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Die Sony MDR-100AAP Kopfhörer im Test, besser geht es kaum!

Vor ein paar Wochen habe ich mir die Sony MDR-100ABN als meine neuen Bluetooth Kopfhörer zugelegt.

Diese sind mit 299€ nicht unbedingt günstig, haben mich aber im Test überzeugt. Daher war ich sehr neugierig geworden als ich die Sony MDR-100AAP entdeckte.

Hierbei handelt es sich augenscheinlich um die Sony MDR-100ABN nur ohne Noise Cancelling und ohne Bluetooth.

Sony MDR-100AAP Hear your Colours Kopfhörer Test-14

Das Erstaunliche ist, dass die Sony MDR-100AAP nur 120€ kosten. Aber kann das wirklich sein, dass die MDR-100AAP und MDR-100ABN gleich klingen aber der eine nur aufgrund von Bluetooth und Noise Cancelling 179€ Aufpreis kostet?

Diese Frage versuche ich in folgendem Test der Sony MDR-100AAP Hear your Colours zu klären!

 

Lieferumfang und Verpackung

Die schwerste Entscheidung beim Kauf der Sony MDR-100AAP Hear your Colours ist sicherlich die Farbe.

Sony bietet die Kopfhörer in, aus meiner Sicht, fünf wirklich klasse Farben an. Angefangen beim klassischen Schwarz über etwas buntere Farben wie bordeaux, rot, gelb bis hin zum sehr ungewöhnlichen Viridianblau.

Sony MDR-100AAP Hear your Colours Kopfhörer Test-2

Ich habe mich diesmal für das „klassische“ Schwarz/Grau entschieden.

Dementsprechend ist auch das Zubehör abgestimmt. Sony legt ein austauschbares Kabel, passend in Grau, wie auch eine kleine Stofftasche mit in den Lieferumfang.

Sony MDR-100AAP Hear your Colours Kopfhörer Test-3

Die Verpackung selbst ist hochwertig gemacht aber nicht weiter aufregend.

 

Die Sony MDR-100AAP Hear your Colours

Schlichte Eleganz ist hier das Motto von Sony, lediglich die Farbe soll die Kopfhörer von der Masse absetzten. Dies machen die diversen Farben aber auch sehr gut.

Selbst die schwarz/graue Version besitzt einen wirklich hochwertigen, fast schon metallischen Schimmer.

Sony MDR-100AAP Hear your Colours Kopfhörer Test-4

Je nach Lichteinfall wirken die Kopfhörer völlig unterschiedlich, dies ist natürlich bei den bunten Versionen noch etwas ausgeprägter.

Ich finde man sieht den Sony durchaus an, dass diese ein etwas hochwertigeres Produkt sind und keine Billigkopfhörer.

Sony hat aus meiner Sicht die Optik der MDR-100AAP perfekt getroffen.

Sony MDR-100AAP Hear your Colours Kopfhörer Test-5

Aber auch die Haptik ist hervorragend.

Die Rückseite der Ohrmuscheln fühlt sich nach Aluminium an. Dies verwundert mich etwas denn bei den 179€ teureren Sony MDR-100ABN setzte Sony auf eine Rückseite aus Kunststoff?!

Die restlichen Teile sind aber auch hier eindeutig aus einem matten Plastik gefertigt.

Sony MDR-100AAP Hear your Colours Kopfhörer Test-7

Das Kabel der Kopfhörer ist im Übrigen austauschbar und auch der verbaute Stecker in den MDR-100AAP scheint recht robust zu sein.

Die beste Fritz!Box aller Zeiten, die AVM FritzBox 7580 im Test

Gefühlt die Hälfte aller Deutschen nutzen eine FritzBox. Dies liegt natürlich am verbauten DSL Modem und der Voice over ip Fähigkeit, die mehr oder weniger einzigartig ist, wenn man von den Telekom Speedports und den neueren TP-LINK Geräten absieht.

Jedoch hatten Fritzboxen auch Schwächen, die größte war das eher mäßige WLAN. Nun hat AVM seine neue FritzBox 7580 vorgestellt, welche gerade beim WLAN ordentlich nachgebessert haben soll.

AVM FritzBox 7580 im Test Review-15

Kann die AVM FritzBox 7580 im Test überzeugen und lohnt sich vielleicht ein Umstieg von der etwas älteren 7490?

 

Was für ein WLAN Gerät wird benötigt?

Oftmals ist es gar nicht so einfach herauszufinden was für ein WLAN Gerät man benötigt, daher hier eine kleine Übersicht.

  1. Ihr habt eine FritzBox, Speedport oder einen anderen WLan Router und wollt nur die Reichweite vergrößern, in diesem Fall wird vermutlich ein Repeater das Richtige für Euch sein.
  2. Ihr habt eine FritzBox, Speedport oder einen anderen WLan Router und wollt einen weiteren WLAN „Sender“ per Kabel anschließen (dies kann auch in einem anderen Raum sein) oder die schlechte W-Lan Funktion in Eurem Router ersetzen (ohne den Router komplett auszutauschen), dann benötigt Ihr einen Access Point.
  3. Ihr habt von Eurem Internet Anbieter nur ein Modem und wollt dieses mit WLAN „ausstatten“ dann benötigt Ihr einen Router.
  4. Ihr wollt Eure alte Fritzbox, Speedport oder anderes Modem welches Ihr von Eurem Internet Anbieter bekommen habt komplett gegen etwas Besseres ersetzten, dann benötigt Ihr im Normalfall einen Router mit Modem, achtet gegebenenfalls auch auf die Unterstützung von VoIP!
  5. Und zu guter Letzt Ihr habt einen Smart TV, Spielekonsole oder etwas Derartiges was kein eingebautes WLAN Modul besitzt, sondern lediglich einen LAN Port und wollt diese mit Eurem bereits bestehendem WLAN Netzwerk verbinden. In diesem Fall benötigt Ihr eine WLAN Bridge.

Die AVM FritzBox 7580 ist ein ziemliches Multitalent. Zum einen kann die FritzBox als Router eingesetzt werden, aber auch als Repeater oder mit ein paar Einstellungen (DHCP Server abschalten) als Access Point.

Natürlich bringt die FritzBox 7580 auch ein Modem mit, das bis zu DSL 100.000 unterstützt und VoIP, wichtig die FritzBox 7580 unterstützt im Gegensatz zur 7490 kein analoges Telefon mehr.

 

Die AVM FRITZ!Box 7580 im Test

Optisch ist die FritzBox 7580 ein ziemlicher Umbruch, der Router hat das stehen gelernt. Während die alten FritzBoxen meist lagen und dadurch eine recht große Grundfläche verbrauchten, steht die 7580 aufrecht. Das was wie ein Standfuß aussieht gehört dabei aber fest zum Gerät und lässt sich nicht abnehmen.

AVM FritzBox 7580 im Test Review-2

Grundsätzlich finde ich allerdings das neue Design deutlich schicker als die alten Geräte. Die FritzBox 7580 wirkt professioneller und hochwertiger.

AVM FritzBox 7580 im Test Review-3

Die Anschlüsse sind wie üblich auf der Rückseite des Gerätes, mit Ausnahme eines USB 3.0 Ports, welcher auf der Seite angebracht ist.

Bei den Anschlüssen finden wir das Übliche für eine FritzBox, vier GBit LAN Ports, ein WAN Port, der Anschluss für das DSL Kabel und Anschlüsse für insgesamt fünf Telefone. Davon können drei ISDN Telefone und zwei normale analoge Modelle sein.

AVM FritzBox 7580 im Test Review-4

Beide USB Anschlüsse über welche die 7580 verfügt, sind im Übrigen 3.0 Ports.

AVM FritzBox 7580 im Test Review-5

Auf der weißen Hochglanzfront befinden sich lediglich fünf Status LEDs, drei Schnellwahltasten sind wiederum auf der Seite angebracht. Hier finden wir eine WPS, WLAN und DECT Taste.

 

Einrichtung und Installation 

Wer schonmal eine FritzBox eingerichtet hat, wird das Spielchen kennen. Die AVM FritzBox 7580 bietet den üblichen Einrichtungsprozess mit einer vollständig deutschen Benutzeroberfläche.

FritzBox 7580-17

Die Internet Einrichtung geht an sich in der Theorie problemlos, leider hatte ich anfangs massive Probleme mit meinem NetCologne Anschluss, der keine Verbindung herstellen wollte. Letztendlich konnte ich die Einstellungen der alten FritzBox 7490 exportieren und bei der 7580 importieren, woraufhin wie von Zauberhand nach x Stunden herum probieren plötzlich alles funktionierte.

FritzBox 7580-3

Die Benutzeroberfläche der FritzBox wird entweder durch Eingabe von fritz.box oder der IP Adresse (192.168.178.1) in Eurem Webbrowser erreicht. Nach Eingabe des Passwortes landet Ihr auf der von FritzBoxen vertrauten Benutzeroberfläche. Von Haus aus hatte meine 7580 die Software Version 6.52, jedoch gab es direkt ein Update auf die Version 6.53.

FritzBox 7580-24

Die Benutzeroberfläche unterscheidet sich sowohl was die Optik aber auch das Featureset angeht in keiner Weise von der 7490. Optisch finde ich zwar die FritzOS Benutzeroberfläche sehr ansprechend, jedoch sind Optionen teilweise etwas zu sehr versteckt in Untermenüs.

Auf Seiten der Funktionen und der Einstellungsmöglichkeiten finden wir ein ziemlich komplettes Bild. Angefangen von den üblichen Einstellungsmöglichkeiten wie Name des WLANs, Passwort usw. über Kinderschutzfunktionen und einen Online Monitor bis hin zu „Cloud“ Features wie MyFritz, was es Euch ermöglicht von außen auf die FritzBox zuzugreifen.

FritzBox 7580-21

Positiv muss man auch die AVM Smartphone App erwähnen welche es z.B. ermöglicht mit dem Smartphone über den Festnetzanschluss zu telefonieren.

Etwas merkwürdig sind wiederum die „Öko“ Einstellungen der FritzBox. Von Haus aus sind drei der vier LAN Ports auf 100MBit/s beschränkt um Strom zu sparen. Dies würde ich bei der Nutzung mehrerer verkabelter Geräte empfehlen zu ändern, der Stromsparefekt durch solche Einstellungen ist derart minimal, dass es nicht die reduzierte Leistung rechtfertigt.

 

WLAN Leistung

Mit 800MBit/s auf dem 2,4GHz Band und 1733MBit/s auf dem 5GHz Band liefert die FritzBox 7580 auf dem Papier eine sehr starke Leistung, genau genommen mehr geht aktuell nicht.

Hier muss man aber natürlich ganz klar dazu sagen, dass dies auf dem Papier zwar gut aussieht aber in der Praxis den Meisten kaum etwas bringen wird. Es gibt meines Wissens nach aktuell keine Notebook WLAN Karte welche mehr als 866MBit/s unterstützt und natürlich auch bei Smartphones und Tablets sieht es nicht viel besser aus.

AVM FritzBox 7580 im Test Review-9

Die 1733MBit/s bringen also eher etwas bei der Nutzung mehrerer Geräte gleichzeitig.

Aber wie sieht es in der Praxis aus?

Hierfür lade ich eine 5GB Datei auf mein NAS im lokalen Netzwerk rauf und wieder runter. Dabei nutze ich insgesamt vier verschiedene WLAN Empfänger, eine TP-LINK 9E PCIe Netzwerkkarte, eine Intel ac 7260 WLAN Karte, ein Apple MacBook Pro (late 2013) und ein Samsung Galaxy S7 Edge.

Die TP-LINK WLAN Karte repräsentiert dabei den „High-End“ Bereich, die Intel Karte einen klassischen Notebook WLAN Empfänger, das MacBook ein Apple Produkt und das S7 Edge ein aktuelles High End Smartphone.

