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AUKEY PA-T11 60W 6-Port Ladegerät mit zwei Quick Charge 3.0 Ports im Test

Quick Charge 3.0 gewinnt langsam an Verbreitung aber beispielsweise das LG G5 besitzt nicht mal ein Quick Charge 3.0 fähiges Ladegerät mit im Lieferumfang. Dementsprechend ist man auf Zubehör von 3. Anbietern angewiesen.

Gerade wenn man nun mehrere Geräte im Haus hat, ist es sehr sinnvoll sich ein Multiport Ladegerät sich zu zulegen.

AUKEY PA-T11 60W 6-Port Ladegerät mit zwei Quick Charge 3.0 Ports im Test-7

Nun bietet AUKEY mit dem PA-T11 ein 6 Port Ladegerät an, welches sogar gleich zwei Quick Charge 3.0 fähige USB Ports bietet.

Aber ist das AUKEY PA-T11 auch wirklich gut? Finden wir es heraus!

 

Das AUKEY PA-T11 60W 6-Port Ladegerät mit Quick Charge 3.0 im Test

Rein von seinem Aufbau entspricht dieses Ladegerät dem üblichen Standard von Multiport Ladegeräten. Es besitzt ein rechteckiges Gehäuse aus einem recht robusten matten Plastik. Die sechs USB Ports befinden sich dabei auf der Front des Ladegerätes. AUKEY hat zudem eine grüne Status LED auf der Oberseite integriert.

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Leider besitzt das AUKEY PA-T11 keine Gummifüße oder Derartiges weshalb dieses beim Einstecken von Kabeln zum Verrutschen neigt. Sofern Ihr plant das Ladegerät an einer festen Position zu nutzen empfehle ich den Einsatz von doppelseitigem Klebeband um das Ladegerät am Tisch zu befestigen.

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Die sechs USB Ports sind farblich gekennzeichnet, vier sind grün, zwei orange. Bei den grünen Ports handelt es sich um reguläre 2,4A USB Ports welche auch alle gleichzeitig voll belastet werden können.

Die beiden orangen Ports sind die Quick Charge 3.0 Ports welche eine Spannung zwischen 3,6V und 12V ausgeben können. Der maximale Strom liegt bei 3A (@5v).

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Natürlich kann man auch an einem Quick Charge 3.0 Port Quick Charge 2.0 Geräte, wie zum Beispiel das Samsung Galaxy S7, mit voller Geschwindigkeit laden. Selbiges gilt grundsätzlich auch für Geräte welche überhaupt kein Quick Charge unterstützen, jedoch habe ich hier die Erfahrung gemacht, dass diese Geräte oftmals langsamer an QC Ports laden als an normalen 5V 2,4A Anschlüssen. Dies gilt gerade für Apple Produkte, mehr dazu später.

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Neben dem Ladegerät selbst legt AUKEY ein recht hochwertiges microUSB Kabel und ein 0,8m Netzkabel bei.

Wie teste ich?

Grundsätzlich messe ich Spannung und Stromstärke mit einem „PortaPow Premium USB + DC Power Monitor Leistungsmesser / Leistungsmessgerät Digital Multimeter Amperemeter V2“.

Dieses liefert eine Messgenauigkeit auf bis zu 0.0001 A-0.0001 V.

Als konstante Last nutze ich USB Widerstände. Mit diesen werde ich das Netzteil ca. 4 Stunden mit 90+% Last „quälen“ wobei ich die Temperatur messe und schaue ob es Auffälligkeiten (oder sogar Ausfälle) gibt.

Zu guter Letzt checke ich ob es an verschiedenen Endgeräten „Probleme“ beim Laden gibt. Wichtig meine Ladegeschwindigkeits Tests führe ich mit einem Referenz-Kabel durch. Auf der microUSB Seite wäre dies das 1 Meter Kabel von Mr.Flux oder von Anker, beide Kabel liefern die bestmögliche Ladeleistung. Für Apple Geräte verwende ich das Original Apple Kabel, nicht weil es das beste ist sondern einfach weil es jeder hat.

Solltet Ihr andere Ladekabel verwenden kann dies eure Ladegeschwindigkeit Negativ beeinflussen, siehe ein Test dazu HIER.

Das Messen des Stromverbrauchs im Leerlauf geschieht mit einem Voltcraft Energy Logger 4000.

Wichtige Information zur Ladegeschwindigkeit. Nur weil ein USB Ausgang maximal 2,4A oder 2A liefern kann, bedeutet dies noch lange nicht, dass Smartphone, Tablet und Co. auch mit der maximalen Geschwindigkeit an diesem Port laden. Hier spielen noch andere Faktoren eine Rolle. Dementsprechend ist diese Aussage welche oftmals getroffen wird „Powerbank XYZ ist super schnell da sie einen 2,4A Ausgang besitzt“ nicht ganz richtig. In der Praxis gibt es teilweise massive Unterschiede zwischen einzelnen Modellen auch wenn die USB Ports angeblich die gleiche maximale Leistung liefern können.

