Start Blog Seite 321

Der UMI BTS3 Bluetooth Lautsprecher mit 10W Leistung im Test

UMI wird den Meisten wenn eher etwas im Zusammenhang mit Smartphones sagen. Allerdings produziert UMI nicht nur Smartphones, sondern auch Zubehör für diese wie Bluetooth Lautsprecher oder Ohrhörer.

In diesem Test will ich mir einmal einen dieser Bluetooth Lautsprecher ansehen. Kann UMI auch mit anderen Dingen überzeugen als mit Smartphones?

der-umi-bts3-bluetooth-lautsprecher-mit-10w-leistung-im-test-4

Finden wir es im Test des UMI BTS3 Bluetooth Lautsprecher mit 10W heraus!

 

Lieferumfang und Verpackung

Der UMI Bluetooth Lautsprecher mit 10W Leistung wird in einer schlichten schwarzen Box geliefert, welche über Magnete verschlossen wird.

der-umi-bts3-bluetooth-lautsprecher-mit-10w-leistung-im-test-12

Im Inneren findet man natürlich den Lautsprecher wie auch ein microUSB Kabel und ein AUX Kabel.

Auch ein paar Anleitungen und Flyer dürfen natürlich nicht fehlen.

der-umi-bts3-bluetooth-lautsprecher-mit-10w-leistung-im-test-13

An dieser stelle vielen Dank an UMI für das zur Verfügung stellen des Lautsprechers!

 

Der UMI BTS3 Bluetooth Lautsprecher

Der UMI BTS3 ist ein mittelgroßer Bluetooth Lautsprecher. Heißt, er ist weder ultra kompakt noch übermäßig groß.

Dabei setzt UMI auf eine ganz klassische viereckige Form ohne viel Schnick Schnack. Die beiden 5W Treiber sind auf der Front eingelassen und werden von einem metallenen Lautsprechergitter geschützt, welches den Lautsprecher auch einmal komplett umzieht.

der-umi-bts3-bluetooth-lautsprecher-mit-10w-leistung-im-test-14

Lediglich das Ober- und Unterteil besteht aus Gummi. Dabei macht der Lautsprecher einen sehr guten Eindruck was die Haptik angeht. Auch verhindert die Gummiunterseite sehr gut das verrutschen des Lautsprechers.

Im Oberteil sind zudem die fünf Tasten des Bluetooth Lautsprechers eingelassen, welche sich aber recht gut drücken lassen.

Bei diesen Tasten handelt es sich um Play/Pause, Vor/Zurück und Lauter/Leiser. Ebenfalls auf der Oberseite ist ein NFC Kontaktpunkt für das einfachere Koppeln.

der-umi-bts3-bluetooth-lautsprecher-mit-10w-leistung-im-test-16

Mit Energie versorgt wird der UMI klassisch über einen microUSB Port auf der Rückseite. Der Hersteller gibt die Akkulaufzeit mit 24 Stunden an.

Dies ist eine etwas optimistische Schätzung, ich würde eher auf 18+ Stunden je nach Lautstärke tippen.

Solltet Ihr kein Bluetooth nutzen wollen, dann bietet der UMI BTS3 auch einen 3,5mm AUX Eingang.

 

Klang

Kommen wir zum Wichtigsten, dem Klang. Hier macht der UMI Bluetooth Lautsprecher eine gute Figur.

Die Höhen sind absolut klar und sauber. Tendenziell gehört dieser Lautsprecher sogar in die Richtung „glasklarer Klang“.

der-umi-bts3-bluetooth-lautsprecher-mit-10w-leistung-im-test-10

Beim Bass kommt es etwas auf Eure Erwartungshaltung an. Rechnet nicht damit, dass der UMI eine Stereo Anlage ersetzt.

Zwar ist der Bass für die Größe und die Preisklasse gut aber ein Bass Monster ist der BTS3 auch nicht. Musik klingt ausreichend voll und man hat nicht das Gefühl das etwas fehlt.

Allerdings eine Party zum „kochen“ wird dieser Bluetooth Lautsprecher auch nicht bekommen.

Von daher würde ich die Bassleistung als mittelmäßig einstufen.

der-umi-bts3-bluetooth-lautsprecher-mit-10w-leistung-im-test-11

Die maximale Lautstärke ist ausreichend um einen kleinen bis mittleren Raum ordentlich zu beschallen, allerdings gibt es auch noch lautere Bluetooth Lautsprecher.

Dafür verzerrt der UMI auch bei 100% Lautstärke nicht.

 

Fazit zum UMI BTS3 Bluetooth Lautsprecher

Für rund 38€ ist der UMI BTS3 Bluetooth Lautsprecher durchaus ein empfehlenswerter Bluetooth Lautsprecher, der  klanglich ungefähr auf dem Level des Anker SoundCores spielt.

der-umi-bts3-bluetooth-lautsprecher-mit-10w-leistung-im-test-2

Dabei bietet dieser einen sehr klaren und sauberen Klag mit einem guten Maß an Bass. Ebenfalls erwähnenswert ist die sehr hohe Akkulaufzeit und klasse Verarbeitung.

Kurzum unter 40€ wird es schwer sein etwas Besseres als den UMI BTS3 Bluetooth Lautsprecher zu finden, auch wenn in dieser Preisklasse die meisten Modelle recht dicht beieinander sind.

Gewinnspiel Xiaomi MI Band 2

2

Mal ein kleines Gewinnspiel zwischendurch. Diesmal geht es um das Xiaomi MI Band 2, einem „Fitnessarmband/Smart Watch“.

gewinnspiel-xiaomi-mi-band-2-2

Über dieses habe ich bereits HIER vor einiger Zeit geschrieben. Natürlich bekommt Ihr nicht mein altes getragenes, in diesem Gewinnspiel geht es um ein nagelneues MI Band 2.

 

Wie teilnehmen?

Dies wird mal wieder ein kleines Facebook Gewinnspiel, daher sind die Teilnahmebedingungen einfach.

Facebook-2

Die Facebook Seite von Techtest und den Gewinnspiel -Beitrag liken, fertig! Teilen oder kommentieren ist nicht nötig, allerdings hilft mir ein Kommentar Euch besser kontaktieren zu können.

Teilnehmen dürfen nur Nutzer mit Wohnsitz in Deutschland und einem Alter von 16+.

 

Zeitraum

Das Gewinnspiel wird am 30.10.16 gestartet und geht bis zum Abend des 13.11.16 also 14 Tage. Der Gewinner wird anschließend per Zufall gezogen und bekommt entweder eine Nachricht von meinem Privat- Account (Michael Barton) oder von Techtest.

Leider kann man als Seite nur Nutzer direkt anschreiben, welche zuvor einen Kommentar hinterlassen haben, ansonsten muss ich auf meinen privaten Account zurückgreifen.

Zusätzlich werde ich diesmal den Namen des Gewinners (Facebook Name) in die Kommentare schreiben.

Der Gewinner hat daraufhin 3 Tage Zeit sich mit seiner Adresse zurückzumelden (per PN). Diese Adresse wird nicht weitergegeben, außer natürlich an das Paketunternehmen.

 

Der Gewinn

Es wird das Xiaomi MI Band 2 verlost. Dieses ist noch in seiner Originalverpackung und eingeschweißt.

gewinnspiel-xiaomi-mi-band-2-4

 

Viel Glück!

Gewinnspiel 

Allgemein

Sollten einzelne Bestimmungen dieser Teilnahmebedingungen unwirksam sein oder werden, so wird dadurch die Rechtswirksamkeit der übrigen Teilnahmebedingungen nicht berührt. An ihre Stelle tritt eine angemessene Regelung, die dem Zweck der unwirksamen Bestimmungen am ehesten entspricht. Der Veranstalter behält sich bezüglich der Gestaltung, des Inhalts und der Form der Gewinnspielaktion redaktionelle Freiheit vor. Insbesondere ist der Veranstalter berechtigt, Form und Inhalt der Aktion zu ändern.

Teilnahmeberechtigung

Es sind alle Personen mit Wohnsitz in Deutschland teilnahmeberechtigt, die zum Zeitpunkt ihrer Teilnahme das 16. Lebensjahr vollendet haben. Personen unter 16 Jahren und andere in ihrer Geschäftsfähigkeit beschränkte Personen benötigen zur Teilnahme am Gewinnspiel die Zustimmung des/der gesetzlichen Vertreter(s).

Teilnahme
Durch das Liken der techtestorg Facebook Seite und des Gewinnspiel Beitrages

Gewinn

Siaomi MI Band 2 (wert ca. 40€)

Der Gewinner wird per Privatnachricht über Facebook benachrichtigt. Die Gewinner haben 3 Tage Zeit mir daraufhin ihre vollständige Adresse mitzuteilen, ansonsten verfällt leider der Gewinn.

Zeitraum
14 Tage

Umgang mit personenbezogenen Daten
Im Rahmen der Aktion werden personenbezogene Daten der Teilnehmer/innen erhoben (Vor- und Nachname, E-Mail-Adresse und die Anschrift). Diese Daten werden ausschließlich für die Durchführung der Aktion gespeichert und verwendet. Darüber hinaus werden persönliche Daten nicht gespeichert oder in sonstiger Form ausgewertet oder weitergegeben.
Verhaltensregeln
Der Betreiber hat das Recht, Teilnehmer/innen von der Aktion auszuschließen, die den Teilnahmevorgang oder die Aktion manipulieren bzw. dieses versuchen und/oder die gegen die Spielregeln verstoßen.

Beendigungsmöglichkeiten
Ich behalte mir das Recht vor, das Gewinnspiel unter Umständen ohne Ankündigung abzubrechen oder beenden zu können. Dies gilt insbesondere, wenn das Gewinnspiel nicht planmäßig laufen kann, beispielsweise bei Fehlern der Soft- und/oder Hardware und/oder aus sonstigen technischen und/oder rechtlichen Gründen, welche die reguläre und ordnungsgemäße Durchführung des Gewinnspiels beeinflussen.

Haftung
Der Teilnehmer stellt techtest.org auf erstes Anfordern von sämtlichen Ansprüchen frei, die Dritte mit der Behauptung gegenüber techtest.org geltend machen, die vom Teilnehmer eingestellten Inhalte verletzten sie in ihren Rechten oder verstoßen gegen gesetzliche Bestimmungen.

Jede Haftung von techtest.org für das Bestehen der technischen Voraussetzungen der rechtzeitigen Teilnahme am Gewinnspiel oder der Versendung des Gewinns (ständiger Zugang der Internetseiten auf denen die Teilnahme möglich ist oder Versendung der Preise durch Transportunternehmen) ist ausgeschlossen. Das gleiche gilt für Schäden, die durch unrichtige Inhalte, Verlust oder Löschung von Daten oder Viren verursacht wurden.

Verantwortlicher
Sämtliche Anfragen zu der Aktion sind an kontakt@techtest.org zu richten. Kontaktdaten sind auf der Seite zu entnehmen

Rechtsweg
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Das Gewinnspiel steht wie üblich in keinem Zusammenhang mit Facebook!

Vollständig kabellose Ohrhörer für 40€, die Syllable D900 MINI im Test. Die günstige alternative zu Apple Airpods?

Die meisten kabellosen Bluetooth Ohrhörer auf dem Markt sind gar nicht so kabellos. Meist ist auch bei diesen ein Kabel vorhanden welches die linke und rechte Seite miteinander verbindet.

Allerdings gibt es auch komplett kabellose Modelle wie z.B. Apple AirPods oder auch die Syllable D900S.

Leider hatten jedoch viele der ersten Modelle unter anderem Verbindungsprobleme, was diese nur bedingt empfehlenswert machte.

die-syllable-d900-mini-test-4

Nun hat Syllable mit den D900 MINI ein paar neuer komplett kabelloser Bluetooth Ohrhörer auf den Markt gebracht.

Diese kosten lediglich 39€, aber kann man für dieses Geld wirklich brauchbare Qualität erwarten?

Finden wir es im Test heraus!

 

Die Syllable D900 MINI

Natürlich sind die Syllable D900 MINI etwas größere Ohrhörer, schließlich hat jede Seite einen Akku und Funkelektronik zu besitzen.

die-syllable-d900-mini-test-11

Syllable setzt bei den Ohrhörern auf eine Art Tropfenform. Das Gehäuse besteht dabei aus schwarzem Hochglanzkunststoff welcher optisch lediglich durch die großen Tasten auf der Rückseite unterbrochen wird.

die-syllable-d900-mini-test-13

Abgesehen von diesen großen Tasten, einer kleinen LED und den Kontaktpunkten fürs Aufladen ist nichts Außergewöhnliches an den Ohrhörern zu entdecken.

Wo wir gerade beim Aufladen sind, dies ist durchaus bei den Syllable D900 MINI etwas anders gelöst als man es von normalen Bluetooth Ohrhörern her kennt.

die-syllable-d900-mini-test-15

Die Transportbox in welcher die Ohrhörer geliefert werden, dient nicht nur dem Transport, sondern auch als Ladestation.

Dabei besitzt die Box sogar einen eigenen Akku welcher die Ohrhörer auch unterwegs wiederaufladen kann (ca. 2-3-mal). Die Box selbst wird klassisch via microUSB geladen.

Die Akkulaufzeit der Ohrhörer fällt mit ca. 1,5 Stunden in meinem Test eher mäßig gut aus. Aber wie gesagt man kann diese unterwegs mithilfe der Transportbox wieder etwas auftanken.

 

Tragekomfort

Auch wenn die D900 MINI verglichen mit normalen Ohrhörern recht groß sind, saßen diese in meinen Ohren erstaunlich gut. Hier hilft es natürlich auch das kein Kabel an den Ohrhörern hängt welches an diesen zieht.

Grundsätzlich würde ich die Syllable sogar als sporttauglich einstufen, zumal diese gegen Schweiß geschützt sind.

Verbindungsqualität

Bei den Vorgängern der D900 MINI hatte ich damals noch über die Verbindungsqualität genörgelt. Zu diesem Zeitpunkt war dies ein sehr großes Problem der komplett kabellosen Ohrhörern, welches nicht nur die Syllable plagte.

Aber wie sieht es heute aus, hat sich die Lage bei den D900 MINI verbessert?

Links D900Mini, Rechts D900S
Links D900Mini, Rechts D900S

Ja und zwar deutlich!

Wichtig zu wissen ist, dass es hier zwei Verbindungen gibt. Einmal die zwischen Eurem Smartphone und dem linken Ohrstöpsel und einmal zwischen dem linken und rechten Ohrstöpsel.

Die Verbindung zwischen meinem iPhone und dem linken Ohrstöpsel war während meines Test komplett problemlos.

Auch die Verbindung zwischen den beiden Ohrstöpseln ist deutlich besser geworden. Während es beim Vorgänger, dem D900S, schon reichte, wenn man seine Hand vor ein Ohr hielt damit die Verbindung abbrach, ist dies bei den D900 MINI nicht mehr so einfach zu bewerkstelligen.

die-syllable-d900-mini-test-17

Es gibt zwar auch bei der normalen Nutzung gelegentlich mal kurze Unterbrechungen, meist nur Outdoor, allerdings sind diese zu verkraften.

Ich schätze mal alle 5 Minuten gibt es einen kurzen Abriss der Verbindung, wenn man sich Outdoor bewegt.