Die Empfänger befinden sich in ca. 2-3 Metern zum WLAN Sender, damit zeigt dieser Test „optimale“ Bedingungen.

Vergleichswerte findet Ihr in allen meinen anderen Tests zu WLAN Routern/Access Points.

Ist das WLAN der neue Fritzbox in Tradition zu den alten Modellen immer noch so na ja?

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Die AVM FritzBox 7580 ist ein WLAN Monster und kann problemlos mit allen anderen WLAN Routern auf dem Markt mithalten. Mit maximal rund 100MB/s ist sie sogar genau genommen eines der schnellsten Modelle auf dem Markt, zu mindestens in meinem Testsystem.

Aber nicht nur auf dem 5GHz Band bietet die FritzBox eine sehr gute Leistung auch bei 2,4GHz weiß die 7580 zu überzeugen und landet im oberen Mittelfeld.

Fritz 9E 5Fritz 9E 2 Fritz Intel 2 Fritz Intel 5

Unterm Strich bietet der Router eigentlich für alle Anwendungen mehr als genug Leistung. Spielen über WLAN auf eine kurze oder mittlere Distanz ist kein Problem und auch 4K Video Streams sind auf einer größeren Distanz kein Problem, solange man auf dem 5GHz Band ist.

Kleiner Tipp, nutzt die Möglichkeit der FritzBox die WLAN Frequenzen zu scannen und daraufhin die Frequenz zu wählen welche am wenigsten Störquellen hat. Dies kann die WLAN Performance deutlich erhöhen.

 

Reichweite

Die Reichweite der AVM FritzBox 7580 sieht soweit ganz gut aus. Dies ist natürlich eine subjektive Angabe da ich es nicht genau messen kann und sich natürlich die „echte“ Reichweite je nach Umgebung verändert.

AVM FritzBox 7580 im Test Review-10

Ich würde sagen, dass zum Beispiel ein Netgear immer noch eine bessere Reichweite besitzt, aber verglichen mit der 7490 ist schon eine Steigerung zu erkennen. Hierbei gefällt mir die Reichweite des 2,4GHz Bands noch besser als die des 5GHz Bands.

Trotzdem ein Reichweiten- Monster ist die FritzBox 7580 auch nicht.

Wo die Reichweite und Verbindungsqualität auch zugenommen hat, sogar noch deutlicher, ist beim DECT telefonieren. Hier hatte ich in Kombination mit der älteren FritzBox und dem Fritz!Fon immer kleinere Störungen während des Telefonierens, dies ist besser geworden.

 

DSL Performance

Ich besitze eine DSL 100.000 Leitung von NetCologne, die nicht ganz zu 100% bei mir ankommt. Daher war es durchaus interessant was für eine Veränderung die 7580 verglichen mit meiner „alten“ 7490 bringt.

Und ja es macht einen Unterschied, bei der FritzBox 7490 wurde mit 81000KBit/s/34000KBit/s synchronisiert, bei der FritzBox 7580 mit 85000KBit/s/31500KBit/s.

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Nachtrag: Mit einer aktuellen Beta erhöhte sich die Download Geschwindigkeit bei mir nochmals auf über 90000KBit/s.

Ich habe die Werte natürlich etwas gerundet da es ja auch immer Schwankungen gibt, aber in meinem Fall liefert die 7580 eine bessere Download Performance, dafür aber einen schlechteren Upload.

Unterm Strich ist die Leistung der FritzBox 7580 etwas höher, verglichen mit der 7490, jedoch nicht viel, ich hoffe das AVM da gerade noch etwas  den Upload tun.

Die Stabilität wirkte soweit ganz gut, allerdings hatte ich kleinere „Laggs“, also vielleicht alle 6-12 Stunden, dass es so wirkte als hätte die Box etwas Schluckauf. Beim normalen Websurfen oder Video Streamen viel dies allerdings nicht größer auf.

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Versteht mich nicht falsch, das ist nicht tragisch. Auch kann ich nicht zu 100% sagen, dass es am Modem der Fritzbox liegt, da es so selten auftritt, dass ich nicht zurückverfolgen kann was genau dies auslöst.

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Trotzdem würde ich die Stabilität als gut einstufen, viele Downloads von diversen Geräten und parallelen Zugriffen haben der 7580 keinerlei Probleme gemacht. AVM hat hier also anscheinend keinen groben Schnitzer eingebaut was die VDSL Leistung angeht.

Jedoch ist die ältere FritzBox 7490 noch ein stück stabiler, ich hatte durchaus den ein oder anderen „lag“ mit der 7580. Ich denke hier ist noch luft nach oben verglichen mit der eigentlich Perfekt laufenden 7490. Jedoch wie man AVM kennt werden hier sicherlich einige Software Updates kommen welche das nochmals verbessern. (kleine Anmerkung diese Spiegelt natürlich die Situation mit meiner Internet Leitung wieder! Es ist also durchaus möglich das die FritzBox bei euch anders läuft!)

Bei dem verbauten Modem handelt es sich im übrigen um das „VRX 318“ von Lantiq.

 

NAS

Grundsätzlich ist die FritzBox 7580 sehr gut ausgestattet was die Möglichkeit angeht Daten im Netzwerk freizugeben.

Zum einen besitzt der Router zwei USB Ports, davon sind beide USB 3.0 Ports, und auch die Software bietet vielfältige Optionen. Angefangen beim erstellen mehrerer Nutzer, über ein einfaches Rechtevergabe -System bis hin zur Möglichkeit über das Internet und „MYFRITZ!“ auf den Speicher zuzugreifen.

Auch ist es möglich Online Speicher einzubinden. Unterm Strich bietet damit die AVM Fritz!Box 7580 ein ziemlich Feature reiches „NAS“ System, wenn doch auch die Performance stimmt.

Leider hackt es hier mal wieder etwas….

In einem Test mit einer externen USB 3.0 SSD erreichte ich lediglich 24MB/s lesend und 10MB/s schreibend. Das sind recht traurige Werte gerade bei einem Kaufpreis von rund 280€.

Unbenannt

Hier wäre das drei- bis sechsfache „normal“.

Von daher auf Seiten der Software top, Performance na ja für ein Dokument und kleinere Bilder OK.

 

Stromverbrauch 

Die FritzBox 7580 besitzt ein 3,5A 12V Netzteil, was damit schon etwas größer dimensioniert ist. Der letztendliche Stromverbrauch hängt natürlich von der Anzahl der LAN und WLAN Geräte ab usw. aber rechnet mal mit ca. 14W.

Das ist aus meiner Sicht OK, zwar gibt es Router mit einer ähnlichen Performance und einem geringeren Verbrauch aber diese haben dann kein Modem eingebaut.

 

Fazit zur AVM Fritz Box 7580

Mit der Fritz!Box 7580 liefert AVM ein wirklich starkes Gesamtpaket. Dies beginnt bei der reichhaltigen Software, geht über das gute DSL Modem und endet bei einer sehr starken WLAN Performance.

AVM FritzBox 7580 im Test Review-15

Gerade letztere ist verglichen mit älteren FritzBoxen deutlich besser geworden und kann problemlos mit größeren Modellen von Netgear, TP-LINK oder Linksys mithalten. Auch die WLAN und DECT Reichweite ist ein Stück gestiegen.

Auf Seiten der Schwächen sehe ich im Grunde nur die mäßige NAS Performance. Mit einer maximalen Datenrate von 24 bzw. 10MB/s sind sogar an sich die USB 3.0 Ports überfüssig.

Aber das ist auch schon das Einzigste was ich an der 7580 zu bemängeln habe. Vor allem muss man hier bedenken, dass es sehr wahrscheinlich ist, dass die Leistung, gerade was das DSL Modem angeht, mit diversen Software Updates noch ein Stück weit gesteigert wird.

Solltet Ihr also ein neuen Router/DSL Modem brauchen oder Euch bietet Euer Internet Anbieter die AVM Fritz Box 7580 für einen kleinen Aufpreis an, würde ich ohne Frage zu dieser greifen.

AVM FritzBox 7580 im Test Review-13

Solltet Ihr allerdings von einer älteren FritzBox umsteigen wollen, muss man den Kauf etwas mehr bedenken. Zwar bietet die AVM Fritz Box 7580 eine deutlich gesteigerte WLAN Leistung, jedoch ist diese mit rund 280€ auch nicht gerade günstig.

Hier könnte es günstiger sein einfach einen TP-Link Archer C2600 oder ähnliches zu kaufen und die alte Fritzbox nur als Modem zu nutzen. Ein TP-Link Archer C2600 kostet z.B. nur rund 160€ und bietet eine nur minimal schwächere WLAN Performance als die 7580 aber im Gegenzug nochmal eine leicht höhere Reichweite und bessere NAS Leistung.

Trotzdem ist die AVM Fritz Box 7580 aktuell das beste Modem/Router/AccessPoint Combo- Gerät auf dem Markt, sofern AVM die Stabilitäts Probleme in den griff bekommt!

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Die Bose QuietComfort 25 Kopfhörer im Test

Bose kann durchaus gute Kopfhörer bauen, dies ist kein Geheimnis, jedoch sind diese preislich oftmals in etwas höheren Regionen angesiedelt, wo man sich durchaus die Frage stellen kann ob sie auch Ihr Geld wirklich wert sind.

Die Bose QuietComfort 25 Acoustic Noise Cancelling Kopfhörer kosten beispielsweise aktuell rund 290€, was durchaus ein stolzer Preis ist.

Bose QuietComfort 25 NC Headphones Test-13

Aber sind die QuietComfort 25 Acoustic Noise Cancelling Kopfhörer dies auch wirklich wert? Finden wir es im Test heraus!

 

Lieferumfang und Verpackung 

Es scheint ein ungeschriebenes Gesetz zu sein, dass Oberklasse Audio-Produkte meist sehr aufwendig präsentiert werden. Dies ist auch in einem gewissen Rahmen bei den Bose QuietComfort 25 der Fall.

Bose QuietComfort 25 NC Headphones Test-1

Bose hat sich zwar bei der Verpackung nicht selbst übertroffen aber die Kopfhörer werden immerhin in einer sehr hochwertigen Hartschalen- Transportbox geliefert.

Bose QuietComfort 25 NC Headphones Test-2

Ebenfalls mit im Lieferumfang ist das austauschbare 3,5mm Kabel, eine AAA Batterie und ein Flugzeug Adapter(werden diese eigentlich immer noch benötigt?).

 

Die Bose QuietComfort 25 NC im Test

Bose setzt bei den QuietComfort 25 auf ein recht klassisches Design, welches eher durch Schlichtheit glänzt. Im Gegensatz zu Sony oder anderen Lifestyle Herstellern sind die QuietComfort auch nur in Schwarz oder Weiß/Braun verfügbar.

Bose QuietComfort 25 NC Headphones Test-3

Dies muss aber auch nichts Schlechtes sein, gerade für Business Menschen, die  lieber etwas seriöser auftreten wollen.

Da es sich bei den Bose QuietComfort 25 um „over Ear“ Kopfhörer handelt, sind die Ohrmuscheln etwas größer gehalten, dabei ist es aber erstaunlich wie leicht die Bose mit gerade mal 195g sind.

Bose QuietComfort 25 NC Headphones Test-4

Die Ohrpolster der Kopfhörer bestehen aus einem sehr dicken Kunstleder, Bose selbst spricht von „hochwertigem Material in Wildlederoptik“.

Bose QuietComfort 25 NC Headphones Test-7

Allerdings bestehen die restlichen Kopfhörer aus einem einfach matten Plastik, das keine übermäßig hohe Wertigkeit oder Robustheit ausstrahlt, allerdings auch nicht billig anmutet.

Das 3,5mm Kabel lässt sich, wie bereits erwähnt, austauschen. Hierbei bietet Bose eine Apple und eine Android Version an, welche sich durch die Kabelfernbedienung bzw. durch die Belegung der Tasten unterscheidet.

