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Bq Aquaris X5 Plus im Test, das beste Smartphone in der Mittelklasse!

Der Hersteller BQ wird vermutlich den wenigsten Nutzern etwas sagen, was sehr schade ist. Zum einen ist BQ einer der wenigen europäischen Smartphone Hersteller, zum anderen sind die Smartphones von BQ bisher immer sehr gut gewesen.

Dabei setzten diese auf ein einzigartiges Design und haben sich zudem „Haltbarkeit“ auf die Flagge geschrieben.

Die BQ Smartphones sind alle eher in der Mittelklasse angesiedelt, also über Wiko und unter den „großen“ Herstellern.

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Hierbei ist der heutige Testkandidat das größte Modell in BQs Sortiment und aus Preis-Leistungssicht auch eins der interessantesten.

Kann das Aquaris X5 Plus mit Snapdragon 652 und 16MP/4K Kamera für unter 300€ im Test überzeugen?

 

Technische Daten

  • Bq Aquaris X5 Plus
  • 5 Zoll Full HD Display
  • Qualcomm MSM8916T Snapdragon 652
  • 2GB oder 3GB RAM
  • 16GB oder 32GB Speicher, erweiterbar
  • Dual SIM
  • Kamera: 16MP, f/2.0
  • 3200mAh Akku
  • Link zum Hersteller
  • bei Amazon /// bei Geizhals

 

Lieferumfang und Verpackung

BQ hat einen guten Geschmack was das Design angeht, finde zu mindestens ich. Dieser spiegelt sich auch bei der Verpackung des Smartphones wieder.

Der Lieferumfang fällt hingegen sehr spartanisch aus.

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In diesem befindet sich lediglich das Smartphone, ein paar Anleitungen, ein SIM Karten- Auswurf- Tool und ein microUSB Kabel.

Richtig BQ liefert auch beim Aquaris X5 Plus kein Ladegerät mit. Dies begründet man mit dem Umweltschutz und dass doch eh fast jeder ein USB Ladegerät hat.

Ich persönlich finde es nicht gut. Dies führt nur dazu, dass viele Nutzer Ihr Smartphone entweder an einem billigen Schrott- Ladegerät laden oder am PC, was ewig dauert.

 

Das BQ Aquaris X5 Plus

Optisch setzt BQ beim X5 Plus auf ein schlichtes „Quadratisch Praktisch Gut“ Design. Das Smartphone ist recht kantig gestaltet, liegt dafür aber erstaunlich gut in der Hand.

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Dies liegt zum einen an dem ganz leicht abgerundeten Metallrahmen, der  sich einmal um das Smartphone zieht und zum anderen an der Softtouch Rückseite.

Die Kombination aus dem harten Metallrahmen und der etwas samtiger anfühlenden Plastik Rückseite geben dem BQ eine sehr interessante und durchaus hochwertige Haptik.

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Das X5 Plus erinnert mich ein wenig an das Sony Xperia Z5.

Auch an der Verarbeitung gibt es nichts zu bemängeln. Lediglich die drei üblichen Tasten am rechten Rand des Smartphones haben einen weniger schönen Druckpunkt.

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Auf der Vorderseite finden wir das 5 Zoll Full HD Display inklusive drei kapazitiver Tasten, welche beleuchtet sind. Auf der Rückseite ist in der linken oberen Ecke die 16 Megapixel Kamera inklusive Dual LED Blitz untergebracht.

Der Fingerabdruckscanner, welcher in dieser Preisklasse noch nicht selbstverständlich ist, ist klassisch in der Mitte positioniert.

Punktabzug gibt es wiederum für den microUSB Port und den Lautsprecher auf der Unterseite.

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In der 300€ Preisklasse sollte sich USB C auch so langsam gegen microUSB durchsetzen.

Der Kopfhöreranschluss ist klassisch auf der Oberseite angebracht.

BQ bietet beim Aquaris X5 Plus zum einen Dual SIM wie aber auch die Speichererweiterung via microSD an. Dabei muss man sich NICHT zwischen dem einen und dem anderen entscheiden, wie es oftmals bei Huawei Smartphones der Fall ist.

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Unterm Strich ist das BQ Aquaris X5 Plus ein sehr schickes und elegantes Smartphone, dass  sich nicht hinter den Großen verstecken muss oder zu viele Designelemente klaut.

Daumen hoch für die Optik und Haptik!

 

Software

BQ setzt beim Aquaris X5 Plus auf Android 6.0.1 mit einem aktuellen Sicherheitspatch (September 2016).

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Soweit vorbildlich, etwas weniger vorbildlich ist der Einrichtungsprozess. Dieser beinhaltet diverse zusätzliche Menüpunkte. Unter anderem versucht Euch das Smartphone ein 29€ Servicepaket zu verkaufen und will Euch Werbung (für BQ eigene Produkte) als Benachrichtigung  zeigen.

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Allerdings nachdem man die Einrichtung beendet hat erneut Erleichterung.

BQ setzt auf Stock Android. Keine vorinstallierten Werbe Apps, Sonderfunktionen oder Ähnliches mit Ausnahme einer BQ App.

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Dementsprechend fällt auch der freie Speicher mit rund 10,5GB sehr groß aus. Dieser lässt sich zudem via microSD Karte erweitern.

In meinem Test funktionierte eine 200GB Karte problemlos. Diese Speicherkarte lässt sich im Übrigen auch als interner Speicher nutzen!

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Ansonsten gibt es nicht viel zu Berichten. Hier und da verstecken sich kleine Bonus Funktionen wie ein Expanded brightness Modus oder die Möglichkeit die Stärke des Vibrationsmotors zu verändern.

Allerdings sind diese zusätzlichen Menüpunkte NICHT Deutsch beschriftet. Dies ist zwar nicht tragisch, jedoch ist BQ auch nicht so klein, dass man solche kleinen „Fehler“ erwartet.

 

Display

BQ setzt beim Aquaris X5 Plus auf ein 5 Zoll Full HD Display. Dieses bietet eine solide Qualität.

Kontraste sind gut wie auch Blickwinkel und Farben. Die Schärfe des Displays passt natürlich bei 5 Zoll und Full HD ebenfalls.

Etwas überrascht hat mich die sehr gute maximale Helligkeit, die gerade nach dem Aktiviren von Expanded brightness ziemlich hoch ist.

BQ setzt beim X5 Plus nicht auf Gorilla Glas sondern, hier zitiere ich einfach mal von der Hersteller Webseite.  „Beispielsweise durch seine Energieeffizienz und durch seine extreme Unempfindlichkeit gegenüber Stößen und Kratzern, die es dank des chemisch bearbeiteten NEG Dinorex Glases besitzt. Außerdem punktet es mit seiner angenehmen Haptik und Anti-Fingerprint-Beschichtung der neuesten Generation.“

Ob nun NEG Dinorex Glas genauso gut ist wie aktuelles Gorilla Glas kann ich nicht beurteilen jedoch die Anti-Fingerprint-Beschichtung will ich etwas anzweifeln.

Das Display des Aquaris X5 Plus fiel mir eher als Fingerabdruck- Magnet auf.

Trotzdem ist das Display natürlich kein Schwachpunkt dieses Smartphones!

 

Sound

Starten wir einmal mit dem Kopfhörerausgang, dieser wird vom Qualcomm WCD9335 befeuert. Dies ist der gleiche Chipsatz, der auch im Samsung Galaxy S7 zum Einsatz kommt.

Das klingt etwas positiver als es wirklich der Fall ist. Der Kopfhörerausgang des S7 war verglichen mit anderen High End Smartphones eher mäßig.

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Jedoch der Kopfhörerausgang des X5 Plus ist erstaunlicherweise ziemlich gut und vor allem laut. In der „unter 300€“ Preisklasse ist dies mit das Beste, was ich bisher gehört habe.

Der verbaute Lautsprecher ist soweit Okay. Habe hier schon Schlechteres aber auch schon Besseres gehört.

Er klingt halbwegs voll, verzerrt aber bei höher Lautstärke schnell.

 

Kamera

Ich freue mich immer, wenn ein Smartphone Hersteller offen damit umgeht was für eine Kamera im Inneren verbaut ist.

Damit meine ich nicht die Standard Daten wie Auflösung oder Blende sondern was für ein Sensor verwendet wird.

Im Falle des BQ Aquaris X5 Plus  ist dies der Sony IMX298 mit 16 Megapixeln und einer Blende von f2.0.

Klingt ja erst einmal ganz ordentlich, aber noch besser wird es wenn man etwas googelt und schaut wo dieser Sensor noch zum Einsatz kommt.

Dies wäre zum einen das Oneplus Three, das Xiaomi MI5 oder auch das Huawei Mate 8.

Alles Smartphones, die nicht für eine schlechte Kamera bekannt sind.

Natürlich bedeutet das nicht, dass das X5 Plus 1 zu 1 die gleichen Bilder liefert. Hier kommen noch andere Faktoren hinzu wie Software, Linsen usw.

Schauen wir uns an das BQ Aquaris X5 Plus an, was es aus dieser, erst einmal recht brauchbaren, Hardware macht.

Wie bereits erwähnt besitzt das X5 Plus eine Auflösung von 16 Megatpixeln, welche im 4:3 Format zur Verfügung steht.

Ein Foto hat dabei im Schnitt eine Dateigröße von ca. 6,5MB. ACHTUNG für Mobile Nutzer beim Anklicken der Bilder wird die volle Datei Größe geladen!

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(rechte Maustaste -> in neuem Tab Öffnen für die volle Ansicht oder HIER klicken für ein ZIP Archiv mit allen Bildern)

Das X5 Plus enttäuscht nicht, zu mindestens bei Tageslicht. Die Bilder haben kräftige, aber nicht übermäßig kräftige Farben.

Zudem passt der Weißabgleich und die Belichtung, auch wenn die Dynamic des X5 Plus nicht überragend ist.

Ebenfalls Okay ist die Schärfe, jedoch scheint das Smartphone etwas weniger nachzuschärfen, als es mittlerweile fast schon üblich ist.

Vergleichen mit einem Xiaomi MI5 oder Samsung Galaxy S7 merkt man schon, dass diese nochmals einen Tick schärfere Bilder produzieren, dies fällt aber fast nur bei der 100% Ansicht auf.

Während bei Tageslicht zwischen dem X5 Plus und High End Smartphones kaum noch ein unterschied bei der Kamera Qualität zu erkennen ist, sieht es Abends oder im Low Light schon etwas anders aus.

