Mit 108 x 81 x 42 mm und einem Gewicht von 220 g ist der PocketGo durchaus sehr kompakt, aber auch nicht „bescheuert winzig“. Der Lautsprecher ist so handflächengroß.
Dabei ist die Oberfläche weitestgehend mit einem Leinenstoff überzogen. Hierdurch fühlt er sich sehr schön und auch hochwertig an. Dieser Leinenstoff hilft auch beim Wasserschutz.
So ist der PocketGo erfreulicherweise IP68-wassergeschützt. Entsprechend dürfte der Lautsprecher sogar komplett untertauchen, ohne Schaden zu nehmen.
Passend dazu sind die Anschlüsse auch mit einer dicken Gummiklappe versehen. Unter dieser finden wir den USB-C-Ladeport wie auch einen microSD-Karten-Steckplatz.
Der Akku hat eine Kapazität von 2400 mAh und soll bis zu 20 Stunden durchhalten. Dies ist auch eine Größenordnung, welche ich bestätigen kann.
Pluspunkte gibt es noch für die kleine Schlaufe an der Seite.
Mit App-Support
Eine Besonderheit bei einem so günstigen Lautsprecher ist der App-Support. Über die Tribit-App kannst du den Lautsprecher steuern, gewisse Verhaltensweisen anpassen, Firmware-Updates einspielen und wichtig: den EQ anpassen.
Über den EQ kannst du den Klang des Lautsprechers in einem gewissen Rahmen noch an deine Wünsche anpassen.
Musik via Speicherkarte
Der TRIBIT PocketGo kann Musik (MP3) von eingesetzten microSD-Speicherkarten wiedergeben. Diese müssen FAT32-formatiert sein.
Direkt nach dem Einlegen beginnt der Lautsprecher mit der Wiedergabe. Über die Tasten auf der Oberseite ist eine rudimentäre Steuerung möglich.
Klang des TRIBIT PocketGo
Aber das Wichtigste ist natürlich der Klang des TRIBIT PocketGo. Bei diesem darfst du natürlich keine Wunder erwarten, wir haben hier einen günstigen Mini-Lautsprecher.
Allerdings war ich sehr positiv überrascht, was TRIBIT klanglich aus diesem herausholt!
Das Erste, was auffällt, ist der Bass. Natürlich kann der Lautsprecher kein Wohnzimmer zum Beben bringen, aber der Bass ist sehr ordentlich! Der kleine Lautsprecher liefert einen erstaunlich runden und vollen Klang. Ich denke, aus einem Lautsprecher dieser Größe ist kaum mehr Bass herauszuholen. Dies auch aus qualitativer Sicht. Der Bass hat einen vernünftigen Tiefgang.
Umso erfreulicher, dass auch der restliche Klang sehr stimmig ist! Die Höhen sind sauber und klar. Diese sind zwar nicht extrem brillant, aber im Gegenzug auch nicht scharf oder stechend. Ich würde sagen, die Höhen sind gut getroffen.
Tendenziell hat der Lautsprecher eine leicht wärmere und „vollere“ klangliche Abstimmung. Dies gilt auch für Stimmen, welche sehr schön rund sind.
Unterm Strich übertrifft der TRIBIT PocketGo klanglich klar jedes Smartphone auf dem Markt und auch so ziemlich alle Notebooks. Der Klang könnte etwas „breiter“ sein, aber aufgrund der kompakten Abmessungen ist dies auch nicht zu erwarten.
Die maximale Lautstärke ist wiederum sehr gut! Dabei bleibt der Klang auch bei höheren Pegeln „stabil“.
Fazit zum TRIBIT PocketGo
Der TRIBIT PocketGo liefert für rund 30 € eine beeindruckend solide Performance ab. Besonders positiv überrascht der für die Größe erstaunlich kräftige und runde Bass, der einen vollen Klang erzeugt, ohne dabei matschig zu werden. Die Abstimmung ist angenehm warm, Höhen wirken sauber, ohne zu stechen, und Stimmen klingen natürlich.
Die Verarbeitung mit Leinenstoff-Oberfläche fühlt sich wertiger an, als der Preis vermuten lässt, der IP68-Wasserschutz macht den Lautsprecher alltagstauglich für unterwegs. Mit 20 Stunden Akkulaufzeit, USB-C-Ladung und der praktischen Trageschlaufe ist er gut durchdacht. Bonus: Die App mit EQ-Funktion und microSD-Wiedergabe bieten Flexibilität, die man in dieser Preisklasse selten findet.
Klanglich schlägt der PocketGo jedes Smartphone und die meisten Notebooks deutlich. Natürlich fehlt ihm die räumliche Breite größerer Lautsprecher, aber für die Größe holt TRIBIT das Maximum heraus.
Wer einen kompakten, robusten Bluetooth-Lautsprecher für den Alltag sucht und keine Wunder erwartet, bekommt hier ein ausgesprochen gutes Preis-Leistungs-Paket. Für 30 € eine klare Empfehlung, besseren Sound in dieser Größe und zu diesem Preis wirst du kaum finden.
Suchst du nach einem besonders kleinen und kompakten 65 W Ladegerät, dann bist du hier falsch.
Mit 47,5 x 64 x 31,5 mm und einem Gewicht von 166 g ist das SJÖSS ziemlich groß für ein Ladegerät mit lediglich einem Port und 65 W.
Dabei setzt Ikea auf eine recht einfache Optik mit einem glatten weißen Kunststoffgehäuse. Das Gehäuse ist soweit gut gearbeitet.
Anschluss des Ikea SJÖSS
Die 65 W Version des Ikea SJÖSS besitzt lediglich einen USB C Port.
USB C – 65 W USB PD – 5V/3A, 9V/3A, 12V/3A, 15V/3A, 20V/3,25A
Dieser eine USB C Port bietet bis zu 65 W nach dem USB Power Delivery Standard. Damit ist dieses Ladegerät grundsätzlich für Smartphones, Tablets und sogar kleine bis mittelgroße Notebooks geeignet.
So nutzen die meisten Notebooks, die sich via USB C laden lassen, mittlerweile den USB PD Standard, welcher auch hier genutzt wird.
Mäßige PPS Stufe
Mittlerweile ist die PPS Erweiterung für den USB Power Delivery Standard ein sehr wichtiger Faktor geworden. Entsprechend unterstützt das Ikea SJÖSS auch diesen Standard.
PPS 5 – 16 V bei bis zu 3 A
Mit einer Range von 5 – 16 V bei bis zu 3 A ist die PPS Stufe hier „OK“. Allerdings auch nicht perfekt.
So werden ältere Samsung Smartphones (S24 Serie und älter) wie auch das Pixel 9 Pro XL und Pixel 10 Pro XL nicht mit dem vollen Tempo an diesem Ladegerät laden können.
Im Falle der Samsung Smartphones haben wir maximal 25 – 30 W.
Die neueren Samsung Smartphones und auch die Apple iPhones werden allerdings die volle Ladegeschwindigkeit erreichen können.
Belastungstest
Wie üblich habe ich dem Ikea SJÖSS auch einen Belastungstest unterzogen. Bei diesem habe ich das Ladegerät über 6 Stunden lang mit 100 % Last belastet.
Erfreulicherweise gab es hier keinerlei Probleme! Dies ist auch nicht überraschend, das Ikea SJÖSS ist ein ziemlicher Brocken und entsprechend hat dieses ausreichend Fläche für die Wärmeabfuhr.
Spannungsstabilität
Auch bei der Spannungsstabilität gibt es nichts zu bemängeln! Ganz im Gegenteil, die Spannung bleibt unter Last recht stabil.
Leerlaufverbrauch
Im Leerlauf benötigt das Ikea SJÖSS unter 0,1 W. Entsprechend ist der Leerlaufverbrauch sehr gering.
Effizienz
Aber was ist mit der Effizienz?
Diese ist sehr gut! Im Test schwankte diese zwischen 85,2 % und 92,2 %. Dies ist für ein Ladegerät dieser Klasse ein richtig starkes Abschneiden!
Fazit zum Ikea SJÖSS 65 W
Daumen hoch für das Ikea SJÖSS mit 65 W. Wir haben hier ein technisch starkes Ladegerät zu einem sehr fairen Preis!
Ist es perfekt? Nein! Die PPS Range könnte etwas größer sein und das Ladegerät wiederum etwas kompakter.
Allerdings abseits davon ist dieses technisch tadellos. Es hat meinen Belastungstest ohne Probleme bestanden und auch die Effizienz ist fantastisch.
Ikea liefert hier für 12,99 € ein technisch sehr starkes Ladegerät. Ich habe mir das Ladegerät auch auf Bildern von innen angesehen und dieses ist überdurchschnittlich gut gebaut.
Kurzum, hast du Bedarf an einem einfachen aber guten 65 W Ladegerät und dir sind die Abmessungen egal? Dann greif beim Ikea SJÖSS zu!
Lediglich wenn du ein Samsung Galaxy S24 (oder frühere S Generationen) hast und willst das super schnelle 45 W Laden, dann musst du dich woanders umsehen.
Ich habe mir vor einer Weile den Anycubic Kobra S1 3D-Drucker gekauft. Warum der Anycubic Kobra S1? Die ehrliche Antwort war aufgrund des Preises.
Ich habe diesen mit dem AMS-System für unter 400 € bekommen, was kein schlechter Preis für einen Core XY 3D-Drucker mit AMS-System ist.
Sicherlich werden da auch einige von euch etwas in Versuchung kommen, denn dieser ist regelmäßig zu teils sehr guten Preisen verfügbar. Allerdings eine wichtige Frage bei 3D-Druckern ist die Haltbarkeit.
Wie lange halten sie? Gibt es nach x hundert oder sogar tausend Stunden Probleme?
Leider gibt es beim Anycubic Kobra S1 keine Möglichkeit, die Betriebszeit auszulesen, aber bei mir wird dieser über 500 Stunden bereits im Einsatz gewesen sein und eine höhere zweistellige Zahl an Rollen verdruckt haben.
In diesem Artikel möchte ich einmal durchgehen, wie gut sich der Anycubic Kobra S1 in der Zeit geschlagen hat und welche Schwächen sich offenbart haben.
Sprechen wir zunächst einmal generell über den Anycubic Kobra S1. Bei diesem handelt es sich um einen Core XY Drucker, welcher komplett umbaut ist. Entsprechend kommt dieser auch gut mit spezielleren Filamenten klar, wie ABS und ASA.
Das Druckbett hat dabei eine Fläche von 250 x 250 x 250 mm, was im Alltag meist eine völlig ausreichende Größe ist.
