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(Wieder verfügbar) Test: Amazon Basics – Powerbank mit 26800mAh und 45W Power Delivery

Amazon bietet mit seinen “AmazonBasics” in vielen Bereichen eigene Produkte an, die auf eine besonders gute Preis/Leistung optimiert sind. Hierzu zählen auch Powerbank.

Die aktuelle “Flaggschiff” Powerbank von AmazonBasics bietet eine satte Kapazität von 26800mAh und besitzt einen 45W USB C Ausgang. Dies für rund 50€ zum Zeitpunkt des Tests klingt doch nach einem sehr fairen Deal.

amazon basics powerbank mit 26800mah test 6

Aber wie sieht es in der Praxis aus? Kann hier die Amazon Basics Powerbank mit 26800mAh überzeugen? Finden wir es heraus!

 

Die Amazon Basics Powerbank mit 26800mAh und 45W Power Delivery im Test

Der Name Amazon “Basics” ist bei dieser Powerbank zumindest optisch auch wirklich Programm.

amazon basics powerbank mit 26800mah test 1

Was das Gehäuse angeht ist die Powerbank wirklich, vorsichtig ausgedrückt, sehr einfach. Amazon arbeitet zwar mit unterschiedlichen Textierungen, welche die Powerbank etwas interessanter gestallten sollen, aber es ist klar zu merken, dass diese auf Preis/Leistung optimiert ist.

Der verwendete Kunststoff wirkt einfach “billig” und das Gehäuse lässt sich auf der Oberseite etwas eindrücken.

amazon basics powerbank mit 26800mah test 2

Die Abmessungen passen wiederum für eine Powerbank der 26800mAh Klasse. Ähnliches gilt auch fürs Gewicht von 493 g.

Interessant ist aber vor allem die Ausstattung. So besitzt die Powerbank zwei USB A Ports und einen USB C Port.

amazon basics powerbank mit 26800mah test 5

Die beiden USB A Ports besitzen ganz klassisch 5V/2,4A, also 12W.

Der USB C Port hingegen unterstützt den Power Delivery Standard mit bis zu 45W! Hierdurch kann die Powerbank nicht nur Smartphones flott laden, sondern eignet sich auch durchaus für Notebooks.

Ebenfalls lässt sich die Powerbank mit bis zu 45W an einem geeigneten Ladegerät sehr flott wieder laden, dazu später, aber mehr.

 

Die Kapazität

Amazon gibt die Kapazität seiner Powerbank mit 26800mAh an. In der Praxis konnte ich folgendes messen:

Wh mAh @3,7V % der HA
5V/1A 87,989 23781 89%
9V/1A 81,635 22064 82%
20V/1A 81,918 22140 83%

Ich konnte eine Kapazität zwischen 22064 mAh und 23781 mAh messen. Dies ist ein gutes Ergebnis!

Die Kapazitätsangabe bei Powerbanks bezieht sich immer auf die Kapazität der Akku-Zellen im inneren. Allerdings ist das Entladen dieser nicht zu 100% effizient. So gibt es immer einen gewissen Verlust in Form von Wärme, aufgrund interner Prozesse, Spannungswandlungen usw.  Dies gilt gerade bei der Nutzung von Quick Charge, USB PD oder anderen Schnellladestandards. 80-90% ist der gängige „gute“ Werte für die Nutzbare Kapazität. Über 90% sind sehr selten und unter 80% ungewöhnlich. Bedenkt auch, dass Euer Smartphone nicht zu 100% effizient lädt! Hat dieses einen 2000mAh Akku werden ca. 2600mAh für eine 100% Ladung benötigt. Dies hängt aber etwas vom Model und der Art des Ladens ab.

 

PPS

Etwas überrascht musste ich feststellen, dass die Amazon Basics Powerbank den PPS Standard unterstützt!

PPS steht für Programmable Power Supply. Das normale USB Power Delivery bietet deinem Smartphone mehrere Spannungsstufen an, meist 5V, 9V, 15V und 20V. Hier kann sich dieses eine Stufe aussuchen und damit laden. PPS erlaubt es nun deinem Smartphone innerhalb eines gewissen Bereichs, beispielsweise 3,3-16V, frei eine Spannung zu wählen. Denkt dein Smartphone es wäre gerade ideal mit 6,5V zu laden, dann kann ein PPS Ladegerät diesem 6,5V liefern.

Einige Smartphones wie die Modelle der Samsung S20/S21 Serie benötigen PPS um das volle Ladetempo zu erreichen. Ein S21 Ultra kann an einem normalen USB PD Ladegerät mit maximal 14W laden, an einem PPS Ladegerät mit 25W. Unterstützt dein Smartphone kein PPS, dann ignoriert es einfach diese Funktion und behandelt das Ladegerät wie ein normales USB PD Ladegerät.

Die Amazon Basics – Powerbank mit 26800mAh besitzt eine PPS Range von 3,3-20V bei maximal 2,2A. Damit ist die Range zwar recht groß, aber die Leistung mit maximal 2,2A ist eher klein und kann das Ladetempo in der Praxis etwas limitieren. Dennoch das überhaupt PPS vorhanden ist, ist klasse!

 

Das Ladetempo

Folgende Geräte habe ich an der Amazon Basics Powerbank mit 26800mAH ausprobiert:

  USB C USB A
Apple iPad Pro 11 26,94 4,7
Apple iPhone 12 Pro 17,8 8,2
Samsung Galaxy S21 Ultra 24,4 7,3
Nintendo Switch 16,39 7,3
Dell XPS 13 9380 43,2

Hier gibt es keine großen Überraschungen, denn alle angeschlossenen Geräte wurden sauber und mit einem guten Tempo geladen.

Dank der Unterstützung des Power Delivery und PPS Standards ist die Powerbank auch für die Samsung Smartphones der S20 und S21 optimal geeignet.

amazon basics powerbank mit 26800mah test 9

Der USB C Port besitzt zudem mit 45W genug Leistung auch das ein oder andere Notebook mit einem ordentlichen Tempo zu laden

 

Wiederaufladetempo

Die Powerbank lässt sich mit bis zu 45W an einem Power Delivery Ladegerät aufladen. Dies ist aber nur die halbe Wahrheit.

wiederaufladetempo über zeit

So dauert ein vollständiges Laden der Powerbank im Optimalfall rund 4 Stunden. Von diesen 4 Stunden lädt die Powerbank aber nur 1 Stunde mit 45W. Der größte Teil des Ladevorgangs ging mit knapp über 30W.

Dennoch sind 4 Stunden Ladezeit an einem geeigneten 45W USB PD Ladegerät so weit okay.

 

Fazit

Zwar finde ich das Design und auch die Haptik der Powerbank eher mäßig gut, aber dennoch kann ich eine Empfehlung aussprechen!

Dies liegt vor allem an der Technik der Amazon Basics Powerbank mit 26800mAh. Der 45W USB C Port liefert das was er verspricht und sogar mehr, dank der Unterstützung des PPS Standards.

Hierdurch kann die Powerbank deutlich mehr Smartphones mit dem vollen Tempo laden, wie die Modelle der S20 und S21 Serie von Samsung.

amazon basics powerbank mit 26800mah test 8

Hinzu kommt eine ordentliche echte Kapazität mit 22xxx – 23xxx mAh und ein flottes Wiederaufladetempo. In rund 4 Stunden ist die Powerbank von 0% auf 100% gebracht, sofern du ein USB PD Ladegerät mit 45W nutzt.

Letztendlich hängt es auch etwas am Preis! Zum Zeitpunkt des Tests ist die Powerbank für unter 50€ zu bekommen (der Preis kann sich mittlerweile geändert haben!). +- 50€ für eine 26800mAh Powerbank mit 45W USB PD Ausgang ist absolut in Ordnung!

Klar ist Euer Budget “unbegrenzt” würde ich eher zu einem Anker PowerCore III Elite greifen, aber was die Preis/Leistung angeht ist die Amazon Basics Powerbank mit 26800mAh Klasse!

Update: Die Powerbank ist mittlerweile wieder verfügbar! 

Amazon Basics – Powerbank, USB-C-Stromversorgung mit 45 W für...

  • 45W USB C Ausgang
  • PPS Unterstützung (wichtig für das S21)
  • 23781 mAh bzw. 87,989 Wh echte Kapazität
  • Von 0% auf 100% in 4h geladen
  • USB A Ports nur 5V 2,4A
  • Haptik und Verarbeitung mäßig

Welcher ist der beste Party Lautsprecher? Soundcore Motion Boom Plus gegen Tribit StormBox Blast

So langsam kommt die Sonne wieder zum Vorschein und die Zeit der Garten Partys und Grillfeste beginnt.

Was gehört neben Essen und Trinken zu jeder guten Gartenparty? Richtig Musik! Hier gibt es einige Party Bluetooth Lautsprecher, welche um deine Gunst werben.

Zwei größere Kaliber schicke ich in diesem Artikel in den Vergleich, den Anker Soundcore Motion Boom Plus und die Tribit StormBox Blast.

Beide Modelle kosten knapp unter 200€ und sind ausgewachsene Bluetooth Lautsprecher, welche auf den ersten Blick keine großen Kompromisse aufgrund der Bauform eingehen sollten.

Aber welcher Lautsprecher ist besser? Die StormBox Blast? Oder doch der bekannte Soundcore Motion Boom Plus? Finden wir es im Test heraus!

An dieser Stelle sowohl Dank an Anker wie auch an Tribit, welche mir jeweils den Lautsprecher für einen Test zur Verfügung gestellt haben.

 

Ähnliche Bauform, unterschiedliches Gewicht

Auf den ersten Blick ist die Bauform des Soundcore Motion Boom Plus und der StormBox Blast recht ähnlich.

Tribit StormBox Blast
Tribit StormBox Blast
Anker Soundcore Motion Boom Plus
Anker Soundcore Motion Boom Plus

Beide setzten auf eine Art Röhren-Form mit einem großen Tragegriff auf der Oberseite. Dabei ist der Anker Soundcore Motion Boom Plus ein Stück kleiner als die Tribit StormBox Blast.

  • Anker 38,9 x 19,5 x 14,1 cm
  • Tribit 40,6 x 23 x 16,4 cm

Allerdings ist der Größenunterschied auch nicht gewaltig. Beide haben erst einmal eine ähnliche Portabilität. Allerdings das Gewicht überrascht doch etwas.

