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Günstige und Schnelle USB C Ladekabel, die AUKEY Nylon USB C Kabel

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USB C Kabel gewinnen immer mehr an Bedeutung und gerade wer ein neues Smartphone mit diesem Anschluss hat wird vermutlich erst einmal mit dem Gedanken spielen sich ein paar passende Ladekabel zuzulegen.

Jedoch kosten zum einen USB C Kabel relativ viel zum anderen will man sich ja keine „Billigkabel“ zulegen, man hat ja von Problemen mit diesen gehört.

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Daher hier mein Tipp für ein kleines Set welches insgesamt drei 1m USB C Kabel enthält und gerade mal 14€ kostet.

Sets

Die AUKEY Nylon USB C Kabel sind in diversen Set -Zusammenstellungen verfügbar. Angefangen von der 1m und 2m Länge einzeln für 7,49€ bzw. 8,99€ über das von mir empfohlene 3x 1m Set für 13,99€ bis hin zum größten 5er Set, das eine bunte Mischung aus diversen Längen beheimatet für 19,99€.

 

Die AUKEY Nylon USB C Kabel 

Die AUKEY Nylon USB C Kabel sind extrem robust verarbeitet. Wie der Name schon sagt, besitzen die Kabel eine hochwertige Ummantelung aus Nylon, aber auch die Stecker verfügen über ein sehr schönes Metallgehäuse.

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Dazu kommt die ziemlich hohe Dicke der Kabel, welche sich positiv auf die Ladegeschwindigkeit auswirkt. AUKEY hat auch nicht an Adern gespart, die Nylonkabel unterstützen USB 3.0 bzw. USB 3.1 (sowohl 5GBit wie auch 10Gbit besitzen grundsätzlich die gleiche Anzahl an Adern im Kabel).

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Dadurch sind zwar die Kabel sehr robust und wirken auch hochwertig, allerdings sind diese auch recht steif. Im Gegenzug besitzen wiederum die Stecker eine sehr gute Passform. Sowohl im meinem LG G5, Huawei P9 Plus wie auch im Xiaomi MI5 besitzen die Kabel einen sehr guten Halt.

 

Die Schnellsten USB C Ladekabel? 

Beginnen wir mit der Theorie. Hierfür schließe ich das AUKEY Nylon USB C Kabel wie auch ein paar andere USB C Kabel zum Vergleich an einen USB Widerstand an und messe den Spannungsabfall.

Um so höher dieser am Ende des Kabels ist um so höher ist der Widerstand des Kabels, um so schlechter ist das Kabel.

Folgende Kabel werde ich in diesem „mini“ Vergleich aufnehmen:

 

[table id=279 /]

In der Theorie liefert das AUKEY Nylon USB C Kabel schon einmal Bestleistung. Es kann hier alle anderen Vergleichskabel problemlos schlagen.

Aber bedeutet dies auch, dass die AUKEY Kabel ebenso in der Praxis die beste Leistung liefern?

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Für diesen Praxis Ladetest nutze ich folgende Smartphones LG G5, Xiaomi MI5, Elephone P9000, UMI Super und das Ulefone Future.

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Auch in der Praxis liefert das AUKEY USB C Kabel die beste Leistung. Verglichen mit dem zweit besten Kabel, dem Anker PowerLine+ lag die Leistung ca. 4% höher.

Das mag in der Praxis kaum einem auffallen, der Unterschied zum langsamsten Kabel ist hier schon interessanter. Das Onite USB C Kabel lieferte 18% weniger Ladegeschwindigkeit als das AUKEY Kabel.

 

Fazit 

Die AUKEY Nylon USB C Kabel sind die aktuell preis- leistungsstärksten USB C Kabel auf dem Markt. Diese bieten eine sehr gute Haptik und eine hervorragende Ladegeschwindigkeit.

Es ist durchaus beeindruckend, dass der Wechsel von einem schlechten Ladekabel auf ein gutes in meinem Test bis zu 18% mehr Ladegeschwindigkeit bringt.

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Hierbei bietet punktet das AUKEY Kabel zusätzlich durch einen günstigen Preis. Drei Kabel für rund 14€ ist sehr fair, vor allem wenn man bedenkt, dass das Anker PowerLine+ einzeln schon 10€ kostet.

Es gibt allerdings auch negativ Punkte, das wäre vor allem die Steifheit des Kabels. Sollte diese euch stören, würde ich eher ein anderes Kabel empfehlen. Auch ist die Ummantelung beim Anker PowerLine+ noch etwas hochwertiger, dafür ist dieses aber auch um einiges teurer.

Am Ende ist das AUKEY dennoch ein hervorragendes Ladekabel gerade wenn man sich nach dem Kauf eines neuen Smartphones erst einmal ein paar zusätzliche Kabel zulegen möchte, ohne direkt 30-50€ für eine Handvoll davon auszugeben.

 

MACAW T1000 Bluetooth Ohrhörer aus Asien im Test

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Bluetooth Ohrhörer liegen voll im Trend. Hier gibt es natürlich bessere und schlechtere Modelle auf dem Markt. Genau genommen gibt es so viele, dass man den Überblick schnell verliert und das alleine auf Amazon.

Wenn man hier nun aber noch nach Fernost schaut wo es ebenfalls bergeweise interessante Modelle gibt, wird es noch komplizierter. Eins dieser Modelle ist das MACAW T1000.

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Lohnt es sich diese Bluetooth Ohrhörer für rund 18€ aus Asien zu bestellen?

 

Lieferumfang und Bestellung

Die MACAW T1000 sind aktuell für rund 18€ nur aus Asien zu erhalten. Dies ist ein Stück weit unter der Zollgrenze, daher sollte es keine größeren Probleme mit der Bestellung geben.

Ich selbst habe diese HIER bestellt. Die Lieferung ging innerhalb von rund 12 Tagen, also halbwegs schnell.

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Die MACAW T1000 werden in einer anständig aussehenden Box geliefert, welche hochwertig bedruckt wurde. Im Inneren finden sich die Ohrhörer selbst wie auch insgesamt drei Sets Aufsätze in verschiedenen Größen,ein microUSB Kabel und eine kleine, aber recht schicke Tasche.

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Damit fällt der Lieferumfang komplett aus.

 

Die MACAW T1000

Optisch sind die T1000 recht hochwertig gehalten. Dies beginnt bei der Metalloptik der Rückseite der Ohrhörer und endet bei dem extra mit Nylon ummantelten Kabel, welches die beiden Ohrstöpsel miteinander verbindet.

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Da die komplette Bluetooth Elektronik wie Akku und Empfänger in den Ohrstöpseln verbaut ist, sind diese etwas größer als bei klassisch kabelgebundenen Modellen. Hierbei ist allerdings der Schwerpunkt relativ austariert.

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Die MACAW besitzen eine Kabelfernbedienung welche unterhalb des rechten Ohrhörers angebracht ist. Die Kabelfernbedienung beheimatet drei Tasten und ein Mikrofon. Bei den Tasten handelt es sich um einen Einschalter/Play/Pause wie auch vor und zurück welche mit lauter und leiser doppelt belegt sind.

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Zum Aufladen besitzen die T1000 ganz klassisch einen microUSB Port. Dieser ist unter einer Klappe am linken Ohrstöpsel angebracht. MACAW gibt zwar kein IP Rating an, jedoch sollen die T1000 keine Probleme mit Schweiß oder einem Regenschauer haben.

 

Tragekomfort

Ich würde den Tragekomfort als mittelmäßig einstufen. Einerseits stören die MACAW nicht in meinen Ohren oder sind zu schwer, andererseits sitzen sie nicht tief genug für einen festen Halt.

Die T1000 haben einen recht kurzen Ohrkanal verglichen mit anderen Ohrhörern. Dies kann natürlich angenehm sein, allerdings in Kombination mit dem etwas höheren Schwerpunkt rutschen mir diese deshalb recht schnell aus den Ohren.

Daher würde ich die MACAW T1000 nur bedingt für Sport empfehlen, wobei dies natürlich etwas vom Aufbau Eurer Ohren abhängt.

 

Klang 

Die MACAW T1000 liefern einen recht warmen Klang. Dabei ist der Bass leicht betont, allerdings auch nicht übermäßig kraftvoll. Grundsätzlich würde ich aber sagen, dass der Bass passt, sofern man einen etwas lebendigeren Klang bevorzugt.

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Die Mitten sind soweit gut. Stimmen und Gesang klingen sehr passend mit den T1000.

Leider schwächeln die Höhen etwas. Hier sind die MACAW weniger klar als ich es bevorzugen würde. Zwar wäre es sicherlich übertrieben die Höhen als dumpf zu bezeichnen aber sie sind auch nicht brillant oder übermäßig klar.

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Damit liefern die Bluetooth Ohrhörer einen recht warmen und unanstrengenden Klang, welcher aber vielleicht etwas mehr Dynamic bräuchte. Hier muss man aber natürlich den Preis von 18€ berücksichtigen, für welchen die MACAW T1000 ordentlich klingen.

