Auch wenn Bluetooth Ohrhörer auf dem Vormarsch sind, bevorzugen viele Nutzer immer noch die normalen kabelgebundenen Ohrhörer.
Unter Umständen auch zu Recht. Klanglich sind diese oftmals ihren kabellosen Brüdern überlegen und man muss sich auch keine Gedanken über die Akkulaufzeit machen.
In diesem Test soll es um die neuen RHA S500 Ohrhörer gehen.
RHA ist ein britischer Premium Audio Hersteller, der besonders bekannt ist für seine metallische Optik und hohe Verarbeitungsqualität.
Dabei sind die S500 die günstigsten Ohrhörer dieses Herstellers. Können diese im Test überzeugen?
Die S500 haben mich auf den ersten Blick sehr überrascht. Zum einen sind die eigentlichen Ohrstöpsel ziemlich winzig, zum anderen ist die Verarbeitungsqualität einfach hervorragend!
Die Ohrhörer bestehen aus Aluminium, genauso wie der 3,5mm Stecker.
Das Kabel ist zudem mit Nylon ummantelt und relativ dick für 39€ Ohrhörer. Diese Nylonummantelung hört aber auf ab dem Punkt wo sich die linke und rechte Seite trennen. Dies ist aber nicht zwingend ein Nachteil, da so der Stoff nicht am Hals reibt beispielsweise beim Joggen.
Die Version die ich freundlicherweise zur Verfügung gestellt bekommen habe, verfügt über keine Kabelfernbedienung. Wenn ihr diese wünscht, müsst Ihr zum S500i greifen.
Tragekomfort
Die RHA S500 sind sehr kleine Ohrhörer und sollten daher in die meisten Ohren ohne Probleme passen.
Der Tragekomfort lässt sich unterm Strich als Standard bezeichnen. Die RHA S500 stören nicht, sind aber auch gefühlt nicht völlig „unsichtbar“.
Dabei ist der Halt aufgrund des geringen Gewichts und der kleinen Ausmaße der Ohrhörer leicht überdurchschnittlich.
Zwar würde ich diese nicht als Sport Ohrhörer bezeichnen, aber für ein wenig Musik im Fitness Studio sollten diese durchaus taugen.
Klang
Kommen wir zum interessanten Teil des Tests, dem Klang der Ohrhörer.
Die RHA S500 sind ein wenig die klassische „Badewanne“.
Dabei sind die Höhen der S500 Glas klar und brillant, teilweise auch schon ein wenig anstrengend. Hier ist es natürlich etwas Geschmacksache ob dies einem gefällt oder nicht.
Der Bass ist kräftigt und hat einen guten Punch. Zwar ist hier sicherlich noch etwas Luft nach oben, allerdings sind dies 40€ Ohrhörer, dafür geht die gebotene Leistung im Tieftonbereich vollkommen in Ordnung.
Allerdings sind die RHA S500 auch nicht perfekt. Die größte Schwäche sind ganz klar die Mitten, welche ziemlich dünn sind.
Damit sind die RHA S500 eine ziemlich extreme Badewanne mit hervorragenden Höhen, einem guten Bass und sehr dünnen Mitten. Leider kostet dies etwas die Klangfülle.
Wer also auf einen vollen Sound mit guten Stimmen sehr viel Wert legt, wird an den RHA S500 weniger Spaß haben.
Dafür bieten diese aber eine starke Dynamic, welche gerade in elektronischer Musikrichtung sehr wichtig ist.
Fazit
Die RHA S500 sind schicke Ohrhörer, die verglichen mit den beigelegten Ohrhörern bei Smartphones definitiv ein gutes Upgrade sind.
Klanglich bieten die RHA einen ziemlich höhen- und basslastigen Sound, welcher allerdings in den Mitten etwas dünn ist.
Besonders überrascht hat mich allerdings vor allem die Verarbeitungsqualität und die hochwertige Haptik der RHA S500.
Diese liegt weit über dem was man für rund 40€ erwartet.
Unterm Strich sind die S500 ordentliche Ohrhörer für unter 40€, gerade dann, wenn man auf eine gute Haptik und lange Lebensdauer Wert legt.
So langsam neigt sich das Jahr 2016 dem Ende zu und zum Abschluss gibt es nochmals ein etwas größeres Gewinnspiel/Verlosung.
Im Lostopf ist ein Wiko U-Feel Prime (Smartphone), ein Sudio Vasa Blå Bluetooth Ohrhörer, eine RAVPower Turbo 20100mAh Powerbank, ein Aukey SK-M7 Bluetooth Lautsprecher und gleich drei Anker PowerCore 5000 Powerbanks.
Es handelt sich hierbei um ein Social Media Gewinnspiel, dementsprechend läuft die Teilnahme über Facebook und/oder über Twitter.
Einfach meine Seite Liken/Followen und den Gewinnspiel-Beitrag „Liken“, diesen werde ich auch oben anpinnen.
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Im Falle von Facebook reicht ein Like aus, teilen oder kommentieren ist nicht nötig, allerdings hilft mir ein Kommentar Euch besser kontaktieren zu können (ja ist etwas blöd über die Facebook Seiten, man kann Leute nur direkt anschreiben wenn diese einen Kommentar hinterlassen haben).
Zeitraum
Das Gewinnspiel wird vom 1.12.16 bis zum Abend des 24.12.16 laufen.
Die Gewinner werden per Zufallsprinzip gezogen, hierbei landen alle Facebook- und Twitteteilnehmer im selben Lostopf.
Grundsätzlich ist ein mehrfaches Teilnehmen okay, nur sollte jemand doppelt gewinnen, gibt es nur einen Preis.
Ich werde die Gewinner je nachdem per Direktnachricht über Facebook oder Twitter kontaktieren. Solltet Ihr bei Facebook keinen Kommentar hinterlassen haben, muss ich Euch mit meinem Privat Account (Michael Barton) anschreiben.
Daten
Die Gewinner haben nach dem Anschreiben 3 Tage Zeit mir Ihre Daten mitzuteilen wohin der Preis gesendet werden soll, ehe ich einen neuen Gewinner auslose.
Ich werde zusätzlich die Namen (der bei Facebook oder Twitter angegebene Name) einmal im Gewinnspiel Post nennen, auch für andere Mitspieler als Bestätigung, dass ich die Preise nicht einbehalten habe 😉
Ansonsten werde ich Eure Daten (Adresse usw.) selbstverständlich nicht weitergeben, außer an das Versandunternehmen.
Die Gewinne
Abgesehen vom Wiko U-Feel Prime sind alle Gewinne neu und unbenutzt! Das Wiko U-Feel Prime wurde lediglich ca. 14 Tage für meinen Test genutzt, ist also auch in einem sehr guten Zustand.
Sollten einzelne Bestimmungen dieser Teilnahmebedingungen unwirksam sein oder werden, so wird dadurch die Rechtswirksamkeit der übrigen Teilnahmebedingungen nicht berührt. An ihre Stelle tritt eine angemessene Regelung, die dem Zweck der unwirksamen Bestimmungen am ehesten entspricht. Der Veranstalter behält sich bezüglich der Gestaltung, des Inhalts und der Form der Gewinnspielaktion redaktionelle Freiheit vor. Insbesondere ist der Veranstalter berechtigt, Form und Inhalt der Aktion zu ändern.
Teilnahmeberechtigung
Es sind alle Personen mit Wohnsitz in Deutschland teilnahmeberechtigt, die zum Zeitpunkt ihrer Teilnahme das 16. Lebensjahr vollendet haben. Personen unter 16 Jahren und andere in ihrer Geschäftsfähigkeit beschränkte Personen benötigen zur Teilnahme am Gewinnspiel die Zustimmung des/der gesetzlichen Vertreter(s).
Teilnahme
Durch das Liken der techtestorg Facebook Seite oder des Twitter Accounts und des passenden Gewinnspiel Beitrages
Gewinn
Wiko U-Feel Prime (ca. 250€)
Sudio Vasa Blå Bluetooth Ohrhörer (ca. 90€)
RAVPower Turbo 20100mAh Powerbank (ca. 50€)
Aukey SK-M7 Bluetooth Lautsprecher (ca. 25€)
3x Anker PowerCore 5000 Powerbank (3x 10€)
Die Gewinner werden per Privatnachricht über Facebook benachrichtigt. Die Gewinner haben 3 Tage Zeit mir daraufhin ihre vollständige Adresse mitzuteilen, ansonsten verfällt leider der Gewinn.
