 2x Thunderbolt-5-Ausgänge zum weiteren Verketten von Geräten.

 

240-W-Netzteil

Das Maxidok 17-in-1 hat ein 240-W-Netzteil mit im Lieferumfang. Allerdings kann es Notebooks mit maximal 140 W laden.

Die restlichen 100 W dienen der Versorgung des Docks selbst bzw. der Versorgung angeschlossener USB-Geräte.

Und das ist wichtig! Viele günstige Docks haben oftmals sehr knapp dimensionierte Netzteile mit im Lieferumfang, welche versagen, wenn du zu viele USB-Geräte anschließt oder noch versuchst, Geräte an dem Dock zu laden.

Für das Laden von Smartphone und Co. besitzt das Dock auf der Front zwei USB-C-Ports mit bis zu 60 W nach USB Power Delivery.

Du kannst hier also problemlos parallel dein Notebook, Smartphone und Tablet anschließen und laden.

Die 60-W-USB-C-Ports bieten 5V/3A, 9V/3A, 15V/3A und 20V/3A. Leider wird von diesen Ports kein PPS unterstützt, was aber z. B. im Apple-Ökosystem nicht stört.

 

Monitore anschließen: Thunderbolt 5 macht den Unterschied

Das Maxidok 17-in-1 bietet dir insgesamt drei Videoausgänge: zwei Thunderbolt-5-Downstream-Ports sowie einen dedizierten DisplayPort-2.1-Ausgang. Was du damit konkret machen kannst, hängt stark davon ab, was dein Notebook mitbringt.

Mit Thunderbolt 5 nutzt du das volle Potenzial des Docks aus. Mit der Kombination aus DisplayPort und Thunderbolt 5 kannst du drei externe 4K-Monitore mit jeweils 144 Hz betreiben oder alternativ zwei 8K-Displays mit je 60 Hz. Reduzierst du auf dual 4K, erreichen die Monitore sogar 240 Hz.

Mit Thunderbolt 4 oder USB4 sieht die Sache etwas schlechter aus. Hier bist du auf zwei 4K-Displays mit maximal 60 Hz beschränkt. Manche USB4-Laptops unterstützen dabei möglicherweise sogar nur einen einzigen Monitor.

Mac-Nutzer sollten zusätzlich auf den verbauten Chip achten. M4-MacBooks unterstützen zwei externe Displays mit bis zu 6K@60 Hz, während M1-, M2- und M3-MacBooks mit Thunderbolt 3 maximal ein externes Display mit 4K@60 Hz betreiben können.

 

2,5-Gbit/s-LAN

Der LAN-Port des Maxidok 17-in-1 bietet eine Geschwindigkeit von bis zu 2,5 Gbit/s. Hierfür nutzt der Port intern einen Realtek-Chip, welcher intern via USB angebunden ist. Funktional in Ordnung, aber grundsätzlich die einfachste Lösung, solch einen 2,5-Gbit/s-LAN-Port umzusetzen.

 

Solide Audioqualität

Wie auch der LAN-Port nutzen auch die Audioausgänge einen Realtek-Chipsatz. Auch dieser ist intern via USB angebunden.

Auf der Ausgangsseite bietet der Chipsatz bis zu 24 Bit und 192 kHz, beim Mikrofon-Eingang bis zu 24 Bit/96 kHz. Das ist nicht übel!

In der Praxis ist die Audioqualität an den Anschlüssen auch mit größeren Headsets „ordentlich“, aber auch nicht „außergewöhnlich“. Wir sind hier auf dem Niveau einer guten integrierten Audio-Lösung.

 

Kartenleser UHS-II

Auf der Front des Docks befindet sich ein SD- und microSD-Kartenleser. Erfreulicherweise unterstützt der SD-Kartenleser auch die UHS-II-Geschwindigkeit.

Wir sind also nicht auf 90 MB/s limitiert, sondern Datenraten im Bereich von 200 MB/s und mehr sind je nach Speicherkarte möglich.

 

Interne SSD

Im Inneren des Maxidok findet sich ein NVMe-SSD-Slot. Dieser ermöglicht die Speichererweiterung deines Notebooks. Aber welche Geschwindigkeiten können wir hier erwarten?

Ich habe das Dock leider nur an USB4- und Thunderbolt-4-Notebooks testen können. Hier erreichte die SSD folgende Geschwindigkeiten:

Unter Windows erreichte die SSD maximal 3.279 MB/s lesend und 996 MB/s schreibend. Unter macOS (USB4) waren es 2.831 MB/s lesend und 786 MB/s schreibend.