 

Fazit zu den MACAW T1000

Für rund 18€ sind die T1000 durchaus gut, leider kann ich die Ohrhörer dennoch nur bedingt empfehlen. Es gibt auf Amazon für 19-29€ sehr viele Bluetooth Ohrhörer welche ähnlich gut oder sogar besser sind.

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Zwar ist die Bestellung aus Asien nicht so schwer oder kompliziert wie sich das sicherlich einige vorstellen aber trotzdem ist es immer noch einfacher und vor allem schneller bei Amazon zu bestellen.

Kurzum die MACAW T1000 sind nicht schlecht für 18€ aber auch nicht so gut, dass ich sagen würde geht alle hin und bestellt diese aus Asien, dafür gibt es zu viele gute Alternativen auf Amazon.

Die AUKEY PB-T9 16000mAH Powerbank mit Quick Charge 3.0 im Test

Quick Charge 3.0 bietet eine erhöhte Effizienz gegenüber Quick Charge 2.0, entsprechend macht es auch Sinn diese Technologie in Powerbanks zu verwenden.

Viele Hersteller stellen deshalb auch ihre Quick Charge 2.0 Powerbanks mehr oder weniger unverändert auf Quick Charge 3.0 um.

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Dazu gehört auch AUKEY welche ihre 16000mAh Powerbank nun auch auf QC3.0 umgerüstet haben.

Kann die neue Version im Test überzeugen?

 

Die AUKEY PB-T9 16000mAH Powerbank mit Quick Charge 3.0 im Test

Die AUKEY PB-T9 ist optisch eine sehr schlichte Powerbank. Diese ist relativ flach aber dafür recht groß, wobei dies auch noch im Rahmen ist für eine 16000mAh Powerbank.

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Das komplette Gehäuse besteht aus einem matten Plastik, welches recht resistent gegenüber Fingerabdrücken oder Ähnlichem ist. Dabei ist das Gehäuse auch robust genug, dass ich bei einem kleineren Sturz keine Sorgen hätte, dass die Powerbank sofort auseinander fällt.

Allerdings ist das Plastik nicht ganz „sauber“. Es gibt bei der Oberfläche kleinere Unsauberkeiten, die allerdings nur durch die Kamera oder bei einem seitlichen Lichteinfall zu erkennen sind.

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Ansonsten ist die Verarbeitung und Haptik tadellos.

Das Besondere ist aber sicherlich die Elektronik der AUKEY PB-T9 Powerbank. Diese besitzt zwei USB Ausgänge, der eine ist ein normaler 2,4A 5V Port der andere ein Quick Charge 3.0 Anschluss.

Damit ist diese Powerbank schonmal besser ausgestattet als Ankers PowerCore 20000mAh.

Zum Aufladen besitzt die AUKEY Powerbank ganz klassisch einen microUSB Port. Dieser unterstützt allerdings kein Quick Charge sondern nur eine maximale Ladegeschwindigkeit (laut AUKEY) von 2,4A bei 5V.

Ich würde Euch dementsprechend raten ein gutes USB Ladegerät zum Aufladen der Powerbank zu verwenden. Das Aufladen an einem PC würde z.B. ewig dauern.

Ebenfalls auf der Front befindet sich eine kleine LED Taschenlampe, welche zwar nicht sonderlich hell ist aber im „Notfall“, wenn mal wieder der Schlüssel hinter den Schreibtisch gefallen ist, Ihren Job durchaus brauchbar verrichtet.

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Eine kleine Besonderheit ist der Einschalter bzw. wie man die Restladung überprüft. Beim Betätigen des Einschalters leuchtet dieser entweder weiß,grün oder rot auf.

Rot = 0-33%, grün 33-66% und weiß 66-100% verbliebende Ladung. Zwar ist die Idee an sich ganz schön, jedoch ist es bei starkem Lichteinfall echt nicht leicht zu erkennen welche Farbe da gerade leuchtet.

 

Wie teste ich?

Mein Testverfahren ist recht „strait forward“. Ich lade die Powerbank bis sie sich von alleine abschaltet oder es keinen nennenswerten Ladestrom mehr gibt, dann wird sie mithilfe eines 1A USB Widerstands entladen und die abgegebene Leistung mit einem PortaPow Premium USB + DC Power MonitorLeistungsmesser gemessen.

So erreiche ich gut reproduzierbar Ergebnisse.

Das gemessene Ergebnis in mW rechne ich in mAh @3,7V um da die Herstellerangabe sich zu 99% auf eine Zellenspannung von 3,7V bezieht.

Zudem teste ich die Powerbanks an meinen diversen Endgeräten ob es hier „Auffälligkeiten“ gibt. Ich nutze für den Ladetest an meinem iPhone das Originalkabel, für sonstige Ladetests verwende ich ein Referenzkabel und ja das verwendete Kabel hat einen großen Einfluss auf die Ladegeschwindigkeit siehe HIER.

Micro USB Kabel im VergleichApple Lightning Kabel im Vergleich

Wichtig einige Samsung Tablets (Note 10.1 2013 z.B.) sind beim Laden etwas Problematisch! Hier könnt ihr mehr dazu lesen.

Wichtige Information zur Ladegeschwindigkeit. Nur weil ein USB Ausgang maximal 2,4A oder 2A liefern kann, bedeutet dies noch lange nicht, dass Smartphone, Tablet und Co. auch mit der maximalen Geschwindigkeit an diesem Port laden. Hier spielen noch andere Faktoren eine Rolle. Dementsprechend ist diese Aussage welche oftmals getroffen wird „Powerbank XYZ ist super schnell da sie einen 2,4A Ausgang besitzt“ nicht ganz richtig. In der Praxis gibt es teilweise massive Unterschiede zwischen einzelnen Modellen auch wenn die USB Ports angeblich die gleiche maximale Leistung liefern können.

 

Messergebnisse 

Beginnen wir wie üblich mit der Kapazität. AUKEY verspricht hier 16000mAh, effektiv konnte ich 49,88Wh messen. Dies entspricht 13481mAh, was wiederum rund 84% der Herstellerangabe entspricht.

Dies ist ein solider Wert, man darf hier nicht vergessen, dass sich die Angabe der Hersteller auf die Kapazität die im Inneren des Akku verbauten Zellen bezieht und nicht auf die nutzbare Kapazität.

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Beim Entladen und Laden von Akku Zellen „verpufft“ aber beispielsweise etwas Energie immer in Form von Wärme. Daher ist selbst wenn eine Powerbank 16000mAh hat, diese Kapazität niemals vollständig zu nutzen.

Die meisten guten Powerbanks erreichen zwischen 80 und 89% der vom Hersteller angegebenen Kapazität. Ältere oder oftmals auch kleine Powerbanks liegen im Bereich 70-79% und sehr selten gibt es auch mal Modelle, welche wiederum auf über 90% kommen.

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Wie sieht es mit der Ladegeschwindigkeit aus?

Nur weil eine Powerbank einen 2,4A Ausgang hat heißt das noch lange nicht, dass diese alle angeschlossenen Geräte auch wirklich mit der maximalen Geschwindigkeit laden.

Bei der AUKEY PB-T9 muss man hier zudem noch zwischen dem „normalen“ 5V 2,4A und dem Quick Charge 3.0 Port unterscheiden.

Beginnen wir mit dem normalen Port. Dieser lieferte sowohl in Kombination mit Apple Geräten wie auch mit Android Smartphones eine gute Ladegeschwindigkeit. Hier gibt es nichts zu kritisieren.

Lediglich das LG G5 erreichte an diesem Port eine etwas schwache Ladegeschwindigkeit.

Kommen wir zum interessanten Teil, dem Quick Charge 3.0 Anschluss. Wer schon ein paar meiner Tests gelesen hat, wird vielleicht wissen, dass nicht alle Quick Charge 3.0 fähigen Smartphones auch wirklich mit allen Quick Charge 3.0 fähigen Ladegeräten/Powerbanks kompatibel sind.

Woran dies genau liegt, kann ich Euch auch nicht sagen, so wie ich das aus Herstellerkreisen gehört habe, gibt es einzelne Controller welche Probleme mit anderen Lade ICs haben.

Letztendlich resultiert dies darin, dass die Smartphone keinen Nutzen von der dynamischen Spannungsregulierung machen, also anstelle von Quick Charge 3.0 nur 2.0 nutzen, so ist das ganze auch nur bedingt tragisch.

Positiv muss man AUKEY anrechnen, dass diese mit offenen Karten spielen, denn bereits in der Produktbeschreibung steht „LG G5 und Xiaomi mi 5 können nur von unserer Quick Charge 3.0 Power Bank mit Geschwindigkeit des Quick Charge 2.0 aufgeladen werden, laut der originalen Einstellung des Handys.“.

Kurzum AUKEY selbst sagt, dass das LG G5 und Xiaomi MI5 nur QC2.0 an dieser Powerbank nutzen können, aber stimmt das auch?

Das LG G5 nutzt wirklich nur Quick Charge 2.0, jedoch das Xiaomi MI5 scheint problemlos in Kombination mit der Powerbank und Quick Charge 3.0 zu funktionieren?!