Allerdings ist der Anycubic Kobra S1 ganz klar auf eine gute Preis-Leistung zugeschnitten. So besteht dieser äußerlich komplett aus Kunststoff und auch die Fenster/Tür sind aus Kunststoff gefertigt und nicht wie bei hochwertigeren Modellen aus Glas.
Das All-Metall-Hotend kann eine Temperatur von 320 ℃ erreichen und das Druckbett maximal 120 ℃.
Gesteuert wird der Drucker über einen ordentlichen Touchscreen. Dabei ist die Anycubic-UI auch durchaus gelungen!
Der First Layer
Auf dem Papier hat der Anycubic Kobra S1 neben der LeviQ 3.0 automatischen Nivellierung + Z-Achsen-Offset auch eine dynamische Flusskompensation und weitere Features, die dafür sorgen sollen, dass dieser zuverlässig arbeitet.
In der Regel arbeitet der Anycubic Kobra S1 auch problemlos! Allerdings meine ich während der x hundert Stunden einen deutlichen Abbau bei der Qualität des ersten Layers bemerkt zu haben.
Generell war der Kobra S1 nie so zuverlässig wie der Bambu Lab A1 oder H2S, was die ersten Layer und auch im Allgemeinen die Druckzuverlässigkeit angeht. Diese hat sich mit der Zeit aber merkbar verschlechtert, als würde die automatische Nivellierung nicht mehr zu 100 % genau arbeiten. Mit einem manuellen Z-Offset usw. kann man viel verbessern, aber dennoch.
Gerade mein Bambu Lab H2S hat mittlerweile mehr Druckstunden und dort kann ich solch eine Veränderung nicht beobachten und ich musste hier nie manuell in solche Parameter eingreifen in der Menge, wie ich es beim S1 musste, um die Qualität hochzuhalten. Klar, der H2S ist einige Preisklassen höher angesiedelt, aber selbst mein alter Creality Ender 3 V3 KE hat eine ähnliche oder sogar bessere First-Layer-Qualität.
Druckqualität gut bis solide
Der Anycubic Kobra S1 kann eine wirklich gute Druckqualität liefern! Gerade im Neuzustand kann dieser sichtbar den Creality Ender 3 V3 KE übertreffen und ist in Schlagdistanz zu den Bambu Lab Modellen.
(zwei perfekte drucke)
Aber leider meine ich hier auch einen leichten Abbau beobachtet zu haben. Ob dies an der Riemenspannung oder etwas Ähnlichem liegt, kann ich nicht sagen (ich habe versucht, diese schon nachzuspannen, habe die Lager geölt usw.).
Davon ausgehend, dass der erste Layer gut sitzt, ist die Druckqualität aber auch nach einigen hundert Stunden noch als zufriedenstellend zu bezeichnen! Oberflächen sind etwas schlechter, aber immer noch gut! Details werden sauber abgebildet usw.
(Unteren Layer furchtbar, nach oben besser werdend)
Der S1 neigt bei mir aber stark zur Underextrusion, was sich kompensieren lässt, aber dies sind manuelle Eingriffe, die ich vom Bambu Lab A1 oder H2S nicht kenne und selbst beim Creality Ender 3 V3 KE nie nötig waren.
Wählerischer beim Filament
Ein Punkt, der mir beim Anycubic Kobra S1 verglichen mit dem Bambu Lab A1 / H2S wie auch dem Creality Ender 3 V3 KE aufgefallen ist, ist, dass die Filamentqualität bzw. Einstellungen einen höheren Einfluss auf die Druckqualität haben.
So benutze ich in der Regel nicht die herstellereigenen Filamente, sondern Drittanbieter-Filamente, die deutlich günstiger zu bekommen sind.
Sowohl bei den Bambu Lab Modellen wie auch dem Creality Ender 3 V3 KE musste ich bei PLA und PETG im Kern nur die Temperatur anpassen (welche gerade bei Bambu Lab in den Standardprofilen etwas hoch ist) und diese laufen gut. Klar, bei Sonderfilamenten mit Holzfasern oder Marmor-Filamente macht es Sinn, den Fluss etwas hochzudrehen.
Beim Anycubic Kobra S1 hilft eine Kalibrierung beispielsweise der Flussrate usw. genau auf jedes Filament der Qualität proportional stärker als bei den anderen 3D-Druckern, die ich derzeit nutze.
Laut und quietschend
Eine Schwäche des Anycubic Kobra S1 ist die Lautstärke. Der Drucker ist von Anfang an recht laut. Ja, es gibt einen „Leise“-Modus, aber dieser reduziert auch die Druckgeschwindigkeit deutlich.
Der Anycubic Kobra S1 ist im Alltag deutlich lauter als der Bambu Lab H2S oder auch der Bambu Lab A1.
Leider entwickelte der S1 bei mir nach einigen hundert Druckstunden zudem einige „Zusatzgeräusche“.
So meine ich ein leichtes Klappern zu vernehmen, wo ich mir nicht zu 100 % sicher bin, woher das kommt, und der Drucker hat deutlich angefangen zu quietschen.
Letzteres konnte ich durch eine „Ölung“ zwar wieder beheben, aber meine Bambu Labs haben nach vergleichbarer Betriebszeit solch ein Quietschen nicht entwickelt.
Das Quietschen beim S1 kam auch nicht von den Lagern des Druckkopfes, sondern von den Umlenkrollen der Riemen.
Mit Wartung war zwar die zusätzliche Geräuschkulisse unter Kontrolle zu bringen, aber so ganz in den Neuzustand habe ich den Drucker nicht versetzt bekommen.
Was ist mit dem AMS?
Beim AMS-System des Kobra S1 bin ich etwas hin- und hergerissen. Grundsätzlich mag ich dies mehr als das Bambu Lab AMS 2 Pro!
So ist das Anycubic leiser und weniger problematisch bei fast leeren Rollen als das Bambu Lab AMS 2 Pro.
Dafür definitiv Daumen hoch!
Allerdings ist bei mir ein Slot des AMS „kaputt“. Hier wird kein Filament mehr eingezogen. Wie so oft beim S1 kann ich dies sicherlich reparieren, indem ich das AMS zerlege und schaue, ob irgendwo ein Filamentstück quer hängt, aber dies ist mal wieder ein deutlicher Wartungsaufwand, für den ich aktuell zu faul war.
Ich nutze das AMS eh eher weniger für den Multifarbendruck und mehr für den Komfort beim Einlegen der Rollen und dem schnellen Hin- und Herwechseln.
Daher würde ich auch ganz klar zu der Combo-Version des Anycubic Kobra S1 raten!
Fazit
Leider ist das Fazit nach einigen hundert Stunden Betriebszeit zum Anycubic Kobra S1 nicht ganz einfach!
An sich haben wir hier einen sehr fähigen 3D-Drucker, welcher qualitativ Ergebnisse liefern kann, die absolut auf dem Niveau von Bambu Lab und Co. liegen.
Aber bei mir zeigte sich dieser deutlich wartungsintensiver als der Bambu Lab A1 oder H2S oder sogar der Creality Ender 3 V3 KE. Siehe Dinge wie die quietschenden Riemenrollen, Probleme beim ersten Layer, Underextrusion usw.
Die Bambu Lab 3D-Drucker, die ich bisher nutzen durfte, waren alle „Fire and Forget“. Das ist der Anycubic Kobra S1 gerade nach einiger Betriebszeit nicht.
Der S1 braucht etwas mehr Beschäftigung mit den optimalen Einstellungen, Wartung, mehr manuelle Anpassung auf verschiedene Filamenttypen (wenn du nicht das Originalfilament nutzt) usw.
Unterm Strich würde ich den Anycubic Kobra S1 nach meinen Erfahrungen ehrlich gesagt nicht oder nur bedingt Menschen empfehlen, die einfach nur drucken wollen und sich nicht groß mit dem Drucker an sich beschäftigen wollen. Da bist du bei den Bambu Lab Modellen, selbst beim kleinen A1, besser bedient. Auch würde ich keine Druckfarm um den S1 aufbauen, da habe ich bei der Haltbarkeit zu große Zweifel.
Bist du aber bereit, etwas Zeit in die optimalen Einstellungen usw. zu investieren, dann kann der Anycubic Kobra S1 auf jeden Fall Spaß machen und Ergebnisse liefern, die auf dem Niveau deutlich teurerer Modelle liegen.
Baseus bietet mit seiner EnerGeek eine auf den ersten Blick sehr spannende Powerbank an. Diese bietet eine Kapazität von 20.000 mAh, 145 W Ausgangsleistung, ein integriertes USB-C-Kabel und ein Display mit Leistungswerten.
Damit bietet die Baseus EnerGeek auf den ersten Blick alle Merkmale einer High-End-Powerbank.
Aber wie sieht es in der Praxis aus? Wie gut ist die EnerGeek wirklich? Kann diese konstant eine hohe Leistung liefern? Ist die Kapazität ordentlich und was ist mit der PPS-Stufe?
Finden wir dies im Test heraus!
An dieser Stelle vielen Dank an Baseus für das Zur-Verfügung-Stellen der EnerGeek für diesen Test.
Die Baseus EnerGeek Powerbank setzt auf den beliebten „Säulen“-Formfaktor und misst 130 x 52 x 49 mm. Dabei bringt diese 459 g auf die Waage.
Damit ist diese durchschnittlich groß und schwer für eine Powerbank dieser Klasse bzw. für ein Modell mit integriertem Ladekabel sogar relativ leicht und kompakt.
Pluspunkte gibt es auch für die Haptik und Optik. Die Powerbank hat ein schickes zweigeteiltes Design und generell eine recht hohe Qualität.
Ausziehbares Kabel
Ein Highlight an der EnerGeek PPCJB-20E5 ist das integrierte und ausziehbare Ladekabel. Dieses ist an der Seite integriert und hat voll ausgezogen eine Länge von +- 60 cm.
Dabei nutzt dieses ein Auszugssystem, welches an eine Schlauchtrommel erinnert. Das Kabel kann sich also auf Wunsch automatisch einziehen.
Mit Display!
An der Seite der Powerbank finden wir ein kleines LC-Display. Dieses zeigt dir nicht nur den Akkustand in % an, sondern auch Informationen wie Eingangsleistung und Ausgangsleistung in Watt und die verbliebene Lade-/Entladedauer.
Ich finde dies extrem praktisch! Ja, die angezeigten Werte sind nicht zu 100 % genau (Abweichung von +- 5 %), aber dies hilft schon extrem dabei, eine gewisse Übersicht zu erhalten, wie schnell deine Geräte gerade laden oder die Powerbank selbst.
