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Bose QuietComfort 35 im Test, so gut wie alle sagen?

Bose hat es geschafft mit den QuietComfort 35 einen recht großen Medien Hype zu generieren, welcher ansonsten bei Kopfhörern sehr selten ist.

Selbst die großen Medien wie der Stern haben die QC35 behandelt und auch meist sehr hoch gelobt.

Dies hat mich natürlich neugierig gemacht, sind die Bose QuietComfort 35 wirklich so gut wie alle sagen?

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Freundlicherweise hat Bose mir ein paar QuietComfort 35 zur Verfügung gestellt, daher hier nun der Test.

Sind die Bose QuietComfort 35 die besten Bluetooth Kopfhörer? Finden wir es heraus!

 

Lieferumfang und Verpackung

Die QuietComfort 35 werden in einer hochwertigen Box geliefert, die durchaus den Premium Preis der Kopfhörer ein wenig widerspiegelt, allerdings habe ich auch schon noch aufwendigere Verpackungen bei Premium Audio Produkten gesehen.

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Im inneren finden wir eine Transportbox mit den Kopfhörern, einem microUSB Kabel, einem AUX Kabel und einem Flugzeug- Adapter.

Der Bose QuietComfort 35 Bluetooth Kopfhörer im Test

Die QuietComfort 35 sind optisch recht schlicht und elegant gehalten. Je nachdem welche Farbe Ihr gewählt habt, schwarz oder silber stehen zur Auswahl, sind die Kopfhörer auch komplett in dieser Farbe gefärbt.

Dies gilt auch für das Kopfband und die Polsterung.

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Rein von seiner Haptik wirkt der QC35 vernünftig, wenn auch nicht übermäßig robust oder hochwertig.

Bose hat hier anscheinend seine Priorität auf möglichst leichte Kopfhörer gelegt.

Da es sich bei den QC35 um Bluetooth Kopfhörer handelt, besitzen diese natürlich ein paar mehr Features und Anschlüsse.

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Beginnen wir bei den Anschlüssen. Hier finden wir natürlich zum einem einen microUSB Port zum Aufladen der Kopfhörer, zum anderen einen klassischen 3,5mm Port.

Solltet Ihr also kein Bluetooth nutzen wollen, ist auch eine kabelgebundene Nutzung möglich.

Bose gibt die Akkulaufzeit mit 20 Stunden an, dies kann ich auch weitestgehend bestätigen. Je nach Lautstärke kann aber auch „schon“ nach 15 Stunden Schluss sein.

An der rechten Ohrmuschel befinden sich insgesamt vier Tasten. Dabei handelt es sich um den Einschalter wie auch Lauter/Leiser und eine Multifunktionstaste.

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Diese Multifunktionstaste kann Musik pausieren, vorspulen, zurückspulen und Telefonate annehmen.  Auch kann Siri unter IOS damit gestartet werden.

Beim Einschalten besitzen die Kopfhörer eine kurze Sprachansage, die einem den Akkustand ansagt und mit welchem Gerät sich die Kopfhörer verbunden haben bzw. dass diese bereit sind verbunden zu werden.

 

Tragekomfort

Die QuietComfort 35 heißen nicht ohne Grund QuietComfort. Ich kenne wenig Kopfhörer, die so bequem auf den Ohren sitzen wie diese.

Zwar sind die Ohrmuscheln nicht riesig und umschließen meine Ohren auch nicht zu 100%, aber Bose hat dafür den Anpressdruck und das Material/Dicke der Polsterung nahezu perfekt gemacht.

Die Ohrpolster bestehen aus einem relativ glatten Kunstleder(es ist nirgends angegeben welches Material dies wirklich ist) welches mit einem Schaumstoff gefüttert ist, das sich Eurem Kopf sehr gut anpasst.

Dabei bleibt das Material relativ kühl und angenehm, auch bei längerem Tragen.

Kurzum viel bequemere Kopfhörer werdet Ihr nicht finden, außer man greift zu großen Beyerdynamic Modellen, welche aber nicht sonderlich Outdoor tauglich sind.

 

Noise Canceling

Die Bose QuietComfort 35 verfügen natürlich auch über aktives Noise Canceling. Dieses nutzt Mikrofone um Umgebungsgeräusche „aufzuzeichnen“ und dann auszugleichen.

Dies kann einige meist dumpfere Geräusche, wie Motoren, komplett ausblenden. Auch Stimmen oder ähnliches werden etwas gedämpft.

Dabei ist das Noise Canceling von Bose hervorragend und überbietet die Konkurrenz doch ein Stück weit.

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Auch verglichen mit meinen Sony MDR-100ABN, welche schon ein sehr gutes Noise Canceling besitzen, tragen die Bose den Sieg davon.

Mit dem QC35 wirkt alles noch ein weniger sanfter und ruhiger, was gerade auf Bahnfahrten oder im Flugzeug wirklich ein Segen sein kann.

Man befindet sich also auch ohne Musik schon mit den Kopfhörern in seiner eigenen kleinen akustischen Welt.

Natürlich wenn man Musik einschaltet, selbst relativ leise, hilft das nochmals mehr die Umgebung auszublenden.

 

Klang

Was hilft der beste Tragekomfort und Noise Canceling, wenn die Kopfhörer nicht gut klingen?

Erfreulicherweise kann ich hier Entwarnung geben. Die QC35 klingen nochmals ein gutes Stück besser als die kabelgebunden Vorgänger QC25.

Im Allgemeinen besitzen die QuietComfort 35 einen lebendigen und spaßigen Klang.

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Dabei ist der Bass der Kopfhörer recht stark ausgeprägt. Dieser besitzt ein hervorragendes Volumen und einen ordentlichen Punch, wirkt allerdings verglichen mit z.B. den Sony MDR-100ABN etwas weniger präzise. Die QC35 besitzen eher einen etwas lockeren Bass.

Die Höhen sind außerordentlich klar und sauber ohne dabei ins Schrille abzugleiten. Hier hat Bose aus meiner Sicht einen ziemlich perfekten Job gemacht.

Die Mitten sind zwar etwas dezenter aber vorhanden. Die  QuietComfort 35 klingen nicht hohl oder als würde etwas fehlen. Dies gilt auch für Stimmen welche sauber dargestellt werden.

Etwas überrascht hat mich die dargestellte Bühne der Kopfhörer. Die Bose machen einen guten Job darin den Klang etwas zu entzerren und sowohl in die Breite wie auch in die Tiefe zu entfalten.

In welcher Musik fühlen sich die QuietComfort 35 wohl?

Wichtig, folgendes ist eine sehr „persönliche“ Einschätzung in welcher Musik MIR die Bose QuietComfort 35 besonders gut vorkamen. Je nachdem wie Euer Geschmack ist, kann diese Einschätzung natürlich völlig anders ausfallen.

Am besten gefielen die QC35 mir in normaler Pop Musik. Hier können diese Dank des etwas präsenteren Bass der Musik etwas mehr Leben einhauchen und die meist etwas „spaßigere“ Auslegung der Songs widerspiegeln.

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Ein gutes Beispiel für einen Song der den QC35 sehr gut liegt, wäre z.B. Would I Lie To You von David Guetta oder The Ocean von Mike Perry. Beide Titel besitzen einen recht ausgeprägten Bass, der allerdings eher etwas ruhiger und „langsamer“ ist.

Etwas weniger gut gefallen mir die QuietComfort 35 hingegen in What Have You Done von Within Temptation. Hier fehlt es den Kopfhörern an einem klaren Bassschlag an welchem diese sich orientieren können, zudem ist die Auflösung in der recht starken vertretenen E-Gitarre nicht ganz perfekt.

Ähnliches gilt auch für The Sound of Silence von Simon & Garfunkel, hier fehlt es den QC 35 vielleicht einen hauch an Auflösung und Leichtigkeit, was aber in diesem Fall durch die recht gute Räumlichkeit etwas ausgeglichen werden kann.

Man sollte nie mit einem schlechten Beispiel enden, daher noch ein Song, der den Kopfhörern wirklich perfekt liegt, Midnight City von M83.

Hier passt alles, der starke Bass, welcher genau die Stimmung des Songs widerspiegelt, wie auch die schöne räumliche Darstellung.

 

Fazit

Die Bose QuietComfort 35 sind hervorragende Bluetooth Kopfhörer, die durch einen lebendigen und spaßigen Klang punkten können.

Aber nicht nur dieser ist gut, auch der Tragekomfort und das Noise Canceling sind erstklassisch.

Kurzum ja die Bose QuietComfort 35 sind wirklich so gut wie es „alle“ sagen. Aber sind diese auch die besten Bluetooth Kopfhörer?

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Hier kann ich keine definitive Antwort geben. Die Sony MDR-100ABN spielen auf einem ähnlich hohen Level.

Hier ist es etwas Geschmacksache ob der etwas kontrolliertere Sound und außergewöhnliche Optik der Sony einem mehr anspricht als der spaßige Klang und toller Tragekomfort der Bose.

Zwar sind die QuietComfort 35 mit rund 350€ recht teuer, aber der Preis wird durch die Leistung durchaus gerechtfertigt!

Die Bose QuietComfort 35 gehören zu den besten Bluetooth Kopfhörern auf dem Markt und sind ganz klar das beste Bose Produkt, das ich bisher in Händen halten durfte.

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Die Onkyo E700BT im Test, die perfekten Bluetooth Ohrhörer?

Bluetooth Ohrhörer haben mittlerweile einen Punkt erreicht, wo diese ohne Probleme normale kabelgebundene Ohrhörer ersetzen können.

Vielleicht sollte man eher sagen ersetzen müssen aufgrund des iPhone 7 und Moto Z.

Dabei ist gerade die 100-200€ Preisklasse interessant, in welcher man wirklich gute Bluetooth Ohrhörer bekommt, wie Teufel oder auch Beyerdynamic bewiesen hat.

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Nun ist Onkyo mit den E700BT an der Reihe zu zeigen was diese können.

 

Verpackung und Lieferumfang

Die Verpackung wie auch der Lieferumfang der E700BT fällt eher spartanisch aus.

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Onkyo legt den E700BT lediglich zwei weitere Sets Ohrstöpsel, wie auch ein eher mäßig hochwertiges microUSB Kabel bei.

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Auf eine Tasche oder ähnliches wurde leider verzichtet.

 

Die Onkyo E700BT im Test

Die Onkyo sind klassische Bluetooth Ohrhörer, also nicht vollständig kabellos wie beispielsweise die Syllable D900 MINI.

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Die linke und rechte Seite ist weiterhin mit einem Kabel verbunden. An diesem Kabel sind zusätzlich zwei kleine schwarzen Boxen befestigt.

Bei der einen handelt es sich um eine Kabelfernbedienung, an welcher auch der microUSB Port zum Aufladen der Ohrhörer angebracht ist.

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Der andere Kasten, der beim Tragen mittig im Nacken hängt, beinhaltet vermutlich den Akku und/oder andere für die Bluetooth 4.1 Verbindung benötigte Elektronik.

Rein optisch machen die Onkyo E700BT einen sehr guten Eindruck. Die Ohrstöpsel sind aus Aluminium gefräst und wirken edel und hochwertig.

