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Litime 12V 140Ah LiFePO4 Test – Hält der Bluetooth-Akku, was er verspricht?

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Litime gehört zu meinen Lieblings-Herstellern im Bereich der LiFePO4-Akkus. Diese bieten im Allgemeinen eine gute Leistung zu recht fairen Preisen.

Eins der neueren Modelle von Litime ist der 12V 140 Ah Deep Cycle Lithium-Akku mit Bluetooth. Dieser setzt dabei auf den DIN H8 L5 genormten Formfaktor. Hier bietet der Akku mit 140 Ah eine sehr hohe Kapazität.

Dies zumindest auf dem Papier. Aber wie sieht es in der Praxis aus? Kann die „Litime 12V LiFePO4 140Ah Deep Cycle Lithium-Batterie mit Bluetooth“ die Kapazitätsangabe erfüllen und was kann die Bluetooth-Verbindung? Finden wir dies im Test heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an Litime für das Zur-Verfügung-Stellen des Akkus für diesen Test.

 

Der Litime 12V LiFePO4 140Ah Deep Cycle Akku im Test

Bei dem „Litime 12V LiFePO4 140Ah Deep Cycle Akku“ handelt es sich um einen LiFePO4-Akku in der recht typischen Form einer „Autobatterie“, zumindest für mich als Laien.

Dies liegt daran, dass dieser Akku auf ein Standardformat setzt: „DIN H8 L5″ oder auch als „Group 49″ bekannt. So misst er 358 x 177 x 189 mm und bringt ein Gewicht von 13 kg auf die Waage.

Das Gehäuse besteht aus einem stabilen und hochwertigen schwarzen Kunststoff, mit einem ausklappbaren Griff auf der Oberseite.

Ein Display oder Ähnliches besitzt der Akku nicht. Wir haben lediglich zwei M8-Schrauben auf der Oberseite, welche den Plus- und Minus-Kontakt herstellen.

Entsprechende Schrauben und auch Schutzabdeckungen sind im Lieferumfang enthalten.

 

Warum ein LiFePO4-Akku?

LiFePO4-Akkus bieten eine Vielzahl von Vorteilen im Vergleich zu Blei-Gel- und herkömmlichen Lithium-Ionen-Akkus.

Die Haltbarkeit von LiFePO4 ist beträchtlich höher. Sie sind wesentlich widerstandsfähiger und nicht anfällig fürs thermische Durchgehen, wie es bei Lithium-Ionen-Akkus vorkommen kann.

Das Aufladen und Entladen von LiFePO4 gestaltet sich unkompliziert, nicht zuletzt dank des Battery Management Systems (BMS), welches bei diesem Typ Akkus immer verbaut ist.

Der größte Vorteil von LiFePO4-Akkus ist ihre Langlebigkeit. Sie können problemlos über 3000 Zyklen durchhalten, während Blei-Gel-Akkus oft bereits nach weniger als 100 Zyklen bei tiefer Entladung an Leistung verlieren. Lithium-Ionen-Akkus schaffen normalerweise zwischen 300 und 1000 Zyklen.

LiTime wirbt bei diesem Akku mit folgenden Leistungs-/Haltbarkeitswerten:

  • 4000 Zyklen (100% Entladetiefe)
  • 6000 Zyklen (80% Entladetiefe)
  • 15000 Zyklen (60% Entladetiefe)

Dies sind fantastische Werte! Sicherlich etwas hoch angesetzt, aber auch nicht unmöglich.

Im Vergleich zu Lithium-Ionen-Akkus sind LiFePO4-Akkus auch weniger anfällig für Brände. Im unwahrscheinlichen Fall eines vollständigen Versagens des BMS können LiFePO4-Akkus rauchen oder dampfen, jedoch normalerweise nicht in Flammen aufgehen.

Auch hinsichtlich der Ladespannung zeigen sich die Akkus etwas entspannter im Vergleich zu Lithium-Ionen-Akkus. Zusätzlich bietet das BMS Schutz vor Unterspannung, Überspannung, Kurzschlüssen und Überlast, falls etwas schiefgehen sollte.

Allerdings gibt es auch Nachteile von LiFePO4-Akkus:

Obwohl sie kleiner und leichter sind als Blei-Gel-Akkus, sind LiFePO4-Akkus bei gleicher Kapazität größer und schwerer als Lithium-Ionen-Akkus.

Des Weiteren dürfen LiFePO4-Akkus nicht bei Temperaturen unter 0 Grad Celsius aufgeladen werden.

Letzteres ist ein wichtiger Punkt, denn viele LiFePO4-Akkus haben hiervor keinen Schutz. Bei diesen musst du selbst aufpassen, sie nicht bei unter 0 Grad zu laden. Allerdings hat dieser Akku dank Bluetooth-BMS einen Schutz vor dem Laden bei Temperaturen unter 0 Grad.

 

Mit Bluetooth-BMS

Ein sehr wichtiges und nützliches Feature bei diesem Akku ist das Bluetooth-BMS. Du kannst dir also auf Wunsch die Litime-App herunterladen und diese mit dem Akku verbinden, um weitere Werte und Informationen zu erhalten.

Die Litime-App hat trotz mäßiger Bewertungen im App Store bei mir tadellos funktioniert.

Bonuspunkte bekommt diese sogar für ein Sicherheitsfeature. 99% aller LiFePO4-Akkus haben eine konstant offene Bluetooth-Verbindung.

Dieser erfordert allerdings die Eingabe der Seriennummer, bevor die App eine Verbindung zulässt.

Aber was kann nun die App anzeigen?

  • Ladestand in %
  • Ladedauer / Entladedauer bei aktueller Leistung
  • Spannung in Volt
  • Strom in Ampere
  • Leistung in Watt
  • geschätzte aktuelle Kapazität in Ah
  • Temperatur
  • Zyklenzahl
  • Systemstatus

Dies sind die guten Standard-Features eines Bluetooth-BMS. Einstellungsmöglichkeiten gibt es kaum bzw. nur eine: Du kannst den Akku über die App ein- und ausschalten.

Dennoch ist das Bluetooth-BMS und die App ein großer Mehrwert! Es ist bei LiFePO4-Akkus sehr schwer, den aktuellen Ladestand anhand der Spannung festzustellen.

Hier bietet das Bluetooth-BMS hingegen eine zuverlässige Auskunft.

 

Kapazitätstests bei Techtest.org

Für die Messung der Kapazität von LiFePO4-Akkus setzt Techtest.org auf eine elektronische Last. Dieses Gerät wandelt Energie in Wärme um und zeichnet dabei die entnommene Energiemenge auf. In meinen Tests kamen die Modelle Atorch DL24MP und Atorch DL24EW zum Einsatz. Letzteres diente zur Verifizierung der Ergebnisse des ersten Geräts. Zusätzlich wurde der Akku vorübergehend an eine Offgrid-Solaranlage in meinem Büro angeschlossen, um realitätsnahe Einsatzbedingungen zu simulieren.

 

Wie hoch ist die Kapazität des Litime 12V LiFePO4 140Ah?

Kommen wir zum wichtigsten Punkt: Wie steht es um die Kapazität? Haben wir wirklich 140 Ah?

Ah Wh
20A 143.49 1847
30A 143.495 1829
40A 143.137 1839

Ja, erfreulicherweise kann der Akku die Herstellerangabe erreichen bzw. sogar überschreiten. So erreichte dieser bei mir +- 143 Ah bzw. 18xx Wh.

Dies ist ein solides Abschneiden für einen LiFePO4-Akku im Neuzustand.

Im Vergleich zu anderen LiFePO4-Akkus sehen wir, dass dies ein prozentual durchschnittliches Abschneiden ist.

 

Spannungsverlauf

Werfen wir noch einen Blick auf den Spannungsverlauf des Akkus.

Dieser ist wie bei den meisten LiFePO4 sehr flach! Gefühlt hier sogar noch etwas flacher als bei einigen Konkurrenten.

So spielt sich +- 90% der Kapazität des Akkus im Spannungsbereich 13,1 V bis 12,6 V ab. Wird eine Spannung von 12,5 V unterschritten, ist der Akku praktisch leer.

Das BMS zieht bei ca. 10,7 V die Reißleine und schaltet den Akku ab.

 

Fazit

Der Litime 12V LiFePO4 140Ah Deep Cycle Akku hinterlässt im Test einen sehr positiven Gesamteindruck. Du bekommst hier einen leistungsstarken LiFePO4-Akku im gängigen DIN-H8-Format, der sich ideal für den Einsatz im Wohnmobil, insbesondere unter dem Sitz, eignet. Die gemessene Kapazität liegt sogar leicht über der Herstellerangabe, was Vertrauen schafft und zeigt, dass Litime seine Spezifikationen nicht nur auf dem Papier erfüllt.

Besonders gefallen hat mir das Bluetooth-BMS. Die App liefert dir alle relevanten Informationen übersichtlich und zuverlässig, inklusive Ladestand, Temperatur und Zyklenzahl. Gerade bei LiFePO4-Akkus ist das ein echter Mehrwert, da sich der Ladezustand über die Spannung allein kaum sinnvoll abschätzen lässt. Auch der integrierte Schutz vor dem Laden unter 0 °C ist ein wichtiges Sicherheitsfeature, das längst nicht selbstverständlich ist.

Natürlich ist auch dieser Akku kein Schnäppchen, bewegt sich aber in einem fairen Preis-Leistungs-Bereich, gemessen an Kapazität, Verarbeitung und Ausstattung. Wie immer gilt jedoch: Die Preise für LiFePO4-Akkus schwanken teils deutlich. Mein klarer Tipp an dich ist daher, vor dem Kauf unbedingt die aktuellen Tagespreise zu vergleichen. Triffst du dabei auf ein gutes Angebot, bekommst du mit diesem Litime-Akku eine sehr solide, langlebige und moderne Energiespeicherlösung.

Blueair ComfortPure 3-in-1 T10i im Test: Luftreiniger, Ventilator und Heizlüfter in einem

Blueair bietet mit dem Comfort Pure einen „3 in 1″ Luftreiniger an. Warum 3 in 1? Neben der üblichen Funktion eines Luftreinigers bringt dieser auch die Funktion eines Ventilators und eines Heizlüfters mit.

Letzteren musst du nicht nutzen, kann aber gerade in kalten Winternächten oder bei einem Heizungsausfall ein praktisches Feature sein.

Hinzu kommt eine App-Unterstützung wie auch die Möglichkeit, den Feinstaub in der Luft zu messen.

Aber wie sieht es in der Praxis aus? Wie gut ist hier der Blueair ComfortPure 3-in-1 T10i Air Purifier? Finden wir dies im Test heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an Blueair für das Zur-Verfügung-Stellen des T10i für diesen Test.

 

Der Blueair ComfortPure 3-in-1 T10i Air Purifier im Test

Der T10i ist ein Luftreiniger, welcher für kleine bis mittlere Raumgrößen gemacht und gedacht ist. So wirbt Blueair hier mit einer maximalen empfohlenen Raumgröße von 16 m².

Entsprechend hat der Luftreiniger eine durchschnittliche Größe mit ca. 26 x 26 x 50 cm. Dieser setzt dabei auf eine rundliche Form.

Eine Besonderheit sind die 2 Luftauslässe. So besitzt der T10i auf der Oberseite wie auch auf der Front einen Luftauslass.

Je nach Modus nutzt der Luftreiniger einen anderen Auslass. Bei der normalen Luftreinigung wird der obere Auslass genutzt, bei der Kühl- und Heizfunktion der vordere.

Dabei besitzt der T10i auf der Oberseite eine Touch-Steuereinheit. Mit im Lieferumfang liegt aber auch eine Fernbedienung, zudem ist eine App-Steuerung auch möglich.

 

3 in 1

Blueair wirbt beim T10i mit einer 3-in-1-Funktionalität.

  • Luftreiniger
  • Ventilator
  • Heizlüfter

Grundsätzlich ist der T10i ein Luftreiniger. Allerdings wirbt Blueair aufgrund des Front-Auslasses auch mit einer „Kühlfunktion“.