Bose QuietComfort 25 NC Headphones Test-9

Für die Noise Cancelling Funktion besitzen die QuietComfort 25 auf der rechten Seite einen Schalter und das Batterienfach. Dieses ist durch eine kleine Klappe auf der Oberseite erreichbar.

Der Teufel Raumfeld One M im Test

Multiroom Sound Systeme werden vermutlich von den meisten Nutzern mit dem Hersteller Sonos verbunden.

Allerdings gibt es auch abseits des „großen Sonos“ sehr interessante Multiroom Sound Systeme.

Eins davon hört auf den Namen Raumfeld und stammt vom Hersteller Teufel. Das Raumfeld Öko System umfasst dabei aktuell mehr als 20 Produkte/Sets welche preislich zwischen 250€ und 1800€ liegen.

Teufel Raumfeld One M Test-2

Ich habe mir für den Einstig, das vermutlich für die meisten Nutzer interessanteste Produkt, den Raumfeld One M gegönnt.

Kann dieser rund 380€ teure Multiroom Lautsprecher im Test überzeugen?

 

Lieferumfang und Verpackung

Die Verpackung des Teufel Raumfeld One M ist reichlich unspektakulär. Der Lautsprecher wird in einer einfachen braunen Box geliefert, die so kompakt wie möglich gehalten wurde.

Im Inneren finden wir den Lautsprecher und natürlich jede Menge Anleitungen, auch ein LAN Kabel und das Stromkabel.

 

Der Teufel Raumfeld One M 

Mit Abmessungen von 20,20 cm x 40,90 cm x 18,20 cm ist der Raumfeld One M schon ein etwas größeres Modell. Allerdings sollte sich der Lautsprecher gut in die meisten Wohnzimmer oder sogar vielleicht in ein größeres Schlafzimmer einpassen.

Teufel Raumfeld One M Test-4

Für Küchen oder Badezimmer ist der Lautsprecher vermutlich etwas überdimensioniert.

Optisch ist der Raumfeld One M recht modern und edel gehalten. Teufel bietet dieses Modell in zwei Farben an, schwarz und weiß.

Hierbei entscheidet die Farbwahl lediglich die Farbe des lackierten Gehäuses, die Lautsprecherabdeckung aus Stoff ist immer in Schwarz gehalten und die Bedienungsleiste auf der Front immer in Silber.

Der Raumfeld One M würde damit sehr gut in moderne und hochwertiger eingerichtete Wohnzimmer passen.

Teufel Raumfeld One M Test-7

Allerdings habe ich auch einen kleinen Kritikpunkt, mein Raumfeld One M hatte zwei nicht ganz perfekt lackierte Ecken, welche kleine Risse aufwiesen.

Es stört allerdings nicht wirklich, man muss dafür schon sehr genau hinsehen.

Die Anschlüsse des Lautsprechers befinden sich vollständig auf der Rückseite des Gerätes. Hier findet man den Anschluss für das Stromkabel wie auch einen Chinch Eingang, einen LAN und einen USB Port.

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Der LAN Port ist im Übrigen optional, der Raumfeld One M besitzt auch integriertes WLAN.

Ebenfalls sehr erfreulich ist das integrierte Netzteil, zum einen hat man so nicht noch einen Klotz unter dem Tisch liegen, zum anderen kann man so problemlos das Kabel gegen ein längeres tauschen, da es sich hierbei um einen Standardstecker handelt.

Gesteuert wird der Lautsprecher primär über fünf Tasten auf der Front des Gerätes und natürlich über die App.

Die wichtigste Taste dabei ist selbstverständlich der Einschalter, ein runder Knopf auf der Frontseite. Die vier weiteren Tasten sind vollständig frei programmierbar.

 

Einrichtung 

Ihr benötigt für die Einrichtung zwingend ein Android oder IOS Smartphone/Tablet. Ladet Euch darauf die Raumfeld App herunter, startet diese und folgt den Anweisungen.

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Die Einrichtung hat bei mir zwar relativ lange gedauert, was aber primär daran lag, dass der Lautsprecher ein Update heruntergeladen hat, allerdings verlief die Einrichtung dann recht problemlos.

Während der Einrichtung stellt die App zuerst eine Verbindung via WLAN mit dem Lautsprecher her um diesen dann in das Heim WLAN Netz einzuklinken.

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Sehr positiv hat mich die Unterstützung von 5GHz WLAN Netzen überrascht. Alternativ lässt sich natürlich auch eine LAN Verbindung nutzen.

Kurzum die Einrichtung war recht problemlos und unkompliziert.

 

Funktionen und Features

Primär wird der Lautsprecher natürlich über die Raumfeld App gesteuert. Hier stehen Euch diverse Möglichkeiten offen.

Zum einen natürlich Musik, die auf Eurem Smartphone liegt, direkt wiederzugeben aber zum anderen natürlich auch jede Menge Internet basierender Service.

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Das Wichtigste hierbei wird vermutlich für die meisten Nutzer einmal das klasse (Internet)Radio als auch Spotify sein.

Beim Internet Radio nutzt Raumfeld das bekannte „TuneIn“ Radio als Dienstleister für die Streams.

Dabei sind so ziemlich alle Radiostationen Deutschlands und vermutlich auch der Welt über den Raumfeld One M zu erreichen.

Gerade für Internet Radio sind die vier Tasten auf der Front sehr praktisch, diese lassen sich beispielsweise mit Radiosendern belegen, für ein schnelles Wechseln der Sender und der Nutzung des Lautsprechers ohne die App.

Die Anbindung des One M an Spotify geschieht über Spotify Connect. Heißt, wenn Ihr einmal die Verbindung via der Raumfeld App hergestellt habt, taucht der Lautsprecher in der Spotify App als mögliches Wiedergabegerät auf.

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Dies funktioniert erstaunlich gut und zuverlässig.

Neben Spotify soll der Raumfeld One M auch Napster und TIDAL unterstützen, die ich allerdings mangels Premium Abo nicht testen konnte. Auch bei Spotify ist im Übrigen die Premium Version Pflicht um Spotify Connect nutzen zu können.

Neben dieses Diensten unterstützt der Teufel auch klassisch DLNA, Google Cast soll demnächst folgen.

Sollte man nicht auf diese Internet Dienste setzen wollen, ist es natürlich auch möglich Musik direkt vom Smartphone wiederzugeben oder von einem angeschlossenen USB Speichermedium(der Lautsprecher besitzt einen USB Port auf der Rückseite).

Beim Verwenden von USB Speichermedien werden die Dateien übrigens ebenfalls in der App nach Interpret und Album aufgeschlüsselt.

Der Raumfeld One M spielt so ziemlich alles ab was Ihr diesem vorsetzt. ASF, MP3, WMA, WAV, AAC, FLAC und OGG werden mit einer Samplingrate von bis zu 192 kHz unterstützt.

Da es sich hierbei um einen Multiroom Lautsprecher handelt, ist natürlich all dies auch auf mehreren, im Haus verteilten, Lautsprechern und Systemen gleichzeitig möglich.

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Probleme mit der App hatte ich kaum. Es passiert gelegentlich, dass die App den Raumfeld nicht findet aber hier reicht meist ein einfacher Neustart der App aus.

Abstürze oder Bugs hatte ich keine.

Es ist außerdem auch möglich den Lautsprecher mit mehren Smartphones zu steuern. Ihr müsst auf diesen lediglich die Raumfeld App installiert haben und im selben Netzwerk sein.

Dann erkennt die App den One M ohne weitere Einrichtung, man muss also nicht immer nur das Gerät verwenden mit dem die Einrichtung stattfand.

 

Klang des Teufel Raumfeld One M

Im Raumfeld One M sind insgesamt fünft aktive Treiber-Einheiten verbaut. Dabei handelt es sich um zwei 25mm Hochtöner, zwei 65mm Tieftöner und einen 130mm Downfire Subwoofer

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Die maximale Leistung gibt Teufel mit satten 130W an.

Out of the Box liefert der Raumfeld One M einen recht warmen Klang. Dabei produziert der Lautsprecher einen ziemlich ordentlichen Bass, Vergleichbares habe ich aus so einer „kleinen“ Box bisher noch nicht gehört.

Allerdings kommen mir die Höhen etwas zu kurz. Der Lautsprecher klingt gerade bei Stimmen sehr „nasal“. Auch fehlt es etwas an Dynamic und „Lebendigkeit“.

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Klingt soweit nicht sonderlich positiv? Aber was für ein Glück, dass es die Möglichkeit gibt Höhen, Tiefen und Mitten mithilfe der App zu steuern.

Dabei werden diese Einstellungen direkt im Lautsprecher gespeichert.  Das heißt auch wirklich alle Quellen nutzen diese Presets.

Der Equalizer macht dabei einen hervorragenden Job. Nachdem ich die Höhen einmal ein Stück angezogen und den Bass ein wenig zurück gedreht habe, gefällt mir der Klang um einiges besser.

Stimmen klingen nun deutlich klar und sauber aber dennoch produziert der Lautsprecher weiterhin einen sehr knackigen Bass.

Dabei punktet der Raumfeld One M sogar durch einen recht starken Tiefbass. Dieser ist allerdings für mein kleines Büro fast etwas viel, weswegen ich auch den Bass etwas zurück gedreht habe. Hierbei ist es sinnvoll den Teufel auf einen robusten Tisch/Schrank zu stellen, da der Untergrund wegen des Downfire Subwoofer etwas vibriert.

Teufel Raumfeld One M Test-5

In einem mittelgroßen Wohnzimmer wird der One M allerdings richtig Spaß machen. Zudem macht der Lautsprecher einen guten Job darin den Raum klanglich auszufüllen, auch wenn man nicht direkt vor diesem steht.

Die maximale Lautstärke ist durchaus „Party tauglich“. Draußen aufgestellt, liefert der Teufel mehr als genug Power um auch zwei bis drei Häuser weiter noch für „Freude“ zu sorgen.

Störgeräusche konnte ich im Übrigen nicht bemerken, lediglich beim ausschalten „klackt“ der Lautsprecher einmal leise.

 

Verbindung/Performance 

Auch wenn es blöd klingt über die „Performance“ bei einem Lautsprecher zu sprechen, wie man es bei einem Notebook oder Ähnlichem machen würde, will ich dieses Thema dennoch kurz anschneiden. Beginnen wir bei der WLAN Qualität. Diese war erstaunlich gut und zuverlässig. Zwar hatte ich den Lautsprecher recht nah an meinem WLAN Router aber dennoch hat es mich überrascht, dass in über zwei Wochen noch nie ein Internet Radio Stream hängen geblieben ist.

Wie bereits erwähnt, unterstützt der Raumfeld One M ja sogar 5GHz WLAN, dies ist jedoch im Normalfall nicht notwendig, außer man möchte wirklich 192KHz Flac Dateien wiedergeben.

Nach Betätigung des Einschalters benötigt der Teufel Raumfeld One M ca. 5-8 Sekunden ehe dieser vollständig einsatzbereit ist.

Das Wechseln einer Radio Station mithilfe der Schnellwahltasten dauert ca. 4 Sekunden, wobei hier der alte Sender solange weiterläuft bis die Verbindung zum neuen hergestellt wurde. Es gibt also keine nennenswerte Übergangszeit.

Das Wechseln von Internet Radio auf beispielsweise Spotify geht in der Regel in wenigen Sekunden, auch die App reagiert in weniger als einer Sekunde auf Anweisungen, beispielsweise beim Ändern der Lautstärke.

Damit würde ich den Raumfeld One M allgemein als recht flott einstufen.

 

Fazit

Kann ich den Teufel Raumfeld One M empfehlen? Ja, kann ich. Klanglich ist der Lautsprecher hervorragend, sofern man Ihn etwas an die persönlichen Vorlieben anpasst, was dank Equalizer problemlos und vielfältig möglich ist.

