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Schick! aber auch gut? Das Dell 14 Premium im Test

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Dell hat sein Notebook-Lineup komplett überarbeitet, auch was das Namensschema angeht. So hat Dell unter anderem seine beliebten XPS-Modelle eingestellt und durch die neuen „Dell Premium“-Modelle ersetzt.

Das Dell 14 Premium ist dabei der „Nachfolger“ der XPS 13/14. Wir haben hier ein sehr kompaktes und schickes Notebook vor uns, welches aber dennoch mächtige Hardware mitbringt!

So verfügt dieses über einen aktuellen Intel Core Ultra 7 Prozessor und auf Wunsch sogar über eine Nvidia RTX 4050! Dies in einem 14 Zoll Notebook mit einer Dicke von 18 mm ist schon beachtlich.

Aber wie sieht es in der Praxis aus? Wie gut ist hier das Dell 14 Premium?

An dieser Stelle vielen Dank an Dell für das Ausleihen des Notebooks für diesen Test.

 

Das Dell 14 Premium im Test

Das Dell 14 Premium wird seinem Namen durchaus gerecht. Wir haben hier ein extrem hübsches und hochwertiges Notebook!

So setzt dieses äußerlich auf Aluminium und bei der kompletten Handballenauflage auf Glas. Hier ist auch das Touchpad nahtlos integriert. Gerade aufgeklappt sieht das Dell 14 Premium einmalig aus! Es gibt von keinem Hersteller etwas Vergleichbares.

Vor allem das unsichtbare Touchpad und die interessant gestaltete Tastatur lenken Blicke auf sich. So sind die Tasten der Tastatur sehr groß und der Zwischenraum zwischen den Tasten absolut minimal.

Edel ist das Notebook ohne Frage!

Mit 320 x 216 x 18 mm und einem Gewicht von 1,63 kg ist es durchaus kompakt, aber relativ schwer. Dies trägt auch zur Haptik bei. So wirkt das Dell 14 Premium überraschend massiv und „dicht“.

 

Anschlüsse des Dell 14 Premium

Ein Nachteil der neueren Dell XPS Modelle war schon länger die Port-Ausstattung. Auch das Dell 14 Premium hat eine sehr überschaubare Ausstattung an Anschlüssen.

  • 3x USB C Thunderbolt 4
  • 1x 3,5 mm Headset-Anschluss
  • 1x microSD-Kartenleser

Das Dell 14 Premium verzichtet komplett auf gesonderte Monitor-Anschlüsse oder USB A. Dafür haben wir aber 3x Thunderbolt 4. Über jeden der Thunderbolt-Ports lässt sich ein Monitor mit passenden Adaptern anschließen.

Ebenfalls ist Thunderbolt 4 zu USB 4 kompatibel. Also von daher sind die vorhandenen Ports durchaus mächtig, aber im Alltag werden hin und wieder Adapter nötig sein.

 

Tastatur und Trackpad

Das Trackpad und die Tastatur sind eine Besonderheit des Dell 14 Premium. Beginnen wir beim Trackpad, welches komplett unsichtbar ist!

So ist die komplette Handballenauflage aus Glas und das Trackpad ist in der Mitte komplett unsichtbar eingelassen. Es gibt keine Markierung oder Ähnliches.

Im ersten Moment ist das etwas befremdlich, allerdings ist das Trackpad ziemlich groß und in der Praxis kam ich sehr gut mit dem Trackpad klar. Auch der „Solid State“-Klick gibt über einen Vibrationsmotor ein sehr überzeugendes Feedback!

Auch das Tracking ist hervorragend! Kurzum, das Trackpad ist aus meiner Sicht eins der Highlights am Dell 14 Premium!

Die Tastatur wiederum ist zwar auch sehr gut, erforderte bei mir aber aufgrund der Tastenform etwas mehr Gewöhnung.

Ich bevorzuge hier ein etwas klassischeres Design, aber grundsätzlich ist das Tippgefühl gut.

Lediglich wenn du auf die F-Tasten regelmäßig angewiesen bist, dann wäre ich beim Dell 14 Premium vorsichtig, denn diese Tasten sind nicht physisch vorhanden.

 

Lautsprecher

Das Dell 14 Premium verfügt über ein recht umfangreiches Lautsprecher-System. So verfügt dieses auch über gleich 4 Lautsprecher, welche eine durchaus beachtliche Soundstage zaubern.

Das Dell 14 Premium gehört ganz klar zu den am besten klingenden Notebooks seiner Klasse. Dieses liefert einen sehr klaren Klang mit durchaus einem Hauch Bass. Dabei klingt dieses größer, als es eigentlich sein sollte.

Übertrifft es klanglich die MacBook Pros? Nein, nicht ganz, aber es ist dicht dran!

 

Das Display

Dell bietet das Notebook mit zwei Displayoptionen an.

  • 36,8 cm (14,5″)-2K-Display, ohne Touchfunktion, 30–120 Hz, 500 cd/m²
  • 36,8 cm (14,5″)-OLED-Display mit Touchfunktion, 3,2 K, 48–120 Hz, 400 cd/m²

Generell ist davon auszugehen, dass beide Versionen eine hervorragende Bildqualität liefern. Tendenziell wird das „nicht OLED“-Display die bessere Wahl sein, wenn du das Notebook auch im Außeneinsatz hast.

Die OLED-Version hingegen ist bei der Bildqualität überlegen. Ich habe diese auch im Test und ja, die Bildqualität ist fantastisch!

Die Mischung aus Hochglanz-Panel und hoher Auflösung (3200 x 2000) lässt das Bild sehr klar und knackig aussehen. Dabei sind Farben wunderbar brillant und generell ist das OLED-Display herausragend. Dieses spiegelt lediglich recht stark.

Dieser positive Eindruck bestätigt sich auch bei den Messwerten.

So erreichte das Display 100 % sRGB, 87 % AdobeRGB und 99 % DCI-P3 Farbraumabdeckung, wie auch eine Helligkeit von soliden 370 cd/m².

 

Mein Dell 14 Premium

Das Dell 14 Premium im Test hat folgende Ausstattung:

  • Dell 14 Premium
  • Intel Core Ultra 7 265H
  • Intel Arc 140T GPU
  • 32 GB RAM
  • 1 TB SSD
  • 36,8 cm (14,5″)-OLED-Display mit Touchfunktion, 3,2 K, 48–120 Hz, 400 cd/m²

Abseits der Nvidia GPU habe ich hier also durchaus eine „High End“-Konfiguration.

 

Optional mit Nvidia GPU

Optional gibt es das Dell 14 Premium auch mit Nvidia RTX 4050 GPU. Hier gilt es allerdings einen wichtigen Punkt zu beachten, denn die RTX 4050 ist auf gerade einmal 30 W limitiert.

Diese wird hier immer noch eine gute Leistung liefern, aber das Dell 14 Premium ist auch mit dieser GPU kein „Gaming“-Monster, auch wenn einfaches Gaming möglich sein wird.

 

Wie hoch ist die Leistung des Dell 14 Premium?

In diesem Test des Dell 14 Premium konzentrieren wir uns auf die CPU-Leistung des Dell 14 Premium, denn vor allem ohne die RTX 4050 ist das Notebook nur sehr bedingt fürs Gaming brauchbar.

Ja, einige etwas ältere oder einfachere Spiele laufen ohne Frage auch auf der integrierten Intel Arc 140T GPU, aber wenn dir Gaming wichtig ist, kauf dir ein anderes Notebook oder zumindest die Version mit Nvidia GPU.

Grundsätzlich würde ich das Dell 14 Premium als Multimedia-, Office- und Content-Creation-Notebook betrachten.

In meinem Modell ist der Intel Core Ultra 7 265H verbaut, welcher 6C+8c+2c Kerne bietet, also 16 Kerne, davon 6 „High Performance“-Kerne. Also grundsätzlich eine sehr fähige CPU.

Allerdings wird diese im Dell 14 Premium ein wenig zurückgehalten, was wir beim Blick auf die Leistungsaufnahme bzw. „TDP“ erkennen können.

Dell fährt den Intel Core Ultra 7 265H zunächst auf eine Leistung von bis zu 60 W hoch. Dies aber nur kurzzeitig, wonach dieser sich auf ± 35 W drosselt und dann auf konstante ± 30 W.

Damit liegt die Leistung des Intel Core Ultra 7 265H im Dell 14 Premium etwas unter der einiger Konkurrenten mit gleicher CPU in der 15-Zoll-Klasse.

Für ein kompaktes Notebook ist dies aber grundsätzlich nicht schlecht. Beispielsweise die alten Dell XPS 13 Modelle gingen nur bis 25 W.

Entsprechend sehen wir in den Benchmarks eine sehr gute Leistung, aber auch nicht ganz Flaggschiff-Performance.

In der Praxis ist die Leistung des Dell 14 Premium vor allem für Dinge wie Foto-Bearbeitung usw. sehr gut geeignet.

 

SSD

Im Dell 14 Premium findest du einen M.2 2280er SSD-Slot. Dieser war bei mir mit einer 1 TB KIOXIA BG6 belegt.

Dies ist eine gute und sparsame SSD, welche mit 6158 MB/s lesend und 5302 MB/s schreibend eine solide Leistung liefert, aber auch keine „High End“-SSD ist.

Dennoch habe ich hier nichts zu meckern und würde die SSD auch nicht austauschen, sofern du nicht mehr Kapazität benötigst.

 

Lüfter und Lautstärke

Erfreulicherweise ist das Dell 14 Premium ein sehr leises Notebook! Im Leerlauf ist es absolut nicht zu hören und selbst bei konstanter Volllast bleibt dieses vergleichsweise ruhig.

Es ist höchstens ein leichtes Surren zu hören.

Ist dir ein leiser Betrieb wichtig, dann wirst du mit dem Dell 14 Premium zufrieden sein.

 

Bis zu 60 W

Mit im Lieferumfang meiner Version des Dell 14 Premium ist ein 60 W USB-C-Netzteil. Dieses wird vom Notebook auch voll ausgereizt.

Das Notebook akzeptiert auch universelle USB-C-Netzteile. Dieses kann hier auch maximal 60 W nutzen, auch z. B. an 100 W oder 140 W Netzteilen.

 

Akkulaufzeit

Im Dell 14 Premium steckt ein 69,5 Wh Akku. Und erfreulicherweise holt dieses eine sehr gute Laufzeit aus dem Akku heraus.

Du kannst hier in der Praxis bei einer mittleren Display-Helligkeit mit einer Laufzeit von ± 10 Stunden beim leichten Webbrowsen rechnen.

Mit diversen Hintergrundanwendungen landen wir bei ± 7 Stunden, was alles andere als schlecht ist.

 

Fazit

Das Auge isst mit! Das Dell 14 Premium zeichnet sich zu großen Teilen durch seine Optik und hohe Qualität aus.

Dies ist optisch ein einmalig schickes Notebook und dank Dingen wie der Glas-Handballenauflage fühlt es sich auch besonders an.

