Auf den ersten Blick wirkt der ChargeCube 20800mAh deutlich hochwertiger als sein kleiner Bruder. Askborg setzt bei diesem auf ein metallenes Gehäuse in welches sogar ein kleines Display eingelassen ist.
Die Powerbank wirkt dadurch recht massiv und hochwertig, wenn auch optisch vielleicht wen wenig unspektakulär.
Das verbaute Display Informiert über den aktuellen Ladestatus mithilfe einer einfachen % Zahl. Zusätzlich werden noch Informationen angezeigt,wie welche Ports gerade aktiv sind.
Wo wir gerade bei den Ports sind. Der ChargeCube verfügt über zwei USB Ausgänge und einen microUSB Eingang.
Die USB Ausgänge sind einmal mit 2,1A gekennzeichnet und einmal mit SpeedID. Hier lässt es aber Askborg offen wie viel Energie genau dieser SpeedID Port abgeben kann.
Laut meinen Messungen weiß ich aber, dass dieser ebenfalls 2A+ leisten kann.
Die Leistung des microUSB Eingangs gibt der Hersteller mit 2A an. Dementsprechend empfiehlt es sich ein gutes USB Ladegerät zu verwenden.
Von aufladen an einem PC kann ich nur abraten! Dies dauert bei solch einer großen Powerbank ewig.
Wie teste ich?
Mein Testverfahren ist recht „strait forward“. Ich lade die Powerbank bis sie sich von alleine abschaltet oder es keinen nennenswerten Ladestrom mehr gibt, dann wird sie mithilfe eines 1A USB Widerstands entladen und die abgegebene Leistung mit einem PortaPow Premium USB + DC Power MonitorLeistungsmesser gemessen.
So erreiche ich gut reproduzierbare Ergebnisse.
Das gemessene Ergebnis in mW rechne ich in mAh @3,7V um, da die Herstellerangabe sich zu 99% auf eine Zellenspannung von 3,7V bezieht.
Zudem teste ich die Powerbanks an diversen Endgeräten ob es hier „Auffälligkeiten“ gibt. Ich nutze für den Ladetest an einem iPhone das Originalkabel, für sonstige Ladetests verwende ich ein Referenzkabel und ja das verwendete Kabel hat einen großen Einfluss auf die Ladegeschwindigkeit siehe HIER.
Messwerte des Askborg ChargeCube 20800mAh
Starten wir wie üblich mit der Kapazität. Askborg spricht hier von 20800mAh, messen konnte ich 17841mAh(@3,7V) bzw. 66,9Wh. Dies entspricht guten 86% der Herstellerangabe.
Hierbei muss man immer bedenken die Herstellerangabe bezieht sich bei allen Powerbanks nie auf die „echte“ Kapazität sondern auf die Kapazität der im Inneren verbauten Akkuzellen. Daher ist die mAh Angabe auch immer bei 3,7V und nicht bei 5V.
Auch berechnen die Hersteller die Effizienz der Powerbank nicht in diese Angabe ein. Beim Entladen oder laden eines Akkus geht immer etwas Energie in Form von beispielsweise Wärme verloren.
Daher sind 85% Nutzbare Kapazität ein guter Wert!
Wie sieht es mit der Ladegeschwindigkeit aus?
Wie auch schon beim kleinen ChargeCube bin ich auch hier überrascht! Die Powerbank erreicht eine gute Ladegeschwindigkeit, etwas erstaunlich ist nur das diese geringer ist als beim kleinen ChargeCube.
Mein iPhone 7 Plus erreichte 1,59A, das Samsung Galaxy S7 Edge 1,77A, das LG G5 1,31A, das Alcatel Idol 4S 1,19A und das Google Pixel XL 1,46A.
Dies sind Grund solide Werte!
Hierbei bietet aber der SpeedID Port eine etwas Höhere Ladegeschwindigkeit als der „normale“ 2,1A Ausgang, zumindest an einigen Smartphones.
Das iPhone 7 Plus ist z.B. so eins. Am SpeedID Port erreicht es 1,59A und am Normalen Port nur 0,98A, ähnliches gilt auch fürs LG G5(1,31A vs. 0,79A).
Anderen Smartphones wie dem Samsung Galaxy S7 Edge oder dem Google Pixel XL ist es hingegen egal an welchen der beiden Ports es angeschlossen wird.
Hier müsst Ihr gegebenenfalls etwas herumprobieren welcher Port bei Eurem Gerät schneller ist bzw. ob der normale Anschluss langsamer ist.
Bei der wiederauflade Geschwindigkeit konnte ich 1,91A messen. Damit ist die Powerbank an einem guten Ladegerät in ca. 10 Stunden wieder vollständig gefüllt.
Fazit
Der Askborg ChargeCube 20800mAh ist eine solide und empfehlenswerte Powerbank, wenn es um ein möglichst gutes Preis/Leistungsverhältnis geht.
Zwar habe ich Technisch nicht viel zu bemängeln, die Kapazität wird weitestgehend erfüllt und die Ladegeschwindigkeit ist gut aber der Anker PowerCore 20100 kostet auch nur 5€ mehr und ist doch nochmal etwas besser. Hier hatte der kleine Askborg ChargeCube eine etwas bessere Markt Position.
Trotzdem ist der ChargeCube 20800mAh von Askborg eine gute Powerbank zu einem Fairen Preis!
Ich vermute jeder kennt das Problem von zu wenigen Steckdosen im Haus oder vielleicht auch im Urlaub.
Gerade in Hotels sind Steckdosen meist sehr knapp. Hier hat sich AUKEY etwas cleveres Ausgedacht, ein Adapter in welchem eine Steckdose und viel USB Ports integriert sind.
Dadurch nimmt dieser effektiv keinen Platz weg, kann aber trotzdem bis zu vier Geräte laden.
Aber wie sieht es mit der Umsetzung aus? Hat hier AUKEY das eigentlich gute Konzept auch gut umgesetzt?
Finden wir es im Test des AUKEY USB Ladegerätes mit 4 USB Ports und einer Steckdose heraus!
AUKEY USB Ladegerät mit 4 USB Ports und einer Steckdose
Ihr könnt Euch das Ladegerät wirklich wie einen großen Steckdosen Adapter vorstellen, welcher in die normalen Europäischen Steckdosen passt, und auf der Front/Oberseite (je nach Perspektive) eine weitere Steckdose besitzt. Auf der Unterseite hingegen befinden sich vier USB Ladeports.
Solltet Ihr also Beispielsweise eine Steckdose neben dem Bett haben, könnt Ihr weiterhin Eure Nachtischlampe einstecken und Euer Smartphone laden ohne dabei mehrfach Steckdosen nutzen zu müssen.
Gerade in Hotels welche meist nur zwei Steckdosen haben, für den Fernseher und die Nachtischlampen, kann dies viel Umstecken ersparen.
AUKEY setzt bei diesem Ladegerät auf mattes Plastik, lediglich der untere Teil besitzt ein Hochglanz Element. Hier kann man etwas die Trennung des Steckdosen Teils und des USB Ladegerätes erkennen.
Allerdings ist das Ladegerät relativ gut verarbeitet und robust. Ich hätte keine Sorge, dass dieses auseinanderbricht.
Kommen wir zu den vier USB Ports. Hierbei handelt es sich um 2,4A Ausgänge mit AUKEYs AiPower Technologie.
Allerdings bei der gleichzeitigen Nutzung schafft das Ladegerät „lediglich“ 6A bzw. 30W.
Dies sollte in der Praxis für zwei iPads und ein iPhone gleichzeitig reichen, was für die meisten vermutlich mehr als genug sein sollte.
Wie teste ich?
Grundsätzlich messe ich Spannung und Stromstärke mit einem „PortaPow Premium USB + DC Power Monitor Leistungsmesser / Leistungsmessgerät Digital Multimeter Amperemeter V2“.
Dieses liefert eine Messgenauigkeit auf bis zu 0.0001 A-0.0001 V.
Als konstante Last nutze ich USB Widerstände. Mit diesen werde ich das Netzteil ca. 4 Stunden mit 90+% Last „quälen“ wobei ich die Temperatur messe und schaue ob es Auffälligkeiten (oder sogar Ausfälle) gibt.
Zu guter Letzt checke ich ob es an verschiedenen Endgeräten „Probleme“ beim Laden gibt. Wichtig meine Ladegeschwindigkeits Tests führe ich mit einem Referenz-Kabel durch. Auf der microUSB Seite wäre dies das Powerline von Anker, beide Kabel liefern die bestmögliche Ladeleistung. Für Apple Geräte verwende ich das Original Apple Kabel, nicht weil es das beste ist sondern einfach weil es jeder hat.
Solltet Ihr andere Ladekabel verwenden kann dies eure Ladegeschwindigkeit Negativ beeinflussen, siehe ein Test dazu HIER.
Wichtige Information zur Ladegeschwindigkeit. Nur weil ein USB Ausgang maximal 2,4A oder 2A liefern kann, bedeutet dies noch lange nicht, dass Smartphone, Tablet und Co. auch mit der maximalen Geschwindigkeit an diesem Port laden. Hier spielen noch andere Faktoren eine Rolle. Dementsprechend ist diese Aussage welche oftmals getroffen wird „Powerbank XYZ ist super schnell da sie einen 2,4A Ausgang besitzt“ nicht ganz richtig. In der Praxis gibt es teilweise massive Unterschiede zwischen einzelnen Modellen auch wenn die USB Ports angeblich die gleiche maximale Leistung liefern können.
