Start Blog Seite 90

Das Voltme Revo 140 im Test, 140W USB C Power und PPS!

Voltme bietet mit dem Revo 140 ein spannendes und neues USB-C Ladegerät an. Wie der Name schon vermuten lässt, besitzt das Revo 140 einen 140W USB C Port.

Dieser alleine wäre schon spannend, allerdings haben wir zusätzlich ein weiteren USB C Port und einen USB A Port. Es macht das Ladegerät wunderbar flexibel einsetzbar.

Aber wie sieht es in der Praxis aus? Kann hier das Revo 140 überzeugen?

An dieser Stelle vielen Dank an Voltme für das Zurverfügungstellen des Revo 140.

 

Das Voltme Revo 140 im Test

Das Voltme Revo 140 ist ein Stecker-Netzteil, welches direkt in die Steckdose gesteckt wird, ohne Kabel oder Ähnliches.

Mit 73 x 31 x 77,5 mm ist dieses schon etwas größer, aber auch nicht gigantisch. Eigentlich ist es für eine Leistung von satten 140W sogar recht kompakt. Ähnliches gilt auch für das Gewicht von 260g.

Die Verarbeitung und Haptik ist absolut gelungen! So wirkt das Ladegerät sehr gut gebaut und auch das Design gefällt.

So haben wir an den Seiten eine leichte Waben-Textur und auch das Herstellerlogo macht einen sehr wertigen Eindruck. Hierdurch wirkt das Voltme Revo 140 nicht einfach wie ein billiges 08/15 Ladegerät, sondern wirklich wertig.

 

Die Anschlüsse

Das Voltme Revo 140 besitzt zwei USB C Ports und einen USB A Port.

  • USB C 1 – Power Delivery 140W – 5V/3A, 9V/3A, 12V/3A, 15V/3A, 20V/5A, 28V/5A
  • USB C 2 – Power Delivery 100W – 5V/3A, 9V/3A, 12V/3A, 15V/3A, 20V/5A
  • USB A – Quick Charge und Super Charge – 4,5A/5V, 5V/4,5A, 9V/2A, 12V/1,5A

Der primäre USB C Port setzt auf den Power Delivery 3.1 Standard. Dieser erweitert den bekannten Power Delivery Standard auf Leistung über 100W. So sind hier bis zu 140W möglich bzw. 28V/5A.

Bisher nutzt dies nach meinem Wissen nur die aktuellen MacBook Pros. Allerdings ist dieser Port natürlich voll mit dem alten Power Delivery Standard kompatibel und kann klassisch Geräte mit bis zu 100W laden.

Der sekundäre USB-C Port ist ein klassischer 100W Port.

Der USB A Port unterstützt wiederum Quick Charge 3.0 und Huawei Super Charge mit 22,5W.

 

Drosselung

Das Voltme Revo 140 kann bis zu 140W bereitstellen. Nutzt du allerdings mehrere Ports gleichzeitig, dann werden diese fest gedrosselt. Es spielt dabei keine Rolle ob du einen Port wirklich nutzt, sobald ein Gerät angeschlossen wird gilt dieser als “belegt” und die Leistung wird in einem festen Muster reserviert.

USB C 1 USB C 2 USB A
140W
100W
22,5W
100W 22,5W
65W 65W
65W 45W 22,5W

Nutzt du beispielsweise beide USB C Ports, werden diese auf jeweils 65W gedrosselt.

 

PPS

Das Voltme Revo 140 verfügt auf beiden USB C Ports über den PPS Standard.

USB C 1 und 2 – 3,3-21V bei bis zu 5A.

PPS steht für Programmable Power Supply. Das normale USB Power Delivery bietet deinem Smartphone mehrere Spannungsstufen an, meist 5V, 9V, 15V und 20V. Hier kann sich dieses eine Stufe aussuchen und damit laden. PPS erlaubt es nun deinem Smartphone innerhalb eines gewissen Bereichs, beispielsweise 3,3-16V, frei eine Spannung zu wählen. Denkt dein Smartphone es wäre gerade ideal mit 6,5V zu laden, dann kann ein PPS Ladegerät diesem 6,5V liefern.

Einige Smartphones wie die Modelle der Samsung S20/S21/SS Serie benötigen PPS um das volle Ladetempo zu erreichen, siehe hier Laden des SS2 Ultra. Ein S21 Ultra kann an einem normalen USB PD Ladegerät mit maximal 14W laden, an einem PPS Ladegerät mit 25W. Unterstützt dein Smartphone kein PPS, dann ignoriert es einfach diese Funktion und behandelt das Ladegerät wie ein normales USB PD Ladegerät.

 

Ladetempo

Zu erwartendes Ladetempo
Apple iPads +++
Apple iPhones +++
Apple MacBooks +++
Google Pixel +++
Huawei Smartphones ++
OnePlus Smartphones +
Realme Smartphones +
Samsung Galaxy Smartphones („S“ Serie) +++
Windows Notebooks (Dell XPS, ASUS usw.) +++
  • +++ = „perfekt“ maximal mögliches Ladetempo zu erwarten
  • ++ = sehr hohes Ladetempo zu erwarten
  • + = flottes Ladetempo zu erwarten
  • 0 = „Standard“ Ladetempo zu erwarten
  • – = Langsames Ladetempo zu erwarten
  • — = nicht kompatibel oder nur sehr eingeschränkt geeignet

Die Mischung aus 140/100W USB C Port und der Unterstützung von PPS ist das Voltme Revo 140 für fast alle Smartphones und Notebooks ideal!

Gerade PPS ist für die Samsung S Smartphones sehr wichtig. Lediglich für Realme/Oppo Smartphones ist das Voltme Revo 140 lediglich gut geeignet, aber nicht perfekt.

 

Spannungsstabilität

Werfen wir einen Blick auf die Spannungsstabilität.

Hier gibt es nichts zu bemängeln! Die Spannungsstabilität des Voltme Revo 140 sieht sehr gut aus. Die Spannung ist innerhalb aller Grenzwerte und auch recht stabil.

 

Die Effizienz

Kommen wir zum Abschluss noch auf die Effizienz des Voltme Revo 140 zu sprechen.

Die Effizienz schwankt zwischen 79% und 91,8%. Dies sind gute, wenn nicht sogar sehr gute Werte. Sowohl die Effizienz bei niedriger Last wie auch bei hoher Last.

Allerdings ist dies auch keine absolut rekordverdächtige Effizienz, wir sind hier aber klar überdurchschnittlich.

 

Fazit

Das Voltme Revo 140 ist absolut empfehlenswert! Du suchst ein kompaktes 100/140W USB C Ladegerät mit mehreren USB Ausgängen, das technisch einen sehr guten Eindruck macht?

Dann bist du hier an der richtigen Adresse! Das Ladegerät bietet eine gute bis sehr gute Effizienz, starke Spannungsstabilität, eine volle PPS Range und nicht zuletzt zwei USB C Ports, von denen einer sogar bis zu 140W liefern kann.

Das Ladegerät zeigte im Test keine Schwächen oder andere Kompatibilitätsprobleme. Auch Dauerlast scheint kein übermäßig großes Problem zu sein.

Leider ist die Verfügbarkeit des Voltme Revo 140 aktuell eher dürftig, aber solltest du es zu einem guten Preis finden, schlag zu!

VOLTME 140W USB C Ladegerät PD3.1 PPS Netzteil, 3-Port Ladegerät GaN...

  • 140W USB C Port
  • PPS Stufe mit bis zu 5A
  • Gute maximale Effizienz von 91,8%
  • 2x USB C und 1x USB A
  • Kompaktes und wertiges Design

Der LiTime 12V 100Ah LiFePO4 Akku im Test, 100Ah für unter 400€!

LiFePO4 Akkus sind ein absoluter Game Changer! Gerade wenn Du eine DIY Solaranlage aufbaust oder dein Wohnmobil umbaust, sind diese Akkus eine sichere, zuverlässige und mittlerweile gar nicht mehr zu teure Art Energie zu speichern.

Wenn Du nach günstigen LiFePO4 Akkus in der 100Ah klasse suchst, stehen die Karten gut, dass du über LiTime bzw. Ampere Time stolperst.

So gehört LiTime zu einem der wenigen Hersteller die 100Ah Akkus für unter 400€ anbieten.

Aber wie gut ist dieser Akku? Bietet der LiTime 12V 100Ah LiFePO4 Akku wirklich die beworbene Leistung und Kapazität?

Finden wir es im Test heraus!

 

Der LiTime 12V 100Ah LiFePO4 Akku im Test

Beim LiTime 12V 100Ah LiFePO4 Akku handelt es sich um einen recht klassischen Akku im “Autobatterie-Style”.

So haben wir einen schwarzen Kunststoff Akku, welcher 329 x 172 x 214 mm misst. Dieser ist abseits der Kontakte auf der Oberseite komplett versiegelt und laut Hersteller IP65 Wasser und Staub geschützt.

Für einen etwas leichteren Transport besitzt der Akku eine Stofftrageschlaufe. Diese funktioniert gut und lässt sich auf Wunsch auch abnehmen.

Auf Seiten der Anschlüsse haben wir einfach zwei M8 Schrauben Gewinde. Diese ist die “einfachste” Art die Anschlüsse umzusetzen, welche aber in der Regel gut funktionieren.

Mit im Lieferumfang sind neben dem Akku auch gleich vier Schrauben, wie auch ein sehr gutes Handbuch!

 

Technische Daten und Leistung

  • LiTime 12V 100Ah LiFePO4 Akku
  • Kapazität 100 Ah
  • Spannung 12,8 V
  • Energie 1280 Wh
  • Ladespannung 14,4V +- 0,2V
  • Empfohlener Ladestrom 20A (0,2C)
  • Maximale konstante Leistung 100A
  • Spitzenleistung (5s) 280A
  • Zyklen 4000+

Wir haben eine 100Ah Batterie, welche bis zu 100A maximale Leistung besitzt. Damit ist dies ein recht typischer Vertreter seiner Art.

Etwas außergewöhnlich ist der maximale Ladestrom, welcher nur bis maximal 20A empfohlen wird. Dies ist recht wenig, aber auch nicht dramatisch.