Dies klingt jetzt im ersten Moment sicher sehr schlimm, ist es aber nicht. Die Syllable händeln den Verbindungsabbruch sehr gut.

Wenn die rechte Seite die Verbindung verliert, blendet die Musik langsam aus und meist nach weniger als einer Sekunde faded sie auch langsam wieder ein.

Es gibt also nicht jedes Mal einen harten Abbruch der Verbindung, zumal die linke Seite immer weiterspielt.

die-syllable-d900-mini-test-18

Bei den D900S hatte mich dies noch etwas genervt, allerdings bei den D900 MINI kann ich ohne Probleme mit der Verbindungsqualität leben.

Lediglich solltet Ihr bei sowas sehr empfindlich sein, ist hier immer noch etwas Vorsicht geboten.

 

Klang

Kommen wir zum Wichtigsten, dem Klang. Die Syllable D900 MINI sind nicht die best klingendsten Bluetooth Ohrhörer, das sollte kaum überraschen.

die-syllable-d900-mini-test-7

Allerdings für 40€ sind die D900 MINI sehr brauchbar. Der Bass ist ein Stück weit angehoben und sollte von seiner Masse den Geschmack der meisten Nutzer treffen.

Qualitativ ist dieser ebenfalls ordentlich auch wenn der Tiefgang nicht mit teureren Bluetooth Ohrhörern wie den Teufel MOVE BT mithalten kann.

Die Höhen sind soweit Okay allerdings fehlt den D900 MINI etwas Klarheit bzw. Lebendigkeit.

die-syllable-d900-mini-test-9

Dies ist schon Kritik auf einem recht hohen Level, für 40€ vollständige kabellose Ohrhörer, da kann ich über den Klang echt nicht meckern.

Zumal ich keine größeren Qualitätseinbußen aufgrund der kabellosen Verbindung feststellen konnte.

Die D900 MINI klingen absolut sauber und ohne Kratzen oder ausgefransten Zischlauten wie man sie des Öfteren bei schlechten Bluetooth Verbindungen hören kann.

Auch die maximale Lautstärke ist ordentlich.

 

Fazit

Ihr sucht vollständig kabellose Bluetooth Ohrhörer und wollt keine 150€ für AirPods oder ähnliche Bluetooth Ohrhörer ausgeben?

Dann seid Ihr bei den Syllable D900 MINI richtig! Für rund 40€ bieten diese eine erstaunliche hohe Leistung, was sowohl für den Klang aber auch für die Verbindungsqualität/Stabilität gilt.

die-syllable-d900-mini-test-1

Gerade letztere ist zwar noch nicht perfekt aber um einiges besser als das was ich bisher bei vollständig kabellosen Bluetooth Ohrhörern gesehen habe.

Solltet Ihr erwarten, dass die Ohrhörer 100% perfekt funktionieren, würde ich zwar immer noch von den Syllable D900 MINI abraten, allerdings sollte es Euch nicht stören wenn alle 2-5 Minuten die rechte Seite einen kurzen Aussetzer hat, dann kann man hier getrost zugreifen.

Mit den D900 MINI sind wir auf einem Stand angekommen, auf dem ich solche Bluetooth Ohrhörer durchaus empfehlen kann, gerade für 40€.

syllable-d900-mini

Das Google Pixel XL im Test, das beste Android Smartphone des Jahres? Nicht ganz aber die Kamera ist verdammt ordentlich!

Mit dem Pixel und Pixel XL hat Google seine ersten „selbst designten“ Smartphones der Öffentlichkeit präsentiert.

Google will hier ganz klar im Revier von Apple wildern. Dies sieht man auch an den Preisen, welche auf iPhone Level sind.

Das Google Pixel XL kostet aktuell 899€ und ist damit das so ziemlich teuerste Android Smartphone aktuell auf dem Markt.

das-google-pixel-xl-im-test-24

Aber kann das Pixel XL eine Leistung liefern, die diesen Preis rechtfertigt und vielleicht Nutzer zum Umstieg von einem iPhone bewegen? Finden wir es im Test heraus!

 

Technische Daten

  • Google Pixel XL
  • 5,5 Zoll  Display mit einer Auflösung von  2560×1440 Pixeln
  • Qualcomm MSM8996 Pro Snapdragon 821
  • 4GB RAM
  • 32 oder 128GB Speicher
  • 12,3MP Kamera,  8 MP Frontkamera
  • 3450mAh Akku
  • USB Typ  C
  • Link zum Hersteller
  • 899€ bzw.  1009€ 

 

Verpackung und Lieferumfang

Das Pixel XL wird in einer großen weißen Box geliefert mit einem einfachen Pixel „Phone by Google“ Aufdruck.

Erfreulicherweise fällt der Lieferumfang des Smartphones recht groß aus.

das-google-pixel-xl-im-test-1

Google legt zum einen ein USB C Schnellladegerät in die Box wie auch einen USB C auf normal USB Adapter, ein USB C auf normales USB Kabel und ein USB C auf USB C Kabel.

das-google-pixel-xl-im-test-4

Damit habt Ihr bereits zwei USB C Kabel beispielsweise eins fürs Auto Ladegerät und eins fürs beigelegte Ladegerät.

 

Das Google Pixel XL

Auch wenn Google sagt, dies wäre das erste Smartphone „entwickelt und gebaut von Google“ spürt man, dass das Gerät anscheinend von HTC gebaut wird.

Optisch ist das Pixel/Pixel XL eine Mischung aus dem iPhone und dem HTC 10. Der größte Teil des Smartphones besteht aus einem solide anmutenden Aluminium, welches von seiner Form und den Kanten doch sehr an das HTC 10 erinnert.

das-google-pixel-xl-im-test-5

Lediglich die Rückseite steht mit Ihrem halb Aluminium-, halb Glasdesign etwas hervor.

Das Google Pixel XL gehört aufgrund seiner großen Display Ränder eher zu den etwas Mächtigeren 5,5 Zoll Smartphones. Es ist beinahe gleich groß wie das iPhone 7 Plus.  #

Ich bin zwar nicht der größte Fan von randlosen Displays (zu viele unbeabsichtigte Eingaben) aber vielleicht ein wenig weniger Rand wäre schön gewesen, zumal es keinen Home Button oder Lautsprecher auf der Front gibt.

das-google-pixel-xl-im-test-6

Die Rückseite hingegen ist wieder sehr aufgeräumt. Die Kamera ist flach in der oberen Ecke des Pixel XL verbaut und der Fingerabdruckscanner wie üblich mittig im oberen Drittel.

Der Lautsprecher ist auf der Unterseite gemeinsam mit dem USB C Port angebracht. Und ja, das Google Pixel XL verfügt weiterhin über einen 3,5mm Kopfhörerausgang.

Etwas ungewohnt sind für mich die Tasten. Sowohl die Lautstärkewippe wie auch der Ein/Ausschalter sind auf der linken Seite angebracht.

das-google-pixel-xl-im-test-8

Dabei ist der Einschalter gut positioniert, allerdings oberhalb der Lautstärkewippe, die deshalb etwas tief für meinen Geschmack ist.

Der Druckpunkt der Tasten ist schön knackig, wenn auch relativ fest.

das-google-pixel-xl-im-test-9

Kurzum die Haptik und auch die Optik des Google Pixel XL ist dem eines Flaggschiff Smartphones würdig. Man hat in der Hand durchaus das Gefühl ein hochwertiges und teures Smartphone zu halten. Allerdings gilt dies mittlerweile auch schon für viele obere Mittelklasse Smartphones.

 

Software

Die früheren NEXUS Smartphones boten, was die Software anging, meist nicht viel Gesprächsstoff. Das Pixel und Pixel XL sind da etwas spannender.

Beide Smartphones setzen auf ein modifiziertes Android 7.1. Hier hat sich erstaunlich viel gegenüber 6.0 getan. Dies beginnt beim Einrichtungsprozess welcher optisch völlig überarbeitet wurde und endet bei den Einstellungen, die nun mehr Informationen auf einem Blick zeigen.

google-pixel-xl-software-1 google-pixel-xl-software-18

Beginnen wir am Anfang. Neben den üblichen Fragen zur Eurem Google Konto, WLAN, Fingerabdruckscanner usw. bietet Euch das Pixel XL auch die Möglichkeit „Okay Google“ zu aktivieren und auf Eure Stimme zu trainieren.

Ebenfalls ist es möglich mit dem beigelegten Adapter Daten von einem anderen Android oder IOS Smartphone zu übertragen.

google-pixel-xl-software-2 google-pixel-xl-software-7 google-pixel-xl-software-10 google-pixel-xl-software-12 google-pixel-xl-software-14

Auf dem Home Screen angekommen, werdet Ihr vom Pixel Launcher begrüßt.

Dieser ähnelt natürlich früheren Google Launchern, Ihr habt also weiterhin Google Now beispielsweise auf der linken Seite.

google-pixel-xl-software-40 google-pixel-xl-software-47

Neu ist der App Drawer, welcher sich nun durch das Hochziehen des „Docks“ erreichen lässt und vertikal scrollt (ich bevorzuge eigentlich das horizontale Scrollen).

google-pixel-xl-software-21 google-pixel-xl-software-22 google-pixel-xl-software-23 google-pixel-xl-software-27 google-pixel-xl-software-52

Ebenfalls mit an Bord sind sehr schöne Live Hintergrundbilder, die sich nach Eurem Standort oder nach Akkulaufzeit ändern.

google-pixel-xl-software-53 google-pixel-xl-software-55 google-pixel-xl-software-58 google-pixel-xl-software-59 google-pixel-xl-software-63

Mit Android 7.1 hat sich auch die Benachrichtigungszentrale etwas geändert. Diese zeigt nun mehr Informationen an und die Schnellauswahl Icons haben sich leicht verändert.

Von meinen 32GB Speicher waren „out oft he Box“ noch rund 22,6GB frei.

Dieser Speicher lässt sich leider nicht erweitern, allerdings erhaltet Ihr unbegrenzten Speicher in Google Fotos, was vielleicht etwas hilft.

 

Display

Das Pixel XL besitzt ein 5,5 Zoll Display mit einer Auflösung von 2560 x 1440 Pixeln. In letzter Zeit wurde man von High End Smartphones sehr verwöhnt was die Display Qualität angeht aber wie sieht es beim Pixel XL aus?

Natürlich hat hier Google kein schlechtes Display verbaut. Dies bietet einen ordentlichen Schwarzwert und gute Farben.

Auch die Helligkeit ist ordentlich aber dennoch ist das Display bei starker Sonneneinstrahlung schlechter abzulesen als z.B. das des Samsung Galaxy S7 Edge oder des iPhone 7 Plus.

Ebenfalls mäßig sind die Blickwinkel des Google Pixels. Natürlich reden wir hier über ein High End Smartphone, allerdings gemessen mit dem S7 Edge und dem 7 Plus ist das Panel des Pixel XL ein wenig schwächer.

das-google-pixel-xl-im-test-15

Dafür setzt Google beim Pixel bereits auf das neue Gorilla Glas 4 was eine nochmals höhere Kratz- und Bruchsicherheit bieten soll.

 

Sound

Google setzt beim Pixel ganz klassisch auf einen Lautsprecher auf der linken unteren Seite des Gerätes. Hier kommt also kein lustiges Doppel -Lautsprecher- System wie beim iPhone 7/7Plus oder HTC 10 zum Einsatz.

Zwar ist der Lautsprecher Okay und kann es problemlos mit dem Samsung Galaxy S7 Edge aufnehmen, zum iPhone 7 Plus ist trotzdem eine große Lücke.

Das Pixel XL ist relativ klar und hell aber es fehlt ganz eindeutig an Volumen und „Bass“.

Zwar beeindruckt der verbaute Lautsprecher nicht aber dennoch ist dieser brauchbar für Google Sprachansagen oder das gelegentliche Youtube Video.

Die Kopfhörerqualität würde ich allerdings als leicht überdurchschnittlich einstufen und liegt ganz klar über einem S7 Edge oder auch einem iPhone 7 Plus (mit Adapter).

 

Kamera

Google hat bei der Vorstellung des Pixels sehr von der Kamera geschwärmt. Ich bin mir zwar nicht sicher das wievielte Smartphone das Pixel dieses Jahr ist, welches angeblich die „beste Kamera“ hat aber Google hat diese Angabe mit einem sehr guten DXO Mark untermauert.

Solltet Ihr DxO Mark nicht kennen, dies ist eine Webseite, welche Spiegelreflex und Smartphone Kameras auf eine sehr wissenschaftliche Art testet.

Hier hat das neue Pixel den besten Wert einer Smartphone Kamera aller Zeiten erhalten. Auch wenn ich DxO Mark eigentlich sehr schätze, würde ich da nicht viel darauf geben.

das-google-pixel-xl-im-test-25

Kommen wir aber zur eigentlichen Kamera. Diese besitzt 12 Megapixel und eine Blende von f2.0, dies klingt erst einmal nicht so aufregend.

Im Inneren kommt ein Sony IMX378 Sensor zum Einsatz, welcher recht neu ist und dementsprechend hoffentlich auch recht gut. Etwas verwundert hat mich, dass der 1 zu 1 gleiche Kamera Sensor auch im 300€ Xiaomi MI5S zum Einsatz kommt.

Allerdings sah man schon bei der Präsentation, dass hier viel mit Softwareoptimierung gearbeitet wird, um diese Bildqualität zu erreichen.

Wie auch schon bei anderen Google Smartphones bin ich kein großer Fan der Google Kamera App. Diese bietet zwar alle nötigen Einstellungen, kann aber nicht mit Apps wie beim S7, LG G5 oder auch beim P9 von Huawei mithalten.

Dafür fehlt ein manueller Modus, zudem ist die App sehr „sauber“ gehalten. Alle erweiterten Features oder Einstellung, abgesehen von einem Gitternetz, wurden rausgeworfen.

Hier geht man ganz klar den Weg des iPhones.

Die 12 Megapixel Auflösung steht wie üblich nur im 4:3 Format zur Verfügung. Ein gemachtes Bild nimmt dabei ca. 3,6MB ein.

Alle Testbilder wurden wie üblich im Automatik Modus gemacht und nicht nachbearbeitet. Für die Testbilder habe ich Auto HDR eingeschaltet gelassen.

img_20161022_154121 img_20161026_111405_2 img_20161026_111519_1 img_20161026_112507 img_20161027_152340

img_20161023_150330_1 img_20161023_150518 img_20161023_234356 img_20161026_105238_1 img_20161026_111300

img_20161027_152136 img_20161027_152219_1 img_20161027_152314_1 img_20161027_153459 img_20161027_153846_1

img_20161026_112726 img_20161026_132720 img_20161026_132803_1 img_20161026_132833 img_20161026_132951

(rechte Maustaste -> in neuem Tab Öffnen für die volle Ansicht oder HIER klicken für ein ZIP Archiv mit allen Bildern)
Vielleicht liegt DxOMark gar nicht so falsch. Die Bilder des Pixel XL sind hervorragend. Dies beginnt bei der unglaublichen Brillanz und Schärfe der Bilder und endet bei der guten Low Light- Leistung.

Viele andere Smartphones schärfen die Aufnahmen extrem nach. Dies sieht man meist in der 100% Ansicht sehr deutlich aufgrund von Artefakten. Dies ist beim Pixel XL anders, die Aufnahmen sind gestochen scharf.

