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Camping Ventilator mit 40.000 mAh, 18W USB C und LED Scheinwerfer?

Ein tragbarer Ventilator mit einem großen 20cm Rotor, LED Scheinwerfer und 40.000mAh integrierter Powerbank?

Das ist doch mal eine super exotische Kombination! Gerade der mit 40.000 mAh angeblich extrem große Akku hat mein interesse geweckt. Zumal dieser via USB Power Delivery (18W) geladen/entladen werden kann.

Damit ist die “Powerbank” Funktion des Ventilators plötzlich kein Gimmick mehr, sondern diese ist wirklich gut nutzbar!

Schauen wir uns dieses durchaus interessante Gerät einmal im Test an.

 

Der KITWLEMEN 40000mAh tragbarer Ventilator im Test

Der KITWLEMEN Ventilator ist schon ein ziemlich großer Brocken. Dieser besteht im Kern aus zwei Teilen. Wir haben zum einen den „Kopf“, in welchem der ca. 20 cm Ventilator steckt, wie auch vier LED Scheinwerfer.

Dieser Kopf ist beweglich auf einer großen Basis angebracht. In der Basis ist der 40.000 mAh Akku untergebracht, wie auch fünf Tasten zur Steuerung und diverse Status LEDs. Im Lieferumfang liegt auch eine Fernbedienung.

Der generelle Qualitätseindruck ist dabei gemixt. Der verwendete Kunststoff wirkt soweit stabil und ausreichend dick. Allerdings gerade bei der Basis nutzt KITWLEMEN eher einen einfacheren Kunststoff.

Für einen leichteren Transport besitzt der Ventilator einen Handgriff auf der Oberseite. Dieser macht auch Sinn, denn so hast du einen Punkt bei welchem du den Ventilator, welcher immerhin 3,18 Kg auf die Waage bringt, gut anpacken kannst.

 

Anschlüsse

Zum Aufladen des Ventilators und für die Powerbank Funktion besitzt dieser einen USB A und einen USB C Port.

  • USB C – Power Delivery 18W – 5V/3A, 9V/2,22A /12V/1,67A
  • USB A – Quick Charge 3.0 – 5V/3A, 9V/2A, 12V/1,5A

Der USB C Port unterstützt den Power Delivery Standard mit bis zu 20W. Dies sollte die Ladezeiten in beide Richtungen etwas reduzieren, denn der USB C Port wird sowohl als Eingang wie auch Ausgang genutzt.

Zusätzlich haben wir einen USB A Port mit Quick Charge. Für ein Gerät bei welchem die Powerbankfunktion eher zweitrangig ist, ist dies soweit brauchbar.

Der USB C Port unterstützt sogar PPS mit 3,3-11V/2A.

 

Oszillierend

Im Fuß des Ventilators ist ein Motor verbaut. Dieser kann den Kopf des Ventilators auf Wunsch 45 oder 90 Grad hin und her schwenken.

Zudem kannst du den Ventilator auch vertikal verstellen, das aber nur manuell.

 

Mit LED Scheinwerfer

Rund um den Rotor sind vier LED Spots im Rahmen eingelassen. Diese haben 5 Modi zwischen welchen du wechseln kannst.

  1. Warmweiße LEDs schwach
  2. Warmweiße LEDs stark
  3. Kaltweiße LEDs schwach
  4. Kaltweiße LEDs stark
  5. Beide Lichtfarben gleichzeitig gemischt

Ich finde es hier interessant, dass wir zwei LED Lichtfarben integriert haben. Die Helligkeit der LEDs ist dabei zwar nicht gigantisch, allerdings hell genug, dass dieses ganze Feature nicht nur ein “Gimmick” ist, sondern beim Camping wirklich nützlich sein kann.

 

Starker Ventilator!

Mit einem Durchmesser von ca. 20 cm ist der KITWLEMEN schon etwas größer! Entsprechend kann dieser auch ordentlich Wind produzieren!

Du kannst die Leistung in vier Stufen steuern. Allerdings bereits auf Stufe 1 produziert dieser eine ordentliche Brise, die für den Schreibtisch mehr als ausreicht.

Auf Stufe 3 oder 4 produziert dieser einen Luftstrom, der auch noch auf einige Meter entfernt spürbar ist.

Die Ventilator Funktion wird also sehr zufriedenstellend erfüllt!

 

Dabei recht leise

Überrascht hat mich dabei auch die Lautstärke. Klar der Ventilator ist nicht lautlos, aber auf den beiden niedrigsten Stufen ist er fast schon als “flüsterleise” zu bezeichnen und selbst auf den höheren Stufen bleibt er sehr erträglich.

Genau genommen ist dieser sogar leiser als viele 08/15 USB Schreibtisch-Ventilatoren.

 

Wirklich 40.000 mAh?

Sicherlich das mit spannendste am KITWLEMEN 40000mAh tragbaren Ventilator ist der Akku. Haben wir wirklich 40000 mAh?

mAh Wh % der HA
5V/2A 35081 129.8 88%
9V/2A 32357 119.72 81%

Ja die Kapazitätsangabe passt! Im besten Fall kam ich auf 35081 mAh, was beeindruckend ist!

 

Ladedauer

An einem entsprechenden Ladegerät (USB PD) kann der Ventilator spannenderweise mit bis zu 22-23W geladen werden.

Hier dauert eine Ladung ca. 8:40h, was in Anbetracht des großen Akkus soweit ok ist.

 

Fazit

Der KITWLEMEN 40000mAh tragbare Ventilator ist aus meiner Sicht super spannend! Die Kombination aus einem großen und starken Ventilator, welcher nicht mal zu laut ist, mit einem LED Scheinwerfer und einer riesigen Powerbank kann gerade beim Camping durchaus Sinn machen.

Gerade die 40000 mAh Kapazität (ca. 35000 mAh in der Praxis) sind absolut beeindruckend! Hierdurch kannst du dein Smartphone an dem Ventilator laden und diesen weiterhin viele Stunden, wenn nicht sogar Tage lang nutzen. Dabei ist sogar das Laden von Smartphones usw. dank des 20W USB C Ports recht flott!

Damit ist der KITWLEMEN super universell! Lediglich der Preis ist mir etwas hoch! Zum Zeitpunkt des Tests möchte der Hersteller über 170€ für den Ventilator haben, was ich für etwas hoch halte.

Ja der KITWLEMEN 40000mAh tragbare Ventilator ist super universell und qualitativ top, bei unter 100€ würde ich diesen auch absolut empfehlen, aber 170€+ ist schon saftig!

KITWLEMEN 40000mAh tragbarer Ventilator, 13 Zoll Wiederaufladbarer...
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Test: ALLPOWERS S2000, große, gute und günstige Powerstation

Die ALLPOWERS S2000 gehört zu den interessantesten Powerstations die ich bisher in den Fingern hatte! Warum?

Wir haben hier eine 1500Wh Powerstation, mit 4x Steckdosen mit bis zu 2000W, 2x 100W USB C Ports, einem leistungsstarken integrierten Netzteil und einem MPPT Solar Ladeeingang, dies für 1200€ bzw. mit den oft verfügbaren Gutscheinen für rund 1000€.

Nicht wenig Geld, ganz im Gegenteil! Aber für diese Leistungsdaten ist der Preis durchaus attraktiv!

Schauen wir uns daher die ALLPOWERS S2000 einmal im Test an. Kann die Powerstation überzeugen?

An dieser Stelle vielen Dank an ALLPOWERS für das Zurverfügungstellen der S2000 für diesen Test!

 

Die ALLPOWERS S2000 im Test

Mit 1500 Wh Kapazität ist die ALLPOWERS S2000 eine durchaus große Powerstation. Dies wirkt sich natürlich auch auf die Abmessungen und das Gewicht aus.

So misst diese 375 x 245 x 250 mm und bringt 14,5 Kg auf die Waage.

Kapazität Wh Gewicht
ALLPOWERS S2000 1500 14,5 Kg
VOLTERO PS24 2200 20,4 Kg
VOLTERO PS18 1488 15 Kg
ECOFLOW Delta 2 1024 12 Kg
Jackery Explorer 2000 Pro 2160 19,5 Kg

 

Damit ist sie aber für die gebotene Leistung “überdurchschnittlich” leicht. Dies liegt sicherlich auch etwas an den verwendeten Lithium Ionen Akkuzellen, welche verglichen mit LiFePO4 etwas leichter sind.

Erfreulicherweise ist dabei aber das Gehäuse der Powerstation recht gut! Dieses wirkt massiv gebaut und ich mag die etwas “blockigere” Form lieber, als die eher rundliche Form von Jackery oder Voltero.

Für einen besseren Transport besitzt die Powerstation zwei stabile Griffe auf der Oberseite.

 

Anschlüsse der S2000

Die Anschlüsse der ALLPOWERS S2000 sind gut gewählt. So besitzt diese:

  • 4x 230V Steckdosen mit bis zu 2000W (4000W Peek)
  • 1x Zigarettenanzünder 13V / 10A
  • 2x USB C 100W
  • 4x USB A 5A / 9V2.5A /1 2V2A (Quick Charge)

Vier Steckdosen, der übliche Zigarettenanzünder Port, 2x USB C mit bis zu 100W und 4x USB A klingt sehr gut! Ich vermisse hier an sich nichts.

Allerdings fehlen verglichen mit vielen anderen Powerstations reguläre 12V DC Ausgänge. Ich denke diese werden eher selten genutzt, weshalb ALLPOWERS auf diese vermutlich verzichtet hat.

  • Rückseite AC Eingang 230V bis zu 400W
  • Front DC Eingang XT60 18-70V bis zu 500W

Die Eingänge sind auf Front und Rückseite verteilt. Auf der Rückseite finden wir den AC Eingang. Also ja bei der ALLPOWERS S2000 ist das Netzteil integriert!

Auf der Front haben wir wiederum einen XT60 Eingang, für beispielsweise ein Solarpanel. Ein passendes Adapterkabel auf die normalen Solar MC4 Stecker befindet sich mit im Lieferumfang.

 

Display

Natürlich besitzt die ALLPOWERS S2000 ein Display, welches dir einige Informationen anzeigt.

ALLPOWERS S2000 Display

  • Akkustand in %
  • Wie lange der Akku noch hält bei der aktuellen Last
  • Welche Anschlüsse aktiv sind
  • Wie viel Leistung geht in die Powerstation in Watt
  • Wie viel Leistung geht aus der Powerstation in Watt
  • Lüfter aktiv ja/nein
  • Fehler Informationen

Das Display ist dabei recht groß und “schön”. Etwas schade finde ich nur das die Leistungswerte beim gleichzeitigen Laden/Entladen nicht beide angezeigt werden. Es wird lediglich die Ausgangsleistung angezeigt, aber nicht wie viel Energie rein kommt.

 

App

Die S2000 besitzt ein integriertes Bluetooth Modul, welches eine App Steuerung erlaubt. Allerdings ist die ALLPOWERS App eher einfach.

Du kannst in dieser den Akkustand, Eingangs- und Ausgangsleistung sehen und die diversen Ports ein-/ausschalten. Das wars! Damit ist die App ein netter Bonus, aber auch kein gigantischer Mehrwert.

 

Die Kapazität der ALLPOWERS S2000

ALLPOWERS wirbt bei der S2000 mit einer Kapazität von 1500Wh. Folgendes konnte ich messen:

Wh % der HA
DC 12V/5A 1395.4 93%
USB C 20V/5A 1345.8 90%
AC 200W 1123 75%
AC 1200W 1133 76%

 

Die DC Ausgänge, also die USB C Ports und die 12V Ausgänge der Powerstation scheinen sehr schön Effizient zu sein, denn wir kommen hier auf 1345 bis 1395 Wh echte nutzbare Kapazität, was sehr guten 90% bis 93% der Herstellerangabe entspricht.

Die Herstellerangabe zur Kapazität bei Powerstations und Powerbanks bezieht sich immer auf die Kapazität der Akkuzellen im Inneren. Hier werden wir 1500 Wh haben.

Allerdings muss die Spannung dieser Akkuzellen gewandelt werden. Teils schwächer, beispielsweise im Falle der DC Ausgänge, teils stärker, im Falle der Steckdosen.

So kommen wir bei den Steckdosen lediglich auf eine nutzbare Kapazität von 1123-1133 Wh, was 75-76% der Herstellerangabe entspricht. Dies ist ein leicht unterdurchschnittlicher Wert, während aber die DC Ausgänge auf ein überdurchschnittliches Ergebnis kommen.

 

USB C Ports, 2x 100W

Die ALLPOWERS S2000 besitzt zwei 100W USB C Ports und wie du bei der Kapazitätsmessung gesehen hast, sind diese sehr effizient.

Hast du also beispielsweise ein Notebook, das via USB-C geladen werden kann, benutzte den USB C Port, dies ist effizienter als wenn du das normale Steckdosen Ladegerät verwendest.