Grundsätzlich punktet der One M durch einen sehr kräftigen und bassstarken Klang. Auch die maximale Lautstärke ist hoch genug für eine Party oder eine Grillfeier.

Teufel Raumfeld One M Test-13

Optisch finde ich zudem den One M außerordentlich ansprechen, man sieht dem Gerät seine gehobene Preisklasse durchaus an.

Klar mit 400€ ist der Lautsprecher kein „Schnäppchen“ und wenn man etwas sucht, bekommt man für das Geld sicherlich auch noch besser klingende 5.1 Systeme, dennoch für den Minimalisten welcher einen einfachen und gut klingenden Lautsprecher mit möglichst wenig Platzbedarf und Kabeln sucht, der wird sicherlich mit dem One M glücklich.

Die Software würde ich als mittlerweile ausgereift und vielfältig einstufen. Dabei unterstützt der Raumfeld One M Spotify, Internet Radio, DLNA wie auch die Wiedergabe von einem USB Stick oder direkt vom Smartphone.

Kritikpunkte? Ja, zwei hätte ich, zum einen fehlendes Bluetooth zum anderen fehlendes AirPlay.

Es ist mit dem Raumfeld One M nicht möglich Medien, beispielsweise Spiele oder Filme, außerhalb der App wiederzugeben. Ein Bluetooth Chip kostet sicherlich nicht die Welt und hätte das Feature Set des Raumfeld One M gut abgerundet. Man kann natürlich einen Bluetooth Empfänger via Chinch anschließen aber das ist nur eine Behelfslösung.

Airplay wäre für Apple Nutzer sicherlich auch ein sehr schönes Feature, allerdings hätte dies den Lautsprecher nochmal ein Stück teurer gemacht.

Teufel Raumfeld One M Test-12

Trotz dieser zwei kleinen Kritikpunkte bin sehr zufrieden mit meiner Anschaffung des Teufel Raumfeld One M und spiele schon mit dem Gedanken mir noch einen One S für die Küche zuzulegen.

Von daher Daumen Hoch für den Teufel Raumfeld One M!

Teufel Raumfeld One M

Die RAVPower RP-PB052 22000mAh Powerbank im Test, besser als der Anker PowerCore?

RAVPower hat vor kurzem seine neuste Powerbank auf den Markt gebracht, welche auf den Namen „RP-PB052“ bzw. einfach RAVPower 22000mAh Powerbank hört.

Diese bringt einiges an Features mit, wie zum Beispiel iSmart 2.0, eine Ausgangsleistung von 5,8A auf drei USB Ports verteilt und natürlich die große Kapazität von 22000mAh.

Aber ist die RAVPower RP-PB052 22000mAh Powerbank auch wirklich gut und vielleicht sogar besser als Ankers PowerCore 20100?

RAVPower RP-PB052 22000mAh Powerbank Test-18

Finden wir es im Test heraus!

 

Die RAVPower RP-PB052 22000mAh Powerbank im Test

Starten wir erst einmal mit dem Lieferumfang. Neben der Powerbank legt RAVPower ein microUSB Kabel und eine kleine Stofftasche mit bei.

Ich mag die Stofftaschen von RAVPower sehr gerne, auch um dort beispielsweise Smartphones zu verstauen.

RAVPower RP-PB052 22000mAh Powerbank Test-3

Aber kommen wir zur Powerbank selbst. Diese ist in zwei Farben verfügbar, schwarz und weiß.

Ich habe mir für diesen Test die weiße Version gekauft. Diese ist zwar 5€ teurer allerdings sieht man auf dieser keinerlei Fingerabdrücke oder Schmutz.

Allgemein betrachtet besteht die RAVPower aus einem sehr schönen matten Plastik, das sich auch recht hochwertig anfühlt.

RAVPower RP-PB052 22000mAh Powerbank Test-4

RAVPower wirbt hier damit, dass das Gehäuse aus einer „UL94 V-0 feuerfester Thermoplastlegierung“ besteht. Diese soll aus dem Hause Bayer stammen, klingt gut.

Aber auch im Inneren der Powerbank sollen angeblich Akku Zellen vom selben Zulieferer w ie es bei Apple iPhones der Fall ist, werkeln, „der vom gleichen Hersteller kommt und den gleichen Qualitätstests unterzogen wird, wie die Akkus für iPhones.“.

Bei den Anschlüssen setzt RAVPower auf drei USB Ports, welche jeweils bis zu 2,4A liefern können oder bei einer gemeinsamen Nutzung bis zu 5,8A.

RAVPower RP-PB052 22000mAh Powerbank Test-5

Das ist ausreichend zwei große iPads und noch ein iPhone gleichzeitig zu laden, was ziemlich gut ist.

Bei diesen Ports setzt RAVPower zudem auf seine iSmart 2.0 Technologie, die zum einen diverse Sicherheits -Features wie Überstrom und Überspannungsschutz mitbringt aber auch die Ladegeschwindigkeit optimieren soll.

Hierbei soll iSmart das angeschlossene Endgerät erkennen und dementsprechend die Ladegeschwindigkeit und Spannung anpassen. Ähnliche Technologien haben auch andere Hersteller wie zum Beispiel Anker oder auch AUKEY.

Aufgeladen selbst wird die Powerbank klassisch via microUSB. Hier empfiehlt es sich ein Ladegerät mit 1A oder im besten Fall mit 2A zu nutzen. Das Laden an einem USB Port eines PCs kann ich nicht empfehlen, außer die Ladung soll mehrere Tage dauern.

Wie üblich besitzt auch die RAVPower RP-PB052 einen Einschalter, welcher allerdings nicht benötigt wird um die Powerbank einzuschalten, denn dies macht die RAVPower von alleine, wenn ein Smartphone/Tablet angeschlossen wird.

Dieser ist viel mehr dafür die verbliebene Restladung der Powerbank zu überprüfen. Beim Betätigen dieser Taste leuchten die vier blauen LEDs auf der Oberseite je nach Ladung auf.

Eine LED steht für ca. 25% Ladung.

Anker PowerPort+ 5 Premium USB C Ladegerät mit Power Delivery im Test

USB C ist ein sehr multifunktionaler Port und unterstützt als erster USB Anschluss das Laden von „High Power“ Geräten.

Hierbei spreche ich von Dingen wie Notebooks oder anderen energiehungrigeren Geräten welche ansonsten ein proprietäres Netzteil hätten.

Dafür gibt es eine Erweiterung des USB C Standards welcher auf den Namen „Power Delivery“ hört, der es ermöglicht bis zu 100W über den USB C Port zu übertragen.

Anker PowerPort+ 5 Premium Test-7

Natürlich stürzten sich die Zubehörhersteller auf solch einen Standard. Auch Anker, welche mittlerweile einen sehr guten Ruf genießen, hat mit dem PowerPort+ 5 Premium ein Multiport USB Ladegerät mit USB C Port im Sortiment welches eben jenen Power Delivery Standard unterstützt.

Kann das Ladegerät im Test überzeugen? Finden wir es heraus!

 

Das Anker PowerPort+ 5 Premium USB C Ladegerät mit Power Delivery

Vom Aufbau entspricht das Anker PowerPort+ 5 weitestgehend dem üblichen Standard für Multiport Ladegeräte.

Anker PowerPort+ 5 Premium Test-3

Heißt, das PowerPort+ ist ein recht flacher, länglicher Kasten welcher auf seiner Front insgesamt fünf Ports mitbringt.

Das Gehäuse besteht größtenteils aus einem normalen glatten Plastik, Gott sei dank hat Anker auf Hochglanz Kunststoff verzichtet.

Die Front ist allerdings aus Aluminium gefertigt welche dem Gerät einen „Premium Look“ verleiht. Aber die größte Besonderheit ist sicherlich der USB C Port, dieser besitzt eine blaue Umrandung und ist etwas von den vier anderen „normalen“ USB Ports getrennt.

Anker PowerPort+ 5 Premium Test-4

Die vier normalen USB Ports unterstützten jeweils eine maximale Geschwindigkeit von 2,4A, bei einer gleichzeitigen Nutzung liegt allerdings das Maximum bei 6A.

Diese Ports sind zusätzlich mit Ankers PowerIQ Technologie wie auch mit VoltageBoost ausgestattet. PowerIQ soll das angeschlossene Endgerät erkennen und dementsprechend die optimale Performance liefern und ja, Anker Ladegeräte sind bekannt für ihre sehr hohe Ladegeschwindigkeit mit diversen Geräten.

Fast genauso interessant ist VoltageBoost. VoltageBoost erkennt, so zu mindestens Anker, den Widerstand Eures verwendeten Ladekabels und passt dementsprechend die Spannung an um dies zu kompensieren und ja, dies funktioniert wirklich.

Anker PowerPort+ 5 Premium Test-5

Kommen wir aber zu USB C Port. Ähnlich wie bei Quick Charge 3.0 unterstützt dieser mehrere Ladespannungen. Das angeschlossene Endgerät kann eine Spannung zwischen 5V und 20V wählen.

Damit ist das PowerPort+ 5 Premium in der Lage auch Notebooks oder 2 in 1 Geräte mit Energie zu versorgen, sofern diese den Power Delivery Standard unterstützen! 

Die maximale Leistung über den USB C Port liegt bei 30W (5V/3A, 9V/3A, 15V/2A, 20V/1,5A).

Wichtig, Power Delivery, auch wenn es sich auf dem ersten Blick sehr ähnelt, ist nicht Quick Charge 3.0! Quick Charge 3.0 ist eine Technologie von Qualcomm, USB C + Power Delivery ist hingegen eine etwas universelle Technologie, welche leider aktuell noch nicht so oft verwendet wird.

Das PowerPort+ 5 Premium USB Ladegerät ist nicht mit Quick Charge 3.0 kompatibel!

 

Wie teste ich?

Grundsätzlich messe ich Spannung und Stromstärke mit einem „PortaPow Premium USB + DC Power Monitor Leistungsmesser / Leistungsmessgerät Digital Multimeter Amperemeter V2“.

Dieses liefert eine Messgenauigkeit auf bis zu 0.0001 A-0.0001 V.

Als konstante Last nutze ich USB Widerstände. Mit diesen werde ich das Netzteil ca. 4 Stunden mit 90+% Last „quälen“ wobei ich die Temperatur messe und schaue ob es Auffälligkeiten (oder sogar Ausfälle) gibt.

Zu guter Letzt checke ich ob es an verschiedenen Endgeräten „Probleme“ beim Laden gibt. Wichtig meine Ladegeschwindigkeits Tests führe ich mit einem Referenz-Kabel durch. Auf der microUSB Seite wäre dies das 1 Meter Kabel von Mr.Flux oder von Anker, beide Kabel liefern die bestmögliche Ladeleistung. Für Apple Geräte verwende ich das Original Apple Kabel, nicht weil es das beste ist sondern einfach weil es jeder hat.

Solltet Ihr andere Ladekabel verwenden kann dies eure Ladegeschwindigkeit Negativ beeinflussen, siehe ein Test dazu HIER.

Das Messen des Stromverbrauchs im Leerlauf geschieht mit einem Voltcraft Energy Logger 4000.

Wichtige Information zur Ladegeschwindigkeit. Nur weil ein USB Ausgang maximal 2,4A oder 2A liefern kann, bedeutet dies noch lange nicht, dass Smartphone, Tablet und Co. auch mit der maximalen Geschwindigkeit an diesem Port laden. Hier spielen noch andere Faktoren eine Rolle. Dementsprechend ist diese Aussage welche oftmals getroffen wird „Powerbank XYZ ist super schnell da sie einen 2,4A Ausgang besitzt“ nicht ganz richtig. In der Praxis gibt es teilweise massive Unterschiede zwischen einzelnen Modellen auch wenn die USB Ports angeblich die gleiche maximale Leistung liefern können.