  • Anker 2,28 Kg
  • Tribit 5,45 Kg

Mit 5,45 Kg ist die Tribit StormBox Blast mehr als doppelt so schwer! Hier bin ich mir nicht sicher, ob dies gut oder schlecht ist. Normalerweise sind schwere Lautsprecher klanglich oft im Vorteil, aber Anker hat was die Portabilität betrifft die Nase vorne.

Tribit StormBox Blast
Tribit StormBox Blast
Anker Soundcore Motion Boom Plus
Anker Soundcore Motion Boom Plus

Allerdings wirkt der Soundcore Motion Boom Plus im direkten Vergleich fast schon “leer”. Erneut können wir darüber streiten ob dies Vor- oder Nachteil ist.

Rein was die Verarbeitung betrifft, sind beide Lautsprecher +- gleich auf.

 

Anschlüsse und Akku

Beim Laden der Lautsprecher gibt es einen dicken Unterschied. Der Soundcore Motion Boom Plus nutzt einen USB C Port zum Laden und soll bis zu 20 Stunden durchhalten.

Die Tribit StormBox Blast hingegen hat ein integriertes Netzteil. Diese wird direkt über ein C8 Kabel mit dem Strom verbunden.

Tribit StormBox Blast
Tribit StormBox Blast

Erneut können wir darüber streiten, was hier komfortabler ist. Das Laden an einem USB-C Netzteil oder ein integriertes Netzteil.

Neben dem Ladeport besitzen beide Lautsprecher einen AUX Eingang (3,5mm) und einen USB Ausgang um im Notfall dein Smartphone zu laden.

Anker Soundcore Motion Boom Plus
Anker Soundcore Motion Boom Plus

Beim Tribit haben wir hier aber einen USB C Port, beim Anker einen USB A Ausgang.

Der Soundcore Motion Boom Plus besitzt 13400 mAh Akkukapazität, der Tribit StormBox Blast 19800 mAh.

 

App gegen Leuchten

Der Anker Soundcore Motion Boom Plus besitzt einen App Support. Die App erlaubt es dir den Klang des Lautsprecher noch ein Stück weit nach deinen Wünschen anzupassen.

Zudem kannst Du den Motion Boom Plus mit anderen Party Cast 2.0 fähigen Modellen von Anker koppeln.

Einen App Support bietet die StormBox Blast nicht. Dafür sind am Lautsprecher diverse LEDs eingelassen, welche in diversen Modi passend zur Musik blinken können. Ein lustiges Gimmick, welches ich aber vermutlich abschalten würde.

 

Wer klingt besser?

Kommen wir zur spannendsten Frage, welcher Lautsprecher klingt besser? Grundsätzlich klingen beide Lautsprecher sehr gut, aber es gibt schon Unterschiede!

Willst Du die Kurzform, die Tribit StormBox Blast klingt besser.

Bass

Beide Lautsprecher liefern einen guten und satten Bass, auch bei höheren Pegeln. Im Detail gibt es aber Unterschiede.

So hat die Tribit StormBox Blast ohne Frage den Bass mit dem besseren Tiefgang. Es ist ganz eindeutig, dass hier mehr “Wucht” hinter jedem Bassschlag steckt. Der Bass klingt hier satter, kräftiger und wertiger.

Der Soundcore Motion Boom Plus hat etwas mehr “Obere Bässe” (Kickbass) und hat generell auch einen guten Bass. Wenn Du nur einzeln den Soundcore Motion Boom Plus hörst, wirst Du hier nichts vermissen.

Aber im direkten Vergleich spielt der Tribt beim Bass schon eine Klasse höher! Dieser hat einfach mehr Masse und Kraft, als würde sich hier direkt das mehr als doppelt so hohe Gewicht im Bass wiederspiegeln.

Info: beim Anker Lautsprecher hatte ich Bass UP aktiv, genau wie beim Tribit XBass.

Höhen und Mitten

Bei den Höhen und Mitten wird es etwas schwerer, denn hier kommt es auch etwas auf deinen Geschmack an!

Schnell zusammengefasst, der Tribit hat die höheren Höhen, der Anker die besseren Mitten.

So hat der Tribit ein Stück mehr Brillanz in den oberen Höhen, klingt aber in den Mitten etwas dünner und distanzierter.

Der Anker spielt hingegen etwas direkter und teils auch vollmundiger, ihm fehlt aber wiederum in den oberen Höhen etwas die Brillanz.

So gefällt mir der Soundcore Motion Boom Plus für Sprache vielleicht etwas besser, aber insgesamt sehe ich die StormBox Blast vorne.

Lautstärke

Ein Party Lautsprecher muss natürlich auch ordentlich laut werden, ich habe die Lautstärke beider Lautsprecher während des Songs The One von Rea Garvey bei einer Distanz von 60 cm gemessen.

Ich gebe hier die durchschnittliche hohe Lautstärke im Refrain an. Genau genommen gebe ich zwei Werte an, 100% Lautstärke und die Lautstärke bis welcher der Klang “gut” bleibt.

Ab ca. 80% der Lautstärke kippt bei beiden Lautsprechern der Klang etwas. Vor allem der Bass wird hier merklich reduziert.

  • Anker – 95 db Max – 91,6 empfohlenes Max
  • Tribit – 94,1 db Max – 90,9 empfohlenes Max

Beide Lautsprecher können richtig laut werden! Aber der Anker kann nochmal einen Hauch lauter werden. Der Unterschied 95 db zu 94,1db ist nicht gigantisch, aber du willst beide Lautsprecher eh nicht bei dieser Lautstärke nutzen.

Gerade der Anker fährt seinen Bass extrem runter bei diesem Pegel. Der Tribit drosselt sich etwas anders. Gefühlt ist hier die Drosselung des Basses etwas “härter”. Beim Anker nimmt der Bass langsam ab ca. 60% Lautstärke mit zunehmender Lautstärke ab. Der Tribit hat bei ca. 80-90% Lautstärke einen etwas härteren Kipppunkt.

Dennoch hat der Soundcore Motion Boom Plus etwas mehr “Peek” Lautstärke, die StormBox Blast hält aber etwas bessere Klangqualität bei hoher Lautstärke.

 

Fazit

Du suchst einen guten Party Bluetooth Lautsprecher? Dann bist Du hier an der richtigen Adresse. Sowohl der Anker Soundcore Motion Boom Plus wie auch die Tribit StormBox Blast sind voll empfehlenswert.

Allerdings welcher ist besser?

Suchst Du einen möglichst leichten und besonders portablen Lautsprecher, dann nimm den Anker Soundcore Motion Boom Plus. Dieser ist etwas kompakter, deutlich leichter und lässt sich “umhängen”.

soundcore Anker Motion Boom Plus IP67 Lautsprecher für Draußen, 80W...

  • Angenehm leicht, 2,28 Kg
  • Sehr portabel
  • Guter Klang
  • Sehr gute Mitten und Klangfülle
  • Mit App Support
  • Sehr hohe maximale Lautstärke
  • Via USB C ladbar

Dabei ist der Soundcore Motion Boom Plus weiterhin klanglich sehr stark.

Allerdings ist für dich das Gewicht zweitrangig, dann nimm den Tribit StormBox Blast. Die StormBox Blast ist einfach klanglich der bessere Lautsprecher. So besitzt die StormBox Blast vor allem einen besseren Bass. Dieser hat mehr Tiefgang und mehr Masse. Aber auch die Höhen sind ein Stück brillanter und klarer als bei Anker.

Tribit StormBox Blast Outdoor Bluetooth Lautsprecher (140W Peak) 90W...

  • Herausragender Bass mit sehr gutem Tiefgang
  • Sehr guter Klang
  • Brilliante Höhen
  • Mit Lichtshow
  • Mit 5,45 Kg etwas schwerer
  • Integriertes AC Netzteil
  • Hohe maximale Lautstärke

Die Unterschiede sind nicht gewaltig! Aber im direkten Vergleich doch gut hörbar.

Ich würde vermutlich die Tribit StormBox Blast aufgrund des wertigeren Klangs kaufen, zumal beide Lautsprecher ungefähr gleich viel kosten.

Der beste Cloud Anbieter? Einmal zahlen für immer nutzen? Erfahrungsbericht pCloud

Um Cloud Speicher kommt man derzeit kaum herum, alleine um Daten einfach von Smartphone auf den PC, Tablet hin und her zu schieben.

In der Regel wirst Du für ein Cloud Abo um die 10€ im Monat zahlen, egal ob nun bei Apple, Google, Dropbox usw. OneDrive ist hier in der Regel die günstigste Option über ein Office 365 Abo, aber OneDrive ist nach meiner Meinung auch der schlechteste der großen Dienste.

Eine günstigere und interessante Alternative ist Hetzner STORAGE SHARE, welches wir uns schon im Test angesehen haben. Allerdings zahlst du auch dort monatlich und dies kann in einer Welt voller Abos nervig sein.

Hier kommt pCloud ins Spiel. pCloud ist ein Cloud Speicher Anbieter, welcher mit Einmalzahlungen wirbt.

Du zahlst hier einmalig Summe X und hast dann einen gewissen Speicher “für immer”. Aber kann das wirklich funktionieren? Wo ist der Pferdefuß oder klapp alles wie beworben?

Ich habe mir pCloud einmal näher angesehen. Schauen wir mal ob dies im Erfahrungsbericht überzeugen kann!

 

Erfahrungsbericht pCloud

pCloud besitzt mehrere Zugriffsmöglichkeiten. Sicherlich die “Klassischste” ist die WebUI.

Diese ist sehr einfach aufgebaut. Unter dem Reiter Dateien findest Du eine Übersicht über alle deine Ordner und Daten. Diese sind mit Icon bzw. bei Bildern einer kleinen Vorschau ausgestattet.

Du kannst die Daten auch nach diversen Kriterien sortieren oder in eine große Kachel Vorschau wechseln. Dabei wirkt die Navigation schön flüssig und durchdacht. Ich würde sagen die WebUI ist gut gemacht!

Auch das Hochladen von Daten oder sogar ganzen Ordnern klappt sehr gut!