 

LiTime = Ampere Time

Kleine Info, LiTime scheint der gleiche Hersteller wie Ampere Time zu sein. Ampere Time hat sich anscheinend in LiTime  umbenannt.

 

Warum LiFePO4?

LiFePO4 oder auch “Lithium-Eisenphosphat-Akkumulator” (Wikipedia) ist die derzeit beste Akkutechnologie, wenn es um eine Mischung aus Preis, Kapazität und Haltbarkeit geht.

So haben LiFePO4 Akkus drei Vorteile gegenüber klassischen Blei Gel und Lithium Ionen Akkus.

  1. Eine sehr hohe Haltbarkeit / Zyklenfeste
  2. Können sich nicht selbst entzünden
  3. Sind beim Laden unkritischer

Zunächst der größte Vorteil von LiFePO4 Akkus ist die Haltbarkeit. LiFePO4 Akkus erreichen problemlos 2000+ Zyklen. LiTime wirbt sogar mit 4000-15000 Zyklen.

15000 Zyklen sind machbar, aber wir reden hier von einer Entladetiefe von vielleicht 20%. Also wenn Du den Akku immer nur 20% entlädst, lädst usw. sind vielleicht 15000 Zyklen möglich. Rechne in der Praxis aber eher mit 4000 Zyklen.

Zum Vergleich Blei Gel Akkus halten beim tiefen Entladen (80-100%) nach meiner Erfahrung kaum 100 Zyklen durch (wenn überhaupt) und Lithium Ionen Batterien schaffen 300-1000 Zyklen.

Gerade verglichen mit Lithium Ionen Akkus sind LiFePO4 sehr sicher! So haben wir in den Akkus ein BMS integriert, welches diese bereits vor Kurzschlüssen, Tiefenentladen usw. schützt.

Aber selbst wenn das BMS völlig versagen sollte, sind LiFePO4 weniger gefährlich als Lithium Ionen Akkus. So entzünden sich LiFePO4 in extrem Situationen in der Regel nicht! Diese dampfen und blähen sich auf, aber die Gase entzünden sich nicht, Es kann passieren, dass das Kunststoffgehäuse anfängt zu schmoren und eventuell sich sogar entzündet, aber dies ist deutlich kontrollierter als bei Lithium-Ionen Akkus!

Ich empfehle hier einfach mal dieses Video: https://www.youtube.com/watch?v=Qzt9RZ0FQyM

Zudem sind LiFePO4 Akkus etwas entspannter, was das Laden und Entladen angeht. Ist die Ladespannung beispielsweise etwas zu hoch, kann dies bei einem Lithium Ionen Akku schon zur Katastrophe führen, LiFePO4 Akkus reagieren hier entspannter.

Auch diese Akkus sind nicht völlig ungefährlich, aber schon um einiges sicherer als Lithium Ionen Basierte Modelle.

Aber natürlich haben LiFePO4 Akkus auch Nachteile.

  • Größer und schwerer als Lithium Ionen Akkus, bei gleicher Kapazität
  • Dürfen nicht unter 0 Grad geladen werden

LiFePO4 Akkus sind bei gleicher Kapazität größer als ihre Lithium Ionen -Brüder. Hierdurch wirst du diese Akkus auch nie in Smartphones finden. Dies liegt an der etwas “entspannteren” und stabilen Zellen Chemie, welche auch für die meisten Vorteile verantwortlich ist.

Je nach Einsatz ein größerer Nachteil, Du darfst LiFePO4 Akkus nicht bei unter 0 Grad laden. Einige Akkus haben ein BMS integriert, welches dies auch aktiv verhindert. Dies ist aber bei dem LiTime nicht der Fall!

Hier musst du manuell darauf achten, nicht bei unter 0 Grad zu laden oder du musst einen Ladecontroller nutzen, welcher dies kann.

Alternativ gibt es auch Akkus mit entsprechender “Heizung”, wie, den MOBILEKTRO MLB-1280D-NT.

 

Wie teste ich

Ich teste LiFePO4 Akkus an einer so genannten Elektronischen Last. Diese wandelt die Energie einfach stumpf in Wärme um und schreibt dabei die Menge an genutzter Energie mit. Als elektronische Last kommt die ATORCH DLB-600W zum Einsatz.

Ich teste die Kapazität bei 5A, 10A und 20A Last. Erfahrungsgemäß schwankt die Kapazität von LiFePO4 bei den diversen Laststufen recht wenig, dennoch helfen uns die drei Messungen, etwas bessere Durchschnittswerte zu sehen.

Zudem überwache ich die Spannung beim Entladen.

 

Die Kapazität der LiTime 12V Batterie

Kommen wir damit zum wichtigsten Punkt der Kapazität.

5A 10A 20A
Wh 1379,9 1363 1320,8
Ah 106,47 106,06 105,57

Die Kapazität sieht doch ganz gut aus! Diese schwankt zwischen 106,47 Ah und 105,57 Ah. Entsprechend übertrifft der Akku die beworbene Kapazität leicht. Dafür gibt es einen Daumen noch oben!

Wie sieht es im Vergleich mit anderen 100Ah LiFePO4 Akkus aus?

So bot im Test bisher lediglich der Redodo 12 V 100 Ah LiFePO4 und der Supervolt LiFePO4 100Ah Akku eine leicht höhere echte Kapazität. Beide Akkus sind allerdings auch etwas teurer.

Spannend ist der Vergleich zum ECO-Worthy LiFePO4 12V 100Ah Akku, welcher preislich +- identisch ist und hier gewinnt der LiTime.

Machen 3-5 Ah mehr oder weniger in der Praxis einen Unterschied? Ich denke weniger, aber diese sind ein kleiner Puffer, um Schwankungen bei der Fertigung auszugleichen oder die leichte Abnutzung, welche in den ersten Jahren auftritt.

 

In der Praxis

Der LiTime 12V 100Ah LiFePO4 Akku hat sich bei mir sehr unauffällig verhalten! Ich nutze den Akku in Kombination mit einem Victron Energy SmartSolar MPPT Laderegler.

Zwischen den beiden gab es bisher keine Probleme oder Aussetzer. Ebenso habe ich den Akku mit anderen 100Ah Akkus (anderer Hersteller) Parallel verschaltet, was bisher ebenso problemlos funktioniert. Die Hersteller werben zwar immer damit, nur die Akkus eines Hersteller parallel zu verbinden, ich hatte aber bisher nie Probleme beim Mischen.

Die Victron Energy sind im Übrigen eine sehr gute Kombination für den LiTime Akku, denn diese bringen eine unter-Temperatur-Abschaltung mit sich, welche nicht im Akku intigriert ist.

 

Fazit zum LiTime 12V 100Ah LiFePO4 Akku

LiFePO4 kannst Du im Allgemeinen recht unbesorgt kaufen. Bisher sind alle Modelle, die mir in die Finger gekommen sind, soweit ok.

Dies gilt auch für den LiTime 12V Batterie 100Ah LiFePO4 Akku. So hält dieser mit rund 106 Ah bzw. 1379 Wh die beworbene Kapazität mehr als ein. Auch hat sich das BMS bisher sehr problemlos gezeigt in Kombination mit meinem Victron Energy Solar Ladecontroller.

Von daher, wenn du den LiTime 100Ah LiFePO4 Akku zu einem guten Preis bekommst, spricht nichts gegen diesen! Ebenso nutzt dieser verglichen mit anderen günstigen Modellen so genannte Prisma Zellen, welche etwas wertiger sind.

Was spricht gegen den LiTime Akku? Wir haben hier keinen Luxus wie ein Bluetooth BMS oder eine unter-Temperatur-Abschaltung. Du musst bei letzterer darauf achtgeben, den Akku nicht bei unter 0 Grad zu laden.

Aber abseits davon passt alles, sofern der Preis bei unter 400€ bleibt.

Gibt es Alternativen? Natürlich gibt es diese:

Der Creabest hat zwar minimal weniger Kapazität und ist etwas teurer, hat aber das praktische Bluetooth BMS. Der Redodo Akku ist minimal teurer und hat nochmals minimal mehr Kapazität.

Geht es dir aber um ein möglichst gutes Preis zu Kapazitätsverhältnis, dann wäre der  LiTime 12V 100Ah LiFePO4 Akku meine erste Wahl!

LiTime 12V 100Ah LiFePO4 Batterie, 1280Wh Lithium Akku mit 100A BMS,...

  • Hohe Kapazität mit bis zu 106,47 Ah
  • Bis zu 1379,9 Wh
  • 100A maximale Ausgangsleistung
  • Sehr fairer Preis
  • Gute Dokumentation
  • Prisma Zellen
  • Kein Bluetooth BMS
  • Keine Unter-Temperatur-Abschaltung 

Absolut brauchbar! Test: TS101, ein USB C Lötkolben mit bis zu 65W!

Ein USB-C Lötkolben? Dies klingt im ersten Moment vielleicht nicht sonderlich nützlich und eher nach einem Gimmick. Aber ein kleiner und kompakter Lötkolben, der an Powerbanks und einfachen USB-C Ladegeräten nutzbar ist, kann in der Praxis deutlich nützlicher sein, als Du vielleicht im ersten Moment denkst.

So benötige ich einen Lötkolben nicht auf täglicher Basis und hier ist eine große Lötstation Platzverschwendung und unnötig, gerade für kleinere Bastelprojekte. Auch die Portabilität ist nicht unpraktisch.

Hier kommt nun der TS101 Lötkolben ins Spiel. Dies ist ein Lötkolben, welcher wahlweise via USB-C oder DC Eingang mit bis zu 65W versorgt werden kann.

Dabei ist der Lötkolben wunderbar kompakt und sogar mit einem kleinen Display ausgestattet. Aber wie gut funktioniert der TS101 in der Praxis? Finden wir genau dies im Test heraus!

 

Der TS101 im Test

Der Miniware TS101 ist ein extrem kleiner und kompakter Lötkolben. Das eigentliche Modul hat lediglich eine Länge von 98 mm und einen maximalen Durchmesser an der dicksten Stelle von 16,4mm.

