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Der Anker PowerCore 26800 im Test, kann der Nachfolger der Astro E7 überzeugen?

Anker hat sich viel Zeit gelassen mit einem direkten Nachfolger der Astro E7 Powerbank. Nun endlich ist er da, der PowerCore 26800!

Wer andere Tests von mir verfolgt hat, wird wissen, dass ich die PowerCore Serie von Anker für die so ziemlich besten Powerbanks ihrer Klasse halte.

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Dementsprechend kann man Großes von der Anker PowerCore 26800 erwarten. Aber kann Ankers neuste Powerbank im Test überzeugen?

 

Ankers Powerbank Serien

Anker hat diverse Powerbank Serien über welche ich versuche Euch, an dieser Stelle, einen kleinen Überblick zu verschaffen. Früher gab es die „Astro“ Serie, die vor ca. einem Jahr durch die PowerCore Serie ersetzt wurde.

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Ankers PowerCore Powerbanks stellen die klassische Universal -Lösung dar. Diese funktionieren an allen Smartphones und Tablets mit einer hohen Ladegeschwindigkeit und bieten dabei eine gute Preis-Leistung.

Ankers PowerCore+ ist die „High End“ Serie, die unter anderem durch Quick Charge Support und einem extrem massiven Metall Gehäuse punkten soll.

Und zu guter Letzt die PowerCore Speed Powerbanks. Diese sind im Grunde die normalen PowerCore Powerbanks allerdings mit Quick Charge und/oder USB C PD Support.

Die Anker PowerCore 26800 ist also eine sehr große Universal Powerbank welche mit allen Smartphones auf dem Markt eine hohe Kompatibilität und Ladegeschwindigkeit aufweist. Sollte Euer Smartphone allerdings Quick Charge unterstützten, ist es möglich, dass beispielsweise eine PowerCore Speed oder PowerCore+ eine nochmals eine höhere Ladegeschwindigkeit erreicht.

 

Lieferumfang und Verpackung

Der PowerCore 26800 wird in einer typischen Anker Verpackung in blau weißer Farbe geliefert. Im Inneren findet man natürlich die Powerbank, wie auch eine Anleitung, eine sehr schöne Tasche und gleich zwei microUSB Kabel.

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Der Anker PowerCore 26800 im Test

Wie bei allen Modellen der PowerCore Serie setzt auch bei dieser Anker auf ein sehr schlichtes mattes Plastikgehäuse.

Solltet Ihr eine auffällige Powerbank suchen, seid Ihr hier falsch. Der PowerCore soll durch eine funktionale Eleganz überzeugen.

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Die Verarbeitung der Powerbank ist tadellos, auch fühlt sich das Gehäuse sehr robust an.  Allerdings sieht man auf dem matten Plastik dennoch Fingerabdrücke und Kratzer sehr schnell im Alltag.

Ich bevorzuge Plastikgehäuse gegenüber Aluminium, wenn es um Powerbanks geht. Wenn man die Powerbank und sein Smartphone in eine Tasche steck, gibt es bei Aluminium Modellen immer die Gefahr, dass diese Euer Smartphone beschädigen oder zerkratzen können.

Hier muss man sich bei der PowerCore 26800 keine Sorgen machen.

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Mit einer angegebenen Kapazität von 26800mAh ist natürlich der PowerCore eine etwas größere Powerbank. Dies spürt man auch am Gewicht von rund 497g.

Jedoch für eine Powerbank mit dieser Kapazität geht das Gewicht und die Abmessungen vollkommen in Ordnung.

Auf Seiten der Anschlüsse verfügt die Anker Powerbank über drei USB Ausgänge und zwei microUSB Eingänge.

Beginnen wir erst einmal mit den Ausgängen. Jeder der drei USB Ports verfügt über maximal 3A Leistung, jedoch bei gleichzeitiger Nutzung aller Ports ist die maximale Leistung der Powerbank auf 6A limitiert.

Glaubt mir einfach, dies ist mehr als genug im Alltag. Zwei iPads und ein iPhone gleichzeitig mit vollem Tempo laden, sollte kein Problem mit dieser Powerbank sein.

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Zudem sind alle Ports mit Ankers PowerIQ und VoltageBoost Technologie ausgestattet. Ankers PowerIQ soll das angeschlossene Smartphone erkennen und dementsprechend das Ladeverfahren anpassen während VoltageBoost beispielsweise schlechte USB Kabel etwas kompensieren soll.

Wenn ein erhöhter Widerstand durch das Kabel erkannt wurde, wird dementsprechend die Spannung ein kleines Stück angehoben um dies zu kompensieren und ja, das funktioniert wirklich.

Kommen wir zu einer weiteren größeren Besonderheit der PowerCore 26800, den beiden microUSB Ports.

Warum zwei microUSB Ports zum Aufladen? Über den microUSB Port kann nur eine bestimmte Menge an Strom problemlos „übertragen“ werden. In der Regel liegt das Limit bei ca. 2-2,4A.

Jedoch bei ein solch großen Powerbank würde damit das Aufladen immer noch 10-12 Stunden unter optimal Bedingungen dauern.

Daher hat Anker einfach zwei Ports zum Aufladen integriert, welche gemeinsam die Powerbank mit bis zu 4A betanken können.

Natürlich müsst Ihr nicht beide Ports gleichzeitig verwenden, wenn Ihr nur ein Ladegerät mit einem Anschluss habt. Vom Laden über einen PC oder Notebook kann ich allerdings nur dringend abraten. Hier würde dies ewig dauern, selbst beim Verwenden von zwei USB Ports (über 24 Stunden).

Solltet Ihr kein Ladegerät haben, das über zwei Ports verfügt, kann ich Euch z.B. das Anker 2Port 24W Ladegerät empfehlen, welches sich hier perfekt eignet.

Wie üblich verfügt die PowerCore 26800 auch über einen Einschalter, der jedoch nicht zum Einschalten der Powerbank benötigt wird, dies macht diese von alleine wenn ein Smartphone angeschlossen wird.

Der Einschalter ist viel mehr zur Überprüfung des Ladestands, mithilfe der vier Blauen LEDs auf der Oberseite, gedacht.

Eine LED steht hierbei für 0-25% verbliebene Kapazität.

 

Wie teste ich?

Mein Testverfahren ist recht „strait forward“. Ich lade die Powerbank bis sie sich von alleine abschaltet oder es keinen nennenswerten Ladestrom mehr gibt, dann wird sie mithilfe eines 1A USB Widerstands entladen und die abgegebene Leistung mit einem PortaPow Premium USB + DC Power MonitorLeistungsmesser gemessen.

So erreiche ich gut reproduzierbare Ergebnisse.

Das gemessene Ergebnis in mW rechne ich in mAh @3,7V um, da die Herstellerangabe sich zu 99% auf eine Zellenspannung von 3,7V bezieht.

Zudem teste ich die Powerbanks an diversen Endgeräten ob es hier „Auffälligkeiten“ gibt. Ich nutze für den Ladetest an einem iPhone das Originalkabel, für sonstige Ladetests verwende ich ein Referenzkabel und ja das verwendete Kabel hat einen großen Einfluss auf die Ladegeschwindigkeit siehe HIER.

 

Messwerte der Anker PowerCore 26800

Beginnen wir wie üblich mit der Kapazität. Anker verspricht 26800mAh, messen konnte ich 23762mAh(@3,7V) bzw. 87,92Wh.

Dies entspricht rund 89% der Herstellerangabe, was ein gutes Ergebnis ist. Warum sind 89% ein gutes Ergebnis?

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Die Kapazitätsangabe der Hersteller bezieht sich immer auf die Kapazität der im Inneren verbauten Akkuzellen.

Anker wird hier vermutlich acht Zellen mit jeweils 3350mAh verbaut haben, beim Entladen dieser entsteht durch die Umwandlung von 3,7V auf 5V eine Verlustleistung.

(höherer Wert= besser)
(höherer Wert= besser)

Hießt, nicht 100% der verfügbaren Energie landet in Eurem Smartphone. In der Regel erreichen die meisten guten Powerbanks zwischen 80-89%, nur sehr selten erreichen vereinzelte Modelle über 90%.

(höherer Wert = besser)
(höherer Wert = besser)

Bei der Ladegeschwindigkeit glänzen Anker Powerbanks in der Regel. Das PowerIQ System inklusive VoltageBoost funktioniert eigentlich immer tadellos.

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Hier hatte ich allerdings etwas stark Probleme. Im Gegensatz zu den aller meisten Powerbanks ist die Spannung bei Anker Modellen tatsächlich dynamisch geregelt, was man beim Verwenden von Messgeräten beobachten kann.

Jedoch hat sich der PowerCore 26800 hier zuerst etwas merkwürdig verhalten. Beim Anschließen eines Smartphones hat die Powerbank die Spannung auf rund 4,8V herunter geregelt. Wenn ich einen USB Wiederstand genutzt habe, bliebt allerdings die Spannung bei gleicher Last auf rund 5,1V.

Es mag vielleicht auf dem ersten Blick so aussehen als würden diese 0,3V keinen Unterschied machen, aber das tun sie.

Bei meinen ersten Messversuchen erreichte die Powerbank z.B. beim iPhone 7 Plus lediglich eine Ladegeschwindigkeit von 1,26A. Dies ist zwar immer noch besser als die des mitgelieferten iPhone Ladegerätes, aber für Anker Verhältnisse ist das schlecht.

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Nach einigem hin und her probieren scheint es in der Powerbank plötzlich klick gemacht zu haben. Die Ladegeschwindigkeit ist auf rund 1,74A und 5,1V angestiegen.

Ab diesem Moment sind alle „Probleme“ verschwunden und die Ladegeschwindigkeit ist auch in Kombination mit dem S7 Edge, LG G5 und Alcatel Idol 4S auf ein Hohes Level angestiegen.

Anscheinend habe ich es irgendwie geschafft die PowerIQ Elektronik zu verwirren.

Dies werte ich allerdings fast eher als positiv. Anscheinend lügt Anker hier nicht, wenn sie schreiben, dass die Powerbank eine „Höhere Logik“ besitzt. PowerIQ und VoltageBoost sind hier anscheinend nicht nur Marketing Bla Bla.

Rechnet mal nicht damit, dass bei Euch es zu ähnlichen Problemen kommen wird. Seid diesen ersten Startschwierigkeiten hatte ich keinerlei Probleme.

Zumal vermutlich den meisten Nutzern der Unterschied zwischen 1,74A und 1,24A kaum auffallen wird.

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Kommen wir zum Wiederaufladen der Powerbank.

Nach ein wenig herumprobieren scheint der PowerCore 26800 etwas wählerisch zu sein, was das Kabel angeht.

Mit den mitgelieferten Kabeln erreichte ich 2A Ladegeschwindigkeit, beim Verwenden meines Referenz Kabel (Anker Powerline) erreichte allerdings nur 1A.  Beim Verwenden beider mitgelieferter Kabel stieg die Ladegeschwindigkeit auf rund 3A an (ca. 1,5A pro Port).

Beim Verwenden zweier Kabel ist die Powerbank also in ca. 8,5 Stunden wieder vollständig geladen.

Ich verstehe natürlich einerseits warum Anker weiterhin auf den microUSB Port setzt, allerdings wäre es auch möglich über einen USB C Port 3A zu übertragen.

Hier wäre ein USB C Port sicherlich die elegantere Lösung.

 

Fazit zum Anker PowerCore 26800

Wenn es Euch um das Maximum an Kapazität geht, seid Ihr hier an der richtigen Adresse. Der Anker PowerCore 26800 ist eine, wenn nicht sogar die beste „Große“ Powerbank, sofern Ihr auf Quick Charge verzichten könnt.