Dabei bietet es auch technisch einige Highlights. So haben wir ein fantastisches OLED-Display, eine gute Akkulaufzeit, ein starkes Trackpad, gute Lautsprecher und auch eine sehr ordentliche CPU-Leistung.

Es gibt allerdings auch Punkte, wo wir Einschränkungen sehen. So können wir über die Tastatur mit ihrem Verzicht auf F-Tasten streiten, genau wie über die Entscheidung, nur USB-C-Ports zu verbauen. Dafür sind dies aber auch mächtige Thunderbolt-Ports.

Unterm Strich würde ich das Fazit davon abhängig machen, wie wichtig dir Design ist. Ist dir das Design weitestgehend egal, dann bekommst du günstigere Notebooks mit gleicher Leistung.

Willst du allerdings ein Notebook, das sich von der Masse abhebt, dann ist das Dell 14 Premium eine spannende Wahl!

Birdfy Bath Pro Test: Intelligente Vogeltränke mit KI-Erkennung im Review

Das Beobachten von Vögeln im eigenen Garten ist etwas Schönes und Interessantes. Wir hatten uns vor einer Weile schon das Birdfy Feeder 2 Vogelhaus angesehen, welches bei mir einen sehr positiven Eindruck hinterlassen hat und auch bis heute zuverlässig funktioniert.

Birdfy bietet aber auch noch weitere Produkte neben seinem Feeder 2 an, unter anderem das Birdfy Bath Pro.

Bei dem Birdfy Bath Pro handelt es sich um ein Vogelbad bzw. Vogeltränke. Jetzt im Herbst und Winter vielleicht nicht ganz so relevant, aber im Frühjahr und Sommer etwas sehr Wichtiges für die Tiere.

Dabei verfügt das Birdfy Bath Pro natürlich über eine Kamera, ein Solarpanel und auch einen kleinen Brunnen. Zudem soll das Birdfy Bath Pro auch wieder Vögel mithilfe von KI erkennen können.

Allerdings möchte Birdfy auch satte 300 $ für das Bath Pro, ein stolzer Preis! Wollen wir uns das gute Stück einmal im Test ansehen.

 

Das Birdfy Bath Pro im Test

Das Birdfy Bath Pro gibt es in zwei Versionen, eine „Solo“-Version und eine Version mit einem Standfuß zum Aufstellen.

Grundsätzlich ist das Bath Pro eine ca. 40 cm Wanne, welche sich mit Wasser füllen lässt. In der Mitte der Wanne sitzt ein kleiner Brunnen mit einem Filter, welcher etwas das Verschmutzen des Wassers reduziert.

Am Rand der Wanne ist die Kamera eingelassen, welche das Bath Pro beobachtet. Diese Kamera ist fest integriert und hat den Fokus so eingestellt, dass dieser optimal auf die Vögel in der Wanne oder auf dessen Rand fokussiert ist.

Auf der Oberseite der Kameraeinheit ist auch ein Solarpanel eingelassen, welches die Kamera permanent auflädt.

Grundsätzlich ist die Wanne aus Kunststoff gefertigt, allerdings der Standfuß und die Halterung sind aus Metall.

An sich ist das Bath Pro zwar recht stabil stehend, aber ich würde auf die Ränder des Standfußes ein paar Steine legen, um ein Kippen bei Wind zu vermeiden.

 

Akkulaufzeit

Offen gesagt kann ich nicht viel zur Akkulaufzeit des Birdfy Bath Pro sagen. Warum? Das integrierte Solarpanel machte bei mir im Sommer und Herbst einen perfekten Job, den Akku auf 100 % zu halten.

Daher musste ich das Birdfy Bath Pro in monatelanger Nutzung kein einziges Mal laden.

 

Die Birdfy App

Viele andere Produkte auf dem Markt sind im Grunde nichts weiter als einfache Überwachungskameras mit Akku, die in einen Futterspender eingebaut wurden, doch hier ist das anders! Die Birdfy App wurde speziell für die Vogelbeobachtung entwickelt und hebt sich dadurch deutlich ab.

Natürlich kannst du dir das Livebild der Kamera jederzeit ansehen, aber der Fokus der App liegt ganz klar auf den aufgezeichneten Clips deiner gefiederten Besucher. Nach der Einrichtung bekommst du eine übersichtliche „Timeline“, in der alle Aufnahmen chronologisch aufgelistet sind.

Besonders praktisch: Die App erkennt automatisch, welcher Vogel auf dem Video zu sehen ist, und zeigt dir das direkt in der Timeline an. Du kannst die Aufnahmen nach Vogelarten filtern oder besondere Clips als „Highlights“ speichern, perfekt, wenn du seltene oder besonders schöne Exemplare festgehalten hast.

Insgesamt merkt man schnell, dass die App wirklich für Vogelbeobachter gemacht ist. Viele Einstellungen brauchst du gar nicht, da alles schon von Haus aus optimal auf diesen Zweck abgestimmt ist.

Ein nettes Extra: Du kannst deine Videos mit der Birdfy-Community teilen! Wenn also ein lustiger Moment oder ein außergewöhnlicher Vogel auftaucht, kannst du das direkt hochladen. Auf der Startseite findest du unzählige geteilte Clips anderer Nutzer aus aller Welt.

 

Hervorragende KI-Vogelerkennung

Das Birdfy Bath Pro analysiert automatisch jede Aufnahme und erkennt die Vögel darauf, oft bekommst du sogar sofort eine Benachrichtigung wie „Kohlmeise erkannt“. Zu jedem Clip findest du eine genaue Übersicht, welche Arten erfasst wurden, und kannst dir eine gesamte Statistik deiner Besucher anzeigen lassen.

So siehst du auf einen Blick, welche Vogelarten an einem bestimmten Tag vorbeigeschaut haben. Die Genauigkeit dieser KI hat mich wirklich beeindruckt, sie liegt bei über 90 %.

Nur bei sehr schlechten Lichtverhältnissen kommt es hin und wieder zu kleinen Verwechslungen, etwa zwischen ähnlichen Arten wie Hauben- und Kohlmeisen. Auch wenn mehrere Arten gleichzeitig im Bild sind, funktioniert die Erkennung erstaunlich zuverlässig.

Damit ist die Vogelerkennung beim Birdfy Bath Pro kein bloßes Zusatzfeature, sondern ein echtes Highlight, das die Beobachtung deutlich spannender macht, vor allem kannst du auf einen Blick sehen, ob ein besonders spannender Vogel heute da war.

 

Abo?

Beim Kauf des Birdfy Bath Pro musst du etwas auf die Abo-Situation achten! Über seine Webseite verkauft Birdfy Bath Pro mit einem „lebenslangen“ kostenfreien KI-Abo. Entsprechend fallen dann keine Folgekosten an.

Achte aber beim Kauf darauf, dass diese Option enthalten ist, wenn du nicht von Folgekosten überrascht werden möchtest.

 

Kameras und Bildqualität

Das Birdfy Bath Pro verfügt über zwei Kameras. Wir haben einerseits eine Weitwinkelkamera, die das ganze Geschehen filmt, und eine „Foto“-Kamera.

Letztere verfügt über einen Motor und richtet sich automatisch auf den Vogel aus, um ein Foto zu machen.

Grundsätzlich ist die Qualität der Fotos und Videos solide. Allerdings würde ich diese auch nicht als überragend einstufen. Dennoch, für die Vogelbeobachtung und vielleicht mal ein Teilen im Status reicht die Qualität.

Bei Dunkelheit bringt das Bath Pro im Übrigen einen kleinen LED-Scheinwerfer mit, welcher den Vogel „erleuchtet“. Erstaunlicherweise hat das die Vögel bei mir nie gestört. Oftmals waren Rotkehlchen schon so früh unterwegs, dass es zu dem Zeitpunkt noch dunkel war.

 

Fazit

Das Birdfy Bath Pro ist eine tolle Kombination aus Vogeltränke und intelligenter Kamera, die Vogelbeobachtung im eigenen Garten auf ein neues Level hebt. Besonders beeindruckend ist die KI-gestützte Vogelerkennung mit über 90 % Genauigkeit, die automatisch erfasst, welche Arten zu Besuch waren, ein echtes Highlight für jeden Naturfreund. Es überrascht mich jedes Mal, wie akkurat die KI von Birdfy funktioniert.

Die Birdfy App wurde speziell für die Vogelbeobachtung entwickelt und zeigt dies in jeder Funktion. Von der automatischen Erkennung über die übersichtliche Timeline bis hin zur Community-Funktion merkt man, dass hier keine umfunktionierte Überwachungskamera am Werk ist, sondern ein durchdachtes Produkt für Vogelliebhaber.

Praktisch ist vor allem das integrierte Solarpanel, das den Akku permanent auflädt, in der Praxis musste das Gerät über Monate hinweg kein einziges Mal per Kabel geladen werden. Auch die automatische Foto-Kamera, die sich auf die Vögel ausrichtet, und der LED-Scheinwerfer für Nachtaufnahmen sind durchdachte Features.

Der Preis von +- 300 € ist allerdings recht ambitioniert und wird nicht jeden überzeugen. Wichtig beim Kauf: Unbedingt auf die Version mit lebenslangem KI-Abo achten, um Folgekosten zu vermeiden.

Wer eine hochwertige, intelligente Vogeltränke mit exzellenter KI-Erkennung sucht und bereit ist, dafür etwas tiefer in die Tasche zu greifen, bekommt mit dem Birdfy Bath Pro ein ausgereiftes Produkt, das gerade im Frühjahr und Sommer seine Stärken ausspielen kann.

Allgemein, wenn du es liebst, Vögel zu beobachten, schau dir die Birdfy Produkte an!

Baseus PicoGo AE21 Test: 100W USB-Ladegerät mit Display, ideal für Xiaomi !Update!

Baseus bietet mit dem PicoGo AE21 ein extrem spannendes USB-Ladegerät an. So bietet das AE21 3 USB-Ports und eine Leistung von bis zu 100 W.

Das ist gut, aber auch noch nicht spektakulär. Das Spannende ist hier das integrierte Display!

So hat das Ladegerät auf der Front ein kleines LCD-Farbdisplay, welches dir unter anderem Leistungswerte anzeigt. Ein Feature, das ich immer sehr spannend und nützlich finde.

Wollen wir uns das PicoGo AE21 einmal im Test ansehen, ob das Ladegerät auch abseits des Displays empfehlenswert ist.

An dieser Stelle vielen Dank an Baseus für das Zur-Verfügung-Stellen des AE21 für diesen Test.

 

Das Baseus PicoGo AE21 im Test

Mit 70,5 x 35,5 x 53 mm und einem Gewicht von 190 g ist das AE21 für ein 3-Port-100-W-Ladegerät nicht übermäßig kompakt oder leicht, aber auch im Vergleich zu anderen Modellen nicht riesig.

So würde ich das Ladegerät als mittelgroß bezeichnen. Pluspunkte kann das Ladegerät aber für seinen einklappbaren Stecker sammeln. Dieser macht das Verstauen in einem Rucksack oder einer Tasche deutlich leichter.

Ebenfalls Pluspunkte gibt es für die generell hochwertige Haptik und Verarbeitung. So wirkt das Ladegerät gut gebaut.