Hier schleicht sich beim BQ schnell ein stärkeres Grundrauschen ein, wo das S7 oder ein iPhone 7 noch keine größeren Probleme hätten.

Auch der Blitz ändert nicht viel daran, der  sogar des Öfteren den Weißabgleich durcheinanderzubringen scheint.

Hier darf man aber mich auch nicht falsch verstehen, für ein Smartphone dieser Preisklasse sind auch die Bilder bei ungünstigem Licht immer noch vollkommen OK.

Allgemein ist die Kameraqualität die mit beste dieser Preisklasse!

Auch bei Videos ändert sich nicht viel an dieser Aussage. Das BQ Aquaris X5 Plus unterstützt neben 60 FPS Full HD auch 4K Video, dies ist in dieser Preisklasse keine Selbstverständlichkeit.

Zwar sind die 4K Videos nicht die allerbesten, jedoch immer noch allen Full HD Aufnahmen aufgrund der reinen Masse an Bildpunkten und Datenrate überlegen.

Leider sind die Videos auch etwas wackelig mangels Bildstabilisators.

Kling jetzt soweit alles super und das ist es auch, wenn es um die reine Bildqualität geht, jedoch die „Performance“ der Kamera ist na ja.

Mit Performance meine ich das Tempo der Kamera. BQ hat von Haus aus „Auto HDR“ aktiv, dies ist wenn man mit High End Smartphones vertraut ist nichts Ungewöhnliches.

Bei sehr günstigen Smartphones bin ich mit HDR immer vorsichtig, da Bilder damit sehr oft furchtbar aussehen, jedoch beim X5 Plus habe ich diesen Modus mal aktiv gelassen.

Rein qualitativ habe ich erneut nichts zu bemängeln. Die HDR Aufnahmen sind gut, das Tempo hingegen nicht.

Ein HDR Bild machen und verarbeiten dauert geschlagene 5-7 Sekunden!!!

Ich weiß nicht was das BQ Aquaris X5 Plus hier macht oder warum das so lange dauert aber das ist Jenseits von Gut und Böse.

Bei einem iPhone oder auch Samsung Galaxy S7 dauert ein HDR Bild nicht mal eine Sekunde und ist daher keine Beeinträchtigung, sondern ausschließlich eine Bereicherung an Bildqualität. Beim BQ war ich teilweise einfach genervt von Auto HDR „nicht schon wieder ein HDR Bild“. Gerade wenn man 3-4 Bilder hintereinander machen möchte um den perfekten Moment zu treffen.

Gut schaltet man HDR aus, dann gehen Aufnahmen im ¾ Sekunden Takt. Allerdings wenn man HDR manuell einschalten möchte, ist dieses dann im Pro Modus der App versteckt.

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Der Pro Modus der BQ App ist im Übrigen soweit Okay. Allerdings war ich dennoch kein Fan der Foto App, da sich diese des Öfteren entscheidet sich aufzuhängen oder zu stocken.

Trotzdem ist die Kamera immer noch ein großer Pluspunkt des X5 Plus auch wenn beim Tempo und bei der Software noch Luft nach oben ist.

 

Performance

BQ setzt im Aquaris X5 Plus auf den Qualcomm Snapdragon 652. Dieser wird entweder mit 2GB oder 3GB RAM kombiniert. Für diesen Test nutze ich die Version mit 2GB.

Auf den ersten Blick ist dies für ein Smartphone der unter 300€ eine sehr gute Wahl was den SoC angeht.

Schauen wir uns ein paar Benchmarks an:

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Der 652 liefert ungefähr eine Leistung auf Level des Qualcomm Snapdragon 810 ab. Dieser war der schnellste SoC des Jahres 2015, was dementsprechend sehr positiv für das BQ ist.

Jedoch lieferte das Alactel Idol 4S, welches ebenfalls mit dem 652 ausgestattet ist, durchgehend nochmals leicht bessere Ergebnisse.

Ob dies nun an den 2GB RAM oder anderen Dingen liegt, kann ich nicht beurteilen. Da der Unterschied aber bei ca. 9% liegt, ist das auch kein Weltuntergang.

Kurzum das Aquaris X5 Plus ist in der Theorie ein recht flottes Smartphone, das  mit High End Geräten des Jahr 2015 mithalten kann.

 

Leistung in der Praxis

Im normalen Alltag rennt das Aquaris X5 Plus ganz ordentlich, was auch so zu erwarten war. Zwar gab es hier und da gelegentlich kleinere Ruckler aber diese waren meist nicht reproduzierbar.

Grundsätzlich läuft das sehr saubere Android 6.0 auf dem BQ butterweich. Auch die „nur“ 2GB RAM fallen im Großen und Ganzen nicht auf, außer man betreibt extremes Multitasking.

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Auch Spiele und hier spreche ich nicht nur von Pokemon Go oder anderen „einfacheren“ Spielen , laufen gut bis sehr gut.

Ob nun Asphalt 8 welches auf Hoch flüssig läuft oder Marvel Furte Fight welches, bis auf kleinere Frame Drops bei zu vielen Effekten, ebenfalls auf hohen Details vollkommen spielbar ist.

Die normalen Alltags Apps sind natürlich keine Herausforderung für ein obere Mittelklasse Smartphone im Jahr 2016.

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Auch die WLAN und LTE Verbindung war während meines Tests ausgezeichnet. Gerade bei größeren App Dowanloads bin ich immer dankbar, wenn ein Smartphone brauchbares WLAN an Board hat, was hier der Fall ist.

Der Fingerabdruckscaner hingegen ist eher mittelmäßig. Hier und da braucht dieser auch mal einen zweiten Versuch um zu funktionieren und auch das Tempo ist ehr so „2015“.

Natürlich ist dieser im Alltag vollkommen nutzbar aber verglichen mit High End Smartphones oder den diversen Huawei Geräten wäre hier doch etwas Luft nach oben.

 

Akkulaufzeit

Das X5 Plus verfügt über einen 3200mAh Starken Akku was auf den ersten Blick schon einmal ordentlich klingt.

Auch in der Praxis liefert das BQ eine gute wenn nicht sogar sehr gute Akkulaufzeit. Ich konnte ca. 6 Stunden aktive Nutzung aus dem X5 Plus quetschen, ehe es ans Ladegerät musste.

Das heißt, ich käme mit dem Smartphone problemlos durch den Tag, vielleicht wäre sogar noch ein zweiter Tag knapp möglich.

Leider unterstützt das Aquaris X5 Plus kein Quick Charge oder sonstige Schnellladeverfahren. Dies ist ein wenig unverständlich da grundsätzlich der Qualcomm Snapdragon 652 grundsätzlich zu Quick Charge 3.0 fähig wäre, dies hat BQ anscheinend nicht freigegeben.

Messen konnte ich lediglich einen maximalen Ladestrom von rund 1,2A bei 5V.

 

Sonstiges

  • 5GHz WLAN wird unterstützt
  • SD Karten lassen sich als internen Speicher nutzen!
  • Helle Benachrichtigungs LED ist vorhanden
  • Galileo kompatibel (Europäisches GPS)
  • NFC

 

Fazit

Das BQ Aquaris X5 Plus ist eins, wenn nicht sogar das beste Mittelklasse Smartphone aktuell für rund 300€ auf dem Markt.

Dabei muss dieses sich nicht vor dem Huawei P9 Lite oder Moto G4 Plus verstecken, ganz im Gegenteil.

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Angefangen vom, wie ich finde, tollen Design über die gute Kamera und Performance, bis hin zur soliden Akkulaufzeit hat sich BQ keinen „Fehler“ geleistet. Das X5 Plus konnte in allen Belnagen überzeugen, was ansonsten nur wenigen Smartphones in dieser Preisklasse gelingt.

Daher Daumen Hoch für das BQ!

Das Aquaris X5 Plus ist ein starker Allrounder zu einen fairen Preis und wäre in der 300€ Preisklasse aktuell meine erste Wahl!

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Positiv

  • Gutes Display und helles Display
  • Sehr gute Kamera inklusive 4K Video
  • Schneller SoC
  • Tolles Design und Verarbeitung
  • Schlankes „Stock“ Android 6.0

 

Neutral

  • Kein USB C Port
  • Kein Netzteil mit im Lieferumfang

 

Negativ

  • Kamera App instabil
  • HDR Verarbeitung langsam
  • Kein Quick Charge

Android 4K TV Box für 24€ ?! Die SCISHION V88 im Test

Bereits vor einiger Zeit habe ich mir eine TV Box aus Asien angesehen, die  für einen Preis von lediglich 37€ die Wiedergabe von 4K Inhalten bot und war überrascht für wie wenig Geld man durchaus ein brauchbares Produkt bekommen kann.

Dann habe ich aber die SCISHION V88 entdeckt. Eine Android TV Box für rund 20€ welche ebenfalls die 4K Wiedergabe unterstützen soll.

Hier konnte ich nicht widerstehen und habe mein Glück, eine 4K TV Box für 20€ funktioniert das wirklich?

 

Bestellung, Versand und Lieferumfang 

Die SCISHION V88 ist aktuell nur aus Asien zu bekommen. Zwar gibt es einige Händler auch bei Amazon welche die Box anbieten, jedoch wird diese bei diesen auch aus China versendet.

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Wie üblich habe ich meine Box bei Gearbest bestellt, bei einem Preis von rund 24€ ist man auch unter der Zollgrenze. Auch wenn ich 24€ für einen sehr guten Preis halte, schaut im Zweifel nochmal bei AliExpress und co.

Im Lieferumfang lag neben der Box eine Fernbedienung, ein deutsches Netzteil(5V, 2A) und ein kurzes HDMI Kabel.

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Das deutsche Netzteil ist im Übrigen nicht selbstverständlich, achtet bei der Bestellung darauf.

 

SCISHION V88 TV Box

Die SCISHION V88 ist eine kleine schwarze Box welche natürlich aus Plastik besteht. Der qualitative Eindruck ist Okay, das Gehäuse wird seinen Job erfüllen, strahlt allerdings auch kein Premium Gefühl aus.

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Womit die Box allerdings punkten kann, ist bei den Anschlüssen. Angefangen bei vier USB 2.0 Ports über einen einen LAN Port, einem Speicherkartenleser, einem AV und SPDIF Ausgang, bis hin zum natürlich vorhandenem HDMI Port ist die Box mit so ziemlich allem, was man benötigt, ausgestattet.

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Intern mit an Board ist natürlich auch ein WLAN Modul(nur 2,4GHz) und eine IR Empfänger.

