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Das EasyAcc Quick Charge 3.0 Ladegerät mit 30W Leistung im Test

Quick Charge 3.0 ist aktuell schon in einigen Smartphones vertreten aber in Zukunft werden da noch einige dazu kommen.

Dementsprechend bringen die diversen Zubehörhersteller aktuell bergeweise passende Quick Charge 3.0 Ladegeräte und Powerbanks auf den Markt.

EasyAcc Quick Charge 3.0 Ladegerät Test-8

Auch EasyAcc hat nun ein neues günstiges Quick Charge 3.0 Ladegerät veröffentlicht.

Kann dieses im Test überzeugen?

 

Das EasyAcc Quick Charge 3.0 Ladegerät mit 30W Leistung im Test

Rein optisch ist das EasyAcc Ladegerät nichts Neues. Bereits in der Vergangenheit boten diverse Händler ähnliche Modelle an.

EasyAcc Quick Charge 3.0 Ladegerät Test-2

Optisch mag das Ladegerät zwar sehr schick sein und auch verhältnismäßig kompakt, allerdings bin ich kein Fan von dem schwarzen Hochglanzgehäuse.

EasyAcc Quick Charge 3.0 Ladegerät Test-4

Dieses schwarz Plastik aus Hochglanz zieht Fingerabdrücke und Staub regelrecht magisch an.

Aber letztendlich zählen doch die inneren Werte und hier hat das EasyAcc Ladegerät einiges zu bieten.

EasyAcc Quick Charge 3.0 Ladegerät Test-5

Das Ladegerät bietet zwei USB Ports einmal einen „normalen“ 5V Anschluss mit 2,4A Leistung und den Quick Charge 3.0 Port.

Letzterer ist natürlich auch zu Quick Charge 2.0 abwärts kompatibel.

 

Wie teste ich?

Grundsätzlich messe ich Spannung und Stromstärke mit einem „PortaPow Premium USB + DC Power Monitor Leistungsmesser / Leistungsmessgerät Digital Multimeter Amperemeter V2“.

Dieses liefert eine Messgenauigkeit auf bis zu 0.0001 A-0.0001 V.

Als konstante Last nutze ich USB Widerstände. Mit diesen werde ich das Netzteil ca. 4 Stunden mit 90+% Last „quälen“ wobei ich die Temperatur messe und schaue ob es Auffälligkeiten (oder sogar Ausfälle) gibt.

Zu guter Letzt checke ich ob es an verschiedenen Endgeräten „Probleme“ beim Laden gibt. Wichtig meine Ladegeschwindigkeits Tests führe ich mit einem Referenz-Kabel durch. Auf der microUSB Seite wäre dies das 1 Meter Kabel von Mr.Flux oder von Anker, beide Kabel liefern die bestmögliche Ladeleistung. Für Apple Geräte verwende ich das Original Apple Kabel, nicht weil es das beste ist sondern einfach weil es jeder hat.

Solltet Ihr andere Ladekabel verwenden kann dies eure Ladegeschwindigkeit Negativ beeinflussen, siehe ein Test dazu HIER.

Das Messen des Stromverbrauchs im Leerlauf geschieht mit einem Voltcraft Energy Logger 4000.

Wichtige Information zur Ladegeschwindigkeit. Nur weil ein USB Ausgang maximal 2,4A oder 2A liefern kann, bedeutet dies noch lange nicht, dass Smartphone, Tablet und Co. auch mit der maximalen Geschwindigkeit an diesem Port laden. Hier spielen noch andere Faktoren eine Rolle. Dementsprechend ist diese Aussage welche oftmals getroffen wird „Powerbank XYZ ist super schnell da sie einen 2,4A Ausgang besitzt“ nicht ganz richtig. In der Praxis gibt es teilweise massive Unterschiede zwischen einzelnen Modellen auch wenn die USB Ports angeblich die gleiche maximale Leistung liefern können.

 

Messergebnisse des EasyAcc Quick Charge 3.0 Ladegerät

Kommen wir zum Wichtigen, wie schnell und gut das EasyAcc Quick Charge 3.0 Ladegerät Eure Smartphones lädt.

Hier muss man grundsätzlich zwischen den beiden Ports unterscheiden. Der erste Port ist ein regulärer 2,4A 5V Anschluss, der zweite unterstützt Quick Charge 3.0.

EasyAcc Quick Charge 3.0 Ladegerät Test-6

Starten wir mit dem „normalen“ 5V Anschluss. Dieser liefert eine gute Geschwindigkeit sowohl an meinen Android Smartphones wie auch an meinen Apple Geräten.

So ziemlich alle angeschlossenen Smartphones erreichten Ihre jeweilige maximale Ladegeschwindigkeit (z.B. das iPhone 6+, Galaxy S7 Edge, LG G5 usw.).

Aber wie sieht es mit dem Quick Charge 3.0 Port aus?

Wer schon ein paar meiner anderen Tests zu Quick Charge 3.0 Ladegeräten gelesen hat, wird wissen, dass es hier des öfteren Kompatibilitätsprobleme gibt.

Im  Gegensatz zu Quick Charge 2.0 nutzt Quick Charge 3.0 keine festen Spannungen. Bei QC2.0 war es noch so, dass sich das Smartphone zwischen einer 9V oder 12V Spannung entscheiden musste. Bei QC 3.0 hingegen ist die Spannung dynamisch, heißt, das Smartphone kann sich frei im Bereich 3,6V bis 12V entscheiden je nachdem welche Spannung gerade für die Ladung optimal ist.

Da Quick Charge 3.0 abwärts kompatibel zu Quick Charge 2.0 ist, scheint es hier bei einigen Geräte Kompatibilitätsprobleme zu geben, diese merken einfach nicht, dass sie an ein Quick Charge 3.0 Ladegerät angeschlossen sind und laden deshalb nur mit dem QC2.0 Tempo.

EasyAcc Quick Charge 3.0 Ladegerät Test-7

Aber wie sieht es beim EasyAcc Ladegerät aus?

Soweit ganz gut aber auch nicht tadellos. Mein Alcatel Idol 4S wie auch meine beiden Xiaomi Smartphones (MI5 und MI Max) haben problemlos mit Quick Charge 3.0 funktioniert.

Das Alcatel Idol 4S erreichte 13,7W Ladestrom(2,26A bei 6,08V), das Xiaomi MI5 14,5W (2,32A bei 6,27V) und das MI Max 13,8W (1,74A bei 7,8V).

Dies sind soweit tadellose Werte! Aber das LG G5 musste den Spielverderber spielen und verweigerte die Ladung mit Quick Charge 3.0 und verwendete lediglich den 2.0 Standard (1,44A bei 9V).

EasyAcc Quick Charge 3.0 Ladegerät Test-13

Ich nehme an, dass die meisten Quick Charge 3.0 Smartphones problemlos am EasyAcc Ladegerät laden werden, das LG G5 ist oftmals etwas zickiger allerdings lädt dieses auch via 2.0 verdammt schnell.

Ansonsten bot das Ladegerät keine größeren Auffälligkeiten. Der Leerlauf -Stromverbrauch liegt bei 0,0W bzw. unterhalb der Messgrenze meines Messgerätes. Die mittlere Effizienz lag bei guten 84%.

 

Fazit zum EasyAcc Quick Charge 3.0 Ladegerät mit 30W Leistung

Das EasyAcc Quick Charge 3.0 Ladegerät mit 30W Leistung hat im Test eine gute Figur gemacht. Die Ladegeschwindigkeit am „normalen“ 5V Port ist sehr gut und auch der Quick Charge 3.0 Anschluss konnte überzeugen.

Lediglich das LG G5 verweigerte die Ladung via Quick Charge 3.0 und nutze nur QC2.0. Alle anderen Quick Charge 3.0 Smartphones funktionierten hingegen tadellos(von Alcatel und Xiaomi)!

EasyAcc Quick Charge 3.0 Ladegerät Test-10

Auch das Samsung Galaxy S7 Edge erreichte seine „normale“ Quick Charge 2.0 Ladegeschwindigkeit.

Ansonsten gibt es technisch nichts am EasyAcc auszusetzten lediglich vom Hochlglanzgehäuse bin ich nicht der aller größte Fan. Dafür ist das Ladegerät allerdings recht kompakt, was gerade auf Reisen sicherlich erfreulich ist.

Preislich kann man nicht meckern. Rund 16€ inklusive einem USB C Kabel geht für ein Quick Charge 3.0 Dual Port Ladegerät ohne Frage vollkommen in Ordnung!

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Ein 3D Drucker für 180€ kann das wirklich funktionieren? Der A8 3D Drucker aus China im Test

3D Drucker fallen für die meisten sicherlich unter die Kategorie cool aber teuer. Dies stimmt an sich auch wenn man sich bei Amazon umsieht. Dort kosten die meisten Modelle 400€ oder mehr.

Aber was, wenn man einen vollwertigen 3D Drucker für rund 180€ bekommen könnte?

Erstaunlicherweise ist dies wirklich möglich wie üblich natürlich nur aus Asien und wenn man selbst Hand anlegt aber das kann sich lohnen.

In Folgendem nun ein Test/Bericht zum A8 3D Drucker für 180€!

Günstiger 3D Drucker aus China, der A8 3D Printer im Test-48

Wichtig, dies wird kein ganz klassischer Test. Ich werde versuchen im Laufe des Textes einige Fragen zu klären versuchen welche ich auch als 3D Drucker Neuling hatte.

 

Bestellung

Wie bereits erwähnt bekommt man diesen Drucker nur aus Asien. Zwar gibt es auf Amazon auch ein sehr ähnliches Modell, allerdings kostet dieses über 500€.

Ich habe den 3D Drucker HIER gekauft und ich würde Euch dies auch raten. Zwar bekommt man den A8 3D Drucker auch bei AliExpress allerdings habt Ihr Euch hier mit dem Zoll herumzuschlagen.

Bei Gearbest wählt den „Germany Express“ als Versand- Methode aus. Dann wird das Paket für Euch verzollt und wird direkt von Asien innerhalb von 14 Tagen vor Eure Haustür geliefert.

Günstiger 3D Drucker aus China, der A8 3D Printer im Test-1

Wundert Euch nicht, das Paket ist ziemlich groß und auch recht schwer(das größte was ich jemals aus Asien bekommen habe).

 

Lieferumfang und Zusammenbau

Der Preis hat natürlich auch einen kleinen Hacken, Ihr müsst den 3D Drucker selbst zusammenbauen.

Im ersten Moment als ich die ganzen Teile gesehen habe dachte ich mir „oh je“. Man hat wirklich den ganzen Tisch voll mit Dingen welche man nicht so recht zuordnen kann.

Was wird wohl so ein China 3D Drucker für eine Anleitung haben? Richtig gar keine die beiliegt.

Es wird lediglich ein Zettel mitgeliefert welcher darüber informiert, dass man sich drei Youtube Videos ansehen soll.

Ich werde hier nicht ausführlich beschreiben was Ihr zu machen habt, schaut Euch am besten die Videos an.

Bitte verzeiht die etwas „unordentlichen“ Bilder, diese habe ich nebenbei während des Aufbaus gemacht.

Günstiger 3D Drucker aus China, der A8 3D Printer im Test-6

Günstiger 3D Drucker aus China, der A8 3D Printer im Test-2 Günstiger 3D Drucker aus China, der A8 3D Printer im Test-4 Günstiger 3D Drucker aus China, der A8 3D Printer im Test-5 Günstiger 3D Drucker aus China, der A8 3D Printer im Test-7 Günstiger 3D Drucker aus China, der A8 3D Printer im Test-8

Erstaunlicherweise ist jedoch die Video Anleitung recht gut gemacht. Es wird wirklich ausführlich und hochwertig gezeigt, was zu machen ist.

Dazu kommt, dass sämtliche Schrauben wie auch die Motoren und Kabel beschriftet sind. Ich habe das Video nebenbei immer Stückchen für Stückchen angesehen und der Aufbau was relativ leicht.