Hierbei punktet diese durch die üblichen Anker Stärken, also hoher Zuverlässigkeit und Qualität, sehr hoher Ladegeschwindigkeit und einem guten Gehäuse.

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Sagen wir es so, es hat einen Grund, dass ich selbst primär Anker Powerbanks und Ladegeräte verwende.

Allerdings hat der Anker PowerCore 26800 starke Konkurrenz, größtenteils sogar aus einem Haus. Im direkten Vergleich mit der Anker Astro E7 ist die Ladegeschwindigkeit nicht gestiegen. Beide Powerbanks sind ungefähr gleich schnell, leidglich das Wiederaufladen ist dank der zwei USB Ports beim neuen PowerCore ein gutes Stück flotter.

Sollte die Astro E7 im Abverkauf günstig zu bekommen sein, wäre diese auch nach dem aktuellen Stand eine sehr gute Powerbank.  Ebenfalls eine interessante Alternative wäre die 30000mAh Powerbank von AUKEY oder sogar der PowerCore 20100.

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Allerdings ist der Anker PowerCore 26800 eine sehr starke Powerbank, welche ganz oben mitspielt.  Der Preis von knapp über 50€ (zum Zeitpunkt des Tests) ist soweit fair für das Gebotene. Wer also einen Reisebegleiter mit ordentlich Power sucht, ist hier richtig.

Anker 337 Powerbank (PowerCore 26K) 26800mAh Power Bank Externer Akku...

  • 23762mAh(@3,7V) bzw. 87,92Wh echte Kapazität
  • kein Quick Charge oder USB PD
  • in 8,5 Stunden zu 100% geladen
  • Recht kompaktes Desgin für die hohe Kapazität

Das Akku Monster von LG im Test, das LG X Power K220

Gehört Ihr auch zu den Nutzern, die niemals genug Akkulaufzeit haben können? Falls ja, könnte das neue LG X Power für Euch interessant sein.

Das X Power soll primär durch einen 4100mAh mächtigen Akku punkten! Zum Vergleich das Apple iPhone 7 verfügt nur über 1960mAh und auch das Samsung Galaxy S7 besitzt „nur“ 3000mAh.

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Aber kann das das LG X Power K220 auch abgesehen vom großen Akku im Test überzeugen?

 

Technische Daten 

An dieser Stelle vielen Dank für das ausleihen des X Power an LG!

 

Lieferumfang und Verpackung

Das LG X Power wird in einer typischen LG Verpackung geliefert.

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Im Inneren findet sich zuoberst das Smartphone selbst, unter diesem befindet sich ein 3,5mm Headset, ein microUSB Ladekabel und ein Schnellladegerät!

Dies ist sehr erfreulich, da bei vielen anderen LG Smartphones der X Serie nur „Schrott“ Ladegeräte beilagen.

 

Das LG X Power

Auf den ersten Blick sieht und spürt man nicht, dass es sich beim X Power um ein Akku Monster handelt. Oftmals sind Smartphones mit einem extra großen Akku auch extra schwer, dies ist hier nicht der Fall. Mit nur 139g ist das X Power sogar relativ leicht.

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Allerdings erwartet beim X Power keine Premium Verarbeitung oder Haptik. Das Smartphone ist Komplett aus Plastik gefertigt und fühlt sich nicht besonders hochwertig an.

Optisch hingegen gefällt mir gerade die Front des Smartphone ausgesprochen gut. Die Balken um das Display sind nicht winzig, allerdings auch nicht übermäßig groß, wie man es sonst oft bei günstigen Smartphones hat.

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Die Rückseite ist bestenfalls als unauffällig zu beschreiben.

Leider ist beim X Power der Akku nicht auszutauschen! Die Rückseite ist fest mit dem Gerät verklebt. Die SIM und Speicherkarte wird klassisch über einen Slot auf der Seite des Geräts eingesetzt.

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Ansonsten keine größeren Auffälligkeiten beim LG. Der Einschalter und die Lautstärke -Tasten sind auf gegenübergesetzten Seiten angebracht, der microUSB Ladeport wie auch der Kopfhörer Anschluss auf der der Unterseite und Kamera wie auch der Lautsprecher auf der Rückseite.

 

Software

LG setzt beim X Power auf Android 6.0.1 mit einer eigenen Benutzeroberfläche. Wer schonmal ein aktuelles LG Smartphone bedient hat, dem wird das hier Gebotene bekannt vorkommen.

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Der Einrichtungsprozess ist Android typisch und nicht groß durch LG verändert. Die Benutzeroberfläche selbst ist ebenfalls recht klassisch.

LG verzichtet auch beim X Power auf den App Drawer, welcher sich aber über die Einstellungen nachinstallieren lässt.

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Auf Seiten der Apps hält sich LG sehr zurück. Neben einigen LG eigenen Apps ist lediglich Facebook, Evernote und Instagram vorinstalliert.

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Dies wirkt sich auch auf den freien Speicher aus, welcher mit über 10GB relativ groß ausfällt.

 

Display

Das X Power verfügt über ein 5,3 Zoll HD Display. Wichtig HD nicht Full HD!

Grundsätzlich halte ich ein 720p Display in dieser Smartphone Klasse noch für ausreichend jedoch wäre bei einem Preis von rund 200€ schon ein Full HD Display machbar.

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Das Display ist allerdings immer noch ausreichend scharf und ansonsten durchaus ansehnlich. Es ist allerdings auch nicht das beste 720p Panel, das ich bisher gesehen habe.

Die maximale Helligkeit, Blickwinkel wie auch Farben passen soweit. Lediglich der Schwarzwert ist eher mäßig gut.

Erfreulicherweise setzt LG beim Display auf Gorilla Glas 3, welches Kratzer in einem gewissen Rahmen verhindern soll.

 

Lautsprecher

Der Lautsprecher des X Power ist auf dessen Rückseite angebracht. Dieser bietet höchstens eine Standard Qualität.

Er ist recht laut aber klanglich sehr dünn. Für mal ein Youtube Video oder Benachrichtigungstöne mag er reichen aber hier ist noch Luft nach oben.

Der Kopfhörerausgang ist ebenfalls eher mittelmäßig. Ich würde nicht sagen schlecht, aber auch nicht „auffällig positiv“.

Vermutlich wird hier der Standard DAC des Mediatek SoCs verwendet.

 

Kamera

Bei der Kamera setzt LG auf ein 13 Megapixel Modul mit einer Blende von f2.2. Dementsprechend kann man mit einer Standard Qualität für diese Preisklasse rechnen.

Bei der Kamera App handelt es sich um die LG übliche, welche ich eigentlich recht gerne mag. Allerdings ist diese im Falle des X Power stark eingeschränkt

Es gibt keinen manuellen Modus und auch HDR konnte ich nirgends finden.

Im Gegenzug lief die App wenigstens recht stabil und vor allem recht flott. Es gibt keine größere Auslöseverzögerung oder Verarbeitungszeit nach der Aufnahme eines Bilds.

Wichtig von Haus aus ist 16:9 voreingestellt, jedoch ist die volle Auflösung von 13 Megapixeln nur bei 4:3 Aufnahmen vorhanden.

Ein Bild welches mit dem LG gemacht wurde ist ca. 4MB groß.

Kommen wir zu den Testbildern.

Wie üblich habe ich alle Bilder in der höchsten Einstellung gemacht,die das Smartphone hergibt.

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Standard Qualität trifft es recht gut. Die Bilder sind brauchbar aber wirkliche Schönheiten auch wieder nicht.

Beginnen wir mit dem Positiven. Der Autofokus ist schnell und zuverlässig, auch der Weißabgleich scheint recht treffsicher zu sein.

Zudem gibt es keinen nervigen Farbstich in den Aufnahmen, wie man es gelegentlich bei günstigen Smartphones sieht.

Auf der negativen Seite befindet sich die Dynamic und die Low Light Leistung. In vielen Bildern wirken Schatten extrem Dunkel, fast schon schwarz.. Dies kostet ein wenig die Leichtigkeit in den Aufnahmen.

Dass ein 200€ Smartphone keine besonders tolle Leistung im Dunklen bringt, kommt nicht unerwartet. Auch das LG X Power verliert bei schlechtem Licht sehr schnell stark an Schärfe und Farbbrillanz.

Hier hilft auch der LED Blitz kaum.

 

Benchmarks

Der im X Power verbaute Mediatek MT6735 gehört ganz klar in die „Einsteiger-Klasse“. Allerdings hat LG diesen immerhin mit 2GB RAM kombiniert.

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Wer auf schöne Zahlen bei Benchmarks Wert legt, wird ganz klar vom X Power enttäuscht sein. Das „Power“ im Namen bezieht sich leider nur sehr bedingt auf die Leistung des Smartphones.

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Trotzdem sollte die Leistung im Alltag ausreichen, da das X Power zum Beispiel auch den sehr populären Qualcomm Snapdragon 410 um 10-15% je nach Benchmark schlägt.

 

Performance im Alltag

Erfreulicherweise fühlt sich das LG X Power im Alltag recht flüssig und gut laufend an. Stocken oder Ruckler gab es kaum bis gar nicht.

LG hat hier bei der Software anscheinend einen guten Job gemacht. Auch die normalen Apps wie Facebook, WhatsApp usw. laufen absolut problemlos.

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Wie sieht es mit Spielen aus? Die einfachen Spiele laufen meist problemlos auf dem LG. Bei aufwendigen 3D Shooter wird es aber etwas enger. Zwar läuft zum Beispiel Modern Combat 5, jedoch sieht man eine deutliche Reduzierung der Bildqualität.

Das verbaute WLAN ist recht flott, auch wenn es nur 2,4GHz unterstützt. Etwas weniger flott ist das verbaute GPS.

Dieses benötigt ein wenig länger bis die Postion bestimmt ist und auch danach ist die Signalstärke nicht die beste.

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Trotzdem fürs Navigieren reicht das aus.

Ansonsten ist mir nichts weiter negativ oder besonders positiv am LG X Power aufgefallen.

 

Akkulaufzeit

Kommen wir zum wichtigen Punkt dieses Smartphones, dem Akku.

Hier bietet das X Power ordentlich Saft mit 4100mAh. Hier darf man auch nicht vergessen, dass der „schwache“ SoC und das 720p Display deutlich weniger Strom verbrauchen sollten als es in High End Smartphones der Fall ist.lg-x-power-software-30

Dies resultiert auch in einer hervorragenden Akkulaufzeit. Ich kam mit dem X Power problemlos 2-3 Tage über die Runden(würde mich als „mittel“ Intensivnutzer bezeichnen). Ich schätze, dass ich dabei mindestens 10 Stunden das Display Aktiv hatte.

Der Akkutest von PCMark unterstützt meinen subjektiven Eindruck. Hier erreichte das X Power unglaubliche 16 Stunden!

In meinem Video Test, eine Stunde Youtube bei halber Display Helligkeit, verbrauchte das X Power lediglich 4% Akku!

Das wiederaufladen geht dank Schnellladeverfahren recht flott. Leider nutzt das X Power hierbei Mediateks Pump Express Plus anstelle von Qualcomms Quick Charge.

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Damit will ich nicht sagen das Pump Express Plus schlechter ist als Quick Charge jedoch ist es in Europa sehr schwer solche Passenden Ladegeräte zu finden.

Man ist also in einem gewissen Rahmen auf das beigelegte Ladegerät angewiesen.

 

Sonstiges

  • Kein 5GHz WLAN
  • 100GB Gratis Google Drive Speicher
  • Benachrichtigungs LED vorhanden

 

Fazit zum LG X Power

Das LG X Power ist ohne Frage ein gutes Einsteiger Smartphone, jedoch nicht für jeden. Es gibt auf dem Markt problemlos Smartphones, die das X Power an Leistung oder auch Kameraqualität überbieten, bei einem ähnlichen Preis.

