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Western Digital MyBook 2016 externe Festplatte im Test (4TB/8TB)

Western Digital ist die Festplatten Marke meines Vertrauens. Seit Jahren setzte ich sowohl intern wie auch extern, sofern möglich auf WD Festplatten.

Diese haben nun ihre MyBook Serie neu aufgelegt und mit schicken neuen Gehäusen versehen.

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In diesem Test schaue ich mir zwei der neuen 3,5“ MyBook externen Festplatten an. Können diese im Test überzeugen?

 

Versionen

Die Western Digital My Book 2016 ist aktuell in vier Versionen erhältlich.

Dabei handelt es sich um die Kapazitäten 3TB, 4TB, 6TB oder 8TB. Im Gegensatz zu den My Passport Portable, also den 2,5“ Festplatten, sind die großen My Book 2016 nicht in bunten Farben erhältlich sondern nur in schwarz.

Für diesen Test habe ich mir die 4TB und 8TB Version zugelegt, welche vom Gehäuse natürlich absolut gleich sind.

 

Lieferumfang und Verpackung

Die Western Digital My Book 2016 wir in einer großen grün/weißen Box geliefert. In dieser ist die Festplatte nochmals durch zwei Plastik Sockel geschützt.

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Hier habe ich allerdings Zweifel das bei einem herunterfallen des Kartons diese Plastikfüße die Platte ausreichen schützen.

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Neben der Festplatte selbst liegt ein Netzteil mit Englischem oder Europäischem Stecker bei wie auch ein ca. 1m langes USB Kabel (USB A auf microUSB 3.0).

 

Die Western Digital My Book 2016

Die neuen My Book Gehäuse sind etwas Kantiger als die Vorgänger Modelle, zudem ist das Gehäuse in zwei Oberflächen aufgeteilt.

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Der obere Teil besitzt die bekannte Hochglanz Oberfläche, während der untere Teil aus einem matten Plastik mit Wellen Muster besteht.

Leider ist diese Oberfläche weiterhin sehr empfindlich gegenüber Fingerabdrücken und Kratzern, sieht aber wirklich schick aus.

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Allgemein wirken die My Book 2016 externen Festplatten deutlich Moderner als ihre Vorgänger.

Auf Seiten der Anschlüsse finden wir das übliche Bild. Ein Strom Anschluss für das mitgelieferte 12V Netzteil wie auch ein microUSB 3.0 Port.

Hier hätte man vielleicht so langsam auf USB C setzen können, einfach um den etwas unförmigen microUSB 3.0 Port los zu werden.

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Was Western Digital bei den neuen My Book Festplatten losgeworden ist, ist die Blinkende Status LED.

Es gibt also keinen Indikator ob die Festplatte Arbeiten oder überhaupt mit Strom versorgt ist.

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Zwar denke ich nicht das die Status LED ein must have ist, aber ich mag blinkende Lichter daher finde ich das weglassen etwas schade.

 

Software

Western Digital liefert drei Software Tools auf der Festplatte mit, welche übrigens mit exFat formatiert ist.

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Dabei handelt es sich um ein Backup Tool, eine Verschlüsselungssoftware und ein Analyse Tool.

WD Backup

Das Backup Tool ist recht rudimentär. Ihr wählt eure Festplatte oder auch Dropbox als Ziel aus und könnt auf eurem PC Ordner wählen welche 1 zu 1 auf das Medium Kopiert werden.

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Dies kann auf Wunsch auch nach einem Zeitplan passieren.

WD Security

Auch die Verschlüsselungssoftware ist soweit unspektakulär. Ihr könnt eure Festplatte mit einem Passwort versehen und das war es auch schon.

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Welche verschlüsselungsmethode hier zum Einsatz kommt gibt Western Digital leider nicht an. Daher würde ich eher zu etwas wie TrueCrypt greifen.

WD Drive Utilities

Die WD Drive Utilities bietet eine Überprüfung der Festplatte an wie auch das sichere Löschen dieser.

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Bei dieser Überprüfung kann man zwischen einem einfachen SMART Test wie auch einer ausführlichen oder kurzen Selbstüberprüfung wählen.

 

Performance und verbaute Festplatte

Wie schnell die Western Digital My Book 2016 ist hängt natürlich etwas davon ab welche Größe Ihr kauft.

Für diesen Test hatte ich die 4TB und 8TB Größe gewählt.

Die 4TB My Book 2016 erreichte ca. 160MB/s lesend und schreibend während die 8TB My Book 2016 auf 180MB/s in beiden Werten kam.

8TB Version
WD MyBook 2016 8TB
WD MyBook 2016 4TB
WD MyBook 2016 4TB

Ebenfalls bietet die Größe Version leicht bessere Zugriffszeiten mit 15,8ms vs. 16,8ms.

WD MyBook 2016 8TB
WD MyBook 2016 8TB
WD MyBook 2016 4TB
WD MyBook 2016 4TB

Eine interessante Frage ist natürlich was für Festplatten Western Digital im inneren verbaut hat.

WD MyBook 2016 8TB Crystal Diskmark
WD MyBook 2016 8TB
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WD MyBook 2016 4TB

Wichtig im Laufe der Zeit kann sich natürlich die Bestückung der Festplatten ändern! Ich habe diese im November 2016 gekauft!

Beginnen wir mit der 4TB Festplatte. Hier ist eine WD40EZRZ verbaut, also eine Western Digital WD Blue 4TB mit 5400 rpm.

In der 8TB Version wird es etwas „interessanter“, hier steckt eine WD80EZZX. Die WD80EZZX ist allerdings keine im Handel erhältliche Festplatte. Vermutlich ist dies eine modifizierte WD Red 8TB mit 5400rpm.

Dafür spricht auch das die WD80EZZX in Western Digitals NAS Systemen zum Einsatz kommt.

Interessant ist hier der Preis, denn die WD Red 8TB kostet einzeln ein gutes Stück mehr als die Komplette externe Festplatte.

 

Lautstärke und Vibrationen

Im Leerlauf sind beide Festplatten nahezu lautlos abgesehen von einem ganz leichten surren.

Die 4TB Platte bleibt auch unter lasst weitestgehend leise und unter einem „mittellauten“ PC kaum hörbar.

Hier ist die 8TB Version etwas anders, welche zwar bei schreib und lese Zugriffen weiterhin recht leise ist aber bei Suchvorgängen durchaus ein leichtes klackern von sich gibt.

Beide Festplatten Vibrieren relativ stark wie ich finde, was sich aber nur wenig auf den Tisch überträgt dank der Gummi Füße. Hierbei ist aber die 4TB Version noch etwas ruhiger.

 

Stromverbrauch

Beide Festplatten benötigen ungefähr gleich viel Energie. Im Leerlauf verbraucht die 4TB Platte rund 6,5W und die 8TB Version 7W.

Unter Last steigt bei beiden Platten der Energie Hunger auf 8,1W bzw. 8,5W an.

Die Platten schalten sich im Übrigen mit dem PC an und auch wieder aus.

 

Fazit

Die Western Digital My Book wären aktuell meine erste Wahl wenn es um eine externe Festplatte geht.

Auch die 2016er Versionen bilden hier keine Ausnahme und bieten neben einem schicken Gehäuse eine starke Leistung für eine klassische Festplatte (160MB/s bei 4TB und 180MB/s bei 8TB).

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Aber am Ende Zählt natürlich der Preis. Aktuell sind die 2016er My Book Festplatten noch teuer als Ihre Vorgänger, bei selbiger Kapazität.

Ob hier der Aufpreis lohnt Zweifel ich etwas an. Sollten jedoch die neuen und die alten My Books sich Preislich angleichen, würde ich zu den neueren greifen.

Was ich aber empfehlen kann ist der Kauf einer externen Festplatte eines Herstellers welche auch die Festplatten selbst fertigt, also Western Digital, Seagate oder Toshiba.

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PS. Hier eine Anleitung wie man die neuen WD MyBooks öffnet.

Schnell, schneller, Anker PowerPort Speed 5 das beste Multiport USB Ladegerät auf dem Markt!

Anker Ladegeräte gelten als die so ziemlich besten auf dem Markt. Nun hat Anker auch in Deutschland sein neustes USB Ladegerät auf den Markt gebracht, das PowerPort Speed.

Dies verfügt über gleich zwei Quick Charge 3.0 Ports wie auch drei weitere „normale“ Ladeports.  Natürlich sind alle Anschlüsse auch mit Ankers PowerIQ wie auch VoltageBoost Technologie ausgestattet.

Anker war bisher immer ein Garant für gute Leistung, daher kann man auch von Speed 5 Großes erwarten.

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Ist das Anker PowerPort Speed 5 das aktuell beste USB Ladegerät auf dem Markt? Finden wir es im Test heraus!

 

Lieferumfang und Verpackung

Anker liefert das PowerPort Speed 5 in einer typischen blau/ weißen Anker Box aus, welche auf den ersten Blick noch nicht verrät was sich im Inneren befindet.

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Wir wissen natürlich schon was sich im Inneren befindet, nämlich das PowerPort Speed 5 wie auch ein 1,5 Meter langes Netzkabel, ein microUSB Ladekabel, ein Kabelmanagement Klettstreifen und ein Klebepad.

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Letzteres ist gedacht das Ladegerät auf Eurem Schreibtisch zu befestigen.

 

Das Anker PowerPort Speed 5 im Test

Anker setzt beim PowerPort Speed auf das klassische Multiport- Ladegerät- Design. Es handelt sich also auch hier um einen kleinen schmalen aber länglichen Kasten, der auf seiner Front über 5 USB Ports verfügt.

Beim Material setzt Anker auf ein sehr hochwertig anmutendes mattes Plastik, welches auch recht robust wirkt.

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Die USB Ports auf der Front sind in zwei Gruppen unterteilt. Einmal die schwarzen „normalen“ 2,4A USB Ports und die blauen Quick Charge 3.0 Anschlüsse.

Die drei normalen Ports sind zwar jeweils zu 2,4A fähig, allerdings in der Kombination nur zu maximal 4,8A.

Heißt, Ihr könnt maximal zwei der drei Ports voll belasten. In der Praxis sollte das aber kein Problem sein. Die wenigsten Smartphones können überhaupt 2,4A aufnehmen, mir ist genau genommen keins bekannt.

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Zwei normale Einsteiger bis Mittelklasse Smartphones und ein High End Gerät gleichzeitig laden, sollte also problemlos an diesen Ports funktionieren.

Zusätzlich stehen natürlich auch die beiden Quick Charge 3.0 Ports zur Verfügung. Diese Quick Charge Ports unterstützen eine Spannung von 3,6V bis zu 12V und maximal 3A (3,6V-6,5V/3A, 6,5V-9V/2A und 9V-12V/1,5A).

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Diese beiden Ports sind ebenfalls mit Ankers PowerIQ Technologie optimiert. Heißt, auch nicht Quick Charge fähige Smartphones sollen schnell an diesen Anschlüssen laden. Zwar können bei allen Ladegeräten auch nicht Quick Charge fähige Geräte an Quick Charge Ports laden, jedoch oftmals deutlich langsamer als an normalen Ports. Dies macht dieses Ladegerät also auch für Apple Nutzer interessant.

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Insgesamt unterstützt das Ladegerät eine maximale Last von 63W. Also beide Quick Charge 3.0 Ports mit den maximalen 12V/1,5A belastet und zwei der normalen Anschlüsse mit jeweils 2,4A und selbst dann sind irgendwo noch 3W „Luft“.

Oberhalb der USB Ports ist noch eine LED Leiste verbaut, die in Betrieb blau Leuchtet. Leuchtet ist hier allerdings etwas übertrieben, Anker hat diese relativ stark gedimmt.

Das Ladegerät wäre also vollkommen im Schlafzimmer zu gebrauchen.

 

Wie teste ich?

Grundsätzlich messe ich Spannung und Stromstärke mit einem „PortaPow Premium USB + DC Power Monitor Leistungsmesser / Leistungsmessgerät Digital Multimeter Amperemeter V2“.

Dieses liefert eine Messgenauigkeit auf bis zu 0.0001 A-0.0001 V.

Als konstante Last nutze ich USB Widerstände. Mit diesen werde ich das Netzteil ca. 4 Stunden mit 90+% Last „quälen“ wobei ich die Temperatur messe und schaue ob es Auffälligkeiten (oder sogar Ausfälle) gibt.

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Zu guter Letzt checke ich ob es an verschiedenen Endgeräten „Probleme“ beim Laden gibt. Wichtig meine Ladegeschwindigkeits Tests führe ich mit einem Referenz-Kabel durch. Auf der microUSB Seite wäre dies das Powerline von Anker, beide Kabel liefern die bestmögliche Ladeleistung. Für Apple Geräte verwende ich das Original Apple Kabel, nicht weil es das beste ist sondern einfach weil es jeder hat.

Solltet Ihr andere Ladekabel verwenden kann dies eure Ladegeschwindigkeit Negativ beeinflussen, siehe ein Test dazu HIER.

Das Messen des Stromverbrauchs im Leerlauf geschieht mit einem Voltcraft Energy Logger 4000.