Die beiden USB C Ports können folgende Leistungsstufen nach dem USB Power Delivery Standard liefern.

  • 5V/5A
  • 9V/5A
  • 12V/5A
  • 15V/5A
  • 20V/5A

Spannend! Die USB C Ports können bei allen Spannungsstufen bis zu 5A liefern, was ungewöhnlich ist.

Ebenso bieten die USB C Ports PPS! 5-20V bei 5A, wir haben also die so ziemlich volle PPS Range.

Hierdurch kann die ALLPOWERS S2000 beispielsweise das S23 Ultra mit dem vollen Tempo laden. Im Test funktionierten die USB C Ports absolut tadellos in Kombination mit beispielsweise dem MacBook Pro 13 M1 oder Dell XPS 13.

Beide Ports können 100W übrigens gleichzeitig liefern!

 

Steckdose und gleichzeitiges Laden/Entladen

Die Steckdosen der ALLPOWERS S2000 sind mit einer Leistung von dauerhaft bis zu 2000W recht mächtig. Diese können sogar kurzzeitig bis zu 4000W liefern.

In meinem Test haben die Steckdosen wunderbar funktioniert! Sämtliche Geräte haben ohne Probleme oder “Spulenfiepen” an den Steckdosen funktioniert.

Natürlich kannst du die Powerstation gleichzeitig laden und nutzen! Das Display ist zwar hier nicht ganz so hilfreich, aber prinzipiell kannst du die Powerstation als “Puffer” nutzen.

Dies macht natürlich besonders Sinn, wenn du die Powerstation via Solar lädst. Allerdings kannst du die S2000 prinzipiell auch als USV nutzen. Die Umschaltzeiten scheinen gut zu sein, zumindest keins meiner Geräte zeigte Auffälligkeiten, und auch die Effizienz ist mit 82-88% gut.

Bedenke lediglich, dass wir hier “nur” Lithium Ionen Akkuzellen haben, die weniger gut (haltbar) im Pufferbetrieb sind als Powerstations mit LiFePO4 Akkus.

 

Laden der S2000

Die S2000 besitzt zwei Eingänge. Zunächst haben wir einen AC Eingang. In der Powerstation ist bereits ein Netzteil integriert, du musst diese einfach nur über ein Netzkabel mit der Steckdose verbinden.

Laut Hersteller kann diese hier mit bis zu 400W laden. In meinem Test schwankte die Leistungsaufnahme zwischen 300W und 400W.

Eine 0% auf 100% Ladung an der Steckdose dauert ca. 6 Stunden.

Neben dem AC Eingang besitzt die Powerstation auch einen DC Eingang, in Form einer XT60 Buchse.

XT60 ist ein “Standard” Anschluss. Auf Wunsch kannst du diesen auf sehr viele Dinge adaptieren, wie beispielsweise MC4 Stecker für Solarpanels.

Auch kannst du die Powerstation so beispielsweise an einem KFZ 12V Port laden.

So lädt diese sogar recht flott an einer 12V Quelle. So kann die Powerstation hier über 11A aufnehmen! Eine 0% auf 100% Ladung dauert an einer 12V entsprechend ca. 10 Stunden.

Über diesen Anschluss kannst du auch Solarpanels mit 18-70V und maximal 18A verbinden! Damit ist der DC Eingang ALLPOWERS S2000 extrem mächtig!

Die meisten Power Stations akzeptieren hier maximal 8-10A, 18A ist stark, aber auch sehr gut gerade für das Laden an Solarpanels.

Zusammengefasst:

  • Laden an der Steckdose, 300-400W, Ladedauer ca. 6 Stunden
  • Laden an einem KFZ 12V Port, maximal 140W, Ladedauer ca. 10,5 Stunden
  • Laden an Standard Solarpanels mit 18-70V und maximal 500W

 

Ladeeffizienz

In meinem Test benötigte die Powerstation beim AC Laden ca. 1760 Wh um diese voll zu laden und 1460 Wh beim DC Laden.

Im besten Fall Im schlechtesten Fall
DC 96% 77%
AC 79% 64%

Hieraus ergibt sich eine Ladeeffizienz von unfassbaren 96% in der Spitze beim DC Laden und DC Entladen. Im “Worst” Case kommen wir allerdings nur auf 64%, beim AC Laden und AC Entladen.

96% Ladeeffizienz ist mit Abstand der beste Wert, den ich bisher im Test gesehen habe. 64% hingegen ist leicht unterdurchschnittlich. Die DC Seite der ALLPOWERS S2000 ist also unheimlich effizient.

 

Der Lüfter

In der S2000 steckt auch ein Lüfter. Dieser springt ab ca. 100W Leistung an. Leider ist der Lüfter schon etwas lauter. Dieser ungefähr so laut wie bei den früheren EcoFlow Modellen.

 

Fazit

Spannend! Die ALLPOWERS S2000 ist eine spannende Powerstation, vor allem aufgrund der hohen Kapazität und hohen Eingangs und Ausgangsleistung.

Praktisch kommen wir hier auf rund 1350 Wh Kapazität beim Nutzen der DC Ausgänge und 1133 Wh beim Nutzen der Steckdosen. Damit gehört die S2000 schon zu den mächtigeren Modellen.

Dabei gefällt mir das sehr schön robust gebaute Gehäuse ausgesprochen gut! Die Powerstation wirkt deutlich massiver und wertiger als beispielsweise die Jackery Modelle. Zwar ist die Powerstation mit ihrer hohen Kapazität und dem Gewicht 14,5 Kg nicht als super portabel zu bezeichnen, aber diese lässt sich dank der Handgriffe schon gut von A nach B transportieren.

Auf Seiten der Anschlüsse haben wir neben 4x Steckdosen die bis zu 2000W liefern können wie auch zwei 100W USB C Ports. Alle Anschlüsse der Powerstation haben in meinem Test problemlos funktioniert!

Dicke Pluspunkte bekommt die ALLPOWERS S2000 auch für die Eingänge. So haben wir ein 300-400W Netzteil integriert, welches die Powerstation in ca. 6 Stunden füllen kann.

Fast spannender ist aber der sehr mächtige DC Eingang, gerade in Kombination mit Solarpanels, denn dieser erlaubt bis zu 500W Leistung! (18-70 V/18A).

ALLPOWERS Tragbarer Powerstation 2400W (4000W Surge...

  • Tolle Anschlussauswahl
  • 4x Leistungsfähige Steckdosen
  • 2x 100W USB C Ports mit voller PPS Range
  • Gutes integriertes Netzteil (0% auf 100% in 6h)
  • Sehr leistungsfähiger DC Eingang
  • Sehr massives und stabiles Gehäuse
  • Hohe Kapazität
  • Sehr effizient beim DC Laden
  • Mit App Support…..
  • …. App aber eher ein Gimmick
  • Lüfter kann etwas lauter sein

Was spricht aber gegen die ALLPOWERS S2000? Wenig, der Lüfter ist etwas lauter und wir haben nur normale Lithium-Ionen Akku Zellen.

Ansonsten passt alles bei der Powerstation! Suchst Du also ein Modell der 1KWh+ Klasse mit einer sehr großen Anschlussvielfallt, hoher Leistung und welches gut via Solar zu laden ist, dann könnte die ALLPOWERS S2000 das Richtige für dich sein.

ALLPOWERS S2000
POSITIV
Tolle Anschlussauswahl
4x Leistungsfähige Steckdosen
2x 100W USB C Ports mit voller PPS Range
Gutes integriertes Netzteil (0% auf 100% in 6h)
Sehr leistungsfähiger DC Eingang
Sehr massives und stabiles Gehäuse
Hohe Kapazität
Sehr effizient beim DC Laden
Mit App Support…..
NEGATIV
…. App aber eher ein Gimmick
Lüfter kann etwas lauter sein
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Die VOLTERO PS12 im Test, 3500 Zyklen und 992Wh Kapazität

Mit der PS12 bietet VOLTERO eine spannende Powerstation in der gehobenen Mittelklasse an. So verfügt die PS12 über 992Wh Kapazität und eine maximale Ausgangsleistung von 1200W.

Dabei setzt diese auf einen LiFePo4 Akku, welcher laut Hersteller über 3500 Zyklen aushalten soll. Liest sich doch spannend!

Aber wie sieht es in der Praxis aus? Ist hier PS12 so gut wie es VOLTERO verspricht? Hält die Powerstation ihre Kapazität ein und wie schlägt Sie sich verglichen mit der Konkurenz?

Finden wir es im Test heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an VOLTERO für das Zurverfügungstellen der Powerstation für diesen Test.

 

Die VOLTERO PS12 im Test

Die VOLTERO PS12 setzt im Kern auf das gleiche Design wie ihre Schwestermodelle. Wir haben eine mittel kompakte Powerstation, welche auf ein schwarzes Gehäuse mit blauen Akzenten setzt.

Die Powerstation misst 330 x 220 x 289 mm und bringt ein Gewicht von 11,16Kg auf die Waage. Für einen besseren Transport besitzt die Powerstation einen großen Griff auf der Oberseite.

Rein haptisch und optisch ist diese ordentlich, wenn auch nicht spektakulär.

 

Die Anschlüsse der VOLTERO PS12

Alle Anschlüsse befinden sich bei der Powerstation auf der Front. Hier haben wir Folgendes:

  • 2x 230V Steckdose mit bis zu 1200W (3600W Peek)
  • 1x Zigarettenanzünder 12V/10A
  • 2x DC Ausgänge 12V/10A
  • 1x USB C 60W Power Delivery
  • 1x USB C 18W Power Delivery
  • 2x USB A Quick Charge 18W

Dies ist doch eine mehr als solide Portausstattung! Vielleicht hätte ich mir einen 100W USB C Port gewünscht, aber abseits davon ist alles vorhanden, was ich bei einer Powerstation dieser Klasse erwarte.

Ebenfalls auf der Front ist ein DC Eingang für das Netzteil, KFZ Anschluss und Solarpanels.

 

Mit Display

Die PS12 besitzt ein Display auf der Front, welches dir folgende Informationen zeigt:

  • Ladestand in %
  • Verbleibende Laufzeit/Ladezeit
  • Aktive Anschlüsse
  • Leistung in Watt Eingang
  • Leistung in Watt Ausgang

 

Voltero nutzt LiFePo4 Zellen

Erfreulicherweise nutzt Voltero bei all seinen aktuellen Powerstations die so genannten LiFePo4 Akkuzellen.

LiFePo4 steht für Lithium-Eisenphosphat-Akkumulator, mehr Detail Infos findest du bei Wikipedia.

LiFePo4 ist eine alternative Akkutechnologie zu Lithium Ionen Akkus. LiFePo4 Akkus haben eine niedrigere Energiedicht, sind also bei gleicher Kapazität größer und schwerer.

Hierdurch sind diese aber auch um einiges haltbarer! So halten normale Lithium Ionen Akkus 500-1000 Zyklen, LiFePo4 schaffen 3000+ Zyklen. Voltero wirbt sogar mit 3500+ Zyklen.

Zudem sind LiFePo4 Akkus weniger empfindlicher und können viel schwerer entflammen.

Durch die höhere Sicherheit und Haltbarkeit sehe ich diese sehr gerne in Power Stations, wie der PS12!

 

Wie testet techtest.org Powerstations?

Ich habe mittlerweile für Techtest.org mehr als ein duzend Powerstations getestet. Neben der ersten optischen Betrachtung und Einschätzung nimmt vor allem das Testen der Kapazität viel Zeit ein.

Hierbei lade ich die Powerstation wahlweise über das beiliegende Netzteil oder via KFZ Netzteil zunächst auf. Dies meist an einer kleinen Off-Grid Solaranalge im Techtest-Büro, um ein wenig Energie zu sparen.

Anschließend wird die Powerstation über die diversen Ports und Anschlüsse entladen, wieder geladen usw. Dabei messe ich die Energie (in Wh) welche ich aus der Powerstation entnehmen kann, ehe diese sich abschaltet. Diese Messungen wiederhole ich bei unterschiedlichen Leistungsstufen, an AC und DC Ports usw.

Während des Tests wird so eine Powerstation zwischen 5 und 15 Zyklen machen.

Als Messgerät für die AC Messungen kommt das UNI-T UT230B-EU zum Einsatz, wie auch das ATORCH AC3680W. Für die DC Messungen nutze ich die ATORCH DLB-600W 200V 40A DC Elektronische Last und weitere Messgeräte wie das Power-Z KM003C oder das ATORCH AT24.

Parallel teste ich, ob die verschiedenen Anschlüsse auch ihre Leistungswerte einhalten können. Zudem logge ich Ladezeiten und benötigte Energie für das Laden zwischen den einzelnen Entladevorgängen mit, um später die Ladeeffizienz berechnen zu können.

Anschließend folgt ein Praxistest, wie auch ein Test der “USV” Eigenschaften.