In meinem Test funktionierte das Xiaomi MI5, Xiaomi MI Max und das Alcatel Idol 4S problemlos mit Quick Charge 3.0, lediglich das LG G5 stellte sich etwas quer.

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Natürlich funktionierte auch das Samsung Galaxy S7 Edge problemlos an der Powerbank, dies unterstützt aber natürlich von Haus aus eh nur QC2.0.

Wichtig ein Quick Charge 3.0 Port funktioniert natürlich problemlos auch mit Quick Charge 2.0 wie auch mit Geräten, die überhaupt kein Quick Charge unterstützen.

Dabei hat es AUKEY sogar geschafft den Quick Charge Port für Apple Geräte zu optimieren, die an diesem auch recht schnell laden.

Das Aufladen der Powerbank selbst geschieht ganz regulär mit 5V und einem maximalen Strom von ca. 1,65A womit eine vollständige Aufladung ca. 10 Stunden benötigt. Dies ist zwar nicht super schnell aber auch nicht zu langsam.

 

Fazit zur AUKEY PB-T9 16000mAH Powerbank mit Quick Charge 3.0

Ich kann die AUKEY PB-T9 16000mAH Powerbank mit Quick Charge 3.0 für alle Nutzer empfehlen, außer Ihr habt ein LG G5. Diese Powerbank liefert mit so gut wie allen Smartphones und Tablets eine sehr gute Ladegeschwindigkeit.

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Im Gegensatz zum Anker PowerCore 20000mAh mit Quick Charge 3.0 hat die AUKEY Powerbank auch keine Probleme mit Apple Smartphones und besitzt zwei schnelle Ladeports.

Dazu kommt eine gute, jedoch auch nicht überragende Haptik und eine schnelle Ladegeschwindigkeit der Powerbank selbst.

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Abgerundet wird dies von einem sehr fairen Preis von lediglich rund 31€. Kurzum die AUKEY PB-T9 ist eine der besten Powerbanks, gerade wenn es um die Preis/ Leistung geht, auf dem Markt.

Link zum Hersteller /// bei Amazon

Kaufempfehlung, die besten Powerbanks 2016

Ich werde des Öfteren gefragt „welche Powerbank ist die beste?“. Diese Frage ist nicht ganz einfach zu beantworten da es hier viele verschiedene Faktoren gibt.

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Im Laufe der Zeit habe ich jedoch über 60 Powerbanks in den Händen gehabt, daher versuche ich in diesem kleinen Bericht die Powerbanks etwas zu sortieren aber letztendlich hängt die Kaufentscheidung natürlich etwas von Euren persönlichen Wünschen ab. Es gibt sehr viele gute Modelle auf dem Markt!

 

Wie viel Kapazität benötige ich? 

Die meisten aktuellen Smartphones haben Akkus mit einer Kapazität zwischen 1800-3000mAh. Tablets besitzen hingegen meist irgendwas zwischen 5000-10000mAh.

Damit könnt Ihr grob ausrechnen wie oft eine Powerbank Euer Smartphone/Tablet aufladen kann. Bedenkt dabei allerdings, dass die meisten Powerbanks nur 80-90%, der vom Hersteller angegebenen Kapazität, wirklich nutzbar haben.

Ebenfalls muss man bedenken, dass größere Powerbanks meist einen höheren Ladestrom schaffen, größere Akkus kann man meist schneller entladen als kleine.

 

Kann Powerbank XYZ mein Smartphone laden? 

In 99,9% der Fällen gilt ja! Zwar gibt es hier auch Unterschiede, also Powerbanks welche besser mit Apple Smartphones klarkommen und welche die dies nicht so gut können.

Allerdings habe ich für folgende Liste primär Powerbanks gewählt,die mit so ziemlich allen Geräten klar kommen. Wichtig es ist im Normalfall NICHT möglich mit diesen Powerbanks Notebooks zu laden, diese benötigen mit ausmahne z.B. des MacBooks spezielle Ladegeräte.

 

Der beste Allrounder 

Alternativen:

Hier kommt es natürlich etwas auf die gewünschte Kapazität an. Allerdings ist der Anker PowerCore 20100 eine hervorragende Allround Powerbank. Diese punktet durch eine hohe Kapazität, ein sehr kompaktes Gehäuse und durch zwei sehr schnelle Ladeports, welche auch in der Lage wären zwei iPads gleichzeitig mit vollem Tempo zu laden.

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Solltet Ihr Euch nicht entscheiden können, der Anker PowerCore 20100 stellt immer eine gute Wahl dar! Dies gilt natürlich auch für die kleinere PowerCore mit 10400mAh.

 

Die beste kompakte Powerbank

Alternativen:

Die RAVPower RP-PB17 ist mein absoluter Liebling, wenn es um eine kompakte und handliche Powerbank geht.

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Diese punktet durch ein hervorragendes Aluminium Gehäuse, eine recht hohe Kapazität und durch die tolle Optik. Allerdings stellt der Anker PowerCore 5000mAh eine interessante Alternative da, vor allem aufgrund des sehr günstigen Preises!

 

Die beste große Powerbank

Alternativen

Wenn es wirklich um die maximale Kapazität geht, ist vermutlich die AUKEY 30000mAh aktuell die beste Powerbank auf dem Markt. Neben der hohen Kapazität bietet diese eine faire Preis/Leistung, Quick Charge 3.0 und einen USB C Ein/Ausgang.

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Alternativ ist auch der Anker PowerCore+ 26800mAh eine mächtige Powerbank, die durch eine extrem hohe Ladegeschwindigkeit (wenn auch nur Quick Charge 2.0) punktet. Dazu kommt das extrem massive Gehäuse.

Und zu guter Letzt die EasyAcc Monster 26000mAh Powerbank, diese punktet zum einen durch die vier USB Ports und vor allem durch den günstigen Preis, ist aber langsamer als die beiden anderen Powerbanks.

 

Die Beste der Besten

Wenn es nicht ums Geld geht, sondern einfach nur um DIE BESTE dann bietet die RAVPower TURBO 20100mAH Powerbank das beste Gesamtpaket.

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Angefangen von der recht hohen Kapazität über Quick Charge 3.0, über welches auch die Powerbank selbst sehr schnell aufgeladen werden kann, bis hin zum USB C Ausgang bietet die RAVPower TURBO 20100mAh alles was aktuell bei einer Powerbank möglich ist.

Zwar ist das Gehäuse recht groß für eine 20100mAh dafür stimmt aber auch das Innenleben.

 

Fazit 

Ich hoffe ich konnte Euch mit dieser kurzen Kaufberatung etwas helfen. Zusammengefasst für die meisten Nutzer wird sicherlich die Anker PowerCore 20100mAh das beste Gesamtpaket stellen.

Solltet Ihr allerdings auf Quick Charge wert legen, wäre die RAVPower TURBO 20100mAH Powerbank meine erste Wahl.

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Schaut euch am besten meine Einzeltests an, für mehr Details zu den Powerbanks. Dies sollte nur eine kleine Übersicht werden was aktuell so das beste ist was auf dem Markt bekommen kann.

Jedoch kommt es am Ende es etwas auf Eure persönlichen Wünsche an. Nur weil hier eine Powerbank nicht aufgeführt wurde heißt es nicht das diese schlecht ist.  Die meisten Powerbanks hier sind jedoch Primär Modelle welche ich selbst mit gutem Gewissen verwende und auch weiter Empfehlen kann.

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Ganz generell hier noch eine kleine Liste mit Powerbank Herstellern die man mehr oder weniger immer empfehlen kann: Anker, RAVPower, EasyAcc, AUKEY(die meisten neueren Modelle sind sehr gut), Xtorm, XLayer

Alle PowerBank Tests von Techtest.org

Der marsboy Bluetooth Lautsprecher im Test

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Es gibt einige Bluetooth Lautsprecher auf dem Markt. Hierbei gibt es natürlich interessantere und weniger interessantere Modelle. Eins der aus meiner Sicht interessanteren Modelle ist der „marsboy Bluetooth Lautsprecher“.

Dies liegt natürlich an der etwas ungewöhnlicheren Optik und der Größe des Lautsprechers, im Normalfall klingen größere Modelle einfach besser. Daher war ich sehr erfreut, dass mir der Hersteller einen Lautsprecher für diesen Test zur Verfügung gestellt hat.

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Kann der marsboy Bluetooth Lautsprecher im Test überzeugen?

 

Der marsboy Bluetooth Lautsprecher 

Optisch erinnert der marsboy etwas an die populären Logitech UE Boom Lautsprecher. Der Lautsprecher besitzt eine runde Säulenform, welche laut Hersteller auch perfekt in den Flaschenhalter in Auto oder am Fahrrad passt.

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Dank der gelben Färbung des Lautsprechergitters ist der marsboy zudem optisch etwas auffälliger, was ich als positiv erachte da er sich so von den 08/15 Modellen abhebt. Der Hersteller bewirbt den Lautsprecher zudem mit einem IPx4 Wasserschutz( IPx4 = Schutz gegen allseitiges Spritzwasser), dementsprechend sind alle Ports durch Klappen geschützt.