Vergleichbares habe ich bisher noch nicht bei einem Smartphone gesehen.

Auch die Dynamic der Aufnahmen ist große klasse. Zwar vermute ich das hier die Software den größten Teil der Arbeit macht und der HDR Modus einfach sehr gut ist, aber das kann ja dem Endnutzer egal sein.

Hier wird selbst das Samsung Galaxy S7 geschlagen, dessen Auto HDR anscheinend keinen so guten Job macht.

Farben, Belichtung und auch Weißabgleich wirken sehr passend, auch wenn die Aufnahmen tendenziell eher etwas zu einem kälteren Farbton neigen.

Dabei produziert das Pixel auch nicht knallbunte Bilder aber auch nicht so matte Aufnahmen wie das iPhone 7 Plus.

Hier liegt das Smartphone gut in der Mitte.

iPhone 7+
iPhone 7+
LG G5
LG G5
Google Pixel Xl
Google Pixel Xl
Samsung Galaxy S7 Edge
Samsung Galaxy S7 Edge

Allerdings ist der HDR+ Modus teilweise etwas „unberechenbar“, meist macht dieser die Bilder deutlich besser, oftmals übertreibt er es aber auch mal etwas.

Etwas Probleme scheint das Pixel XL mit einer seitlichen Lichteinstrahlung zu haben. Diese kann zu relativ starken Blendflecken führen.

Erstaunlicherweise macht das Pixel XL auch im Low Light eine gute Figur. Zwar taucht auch ab einem gewissen Lichtlevel ein starkes Rauschen auf, dieses ist aber sehr schön gleichmäßig und lässt die Bilder auch nicht matschig wirken.

Ebenfalls sehr stark ist die Geschwindigkeit der Kamera. Damit meine ich das Starten der App, den Autofokus und das Verarbeiten der Bilder.

Hier schlägt das Pixel XL sogar noch das Samsung Galaxy S7 und auch das iPhone 7 Plus, welches im direkten Vergleich fast schon träge bei der HDR Verarbeitung wirkt.

iPhone 7 Plus
iPhone 7 Plus
LG G5
LG G5
Google Pixel Xl
Google Pixel Xl
Samsung Galaxy S7 Edge
Samsung Galaxy S7 Edge

Unterm Strich ist der einzige Kritikpunkt, den ich an der Foto Funktion habe, die Nahstellgrenze. Diese könnte noch ein Stück näher sein für Makroaufnahmen.

Kommen wir noch kurz zum Videomodus. Dieser unterstütz natürlich 4K Aufnahme Qualität und die daraus resultierenden Videos sind einfach klasse! Scharfe Farben und auch der Autofokus passt hier.

Das Schockierenste ist aber sicherlich der Bildstabilisator. Denn das Pixel XL verfügt über keinen Hardware Bildstabilisator, sondern macht dies zu 100% per Software.

In der Regel sind Software Bildstabilisatoren eher etwas nach dem Motto „immerhin besser als nichts“ aber hier schlägt das Pixel XL fast schon das iPhone 7 Plus.

Manche Bewegungen werden fast schon zu sehr stabilisiert, als dass es unnatürlich wirkt.

Trotzdem beeindruckend was Google hier hinbekommen hat vor allem, wenn man sowas in der Zukunft mit einem Hardware Bildstabilisator verbinden könnte.

Wie sieht es im Vergleich mit anderen großen Kamera Smartphones aus?

Sehr gut! Meine aktuelle Rangliste der besten Kamera Smartphones sähe wie folgt aus:

  1. Google Pixel XL
  2. LG G5 (Video Modus schlechter als beim  S7 und iPhone 7)
  3. Samsung Galaxy S7 /S7 Edge
  4. iPhone 7 / 7 Plus
  5. Huawei P9 / P9 Plus

Also ja, ich stimme DxOMark zu, das Pixel ist das aktuell beste Allround -Kamera- Smartphone auf dem Markt.

[spoiler title=’Hier Klicken für mehr Vergleichsbilder zwischen dem Pixel, iPhone, LG G5 und Samsung S7 Edge ‚ style=’default‘ collapse_link=’true‘]

Samsung Galaxy S7 Edge
Samsung Galaxy S7 Edge
Google Pixel Xl
Google Pixel Xl
LG G5
LG G5
iPhone 7 Plus
iPhone 7 Plus
Apple iPhone 7 Plus
Apple iPhone 7 Plus
LG G5
LG G5
Google Pixel Xl
Google Pixel Xl
Samsung Galaxy S7 Edge
Samsung Galaxy S7 Edge
Apple iPhone 7 Plus
Apple iPhone 7 Plus
LG G5
LG G5
Google Pixel XL
Google Pixel XL
Samsung Galaxy S7 Edge
Samsung Galaxy S7 Edge
Apple iPhone 7+
Apple iPhone 7+
LG G5
LG G5
Google Pixel XL
Google Pixel XL
Samsung Galaxy S7 Edge
Samsung Galaxy S7 Edge

[/spoiler]

 

Benchmarks

Das Google Pixel XL ist gemeinsam mit seinem kleinen Bruder das erste Smartphone, das mit dem Qualcomm Snapdragon 821 ausgeliefert wird. Zusätzlich verbaut Google 4GB RAM und in meiner Version 32GB Speicher.

google-pixel-xl-software-30 google-pixel-xl-software-51

google-pixel-xl-software-31 google-pixel-xl-software-32 google-pixel-xl-software-33 google-pixel-xl-software-34 google-pixel-xl-software-43

Wie zu erwarten war, ist das Google Pixel XL mit seinem Snapdragon 821 das aktuell schnellste Android Smartphone auf dem Markt.

Allerdings nur um Haaresbreite. Der Snapdragon 821 ist nur ca. 5-10% schneller als der Snapdragon 820, was in der Praxis nichts ist.

15e352cf-2aa7-4a83-b820-2f54620a8213

Trotzdem wenn Ihr gerne schöne Punktzahlen in Benchmarks seht, dann ist das Pixel XL das Richtige für Euch.

Lediglich der interne Speicher scheint bei meiner Version mit 250MB/s lesend und 80MB/s schreibend etwas langsamer angebunden zu sein als beim S7 Edge oder LG G5.

 

Leistung im Alltag

Bei einem 899€ Smartphone sollte es kaum eine Überraschung sein, dass so gut wie keine App oder Spiel dem Google Pixel XL irgendwelche Probleme bereitet.

Es gibt zwar hier und da extrem aufwendige Spiele, welche mal kurz ruckeln oder stottern aber das liegt vermutlich weniger am Smartphone als an einer schlechten Optimierung des Spiels, Marvel Future Fight wäre hier ein gutes Beispiel.

Allerdings in der Regel gilt 99% aller Spiele laufen auf der maximalen Qualität problemlos.

das-google-pixel-xl-im-test-18

Ebenfalls problemlos läuft die Benutzeroberfläche. Hier konnte ich kein Ruckeln, Stottern oder Hängen beobachten.

Lediglich das Hochfahren des Smartphone dauert etwas länger als ich es von den meisten High End Geräten gewohnt bin.

Ebenfalls sehr positiv fällt mein Fazit zum Pixel Imprint Fingerabdruckscanner aus. Dieser funktioniert fast in 100% die Fälle auf Anhieb. Im Übrigen ist dieser auch dauerhaft aktiv, man muss also nicht jedes Mal den seitlichen Einschalter drücken.

Lediglich das Tempo ist gefühlt etwas niedriger als beim iPhone oder diversen Huawei Geräten.

das-google-pixel-xl-im-test-19

Ebenfalls sehr positiv ist der Google Assistent, der meine Sprache und Befehle sehr gut und zuverlässig erkennen konnte.

Selbst wenn man durch den Raum ruft: „Okay Google“, reagiert das Pixel XL fast immer. Auch der Funktionsumfang ist erfreulich groß inklusive Unterstützung für 3. Anbieter Apps wie Telegram.

 

 

Akkulaufzeit

Das Pixel XL ist mit einem 3450mAh Akku ausgestattet. Dieser klingt schon mal ganz ordentlich und ja in der Praxis bestätigt sich dieser Eindruck.

Ich komme selbst an Tagen, an welchen ich das Smartphone intensiv nutze, problemlos klar. An ruhigeren Tagen ist sogar meist noch genug Akku für einen zweiten Tag vorhanden.

Bei einer intensiven Dauernutzung mit Gaming, Social Media, Websurfen hält Pixel XL ca. 5-6 Stunden am Stück durch.

Das Google Pixel XL unterstützt kein Quick Charge! Google nutzt hier, anstelle der Qualcomm eigenen Technologie, den USB C PB Standard.

Dafür liegt auch ein passendes Netzteil mit im Lieferumfang. Dieses lädt das Pixel XL mir 9V und ca. 1,8A.

Google wirbt mit „Schnelles Aufladen: Nur 15 Minuten laden und der Akku hält bis zu 7 Stunden lang“ in der Praxis füllen 15 Minuten Laden das Smartphone mit rund 22% Akku. Das ist flott aber auch kein Rekord. Das LG G5 schafft in 15 Minuten ca. 30%, ein iPhone 7 Plus schafft hingegen nur ca. 15%.

 

Sonstiges

  • Benachrichtigungs LED muss unter Benachrichtigungen (auf das Zahnrad Tippen) eingeschaltet werden.
  • 5GHz WLAN
  • NFC
  • Betriebssystemupdates für 2 Jahre ab Verkauf
  • Sicherheitsupdates für 3 Jahre ab Verkauf

 

Fazit

Das Google Pixel XL ist ein hervorragendes Smartphone, vermutlich eins der besten dieses Jahres! Allerdings ist es aus meiner Sicht viel zu teuer!

Google hat hier ganz klar versucht ein „Android iPhone“ zu bauen, was auch in einigen Punkten gelungen ist.

Allerdings gibt es hier zwei Probleme. 1. Es gibt andere Android Smartphones, die mehr bieten aber weniger kosten. Hier wäre das HTC 10, S7 oder auch das LG G5 zu nennen, welche alle weniger kosten aber mehr oder gleichviel bieten.

Abgesehen von der aufgeborten Software fehlt es dem Pixel an „Bonus Features“. Damit meine ich Dinge wie eine Dual Kamera, Always on Display, Dual Lautsprecher, Wasserschutz nach IP57 oder 58, Schrittzähler, kabelloses Laden usw.

das-google-pixel-xl-im-test-17

Jedes der oben genannten Android Smartphones hat ein Hardware Alleinstellungsmerkmal und das fehlt dem Pixel.

Klar die Kamera ist sehr gut und vermutlich sogar die beste Smartphone Kamera aber auch nicht so viel besser, dass diese als Alleinstellungsmerkmal zählt.

Auch im Vergleich mit dem iPhone 7 Plus zieht das Pixel XL fast den Kürzeren. Alles was das Pixel XL bietet, kann das iPhone 7 Plus mindestens genauso gut, zusätzlich bietet das iPhone Dual Lautsprecher, Dual Kamera und Wasserschutz nach IP57.

2. Es ist kein iPhone! Apple kann für seine Smartphones unter anderem so viel Geld verlangen, da man auf diese angewiesen ist, wenn man das Apple Öko System mag.

Hier gilt friss oder stirb, du willst weiterhin IOS haben, dann musst du halt viel bezahlen. Bei Android ist das nicht der Fall.

Hier gibt es jede Menge andere Smartphones der gleichen Softwareplattform, welche Gleiches oder mehr bieten.

Das alles klingt jetzt vielleicht etwas negativer als ich es meine. Das Pixel XL ist ein hervorragendes Smartphone, welches sich in keiner Kategorie Schwächen leistet.

Verarbeitung, Kamera und Performance sind absolut top. Auch die starke Software mit cleveren Bonusfunktionen und vermutlich schnellen Updates ist ein dicker Pluspunkt.

Das Problem ist das Google Pixel XL ist das aktuell teuerste Mainstream Android Smartphone. Leider wird dies aus meiner Sicht vom Feature Set nicht gerechtfertigt.

das-google-pixel-xl-im-test-13

599€ oder 699€ wären ein fairer Preis, klar solltet Ihr das Geld haben oder einfach bereit sein es für die volle Packung Google auszugeben, dann kann man das Pixel XL ohne Probleme empfehlen.

Aber ansonsten ist das Samsung Galaxy S7 /S7 Edge oder auch das HTC 10 eine sehr gute und deutlich günstigere Alternative.

Solltet Ihr sogar bereit sein etwas exotischere Hardware zu kaufen, dann bietet das Xiaomi MI5S ebenfalls einen Smapdragon 821 und das gleiche Sony IMX378 Kamera Modul für gerade mal 300€.

google-pixel-xl

Die RAVPower RP-PB060 6700mAh Powerbank im Test

Die alte RAVPower RP-PB17 6700mAh ist eine meiner Lieblings Powerbanks und wird von mir fast auf täglicher Basis genutzt.

Nun hat RAVPower einen indirekten Nachfolger auf den Markt gebracht, die RP-PB060.

Ähnlich wie die RP-PB17 besitzt auch die RP-PB060 6700mAh Kapazität, einen 2,4A Ausgang und eine sehr kompakte Bauform.

die-ravpower-rp-pb060-6700mah-powerbank-im-test-13

Gegangen ist allerdings das außerordentlich hochwertige Aluminiumgehäuse. Kann die neue RAVPower RP-PB060 6700mAh trotzdem im Test überzeugen?

Finden wir es Heraus!

 

Die RAVPower RP-PB060 6700mAh Powerbank

Die RAVPower 6700mAh Powerbank ist außerordentlich kompakt für ihre große Kapazität. Von ihrer Grundfläche nimmt diese gerade mal ¼ der Fläche eines iPhone 7 Plus ein.

die-ravpower-rp-pb060-6700mah-powerbank-im-test-2

Auch die Dicke und das Gewicht fällt relativ gering aus. Die RP-PB060 bringt lediglich 116g auf die Wage.

Beim Gehäuse setzt RAVPower auf ein feuerresistentes Plastik. Dieses fühlt sich recht hochwertig an, allerdings optisch gesehen ist die Powerbank eher unauffällig schlicht.

Ein Plastikgehäuse kann allerdings auch diverse Vorteile gegenüber Aluminium Powerbanks mitbringen. Es weniger wahrscheinlich, dass diese Powerbank Euer Smartphone bei Kontakt zerkratzen kann.

die-ravpower-rp-pb060-6700mah-powerbank-im-test-3

Rechnet allerdings damit, dass die RP-PB060 nach einer Weile im Alltag nicht mehr so hübsch aussieht. Erfahrungsgemäß zerkratzen matte Gehäuse ebenso schnell wie Hochglanz Modelle(man sieht es nur vielleicht ein wenig weniger).

Auf Seiten der Anschlüsse besitzt die RAVPower Powerbank einen USB Ausgang und einen microUSB Eingang. Der Ausgang verfügt über eine hohe Leistung von 2,4A und RAVPowers iSmart2.0 Technologie. Diese soll das angeschlossene Smartphone erkennen und dementsprechend den Ladevorgang optimieren.

die-ravpower-rp-pb060-6700mah-powerbank-im-test-7

Der microUSB Eingang soll bis zu 2A aufnehmen können. Hier empfiehlt sich die Verwendung eines guten USB Ladegerätes. In der Regel sollte allerdings auch das ausreichen, welches Ihr bei Eurem Smartphone mit im Lieferumfang hattet, sollte dieses keine 2A liefern ist natürlich der Ladevorgang etwas langsamer.