 

Das Display

Die große Besonderheit beim Baseus PicoGo AE21 ist das Display auf der Front. Dieses ist zwar relativ klein, aber es handelt sich um ein vollwertiges Farbdisplay.

Das Display zeigt dir die aktuell ausgegebene Leistung in Watt an. Mithilfe der Taste an der Seite kannst du dabei zwischen diversen Bildschirmen umschalten. So kannst du hier die Gesamtleistung, wie auch die Leistung pro Port sehen.

 

Anschlüsse des AE21

Das Baseus PicoGo AE21 besitzt 3 USB-Ports, 2x USB-C und 1x USB-A.

  • USB-C – 100 W USB PD – 5V/3A, 9V/3A, 12V/3A, 15V/3A, 20V/5A
  • USB-A – 30 W Quick Charge

Beide USB-C-Ports bieten bis zu 100 W nach dem USB Power Delivery Standard. Damit ist das Ladegerät in der Theorie nicht nur für Smartphones, sondern auch für größere Geräte geeignet.

So nutzen viele Notebooks den USB Power Delivery zum Laden und können somit auch am Baseus PicoGo AE21 aufgeladen werden.

Hinzu kommt ein USB-A-Port, welcher bis zu 30 W nach Quick Charge bieten soll.

Nutzt du mehrere Ports, drosselt das Ladegerät diese herunter, um das 100-W-Limit nicht zu überschreiten. So werden beispielsweise die USB-C-Ports leistungstechnisch genau geteilt.

 

PPS Support

Natürlich bieten beide USB-C-Ports Unterstützung für den PPS-Standard.

  • 5 – 20 V bei bis zu 5 A

Damit haben beide USB-C-Ports eine sehr gute PPS-Range, welche beispielsweise für die Samsung-Smartphones ideal ist. Samsung-Smartphones können hier problemlos mit bis zu 45 W laden.

Allerdings ist die PPS-Range auch nicht ganz perfekt. Für eine perfekte PPS-Range müsste die Spannung auf bis zu 21 V gehen. Somit kann das Ladegerät leider beispielsweise das Pixel 9 Pro XL und 10 Pro XL nicht mit dem vollen Tempo laden.

Für die iPhones spielt PPS keine Rolle, entsprechend laden diese eh mit vollem Tempo am Smartphone.

 

Xiaomi Fast Charge Support?! Update!

Anscheinend unterstützt das Baseus PicoGo AE21 auch den Xiaomi-eigenen Fast Charge Standard mit bis zu 100W.

Warum sage ich anscheinend? Ich habe leider kein Xiaomi-Smartphone, um dies praktisch zu testen, allerdings zeigen meine Messgeräte einen entsprechenden Support an.

Sollte sich dieser bewahrheiten, dann wäre es ein großer Pluspunkt für das AE21.

Update! An dieser stelle ein kleines Update. Ich hatte die Gelegenheit den AE21 mit einem Xiaomi 13 zu testen. Und ja das Xiaomi erkennt das AE21 als „67W“ Schnellladegerät.

67 W ist auch die maximale Leistung des Xiaomi 13, entsprechend kann diesen mit dem vollen Tempo laden. Allerdings konnte ich maximal um die 50 W „echte“ Leistung beobachten, was aber vielleicht auch am alter des Smartphones liegt.

Generell scheint aber das Xiaomi Schnellladen zu funktionieren!

 

Belastungstest

Ich habe das Baseus PicoGo AE21 auch einem Belastungstest unterzogen. Hierbei habe ich das Ladegerät für Zeitraum X mit 100 W belastet.

Leider schaffte das Ladegerät bei mir nur rund 30 Minuten die volle Leistung von 100 W.

Dies hat mich offen gesagt etwas überrascht und enttäuscht. Allerdings drosselte sich das Ladegerät dann auf 90 W herunter, die 90 W konnten dann eine Weile geliefert werden, dann ist das Ladegerät auf 80 W heruntergegangen.

80 W scheint dann die Leistung zu sein, die das Ladegerät konstant liefern kann. Entsprechend ist die Drosselung nicht zu krass.

 

Spannungsstabilität

Bei der Spannungsstabilität gibt es erfreulicherweise nichts zu bemängeln! Diese sieht auf allen Stufen sehr gut aus.

 

Leerlauf

Im Leerlauf benötigt das Ladegerät ca. 0,7 W. Für ein Ladegerät mit Display ist das akzeptabel.

 

Effizienz

Zu guter Letzt, wie gut ist die Effizienz des Baseus PicoGo AE21?

Im Test schwankte die Effizienz des Ladegerätes zwischen 75,4 % im schlechtesten Fall und 90,9 % im besten Fall.

Dies ist ein solides, aber auch nicht überragendes Abschneiden.

 

Fazit

Das Baseus PicoGo AE21 ist ein solides 100-W-USB-Ladegerät mit einem interessanten Alleinstellungsmerkmal, dem integrierten Farbdisplay. Dieses zeigt dir auf einen Blick die Leistungswerte an und macht das Ladegerät besonders für Technik-Enthusiasten spannend.

Die Ausstattung kann sich sehen lassen: 2x USB-C mit jeweils bis zu 100W USB PD, ein USB-A-Port mit 30W Quick Charge und eine gute PPS-Range für Samsung-Smartphones. Der einklappbare Stecker und die hochwertige Verarbeitung sind weitere Pluspunkte. Auch die Spannungsstabilität überzeugt im Test.

Allerdings gibt es auch Schwächen: Der Belastungstest zeigt, dass das Ladegerät die beworbenen 100W nur etwa 30 Minuten durchhält, bevor es auf 90W und später auf konstante 80W drosselt. Das ist für den Alltag meist kein Problem, aber dennoch ein Kritikpunkt. Die Effizienz bewegt sich mit 75,4% bis 90,9% im soliden Mittelfeld, ist aber nicht überragend.

Für wen lohnt sich das AE21? Wenn du ein Ladegerät mit Display suchst, das dir jederzeit die Leistungswerte anzeigt, und hauptsächlich Smartphones sowie kleinere Notebooks lädst, ist das Baseus PicoGo AE21 eine gute Wahl. Der mögliche Xiaomi Fast Charge Support ist ein zusätzlicher Bonus für entsprechende Nutzer.

Wenn du allerdings regelmäßig die vollen 100W über längere Zeiträume benötigst, solltest du dich nach Alternativen umsehen. Das Display ist cool, kann aber die Leistungsschwäche bei Dauerlast nicht vollständig ausgleichen.

Hat die Hülle einen Einfluss auf das kabellose Laden? Ein Test!

Vielleicht hast du dir auch schon mal die Frage gestellt, ob eine Hülle einen Einfluss auf die Geschwindigkeit beim kabellosen Laden hat?

Theoretisch auf jeden Fall. Umso mehr Material zwischen dem Ladepad in deinem Smartphone und dem Ladegerät ist, umso schlechter ist die Effizienz und damit eventuell auch die Geschwindigkeit.

Aber wie sieht es in der Praxis aus? Ich habe hier einen einfachen kurzen Test durchgeführt.

 

Der Testaufbau

Ich habe für diesen Test das iPhone 17 Pro Max genutzt, wie auch das Apple eigene „Funktionsgewebe Case mit MagSafe“.

Dies ist eine relativ dünne Hülle, fügt aber schon mehrere Schichten Material zwischen Smartphone und Ladegerät hinzu.

Als Ladegerät habe ich das UGREEN MagFlow 2-in-1 genutzt, welches das iPhone mit bis zu 25 W laden kann.

Für diesen Test habe ich das iPhone auf 5 % entladen und dann entsprechend bis 100 % geladen, 1x mit Hülle und 1x ohne Hülle. Dabei habe ich die Leistungsaufnahme des Ladegerätes mitgeloggt.

 

Die Messwerte

Werfen wir einen Blick auf die Messwerte.

Auf den ersten Blick sind diese etwas überraschend. So ist tendenziell die Leistungsaufnahme des iPhone 17 Pro Max mit Hülle höher als ohne?!

Durchschnittliche Leistungsaufnahme beim Laden:

  • Mit Hülle – 14,77 W
  • Ohne Hülle – 14,35 W

Kein gewaltiger Unterschied, aber interessant! Wie kommt es? Diese Werte sind etwas trügerisch, denn hier sehen wir, dass sich die Effizienz des kabellosen Ladens verschlechtert, durch die Hülle.

Um die Hülle zu kompensieren, erhöht sich die Leistungsabgabe des Ladegerätes. Dies sehen wir auch bei der benötigten Energie, um das iPhone 17 Pro Max zu füllen.

  • Mit Hülle – 25,84 Wh
  • Ohne Hülle – 25,11 Wh

Die Unterschiede sind absolut minimal (ca. 3 %), aber es zeigt uns, dass die Effizienz mit Hülle leicht sinkt.

Allerdings gibt es bei der Ladegeschwindigkeit effektiv +- keine Unterschiede.

 

Fazit

Hat die Hülle einen Einfluss auf die kabellose Ladegeschwindigkeit? Ja, aber du wirst es in der Regel nicht merken.

Eine dünne Hülle wie hier von Apple hat keinen nennenswerten Einfluss auf die Ladegeschwindigkeit. Die Auswirkung durch die Hülle wird vom Ladegerät kompensiert, was zwar die Effizienz verschlechtert, aber die effektive Ladegeschwindigkeit +- gleich hält.

Klar, hast du eine extrem dicke, mag das nochmals anders aussehen, aber in der Regel sind die Effekte durch die Hülle beim kabellosen Laden nach meinen Tests zu vernachlässigen.

 

Wie gut sind die Akkus von Zepath? Der Test!

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Wenn du bei Amazon nach Akkus im AA- und AAA-Format suchst, wirst du vielleicht über den Hersteller Zepath stolpern.

Zepath bietet einige verschiedene AA- und AAA-Akkus an, wie auch diverse praktische Ladeboxen. Da stellt sich aber die Frage: Sind die Akkus von Zepath gut?

Um diese Frage zu beantworten, habe ich mir gleich 3 Sets von diesem Hersteller bestellt:

  • Zepath AA-Akkus mit 3600 mWh
  • Zepath AA-Akkus mit 3000 mWh
  • Zepath AAA-Akkus mit 1100 mAh

Wollen wir uns die Akkus einmal im Test ansehen!

 

Lithium und NI-MH

Zunächst ist es wichtig zu beachten, dass Zepath zwei völlig unterschiedliche Typen Akkus anbietet!

  • So basieren die AA-Akkus hier im Test auf Lithium-Zellen.
  • Die AAA-Akkus hingegen auf der klassischen NI-MH-Technologie.

Das macht einen großen Unterschied in der Praxis!

So verfügen Lithium-basierte AA- und AAA-Akkus über zusätzliche Elektronik und Spannungswandler. Diese sorgen unter anderem dafür, dass Lithium-AA-Akkus vor dem Tiefentladen geschützt sind und eine konstante Spannung von 1,5 V liefern.