Der Hersteller legt sogar Schraubenzieher (zwei Stück), einen Seitenschneider wie auch diverse Kabelbinder und mehrere Schraubenschlüssel mit in den Lieferumfang.

Ihr benötigt KEIN Werkzeug außer einem Zollstock/Lineal alles was man braucht ist dabei.

Günstiger 3D Drucker aus China, der A8 3D Printer im Test-10

Erstaunlicherweise ist sogar zu viel dabei. Ich hatte am Ende noch jede Menge Schrauben übrig (ja der Drucker funktionierte zu diesem Zeitpunkt und ich habe nix vergessen).

Vorbildlich vom Hersteller!

Lediglich an einer Stelle im Video werden anscheinend zwei Stecker vertauscht(Temperatur Sensoren), hier muss man sich etwas am Schaubild orientieren, welches richtig zu sein scheint.

Günstiger 3D Drucker aus China, der A8 3D Printer im Test-17

Trotzdem ich hatte erstaunlich wenig Probleme beim Zusammenbau. Abschließend würde ich diesen als leicht bis mittel schwer einstufen.

Günstiger 3D Drucker aus China, der A8 3D Printer im Test-9 Günstiger 3D Drucker aus China, der A8 3D Printer im Test-12 Günstiger 3D Drucker aus China, der A8 3D Printer im Test-13 Günstiger 3D Drucker aus China, der A8 3D Printer im Test-15 Günstiger 3D Drucker aus China, der A8 3D Printer im Test-18

Es gibt dank des Videos wenig Dinge welche man falsch machen kann, zudem ist es am Ende wirklich ein klasse Gefühl, wenn alles irgendwie funktioniert.

 

Einrichtung und erste Nutzung

Was kommt nach dem Zusammenbau? Natürlich muss man hier erst einmal den Drucker etwas kalibrieren, geht dank Video Anleitung ebenfalls recht leicht.

Danach werdet Ihr vielleicht wie auch ich feststellen, dass ja gar kein Druckmaterial mit im Lieferumfang ist.

Ich habe das passende Filament einfach schnell bei Amazon nachgeordert.

Sucht hier nach „3d drucker filament“ und Ihr werdet jede Menge finden. Ich habe das „BQ 05BQFIL027 PLA Spule für Drucker, 1 kg, 1,75 mm, Reinweiß“ gekauft, welches auch problemlos mit dem Drucker funktioniert.

Für das Einlegen des Filaments gibt es erneut eine Video Anleitung des Herstellers. Hierfür muss man den Drucker vorheizen und das PLA Filament einführen.

Woher nun etwas zum Drucken bekommen?  Einfach im Internet suchen wie z.B. bei http://www.yeggi.com/de/

Der Hersteller legt Euch eine microSD Speicherkarte mit in den Lieferumfang auf welcher die passende Software für den Drucker ist.

Hierbei handelt es sich um eine Universal Software namens „Cura“, es müssen also einige Einstellungen für den Drucker angepasst werden.

1

Leider dokumentiert der Hersteller nur bedingt welche Settings gut funktionieren. Die maximale Druckfläche ist 220mmx270mmx240mm.

Andere Einstellungen könnt Ihr aus meinen Screenshots übernehmen, diese haben bei mir ganz brauchbar funktioniert.

Allerdings gerade bei Druckgeschwindigkeit und Strichstärke kann man sicherlich noch etwas feinjustieren.

Den Drucker kann man entweder direkt an den PC anschließen oder die Projekte einfach auf die microSD Speicherkarte schieben und in den Drucker stecken.

Günstiger 3D Drucker aus China, der A8 3D Printer im Test-36

Ich würde im Übrigen empfehlen das Malerklebeband auf der Druckplatte zu lassen bzw. neues drauf zu machen. Dies hilft beim späteren entfernen der Figuren. Achtet nur darauf, dass dieses auch gut Flach auf der Platte ist, durch die Hitze neigt es dazu sich an den Rändern abzulösen.

 

Das Drucken

Es gibt ganz klar qualitativ hochwertigere und auch schnellere 3D Drucker auf dem Markt.

Allerdings ist die Qualität aus meiner Sicht vollkommen OK gerade wenn man am Ende noch etwas nacharbeitet.

Man muss lediglich damit rechnen, dass gerade größere Figuren gefühlt ewig dauern. Ewig kann durchaus 10 Stunden oder mehr sein, je nach Größe und Masse der Figur.

Fehler oder Unsauberkeiten können durchaus mal passieren, sind aber recht selten. Hier macht der A8 3D Drucker einen erstaunlich guten Job. Wobei dies etwas vom Filament abhängt.

Das oben von mir empfohlene von BQ ist z.B. ziemlich gut während ein schwarzes „Made in Germany“ Filament nicht gut mit diesem Drucker funktionierte und deutlich schlechtere  Ergebnisse lieferte.

Günstiger 3D Drucker aus China, der A8 3D Printer im Test-22

Die Drucklautstärke ist wie man sie erwartet, es arbeiten schließlich bis zu vier Motoren und zwei Lüfter. Dementsprechend ist der A8 3D Drucker nicht „silent“, ich würde Ihn mir also nicht ans Bett stellen. Allerdings man hält es im selben Raum auch problemlos aus und spätestens sobald eine Wand zwischen einem und dem Drucker ist, hört man ihn nicht mehr.

Günstiger 3D Drucker aus China, der A8 3D Printer im Test-31

Günstiger 3D Drucker aus China, der A8 3D Printer im Test-26 Günstiger 3D Drucker aus China, der A8 3D Printer im Test-27 Günstiger 3D Drucker aus China, der A8 3D Printer im Test-28 Günstiger 3D Drucker aus China, der A8 3D Printer im Test-29 Günstiger 3D Drucker aus China, der A8 3D Printer im Test-30

Druckkosten

Was kostet eigentlich das 3D Drucken? Ein KG Filament kostet ca. 20€ bei Amazon, wie weit kommt man mit einem KG?

Erstaunlicherweise kommt mir das Drucken mit einem 3D Drucker gefühlt fast billiger vor als mit einem normalen Tintenstrahldrucker.

Größere Figuren oder Projekte fressen bei mir ca. 150g, das kann natürlich je nach Massivität und Größe noch etwas schwanken aber damit Ihr einen Richtwert habt, reicht dies.

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Mehr Informationen

Kleinere Objekte fressen zwischen 30-80g Material. Damit ist das 3D Drucken relativ günstig, wie ich finde.

Der Stromverbrauch des Druckers liegt im Leerlauf bei ca. 8W unter Volllast (wenn er heizen muss) bei ca. 210W und im normalen Druckbetrieb bei rund 150W.

 

Fazit zum A8 3D Drucker

Ich bin vollkommen zufrieden mit dem 3D Drucker. Klar es gibt noch hübschere und bessere 3D Drucker aber für 180€ wird man anderswo sowas nicht mal im Ansatz bekommen, geschweige denn etwas Besseres.

Es handelt sich hierbei nicht um ein Spielzeug, sondern um ein wirklich vollwertiges Gerät mit allem Drum und Dran.

Günstiger 3D Drucker aus China, der A8 3D Printer im Test-45

Der Aufbau mag sicherlich im ersten Moment etwas abschrecken aber dank der Video Anleitungen geht dieser recht gut von der Hand. Ich glaube hier einfach mal an Euch.

Die Druckergebnisse sind soweit ganz ordentlich, beurteilt diese am besten anhand meiner Bilder selbst.

Aus meiner Sicht ist der A8 3D Drucker ein klasse Gerät, gerade zum hereinschnuppern was ein 3D Drucker so alles kann.

Zudem ist es ein tolles Gefühl, wenn man aus diesem Berg an Teilen einen funktionierenden Drucker gebaut hat, ich habe jetzt schon sicherlich einige Stunden verschwendet dem Drucker einfach beim Drucken zuzusehen.

Günstiger 3D Drucker aus China, der A8 3D Printer im Test-43

Wichtig, wenn Ihr diesen A8 3D Drucker aus Asien bestellt, macht dies bitte bei einem Händler der einen Zollfrei Versand anbietet, wie z.B. Gearbest (Germany Express auswählen nicht vergessen!).

Der Linksys RE7000 Max-Stream Repeater im Test

Selbst die besten WLAN Router auf dem Markt haben des Öfteren Probleme größere Häuser oder Grundstücke ausreichend abzudecken.

Hierfür gibt es natürlich jede Menge Repeater auf dem Markt. Linksys hat vor kurzem nun seinen RE7000 Max-Stream vorgestellt.

Linksys RE7000 Repeater Test-13

Einen kompakten aber in der Theorie sehr leistungsstarken Repeater, aber wie sieht es in der Praxis aus? Ist dieser wirklich so gut wie es Linksys verspricht?

Technische Daten

 

Der Linksys RE7000 Max-Stream

Optisch ist der RE7000 Max-Stream relativ dezent anmutend. Beim Formfaktor setzt Linksys auf den klassischen Steckdosen- Adapter.

Linksys RE7000 Repeater Test-1

Dabei besitzt dieser keine externen Antennen und auch ansonsten ist das Gehäuse recht schlicht und „clean“ anmutend.

Dies ist fast etwas erstaunlich da z.B. der günstigere Linksys RE6400 auf externe Antennen setzt, in wie weit sich dies auf die Reichweite auswirkt werde ich im Laufe des Textes noch näher ausführen.

Linksys RE7000 Repeater Test-3

Auf Seiten der Anschlüsse verfügt der Repeater lediglich über einen GBit LAN Port und natürlich seinen Stecker.

Linksys RE7000 Repeater Test-4

Auf der Oberseite des Linksys RE7000 befindet sich relativ offensichtlich positioniert eine Status LED welche unter anderem über die Verbindungsqualität informiert.

Linksys RE7000 Repeater Test-6

 

Zwei Tasten zum Ein/Ausschalten des WLANs und für die WPS Funktionalität befinden sich an der rechten Seite des RE7000.

 

Einrichtung, Installation und Software

Die Einrichtung ist recht einfach. Steckt den RE7000 in den Strom und verbindet Euch mit dem neu erstellen WLAN Netz.

Dieses ist nicht passwortgeschützt woran man es ganz gut erkennt.

Linksys RE7000 Software-1

Ruft nun an Eurem PC/Laptop eine beliebige Webseite auf. Ihr solltet nun auf die Konfigurationsseite umgeleitet werden, falls nicht, erreicht Ihr diese durch das Aufrufen von „192.168.1.1“ in Eurem Webbrowser.

Die Konfiguration ist recht einfach gestaltet. Der Repeater sucht die Umgebung nach WLAN Netzen ab, Ihr wählt das passende aus und gebt Euer Passwort ein, fertig.

Linksys RE7000 Software-4

Abschließend zeigt Euch der Linksys RE7000 Max-Stream noch auf einer Skala die optimale Position des Repeaters an. Also ob Ihr zu weit von der Basis Station entfernt seid oder vielleicht sogar noch zu nah dran.

Linksys RE7000 Software-7

Nach Abschluss der Einrichtung erreicht Ihr die Benutzeroberfläche des RE7000 durch die Eingabe von extender.linksys.com in Eurem Webbrowser.

 

Die Benutzeroberfläche des Repeaters ist sehr sauber und klar aufgebaut, wenn auch recht unspektakulär.

Linksys RE7000 Software-9

Letztendlich findet Ihr hier alle Feature die man bei einem Repeater benötigt. Angefangen bei den Basis Funktionen wie der Möglichkeit sich mit einer anderen Basis Station zu verbinden oder WLAN Passwort, WLAN Name usw. zu ändern.

Linksys RE7000 Software-10 Linksys RE7000 Software-11 Linksys RE7000 Software-12 Linksys RE7000 Software-15 Linksys RE7000 Software-17

Aber auch etwas ungewöhnlichere Funktionen wie den „Spot Finder“ sind über die Benutzeroberfläche zu erreichen.

 

Seamless Roaming

Der Linksys RE7000 Max-Stream unterstützt gemeinsam mit anderen High End Linksys WLAN Routern das so genannte Seamless Roaming.

