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Bang & Olufsen BeoPlay H5 Bluetooth Ohrhörer im Test

Bluetooth Kopf und Ohrhörer haben spätestens seit der Vorstellung des iPhone 7 sicherlich etwas an Bedeutung und Beliebtheit zugenommen. Jedoch gibt es gar nicht so viele Bluetooth Ohrhörer in der gehobenen Leistungsklasse.

Die meisten Bluetooth Ohrhörer kosten um die 20-50€ und kommen meist von kleinen chinesischen Herstellern, hier sind die BeoPlay H5 eine Ausnahme.

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Diese stellen aktuell die so ziemlich teuersten Bluetooth Ohrhörer auf dem Markt da, dementsprechend kann man auch mit einer hohen Leistung rechnen.

Aber lohnt es sich wirklich rund 250€ für die Bang & Olufsen BeoPlay H5 Bluetooth Ohrhörer auszugeben?

Finden wir es im Test heraus!

 

Die Bang & Olufsen BeoPlay H5

Die Bang & Olufsen BeoPlay H5 sind in zwei Farben verfügbar. Euch steht schwarz oder rosa zu Auswahl. Freundlicherweise hat mir B&O die Rosane Version für diesen Test ausgeliehen.

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Zwar würde ich mir eher die schwarze Version kaufen, allerdings handelt es sich hier um ein recht geschmackvolles Rosa. Bei der schwarzen und Rosa Version unterscheidet sich die Farbe des textilummantelten Kabels und der kleinen Aluminium Abdeckung mit dem B&O Aufdruck auf beiden Ohrstöpseln.

Hierbei machen die Ohrhörer einen ziemlich hochwertigen Eindruck, auch wenn diese primär aus Plastik gefertigt sind.

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Wie üblich besitzen auch die Bang & Olufsen BeoPlay H5 eine Kabelfernbedienung welche ein Stück weit unterhalb des linken  Ohrstöpsels angebracht ist. Auf dieser finden sich insgesamt drei Tasten, lauter und leiser wie auch eine Multifunktionstaste welche zum Einschalten der Ohrhörer wie auch für Play/Pause und vor/zurück benötigt wird.

Etwas ungewöhnlich ist das Fehlen eines microUSB Ports zum Aufladen der Ohrhörer. Dies geschieht über eine gesonderte Docking Station welche via USB mit einem Ladegerät verbunden wird (es ist kein USB Ladegerät mit im Lieferumfang).

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In dieser Docking Station halten die Bluetooth Ohrhörer durch Magneten. Die Akkulaufzeit schätze ich auf ca. 4,5 Stunden, dies hängt allerdings auch etwas von der Lautstärke und Art der Musik ab.

 

Tragekomfort

Grundsätzlich handelt es sich bei den BeoPlay H5 um recht „normale“ Ohrhörer. Bang & Olufsen setzt hier nicht auf irgendwelche Bügel oder Klammern welche für einen besseren Halt sorgen sollen.

An sich ist der Tragekomfort OK, jedoch neigen die H5 zum herausrutschen. Dies liegt an der recht dicken Bauform der H5, Akku und andere Elektronik ist anscheinend in den Ohrstöpseln untergebracht, was diese recht groß macht, dazu kommt ein Schwerpunkt welcher recht weit hinten liegt. Diese Ohrhörer sind NICHT für Sport geeignet bei welchem man sich viel bewegen muss. Für das normale zur Schule oder Arbeit Gehen, sind die BeoPlay H5 aber in Ordnung.

Ein weiterer kleiner Kritikpunkt ist das Kabel, die Ohrhörer scheinen nicht entkoppelt zu sein. Heißt, man hat recht starke Kabelgeräusche wenn dieses an der Kleidung reibt.

 

Klang 

Kommen wir zum wichtigsten dem Klang. Man hört den BeoPlay H5 ganz klar seinen Preis an. Diese klingen sehr detailliert und kontrolliert.

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Der Bass besitzt einen schönen Punch, wirkt aber dennoch sehr rund und sauber. Hier hat Bang & Olufsen eine sehr schöne Mischung aus Masse und Qualität getroffen.

Die Höhen gehören tendenziell zu den Brillanteren, dementsprechend sind diese sehr klar und wirken recht detailliert. Allerdings neigen die H5, wie auch viele andere brillante Ohrhörer, etwas zum lispeln.

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Die Mitten werden soweit ebenfalls sehr sauber dargestellt und auch nicht vom Bass überlagert.

Allgemein haben die BeoPlay H5 einen sehr offnen und weiten Klang. Es ist problemlos möglich Instrumente einzeln akustisch herauszupicken.

Wenn Ihr im Übrigen die Beoplay App auf Euer Smartphone ladet, lässt sich der Klan noch etwas mit einer Art EQ an Eure Wünsche anpassen, der angepasste EQ wird dabei auf den Ohrhörern gespeichert, die Musik- Wiedergabe muss also nicht durch die App erfolgen.

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Abgesehen vom EQ bietet die App aber nicht viele andere Feature, außer die Möglichkeit den Akku Stand zu überprüfen.

 

Fazit zu den BeoPlay H5

Das Fazit zu den BeoPlay H5 ist etwas zweigeteilt. Klang und Optik ist soweit top. Zwar bekommt man für 250€ sicherlich noch etwas besser klingende kabelgebundene Ohrhörer aber das ist normal für Kabellose Modelle.

Ich kann mit dem gebotenen etwas spaßigeren Klang in dieser Preisklasse problemlos leben.

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Das Problem ist etwas der Tragekomfort bzw. der Halt. Denn gerade letzteres ist mittelmäßig, für Sport würde ich daher die BeoPlay H5 nur bedingt empfehlen.

Jedoch wer Primär Musik in der Bahn oder Bus auf dem Weg zur Arbeit/Schule hört  wird damit vermutlich keine Probleme haben.

Daher kommt es letztendlich etwas auf Eure Anforderungen an. Die BeoPlay H5 sind nicht perfekt aber klingen schon einmal ziemlich ordentlich, auch zum Preis von rund 250€!

Bang & Olufsen Beoplay H5 Drahtlose In-Ear-Kopfhörer, schwarz
  • langlebiger Akku, bietet bis zu 5 Stunden Strom bis zum nächsten...
  • Ladedauer: Etwa 2 Stunden; Ohrstück: 22,2 x 26,3 x 47 mm

Bang & Olufsen H5

Das Ulefone Metal 4G im Test (120€, 720P Display, Octa Core, 3GB RAM)

Es gibt sehr viele auch oftmals auch sehr interessante „China“ Smartphones welche meist von Herstellern kommen, die 99% der Bevölkerung hier niemanden etwas sagen.

Dazu gehört auch Ulefone, die mit Ihrem „Metal 4G“ ein neues sehr attraktives Einsteiger- Smartphone auf den Markt gebracht haben.

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Aber lohnt es sich für das Ulefone Metal 4G den Aufwand zu betreiben dieses aus Asien zu bestellten? Finden wir es im Test heraus!

 

Technische Daten

  • Ulefone Metal 4G
  • 5 Zoll 1280x720p Display
  • MTK6753 Octa Core
  • 3GB RAM, 16GB ROM
  • Speicher erweiterbar
  • 8MP Kamera hinten, 2MP vorne
  • LTE 800/900/1800/2100/2600MHz
  • 3050mAh Akku
  • 14,30 x 7,10 x 0,75 cm
  • 155g
  • 100,90€ bei Gearbest (stand 07.09.16)

 

Bestellung, Versand und Lieferumfang 

Wie üblich bekommt man das Ulefone Metal 4G nur aus Asien, da dieses rund 110€ kostet, fällt bei der Bestellung Zoll bzw. Einfuhrsteuer an.

Dies kann man jedoch vermeiden indem man bei einem Händler bestellt, der einen Zollfrei Versand anbietet. Dies wäre z.B. eFox oder der von mir favorisierte Gearbest.

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Ich habe bei Gearbest bestellt, vergesst hier nicht bei der Kasse den Germany Express zu wählen, dann habt Ihr nichts mit dem Zoll zu tun und das Paket wird direkt vor Eure Haustür geliefert. In meinem Fall dauerte dies 11 Tage.

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Das Ulefone Metal 4G wird in einer einfachen schwarzen Box geliefert. Im Inneren finden wir natürlich das Smartphone selbst, dieses besitzt auch bereits eine Display Schutzfolie aufgetragen, ein europäisches 1A Ladegerät, ein microUSB Kabel und ein SIM Karten Auswurftool.

 

Das Ulefone Metal 4G im Test

Metal ist natürlich nicht nur der Name des Smartphones sondern deutet natürlich auch auf die Materialwahl seitens Ulefone hin. Ja, das 110€ Ulefone Metal 4G besteht zum größten Teil aus „Metall“ allerdings muss man hier auch dazu sagen, dass dieses sich dennoch deutlich billiger anfühlt als klassische Smartphones aus Metall.

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Die metallene Rückseite fühlt sich recht dünn an und macht eher einen mittelmäßig guten Eindruck. Allerdings muss man auch fair sein, in der 110€ Preisklasse sind „billige“ Plastik Smartphones eigentlich üblich, von daher darf man hier auch nicht mit dem aller hochwertigsten Gehäuse rechnen.

Auch wirkt das Metal 4G etwas „pummelig“, wobei dies bei vielen Smartphones dieser Preisklasse ähnlich ist. Verglichen mit einem Lenny 3 oder vergleichbaren Smartphones passt die Dicke des Ulefone.

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Die Tasten des Smartphones sind alle auf der rechten Seite angebracht. Zwar könnte der Ein/Ausschalter etwas besser getrennt sein von den Lauter/Leiser Tasten aber grundsätzlich passt der Druckpunkt und auch die Qualität der Tasten.

Ulefone setzt beim Metal 4G auf kapazitive Tasten unterhalb des Displays, diese sind leider nicht beleuchtet.

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Sehr interessant ist die Rückseite, hier ist zum einen der Lautsprecher wie auch die 8 Megapixel Kamera zu finden wie auch der Fingerabdruckscanner. Ja das Ulefonde Metal ist das günstigste mir bekannte Smartphone, welches über solch einen Sensor verfügt.

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Die SIM Karte/Karten werden auf der linken Seite in einen Slot eingesetzt. Hierbei kann man sich zwischen Dual SIM oder einer SIM Karte + microSD Karte entscheiden.

 

Software

Ulefone setzt beim Metal 4G auf Android 6.0. Dieses ist jedoch ziemlich stark modifiziert.

Es beginnt schon beim Einrichten, denn es gibt keinen Einrichtungsprozess. Klingt im ersten Moment sicherlich etwas merkwürdig, dass man sofort auf den Home Bildschirm geworfen wird aber das ist bei vielen China Smartphones der Fall.

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Man muss sich einfach per Hand mit dem WLAN verbinden und man wird eh beim ersten Nutzen des Google Play Store aufgefordert, sich dort in seinen Account einzuloggen. Von daher finde ich das Fehlen eines Einrichtungsprozess weniger tragisch.

Von Haus aus wird das Smartphone mit englischer Sprache ausgeliefert, lässt sich jedoch in den Einstellungen auf Deutsch umschalten.

Kommen wir zur Benutzeroberfläche. Den größten Unterschied gibt es in den Einstellungen zum Standard Android. Hier setzt Ulefone auf bunte Kreise welche die einzelnen Menü Punkte repräsentieren. Optisch ist das vorsichtig gesagt Geschmacksache

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Der Launcher, also der Home Bildschirm, mag auf den ersten Blick recht normal wirken aber beim genaueren Hinsehen fallen einige Veränderungen auf.

Beginnen wir bei dem kleinen schwebenden Kreis auf dem Bildschirm. Dieser lässt sich verschieben und öffnet beim Antippen eine Art Schnellstartmenü. Hier lässt sich z.B. ein Screenshot machen, der Musik Player oder Taschenrechner usw. startet und noch einige weitere shortcuts aufruft.

Das Problem ist, dass dieser Kreis immer angezeigt wird, egal in welcher App Ihr seid, weshalb ich dieses Feature abgeschaltet habe.

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Die nächste Besonderheit sind die Home Bildschirme. Neben dem Standard Home Bildschirmen befinden sich auf der Linken Seite ein „Foto Home Bildschirm“ auf welchem nur Eure Fotos angezeigt werden und da neben nochmal ein Musik Home Bildschirm welcher eine Art großer Musik Player ist.