Messwerte des AUKEY USB Ladegerät mit 4 USB Ports
Den Belastungstest mit konstanter 80%er Last hat das USB Ladegerät soweit problemlos überstanden.
Auch der Standby Energie Verbrauch ist mit 0,3W angenehm gering. Die Effizienz lag in meinem Test bei soliden 83%.
Wie siehts mit der Ladegeschwindigkeit aus?
Gut, sowohl mein iPhone 7 Plus (1,61A) wie auch meine Android Smartphones erreichte eine gute Ladegeschwindigkeit.
Hierbei scheint die Ladegeschwindigkeit allerdings an Android Smartphones tendenziell noch etwas besser zu sein als an Apple Produkten.
Samsung Galaxy S7 Edge 1,77A, LG G5 1,51A, Alcatel Idol 4S 1,99A, Google Pixel XL 1,46A und Xiaomi MI Max 1,78A
Dabei frage ich mich schon fast warum noch kein anderer Hersteller auf diese Idee gekommen ist.
Aber auch abgesehen vom Formfaktor liefert das AUKEY USB Ladegerät eine gute Leistung. Ja, es gibt durchaus noch etwas schnellere Ladegerät aber in der Praxis werden die 10-20% kaum auffallen sofern man auf Quick Charge verzichten kann.
Auch der Preis von rund 20€ wirkt sehr fair von AUKEY. Von daher sollte Euch der Formfaktor zusagen, kann man das Ladegerät durchaus empfehlen.
Seit einigen Jahren sind Soundbars für den Fernseher ein großer Trend. Diese passen in aufgeräumte Wohnzimmer auch viel besser als klassische 2.1 oder 5.1 Sound Systeme.
Zudem ist das Kabelaufkommen deutlich niedriger, was meist besonders die Damen im Haus freuen wird.
Mit der Cinebar 11 hat Teufel eine Soundbar im Sortiment, die auf den ersten Blick sehr vielversprechend aussieht und wirklich so sehr auf Kabel verzichtet wie möglich.
Dies wird unter anderem mit einem kabellosen Subwoofer realisiert.
Aber ist die Teufel Cinebar 11 Ihre rund 400€ auch wirklich wert? Finden wir es im Test heraus!
An dieser Stelle vielen Dank an Teufel, welche mir die Cinebar 11 für einen Test ausgeliehen haben.
Die Teufel Cinebar 11 wird in einer wirklich sehr ungewöhnlichen Box geliefert. Zuerst dachte ich das mir jemand einen Stuhl per Post gesendet hat.
Aber nein das ist die Cinebar 11 inklusive Subwoofer.
Im Inneren der Box findet man natürlich die Soundbar, den Subwoofer, eine Anleitung und eine Fernbedienung.
Alles an Kabeln, die zum Anschließen der Soundbar benötigt werden, sind NICHT mit im Lieferumfang und müssen extra gekauft werden (hiermit meine ich die Kabel zur Verbindung der Soundbar mit eurem Fernseher, Stromkabel usw. sind natürlich mit dabei).
Die Teufel Cinebar 11 (2016)
Wichtig, es gibt zwei Cinebar 11 aktuell bei Teufel. Einmal das etwas ältere Modelle (mit Frontfire Subwoofer) und einmal das etwas neuere Modell (mit Downfire Subwoofer).
Ich habe hier das neuere Modell!
Das Set besteht aus zwei Teilen. Einmal der etwas kompakteren Soundbar und dem etwas größeren Subwoofer.
Die Soundbar besitzt eine längliche Form(95cm) und wird vor dem Fernseher aufgestellt. Achtet hierbei darauf, dass die Soundbar nicht höher ist als der Standfuß Eures Fernsehers, da ansonsten Teile des Bilds verdeckt werden. Ansonsten lässt sich die Soundbar auch an eine Wand montieren.
In der Soundbar hat Teufel satte acht Treiber verbaut. Jeweils drei Mitteltöner und nochmals einen Hochtöner pro Seite.
Ebenfalls an der Soundbar selbst sind alle Anschlüsse angebracht, wie auch die Steuerungseinheit inklusive kleinem Display.
Natürlich legt Teufel auch eine Fernbedienung in die Lieferung, mit welcher sich die Cinebar 11 vollständig steuern lässt.
Die Fernbedienung ist zwar funktional vollkommen in Ordnung, allerdings Qualitativ ist hier gerade was den Druckpunkt der Tasten angeht noch Luft nach oben.
Das größte Highlight ist aber sicherlich der Subwoofer. Dieser wird kabellos mit dem restlichen System verbunden.
Natürlich benötigt der Subwoofer weiterhin Strom aber abgesehen davon lässt er sich frei im Raum platzieren.
Ich empfehle allerdings dennoch eine Position links oder rechts neben dem Fernseher.
Bei dem Subwoofer handelt es um ein Dowfire Modell, welches dementsprechend natürlich seine Treiber auf der Unterseite angebracht hat. Der restliche Subwoofer ist komplett „sauber“ abgesehen von einem kleinen Teufel Logo auf der Front.
Es handelt sich hierbei also um einen sehr unauffälligen schwarzen Kasten, der im ausgeschalteten Betrieb auch nicht groß Blicke auf sich lenken sollte.
Anschlüsse
Die Teufel Cinebar 11 (2016) verfügt über diverse Möglichkeiten wie diese anzuschließen ist.
Angefangen bei einem HDMI Eingang und Ausgang (der Ausgang geht dann natürlich zum Fernseher), über eine 3,5mm Buchse und einem optischen Eingang bis hin zu Bluetooth, ist alles was man sich wünschen kann mit an Bord.
Welche Verbindung Ihr nutzt, hängt natürlich von Eurem Fernseher und sonstigen Multimedia Geräten ab.
Ich würde vermutlich bei meinem TV Aufbau auf den optischen Eingang setzen. Wichtig selbst wenn Euer Fernseher Bluetooth unterstützt, heißt dies noch lange nicht, dass es möglich ist die Cinebar 11 mit diesem kabellos zu verbinden.
In der Regel ist das Bluetooth in Eurem Fernseher (wenn er dies hat) dafür gedacht ein Smartphone damit zu verbinden. Kurzum er ist der Empfänger und nicht der Sender!
Die Bluetooth Funktionalität in der Cinebar 11 ist vermutlich ausschließlich für Smartphone, Laptop und Tablet gedacht, zumal Bluetooth meist auch eine recht hohe Verzögerung mitbringt.
Hier noch einmal die Übersicht
HDMI In (1.4a)
HDMI Out (1.4a)
3,5mm
Optisch (Toslink)
Bluetooth
Klang
Das interessanteste natürlich um Schluss. Wie klingt das gute Stück?
Zuerst muss man etwas zwischen Filmen/Spielen und Musik unterscheiden. Zum zweiten nur weil der Subwoofer kabellos ist, heißt dies nicht, dass man diesen irgendwo hinstellen sollte.
Im Optimalfall steht dieser schon neben dem Fernsehen da man ansonsten eine sehr merkwürdige Akustik mit der starken räumlichen Trennung zwischen den Höhen und den Tiefen hat.
Bei Filmen geht sowas noch eher, aber Musik klingt so nicht gut.
Grundsätzlich ist der Klang wie man ihn von einem Teufel 2.1 Sound System erwarten kann. Der Subwoofer ist schon relativ präsent und man spürt, dass dieser vermutlich auch einen großen Teil des Budget bei diesem Sound System aufgefressen hat.
Der Subwoofer liefert auf der Basis Einstellung, er lässt sich unabhängig von der Soundbar regeln, einen ordentlichen Punch und Power.
Zwar ist der Durchmesser des Treibers mit 16,5cm relativ klein, dafür verfügt der Subwoofer aber über ein recht großes Gehäuse/Volumen.
Daher ist für den Preis von rund 400€ der Tiefgang und das Bass Volumen sehr ordentlich. Auch ist das Tempo des Subwoofers hoch, er muss also nicht erst ausklingen wie es oftmals bei „großen“ günstigen Subwoofern der Fall ist.
Allerdings liefert die Soundbar selbst auch einen guten Klang. Die Höhen sind soweit klar und Brillant, etwas Luft nach oben ist bei den Mitten.
Zwar hat die Soundbar ganze sechs Mitteltöner aber diese sind für meinen Geschmack immer noch relativ klein.
Die Mitteltöner schaffen es anscheinend nicht ganz tief genug zu gehen um an den Subwoofer anzuschließen.
In Filmen spürt man die etwas dünneren Mitten kaum. Was man dafür spürt, ist der Subwoofer, welcher gerade in Filmen wie Iron Man 2 am Anfang ordentlich Stimmung macht.
Wenn es Euch darum geht die Wände etwas zum Wackeln zu bringen, seid Ihr hier richtig. Natürlich gibt es hier auch Einschränkungen bei einem Preis von ca. 400€ und das wäre die Größe Eures Wohnzimmers.
Ich glaube zwar, dass der Subwoofer auch mit größeren Wohnzimmern relativ gut klar kommt, allerdings würde ich die Cinebar 11 eher für kleine bis mittlere Wohnzimmer empfehlen.
Aber hat die Cinebar 11 auch „größere“ Schwächen? Zwar hat die Cinebar 11 einen Sourround Sound Modus, dieser konnte mich jedoch nicht so recht überzeugen. In Filmen funktionierte er zwar so halbwegs aber das wirkliche Gefühl mittendrin zu sein, kam nicht auf. Hier fehlt es dem System etwas an Klangfülle.