Wichtige Information zur Ladegeschwindigkeit. Nur weil ein USB Ausgang maximal 2,4A oder 2A liefern kann, bedeutet dies noch lange nicht, dass Smartphone, Tablet und Co. auch mit der maximalen Geschwindigkeit an diesem Port laden. Hier spielen noch andere Faktoren eine Rolle. Dementsprechend ist diese Aussage welche oftmals getroffen wird „Powerbank XYZ ist super schnell da sie einen 2,4A Ausgang besitzt“ nicht ganz richtig. In der Praxis gibt es teilweise massive Unterschiede zwischen einzelnen Modellen auch wenn die USB Ports angeblich die gleiche maximale Leistung liefern können.

 

Messwerte des Anker PowerPort Speed 5

Natürlich hat das PowerPort Speed 5 den Belastungstest problemlos überstanden, alles andere wäre auch bei Anker eine große Überraschung.

Ebenfalls sehr positiv ist der Leerlauf- Stromverbrauch von guten 0,2W und die hohe Effizienz von rund 88% (bei 30% Last).

88% ist für ein USB Ladegerät ziemlich gut, lediglich die Quick Charge Ports schneiden wie üblich mit rund 82% etwas schlechter ab, was die Effizienz angeht. Wobei selbst 82% auch für Quick Charge Ports immer noch recht gut ist.

Aber wie sieht es mit der Ladegeschwindigkeit aus?

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Hier muss man zwischen den „normalen“ 5V Ports und den Quick Charge Ports unterscheiden. Beginnen wir mit den normalen 5V Ports.

Hier erreicht das PowerPort Speed 5 perfekte Werte! Jedes meiner getesteten Smartphones erreichte seine absolute maximal Geschwindigkeit.

Folgende Smartphones habe ich getestet, Samsung Galaxy S7 Edge 1,77A, LG G5 1,71a, Apple iPhone 7 Plus 1,85A, Alcatel Idol 4S 1,99A, Xiaomi MI Max 1,99A und das Google Pixel XL 1,99A.

Aber wie sieht es mit den Quick Charge 3.0 Ports aus?

Die beiden nicht Quick Charge fähigen Smartphones in meinem Test, das Google Pixel XL und iPhone 7 Plus, erreichten an diesen Ports leider nur eine deutlich schwächere Ladegeschwindigkeit als an den normalen Ports.

iPhone 7 Plus 1,85A vs. 1,34A

Google Pixel XL 1,99A vs. 1,46A

Dies ist aber nicht unnormal. Oftmals ist es der Fall, dass nicht Quick Charge fähige Smartphones an Quick Charge Ports langsamer laden.

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Es ist nicht so als wären die Ports unnutzbar, aber sie sind langsamer als die regulären Ports.

Aber wie sieht es mit Quick Charge fähigen Smartphones aus?

Das Alcatel Idol 4S wie auch das Xiaomi MI Max funktionierten problemlos mit Quick Charge 3.0 und machten auch Gebrauch von der dynamischen Spannungsregulierung.

Das Samsung Galaxy S7 Edge funktionierte ebenfalls problemlos am PowerPort aber natürlich nur mit Quick Charge 2.0(1,58A bei 9V).

Lediglich das LG G5 muss mal wieder den Spielverderber spielen. Wer meine Quick Charge 3.0 Ladegeräte oder auch Powerbank Tests kennt, wird wissen, dass das G5 leider etwas „zickig“ ist was QC3.0 angeht.

Man kann sagen, dass ca. 50% der Quick Charge 3.0 Ladegeräte auf dem Markt nicht vollständig mit dem LG G5 funktionieren, warum auch immer.

Auch am Anker PowerPort Speed 5 nutze das G5 nur Quick Charge 2.0, also eine feste 9V Spannung.

 

Fazit zum Anker PowerPort Speed 5

Das Anker PowerPort Speed 5 ist das schnellste USB Ladegerät auf dem Markt! Hierbei sind gerade die „normalen“ 5V Ladeports extrem schnell.

Dazu kommen noch die beiden Quick Charge 3.0 Ports welche ebenfalls einen sehr guten Job machen Quick Charge fähige Smartphones aufzutanken.

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Aber auch abgesehen von der reinen Ladegeschwindigkeit macht das PowerPort Speed 5 sehr viel richtig. Der Stromverbrauch im Leerlauf ist niedrig und die Effizienz des Ladegerätes gut.

Auch das Gehäuse macht einen sehr robusten und hochwerweitgen Eindruck.

Unterm Strich ist damit das PowerPort Speed 5 eins, wenn nicht sogar das beste Multiport USB Ladegerät mit Quick Charge.

Ich würde mir nur vielleicht noch eine Version mit 6 USB Ports wünschen.

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5x Displayschutz für das Google Pixel XL im Vergleich

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Selbst das beste Displayglas kann verkratzen, dies gilt auch für das Google Pixel XL mit Gorilla Glas 4.

Hier kann eine Displayschutzfolie oder auch ein Displayschutzglas helfen. Bei Amazon findet man einige verschiedene Modelle aus unterschiedlichen Materialien.

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Ich habe mir für mein Pixel XL einmal 5 verschiedene Displayschutzprodukte gekauft, welche sich nun dem Vergleich stellen müssen.

Welcher ist DER beste Displayschutz für Eurer Pixel XL?

 

Die Kandidaten

Folgende Produkte habe ich gekauft:

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Displayschutzfolie/ Panzerglass

atFoliX Panzerglasfolie Google Pixel XL Glasfolie – 1er Set – FX-Hybrid-Glass

  • Passform +
  • Klarheit +
  • Kratzsicherheit ++
  • Auftragen ++

Um ehrlich zu sein war ich auf diese Folie am meisten gespannt. atFoliX ist ja nicht für „Displayschutzglas“ bekannt, sondern für Folien.

Diese bieten nun für das Pixel das „FX-Hybrid-Glass“ an. Was ist dies? Gute Frage, auf den ersten Blick scheint es sich hier um eine etwas dickere Folie zu handeln, die  allerdings weiterhin recht flexibel ist.

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Daher scheint es sich hierbei NICHT um Glas im engsten Sinne zu handeln.

Erfreulich ist der Lieferumfang. Neben der Folie für das Display liefert atFoliX auch eine Folie für das Glas Element auf der Rückseite mit. Leider finde ich diese Scheibe auf der Rückseite etwas störend aufgrund der etwas höheren Dicke des FX-Hybrid-Glass, trotzdem gut, dass es mit im Lieferumfang ist.

Ebenfalls mit im Lieferumfang befindet sich auch ein Putztuch, ein Staubentferner und eine kleine Karte zum Entfernen von Luftblasen.

Zwar scheint es sich bei der atFoliX Panzerglasfolie nicht um Glas zu handeln, jedoch erinnert das Auftragen und auch der Kratztest eher an eine Glasfolie als an normales Plastik.

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Das Auftragen der Folie war erstaunlich problemlos. Es haben sich keine Laufblasen gebildet, noch gab es andere Probleme, dafür Daumen hoch!

Die Passform würde ich als „genau“ bezeichnen. Links und rechts endet die Folie ziemlich perfekt mit dem Rand des Display Panels.

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Vielleicht hätte ich mir etwas mehr Spiel gewünscht, allerdings ist es mir gut gelungen die FX-Hybrid-Glass auf mein Pixel XL zu bekommen.

Den Kratztest mit einem Messer und Stein hat die Panzerglasfolie von atFoliX ganz gut überstanden. Das Messer hinterließ keine permanenten Kratzer und auch der Stein machte nur leichte Schrammen in die Folie.

Auch fühlt sich das FX-Hybrid-Glass recht hochwertig an.

 

atFoliX Displayschutzfolie Google Pixel XL Schutzfolie – 3er Set – FX-Clear kristallklar

  • Passform 0
  • Klarheit ++
  • Kratzsicherheit —
  • Auftragen 0

Die atFoliX FX-Clear ist eine ganz klassische Folie aus Kunststoff, von welchen sich auch drei Stück im Lieferumfang befinden.

Ebenfalls befinden sich auch drei Folien für die Rückseite wie auch ein Putztuch, ein Staubentferner und eine kleine Karte zum Entfernen von Luftblasen mit im Lieferumfang.

5x-displayschutzfolie-panzerglass-fuer-das-google-pixel-xl-im-vergleich-5

Beim Auftragen merkt man schon, dass es sich hierbei um eine Displayschutzfolie handelt und nicht um ein Glas.

Zwar ist es mir gelungen die Folie recht gut auf mein Pixel zu bekommen jedoch gab es natürlich zwei Staubeinschlüsse.

Die FX-Hybrid-Glass war schon nochmals deutlich leichter aufzutragen, auch wenn man schon merkt, dass es sich bei dieser Folie schon um ein hochwertigeres Produkt handelt.

Die Passform ist Okay allerdings für meinen Geschmack ein kleines Stück zu eng geschnitten. Sobald man nicht zu 100% gerade ist, wird das Display Panel nicht mehr vollständig bedeckt.

Hier hätte man die Folie locker nochmal nen mm größer machen können.

Die Folie macht das Display vom Gefühl etwas stumpfer, was sich aus meiner Sicht nicht so gut anfühlt wie normales Glas. Optisch hingegen konnte ich keine Trübung des Displays erkennen.

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Da es sich hierbei um Plastik handelt, hatte die Folie natürlich weder dem Messer noch dem Stein etwas entgegenzusetzen.

Beides konnte tiefe und permanente Kratzer in der FX-Clear hinterlassen.

 

Spigen Google Pixel XL Schutzfolie, Panzerglass

  • Passform –
  • Klarheit ++
  • Kratzsicherheit +
  • Auftragen +

Spigen ist eigentlich ein Garant für gute Qualität. Der Lieferumfang des „Panzerglass“ fällt auch recht groß aus. Zwar gibt es hier leider keine Folie oder sonstigen Schutz für die Rückseite aber immerhin liefert Spigen ein paar Staubentferner, ein Trockenputztuch, ein feuchtes Brillienputztuch und eine Anleitung mit.

Das Auftragen des Panzerglass war absolut problemlos, wie es sich auch für Displayschutzglas gehört.

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Was leider weniger problemlos ist, ist die Passform. Während die Folien von atFoliX ganz genau passend waren, passt die Spigen ganz knapp nicht.

Mit nicht meine ich, dass diese schmäler ist als das Display Panel, was im Betrieb nicht gut aussieht.

5x-displayschutzfolie-panzerglass-fuer-das-google-pixel-xl-im-vergleich-7

Selbst beim perfekten Auftragen wäre es nicht möglich das Display zu 100% zu bedecken.

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Aber ansonsten habe ich nichts zu klagen. Das Glas ist klar, fasst sich gut an und bietet eine gute Kratzsicherheit. Natürlich kann der Stein weiterhin Schaden anrichten, allerdings das Messer nicht.

Aber das ganze hilft leider wenig aufgrund der schlechten Passform.

 

YOOTECH [2-Pack] Google Pixel XL Gehärtetem Glas Panzersglas Hartglas Schutzfolie

  • Passform 0
  • Klarheit ++
  • Kratzsicherheit ++
  • Auftragen +

Das YOOTECH Panzersglas fürs Google Pixel XL wird in einer kleinen Pappbox geliefert. Für den Preis von 7,99€ erhält man sogar zwei Panzersglasscheiben.

Auch der restliche Lieferumfang fällt groß aus. Zwei Isopropyl Alcohol Reinigungstücher, ein Trockenwischtuch wie auch einige Anti Staubsticker legt YOOTECH bei.

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Das Auftragen der Hartglas Schutzfolie ist wie üblich problemlos. Um Luftblasen oder ähnliches muss man sieh hier keine Sorgen machen.

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Aber leider ist auch hier die Passform eher suboptimal. Auch die YOOTECH ist einen Hauch zu schmal geschnitten, aber schon etwas breiter als die Spigen, daher sehe ich es hier nicht als noGo an.

Zusätzlich bietet die YOOTECH sogar noch eine bessere Kratzsicherheit als das Modell von Spigen. Das Messer konnte hier gar nichts anrichten, lediglich der Stein konnte ganz feine Spuren hinterlassen.

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Auch an der Klarheit habe ich nichts zu bemängeln. Leider sind die Kanten des Glases nicht abgerundet.

 

ELTD Google Pixel XL Displayschutz, Premium Tempered Glas

  • Passform 0
  • Klarheit ++
  • Kratzsicherheit ++
  • Auftragen +

Bei der Hartglas Schutzfolie von ELTD scheint es sich um ein „noname“ Produkt zu handeln. Nirgends auf der Box ist der Firmenname zu finden oder überhaupt ein Name.

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Dafür ist allerdings die Box optisch recht schön gestaltet. Auch fällt der Lieferumfang passend aus. Neben zwei Displayschutzfolien liegt ein Setz Putztücher (trocken und nass), ein Mikrofaser Tuch und diverse Anti-Staub Sticker mit bei.

So langsam wird es langweilig. Auch hier ist das Auftragen des Glases kein Problem und auch hier ist das Glas extrem eng geschnitten wodurch dieses kaum das Display Panel überragt.

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Ganz im Gegenteil, auch hier habe ich das Gefühl, dass der Displayschutz zu schmal ist. Sollte man Ihn zu 100% gerade aufgetragen bekommen, wird er haargenau passen.