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Der marsboy Bluetooth Lautsprecher verfügt wie üblich über zwei Anschlüsse, zum einen den microUSB Ladeport zum anderen einen AUX Eingang, sollte man mal kein Bluetooth nutzen wollen oder können.

Die Gummiklappe welche diese Anschlüsse schützt, wirkte allerdings auf mich nur mäßig vertrauenswürdig. Bei einem Regenschauer sollte man darauf achten, dsas diese Abdeckung nicht oben ist da sich sonst Wasser auf ihr sammelt und vermutlich früher oder später in die Ports kommt.

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Wo wir gerade bei der Positionierung des marsboys sind, diesen kann man zum einen hochkant aufstellen oder auf eine abgeflachte Seite des ansonsten runden Lautsprechers legen.

Wichtig im Gegensatz zum UE Boom bietet der marsboy keinen 365 Grad Sound. Lediglich auf einer Seite sind die beiden 5W Treiber angebracht, jedoch macht der Lautsprecher dennoch einen guten Job einen „weiten“ Klang zu erzeugen. Viele Bluetooth Lautsprecher müssen perfekt auf die Ohren des Zuhörers ausgerichtet werden damit diese vernünftig klingen, dies ist hier nicht zwingend der Fall.

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Der marsbox Bluetooth Lautsprecher verfügt über insgesamt vier Tasten. Der Einschalter ist auf der rechten Seite (wenn der Lautsprecher liegt) angebracht, die Tasten zur Steuerung auf der Oberseite.

Hier finden wir eine Multifunktionstaste welche neben dem Annehmen von Anrufen auch zum Pausieren und Wiedergeben von Musik dient.

Die Lauter- und Leisertasten sind mit vor und zurück doppelt belegt, je nachdem ob man diese nur kurz oder lang drückt.

 

Klang 

Kommen wir zum interessanten Teil des Tests, dem Klang. MarsBoy wirbt ja groß mit „Subwoofer X-Bass“ entsprechend habe ich fast mit einem recht wummernden Bass und dumpfen Höhen gerechnet.

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Jedoch hat mich der marsboy äußerst positiv überrascht. Die Höhen sind glasklar und brillant ohne dabei „kreischend“ zu sein. Der Bass ist vernünftig, auch wenn es etwas übertrieben ist den Lautsprecher als „Subwoofer“ zu bewerben.

Klar der Marsboy ist immer noch recht kompakt weshalb man nicht mit einem übermäßig tiefen Bass rechnen kann. Allerdings für die Größen und Preisklasse würde ich den Bass dennoch als leicht überdurchschnittlich einstufen.

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Unterm Strich gefällt mir der Klang echt gut, auch verglichen mit anderen Bluetooth Lautsprechern dieser Preisklasse. Klanglich würde ich sogar sagen, dass der marsboy Bluetooth Lautsprecher etwas über dem Anker SoundCore Sport XL liegt (der Anker hat schlechtere Höhen, dafür aber einen minimal stärkeren Bass).

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Jedoch hat der marsboy eine Schwäche, er rauscht etwas. Dies fällt bei Musik in Zimmerlautstärke nicht auf, allerdings bei sehr leiser Musik oder Hörbüchern kann das etwas stören.

Wäre dies nicht hätte ich dem Lautsprecher fast die volle Punktzahl in der Klang -Kategorie gegeben.

Kleine Anmerkung zum Abschluss, der marsboy besitzt beim Einschalten keine nervigen Sprachansagen oder Derartiges, lediglich die üblichen Bluetooth Töne in reduzierter Lautstärke.

 

Fazit zum marsboy Bluetooth Lautsprecher 

Klanglich liefert der marsboy Bluetooth Lautsprecher eine sehr gute Leistung. Ich würde fast sagen, dass dies einer der besten für unter 50€ ist, jedoch neigt der Lautsprecher zu einem recht deutlichen Rauschen was unter Umständen doch stören kann, wenn man versucht leise Musik oder ein Hörbuch zu hören.

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Abgesehen davon bietet der marsboy eine tadellose Leistung, klanglich wie auch optisch.

Das Gehäuse des Lautsprechers ist hochwertig und gut verarbeitet. Dazu kommt ein IPX4 Wasserschutz und die die problemlose Bedienung.

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Letztendlich ist der Preis von rund 46€ vollkommen angemessen und ich kann auch eine Empfehlung aussprechen, sofern Euch das Rauschen auf niedriger Lautstärke nicht stört.

Link zur Webseite /// zu Facebook /// bei Amazon 

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Anker PowerPort+ 6 Ladegerät im Test, das beste Multiport Ladegerät!

Anker USB Ladegeräte gelten mit als die besten auf dem Markt und das auch zu Recht. Kaum eine andere Marke schafft es solch hochwertige und gute Ladegeräte zu bauen.

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Dementsprechend ist es selbstverständlich, dass ich mir auch Ankers neues „Flaggschiff“ Ladegerät mit Quick Charge 3.0 auf diesem Blog ansehe. Kann auch das 35,99€ teure PowerPort+ 6 im Test überzeugen wie auch schon sein kleinerer Bruder das Powerport 6? Finden wir es heraus!

 

Technische Daten 

  • Anker PowerPort+ 6 A2063
  • 60W
  • 5x „PowerIQ“ USB Port 2,4A
  • 1x Qualcomm Quick Charge 3.0 (3,6V-6,5V=2,4A/6,5V-9V=2A/9V-12V=1,5A)
  • Link zum Hersteller
  • bei Amazon 

 

Das Anker PowerPort+ 6 

Ehe wir zum Ladegerät kommen, ein paar Worte zum Lieferumfang und der Verpackung.  Die Verpackung ist, jedoch wie bei Anker mittlerweile üblich, recht schön designt und einfach zu öffnen. Der Hersteller verzichtet hierbei weitestgehend auf unnötiges Plastik.  Wie üblich legt Anker nichts weiter in den Lieferumfang als das Ladegerät selbst und das Netzkabel.

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Das PowerPort+ 6 ist aus einem einfachen matten Kunststoff gefertigt. Dies mag auf den ersten Blick zwar etwas weniger hochwertig wirken als das „Softtouch Plastik“ des PowerPort 6 aber praktisch ist das + Modell deutlich robuster gegen Dreck und Fingerabdrücke.

Lediglich die Front in welcher die sechs USB Ports eingelassen sind, besteht aus einem Plastik in „gebürsteter“ Aluminium Optik. Dies wertet das Ladegerät aus meiner Sicht ein Stückweit auf.

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Im Vergleich zum kleineren Bruder dem PowerPort 6 ist das + ein Stück weit größer, was vermutlich auf den erhöhten Platzbedarf des Quick Charge Ports zurückzuführen ist.

Das Ladegerät selbst besitzt fünf normale USB Ports mit Ankers PowerIQ Technologie und einen Qualcomm QuickCharge 3.0 Port. Die normalen USB Ports können jeweils bis zu 2,4A Leistung abgeben, gemeinsam aber nur bis zu 8,4A. Ihr könnt also nur 3,5 Ports gleichzeitig belasten + den Quick Charge Port.

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An dem Quick Charge 3.0 USB Port könnt Ihr natürlich nicht nur QuickCharge fähige Smartphones laden. Auch iPhone und co. laden an diesem Port problemlos, jedoch oftmals langsamer als an den regulären USB Ports.

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Etwas merkwürdig ist, dass Anker die Leistung des QC 3.0 Ports mit maximal 2,4A bei 5V angibt. Quick Charge 3.0 Ports haben eigentlich in der Regel immer eine Leistung von bis zu 3A. Ob sich dies negativ auswirkt erfahrt Ihr im Praxisteil.

 

Wie teste ich?

Grundsätzlich messe ich Spannung und Stromstärke mit einem „PortaPow Premium USB + DC Power Monitor Leistungsmesser / Leistungsmessgerät Digital Multimeter Amperemeter V2“.

Dieses liefert eine Messgenauigkeit auf bis zu 0.0001 A-0.0001 V.

Als konstante Last nutze ich USB Widerstände. Mit diesen werde ich das Netzteil ca. 4 Stunden mit 90+% Last „quälen“ wobei ich die Temperatur messe und schaue ob es Auffälligkeiten (oder sogar Ausfälle) gibt.

Zu guter Letzt checke ich ob es an verschiedenen Endgeräten „Probleme“ beim Laden gibt. Wichtig meine Ladegeschwindigkeits Tests führe ich mit einem Referenz-Kabel durch. Auf der microUSB Seite wäre dies das 1 Meter Kabel von Mr.Flux oder von Anker, beide Kabel liefern die bestmögliche Ladeleistung. Für Apple Geräte verwende ich das Original Apple Kabel, nicht weil es das beste ist sondern einfach weil es jeder hat.

Solltet Ihr andere Ladekabel verwenden kann dies eure Ladegeschwindigkeit Negativ beeinflussen, siehe ein Test dazu HIER.

Das Messen des Stromverbrauchs im Leerlauf geschieht mit einem Voltcraft Energy Logger 4000.