Die sehr geringe Länge liegt an der einfach abnehmbaren Spitze. Der Hersteller bietet für den Lötkolben viele verschiedene Spitzen an. Diese lassen sich einfach aus dem Lötkolben ziehen und gesondert verstauen, praktisch!

Aufgrund dieser sehr kompakten Abmessungen ist der Miniware TS101 natürlich extrem portabel und kann in einer einfachen Werkzeugtasche mitgeführt werden, er ist nicht viel größer als ein Stift.

Hierdurch ist aber die Ergonomie sicherlich nicht perfekt. Der Lötkolben fühlt sich schon sehr schmal in den Fingern an und hat auch nicht den besten Gripp. Allerdings, für kleinere Arbeiten oder sogar mittellange Projekte geht dieser völlig in Ordnung.

 

Display und Tasten

Auf der Oberseite des Lötkolbens findet sich ein kleines OLED Display, wie auch zwei Tasten.

Auf dem OLED Display wird dir die aktuelle Temperatur wie auch diverse Menüpunkte angezeigt. So kannst du die Temperatur frei zwischen 50 und 400 Grad einstellen, die Standby Zeit wählen, die Standby Temperatur einstellen usw.

Hierfür nutzt Du die beiden Tasten weiter vorne am Lötkolben.

 

Strom via USB C oder DC

Am Miniware TS101 findest du einen USB-C Eingang und einen DC Rundstecker-Eingang.

Der USB C Port setzt auf den Power Delivery Standard und akzeptiert bis zu 45W. Bis zu 45! So funktioniert der Lötkolben auch mit beispielsweise 20W Power Delivery, hat dann aber natürlich weniger „Wumms“ und heizt merklich langsamer.

Alternativ kannst du auch den DC 5,5 x 2,5 mm Eingang nutzen, welcher 9-24V und maximal 65W akzeptiert.

 

Funktioniert hervorragend und heizt schnell!

Mit 45W Eingangsleistung ist der Miniware TS101 ein sehr fähiger Lötkolben! Dieser benötigt ca. 8 Sekunden von 20 auf 300 Grad zu heizen, was extrem schnell ist!

Es dauert auch nur wenige Sekunden länger, um auf 400 Grad zu kommen.

Aufgrund der an sich recht hohen Leistung kann der TS101 durchaus auch größere Lötstellen verarbeiten. Zuvor hatte ich den TS80, welcher nur 18W hatte. Hier konnte es beim Zusammenlöten von beispielsweise zwei dickeren Kabeln (2,5-4mm²) “eng” werden. Der TS101 hat hier genug Leistung, um auch solche Lötstellen ohne größere Probleme zu meistern.

Allerdings ist bei der Version, die ich gekauft habe, nur ein Aufsatz mit dabei und dieser hat eine sehr schmale Spitze! Dieser Aufsatz ist eher für kleinere Pads gedacht, wie bei einem Arduino Breadboard usw.

Für solche Bastelarbeiten ist der TS101 ideal! Allerdings kann dieser auch größere Pads problemlos lösen, auch wenn ich hier vermutlich eine größere Spitze empfehlen würde.

 

“Low Voltage”

An sich funktioniert der Miniware TS101 sehr gut! Allerdings hatte ich hier und da das Problem, dass der Lötkolben plötzlich ausgeht oder meldet “Low Voltage”, obwohl ich ein ausreichend starkes Netzteil nutze.

Ich habe das Gefühl, dies liegt etwas am USB-C Stecker oder dem Kabel. Bei manchen Kabel ist dies mehr aufgetreten und meistens reicht es, den USB-C Stecker einmal zu drehen.

 

Fazit

Gerade wenn du nur gelegentlich Bastelprojekte hast, bei denen ein Lötkolben zum Einsatz kommt und du suchst etwas Kompaktes und Unkompliziertes, dann kann ich den Miniware TS101 nur empfehlen!

Ebenso wenn du einen portablen Lötkolben suchst, ist der Miniware TS101 eine super Wahl! Einfach den kleinen Lötkolben, USB-C Kabel und Powerbank in die Tasche und du kannst auch unterwegs oder bei Kunden kurz etwas löten, reparieren usw.

Dabei hat der Lötkolben auch ordentlich Leistung! Fütterst du diesen mit 45W, dann wird dieser extrem schnell heiß und kann auch gut mit größeren Lötstellen umgehen. Dafür das der TS101 so kompakt ist, hat er richtig viel Leistung.

TOOLSAGE TS101 Lötkolben Schweißgerät B2 Tips Tragbar Digit DC5525...

  • Ultra kompakt und portabel
  • USB C und DC Stromeingang (auch z.B. an einer Powerbank unterwegs)
  • Mit OLED Display
  • Bis zu 45W via USB C oder 65W via DC
  • Austauschbare Spitzen
  • Schönes Silikon USB C Kabel mit im Lieferumfang
  • Ergonomie nicht optimal
  • Gehobener Preis

Hast du es aber mit größeren Lötstellen zu tun oder du musst regelmäßig Kabel an irgendwelche Stecker löten usw. dann würde ich vermutlich eine andere Spitze kaufen. Die beiliegende Spitze ist sehr klein, ausreichend für kleine Komponenten oder Breadboards.

Erfreulicherweise sind alternative Spitzen für den TS101 zumindest aus China sehr gut verfügbar (ca. 15€).

Das einzige, was ich kritisieren muss, ist natürlich das Gefühl in der Hand. Der Lötkolben ist sehr schmal und nicht übermäßig griffig.

An sich kein Drama, aber nutzt du diesen jeden Tag X Stunden, dann wäre dies doch ein Minuspunkt.

Unterm Strich kann ich aber den Miniware TS101 nur empfehlen! Ich bin mit dem Lötkolben sehr zufrieden, auch wenn dieser nicht gerade günstig ist. Die Flexibilität ihn via USB C zu betreiben ist mir dies aber wert.

Wie haltbar sind Powerbanks? Kapazitätsmessung nach 7 Jahren

Du hast dir gerade eine frische neue Powerbank gekauft und fragst dich nun, wie lange diese wohl halten wird. Genau dieser Frage versuchen wir heute nachzugehen.

Ich teste auf Techtest schon seit langer Zeit Powerbanks und viele der “alten” Modelle habe ich sogar noch herumfliegen. Daher die Frage, wie hat sich die Kapazität dieser Powerbanks in den letzten X Jahren verändert?

Lithium Akkus altern nicht durch Zyklen, sondern auch einfach die Zeit kann dessen Kapazität verringern. Aber um wie viel?

Schauen wir uns genau dies einmal im Test an!

 

Die alten Powerbanks

Ich habe mal etwas in meiner Schublade gekramt und eine Handvoll Powerbanks aus dem Jahr 2015/2016 herausgesucht, die entsprechend +- 7 Jahre alt sind.

Natürlich habe ich kein genaues Protokoll geführt, wie oft ich die Powerbanks geladen/entladen habe. Entsprechend muss ich hier grob schätzen, wie viel ich die Powerbanks genutzt habe.

Ebenso kann ich auch nicht ausschließen das die Powerbanks mal längere Zeit leer gelagert wurden usw.

Datum Geschätzte Nutzung
RAVPower RP-PB19 16000mAh 5.2015 25+
RAVPower 20100mAh RP-PB043 12.2015 50+
RAVPower RP-PB17 5200mAh 7.2015 25+
AUKEY PB-T4 5.2016 10+
EasyAcc PB20000QC 11.2015 10+
Anker PowerCore 26800 11.2016 50+

 

Der Anker PowerCore 26800, RAVPower 20100mAh RP-PB043 und RAVPower RP-PB19 16000mAh wurden von mir recht viel genutzt. Auch die RAVPower RP-PB17 5200mAh habe ich einige Male verwendet.

Die AUKEY PB-T4 und die EasyAcc PB20000QC habe ich hingegen kaum nach dem Test genutzt.

 

Die alten Messwerte

Im Jahr 2015/2016 habe ich Powerbanks in der Regel bei 5V/1A Last getestet. Teils auch ohne Wh Angabe.

Entsprechend habe ich auch beim erneuten Testen die Powerbanks zunächst vollständig geladen und dann bei 5V/1A entladen.

Ich messe dabei wie auch schon damals die Kapazität in Wh und rechne diese in mAh @3,7V um.

 

Die Messwerte

Schauen wir uns direkt an wofür du hier bist, die Kapazität.

Neue Kapazität
RAVPower RP-PB19 16000mAh 82,27 %
RAVPower 20100mAh RP-PB043 93,25 %
RAVPower RP-PB17 5200mAh 89,38 %
AUKEY PB-T4 92,79 %
EasyAcc PB20000QC 89,03 %
Anker PowerCore 26800 89,93 %

 

[spoiler title=’Details‘ style=’default‘ collapse_link=’true‘]

Kapazität alt Kapazität neu
RAVPower RP-PB19 16000mAh 14690 12085
RAVPower 20100mAh RP-PB043 16782 15650
RAVPower RP-PB17 5200mAh 4711 4211
AUKEY PB-T4 9029 8378
EasyAcc PB20000QC 17480 15562
Anker PowerCore 26800 23762 21370

 

[/spoiler]

Alle Powerbanks haben etwas Kapazität verloren. Allerdings sind die Unterschiede deutlich geringer als erwartet.

Im schlechtesten Fall sank die Kapazität auf 82,3% der ursprünglichen Kapazität. Dies war bei der RAVPower RP-PB19 der Fall.

Der RAVPower 20100mAh RP-PB043 hingegen bot noch 93,3% der ursprünglichen Kapazität, was das beste Ergebnis war.

Im Schnitt erreichten die ca. 7 Jahre alten Powerbanks noch satte 89,4% der ursprünglichen Kapazität. Deutlich mehr als ich es erwartet hätte!

 

Fazit

Die Alterung von Powerbanks scheint ein weniger großer Faktor zu sein, als ich es erwartet hätte!

Bei meinen leicht bis mittel stark genutzten, aber +- 7 Jahre alten Powerbanks lag die Kapazität weiterhin bei 89,4% im Schnitt.