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Das Kabel, das aus zwei miteinander verdrillten Adern besteht, ist allerdings für meinen Geschmack vielleicht ein wenig dünn geraten.

Auch wirkt das Plastik der beiden Boxen etwas billig. Dies hat allerdings auch einen praktischen Vorteil, weder die Kabelfernbedienung noch die Akku Box ist sonderlich schwer.

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Allgemein wirken die Onkyo E700BT recht leicht mit ihren 14g Gewicht.

Die Akkulaufzeit der Ohrhörer würde ich in der Praxis auf solide 6 Stunden schätzen, auch wenn der Hersteller sogar 8 angibt.

 

Tragekomfort

Die Onkyo E700BT sitzen dank ihrem leicht angewinkeltem Ohrkanal sehr gut in meinen Ohren. Dabei sitzen diese nicht nur fest sondern auch bequem. Die Passform ist zumindest bei mir ziemlich optimal.

Auch die Kabelfernbedienung, die am linken Ohr baumelt, stört eigentlich nicht. Allerdings sind die E700BT NICHT Wasser oder Schweiß geschützt, der microUSB Port ist komplett offen.

Daher würde ich, trotz des sicheren und guten Halts der Onkyo, für Sport eher zu z.B. den Teufel Move BT raten.

Klang

Nachdem mich bereits die Berdynamic BT und den Teufel Move in der 100-150€ Preisklasse klanglich mächtig überrascht haben, sind nun auch die Onkyo E700BT an der Reihe.

2016 scheint ein gutes Jahr für Bluetooth Ohrhörer zu sein. Auch die Onkyo E700BT klingen hervorragend!

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Onkyo setzt bei den E700BT auf eine spaßigere Klangsignatur mit einem kräftigen aber wohl definierten Bass.

Hierbei ist dieser nicht ganz so mächtig wie es z.B. bei den Teufel Move BT der Fall ist.

Aber die E700BT können, sofern die Musik dies erfordert, mächtig auf den Tisch hauen. Hierbei ist der Bass nicht nur kräftig sondern auch mit einem guten Tiefgang versehen.

Aber nicht nur der Bass ist stark, auch die Höhen sind glasklar und absolut sauber. Onkyo ist hier zwar ganz hart auf der Grenze zum leicht spitz werden, schafft es aber noch angenehm zu bleiben.

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Die größte Stärke der E700BT ist ganz klar die Dynamic. Die Differenz zwischen dem starken Tiefang und den glasklaren Höhen, verleiht dem Klang eine hohe Lebendigkeit und macht einfach Spaß.

Auch in der B Note erlaubt sich Onkyo keine Schwäche. Die Bluetooth Verbindung ist stabil, rauscht nicht und auch die maximale Lautstärke ist solide.

 

Fazit zu den Onkyo E700BT

Die Onkyo E700BT sind hervorragende Bluetooth Ohrhörer!

Dabei können diese gerade aufgrund des lebendigen Klangs und dem sehr guten Tragekomfort punkten.

Allerdings sind die Bluetooth Ohrhörer auch nicht perfekt. Zum einen ist mir das Kabel etwas dünn, zum anderen fehlt mir der Wasserschutz.

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Der komplett offene micoUSB Port stört mich einfach etwas. Ein verirrter Schweiß- oder Regentropfen und es kann mit den E700BT aus sein.

Allerdings sind die E700BT klanglich aus meiner Sicht über jeden Zweifel erhaben. Hier können diese sogar die Beyerdynamic BT und die Teufel Move BT ein wenig überbieten.

Am Ende kommt es hier etwas auf die Prioritäten an. Wer Sport mit seinen Bluetooth Ohrhörern macht, sollte lieber die Finger von den E700BT lassen und z.B. zu den Teufel Move BT greifen.

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Wer sich mit diesen weniger bewegt und eher im häuslichen Raum oder Bus und Bahn unterwegs ist wo es keinen größeren Kontakt mit Schweiß oder Regen gibt, machen die E700BT eine sehr gute Figur und wären aktuell so ziemlich meine erste Wahl. Kurzum abgesehen von dieser kleinen schwäche fast Perfekte Bluetooth Ohrhörer!

Aktuell empfehlenswerte Bluetooth Ohrhörer in der 100€+ Preisklasse (keine spezielle Reihenfolge)

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Das OSRAM LIGHTIFY Starter Kit im Test, die günstigere alternative zu Philips HUE?

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Philips HUE ist sicherlich die bekannteste und auch verbreitetste Marke, wenn es um Smarte Beleuchtung geht.

Aber auch das Philips HUE System ist nicht perfekt, dafür aber ziemlich teuer.

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Hier wirkt OSRAMs LIGHTIFY System vor allem preislich deutlich attraktiver. Aber kann es auch qualitativ mit Philips oder Modellen aus Fernost mithalten? Finden wir es im Test heraus!

 

Das OSRAM LIGHTIFY Starter Kit

Das Basis Set für rund 60€ besteht aus zwei Komponenten. Dem zwingend notwenigen Gateway und einer E27 „Glühbirne“.

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Die Glühbirne besitzt dabei einen normalen Formfaktor, ist also nicht oder nur kaum größer als eine normale E27 LED Birne.

Dementsprechend solltet Ihr auch keine Probleme damit haben diese in eine Lampe zu bekommen.

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Das LIGHTIFY Gateway ist ein kleiner weiß/grauer Steckdosen- Adapter, der über eine LED auf Oberseite verfügt und einen Taster auf der Unterseite.

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Die Kommunikation mit Eurem Netzwerk erfolgt dabei ausschließlich über WLAN.

 

Erweiterungsmöglichkeiten

Osram hat für sein LIGHTIFY System ein recht großes Ökosystem aufgebaut mit durchaus einigen Erweiterungsmöglichkeiten auch über die klassische E27 LED Glühbirne hinaus.

Hier eine kurze Auflistung:

  • OSRAM LIGHTIFY Surface Light W28, LED Decken- und Wandleuchte
  • OSRAM LIGHTIFY LED Gartenleuchte (Weiß und oder Bunt)
  • OSRAM LIGHTIFY PAR16, Reflektorlampe, 6 Watt, GU10
  • OSRAM Surface Light LED-Wand- und Deckenlampe
  • OSRAM LIGHTIFY Motion Sensor – Bewegungsmelder
  • OSRAM LIGHTIFY Plug / Schaltbare Steckdose
  • OSRAM LIGHTIFY Dimmer – Lichtschalter – Fernbedienung
  • OSRAM LIGHTIFY Flex LED-Streifen

 

Einrichtung und Installation

In der Theorie ist die Einrichtung sehr einfach zu machen. Ladet die App herunter die für IOS und Android verfügbar ist. Dort müsst Ihr zunächst ein Osram Konto anlegen mit dem das System verknüpft wird.

Daraufhin müsst Ihr den QR Code auf der Rückseite des Gateway einscannen und Euch mit dem erstellten WLAN Netz des Gateway verbinden.

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Wenn dies geschafft ist, werden Euch alle verfügbaren 2,4GHz WLAN Netze in der Umgebung angezeigt, wählt das passende WLAN Netz aus und gebt das Passwort ein, fertig.

Leider habe ich es nicht geschafft das OSRAM Gateway mit Android einzurichten (mittlerweile gibt es ein Update gegen dieses Problem). Es wurde mir jedes Mal eine Error Meldung präsentiert, dass es nicht erfolgreich war dieses mit dem Netzwerk zu verbinden.

Das merkwürdige ist allerdings, dass sich das Gateway bereits erfolgreich mit dem Netzwerk verbunden hat, nur anscheinend dies die App nicht mitbekommen hat.

Das Problem ist leider, dass es nicht möglich ist zu sagen „suche doch mal das Gateway“ sondern man muss den Installationsprozess neu starten und man muss das Gateway resetten (den Knopf ca. 5 Sekunden gedrückt halten).  Ich habe dies mehrfach und auf zwei verschiedenen Android Smartphones versucht, kein Erfolg (EDIT: mittlerweile gibt es ein Update gegen dieses Problem).

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Dann habe ich zum iPhone gegriffen und siehe da hier hat alles wie gewünscht funktioniert!

Nach der Einrichtung via IOS konnte ich auch die Android App problemlos nutzen!

 

Die APP

Die LIGHTIFY App ist etwas „komplexer“ aufgebaut und könnte sehr technikunerfahrene Nutzer vielleicht im ersten Moment etwas überfordern.

Der Aufbau der App ist an sich durchaus logisch, während aber Philips anscheinend versucht hat seine HUE App so „idiotensicher“ wie möglich zu machen, ist dies bei OSRAM nicht ganz so extrem der Fall.

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Das erste was Ihr vermutlich machen werdet, ist die Lampe und das Gateway updaten, was eine Weile dauert.

Das wichtigste ist natürlich die Basisfunktionalität. Ihr könnt Gruppen anlegen oder auch einzelne Lampen steuern.

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Dabei gibt es drei „Drehräder“. Das wäre eins für die Helligkeit, eins für die Lichtfarbe im „bunten“ Modus und eins für die Lichtfarbe im „weißen“ Modus.

Zusätzlich lassen sich Szenen speichern. Ihr habt also gerade einen schönen Farbmix gefunden, dann könnt Ihr diesen speichern und schnell wieder aufrufen.

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Letztendlich fehlen mir ein paar schöne Farb- Presets, welche bereits von Haus aus in der App zu finden sind, wie z.B. „Sonnenuntergang“ usw.

 

Zusätzliche Funktionen

Neben den Basisfunktionen wie dem Einstellen der Lichtfarbe, Helligkeit, Anlegen von Gruppen usw. unterstützt das LIGHTIFY System noch einige Bonusfunktionen.

Ein paar von ihnen möchte ich kurz vorstellen.

Timer

Natürlich ist es möglich einen Timer anzulegen. Hierbei können Lampen zu vorher bestimmten Uhrzeiten und Wochentagen eingeschaltet bzw. ausgeschaltet werden.

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Es ist auch möglich mehrere Timer zu erstellen, die zu unterschiedlichen Zeiten oder Wochentagen aktiv werden.

Wake-up Light

Vermutlich primär für die interessant, welche eine LIGHTIFY Lampe als Ihre Nachtischlampe nutzen, es ist möglich ein Wake-up Light zu erstellen.

Ihr gebt also einen Start -Zeitpunkt an um wie viel Uhr die Lampe angehen soll und um wie viel Uhr Ihr aufstehen müsst.

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Die Lampe geht dann natürlich nicht sofort auf volle Helligkeit an, sondern steigert ganz langsam ihre Intensität. Hierbei wechselt die Lichtfarbe auch langsam von warm auf kalt.

Zusätzlich ist es möglich vom Smartphone Geräusche wiedergeben zu lassen, wie Vogelgezwitscher oder ein Nebelhorn.

 

Das Licht

Ich muss zugeben von der OSRAM LIGHTIFY Classic A LED-Glühlampe, welche in diesem Set inklusive ist, etwas beeindruckt zu sein.

Mit 810 Lumen ist diese zum einen sehr hell, zum anderen sind auch Farben kräftigt, deutlich kräftiger als es bei der Standard Philips HUE Birne der Fall ist.