Auch aus dem eigenen Haus gibt es starke Konkurrenz in Form des LG K10.

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Warum dann sich für das X Power entscheiden? Kurz gesagt Akkulaufzeit. Hier bietet das LG absolute Bestleistung. Die Kombination aus 4100mAh Kapazität, einem sparsamen Prozessor und Display verhelfen dem X Power zu Rekord Laufzeiten.

Wenn Ihr also auf der Suche nach einem guten Allrounder seid, welchen Ihr nicht jeden Abend an die Steckdose hängen müsst, dann seid Ihr beim X Power an der richtigen Adresse.

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equinux tizi Flachmann Ultra im Test

Die großen Powerbank Hersteller, gerade im Online Handel, überbieten sich regelrecht wer Powerbanks mit mehr Kapazität und Features bauen kann. Dabei ist oftmals gar nicht so wichtig ob man sein Smartphone 10x mit einer Powerbank laden kann oder nur einmal.

Meist nutzt man eine Powerbank als „Notfall“ Akku, wenn man Beispielsweise sein Smartphone vergessen hat über Nacht zu laden und nur noch 40% Akku übrig hat aber dringend weg muss.

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Für diese Fälle wo man vielleicht gerade so nicht über den Tag kommt, ist die equinux tizi Flachmann Ultra gedacht.

Aber kann eine Powerbank mit 3200mAh welche rund 40€ kostet im Test überzeugen?

 

Technische Daten

An dieser Stelle vielen Dank an equinux für das zur Verfügungstellen dieser Powerbank, ansonsten wäre dieser Test nicht möglich gewesen!

 

Für welche Geräte ist die equinux tizi Flachmann Ultra geeignet?

Ehe wir zur Powerbank kommen, etwas Wichtiges vorweg. Die equinux tizi Flachmann Ultra ist NUR für Apple Smartphones (iPhone 5 oder neuer) geeignet. Grundsätzlich könnte man die Powerbank auch an iPads verwenden, jedoch bringt hier die Powerbank maximal 30-50% der Kapazität.

 

Die equinux tizi Flachmann Ultra

Die equinux tizi Flachmann Ultra ist eine relativ große, aber flache Powerbank. Dabei hat diese ungefähr die Fläche eines iPhone 7, ist aber nochmals ein Stück dünner.

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Das Gehäuse besteht zur Hälfte aus Aluminium und zur Hälfte aus Kunststoff. Dies ist eine gute Entscheidung, zwar wäre sicherlich eine Vollaluminium Powerbank noch „hochwertiger“ anmutend, jedoch könnte solch eine auch ein iPhone zerkratzen, wenn beide in der selben Tasche transportiert würden.

Dies ist kein zu unterschätzender Faktor gerade für Besitzer eines diamantschwarzen iPhones.

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Die Haptik ist soweit Okay allerdings auch nicht übermäßig hochwertig. Man merkt, dass equinux hier versucht hat die Powerbank so dünn und leicht wie möglich zu halten.

Aber warum ist diese Powerbank nur für iPhones und iPads geeignet? Der Flachmann Ultra besitzt ein integriertes Lightning Kabel, Ihr müsst also keine Angst haben, dass Ihr mit Powerbank aber ohne Ladekabel dasteht. Diese Kabel ist leider relativ kurz mit ca. 10cm, dafür aber Apple zertifiziert. Dies ist leider bei anderen Powerbanks mit Lightning Anschluss nicht selbstverständlich.

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Bei der Nicht- Nutzung wird das Kabel sicher im Gehäuse verstaut.

Aufgeladen wird die Powerbank hingegen über einen microUSB Port, hier bin ich mir etwas unsicher ob nicht vielleicht ein Lightning Port mehr Sinn gemacht hätte, da sich diese Powerbank ausschließlich an Apple Nutzer richtet.

Wie üblich verfügt auch diese Powerbank über einen Einschalter und vier Status LEDs.

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Die Status LEDs leuchten beim Betätigen des Einschalters je nach Kapazität auf. Eine LED steht hierbei für ca. 25%, wenn also beispielsweise drei aufleuchten, verfügt die tizi noch über 50-75%.

 

Wie teste ich?

Mein Testverfahren ist recht „strait forward“. Ich lade die Powerbank bis sie sich von alleine abschaltet oder es keinen nennenswerten Ladestrom mehr gibt, dann wird sie mithilfe eines 1A USB Widerstands entladen und die abgegebene Leistung mit einem PortaPow Premium USB + DC Power MonitorLeistungsmesser gemessen.

So erreiche ich gut reproduzierbare Ergebnisse.

Das gemessene Ergebnis in mW rechne ich in mAh @3,7V um, da die Herstellerangabe sich zu 99% auf eine Zellenspannung von 3,7V bezieht.

Zudem teste ich die Powerbanks an diversen Endgeräten ob es hier „Auffälligkeiten“ gibt. Ich nutze für den Ladetest an einem iPhone das Originalkabel, für sonstige Ladetests verwende ich ein Referenzkabel und ja das verwendete Kabel hat einen großen Einfluss auf die Ladegeschwindigkeit siehe HIER.

 

Messwerte der equinux tizi Flachmann Ultra

Beginnen wir mit der Kapazität. Equinux gibt diese mit 3200mAh an, messen konnte ich 9,55Wh was 2581mAh entspricht.

Dies ist ein Stück weniger als die vom Hersteller angegebenen 3200mAh, wie kommt das?

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Der Akku im Inneren der tizi Flachmann Ultra wird vermutlich die vollen 3200mAh besitzen, jedoch beim Entladen der Akku Zellen/Zelle entsteht eine Verlustleistung. Man merkt dies beispielsweise daran, dass die Powerbank warm wird.

Kleinere Powerbanks haben es hier meist etwas schwerer eine gute Effizienz zu erreichen, da sind die rund 80% die der Flachmann Ultra erreicht gar nicht so schlecht. In der Regel sage ich alles zwischen 80 und 90% sind gute Werte.

Kommen wir zur Ladegeschwindigkeit.

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Diese entspricht ungefähr der des original Apple Ladegerätes, was wenig verwunderlich ist, da beide 1A Leistung besitzen.

Mein iPhone 7 Plus lädt mit ca. 0,98A.

Damit ist equinux tizi Flachmann Ultra natürlich nicht die allerschnellste Powerbank aber auch beim besten Willen nicht zu langsam.

Aufgeladen wird die Powerbank im Übrigen mit ziemlich genau mit 1A. Einmal vollständig den Flachmann betanken dauert damit ca. 3 Stunden.

Hier eine kleine Übersicht wie oft Ihr ungefähr die diversen iPhones mit dieser Powerbank aufladen könnt.

  • Apple iPhone 5 ca. 1,8x
  • Apple iPhone 5S ca. 1,8x
  • Apple iPhone 6 ca. 1,2x
  • Apple iPhone 6+ ca. 0,8x
  • Apple iPhone 6S ca. 1,2x
  • Apple iPhone 6S+ ca. 0,8x
  • Apple iPhone 7 ca. 1-1,2x
  • Apple iPhone 7+ ca. 0,8x

 

Fazit

Das abschließende Fazit zur equinux tizi Flachmann Ultra fällt schwer. Bei dieser Powerbank handelt es sich tendenziell eher um ein „Luxus“ Produkt.

Es gibt ganz klar Powerbanks, auch von equinux, die eine deutlich bessere Preis-Leistung besitzen.

Bei der Flachmann Ultra zahlt man einen Aufpreis für die ultra kompakte Bauform und das integrierte MFI Lightning Kabel.

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Für Apple Nutzer ist der Flachmann Ultra dennoch eine sehr gute Notfall Powerbank. Man muss sich keine Gedanken machen Powerbank und ein Ladekabel eingepackt zu haben, zudem nimmt die tizi kaum Platz in der Tasche weg.

Gerade die MFI Zertifizierung darf man nicht vernachlässigen. Viele andere ähnliche Konkurrenzprodukte verfügen nicht über diese Zertifizierung, im schlimmsten Fall steht man dann mit leerem Smartphone da und das Kabel funktioniert nicht mehr.

So etwas kann bei dem Flachmann Ultra nicht passieren.

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Letztendlich ist die Frage aber wie viel Geld ist man für diesen Komfort bereit zu bezahlen?

Mit 39,99€ ist die equinux tizi Flachmann Ultra kein Schnäppchen und ich persönlich würde vermutlich, wenn man bei equinux bleiben möchte, eher zur tizi Flachmann Express greifen und einem 10cm Lightning Kabel.

Letztendlich ist es natürlich Eure Entscheidung wie viel Ihr für den „Luxus“, den diese Powerbank bietet, bereit seid zu zahlen.

Das VOYO VBook V3 mit Windows 10 im Test, ein Convertible Ultrabook für knapp über 200€ ?

Ein Convertible Ultrabook für knapp über 200€ klingt im ersten Moment sicherlich zu gut um wahr zu sein.

Jedoch genau dies verspricht der chinesische Hersteller VOYO mit seinem VBook V3. Dieses Ultrabook ist auf diversen asiatischen Plattformen für ca. 230€ zu haben und sieht auf den ersten Blick verdammt gut aus!

Vielleicht sieht es aber etwas zu gut aus, wie es oft bei chinesischen Produkten der Fall ist.

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Ich konnte hier nicht widerstehen und habe mir das VBook V3 für einen kleinen Test bestellt.

Kann das günstige Ultrabook von VOYO im Test überzeugen?

 

Versionen, Bestellung und Lieferumfang

Das VOYO VBook gibt es in vielen verschiedenen Versionen. Angefangen bei 64GB Speicher + Intel Cherry Trail Z8300 für ca. 220€ bis hin zu einer Intel Core M3-6Y30 Version mit 128GB Speicher für rund 570€.

Ich habe mir für diesen Test die kleinste Version zugelegt. Also den Intel Cherry Trail Z8300 mit 4GB RAM und 64GB Speicher.

Bestellt habe ich dieses mal wieder bei Gerbest. Diese bieten den Germany Express Versand an, welcher zollfrei ist! Ansonsten wäre es recht kompliziert und teuer ein so hochpreisiges Produkt aus Asien zu bestellen.

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Also ich kann nur empfehlen bei Gearbest zu bestellen und an der Kasse den Germany express zu wählen so fallen keine zusätzlichen Zollkosten und Arbeit an.

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Ebenso empfehle ich einen US auf EU Strom Adapter mitzubestellen.  Leider wird das Notebook nur mit einem US Strom Adapter geliefert, den man aber mit Adpater problemlos bei uns betreiben kann.

Ebenso befindet sich ein kleiner Touchscreen Stift mit im Lieferumfang.

 

Das VOYO VBook V3

Auf den ersten Blick überrascht das VBook V3 gehörig. Zum einen fällt die auffällige Färbung sofort ins Auge, zum anderen ist die Haptik erstaunlich gut.

Das Notebook fühlt sich weder klapprig noch billig an.

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Auch die Dicke fällt erfreulich gering aus und ist durchaus mit einem MacBook Pro vergleichbar.

Dabei hat VOYO auch nicht Anschlüssen gespart. Am Gerät finden sich zwei vollwertige USB Ports, davon einer USB 3.0, ein Kopfhörer/Mikrofon Port, ein mini HDMI Ausgang und ein Steckplatz für eine microSD Speicherkarte.

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Natürlich gibt es auch einen Anschluss für das beigelegte Netzteil, welches leider ein sehr kurzes Kabel besitzt.

Etwas ungewöhnlich für Notebooks ist der seitlich angebrachte Einschalter und die seitliche Lautstärkewippe.