Hier kann ich mir durchaus vorstellen, dass dies eigentlich nützlich ist, wäre es optisch hübsch umgesetzt.

Allerdings hat Ulefone dafür mit 3. Anbieter Apps gespart. Auf dem Metal 4G ist nichts vorinstalliert was da nicht auch hin gehört. Man findet nur die Standard Android Apps und eine kleine Auswahl der üblichen Google Apps.

Dementsprechend fällt der freie Speicherplatz mit rund 11,8GB ziemlich groß aus!

 

Display 

Das 5 Zoll 720p Display des Uefone Metal 4G ist soweit in Ordnung. Ich habe zwar schon bessere Displays gesehen aber auch schon um einiges schlechtere, gerade in dieser Preisklasse.

Die Helligkeit ist soweit ausreichend um das Gerät auch bei praller Sonne ablesen zu können und auch die Blickwinkel und Kontraste sind soweit ok. Lediglich Farben könnten für meinen Geschmack etwas knalliger sein.

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Ulefone gibt im Übrigen an, dass das Display durch Gorilla Glas 3 geschützt wird. Bei solchen Angaben von „China Smartphone Herstellern“ bin ich zwar immer etwas vorsichtig (viele geben an Gorilla Glas zu nutzen, machen es aber nicht) jedoch habe ich bisher keinen Grund daran zu zweifeln.

Während meines Test konnte ich keine Kratzer im Display feststellen, auch ohne die eher mäßig gute Display Schutzfolie welche von Haus aus aufgetragen war. Allerdings würde ich dennoch raten diese darauf zulassen.

 

Sound 

Der rückwärtige Lautsprecher des Ulefone Metal ist soweit OK. Er ist ausreichend laut und klar. Zwar bin ich kein Fan der Position auf der Rückseite, allerdings lässt dieser sich hier nur schwer verdecken.

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Cleverer Weise hat Ulefone neben dem Lautsprecherschlitz zwei keine „Nasen“ angebracht, die dafür sorgen, dass der Lautsprecher auch auf flachen Untergründen nicht vollständig zugehalten wird.

Der Kopfhörerausgang ist genau wie die Telefonqualität „unauffällig“. Hier ist mir weder Positives noch Negatives aufgefallen was nicht in dieser Preisklasse normal wäre.

 

Kamera

Im Ulefone Metal 4G ist eine „13 Megapixel“ Kamera verbaut, wobei dies nicht ganz richtig ist. Im Kleingedruckten steht, dass es sich hierbei um eine 8MP Kamera handelt, deren Bilder nur auf 13MP hochgerechnet werden.

Dabei besitzt die Kamera immerhin eine Blende von f2.0.

Wie üblich habe ich alle Bilder im Automatikmodus und der höchsten Einstellung gemacht. Die Bilder sind dabei nicht nachbearbeitet!

Entscheidet erst einmal selbst was Ihr von den Aufnahmen haltet.

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(rechte Maustaste -> in neuem Tab Öffnen für die volle Ansicht )

Die Bilder des Ulefone Metal 4G reißen ich nicht vom Hocker aber sind auch nicht „furchtbar“. Die Bildqualität liegt knapp über dem Wiko Lenny 3, also ist die Kamera durchaus brauchbar für den ein oder anderen Schnappschuss.

Die Schärfe ist OK, es mangelt aber etwas an Details und Dynamic, also das übliche Problem von günstigen Smartphones.

Der Autofokus ist zudem auch OK. Man muss etwas aufpassen da man auslösen kann ehe der AF den Fokus gefunden hat. Wenn man aber geduldig ist, bekommt man bei gutem Licht auch akzeptable Bilder.

Dennoch meine Urlaubsbilder würde ich mit dem Metal 4G nicht machen wollen, auch wenn die Leistung für ein 110€ Smartphone ganz gut ist.

Videos werden im Übrigen in Full HD aufgezeichnet. Allerdings nehme ich hier auch stark an, dass diese hochgerechnet werden. Die Bildschärfe passt eher zu 720p bzw. 480p Aufnahmen.

Dafür sind aber Farben und Kontraste ganz ansehnlich

 

Benchmarks

Auf dem Papier klingt das Ulefone Metal mit seinem „Octa-Core“ Prozessor und 3GB RAM ziemlich stark für ein 110€ Gerät.

Der hier verbaute Mediatek MT6753 ist ansonsten auch eher in der 180-220€ Preisklasse zu finden, wie zum Beispiel im Wiko Fever. Dementsprechend kann man auch mit sehr starken Benchmark Ergebnissen rechnen.

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In den Benchmarks schlägt das Ulefone Metal so ziemlich alle anderen Smartphones dieser Preisklasse teilweise recht deutlich. Das ebenfalls 110€ teure Wiko lenny 3 wird z.B. um satte 144% geschlagen. Aber auch das TP-LINK Neffos C5 (130€) wird um gute 54% geschlagen was durchaus beachtlich ist.

größer = besser
größer = besser

Theoretisch ist damit das Ulefone Metal eins der schnellsten, wenn nicht sogar das schnellste Smartphone für rund 110€.

 

Das Ulefone Metal 4G 

Aber oftmals spiegelt die Theorie jedoch nicht die Praxis wieder. Leider ist dies hier so ein Fall.

Zwar hat das Ulefone Metal 4G ordentlich Rechenleistung, jedoch fühlt sich das Smartphone auch etwas träge an.

Beginnen wir aber beim Anfang. Normale Apps wie Facebook, WhatsApp usw. sind kein Problem für das Smartphone. Auch 90% aller Spiele laufen spielbar. Hier hilft es dem Ulefone Metal 4G etwas, dass dieses „nur“ ein 720p Display besitzt.

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Die meisten Smartphones mit dem Mediatek MT6753 verfügen über ein Full HD Display wie z.B. das Wiko Fever, TP-LINK C5 Max usw. jedoch um so mehr Bildpunkte vorhanden sind um so mehr muss die Grafikkarte arbeiten.

Hier hat bei Spielen das Ulefone Metal 4G also einen kleinen Vorteil, der sich auch in der Praxis bemerkbar macht. Angefangen bei den 08/15 Spielen wie Angry Birds über etwas aufwendigere Spiele bis hin zu den „großen“ 3D Spielen wie Modern Combat 5 oder N.O.V.A 3, läuft alles soweit brauchbar.

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Klingt ja eigentlich ganz gut aber ich habe ja anfangs Probleme angedeutet.

Ich vermute Ulefone hat beim Touchscreen gespart. Dieser regiert teilweise recht träge oder auch manchmal gar nicht, das kann im Alltag stören. Das ist wie ich finde etwas schade, andere Smartphones reagieren in dieser Preisklasse träge weil ihnen die Rechenleistung fehlt und davon hat das Ulefone Metal 4G eigentlich mehr als genug.

Trotzdem ist die Nutzungserfahrung soweit OK, zumal der Touchscreen nicht immer träge reagiert sondern nur manchmal etwas hinterher hinkt. Unterm Strich wirkt das Ulefone Metal dennoch flotter als z.B. das Wiko Lenny 3, auch außerhalb von Spielen.

Der Fingerabdruckscanner auf der Rückseite ist sicherlich nicht der aller schnellste oder zuverlässigste aber dennoch brauchbar. Meist wurde das Smartphone beim zweiten Versuch entsperrt und das Tempo ist etwas langsamer als beim iPhone 6.

Die WLAN Performance ist im übrigen soweit ganz Ordentlich gerade da das Metal 5GHz WLAN AC unterstützt, jedoch wirkte die Reichweite etwas unterdurchschnittlich.

Der Speicher des Smartphones lässt sich im Übrigen durch eine microSD Speicherkarte erweitern. Hierbei war eine 128GB Karte kein Problem! Der Speicher kann auch als interner Speicher für Apps genutzt werden.

 

Akkulaufzeit

Das Ulefone Metal 4G besitzt laut Hersteller einen 3050mAh Akku, was im ersten Moment sehr ordentlich klingt.

Zwar ist die Akkulaufzeit in der Praxis nicht ganz so gut wie ich mir dies erhofft habe aber trotzdem geht dem Metal 4G nicht so schnell die Puste aus.

Je nachdem was man mit dem Smartphone macht, kann man mit einer Laufzeit zwischen 4,5 und 6 Stunden rechnen. In meinem üblichen Video Test, eine Stunde Video via Youtube streamen, verbrauchte das Ulefone ca. 16% Akku, was soweit OK ist.

 

Fazit zum Ulefone Metal 4G 

Grundsätzlich macht das Ulefone Metal 4G einen guten Eindruck. Sowohl Display, Haptik aber auch die Rechenleistung sieht ganz ordentlich aus. Die Kamera ist dabei ebenfalls auf einem brauchbaren Level, auch wenn man hier natürlich keine Wunder erwarten darf.

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Lediglich der Touchscreen ist etwas träge, was sich aber möglicherweise  durch Software Updates noch verbessern lässt.

Auch wenn ich dem Metal 4G tendenziell positiv gegenüber stehe, würde ich Euch dennoch raten vielleicht mal einen Blick auf das XiaoMi Redmi 3 (zum Test) zu werfen. Dieses kostet ähnlich viel und bietet vielleicht sogar noch einen Tick bessere Leistung.

Link zum Hersteller ///100,90€ bei Gearbest (stand 07.09.16)

Ulefone Metal

Das Huawei P9 Plus im Test

Mit dem P9 hat Hauwei eins der interessantesten Smartphones des Jahres vorgestellt. Nun haben diese mit dem P9 Plus nochmal eins drauf gelegt. Wie üblich ist dementsprechend auch das P9 Plus ein Stück weit teurer, lohnt der Aufpreis?

Huawei P9 Plus Test-18

Finden wir es im Test des Huawei P9 Plus heraus!

 

Technische Daten 

An dieser Stelle vielen Dank an Huawei für das Ausleihen des P9 Plus!

 

Lieferumfang und Verpackung 

Das Huawei P9 Plus wird einer großen weißen Box geliefert, welche dank des Leica Aufdrucks auch ein gewisses Premium Gefühl vermittelt.

Folgendes liegt mit in der Box:

  • Das Huawei P9 Plus
  • Ein Schnelladegerät
  • USB C Kabel (Normales USB auf USB C)
  • Ohrhörer im Apple Earpod Style
  • SIM Karten Auswurf Tool
  • Eine Plastikhülle

 

Das Huawei P9 Plus im Test 

Ich war vom P9 Plus sehr überrascht als ich es zum ersten Mal in die Hand genommen habe! Das Smartphone fühlt sich sehr massiv und hochwertig an. Huawei setzt beim P9 Plus auf ein komplettes Metallgehäuse, jedoch besitzt die Rückseite eine Art Lackschicht oberhalb des Metalls.

Huawei P9 Plus Test-2

Im Gegensatz zum LG G5 fühlt sich das beim P9 Plus jedoch sehr gut an. Man hat hier fast etwas das Gefühl eine Glasrückseite zu haben. Zwar ist dadurch das P9 Plus etwa rutschiger, jedoch nicht so rutschig wie z.B. ein Gigaset ME Pro oder andere Smartphones mit einer richtigen Glasrückseite.

Der obere Teil der Rückseite ist wie auch beim P9 und beim P9 Lite durch einen Kamerabalken belegt. Hier findet sich die Leica Dual Kamera unter einem großen Streifen aus Glas. Auf manchen Bildern wirkt es so als würde dieser Streifen ähnlich wie beim Nexus 6P etwas abstehen, dies ist jedoch nicht der Fall.

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Die Kameras sind flach im Gehäuse integriert. Ebenfalls auf der Rückseite zu finden ist der Fingerabdruckscanner.

Der Lautsprecher wie auch der USB C Ladeport und der Kopfhörer Ausgang sind auf der Unterseite des Smartphones angebracht. Auf der Oberseite ist lediglich die Infrarot-Schnittstelle zu finden.

Auch wenn das Display mit 5,5 Zoll recht groß ausfällt, ist das Smartphone selbst erfreulich kompakt. Dies liegt an dem recht kleinen Rahmen um das Display und der geringen Dicke.

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Allerdings fühlt sich das P9 Plus schon etwas schwerer an, was allerdings auch die „Massive“ Haptik unterstützt.

Unterm Strich gefällt mir die Haptik und Optik des Smartphones ausgesprochen gut!