Was kann Seamless Roaming? Nehmen wir mal an Ihr habt Euren WLAN Router auf der einen Seite Eures Hauses und den Repeater auf der anderen Seite.

Wenn Ihr Euch nun von der einen Seite Eures Hauses mit Eurem Smartphone oder Laptop zur anderen Seite bewegt, gäbe es in der Regel eine kurze Unterbrechung der Verbindung in dem Zeitraum den Euer Endgerät benötigt, um sich mit dem anderen WLAN Netz zu verbinden.

Je nachdem muss das nicht weiter tragisch sein. Gerade wenn man nur im Internet surft muss dies nicht mal auffallen. Aber bei VoIP Verbindungen oder ähnlichen „Echtzeit“ Anwendungen kann dieser kurze Übergang ein Problem sein.

Mit Seamless Roaming ist dies aber auch kein Problem mehr. Durch diese Technik verbindet sich Euer Smartphone/Laptop automatisch mit dem jeweils stärkeren WLAN Sender und das ohne bzw. mit einer so kurzen Unterbrechung, dass diese nicht auffällt, selbst bei VoIP Anwendungen.

Damit ist Seamless Roaming etwas Ähnliches wie Zero-Handoff von Ubiquiti.

 

Leistung 

Der Linksys RE7000 ist ein AC1900 MIMO Repeater. Dies bedeutet, dass der Repeater 300MBit/s auf dem 2,4GHz Band und 1733MBit/s auf dem 5GHz Band schafft.

Diese Angaben muss man natürlich immer etwas mit Vorsicht betrachten. Hierbei handelt es sich um sehr theoretische Werte welche nur unter absoluten optimalen Bestimmungen erreicht werden und das auch nur mit speziellen Empfängern.  Smartphones und auch die allermeisten Laptops schaffen die 1733MBit/s nicht.

Linksys RE7000 Repeater Test-10

Ist damit diese hohe Leistung unnötig? Nein selbst, wenn Euer Endgerät nicht diese hohe Geschwindigkeit nicht unterstützt, wird der RE7000 ziemlich sicher eine höhere Leistung liefern können als beispielsweise ein 40€ Repeater.

Aber mit was für einer Leistung kann man rechnen? Der Linksys RE7000 besitzt zwei Betriebsmodi, einmal als Repeater und einmal als Accesspoint.

Starten wir einmal mit der Leistung als Accesspoint, da diese leichter zu messen ist. Für diesen Versuch verbinde ich diverse WLAN Clienten mit dem RE7000 welcher via GBit-LAN mit dem restlichen Netzwerk verbunden ist.

Anschließen lade ich eine Datei auf mein lokales NAS hoch und wieder herunter. Der RE7000 ist dabei auf ca. 2-3 Metern Distanz zu den Clients, also ziemlich optimale Bedingungen.

Client 2,4GHz
(Download/Upload)
5GHz
(Download/Upload)
TP-LINK T9E 12,22MB/s / 9,77MB/s 84,01MB/s / 92,13MB/s
Intel ac 7260 12,37MB/s / 6,94MB/s 61,72MB/s / 57,28MB/s
MacBook Pro 15″ 2013 12,31MB/s / 10,9MB/s 45,7MB/s / 31,9MB/s

Die Werte sehen ganz ordentlich aus. In Kombination mit der TP-LINK 9E WLAN Karte erreicht der Accesspoint eine maximale Geschwindigkeit von rund 92MB/s.

Damit ist die 5GHz Leistung ungefähr vergleichbar mit der Leistung des ähnlich teuren Netgear EX7300. Auf dem 2,4 GHz Band ist der Linksys immer noch ziemlich flott, allerdings im direkten Vergleich ein Stück langsamer als der oben erwähnte Netgear.

Was bei einem Repeater auch nicht ganz unwichtig ist, ist natürlich auch die Leistung als solch einer. Ich nehme an, dass ist auch die Form in der die meisten Nutzer den Linksys RE7000 verwenden werden.

Hier sind die Messungen allerdings für mich nicht ganz einfach da es sehr viele Faktoren gibt welche die Leistung beeinflussen, wie beispielweise die Distanz oder die Dicke der Wände zwischen dem Repeater und der Basis Station.

Daher habe ich folgende drei Messungen vorgenommen bei jeweils unterschiedlichen Distanzen welche auch so vergleichbar sind mit meinen anderen WLAN Repeater Tests.

Als Basis Station kam ein Linksys EA9500 (und ein Netgear X4S zur Überprüfung) zum Einsatz.

  • Position 1 = Im selben Raum wie die „Basis Station“ (unrealistische Messung)
  • Position 2 = Durch eine Wand und ca. 8 Meter von der Basis Station getrennt
  • Position 3 = Ungefähr 10 Meter und 2,5 Wände (2 Wände und eine Tür) vom Router getrennt

Die drei WLAN Empfänger sind Ihrerseits ca. 3 Meter vom Repeater entfernt.

  • 1
2,4GHz 5GHz
Download Upload Download Upload
Apple MacBook Pro Late 2013 9,4MB/s 7,9MB/s 26,9MB/s 29,1MB/s
Samsung Galaxy S7 Edge 10,02MB/s 10,72MB/s 20,71MB/s 25,64MB/s
  • 2
2,4GHz 5GHz
Download Upload Download Upload
Apple MacBook Pro Late 2013 9,5MB/s 8,2MB/s 13,7MB/s 13,1MB/s
Samsung Galaxy S7 Edge 7,61MB/s 11,36MB/s 7,72MB/s 13,36MB/s
  • 3
2,4GHz 5GHz
Download Upload Download Upload
Apple MacBook Pro Late 2013 7,0MB/s 4,1MB/s 10,9MB/s 11,2MB/s
Samsung Galaxy S7 Edge 8,79MB/s 10,31MB/s 7,66MB/s 6,16MB/s

Die erreichte Leistung des RE7000 ist soweit ganz gut, unterscheidet sich aber beispielsweise massiv vom eigentlich vergleichbaren Netgear EX7300.

Auf Distanz bricht die Leistung des RE7000 auf dem 5GHz Band verhältnismäßig deutlich ein, während die Leistung auf dem 2,4GHz Band überdurchschnittlich hoch bleibt.

Dies kam mir etwas merkwürdig vor weshalb ich den Test mit einem anderen Router als Basis Station nochmals wiederholt habe, mit ähnlichem Ergebnis.

Linksys RE7000 Repeater Test-9

Während beispielsweise beim Netgear EX7300 das 2,4GHz Band auf Position 3 (also einer recht hohen Distanz) fast aufs Unnutzbare eingebrochen ist, liefert der Linksys RE7000 hier die vierfache!! Geschwindigkeit.

Im Gegenzug ist allerdings beim RE7000 das 5GHz Band auf höhere Distanz merklich langsamer.

Mich würde es nicht wundern, wenn bald ein Software Update für den RE7000 kommt welches die 5Ghz Leistung im Repeater Modus erhöht.

Alternativ könnte man dieses Verhalten auch auf die internen Antennen schieben. Das 2,4GHz Band besitzt einen natürlichen Reichweitenvorteil gegenüber 5GHz.

Vielleicht kommt der RE7000 daher mit dem 2,4GHz besser klar als mit dem 5GHz Band?!

 

Reichweite

Letztendlich ist es sehr schwer für mich die Reichweite Euch gut zu vermitteln, da diese stark von Umwelteinflüssen abhängt welche bei jedem Nutzer etwas anders sind.

Linksys RE7000 Repeater Test-14

Die Reichweite des RE7000 sieht allerdings sehr vernünftig aus und liegt auf dem üblichen Level von High End Repeatern.

Man merkt dem RE7000 nur bedingt an, dass dieser interne Antennen besitzt. Verglichen mit meinem „großen“ Netgear X4S WLAN Router welcher auch starke externe Antennen besitzt, erreicht der RE7000 eine ca. 20-30% schwächere Signalstärke.

Linksys RE7000 Repeater Test-12

Verglichen mit anderen Steckdosen WLAN Repeatern liefert der RE7000 allerdings eine normale wenn nicht sogar hohe Leistung.

 

Leistungsaufnahme 

Im Normalbetrieb als Repeater verbraucht der RE7000 rund 4,2W unter Last steigt der Verbrauch auf ca. 4,8W an, was OK ist. Der kleinere Linksys RE6400 verbraucht ungefähr 3,7W, der Netgear EX7000 8,8W und der TP-LINK RE200 ca. 2,3W.

Von daher würde ich die Leistungsaufnahme als passend im Anbetracht der Leistung einschätzen.

 

Fazit zum Linksys RE7000 Max-Stream

Im Großen und Ganzen bin ich ziemlich zufrieden mit der Leistung die der RE7000 abgeliefert hat.

Beginnen wir mit dem Positiven. Dies wäre zum einen die kompakte und unauffällige Bauform, zum anderen die einfache Einrichtung und die übersichtliche Benutzeroberfläche und zuletzt die richtig starke Leistung auf dem 2,4GHz Band und die generelle Leistung als Accesspoint.

Linksys RE7000 Repeater Test-15

Etwas ausbaufähig war allerdings in meinem Test die Leistung als Repeater auf dem 5GHz Band. Hier bot der RE7000 eher eine mittelmäßige Leistung, ich könnte mir aber vorstellen, dass hier vielleicht noch ein Software Updatet nachgeschoben wird.

Verglichen mit dem Netgear EX7300 Nighthawk X4 bieten beide Geräte eine ähnliche Leistung. Der Linksys war auf dem 2,4GHz Band deutlich stärker, der Netgear dafür bei 5GHz.

Linksys RE7000 Repeater Test-18

Letztendlich würde ich meine Entscheidung davon abhängig machen ob Ihr vielleicht schon einen Linksys Router habt, falls ja, würde ich mich auch hier ganz klar für den RE7000 entscheiden auch aufgrund der Seamless Roaming Technik.

Linksys Max-Stream AC1900+ MU-MIMO Wi-Fi WLAN Repeater/WLAN Repeater...
  • Re7000 Max-Stream Ac1900 Mu-Mimo Wifirangeextw/Roomtoroom In
  • RE7000 MAX-STREAM AC1900 MU-MIMO WIFIRANGEEXTW/Roomtoroom in
  • MU-MIMO WIFIRANGEEXTW/Roomtoroom in

Linksys RE7000

Das EasyAcc G1 7.1 Gaming Headset im Test, gut und günstig?

Gaming Headsets sind meist so eine Sache. Den Ausdruck „Gaming“ verwenden Hersteller sehr oft um dem Nutzer schlecht klingende Kopfhörer für zu viel Geld anzudrehen.

Jedoch hat sich der Markt angefangen zu wandeln. Wenn man bei Amazon „Gaming Headset“ in die Suche eingibt, bekommt man bergeweise Produkte von asiatischen Anbietern welche mit großen Worten und bunten Bildern für Ihre Headsets werben.

Dabei sind viele dieser Headsets zu „billig“ um gut zu sein, oder?

EasyAcc Headset im Test-16

Bisher habe ich mir das GHB Sades SA-901 und das EasyAcc G2 angesehen. Während das EasyAcc G2 „OK“ war, hatte mich das GHB Sades SA-901 nicht so sehr überzeugen können.

Heute ist nun das EasyAcc G1 7.1 Headset an der Reihe zu zeigen was es kann, oder halt nicht.

 

Das EasyAcc G1 7.1 Gaming Headset

Optisch ist das EasyAcc G1 Headset sicherlich Geschmackssache jedoch finde ich, dass dieses zu den optisch gelungeneren Modellen gehört.

EasyAcc Headset im Test-1

Viele der anderen auf dem Markt verfügbaren Modelle sind sehr „auffällig“, da hält sich das EasyAcc G1 etwas mehr zurück.

Dennoch wahrlich dezent ist das Headset auch nicht. EasyAcc setzt auf sehr viel Hochglanz Plastik und hat es sich nicht nehmen lassen drei LEDs zu verbauen.