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Jedoch handelt es sich beim VOYO VBook V3 um ein convertible. Heißt man kann das Display nach hinten umklappen und das Ultrabook als Tablet nutzen.

In diesem Fall wird auch automatisch die Tastatur und das Trackpad deaktiviert.

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Das Scharnier des VBook V3 macht dabei einen ausgesprochen guten Eindruck. Es scheint recht robust zu sein und besitzt wenig Spiel.

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Vielleicht ist es sogar etwas zu robust, denn an einhändiges Öffnen des VOYO VBook ist nicht zu denken.

 

Software

VOYO setzt beim VBook V3 auf Windows 10 64Bit.

Dieses ist Software mäßig völlig sauber, es ist nichts vorinstalliert was nicht bei einer neuen Installation von Windows 10 auch da wäre.

Ungewöhnlicher Weise ist von Haus aus bereits ein Benutzerkonto auf dem VBook hinterlegt und damit natürlich auch der Einrichtungsprozess übersprungen.

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Ich nehme an, es handelt sich beim verwendeten Windows 10 um die „China Version“. Hierbei handelt es sich um das normale Windows 10, welches sich allerdings nur in China Aktiviren lässt und dafür günstiger für die Hersteller ist.

Dies ist zur Bekämpfung von illegalen Windows Versionen in China. Damit wir in Europa das Notebook nutzen können, hat vermutlich Gearbest oder VOYO das Gerät einmal eingeschaltet und aktiviert, so dass es auf der kompletten Welt nutzbar ist.

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Wenn Ihr der Geschichte nicht vertraut, einfach das VBook unter Einstellungen -> Update und Sicherheit -> Wiederherstellen komplett zurücksetzen.

Nach einer Weile landet Ihr dann auf der normalen Windows 10 Begrüßungsseite, von wo aus Ihr das Notebook frisch einrichten könnt.

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Ja die Aktivierung bleibt bestehen.

 

Display

Im VOYO VBook V3 ist ein 13,3 Zoll Full HD Display mit Touchscreen verbaut. Bei diesem scheint es sich sogar um ein IPS Panel zu handeln was die Blickwinkel angeht.

Dieses ist leider relativ stark spiegelnd und auch nicht das aller hellste jedoch für den Inneneinsatz vollkommen ausreichend.

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Bei den Farben und Kontrasten hängt dieses sogar mein Acer Aspire V15 ab (welches zugegeben ein schlechtes Display hat).

Kurzum das Display ist für ein 200€ Gerät echt nicht schlecht, es gibt natürlich noch Luft nach oben, gerade für den Outdoor Einsatz aber es hätte in dieser Preisklasse auch viel schlimmer kommen können.

 

Sound

Die Lautsprecher im VOYO gehören eher zu den schlechteren. Zum einen sind diese auf der Unterseite des Notebooks angebracht, zum anderen klingen sie ausgesprochen dünn.

Der Klang geht für hier und da mal ein Youtube Video, aber viel mehr ist auch nicht drin.

Die meisten Smartphones verfügen sogar über bessere Lautsprecher.

 

Eingabe

Wichtig das VOYO VBook V3 besitzt eine QWERTY Tastatur!!!

Man kann diese zwar per Software umstellen, also wenn man y drückt, kommt das z wie auf einer deutschen Tastatur, jedoch benötigt dies etwas Kenntnis der deutschen Tastatur.

Wenn man also weitestgehend blind tippen kann, ist das überhaupt kein Problem. Ansonsten kann dies etwas ungewohnt sein.

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Ansonsten ist die Tastatur Okay. Der Druckpunkt der Tasten ist brauchbar, wenn auch teilweise etwas feste und flach aber dennoch deutlich besser als es bei den meisten „Typecovern“ der Fall ist.

Ähnliches gilt auch für das Trackpad. Dieses funktioniert soweit brauchbar aber ist auch kein Genuss zu benutzen.

Für das Übliche taugt es, jedoch Drag and Drop über den gesamten Bildschirm kann eine Geduldsprobe sein.

 

Leistung

Meine Version ist des VOYO VBook V3 ist mit dem Intel Atom Z8300 ausgestattet. Dementsprechend ist das Notebook keine Rennmaschine.

Dies spürt man auch im Alltag, in welchem man des Öfteren kleine Wartezeiten hinnehmen muss. Gerade anfangs rechnet mit einem etwas stockendem Erlebnis. Windows lädt erst einmal diverse Software Updates im Hintergrund was 30-50% CPU Last verursacht.

Ich habe dies im ersten Moment auf den etwas langsamen Speicher geschoben. Und ja ich halte es auch weiterhin für wahrscheinlich, dass dieser das VOYO etwas ausbremst. In Benchmarks liefert das VBook zwar auf den ersten Blick akzeptable Ergebnisse, jedoch sind die IOPS extrem niedrig.

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Ich nehme an VOYO hat hier einfach eine etwas bessere Speicherkarte/USB Stick im Inneren verbaut.

Jedoch im Generellen ist das Gerät für Office und das übliche im Internet Surfen ausreichend.

Wenn nur eine Anwendung gerade arbeitet, schlägt sich das Notebook ganz gut. Erst wenn neben der aktiven Anwendung etwas im Hintergrund stark arbeitet, merkt man wie das VBook V3 Probleme bekommt und langsamer wird.

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Gaming ist natürlich nicht oder nur bedingt auf dem VBook V3 möglich. Weniger anfordernde Spiele aller League of Legends oder CS Go laufen auf einer 720p Auflösung und mittleren – niedrigen Details mit um die 30FPS, für mal zwischendurch ausreichend aber für competitive gaming würde ich das VBook V3 besser nicht einsetzen.

 

Akkulaufzeit

Im VOYO VBook V3 Ultrabook steckt laut Hersteller ein 10000mAh Akku, was sicherlich im ersten Moment sehr imposant klingt.

In meinem Praxis Test, auf 100% Aufladen und mit Google Chrome im Internet surfen bis der Akku leer ist, hielt das VOYO ziemlich genau 6 Stunden bei halber Display Helligkeit durch, was nicht schlecht ist.

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Mit einem anderen Webbrowser oder nur bei Video sind sicherlich nochmals 2 Stunden mehr möglich.

Ein großer Nachteil ist allerdings das Aufladen des Notebooks. Beigelegt ist ein 12V 3A Ladegerät mit US Stecker.

Das ist an sich kein größeres Problem, zumal Gearbest bei mir auch einen Adapter beigelegt hat.

Jedoch ist das Kabel mit ca. 120cm recht kurz und der Stecker neigt durch den Adapter aus der Steckdose zu fallen.

Dies könnte für Schüler oder Studenten sehr nervig sein beim mobilen Einsatz.  Allerdings handelt es sich hierbei um einen normalen Hohlstecker( ich vermute es handelt sich um einen 4,0 mm / 1,7 mm, bin mir da aber nicht zu 100% sicher), es sollte also möglich sein bei Amazon passenden Ersatz zu finden.

 

Fazit

Das VOYO VBook V3 ist ein erstaunlich brauchbares Convertible Ultrabook. Zum Preis von 230€ erhält man einen Intel Atom Z8300, 4GB RAM und 64GB Speicher.

Dazu kommt ein gutes, wenn nicht sogar sehr gutes Gehäuse, ein brauchbares Display und Eingabegeräte.

Von daher für knapp über 200€ ist das VOYO VBook V3 ein gutes Angebot, allerdings auch nicht ohne Schwächen.

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Zum einen ist der Intel Atom, wenn auch brauchbar, kein allzu schneller Chip, zum anderen ist das beigelegte Netzteil eher suboptimal aufgrund der Kabellänge und des US Steckers, der  immer einen Adapter benötigt.

Auch ist das QWERTY Layout der Tastatur gewöhnungsbedürftig, allerdings hat mich dies weniger gestört als zunächst vermutet.

Im Gegenzug hat mich gerade das Gehäuse sehr positiv überrascht, mit der passenden Hardware könnte man so was auch für deutlich mehr verkaufen.

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Kurzum wenn Ihr ein wenig experimentierfreudig seid und vielleicht auf der Suche nach einem 2. Notebook, welches sehr schön portabel ist, dann könnte das VOYO VBook V3 genau das Richtige für Euch sein.

EDIT: Kleine Info leider ist das VOYO nicht mehr in der hier gestesten Version verfügbar.  Jedoch gibt es zwei Modelle mit stärken CPUs welche ich in folgendem verlinke:

 

Perfekt gerüstet fürs iPhone 7, die Sudio Vasa Blå Bluetooth Ohrhörer im Test, stylisch und gut?

Bei Sudio handelt es sich um einen neuen Hersteller von Audio Equipment auf dem deutschen Markt. Dabei konzentriert sich dieser schwedische Hersteller nicht nur auf einen guten Klang, sondern will auch durch die Optik punkten.

Das neuste Produkt von Sudio, die Vasa Blå, richten sich dabei gerade an Käufer des iPhone 7. Also ja bei den Vasa Blå handelt es sich um Bluetooth Ohrhörer.

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Aber können diese auch abgesehen von ihrer Optik im Test überzeugen? Finden wir es heraus!

 

Technische Daten

  • Sudio Vasa Blå
  • Bluetooth 4.1
  • Gewicht: 14 Gramm (Gehäuse)
  • Reichweite: 10 Meter
  • Akkulaufzeit: 8 Stunden (Aktiv), 10 Tage (Standby)
  • Aufladedauer: 10 Minuten (schnell), 120 Minuten (vollständig)
  • Typ: 10,2 mm Dynamischer Lautsprecher
  • Sensitivität: 112 dB SPL @ 1 kHz
  • Impedanz: 32 Ohm @ 1kHz
  • Frequenzbereich: 18 Hz – 23 kHz

An dieser Stelle vielen Dank an Sudio, die mir die Vasa Blå für einen Test zur Verfügung gestellt haben.

 

Lieferumfang und Verpackung

Dass Sudio ein Hersteller ist, welcher viel Wert auf Optik legt, habe ich ja bereits im Intro erwähnt, dies sieht man auch bei der hervorragenden Verpackung!

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Die Vasa Blå werden in einer robusten und hochwertigen Box geliefert, die durch Magnete zusammengehalten wird.

Im Inneren findet man zum einen die Bluetooth Ohrhörer selbst aber auch ein microUSB Kabel, 5 Sets Ohrstöpsel in verschiedenen Größen, einen Kabel Clip und eine kleine Ledertasche.

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Damit fällt der Lieferumfang ziemlich komplett aus, Daumen hoch dafür!

 

Die Sudio Vasa Blå

Die Vasa Blå sind in insgesamt vier Farben verfügbar. Zum einen natürlich klassisch weiß und schwarz, aber auch etwas mutigere Farben wie rosa und blau sind vertreten.

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Wobei alle Farben mit roségoldenen Elementen kombiniert sind. Daher richten sich die Vasa Blå vermutlich eher etwas an die Damen oder den etwas experimentierfreudigeren Herren.

Solltet Ihr über ein roségoldenes iPhone verfügen, passen die Vasa Blå natürlich perfekt.

Vom Aufbau gibt es bei den Bluetooth Ohrhörern kaum Überraschungen. Wie üblich besitzen diese ein Kabel, das  die linke und rechte Seite verbindet und in Eurem Nacken verläuft.

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An diesem Kabel befinden sich jeweils unterhalb des linken und rechten Ohrhörers zwei kleine „Kästen“.

Unterhalb des rechten Ohrhörers handelt es sich um die Kabelfernbedinung mit insgesamt drei Tasten und dem verbauten, eher mäßigen, Mikrofon.

Die mittlere der drei Tasten dient zum einen dem Ein/Ausschalten der Ohrhörer wie auch für Play/Pause.

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Die beiden anderen Tasten sind mit Lauter/Leiser und Vor/Zurück doppelt belegt.