Auch die Smartphone App macht einen sehr guten Eindruck! Diese lief bei mir tadellos, wirkt klar und verständlich aufgebaut.

Zudem besitzt diese auch ein Auto-Upload-Feature für Bilder, die Du mit deinem Smartphone gemacht hast.

 

Desktop-App von pCloud

pCloud bietet auch eine Desktop App an. Diese erstellt nach Installation ein zusätzliches Laufwerk auf deinem PC, in welchem sich all deine Daten befinden.

Hierbei handelt es sich aber um “Verlinkungen”. Erst beim Öffnen der Daten werden diese wirklich aus der Cloud geladen. Heißt die Datenrate beim Datenzugriff entspricht deiner Download/Upload Geschwindigkeit.

Du kannst aber auch eine Synchronisation mehrer Ordner einrichten oder deinen ganzen PC in der Cloud sichern.

Im Allgemeinen macht die App einen sehr guten Eindruck, ähnlich wie die Smartphone App oder WebUI.

 

Das Teilen von Daten, ein Highlight!

Fast am meisten überrascht an pCloud hat mich das Teilen von Daten. So stehen dir einige Optionen offen!

Zunächst kannst Du Daten ganz klassisch über einen Link zur Ansicht teilen. Der Link ist immer wie folgt aufgebaut https://e.pcloud.link/publink/show

Du kannst aber auch Nutzern folgendes erlauben oder verweigern:

  • Hochladen von Daten in den Ordner
  • Herunterladen von Daten
  • Passwortschutz
  • Ablaufdatum des Links
  • Die “Teilen” Seite personalisieren

Super spannend für professionelle Nutzer, du kannst die Freigabe Seite personalisieren. Du kannst also ein eigenes Coverbild, Banner, Text usw. hinzufügen.

Ebenso kannst Du Statistiken sehen, wie oft Daten heruntergeladen wurden, wie viel Traffic verursacht wurde usw.

Dies ist ein sehr gutes System zum Teilen von Daten, besser als bei Google Drive usw.

 

Kosten für pCloud?

Prinzipiell hat pCloud zwei “Abo” Systeme. Ein “Lifetime” Abo und ein jährliches Abo. Das jährliche Abo lohnt aus meiner Sicht nicht.

2TB für rund 120€ im Jahr ist nicht außergewöhnlich, spannend sind eher die Lifetime Abos. Hier zahlst Du einmalig Summe X und erhältst “Lebenslang” Speicher X.

500GB kosten einmalig 570€, 2TB 1140€, 10TB 1190€. Das sind sehr stolze Summen! Allerdings hat pCloud praktisch immer eine Aktion laufen.

Zum Zeitpunkt dieses Tests kosten 500GB beispielsweise nur 199€ und 2TB 399€.

Rechnet sich das? Vergleichen wir mal das 2TB Abo mit anderen klassischen Cloud Speicherangeboten.

Normaler Preis 1140€ Angebotspreis 399€
Google Drive (Jährliche Zahlung) 136 Monate / 11,4 Jahre 47 Monate / 3,9 Jahre
Hetzner Storage Share (2x 1TB) 111 Monate / 9,2 Jahre 39 Monate / 3,2 Jahre
Dropbox (Jährliche Zahlung) 114 Monate / 9,5 Jahre 39 Monate / 3,3 Jahre
iCloud 114 Monate / 9,5 Jahre 39 Monate / 3,3 Jahre
Strato HiDrive 75 Monate / 6,3 Jahre 26 Monate / 2,2 Jahre

Der reguläre Preis von 1140€ für 2TB “Lebenslang” rechnet sich aus meiner Sicht nicht! Verglichen mit klassischen Cloud Anbietern müsstest Du pCloud über 9 Jahre Nutzen damit du +- 0 heraus kommst.

Ich will nicht pessimistisch sein, aber wird es pCloud noch in 9-10 Jahren geben? Das weiß niemand und das ist halt schon eine sehr lange Zeit.

Mit dem Angebotspreisen sieht es schon etwas besser aus. Hier dauert es knapp über 3 Jahre bis sich das Angebot rechnet. 3 Jahre sind aber auch nicht wenig.

Ist pCloud damit ein Schnäppchen? Zum Normalpreis nein! Zum Angebotspreis sind diese eher konkurrenzfähig.

 

Fallstricke?

Es gibt andere, teils deutlich günstigere Anbieter welche mit “Lebenslanger Cloud” und Einmalzahlung werben. Viele davon sind aber nicht seriös! Diese haben Tricks in ihren AGBs versteckt, wie das Daten, welche Zeitraum X nicht aufgerufen wurden, gelöscht werden usw.

Solche Späße konnte ich bei pCloud nicht finden! pCloud scheint in diesem Punkt seriös zu sein.

Ich konnte zwar einige Nutzer in diversen Bewertungsportalen finden, welche sich über Kontosperrungen beschwerten und somit den Verlust von Daten und dem Lifetime Status, aber diese Beschwerden waren auch nicht auffällig oft. Der Support scheint hier aber wenig entgegenkommend zu sein und meist nur Floskeln wie “Gegen AGBs” verstoßen vorzuschieben, ohne konkrete Gründe für die Sperrung zu nennen. Aber so etwas kann bei Google, Hetzner und Co auch passieren.

 

Kann so ein Angebot gut gehen? Versteckte Kosten?

Rein wirtschaftlich kann ein Angebot wie pCloud nicht gut gehen! Speicherplatz kostet einmalig Geld + der Betrieb von Festplatten frisst konstant Strom + Festplatten gehen kaputt und letztendlich Traffic kostet Geld.

Wir haben also konstante Kosten, eine einmalige Zahlung kann entsprechend nicht ewig funktionieren.

pCloud muss sich also darauf verlassen, dass konstant Kunden nachkommen und eventuell auch das Kunden den Speicher nicht voll nutzen oder die Nutzung irgendwann stoppen. Dies muss keine unseriöse Kalkulation sein, aber ich kann natürlich nicht in die Bücher schauen um zu wissen in wie weit diese Aufgeht.

Versteckte Kosten gibt es keine, allerdings ist der Traffic zum Teilen von Daten limitiert! Beispielsweise beim 2TB Tarif hast du 2TB Traffic zu dritten!

Heißt, Du lädst Daten hoch und runter, dann wird dies nicht als Traffic verbucht. Teilst Du aber Daten mit 3. und diese laden von deinem Cloud Speicher Daten herunter, dann verbraucht dies Traffic.

Die 2TB sind auch einmalig, willst Du mehr Daten teilen, dann musst Du wieder welchen hinzubuchen. https://www.pcloud.com/de/additional-traffic

Interessante Limitierung, soll aber vermutlich einen zusätzlichen Geldstrom bringen und verhindern, dass pCloud als “Webspeicher” für das übermäßige öffentliche Teilen von Daten genutzt wird.

Zudem kostet dich eine vollständige Verschlüsselung deiner Daten, auf den Servern, 4,99€ im Monat.

 

Geschwindigkeit

Ich habe pCloud nur in der “Kostenfreien” 3GB Version getestet. Zudem habe ich nur eine DSL 100.000 Leitung zur Verfügung.

Daher ist mein Upload auf +- 4 MB/s und mein Download auf +- 10 MB/s limitiert.

Im Upload komme ich auch auf +- 3,8 MB/s, also das volle Tempo. Die Download Geschwindigkeit schwankte allerdings stark zwischen 2MB/s und ca. 5MB/s.

Hier wird also nicht das volle Tempo erreicht.

 

Datenschutz und Verschlüsselung (pCloud Encryption)

Du hast bei pCloud die Wahl ob Du deine Daten in der USA oder Europa speichern willst. Dabei sitzt pCloud in der Schweiz, was aus sicht des Datenschutzes nicht der schlechteste Standort ist.

pCloud legt auch einen großen Wert darauf das sie sich an die DSGVO usw. halten. https://www.pcloud.com/gdpr/

Zunächst gibt es bei pCloud lediglich die typische Upload/Download Verschlüsselung. Allerdings kannst Du bei pCloud auch eine vollständige Verschlüsselung nach dem Zero-Knowledge-Prinzip erhalten.

Hierbei kannst Du einen gesonderten Ordner mit einem gesonderten Passwort versehen. Daten, die Du in diesen Ordner hochlädst, werden beim Hochladen schon mit dem Passwort verschlüsselt und auch verschlüsselt auf dem Server gespeichert.

Laut pCloud wird dieses Passwort nicht gespeichert! Entsprechend können Daten auch von pCloud nicht entschlüsselt werden. Mehr dazu https://www.pcloud.com/de/encrypted-cloud-storage.html

Dies funktioniert auch über die Mobile App usw. Super! Ein sehr schönes Feature. Leider kostet dieses unabhängig von deinem Abo 4,99€ im Monat.

 

Fazit

pCloud ist ein interessantes Angebot, welches aber etwas schwer einzuschätzen ist.

pCloud ist ein Cloud Abo, für welches Du aber nur einmal zahlst und dann für immer nutzen kannst. Keine folgenden monatlichen Abbuchungen oder Ähnliches. Etwas sehr verlockendes, denn sicherlich nicht nur mir, werden diese Abos überall auf die Nerven gehen.

Im Kern funktioniert dies auch ohne Pferdefuß! Du zahlst Summe X und erhältst Speicher X dauerhaft. Dabei machen die WebUI und auch die App einen überdurchschnittlich guten Eindruck.

Upload und Download geschwindigkeiten gingen in meinem Test in Ordnung, auch wenn pCloud meinen Download nicht ganz ausreizen konnte.

Weitere dicke Pluspunkte gibt es für das tolle Menü zum Teilen von Daten. Du kannst geteilte Daten nicht nur mit einem Passwort versehen, sondern auch mit einer von dir individualisierten Startseite, klasse!

Auf Seiten des Datenschutzes haben wir einen Schweizer Anbieter mit Europäischen Rechenzentren. Zudem kannst Du Daten auch nach dem Zero-Knowledge-Prinzip verschlüsseln. Super!

pCloud also voll empfehlenswert? Ganz so einfach ist es nicht, denn das Problem ist wie so oft das liebe Geld. Außerhalb der subjektiv häufig vorhandenen Angebote zahlst Du bei pCloud für 2TB 1140€, was selbst bei dem Versprechen einer Einmalzahlung zu viel ist!