 

Software 

Huawei setzt beim P9 Plus auf EMUI 4.1 welches zwar auf Android 6.0 basiert allerdings sich optisch stark von diesem unterscheidet.

Die Benutzeroberfläche ist natürlich ähnlich aufgebaut wie es auch beim normalen Android der Fall ist, jedoch hat Huawei sehr viele optische Elemente angepasst.

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Dies beginnt beim Launcher welcher keinen App Drawer besitzt, aber dafür einen recht großen Design Store mit welchem Ihr die Benutzeroberfläche zusätzlich noch etwas anpassen könnt.

Auch die Einstellungen sind optisch verändert, hierbei hat Huawei allerdings primär nur die Icons ausgetauscht.

Die Benachrichtigungszentrale ist da etwas anderes, diese lässt sich zwar weiterhin durch das Herabziehen erreichen, ist jedoch in zwei Seiten unterteilt. Einmal die Benachrichtigungen und einmal die Schnelleinstellungen.

Ob dies Euch nun gefällt ist natürlich Geschmacksache. Mir gefällt es optisch, allerdings finde ich es von der Nutzung praktischer nicht Seiten wechseln zu müssen, wenn ich WLAN ein/ausschalten möchte oder mal schnell die Taschenlampe anmache.

Von den 64GB Speicher sind von Haus aus noch 52,42GB frei. Das ist noch reichlich für Anwendungen, auch wenn sicherlich schon einiges belegt ist.

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Zudem lässt sich der Speicher auch via microSD Speicherkarte erweitern. Eine 128GB microSD Karte war in meinem Test kein Problem.

Allerdings muss man sich zwischen microSD Speicherkarte oder einer zweiten SIM Karte entscheiden.

Huawei bringt auch beim P9 Plus wie auch schon beim P9 Lite eine „Gesundheit“ App mit. Diese zählt ununterbrochen Eure Schritte im Hintergrund wie es z.B. das Samsung Galaxy S7 Edge macht.

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Nettes Feature für alle die kein Fitness- Armband tragen wollen, aber dennoch Ihr Smartphone den ganzen Tag durch die Gegend tragen.

 

Display 

Huawei setzt beim P9 Plus auf ein 5,5 Zoll AMOLED Display. Dementsprechend ist natürlich das Bild sehr kontraststark und auch die Farben wirken schön lebendig.

Die maximale Helligkeit ist für eine gute Outdoor- Ablesbarkeit vollkommen ausreichend. Jedoch verglichen mit einem S7 Edge von Samsung und anderen „Flaggschiff“ Smartphones wäre beim P9 Plus sicherlich noch etwas mehr Leuchtkraft drin gewesen. Das S7 Edge ist doch im direkten Vergleich ein gutes Stück heller.

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Jedoch ist das schon Kritik auf einem sehr hohen Level, das Display des P9 Plus ist eins der besten, welches ich dieses Jahr gesehen habe.

Dazu kommt „Press Touch“ was man mit Apples Force Touch vergleichen kann. Dabei reagiert das Display unterschiedlich je nach Druck den man auf dieses ausübt. Dies kann man mit einer Art Rechtsklick vergleichen.

Beispielsweise ein fester Druck auf das Telefon Icon ermöglicht, dass schnelle Erstellen von neuen Kontakten, einmal feste auf das Kamera Icon und man kann ein schnelles Selfi machen usw.

Wenn ich allerdings ehrlich bin, ist der Mehrwert in der Praxis sehr gering. Es ist zwar nett das Huawei so etwas einbaut, jedoch wirkt das ganze eher mäßig sinnvoll. Vermutlich soll dies eher ein „verzweifelter“ Versuch sein dem P9 Plus ein zusätzliches Bonus Feature zu verpassen, das dieses vom normalen P9 abhebt.

 

Sound 

Der Lautsprecher des Huawei P9 Plus ist auf dessen Unterseite angebracht.

Dementsprechend habe ich nicht mit all zu viel gerechnet, jedoch hat mich der Lautsprecher positiv überrascht. Dieser ist zum einen überdurchschnittlich laut (lauter als das S7 Edge) zum anderen klingt er auch bis zu einer Lautstärke von ca. 80% echt gut.

Der Klang ist klar, laut und man hört schon fast sowas wie Bass.

Damit besitzt das P9 Plus einen der besten Mono Lautsprecher, der mir bisher über den Weggelaufen ist. Für mal nen Youtube oder ein Internet Radio ist das Smartphone damit völlig geeignet.

Der Kopfhörerausgang bietet wiederum eine leicht überdurchschnittliche Qualität. Dabei scheint es einen leichten Software EQ zu geben, der Kopfhörer Ausgang wirkte etwas basslastiger als es „normal“ wäre.

 

Kamera 

Die Kamera bzw. die Kameras sind natürlich eins der wichtigsten Merkmale des Huawei P9 Plus. Huawei setzt hier auf ein etwas ungewöhnliches Konzept. Smartphones mit zwei Kameras sind zwar recht selten aber diese gab es bereits. Meist wurde der zweite Kamera Sensor nur genutzt um Tiefeninformationen zu sammeln.

Dies ermöglichtet eine künstliche Tiefenunschärfe einzufügen, wodurch Bilder so wirkten sollten als wären Sie mit einer Spiegelreflex gemacht.

Zwar bietet das P9 Plus auch diese Optionen, jedoch setzt hier Huawei auf zwei 12 Megapixel Sensoren aus dem Hause Sony. Der eine nimmt ganz klassisch ein normales Bild auf, der zweite Sensor hingegen kann nur Schwarzweiß- Aufnahmen machen.

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Am Ende werden diese beiden Bilder zusammengerechnet. Dies soll für bessere Kontraste und Dynamic sorgen. Diese Technik stammt im Übrigen aus dem Hause Leica, welche durchaus Erfahrung mit Schwarzweiß- Bildsensoren haben.

Abgesehen von den beiden Sensoren bietet das Huawei eine Blende von f2.2 und eine Laser Autofokus.

Ehe wir zu den Bildern kommen, noch etwas zur Kamera App. Diese ist solide aufgebaut und bietet die üblichen Funktionen und einiges an Bild Modi. Das Besondere ist hier sicherlich der gesonderte Monocrome Modus, welcher Schwarzweiß -Bilder mit besonders vielen Details liefern soll. Aber auch ein Solider Manueller Modus ist mit an Board.

Allgemein hatte mir die Nutzung der Kamera App recht viel Spaß gemacht, ich denke zwar,dass die des S7 und G5 mir noch etwas besser gefällt aber ich hatte auch zu keinem Zeitpunkt das gefühlt, dass die Kamera „gegen mich“ arbeitet.

Bilder werden im Übrigen im 4:3 Format aufgezeichnet und besitzen eine durchschnittliche Größe von 3,6MB.

Genug der Theorie, schauen wir uns einmal ein paar Bilder des Huawei P9 Plus an. Wie üblich sind alle Bilder in der höchsten Qualität und im Automatik Modus entstanden. Dabei sind diese nicht nachbearbeitet.

 

(rechte Maustaste -> in neuem Tab Öffnen für die volle Ansicht oder HIER klicken für ein ZIP Archiv mit allen Bildern)

Das Huawei P9 Plus produziert interessante Bilder. Diese unterscheiden sich teilweise recht deutlich von von dem was ein S7, HTC 10 oder LG G5 hervorbringt. Die Fotos des P9 Plus sind sehr kontraststark und besitzen eine überragende Dynamic! 

Es ist fast so als hätte man permanent den HDR Modus an. Teilweise haben mir aber die Bilder des P9 Plus etwas zu viel Kontrast, ähnliches Problem hatte ich auch schon beim S7 Edge, welches dies aber noch etwas mehr übertreibt.

Die Bildschärfe ist soweit ganz gut, allerdings auf nicht so hoch wie beim S7/S7 Edge. Allerdings schärft Huawei die Bilder auch nicht so stark nach, wie es Samsung und viele andere Hersteller machen.

Verglichen mit den großen anderen Smartphones auf dem Markt, würde ich das Huawei P9 Plus recht weit oben sehen, wenn es um die Kamera geht.

Bei gutem Licht ist weiterhin das LG G5 das aus meiner Sicht beste Kamera Smartphone aktuell, gefolgt vom Sony Xperia Z5 und dann würde ich bereits knapp das P9 Plus vor dem S7 Edge sehen.

Ja, bei Tageslicht gefällt mir das Huawei P9 Plus besser als die des Samsung Galaxy S7 Edge! Bei Dunkelheit tut sich das P9 Plus allerdings etwas schwerer. Hier fällt vor allem auf, dass das LG G5 und das Samsung Galaxy S7 hellere Bilder produzieren als das P9 Plus.

Das muss nichts Negatives sein denn das S7 und G5 haben teilweise übermäßig helle Bilder produziert, das P9 Plus ist da etwas natürlicher.

Mit künstlicher Hintergrundunschärfe
Mit künstlicher Hintergrundunschärfe

Unterm Strich gehört das P9 Plus damit aus meiner Sicht zu den Top 3 Kamera Smartphones aktuell auf dem Markt!

Dazu kommt ein sehr schneller und zuverlässiger Autofokus und ein allgemein hohes Tempo der Kamera. Es hat mir sehr viel Spaß gemacht Fotos mit dem Huawei zu machen!

Man fühlt sich wirklich fast wie ein kleiner Profi -Fotograf mit dem P9 Plus, ich hätte hier keine Probleme dieses als meine einzige Kamera mit in den Urlaub zu nehmen.

Leider ist der Video Modus nicht ganz so stark. Hier fehlt es dem P9 Plus an der Möglichkeit 4K Aufnahmen zu machen. Grundsätzlich sind zwar die Full HD Videos vom P9 Plus recht gut aber selbst schlechte 4K Aufnahmen sehen einfach aufgrund der höheren Schärfe selbst auf Full HD Monitoren besser aus.

Dazu besitzt das Huawei P9 Plus auch keinen optischen Bildstabilisator, das resultiert in etwas wackligen Bildern.

Das Hauwei P9 Plus ist also für Fotos Top, für Videos allerdings eher Mittelmaß.

 

Benchmarks 

Im Huawei P9 Plus ist der hauseigene HiSilicon Kirin 955 verbaut. Hierbei handelt es sich um einen Octa Core welcher mit 2,50GHz (die ersten 4 Kerne) bzw. mit 1,8GHz (die zweiten 4 Kerne) taktet.

Unterstützt wird der SoC von ordentlichen 4GB RAM.

Nun gut diese Daten werden vermutlich nur den Wenigsten etwas sagen, daher schauen wir uns einmal ein paar Benchmarks an um besser vergleichen zu können was der Kirin 955 so zu leisten vermag.

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Der HiSilicon Kirin 955 ist ein erfreulich flotter Chip. Mit rund 92.000 Punkten im Antutu Benchmark ist der Kirin 955 zwischen dem Snapdragon 810 und dem 820 einzuordnen.

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(größer = besser)

Damit ist zu mindestens in der Theorie das P9 Plus ein Stück langsamer als z.B. ein LG G5 oder auch ein Samsung Galaxy S7, aber schneller als z.B. ein Galaxy S6 oder Sony Xperia Z5.

Kurzum der  HiSilicon Kirin 955 ist der zweit schnellste SoC den ich bisher in einem Smartphone gesehen habe!

 

Das Huawei P9 Plus in der Praxis 

Das Huawei P9 Plus verhält sich im Alltag wie ein wahres Flaggschiff Smartphone. Facebook, normale Surfen im Internet oder Ähnliches bereitet dem P9 Plus selbstverständlich keine Probleme.

Huawei P9 Plus Test-17

Aber auch Spiele laufen gut bis hervorragend! Hier spürt man im Übrigen keinen Unterschied zum S7 oder G5 was die Leistung angeht, ganz im Gegenteil. Es gibt durchaus Spiele, die auf dem Huawei besser laufen als auf den beiden oben genannten Smartphones.

 

Auch der Fingerabdruckscanner ist einer der schnellsten und zuverlässigsten den ich bisher bei einem Smartphone gesehen habe. Es ist unglaublich, dass einem das iPhone 6+ plötzlich sehr träge im Vergleich vorkommt.

Huawei P9 Plus Test-19

Was mich persönlich sehr freut ist die RGB Benachrichtigungs LED, welche neben der Front Kamera angebracht ist. Diese ist allerdings nicht die hellste.