Hier kann die Cinebar 11 nicht mit zwei schönen Stereo Lautsprechern oder einem „richtigen“ 5.1 System mithalten.
Aber ansonsten habe ich nichts zu bemängeln. Klanglich liefert die Cinebar 11 das ziemliche Maximum was bei solch kompakten Abmessungen möglich ist.
Fazit
Kann man die Teufel Cinebar 11 empfehlen? Grundsätzlich ja, zwar ist der Preis von 400€ sicherlich auf den ersten Blick hoch verglichen mit den ganzen „Billig“ Soundbars, allerdings liefert Teufel dafür auch einen ordentlichen Klang mit vielen Komfort Features.
Damit meine ich natürlich in erster Linie den Kabellosen Subwoofer und die Bluetooth Verbindung für die Koppelung mit Smartphones und co.
Allerdings sehe ich auch noch Luft nach oben, gerade was den „Raumklang“ angeht. Auch empfiehlt sich die Cinebar 11 primär für kleine bis mittlere Wohnzimmer.
Solltet Ihr genauso eins haben und auf eine cleane Optik Wert legen, ohne übermäßig viele Kabel aber trotzdem mehr Sound haben wollen als es die Fernseher eingebauten Lautsprecher schaffen, dann seid Ihr hier an der richtigen Adresse! Gerade dann wenn Ihr Bass liebt!
Die kalte Jahreszeit ist da und damit auch das übliche Touchscreen Problem. Mit den allermeisten Handschuhen lassen sich diese nun mal nicht bedienen.
Für diesen Fall gibt es Touchscreen Handschuhe. Diese bekommt man teilweise schon ab 10€. Allerdings haben diese günstigen Modelle eins gemeinsam, die Fingerspitzen sind aus einem anderen Speziellen Material gefertigt, das sich meist optisch deutlich von den restlichen Handschuhen abhebt.
Ihr werdet vielleicht diese Handschuhe kennen mit silbernen Fingerspitzen.
Das mag mehr oder weniger gut funktionieren aber wahnsinnig schick sind diese Handschuhe nicht.
Hier spielen die Artwizz SmartGlove in einer etwas anderen Liga. Dies beziehe ich sowohl auf den Preis aber auch auf die Qualität.
Bei den Artwizz SmartGlove handelt es sich um Unisex Handschuhe, die in fünf Größen erhältlich sind.
Bei den Materialien setzt Artwizz auf eine Mischung aus Lammleder für die Innenflächen und einer „samtigen Wollmischung“ für den Handrücken.
Im Inneren sind die Handschuhe mit Fleece gepolstert. Die Verarbeitung wirkt auf mich als „Leihe“ tadellos, was aber auch bei solch einem hohen Preis gegeben sein sollte.
Das Leder ist sehr angenehm und weich, während die Rückseite ein wenig stumpfer ist. Die Handschuhe sind relativ dünn gearbeitet wodurch die Hände weiterhin sehr beweglich sind. Dabei wirken die SmartGlove nicht „billig dünn“, sondern die Polsterung und Isolierung ist auch innen gegeben.
Die SmartGlove sind wasserabweisend, auch wenn man hier mit Lederhandschuhen etwas vorsichtig sein muss aber die Artwizz Handschuhe sind sogar weitestgehend wasserdicht (zumindestens unterm Wasserhahn).
Damit hat man beim Kontakt mit Schnee zumindestens nicht sofort nasse Finger. Auch halten die SmartGlove gut warm. Zwar würde ich mir für einen Sibirien Trip sicherlich noch andere Handschuhe einpacken aber für unsere paar Grad Minus sind die Handschuhe problemlos geeignet.
Optisch sind die SmartGlove sehr schlicht und elegant gehalten, mit geraden Linien. Dies sind keine Handschuhe welche großartig Blicke auf sich lenken, sondern sich optisch eher in schwarzes/dunkles Outfit einpassen.
Die Besonderheit hier gegenüber „Mode- Handschuhen“ ist natürlich die Touchscreen Unterstützung. Diese ist über die komplette Handinnenfläche (dem Lammleder Teil) gegeben und komplett unsichtbar. Es sind also keine Fäden oder ähnliches eingewebt.
Ich glaube das größte Kompliment ist sicherlich, dass die SmartGlove nicht aussehen wie spezielle Touchscreen Handschuhe.
Der Touchscreen Support ist dabei sowohl an meinem iPhone 7 Plus wie auch an meinem Google Pixel komplett problemlos.
Natürlich verliert man ein wenig Präzision, die man mit nackten Fingern hat, allerdings sofern man mit dem Zeigefinger tippt sind auch Textnachrichten problemlos möglich.
Es ist sogar möglich den Fingerabdruckscanner auf den Handschuh zu Programmieren! Anscheinend ist das Leder dem Finger ähnlich genug, dass der Touch ID Sensor (iPhone 7 Plus) diesen als Finger erkennen kann.
Auch funktioniert der neue Home Button des iPhone 7/7 Plus mit dem Handschuh ohne Probleme.
Ein paar Worte noch zur Größe und Passform.
Die Artwizz SmartGlove sind in fünf Größen erhältlich. Ich habe mich für L entschieden und muss feststellen, dass die SmartGlove tendenziell eher etwas kleiner ausfallen.
Wobei dies nicht ganz richtig ist. Die Handschuhe passen mir an sich perfekt und sind wahnsinnig bequem allerdings ist das Anziehen etwas knifflig.
Artwizz spricht hier von „Enganliegend am Handgelenk“ was auch stimmt.
Also solltet Ihr auf der Grenze zwischen zwei Größen sein, würde ich eher die Nummer. größer wählen.
Fazit zu den Artwizz SmartGlove Touchscreen Handschuhen
Natürlich kommt es hier etwas aufs Geld an. Mit 79€ sind die Artwizz SmartGlove schon teurere Handschuhe, welche dafür aber auch hochwertige Materialeren wie Lammleder bieten.
Auch ist die Optik der Touchscreen Handschuhe um einiges eleganter und hochwertiger als bei den meisten billigen Konkurrenzmodellen.
Die Touchscreen Funktionalität ist absolut problemlos und benötigt keinen erhöhten Druck ohne mehrfache Versuche beim Tippen.
Kurzum die SmartGlove erfüllen ihren Job sowohl Eure Fingerchen warm und trocken zu halten wie auch das Smartphone weiterhin bedienbar zu machen.
Am Ende hängt es aber natürlich von der Optik und der Frage ab ob Ihr bereit seid, für ein hochwertigeres Produkt aus hochwertigen Materialen, auch einen etwas höheren Preis zu zahlen.
Gerade in der dunklen Jahreszeit bietet eine Überwachungskamera etwas zusätzliche Sicherheit.
Das Problem bei vielen Nutzer ist sicherlich das Anschießen der Kamera. Dort wo sie hin soll muss ein Stromanschluss wie auch WLAN/Netzwerk verfügbar sein.
Eine Lösung kann hier PoE sein. PoE steht für Power over Ethernet, also ein Kabel für Netzwerk und Daten gleichzeitig.
Das Interessanteste ist hier sicherlich die Länge des Kabels, welche man mehr oder weniger frei bestimmen kann.
In Folgendem ein kleiner Bericht/Test mit ein paar Tipps was es bei PoE Überwachungskameras zu beachten gilt und was man benötigt.
Zuerst sollte man natürlich über eine PoE fähige Überwachungskamera verfügen. Ich würde hier die INSTAR IN-5907HD PoE oder IN-7011HD PoE empfehlen.
Anhand dieser Kamera muss man sich entweder für einen PoE injector oder einen PoE Switch entscheiden.
Ein PoE Injektor ist ein Adapter, der nur für eine Kamera funktioniert und in der Regel um die 20-40€ kostet.
Ein PoE Switch ist natürlich die etwas elegantere Version. Hier lassen sich meist mehrere Geräte mit Energie und Netzwerk versorgen.
Und ja man kann auch nicht PoE fähige Geräte an solche Switche anschließen.
Achtet aber darauf, dass auch der Switch/Injektor den gleichen PoE Standard unterstützt wie Eure Kamera! Ja hier gibt es unterschiedliche.
Im Falle der INSTAR Kameras wäre dies der „IEEE802.3af“ Standard. Ebenfalls achtet darauf, dass der Switch/ Injektor genug Leistung liefert.
Freundlicherweise hat mich INSTAR bei diesem kleinen Bericht mit einer PoE Kamera und einem PoE Switch unterstützt. Vielen Dank!
Auch unabhängig davon habe ich sehr gute Erfahrungen mit Produkten dieses Deutschen Herstellers gemacht, weshalb ich diese auch um Unterstützung gebeten habe.
Grundsätzlich gelten aber viele Punkte in diesem Bericht universell!
Was natürlich ebenfalls benötigt wird ist ein LAN Kabel. Hier müsst Ihr auf nichts groß achten. In der Theorie werden alle Cat5e, Cat6 oder Cat7 Kabel mit einer Länge von bis zu 100m unterstützt.
Solltet Ihr nicht bereits LAN Kabel liegen haben, würde ich z.B. DIESE FlachbandLAN Kabel empfehlen.