Dies sorgt dafür, dass Geräte die Akkus nicht zu tief entladen können und eine konstant hohe Leistung liefern. Ebenso sind Lithium-AA-Akkus auch mit Geräten kompatibel, die mit NI-MH-Akkus nicht gut klarkommen.

NI-MH hingegen besitzen eine Spannung von 1,2 V, welche sich aber während des Entladevorgangs verändert. Voll haben NI-MH in der Regel um die 1,4 V und leer um die 1 V.

Welche Technologie besser ist, lässt sich bei AA- und AAA-Akkus nicht pauschal sagen.

So bieten NI-MH-Akkus oftmals eine etwas bessere Kapazität und kommen besser mit Minimalverbrauchern klar (Wetterstationen, Uhren usw.).

Lithium-AA- und AAA-Akkus bieten hingegen eine konstant hohe Leistung und den Schutz vor dem zu tiefen Entladen.

  • Für Taschenlampen, LED-Kerzen, Radios usw. würde ich Lithium-AA-AAA-Akkus bevorzugen.
  • Für Kleinstverbraucher wie Fernbedienungen, Smart-Home-Sensoren usw. eher NI-MH-Akkus.

 

Die Sets und Ladeboxen

Zepath bietet verschiedene Sets für seine Akkus an. Oftmals verfügen diese über eine Ladebox gleich mit im Lieferumfang.

Diese kann Lithium-AA-Akkus laden. Das meist verwendete Modell fasst 8 Akkus und verfügt über einen aufklappbaren Deckel. Diese Art Ladebox kennen wir schon von anderen Herstellern.

So finde ich diese Box extrem praktisch. So kannst du in dieser 8 Akkus aufbewahren und diese auch zeitgleich laden. Dabei findet sich im Deckel für jeden Akku eine LED, welche den aktuellen Status anzeigt.

Allerdings bietet Zepath auch ein einfaches 2-Fach-Ladegerät an. Dieses ist eher die „Budget“-Option und weniger praktisch als die Ladebox.

Das spannendste Ladegerät ist aber im Lieferumfang der AAA-NI-MH-Akkus. So haben wir auch hier eine Ladebox. Diese besitzt aber einen herausnehmbaren Einsatz, welcher wahlweise das Laden von AAA- oder AA-Akkus erlaubt.

Und du kannst hier Lithium-Akkus oder NI-MH-Akkus laden. Ich fände es extrem interessant, wenn Zepath diese Ladebox auch mit Lithium-Akkus im Set anbieten würde, denn diese Ladebox bietet die maximale Flexibilität.

Alle Ladegeräte werden über ein USB-C-Netzteil mit Strom versorgt.

 

Wie hat Techtest.org die Lithium-AA-Akkus getestet?

Zum Testen der Zepath-Akkus habe ich das SkyRC MC3000 Ladegerät/Testgerät verwendet. Ich habe jeweils 4 Akkus aus dem Set getestet, um dir die üblichen Serienschwankungen aufzeigen zu können.

Dabei habe ich die AA-Akkus mit 0,1 A, 0,4 A und 1 A Last getestet, die AAA bei 0,1 A, 0,2 A und 0,4 A.

 

Wie hoch ist die Kapazität der AA-Akkus?

Beginnen wir mit der Kapazitätsmessung der AA-Akkus.

  • Die 3000-mWh-Akkus erreichten bei 0,1 A Last 2748 mWh im Schnitt bzw. 1839 mAh.
  • Die 3600-mWh-Akkus erreichten bei 0,1 A Last 3108 mWh im Schnitt bzw. 2081 mAh.
  • Die 3000-mWh-Akkus erreichten bei 0,4 A Last 2756 mWh im Schnitt bzw. 1892 mAh.
  • Die 3600-mWh-Akkus erreichten bei 0,4 A Last 3169 mWh im Schnitt bzw. 2172 mAh.
  • Die 3000-mWh-Akkus erreichten bei 1 A Last 2470 mWh im Schnitt bzw. 1727 mAh.
  • Die 3600-mWh-Akkus erreichten bei 1 A Last 2832 mWh im Schnitt bzw. 2028 mAh.

Damit liegt die Kapazität der Akkus ein Stück unter der Herstellerangabe, was aber normal ist. Grundsätzlich bin ich aber mit den Messwerten zufrieden.

Die 3600-mWh-Version schaffte im Schnitt eine rund 14 % höhere Kapazität.

Damit bieten die Zepath-Akkus mit 3600 mWh +- die gleiche Kapazität wie die BATZONE-3600-mWh-Akkus und die UseNiy-3600-mWh-Akkus. Dies lässt mich glauben, dass es sich hier um die gleichen Akkus vom gleichen Fertiger handelt.

Die 3000-mAh-Version bietet +- die gleiche Kapazität wie die MAOMAOCON-3000-mWh-Akkus.

Das lässt mich auch hier vermuten, dass es sich bei den 3000-mWh-Akkus um die gleichen Akkus handelt.

 

Kapazität der AAA-Akkus

Aber was ist mit den NI-MH-AAA-Akkus?

Diese erreichten bei 0,1 A Last 814 mAh im Schnitt, 915 mAh bei 0,2 A Last und 906 mAh bei 0,4 A.

Offen gesagt bin ich mit diesem Abschneiden für NI-MH-Akkus, die mit 1100 mAh werben, weniger zufrieden.

So kannst du hier sehen, dass das Abschneiden verglichen mit anderen Ni-MH-Akkus, die oftmals mit deutlich weniger Kapazität werben, doch recht schwach ist.

 

Volle Leistung, fast bis zum Ende

Lithium-AA-Akkus wie die Modelle von Zepath überzeugen durch eine konstante Ausgangsspannung, die auch unter Last stabil bleibt, unabhängig vom aktuellen Ladezustand. Selbst bei einer Entladung mit 1 A liefern sie kontinuierlich rund 1,5 V, ideal für Geräte, die auf gleichbleibend hohe Leistung angewiesen sind.

Doch bleibt die Spannung wirklich bis zum Schluss unverändert?

Nicht ganz. Wenn nur noch etwa 4–5 % der Kapazität übrig sind, fällt die Spannung gezielt auf rund 1,1 V ab. Der Grund: Viele Geräte beurteilen den Ladezustand anhand der Spannung. Würde diese bis zum Ende bei 1,5 V bleiben, bekäme das Gerät keine Vorwarnung. Die gezielte Spannungsabsenkung signalisiert daher: „Achtung, Akku fast leer!“ und ermöglicht so eine rechtzeitige Low-Battery-Anzeige.

Diese intelligente Spannungssteuerung ist bei vielen modernen Lithium-AA-Akkus Standard, allerdings nicht bei allen.

 

Fazit

Grundsätzlich kann ich die Lithium-basierten AA-Akkus von Zepath mit gutem Gewissen empfehlen. Diese sind anscheinend +- die gleichen Akkus wie von Batzone, Useny und co.

Wenn du bei Amazon nach Lithium-basierten AA-Akkus mit 3600 mWh oder 3000 mWh suchst, scheinen diese weitestgehend identisch zu sein und werden nur unter verschiedenen Markennamen verkauft. Zumindest sieht es nach meinen Tests so aus.

Daher such dir hier die günstigsten bzw. die mit der für dich am besten passenden Ladebox. Wenn du ganz auf Nummer sicher gehen willst, schau dich bei den Modellen um, die ich bisher schon getestet hatte.

Leider kann ich allerdings die AAA-Akkus nicht empfehlen! Die AAA-Ni-MH-Akkus von Zepath zeigten im Test eher eine schwache Kapazität und es gibt hier klar Modelle der herkömmlichen Hersteller, die eine bessere Wahl sind.

Schade, denn die beiliegende Hybrid-Ladebox ist sehr gut und praktisch!

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Baseus PicoGo AM31: 5.000 mAh Qi2-Powerbank mit 20W USB-C im Test

Baseus bietet mit der AM31 eine neue kabellose Powerbank an, welche mit einer Kapazität von 5.000 mAh und einer Ausgangsleistung von bis zu 20 W punkten soll.

Zudem unterstützt die Powerbank den Qi2-Standard und kabelloses magnetisches Laden. Dank der Kapazität von 5.000 mAh ist die kabellose Powerbank auch relativ kompakt.

Wollen wir uns die Baseus PicoGo AM31 einmal im Test ansehen. Kann die Powerbank überzeugen?

An dieser Stelle vielen Dank an Baseus für das Zur-Verfügung-Stellen der AM31 für diesen Test.

 

Die Baseus PicoGo AM31 im Test

Baseus setzt bei seiner PicoGo AM31 auf sein übliches Design für kabellose Powerbanks. So setzt diese auf ein zweigeteiltes Design. Die Rückseite besteht aus einer Aluminium-Schale, während die Front aus einem gummierten Kunststoff gefertigt ist.

Dies gibt der Powerbank eine hochwertige Haptik, aber gleichzeitig schützt die Gummierung auf dem Ladepad dein Smartphone.

Dabei misst die Powerbank 88 x 61 x 13 mm und bringt 134 g auf die Waage. Damit ist diese etwas größer und schwerer als die Baseus Picogo AM41 mit 5.000 mAh. Überraschend!

Allerdings bietet die AM31 dafür einen ausklappbaren Standfuß. Ein nettes Gimmick.

 

Das Ladepad

Das Wichtigste an der AM31 ist das kabellose Qi2-Pad auf der Rückseite. Dieses erlaubt das kabellose magnetische Laden deines Smartphones mit bis zu 15 W.

Und ja, Apple „MagSafe“ wie auch Googles „Pixel Snap“ werden unterstützt.

 

Anschlüsse der AM31

Neben dem Ladepad besitzt die AM31 auch einen USB-C-Port. Dieser wird genutzt, um die Powerbank zu laden, kann aber auch verwendet werden, um ein Smartphone mit bis zu 20 W kabelgebunden zu laden.

  • USB-C – 20 W USB PD – 5V/3A, 9V/2,22A, 12V/1,5A

Mit 20 W hat die Powerbank eine ordentliche Leistung, gerade für ein Modell, das „nur“ 5.000 mAh hat.

 

Wie hoch ist die Kapazität?

Laut Baseus bietet die AM31 eine Kapazität von 5.000 mAh. Eine solide, aber auch nicht überragende Kapazität, gerade wenn wir Verluste beim Laden bedenken. Ich habe die Kapazität der Powerbank zunächst über den USB-C-Port gemessen.

Wh mAh mAh @3,7V %
5V/2A 16.209 3363 4381 88%
9V/1A 16.044 1790 4336 87%

 

Hier erreichte die Powerbank eine Kapazität von rund 4.300 mAh bzw. 16,x Wh. Dies entspricht rund 87 % der Herstellerangabe.

Das ist ein gutes Abschneiden! Damit liegt die effektiv nutzbare Kapazität ein gutes Stück über z. B. der Baseus Picogo AM41.

 

Nicht konstant 20 W

Leider schaffte die AM31 bei mir im Test nicht, konstant 20 W zu liefern. Nach einer Weile (ca. 50 %) drosselte sich diese herunter.