EasyAcc Headset im Test-3

Jeweils auf der Rückseite jeder Ohrmuschel ist eine rot leuchtende LED verbaut, wie auch am Mikrofonarm.

Hier dient diese LED auch gleichzeitig als Status LED ob das Mikrofon gemutet ist.

Das Headset selbst wird durch zwei gebogene Plastikstangen auf der Oberseite zusammengehalten. Hier hat sich EasyAcc etwas an AKG orientiert welche ebenfalls auf ein ähnliches System mit „freischwebendem“ Kopfband bei Ihren Kopfhörern einsetzten.

EasyAcc Headset im Test-4

Angeschlossen wird das EasyAcc G1 via USB. Das textilummantelte Kabel ist mir ca. 2,5 Metern ausreichend lang und wirkt auch qualitativ ausreichend.

Ein gutes Stück unterhalb der eigentlichen Kopfhörer hat EasyAcc eine Kabel- Fernbedienung integriert. Diese ist relativ groß und besitzt drei Funktionen, Lauter/Leiser (über ein Analoges Drehrad), Mikrofon an/aus und Vibration an/aus.

Unter Windows 10 benötigt das Headset keine Treiber, ich nehme an selbiges gilt auch für Windows 8 und 7. Jedoch bietet EasyAcc eine Software an welche sich um den 7.1 Klang kümmert.

EasyAcc Headset im Test-5

Wichtig dieser 7.1 Klang ist nur virtuell! Letztendlich sind in diesem Headset auch nur zwei Treibereinheiten verbaut, lasst Euch also nicht zu sehr von dem „7.1“ beim Kauf beeinflussen.

Schaut Euch einfach mal die meisten „Pro Gamer“ auf Turnieren an, diese tragen meist in-Ears ohne solchen Schnickschnack.

http://mediadb.kicker.de/news/1000/10005/10070/10071/artikel/854869/mouse_eleague_800x600-1467095946.jpg

(man beachte die in-Ear Kabel unterhalb das unterhalb der Kopfhörer hervorkommt) 

Der EasyAcc Olive Bluetooth Lautsprecher mit Radio und Wiedergabe von Speicherkarte im Test

Der EasyAcc Olive Bluetooth Lautsprecher ist zwar schon eine Weile auf dem Markt, hat es allerdings bisher noch nicht zu mir in den Test geschafft.

EasyAcc Olive-13

Dies soll sich nun ändern. Kann der EasyAcc Olive Bluetooth Lautsprecher mit FM Radio und Wiedergabe von Speicherkarten im Test überzeugen?

 

Der EasyAcc Olive 

Rein optisch ist der EasyAcc Olive durchaus interessant gemacht. Allerdings wenn man diesen vor sich hat merkt man, dass es sich hierbei um eine etwas älteres Modell handelt.

EasyAcc Olive-2

Zum einen besteht der Lautsprecher aus einem einfachen Plastik zum anderen fühlt dieser sich etwas billig an.

Dies liegt unter anderem an dem recht geringen Gewicht. Etwas ungewöhnlich ist allerdings der austauschbare Akku welcher mich ein wenig an ältere Nokia Smartphones erinnert von seiner Optik.

EasyAcc Olive-3

Dieser Akku besitzt im Übrigen eine Kapazität von 800mAh und hält ca. 4-5 Stunden.

Das was dem EasyAcc Olive verglichen mit aktuelleren Modellen an Wertigkeit fehlt macht dieser aber durch Ausstattung wieder wett.

EasyAcc Olive-4

Zum einen besitzt dieser einen AUX Eingang wie auch einen Kopfhörer Ausgang. Dazu kommt ein microSD Karten Steckplatz, vollwertiger USB Port für USB Sticks, ein microUSB Eingang und der Einschalter.

EasyAcc Olive-7

Weitere Tasten befinden sich auf der Oberseite. Hier findet man die Kombkenierten Vor/Zurück/Lauter/Leiser Tasten wie auch ein Modi Umschalter und Play/Pause.

 

Klang

Kommen wir zum Klang. Hier hat mich der EasyAcc Olive etwas überrascht. Ich habe um ehrlich zu sein mit keinem sonderlich guten Klang gerechnet.

EasyAcc Olive-11

Jedoch doch klingt der EasyAcc Olive erstaunlich gut. Ich würde jetzt nicht sagen, dass dieser der allerbest klingendste Lautsprecher seiner Preisklasse ist, aber er ist auch nicht der schlechteste.

Die Höhen des Lautsprechers sind soweit top. Sie sind glasklar und zu 100% sauber. An sich ist auch der Bass OK.

Allerdings hört man hier, dass der Lautsprecher aus Plastik ist. Stellt euch einen Lautsprecher aus dünnem Plastik vor und einem aus dickem Holz oder Aluminium selbst wenn beide die gleiche Treibereinheit haben, klingen diese nicht gleich.

EasyAcc Olive-12

Und das ist ein wenig das Problem des EasyAcc Olive er klingt nicht so satt wie z.B. der EasyAcc DP200 oder andere etwas neuere Modelle welche meist aus solidem Plastik oder Alu gefertigt sind.

Nicht falsch verstehen, der EasyAcc Olive klingt nicht schlecht, beim besten Willen nicht.

Zusätzlich kommen hier natürlich noch die Bonus Funktionen wie das FM Radio oder die Wiedergabe von Speicherkarte dazu.

EasyAcc Olive-14

Aber wie gut funktioniert das Radio? Erstaunlicherweise ziemlich gut sofern man etwas durch die Steuerung durchgestiegen ist.

Wenn man im Radio Modus ist muss man einen Sendersuchlauf starten. Dies geschieht durch das kurze gedrückt halten der Play -Taste. Nun fängt der Lautsprecher an alle verfügbaren Sender durchzugehen.

Wenn er fertig ist, könnt Ihr mit vor/zurück durch diese schalten.

Wie sieht es mit der Empfangsqualität aus? Der EasyAcc Lautsprecher nutzt ein angeschlossenes microUSB Kabel als Antenne, dies funktioniert auch verdammt gut.

Der Radio Empfang ist 1a mit dem EasyAcc Olive Bluetooth Lautsprecher. Das Radio ist vollkommen brauchbar sogar um einiges besser als beim 120€ teuren Hercules WAE Rush.

 

Fazit zum EasyAcc Olive 

Es mag aktuell auf dem Markt noch besser klingende Lautsprecher geben, jedoch bieten diese fast nie ein FM Radio oder die Möglichkeit Musik von einer Speicherkarte wiederzugeben.

EasyAcc Olive-15

Dies macht allerdings der EasyAcc Olive und das sogar erstaunlich gut. Gerade die Radio Funktion, welche ich persönlich klasse finde, überzeugte im Test. Wie oft hat man keine Lust auf seine eigene Musik und hat keinen WLAN Empfang um Internet Radio zu nutzen.

Bei anderen Bluetooth Lautsprechern muss man nun sein Datenvolumen verbraten.

Auch für jemanden der einfach auf der Suche nach einem Radio ist, ist der EasyAcc Olive interessant. Zwar ist die Steuerung etwas gewöhnungsbedürftig allerdings stellt diese auch kein allzu großes Hindernis dar.

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Dazu kommt die gute Klang Qualität und man hat für rund 26€ ein wirklich Überzeugenes multifunktionales Produkt.

Wer auf das Radio und die Möglichkeit der Wiedergabe von Musik von Speichermedien verzichten kann würde ich aber vermutlich eher den EasyAcc DP200 oder den Aukey SK-M7 empfehlen welche nochmals eine leicht bessere Klangqualität bieten.

Der Netgear Nighthawk R8500 X8 im Test, was kann ein 400€ WLAN Router?

Mit dem Nighthawk R8500 X8 hat Netgear seinen neusten High End WLAN Router vorgestellt. Dieser soll durch so ziemlich alles punkten was man aktuell in einen WLAN Router packen kann.

Angefangen bei einer Übertragungsrate laut Hersteller von bis zu 5,3GBit/s bis hin zu Link Aggregation für eine bessere LAN Performance.

Netgear Nighthawk X8 Test-35

Für das ganze will dann Netgear aber auch gute 430€, lohnt es sich so viel Geld für einen WLAN Router auszugeben?

Finden wir es im Test des Netgear Nighthawk R8500 X8 heraus!

 

Was für ein WLAN Gerät wird benötigt?

Oftmals ist es gar nicht so einfach herauszufinden was für ein WLAN Gerät man benötigt. Der Netgear Nighthawk X8 ist primär ein WLAN Router, aber brauche ich überhaupt einen Router für mein Anwendungsgebiet?

  1. Ihr habt eine FritzBox, Speedport oder einen anderen WLan Router und wollt nur die Reichweite vergrößern, in diesem Fall wird vermutlich ein Repeater das Richtige für Euch sein.
  2. Ihr habt eine FritzBox, Speedport oder einen anderen WLan Router und wollt einen weiteren WLAN „Sender“ per Kabel anschließen (dies kann auch in einem anderen Raum sein) oder die schlechte W-Lan Funktion in Eurem Router ersetzen (ohne den Router komplett auszutauschen), dann benötigt Ihr einen Access Point.
  3. Ihr habt von Eurem Internet Anbieter nur ein Modem und wollt dieses mit WLAN „ausstatten“ dann benötigt Ihr einen Router.
  4. Ihr wollt Eure alte Fritzbox, Speedport oder anderes Modem welches Ihr von Eurem Internet Anbieter bekommen habt komplett gegen etwas Besseres ersetzten, dann benötigt Ihr im Normalfall einen Router mit Modem, achtet gegebenenfalls auch auf die Unterstützung von VoIP!
  5. Und zu guter Letzt Ihr habt einen Smart TV, Spielekonsole oder etwas Derartiges was kein eingebautes WLAN Modul besitzt, sondern lediglich einen LAN Port und wollt diese mit Eurem bereits bestehendem WLAN Netzwerk verbinden. In diesem Fall benötigt Ihr eine WLAN Bridge.

Der Netgear Nighthawk X8 kann als Router oder als Access Point eingesetzt werden, hierbei erkennt dieser von selbst was von diesen beiden dingen in Ihrem Netzwerk benötigt wird.

 

Technische Daten

  • Netgear Nighthawk R8500 X8
  • 1.000 Mbit/s bei 2,4-GHz
  • 2x 2.166 Mbit/s bei 5 GHz
  • Simultanes Tri-Band-WLAN Tx/Rx 4×4 (2,4 GHz) + 4×4 (5 GHz) + 4×4 (5 GHz)
  • 1 x USB 3.0 und 1 x USB 2.0
  • 7x 10/100/1000-Mbit/s-Gigabit-Ethernet-Ports: 1 x WAN und 6 x LAN
  • 316 x 264 x 61 mm
  • 1.680 gNETGEAR_Markenbotschafter_Button
  • Link zum Hersteller
  • bei Amazon /// bei Geizhals.de 

 

An dieser Stelle vielen Dank an Netgear welche mir den X8 für einen Test zur Verfügung gestellt haben.

 

Lieferumfang und Verpackung

Geliefert wird der Netgear Nighthawk R8500 X8 in einer riesigen und erstaunlich hochwertigen Box.

Netgear Nighthawk X8 Test-1

In dieser finden wir natürlich zuoberst den Router. Unter diesen befinden sich dann diverse Anleitungen, ein LAN Kabel und natürlich das 19V Netzteil.

Letzteres ist sogar in einem „Netgear“ Design, es handelt sich also nicht um ein 08/15 Netzteil.

 

Der Netgear Nighthawk R8500 X8 im Test

Der Nighthawk X8 ist optisch erstaunlich dezent, ich würde sogar sagen der Router punktet durch eine schlichte High End Eleganz.

Netgear Nighthawk X8 Test-10

Dies ist insoweit erstaunlich da Netgear eigentlich einer der ersten WLAN Router Hersteller war, der diese „übertriebene“ Optik mit möglichst vielen Antennen gestartet hat.