 

Die Kapazität der VOLTERO PS12

VOLTERO bewirbt die PS12 mit einer Kapazität von 992Wh. Die Kapazität schwankt wie in der Praxis üblich stark, je nachdem welchen Port der Powerstation du nutzt.

Wh
USB C 60W 887
DC 12V/5A 740
AC 50W 703
AC 200W 875

Im Test schwankte die Kapazität der Powerstation zwischen 703 Wh und 887 Wh. Dies entspricht 71% bis 89% der Herstellerangabe, was eine recht große Spanne ist. Dies ist aber auch nicht ganz ungewöhnlich, denn Powerstations sind sehr oft bei niedrigen Lasten recht ineffizient.

So erreicht die PS12 den schlechtesten Wert von 703 Wh bei einer Last von 50W über die Steckdosen. Die Steckdosen bei Powerstations sind eh immer etwas ineffizienter. Das liegt an der Wandlung von DC zu AC und dem doch recht starken Anheben der Spannung.

Gerade wenn du dann auch noch langsam über die Steckdosen entlädst, sinkt die Effizienz deutlich. Heben wir die Last auf den Steckdosen an, hier im Test auf 200W, dann sehen wir wie die nutzbare Energie auch deutlich steigt.

 

Nutze wenn möglich USB C

Hast Du ein Notebook, das sich via USB C laden lässt, dann nutze im besten Fall den USB C Port der Powerstation! Dieser ist deutlich effizienter als wenn du das reguläre Notebook-Ladegerät über die Steckdosen nutzen würdest.

Der USB C Port der PS12 besitzt eine Leistung von 60W. Normalerweise würde ich bei einer Powerstation dieser Klasse schon einen 100W Port bevorzugen, aber 60W ist erst einmal ausreichend für 99% aller Notebooks, Smartphones, Spielekonsolen usw.

Dabei kann der Port folgende Leistungen nach dem USB Power Delivery Standard liefern:

  • 5V/3A
  • 9V/3A
  • 12V/3A
  • 15V/3A
  • 20V/3A

Zudem unterstützt der USB C Port PPS!

PPS 5-11V bei bis zu 3A

Erneut keine riesige PPS Range, aber ausreichend beispielsweise Samsung Smartphones, welche auf PPS wert legen, flott zu laden.

In der Praxis war ich mit dem USB C Port der Powerstation sehr zufrieden. Dieser hat bei mir im Zusammenspiel mit dem Dell XPS 13, MacBook Pro 13 und Google Pixel 7 Pro tadellos funktioniert.

 

12V Ports stabilisiert

Die 12V Ausgänge bei der PS12 sind stabilisiert! Das heißt die Spannung schwankt nicht gemeinsam mit der internen Spannung der Akkuzellen, sondern bleibt recht konstant.

Allerdings konnte ich durchaus ein paar Schwankungen beobachten, aber nichts übermäßig Wildes.

 

Nutzung als USV möglich?

Es ist natürlich möglich, die VOLTERO PS12 gleichzeitig zu laden und zu entladen!

Dies ist gerade bei der Nutzung mit Solarpanels sehr wichtig. Hier macht das gleichzeitige Laden und Laden absolut Sinn.

Ist es aber möglich, die PS12 auch als USV zu nutzen? Prinzipiell: Ja. Du kannst das Netzteil angeschlossen lassen und die Ausgänge der Powerstation nutzen. Das Netzteil lädt dann permanent nach.

Allerdings hat das Netzteil maximal ca. 200W. Die USV Funktion ist dabei nicht übermäßig effizient. Hast du eine Last von über ca. 120W, würde sich die Powerstation entladen, trotz angeschlossenem Ladegerät.

Daher ist die VOLTERO PS12 nur sehr bedingt als USV zu empfehlen. Dabei sind aber die Umschaltzeiten beim Abziehen des Netzteils sehr gut. Genau genommen hatte ich mit meinen Geräten (PCs) hier keine Probleme.

 

Laden der VOLTERO PS12

Die VOLTERO PS12 besitzt einen DC Eingang. Der DC Eingang erlaubt einen Spannungsbereich von 12-30V bei maximal 200W. In der Praxis scheinen wir aber ein +- 8A Limit zu haben.

Du hast im Kern drei Optionen die Powerstation zu laden.

  1. Über das beiliegende 200W Netzteil
  2. Über einen Zigarettenanzünder (12V/8A)
  3. Über ein Solarpanel mit Standard MC4 Steckern 12-30V/8A

Ein 200W Netzteil bei einer 992Wh Powerstation geht soweit in Ordnung. Dieses sorgt für ein flottes Laden, ist aber auch nicht rasant, wenn wir dies mit einigen der Power Stations mit integriertem Netzteil vergleichen.

So dauert eine Ladung der Powerstation am Netzteil ca. 6:30h. Nicht extrem langsam, aber auch nicht übermäßig schnell.

An einer 12V Quelle ging das Laden mit maximal +- 100W. So dauert eine Ladung 13:30h, was für das Laden an einer 12V Quelle völlig OK ist.

 

Fazit

Die VOLTERO PS12 ist eine sehr gute “Basic” Powerstation. Diese besitzt gute Akkuzellen, eine gute Kapazität und eine super Auswahl an Anschlüssen.

So konnte ich bei dieser Powerstationen eine Kapazität von bis zu 887 Wh messen, was super ist! Dabei bieten sogar die Steckdosen eine gute Effizienz, so lange die Last auf diesen nicht zu gering ist.

Die Steckdosen funktionierten im Test absolut problemlos, auch mit empfindlicheren Geräten. Ebenfalls sehr gut ist der USB C Port, welcher mit 60W auch für mittelgroße Notebooks genug Leistung hat. Ein 100W Port wäre natürlich schön gewesen, aber 60W mit PPS ist schon ordentlich.

Hinzu kommen diverse DC Ausgänge und das praktische Display. Auch loben möchte ich den Lüfter, welcher hier angenehm dezent ist.

Bei alledem sorgen die LiFePo4 Akku Zellen für eine sehr hohe Haltbarkeit und Zuverlässigkeit.

Was spricht aber gegen die VOLTERO P12? Zum einen besitzt diese Powerstation keine Luxus Feature. Wir haben keinen App Support oder Ähnliches. Auch das Display und die Optik sind eher einfach gehalten. Allerdings sehe ich dies nicht als großen Kritikpunkt.

Was ich eher als richtigen Kritikpuntk sehe ich das etwas langsamere Laden. So haben wir hier ein 200W externes Netzteil. 200W bei einer 992 Wh Powerstation geht in Ordnung, eine Ladung dauert rund 5 Stunden, es ist aber auch nicht extrem schnell.

Legst du also Wert auf ein extrem schnelles Laden der Powerstation oder auf eine USV Funktion, dann ist dieses eher weniger was für dich.

Abseits davon ist die PS12 aber spitze! Und gerade, wenn du eine einfache Powerstation mit LiFePo4 Zellen, guter Kapazität und einer guten Anschluss-Ausstattung suchst, wirst du mit der VOLTERO P12 sehr zufrieden sein!

Test: PLUG IN FESTIVALS IceCube 40L, sehr gute Kompressor-Kühlbox mit optionaler App Steuerung UPDATE

Gerade in einem heißen Sommer gibt es nichts Schöneres als ein kühles Getränk. Allerdings gerade unterwegs oder beim Camping sind kühle Getränke nicht immer ganz einfach zu erhalten.

Für solche Zwecke gibt es Kühlboxen. Portable Kühlboxen gibt es hunderte Im Handel, in unterschiedlichsten Qualitäten. Die einfachsten Modelle sind für knapp unter 100€ zu erhalten. Diese setzen allerdings auf ein Peltier Element zur Kühlung, was an sich Okay ist, aber weniger effizient als die Kühlung durch einen Kompressor.

plug in festivals icecube 40l test 11

Aber gerade, wenn Ihr entweder sehr niedrige Temperaturen erreichen wollt oder begrenzte Energie habt, da Ihr beispielsweise eine Powerstation zur Stromversorgung nutzt, ist dies suboptimal.

Hier kommt nun die PLUG IN FESTIVALS IceCube 40L ins Spiel. Diese ist eine 40L portable Kühlbox mit Kompressor und App Steuerung!  Damit ist die Kühlbox in der Theorie ideal um an einer Powerstation genutzt zu werden.

Wollen wir uns einmal die PLUG IN FESTIVALS IceCube 40L näher im Test ansehen!

An dieser Stelle vielen Dank an PLUG IN FESTIVALS für das Zurverfügungstellen der IceCube 40L für diesen Test!

 

Die PLUG IN FESTIVALS IceCube 40L im Test

Bei der IceCube 40L handelt es sich um eine recht große Kühlbox, die am besten von zwei Personen und einem Fahrzeug transportiert werden sollte.

plug in festivals icecube 40l test 2

Ihr könnt hier duzende Dosen oder sogar Flaschen unterbringen und somit wahlweise mehrere Tage versorgt sein oder eine große Party steigen lassen. Die Kühlbox misst 658 x 368 x 427 mm und bringt ein Gewicht von 14KG auf die Waage.

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Der Aufbau entspricht dabei einer klassischen Kühlbox, nur in größer. Ihr könnt einfach den Deckel Aufklappen um an den Inhalt zu kommen. Das Innere ist in zwei Bereiche unterteilt. Einen großen Bereich in dem Ihr auch große Flaschen unterbringen könnt und einen etwas kleineren Bereich oberhalb des Kompressors.

Erfreulicherweise wirkt die Kühlbox sehr massiv und stabil gebaut!  So ist das Äußere weitestgehend mit Aluminium verkleidet. Auch die Scharniere sind angenehm massiv gebaut. Klasse!

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Gesteuert wird die IceCube 40L wahlweise über ein kleines Tastenfeld und LCD Display auf der rechten Seite, oder über die Smartphone App. Zu dieser aber später mehr.

 

App und Steuerung

Ihr könnt die Kühlbox natürlich ganz klassisch über das Tastenfeld und das kleine LC-Display steuern. Dies funktioniert auch wunderbar einfach.

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Allerdings bietet Euch PLUG IN FESTIVAL auch eine passende App, über welche Ihr die Temperatur und auch die minimale Abschaltspannung verstellen könnt. Das ganze ist nett gemacht und funktionierte bei mir im Test tadellos.

 

Kühlleistung

Bei der IceCube 40L handelt es sich um eine Kompressor Kühlbox, daher hat diese eine deutlich höhere Leistung. So soll sie Temperaturen von bis zu -20 Grad erreichen können! Ihr könnt also sogar Eis mit dieser transportieren. Und ja diese -20 Grad lassen sich in der Praxis erreichen.

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Überrascht hat mich die Geschwindigkeit in welcher die Kühlbox herunterkühlt. Hier Messwerte eines Temperatur-Sensors.

temperatur dauer

In gerade einmal 35 Minuten ist die Kühlbox von 23 Grad auf 10 Grad herunter gekühlt. 0 Grad werden nach 60 Minuten erreicht und -20 Grad nach rund 120 Minuten.

Damit würde ich die IceCube 40L als sehr flott einstufen! Diese ist eindeutig schneller als eine klassische „billig“ Kühlbox.

temperaturverlauf

Hier noch ein schönes Diagramm wie die Temperatur sich beim herunterkühlen verhält.

 

Leistungsaufnahme

Die Leistungsaufnahme der IceCube 40L schwankt natürlich stark je nach gewählter Temperatur und aktuellem Zustand. So verbraucht die Kühlbox nicht konstant gleich viel Energie, sondern die Leistungsaufnahme schwankt in Intervallen (der Kompressor läuft nicht konstant).

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Die höchste Leistungsaufnahme die ich beobachten konnte war 55W. In der Regel benötigt diese aber deutlich weniger Energie!

Hier die Leistungsaufnahme in Wh für das Herunterkühlen:

leistungsaufnahme

Um eine Temperatur im inneren von 10 Grad zu erreichen, benötigt die Kühlbox gerade einmal 12,2Wh, was extrem wenig ist! Selbst für -20 Grad werden nur 54,5Wh benötigt.

Auch beim Halten der Temperatur ist die Kühlbox sehr effizient.

Zieltemperatur Leistungsaufnahme in 24h inklusive herunterkühlen
 5 Grad 97.51 Wh
 -5 Grad 158.53 Wh

In 24 Stunden bei einer Zieltemperatur von 5 Grad und einer Raumtemperatur von 23 Grad verbrauchte die Kühlbox gerade einmal 97,51Wh. Erneut ist dies sehr sparsam, gerade verglichen mit den “günstigen” Modellen.

In der Praxis wird aber vermutlich der Wert etwas schlechter ausfallen, da Ihr ja die Kühlbox gelegentlich öffnen werdet.

 

Update: Eine neue leisere Version

Ich fand die originale Version der PLUG IN FESTIVALS IceCube 40L schon nicht übermäßig laut, es ist halt ein “Kühlschrank”. 