Zeitraum
Vom 01.12.16 bis zum Abend des 24.12.16
Umgang mit personenbezogenen Daten
Im Rahmen der Aktion werden personenbezogene Daten der Teilnehmer/innen erhoben (Vor- und Nachname, E-Mail-Adresse und die Anschrift). Diese Daten werden ausschließlich für die Durchführung der Aktion gespeichert und verwendet. Darüber hinaus werden persönliche Daten nicht gespeichert oder in sonstiger Form ausgewertet oder weitergegeben. Verhaltensregeln
Der Betreiber hat das Recht, Teilnehmer/innen von der Aktion auszuschließen, die den Teilnahmevorgang oder die Aktion manipulieren bzw. dieses versuchen und/oder die gegen die Spielregeln verstoßen.
Beendigungsmöglichkeiten
Ich behalte mir das Recht vor, das Gewinnspiel unter Umständen ohne Ankündigung abzubrechen oder beenden zu können. Dies gilt insbesondere, wenn das Gewinnspiel nicht planmäßig laufen kann, beispielsweise bei Fehlern der Soft- und/oder Hardware und/oder aus sonstigen technischen und/oder rechtlichen Gründen, welche die reguläre und ordnungsgemäße Durchführung des Gewinnspiels beeinflussen.
Haftung
Der Teilnehmer stellt techtest.org auf erstes Anfordern von sämtlichen Ansprüchen frei, die Dritte mit der Behauptung gegenüber techtest.org geltend machen, die vom Teilnehmer eingestellten Inhalte verletzten sie in ihren Rechten oder verstoßen gegen gesetzliche Bestimmungen.
Jede Haftung von techtest.org für das Bestehen der technischen Voraussetzungen der rechtzeitigen Teilnahme am Gewinnspiel oder der Versendung des Gewinns (ständiger Zugang der Internetseiten auf denen die Teilnahme möglich ist oder Versendung der Preise durch Transportunternehmen) ist ausgeschlossen. Das gleiche gilt für Schäden, die durch unrichtige Inhalte, Verlust oder Löschung von Daten oder Viren verursacht wurden.
Verantwortlicher
Sämtliche Anfragen zu der Aktion sind an kontakt@techtest.org zu richten. Kontaktdaten sind auf der Seite zu entnehmen
Rechtsweg
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Das Gewinnspiel steht wie üblich in keinem Zusammenhang mit Facebook oder Twitter!
Früher gab es solche großen Papierunterlagen für den Schreibtisch, Ihr werdet diese sicherlich kennen. Jedoch hatten diese diverse Schwächen, wie zum Beispiel, dass sie nach einiger Zeit extrem unordentlich aussehen.
Eine gute und auch praktische Alternative ist ein XL Mauspad. Dieses schützt den Schreibtisch und sind praktisch für die PC Nutzung.
Hier gibt es diverse Modelle auf dem Markt. Natürlich von den großen Herstellern wie Razer, Corsair, Logitech usw.
Jedoch kosten diese meist zwischen 30€ und 40€. Aber es gibt auch kleine Hersteller/Händler welche XL Mauspads für deutlich weniger Geld anbieten.
Hier legt man für ein, auf den ersten Blick, sehr ähnliches Produkt bei gerade mal 15€ bis 25€, also eine deutliche Ersparnis.
Aber taugen diese günstigen XL Mauspads auch etwas? Finden wir es im Test heraus!
Für diesen Vergleich habe ich mir vier XL Mauspads zugelegt. Das Wichtigste hierbei war natürlich die Größe. Diese sollte ausreichen einen großen Teil des Schreibtisches bedecken. Hier scheint eine Länge von 90cm „Standard“ zu sein.
Preislich liegen alle Modelle zwischen 15€ und 22€.
Geruch
Es klingt blöd eine Kategorie beim Mauspad Test „Geruch“. Allerdings sind mir hier Dinge aufgefallen. Alle Mauspads besitzen einen gewissen Eigengeruch. Dabei ist dieser beim AUKEY wie auch Trust XL Mauspad nur zu riechen, wenn man wirklich mit der Nase am Pad hängt.
(TeckNet Mauspad)
Beim Perixx ist dieser schon etwas ausgeprägter, aber noch im Rahmen. Dies sieht beim TeckNet XL Mauspad anders aus.
Man könnte meinen dieses ist in einer alten Fischfabrik hergestellt. Bei Packungsentnahme stinkt das gute Stück ordentlich.
Tipp hängt es erstmal ne Weile aus dem Fenster.
(Trust Mauspad)
Positiv bei allen Mauspads, der Geruch verzieht sich nach weniger als 24 Stunden mehr oder weniger vollständig (beim TeckNet dauert dies etwas länger, aber der Geruch verschwindet).
Die Größe
Alle Mauspads besitzen eine Länge von 90cm, bei der Höhe unterscheiden sich alle Modelle etwas.
Das größte Mauspad ist das TeckNet XL Gaming Mauspad mit 90cm x 45cm gefolgt vom AUKEY mit 90cm x 40cm.
Das Perixx und das Trust Mauspad sind in der Theorie mit 90cm x 30cm gleich groß. Allerdings das Trust GXT 209 XXXL Gaming Mauspad ist etwas anders geformt.
(Aukey Mauspad)
Während alle anderen Mauspads gerade Seiten besitzen hat das Trust auf der Unter und Oberseite eine große Einkerbung.
(Perixx Mauspad)
Das ist ein wenig Geschmacksache ob man dies mag oder nicht. Ich bevorzuge allerdings die gerade Form gerade zum Schutz der Schreibtischkante.
Ebenfalls etwas Geschmacksache ist die Dicke des Mauspads. Das dünnste Mauspad ist das TeckNet mit lediglich 2mm, etwas dicker ist das Perixx und Trust (mit ca. 3mm) und am dicksten ist das AUKEY mit 4mm.
Oberfläche/Material
Erst einmal das Positive vorweg, alle Mauspads besitzen genähte Kannten welche hoffentlich nicht so leicht ausfransen.
Auch hatte weder meine Steelseries Rival 300 noch meine Logitech G502 Probleme auf einem der Mauspads.
Allerdings gibt es schon Unterschiede bei der Oberfläche. Grundsätzlich sind alle Mauspads sehr weich und fühlen sich mit den Händen gut an. Das Perixx DX-2000XXL tanzt hier lediglich etwas aus der Reihe und hat eine etwas gummierte Oberfläche.
Das Trust GXT 209 XXXL Gaming Mauspad ist das glatteste und schnellste Mauspad im Vergleich, gefolgt vom TeckNet und AUKEY, welche ungefähr gleichauf sind.
Das Perixx hingegen ist etwas „langsamer“ und fühlt sich nicht so geschmeidig an. Auch ist hier vermutlich der Abrieb der Mausfüße am größten, sollte es überhaupt so etwas auf den Stoff- Mauspads geben.
Im Gegenzug hatte ich durchaus das Gefühl, dass meine Maus Bewegungen auf dem Perixx etwas präziser wären, was vermutlich an der weniger glatten Oberfläche liegt.
Trotzdem würde ich darauf tippen, dass in der Praxis dies die Gaming Performance nicht groß beeinflusst.
Alle Mauspads besitzen eine gummierte Rückseite, welche diese am Verrutschen hindern soll und dies auch effektiv macht.
Beide bieten eine angenehme und hochwertige Oberfläche wie auch eine gute Größe. Hierbei ist das TeckNet XL Gaming Mauspad sogar nochmal 5cm höher als das AUKEY.
Gegen dieses spricht nur der etwas unangenehme Geruch zu Anfang.
Preislich liegen beide Mauspads bei ca. 15€, was ein sehr faires Angebot ist.
Kurzum Ihr wollt die maximale Fläche und stört es nicht, dass das Mauspad erst etwas ausdünsten muss, dann wählt das TeckNet XL Gaming Mauspad.
Wenn Euch die 5cm weniger Höhe und größere Dicke, kann auch ein Vorteil sein, nicht stört, würde ich allerdings zum Modell von AUKEY greifen.
Zuerst eine kleine Vorgeschichte zu diesem Test und warum ich mir die intelligente WLAN Steckdose von TP-Link gekauft habe.
Ursprünglich war ich auf der Suche nach einer Zeitschaltuhr oder einer anderen Möglichkeit um die Beleuchtung meines Aquariums komfortabel ein/ausschalten zu können.
Dabei bin ich über die TP-Link HS110 gestolpert und war auf den ersten Blick neugierig. Dies lag zum einen am günstigen Preis, den guten Bewertungen und den diversen interessanten Features wie z.B. die Zeitschaltuhr.
Daher habe ich mir die Intelligente WLAN Steckdose gekauft, habe ich diesen Kauf bereut? Finden wir es im Test heraus!
Die TP-Link HS110 Smarte WLAN Steckdose ist ein kleiner Steckdosenadapter, der ungefähr die Größe eines Netzteils oder einer klassischen Zeitschaltuhr hat.
Sollte man diesen in einer Steckdosenleiste verwenden, kann es passieren, dass dieser einen der angrenzenden Ports teilweise blockiert.