Jedoch gibt es hier auch Unterschiede, warme Farben also rot, gelb oder lila sind deutlich kräftiger als kältere Farben wie türkis oder blau.

Weißtöne lassen sich zwischen 2000 und 6500 Kelvin variieren, also von sehr warm bis sehr kalt, ist alles dabei.

Allerdings sind die Weißtöne etwas weniger natürlich alles bei der Philips HUE Birne der Fall ist. Trotzdem für rund die Hälfte des Preises ist das Gebotene, gerade wenn man plant den bunten Modus zu nutzen sehr ordentlich.

Flackern oder ähnliches Verhalten konnte ich nicht bemerken.

 

Stromverbrauch

Starten wir beim Gateway, dieses verbraucht im Normalbetrieb 1,3W Strom, was soweit okay ist.

Bei der Birne ist es abhängig welche Farbe und welche Helligkeit eingestellt ist. Bei einem normalen Warmweiß konnte ich 8,9W Leistungsaufnahme messen, bei einem sehr warmen Licht lag der Verbrauch bei 7W und bei kaltweiß bei 8,1W.

Bei Farben sieht es etwas anders aus, blaues Licht verbrauchte 4,2W, rotes Licht 4,1W und grünes Licht 5,8W.

Ausgeschaltet lag der Verbrauch immer noch bei 0,7W.

Kleine Anmerkung, die Glühbirne erzeugt im Betrieb (etwas Abhängig von der Farbe) ein leichtes Surren, das aber ab ca. einem Meter Entfernung nicht hörbar ist.

 

Fazit zum OSRAM LIGHTIFY Starter Kit

Abgesehen von den Startschwierigkeiten mit der Android App, bin ich im Großen und Ganzen sehr zufrieden was OSRAM hier auf die Beine gestellt hat.

Das Gateway funktioniert stabil und auch die „Glühbirne“ liefert gerade im bunten Modus ein sehr gutes Licht mit schönen Farben.

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Der größte Pluspunkt ist aber sicherlich der Preis. Ihr wollt ein Haus mit acht Birnen ausstatten, dies würde bei Philips HUE  369€ kosten, bei OSRAM „lediglich“ rund 255€.

Dies ist schon ein gewisser Unterschied. Klar, bei Philips bekommt man die Homekit, Alexa und IFTTT Unterstützung aber ob dies den saftigen Aufpreis wert ist, darüber kann man streiten.

Zumal die Erweiterbarkeit des LIGHTIFY Systems größer ist als beim Philips HUE.

Daher, gerade wenn Ihr IOS nutzt(oder zu mindestens ein IOS Gerät für die Einrichtung zur Verfügung habt), kann ich eine Empfehlung für das OSRAM LIGHTIFY Basis Set aussprechen! EDIT: Mittlerweile gibt es ein Update für die Android App welche die Probleme beheben soll!

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Das Huawei Nova Plus im Test

Mit dem Nova Plus hat Huawei vor kurzem sein neustes Smartphone der oberen Mittelklasse vorgestellt.

Dies hat allerdings einen recht schweren Stand aufgrund von starker Konkurenz in der 450€ Preisklasse, unter anderem auch durch das hauseigene P9.

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In der letzten Zeit hat Huawei allerdings einen sehr guten Job darin gemacht überzeugende Smartphones auf den Markt zu bringen, gilt dies auch für das Nova Plus?

Finden wir es im Test heraus!

 

Technischen Daten

 

Lieferumfang und Verpackung

Das Nova Plus wird in der „Premium Box“ von Huawei geliefert, wie auch schon das P9 Plus.

Warum Premium? Nach dem Öffnen und Herausnehmen des Smartphones liegt das Zubehör nicht einfach lose in der Box sondern ist einzeln, in hochwertigen kleinen Schachteln verstaut.

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Bei diesem Zubehör handelt es sich um ein USB C Kabel, ein Schnellladegerät und ein kleines Headset.

Auch eine Schnellstart- Anleitung liegt bei.

 

Das Nova Plus im Test

Natürlich setzt Huawei bei einem Smartphone dieser Preisklasse auf ein komplettes Metallgehäuse. Dieses fühlt sich wie bei Huawei üblich sehr hochwertig und edel an.

Mein Testgerät besitzt die Goldene Färbung, grundsätzlich ist aber das Nova Plus auch in Silber oder Grau verfügbar.

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Das Nova Plus ist für ein 5,5 Zoll Smartphone „mittelgroß“. Heißt, es ist kleiner als ein Google Pixel XL oder iPhone 7 Plus, trotz des gleich großen Displays, allerdings sind die Balken um das Display auch nicht übermäßig schmal.

Hier lassen die Produktfotos von Huawei dieses deutlich schmäler erscheinen als es ist.

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Gehen wir einmal um das Smartphone herum. Auf der Front finden wir das 5,5 Zoll Full HD Display und die 8 Megapixel Frontkamera.

Die üblichen Smartphone Tasten (ein/aus und die Lautstärkewippe) sind auf der rechten Seite angebracht.  Hierbei sind diese Tasten ebenfalls aus Metall gefertigt und besitzen einen guten Druckpunkt

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Der USB C Ladeport ist gemeinsam mit dem Lautsprecher auf der Unterseite, der Kopfhöreranschluss hingegen oben.

Auf der Rückseite finden wir die leicht abstehende 16 Megapixel Kamera, einen Dual LED Blitz und den Fingerabdruckscanner.

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Ebenfalls mit an Board ist natürlich auch ein Dual SIM Karten Slot, bei welchem Ihr Euch allerdings zwischen Dual SIM und Single SIM + Speichererweiterung entscheiden müsst.

 

Software

Das Nova Plus nutzt Huaweis eigenes EMUI 4.1 als Betriebsystem. Dieses basiert natürlich auf Android 6.0 und ist nur optisch stark verändert.

Hierbei sind fast alle visuellen Elemente des Betriebssystems verändert worden.

Dies beginnt natürlich beim Launcher, der über keinen App Drawer verfügt, und weiter über die Benachrichtigungszentrale, die in zwei Bereiche unterteilt ist und endet bei den Einstellungen.

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Ob einem die Benutzeroberfläche gefällt ist natürlich Geschmacksache, entscheidet also selbst anhand der Screenshots wie Ihr diese findet.

Mein aktuelles „Haupt Android Smartphone“ ist ein Google Pixel XL, das bekanntlich auf Stock Android setzt. Verglichen mit diesem gefällt mir merkwürdigerweise EMUI 4.1 fast schon besser. Die Huawei Benutzeroberfläche bringt einfach viele Features und Anpassungsmöglichkeiten mit, welche die Software irgendwie interessant macht.

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Verglichen damit wirkt das Pixel XL etwas langweilig.

Diese Features beginnen mit der Möglichkeit eigene Designs für die Benutzeroberfläche herunterzuladen und gehen über eine Gestensteuerung und enden bei Kleinigkeiten wie der Möglichkeit die Reihenfolge der Onscreen Tasten zu ändern oder lange Screenshots zu erstellen.

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Lediglich die Hauwei Tastatur mag ich überhaupt nicht, ich weiß nicht mal warum aber ich habe mit dieser überdurchschnittlich viele Tippfehler weshalb ich zu Swiftkey gewechselt habe.

Von Haus aus installiert Huawei leider ein paar zusätzliche Apps mit. Darunter gehören die Standard Apps wie Twitter oder Facebook aber auch diverse Spiele und Dinge wie Booking.com.

Von den 32GB Speicher bleiben nach der Einrichtung noch ca. 22,8GB zur freien Verfügung.

 

Display

Das Huawei Nova Plus ist mit einem 5,5 Zoll Full HD Display ausgestattet.

Hierbei handelt es sich um ein IPS Panel, das allerdings recht hochwertig ist. Angefangen bei Farben über Kontraste bis hin zu den Blickwinkeln macht das Panel eine sehr gute Figur.

Der Weißpunkt ist von Haus aus sehr natürlich gesetzt, lässt sich aber auf Wunsch auch noch per Software etwas verändern.

Die maximale Helligkeit liegt laut meinen Messungen im oberen Mittelfeld, ungefähr auf dem Level eines LG G5.

Rein Subjektiv würde ich das Display auch als leicht überdurchschnittlich hell bezeichnen, wenn auch noch nicht ganz auf dem Level eines Samsung Galaxy S7 Edge, iPhone 7 Plus usw.

Leider konnte ich keine Informationen finden ob das Huawei Nova Plus auf Gorilla Glas setzt, weshalb ich davon ausgehe, dass dies leider nicht der Fall ist.

Trotzdem sollte es sich hierbei um ein gehärtetes Glas handeln, aber eine Displayschutzfolie ist niemals verkehrt. Auch Gorilla Glas kann z.B. durch Steine oder Sand sehr leicht zerkratzen.

 

Sound und Akustik

Huawei setzt beim Nova Plus auf einen Lautsprecher auf der Unterseite des Gerätes.

Dieser ist klanglich nicht Weltklasse und muss sich ohne Frage z.B. einem Alcatel Idol 4S geschlagen geben aber trotzdem liefert dieser einen vernünftigen Klang.

Der Lautsprecher ist relativ Laut, halbwegs voll klingend und zerrt auch auf 100% der Lautstärke nur wenig.

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Kurzum für ein Youtube Video oder ein wenig Internet Radio reicht dieser vollkommen aus.

Ähnliches gilt auch für den Kopfhöreranschluss wie auch die Telefonqualität, beides liefert eine Standardqualität.

Dies meine ich nicht negativ, was den Ton angeht ist Nova Plus nur ein recht unspektakuläres Smartphone.

 

Kamera

Huawei setzt beim Nova Plus auf eine 16 Megapixel Kamera mit einer Blende von f2.0.

Dies klingt erst einmal ordentlich, aber wie sieht es in der Praxis aus?

Ehe wir zu den Testbildern kommen, ein paar generelle Worte zur Kamera und der Kamera App.

Huaweis Kamera App gehört zu den umfangreicheren auf dem Markt. Hierbei besitzt die App unzählige Modi wie z.B. für schönere Selfies, schöneres Essen, Lichtmalerei usw.

Aber die App besitzt auch einen vollständig manuellen Modus in welchem Ihr den Weißabgleich, Belichtung, ISO und Fokus frei bestimmen könnt.

Kurzum eine gute App, die auch keine Abstürzte oder ähnliches während meiner Nutzung hatte.

Die 16 Megapixel Auflösung stehet wie üblich nur im 16:9 Format zur Verfügung. Eine Aufnahme nimmt am Ende meist rund 3,6MB Platz in Anspruch.

Kommen wir endlich zu den Testbildern. Diese sind wie üblich auf maximaler Qualität Angefertigt und nicht nachbearbeitet.

     

(rechte Maustaste -> in neuem Tab Öffnen für die volle Ansicht oder HIER klicken für ein ZIP Archiv bei Google Drive mit allen Bildern)

Das  Nova Plus besitzt eine Ordentliche Kamera! Der Weißabgleich wie auch die Belichtung passte in 99% der von mir gemachten Bildern sehr gut.