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Für letzteren liefert SCISHION auch eine Fernbedienung mit. Diese ist recht einfach und auch der Druckpunkt der Tasten ist wirklich eher mäßig, aber sie macht Ihren Job.

 

Software

SCISHION setzt bei der V88 auf eine stark modifizierte Version von Android 5.1.

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Diese besitzt eine etwas TV freundlichere Benutzeroberfläche mit großen Kacheln. Optisch ist diese allerdings eher mäßig schön.

Auf der Box sind einige Apps vorinstalliert, inklusive dem Google Play Store und Netflix!

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Interessanterweise lassen sich sogar so ziemlich alle Apps aus dem Google Play Store auf der V88 Box installieren.

Der wahre Existenzgrund für diese Box ist aber dennoch sicherlich Kodi. Solltet Ihr nicht wissen was Kodi ist, dann ist vermutlich die SCISHION V88 nichts für Euch.

Kodi ist ein Media Center, das die Wiedergabe von diversen Medien Dateien unterstützt, auch über Netzwerk Laufwerke usw.

Abgesehen von Kodi findet man diverse einfache Media Player Apps auf der SCISHION V88 TV Box, aber soweit nichts weiter Spannendes.

Auch wenn der Hersteller eine Fernbedienung mitgeliefert hat, rechnet damit gerade am Anfang auch eine Tastatur griffbereit zu haben, denn diese benötigt man ab und zu für Texteingaben.

 

Wiedergabe und Performance 

Erst einmal ja, die TV Box unterstützt wirklich die Wiedergabe von 4K Inhalten. Wenn diese im H.265 oder H.264 Format vorliegen, laufen diese auch soweit flüssig.

Wichtig 4K wird nur mit 30Hz unterstützt! (Full HD mit 60Hz). Stört dies? In Filmen oder Videos eigentlich nicht.

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Aber bedeutet dies, dass die SCISHION V88 viel Leistung hat? Nein, viele Apps und auch die Benutzeroberfläche reagiert teilweise sehr träge.

Man merkt, dass der RK3229 SoC nicht der Flotteste ist und die 4K Wiedergabe natürlich primär durch die GPU ermöglicht wird.

Dementsprechend kann man natürlich Spiele und viele andere Apps auf der V88 vergessen.

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Auch Youtube scheint keine andere Auflösung als 720p zu unterstützen. Dies liegt möglicherweise an der Youtube App, über den Webbrowser konnte ich zu mindestens 1440p erreichen, bei 4K stürzte der Webbrowser ab.

Letztendlich handelt es sich bei der SCISHION V88 TV Box aus meiner Sichtp primär um eine Kodi / Video Box. Kodi läuft auch soweit recht gut und flüssig.

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Auch die Wiedergabe von 4K oder Full HD Dateien über das Netzwerk funktionierte soweit problemlos, auch wenn das Material eine etwas höhere Bitrate hatte.

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Wichtig! Dies gilt nur für die Nutzung vom LAN Port denn das verbaute WLAN ist wirklich nicht das beste. Zum einen unterstützt die Box nur 2,4GHz zum anderen ist dieses nicht schnell genug größere Full HD Videos ohne Stottern zu laden.

 

Fazit zur SCISHION V88

Es ist schon beeindruckend wie viel Hardware man für lediglich 24€ bekommen kann, jedoch ist die SCISHION V88 auch weit weg von perfekt. Der Rockchip 3229 ist eher von der langsamen Sorte wodurch einige Android Apps nicht/nicht gut laufen.

Jedoch verglichen mit ähnlichen Modellen waren Apps auf der V88 recht unproblematisch. Die allermeisten lassen sich problemlos installieren, die Nutzung selbst, ist natürlich nochmals etwas anderes.

Jedoch am Ende eignet sich die Box primär für die Nutzung von Kodi, gerade wenn es um 4K Material handelt. Und dieses läuft auch erstaunlich gut auf der V88.

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Zwar gibt es immer noch Schwächen wie das schwache WLAN aber grundsätzlich könnte ich die Box für eine Kodi Nutzung und gelegentlich mal eine andere Android App empfehlen.

Jedoch darf man für knapp über 20€ auch nicht mit perfekt laufender Hardware/Software rechnen. Wenn Ihr also etwas experimentierfreudig seid und damit leben könnt, wenn man irgendwas nicht funktioniert, dann kann ich die SCISHION V88 durchaus empfehlen.

Großer Klang in kleinem Gehäuse, der Teufel Raumfeld One S im Test

Bereits vor einiger Zeit habe ich mir einen Raumfeld One M gekauft und wie es immer bei solchen Multiroom Systemen/Sets kommt, wenn man zufrieden ist spielt man früher oder später mit dem Gedanken dieses zu erweitern.

Mein Blick viel dabei auf das Teufel Raumfeld One S. Er ist der kleinste Raumfeld Lautsprecher den Teufel zur Zeit anbietet, dementsprechend aber auch der „günstigste“.

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Günstig ist hier natürlich relativ, mit 250€ kostet der One S immer noch eine Stange Geld aber lohnt es sich auch so viel auszugeben oder sollte man, wenn zum doch deutlich größeren One M greifen?

Finden wir es im Test des Teufel Raumfeld One S heraus!

 

Lieferumfang und Verpackung

Der Teufel Raumfeld One S wird direkt in seinem Karton versendet. Wer also auf eine schön bedruckte Box hofft, wird vielleicht etwas enttäuscht sein.

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Nach dem Öffnen der brauen Box findet man sofort den One S und ein paar Anleitungen wie auch ein Netzkabel.

 

Der Teufel Raumfeld One S

Zugegeben ich war auch etwas überrascht wie kompakt der One S wirklich ist. Zwar hätte mir dies, beim Blick auf die genauen Abmessungen, klar sein sollen (11x18x13cm), jedoch wirkte er auf den Produktbildern von Teufel doch einen Ticken größer als er in Wirklichkeit ist.

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Der „kleine“ könnte sich problemlos hinter zwei normal großen Smartphones verstecken und ist ca. ¼ so groß wie der Raumfeld One M.

Da ich jedoch plane One S in der Küche einzusetzen, stört mich dies nicht, ganz im Gegenteil.

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Teufel selbst, spricht sogar von einem Einsatz in Feuchträumen wie Küche oder Bad. Dies sind auch die Orte wo der One S vermutlich die beste Figur abgibt, Küche, Bad oder Schlafzimmer.

In einem großen Wohnzimmer oder Party Raum wäre er aber vielleicht etwas verloren.

Optisch macht der One S einen sehr schicken Eindruck. Teufel setzt bei der Front komplett auf ein großes Lautsprechergitter aus schwarzem Stoff. Die Ober-, Unter- und Rückseite hingegen bestehen aus lackiertem Holz und Gummi.

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Dazu kommt eine kleine Aluminiumabdeckung auf der unteren Front.

Erfreulicherweise ist das Netzteil des Lautsprechers fest integriert, man hat also keinen Netzteil- Klotz unterm Tisch liegen.

Die Tasten des One S sind zum größten Teil auf der Oberseite des Lautsprechers angebracht und durch eine Gummischicht vor Wasser geschützt. Hier findet man zum einen die vier aus meiner Sicht sehr wichtigen und nützlichen Schnellwahltasten, wie auch lauter und leiser.

Der Einschalter befindet sich auf der Front des Lautsprechers neben den beiden Status LEDs.

Die Anschlüsse sind auf der Rückseite angebracht und lassen sich durch eine Gummi Abdeckung zusätzlich vor Wasser oder hoher Luftfeuchtigkeit schützen.

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Auf Seiten der Anschlüsse findet man einen LAN Port, einen USB Port und den Netzteilanschluss.

 

Einrichtung und Installation

Für die Einrichtung des Raumfeld One S benötigt Ihr zwingend ein Android oder IOS Smartphone, das mit der Raumfeld App kompatibel ist!

In Folgendem beschreibe ich die Einrichtung mithilfe der IOS App, mit Android geht es aber im Grunde genauso (um genau zu sein noch einfacher).

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Ihr verbindet den Lautsprecher mit dem Strom und ladet die App auf Euer Smartphone herunter.

Startet die App und folgt einfach den Anweisungen. Im Laufe dieser müsst Ihr die Setup Taste am Lautsprecher auf dessen Rückseite drücken.

 

Daraufhin erstellt der One S ein eigenes WLAN Netz mit dem Ihr Euch unter IOS per Hand verbinden müsst. Unter Android macht dies die App von alleine.

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Wenn dies geklappt hat, werden Euch in der App alle verfügbaren WLAN Netze aufgelistet und Ihr verbindet Euch mit dem passenden.

Der Lautsprecher lädt dann gegebenenfalls noch ein paar Updates und das war es auch schon.

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Kurzum die Einrichtung ist kinderleicht und gut beschrieben!

 

Funktionen und Features

Primär wird der Lautsprecher natürlich über die Raumfeld App gesteuert. Hier stehen Euch diverse Möglichkeiten offen.

Zum einen natürlich Musik, die auf Eurem Smartphone liegt, direkt wiederzugeben aber zum anderen natürlich auch jede Menge Internet basierender Service.

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Das Wichtigste hierbei wird vermutlich für die meisten Nutzer einmal das klasse (Internet)Radio als auch Spotify sein.

Beim Internet Radio nutzt Raumfeld das bekannte „TuneIn“ Radio als Dienstleister für die Streams.

Dabei sind so ziemlich alle Radiostationen Deutschlands und vermutlich auch der Welt über den Raumfeld One S zu erreichen.

Gerade für Internet Radio sind die vier Tasten auf der Front sehr praktisch, diese lassen sich beispielsweise mit Radiosendern belegen, für ein schnelles Wechseln der Sender und der Nutzung des Lautsprechers ohne die App.

Die Anbindung des One M an Spotify geschieht über Spotify Connect. Heißt, wenn Ihr einmal die Verbindung via der Raumfeld App hergestellt habt, taucht der Lautsprecher in der Spotify App als mögliches Wiedergabegerät auf.

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Dies funktioniert erstaunlich gut und zuverlässig.

Neben Spotify soll der Raumfeld One S auch Napster und TIDAL unterstützen, die ich allerdings mangels Premium Abo nicht testen konnte. Auch bei Spotify ist im Übrigen die Premium Version Pflicht um Spotify Connect nutzen zu können.

Neben dieses Diensten unterstützt der Teufel auch klassisch DLNA, Google Cast soll demnächst folgen.