 

Testergebnis zum Anker PowerPort+ 5 Premium 

Wie auch von einem Anker Ladegerät zu erwarten, hatte dieses kein Problem damit meinem Belastungstest standzuhalten. Dabei war die Hitzeentwicklung in einem normalen Rahmen.

Der Energieverbrauch im Leerlauf lag bei rund 0,3W, was für ein 5 Port Ladegerät ein guter Wert ist und die mittlere Effizienz lag laut meinen Messungen bei 84%.

Anker PowerPort+ 5 Premium Test-14

Wie sieht es mit der Ladegeschwindigkeit aus?

Es ist ein Anker USB Ladegerät also ist die Ladegeschwindigkeit natürlich gut, wenn nicht sogar sehr gut! Sowohl mit meinen Android Smartphones wie auch mit meinem iPhone 6+ konnte ich eine sehr gute Ladegeschwindigkeit am PowerPort+ 5 Premium erreichen.

Anker PowerPort+ 5 Premium Test-15

Allerdings ist auch noch etwas Luft nach oben, das PowerPort+ 6 erreichte nochmal mit einigen Smartphones eine etwas höhere Ladegeschwindigkeit (z.B. beim LG G5 1,4A vs 1,72A).

Anker PowerPort+ 5 Premium Test-17

Trotzdem konnte das PowerPort+ 5 Premium vollkommen überzeugen!

 

Fazit zum Anker PowerPort+ 5 Premium Ladegerät

Solltet Ihr schon zu den Nutzern gehören welche ein Notebook besitzen welches via USB C geladen werden kann und welches den  Power Delivery Standard unterstützt, dann kann ich das PowerPort+ 5 nur empfehlen!

Dies gilt natürlich auch für Nutzer des 12″ Apple MacBooks.

Anker PowerPort+ 5 Premium Test-8

Aber auch abgesehen von dem USB C Port kann das PowerPort+ 5 überzeugen. Die vier normalen USB Ports bieten eine hohe Ladegeschwindigkeit und allgemein betrachtet ist das Ladegerät technisch sehr solide.

Anker PowerPort+ 5 Premium Test-9

Von daher Daumen hoch für das PowerPort+ 5 Premium! Solltet Ihr allerdings nur ein Smartphone mit USB C besitzen, würde ich eher zum PowerPort+ 6 raten, das zwar keinen gesonderten USB C Port mit Power Delivery besitzt, dafür aber das, bei Smartphones sehr viel weiter verbreitete, Quick Charge.

Geheim Tipp, die InLine wooden On-Ear Kopfhörer im Test

Gerade im Audio Bereich freue ich mich immer wenn man mal etwas exotischere Produkte in die Finger bekommt.

Dazu gehören ohne Frage auch die woodon-ear Kopfhörer von InLine. Wie der Name schon vermuten lässt, setzt InLine bei diesen auf echtes Holz was diese etwas von der Masse an Kopfhörern abheben soll.

InLine Woodon ear Kopfhörer Test-23

Allerdings ist InLine auch nicht unbedingt für Audio Produkte bekannt, sind die Woodon-ear dennoch gute Kopfhörer?

Finden wir es im Test heraus!

 

Lieferumfang und Verpackung 

Ein dickes Lob an InLine für die Verpackung der woodon-ear! Diese werden in einer „recycling“ Pappe Box geliefert.

Der Hersteller verzichtet hier fast vollständig auf Plastik, selbst im Inneren sind die Kopfhörer durch Pappe gepolstert.

InLine Woodon ear Kopfhörer Test-1

Neben den Kopfhörern befindet sich ein austauschbares Kopfhörerkabel, eine Tasche und die üblichen Flyer mit in der Box.

Passend zu dem „Natur“ Motto handelt es sich bei der beigelegten Tasche um eine Art Leinenbeutel.

InLine Woodon ear Kopfhörer Test-2

Das Auspackerlebnis ist hier schon etwas anders als bei vielen anderen Kopfhörer welche meist auf Modern getrimmt sind.

 

Die InLine woodon-ear Kopfhörer 

Optisch sind die InLine Kopfhörer definitiv etwas Besonderes, ich würde fast schon sagen etwas nostalgisch.

Dies liegt natürlich zum größten Teil an der Holzrückseite der Ohrmuscheln. Aber auch ansonsten fällt der Verzicht auf Plastik durch InLine auf. Man setzt überall wo es möglich ist auf Aluminium.

InLine Woodon ear Kopfhörer Test-3

Dadurch wirken die woodon-ear auf Ihre Art und Weise sehr hochwertig und stechen ganz klar aus der Masse an Kopfhörern aus Kunststoff hervor.

Ebenfalls sehr positiv ist das austauschbare Kabel,welches allerdings beidseitig verläuft.

InLine Woodon ear Kopfhörer Test-4

Hierbei setzt allerdings InLine erneut auf hochwertige Materialien. Das Kabel ist schön ummantelt und auch die Stecker besitzen ein Holzgehäuse. Natürlich ist auch ein Mikrofon + Kabelfernbedienung mit einer Taste an diesem Kabel vorhanden.

InLine Woodon ear Kopfhörer Test-12

Allerdings ist das Kabel zum einen recht dünn, zum anderen recht kurz. Hier steht ganz klar die Nutzung an einem Smartphone oder MP3 Player im Vordergrund.

 

Tragekomfort

Bei den InLine woodon-ear handelt es sich laut Hersteller um On-Ear Kopfhörer. Dem kann ich aber nicht zu 100% zustimmen.

Die Ohrmuscheln sind ziemlich groß und umschließen meine Ohren fast komplett was eigentlich eher typisch für Over-Ear Kopfhörer ist.

InLine Woodon ear Kopfhörer Test-19

Daher würde ich die woodon-ear eher als Hybrid zwischen On-Ear und Over-Ear Kopfhörer bezeichnen.

Die Ohrpolster sind relativ weich und ausreichend dick. Auf meinen Ohren passt der Tragekomfort soweit ganz gut, allerdings spürt man nach einer Weile durchaus einen leichten Druck, dies ist allerdings nichts Tragisches.

Unterm Strich würde ich den Tragekomfort mit 7/10 einstufen.

 

Klang

Kommen wir zum Wichtigsten, dem Klang. Vergesst hierbei bitte nicht das dies meine persönliche Einschätzung ist und auch wenn ich versuche diese so neutral wie möglich zu halten, könnte Eure Erfahrung basierend auf Eurem Geschmack etwas variieren.

InLine Woodon ear Kopfhörer Test-13

Hier war ich sehr überrascht denn die woodon-ear Kopfhörer klingen erstaunlicherweise ziemlich gut!

Die Kopfhörer sind etwas „spaßiger“ abgestimmt. Dementsprechend ist der Bass recht kräftig und fast ein wenig dominant.

Der Bass ist hierbei allerdings nicht nur in einer guten Masse vorhanden sondern auch die Qualität passt. Der Tiefgang und auch der Punch ist ziemlich gut.

InLine Woodon ear Kopfhörer Test-16

Die Höhen machen ebenfalls einen ganz guten Job und sind ausreichend klar. Allerdings sind die woodon -ear eher etwas von der wärmeren Sorte, damit meine ich nicht dumpf aber vielleicht könnten sich die Höhen noch etwas besser vom Bass lösen.

Dies kostet dem wooden -ear etwas „Dynamic“. Allerdings muss man hier auch ganz klar dazu sagen bei einem 80€ Kopfhörer kann man noch keine Perfektion erwarten.

InLine Woodon ear Kopfhörer Test-20

Im direkten Vergleich schlägt der woodon-ear aus meiner Sicht auch ganz klar den Sennheiser HD 471, was schon beachtlich ist.

Die dargestellte Bühne würde ich als unauffällig betiteln. Sie ist mir also weder als negativ klein, noch als besonders groß aufgefallen.

InLine Woodon ear Kopfhörer Test-17

Was mir allerdings aufgefallen ist, ist wie pegelfest die woodon-ear sind. An meinem Alcatel Idol 4S erreichen die Kopfhörer erstaunlich hohe Lautstärken ohne dabei zu verzerren oder unsauber zu werden.

Zwar besitzt das Alcatel Idol 4S einen guten DAC aber auch an „normalen“ Smartphones laufen die Kopfhörer ziemlich gut!

 

Fazit zu den InLine woodon-ear Kopfhöer/Headset

Ich würde die InLine woodon-ear als kleinen Geheimtipp in der 80€ Preisklasse bezeichnen. Klanglich sind diese erstaunlich stark, vor allem für Nutzer welche etwas mehr Bass bevorzugen, und optisch setzten sich diese deutlich von anderen Modellen auf dem Markt ab.

InLine Woodon ear Kopfhörer Test-22

Hierbei muss man auch den Umweltfaktor lobend erwähnen. InLine hat bei den woodon-ear fast vollständig auf Plastik verzichtet und liefert die Kopfhörer in „umweltbewussten Naturkartons“.

Ob die woodon-ear etwas für Euch sind würde ich aber letztendlich von der Optik abhängig machen. Klanglich liefern diese eine gute bis sehr gute Performance daran sollte es nicht scheitern, außer Ihr sucht neutrale Kopfhörer.

Wenn Ihr sagt ja, mir gefallen die woodon-ear, dann könnt Ihr unbesorgt zugreifen, solltet Ihr bei der Optik etwas hin und her gerissen sein, muss man etwas vergleichen was andere Hersteller liefern.

InLine Woodon ear Kopfhörer Test-24

Die natürliche Optik und ob diese Euch gefällt ist trotz des guten Klangs ein wichtiger Bestandteil der woodon-ear!

Bei mir haben die woodon-ear Kopfhörer allerdings einen sehr guten Eindruck hinterlassen!

InLine woodon-ear Kopfhöer

Syllable D700 Bluetooth Ohrhörer im Test

Bluetooth Kopfhörer und Ohrhörer sind die Zukunft gerade da die ersten Smartphones bereits auf den klassischen Kopfhöreranschluss verzichten. Ich finde diese Entwicklung zwar einerseits schade aber andererseits kann man auch nicht die Vorteile leugnen die kabellose Kopfhörer oder Ohrhörer mitbringen.

Nachdem bereits einige Tests zu Bluetooth Ohrhörer auf Techtest zu finden sind, habe ich mich entschieden mal etwas über den Tellerrand zu schauen.

Syllable D700 Test-9

Heißt, ich habe mich auf den diversen China- Plattformen umgesehen und bin über die Syllable D700 Bluetooth Ohrhörer gestolpert.

Können diese zu einem Preis von rund 20€ überzeugen? Finden wir es im Test der Syllable D700 heraus!

 

Bestellung, Lieferumfang und Versand

Ausnahmsweise sind die Syllable D700 nicht bei Gearbest zu bekommen, sondern nur über AliExpress.

Ich habe diese bei diesem Händler bestellt HIER. Dort kosteten die D700 inklusive Versand rund 20€, allerdings gibt es auch Händler welche diesen Preis nochmal ein Stück weit unterbieten.

Schaut Euch einfach bei AliExpress um.

Zoll oder Derartiges gibt es bei einem Warenwert von unter 23€ nicht.

Syllable D700 Test-1

Alternativ gibt es die D700 auch bei Amazon für aktuell 21,99€.

Geliefert wird der Syllable D700 in einer hochwertig anmutenden Box. In dieser finden wir das übliche Zubehör.

Syllable D700 Test-2

Es liegen insgesamt drei Sets verschieden großer Ohrstöpsel, ein zusätzliches Paar Ohrbügel, ein microUSB Kabel und diverse Anleitungen mit in der Box.

 

Die Syllable D700 Bluetooth Ohrhörer 

Bei den D700 handelt es sich um „Sport“ Bluetooth Ohrhörer. Dies erkennt man bereits auf den ersten Blick anhand der großen Ohrbügel.