Allerdings gibt es nun eine neuere Version mit “qAIR – System”. Das qAIR – System soll die Lautstärke der Kühlbox merkbar reduzieren. 

Dies macht Sinn, wenn Du diese in einem Wohnwagen oder Zelt nutzt, in welchem du auch schlagen möchtest. 

 

Update 15.06.23

Ich nutze die Kühlbox nun seit 2 Jahren immer mal wieder und diese funktioniert weiterhin bei mir absolut tadellos! Die Langzeit Haltbarkeit scheint also gut zu sein!

 

Fazit

Die PLUG IN FESTIVALS IceCube 40L Kühlbox ist zwar mit rund 280€ kein ganz günstiger spaß, diese ist aber technisch hervorragend!

Gerade die Leistungsaufnahme und die Kühlgeschwindigkeit sind wirklich beeindruckend!

So konnte die Kühlbox im Test eine Temperatur von –20 Grad innerhalb von 2 Stunden erreichen. Dabei war die Leistungsaufnahme innerhalb dieser 2 Stunden mit 54Wh erstaunlich niedrig. Wählt Ihr eine etwas höhere Zieltemperatur, dann ist die Leistungsaufnahme nochmals deutlich niedriger.

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So konnte ich bei einer Temperatur von 5 Grad innerhalb von 24 Stunden gerade mal eine Leistungsaufnahme von 97,51Wh messen, was sehr wenig ist!

Damit ist die IceCube 40L Kühlbox ideal in Situationen, wo Ihr vielleicht nicht unbegrenzt Energie zur Verfügung habt, wie in einem Wohnwagen oder beim Camping.

Ihr werdet die Kühlbox in Kombination mit einer halbwegs großen Powerstation und einem Solarpanel problemlos konstant betreiben können. Weitere Bonuspunkte gibt es für das wertige Design und die gelungene Steuerung.

Kurzum, Daumen hoch für die IceCube 40L Kühlbox!

 

Das Voltero C100 im Test, 100W Ladegerät mit toller Effizienz

Voltero bietet mit dem C100 ein 100W USB C Ladegerät an, welches auf die GaN Technologie setzt. Dieses verfügt über zwei USB C Ports und ein recht kompaktes Design, für die Leistung von 100W.

Klingt doch erst einmal sehr spannend! Aber wie sieht es in der Praxis aus? Kann hier das Voltero C100 überzeugen? Finden wir es im Test heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an Voltero für das Zurverfügungstellen des C100 für diesen Test.

 

Das Voltero C100 im Test

Beim C100 handelt es sich um ein 100W Ladegerät mit zwei USB-C Ports. Dieses setzt dabei auf die GaN Technologie.

GaN steht für Gallium Nitride, welches ein Halbleiter ist, der so langsam seinen Weg in den Massenmarkt findet. Gallium Nitride hat gegenüber Silizium einige Vorteile im Bereich der Effizienz, bei Schaltnetzteilen. Dies erlaubt es kleinere Bauteile mit Gallium Nitride bei gleicher Leistung zu bauen als mit regulärem Silizium. Je nach Quelle sind GaN Bauteile ca. 32% kleiner bei gleicher Leistung und zudem noch effizienter.

Entsprechend ist das C100 mit 66 x 32 x 67,6 mm recht kompakt, für ein 100W Netzteil. Auch das Gewicht ist mit 203 g nicht übermäßig hoch.

Allerdings wirkt das Netzteil auch nicht zu leicht oder billig. Die Verarbeitung ist recht gut und das Gehäuse wirkt stabil.

 

Die Anschlüsse des C100

Das C100 verfügt über zwei USB C Ports.

USB C 1 / 2 – USB Power Delivery 100W – 5V/3A, 9V/3A, 12V/3A, 15V/3A, 20V/5A

Beide USB C Ports können zunächst 100W liefern. Dies nach dem USB Power Delivery Standard, der unter anderem von Apple, Google, Samsung, Dell, ASUS usw. genutzt wird.

Aufgrund der Leistung von 100W kann das Ladegerät auch für Notebooks eingesetzt werden!

Verwendest du aber beide USB C Ports gleichzeitig, dann werden diese auf jeweils 45W herunter gedrosselt. Hier hätte ich mir vielleicht eine Drosselung auf 60+40W gewünscht, anstelle von 2x 45W.

So ist das Laden eines Notebooks + Smartphone suboptimal, gerade wenn es sich um ein größeres Notebook handelt. Die Drosselung ist dabei wie bei fast allen USB C Ladegeräten statisch!

Sobald zwei Geräte angeschlossen werden, egal ob diese 45W brauchen oder nicht, wird auf 2x 45W gedrosselt.

 

Kein PPS

Leider verfügt das C100 auf keinem seiner USB C Ports über den PPS Standard.

 

Belastungstest

Wie bei meinen Ladegerätetests üblich, habe ich das Voltero C100 auch für einige Stunden unter Volllast gesetzt. Hier also einen Port konstant mit 100W (20V/5A) belastet.

Erfreulicherweise gab es keine Ausfälle oder Probleme.

Auch erreichte das Ladegerät keine außergewöhnlich hohe Temperatur. Das Gehäuse blieb unter 70 Grad, lediglich im Bereich der Anschlüsse kamen wir auf +- 77 Grad.

77 Grad mag sehr heiß klingen, ist es für ein Ladegerät bei konstanter Last aber nicht!

 

Für welche Geräte ist das Voltero C100 geeignet?

Zu erwartendes Ladetempo
Apple iPads +++
Apple iPhones +++
Apple MacBooks +++
Google Pixel ++
Huawei Smartphones +
OnePlus Smartphones +
Realme Smartphones +
Samsung Galaxy Smartphones („S“ Serie) +
Windows Notebooks (Dell XPS, ASUS usw.) +++
  • +++ = „perfekt“ maximal mögliches Ladetempo zu erwarten
  • ++ = sehr hohes Ladetempo zu erwarten
  • + = flottes Ladetempo zu erwarten
  • 0 = „Standard“ Ladetempo zu erwarten
  • – = langsames Ladetempo zu erwarten
  • — = nicht kompatibel oder nur sehr eingeschränkt geeignet

Zunächst ist das C100 gut, wenn nicht sogar sehr gut für Notebooks, Tablets und andere größere Geräte geeignet. Du hast ein Notebook das via USB C Laden kann? Dann stehen die Karte gut, dass dieses auch am C100 mit dem vollen Tempo laden kann.

Ich hatte dies mit dem Dell XPS 13 wie auch MacBook Pro 13 M1 getestet und hatte wie zu erwarten war keine Probleme. Es wäre hier sogar möglich beide Notebooks mit +- dem vollen Tempo gleichzeitig zu laden.

Auch für die Nintendo Switch, Steam Deck oder die Apple iPads ist dieses super. Allgemein ist es für das Apple Ökosystem gut geeignet.

Lediglich bei den Samsung Galaxy S Modellen lässt dieses aufgrund des fehlenden PPS Standards etwas Geschwindigkeit liegen. Beispielsweise wurde das Samsung Galaxy S23 Ultra „nur“ mit 14W an dem Ladegerät geladen (theoretisch wären bis zu 45W an Modellen mit PPS möglich).

 

Spannungsstabilität

Die Spannungsstabilität ist bei USB-C Ladegeräten nicht mehr so wichtig, wie es bei USB A Ladegeräten noch der Fall war.

Allerdings müssen die Spannungen natürlich innerhalb der Grenzwerte bleiben und eine stabile Spannung deutet auf eine bessere Elektronik hin.

Erfreulicherweise gibt es hier aber nichts Negatives zu vermelden. Die Spannungsstabilität des C100 ist überdurchschnittlich!

 

Effizienz des Voltero C100

Kommen wir zum Abschluß noch auf die Effizienz des Voltero C100 zu sprechen. Gerade in unserer aktuellen Zeit ist eine hohe Effizienz wichtiger denn je.

Erfreulicherweise ist die Effizienz des Voltero C100 extrem gut! Diese schwankt zwischen 86,3% und 91,5%, was absolute Top Werte sind!

Viel besseres habe ich bisher von einem Ladegerät in dieser Klasse noch nicht gesehen.

Dies sehen wir auch im Vergleich zu ein paar anderen Ladegeräten. Hier kannst du gut sehen, wie stark das C100 unterwegs ist.

 

Fazit

Dir reichen zwei USB C Ports und suchst 100W Leistung? Dann wirst du mit dem Voltero C100 sehr zufrieden sein!

Das Ladegerät konnte im Test mit einer Mischung aus hoher Leistung, kompakten Abmessungen und einer mehr als soliden Elektronik überzeugen. Gerade die Effizienz des Ladegerätes ist spitze.

Entsprechend hatte dieses auch unter konstanter Last keine Probleme.

Es gibt lediglich einen Minuspunkt, das Fehlen des PPS Standards. Hierdurch ist das Ladegerät für Samsung Galaxy Smartphone Nutzer weniger zu empfehlen.

Allerdings für Notebooks, Powerbanks und auch das Apple Ökosystem ist dieses klasse!

OTCB Smart LiFePO4 Akku? Was ist das? Power Queen 12,8V 100Ah OTCB Smart im Test

Die meisten LiFePO4 Akkus setzen auf ein sehr einfaches BMS Modul. Dieses kann alle Basic-Features, aber nicht viel darüber hinaus.

So gibt es bei diesen in der Regel keine Möglichkeit, mit dem BMS Modul zu „kommunizieren“. Dies macht einfach passiv im Hintergrund seinen Job.

Willst du mehr, dann musst du einen Akku mit Bluetooth BMS wählen. Wobei dies nicht ganz stimmt, es gibt auch ein “Mittelding”. Dieses hört auf den Namen “OTCB Smart LiFePO4 Batterie”.

So bietet der Power Queen Akku mit dem OTCB Smart BMS zwar kein Bluetooth, aber eine Status-Anzeige und generell ein höherwertiges BMS, welches auch eine Untertemperatur-Abschaltung mitbringt.

Schauen wir uns das Ganze einmal im Test an!

An dieser Stelle vielen Dank an PowerQueen für das Zurverfügungstellen des Akkus für den Test.

 

Die Power Queen 12,8V 100Ah OTCB Smart LiFePO4 Batterie im Test

Das erste was mich an der Power Queen 100Ah Smart LiFePO4 Batterie überrascht hatte, waren die Abmessungen. So misst der Akku 27,4 x 20,65 x 20,5 cm, was weniger ist als die normalen 100Ah Akkus.

Zum Vergleich

  • Power Queen 100Ah Smart : 27,4 x 20,65 x 20,5 cm
  • Power Queen 100Ah : 32,9 x 17,2 x 21,4 cm

So ist der smarte Akku ein gutes Stück kürzer, dafür aber etwas höher und tiefer. Dennoch bleibt das Volumen mit 11599 cm3 (zu 12109 cm3) etwas niedriger. Erfreulich, dass die Smart BMS Version hier etwas kompakter ist.

Das Gewicht wiederum ist mit 11,27Kg (zu 11Kg) minimal höher.

Ansonsten haben wir das typische hochwertige Power Queen Design. Zudem liegt eine sehr gute, bebilderte, deutsche Anleitung mit im Lieferumfang.

Alleine hierdurch wirkt der Akku sehr wertig und vertrauenswürdig.

Als Anschlüsse haben wir die üblichen M8 Schrauben. Eine Besonderheit stellt allerdings eine Taste auf der Oberseite da, welche das BMS “aktiviert”.

 

Technische Daten

  • Power Queen 12,8V 100Ah OTCB Smart LiFePO4 Batterie
  • 100Ah Kapazität
  • 1280Wh Energie
  • 12,8V Spannung
  • Ladespannung 14,4 +- 0,2V
  • Entladestrom Max 100A
  • Spitzen Entladestrom (5 Sekunden) bis zu 500A
  • Abmessungen 27,4 x 20,65 x 20,5 cm
  • Gewicht 11,27 Kg
  • Ladetemperatur 0 bis 50 Grad
  • Entlade Temperatur -20 bis 60 Grad

 

Was kann das Smart BMS?

In diesem Akku steckt ein “passives” Smart BMS. Dieses besitzt also kein Bluetooth oder Ähnliches!

PowerQueen bewirbt dies als Vorteil, denn du brauchst keine App oder Ähnliches. Anstelle dessen haben wir eine LED Statusanzeige. Ich kann dem so halb zustimmen.

Hast du dutzende Akkus zusammengeschaltet, sind Bluetooth BMS Module schon etwas nervig, da du zwischen allen Akkus hin und her schalten musst usw.

Allerdings liefert dir hier die Status-LED deutlich weniger Informationen. Je nach Art des Blinkens und der Farbe kannst Du sehen, was gerade der Status des Akkus ist.