Anschlüsse
Neben dem integrierten USB-C-Kabel bietet die Baseus EnerGeek auch noch 2x USB-C-Ports und 1x USB-A.
USB-C – 100 W USB PD – 5V/3A, 9V/3A, 12V/3A, 15V/3A, 20V/5A
USB-A – 22,5W Super Charge und Quick Charge – 5V/3A, 9V/2A, 10V/2,25A, 11V/3A, 12V/2,5A
Alle USB-C-Ports und auch das USB-C-Kabel bieten eine Leistung von bis zu 100 W! Damit hat die Powerbank grundsätzlich genug Leistung für alle aktuellen Smartphones, Tablets und auch viele Notebooks.
Dabei können die USB-C-Ports auch genutzt werden, um die Powerbank zu laden.
Zudem haben wir auch noch einen USB-A-Port.
PPS
Erfreulicherweise unterstützen alle USB-C-Anschlüsse der Powerbank auch den wichtigen PPS-Standard.
5 – 21 V bei bis zu 5 A
Damit bietet die Baseus EnerGeek eine perfekte PPS-Range! Besser geht’s nicht. Somit kann die Powerbank derzeit alle Smartphones von Samsung, Apple und die Google Pixel Modelle mit dem vollen Tempo laden!
Sehr gut!
Konstant 145 W?
Leider schafft allerdings die Baseus EnerGeek 145 W keine konstante Leistung von 145 W oder auch nur 100 W. Sogar konstant 60 W sind teils für diese Powerbank was viel.
Hier siehst du das Zusammenspiel mit dem Framework 16. Zunächst lädt das Framework 16 mit dem vollen Tempo, 89 W, was für das Framework die „Standardladegeschwindigkeit“ an einem 100-W-Ladegerät ist.
Nach +- 17 Minuten drosselt sich die Powerbank auf rund 60 W (65 W) herunter.
Nach rund 35 Minuten sehen wir eine weitere Drosselung auf 40 W (45 W).
Dies ist eine vergleichsweise harte Drosselung, weshalb ich diese Powerbank für Notebooks nur bedingt empfehlen würde.
Kapazität
Wie steht es aber um die Kapazität der Baseus EnerGeek? Diese soll laut Hersteller eine Kapazität von 20.000 mAh bieten.
Aber wie sieht es in der Praxis aus?
Wh
mAh
mAh @3,7V
%
5V/2A
53.084
10303
14347
72%
9V/2A
54.572
5968
14749
74%
20V/1A
54.859
2735
14827
74%
20V/3A
58.959
2929
15935
80%
Im Test schwankte die Kapazität der Powerbank zwischen 14.347 mAh und 15.935 mAh. Dies ist eine Spanne von 72 % bis 80 % der Herstellerangabe.
Das fällt in die Kategorie „akzeptabel“, aber auch nicht überragend. Ich sage, ab 80 % „nutzbare Kapazität“ ist das Abschneiden gut, 72 – 80 % sind entsprechend leicht unterdurchschnittlich.
Laden der Powerbank
Aber wie lange dauert das Laden der Baseus EnerGeek? Erfreulicherweise kann die Powerbank mit maximal +- 100 W laden. Allerdings drosselt sich diese auch beim Laden nach einer Weile herunter.
So können wir hier gut sehen, wie sich die Baseus EnerGeek des Öfteren herunterdrosselt, dann wieder schneller lädt usw.
Unterm Strich dauerte bei mir eine vollständige Ladung rund 1:50 h. Nicht rekordverdächtig schnell, aber auch alles andere als lahm.
Dies sehen wir auch im Vergleich mit anderen 20.000-mAh-Powerbanks.
Ladeeffizienz
Für eine vollständige Ladung benötigt die Baseus EnerGeek 145 W Powerbank rund 77,3 Wh Energie.
Wir haben ein schickes Design, recht kompakte Abmessungen, das ausziehbare Kabel, das Display und auch die große PPS-Stufe!
So kann diese Powerbank alle aktuellen Smartphones von Samsung, Apple und Google schnellladen. Super! Dies unter anderem dank der hohen Leistung von bis zu 100 W und der umfangreichen PPS-Unterstützung.
Das ausziehbare Kabel möchte ich auch im Alltag als wirklich praktisch hervorheben.
Allerdings gibt es auch einen großen Kritikpunkt. So scheint die Powerbank etwas Temperatur-Probleme zu haben, weshalb sich diese bei konstanter Last herunterdrosselt und das auf bis zu 45 W herunter.
Daher kann ich am Ende die Baseus EnerGeek 145 W 20.000 mAh Powerbank für Smartphones, Tablets und auch Spielekonsolen aller Switch 2 oder Steam Deck mit gutem Gewissen empfehlen. Allerdings speziell für Notebooks gibt es bessere Modelle auf dem Markt, welche sich bei konstant hoher Belastung stabiler präsentieren.
ASUS bietet mit dem ZenScreen MB169CK einen günstigen externen und portablen Monitor an. Dieser ist zum Zeitpunkt des Tests für rund 99 € erhältlich, was für einen 15,6 Zoll portablen Monitor einer „großen“ Firma alles andere als ein schlechter Preis ist.
Aber wie sieht es technisch aus? Funktioniert der portable Monitor von ASUS problemlos und ist auch die Bildqualität gut genug?
Finden wir dies im Test heraus!
An dieser Stelle vielen Dank an ASUS für das Ausleihen des ZenScreen MB169CK für diesen Test.
Der ASUS ZenScreen MB169CK setzt auf ein an sich recht einfaches, aber funktionales Design. So besteht das Gehäuse aus einem relativ dünnen Kunststoff, welcher aber den Monitor auch relativ leicht macht. So wiegt dieser 780 g, was für einen 15,6 Zoll portablen Monitor OK ist.
Der Standfuß beim ZenScreen MB169CK ist über einen einfachen verstellbaren Ständer gelöst, welcher an die Rückseite geschraubt wird. Alternative Halterungen sind über das Standard-Gewinde (nicht VESA) möglich.
Pluspunkte gibt es für die Steuerung und das OSD des Monitors. Neben einem Einschalter haben wir einen kleinen Joystick, welcher die Bedienung stark vereinfacht. Du musst nur etwas aufpassen, wenn du den Monitor in eine enge Tasche schiebst, dass nichts an diesem hängen bleibt. Mit im Lieferumfang ist aber auch eine kleine Tasche für den Monitor.
Anschlüsse des ZenScreen MB169CK
2x USB C
1x mini HDMI
1x 3,5 mm Audio Ausgang
Bei den Anschlüssen gibt es absolut nichts zu bemängeln! Der ZenScreen MB169CK bietet 2x USB-Ports, wie auch einmal mini HDMI. Für Letzteres liegt ein Adapterkabel auf reguläres HDMI bei.
Nutzt du die USB-C-Ports (sofern von deinem Notebook unterstützt), wird der Monitor über ein Kabel mit Bildsignal und Strom versorgt.
Nutzt du HDMI, dann musst du eine zusätzliche USB-Verbindung zur Stromversorgung des Monitors herstellen.
Technische Daten
ASUS ZenScreen MB169CK
15,6 Zoll
1920 x 1080
IPS
6-Bit-Panel
250 cd/m²
800:1 Kontrast
Auflösung und Panel
Der ZenScreen MB169CK setzt auf ein 1920 x 1080 Pixel IPS-Panel. Entsprechend haben wir hier eine „Standard“-Auflösung.
Full HD auf 15,6 Zoll ist OK von der Bildschärfe. Bei einem Notebook würde ich eine höhere Auflösung bevorzugen, aber bei einem sekundären Monitor, der auch noch portabel ist, reicht Full HD in der Regel aus.
Dank des IPS-Panels sind Blickwinkel bei diesem Modell kein Problem. Auch bei leicht schräger Betrachtung bleibt das Bild „stabil“.
Farbraum (6-Bit-Panel)
Leider ist die Farbwiedergabe ein Kritikpunkt beim ASUS ZenScreen MB169CK. Wir haben hier nur ein 6-Bit-Panel. Dieses kann also maximal 252k Farben darstellen.
Entsprechend fällt die sRGB-Farbraum-Darstellung mit 68 % auch etwas dürftig aus. Praktisch sehen Farben auf dem ZenScreen MB169CK OK aus.
Dies ist nicht das brillanteste Display, aber es sieht auch nicht furchtbar aus. Für reine Office-Anwendungen, im Internet surfen usw. ist die Farbwiedergabe ausreichend. Für Fotobearbeitung und Ähnliches ist das Display aber nicht zu empfehlen.
Immerhin die Kalibrierung ist soweit OK, für einen Monitor solch einer Klasse.
Helligkeit
Portable Monitore haben leider oft eine vergleichsweise schlechte Helligkeit. Dies liegt daran, dass der Stromverbrauch hier limitiert ist und mehr Helligkeit = mehr Stromverbrauch. Für eine bestmögliche Kompatibilität sollte der Verbrauch eines portablen Monitors im Maximum unter 7,5 W liegen, was das Minimum ist, das jeder USB-C-Port bereitstellen können sollte.
ASUS wirbt beim ZenScreen MB169CK mit 250 cd/m², was OK ist, gerade in Kombination mit dem matten Panel.
Und ja, diesen Wert kann ich bestätigen, der Monitor erreichte bei mir 247 cd/m². Für eine Indoor-Nutzung ausreichend, für den Outdoor-Einsatz etwas wenig.
Kontrast
Beim Kontrast wirbt ASUS mit vergleichsweise konservativen 800:1.
Hier konnte ich etwas bessere Werte messen mit maximal 940:1, was für ein IPS-Panel absolut OK ist.
Subjektiver Bildeindruck
Zwar sind die Messwerte weniger imposant, aber subjektiv ist das Bild des ASUS ZenScreen MB169CK deutlich besser als es die Werte vermitteln.
So liefert der Monitor ein sauberes und stimmiges Bild. Dieses gewinnt sicherlich keine Preise, aber das Bild sticht auch nicht als furchtbar oder farbstichtig hervor. Ganz im Gegenteil!
Stromverbrauch des ZenScreen MB169CK
Gerade bei einem portablen Monitor ist der Stromverbrauch kein unwichtiger Faktor! Wie viel Energie benötigt der ZenScreen MB169CK?
7,5 W – 100%
5,9W – 75%
4,8W – 50%
3,6W – 25%
2,7W – 0%
Im Maximum benötigt der ZenScreen MB169CK genau 7,5 W bzw. 5V/1,5A, was auch das Minimum ist, was jeder USB-C-Port bereitstellen kann.
Dies ist für einen portablen Monitor absolut OK. Reduzierst du die Helligkeit, kann der Verbrauch aber signifikant sinken.