Nun hat sich Netgear beim X8 gleich vier Antennen gespart. Ein triband WLAN Router wie der Nighthawk X8 benötigt zweimal 4 Antennen für seine Leistung.

Netgear Nighthawk X8 Test-9

Nun hat Netgear beim X8 jeweils vier externe und vier interne Antennen verbaut. Die vier externen Antennen sind dabei aktive Antennen. Netgear hat hierbei die Signalverstärker direkt in die Antennen verbaut anstelle auf dem Mainboard.

Hierbei konnten sie sich es auch nicht nehmen lassen in jede Antenne eine cool blau leuchtende LED zu verbauen.

Logischerweise sind dadurch die Antennen des X8 auch nicht austauschbar.

Netgear Nighthawk X8 Test-7

Wo wir gerade bei LEDs sind, davon hat der X8 so einige. Die meisten sind auf der oberen Linken Seite des Gerätes angebracht. Hier befinden sich die insgesamt 13 Status LEDs welche im Betrieb weiß oder orange leuchten.

Tasten zum Abschalten des WLAN und der LEDs wie auch eine Taste zum Aktivieren der WPS Funktionalität befindet sich gut erreichbar auf der Front des Routers.

Netgear Nighthawk X8 Test-6

Die beiden USB Ports, hiervon ist einer ein USB 2.0 Port und der andere ein 3.0 Port, befinden sich etwas versteckt unter einer Klappe auf der rechten Seite des Gerätes.

Auf der Rückseite sind die ganzen 7 LAN Ports des Nighthawk X8. Dies sind zwar zwei weniger als beim Linksys EA9500 aber dafür beherrscht der X8 einen anderen Trick.

Netgear Nighthawk X8 Test-8

Zwei der LAN Ports lassen sich zusammenschalten „Link Aggregation“ ist hier das Zauberwort. Solltet Ihr beispielsweise ein größeres NAS oder Homeserver besitzen, bietet dies die Möglichkeit ohne gleich auf 10Gbit/s LAN umzusteigen eine erhöhte Geschwindigkeit.

In der Praxis ist dies allerdings nicht ganz so „einfach“ aber dazu später mehr.

 

Einrichtung und Installation

Netgear ist der „Gold Standard“ wenn es um die Einrichtung und Installation geht. Ihr verbindet den X8 mit Eurem bestehenden Modem/Router/WLAN Router und verbindet anschließend ihn mit dem Strom.

Netgear Nighthawk X8 Software-2

Verbindet nun Euren PC/Notebook/MacBook mit dem Netgear, ob LAN oder WLAN ist egal.

Solltet Ihr einen MAC haben, erhaltet Ihr sofort ein Popup in welchem die Installation startet, bei einem Windows Rechner müsst Ihr gegebenenfalls einfach „192.168.1.1“ in Euren Webbrowser eingeben.

Während dieser Einrichtung prüft der Netgear X8 automatisch ob sich bereits ein anderer Router in Eurem Netzwerk befindet und bietet Euch automatisch, sollte dies der Fall sein, die passende Einrichtung als AccessPoint.

Netgear Nighthawk X8 Software-4

Solltet Ihr unsicher sein ob dies stimmt oder es das ist was Ihr wollt, bietet Euch der Router jede Menge Hilfsstellungen inklusive Zeichnungen usw. an.

Dies gilt für den gesamten Einrichtungsprozess! Solltet Ihr Hilfe brauchen bietet Euch diese der Router mithilfe von verständlichen Texten und Zeichnungen in einem klaren Deutsch an.

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Von daher gibt es aus meiner Sicht aktuell keinen Router auf dem Markt welcher leichter und besser einzurichten ist als dieser Netgear (zugegeben auch die meisten anderen aktuellen Netgear Modelle besitzen den gleichen Einrichtungsprozess).

 

Software und Benutzeroberfläche

Um auf den X8 zuzugreifen gebt einfach die IP Adresse des Routers in Euren Webbrowser ein, alternativ könnt Ihr auch über http://www.routerlogin.net/ auf diesen zugreifen.

Netgear Nighthawk X8 Software-14

Dort werdet Ihr nach Eingabe Eures Passworts und des Benutzernamens von der üblichen Netgear Benutzeroberfläche begrüßt.

Diese könnte zwar optisch ein wenig modernisiert werden, bietet aber alle Funktionen die man sich wünschen kann.

Grundsätzlich ist diese in zwei Bereiche eingeteilt, einfach und erweitert.

Im einfachen Bereich findet Ihr die üblichen Einstellungen wie den WLAN Namen Passwort, das Erstellen von Gast- Netzwerken, welche Geräte mit dem Router verbunden sind usw.

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Dazu kommen ein paar Sonderfunktionen wie ein Kinderschutz, Zugriffsbeschränkungen und das Dynamic QoS.

Dynamic QoS soll dabei Euren Internet Trafik „optimieren“. Im Gegensatz zu anderen Systemen versucht dabei der Netgear Nighthawk X8 automatisch zu erkennen welche Anwendungen wie z.B. Online Spiele wichtig sind und wird diese bevorzugt behandeln.

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Unter den erweiterten Optionen wird es dann nochmals interessant. Hier verstecken sich die Funktionen wie link Aggregation, VPN oder einfach die Möglichkeit zu kontrollieren wie viel Trafik man in einem Monat/Tag/Woche verbraucht hat.

Hier eine kleine Übersicht der „Sonderfunktionen“ des X8:

  • Link Aggregation
  • Dynamic QoS
  • Dynamisches DNS
  • VPN
  • Kinderschutz
  • ReadySHARE bzw. USB Speicher

 

Link Aggregation

Ein paar Worte zur Link Aggregation und was diese genau kann. Link Aggregation nach IEEE 802.3ad bietet die Möglichkeit den Datendurchsatz durch das Nutzen zweier LAN Ports zu verdoppeln (gegebenenfalls auch zu vervierfachen was aber am X8 nicht geht), in diesem Fall auf 2GBit/s.

Netgear Nighthawk X8 Software-46

Jedoch hat dies auch eine Schwäche, diese 2GBit/s können nur bei zwei oder mehr parallelen Zugriffen genutzt werden.

Dies würde selbst dann gelten, wenn man ein zweites Gerät an den X8 via Link Aggregation anschließen könnte.

Kurzum Link Aggregation hilft nur dann, wenn mehrere Computer parallel auf einen anderen zugreifen wollen, hier kann dies in der Tat die Geschwindigkeit verdoppeln. Ein Datenstrom wird weiterhin nur über einen Port geleitet.

 

Leistung

Beim Netgear Nighthawk R8500 X8 handelt es sich um einen Triband WLAN Router welcher laut Hersteller bis zu 5,3GBit/s in der Lage sein soll.

Dies ist natürlich ein höchst theoretischer Wert, welcher so in der Praxis nicht zu erreichen ist.

Wie sind diese 5,3GBit/s zusammengesetzt? Da es sich hier um einen Triband WLAN Router handelt erstellt dieser drei WLAN Netze, ein 2,4GHz und zwei 5GHz Netze.

Netgear Nighthawk X8 Test-13

Das 2,4GHz Netz ist zu 1000MBit/s in der Lage dazu kommen zwei Mal 2166MBit/s auf 5GHz.

Ein WLAN Empfänger ist natürlich nur in der Lage sich mit einem WLAN Netz gleichzeitig zu verbinden. Daher ist das Maximum für ein Gerät 1000MBit/s oder 2166MBit/s.

Erschwerend kommt dazu, dass es auf dem Markt keinen einzigen Empfänger gibt welcher zu diesen Geschwindigkeiten in der Lage ist. Das höchste der Gefühle ist 1300MBit/s mit einem 3×3 MIMO.

Netgear Nighthawk X8 Test-14

Warum dann solch hohe Geschwindigkeiten und zwei 5GHz Netze? Mehrere Geräte ist hier das Zauberwort.

Vielleicht ist Euch schon aufgefallen das WLAN immer langsamer wird umso mehr Geräte mit diesem verbunden sind, selbst dann, wenn diese aktiv gar nichts im Netz machen.

Dies liegt daran wie WLAN aufgebaut ist und das natürlich Smartphones/Computer usw. ununterbrochen kleine Datenmengen im Hintergrund übertragen welche „Sprechzeit“ kosten.

Ein WLAN Router mit dem 20 WLAN Geräte verbunden sind, die gleichzeitig von diesen Daten wollen, bekommen diese jedoch nicht gleichzeitig. Je nach Modell kann der WLAN Router nur mit einem oder maximal acht Geräten gleichzeitig „reden“ die anderen werden in eine Warteschlange gesteckt.

Netgear Nighthawk X8 Test-16

Dies fällt dem Nutzer nicht auf da der Router ununterbrochen zwischen den einzelnen Geräten hin und her wechselt. Je nachdem wie viele Geräte dies nun sind und wie viele Daten diese wollen, kann dies zu kleinen „Lags“ im Netzwerk führen. Meist merkt man dies nicht da es bei einer Webseite egal ist ob diese nun eine oder eineinhalb Sekunden lädt.

Jedoch bei zum Beispiel Online -Spielen kann dies auffallen.

Bei einem Triband WLAN Router kann man nun die Geräte etwas aufteilen. Wichtige Geräte wie Spielekonsolen oder die Streaming Boxen kommen in ein 5GHz Netz, Laptops/PCs/High End Smartphones kommen in das andere 5GHz Netz und der Sonstige Kram in das 2,4GHz Netz.

So können sich die Geräte nicht gegenseitig die WLAN Bandbreite rauben.

 

Benchmarks

Was kann man in der Praxis an Übertragungsleitung erwarten? Hierfür habe ich diverse Geräte, angefangen bei PCI Netzwerkkarten, Notebook Netzwerk Karten oder auch ein Smartphone mit dem WLAN verbunden und eine Datei auf mein via LAN angeschlossenes NAS übertragen und gemessen welche Geschwindigkeit der Nighthawk R8500 erreicht.

Dabei befanden sich alle Geräte im selben Raum auf ca. 2-4 Metern Distanz, also eine ziemlich optimale Bedingung.

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Wir haben einen neuen Geschwindigkeitskönig, zu mindestens auf dem 5GHz Band!

Der Netgear Nighthawk R8500 X8 ist der erste WLAN Router mit dem ich die 100MB/s Marke übertroffen sehe, beeindruckend!

Damit dies vielleicht etwas übersichtlicher ist hier ein kleines Diagramm bezüglich der WLAN Geschwindigkeiten diverser WLAN Router:

Verleich X8

Wie man sieht schlägt der Nighthawk R8500 X8 den Linksys EA9500 um ein ganzes MB/s.

Auf dem 2,4GHz Band tut sich allerdings der X8 etwas schwerer. Hier wird dieser sowohl vom Netgear X4S wie auch vom TP-LINK C2600 und auch von Linksys EA9500 geschlagen.

Im Übrigen gibt es keinen Leistungsunterschied auf Kurzdistanz zwischen dem ersten und zweiten 5GHz Netz. Auf höheren Distanzen ist allerdings das erste 5GHz Netz merklich schneller.

 

WLAN Reichweite

Die WLAN Reichweite ist sehr schwer objektiv zu beurteilen, vor allem so, dass es Euch auch etwas bringt.

Jedes Haus/Wohnung ist anders aufgebaut Wände und Umwelteinflüsse können massiv die Reichweite beeinflussen.

Daher versuche ich die Reichweite subjektiv zu beschreiben.

Netgear Nighthawk X8 Test-11

Der Nighthawk R8500 X8 bietet eine gut aber nicht überragende Reichweite. Hier muss dieser sich dem Netgear Nighthawk X4S, TP-LINK C3200 und dem Linksys EA9500 geschlagen geben.

Diese liefern auf dem 5GHz und 2,4GHz Band eine leicht bessere Reichweite.

Allerdings scheint das aktive Antennen System einen guten Job zu machen. Das erste 5GHz Netz ist auf hohe Distanz ein gutes Stück schneller als das zweite, erstaunlicherweise ist die Reichweite selbst nur minimal höher.