  • Grün Leuchtend = Akku Eingeschaltet
  • Grün Blinkend = Akku niedrige Energie
  • Orange Leuchtend = BMS hat den Akku vor einem Kurzschluss, Überspannung, …. usw. geschützt
  • Rot Leuchtend = BMS Defekt
  • Rot Blinkend = Akku defekt

Das Smart BMS ist hier also eher ein “Diagnose-Tool”. Du kannst aber nicht den aktuellen Ladestand in % sehen oder Ähnliches, was bei Modellen mit Bluetooth BMS der Fall ist.

 

Was macht LiFePO4 Akkus so gut?

Warum sind LiFePO4 Akkus die beste Sache seit geschnittenem Brot? LiFePO4 Akkus haben zwei große Vorteile gegenüber Lithium Ionen Akkus.

  1. Eine besonders hohe Haltbarkeit
  2. Eine höhere Sicherheit
  3. Einfacheres Laden/Entladen

LiFePO4 Akkus erreichen in der Regel 3000+ Lade/Entladezyklen. Lithium Ionen Akkus schaffen meist nur 500-1000 Zyklen. LiFePO4 Akkus sind also 3-6x haltbarer.

Power Queen wirbt hier sogar mit 4000 – 15000 Zyklen!

  • 4000 Zyklen bei 100% Entladetiefe
  • 8000 Zyklen bei 80% Entladetiefe
  • 15000 Zyklen bei 60% Entladetiefe

Dies ist für einen LiFePO4 Akku ein besonders hohe Angabe, welche aber hinkommen kann.

Zudem können LiFePO4 Akkus im Gegensatz zu Lithium Ionen Akkuzellen nicht thermisch durchgehen. Das heißt, die Gefahr, dass ein Akku in Flammen aufgeht ist sehr gering, selbst wenn das BMS Modul und alle Sicherheitsfeature “scheitern”.

Ein LiFePO4 Akku kann weiterhin qualmen, dampfen, sich sehr stark erwärmen aber sie gehen nicht in Flammen auf, da sich diese Zellen nicht selbst entzünden können bzw. die Dämpfe nicht flammbar sind.

Ein weiterer Vorteil ist das viel einfachere Laden/Entladen. So sind LiFePO4 Akkus bei der Ladespannung etwas flexibler und stellen nicht ganz so präzise Anforderungen an das Ladegerät.

Dank des integrierten BMS ist der Akku auch generell gegen Überspannung, Unterspannung, Kurzschlüsse usw. geschützt.

Aber was sind die Nachteile?

  • LiFePO4 Akkus sind bei gleicher Kapazität ein Stück größer und schwerer als Lithium Ionen Akkus, daher findest du diese nicht in Smartphones usw.
  • LiFePO4 Akkus dürfen nicht bei unter 0 Grad geladen werden.

Dies sind aus meiner Sicht eher kleinere Nachteile.

 

Untertemperatur-Abschaltung

LiFePO4 Akkus darfst du nicht bei unter 0 Grad laden, ansonsten nimmt der Akku sofort Schaden!

Allerdings besitzen die meisten Akkus keinen aktiven Schutz gegen das Laden unter 0 Grad. Selbst die besseren Modelle haben oft nur einen Übertemperatur-Schutz.

Erfreulicherweise besitzt der Power Queen OTCB Smart Akku durchaus einen Untertemperaturschutz.

 

Wie testet Techtest LiFePO4 Akkus?

Die wichtigste Messung bei einem Akku ist die Kapazität. Hierfür lade ich zunächst den Akku am Xnvua 14,6V 20A LiFePO4 Ladegerät auf.

Anschließend wird dieser an einer elektronischen Last mit 10A und 20A entladen. Dabei logge ich sowohl die Kapazität wie auch die Spannung mit. Als elektronische Last kommt die DLB-600W zum Einsatz. Zum Mitloggen nutze ich einen ChargerLAB Power-Z Tester.

Diese Tests können mehrfach wiederholt werden, sollten Messwerte unplausibel erscheinen.

 

Die Kapazität

Kommen wir zur Messung der Kapazität des Akkus. Power Queen verspricht hier 100Ah, folgendes konnte ich messen:

Wh Ah
10A 1270.7 98.785
20A 1248.5 98.386
25A 1230.8 98.028

Hier muss ich gestehen etwas überrascht gewesen zu sein. In meinem Test kam der Akku “nur” auf rund 98,x Ah Kapazität. Dies ist aus meiner sicht “OK”, 98% der Herstellerangabe, damit kann ich leben.

Aber es ist schon einen Hauch schwächer, als ich es von vergleichbaren LiFePO4 Akkus kenne. Auch der reguläre “nicht Smarte” Power Queen 12,8V 100Ah Akku erreichte bei mir im Test rund 105,x Ah.

Entweder hat also die nicht Smarte Version einfach einen Hauch weniger nutzbare Kapazität oder ich habe ein Montagsmodell erwischt.

 

Spannungsverlauf

Der Spannungsverlauf der Power Queen 12,8V 100Ah OTCB Smart ist durchaus interessant! Primär am Anfang des Entladevorgangs, denn die Leerlaufspannung des Akkus ist mit 12,9V sehr niedrig. Legst du aber eine Last an, springt diese auf 13,2V. Interessant, dass das BMS die Spannung des Akkus irgendwie drosselt.

Abseits davon haben wir aber den normalen Spannungsverlauf eines LiFePO4 Akkus. Heißt dieser ist sehr flach. Über 90% der Kapazität des Akkus spielt sich im Spannungsbereich 13,1V bis 12,8V ab.

Fällt die Spannung unter 12,8V, beginnt diese rapide zu sinken. Ganz deutlich wird dies ab 12,4V, ab wann diese praktisch ins Bodenlose fällt. Ab 12,4V ist der Akku effektiv leer.

 

Fazit

Der Power Queen 12,8V 100Ah OTCB Smart ist ein guter LiFePO4 Akku. Allerdings würde ich diesen nicht jedem empfehlen.

Warum? Zum einen sorgt das Smart BMS für einen gewissen Aufpreis, zum anderen war die Kapazitätsmessung in meinem Test eher durchwachsen. So bot der Akku eine “echte” Kapazität von 98,xx Ah. Nicht schlecht, aber auch nicht fantastisch.

Der normale Power Queen 100Ah Akku ohne Smart BMS kam in meinem Test auf rund 105,x Ah, bei einem doch merkbar niedrigerem Preis.

Was spricht für den Akku? Die etwas kompakteren Abmessungen, das Semi Smarte BMS und die Untertemperatur-Abschaltung. Letztere kann viel Sinn machen, wenn du den Akku im Outdoor Bereich nutzt.

Das OTCB Smart BMS ist ein nettes Gimmick, allerdings aus meiner Sicht weniger nützlich als ein echtes Bluetooth Smart BMS. So zeigt dir das OTCB Smart BMS zwar den Systemstatus an, aber leider fehlt mir die Information über den aktuellen Akkustand, welche aus meiner Sicht die wichtigste Information ist. Du kannst aber sehen ob Beispielsweise der Unterspannungsschutz oder Kurzschlussschutz usw. ausgelöst haben.

Suchst du die Untertemperatur-Abschaltung, kompakten Abmessungen und kannst mit dem Smart BMS etwas anfangen (welches auch durchaus nützliche Informationen liefern kann), dann ist die Power Queen 12,8V 100Ah OTCB Smart LiFePO4 Batterie eine gute Wahl!

Ansonsten würde ich eher zum normalen Power Queen Akku mit 100Ah greifen, welcher die bessere Preis/Leistung liefert.

Die UGREEN Powerroam 1200 im Test, eine ziemlich perfekte Powerstation im Kampf gegen die Delta 2

UGREEN hat mit seiner Powerroam-Serie den Einstieg in die Welt der Powerstations gewagt. Das Spannendste hier ist zunächst die Zusammenarbeit mit BYD.

BYD wird dir vielleicht noch nichts sagen, aber dieser ist einer, wenn nicht sogar der größte und vor allem beste chinesischen Auto-Hersteller, welcher besonders auf den Bereich E-Mobilität und Akku-Technologien fokussiert ist.

So stammen die LiFePO4 Akkuzellen in der UGREEN Powerroam 1200 von einer Zusammenarbeit mit BYD. Entsprechend können wir hier großes, sowohl in punkto Kapazität wie aber auch Haltbarkeit erwarten.

Hinzu kommt eine technische Ausstattung mit der nur wenige andere Hersteller mithalten können! 2x 100W USB C Ports, 1200W Steckdosen, App Steuerung, 10 Jahre Haltbarkeit und vollständig ladbar in 1,5 Stunden.

Klingt doch gut! Aber wie sieht es in der Praxis aus? Kann hier die UGREEN Powerroam 1200 überzeugen?

An dieser Stelle vielen Dank an UGREEN für das Zurverfügungstellen der Powerroam 1200.

 

Die UGREEN Powerroam 1200 im Test

UGREEN bewirbt die Powerstation mit einer Kapazität von 1024Wh. Für diese Kapazität ist die Powerstation mit 34 x 22 x 27 cm angenehm kompakt. Auch das Gewicht von 11,68 Kg passt. Damit ist diese +- auf dem Level der EcoFlow Delta 2.

Überrascht hat mich die generell sehr hochwertige Haptik! Die Powerroam 1200 ist eine der wertigsten Powerstations die ich bisher in den Fingern hatte.

So ist das Gehäuse schick durchgestylt und der verwendete Kunststoff wirkt einfach wertig. Hier können sich viele andere Powerstation Hersteller eine Scheibe abschneiden.

So würde ich die “Haptik” der Powerstation auf oder sogar über dem hohen Level von EcoFlow einstufen. Super!

Mit 11,68 Kg ist die Powerstationen zwar nicht extrem schwer, aber für einen besseren Transport besitzt diese auf der Oberseite einen Handgriff. Dieser ist auch gut gemacht, steht aber etwas hervor. Hierdurch kannst du nicht auf die Powerstation stellen. Du könntest lediglich ein Smartphone oder Ähnliches unter den Handgriff legen.

Die Anschlüsse sind über die Front und die Seiten der Powerstation verteilt. Ebenso finden wir auf der Front ein relativ großes Display. +

 

Anschlüsse der Powerroam 1200

Die Anschlüsse der Powerroam 1200 sind über drei Seiten verteilt. Auf der Front finden wir die DC Anschlüsse, auf der rechten Seite die Steckdosen und auf der linken Seite die Eingänge.

  • 2x 100W USB C Power Delivery
  • 2x 18W USB A Quick Charge Ports
  • 1x Zigarettenanzünder Ausgang 12V/10A
  • 2x DC5521 12V/10A Ausgänge
  • 2x 230V Steckdosen 1200W (3000W kurzzeitig)

Die UGREEN Powerroam 1200 bietet alles was Du dir wünschen kannst! Wir haben jede Menge DC Ausgänge inklusive zwei 100W USB C Ports wie auch zwei Steckdosen mit bis zu 1200W bzw. 3000W kurzzeitig.

Die Eingänge der Powerroam 1200 sind auf der linken Seite unter einer Klappe versteckt. Hier haben wir folgendes:

  • 230V AC Eingang
  • XT60 DC Eingang

Das AC Netzteil ist bereits in der Powerroam 1200 integriert, klasse! Du musst kein gesondertes Netzteil mit dir herumschleppen, welches dann verloren geht usw. alles ist bereits in der Powerstation integriert.

Du muss diese lediglich mit einem Standard AC Kabel mit der Steckdose verbinden. Auch auf Seiten des DC Eingangs haben wir einen Standard XT60 Eingang.

 

Das Display

Wie die meisten Powerstations besitzt auch die UGREEN Powerroam 1200 ein Display.

Dieses kann dir folgende Informationen anzeigen:

  • Akkustand in %
  • Leistung in Watt Eingang
  • Leistung in Watt Ausgang
  • Verbliebene Lade/Entladedauer
  • Welche Anschlüsse gerade aktiv sind

 

Mit WLAN und Bluetooth

Spannenderweise ist in der Powerroam 1200 sowohl ein WLAN wie auch Bluetooth Modul verbaut. Du kannst also die Powerstation mit der UGREEN App verbinden und Leistungswerte sehen, wie auch anpassen.

Die UGREEN App macht dabei einen sehr guten Eindruck! Du kannst in dieser die aktuellen Live Werte sehen, wie viel leistung in/aus der Powerstation geht, wie der Ladestand ist, welche Anschlüsse aktiv sind usw.

Du kannst auch Anschlüsse aus der Ferne ein/ausschalten.

In den Optionen kannst Du noch das Ladetempo für den DC Eingang anpassen und einige Einstellung vornehmen. Was mir noch fehlen würde, wäre die Möglichkeit das AC Ladetempo zu drosseln und den maximalen Ladestand zu limitieren.

Aber auch schon so macht die App eine sehr guten Eindruck.

 

Wie testet techtest.org Powerstations?

Ich habe für Techtest.org Dutzende Powerstations getestet. Neben der ersten optischen und haptischen Betrachtung und Einschätzung nimmt vor allem das Testen der Kapazität viel Zeit ein.