Gerade wenn du im Batteriebetrieb bist, empfiehlt sich dies auch!
Fazit
Bietet der ASUS ZenScreen MB169CK die beste Bildqualität, die ich jemals bei einem portablen Monitor gesehen habe? Ne, absolut nicht! Wir haben hier, was die Bildqualität angeht, einen ganz einfachen Monitor, vor allem aufgrund des 6-Bit-Panels.
Allerdings spiegelt sich dies auch im Preis wider, mit 99 € ist der ASUS ZenScreen MB169CK für ein Markenmodell alles andere als zu teuer.
Dabei ist die Bildqualität für einen sekundären Office-Monitor absolut in Ordnung! Hier macht dieser einen tadellosen Job und subjektiv ist die Bildqualität dank IPS-Panel ausreichend gut für Office, Webbrowsen usw.
Ebenso war bei mir die Nutzung gerade via USB-C sehr unproblematisch und „flott“.
Von daher, suchst du einen zusätzlichen Monitor für Foto- oder Videobearbeitung, ist dies nicht das richtige Modell. Suchst du aber einen Monitor für Office-Anwendungen und zum Steigern deiner Produktivität, dann ist der ASUS ZenScreen MB169CK eine gute Option.
Linogy konnte vor Kurzem mit einer erfolgreichen Kickstarter-Kampagne Aufsehen erregen. Mittlerweile ist Linogy allerdings schon an dem Punkt angekommen, dass die Produkte aus dieser Kampagne „frei verfügbar“ sind.
Hierzu zählen die Linogy AA und AAA Lithium-Akkus, wie aber auch das spannende Linogy Akku-Ladegerät.
Letzteres verfügt über 8 Slots und eine „Auswurf-Automatik“, welche ich so noch nie bei einem anderen Ladegerät gesehen habe.
Wollen wir uns die Lithium AA und AAA Akkus, wie auch das entsprechende Ladegerät von Linogy doch einmal im Test ansehen!
An dieser Stelle vielen Dank an Linogy für das Zur-Verfügung-Stellen dieses Sets für einen Test.
Die Linogy AA und AAA Akkus setzen auf ein sehr buntes Design. So sind die Akkus in diesem Set alle unterschiedlich gefärbt, was diese etwas von 0815-Akkus abhebt. Allgemein besitzen diese ein sehr hochwertiges Design.
Der Formfaktor wiederum wird natürlich vom AA- bzw. AAA-Standard definiert. Da wir hier allerdings Lithium-Akkus haben, sind diese recht leicht.
Das Ladegerät
Etwas exotischer wird es beim Ladegerät. Dieses besitzt auf der Oberseite 8 Slots unter einer durchsichtigen Klappe. Im unteren Bereich haben wir einen Behälter für bis zu 40 Akkus.
Das Linogy-Ladegerät kann dabei nicht nur die Linogy-eigenen Lithium-Akkus laden, sondern auch viele 3.-Anbieter-Lithium-AA-Akkus wie auch klassische NiMH-Akkus.
Nachdem die Akkus geladen wurden, wirft das Ladegerät die Akkus automatisch in den unteren Behälter aus. Sehr praktisch!
Dies passiert aber erst, wenn alle Akkus, die eingelegt wurden, fertig geladen sind, es gibt keinen Einzelauswurf.
Grundsätzlich können alle Schächte gleichzeitig laden. Schacht 8 besitzt aber eine kleine Besonderheit: Dieser kann die Spannung von eingelegten Akkus messen und auf einem kleinen E-Paper-Display auf der Front anzeigen.
Auf diesem E-Paper-Display werden auch Diagnose-Informationen angezeigt, wie auch die totale Anzahl an geladenen Akkus. Was es leider nicht gibt, ist eine Kapazitätsmessung oder Ähnliches. Du legst Akkus in das Ladegerät ein und diese werden geladen, fertig.
Grundsätzlich akzeptiert das Ladegerät nur AA-Akkus, allerdings lagen in meinem Set 4 Adapter für AAA-Akkus bei. Diese sind aber nicht so elegant, ein Modell mit AA- und AAA-Slots hätte ich begrüßt.
Mit Strom wird das Ladegerät über einen USB-C-Port versorgt. Hier benötigt dieses ein USB-PD-Netzteil mit mindestens 5V/3A, also 15 W.
Warum Lithium-AA- oder AAA-Akkus verwenden?
Weshalb solltest du überhaupt zu Lithium-Akkus im AA- oder AAA-Format greifen? Welche Vorteile haben sie gegenüber klassischen NiMH-Akkus?
Eine höhere Spannung
Schutzmechanismen gegen Tiefentladung
Aus meiner Sicht gibt es vor allem zwei wesentliche Pluspunkte.
Aufgrund des verbauten Spannungswandlers liefern Lithium-AA- und AAA-Akkus in der Regel eine konstante Spannung von 1,5 V bzw. hier in diesem Fall kopieren die Akkus das Spannungsverhalten regulärer AA- bzw. AAA-Batterien.
Hierdurch zeigen diese eine bessere Leistung und höhere Kompatibilität als NiMH-Akkus, welche eine niedrigere Spannung besitzen.
Zweitens verfügen diese Lithium-Akkus über eine eingebaute Schutzschaltung, die ein zu starkes Entladen verhindert. Wird eine kritische Entladeschwelle erreicht, trennt sich der Akku automatisch vom Stromkreis. Bei NiMH-Akkus ist das anders: Manche Geräte entladen sie unter 1 Volt, was die Zellen dauerhaft schädigen kann. Ich habe auf diese Weise schon etliche NiMH-Akkus verloren, etwa durch zu lang betriebenes Licht oder Lampen.
Lithium-AA/AAA-Akkus sind dagegen vor diesem Problem geschützt, das verlängert ihre Lebensdauer deutlich und macht sie in vielen Anwendungen zuverlässiger.
Nachteile von Lithium-AA/AAA-Akkus
Trotz ihrer modernen Technologie bringen Lithium-Akkus im AA- oder AAA-Format einige Nachteile mit sich, die du berücksichtigen solltest.
Da Lithiumzellen eine Nennspannung von etwa 3,6 bis 3,7 Volt besitzen, während herkömmliche AA- und AAA-Batterien bzw. -Akkus nur 1,5 bzw. 1,2 Volt liefern, ist eine interne Elektronik zwingend erforderlich. Diese enthält unter anderem Spannungswandler und Schutzschaltungen.
Durch diesen zusätzlichen technischen Aufwand sind Lithium-AA/AAA-Akkus deutlich aufwendiger aufgebaut als einfache NiMH-Akkus, die lediglich aus einer einzelnen Zelle bestehen. Der komplexere Aufbau wirkt sich nicht nur auf den Preis aus, sondern auch auf die verfügbare Kapazität.
Trotz der neueren und auch grundsätzlich besseren Lithium-Technologie erreichen diese Akkus in der Praxis meist keine höhere Kapazität als gute NiMH-Modelle.
Kapazität der AA-Akkus
Ich habe die Kapazität gleich 4 Akkus gemessen und dies bei 3 Leistungsstufen, um die Kapazität besser abbilden zu können.
Welche Kapazität erreichten nun die Linogy-AA-Akkus?
Bei 0,1 A Last erreichten die Akkus im Schnitt 2898 mWh bzw. 2108 mAh.
Bei 0,4 A Last erreichten die Akkus im Schnitt 2885 mWh bzw. 2109 mAh.
Bei 1 A Last erreichten die Akkus im Schnitt 2609 mWh bzw. 1926 mAh.
Damit liegt die Kapazität ein Stück unter der Herstellerangabe, was aber für diese Art Akkus auch normal ist. So bezieht sich die Herstellerangabe in der Regel auf die Nennkapazität der im Inneren verbauten Akkuzelle.
Vergleichen wir dies mit anderen Lithium-AA-Akkus, sehen wir ein +- vergleichbares Abschneiden zu anderen Modellen, die mit 3600 mWh werben.
Kapazität der AAA-Akkus
Aber was ist mit den AAA-Akkus? AAA-Akkus auf Lithium-Basis sind recht selten, wie gut schneiden hier die Linogy-Akkus ab?
Bei 0,1 A Last erreichten die Akkus im Schnitt 1107 mWh bzw. 805 mAh.
Bei 0,2 A Last erreichten die Akkus im Schnitt 1107 mWh bzw. 816 mAh.
Dies ist ein gutes Abschneiden für einen Akku, der mit 1300 mWh wirbt.
Besonderheit Spannungsverlauf
Normalerweise verfügen Lithium-AA- und AAA-Akkus über eine fixe Spannung von 1,5 V. Dies liegt daran, dass die Akkus über einen Spannungswandler verfügen, der die Spannung fixieren kann.
Daher war ich bei den Linogy-Akkus extrem überrascht, als ich die Spannungswerte gesehen habe!
So liegt die Spannung der Akkus im vollen Zustand bei knapp über 1,5 V, sinkt dann aber konstant während des Entladens ab.
Bei ca. 1,1 V ist dann Schluss und die Akkus kappen die Ausgangsspannung. Damit kopieren diese den Spannungsverlauf von normalen AA-Batterien.
Interessant! Dies hat Vor- und Nachteile verglichen mit anderen Lithium-Akkus.
Vorteile:
Spannung verhält sich ähnlich wie bei normalen Batterien
Akkustandanzeigen funktionieren zuverlässig
Genaue Bestimmung der Kapazität anhand der aktuellen Spannung möglich
Nachteile:
Leistung bzw. Helligkeit von Geräten kann bei niedrigerem Akkustand sinken
Bei normalen Lithium-AA- und AAA-Akkus ist es kaum möglich, den aktuellen Ladestand zu überprüfen. Diese haben konstant 1,5 V bzw. teils bei den letzten 5% 1,1 V. Du kannst aber nicht sehen, ob diese nun 90% voll sind oder nur noch 20% haben.
Dies kannst du bei den Linogy-Akkus anhand der Spannung abschätzen. Allerdings sinkt im Gegenzug beispielsweise bei Lampen und Lichtern die Helligkeit mit abnehmendem Akkustand, ähnlich wie bei normalen Batterien.
Fazit
Die Linogy-Akkus und auch das Ladegerät hinterlassen bei mir einen positiven Eindruck! So bieten die Akkus eine praktisch ordentliche Kapazität +- auf dem Niveau der Konkurrenten mit ähnlicher Kapazitätsangabe (3600 mWh bzw. 1300 mWh).