Die Lesewerte sind soweit passend und plausibel. Je nach System rund 3.000 MB/s ist völlig in Ordnung, auch wenn von Thunderbolt 4 / USB4 theoretisch noch mehr drin wäre.

Die Schreibwerte wirkten bei mir mit 996 MB/s bzw. 786 MB/s etwas niedrig. Dies kann ich mir nicht ganz erklären. Allerdings scheinen die Datenraten beim Schreiben allgemein etwas niedriger zu sein, wie auch Computerbase in seinem Test schrieb – dort wurde von 2.000 MB/s berichtet. In der Praxis sind das aber taugliche Datenraten.

 

Kein Thunderbolt 3?

Auf der UGREEN-Website steht folgendes: „Dieses Produkt ist nicht mit Windows-Laptops mit Thunderbolt-3-Anschlüssen kompatibel, jedoch mit Thunderbolt-5-, Thunderbolt-4- und USB4-Laptops.“

Interessant – das Maxidok soll nicht mit Thunderbolt-3-Geräten kompatibel sein? Das ist etwas, was ich nicht bestätigen kann. So funktionierte das Dock an folgenden Geräten:

  • Intel NUC 11 Performance Kit (Thunderbolt 3)
  • Dell XPS 13 9370 (Thunderbolt 3)

Ich kann natürlich nicht garantieren, dass alle Funktionen zu 100 % an allen Thunderbolt-3-Geräten funktionieren, aber bei mir funktionierte das Dock augenscheinlich ohne Probleme an diesen Geräten, trotz Thunderbolt 3.

 

Stromverbrauch

Der Stromverbrauch des Docks hängt natürlich davon ab, was du damit machst – lädst du ein Notebook über das Dock? Hast du viele Geräte angeschlossen? Usw.

Im Normalbetrieb, wenn das Dock dein Notebook NICHT lädt, sondern einfach als reines Dock arbeitet, zieht dieses ca. 8 W aus der Steckdose. Sicherlich nicht nichts, aber auch nicht extrem viel für ein Thunderbolt-Dock.

 

Fazit: Ein starkes Dock – für den richtigen Nutzer

Das UGREEN Maxidok 17-in-1 ist ohne Frage ein beeindruckendes Stück Hardware. Die Verarbeitung ist erstklassig, die Anschlussausstattung üppig, und technisch gesehen bekommst du hier eines der ersten und vollwertigsten Thunderbolt-5-Docks auf dem Markt.

Aber kommen wir zur entscheidenden Frage: Lohnen sich die 499€?

Ehrlich gesagt: Der Preis ist hoch. Sehr hoch sogar. Aber das ist leider die Realität bei neuer Schnittstellentechnik – wer zu den Ersten gehören will, zahlt dafür eben einen Aufpreis. Thunderbolt-5-Docks sind noch ein junger Markt, und das spiegelt sich im Preis wider, zumal Thunderbolt-Docks allgemein recht teuer sind.

Ob sich das Dock für dich lohnt, hängt am Ende vor allem von einer Frage ab: Welche Monitore willst du nutzen?

Hast du ein Thunderbolt-5-Notebook und planst, mit zwei 8K-Displays oder drei 4K-Monitoren zu arbeiten, dann ist das Maxidok 17-in-1 seine 499€ wert – du bekommst hier schlicht das Beste, was aktuell verfügbar ist. Der integrierte SSD-Slot, der UHS-II-Kartenleser und das üppige 240-W-Netzteil machen das Paket zusätzlich rund.

Nutzt du hingegen „nur“ Full-HD- oder 4K-Monitore mit 60 Hz und hast kein Thunderbolt-5-Notebook, dann tut es auch ein Thunderbolt-4-Dock.

Kurzum: Das UGREEN Maxidok 17-in-1 ist ein exzellentes Dock für Power-User, die das volle Potenzial von Thunderbolt 5 ausschöpfen wollen oder maximal zukunftssicher sein wollen.

tka AA-Akkus mit USB-C-Port im Test – halten sie ihre Versprechen?

Der Händler Pearl bietet mit den tka ZX-3652-675 Lithium-basierte AA-Akkus an. Diese bieten laut Hersteller nicht nur eine Kapazität von 3000 mWh, sondern lassen sich auch über einen integrierten USB-C-Port laden.

Das ist spannend! Denn gerade wenn du nicht so viele Akkus benötigst, ist das Laden über einen USB-C-Port ohne zusätzliches Spezialladegerät doch sehr komfortabel.

Es gibt im Handel mehrere solcher AA-Akkus mit integriertem USB-C-Port. Allerdings ließen die Modelle, die ich bisher in den Fingern hatte, doch etwas zu wünschen übrig, gerade bei der Kapazität.