Der T10i kann keine Luft kühlen. Allerdings kann er als eine Art Ventilator mit Oszillation genutzt werden.

Zudem haben wir ein Heizelement integriert, welches auf Wunsch die Luft erwärmen kann.

Du kannst frei zwischen diesen 3 Modi entscheiden.

 

App Support

Der Blueair ComfortPure 3-in-1 T10i lässt sich komplett „lokal“ steuern, ob nun am Gerät selbst oder über die Fernbedienung.

Allerdings haben wir hier auch WLAN verbaut und somit einen App-Support.

Über die Blueair-App kannst du den Luftreiniger komplett steuern, also einschalten, ausschalten, durch die Modi wechseln, die Leistung einstellen usw.

In der App kannst du aber auch zusätzliche Features entdecken. So ist im T10i ein Feinstaubmessgerät wie auch ein Temperatursensor verbaut. Die entsprechenden Messwerte kannst du in der App sehen, inklusive kleiner Diagramme.

Damit bietet die App einen klaren Mehrwert.

 

Der Luftfilter

Im Blueair ComfortPure 3-in-1 T10i wird eine interessante Filterung genutzt. So haben wir hier nach Angaben des Herstellers eine „elektrostatische und mechanische Filterung“.

Aber was ist diese elektrostatische Filterung?

Die in den Luftfilter angesaugten Partikel werden elektrisch vorgeladen, meist durch ein schwaches elektrisches Feld oder eine Ionisation. Dadurch erhalten selbst sehr kleine Partikel (< 0,3 µm) eine elektrische Ladung.

Diese geladenen Partikel werden anschließend im Filtermaterial stärker angezogen und festgehalten. Dies sorgt für eine bessere Filterung vor allem bei extrem kleinen Partikeln.

Kombiniert wird dies mit einem mechanischen Filter, vermutlich der HEPA-H13-Klasse.

Zusätzlich haben wir noch einen Aktivkohlefilter für VOCs.

Die Werbeangabe von einer 99,97% Filterung ist hier absolut plausibel für solch ein aufwendiges Filtersystem. Kleine Anmerkung, ich weiß nicht zu 100% wie der Luftreiniger diese elektrostatische Filterung macht, denn ich konnte hier keine entsprechenden Komponenten am Filter endecken. Allerdings wirbt der Hersteller klar mit der elektrostatischen Filterung und das wäre wild wenn diese nicht wirklich vorhanden wäre. Daher gehe ich davon aus das diese einfach versteckt im inneren ist oder ich die Komponenten übersehen habe.

Egal in welchem Modus, die Luft wird immer durch den Luftfilter auf der Rückseite angesaugt.

 

Lüfterleistung und Lautstärke

Im besten Fall, also auf der höchsten Stufe, erreicht der T10i eine Luftreinigung von 224 m³/h. Blueair empfiehlt diesen für eine Raumgröße von maximal +- 16 m².

16 m² = ca. 40 m³, also würde hier 5,6x die Stunde die Luft gefiltert.

Wichtig, diese Angabe ist auf maximaler Leistung! Der T10i hat 4 Stufen + einen Nacht- und einen ECO-Modus.

Auf der höchsten Stufe ist der T10i relativ laut, auch im Anbetracht des Luftdurchsatzes. So liefert der Blue Pure 311i (3350i) Max im direkten Vergleich einen doch deutlich höheren Luftdurchsatz bei gleicher bzw. niedrigerer Lautstärke.

Auf Stufe 1 bzw. im Nachtmodus ist der T10i leise. Dieser erzeugt ein im normalen Umfeld kaum wahrnehmbares Surren. Allerdings ist auch der Luftdurchsatz entsprechend niedriger.

Offen gesagt ist das Verhältnis aus Leistung zu Lautstärke bei anderen Modellen, die ich schon im Test hatte, vor allem aber dem Blue Pure 311i (3350i) Max, doch ein Stück besser.

 

Heizfunktion

Spannenderweise konnte ich auf der Blueair-Webseite keine Angabe zur Heizleistung des T10i finden.

Nach meinen Messungen scheinen wir hier ein +- 1200 – 1300 W Heizelement zu haben. Dieses sorgt schon für ordentlich Wärme, gerade in Kombination mit dem auf den höheren Stufen doch recht starken Lüfter.

Grundsätzlich scheint sich aber die Leistung des Heizelements nicht mit den Stufen zu verändern. Wir haben also die gleiche Wärmeleistung bei Stufe 1 wie bei Stufe 4. Allerdings wird mit den höheren Stufen die Wärme mehr in den Raum hinausgetragen und verteilt.

Die Luft am Auslass hat ca. 40 Grad und das Heizelement im Inneren über 100 Grad.

Von der Wärmeleistung entspricht der T10i unterm Strich jedem anderen +- 1200 – 1300 W Heizlüfter, da diese alle eine Effizienz deutlich über 90 % haben.

 

Leistungsaufnahme

Die Leistungsaufnahme schwankt je nach eingestellter Stärke und Modus.

Luftreiniger  Ventilator Heizlüfter
ECO 4.2 W
Nacht 4.3 W 4.1 W
Stufe 1 4.2 W 4.2 W 1125 W
Stufe 2 5 W 5 W 1258 W
Stufe 3 9.1 W 9.4 W 1306 W
Stufe 4 19 W 19.4 W 1353 W

 

Auf Stufe 1 kannst du mit einem Verbrauch von unter 5W rechnen, was angenehm wenig ist. Im Maximum konnte ich ca. 20 W Leistungsaufnahme messen bei voller Leistung. Außen vor ist hier der Heizmodus, wo das Heizelement alleine 1200-1300 W benötigt.

 

Fazit

Der Blueair ComfortPure 3-in-1 T10i ist ein vielseitiger Luftreiniger, der sich klar an Nutzer richtet, die mehr als nur reine Luftreinigung wollen. Das 3-in-1-Konzept aus Luftreiniger, Ventilator und Heizlüfter funktioniert in der Praxis gut und macht den T10i besonders flexibel, vor allem in kleineren Räumen bis etwa 16 m². Gerade die Heizfunktion kann an kalten Tagen oder als Übergangslösung ein echtes Plus sein.

Stärken zeigt der T10i vor allem bei der Filtertechnik und der App-Anbindung. Die Kombination aus elektrostatischer Vorladung, mechanischem Filter und Aktivkohle wirkt durchdacht und die angegebenen Filterleistungen erscheinen realistisch. Die App bietet dir mit Feinstaub- und Temperaturwerten einen echten Mehrwert und macht die Bedienung angenehm modern, auch wenn das Gerät ebenso problemlos ohne App genutzt werden kann.

Kritisch sehen wir das Verhältnis aus Lautstärke und Luftleistung auf den höheren Stufen. Hier gibt es andere Modelle, auch aus dem Hause Blueair, die bei ähnlicher oder sogar besserer Reinigungsleistung leiser arbeiten. Für den Nachtbetrieb oder niedrige Stufen ist der T10i hingegen angenehm leise, dann allerdings mit entsprechend reduziertem Luftdurchsatz.

Unterm Strich ist der Blueair ComfortPure 3-in-1 T10i kein klassischer Preis-Leistungs-Sieger, sondern eher ein Spezialist. Wenn du ein kompaktes All-in-One-Gerät suchst, das Luft reinigt, Luft bewegt und bei Bedarf auch heizt, bekommst du hier ein technisch interessantes und gut ausgestattetes Gesamtpaket. Legst du hingegen den Fokus ausschließlich auf maximale Luftreinigungsleistung bei möglichst geringer Lautstärke, gibt es bessere Alternativen, wie z.B. den Blue Pure 311i (3350i) Max.

Radar Bewegungserkennung, mit Batterie und Matter! Meross Thread Smart Presence Sensor MS605 im Test

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Meross bietet mit dem MS605 einen neuen Smart Presence Sensor an. Dieser setzt auf ein Millimetre-Wave-Radar für die Bewegungserkennung. Hinzu kommt ein Batteriebetrieb für eine flexible Positionierung und die Unterstützung für den neuen und universellen Matter-/Thread-Standard.

Hierdurch ist er flexibel in verschiedenen Smart-Home-Systemen einsetzbar. Dies in der Theorie auch in Kombination mit dem Home Assistant.

Bewegungssensoren, die auf Radartechnik setzen, sind deutlich zuverlässiger als herkömmliche Modelle.

Allerdings setzen die meisten Modelle hier auf eine feste Stromverbindung. Ein Modell mit Batterie und der universellen Unterstützung ist da schon etwas Besonderes.

Aber wie sieht es in der Praxis aus? Funktioniert der Meross MS605 wie beworben? Und wie funktioniert er im Zusammenspiel mit dem Home Assistant?

Finden wir es im Test heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an Meross für das Zur-Verfügung-Stellen des MS605 für diesen Test.

 

Der Meross Thread Smart Presence Sensor MS605 im Test

Bei dem Meross MS605 handelt es sich um einen kleinen weißen Sensor, welcher aufgrund der verbauten Radartechnologie etwas größer ist als ein herkömmlicher Bewegungsmelder.

Allerdings ist dieser weiterhin als sehr kompakt zu bezeichnen.

Dieser hat auch bereits einen kleinen Standfuß integriert, was z. B. das Ausrichten auf einem Schrank problemlos möglich macht.

Meross wirbt sogar mit einem IP67-Wasserschutz, was den Sensor sogar für den Außenbereich interessant macht.

 

Batterie

Die Stromversorgung des MS605 läuft über eine Batterie, genau genommen eine CR123A-Lithium-Batterie.

Diese Batterien sind etwas exotischer, haben aber vergleichsweise viel Energie.

Laut Meross soll diese 3 Jahre halten! Dies wäre sehr beeindruckend, kann ich aber natürlich noch nicht bestätigen.

Praktisch wird die Laufzeit aber stark davon abhängen, wie viele Bewegungen der Sensor registriert usw.

Selbst wenn die Laufzeit nur bei einem Jahr liegen sollte, wäre ich schon beeindruckt.

 

Matter und Thread

Matter ist ein offener und universeller Smart-Home-Standard. Dieser erlaubt es, Sensoren und Module verschiedener Hersteller untereinander zu kombinieren.

Dieser Standard wird dabei von vielen großen Herstellern unterstützt und gefördert. So beispielsweise auch von Apple, Google oder Amazon.

Allerdings nutzt der Meross MS605 Matter in Kombination mit Thread.

Was ist Thread? Thread ist ein Funkstandard, ähnlich wie Zigbee oder Z-Wave. Thread ist dabei aber ein offener Standard.

Um den Meross MS605 zu nutzen, brauchst du einen Thread Border Router! Hiervon gibt es einige, und das entsprechende Modul ist auch in vielen Smart-Home-Lautsprechern verbaut.

  • Apple HomePod (2. Generation)
  • Apple HomePod Mini
  • Apple TV 4K
  • Google Nest Hub (2. Generation)
  • Google Nest Hub Max
  • Google Nest WLAN-Router (und Pro)
  • Amazon Echo (4. Generation)
  • Amazon Echo Hub
  • Amazon Echo Show (3. Generation)
  • Amazon Eero 6 WLAN-Router (und Pro-Modell)

Hast du einen hiervon oder einen anderen Thread Border Router, dann bist du für den MS605 gerüstet.

 

Meross App und Matter

Es ist zwar grundsätzlich möglich, den Smart Presence Sensor einfach direkt in ein Matter-/Thread-fähiges Ökosystem einzubinden, ohne auch nur einmal die Meross App zu installieren, aber das würde ich nicht empfehlen.

Ich habe den MS605 zunächst in mein Thread-/Matter-Netzwerk eingebunden über den Home Assistant und dann die Verbindung zur Meross App hergestellt.

Die Meross App erlaubt dir das Einstellen und Feinjustieren der Bewegungserkennung, welche ansonsten über die Matter-Plattform alleine nicht möglich wäre.