Aber das ist echt nicht einfach und ich habe bei sowas eigentlich schon etwas Übung.

Letztendlich hilft es da auch kaum, dass die Folien sehr klar und auch sehr kratzsicher ist, ähnlich wie bei der YOOTECH. Leider sind die Kanten des Glases nicht abgerundet.

 

Welchen Displayschutz kann ich fürs Google Pixel XL empfehlen?

Leider sind alle Folien/Hartglas Scheiben in diesem Vergleich sehr „eng“ geschnitten und bedecken am Rand gerade so das Display Panel.

Am meisten hat mich die atFoliX Panzerglasfolie „FX-Hybrid-Glass“ überzeugt. Hierbei handelt es sich zwar nicht um Glas aber die Folie lässt sich ähnlich problemfrei wie Glas auftragen, bietet einen ähnlichen Schutz und fasst sich vor allem auch recht hochwertig an.

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Das was aber am meisten für die FX-Hybrid-Glass spricht, ist die Passform. Zwar muss man hier auch sehr genau aufpassen, dass man die Folie genau anlegt, wenn man dies aber schafft, wird das Display Panel auch vollständig bedeckt.

Auf Platz 2 würde ich die YOOTECH Schutzfolie „wählen“. Zwar ist auch hier die Passform sehr knapp aber passend.

Qualitativ bietet diese den üblichen Schutz und Komfort von Hartglas Schutzfolien. Das Auftragen ist komplett problemlos und auch das Gefühl beim Bedienen sehr nah am Originalglas.

Das neue Wiko U-Feel Prime im Test, das beste was Wiko zu bieten hat?

Wikos Flaggschiff Smartphone für das Jahr heißt so wie es aussieht U-Feel Prime und ist der große Bruder des bereits Mitte des Jahres erschiene U-Feel.

Flaggschiff Smartphone ist bei Wiko natürlich sehr relativ, das U-Feel Prime geht für rund 250€ über den Ladentisch und ist damit eher ein Mittelklasse Gerät.

Allerdings ist Wiko ein Experte darin günstige und gute Smartphones zu bauen. Die wenigsten Nutzer benötigen überhaupt die Power eines 600€ Smartphones.

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Oftmals ist so ein teures Gerät nur ein Staus Symbol. Wiko geht mit seiner Produktreihe eher den Weg vernünftige Hardware zu einem vernünftigen Preis anzubieten.

Aber gelingt dies Wiko auch mit dem U-Feel Prime? Finden wir es im Test heraus!

 

Technische Daten

  • Wiko U-Feel Prime
  • 5 Zoll Full HD Display
  • Qualcomm MSM8937 Snapdragon 430
  • 4GB RAM
  • 32GB  Speicher, erweiterbar
  • 13MP Kamera,  8MP Frontkamera
  • 3000mAh Akku
  • microUSB
  • Link zum Hersteller
  • Bei Geizhals

 

Lieferumfang und Verpackung 

Das U-Feel Prime wird in einer typischen Wiko Box geliefert, welche etwas bunter gestaltet ist.

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Im Inneren ist das Komplettpaket an Lieferumfang zu finden. Angefangen bei einem 5V 1,55A USB Ladegerät, einem microUSB Kabel über einen SIM Karten Adapter, einem SIM Karten Auswurftool bis zu Ohrhörern ist so ziemlich alles dabei was man benötigt.

 

Das Wiko U-Feel Prime im Test

Optisch geht Wiko mit dem U-Feel Prime einen etwas anderen Weg als sie es mit vielen anderen Smartphones machen.

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Das U-Feel Prime ist weniger bunt und exotisch sondern eher klassisch angehaucht. Die Rückseite besteht aus hochwertigem Aluminium mit einem Stück Plastik oben und unten für die Antennen.

An sich gut aber ich vermisse etwas die raue Rückseite das normalen U-Feels. Ein Aluminiumgehäuse ist mittlerweile auch kein Alleinstellungsmerkmal in dieser Preisklasse mehr, gerade wenn man sich die diversen asiatischen Hersteller ansieht.

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Allerdings ist das Gehäuse relativ gut umgesetzt. Das U-Feel fühlt sich durchaus hochwertig in der Hand an.

Leider ist dafür der Akku nicht mehr austauschbar! Weiterhin verfügt das Smartphone aber über Dual SIM, allerdings ist einer der SIM Karten Slots ein SIM/microSD Slot.

Heißt Ihr müsst Euch entscheiden wollt Ihr Dual SIM oder eine SIM Karte + Speichererweiterung.

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Solltet Ihr Euch für Dual SIM entscheiden wäre das auch nicht so schlimm, denn das U-Feel Prime besitzt 32GB Speicher, was erst einmal ausreichen sollte.

Gehen wir einmal um das Smartphone herum.

Den microUSB Port zum Aufladen des Smartphones wie auch den Lautsprecher finden wir auf der Unterseite. Der 3,5mm Kopfhörer Anschluss ist auf der Oberseite angebracht.

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Auf der Rückseite ist lediglich die Kamera wie auch ein LED Blitz zu finden. Beides ist mittig im oberen Bereich der Rückseite angebracht, dies ist eine gute Position da man so die Kamera nicht so schnell verdecken kann.

Auf der Front wird es nochmal spannend. Das Wiko U-Feel Prime verfügt über einen Home Button mit Fingerabdruckscanner! Und ja dies ist wirklich eine physische Taste.

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Ebenfalls auf der Front ist das 5 Zoll Full HD Display, die Front Kamera wie auch ein Front LED Blitz.

Die sonstigen Tasten des Smartphones sind auf der rechten Seite angebracht und besitzen einen vernünftigen Druckpunkt.

 

Software

Wiko setzt beim U-Feel Prime auf Android 6.0.1 mit seiner eigenen Benutzeroberfläche. Diese ist etwas bunter gestaltet als es beim normalen Android der Fall wäre.

Auch verzichtet Wiko auf einen App Drawer. Ansonsten würde ich die Software dennoch als recht nah an Stock Android bezeichnen.

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Das Benachrichtungscenter, wie auch die Einstellungen wurden optisch nicht verändert.

Interessant sind die Bonus Funktionen. Zum einen wären dies zum Beispiel Smart Actions. Darunter fallen Dinge wie das Display im abgeschalteten Zustand zweimal anzutippen um es einzuschalten oder die Möglichkeit das Smartphone im Falle eines Anrufes durch das Umdrehen zu muten.

Auch gibt es die Möglichkeit lange Screenshots zu erstellen oder Gesten zu konfigurieren.

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Aber es gibt auch etwas unnötige Features wie einen Google Now / HTC Blink Feed Klon. Dies ist ein zusätzliches „Info“ Center welches sich auf dem ganz linken Home Screen befindet und Euch Eure beliebtesten Apps, meist genutzten Kontakte und News auf einem Blick liefern soll.

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Dies ist weder optisch noch funktionell besonders gelungen und verkompliziert die Benutzeroberfläche nur etwas.

Bei den vorinstallierten Apps hält sich Wiko traditionell zurück. Von Haus aus ist lediglich „360 Security“, „News Republic“ und „Zenly“ vorinstalliert.

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Sollte Euch Zenly nichts sagen, wie auch mir, dies ist eine App, die Euch erlaubt Eure Freunde zu Orten und/oder Euren Standort für diese freizugeben.

Von den 32GB internem Speicher sind bei mir rund 22,xxGB frei, was soweit ganz gut ist.

 

Display

Das Wiko U-Feel Prime besitzt ein 5 Zoll Full HD Display.

Dieses ist grob ausgedrückt „unauffällig“. Damit meine ich, dass es mir weder besonders positiv noch besonders negativ aufgefallen ist.

Text ist scharf, die Blickwinkel gut und auch Farben und Kontraste mehr als brauchbar.

Bei der maximalen Helligkeit würde ich mir vielleicht für den Sommer noch ein paar % mehr wünschen.

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Allerdings für ein 250€ Smartphone geht das vollkommen in Ordnung.

Leider scheint Wiko nicht auf Gorilla Glas zu setzen, in sämtlichen Presse Texten ist immer nur von „2.5D Glass“ die Rede.

 

Sound

Starten wir mit dem Lautsprecher auf der Unterseite. Dieser ist Okay aber auch nichts Besonderes.

Er ist halbwegs laut und klar aber besitzt natürlich keinen Tiefgang. Kurzum er klingt recht dünn.

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Der Kopfhörerausgang hingegen ist soweit ordentlich. Man verwendet hier vermutlich den Standard DAC des Snapdragon 430 SoC, welcher aber eine gute Qualität liefert.

Auch die Telefonqualität ist soweit ordentlich. Zwar ist das U-Feel Prime kein iPhone in diesem Belang aber man kann seinen gegenüber gut verstehen und dieser einen auch.

 

Kamera

Wiko setzt beim U-Feel Prime auf eine 13 Megapxiel Kamera mit einer Blende von F2.2.

Das klingt im ersten Moment nicht sonderlich spektakulär. Aber wie sieht es in der Praxis aus?

Wie üblich sind alle Testaufnahmen im Automatik Modus und der höhst möglichen Qualität gemacht.

Wichtig der Test fand im Herbst statt, dementsprechend sind die meisten Bilder eher bei mittelmäßigen Wetterbedingungen entstanden.

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(rechte Maustaste -> in neuem Tab Öffnen für die volle Ansicht oder HIER klicken für ein ZIP Archiv bei Google Drive mit allen Bildern)

Wie bei vielen Wiko Smartphones ist auch beim U-Feel Prime die Kamera nicht die größte Stärke.

Die Aufnahmen sind Okay, aber  schwanken je nach Lichverhältnissen deutlich in ihrer Qualität.

Der Weißabgleich und auch die Belichtung scheint soweit in den allermeisten Bildern zu passen. Jedoch ist die Dynamic und auch die Farben eher schwach.

Die meisten Bilder wirken etwas matt, was natürlich etwas auf die Jahreszeit zurückzuführen ist, allerdings auch nicht zu 100%. Immerhin gibt es keinen Farbstich wie er oft bei günstigen Smartphones zu sehen ist.

Was aber ohne Frage schwach ist, ist die Dynamic. Heißt das Smartphone hat Probleme mit hellen Stellen in normal belichteten Bildern. Also wenn z.B. Licht durch die Baumwipfel scheint, oder im Innenraum durch ein Fenster.

Schärfe und Kontraste sind ebenfalls höchstens mittelmäßig.

Was mir wiederum sehr gut gefällt ist das allgemeine Tempo der Kamera. Es gibt weder eine große Auslöseverzögerung, noch eine Verzögerung beim Speichern. Natürlich benötigen HDR Bilder ein wenig Zeit für die Verarbeitung aber auch das ist für ein Smartphone dieser Preisklasse in Ordnung.

Auch der Autofokus ist recht flott und treffsicher.

Die Kamera App von Wiko wird langsam auch immer brauchbarer und liefert sinnvolle Features und Anpassungsmöglichkeiten.

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Die Front Kamera ist soweit Okay und besitzt sogar einen LED Blitz.

Kurzum für ein paar Schnappschüsse für WhatsApp oder Facebook  reicht das Wiko U-Feel Prime, aber meine Urlaubsbilder würde ich mit diesem nicht machen wollen. Hierfür mangelt es etwas an der Qualität, gerade dann wenn man die Aufnahmen außerhalb des Smartphones sich ansieht, auch wenn dies vermutlich das beste Kamera Smartphone von Wiko ist.

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Ähnliches gilt auch für den Video Modus.

Das U-Feel Prime nimmt Videos in Full HD auf, welche optisch sogar ganz gut gefallen. Zwar gibt es hier auch Luft nach oben was die Dynamic angeht und auch die Schärfe/Details aber das geht für ein 200-250€ in Ordnung.

Leider sind Videos eine recht wackelige Sache, dem U-Feel fehlt ein Bildstabilisator.

Verglichen mit dem normalen U-Feel liefert das U-Feel Prime schon eine etwas bessere Kamera.

 

Performance

Wiko setzt beim U-Feel Prime auf den nagelneuen Qualcomm Snapdragon 430.

Eigentlich ist die 400er Serie von Qualcomm die Einsteiger Klasse. Allerdings ist der 430 noch ganz frisch auf dem Markt, dazu hat Wiko diesen hier mit 4GB RAM kombiniert.

Welche Leistung kann man vom U-Feel Prime erwarten? Hierfür erst einmal ein paar Benchmarks:

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Je nach Benchmark bietet das U-Feel Prime ca. 50% mehr Power als das Normale U-Feel. Auch verglichen mit dem alten Snapdragon 410 schlägt sich der neue 430 erfreulich gut. Hier kann man mit einem Performance Sprung von knappen 40-60% rechnen.

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Unterm Strich ist der Qualcomm Snapdragon 430 eher mit dem älteren Snapdragon 805 (Google Nexus 6) oder dem 616 (Huawei Honor 5X) zu vergleichen.

Anfangs hatte ich etwa Sorgen, dass der SoC Probleme hat das Full HD Display des U-Feel Prime zu befeuern, allerdings sieht das laut Benchmarks nicht danach aus, mehr dazu im Praxisteil.