 

Netzwerkfreigabe

Natürlich kann man den Nighthawk R8500 X8 auch als Netzwerkfestplatte nutzen. Hierfür muss man einfach ein USB Speichermedium an diesen anschließen.

Netgear Nighthawk X8 Software-50

Dabei bietet der Netgear diverse Möglichkeiten. Zum einen ganz klassisch der Zugriff übers Windows Netzwerk(SMB) oder FTP zum anderen kann man auch ReadySHARE bzw. ReadyCloud nutzen.

Hierbei handelt es sich um Software welche Backups und den Zugriff auf die Speichermedien via Internet ermöglicht.

Aber welche Leistung bietet der X8? Via LAN konnte ich 98,14MB/s lesend und 64,57MB/s Schreibend auf eine via USB 3.0 angebundene externe SSD erreichen. 

Unbenannt

Dies ist zwar nicht perfekt aber durchaus ganz ordentlich.

 

Leistungsaufnahme

Dass der Netgear Nighthawk R8500 X8 kein sparsames Gerät ist, sollte klar sein. Wie reden hier über einen Triband Router welcher mehr oder weniger zwei WLAN Router in einem Gehäuse sind. Dementsprechend verbraucht der X8 auch rund doppelt so viel Strom wie ein normaler WLAN Router.

Im Leerlauf konnte ich 20,5W messen, unter Last steigt dieser Wert auf ca. 23,5W an.

Verglichen mit einem anderen Triband Router (dem Linksys EA9500) verbraucht der Netgear sogar noch ca. 2W weniger.

Fazit zum Netgear Nighthawk R8500 X8

Der Netgear Nighthawk R8500 X8 ist natürlich etwas „over the top“ für die meisten Nutzer. Hier sollten wirklich nur Leute zugreifen welche eine große Menge an WLAN Geräten haben oder schlicht und ergreifend das beste wollen was es aktuell auf dem WLAN Markt gibt.

Aber ist der Netgear Nighthawk R8500 X8 aber wirklich der beste WLAN Router? Das ist schwer zu sagen da es in Form des Linksys EA9500 wirklich starke Konkurrenz gibt.

Netgear Nighthawk X8 Test-32

Was für den Netgear Nighthawk R8500 X8 spricht ist ganz klar die Software und die Übertragungsleitung auf dem 5GHz Band.

Der Linksys EA9500 punktet hingegen durch eine leicht höhere Reichweite und eine etwas bessere Übertragungsrate auf dem 2,4GHz Band.

Was Euch wichtiger ist müsst Ihr selbst entscheiden. Vermutlich würde ich mich für den Netgear Nighthawk X8 entscheiden.

Netgear Nighthawk X8 Test-33

Router in der 200€ Preisklasse werden im Übrigen vom Nighthawk X8 problemlos geschlagen, wenn es um Reichweite und Übertragungsleitung geht. Aber auch das sonstige Ausstattungspakt ist mit Link Aggregation, VPN, ReadySHARE oder auch mit Dynamic QoS ziemlich vollständig.

Letztendlich handelt es sich bei diesem um ein absolutes High End Produkt für welches man allerdings auch mit über 400€ einen solchen Preis zahlt.

Netgear Nighthawk R8500 X8

AUKEY USB 3.0 Hub mit 7 Daten und 2 Ladeports im Test

USB Ports sind bei den meisten Computern leider etwas Mangelware, gerade bei Notebooks. Da kann einer der vielen USB Hubs auf dem Markt Abhilfe schaffen.

AUKEY hat dort ein sehr interessantes Modell im Sortiment welches über 7 USB 3.0 Ports und zusätzlich zwei Schnellladeports verfügt.

AUKEY USB HUB-15

Überzeugt der USB Hub im Test?

 

Der AUKEY USB 3.0 Hub mit 7 USB Ports und 2 Ladeports im Test

Starten wir mit dem Lieferumfang. Neben dem USB Hub selbst legt AUKEY ein 48W (12V 4A) Netzteil wie auch ein USB 3.0 Typ B Kabel und ein paar Gummifüße mit in die Box.

AUKEY USB HUB-2

Der USB Hub selbst macht einen angenehm hochwertigen Eindruck. Der äußere Rahmen besteht aus einem leicht gummierten Plastik während die Oberseite mit Hochglanz Kunststoff überzogen ist. Dies soll vermutlich den Eindruck vermitteln, dass die USB Ports in einer „Glasplatte“ eingelassen wären. Die insgesamt 9 USB Ports sind auf der Oberseite des recht langen aber schmalen Gerätes angeordnet.

Hier hätte ich mir allerdings etwas mehr Abstand zwischen den einzelnen Ports gewünscht. Bei normalen Kabeln sollte dies kein Problem sein aber dickere USB Sticks könnten naheliegende USB Ports blockieren.

AUKEY USB HUB-3

Der Hub wird über ein USB 3.0 Typ B Kabel angeschlossen und besitzt ein zusätzliches externes Netzteil. Dieses ermöglicht zum einen die beiden 2,4A Ladeports, zum anderen ist es auch so möglich mehrere externe Festplatten ohne Probleme zu betreiben.

Diese beiden Ladeports sind dabei außerordentlich praktisch. Smartphones laden an normalen USB Pots nur außerordentlich langsam, selbiges gilt natürlich auch für andere Geräte wie Powerbanks.

AUKEY USB HUB-4

An den speziellen Ladeports kann eine bis zu 5-fache Ladegeschwindigkeit erreicht werden. Praktisch kommt dies natürlich etwas auf Euer Smartphone an. An einem Computer laden die meisten Geräte mit lediglich 0,5A

In meinem Test erreichte der USB Hub in Kombination mit einer USB 3.0 externen SSD Geschwindigkeiten von knapp über 400MB/s.

AUKEY USB HUB-6

Dabei gab es erfreulicherweise keinerlei Kompatibilitätsprobleme. Zum einen weder mit meinem PC oder MacBook, zum anderen auch nicht mit diversen USB Sticks.

 

Fazit zum AUKEY USB 3.0 HUB mit 7(9) Ports

Ich kann den AUKEY USB 3.0 HUB nur empfehlen! Dieser macht so gut wie alles richtig. Angefangen bei der Leistung über die Haptik bis hin zur Optik.

AUKEY USB HUB-11

Vielleicht würde ich mir aller höchstens etwas mehr Gewicht wünschen, so dass sich der HUB nicht so leicht auf dem Schreibtisch verschieben lässt.

Aber ansonsten hatte ich keinerlei Probleme mit dem Gerät. Die Performance ist fast so gut wie am eigentlichen USB 3.0 Port am Rechner und auch Kompatibilitätsprobleme konnte ich nicht feststellen.

AUKEY USB HUB-12

Auch die beiden Ladeports haben Ihren Job sowohl mit Apple als auch mit Android Smartphones und Tablets sehr gut gemacht.

Von daher kann ich für 32€ nur eine Empfehlung aussprechen!

Cherry MX-Board 3.0 – günstige mechanische Tastatur im Test

Alles bisher getesteten mechanischen Tastaturen sind in der Preisregionen jenseits der 100€ Marke angesiedelt. Da stellt man sich natürlich die Frage, ob es denn nicht auch günstiger ginge. Cherrys Antwort darauf ist das MX-Board 3.0. Mit einen Preis ab ca. 60€ bekommt man ein Full Size Keyboard mit original Cherry MX Schaltern. Wie sich die günstige Tastatur schlägt und welche Abstriche man eingehen muss, wird in dem nachfolgenden Test geklärt.
Cherry-MX-Board-3-1

Der Monster WLAN Router von Linksys, der Linksys EA9500 im Test

WLAN ist in so gut wie jedem Haushalt ein essenzieller Bestandteil dementsprechend macht es auch Sinn auf einen guten WLAN Router zu setzten.

Was ist aber mit den Nutzern für die gut nicht gut genug ist? Für diese gibt es WLAN Router wie den Linksys EA9500 „Max-Stream“.

Linksys EA9500 Test-29

Dieses Monster an WLAN Router kostet satte 450€ und bietet so ziemlich alles was man sich wünschen kann, aber macht es wirklich noch einen Unterschied ob man ein Modell für 200€ oder 450€ kauft?

Finden wir dies im Test des Linksys EA9500 Max-Stream heraus!

 

Was für ein WLAN Gerät wird benötigt?

Oftmals ist es gar nicht so einfach herauszufinden was für ein WLAN Gerät man benötigt. Der Linksys EA9500 ist primär ein Router, aber brauche ich überhaupt einen Router für mein Anwendungsgebiet?

  1. Ihr habt eine FritzBox, Speedport oder einen anderen WLan Router und wollt nur die Reichweite vergrößern, in diesem Fall wird vermutlich ein Repeater das Richtige für Euch sein.
  2. Ihr habt eine FritzBox, Speedport oder einen anderen WLan Router und wollt einen weiteren WLAN „Sender“ per Kabel anschließen (dies kann auch in einem anderen Raum sein) oder die schlechte W-Lan Funktion in Eurem Router ersetzen (ohne den Router komplett auszutauschen), dann benötigt Ihr einen Access Point.
  3. Ihr habt von Eurem Internet Anbieter nur ein Modem und wollt dieses mit WLAN „ausstatten“ dann benötigt Ihr einen Router.
  4. Ihr wollt Eure alte Fritzbox, Speedport oder anderes Modem welches Ihr von Eurem Internet Anbieter bekommen habt komplett gegen etwas Besseres ersetzten, dann benötigt Ihr im Normalfall einenRouter mit Modem, achtet gegebenenfalls auch auf die Unterstützung von VoIP!
  5. Und zu guter Letzt Ihr habt einen Smart TV, Spielekonsole oder etwas Derartiges was kein eingebautes WLAN Modul besitzt, sondern lediglich einen LAN Port und wollt diese mit Eurem bereits bestehendem WLAN Netzwerk verbinden. In diesem Fall benötigt Ihr eine WLAN Bridge.

Der Linksys EA9500 kann als Router wie auch als AccessPoint eingesetzt werden.

 

Technische Daten

  • Linksys EA9500
  • AC5400 MU-MIMO Tri-Band Gigabit, 1000+2167+2167 Mbit/s
  • Tri-Band (5 GHz + 5 GHz + 2,4 GHz)
  • 4×4 AC, MU-MIMO
  • 802.11b 802.11a/g 802.11n 802.11ac
  • 1x Gigabit-WAN-Anschluss
  • 8x Gigabit-LAN-Anschluss
  • 1x USB-3.0-Anschluss 1x USB-2.0-Anschluss
  • 8 externe verstellbare Antennen
  • 264,52 x 318,15 x 66,66 mm ohne Antennen
  • 1727,7 g
  • Link zum Hersteller
  • bei Amazon ///bei Alternate /// bei Geizhals.de

 

An dieser Stelle möchte ich mich kurz bei Linksys bedanken, welche mir den EA9500 für diesen Test zur Verfügung gestellt haben.

 

Lieferumfang und Verpackung

Bereits an der Verpackung merkt man, dass es sich hierbei um ein etwas größeres Modell handelt.

Linksys EA9500 Test-1

Die Verpackung ist sogar so groß, dass diese nicht komplett in mein Foto- Zelt passt.

Im Inneren der Box finden wir natürlich zuerst den EA9500, unter diesem befindet sich das 5A 12V Netzteil wie auch ein LAN Kabel und die üblichen Anleitungen.

 

Der Linksys EA9500 im Test

Der Linksys EA9500 ist ein Monster und das versucht Linksys auch nicht hinterm Berg zu halten.

Linksys EA9500 Test-3

Zum einen ist der Router verdammt groß und dick zum anderen besitzt dieser gleich 8 recht große Antennen.

Grundsätzlich besteht der Linksys zum größten Teil aus einem matten Kunststoff mit jeder Menge Lüftungsöffnungen.

Linksys EA9500 Test-4

Lediglich auf der Front gibt es einen kleinen Hochglanzbereich der einige LEDs beheimatet.