Aber das ist ein Vorteil von Matter: Du kannst Sensoren wie diesen gleichzeitig in der herstellereigenen App wie auch in einem Drittanbieter-Ökosystem nutzen.

Über die Meross App kannst du bis zu 3 Zonen einrichten mit einer maximalen Reichweite von bis zu 6 Metern, wie auch die Empfindlichkeit des Sensors feinjustieren.

 

Bewegungserkennung mit Radar

Die große Besonderheit des Meross Smart Presence Sensor MS605 ist neben dem Thread-Support vor allem die genutzte Technik für die Bewegungserkennung.

So kommt hier neben einem klassischen PIR-Sensor ein Radarsensor zum Einsatz.

Der Radarsensor sendet hochfrequente Millimeterwellen (mmWave) aus. Diese Wellen werden von Objekten (z. B. Personen) reflektiert. Aus Laufzeit, Phasen- und Frequenzänderungen berechnet der Sensor Entfernung und Bewegung. Dadurch erkennt er nicht nur Bewegung, sondern auch Anwesenheit bei minimalen Bewegungen (Atmung, kleine Gesten).

Hierdurch ist ein Radarsensor deutlich zuverlässiger, auch wenn du z. B. still auf einer Couch sitzt.

Zudem kann ein Radarsensor auch Abstände zur Bewegung messen. So kannst du in der Meross App beispielsweise sehen, auf welcher Distanz +/- die Bewegung erkannt wurde und auch wie stark diese war.

Du kannst hier auch mehrere „Stufen“ der Auslösung festlegen, um unterschiedliche Dinge passieren zu lassen.

Und ja, ich kann bestätigen: Die Bewegungserkennung ist in der Praxis extrem präzise.

Grundsätzlich hat der MS605 eine maximale Reichweite von rund 6 Metern.

 

Mit Lichtsensor

Der MS605 verfügt neben dem Bewegungssensor auch über einen Helligkeitssensor. Praktisch, wenn du Lampen mit diesem steuern willst.

So könntest du festlegen, dass Lampen beim Erkennen einer Bewegung eingeschaltet werden, aber nur wenn die Helligkeit im Raum unter Wert XYZ liegt.

 

Im Home Assistant

Dieser Teil richtet sich speziell an Home-Assistant-Nutzer.

Verbindest du den Meross MS605 via Matter (oder direkt via Thread), werden 5 Informationen an den Home Assistant weitergeleitet.

  • Belegung (2)
  • Belegung (3)
  • Belegung (4)
  • Helligkeit
  • Batteriestatus

Die 3 „Belegungswerte“ spiegeln einfach wider, ob eine Bewegung erkannt wurde oder nicht.

Von Haus aus ist hiervon aber nur einer aktiv: Belegung (2).

Die anderen lassen sich über die Meross App konfigurieren. So kannst du hier z. B. für Belegung (3) andere Distanzen festlegen, beispielsweise wenn eine Bewegung näher als 2 Meter ist oder Ähnliches.

Die Reaktionszeit für die Auslösungen lag bei mir bei +/- 1 Sekunde.

 

Fazit

Der Meross Thread Smart Presence Sensor MS605 überzeugt im Test als moderner und sehr zuverlässiger Präsenzsensor. Die Kombination aus mmWave-Radar, Batteriebetrieb und Matter/Thread ist aktuell noch selten und macht den Sensor besonders flexibel für unterschiedliche Smart-Home-Ökosysteme.

In der Praxis punktet vor allem die präzise Bewegungs- und Anwesenheitserkennung, die auch bei kaum wahrnehmbaren Bewegungen zuverlässig arbeitet. Die Möglichkeit, Zonen und Distanzen zu definieren, eröffnet viele sinnvolle Automationen. Der integrierte Helligkeitssensor ist dabei eine praktische Ergänzung.

Im Home Assistant funktioniert die Einbindung über Matter stabil und reaktionsschnell. Für die detaillierte Konfiguration ist zwar die Meross App notwendig, dies ist jedoch gut verschmerzbar. Der Batteriebetrieb und der IP67-Schutz sorgen zusätzlich für eine flexible Nutzung.

Unterm Strich ist der Meross MS605 ein überzeugender Smart Presence Sensor für alle, die präzise Anwesenheitserkennung und Zukunftssicherheit durch Matter und Thread suchen.

EarFun Wave Life Test: Over-Ear-Kopfhörer mit starkem ANC für unter 50 €

Mit den Wave Life bietet EarFun günstige Over-Ear-Kopfhörer an. Für unter 50 € erhältst du hier große Over-Ear-Kopfhörer mit AI-ANC, 4 Mikrofonen, HiRes-Klang und 60 Stunden Akkulaufzeit.

Dies liest sich zumindest sehr gut, aber wie sieht es in der Praxis aus? Was ist vor allem mit dem Klang? Können hier die EarFun Wave Life überzeugen?

Finden wir dies im Test heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an EarFun für das Zur-Verfügung-Stellen der Wave Life für diesen Test.

 

Die EarFun Wave Life im Test

Die EarFun Wave Life setzen auf ein recht schlichtes und unaufdringliches Design. So sind diese weitestgehend aus einem matt schwarzen Kunststoff gefertigt.

Lediglich im Kopfband finden wir eine Metallverstärkung.

Dabei sind die Ohrmuscheln recht clean designt. Wir haben hier lediglich ein recht dezentes EarFun-Logo.

Die generelle Verarbeitungsqualität und Haptik ist gut. Es sind keine Premium-Kopfhörer, aber diese fühlen sich auch nicht billig an.

Dabei wirbt EarFun mit einer Akkulaufzeit von bis zu 60 Stunden! Diese habe ich zwar nicht komplett getestet, aber ich kann bestätigen, dass die Laufzeit im ANC-Modus bei 24+ Stunden liegt, was beeindruckend ist.

 

Tragekomfort

Die EarFun Wave Life setzen auf ein Over-Ear-Design, mit recht dicken und weichen Ohrpolstern. Diese setzen auf eine Kunstleder-Oberfläche und eine weiche Schaumstofffüllung.

Der Tragekomfort der Kopfhörer ist gelungen. Diese sitzen bequem auf meinen Ohren, auch über eine längere Zeit. Im Sommer könnte es zwar zu etwas schwitzigen Ohren kommen, aber das ist halt ein Problem des geschlossenen Over-Ear-Designs.

Unterm Strich würde ich den Tragekomfort mit einer „2“ Gut bewerten.

 

Überdurchschnittliches ANC

Sehr positiv überrascht hat mich das ANC der EarFun Wave Life! Es ist beeindruckend, wie gut dieses bereits bei Kopfhörern dieser Preisklasse sein kann.

So schaffen es die Kopfhörer erstaunlich gut und stark Umgebungsgeräusche zu filtern. Dabei geht die Filterwirkung auch etwas über die typische Reduktion von brummenden und tiefen Geräuschen hinaus.

Auch Stimmen usw. werden merklich gedämpft. Hierbei hilft auch die recht starke passive Geräuschdämpfung, welche die Kopfhörer mitbringen.

Geht es noch besser? Ja klar, aber vor ein paar Jahren wäre das ANC der Wave Life nur bei Kopfhörern der High-End-Klasse zu finden gewesen.

 

App-Support

Die EarFun Wave Life bringen auch einen Support für die EarFun-App mit. Diese erlaubt neben dem Einstellen des ANC-Modus vor allem eine Klanganpassung.

So gibt es hier diverse vorgefertigte Klangprofile, aber auch einen freien EQ und die Möglichkeit für eine geführte Personalisierung.

 

Klang der EarFun Wave Life

Aber wie steht es um den Klang der EarFun Wave Life? Ich beschreibe hier im Folgenden den generellen Klang im „Standard“-EQ-Profil.

Auch der eingestellte ANC-Modus spielt für den Klang eine Rolle. Ohne ANC klingen die EarFun Wave Life etwas besser aufgelöst und detailreicher. Mit ANC ist der Klang „cleaner“, aber verliert gerade in den Mitten und Tiefen leicht an Details.

Wie ist aber der Klang im Generellen?

Erfreulicherweise haben die Wave Life einen guten Klang, gerade für ihre Preisklasse. Allerdings ist dieser gerade im Vergleich zu teureren Modellen auch nicht perfekt.

Starten wir aber geordnet zunächst bei den Höhen.

Die Höhen der EarFun Wave Life sind soweit tadellos. Diese sind sauber und klar. Dabei aber auch nicht stechend, sondern runden gut ab. Suchst du besonders luftig klingende Kopfhörer, wären die Wave Life zwar nicht meine erste Wahl, sie klingen eher etwas wärmer, aber im Großen und Ganzen sind die Höhen gelungen.

Tendenziell sind aber die Tiefen eher das Highlight der Kopfhörer. So bieten diese bereits im Standard-EQ-Profil einen guten und kräftigen Bass.

Dieser hat einen soliden Tiefgang und einen guten Punch. Hierdurch bieten die Wave Life einen spaßigen und kräftigen Klang. Dabei ist der Bass aber auch nicht übertrieben, er ist kräftig, aber auch nicht extrem.

Ich denke, dass die Klangsignatur 90 % aller Menschen gut zusagen wird und auch generell zu typischer Pop-/Top-40-Musik passt.

Dabei können die EarFun Wave Life auch eine recht hohe Lautstärke erreichen, bei welcher diese auch weiter sauber spielen.

Wo wir den Preis der Kopfhörer etwas merken, ist bei der Auflösung und der Bühne. Gerade mit aktivem ANC ist die Auflösung in den Tiefen eher mäßig. Mäßig, aber auch nicht furchtbar.

Die Wave Life klingen nicht matschig, aber hier ist am ehesten ein Unterschied zu teureren Modellen zu spüren/hören.

Dennoch ist das Klang-Fazit klar positiv bei 50-€-Kopfhörern mit dem Feature-Set. Gerade wenn auch du die Möglichkeit nutzt, den Klang auch etwas auf deine Bedürfnisse über die App anzupassen, erhältst du hier gut klingende Kopfhörer.

 

Fazit

Mit den Wave Life liefert EarFun ein insgesamt sehr rundes Gesamtpaket ab, das vor allem durch sein starkes Preis-Leistungs-Verhältnis überzeugt. Für unter 50 Euro bekommst du hier Over-Ear-Kopfhörer mit gutem Tragekomfort, überraschend starkem ANC, sehr langer Akkulaufzeit und einem insgesamt überzeugenden Klangbild. Gerade das aktive Noise Cancelling sticht in dieser Preisklasse positiv hervor und kann sich problemlos mit deutlich teureren Modellen messen.

Klanglich bieten die Wave Life eine spaßige, leicht warme Abstimmung mit kräftigem Bass und angenehmen Höhen. Für audiophile Feinschmecker oder Liebhaber besonders großer Bühnen sind sie zwar nicht die erste Wahl, für den Alltag, unterwegs oder im Homeoffice machen sie aber einen richtig guten Job. Dank App-Support und Equalizer kannst du den Sound zudem gut an deinen Geschmack anpassen.

Natürlich merkt man in Details wie Auflösung und Materialwahl den günstigen Preis, wirklich gravierende Schwächen leisten sich die EarFun Wave Life aber nicht. Wenn du also auf der Suche nach bequemen Over-Ear-Kopfhörern mit starkem ANC, sehr guter Akkulaufzeit und solidem Klang bist, machst du hier definitiv nichts falsch.

EarFun Wave Life Over-Ear Noise Cancelling Kopfhörer Kabellos...
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  • HD-ANRUFE MIT 4 MIKROFONEN: Zwei Gesprächsmikrofone erfassen...
  • BIS ZU 60 STUNDEN WIEDERGABEZEIT UND SCHNELLLADUNG: Im normalen...
  • LEISTUNGSSTARKE EARFUN APP OHNE ZWANGSREGISTRIERUNG: Die EarFun...

Kurz gesagt: Viel Kopfhörer fürs Geld.

Frohe Weihnachten!

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Frohe Weihnachten und ruhige Feiertage!