Zwar sind diese nicht für die Outdoor Nutzung gedacht, funktionieren aber in der Praxis bei mir schon seit einem Jahr im Outdoor Einsatz, zudem lassen sich die Kabel etwas besser durch Fenster oder Türen führen.
Die INSTAR IN-5907HD PoE Außen Überwachungskamera ist ein etwas größeres Modell.
Mit größer meine ich nicht nur die Technik sondern auch die Abmessungen. Wer ein unauffälliges Modell sucht, ist hier vielleicht etwas falsch.
Das Gehäuse der IN-5907HD PoE besteht vollständig aus einem robusten Aluminium. Natürlich bringt die Kamera auch einen Schutz gegen Wasser mit nach IP65 mit, ein Regenschauer ist also kein Problem für die Kamera.
Lediglich bei den Anschlüssen muss man etwas vorsichtiger sein. Diese sind an einem ca. 30cm Kabelstrang angebracht. Hier verfügt die IN-5907HD über einen LAN Port, natürlich mit PoE, einen Strom Anschluss für das beigelegte Netzteil(sofern man kein PoE nutzt), ein Audio Eingang und Ausgang wie auch ein Alarm Panel für eine Sirene oder Derartiges.
Montiert wird die Kamera auf einem „Fuß“ welcher sich auch nach der Montage noch etwas horizontal und vertikal einstellen lässt.
Das ganze Montagesystem wirkt ziemlich robust, wie auch die Kamera selbst.
Bei der Software setzt INSTAR auf eine komplett deutsche Benutzeroberfläche. Ihr könnt den Live Stream im Webbrowser verfolgen oder über die App welche für IOS, Android und Windows verfügbar ist.
Aufnahmen werden hierbei nicht in irgendeine Cloud übertragen sondern entweder auf einer Speicherkarte im Inneren der Kamera gespeichert oder auf einem FTP Server.
Diese Aufnahme kann dabei dauerhaft sein oder nur durch eine Bewegung ausgelöst werden.
Selbstverständlich lassen sich auch eMail Benachrichtigungen und Ähnliches einrichten.
Die IN-5907HD verfügt über einen speziellen besonders lichtempfindlichen 1/3 Zoll Sensor. Hierbei kann die Kamera Videos in 720p aufzeichnen.
Diese Aufnahmen sind natürlich nicht mit einer normalen Kamera zu vergleichen, die Bildqualität ist weniger schön sondern eher funktional.
Bei Tag
Die wahre Stärke zeigt die Kamera bei Nacht. Hier wird der besonders lichtempfindliche Sensor durch drei IR Scheinwerfer unterstützt.
Diese Scheinwerfer leuchten problemlos 20 Meter oder sogar noch mehr. Wichtig die IN-5907HD hat einen relativ schmalen Blickwinkel, damit ist die Kamera weniger für die Überwachung von Plätzen geeignet als für Durchgänge oder Einfahrten.
Gibt es Kritikpunkte? Natürlich gibt es auch diese. Hierbei ist mein größtes Problem mit der Kamera die Auswertung der Aufnahmen auf der eingebauten Speicherkarte.
Diese werden einfach nur mit einem Zeitstempel versehen und ohne Vorschaubild. Wenn man also nach etwas sucht muss man sich erst durch x Aufnahmen durchklicken, was eher suboptimal ist.
Unterm Strich ist die IN-5907HD eine hervorragende Außenüberwachungskamera, gerade dann wenn Ihr nach einem PoE Modell sucht.
Hierbei bietet INSTAR den Vorteil einer Deutschen Marke. Zum einen gibt es jede Menge deutschsprachige Anleitungen, zum anderen werden die Kameras mit regelmäßigen Software Updates versorgt. Es handelt sich hierbei also nicht um eine Kamera, die einmal auf den Markt gebracht wurde und dann vom Hersteller vergessen.
Dies kommt allerdings auch zu einem Preis von 199€. Dies ist ganz klar mehr als der Aldi zum Beispiel gelegentlich für Überwachungskameras verlangt, dafür erhaltet Ihr allerdings auch, gerade was die Software angeht, eine andere Liga an Kamera.
Wenn Ihr mehr über die IN-5907HD PoE wissen wollt HIER geht es zum vollständigen und deutlich ausführlicheren Test der Kamera.
Der PoE Switch (INSTAR IN-PoE 4000)
Der INSTAR IN-PoE 4000 ist ein fünf Port 100Mbit/s Switch mit vier PoE Ports nach „IEEE802.3af“.
Also kann der INSTAR IN-PoE 4000 insgesamt vier Überwachungskamera mit Energie versorgen.
Alternativ gibt es auch noch ein größeres Modell von INSTAR, welches unter anderem GBit LAN Ports besitzt.
Natürlich ist es auch möglich PoE Switche von anderen Herstellern wie D-LINK, Netgear, TP-LINK usw. einzusetzen, welche auch oftmals etwas günstiger sind. Achtet nur auf den IEEE802.3af Standard, dann sollte es eigentlich keine Probleme geben.
Aber sollte es Euch nicht auf ein paar Euro sparen ankommen, seid Ihr natürlich mit einem INSATAR PoE Switch in Kombination mit INSTAR Kameras auf der sicheren Seite.
Der INSTAR IN-PoE 4000 ist ein relativ kleiner Switch mit einem sehr großen Netzteil.
Der Switch selbst ist kaum größer als meine Hand und besteht aus robustem Metall. Die insgesamt fünf LAN Ports sind auf der Front angebracht.
Hiervon unterstützen vier PoE und der fünfte ist für den „UpLink“ gedacht. Grundsätzlich ist es aber egal wo Ihr den Uplink anschließt (upLink = Verbindung zum Router).
Ihr könnt auch einen normalen PC oder andere Geräte an die PoE Ports anschließen!
Ein wichtiger Teil ist hier natürlich das recht mächtige 52V 2,15A Netzteil, welches eher zu einem Notebook als zu einem Switch passt.
Aber dieses Netzteil muss auch bis zu 4 Kameras mit Energie versorgen. Probleme mit der Zuverlässigkeit oder einer zu hohen Hitzeentwicklung hatte ich nicht.
Anschluss, Einrichtung und Installation
Hier gibt es eigentlich nichts groß zu erzählen. Montiert die Kamera an der Wand, verbindet diese über ein LAN Kabel mit dem PoE Switch und fertig.
Es muss hier nichts mehr groß eingestellt oder geregelt werden.
Natürlich gibt es nun noch den üblichen Einrichtungsprozess Eurer Kamera aber das war es auch schon.
Sofern Eure Hardware zusammenpasst, ist die Einrichtung via PoE sehr unkompliziert.
Überwachungskameras mit PoE „Aufrüsten“
Es gibt auf dem Markt deutlich weniger PoE Überwachungskameras als normale WLAN Modelle.
Vielleicht habt Ihr auch schon eine WLAN Kamera gekauft und merkt, dass dies nicht so das wahre ist, was nun die Kamera wegwerfen und eine PoE Kamera neu kaufen?
Das kann man machen, muss man aber nicht. Für solche Fälle gibt es PoE Splitter.
Ein PoE Splitter ist das Gegenteil von einem PoE Injektor, er teilt also die Daten vom Strom.
So ist es möglich auch eine normale WLAN Überwachungskamera über PoE zu versorgen, sofern die Kamera einen LAN Port hat.
Natürlich benötigt Ihr hier auch einen passenden PoE Splitter. So einen werdet Ihr vermutlich nur schwer finden, sofern Ihr eine Kamera von einem kleinen Hersteller habt.
INSTAR bietet für seine Kameras so einen für 20€ an.
Allerdings habe ich die Erfahrung gemacht, dass die meisten Outdoor Kameras, egal von welchem Hersteller, ein 12V Netzteil mit 2,1mm Hohlstecker besitzen, während die allermeisten Indoor Kameras ein 5V Netzteil mit 2,1mm oder 1,35mm Hohlstecker verwenden.
Heißt die Chancen stehen gut, dass Ihr mit einem 3. Anbieter Modell Eure Kamera umrüsten könnt.
Schaut Euch einfach bei Amazon etwas um. Die meisten Modelle kosten hier zwischen 14 und 25€.
Der Nachteil ist natürlich, dass Ihr neben Euer Kamera auch noch einen zusätzlichen kleinen Kasten hängen habt.
Fragen/Antworten
Kann ich auch meinen PC oder ein anderes „nicht PoE Gerät“ an einen PoE Switch anschließen oder geht dieses dann kaputt?
Nein, hier muss man sich keine Sorgen machen. Die Switche erkennen ob das angeschlossene Gerät PoE unterstützt oder nicht.
Benötige ich ein spezielles oder Outdoor LAN Kabel für PoE?
Natürlich gibt es „Outdoor“ LAN Kabel aber ich habe ein normales LAN Kabel seit Jahren übers Dach gespannt da es kein Kabelkanal von Raum a nach Raum b geht und selbst nach Jahren damit keine Probleme.
Zwar wird bei PoE etwas mehr Energie übertragen aber hier würde ich einfach normales vernünftiges LAN Kabel verwenden, sofern man diese nicht durch eine Regenrinne führt, sollte das passen.
Auch Regen ist in der Regel kein Problem, nur stehendes Wasser sollte man vermeiden.
Welche PoE Standards gibt es und welchen brauche ich?
Es gibt IEEE 802.3af, IEEE 802.3at und IEEE 802.3bt wie auch einige spezielle Hersteller spezifische Systeme.