Vom Aufladen über einen USB Port am PC oder Notebook kann ich nur abraten, da dies sehr lange dauern kann.

Wie üblich verfügt die Powerbank über vier Staus LEDs auf der Oberseite, die beim Betätigen des Einschalters aufleuchten. Eine LED steht hierbei für jeweils 0-25%.

die-ravpower-rp-pb060-6700mah-powerbank-im-test-5

Für etwas anderes als das Überprüfen des Ladestands wird der Einschalter in der Regel nicht verwendet. Beim Anschließen eines Smartphones geht die Powerbank in der Regel von alleine an.

 

Wie teste ich?

Mein Testverfahren ist recht „strait forward“. Ich lade die Powerbank bis sie sich von alleine abschaltet oder es keinen nennenswerten Ladestrom mehr gibt, dann wird sie mithilfe eines 1A USB Widerstands entladen und die abgegebene Leistung mit einem PortaPow Premium USB + DC Power MonitorLeistungsmesser gemessen.

So erreiche ich gut reproduzierbare Ergebnisse.

Das gemessene Ergebnis in mW rechne ich in mAh @3,7V um, da die Herstellerangabe sich zu 99% auf eine Zellenspannung von 3,7V bezieht.

Zudem teste ich die Powerbanks an diversen Endgeräten ob es hier „Auffälligkeiten“ gibt. Ich nutze für den Ladetest an einem iPhone das Originalkabel, für sonstige Ladetests verwende ich ein Referenzkabel und ja das verwendete Kabel hat einen großen Einfluss auf die Ladegeschwindigkeit siehe HIER.

 

Messwerte der RAVPower RP-PB060 6700mAh Powerbank

Beginnen wir bei der Kapazität. Messen konnte ich hier 5715mAh bzw. 21,14Wh. Dies entspricht ca. 85% der vom Hersteller angegebenen Kapazität.

85% sind ein guter Wert, aber warum? Die vom Hersteller angegebene Kapazität bezieht sich nicht auf die nutzbare Kapazität sondern auf die Kapazität der im Inneren verbauten Akkuzellen.

die-ravpower-rp-pb060-6700mah-powerbank-im-test-16

RAVPower verbaut bei der RP-PB060 zwei 3350mAh LG Zellen. Jedoch ist das Entladen einer Powerbank nicht zu 100% effektiv, da die Spannung erst von 3,7V auf 5V angehoben wird.

Kurzum in dieser Powerbank sind wirklich 6700mAh vorhanden, jedoch können diese nicht vollständig genutzt werden und eine Verlustleistung von 15% ist nicht schlecht.

Kapazität ist aber nur das eine, das andere ist wie gut und schnell die Powerbank Euer Smartphone laden kann.

die-ravpower-rp-pb060-6700mah-powerbank-im-test-17

Hierbei bietet die RP-PB060 eine leicht überdurchschnittliche Geschwindigkeit. An meinem iPhone 7 Plus erreichte die Powerbank 1,56A, am S7 Edge 1,28A und am LG G5 1,27A.

Dies sind keine Rekordwerte aber durchaus flott. Hierbei scheint es auch egal zu sein ob Ihr Apple oder Android Nutzer seid. Mit beiden Systemen kann die Powerbank umgehen.

die-ravpower-rp-pb060-6700mah-powerbank-im-test-18

Das Wiederaufladen geht mit rund 1,7xA relativ flott. Die Powerbank ist also in ca. 4 Stunden von 0 auf 100% geladen.

 

Fazit

Die RAVPower RP-PB060 hat einen schweren Stand aufgrund der hausinternen Konkurrenz.

Leider verliert die RP-PB060 auch gegen diese Konkurrenz in Form der RAVPower RP-PB17.

Beide Powerbanks bieten eine nahezu gleiche Kapazität und Leistung. Zwar ist die hier getestete Powerbank einen Ticken schneller und billiger aber die RAVPower RP-PB17 ist um einiges schicker und hochwertiger.

die-ravpower-rp-pb060-6700mah-powerbank-im-test-15

Auch ist die RAVPower RP-PB17 6700mAh Powerbank eine der best bewerteten Powerbanks auf Amazon. Ich benutze die RAVPower RP-PB17 selbst täglich seit erscheinen und bin immer noch sehr zufrieden.

Daher würde ich Euch auch zu DIESER raten, lediglich solltet Ihr noch einen Euro sparen wollen oder kein Gehäuse aus Aluminium wünschen, dann bietet die RP-PB060 eine sehr gute Alternative.

Link zum Hersteller /// bei Amazon

 

Das CHOETECH 6 Port USB Ladegerät mit 2x Quick Charge 3.0 Ports im Test

Geräte, die via USB mit Strom versorgt werden, gibt es mehr als genug auf dem Markt. Da reicht meist ein Ladegerät mit einem USB Port nicht aus. Hier stellen Multi Port USB Ladegeräte die Rettung dar.

Von diesen gibt es auch einige auf dem Markt von diversen Herstellern, einer dieser Hersteller ist CHOETECH.

choetech-6-port-usb-ladegeraet-mit-2x-quick-charge-3-0-ports-im-test-14

Diese haben nun ein neues 6 Port USB Ladegerät auf den Markt gebracht, welches über zwei Quick Charge 3.0 Ports verfügt.

Kann das CHOETECH Q3-4U2Q im Test überzeugen oder ist es nur Elektroschrott?

 

Lieferumfang

Der Lieferumfang des CHOETECH 6 Port USB Ladegerät fällt etwas größer aus als es eigentlich üblich ist.

choetech-6-port-usb-ladegeraet-mit-2x-quick-charge-3-0-ports-im-test-2

Natürlich befindet sich das Multiport Ladegerät selbst im Lieferumfang, wie auch das benötigte Netzkabel, das mit 1,5 Metern ausreichend lang dimensioniert ist.

Zum anderen liefert CHOETECH einen kleinen Ständer für das Ladegerät mit und ein USB C Kabel.

 

Das CHOETECH 6 Port USB Ladegerät mit 2x Quick Charge 3.0 Ports im Test

Optisch entspricht das CHOETECH dem üblichen Standard für Multiport USB Ladegeräte. Es ist ein länglicher Kasten mit sechs USB Ports auf der Front und einer C7 Buchse auf der Rückseite.

choetech-6-port-usb-ladegeraet-mit-2x-quick-charge-3-0-ports-im-test-3

Das Gehäuse selbst besteht aus einem stark gummierten Kunststoff, welches allerdings ein Fingerabdrucks- Magnet ist.

Erfreulicherweise legt der Hersteller eine kleine Halterung mit in den Lieferumfang, die das senkrechte Aufstellen des Ladegerätes ermöglicht.

Diese Halterung besitzt zudem ein Gummi Pad auf der Unterseite, welche das Verrutschen etwas verhindern soll. Hier macht die Halterung auch einen guten Job.

choetech-6-port-usb-ladegeraet-mit-2x-quick-charge-3-0-ports-im-test-5

Das Highlight des CHOETECH Ladegerätes sind aber sicherlich die Anschlüsse. Hiervon verfügt das Ladegerät gleich über sechs Stück.

Vier dieser sind „normale“ 2,4A 5V Anschlüsse, die beiden anderen sind Quick Charge 3.0 Ports.

Was ist das besondere an Quick Charge? Quick Charge ist eine Schnelllade- Technologie des Herstellers Qualcomm. Bei dieser Technologie weicht die Ladespannung von den USB typischen 5V ab.

Im Falle von Quick Charge 3.0 kann die Spannung zwischen 3,6V und 12V frei variieren, je nachdem was das Smartphone gerade für einen optimalen Ladevorgang benötigt.

choetech-6-port-usb-ladegeraet-mit-2x-quick-charge-3-0-ports-im-test-6

Damit das Quick Charge funktioniert, benötigt es natürlich ein Smartphone welches dieses auch unterstützt. Es ist im Übrigen kein Problem ein nicht Quick Charge fähiges Smartphone an diese Ports anzuschließen. In diesem Fall wird ausschließlich die unschädliche 5V Ladespannung genutzt.

Auch laden Quick Charge 2.0 fähige Smartphones problemlos an diesem Quick Charge 3.0 Ladegerät, aber dann halt nur mit „2.0“ Tempo.

Insgesamt verfügt das CHOETECH Ladegerät bei der Verwendung aller Ports über maximal 50W bzw. 10A.

Dies sollte problemlos für zwei Quick Charge 3.0 Fähige Smartphones + ein großes Tablet reichen, was so der „worst case“ wäre.

choetech-6-port-usb-ladegeraet-mit-2x-quick-charge-3-0-ports-im-test-4

In der Praxis könnt Ihr vermutlich alle Ports gleichzeitig nutzen ohne, dass Ihr Schwierigkeiten haben werdet.

Zu guter Letzt, oberhalb der USB Ports ist eine kleine blaue LED angebracht, die permanent leuchtet wenn das Ladegerät mit dem Strom verbunden ist. Ihre Helligkeit sollte sogar im Schlafzimmer kaum bis gar nicht stören.

 

Wie teste ich?

Grundsätzlich messe ich Spannung und Stromstärke mit einem „PortaPow Premium USB + DC Power Monitor Leistungsmesser / Leistungsmessgerät Digital Multimeter Amperemeter V2“.

Dieses liefert eine Messgenauigkeit auf bis zu 0.0001 A-0.0001 V.

Als konstante Last nutze ich USB Widerstände. Mit diesen werde ich das Netzteil ca. 4 Stunden mit 90+% Last „quälen“ wobei ich die Temperatur messe und schaue ob es Auffälligkeiten (oder sogar Ausfälle) gibt.

Zu guter Letzt checke ich ob es an verschiedenen Endgeräten „Probleme“ beim Laden gibt. Wichtig meine Ladegeschwindigkeits Tests führe ich mit einem Referenz-Kabel durch. Auf der microUSB Seite wäre dies das 1 Meter Kabel von Mr.Flux oder von Anker, beide Kabel liefern die bestmögliche Ladeleistung. Für Apple Geräte verwende ich das Original Apple Kabel, nicht weil es das beste ist sondern einfach weil es jeder hat.

Solltet Ihr andere Ladekabel verwenden kann dies eure Ladegeschwindigkeit Negativ beeinflussen, siehe ein Test dazu HIER.

Das Messen des Stromverbrauchs im Leerlauf geschieht mit einem Voltcraft Energy Logger 4000.

Wichtige Information zur Ladegeschwindigkeit. Nur weil ein USB Ausgang maximal 2,4A oder 2A liefern kann, bedeutet dies noch lange nicht, dass Smartphone, Tablet und Co. auch mit der maximalen Geschwindigkeit an diesem Port laden. Hier spielen noch andere Faktoren eine Rolle. Dementsprechend ist diese Aussage welche oftmals getroffen wird „Powerbank XYZ ist super schnell da sie einen 2,4A Ausgang besitzt“ nicht ganz richtig. In der Praxis gibt es teilweise massive Unterschiede zwischen einzelnen Modellen auch wenn die USB Ports angeblich die gleiche maximale Leistung liefern können.

 

Messwerte des CHOETECH 6 Port USB Ladegerät

Beim Belastungstest ist mir nichts weiter negativ aufgefallen. Zwar erhitzt sich das CHOETECH deutlich, allerdings ist dies für ein 50W Ladegerät auch normal.

Wie sieht es mit der Ladegeschwindigkeit aus? Hier muss man zwischen den normalen 5V Ports und den Quick Charge 3.0 Anschlüssen unterscheiden.

choetech-6-port-usb-ladegeraet-mit-2x-quick-charge-3-0-ports-im-test-10

Beginnen wir mit den normalen 5V Ports. Die erreichten Ladegeschwindigkeiten sehen gut aus. Dies gilt für Apple wie auch Android Smartphones/Tablets.

Allerdings gibt es hier noch etwas Luft nach oben. Das Alcatel Idol 4S erreichte 1,69A, maximal möglich wären 2A, ähnliches Bild auch beim S7 Edge, LG G5 oder auch dem iPhone 7 Plus.

Kurzum es wären noch 10-20% mehr Ladegeschwindigkeit möglich, fällt das in der Praxis auf? Eher nicht.

choetech-6-port-usb-ladegeraet-mit-2x-quick-charge-3-0-ports-im-test-11

Wie sieht es mit den Quick Charge Ports aus?

Wenn Ihr mehrere meiner Tests gelesen habt, wisst Ihr vielleicht, dass es große Kompatibilitätsprobleme zwischen einzelnen Ladegeräten und Smartphones gibt, was Quick Charge 3.0 angeht.

Beispielsweise das LG G5 funktioniert nur mit ca. 50% der Quick Charge 3.0 fähigen Ladegeräten auf dem Markt. Bei den anderen 50% nutzt dieses nur Quick Charge 2.0 anstelle von 3.0.

Erfreulicherweise gehört das CHOETECH zu den Modellen welches keine Probleme mit dem LG G5 hat.

Auch andere Quick Charge 3.0 Smartphones wie das Xiaomi MI Max oder auch das Alcatel Idol 4S funktionierten absolut problemlos.

choetech-6-port-usb-ladegeraet-mit-2x-quick-charge-3-0-ports-im-test-12

Dieses positive Ergebnis wird auch von meinem Quick Charge 3.0 Messgerät bestätigt, mit welchem es kein Problem war die Spannung zwischen 3,7V und 12V in den geforderten 0,2V Schritten zu regulieren.

Der Stromverbrauch im Leerlauf lag bei 0,3W. Ich konnte zudem eine Effizienz von rund 82% messen (bei 30% Last).  Dabei scheinen allerdings die normalen 5V Ports effizienter sein als die Quick Charge 3.0 Anschlüsse. Bei diesen lag die Effizienz bei lediglich 77%.

 

Fazit

Das CHOETECH Q3-4U2Q ist eins der besten Multiport Quick Charge 3.0 Ladegeräte auf dem Markt.

Die Ladegeschwindigkeit der normalen USB Ports ist gut und die Kompatibilität der Quick Charge 3.0 Anschlüsse tadellos.

Damit ist das Ladegerät sogar für das LG G5 geeignet, welches ansonsten oft etwas zickig ist.

choetech-6-port-usb-ladegeraet-mit-2x-quick-charge-3-0-ports-im-test-8

Aber auch mit Apple Smartphones und Tablets gibt es keine Probleme. Sogar die Quick Charge Anschlüsse sind für Apple optimiert.

Kurzum wenn Ihr ein gutes Quick Charge Multiport Ladegerät sucht findet Ihr mir dem CHOETECH eins der besten auf dem Markt, für einen recht fairen Preis von 29€.

Lediglich von der stark gummierten Oberfläche des Gehäuseres bin ich kein großer Fan, dafür wird aber ein Praktischer Standfuß mitgeliefert.

 

Günstiges Business-grade Wi-Fi? Der TP-LINK EAP330 im Test

WLAN ist in unserer Zeit nicht mehr wegzudenken. Auch immer mehr kleine Geräte sind kabellos mit dem Netzwerk verbunden.

Hier ist natürlich ein zuverlässiges WLAN essenziell. Erfahrungsgemäß sind allerdings viele Clients der größte Feind der meisten WLAN Router bzw. Access Points.