4smarts Ladestation Team 100W im Test, die Ladestation für Büro und Gewerbe

4smarts bietet mit seiner Team Ladestation ein recht ungewöhnliches USB-Ladegerät an. Dieses richtet sich sicherlich weniger an private Nutzer und mehr an die geschäftliche/gewerbliche Nutzung.

Warum? Wir haben hier eine Ladestation mit 6 Anschlüssen und einem „Ordnungssystem“ auf der Oberseite.

So kannst du hier Geräte während des Ladens sortiert ablegen. Ideal für Anwendungen, wo du mehrere Geräte (vielleicht Arbeitsgeräte) auf einmal laden musst.

Aber wie gut ist die 4smarts Ladestation Team 100W? Finden wir es im Test heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an 4smarts für das Zur-Verfügung-Stellen der Ladestation für diesen Test.

 

4smarts Ladestation Team 100W im Test

Die Ladestation „Team“ ist ganz klar für eine stationäre Nutzung ausgelegt. So ist dieses Ladegerät absichtlich alles andere als kompakt gebaut.

So finden sich auf der Oberseite 5 „Fächer“, in welche du Smartphones und ähnliche Geräte während des Ladens ablegen kannst.

Passend dazu finden wir an der Seite sogar 6 Ladeports. 4smarts legt zudem 5x kurze USB-C-Kabel bei (in idealer Länge für die „Fächer“), wie auch ein 3-in-1-Kabel.

Damit ist die Ladestation ideal, wenn es beispielsweise in deiner Firma irgendwelche Scanner oder Dienst-Smartphones gibt, welche über Nacht geladen werden müssen.

Angeschlossen wird die Ladestation über ein normales C8-Kabel. Zudem findet sich auf der Rückseite ein physischer Ein-/Ausschalter.

 

Die Anschlüsse

Die 4smarts Ladestation Team verfügt über 5x USB-C-Ports und einen USB-A-Port.

  • USB C – 20 W USB PD – 5V/3A, 9V/2,22A, 12V/1,67A
  • USB A – 18 W Quick Charge – 5V/3A, 9V/2A, 12V/1,5A

Zwar bietet die 4smarts Ladestation Team auf dem Papier eine Leistung von bis zu 100 W, aber die USB-C-Ports der Ladestation bieten im Maximum 20 W.

20 W ist eine solide Standardleistung, welche ausreicht, Smartphones und ähnliche Geräte ausreichend schnell zu versorgen.

Zudem haben wir einen 18W USB-A-Quick-Charge-Port, welcher sich allerdings die Leistung mit USB C 5 teilt.

 

Mit PPS

Zwar ist eine PPS-Unterstützung bei 20-W-USB-C-Ports nicht ganz so essenziell, aber diese hilft schon, die Ladegeschwindigkeit in Kombination mit Samsung-Smartphones zu optimieren.

  • 5 – 11V bei bis zu 2,2 A

Mit 5 – 11 V bei bis zu 2,2 A haben wir hier eine relativ große PPS-Stufe für einen eigentlich 20-W-USB-C-Port.

Hierdurch holt das Ladegerät auch eine gute Geschwindigkeit in Kombination mit Samsung-Smartphones heraus.

 

100 W Leistung

Im Test konnte die Ladestation konstant eine Leistung von 100 W bzw. 5x 20 W bereitstellen.

 

Spannungsstabilität

Bei der Spannungsstabilität gab es im Test keine Auffälligkeiten, alles sieht hier soweit gut aus.

 

Leerlaufstromverbrauch

Im Leerlauf benötigte die Ladestation bei mir ca. 0,4 W. Du kannst den Verbrauch aber auf 0 senken, wenn du den Schalter am Ladegerät nutzt.

 

Effizienz

Werfen wir zum Abschluss noch einen Blick auf die Effizienz.

Diese verhielt sich bei mir im Test ziemlich flach. So schwankte die Effizienz zwischen 83,7 % und 88,1 %.

Die sehr gute Effizienz bei niedriger Last ist erfreulich bei solch einem Ladegerät. Die maximale Effizienz von 88,1 % ist nicht überragend, aber absolut ok.

 

Fazit

Die 4smarts Ladestation Team 100W ist ein sehr spezielles Gerät! Für den Privateinsatz sehe ich dieses, um ehrlich zu sein, eher weniger. Hier hätte ich mir ein Ladegerät mit mehr Pro-Port-Leistung gewünscht.

Wo ich aber durchaus einen Sinn sehen kann, ist in einem geschäftlichen Umfeld. Du hast auf der Arbeit Smartphones, die vielleicht als Scanner genutzt werden und über Nacht in der Firma bleiben, oder andere ähnliche Geräte.

Hier hast du eine Ladestation, wo diese Geräte geordnet und alle gleichzeitig zuverlässig und ausreichend flott geladen werden können.

Filament Erfahrungsbericht: Welche Hersteller lohnen sich wirklich? SUNLU, JAYO, Bambu Lab und mehr

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Ich bin ein großer Freund des 3D-Druckens. Ich habe mehrere Drucker, welche oftmals 24/7 laufen. Ob nun Projekte für mich, Freunde oder meine Eltern.

Entsprechend jage ich auch einiges an Filament durch meine Drucker. Ich habe hier einen alten Creality Ender 3 V3 KE, wie auch den Anycubic Kobra S3, Bambu Lab A1 und H2S.

Bei 3D-Drucker-Filament bin ich allerdings in der Regel etwas „geizig“. PLA und PETG werden von mir in der Regel nur gekauft, wenn wir einen Preis von unter 10 € pro kg haben. Entsprechend kaufe ich in der Regel nicht das herstellereigene Filament, sondern alternative Filamente.

Hier habe ich mittlerweile schon einige durchprobiert! In diesem Artikel möchte ich meine Erfahrungen mit einigen Filamenten und Herstellern schildern.

 

Persönliche Erfahrung

Wichtig, bei allem was ich hier schreibe, handelt es sich um persönliche Erfahrungen! Je nach Einstellungen oder Chargen kann natürlich die Qualität der Ergebnisse und die Druckzuverlässigkeit schwanken.

Ich habe derzeit zwischen 150 – 200 kg Filament auf Lager (darf man auch niemandem erzählen) und bestimmt 25 – 50 kg in dem letzten Jahr verdruckt.

 

Optik first

Ich beurteile die Filamente hier primär anhand der Optik und wie diese sich drucken lassen.

Geht es dir um Vergleiche der mechanischen Belastbarkeit, dann bist du hier leider falsch.

 

Was ist ein guter Preis für Filament?

Was ist aber ein guter Preis für Filament und lohnt sich „Luxus-Filament“?

  • Unter 10 € pro kg ist aus meiner Sicht ein guter Preis für PLA und PETG in Standardfarben.
  • Unter 8 € pro kg ist ein sehr guter Preis.
  • Unter 6 € ist ein extrem guter Deal!

Solche Preise bekommst du allerdings meist nur, wenn du 5 oder 10 Rollen auf einmal kaufst, was ich aber auch empfehlen würde.

Unter 10 € pro kg sollte eigentlich „permanent“ bei einem 3er- bis 5er-Set via eBay oder Aliexpress möglich sein.

 

Übersicht

Material /Farbe Preis Optik Farbqualität Einfach zu Drucken?
Anycubic PETG ★★★★ ★★★ ★★★★ ★★★★
Azurefilm PLA ★★★ ★★★★ ★★★★ ★★★★
Azurefilm PETG ★★★ ★★★ ★★★★ ★★★★
Bambu Lab PETG HF ★★★ ★★★★★ ★★★★★ ★★★★★
Bambu Lab PLA Matte ★★★ ★★★★★ ★★★★★ ★★★★★
Creality CR-PETG ★★★★★ ★★★ ★★★★ ★★★★
Creality Soleyin Ultra PLA ★★★★★ ★★★★★ ★★★★★ ★★
DAS FILAMENT PLA ★★★ ★★★★ ★★★★ ★★★
ELEGOO PLA ★★★★ ★★★★★ ★★★★ ★★★★
ELEGOO PLA+ ★★★ ★★★★★ ★★★★ ★★★★★
eSUN PLA ★★★ ★★★★ ★★★★ ★★★★
Geeetech PLA ★★★★ ★★★ ★★★ ★★★★
JAYO PLA+ 2.0 ★★★★★ ★★★★★ ★★★★ ★★★★★
JAYO PETG High Speed Matte ★★★★★ ★★★★ ★★★★ ★★★★
SUNLU PETG High Speed Matte ★★★★ ★★★★ ★★★★ ★★★★
SUNLU PLA+ 2.0 ★★★★ ★★★★★ ★★★★ ★★★★★
SUNLU PLA ★★★★ ★★★★ ★★★★★ ★★★★
SUNLU PLA Meta ★★★★ ★★★★ ★★★★ ★★★★★
SUNLU PLA Meta (Weiß) ★★★★ ★★★★ ★★★ ★★★★★
SUNLU PLA Marmor ★★★★ ★★★★★ ★★★★★ ★★★★★

TECBEARS

PETG High Speed Matte ★★★★★ ★★★★ ★★★★ ★★★★

 

Glänzend oder matt

In der Regel finde ich matte oder zumindest leicht matte Filamente schöner als extrem glänzende Filamente. Letztere wirken immer mehr nach Kunststoff und haben oft diesen billigen 3D-Drucker-Look.

So bieten einige Hersteller speziell matte Filamente an, aber mir ist hier gerade bei PETG aufgefallen, dass einige Hersteller von „Natur aus“ einen matteren Look haben, während andere extrem glänzen.

Eher etwas mattere Oberfläche bei PETG:

  • Bambu Lab
  • SUNLU
  • JAYO
  • TECBEARS

Eher glänzende, glatte Oberfläche:

  • Azurefilm
  • Anycubic
  • Creality

Letztendlich ist das natürlich alles Geschmackssache. Du kannst auch mit der Drucktemperatur etwas beeinflussen, wie glänzend oder matt Oberflächen werden. Dennoch ist dies so etwas meine Tendenz, die ich beobachten konnte. Selbst das „Standard-PETG“ von Jayo oder SUNLU ist weniger glänzend als das von Creality, Azurefilm usw.

Bambu Lab hat eh nur noch sein PETG HF, welches auch eher ein mattes PETG ist.

 

SUNLU

Farbauswahl = ★★★★

SUNLU ist derzeit mein Go-To-Hersteller, wenn es um Filamente geht. Die SUNLU-Filamente lassen sich im Allgemeinen mit allen Druckern, die ich habe, gut drucken, die Ergebnisse sehen gut bis sehr gut aus und die wiederverwertbaren Rollen sind nett.

Auch sind mir bisher keine großen Probleme aufgefallen, wie eine schlechte Wicklung, schlechte Haftung usw. Farbunterschiede zwischen einzelnen Bestellungen waren minimal und gerade das PLA Marmor von SUNLU ist fantastisch!

Das Marmor-PLA von SUNLU ist optisch eins der besten Filamente, das ich bisher in den Fingern hatte.

Allerdings schwächeln teils etwas die Weißtöne. Gerade bei PLA Meta ist auffällig, dass dieses nicht so strahlend weiß ist, als ob „Klarlack“ untergemischt wurde. Bei den anderen Farbtönen kann ich nichts Negatives sagen. Diese sind sehr kräftig und sauber. Vor allem PLA 2.0 und die matten Filamente gefallen mir optisch richtig gut.

 

JAYO

Farbauswahl = ★★★★

JAYO ist anscheinend eine Tochterfirma von SUNLU. Praktisch scheint JAYO +- das gleiche Filament zu verkaufen wie SUNLU, nur auf billigeren Spulen.

Entsprechend ist die Filament-Qualität sehr hoch! Auch hier hatte ich keine Probleme beim Drucken und das Filament war von Haus aus gut getrocknet und generell unproblematisch. Vor allem das PLA+ 2.0 ist sehr einfach und gut zu nutzen.