Der Smarte Steckdosen Adapter besitzt zwei Tasten. Eine große „offensichtliche“ Taste, die auch zum manuellen Ein/Ausschalten genutzt werden kann, wie auch eine zweite etwas verstecktere Taste, die unter anderem zum Reseten des HS110 dient.
Einrichtung, Installation und die App
Die Einrichtung beginnt mit dem Herunterladen der Kasa APP von TP-Link aus dem App Store. Dabei ist die App natürlich für beide großen Plattformen verfügbar.
Nach dem Start der App habt Ihr die Wahl ob Ihr einen TP-Link Account anlegen und nutzen wollt oder nicht.
Wenn Ihr diesen nutzt, könnt Ihr die Steckdose auch außerhalb Eures Heimnetzwerkes kontrollieren.
Egal wie Ihr Euch entschieden habt, die Einrichtung geht bei beiden Optionen gleich weiter. Ich habe den Einrichtungsprozess unter IOS durchgeführt, wo dieser etwas komplizierter ist als bei Android.
Folgt einfach der englischsprachigen Anleitung, welche Ihren Job ganz gut macht und einen souverän durch die Einrichtung führt.
Verbindet den TP-Link HS110 mit dem Strom und wartet einige Sekunden bis die LED auf der Oberseite rot/grün blinkt.
Wenn dies der Fall ist, hat der TP-Link HS110 ein neues WLAN Netz erstellt mit dem Ihr Euch unter IOS Verbinden müsst.
Wenn dies geschehen ist, fragt Euch die App nach dem WLAN Netz mit welchem sich der Adapter verbinden soll.
Ist dieses ausgewählt, dauert es ein paar Sekunden und wenn alles geklappt hat, hat sich nun die Smarte Steckdose mit Eurem WLAN verbunden.
Die TP-Link Kasa wirkt sehr aufgeräumt und modern! Hier hat TP-Link einen vorbildlichen Job gemacht.
Neben dem einzelnen Steuern der Steckdosen ist es auch möglich Scenes zu nutzen. Also eine Art Vorlage, die natürlich nur Sinn macht, wenn man mehre TP-Link Smart Home Geräte verwendet.
Eine dieser Scenes wäre z.B. Good Night bei der alle zuvor ausgewählten Geräte abgeschaltet werden.
Solltet Ihr mehrere Nutzer oder Smartphones haben, ist es auch möglich die Smarte Steckdose von mehreren Geräten aus zu steuern.
Funktionen
Was kann die TP-Link HS110 Smarte WLAN Steckdose so alles?
Funksteckdose
Natürlich kann man per Hand die Steckdose über die App ein/ausschalten. Dabei reagiert der TP-Link HS110 recht flott auf die Benutzeranweisungen.
Zeitschaltuhr
Neben dem per Hand ein/ausschalten kann man auch eine Zeitschaltuhr einprogrammieren. Dabei wählt man einfach die Uhrzeit aus, was passieren soll(ein oder aus) und den Wochentag bzw. mehrere Wochentage.
Solche Anweisungen lassen sich mehrfach anlegen. Es ist also möglich für jeden Tag mehre Anweisungen anzulegen oder für jeden Tag unterschiedliche.
Wichtig die Zeitschaltuhr funktioniert unabhängig von Eurem Smartphone! Selbst wenn dieses den Akku leer hat, schaltet der TP-Link HS110 Adapter sich weiterhin nach Euren Anweisungen an und aus.
Strommessgerät / Energie Monitor
Über die App ist es möglich den Energieverbrauch der angeschlossenen Geräte auszulesen. Hierbei zeigt Euch der Adapter nicht nur den aktuellen Verbrauch an aber auch wie viel KWh in den letzten 7 oder 30 Tagen verbraucht wurde.
Es ist also einfach auszurechnen wie viel Geld einem die angeschlossenen Geräte im letzen Monat gekostet haben.
Wie genau ist die Sache? Nicht zu 100% akkurat aber ausreichend genau um einem einen guten Überblick zu verschaffen. Verglichen mit meinem Voltcraft Energy Logger 4000 zeigte der TP-Link HS110 eine Abweichung von ca. 2%.
Amazon Echo/Alexa
Zu guter Letzt ist es möglich die intelligente Steckdose auch über Amazons Sprachassistent Alexa zu steuern.
Da ich leider kein Amazon Echo System besitze, kann ich leider nicht testen ob dies funktioniert und/oder wie gut.
Was leider noch fehlt ist Support für IFTTT.
Energieverbrauch
Natürlich verbraucht der TP-Link HS110 auch selbst etwas Energie. Im Leerlauf liegt dieser Verbrauch bei 1,3W, im eingeschaltetem Zustand (ohne Verbraucher) steigt der Energiehunger auf 2W an.
Fazit zur TP-Link HS110 Smarten WLAN Steckdose
Die TP-Link HS110 intelligente WLAN Steckdose liefert eine fast perfekte Vorstellung ab. Die Einrichtung ist problemlos, alle Features sind da die man sich wünschen kann und auch die Hardware ist soweit tadellos.
Dazu kommt ein sehr fairer Preis mit 33€.
Am Ende fehlt mir nur ein größeres Öko System. Abgesehen von der Steckdose bietet TP-Link in Deutschland keine anderen Smarten Helfer an, was sehr schade ist, da das System viel Potenzial bietet.
Trotzdem macht die HS110 intelligente WLAN Steckdose einen sehr guten Job, weshalb ich diese auch ohne zu Zögern weiterempfehlen kann.
Rein von Ihrer Größe entspricht die AUKEY Powerbank ungefähr zwei etwas längerer AA Batterien nebeneinander.
Damit ist die Powerbank auch ideal für kleinere Taschen oder sogar die Hosentasche.
Beim Material setzt AUKEY auf ein halbwegs robustes mattes Plastik, welches soweit sauber verarbeitet ist.
Die Powerbank fühlt sich angenehm in der Hand an.
Bei den Anschlüssen verfügt die PB-N41 über einen USB Ausgang wie auch einen microUSB Eingang.
Der USB Ausgang soll über eine Leistung von 2,1A verfügen, was theoretisch ausreichend ist die allermeisten Geräte mit vollem Tempo zu laden.
Der microUSB Eingang soll ebenfalls 2,1A unterstützen, was in der Praxis vermutlich nicht ganz so viel sein wird.
Trotzdem empfiehlt sich das Nutzen eines guten USB Ladegerätes!
Wie üblich verfügt auch diese Powerbank über einen Einschalter und viel blaue Staus LEDs. Der Einschalter wird in der Regel überhaupt nicht zum Einschalten benötigt, beim Anschluss eines Smartphones erkennt dies die Powerbank und schaltet den Strom von alleine ein.
Dies funktioniert in der Praxis meist gut, allerdings gibt es auch mal Momente wo man den Einschalter bemühen muss.
Ebenfalls dient der Einschalter zur Überprüfung des aktuellen Ladestands. Beim Betätigen leuchten die 1-4 LEDs auf, eine LED steht hierbei für ca. 25% Akku.
Wie teste ich?
Mein Testverfahren ist recht „strait forward“. Ich lade die Powerbank bis sie sich von alleine abschaltet oder es keinen nennenswerten Ladestrom mehr gibt, dann wird sie mithilfe eines 1A USB Widerstands entladen und die abgegebene Leistung mit einem PortaPow Premium USB + DC Power MonitorLeistungsmesser gemessen.
So erreiche ich gut reproduzierbare Ergebnisse.
Das gemessene Ergebnis in mW rechne ich in mAh @3,7V um, da die Herstellerangabe sich zu 99% auf eine Zellenspannung von 3,7V bezieht.
Zudem teste ich die Powerbanks an diversen Endgeräten ob es hier „Auffälligkeiten“ gibt. Ich nutze für den Ladetest an einem iPhone das Originalkabel, für sonstige Ladetests verwende ich ein Referenzkabel und ja das verwendete Kabel hat einen großen Einfluss auf die Ladegeschwindigkeit siehe HIER.
Messwerte
Beginnen wie üblich mit der Kapazität. AUKEY verspricht 5000mAh messen konnte ich 4394mAh(3,7V) bzw. 16,259Wh.
Dies entspricht guten 88% der Herstellerangabe, was ein ziemlich guter Wert ist! Aber warum sind 88% gut obwohl es doch eigentlich 100% sein müssten?
Der Hersteller, in diesem Fall AUKEY, gibt niemals die effektiv nutzbare Kapazität der Powerbank an, sondern die Kapazität der im Inneren verbauten Akkuzellen.
In diesem Fall vermutlich zwei 2500mAh Zellen. Jedoch beim Entladen, wie auch laden, gibt es eine Verlusstleistung beispielsweise in Form von Wärme.
Daher lassen sich nie 100% der Kapazität der Akkuzellen auch wieder entnehmen.
Die meisten guten Powerbanks erreichen ca. 80-90% der vom Hersteller angegeben Kapazität.