Das Nova Plus neigt tendenziell eher zu etwas bunteren Bildern, dagegen spricht aber auch nichts.

Die allgemeine Bildschärfe ist gut, aber auch nicht überragend. Unterm Strich ist die Kamera des Nova Plus ungefähr mit dem Alcatel Idol 4S vergleichbar.

Low Light ist nicht ganz die größte Stärke des Nova Plus, aber auch hier bricht die Bildqualität nicht übermäßig stark ein.

Sofern man die Kamera ruhig gehalten bekommt, bleiben die Bilder weiterhin ansehnlich, hierbei hilft natürlich der optische Bildstabilistor.

Dieser verhilft dem Smartphone auch zu sehr ansehnlichen Videos. Das Nova Plus ist auch Huaweis erstes Smartphone, das 4K aufnehmen kann.

Diese sind zwar nicht ganz oberste Klasse, sehen aber dennoch verdammt gut aus. Urlaubsvideos oder Familien Videos hätte ich keine Probleme mit dem Huawei aufzunehmen.

Der Autofokus der Kamera ist solide. Er ist treffsicher und zuverlässig aber natürlich nicht so schnell wie der eines Samsung Galaxy S7 oder Google Pixel.

Die Kamera selbst ist aber beim Auslösen recht flott, selbst HDR Bilder benötigen kaum, bis keine zusätzliche Bearbeitungszeit.

Hier hat Huawei einen sehr guten Job gemacht!

 

Benchmarks

Das Nova Plus ist ausnahmsweise nicht mit einem Huawei eigenen Kirin SoC ausgestattet, sondern mit Qualcomm Snapdragon 625.

Dieser wird von 3GB und 32GB Speicher unterstützt. Aber was kann der Snapdragon 625 leisten?

Um diese Frage zu beantworten schauen wir uns erst einmal ein paar Benchmarks an.

Snapdragon 625 Antutu Snapdragon 625 Geekbench

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Verglichen mit dem Huawei P9 Lite liefert das Nova Plus ca. 18% mehr Leistung, was okay ist aber auch kein himmelweiter Unterschied.

In der Praxis sollte das P9 Lite ungefähr mit dem Nova Plus vergleichbar sein.

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(größer = besser)

Zum größeren P9 Plus klafft allerdings, mit rund 44% zugunsten des P9 Plus, doch eine recht große Lücke.

Zusammengefasst ist das Nova Plus damit in der 450€ Preisklasse definitiv nicht das leistungsstärkste Smartphone, sondern gehört eher zu den Schwächeren.

 

Leistung im Alltag

Das Nova Plus läuft im Alltagseinsatz ordentlich. In den diversen „normalen“ Apps wie WhatsApp, Facebook, Twitter oder auch dem Webbrowser läuft das Smartphone nahezu perfekt.

Auch Multitasking ist erstaunlich flott und problemlos, was aber auch an Huaweis Benutzeroberfläche liegt.

Spiele laufen weitestgehend flüssig und problemlos, auch wenn sehr aufwendige 3D Games meist nicht in voller Pracht spielbar sind.

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Für die gelegentliche Runde zwischendurch ist das Nova Plus also vollkommen tauglich, aber für jemanden bei dem das Spielen an erster Stelle steht, gibt es sicherlich bessere Smartphones.

Trotzdem bin ich mit der Alltagsperformance unterm Strich zufrieden und auch privat hätte ich keine Probleme dieses Smartphone langfristig zu nutzen.

Wie bei Huawei fast schon üblich, ist auch hier der Fingerabruckscanner absolut tadellos. Er ist schnell und sehr zuverlässig, viel besser geht es kaum!

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Wo ich allerdings etwas enttäuscht war, ist beim WLAN. Das Nova Plus unterstützt kein 5GHz WLAN!!!

Sowas ist eigentlich Pflicht bei einem Smartphone dieser Preisklasse. In der Praxis konnte ich maximal 35Mbit/s durch die kabellose Verbindung jagen. Dies ist genug, dass App Downloads flüssig laufen aber auch weit entfernt vom Maximum was meine Internetleitung zu leisten vermag.

 

Akku

Huawei hat dem Nova Plus einen 3340mAh starken Akku spendiert. Dies ist auf dem Papier eine solide Kapazität.

In der Praxis ist das Nova Plus allerdings vergleichsweise Akku stark. Bei einer normalen Nutzung mit ein wenig spielen, viel Social Media und Webbrowsen, wie auch ein paar Videos konnte ich eine Akkulaufzeit von rund 10 Stunden erreichen, wohlgemerkt bei permanenter Nutzung!

Dementsprechend schätze ich, dass die meisten Nutzer mit dem Nova Plus zwei normale Tage durchkommen, was ein sehr guter Wert ist!

 

Sonstiges

  • NFC
  • Kein 5GHz WLAN
  • RGB Benachrichtigungs LED

 

Fazit zum Huawei Nova Plus

Das Nova Plus ist ein starkes Smartphone! Aktuell hat Huawei wirklich einen guten Lauf, wenn es um die Produktion hervorragender Smartphones geht.

Zwar ist das Nova Plus sehr gut aber mit einer Empfehlung tue ich mich dennoch schwer.

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Warum? Der Preis, das P9 Lite bekommt man aktuell für knapp unter 250€ und ist eins der besten Smartphone der 200-300€ Preisklasse, das normale P9 bekommt man aber auch schon für unter 500€.

Hier müsste sich das Nova Plus ziemlich genau in die Mitte setzen, wenn es um die Leistung geht, allerdings ist es mit 450€  etwas zu dicht am P9, weshalb ich eher dieses empfehlen würde.

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Trotzdem ist das Huawei Nova Plus ein gutes Smartphone, gerade dann, wenn Euch eine solide Leistung und Akkulaufzeit, verpackt in einem hochwertigen Gehäuse, wichtig ist.

Solltet Ihr das Smartphone für 350-400€ bekommen, sehe ich hier kaum einen Grund nicht zuzugreifen.

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UMI Sport Bluetooth Ohrhörer im Test, empfehlenswert?

Bluetooth Ohrhörer liegen voll im Trend, gerade im sportlichen Bereich. Es gibt auch jede Menge sehr guter Modelle auf dem Markt, wie z.B. die Teufel Move BT, leider kosten diese jedoch rund 120€, was für viele etwas zu teuer für ein paar Ohrhörer ist.

Aber es gibt bergeweise günstige Alternativen auf Amazon, wie auch die UMI Sport Bluetooth Ohrhörer.

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Aber taugen diese 24€ Bluetooth Ohrhörer wirklich etwas? Finden wir es im Test heraus!

 

Die UMI Sport Bluetooth Ohrhörer

Die UMI Bluetooth Ohrhörer sehen auf den ersten Blick nicht übel aus. Allerdings spürt man schon, wenn man diese in die Hand nimmt, dass es sich hierbei um ein günstigeres Produkt handelt.

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Die Ohrhörer sind selbstverständlich komplett aus Plastik und ein wenig Gummi gefertigt.

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Dabei sind die Ohrstöpsel etwas größer als es bei normalen kabelgebundenen Modellen der Fall  wäre. UMI hat hier die komplette Bluetooth Elektronik in diese integriert, es gibt auch keine zusätzliche Kabelfernbedienung!

Dementsprechend sind auch alle Tasten, wie auch der microUSB Ladeport, an den Ohrstöpseln selbst angebracht.

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Der Ladeport wird dabei von einer kleinen Gummiklappe geschützt, was beim IPX4 Wasserschutz hilft.

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Bei den Tasten handelt es sich um einen Ein/Ausschalter auf der Rückseite des rechten Ohrstöpsels, wie auch lauter/leiser auf der Unterseite.

„Laut und leiser“ sind wie üblich mit“ vor und zurück“ doppelt belegt.

 

Tragekomfort

Die UMI sind Sport Bluetooth Ohrhörer, dementsprechend sollten diese auch gut sitzen?!

Und ja, dank des Ohrbügels sitzen die UMI Bluetooth Ohrhörer wirklich ziemlich zuverlässig in meinen Ohren. Zwar muss ich hier und da nachbessern und diese wieder etwas tiefer in meine Ohren drücken damit sie für einen optimalen Klang versiegelt sind aber, dass sie komplett herausfallen ist unmöglich.

Dementsprechend ja für Sport sind diese durchaus geeignet. Hierbei hilft auch der IPX4 Wasserschutz.

Bei der Bequemlichkeit würde ich die Ohrhörer als Mittelmaß einstufen. Es ist zwar nicht so „als würde man vergessen, dass man Ohrhörer trägt“ aber im Gegenzug tun die UMI auch nach längerem Tragen nicht weh oder sind unangenehm.

 

Klang

Kommen wir zum Wichtigsten, dem Klang.

Was kann man schon von 24€ Ohrhörern erwarten? Eigentlich nicht viel aber die UMI sind okay!

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Der Bass ist in ausreichender Menge vorhanden und sofern man die richtigen Ohrstöpsel aufgesetzt hat und das Ohr auch sauber versiegelt hat, bieten die UMI sogar einen guten Punch.

Zwar merkt man, verglichen mit teureren Modellen, dass der Tiefgang hier nicht ganz so stark ist, aber dennoch für diese Preisklasse eine ziemlich ordentliche Leistung.

Die Höhen der UMI Bluetooth Ohrhörer sind ausreichend klar, es handelt sich hierbei also nicht um dumpfe Ohrhörer. Hier habe ich nichts Größeres zu beklagen. Wenn ich etwas kritischer sein darf, würde ich vielleicht die Sauberkeit des Klangs etwas bemängeln.

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Ab und zu gibt es gerade in Hochton -Passagen ein wenig Geknistere. Dies ist aber nicht weiter tragisch. Ich vermute, dass hier im Hintergrund eine leichte Kompression arbeitet aufgrund der Bluetooth Verbindung, die dies auslöst.

Die maximale Lautstärke ist ordentlich und auch die Bluetooth Verbindung selbst stabil.

 

Fazit zu den UMI Sport Bluetooth Ohrhörern

Natürlich sind die UMI Bluetooth Ohrhörer nicht perfekt. Klanglich gibt es hier noch ein gutes Stück Luft nach oben, selbiges gilt auch für die Haptik.

Allerdings darf man den Preis nicht vergessen!

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Für gerade mal 24€ sind die Bluetooth Ohrhörer ziemlich ordentlich. Der Klang ist soweit in Ordnung und vollkommen nutzbar mit Vernünftigen Bässen und brauchbaren Höhen.

Auch der Tragekomfort und Halt ist in Ordnung.

In der unter 30€ Preisklasse sind die UMI Sport Bluetooth Ohrhörer so mit das Beste, was mir bisher begegnet ist, gerade wenn einem ein guter Halt sehr wichtig ist.

Zwar mögen die TaoTronics Bluetooth Ohrhörer nochmals etwas besser klingen (und 6€ teurer sein), dafür ist bei diesen der Sitz nicht annähernd so sicher.

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Ansonsten muss man für z.B. die Teufel Move BT(120€) oder Beyerdynamic BTA(200€) noch mal ein gutes Stück oben drauflegen, dann erhält man aber auch einen Oberklasse Sound.