Allerdings hatte ich bei JAYO etwas größere Schwankungen, was die Farben angeht, beobachten können. So waren bei ein paar Farben (Orange und Weiß) die Töne zwischen mehreren Chargen minimal unterschiedlich. Ob dies nun einfach Pech war, kann ich nicht sagen.

Aber es ist möglich, dass dies die kleinen Unterschiede zwischen JAYO und SUNLU sind. Dafür ist JAYO-Filament oftmals in 3er- oder 5er-Packs bei eBay und Aliexpress zu hervorragenden Preisen zu bekommen!

WICHTIG! Ohne Adapter passen die JAYO-Spulen nicht auf das Bambu Lab AMS Lite!

 

TECBEARS

Farbauswahl = ★★★

Bei TECBEARS können wir es kurz halten, denn nach meiner Einschätzung ist dies 1 zu 1 das JAYO-Filament unter einem anderen Namen, auf dem gleichen Typ Rolle mit ähnlichen Farboptionen.

 

Bambu Lab

Farbauswahl = ★★★★

Ich habe von Bambu Lab sowohl PLA wie auch PETG genutzt. Normalerweise ist mir das Bambu-Lab-Filament zu teuer, aber zum Black Friday gab es dieses im Großpack (18 kg) für unter 10 €.

Das Bambu-Lab-Filament ist qualitativ sehr gut. Dank der „perfekten“ Profile der Bambu-Lab-Drucker sind die Druckergebnisse in der Regel auch absolut perfekt.

Besser wird es im Zusammenspiel mit Bambu-Lab-Druckern nicht. Suchst du also das „beste“ Filament für solch einen, dann kaufe das Original.

Allerdings ist das Filament selbst nach meiner Einschätzung und bei der Nutzung mit anderen Druckern +- auf Level der SUNLU-Filamente.

Mich würde es auch nicht wundern, wenn SUNLU vielleicht sogar der Fertiger hinter den Bambu-Lab-eigenen Filamenten ist. Mit angepassten Einstellungen ist es also durchaus möglich, mit SUNLU oder JAYO ziemlich identische Ergebnisse zu erzielen.

 

Creality Soleyin

Farbauswahl = ★★★

Kommen wir zu meiner absoluten Hass-Liebe, dem Creality Soleyin Ultra PLA Filament. Dieses ist via eBay regelmäßig für unter 70 € für 10 kg zu bekommen, was ein Top-Preis ist!

Und grundsätzlich gefällt mir das Filament sehr gut. Creality Soleyin bietet auch ein paar exotischere Farben an und hat generell eine sehr schöne matte Optik.

Das matte Schwarz von Creality Soleyin ist eins der schönsten, das ich bisher hatte.

Allerdings ist das Creality Soleyin Ultra PLA Filament nach meiner Erfahrung etwas schwierig zu drucken. So ist hier die Layerhaftung und Druckbett-Haftung sehr schlecht!

Um dem etwas entgegenzuwirken, hilft oftmals eine etwas höhere Temperatur, dann neigt es aber zum Fädenziehen (vor allem die farbigen Versionen). Gerade beim Multifarben-Druck machten mir einige Farben dieses Filaments extreme Probleme, da dieses einfach nicht an den anderen Schichten haften möchte.

Hier musst du schauen, wie dein Drucker mit dem Filament klarkommt. Meine Bambu-Lab-Drucker kommen tendenziell besser mit diesem klar als der Anycubic oder der Creality Ender 3 V3 KE.

Erstaunlicherweise tat sich gerade der Creality Ender 3 V3 KE etwas schwer mit diesem Filament.

Kurzum, optisch sehr schön, aber nicht ganz einfach zu verarbeiten, vor allem die farbigen Versionen. Schwarz und Weiß sind etwas unproblematischer.

 

Geeetech

Farbauswahl = ★★★★★

Geeetech-Filamente sind gerade bei Schnäppchenjägern sehr beliebt, da diese über Aliexpress oftmals zu sehr guten Preisen verfügbar sind.

Auch bietet Geeetech eine sehr große Farbvielfalt an! So hat Geeetech einige Farben im Sortiment, welche ansonsten sehr schwer zu finden sind.

Allerdings bin ich dennoch nicht der größte Fan von Geeetech-Filamenten. Warum?

Die Farben von Geeetech sehen auf den Produktbildern oft deutlich besser aus als in der Realität. Auch bei anderen Herstellern gibt es Abweichungen, aber bei Geeetech wirken die Bilder auf mich stärker geschönt.

Das Filament ist abseits von der großen Farbvielfalt höchstens durchschnittlich beim Drucken.

Wenn du nicht gezielt eine Farbe suchst, die Geeetech im Angebot hat, würde ich in dieser Preisklasse eher zu Jayo gehen. Diese haben zwar weniger Farben, aber das Filament ist hochwertiger.

 

DAS FILAMENT

Made in Germany

Farbauswahl = ★★★★★

Rein vom Filament ist das PLA von DAS FILAMENT nach meiner Erfahrung „nichts Besonderes“. Wir haben hier ein absolutes Standard-PLA vor uns. Dieses lässt sich grundsätzlich sauber drucken, war gut getrocknet usw.

Allerdings war die Haftung und der Fluss tendenziell etwas schlechter als bei SUNLU oder generell vielen PLA+-Filamenten.

Die große Stärke von DAS FILAMENT sind die vielen, teils auch etwas ungewöhnlichen Farben und die „Lebensmittelechtheit“. Letztere kann zwar nicht zu 100 % garantiert werden, da beim Druck Verunreinigungen auftreten können, aber dennoch ist DAS FILAMENT einer der wenigen Hersteller, der dies in einem gewissen Rahmen verspricht.

Die meisten Hersteller setzen ihrem PLA irgendwelche Zusätze zu, selbst wenn es nicht als PLA+ gekennzeichnet ist. Dies kann auch Sinn machen, um PLA besser druckbar zu machen, die Stabilität zu verbessern usw. Ich vermute, DAS FILAMENT setzt hier nur auf sehr minimale Zusätze. Dies erklärt für mich zumindest die etwas schlechtere Haftung und wie diese „Lebensmittelechtheit“ hergestellt werden kann.

Unterm Strich ist DAS FILAMENT also etwas „spezieller“. Neutral betrachtet ist das Filament von SUNLU und JAYO besser und gleichzeitig günstiger. Allerdings suchst du einen Made-in-Germany-Hersteller, sind diese durchaus interessant, gerade bei exotischen Farben.

DAS FILAMENT hat einige Farben, die so bei SUNLU, Bambu Lab, Creality so nicht zu finden sind.

WICHTIG! Die alten 800-g-Spulen von DAS FILAMENT funktionieren nicht bzw. nicht gut mit dem Bambu Lab AMS Pro 2!

 

Anycubic (PETG)

Farbauswahl = ★★★★

Bisher habe ich bei Anycubic lediglich PETG genutzt. Hier hatte ich etwas gemixte Gefühle. Grundsätzlich sind die Farben bei Anycubic sehr gut! Strahlend, klar und wie auch auf den Produktbildern.

Allerdings fühlt sich das PETG bei Anycubic etwas „plastikhafter“ an als z. B. bei SUNLU oder Bambu Lab. So ist dieses sehr stark glänzend, was zwar der Farbwiedergabe hilft, aber auch etwas deutlicher macht, dass wir einen Plastik-3D-Druck vor uns haben.

Zudem gab es bei mir einen sehr starken Geruch beim ersten Öffnen der Spulen. So ein chemischer Geruch, der zwar direkt verflogen ist, aber ich so von anderem PETG nicht kenne.

Ich vermute, dass Anycubic hier möglicherweise etwas beisetzt, was die anderen Hersteller nicht oder nicht so stark machen.

Allerdings lässt sich das PETG gut drucken, Farben sind super und auch sind die Ergebnisse stabil. Daher würde ich es durchaus wieder kaufen, auch wenn es nicht mein Liebling ist.

 

eSUN

Farbauswahl = ★★★★

eSUN ist wie SUNLU ein großer Hersteller von Filament, der auch andere Unternehmen beliefert. Hier habe ich bisher primär PLA genutzt.

Grundsätzlich sind die eSUN-Filamente farbqualitativ sehr gut. Gerade das eSUN Weiß ist sehr schön! Auch wenn dies nicht gesondert beworben wird, kamen mir alle PLA-Filamente von eSUN vergleichsweise matt vor, was nicht negativ gemeint ist. Ich bevorzuge mattes Filament.

Allerdings ist leider eSUN-Filament eher in der mittleren Preisklasse angesiedelt.

 

ELEGOO

Farbauswahl = ★★★

Die ELEGOO-Filamente sind nach meiner Erfahrung sehr ähnlich zu den eSUN-Filamenten. Tendenziell mag ich die ELEGOO aber glatt etwas mehr.

Die PLA- und PLA+-Filamente von ELEGOO haben tendenziell eine etwas mattere Optik, was ich aber klar begrüße, da es Drucke hochwertiger erscheinen lässt. Dabei bietet ELEGOO eine solide Farbauswahl und ich kann nichts Negatives über das Druckverhalten sagen.

Die Pappspulen können zwar ein zweischneidiges Schwert sein, aber auch hier bin ich eigentlich eher positiv gestimmt.

Kurzum, das ELEGOO PLA und PLA+ Filament ist aus meiner Sicht voll zu empfehlen!

 

PLA oder PETG?

PLA und PETG haben natürlich sehr unterschiedliche mechanische Eigenschaften. Früher habe ich primär PLA gedruckt, mittlerweile bin ich aber auf 50/50 umgestiegen.

PETG ist in der Theorie widerstandsfähiger und auch UV-beständig! Damit ist dieses ideal für Töpfe und den Außeneinsatz. Mittlerweile ist PETG auch in sehr vielen Farben verfügbar.

Dabei hat PETG auf den ersten Blick keine wirklichen Nachteile.

Allerdings habe ich durchaus die Erfahrung gemacht, dass ultrafeine Details und Oberflächen mit PLA etwas besser werden. Daher nutze ich PLA weiterhin für Schlüsselanhänger, Skulpturen usw.

Allerdings für Dinge wie Blumentöpfe, Halterungen usw. nutze ich mittlerweile nur noch PETG.

 

Lieblingsfilamente

An dieser Stelle ein paar spezifische Filament-Tipps:

SUNLU PLA Marmor Kastanienbraun

Ein tolles Filament! Lässt sich sehr gut drucken und sieht am Ende fantastisch aus! So sind die typischen 3D-Druck-Linien bei diesem Filament praktisch nicht sichtbar. Figuren und Skulpturen sehen unheimlich gut aus.

JAYO PLA+ 2.0 Orange

Es gibt sehr viele orangene Filamente, allerdings unterscheiden diese sich sehr oft doch im Detail, vor allem beim Farbton. Orange ist meine Lieblingsfarbe, daher war es mir hier sehr wichtig, ein schönes Orange zu finden.

Das bisher schönste Orange ist das PLA+ 2.0 Filament von JAYO. Lässt sich super drucken, hat eine leicht matte Optik und ein angenehmes Orange. Kräftig, aber nicht zu kräftig.

 

Fazit

Natürlich ist dieser Artikel sehr subjektiv und vielleicht hast du andere Erfahrungen gemacht, falls ja, schreib sie in die Kommentare.

Ich habe aber zunächst die Erfahrung gemacht, dass es derzeit sehr wenige wirklich schlechte PLA- oder PETG-Filamente am Markt gibt. Die Hersteller haben einfach recht gut raus, wie man diese zusammenmixt.

Dennoch gibt es Filamente bzw. Hersteller, zu denen ich lieber greife als zu anderen. Folgende Hersteller sind derzeit meine Favoriten:

  • SUNLU
  • JAYO
  • Bambu Lab
  • ELEGOO

Ich bin jemand, der bei Filamenten sehr auf den Preis achtet. Für PLA oder PETG zahle ich keine 25 € pro Rolle. Bis +- 10 € ist Normalfall (im 5er-Set), das was ich pro kg bereit bin zu zahlen. Klar, Sonderfarben lass ich mal außen vor, genau wie PETG Carbon usw.