Sollte man nicht auf diese Internet Dienste setzen wollen, ist es natürlich auch möglich Musik direkt vom Smartphone wiederzugeben oder von einem angeschlossenen USB Speichermedium(der Lautsprecher besitzt einen USB Port auf der Rückseite).

Beim Verwenden von USB Speichermedien werden die Dateien übrigens ebenfalls in der App nach Interpret und Album aufgeschlüsselt.

Der Raumfeld One S spielt so ziemlich alles ab was Ihr diesem vorsetzt. ASF, MP3, WMA, WAV, AAC, FLAC und OGG werden mit einer Samplingrate von bis zu 192 kHz unterstützt.

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Da es sich hierbei um einen Multiroom Lautsprecher handelt, ist natürlich all dies auch auf mehreren, im Haus verteilten, Lautsprechern und Systemen gleichzeitig möglich.

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Abstürze oder Bugs hatte ich keine.

Es ist außerdem auch möglich den Lautsprecher mit mehren Smartphones zu steuern. Ihr müsst auf diesen lediglich die Raumfeld App installiert haben und im selben Netzwerk sein.

Dann erkennt die App den OneS ohne weitere Einrichtung, man muss also nicht immer nur das Gerät verwenden mit dem die Einrichtung stattfand.

 

Klang

Das Wichtigste ist aber sicherlich wie der Kleine klingt. Hier war ich sehr überrascht und das werdet Ihr vermutlich auch sein.

Für seine Größe kommt aus dem guten Stück verdammt was an Sound raus!

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Der One S bietet dabei den Teufel typischen, etwas wärmeren und Bass lastigeren, Klang. Wem das nicht gefällt, kann den Klang des Raumfeld mithilfe der App mehr oder weniger frei anpassen.

Ich bevorzuge zum Beispiel etwas mehr Höhen als der One S von Haus aus liefert.

Grundsätzlich liefert der One S einen sehr kräftigen und erstaunlich voluminösen Klang. Hier hört man schon, dass dieser mit seinen beiden Treibern, welche zusammen immerhin 50W Leistung haben, etwas mehr Druck aufbauen kann als beispielsweise ein Bluetooth Lautsprecher.

Und ja, der Raumfeld One S übertrifft klanglich den Teufel Bamster Pro (einen 250€ Bluetooth Lautsprecher) nochmals ein gutes Stück.

Interessant ist hierbei auch die Anordnung der Treiber. Bei dem größeren handelt es sich um einen 90mm Tieftöner, vor diesem ist noch ein kleiner 25mm Hochtöner angebracht.

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Zusätzlich gibt es seitlich nochmals zwei passive Treiber, die  helfen sollen den Klang etwas mehr zu verteilen.

Der One S liefert einen erstaunlich kräftigen Bass mit ordentlich Punch, während die Höhen in der Basis Einstellung allerdings etwas wärmerer Natur sind.

Mit ein paar Feinjustierungen in der App bekommt man den Raumfeld aber auch zu nochmals deutlich brillanteren Höhen überredet, welche dank des separaten Hochtöners nicht zulasten des Bass gehen.

Meine Küche bekommt der One S problemlos beschallt und das auch in einer Party tauglichen Lautstärke.

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Allerdings darf man bei höherer Lautstärke nicht zu sehr am Bassregler drehen, da der One S ansonsten etwas zum Wummern neigt.

Grundsätzlich wäre der Lautsprecher auch in einem kleinen bis mittelgroßen Wohnzimmer klanglich weniger verloren, als man bei der Größe denken würde.

Der One S bietet zudem die Möglichkeit zwei Lautsprecher zusammenzuschalten zu einem „Stereo“- Paar.

Für jemanden der einen großen Raum mit Klang füllen möchte, ist dies sicherlich eine schöne Sache, jedoch würde ich dann eher über das Raumfeld Stereo M Set nachdenken.

 

Geschwindigkeit und Verbindung

Grundsätzlich ist die Leistung und das „Tempo“ des One S recht gut. Wenn dieser im Standby ist, benötigt er ca. 5 Sekunden um mit der Wiedergabe beispielsweise eines Internet Radios zu beginnen.

Ähnliches gilt auch für die Wiedergabe von Spotify oder von sonstigen Medien.

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Die WLAN Verbindung ist Okay. Grundsätzlich ist das Tempo davon gut, da der One S unter anderem auch 5Ghz WLAN (leider nur den N Standard) unterstützt.

Jedoch wenn man unter 50% Signalstärke fällt, was nach ca. 2-3 Räumen vom WLAN Router Entfernung der Fall ist, kann es aber des Öfteren zum Stocken der Verbindung kommen.

An dieser Stelle ein kleiner Kritikpunk, wenn man Internet Radio hört und die Verbindung für 1 Sekunde abreißt, startet der One S den Stream nicht von alleine neu!

 

Fazit

Der Teufel Raumfeld One S bietet einen großen Klang in kleinem Gehäuse!

Hier kann der One S durch einen satten und erstaunlich Bass starken Klang für seine Größe punkten.

Aufgrund seiner kompakten Bauform bietet er sich dabei primär für die Küche, Bad oder auch fürs Schlafzimmer an.

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Auch wer nur einen kleinen Lautsprecher ohne viele Kabel und geringem Platzbedarf für ein modern eingerichtetes Wohnzimmer sucht, könnte mit dem One S glücklich werden.

Wer allerdings ein Wohnzimmer richtig „beschallten“ will, sollte vielleicht doch zu einem etwas größeren Modell wie dem One M greifen.

Die Bedienung ist unteranderem dank der Schnellwahltasten auf der Oberseite und der schön gestalteten Software recht einfach.

Auch weniger erfahrene Nutzer sollten mit dem Raumfeld System klarkommen.

Der Umfang der Software ist dabei ziemlich vollständig, gerade für Spotify Premium Nutzer ist das Raumfeld System klasse.

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Das Einzige was mir etwas fehlt, wäre zum einen AirPlay und zum anderen Bluetooth.

Wenn Euch dies nicht stört oder zu verschmerzen ist, kann ich den Teufel Raumfeld One S nur empfehlen!

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4x Panzerglas Schutzfolie für das gesamte Display fürs iPhone 7 Plus im Vergleich

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Bereits vor einigen Tagen habe ich einen Vergleich von Panzerglas Schutzfolie fürs iPhone 7 Plus veröffentlicht.

Diese waren auch schön und gut,  jedoch bedeckten diese gerade so das Display Panel und ein wenig oberhalb und unterhalb.

Fürs iPhone 7 und 7 Plus gibt es aber diverse Panzerglas Schutzfolie für das gesamte Display. Heißt, diese bedecken die komplette Front des Smartphones.

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Klingt eigentlich sehr gut aber taugen diese Panzerglas Schutzfolien fürs iPhone 7 Plus auch wirklich etwas oder sollte man lieber zu den „normalen“ Modellen greifen?

 

Die Testkandidaten

Bei allen Displayschutzfolien handelt es sich um Modelle für das iPhone 7 Plus, welche die komplette Front bedecken!

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Achtet hierbei auf die Farbe Eures Smartphones. Das Ober- und Unterteil der Folien ist jeweils passend gefärbt, in meinem Fall weiß.

Preislich fallen die Unterschiede nicht so groß aus. Der teuerste Display Schutz von Vau kostet aktuell rund 12€ und der günstigste von CoJoie rund 8€.

 

Lieferumfang und erster Eindruck

 

CoJoie/Jelly Comb – iPhone 7 Plus Display Schutzfolie

Die Schutzfolie von CoJoie bzw. Jelly Comb wird in einer recht hochwertigen Box geliefert. In dieser findet man den klassischen Lieferumfang, also ein Trocken- und Nasswischtuch und einen Anti- Staub- Sticker.

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Bei dieser handelt es sich um eine „Hybrid“ Folie. Das Element welches über dem Display Panel liegt ist aus Glas, der Rest aus Plastik. Dies ist etwas ungewöhnlich, alle anderen Modelle im Vergleich sind reine Glasscheiben.

Dies führt bei der Jelly Comb zu einem etwas gemischten ersten Eindruck.

 

Klearlook – iPhone 7 Plus (5.5“) Panzerglas Schutzfolie kristallklar [3D-Touch Kompatibel] [hülle Freundlich] [Vollbild abdecken] [Rand-zu-Rand] **1x vorne Display Hartglas [Weißer Rahmen] **+1x frei matt PET hinter-Folie

Klearlook bekommt den Preis für die beste Verpackung und den größten Lieferumfang.

Angefangen bei den üblichen Set aus einem Nass- und Trockenwischtuch über diverse Anti Staubsticker bis hin zu einem Mikrofasertuch und einer Folie für die Rückseite des iPhones 7 Plus ist alles mit im Lieferumfang, was man sich wünschen kann.

Auch eine kleine deutsche Anleitung liegt mit bei.

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Im weiteren Vergleich werde ich nicht weiter auf die Folie für die Rückseite eingehen, daher hier ein paar Worte zu dieser.

Sie erfüllt Ihren Job, ist aber nicht sonderlich hübsch.

Hier muss jeder selbst entscheiden ob er diese nutzen möchte oder nicht. Bei einem Diamantschwarzen iPhone würde ich sie vermutlich nutzen, bei einem „normalen“ allerdings vermutlich eher nicht.

 

Liamoo – Apple iPhone 7 Plus + (5,5″) 3D Premium Full Coverage ultra klares hartes Panzerglas Displayschutzfolie Schutzglas Glas in Weiss

Die Liamoo Glas-Displayschutzfolie wird in einer etwas billig anmutenden Plastik Box geliefert.

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Der Lieferumfang ist wieder der übliche Standard. Also zwei Putztücher, davon eins nass und eins trocken und ein Anti Staub- Sticker.

 

Vau – iPhone 7 PLUS Panzerglas weiß, vau Glas Pro für iPhone 7 PLUS – Panzer-Folie, Display-Schutzfolie deckt gesamte iPhone7 Plus Front ab

Das Vau Panzerglas wird in einer Pappbox geliefert, die schon einmal einen besseren Eindruck hinterlässt als das Liamoo Modell.

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Auch das Vau Panzerglas verfügt über den „üblichen“ Lieferumfang. Also ein Trocken- Mikrofaserwischtuch, ein Nass -Wischtuch und diverse Anti-Staub-Sticker.

 

 

Passform

Bei meinen früheren Test von Panzerglasfolien, die nicht das gesamte Display bedeckten, gab es keine größeren Unterschiede bei der Passform, dies ist hier anders.