 

In der Praxis

Allerdings, trotz der an sich ordentlichen effektiv nutzbaren Kapazität für eine 5.000-mAh-Powerbank, sind es nur um die 4.300 mAh. Viele, wenn nicht sogar die meisten Smartphones haben mittlerweile Akkus um die 5.000 mAh.

Berechnen wir hier nun weitere Ladeverluste hinzu, die durch dein Smartphone oder das kabellose Laden entstehen, wird klar, dass wir keine vollständige Ladung mit der AM31 hinbekommen.

In der Praxis kannst du damit rechnen, dass die AM31 dein Smartphone ca. um 65–70 % aufladen kann (iPhone 17 Pro Max).

Ich denke, in der Praxis ist dies aber auch gut ausreichend, um durch den Tag zu kommen.

 

Laden der AM31

Die AM31 kann mit rund 18 W via USB-C laden.

So dauerte im Test eine Ladung der Powerbank rund 1:50 h. Das ist für eine Powerbank dieser Klasse soweit ok.

 

Gleichzeitig Laden und Entladen

Ja, es ist möglich, die Powerbank gleichzeitig zu laden und zu entladen. Genau genommen kannst du ein Smartphone kabellos an der AM31 laden und diese via USB-C am Ladegerät angeschlossen lassen.

Es wird hier dann zunächst „pass-through“ dein Smartphone geladen und dann die Powerbank.

 

Fazit

Die AM31 ist der etwas dickere Bruder der AM41. So ist die AM31 etwas dicker und schwerer als die AM41, bietet aber in der Praxis auch eine etwas höhere Kapazität.

Ganz klar gesagt, dies ist dennoch nicht die Powerbank mit der höchsten Kapazität oder dem schnellsten Laden.

Allerdings ist die AM31 recht kompakt und alltagsfreundlich, wenn dein Smartphone das magnetische kabellose Laden unterstützt. Du kannst die Powerbank immer mitnehmen, und sie stört nicht, wenn sie an deinem Smartphone klebt.

Dabei lädt sie dein Smartphone ausreichend flott, und du kannst in der Praxis mit einer 60–80 % Ladung deines Smartphones rechnen.

Bosch vs. Tado Heizkörperthermostat: Welches System lohnt sich 2025 und habe ich gewählt?

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Wenn es um Smart Home Heizkörperthermostate geht, gibt es im Handel hunderte Optionen. Sicherlich sind hier in Deutschland die populärsten Optionen von Tado oder Bosch.

In einem Vergleich im Jahr 2022 „Bosch vs. Tado, welches smarte Heizsystem ist besser?“ fand ich damals das System von Tado besser.

Allerdings hat sich seitdem einiges geändert! Sowohl bei Tado wie auch bei Bosch. Werfen wir nochmal einen Blick auf beide Systeme, im Besonderen auf das Bosch System, welches mir besser denn je gefällt.

 

Warum kein Tado mehr (für mich)?

In meinem Vergleich von 2022 habe ich das System von Tado bevorzugt. Dies hat sich aber etwas geändert. Nicht weil Tado schlecht ist, das System von Tado ist weiterhin sehr gut, aber es gibt einige Punkte, die mir bei Tado sehr sauer aufstoßen.

  • Tado hatte versucht, eine Abo-Pflicht für seine App einzuführen (0,99 € pro Monat, ansonsten geht die Nutzung nicht mehr).
  • Der Umstieg auf das neue Tado X System ist maximal schlecht gemacht. Die neuen Tado X Thermostate lassen sich nicht mit den alten Modellen mixen. Es ist auch nicht möglich, die neuen Thermostate + Bridge und die alten Thermostate + Bridge gleichzeitig zu nutzen, ohne sich in der App die ganze Zeit hin und her loggen zu müssen (jedes System braucht ein eigenes Konto).
  • Tado hat die Nutzung mit dem Home Assistant ohne zusätzliches Abo stark eingeschränkt.

Die neuen Tado X Thermostate sind von der Hardware Klasse! Aber ich persönlich habe das Gefühl, dass Tado noch mehr Versuche machen wird, um Geld aus seinen Nutzern herauszupressen, durch irgendwelche Abos. Dafür habe ich keine Beweise, aber es ist so ein Gefühl. So hat Tado auch einige Investoren mit an Board geholt: https://www.businessinsider.de/gruenderszene/technologie/tado-finanzierungsrunde-43-millionen-euro-2023-a/

„Mit welcher Summe die Kapitalgeber das Startup bewerten, wurde nicht kommuniziert. Vor einem Jahr lag die Bewertung noch bei über 400 Millionen Euro.“

Ich kann hier nicht ganz nachvollziehen, wie solch eine Bewertung zustande kommt, bei einem Unternehmen, das smarte Heizkörperthermostate produziert. Das machen auch dutzende andere Unternehmen, die sicherlich nicht 400 Mio. € wert sein sollen. Ich glaube, Tado wird hier früher oder später Druck haben, irgendwie mehr Geld über „Sonderleistungen“ einzunehmen.

Daher bin ich bei Tado mittlerweile vorsichtig.

 

Bosch Smart Home

Im Gegensatz zu beispielsweise Tado ist das Smart Home System von Bosch „universell“. Dieses kann mit den passenden Modulen nicht nur deine Heizung steuern, sondern es gibt auch smarte Steckdosen, Alarm-Komponenten, Kameras, Feuermelder usw.

Daher kannst du das gleiche Ökosystem für mehrere Anwendungen in deiner Wohnung nutzen.

Die Basis stellt hier aber immer der Bosch Smart Home Controller da, hier in Version II. Dieser wird dann entsprechend mit den Modulen erweitert.

In diesem Artikel konzentrieren wir uns allerdings auf die Kombination des Bosch Smart Home Controller II + die Heizkörperthermostate II [+M].

 

Die App und Funktion

Die Bosch Smart Home App hinterlässt bei mir immer etwas gemischte Gefühle. Teile der App sind recht klar und verständlich aufgebaut, hier und da ist die App aber auch etwas verschachtelt und Optionen versteckt.

Verglichen mit beispielsweise Tado liegt dies auch daran, dass die App deutlich universeller gedacht und gemacht ist.

So findest du auf der Startseite Module und Geräte, die du als „Favoriten“ gekennzeichnet hast. Dies hilft sehr, den Überblick über Geräte zu behalten, die dir wichtig sind.

Ansonsten werden die Sensoren und Geräte nach Räumen verwaltet. In unserem Fall musst du jedem Heizkörperthermostat einen Raum zuordnen. Es ist auch möglich, mehrere Thermostate einem Raum zuzuordnen, welche dann gemeinsam gesteuert werden.

 

Die Steuerung der Thermostate

Es gibt zwei Arten, wie die Thermostate bei Bosch gesteuert werden können: manuell oder nach einem Zeitplan.

Die Steuerung nach einem Zeitplan ist natürlich die sinnvollste Option. Diese Option hat Bosch auch seit 2022 etwas „aufgebohrt“.

So kannst du beliebig viele Zeitabschnitte erstellen und jeweils mit einer Zieltemperatur ausstatten.

Beispielsweise von 0 bis 7 Uhr 16 Grad, von 7 bis 10 Uhr 20 Grad, von 10 bis 17 Uhr 18 Grad usw.

Du kannst hier auch für jeden Wochentag und jeden Raum einen Zeitplan erstellen, dem entsprechend gefolgt wird.

Kritikpunkt: Stellst du eine Temperatur manuell ein (auch am Thermostat selbst), dann kehrt das System nicht automatisch wieder zum Zeitplan zurück.

Über die App kannst du auch eine temporäre Temperatur einstellen, welche dann nach Zeitraum X abläuft, aber das entsprechende Icon ist recht klein und kann gerade von älteren Nutzern schnell übersehen werden.

 

Offene Fenster Erkennung

Die Heizkörperthermostate II [+M] von Bosch bringen auch eine offene Fenster Erkennung mit. Diese kann über zweierlei Systeme funktionieren.

  1. Hast du Tür-/Fenstersensoren von Bosch, kann eine Erkennung darüber ausgeführt werden. Öffnest du ein Fenster, dann wird die Heizung abgedreht, bis du das Fenster schließt.
  2. Alternativ können die Thermostate auch ein offenes Fenster ohne zusätzliche Hardware erkennen. So können diese einen plötzlichen Temperaturabfall erkennen und dann das Heizen für Zeitraum X pausieren

 

Mit Repeatern

Das Bosch Smart Home System nutzt im Hintergrund den Zigbee-Funkstandard. Dabei können die Smart Steckdosen von Bosch als Repeater für beispielsweise die Heizkörperthermostate genutzt werden.

In einer kleinen bis mittleren Wohnung ist das nicht notwendig, aber willst du das System beispielsweise über mehrere Etagen nutzen, ist es praktisch, die smarten Steckdosen als Repeater nutzen zu können.

 

[+M]

Es gibt die Heizkörperthermostate II von Bosch in einer normalen Version und der „[+M]“ Version.

Die [+M] Version unterstützt neben dem halb proprietären Zigbee-Standard auch Matter und Thread. Entsprechend lassen sich diese Thermostate auch in die Smart Home Systeme anderer Anbieter einbinden, wenn diese Matter + Thread unterstützen.

Sollte Bosch sein Smart Home System irgendwann mal aufgeben, kannst du also mit deinen Thermostaten zu einem anderen Hersteller „umziehen“, der eine Unterstützung für Matter und Thread hat, und musst diese nicht neu kaufen.

Aus meiner Sicht ist das ein großer Pluspunkt!

 

Home Assistant und Zigbee2MQTT

Ich bin Nutzer des Home Assistant, daher freut es mich, dass Bosch eine solide Integration in das Home Assistant Ökosystem hat. So arbeitet die Integration auch lokal. Allerdings kannst du die Thermostate nicht über den Home Assistant steuern, sondern nur „lesend“ überwachen. Du kannst also die Temperatur sehen, wie weit das Thermostat aufgedreht ist usw.

Nutzt du Zigbee2MQTT mit einem entsprechenden Zigbee-Modul, ist es auch möglich, Bosch Heizkörperthermostate II (mit oder ohne +M) direkt mit dem Home Assistant zu verbinden, ohne die Bosch Bridge.

 

Fazit

Die Bosch Smart Home Heizkörperthermostate II [+M] sind eine solide und zukunftssichere Wahl für die smarte Heizungssteuerung. Während Tado mit Abo-Modellen und eingeschränkter Kompatibilität zunehmend für Unmut sorgt, punktet Bosch mit einem offeneren Ansatz.

Die größten Stärken:

  • Matter & Thread Unterstützung ([+M] Version) macht dich unabhängig vom Hersteller
  • Universelles Smart Home System – eine Plattform für Heizung, Sicherheit und mehr
  • Flexible Zeitpläne mit beliebig vielen Zeitabschnitten pro Tag
  • Offene Fenster Erkennung funktioniert mit und ohne zusätzliche Sensoren
  • Home Assistant Integration ist vorhanden (wenn auch nur lesend)

Verbesserungspotenzial:

  • Die App ist stellenweise etwas verschachtelt
  • Manuelle Temperaturänderungen kehren nicht automatisch zum Zeitplan zurück
  • Die Option für temporäre Temperaturen ist in der App etwas versteckt
  • Kein Geofencing

Für mich persönlich hat mittlerweile Bosch die Nase vorn, verglichen mit Tado. Das System ist ausgereift, verzichtet auf nervige Abomodelle (bei der Heizungssteuerung) und bietet mit Matter/Thread echte Zukunftssicherheit. Wer ein flexibles Smart Home aufbauen möchte, das sich bei Bedarf auch mit anderen Komponenten kombinieren lässt, trifft mit Bosch eine gute Wahl.