Bei den gängigen Cloud Anbietern kannst Du für das Geld fast 10 Jahre 2TB mieten. Selbst während der Angebote sind 390€ für 2TB auch nicht wenig. Ich denke dies geht eher in Ordnung.

Allerdings gerade wenn du viel das “Teilen” Feature nutzt, welches sehr gut ist, musst Du eventuell Traffic hinzubuchen. Du willst die Verschlüsselung nach Zero-Knowledge-Prinzip? 4,99€ pro Monat oder einmalig 575€ (150€ im Angebot).

Ein Angebot wie pCloud muss sich natürlich finanzieren. Aber dieses kann schnell recht teuer werden. Zudem hast Du nicht die Integration in 3. Anbieter Systeme wie bei Google Drive oder Dropbox.

Unterm Strich gefällt mir pCloud, die App und WebUI wirken gut gemacht und das Konzept ist spannend! Aber Du musst schon sehr genau durchrechnen, ob sich dies auch für dich lohnt oder ob ein System wie STORAGE SHARE von Hezner mit NEXTCLOUD Basis sich nicht vielleicht mehr lohnt oder halt die Klassiker, Google Drive, Dropbox, OneDrive usw.

Review TECKNET TK-PC009, a good 100W charger

A good USB charger can be a blessing in everyday life! What makes a good USB charger? In practice, usually the mixture of high performance and as many ports as possible. If the charger is then qualitatively still decent and does not fly around your ears, this is of course also an advantage.

Exactly such a good USB charger wants to be the TECKNET TK-PC009! This offers 100W power, 3x USB C and 1x USB A.

Actually, a very nice combination of ports! But how does it look in practice? Is the TECKNET TK-PC009 as good as we hope it will be? Let’s find out in the test!

 

The TECKNET TK-PC009 in the test

With 75 x 60 x 29 mm the TECKNET TK-PC009 is pleasantly compact for a USB charger with 100W!

At the same time, it does not look unrealistic, compact or light. This looks pleasantly „dense“ and solid, as befits a good charger. The general workmanship is also pleasingly good! The charger makes a high-quality impression.

It relies on the plug-in power supply form factor, which is ideal for traveling. However, this form factor is not ideal at the desk.

 

Connections of the TECKNET TK-PC009

The TECKNET TK-PC009 has three USB C ports and one USB A port.

USB C 1 / 2 – USB Power Delivery 100W – 5V/3A, 9V/3A, 12V/3A, 15V/3A, 20V/5A
USB C 3 – USB Power Delivery 20W – 5V/3A, 9V/2.22A, 12V/1.5A
USB A – Quick Charge and Super Charge – 4.5V/5A, 5V/4.5A, 9V/2A, 12V/1.5A.

The 1st and 2nd USB C ports of the charger have 100W power according to the power delivery standard, enough to charge even notebooks.

USB C 3 has 20W, which is usually sufficient for smartphones, and the USB A port relies on a mixture of Quick Charge and „Super Charge“ (for Huawei smartphones).

 

Maximum 100W

However, the charger can deliver a maximum of 100W across all ports. Thus, you can load USB C 1 or 2 with 100W, but as soon as an additional port is used, the 100W ports are throttled.

USB C 1 USB C 2 USB C 3 USB A
100W
100W
20W
22,5W
65W 30W
65W 20W
65W 22,5W
45W 30W 20W
65W 20W (geteilt) 20W (geteilt)
45W 30W 20W (geteilt) 20W (geteilt)

This throttling is „static“. It does not matter how much energy a device really needs. As soon as a port is occupied, the „static“ throttling occurs.

 

With PPS

The TECKNET TK-PC009 supports the PPS standard on both primary USB C ports. Interestingly, port 1 and 2 have different PPS levels.

USB C 1 – 3.3-11V at 3A
USB C 2 – 3,3-11V at 5A

Exciting! Thus, the USB C 2 port is noticeably better suited than USB C 1, especially for the Samsung Galaxy S „Ultra“ series.

PPS stands for Programmable Power Supply. The normal USB Power Delivery offers your smartphone several voltage levels, mostly 5V, 9V, 15V and 20V. Here it can choose one level and charge with it. PPS now allows your smartphone to freely choose a voltage within a certain range, for example 3.3-16V. If your smartphone thinks it would be ideal to charge with 6.5V, then a PPS charger can supply it with 6.5V.

Some smartphones like the Samsung S20/S21/S22/S23 series models require PPS to reach full charging speed, see here charging the S23 Ultra. An S23 Ultra can charge at a maximum of 14W on a normal USB PD charger, and 45W on a PPS charger. If your smartphone does not support PPS, it will simply ignore this feature and treat the charger as a normal USB PD charger.

 

Load test

I loaded the charger with 100W for about 6 hours. Fortunately, the charger was able to deliver the 100W consistently over this period.

We did have some noticeable heating, but nothing out of the ordinary.

 

Charging speed

Loading speed to be expected
Apple iPads +++
Apple iPhones +++
Apple MacBooks +++
Google Pixel +++
Huawei Smartphones ++
OnePlus Smartphones +
Realme Smartphones +
Samsung Galaxy Smartphones („S“ Serie) +++
Windows Notebooks (Dell XPS, ASUS usw.) +++

+++ = „perfect“ maximum possible charging speed to be expected
++ = very high charging speed to be expected
+ = expect a fast charging speed
0 = expect „standard“ charging speed
– = slow charging speed to be expected
— = not compatible or only suitable to a very limited extent

The combination of „up to 100W“ in USB Power Delivery standard and PPS makes the TECKNET TK-PC009 ideal for very many devices. So you can charge most MacBooks at full speed (except the models with 140W) on the charger. The same applies to many Windows notebooks.

But you can also charge smartphones on the 100W ports without any problems. Don’t worry, there can be no „overcharging“ or too fast charging here. You can easily charge an iPhone 14 Pro or iPad at the 100W USB C ports at full speed.

Thanks to PPS with an „up to 5A“ range, the TECKNET TK-PC009 is also fully suitable for Samsung S Ultra smartphones.

 

Voltage stability

Actually, voltage stability is less of a problem with modern USB chargers, but let’s take a quick look to make sure that all voltages of the primary USB C port are within the limits.

The voltage stability of the TECKNET TK-PC009 is good so far. Not outstanding, but not bad by any stretch of the imagination!

 

Efficiency under load

Let’s take another look at the efficiency of the TECKNET TK-PC009.

The charger’s efficiency varies between 73.3% and 92.4%. The 73.3% at low load is nothing special. I usually prefer to see values above 80% here, but it is not abnormal for powerful multiport chargers that we see slightly worse values at very low load.

73.3% is still OK here. The 92.4% at full load is even very good!

 

Summary

The TECKNET TK-PC009 is a good USB-C charger, I can not say otherwise! There is nothing against this charger, quite the opposite!

We have 2x 100W USB C ports, but you can only fully use one port at a time, 1x 20W USB C and a handy 22.5W USB A port.

Technically, the charger is impeccable! We have a good to very good efficiency (up to 92.4%) and a decent voltage stability.

Thanks to the mixture of 100W USB C Power Delivery and PPS, the charger is well suited for almost all current devices. You have a MacBook Pro? No problem! You have an iPhone? Perfectly suitable! You have a S23 Ultra? Then the charger is also sufficient for the full charging speed!

In short, you can buy the TECKNET TK-PC009 without hesitation!

TECKNET USB C Ladegerät 100W, 4-Port Netzteil PD Schnellladegerät...
  • 【100W 4-in-1 USB C Ladegerät】 Der USB-C1/C2-Anschluss des...
  • 【Klein aber Leistungsstark】 Das 100W USBC Schnellladegerät...
  • 【Sicherheitsschutz】 Das 100W USB C Stecker verfügt über...
  • 【Breite Kompatibilität】 Das Schnellladegerät usb c...
  • 【2023 GAN-Technologie der neuen Generation】 Das 100 W Power...

Das TECKNET TK-PC009 im Test, ein gutes 100W Ladegerät

Ein gutes USB Ladegerät kann im Alltag ein Segen sein! Was macht ein gutes USB Ladegerät aus? In der Praxis meist die Mischung aus hoher Leistung und möglichst vielen Ports. Wenn das Ladegerät dann qualitativ noch ordentlich ist und dir nicht um die Ohren fliegt, ist dies natürlich auch noch ein Vorteil.

Genau solch ein gutes USB Ladegerät möchte das TECKNET TK-PC009 sein! Dieses bietet 100W Leistung, 3x USB C und 1x USB A.

Eigentlich eine sehr schöne Kombination an Ports! Aber wie sieht es in der Praxis aus? Ist hier das TECKNET TK-PC009 so gut wie wir uns dies erhoffen? Finden wir es im Test heraus!

 

Das TECKNET TK-PC009 im Test

Mit 75 x 60 x 29 mm ist das TECKNET TK-PC009 für ein USB Ladegerät mit 100W angenehm kompakt!

Dabei wirkt es aber auch nicht unrealistisch, kompakt oder leicht. Dieses wirkt angenehm “dicht” und massiv, wie es sich für ein gutes Ladegerät gehört. Auch ist die generelle Verarbeitung ist erfreulich gut! Das Ladegerät macht einen wertigen Eindruck.

Dabei setzt es auf den Steckernetzteil-Formfaktor, welcher gerade für Reisen ideal ist. Am Schreibtisch ist dieser Formfaktor aber nicht optimal.

 

Anschlüsse des TECKNET TK-PC009

Das TECKNET TK-PC009 verfügt über drei USB C Ports und einen USB A Port.

  • USB C 1 / 2 – USB Power Delivery 100W – 5V/3A, 9V/3A, 12V/3A, 15V/3A, 20V/5A
  • USB C 3 – USB Power Delivery 20W – 5V/3A, 9V/2,22A, 12V/1,5A
  • USB A – Quick Charge und Super Charge – 4,5V/5A, 5V/4,5A, 9V/2A, 12V/1,5A

Der 1. und 2. USB C Port des Ladegerätes besitzen 100W Leistung nach dem power Delivery Standard, genug um sogar Notebooks zu laden.

USB C 3 verfügt über 20W, was in der Regel für Smartphones ausreichend ist und der USB A Port setzt auf eine Mischung aus Quick Charge und “Super Charge” (für Huawei Smartphones).