Vergesst aber nicht eine doppelte Verlustleistung einzuberechnen!
Nicht nur auf der Seite der Powerbank geht beim Entladen Energie verloren, sondern auch auf der Seite Eures Smartphones!
Heißt, auch wenn ich hier rund 4400mAh Kapazität gemessen habe, könnt Ihr ein Smartphone mit einem 4400mAh Akku nicht einmal vollständig laden!
Sicherlich ist Euch schon aufgefallen, dass Euer Smartphone beim Aufladen warm wird, das bedeutet nicht alle Energie, die seitens des Ladegerätes in das Gerät „gepumpt“ wird, landet auch im Akku. Habt Ihr also z.B. ein Smartphone mit einem 3000mAh Akku werdet Ihr ca. 3500mAh benötigen um diesen vollständig zu laden.
Kapazität ist aber nur das eine, das andere ist die Ladegeschwindigkeit mit welcher Eure Geräte aufgetankt werden.
Wie sieht es hier bei der AUKEY PB-N41 5000mAh Power Bank aus?
Gut, aber auch nicht vollkommen überragend. Erst einmal scheint die Powerbank keine großen Unterschiede zwischen Android und IOS Geräten zu machen.
Beide Gerätegattungen luden recht flott an der Powerbank. Das iPhone 7 Plus erreichte 1,34A was beispielsweise etwas schneller ist als die 1A des Original iPhone Ladegerätes.
Das Samsung Galaxy S7 Edge erreichte 1,42A, was gut ist aber auch noch ein Stück von den maximal erreichbaren 1,77A entfernt ist.
Trotzdem ein gutes Ergebnis für eine so kompakte und eher preis-leistungsorientierte Powerbank!
Das Aufladen der Powerbank geht mit 1,7A relativ flott, sofern man ein gutes Ladegerät verwendet.
Ja es gibt noch bessere (schnellere und hochwertigere) Powerbanks in dieser Preisklasse wie z.B. diese RAVPower Powerbank.
Aber hier kommt es natürlich etwas darauf an, ob man den Aufpreis bereit ist zu zahlen für ein wenig mehr Kapazität und das zugegeben hochwertige Aluminiumgehäuse.
Falls nicht, hat man mit der PB-N41 eine solide Powerbank für den täglichen Einsatz!
Pünktlich zu ersten Advent gibt es meinen diesjährigen Weihnachtstest.
In diesem, auch für mich etwas exotischeren Test, geht es um die KRINNER Lumix Deco Lights!
Hierbei handelt es sich um kleine LED Fenster Acrylglas Lichter, welche nicht nur zu Hause hübsch aussehen können, sondern sich vielleicht auch aufgrund ihres günstigen Preis als kleines Mitbringsel anbieten.
Sofern diese auch etwas taugen und das kann man nur in einem Test herausfinden!
An dieser Stelle auch vielen Dank an Krinner, welche mir die Deco Lights für den „Weihnachtstest“ zur Verfügung gestellt haben.
Die KRINNER Lumix Deco Lights bekommt man aktuell mit vier verschiedenen Motiven zu einem Preis von ca. 10€ das Stück.
Dabei darf man auch nicht vergessen, dass es sich hierbei um keine Firma aus China handelt, sondern um eine Deutsche Traditionsmarke.
Bei den einzelnen Motiven handelt es sich um eine Schneeflocke, Kerzen, Glocken und meinen persönlichen Favorit einen Elch.
Die Motive sind in das runde Acrylglas „eingebrannt“. Hierbei hat jeder dieser Taler einen Durchmesser von ca. 10cm.
Natürlich bzw. leider kann in diese Acrylglas – Scheibe keine Batterie eingelegt werden. Hierfür hat KRINNER ein kleines Silbernes Ei mit der Acrylglas – Scheibe über ein Kabel verbunden.
In dieses „Ei“ lassen sich zwei AA Batterien einlegen, die das eigentliche Deco Licht mit Energie versorgen. Zwei gute AA Batterien sind auch schon im Lieferumfang. Diese Batterien halten bei mir bereits über 160 Stunden im dauer Betrieb.
Dieses Ei besteht aus Plastik, sieht aber recht hochwertig aus.
Der Einschalter ist auf der Rückseite des Eis. Leider verfügen die Lumix Deco Lights nicht über eine Zeitschaltuhr oder ähnliches. Solltet Ihr aber bereits Weihnachtsbaumkerzen von Krinner haben, dann funktioniert ihre Fernbedienung auch mit den Deco Lights oder man kann sich eine einzelne Fernbedienung dazu kaufen.
Das Licht der Lumix Deco Lights ist erfreulich hell. Hierbei wird dieses gerade unterhalb der Scheiben etwas verstreut, was zu einer schönen und gemütlichen Atmosphäre beiträgt.
Aber auch das Motiv welches etwas in der Scheibe eingebrannt ist wird hell erleuchtet.
Fazit zu den Lumix Deco Lights
Vor Weihnachten steht man des Öfteren vor dem Geschenke Problem. Man wird in dieser Zeit oft von Verwandten oder Bekannten eingeladen, welche auch oftmals nicht Technikaffin sind, im Gegensatz zu vermutlich den meisten Leser dieses Blogs.
Was bringt man da als günstiges und gutes Geschenk mit?
Hier bieten sich die Lumix Deco Lights natürlich sehr an. Zum einen ist KRINNER eine Traditionsmarke, was natürlich einen guten Eindruck macht, zum anderen ist die Verpackung bereits recht schön gestaltet. Einfach eine kleine Schleife drum und Fertig.
Zu guter Letzt ist der Preis von gerade mal 10€ sehr erschwinglich für ein kleines und schönes Geschenk.
Solltet Ihr also nicht wissen was Ihr z.B. eurer Mutter schenken könnt, schaut euch vielleicht einmal die KRINNER Lumix Deco Lights an
Das Xiaomi MI5S ist weiterhin nur in Asien erhältlich, leider. Dementsprechend muss man hier auf einen asiatischen Händler zurückgreifen wie z.B. Gearbest, AliExpress oder Efox.
Freundlicherweise hat mir Gearbest das MI5S zur Verfügung gestellt. Allerdings auch unabhängig davon würde ich zu einer Bestellung bei Gearbest raten.
Warum? Zoll, das MI5S kostet rund 300€ dementsprechend wäre es nötig zum Zoll zu fahren, dieses Abzuholen und 19% Mwst zu zahlen.
Gearbest bietet, solange wie England noch in der EU ist, einen Zollfrei- Versand an, der auf den Namen Germany Express hört.
In diesem Fall wird das Smartphone oder auch jedes andere Produkt OHNE Mehrkosten direkt zu Euch geliefert innerhalb von ca. 10 Tagen.
Ich habe dies mehrfach ausprobiert und ja es funktioniert wirklich problemlos.
Das Xiaomi MI5S wird in einer fast komplett weißen Box geliefert. Im Inneren finden wir das Smartphone selbst, wie auch ein USB C Ladekabel und ein Quick Charge 3.0 Ladegerät.
Dieses Ladegerät verfügt natürlich nicht über unseren deutschen Stecker, zwar liefert beispielsweise Gearbest einen Adapter mit aber ich würde einfach empfehlen ein Anker PowerPort+ 1 zu kaufen und fertig.
Das Xiaomi MI5S
Das Xiaomi MI5S ist mit seinem 5,15“ Display und relativ kleinen Display Rändern ein recht kompaktes Smartphone.
Dabei liegt dieses dank seiner abgerundeten Rückseite auch ausgesprochen gut in der Hand. Im Gegensatz zum Vorgänger dem MI5 setzt das MI5S nicht auf Glas, was die Rückseite angeht, sondern auf Aluminium.
Ob nun Glas oder Aluminium schöner ist, darüber lässt sich streiten. Ich für meinen Teil halte Glas für schöner in einer Welt wo jedes 200€+ China Smartphone mittlerweile eine Alu Rückseite besitzt.
Allerdings hat Aluminium auch Vorteile. Zum einen ist dadurch das MI5S etwas robuster, zum anderen ist es etwas weniger rutschig als sein Vorgänger.
Ebenfalls ein großer Unterschied ist die Home Taste des Xiaomi. Beim MI5S setzt Xiaomi nicht mehr auf eine physische Taste, sondern ähnlich dem iPhone 7 auf eine Touch-Taste mit eingebauten Fingerabdruckscanner.
Sagen wir es so das Ganze funktioniert, ist aber qualitativ nicht mit einem iPhone 7 zu vergleichen, dazu später mehr.
Neben der Home Taste sind wie üblich zwei weitere Kapazitive Tasten, welche auch weiß beleuchtet sind. Dementsprechend verzichtet das MI5S komplett auf die Android Onscreen Tasten.
Der Lautsprecher wie auch der USB C Port sind auf der Unterseite des Xiaomi MI5S angebracht, während der Kopfhöreranschluss weiterhin auf der Oberseite verweilt.