Kurzum ich bin sehr zufrieden mit dem P9 Plus. Dies ist ein Smartphone wo man traurig ist, wenn man es wieder abgeben muss!

 

Akkulaufzeit

Im Huawei P9 Plus ist ein 3400mAh Akku verbaut. Dies klingt erst einmal ganz nett, ist es auch. Die Mehrheit aller Nutzer werden einen Tag problemlos mit dem Smartphone klar kommen, wenig Nutzer vermutlich sogar zwei Tage.

Bei einer aktiven Nutzung geht dem Smartphone nach 6-8 Stunden der Saft aus. In meinem Video Test hielt dieses sogar fast 11 Stunden durch, was ein sehr guter Wert ist!

Zum Wiederaufladen besitzt das P9 Plus einen USB C Port. Hierbei unterstützt dieses Hauwei eigenes Schnellladesystem, welches mit Quick Charge 2.0 vergleichbar ist. Es erreicht dabei eine Ladegeschwindigkeit von bis zu 1,9A bei 9V, was ziemlich schnell ist.

Leider ist dieses Schnellladesystem nicht mit Quick Charge von Qualcomm kompatibel, daher ist man auf das beigelegte Ladegerät angewiesen. Bei der Nutzung eines anderen Ladegerätes erreicht das Smartphone allerdings immer noch schnelle 1,84A bei 5V.

 

Sonstiges

  • NFC
  • 5GHz WLAN
  • Schrittzähler

 

Fazit zum Huawei P9 Plus 

Das Huawei P9 Plus hat mich im Test überzeugt! Es muss sich nicht hinter dem Samsung Galaxy S7, LG G5 usw. verstecken, ganz im Gegenteil! Aber das ist auch so zu erwarten bei einem saftigen Preis von fast 700€.

Huawei P9 Plus Test-6

Und da liegt leider das Problem. Zwar geht der Preis an sich in Ordnung und es gibt so gut wie nichts was gegen das Gerät spricht, mit Ausnahme des normalen P9.

Das normale Huawei P9 bekommt man für knapp unter 500€, hier muss man ganz klar die Frage stellen sind rund 200€ Aufpreis für das etwas größere AMOLED Display der Plus Version Euch dies wert?

Huawei P9 Plus Test-7

Dennoch das Huawei P9 Plus ist ein hervorragendes Smartphone, das kaum Schwächen im Test offenbart hat. Angefangen bei der sehr guten Kamera, über die starke Leistung bis hin zur edeln Haptik und Optik stimmt hier alles was wichtig ist.

Aktuell ist damit das P9 Plus eins der beste Smartphones auf dem Markt!

Huawei P9 Plus

Somic V2 HiFi Kopfhörer aus China im Test

Dass man aus China gute Ohrhörer zum kleinen Preis bekommen kann, ist mir und sicherlich auch vielen Lesern von Techtest nichts Unbekanntes.

Bei Kopfhörern ist es aber erstaunlicherweise etwas anderes. Allgemein gibt es nur sehr wenige chinesische Hersteller von Kopfhörern, vor allem wenn man Bluetooth Kopfhörer außen vor lässt.

Somic V2 HiFi Kopfhörer aus China im Test-20

Bei meiner Suche sind mir allerdings die Somic V2 über den Weg gelaufen. Diese 40€ Kopfhörer sahen auf den ersten Blick sehr interessant aus, weshalb ich mich entschieden habe diese einmal zu bestellen.

Können die Somic V2 Kopfhörer im Test überzeugen und lohnt es sich diese aus China zu bestellen?

 

Bestellung, Versand und Lieferumfang 

Ich habe die Somic V2 HIER bestellt. Warum bei Gearbest? Dies soll keine Werbung sein, aber bei Gearbest bestellen hat einen Vorteil, diese bieten den „Germany Express“ an.

Das ist eine Versandmethode bei der Ihr nichts mit dem Zoll zu tun habt und die Kopfhörer völlig problemlos vor Eure Haustür geliefert werden.

Alternativ schaut bei AliExpress, dort sind die Somic V2 auch zu bekommen.

Somic V2 HiFi Kopfhörer aus China im Test-2

Allerdings werden die Kopfhörer in so einem großen Karton geliefert, dass diese im Falle einer Zollkontrolle mit Sicherheit hängenbleiben.

Dabei macht der Karton allerdings einen guten Eindruck. Neben den Kopfhörern und ein paar Flayern legt Somic lediglich einen 3,5mm auf 6,3mm Adapter bei.

 

Die Somic V2 im Test

Die Somic V2 sehen auf den ersten Blick ganz gut aus. Es handelt sich bei diesen um offene Over Ear Kopfhörer.

Somic V2 HiFi Kopfhörer aus China im Test-4

Optisch sind die V2 recht normal, lediglich hat Somic die Rückseite der im Inneren verbauten Treiber rot lackiert, was durch die offene Rückwand schimmert.

Dadurch wirken die Kopfhörer etwas „aggressiver“ und auffälliger. Das Gehäuse der Somic V2 besteht mit Ausnahme des Rückgitters und der Höhenverstellung vollständig aus Plastik.

Somic V2 HiFi Kopfhörer aus China im Test-7

Allerdings habe ich nichts an der Robustheit der Kopfhörer zu bemängeln. Zwar mag es sicherlich noch robustere Modelle geben, dennoch wirken die V2 durchaus recht massiv.

Das ca. 3 Meter lange Anschlusskabel ist fest mit beiden Ohrmuscheln verbunden und endet in einem sehr massiven 3,5mm Stecker, der  zusätzlich mit einer Feder vor Kabelbruch geschützt ist. Auch das Kabel selbst wirkt ausreichend dick und hochwertig.

Somic V2 HiFi Kopfhörer aus China im Test-9

Die beiden Ohrmuscheln sind recht flexibel und lassen sich sogar in einer Richtung um 90 Grad wegdrehen. Die Ohrpolster sind fest mit den Ohrmuscheln des V2 verbunden und bestehen aus einem weichen Stoff, das Kopfband hingegen ist aus Kunstleder gefertigt.

 

Tragekomfort

Die Somic V2 haben zwar ein recht dickes Polster, jedoch ist dieses relativ fest. Dies in Kombination mit dem hohen Anpressdruck führt zu einem eher mittelmäßigen Tragekomfort.

Somic V2 HiFi Kopfhörer aus China im Test-10

Ich würde nicht sagen, dass die V2 unbequem sind, jedoch drücken sie ein wenig. Wenn ich es in Punkte fassen müsste, würde ich den Tragekomfort als 6,5/10 beurteilen.

 

Klang 

Kommen wir zum Interessanten, dem Klang.

Für Kopfhörer der unter 40€ Preisklasse klingen die Somic V2 ziemlich ordentlich. Wie es sich für offene Kopfhörer gehört, besitzen auch die V2 eine recht offene und weite Soundstage.

Somic V2 HiFi Kopfhörer aus China im Test-13

Die Räumlichkeit ist zwar nicht überragend aber durchaus vernünftig. Die Höhen des V2 sind soweit OK, es fehlt mir allerdings hier ein wenig die Leichtigkeit und Luftigkeit im Klang. Die V2 sind eher von der warmen Sorte.

Im Gegenzug gibt es aber auch keine übermäßigen Zischlaute oder Spitzen im Klang.

Der Bass hat mich hingegen etwas überrascht. Ich habe bei solchen Kopfhörern mit einem recht aggressiven Bass gerechtet, allerdings Fehlanzeige.

Somic V2 HiFi Kopfhörer aus China im Test-15

Der Bass ist vorhanden, jedoch würde ich diesen als eher natürlich bezeichnen. Er versucht sich also nicht in den Vordergrund zu drängen.

Dies hilft den Mitten, welche ganz gut von den Somic V2 dargestellt werden.

Allgemein haben die Somic V2 wirklich etwas von einem „Monitoring“ Kopfhörer, wie es auch beworben wird.

Somic V2 HiFi Kopfhörer aus China im Test-14

Der größte Kritikpunkt ist vermutlich, dass die V2 klanglich zu unauffällig sind. Diese Klingen sehr entspannt und gemütlich aber vielleicht wird es dem ein oder anderen an einem „WOW“ Effekt fehlen.

 

Fazit zu den Somic V2 

Die Somic V2 sind sehr ordentliche Kopfhörer, gerade für Nutzer welche nicht die 08/15 Bass- Kanonen sucht.

Die V2 punkten durch einen recht natürlichen und entspannten Klang. Aber auch abgesehen vom Klang sind die Somic V2 vollkommen OK. Die Verarbeitung ist solide und der Tragekomfort OK.

Somic V2 HiFi Kopfhörer aus China im Test-16

Ich denke es wird sehr schwer sein von den üblichen großen Herstellern in der 40€ Preisklasse etwas Vergleichbares zu bekommen.

Damit will ich nicht sagen, dass der Somic V2 „perfekt“ ist, das ist nicht der Fall, aber er wirkt eher wie ein Kopfhörer der 60-70€ Preisklasse auf mich.

Damit würde ich sagen kann sich die Bestellung aus Asien für rund 40€ durchaus lohnen, sofern Euch die Klangsignatur zusagt.

39,92€ bei Gearbest(Germany Express nicht vergessen) /// 45,74€ bei AliExpress (stand 05.09.16)

Audio-Technica ATH-A990Z Kopfhörer im Test

Mit rund 280€ sind die Audio-Technica ATH-A990Z Kopfhörer der gehoben Preisklasse. Dabei richtet sich das Marketing von Audio-Technica primär an professionelle Nutzer, aber heißt dies, dass die ATH-A990Z nichts für den normalen Musikliebhaber sind?

Audio-Technica ATH-A990 Test-15

Finden wir im Test heraus ob es sich wirklich lohnt 280€ für den Audio-Technica ATH-A990Z auszugeben!

 

Lieferumfang und Verpackung

Bereits an der Verpackung merkt man, dass diese Kopfhörer nicht an den normalen Endnutzer gerichtet sind.

Audio-Technica ATH-A990 Test-1

Kopfhörer der 200€+ Preisklasse versuchen in der Regel bereits im ersten Moment durch eine aufwendige Verpackung und einen großen Lieferumfang zu punkten.

Audio-Technica ATH-A990 Test-2

Dies ist bei den Audio-Technica ATH-A990Z nicht der Fall. Die Verpackung ist OK aber auch wirklich nichts Besonderes. Auch der Lieferumfang fällt mit diversen Anleitungen und einem 3,5mm auf 6,3mm Adapter recht überschaubar aus.

 

Die Audio-Technica ATH-A990Z im Test

Die Audio-Technica ATH-A990Z sind riesige Kopfhörer, selbst verglichen mit meinen DT90 sind sie nochmal ein gutes Stück größer.

Dies gilt zum einen für die Ohrmuscheln wie aber auch für die Tragekonstruktion. Audio-Technica setzt hier auf sein „Flügel“ System.

Audio-Technica ATH-A990 Test-3

Im Gegensatz zu den meisten anderen Kopfhörern besitzen die ATH-A990Z kein Kopfband, sondern zwei Stangen welche die Ohrmuscheln zusammenhalten und zwei „Flügel“ welche auf Eurem Kopf aufliegen.

Diese Konstruktion hat Vor- und Nachteile. Ein Nachteil ist die Stabilität der Kopfhörer. Diese wirken, vorsichtig ausgedrückt, sehr flexibel. Zwar wirkte es auf mich nicht so, dass diese schnell kaputt brechen könnten, jedoch halte ich es für möglich, dass die Stangen, welche die Ohrhörer zusammen halten, sich bei einem raueren Umgang verbiegen könnten.

Audio-Technica ATH-A990 Test-4

Auch die Flügel bestehen aus Plastik, was diesen keinen sonderlich robusten Eindruck verleiht.

Die Ohrmuscheln selbst bestehen aus Aluminum, was sie wiederum sehr robust und massiv erscheinen lässt.

Audio-Technica ATH-A990 Test-9

Das Kabel der Audio-Technica ATH-A990Z ist leider nicht abnehmbar. Im Gegenzug ist dies eins der schönsten Kabel, welches ich bisher bei einem Kopfhörer gesehen habe. Es ist zum einen recht dick, zum anderen mit Nylon ummantelt, dennoch ist das Kabel erstaunlich flexibel und „weich“.