Welchen Ihr braucht kann ich Euch nicht sagen, aber bei INSTAR und den meisten anderen WLAN Überwachungskameras ist dies IEEE 802.3af.
Auch die meisten PoE Switche unterstützen IEEE 802.3af.
Welche PoE Überwachungskamera kann ich empfehlen?
Ich selbst nutze schon seit Jahren INSTAR Überwachungskameras, diese werden fast alle in zwei Versionen angeboten. Einmal als WLAN und einmal als PoE Version.
INSTAR ist ein Deutscher Hersteller mit einem besonders großen Fokus auf eine gute Software.
Daher würde ich logischerweise auch Kameras dieses Herstellers empfehlen. HIER findet Ihr z.B. den Test der INSTAR IN-5907HD PoE, welche vermutlich eine der besten Outdoor Überwachungskameras auf dem Markt ist.
Ansonsten habe ich auch positives über Kameras von TRENDnet gehört.
Welchen PoE Switch kann ich empfehlen?
Zwar funktioniert der INSTAR IN-PoE 4000 sehr gut und hat auch ziemlich viel Power (was die maximale Leistung angeht) aber er ist mir um ehrlich zu sein etwas teuer.
99€ für einen 5 Port 10/100Mbit Switch ist mir etwas viel, dafür habt Ihr aber die sichere Kompatibilität.
Beide sollten auch problemlos mit INSTAR Kameras funktionieren.
Fazit
Ich hoffe mit diesem Bericht ein paar Fragen geklärt zu haben. Zwar mag WLAN auf den ersten Blick bei einer Überwachungskamera sehr komfortabel wirken, in der Praxis würde ich aber versuchen, wenn irgendwie möglich auf eine Kabelverbindung zu setzen.
Die WLAN Reichweite der meisten Überwachungskameras ist eher mäßig zumal ein LiveStream übertragen werden muss.
Bluetooth Lautsprecher gibt es unheimlich viele auf dem Markt, gerade von kleinen asiatischen Marken. Um genauso einen, auf den ersten Blick recht unauffälligen Bluetooth Lautsprecher, soll es in diesem Test gehen.
Der iClever IC-BTS07 wirkt abgesehen von seiner etwas auffälligeren Färbung recht unspektakulär, zumindest auf den ersten Blick.
Aber kann der Bluetooth Lautsprecher vielleicht doch im Test überraschen? Finden wir es heraus!
Der iClever IC-BTS07 ist ein recht kompakter Lautsprecher, der sich hinter meiner Handfläche verstecken könnte.
Optisch ist dieser dank der roten Farben schon etwas auffälliger und ein kleiner Hinkucker. iClever setzt beim Material des Lautsprechers auf ein großes Lautsprechergitter auf der Front, das sogar aus Metall gefertigt ist.
Der restliche Lautsprecher besteht aus einem Softtouch/gummierten Kunststoff. Hierbei wirkt die Verarbeitung des gesamten Lautsprechers durchaus ordentlich.
Der iClever IC-BTS07 Bluetooth Lautsprecher verfügt über insgesamt vier Tasten und einen Schalter. Der Schalter ist auf der Rückseite angebracht und dient dem Ein/Ausschalten des Lautsprechers.
Die vier „normalen“ Taste sind auf der Oberseite angebracht. Hier finden wir eine Modus Taste, einen „Telefonhörer“ wie auch lauter / leiser.
Was die „M“ Taste in der Praxis macht ist mir ein Rätsel, es passiert genau gar nichts beim Drücken. Der Telefonhörer dient natürlich dem Annehmen von Anrufen wie auch dem Pausieren und Fortsetzen von Musik. Laut und leiser sind, wie es so oft üblich ist, mit vor und zurück doppelt belegt.
Geladen wird der iClever Bluetooth Lautsprecher über einen microUSB Port auf der Rückseite, welcher durch eine kleine Gummiklappe geschützt wird. Der Akku hält laut Hersteller bis zu 10 Stunden, in der Praxis sind aber vermutlich eher 8 Stunden zutreffend.
Solltet Ihr kein Bluetooth nutzen wollen verfügt der Lautsprecher auch klassisch über einen 3,5m AUX Eingang.
Klang
Kommen wir zum Wichtigsten, wie klingt der iClever IC-BTS07 Bluetooth Lautsprecher?
Erstaunlicherweise verdammt gut! Der iClever liefert einen klaren und vollen Klang, mit einem für die Größe ungewöhnlich kräftigen Bass.
Klar der iClever bekommt keinen Schreibtisch zum Wackeln aber im Gegensatz zu vielen anderen Bluetooth Lautsprechern dieser Größen und Preisklasse klingt der Bluetooth Lautsprecher nicht hohl oder dünn.
Dabei hat iClever anscheinend sogar auf Software Tricks verzichtet um den Bass zu boosten, Musik klingt passend und natürlich.
Aber auch die Höhen sind soweit klar und sauber.
Zu dem sehr guten Klang kommen aber noch Bonus Punkte. Zum einen besitzt der Lautsprecher kein Grundrauschen! Und zum anderen ist er erstaunlich laut!
Fazit zum iClever IC-BTS07
Der iClever IC-BTS07 Bluetooth Lautsprecher ist der beste Bluetooth Lautsprecher seiner Klasse und kann hier meinen bisherigen Geheimtipp den „AUKEY Lautsprecher Bluetooth 4.1“ von seinem Thron verdrängen.
Klar man darf keinen perfekten HiFi Sound erwarten von einem kompakten 30€ Bluetooth Lautsprecher aber dennoch liefert der IC-BTS07 einen wunderbar klaren und vollen Klang, der auch nicht durch ein Grundrauschen oder Ähnliches abgewertet wird.
Selbst die Lautstärke ist vergleichsweise hoch für ein 2x 3W Modell.
Jedoch auch der „AUKEY Lautsprecher Bluetooth 4.1“ klingt sehr gut, dieser hatte allerdings starke Defizite was die Haptik und das Gehäuse anging.
Dies ist beim iClever IC-BTS07 anders. Dieser bietet ein recht hochwertige Verpackung und danke des roten Lautsprechergitters eine etwas interessantere Optik.
Kurzum in der 30€ Preisklasse ist der iClever IC-BTS07 eine absolute Empfehlung!
Gerade in der dunklen Jahreszeit hat man oftmals ein etwas unsicheres Gefühl, gerade wo die Einbruchszahlen immer weiter steigen.
Zwar wird vermutlich eine Überwachungskamera wenige Einbrüche wirklich verhindern aber sie kann helfen den Einbruch aufzuklären, den Einbrecher etwas verunsichern und gibt einem ein etwas sichereres Gefühl.
Ich habe mir bereits einige INSTAR Überwachungskamera angesehen und nutze diese auch privat selbst.
Da ich aber des Öfteren Fragen nach einer PoE Überwachungskamera bekomme, habe ich mich entschieden mir auch mal so eine anzusehen.
Das Tolle an PoE (Power over Ethernet) ist, dass sowohl Daten wie auch Strom über das Netzwerkkabel übertragen werden.
So muss nur ein Kabel zur Kamera gehen und dieses Kabel kann zudem eine beliebige Länge (maximal 100m) haben.
In diesem Test soll es um die INSTAR IN-5907HD PoE gehen, eine Oberklasse Outdoor Überwachungskamera.
Vielen Dank an INSTAR, welche mir die Kamera für diesen Test zur Verfügung gestellt haben!
Ich plane dazu noch einen gesonderten ausführlichen Bericht, aber hier schon mal eine kleine Übersicht was man für PoE benötigt.
Zum einen natürlich eine PoE fähige Kamera, wie die IN-5907HD PoE. Zum anderen einen passenden PoE Injektor oder Switch.
Hierbei achtet auf den passenden PoE Standard, in diesem Fall IEEE802.3af.
Spezielle LAN Kabel oder sowas wird nicht benötigt. Alle CAT5e, CAT6 oder CAT7 Kabel mit einer maximalen Länge von 100 Metern sollten problemlos funktionieren.
Ich habe es mit 30 Metern versucht, was keine Probleme gemacht hat.
Die INSTAR IN-5907HD PoE
Die INSTAR IN-5907HD gibt es in zwei Versionen. Einmal mit WLAN und einmal mit PoE, ich selbst nutze seit gut über einem Jahr die WLAN Version.
Aber schauen wir uns nun auch einmal die PoE Version an. Die INSTAR IN-5907HD PoE ist schon eine ziemlich gewaltige Überwachungskamera, die vermutlich auch gut an eine Bank oder Hochsicherheitsgebäude passen würde.
Wer eine dezente Kamera sucht, der ist hier falsch! Aber nicht nur die Größe der Kamera ist beeindruckend sondern auch das Gehäuse selbst.
INSTAR setzt hier auf massives Aluminium, das vermutlich sogar einen Sturz von der Wand problemlos überleben sollte, gäbe es natürlich die Glaslinse auf der Front nicht.
Das massive Gehäuse hat auch einen weiteren Vorteil. In der IN-5907HD lässt sich eine Speicherkarte einsetzen auf der Aufnahmen usw. gespeichert werden können.
Sollte ein Einbrecher auf die Idee kommen diese Speicherkarte zu entfernen oder zu zerstören ist es sehr schwer an diese heranzukommen ohne sich gemütlich hinzusetzen und die Kamera aufzuschrauben.
Mit einer Brechstange oder einem großen Schraubenzieher kommt man hier nicht sehr weit.