Hierbei lade ich die Powerstation wahlweise über das beiliegende Netzteil oder via KFZ Netzteil zunächst auf. Dies meist an einer kleinen Off-Grid Solaranalge im Techtest-Büro, um ein wenig Energie zu sparen.

Anschließend entlade ich die Powerstation über die diversen Ports und Anschlüsse, lade sie wieder usw. Dabei messe ich die Energie (in Wh), welche ich aus der Powerstation entnehmen kann, ehe diese sich abschaltet. Diese Messungen wiederhole ich bei unterschiedlichen Leistungsstufen, an AC und DC Ports usw.

Während des Tests wird so eine Powerstation zwischen 5 und 15 Zyklen hergestellt.

Als Messgerät für die AC Messungen kommt das UNI-T UT230B-EU zum Einsatz, wie auch das ATORCH AC3680W. Für die DC Messungen nutze ich die ATORCH DLB-600W 200V 40A DC Elektronische Last und weitere Messgeräte wie das Power-Z KM003C oder das ATORCH AT24.

Parallel teste ich, ob die verschiedenen Anschlüsse auch ihre Leistungswerte einhalten können. Zudem logge ich Ladezeiten und benötigte Energie für das Laden zwischen den einzelnen Entladevorgängen mit, um später die Ladeeffizienz berechnen zu können.

Anschließend folgt ein Praxis Test, wie auch ein Test der “USV” Eigenschaften.

 

Akkutechnologie der Powerroam 1200

Die Powerroam 1200 nutzt einen LifePO4 Akku von BYD, dem größten chinesischen Elektro-Autohersteller. Entsprechend ist hier mit einer überdurchschnittlich hohen Akkuqualität zu rechnen.

Im Kern nutzt die Powerstation aber einen LifePO4 Akku, mit allen Stärken und Schwächen dieser Technologie.

Starten wir mit den beiden großen Stärken, Haltbarkeit und Sicherheit.

LifePO4 Akkus haben eine deutlich höhere Haltbarkeit als klassische Lithium Ionen Akkus. Letztere kommen auf 300-1000 Lade/Entladezyklen. LifePO4 Akkus hingegen schaffen 3000+ Zyklen.

Mit genau solchen 3000+ Zyklen wirbt UGREEN auch. So soll die Powerstation nach diesen 3000 Zyklen immer noch 80% der originalen Kapazität besitzen.

Hierdurch kannst Du mit einer Lebenserwartung von +- 10 Jahren rechnen!

Zudem können sich LifePO4 Akkus nicht selbst entzünden. Natürlich besitzt eine Powerstation wie die Powerroam 1200 diverse Schutzfunktionen, gegen Kurzschlüsse usw.

Allerdings selbst wenn diese völlig versagen und es einen internen Kurzschluss geben sollte, dann fangen LifePO4 nur extrem schwer Feuer. Lithium Ionen Zellen sind hier um einiges gefährlicher.

LifePO4 Zellen sind also sicherer und haltbarer, was sind aber die Nachteile?

LifePO4 Zellen sind bei gleicher Kapazität größer und schwerer als Lithium Ionen Zellen, weshalb diese beispielsweise in Smartphones und Notebooks nie zum Einsatz kommen werden.

Ebenso sind diese etwas teurer und dürfen nicht bei unter 0 Grad geladen werden.

Unterm Strich bevorzuge ich LifePO4 Zellen in Powerstations ganz klar!

 

Wie hoch ist die echte Kapazität der UGREEN Powerroam 1200?

UGREEN wirbt bei der Powerroam 1200 mit einer Kapazität von 1024Wh. Ich habe die an diversen Anschlüssen und Last Situationen getestet. Folgendes konnte ich messen:

Wh % der HA
USB C 100W 898.65 88%
DC 12V/5A 841.7 82%
AC 200W 834 81%
AC 1200W 844 82%

Bei mir schwankte die Echte Kapazität der Powerstation zwischen 834 Wh und 899 Wh. Dies entspricht 81% bis 88% der Herstellerangabe.

Dies ist ein guter, aber auch nicht absolut fantastischer Wert. Warum sind 81% bis 88% gut? Die Herstellerangabe bei Powerbanks und Powerstations bezieht sich immer auf die verbauten Akkuzellen.

So werden hier 1024Wh Akkuzellen verbaut sein. Allerdings muss deren Spannung beim Entladen gewandelt werden. So hat das Akkupack in der Powerroam 25,6V, entsprechend muss die Spannung für die DC Ports abgesenkt werden und für die AC Ports angehoben werden. Dies geschieht nicht zu 100% Effizient, was für alle Power Stations gilt! 80-90% “echte” Kapazität ist hier normal.

Starke USB C Ports

Falls Du ein Notebook besitzt, welches via USB C laden kann, dann solltest Du wenn möglich auch die USB C Ports der Powerstation nutzen. Diese sind deutlich effizienter als wenn Du das reguläre Notebook Netzteil über die Steckdose verwendest.

Die UGREEN Powerroam 1200 besitzt zwei 100W USB C Ports. Viel mehr Leistung geht also gar nicht mehr! Diese beiden 100W Ports bieten:

  • 5V/3A
  • 9V/3A
  • 12V/3A
  • 15V/3A
  • 20V/5A

Zudem unterstützten beide Ports auch den PPS Stadnard. Allerdings haben wir hier “nur” eine bis 3A Range, 3,3-21V bei bis zu 3A, was aber auch schon ordentlich ist.

Hierdurch sollten die USB C Ports nicht nur sehr gut mit Notebooks, wie den Apple MacBooks oder Dell XPS Modellen, klar kommen, sondern auch mit allen gängigen Smartphones, wie den iPhones, Google Pixel und Samsung Galaxy S Modellen.

Die beiden USB C Ports lassen sich auch gleichzeitig mit 100W nutzen! Dem gleichzeitigen Laden von zwei großen Notebooks seht also nichts im Weg.

 

Steckdosen

Die Steckdosen der Powerroam 1200 können konstant bis zu 1200W und kurzzeitig bis zu 3000W liefern. In meinem Test funktionierten die Steckdosen mit aller Art von Geräten Problemlos, egal ob es sich dabei um Ladegeräte, PCs, Lampen usw. handelte.

Allerdings gab es in kombination mit einem meiner PCs doch eine auffälligkeit. So erzeugte das Netzteil des PCs an der Powerstation ein leichtes Spulenfiepen, welches bei einem direkten Betrieb an der Steckdose nicht der Fall ist.

Funktional gab es keine Einschränkungen, zeigt aber, dass die Spannung vermutlich nicht ganz so sauber ist wie aus der Steckdose.

 

Als USV nutzbar? (Ja)

Du kannst die UGREEN Powerroam 1200 gleichzeitig Laden und Entladen. Dabei ist es auch möglich diese als USV zu nutzen.

Verbindest Du die Powerstation mit der Steckdose und dann ein Gerät über die Steckdosen an der Powerstation, wird anscheinend die Last einfach “durchgeschliffen”. Es scheint keine Wandlung zu geben.

100W 94%
300W 97%

Das erklärt auch die sehr hohe Effizienz von 94%+ im USV Betrieb. Die Powerstation nimmt im USV Betrieb einfach immer 7-8W mehr auf als das angeschlossene Gerät benötigt. Es wird auch auf dem Display keine Last angezeigt.

Erfreulicherweise scheinen aber die Umschaltzeiten beim Umschalten auf den Akkubetrieb soweit OK zu sein. In meinem Test lief beim Abziehen des Netzkabels mein PC und auch ein ASUSTOR NAS einfach weiter. Es kann aber natürlich immer Geräte geben welche hier super sensibel sind, aber Prinzipiell halte ich die Powerstation gut als USV einsetzbar.

 

Ladetempo der UGREEN Powerroam 1200

Die UGREEN Powerroam 1200 besitzt zwei Eingänge, einen AC Eingang und einen XT60 DC Eingang.

Über den AC Eingang kannst Du die Powerstation einfach mit der Steckdose verbinden und laden. Der XT60 Eingang erlaubt hingegen ein Laden an einem Zigarettenanzünder oder Solarpanels.

Übersicht Lademöglichkeiten:

  • An einer Steckdose mit bis zu 1200W
  • An einem Zigarettenanzünder mit bis zu 96W (12V/8A)
  • An einem Solarpanel mit maximal 400W (12-48V bei maximal 15A)

An einer Steckdose soll die Powerstation mithilfe des Integrierten Netzteils mit bis zu 1200W laden, was ein sehr beachtlicher Wert wäre!

Und diesen kann ich auch +- bestätigen! Im Test konnte die UGREEN Powerroam 1200 mit bis zu 1150W laden.

Dies resultiert in einer Ladedauer von gerade einmal 1:08h, was für solch eine Powerstation wahnsinnig schnell ist!

Alternativ ist es möglich die Powerstation einfach an einem Zigarettenanzünder zu laden. Hier kannst Du aber mit einer Ladedauer von 11-12 Stunden rechnen.

Etwas flotter geht’s via Solar. Hier akzeptiert die UGREEN Powerroam 1200 generische Solarpanels mit einer Spannung von 12-48V. Du brauchst hier also kein spezielles Solarpanel, gegebenenfalls nur ein MC4 auf XT60 Adapterkabel, welches aber breit verfügbar ist. An solchen Solarpanels kann die Powerstation dank MPPT Lade Controller mit bis zu 400W laden, sofern es das Solarpanel und das Licht zulässt.

 

Ladeeffizienz

Eine Ladung an der Steckdose benötigt ca. 1165 Wh Energie. Dies ergibt eine Ladeeffizienz von 77% im besten Fall und 72% im schlechtesten Fall.

Keine überragenden Werte, aber diese passen.

 

Lüfter und Spulenfiepen

Auch in dieser Powerstation findet sich ein Lüfter. Dieser ist allerdings, wenn er anspringt, sehr leise!

Allerdings hatte meine UGREEN Powerroam 1200 beim Laden mit dem vollen Tempo ein deutlich hörbares Spulenfiepen. Wichtig, nur beim Laden, nicht beim Entladen. Ein kleiner Schönheitsfehler.

 

Fazit

Die UGREEN Powerroam 1200 ist gemeinsam mit der EcoFlow DELTA 2 die beste Powerstation in der +- 1000 Wh Klasse!

An der UGREEN Powerroam 1200 haben sich sämtliche Flaggschiff Powerstations zu messen, denn UGREEN hat hier einfach alles richtig gemacht. Es gibt hier praktisch nichts was zu verbessern wäre.

  • Gute Kapazität mit bis zu 898,65 Wh in der Praxis
  • Sehr leistungsstarke und gute Steckdosen
  • 2x 100W USB C Ports und 2x USB A
  • Sehr gutes Display
  • App Support (WLAN und Bluetooth)
  • Extrem schnelles Laden an der Steckdose (0% auf 100% in 1:08h)
  • Flexibles DC Laden an z.B Solarpanels (mit bis zu 400W)
  • Kompaktes und wertiges Design
  • LifePO4 Akkuzellen

Beginnen wir beim Akku. UGREEN verspricht 1024Wh und liefert praktisch nutzbar ca. 898 Wh, was passt! Damit bietet die Powerroam 1200 ca. die gleiche Kapazität wie die DELTA 2. Auch hier haben wir die guten und haltbaren LifePO4 Akkuzellen. Hinter diesen steht sogar mit BYD ein großer Hersteller!

Auch an der Anschlussvielfalt ist nichts auszusetzen. Wir haben zwei starke Steckdosen, diverse DC Ausgänge und die beiden 100W USB C Ports.

Beeindruckend ist aber auch das Ladetempo. Du kannst die Powerstation in 1:08h von 0% auf 100% bringen, was wahnsnnig schnell ist! Aber auch das Laden an Solarpanels kann mit bis zu 400W recht flott gehen. Damit nutzt die Powerstation den „Standard“ XT60 Eingang.

Hinzu kommen noch abrundend das gute Display, der App Support usw. hinzu.

Wir sind also um einiges schneller durch, wenn wir darüber reden, was mir nicht an der UGREEN Powerroam 1200 gefällt.

Beim Laden mit 1200W hatte diese bei mir ein recht deutliches Spulenfiepen, was lauter war als der verbaute Lüfter. Das ist alles. Ansonsten ist nichts an der Powerstation auszusetzen.

Wenn Du also eine Powerstation in der 1000Wh Klasse suchst, ist die UGREEN Powerroam 1200 das beste Modell, das Du derzeit kaufen kannst!