Das perfekte DIY NAS Gehäuse! 12 Hot Swap Schächte! Das Jonsbo N5 im Test

Mit dem N5 bietet Jonsbo den Traum jedes Data Hoarders an. Wir haben hier ein „NAS“-Gehäuse, welches neben Platz für E-ATX-Mainboards vor allem Raum für 12x 3,5-Zoll-HDDs mit entsprechender Backplane bietet.

12 3,5-Zoll-Hot-Swap-HDDs sind schon eine Ansage in einem NAS-/Desktop-Gehäuse. Dafür möchte Jonsbo aber auch knapp über 200 € haben. Ein stolzer Preis, aber auch nicht bescheuert viel für dieses Alleinstellungsmerkmal.

Wollen wir uns das Jonsbo N5 einmal in einem kleinen Test ansehen!

 

Das Jonsbo N5 im Test

Jonsbo setzt bei seinem N5 durchaus auf ein schickes Design. So haben wir hier eine Mischung aus schwarzem Metall und einer Holzabdeckung auf der Front, welche das Design etwas auflockert.

An der Verarbeitungsqualität habe ich nichts zu bemängeln. Zwar ist das Gehäuse von seiner Grundstruktur recht einfach, aber gut gemacht mit hochwertigen Materialien und einem guten Finish.

Mit 355 x 350 x 403 mm ist das N5 aber schon ein ziemlicher Brocken! So hat das Gehäuse ein Volumen von rund 50 L.

Willst du also ein kompaktes NAS bauen, ist dies nicht das optimale Gehäuse. Allerdings ist im Gegenzug das Platzangebot als großzügig zu bezeichnen.

 

Zweigeteilter Aufbau

Das N5 ist in zwei Abteilungen aufgeteilt: Wir haben die obere Hälfte für das Mainboard, CPU-Kühler und Grafikkarte.

In der unteren Hälfte sind die Hotswap-Schächte und das Netzteil.

Diese Aufteilung in Kombination mit dem großen Platzangebot macht das Bauen im N5 sehr einfach! So kannst du beispielsweise alle überschüssigen Kabel einfach in den unteren Bereich stopfen und oben sieht der PC wunderbar aufgeräumt aus.

 

Extrem viel Platz

Im Gegensatz zum Jonsbo N3, welches fast so etwas wie die Mini-Version dieses Gehäuses ist, musst du dir beim N5 nicht viele Gedanken über die Hardwarekompatibilität machen.

  • Mainboard – bis E-ATX
  • CPU-Kühler – maximal 160 mm
  • GPU-Länge – maximal 350 mm
  • Netzteil – ATX bis maximal 240 mm
  • AIO – 240 oder 280 mm in der Front

Du bekommst in dieses Gehäuse praktisch jede Hardware, die du dir wünschen kannst, ob nun für ein einfaches NAS oder für einen GPU-Server.

Gerade dass wir großzügig Platz für größere CPU-Kühler oder sogar AIOs haben, ist begrüßenswert.

Bedenke nur: Beim Nutzen einer AIO reduziert dies die maximale Länge der GPU. Auch würde ich kein zu großes Netzteil nehmen, da ansonsten die Kabel etwas mit der Backplane für die Festplatten kollidieren können.

 

Platz für Lüfter

Auch für Lüfter bietet das Gehäuse ausreichend Platz.

Oberer Bereich:

  • 1x 120 mm Rückseite
  • 2x 120/140 mm Front

Unterer Bereich:

  • 2x 120 mm Rückseite

Es lassen sich hier Lüfter mit normaler Dicke verbauen.

 

Hot-Swap-Backplane

Das Highlight am N5 sind die 12x Hot-Swap-Schächte in der Front. Genau genommen sind dies allerdings 8 + 4. So ist die Backplane in 2 geteilt, vermutlich damit Jonsbo die Backplane aus älteren Modellen wiederverwenden kann. In der Praxis ist dies aber kein Problem.

Jeder Slot verfügt über einen eigenen SATA-Port.

Jonsbo N5 Backplane

Die 8er-Backplane verfügt für die Stromversorgung über 2x MOLEX-Anschlüsse und einen SATA-Stromstecker. Ich habe hier die beiden MOLEX-Anschlüsse genutzt und den SATA-Stromstecker freigelassen.

Die 4er-Backplane verfügt über 1x MOLEX und 1x SATA, hier habe ich den SATA-Stromstecker verwendet.

Dies ist eine recht „netzteilfreundliche“ Konfiguration, da du nicht für jede HDD einen eigenen Stromanschluss benötigst.

Neben diesen Anschlüssen haben wir noch insgesamt 3x 3-Pin-Lüfteranschlüsse. Diese scheinen aber nicht über eine besondere Steuerung zu verfügen.

 

Hotswap-Halterung

Die Hotswap-Schächte sind beim N5 etwas einfacher gestaltet als beispielsweise bei UGREEN-, QNAP- oder Synology-NAS-Systemen.

So werden die Festplatten einfach mit Gummihaltern ausgestattet und eingeschoben. Funktioniert an sich problemlos, ist aber natürlich eher eine einfache Lösung.

 

Lüfter mit im Lieferumfang

Mit im Lieferumfang des N5 sind 3x 120-mm-Lüfter. Diese sind recht einfache Lüfter mit 3-Pin-Anschluss.

Grundsätzlich bewegen die Lüfter ganz ordentlich Luft auf höheren Drehzahlen. Die Lautstärke geht generell in Ordnung, allerdings hatten diese bei einer mittleren Drehzahl bei mir einen etwas nervigen Unterton, welcher störender war als die eigentliche Lautstärke.

Ich würde und werde die Lüfter austauschen, aber für den Anfang oder wenn das NAS in einer entfernten Ecke steht, mögen diese ausreichen.

 

Kühlung im N5

Ich habe offen gesagt die Kühlung im N5 nicht bis ans Limit getrieben, zumindest nicht im oberen Bereich. So habe ich folgende Hardware im N5 verbaut:

  • Intel Core Ultra 5 225
  • ASUS Pro Q870M-C-CSM
  • be quiet! Pure Rock 3 Black
  • be quiet! Pure Power 13 M 750W ATX 3.1
  • 12x 3,5-Zoll-HDDs

Dank des recht offenen Aufbaus gab es hier gerade im oberen Bereich keinerlei Probleme mit der Kühlung. Selbst unter Volllast erreichte die CPU kaum 60 Grad, was natürlich auch für den be quiet! Pure Rock 3 Black spricht.

Allerdings ist auch der 120-mm-Lüfter auf der Rückseite mehr als ausreichend, um bei solch einem System die warme Luft abzutransportieren.

Etwas spannender waren die Festplattentemperaturen. So sind die 3,5-Zoll-Festplatten recht dicht gepackt. Allerdings pendelten sich selbst meine großen 18- und 26-TB-HDDs bei 38 – 44 Grad unter Last ein, mit den beiden 120-mm-Lüftern in einer mittleren Geschwindigkeit.

Der Luftstrom im unteren Bereich des Gehäuses ist also auch ausreichend, um die Festplatten gut zu kühlen.

 

Anmerkungen

  • Das Gehäuse besitzt auf der Front 8 HDD-Status-LEDs. Die HDDs in der 4er-Backplane haben keine externen Status-LEDs.
  • Die Status-LEDs sind extrem hell, lassen sich aber im Zweifel abklemmen.
  • Der Deckel wird von Flachkopf-Hex-Schrauben gehalten, welche bei Verlust kaum zu ersetzen sind.
  • Es sind keine Abstandshalter vorinstalliert, liegen aber natürlich bei.
  • Metallkanten sind ausreichend abgerundet, aber weiterhin etwas härter.
  • Die Frontabdeckung für die HotSwap-Schächte wird magnetisch gehalten (sehr gut!).
  • In den Hot-Swap-Schächten lassen sich keine 2,5-Zoll-HDDs/SSDs ohne Adapter verbauen.

 

Fazit

Das Jonsbo N5 ist ein super einzigartiges Gehäuse, welches etwas von seinen 12 Hot-Swap-3,5-Zoll-Schächten lebt.

Brauchst du nicht so viele Hot-Swap-Schächte, dann gibt es für dich andere und auch günstigere Optionen am Markt.

Suchst du allerdings ein Gehäuse, das möglichst viel Platz für Festplatten und andere Hardware bietet, ist das N5 eine hervorragende Wahl!

So bietet das Gehäuse auch abseits der 12 Hot-Swap-Schächte jede Menge Platz. So kannst du hier Mainboards bis E-ATX-Größe verbauen, CPU-Kühler bis 160 mm oder eine 280er-AIO, moderne Grafikkarten usw.

Das Gehäuse limitiert dich nicht in deiner Hardware-Wahl und ist auch generell gut umgesetzt. Die Hot-Swap-Schächte funktionieren problemlos, die Kühlung ist tadellos und dank des großen Platzangebotes ist das Bauen im N5 problemlos.

Die beiliegenden Lüfter sind zwar eher mäßig, aber für den Anfang ausreichend.

Lediglich die extrem hellen Front-LEDs stören mich etwas, zumal wir hier auch nur für 8 der 12 HDDs entsprechende Status-LEDs haben.

Abseits davon habe ich aber an sich nichts Größeres zu bemängeln. Mit einem Preis von knapp über 200 € ist das N5 sicherlich kein Schnäppchen, aber aufgrund der 12er-Backplane auch nicht zu teuer.

Ein starkes und schickes Debüt! Der erste Saugroboter von DJI im Test

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DJI ist primär für seine Drohnen und Kameraprodukte bekannt. Allerdings erweitert DJI sein Produktlineup konstant und dies nun mit dem ROMO.

ROMO ist der erste Saugroboter von DJI. Dieser soll dabei vor allem auf eine erweiterte Navigations-Technik setzen mit „millimetergenauer Hinderniserkennung mit Dual-Fisheye-Sensoren und LiDAR-Technologie“. Hier hat DJI aufgrund seiner Drohnen auch einige Erfahrungen.

Allerdings nicht nur bei der Navigation versucht der ROMO zu punkten, auch die Saugleistung fällt auf dem Papier mit 25.000 Pa extrem stark aus. Zudem haben wir ein Putzsystem mit automatischer Reinigungsstation usw.

Auf dem Papier bietet DJI also mit dem ROMO einen extrem guten Saugroboter an, welcher sich mit den Flaggschiff-Modellen von ECOVACS, Dreame, Narwal und Co. messen soll.