Von Haus aus ist bereits eine 4GB Speicherkarte vorinstalliert, diese lässt sich auf Wunsch aber auf bis zu 32GB erweitern.
Die gesamten Anschlüsse der Kamera sind an einem großen Kabelstrang angebracht. Hier ist natürlich der LAN Port wie auch ein Anschluss für ein Netzteil(sofern man kein PoE nutzt), ein Audio Ausgang, Audio Eingang und ein Alarm Panel.
Leider ist das Kabelbündel an der IN-5907HD etwas groß für meinen Geschmack, zu groß um es durch ein Loch hinter der Wand im Trockenen zu verstauen.
Bei der WLAN Version der IN-5907HD habe ich das Kabelbündel einfach unterm Dach hängen und das hat in ca. 1,5 Jahren noch keine Probleme gemacht.
Die Kamera selbst ist nach IP-65 gegen Regen und Schmutz geschützt. IP-65 = Schutz gegen Strahlwasser (Düse) aus beliebigem Winkel
Montiert wird die Kamera mithilfe eines Fußes, welcher sich natürlich im Winkel, sowohl horizontal wie auch vertikal, verstellen Lässt.
Einrichtung
Mit im Lieferumfang der Kamera liegt eine Software CD. Allerdings würde ich Euch eher empfehlen die CD nicht zu nutzen und gleich die vermutlich neuere Software von dieser Webseite: http://install.instar.de/de/ip-cams_de.html
Dort hat INSTAR eine „Virtuelle Betriebsanleitung“ welche Euch sehr gut bei der Einrichtung in gut verständlichem Deutsch hilft.
Hierfür kann man Instar nicht genug loben, diese Anleitung ist einfach hervorragend!
Wenn die Kamera mit Strom und Netzwerk versorgt ist, sofern Ihr PoE nutzt ist das ja ein und das selbe, startet das INSTAR Kameratool welches Ihr hier für Windows, Mac oder Linux herunterladen könnt.
Wenn die Software Eure Kamera gefunden hat, macht einen Doppelklick auf diese, woraufhin sich Euer Webbrowser öffnen sollte auf dem die Konfiguration der Kamera erfolgt.
Hier stellt Ihr die Sprache und die IP Adresse ein.
Alle Schritte sind gut beschrieben, sodass auch ein Anfänger dies problemlos schaffen sollte.
Am Ende der Installation wird Euch noch erklärt wie Ihr die Postfreigaben für den Zugriff übers Internet einrichtet. Diese Postfreigaben sind für die Nutzung der Smartphone App NICHT nötig.
Die Benutzeroberfläche
Um die Benutzeroberfläche der INSTAR aufzurufen, gebt einfach die IP Adresse in Euren Webbrowser ein.
Solltet Ihr diese nicht kennen, könnt Ihr einfach das INSTAR Kameratool aus der Einrichtung zu Rate ziehen.
Der voreingestellte Benutzername ist im Übrigen Admin und das Passwort instar.
Das erste was Ihr nach dem Erreichen der Benutzeroberfläche machen solltet ist zu überprüfen ob die Software auf dem aktuellen Stand ist und Euer Passwort zu ändern.
Die Liveansicht wird bei der INSTAR IN-5907HD PoE wird entweder über Flash oder MJEPG realisiert.
Eins von beidem sollte in jedem Webbrowser funktionieren. Es ist hier also nicht nötig irgendwelche Plugins zu installieren oder einen anderen Webbrowser zu nutzen.
Grundsätzlich ist die Benutzeroberfläche recht klassisch aufgebaut. In der Mitte ist das Live Bild und links davon das Menü.
Dieses ist in Live Video, Software, Netzwerk, System, Multimedia, Alarm und Aufnahme unterteilt.
Diese Unterteilung ist teilweise etwas unintuitiv. Warum ist z.B. die Einstellung die SD Karte zu formatieren unter Alarm und nicht unter System versteckt?
Hier muss man sich anfangs etwas durchklicken ehe man sich dann aber doch recht schnell zurechtfindet.
Ein weiterer kleiner Kritikpunkt sind die Aufnahmen, die teilweise sehr unübersichtlich sind. Hier muss man teilweise recht lange suchen bis man die passende Aufnahme gefunden hat.
Die Bildqualität
Die INSTAR IN-5907HD PoE ist keine herkömmliche Videokamera und daher darf man die Bilder auch nicht oder nur bedingt mit diesen vergleichen.
Im inneren der IN-5907HD ist ein 2MP Kamerasensor von OmniVision verbaut, der OmniPixel3-HS.
Warum nur 2MP? Ein Bildsensor welcher weniger Auflösung hat aber dennoch recht groß von der Fläche ist, kommt im Allgemeinen besser bei schlechten Lichtverhältnissen klar, daher machen 2MP in einer Überwachungskamera durchaus Sinn.
Ähnliches Prinzip nutzen auch aktuell viele Smartphones, welche lieber auf weniger Auflösung setzen dafür aber bessere „Low Light“ Ergebnisse erhalten.
Bei Dunkelheit
Die Bildqualität und auch die Video Qualität würde ich als OK bezeichnen. Wenn eine Person ausreichend nah an der Kamera ist, kann man auch problemlos Gesichter oder auch ein Auto und dessen Marke erkennen.
Wichtig die IN-5907HD PoE hat einen sehr schmalen Blickwinkel, ist also weniger für die Überwachung von Plätzen gedacht als für etwas entferntere Durchgänge oder längere Einfahrten.
Alternativ würde sich die IN-5905HD anbieten welche einen breiteren Blickwinkel besitzt.
Bei Tag
Was natürlich die Stärke der IN-5907HD ist, ist die Nachtansicht. In der IN-5907HD sind drei IR LEDs verbaut, was im ersten Moment wenig imposant klingt, aber praktisch ist die Leistung durchaus beeindruckend.
Die Herstellerangabe, dass diese 12-20m scheinen ist praktisch fast etwas untertrieben. Also eine Einfahrt oder Hof ist problemlos mit diesen „ausleuchtbar“.
Nachtbilder und Videos sind mit der IN-5907HD fast taghell, jedoch in Schwarz/Weiß.
Grundsätzlich lässt sich die Bildqualität noch etwas fein justieren. Helligkeit, Sättigung, Kontrast, Belichtung und Schärfe lassen sich einstellen, womit Ihr dieses nochmals etwas besser an die Gegebenheiten anpassen könnt.
Aufnahme und Alarme
Im Falle des Falles gibt es natürlich diverse Möglichkeiten ein Bild oder Video mit der Kamera aufzuzeichnen.
Grundsätzlich kann die Kamera auf die integrierte microSD Speicherkarte aufzeichnen. 4GB sind mitgeliefert was für den Anfang ausreicht aber vielleicht sollte man über das Upgrade auf eine größere Speicherkarte nachdenken, INSTAR verspricht eine Unterstützung von bis zu 32GB.
Auf diese eingebaute Speicherkarte lassen sich entweder kontinuierlich oder nach Zeitplan Bilderserien oder Videos aufnehmen.
Das Interessanteste sind aber vermutlich die Möglichkeiten des Alarms. Ein Alarm kann entweder durch eine Bewegung oder sogar durch ein Geräusch ausgelöst werden. Für die Bewegung können bis zu vier Zonen festgelegt werden, wenn ihr also sich bewegende Bäume im Hof habt, könntet Ihr diese aus der Bewegungserkennung ausklammern.
Wenn nun so ein Alarm ausgelöst wird, gibt es mehrere Optionen was passieren kann.
Zum einen kann ein kurzes Video oder Bilderserie auf der internen SD Karte oder einem FTP Server angelegt werden. Zum anderen kann beispielsweise eine eMail versendet werden, welche einen über einen Alarm informiert.
Die INSTAR IN-5907HD PoE ist, wie auch jede andere INSTAR Überwachungskamera, mit der Synology Surveillance Station kompatibel!
Solltet Ihr also über ein Synology (oder auch QNAP) NAS verfügen, stehen Software mäßig noch eine Optionen mehr zur Verfügung.
Smartphone App
Natürlich stellt INSTAR auch Smartphone Apps zur Verfügung. Hier hat INSTAR einen vorbildlichen Job gemacht und Apps für IOS, Android, Windows Phone und Windows 10 im Sortiment.
Dabei sind die Apps zwar optisch etwas „schlicht“ aber funktional 1a.
[appbox googleplay id=de.instar.vision]
[appbox appstore instarvision/id413109553]
Wie bereits oben erwähnt sind für die Nutzung der App keine Portfreigaben oder ähnliches nötig, selbst beim Zugriff über das Internet.
Geht auf die Benutzeroberfläche Eurer Kamera (am PC oder MAC) und wählt unter Netzwerk P2P aus. Dort solltet Ihr einen QR Code sehen, scannt diesen einfach mit der InstarVision App ein und fertig!
Die Kamera sollte nun zu sehen sein, da in diesem QR Code neben der Adresse auch das Passwort und Benutzername enthalten ist. In der Übersicht ist es sogar möglich mehre Kameras gleichzeitig in der „Konferenzschaltung“ zu sehen.
Auch Push Nachrichten lassen sich einrichten oder die zwei Wege- Kommunikation nutzen.
Kurzum eine durch und durch gelungen APP, gerade da es für die Einrichtung lediglich nötig ist einen QR Code zu scannen.
Viel einfacher und besser geht es kaum!