Dabei bieten die Akkus den wichtigen Schutz vor dem zu tiefen Entladen, was mir schon viele NiMH-Akkus zerstört hat, und die höhere 1,5-V-Spannung normaler Batterien. Dies kann die Leistung einiger Geräte verbessern und steigert vor allem die Kompatibilität.
Allerdings unterscheiden sich die Linogy-Akkus bei der Spannung deutlich von anderen Lithium-AA-Akkus. So ist die Spannung hier nicht fix, sondern verhält sich wie bei einer normalen Batterie. Ungewöhnlich! Bringt wie so oft im Leben Vor- und Nachteile mit.
Klasse finde ich das Ladegerät, welches Lithium- und NiMH-Akkus laden kann und diese in seine Vorratsbox „abwirft“. Lediglich eine Version, welche noch etwas besser mit AAA-Akkus umgehen kann, wäre nett.
Unterm Strich ganz klar Daumen hoch für Linogy, auch wenn der Preis aufgrund des Brandings usw. etwas höher ausfällt als bei 0815-NoName-Lithium-Akkus.
Modernen Notebooks mangelt es leider oftmals an Anschlüssen. Bei einer portablen Nutzung mag dies nicht stören, aber wenn du dein Notebook am Schreibtisch nutzen willst, ist oftmals eine Docking Station Pflicht.
Für eine gute Dockingstation kann man richtig viel Geld ausgeben, gerade wenn diese über Thunderbolt verfügt.
Baseus bietet allerdings einige interessante Docking Stationen in der 150€ Preisklasse an. Hierzu zählt auch die „Baseus Nomos NU1 Air Mac 12-in-1 Docking Station“.
Diese verfügt wie der Name schon sagt über satte 12 Anschlüsse und die Möglichkeit für 2x externe Monitore, was bei einem USB C Dock relativ selten ist.
Wollen wir uns die Baseus Nomos NU1 Air Docking Station einmal im Test ansehen!
An dieser Stelle vielen Dank an Baseus für das Zur-Verfügung-Stellen der Docking Station für diesen Test.
Die Baseus Nomos NU1 Air setzt für eine Docking Station auf einen etwas ungewöhnlichen „Säulen“-Formfaktor, welcher mir aber ganz gut gefällt.
Ganz gut gefällt mir auch das generelle Design der Dockingstation. So ist diese zwar komplett aus Kunststoff gefertigt, aber wirkt dennoch hochwertig mit ihrer „Space Grau“-Oberfläche.
Die Unterseite ist dabei mit einem Gummi-Pad versehen, welches ein Verrücken reduzieren soll. Dies funktioniert auch, sofern du nicht zu viele schwere Kabel an der Docking Station hast, ansonsten kann diese etwas Rückenlage bekommen.
Anschlüsse der Baseus Nomos NU1 Air
Das Wichtigste bei der Baseus Nomos NU1 Air sind aber die Anschlüsse. So haben wir auf der Front zunächst zwei Ports:
1x USB C 3.2 Gen 2 10 Gbit
• 1x USB A 3.2 Gen 1 5 Gbit
Dies sind zwei recht mächtige USB Ports, sehr gut. Auf der Rückseite geht’s dann weiter:
2x HDMI (4K/60 Hz)
• 2x DisplayPort (4K/60 Hz)
• 1x USB C 3.2 Gen 2 10 Gbit
• 1x USB A 3.2 Gen 1 5 Gbit
• 2x USB A 2.0
• 1x Gbit LAN
• 1x USB C PD Eingang
Damit hat die Dockingstation eine wie ich finde sehr schöne IO. Ja, vielleicht wäre ein Kartenleser oder 2,5 GBit LAN schön gewesen, aber ich denke, für die meisten Nutzer passt das soweit.
Wichtig allerdings: Du kannst nicht alle Displayanschlüsse gleichzeitig nutzen. 1x HDMI und 1x DisplayPort bilden jeweils ein Paar, wo du dich entscheiden musst, welchen der beiden Anschlüsse du willst.
Für den Uplink zu deinem Notebook/PC haben wir ein fest integriertes USB C Kabel, welches mit +- 80 cm eine akzeptable Länge hat und auch hochwertig ummantelt ist.
Wichtig, dies ist ein USB C 10 Gbit Anschluss! Die Datenrate des Docks ist also insgesamt auf 10 Gbit limitiert, wenn du mehrere Ports nutzt.
Netzteil benötigt zum Laden
Grundsätzlich kannst du ein Notebook auch über die Docking Station laden. Hierfür benötigst du ein USB Power Delivery Netzteil. Im besten Fall sollte dieses 100 W haben. In diesem Fall wird das angeschlossene Notebook mit bis zu 95 W versorgt. Diese Leistung kann aber sinken, je nachdem wie viel Leistung das Dock und die daran angeschlossenen Geräte benötigen.
Das entsprechende Netzteil liegt NICHT im Lieferumfang bei. Grundsätzlich akzeptiert das Dock aber alle universellen USB PD Netzteile.
Auch ohne Netzteil
Ein gesondertes USB PD Netzteil ist aber nicht zwingend nötig! Das Dock funktioniert auch ohne zusätzliches Netzteil, kann dann aber natürlich nicht dein Notebook laden, und falls du zu viele High Power USB Geräte (externe HDDs) nutzt, könnte es sein, dass es zu Problemen kommt.
Volle USB Performance
Erfreulicherweise funktionierten die USB Ports bei mir im Test tadellos, auch mit Geräten wie externen SSDs. Dabei erreichten die 10 Gbit Ports auch die volle zu erwartende Geschwindigkeit.
So konnte ich hier +- 1 GB/s erreichen. Bedenke aber, wenn du mehrere USB Geräte gleichzeitig ansprichst, dass sich dann die Geschwindigkeit reduzieren kann.
Gbit LAN
Bei dem Gbit LAN Port des Docks handelt es sich um einen 0815 USB zu Gbit LAN Chip. Welcher Chip genau hier verwendet wird, kann ich nicht sagen.
In der Praxis funktioniert dieser aber tadellos.
2x Monitore mit Besonderheit
Wir haben beim Baseus Nomos NU1 Air 2x HDMI und 2x DisplayPort. Dabei bilden 1x HDMI und 1x DisplayPort immer ein Paar.
Maximal kannst du zwei Monitore mit dem Dock verbinden, laut Hersteller auch mit maximal 4K 60 Hz.
Dabei nutzt das Dock Displaylink von Synaptics. Das heißt, die Monitore werden nicht „direkt“ mit deinem PC verbunden, sondern über einen Chip von Displaylink / Synaptics, was theoretisch die Kompatibilität erhöht.
DisplayLink nutzt einen speziellen Chip + Treiber, um das Videosignal des Computers zu komprimieren und über USB (USB-A, USB-C) zu übertragen. Am Dock/Monitor wird es wieder dekomprimiert und als Bild ausgegeben.
Pro:
Funktioniert mit vielen Geräten und Betriebssystemen (Windows, macOS, ChromeOS, Linux).
• Ermöglicht mehrere Monitore auch an Geräten, die das hardwareseitig nicht unterstützen.
Nachteile:
Benötigt Treiber
• Höhere CPU-Last möglich
• HDCP (Kopierschutz) wird oft nicht unterstützt
In meinem Test funktionierten 2x 4K Monitore mit jeweils 60 Hz ohne Probleme am Baseus Nomos NU1 Air. Bedenke allerdings, dass du die Treiber von Displaylink installieren musst.
Dabei sah die Bildqualität auch erwartungsgemäß „normal“ aus, ohne sichtbare Artefakte oder Ähnlichem.
Der Input Lag war etwas höher als bei einer direkten Verbindung, aber für Office/Media Anwendungen absolut OK (kein Gaming). HDCP blockierte allerdings, wenn ein Monitor über das Dock verbunden war.
Stromverbrauch
Der Stromverbrauch des Docks schwankt massiv, je nachdem was du mit diesem verbindest. Aber hier ein paar Basis-Werte:
Ohne angeschlossene Geräte oder eigenes Netzteil zieht das Dock rund 3 W von deinem Computer.
Mit einem Monitor erhöht sich der Verbrauch auf 4 W.
Damit ist das Dock recht sparsam, gerade verglichen mit Thunderbolt Docks.
Taste auf der Oberseite
Auf der Oberseite des Docks findet sich eine Taste, mit welcher du das angeschlossene System (Windows und Mac) mit einem Druck sperren kannst bzw. mit dem Gedrückthalten in den Sleep Modus schicken.
Fazit: Baseus Nomos NU1 Air Spacemate / 12-in-1 Docking Station
Die Baseus Nomos NU1 Air zeigt im Test, dass eine gute Dockingstation nicht zwingend mit Thunderbolt sein muss. Für rund 150 € bekommst du hier eine solide, funktionale und optisch schicke Lösung, die vor allem durch ihre Vielzahl an Anschlüssen und die Unterstützung von zwei 4K-Monitoren punktet. Der ungewöhnliche Säulen-Formfaktor gefällt, auch wenn das leichte Gehäuse bei schweren Kabeln etwas kippelig werden kann.
Bei der Ausstattung liefert Baseus fast alles, was man in der Praxis braucht: flotte 10-Gbit-USB-Ports, Gigabit-LAN, gleich vier Display-Anschlüsse und einen PD-Eingang. Dass kein Netzteil beiliegt, ist etwas schade. USB-Leistung und LAN funktionierten im Test einwandfrei, und auch die DisplayLink-Umsetzung für Dual-Monitor-Setups lief stabil, sofern man mit der notwendigen Treiberinstallation und leicht erhöhtem Input-Lag leben kann. Für Office, Medien und Multitasking absolut ausreichend, fürs Gaming weniger geeignet.
Unterm Strich bietet die NU1 Air ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Wer ein USB-C-Dock mit vielen Anschlüssen, Dual-Monitor-Support und ordentlicher Verarbeitung sucht, findet hier eine sehr attraktive Lösung ohne großen Aufpreis, perfekt für Homeoffice.
Philips bietet mit dem 27E3U7903 einen mächtigen und beeindruckenden Monitor an! So bietet der 27E3U7903 vor allem eine Auflösung von 5120×2880 Pixeln, also 5K!
Dabei soll dieser eine Helligkeit von 500 cd/m² erreichen, 99,5 % Abdeckung des AdobeRGB-Standards und dank des IPS Black Panels einen Kontrast von 2000:1.
Damit ist der Philips 27E3U7903 auf dem Papier ein absoluter Traum für jeden Content Creator! Dabei ist auch der Preis mit rund 1000€ „erträglich“, gerade verglichen mit der Konkurrenz, wie dem Apple Studio Display, welches auf dem Papier dem Philips sogar klar unterlegen ist.