Auch erfreulich die die Leistung des internen Speichers, der mit über 200MB/s lesen und 100MB/s schreiben recht flott ausfällt.

 

Leistung im Alltag

Niemand braucht mehr Leistung, das ist zwar eine sehr mutige Aussage aber im Kern wahr. Das Wiko U-Feel Prime besitzt genug Power um 95% aller Aufgaben im Alltag gut bis sehr gut auszuführen.

Dazu gehört Social Media, Webbrowsen, Messenger und auch Spiele.  Zwar kann man das U-Feel Prime mit sehr aufwendigen Spielen durchaus an sein Limit bringen, dies wäre z.B. Asphalt 8 auf Hoch welches etwas ruckelt aber immer noch spielbar ist.

Die allermeisten Spiele laufen aber komplett problemlos, dazu gehört auch Pokemon Go oder vergleichbare Apps.

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Auch die Benutzeroberfläche läuft flüssig und ohne Ruckler oder stottern, lediglich das Info Center auf der linken Seite (der Blinkfeed Klon) stottert etwas beim Aufrufen und Schließen.

Wenn Ihr also keine Hardcore Zocker seid, wird Euch das U-Feel Prime sehr gute Dienste erweisen.

Selbst Multitasking ist dank 4GB RAM, was mehr ist als die meisten Flaggschiff Smartphones des Jahr 2015 haben, für ein Einsteiger/Mittelklasse Smartphone erstaunlich gut und flüssig.

Mit dem Fingerabdruckscanner bin ich soweit zufrieden. Er ist recht schnell aber bei mir nicht zu 100% treffsicher. Oftmals will er meinen Finger einfach nicht erkennen und manchmal funktioniert er x mal hintereinander problemlos.

Etwas enttäuscht hingegen hat mich z.B. das Fehlen von 5GHz WLAN. Sowas sollte doch im Jahr 2016/2017 so langsam Standard in jedem Smartphone werden.

Auch die Benachrichtigungs LED welche nur zwei Farben hat wirkt etwas schwach auf mich.

Ansonsten habe ich wirklich nicht viel am U-Feel Prime zu bemängeln. Im Alltag hat sich das Smartphone als guter Allrounder bewiesen.

 

Akku

Im U-Feel Prime ist ein 3000mAh Akku verbaut, welcher sich für Wiko untypisch nicht austauschen lässt.

Allerdings verhilft der mit 3000mAh gut dimensionierte Akku dem U-Feel Prime zu einer starken Akkulaufzeit.

Bei einer konstanten Nutzung mit einer bunten Mischung aus Websurfen, Spielen, Social Media, Apps Downloaden usw. erreichte ich eine Akkulaufzeit von rund 7 Stunden!

Dies ist ein guter Wer der über den meisten Flaggschiff Smartphones großer Hersteller liegt.

Auch die Standby Zeit scheint ordentlich. Ich würde mit dem U-Feel problemlos durch den Tag kommen.

Nutzer, welche ihr Smartphone weniger intensiv nutzen, werden vermutlich sogar 2-3 Tag schaffen.

 

Sonstiges

  • LTE
  • Kein 5GHz WLAN
  • Zweifarbige Benachrichtungs LED vorhanden

 

Fazit zum Wiko U-Feel Prime

Das Wiko U-Feel Prime ist ein klassischer Allrounder.

Dabei zeigte dieses im Test keine „fatale“ Schwäche. Performance, Display, Akku und auch die Haptik ist gut.

Der schwächste Punkt des U-Feel Prime ist die Kamera, die durchaus schnell ist, einen guten Autofokus besitzt und auch die App brauchbar ist, lediglich die Qualität der Aufnahmen eher mittelmäßig. Daher ist dies die Klassische „Schnappschuss Kamera“.

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Grundsätzlich ist das U-Feel Prime also ein gutes Smartphone, ob es empfehlenswert ist hängt davon ab auf welchem Preis es sich einpendeln wird.

Aktuell ist dieses für 269€ zu bekommen, was aus meiner Sicht zu viel ist, es gibt mittlerweile so viele gute Smartphones in der 200-300€ Preisklasse, dass ein „hat sich keine groben Fehler erlaubt“ nicht mehr ausreicht. Das Bq Aquaris X5 Plus bekommt man aktuell für rund 290€ und spielt locker eine Klasse in allen Belangen über dem U-Feel Prime, gerade was die Kamera angeht.

Ähnliches gilt auch für das Hauwei P9 Lite, das mittlerweile für um die 250€ zu bekommen ist.

Sollte sich das U-Feel Prime bei einem Preis von knapp über 200€ einpendeln, wenn die breite Verfügbarkeit im Handel gegeben ist, dann ja. Für 269€ gibt es aber aktuell bessere Alternativen.

Natürlich solltet Ihr mit Wiko bereits gute Erfahrungen gemacht haben oder es hier ein Feature geben, welches Ihr unbedingt haben wollt, dann greift zu.

Das Wiko U-Feel Prime ist ein guter Allrounder mit einem aktuellen SoC und satten 4GB RAM.

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Günstige 10400mAh Powerbank von Askborg im Test

Für 16€ bekommt man in der Regel Powerbanks mit vielleicht 6700mAh Kapazität. Nicht so hier, Askborg verlangt für seine 10400mAh Powerbank gerade mal 15,99€.

Dies ist ein gutes Stück günstiger als das was die großen anderen Hersteller wie Anker usw. verlangen.

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Aber kann man bei so einem günstigen Preis auch wirklich eine gute Qualität erwarten? Finden wir es im Test heraus!

 

Der Askborg ChargeCube 10400mAh im Test

Auf den ersten Blick sieht man dem ChargeCube durchaus seinen günstigen Preis an. Das Gehäuse besteht aus einem sehr unspektakulären Hartplastik mit Fake- Leder- Optik.

Letztere erinnert mich etwas an das Samsung Galaxy Note 3.

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Auch wenn das Gehäuse nicht sonderlich hochwertig anmutet, scheint es immerhin recht robust zu sein.

Sowohl Fingerabdrücke wie auch Kratzer sind kaum sichtbar.

Auf Seiten der Anschlüsse verfügt die Powerbank über zwei USB Ausgänge und einem microUSB Eingang.

Leider gibt der Hersteller nur die Leistung eines der USB Ports an. Dieser ist mit 2,1A gekennzeichnet, der andere Port besitzt hingegen eine „Speed ID“ Beschriftung.

Der Name „Speed ID“ lässt mich glauben, dass hier eine Art Smart Elektronik verbaut ist, also dies der schnellere Port ist.

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Allerdings haben Powerbanks dieser Preisklasse meist einen langsamen 1A und einen schnellen 2,xA Ausgang.

In meinem Test schafften aber beide Ports über 2A, mehr dazu später im Test.

Der microUSB Eingang soll eine maximale Leistung von 2A aufnehmen können, was erst einmal ganz gut klingt.

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Wie üblich verfügt die Powerbank auch über einen Einschalter und vier Status LEDs. Diese Staus LEDs leuchten beim Betätigen des Einschalters auf.

Je nachdem wie viel Kapazität die Powerbank noch besitzt, leuchtet eine unterschiedliche Anzahl auf. Eine LED steht hierbei für ca. 25% Akku.

Auch besitzt der ChargeCube eine kleine LED Taschenlampe, welche man leider mittlerweile nur noch selten an Powerbanks sieht.

Diese lässt sich über das zweimalige Drücken des Einschalters aktivieren. Zwar ist die LED nicht übermäßig hell aber im Notfall ausreichend mal etwas hinterm Schreibtisch zu suchen.

 

Wie teste ich?

Mein Testverfahren ist recht „strait forward“. Ich lade die Powerbank bis sie sich von alleine abschaltet oder es keinen nennenswerten Ladestrom mehr gibt, dann wird sie mithilfe eines 1A USB Widerstands entladen und die abgegebene Leistung mit einem PortaPow Premium USB + DC Power MonitorLeistungsmesser gemessen.

So erreiche ich gut reproduzierbare Ergebnisse.

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Das gemessene Ergebnis in mW rechne ich in mAh @3,7V um, da die Herstellerangabe sich zu 99% auf eine Zellenspannung von 3,7V bezieht.

Zudem teste ich die Powerbanks an diversen Endgeräten ob es hier „Auffälligkeiten“ gibt. Ich nutze für den Ladetest an einem iPhone das Originalkabel, für sonstige Ladetests verwende ich ein Referenzkabel und ja das verwendete Kabel hat einen großen Einfluss auf die Ladegeschwindigkeit siehe HIER.

 

Messwerte

Starten wir wie üblich bei der Kapazität. Hier konnte ich 9469mAh(@3,7V) bzw. 35,038Wh messen. Dies entspricht rund 91% der Herstellerangabe, was eine hervorragender Wert ist.

Warum sind 91% so gut? Beim Entladen einer Powerbank geht durch die Umwandlung der Spannung von 3,7V in 5V etwas Energie in Wärme verloren (nicht vergessen beim Aufladen Eures Smartphones gibt es nochmals eine Verlustleistung durch die Umwandlung von 5V in 4,xV welche ich hier aber nicht berücksichtige da diese je nach Smartphone variiert!).

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Die Hersteller geben aber niemals die „nutzbare“ Kapazität an, sondern die Kapazität der im inneren Verbauten Akkuzellen. Dies werden hier vermutlich 4x 2600mAh Akkus sein.

Die meisten Powerbanks auf dem Markt erreichen ca. 80-89% der vom Herstellerangegebenen Kapazität. Nur ganz selten wird die 90% Marke geknackt.

Aber die Kapazität ist nur das Eine, stimmt auch die Ladegeschwindigkeit.

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Hier hat mich der Askborg ChargeCube etwas umgeworfen. Ja die Ladegeschwindigkeit sowohl an meinem iPhone 7 Plus(1,80A), LG G5(1,41A), Samsung Galaxy S7 Edge(1,77A) und Google Pixel XL(1,99A) war perfekt.

Schneller kann man diese von mir getesteten Smartphones ohne die Nutzung von Quick Charge nicht aufladen.

Dabei scheinen sogar beide Ports schnelle Ladeports zu sein. Lediglich das iPhone lädt am 2,1A Port deutlich langsamer als am SpeedID Anschluss (0,98A vs. 1,80A).

Wichtig die maximale Ausgangsleistung scheint bei rund 3,5A zu liegen. Es kann also passieren wenn man zwei große Smartphones an beide Ports anschließt, dass die Powerbank überlastet wird und sich temporär abschaltet.

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Was mich fast am meisten überrascht hat ist, dass hier eine Smart Elektronik zu arbeiten scheint. Die Powerbank regelt ihre Spannung je nach angeschlossenem Smartphone etwas unterschiedlich.

Mal hat diese 4,9xV bei 1A und mal kann man beobachten wie die Spannung auf 5,1xV bei ebenfalls 1A angehoben wird.

Anker nennt dies bei seinen Powerbanks „Voltage Boost“. Etwas Ähnliches scheint hier auch zu arbeiten.

Das Wiederaufladen des ChargeCube geht mit rund 1,94A relativ flott. In ca. 5-6 Stunden könnt Ihr mit einer vollständigen Ladung rechnen.

 

Fazit zum Askborg ChargeCube 10400mAh

Der Wolf im Schafspelz trifft es ganz gut. Das Gehäuse des ChargeCubes ist wirklich nichts Besonderes und mutet tendenziell eher billig an.

Umso erstaunter war ich bei den diversen Messungen. Angefangen bei der Kapazität bis hin zur Ladegeschwindigkeit liefert der ChargeCube gute, wenn nicht sogar sehr gute Ergebnisse.

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So etwas sieht man nicht alle Tage, meist wenn eine Powerbank ein „billiges“ Gehäuse hat ist auch die Elektronik eher mäßig.

Das ist hier aber nicht der Fall! Die Elektronik ist 1A!

Was ebenfalls 1a ist, ist der Preis. Mit gerade mal 16€ ist der Askorg ChargeCube 10400mAh verdammt günstig für die gebotene Leistung.

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Zwar weiß man bei solch günstigen Powerbanks nie ob hier vielleicht an den Zellen gespart wurde, die dadurch einen höheren Verschleiß besitzen usw. aber in meinem Test zeigte der ChargeCube 10400mAh keine Schwäche abgesehen vom etwas billigen Gehäuse.

Daher solltet Ihr eine schnelle und günstige Powerbank mit 10000mAh suchen, wäre der Askborg ChargeCube aktuell meine erste Wahl!

Das Xiaomi MI5S Plus im Test, Snapdragon 821, Dual Kamera und bis zu 6GB RAM für gerade mal 400€!

Xiaomi hat mit MI5S und dem MI5S Plus die Nachfolger seines aktuellen Flaggschiff Smartphones dem MI5 vorgestellt.

Dabei bleibt sich Xiaomi treu und bietet auch bei diesen Smartphones absolute High End Hardware zu einem Mittelklasse Preis an.

In diesem Test geht es erst einmal nur um das MI5S Plus, also die größere Version der beiden Smartphones.

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Für rund 400€ bietet dieses eine Dual Kamera, 4 oder 6GB RAM und den Snapdragon 821.