Wenn man das Geld nicht hat oder nicht für Ohrhörer ausgeben möchte, dann sind die UMI keine schlechte Wahl!

Der Eufy RoboVac 11 Staubsauger von Anker im Test

Mit dem RoboVac 11 hat Eufy seinen ersten Staubsaugroboter nun auch nach Deutschland gebracht. Eufy nie von gehört? Das ist wenig überraschend denn Eufy ist eine recht neue Marke, hinter welcher, der eher für sehr gute Powerbanks und Ladegeräte bekannte Hersteller, Anker steckt.

Einen Staubsauger Roboter möchte ich nicht mehr in meinem Alltag missen und wenn Ihr erst einmal auch einen kennengelernt habt, dann wird dies vermutlich auch für Euch gelten.

Angefangen habe ich vor einigen Jahren mit einem Modell von Samsung, der mir auch lange Zeit treue Dienste geleistet hat. Danach bin ich auf einen iRobot Roomba 780 umgestiegenen, einem 500€+ Modell!

Dieser wurde mittlerweile vom Xiaomi Mi Robot Vacuum ersetzt. Zwischen durch hatte ich auch noch ein paar andere Modelle in den Fingern.

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Daher habe ich schon ein wenig Erfahrung mit Staubsaugrobotern. Umso gespannter war ich als ich das erste mal davon gelesen habe, dass Anker einen Roboter auf den Markt gebracht hat.

Zu diesem Zeitpunkt war dieser nur in der USA erhältlich aber das hat sich mittlerweile geändert!

Daher hier nun der Test zum Eufy RoboVac 11 Staubsauger Roboter! Kann dieser überzeugen?

 

Lieferumfang

Der Eufy RoboVac 11 wird in einem großen braunen Karton geliefert.

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In diesem finden wir eine deutsche Anleitung wie auch den Staubsauger Roboter, die Ladestation, ein Netzteil, vier „Wedel“, ein zusätzliches Set Filter und eine kleine Reinigungsbürste.

 

Der Anker / Eufy RoboVac 11 im Test

Der RoboVac 11 ist wie auch die meisten Konkurrenzmodelle rund geformt mit zwei „Fühlern“ auf der Front.

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Das was ich als Fühler bezeichne sind zwei kleine rotierende Bürsten, die  über den Sauger hinausragen und dabei helfen sollen Schmutz und Staub aus Ecken zu holen in die der Sauger ansonsten nicht passen würde.

Der Staubsauger Roboter selbst besitzt einen Durchmesser von ca. 32cm und eine Höhe von ungefähr 8,5cm.

Wie üblich gibt es auf der Front einen Stoßfänger welcher bei einem Kontakt mit einem Möbelstück den Roboter Informiert und dementsprechend umdrehen lässt.

Dieser Stoßfänger ist leicht gummiert was Möbel vor Kratzern schützen soll.

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Auf der Unterseite des RoboVac 11 findet man wie üblich eine rotierende Bürste, die den Saugmotor unterstützt.

Diese Bürste lässt sich bei Bedarf entfernen und reinigen.

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Der Schmutz selbst wird in einem großen Auffangbehälter am hinteren Ende des Saugers aufgefangen. Hier gibt es zwei Filterstufen. Zum einen den normalen Behälter in welchem durch ein Gitter sämtlicher großer Schmutz aufgefangen wird, wie auch einen HEPA Filter.

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Dieser HEPA Filter hat keinen direkten Kontakt mit dem gröberen Schmutz wodurch dieser sich in der Praxis nicht so schnell zusetzen sollte.

Gesteuert wird der RoboVac 11 entweder über den Knopf auf der Oberseite oder über die beigelegte Fernbedienung.

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Auf dem Roboter selbst befindet sich dabei nur der Start/Pause Knopf während die Fernbedienung etwas komplexer ist.

Hier könnt Ihr den RoboVac manuell steuern wie auch diverse Modi auswählen wie gereinigt werden soll (Max, Auto, Ränder, Spot) und einen Zeitplan einprogrammieren.

Rein qualitativ wirkt der Anker / Eufy RoboVac 11 vernünftig. Zwar kann dieser nicht ganz von der Massivität des Materials mit beispielsweise dem iRobot oder dem Xiaomi mithalten, aber billig fühlt sich das gute Stück auch beim besten Willen nicht an.

 

Saugleistung / Fahrverhalten / Intelligenz

Saugleistung, Fahrverhalten und die Intelligenz sind für mich die drei wichtigsten Punkte bei einem Staubsaugroboter.

  • Saugleistung = Wie gut kann der Sauger Schmutz und Staub von diversen Böden aufnehmen?
  • Fahrverhalten = Deckt der Staubsaugroboter wirklich alle Bereiche eines Raums ab oder „verheddert“ er sich in irgendeiner Ecke und vergisst den restlichen Raum? Kommt er gut mit Teppichkanten oder Türschwellen klar?
  • Intelligenz = Erkennt der Staubsaugroboter Hindernisse und umfährt er diese gezielt oder fährt er beim Treffen eines Hindernisses einfach immer nur in eine andere Richtung?

Es hilft nichts wenn ein Staubsaugroboter gut saugt aber dumm wie Stroh ist und in jeder Ecke hängen bleibt, ähnliches gilt auch umgekehrt.

Wie schlägt sich hier der Eufy RoboVac 11?

 

Saugleistung

Beginnen wir bei der Saugleistung. Der RoboVac 11 besitzt eine rotierende Bürste auf seiner Unterseite welche relativ weiche Borsten hat und in gewissen Abständen eine Gummillippe.

Zusätzlich ist natürlich auch ein Saugmotor an Board.

Der RoboVac 11 macht einen guten Job sowohl auf Teppichen wie auch glatten Böden.

Auf glatten Böden ist die effektive Saugleistung durchaus mit der eines normalen Staubsaugers zu vergleichen. Hier spielt die etwas kleinere Saugleistung dank der rotierenden Bürste einfach keine Rolle.

Bei Teppichen und vor allem Teppichkanten sieht das etwas anders aus. Hier merkt man schon, dass der Motor weniger Power hat als bei einem klassischen Staubsauger.

Allerdings erneut dank der rotierenden Bürste macht auch der RoboVac 11 einen guten Job welcher meinem iRobot Roomba 780 nichts nachsteht.

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Klar, gerade bei Tierhaaren schafft es der RoboVac 11 nicht beim einmaligen Drüberfahren 100% des Schmutzes zu entfernen, aber hier macht es die Masse.

Der Staubsauger Roboter fährt meist mehrfach über eine Stelle, zum anderen kann man diesen im Zweifel auch mehrfach pro Tag oder jeden Tag losschicken.

Dadurch baut sich keine „Schmutzmasse“ auf als wie wenn man nur alle 2-3 Tage einmal regulär durchsaugt.

Und das ist vermutlich die größte Stärke eines Staubsauger Roboter im Generellen, er fährt zu mindestens bei mir öfter als ich sonst mir die Zeit nehmen würde zu saugen.

Zudem passt der RoboVac 11 unter Sessel und die Couch (sofern diese ca. 9cm oder mehr Luft haben).

Hierdurch hat meine Wohnung eine deutlich konstantere Reinlichkeit!

Die Saugleistung lässt sich in zwei Stufen per Hand regeln. Anker gibt zudem die Saugleistung mit 1000ppa an, was ziemlich viel wäre.

 

Fahrverhalten

Der Eufy RoboVac 11 nutzt das „zick zack“ Fahrprinzip. Heißt es wird auf den ersten Blick kein Muster ersichtlich wie der Roboter sich bewegt. Ähnliches macht auch der iRobot Roomba 780 und die allermeisten Staubsauger Roboter.

Dabei ist der Hintergedanke das der Staubsauger einfach durch dieses „Zufalls Prinzip“ jede Stelle des Raums irgendwann mal erwischt.

Dies funktioniert auch, meist. Hier kommt es etwas auf den Aufbau Eures Raums an. Habt Ihr recht große offene Flächen dann funktioniert das Ganze gut.

Sind die Räume aber sehr groß und im schlimmsten Fall nochmals etwas verschachtelt dann kann es passieren, dass der RoboVac 11 nicht alle Bereiche gleichmäßig bearbeitet.

Hier bevorzuge ich eigentlich ganz klar das Verhalten des Xiaomi Mi Robot Vacuum. Dieser verfügt aber über deutlich mehr teure Elektronik zum ermessen des Raums weshalb vermutlich Anker/ Eufy auf dieses klassische Verhalten zurück gegriffen hat, das keine duzenden Sensoren benötigt und vermutlich von der Programmierung etwas einfacher ist.

Allerdings macht der Eufy RoboVac 11 trotzdem einen sehr guten Job welcher erneut vergleichbar ist mit dem iRobot Roomba 780.

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Mehr Informationen

Teppichkanten und ähnliche Hindernisse machten dem Sauger verhältnismäßig wenig Probleme. Meine Teppiche sind ca. 1,5-2cm hoch und wurden ohne Probleme befahren.

Ähnliches gilt auf für Kabel welche meist vom RoboVac 11 verschont werden. Jedoch muss man hier etwas aufpassen, an einem quer gespannten Kabel wird der RoboVac 11 sich dennoch verheddern oder daran ziehen.

Achtet also ein wenig auf Lampen oder Ladekabel! Wenn diese aber etwas in die Ecke oder gegen die Wand gestopft sind ist das kein Problem.

WICHTIG beim ersten mal Fahren beobachtet bitte den Eufy RoboVac 11 etwas um gegeben falls eingreifen zu können, wenn er irgendwo mal etwas Probleme hat, aber das gilt so für alle  Staubsauger Roboter.

Neben dem automatischen Modus gibt es auch noch einen Spot Modus in welchem der Eufy nur einen kleinen Bereich reinigt, einen MAX Modus in dem etwas intensiver gearbeitet wird und den Interessanten Kantenmodus.

In diesem fährt der Roboter nur die Ränder des Raums ab. Dies ist ein sehr praktischer Modus, da Ecken und Kanten im Automatik Modus etwas schlechter gesäubert werden und man so bei Bedarf nachbessern kann.

 

Intelligenz

Der Eufy RoboVac 11 ist mittelmäßig intelligent. Er erkennt zwar Hindernisse und versucht diese ein wenig zu umkreisen aber das funktioniert eher mäßig je nach Form und Größe des Hindernisses.

Zwar schreibt Eufy/Anker, dass der RoboVac 11 im Auto Modus die Raumgröße Berechnet und seinen Weg dementsprechend optimiert aber dies ist in keinem Fall mit z.B. dem Xiaomi Mi Robot Vacuum zu vergleichen.

Ich vermute das dies eher etwas Marketing Bla Bla ist.

Kurzum der Eufy RoboVac 11 sticht nicht durch eine besonders hohe „Intelligenz“ hervor, aber er ist auch nicht vollständig dumm wie einige der unter 100€ Modelle die auf dem Markt sind.

Der Staubsauger Roboter schafft es sich zudem erstaunlich gut aus Hindernissen wie z.B. Stuhlbeinen zu befreien.