 

Maximal 100W

Allerdings kann das Ladegerät maximal 100W über alle Ports verteilt liefern. So kannst du zwar USB C 1 oder 2 mit 100W belasten, aber sobald ein zusätzlicher Port genutzt wird, werden die 100W Ports gedrosselt.

USB C 1 USB C 2 USB C 3 USB A
100W
100W
20W
22,5W
65W 30W
65W 20W
65W 22,5W
45W 30W 20W
65W 20W (geteilt) 20W (geteilt)
45W 30W 20W (geteilt) 20W (geteilt)

Diese Drosselung ist dabei “statisch”. Es spielt keine Rolle wie viel Energie ein Gerät wirklich genötigt. Sobald ein Port belegt ist kommt es zu der “statischen” Drosselung.

 

Mit PPS

Das TECKNET TK-PC009 unterstützt auf den beiden primären USB C Ports den PPS Standard. Interessanterweise haben Port 1 und 2 dabei unterschiedliche PPS Stufen.

  • USB C 1 – 3,3-11V bei 3A
  • USB C 2 – 3,3-11V bei 5A

Spannend! Damit ist der USB C 2 Port gerade für die Samsung Galaxy S “Ultra” Serie merklich besser geeignet als USB C 1.

PPS steht für Programmable Power Supply. Das normale USB Power Delivery bietet deinem Smartphone mehrere Spannungsstufen an, meist 5V, 9V, 15V und 20V. Hier kann sich dieses eine Stufe aussuchen und damit laden. PPS erlaubt es nun deinem Smartphone innerhalb eines gewissen Bereichs, beispielsweise 3,3-16V, frei eine Spannung zu wählen. Denkt dein Smartphone es wäre gerade ideal mit 6,5V zu laden, dann kann ein PPS Ladegerät diesem 6,5V liefern.

Einige Smartphones wie die Modelle der Samsung S20/S21/S22/S23 Serie benötigen PPS um das volle Ladetempo zu erreichen, siehe hier Laden des S23 Ultra. Ein S23 Ultra kann an einem normalen USB PD Ladegerät mit maximal 14W laden, an einem PPS Ladegerät mit 45W. Unterstützt Dein Smartphone kein PPS, dann ignoriert es einfach diese Funktion und behandelt das Ladegerät wie ein normales USB PD Ladegerät.

 

Belastungstest

Ich habe das Ladegerät ca. 6 Stunden lang mit 100W belastet. Erfreulicherweise konnte das Ladegerät die 100W konstant über diesen Zeitraum liefern.

Wir hatten zwar eine merkliche Erwärmung, aber nichts Außergewöhnliches.

 

Ladetempo

Zu erwartendes Ladetempo
Apple iPads +++
Apple iPhones +++
Apple MacBooks +++
Google Pixel +++
Huawei Smartphones ++
OnePlus Smartphones +
Realme Smartphones +
Samsung Galaxy Smartphones („S“ Serie) +++
Windows Notebooks (Dell XPS, ASUS usw.) +++
  • +++ = „perfekt“ maximal mögliches Ladetempo zu erwarten
  • ++ = sehr hohes Ladetempo zu erwarten
  • + = flottes Ladetempo zu erwarten
  • 0 = „Standard“ Ladetempo zu erwarten
  • – = langsames Ladetempo zu erwarten
  • — = nicht kompatibel oder nur sehr eingeschränkt geeignet

Die Kombination aus “bis zu 100W” im USB Power Delivery Standard und PPS macht das TECKNET TK-PC009 für sehr viele Geräte ideal. So kannst Du die meisten MacBooks mit dem vollen Tempo (außer die Modelle mit 140W) an dem Ladegerät laden. Selbiges gilt für viele Windows Notebooks.

Aber auch Smartphones kannst du problemlos an den 100W Ports laden. Keine Sorge es kann hier kein “Überladen” oder zu schnelles Laden geben. Du kannst problemlos ein iPhone 14 Pro oder iPad an den 100W USB C Ports mit dem vollen Tempo laden.

Dank PPS mit einer “bis zu 5A” Range ist das TECKNET TK-PC009 auch für die Samsung S Ultra Smartphones voll geeignet.

 

Spannungsstabilität

Eigentlich ist die Spannungsstabilität bei modernen USB Ladegeräten weniger ein Problem, schauen wir aber mal kurz zur Sicherheit ob alle Spannungen des primären USB C Ports innerhalb der Grenzwerte sind.

Die Spannungsstabilität des TECKNET TK-PC009 ist soweit gut. Nicht überragend, aber auch beim besten Willen nicht schlecht!

 

Effizienz unter Last

Werfen wir noch einen Blick auf die Effizienz des TECKNET TK-PC009.

Die Effizienz des Ladegerätes schwankt zwischen 73,3% und 92,4%. Die 73,3% bei niedriger Last sind nichts Besonderes. Normalerweise sehe ich hier bevorzugt Werte über 80%, aber bei leistungsstarken Multiport Ladegeräten ist es nicht unnormal, dass wir bei sehr niedriger Last etwas schlechtere Werte sehen.

73,3% sind hier noch OK. Die 92,4% bei Vollast sind sogar sehr gut!

 

Fazit

Das TECKNET TK-PC009 ist ein gutes USB-C Ladegerät, anders kann ich es nicht sagen! Es spricht nichts gegen dieses Ladegerät, ganz im Gegenteil!

Wir haben 2x 100W USB C Ports, wovon Du aber nur einen Port auf einmal voll nutzen kannst, 1x 20W USB C und einen praktischen 22,5W USB A Port.

Technisch ist dabei das Ladegerät tadellos! Wir haben eine gute bis sehr gute Effizienz (bis zu 92,4%) und eine ordentliche Spannungsstabilität.

Dank der Mischung aus 100W USB C Power Delivery und PPS ist dabei das Ladegerät gut für fast alle aktuellen Geräte geeignet. Du hast ein MacBook Pro? Kein Problem! Du hast ein iPhone? Perfekt geeignet! Du hast ein S23 Ultra? Dann ist das Ladegerät ebenso für das volle Ladetempo ausreichend!

Kurzum das TECKNET TK-PC009 kannst du bedenkenlos kaufen!

TECKNET USB C Ladegerät 100W, 4-Port Netzteil PD Schnellladegerät...
  • 【100W 4-in-1 USB C Ladegerät】 Der USB-C1/C2-Anschluss des...
  • 【Klein aber Leistungsstark】 Das 100W USBC Schnellladegerät...
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  • 【Breite Kompatibilität】 Das Schnellladegerät usb c...
  • 【2023 GAN-Technologie der neuen Generation】 Das 100 W Power...

Die EasyLonger EL268PRO im Test, 100W + 268000 mAh

EasyLonger ist noch ein recht kleiner Hersteller von Powerbanks, aber diese haben ein ausgesprochen interessantes Modell im Sortiment. Die EL268PRO ist eine 100W USB C Powerbank mit 26800 mAh Kapazität für rund 100€. Ein sehr spannender Preis, für eine High End Powerbank.

Aber wollen wir uns diese mal näher im Test ansehen, kann sie das Kapazitäts-Versprechen einhalten?

Finden wir es im Test heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an EasyLonger für das Zurverfügungstellen der EL268PRO für diesen Test!

 

Die EasyLonger EL268PRO im Test

Die EasyLonger EL268PRO ist eine recht klassische High End Powerbank. Diese misst 178 x 79,5 x 22 mm und bringt 560g auf die Waage.

560g sind ein passendes Gewicht für eine Powerbank mit 26800 mAh (laut Hersteller).

Ein Teil des Gewichts wird aber sicherlich auch am Gehäuse liegen. Dieses besteht hier aus Metall und wirkt sehr massiv! Allgemein macht die Powerbank einen sehr vernünftigen Eindruck.

Das Design ist aber sehr einfach. Wie haben auf der schwarzen Powerbank lediglich den Hersteller Schriftzug und die Angabe “100W”.

 

Die Anschlüsse

Auf der Front der Powerbank finden wir 2x USB C und 1x USB A.

  • USB C 1 – Power Delivery 100W – 5V/3A, 9V/3A, 12V/3A, 15V/3A, 20V/5A
  • USB C 2 – Power Delivery 27W – 5V/3A, 9V/3A, 12V/2,25A
  • USB A – Quick Charge und Super Charge – 4,5V/5A, 5V/4,5A, 9V/2A, 12V/1,5A

Der USB A Port unterstützt Quick Charge und “Huawei Super Charge 22,5W”, nett! Die beiden USB C Ports hingegen setzen auf USB Power Delivery.

Der primäre Port kann dabei bis zu 100W ausgeben, der sekundäre bis zu 27W.

Wichtig, nutzt du mehrere Ports gleichzeitig, dann drosselt sich die Powerbank auf entsprechend 100W herunter.

Über den primären USB C Port wird die Powerbank auch geladen, mit bis zu 100W.

 

Die Kapazität

Kommen wir zur Kapazität. Diese teste ich mithilfe von USB PD Triggern und elektronischen Lasten, welche mir das Entladen bei gleichbleibenden Strömen erlauben.

Folgendes konnte ich messen:

Wh mAh % der HA
5V/1A 75,353 20366 76%
9V/1A 67,882 18346 68%
9V/3A 77,344 20904 78%
20V/3A 75,384 20374 76%
20V/5A 55,053 14879 56%

Im besten Fall konnte ich eine Kapazität von 20903 mAh bzw. 77,344Wh erreichen. Im schlechtesten Fall waren es nur 55,053Wh bzw. 14879 mAh.

Dies ist, um ehrlich zu sein, schon am unteren Ende von dem, was ich bei einer 26800mAh Powerbank erwarten würde. Viele High End Modelle arbeiten etwas ineffizienter, dies ist nicht ganz unnormal, aber im besten Fall 78% der Herstellerangabe ist etwas niedrig, aber noch ok.