Dabei war die Streuung auch nicht übermäßig groß. Die beste Powerbank erreichte noch 93,3% der ursprünglichen Kapazität, die schlechteste 82,3%.

Eine leicht genutzte Powerbank ist also auch noch nach 7 Jahren in der Regel noch als “frisch” zu bezeichnen.

dBrand Skins aus Deutschland bestellen, Lieferzeit und Zoll (Update 2023)

dBrand wird Dir bestimmt etwas sagen, solltest Du Videos von amerikanischen Technik Youtubern sehen. Dort sind diese sehr aktiv, was Sponsoring angeht.

Zugegeben, die Produkte und Skins sehen auch wirklich gut und interessant aus. Zumindest auf den Bildern, die veröffentlicht werden.

Dies macht die Versuchung groß, doch auch solche Skins zu bestellen. Aber wie läuft die Bestellung ab? 

Wie lange ist die Lieferzeit aus Kanada? Wie steht es um die Kosten? Was ist mit Zoll? 

Finden wir dies alles in diesem Artikel heraus! 

 

Was sind dBrand Skins?

dBrand verkauft sogenannte Skins. Hierbei handelt es sich um Folien, die auf Smartphone und co. aufgetragen werden.

Dies kann man machen, weil man die Optik und Haptik seines Gerätes ändern will, oder einfach um es zu schützen. dBrand hier eine große Auswahl an Skins für diverse Smartphones, Tablets und Notebooks.

Je nachdem was Du wählst, hat die „Folie“ auch eine Textur. Solltest Du Karbonfaser auswählen, bekommst Du also auch eine Folie, die sich wirklich nach Karbonfaser anfühlt.

Folie ist zudem eine recht abwertende Beschreibung für das, was dBrand liefert. Unter Folie stellt man sich in der Regel etwas billigeres Vor als was dBrand hier wirklich liefert. 

 

Die Bestellung

dBrand ist ein kanadisches Unternehmen, daher werden alle Produkte aus Kanada versendet.

Grundsätzlich liefert dBrand natürlich auch nach Deutschland. Du legst einfach alle gewünschten Produkte in den Warenkorb und bezahlst via Paypal. 

dBrand berechnet alle Preise in $. Entsprechend kommt der Wechselkurs von Paypal zum Einsatz, welcher Anfang 2023 +- 1 zu 1 ist. 

Auf Seiten des Versands hast Du drei Optionen: 

  1. Standard Versand (kostenfrei ab 30$)
  2. Expedited (9,95$)
  3. Premium (19,95$)

(Stand März 2023)

Der Standardversand ist bei Bestellungen über 30$ kostenfrei, auch nach Deutschland! Dieser dauert aber laut dBrand 10-20 Werktage. 

Alternativ kannst du den Expedited Versand nutzen, welcher nur 5-13 Tage dauert, oder den Premium Versand, welcher gerade mal 3-7 Tage brauchen soll. Letzterer kostet dafür aber 19,95$ Aufpreis. 

 

Versanddauer und Zoll dBrand, Standard Versand

Ich habe schon des öfteren über den kostenfreien Standard Versand bei dBrand bestellt und der Ablauf und Versandzeit war immer +- gleich. Für diesen Artikel habe ich aber noch mal Anfang 2023 eine Bestellung abgesendet.

  • 14.02.2023 – Bestellung aufgegeben und via PayPal bezahlt
  • 17.02.2023 – Bestellung via USPS versendet
  • 27.02.2023 – Bestellung in Deutschland angekommen
  • 08.03.2023 – Bestellung via DHL zugestellt

In diesem Fall benötigte der Standard Versand ca. 3 Wochen. Nach meiner Erfahrung schwankt dieser zwischen 2 und 3 Wochen. 

Allerdings darfst du hier den Zoll bzw. die Einfuhrabgaben nicht vergessen! Diese betragen 19% vom deklarierten Warenwert. Diese werden in der Regel von DHL eingezogen. 

Auf gut deutsch, der Postbote kassiert das Geld beim zustellen. Zusätzlich zu den Zoll bzw. Einfuhrabgaben kommen 6€ DHL Gebühren hinzu! Es könnte passieren, dass Du zum Zoll musst, um dein Paket auszulösen, aber in 99% der Fälle läuft dies einfach via DHL an der Haustür. Gerade da die dBrand Pakete recht unauffällig sind und daher beim Zoll wenig Interesse hervorrufen. 

 

Versanddauer und Zoll dBrand, Premium-Versand

Der Premium Versand kostet bei dBrand 19,95$ Aufpreis! Allerdings musst Du hier keine zusätzlichen Zoll oder Einfuhrgebühren zahlen!

Bei sehr großen Bestellungen kann also der Premiumversand effektiv sogar günstiger sein! Zudem ist der Premiumversand um einiges schneller. Auch hier habe ich eine Testbestellung durchgeführt. 

  • 08.02.2023 – Bestellung aufgegeben und via PayPal bezahlt
  • 09.02.2023 – Bestellung versendet
  • 13.02.2023 – Bestellung erhalten (via Fedex)

Effektiv hat es hier lediglich 5 Tage gedauert bis ich meine Bestellung Zollfrei in meinen Händen halten durfte. 

 

Fazit

Zuerst ja ich kann dBrand Skins nur empfehlen.Die Skins sind wirklich qualitativ 1A. Erwartet keine billige Folie, je nachdem was für eine Textur Ihr auswählt, verändert sich auch das Gefühl des Skins.

Eine Carbonfolie fühlt sich auch so an, ähnliches gilt auch für Beton und Aluminium, welche ebenfalls die für die Materialien typische Textur besitzen. Es ist also nicht einfach nur ein unterschiedlicher Druck auf den Skins.

Auch die Abwicklung ist an sich problemlos. Bestellst du über den Standardversand, zahlst Du in der Regel keine Versandkosten und erhältst deinen Skin in 2-3 Wochen. Allerdings musst Du hier bei Zustellung mit Zoll/zusätzlichen Gebühren rechnen (19% + 6€ im „schlimmsten“ Fall). 

Buchst Du den Premiumversand, kannst Du mit deiner Bestellung in +- 5 Tagen rechnen. Dieser kostet zwar 19,95$ mehr, dafür zahlst Du aber auch keinen Zoll oder sonstige Gebühren! 

Daher kann und wird sich der Premiumversand bei mittelgroßen Bestellungen oftmals sogar rechnen, weshalb ich diesen empfehlen würde! 

Die JBL Reflect Aero TWS im Test, ein ungewöhnlicher Klang für JBL Ohrhörer

Was hilft dir ein toller Klang bei True Wireless Ohrhörern, wenn diese so unbequem sind, dass Du sie nicht tragen möchtest? Genau dies hat Apple bei seinen AirPods sehr gut verstanden. So klingen diese zwar nicht immer am besten, aber haben einen wunderbaren Tragekomfort.

In eine ähnliche Kerbe möchte JBL mit den Reflect Aero TWS schlagen! So sollen die Ohrhörer natürlich einen sehr guten Klang bieten, aber auch einen “ganztägigen Tragekomfort”.

Hinzu kommt natürlich noch ANC, welches mittlerweile bei den meisten Ohrhörern zu finden ist.

Aber wie sieht es in der Praxis aus? Können hier die JBL Reflect Aero TWS überzeugen? Finden wir es im Test heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an JBL für das Zurverfügungstellen der Reflect Aero TWS für diesen Test.

 

Die JBL Reflect Aero TWS im Test

Die JBL Reflect Aero TWS sind recht kompakte Ohrhörer. Dies gilt für die Ohrhörer selbst, wie aber auch für die Ladebox.

So ist letztere mit 70 x 35 x 33 mm angenehm kompakt! Diese sollte problemlos in die meisten Hosentaschen passen. Auch das Gewicht ist mit 58g (46g ohne Ohrhörer) nicht übermäßig hoch.

Dabei bietet JBL die Ohrhörer derzeit in vier Farben an. Ich habe die etwas exotischere “Mint” Farbe.

Rein qualitativ macht die Ladebox einen sehr guten Eindruck. Diese ist zwar aus Kunststoff gefertigt, fühlt sich aber gut und wertig an. Gerade die leicht matte Textur gefällt mir.

Allerdings sehen wir am Scharnier, dass wir hier auch keine absoluten Premium Ohrhörer vor uns haben.

Die Reflect Aero TWS fallen auf den ersten Blick vor allem aufgrund der “Flügel” auf. JBL nennt diese kleinen Silikon Flügel “Powerfins”. Diese sollen den Halt und Sitz der Ohrhörer gerade bei Bewegung deutlich verbessern.

Die Ohrhörer selbst setzen auf eine recht klassische “Ohrstöpsel” Form.

Erfreulicherweise fällt die Akkulaufzeit mit bis zu 8 Stunden recht hoch aus. In der Praxis kommst du aber eher auf 5-6 Stunden, mit ANC. Die Ladebox kann die Ohrhörer 2x laden, ehe auch diese ans Netz muss.

Geladen wird die Ladebox via USB C.

 

Tragekomfort

JBL wirbt bei den Reflect Aero groß mit dem besonders guten Tragekomfort. Die JBL Reflect Aero sind auch durchaus bequemere Ohrhörer!

So ist die Passform gut und auch die “Flügel” sind gut umgesetzt. Diese sitzen nicht ganz so straff wie bei einigen anderen Modellen, was ich angenehmer finde.

Allerdings sind die Ohrhörer weiterhin recht breit. Gerade wenn du sehr schmale Ohren hast ist dies nicht optimal. Dies ist auch so ein wenig mein Kritikpunkt, Passform super, halt sehr gut und die “Flügel” sind gut umgesetzt, aber die Ohrhörer sind recht breit.

Daher würde ich den Tragekomfort mit einer 2 bis 2- bewerten.

 

ANC und Ambient Aware

Die JBL Reflect Aero TWS bringen natürlich ANC mit. Hier war ich klar positiv überrascht! Das ANC der Ohrhörer ist gut bis sehr gut!

Die Stärke des ANC ist für diese Klasse der Ohrhörer überdurchschnittlich gut. Brummen und surren wird praktisch komplett ausgeblendet und selbst komplexere Geräusche werden merklich gedämpft.