Klingt ja erst einmal sehr gut, aber kann das Xiaomi MI5S Plus im Test überzeugen oder gibt es einen Pferdefuß? Finden wir es heraus!

 

Technische Daten 

 

Bestellung

Das MI5S Plus wird wie üblich nur in Asien/Indien verkauft von wo man es auch direkt bestellen muss.

Je nachdem bei welchen Händlern Ihr bestellt müsst Ihr auch einen Besuch beim Zoll(19% Kosten) einplanen.

Ich empfehle hier Gearbest, welche den Germany Express anbieten. Wenn Ihr diesen an der Kasse auswählt, braucht Ihr Euch um Zoll oder zusätzliche Kosten keine Sorgen machen. So habe ich es auch gemacht.

 

Lieferumfang und Verpackung

Das Xiaomi MI5S Plus wird in einer fast komplett weißen Box geliefert. Im Inneren finden wir natürlich das Smartphone wie auch ein Quick Charge Ladegerät (US Stecker), ein USB C Kabel und eine Plastikhülle.

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Dies ist das erste Mal, dass ich sehe, dass Xiaomi eine Hülle mitliefert. Diese ist zwar sehr billig, sollte aber für den Anfang reichen und wenn Xiaomi sowas beilegt sollte man sie vielleicht auch nutzen.

 

Xiaomi MI5S Plus

Das MI5S Plus ist ein klassisches Xiaomi Smartphone. Das heißt die Rückseite besteht natürlich aus Aluminium und besitzt am oberen und unteren Rand einen kleinen Plastikbalken hinter welchem sich die Antennen verstecken.

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Xiaomi setzt beim MI5S Plus allerdings auf ein glatte Oberfläche, als hätte man das Aluminium mit einer Schicht Klarlack überzogen.

Das ganze fühlt sich in der Hand „interessant“ an. Ich würde zwar nicht sagen, dass es sich beim MI5S Plus um das hochwertigste Smartphone aller Zeiten handelt aber billig oder unschön fühlt es sich beim besten Willen auch nicht an.

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Natürlich ist das Xiaomi MI5S Plus mit guten 5,7 Zoll schon ein etwas größeres Smartphone. Allerdings sind die Balken um das Display so klein, dass das MI5S Plus kleiner ist als das 5,5 Zoll iPhone 7 Plus oder das Google Pixel XL.

Daumen hoch dafür!

Gehen wir einmal um das Gerät herum. Auf der Front finden wir das angesprochene 5,7 Zoll Display mit Full HD Auflösung wie auch kapazitive Tasten unterhalb des Displays.

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Der USB C Ladeport und der Lautsprecher sind auf der Unterseite angebracht. Der 3,5mm Kopfhöreranschluss wie auch ein IR Sender sind hingegen auf der Oberseite.

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Die üblichen Android Tasten, ein/aus und die Lautstärkewippe sind am rechten Rand angebracht und besitzen einen guten Druckpunkt. Auch sind die Tasten aus Aluminium gefertigt.

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So richtig interessant wird es wieder auf der Rückseite. Hier finden wir die Dual 13MP Kamera des MI5S Plus wie auch einen Fingerabdruckscanner.

Natürlich ist die Kamera auch mit einem Dual LED Blitz ausgestattet.

 

Software

Das Xiaomi MI5S Plus wird mit Xiaomis eigener MIUI 8 Benutzeroberfläche/Software ausgeliefert, die auf Android 6.0.1 basiert.

MIUI ist Xiaomis Version von Android, welche sich gerade optisch deutlich vom normalen Android unterscheidet.

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Je nachdem wo Ihr das MI5S Plus kauft kann es auch sein, dass dieses keinen Google Play Store besitzt. Bei Gerbest und den meisten anderen etwas westlich orientierten Händlern ist allerdings meist schon der Play Store vorinstalliert bzw. es wird die internationale Software verwendet.

Solltet Ihr doch ein chinesisches MI5S Plus haben, ist das auch kein Problem, man kann den Google Play Store einfach nachinstallieren. Anleitung dazu findet Ihr im offiziellen Xiaomi Forum http://en.miui.com/thread-233426-1-1.html

Nach der Installation von MIUI 8 wird man von einer, wie ich finde, sehr hübschen und moderneren Benutzeroberfläche begrüßt. Diese ist nochmal deutlich besser aufgeräumt als es mit MIUI 7 der Fall war.

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Dabei liefert MIUI 8 eine sehr komplette Benutzererfahrung. Vielleicht kennt Ihr das von anderen Smartphone Herstellern, die das Home Menü und vielleicht auch die Einstellungen optisch angepasst haben, jedoch dann andere Elemente der Benutzeroberfläche plötzlich eine völlig andere Designsprache haben.

Das ist bei Xiaomi anders, die gesamte Benutzeroberfläche und auch fast alle Xiaomi Apps haben die gleiche Designsprache.

Ob Euch diese nun gefällt oder nicht schaut es Euch am besten selbst an. Allerdings hat MIUI auch abgesehen von der Optik einiges zu bieten. Eins der eher ungewöhnlichen Features ist der „Second Space“.

Dieser erlaubt Euch Euer Smartphone in „Zwei“ zu teilen. Es gibt nach dem Aktivieren sozusagen zwei Betriebssysteme, die komplett geteilt sind und man zwischen diesen hin und her wechseln kann.

Apps die auf dem einen sind, sind zum Beispiel nicht zwingend auch auf dem zweiten Space, selbiges gilt auch für Fotos und Daten.

 

Display

Xiaomi setzt auch beim 5,7 Zoll großen MI5S Plus auf ein Full HD Display. Das mag zwar in Zeiten von 2K Smartphones fast schon etwas „altbacken“ wirken aber erfüllt seinen Job sehr gut.

Das Display ist hell, Farben sind leuchtstark und auch Kontraste sind für ein IPS Panel stark. Selbst die Ablesbarkeit im Freien ist sehr gut.

Kurzum ein gelungenes High End Smartphone Panel. Zwar würde ich nicht so weit gehen und sagen, dass es das aller beste Smartphone Display der Welt ist aber für ein 400-500€ Smartphone ist es top.

Leider konnte ich keine Informationen finden ob es sich beim Glas um Gorilla Glas handelt, jedoch ist davon auszugehen, dass Xiaomi irgendeine Form von gehärtetem Glas nutzt.

Während meiner Nutzung konnte ich keine Kratzer in das Display bekommen.

 

Audio

Das MI5S Plus verfügt lediglich über einen Lautsprecher auf der Unterseite, also kein Dual Lautsprecher Setup oder Ähnliches.

Aber immerhin dieser Lautsprecher klingt vernünftig. Er ist glasklar und besitzt sogar ein wenig Bass.

Für Youtube Videos oder etwas Webradio/Musik zwischendurch reicht dieser vollkommen aus.

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Von daher bietet das MI5S Plus in diesem Punkt eine leicht überdurchschnittliche Klangqualität.

Leider ist der Kopfhöreranschluss wie auch die Telefonqualität wieder ziemlicher „Standard“.

Beim Kopfhöreranschluss setzt Xiaomi ganz eindeutig auf den Standard DAC des Snapdragon 821, zumindest passt die Qualität zu diesem.

Damit klingt der Kopfhöreranschluss nicht schlecht aber ist auch kein Highlight verglichen mit einem HTC 10, LG V20 usw.

 

Kamera

Anscheinend ist es der neue Trend in High End Smartphones zwei Kameras zu verbauen. LG, Huawei, Apple und wenn die Gerüchte stimmen plant es Samsung auch beim S8.

Da kann Xiaomi natürlich nicht anders und muss mitmachen.

Dementsprechend verfügt das MI5S Plus über zwei Kameras. Hier geht man aber den „Huawei“ weg, es handelt sich also um zwei 13MP Sensoren von welchen einer allerdings nur Schwarz-Weiß-Aufnahmen macht.

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Dies ist aber nicht schlimm, denn beide Aufnahmen werden am Ende zusammengerechnet was in der Theorie zu einem besseren Kontrast, mehr Dynamic und weniger Bildrauschen führen soll.

Bei Huawei klappt dies auch sehr gut, wie sieht es bei Xioami aus?

Auf den ersten Blick leider weniger gut. Wenn Ihr die Kamera App startet und Fotos macht, wird gar nicht das „Dual Kamera Setup“ verwendet, sondern nur eine Kamera.

Erst wenn man den Stereo Modus zuschaltet werden beide Kameras benutzt. Während bei der Verwendung von einer Kamera das MI5S Plus recht flott ist, bricht das Tempo beim Verwenden beider Kameras ins Bodenlose ein.

Bodenlose = ein Foto braucht ca. 3-5 Sekunden! Dabei fühlt sich das Smartphone unglaublich träge an, da es keine Indikation gibt ab wann die Verarbeitung des gemachten Bilds fertig ist und man das nächste machen kann.

Kurzum während bei Huawei die Dual Kamera fest integriert war und sich auch wie „eine Kamera“ anfühlte wirkt es beim Mi5S Plus sehr aufgesetzt.

Aber sind denn die Bilder der Kamera immerhin gut? Wie üblich habe ich meine Aufnahmen im automatischen Modus mit der höhst möglichen Qualität gemacht. Dabei seht Ihr hier einen bunten Mix aus normalen Aufnahmen und Aufnahmen mit Dual Kamera, zu den Unterschieden komme ich später.

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Leider haut mich das MI5S Plus nicht um, was die Kamera angeht. Die Aufnahmen sind solide aber auch nicht auf dem Level eines Huawei P9, LG G5, iPhone 7 Plus oder Samsung Galaxy S7.

Anhand der Aufnahmen würde ich fast tippen, dass Xiaomi hier zwei Mittelklasse Kamera Sensoren verbaut hat.

Die Belichtung ist gut, wie auch der Weißabgleich. Auch Farben scheinen richtig zu sein. Dabei übertreibt es das MI5S Plus nicht mit der Sättigung aber untertreibt es auch nicht. Hier hat man einen guten Mittelweg gefunden.

An dieser Stelle laßt uns über die Dual Kamera reden. Leider hat mich diese sehr enttäuscht.  Angefangen vom Tempo, was ich ja bereits oben beschrieben habe, bis hin zur Bildqualität.

Ohne Dual Kamera
Ohne Dual Kamera
Mit Dual Kamera
Mit Dual Kamera

Zwar gab es auch ein paar Aufnahmen mit der Dual Kamera welche richtig gut waren, jedoch würde ich in fast 90% der Fällen sagen, dass die normalen Bilder besser sind.

Der Dual Kamera Modus scheint eine Art HDR+ Modus zu sein, ähnlich wie es Google mit dem Pixel via Software macht, nur in schlecht.

Meist werden dunkle Stellen des Bilds „angehoben“ während helle Stellen sich entweder nicht verändern oder noch heller werden. Auch reduziert sich die sowieso schon eher mittelmäßige Schärfe des Smartphones in diesem Modus nochmals ein Stück.

Lediglich im low Light konnte ich konstant Vorteile sehen. Hier macht der Dual Kamera Modus die Bilder heller aber auch klarer.

Das Bildrauschen reduziert sich deutlich ohne, dass die Bilder an Details verlieren, ganz im Gegenteil! Mit Dual Kamera sind Bilder im Dunkeln deutlich detaillierter als wenn man nur eine Kamera verwendet, weshalb das MI5S Plus eine recht gute Leistung im Dunklen abliefert.

Dies finde ich zugegeben etwas erstaunlich warum die zwei Kameras im Dunkeln Vorteile bringen aber im Hellen die Bilder oftmals schlechter machen.

Vermutlich ist hier noch einiges an Luft nach oben bei der Software.

Der Autofokus ist Okay. Er ist nicht mit dem des S7/S7 Edge zu vergleichen aber ist mir auch nicht negativ aufgefallen. Hier ist das MI5S Plus eher in der guten Mittelklasse.

Videos lassen sich in 4K Auflösung aufnehmen und sehen im Generellen auch sehr gut aus. Leider mangelt es dem MI5S Plus etwas an einem Bildstabilisator. Auch ist die Low Light Video Performance höchstens mittelmäßig.

 

Benchmarks

Das Xiaomi MI5S Plus setzt, als eins der ersten Smartphones auf dem Markt, auf den neuen Qualcomm Snapdragon 821. In meiner Version ist dieser mit satten 6GB RAM und 128GB Speicher kombiniert.

Schauen wir uns erst einmal ein paar Benchmarks an.

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Bei dem Xiaomi Mi5S Plus könnte es sich um das aktuell schnellste Android Smartphone auf dem Markt handeln!

Im Antutu Benchmark erreichte dieses rund 153.000 Punkte! Dies ist gut 20.000 mehr als ein LG G5 mit dem Snapdragon 820 erreicht und sogar noch 10.000 mehr als das Google Pixel Xl schafft.

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Erstaunlicherweise setzt sich dieser Trend auch in anderen Benchmarks fort wo das MI5S Plus auch das Google Pixel schlägt obwohl beide über den selben SoC verfügen.

Beim genaueren Betrachten sieht man auch warum. Der Snapdragon 821 ist im MI5S Pro höher getaktet als im Google Pixel XL (2,34GHz vs. 2,15GHz).

Der Speicher schafft sehr starke 400MB/s lesend und gute 160MB/s schreiben.