Stromverbrauch
Wichtig der Stromverbrauch den ich hier angebe ist inklusive dem IN-PoE 4000 – PoE Switch!
Hier verbraucht die Kamera bei Tag 6,2W, bei Nacht, also wenn die IR Scheinwerfer angehen, steigt der Verbrauch auf 16,5W an.
An diesem Unterschied kann man auch gut sehen wie viel Power die IR Scheinwerfer der INSTAR IN-5907HD PoE haben.
Etwas generelles zu INSTAR Überwachungskameras
Ich setzte seit über einem Jahr auf Überwachungskameras von INSTAR, ursprünglich da diese einige der wenigen Modelle sind, die mit der Synology Surveillance Station kompatibel sind.
Auch ein großer Vorteil ist es, dass diese in Deutschland entwickelt werden und regelmäßig Software Updates erhalten!
Ebenfalls ist das Sortiment recht groß, ob nun Indoor WLAN Überwachungskameras, Outdoor Überwachungskameras mit WLAN oder PoE usw.
Der größte „Kritikpunkt“ wäre sicherlich der Preis. Die meisten Modelle kosten zwischen 100 und 200€, hier bekommt man ganz klar günstigere Kameras, welche von der Hardware vergleichbar sind.
Man zahlt hier für die Deutsche Entwicklung und vor allem für die Software und Apps. Aber wenn man fast täglich von Bot Netzwerken liest, die aus Überwachungskameras bestehen, dann ist es vielleicht gar nicht so schlecht, dass hier INSTAR etwas mehr verlangt aber seine Kameras softwaremäßig auch ein paar Jahre unterstützt.
Fazit
Die INSTAR IN-5907HD PoE ist mit 199€ keine „günstige“ Überwachungskamera wie man sie ab und zu beim Aldi bekommt.
Allerdings passt sowohl die Qualität der Kamera Hardware selbst wie auch die der Software.
Gerade letztere ist die große Stärke von INSTAR! Angefangen bei der problemlosen Einrichtung über regelmäßige Software Updates bis hin zu den guten Smartphone Apps ist alles absolut funktional.
Man muss bei INSTAR nicht alle seine Videos auf irgendwelche Cloud Server laden, wo man im besten Fall auch noch monatlich Geld bezahlen muss für eine Speicherung.
Auch die PoE Unterstützung ist tadellos und ich würde um ehrlich zu sein PoE mittlerweile WLAN vorziehen. WLAN ist bei Überwachungskameras so eine Sache. Das gilt nicht nur für INSTAR aber im Generellen zeichnen sich alle WLAN Kameras, die ich in Händen halten durfte, nicht durch eine besonders hohe Signalstärke aus.
Solltet Ihr also keinen Router in der Nähe des geplanten Aufstellortes haben, kann das schon problematisch sein.
Hier ist es oft leichter ein Flachband LAN Kabel durchs Fenster zu führen als sich mit einer instabilen WLAN Verbindung rumzuschlagen.
Viele Tests zu asiatischen Produkten, insbesondere Xiaomi, sind auf meinem Blog sehr beliebt, daher ein kleiner Tipp.
Am 11.11 gibt es in China einen „Shopping Tag“ zum Anlass des „Singles Day“.
Ihr wisst nicht was der Singles Day ist? Keine Sorge ich musste auch erst einmal nachlesen, „Singles’ Day ist ein Tag für Alleinstehende, der am 11. November gefeiert wird. Das Datum (11.11.) wurde gewählt, weil die Zahl 1 einen Single symbolisieren soll. Dieser Tag wurde in den letzten Jahren bei jungen Chinesen immer beliebter. ….. Der Singles’ Day ist inzwischen der größte Onlineshopping-Tag der Welt.“
Ich würde euch grundsätzlich Gearbest empfehlen, bei welchen man dank Germany Express Zollfrei bestellen kann und ja das gilt auch für alle Waren und funktioniert wirklich.
Einfach an der Kasse Germany Express auswählen und die Artikel werden direkt, ohne Zwischenstopp beim Zoll, zu Euch gesendet, egal wie hoch der Warenwert ist.
Ansonsten gilt wie üblich alles unter 23€ bzw. 27€ ist zollfrei und kann auch bei den anderen Händlern ohne Probleme bestellt werden. Darüber wird ansonsten ein Besuch beim Zollamt und 19% MwSt. fällig.
Solltet Ihr also planen demnächst was aus Asien zu bestellen, wartet vielleicht noch bis zum 11.11!
Solltet Ihr nichts planen zu bestellen, schaut vielleicht trotzdem bei den Händlern vorbei, denn diese haben auch diverse Gewinnspiele und anderen Kram zu solchen Aktionen zu bieten.
Trotz aller schönen durchgestrichenen Preise nicht vergessen, vergleicht ein wenig ob der Deal wirklich gut ist.
Vielen Dank an Archos für das ausleihen des 55 Helium!
Lieferumfang und Verpackung
Das Archos 55 Helium wird in einer kleinen Box geliefert, die optisch stark an andere Archos Smartphones erinnert.
Dass es im Inneren etwas klappert ist normal. Das ist das Ladegerät welches ungehindert in der Box hin und her rutschen kann.
Im Lieferumfang befindet sich das Smartphone, ein Ladegerät wie auch ein microUSB Kabel, eine Anleitung und ein paar Ohrhörer.
Das Archos 55 Helium
Das Archos 55 Helium ist ein Vollplastik Smartphone, welches sich aber recht robust und gut anfühlt, zumindest für ein Smartphone welches knapp über 100€ kostet.
Dabei lässt sich die Plastik Rückseite auch entfernen. Unter dieser lässt sich eine microSD Speicherkarte wie auch zwei SIM Karten einsetzen.
Leider lässt sich der Akku nicht entfernen. Zwar halte ich dieses bei einem 120€ Smartphone nicht für ein NoGo, nach 2-4 Jahren wenn es sich lohnt den Akku zu tauschen, ist dieses Smartphone realistisch betrachtet eh hoffnungslos veraltet, aber trotzdem schade.
Optisch erinnert mit das 55 Helium etwas an Motorola Smartphones. Es besitzt eine eher rundliche Form mit einem Silbernen Rahmen, welcher den Eindruck von Aluminium machen soll.
Dabei liegt das Archos dank seiner rundlichen Rückseite sehr angenehm in der Hand.
Etwas ungewohnt ist die Positionierung des Ein/Ausschalters und der Lautstärkewippe.
Der Einschalter ist auf der linken Seite und die Lautstärkewippe auf der rechten Seite, was eine „umgedrehte“ Anordnung ist.
Ansonsten gibt es keine größeren Überraschungen. Der microUSB Port ist klassisch auf der Unterseite, der Kopfhörer Anschluss auf der Oberseite, die Kamera, welche leicht hervorsteht auf der Rückseite, genauso wie der LED Blitz und der Lautsprecher.
Software
Die Software auf Archos Smartphones ist vorbildlich, auch auf dem 55 Helium!
Archos setzt bei diesem auf Android 6.0. Dies ist komplett „sauber“ es handelt sich mehr oder weniger um Stock Android.
Das Beste sind aber die vorinstallierten Apps. Archos bietet einem bei der Einrichtung an ob diese installiert werden sollen oder nicht!
Dieses Vorgehen ist einmalig.
Solltet Ihr die Apps nicht wünschen (es handelt sich dabei um einige Gameloft Spiele), dann erhaltet Ihr ein komplett sauberes Smartphone mit lediglich den Standard Android und den üblichen Google Apps.
Dementsprechend fällt der freie Speicher mit 10,2GB auch recht groß aus.
Viel mehr gibt es auf Seiten der Software nicht zu erzählen. Archos setzt auf Stock-Android, eine schlanke aber etwas langweilige Benutzeroberfläche.
Display
Das Archos 55 Helium verfügt über ein 5,5 Zoll Display mit 720p Auflösung.
Das ergibt zwar nicht die allerhöchste Pixeldichte ist aber in der Praxis ausreichend. Text wirkt immer noch ziemlich scharf, auch wenn man bei kleineren Rundungen schon ein paar „Treppen“ erkennen kann.
Aber auch unabhängig von der Auflösung ist das Display durchaus brauchbar.
Farben sind soweit okay, selbiges gilt auch für die Blickwinkel. Zwar ist der Schwarzpunkt nicht der beste aber auch das geht für ein 120€ Smartphone vollkommen in Ordnung.
Natürlich gibt es auch bei der Helligkeit und Ablesbarkeit in praller Sonne Luft nach oben aber erneut das ist in einem völlig normalen Rahmen für ein Smartphone dieser Preisklasse.
Sound
Das Archos 55 Helium besitzen seinen Lautsprecher auf der Rückseite. Klanglich ist dieser wirklich eher traurig.
Er ist sehr dünn, relativ leise auf maximaler Lautstärke und verzerrt dabei sogar noch etwas.
Er ist nicht unnutzbar aber auch wirklich kein Genuss.
Der Kopfhörerausgang hingegen ist wieder okay. Dieser bietet eine normale Standard Qualität, über die man sich nicht beschweren kann.
Natürlich gibt es hier auch Luft nach oben, aber dies wird nur mit teureren Kopf/Ohrhörern auffallen und in dieser Preisklasse wird man nicht viel Besseres bekommen.
Ähnliches gilt auch für die Telefonqualität. Zwar könnte die Ohrmuschel etwas lauter sein aber ansonsten habe ich hier nichts zu bemängeln.