Beginnen wir mit der Klassischen CoJoie/Jelly Comb – iPhone 7 Plus Display Schutzfolie.

Da es sich hier um eine „Hybrid Folie“ aus Glas und Kunststoff handelt, ist die Folie natürlich deutlich dünner als die reinen Glasmodelle, was an sich nichts Schlechtes ist.

Zusätzlich sind die Ecken ganz leicht abgerundet, was nochmals der Haptik hilft.

Jetzt kommt das große „ABER“ die Klebefläche auf der Rückseite bedeckt nicht die komplette Fläche. Heißt, die Ränder der Folie liegen nur auf.

Dies hat diverse Nachteile, zum einen könnte die Folie beim in die Tasche Schieben angehoben werden, was diese ruiniert, zum anderen wird sich Schmutz unter die Ränder schieben.

Auch die Haptik leidet dadurch etwas.

 

 Klearlook – iPhone 7 Plus (5.5“) Panzerglas Schutzfolie kristallklar

Die Panzerglas Schutzfolie von Klearlook ist etwas schmäler geschnitten als beispielsweise die Jelly Comb.

Stört dies? Nein nicht wirklich, dafür klebt die Folie auch wirklich bis zum Rand.

Wo wir gerade beim Rand sind, dieser ist leider bei der Klearlook nicht abgerundet. Die Klearlook ist relativ dünn daher ist dies nicht ganz so schlimm, aber dennoch wären abgerundete Ränder schön gewesen.

Mich persönlich stören die harten Kannten ein wenig.

 

Liamoo – Apple iPhone 7 Plus + (5,5″) 3D Premium Full Coverage ultra klares hartes Panzerglas

Das Liamoo Panzerglas ist etwas dicker als das von Klearlook. Dafür ist dieses aber auch an den Rändern abgerundet.

Leider ist der Kleber wie auch bei der Jelly Comb nicht komplett bis zum Rand aufgetragen. Daher hat die Liamoo ähnliche Probleme.

Diese sind jedoch nicht ganz so schlimm, da es sich hier um eine harte Folie handelt, die sich nicht hochklappen kann.

Auch die Haptik ist soweit Okay, gerade durch die breitere Form mit abgerundeten Rändern, die wirklich bis zum Rand des Smartphones gehen.

 

Vau – iPhone 7 PLUS Panzerglas weiß, vau Glas Pro für iPhone 7 PLUS – Panzer-Folie, Display-Schutzfolie deckt gesamte iPhone7 Plus Front ab

Hier könnte ich im Grunde 1 zu 1 den Text der Liamoo kopieren. Die Vau und Liamoo scheinen nahezu baugleich zu sein.

Dementsprechend ähnliches Spielchen. Die Passform ist nahezu perfekt, Kleber reicht nicht bis zum Rand, was aufgrund des harten Glases nicht ganz so schlimm ist und auch hier sind die Kanten abgerundet.

 

Auftragen

Das Auftragen der Liamoo und Vau Folien würde ich als sehr einfach bezeichnen. Da diese perfekt bis zum Rand des Smartphones gehen, kann man sich an diesem auch sehr gut beim Auftragen orientieren.

Auch die Klearlook und CoJoie/Jelly Comb ließen sich ganz gut auftragen, wenn auch schlechter als die Beiden oben genannten.

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Unterm Strich geht dies dennoch wesentlich einfacher als das Auftragen einer normalen Display Schutzfolie oder sogar der einfachen Panzerglas Schutzfolien, welche nicht das komplette Display bedecken.

 

Härte und Schutz

Für diesen Teil habe ich alle Displayschutzfolien/Gläser mit einem Messer und einem Stein bearbeitet.

Wie auch schon beim ersten Test von Displayschutzgläser beeindruckt das Messer keins der Modelle im Vergleich.

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Der Stein hingegen kann größeren Schaden an allen Modellen anrichten. Hierbei war die CoJoie/Jelly Comb  besonders anfällig für Kratzer.

Auch die Klearlook zeigte nach dem Bearbeiten mit dem Stein größere Schäden.

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Lediglich das Liamoo und Vau Displayschutzglas zeigten sich etwas widerstandsfähiger. Allerdings hinterließ der Stein auch hier Spuren.

  1. Vau und Liamoo Panzerglas Schutzfolie
  2. Klearlook Panzerglas Schutzfolie
  3. CoJoie/Jelly Comb – iPhone 7 Plus Display Schutzfolie

 

 

Fazit

Nach diesem Test kann ich Panzerglas Schutzfolien, die das komplette Display bedecken, für das iPhone 7 Plus nur empfehlen!

Die Modelle sind alle samt brauchbar und vor allem unsichtbar. Erst in den Details gab es Unterschiede.

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Der Testsieger bzw. die Testsieger sind für mich allerdings ganz klar die Modelle von Liamoo und Vau.

Beide sind sich von dem Displayglas sehr ähnlich. So ähnlich, dass ich vermute, dass es sich bei beiden um das gleiche Modell nur mit anderer Verpackung handelt.

Hier würde ich mich im Zweifel für das Billigere entscheiden.

Ansonsten taugte auch der Klearlook Displayschutz, leider störten mich hier die nicht abgerundeten Kanten des  Glases.

 

CoJoie/Jelly Comb – iPhone 7 Plus Display Schutzfolie

  • Lieferumfang und Verpackung +
  • Passform +
  • Haptik –
  • Härte/ Schutz 0
  • 7,99€

 

Klearlook – iPhone 7 Plus (5.5“) Panzerglas Schutzfolie kristallklar

  • Lieferumfang und Verpackung ++
  • Passform 0
  • Haptik –
  • Härte/ Schutz 0
  • 10,99€

 

Liamoo – Apple iPhone 7 Plus + (5,5″) 3D Premium Full Coverage ultra klares hartes Panzerglas

  • Lieferumfang und Verpackung 0
  • Passform +
  • Haptik +
  • Härte/ Schutz +
  • 9,99€

 

Vau – iPhone 7 PLUS Panzerglas weiß

  • Lieferumfang und Verpackung 0
  • Passform +
  • Haptik +
  • Härte/ Schutz +
  • 11,90€

Das AUKEY CC-Y3 KFZ Ladegerät mit USB C und Quick Charge im kurz Check

Für die meisten Autofahrer gehört ein KFZ USB Ladegerät zur Basisausstattung. Aber gerade wer viel mit Beifahrern an Board unterwegs ist, dem reicht meist ein USB Port nicht aus.

Hier kommt nun das neue AUKEY CC-Y3 Quick Charge 3.0 Ladegerät ins Spiel. Dieses bietet einen USB C Port mit Quick Charge Unterstützung auch zwei weitere normale USB Anschlüsse fürs Navi oder für die Geräte der Beifahrer.

Kann das AUKEY CC-Y3 KFZ Ladegerät im Test überzeugen?

 

Das AUKEY CC-Y3 KFZ Ladegerät mit USB C und Quick Charge im Test

Optisch ist das KFZ Ladegerät sehr schlicht und edel gehalten. Das Gehäuse des Ladegerätes besteht aus einem matten Plastik welches einen soliden und hochwertigen Eindruck macht.

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Auf der Oberseite des Ladegerätes sind die drei USB Ports eingelassen. Hierbei handelt es sich um einen USB C Port mit der Unterstützung von Quick Charge 3.0 ( 3,6V-6,5V/3A, 6,5-9V/2A, 9-12V/1,5A) und zwei normale USB Ports welche aber jeweils bis zu 3A liefern sollen.

Damit liegt die maximale Leistung dieses Ladegerätes bei rund 50W, was sehr viel ist.

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Durch diese drei USB Ports auf der Oberseite fällt das Ladegerät natürlich etwas breiter aus, achtet also darauf, dass bei Eurem Auto genug Platz um den Zigaretten Anzünder ist.

Bei meinem Audi A3 passt das KFZ Ladegerät im übrigen problemlos.

 

Fazit und Messergebnisse des Aukey CC-Y3

Auf Amazon gibt es viele Beschwerden über die Zuverlässigkeit des Aukey CC-Y3. Diese Beschwerden kann ich nicht ganz nachvollziehen.

Bei mir machte das Ladegerät auch nach einigen Stunden unter Volllast keine Probleme.

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Ich muss auch zugeben nicht mit viel anderem gerechnet zu haben. Das Umwandeln von 12V DC auf 5V DC ist an sich kein Hexenwerk was besonders kompliziert ist.

Jedoch würde ich an dieser Stelle doch etwas zur Vorsicht aufrufen. Wenn es doch recht viele Beschwerden über die Zuverlässigkeit gibt, ist oftmals auch etwas an diesen dran.

Eventuell handelt es sich auch nur um eine schlechte Baureihe und die Probleme wurden behoben weshalb mein Ladegerät keine Probleme machte, vielleicht braucht es auch noch einige mehr Stop/ Start Zyklen ehe etwas passiert.

Wie auch immer, hier würde ich Vorsicht walten lassen.

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Sollten dennoch Messwerte interessieren, diese sind eigentlich recht gut. Die beiden normalen USB Ports liefern eine sehr hohe Ladegeschwindigkeit sowohl an meinen Android Smartphones (Xiaomi MI MAX, Samsung Galaxy S7 Edge) wie auch an meinem iPhone 6+.

Der USB C Quick Charge 3.0 Port machte in Kombination mit dem Xiaomi MI5 keine Probleme, lediglich das LG G5 zweigte sich mal wieder etwas zickig und nutzte „nur“ Quick Charge 2.0.

Auch der Preis des Aukey CC-Y3 wirkt an sich mit 13€ sehr fair für das Gebotene, wenn alles funktioniert.

Das AUKEY CC-Y4 KFZ Ladegerät im Test

Ich selbst besitze kein Navigationsgerät in meinem Auto, warum auch ? Google Maps auf meinem Smartphone macht eine sehr guten Job. Einziger Nachteil ist der Akku welcher beim Navigieren „dahinschmilzt“, da ist ein KFZ Ladegerät Pflicht.

In diesem Test soll es um das AUKEY CC-Y4 gehen, ein günstiges Auto Ladegerät mit USB C Port. Kann es im Test überzeugen?

 

Das AUKEY CC-Y4 KFZ Ladegerät im Test 

Wie auch die meisten anderen AUKEY Ladegeräte besitzt das CC-Y4 ein sehr schlichtes aber schönes mattes Plastikgehäuse welches auch qualitativ einen ordentlichen Eindruck macht.