Kurzum in der Theorie ist das Xiaomi MI5S Plus ein wahres Leistungsmonster!

 

Leistung im Alltag

Das Xiaomi MI5S Plus ist im Alltag eine wahre Rennmaschine.

Die Benutzeroberfläche läuft zu 100% flüssig. Selbiges gilt auch für alle Standard Apps wie Facebook, WhatsApp, den Webbrowser usw.

Auch Spiele machen dem MI5S Plus keine Probleme. Hier trifft der etwas höher getaktete Snapdragon 821 auf das Full HD Display, was zu einer noch besseren Gaming Performance als beim Google Pixel XL führt.

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Sofern also ein Spiel völlig furchtbar für Qualcomm Snapdragon SoCs optimiert ist, läuft dieses auch auf maximaler Qualität auf dem MI5S Plus.

Auch die 6GB RAM helfen im Alltag. Zwar ist der Sprung von 4GB auf 6GB kaum spürbar aber dennoch ich hatte noch kein Smartphone auf dem ich so selten Apps neu laden mussten.

Auch wenn diese mal neu laden müssen, geht dies sehr flott auf dem Xiaomi.

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Was nicht so flott geht sind erstaunlicherweise Google Play Store Downloads, welche überdurchschnittlich lange benötigen.  Dies scheint allerdings nicht am verbauten WLAN Modul zu liegen da andere Downloads oder in App Downloads recht schnell gehen.

Ich vermute hier ist irgendwas mit der Software nicht ganz sauber oder es liegt am nachinstallierten Play Store.

Was wiederum sehr gut funktioniert ist der Fingerabdruckscanner. Dieser ist der schnellste und zuverlässigste den ich bisher in einem Android Smartphones gesehen habe!

Es reicht regelrecht diese einmal kurz anzutippen. Selbst wenn ich versuche den Finger so schnell wie möglich wieder weg zu ziehen wird das Smartphone entsperrt.

 

Akkulaufzeit

Mit einem 3800mAh Akku ist das MI5S Plus schon ganz ordentlich ausgestattet, zumindest in der Theorie.

Aber wie sieht es in der Praxis aus?

Sehr gut! Die meisten Nutzer werden vermutlich zwei Tage ohne aufladen klar kommen. Bei der intensiv Dauernutzung schaffte das MI5S Plus ca. 7-8 Stunden Akkulaufzeit.

Intensiven Dauernutzung = Display permanent auf ca. 50% und eine bunte Mischung aus Social Media, Gaming, Webbrowsen usw.

Damit bietet das Smartphone eine gute Akkulaufzeit, die über einem S7, Google Pixel XL oder iPhone 7 Plus liegt.

Das MI5S Plus unterstützt natürlich auch Quick Charge 3.0.  Dabei kann man das Smartphone mit ca. 16W (6V und 2,5A) betanken.

An einer normalen 5V Spannungsquelle erreicht das Smartphone maximal 1,75A.

 

Sonstiges

  • Kein Band 20 LTE!
  • RGB Benachrichtigungs LED

 

Fazit zum Xiaomi MI5S Plus

Das Xiaomi MI5S Plus ist ein gelungenes High End -Smartphone.

Angefangen bei der erstklassigen Performance, Ihr werdet aktuell kein schnelleres Android Smartphone finden, über die gute Haptik bis hin zur starken Akkulaufzeit, bietet das Smartphone alles was man ansonsten von Geräten der 600€ Preisklasse erwartet.

Lediglich die Kamera hat mich etwas enttäuscht.  Ich vermute Xiaomi hat hier „krampfhaft“ versucht eine innovative Kamera zu verbauen, die mehr bietet als einfach nur einen guten Sensor.

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Dabei raus gekommen ist die Dual Kamera ähnlich der des Hauwei P9 und P9 Plus. Leider wirkt diese hier aber etwas aufgesetzt und träge.

Auch die Bildqualität der Kamera ist teilweise mit zugeschalteter Dual Kamera schlechter als nur mit einer. Das Ganze wirkt wie ein HDR Modus, dafür braucht man aber keine zwei Kameras.

Lediglich im Low Light sehe ich deutliche Vorteile mit der Dual Kamera.

Aber auch hier kann diese kein Samsung Galaxy S7, LG G5 oder Google Pixel schlagen. Wobei ich damit nicht sagen will, dass die Kamera schlecht ist, nur im Gegensatz zur restlich Hardware kann diese nicht ganz oben mitspielen.

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Trotzdem solltet Ihr etwas experimentierbereit sein, was man ein wenig bei rein asiatischen Marken sein muss, dann bietet das Xiaomi MI5S Plus für rund 400€ ein unglaublich gutes Hardware Paket was mit Smartphones wie dem Google Pixel XL durchaus mithalten kann.

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Die neue Western Digital MyBook 2016/2017 externe Festplatte öffnen

Western Digital hat seine MyBook Festplatten Serie überarbeitet und mit einem neuen Gehäuse ausgestattet. Wie man diese neuen Gehäuse öffnet ,versuche ich Euch in Folgendem ein wenig zu erklären.

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Warum man seine externe Festplatte öffnen möchte, kann viele Gründe haben.

Erstaunlicherweise ist es teilweise sogar günstiger eine externe Festplatte zu kaufen, die Festplatte zu entnehmen und intern zu verbauen als direkt eine interne Platte zu kaufen, gerade wenn man Western Digital als Marke bevorzugt.

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Da die Western Digital MyBook 2016/2017 Serie noch so neu ist, gibt es noch keine Anleitungen im Internet wie man dieses Gehäuse möglichst elegant öffnet.

Das will ich nun ändern!

 

Wichtig: Auch wenn man die Öffnung des Gehäuses sehr vorsichtig vornimmt, wird es immer noch kleinere oder möglicherweise auch größere Spuren geben. Daher ist vermutlich Eure Garantie seitens Western Digital nach dem Öffnen hinfällig.

Auch übernehme ich keine Garantie, dass Ihr Eure Festplatte ruiniert!

Was für Werkzeuge werden benötigt? Im Optimalfall benötigt Ihr zwei Schlitz-Schraubenzieher/Messer, die  man zum Aufheben des Gehäuses verwenden kann. Also relativ flach aber etwas robust.

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Ebenfalls wird ein Sechskant Schraubenzieher für die Entnahme der Platte im Inneren benötigt.

 

Der Aufbau: Der Äußere Teil der externen Festplatte ist ein solider Mantel aus Plastik. Daher kann man die Methode des Öffnens der alten MyBook Festplatten nicht mehr verwenden.  Bei den neuen MyBooks ist der Festplattenschlitten von oben eingesetzt. Dementsprechend muss dieser auf von oben herausgeholt werden.

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Dieser Schlitten wird mit Klipps im Oberenteil (jeweils drei auf den langen Seiten, es befinden sich keine auf den kurzen Seiten) gehalten, wie auch durch Klipps im unteren Teil.

 

Das Öffnen: Da ich keine Ahnung hatte wie der innere Aufbau des Gehäuses war, musste ich etwas mehr „Gewalt“ einsetzen.

Das ist aber eigentlich gar nicht nötig. Der wichtigste Teil ist der untere Teil des Gehäuses! Versucht mit Eurem Werkzeug hier zwischen das Lüftungsgitter und das Gehäuse zu kommen, so dass sich die Klipps lösen und sich das kleine Lüftungsgitter leicht eindrücken lässt.

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Dieses Gitter geht nach innen weg, versucht es also nicht nach außen zu ziehen.

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Wenn Ihr hier auf einer oder sogar schon beiden langen Seiten Erfolg hattet und das Gitter gelöst ist, wendet Euch der oberen Seite des Gehäuses zu.

Steckt Euren Schraubenzieher in die Ritze der langen Seiten und versucht das Innenteil zu lösen, indem Ihr die Lücke etwas spreizt wodurch die sich Klips lösen sollten.

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Wenn dies auf beiden Seiten geklappt hat, solltet Ihr in der Lage sein einfach das Innenteil hoch zu ziehen, fertig!

Sollte sich der Festplattenschlitten wehren, schaut nochmal auf die Unterseite und lasst am besten oben den Schraubenzieher/Messer stecken.

Oberseite
Oberseite

So übt Ihr etwas Zug auf die unteren Klipps aus. Achtetet darauf, dass die unteren beiden langen Seiten gelöst sind und etwas ins Gehäuse gedrückt werden.

Die Unterseite hält das Gehäuse im Grunde zusammen, daher ist es sehr wichtig, dass diese gelöst ist. Dies ist auch die Schwierigkeit beim Öffnen der My Book 2016/2017, die untere Seite „lose“ zu halten während man die obere Seite öffnet.

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Legt Euch also im Notfall kleine Plastikkarte oder Messer beiseite, welche Ihr in die Schlitze steckt, dass diese nicht wieder zugehen.

Erneut an den kurzen Seiten befinden sich keine Klipps oder Kleber!

Wenn das alles klappt, sollte sich der Festplattenschlitten herausziehen lassen.

Ich hoffe diese kleine Anleitung/meine Bilder konnten Euch etwas helfen die Western Digital MY Book externe Festplatte, wenn möglich weitestgehend unbeschadet zu öffnen/auseinander zu nehmen.

Der TP-LINK Archer VR2600v im Test, die bessere Alternative zur AVM FritzBox 7580?

Es wird kaum einen populäreren WLAN Router in Deutschland geben als AVMs FritzBoxen. Dies hat auch diverse gute Gründe. Zum einen gibt es kaum andere WLAN Router auf dem Markt, die ein eingebautes Modem besitzen, zum anderen sind die AVM Geräte immer sehr zuverlässig.

Leider sind meine Erfahrungen mit der neuen FritzBox 7580 eher mittelmäßig. Die Hardware mag sehr mächtig sein, allerdings lässt die Stabilität einiges zu wünschen übrig.

Ohne zu sehr ins Detail zu gehen, angefangen bei „Mikrorucklern“ in Skype und Online Games bis zu mehreren Reconnects am Tag ist aktuell alles vertreten.

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Klar AVM wird vieles davon über Software Updates verbessern aber trotzdem hat mich dies etwas auf die Suche nach Alternativen zur FritzBox 7580 gebracht.

Dabei bin ich über den TP-LINK Archer VR2600v gestolpert, einen WLAN Router mit VDSL Modem und VoIP.

Aber stellt der TP-LINK Archer VR2600v wirklich eine gute Alternative zur  FritzBox 7580 dar? Finden wir es im Test heraus!

 

Was für ein WLAN Gerät wird benötigt?

Oftmals ist es gar nicht so einfach herauszufinden was für ein WLAN Gerät man benötigt, daher hier eine kleine Übersicht.

  1. Ihr habt eine FritzBox, Speedport oder einen anderen WLan Router und wollt nur die Reichweite vergrößern, in diesem Fall wird vermutlich ein Repeater das Richtige für Euch sein.
  2. Ihr habt eine FritzBox, Speedport oder einen anderen WLan Router und wollt einen weiteren WLAN „Sender“ per Kabel anschließen (dies kann auch in einem anderen Raum sein) oder die schlechte W-Lan Funktion in Eurem Router ersetzen (ohne den Router komplett auszutauschen), dann benötigt Ihr einen Access Point.
  3. Ihr habt von Eurem Internet Anbieter nur ein Modem und wollt dieses mit WLAN „ausstatten“ dann benötigt Ihr einen Router.
  4. Ihr wollt Eure alte Fritzbox, Speedport oder anderes Modem welches Ihr von Eurem Internet Anbieter bekommen habt komplett gegen etwas Besseres ersetzten, dann benötigt Ihr im Normalfall einenRouter mit Modem, achtet gegebenenfalls auch auf die Unterstützung von VoIP!
  5. Und zu guter Letzt Ihr habt einen Smart TV, Spielekonsole oder etwas Derartiges was kein eingebautes WLAN Modul besitzt, sondern lediglich einen LAN Port und wollt diese mit Eurem bereits bestehendem WLAN Netzwerk verbinden. In diesem Fall benötigt Ihr eine WLAN Bridge.

Der TP-LINK Archer VR2600v ist ein Router mit eingebautem VDSL Modem (bis 100.000) inklusive VoIP Unterstützung. Theoretisch kann dieser also eine FritzBox oder Speedport an jedem DSL Anschluss ersetzen.

Dabei sollte der Archer auch grundsätzlich mit jedem Internet Anbieter kompatibel sein.

Natürlich muss man nicht das interne Modem nutzen, sondern kann den VR2600v auch einfach nur als Router nutzen.

WICHTIG: Es gibt den VR2600v in zwei Versionen, mit VoIP und ohne! Die Version ohne heißt einfach nur VR2600.

 

Technische Daten

  • TP-LINK Archer VR2600v
  • IEEE802.11b/g/n 800Mbit (2.4GHz)
  • IEEE802.11a/n/ac 1733Mbit (5GHz)
  • 1x 10/100/1000Mbit/s-RJ45-WAN-Port
  • 4x 10/100/1000Mbit/s RJ45-LAN-Ports
  • 3x RJ11-Ports
  • 2x TAE-Ports
  • 2x USB-3.0-Ports
  • VDSL2-Vectoring (bis zu DSL 100.000)
  • Link zum Hersteller
  • bei Amazon /// bei Geizhals 

 

Verpackung und Lieferumfang

Der VR2600v wird in einer TP-LINK typischen einfachen Box geliefert. Im Inneren begrüßt einen der Router wie auch ein LAN Kabel, ein DSL Kabel, ein Adapter für den Anschluss an eine Telefondose, das Netzteil und natürlich die vier abnehmbaren Antennen.