Generell: Die Kapazitätsangabe bei Powerbanks bezieht sich immer auf die Kapazität der Akku-Zellen im Inneren. Allerdings ist ihr Entladen nicht zu 100% effizient. So gibt es immer einen gewissen Verlust in Form von Wärme, aufgrund interner Prozesse, Spannungswandlungen usw. Dies gilt gerade bei der Nutzung von Quick Charge, USB PD oder anderen Schnellladestandards. 80-90% ist der gängige „gute“ Werte für die nutzbare Kapazität. Über 90% sind sehr selten und unter 80% ungewöhnlich. Bedenkt auch, dass Euer Smartphone nicht zu 100% effizient lädt! Hat dieses einen 2000mAh Akku, werden ca. 2600mAh für eine 100% Ladung benötigt. Dies hängt aber vom Modell und der Art des Ladens ab.

 

PPS nur auf Port 2

Erstaunlicherweise bietet die EasyLonger EL268PRO PPS nur auf dem 2. USB C Port mit 30W.

3,3-11V bei bis zu 3A

Dies ist an sich ok, aber bei einer 100W Powerbank würde ich mir eine etwas größere PPS Range wünschen.

PPS steht für Programmable Power Supply. Das normale USB Power Delivery bietet deinem Smartphone mehrere Spannungsstufen an, meist 5V, 9V, 15V und 20V. Hier kann sich dieses eine Stufe aussuchen und damit laden. PPS erlaubt es nun deinem Smartphone innerhalb eines gewissen Bereichs, beispielsweise 3,3-16V, frei eine Spannung zu wählen. Denkt dein Smartphone es wäre gerade ideal mit 6,5V zu laden, dann kann ein PPS Ladegerät diesem 6,5V liefern.

Einige Smartphones wie die Modelle der Samsung S20/S21/S22/S23 Serie benötigen PPS um das volle Ladetempo zu erreichen, siehe hier Laden des S23 Ultra. Ein S23 Ultra kann an einem normalen USB PD Ladegerät mit maximal 14W laden, an einem PPS Ladegerät mit 45W. Unterstützt Dein Smartphone kein PPS, dann ignoriert es einfach diese Funktion und behandelt das Ladegerät wie ein normales USB PD Ladegerät.

 

Ladetempo

Zu erwartendes Ladetempo
Apple iPads +++
Apple iPhones +++
Apple MacBooks +++
Google Pixel +++
Huawei Smartphones +
OnePlus Smartphones +
Realme Smartphones +
Samsung Galaxy Smartphones („S“ Serie) ++
Windows Notebooks (Dell XPS, ASUS usw.) +++
  • +++ = „perfekt“ maximal mögliches Ladetempo zu erwarten
  • ++ = sehr hohes Ladetempo zu erwarten
  • + = flottes Ladetempo zu erwarten
  • 0 = „Standard“ Ladetempo zu erwarten
  • – = langsames Ladetempo zu erwarten
  • — = nicht kompatibel oder nur sehr eingeschränkt geeignet

Mit dem 100W USB C Port ist die EasyLonger EL268PRO natürlich perfekt für größere Geräte wie Notebooks und Tablets gerüstet.

So ist die Powerbank ideal für die meisten Notebooks, die Apple iPads und iPhones.

Auch für 99% aller Smartphones ist die Powerbank super, auch wenn ich diese nicht nur für Smartphones empfehlen würde. Hast Du kein USB C ladbares Notebook, Steam Deck oder Ähnliches, dann macht die EasyLonger EL268PRO vermutlich für dich weniger Sinn.

Ebenso kann die Powerbank Samsung Smartphones “nur” mit bis zu 25W laden.

 

Ladedauer

Die EasyLonger EL268PRO kann mit bis zu 60W Laden, 60W und nicht 100W. Dies ist nicht ungewöhnlich, nicht alle 100W Powerbanks können auch mit 100W geladen werden, denn letzteres ist deutlich stressiger für die Zellen und die Elektronik.

An einem 60W+ USB PD Ladegerät ist die Powerbank in rund 1:39h von 0% auf 100% geladen. Dies ist angenehm flott!

An einem 5V/2,4A Ladegerät dauert das Laden etwas länger. Etwas länger = eine 0% auf 100% Ladung, dauert an solch einem Ladegerät 11:30h.

 

Fazit

Die EasyLonger EL268PRO ist eine gute 100W Powerbank. Gut, aber auch nicht überragend!

Warum? Mit maximal 20903 mAh ist die nutzbare Kapazität der Powerbank nicht überragend, zudem haben wir nur eine etwas kleinere PPS Stufe. Beispielsweise könnten Samsung Smartphones der S Serie nur mit maximal 25W laden.

Im Gegenzug haben wir natürlich den mächtigen 100W USB C Port und ein recht flottes Laden. Die Powerbank kann in rund 1:40h von 0% auf 100% gebracht werden.

Ebenso ist der Preis recht fair. So bekommst Du die EasyLonger EL268PRO zum Zeitpunkt des Tests für deutlich unter 100€.

Dies ist sicherlich nicht die aller beste 100W Powerbank, aber der Preis passt. Für bessere Modelle musst Du in der Regel mindestens 40€+ mehr ausgeben.

Die Streamplify Light 14 im Test, hervorragendes Licht für deine Videos?

Das mit Wichtigste beim Fotografieren und Filmen ist das Licht. Gutes Licht kann einen gewaltigen Unterschied bei der Bildqualität machen.

Hier gibt es diverse Möglichkeiten, angefangen bei normalen Schreibtischlampen bis zu speziellen Videoleuchten.

Ein großer Trend sind aber sogenannte Streamer Lampen, oftmals im Ringlicht Formfaktor. Diese gibt es teils in klein, welche dann einfach nur via USB mit Strom versorgt werden, es gibt diese aber auch in größer.

Genau solch ein Modell in “Größer” ist die Streamplify Light 14. Diese ist eine große “Streamer” Ringleuchte mit 14 Zoll Durchmesser und satten 36 Watt (laut Hersteller).

Damit übertrifft diese die günstigen USB Ringleuchten bei weitem.

Aber wie sieht es in der Praxis aus? Ist hier die Streamplify Light 14 wirklich so gut wie der Hersteller verspricht?

Finden wir es im Test heraus!

 

Die Streamplify Light 14 im Test

Die Streamplify Light 14 besteht aus zwei Komponenten, der eigentlichen Lampe und dem Standfuß.

Die Streamplify Light 14 ist ein Ringlicht mit einem Durchmesser von 14 Zoll bzw. rund 36cm (außen). Damit ist diese durchaus etwas größer.

In der Mitte des Ringlichtes findest du eine klassische “Stativschraube”. Mit im Lieferumfang der Lampe finden sich Adapter, um beispielsweise Smartphones oder Kameras im Ringlicht zu montieren, sehr gut!

Am Ringlicht findet sich ein Ein/Ausschalter, wie auch jeweils zwei Tasten zum Verstellen der Helligkeit und der Lichtfarbe. Der Hersteller legt aber auch eine kleine Fernbedienung mit in den Lieferumfang.

Erfreulicherweise und fast schon etwas überraschend verzichtet Streamplify auf ein externes Netzteil! Die Lampe wird einfach über ein C8 Kabel mit dem Strom verbunden und das beiliegende Kabel ist erfreulich lang!

 

Standfuß etwas wackelig

Um die Streamplify Light 14 zu nutzen, musst Du diese auf dem beiliegenden Stativ montieren. Dieses lässt sich einfach ausklappen und auf bis zu 1,7 Meter ausziehen.

An sich ist das Stativ okay. Es ist kompakt und kann sehr groß ausgezogen werden. Allerdings ist das Stativ recht “wackelig”. Für die Lampe selbst ist dies Okay, willst du aber eine Kamera, wie die Sony ZV-E10 in dem Ringlicht montieren, wird es abenteuerlich.

Allerdings nutzt das Stativ/die Lampe einen 5/8 Zoll Spigot Anschluss und entsprechend kannst du andere, stabiliere, Stative nutzen, falls dir das beiliegende Stativ zu wackelig ist.

 

Das Licht und die Helligkeit

Laut Hersteller soll die Streamplify Light 14 folgende “Leistung” liefern:

  • 36W
  • 2250 Lumen
  • CRI ≧90
  • Farbtemperatur 3000K bis 6000K

36W bei einer LED Lampe ist nicht übel! Ganz im Gegenteil, das Streamplify Light 14 ist sehr hell!

Allerdings kann ich die 36W Leistungsaufnahme nicht ganz bestätigen.

  • Kalt 100% – 33,2 W
  • Warm 100% – 32,7 W
  • Neutral 100%- 32,7 W
  • Neutral 0% – 9,88 W

In meinem Test hatte die Lampe maximal +- 33W. Weiterhin nicht schlecht bei einer LED Lampe.

Wo mich die Streamplify Light 14 etwas enttäuschte, war beim CRI Wert. Der Hersteller verspricht hier einen CRI Wert von 90+, was top wäre!

Messen konnte ich aber je nach Lichtfarben lediglich 80,6 bis 86,1. Tendenziell ist der CRI Wert bei kühleren Lichtfarben hier etwas besser.

80,6 bis 86,1 ist an sich absolut okay, aber für Content Creation, aber 90+ wäre schon auf einem absoluten “Profi” Level.

Bei der Farbtemperatur kann ich Streamplifys Angabe bestätigen bzw. das Ringlicht übertraf die Herstellerangabe noch etwas mit 2969K bis 6521K.

 

Fazit

Die Streamplify Light 14 ist sehr brauchbar! Gerade wenn du Aufnahmen mit einer Webcam oder dem Smartphone in einem sehr dunklen Raum machen möchtest.

Hier kann ein gutes Ringlicht wie das Streamplify Light 14 einen gewaltigen Unterschied machen! Dabei ist das Streamplify Light 14 auch gut umgesetzt. Vor allem ist dieses hell!

Viele “Smartphone Ringlichter” sind einfach Schrott. Diese setzen meist auf eine USB Verbindung und haben entsprechend 5-10 W, was nicht so viel ist wie es vielleicht klingt.

Das Streamplify Light 14 hat mit 33W schon etwas mehr Strahlkraft!

Streamplify Light 14 Ringlicht Mit Stativ 36 cm - Premium LED...