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Die Besonderheit dieses Ladegerätes ist sein USB C Anschluss. Im Gegensatz zum CC-Y3 besitzt das CC-Y4 allerdings ein fest integriertes Kabel an diesem Port. Das Kabel ist mit rund einem Meter ausreichend lang und besitzt einen normalen USB C Port am Ende.

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Dieser USB C Anschluss soll bis zu 3A Leistung liefern, wichtig hierbei dieser unterstützt kein Quick Charge!

Das Ladegerät ist generell recht klein, sollte also trotz seiner beiden Ports in so ziemlich jedes Auto passen.

 

Messergebnisse des AUKEY CC-Y4 KFZ Ladegerätes

Es ist immer sehr schwer einen „Dauerbelastungs- Test“ mit einem KFZ Ladegerät zu machen. Jedoch nutze ich hierfür am Ende ein einfaches 12V Netzteil damit ich die Autobatterie nicht zu sehr belaste.

Das AUKEY CC-Y4 hat den Belastungstest problemlos überstanden, dies ist aber auch nicht weiter verwunderlich. Das Umwandeln von 12V auf 5V ist deutlich einfacherer und unproblematischer als das Umwandeln von 230V AC auf 5V DC.

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Wie sieht es mit der Ladegeschwindigkeit aus? Recht gut! Wenn ich es in Schulnoten ausdrücken müsste, würde ich dem CC-Y4 eine 2- geben.

Die Ladegeschwindigkeit ist sowohl an meinen Android Smartphones (LG G5, Xiaomi MI 5 via USB C) wie auch an meinem Samsung Galaxy S7 Edge und iPhone 6+ sehr hoch(iPhone 6+ 1,62A, S7 Edge 1,77A).

Jedoch gibt es noch ein ganz klein wenig Luft nach oben. Ich schätze es wären nochmal 10-20% mehr Ladegeschwindigkeit möglich, jedoch sollte das in der Praxis kaum stören.

 

Fazit 

Das AUKEY CC-Y4 ist ein einfaches und gutes KFZ Ladegerät, welches aber natürlich ausschließlich Sinn macht, wenn Ihr über ein Smartphone mit USB C verfügt.

Hierbei bietet sich dieses natürlich besonders für z.B. das Nexus 5X oder 6P an.

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Kurzum der Preis von 12€ stimmt für die gebotene Leistung, die sowohl qualitativ recht ordentlich als auch rein von der Ladegeschwindigkeit an meinen getesteten Smartphones gut war.

Link zum Hersteller /// bei Amazon 

Die equinux tizi Flachmann Express Powerbank im Test

Mit dem tizi Flachmann Express hat equinux Anfang des Jahres eine neue ultra kompakte Powerbank auf den Markt gebracht. Da ich bisher noch keine Powerbank von equinux im Test hatte, habe ich mich natürlich sehr gefreut, als sich die Möglichkeit bot eine für einen Test zu erhalten.

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Kann die equinux tizi Flachmann Express im Test überzeugen?

 

Die equinux tizi Flachmann Express Powerbank im Test

Bei dem Flachmann Express handelt es sich um eine sehr kompakte Powerbank, die sich in einem edlen Klavierlack Look präsentiert. Dabei besitzt die Powerbank ein recht flaches, aber dafür flächenmäßig etwas größeres Gehäuse.

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Die equinux tizi Flachmann Express ist ungefähr mit einem 3,5″ Smartphone vergleichbar, wie dem iPhone 4, was die Größe angeht. Der Hersteller gibt die Kapazität der Powerbank mit 4000mAh an, das ist ausreichend um so ziemlich jedes Smartphone auf dem Markt ca. einmal zu laden oder sogar Geräte mit kleinerem Akku 1,5 mal.

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Zwar sieht das Hochglanz Gehäuse sehr schick aus, allerdings leidet es unter den gleichen Problemen wie alle Hochglanz Geräte. Die Oberfläche zerkratzt sehr schnell und ist extrem anfällig gegen Fingerabdrücke, weshalb ich eigentlich eher matte Oberflächen bevorzuge.

Von der sonstigen Ausstattung bietet der Flachmann Express keine größeren Überraschungen. Die Powerbank besitzt einen 2,1A USB Ausgang und einen 1A microUSB Eingang.

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Wie bei Powerbanks üblich, legt equinux kein Ladegerät mit in den Lieferumfang, man geht hier davon aus, dass Ihr bereits von Eurem Smartphone über ein USB Ladegerät verfügt, welches Ihr verwenden könnt.

Neben den beiden Anschlüssen besitzt die Powerbank noch einen Einschalter auf der Front. Beim Betätigen leuchten bis zu vier LEDs auf der Oberseite auf. Eine LED steht hier für jeweils ca. 25% Akku.

 

Wie teste ich?

Mein Testverfahren ist recht „strait forward“. Ich lade die Powerbank bis sie sich von alleine abschaltet oder es keinen nennenswerten Ladestrom mehr gibt, dann wird sie mithilfe eines 1A USB Widerstands entladen und die abgegebene Leistung mit einem PortaPow Premium USB + DC Power MonitorLeistungsmesser gemessen.

So erreiche ich gut reproduzierbare Ergebnisse.

Das gemessene Ergebnis in mW rechne ich in mAh @3,7V um, da die Herstellerangabe sich zu 99% auf eine Zellenspannung von 3,7V bezieht.

Zudem teste ich die Powerbanks an diversen Endgeräten ob es hier „Auffälligkeiten“ gibt. Ich nutze für den Ladetest an einem iPhone das Originalkabel, für sonstige Ladetests verwende ich ein Referenzkabel und ja das verwendete Kabel hat einen großen Einfluss auf die Ladegeschwindigkeit siehe HIER.

 

Messwerte der equinux tizi Flachmann Express Powerbank

Equinux gibt die Kapazität der tizi Flachmann Express mit 4000mAh an, messen konnte ich 3257mAh bzw. 12,05Wh.

Dies entspricht 81% der Herstellerangabe, was ein guter Wert ist. Die meiste Powerbanks von namhaften Herstellern erreichen 80-89%.

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Aber warum ist das gut? Die Hersteller geben nicht die effektiv nutzbare Kapazität an, sondern die Kapazität der im Inneren verbauten Akkuzellen. Beim ihrem Entladen entsteht eine Verlustleistung durch das Umwandeln der Spannung von 3,7V auf 5V wodurch immer ein gewisser Teil der Energie verloren geht.

Das ist nicht nur bei der equinux der Fall, sondern auch bei anderen Herstellern.

Kommen wir zur Ladegeschwindigkeit. Hier war ich anfangs etwas überrascht, in der Regel haben kleinere Powerbanks (Kapazität) meist schwächere USB Ausgänge.

Die meisten Powerbanks in der 4000mAh Klasse haben z.B. meist nur einen 1A Ausgang, equinux wirbt aber mit einem 2,1A Port.

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Jedoch ist diese Angabe etwas geschönt. Bei meinem Ladetest ist mir aufgefallen, dass fast alle Smartphones nur um die 1A-1,5A aus der Powerbank zogen. Hierbei war es auch egal ob es sich um ein IOS oder Android Gerät handelte.

Hat also equinux gelogen mit dem 2,1A Ausgang? Nein, der Port kann wirklich bis zu 2,1A liefern jedoch bricht die Spannung bei höherer Last recht stark ein.

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Bei 2,1A Last liegt die Spannung nur noch bei 4,71V. Eigentlich sollte sie nicht unter 4,75V fallen, dies in Kombination mit dem Spannungsabfall durch ein USB Kabel verhindert, dass viele Smartphones höhere Ströme aufnehmen.

Bei 1A Last liefert die tizi Flachmann Express Powerbank 4,86V, was wiederum Okay ist.

 

Fazit zur equinux tizi Flachmann Express Powerbank

Die equinux tizi Flachmann Express ist eine schicke und kompakte Powerbank, was auch ihre Hauptverkaufsmerkmale sind.

Die effektive Kapazität von rund 3300mAh reicht um den allermeisten Smartphones eine komplette Ladung zu spenden, was mehr als genug sein sollte um durch den Tag zu kommen.

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Die Ladegeschwindigkeit der Powerbank ist zwar nicht überragend, entspricht aber dem Standard von „kleinen“ Powerbanks.

Solltet Ihr ein iPhone haben, entspricht die Ladegeschwindigkeit der equinux tizi Flachmann Express ungefähr der des beigelegten Apple Ladegerätes (die tizi ist sogar noch etwas schneller).

Der Preis ist mit 19,99€ (zum Zeitpunkt des Tests) recht fair, gerade da es sich hierbei nicht um eine „China Marke“ handelt.

beyerdynamic Byron BT Bluetooth Ohrhörer im Test

Beyerdynamic hat auf der IFA seine ersten Bluetooth Ohrhörer vorgestellt. Hierbei handelt es sich um die Byron BTA und Byron BT. Auf den ersten Blick sehen sich beide Bluetooth Ohrhörer sehr ähnlich. Den dicksten Unterschied sieht man beim Preis, die Byron BTA kosten aktuell rund das Doppelte der Byron BT!

Nachdem ich mir privat die Byron BTA als „Vorbereitung“ für das Apple iPhone 7 zugelegt habe, war ich doch etwas neugierig, hätten es auch die günstigeren Byron BT getan?

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Die einzige Möglichkeit dies herauszufinden ist natürlich sich diese auch einmal  anzuhören. Daher hier der Test zu den günstigeren Byron BT, können sie überzeugen?

 

Technische Daten 

  • beyerdynamic Byron BT
  • Übertragungsbereich – 10 – 23.000 Hz
  • Isolierung von Außengeräuschen – 10 dB @ 1 kHz
  • Bluetooth Version – 4.1
  • Unterstützte Profile – HSP, HFP, A2DP, AVRCP, SPP
  • Unterstützte Codecs – aptX™, SBC
  • Reichweite – bis zu 10 m
  • Laufzeit Musik – 7,5 Std.
  • Laufzeit Standby – 5 Tage
  • Sprechzeit – 9 Std.
  • Ladezeit – 2 Std.
  • Batteriekapazität – 2 x 55 mAh
  • Batterietype – Lithium Polymer Akku
  • Ladebuchse – Micro-USB
  • Kabellänge – 560 mm
  • Gewicht – 13 g
  • Link zum Hersteller

An dieser Stelle vielen Dank an beyerdynamic, die mir die Byron BT für diesen Test ausgeliehen haben!