Wollen wir uns den Philips 27E3U7903 doch einmal im Test ansehen und schauen, ob wir hier potenziell den besten IPS-Panel-Monitor auf dem Markt vor uns haben!
An dieser Stelle vielen Dank an Philips für das Ausleihen des 27E3U7903 für diesen Test.
Auf den ersten Blick sieht der Philips 27E3U7903 etwas ungewohnt aus. So ist der Monitor vergleichsweise dick und verfügt auch über relativ große Rahmen für einen Monitor dieser Klasse.
Das klingt jetzt negativ, aber generell würde ich das Design des 27E3U7903 als sehr hochwertig bezeichnen!
Es ist ganz klar ersichtlich, dass Philips hier ein paar Kunden des Apple Studio Displays wegschnappen möchte. Passend dazu ist auch beispielsweise der Standfuß sehr stabil und hochwertig aus Aluminium gefertigt.
Dieser erlaubt auch eine Höhenverstellung, wie auch das Hochkantstellen des Monitors.
Unterm Strich nutzt der Monitor also ein etwas ungewohntes, aber durchaus schickes und wertiges Design.
Umfangreiche Anschlüsse
Der Philips 27E3U7903 verfügt über eine sehr umfangreiche Ausstattung an Anschlüssen. So ist in dem Monitor auch ein Hub integriert.
1x HDMI 2.1
1x Thunderbolt 4 / USB4 mit DisplayPort 1.4 (Eingang)
2x Thunderbolt 4 / USB4 (Ausgang)
1x USB C 3.2 Gen 2 10 Gbit (Eingang Hub)
2x USB A 3.2 Gen 2 10 Gbit (Ausgang)
1x 3,5 mm Kopfhörer/Headset-Anschluss
1x Gbit LAN Port
Auf Seiten der Monitor-Eingänge kannst du dich zwischen HDMI und USB C / Thunderbolt 4 / USB 4 entscheiden.
Nutzt du den USB C bzw. Thunderbolt Port, wird über diesen auch gleichzeitig dein Notebook mit bis zu 96 W geladen (falls vom Notebook unterstützt), wie auch der integrierte HUB angebunden.
So ist hier eine echte „1-Kabel“-Lösung möglich.
Nutzt du HDMI, dann kannst du den zusätzlichen USB-C-Port nutzen, um den HUB anzubinden. Sehr gut!
Halb integriertes Netzkabel?!
Ein etwas merkwürdiger Punkt beim Philips 27E3U7903 ist das Netzkabel. So haben wir hier ein integriertes Netzteil. Allerdings ragt auf der Rückseite des Monitors ein fest verbundenes Kabel heraus.
Bei diesem handelt es sich allerdings nicht um das Netzkabel, sondern um ein Kabel, an dem das Netzkabel angeschlossen wird?! Also grundsätzlich gut, dass du hier ein Netzkabel mit der für dich passenden Länge wählen kannst, aber dennoch merkwürdig, dass dieses Kabel fest verbunden ist.
Technische Daten
Philips 27E3U7903
27 Zoll
5120×2880
IPS Black Panel
2000:1 Kontrast
70 Hz
500 cd/m²
5K-Auflösung
Das Highlight am Philips 27E3U7903 ist die 5K-Auflösung. Grundsätzlich ist der Unterschied zwischen 4K und 5K gerade bei 27 Zoll bei der Bildschärfe nicht gewaltig.
Warum sind 5K dennoch interessant?
Gerade wenn du bei der Video-Bearbeitung mit 4K-Material arbeitest, erlaubt dir die 5K-Auflösung, das Video in „voller Auflösung“ zu betrachten + diverse Werkzeugleisten offen zu haben.
Dies kann also durchaus bei der Video- und Foto-Bearbeitung ein Pluspunkt sein.
Hochglanz-Display
Neben der hohen Auflösung trägt auch die Displayoberfläche beim Philips 27E3U7903 zu einem gefühlt extrem klaren Bild bei.
So setzt Philips hier auf eine glänzende Glas-Oberfläche. Nicht ideal, wenn du viele Lichtquellen oder Fenster im Raum hast, aber es sorgt für ein brillanteres und klareres Bild.
Rein aus Sicht der Bildqualität ist die Glasoberfläche ein Pluspunkt.
Farbraumabdeckung
Philips wirbt beim 27E3U7903 mit einer sehr beachtlichen Farbraumabdeckung.
SRGB – 160 %
DCI-P3 – 99%
AdobeRGB – 99,5%
Sollten sich diese Werte auch nur ansatzweise bewahrheiten, dann würde der 27E3U7903 sogar viele OLED-Monitor übertreffen.
Und WOW! In meinem Test erreichte der Monitor 100 % sRGB, 100 % DCI-P3 und 100 % AdobeRGB.
Dies ist das beste Abschneiden, das ich jemals bei einem Monitor gesehen habe. Ich glaube, viel mehr brauche ich auch zu diesen Messwerten nicht mehr zu sagen.
Perfekte Kalibrierung
Aber nicht nur die Farbraumabdeckung ist perfekt, auch die Kalibrierung ist bereits vom Werk aus extrem gut.
So erreichte der Philips 27E3U7903 im Schnitt ein Delta E von lediglich 0,66 und von 1,26 im Maximum. Dies sind herausragende Werte!
Helligkeit
Auch bei der Helligkeit wirbt Philips mit sehr beachtlichen Werten! So soll der Monitor 500 cd/m² erreichen, was recht hell ist, gerade wenn wir die hohe Auflösung bedenken.
Umso mehr Pixel wir haben, umso schwerer ist es, Licht durch diese Pixel hindurchzudrücken.
Umso erstaunlicher, dass der 27E3U7903 die Herstellerangabe ein gutes Stück übertrifft! So konnte ich in der Bildmitte 690 cd/m² messen, WOW!
Damit ist der Monitor potenziell sehr hell.
IPS Black, Kontraste
Der größte Nachteil von IPS-Panels ist traditionell der Kontrast. Dieser ist zwar deutlich besser als bei TN-Panels, aber schwächer als bei VA-Panels, ganz zu schweigen von OLEDs.
IPS Black ist eine Technologie des Panel-Herstellers LG, welche dafür sorgen soll, dass IPS-Panels deutlich höhere Kontraste erzielen können. Praktisch bedeutet dies oft, dass IPS-Panels mit IPS Black Kontraste auf dem Level von VA-Panels erreichen, ohne die Nachteile von VA-Panels.
Entsprechend wirbt Philips auch mit einem beachtlichen Kontrast von 2000:1. Für ein IPS-Panel ist das weit überdurchschnittlich.
Praktisch konnte ich zwar nicht einen ganz so hohen Wert messen, dennoch zeigte der Monitor mit einem Kontrast von 1800:1 einen Kontrast, der sehr gut ist und zu dem besten zählt, was ich von einem IPS-Panel-Monitor bisher gesehen habe.
Die Probleme des Philips 27E3U7903: Blickwinkel, Ausleuchtung, Homogenität
Die Messwerte soweit sprechen eine ganz eindeutige Sprache: Der Philips 27E3U7903 ist ein Monitor der Superlative!
Soweit ist dieser einer der besten Monitore, die ich bisher im Test hatte, und klar der beste IPS-Panel-Monitor, rein von der Bildqualität.
Allerdings ist auch nicht alles perfekt! Der Philips 27E3U7903 hat einen bzw. mehrere Schwachpunkte, die etwas Hand in Hand gehen.
So bietet der 27E3U7903 ungewöhnlich schlechte Homogenität/Ausleuchtung beim Schwarz. Gerade wenn dann noch eine leicht schräge Betrachtung hinzu kommt wird es auffällig. Sitzt du nicht ganz perfekt vor dem Monitor, kannst du relativ deutlich sehen, wie die Ecken von diesem bereits „kippen“.
Bei direkter BetrachtungBei seitlicher Betrachtung
Dies fällt aber primär bei Schwarzem oder einem sehr kontrastreichem Bild auf. Hierdurch wirkt das Bild sehr schnell schlecht ausgeleuchtet und kontrastarm. So wirkt es in der Praxis durch dieses schnelle Kippen des Bildes fast so, als hätte der 27E3U7903 einen schlechten Kontrast. Den wirklich tollen Kontrast des IPS-Black-Panels sehen wir nur bei exakt gerader Betrachtung.
Dies ist sehr kurios und habe ich so schon lange nicht mehr bei einem aktuellen Monitor erlebt. Sicherlich liegt das aber auch an der sehr hohen maximalen Helligkeit, was diesen Effekt nochmals etwas verstärkt.
Bei „hellen“ Bildern sieht alles normal aus
Drehen wir die Helligkeit auf 50 %, womit dieser immer noch so hell ist wie ein normaler Monitor, reduziert sich das Ganze etwas und ein schwarzes Bild wirkt gleichmäßiger.
Auch mit Webcam
Als kleiner Bonus zusätzlich zum integrierten Hub besitzt der Philips 27E3U7903 eine Webcam und Mikrofon. Die Webcam ist am oberen Rand angebracht und besitzt eine physische Taste zum Abschalten der Webcam und auch des verbauten Mikrofons, wenn du möchtest.
Die Webcam bietet eine erfreulich gute Qualität.
Solide Lautsprecher
Im Monitor sind auch Lautsprecher verbaut. Normalerweise sind interne Lautsprecher bei Monitoren immer eine sehr traurige Sache, allerdings beim Philips 27E3U7903 sind diese akzeptabel.
Nicht fantastisch, aber an einem Office-Rechner machen diese eine ganz gute Figur.
Fazit
Der Philips 27E3U7903 ist ein Monitor der Extreme. Auf der einen Seite bietet er mit seiner 5K-Auflösung, der perfekten Farbraumabdeckung (100% sRGB, DCI-P3 und AdobeRGB!) und der herausragenden Werkskalibrierung (Delta E 0,66) eine Bildqualität, die ich in dieser Form noch bei keinem anderen IPS-Monitor gesehen habe. Die 690 cd/m² Helligkeit übertreffen die Herstellerangaben deutlich und der Kontrast von 1800:1 dank IPS-Black-Panel ist für ein IPS-Panel absolut erstklassig.
Dazu kommt die hochwertige Verarbeitung mit Aluminium-Standfuß, die umfangreiche Anschlussausstattung mit Thunderbolt 4, Hub-Funktion und 96W Laptop-Ladung über ein einziges Kabel. Die integrierte Webcam mit physischem Ausschalter rundet das Paket ab.