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Auch eine einfache Bedienungsanleitung darf natürlich nicht fehlen.

 

 

 

Der TP-LINK Archer VR2600v

Dass der Archer VR2600v eine modifizierte Version des bereits länger bekannten C2600 ist, sieht man bereits auf den ersten Blick.

Der VR2600v besitzt ein relativ großes Gehäuse, das  auf der Oberseite zur Hälfte aus Hochglanz Plastik besteht und zur anderen Hälfte aus gelöchertem Plastik, welches der Belüftung dient.

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In dieser Oberfläche sind auch die Status LEDs integriert, welche allerdings sehr dezent angebracht sind und nicht stören.

Ganz im Gegenteil, diese sind mir fast etwas zu dezent.

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Aber allgemein betrachtet gefällt mir die etwas schlichtere und professionellere Optik des VR2600v sehr gut, gerade verglichen mit den älteren sehr bunten FritzBoxen.

Zwar lässt sich der Router an der Wand montieren, allerdings würde ich mir grundsätzlich die Möglichkeit wünschen das Gerät aufstellen zu können, da es in seiner normalen Form doch recht viel Platz benötigt.

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Die Anschlüsse des Routers sind über die linke und rechte Seite sowie Rückseite verteilt. Auf der linken Seite findet Ihr die beiden USB 3.0 Ports wie auch drei Tasten für WPS, WLAN und DECT.

Auf der rechten Seite sind lediglich zwei Anschlüsse für Analoge Telefone. Wie üblich ist die Rückseite etwas voller.

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Angefangen bei den vier GBit LAN Ports über einen WAN Port bis hin zum Anschluss für Eure Internet-Leitung und zweier ISDN Telefonen.

Der TP-LINK Archer VR2600v unterstütz VDSL mit bis zu 100Mbit/s sämtlicher deutscher Anbieter, was ich natürlich nicht überprüfen kann.

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Ebenfalls auf der Rückseite sind die Standard Antennen Anschlüsse. Ich denke zwar kaum, dass es hier groß Sinn macht andere Antennen als die Mitgelieferten zu nutzen, allerdings solltet Ihr dies wollen, ist es mit dem VR2600v problemlos möglich.

Neben den beiden „Analogen“ Telefonen lassen sich auch bis zu 6 DECT Telefone mit dem Router verbinden.

 

Software

Die Einrichtung verläuft wie „üblich“, Ihr verbindet Euren Router mit dem Strom, Netzwerk und gegeben falls dem DSL.

Daraufhin ruft in Eurem Webbrowser die 192.168.1.1 auf woraufhin Ihr die Benutzeroberfläche des VR2600v sehen solltet.

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Falls nicht, überprüft, dass Ihr mit dem Router verbunden seid.

Die Benutzeroberfläche ist komplett in Deutsch! Optisch ist diese recht modern und leicht gestaltet.

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Grundsätzlich ist die Benutzeroberfläche in drei Bereiche unterteilt, dem Asisstenten, der Euch bei der ersten Einrichtung helfen soll, den Basiseinstellungen und „Erweitert“.

In den Basiseinstellungen findet Ihr die gängigsten Einstellungen wie WLAN Name, Passwort usw. Dabei werden erweiterte Informationen, wie welcher WLAN Kanal genutzt werden soll zum Beispiel, ausgeblendet.

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Erfahrene Nutzer werden vermutlich immer den erweiterten Modus ansteuern.

Grundsätzlich bin ich zwar mit dem Funktionsumfang sehr zufrieden, auch die mobilen Apps sind mit einer Verwaltungs App und einer, welche das Festnetztelefonieren übers Handy ermöglicht soweit ordentlich, trotzdem gibt es noch Luft nach oben.

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Hier muss man ganz klar den größten Konkurrenten AVM ins Feld führen.

Eine FritzBox bietet nochmals mehr Funktionen. Es geht dabei teilweise um Kleinigkeiten wie z.B. die Möglichkeit seinen Internet Trafik einzusehen.

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Es gibt bei der VR2600v keine Möglichkeit zu sehen wie viel Trafik man über einen gewissen Zeitraum verbraucht hat. Ebenso fehlt ein schöner Graph, der  einem die aktuelle Auslastung der Internet- Leitung anzeigt.

Zwar gibt es Statistiken aber diese sind visuell derartig schlecht aufgearbeitet, dass ich sie als fast nutzlos einstufen würde.

Ebenfalls fehlt ein VPN Server oder die Möglichkeit auf USB Speichermedien via Internet zuzugreifen (außer über FTP).

Ich nehme an, dass dies 98% der Nutzer nicht stören wird. Dies sind schon weniger genutzte Features, welche der VR2600v verglichen mit einer aktuellen Fritzbox fehlen.

Unterm Strich bin ich allerdings sehr zufrieden was TP-LINK hier auf die Beine gestellt hat. Die Software wirkt auf mich gut funktionierend und grundsolide.

 

Probleme mit Netcologne

Leider muss ich Netcologne Nutzer etwas vom Archer VR2600v abraten. Dafür kann der Router nichts, sondern nur Netcologne welche „nicht AVM“ Geräte merkwürdig behandeln.

Solltet Ihr Telekom, 1un1 usw. Nutzer sein, lest nicht weiter, das gilt nicht für Euch, ich „kotze“ mich hier nur etwas über Netcologne aus.

Beginnen wir mit den ersten „Problemen“. Der Benutzername den Ihr vermutlich in Euren Unterlagen stehen habt ist so nicht richtig.

Dieser lautet „nc-xyz“, hier müsst Ihr am Ende noch @netcologne.de anhängen, dann sollte das Internet funktionieren.

Die Fritzbox macht dies automatisch bei der Einrichtung von Netcologne als Anbieter.

Damit funktioniert die Internet Anbietung schon mal, der richtige Spaß ist allerdings VoIP. Um Eure VoIP Daten zu bekommen, müsst Ihr Euch unter https://einstellungen.netcologne.de/ einloggen und unter Geräte diese Daten „beantragen“.

Das Lustige ist, dies geht nicht einfach so. Netcologne muss erst erkennen, dass Ihr nicht mit einer FritzBox online seid, sondern mit einem eigenen Endgerät.

Ratet mal, richtig dies geht nicht vom einen auf den anderen Moment, sondern kann mehrere Tage dauern bis dies im System ankommt!

Also ja man kann in der Zeit nicht telefonieren und man kann auch nicht seine alte Fritzbox weiter verwenden da ansonsten das System keine neue Hardware erkennt.

Was ein Scheiß! Alternativ kann man auch via Telefon Support (welcher sehr gut ist bei NetCologne) diesen Vorgang anstoßen, es dauert dann aber immer noch eine Weile bis die Daten auftauchen.

Aber das ist noch nicht alles. Diese Daten alleine helfen nicht, es muss zusätzlich eine zweite „Internet“ Verbindung (mit Dynamischer IP) angelegt werden (VLAN 20) über welche die VoIP Verbindung aufgebaut wird.

Mir ist es zwar gelungen die Telefon Nummern zu registrieren allerdings wurde kein Ton bei einem Telefonat übertragen. Dies ging nur wenn man das Default Gateway auf diese zweite Verbindung gelegt hat, wodurch das Internet aber nicht mehr geht.

Kurzum es war mir nicht möglich bei Netcolonge Internet und VoIP gleichzeitig zum Laufen zu bekommen, selbst mit der der Hilfe des TP-LINK Supports. Allerdings  versucht  TP-LINK dieses Problem via einem Software Update zu fixen, was aber noch etwas dauern könnte.

Bei größeren Anbietern wie der Telekom, 1und1 usw. sollte es mit sowas allerdings keine Probleme geben. Solltet Ihr bei einem kleinen Anbieter sein, könnte es aber zu solchen Merkwürdigkeiten kommen.

 

WLAN Performance

Die VR2600v basiert auf dem TP-LINK C2600 Router. Dementsprechend bietet der VR2600v WLAN nach IEEE802.11 b/g/a/n/ac mit einer Geschwindigkeit bis zu 1733Mbit/s auf dem 5GHz Band und 800Mbit/s auf dem 2,4GHz Band.

Klingt ja erst einmal recht flott aber wie sieht es in der Praxis aus? Hierfür übertrage ich eine 5GB große Datei via WLAN auf mein lokales NAS.

Als Clients nutze ich eine TP-LINK 9E PCIe WLAN Karte wie auch ein Intel AC 7260 Modul, welches gerade in Notebooks sehr populär ist.

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Die WLAN Leistung ist ordentlich. Bei 5GHz ordnet sich der VR2600v im Mittelfeld der von mir getesteten Router ein, bei 2,4GHz hingegen spielt er in der Oberklasse mit.

Damit ist die Leistung ähnlich wie beim C2600, welcher sich auch im 2,4GHz Netz wohler fühlte.

Erstaunlicherweise liegt die Leistung aber etwas über dem damals von mir getesteten C2600. Entweder eine gute Tagesform des VR2600v oder hier hat TP-LINK noch etwas an der Software gefeilt, der Test des C2600 war ziemlich zum Start des Gerätes.

Die WLAN Reichweite des VR2600v ist im Übrigen gut bis sogar sehr gut.

 

DSL Performance

Wie bereits erwähnt bin ich Netcologne Kunde und habe dort eine 100.000er Leitung. Da ich vom nächsten Verteiler etwas entfernt wohne, kommt diese Leitung nicht zu 100% an.

Für mich zwar suboptimal aber für einen Test eigentlich klasse da man so gut sehen kann was die Router/Modems aus meiner Leitung rausholen können.

  • Die AVM Fritz!Box 7490 Synchronisiert mit ca. 81.000kbit/s down und 34.000kbit/s up.
  • Die AVM Fritz!Box 7580 Synchronisiert mit ca. 88.000kbit/s down und 31.000kbit/s up.
  • Der TP-LINK Archer VR2600v Synchronisiert mit ca. 83.000kbit/s down und 35.000kbit/s up.

Hierbei gibt der Archer allerdings sogar Maximalwerte von rund 90.000kbit/s down und 40.000kbit/s up an.

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Kurzum gerade im Upload ist der TP-LINK merklich stärker als die AVM Modelle. Im Download muss dieser sich allerdings der AVM Fritz!Box 7580 geschlagen geben.

Aber Performance ist leider nicht alles. Gerade bei der DSL Verbindung kommt es sehr auf die Stabilität an.

Bei der Fritz!Box 7490 kann ich nicht klagen, die Box läuft 1a. Leider sieht das bei der neuen Fritz!Box 7580 anders aus.

Mit der aktuellen Software von AVM hatte ich sowohl in Skype wie auch anderen „Echtzeitanwendungen“ wie Online Spielen Mikro Ruckler.

Spiele scheinen für wenige Sekunden die Verbindung zu verlieren obwohl das Internet und auch Pings ohne Auffälligkeiten durch die Leitung gehen. Ähnliches bei Skype, welches für Bruchteile einer Sekunde die Verbindung verliert, allerdings dann erst einmal die Gesprächsqualität auf Minimum setzt.

Selbiges Problem ist auch bei einem mir bekannten anderen Nutzer der 7580 zu reproduzieren. Hier hilft es in der Fritz Box die Leitungsstabilität hochzusetzen, was allerdings wieder das Tempo senkt.

Mit einer Beta Software sind einige dieser Probleme verschwunden, dafür startet die FritzBox 7580 mehrfach am Tag einfach neu.

Aber wie sieht es mit dem TP-LINK Archer VR2600v aus? Erstaunlicherweise rennt die Kiste ohne Probleme!

Keine Ruckler, keine Abstürze oder sonstige Probleme mit dem VR2600v.

Daumen hoch für TP-LINK!

 

USB Freigabe

Der TP-LINK Archer VR2600v besitzt zwei USB Ports welche entweder zur Freigabe von Dateien oder Druckern genutzt werden können.

Dabei unterstützt der Archer SMB FTP oder einen „Mediaserver“. Diese Freigaben lassen sich mit einem Passwort schützten, allerdings ist es nicht möglich mehrere Benutzer anzulegen.

Aber wie sieht die Performance aus?tp-link-archer-vr2600v-software-65

Merkwürdig trifft es gut. Während ich lesend über 80MB/s erreichte, lag die Schreibrate gerade mal bei knapp über 11MB/s.

Hierbei habe ich auch unterschiedliche externe SSD/Festplatten versucht. Auch exFAT oder NTFS brachte keine Veränderung.

Es ist möglich, dass sich hier irgendwo ein Fehler eingeschlichen hat da der beinahe baugleiche C2600 lesend ebenfalls die Leistung des VR2600v erreichte aber schreibend mit rund 50MB/s deutlich mehr.

Aber selbst sollten die Daten stimmen, ist dies immer noch lesend um einiges schneller als die AVM Fritz!Box 7580 und schreibend gleich schnell.