Dabei gibt es kein Weißes Rauschen oder ein Druckgefühl, super!

Neben ANC haben wir auch einen Ambient Aware Modus, welcher gezielt Geräusch durchlässt bzw. verstärkt. Dieser Modus ist nicht perfekt, aber ähnlich wie das ANC gut.

 

Wie klingen die JBL Reflect Aero TWS?

Kommen wir zu der wichtigsten Frage, wie klingen die JBL Reflect Aero. Um ehrlich zu sein, klingen die Ohrhörer anders als ich es erwartet hätte!

Normalerweise setzt JBL immer auf eine “Badewannen” Klangsignatur. Eine Badewannen Klangsignatur bedeutet, dass wir viel Bass und viele Höhen haben, aber die Mitten abgesenkt werden. Diese Klangsignatur ist sehr beliebt, da sie recht viel Lebendigkeit und Dynamik ausstrahlt. Allerdings kann diese gerade Stimmen negativ beeinflussen.

Wie du vielleicht schon an dieser Einleitung erkennen kannst, setzen die JBL Reflect Aero TWS nicht auf diese Klangsignatur.

Starten wir aber bei den Höhen. Die Höhen der JBL Reflect Aero sind aus meiner Sicht ziemlich perfekt! Diese sind wunderbar klar und sauber. Dabei haben die Höhen eine gute Brillanz und angenehme Schärfe. Sie wirken aber auch nicht überschärft oder stechend spitz.

Die größte Überraschung waren aber die Mitten. Ich mag die Mitten der Ohrhörer! Diese sind sehr schön, voll und natürlich. Gerade Stimmen wirken wunderbar klar und sauber. Dabei sind die Mitten aber auch nicht zu stark, was in einem blechernen Klang resultieren würde. Gerade wenn du auf eine etwas bessere Darstellung von Stimmen und Gesang wert legst, werden die JBL Reflect Aero dir gefallen!

Sicherlich für viele ist der Bass bei Ohrhörern extrem wichtig. Der Bass der JBL Reflect Aero ist auch nicht schlecht oder schwach. Allerdings würde ich den Bass als recht neutral bezeichnen. Dieser ist kräftig, wirkt aber nicht übermäßig aufgebläht oder übertrieben. Musik klingt wunderbar voll und der Bass wirkt passend.

Suchst du allerdings Bassbomber, musst Du entweder andere Ohrhörer wählen oder via EQ nachhelfen.

Im Allgemeinen haben die JBL Reflect Aero einen recht neutralen und unaufgeregten Klang. Für meinen persönlichen Geschmack würde ich einen Hauch mehr Bass bevorzugen, aber die Höhen und Mitten sind für mich ein absoluter Volltreffer. Gerade die Höhen halten eine sehr gute Balance zwischen Brillanz und Abrundung, damit sie nicht zu scharf oder spitz sind.

Andere JBL Ohrhörer haben teils etwas mehr “Kick”, aber gerade wenn du auf gute Stimmen Wert legst und vielleicht keine Bassbomber suchst, sind dies die besten JBL Ohrhörer, die ich bisher in den Fingern hatte.

Auch die generelle klangliche Auflösung ist tadellos!

 

Fazit

Die Reflect Aero TWS heben sich doch etwas mehr von den anderen JBL Ohrhörern ab als ich es erwartet hatte.

Dies vor allem aufgrund des Klangs. So setzen die Reflect Aero TWS auf einen recht gut ausbalancierten Klang mit einer sehr großen Natürlichkeit und Fokus auf der Stimme/Gesangs Wiedergabe.

Zwar haben die Ohrhörer einen guten Bass, aber dieser ist nicht als “extrem” zu bezeichnen. Der Bass ist vergleichsweise neutral und natürlich. Die Mitten wiederum sind neutral bis minimal angehoben, ähnliches gilt für die Höhen. Dies gibt den Reflect Aero TWS von Haus aus eine sehr spannende Klangsignatur.

JBL Reflect Aero In-Ear Ohrhörer – True Adaptive Noise Cancelling...

  • Guter Klang mit starker Stimmen-/Gesangdarstellung
  • Schickes Design
  • Guter Tragekomfort ….
  • Überdurchschnittlich gutes ANC
  • ….. aber etwas breit

Hinzu kommt ein überdurchschnittlich gutes ANC, ein guter Tragekomfort und ein schickes Design!

Spricht dich also die Klangsignatur der Ohrhörer an, dann schlag zu! Es spricht wenig gegen diese.

Die beste mechanische Tastatur die Du bekommen kannst! Die Monsgeek M1 im Test

Eine eigene mechanische Tastatur bauen ist einerseits ein extrem nerdiges Projekt, aber andererseits auch spannend. Du kannst dir deine eigene individuelle Tastatur bauen.

Solltest du dir eine eigene mechanische Tastatur bauen wollen, dann war der beste Ausgangspunkt sicherlich die GMMK Pro, welche aber auch ein super teurer Spaß ist.

Aber es gibt eine spannende Alternative, die Monsgeek M1. Diese ist zwar auch eine recht teuere Basis, aber erlaubt es dir von Grund auf eine eigene Tastatur zu bauen.

Wollen wir uns doch einmal die Monsgeek M1 ansehen und was du hier machen kannst!

An dieser Stelle vielen Dank Akko für ein Set der Monsgeek M1 für diesen Artikel.

 

Eine eigene mechanische Tastatur bauen?

Beginnen wir mit den Basics. Was brauchst du, um eine “eigene” mechanische Tastatur zu bauen?

  • Die Basis mit PCB und Stabilisatoren
  • Die “Plate” in welcher die Taste gesteckt werden
  • Die Taster
  • Die Tastenkappen

Es gibt natürlich noch viele weitere Möglichkeiten und Dinge, die du machen kannst, wie alternative Stabilisatoren, das Fetten von Stabilisatoren und Tastern usw.

Allerdings hast du die vier Punkte von oben, dann bist du schon einmal gut aufgestellt.

In unserem Fall habe ich folgende Komponenten:

  • Monsgeek M1 Basis mit Akko Stabilisatoren
  • Die beiliegende Kunststoff Plate, alternative Platten aus Aluminium usw. sind verfügbar
  • CS Jelly White Switch
  • SAL White on Black Tastenkappen-Set (ABS, 195 Tasten)

Meine Version setzt hier noch auf das amerikanische Layout, aber eine Version mit ISO Layout wird anscheinend demnächst verfügbar sein.

Taster usw. kannst du natürlich noch nach deinem eigenen Geschmack auswählen.

 

Die Monsgeek M1 Basis

Die Monsgeek M1 ist eine 75% Tastatur-Basis, welche komplett aus einem massiven CNC gefrästen Block Aluminium besteht.

Hierdurch wirkt diese unheimlich massiv und stabil! Alleine die Basis wiegt 1,96 Kg! Optisch scheint sie aber schon etwas von der GMMK Pro inspiriert zu sein.

Neben den von mir sehr geschätzten 75%-Formfaktor ist hier das Drehrad am rechten oberen Rand (oberhalb von Entfernen) und die “Streifen” am linken und rechten Rand die optisch größten Auffälligkeiten.

Links und rechts an der Tastatur finden sich Cutouts in welchen eine “bronzefarbene” Abdeckung steckt. Letztere ist austauschbar, aber ich konnte nicht sehen, dass Akko hier alternative Farben anbietet, was etwas schade ist.

Mit im Lieferumfang der Monsgeek M1 Basis ist natürlich auch das PCB mit den HotSwap Sockeln für die Tastern, einer vollen RGB Beleuchtung und nach unten ausgerichteten LEDs. Zudem liefert AKKO passende Stabilisatoren und eine Kunststoff-Platte für die Halterung der Taster mit.

Alternativ zu der Polycarbonate kannst du aber auch folgende Platten mitbestellen:

Das Material der Basis-Platte, in welcher die Taster fixiert werden, hat einen gewissen Einfluss auf den Klang der Tastatur und auch das Tippgefühl.

Natürlich ist die Monsgeek M1 auch komplett mit Schaumstoff gefüllt, welcher die Akustik verbessern soll.

Unterm Strich wirkt die Monsgeek M1 wie ein sehr stimmiges High End “Set”.

Leider verfügt die Tastatur nicht über ein Bluetooth/Funk Modul, sondern wird klassisch via USB C verbunden.

 

Die Taster

Die Monsgeek M1 Basis akzeptiert sowohl 3-Pin wie auch 5-Pin Taster. Du könntest also auch Taster wie die GLORIOUS PANDA oder Ähnliches nutzen.

Allerdings bietet Akko selbst einige wirklich spannende und gute Taster an.

https://akkogear.de/collections/switches

Ich habe hier CS Jelly White Switch gewählt, recht leichtgängige lineare Taster. Aber es gibt viele wirklich gute Akko Taster. Folgende würde ich spontan empfehlen oder halte ich für besonders interessant:

  • CS Jelly White Switch – Linear, mit 35gf recht leichtgängig (gut fürs Tippen), leider ein Auslaufmodell
  • CS Wine Red Linear Switch – Linear, recht klassischer Linearer Taster mit 44gf, leider ein Auslaufmodell
  • CS Lavender Purple – Tactile, Cherry MX Browns nur in viel besser

Die CS Jelly White Switch sind hervorragende Taster! Diese sind relativ leise und in der geschmierten Version super flüssig und weich.

Ja, die Akko-Taster sind fürs Geld kaum zu schlagen!

 

Tastenkappen

Akko bietet dutzende Tastenkappen Sets an, welche allerdings sich meist an ANSI Layout Nutzer richten, entsprechend ohne üöä usw. Tasten auskommen.

https://akkogear.de/collections/keycap

Allerdings setzen die meisten mechanischen Taster auf das normale Cherry Profil. Du könntest also auch andere Tastenkappen-Sets kaufen.

 

Lautstärke und Tippgefühl

Grundsätzlich ist die Monsgeek M1 die leiseste und am stärksten gedämpfte mechanische Tastatur, die ich besitze! Diese klingt nochmals etwas wertiger und “satter” als meine GMMK Pro.