Aber, der Monitor hat einen Schwachpunkt: Die Ausleuchtung bzw. die Schwarz-Homogenität sind relativ schlecht, was vor allem bei schräger Betrachtung durch die Blickwinkel auffällt. Bei hellen Bildern und/oder reduzierter Helligkeit verringert sich der Effekt teils enorm, aber hier verhält sich das IPS-Black-Panel anders, als ich es von regulären IPS-Panels kenne.
Für wen lohnt sich der Philips 27E3U7903 dennoch? Für Content Creator, die hauptsächlich gerade vor ihrem Monitor sitzen und mit 4K-Material arbeiten, ist er trotz der Einschränkungen eine ernsthafte Alternative zum deutlich teureren Apple Studio Display. Die Bildqualität bei gerader Betrachtung ist schlichtweg fantastisch und für professionelle Foto- und Videobearbeitung kaum zu übertreffen.
Preis-Leistung: Für rund 1000€ bekommst du einen der besten IPS-Monitore, wenn nicht sogar den besten IPS-Monitor, was die Farbwiedergabe betrifft, sofern du mit der Schwarz-Homogenität/Ausleuchtung leben kannst.
Ein Leser bzw. Zuschauer hat mich auf eine interessante Powerbank hingewiesen, und zwar die IOMI IO-PB130W-GR.
Warum ist diese Powerbank interessant? Wir haben hier eine 20.000 mAh Powerbank mit 130 W Leistung, welche für unter 20€ gehandelt wird.
WOW! Unter 20€ für eine 20.000 mAh Powerbank, die auch noch 130 W Leistung hat, ist echt eine Ansage, aber ist dies auch eine gute Powerbank? Hat sie wirklich 20.000 mAh und kann sie auch wirklich satte 130 W liefern?
Finden wir heraus, ob die IOMI IO-PB130W-GR ein Preis-/Leistungs-Hit ist oder einfach Schrott!
Die IOMI IO-PB130W-GR setzt auf ein recht einfaches, aber durchaus wertiges Design. So ist die Powerbank weitestgehend aus Metall gefertigt, lediglich die Endstücke sind aus Kunststoff.
Diese besitzt zwar keine übermäßig filigrane Verarbeitung, ist aber stabil, was in dieser Preisklasse schon ein Pluspunkt ist.
Dabei sind die Anschlüsse auf der Front, wo wir auch eine kleine Anzeige finden. Diese zeigt dir den Akkustand in % an. Dieser lässt sich über eine Taste an der Seite einblenden.
Auf Seiten der Abmessungen haben wir 133 x 83 x 26,5 mm und die Powerbank bringt 428 g auf die Waage.
Damit ist die Powerbank „plausibel“ groß und schwer für ein Modell mit 20.000 mAh und 130 W.
Anschlüsse der IOMI IO-PB130W-GR
Die IOMI besitzt 2x USB C Ports und 1x USB A, was eine gute Ausstattung ist.
USB C 1 – 100 W – 5V/3A, 9V/3A, 12V/3A, 15V/3A, 20V/5A
USB C 2 – 30 W – 5V/3A, 9V/3A, 12V/2,5 A
USB A – 18 W Quick Charge und 22,5 W Super Charge – 4,5V/5A, 5V/4,5A, 9V/2A, 12V/1,5A
Der primäre USB C Port der Powerbank verfügt über satte 100 W! Damit hat die Powerbank auch genug Leistung für große Geräte wie Notebooks. Natürlich kannst du auch Smartphones ohne Probleme an diesem 100 W Port laden.
Neben dem 100 W Port haben wir noch einen 30 W Port, welcher parallel zum 100 W Port für beispielsweise Smartphones genutzt werden kann.
Der USB A Port unterstützt 18 W Quick Charge oder 22,5 W Super Charge. Allerdings ist in der Regel
Mit mäßiger PPS Stufe
Wie es sich für eine High End Powerbank im Jahr 2025 gehört, unterstützt auch die IOMI IO-PB130W-GR den wichtigen PPS Standard.
USB C 1 – 3,3 – 20 V bei bis zu 3 A
USB C 2 – 3,3 – 9 V bei bis zu 2,5 A oder 3,3 – 12 V bei bis zu 2 A
Dies ist akzeptabel für eine 100 W Powerbank. In dieser Preisklasse will ich nicht zu laut meckern, aber generell würde ich bei einem 100 W USB C Port eine PPS Range von 3,3 – 20 oder 21 V bei bis zu 5 A erwarten.
Mit den 3,3 – 20 V bei bis zu 3 A kann die Powerbank beispielsweise die älteren (S24 Ultra und früher) Samsung Smartphones NICHT mit bis zu 45 W laden. Dort wird das Ladetempo auf +- 25 W limitiert sein.
Auch das Google Pixel 10 Pro XL oder 9 Pro XL wird nicht mit dem vollen Tempo geladen.
Schade! Dennoch ist ein flottes Ladetempo bei den meisten aktuellen Smartphones zu erwarten, im Falle der iPhones auch das volle mögliche Tempo.
Konstant 100 W?
Grundsätzlich kann die IOMI eine Leistung von bis zu 100 W ausgeben. Allerdings kann die Powerbank dies auch konstant?
Leider nein! Bei mir konnte diese bis zu einer Restladung von +- 45 % (ca. 22 Minuten) 100 W liefern. Dann drosselte sie sich aufgrund der Temperatur herunter.
Nach einer kurzen Abkühlung konnte sie auch wieder 100 W liefern.
Dieses Verhalten können wir auch im Zusammenspiel mit dem Framework 16 beobachten. Dieses wurde zunächst mit 88 W geladen (was beim Framework 16 an einem 100 W Ladegerät normal ist), ehe die Leistung auf +- 40 W absinkt. Genau genommen drosselt sich die Powerbank auf 45 W herunter.
Kapazität der IOMI IO-PB130W-GR
Die Kapazität ist meist der Punkt, wo wir bei günstigen Powerbanks die wirklichen Schwächen sehen.
Wie sieht es hier bei der IOMI Powerbank aus?
Wh
mAh
mAh @3,7V
%
5V/2A
55.554
10875
15015
75%
9V/1A
57.693
6340
15593
78%
9V/3A
56.706
6295
15326
77%
20V/3A
58.152
2915
15717
79%
Im Test schwankte die Kapazität der IO-PB130W-GR zwischen 15015 mAh und 15717 mAh. Dies ist eine Spanne von 75% bis 79%.
Das ist ein etwas schwächeres Abschneiden, welches ich aber noch als akzeptabel einstufen würde. Normal wären für eine Powerbank ca. 80 – 90% echte nutzbare Kapazität. Da liegen wir leicht drunter.
Ladedauer
Grundsätzlich kann die IOMI IO-PB130W-GR mit bis zu +- 54 W laden.
So dauert eine Ladung rund 1:44 h, was aus meiner Sicht ausreichend schnell ist für eine Powerbank dieser Klasse.
Ja, es gibt ohne Frage 20.000 mAh Powerbanks, die noch schneller laden können (z.B. CUKTECH 15 Ultra), aber 1:44 h ist alles andere als langsam.
Fazit
Für unter 20€ kann die IOMI IO-PB130W-GR ein echt guter Deal sein! Eine Powerbank, welche grundsätzlich 100 W ausgeben kann, für unter 20€ ist ein Hammerpreis!
Auch kann die Powerbank flott laden, 0% auf 100% in 1:44 h und generell macht sie einen ordentlichen Eindruck.
Es gibt zwar auch Punkte, welche nicht ganz optimal sind, aber diese lassen sich beim günstigen Preis durchaus verzeihen.
Zunächst kann die Powerbank nicht konstant 100 W ausgeben, sondern drosselt sich bei konstanter Last (ca. 22 Minuten bei 100 W) auf 45/40 W herunter. Auch ist die maximale PPS Range mit 3,3 – 20 V bei bis zu 3 A lediglich OK, aber auch nicht fantastisch.
Zu guter Letzt ist die Kapazität mit maximal 15717 mAh bzw. 58,152 Wh lediglich OK.
Dennoch muss ich den Preis erneut ins Gedächtnis rufen: Für unter 20€ kenne ich nichts Besseres! Erst so ab 60€ kommen langsam bessere Alternativen auf, wie die INIU BI-B63, INIU BI-B64 oder Anker 737.
Vivo ist in Deutschland sicherlich eher ein unbekannter Hersteller, allerdings sind diese in Asien eine feste Größe.
Mit dem X300 Pro haben diese nun ein Smartphone-Monster auch auf den deutschen Markt gebracht. Was hebt das X300 Pro von anderen Smartphones ab?
Vivo geht vor allem bei der Kamera „all in“ und setzt auf ein Quad-Kamera-System, welches unter anderem den nagelneuen Sony LYT-828 Sensor nutzt, wie auch eine 200-Megapixel-Tele-Zoom-Kamera. Dabei hat sich Vivo beim deutschen Hersteller Zeiss Unterstützung gesucht.
Wollen wir uns das Vivo X300 Pro doch einmal im Test ansehen und ob dieses auch abseits der Kamera überzeugen kann!
Das Vivo X300 Pro fühlt sich interessant in der Hand an. So ist das Smartphone an sich nur 7,99 mm dick und somit erfreulich flach und handlich.
Allerdings ist der Kamerabuckel gewaltig! Dieser hat eine Dicke von +- 14,2 mm und steht somit ein gutes Stück hervor. Dieser dominiert auch das Smartphone optisch. Das ist ganz klar Geschmackssache!
Allerdings bei solch einem Fotografie-fokussierten Smartphone stört mich dies optisch nicht. Zudem ist das Smartphone dennoch recht gut ausbalanciert. So ist das X300 Pro mit 226 g relativ leicht für ein Flaggschiff-Smartphone und gut ausbalanciert.
Gewicht g
Google Pixel 10 Pro XL
232
Apple iPhone 17 Pro Max
231
Apple iPhone 16 Pro Max
227
Vivo X300 Pro
226
Samsung Galaxy S25 Ultra
219
So hätte ich erwartet, dass es stark kopflastig ist, was aber nicht der Fall ist.
Dies in Kombination mit den sehr angenehm abgerundeten Kanten gibt dem X300 Pro ein positives Handgefühl. Auch qualitativ gibt es nichts zu bemängeln, ganz im Gegenteil.
Das Smartphone fühlt sich sehr wertig an und ich mag auch die texturierte Glas-Rückseite.
Display
Das Vivo X300 Pro verfügt über ein 6,78 Zoll AMOLED-Display mit einer Auflösung von 2800 x 1260 Pixel und einer Bildwiederholungsrate von 120 Hz.
Dabei soll das Display eine maximale Helligkeit von beachtlichen 4500 Nits erreichen.
In der Praxis sieht das Display fantastisch aus! Es ist klar, hell und auch bei ungünstigen Lichtverhältnissen gut ablesbar.