Wie steht es hier um die tka AA Lithium-Akkus mit 3000 mWh? Bieten diese wirklich 3000 mWh? Finden wir das im Test heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an Pearl für das Zur-Verfügung-Stellen der Akkus für diesen Test.

 

tka AA Lithium-Akkus mit 3000 mWh und USB-C im Test

Grundsätzlich setzen die tka Akkus natürlich auf das AA-Batterien-Format. Entsprechend ist der Formfaktor 201evorgegeben201c und an diesen halten sich die Batterien auch.

Entsprechend kannst du sie in jedem Gerät einsetzen, das AA-Batterien akzeptiert.

Das Design der Akkus könnte allerdings noch etwas verbessert werden. An sich ist dieses natürlich 201eegal201c, aber die Akkus wirken weniger hochwertig als viele Konkurrenten, alleine durch den Aufdruck. Das ist aber eine persönliche Meinung.

Auf Seiten des Gewichts bringt ein Akku 19 g auf die Waage.

 

Besonderheit: Der USB-C-Port

Die große Besonderheit an den ZX-3652-675 ist der integrierte USB-C-Port an der Seite jedes Akkus.

Dieser erlaubt ein Aufladen der Akkus einfach an einem normalen USB-Port bzw. Handy-Ladegerät.

Damit du nicht jeden Akku einzeln laden musst, liegt ein USB-A-auf-4x-USB-C-Adapterkabel bei. Hiermit kannst du 4 Akkus auf einen Schlag laden. Praktisch!

Allerdings hat der USB-C-Port einen Nachteil: Er nimmt Platz im Akku ein. Platz, der sonst für die eigentlichen Akkuzellen verfügbar wäre. Daher sind diese Akkus mit integriertem Ladeport auch meist etwas schwächer bei der Kapazität als Modelle, die ein spezielles Ladegerät benötigen.

 

Ladedauer via USB-C

Aber wie lange dauert das Laden via USB-C?

Das Laden eines Akkus bzw. aller Akkus mithilfe des Splitterkabels dauert rund 3:20 h. Dabei nimmt jeder Akku maximal ca. 1,5 W auf.

Eine Ladung kostet dabei rund 4,5 Wh Energie. Bei 0,4 € pro kWh kostet eine Ladung also rund 0,0018 €, also praktisch nichts.

 

Vor- und Nachteile von Lithium-AA-Akkus

Bevor wir in den eigentlichen Test einsteigen, lohnt sich ein kurzer Blick auf die Technologie dahinter, denn Lithium-AA-Akkus sind nicht einfach nur 201ebessere NiMH-Akkus201c. Sie spielen meist (nicht alle) ihre Stärken vor allem dort aus, wo es auf konstante Leistung ankommt. Anders als NiMH-Akkus liefern Lithium-Akkus nämlich meistens eine stabile Spannung von 1,5 V und das nahezu bis zum Ende der Entladung.

Das merkst du ganz konkret: Deine Taschenlampe leuchtet bis kurz vor Schluss mit voller Helligkeit, statt langsam immer dunkler zu werden. Dazu kommt der integrierte Schutz vor Tiefentladung, der die Lebensdauer der Akkus deutlich verlängert – ein Problem, das NiMH-Akkus in Geräten mit niedrigem Stromverbrauch immer wieder betrifft.

Auf der Haben-Seite stehen also: konstante Spannung und Leistung, kein Tiefentladungsproblem und eine in der Regel längere Lebensdauer. Auf der anderen Seite musst du aber auch ein paar Punkte im Hinterkopf behalten. Lithium-AA-Akkus sind durch den integrierten Spannungswandler bei sehr niedrigen Lasten – also z. B. in Fernbedienungen oder Wanduhren – teils weniger effizient als NiMH-Modelle. Außerdem ist die reine Kapazität oft etwas geringer als bei guten NiMH-Akkus. Du kaufst also nicht primär Kapazität, sondern Konstanz und Langlebigkeit.

 

Kapazitätsangaben verstehen: mWh vs. mAh

Beim Stöbern nach AA-Akkus stolperst du unweigerlich über zwei Angaben: mAh und mWh. Aber was ist eigentlich der Unterschied?

mAh (Milliamperestunden) sagt dir, wie viel Ladung ein Akku speichert und wie lange er bei einer bestimmten Stromstärke durchhält. Die Spannung des Akkus spielt dabei keine Rolle.

mWh (Milliwattstunden) hingegen beschreibt die tatsächlich nutzbare Energie, also das, was dein Gerät am Ende wirklich bekommt. Die Formel dahinter ist simpel: mAh × Spannung = mWh.