 

Die beyerdynamic Byron BT

Die beyerdynamic Byron BT sind „klassische“ Bluetooth Ohrhörer, heißt, diese sind nicht vollständig kabellos sondern der linke und rechte Ohrhörer wird weiterhin über ein Kabel zusammengehalten.

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Dies bietet natürlich diverse Vorteile aber auch Nachteile. Ein großer Vorteil ist, dass die Bluetooth Elektronik nicht in den Ohrhörern selbst integriert werden muss, sondern in der Kabelfernbedienung verbaut ist.

Dadurch sind die Ohrhörer selbst relativ klein und kompakt und das zusätzliche Gewicht durch die Bluetooth Technik hängt nicht an den Ohren, sondern liegt ein wenig auf den Schultern des Nutzers.

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Dementsprechend ist natürlich die Kabelfernbedienung etwas größer, was aber kaum bis gar nicht stört da das Kabel über den Nacken verläuft und so das Gewicht nicht an den Ohren spürbar ist.

Die Kabelfernbedienung besitzt drei Tasten und ein Mikrofon. Eine der Tasten ist eine Multifunktionstaste, die zum Einschalten/Ausschalten, Play/Pause usw. dient. Die beiden anderen Tasten sind klassisch lauter und leiser, die mit vor und zurück doppelt belegt sind. Erfreulich ist der sehr gute Druckpunkt der Tasten.

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Ebenfalls an der Kabelfernbedienung befindet sich ein microUSB Port zum Aufladen des Akkus. Dieser hält laut Beyerdynamic 7,5 Stunden, das kommt auch so hin. Ich kam auf ca. 6-7 Stunden.

Die Ohrhörer selbst sind optisch eher unauffällig und erwachsen. Dabei besteht das Gehäuse aus hochwertigem Aluminium, welches den Ohrhörern eine recht robuste Haptik verleiht. Positiv sind ebenfalls die verbauten Magnete auf der Rückseite der beiden Ohrstöpsel. Diese ermöglichen es die Ohrhörer beim lockeren um den Hals Tragen(wenn man sie gerade nicht nutzt) aneinander zu heften, so dass diese einem nicht vom Hals rutschen können.

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Wichtig im Gegensatz zu den Byron BTA scheinen die BT nicht gegen Wasser/Schweiß geschützt zu sein!

 

Tragekomfort 

Hier könnte ich eigentlich 1 zu 1 den Test der Byron BTA kopieren. Auch die Byron BT sind, was den Tragekomfort angeht, recht gut. Es handelt sich bei diesen um ganz normale „Ohrstöpsel“ mit dem üblichen in-Ear Tragekomfort.

Die Ohrhörer sind von Ihren Proportionen ziemlicher Durchschritt. Sie sind weder übermäßig schwer noch übermäßig groß, weshalb ich auch denke, dass diese bei den meisten Nutzern ganz gut in die Ohren passen sollten.

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Für noch einen besseren Halt liefert Beyerdanamic noch ein paar „Ear Hooks“ mit.

Grundsätzlich würde ich die BT auch als sporttauglich einstufen, jedoch sind diese im Gegensatz zu den BTA nicht Wasser/Schweiß geschützt, weshalb ich mich hier mit solch einer Empfehlung etwas zurückhalten würde.

 

Klang 

Das Wichtigste ist natürlich der Klang. Hier haben mich die Byron BT sehr überrascht! Ganz ehrlich im ersten Moment hört man nicht den Unterschied zu den doppelt so teuren BTA.

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Die Byron BT besitzen einen tendenziell etwas wärmer angehauchten Klang. Dabei ist dieser recht natürlich, mit lediglich einem ganz leicht angehobenen Bass.

Die Höhen sind klar und runden sauber ab. Spitze Zischlaute sucht man bei den Byron BT vergebens. Im Gegenzug sind allerdings die Höhen auch eher auf der etwas wärmeren/weicheren Seite.

Der Bass besitzt einen sehr ordentlichen Punch, wenn er gefordert wird. Von Haus aus ist dieser nicht übermäßig aufdringlich, wenn auch etwas präsenter, wenn ein Song dies „fordert“ zeigen die Byron BT ihren sehr starken Tiefgang.

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Die Beyerdynamic gehören ganz klar in die Richtung lebendig und spaßig!

 

Byron BT vs. Byron BTA

Im direkten Vergleich klingen die BTA noch etwas natürlicher als die BT mit einem guten Stück mehr Details, gerade in den Mitten und Höhen. Musik klingt mit den BTA nochmals ein gutes Stück feiner.

Aber die Byron BT sind etwas lebendiger. Gerade der Bass ist hier etwas präsenter und besitzt nochmal ein gutes Stück mehr Punch.

 

Fazit zu den beyerdynamic Byron BT

Erstaunlicherweise haben mich die Byron BT noch positiver überrascht als die Byron BTA.

Die Ohrhörer liefern einen lebendigen und guten Klang, welcher dem Preis auch angemessen ist. Dazu ist die Akkulaufzeit wie auch die Bluetooth Verbindung tadellos.

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Zwar klingen die Byron BT im direkten Vergleich mit den BTA etwas weniger detailliert, jedoch kosten sie auch nur die Hälfte.

Daher würde ich aus Preis-Leistungssicht die Byron BT ganz klar den BTA vorziehen! Lediglich solltet Ihr die Byron BT beim Sport nutzen wollen, würde ich vielleicht von diesen etwas abraten.

Leider besitzen die Byron BT keinen gesonderten Schutz gegen Schweiß oder Wasser.

Allerdings für das klassische mit der Bahn zur Arbeit oder Schule Fahren oder das morgendliche Stück zu Fuß gehen, sind die beyerdynamic Byron BT wie gemacht!

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Elephone ELeEnter Game 2, günstige Mechanischen Tastatur mit RGB Beleuchtung aus China

Mechanische Tastaturen sind sowohl für Gamer wie auch für Vielschreiber ein Segen. Wenn man einmal eine genutzt hat, will man nichts mehr anderes.

Viele mechanische Tastaturen gerade von den großen Gaming Marken sind allerdings recht teuer gerade dann, wenn man auf Bonus Funktionen wie LED oder sogar RGB LED Beleuchtung Wert legt.

Ich war etwas erstaunt und fast schon schockiert als ich gesehen habe, dass der asiatische Smartphone Hersteller Elephone auch mechanische Tastaturen im Sortiment hat.

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Hier konnte ich mich nicht zurückhalten und habe mir die ELE ELeEnter Game 2 bestellt. Kann die mechanische Tastatur im Test überzeugen?

 

Wichtiges

Die ELE ELeEnter Game 2 lässt sich aktuell nur in Asien erwerben. Dort kostet die Tastatur rund 70€, also oberhalb der Zollgrenze. Bestellt also am besten bei einem Händler welcher einen Zollfrei Versand anbietet wie Gearbest (Germany Express auswählen).

Da die Tastatur nur in Asien erhältlich ist hat diese auch KEIN QWERTZ Layout sondern QWERTY!

Dies ist anfangs etwas gewöhnungsbedürftig aber, wenn man aus dem Kopf weiß wo öäü ist stört dies weniger. Zudem nutzt die Elephone Cherry MX Keycaps, heißt, es wäre möglich die meisten Tasten einfach gegen deutsche auszutauschen.

 

Die ELE ELeEnter Game 2

Optisch ist die ELE ELeEnter Game 2 schon etwas im bekannten „Gamer“ Look gehalten, jedoch ist die Tastatur erstaunlich solide.

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ELE (Elephone) setzt bei dieser auf eine Metallplatte, in welcher die Schalter eingelassen sind. Dadurch ist die Tastatur sehr verwindungssteif und relativ massiv.

Allerdings ist eingelassen hier vielleicht nicht ganz der richtige Ausdruck, die einzelnen Tasten „schweben“ etwas über der Metallplatte. Dies ist hier ähnlich wie bei diversen Corsair Tastaturen.

Die Vorteile liegen auf der Hand, es sieht cool aus und dadurch ist die Tastatur deutlich leichter zu reinigen.

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Ebenfalls sehr massiv ist die Handballen Auflage welche ebenfalls aus Metall und fest mit der Tastatur verbunden ist..

Über kleine Plastikfüße auf der Rückseite lässt sich die Game 2 natürlich auch anwinkeln für ein komfortableres Tippen.

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Angeschlossen wird diese ganz klassisch über ein ausreichend langes und Nylon ummanteltes USB Kabel.

Auf einen zusätzlichen USB Port an der Tastatur selbst wurde allerdings verzichtet.

 

Layout

Die ELE ELeEnter Game 2 besitzt ein normales QWERTY Layout. Wenn diese jedoch an einen deutschen PC anschlossen wird, nutzt man automatisch das QWERTZ Layout.

Heißt man drück y auf der Tastatur und es kommt dennoch ein z.

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Anfangs ist dies etwas ungewohnt, allerdings war ich schnell so vertraut mit dem Tippen, dass ich auch ohne öäü auf der Tastatur klar kam bzw. automatisch die richtigen Tasten traf (diese sind ja weiterhin vorhanden nur halt nicht korrekt beschriftet).

Etwas länger hat mich die Gewöhnung an die kurze Enter und lange Schift Taste gebraucht.

Die ELE ELeEnter Game 2 besitzt keine gesonderten Media oder Makro Tasten. Media Tasten lassen sich allerdings mit „FN“ und den F Tasten aufrufen.

 

Tasten und Druckpunkt

Was nutzt die ELeEnter Game 2 denn für Tasten und wie fühlt sich das Tippen an?

Hier kommen recht exotische „TTC Blue Switche“ zum Einsatz. TTC noch nicht viel gehört? Ja da ging es mir ähnlich.  Cherry MX Schalter sollten den Meisten ja bekannt sein, TTC „kopiert“ diese ähnlich wie es auch Kailh macht. So entsprechen die TTC Blue den Cherry MX Blue. Grundsätzlich fühlt sich das Tippen auf der ELE ELeEnter Game 2 sehr gut an.

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Wie auch Cherry MX Blue Schalter verfügen die TTC Blue über ein „Klckie“ Druckgefühl.

Heißt, beim Erreichen des Auslösepunktes erzeugen die Tasten ein kleines „Klick“ und zusätzlich spürt man die Auslösung der Taste.

Allerdings bin ich eh jemand der die Tasten durchhämmert, hier wäre auch nicht zwingend ein Klick nötig, denn man hört sowieso deutlich, wenn wenn die Tasten durchgedrückt werden.

Hier hilft natürlich die Metallplatte unterhalb der Tasten den Schall nochmals zu verstärken.