Lediglich die Leertaste ist noch etwas laut. Allerdings habe ich auch kein “Schmierfett” in den Stabilisatoren genutzt oder andere “Mods” angewendet. Wenn Du die Stabilisatoren noch etwas fettest (z.B. hier mit https://www.caseking.de/Glorious-G-Lube-Schmiermittel-fuer-mechanische-Switches-GAKC-100.html?tplview=desktop) dann wäre diese auch noch etwas leiser.

Dabei habe ich ein etwas festeres Tippgefühl gewählt, was mir sehr gut gefällt! Auch die CS Jelly White Switch sind absolute Weltklasse!

So gibt es die CS Jelly White Switch auch in einer von Haus aus geschmierten Version, welche kaum Aufpreis kostet, viel Arbeit erspart und nochmal deutlich weicher und geschmeidiger läuft.

Hierdurch übertreffen die CS Jelly White beispielsweise die Cherry MX Reds deutlich.

Allerdings sind die CS Jelly White auch sehr leichte Taster, was den Betätigungs-Widerstand angeht. Dies ist geschmackssache, aber Tendenziell mag ich den niedrigeren Widerstand fürs Tippen sehr gerne, fürs Gaming würde ich eher zu normalen Tastern greifen.

Unterm Strich ist dies meine absolute Lieblings-Tastatur! Allerdings ist diese für mich nur mit einer gesonderten Handballenauflage entspannt zu nutzen, da das Gehäuse der Tastatur schon recht hoch ist.

 

Software, Beleuchtung und Drehknopf

Die Monsgeek M1 nutzt die “VIA” Software zur Steuerung.

Diese erlaubt dir eine frei Anpassung und neu Belegung sämtlicher Tasten der Tastatur. So kannst du auch das Drehrad, welche von Haus aus für die Lautstärken Steuerung zuständig ist, frei neu belegen.

Ähnlich freie Möglichkeiten hast du bei der RGB Beleuchtung. Diese sieht auch sehr gut aus! Zwar sind die Tastenkappen leider nicht durchscheinend aber die LEDs selbst sind qualitativ sehr hochwertig.

Allerdings, bei aller Liebe, ist die VIA Software schon etwas “komplexer” als die klassische Tastatur Software der großen Hersteller.

 

Fazit

Du kannst dir auf Basis der Monsgeek M1 eine perfekte mechanische Tastatur bauen! Anders kann ich dies nicht sagen. Die Tastatur-Basis ist extrem gut und vor allem massiv. Was du aber auf dieser sehr guten Basis aufbaust ist etwas dir überlassen.

So verändern die gewählten Taster und Tastenkappen die Charakteristik natürlich extrem. Aber die Monsgeek M1 legt dank der diversen Schaumstoff-Einlagen usw. eine sehr gute und vor allem leise Basis.

Dabei halte ich die Monsgeek M1 auch grundsätzlich für etwas besser als die GMMK Pro. Letztere ist auch super, aber die M1 ist noch etwas massiver und “extremer” gebaut.

Bei meinem Build war zwar die Leertaste etwas lauter geworden, was sich aber mit etwas “Schmiere” und ähnlichen Tricks rund um die Stabilisatoren noch ändern lassen würde. Abseits davon ist die Monsgeek M1 bei mir extrem gut gelungen und klar die leiseste mechanische Tastatur in meinem Besitz.

Kann ich am Ende also die Akko Monsgeek M1 empfehlen? Absolut, aber erst uneingeschränkt wenn die ISO Version verfügbar ist. Das ANSI Layout ist weniger problematisch als du vielleicht denkst, aber natürlich auch nicht optimal für uns deutsche Nutzer.

Der Lenco SPR-100 im Test, ein günstiger Party Lautsprecher!

Ein großer Bluetooth Lautsprecher kann schnell ins Geld gehen, gerade wenn dieser etwas in Richtung Party-Lautsprecher Boombox usw. geht.

Hier ist der Lenco SPR-100 eine spannende Ausnahme! Du kannst den Lenco SPR-100 für rund 70€ bekommen. Dieser ist dabei allerdings ein großer Lautsprecher “Boombox”, welcher nicht nur Bluetooth beherrscht, sondern auf ein FM Radio. microSD Karten Slot, Mikrofon Eingang usw. mitbringt.

Für das Gebotene ist das ein Wahnsinns Preis! Allerdings nur dann, wenn auch der Klang stimmt.

Versuchen wir, genau dies im Test herauszufinden!

An dieser Stelle vielen Dank an Lenco für das Zurverfügungstellen des SPR-100 für diesen Test.

 

Der Lenco SPR-100 im Test

Der Lenco SPR-100 setzt auf ein recht klassisches “Boombox” Design. Dieses geht fast schon etwas in die Retro-Richtung.

So haben wir eine Röhren-Form mit kleinem Display und Steuereinheit auf der Front. Ebenfalls auf der Front finden wir zwei Lautsprecher Treiber. Am Ende der Röhre sind ebenfalls Lautsprecher-Treiber angebracht.

Auf den ersten Blick wirkt der Lenco SPR-100 recht robust und massiv gebaut. Dies bestätigt sich auch auf dem zweiten Blick. Der Lautsprecher ist schön stabil gebaut und mit 2,65 Kg “wertig schwer”.

Die Anschlüsse des Lautsprechers sind unter einer Gummi-Klappe auf der Front. Hier finden wir:

  • 1x microUSB ladeport
  • 1x 3,5mm AUX Eingang
  • 1x Mikrofon Eingang
  • 1x USB A
  • 1x microSD Karten Slot

Dies ist eine fantastische Ausstattung für einen “Bluetooth Lautsprecher”. Beim Lenco SPR-100 kommt sogar noch ein FM Radio hinzu.

An dieser Stelle muss ich natürlich einmal über den MicroUSB Ladeport meckern. Es ist 2023, hier sollte USB C sein. Immerhin ist der Akku mit bis zu 14 Stunden Laufzeit ausreichend groß.

Ein schöner Touch sind die beiden Drehknöpfe, für die Lautstärke und den Bass.

In den vorderen Treibern sind LEDs verbaut, welche diese für die Optik beleuchten können. Dieser Effekt ist nett, aber hier sehr einfach gemacht.

 

Klang

Nach dem Einschalten des Lenco SPR-100 gab es erst einmal eine kleine Überraschung. Die Lautsprecher Treiber auf der Front sind Fake. Diese sind reine Deko, was ich um ehrlich zu sein etwas lächerlich finde. Dann kann man diese auch weglassen, ist meine Meinung.

Die “echten” Lautsprechertreiber des Lenco SPR-100 sitzen in den Seiten. Etwas überraschend, so hat der Lautsprecher zwar einen recht breiten Klang, aber dies macht es den Höhen etwas schwieriger, denn diese sind recht direktional.

Starten wir damit auch bei der Klangbeschreibung. Generell darfst du beim Lenco SPR-100 keine Wunder erwarten. Der Lautsprecher wird mit 60-70€ gehandelt und hierzu passt auch der Klang. Dies ist kein Lautsprecher, egal wie er aussieht, mit welchem du ein großes Wohnzimmer zum Beben bekommst.

Starten wir aber mit den Höhen. Diese sind okay. An sich wären die Höhen auch gut, allerdings schadet dem Lautsprecher etwas die Positionierung der Treiber, an den Seiten. Höhen sind sehr direktional und wenn der Lautsprecher von dir weg zeigt, kostet dies doch etwas Klarheit. Sitzt du neben dem Lenco SPR-100 dann sind die Höhen deutlich sauberer und besser als wenn du vor ihm sitzt. Dennoch kann und will ich die Höhen nicht als schlecht bezeichnen, diese sind okay, aber auch nicht mehr, zumindest wenn du vor dem Lautsprecher sitzt.

Bei den Mitten bin ich etwas kritischer. Diese sind akzeptabel, aber der Lenco SPR-100 neigt zu einem leicht blechernen Unterton, wie dieser oft bei “Kunststoff” Lautsprechern auftritt.

Wie stehts um den Bass? Der Bass lässt sich über einen Regler auf der Front steuern. Der Lenco SPR-100 ist kein Bass-Monster, aber der Bass geht in Ordnung. Dieser ist ausreichend satt und in guter Masse vorhanden.

Unterm Strich darfst du vom Klang keine Wunder erwarten. Der Lenco SPR-100 spielt hier +- auf dem Level eines normalen 50-60€ Lautsprechers.

 

Fazit

Der Lenco SPR-100 ist ein wahres Ausstattungswunder! Bluetooth, FM Radio, Mikrofon Eingang, microSD Karte usw. ist einfach Top für einen Bluetooth Lautsprecher.

Dabei wirkt dieser auch sehr gut und wertig gebaut. Erstaunlich bei einem Preis von 60-70€.

Klanglich müssen wir allerdings unsere Erwartungen etwas herunterschrauben. Blöd gesagt der Lenco SPR-100 sieht “krasser aus” als er klingt. Der Lautsprecher klingt nicht schlecht, ist aber nicht vergleichbar mit einem richtigen Party Lautsprecher. So sind die beiden Treiber auf der Front überraschenderweise nur für die Optik, die echten Treiber sitzen in der Seite.

Dennoch aufgrund des Preises ist der Lenco SPR-100 kein schlechtes Produkt! Gerade wenn du die etwas größere Ausstattung suchst, ist dieser eine gute Wahl.

Das TAIFU USB C 100W KFZ Ladegerät im Test, ein besonderes KFZ Ladegerät!

USB C KFZ Ladegeräte mit hoher Leistung sind recht selten. Dies hat auch einen einfachen Grund: Temperatur.

Ein 100W USB C KFZ Ladegerät muss satte 8,x A verarbeiten und dies in der Regel auf einem sehr kleinen Raum. Das TAIFU USB C 100W Ladegerät geht hier einen etwas anderen Weg. So setzt dieses auf ein “Notebook-Ladegeräte” Design.

Das Ladegerät wird entsprechend über ein Kabel in den Zigarettenanzünder gesteckt und das eigentliche Ladegerät ist “extern”.