 

Messergebnisse des AUKEY PA-T11 60W 6-Port Ladegerät mit Quick Charge 3.0

Starten wir mit dem Belastungstest. Hier habe ich wie üblich etwas Probleme mit den Quick Charge Ports welche ich nur mit 2,4A bei 5V effektiv Belasten kann, dementsprechend kann ich das AUKEY PA-T11 nicht an sein absolutes Limit treiben.

Vielleicht ist dies aber auch besser so denn das Ladegerät erreicht auch so eine ordentliche Temperatur. Dies klingt vielleicht etwas unschön ist jedoch weitestgehend normal. Das AUKEY PA-T11 ist recht kompakt und besitzt eine Leistung von rund 60W, bei voller Belastung entsteht da nun mal gut Wärme.

AUKEY PA-T11 60W 6-Port Ladegerät mit zwei Quick Charge 3.0 Ports im Test-10

Bei der erreichten Ladegeschwindigkeit muss man wie immer zwischen den Quick Charge 3.0 Ports und den normalen 2,4A Ports unterscheiden.

Starten wir mit den normalen 2,4A Ports. Diese liefern eine tadellose Geschwindigkeit sowohl in Kombination mit Android Smartphones aber auch mit Apple Smartphones und Tablets.

Zwar sehe ich beim iPhone 6+ noch ein wenig Luft nach oben aber das geht vollkommen in Ordnung (an diesem Ladegerät wurden 1,68A erreicht, möglich wären bis zu ca. 1,8A).

AUKEY PA-T11 60W 6-Port Ladegerät mit zwei Quick Charge 3.0 Ports im Test-11

Kommen wir zum Quick Charge 3.0 Port. Hier erstmal aufatmen Quick Charge 3.0 funktioniert absolut problemlos in Kombination mit dem LG G5 und dem Xiaomi Mi 5.

Warum betone ich dies so? Ist es nicht selbstverständlich das Quick Charge 3.0 an einem Quick Charge 3.0 Ladegerät funktioniert?

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Leider nein, über die Hälfte aller von mir getesteten Quick Charge 3.0 Ladegeräten funktioniert augenscheinlich nicht korrekt mit dem LG G5 und dem Xiaomi Mi5.

Die Besonderheit von Quick Charge 3.0 gegenüber 2.0 ist die freie Spannungswahl. Das Smartphone kann sich also für eine Spannung frei zwischen 3,6 und 12V entscheiden und sogar die Spannung gezielt während des Ladevorgangs verändern um eine höhere Effizienz zu erhalten.

Diese freie Spannungswahl hat auch problemlos mit dem LG G5 und dem MI5 funktioniert.

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Der Stromverbrauch im Leerlauf lag im Übrigen bei 0,0W bzw. unter der Messgrenze meines Voltcraft Messgerätes.

 

Fazit zum AUKEY PA-T11 60W 6 Port Ladegerät mit Quick Charge 3.0

Ich kann hier nur eine klare Kaufempfehlung aussprechen, gerade dann, wenn Ihr zwei oder mehr Quick Charge 2.0/3.0 fähige Smartphone im Haushalt habt.

EDIT:  Leider muss ich meine Kaufempfehlung Zurückziehen!  Mir ist leider ein Smartphone am  AUKEY PA-T11 gestorben!  Ich kann dies zwar nicht eindeutig auf das Ladegerät zurückführen  aber dennoch ist hier Vorsicht geboten.  Ich habe das Smartphone über Nacht geladen, am nächsten Morgen wollte dieses sich nicht wieder einschalten lassen.  Ich habe das Ladegerät daraufhin durchgemessen , keine Fehler, ich habe andere Smartphones an diesem getestet keine Probleme .

Es könnte  Zufall gewesen sein?! Jedoch berichten 3 Kunden auf Amazon von einem ähnlichen Phonemen. Merkwürdig  da alle Spannungen völlig normal zu sein scheinen, dennoch würde ich das AUKEY PA-T11 meiden, auch wenn es ansonsten eigentlich ein Super Ladegerät ist.

Die Quick Charge 3.0 Ports funktionieren problemlos und auch die normalen 5V Anschlüsse liefern eine hervorragende Leistung, was gerade dann wichtig ist, sollte man ein Apple Smartphone/Tablet im Haus haben.

AUKEY PA-T11 60W 6-Port Ladegerät mit zwei Quick Charge 3.0 Ports im Test-14

Der Preis von rund 29€ für das AUKEY PA-T11 60W 6 Port Ladegerät ist angemessen aufgrund der zwei Quick Charge 3.0 Ports und auch verglichen mit alternativen Modellen ist dies ein sehr fairer Preis.