UGREEN Powerroam 1200
POSITIV
Gute Kapazität mit bis zu 898,65 Wh in der Praxis
Sehr leistungsstarke und gute Steckdosen
2x 100W USB C Ports und 2x USB A
Sehr gutes Display
App Support (WLAN und Bluetooth)
Extrem schnelles Laden an der Steckdose (0% auf 100% in 1:08h)
Flexibles DC Laden an z.B Solarpanels (mit bis zu 400W)
Kompaktes und wertiges Design
LifePO4 Akkuzellen
NEGATIV
96

Der UPERFECT UMax 18 im Test, großer externer und portabler Monitor

Aufgrund der stark steigenden Beliebtheit von Notebooks hat das Interesse an sogenannten portablen Monitoren auch stark zugenommen.

Portable Monitore sind im Kern Notebook Displays, welche in ein eigenes Gehäuse gepackt wurden und sich einfach via USB C / HDMI mit einem beliebigen Endgerät verbinden lassen.

Dies ist in vielen Situationen extrem praktisch, denn ein 2. Monitor kann die Produktivität stark verbessern.

In diesem Artikel soll es um einen recht großen “portablen” Monitor gehen, den UPERFECT UMax 18.

Wie der Name schon sagt handelt es sich bei diesem um einen 18 Zoll externen Monitor, ideal für die Nutzung daheim im Büro, auf dem Küchentisch oder im Hotelzimmer.

Wollen wir uns einmal ansehen, wie gut dieser ist, wie er funktioniert und ob die Bildqualität taugt!

An dieser Stelle vielen Dank an UPERFECT für das Zurverfügungstellen des UMax 18 für diesen Test.

 

Der UPERFECT UMax 18 im Test

Im Kern handelt es sich beim UMax 18 um ein Notebook-Display, welches von UPERFECT mit passendem Steuerungsboard in ein entsprechendes Gehäuse gepackt wurde. An sich also ein einfaches Prinzip, das aber in der Praxis gar nicht so leicht gut umzusetzen ist.

Mit einem 18,5 Zoll Panel ist der UMax 18 schon ein etwas größeres Modell. So misst das Gehäuse 252 x 425 mm und ist gerade einmal 12 mm dick. Damit ist der Monitor dünner als ein normales Notizbuch.

Dabei ist im unteren Teil des Gehäuses ein “Kickstand” integriert. Hierbei handelt es sich um einen Bügel, welchen du zum Aufstellen hochklappen kannst. Dieser Bügel ist aus Metall und macht einen wertigen Eindruck!

Allerdings kannst du mit diesem den Monitor nur in einem “nach hinten” gekippten Winkel aufstellen.

Spannenderweise verfügt der UMax 18 aber auch über Vorbohrungen für eine VESA Halterung 75 x 75 mm. Du könntest den Monitor als auch stationär an einem Monitorarm nutzen.

 

Anschlüsse des UMax 18

Die Anschlüsse des UMax 18 sind etwas versteckt hinter dem Standfuß angebracht. Du musst den Standfuß also ausklappen um an die Ports zu kommen (dieser lässt sich auf Wunsch auch komplett flach nach oben klappen).

Dort finden wir:

  • 2x USB C
  • 1x mini HDMI
  • 1x 3,5mm Audio Ausgang

Dies ist an sich eine brauchbare Ausstattung. Etwas schade, dass wir nur mini-HDMI haben, aber aus Platzgründen kann ich die Entscheidung verstehen. Der Hersteller legt auch ein passendes Adapterkabel auf den normalen HDMI Anschluss bei.

 

Eine “Einkabellösung”

Sofern dein PC/Notebook einen USB C Port mit Display Ausgang hat, kannst du den UPERFECT UMax 18 mit einem Kabel verbinden.

So wird der Monitor via USB C mit Strom und Display Signal versorgt. Nutzt du den HDMI Eingang, dann musst du den Monitor zusätzlich über einen der USB C Ports mit Strom versorgen.

Allerdings nutzt du zusätzlich ein USB Kabel für die Stromversorgung, dann kann der Monitor heller werden. Dazu später mehr.

 

Funktioniert sogar mit dem iPad

Ich habe den UPERFECT UMax 18 an diversen Windows Notebooks, wie auch dem Apple MacBook Pro 13 M1 getestet. An allen Geräten funktionierte der Monitor tadellos.

Aus Spaß habe ich diesen auch an einem iPad Pro 11 M1 getestet und auch hier funktionierte er!

 

Lautsprecher im UMax 18

Im Monitor sind auch zwei Lautsprecher verbaut. Wenig überraschend sind diese “überschaubar”.

An sich geht die Klangqualität in Ordnung, aber die Lautsprecher sind recht leise. Ich gehe ganz klar davon aus, dass dein Notebook bessere Lautsprecher hat. Im Notfall sind diese aber in einer leisen Umgebung brauchbar.

 

Technische Daten

  • 18,5 Zoll Panel
  • IPS
  • Full HD 1920 x 1080 Pixel
  • 300 cd/m² Helligkeit
  • 120 Hz
  • 100 % sRGB
  • 2 Lautsprecher 8Ω 1W

 

Schärfe

Direkt gesagt, der UMax 18 ist nicht der schärfste Monitor. Full HD auf 18,5 Zoll geht in Ordnung, ist aber auch nicht überragend. Wie sehr dies auffällt, hängt etwas von deinem Notebook ab.

Hast Du ein 4K 17 Zoll Notebook, dann fällt natürlich die niedrigere Schärfe des UMax 18 deutlich auf. Hast Du ein 17 Zoll Notebook mit Full HD Panel, dann wirkt das Display “normal”.

Es kommt hier also darauf an, mit was für einem Notebook du den UMax 18 kombinierst.

 

Helligkeit, unterschiedlich je nach Anschluss

Die maximale Helligkeit des UPERFECT UMax 18 schwankt je nach Quelle der Stromversorgung. Verbindest du den Monitor nur mit einem USB C Kabel, wird dieser nicht so hell, wie wenn du ein gesondertes Netzteil nutzt.

Nur via USB-C verbunden erreicht der Monitor eine maximale Helligkeit von 114 cd/m². Dies ist nicht viel! Bei einer reinen Indoor Anwendung kann es ausreichen, zumal der UMax 18 entspiegelt ist, aber in schwierigen Umgebungen benötigst du eine gesonderte Stromversorgung.

Mit deren Hilfe erreicht der Monitor immerhin bis zu 239,5 cd/m². Dies ist auch nicht überragend viel, aber ausreichend für die meisten Situationen.

 

Farbraumabdeckung

Der UPERFECT UMax 18 erreichte in meinem Test 97% sRGB Farbraumabdeckung, 75% AdobeRGB und 76% DCI-P3.

Dies sind mehr als solide Werte, über die wir uns nicht beschweren können.

Lediglich die Kalibrierung ist vom Werk aus etwas wild. Beim normalen Arbeiten kein Problem, hier wirkt das Bild sehr passend, aber für „farb kritische“ Aufgaben ist der UPERFECT UMax 18 nur bedingt geeignet.

 

Kontrast

Beim Kontrast gibt es wenig Spannendes zu berichten. Wir haben ein IPS Panel und wie die meisten IPS Panel kommt auch der UMax 18 auf +- 1000:1. Genau genommen konnte ich 920:1 messen.

 

Stromversorgung

Du hast im Kern zwei Optionen den UPERFECT UMax 18 mit Strom zu versorgen. Du kannst diesen via USB C mit Strom und Daten gleichzeitig versorgen oder du kannst den zweiten USB C Port für eine gesonderte Stromverbindung nutzen.

Als zweite Stromquelle kannst du ein USB Power Delivery Ladegerät nutzen oder ein USB A zu C Kabel.

Bei einer reinen “ein Kabel USB C Verbindung” benötigt der Monitor maximal 6,42W. Bei einer zusätzlichen Stromquelle kann dieser bis zu 11,32W aufnehmen. Dies ist durchaus ein gutes Stück mehr und erklärt auch gut die höhere maximale Helligkeit.

 

Fazit

Ein zweiter Monitor kann die Produktivität massiv steigern! Dies gilt auch bzw. sogar besonders für die Notebook-Nutzer unter Euch.

Der UPERFECT UMax 18 ist hier aufgrund des Preises und der Größe eine interessante Option. 18,5 Zoll ist schon eine ordentliche Größe und der Preis von rund 250€ wirkt auf mich fair.

Gerade da der Monitor auch wunderbar schlank ist und der Standfuß mit “Kickstand” gut funktioniert. Für eine stationäre Nutzung haben wir sogar eine VESA Halterung Kompatibilität.

Qualitativ ist der Monitor soweit gut, wenn auch nicht außergewöhnlich. Wir haben eine Full HD Auflösung, IPS Panel mit ordentlichen Kontrasten, 97% sRGB Farbraum und eine Helligkeit von maximal 240 cd/m².

Letztere erreichen wir aber nur mit einer “externen” Stromversorgung. Nutzt Du nur ein USB C Kabel für die Verbindung, reduziert sich die Helligkeit auf 114 cd/m².

Ich hätte mir vielleicht etwas mehr Helligkeit gewünscht, aber für eine Innennutzung geht dies in Ordnung. Pluspunkte gibt es für die 120Hz, wodurch das Bild sehr schön flüssig erscheint. Auch war die Nutzung generell sehr unproblematisch und klappte mit meinen Windows Notebooks wie auch MacBook Pro tadellos.

Kurzum, du suchst einen größeren semi-portablen Monitor für das flexible und produktive Arbeiten und dir reicht die Full HD Auflösung, dann ist der UPERFECT UMax 18 ein ordentliches Modell.

Die beste Powerbank von UGREEN! Die UGREEN 145W Powerbank mit 25000mAh im Test

UGREEN bietet mit der PB205 eine sehr interessante Powerbank, welche über 145W Ausgangsleistung wie auch eine Kapazität von 25000mAh verfügt.

Damit ist diese bereits auf dem Papier eine super interessante Powerbank! Diese gehört klar zu den Flaggschiff-Modellen.

Aber wie sieht es in der Praxis aus? Ist die UGREEN PB205 hier auch ihre 150€ Kaufpreis wert? Finden wir es im Test heraus!

An dieser Steller vielen Dank an UGREEN für das Zurverfügungstellen der Powerbank für diesen Test.

 

UGREEN PB205 145W Powerbank mit 25000mAh Kapazität im Test

UGREEN gehört zu den Herstellern, die sich in den letzten Jahren am stärksten gewandelt haben. Früher war UGREEN eher ein “günstiger” Hersteller, aber gerade mit der Nexode Netzteil Serie haben diese den Sprung in die Königsklasse geschafft.

Die UGREEN 145W 25000mAh Powerbank ist zunächst optisch passend gestaltet. So besitzt die Powerbank ein sehr schickes silbernes Kunststoffgehäuse. Dieses wirkt sehr wertig und fasst sich auch gut an.

Mit 160 x 81 x 27 mm und einem Gewicht von 508g ist die UGREEN PB205 sicherlich kein absolutes Leichtgewicht, aber für eine 100W Powerbank auch nicht zu groß oder schwer, ganz im Gegenteil.

An der Seite der Powerbank finden wir einen kleinen Schalter, welcher ein Display aktiviert, das dir den Ladestand anzeigt. Leider haben wir hier aber kein Leistungsdisplay, wie bei einigen anderen High End Powerbanks.

 

Anschlüsse, 100W + 45W

Die UGREEN PB205 besitzt 2x USB C und 1x USB A.

  • USB C 1 – 100W Power Delivery – 5V/3A, 9V/3A, 12V/3A, 15V/3A, 20V/5A
  • USB C 2 – 45W Power Delivery – 5V/3A, 9V/3A, 12V/3A, 15V/3A, 20V/2,25A
  • USB A – Quick Charge 3.0 18W – 5V/3A, 9V/2A, 12V/1,5A

Bei der Powerbank handelt es sich nicht um ein Modell, welches über einen USB C Port 140/145W ausgeben kann, entsprechend haben wir hier noch nicht die neue 28V Spannungsstufe. Der leistungsstärkste USB C Port besitzt die gängige maximale Leistung von 100W.

100W ist aber schon sehr viel und reicht für praktisch alle Notebooks aus, von Smartphones und Tablets ganz zu schweigen.

Neben dem 100W USB C Port haben wir einen zweiten 45W Port. Spannenderweise kann die Powerbank beide Ports gleichzeitig voll versorgen! Daher die Angabe 145W Leistung.

Du könntest hier also theoretisch ein großes Notebook + ein kleines Notebook gleichzeitig mit dem vollen Tempo laden, super!

Zusätzlich haben wir noch einen 18W Quick Charge Port, der immer ganz praktisch für ältere Geräte ist.

 

Kein PPS

Etwas überrascht hat mich das Fehlen von PPS bei der UGREEN PB205. Normalerweise ist UGREEN bei sowas immer extrem gut und unterstützt viele (auch optionale) Standards.

Allerdings unterstützen beide USB C Ports kein PPS. Schlecht wenn du ein Samsung Galaxy S Smartphone hast, ansonsten aber weitestgehend egal.

 

100W bis 29%

Viele 100W Powerbanks können die Leistung von bis zu 100W nicht konstant liefern. Dies hat oft einen von zwei Gründen.