Aber gelingt dies auch in der Praxis? Finden wir dies heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an DJI für das Zur-Verfügung-Stellen des ROMO für diesen Test.

 

Was für ein Design! Der DJI ROMO im Test

Der ROMO kann sich direkt bei der Optik ein gutes Stück von der Konkurrenz absetzen. Grundsätzlich ist die Form und der Aufbau des Saugroboters recht klassisch, allerdings setzt DJI auf ein transparentes Design.

Sowohl die Ladestation wie auch der Saugroboter selbst sind mit einem transparenten Gehäuse ausgestattet.

Durch dieses kannst du viele der Komponenten im Saugroboter und auch in der Ladestation erkennen, was ich einfach super cool und spannend finde! Klar, dies ist kein Design „für jeden“, aber für alle Technik-Enthusiasten ist das sicherlich spannend.

Für mich ist der ROMO ganz klar ein Hingucker.

Abseits von dem transparenten Design ist aber soweit alles dem üblichen Standard entsprechend. So haben wir einen mittelgroßen runden Saugroboter mit einer Höhe von ca. 10 cm.

Dieser besitzt auf der Unterseite zwei rotierende Walzen, wie auch zwei Putzpads und zwei „Fühler“, welche Schmutz an den Seiten in die Fahrbahn kehren sollen.

Der Schmutzauffangbehälter wird spannenderweise über die Rückseite entnommen. Wie so oft bei High-End-Saugrobotern ist dieser auch beim ROMO nicht riesig, was aber etwas durch die Ladestation kompensiert wird.

So kann die Ladestation den ROMO nicht nur laden, sondern auch Schmutz absaugen, die Pads auswaschen und sogar den Saugroboter mit Wasser fürs Putzen betanken.

Entsprechend fällt die Ladestation etwas größer aus, sie ist aber für den Funktionsumfang auch nicht gewaltig.

Leider setzt aber auch der ROMO wieder auf eine Absaugstation mit Beuteln, die du nachkaufen musst.

Ebenfalls in der Absaugstation sind zwei Wassertanks (Frisch- und Schmutzwasser), wie auch zwei Tanks für Reinigungsmittel.

 

Die Vergleichsmodelle

Derzeit habe oder hatte ich gerade einige andere High-End-Saugroboter im Test, mit welchen ich den DJI ROMO locker in diesem Artikel vergleichen werde.

Dies wären folgende Modelle:

  • ECOVACS DEEBOT X11 OmniCyclone
  • Narwal FLOW
  • Dreame Aqua10 Ultra Roller Complete

 

DJI Home

Der ROMO setzt auf die DJI Home App, welche DJI auch für einige andere Produkte schon nutzt. Grundsätzlich ist der Aufbau der App weitestgehend identisch zu Modellen von Dreame und ECOVACS.

Wählst du deinen Sauger aus, landest du auf der Startseite, wo die Karte deiner Wohnung angezeigt wird. Diese Karte wird automatisch in verschiedene Räume unterteilt. Diese Unterteilung kannst du auf Wunsch auch noch anpassen, also Räume teilen oder zusammenführen. Macht auch Sinn, denn zumindest bei meiner frühen Software-Version war die automatische Raumunterteilung nicht perfekt.

Ansonsten lassen sich in der App natürlich auch No-Go-Zonen festlegen, die Saug- und Putzleistung einstellen, wie auch einige Anpassungen bei der Ladestation vornehmen.

Der generelle Funktionsumfang der DJI Home App ist gut, aber auch nicht außergewöhnlich. Ich konnte jetzt keine Optionen entdecken, die „neuartig“ wären. Wir haben einen soliden Standard-Funktionsumfang, wie er bei einem Oberklasse-Saugroboter zu erwarten wäre.

Was für Funktionen „fehlen“? Ich konnte keine Option für die Reihenfolge entdecken, in welcher der Roboter Räume abarbeitet. Das wäre so das Größte, was mir aufgefallen war.

 

Die Navigation und Hindernisvermeidung

DJI wirbt beim ROMO sehr stark mit seiner Expertise bei der Navigation, aufgrund der Marktführerschaft bei Drohnen.

So nutzt der ROMO eine Mischung aus zwei Kameras und einem Solid-State-LiDAR-Sensor. Letzteres bedeutet, dass der Roboter keinen rotierenden LiDAR-Sensor auf der Oberseite hat, der 360 Grad abdeckt, sondern nur einen Sensor auf der Front.

Bei der Navigation des ROMO sehe ich viele positive Aspekte! Gerade wenn wir bedenken, dass dies das Erstlingswerk von DJI ist.

So navigiert der Roboter sehr sicher und auch zuverlässig durch deine Wohnung. Dieser arbeitet Räume gezielt und geordnet nacheinander ab. Dabei ist das Fahrverhalten vorhersehbar und logisch.

Mir sind dabei keine Fehler oder „Bugs“ aufgefallen. Der ROMO arbeitet hier genauso zuverlässig wie der Dreame Aqua10 Ultra Roller Complete und vielleicht sogar etwas besser als der Narwal FLOW oder der ECOVACS DEEBOT X11 OmniCyclone.

Lediglich die in der App angezeigte Karte ist erstaunlicherweise etwas weniger detailliert als bei Narwal oder Dreame. Ich vermute, dies liegt am fehlenden 360-Grad-LiDAR-Sensor. Aber in der Praxis spielt die Auflösung der Karte in der App kaum eine Rolle.

Die Hindernisvermeidung war bei mir auch gelungen. Der Roboter hat Kabel gut vermieden und ist auch ansonsten in den 2 Wochen des Tests nicht stecken geblieben. Enge Stuhlbeine usw. wurden sauber umfahren und das Hundespielzeug zuverlässig gemieden.

 

Hervorragende Saugleistung!

DJI wirbt mit einer Saugleistung von satten 25.000 Pa! Dies ist eine sehr hohe Angabe. Zum Vergleich:

  • Dreame Aqua10 Ultra Roller Complete – 30.000 Pa
  • DJI ROMO – 25.000 Pa
  • Narwal FLOW – 22.000 Pa
  • ECOVACS DEEBOT X11 OmniCyclone – 19.500 Pa

Damit ist der ROMO der auf dem Papier zweitstärkste Saugroboter, den ich bisher im Test hatte. Praktisch darf man diese Angabe auch nicht überbewerten, frühere Saugroboter hatten maximal 2.000 Pa und haben auch schon sehr ordentlich gesaugt.

Spannend ist die hohe Saugleistung vor allem auf Teppichen. So hebt der ROMO seine Saugleistung auf Teppichen automatisch an, was für eine tiefere Reinigung sorgt.

Und ja, ich kann bestätigen, der DJI ROMO saugt so gut wie ein Mittelklasse-Hand-/Akkustaubsauger. In der Regel kannst du mit einer fast perfekten Reinigung selbst von Tierhaaren rechnen, vor allem wenn du dem Roboter sagst, er soll einen Bereich 2x reinigen.

Selbst auf etwas tieferen Teppichen ist die Saugleistung des ROMO beeindruckend!

Ist hier ein großer Unterschied zwischen den 4 High-End-Modellen? Nicht wirklich. Wir sind hier in einer Klasse angekommen, wo die Saugleistung generell extrem gut ist, selbst bei Teppichen und Haaren. Teils mag der Narwal FLOW noch mal so 1–2 % besser sein, aber der Unterschied ist kaum sichtbar, wenn überhaupt.

Etwas außergewöhnlich ist die Walze des DJI ROMO, welche zweigeteilt ist. Dies soll bei längeren Haaren helfen. Diese verwickeln sich hier nicht, sondern werden zur Lücke in der Mitte abgestreift. Ein ähnliches Design nutzt auch Narwal.

Ich hatte keine Probleme mit Haaren im ROMO, allerdings gibt es bei mir im Haushalt auch wenige lange Haare. Bei mir gibt es primär Tierhaare.

An sich sind diese Walzen weniger gut für Teppiche, hier sind meist Bürsten besser, aber der ROMO scheint dies durch die hohe Motorleistung auszugleichen.

Müsste ich die Saugleistung in eine Reihenfolge bringen, sähe diese wie folgt aus:

  1. Narwal FLOW
  2. DJI ROMO und Dreame Aqua10 Ultra Roller Complete
  3. ECOVACS DEEBOT X11 OmniCyclone

 

Gute Putzleistung

Beim Putzen setzt der DJI ROMO auf ein etwas „klassischeres“ Setup als seine Konkurrenten. So besitzt der ROMO 2x rotierende Pads, wie auch einen Wassertank. Dieser Wassertank feuchtet die Pads unterwegs nach.

In gewissen Intervallen wird aber zur Ladestation zurückgekehrt, um die Pads auszuwaschen. Die Pads können dabei für die Teppichreinigung angehoben werden.

Grundsätzlich sehen wir hier einen möglichen Schwachpunkt beim ROMO, denn andere Sauger in dieser Preisklasse nutzen schon rotierende Walzen und ähnliche erweiterte Systeme. Das hier genutzte System hinkt der Konkurrenz also eine Generation hinterher.

Was die Putzleistung angeht, gibt es aber an sich nicht viel zu bemängeln. Der ROMO entfernt einfache Verschmutzungen, wie Fuß- oder Pfotenabdrücke, auch schlammige, zuverlässig und generell bekommen Böden nochmals einen anderen Glanz durch das feuchte Abwischen.

Auch kleinere Spritzer beispielsweise in der Küche werden zuverlässig entfernt, sofern diese nicht zu hart eingetrocknet sind.

Von der Reinigungsleistung hinkt der ROMO also den anderen Flaggschiffen nicht oder nur minimal hinterher. Lediglich können die rotierenden Pads nach meiner Erfahrung etwas mehr Streifen produzieren als z. B. die rotierende Walze des ECOVACS DEEBOT X11 OmniCyclone oder des Dreame Aqua10 Ultra Roller Complete. Die Putz-Walze dieser Modelle liegt einfach etwas gleichmäßiger auf.

Dennoch will ich nicht über die Reinigungsleistung meckern, sofern du keine extremen Verschmutzungen hast, wird auch die Putzfunktion dich absolut nicht enttäuschen.

 

Lautstärke und Akku

Was die Lautstärke und den Akku angeht, setzt sich der ROMO in die Mitte unserer High-End-Modelle.

So ist der ROMO leiser als der Dreame und Narwal, aber lauter als der ECOVACS.

Beim Akku ist der ROMO klar besser als der Dreame Aqua10 Ultra Roller und ähnlich wie der Narwal FLOW. Nur der ECOVACS DEEBOT X11 OmniCyclone hat eine merkbar bessere Akkulaufzeit.

Du kannst beim DJI ROMO davon ausgehen, dass dieser mit einer Ladung gut 100–120 m² schafft.

 

Die leiseste Absaugstation

Absaugstationen sind meist extrem laut. Das ist oft nicht schlimm, da diese ja nur für wenige Sekunden arbeiten. Aber in einer hellhörigen Mietwohnung haben deine Nachbarn an diesen paar Sekunden auch noch Freude.

Allerdings ist die Absaugstation des ROMO erfreulich leise! Diese ist klar leiser als bei allen Konkurrenten, die ich in diesem Artikel erwähnt hatte.