Der Einschalter und die Lautstärke Wippe sind auf der rechten Seite angebracht und verfügen über einen guten Druckpunkt.
Auf der Rückseite ist nur die Kamera und der LED Blitz angebracht.
Unterm Strich macht das Xiaomi MI5S einen hochwertigen Eindruck und liegt sehr angenehm in der Hand.
Allerdings gibt es durchaus Smartphones welche sich nochmals ein Stück wertiger anfühlen. Also man merkt schon, dass es sich beim MI5S nicht ganz um die Oberklasse handelt, was ich etwas auf das niedrige Gewicht schiebe.
Software
Das Xiaomi MI5S wird mit Xiaomis eigener MIUI 8 Benutzeroberfläche/Software ausgeliefert, die auf Android 6.0.1 basiert.
MIUI ist Xiaomis Version von Android, welche sich gerade optisch deutlich vom normalen Android unterscheidet.
Je nachdem wo Ihr das MI5S kauft, kann es auch sein, dass dieses keinen Google Play Store besitzt. Bei Gerbest und den meisten anderen etwas westlich orientierten Händlern ist allerdings meist schon der Play Store vorinstalliert bzw. es wird die internationale Software verwendet (würde empfehlen per Hand die Original Software von Xiaomi nach Erhalt aufzuspielen).
Solltet Ihr doch ein chinesisches MI5S haben, ist das auch kein Problem, man kann den Google Play Store einfach nachinstallieren. Anleitung dazu findet Ihr im offiziellen Xiaomi Forum http://en.miui.com/thread-233426-1-1.html
Nach der Installation von MIUI 8 wird man von einer, wie ich finde, sehr hübschen und moderneren Benutzeroberfläche begrüßt. Diese ist nochmal deutlich besser aufgeräumt als es mit MIUI 7 der Fall war.
Dabei liefert MIUI 8 eine sehr komplette Benutzererfahrung. Vielleicht kennt Ihr das von anderen Smartphone Herstellern, die das Home Menü und vielleicht auch die Einstellungen optisch angepasst haben, jedoch dann andere Elemente der Benutzeroberfläche plötzlich eine völlig andere Designsprache haben.
Das ist bei Xiaomi anders, die gesamte Benutzeroberfläche und auch fast alle Xiaomi Apps haben die gleiche Designsprache.
Ob Euch diese nun gefällt oder nicht schaut es Euch am besten selbst an. Allerdings hat MIUI auch abgesehen von der Optik einiges zu bieten. Eins der eher ungewöhnlichen Features ist der „Second Space“.
Dieser erlaubt Euch Euer Smartphone in „Zwei“ zu teilen. Es gibt nach dem Aktivieren sozusagen zwei Betriebssysteme, die komplett geteilt sind und man zwischen diesen hin und her wechseln kann.
Apps die auf dem einen sind, sind zum Beispiel nicht zwingend auch auf dem zweiten Space, selbiges gilt auch für Fotos und Daten.
Display
Das MI5S verfügt über ein 5,15“ Full HD Display.
Dieses IPS Panel liefert solide Blickwinkel, gute Kontraste (natürlich nicht mit einem AMOLED Panel zu vergleichen) und natürliche bis leicht leuchtende Farben.
Die maximale Helligkeit ist dabei sehr stark und liegt laut meinem Messgerät auf dem Level das S7 Edge!
Dementsprechend ist die Ablesbarkeit im Freien auch gut, wenn nicht sogar sehr gut.
Leider verzichtet Xiaomi beim MI5S auf Gorilla Glas. Trotzdem sollte das gehärtete Glas gegenüber Kratzern recht resistent sein.
Lautsprecher
Das MI5S besitzt leider nur einen Lautsprecher auf seiner Unterseite. Dieser liefert eine höchstens mittelmäßige Qualität, die Betonung liegt auf höchstens.
Er ist ausreichend laut, lässt sich aber sehr leicht verdecken und neigt auf höheren Lautstärken etwas zum Kratzen.
Kurzum der Lautsprecher des MI5S passt wirklich zu seiner 300€ Preisklasse.
Der Kopfhörerausgang liefert hingegen wieder Standard Qualität.
Kamera
Das vermutlich Interessanteste am MI5S ist aus meiner Sicht sicherlich die 12 Megapixel Kamera.
Warum? Es handelt sich den Sony IM378 Kamera Sensor, der auch im Google Pixel und Pixel XL verbaut ist!
Ja dieses 300€ Smartphone verfügt über den gleichen Sensor wie das 799€ bzw. 899€ Google Gerät.
Bekanntlich ist die Kamera des Google Pixel sehr stark, aber gilt dies auch für das Xiaomi MI5S?
Dies lässt sich mit einem guten jein beantworten. Das Pixel mag das gleiche Kamera Modul verwenden aber die wahre Magie ist dort der HDR+ Modus, über den das MI5S nicht verfügt.
Aber dennoch sieht man große Ähnlichkeiten zwischen den beiden.
Beginnen wir beim generellen Tempo der Kamera. Das Xiaomi MI5S fokussiert schnell und löst auch schnell aus. Selbst nach HDR Bildern ist keine nennenswerte Verzögerung oder Verlangsamung der Aufnahmegeschwindigkeit zu erkennen.
Der Autofokus ist im Generellen sehr schnell und zuverlässig, lediglich im Makro Bereich war dieser teilweise etwas störrisch.
Schauen wir uns ein paar Bilder an. Wie üblich sind diese im Automatik Modus entstanden und auf der höchsten Qualität.
(rechte Maustaste -> in neuem Tab Öffnen für die volle Ansicht oder HIER klicken für ein ZIP Archiv bei Google Drive mit allen Bildern)
Das Xiaomi MI5S produziert bei Tageslicht unglaublich scharfe und detaillierte Aufnahmen. Diese sehen selbst in der 100% Ansicht immer noch verdammt gut aus und besitzen kaum bis keine Artefakt Bildung.
Hier merkt man, dass es sich wirklich um einen High End Kamera Sensor handelt, der im MI5S verbaut ist!
Auch die Dynamic und Farben sind auf einem hervorragenden Level! Lediglich der Kontrast wirkte auf einigen Aufnahmen etwas flach.
Trotzdem bei guten Lichtverhältnissen spielt das Xiaomi Mi5S ganz oben mit was die Foto Qualität angeht!
Aber wie sieht es bei Low Light Aufnahmen aus? Hier behindert die f2.0 Blend,e wie auch der Verzicht auf einen optischen Bildstabilisator, das Smartphone etwas.
Zwar spielt das MI5S immer noch qualitativ recht weit oben mit, aber während es bei Tageslicht kaum eine Lücke zum iPhone 7 Plus, S7 Edge usw. Gab, merkt man, dass im Low Light das Xiaomi etwas mehr Probleme bekommt als die großen Konkurrenten.
Aber in der 300€ habe ich bisher noch kein Smartphone gesehen welches dies besser gemacht hat!
Videos in 4K sehen gut aus, allerdings ist hier der Software Bildstabilisator merklich schlechter als beim Google Pixel, Bewegungen sind also deutlich weniger weich.
Benchmarks
Das MI5S ist mit Qualcomms Snapdragon 821 ausgestattet und je nach Version mit 3GB oder 4GB RAM.
Dementsprechend ist nichts anderes als absolute Oberklasse Leistung vom MI5S zu erwarten.
Schauen wir uns zuerst ein paar Benchmarks an.
Ja, das Xiaomi MI5S ist eins der aktuell schnellsten Smartphones auf dem Markt! Erstaunlicherweise kann es dabei sogar noch das Google Pixel XL in den meisten Benchmarks ein Stück schlagen.
Hier muss man dazu sagen, dass Snapdragon 821 nicht gleich Snapdragon 821 ist. Im Falle des MI5S läuft dieser mit maximal 2,15GHz, ähnliches gilt auch für das Google Pixel.
(größer = besser)
Das MI5S Plus hingegen setzte auf einen nochmals höheren Takt von 2,35GHz weshalb dieses in Benchmarks auch nochmals ein Stück besser abschnitt.
Aber auch abgesehen von der CPU Leistung weiß das Xiaomi zu überzeugen. Der Speicher fällt beispielsweise mit rund 426MB/s lesend und 162MB/s schreibend recht flott aus.
Leistung im Alltag
Natürlich sind Benchmarks immer das eine, die „echte“ Leistung im Alltag etwas anderes.
Allerdings in diesem Fall ist beides gleich hervorragend!
Das MI5S läuft absolut flüssig, egal was man mit diesem macht. Angefangen bei der Xiaomi Benutzeroberfläche über die üblichen Alltags Apps bis hin zu Spielen bereitet dem Smartphone nichts größere Probleme.