Und genau hier wird’s interessant, wenn du Lithium- mit NiMH-Akkus vergleichst. Ein NiMH-Akku arbeitet mit einer Nennspannung von 1,2 V, ein Lithium-AA-Akku mit 1,5 V. Das bedeutet: Ein NiMH-Akku mit 2.500 mAh liefert dir rund 3.000 mWh. Ein Lithium-Akku mit denselben 2.500 mAh kommt dagegen auf etwa 3.750 mWh.

 

Wie hoch ist die Kapazität?

Laut tka bietet der Akku eine Kapazität von 3000 mWh bzw. 2000 mAh. Aber was konnte ich in der Praxis messen?

 

mWh 0,1 A 0,4 A 1 A
Akku 1 2938 mWh 2855 mWh 2594 mWh
Akku 2 2986 mWh 2852 mWh 2663 mWh
Akku 3 2993 mWh 2908 mWh 2642 mWh
Akku 4 3069 mWh 2998 mWh 2650 mWh
Im Schnitt 2997 mWh 2903 mWh 2637 mWh

 

mAh 0,1 A 0,4 A 1 A
Akku 1 1983 mAh 1959 mAh 1903 mAh
Akku 2 2006 mAh 1992 mAh 1934 mAh
Akku 3 2008 mAh 1987 mAh 1918 mAh
Akku 4 2045 mAh 2012 mAh 1942 mAh
Im Schnitt 2011 mAh 1988 mAh 1924 mAh

 

Ok, hier war ich etwas überrascht! Warum? Die Akkus haben die Herstellerangabe fast perfekt getroffen!

So erreichten diese bei 0,1 A Last im Schnitt 2997 mWh bzw. 2011 mAh. Bei 0,4 A Last waren es 2903 mWh bzw. 1988 mAh.

Normalerweise liegen die meisten Akkus immer ein gutes Stück unter der Herstellerangabe. So bieten diese Akkus eine praktisch größere Kapazität als einige Modelle, die mit 3600 mWh werben, und das trotz des USB-C-Ports.

Für Akkus mit einem integrierten USB-C-Ladeport ist das ein extrem starkes Abschneiden! Selbst wenn diese keinen USB-C-Port integriert hätten, wäre das eine sehr gute Vorstellung.

 

Spannung, konstant 1,5 V

Es gibt zwei Typen von Lithium-AA-Akkus. Einerseits haben wir die Modelle, welche eine konstante Spannung von ca. 1,5 V bieten, zum anderen haben wir Modelle, die eher den Spannungsverlauf einer normalen Batterie imitieren.

Wie wir sehen können, gehören die tka Batterien ZX-3652-675 zu den Modellen mit konstant 1,5 V Spannung.

Wobei diese nicht ganz konstant 1,5 V liefern. Für die letzten 5–10 % der Kapazität senken die Akkus ihre Spannung auf 1,1 V ab.

Dies soll eine Batterie-Warnmeldung auslösen bzw. dich informieren, dass der Akku bald leer ist.

 

Fazit

Mit den tka ZX-3652-675 hat Pearl ein Produkt im Sortiment, das mich ehrlich gesagt positiv überrascht hat. Warum? Weil diese Akkus das geschafft haben, was nur die wenigsten Modelle schaffen: Sie treffen ihre Herstellerangabe von 3.000 mWh in der Praxis fast auf den Punkt genau. Das ist für sich allein schon bemerkenswert; dass ihnen das trotz des integrierten USB-C-Ports gelingt, macht es noch beeindruckender.

Denn der USB-C-Port ist gleichzeitig das größte Komfort-Feature und der klassische Schwachpunkt solcher Akkus. Er frisst Platz, der sonst für Akkuzellen genutzt werden könnte. Genau deshalb schwächeln die meisten Modelle mit integriertem Ladeport bei der Kapazität. Bei den tka Akkus ist davon in der Praxis wenig zu spüren – sie liefern sogar mehr als einige Modelle, die mit 3.600 mWh werben.

Das Laden über USB-C ist komfortabel, dauert rund 3:20 Stunden für alle vier Akkus gleichzeitig und kostet dank des beiliegenden 4-fach-Splitterkabels praktisch nichts. Dazu konstante 1,5 V bis kurz vor Schluss und ein zuverlässiger Tiefentladungsschutz – die wichtigsten Stärken eines Lithium-Akkus sind also an Bord.

Unterm Strich sind die tka ZX-3652-675 aktuell einer der stärksten Lithium-AA-Akkus mit integriertem USB-C-Port, die ich bisher im Test hatte. Wer den Komfort des kabellosen Ladens ohne Kapazitätskompromiss sucht, ist hier klar