Der Kasten auf der anderen Seite beheimatet den Akku und den microUSB Ladeport. Der Hersteller gibt die Akkulaufzeit mit 8 Stunden an, dies kommt auch hin, wenn man recht leise Musik hört. Bei höherer Lautstärke sinkt die Laufzeit um 1-2 Stunden.

Unter IOS wird zudem der aktuelle Akkustand in der oberen Leiste angezeigt.

 

Tragekomfort

Die Ohrstöpsel der Vasa Blå sind relativ klein. Im Gegensatz zu anderen Bluetooth Ohrhörern hat Sudio die für die Bluetooth Verbindung notwendige Elektronik nicht direkt in die Ohrstöpsel intrigiert, sondern in das Kabel bzw. in die beiden Kästen.

Diese liegen im Normalfall im Nacken/Schultern auf, weshalb das Gewicht hier nicht so sehr stört.

Dadurch gehören die Vasa Blå ganz klar eher zu den komfortableren Bluetooth Ohrhörern auf dem Markt.

Ich würde diese auch als teilweise sporttauglich einstufen, zumal Sudio die Ohrhörer bzw. die Kabelfernbedienung als „Sweat proof“ bezeichnet. Warum teilweise? Beim Joggen erzeugen die beiden „Kästen“ welche am Kabel hängen ein wenig Zug auf die Ohrstöpsel, wodurch diese herausrutschen können.

 

Klang

Bei „Mode“ Produkten wie den Vasa Blå bin ich eigentlich sehr vorsichtig. Oftmals versuchen hier die Hersteller ausschließlich über die Optik zu punkten und technisch sind die Produkte murks.

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Allerdings haben mich die Sudio Vasa Blå fast etwas umgehauen. Ich bin hier mit einer sehr niedrigen Erwartungshaltung in den Test gegangen, allerdings haben mich die Vasa Blå sehr positiv überrascht.

Die Klangsignatur überrascht erst einmal nicht. Die Vasa Bla sind die klassische Badewanne, also die Höhen und die Tiefen sind ein Stück weit angehoben während die Mitten etwas flach sind.

Starten bei den Höhen, diese sind absolut klar und sauber. Hier habe ich nichts zu bemängeln, die Darstellung ist 1a und das ohne, dass die Höhen zu spitz sind.

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Der Bass ist leicht angehoben, wodurch die Vasa Blå sehr lebendig klingen. Allerdings ist der Bass nicht ganz so tief wie er beispielsweise bei den etwas teureren Teufel Move BT ist.

Trotzdem für unter 90€ kann man hier nicht jammern. Die Bluetooth Ohrhörer liefern einen guten Vortrieb.

Wo allerdings die Sudio Vasa Blå etwas schwächeln ist in den Mitten. Hier fehlt es etwas an Fülle im Klang wodurch Stimmen ein wenig schwächer klingen als sie eigentlich sollten.

Das ganz klingt schon einmal ordentlich aber die Sudio haben noch ein Ass im Ärmel, die räumliche Darstellung.

Die Vasa Bla schaffen es dem Klang eine unglaublich große Bühne, sowohl in die Breite wie auch in die Tiefe, zu geben. Teilweise hatte ich fast den Eindruck, als hätten die Ohrhörer einen „3D“ Modus, jedoch klingt das Ganze sehr natürlich und angenehm.

In diesem Punkt schlagen die Sudio Vasa Blå selbst deutlich teurere Bluetooth Ohrhörer.

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Musikalisch fühlen sich die Bluetooth Ohrhörer ganz klar in der normalen Pop Musik am wohlsten.

Gerade wenn Ihr viel Top40/Charts hört wie z.B. David Guetta, DJ Snake, Martin Garix, Major Lazer usw. Hört, dann machen die Vasa Blå eine sehr gute Figur.

 

Fazit zu den Sudio Vasa Blå Bluetooth Ohrhörern

Letztendlich kommt es etwas bei Sudio Vasa Blå darauf an ob Euch die Optik anspricht. Falls ja, spricht nichts gegen den Kauf der Ohrhörer.

Diese punkten durch einen Klang mit hervorragender räumlicher Darstellung, gute Höhen und einem spaßigen Bass.

Auch Tragekomfort und Akkulaufzeit sind mehr als solide.

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Kurzum für einen Preis von 90€ (-15% beim verwenden des Codes techtest15) kann man für das Gebotene nicht klagen, ganz im Gegenteil.

Wenn Euch allerdings die Optik nicht wichtig ist oder nicht zusagt, dann könnten auch die Teufel MOVE BT beispielsweise interessant sein. Diese sind klanglich schon nochmals ein kleines Upgrade, kosten aber auch 119€ und sind optisch ein völlig anderer Style.

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Persönliche Anmerkung zu den Sudio Vasa Blå. Ich war ursprünglich sehr skeptisch was diese Ohrhörer angeht. Eine unbekannte Marke, die auf eine stylische Optik Wert legt aber im Audio Bereich, zu mindestens mir, bisher unbekannt war, puhhh.

Sowas ist leider sehr oft kein Garant für einen guten Klang. Ähnliches gilt auch für „Sport“ Ohrhörer welche meist schlecht klingen.

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Daher war ich sehr erleichtert und erfreut als ich die Vasa Blå das erste Mal gehört habe und sie tatsächlich gut klangen. Zwar gibt es hier auch sicherlich noch Luft nach oben was den Klang angeht, verglichen mit Beyerdynamic oder Teufel Ohrhörern, jedoch wenn einem die Optik gefällt, dann spielen solche Unterschiede vermutlich kaum noch eine Rolle. Zumal diese recht klein sind oder halt Geschmacksache.

Kurzum Sudio ist eine ernstzunehmende Marke, welche nicht nur durch Optik versucht zu punkten und dann Standard Technik verbaut. Auch klanglich sind zu mindestens die Vasa Blå ihr Geld wert, vor allem wenn man diese für 7X€ bekommt.

5x durchsichtige Hüllen für das iPhone 7 Plus im Vergleich

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Wer ein neues Smartphone hat will dieses in der Regel auch schützen. Für Besitzer des Diamant Schwarzen iPhones gilt dies besonders, selbst Apple empfiehlt irgendeine Art von Schutz.

Für die iPhones gibt es auch traditionell Unmengen an Hüllen auf dem Markt.

Jedoch will man in der Regel sein Smartphone sehen, dementsprechend macht eine durchsichtige Hülle durchaus Sinn.

Genau um solche schlanken und durchsichtigen Hüllen für das iPhone 7 Plus soll es in diesem Vergleich gehen.

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Hierfür habe ich 5 Modelle ausgewählt, die sich dem Vergleich stellen müssen. Welche ist die beste Silikon/TPU Hülle für das iPhone 7 Plus?

 

Die Modelle

Die mit Abstand teuerste Hülle in diesem Vergleich ist das Modell von Artwizz mit rund 17€, der Rest des Testfeldes liegt bei 6-8€.

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Passform, Gripp und Haptik

Grundsätzlich sind sich alle Hüllen auf den ersten Blick sehr ähnlich, jedoch gibt es Unterschiede, wenn man diese alle vor sich liegen hat.

Es sind Kleinigkeiten wie beispielsweise der Ausschnitt für Kamera oder die Tasten. Auch die Klarheit der Hüllen unterscheidet sich leicht.

Wichtig, alle Hüllen sind nicht zu 100% „glasklar“, sondern besitzen kleine Punkte in der Innenseite, welche vermutlich dem Schutz des iPhones dienen(bzw. das festsaugen an der Rückseite verhindern sollen).

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Je nach Modell sieht man diese mehr oder weniger.

 

Artwizz NoCase für Apple iPhone 7 Plus

Die Hülle von Artwizz ist die teuerste im Test. Dies spürt man auch in einem gewissen Rahmen. Zum einen ist die Hülle ziemlich klar, lediglich die Poketech ist ungefähr gleichauf, zum anderen ist das Material etwas weicher und flexibler als bei den meisten anderen Modellen.

Dadurch ist das Anlegen der Hülle absolut problemlos und das Artwizz NoCase sitzt perfekt und trägt kaum bis gar nicht auf.

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Die Ausschnitte für die Kamera und den Ladeport/Lautsprecher ist passend und der Halt der Hülle in der Hand soweit gut.

Zwar sehe ich hier noch ein wenig Luft nach oben, jedoch ist dies schon eine Steigerung verglichen mit dem silbernen nackten iPhone 7 Plus.

Die Tasten des iPhones lassen sich immer noch gut drücken, allerdings gerade bei der Lautstärkewippe muss man etwas mehr Kraft aufwenden.

 

Swees iPhone 7 Plus Hülle

  • Gripp +
  • Haptik +
  • Passform +
  • Klarheit +
  • Druckpunkt Tasten ++

Die Silikon Hülle von Swees gehört ebenfalls zu den etwas flexibleren und „weicheren“ Modellen im Vergleich und ähnelt in diesem Punkt der Artwizz Hülle.

Dementsprechend lässt auch diese sich sehr gut anlegen und abziehen. Allerdings trägt die iPhone 7 Plus Hülle von Swees ein wenig mehr auf.

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Dies scheint allerdings beim Druckpunkt der Tasten zu helfen, welche mit der Hülle fast noch einen knackigeren Druckpunkt haben als ohne.

Der Ausschnitt für den Lade Port und die Lautsprecher ist sehr gut, selbiges gilt auch für die Kamera. Jedoch sitzt der Blitz nicht ganz genau mittig in seinem Loch und zum anderen ist der „Mute Switch“ an der Seite des iPhones etwas schlechter zu erreichen.

Am Gripp der Hülle und dem Gefühl in der Hand habe ich nichts weiter zu bemängeln.

 

Poketech TPU Hülle iPhone 7 Plus Hülle

  • Gripp +
  • Haptik ++
  • Passform +
  • Klarheit ++
  • Druckpunkt Tasten ++

Die Poketech TPU Hülle fürs iPhone 7 Plus ist das so ziemlich klarste Modell im Vergleich. Auch die Passform ist stark.

Kamera, Mute Switch, Ladeport und Lautsprecher sind perfekt ausgeschnitten, lediglich der Blitz sitzt nicht ganz zentriert in seinem Loch. Dieser wird allerdings auch nicht von der Hülle verdeckt, daher gibt es keine Beeinflussung der Funktion.

Der Druckpunkt der Tasten ist im Gegenzug wieder ziemlich perfekt. Diese besitzen einen knackigen Druckpunkt und lassen sich ohne mehr Kraftaufwand drücken.

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Grundsätzlich trägt die Hülle wenig auf, hier liegt diese zwischen dem Artwizz und dem Swees Modell.

Der Gripp ist auch hier gut und liegt etwas über dem nackten iPhone.

 

Profer iPhone 7 Plus Hülle

Die Profer iPhone 7 Plus Hülle gehört eher zu den etwas steiferen und weniger klaren Modellen im Vergleich. Jedoch sind die Unterschiede bei der Klarheit sehr, sehr gering, daher ist dies weiterhin nicht tragisch.

Punkten wiederum kann die Profer Hülle bei den Ausschnitten, welche ziemlich perfekt sind. Die Bonus Punkte dafür verliert die Hülle aber leider beim Drücken der Tasten wieder etwas.

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Ähnlich wie bei der Artwizz benötigt man ein Stück weit mehr Druck, in diesem Fall gerade für den Ein/Ausschalter.

Die Haptik der Hülle passt ansonsten soweit, den Gripp würde ich als mittelmäßig bezeichnen. Dieser entspricht ungefähr dem des nackten silbernen iPhones.