Gibt es hier einen massiven Unterschied zu anderen High-End-Smartphones? Nö. Offen gesagt sind moderne OLED-Panels alle extrem gut! So gut, dass meist mit bloßem Auge kaum ein qualitativer Unterschied erkennbar ist.
Der einzige Punkt, wo es noch nennenswerte Unterschiede gibt, ist bei der Helligkeit. Subjektiv ist hier weiterhin das Google Pixel 10 Pro XL „König“, aber das Vivo X300 Pro ist absolut auf einem ähnlichen Niveau.
Lautsprecher des X300 Pro
Natürlich nutzt das X300 Pro auch den aktuell beliebten Dual-Lautsprecher-Aufbau, bei welchem die Ohrmuschel wie auch der Lautsprecher auf der Unterseite für die Medien-Wiedergabe genutzt wird.
Dabei bietet das X300 Pro einen sehr guten und lauten Klang. So ist das X300 Pro beispielsweise etwas lauter als das iPhone 17 Pro Max und das Google Pixel 10 Pro XL.
Allerdings im Gegenzug würde ich sagen, dass das iPhone und auch das Google Pixel etwas voller und hochwertiger klingen. Die Unterschiede sind aber gering und nur im direkten Vergleich hörbar.
Interessanter SoC!
Das Herzstück des Vivo X300 Pro ist der MediaTek Dimensity 9500. Dies ist interessant, da die meisten High-End-Konkurrenten auf einen Qualcomm SoC setzen.
8 Kerne: z. B. 2 × Oryon Prime (~4,32–4,47 GHz) + restliche Performance-Kerne (~3,5 GHz) (Notebookcheck)
GPU
Arm Mali-G1 Ultra MC12 mit Hardware-Ray-Tracing, bis ca. 120 fps Gaming (Wccftech)
Adreno GPU (z. B. Adreno 840 beim Elite Gen5) (Beebom Gadgets)
Speicher / Interface
LPDDR5X bis 10.667 Mb/s, UFS 4.1 (4-lane) (mediatek.com)
LPDDR5X, UFS 4.1 (laut Quelle) (Beebom Gadgets)
NPU / KI
MediaTek NPU 990 mit 2. Gen Gen-AI Engine (Wccftech)
Qualcomm Hexagon NPU + weitere KI/AI-Features (docs.qualcomm.com)
Kamera / Multimedia
Unterstützt u. a. bis zu 200 MP, 8K/60fps Videoaufnahme (Gizmochina)
Unterstützt u. a. bis zu 320 MP Single Shot, sehr leistungsfähige ISP-Funktionen (Android Authority)
Konnektivität
5G (Sub-6GHz), Download bis ca. 7,4 Gbps laut Angabe (Gizmochina)
5G mit z. B. Snapdragon X-Modem, hohe Performance bei Download/Upload (Beebom Gadgets)
Auf dem Papier ist der MediaTek Dimensity 9500 ein sehr mächtiger SoC, welcher absolut vergleichbar zum Qualcomm Snapdragon 8 Elite ist.
Schauen wir uns ein paar Benchmarks des X300 Pro an.
Im Test erreicht das X300 Pro mit dem MediaTek Dimensity 9500 eine hervorragende Leistung, welche über dem S25 Ultra und dem Google Pixel 10 Pro XL liegt.
Auch das iPhone 17 Pro Max wird, was die Multi-Core-Leistung angeht, übertroffen. Bei der Single-Core-Leistung ist und bleibt Apple aber König.
Auch in der Praxis läuft das X300 Pro richtig gut! Sowohl das Smartphone selbst wie aber auch aufwendigere Apps, Spiele usw.
Leistungstechnisch ist das Vivo X300 Pro auf einem richtig hohen Level!
Kameras des X300 Pro
Das Highlight des X300 Pro ist aber klar das Kamera-System!
Hauptkamera – 50 MP, f/1.57, 1/1,28″, Sony LYT-828
Auf dem Papier ist dies ein extrem fähiges Kamerasystem! Zwar wirbt Vivo stark mit dem 200-Megapixel-Telefoto-Sensor, aber der aus meiner Sicht spannendste Sensor ist der Sony LYT-828.
Auf dem Papier ist dies einer der Dynamikumfang-stärksten Sensoren auf dem Markt! Zwar ist dies kein „1 Zoll“ Sensor, aber in seiner Größenklasse ist er die beste Wahl derzeit.
So übertrifft der Sony LYT-828 technisch die Hauptsensoren im Pixel 10 Pro und iPhone 17 Pro Max und ist in den meisten Belangen auch dem S25 Ultra überlegen.
Aber das ist ja nur die Theorie, wie sieht die Praxis aus? Hier ist oftmals das Post-Processing wichtiger als die reine Hardware. Gerade die Pixel-Smartphones sind bekannt dafür, eine sehr hohe Qualität aus mittelmäßiger Hardware herauszuholen.
Schauen wir uns ein paar Bilder des Vivo X300 Pro im Vergleich zum iPhone 17 Pro Max und Pixel 10 Pro XL an.
Und wir sehen hier direkt einen massiven Unterschied zwischen den Bildern. Das Auffälligste sind die Farben.
Das Vivo X300 Pro dreht die Sättigung ein gutes Stück höher als das iPhone und vor allem das Google Pixel. Himmel sind strahlend blau, Gras satt grün.
Auch sind die Kontraste beim X300 Pro tendenziell etwas kräftiger und oftmals die Helligkeit höher.
Das alles ist natürlich sehr Geschmackssache, gerade die Farben, welche teils wirklich sehr knallig sind.
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Allerdings, müsste ich mich vom Bild-Style für ein „Urlaubs-Smartphone“ entscheiden, würde ich beispielsweise das X300 Pro wählen, wegen dieser malerischen Bilder, die es produziert.
Aber was ist abseits der Farben und des generellen Bild-Styles?
Das X300 Pro liefert extrem scharfe und klare Bilder, welche aber auch nicht künstlich überschärft wirken. Die Bilder sind „natürlich“ scharf und klar.
Die Dynamik der Aufnahmen ist +- auf dem Level des Google Pixel 10 Pro XL, vielleicht etwas unter dem iPhone 17 Pro Max.
Erfreulich gut kommt das X300 Pro mit Gegenlicht klar.
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Auch bei Low Light sehen wir ein sehr gutes Abschneiden. Nicht nur werden die Bilder sehr ansehnlich, auch arbeitet das X300 Pro hier etwas flotter. Wo das iPhone und das Google Pixel schon auf die längeren Belichtungszeiten des Nachtmodus zurückgreifen, kommt das X300 Pro teils noch im normalen Modus klar.
Aber was ist mit den „anderen“ Kameras?
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Die Weitwinkelkamera liefert Bilder im ähnlichen Style wie die Hauptkamera. Grundsätzlich sind auch hier die Bilder sehr detailliert und scharf, mit tollen Farben.
Auch kommt die Kamera überdurchschnittlich gut mit Spiegelungen und direktem Lichteinfall klar. Allerdings ist diese etwas weniger weit als beim Pixel 10 Pro XL und iPhone 17 Pro Max.
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Wenn wir das Marketing fragen, ist die 200-MP-Telekamera das Highlight des X300 Pro und dem würde ich glatt zustimmen.
Bei 10x Zoom oder mehr übertrifft diese das Google Pixel und iPhone deutlich, was die Bildschärfe und Klarheit betrifft.
Unterm Strich hat das X300 Pro ein fantastisches Kamera-System. Ist dieses besser als vom Google Pixel 10 Pro oder iPhone 17 Pro Max? Das ist etwas Geschmackssache. Magst du kräftige und bunte Farben, auch wenn diese vielleicht nicht ganz der Natur entsprechen? Dann übertrifft das X300 Pro für dich das iPhone 17 Pro und Pixel 10 Pro.
Ein guter Akku, der schnell lädt
Im Vivo X300 Pro steckt ein Akku mit 5440 mAh, was eine sehr ordentliche Kapazität ist. Erfreulicherweise holt das Smartphone aus diesem Akku auch effektiv eine sehr gute Laufzeit heraus!
So kam ich mit dem X300 Pro gut durch den Tag und ich würde die Akkulaufzeit als besser einstufen als vom S25 Ultra oder Google Pixel 10 Pro XL.
Was auch klar besser ist, ist das Ladetempo des X300 Pro. Dieses kann mit bis zu 90 W kabelgebunden oder 40 W kabellos laden, was extrem beeindruckend ist!
Fazit zum Vivo X300 Pro
Mit dem Vivo X300 Pro bringt der Hersteller ein echtes High-End-Smartphone auf den deutschen Markt, das sich vor den großen Namen wie Samsung, Google oder Apple keineswegs verstecken muss. Besonders bei der Kamera fährt Vivo schweres Geschütz auf und das merkt man. Das Zusammenspiel aus dem Sony LYT-828 Sensor, der 200-Megapixel-Telekamera und der Zeiss-Optimierung sorgt für beeindruckende Bilder, die durch satte Farben und hohe Schärfe beeindrucken. Wer lebendige, kontrastreiche Fotos bevorzugt, wird hier seine Freude haben.
Aber auch abseits der Kamera liefert das X300 Pro auf ganzer Linie: Das flache, wertige Design mit der griffigen Glasrückseite, das brillante 120-Hz-AMOLED-Display und der starke MediaTek Dimensity 9500 sorgen für ein rundes Gesamtpaket. In Benchmarks und im Alltag zeigt sich das Smartphone schnell, flüssig und stabil – Performance-Probleme suchst du hier vergeblich.
Zudem punktet das Vivo X300 Pro mit einer starken Akkulaufzeit und beeindruckend kurzen Ladezeiten von bis zu 90 W. In der Praxis heißt das: Ein echter Dauerläufer, der auch im Alltag nicht so schnell schlapp macht.
Es gibt aber auch ein paar Punkte, die man beachten sollte. Der wuchtige Kamerabuckel ist optisch Geschmackssache. Zudem ist der Bildstil der Kamera mitunter sehr farbintensiv, was nicht jedem gefallen dürfte. Auch softwareseitig ist Funtouch OS nicht jedermanns Sache, wer pures Android gewohnt ist.
Unterm Strich ist das Vivo X300 Pro ein hervorragendes Smartphone, das vor allem für Fotografie-Fans und Technik-Enthusiasten spannend ist. Es bietet Flaggschiff-Performance, exzellente Kameraqualität und moderne Features zu einem attraktiven Gesamtpaket. Ein echter Geheimtipp, der zeigt, dass Vivo im High-End-Segment ganz vorne mitspielen kann.