 

Leistungsaufnahme

Der TP-LINK Archer VR2600v ist aufgrund des zusätzlich verbauten DSL Modems und VoIP Hardware etwas hungriger nach Strom als normale Router.

Dies ist nichts Ungewöhnliches auch die AVM Fritz!Box 7580 hatte einen recht hohen Stromverbrauch.

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Allerdings verbraucht der VR2600v mit 10,6W im Leerlauf nochmals ein Stück weniger als die FritzBox. Auch unter Last ist der Energiehunger mit rund 13,3W noch im Rahmen.

 

TP-LINK Archer VR2600v vs. AVM Fritz!Box 7580

In diesem Vergleich gibt es an sich keinen eindeutigen Gewinner, jedoch Stand 20.10.16 würde ich ganz klar den Archer VR2600v bevorzugen!

Beginnen wir am Anfang. Die Hardware an sich ist recht ausgeglichen. Das WLAN sowohl der FirtzBox wie auch des TP-LINKs ist sehr gut, hierbei hat die FritzBox allerdings einen kleinen Reichweiten- Vorteil während die FritzBox auf dem 5GHz etwas schneller ist.

Bei der Leistung der verbauten USB Ports gewinnt der VR2600v haushoch.

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Die Leistung des DSL Modems ist erneut bei beiden ähnlich. Die Fritzbox schafft bei mir einen höheren Download, dafür aber einen schlechteren Upload. (88Mbit/s vs. 83Mbit/s bzw. 31Mbit/s vs. 35Mbit/s)

Hier muss jeder selbst entscheiden was einem wichtiger ist. Verglichen mit der alten AVM Fritz!Box 7490 sind beide schneller.

Allerdings leidet die 7580 unter Stabilitätsproblemen während der Archer VR2600v absolut problemlos läuft.

Hier hat AVM noch via Software Updates nachzuhelfen.

Kurzum in der Hardware Kategorie würde ich den Punkt an den TP-LINK Archer VR2600v geben.

Dies ändert sich allerdings wenn es um die Software geht. Zwar bietet der Archer VR2600v hier auch eine sehr gute Nutzererfahrung aber der Feature Umfang der FritzBox kann TP-LINK einfach nicht schlagen.

Dies liegt auch an der Einrichtung, welche je nach Internet Provider schlicht und ergreifend mit einer FirtzBox einfacher ist. Hier sind die benötigten Daten um einiges besser dokumentiert, andere Hersteller fliegen hier meist etwas unter dem Radar.

Zu guter Letzt die Kosten und diese sind erneut ein Punktsieg für den VR2600v.

169€ gegen 290€ ist schon ein deutlicher Unterschied, der aus meiner Sicht nur sehr schwer zu rechtfertigen ist.

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Beide Router geben sich kaum etwas. Selbst sollte AVM die Probleme der 7580 ausräumen können, würde ich fast eher zum Archer VR2600v tendieren, gerade wenn es um die Kosten geht.

Zwar hat die AVM Fritz!Box 7580 hier und da Vorteile aber diese rechtfertigen über 100€ mehr nicht.

Lediglich unerfahrenen Nutzern würde ich weiterhin zur AVM FirtzBox raten. Hier ist einfach die Einrichtung mit vielen Internet Anschlüssen etwas einfacher und gegeben falls problemloser.

 

Fazit zur TP-LINK Archer VR2600v

TP-LINK hat mich mit dem Archer VR2600v sehr positiv überrascht. Angefangen beim guten DSL Modem über eine starke WLAN Leistung und Reichweite bis hin zu einer gut nutzbaren Software, passt hier die Nutzererfahrung.

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Erstaunlicherweise ist der VR2600v auch noch recht günstig. Mit 169€ ist der VR2600 kaum bis gar nicht teurer als der C2600 und besitzt dabei ein DSL Modem.

Kurzum ja der TP-LINK Archer VR2600v ist eine gelungene Alternative zur AVM Fritz!Box 7580/5490!

Geht nur auf Nummer sicher und überprüft ob Euer Internet Anbieter auch alle VoIP Daten rausrückt und dass Ihr kein Netcologne Kunde seid 😉 Allerdings wird es seitens TP-LINK einen Fix für dieses Problem geben, wie mir gesagt wurde!

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Corsair Hydro H115i & Corsair ML140 Pro – Brachiale Kühlleistung in Symbiose

Seit einigen Jahren wird der CPU Kühlermarkt von den sogenannten All-in-One Wasserkühlungen bzw. Kompaktwasserkühlungen aufgewirbelt. Die Idee dahinter ist, die Vorteile einer klassischen Wasserkühlung wie bessere Wärmeabführung sowie kompakten Ausmaße zu nutzten und zugleich den Wartungsaufwand zu eliminieren. Viele klassische Hersteller haben entsprechende Produkte in ihr Portfolio aufgenommen. Wir schauen uns heute Corsairs Flaggschiff, die Corsair Hydro H115i mit einem 280mm Radiator, näher an. Gleichzeitig lassen wir die Standardlüfter Corsair SP140L PWM gegen die neuen Corsair ML140 Pro antreten.

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XTZ Tune 4 High End Aktivlautsprecher im Test

XTZ sagt vermutlich den wenigsten im ersten Moment etwas. XTZ ist eine aus Schweden stammende Marke, die sich auf High End Audio und eine natürliche Wiedergabe spezialisiert hat.

Freundlicherweise hat mir XTZ angeboten seine Tune 4 einmal anzuschauen und natürlich einen Test über diese zu schreiben.

Als Hobby Audio Enthusiast freue ich mich natürlich über solche Gelegenheiten.

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Aber können die Tune 4 von XTZ zum Kaufpreis von 480€ im Test auch überzeugen? Finden wir es heraus!

 

Verpackung und Lieferumfang

Wie oft üblich werden auch die XTZ Tune 4 direkt in ihrer Umverpackung versendet. Dementsprechend gibt es hier keine schöne Box, die man sich dekorativ in den Keller stellen kann.

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Dafür legt XTZ so ziemlich alles an Kabeln bei was man sich nur wünschen kann. Angefangen bei einem sehr brauchbaren Lautsprecherkabel, über das Netzkabel, einem 3,5mm Kabel und dem Lichtwellenleiter für die digitale Verbindung.

Auch eine deutsche Anleitung und ein keiner Hochglanz Produkt Katalog liegen bei.

 

Die XTZ Tune 4 Aktiv-Lautsprecher

Für rund 480€ kann man nicht nur einen guten Klang erwarten, sondern auch eine etwas hochwertigere Verarbeitung und Optik.

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Genau dies bieten auch die XTZ Tune 4 Aktiv-Lautsprecher. Sowohl die weiße wie auch die schwarze Version besitzt ein perfekt verarbeitetes Schleiflack Gehäuse.

Dieses ist recht modern und schlicht gestaltet. So etwas wie Lautsprechergitter gibt es z.B. bei den XTZ Tune 4 nicht.

Beide Lautsprecher verfügen jeweils über zwei Treiber, einem 25mm „mehrschicht Kalottenhochtöner als Waveguide-Ausführung“ und einem 120mm „C-Cone mehrschicht Tiefmitteltöner“.

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Befeuert wird das ganze über zwei Class-D 50W Verstärker welche allerdings beide im linken Lautsprecher verbaut sind. Der Rechte Lausprecher ist hierbei komplett passiv.

Verbunden werden beide ganz Klassisch über ein Lautsprecher Kabel, welches sich bei Bedarf natürlich gegen ein längeres austauschen lässt.

Die Tune 4 sind ein Multitalent, wenn es um die Audio Quelle geht. Zum einen lassen sich die Lautsprecher ganz klassisch über einen 3,5mm Port mit einer Analogen Audio Quelle verbinden. Aber auch digital über eine optische Verbindung und über Bluetooth ist es möglich die Lautsprecher mit einem Signal zu versorgen.

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Dabei unterstützen die Tune 4 Bluetooth 4.0 inklusive AptX.

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Gesteuert wird das Ganze über eine unglaublich hochwertige Fernbedienung. Diese ist aus einem soliden Block Aluminium gefräst.

Verliert diese besser nicht, denn es gibt keine Möglichkeit die Lautsprecher ohne diese Fernbedienung zu steuern. Hier wären vielleicht ein paar Tasten oder Schalter an den Lautsprechern selbst, schön gewesen.

Immerhin die Steuerung funktioniert absolut problemlos und kinderleicht, zumal der Lautsprecher mithilfe einer bunten LED die aktuelle Quelle der Musik selbst anzeigt.

Blau steht für Bluetooth, Grün für Analog und Rot für Digital.

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Der Stromverbrauch der Lautsprecher liegt im Leerlauf bei ca. 0,4W und unter normaler Last bei ca. 7W.

 

Software

XTZ bietet für die Tune 4 eine DSP Software von Dirac Research an. Diese ist für Windows und Mac verfügbar.

Alternativ bietet XTZ auch eine Smartphone App für IOS und Android an. Während ich die Software für Windows/Mac empfehlen kann bin ich unter Android/IOS nicht ihr größte Fan.

Zwar tut die App was sie soll, allerdings ist sie optisch eher mäßig gut und man ist auf die Wiedergabe der Musik durch die App limitiert.

 

Klang

Egal wie schön die Lautsprecher sind, wenn sie nicht vernünftig klingen taugen sie auch nichts. Von daher wie klingen die XTZ Tune 4?

Hier kommt es zum einen natürlich etwas darauf an ob man Bluetooth, den internen DAC oder 3,5mm Klinke nutzt.

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Dabei bietet natürlich der interne DAC eine bessere Qualität als Bluetooth. Allerdings liegen die Unterschiede zwischen den einzelnen Quellen im Detail.

Von Haus aus bieten die XTZ Tune 4 einen recht neutralen Klang. Wer Lautsprecher sucht die „ordentlich“ Party machen, ist hier vielleicht etwas falsch oder sollte einen Subwoofer zukaufen.

Die Stärke der Tune 4 liegt im Detail. Ich habe selten Lautsprecher gehört welche derart fein spielen.

Ihr wollt zu den Nutzern gehören, die den Unterschied zwischen MP3 und FLAC hören, dann habt Ihr mit den Tune 4 die besten Karten.

Die Höhen sind absolut sauber und brillant, vermeiden es aber sehr gut ins Spitze abzudriften. Hier machen die Tune 4 einen nahezu perfekten Job. Ich habe selten so eine gute obere Mitten bis Hochton Darstellung gesehen.

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Der Bass ist ordentlich, gerade was die Präzision angeht. Dabei kommen die Lautsprecher erstaunlich tief für ihre kompakte Bauform.

Allerdings werdet Ihr sicherlich kein WOW Effekt haben, die XTZ sind neutral und nicht mit wummernden 2.1 System zu vergleichen.

Dies hilft aber den ebenfalls sehr starken und gut ausgeprägten Mitten. Die Darstellung von Stimmen mit den Tune 4 ist hervorragend.

Die beste Figur machen die XTZ bei einem Sitzabstand zwischen 50cm und einem Meter und einer mittleren Lautstärke.

Hier können die Lautsprecher Ihre perfekte Räumlichkeit und tolle Stereo Abbildung ausspielen. Wie heißt es so schön mitten drin statt nur dabei, das passt hier sehr gut.

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Die Pegelfestigkeit ist soweit Okay aber auch nicht überragend.

Für welche Musik eignen sich die XTZ Tune 4?

In der Theorie aufgrund der neutralen Abstimmung sicherlich für alle Musikrichtungen. Ich habe meinen üblichen Rock/Metal/Pop Musik Mix mit den Lautsprechern angehört und dort haben sie eine gute Figur gemacht.

Allerdings spielen die Tune 4 ihre Stärken sicherlich bei etwas feinerer/anspruchsvoller Musik noch besser aus als bei David Guetta.

 

Fazit zu den XTZ Tune 4

Die XTZ Tune 4 sind Premium Lautsprecher für den gehobenen Anspruch. Dementsprechend liefern diese auch einen sehr natürlichen und detaillieren Klang, welcher gerade bei etwas anspruchsvoller Musik überzeugen kann.

Solltet Ihr ein 100€ Logitech 2.1 Sound System gewohnt sein, könntet Ihr im ersten Moment vielleicht etwas enttäuscht sein.

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Diese sind keine „Effekt“ Lautsprecher welche durch übermäßigen Bass versuchen zu beeindrucken.

Hier werden Nutzer, welche auf Feinheiten und einen ausgewogenen Klang Wert legen, angesprochen.

Wenn Ihr diese Art der Nutzer seid, dann kann ich Euch die XTZ Tune 4 ans Herz legen. Zwar sind die Lautsprecher mit rund 480€ nicht „günstig“ ,bieten dafür aber einen passenden Klang und Optik.

Auch die Komfort Features wie Bluetooth oder die Fernbedienung helfen den guten Eindruck abzurunden.

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PS. Solltet Ihr euch nicht zwischen Weiß und Schwarz entscheiden können, wählt die weißen Lautsprecher! Schwarzer Schleiflack ist die Hölle, gefühlt war ich den halben Test damit beschäftigt die Fingerabdrücke von mir und vor Vortester zu entfernen.

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