 

Tragekomfort

Dank des Flügel- Systems sind die Audio-Technica ATH-A990Z sehr ungewohnt zu tragen. Dazu kommen die sehr großen Ohrmuscheln mit einem recht dünnen, aber weichen Ohrpolster.

Die ATH-A990Z sitzen dadurch sehr locker und leicht. Auch wirken die Kopfhörer kaum Druck auf die Ohren aus.

Audio-Technica ATH-A990 Test-11

Das hat allerdings auch Nachteile, die Kopfhörer neigen zum Herunterrutschen. Heißt, anstelle von Druck seitlich gegen den Kopf, hat man etwas „Druck“ von oben nach unten.

Viele Leute beheben dies etwas durch einen Gummiring, der über die beiden Flügel gezogen wird, wodurch diese etwas stabiler werden, mich hat der Tragekomfort nicht gestört.

Audio-Technica ATH-A990 Test-13

Allerdings sind die ATH-A990Z sicherlich auch keine Kopfhörer zum Headbangen.

 

Klang 

Nach den ganzen normalen Endnutzer-Kopfhörern ist es mal etwas völlig Anderes ein Modell, welches eigentlich primär für den professionellen Markt bestimmt ist, auf dem Kopf zu haben.

Wichtig, ich bin kein professioneller Anwender, dementsprechend werde an die Sache auch eher wie „Normalnutzer“ heran gehen. Privat nutze ich Beyerdynamic T90 Kopfhörer und eine ASUS Xonar Essence STX II Soundkarte, welche auch in diesem Test primär zum Einsatz kommt.

Audio-Technica ATH-A990 Test-16

Die Audio-Technica ATH-A990Z haben mich mächtig überrascht, denn diese klingen völlig anders als ich es mir ausgemalt habe. Bei „Pro“ Kopfhörern rechne ich im Allgemeinen eher mit einem recht flachen, neutralen Klang, der vielleicht beim normalen Musikhören tendenziell etwas langweilig ist, jedoch dies ist bei den ATH-A990Z nicht der Fall.

Grundsätzlich besitzen die ATH-A990Z einen erstaunlich kräftigen Tiefton- Bereich und relativ warme/weiche Höhen.

Der Bass ist hierbei allerdings ganz klar das Glanzstück der ATH-A990Z. Dieser besitzt einen hervorragenden Tiefgang und Punch, ohne dabei unkontrolliert zu wirken. Dabei sind die Audio-Technica natürlich keine „Bass“ Kopfhörer, jedoch ist der Bass ein Stück mehr betont als ich es bei neutralen Kopfhörern erwarten würde.

Audio-Technica hat hier eigentlich eine sehr schöne Mischung aus Quantität und Präzision getroffen.

Audio-Technica ATH-A990 Test-17

Die Mitten werden zudem nicht vom Bass verdrängt, weshalb die ATH-A990Z bei Gesang weiterhin eine sehr gute Figur machen. Hier würde ich die Abstimmung als recht neutral beurteilen.

Die Höhen sind wie bereits erwähnt ein wenig wärmer und runder. Wie man dazu steht, ist natürlich Geschmacksache, allerdings haben die ATH-A990Z dadurch kaum Probleme mit Zischlauten wie es z.B. einige Beyerdynamic Modelle haben.

Erstaunlich ist zudem wie „offen“ sich die Kopfhörer anfühlen. Man hört zwar am kräftigen Punch des Basses, dass es sich bei diesen um geschlossene Kopfhörer handelt, allerdings besitzt der Klang eine angenehme Offenheit und Weite.

Daraus resultiert natürlich auch eine recht große und weite Sound Stage. Dank eines Widerstands von nur 40Ohm funktionieren die Kopfhörer auch an normalen Computern oder Smartphones ohne speziellen DAC/Kopfhörerverstärker recht gut.

 

Beyerdynamic DT880 vs. Audio-Technica ATH-A990Z

Den einen oder anderen könnte sicherlich der Vergleich zwischen den Beyerdynamic DT880 und den Audio-Technica ATH-A990Z interessieren.

Die DT880 sind ja sehr populäre Modelle in dieser Preisklasse.

Klanglich sind beide aber völlig unterschiedlich. Die DT880 sind um einiges leichter und wirken gerade in den Mitten und Höhen feiner und detaillierter als die ATH-A990Z.

Wenn man nach den DT880 auf die ATH-A990Z wechselt ist man aber erst einmal geschockt. Die Audio-Technica haben einen deutlich kräftigeren Tieftonbereich. Die DT880 sind ziemlich neutral und da merkt man, dass die ATH-A990Z um einiges spaßiger sind.

Am Ende kommt es etwas darauf an, was Euch wichtiger ist. Feiner und detaillierter Klang, dafür etwas zurückhaltender Bass = Beyerdynamic DT880

Ein kräftiger Bass und ein größeres Volumen = Audio-Technica ATH-A990Z

 

Fazit zu den Audio-Technica ATH-A990Z

Die Audio-Technica ATH-A990Z sind interessante Kopfhörer. Dabei würde ich diese fast mehr Musikliebhabern empfehlen als wirklich für den Studioeinsatz.

Die ATH-A990Z punkten durch einen qualitativ hochwertigen und recht lebendigen/bassstarken Klang.

Audio-Technica ATH-A990 Test-18

Zwar gibt es durchaus auch Kritikpunkte, wie zum Beispiel den Tragekomfort, welcher sicherlich Geschmacksache ist, aber unterm Strich fällt das Fazit zu den ATH-A990Z auch in einem Preisbereich um die 250€ sehr positiv aus!

Gerade wer gehobene Ansprüche hat und einen guten und kräftigen Bass liebt, ohne dass dieser wie bei diversen Modekopfhörern übertrieben ist, wird Spaß an den ATH-A990Z finden.

Audio-Technica A990Z Geschlossener Hi-Fi-Kopfhörer Dunkelgrün...
  • Das neu konzipierte, selbstjustierende 3D-Flügelsystem passt...
  • Der Lieferumfang umfasst auch ein textilummanteltes,...
  • Handgefertigt in Japan: Neu entwickelte 53-mm-Treiber für einen...
  • Double Air Damping System für einen erweiterten Frequenzgang und...
  • Die leichten Aluminiumgehäuse des A990Z sind in einem tiefen...

Audio-Technica ATH-A990Z

3 in 1 Kabel aus China, USB C, microUSB und Apple Lightning an einem Strang?

Als Technik begeisterter Mensch muss man aktuell bis zu drei Ladekabel mit sich herumtragen. Einmal das klassische microUSB, das neue USB C und gegebenenfalls auch noch Apples Lightning.

Nervig oder? Ja, aber es gibt eine Lösung für dieses Problem. 3 in 1 Kabel sind das Zauberwort, dies ist nichts Neues und auch ganz regulär auf Amazon findet man solche Kabel, jedoch meist mit Lightning, microUSB und Apples alten Dock Connector.

3 in 1 Kabel aus China, USB C, microUSB und Apple Lightning an einem Strang-12

Bei AliExpress bin ich nun über eine Vielzahl dieser Kabel gestolpert und habe einfach mal einige bestellt.

Taugen diese 3 in 1 Kabel etwas trotz des meist niedrigen Preises von 2-6€? Finden wir es heraus!

 

Bestellung, Versand und Lieferumfang 

Wie bereits erwähnt kommen diese Kabel alle aus China über die Plattform AliExpress. Auch wenn man bei dem Namen AliExpress denken könnte, dass es sich hierbei um eine mäßig seriöse Plattform handelt, täuscht dies.

AliExpress ist vergleichbar mit eBay, auf dieser Seite tummeln sich unzählige Händler aus Fernost. Erstaunlicherweise hatte ich nie Probleme mit Bestellungen dort.

Da alle Kabel zwischen 2-6€ Kosten gibt es natürlich keine Probleme mit dem Zoll, außer Ihr kauft gleich zehn.

Wundert Euch bitte nicht über die Preise, diese schwanken teilweise täglich.

Bei der Lieferzeit könnt Ihr mit 12-19 Tagen rechnen, dies war der Zeitraum in dem mich alle Kabel nacheinander erreichten.

 

Die Kabel

Folgende Kabel habe ich bestellt

 

Grundsätzlich kann man die Kabel in zwei Typen unterteilen. Zum einen die Kabel welche wirklich drei Kabelstränge am Ende mit den jeweiligen Stecker haben und die Kabel welche im Grunde microUSB Kabel sind, welche aber zwei Adapter mitbringen, die fest mit dem Kabel verbunden sind.

3 in 1 Kabel aus China, USB C, microUSB und Apple Lightning an einem Strang-1

Das Coolsell 3 in 1 USB Cable, PZOZ Lighting Cable & MicroUSB & USB Type C und das NoName Full New 3 in 1 Cable gehören zu ersterer Sorte, während das Mcdodo und NoName 1m 3 in 1 Universal Type C Kabel zu zweiter gehören.

Was nun praktischer ist überlasse ich Eurer Beurteilung.

 

Coolsell 3 in 1 USB Cable

Das Coolsell Kabel ist mit rund 50cm das kürzeste Kabel im Vergleich. Dabei ist dieses allerdings recht hochwertig. Die drei Stecker sind jeweils mit Metallgehäusen versehen und auch das Kabel selbst ist Nylon ummantelt.

3 in 1 Kabel aus China, USB C, microUSB und Apple Lightning an einem Strang-6

Allerdings ist dieses auch nicht sonderlich dick, dafür aber sehr flexibel.

Der erste Eindruck ist hier vernünftig.

 

Mcdodo 3 in 1 Charging Data Cable

Das Mcdodo ist das einzigste Kabel welcher in einer richtig „hübschen“ Box geliefert wurde. Hiebei macht aber auch das Kabel einen guten Eindruck.

3 in 1 Kabel aus China, USB C, microUSB und Apple Lightning an einem Strang-5

Bei dem Kabel selbst handelt es sich um ein Flachband microUSB Kabel, das an seinem Ende zwei Adapter auf Lightning und Type C hat.

 

NoName 1m 3 in 1 Universal Type C Kabel

Mit unter 2€ ist dies das billigste Kabel im Vergleich und das sieht man diesem auch an. Das Kabel selbst hat eine merkwürdige fake Leder Textur welche so gar nicht meins ist. Auch generell fasst sich dieses Modell recht billig an.

3 in 1 Kabel aus China, USB C, microUSB und Apple Lightning an einem Strang-3

Sollte es von seiner Ladeleistung taugen, wäre der Preis von rund 1,6€ ein Kracher.

 

PZOZ Lighting Cable & MicroUSB & USB Type C

Auch wenn der Händler sagt dieses Kabel käme vom Hersteller „PZOZ“, steht dennoch auf den Enden der drei Kabelstränge der Name „Earldom“, was anscheinend der eigentliche Hersteller ist ?!

Da mir weder PZOZ noch Earldom etwas sagt, ist mir dies allerdings auch ziemlich egal. Das Kabel selbst hebt sich aufgrund seiner etwas gröberen Nylon Ummantelung vom Rest des Feldes etwas ab.

3 in 1 Kabel aus China, USB C, microUSB und Apple Lightning an einem Strang-7

Das Kabel fasst sich etwas drahtig an, was diesem aber auch ein etwas robusteres Gefühl verleiht. Dennoch ist das „Earldom“ recht flexibel.

Dazu kommt, dass die Stecker wie auch schon beim Coolsell Kabel über  Gehäuse aus Metall verfügen.

 

NoName Full New 3 in 1 Cable

Zum Abschluss ein weiteres NoName Kabel. Auch dieses verfügt über eine Ummantelung aus Nylon, dabei fühlt sich dieses aber fast wie ein Seil an.

3 in 1 Kabel aus China, USB C, microUSB und Apple Lightning an einem Strang-4

Rein vom Gefühl würde ich sagen, dass dies das dickste Kabel im Vergleich ist.

Ansonsten gibt es nichts Ungewöhnliches zu erwähnen.

 

Generelles 

Wichtig, alle Kabel sind natürlich nicht Apple MFI Zertifiziert. Das heißt es kann passieren, dass die Kabel plötzlich nicht mehr mit dem iPhone funktionieren, es kann aber auch sein, dass diese auf ewig keinerlei Probleme machen.

Eine MFI Zertifizierung ist teuer, ziemlich teuer, weshalb die meisten günstigen Kabel auf diese verzichten.

Zum Zeitpunkt des Tests funktionierten alle Kabel mit meinem iPhone 6+.