Syllable D700 Test-3

Diese sollen für einen besseren Halt auch bei intensiver Bewegung sorgen. Die Ohrstöpsel selbst sind relativ kompakt, Syllable hat die komplette Elektronik für die Bluetooth Verbindung in die Kabelfernbedienung integriert.

Diese befindet sich ein Stück weit unterhalb des rechten Ohrhörers. Dabei ist die Kabelfernbedienung schon etwas größer aber immer noch ausreichend leicht, dass diese nicht sonderlich stört.

Syllable D700 Test-4

Die Ohrhörer besitzen drei Tasten. Eine zum ein- und ausschalten und natürlich die beiden Laut/Leisertasten.

Diese Tasten sind alle doppelt belegt. Einmal kurz ein/ausdrücken pausiert beispielsweise die Wiedergabe oder laut/leiser gedrückt halten spult einen Titel vor bzw. zurück.

Syllable D700 Test-5

Geladen wird der Syllable D700 Bluetooth Ohrhörer via microUSB. Der Akku in den Ohrhörern hält ca. 4-5 Stunden je nachdem wie laut Ihr Musik hört.

Gefertigt sind die Ohrhörer aus einem stark gummierten Kunststoff, lediglich die Rückseite der Ohrstöpsel besitzt eine Aluminiumoptik.

 

 

Tragekomfort 

Da die Syllable D700 als Sport Ohrhörer beworben werden, ist natürlich ein guter Halt sehr wichtig.

Und ja, wenn die Ohrhörer einmal richtig in den Ohren sind, halten diese auch bombenfest. Allerdings ist dies mit etwas „Gefummel“ verbunden da die Ohrbügel teilweise etwas störrig sind.

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Um ein Herausfallen muss man sich aber wirklich keine Sorgen machen. Ich denke die Syllable D700 sind wirklich für so ziemlich jede Sportart geeignet, außer vielleicht Schwimmen.

Kleine Anmerkung, ich glaube die D700 passen in kleinere Ohren besser als in große.

 

Klang

Kommen wir zum Interessanten, dem Klang.

Für rund 20€ klingen die Syllable D700 gut! Allgemein betrachtet würde ich den Klang als recht neutral und ausgewogen bezeichnen.

Syllable D700 Test-15

Höhen sind sauber und klar, Mitten sind vorhanden und der Bass ist soweit OK.

Die Syllable D700 sind allerdings wahrlich keine Bassbomber. Auch ich persönlich würde vielleicht etwas mehr Bass und „Power“ bevorzugen.

Die D700 spielen recht zurückhaltend, das muss nichts Schlechtes sein aber beim Sport würde ich mir etwas mehr Vortrieb wünschen.

Syllable D700 Test-14

Allerdings ist das auch schon Gemeckere auf einem recht hohen Level, wenn man den Preis von teilweise unter 20€ betrachtet! Aber man hört die Preisklasse der D700 durchaus, diese kosten rund 20€ und klingen auch wie Ohrhörer der 20-30€ Preisklasse.

Erwartet also keine Wunder aber auch nichts Schlechtes.

Syllable D700 Test-12

Die Bluetooth Verbindung war im übrigen tadellos, die Ohrhörer besitzen zwar im „Leerlauf“ ein leichtes Grundrauschen aber dieses hat mich nicht weiter gestört.

 

Fazit zu den Syllable D700

Für um die 20€ sind die Syllable D700 ganz ordentlich gerade dann, wenn einem als Sportler der feste Sitzt sehr wichtig ist.

Klanglich ist natürlich noch Luft nach oben, gerade wer viel Bass mag wird bessere Ohrhörer finden. Dennoch liefern die D700 für 20€ einen angenehm ausgewogenen und unaufdringlichen Klang.

Syllable D700 Test-10

Von daher wer etwas experimentierfreudig ist, kann die Syllable D700 für rund 20€ aus China bestellen. Für alle anderen gibt es auch für 30€ gute und auch teilweise bessere Ohrhörer bei Amazon.

EDIT: Kleiner Nachtrag, in der Zeit zwischen schreiben des Artikels und Veröffentlichen sind die Syllable D700 für 21,99€ bei Amazon aufgetaucht, was ein sehr fairer Preis ist!

Die beste Powerbank 2016?! Leider nicht ganz, der neue Anker PowerCore 20000mAh mit Quick Charge 3.0 im Test

Ankers PowerCore 20100 gilt als eine der besten Powerbanks aktuell auf dem Markt. Das hat viele Gründe, zum einen die hervorragende Leistung, das gute Gehäuse, die kompakten Abmessungen und der faire Preis.

Es gab in letzter Zeit allerdings einen Grund warum man doch zu einem anderen Modell greifen könnte/sollte und das wäre Quick Charge.

Anker PowerCore 20000mAh Test Review-16

Viele Modelle der Konkurrenz wurden bereits mit Quick Charge 2.0 oder sogar 3.0 ausgestattet, nun hat auch Anker nachgezogen und seine Ankers PowerCore 20100 mit Quick Charge 3.0 ausgerüstet.

 

Dieses neue Modell hört auf den Namen „Anker PowerCore 20000mAh“ und ist erstaunlicherweise nur minimal teurer als die normale PowerCore 20100.

Anker PowerCore 20000mAh Test Review-25

Sollten man daher immer zu diesem Modell greifen und ist der PowerCore 20000mAh aktuell die beste Powerbank auf dem Markt?

Finden wir es im Test heraus!

 

Lieferumfang und Verpackung 

Der PowerCore 20000mAh wird in einer Anker typischen blau/ weißen Box geliefert, welche aber merklich geschrumpft ist im Vergleich zur PowerCore 20100.

Anker PowerCore 20000mAh Test Review-1

Im Inneren finden wir natürlich die Powerbank selbst wie auch auch eine sehr schöne kleine Transporttasche und ein microUSB Kabel.

Anker PowerCore 20000mAh Test Review-3

Natürlich dürfen auch die üblichen „Sind Sie zufrieden“ Flyer nicht fehlen.

 

Der Anker PowerCore 20000mAh mit Quick Charge 3.0 im Test

Optisch und auch haptisch entspricht der Anker PowerCore 20000mAh der älteren PowerCore 20100. Hier verwendet Anker 1 zu 1 das gleiche Gehäuse.

Anker PowerCore 20000mAh Test Review-2

Dieses besteht vollständig aus mattem Plastik welches sich aber sehr robust und massiv anfühlt. Zwar sieht man Fingerabdrücke auf der PowerCore 20000mAh und auch lässt sich diese recht leicht verkratzen aber das ist nun mal das Schicksal von Plastik Powerbanks.

Wer Aluminium haben will muss zu Ankers PowerCore+ Modellen greifen, ich persönlich bevorzuge allerdings das Plastik, wie es zum Beispiel hier eingesetzt wird.

Wenn ich eine Powerbank und ein Smartphone in die selbe Tasche stecke, habe ich das Risiko, dass die Powerbank zerkratzt aber nicht das Smartphone.

Anker PowerCore 20000mAh Test Review-4

Zudem ist die Anker PowerCore Powerbank erstaunlich kompakt und leicht für ein Modell mit 20000mAh. Die meisten Konkurrenzmodelle sind deutlich größer und schwerer.

Wie auch schon der Vorgänger besitzt diese Powerbank zwei USB Ausgänge. Der eine ist ein normaler USB Port und der andere der besagte Quick Charge 3.0 Anschluss.

Jedoch gibt es hier ein kleines „aber“ denn der normale USB Ausgang besitzt nur 1A und ist damit recht langsam. Dies finde ich etwas schade, allerdings ist der Grund für diese Entscheidung seitens Anker recht klar.

Anker PowerCore 20000mAh Test Review-8

 

Man kann Akku Zellen nur mit einem gewissen maximal Tempo entladen, hier wäre vermutlich ein 2,4A Port + der Quick Charge 3.0 Anschluss zu viel gewesen für die Akku Zellen.

Was kann Quick Charge 3.0 eigentlich so Tolles?

Normale USB Ports besitzen eine Spannung von 5V und maximal 2,4A.

Anstelle nun den Strom zu erhöhen, ist Qualcomm hingegangen und hat die Ladespannung erhöht. Ein Smartphone kann beim Nutzen von Quick Charge eine Spannung von bis zu 12V verwenden.

Dabei wird die Spannung beim Nutzen von Quick Charge 3.0 dynamisch reguliert. Während des Ladevorgangs kann das Smartphone frei festlegen welche Spannung gerade optimal ist. Dadurch soll die Energieeffizienz gegenüber dem normalen und auch dem älteren Quick Charge 2.0 Standard erhöht werden.

Anker PowerCore 20000mAh Test Review-5

Wichtig sollte Euer Smartphone „nur“ Quick Charge 2.0 unterstützen, könnt Ihr auch dieses problemlos am PowerCore laden, Quick Charge 3.0 ist abwärts kompatibel! Heißt, Euer Smartphone lädt weiterhin mit dem vollen Quick Charge 2.0 Tempo.

Selbiges gilt auch für Geräte die überhaupt kein Quick Charge unterstützen, auch diese kann man am Quick Charge 3.0 Port laden. In diesem Fall wird automatisch nur die 5V Spannung genutzt.

Der QC3.0 Port unterstützt dabei 5-6V bei 3A, 6-9V bei 2A und 9-12V bei 1,5A.

Zum Aufladen der Powerbank steht ein microUSB Anschluss zur Verfügung. Dieser unterstützt im Übrigen leider kein Quick Charge.

Natürlich legt Anker kein separates Ladegerät mit in den Lieferumfang, verwendet also einfach das von Eurem Smartphone.

Allerdings für eine optimale Ladegeschwindigkeit sollte dieses 2A bzw. 2,4A besitzen. Vom Laden der Powerbank am Notebook oder PC kann ich aber nur abraten. Dies funktioniert natürlich auch aber ist elendig langsam.

Am PC kann eine vollständige Ladung um die 40 Stunden dauern! Dies geht mit einem guten Ladegerät erheblich schneller (4x so schnell ca.). Solltet Ihr keins haben, würde sich das Anker PowerPort+ 1 oder das RAVPower USB Ladegerät Schnelle Ladefunktion 30 W empfehlen.

Zu guter Letzt besitzt der Anker PowerCore 20000mAh auch einen Einschalter. Dieser ist allerdings nicht zum Einschalten der Powerbank nötig. Dies geschieht automatisch beim Anschließen eines Smartphones oder Tablets. Auch das Ausschalten passiert natürlich automatisch nach einigen Sekunden ohne angeschlossenem Gerät.

Anker PowerCore 20000mAh Test Review-7

Der Einschalter ist viel mehr zur Überprüfung der verbliebenen Restladung der Powerbank. Beim Betätigen dieser Taste leuchten auf der Oberseite der Powerbank bis zu vier LEDs auf, jede dieser steht für 25% verbliebene Akku Kapazität.

 

Wie teste ich?

Mein Testverfahren ist recht „strait forward“. Ich lade die Powerbank bis sie sich von alleine abschaltet oder es keinen nennenswerten Ladestrom mehr gibt, dann wird sie mithilfe eines 1A USB Widerstands entladen und die abgegebene Leistung mit einem PortaPow Premium USB + DC Power MonitorLeistungsmesser gemessen.

So erreiche ich gut reproduzierbar Ergebnisse.

Das gemessene Ergebnis in mW rechne ich in mAh @3,7V um da die Herstellerangabe sich zu 99% auf eine Zellenspannung von 3,7V bezieht.

Zudem teste ich die Powerbanks an meinen diversen Endgeräten ob es hier „Auffälligkeiten“ gibt. Ich nutze für den Ladetest an meinem iPhone das Originalkabel, für sonstige Ladetests verwende ich ein Referenzkabel und ja das verwendete Kabel hat einen großen Einfluss auf die Ladegeschwindigkeit siehe HIER.

Micro USB Kabel im VergleichApple Lightning Kabel im Vergleich

Wichtig einige Samsung Tablets (Note 10.1 2013 z.B.) sind beim Laden etwas Problematisch! Hier könnt ihr mehr dazu lesen.