 

Lautstärke und Akku

Beginnen wir mit dem Akku. Der Eufy RoboVac 11 verfügt über einen 38,48Wh starken Akku, welcher sich sogar durch eine kleine Klappe auf der Unterseite erreichen lässt.

Dies sind vier 18650 Zellen, die aneinander gelötet sind.

Damit schafft es der Sauger ca. eine Stunde dauerhaft aktiv zu sein. Nachdem er komplett leer ist, muss man aber mit gut 3,5- 4 Stunden rechnen ehe er die nächste Runde drehen kann.

Ich glaube am meisten hat mich die Lautstärke des Eufy RoboVac 11 überrascht. Dieser ist ziemlich leise! Deutlich leiser als ein normaler Handstaubsauger oder auch die meisten anderen Roboter Staubsauger.

Vermutlich sollte man diesen zwar dennoch nicht an einem schlafenden Baby vorbeischicken aber wir sind hier an einem Punkt angekommen wo der RoboVac z.B. beim Fernsehen nicht stören würde.

Selbst auf der höheren Stufe ist er immer noch recht leise.

Daumen hoch dafür!

 

Fazit zum Eufy RoboVac 11

Es gab in den letzen Jahren eine deutliche Entwicklung bei den Staubsaugrobotern. Teilweise was die Leistung angeht aber Primär betrifft diese Entwicklung den Preis.

Der iRobot Roomba 780 stellte im Jahr 2013 mit einem Kaufpreis von rund 500€ noch die Königsklasse dar.

Mittlerweile kann man ganz klar sagen, dass der 230€ Eufy RoboVac 11 eine gleiche, wenn nicht sogar leicht bessere Leistung bietet!

Dies ist aus meiner Sicht beeindruckend!

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Der Eufy RoboVac 11 saugt auf glatten Böden perfekt und selbst auf Teppich immer noch gut, dazu kommt ein gutes Fahrverhalten und ein recht leiser und unkomplizierter Betrieb.

Etwas was man ansonsten, gerade bei asiatischen Marken sehr selten sieht, ist eine gute Bedienungsanleitung. Erstaunlicherweise bringt der Eufy/Anker Staubsaugroboter selbst diese mit.

Kurzum für einen Kaufpreis von 230€ kann ich den Eufy RoboVac 11 ohne Probleme empfehlen! Dieser ist ein solider Mittelklasse Staubsaugroboter.

Wer einen Oberklasse Roboter sucht, muss allerdings noch etwas drauflegen bzw. im Falle des Xiaomi Mi Robot Vacuum etwas experimentierfreudig sein.

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Das Samsung Galaxy Tab 10.1 2016 T585/T580 im Test, die solide Tablet Mittelklasse!

Mitte des Jahres hat Samsung mit dem Galaxy Tab A T585/T580 sein neustes Mittelklasse Tablets vorgestellt.

Dieses bedient die 200€ Preisklasse und soll durch vernünftige Hardware zu einem fairen Preis punkten, was aktuell auch sehr wichtig ist wo der Tablet Markt eh etwas am schwächen ist.

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Aber schafft dies auch das Galaxy Tab T585/T580? Finden wir es im Test heraus!

 

Technische Daten

  • Samsung Galaxy Tab 10.1 2016
  • 10.1″, 1920×1200
  • Samsung Exynos 7870, 8x 1.60GHz
  • 2GB RAM
  • 16GB Speicher, erweiterbar
  • WLAN 802.11a/b/g/n/ac
  • 8MP/2MP Kameras
  • 7300mAh Akku
  • 3G/4G Optional
  • Link zum Hersteller
  • bei Amazon  ///  bei Geizhals

 

Versionen

Das Samsung Galaxy Tab A 2016 gibt es in zwei Versionen und zwei Farben.

Hier könnt Ihr Euch entscheiden ob Ihr nur die WLAN Version wünscht oder euch LTE ca. 50€ Aufpreis Wert ist.

Die LTE Version hat die Modell Nummer T585 und die WLAN Version T580.

Ich habe mir die LTE Version gekauft, welche abgesehen von der Mobilfunk Unterstützung gleich ausgestattet ist wie die WLAN Version.

Info! Samsung hat mittlerweile den Nachfolger des Samsung Galaxy Tab 10.1 vorgestellt. Hier geht es zum Test des neuen Samsung Galaxy Tab A 10.5 auf techtest.org.

 

Das Samsung Galaxy Tab A 2016 im Test

Das Galay Tab A 2016 ist ein 10,1 Zoll 16:10 Tablet, womit dieses die Standard Größe hat, allerdings verglichen mit 16:9 Tablets etwas weniger schmal ist.

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Erfreulicherweise sind die Ränder um das Display recht klein wodurch das ganze Tablet für ein 10,1 Zoll Modell sehr kompakt ist.

Erstaunlicherweise scheint Samsung von einer Nutzung primär im Hochkant Format auszugehen.

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Dementsprechend ist der Samsung Schriftzug positioniert und auch die Tasten auf der unteren Vorderseite.

Rein optisch sieht man sofort, dass es sich hierbei um ein Samsung Tablet handelt. Dies liegt z.B. an dem typischen Samsung Home Button und den beiden Kapazitiven Tasten, welche diesen begleiten.

Ebenfalls auf der Unterseite hat Samsung zwei Lautsprecher verbaut. Der microUSB Ladeport ist hingegen, gemeinsam mit dem Kopfhörer Anschluss, etwas ungewohnt auf der Oberseite angebracht.

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Auf der Rückseite findet man die leicht hervorstehende 8 Megapixel Kamera inklusive LED Blitz.

Beim Material der Rückseite setzt Samsung auf ein angenehmes mattes Plastik, welches mir sehr gut gefällt.

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Auch allgemein betrachtet fühlt sich das Galaxy Tab A vernünftig an. Klar man merkt schon, dass dies kein Premium Produkt ist aber es fühlt sich auch beim besten Willen nicht billig oder minderwertig an.

 

Software

Natürlich kommt auch beim Galaxy Tab A T585/T580 Samsungs TouchWiz Benutzeroberfläche zum Einsatz. Als Basis dient hier Android 6.0.1 mit dem Juli Sicherheitspatch.

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Nach der Einrichtung, welche soweit unauffällig verläuft, landet man auf dem TouchWiz Home Bildschirm.

Dieser besticht durch eine recht bunte Optik mit großen Kacheln und Icons. Immerhin der gute alte App Drawer ist noch vorhanden.

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Was ebenfalls vorhanden ist, ist einiges an vorinstallierten Apps. Angefangen beim kompletten Microsoft Office Paket über einige Samsung Apps inklusive eigenem Samsung App Store bis hin zu Flipboard ist so einiges vorhanden.

Flipboard erreicht man dabei über das ganz nach links Scrollen wo dieses ein wenig auf Google Now/ HTC Blinkfeed macht.

Hierbei zeigt Euch Flipboard aktuelle News und Infos an, welche Ihr auch ein wenig an Eure Interessen anpassen könnt.

Zwar bin ich im Allgemeinen kein Fan von „unnötigen“ vorinstallierten Apps, aber in diesem Fall hat Samsung wenigstens Apps ausgewählt, die einen gewissen Mehrwert liefern.

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Dabei scheinen diese auch nicht zu sehr auf den internen Speicher zu schlagen. Von den 16GB bleiben noch rund 10,6GB zur freien Verfügung.

 

Display

Samsung setzt beim Galaxy Tab A T585/T580 auf ein 10,1 Zoll PLS Display mit einer Auflösung von 1920×1200.

Dieses sieht gut aus. Farben sind leuchtend, die Schärfe ordentlich und die maximale Helligkeit für ein Gerät dieser Preisklasse hoch.

Auch Blickwinkel sind solide, wenn auch nicht perfekt.

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Leider scheint das Display Glas überdurchschnittlich anfällig für Fingerabdrücke zu sein. Ich konnte zudem keine Infos finden ob es sich hierbei um Gorilla Glas handelt, was mich vermuten lässt, dass dies nicht der Fall ist.

 

Sound

Leider scheint Samsung anzunehmen, dass man das Galaxy Tab A T585/T580 hochkant verwendet, weil dies beim Filme schauen so viel praktischer ist(Sarkasmus).

Dementsprechend haben diese dem Tablet zwei Lautsprecher auf der Unterseite spendiert.

Hierbei klingen diese Lautsprecher aber immerhin ordentlich. Sie sind recht laut und klar, wenn auch nicht übermäßig voll.

Ich würde die Ton Qualität für ein 220€ Tablet als überdurchschnittlich bezeichnen.

Der Kopfhöreranschluss bietet Standard Qualität.

 

Kamera

Natürlich ist ein Tablet nicht die optimale Wahl um damit zu fotografieren aber sollte man dies doch mal machen wie sieht die Bildqualität aus?

Das Galaxy Tab A 10.1 2016 verfügt über eine 8 Megapixel Kamera mit einer Blende von f1.9.

Oftmals gilt bei Tablets eher die Frage, wie schlecht ist die Kamera?

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(rechte Maustaste -> in neuem Tab Öffnen für die volle Ansicht )

Im Falle des Galaxy Tab A ist die Kamera erstaunlicherweise deutlich weniger schlecht als ich es erwartet habe.

Ganz im Gegenteil die Kamera ist okay.

Zwar ist die Auflösung von 8 Megapxieln nicht sonderlich hoch, was verglichen mit aktuelleren Smartphones ein wenig Details und Feinheiten kostet aber generell ist die Kamera erstaunlich scharf. Auch Farben, Kontraste und der Weißabgleich passt.

Ähnliches gilt auch für Full HD Videos welche mit dem Tablet gemacht werden.

Kurzum die Kamera ist durchaus auf dem Level eines 150-200€ Smartphones! Das ist ein wenig beeindruckend.

 

Leistung

Im Galaxy Tab A T585N/T580N 2016 ist der hauseigene Samsung Exynos 7870 verbaut. Hierbei handelt es sich um einen Octa Core, welcher mit 1,6GHz getaktet wird.

Diesem stehen 2GB RAM zur Seite wie auch 16GB interner Speicher.

Zugegeben selbst mir sagte der Samsung Exynos 7870 nicht viel, dementsprechend sind ein paar theoretische Benchmarks hilfreich um einschätzen zu können was der SoC zu leisten vermag.

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Der Exynos 7870 ist ein ziemlich flotter Chip für ein 220/280€ Gerät! Dieser bietet ungefähr die Leistung eines Qualcomm Snapdragon 617 und liegt z.B. ein gutes Stück über dem etwas älteren High End Qualcomm Snapdragon 805.

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(größer = besser)

Von daher darf man beim Galaxy Tab A 2016 eine gute Mittelklasse Performance erwarten!

 

Leistung im Alltag

Erst einmal möchte ich dem Galaxy Tab A ein paar Bonus punkte für die Unterstützung von 5GHz WLAN geben. Leider ist dies in dieser Geräteklasse nicht selbstverständlich, kann aber bei einem Media Konsum Gerät wie einem Tablet wirklich hilfreich sein.

Auch ist die Empfangsqualität sowohl was WLAN angeht wie auch bei LTE 1a.