Wichtige Information zur Ladegeschwindigkeit. Nur weil ein USB Ausgang maximal 2,4A oder 2A liefern kann, bedeutet dies noch lange nicht, dass Smartphone, Tablet und Co. auch mit der maximalen Geschwindigkeit an diesem Port laden. Hier spielen noch andere Faktoren eine Rolle. Dementsprechend ist diese Aussage welche oftmals getroffen wird „Powerbank XYZ ist super schnell da sie einen 2,4A Ausgang besitzt“ nicht ganz richtig. In der Praxis gibt es teilweise massive Unterschiede zwischen einzelnen Modellen auch wenn die USB Ports angeblich die gleiche maximale Leistung liefern können.

 

Messergebnisse zum Anker PowerPort+ 6 USB Ladegerät

Starten wir mit dem Belastungstest, diesen hat das Anker Ladegerät problemlos gemeistert. Auch die Hitzeentwicklung war verhältnismäßig gering, wenn auch so ein 60W USB Ladegerät unter Volllast gerne seine 60Grad heiß wird, dies ist normal.

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Aber wie schnell laden Smartphone und Co an diesem USB Ladegerät? Hier muss man dazu sagen, nur weil ein Ladegerät einen 2,4A USB Port besitzt, heißt dies noch lange nicht, dass auch Smartphones und Tablets Ihre optimale Ladegeschwindigkeit erreichen. Hier spielen noch andere Faktoren eine Rolle abseits der theoretisch maximalen Leistung eines USB Ports.

Und dabei glänzt das PowerPort+ 6.Es handelt sich bei diesem Modell um das so ziemlich schnellste USB Ladegerät auf dem Markt, gemeinsam mit seinem kleinen Bruder dem PowerPort 6. Dies gilt sowohl für Android Smartphones wie auch für Apple Produkte.

Zum Beispiel das Huawei Honor 5X erreicht am PowerPort+ 6 satte 1,83A Ladestrom. Dies sind 80% mehr als mit dem original mitgelieferten Ladegerät und auch ein gutes Stück mehr als mit den meisten anderen 3. Anbieter Ladegeräten. An diesen erreicht das 5X meist um die 1,2A.

Ähnliches Spiel auch beim Samsung Galaxy S7 Edge welches sowohl an den PowerIQ Ports wie auch am Quick Charge Port leicht bessere Ladeleistungen erreicht als an Konkurrenzprodukten oder sogar dem eigentlich recht gutem Originalnetzteil.

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Auch mein iPhone wie auch mein iPad erreichen hervorragende Ladegeschwindigkeiten überraschenderweise sowohl an den PowerIQ Ports wie auch an dem Quick Charge 2.0 Port.

Wie bei guten USB Ladegeräten üblich, regelt auch das Anker PowerPort+ 6 die Spannung an allen USB Ports weitestgehend unabhängig von einander. Hier sieht man aber auch sehr schön wie nichtssagend diese „bis zu 2,4A“ sind. Ich konnte problemlos sowohl über meine Test Widerstände wie auch über eine AUKEY Power Bank bis zu 3A aus den PowerIQ Ports beziehen.

Die Effizienz des Ladegerätes lag bei ca. 82% was ein üblicher Wert ist für ein USB Ladegerät.

Wie sieht es aber generell mit dem Quick Charge 3.0 Port aus? Erst einmal die Angabe auf dem Gerät das der QC3.0 Port „nur“ 2,4A bei 5V schafft halte ich für falsch. In meinem Test schien der Port problemlos bis zu 3A ausgeben zu können, was auch für QC3.0 wichtig ist.

Wer meine anderen Tests zu Quick Charge 3.0 Ladegeräten kennt wird wissen das es hier oftmals Kompatibilitätsprobleme gibt.

Kompatibilitätsprobleme = eigentlich Quick Charge 3.0 fähige Smartphones laden an einem Quick Charge 3.0 Ladegerät nur mit einer fixen 9V Spannung. QC3.0 zeichnet sich aber durch eine dynamische Spannung aus, die frei zwischen 3,6V und 12V variieren kann.

Das Smartphone ist also nicht wie bei Quick Charge 2.0 auf die 9V Spannung festgelegt und kann frei bestimmen welche Spannung und welcher Strom gerade für die Ladung optimal ist.

In meinem Test funktionierte das Xiaomi MI 5, Xiaomi MI Max und das Alcatel Idol 4S problemlos mit dem Anker PowerPort+ 6. Lediglich das LG G5 nutzte nur QC 2.0.

Das LG G5 ist allerdings öfters etwas zickig weshalb ich davon ausgehe, dass die große Mehrheit an Quick Charge 3.0 Smartphones auch voll mit dem PowerPort+ funktioniert.

 

Fazit zum Anker PowerPort+ 6 USB Ladegerät

Das Anker PowerPort+ 6 USB Ladegerät ist aktuell das schnellste und aus meiner Sicht beste Multiport USB Ladegerät! Ich Persönlich nutzte aktuell ebenfalls dieses Modell zum Aufladen meiner teuren elektronischen Spielzeuge, dementsprechend könne man das PowerPort+ 6 auch als „editors choice“ bezeichnen.

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Die Ladegeschwindigkeit ist hervorragend (sowohl für IOS wie auch für Android Geräte) selbiges gilt auch für die technischen Details wie Spannung Stabilität oder auch den Standby Stromverbrauch von nur 0,1W.

Abgesehen vom recht hohen Preis von 35€ habe ich nichts was gegen das Anker Ladegerät Spricht. Wer allerdings auf den Quick Charge USB Port verzichten kann könnte mit dem PowerPort 6 5€ sparen.

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Alternativ wer auf etwas Ladegeschwindigkeit verzichten kann, könnte sich auch das AUKEY PA-T1 5-Port Ladegerät ansehen. Dieses kostet mit 25€ ein Stück weniger, besitzt aber leider „nur“ 5 Ports und ist ca. 10-20% langsamer beim Aufladen.

Der AUKEY 10W SK-M12 Bluetooth Lautsprecher im Test

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Bluetooth Lautsprecher sind extrem beliebt, was man nicht zuletzt an der unglaublichen Masse an Modellen auf Amazon erkennen kann.

Eine Übersicht fällt hier sehr schwer, auch für mich. Daher versuche ich so viele Modelle in die Finger zu bekommen wie möglich.

Dabei gab es auch die ein oder andere positive und negative Überraschung wie z.B. den AUKEY SK-M7, welcher trotz seiner unauffälligen Optik eins der besten Modelle in der 30€ Preisklasse ist.

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Nun hat AUKEY seinen neusten Bluetooth Lautsprecher den SK-M12 auf den Markt gebracht. Dieser Lautsprecher ist um einiges größer und imposanter aber auch teurer als SK-M7.

Aber ist größer und teurer auch wirklich immer besser? Finden wir es im Test des AUKEY 10W SK-M12 Bluetooth Lautsprecher heraus!

 

Der AUKEY 10W SK-M12 Bluetooth Lautsprecher

Der SK-M12 ist ganz klar auf die Outdoor Nutzung getrimmt. AUKEY hat diesem Bluetooth Lautsprecher ein dickes Gummigehäuse verpasst und ein massives Lautsprechergitter aus Aluminium.

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Dabei gibt zwar AUKEY an, dass der Lautsprecher gegen Staub, Spritzwasser oder Stöße geschützt ist, aber ein „IP“ Rating wird nicht genannt.

Ich würde schätzen das der SK-M12 wirklich kein Problem mit kleineren Stürzen oder einer nassen Wiese hat, allerdings würde ich Ihn nicht komplett unter Wasser halten oder in der Dusche nutzen.

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Die Anschlüsse des Lautsprechers sind auf der linken Seite und werden von einer kleinen Gummiklappe geschützt. Dort findet man einen microUSB Port, einen AUX Eingang und eine Reset Taste.

Die regulären Steuerungs-Tasten befinden sich allerdings auf der Oberseite des AUKEY SK-M12. Hier findet man den Einschalter, lauter und leiser wie auch eine Taste zum Annehmen von Anrufen und die „M“ Taste.

Lauter/leiser sind im Übrigen wie üblich mit vor und zurück doppelt belegt.

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Für den Klang sind zwei 5W Treiber im Inneren zuständig, die auf der Front angebracht sind. Für die Power sorgt ein 2600mAh starker Akku, welcher laut AUKEY für bis zu 30 Stunden Laufzeit sorgen soll.

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Dies ist jedoch aus meiner Sicht übertrieben. Auf einer normalen Lautstärke rechnet eher mal mit irgendwas um die 20 Stunden, was immer noch sehr gut ist.

 

Klang 

Wie klingt der AUKEY SK-M12? Ganz ordentlich aber nicht „perfekt“.

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Der SK-M12 besitzt zwei Modi. Im ersten Modus ist der Lautsprecher recht klar und hell aber ziemlich bassarm. Im zweiten Modus dreht sich das etwas. Hier ist der Lautsprecher etwas wärmer und ein gutes Stück Bass stärker.

Ich nehme an 90% aller Nutzer werden den SK-M12 permanent im zweiten Modus betreiben, in welchem dieser deutlich voller und satter klingt. Der erste Modus ist allerdings für z.B. Hörbücher und Stimmen etwas klarer.