Zwar ist der EA9500 aus meiner Sicht weiterhin optisch recht professionell gehalten, wie auch die meisten anderen Linksys Produkte, aber unauffällig ist das Gerät auch beim besten Willen nicht.

Wenn man auf der Rückseite des Routers ankommt, sieht man eine weitere Besonderheit des Linksys EA9500. Dieser besitzt neben dem WAN Port gleich 8 GBit LAN Ports!

Linksys EA9500 Test-8

Hier frage ich mich des Öfteren warum nicht mehr Router so viele LAN Ports besitzen. Natürlich sind aber auch zwei USB Ports mit an Board. Hiervon ist einer USB 3.0 und einer USB 2.0.

Linksys EA9500 Test-6

Gesonderte WPS und WLAN Ein/Austasten befinden sich auf der rechten Seite des Gerätes.

Die 8 Antennen sind im Übrigen fest mit dem Router verbunden, können also nicht getauscht werden.

 

Einrichtung, Installation und Software

Die Einrichtung des Linksys EA9500 geht recht flott von der Hand. Verbindet den Router mit dem Strom und Eurem Modem/bestehenden Router.

Linksys EA9500 Software-37

Verbindet Euren PC/Laptop nun mit dem Linksys entweder über LAN oder über das neu erstellte Linksys WLAN.

Das Passwort und den genauen Namen des neuen WLAN Netzes findet Ihr auf der Unterseite des Routers.

Mit dem Computer verbunden ruft nun entweder linksyssmartwifi.com oder 192.168.1.1 in Eurem Webbrowser auf, daraufhin sollte der Einrichtungsprozess starten.

Das Meiste macht der EA9500 von alleine, Ihr müsst lediglich diverse Passwörter und WLAN Namen festlegen.

Linksys EA9500 Software-46

Auch versucht Euch der Router ein Smart WiFi Konto anzudrehen. Dieses dient der Wartung des Routers über das Internet.

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Aus meiner Sicht ist dies nur bedingt nützlich, aber sollte man diesen Router seinen Eltern oder Großeltern einrichten welche keine Ahnung von der Materie haben, kann es sicherlich sinnvoll sein einen Fernzugriff auf das Gerät zu haben.

Auf Wunsch lässt sich das Ganze natürlich überspringen.

Kommen wir zur Benutzeroberfläche. Diese lässt sich erneut via inksyssmartwifi.com oder 192.168.1.1 erreichen.

Nach dem Login werdet Ihr von der üblichen Linksys Benutzeroberfläche begrüßt. Schaut euch die Screenshots an und beurteilt selbst wie Ihr diese Optisch findet.

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Ich persönlich bin nicht der aller größte Fan der Linksys Benutzeroberfläche aber trotzdem finde ich mich recht gut auf dieser zurecht, was wiederum für diese spricht.

Auf Seiten der Feature bekommt Ihr die übliche Kost die ein Oberklasse Router kann.

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Angefangen bei der klassischen Firewall über einen Kinderschutz bis hin zur „Medien Priorisierung“ ist alles vorhanden.

Die Medien Priorisierung erlaubt Euch dabei Diensten oder Anwendungen im Netzwerk eine höhere Priorität zu zusprechen.

Hierbei steht eine lange Liste zur Verfügung aus der man die passende Anwendung auswählen kann darunter finden sich Dinge wie Skype aber auch jede Menge Spiele unter anderem auch League of Legends.

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Wichtige Info von Haus aus erstellt der EA9500 ein Gast WLAN Netz welches natürlich nicht verschlüsselt ist. Dieses muss man erst per Hand ausschalten.

 

WLAN Leistung

Kommen wir zum wichtigen Punkt der WLAN Leistung. Hier wird es auch etwas komplizierter. Linksys gibt eine Leistung von bis zu 5400MBit/s an (genau genommen 5334MBit/s).

Dies ist natürlich ein sehr theoretischer Wert. Es handelt sich beim EA9500 um einen Triband Router also, wenn man so will drei Geräte in einem.

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Das 2,4GHz Band ist zu 1000MBit/s in der Lage und die beiden 5GHz Netzte zu jeweils 2167MBit/s, addiert ergibt dies die 5334MBit/s.

Natürlich kann sich Euer Laptop, Smartphone, Tablet usw. nur mit einem der drei Netze gleichzeitig verbinden, das heißt es stehen niemals die vollen 5334MBit/s einem Gerät zur Verfügung, dies wird erst relevant beim Verwenden von mehreren Clients.

Beispielsweise im Wohnzimmer läuft ein 4K Video Stream über das erste 5GHz Netz, dies beeinflusst nicht die Leistung des zwei 5GHz Netzt, wenn beispielsweise im Kinderzimmer parallel über dieses ein Spiel gespielt wird.

Hierbei steht Euch frei diese beiden 5GHz Bändern einzeln zu verwalten, also mit unterschiedlichen SSIDs, oder ob man dies dem EA9500 überlässt mit einer gemeinsamen SSID.

Zu guter Letzt beherrscht der Linksys EA9500 „MU-MIMO“. WLAN ist eigentlich ein sortiertes System, WLAN Geräte werden nacheinander vom WLAN Router abgearbeitet. Sagen wir Ihr habt 3 WLAN Empfänger im Haushalt die gleichzeitig vom WLAN Router Daten abfragen. Hier werden die Geräte nacheinander abgearbeitet, also zuerst bekommt Empfänger a ein paar Daten dann Empfänger b usw.

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Dank MU-MIMO kann der Linksys EA9500 bis zu 8 Geräte gleichzeitig bedienen, damit und mit den beiden 5GHz Bändern wird verhindert, dass bei vielen gleichzeitigen WLAN Empfängern das Netz verstopft wird.

Kommen wir aber zu den nackten Zahlen. Was kann man praktisch an Übertragungsraten mit dem Router erreichen?

Hierfür habe ich mit diversen Geräten, WLAN Karten, Smartphones usw. eine Datei auf mein Lokales NAS übertragen und wieder heruntergeladen.

Diese Geräte befanden sich im selben Raum wie der EA9500, also ziemlich optimale Bedingungen. Vergleichswerte findet Ihr im Übrigen bei meinen anderen WLAN Router Tests.

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In Kombination mit dem TP-LINK 9E WLAN Empfänger hat der EA9500 ganz knapp die 100MB/s Marke verfehlt.

Auch wenn ich gerne das erste Mal die dreistellige Marke von einem WLAN Router überschritten gesehen hätte, ist trotzdem die Leistung fantastisch!

Diagramm

Auf dem 5GHz Band schlägt der EA9500 alle anderen WLAN Router die ich bisher im Test hatte! 

Andere High End WLAN Router wie der TP-LINK C3200 oder der Netgear X4S werden nochmals um 10-15MB/s geschlagen, was mehr als ordentlich ist.

Kurzum auf dem 5GHz Band liefert der EA9500 eine angemessene Leistung in Betracht seines Preises.

Beim 2,4GHz Band tut der EA9500 sich allerdings etwas schwerer. Hier konnte dieser den Netgear X4S nicht schlagen und lag ziemlich genau mit dem TP-LINK C3200 gleichauf.

 

WLAN Reichweite 

Wer schon mal einen WLAN Router Test von mir gelesen hat, wird wissen was kommt.

Erstens es ist für mich sehr schwer objektiv zu beurteilen wie hoch die Reichweite eines WLAN Routers ist da natürlich die Wohnung/Haus bei jedem anders aufgebaut ist.

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Daher muss ich etwas subjektiver an die Sache gehen. Zweitens, meiner Erfahrung nach unterscheiden sich High End WLAN Router kaum bis gar nicht in der Reichweite. Vielleicht hat hier einer mal 10-20% mehr als der andere, aber massive Unterscheide gibt es selten.

Woran liegt dies? In Deutschland haben WLAN Router eine Sendeleistungsbegrenzung von 100mW, heißt alle WLAN Router dürfen maximal mit dieser Stärke funken.

Allerdings haben Triband WLAN Router hier meist einen kleinen Vorteil gegenüber Dualband Geräten.

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Auch so hier beim EA9500. Dieser schlägt meinen Netgear X4S nochmals um gute 10-20% dabei war bereits dieser der „Reichweiten- König“.

Wie kommt es, dass der EA9500 oder generell Triband Router eine höhere Reichweite haben als die High-End Dualband Konkurrenten?

Ein Triband Router gilt rechtlich als drei Geräte dementsprechend dürfen diese auch auf dem 5GHz Band mit zweimal 100mW funken.

Nun teilen sich diese Geräte anscheinend den Raum ein wenig ein. Dies war mir auch schon TP-LINK C3200 aufgefallen. Je nachdem zu welcher Seite man zum Router steht ist mal das eine 5GHz Band ein wenig stärker mal das andere.

Kurzum Ihr wollt maximale Reichweite und beste Signalabdeckung auf dem 5GHz Band dann ist der Linksys EA9500 das Richtige für Euch!

Auf dem 2,4GHz Band verliert der EA9500 im Übrigen knapp gegen den Netgear X4S was die Reichweite angeht.

 

Netzwerk Speicher 

Es ist natürlich auch beim EA9500 möglich ein USB Laufwerk an diesen anzuschließen und den Router als „NAS“ zu nutzen.

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Rein von der Software Seite der Dinge hat Linksys hier einiges richtig gemacht. Angefangen bei der Möglichkeit unter Benutzer anzulegen über dem Erstellen von mehreren Freigaben auf einem Speichermedium bis hin zu einem Rechtevergabe- System.

Aber was bringt das Ganze wenn die Freigabe nicht schnell ist?

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In meinem Test schaffte ich rund 60MB/s lesend und 44MB/s schreibend. Hier war ich etwas erstaunt diese Werte sind zwar nicht schlecht aber auch nicht „besonders gut“.

Da schafft der nicht mal halb so teure EA7500 mehr. Daher will ich nicht ausschließen, dass es irgendwo einen Fehler gab. Ich habe zwar diverse Speichermedien von externen Festplatten bis hin zu externe SSDs versucht aber trotzdem kommen mir diese Werte etwas niedrig vor.

Allerdings gehe ich auch davon aus, dass dies den meisten Nutzern „egal“ sein wird. Wenn Ihr Euch für einen 450€ Router interessiert, seid Ihr vermutlich „Netzwerk Profis“ welche eh über ein richtiges NAS oder Homeserver im Netzwerk verfügen.

 

Stromverbrauch 

Triband WLAN Router sind allesamt nicht sparsam was den Stromverbrauch angeht, hier ist auch der Linksys EA9500 keine Ausnahme.

Dieser verbraucht im Schnitt mit zwei via LAN und zwei via WLAN verbundenen Geräten ca. 24,5W. Bei einer Datenübertragung kann der Verbrauch aber natürlich noch höher steigen auf ca. 26W.

Dies ist relativ viel, vergleichsweise der TP-LINK C3200 verbrauchte nur ca. 12W und ein normaler High End WLAN Router zwischen 8W und 11W.

 

Fazit zum Linksys EA9500

Der Linksys EA9500 macht sehr viel richtig, gerade was die reine WLAN Leistung angeht.

Auf dem 5GHz Band ist mir noch kein WLAN Router begegnet welcher die Leistung des EA9500 überbieten kann.

Ähnliches gilt auch für die WLAN Reichweite welche hervorragend ist. Mehr Reichweite auf dem 5GHz Band habe ich bisher ebenfalls noch nicht gesehen.

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Jedoch hat der EA9500 auch zwei kleine Schwächen. Zum einen die Übertragungsrate auf ein USB Speichermedium ist mit rund 60MB/s eher mittelmäßig, allerdings gehe ich davon aus, dass die meisten Nutzer welche sich solch einen teuren WLAN Router zulegen eh ein NAS im Haus haben.

Der zweite Punkt wäre der Stromverbrauch welcher mit ca. 24W nicht niedrig ist.

Letztendlich ist der EA9500 ein High End Gerät zu einem recht hohen Preis, darüber braucht man nicht streiten.