Vielleicht habt Ihr auch schon selbst Probleme mit instabilen WLAN gehabt.

Ich vermute die meisten normalen WLAN Access Point und Router sind einfach eher auf Leistung mit einzelnen Geräten getrimmt. Dies kann, je nachdem wie groß oder vernetzt Euer Haushalt ist, ein Problem sein, selbiges gilt natürlich auch für kleine Geschäft, Cafés oder Resturans wo WLAN mittlerweile auch fast schon zum guten Ton gehört.

Hier können Business-grade WLAN Lösungen Abhilfe schaffen.

Diese sind viel mehr auf Zuverlässigkeit getrimmt und auch für solche Anwendungsgebiete mit vielen Clients optimiert.

tp-link-eap330-im-test-9

Jedoch Business-grade Lösungen sind meist sehr teuer und kompliziert. Allerdings muss dies nicht immer der Fall sein.

Dies zeigen Hersteller wie Ubiquiti oder auch TP-LINK. Beide bieten Business WLAN Lösungen für Preise an, die  kaum über denen von Heim User Geräten liegen.

Gibt es da überhaupt einen Grund warum man als privater Nutzer oder kleines Geschäft/Unternehmen nicht auf Business-grade WLAN setzen sollte?

Dies versuche ich im Test des TP-LINK Auranet EAP330 zu klären!

 

 Technische Daten

An dieser Stelle vielen Dank an TP-LINK für das Ausleihen des EAP330.

 

Lieferumfang und Verpackung

Der EAP330 wird in einer TP-LINK typischen Verpackung geliefert. Im Inneren finden wir den Access Point selbst, wie auch ein normales Netzteil und diverse für die Wandmontage nötige Materialien.

tp-link-eap330-im-test-4

Bei diesen Materialien handelt es sich um einen Metallrahmen und einige Schrauben für diverse Untergründe.

 

Der TP-LINK Auranet EAP330

Der Auranet EAP330 besitzt ein erstaunlich hochwertiges Gehäuse, ich bin sogar geneigt zu sagen, dass der EAP330 das robusteste Produkt ist, das ich bisher von TP-LINK in Händen halten durfte.

tp-link-eap330-im-test-2

Ich kann nicht einmal genau das Material des Gehäuses bestimmen. Im ersten Moment hatte ich auf sandgestrahltes Metall getippt, jedoch macht das aus Sicht der Sendeleistung keinen Sinn, weshalb ich eher auf sehr dickes Plastik tippe.

tp-link-eap330-im-test-3

Da der EAP330 für die Wand- oder Deckenmontage vorgesehen ist, ist das Gehäuse des Access Point recht flach und schlicht.

TP-LINK setzt hier auf eine leichte Wellenform der Oberseite, welche an einer weißen Wand unauffällig und professionell aussieht.

tp-link-eap330-im-test-5

Auf der Unterseite ist lediglich eine kleine Staus LED angebracht, die im Normalbetrieb grün leuchtet.

tp-link-eap330-im-test-8

Hier aber ein Kritikpunkt, die Anschlüsse, also die beiden LAN Ports und der Anschluss für das Netzteil, gehen nach oben weg.

Sofern man also den EAP330 nicht über einem Loch anbringt durch welches die Kabel geführt werden können, ist dies etwas ungünstig.

Natürlich unterstützt der EAP330 auch PoE (36-57V, 0,7A), leider legt TP-LINK keinen Injector mit in den Lieferumfang.

tp-link-eap330-im-test-7

Die beiden GBit LAN Ports lassen sich für eine erhöhte Ausfallsicherheit per Link-Aggregation bündeln.

 

Software

Man hat grundsätzlich mit dem EAP330 zwei Möglichkeiten der Einrichtung/Nutzung.

Einmal ganz klassisch über das Webinterface des AccessPoints und einmal über die Controller Software. Letztere ist im Übrigen komplett kostenlos für eine unbegrenzte Anzahl Geräte.

Starten wir mit dem Webinterface. Dieses erreicht man wie üblich über die Eingabe der IP Adresse in Eurem Webbrowser.

tp-link-eap330-im-test-software-9

Begrüßt werdet Ihr von einer sehr aufgeräumten und übersichtlichen Benutzeroberfläche. Dabei bietet diese, wie es auch bei einem professionellen Produkt erwartet wird, bergeweise Funktionen und Einstellungsmöglichkeiten.

tp-link-eap330-im-test-software-14 tp-link-eap330-im-test-software-15 tp-link-eap330-im-test-software-21 tp-link-eap330-im-test-software-23 tp-link-eap330-im-test-software-25

Angefangen bei den üblichen Einstellungsmöglichkeiten, die  man auch bei einem „Home User“ AccessPoint finden würde, wie der Möglichkeit WLAN Name, Passwort usw. anzupassen über erweitere Features wie ein QoS System, welches man ansonsten bei AccessPoints nicht findet, bis hin zu erweiterten Monitoring des Netzwerks, Band-Steering, oder Rogue AP Erkennung.

tp-link-eap330-im-test-software-17 tp-link-eap330-im-test-software-22 tp-link-eap330-im-test-software-26 tp-link-eap330-im-test-software-28 tp-link-eap330-im-test-software-34

Natürlich ist die Benutzeroberfläche komplett auf Englisch, allerdings sehe ich keinen Grund warum nicht auch Privatnutzer oder kleine Firmen, ohne IT Abteilung, mit dem Gerät klarkommen sollten.

Allerdings ist natürlich das Webinterface das eine, richtig interessant wird es erst beim Verwenden der Controller Software.

Diese ist aktuell leider nur für Windows erhältlich und ist „Webbrowser basiert“. Heißt im Grunde läuft nach dem Installieren auf Eurem PC ein kleiner Webserver, der  entweder lokal aufgerufen werden kann oder auch von anderen Computern im Netzwerk.

Die EAP Controller Software ähnelt dabei stark der von Ubiquiti.

tp-link-eap330-im-test-software-31

Die Controller Software ist gedacht dafür mehrere AccessPoints gleichzeitig zu verwalten und zu überwachen.

Dementsprechend gibt es diverse Tabellen und Übersichtsdiagramme, welche Clients und AccessPoints gerade am aktivsten sind und wie viele Daten übertragen werden.

tp-link-eap330-im-test-software-37

Dies kann helfen Datenfresser zu entlarven und gegebenenfalls den Flaschenhals in der WLAN Abdeckung zu finden.

Zusätzlich könnt Ihr eine Karte der Umgebung in die Software laden, auf die Ihr die Access Points positionieren könnt um eine bessere visuelle Darstellung Eures WLAN Netz zu erhalten.

tp-link-eap330-im-test-software-36

Die Controller Software speichert auch eine Historie der verbundenen Clients und deren Datenverbrauch.

Vermutlich für die meisten Privatnutzer oder Betreiber eines kleinen Geschäfts eher uninteressant, ist die Möglichkeit auch ein „Bezahl“ System für die WLAN Nutzung einzurichten.

tp-link-eap330-im-test-software-8 tp-link-eap330-im-test-software-32 tp-link-eap330-im-test-software-33 tp-link-eap330-im-test-software-38 tp-link-eap330-im-test-software-39

Ansonsten lassen sich über die Controller Software auch sämtliche Funktionen und Einstellungen anpassen, die auch direkt in der UI des EAP330 zu erreichen sind, also Band-Steering, Link-Aggregation usw.

WICHTIG für die Protokollierung und Überwachung muss der PC, auf welchem der EAP Controller läuft, auch wirklich permanent laufen.

 

Leistung

Der EAP330 unterstützt bis zu 600Mbit/s auf dem 2,4GHz Band und bis zu 1300Mbit/s auf dem 5GHZ Band. Dies ist aus meiner Sicht eine sehr sinnvolle Leistung, viel mehr wird im Alltag vermutlich nichts bringen da es kaum Clients gibt, die  mehr als die 1300Mbit/s schaffen.

Technisch setzt der TP-LINK auf einen „Broadcom Enterprise Chipsatz“  welcher „“Business-grade Wi-Fi“ ermöglich soll.

Klingt natürlich im ersten Moment sehr schön aber als Privatnutzer oder kleiner Betrieb/Geschäft fragt man bringt dies wirklich etwas?

In meinem üblichen „Benchmark“ Test nein, hier wird der EAP330 von preislich vergleichbaren „Privatnutzer“- Geräten geschlagen.

Bei diesem Test übertrage ich eine 5GB große Datei auf meinen lokalen Server und messe dabei die Geschwindigkeit, einmal mit dem TP-LINK 9E und dem Intel AC 7260 WLAN Modul.

Dabei ist der Access Point ca. 2 Meter vom WLAN Empfänger entfernt.

24-intel 24-tp-link 5-intel 5-tp-link

Die Leistung des EAP330 liegt knapp über dem Ubiquiti UniFi AP AC Pro und allgemein betrachtet mit „Heim“ Geräten im Mittelfeld.

Lediglich die Messwerte in Kombination mit dem Intel AC 7260 WLAN Modul und 2,4GHz tanzen etwas aus der Reihe. Hier lieferte der EAP330 Bestleistung und ja ich habe diesen Durchlauf mehrfach wiederholt.

Allerdings sind diese Messwerte nur ein Teil des gesamten Bildes. Es ist wenig überraschend, dass ein „Business-grade Wi-Fi“ Access Point langsamer ist als die hochgezüchteten Privatnutzer- Geräte.

Aber warum dann überhaupt ein Business Gerät nutzen? Zuverlässigkeit ist hier das Zauberwort.

Ich habe bei mir zuhause mittlerweile über zwei Duzend WLAN Empfänger, angefangen bei Smart Home Geräten über Überwachungskameras, die  permanent Daten ins Netz pumpen, bis hin zu Notebooks, Smartphones usw.

Dies zwingt die meisten WLAN Router/Access Points in die Knie. Selbst absolute High End Geräte neigen bei so vielen Clients Probleme zu bekommen. Plötzlich lässt es sich für ein paar Sekunden nicht mehr mit dem WLAN verbinden oder temporär bricht die WLAN Geschwindigkeit völlig ein und berappelt sich erst nach einigen Minuten plötzlich wieder, vielleicht kennt Ihr solche Probleme.

Dieses Nutzungsszenario liegt den „Business-grade“ WLAN Geräten. Auch der Auranet EAP330 hatte während meines zweiwöchigen Tests keine Stabilitätsprobleme. TP-LINK empfiehlt den EAP330 für bis zu 50 Geräte gleichzeitig.

Leider lassen sich solche Dinge nur sehr schlecht „Benchmarken“, hier müsst Ihr also meinen Worten glauben, dass sich der Access Point in diesem Punkt sehr gut geschlagen hat.

Auch werdet Ihr vielleicht einen Unterschied beim ersten Verbinden mit dem TP-LINK spüren. Bei vielen WLAN Routern dauert es nach Eingabe des Passwortes ein paar Sekunden bis die Verbindung hergestellt ist. Dies ist hier um einiges schneller.

 

Reichweite

Zwar überbieten sich WLAN Router und Access Point Hersteller gerne mit schönen Worten wie toll doch die Reichweite und Signalstärke ist, dank super großer Antennen und anderen Features.

Dass für eine gute Reichweite keine externen Antennen nötig sind, zeigt der Auranet EAP330. Da ich hier keinen für Euch reproduzierbaren Benchmark durchführen kann, jede Wohnung ist schließlich anders aufgebaut, versuche ich die Reichweite subjektiv aufzuzeigen.

Ich würde diese als „untere Oberklasse“ einstufen. Es gibt Router wie z.B. den Netgear X4S, Linksys EA9500 usw. welche den TP-LINK überbieten können, allerdings die allermeisten 100€+ Access Points oder Router werden ungefähr auf dem gleichen Level liegen.

In dieser Preisklasse gibt es in der Regel nur wenige Unterschiede. Bei einer zentralen Positionierung kann der EAP330 eine ca. 100m² Wohnung abdecken, so dass auch in den entfernteren Räumen ein Internet Surfen problemlos möglich ist.

Verglichen mit dem vermutlich größten Konkurrenten, dem Ubiquiti AP Pro tut sich der EAP330 nicht viel.

Gelegentlich hatte ich mit dem AP Pro ein wenig mehr Signalstärke aber wir reden hier über wenige Prozente.

 

Stromverbrauch

Im normalen Einsatz liegt der Stromverbrauch bei ca. 8,7W, was in Anbetracht der Leistung vernünftig aussieht.

stromverbrauch

Unter höherer Last steigt der Verbrauch auf ca. 11,8W an.

 

Auranet EAP330 oder Ubiquiti UniFi AP AC Pro

Das ist ein schwerer Vergleich zweier sehr ähnlicher Produkte. Kurz zusammengefasst halte ich die Hardware des EAP330 für stärker.

Zwar sind hier die Unterschiede bei der Übertragungsleistung sehr gering aber zugunsten des TP-LINKs vorhanden.

Bei der Software sehe ich ein Patt zwischen beiden. Die Controller Software ist bei Ubiquiti etwas besser und optisch ansprechender, dafür verfügt der TP-LINK auch über eine klassische WebUI, wodurch die Nutzung des Controllers nicht zwingend nötig ist. Dies kann auch sehr praktisch sein.

Beim Preis gewinnt der Ubiquiti UniFi AP AC Pro allerdings ganz klar auf den ersten blick, 140€ gegen 190€.

Allerdings bietet TP-LINK dafür eine lebenslange Garantie auf seinen Access Point.

 

Fazit

Ist der TP-LINK Auranet EAP330 DIE Lösung gegen schlechtes WLAN? So pauschal kann man das nicht sagen.

Seid Ihr ein unerfahrener Nutzer oder habt nur eine Handvoll Clients, fahrt Ihr mit den klassischen WLAN Routern/Access Point besser.

Erst wenn es darum geht 20, 30 oder noch mehr Clients mit WLAN zu versorgen, spielt ein Access Point wie der Auranet EAP330 seine Stärken aus.

tp-link-eap330-im-test-10

Dies gilt vor allem dann, wenn Ihr mehrere Access Points benötigt, die gemeinsam verwaltet werden müssen/sollen.

Solltet Ihr also ein Privatnutzer sein, der unstabiles WLAN leid ist oder vielleicht sogar kleines Geschäft oder Unternehmen führen, dann ist der EAP330 möglicherweise die Lösung für Eure Probleme.

Es benötigt keine große IT Abteilung um den Auranet einzurichten oder zu verwalten und preislich ist dieser nicht so abgehoben, wie es viele andere Business Produkte sind.

Persönliche Anmerkung: Ich nutze seit einer Weile selbst „Business-grade“ WLAN und war noch nie so zufrieden mit der Stabilität und Zuverlässigkeit meines Netzwerks. Damit will ich aber nicht die normalen Heimnutzer- Geräte schlechter machen als sie sind.

Auch diese sind in den letzten Jahren deutlich besser geworden, allerdings spürt man weiterhin den Fokus der Hersteller, eher auf Features und „Leistung“ als auf Stabilität und Zuverlässigkeit.

tp-link-eap330

PortaPow Fast Charge Adapter im Test, kann ein Smart Adapter wirklich die Ladegeschwindigkeit erhöhen?

0

Ich bin bei Amazon über den „SmartCharge“ Adapter von PortaPow gestolpert.