Dies sollte die hohe Leistung mit weniger Temperatur-Problemen erlauben. Aber wie sieht es in der Praxis aus? Kann hier das TAIFU USB C 100W Ladegerät überzeugen?

Finden wir es im Test heraus!

 

Das TAIFU USB C 100W KFZ Ladegerät im Test

Das TAIFU USB C 100W KFZ Ladegerät setzt für ein Auto-Ladegerät auf ein sehr ungewöhnliches Design.

So hast du hier den üblichen KFZ Zigarettenanzünder Stecker an einem ca. 65 cm langen Kabel. Dieses ist mit einer kleinen schwarzen Box verbunden, welche das eigentliche Ladegerät darstellt.

An dem Ladegerät ist ein USB C Kabel angeschlossen (fest verbunden), mit einer Länge von ca. 165 cm.

Das Ladegerät selbst misst 38 x 28 x 91 mm und erinnert mich vom Design etwas an das KFD 100W USB C Netzteil. Grundsätzlich macht das Ladegerät und auch das Kabel einen ordentlichen Eindruck.

 

12V und 24V

Viele KFZ Ladegeräte mit hoher Leistung tricksen etwas. Diese können die hohe Leistung mit der sie werben nur in Fahrzeugen mit einer Bordspannung von 24V abrufen.

Zum Thema 12V und 24V bei KFZ Ladegeräten habe ich bereits geschrieben.

Ganz blöd gesagt, ein 100W USB C Power Delivery Ladegegerät sollte 5V/9V/12V/15V und 20V beherrschen. Die Bordspannung in einem 12V PKW ist 12-14V. Um daraus nun die anderen Spannungen zu machen sind zwei Module notwendig, eins das die Spannung absenken kann und eins das diese anheben kann.

Letzteres sparen sich viele KFZ Ladegerät, aus Platz und Temperatur-Gründen.

Das TAIFU USB C 100W KFZ Ladegerät kann allerdings seine ganze Leistung bei 12V oder 24V abrufen!

 

Der USB C Port

Das TAIFU USB C 100W KFZ Ladegerät verfügt über genau einen USB-C Stecker. Dieser unterstützt den USB Power Delivery Standard mit bis zu 100W.

USB C Power Delivery 5V/3A, 9V/3A, 12V/3A, 15V/3A, 20V/5A

USB Power Delivery ist dabei der am meisten genutzte Ladestandard, welcher sowohl für Smartphones wie auch für größere Geräte wie Notebooks geeignet ist.

PPS wird im übrigen nicht unterstützt!

 

Funktioniert es in der Praxis?

Kleine Info vorweg, Diagramme in diesem Test gehen nur bis 60W. Da ich für genauere Messwerte das TAIFU USB C 100W KFZ Ladegerät an einem Labor-Netzteil genutzt habe, so das ich Leistungsaufnahme usw. auszeichnen kann. Mein Labornetzteil geht aber nur bis 6A Ausgangsstrom, weshalb ich auf +- 60W limitiert war.

Allerdings habe ich das Ladegerät auch bei voller Leistung direkt in einem Auto und auch an einer Autobatterie getestet.

Hier können wir es kurz machen, es funktioniert wie es soll. In meinem Test verhielt sich das Ladegerät an einem MacBook Pro 13 M1, Dell XPS 13, Pixel 7 Pro und diversen Powerbanks absolut unproblematisch.

Auch die Hitzeentwicklung war überschaubar. Klar wir haben hier eine DC zu DC Wandlung, welche deutlich effizienter ist.

 

Spannungsstabilität

Schauen wir uns einmal die Spannungsstabilität an.

Die Spannungsstabilität sieht gut aus! Wir haben einen leichten Spannungsabfall unter Last, aber wir müssen bedenken, dass wir hier ein 1,65m Kabel integriert haben. Dieses sorgt für einen gewissen Spannungsabfall. Dafür ist die Spannung sehr schön stabil.

 

Effizienz

Werfen wir zum Abschluss noch einen Blick auf die Effizienz.

Die Effizienz des Ladegerätes ist mit bis zu 94,1% fantastisch! Aber dies ist von einem DC zu DC Ladegerät nicht anders zu erwarten.

 

Fazit

Das TAIFU USB C 100W KFZ Ladegerät macht genau das was es soll. Du kannst ein Gerät mit bis zu 100W über den USB Power Delivery Standard laden und das in deinem Auto.

Dabei funktioniert das TAIFU Ladegerät mit der vollen Leistung in 12V oder 24V Bordnetzen.

Aufgrund des “externen” Designs ist hier auch die Hitzeentwicklung kein großes Problem. Zudem ist die Effizienz des Ladegerätes mit bis zu 94,1% stark.

Kurzum, ja das TAIFU USB C 100W KFZ Ladegerät taugt! Etwas schade ist lediglich das PPS fehlt.

TAIFU Dell Inspiron 17 16 15 14 USB C 100W KFZ Netzteil Ladekabel für...

  • Unproblematische Hitzeentwicklung
  • 100W USB C Power Delivery
  • Ausreichend langes Kabel
  • Ordentliche Spannungsstabilität
  • Gute Effizienz
  • Kein PPS
  • Recht Platzintensiv, verglichen mit herkömmlichen KFZ Ladegeräten

Test: Tuxedo InfinityBook Pro 16 – Gen7, das Traum-Linux Notebook!

Der Linux Notebook Profi Tuxedo hat mit dem InfinityBook Pro 16 – Gen7 eine neue Version seines kompakten aber Leistungsstarken 16 Zöller auf den Markt gebracht.

Dieses setzt auf die großen Intel 12. Gen CPUs und optional eine Nvidia RTX 3070. Alles in einem 17 mm dünnen und 1,5 kg leichten Magnesiumgehäuse.

Wir haben hier also potenziell ein super portables aber Leistungsstarkes Notebook vor uns. Wollen wir uns dies doch einmal im Test ansehen.

Kann das Tuxedo InfinityBook Pro 16 – Gen7 überzeugen?

An dieser Stelle vielen Dank an Tuxedo für das Ausleihen dieses Notebooks für den Test.

 

Test: Tuxedo InfinityBook Pro 16 – Gen7

Sicherlich das größte Highlight am InfinityBook Pro 16 – Gen7 ist das Gehäuse. Dieses besteht aus Magnesium und ist mit 1,5 Kg für ein 16 Zoll Notebook mit dieser Hardware sehr leicht.

Zum Vergleich, ein Dell XPS 15 9520 mit vergleichbarer Hardware kommt auf 2,1 Kg.

Auch ist das InfinityBook Pro 16 mit 17 mm sehr dünn! Dünner als das Dell XPS 15. Dabei setzt aber Tuxedo auf eine volle Anschluss-Ausstattung. Folgende Ports finden sich am Notebook:

  • 1x USB C 3.2 Gen 2 (10Gbit)
  • 1x USB C Thunderbolt 4 (40Gbit)
  • 2x USB A 3.1 Gen 1 (5Gbit)
  • 1x HDMI 2.1
  • 1x SD Kartenleser
  • 1x 3,5mm Kopfhöreranschluss

Perfekt! Anders kann ich diese Auswahl an Anschlüssen nicht bezeichnen. 2x USB C, davon einmal Thunderbolt 4 (welches mit USB 4 kompatibel ist), 2x USB A und noch HDMI, SD Kartenleser und der Kopfhöreranschluss. Hier ist alles da was wir uns wünschen können.

Aufgrund der Magnesiumlegierung wirkt das Notebook allerdings etwas “weicher” als beispielsweise das Dell XPS oder auch die Apple MacBooks. Allerdings ist dies deutlich verwindungssteifer als beispielsweise die LG Gram Modelle. So wirkt das Notebook durchaus stabil und massiv. Massiver als die meisten Kunststoff Notebooks, aber nicht ganz so massiv wie ein MacBook.

Das Design wiederum würde ich als schlicht bezeichnen. Das Notebook wirkt sehr klassisch. Wir haben zwar dünne Displayrahmen und aufgrund der niedrigen Dicke wirkt es nicht altmodisch, aber ansonsten gibt es wenig “Besonderes”. Das Notebook wirkt einfach schlicht und clean.

 

Workstation vs. Max Performance

Es gibt das InfinityBook Pro 16 – Gen7 in zwei Versionen, Workstation und Max Performance.

Workstation Max Performance
Display 2K 90 Hz 2K 240Hz
CPU i7-12700H i7-12700H
RAM DDR4 DDR5
GPU bis zu RTX 3050Ti bis zu 3070 Ti

 

Gehäuse und CPU beider Notebooks ist soweit identisch. Die Max Performance Version setzt nur auf ein 2K 240 Hz Display und kann bis zu einer RTX 3070 Ti bieten.

Damit die Max Performance Version ein halbes Gaming Notebook. Allerdings auch die Ausstattung der Workstation Version ist sehr ordentlich.

 

Mit Linux

TUXEDO ist ein “Linux Notebook Hersteller”. Du kannst zwar alle TUXEDO Notebooks auch mit Windows bestellen, diese setzen allerdings von Haus aus auf TUXEDO OS 22.04 LTS (oder eine andere Linux Distro).

TUXEDO OS 22.04 LTS ist eine auf Ubuntu basierende Distribution mit KDE Desktop Oberfläche, diversen Optimierungen, vorinstallierten Treibern und vorinstallierter Steuerungs-Software.

Nach meiner Erfahrung läuft TUXEDO OS tadellos! Ich bin hier bisher noch nicht auf Probleme gestoßen oder habe von Problemen gehört. Allerdings ist TUXEDO OS im Kern eine recht typische Ubuntu-basierte Distribution.

Entsprechend ist diese so einfach zu nutzen wie Ubuntu bzw. eher wie Kubuntu aufgrund der KDE Benutzeroberfläche.

Ist Linux etwas für jedermann? Ich denke weiterhin nein! Linux kann seine Tücken haben und gerade wenn du nicht bereit bist mit dem Terminal zu arbeiten und nach eventuellen Fehlermeldungen zu googeln, kann es hier viele Stolpersteine geben.

Allerdings, wenn du nicht eine gewisse Linux-Affinität hättest, wärst du vermutlich nicht hier.