 

TERRAPIN TPU Schutzhülle iPhone 7 Plus Hülle

Bei der TERRAPIN TPU Schutzhülle sind die anfangs erwähnten Punkte in der Hülle am deutlichsten zu sehen.

Dies finde ich optisch nicht mal schlimm, jedoch reduziert dies etwas die Klarheit der Hülle, sollte die Euch wichtig sein.

Auch ist die TERRAPIN Hülle etwas steifer und härter von ihrem Material.

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Trotzdem lässt sich die Hülle problemlos anlegen und abnehmen.  Auch die Passform ist perfekt! Die TERRAPIN TPU Schutzhülle fürs iPhone 7 Plus ist die Best passende Hülle im Vergleich.

Sie trägt kaum auf und die Anschlüsse und Ports sitzen perfekt positioniert in ihren Lücken. Auch der Gripp ist soweit ordentlich.

Jedoch der Druckpunkt der Tasten nicht gut. Zum einen benötigt man erhöhte Kraft um sie zu drücken zum anderen sind die Tasten mit dieser Hülle kaum bis gar nicht zu spüren.

Die Tasten gehen einfach flach in die Seitenwand über und sind nur ein wenig durch eine andere Textur zu spüren.

 

Fazit welche ist die beste Durchsichtige Hülle fürs iPhone 7 Plus?

In diesem Vergleich gibt es zwei Sieger. Zum einen die „Artwizz NoCase TPU Hülle für Apple iPhone 7 Plus“ welche durch eine gute Haptik, klasse Passform und hohe Klarheit punktet und zum anderen die „Poketech TPU Hülle fürs iPhone 7 Plus“.

Die Poketech ist zwar haptisch und auch von ihrer Passform ein wenig schlechter als das Artwizz NoCase, jedoch die Tasten lassen sich besser drücken und die Hülle ist deutlich günstiger.

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Zwar sind die drei anderen Hüllen in diesem Vergleich auch nicht schlecht, allerdings würde ich mich zwischen den beiden oben erwähnten entscheiden.

Die TERRAPIN Hülle hat zwar auch viele Pluspunkte, allerdings stört es mich dort das die Tasten nicht erfühlbar sind.

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Wenn Euch nicht der etwas höhere Preis stört, bietet die Artwizz NoCase TPU Hülle die beste Leistung, die „Preis-Leistungs“ Alternative wäre hier die Poketech TPU Hülle (könnt einmal den Code FG6763Q2 versuchen ob dieser gültig ist für 1€ weniger).

 

Günstiges Smart Home von Xiaomi, das Xiaomi MI Smart Gateway im Test

Smart Home ist in aller Munde, jedoch gibt es nur recht wenige Systeme, welche ein großes Maß an Funktionalität und einen günstigen Preis bieten.

Wer an eine gute „Smart“ Wetter Station denkt, kommt meist auf Netatmo, Netatmo baut aber keine „Smart“ Alarmanlage.

Viele Hersteller von Smarten Alarm Anlagen bauen aber keine Wetter Stationen usw.

Am Ende muss man meist auf mehrere teure Systeme setzen, wenn man alle Funktionalitäten abgedeckt haben möchte.

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Aber wie üblich gibt es Rettung aus Asien, in Form von Xiaomi. Diese bieten ein großes Sortiment Smart Home Artikeln.

Unter anderem auch das Mi Smart Gateway. Wie der Name „Gateway“ vermuten lässt, handelt es sich bei diesem Produkt nur um eine Art Basis Station, welche mit Modulen erweitert wird.

In Folgendem der Test des Xiaomi MI Smart Gateway!

Der Xiaomi Mi Robot Vacuum im Test, der beste Staubsaugroboter 2016!

Ich greife dem Fazit eines Test nur sehr selten voraus aber der Xiaomi Mi Robot Vacuum ist der beste Staubsaugroboter, den ich jemals nutzen durfte und das sagt ein iRobot Roomba 780 Besitzer!

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Macht Euch das ein wenig neugierig und seid Ihr ein wenig experimentierfreudig? Dann schaut Euch den vollständigen Test zum Xiaomi Mi Robot Vacuum an, denn vielleicht ist dieser auch etwas für Euch!

 

Bestellung und Versand

Der Xiaomi Mi Robot Vacuum ist natürlich nur in Asien erhältlich und liegt mit rund 340€ ein gutes Stück über der Zollgrenze. Um diesen dennoch ohne Zoll zu erhalten bestellt am besten bei einem Händler, der  einen „Zoll Frei“ Versand anbietet.

Dies wäre zum Beispiel Gearbest, welche mit dem Germany Express eine Versand Methode anbieten, die keine Zollkosten verursacht.

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Wenn Ihr diese auswählt, wird das Paket aus China nach England versendet und von dort aus automatisch per DHL an Euch weitergeleitet. Das funktioniert absolut problemlos!

Natürlich gibt es auch andere Händler welche den Xiaomi anbieten, rechnet dort dann aber gegebenenfalls mit zusätzlichen Zollkosten.

 

Lieferumfang und Verpackung

Der Xiaomi Mi Robot Vacuum wird in einem einfachen großen braunen Karton geliefert. In diesem findet sich natürlich der Staubsaugroboter wie auch die Docking Station, ein Netzkabel und eine Reinigungsbürste.

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Damit fällt der Lieferumfang recht überschaubar aus. Wichtig, das Kabel hat einen amerikanischen Stecker, jedoch könnt Ihr einfach einen Adapter nutzen oder ein anderes Netzkabel (z.B. dieses).

An der Docking Station befindet sich ein einfacherer C7 Port und ja der Mi Robot Vacuum kommt mit 230V klar.

 

Der Xiaomi Mi Robot Vacuum im Test

Der erste Eindruck des Xiaomi Mi Robot Vacuum ist erstaunlich positiv. Wer hier mit einem klapprigen oder billig anmutenden Produkt gerechnet hat, wird enttäuscht.

Erstaunlicherweise strahlt der Mi Robot Vacuum ein gewisses Premium Gefühl aus, das  man sonst nicht so oft bei chinesischen Hersteller sieht.

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Dies beginnt beim hochwertigen und recht dicken weißen Hochglanz Plastik und endet beim hohen Gewicht.

Auch die Klappe auf der Oberseite, unter der sich der Auffangbehälter für Staub befindet, öffnet sich sehr geschmeidig.

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Xiaomi hat sich hier eindeutig sehr viel Mühe gegeben ein wohl designtes Produkt mit einer hochwertigen Haptik auf den Markt zu bringen. Hier steht der Xiaomi Mi Robot Vacuum anderen Markenprodukten in nichts nach, ganz im Gegenteil.

Der Staubsaugroboter besitzt wie üblich eine runde Form mit einer rotierenden Bürste an der Front, welche hilft Schmutz aus den Ecken zu holen.

Auf der Unterseite befindet sich eine rotierende Walze, die den Boden kehrt und den Saugmotor unterstützt.

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Der Schmutz wird daraufhin in einen durchsichtigen Behälter im Inneren des Saugers befördert. Dieser Behälter lässt sich über eine Klappe auf der Oberseite entnehmen.

Dieser Behälter ist relativ groß und besitzt zudem einen Feinstaubfilter auf der Rückseite.

Das Leeren des Staubbehälters ist dabei problemlos und einfach über dem Mülleimer zu bewältigen.

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Geladen wird der Xiaomi über seine Basis Station, an die  der Sauger selbstverständlich von alleine fährt.

Hierfür besitzt dieser auf der Rückseite zwei große Kontaktstreifen über welche der Strom übertragen wird.

 

Einrichtung und Installation

Der Xiaomi Mi Robot Vacuum verbindet sich mit Eurem WLAN um von dort aus gesteuert zu werden. Hierfür ist die MI Home App auf Eurem Smartphone nötig. Ladet diese herunter, sie ist für Android und IOS verfügbar, und loggt Euch in Euer Xiaomi Konto ein oder erstellt ein neues.

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WICHTIG wählt als Ort China Festland aus! Da der Sauger nur dort offiziell verkauft wird, steht dieser später in der App auch nur zur Verfügung, wenn Ihr diesen Standort ausgewählt habt.

Die App ist grundsätzlich erst einmal auf Englisch, wählt dort das Hinzufügen eines Smart Gerätes aus. Wenn Ihr den Mi Robot Vacuum bereits eingeschaltet habt, sollte er von alleine in der App auftauchen.

In Folgendem verbindet Ihr den Xiaomi mit Eurem WLAN, was problemlos funktioniert.

Wenn Ihr fertig seid, landet Ihr in der eigentlichen App zur Steuerung des Xiaomi Mi Robot Vacuum, die leider aktuell nur auf Chinesisch verfügbar ist.

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Jedoch sollten die Basis Funktionen schnell klar sein, da diese auch mit Icons beschriftet sind. Hier habe ich zudem eine übersetzte Übersicht gefunden, welche Ihr Euch für die Zusatzfunktionen ansehen könnt.

Das Interessanteste ist sicherlich die Karte von Eurem Haus/ Eurer Wohnung, die  vom MI Robot automatisch erstellt wird, dazu aber später etwas mehr aber ja die ist erstaunlich genau.

Die App funktioniert im Übrigen auch von unterwegs, Ihr könnt also den Staubsaugroboter bereits auf dem Heimweg losschicken.

Am Gerät befinden sich zudem auch zwei Tasten mit welchen man den Mi Robot Vacuum auch ohne die App zu nutzen losschicken oder nach Hause holen kann.

Ihr dürft Euch aber nicht wundern, wenn der Staubsaugroboter gelegentlich mit Euch chinesisch spricht. Ich nehme an, dass dieser jedesmal beim Start etwas sagt wie „Fahre Los“ oder wenn er fertig ist etwas wie „Auftrag erledigt“ .

 

Intelligenz und Fahrverhalten

Vorweg ,ich selbst besitze bereits einen iRobot Roomba 780, einen ILIFE X5 und einen älteren Samsung Staubsaugroboter, dementsprechend habe ich bereits einiges gesehen, was das Verhalten und die Logik angeht.

Doch der Xiaomi Mi Robot Vacuum top das alles!

Dies ist er erste Staubsaugroboter, der  sich wirklich intelligent verhält. Damit will ich nicht sagen, dass die anderen dumm sind, jedoch spielt der Xiaomi in einer anderen Liga. Der iRobot zum Beispiel ist auch nicht schlecht aber er neigt dazu vom Flur in einen Raum zu fahren, dort dann nicht mehr die Tür zu finden und so lange hin und her zu fahren bis der Akku leer ist.

Wie verhält sich der Xiaomi Mi Robot Vacuum?

Der Xiaomi Mi Robot Vacuum steckt sich Gebiete ab von ca. 5×5 Metern. Heißt, er fährt los sucht sich eine Wand, fährt diese Wand genau ein Stück ab ehe er plötzlich abdreht die nächste Wand sucht usw. das solange bis er an seiner Ausgangsposition angekommen ist, woraufhin er startet das abgesteckte Gebiet kontrolliert zu reinigen.

Kontrolliert = er fährt nicht chaotisch sondern gezielt hin und her, dabei umfährt er auch Objekte sehr genau.

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Mehr Informationen

Wenn dieses Gebiet einmal abgefahren ist fährt er an die Stelle wo er zuvor aufgehört hat und beginnt dort mit dem Abstecken des nächsten Gebietes.

Hierbei erkennt der Sauger auch einzelne Räume und reinigt diese nacheinander.

Dies lässt sich auch gut auf der App ablesen wo der Sauger Euer Haus/Wohnung regelrecht einscannt! Diese vom Sauger erstellte Karte ist erstaunlich zutreffend und beinhaltet alle Hindernisse und sogar Informationen wo der Sauger überall gesaugt hat.

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Auch findet der Sauger von jeder Position wieder nachhause.