Datenübertragungen sind im übrigen NUR mit dem Mcdodo 3 in 1 Charging Data Cable und dem NoName 1m 3 in 1 Universal Type C Kabel für ca. 1,63€ möglich und dort auch nur über die microUSB Verbindung.

 

Die Ladegeschwindigkeit 

Für den Ladetest verwende ich ein Xiaomi MI5, ein Samsung Galaxy S7 Edge und ein iPhone 6+.

Hierbei messe ich wie schnell das jeweilige Kabel das passende Smartphone laden kann. Als Ladegerät kommt ein AUKEY 6 Port Ladegerät zum Einsatz. 

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Puh, das ist ziemlich traurig, gerade die Kabel mit drei Kabelsträngen versagen völlig beim Laden.  Je nachdem erreichen die Kabel nur einen Ladestrom von 0,5-1A. Dies ist extrem wenig und fast nicht brauchbar!

Die beiden Kabel welche mit der Adapter Methode arbeiten, kommen hier deutlich besser weg.

Das Mcdodo 3 in 1 Charging Data Cable ist hier eindeutig der Testsieger und liefert durchaus gute Ladegeschwindigkeiten.

Warum sind die Kabel mit drei Kabelsträngen so langsam? Ich kann mir dies nur wie folgt erklären. Bei einem Test mit einem einfachen Widerstand schnitten diese Kabel nichtmal so schlecht ab, aber der Kabelquerschnitt ist zu mehr als den 0,5 bzw. 1A in der Lage.

Ich vermute die niedrige Ladegeschwindigkeit ist eine Art Schutz-Methode. Es ist ja theoretisch möglich drei Geräte gleichzeitig zu laden (auch wenn ich davon abraten würde). Drei Smartphones gleichzeitig, mit vollem Tempo, würden jeden USB Port und vielleicht sogar die USB Verbindung selbst überlasten.

Durch die extrem langsame Ladegeschwindigkeit ist dies nicht möglich.

3 in 1 Kabel aus China, USB C, microUSB und Apple Lightning an einem Strang-10

Wie wird dem Smartphone mitgeteilt, dass dieses nur langsam laden soll? Den drei USB Kabeln mit drei Kabelsträngen fehlen die Datenadern, bzw. diese laufen ins Leere.

Wenn dies der Fall ist, schalten Smartphones in den „Langsam- Laden- Modus“.  Dies ist auch sinnvoll denn es würden sich ja drei Geräte gegebenenfalls eine Datenader teilen, dies könnte sogar die Geräte beschädigen.

Daher ist es sinnvoll diese wegzulassen.

Im Übrigen Quick Charge funktioniert mit diesen Kabeln mangels Datenadern auch nicht.

 

Fazit

Leider fällt das Fazit zu den 3 in 1 Kabel mit microUSB, Lightning und USB C eher mäßig positiv aus.

Alle Kabel, welche jeweils die Stecker an eigenen Kabelsträngen hatten, haben völlig beim Laden versagt.

Sollten also auch mal ähnliche Kabel bei Amazon auftauchen, ist hier ebenfalls Vorsicht geboten.

Jedoch gibt es auch einen Testsieger welcher durchaus zu empfehlen ist. Das Mcdodo 3 in 1 Charging Data Cable liefert eine vernünftige Haptik und gute Ladeleistung und das zu einem Preis von unter 4€.

3 in 1 Kabel aus China, USB C, microUSB und Apple Lightning an einem Strang-11

Solltet Ihr es also mal satt haben immer drei Kabel mit Euch herum zu schleppen, probiert das Mcdodo 3 in 1 Kabel aus Asien aus. Was hat man bei einem Preis von 4€ zu verlieren?

Alternativ kann man auch zum noch günstigeren „NoName“ 1m 3 in 1 Universal Type C Kabel greifen. Dieses hat mich zwar von der Haptik nicht überzeugt und auch die Ladeleistung war eher mäßig, aber dennoch ist das Kabel brauchbar, gerade zum Preis von lediglich rund 1,60€.

Kleine Anmerkung zur Sicherheit solcher Kabel. Man hört ja gelegentlich über „Probleme“ mit USB C Kabeln, alle hier getesteten Kabel funktionierten bei mir Problemlos. Ich kann natürlich keine Garantie übernehmen jedoch gehe ich nicht davon aus das die Kabel Probleme machen werden da hier keine Datenübertragung oder „USB C Power Delivery“ möglich ist, was meist in solchen fällen die Probleme ausgelöst hat.

 

EDIT: 

Ich habe gerade entdeckt das dort einige Kabel anscheinend auf Amazon aufgetaucht sind.

Das NoName 1m 3 in 1 Universal Type C Kabel welches bei AliExpress noch ca. 1,63€ kostete wird hier für rund 9€ angeboten unter dem Namen “ yugee® 3-in-1-Ladekabel MULTI Steckdose“ (ich nehme an das dies das selbe ist).

Auch das NoName Full New 3 in 1 Cable bei AliExpress noch für ca. 2,87€ wird anscheinend bei Amazon unter dem Namen 3 in 1 Micro USB Ladekabel, Rephoenix Type C Lightning Kabel für rund 10€ verkauft.

 

VAVA Flex Ohrhörer im Test

VAVA ist ein neuer Händler/Hersteller auf der Amazon Plattform. Anscheinend gehört VAVA in irgendeiner Form zu RAVPower/TaoTronics aber dazu habe ich keine Bestätigung.

Jedoch haben mich die VAVA Flex Ohrhörer mächtig neugierig gemacht. Ich liebe es Kopfhörer und Ohrhörer auszuprobieren, daher habe ich diese auf meine eigenen Kosten einmal bestellt.

VAVA Flex Ohrhörer Test-20

Können die VAVA Flex mit eingebauten „Equalizer“ im Test überzeugen?

Finden wir es heraus!

 

Lieferumfang und Verpackung

VAVA hat bei der Präsentation der Ohrhörer sich mächtig Mühe gegeben. Diese werden in einer einfachen schwarzen Box geliefert, welche nur den stilisierten VAVA Schriftzug aufgedruckt hat.

VAVA Flex Ohrhörer Test-2

Im Inneren finden für zuerst die Ohrhörer in einer Schaumstoffmatte. Unter diesen befindet sich eine Hartschalen -Transportbox mit weiteren Aufsätzen.

VAVA Flex Ohrhörer Test-4

Insgesamt liefert VAVA drei Sets verschieden großer Aufsätze für die Ohrhörer mit.

 

Die VAVA Flex im Test

Optisch sind die VAVA Flex recht klassisch aber edel gehalten. Die Ohrhörer bestehen fast vollständig aus Aluminium. Dabei ist das Gehäuse klassisch Rund gehalten. Lediglich der vordere Teil ist aus Plastik, dies hat aber auch einen guten Grund.

VAVA Flex Ohrhörer Test-6

Die VAVA besitzen einen „Equalizer“, ähnlich wie beispielsweise die Sennheiser IE80. Der Frontteil der Ohrhörer lässt sich ein Stück weit drehen um die Intensität des Basses zu ändern, mehr dazu später.

Die Felx setzten auf ein einfaches Gummikabel, welches allerdings optisch etwas interessanter gestaltet ist. Unterhalb des durchsichtigen Gummis kann man eine Texturierung erkennen.

VAVA Flex Ohrhörer Test-7

Das Kabel selbst ist recht flexibel, aber auch nicht übermäßig dick, ich würde es mal als passend bezeichnen.

VAVA Flex Ohrhörer Test-8

Wie üblich bringen die Ohrhörer auch eine Kabelfernbedienung mit. Diese besitzt neben den drei Tasten auch noch ein Mikrofon.

Die Teufel Move Pro Ohrhörerim Test

Teufel hat mit den Move Pro im Zuge der IFA Vorbereitungen seine neusten „High End“ in-Ears der Öffentlichkeit vorgestellt.

Dabei sind die Move Pro mit rund 120€ preislich nochmal ein gutes Stück über den normalen Move angesiedelt.

Teufel Move Pro Test-20

Aber lohnt es sich wirklich 120€ für die Teufel Move Pro auszugeben? Finden wir es im Test heraus!

 

Lieferumfang und Verpackung 

Die Teufel Move Pro werden in einer aufwendigen Box geliefert. Hierbei hat sich Teufel außerordentlich viel Mühe gegeben einen möglichst hochwertigen ersten Eindruck zu vermitteln.

Teufel Move Pro Test-2

Neben den Ohrhörern selbst, liefert Teufel drei Sets Aufsätze in verschiedenen Größen inklusive Aufbewahrungsröhre und eine sehr hochwertige Transportbox für die Ohrhörer selbst.

Diese Aufbewahrungsröhre ist etwas Einmaliges und auch eine sehr gute Lösung für die Aufbewahrung der nicht benötigten Aufsätze. Bei mir verschwinden diese nicht benötigten ansonsten meist nach einer Weile.

Teufel Move Pro Test-4

Zudem ermöglicht diese Röhre das leichtere Reinigen der Aufsätze. Einfach die Röhre mit Wasser und Spülmittel füllen und schütteln.

An dieser Stelle vielen Dank an Teufel für das unkomplizierte zur Verfügung stellen der Ohrhörer.

 

Die Teufel Move Pro

Optisch sind die Move Pro recht schlicht und elegant gehalten. Dementsprechend unterscheiden sich diese deutlich von den normalen Teufel Move Ohrhörern, welche in den Firmenfarben gehalten sind.

Teufel Move Pro Test-5

Die Move Pro setzten hingegen auf eine klassische Aluminium Optik. Auch das Kabel wirkt sehr schön metallisch, dies liegt an einer Art Metallummantelung welche durch das Gummi sichtbar ist.

Allgemein wirkt das Kabel sehr schön flexibel und ausreichend dick.

Teufel Move Pro Test-7

Die Ohrhörer selbst bestehen vollständig aus Aluminium und besitzen lediglich ein kleines „T“ auf der rückwärtigen Öffnung, als optischen Akzent. Die Move Pro sind trotz der hochwertigen Materialien dennoch nicht übermäßig schwer.#

Qualitativ habe ich nur einen Kritikpunkt, die Kabelfernbedienung. Diese besitzt, wie meist üblich, eine Taste und ein Mikrofon, ist allerdings qualitativ den restlichen Ohrhörern nicht würdig.

Teufel Move Pro Test-12

Teufel setzt hier auf normales Plastik, was soweit noch OK wäre, jedoch wackelt die Taste etwas. Dies erzeugt ein leichtes „Klacken“ was soweit nicht beim Musikgenuss stört aber nicht zum sonst qualitativ hochwertigen Eindruck der restlichen Ohrhörer passt.

 

Tragekomfort 

Die Teufel Move Pro sind ziemlich durchschnittliche Ohrhörer was den Tragekomfort angeht. Diese besitzen die übliche in-Ear Passform und Größe.

Dabei gibt es keine Hilfsmittel wie einen „Ohrhaken“, wie man diesen bei Sport in-Ears des öfteren sieht, oder irgend einen Bügel welche für einen festeren Sitz sorgen.

Für normale Aktivitäten halten die Teufel Move Pro ganz gut in den Ohren, dies liegt am langen Ohrkanal. Für Sport würde ich sie allerdings nicht oder nur bedingt empfehlen.

Das liegt auch an den leicht hörbaren Kabel-Geräuschen.

 

Klang

Kommen wir zum Wichtigsten, dem Klang.

Die Move Pro klingen um ehrlich zu sein genau so wie ich es von einem Teufel Produkt erwartet habe.

Teufel Move Pro Test-16

Die Ohrhörer besitzen einen recht warmen und gemütlichen Klang, gepaart mit einem knackigen Bass.

Dabei sind die Höhen durchaus klar, aber tendenziell eher von der etwas weicheren Sorte. Zischlaute oder Ähnliches fallen bei den Move Pro nicht negativ auf.

Teufel Move Pro Test-13

Mitten werden erfreulicherweise sauber und detailliert dargestellt. Jedoch die größte Stärke der Move Pro ist der Bass, welcher ganz klar im Mittelpunkt steht.

Hierbei ist dieser allerdings weiterhin recht kontrolliert. Es handelt sich bei den Teufeln also nicht um „Bass über alles“ Ohrhörer. Dieser ist zwar schon recht intensiv, dafür aber auch qualitativ 1a und übersteuert auch bei hoher Lautstärke nicht.