Ob ich Euch nun den EA9500 empfehlen kann hängt davon ab was für ein Nutzer Ihr seid. Den meisten wird ganz klar ein Gerät der 100-200€ Preisklasse vollkommen ausreichen.

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Solltet Ihr bzw. Eure Firma, Familie Intensivnutzer sein, kann ein solches Gerät schon mehr Sinn machen gerade wenn es um das Befeuern von vielen WLAN Clients geht. Hier kann der Linksys EA9500 dank der hohen Übertragungsrate und MU-MIMO seine Stärken ausspielen.

Natürlich kann ich Euch ebenfalls den Linksys EA9500 ans Herz legen wenn Ihr einfach das „Beste“ wollt und der Preis nur eine untergeordnete Rolle spielt. Man merkt definitiv eine höhere Leistung und Reichweite vergleichen mit „normalen“ Oberklasse WLAN Routern.

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Lennys kleiner Bruder im Test, das Wiko Jerry

Mit dem Jerry bietet Wiko ein Smartphone unterhalb der „magischen“ 100€ Grenze an. Aber macht es wirklich Sinn ein Smartphone für unter 100€ zu kaufen oder sollte man lieber nochmal 20-30€ drauf legen um etwas Vernünftiges zu bekommen?

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Finden wir es im Test des Wiko Jerry heraus!

 

Technische Daten

 

Lieferumfang und Verpackung 

Das Wiko Jerry wird in einer Box geliefert welche wie bei Wiko üblich recht bunt gestaltet ist. Dies passt natürlich auch dazu, dass man das Jerry in insgesamt sechs verschiedenen Farben kaufen kann.

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Freundlicherweise wurde mir das Jerry von Wiko in einer neutralen grauen Farbe für diesen Test zur Verfügung gestellt.

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Wie üblich legt Wiko ein gutes Zubehörpaket bei. Angefangen bei einem microUSB Ladekabel über ein 1A 5V USB Ladegerät bis hin zu ein paar einfacherer Ohrhörer ist alles dabei.

Natürlich findet sich auch eine Anleitung in der Box.

 

Das Wiko Jerry

Wiko ist mittlerweile meisterlich darin zu verschleiern wie viel ein Smartphone gekostet hat.

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Denn ich glaube nur die wenigsten kämen beim ersten in die Hand nehmen darauf, dass es sich beim Jerry um ein unter 100€ Smartphone handelt.

Wiko setzt hier auf eine metallene Rückseite, welche sich zudem entfernen lässt. Unter der Rückseite findet sich der austauschbare Akku, zwei SIM Karten Slots und der microSD Steckplatz.

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Ich glaube man muss nicht darüber diskutieren, dass eine Metallrückseite an einem Smartphone in dieser Preisklasse nicht üblich ist. Allerdings muss man dazu sagen, man merkt schon, dass es sich hierbei nur um eine sehr dünne Platte aus Metall handelt.

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Trotzdem ist die Haptik des Jerry recht gut auch wenn das Smartphone recht dick und schwer ist.

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Die Front besitzt das übliche Wiko Design mit den kapazitiven Tasten unterhalb des Displays.

Der microUSB Ladeport wie auch der Kopfhörerausgang befindet sich beim Jerry auf der Oberseite des Smartphones. Für den Ladeport ist dies eine etwas ungewöhnliche Position.

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Lautsprecher und die 5 Megapixel Kamera sind hingegen auf der Rückseite.

 

Software

Beim Jerry setzt Wiko auf Android 6.0 mit seiner eigenen Benutzeroberfläche. Diese Wiko Benutzeroberfläche ist weitestgehend die gleiche wie sie auch beim Lenny 3 oder Robby zu finden ist.

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Dementsprechend sind auch hier die Icons und Wallpaper recht bunt gestaltet. Von seinem grundsätzlichen Aufbau entspricht allerdings die Benutzeroberfläche des Jerrys dem Standard Android.

Wiko nutzt also lediglich einen eigenen Launcher, Einstellungen oder das Notification Center sind weiterhin wie üblich.

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Der Launcher ist recht einfach aufgebaut, es fehlt z.B. der App Drawer. All Eure Apps werden dementsprechend auf die einzelnen Seiten des Home Bildschirms aufgelistet, ähnlich wie bei IOS.

Abgesehen von Clean Master verzichtet Wiko beim Jerry vollständig auf 3. Anbieter Apps.

Daher sind von den 16GB Speicher noch sehr gute 11,16GB verfügbar.

Abgesehen davon gibt es nichts mehr groß über die Software des Smartphones zu sagen. Gestensteuerung oder ähnliches wie es z.B. beim Wiko Robby zu finden ist fehlt hier.

 

Display

Das 5 Zoll Display des Wiko Jerry löst mit 854×480 Pixeln auf. Dies ist relativ wenig und vermutlich auch einer der größten Unterschiede zum Wiko Lenny 3.

854×480 Pixel bei 5 Zoll entsprechen rund 195 PPI, dies ist zum Beispiel deutlich weniger als beim mittlerweile 6 Jahre alten iPhone 4 es der Fall war.

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Aber wie furchtbar ist das Display wirklich? Weniger als ich anfangs dachte. Von den Farben und der Helligkeit ist das Display sogar recht gut. Die Schärfe ist natürlich eher mäßig gut, allerdings wirkt das Display nicht übermäßig pixlig, lediglich Texte sehen etwas ausgefranst aus.

Auch Blickwinkel sind dank IPS Technik halbwegs OK, wenn auch nicht überragend.

Kurzum man sieht schon einen Unterschied zu teureren Smartphones, allerdings ist das ganze durchaus noch akzeptabel sofern man nicht bereits von anderen Smartphones etwas verwöhnt ist was die Display Auflösung angeht.

 

Sound und Akustik

Der Lautsprecher des Wiko Jerry befindet sich auf der Rückseite des Smartphones. Von seinem Klang ist der OK aber auch nicht mehr.

Er ist ausreichend laut, knarzt allerdings ab 80% etwas und ist natürlich etwas dünn was den Klang angeht.

Der Kopfhörerausgang ist auch nicht der aller Beste den ich bisher gehört habe, ist allerdings brauchbar.

 

Kamera 

Im Wiko Jerry steckt eine 5 Megapixel Kamera. Hier muss man ehrlich sein, eine Kamera in einem unter 100€ Smartphones eines größeren Herstellers, was kann man da erwarten?

Richtig nicht viel! Und das liefert auch das Wiko Jerry.

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Die Bilder sind für mal einen Schnappschuss gerade so akzeptabel aber für mehr auch nicht. Das Hauptproblem des Wiko Jerry ist die Bildschärfe.

Dies liegt nicht an der etwas geringen Auflösung von 5 Megapixeln sondern am Fokus.

Das Wiko Jerry besitzt keinen Autofokus, sondern eine Fixfokus Linse. Heißt, alles in ca. 1-xx Metern Distanz ist auch im Fokus, allerdings sind Fixfokus Linsen meist nicht die aller schärfsten, so auch hier.

Dies ergibt natürlich auch andere Probleme wie zum Beispiel Makro Aufnahmen, welche nicht möglich sind mit dem Jerry. Leider teilt das Smartphone auch einem nicht mit ab wann das Motiv im Fokus ist und auf dem niedrig aufgelösten Monitor fällt die Qualitätsbeurteilung im Vorhinein schwer.

Allerdings hat das Ganze auch Vorteile. Die Kamera ist schnell, verdammt schnell. Es gibt keine Auslöseverzögerung oder Derartiges.

Unterm Strich reicht die Kamera um mal einen Verkehrsunfall zu dokumentieren oder für ähnliches aber um wirklich schöne Bilder zu machen müsste man schon in ein etwas teureres Smartphone investieren.

 

Benchmarks 

Dass das Wiko Jerry kein Leistungswunder ist sollte klar sein. Aber wie langsam ist es wirklich?

Schauen wir uns zuerst ein paar theoretische Tests an um die Leistung besser mit anderen Smartphones vergleichen zu können.

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Interessanterweise steckt im Wiko Jerry der gleiche SoC(Mediatek MT6580) wie schon im Lenny 3 oder dem Wiko Robby.

Dementsprechend kann man auch davon ausgehen, dass das Jerry die gleiche Leistung bringt wie seine beiden größeren Brüder.

Dies bestätigen die Benchmarks auch, allerdings muss man dennoch dazu sagen, dass das Jerry schon am unteren Ende der Leistungskette sitzt.

 

Das Wiko Jerry in der Praxis

Im Alltag ist das Jerry durchaus nutzbar, allerdings spürt man schon einen deutlichen Unterschied zu Smartphones der 200€ Preisklasse.

Grundsätzlich läuft die Benutzeroberfläche halbwegs flüssig, selbiges gilt auch für einfachere Apps wie Facebook oder WhatsApp.

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Wobei man die schwache Hardware des Wiko Jerry spürt ist zum einen beim Zurückkehren auf den Homebildschirm, hier benötigt das Jerry ein paar Momente, zum anderen beim Tippen.

Das Jerry ruckelt nicht, jedoch fühlt sich die Tastatureingabe deutlich träger an als bei teureren Geräten.

Wer zuvor noch nie ein Smartphone hatte wird das vermutlich kaum stören, andere vor allem „Vieltexter“ schon eher.

Wie sieht es mit Spielen aus?

Erstaunlicherweise laufen die meisten einfacheren Spiele recht problemlos, dazu gehört natürlich Angry Birds, Cut the Rope usw.

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Aber auch Pokemon Go funktioniert soweit recht gut spielbar! Das GPS des Jerry benötigt ein paar Sekunden den Standort zu finden, ist aber dann ziemlich genau.

Von daher ist die Leistung des Wiko Jerry als OK einzustufen vor allem sofern man nichts Besseres gewöhnt ist.

Aber verglichen mit einem 150€+ Smartphone spürt man schon einen deutlichen Unterschied gerade bei Dingen wie der Tipp- oder der allgemeinen Arbeitsgeschwindigkeit.

Das Wiko Jerry macht seinen Job an sich ganz gut.

 

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Zwar besitzt das Wiko Jerry nur einen 2000mAh Akku jedoch dank des sparsamen SoC und des sparsamen Displays macht das Jerry recht viel aus seiner Akkukapazität.

Praktisch kann man mit um die 6-7 Stunden aktiver Nutzung rechnen. Dies sollte reichen damit die meisten Nutzer Problemlos durch den Tag kommen, wenn nicht sogar durch zwei Tage.

 

Auch die Standby Zeit ist mir nicht negativ aufgefallen.

In meinem üblichen Video Test verbrauchte das Wiko Jerry bei einer Stunde Youtube Video 12% Akku.

Dies ist ein guter Wert!

 

Fazit zum Wiko Jerry

In Kurzform könnte man das Jerry als Lenny 3 nur mit schlechterem Display und Kamera bezeichnen.

Das Jerry ist so ein „na ja“ Smartphone. Es funktioniert durchaus brauchbar und die meisten Standard Apps laufen recht problemlos aber es wirkt in der Nutzung des Öfteren etwas träge und behäbig.

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Dies kann man dem Jerry im Anbetracht des Preises aber nicht wirklich ankreiden.

Dabei hat das Smartphone aber auch Stärken. Dies wäre die Haptik, welche echt OK ist für ein 100€ Gerät aber auch die Akkulaufzeit oder das Display sind brauchbar.

Im Gegensatz zum Sunny setzt Wiko hier wenigstens auf ein IPS Display welches abgesehen von der Auflösung OK ist.

Die Frage ist nun kann ich Jerry empfehlen? Wenn es darum geht ein Smartphone unter 100€ zu finden, ist das Jerry vermutlich die so ziemlich beste Option auf dem Markt.

Es reicht für SMS, telefonieren oder WhatsApp Nachrichten schreiben. Allerdings würde ich fast eher raten die 10€ für das Lenny 3 oben draufzulegen oder vielleicht noch etwas mehr für ein Wiko Pulp oder TP-LINK C5.

Wiko Jerry