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Die generelle Performance des Galaxy Tab würde ich als gut einstufen. Im Internet surfen, Social Media, Videos usw. bereiten dem Tablet keinerlei Probleme.

Auch die Benutzeroberfläche ist fast 100% flüssig. Lediglich beim Wechseln auf Flipboard merkt man gelegentlich etwas stottern.

Auch gibt es hier und da den berühmt berüchtigten Samsung Lag, aber das hält sich wirklich sehr in Grenzen.

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Bei Spielen merkt man dann schon eher, dass es sich hierbei nicht um ein High End Tablet handelt.

Nicht falsch verstehen alle Spiele die ich dem Galaxy Tab A T585N/T580N vorgesetzt habe, liefen auch flüssig und gut spielbar, allerdings bei sehr aufwendigen Spielen merkt man, dass Details und/oder die Auflösung ein Stück weit reduziert wird.

Trotzdem habe ich bei der Leistung des Tablets nichts zu bemängeln, ganz im Gegenteil ich bin positiv überrascht.

 

Akkulaufzeit

Das Galaxy Tab A 10.1 2016 ist mit einem 7300mAh starken Akku ausgestattet. Dieser soll laut Samsung für bis zu 13 Stunden Video ausreichen.

Diesen Wert kann ich auch so unterschreiben! Bei meiner üblichen Nutzung, im Internet surfen, RSS Feeds lesen, Twitter und ein wenig Spielen, konnte ich eine Akkulaufzeit von rund 11 Stunden erzielen!

Dies war auf einer mittleren Display Helligkeit, auf maximaler Leistung sinkt die Akkulaufzeit auf immer noch gute 9-9,5 Stunden.

Ebenfalls sehr gut ist die Standby Laufzeit oder wie ich sie liebevoll nenne „Tablet liegt in der Ecke und macht nichts Laufzeit“. Über Nacht hat das Galaxy Tab A 10.1 lediglich 2% Akku verloren.

Das Aufladen geht mit rund 1,55A Ladestrom eher so mittelmäßig schnell. Ihr müsst ca. 5 Stunden für eine vollständige Ladung einplanen.

Hierbei beschleunigt ein 3. Anbieter USB Ladegerät den Ladevorgang nicht.

 

Sonstiges

  • 5GHz WLAN
  • LTE
  • Keine Benachrichtigungs LED

 

Fazit

Das Samsung Galaxy Tab A 2016 T585/T580 ist in der 200-280€ Preisklasse eine grundsolide Wahl!

Es erfüllt alle Anforderungen die man sich von einem guten Mittelklasse Tablet wünscht, angefangen bei einer brauchbaren Haptik über eine starke Leistung bis hin zu einem guten Display ist alles mit dabei.

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Klar es gibt bei der „Gaming Leistung“ noch etwas Luft nach oben aber wer nur gelegentlich auf seinem Tablet etwas spielt, wird hier vermutlich keine Einschränkungen spüren, zumal alle getesteten Spiele auch soweit problemlos laufen.

Ebenfalls stark ist die Akkulaufzeit mit rund 10 Stunden aktiver Nutzungszeit.

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Was aber fast das Wichtigste ist, das ich keinen „Pferdefuß“ finden konnte. Das Galaxy Tab A 2016 T585/T580 besitzt keine größere Schwachstelle. Selbst die Kleinigkeiten an welchen sonst gerne gespart wird, weil man diese nicht gut auf den Technischen Daten präsentieren kann, wie Lautsprecher, WLAN Verbindung oder die Tasten und deren Druckpunkt passen beim Galaxy Tab A 10.1 2016.

Kurzum ich kann hier ohne schlechtes Gewissen eine Empfehlung aussprechen!

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Info! Samsung hat mittlerweile den Nachfolger des Samsung Galaxy Tab 10.1 vorgestellt. Hier geht es zum Test des neuen Samsung Galaxy Tab A 10.5 auf techtest.org.

Das neue Galaxy Tab A 10.5 ist natürlich besser als das ältere Tablet. Allerdings ist das Galaxy Tab 10.1 auch 2018 noch eine solide Wahl, gerade wenn Ihr nicht die Quad Lautsprecher des neuen Tablets braucht oder auf diesem groß Spiele spielt.

Die DBPOWER 18000mAh Starthilfe Powerbank im Test

So langsam wird es wieder kalt in Deutschland und man sieht immer mehr Leute am Straßenrand stehen bei denen die Autobatterie aufgrund der Temperaturen versagt hat.

Sowas passiert meist genau dann, wenn man es am wenigsten gebrauchen kann.

Wenn Ihr Euch etwas besser auf dem Markt der Powerbanks auskennt, wird folgendes Produkt Euch vermutlich kaum überraschen.

Es geht in diesem Test um eine Auto Starthilfe Powerbank von DBPOWER.

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Eine Powerbank, die ein Auto starten kann, klingt das interessant für Euch?

An dieser Stelle vielen Dank an DBPOWER für das Zurverfügungstellen dieser Powerbank.

 

Die DBPOWER 18000mAh Starthilfe Powerbank im Test

Zuerst fällt nach dem Auspacken der Powerbank das reichhaltige Zubehörpaket auf. Die Powerbank wird in einer Hartschalentasche geliefert, in der auch das Zubehör verstaut ist.

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Dabei handelt es sich um ein Steckdosen -Ladegerät, ein KFZ- Ladegerät (für den Zigaretten Anzünder), zwei Klemmen für die Autobatterie, ein microUSB Kabel und ein Adapter Set für Notebooks.

Ja, die DBPOWER Starthilfe Powerbank kann auch Notebooks mit Energie versorgen! Dazu aber später mehr.

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Die Powerbank selbst ist recht groß für 18000mAh Kapazität, dafür aber robust gearbeitet. Das Gehäuse besteht aus einem stark gummierten Plastik, welches sich zweckmäßig anfühlt.

Auf der Oberseite der Powerbank sind mehrere rote LEDs eingelassen, die sich über den Einschalter aktivieren lassen.

Hierbei handelt es sich nicht um eine Taschenlampe, sondern um ein Warnsignal für folgende Autos.

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Allerdings ist natürlich auch eine Taschenlampe in der Powerbank integriert, die sich ebenfalls über den Einschalter aktivieren lässt. Diese bietet auch eine ausreichende Helligkeit, auch wenn sie nicht mit einer richtigen Taschenlampe mithalten kann.

Das Wichtigste sind aber sicherlich die Anschlüsse. Beginnen wir mit den beiden USB Ports mit welchen Ihr Euer Smartphone oder Tablet aufladen könnt.

Hierbei handelt es sich um einen 2,1A und einen 2,4A Port. Der 2,4 Port soll sogar über eine „SMART“ Technologie verfügen.

Ebenfalls an der Powerbank unter einer Klappe befindet sich ein Anschluss Panel für die beiden Batterieklemmen, welche Nötig sind um ein Auto zu starten. Hierbei soll diese Powerbank universell alle Autos „bis zu 6,5L Benziner oder 5,2L Diesel“ starten können.

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Wie funktioniert das ganze? Einfach die Schwarze Klemme an den Negativen Pol eurer Auto Batterie und die Rote Klemme an den Plus Pol und die Powerbank einschalten, fertig.

Natürlich ist die Powerbank nicht in der Lage Eure Autobatterie aufzuladen, sondern es wird nur für kurze Zeit ein sehr hoher Strom zur Verfügung gestellt, welcher ausreicht den Motor zu starten.

Der Hersteller spricht hier von „bis zu 600A“. Und ja das Ganze funktioniert in der Praxis wirklich!

Ebenfalls mit an Bord ist ein Laptop Ladeport! Dies ist sehr ungewöhnlich, aber praktisch.

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DBPOWER legt auch gleich 8 Adapter für gängige Hersteller mit in den Lieferumfang. WICHTIG die Powerbank unterstützt 12V, 16V und 19V achtet also darauf, dass der Richtige Wert für Euer Gerät eingestellt ist.

Die Spannung wird über ein Display eingestellt bzw. angezeigt. Dieses Display Informiert euch zusätzlich noch über den aktuellen Ladestand der Powerbank in Prozent.

Aufgeladen wird die Powerbank selbst entweder über das beigelegte 15V 1A Netzteil oder über den Zigarettenanzünder im Auto.

 

Messwerte der DBPOWER 18000mAh Starthilfe Powerbank

Beginnen wir wie üblich mit der Kapazität. Der Hersteller verspricht hier 18000mAh messen konnte ich 13119mAh bzw. 48,541Wh.

Dies entspricht 73% der vom Hersteller angegeben Kapazität. Dies ist an sich recht wenig aber ähnliches habe ich auch schon bei anderen Starthilfe Powerbanks beobachtet.

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Ich nehme an, dass intern hier nicht mit 3,7V gearbeitet wird, sondern vermutlich mit einer deutlich höheren Spannung (ich würde mal auf 22,2V tippen).

Daher ist der Umwandlungsprozess für die 5V USB Ports ineffizienter. So zu mindestens meine Vermutung.

Aber wie sieht es ansonsten aus? Ganz gut! Die USB Ports besitzen eine gute Ladegeschwindigkeit, hierbei ist jedoch der Smart Port gerade an Apple Produkten deutlich schneller! (1,45A vs. 0,98A).

Bei Notebooks ist die Sache leider etwas problematischer. In Kombination mit meinem Acer V5 funktionierte es z.B. gar nicht.

Das Problem wird vermutlich einfach die Menge an Strom sein, welche die Powerbank ausgeben kann.

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Es ist nirgends eine genaue Angabe zu finden aber ich nehme an, dass wir hier über 1A oder vielleicht auch 2A bei 19V sprechen. Das Original Ladegerät von meinem Acer schafft 7,2A, also ein sehr deutlicher Unterschied.

Solltet Ihr über ein kleines Notebook verfügen, stehen die Chancen natürlich deutlich besser, dass das Aufladen funktioniert.

Wiederaufgeladen wird die Powerbank mit ca. 12W Leistung und eine vollständige Ladung dauert ca. 4,5-5 Stunden.

 

Fazit

Im Winter kann eine Starthilfe Powerbank wirklich ein Lebensretter sein, gerade dann, wenn das eigene Auto vielleicht auch nicht mehr ganz neu ist.

Und hier macht die DBPOWER Powerbank einen sehr guten Job! Dies beginnt beim robusten Äußeren über das reichhaltige Zubehör bis hin zu Dingen wie der Taschenlampe und dem Warnlicht.

Kurzum eine perfekte Notfall Powerbank!

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Jedoch wer diese wirklich als Powerbank nutzen will, also täglich mit sich rumschleppen usw. wird ganz klar bessere und vor allem kompaktere Modelle finden!

Die DBPOWER ist recht groß für Ihre Kapazität, was natürlich an der Starthilfe Funktion liegt.

Daher als Notfall Powerbank welche man immer Aufgeladen im Auto liegen hat, als alltags Powerbank eher nein.

 

iClever BoostCube+ 60W 6-Port USB Desktop Ladegerät im Test

Auf Techtest.org finden sich bereits einige Test zu Multiport USB Ladegeräten und heute kommt ein neuer hinzu.