Wichtige Information zur Ladegeschwindigkeit. Nur weil ein USB Ausgang maximal 2,4A oder 2A liefern kann, bedeutet dies noch lange nicht, dass Smartphone, Tablet und Co. auch mit der maximalen Geschwindigkeit an diesem Port laden. Hier spielen noch andere Faktoren eine Rolle. Dementsprechend ist diese Aussage welche oftmals getroffen wird „Powerbank XYZ ist super schnell da sie einen 2,4A Ausgang besitzt“ nicht ganz richtig. In der Praxis gibt es teilweise massive Unterschiede zwischen einzelnen Modellen auch wenn die USB Ports angeblich die gleiche maximale Leistung liefern können.

 

Messwerte des Anker PowerCore 20000mAh mit Quick Charge 3.0 

Starten wir wie üblich mit der Kapazität. Anker gibt diese mit 20000mAh an, effektiv entnehmen konnte ich der Powerbank 18113mAh bzw. 67Wh.

Anker PowerCore 20000mAh Test Review-17

Dies entspricht guten 90% der Herstellerangabe! Warum sind 90% ein guter Wert? Die Herstellerangabe bezieht sich auf die Kapazität der im Akku verbauten Zellen. Allerdings entsteht bei ihrem Entladen durch die Umwandelung von 3,7V auf 5V eine Verlustleistung(meine Werte sind bereits wieder auf 3,7V angepasst). Grob gesagt, die Powerbank wird warm wodurch Energie verloren geht, also auch wenn die Powerbank wirklich 20000mAh Kapazität hat, ist es normal, dass diese nicht vollständig nutzbar ist.

Die meisten guten Powerbanks erreichen zwischen 80-89% der Herstellerangabe, nur selten wird die 90% Marke überschritten.

Von daher Daumen hoch für die Kapazität der PowerCore!

Anker PowerCore 20000mAh Test Review-18

Wie sieht es mit der Ladegeschwindigkeit aus? Anker Powerbanks und Ladegeräte liefern hier eigentlich immer eine sehr starke Leistung, ist dies auch bei der PowerCore 20000mAh der Fall?

Hierfür muss man zwischen dem Quick Charge 3.0 Port und dem „PowerIQ“ Port unterscheiden.

Der Quick Charge 3.0 Port liefert eine Starke Leistung und eine hervorragende Kompatibilität. Leider ist es bei vielen Quick Charge 3.0 Ladegeräten/Powerbanks normal, dass diese entgegen der Herstellerangabe nicht mit allen Quick Charge 3.0 Smartphones kompatibel sind.

Hier muss man sich bei dem Anker PowerCore 20000mAh allerdings keine Sorgen machen. Angefangen beim LG G5 über das Xiaomi MI5 bis hin zum MI MAX und dem Alcatel Idol 4S funktionierte das Schnellladen bei allen dieser Geräten tadellos!

Wie sieht es aber mit der Ladegeschwindigkeit aus?

Schaut Euch einfach mal diese Tabelle an in der ich den PowerCore 20000mAh mit anderen Quick Charge 3.0 Powerbanks vergleiche:

Wie man merkt tun sich alle Powerbanks kaum etwas wenn es um das Laden von Quick Charge 3.0/2.0 Smartphones geht.

Etwas schade ist allerdings, dass der Quick Charge 3.0 Port nicht zusätzlich „Apple optimiert“ ist. Daher lädt ein iPhone oder iPad an diesem Port nur mit einem Ampere.

Anker PowerCore 20000mAh Test Review-22

Wie sieht es mit dem zweiten Ladeport aus? 

Anker gibt zwar an, dass dieser „PowerIQ“ unterstützt, allerdings versteckt Anker etwas die Angabe, dass dieser Port nur zu 1A Leistung fähig ist. Auch praktisch schaltet dieser sich bei einer Last von ca. 1,2A ab.

Damit ist dieser Port zwar nicht „umnutzbar langsam“ aber trotzdem wäre ein 2,4A Anschluss deutlich zu bevorzugen.

Leider ist das Gerade für Apple Nutzer eine schlechte Nachricht. Der Anker PowerCore 20000mAh besitzt keinen Port an welchem ein iPhone oder ein iPad schnell lädt!

Anker PowerCore 20000mAh Test Review-10

Bei einem iPhone ist das weniger tragisch da dieses trotz des langsameren Ports in ca. 2 Stunden voll geladen ist (das „kleine iPhone“ nicht das +) allerdings beim iPad ist es schon deutlich nerviger.

Ein iPad benötigt an dieser Powerbank ca. 10 Stunden für eine vollständige Ladung!

Das Aufladen der Anker PowerCore 20000mAh dauert mit rund 12 Stunden mittelmäßig lange. Ich konnte eine Ladegeschwindigkeit von rund 1,8A erreichen.

Es gibt hier noch schnellere Powerbanks, aber auch viele Modelle welche deutlich länger brauchen.

 

Fazit zum Anker PowerCore 20000mAh mit Quick Charge 3.0 

Warum ist der „alte“ Anker PowerCore 20100 so beleibt? Man konnte diese Powerbank jedem empfehlen, egal welches Smartphone oder Tablet man besitzt man konnte dieses einfach an die beiden Ports hängen und war sicher, dass das Gerät schnell geladen wird.

Man musste nicht darauf achten welcher der langsamere und welcher der schnellere Port ist oder ob man die Powerbank mit zwei Geräten überlastet usw..

Leider ist das beim neunen PowerCore 20000mAh anders. Anker hat hier aus meiner Sicht etwas Potenzial verschenkt. Der neue Anker PowerCore 20000mAh ist zwar eine gute Powerbank aber leider kann man diese nicht uneingeschränkt jedem empfehlen.

Anker PowerCore 20000mAh Test Review-23

Welchen Nutzergruppen würde ich den neuen PowerCore nicht empfehlen? Hier gibt es zwei Parteien, zum einen den Apple Nutzern, zum anderen denen es wichtig ist zwei Geräte schnell zu laden.

Der Anker PowerCore 20000mAh kann natürlich ein iPhone oder iPad laden, jedoch mit maximal 1A und das gilt leider für beide USB Ports. Auch der QC3.0 Anschluss besitzt keine Apple Optimierung weshalb auch hier die Ladegeschwindigkeit auf 1A limitiert ist. 1A entspricht ungefähr der Geschwindigkeit des dünnen iPhone Ladegerätes, andere Powerbanks können hier bis zu der doppelten Ladegeschwindigkeit bieten.

Zweitens wer zwei Geräte gleichzeitig laden möchte, kann das machen, allerdings hat man einen super schnellen Port am PowerCore 20000mAh und einen langsamen. Wenn man so will hat man damit gegenüber dem „alten“ PowerCore 20100 nichts gewonnen, welcher zwei schnelle Anschlüsse besitzt.

Aber für wen ist der Anker PowerCore 20000mAh dann zu empfehlen? Im Grunde allen Nutzern mit einem Smartphone welches Quick Charge 2.0 oder 3.0 unterstützt und welche den zweiten USB Anschluss eher als „Notfall Port“ sehen, falls der Kumpel auch gerade sein Smartphone leer hat oder für ähnliche Situationen.

Anker PowerCore 20000mAh Test Review-14

Der PowerCore punktet durch eine hervorragende Kompatibilität gerade zu Quick Charge 3.0 Smartphones, was nicht selbstverständlich ist. Natürlich ist auch der PowerCore 20000mAh weiterhin eine erstaunlich kompakte und leichte Powerbank, hier kann die Konkurrenz nicht mithalten.

Wo wir gerade bei der Konkurrenz sind, ja es gibt noch bessere Quick Charge 3.0 Powerbanks wie z.B. die RAVPower 20100mAh iSmart Powerbank. Allerdings gibt es hier nochmal einen deutlichen Preisunterschied.

Der Anker PowerCore 20000mAh ist mit rund 42,99€ preislich recht fair eingestuft. Von daher für Besitzer eines Quick Charge 3.0 oder 2.0 Smartphones ist der PowerCore 20000mAh zu empfehlen. Für alle anderen oder denen eine bessere Universalleistung wichtig ist, würde ich entweder weiterhin zum PowerCore 20100 raten oder etwas mehr Geld für die RAVPower 20100mAh iSmart Powerbank auszugeben.

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Cooler Master MasterKeys Pro L RGB im Test – ein gelungenes Farbspiel?

Cooler Master ist vor allem für die Gehäuse und CPU Kühler bekannt, stellt aber auch seit geraumer Zeit eine Vielzahl an Peripheriegeräte her. Wir haben ihr aktuelles Tastatur Flaggschiff, die Cooler Master MasterKeys Pro L RGB, näher angeschaut. Mit Cherry MX-Schalter, gute Verarbeitung, RGB Beleuchtung sowie umfassende Hard- sowie Softwarefeatures verspricht der Hersteller eine Eierlegende Wollmilchsau. Ob sich der Hersteller bei der Aufgabe übernommen hat oder ob es ihm gelungen ist, klärt der Test.

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Cooler Master MasterKeys Pro L RGB Übersicht

Cooler Master hat ihrer aktuellen MasterKeys Pro RGB Reihe zwei Versionen gewidmet; MasterKeys Pro L RGB sowie MasterKeys Pro S RGB. Die beiden Modelle unterscheiden sich primär um den Formfaktor. Während die hier getestet MasterKeys Pro L RGB über ein 100% ISO De Layout verfügt, folgt die S Variante dem Tenkeyless Design, d.h. eine Tastatur ohne Nummernblock. Hier in Deutschland werden die Tastaturen mit den Cherry Schaltern MX-RGB-Red sowie MX-RGB-Brown ausgeliefert. Diese bieten die Grundlage für die bunt einstellbare Hintergrundbeleuchtung. Für Freunde einer einfarbigen, weißleuchtenden Hintergrundbeleuchtung hat Cooler Master zudem ihr Portfolio um die MasterKeys Pro M/L White erweitert.

Die Cooler Master MasterKeys L RGB verfügt oberhalb des Nummernblockes über vier zusätzliche Tasten, worüber man die unterschiedlichen Tastaturprofile laden kann. Des Weiteren wurden alle Tasten der Funktionstastenreihe sowie die des Sechserblocks oberhalb der Pfeiltasten doppeltbelegt. Zum einen um Multimediafunktionen durchzuführen und zum anderen um alle Einstellungen direkt an der Tastatur vorzunehmen. Das betrifft das Abmischen der Farbe für die RGB Hintergrundbeleuchtung, Verändern der Lichtmodi, Vornehmen der Repeatfunktion, das Sperren der Windowstaste sowie Aufnehmen und Löschen von Makros. Um die Doppelfunktion nutzen zu können, muss man die FN Taste, die anstelle der Menütaste gesetzt wurde, gedrückt halten. Die Einstellungen können in vier Profilen in einem internen Speicher gesichert werden. Die MasterKeys L RGB kann im vollen Umfang komplett autark und ohne Verwendung der Software „Cooler Master Portal“ verwendet werden.

Einen USB Hub oder dedizierte Makrotasten sucht man bei der Tastatur vergeblich.

Mit in dem Lieferumfang sind die Tastatur, einen Keycap Puller, ein 1,5 Meter langes, textilummantelte Micro USB Kabel sowie die Bedienungsanleitung.

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Design und Verarbeitung

Ich hatte bereits die SteelSeries Apex M500 als puristisch beschrieben, aber die Cooler Master MasterKeys L RGB setzt noch einen drauf. Getreu dem Motto schlicht, einfach und elegant zeigt die schwarz in schwarz gehüllte Tastatur keinerlei verspielte Elemente. Nur das Cooler Master Logo, das anstelle des Windows Logos in die Tastenkappen gelasert wurde, gibt Aufschluss über den Hersteller.