Im Falle der Spiele gilt dies natürlich auch für sehr aufwendige 3D Games, hier hilft das „nur Full HD“ Display dem MI5S natürlich nochmal ein Stück.
WLAN ist, wie es sich ebenfalls für ein High End Smartphone gehört, flott. Ich konnte ohne Probleme meine 100.000 Leitung vollständig mit dem MI5S beanspruchen, sofern man 5GHz WLAN nutzt.
An dieser Stelle noch ein paar Worte zur neuen Home Taste.
Im Grunde ist diese ein dauerhaft aktiver Fingerabdruckscanner (man kann ihn natürlich auch ohne eingespeicherten Fingerabdruck nutzen, wenn man möchte).
Man berührt ihn mit einem Finger und das Smartphone geht an. Wenn das Smartphone an ist, reicht ein erneutes Antippen um auf den Home Bildschirm zurück zu kehren.
Auch wenn diese Funktion etwas nach dem iPhone 7 klingt, fühlt sich die Home Taste des MI5S in der Praxis völlig anders an.
Der Unterschied ist zum einen, dass diese beim MI5S nicht drucksensitiv ist, zum anderen ist der Vibrationsmotor deutlich „billiger“ als im iPhone.
Das iPhone 7 schafft es einem das Gefühl zu geben eine Taste zu drücken, das ist beim MI5S nicht der Fall.
Zudem bin ich mehrfach ausversehen an die Home Taste beispielsweise beim Fotografieren gekommen.
Kurzum die physische Home Taste beim älteren MI5 fand ich besser.
Aber abgesehen davon habe ich nicht viel am MI5S im Alltag zu bemängeln. Ja LTE Band 20 fehlt was oftmals den LTE empfang etwas einschränkt, dies war aber für mich weniger tragisch.
Dort wird experimentiert ob man vielleicht Band 20 nachträglich freischalten kann (dies hatte wohl beim MI5 schon geklappt).
Akku
Der Akku des Xiaomi MI5S verfügt über 3100mAh Kapazität. Dies klingt im ersten Moment für ein 5,15“ Smartphone solide.
In der Praxis erreichte ich bei meiner üblichen Nutzung, also im Web surfen, Twitter, Facebook und ein wenig spielen ca. 6 Stunden aktive Nutzungszeit.
Dies war bei ca. 50% Display Helligkeit, wenn Ihr diese aufs Maximum schraubt, könnt Ihr vermutlich eher mit 5 Stunden rechnen.
Damit erreicht das Xiaomi MI5S eine eher mittelmäßige Akkulaufzeit, die aber dennoch die meisten Nutzer sicher durch den Tag bringen sollte.
Fazit
Das Xiaomi MI5S ist aktuell vermutlich das Smartphone mit der besten Preis/Leistung!
Ein Snapdragon 821, 3GB, 64GB Speicher, eine hervorragende Kamera und solide Verarbeitung, Akkulaufzeit und Display für rund 300€ ist ein starkes Angebot.
Natürlich gibt es hier auch Nachteile. Das wäre zum einen das Fehlen von LTE Band 20 und zum anderen die Beschaffung.Das MI5S ist nach wie vor nur in Asien erhältlich. Zwar machen es Händler wie Gearbest mit einem Zollfrei- Versand sehr einfach aus China zu bestellen aber dennoch.
Am Ende würde ich das MI5S primär den etwas experimentierfreudigeren Nutzern empfehlen.
Sollte Ihr Euch allerdings für das MI5S entscheiden, erhaltet Ihr eines der besten Smartphones auf dem Markt für den Preis eines Mittelklasse Gerätes.
Xiaomis Smart Home System besteht mittlerweile aus recht vielen Dingen. Angefangen bei einem Smart Wassserkocher über Smarte Steckdosen bis hin zu den hier vorgestellten Lampen.
Diese Geräte lassen sich in einem gewissen Rahmen miteinander verknüpfen. Beispielsweise die Lampen lassen sich mithilfe des MI Gateway (ca. 30€) über Smarte Schalter (ca. 6€ pro Stück) bedienen.
Heißt, man hat hier ein kleines Öko System, welches auch gut funktioniert aber leider sehr stark in sich geschlossen ist, später mehr dazu.
Grundsätzlich könnt Ihr aber Xiaomi Yeelight RGB loslegen und Euch das ganze mal ansehen! Es wird nichts weiter benötigt außer dieser Lampe für den Start!
Leider ist die Xiaomi Yeelight RGB nur in Asien erhältlich aber dank des günstigen Preises geht diese auch problemlos durch den Zoll.
Solltet Ihr gleich mehrere bestellen wollen, Gearbest bietet einen Zollfrei- Versand an und hat die Lampen sehr günstig im Sortiment.
Die Xiaomi Yeelight RGB
Was soll man groß optisch zu einer „Glühbirne“ sagen? Die Xiaomi Yeelight RGB ist eine normale Lampe, die in den Standard E27 Sockel passt.
Dabei besteht die Lampe zum größten Teil aus Aluminium und besitzt nur einen milchigen Plastikkopf durch den das Licht scheint.
Natürlich ist die Yeelight etwas größer als eine normale LED Glühbirne, aber auch nicht viel.
Einrichtung und Installation
Die Einrichtung unterscheidet sich etwas je Nachdem ob Ihr ein IOS oder Android Smartphone habt.
Aber ja die Lampe bzw. das ganze Xiaomi Smart Home System funktioniert mit beiden Plattformen.
Beginnt damit die MI Home App aus dem Play/App Store zu laden. In dieser müsst Ihr Euch mit Eurem Xiaomi Konto anmelden bzw. eins anlegen.
Wenn dies geschehen ist, werdet Ihr von einer englisch/chinesischen App begrüßt. Der größte Teil ist dabei auf Englisch übersetzt, wundert Euch aber nicht wenn einige Teile auch mal chinesisch sind.
WICHTIG Wählt China Mainland als Region aus!!!
Unter Android ist die Einrichtung der Yeelight deutlich leichter als unter IOS.
Bei beiden beginnt es damit ein neues Gerät hinzuzufügen, unter Android sollte die Yeelight sofort erkannt werden, unter IOS müsst Ihr diese aus einer langen Liste an möglichen Geräten heraussuchen.
Die Yeelight erstellt einen WLAN Hotspot mit welchem sich das Smartphone verbinden muss um die Konfiguration zu schreiben. Dies muss natürlich nur einmal gemacht werden, da sich nach dieser ersten Einrichtung die Lampe mit Eurem Router verbindet.
Unter IOS funktioniert dies nicht automatisch. Ihr müsst also während der Einrichtung Euer iPhone per Hand mit der Lampe verbinden, wenn dies Euch die Anleitung mitteilt.
Unter Android macht das die App automatisch.
Nachdem die Xiaomi Yeelight RGB mit Eurem WLAN verbunden ist, besteht noch die Möglichkeit die Birne in der App zu benennen und einem Raum zuzuordnen.
Fertig!
Funktionen und Features
Was kann denn nun die Xiaomi Yeelight RGB? Das Übliche, also in diversen Weißtönen leuchten wie auch in „16 Millionen Farben“.
Dabei nutzt die App eine einfache aber gut funktionierende Steuerung, links/rechts wischen = Farbveränderung, rauf/runter wischen = Helligkeit.
Auch lassen sich Farbverläufe einrichten oder vordefinierte Scenes auswählen, wie Sunrise, Night mode, Movie, Dating Night usw.
Xiaomi hat auch an Features wie einen Timer oder Zeitschaltuhren gedacht, wodurch sich die Lampen nach einem Zeitplan steuern lassen.
Anfangs etwas merkwürdig war die Anzahl an Updates. Fast jede Woche bekommen die Yeelights ein Firmware Update welches neue Features mitbringt oder einfach nur Bugs behebt.
Ich denke die Chancen stehen gut das die Yeelight nicht zu einem Bot wird welcher Angriffe übers Netzwerk ausführt, zu mindestens ist Xiaomi sehr fleißig im Patchen.
FAQ
Ein paar der gängigeren Fragen versuche ich einfach mal in einer Art Frage/Antwort Spielchen zu klären. Ich würde mich über Feedback freuen wie dieser Style bei Euch ankommt, verglichen mit einem normalen Text.
Kann man mehre Yeelights miteinander verbinden?
Ja, es lassen sich Gruppen erstellen mit mehreren Leuchten, welche dann gemeinsam gesteuert werden.
Was passiert beim Betätigen eines Schalters der die Lampe vom Strom trennt?
Die Lampe geht aus 😉 Beim wieder Einschalten geht die Lampe sofort in den weißen Licht Modus.
Alternativ kann man auch einen Standard Modus einprogrammieren auf welchen die Yeelight nach jeder Stromtrennung zurückfällt oder man kann Ihr anweisen sich zu merken was zuletzt eingestellt war.
Lassen sich die Yeelights von mehreren Smartphones aus steuern?