Mein Favorit ist hier SUNLU. Diese haben durchgehend gute bis sehr gute Filamente und nutzen sehr gute, wiederverwendbare Spulen. Gerade über Aliexpress oder eBay kommt man hier durchaus auch an gute Preise.

Jayo ist anscheinend eine Tochterfirma von SUNLU, sehr ähnliche Qualität, schlechtere Spulen, dafür aber konstant recht günstig zu bekommen.

Generell sind die Filamente von SUNLU und JAYO relativ matt von der Oberfläche, auch das normale PETG! Dies lässt die Drucke aus meiner Sicht hochwertiger erscheinen.

Da ich mehrere Bambu-Lab-Drucker mein Eigen nenne, mag ich auch sehr das Bambu-Lab-eigene Filament, aber abseits von Rabattaktionen ist mir dieses normalerweise zu teuer.

Ähnliches gilt für ELEGOO, gutes Filament, nur positive Erfahrungen, aber kaufe ich in der Regel nur im Angebot oder wenn ich mal eine Rolle brauche.

  • Azurefilm
  • eSUN
  • Anycubic
  • Creality
  • DAS FILAMENT

Filamente von diesen Herstellern halte ich auch für gut und nutze diese gerne, aber sie wären in der Regel nicht meine erste Wahl.

DAS FILAMENT und Azurefilm bekommen Bonuspunkte dafür, dass es europäische Hersteller sind, aber abseits von Rabattaktionen sind mir diese leider zu teuer. Ich kann dabei auch nicht sagen, dass die Qualität höher ist als von den chinesischen Herstellern.

  • Geeetech
  • Soleyin Ultra (Creality)

Geeetech und Soleyin Ultra (Creality) sind so Filamente, mit denen ich mich schwertue. Bei Geeetech haben mich einfach oft die Farben enttäuscht, welche in der Praxis nicht so schön waren wie auf den Bildern (sehr deutliche Abweichungen). Ich habe auch ein paar schöne Geeetech-Filamente in den Fingern gehabt, aber dies ist ein Hersteller, den ich eher meide.

Soleyin Ultra hat sehr schönes und auch regelmäßig sehr günstiges Filament. Allerdings ist die Nutzung auffällig problematisch. Die Haftung am Druckbett und die Layerhaftung ist schlecht, sehr schlecht. Gerade im Multifarben-Druck mit anderem PLA kaum zu verwenden.

Hier musst du wissen, auf was du dich einlässt.

 

NAS mit Unraid und 10 Gbit LAN! Die LincStation N2 im Test

LincPlus bietet einige sehr exotische und spannende NAS-Systeme an, dies sowohl aus Sicht der Hardware wie auch bei der Software.

So setzt die neue LincStation N2 auf 6 SSD-Bays, den Intel N100 Prozessor und 10 Gbit LAN. Dies ist eine sehr exotische und interessante Kombination!

Noch spannender wird es, wenn wir uns die Software-Seite ansehen. Denn LincPlus setzt hier nicht auf eine Eigenentwicklung, sondern auf Unraid, welches hier inklusive Lizenz beiliegt.

Unraid ist ein kommerzielles und anerkanntes Server/NAS-Betriebssystem.

Wollen wir uns einmal die LincStation N2 im Test ansehen!

 

LincStation N2: 6-Bay-SSD-NAS

Die LincStation N2 fällt schon auf den ersten Blick durch ihr eher ungewöhnliches Gehäusedesign für ein 6-Bay-NAS auf. Der Grund dafür ist simpel: Das Gerät setzt vollständig auf SSDs.

Auf der Unterseite finden sich insgesamt vier NVMe-Steckplätze, während an der Vorderseite zwei 2,5-Zoll-SATA-Einschübe untergebracht sind. Letztere liegen geschützt hinter einer kleinen Frontabdeckung und lassen sich dank Hot-Swap-Schlitten bequem im laufenden Betrieb wechseln. Sowohl die Verarbeitung der Einschübe als auch des gesamten Gehäuses wirkt sehr hochwertig.

Ja, es wäre natürlich möglich, 2,5 Zoll HDDs in dem NAS zu nutzen, aber ich denke, dieses ist klar auf SSDs ausgelegt.

LincPlus hat hier auch nicht einfach ein Standardgehäuse zweckentfremdet, sondern klar ein eigenes und einzigartiges NAS designt.

Das Gerät kombiniert gebürstetes Metall mit Kunststoffelementen und macht dadurch einen modernen und edlen Eindruck.

Anschlussseitig bietet die LincStation N2 folgende Ports:

  • 1× USB-C 3.1 (10 Gbit/s, unter der Frontabdeckung)
  • 1× USB-A 3.2 (10 Gbit)
  • 1× HDMI 2.0
  • 2× USB-A 2.0
  • 1× 3,5-mm-Audioausgang
  • 1× 10-Gbit-LAN
  • 1× DC-Stromanschluss (12 V / 5 A)

Für ein NAS ist die Anschlussvielfalt sehr ordentlich, vor allem für ein Modell mit dem Intel N100! Besonders der 10 Gbit LAN-Port überrascht mich etwas in dieser Klasse NAS.

Neben den üblichen USB-Ports ist auch ein HDMI-Ausgang vorhanden. Dieser spielt im normalen Betrieb keine Rolle, ermöglicht aber bei Bedarf die Installation eines alternativen Betriebssystems.

Ein weiterer USB-A-Port befindet sich gut verborgen hinter den Abdeckungen der NVMe-Slots. Dort steckt ein kleiner vorinstallierter USB-Stick, auf dem das Betriebssystem des NAS untergebracht ist.

 

Intel N100

Im N2 ist der Intel N100 Prozessor verbaut. Der N100 ist ein besonderer Chip. Dieser ist ultra sparsam, wir haben hier lediglich eine TDP von maximal 6 W! Dies ist extrem wenig.

Im Gegenzug ist der N100 aber auch, vorsichtig gesagt, nicht der schnellste Prozessor. In einem Desktop-PC würde ich diesen meiden.

Allerdings in einem kleinen Home-Server-System macht der N100 absolut Sinn und ist hier auch sehr beliebt.

Ungewöhnlich ist hier allerdings die Kombination mit 4× NVMe-SSD-Slots und dem 10 Gbit LAN-Port.

 

Mit Unraid

Bei DIY-NAS-Systemen ist die Frage nach dem Betriebssystem immer eine große Sache. Gerade wenn du auf eine einfache Nutzung und schicke Benutzeroberfläche Wert legst, gibt es hier gar nicht so viele Optionen.

Systeme wie TrueNAS sind zwar sehr professionell und sicher, aber von der Benutzererfahrung und dem Funktionsumfang Synology und QNAPs Betriebssystemen massiv unterlegen.

Was hat hier LincPlus gemacht? Diese haben einfach Unraid auf der LincStation N2 vorinstalliert und mit einer entsprechenden Lizenz ausgestattet.

Unraid ist ein „universelles“ Server/NAS-Betriebssystem, welches etwas einfacher zu nutzen ist als TrueNAS und vor allem etwas flexibler ist, was die Speicherkonfigurationen angeht.

So kommt Unraid deutlich besser mit dem Mischen von verschiedenen SSDs mit unterschiedlichen Kapazitäten klar als TrueNAS. Ich mag Unraid lieber als TrueNAS, genau aus diesem Grund.

Allerdings hat auch Unraid seine Tücken und benötigt etwas Eingewöhnung, um alle Optionen und Möglichkeiten zu finden. So erlaubt Unraid auch beispielsweise ZFS-Speicherpools, dies aber etwas versteckt.

Was den Funktionsumfang „out of the Box“ angeht, würde ich Unraid auch als sehr übersichtlich bezeichnen. Du kannst Speicherpools erstellen und Netzwerkfreigaben anlegen, das war’s.

Allerdings erlaubt Unraid auch das recht einfache Installieren von Docker-Containern und das Erstellen von VMs.

Vor allem über Docker lässt sich Unraid gut erweitern, beispielsweise um Foto-Verwaltungs-Anwendungen wie Immich. Es gibt hier einen entsprechenden App Store mit tonnenweise Erweiterungen, welche allerdings meist auf Docker-Containern basieren.

Ich mag Unraid sehr, allerdings bist du ein kompletter Einsteiger, ist Unraid schon ein „Brocken“. Es ist leichter als TrueNAS, aber doch ein gutes Stück komplizierter als die Systeme von Synology, QNAP oder auch UGREEN.

Im Gegenzug ist Unraid flexibler und du kannst mit längeren Software-Updates rechnen.

 

Unraid-Lizenz

Mit im Lieferumfang der LincStation ist eine Karte mit einem Code, den du freirubbeln musst.

Die hier enthaltene Lizenz ist die Unraid Starter Lizenz, welche 6 Speichergeräte unterstützt und 1 Jahr Updates mitbringt.

Letzteres ist wichtig! Grundsätzlich ist die Lizenz „dauerhaft“, aber du bekommst nur für 1 Jahr Updates. Willst du danach weiter Updates, musst du 36 $ pro Jahr zahlen.

 

RAID bei der LincStation

Wenn es um NAS-Systeme geht, stellt sich immer die Frage nach der Datensicherheit. Du willst ja nicht, dass all deine Daten bei einem Laufwerksausfall verloren gehen.

RAID ist hier das Stichwort. Die LincStation N2 nutzt, wie es bei NAS-Systemen üblich ist, Software-RAID.

Das NAS stellt die Laufwerke einfach an das Betriebssystem durch, welches diese dann verwaltet.

Bei Unraid hast du hier mehrere Möglichkeiten. Von Haus aus nutzt Unraid eine spezielle Art des „RAIDs“. Dieses erlaubt eine größere Flexibilität als bei einem klassischen RAID.

Du kannst bei Unraid problemlos Laufwerke mit unterschiedlichen Kapazitäten mischen, aber dennoch weitestgehend die volle Kapazität nutzen.

So wird das größte Laufwerk, das du verbaust, als Parity genutzt, alle anderen Laufwerke, egal wie groß oder klein, stehen dir mit voller Kapazität zur Verfügung. Fällt ein Laufwerk aus, kein Problem, dank des Parity-Laufwerks bleiben alle Daten erhalten.

Dabei werden die Daten nacheinander auf die „Datenlaufwerke“ geschrieben und nicht aufgeteilt, wie es bei anderen RAID-Systemen üblich ist.

Dies hat Vor- und Nachteile. Der größte Vorteil ist Flexibilität. Du kannst SSDs mit beliebiger Kapazität effizient mischen. Der Nachteil ist aber die Geschwindigkeit, welche hier deutlich niedriger sein kann als bei einem ZFS-„Raid“.

 

ZFS-Raid

Allerdings unterstützt Unraid in den aktuellen Versionen auch ZFS-Raids.

ZFS ist das so ziemlich sicherste Dateisystem, gerade wenn du es in einem RAID-Verbund nutzt. Dabei ist ZFS auch sehr schnell!

Allerdings hat ZFS auch Nachteile, beispielsweise das Mischen von Laufwerken mit unterschiedlicher Kapazität oder das nachträgliche Erweitern eines Pools ist nur bedingt möglich, wenn überhaupt.

Allerdings ist das ein schöner Punkt an Unraid: Du hast die Flexibilität. Du kannst ZFS nutzen oder du kannst das interne Array-System von Unraid verwenden.

Wichtig!

 

10 Gbit LAN-Port

Ein Highlight der N2 ist der 10 Gbit LAN-Port. Hinter diesem steckt ein Aquantia AQC113C Chipsatz, welcher intern mit PCIe 3.0 x2 angebunden ist.

Entsprechend sollten wir von diesem auch die volle 10 Gbit Geschwindigkeit erhalten können.

 

Performance

Dank des 10 Gbit LAN-Ports ist die LincStation N2 grundsätzlich zu sehr hohen Datenraten in der Lage. Allerdings gibt es in der Praxis doch ein paar Flaschenhälse.