  • Recht hell mit 33W maximaler Leistungsaufnahme
  • Lichtfarbe einstellbar
  • Internes Netzteil und langes Netzkabel
  • Geeignet für Webcams/Smartphones und Kameras
  • Mit Fernbedienung
  • Solide Lichtqualität
  • Standfuß könnte etwas stabiler sein, wenn du diesen voll ausziehst
  • CRI Wert erreicht nicht ganz die Herstellerangabe

Die Lichtqualität ist dabei ordentlich, auch wenn der CRI Wert in meinem Test nicht ganz an die Herstellerangabe von 90+ kommt. 86,1 in der Spitze ist aber auch nicht schlecht.

Der Standfuß ist leider etwas wackelig, gerade wenn du ihn etwas stärker ausziehst und/oder ein größeres Smartphone/Kamera in im Ringlicht installierst. Allerdings haben wir hier einen Standard Standfußanschluss und im Notfall könntest du ihn tauschen.

Bei einem Preis von rund 70€ kann ich hier aber echt nicht meckern! Alleine ein Standfuß in gehobener Qualität würde um die 40€ kosten.

Kurzum, ja ich kann das Streamplify Light 14 empfehlen!

Streamplify Light 14
POSITIV
Recht hell mit 33W maximaler Leistungsaufnahme
Lichtfarbe einstellbar
Internes Netzteil und langes Netzkabel
Geeignet für Webcams/Smartphones und Kameras
Mit Fernbedienung
Solide Lichtqualität
NEGATIV
Standfuß könnte etwas stabiler sein, wenn du diesen voll ausziehst
CRI Wert erreicht nicht ganz die Herstellerangabe
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Samsung S23 Ultra überfordert sein Ladegerät? Das Samsung EP-TA845 kann mehr als Du denkst

Das Samsung S23 Ultra kann mit bis zu 43-44W laden. Hierfür benötigt dies aber ein Ladegerät mit PPS, welches bei +- 9V bis zu 5A liefern kann.

Spannenderweise schließt dies eigentlich das Samsung EP-TA845 aus, welches maximal 4,05A liefern kann. Dies zumindest laut meiner Messgeräte und auch dem Aufdruck.

Hier ist mir aber was in der Praxis aufgefallen. So lädt das S23 Ultra am EP-TA845 schneller als es eigentlich dürfte.

Schauen wir uns dies einmal kurz im Test an!

 

Das Samsung EP-TA845

Das EP-TA845 von Samsung ist ein 45W USB C Ladegerät, welches von mir sehr gerne empfohlen wird. Die große Besonderheit ist der faire Preis und vor allem die große PPS Stufe. Dabei ist das EP-TA845 aber schon ein recht “altes” Ladegerät das gemeinsam mit dem S20 Ultra auf den Markt kam und dort für das 45W Laden verwendet wurde.

Mehr zu PPS findest du “USB Power Delivery Ladegeräte mit PPS, Übersicht und Info

So bietet das Ladegerät laut Aufdruck drei PPS Stufen:

  • 3,3-11V bei 4,05A
  • 3,3-16V bei 2,8A
  • 3,3-21V bei 2,1A

 

Das S23 Ultra lädt schneller als erlaubt?

Um das S23 Ultra mit dem vollen Tempo zu laden, benötigen wir eine PPS Stufe welche ca. 9V und 4,6A liefern kann.

Entsprechend kann das Samsung EP-TA845 das S23 Ultra in der Theorie nicht mit dem vollen Tempo laden.

Aber ich konnte folgendes messen:

Das S23 Ultra lädt in der Spitze mit +- 9V und 4,5xx A. Dies ist mehr, als das Ladegerät eigentlich schaffen sollte.

Aber wie kann das sein?

 

In Wirklichkeit mehr Leistung!

Verbindest Du ein USB PD Netzteil mit deinem Smartphone/Tablet/Notebook handeln diese eine Geschwindigkeit aus.

Dein Ladegerät sagt deinem Endgerät „Hey, ich kann folgende Leistungsstufen liefern 5V/3A, 9V/2A usw.”.  Dein Endgerät wählt dann aus, welche Stufe es gerne hätte und beginnt innerhalb dieser zu laden.

Beim Samsung EP-TA845 passiert nun etwas Spannendes, es gibt sich mit mehr Leistung zu erkennen, als es eigentlich laut Aufdruck sollte! Laut meinem Power Delivery Trigger gibt sich das Ladegerät als:

  • 5V/3A
  • 9V/3A
  • 15V/3A
  • 20V/2,25A
  • PPS 3,3-11V bei 5A
  • PPS 3,3-16V bei 3A
  • PPS 3,3-21V bei 2,2A

Wie wir sehen sind die PPS Stufen sind leistungsstärker als beworben. So kann das EP-TA845 in der Theorie sogar 55W liefern (11V * 5A).

Diese Werte meines Triggers erklären dann aber das Ladeverhalten des S23 Ultra am Ladegerät.

 

Möglicherweise nur meine Revision?

Ich habe mein Samsung EP-TA845 am 11. März 2020 gekauft. Ich kann entsprechend nicht zu 100% ausschließen, dass neuere “Revisionen” des Ladegerätes sich genau an die Angabe auf dem Ladegerät halten und entsprechend langsamer laden.

Mein Ladegerät hat folgende Seriennummer : R37MC6G12M1SE3

 

Fazit

Dieser Artikel sollte einfach ein kleiner Hinweis und Erklärung sein warum ich das Samsung EP-TA845 auch für das S23 Ultra weiterhin voll empfehle, auch wenn dieses in der Theorie etwas weniger Leistung hat als nötig.

Das EA-TA845, das ich habe, bietet einfach mehr Leistung als beworben und kann somit das S23 Ultra mit dem vollen Tempo laden.

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Die LYNXER 22,5W Power Bank 20000mAh im Test

Was muss eine gute Powerbank können? Sie sollte möglichst portabel sein, möglichst viel Kapazität besitzen und im besten Fall dein Smartphone flott laden.

Allerdings sind viele moderne Powerbanks regelrecht überzüchtet! In diesem Test soll es um eine recht klassische Powerbank gehen.

Die LYNXER 22,5W Power Bank bietet mit 20000mAh eine ordentliche Kapazität, hat 4x USB A Ports, USB C und noch einen microUSB und Lightning Eingang.

Damit haben wir hier eine wunderbar flexible Powerbank! Diese ist mit rund 40€ auch preislich recht attraktiv.

Aber wie sieht es in der Praxis aus? Kann hier die Powerbank überzeugen? Finden wir es heraus!

 

Die LYNXER 22,5W Power Bank 20000mAh im Test

Mit 156 x 77 x 21 mm und einem Gewicht von 393g ist die LYNXER 22,5W Power Bank angenehm handlich für ein Modell mit 20000mAh.

Dabei ist Gewicht und Größe aber auch nicht so klein, dass es “verdächtig” wäre. Es gibt leider viele “Fake Powerbanks” und oftmals sind die Abmessungen ein guter Punkt diese zu erkennen.

Bei der LYNXER passt hier aber alles auf den ersten Blick! Allerdings ist diese Powerbank schon auf der kompakten Seite, für ein 20000mAh Modell. Allerdings kannst du auch spüren, dass die Akkuzellen im Inneren recht dicht gepackt sind.

So wirkt die Powerbank massiv! Auch die generelle Haptik und das Gehäuse machen einen guten Eindruck. Allerdings würde ich die LYNXER auch nicht als Premium Powerbank einstufen.

Pluspunkte gibt es für das kleine LC Display, welches dir den aktuellen Ladestand in % anzeigt.

 

Anschlüsse

Sicherlich ein Highlight der LYNXER 22,5W Power Bank sind die Anschlüsse, denn davon haben wir einige! Wir haben 4x USB A, 1x USB C, 1x microUSB und 1x Apple Lightning.

  • 3x USB A 5V/2A
  • 1x USB A – Quick Charge und Super Charge 22,5W – 5V/4,5A, 9V/2A, 12V/1,5A
  • 1x USB C – Power Delivery 18W – 5V/2A, 9V/2A, 12V/1,5A
  • 1x microUSB Eingang – Quick Charge 18W – 5V/2A, 9V/2A, 12V/1,5A
  • 1x Apple Lightning – Quick Charge 18W – 5V/2A, 9V/2A, 12V/1,5A

WOW das ist eine Portausstattung! Allerdings muss ich hier auch etwas auf die Bremse treten. So sind die USB A Ports, bis auch der Quick Charge / Super Charge Port, langsam.

Zudem kannst du nicht alle Ports gleichzeitig nutzen! Bzw. wenn du es versuchst, wird so gedrosselt, dass die maximale Leistung der Powerbank bei 22,5W landet.

Heißt, zwei Geräte Schnellladung ist nicht möglich! Du kannst maximal ein Gerät schnellladen, schließt du ein zweites an, dann wird gedrosselt.

 

Die Kapazität

Kommen wir zu einem spannenden Punkt, der Kapazität. Hat die LYNXER 22,5W Power Bank wirklich 20000mAh?

Wh mAh % der HA
5V/1A 54,611 14760 74%
9V/1A 53,747 14526 73%
9V/2A 49,393 13349 67%

Die Kapazität der LYNXER ist “ok”. Ich konnte hier zwischen 13349 mAh und 14760 mAh messen, was 67% bis 74% der Herstellerangabe entspricht. Dies ist etwas wenig, normal wären 80%+, aber ist noch gerade ok.

Generell: Die Kapazitätsangabe bei Powerbanks bezieht sich immer auf die Kapazität der Akku-Zellen im Inneren. Allerdings ist ihr Entladen nicht zu 100% effizient. So gibt es immer einen gewissen Verlust in Form von Wärme, aufgrund interner Prozesse, Spannungswandlungen usw. Dies gilt gerade bei der Nutzung von Quick Charge, USB PD oder anderen Schnellladestandards. 80-90% ist der gängige „gute“ Werte für die nutzbare Kapazität. Über 90% sind sehr selten und unter 80% ungewöhnlich. Bedenkt auch, dass Euer Smartphone nicht zu 100% effizient lädt! Hat dieses einen 2000mAh Akku, werden ca. 2600mAh für eine 100% Ladung benötigt. Dies hängt aber vom Modell und der Art des Ladens ab.

 

Mit PPS

Erfreulicherweise bietet die LYNXER 22,5W Power Bank eine PPS Stufe!

PPS: 3,3-11V bei 2A

Dies ist keine große PPS Stufe, aber besser als nichts, gerade für die Samsung S Smartphones.