Freundlicherweise hat mir iClever den neuen BoostCube+ für einen Test zur Verfügung gestellt.

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Dieser soll vor allem durch einen etwas ungewöhnlicheren Aufbau, wie auch durch einen Quick Charge 3.0 Port punkten.

Aber reicht dies auch in der Praxis dafür, dass das Ladegerät auch eine Empfehlung Wert ist? Finden wir es im Test des iClever BoostCube+ heraus!

 

Der iClever BoostCube+ im Test

Auf den ersten Blick fällt schon der größte Unterschied zwischen dem BoostCube+ und den allermeisten anderen USB Ladegeräten auf.

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Der BoostCube+ hat seine USB Ports auf der Oberseite eingelassen, weshalb das Ladegerät relativ schmal ist und wenig Grundfläche einnimmt.

Ich frage mich sowieso seit längerem warum nicht auch andere Hersteller auf einen ähnlichen Aufbau setzen. So verschiebt man sein Ladegerät beim Einstecken nicht.

Das Gehäuse ist im Falle des BoostCube+ aus schwarzem Hochglanz gefertigt. Zwar bin ich nicht der größte Fan von Hochglanz aber zugegeben sieht das Ladegerät recht schick aus.

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Bei den Anschlüssen handelt es sich um sechs USB Ports. Von diesen sind fünf Ports normale 5V 2,4A Anschlüsse und einer ein Quick Charge 3.0 Anschluss.

Das gesamte Ladegerät verfügt laut Hersteller über insgesamt 60W Leistung. Hiervon entfallen 42W bzw. 8,4A auf die fünf normalen USB Ports.

Heißt, Ihr könnt „nur“ dreieinhalb der „SmartID Ports“ gleichzeitig voll belasten. Allerdings wird es in der Praxis schwer sein so viele Smartphones zu finden welche auch wirklich die vollen 2,4A aufnehmen können.

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Ihr müsst Euch hier vermutlich also keine Gedanken machen, selbst ein Samsung Galaxy S7 Edge kann maximal 1,77A aufnehmen.

Zusätzlich steht natürlich noch der Quick Charge 3.0 Port zur Verfügung. Dieser ist wie üblich auch abwärtskompatibel zu Quick Charge 2.0 Smartphones oder anderen Geräten welche gar kein Quick Charge unterstützten.

Das besondere an Quick Charge 3.0 ist die dynamische Spannungsregulierung. Ein Smartphone kann während des Ladevorgangs die Spannung und den Strom frei anpassen.

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Im Falle des Boost Cube+ kann die Spannung hierbei zwischen 3,6V und 12V variieren.

Ebenfalls auf der Oberseite des Ladegerätes ist eine kleine Status LED angebracht, welche auch nicht im Dunklen stört.

 

Wie teste ich?

Grundsätzlich messe ich Spannung und Stromstärke mit einem „PortaPow Premium USB + DC Power Monitor Leistungsmesser / Leistungsmessgerät Digital Multimeter Amperemeter V2“.

Dieses liefert eine Messgenauigkeit auf bis zu 0.0001 A-0.0001 V.

Als konstante Last nutze ich USB Widerstände. Mit diesen werde ich das Netzteil ca. 4 Stunden mit 90+% Last „quälen“ wobei ich die Temperatur messe und schaue ob es Auffälligkeiten (oder sogar Ausfälle) gibt.

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Zu guter Letzt checke ich ob es an verschiedenen Endgeräten „Probleme“ beim Laden gibt. Wichtig meine Ladegeschwindigkeits Tests führe ich mit einem Referenz-Kabel durch. Auf der microUSB Seite wäre dies das Powerline von Anker, beide Kabel liefern die bestmögliche Ladeleistung. Für Apple Geräte verwende ich das Original Apple Kabel, nicht weil es das beste ist sondern einfach weil es jeder hat.

Solltet Ihr andere Ladekabel verwenden kann dies eure Ladegeschwindigkeit Negativ beeinflussen, siehe ein Test dazu HIER.

Das Messen des Stromverbrauchs im Leerlauf geschieht mit einem Voltcraft Energy Logger 4000.

Wichtige Information zur Ladegeschwindigkeit. Nur weil ein USB Ausgang maximal 2,4A oder 2A liefern kann, bedeutet dies noch lange nicht, dass Smartphone, Tablet und Co. auch mit der maximalen Geschwindigkeit an diesem Port laden. Hier spielen noch andere Faktoren eine Rolle. Dementsprechend ist diese Aussage welche oftmals getroffen wird „Powerbank XYZ ist super schnell da sie einen 2,4A Ausgang besitzt“ nicht ganz richtig. In der Praxis gibt es teilweise massive Unterschiede zwischen einzelnen Modellen auch wenn die USB Ports angeblich die gleiche maximale Leistung liefern können.

 

Messwerte des iClever BoostCube+

Mit das Erste was mir beim Testen des BoostCube+ aufgefallen war, ist die Spannung. In der Regel haben die meisten USB Ladegerät zwischen 4,9V und 5,1V. Der iClever BoostCube+ geht aber bei 2A last auf bis zu 5,458V hoch, was relativ viel ist.

An dieser Stelle keine Sorge 5,458V ist immer noch in der USB Spezifikation welche bis zu 5,5V erlaubt, trotzdem interessant.

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Dies bedeutet in der Praxis, dass der BoostCube+ recht gut mit schlechten USB Kabeln klarkommen wird da von Natur aus die Spannung recht hoch ist und dementsprechend der Spannungsabfall durch ein schlechtes Kabel nicht ganz so schlimm ist.

Aber wie sieht es in der Praxis mit der Ladegeschwindigkeit aus?

Das BoostCube+ Ladegerät liefert eine gute Ladegeschwindigkeit an meinen Android Smartphones(S7 Edge 1,47A, LG G5 1,28A, Pixel XL 1,98A) und eine sehr gute Ladegeschwindigkeit an meinem iPhone 7+ (1,98A).

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Hierbei ist natürlich der Quick Charge 3.0 Port etwas anderes. Dieser zeigte keine Probleme mit der Kompatibilität und lud mein LG G5, Xiaomi MI5S Plus wie auch das Alcatel Idol 4S mit vollem Tempo.

Auch das Samsung Galaxy S7 Edge erreichte seine maximale Quick Charge 2.0 Geschwindigkeit.

Der Leerlaufstromverbrauch des iClever BoostCube+ lag in meinem Test bei 0,3W und die Effizienz der SmartID Ports bei rund 83%.

 

Fazit zum iClever BoostCube+

Der BoostCube+ ist ein gutes Multiport USB Ladegerät, das  durch eine solide Leistung aber vor allem durch seinen praktischen Formfaktor punktet.

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Letztendlich ist dies auch der entscheidende Punkt. Gefällt Euch der Formfaktor? Falls ja, spricht nichts gegen den BoostCube+!

Sollte Euch der Formfaktor völlig egal sein, könnte man auch zum Anker PowerPort Speed greifen.

 

Inateck Festplatten Dockingstation mit USB HUB und Speicherkartenleser im Test

Vielleicht habt Ihr schon einmal diese außerordentlich praktischen HDD Dockingstationen gesehen, die es von diversen Herstellern gibt. Ich selbst nutze so eine Dockingstation in regelmäßigen Abständen für Backup Zwecke.

Diese gibt es in diversen Versionen, mit einem HDD Schacht, mit zwei Schächten, eSATA usw.

Inateck hat aber eine sehr interessante und praktische Version im Sortiment.

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Was ich damit meine? Findet es im Test heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an Inateck, welche mir die Dockingstation zur Verfügung gestellt haben.

 

Verpackung und Lieferumfang

Die Inateck Dockingstation wird in einem unspektakulären braunen Karton geliefert.

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In diesem finden wir natürlich die Dockingstation selbst, wie aber auch ein 2A 12V Netzteil und ein USB 3.0 Kabel in ausreichender Länge.

 

Die Inateck Festplatten Dockingstation im Test

Auf den ersten Blick fällt schon ein großer unterschied zwischen der Inateck Festplatten Dockingstation und vielen Modellen der Mitbewerber auf.

Inateck setzt auf ein „Aluminiumgehäuse“, dies ist zwar nur teilweise richtig, da Inateck einfach das Plastikgehäuse nur ein wenig mit Alu verkleidet hat aber dies hilft dennoch der Optik sehr.

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Die Dockingstation wirkt etwas hochwertiger als vergleichbare Produkte, die man meist nicht unbedingt sichtbar auf dem Schreibtisch stehen haben möchte.

Aber es gibt noch zwei andere Gründe warum man die Inateck Festplatten Dockingstation permanent auf seinem Schreibtisch belassen möchte.

Dies wären zum einen die beiden USB 3.0 Ports auf der Front, welche das Anschließen von zum Beispiel USB Sticks ermöglichen, wie auch der SD Kartenleser.

Also ja Inateck hat hier sowohl einen kleinen USB Hub wie auch einen Speicherkartenleser integriert.

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Angeschlossen wird die Dockingstation über einen USB 3.0 Typ B Port auf der Rückseite. Ebenfalls dort ist der Netzteil Anschluss wie auch ein physischer Ein/Ausschalter, dieser merkt sich also den letzten Status.

Im Leerlauf (ohne Festplatte oder SSD) konnte ich einen Energieverbrauch von 1,1W messen.

Zu guter Letzt befinden sich auf der Oberseite drei sehr dezente Status LEDs, die über Aktivitäten der Festplatten und den allgemeinen Status informieren.

 

Leistung

Starten wir mit dem SD Kartenleser. Dieser ist erfreulicherweise intern via USB 3.0 angebunden und lieferte in meinem Test bis zu 94MB/s, mit der passenden Speicherkarte.

Wie sieht es mit dem Festplatten Slot aus?

Da eine normale Festplatte eine USB 3.0 Verbindung eigentlich in keinem Fall auslasten sollte, habe ich die maximalen Übertragungsraten mithilfe einer SSD gemessen.

Hier schaffte die Inateck Festplatten Dockingstation beachtliche 420MB/s lesend und 407MB/s schreibend!

Der verbaute Controller scheint also recht fähig sein. Bei diesem Controller handelt es sich im Übrigen um den ASMedia ASM1153E.

Außerdem lässt sich der SD Karten und Festplatten Slot gleichzeitig ansprechen.

 

Fazit zur Inateck Festplatten Dockingstation mit USB HUB und Speicherkartenleser

Die Inateck Festplatten Dockingstation ist dank der nützlichen Zusatzfeatures wie den beiden USB Ports und dem Speicherkartenleser die beste Festplatten Dockingstation die ich bisher genutzt habe.

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Hierbei hilft es natürlich auch das diese mit über 400MB/s (passende SSD vorausgesetzt) ziemlich flott ist.

Kurzum Daumen hoch für dieses Modell! Jedoch muss man den Preis etwas bedenken. 36€ ist zwar fair, aber man zahlt ganz klar einen Aufpreis für den Kartenleser und die zusätzlichen USB Ports.

Wer darauf verzichten kann, bekommt auch für unter 28€ bereits sehr brauchbare Dockingstationen unter anderem von Inateck selbst.