So ist das normale Unraid-Array-System nicht unbedingt auf Geschwindigkeit ausgelegt. Willst du die maximale Geschwindigkeit, musst du einen NVMe-SSD-ZFS-Pool erstellen.

Aber auch da haben wir ein Problem. Die NVMe-SSDs sind beim N2 mit PCIe 3.0 x1 angebunden.

  • PCIe 3.0 x1 = maximal 985 MB/s (theoretisch)

Praktisch kannst du mit rund 850 MB/s intern bei jeder der NVMe-SSDs rechnen.

Ein weiterer Punkt ist natürlich der Intel N100 und ob dieser die Leistung limitiert.

Testsetup:

  • 10 Gbit Anbindung
  • SMB
  • ZFS Raid Z1 aus 4× 2 TB NVMe-SSDs

CrystalDiskMark konnte unter optimalen Bedingungen 1185 MB/s lesend und 942 MB/s schreibend erreichen. Dies allerdings nur bei mehreren parallelen Zugriffen. Hier sind wir so ziemlich am Limit der 10 Gbit Verbindung.

In der Praxis fallen die Geschwindigkeiten aber etwas niedriger aus, wenn du einfach mit dem Windows Explorer Daten hin und her kopierst.

Hier kannst du lesend wie auch schreibend ± 750–850 MB/s praktisch erwarten.

Nicht ganz perfekte 10 Gbit Geschwindigkeit, aber deutlich über 5 Gbit, was in dieser Preisklasse nicht übel ist.

Zwar ist der Intel N100 alles andere als schnell, allerdings reicht dieser für ein paar Docker Container aller PiHole, Home Assistant usw. aus. Selbiges gilt für die 16 GB RAM.

 

Lautstärke

Die LincStation N2 besitzt einen kleinen Lüfter, ansonsten haben wir hier in der Regel nichts, was Lärm erzeugt, außer du nutzt 2,5 Zoll HDDs.

Dieser Lüfter kann hörbar sein, ist aber praktisch 99,9 % der Zeit komplett ausgeschaltet oder nicht hörbar. Stresst du den N100 über längere Zeit, kann dieser hochdrehen, aber in der Regel ist die LincStation N2 komplett silent und wohnzimmertauglich.

 

Stromverbrauch

Mit 4× NVMe-SSDs und 2× SATA-SSDs wie auch einer 10 Gbit LAN-Verbindung benötigt die LincStation N2 ca. 13–17 W im Normalbetrieb.

Unter Last sehen wir Spitzen von knapp über 20 W. Dies ist ein erwartungsgemäß niedriger Verbrauch bei einem SSD-only-NAS.

Theoretisch wäre sicherlich noch ein etwas niedrigerer Verbrauch bei solch einem NAS denkbar, aber allein der 10 Gbit Chipsatz wird etwas mehr Strom benötigen als bei einem 2,5 Gbit NAS.

 

Fazit

Die LincStation N2 ist ein NAS, das bewusst aus der Reihe tanzt, und genau das macht sie so spannend. Du bekommst hier ein konsequent auf SSDs ausgelegtes 6-Bay-NAS mit Intel N100, 10-Gbit-LAN und Unraid inklusive Lizenz. Diese Kombination ist in dieser Klasse alles andere als gewöhnlich und richtet sich klar an Enthusiasten und ambitionierte Home-Server-Nutzer.

Hardwareseitig überzeugt das System mit einem hochwertigen, eigenständigen Design, sehr guter Verarbeitung und einer für den sparsamen N100 überraschend starken Ausstattung. 10 Gbit LAN, vier NVMe-Slots und zwei SATA-Bays sind eine Ansage, auch wenn die PCIe-Anbindung der NVMe-SSDs und der Prozessor selbst die absolute Maximalleistung begrenzen.

In der Praxis erreichst du dennoch sehr ordentliche Transferraten (750–850 MB/s), die klar über typischen Consumer-NAS-Systemen liegen.

Der größte Pluspunkt ist aber die Software: Unraid passt hervorragend zur LincStation N2. Die Flexibilität bei der Laufwerkswahl, Docker-Support, VM-Möglichkeiten und die Option, zwischen klassischem Unraid-Array und ZFS zu wählen, machen das System extrem vielseitig. Du solltest dir aber bewusst sein, dass Unraid keine typische „Plug-and-Play“-NAS-Oberfläche à la Synology ist. Eine gewisse Lernkurve gehört zu Unraid dazu. Die jährlichen Update-Kosten nach dem ersten Jahr solltest du ebenfalls einkalkulieren.

Positiv fallen zudem die sehr geringe Lautstärke und der niedrige Stromverbrauch auf. Ein nahezu lautloses, SSD-only-NAS mit 10 Gbit Anbindung und unter 20 Watt Last ist absolut wohnzimmertauglich und im Dauerbetrieb angenehm günstig.

LincStation N2 6-Bay NAS-Server - Intel N100 Quad-Core, 16GB LPDDR...

Pro

  • Hochwertiges, eigenständiges Design mit sehr guter Verarbeitung
  • 10 Gbit LAN-Port für hohe Transfergeschwindigkeiten (750–850 MB/s praktisch)
  • Flexible Speicherkonfiguration: 4× NVMe + 2× SATA-Slots
  • Unraid vorinstalliert mit Lizenz (1 Jahr Updates inklusive)
  • Sehr niedriger Stromverbrauch (13–17 W, unter Last ~20 W)
  • Nahezu lautlos im Normalbetrieb (99,9 % der Zeit silent)
  • Sparsamer Intel N100 Prozessor (nur 6 W TDP)
  • Große Flexibilität durch Unraid: Docker-Support, VMs, Wahl zwischen Unraid-Array und ZFS
  • Hot-Swap für 2,5-Zoll-SATA-SSDs
  • Wohnzimmertauglich durch geringe Lautstärke und kompakte Bauweise

Kontra

  • Unraid hat eine Lernkurve
  • NVMe-SSDs nur mit PCIe 3.0 x1 angebunden (maximal ~850 MB/s pro SSD)
  • Intel N100 limitiert bei sehr anspruchsvollen Aufgaben die Leistung
  • Update-Kosten nach dem ersten Jahr (36 $ pro Jahr)

Unterm Strich ist die LincStation N2 kein NAS für Einsteiger, sondern für Nutzer, die wissen, was sie wollen: ein leises, sparsames, schnelles und extrem flexibles SSD-NAS.

Digitaler Bilderrahmen Test: Eptusmey mit Uhale-Software punktet ohne Abo

Wir haben uns schon einige digitale Bilderrahmen im Test angesehen. Es gibt hier sehr viele Modelle, die „OK“ sind, aber wenige, die wirklich richtig gut sind.

Meist ist nicht die Hardware das Problem, sondern eher die Software, die teils künstlich beschnitten wird, um Abos und Zusatzdienste zu verkaufen.

Der Hersteller Eptusmey bietet nun einen günstigen digitalen Bilderrahmen an, welcher unter anderem mit dem Verzicht auf Abo-Gebühren wirbt.

Klingt doch interessant! Aber wie sieht es in der Praxis aus? Ist die Software des Eptusmey Bilderrahmens gelungen? Was ist mit der Bildqualität?

Finden wir all das im Test heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an Eptusmey für das Zur-Verfügung-Stellen des Bilderrahmens für diesen Test.

 

Der Eptusmey digitale Bilderrahmen im Test

Grundsätzlich scheint der Eptusmey 10,1 Zoll WLAN Digitale Bilderrahmen auf eine gute Preis-Leistung optimiert zu sein.

So ist die Verpackung recht einfach gehalten. Beispielsweise die „größeren“ Modelle von Arzopa machen hier doch etwas mehr her.

Dabei ist das generelle Design des Eptusmey Bilderrahmens Geschmackssache. Wir haben hier ein 10,1 Zoll Display, welches bilderrahmentypisch über recht dicke Rahmen verfügt. So haben wir einen weißen inneren Rahmen, wie aber auch einen äußeren Rahmen aus Holz.

Ich denke, letzterer ist etwas Geschmackssache. Einerseits ist die Nutzung von Holz ein schöner Touch, aber auf der anderen Seite ist dieser recht einfach gearbeitet.

Der Bilderrahmen kann horizontal oder vertikal aufgestellt werden. Hierfür gibt es einen einfachen Standfuß.

 

Software / App

Der Eptusmey digitale Bilderrahmen nutzt keine eigene Software, sondern das Uhale-System. Uhale scheint eine Alternative zu Frameo zu sein, also ein „Betriebssystem“ für digitale Bilderrahmen, welches von mehreren Herstellern genutzt wird.

Dabei basiert auch Uhale auf Android, wo aber alle Funktionalität abseits der des digitalen Bilderrahmens deaktiviert wurde.

Um Bilder auf den Bilderrahmen zu übertragen, benötigst du die Uhale-App. Diese ist sehr übersichtlich gestaltet und schnell erklärt.

Über die App kannst du die Basis-Einstellungen des Bilderrahmens verwalten, wie z. B. die Übergangszeit für die Bilder, den Diashow-Effekt, Schlafmodus usw.

Ebenfalls kannst du über die App natürlich Bilder auf den Eptusmey Bilderrahmen übertragen. Du kannst hier beliebig viele Bilder und Videos auswählen, die dann übertragen werden.

 

 

Weltweite Übertragung

Um die App mit dem Bilderrahmen zu verknüpfen, musst du einen Code in der App eingeben oder einen QR-Code scannen.

Ist dies gemacht, kannst du von der ganzen Welt aus Bilder auf den Rahmen übertragen.

Der Bilderrahmen verfügt über 32 GB Speicher, was für Tausende Fotos ausreicht.

 

Bilderverwaltung nur am Rahmen

Leider etwas, was du nicht über die Uhale-App machen kannst, ist das Verwalten der Bilder auf dem Bilderrahmen.

Du kannst lediglich neue Bilder übertragen, aber nicht sehen, welche Bilder auf dem Rahmen sind. Entsprechend kannst du diese auch nicht löschen oder verwalten.

Dies geht nur am Bilderrahmen selbst. Dort kannst du auch Bilder in Alben sortieren.

 

Speicherkarte und USB-Stick

Neben der Übertragung via App kannst du auch USB-Sticks und SD-Karten an den Eptusmey Bilderrahmen anschließen und darüber Bilder wiedergeben.

 

Erfreulich gute Bildqualität

Die technischen Daten des Eptusmey sehen auf den ersten Blick „unspektakulär“ aus. Wir haben ein 10,1 Zoll Touch-Display mit einer Auflösung von 1280 x 800 Pixeln.

1280 x 800 Pixel mag auf den ersten Blick weniger gut wirken, nicht mal Full HD. Aber wir haben eine Pixeldichte von 149 ppi.

Zum Vergleich: Ein 50 Zoll 4K Fernseher hat eine Pixeldichte von nur 88 ppi.

Aus einer normalen Blickdistanz bei solch einem Bilderrahmen ist der Eptusmey Digitale Bilderrahmen mehr als ausreichend scharf!

Auch allgemein ist die Bildqualität gut. Die Blickwinkel sind dank IPS-Panel stark, die maximale Helligkeit ist mehr als ausreichend und auch der generelle Bildeindruck ist stimmig. Es ist vielleicht etwas kühl abgestimmt und im Detail können wir schon sehen, dass dies nicht ein absolutes Premium-Panel ist.

Allerdings bewegen wir uns hier in der 100-€-Klasse und da ist dies eins der klar besseren Displays, die ich bisher gesehen habe!

 

Stromverbrauch und Schlafmodus

Der Stromverbrauch des Eptusmey schwankt etwas, auch im Zusammenhang mit der eingestellten Helligkeit. Hier ein paar Referenzwerte:

  • 100 % – 4,9 W
    • 50 % – 2,8 W

Dieser Stromverbrauch ist ok. Allerdings kannst du diesen über den Schlaf-/Nachtmodus senken.