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Wichtig, wenn ich von Bass spreche, vergesst nicht das wir hier über einen kompakten Bluetooth Lautsprecher reden. Der AUKEY SK-M12 ist zudem auch kein Bass Monster, wenn man sowas will muss man eher einen TaoTronics TT-SK06 kaufen oder noch ordentlich was drauflegen und zum Teufel Bamster Pro greifen.

Der AUKEY SK-M12 liefert einen mittleren Bass von seiner Stärke. Ich denke hier wäre mehr möglich gewesen da der Lautsprecher schon recht groß ist und damit potenziell viel Volumen hat.

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Verglichen mit einem ähnlichen „Outdoor“ Bluetooth Lautsprecher wie dem Anker SoundCore Sport XL passt die Leistung des AUKEY. Der Anker Lautsprecher liefert einen etwas klareren und um die Mitten volleren Klang, im Bassbereich tun sich beide allerdings nicht viel.

Was der AUKEY ebenfalls kann, ist laut sein. Der Lautsprecher erreicht problemlos eine „brüllende“ Lautstärke ohne, dass dabei die Sound Qualität zu sehr einbricht.

 

Fazit zum AUKEY SK-M12

Der AUKEY SK-M12 ist sicherlich einer der besseren Bluetooth Lautsprecher für um die 50€, aber er ist auch nicht der beste. Der AUKEY SK-M12 liefert einen recht ausgewogenen Klang mit einem guten aber nicht überragenden Bass. Hierbei erreicht der Lautsprecher eine sehr beachtliche maximale Lautstärke was natürlich für die Outdoor Nutzung klasse ist.

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Das Problem ist ein wenig die Größe und der Preis. Der SK-M12 besitzt ein recht großes Gehäuse, was natürlich auf die „Outdoor“ Fähigkeit zurückzuführen ist. Jedoch ist er dem Anker SoundCore Sport XL klanglich leicht unterlegen. Sollte Euch zudem das extrem robuste Gehäuse nicht so wichtig sein, bekommt man für rund 20€ weniger den AUKEY SK-M7 welcher fast noch besser klingt, aber nicht so laut ist.

Am Ende kommt es auf Eure „Bedürfnisse“ an, sollte Euch der SK-M12 gefühlt zusagen, kauft ihn. Die Unterschiede in dieser Preisklasse zwischen den einzelnen Lautsprechern sind meist recht gering, dementsprechend ist der AUKEY keine schlechte Wahl.

ZyXELs High End WLAN Router im Test, der Armor Z2

Mit dem Armor Z2 hat ZyXEL vor Kurzem seinen neusten High End WLAN Router vorgestellt. Dieser bietet auf dem Papier mit 2533MBit/s eine hervorragende WLAN Performance, aber auch ansonsten sieht der ZyXEL sehr vielversprechend aus.

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Stellt sich nun die Frage kann dieser auch im Test überzeugen? Finden wir es heraus!

 

Was für ein WLAN Gerät wird benötigt?

Oftmals ist es gar nicht so einfach herauszufinden was für ein WLAN Gerät man benötigt, daher hier eine kleine Übersicht.

  1. Ihr habt eine FritzBox, Speedport oder einen anderen WLan Router und wollt nur die Reichweite vergrößern, in diesem Fall wird vermutlich ein Repeater das Richtige für Euch sein.
  2. Ihr habt eine FritzBox, Speedport oder einen anderen WLan Router und wollt einen weiteren WLAN „Sender“ per Kabel anschließen (dies kann auch in einem anderen Raum sein) oder die schlechte W-Lan Funktion in Eurem Router ersetzen (ohne den Router komplett auszutauschen), dann benötigt Ihr einen Access Point.
  3. Ihr habt von Eurem Internet Anbieter nur ein Modem und wollt dieses mit WLAN „ausstatten“ dann benötigt Ihr einen Router.
  4. Ihr wollt Eure alte Fritzbox, Speedport oder anderes Modem welches Ihr von Eurem Internet Anbieter bekommen habt komplett gegen etwas Besseres ersetzten, dann benötigt Ihr im Normalfall einenRouter mit Modem, achtet gegebenenfalls auch auf die Unterstützung von VoIP!
  5. Und zu guter Letzt Ihr habt einen Smart TV, Spielekonsole oder etwas Derartiges was kein eingebautes WLAN Modul besitzt, sondern lediglich einen LAN Port und wollt diese mit Eurem bereits bestehendem WLAN Netzwerk verbinden. In diesem Fall benötigt Ihr eine WLAN Bridge.

 

Technische Daten

An dieser Stelle möchte ich mich für das Zurverfügungstellen des Armor Z2 seitens ZyXEL bedanken!

 

Der ZyXEL Armor Z2 im Test

ZyXEL setzt beim Armor Z2 auf eine recht moderne Optik. Dabei besteht der Router zum größten Teil aus einem matten Plastik mit lediglich einigen „Golden“ Akzenten. Leider ist das Gehäuse nicht ganz so hochwertig wie es auf Bildern den Anschein hat. Wenn man den Router in die Hand nimmt, merkt man, dass das hier verwendete Material schon recht dünn ist.

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Im Gegenzug muss man auch fair sein, wie oft nimmt man seinen WLAN Router in die Hand? Da ist es schon erfreulicher, dass dieser relativ kompakt ist für ein Gerät dieser Leistungsklasse.

Natürlich besitzt auch der Armor Z2 insgesamt vier recht große Antennen. Diese sind leider nicht abnehmbar, wirken aber vernünftig.

Die üblichen Status LEDs sind auf der Front angebracht. Hier lassen sich insgesamt fünf weiße LEDs finden, welche über den WLAN, System und Internet Status informieren.

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Die Anschlüsse des Armor Z2 sind soweit wie üblich in dieser Preisklasse. Angefangen bei vier GBit LAN Ports, einem WAN Port bis hin zu zwei USB Anschlüssen gibt es keine größeren Überraschungen beim Router. Einer der USB Ports ist im Übrigen ein USB 3.0 Anschluss.

Auf der Rückseite lassen sich zudem drei Tasten finden. Einen Einschalter, eine Taste zum Ein/Ausschalten des WLANs und einen WPS Taster.

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An dieser Stelle noch ein dicker Kritikpunkt. ZyXEL hat beim Armor Z2 als Transportschutz eine Art Folie auf die „Goldenen“ Streifen des Gerätes angebracht. Diese soll man bei Inbetriebnahme abziehen. Leider ist dabei auf einer Seite direkt der halbe goldene Streifen mit abgegangen.

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Solltet Ihr den ZyXEL Armor Z2 selbst kaufen hier etwas vorsichtig. Zwar ist sowas keine Funktionseinschränkung, aber wirklich schön ist es auch nicht.

Die perfekten Allround Bluetooth Ohrhörer! Die Jabra Halo Smart im Test

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Jabra ist ein Experte wenn es um Bluetooth Ohrhörer bzw. Kopfhörer geht. Nun haben diese mit dem Jabra Halo Smart ein neues Bluetooth „Headset“ auf den Markt gebracht.

Dieses richtet sich auf den ersten Blick primär an Business Kunden, aber eignet sich deshalb das Halo Smart nicht für Privatnutzer welche einfach etwas Musik genießen wollen?

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Vielleicht ist das Jabra Halo Smart aber auch ein Geheimtipp, wenn es um die Klangqualität geht, finden wir dies im Test heraus!

 

Die Jabra Halo Smart im Test

Optisch sind die Jabra Halo Smart sicherlich etwas ungewöhnlich. Die Bluetooth Ohrhörer besitzen eine Art Bogen welchen man sich um den Nacken legt, an seinem Ende ist ein kurzes Kabel angebracht an dem die eigentlichen Ohrhörer angeschlossen sind.

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Dabei ist die Elektronik, also Akku und Bluetooth Empfänger, vollständig in diesem Nackenbügel verbaut. Dies führt dazu, dass die Ohrhörer selbst ziemlich klein und kompakt sind.

Der Nackenbügel ist dabei in einem gewissen Rahmen auch flexibel, er passt sich also an Euren Nacken an.

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Sämtliche Tasten wie auch der microUSB Port zum Aufladen der Bluetooth Ohrhörer sind am Nackenbügel angebracht. Hier befindet sich auch ein recht großes Mikrofon, welches für eine deutlich bessere Klangqualität beim Telefonieren sorgen soll.

Beim Material setzt Jabra bei den Halo Smart vollständig auf Plastik, allerdings sind die Bluetooth Ohrhörer auch nach IP 54 gegen Wasser geschützt. Heißt, auch mal durch einen Regenschauer laufen oder verschwitzt Sport machen, sollte kein Problem sein.

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Der Akku der Ohrhörer hält im übrigen ca. 15 Stunden, was sehr lange ist für Bluetooth Ohrhörer.

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Aber das Halo Smart hat noch ein paar andere Tricks auf Lager, die man bei anderen Bluetooth Ohrhörern vergeblich sucht.  Hierfür muss die Jabra Assist App herunter geladen werden.