Dieser hat meine Neugier erweckt, ein 7€ Adapter, der eine höhere Ladegeschwindigkeit verspricht?!

Klingt gut, vielleicht etwas zu gut um wahr zu sein? Kurzerhand habe ich mir diesen bestellt und angesehen, seid Ihr auch neugierig ob die Versprechen stimmen, dann lest weiter!

portapow-fast-charge-adapter-im-test-4

In Folgendem der Test des PortaPow Fast Charge Adapter.

 

Das Versprechen

Was soll der Adapter können? Folgendes verspricht PortaPow „Der PortaPow SmartCharge-Chip wechselt automatisch auf die richtige Apple oder Android-Ladespezifikation und erlaubt so das Aufladen mit höchstmöglicher Geschwindigkeit – bis zu 4x schneller.“

Und

„Mit dem Adapter wird Ihr Gerät nicht in den Datenübertragungsmodus wechseln, sodass Sie kein Risiko bzgl. Datendiebstahl oder Computerviren eingehen, wenn Sie Ihr Gerät an einem fremden USB-Anschluss aufladen.“

Dem ein oder anderem, der  sich mit dem Thema Smartphone laden sehr gut auskennt, wird jetzt schon klar sein was der Adapter macht.

portapow-fast-charge-adapter-im-test-6

Erst einmal ja PortaPow lügt nicht, die Aussagen die hier getroffen werden stimmen! Es gibt verschiedene Ladespezifikation je nachdem was für ein Smartphone Ihr verwendet. Dementsprechend gibt es auch Ladegeräte welche beispielsweise ein iPhone nicht oder nur sehr langsam laden obwohl diese technisch zum schnellen Laden in der Lage wären.

Hier mangelt es an der richtigen Kommunikation.

Nicht das Ladegerät bestimmt wie schnell Euer Smartphone lädt! Das Smartphone bestimmt selbst wie viel Energie es aufnimmt und muss dementsprechend mitgeteilt bekommen zu welcher Leistung das Ladegerät in der Lage ist.

Wenn diese Kommunikation nicht richtig funktioniert, nimmt das Smartphone zur Sicherheit nur das absolute Minimum an Energie auf.

Andernfalls wäre dies auch ein Sicherheitsrisiko. Wenn Ihr Euer Smartphone an ein 1A Ladegerät anschließt und dieses einfach 2A aufnimmt, könnte das Smartphone und/oder das Ladegerät schwer beschädigt werden.

Allerdings gibt es auch Fälle wo wirklich einfach nur die Kommunikation nicht richtig funktioniert und es technisch keinen Grund für eine reduzierte Ladegeschwindigkeit gibt.

portapow-fast-charge-adapter-im-test-3

Hier soll der PortaPow Adapter helfen.

Die Zweite Situation ist das Aufladen am PC. Hier ist sicherlich schon jedem einmal aufgefallen, dass Smartphones, Tablets usw. am PC sehr langsam laden.

Dies soll ebenfalls der Adapter beheben und „Datendiebstahl oder Computerviren“ verhindern. Wie macht das der Adapter?

Ein USB Kabel hat vier Adern, zwei für die Datenübertragung und zwei für den Strom.

Der Adapter kappt die zwei Adern für die Datenübertragung und schließt diese an den „Smart Chip“ an.

 

Die Praxis

Ladespezifikation

Für den ersten Test habe ich mir die Anker PowerCore 20000 Powerbank geschnappt. Diese Quick Charge Powerbank besitzt keine Apple Optimierung.

Das heißt mein iPad lädt nur mit 0,98A, womit eine vollständige Ladung gute 10 Stunden dauern würde.

ohne Adapter
ohne Adapter

Mit zwischengeschaltetem Adapter steigt die Ladegeschwindigkeit auf 2,23A an. Heißt ja der Adapter funktioniert!

Auch bei anderen Powerbanks, die  keine oder nur eine schlechte Apple Optimierung mitbringen, konnte ich eine deutliche Steigerung messen.

Allerdings macht der Adapter aus einer „Schrott“ Powerbank kein Ladegeschwindigkeits -Monster.  Bei einer „billig“ No Name Powerbank hat der Adapter die Ladegeschwindigkeit von 1,2A auf 1,5A erhöht.

mit Adapter
mit Adapter

Solltet Ihr allerdings bereits über eine Powerbank mit „Smart“ Ladesystem verfügen, bringt der Adapter keine Verbessrung.

Wichtig, dies gilt nur für Apple Smartphones und Tablets! Bei diversen Android Smartphones konnte ich keine Verbesserung der Ladegeschwindigkeit feststellen.

Wichtig mit diesem Adapter funktionieren viele Quick Charge/Schnelllade Standards nicht mehr!

 

Laden am PC

Auch hier bringt der Adapter eine deutlich Steigerung und das sogar bei  Apple oder Android Smartphones.

Beispielsweise am Alcatel Idol 4S erreichte ich ohne Adapter 0,49A beim Laden am USB Port meines PCs, mit Adapter stieg die Ladegeschwindigkeit auf 1,99A an.

Also eine 4x Steigerung der Ladegeschwindigkeit! Aber warum ist der Unterschied am PC so groß?

Es hat einen Grund, dass Smartphones beim Laden am PC/Notebook nur 0,5A Ladestrom haben.

Die USB Spezifikation sieht einen maximalen Strom an einem High Power USB Port von maximal 0,5A vor.

„Erst nach Freigabe durch den Host-Controller darf ein Gerät mehr als die bei einem Low-Powered-Port erlaubten 100 mA, aber nicht mehr als 500 mA (bis USB 2.0) bzw. 900 mA (USB 3.0)[9], Strom beziehen. In der Praxis bleibt eine kurzzeitige Überlastung eines USB-Ports meist folgenlos.“

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Universal_Serial_Bus

Durch diesen Adapter wird aber nun diese Schutzfunktion des USB Ports überbrückt. Heißt das Smartphone kann im schlimmsten Fall das Vierfache der Leistung aus dem Port saugen.

Dies kann gut gehen und der USB Port Eures PC kann diese Leistung ab (500mAh ist schließlich das Minimum) oder Schutzfunktionen greifen (Spannung fällt ab und das Smartphone reduziert die Ladegeschwindigkeit), allerdings sehe ich auch die Gefahr, dass Euer USB Port durch die Überlastung beschädigt wird.

Von daher kann ich nur davon abraten diesen Adapter am PC/Notebook zu nutzen!

 

Im Inneren

Natürlich habe ich den Adapter einmal „geöffnet“.

PortaPow hat sich hier sehr viel Mühe gegeben das Innenleben unter Unmengen Gummi und Kleber zu verstecken.

portapow-fast-charge-adapter-im-test-7

Aber welche total geheimen Techniken verbargen sich im Inneren?  Um ehrlich zu sein habe ich nicht damit gerechnet, dass der Adapter wirklich über einen „Smart Chip“ verfügt. Allerdings tut dieser das anscheinend wirklich. Dieser Chip ist anscheinend mit den Datenadern des USB Ausgangs verbunden.

portapow-fast-charge-adapter-im-test-8

Leider ist der Chip so klein, dass die Aufschrift kaum zu lesen ist. Ich meine „39020“ entziffern zu können.

Allerdings gibt es einen STMicroelectronics „current Linear regulator IC“ welcher auf diesen Namen hört und passen könnte.

http://www.st.com/content/st_com/en/products/power-management/linear-voltage-regulators/low-dropout-ldo-linear-regulators/high-psrr-ldo-regulators/ld39020.html

 

Fazit zum PortaPow Fast Charge Adapter

Zu gut um wahr zu sein? Nein der Adapter funktioniert, zu mindestens in einigen Fällen. Sollte Euer Smartphone oder Tablet an einer Powerbank oder einem Ladegerät brechend langsam laden, obwohl die Energie Quelle zu 1A oder mehr in der Lage ist, kann dieser Adapter helfen.

Dies gilt gerade für Nutzer von Apple Smartphones! Bei Android Geräten konnte ich keine Steigerung der Ladegeschwindigkeit beim Laden an einem Netzteil/Powerbank messen.

portapow-fast-charge-adapter-im-test-5

Allerdings sehe ich auch ein gewisses Gefahrenpotenzial. Gerade bei der Nutzung am PC, wo der Adapter ebenfalls funktioniert, allerdings zu gut.

Hier sehe ich die Gefahr, dass Ihr mit dem Adapter Euren USB Port überlastet, was potenziell gefährlich sein kann.

Kurzum der Adapter kann wirklich gut funktionieren, gerade in Kombination mit Apple Produkten,  allerdings bitte nicht am PC nutzen sofern dieser keinen 2A Ladeport besitzt oder einem USB Ladegerät mit einer Leistung von unter 1A.

Solltet Ihr aber bereits über eine halbwegs gute Powerbank oder Ladegerät verfügen  dann bringt der Adapter natürlich nichts.

PortaPow 3rd Gen Daten Block USB Adapter
  • Mit dem Adapter wird Ihr Gerät nicht in den...
  • Der PortaPow SmartCharge-Chip wechselt automatisch auf die...
  • Kompatibel mit allen iPhones / iPads und unzähligen weiteren...

SteelSeries Arctis 5 im Test – gelungener Start einer neuen Serie

Anfang des Monats hat SteelSeries die neuen Arctis Headsets vorgestellt. Die Dänen haben sich hohe Ziele für die Serie gesetzt, denn sie wollen den Kunden keinen Kompromiss verkaufen, sondern in allen Bereichen ein hochwertiges Produkt abliefern. Ob es dem Hersteller gelungen ist oder ob sie sich mit der Zielsetzung übernommen haben, klären wir am Beispiel des mittleren Modells SteelSeries Arctis 5.

steelseries_arctis_5-6-von-8

12x Hüllen fürs iPhone 7+ von Artwizz, Spigen, Terrapin,….. im Vergleich

0

Hüllen fürs iPhone 7 und 7 Plus gibt es in Massen auf dem Markt in diversen Formen und Farben. Hier kann eine Entscheidung sehr schwer fallen.

Aus diesem Grund habe ich mich entschlossen einen kleinen Test/Vergleich von diversen iPhone 7 Plus  Hüllen anzufertigen.

12x-huellen-fuers-iphone-7-von-artwizz-spigen-terrapin-usw-im-vergleich-75

Welche Hüllen für das iPhone 7 Plus sind empfehlenswert und von welchen sollte man lieber die Finger lassen?!

Mehr dazu in folgendem Test:

Die Testkandidaten:

Alle Hüllen in diesem Vergleich sind bei Amazon erhältlich, einige davon auch exklusiv. Preislich bewegen wir und zwischen 8€ und 30€.

12x-huellen-fuers-iphone-7-von-artwizz-spigen-terrapin-usw-im-vergleich-71

Damit sind alle Hüllen günstiger als die original Apple Modelle. In diesem Vergleich konzentriere ich mich ausschließlich auf Modelle für das iPhone 7 Plus. Jedoch gibt es zu fast allen Hüllen auch ein Gegenstück für das Normale iPhone 7, für welches vermutlich ein ähnliches Fazit zu ziehen wäre.

 

Informationen zum Test

Ein direkter Vergleich aller Hüllen ist leider nur sehr bedingt möglich, da diese sich doch teilweise sehr deutlich in Ihrer Form und Funktion unterscheiden.

Daher wähle ich den indirekten Vergleich und bewerte alle Hüllen in folgenden Kategorien: Haptik, Schutz, Größe, Passform, Tasten und Grip.

Haptik sollte klar sein, wie gut und „hochwertig“ fühlt sich eine Hülle in der Hand an. Auch Schutz ist relativ klar, kann die Hülle Euer Smartphone vor Kratzern oder sogar bei einem Sturz schützen.

12x-huellen-fuers-iphone-7-von-artwizz-spigen-terrapin-usw-im-vergleich-73

Gut schützende Hüllen sind allerdings meist größer und tragen mehr auf. Daher die Kategorie „Größe“, eine Hülle, die klein und nicht das iPhone in einen unförmigen Klotz verwandelt, wird hier besser abschneiden.

Auch eine gute Passform ist natürlich bei jeder Hülle wünschenswert. Lässt sich der Ladeport noch gut erreichen und ist die Kamera gut ausgeschnitten.  Ebenfalls aus meiner Sicht sehr wichtig im Alltag ist, wie gut sich die Tasten des iPhones drücken lassen.

Und zu guter Letzt der Grip. Viele Unfälle lassen sich vermeiden, wenn das Smartphone einfach etwas weniger rutschig ist.

Das Design der Hüllen werde ich nicht großartig bewerten. Dies ist zu 100% Geschmacksache, nur weil mir etwas gefällt, heißt das nicht, dass das auch für Euch gilt.

++ = Sehr Gut, += Gut, 0 = Neutral, – = tendenziell Schlecht, — = Schlecht

 

Die Hüllen fürs iPhone 7 Plus

Artwizz Silicone Case – Silikonhülle Schutzhülle aus weichem Silikon für iPhone 7 Plus

  • Haptik +
  • Anlegen/Abnehmen ++
  • Schutz +
  • Größe ++
  • Passform +
  • Tasten +
  • Grip +
  • 14,99€

Artwizz setzt bei dieser Hülle auf Silicon, hierbei lügen diese auch nicht, wenn sie schreiben weiches Silicon. Auf den ersten Blick wirkt die Hülle etwas „labbrig“, dies gibt sich allerdings wenn sie auf dem iPhone angebracht ist.

Das Anbringen und auch Abnehmen ist aufgrund des weichen und dehnbaren Materials absolut problemlos.  Auch die Passform ist gut, sämtliche Anschlüsse sind ausreichend groß ausgeschnitten.

12x-huellen-fuers-iphone-7-von-artwizz-spigen-terrapin-usw-im-vergleich-15

Aufgrund des flexiblen Materials sind die Tasten des iPhones problemlos drückbar, auch der Mute Switch ist gut zu erreichen.

Die Haptik ist soweit recht hochwertig, auch wenn die Hülle ein kleiner Fingerabdrucks Magnet ist. Warum keine volle Punktzahl in der Haptik Kategorie? Am Rand des iPhones ist leider eine „Klebekante“ von der Produktion. Dies ist normal und auch Optisch kein Problem, allerdings spürt man diese Kante ein wenig, wenn man mit dem Finger über sie fährt.

12x-huellen-fuers-iphone-7-von-artwizz-spigen-terrapin-usw-im-vergleich-14  12x-huellen-fuers-iphone-7-von-artwizz-spigen-terrapin-usw-im-vergleich-17 12x-huellen-fuers-iphone-7-von-artwizz-spigen-terrapin-usw-im-vergleich-19 12x-huellen-fuers-iphone-7-von-artwizz-spigen-terrapin-usw-im-vergleich-23   12x-huellen-fuers-iphone-7-von-artwizz-spigen-terrapin-usw-im-vergleich-21

Im ersten Moment könnte man denken, dass eine Silikon Hülle keinen guten Schutz bietet, jedoch würde ich die Artwizz iPhone 7 Plus Hülle in diesem Bereich als recht gut einschätzen.

Zum einen sind die Kanten natürlich etwas „gepolstert“, zum anderen steht die Hülle über dem Kamera Buckel und dem Display hinaus.

Wenn das Smartphone flach auf einem Tisch liegt, berührt dementsprechend das Glas nicht die Oberfläche.

Auch der Grip ist erhöht gegenüber einem „nacktem“ iPhone.