PPS steht für Programmable Power Supply. Das normale USB Power Delivery bietet deinem Smartphone mehrere Spannungsstufen an, meist 5V, 9V, 15V und 20V. Hier kann sich dieses eine Stufe aussuchen und damit laden. PPS erlaubt es nun deinem Smartphone innerhalb eines gewissen Bereichs, beispielsweise 3,3-16V, frei eine Spannung zu wählen. Denkt dein Smartphone es wäre gerade ideal mit 6,5V zu laden, dann kann ein PPS Ladegerät diesem 6,5V liefern.

Einige Smartphones wie die Modelle der Samsung S20/S21/S22/S23 Serie benötigen PPS um das volle Ladetempo zu erreichen, siehe hier Laden des S23 Ultra. Ein S23 Ultra kann an einem normalen USB PD Ladegerät mit maximal 14W laden, an einem PPS Ladegerät mit 45W. Unterstützt Dein Smartphone kein PPS, dann ignoriert es einfach diese Funktion und behandelt das Ladegerät wie ein normales USB PD Ladegerät.

 

Ladedauer

Wie lange dauert das Laden der LYNXER Powerbank?

Erstaunlicherweise lud die Powerbank zwar mit knapp über 18W, aber dies nur recht instabil. Eine 0% auf 100% Ladung dauert so knappe 5 Stunden.

An einem normalen 5V Ladegerät dauert eine Ladung ca. 8:37h. Beides nicht übermäßig flott, aber auch nicht zu langsam.

 

Ladeeffizienz

Werfen wir zum Abschluss noch einen Blick auf die Ladeeffizienz. Hierbei vergleiche ich die Menge an Energie welche die Powerbank zum Laden benötigt, zur Energie die am Ende genutzt werden kann.

Via USB C (18W) benötigte die Powerbank 68,27Wh, via USB A zu C (5V) 64,92Wh.

Im besten Fall Im schlechtesten Fall
USB A 5V/2,4A 84% 76%
USB C  80% 72%

Die Ladeeffizienz schwankt zwischen 84% und 72%. Dies sind überdurchschnittlich gute Werte! Anders kann ich dies nicht sagen.

 

Fazit

An sich ist die LYNXER 22,5W eine brauchbare Powerbank. Wir haben eine gute Portausstattung, fast schon etwas zu viele Ports, die Kapazität ist akzeptabel und auch das Ladetempo ist ok.

Allerdings liegt die Kapazität bei maximal 14760 mAh, was eher am unteren Ende für eine 20000 mAh Powerbank ist. Auch haben wir eine maximale Leistung von 22,5W, über alle Ports hinweg verteilt. Was bringen 4x USB A Ports, wenn diese am Ende so sehr gedrosselt werden das Du sie kaum nutzen kannst.

Wir haben aber einen brauchbaren USB-C Port mit PPS. Zudem ist der Formfaktor der Powerbank soweit gut.

LYNXER Power Bank 22,5W Powerbank 20000mAh klein Aber stark USB C...
  • 🔋 Hohe Kapazität & Schnellladung: Die leistungsstarke...
  • 🔌 Vielseitige Anschlussmöglichkeiten: Mit 7 USB-Anschlüssen...
  • ⚡ Intelligente Ladetechnologie: Die integrierte...
  • 🏃 Kompakt & Tragbar: Das schlanke und leichte Design macht...
  • 🌍 Universelle Kompatibilität: Perfekt für Smartphones...

Von daher will ich nicht von der LYNXER 22,5W Power Bank 20000mAh völlig abraten, es ist eine brauchbare Powerbank, aber sie wäre auch nicht meine erste Wahl. Ich würde die INIU Power Bank 20000mAh vorziehen.

Test: INIU AI-623, gutes Dual-Port USB Ladegerät mit 45W für 25€?

Die Powerbanks von INIU gehören zu meinen absoluten Geheimtipps, gerade wenn es um die Preis/leistung geht.

In diesem Artikel schauen wir uns erstmalig aber ein Ladegerät von INIU an. Das AI-623 ist ein günstiges Dual-Port Ladegerät mit bis zu 45W Leistung.

Dabei liegt der Preis zum Zeitpunkt des Tests bei sehr humanen 25€.

Interessant! Aber wie sieht es in der Praxis aus? Kann hier das INIU AI-623 genauso überzeugen wie die Powerbanks des Herstellers?

 

Das INIU AI-623 im Test

Das INIU AI-623 ist ein recht klassisches USB Ladegerät. Dieses setzt auf einen Steckdosennetzteil-Formfaktor mit zwei USB Ports auf der Front.

Das Ladegerät misst 48 x 46,5 x 30 mm und bringt 92g auf die Waage. Dies ist für ein Ladegerät dieser Klasse soweit ok.

Das Gehäuse ist gut gebaut, aber zugegeben auch nicht außergewöhnlich. Ich würde sagen das AI-623 ordnet sich hier in der guten Mittelklasse ein.

 

Die Anschlüsse

Das INIU AI-623 verfügt über einen USB A und einen USB C Port.

USB C – Power Delivery 45W – 5V/3A, 9V/3A, 12V/3A, 15V/3A, 20V/2,25A

USB A – Quick Charge 18W – 5V/3A, 9V/2A, 12V/1,5A

Der primäre USB C Port des INIU AI-623 ist ein USB Power Delivery Port mit bis zu 45W Leistung. USB Power Delivery ist der gängige Ladestandard, welcher von Apple, Samsung, Google usw. genutzt wird.

45W sind hier auch erst einmal eine satte Leistung, welche nicht nur für Smartphones ausreichend ist, sondern auch für Tablets wie das iPad oder kleinere Notebooks (Dell XPS 13, MacBook Pro 13 usw.).

Hinzu kommt ein USB A Port, welcher sogar bis zu 18W Quick Charge unterstützt.

Nutzt Du allerdings beide Ports gleichzeitig, dann wird der USB C Port auf 30W herunter gedrosselt.

 

Mit PPS

Erfreulicherweise unterstützt das INIU AI-623 den PPS Standard!

3,3-11V bei 4A

Dies erlaubt es beispielsweise, das Samsung S23 Ultra mit bis zu 36W zu laden. Ohne PPS wären nur 14W möglich.

PPS steht für Programmable Power Supply. Das normale USB Power Delivery bietet deinem Smartphone mehrere Spannungsstufen an, meist 5V, 9V, 15V und 20V. Hier kann sich dieses eine Stufe aussuchen und damit laden. PPS erlaubt es nun deinem Smartphone innerhalb eines gewissen Bereichs, beispielsweise 3,3-16V, frei eine Spannung zu wählen. Denkt dein Smartphone es wäre gerade ideal mit 6,5V zu laden, dann kann ein PPS Ladegerät diesem 6,5V liefern.

Einige Smartphones wie die Modelle der Samsung S20/S21/S22/S23 Serie benötigen PPS um das volle Ladetempo zu erreichen, siehe hier Laden des S23 Ultra. Ein S23 Ultra kann an einem normalen USB PD Ladegerät mit maximal 14W laden, an einem PPS Ladegerät mit 45W. Unterstützt Dein Smartphone kein PPS, dann ignoriert es einfach diese Funktion und behandelt das Ladegerät wie ein normales USB PD Ladegerät.

 

Spannungsstabilität

Die Spannungsstabilität ist in der Regel bei USB Ladegeräten unproblematisch. Schauen wir uns diese dennoch einmal an.

Hier war ich extrem positiv überrascht! Die Spannungsstabilität des USB C Ports sieht richtig gut aus. Mehr gibt es hier nicht zu sagen, das bekommen einige Premium Ladegeräte nicht so gut hin.

 

Ladetempo

Zu erwartendes Ladetempo
Apple iPads +++
Apple iPhones +++
Apple MacBooks +
Google Pixel +++
Huawei Smartphones +
OnePlus Smartphones +
Realme Smartphones +
Samsung Galaxy Smartphones („S“ Serie) ++
Windows Notebooks (Dell XPS, ASUS usw.) +
  • +++ = „perfekt“ maximal mögliches Ladetempo zu erwarten
  • ++ = sehr hohes Ladetempo zu erwarten
  • + = flottes Ladetempo zu erwarten
  • 0 = „Standard“ Ladetempo zu erwarten
  • – = langsames Ladetempo zu erwarten
  • — = nicht kompatibel oder nur sehr eingeschränkt geeignet

Dank der Leistung von 45W ist das INIU AI-623 ideal für alle Apple iPhones (ab dem X) wie auch den iPads.

Dieses ist sogar prinzipiell auch für die kleineren MacBooks gut geeignet!

Dank des PPS Supports eignet sich das Ladegerät auch gut für die Samsung S Serie (maximal 36W) wie auch für die Google Pixel Modelle.

 

Effizienz

Kommen wir wie üblich zum Abschluss noch auf die Effizienz des INIU AI-623 zu sprechen.

In meinem Test erreichte das INIU AI-623 eine Effizienz zwischen 85,4% bis 91,8%. Dies sind super Werte! Sowohl die minimale wie auch die maximale Effizienz sind super.

 

Fazit

Wie auch schon die INIU Powerbanks ist das INIU AI-623 ein super Ladegerät, welches mit einer tollen Preis/Leistung punkten kann.

So ist vor allem der USB C Port absolut tadellos! Auch die Unterstützung der PPS Stufe ist erfreulich, welche mit bis zu 4A recht groß ist. So kannst Du aktuelle Samsung Smartphones mit bis zu 36W an dem Ladegerät laden, sofern von diesen unterstützt.

Auch Apple iPhones und iPads kannst Du mit dem vollen Tempo laden, super!

INIU USB C Ladegerät 45W, 2-Port USBC Netzteil Steack Adapter GaN II...

  • USB C Port mit bis zu 45W
  • Mit PPS Support, 3,3-11V bei 4A
  • USB A Port mit Quick Charge
  • Sehr gute Effizienz mit 85,4 bis 91,8%
  • Sehr fairer Preis

Hinzu kommt eine starke Effizienz mit 85,4% bis 91,8% und der nützliche sekundäre USB A Port, welcher dank Quick Charge auch recht flott laden kann.

Für derzeit 25€ ist das INIU AI-623 aus meiner Sicht absolut empfehlenswert.