Kurzum die ELE ELeEnter Game 2 ist eine verdammt laute Tastatur welche allerdings auch sehr satt klingt.

Es macht mir sehr viel Spaß auf einer Tastatur zu schreiben welche auch so klingt als würde man wirklich „arbeiten“.

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Aber wie sieht der Vergleich mit Cherry aus, sind die Tasten genauso gut? Genauso gut ist natürlich sehr relativ. Cherry ist natürlich weiterhin der Gold Standard allerdings kommen die TTC zu 98% an Cherry MX Blues heran.

Ohne direkten Vergleich wird man keinen Unterschied spüren. Vielleicht am ehesten bei der Qualitätskontrolle.

Ich hatte beispielsweise das Gefühl, dass die A Taste etwas mehr Druck erfordert als die anderen Tasten, jedoch ist der Unterschied so minimal, dass er nicht im Alltag auffällt, auch will ich nicht ausschließen das dies Einbildung von mir ist.

Kurzum nein der Unterschied zu Cherry MX Blues ist so gut wie nicht vorhanden.

 

 Software und Beleuchtung

Auf der Elephone Webseite lässt sich für die ELeEnter Game 2 eine Steuerungssoftware herunterladen welche recht überschaubar ist.

Hier lassen sich einfache Makros und Schnellzugrifftasten erstellen. Dabei lassen sich alle Tasten der ELeEnter Game 2 komplett umbelegen.

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Zusätzlich lässt sich natürlich auch die wichtige RGB Beleuchtung steuern. Anfangs denkt man bunte Beleuchtung bei einer Tastatur ist das wirklich nötig?! Nein, aber es ist toll!

Ich nutze schon seit längerem eine Tastatur mit RGB Beleuchtung und freue mich jeden Abend erneut über das bunte Treiben.

Bei der ELeEnter Game 2 besitzt jede Taste eine eigene RGB LED mit Ausnahme von CapsLock welche nur Rot oder gar nicht leuchtet.

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In der Software lässt sich die Beleuchtung anhand von 14 voreingestellter Profile Steuern. Dabei lässt sich bei diesen auch teilweise noch die Farbe/Farben und Geschwindigkeit per Hand wählen.

Bei den auswählbaren Profilen gibt es natürlich die Klassiker wie diverse Regenbögen aber auch einfarbige Profile, unterm Strich wird vermutlich für jeden was dabei sein. Auch wenn natürlich hier nicht die Komplexität einer Corsair RGB Tastatur gegeben ist.

Die Farben sehen sehr schön aus, lediglich weiß ist noch ein wenig „Bunt“ und nicht rein weiß. Im direkten Vergleich mit einer Corsair Strafe RGB sehen die Farben immer noch gut aus. Lediglich erkennt man, das bei der Corsair der Übergang zwischen den Farben noch etwas weicher ist.

Ansonsten habe ich nichts zu bemängeln, auch die Helligkeit ist mehr als ausreichend!

 

Fazit zur Elephone ELeEnter Game 2 Mechanischen Tastatur aus China

Grundsätzlich macht man für rund 70€ mit der ELeEnter Game 2 nichts falsch! Zwar ist die Software weniger Komplex einen Ticken dunkler als bei den diversen „High End“ mechanischen Tastaturen auf dem Deutschen Markt jedoch kosteten diese auch locker das Doppelte.

Auch beim Tippgefühl gibt es vergleichen mit Cherry MX Tastaturen keine Defizite.

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Leider jedoch gibt es einen Grund warum ich nur bedingt zur ELE ELeEnter Game 2 raten kann und das ist das Tastatur Layout.

Zwar gewöhnt man sich recht schnell an das QWERTY Layout aber es ist weniger komfortable als eine Tastatur wo man auch sieht wo öäü ist.

Sollte dies Euch nicht stören kann ich allerdings die Elephone ELeEnter Game 2 problemlos empfehlen!

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Empfehlung: Der VAVA Voom im Test

VAVA ist ein neuer Audio Hersteller, der seine Produkte aktuell ausschließlich über Amazon vertreibt. Man könnte nun sagen „ein weiterer asiatischer Hersteller von Bluetooth Lautsprechern, brauchen wir das wirklich?“ aber VAVA punktet durch recht ungewöhnliche Modelle.

Oftmals schaut man sich Bluetooth Lautsprecher oder auch andere Produkte der „China Händler“ an, merkt, dass es sich 1 zu 1um das gleiche Modell nur mit anderem Namen handelt.

Dies ist bei VAVA anders, diese bieten recht einzigartige Bluetooth Lautsprecher und Ohrhörer an. Vor Allem spielen die Bluetooth Lautsprecher in einer anderen Preisklasse als viele der asiatischen Konkurrenzmodelle.

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Der VAVA Voom kostet aktuell rund 80€, womit dieser schon in der gehobenen Gewichtsklasse antritt.

Aber kann der VAVA Voom im Test überzeugen?

 

Lieferumfang und Verpackung 

Erst einmal ein paar Worte zur Verpackung. Hier spürt man schon, dass etwas mehr Arbeit in die Präsentation dieses Bluetooth Lautsprechers gesteckt wurde als es bei den meisten günstigen Modellen der Fall ist.

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Die Box besteht aus einem stabilen schwarzen Karton und wird noch oben hinaufgezogen.

Im Inneren findet man den Voom sauber präsentiert. Unter diesem ist das Zubehör verstaut, ein microUSB Kabel, ein AUX Kabel und ein Ladegerät.

Ja, der Voom hat ein 12V Ladegerät mit im Lieferumfang, kann jedoch auch via microUSB geladen werden (dauert dann aber länger).

 

Der VAVA Voom im Test

Der Voom ist ein etwas größerer Bluetooth Lautsprecher, welcher oval geformt ist. Innen verfügt dieser auch über insgesamt drei Treiber. Dabei handelt es sich um zwei Hoch/Mitteltöner und einen Tieftöner.

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VAVA wirbt hier mit einem 2.1 Sound, was auch in einem gewissen Rahmen stimmt. Die beiden Hochtöner besitzt jeweils 5W und der „Subwoofer“ 10W Leistung.

Das Gehäuse besteht größtenteils aus einem metallenen Lautsprechergitter, das sich um den kompletten Lautsprecher zieht. Lediglich auf der Ober- und Unterseite setzt VAVA auf mattes Plastik.

Die insgesamt 7 Tasten des Voom sind auf dessen Oberseite angebracht. Hier finden wir zum einen natürlich das Übliche wie einen Einschalter, Play/Pause, Lauter/Vor und Leiser/Zurück aber auch etwas ungewöhnlichere Tasten wie eine spezielle Bluetooth Taste,  Anrufe annehmen oder die EQ Taste.

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Diese erlaubt das Wechseln des „Klang Modus“, hiervon stehen drei Stück zur Auswahl, dazu aber später mehr.

Die Anschlüsse des VAVA Voom sind auf dessen Rückseite angebracht. Hier ist zum einen der klassische microUSB Port und 3,5mm AUX Eingang zu finden aber auch einen speziellen Netzteilanschluss und einen vollwertigen USB Ausgang.

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Zum einen hat der Voom eine „Powerbank“ eingebaut. Es ist also möglich mit diesem Lautsprecher Euer Smartphone aufzuladen. Die Kapazität liegt bei ca. 6700mAh.

Aufladen kann man den Lautsprecher zum einen über das beigelegte 15V Ladegerät, was etwas schneller geht, oder klassisch über microUSB.

 

Klang

Kommen wir zum interessantesten Teil des Tests, dem Klang und ja hier liefert der Voom.

Wichtig der VAVA Voom verfügt über drei EQ Einstellungen, „Normal“, „Party“ und dem Bass Modus.

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Sowohl der Bass Modus wie auch die „normale“ Einstellung haben mich nicht überzeugt. Im Bass Modus ist natürlich der Bass maximal angehoben dabei aber die Höhen zusätzlich abgesenkt, was einen sehr dumpfen Klang ergibt.

Im „normalen“ Modus sind die Höhen ebenfalls etwas matt für meinen Geschmack, dazu ist auch der Bass etwas zurückhaltend.

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Im Party Modus hingegen, dreht der Lautsprecher sowohl die Höhen wie auch den Bass hoch. Dadurch bietet der Lautsprecher einen sehr spaßigen Klang.

Folgende Aussagen beziehen sich daher auf den Party Modus, welcher mir einfach mit Abstand am besten gefiel.

Der VAVA Voom liefert sehr klare und saubere Höhen (zu mindestens im Party Modus) , welche schon in die Richtung brillant gehen. Der Bass des Lautsprechers ist zusätzlich schönen satt und besitzt einen ordentlichen Punch. Klar man darf hier keine Wunder erwarten, auch der Voom bringt kein Wohnzimmer zum Wackeln jedoch hört man eine gewisse Fülle im Klang.

Hier hilft natürlich, dass nicht nur eine Treibereinheit das komplette Klangspektrum erzeugen muss, sondern, dass dies etwas aufgeteilt ist dank des internen 2.1 Systems.

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Wie üblich sind natürlich die Mitten etwas zurückhaltender, gerade im Party Modus, jedoch ist die Darstellung von Stimmen immer noch recht gut.

Einen kleinen Abzug in der B Note gibt es für ein leichtes Rauschen im Klang, welches natürlich auf mittlerer bis hoher Lautstärke nicht auffällt, sondern nur in leisen Passagen.

 

Fazit zum VAVA Voom

Unterm Strich bietet der Voom den besten Klang den ich bisher von einem Bluetooth Lautsprecher in der 100€ Preisklasse gehört habe.

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Hierbei punktet dieser durch einen sehr klaren und kraftvollen Klang, gerade im Party Modus. Klanglich schlägt er ganz klar den Anker SoundCore Sport XL oder auch den TaoTronics TT-SK06ledigl, solltet Ihr viele Hörbücher hören, würde ich doch ein anderes Modell empfehlen aufgrund des leicht vorhandenen Grundrauschens. Ansonsten ist aber auch das Gehäuse  sehr solide und die Powerbank Funktion außerordentlich nützlich. Dazu wirkt der Bluetooth Lautsprecher sehr gut und hochwertig designt.

Der Preis von 79,99€ ist vollkommen in Ordnung für das Gebotene. Wer nochmals eine Stufe besseren Klang wünscht, muss deutlich tiefer in die Tasche greifen für zum Beispiel den Teufel Bamster Pro(230€).

Ansonsten Daumen hoch für den VAVA Voom!

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