Das Spannende an TUXEDO ist hier generell die “garantierte” Kompatibilität zu Linux, zumindest von Debian basierten Systemen. Zwar sind die meisten Notebooks zu Linux kompatibel, es kann aber auch mal zu Problemen kommen, wie z.B. nicht funktionierende WLAN Karten, Probleme mit dem Standby Modus, einer fehlenden Helligkeitssteuerung usw. Hier spreche ich durchaus auch aus Erfahrung.

Solche Probleme wirst du mit dem TUXEDO InfinityBook Pro 16 – Gen7 nicht haben! Hier funktioniert alles “out of the box”, auch wenn ich natürlich nicht für alle exotischen Linux Distributionen meine Hand ins Feuer legen kann.

 

Display

Im InfinityBook Pro 16 – Gen7 in der Max Performance Version steckt folgendes Display:

  • 16 Zoll
  • 240Hz
  • 2560 x 1600 (16:10)
  • LTPS
  • 100% sRGB, 75% AdobeRGB, 80% DCI-P3
  • 400 cd/m² maximale Helligkeit

2K Auflösung auf 16 Zoll ist aus meiner Sicht aktuell das Optimum. 4K wäre natürlich noch etwas schärfer, aber der Unterschied zwischen 2K und 4K ist bei der Größe sehr gering und 2K benötigt deutlich weniger Leistung und Strom.

Generell macht das Display einen sehr guten Eindruck! Es ist scharf, hell und die Farben wirken gut und kräftig.

Lediglich die Ausleuchtung ist nicht ganz perfekt. So hat mein InfinityBook Pro 16 – Gen7 sichtbare “helle” Stellen am unteren linken Rand. Diese sind aber nur bei komplett schwarzem Bildschirm, wie beim Booten, sichtbar.

Die Messwerte sehen gut aus!

So erreichte das InfinityBook Pro 16 – Gen7 98% sRGB, 76% AdobeRGB und 76% DCI-P3.

Die maximale Helligkeit liegt zwar mit 346 cd/m² etwas unter der Herstellerangabe, ist aber dennoch ordentlich.

Kurzum das Display des InfinityBook Pro 16 – Gen7 ist gut! Gut genug für Foto/Video-Bearbeitung, aber es ist auch kein absolutes High End Display. Displays in beispielsweise Dell XPS oder MacBooks sind schon noch einen Hauch besser.

 

Tastatur und Trackpad

Das InfinityBook Pro 16 – Gen7 verfügt über eine Tastatur mit dem klassischen deutschen Layout inklusive Nummern-Pad.

Das Layout gefällt mir gut, die Beschriftung passt und auch das Druckgefühl ist ordentlich. Letzteres liegt auch an dem recht stabilen Tastatur-Deck, welches sich kaum bis gar nicht eindrücken lässt.

Die Taster der Tastatur sind “A-” bis “B+” in der Qualität. So ist der Anschlag zwar an sich fest, könnte aber etwas satter sein. Der Anschlag wirkt etwas gedämpft.

Dennoch ist dies eine gute, wenn nicht sogar sehr gute Tastatur, auch für Vieltipper.

Das Trackpad ist erfreulich groß und gut! Selbst Gesten werden sauber erkannt und allgemein ist das Tracking sehr gut!

An den Eingabegeräten gibt es nichts zu bemängeln.

 

Lautsprecher

Kommen wir zu einem etwas kritischen Punkt, den Lautsprechern. Diese sind auch beim InfinityBook Pro 16 – Gen7 wirklich nichts Besonderes!

Allerdings, im Gegensatz zu anderen Tuxedo Notebooks sind diese hier halbwegs brauchbar. Diese können mit Mittelklasse Smartphones mithalten. Ein Dell XPS 15 oder MacBook Pro 13 spielen in einer völlig anderen Klasse.

Allerdings für Youtube, Webkonferenzen sind die Lautsprecher okay.

 

Performance

Folgende Technische Daten besitzt das Tuxedo InfinityBook Pro 16 – Gen7 im Test:

  • Tuxedo InfinityBook Pro 16 – Gen7
  • Intel i7-12700H 6 + 8 Kerne 20 Threads
  • 32GB DDR5 RAM
  • 1TB Samsung 980 Pro
  • Nvidia RTX 3060

Gerade für Media-Bearbeitung ist das Tuxedo InfinityBook Pro 16 – Gen7 ein super spannendes Notebook!

So verfügt der Intel Core i7-12700H über satte 14 Kerne! Davon sind 6 Performance-Kerne und 8 Effizienz-Kerne. Zudem haben wir die RTX 3060, welche durchaus etwas Gaming-Performance mitbringt, aber auch Media-Anwendungen (Foto und Video-Bearbeitung) beschleunigt.

RAM und SSD kannst du bei Tuxedo recht flexibel wählen. 32GB DDR5 RAM sind schon sehr ordentlich.

Schauen wir uns ein paar Benchmarks an:

Das InfinityBook Pro 16 – Gen7 ist ein “Ultra-Book” welches sehr viel Hardware in sehr engen Raum quetscht. Entsprechend sehen wir ein paar Limitierungen.

So ist beispielsweise die CPU Leistung sehr gut, aber etwas niedriger als beim SCHENKER VISION 16 (L22). Dieses verzichtet auf die GPU, was vermutlich der CPU etwas mehr “Raum” gibt.

Allerdings gehört die CPU Leistung dennoch zu dem Besten was ich bisher gesehen habe!

Zwar ist das InfinityBook Pro 16 – Gen7 nicht zwingend ein Gaming Notebook, aber ich habe dieses dennoch mal in ein paar Spiele geschickt (unter Windows).

Full HD AVG Min
Assassins Creed Odyssey (sehr Hoch) 84 12
Far Cry New Dawn (Ultra) 94 46
HITMAN 3 (Ultra) 92
Shadow of the Tomb Raider (Hoch) 112 91
Tiny Tina’s Wonderlands (Ultra) 71
Total War Warhammer 3 (Ultra) 61 44

 

2K AVG Min
Assassins Creed Odyssey (sehr Hoch) 69 5
Far Cry New Dawn (Ultra) 75 61
HITMAN 3 (Ultra) 67
Shadow of the Tomb Raider (Hoch) 75 61
Tiny Tina’s Wonderlands (Ultra) 51
Total War Warhammer 3 (Ultra) 40 29

 

Die RTX 3060 schlägt sich hier gut, selbst bei 2K Auflösung! Tiny Tina’s Wonderlands bei Ultra Qualität und 2K Auflösung 51 FPS ist nicht schlecht! Ganz im Gegenteil.

Selbst Total War Warhammer 3 bleibt bei Ultra Qualität und 2K Auflösung deutlich über 30 FPS.

 

SSD

Du kannst im Tuxedo InfinityBook Pro 16 – Gen7 zwei m.2 SSDs verbauen. Tuxedo bietet von Haus aus seine Notebooks mit Samsung SSDs an. In meinem InfinityBook Pro 16 – Gen7 steckt die Samsung 980 Pro, welche schon eine “High End” Wahl ist.

 

Akku

Mit 80Wh besitzt das InfinityBook Pro 16 – Gen7 einen recht großen Akku. Allerdings haben wir auch ein großes Display und leistungsfähige Hardware.

Tuxedo wirbt mit bis zu 12 Stunden Akkulaufzeit.

Dies kann ich in der Praxis mit WLAN und einer mittleren Display Helligkeit nicht ganz bestätigen. Unter Windows konnte ich eine Laufzeit von +- 6-7 Stunden bei einer leichten Nutzung(Office/Video) erreichen.

Unter Linux konnte ich tendenziell etwas mehr Laufzeit erreichen, aber auch hier war ich im Bereich 7+ Stunden.

 

Fazit

Ich finde das Tuxedo InfinityBook Pro 16 – Gen7 klasse! Gerade wenn du eine möglichst gute Mischung aus Portabilität und Leistung, auch auf Seiten der GPU suchst, ist dies ein herausragendes Notebook.

  • 17 mm Dick
  • 1,5 Kg
  • Bis zu RTX 3070 Ti
  • Intel 12 Gen CPUs
  • 7+ Stunden Akkulaufzeit

Es gibt nur ganz wenige Notebooks, welche ebenfalls so dünn und leicht sind und eine fähige Grafikkarte mitbringen. Dabei ist die Akkulaufzeit zwar nicht gigantisch, aber 7+ Stunden sind völlig brauchbar.

Die “bis zu RTX 3070” und die Intel 12 Gen CPU sorgen dabei für eine hohe Leistung. Theoretisch auch im Gaming, aber ich denke das InfinityBook Pro 16 – Gen7 eignet sich vor allem für Anwendungen welche GPU Beschleunigung nutzen.

Foto/Video-Bearbeitung, eventuell KI Modelle usw. solche Dinge liegen der Hardware des InfinityBook Pro 16 – Gen7.

So ist auch das Display des Notebooks mehr als ordentlich. Es ist nicht absolute Weltklasse, aber für Foto und Videobearbeitung mehr als ausreichend.

Allerdings ist natürlich auch nicht alles perfekt. Aufgrund der geringen Abmessungen holt das Notebook nicht alles aus der vorhandenen heraus. So wären die Powerlimits und entsprechend die Leistung in einem Arm dicken Gaming Notebook natürlich etwas höher.

Das Tuxedo InfinityBook Pro 16 – Gen7 ähnelt hier etwas der Dell XPS Serie, wo auch gerade auf Seiten der GPU etwas Leistung zugunsten des Gewichts und der Dicke liegen gelassen wird. Dies sind hier aber nur wenige %.

Suchst du also ein kompaktes und leichtes Notebook mit ordentlich Leistung ist das InfinityBook Pro 16 – Gen7 eine spitzen Wahl!

Tuxedo InfinityBook Pro 16 - Gen7
POSITIV
Sehr gute CPU Leistung
Gute GPU Leistung “bis zu RTX3070”
Gutes Display
7+ Stunden Akkulaufzeit
Hervorragende IO
Gute Tastatur und Trackpad
Sehr schön kompakt und leicht
NEGATIV
Webcam durchschnittlich
Mäßige Lautsprecher
91