Dabei hat diese bei mir auch zuverlässig funktioniert. Selbst wenn der Sauger recht voll mit Tierhaaren war, wurde zuverlässig abgesaugt, dafür Pluspunkte.

 

Fazit: DJI ROMO im Test: Ein starker Einstieg mit eigenem Charakter

Mit dem ROMO zeigt DJI eindrucksvoll, dass das Unternehmen weit mehr kann als Drohnen und Kameras. Der erste Saugroboter der Marke überzeugt auf ganzer Linie mit hervorragender Navigation, starker Saugleistung und einer der leisesten Absaugstationen im High-End-Segment. Besonders das transparente Design hebt den ROMO angenehm von der Konkurrenz ab, ein echter Hingucker für Technikfans.

Auch bei der Reinigungsleistung liefert DJI ein starkes Debüt ab. Die Kombination aus hoher Saugleistung und zuverlässiger Wischfunktion sorgt für gründlich saubere Böden, auch wenn das Wischsystem technisch etwas konservativer ausfällt als bei den jüngsten Topmodellen von Dreame oder ECOVACS. Dafür punktet der ROMO mit ausgereifter Software, solider App-Steuerung und sehr guter Hinderniserkennung. Kein Wunder, schließlich ist präzise Sensorik seit Jahren DJIs Spezialgebiet.

Kritikpunkte gibt es nur wenige: Der Einsatz von Staubbeuteln in der Station ist nicht mehr zeitgemäß, und einige Komfortfunktionen in der App könnten noch ergänzt werden. Doch unterm Strich liefert DJI mit dem ROMO ein rundes, durchdachtes Gesamtpaket ab, das zeigt, wie viel Potenzial in dieser neuen Produktsparte steckt.

Der DJI ROMO ist ein beeindruckendes Erstlingswerk, leistungsstark, edel designt und technisch ausgereift. DJI mischt den Markt der Premium-Saugroboter damit sofort auf.

Mit tracking Solarpanel! Die Baseus Security S2 Outdoor Camera 4K im Test

Mit der S2 bietet Baseus eine interessante akkubetriebene Überwachungskamera an. Zum einen besitzt diese ein integriertes Solarpanel, welches sich automatisch Richtung Sonne ausrichtet.

Zum anderen wird die Bewegungserkennung durch einen Radarsensor unterstützt, welcher noch präziser Bewegungen erkennen soll. Smarte Erkennungen usw. sind natürlich mit an Bord.

Das Ganze zu einem recht fairen Preis von 139 €.

Wollen wir uns die Baseus Security S2 Outdoor Camera 4K einmal im Test ansehen.

An dieser Stelle vielen Dank an Baseus für das Zur-Verfügung-Stellen der Überwachungskamera für diesen Test.

 

Die Baseus Security S2 Outdoor Camera 4K im Test

Bei der Baseus S2 handelt es sich um eine akkubetriebene Überwachungskamera mit integriertem Solarpanel.

Dieses Solarpanel ist auf der Oberseite angebracht und kann sich dort um 40 Grad zu beiden Seiten drehen. Dies soll die Solarausbeute deutlich steigern.

In der Praxis hängt dies aber auch ein gutes Stück von der Ausrichtung der Kamera ab. So ist das Panel „platt“ auf der Kamera und kann nicht nach vorne geneigt werden, lediglich zu den Seiten. Wenn du die Kamera allerdings etwas höher anbringst, dann kippst du sie eh etwas nach vorne, daher ist dies in der Praxis nicht ganz so tragisch.

Ansonsten besitzt die S2 eine längliche Form und wird über eine beiliegende Halterung an der Wand befestigt.

Trotz des Solarpanels besitzt die Kamera auf der Unterseite eine Klappe, unter welcher ein USB-C-Port ist. Dort finden wir auch den Slot für die microSD-Karte.

 

Solar und Akku

Das wichtigste Feature an der S2 ist das Solarpanel, welches erlaubt, den Akku der Kamera von ganz alleine wieder aufzuladen.

Grundsätzlich verfügt die Kamera über einen recht großzügigen 7800-mAh-Akku, welcher mehrere Monate die Kamera versorgen kann. Wie lange genau, kann ich nicht sagen, denn selbst im Herbst ist das Solarpanel groß genug, um den Akku bei mir konstant bei 100 % zu halten.

Ob dies bei dir gelingt, hängt natürlich von der Positionierung ab, wie auch davon, wie oft die Kamera anspringen muss. Umso mehr Bewegung die Kamera erkennt, umso mehr Energie braucht diese.

In einem normalen Garten kannst du nach meiner Erfahrung davon ausgehen, dass du die Kamera nie manuell laden musst, sofern das Solarpanel direkte Sonnenstrahlung abbekommen kann.

Vor einer Haustür oder an einer anderen belebten Stelle kann es vielleicht sein, dass du im Winter nachladen musst, aber generell ist der Akku der Kamera stark.

Ein weiterer Trick der S2 ist der Motor. So dreht sich das Solarpanel mit der Sonne. Das kann natürlich je nach Positionierung ein Gimmick sein, kann aber auch die Solarleistung massiv erhöhen.

 

Die Baseus App

Um die S2 zu nutzen, benötigst du die Baseus App, in welcher du auch eine Registrierung durchführen musst.

Grundsätzlich halte ich die Baseus App für erstaunlich gelungen und einfach. Die App ist übersichtlich und minimalistisch gestaltet. So findest du auf der Startseite zunächst eine Übersicht über alle verbundenen Kameras mit Vorschaubild. Tippst du dieses an, landest du in der Live-Ansicht.

 

Ebenfalls auf der Startseite findest du Reiter für das Betrachten der Aufnahmen und den „Sicherheitsmodus“.

In der Live-Ansicht kannst du wie üblich manuell Fotos und Videos machen, aber auch die 2-Wege-Kommunikation einleiten oder einen Alarm auslösen.

Damit ist der Aufbau der Baseus App vergleichbar mit Eufy oder Reolink, was ein erprobtes Design ist.

 

Starke Bewegungserkennung (mit Radar und KI)

Akkubetriebene Überwachungskameras haben oftmals etwas Probleme bei der Bewegungserkennung. Warum? Akkubetriebene Überwachungskameras sind im Kern immer im Standby. Meist verfügen diese über einen einfachen Bewegungsmelder wie bei klassischen Außenlampen, welcher bei Bedarf die Kamera aufweckt, welche dann erst eine richtige Bewegungserkennung ausführt.

Dieses System ist aber träge und oftmals von der Reichweite beschränkt.

Die Baseus Security S2 verfügt nun neben diesem herkömmlichen PIR-Sensor auch über einen Radarsensor, welcher die Erkennung der Kamera massiv verbessert und vor allem auch beschleunigt. So erkennt diese überdurchschnittlich schnell und auch zuverlässig Bewegungen auch auf höheren Distanzen.

Wie es sich für eine moderne Überwachungskamera gehört, unterstützt die S2 auch KI-Erkennungen.

So kann die Kamera zwischen generellen Bewegungen, Personen, Haustieren und Fahrzeugen unterscheiden.

Dies hilft zum einen bei der Auswertung der Aufnahmen, so werden alle Aufnahmen entsprechend mit einem Icon markiert passend zu der Erkennung, zum anderen werden so Fehlalarme und Benachrichtigungen effektiv minimiert.

Kurzum, die Bewegungserkennung mit Radar-Support ist gelungen!

 

Speicherung der Aufnahmen

Derzeit bietet Baseus keinen Cloud-Speicher oder Ähnliches an, was ich als positiv erachte, denn so möchte dir die Kamera auch kein Abo andrehen.

Anstelle dessen werden alle Aufnahmen auf einer microSD-Speicherkarte gesichert, die du einsetzen musst (nicht im Lieferumfang). In meinem Fall habe ich eine 256-GB-microSD-Speicherkarte genutzt.

Alternative Speicherorte gibt es leider nicht. Grundsätzlich ist die Speicherung auf einer microSD-Speicherkarte auch ausreichend, aber du musst aufpassen, dass deine Kamera so platziert ist, dass die Kamera oder Speicherkarte nicht geklaut werden kann.

 

Mit LED-Scheinwerfer

In der Kamera ist neben den üblichen IR-LEDs auch ein LED-Scheinwerfer integriert, welcher bei Bewegungen eingeschaltet werden kann.

Baseus bewirbt dies als Funktion für eine farbige Nachtsicht, ich finde dies ist aber auch einfach eine praktische Funktion für die Beleuchtung von dunklen Ecken oder Wegen, so als Alternative zu einer Solarlampe.

 

Sehr gute Bildqualität

Die Baseus Security S2 verfügt über einen 4K-Kamerasensor und ein sehr breites 145-Grad-Blickfeld.

Grundsätzlich hat die S2 eine sehr gute Bildqualität für eine Akku-Überwachungskamera. Das Bild ist sehr schön scharf und detailliert.

Allerdings scheint die Kamera etwas weniger lichtempfindlich zu sein. So schaltet sie etwas überdurchschnittlich schnell in den Schwarz-Weiß-Nachtmodus. Hier ist die Bildqualität allerdings ebenfalls sehr gut.

Mit 145 Grad ist das Blickfeld sehr breit! Damit ist die Kamera ideal, um Innenhöfe usw. zu überwachen.

 

Fazit zur Baseus Security S2 Outdoor Camera 4K

Die Baseus Security S2 bietet für 129 – 139€ ein überzeugendes Gesamtpaket für eine Akku-Überwachungskamera. Das integrierte, sich automatisch ausrichtende Solarpanel ist nicht nur ein nettes Gimmick, sondern funktioniert in der Praxis hervorragend – selbst im Herbst bleibt der Akku konstant bei 100 %. In Kombination mit dem großzügigen 7800-mAh-Akku macht das manuelle Nachladen in den meisten Fällen überflüssig.

Besonders hervorzuheben ist die Bewegungserkennung mit Radar-Unterstützung. Diese arbeitet deutlich schneller und zuverlässiger als herkömmliche PIR-Sensoren und erkennt Bewegungen auch auf größere Distanzen präzise. Die KI-gestützte Unterscheidung zwischen Personen, Haustieren und Fahrzeugen minimiert Fehlalarme effektiv.

Die Bildqualität ist mit 4K-Auflösung und 145-Grad-Blickfeld sehr gut, wobei die Kamera etwas früh in den Schwarz-Weiß-Nachtmodus wechselt. Der integrierte LED-Scheinwerfer ist nicht nur für farbige Nachtsicht praktisch, sondern kann auch zur Beleuchtung dunkler Bereiche genutzt werden.

Einziger Kritikpunkt: Die Speicherung erfolgt ausschließlich auf microSD-Karte (nicht im Lieferumfang), was bei der Montage berücksichtigt werden sollte, um Diebstahl zu vermeiden. Positiv ist dagegen, dass Baseus auf Abo-Modelle verzichtet.

Insgesamt eine klare Empfehlung für alle, die eine wartungsarme, zuverlässige Überwachungslösung mit solider Technik suchen.