Teufel Move Pro Test-17

Woran man ebenfalls merkt, dass es sich hier um ein Premiumprodukt handelt, ist die dargestellte Bühne. Zwar ist diese nicht übermäßig breit aber ziemlich tief.

Man hört in diversen Songs wie sich einzelne Instrumente etwas von der restlichen Musik ablösen, eine etwas tiefere Position im Raum einnehmen.

Besonders ist mir dies z.B. bei „Who is It“ von Michael Jackson oder „Hero“ von Elizaveta aufgefallen.

Grundsätzlich machen die Move Pro aber gerade in aktueller Pop Musik eine sehr gute Figur. Hierbei liegen den Ohrhörern gerade Songs mit einem recht klaren Bass wie z.B. Cold Water von Major Lazer oder Can´t Stop the Feeling von Justin Timberlake.

 

Fazit zu den Teufel Move Pro

Für Liebhaber von einem etwas lebendigeren Sound sind die Move Pro definitiv zu empfehlen.

Die Ohrhörer punkten durch einen kräftigen Bass und eine schöne Sound Stage, zwar gibt es noch Ohrhörer auf dem Markt welche durch feinere und brillantere Höhen punkten aber dann ist man auch gerne nochmal eine Preisklasse über den Move Pro.

Teufel Move Pro Test-22

Wo wir beim Preis sind, die Move Pro kosten bei Teufel rund 120€, damit sind diese schon in der gehobenen Preisklasse.  Grundsätzlich geht der Preis verglichen mit der Konkurrenz in Ordnung, sofern die Ohrhörer auch langfristig halten (im Bezug auf das Kabel). Leider kann ich dies nur schlecht nach so kurzer Zeit beurteilen aber klanglich passen die Move Pro in die 100€ Preisklasse.

Von daher Daumen hoch für die Teufel Move Pro!

Teufel Move Pro

Business WLAN für daheim, der Ubiquiti UniFi AP AC Lite im Test

WLAN ist oftmals so eine Sache. Nur weil ein WLAN Router teuer oder hervorragende technische Daten hat, heißt dies noch lange nicht das dieser auch gut ist.

Selbst die teuersten WLAN Router leiden ab und zu unter „Problemen“, ob nun kleinere Hänger oder das Verbinden dauert länger als es normal wäre usw.

Selbst der 450€ teure Linksys EA9500 welchen ich primär verwende, kennt trotz einer hervorragenden Leistung solche kleineren Probleme.

Wenn man nun etwas in den Untiefen des Internets sucht, stolpert man gegebenenfalls über die Marke Ubiquiti.

Ubiquiti UniFi AP AC Lite Test-13

Ubiquitis Produkte richten sich primär an Business Kunden, aber das ist ja kein Grund diese Geräte nicht auch in den eigenen vier Wänden zu nutzen oder?

Da ich neugierig war, habe ich mir den günstigen UniFi AP AC Lite bestellt, hier nun meine Erfahrungen mit diesem!

 

Technische Daten

 

Was für ein WLAN Gerät wird benötigt?

Oftmals ist es gar nicht so einfach herauszufinden was für ein WLAN Gerät man benötigt, daher hier eine kleine Übersicht.

  1. Ihr habt eine FritzBox, Speedport oder einen anderen WLan Router und wollt nur die Reichweite vergrößern, in diesem Fall wird vermutlich ein Repeater das Richtige für Euch sein.
  2. Ihr habt eine FritzBox, Speedport oder einen anderen WLan Router und wollt einen weiteren WLAN „Sender“ per Kabel anschließen (dies kann auch in einem anderen Raum sein) oder die schlechte W-Lan Funktion in Eurem Router ersetzen (ohne den Router komplett auszutauschen), dann benötigt Ihr einen Access Point.
  3. Ihr habt von Eurem Internet Anbieter nur ein Modem und wollt dieses mit WLAN „ausstatten“ dann benötigt Ihr einen Router.
  4. Ihr wollt Eure alte Fritzbox, Speedport oder anderes Modem welches Ihr von Eurem Internet Anbieter bekommen habt komplett gegen etwas Besseres ersetzten, dann benötigt Ihr im Normalfall einen Router mit Modem, achtet gegebenenfalls auch auf die Unterstützung von VoIP!
  5. Und zu guter Letzt, Ihr habt einen Smart TV, Spielekonsole oder etwas Derartiges was kein eingebautes WLAN Modul besitzt, sondern lediglich einen LAN Port und wollt diese mit Eurem bereits bestehendem WLAN Netzwerk verbinden. In diesem Fall benötigt Ihr eine WLAN Bridge.

Der Ubiquiti UniFi AP AC Lite ist ein AccessPoint und kann auch nur als solch einer eingesetzt werden.

Jedoch denke ich, dass dies für die meisten Nutzer kein Problem ist, ganz im Gegenteil. So gut wie jeder hat in Deutschland ein Modem+Router von seinem Internet Anbieter bekommen. Verwendet dies einfach weiter, also ja, der Ubiquiti UniFi AP AC Lite lässt sich problemlos an eine vorhandene Fritzbox oder Ähnlichem anschließen.

 

Lieferumfang und Verpackung

Die Verpackung des Ubiquiti UniFi AP AC Lite ist zweckmäßig. Es handelt sich um einen einfachen braunen Karton mit Umschlag.

Ubiquiti UniFi AP AC Lite Test-1

Im Inneren finden wir den UniFi AP AC Lite, wie auch diverse Schrauben für die Wand-Monatage, eine Rückenplatte, das Netzteil und eine Anleitung.

Ubiquiti UniFi AP AC Lite Test-3

LAN Kabel liegen nicht bei! Ihr benötigt für den UniFi AP AC Lite im übrigen zwei Stück, warum dazu später mehr.

 

 

Der Ubiquiti UniFi AP AC Lite im Test

Optisch unterscheidet sich der Ubiquiti UniFi AP AC Lite massiv von den meisten anderen Geräten auf dem Markt.

Es handelt sich um eine kleine runde „Scheibe“. Externe Antennen oder irgendwelche anderen auffälligen optische Elemente sucht man, abseits der Runden LED in der Mitte, vergebens.

Ubiquiti UniFi AP AC Lite Test-4

Auch die Anschlüsse sind unspektakulär. Der UniFi AP AC Lite besitzt lediglich einen LAN Port.

Wie wird dann der Ubiquiti mit Strom versorgt? Gut das Ihr fragt, der UniFi AP AC Lite nutzt PoE also Power over Ethernet.

Es liegt ein Netzteil bei in welches Ihr das LAN Kabel von Eurem Router/Switch einsteckt und auf der anderen Seite ein weiteres, welches dann zum UniFi AP geht.

Über dieses eine LAN Kabel werden Strom und Daten übertragen. Dies hat den Vorteil, dass auch nur ein Kabel zum AccessPoint geht, was bei der Wandmontage sehr praktisch ist.

Ubiquiti UniFi AP AC Lite Test-5

Auch kann man so den AP etwas freier positionieren. Wichtig das LAN Kabel zum Ubiquiti sollte nicht übermäßig lang sein aber grundsätzlich funktioniert die Sache ganz gut (es wird auch kein spezielles LAN Kabel oder Ähnliches benötigt).

Die Wandmontage geht mit dem Ubiquiti UniFi AP AC Lite kinderleicht. Einfach die beigelegte Platte an die Wand schrauben und denn den Access Point drauf drehen.

 

Einrichtung und Installation

Die Einrichtung ist etwas „speziell“ bei dem Ubiquiti. Schließt das Gerät zuerst an den Strom/Netzwerk an.

Ladet Euch dann die Controller Software von der Ubiquiti Seite herunter, diese ist für so ziemlich alle Betriebssysteme verfügbar.

https://www.ubnt.com/download/unifi

Hier gibt es zum einen die UniFi v4.8.20 Controller for XYZ oder die UniFi v5.0.7 Controller for XYZ Software.

Ich hatte die erste Einrichtung mit der v4.8.20 Version durchgeführt, da ich einfach übersehen habe, dass es bereits v5.0.7 gibt.

Grundsätzlich ist die Einrichtung und Installation simpel, hier benötigt es nicht viel Erklärung.

Wählt das Land aus in dem Ihr seid, den Access Point den Ihr verwalten wolltet, WLAN Name und Passwort und den Benutzernamen für die Software.

Fertig.

 

Die Software

Erst einmal etwas Grundsätzliches:

Ihr könnt den Ubiquiti UniFi AP AC Lite NUR von dem Computer aus verwalten mit dem Ihr diesen eingerichtet habt.

Die Software läuft in einer Art lokalem Webserver, heißt, Ihr könnt auch mit anderen Computern auf den Controller zugreifen sofern der Computer mit der Software auch gerade läuft.

Bildschirmfoto 2016-08-23 um 17.24.56

Solltet Ihr einen Home Server besitzen, könnte es also Sinn machen die Software auf diesem zu installieren.

Das Loggen von Verbindungsinformationen, also welcher Client gerade wie viel Netzwerk frisst usw. funktioniert NUR wenn auch der Computer mit der UniFi Controller gerade läuft.
Die Software ist nicht nur für einen Ubiquiti UniFi AP gedacht sondern um viele Access Points gleichzeitig zu verwalten.

Bildschirmfoto 2016-08-23 um 17.25.09

Natürlich ist es kein Problem nur einen Access Point mit dieser zu verwalten.

 

Nach Aufrufen der Controller Software/Webinterface wird schnell klar, dass es sich beim Ubiquiti UniFi AP AC Lite um ein professionelles Produkt handelt.

Ubiquiti UniFi AP AC Lite im Test-4

Die Mehrheit der Features sind für große Öko Systeme gedacht mit mehreren Ubiquiti Produkten.

Aber beginnen wir am Anfang. Die Basis Funktionen wie WLAN Name ändern oder Ähnliches sind natürlich vorhanden aber in diversen Untermenüs versteckt.

Der Gedankengang ist sicherlich, dass man das ganze einmal einrichtet und dann niemals den Namen des WLANs ändert.

Ubiquiti UniFi AP AC Lite im Test-8

Von Haus aus besitzen sowohl das 2,4GHz Band wie auch das 5GHz Band die selbe SSID, dies lässt sich aber im Konfigurationsmenü des Access Points ändern.

Hier ist ein weiteres sehr interessantes Feature versteckt, nämlich „RF Environment“.

Ubiquiti UniFi AP AC Lite im Test-15

RF Environment misst die Umgebung genau durch und sagt Euch welche WLAN Bänder Ihr nutzen solltet. Dabei schaut der Ubiquiti UniFi AP AC Lite nicht nur nach anderen WLAN Netzen in der Umgebung, sondern auch nach anderen Störquellen.

Die Controller Software sollte das Herz von jedem Statistikfreund höher schlagen lassen. Es wird protokolliert wie viele Daten jeder Client und auch bei der Nutzung jeder Access Point verbraucht hat.

Ubiquiti UniFi AP AC Lite im Test-33

Dabei ist es sogar möglich eine Karte der Umgebung hochzuladen und den bzw. die Access Points zu platzieren um eine „Heat Map“ zu erhalten. Dies ist vermutlich für Firmen interessanter als für die Privatperson, da sich so gut ermitteln lässt in welchen Bereichen eine besonders hohe Nachfrage an WLAN ist.

Unterm Strich bietet die UniFi Controller Software viele Überwachungs -und Kontrollfunktionen welche aber für Privatnutzer nur bedingt Sinn machen.

Ubiquiti UniFi AP AC Lite im Test-35

Zwar finde ich die Software optisch durchaus brauchbar, jedoch für absolute Neulinge könnte Sie etwas verwirrend sein.

 

Leistung 

Mit 300MBit/s auf der 2,4GHz Frequenz und 867MBit/s auf der 5GHz Frequenz gehört der Ubiquiti UniFi AP AC Lite eher der Einsteigerklasse an.

Wobei man hier auch ganz klar dazu sagen muss, dass kaum ein Client mehr als dies überhaupt unterstützt. Nur wenige PCIe WLAN Karten schaffen mehr als 867MBit/s.

Ubiquiti UniFi AP AC Lite Test-10

Daher bietet der UniFi AP AC Lite eine sehr vernünftige theoretische Performance.

Aber wie sieht es in der Praxis aus? 