 AUKEY PA-T11 60W 6 Port Ladegerät mit Quick Charge 3.0
Leistung60W
Preis28,99€
Ports6
Strom Aufnahme Leerlauf0,0W
Last Test bestanden ?Ja
Spulenfiepennein
5V / QC3.0 Ports
Apple iPhone 6+1,68A / 0,98A
Apple iPad 42,27A / 0,92A
LG G51,58A / 2,44A @6,43V
Xiaomi MI 51,77A / 2,12A @6,87V
Samsung Galaxy S7 Edge1,78A / 1,63A @ 9V
Amazon Fire HD101,69A / 1,68A
Aukey AIPowerTM PB-N28 12000mAh Powerbank2,07A / 2,02A
Testergebnis★★★★★
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7 Kommentare

  1. Alexander 1. Juli 2016

    Hallo Michael,

    ich habe deinen Artikel gefunden, weil ich mich mit Powerbanks beschäftige.
    Eigentlich wollte ich nur wissen wo der genaue Unterschied zur Schnellladetechnik von HUAWEI besteht, siehe: http://usbpowerbank.de/handy-schneller-laden-huawei/ aber dann habe ich deinen Artikel gelesen :D

    „Dementsprechend ist diese Aussage welche oftmals getroffen wird „Powerbank XYZ ist super schnell da sie einen 2,4A Ausgang besitzt“ nicht ganz richtig.“

    Hier bin ich zum Beispiel schon hellhörig geworden, da mir gewisse Unterschiede bei den Ladegeschwindigkeiten auch noch nicht verborgen geblieben sind^^ Da ich neben meinen Powerbanks (z.B. Junojumper) nur noch meine Apple Geräte laden muss würde mich schon interessieren wie ich das Beste herausholen kann. Das AUKEY Gerät scheint da eine gute Lösung zu sein. Mein iPhone 6 lädt am Originalstecker eigentlich recht zügig aber mein iPad 2 lädt so urlangsam, dass alle aus ist.
    Wäre da ein solcher QC eine Option oder verwende ich unter Umständen nur einen falschen Stecker? (einen von vielen im Haus eben)

    Vielen Dank für deinen Artikel. Wenn ich sowas lese wird mir meine eigene Unwissenheit wieder bewusst ^^

    Viele Grüße
    Alexander

    Antworten
    1. Michael 1. Juli 2016

      Hi,

      viele Hersteller werben mit einem „2,4A“ Port, das bedeute aber nunmal nicht das ein Angeschlossenes Gerät auch mit der Maximalen Geschwindigkeit lädt. Letztendlich bestimmt das Smartphone/Tablet selbst wie viel Strom dieses Aufnimmt.

      Das Ladegerät/die Powerbank muss dem Smartphone allerdings mitteilen das es zu einer Hohen Leistung in der Lage ist, wenn dies nicht der fall ist lädt es zur sicherheit Langsam.

      Hier gibt es noch von Hersteller zu Hersteller unterschiede wie diese Kommunikation aussieht, wenn diese Komunikation nicht gut funktioniert kann das Ladegerät eine Hohe Leistung haben aber dennoch das Smartphone Langsam laden.

      Du verwendest das Original iPhone Ladegerät für dein iPad? Das Orginal Apple iPhone Ladegerät hat doch nur 1A ? Da wird hier eventuell das Problem sein.

      Antworten
  2. Alexander 2. Juli 2016

    Hi Michael,

    vielen Dank für deine schnelle Antwort.
    Das ist eine tolle Erklärung! Das genaue Zusammenspiel der einzelnen Komponenten hat sich mir bisher nicht vollständig erschlossen -.-

    Genau! Mein iPad Ladegerät liegt im Büro :D Zuhause lade ich das iPad 2 an einem iPhone 5S Ladeadapter mit dem iPad 2 Kabel.

    Viele Grüße
    Alexander

    Antworten
  3. Oliver 18. August 2016

    Hallo
    ich bin schon lange auf der suche nach eine Ladegerät mit vielen Ports und einer Schellladefunktion. Nach längeräm Googeln bin ich auf diese tolle Webseite und habe auch direkt ein passendes Ladegerät gefunden. Habe diesen dann auch sofort bei Amazon bestellt und binn super zufrieden. Danke für den guten Tipp!!
    Lg Oliver

    Antworten
    1. Michael Barton 18. August 2016

      Vielen Dank :)

      Antworten
  4. alframe 29. November 2019

    Hallo Michael, Gibt’s zu dem Test ein Update? Oder ist 3 Jahre später immer noch so, dass Geräte sterben an dem Ladegerät? Und was für ein Smartphone ist den bei deinem Test erlegen? Ein iPhone oder anderes?

    Antworten
    1. Michael Barton 29. November 2019

      Hi, das war damals ein Gigaset Me Pro. Ich weiß bis heute nicht zu 100% ob es am Ladegerät lag, aber ich habe es danach zur Sicherheit nicht weiter genutzt.

      Antworten

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