Die Kamera
Archos setzt beim 55 Helium auf eine 5MP Kamera. Das klingt nicht sonderlich berauschend, aber wie sieht es in der Praxis aus?
Wie üblich sind alle meine Testbilder im Automatik Modus entstanden und nicht nachbearbeitet.
Leider wie zu erwarten war, glänzt die Kamera nicht durch eine besonders tolle Bildqualität.
Sagen wir es so um einen Autounfall oder ähnliches zu dokumentieren reicht das Gebotene, aber für schöne Fotos, die man via Facebook mit gutem Gewissen teilen kann, ist das 55 Helium eher bedingt geeignet.
Alle Aufnahmen besitzen einen milchigen Schleier und die Farben wirken etwas verwaschen.
Dies ist um ehrlich zu sein auch die Bildqualität, welche man bei einem 100€ Smartphone erwartet.
Leistung
Im Archos 55 Helium werkelt ein Mediatek MT6737 in Kombination mit ein 1GB RAM.
Was für Leistung kann man vom Archos erwarten? Um dies ein wenig besser einzuschätzen, schauen wir uns zuerst ein paar Benchmarks an um ein paar Vergleichswerte zu erhalten.
Zwar sind die Benchmarks eher weniger beeindrucken, klar dies ist ein 100-120€ Smartphone, dass es am unteren Ende der Leistungsskala angeordnet ist sollte nicht überraschen, aber verglichen mit der großen Konkurrenz in Form des Wiko Lenny 3 oder Wiko Robby sehen die Benchmarks sogar ganz gut aus.
Der verbaute Mediatek MT6737 liefert ungefähr die Leistung eines Qualcomm Snapdragon 410 welche in der 150€ Preisklasse sehr beliebt ist.
Verglichen mit dem Wiko Lenny 3 liefert das Archos 55 Helium gute 10-15% mehr Rechenleistung.
Alltagsleistung
Aber wie sieht es in der wirklichen Welt aus außerhalb von Benchmarks? Eigentlich ganz gut.
Zwar merkt man auch bei den „normalen“ Apps wie dem Webbrowser, dass hier der Mediatek MT6737 etwas mehr arbeiten muss.
Dennoch ist die Nutzungserfahrung nicht schlecht! Klar wenn man eine Webseite, wie diese, mit bergeweise Text und Bildern öffnet kommt das Archos beim schnellen Scrollen schon etwas in Bedrängnis und man merkt, dass die Erfahrung nicht ganz so flüssig ist.
Ähnliches gibt es auch bei Apps wie Twitter welche teilweise ein Gedenksekunde beim Öffnen oder erstmaligen Laden haben.
Stört dies im Alltag? Spätestens wenn man auf den Preis des Smartphones schaut vermutlich eher weniger.
Größere Hänger oder Stottern hingegen gab es nur selten.
Auch diverse einfachere Spiele wie z.B. Springfield, Pokemon Go (kein AR modus) oder die Klassiker wie Cut the Rope laufen.
Selbst aufwendigere Games laufen meist auf niedrigen Details spielbar.
Kurzum ja wenn man nicht mit der Erwartung an die Sache geht, dass alles perfekt läuft macht das Archos 55 Helium einen sehr guten Job!
Ich würde das Smartphone für die Basis Funktionen und Apps als gut nutzbar einstufen!
Akkulaufzeit
Das Archos 55 Helium verfügt über einen 2700mAh starken Akku. Dieser verhilft dem Smartphone zu einer soliden Akkulaufzeit.
In der Praxis werden sicherlich die allermeisten Nutzer komfortabel mit dem Smartphone durch den Tag kommen, auch bei einer etwas intensiveren Nutzung.
Ich konnte ca. 7 Stunden Dauernutzung erreichen. Dauernutzung = etwas Gaming, Social Media (Twitter), Webbrowsen usw.
Sonstiges
Kein 5GHZ WLAN
LTE Unterstützung
Fazit
In der 100-120€ Preisklasse kann man kein „perfektes“ Smartphone erwarten. Es geht eher um die Frage in welchen Bereichen man bereit ist Abstriche in Kauf zu nehmen.
Dies ist auch beim Archos 55 Helium der Fall.
Was kann das Archos gut? Für diese Preisklasse bietet das Smartphone eine gute Allround Leistung, welche natürlich nicht perfekt ist aber im Alltag, sofern man nicht all zu ungeduldig ist, ausreicht und eine brauchbare Akkulaufzeit. Auch das Gehäuse ist soweit vollkommen in Ordnung.
Abstriche muss man bei der Kamera in Kauf nehmen. Hier würde z.B. ein Wiko Robby eine deutlich höhere Qualität bieten.
Ist damit das Wiko Robby die bessere Alternative? Auch das Wiko Robby ist nicht perfekt und gerade bei der „Rechenleistung“ kann das Archos 55 Helium durchaus mehr überzeugen. Zudem fehlt dem Wiko Robby LTE, was in ländlichen Regionen durchaus wichtig sein kann.
Kurzum wer ein „Basis Smartphone“ für Social Media, WhatsApp usw. sucht und so wenig wie möglich dafür ausgeben möchte, ist beim Archos 55 Helium an der richtigen Adresse.
Wer hingegen mehr auf eine gute Kamera Wert legt und bereit ist auf LTE zu verzichten, sollte sich vielleicht mal in Richtung des Wiko Robby umsehen.
Die AUKEY Tischlampe ist sehr schlicht gestaltet und besteht im Grunde aus zwei Teilen. Einmal dem großen Oberteil aus Kunststoff unter dem die LEDs angebracht sind und dem Aluminiumstandfuss.
In diesem Aluminiumstandfuss ist eine kleine Status LED integriert,die dauerhaft blau leuchtet. Erfreulicherweise ist das blaue Licht nicht so hell, dass es im Schlafzimmer stören sollte.
Zusätzlich ist hier auch das Touchpad integriert welches die Lampe steuert. Wobei integriert hier der falsche Ausdruck ist, der gesamte Aluminiumfuss ist ein Touchpad, das auf Berührungen mit der Haut reagiert.
Über Energie wird die Lampe mit einem kleinen externen Netzteil versorgt, das auf der Rückseite eingesteckt wird.
Das Netzteil verfügt über 12V und 0,6A Leistung.
Bedienung
Oberhalb der kleinen Status LED auf der Front ist ein „Touch Pad“ womit die Lampe gesteuert wird.
Leider ist die Steuerung der vermutlich größte Schwachpunkt dieser Lampe. Einmal Tippen schaltet die Lampe an.
Wenn man nun ein weiteres Mal tippt, erhöht sich jedes Mal die Helligkeit bis das Maximum erreicht wurde, dann schaltet sich die Lampe aus.
Dies gilt aber nur für das warmweiße Licht. Um ein farbiges Licht zu bekommen muss das Touchpad gedrückt gehalten werden.
Nun wechselt die AUKEY Lampe ganz langsam durch alle verfügbaren Farben, wenn Euch eine gefällt, einmal das Touchpad drücken und die Farbe bleibt fixiert.
Um die Lampe dann auszuschalten muss das Pad 3 Sekunden gedrückt gehalten werden.
Dies klingt schon kompliziert und ja das ist es auch, dazu kommt, dass die Lampe sich nicht merkt welche Farbe zuletzt aktiv war. Beim Einschalten landet Ihr immer auf Weiß bzw. auf Rot
Immerhin das Touchpad reagiert relativ zuverlässig.
Licht
Die AUKEY Atmosphären Tischlampe ist keine Schreibtischlampe und strahlt Ihre maximalen 450LM über Ihre komplette Fläche verteilt.
Dementsprechend eignet sich diese Lampe nicht um etwas groß zu beleuchten, auch wenn sie an sich recht hell ist.
Es ist wirklich eher ein dekoratives Licht oder vielleicht wirklich als Nachttischlampe.
Die Farben sind sehr schön, auch wenn etwas „milchig“, was natürlich an dem weißen Plastik liegt durch welches das Licht strahlen muss.
Dies ist aber auch ein Augenschutz, selbst wenn man direkt in die Lampe schaut ist es nicht umnehmen, außer man macht vielleicht die Lampe mitten in der Nacht an.
Stromverbrauch
Der Stromverbrauch der Lampe variiert natürlich etwas je nach Farbe und Helligkeit. Im Standby liegt der Energieverbrauch unterhalb der Messgrenze meines Messgerätes, was sehr gut ist.
Während des Betriebs hängt der Verbrauch stark von der Helligkeit und Farbe ab.
Auf der niedrigsten Stufe Warmweiß verbraucht die Lampe ziemlich genau 1W, auf der mittleren Stufe steigt der Verbrauch auf 4,2W und auf maximaler Helligkeit liegt der Verbrauch bei 7,8W.
Im Farbwechsel Modus liegt der Verbrauch konstant bei 2,4-2,8W.
Fazit zur AUKEY LED Farbwechsel Atmosphären Tischlampe
Für 24€ ist die AUKEY LED Farbwechsel Atmosphären Tischlampe ein faires Angebot, welche ich aber eher als dekorative Lampe sehe.
Weder an der Verarbeitung noch am Licht habe ich etwas zu bemängeln, lediglich die Steuerung halte ich für verbesserungswürdig.
Hier hätte AUKEY vielleicht eine kleine Fernbedienung beilegen sollen.
Trotzdem wer mehr will muss zu einer Philips Living Colors greifen, welche aber auch gut das Doppelte kostet.