So kannst du eine von-bis-Uhrzeit einstellen, in welcher das Display abgeschaltet wird. In diesem Modus sinkt der Stromverbrauch auf ca. 1 W.

 

Fazit

Der Eptusmey digitale Bilderrahmen zählt zu den besseren Modellen, die ich bisher im Test hatte, gemeinsam mit den Arzopa-Modellen.

Dies liegt vor allem an der Software. Hier musst du etwas vorsichtig sein, denn Eptusmey bietet Modelle mit der Frameo-Software und der Uhale-Software an.

So würde ich die Uhale-Software ganz klar der Frameo-Software vorziehen! Die Uhale-Software ist übersichtlich, stabil und auf das Wesentliche reduziert, auch wenn die Bildverwaltung über die App leider nicht möglich ist und direkt am Rahmen erfolgen muss.

Die Verarbeitung ist insgesamt solide, auch wenn der Holzrahmen eher schlicht ausfällt und Geschmackssache bleibt. Dafür überzeugt der Rahmen mit einer flexiblen Aufstellung, ausreichend Anschlüssen für USB-Sticks und SD-Karten sowie einem großzügigen internen Speicher von 32 GB.

Besonders erfreulich ist die Bildqualität: Trotz der auf dem Papier unspektakulären Auflösung liefert das IPS-Display einen scharfen, hellen und blickwinkelstabilen Bildeindruck, der im Alltag vollkommen überzeugt und sich in dieser Preisklasse klar positiv abhebt.

Frameo Digitaler Bilderrahmen WLAN 10.1 Zoll Elektronischer...
  • Display size: 10.1 inches
  • Human interface input: touch_screen
  • Aspect ratio: 16:10
  • Memory storage capacity: 32.0 GB
  • Digital storage capacity: 32.0 GB

Unterm Strich bietet der Eptusmey digitale Bilderrahmen ein sehr stimmiges Gesamtpaket mit starkem Preis-Leistungs-Verhältnis. Kleine Software-Einschränkungen verhindern zwar den ganz großen Wurf, dennoch ist er eine klare Empfehlung für alle, die einen unkomplizierten, gut aussehenden und abonnementfreien digitalen Bilderrahmen suchen.

15x Lithium AA Akkus im Vergleich, welcher hat die höchste Kapazität?

Wir hatten uns in der letzten Zeit einige auf Lithium basierte AA Akkus im Test angesehen. Nun möchte ich diese Tests etwas vereinigen in einem großen Vergleich.

In diesem schauen wir uns 15 Lithium basierte AA Akkus an. Welcher Lithium AA Akku bietet die beste Kapazität und wer die beste Preis/Leistung?

Finden wir es im Test heraus!

 

Die Lithium AA Akkus im Vergleich

Folgende Lithium AA Akkus schicke ich in den Test:

ANSMANN Premium Rechargeable AA
BATZONE Lithium AA Akku 36000 mWh
Delyeepow USB-C AA Akkus
Dracutum 3600 mWh Lithium Akkus
EBL Lithium AA 3600 mWh
EBL Lithium Akku AA USB
EBL Lithium Akkus 3000 mWh
Hixon AA Akkus 3500 mWh Blau
Hixon AA Akkus 3500 mWh Rot
Linogy 3600 mWh
MAOMAOCON 3000 mWh
UseNiy 3600 mWh
XTAR AA Lithium 4150mWh/2500mAh
Zepath AA Akkus mit 3000 mWh

Der Markt für Lithium AA Akkus wird derzeit primär von chinesischen Herstellern dominiert. Unsere klassischen Anbieter wie Eneloop, Varta bieten solche Akkus derzeit nicht an.

Dabei ist auffällig, dass einige Anbieter auf den ersten Blick sehr ähnliche Modelle anbieten. Es ist hier zu erwarten, dass es nur eine Handvoll großer chinesischer Fertiger gibt, welche diese Art von Akkus anbieten.

Marken wie Zepath, BATZONE oder UseNiy werden die Akkus hier nur zukaufen. Das heißt nicht, dass diese 1 zu 1 identisch sein müssen, aber es gibt schon gewisse Parallelen.

Wichtig, in diesem Test finden sich 3 Akkus, die etwas „anders“ sind: „Delyeepow USB-C AA Akkus“, „EBL Lithium Akku AA USB“ und „ANSMANN Premium Rechargeable AA“.

Diese Akkus verfügen über integrierte USB Ladeports, benötigen also kein gesondertes Ladegerät.

 

Vorteile und Nachteile von Lithium AA Akkus

Lithium AA Akkus haben nicht nur Vorteile gegenüber typischen NiMH Akkus. In manchen Situationen können NiMH Akkus weiterhin die bessere Wahl sein.

Vorteile von Lithium AA Akkus

  • Schutz gegen das zu tiefe Entladen
  • Höhere Spannung = Kompatibel mit allen Geräten
  • Schnelleres Laden
  • Höhere maximale Ausgangsleistung

Nachteile von Lithium AA Akkus

  • Höherer Preis
  • Komplexere Technik
  • Kapazität schlechter oder im besten Fall ähnlich zu guten NiMH Akkus

Erwartest du von Lithium AA Akkus eine generell höhere Kapazität verglichen mit NiMH Akkus, dann wirst du enttäuscht! Dies ist nicht generell der Fall.

Die Stärke von Lithium Akkus ist eher die höhere Spannung und der Schutz gegen das Tiefentladen.

 

Kapazitätsangaben bei AA Akkus: mAh vs. mWh

Die Kapazität von Akkus, insbesondere im AA-Format, wird häufig in unterschiedlichen Einheiten angegeben: mAh meist bei NiMH Akkus und mWh meist bei Lithium Akkus. Diese Einheiten unterscheiden sich in ihrer Aussagekraft.

mAh: Diese Einheit beschreibt die Ladungsmenge, die ein Akku speichern kann. Sie gibt an, wie lange ein Akku einen bestimmten Strom liefern kann. Die Spannung des Akkus bleibt dabei unberücksichtigt.

mWh: Diese Einheit beschreibt die Energie, die ein Akku speichern kann. Sie berechnet sich aus der Ladungsmenge (mAh) und der Nennspannung des Akkus.

Relevanz bei unterschiedlichen Akku-Technologien:

NiMH-Akkus: Haben eine typische Nennspannung von 1,2 V.

Lithium-basierte AA-Akkus: Haben eine typische Nennspannung von 1,5 V.

Aufgrund der höheren Spannung liefern Lithium-basierte Akkus bei gleicher mAh-Angabe eine höhere Energiemenge als NiMH-Akkus. Die mWh-Angabe ist daher aussagekräftiger, um die tatsächliche Leistungsfähigkeit unterschiedlicher Akku-Technologien zu vergleichen. Ein NiMH-Akku mit 2900 mAh hat eine Energie von etwa 3500 mWh (2900 mAh × 1,2 V ≈ 3500 mWh). Ein Lithium-Akku mit dem gleichen mAh-Wert hätte dementsprechend mehr mWh.

 

Wie getestet?

Als Messgerät für diesen Test kam das Skyrc MC3000 Messgerät zum Einsatz. Ich habe jeweils 4 Akkus aus dem Set getestet, bei den jeweiligen Laststufen. So bilde ich etwas besser die üblichen Serienschwankungen ab.

 

Messwerte

Kommen wir zu den Messwerten.

Wir haben einen Sieger! Tatsächlich schneidet der Akku, der mit der höchsten Kapazität wirbt, auch am besten ab.

Platz 1 geht an den XTAR AA Lithium 4150 mWh/2500 mAh. Dieser bot im Test konstant die beste nutzbare Kapazität mit 3420 mWh „echter“ Kapazität.

Platz 2 geht an die Hixon AA Akkus 3500 mWh „Blau“, wenn wir die mWh Messung betrachten.

Ab dann haben wir praktisch 3 Modelle gleichauf: Zepath, BATZONE, UseNiy. Es ist davon auszugehen, dass diese Modelle identisch sind oder zumindest die gleichen Akkuzellen nutzen.

Am unteren Ende der Tabelle finden wir die Akkus mit integriertem USB Port.

 

Spannungsverhalten

Bei Lithium AA Akkus gibt es drei Typen, was die Spannung angeht:

  • Konstante 1,5 V
  • Konstante 1,5 V mit Absenkung auf 1,2 V
  • Schwankende Spannung (wie normale Batterien)

Lithium AA Batterien besitzen immer integrierte Spannungswandler. Die Lithium Zelle im Inneren hat eine Spannung von 3,7 V, diese muss entsprechend auf ± 1,5 V abgesenkt werden.

Einige Lithium AA Akkus bieten eine konstante Spannung von 1,5 V. Das hat den Vorteil, dass die Akkus sich wie „immer frische Batterien“ verhalten. Also Taschenlampen oder Lichter haben immer die volle Helligkeit usw. Dies hat aber den Nachteil, dass du den Akkustand nicht erkennen kannst. Zudem kann dies auch zu niedrigeren Laufzeiten bei LEDs führen, da diese konstant die maximale Helligkeit haben und sich nicht mit abnehmendem Akkustand dimmen.

Einige Akkus senken diese konstanten 1,5 V am Ende auf 1,1 V ab, um eine „niedrige“ Akkustands-Meldung auszulösen.

Andere Akkus simulieren hingegen ein konstantes Sinken der Spannung, ähnlich wie bei Batterien.

ANSMANN Premium Rechargeable AA Konstant 1,5 V mit Absenkung auf 1,1 V
BATZONE Lithium AA Akku 36000 mWh Konstant 1,5 V mit Absenkung auf 1,1 V
Delyeepow USB-C AA Akkus  Konstant 1,5 V mit Absenkung auf 1,1 V
Dracutum 3600 mWh Lithium Akkus Abfallende Spannung
EBL Lithium AA 3600 mWh Abfallende Spannung
EBL Lithium Akku AA USB Konstant 1,5 V
EBL Lithium Akkus 3000 mWh Konstant 1,5 V mit Absenkung auf 1,1 V
Hixon AA Akkus 3500 mWh Blau Konstant 1,5 V
Hixon AA Akkus 3500 mWh Rot Konstant 1,5 V mit Absenkung auf 1,1 V
Linogy 3600 mWh Abfallende Spannung
MAOMAOCON 3000 mWh Konstant 1,5 V mit Absenkung auf 1,1 V
UseNiy 3600 mWh Konstant 1,5 V mit Absenkung auf 1,1 V
XTAR AA Lithium 4150mWh/2500mAh Konstant 1,5 V mit Absenkung auf 1,1 V
Zepath AA Akkus mit 3000 mWh Konstant 1,5 V mit Absenkung auf 1,1 V
Zepath AA Akkus mit 3600 mWh Konstant 1,5 V mit Absenkung auf 1,1 V

Welches Spannungsverhalten nun für dich das beste ist, kann ich nicht pauschal sagen. Dies hängt doch sehr vom Anwendungsfall ab.

 

Fazit: Welcher ist der beste Lithium AA Akku?

Unterm Strich ist der XTAR AA Lithium 4150 mWh/2500 mAh“ der beste AA Lithium Akku, den du derzeit kaufen kannst.

Dieser bietet die höchste Kapazität und verhält sich in der Praxis absolut problemlos. Der Akku bietet eine konstante Leistung von 1,5 V und wirkt auch generell sehr hochwertig.

Allerdings ist der XTAR AA Lithium 4150 mWh/2500 mAh auch das teuerste Modell im Vergleich. Du zahlst hier mindestens 4 € pro Akku.

Aus Sicht der Preis/Leistung empfehlen sich da die Modelle von Zepath, BATZONE und UseNiy. Diese 3 Akkus sind ± identisch. Hier musst du schauen, welche der drei du am günstigsten bekommst.

Allerdings haben auch diese 3 eine konstante Spannung von 1,5 V. Suchst du einen Akku, der den Spannungsverlauf einer herkömmlichen Batterie simuliert, dann schau dir die EBL Lithium AA 3600 mWh oder Dracutum 3600 mWh Lithium Akkus an, je nachdem welcher günstiger ist.