  1. Übertemperatur
  2. Niedriger Akkustand

Auch die UGREEN PB205 145W Powerbank kann nicht konstant 100W liefern! Allerdings nicht aufgrund von Temperatur-Problemen.

Die Powerbank drosselt ihren USB C Port sobald der Akku +- 29% erreicht. Allgemein, sobald die Powerbank 29% erreicht, werden die USB PD Ports einmal kurz zurückgesetzt und auf 65W gedrosselt.

Aus meiner Sicht ist eine Drosselung von 100W bei 29% Restkapazität auf 65W kein übermäßiges Drama.

Warum macht die Powerbank dies? Hier kann ich nur Vermutungen aufstellen. Vermutlich wird dies mit dem Verhältnis aus Spannung und Strom zusammenhängen. Wenn die Akkuzellen leerer werden, sinkt ihre Spannung. Um dennoch die Ausgangsleistung gleich zu halten, muss entsprechend der Strom steigen, was die interne Elektronik mehr belastet. Umso niedriger die Spannung der Akkuzellen ist, umso stärker dieser Effekt.

 

Die Kapazität

UGREEN verspricht eine Kapazität von 25000 mAh. Folgendes konnte ich messen:

Wh mAh % der Ha
5V/1A 74.29 20077 80%
9V/1A 77.94 21064 84%
9V/3A 80.35 21715 87%
20V/1A 75.68 20453 82%
20V/3A 79.57 21505 86%

Im Test schwankte die Kapazität der UGREEN PB205 zwischen 20077 mAh und 21714 mAh. Dies entspricht 80% bis 87% der Herstellerangabe, was soweit Ok ist.

Es ist bei Powerbanks leider normal, dass diese nicht 100% der Herstellerangabe erreichen. Warum? Die Herstellerangabe bezieht sich auf die Kapazität der im Inneren verbauten Akkuzellen. Diese werden auch hier vermutlich 25000 mAh besitzen. Allerdings musst die Spannung der Zellen für die USB Ports gewandelt werden, was niemals zu 100% effizient geschieht.

In der Regel kannst Du bei einer normalen Powerbank mit einer Kapazität im Bereich 80-90% der Herstellerangabe rechnen. Damit fällt die UGREEN in den normalen Rahmen.

Bedenke aber auch, dass dein Smartphone nicht zu 100% effizient lädt! Hier gehen auch noch mal 10-30% Energie verloren, für welche die Powerbank nichts kann.

 

Ladetempo

Zu erwartendes Ladetempo
Apple iPads +++
Apple iPhones +++
Apple MacBooks +++
Google Pixel ++
Huawei Smartphones +
OnePlus Smartphones +
Realme Smartphones +
Samsung Galaxy Smartphones („S“ Serie) +
Windows Notebooks (Dell XPS, ASUS usw.) +++
  • +++ = „perfekt“ maximal mögliches Ladetempo zu erwarten
  • ++ = sehr hohes Ladetempo zu erwarten
  • + = flottes Ladetempo zu erwarten
  • 0 = „Standard“ Ladetempo zu erwarten
  • – = langsames Ladetempo zu erwarten
  • — = nicht kompatibel oder nur sehr eingeschränkt geeignet

Grundsätzlich eignet sich die Powerbank zunächst wunderbar für größere Geräte. Beispielsweise die Apple MacBooks, Dell XPS und andere via USB C ladbare Notebooks.

Aber auch für iPads, die Nintendo Switch oder das Steam Deck ist die Powerbank sehr gut geeignet.

Auf Seiten von Smartphones würde ich diese für die Apple Modelle empfehlen. Für Samsung Smartphones ist sie mangels PPS nicht optimal. Wobei das nur bedingt stimmt, natürlich wird die Powerbank auch Samsung Smartphones zuverlässig laden, aber halt mit maximal 14W, also je nach Modell nicht zwingend dem vollen Tempo.

 

Ladedauer der UGREEN PB205

Die UGREEN PB205 kann laut Hersteller mit bis zu 65W laden. Diesen Wert kann ich an einem entsprechenden USB PD Ladegerät mit 65W oder mehr auch bestätigen. Maximal waren hier ca. 65,8W möglich.

Eine vollständige Ladung dauerte so ca. 2 Stunden, was angenehm flott ist. Du kannst die Powerbank auch an normalen USB A Ladegeräten (5V/2,4A) laden, hier dauert das Laden mit 13 Stunden aber erheblich länger.

 

Ladeeffizienz der UGREEN PB205

Effizientere Elektronik wird immer wichtiger, wie steht es hier um die UGREEN PB205?

Beim Laden via USB PD benötigte die Powerbank rund 93,2 Wh für eine 0% auf 100% Ladung. Via USB A 5V war es mit 108,1 Wh ein gutes Stück mehr. Das schnellere Laden via USB PD ist also effizienter.

Im besten Fall Im schlechtesten Fall
USB C PD 86% 80%
USB A 5V 74% 69%

Hier heraus ergibt sich eine Effizienz von bis zu 86%, was ein spitzen Wert ist! Im worst Case können es aber auch nur 69% sein, was aber auch gar nicht so mies für eine Powerbank ist.

 

Fazit

Die UGREEN PB205 ist eine gute Powerbank, für Notebooks und Apple Nutzer! Die Kombination aus hoher Kapazität (25000 mAh) und 100W + 45W USB C Ausgängen kann durchaus überzeugen.

So ist es prinzipiell möglich ein großes MacBook und iPad gleichzeitig mit dem vollen Tempo zu laden, was nicht bei allen Powerbanks geht, genau genommen geht dies nur bei den wenigsten Modellen.

Dabei ist die Powerbank für die Kapazität von 25000 mAh und die hohe Ausgangsleistung auch angenehm kompakt.

Allerdings ist die UGREEN PB205 auch nicht perfekt! So fehlt dieser etwas überraschend der PPS Standard, was die Powerbank für Samsung Smartphone Besitzer etwas uninteressanter macht. Auch drosselt sich der 100W USB C Port ab 29% Restkapazität auf 65W herunter, was aber auch kein großes Drama ist.

Angebot
UGREEN Nexode Power Bank 145W Max 25000mAh externer Akku mit...

  • Gute Portausstattung
  • Zwei High Power Geräte gleichzeitig (100+45W)
  • Wird sehr schnell geladen (0% auf 100% in 2h)
  • Hohe Ladeeffizienz
  • Hochwertige Verarbeitung
  • Schickes Design
  • Hohe Kapazität
  • Kein PPS
  • Nicht konstant 100W

Dennoch ist die UGREEN PB205 eine wertige und spannende “Notebook” Powerbank. Ob ich diese voll empfehlen kann, hängt aber vom jeweiligen Tagespreis ab. Regulär will UGREEN 150€ für diese haben. In einem Vakuum sicherlich ok, aber bei diesem Preis würde ich vermutlich die Anker 737 vorziehen. Zum Zeitpunkt dieses Tests ist die Powerbank aber auf rund 120€ reduziert, mit 20€ Gutschein, womit diese wieder sehr attraktiv ist! Schau also was diese kostet, bei 120€ und weniger kann ich sie mit gutem Gewissen empfehlen!

Tipp: KAIWEETS ES20, Feinmechaniker Set mit elektrischem Schraubendreher zum fairen Preis

Ich habe einen recht großen Verschleiß an Werkzeug und Bits, nicht zuletzt da ich gerade Bits gerne verlege… Daher muss ich regelmäßig neue Bitsets usw. kaufen.

Normalerweise würde ich hier immer zu den iFixit Modellen raten, auch einfach da iFixit viel für die Reparatur-Community macht. Allerdings sind die iFixt Toolkits auch recht teuer.

Ich bin nun über das KAIWEETS ES20 Set gestolpert. Dieses ist mit 45,99€ (zum Zeitpunkt des Tests) auch alles andere als günstig, hat aber einen spannenden Lieferumfang.

So liegen neben diversen Bits auch ein elektrischer Schraubendreher mit im Lieferumfang. Letztere sind sehr cool und haben auch einen Wert von 20-30€, was dieses Set preislich wieder sehr spannend macht.

In diesem kleinen Artikel möchte ich dir einfach das KAIWEETS ES20 Set kurz vorstellen und “empfehlen”.

 

Fantastischer Lieferumfang!

Sicherlich die größte Stärke dieses Sets ist der pure Lieferumfang. So werden alle Bestandteile in einer kleinen “Mappe” geliefert, welche sich tadellos verstauen lässt.

Eine kleine Übersicht über die mit im Lieferumfang befindlichen Teile (sofern ich sie alle richtig benennen kann):

  • Stoff-Mappe
  • 120x Bits
  • 1x Elektrischer Schraubendreher
  • 1x Saugnapf
  • 1x SIM Auswurf-Werkzeug
  • 1x 120mm Hebelwerkzeug
  • 1x Reinigungsbürste
  • 1x Magnetmatte für Schrauben
  • 6x Verschiedene Dreieckige Öffnungswerkzeuge
  • 1x Bitverlängerung
  • 1x Flexible Bitverlängerung
  • 1x Pinzette
  • 1x USB Kabel
  • 1x Magnetisierer

Bestimmt habe ich hier noch etwas vergessen, aber der Hersteller wirbt mit insgesamt 137 Teilen.

Auf mich wirkt das Set soweit extrem stimmig! Vielleicht wäre noch ein alternativer “manueller” Schraubendreher und ein zweites „Hebelwerkzeug“ (diese nutzen sich schnell ab) nett gewesen, aber das ist Kritik auf einem hohen Level.

 

Viele Bits in “Standard” Qualität

Direkt gesagt, erwartest du in diesem Set Bits in “Premium” Qualität, dann wirst du enttäuscht.

So haben wir 120 Bits! Entsprechend ist hier jeder Schraubentyp vertreten den du dir vorstellen kannst, zumindest im “kleinen” Rahmen. Wir haben hier Feinmechaniker Bits, entsprechend sind diese eher von der kleineren Sorte. Dies ist kein Set, mit welchem du Möbel aufbauen kannst.

Allerdings sind hier praktisch alle exotischen Bit Typen, neben den Klassikern wie Kreuz, Schlitz, Torx usw. vertreten.

Qualitativ erhältst Du hier aber böse gesagt China Standardware. Die Bits sind absolut nichts Besonderes. Schlimm? Die Passform ist soweit Ok und in der Regel tun es die Bits. Lediglich würde es mich gerade bei den Schlitz-Bits nicht wundern, wenn sie schnell brechen oder biegen.

Ich kenne diese Art Bits aus anderen Sets, daher habe ich hier schon einige Erfahrungen gemacht.

Kreuz, Torx usw. funktionieren in der Regel aber auch bei “härteren” Schrauben gut.

Ein iFixit Toolkit oder Schraubendreher von Wera spielen schon qualitativ 1-2 Klassen über diesem Set.

 

Elektrischer Schraubendreher

Ohne Frage, das Highlight an diesem Set ist der elektrische Schraubendreher. Hierbei handelt es sich um einen ca. 168 x 16 mm großen “Stift”, welcher 62g schwer ist.

Dieser besitzt auf der Front eine Bithalterung und einen USB C Port auf der Rückseite. Zur Steuerung besitzt er ungefähr auf Daumenhöhe drei Tasten, Vor, Zurück und LED An/Aus.

Die Nutzung ist extrem einfach, anstellen den Schraubendreher zu drehen drückst du einfach die entsprechende Richtungstaste und die Schraube wird gedreht.

Und ja auch in der Praxis funktioniert das gut und kann das Handgelenk doch sehr entlasten!

Allerdings gibt es durchaus ein paar Punkte zu beachten. So ist die Leistung, das Drehmoment, des Schraubendrehers eher überschaubar. Dieses ist eigentlich ziemlich ideal für Notebook Schrauben, welche man eh nicht so fest anziehen sollte.

Allerdings hast Du wirklich feste Schrauben, wie Sie vom Werk aus meist sind, wird der Schraubendreher diese nicht über die Motorkraft gelöst bekommen!

Hier musst du aber einfach eine halbe Umdrehung per Hand machen und den Rest übernimmt der Motor.

Qualitativ macht dabei der Akku Schraubendreher einen ordentlichen Eindruck. Nein dieser ist kein absolutes Luxusmodell, aber wirkt auch nicht billig.

 

Fazit

Dieser Artikel sollte einfach ein kleiner Hinweis auf das KAIWEETS ES20 Set sein. Gerade wenn du ein einfaches “All in One” Set für die Reperatur von Smartphone, Notebook, PC suchst, ist dieses aus meiner Sicht schön zusammengestellt.

Klar qualitativ gibt es noch besseres, darüber brauchen wir nicht streiten. Es gibt auch noch günstigere Bit-Sets, aber die Kombination aus einem sehr vollständigen Bit-Set, diversen Werkzeugen und dem ordentlichen elektrischen Schraubendreher für rund 45€ halte ich für stark!

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