Problem mit Festhängen des Saugers hatte ich keine! Der Xiaomi Mi Robot Vacuum navigiert sich sehr gut wieder aus engen Stellen hervor.

Kabel sind zwar nicht der größte Freund dieses Staubsaugroboters und man sollte diese wenn möglich zuvor beseitigen (hier macht der iRobot einen besseren Job) jedoch verheddern sich diese nicht so schnell wie es z.B. beim ILife X5.

 

Saugleistung

Die Saugleistung des Xiaomi Mi Robot Vacuum steht der Intelligenz nicht nach, ganz im Gegenteil.

Xiaomi gibt die Saugleistung mit 1800pa an, was ziemlich hoch ist. Dies in Kombination mit der rotierenden Büste sorgt selbst auf Teppichen für eine sehr hohe Saugleitung.

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Tierhaare, Krümel usw. sind kein all zu großes Problem, vor allem da man den Staubsaugroboter öfter losschicken kann.

Dies hat bei mir zu einem generell niedrigeren Staubaufkommen geführt.  Wenn man täglich einen Helfer hat, der die gesamte Wohnung abfährt, reduziert sich das Grundstaubaufkommen massiv.

Mit höheren Teppichen hat der Sauger teilweise Probleme. Wenn er frontal auf diese zufährt stoppt er meist, jedoch scheint sich Xiaomi dieses Problem bewusst gewesen zu sein und der Mi Robot Vacuum fährt einfach leicht schräg auf den Teppich, wenn dieser erkannt wurde.

 

Akku und Lautstärke

Der Akkustand lässt sich zum einen über die LED auf der Oberseite des Saugers kontrollieren und zum anderen etwas genauer in der Smartphone App.

Xiaomi gibt die Kapazität des Akkus mit 5200mAh an, was gar nicht schlecht ist.

Dieser Akku reicht in der Regel für ca. 2 Stunden aktives Arbeiten.

Der Mi Robot Vacuum ist nicht der aller leiseste Staubsaugroboter aber auch nicht der lauteste. Der Motor erzeugt ein Turbinen Geräusch, also ein relativ gleichmäßiges recht hohes Surren. Dieses ist aber nicht zu hoch und stört kaum. Auch dringt diese Frequenz nicht gut durch Wände, man hört also im Raum nebenan nicht, dass der Sauger arbeitet.

 

Fazit

Der Xiaomi Mi Robot Vacuum ist aus meiner Sicht der aktuell beste Staubsaugroboter. Dies liegt zum einen an der sehr hohen Saugleistung aber auch und vor allem an der hervorragenden Logik.

Der MI Robot arbeitet unheimlich effizient und intelligent! Auch die App ist gelungen, wenn auch chinesisch, bietet diese interessante Informationen und die vom Staubsaugroboter erstellte Karte der Wohnung, welche ebenfalls erstaunlich genau ist.

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Das einzigste was gegen den Xiaomi Mi Robot Vacuum spricht wäre die Beschaffung. Zwar machen es einem Händler wie Gearbest dank Zoll- Frei- Versandmethoden sehr einfach aus China zu bestellen, dennoch ist natürlich die Hemmschwelle etwas höher 340€ in ein China Produkt zu stecken (mittlerweile ist der Roboter auch problemlos in Deutschland zu bekommen).

Trotzdem der Xiaomi Mi Robot Vacuum hat mich absolut positiv überrascht und ich würde Ihn auch wiederkaufen!

Daher meine Empfehlung und den „Editors‘ Choice“ Award.

EDIT: Mittlerweile sind auch die Filter und Bürsten als Ersatzteile erhältlich. Nur die Filter (2 Stück) kosten rund 15€ und das Komplett Set rund 27€.

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Wichtiges

Auch wenn ich dem Xiaomi Mi Robot Vacuum sehr positiv gegenüberstehe und eine Empfehlung ausspreche ist dieser Staubsaugroboter nicht für jeden etwas!

Dies ist ein Chinesisches Produkt, dem entsprechen müsst Ihr auch bereit sein Mal etwas zu probieren, dies gilt auch und gerade für die App welche Chinesisch ist.

Man kommt zwar Problemlos mit der App klar jedoch wer erwartet das ein Produkt von Anfang an ohne Mühe oder Probleme funktioniert der ist vielleicht hier Falsch egal wie gut der Xiaomi Mi Robot Vacuum ist.

Wenn Ihr jedoch vielleicht auch eine gewisse Neugier mitbringt und bereit seid euch einzuprägen was die diversen Chinesischen Menü Punkte machen dann ist der Xiaomi vielleicht genau das Richtig für euch.

Ich würde mich wieder für diesen entscheiden!

Edifier R1280T 2.0 Sound System im Test

Die meisten 2.1 Sound Systeme sind zu Recht oder auch zu Unrecht, das ist Geschmacksache,  als Bass Bomber „ohne Hirn“ verrufen, die einfach nur durch einen möglichst großen Subwoofer  punkten sollen.

Die Alternative für viele anspruchsvollere Nutzer sind hierbei Nahfeldmonitore, also Stereo Lautsprecher, welche für die Nutzung auf dem Schreibtisch optimiert sind.

Diese sind allerdings meist recht teuer da diese sich primär an professionelle Nutzer richten.

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Edifier bietet mit dem R1280T ein System an, das  durch ähnliche Features hervorstechen soll wie diese professionellen Systeme, jedoch zu einem günstigeren Preis.

Aber können die Edifier R1280T im Test überzeugen?

 

Technische Daten

  • Ausgangsleistung: RMS 21W × 2 ( DRC ON )
  • Signal-Rausch-Verhältnis:  ≥85 dBA
  • Verzerrung:  ≤0,5%
  • Frequenzbereich: 75 Hz ~ 18 KHz (+/-9dB)
  • Eingangsart: RCA-Stereoeingang (Cinch)
  • Eingangsempfindlichkeit:  PC: 750 mV ± 50 mV   AUX: 550 mV ± 50 mV
  • Einstellmöglichkeiten: Master-Lautstärke/Höhen/Bässe, Fernbedienung
  • Hochtöner: 13mm Seidenkalotten-Hochtöner
  • Tieftöner: 116mm (4 Zoll)
  • Abmessungen: 146 mm (B) × 234 mm (H) × 196 mm (T)
  • Gewicht (netto/brutto): Ca. 4.9 kg / 5.65 kg

An dieser Stelle vielen Dank an Edifier für das zur Verfügung Stellen des R1280T, ohne dies wäre dieser Test nicht möglich gewesen.

 

Edifier R1280T

Edifier setzt bei den R1280T auf ein recht klassisches Holz/Silber Design. Dabei ist das Holz kein angemalter Kunststoff, sondern die Lautsprecher bestehen wirklich vollständig aus Holz.

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Die Optik ist natürlich etwas Geschmackssache, ich finde die R1280T ohne Lautsprechergitter allerdings recht schick, gerade wenn auf dem Schreibtisch (oder wo man sie nutzt) schon etwas in natürlichen Holzfarben vertreten sind.

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Technisch gesehen sind beide Lautsprecher allerdings nicht gleichwertig. Der linke Lautsprecher ist komplett passiv während der rechte zusätzlich die Steuerungseinheit und den Verstärker verbaut hat.

Akustisch verfügen beide Lautsprecher über einen 12cm Tieftöner und einen 13mm Seidenkalotten-Hochtöner.

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Verbunden werden beide Lautsprecher über ein normales Lautsprecherkabel, welches in der 2m länge beiliegt aber problemlos sich gegen ein anderes austauschen lässt.

Mit dem PC oder Fernseher werden die Edifier über ein normales Chinch/Kopfhörer Kabel verbunden. Dabei besitzt der R1280T gleich zwei Chinch Eingänge.

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Über diese lassen sich zwei Geräte mit dem Lautsprecher verbinden und gleichzeitig Musik wiedergeben!

Gesteuert wird das Ganze über drei Dreh Regler am rechten Rand des aktiven Lautsprechers.  Einer dient der Regelung der Lautstärke und die beiden anderen zum Steuern des Basses und der Höhen.

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Zusätzlich legt Edifier noch eine kleine Fernbedienung mit drei Tasten bei, Mute und Lauter/Leiser. Diese ist Qualitativ allerdings eher billig.

 

Stromverbrauch

Kommen wir zu einem etwas unschönen Punkt, dem Stromverbrauch. Die Edifier R1280T verfügen nur über einen Netzschalter auf der unteren Rückseite der Lautsprecher, also dort wo man diesen so gut wie gar nicht erreichen kann.

Auch über die Fernbedienung lässt sich der Lautsprecher nicht abschalten.  Dementsprechend besitzt der R1280T einen recht hohen Standby Stromverbrauch von 3,8W.

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Positiv ist wiederum der Stromverbrauch im Betrieb, der auf Zimmerlautstärke bei ebenfalls 3,8W liegt und erst bei sehr hoher Lautstärke auf maximal ca. 7W ansteigt.

Solltet Ihr eine Master/Slave Steckdose besitzen, wäre das für diese Lautsprecher optimal.

 

Klang

Die Edifier R1280T sind keine professionellen Nahfeldmonitore dies hört man recht schnell. Damit will ich nicht sagen, dass diese auf dem Schreibtisch eine schlechte Figur machen, ganz im Gegenteil jedoch sind die Edifier einen ticken spaßiger ausgerichtet.

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Die R1280T besitzen einen angenehm runden Bass und machen auch als Subwoofer ordentlich spaß. Dabei ist natürlich gerade der Oberbass sehr stark, im Tiefbassbereich müssen sich die Edifier R1280T allerdings Systemen mit externem Subwoofer geschlagen geben.  Allerdings auch in diesem Bereich machen die Lautsprecher immer noch einen erstaunlich guten Job für ein 2.0 System dieser Größen und Preisklasse.

Hierbei gibt es zudem die Möglichkeit den Bass zu regulieren. Wer also etwas mehr oder weniger möchte, kann dies einstellen.

Allerdings ist die Standard Einstellung aus meiner Sicht sehr passend.

Die Höhen sind von Haus aus ebenfalls sehr gelungen und gehören eher zu den klareren und brillanteren.  Die Mitten sind nicht die aller größte Stärke der Edifier, dennoch verglichen mit den allermeisten 2.1 Sound Systeme sind diese immer noch recht stark.

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Natürlich schaffen es die Edifier R1280T nicht ein komplettes Wohnzimmer zum Wackeln zu bringen aber beim üblichen Sitzabstand am Schreibtisch erzeugen diese einen vollen und satten Klang, der nichts oder nur wenig zu wünschen übrig lässt.

Die Stereo Abbildung ist ordentlich, zwar nicht völlig überragend aber das kann man auch bei einem Preis von rund 90€ nicht erwarten.

Unterm Strich erzeugen die Edifier R1280T ein völlig anderes Klangbild als es die meisten 2.1 Sound Systeme in dieser Preisklasse es schaffen.

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Für Filme und vielleicht auch Spiele würde ich gegebenenfalls weiterhin ein gutes 2.1 System bevorzugen.

Jedoch für Musik oder Stimmen ist ein Setup, wie es die Edifier R1280T sind, um einiges besser.

Die maximale Lautstärke ist ordentlich und das ohne größere Verzerrungen im Klang, sofern man den Bassschalter nicht über die Mitte hinaus gedreht hat.

 

Fazit

Die Edifier R1280T sind das so ziemlich Beste was der Markt an 2.0 Systemen in der 100€ Preisklasse zu bieten hat.

Klanglich sind diese dabei hervorragend mit einem recht vollen und spaßigen Klang, selbiges gilt dabei für die sehr gute Haptik und Optik, sofern man die eher hässlichen Lautsprecher Gitter weglässt.