Kompatibilitätsprobleme mit einer Glas Display Schutzfolie (welche das ganze Display bis zum Rand bedeckt) hatte ich keine.

 

iBetter iPhone 7 Plus Hülle

  • Haptik +
  • Anlegen/Abnehmen ++
  • Schutz +
  • Größe ++
  • Passform +
  • Tasten –
  • Grip +
  • 9,90€

Auch wenn diese Hülle unter dem Namen iBetter verkauft wird, ist diese mit dem Namen „Baseus“ beschriftet.

Vermutlich ist dies der echte Hersteller dieser Hülle.

Nach dem Auspacken war ich zugegeben etwas enttäuscht von der iBetter iPhone 7 Plus Hülle. Auf den Produktbildern wirkt es so als hätte diese auf der Rückseite eine kleine Metall Platte eingelassen. Natürlich dachte ich mir schon, dass dies nur ein optisches Element ist, jedoch die Hoffnung stirbt zuletzt.

12x-huellen-fuers-iphone-7-von-artwizz-spigen-terrapin-usw-im-vergleich-37

Leider sieht diese „Fake“ Metallplatte auf der Rückseite in der Realität weniger echt aus als auf den Produktbildern.

Allerdings sieht die Hülle wie ich finde dennoch brauchbar aus und so fühlt sich diese auch an. Das verwendete TPU Material ist relativ flexibel und „weich“.

Dies erleichtert auch das Anlegen und Abnehmen der Hülle deutlich.

Auch wenn die Hülle recht groß aussieht, fühlt sich das iPhone in der Hand kaum größer an. Leider benötigen die Tasten dennoch ein Stück weit mehr Druck als es ohne Hülle der Fall wäre, auch sind diese ein Stück weiter schwieriger zu erfühlen.

12x-huellen-fuers-iphone-7-von-artwizz-spigen-terrapin-usw-im-vergleich-36 12x-huellen-fuers-iphone-7-von-artwizz-spigen-terrapin-usw-im-vergleich-37 12x-huellen-fuers-iphone-7-von-artwizz-spigen-terrapin-usw-im-vergleich-38 12x-huellen-fuers-iphone-7-von-artwizz-spigen-terrapin-usw-im-vergleich-39 12x-huellen-fuers-iphone-7-von-artwizz-spigen-terrapin-usw-im-vergleich-40

Die Passform und die Ausschnitte für den Ladeport, Lautsprecher und Kamera sind hingegen wiederum ziemlich perfekt. Auch der Mute Switch lässt sich gut erreichen.

Zusätzlich bietet die iBetter Hülle einen erhöhten zusätzlichen Schutz für Euer iPhone. Die Kanten sind relativ dick mit Gummi „gepolstert“ und auch die Kamera Linse und das Display wird etwas geschützt. Beide berühren, flach auf dem Tisch liegend, nicht den Untergrund, was gegen Kratzer hilft.

Kompatibilitätsprobleme mit einer Glas Display Schutzfolie (welche das Ganze Display bis zum Rand bedeckt) hatte ich keine.

 

IVSO 2in1 Ultra Slim Silikon Rückseite Schutzhülle, mit Advanced Shock Absorption Technology hülle

  • Haptik –
  • Anlegen/Abnehmen –
  • Schutz 0
  • Größe +
  • Passform 0
  • Tasten ++
  • Grip +
  • 6,95€

Beginnen wir erst einmal beim Namen. Ähnliches Spielchen hier wie bei der iBetter Hülle.  Die Hülle wird unter dem Namen „IVSO“ verkauft, allerdings auf der Hülle selbst steht zweimal der Name „Baseus“.

Ich nehme an, dass Baseus hier der richtige Hersteller ist und die Hülle nur unter dem Namen IVSO verkauft wird.

Kommen wir zur Hülle selbst.

12x-huellen-fuers-iphone-7-von-artwizz-spigen-terrapin-usw-im-vergleich-60

Die „IVSO 2in1 Ultra Slim Silikon Rückseite Schutzhülle“ besteht aus zwei Teilen. Einmal einem Silikon Rückenteil und einem Plastikrahmen.

Das Problem dieser Hülle ist das Anlegen bzw. Ablegen. Die Silikon Teil inklusive Plastikrahmen über das iPhone ziehen passt nicht, natürlich kenne ich das Spielchen schon, man zieht zuerst das Silikonteil über das Smartphone und dann den Rahmen.

Leichter gesagt als getan! Ich hatte Probleme den Rahmen passend auf das Silikonteil wieder aufzusetzen. Je nachdem gab es oben oder unten einen kleinen Spalt.

Erst mit viel Fingerspitzengefühl und etwas Geduld saß die Hüllen passend auf dem iPhone, die IVSO ist also nichts für Leute, die Ihre Hülle oft Ablegen und wieder Anlegen.

12x-huellen-fuers-iphone-7-von-artwizz-spigen-terrapin-usw-im-vergleich-58 12x-huellen-fuers-iphone-7-von-artwizz-spigen-terrapin-usw-im-vergleich-59 12x-huellen-fuers-iphone-7-von-artwizz-spigen-terrapin-usw-im-vergleich-61 12x-huellen-fuers-iphone-7-von-artwizz-spigen-terrapin-usw-im-vergleich-62 12x-huellen-fuers-iphone-7-von-artwizz-spigen-terrapin-usw-im-vergleich-64

Auch die Haptik ist aufgrund des dünnen Plastikrahmens eher mittelmäßig bis schlecht.

Sehr positiv ist wiederum das Druckgefühl der Tasten, das  nahezu perfekt ist! Leider ist der Mute Switch für mich kaum zu erreichen da meine Fingernägel zu kurz sind.

Den zusätzlichen Schutz den die Hülle bietet, ist eher mittelmäßig. Zwar sind die Kannten des Smartphones etwas gegenüber einem Aufprall geschützt, allerdings steht die Kamera weiterhin etwas aus dem Gehäuse hervor.

Hier könnten also weiterhin Kratzer auftauchen, wenn das Smartphone flach auf einer Oberfläche liegt.

Kompatibilitätsprobleme mit einer Glas Display Schutzfolie (welche das Ganze Display bis zum Rand bedeckt) hatte ich keine.

 

JETech iPhone 7 Plus Hülle Tasche Schutzhülle Slim-Fit Case mit Selbst Ständer für Apple iPhone 7 Plus

  • Haptik 0
  • Anlegen/Abnehmen +
  • Schutz 0
  • Größe 0
  • Passform ++
  • Tasten +
  • Grip +
  • 7,95€

Die JETech iPhone 7 Plus Hülle Tasche Schutzhülle Slim-Fit besteht aus zwei Teilen. Einmal einer Gummihülle und einem Plastikrahmen. Im Gegensatz zu anderen Hüllen wird dieser Rahmen jedoch noch zum Anlegen bzw. Abnehmen nicht entfernt.

Daher ist das Anlegen der Hülle auch relativ problemlos möglich, selbiges gilt auch fürs Abnehmen.

12x-huellen-fuers-iphone-7-von-artwizz-spigen-terrapin-usw-im-vergleich-8

In diesem Rahmen ist ein ausklappbarer Standfuß für das iPhone integriert. Dieser wirkt ein wenig „plastikhaft“ und könnte bei größerer Belastung abbrechen, jedoch erfüllt er seinen Job.

Allgemein betrachtet wirkt die JETech Hülle ein wenig „billig“ aufgrund des Plastikrahmens. Die Passform ist wiederum ziemlich perfekt und auch der Druckpunkt der Tasten ist gut.

12x-huellen-fuers-iphone-7-von-artwizz-spigen-terrapin-usw-im-vergleich-6 12x-huellen-fuers-iphone-7-von-artwizz-spigen-terrapin-usw-im-vergleich-7 12x-huellen-fuers-iphone-7-von-artwizz-spigen-terrapin-usw-im-vergleich-8 12x-huellen-fuers-iphone-7-von-artwizz-spigen-terrapin-usw-im-vergleich-9

Optisch bin ich zwar weiterhin kein Fan von dem runden Ausschnitt des Apple Logos auf der Rückseite, ich bevorzuge eine etwas sauberere Optik, allerdings habe ich ansonsten nicht viel an der JETech zu bemängeln.

Den Schutz den die Hülle bietet, würde ich als mittelmäßig einstufen. Zwar sind die Ecken recht gut geschützt, allerdings steht die Hülle sowohl auf der Front, wie auch auf der Rückseite (Kamera Modul) kaum bis gar nicht vor.

Daher könnte das Display oder das Kamera Modul immer noch, flach auf dem Tisch liegend, zerkratzen.

Kompatibilitätsprobleme mit einer Glas Display Schutzfolie (welche das Ganze Display bis zum Rand bedeckt) hatte ich keine.

 

Liamoo iPhone 7 Plus + Hülle (5,5″) ultra dünne Schutzhülle

  • Haptik +
  • Anlegen/Abnehmen —
  • Schutz –
  • Größe ++
  • Passform ++
  • Tasten ++
  • Grip +
  • 6,49€

Auf den ersten Blick habe ich nicht viel von der Liamoo iPhone 7 Plus + Hülle erwartet. Diese wird in der billigsten Verpackung geliefert, die ich seit langem gesehen habe.

Allerdings kann der erste Eindruck täuschen.

12x-huellen-fuers-iphone-7-von-artwizz-spigen-terrapin-usw-im-vergleich-34

Wie der Hersteller schon in seiner Produktbeschreibung schreibt, ist die Hülle ultra dünn. Die Liamoo besteht aus einem papierdünnen Plastik, welches derartig eng geschnitten ist, dass es nur sehr schwer ist die Hülle überhaupt aufs iPhone zu bekommen.

Das Abnehmen ist allerdings noch viel schwerer. Dies ist ganz klar eine Hülle, die immer auf dem iPhone bleibt.

Dafür ist diese auch so dünn und perfekt geschnitten, dass man meinen könnte, es wurde einfach eine Folie auf das iPhone geklebt. Selbst der Kamera Buckel wird bis zum Glas vollständig bedeckt.

12x-huellen-fuers-iphone-7-von-artwizz-spigen-terrapin-usw-im-vergleich-30 12x-huellen-fuers-iphone-7-von-artwizz-spigen-terrapin-usw-im-vergleich-31 12x-huellen-fuers-iphone-7-von-artwizz-spigen-terrapin-usw-im-vergleich-32 12x-huellen-fuers-iphone-7-von-artwizz-spigen-terrapin-usw-im-vergleich-33 12x-huellen-fuers-iphone-7-von-artwizz-spigen-terrapin-usw-im-vergleich-35

Vermutlich wäre es sogar möglich die meisten anderen Hüllen in diesem Vergleich nochmals über die Liamoo zu ziehen.

Das matte Plastik fasst sich erstaunlicherweise sogar recht hochwertig an.

Dies ist ganz klar eine Hülle für jemanden der eigentlich gar keine will. Man hat hier fast das nackte iPhone Gefühl. Die Tasten des iPhones sind bei dieser Hülle einfach ausgeschnitten, heißt, es gibt keine Veränderung des Druckpunktes.

Allerdings bietet die Hülle auch nur wenig Schutz gegenüber Stürzen. Lediglich die Rückseite ist etwas gegen Kratzer geschützt.

Auch der Grip ist ein wenig besser als beim nackten iPhone.

Kompatibilitätsprobleme mit einer Glas Display Schutzfolie (welche das Ganze Display bis zum Rand bedeckt) hatte ich keine.

 

Ringke FUSION kristallklarer PC TPU Dämpfer  iPhone 7 Plus Hülle und JETech Apple iPhone 7 Plus Hülle Tasche Schutzhülle Case Cover Bumper und Anti-Scratch

  • Haptik +
  • Anlegen/Abnehmen +
  • Schutz +
  • Größe +
  • Passform +
  • Tasten ++
  • Grip +
  • 8,99€ bzw. 6,25€

Ich fasse die TPU Hüllen von Ringke und JETech einfach mal zusammen. Nach dem Auspacken ist mir aufgefallen, dass beide Modelle fast 1 zu 1 gleich sind.

12x-huellen-fuers-iphone-7-von-artwizz-spigen-terrapin-usw-im-vergleich-27

Die Hüllen besitzen das gleiche relativ harte und durchsichtige TPU Plastik. Auf den ersten Blick könnte man meinen, dass beide Modelle recht weich und flexibel sind, dies ist allerdings nicht der Fall.

Lediglich der Rand der Hüllen ist etwas weicher was das Einsetzten und wieder Herausnehmen des iPhones deutlich erleichtert.

12x-huellen-fuers-iphone-7-von-artwizz-spigen-terrapin-usw-im-vergleich-49

Die wenigen Unterschiede zwischen diesen beiden Modellen sind die Ausschnitte auf der Unterseite, bei der JETech Hülle ist der Ladeport etwas kleiner, dafür die Lautsprecher Ports etwas größer, wie auch dass es bei der Ringke möglich ist ein kleines Trageband zu befestigen,das  nicht mit im Lieferumfang ist.

Unterm Strich sind dies keine nennenswerten Unterschiede.

12x-huellen-fuers-iphone-7-von-artwizz-spigen-terrapin-usw-im-vergleich-25 12x-huellen-fuers-iphone-7-von-artwizz-spigen-terrapin-usw-im-vergleich-26 12x-huellen-fuers-iphone-7-von-artwizz-spigen-terrapin-usw-im-vergleich-27 12x-huellen-fuers-iphone-7-von-artwizz-spigen-terrapin-usw-im-vergleich-28 12x-huellen-fuers-iphone-7-von-artwizz-spigen-terrapin-usw-im-vergleich-29

Vermutlich kommen beide Hüllen vom selben Produzenten. Die Passform ist jeweils gut bis sehr gut, auch die Haptik passt.

Erfreulicherweise ist zudem der Druckpunkt der Tasten weiterhin sehr gut.

12x-huellen-fuers-iphone-7-von-artwizz-spigen-terrapin-usw-im-vergleich-47 12x-huellen-fuers-iphone-7-von-artwizz-spigen-terrapin-usw-im-vergleich-48 12x-huellen-fuers-iphone-7-von-artwizz-spigen-terrapin-usw-im-vergleich-49 12x-huellen-fuers-iphone-7-von-artwizz-spigen-terrapin-usw-im-vergleich-50

Die Kanten der Hüllen sind jeweils recht dick, was bei einem Aufprall etwas helfen sollte. Auch sind die Hüllen etwas höher als das iPhone, wodurch weder die Kamera den Tisch berührt noch das Display.

Kompatibilitätsprobleme mit einer Glas Display Schutzfolie (welche das Ganze Display bis zum Rand bedeckt) hatte ich keine.

 

Spigen [Rugged Armor] Elastisch [Schwarz] Ultimative Schutz vor Stürzen und Stößen

  • Haptik +
  • Anlegen/Abnehmen +
  • Schutz +
  • Größe +
  • Passform ++
  • Tasten 0
  • Grip +
  • 7,99€

Die Rugged Armor Hülle von Spigen besteht vollständig aus einem recht dicken Gummi. Das Anlegen der Hülle war keinerlei Problem und auch das Abnehmen geht recht einfach.

Haptisch macht die Hülle einen guten Eindruck, auch die Passform ist ziemlich perfekt. Alle Ports sind ausreichend groß ausgeschnitten und sitzen mittig in ihren Löchern.