Mit dieser App ist es möglich sich Nachrichten, die man erhält, über das Headset vorlesen zu lassen! Ihr seid gerade beim Sport dann ist es nicht Nötig das Smartphone aus der Tasche zu holen um zu schauen was für eine SMS gerade gekommen ist.

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Und das ganze funktioniert nicht nur bei SMS Nachrichten, sondern auch bei eMails (hier wird nur der Absender und Betreff vorgelesen), WhatsApp Nachrichten und Facebook Nachrichten.

 

Tragekomfort

Im ersten Moment ist es sicherlich etwas ungewohnt sich diesen „Bügel“ um den Hals zu legen, jedoch spätestens nach 5 Minuten merkt man, dass dies unheimlich „bequem“ ist.

Die Ohrhörer selbst sind recht klein und leicht und sitzen sehr fest in meinen Ohren. Der Vorteil des „Bügels“ liegt auf der Hand, das Gewicht des Akkus und der Elektronik hängt nicht wie bei anderen Modellen an euren Ohren sondern liegt auf den Schultern und auf den Schultern stören die paar Gramm einfach nicht.

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Dabei werden die Halo Smart gerade Nutzer mit kleineren Ohren sehr gut passen. Ich selbst habe mittlere bis große Ohren und musste zu den größeren Aufsätze greifen, für einen optimalen Tragekomfort. Ich sehe das als Vorteil denn die meisten Bluetooth Ohrhörer sind sehr groß und schwer, weshalb hier Nutzer mit kleinen Ohren oft Probleme haben.

Der Nackenbügel ist im übrigen groß genug, dass auch „kräftigere“ Menschen hier genug Platz haben. Ich bin ca. 1,85m groß und es ist noch ein Stück Luft ehe es unbequem würde. Solltet Ihr allerdings Kugelstoßer oder Olympischer Gewichtheber sein, könnte es vielleicht etwas knapp werden, auch wenn die Halo Smart recht flexibel sind.

Kurzum die Jabra Halo Smart sind die bequemsten Bluetooth Ohrhörer die ich bisher getragen habe und das sind einige!

 

Klang 

Der interessante Teil ist sicherlich wie die Jabra Halo Smart klingen.

Und hier war ich echt überrascht denn die Halo Smart klingen klasse für einen Preis von 50-60€! Die Ohrhörer haben einen klaren und bassstarken Klang.

Die Höhen sind sauber und klar und runden zudem gut ab, so dass diese nicht zu spitz sind. Der Bass ist qualitativ wie auch quantitativ sehr ordentlich. Die Jabra gehen ganz klar in die Richtung „kraftvoll“ was den Bass angeht. Dieser ist auch klanglich der Mittelpunkt der Ohrhörer.

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Die Mitten sind tendenziell etwas zurückhaltender, aber dennoch klingen Stimmen sauber.

Allgemein liefern die Jabra Hello Smart einen sehr spaßigen und dynamischen Klang. Eigentlich müsste man meinen, dass ein eher businessorientiertes Produkt etwas zurückhaltender ist, aber das gilt nicht für die Halo Smart welche ordentlich loslegen können.

Dabei übertreibt es der Bass allerdings auch nicht völlig. Dieser ist weiterhin sauber, wenn auch recht dominant. Wer eher auf einen neutralen Klang steht, wird weniger begeistert von den Jabra sein.

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Was die „Bühne“ bzw. breite/tiefe des Klangs angeht, würde ich die Ohrhörer als solide einstufen, hier ist mir nichts Negatives oder übermäßig Positives aufgefallen. Die maximale Lautstärke der Ohrhörer ist im Übrigen recht hoch für ein Bluetooth Modell.

Die Bluetooth Verbindung selbst war hervorragend. Hier liefern die Halo Smart Bestleistung, Outdoor konnte ich locker 7 Meter zwischen mein Smartphone und die Ohrhörer bringen, ehe es zum Abbruch der Verbindung kam, das ist ein Top Wert! Kleine Anmerkung bei mir benötigten die Jabra nach dem einschalten ca. 15 Sekunden ehe die Verbindung Stabil hergestellt würde, das ist aber nicht wirklich tragisch.

 

Fazit zu den Jabra Halo Smart

Sofern Ihr mit dem Nackenbügel meint klar zu kommen, sieht halt was merkwürdig aus, ist aber sehr bequem, dann kann ich die Jabra Halo Smart nur empfehlen. Mich hat bisher noch kein Bluetooth Ohrhörer, gerade aus Preis-Leistungs Sicht, so sehr überzeugt wie der Jabra Halo Smart.

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Angefangen bei der Nutzung über den Tragekomfort bis hin zum Klang passt hier alles. Gerade letzterer ist echt hervorragend und kann problemlos mit Modellen mithalten, welche das Doppelte oder noch mehr kosten.

Gerade Freunde von einem lebendigen und bassstarken Sound, werden bei den Jabra Halo Smart auf ihre Kosten kommen. Dazu kommen interessante Bonus Funktionen wie die Möglichkeit sich Nachrichten vorlesen zu lassen oder der IP 54 Schutz. Gerade dieser in Kombination mit dem starken Tragekomfort machen die Jabra Halo Smart zu sehr guten Sport Bluetooth Ohrhörern.

Kurzum unterm Strich schlagen die Jabra Halo Smart alle „China Ohrhörer“ welche man bergeweise bei Amazon für um die 20-60€ findet, teilweise um Längen wenn es um den Klang geht.

Selbst für rund 100€ würde ich die Jabra Halo Smart immer noch empfehlen, da ist es erstaunlich, dass der Hersteller „nur“ rund 60€ für diese Ohrhörer verlangt, für welche die Halo Smart ein Preis-Leistungs Kracher sind.

Link zum Hersteller /// bei Amazon /// bei Geizhals

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Günstiger Staubsaugerroboter aus China im Test, der ILIFE X5 für 120€

Roboter Staubsauger sind schon seit einer Weile auf dem Markt verfügbar. Hier denken sicherlich die meisten an iRobot, welche auch der Marktführer sind, zu Recht.

Die iRobot Kisten sind echt nicht schlecht und bei mir verrichtet bereits seit einiger Zeit ein iRobot Roomba 780 seinen Job und das auch so gut, dass ich nicht mehr auf solch einen kleinen Helfer verzichten möchte.

Nun bin ich bei den diversen China Shops über Staubsaug-Roboter von iLife gestolpert. Diese kosten nur einen Bruchteil von dem eines iRobot Modells, sollen aber auch eine ähnliche Leistung bieten.

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Hierbei ist mir besonders der ILIFE X5 ins Auge gefallen. Dieser bietet neben dem klassischen Saugen auch die Möglichkeit feucht zu wischen.

Hierbei habe ich nicht einmal erwähnt, dass der ILIFE X5 nur rund 120€ kostet! Kann das wirklich etwas sein? Ein Staubsaug-Roboter welcher saugen und nass wischen kann für 120€?

Finden wir es im Test heraus!

 

Bestellung und Lieferumfang 

Wie üblich ist mein Tipp bestellt bei Gearbest und das sage ich nicht weil ich dafür bezahlt werde.

Im Normalfall müssen Waren aus China über 27€ verzollt werden, bzw. Ihr müsst Mehrwertsteuer auf diese zahlen.

Das kann nicht nur teuer werden sondern ist primär nervig. Ihr müsst zum nächsten Zollamt fahren mit Rechnungen usw.

Gearbest bietet, als einer der wenigen Händler aus Asien, an dies für Euch zu erledigen.

Wenn Ihr bei der Versandart den „Germany Express“ ausgewählt habt, erhaltet Ihr das Paket nicht nur schneller sondern Ihr müsst Euch auch nicht um Zoll oder Derartiges kümmern.

Das Paket kommt innerhalb von normalerweise ca. 10-14 Tagen bei Euch an.

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Der ILIFE X5 wird in einem großen braunen Karton geliefert. Im inneren findet Ihr ein sehr reichhaltiges Zubehör.

  • Docking Station
  • Netzteil
  • Ersatz „Besen“
  • Ersatz Filter
  • Zwei Putztücher
  • Zwei „Tanks“ (einmal fürs Trocken- Saugen, einmal fürs Nass- Wischen)
  • eine Fernbedienung
  • eine Infrarot Barriere
  • 2x AA und 2x AAA Batterien

Damit ist der Lieferumfang ziemlich komplett.

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Das einzigste was Ihr bedenken müsst ist. dass der ILIFE X5 ein Amerikanisches Netzteil hat! Ihr benötigt also einen Adapter, welcher aber nur 1-5€ Kostet und auch problemlos bei Amazon zu bekommen ist.

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Der Staubsaug-Roboter hat im Übrigen kein Problem mit unseren 230V.

 

Der ILIFE X5 Staubsaug-Roboter im Test

Rein optisch ähnelt der ILIFE X5 trotz seines sehr günstigen Preises den anderen „großen“ Modellen auf dem Markt.

Auch der ILIFE X5 besitzt eine runde Form mit einem Stoßfänger auf der Front und zwei „Fühlern“.