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Punktabzug gibt es für den Standby Stromverbrauch bzw. für die sehr ungünstige Positionierung des Ausschalter. Bonus Punkte gibt es dafür wiederum für den Stromverbrauch im Betrieb, der recht gering ist.

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Das iPhone 7 Plus schneller laden, alternative Schnelladegeräte für das Apple iPhone 7 Plus im Vergleich

Leider liefert Apple auch beim iPhone 7 bzw. 7 Plus wie auch schon bei den Vorgängern nur ein 1A Ladegerät mit. Dieses benötigt ca. 3 Stunden um das iPhone 7 Plus vollständig zu laden.

Aber das geht schneller, denn das iPhone 7 und 7 Plus unterstützen eine viel höhere Ladegeschwindigkeit als nur 1A.

Das Verwenden eines alternativen Ladegeräts kann hier das Laden deutlich beschleunigen.

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Aber welches ist das beste Ladegerät für das iPhone 7 / 7 Plus? Im Einzelhandel oder auch bei Amazon findet man diverse Produkte und gerade bei Ladegeräten muss man sehr vorsichtig sein.

Ich habe mir für diesen kleinen Vergleich vier Ladegeräte vier verschiedener Hersteller zugelegt, die auf den ersten Blick sehr vielversprechend aussahen.

Welches ist aber nun das beste Ladegerät für das Apple iPhone 7 Plus?

 

Anker, Belkin, EasyAcc und RAVPower

Für diesen Vergleich habe ich mir folgende Ladegeräte gekauft:

Die Ladegeräte kosten alle jeweils zwischen 10€ und 13€.

Abgesehen vom Belkin BoostUp sind alle Ladegeräte im Vergleich DualPort Ladegeräte. Heißt, Ihr habt gleich zwei USB Anschlüsse um beispielsweise ein iPad und iPhone gleichzeitig zu laden.

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Das Belkin BoostUp besitzt 2,4A bzw. 12W, die drei anderen Ladegeräte liefern jeweils das Doppelte, was natürlich an den zwei USB Ports liegt.

 

Infos 

Was entscheidet wie schnell ein Smartphone geladen wird? Die Meisten werden vermutlich hier sofort sagen das Ladegerät, aber das ist nur halb richtig.

Letztendlich entscheidet das Smartphone welchen Ladestrom es aufnimmt und nicht das Ladegerät. Heißt, Ihr könnt ein 2,4A Ladegerät nutzen wenn das Smartphone aber nur 1A aufnehmen kann, lädt es auch an dem 2,4A Ladegerät nur 1A.

Ähnliches gilt natürlich auch umgekehrt. Wenn das Smartphone mit beispielsweise 2,4A laden kann aber an ein 1A Ladegerät angeschlossen wird, muss sich dieses zurückhalten und langsam laden.

Nun kommt ein weiterer Faktor hinzu nämlich die Kommunikation. Woher weiß das iPhone beispielsweise, dass es an einem 1A Ladegerät angeschlossen ist und nicht mehr Energie aufnehmen darf, da dies das Ladegerät überfordern würde?

Richtig hier gibt es „Ladeprotokolle“, die je nach Hersteller etwas unterschiedlich sind. Beispielsweise ein iPhone würde an einem Samsung Ladegerät vermutlich nur sehr, sehr langsam laden, da dieses keine „Apple Optimierung“ besitzt.

Kann ein Ladegerät mein iPhone beschädigen? 

Natürlich kann es das! Gerade wenn man auf billige Ladegeräte setzt. Mit billig meine ich primär diese 1€ Plastik China Dinger, welche man manchmal geschenkt bekommt oder auch teilweise bei Amazon kaufen kann.

Jedoch so viel kann ich schonmal vorausgreifen, alle Ladegeräte in diesem Test grundsätzlich erst einmal vertrauenswürdig.

Ich habe diese einige Male genutzt um mein iPhone 7 Plus aufzuladen (und auch andere Smartphones) und glaubt mir, ich würde auch nicht mein eigenes Smartphone riskieren an einem billigen Ladegerät kaputt zu machen.

Zwar kann ich natürlich keine Garantie übernehmen aber ich nutze schon seit Jahren Produkte von Anker, RAVPower und EasyAcc ohne Probleme, daher gehe ich stark davon aus, dass auch nach einigen Jahren der Nutzung diese Ladegeräte immer noch einen guten Job machen werden.

Kurzum das heißt das „perfekte“ Ladegerät sollte gute und solide Elektronik, 2,4A Leistung und eine Apple Optimierung mitbringen.

 

Die Ladegeräte

Anker 24W 2-Port USB Ladegerät

  • 11,99€

Beginnen wir beim Anker Ladegerät. Dieses ist in zwei Farben verfügbar, schwarz und weiß. Ich persönlich bevorzuge die weiße Version, da diese aufgrund des verwendeten Hochglanz Plastiks nicht so schnell dreckig aussieht.

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Das Ladegerät ist recht kompakt, wobei dies natürlich relativ ist, da es über zwei USB Ports verfügt. Verglichen mit dem original Apple Ladegerät, das  beim iPhone 7 Plus beiliegt, ist das Anker natürlich ein gutes Stück größer.

Auf eine LED oder sonstige Statusanzeigen hat Anker verzichtet.

 

Belkin BoostUp USB-Ladegerät

  • 12,19€

Das Belkin BoostUp USB-Ladegerät ist das kompakteste Ladegerät im Test, was nicht verwunderlich ist, da dieses über lediglich einen USB Port verfügt.

Optisch setzt Belkin auf mattes weißes Plastik in Kombination mit einem grünen Plastik Rand. Auch hier verzichtet der Hersteller auf Staus LEDs.

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Belkin ist vermutlich der einzigste Hersteller im Vergleich, welcher etwas größer ist und auch den meisten etwas sagen wird. Dies wirkt sich natürlich auch auf den Preis aus, der verglichen mit der Konkurrenz recht hoch ist.

Aber wie sagt man so schön Qualität hat ihren Preis und so scheint auch Belkin zu denken, die nämlich gleich eine „Garantie“ auf das Ladegerät aussprechen, welche auch das angeschlossene Smartphone/Tablet abdeckt!

 

EasyAcc 24W USB Ladegerät

  • 9,99€

Wer ein wenig bei Amazon sucht, wird sehr ähnliche Ladegeräte zu diesem finden. Das EasyAcc 24W USB Ladegerät wird auch von anderen Händlern unter anderem Namen verkauft.

Aber dann muss es sich sicherlich um ein sehr gutes Ladegerät handeln, wenn es von diversen Marken angeboten wird?

Das sehen wird später im Test, jedoch ist das EasyAcc 24W USB Ladegerät schon einmal das günstigste Modell im Vergleich.

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Dabei bietet es eine auf den ersten Blick sehr gute Leistung. Auch dieses Modell verfügt über zwei USB Ports mit jeweils 2,4A und ein eigentlich ganz brauchbar anmutendes Hochglanz Plastikgehäuse.

Das EasyAcc Modell ist von seiner Größe ungefähr mit dem Anker Ladegerät vergleichbar (einen Hauch größer).

EasyAcc setzt bei diesem Ladegerät auf eine kleine blau Leuchtende Status LED, welche unterhalb der USB Ports angebracht ist und dauerhaft leuchtet.

 

RAVPower 2-Port USB Ladegerät 24W

  • 12,99€

Kommen wir zum größten Ladegerät im Vergleich. Das RAVPower 24W Ladegerät verfügt ebenfalls über zwei USB Ports mit jeweils 2,4A.

Dabei besitzt auch dieses ein Hochglanz Gehäuse, wahlweise in weiß oder schwarz. Erneut habe ich mich für das weiße Modell entschieden, da man auf diesem weniger Fingerabdrücke sieht.

Das Ladegerät ist von seinen Abmessungen und auch vom Gewicht das größte im Vergleich, jedoch ist es auch nicht allzu viel größer als die anderen zwei Port Modelle.

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Wie auch schon das EasyAcc Modell verfügt das RAVPower über eine Status LED, die im Gehäuse angebracht ist und durch die USB Ports scheint.

Würde dies im Schlafzimmer stören? Aus meiner Sicht eher nein, außer man ist dies bezüglich sehr empfindlich und hat die Steckdose auf Augenhöhe.

 

Ladegeschwindigkeit 

Wichtig, ich werde mich bei diesem Test ausschließlich auf das iPhone 7 Plus beziehen. Jedoch gelten diese Angaben auch für ein iPhone 7 oder 6S Plus usw.

Starten wir erst einmal mit dem original Ladegerät. Dies benötigt für eine vollständige Ladung (von 5%- 100%) rund 190 Minuten und nutzt dabei einen Ladestrom von ca. 0,98A, welcher lediglich am Ende etwas abfällt.

anker-vs-ravpower-vs-easyacc-png

Hier bieten die Alternativen USB Ladegeräte eine deutlich höhere Ladegeschwindigkeit. In der Spitze erreichen die Ladegeräte meist eine Ladegeschwindigkeit von über 2A, was das doppelte des original Ladegeräts ist.

Apple Anker Belkin EasyAcc RavPower
Ladestrom bei 5% 0,98A 2,02A 1,95A 1,92A 2,01A
Ladestrom bei 50% 0,99A 1,82A 1,59A 1,57A 1,65A
Ladestrom bei 80% 0,99A 1,35A 1,15A 1,1A 1,27A

Das schnellste Ladegerät war das Modell von Anker, welches das iPhone 7 Plus in 110 Minuten vollständig füllen konnte, auf Platz 2 folgt das RAVPower Ladegerät mit rund 120 Minuten und auf dem 3. Platz landet sowohl das Belkin wie auch das EasyAcc Ladegerät mit jeweils 130 Minuten.

anker belkin easyacc ravpower

Ansonsten unterscheiden sich die Modelle kaum noch. Alle benötigen im Leerlauf zwischen 0,1 und 0,3W, was nichts ist, und auch die Effizienz (bei 2,4A last) ist recht ähnlich.

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Die beste Effizienz bietet in meinem Test das EasyAcc Modell mit 85%, gefolgt vom RAVPower mit 84% und dem Anker mit 83%.

Das Belkin Ladegerät belegt hier mit immer noch brauchbaren 80% den letzten Rang.

 

Fazit, welches ist das beste Ladegerät für das iPhone 7 Plus?

Aus meiner Sicht ist das Anker 24W 2-Port USB Ladegerät die beste Wahl wenn es darum geht Euer iPhone schnellstmöglich wieder zu laden.

Dieses reduziert die Ladegeschwindigkeit von 5 auf 100% um rund 60% bzw. 80 Minuten!

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Das ist eine ordentliche Zeitersparnis. Dazu kostet das Anker 24W 2-Port USB Ladegerät mit rund 12€ recht wenig und bietet zusätzlich einen zweiten USB Port woran Ihr gleichzeitig auch noch ein iPad oder anderes Gerät laden könntet.

Alternativ hat sich auch das RAVPower Ladegerät sehr gut angestellt, wenn auch schlechter als das Anker Modell.

Wer etwas auf Nummer Sicher gehen möchte und vielleicht den besten Mix aus schnellem und etwas Akku schonendem Laden sucht würde ich zum Belkin BoostUp USB-Ladegerät raten.

Dieses benötigt zwar rund 20 Minuten länger als das Anker Modell bietet aber eine interessante Garantie. Von dieser ist nicht nur das Ladegerät abgedeckt sondern auch das angeschlossene Gerät.

Ich nutze allerdings das Anker Ladegerät (bzw. ein Anker PowerPort 6+)  und hatte mit diesem nie Probleme, auch auf diversen Reisen nicht.

Daher würde ich eine abschließende Empfehlung für das Anker 24W 2-Port USB Ladegerät aussprechen.