Ja, Ihr könnt auf beliebig vielen Smartphones die MI Home App installieren und Euch in Euren Account einloggen und die Lampen steuern.
Auch ist es möglich die Steuerung der Yeelights zu teilen, also einem anderen Account Zugriff auf diese zu gewähren.
Gibt es einen physischen Schalter/Fernbedienung für die Yeelights oder muss ich jedes Mal das Smartphone verwenden?
Ja es gibt einen Smart Switch welcher sich programmieren lässt. Hierfür benötigt Ihr aber das MI Gateway und den Smart Switch.
Das Gateway kostet ca. 30€ und ein Switch ca. 6€ (es lassen sich mehrere Nutzen und unterschiedlich programmieren).
Wie gut muss das WLAN sein?
Das WLAN muss nicht sonderlich stark sein. Zwar kann es bei einer schlechten Signal Stärke passieren, dass die Lampe etwas träger reagiert, aber grundsätzlich werden hier keine großen Datenmengen übertragen.
In 14 Tagen Nutzung hat bei mir eine Yeelight ca. 2MB übers WLAN übertragen, also nicht viel.
Das Licht
Wie leuchtet die Xiaomi Yeelight RGB? Xiaomi gibt die maximale Lichtleistung mit 600 Lumen an. Damit ist die Yeelight RGB nicht die allerhellste Birne aber auch nicht zu dunkel, vergleichbar mit einer klassischen 40W Glühbirne.
In der Praxis fand ich die Yeelight relativ hell, wobei dies auch von der Lichtfarbe abhängt. Kaltweiß ist natürlich nochmal ein Stück Heller als warmweiß.
Wichtig, die Yeelight hat gesonderte LEDs für Weiß und RGB! Das Weiß ist also wirklich „rein“ und nicht dieser Farbmix wie man Ihn bei RGB Steifen öfters sieht.
Farben sind von Ihrer Leuchtkraft gut aber nicht überragend. Allgemein würde ich schätzen, dass der Farbmodus dunkler ist als der weiße Modus.
Trotzdem erfüllen die Farben Ihren Job gut, gerade da es hier ja meist eher um ein Stimmungslicht geht.
Wie sieht es verglichen mit einer Philips HUE Birne aus? Die Philips HUE ist schon noch ein Stück heller, allerdings nicht so viel, dass es den Preisunterschied von 15€ zu 40€ rechtfertigt!
Ganz im Gegenteil wenn Ihr Farben mögt, sind die Xiaomi Yeelight Birnen den Phillips HUE meilenweit überlegen! Die normalen E27 RGB Glühbirnen des Philips HUE System können nicht alle Farben darstellen. Türkies ist zum Beispiel mit diesen kaum möglich und ist eher ein milchiges Weiß.
Die Yeelight macht nicht den Eindruck eine billig RGB Glühbirne zu sein. Auch konnte ich hier kein Flackern oder ähnliches feststellen.
Stromverbrauch
Kommen wir zum Stromverbrauch. Im Leerlauf Frist eine Xiaomi Yeelight ca. 1,2W, also relativ viel. Aber die Leuchte muss auch permanent eine WLAN Verbindung aufrecht halten.
Langfristig empfiehlt es sich einfach die Lampen per Lichtschalter vom Strom zu trennen. Die Yeelights benötigen keine Hochfahrzeit oder längeren Zeitraum sich mit dem WLAN zu verbinden, wenn mal der Strom weg war.
Im Betrieb schwankt der Energieverbrauch stark je nach Lichtfarbe. Auf Normal Warm weiß (was ich als angehen erachten würde) und maximaler Leistung benötigt die Yeelight 9,3W, auf 50% Leistung sinkt der Verbrauch auf 5,4W.
Bei blauem Licht benötigt die Lampe 3,0W, bei grünem Licht 4,5W und bei rotem Licht 3,9W und das ganze wurde bei 100% Leistung gemessen.
Fazit ist die Xiaomi Yeelight eine Alternative zum Philips HUE System?
Die Xiaomi Yeelight ist sogar eine sehr gute Alternative zum Philips HUE System! Zwar muss man ganz ehrlich sein, das Philips HUE System ist besser und vor allem offener (wobei mir die Glühbirnen von Xiaomi fast besser gefallen).
Man kann Philips HUE via Siri, Alexa, IFTTT oder 3. Anbieter Apps steuern, was bei Xiaomi nicht möglich ist (Nachtrag, siehe unten).
Aber der Preis ist das Entscheidende. Einen Haushalt mit 8 Glühbirnen auszustatten würde bei Philips HUE 369€ kosten (Basis Kit 149€ + 5x 44€), bei Xiaomi kommt man hier schon mit 121€ hin.
Wer nun die Basis Features sucht, Lampen die bunt oder weiß leuchten und das auch gegebenenfalls in Gruppen zusammengeschlossen, dem reicht auch das Xiaomi Yeelight.
Natürlich man muss hier etwas experimentierfreudig und auch bereit sein sich mit einer Englisch/Chinesischen App herumzuschlagen(was eigentlich nicht so schlimm ist wie es klingt).
Ich würde empfehlen, wenn Ihr Euch für dieses System interessiert, probiert eine Lampe aus.
Man benötigt kein großes Starter Set, sondern muss lediglich einmalig 15€ in die Hand nehmen.
Parrot war mit seiner ZIK Kopfhörer Reihe gefühlt einer der „ersten“ Bluetooth Kopfhörer Hersteller.
Mittlerweile gehen die ZIK in die 3. Generation und sind laut Hersteller natürlich besser denn je.
Aber können die Parrot ZIK 3 im Test überzeugen und auch gegen die große Konkurrenz in Form z.B. der Bose QuietComfort 35 oder der Sony MDR-100ABN bestehen?
Die ZIK 3 sind in diversen unterschiedlichen Farben und „Styles“ zu haben. Styles bedeutet in diesem Fall Texturen/Muster. Die Rückseite der Ohrmuscheln kann je nach Style eine Ledernarbung, Kroko-Effekt oder Steppnähte besitzen. Natürlich gibt es auch eine etwas schlichtere glatte Textur, welche ich auch für diesen Test zur Verfügung gestellt bekommen habe.
Die Kopfhörer sind auch generell durchaus etwas auffälliger gestylt. Dies liegt nicht nur an den auffälligen Farben und Mustern, sondern auch an der sehr elegant und aufwändig gearbeiteten Aufhängung der Ohrmuscheln.
Hierbei handelt es sich um ein hochwertiges Stück Metall welches in einer sehr fließenden Form gebogen ist.
Unter Strich fühlen sich die Parrot ZIK 3 wirklich hochwertig an. In diesem Punkt können diese auch schon mal ohne Probleme die Bose QC35 überbieten.
Vielleicht ist Euch anhand der Bilder aufgefallen, dass die Kopfhörer über recht wenig Tasten für ein Bluetooth Modell verfügt. Dies ist so nicht korrekt, ja der Kopfhörer hat nur eine Taste, den Einschalter aber die komplette rechte Ohrmuschel ist ein Touchpad.
Je nachdem in welcher Richtung Ihr wischt oder es antippt, finden verschiedene Funktionen statt. Angefangen bei lauter/leiser über vor/zurück bis hin zu Play/Pause.
Eine weitere Besonderheit der Parrot ZIK 3 ist der austauschbare Akku.
Die Rückseite der linken Ohrmuschel lässt sich entfernen, darunter kommt der 3,07Wh starke Akku zum Vorschein.
Geladen werden kann dieser entweder über eine kabellose Ladestation (Optional erhältlich) oder ganz klassisch über einen microUSB Port auf der Unterseite.
Dort lässt sich auch zusätzlich ein 3,5mm Kabel anschließen um die Kopfhörer kabelgebunden zu betreiben.
Tragekomfort
Aus meiner Sicht ist leider der Tragekomfort der größte Schwachpunkt der Parrot ZIK 3. Die Polsterung der Ohrmuscheln ist deutlich dünner und härter als es den Anschein macht.
Dies fällt im ersten Moment nicht so stark auf, aber nach ca. 15-30 Minuten merkt man schon, dass die Kopfhörer anfangen zu drücken.
Spätestens nach einer Stunde musste ich sie immer abnehmen, da mir langsam die Ohren (primär die rechte Seite) anfing weh zu tun.
Ich sehe den Tragekomfort zwar nicht als NoGo aber sollte dieser Euch sehr wichtig sein, gibt es ganz klar bessere Kopfhörer.
Klang und die App
Im Normalfall würde ich an dieser Stelle über den Klang schreiben, aber dies ist bei den Parrot ZIK 3 nicht so einfach.
Die Kopfhörer leben sehr stark von ihrer App. Was meine ich damit?
Parrot bietet für IOS und Android die Parrot ZIK App an, mit welcher sich die Kopfhörer an den persönlichen Geschmack anpassen lassen.