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Diese Fühler fühlen eigentlich nichts sondern sind rotierende Bürsten welche Schmutz aus Ecken und von der Wand holen sollen an welche der Sauger sonnst nicht kommen würde.

Wenn man diesen umdreht erkennt man aber einen deutlichen Unterschied zu 90% der auf dem Markt verfügbaren Staubsaug-Robotern.

Der ILIFE X5 besitzt keine rotierende Bürste sondern nur einen „Einsaugstutzen“ und ein Putztuch unter dem „Hintern“.

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Bei den misten anderen Staubsaug-Robotern ist die rotierende Bürste ein ziemlich wichtiger Teil des Gerätes. Aufgrund der kompakten Bauform und der begrenzten Akku -Kapazität ist es meist nicht möglich einen großen und starken Saugmotor in solchen Geräten zu verbauen.

Daher hilft die rotierende Bürste gerade Schmutz von Teppichen zu entfernen. Dies fehlt nun dem ILIFE X5, was natürlich an der Fähigkeit nass zu wischen liegt.

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Um das ein wenig zu kompensieren besitzt der X5 eine Gummi Lippe welche Tierhaare aufsammeln soll, in wie weit das Hilft dazu später mehr.

Der Auffangbehälter für Schmutz und Wasser lässt sich über die Oberseite entnehmen. Ebenfalls auf der Oberseite befinden sich vier Tasten zum Steuern des Saugers.

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Einen gewissen Unterschied spürt man bei der Massivität zu meinem rund 3-4 mal so teuren iRobot Roomba 780.

Der ILIFE X5 ist deutlich leichter und auch wirkt das Plastik des Gehäuses weniger massiv.

 

Leistung 

Bei der „Leistung“ möchte ich in drei Punkte unterteilen, die Saugleistung, die Nass Putz Leistung und die „Intelligenz“.

 

Intelligenz

Starten wir bei der Intelligenz. Es gibt viele günstige Staubsaug-Roboter welche nicht Intelligent sind und einfach die Richtung wechseln sobald Sie gegen irgendwas stoßen.

Im Gegenzug gibt es auch super intelligente Geräte welche Räume mithilfe von Kameras usw. ausmessen und gezielt reinigen.

Der ILIFE X5 ist eine Art Mittelding. Der Staubsaug-Roboter besitzt auf seiner Front Sensoren, heißt er stößt nicht zwangsläuftig gegen alles, sonder stoppt in der Regel kurz vorher.

Dies funktioniert bei Wänden und Möbeln recht gut, bei Tischbeinen oder Ähnlichem meist eher weniger.

Grundsätzlich fährt der Staubsaug-Roboter recht chaotisch, ähnlich wie es auch mein iRobot macht. Er fährt also Zickzack Linien durch den Raum.

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Das funktioniert in der Praxis recht gut, der ILIFE X5 erreicht eigentlich alle Orte zuverlässig.

Probleme mit Festhängen oder Steckenbleiben des Roboters hatte ich kaum. Es ist normal, dass sich Staubsaug-Roboter manchmal irgendwo verheddern oder auffahren. Ein ganz alter Samsung Saugroboter blieb sehr oft irgendwo hängen, der iRobot schon deutlich seltener.

Ähnlich wie der iRobot schafft es auch der ILIFE X5 sich aus den meisten Situationen wieder selbst zu befreien.

Dabei helfen auch diverse „Programme“ die der Roboter abfährt. Sollte der X5 beispielsweise auf ein größeres rundes oder eckiges Hindernis stoßen, weicht er etwas von seinem Standard Fahrplan ab. In diesem Fall versucht der X5 das Hindernis einmal gezielt außen abzufahren, was gerade bei runden Hindernissen auch sehr gut gelingt.

Ebenfalls ein etwas anderes Verhalten ruft der Sauger beim Erkennen einer langen Wand ab. Diese versucht der Sauger zuverlässig mit einem sehr geringen Abstand sauber abzufahren.

Auch dies funktioniert sehr gut.

Etwas Probleme hat der ILIFE X5 mit Kabeln. Diese verheddern sich gerne in den beiden Bürsten an der Front.

Im Gegensatz zum iRobot Roomba 780 merkt dies der ILIFE X5 nicht und macht einfach weiter, wodurch dieser auch mal etwas mehr an den Kabeln zieht.

Mit Teppichen hatte der X5 bei mir keine größeren Probleme, auch wenn diese etwas höher waren. Allerdings höhere Türleisten mochte der Sauger irgendwie nicht. Hier hat er sich des Öfteren festgefahren.

Dennoch ich bin recht zufrieden mit der Logic des ILIFE X5. Klar wenn es der erste Staubsaug-Roboter ist, dann muss man seine Wohnung etwas „anpassen“. Das kingt blöd ist aber bei allen Geräten so und wenn man das einmal gemacht hat, ist ein Staubsaug-Roboter eine Haushaltshilfe, die man nicht mehr hergeben will.

 

Saugleistung 

Der ILIFE X5 besitzt keine rotierende Bürste aber ist dies gegenüber anderen Modellen überhaupt ein Nachteil?

Auf glatten Böden auf keinen Fall. Hier punktet der X5 durch eine sehr gute Reinigungsleistung. Ob nun Staub oder auch Katzenstreu sind kein Problem!

Allgemein scheint der ILIFE einen relativ starken Motor zu haben. Verglichen mit meinem iRobot pustet der X5 deutlich mehr Luft hinten heraus.

Bei Teppichen tut sich der günstige Staubsaug-Roboter schon etwas schwerer. Allerdings auch hier liefert er deutlich bessere Ergebnisse als ich es erwartet hätte.

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Mehr Informationen

Als Katzenbesitzer sind natürlich bei mir auch Tierhaare ein Problem. Jedoch schafft es der ILIFE auch diese vom Teppich herunter zu bekommen.

Ich nehme an, dies liegt zum einen an der hohen Saugleistung und zum anderen an der Gummilippe, an welcher vermutlich die Haare kleben bleiben um dann eingesaugt zu werden.

Jedoch benötigt der ILIFE X5 oftmals mehrere „Runden“ über den Teppich, ehe Haare wirklich entfernt sind. Dies ist an sich aber kein größeres Problem.

Dennoch auf glatten Böden liefert der ILIFE X5 eine ähnliche, wenn nicht sogar bessere Leistung als der iRobot Roomba 780, auf Teppichen ist der Roomba hingegen etwas effektiver.

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Punkte sammelt der ILIFE X5 zudem bei der Ausdauer und bei der Lautstärke. Ich würde die Akkulaufzeit des X5 auf gut 1-1,5 Stunden schätzen was sehr ordentlich ist.

Ebenfalls ist der X5 sehr leise. Natürlich produziert dieser auch etwas „Lärm“ allerdings ist er um einiges leiser und angenehmer als der iRobot Roomba.

Hier ist es natürlich ein Vorteil keine schnell drehende Bürste zu haben, die Lärm produziert. Auch erzeugt der Motor einen recht warmen Klang. Viele Staubsauger erzeugen gerne ein recht helles Pfeifen/Surren, nicht so der ILIFE X5.

 

Nass wischen 

Hier wird es nun etwas schwieriger. Der ILIFE X5 fährt im Grunde nur langsam mit einem feuchten Tuch, welches durch den Tank auch feucht gehalten wird, durch die Gegend.

Hartnäckigen Schmutz oder Flecken bekommt der Sauger so leider nicht weg. Jedoch ist das Feature nicht komplett unnütz, denn zum „normalen“ Reinigen bzw. dem Boden wieder etwas Glanz zu verpassen taugt das Ganze durchaus.

Der Sauger ist im Übrigen so intelligent, dass während des Putzens auch der Saugmotor ausbleibt, dementsprechend ist das Gerät flüsterleise während des Nass -Putzens.

 

Fazit zum günstigen Staubsaug-Roboter ILIFE X5

Für rund 120€ kann man sich echt nicht beschweren! Der günstige Staubsaug- Roboter weist dabei eine gute Saugleistung und erstaunlich hohe Intelligenz auf. Zwar kann der ILIFE X5 nicht ganz mit meinem iRobot Roomba 780 mithalten, jedoch würde ich vermutlich nicht wieder ein 500€ Modell kaufen.

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Die Unterschiede gerade was die Intelligenz und die Saugleistung der beiden Sauger angeht rechtfertigt den Preisunterschied nicht. Selbst auf Teppichen stellt sich der ILIFE X5 erstaunlich gut an.

 

Dazu kommt, dass der X5 ein gutes Stück leiser ist als der Roomba und das Nass- Wischen Feature mitbringt.  Letzteres ist zwar nicht perfekt aber für zwischendurch durchaus tauglich!

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Kurzum ich bin echt überrascht wie gut der ILIFE X5 funktioniert, für rund 120€ habe ich mit einem „strunz dummen“ Ding gerechnet, was kaum saugen kann aber auf den X5 ist im Alltag vollkommen einsetzbar!

118,29€ bei Gearbest (Germany Express nicht vergessen damit es keine Probleme mit dem Zoll gibt, Preis stand 09.09.16)

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