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Die beiden Kunststoffschalen wurden unterschiedlich texturiert. Während die Oberschale über einen verhältnismäßig glatten Kunststoff verfügt, ist die Unterschale deutlich rauer. Die Materialstärke fällt überdurchschnittlich hoch aus, sodass man an keiner Stelle das Gehäuse eindrucken kann. Ebenso macht es sich in einer hohen Verwindungssteifheit bemerkbar. An das Aluminiumkleid des Cherry MX-Board 6.0 kann die Cooler Master MasterKeys Pro L RGB nicht rankommen.

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Das schlichte Design zeigt sich auch auf die Rückseite wieder. An den vier Ecken wurde, leicht eingerückt, vier mittelgroße Gummifläche für die Rückfestigkeit angebracht. Ebenso bestehen die Enden der beiden Aufstellfüßschen aus Gummi, um denselben Zweck im aufgestellten Zustand zu erfüllen. In der mittig liegenden Aussparung wurde die Micro USB Buchse verbaut. Das tauschbare USB Kabel kann mithilfe der drei Führungsrinnen links, mittig oder rechts von der Tastatur rausgeführt werden. Hier hat der Hersteller seine Hausaufgaben gemacht und lässt in dem Bereich keinerlei Wünsche offen.

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Nachdem wir zwei Tastaturen mit flachen Tasten hintereinander hatten, verfügen die Keycaps der MasterKeys Pro L RGB über normale Höhe. Die konkaven geformten und matt-schwarz lackierten Kappen bestehen aus ABS Kunststoff. Die mittelgroße Beschriftung wurde sauber in die Tastenkappen gelasert und hinterlässt einen hochwertigen Eindruck. Dank dem zu 100% verfolgten Standard Layout ist auch die Verwendung andere Tastatenkappen ohne weiteres möglich. Wirft man einen Blick zwischen den Keycaps kann man eine weiß lackierte Metalplatte erkennen.

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Makro & RGB Hintergrundbeleuchtung

Eine Besonderheit der MasterKeys Pro L RGB ist die komplette Verwaltung direkt an der Tastatur. Dank der vier Profile kann man für verschiedene Anwendungsgebiete unterschiedliche Einstellungen speichern und laden.

Das Setzte von Makros funktioniert ganz leicht. Durch Betätigen der FN Taste und der Makro+ Taste werden alle Tasten, die als Makrotaste dienen können, blau beleuchtet. Hat man die gewünschte Taste gedrückt, kann die eigentliche Makroeingabe beginnen. Hierbei wird nicht nur das gespeichert, was gedrückt wird, sondern auch die Zeit zwischen den Eingaben. Am Ende hat man noch die Wahl zwischen drei verschiedenen Arten, wie das Makro ausgeführt wird. Dies umfasst das einmalige Ausführen des Makros (One Time), das Wiederholen des Makros bis zur erneuten Betätigung der Taste (Toggle) oder das Ausführen des Makros bis die Taste losgelassen wird (Loop). Mit der Kombination FN Taste und Escape werden die neu definierten Makros auf das aktuelle Profil gespeichert.

Auf ähnliche Art und Weiße wird die Hintergrundbeleuchtung eingestellt. Durch Drücken der FN Taste sowie der LED Taste kann man jeder einzelnen Taste eine eigenen Farbe zuweisen. Um die Farbe zu definieren, ist der Anteil von rot, grün sowie blau in jeweils 10 Stufen einstellbar. Hierbei sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt. So kann man „W“, „A“, „S“, „D“ grün färben, „E“ und „R“ gelb, die Pfeiltasten rot, Nummernblock blau und den Rest lila. Cooler Master verbaut gegenüber anderen Tastatur Herstellern größere LEDs, sodass die Farben heller und kräftiger erscheinen.

Der Umfang beläuft sich nicht nur bei dem simplen Setzten von Makros oder das individuelle Einstellen der Hintergrundbeleuchtung der einzelnen Tasten.  Der Hersteller hat der Tastatur eine Reihe unterschiedlichster Lichtmodi spendiert. Namentlich genannt wären dies „Statisch“, „Farbwelle“, „Kreuzmodus“, „Einzelne Taste“, „Anpassung“, „Sterneneffekt“, „Regentropfen“, „Farbkreis“, „Atmend“, „Welligkeit“ und „Mehrschichtig“. In dem folgenden Video werden einige der Modi inklusive dem Spieleklassiker Snake gezeigt. Ja, ihr habt richtig gelesen. Man kann auf der Tastatur Snake spielen. Perfekt um die Zeit bei einer Windows Installation totzuschlagen.

Ganz ohne Makel ist die Farbmalerei leider nicht. Zum einen leidet die Hintergrundbeleuchtung an einer unregelmäßigen Ausleuchtung der zweiten Zeichenreihe – ein Problem was bis jetzt kein Hersteller zufriedenstellend lösen konnte – und zum anderen, dass die Cooler Master MasterKeys Pro L RGB kein reines Weiß darstellen kann. Der Farbton ist immer mit einem leichten Violett vermischt.

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Cooler Master Portal

Cooler Master hat auf eine eigene Software nicht verzichtet. Das auf den Namen „Cooler Master Portal“ getaufte Programm erfüllt primär die Aufgabe, die Farbwahl schneller und genauer einzustellen und die Farbprofile zu exportieren bzw. zu importieren. Während man direkt an der Tastatur nur mit zehn Abstufungen der einzelnen Grundfarben arbeiten muss, ist mithilfe der Software der komplette RGB Bereich von 0-255 einstellbar. Zusätzlich kann man auch die Geschwindigkeit oder Fließrichtung über die Software bestimmen. Möchte man nicht alle Lichtmodi an der Tastatur durchschalten, besteht zudem die Möglichkeit, nur bestimmte Modi den einzelnen Profilen zuzuweisen. Damit die Einstellungen beibehalten werden, werden die neu eingestellten Profile auf den internen Speicher geschrieben.

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Leider gibt es keinen Weg die Makros am PC zu erstellen respektive zu verwalten. Gerade in Anbetracht, dass das Grundgerüst mit den Speichern und Laden schon bestehe (siehe Farbprofile), ist der Schritt Cooler Masters unverständlich.

 

Cooler Master MasterKeys Pro L RGB in der Praxis

Bis jetzt gab die Tastatur wenig Anlass für Kritik. Wenig verwunderlich, dass es in der Praxis weiterführt wird. Ein Grund hier sind u.a. die Cherry MX Schalter. Wie es sich für eine Tastatur in der Preisklasse gehört, wurden die Switches auf eine Metalplatte gelötet und es kommen bei den breiteren Tasten Cherry Stabilisatoren zum Einsatz. Das sorgt für ein konstantes und angenehmes Tippverhalten, was auch nach Jahren anhalten wird. Über die Jahre relativiert sich somit der hohe Preis für die Tastatur.

Abgesehen von dem klaren Gehäuse der Cherry MX-RGB-Red unterscheiden sich die Switches zu regulären Cherry MX-RED in keinem weiteren Punkt. Der Auslösepunkt ist weiterhin nach 2 Millimeter erreicht, der maximale Weg beträgt insgesamt 4 Millimeter und die benötigte Kraft verbleibt bei 45cN.

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Auch im Eifer des Gefechtes bleibt die Cooler Master Masterpulse Pro L nicht nur im Wörtlichen Sinne standhaft, sondern gibt jede Eingabe ohne Verzögerung weiter. Der Aquakey Test bescheinigt der Tastatur volles n-key Rollover. Die obligatorische Windows Taste Sperrfunktion darf natürlich auch nicht fehlen.

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Objektiv betrachtet bringt eine mehrfarbige Hintergrundbeleuchtung gegenüber einer Einfarbigen kaum Vorteile. In der Regel richtet man die Augen auf den Monitor, sodass man von den Leuchteffekten der Tastatur nur wenig mitbekommt. Es ist vielmehr den Spieldrang des inneren Kindes und den Wunsch nach Individualismus zu befriedigen. Und selbst für den, der mit der Fülle von den verschiedensten Lichtmodi überhaupt nichts anfangen kann, wird seine Wunschfarbe als Hintergrundbeleuchten einstellen können. Türkis, Rosa, Grün, oder doch lieber Gelb? Kein Problem. Ein Klick in der Software oder Tastatur und die Änderungen werden übernommen.

Natürlich muss die Anordnung der Multimedia Tasten noch beleuchtet werden. Die Hersteller haben drei Möglichkeiten zur Umsetzung. Es wird auf eine Multimedia Funktionen verzichtet, man bietet dedizierte Tasten an oder es werden Tasten doppelt belegt. Für letzteres hat sich Cooler Master entschieden. Die Position jener doppelt belegten Tasten fiel mit der Wahl auf den Sechserblock oberhalb der Pfeiltasten ungewöhnlich aus. In der Praxis zeigt sich, dass die Entscheidung goldrichtig war. Mit einer Hand kann man die FN Taste sowie beispielsweise die Play Taste bedienen. Neben besagter Play Funktion, sind zudem noch „Vor“, „Zurück“, „Lauter“, „Leiser“ sowie „Stop“ verfügbar. Warum man auf „Mute“ verzichtet hat und die in der Praxis deutlich weniger verwendete Stop Funktion vorgezogen hat, ist in meinen Augen nicht nachvollziehbar. Ein Makel in der sonst sehr durchdachten Implementierung.

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Fazit

Möchte man die Cooler Master MasterKeys Pro L RGB mit zwei Worten beschreiben, so lauten diese „gelungenes Gesamtkonzept“. Der Hersteller hat nicht zwanghaft versucht, sich mit einem Teilaspekt von der Masse hervorzuheben, sondern bietet eine schlichte Tastatur, die in allen Bereichen durchgehend überzeugen kann.

Das fängt schon beim guten Tippverhalten an. Dies ist unter anderem den Cherry MX Schalter, wahlweise mit lineare MX-RGB-Red oder taktile MX-RGB-Brown erhältlich, zu verdanken. Ebenso wichtig ist das verwindungssteife sowie rutschfeste Kunststoffgehäuse. Die normalhohen, gelaserten Keycaps gaben kein Anlass für Kritik. Gerne gesehen ist zudem die Micro USB Buche, womit man das Kabel bei Bedarf schnell austauschen kann. Die RGB Hintergrundbeleuchtung kann mit einer hohen Helligkeit sowie einer Vielzahl an Farbmodi punkten.

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Das Highlight ist die Programmierbarkeit direkt an der Tastatur. Es lassen sich die Farben verändern, Farbmodi einstellen, die Repeat Funktion verwenden oder Makros aufnehmen und wiedergeben. Für den kompletten Umfang wird keine Software, die im Hintergrund läuft, benötigt, sondern alle Aufgaben werden autark durch den integrierten Prozessor übernommen. Alle Einstellungen können in insgesamt vier verschiedenen Profile gesichert und in binnen wenigen Augenblicken wieder geladen werden.

Die Tastatur ist am Ende nicht ganz perfekt. Die ewige Problematik der unregelmäßigen Ausleuchtung der zweiten Zahlenreihe plagt auch die MasterKeys Pro L RGB. Zudem gelingt es der Hintergrundbeleuchtung nicht, ein reines Weiß darzustellen. Obwohl man mit der Software sehr umfangreich die Farbprofile einstellen kann, fehlt die Verwaltung der Makros am PC. Die Positionierung der FN Taste sowie der doppelbelegten Multimedia Funktionen wurden durchdacht gewählt, das verwendete Layout wäre aber mit Mute anstelle von Stop besser ausgefallen. Zugegeben, jammern auf hohem Niveau.

Zusammenfassend ist die Cooler Master MasterKeys Pro L RGB ein rundum gelungenes Eingabegerät, das weder gröbere Schnitzer aufweist noch an Features mangelt. Wer eine Tastatur bis 150€ sucht, wird kaum eine bessere finden können.CoolerMasterMasterKeysProL-12