In dieser App findet sich mehr als ein einfacher EQ sondern auch Möglichkeiten zum Steuern des aktiven Noise Cancelling, 3D Effekte und diverse Presets.
Einige dieser Presets wurden sogar speziell für und/oder von Künstlern selbst erstellt.
Kurzum es fällt sehr schwer eine generelle Aussage z.B. über die Menge des Bass oder die Klarheit der Höhen zu fällen, da der Charme der ZIK 3 ganz klar in der individuellen Anpassung liegt.
Trotzdem versuche einmal zu beschreiben was Euch mit diesen Kopfhörern erwartet. In der Basis- Einstellung sind die Parrot ZIK 3 recht neutrale und unspektakuläre Kopfhörer.
Der bass ist auf einem vernünftigen, aber für meinen Geschmack etwas langweiligen Level. Die Höhen hingegen sind von Natur aus ziemlich klar und sauber.
Interessanter werden die Kopfhörer, wenn man diese per Software etwas „Tunt“. Mir gefallen diese am besten, wenn man den Schieber etwas in Richtung „Deep“ verschiebt.
Wie der Name schon sagt wird in diesem Fall der Bass ein wenig angehoben was die ZIK 3 deutlich lebendiger und spaßiger macht.
Allgemein habe ich das Gefühl, dass die Parrot ZIK 3 sich in der etwas Bass lastigeren Richtung wohler fühlen und dies besser zu ihnen passt.
Der Bass bietet dabei eine gute Qualität, auch der Tiefgang ist solide, wenn auch nicht überragend.
Die ganzen Klangeinstellungen wirken recht natürlich und nicht wie ein aufgesetztes Software Feature.
Etwas schwach ist aus meiner Sicht die dargestellte Bühne der Kopfhörer. Die Musik und einzelne Elemente klingen ein wenig eng beieinander. Zwar hat hier Parrot auch ein Software Feature in der Hinterhand mit welchem Ihr der Musik einen „Sourround“ Effekt geben könnt als befindet Ihr Euch in einem Wohnzimmer, Jazz Club oder einer Konzerthalle aber von solchen Spielereien bin ich eigentlich kein Fan.
Man spürt einfach das dies nicht „natürlich“ ist, sondern ein Software Effekt. Dieser ist an sich recht gut umgesetzt aber ich würde jederzeit einen Kopfhörer vorziehen welcher von Natur aus die Musik etwas mehr in die Breite und Tiefe zieht.
Allerdings ist dies natürlich auch etwas Geschmacksache unterm Strich liefern die Parrot ZIK 3 einen guten Klang, der aber dem der Bose QuietComfort 35 oder der Sony MDR-100ABN unterlegen ist, sofern man die Software Features außer acht lässt.
Durch diese Anpassungsmöglichkeiten kann man den akustischen Nachteil der ZIK 3 gegenüber den oben genannten Konkurrenten sicherlich ein Stück weit ausbessern. Je nachdem wie Euer Geschmack ist, kann es sogar sein, dass nach ein wenig Anpassung die Parrot Kopfhörer besser für Euch klingen als die Konkurrenz.
Zum Abschluss noch ein paar Worte zum Aktiven Noise Cancelling. Dieses lässt sich zum einen von seiner Stärke her variieren, zum anderen macht es einen guten Job.
Ich würde zwar nicht sagen, dass dies das beste Noise Cancelling ist, das ich bei Kopfhörern bisher gehört habe, aber es auch nicht das schlechteste.
Es dämpft sämtliche Umgebungsgeräusche gut, hierbei werden aber natürlich die Geräusche von Motoren oder Lüftern/Klima Anlagen besonders stark gefiltert.
Fazit
Solltet Ihr die Parrot ZIK 3 kaufen? Das kommt darauf an, erwartet Ihr, dass Ihr die Kopfhörer aus der Box nehmt, aufsetzt und glücklich seid? Dann nein, hier gibt es klanglich und gerade was den Tragekomfort angeht bessere Modelle auf dem Markt.
Bei dem ZIK 3 geht es fast zu 100% um die Anpassung des Klangs an Euren Geschmack!
Wenn Ihr also daran Spaß habt bzw. bereit seid Zeit darin zu investieren Klangprofile auf Euch maßzuschneidern, dann könnten die Parrot ZIK 3 genau die richtigen Bluetooth Kopfhörer für Euch sein.
Parrot hat gerade bei der ZIK App einen sehr guten Job gemacht!
Aber ja, es gibt weiterhin Kopfhörer wie die Sony MDR-100ABN welche neutral gesehen besser klingen, das hilft aber nicht, wenn diese nicht die von Euch bevorzugte Klangcharakteristik treffen.
Die ZIK 3 könnt Ihr Euch gut zurechtbiegen, so wie diese Euch gefallen.
Am Ende kommt es natürlich auch etwas auf den Preis an. Die Parrot ZIK 3 variieren je nach Händler und Farbe teilweise sehr stark im Preis.
Bei Amazon kosten manche Farben rund 350€, andere wiederum 250€. Bei einem Preis von rund 250€ gehen die Parrot ZIK 3 vollkommen in Ordnung, auch was den Klang angeht, 350€ hingegen wäre mir etwas viel.
Vielleicht habt Ihr auch schon einmal mit Funksteckdosen geliebäugelt. Hierbei handelt es sich um Steckdosenadapter, die sich mit einer Fernbedienung ein/ausschalten lassen.
Dies kann einfach praktisch sein oder auch helfen den Standby-Verbrauch von Geräten einfach und unkompliziert zu reduzieren.
Auch ich hatte mich vor einer langen Zeit für sowas interessiert. Allerdings hat der Test der Edifier R1280T ,welche im Leerlauf fast 4W Verbrauchen und keinen Ausschalter haben, endgültig dazu bewegt mir solche Adapter zuzulegen.
Meine Wahl fiel auf ein günstiges 3er Set von AUKEY. Kann dieses im kurz Test überzeugen?
AUKEY Funksteckdosen Set aus 3 Funksteckdosen und 1 Fernbedienung
Beginnen wir mit dem Lieferumfang. Das Set für 23€ besteht aus insgesamt 3 Steckdosenadaptern und einer Fernbedienung.
Natürlich liegt auch eine kleine Anleitung in schlechtem Deutsch mit in der Box, die allerdings ausreicht einem zu erklären wie man die Adapter/Fernbedienung programmiert.
Die Adapter machen einen vernünftigen Eindruck und besitzen neben einer kleinen LED auch einen separaten Einschalter. Man muss also nicht zwingend die Fernbedienung nutzen.
Die Fernbedienung besitzt insgesamt vier Kanäle, also alle Adapter lassen sich einzeln ansteuern.
Das Koppeln der Fernbedienung mit den Adaptern funktioniert relativ einfach. Steckt diese in den Strom und drückt den Einschalter am Adapter gefolgt vom Einschalter auf der Fernbedienung und fertig.
Die Fernbedienung benötigt zum Funktionieren keinen direkten Sichtkontakt. Also auch wenn der Adapter etwas „eingebaut“ ist, sollte er dennoch reagieren.
Das Set von AUKEY funktioniert im Alltag absolut tadellos. Soweit würde ich es auch zu 100% empfehlen, leider gibt es jedoch einen kleinen Makel.
Der Energieverbrauch der Steckdosen Adapter. Laut meinen Messungen benötigt jeder Adapter permanent 0,6W Strom. Dies klingt im ersten Moment nicht übermäßig viel, leider fehlen mir hier etwas die Vergleichswerte um einzuschätzen zu können ob dies gut oder schlecht für Funksteckdosen ist, allerdings frisst dies natürlich die Ersparnis durch das Abschalten der Geräte wieder etwas auf.
Im Jahr benötigen die Adapter Strom für ca. 4€ (alle drei Adapter zusammen bei 0,25€ pro KWh).
Fazit zu den AUKEY Funksteckdosen Set
Kann ich das AUKEY Funksteckdosen Set empfehlen? Funktional zu 100% ja! Die Adapter und auch die Fernbedienung funktionieren gut, wenn nicht sogar sehr gut.
Lediglich der Standby Stromverbrauch der Adapter von ca. 0,6W pro Stück stört mich etwas. Dies ist zwar nicht übermäßig hoch aber trotzdem man spart wo man kann, gerade wenn es um Strom geht.
Sollte man allerdings ein ganzes Hi-Fi Set inklusive TV, SAT Box usw. damit vom Strom trennen, werden sich die Adapter vermutlich trotzdem rechnen.
Dazu kommt natürlich der Komfort nicht jedes mal eine Steckdosenleiste oder Lampe per Hand ausschalten zu müssen.
Unterm Strich kann ich also das AUKEY Funksteckdosen Set empfehlen, gerade wenn es um den zusätzlich gewonnenen Komfort geht.