12x-huellen-fuers-iphone-7-von-artwizz-spigen-terrapin-usw-im-vergleich-11

Durch das eigentlich recht dicke Gummi bietet die Rugged Armor auch einen erhöhten Schutz, nicht nur gegen Zerkratzen. Dabei trägt die Hülle relativ wenig auf. Ich finde hier hat man einen sehr guten Mix aus Schutz und Größe der Hülle getroffen. Zwar würde ich keine „Drop Tests“ mit meinem iPhone in dieser Hülle machen aber dennoch. Die Hülle steht auf der Front zusätzlich ein wenig vor, so dass das Display nicht flach auf dem Tisch liegt. Ähnliches gilt auch für die Kamera auf der Rückseite.

Optisch finde ich die Spigen gelungen mit ihrem matten Gummi und Karbon Elementen. Lediglich den Runden ausschnitt für das Apple Logo finde ich etwas fragwürdig.

12x-huellen-fuers-iphone-7-von-artwizz-spigen-terrapin-usw-im-vergleich-10 12x-huellen-fuers-iphone-7-von-artwizz-spigen-terrapin-usw-im-vergleich-11 12x-huellen-fuers-iphone-7-von-artwizz-spigen-terrapin-usw-im-vergleich-12 12x-huellen-fuers-iphone-7-von-artwizz-spigen-terrapin-usw-im-vergleich-13

Ebenfalls eher suboptimal ist der Druckpunkt für die Tasten am iPhone. Diese benötigen mit der Hülle ein Stück mehr Kraft beim Drücken.

Ich würde allerdings sagen, dass dies noch im Rahmen des Erträglichen ist.

Kompatibilitätsprobleme mit einer Glas Display Schutzfolie (welche das Ganze Display bis zum Rand bedeckt) hatte ich keine.

 

Spigen [Thin Fit] Passgenaues [Satin Silber] Premium Hart-PC Schale / Schlanke Handyhülle / Schutzhülle für iPhone 7 Plus Case

  • Haptik 0
  • Anlegen/Abnehmen –
  • Schutz –
  • Größe +
  • Passform +
  • Tasten ++
  • Grip 0
  • 8,99€

Im Gegensatz zur ersten Hülle von Spigen ist dieses Modell deutlich schlanker und minimalistischer. Es handelt sich hierbei um eine Hartschalen- Hülle.

Der Name ist hier Programm, die Hülle ist wirklich sehr hart und wird eher um das iPhone geheftet. Dabei hält sich die Hülle lediglich an der linken und rechten Seite des iPhones fest.

12x-huellen-fuers-iphone-7-von-artwizz-spigen-terrapin-usw-im-vergleich-45

Die Ober- und Unterseite ist hierbei nicht von der Hülle/Schale bedeckt.

Das Anlegen der Spigen Premium Hart-PC Schale ist dabei recht unproblematisch, das Abnehmen hingegen recht schwer. Die Hülle hält wirklich bombenfest am iPhone.

Dieses Modell ist eher etwas für Nutzer, welche eine möglichst schlanke Hülle suchen, dementsprechend ist allerdings auch der Schutzfaktor relativ niedrig.

12x-huellen-fuers-iphone-7-von-artwizz-spigen-terrapin-usw-im-vergleich-41 12x-huellen-fuers-iphone-7-von-artwizz-spigen-terrapin-usw-im-vergleich-42 12x-huellen-fuers-iphone-7-von-artwizz-spigen-terrapin-usw-im-vergleich-43 12x-huellen-fuers-iphone-7-von-artwizz-spigen-terrapin-usw-im-vergleich-44 12x-huellen-fuers-iphone-7-von-artwizz-spigen-terrapin-usw-im-vergleich-46

Im Falle eines Sturz bietet vermutliche diese Spigen Hülle keinen zusätzlichen Schutz, lediglich die Rückseite wird etwas vor Kratzern bewahrt.

Auch die Haptik ist sehr „Plastikhaft“ und glatt. Der Grip wird verglichen mit einem nackten iPhone kaum bis gar nicht verbessert.

Beim Druckpunkt gibt es ebenfalls keine Veränderung durch die Hülle, was aber in diesem Fall durchaus positiv ist.

Die Tasten des iPhone 7 Plus werden einfach nicht von der Hülle verdeckt.

 

Terrapin [ECHT LEDER] Brieftasche Case Hülle mit Kartenfächer und Bargeld für iPhone 7 Plus Hülle Schwarz

  • Haptik +
  • Anlegen/Abnehmen 0
  • Schutz ++
  • Größe —
  • Passform +
  • Tasten ++
  • Grip 0
  • 16,95€

Die Echtleder Brieftaschen Hülle von Terrapin ist sicherlich das ungewöhnlichste Modell in diesem Vergleich.

Hierbei handelt es sich natürlich um eine etwas größere Hülle, inklusive Klappe welche auch die Front des Smartphones schützt.

In dieser Klappe lassen sich zusätzlich Kreditkarten, der Personal Ausweis oder auch Bargeld verstauen. Hierfür stehen insgesamt fünf Fächer zur Verfügung.

12x-huellen-fuers-iphone-7-von-artwizz-spigen-terrapin-usw-im-vergleich-68

Zusammengehalten wird das ganze durch einen kleinen magnetischen Verschluss.

Das verwendete Leder wirkt sehr hochwertig und sauber verarbeitet, allerdings bin ich auch kein Lederexperte.

Diese Hülle macht natürlich eine Einhandbedienung des Smartphones nahezu unmöglich. Im Gegenzug würde ich allerdings auch den Schutzfaktor dieser Hülle als sehr hoch einstufen.

Das eigentliche Lederetui ist etwas größer als das iPhone. In diesem Etui ist eine stark gummierte Schale eingeklebt in welcher das Smartphone gehalten wird.

Bei einem Aufprall auf die Kante hat das iPhone in dieser Hülle eine relativ große Knautschzone. Auch die Vorder- und Rückseite sind sogar ein wenig gepolstert.

12x-huellen-fuers-iphone-7-von-artwizz-spigen-terrapin-usw-im-vergleich-65 12x-huellen-fuers-iphone-7-von-artwizz-spigen-terrapin-usw-im-vergleich-66 12x-huellen-fuers-iphone-7-von-artwizz-spigen-terrapin-usw-im-vergleich-67 12x-huellen-fuers-iphone-7-von-artwizz-spigen-terrapin-usw-im-vergleich-68 12x-huellen-fuers-iphone-7-von-artwizz-spigen-terrapin-usw-im-vergleich-69

Das Einlegen des iPhones geht relativ gut und schnell. Auch das Herausnehmen ist an sich recht unproblematisch, auch wenn das iPhone recht fest in der Schale sitzt.

Die Passform ist ziemlich perfekt, allerdings sind auch die meisten Anschlüsse wie auch die Tasten sehr großzügig ausgeschnitten.

Dementsprechend gibt es auch keine Veränderung beim Drücken der Tasten.

Beim Grip bin ich etwas hin und her gerissen. Einerseits bietet natürlich das Leder einen erhöhten Gripp, anderseits kann man nicht mehr um das iPhone greifen aufgrund der Klappe. Hier muss man für einen sicheren Halt die Lasche mit dem Daumen fixieren.

Ebenso kann man nicht mehr mit einer Hand die Lautstärke Tasten erreichen.

Kompatibilitätsprobleme mit einer Glas Display Schutzfolie (welche das Ganze Display bis zum Rand bedeckt) hatte ich keine.

 

Terrapin Silikon + Polycarbonat Hülle mit Standfunktion für iPhone 7 Plus Hülle Silber

  • Haptik 0
  • Anlegen/Abnehmen 0
  • Schutz +
  • Größe 0
  • Passform ++
  • Tasten +
  • Grip +
  • 8,95€

Die Hülle von Terrapin ist etwas metallischer und robuster anmutend. Dabei täuscht allerdings der optische Eindruck ein wenig. Die Hülle ist ein Silikon Plastik Mix.

Was also aussieht wie Metall, ist gar keins, jedoch ist die Illusion ziemlich gut.

Erneut ist die Passform ziemlich perfekt. Sämtliche Anschlüsse sitzen passend zentriert in ihren jeweiligen Ausschnitten.

Lediglich an den „Mute Switch“ ist etwas schwer zu kommen. Die anderen Tasten sind hingegen vernünftig zu drücken.

12x-huellen-fuers-iphone-7-von-artwizz-spigen-terrapin-usw-im-vergleich-3

Die Terrapin Hülle bietet einen guten Schutz für Euer Smartphone. Zwar würde auch hier keine Drop Tests machen, allerdings schätze ich durchaus, dass diese Hülle die Chancen im Falle eines Sturzes erhöht und das Smartphone unbeschadet überlebt.

Zusätzlich gibt es ein wenig passive Sicherheit da die Hülle ein wenig über den Kamera „Buckel“ und das Display hinaussteht. Dies kann vor Kratzern auf glatten Oberflächen schützen.

Als kleinen Bonus bietet auch dieses Modell eine ausklappbare Stütze. Diese wirkt ausreichend robust und erfüllt ihren Job gut.  Allerdings sonderlich hochwertig ist diese auch nicht.

12x-huellen-fuers-iphone-7-von-artwizz-spigen-terrapin-usw-im-vergleich-1 12x-huellen-fuers-iphone-7-von-artwizz-spigen-terrapin-usw-im-vergleich-2 12x-huellen-fuers-iphone-7-von-artwizz-spigen-terrapin-usw-im-vergleich-3 12x-huellen-fuers-iphone-7-von-artwizz-spigen-terrapin-usw-im-vergleich-4 12x-huellen-fuers-iphone-7-von-artwizz-spigen-terrapin-usw-im-vergleich-5

Kompatibilitätsprobleme mit einer Glas Display Schutzfolie (welche das Ganze Display bis zum Rand bedeckt) hatte ich keine. Allerdings achtet darauf, dass Ihr das iPhone zuerst unten einsetzt!

 

VRS Design [High Pro Shield] [Military Grade Schutzhülle][Klappständer] iPhone 7 Plus Hülle

  • Haptik +
  • Anlegen/Abnehmen –
  • Schutz +
  • Größe 0
  • Passform +
  • Tasten 0
  • Grip +
  • 16,99€

Die VRS Design Hülle ist das vermutlich massivste Modell in diesem Vergleich. Diese besteht erneut aus zwei Teilen, dem Gummirückenteil und einem Plastikrahmen.

Allerdings handelt es sich hierbei um ein recht hochwertiges Plastik, das sich fasst ein wenig nach Metall anfühlt. Auch das Gummirückenteil besitzt eine ungewöhnliche und interessante „gebürstete“ Haptik.

12x-huellen-fuers-iphone-7-von-artwizz-spigen-terrapin-usw-im-vergleich-54

Kurzum die Hülle fühlt sich recht gut in der Hand an, man hat nicht das Gefühl ein Billigprodukt gekauft zu haben.

Das Anlegen ging relativ problemlos, jedoch das Entfernen der Hülle ist etwas trickreicher. Wer viel seine Hüllen wechselt, wird vermutlich mit der VRS Design nur bedingt zufrieden sein.

Auch dieses Modell verfügt über einen ausklappbaren Standfuß, dieser ist allerdings im Fall der VRS Design Hülle sogar aus Metall.

Der Hersteller wirbt mit „Military Grade Schutzhülle“, das ist vielleicht ein wenig hoch gegriffen, allerdings würde ich diese Hülle durchaus als recht robust einschätzen.

12x-huellen-fuers-iphone-7-von-artwizz-spigen-terrapin-usw-im-vergleich-52 12x-huellen-fuers-iphone-7-von-artwizz-spigen-terrapin-usw-im-vergleich-53 12x-huellen-fuers-iphone-7-von-artwizz-spigen-terrapin-usw-im-vergleich-55 12x-huellen-fuers-iphone-7-von-artwizz-spigen-terrapin-usw-im-vergleich-56 12x-huellen-fuers-iphone-7-von-artwizz-spigen-terrapin-usw-im-vergleich-57

Sollte Euer Smartphone mit dieser herunterfallen, stehen die Chancen recht gut, dass es das auch überlebt.

Auch steht die Hülle etwas über der Kameralinse und dem Display hervor, was für diese einen zusätzlichen Schutz bedeutet.

Solltet Ihr einen Display Schutz verwenden welcher das komplette Display bedeckt, wäre ich bei der VRS Design etwas vorsichtig. Diese hat mein Displayschutzglas an einer Kante angehoben.

 

Zusammenfassung, welche Hüllen sind fürs iPhone empfehlenswert?

Grundsätzlich solltet Ihr natürlich die Hülle kaufen, welche Euch optisch am besten gefällt. Trotzdem gab es Hüllen, die  mich in diesem Test mehr überzeugt haben als andere.

Daher würde ich folgende Modelle am Ende empfehlen:

Kurzum die meisten Hüllen in diesem Vergleich würde ich als brauchbar einstufen. Am Ende kommt es natürlich darauf an wie viel Schutz Ihr sucht oder wie kompakt die Hülle sein soll.

12x-huellen-fuers-iphone-7-von-artwizz-spigen-terrapin-usw-im-vergleich-78

Wenn es Euch um eine minimalistische Optik und Haptik geht, würde ich entweder das Artwizz Silicone Case oder die Liamoo iPhone 7 Plus + Hülle wählen.

Hierbei bietet das Artwizz Silicone Case zusätzlich noch einen gut bis sehr guten Schutz weswegen ich diese Hülle für den besten Allrounder im Testfeld halte. Leider zieht die Hülle aber Fussel und Fingerabdrücke ein wenig an.

Die Liamoo iPhone 7 Plus + Hülle hat mich allerdings auch etwas „begeistert“. Eigentlich bin ich ein großer Fan der sogenannter „Skins“ also Folien welche über das Smartphone geklebt werden. Die Liamoo Hülle ist wenn man so will ein Skin, welcher nur nicht geklebt wird und jederzeit abnehmbar ist.

12x-huellen-fuers-iphone-7-von-artwizz-spigen-terrapin-usw-im-vergleich-77

Wenn Ihr eine etwas größere Hülle sucht, ist die Auswahl etwas größer. Meine erste Wahl wäre hier das Modell von Spigen. Allerdings auch die Hüllen von iBetter, VRS Design oder Terrapin machen einen guten Job.

Ob für Euch eine Brieftaschen -Hülle Sinn macht, wie das zweite Modell von Terrapin im Vergleich, ist natürlich Geschmacksache. Diese Hülle hatte zwar im Test durchaus überzeugt, jedoch sehe ich so etwas eher als „Zweitmodell“ für Zeiten in welchen man keine zusätzliche Brieftasche mit sich herumschleppen möchte.

 

Welche Hülle wirst du nutzen?

Ich werde vermutlich bei der Artwizz Silicone Case oder Liamoo Hülle bleiben. Grundsätzlich gefällt mir die Liamoo sehr gut, allerdings stört mich hier das etwas schwierige An -und Ablegen, was ich für diverse Fotos auf diesem Blog machen muss.

12x-huellen-fuers-iphone-7-von-artwizz-spigen-terrapin-usw-im-vergleich-76

Daher werde ich auf meinem iPhone die Artwizz Hülle verwenden und gegebenenfalls mal die Spigen „Rugged Armor“, wenn mir nach etwas Abwechslung zu Mute ist.