Hierfür lade ich eine 5GB Datei auf mein NAS im lokalen Netzwerk rauf und wieder runter. Dabei nutze ich insgesamt vier verschiedene WLAN Empfänger, eine TP-LINK 9E PCIe Netzwerkkarte, eine Intel ac 7260 WLAN Karte, ein Apple MacBook Pro (late 2013) und ein Samsung Galaxy S7 Edge.

Die TP-LINK WLAN Karte repräsentiert dabei den „High-End“ Bereich, die Intel Karte einen klassischen Notebook WLAN Empfänger, das MacBook ein Apple Produkt und das S7 Edge ein aktuelles High End Smartphone.

Die Empfänger befinden sich in ca. 2-3 Metern zum WLAN Sender, damit zeigt dieser Test „Optimal“- Bedingungen.

Vergleichswerte findet Ihr in allen meinen anderen Tests zu WLAN Routern/Access Points.

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Das der Ubiquiti UniFi AP AC Lite keine Rekorde knackt war so zu erwarten. Jedoch ist die Performance durchaus ordentlich.

Beim Samsung Galaxy S7 Edge und bei der Intel WLAN Karte erreicht der Ubiquiti UniFi AP AC Lite beispielsweise fast die gleiche Performance wie ein 450€ Linksys EA9500.

Erst in Kombination mit dem TP-LINK 9E und dem Apple Macbook sieht man einen deutlichen Unterschied zu den High End WLAN Routern.

Trotzdem mit maximal rund 50MB/s auf dem 5GHz Band liefert der UniFi eine sehr gute Performance welche auch auf mittlerer oder sogar hoher Distanz für Full HD oder 4K Video Streaming ausreichen sollte.

Angaben in MB/s, größer = besser
Angaben in MB/s, größer = besser

Für vermutlich 90% aller Nutzer wird die gebotene Leistung ausreichen.

Kleine Anmerkung, etwas was man sehr schwer messen kann, ist die gefühlte Performance. Dazu gehört auch wie lange das Verbinden mit dem Netzwerk dauert, vielleicht kennt Ihr das, bei manchen Routern kann es einige Sekunden dauern bis man mit dem Netzwerk verbunden ist.

Das ist beim UniFi AP AC Lite nicht der Fall, mir ist noch kein WLAN Router/Access Point über den Weg gelaufen mit dem man sich so schnell und problemlos verbunden hat, wie mit dem Ubiquiti. Meist ist die Verbindung gefühlt sofort oder in unter einer Sekunde hergestellt.

Angaben in MB/s, größer = besser
Angaben in MB/s, größer = besser

Auch Störungen oder „Schluckauf“ konnte ich bisher noch nicht bemerken, wie man es auch bei High End Geräten ab und zu mal hat. Allgemein habe ich selten so einen sauber laufenden Router/Access Point gesehen.

 

Reichweite 

Zwar besitzt der Ubiquiti UniFi AP AC Lite keine externen Antennen aber dennoch ist die Reichweite erstaunlich hoch.

Im direkten Vergleich konnte dieser sogar den Linksys EA7500 schlagen, was erstaunlich ist.

Ubiquiti UniFi AP AC Lite Test-6

Zwar kann er nicht ganz mit der Königsklasse in Punkto Reichweite mithalten (also dem Linksys EA9500, Netgear X4S usw.) aber in der 100€ Preisklasse habe ich noch nichts gesehen was mehr Fläche abdeckte.

 

Stromverbrauch 

Ubiquiti gibt den Stromverbrauch mit 6,5W an, messen konnte ich 4,3W was erfreulich wenig ist.

Zwar könnt Ihr damit rechnen, dass der Verbrauch bei einem duzend Clients sicherlich nochmal etwas steigen wird, aber dennoch 4,3W „Basis“ mit zwei verbunden Empfängern ist ein guter Wert.

Zum Vergleich der Linksys EA7500 verbraucht rund 6,1W, der Netgear R6400 rund 9,1W oder der Synology RT1900ac 10,7W.

 

Fazit zum Ubiquiti UniFi AP AC Lite

Eigentlich ist das Fazit zum Ubiquiti UniFi AP AC Lite sehr positiv, jedoch würde ich den Access Point nicht jedem empfehlen.

Beginnen wir mit dem Positiven, der Access Point ist recht flott (auch wenn es noch deutlich schnellere Geräte gibt), besitzt eine gute Reichweite, eine Software mit unglaublichen Statistikfunktionen und punktet allgemein durch eine sehr gute Stabilität.

Ubiquiti UniFi AP AC Lite Test-12

Gerade Letzteres ist immer schwer zu messen. Viele WLAN Router/Access Points von anderen Marken sind auf das Maximum an Leistung und Features getrimmt. Darunter leidet selbst bei den besten Geräten oftmals die Stabilität. Damit meine ich nicht mal Abstürzte aber ganz kurzes Einbrechen der WLAN Performance was sich dann meist innerhalb von wenigen Sekunden auch wieder gibt, vielleicht kennt Ihr ähnliche Situationen.

In diesem Bezug bot der Ubiquiti UniFi AP AC Lite in meinem Test und im Alltagseinsatz die so ziemlich beste Stabilität die ich bisher gesehen habe.

Aber warum kann ich den AP nicht jedem empfehlen? Die Software bietet zwar eine große Funktionsvielfalt wird aber Einsteiger gnadenlos überfordern.

Zudem benötigt man um alle Möglichkeiten, die die Software bietet, nutzen zu können einen Server auf welchem die Controller Software permanent läuft.

Zwar ist das nicht zwingend nötig aber die Software ist ein großer Teil des Gesamtpakets des Ubiquiti UniFi.

Ich denke für den „Normalnutzer“ welcher einen einfachen Router/Access Point sucht, wird ein normales Gerät von Netgear wie z.B. der Netgear R6220 seinen Job genauso gut machen.

Ubiquiti UniFi AP AC Lite Test-13

Solltet Ihr Euch allerdings etwas besser auskennen mit „Netzwerk- Kram“ oder solltet Ihr vielleicht sogar ein kleines Geschäft/Büro haben, in dem mehrere Access Points zum Einsatz kommen, kann ich den Ubiquiti UniFi AP AC Lite nur empfehlen!

Die Leistung ist erstaunlich und vor allem der Preis. Im Normalfall zahlt man für „Business“ Geräte immer einen dicken Aufpreis.

Der Ubiquiti UniFi AP AC Lite kostet allerdings nur 85€ (zum Zeitpunkt des Tests) was verglichen mit der Konkurrenz ein sehr fairer Preis ist.

Link zum Hersteller /// bei Amazon /// bei Jacob Elektronik direkt /// bei Geizhals 

Ubiquiti UniFi AP AC Lite

Tennmak Red Ohrhörer aus China im Test

Ihr werdet sicherlich schonmal von Tenmak dem berühmten Ohrhörer- Hersteller gehört haben? Nicht? Gut dann bin ich nicht alleine.

Auch mir war Tennmak vor diesem Test nicht bekannt. Jedoch weiß ich aus Erfahrung, dass es in China jede Menge Hersteller von guten Ohrhörern gibt, die in Europa völlig unbekannt sind, siehe KZ/QKZ.

Tennmak Red Ohrhörer Test-14

techtest.org. Nun war ich in diversen Foren über Tennmak gestolpert, die  dort wohl einen recht guten Eindruck hinterlassen haben.

Da ich sowieso mal wieder etwas aus China bestellen wollte, habe ich die Tennmak Dulcimer Red Ohrhörer mal mit ins Paket gelegt.

Hat es sich gelohnt diese 17€ Ohrhörer zu bestellen? Finden wir es heraus!

 

Bestellung, Lieferumfang und Versand

Ich habe wie mittlerweile üblich bei Gearbest bestellt und die Bestellung ist innerhalb von rund 10 Tagen problemlos angekommen (nein, werde nicht dafür bezahlt das zu sagen).

Hier kosten die Ohrhörer 18,19€ was ein gutes Stück unter der Zollgrenze ist. Alternativ könnt Ihr natürlich auch bei AliExpress und Co. schauen ob Ihr noch einen günstigeren Preis findet(18,19€ scheint aber wohl schon so ziemlich das Minimum zu sein).

Die Ohrhörer werden in einer kleinen Blechdose geliefert, welche mich ein wenig an so eine Dose erinnert in der Pfefferminzbonbons oftmals verpackt sind.

Im Inneren sind die Ohrhörer und insgesamt drei Sets Ohrpolster in diversen Größen.

 

Die Tennmak Dulcimer Red Ohrhörer im Test

Die Tennmak Dulcimer Ohrhörer sind in einer auffälligen roten Farbe gehalten. Dies gilt zum einen für die Ohrhörer selbst, wie auch für das schöne Flachbandkabel, welches recht hochwertig zu sein scheint.

Tennmak Red Ohrhörer Test-2

Die Ohrhörer sind an sich jedoch recht unspektakulär. Die Tennmak besitzen die übliche in-Ear Ohrstöpselform und sind zudem relativ klein, dafür ist der Ohrkanal recht groß.

Tennmak Red Ohrhörer Test-4

Jedoch auf den ersten Blick hätte ich nicht gesagt, dass es sich hierbei um „spektakuläre“ oder besondere Ohrhörer handelt.

Tennmak Red Ohrhörer Test-7

Wie es mittlerweile üblich ist, besitzen die Tennmak Dulcimer auch eine Kabelfernbedienung mit einer Taste und einem Mikrofon.

 

Tragekomfort

Ich würde sagen die Tennmak Dulcimer sind ziemlicher Standard was den Tragekomfort angeht. Nur für Nutzer welche sehr kleine Ohrkanäle haben, könnten die Tennmak etwas unbequem sein.

Tennmak Red Ohrhörer Test-5

Ansonsten wird vermutlich niemand Probleme mit diesen Ohrhörern haben. Für Sport sind sie im Übrigen weniger geeignet.

 

Klang 

Nachdem ich mir die Tennmak an diversen Quellen angehört habe, kann ich durchaus verstehen warum Leute diese Ohrhörer mögen.

Die Tennmak Dulcimer besitzen eine hervorragende Dynamic und Lebendigkeit im Klang. Höhen sind glasklar und die Bässe erstaunlich kräftig.

Tennmak Red Ohrhörer Test-9

Gerade letztere sind relativ präsent. Wer also etwas mehr Bass mag, wird die Tennmak lieben. Hierbei könnte allerdings der Bass für Freunde vom neutralen Klang fast schon etwas zu viel sein.

Teilweise drängt dieser sich schon etwas in den Mittelpunkt des Klangbildes. Jedoch meine ich das nichtmal negativ. Dies gibt den Ohrhörern einen gewissen Vortrieb und Power. Musik macht Spaß mit den Tennmak zu hören.

Tennmak Red Ohrhörer Test-13

Man darf aber auch keinen „Beats“ Klang erwarten, es gibt ganz klar Ohrhörer, welche von der reinen Masse nochmal ein gutes Stück mehr Bass liefern.

Dazu kommen hier noch die sauberen und klaren Höhen, die das Klangbild etwas abrunden.

Auch die dargestellte Bühne ist soweit vollkommen in Ordnung. Zwar würde ich hier immer noch die KZ ATE vorziehen aber dennoch ist das mehr als solide was die Tennmak auch in diesem Bereich liefern.

 

Fazit zu den Tennmak Dulcimer Red Ohrhörer

Die Tennmak Dulcimer Red Ohrhörer sind definitiv ein paar der besten günstigen China Ohrhörer, die ich bisher in den Fingern hatte und gerade wer einen ausgeprägten Bass mag, könnte dieses Modell sehr zu schätzen wissen.

Tennmak Red Ohrhörer Test-11

Es fällt mir recht schwer eine gute oder vielleicht sogar Alternative zu nennen, was definitiv für die Tennmak Ohrhörer spricht.

Am ehesten kommen die KZ ZS1 an die Tennmak Dulcimer. Der Bass der ZS1 ist noch etwas runder dafür die Höhen weniger brillant. Auch die KZ ED4 ähneln den Tennmak sehr (die Höhen der ED4 etwas schärfer und der Bass quantitativ stärker, Qualitativ aber vielleicht ein wenig schwächer).

Aber ansonsten wir es schwer, vielleicht noch die Xiaomi Hybrid oder die KZ ATE aber beide haben nochmals eine ganz andere Klangsignatur.

Kurzum die Tennmak Dulcimer Red Ohrhörer sehen vielleicht nicht so spektakulär aus, klingen aber erstaunlich gut.