Mit dem tizi Flachmann Express hat equinux Anfang des Jahres eine neue ultra kompakte Powerbank auf den Markt gebracht. Da ich bisher noch keine Powerbank von equinux im Test hatte, habe ich mich natürlich sehr gefreut, als sich die Möglichkeit bot eine für einen Test zu erhalten.
Kann die equinux tizi Flachmann Express im Test überzeugen?
Die equinux tizi Flachmann Express Powerbank im Test
Bei dem Flachmann Express handelt es sich um eine sehr kompakte Powerbank, die sich in einem edlen Klavierlack Look präsentiert. Dabei besitzt die Powerbank ein recht flaches, aber dafür flächenmäßig etwas größeres Gehäuse.
Die equinux tizi Flachmann Express ist ungefähr mit einem 3,5″ Smartphone vergleichbar, wie dem iPhone 4, was die Größe angeht. Der Hersteller gibt die Kapazität der Powerbank mit 4000mAh an, das ist ausreichend um so ziemlich jedes Smartphone auf dem Markt ca. einmal zu laden oder sogar Geräte mit kleinerem Akku 1,5 mal.
Zwar sieht das Hochglanz Gehäuse sehr schick aus, allerdings leidet es unter den gleichen Problemen wie alle Hochglanz Geräte. Die Oberfläche zerkratzt sehr schnell und ist extrem anfällig gegen Fingerabdrücke, weshalb ich eigentlich eher matte Oberflächen bevorzuge.
Von der sonstigen Ausstattung bietet der Flachmann Express keine größeren Überraschungen. Die Powerbank besitzt einen 2,1A USB Ausgang und einen 1A microUSB Eingang.
Wie bei Powerbanks üblich, legt equinux kein Ladegerät mit in den Lieferumfang, man geht hier davon aus, dass Ihr bereits von Eurem Smartphone über ein USB Ladegerät verfügt, welches Ihr verwenden könnt.
Neben den beiden Anschlüssen besitzt die Powerbank noch einen Einschalter auf der Front. Beim Betätigen leuchten bis zu vier LEDs auf der Oberseite auf. Eine LED steht hier für jeweils ca. 25% Akku.
Wie teste ich?
Mein Testverfahren ist recht „strait forward“. Ich lade die Powerbank bis sie sich von alleine abschaltet oder es keinen nennenswerten Ladestrom mehr gibt, dann wird sie mithilfe eines 1A USB Widerstands entladen und die abgegebene Leistung mit einem PortaPow Premium USB + DC Power MonitorLeistungsmesser gemessen.
So erreiche ich gut reproduzierbare Ergebnisse.
Das gemessene Ergebnis in mW rechne ich in mAh @3,7V um, da die Herstellerangabe sich zu 99% auf eine Zellenspannung von 3,7V bezieht.
Zudem teste ich die Powerbanks an diversen Endgeräten ob es hier „Auffälligkeiten“ gibt. Ich nutze für den Ladetest an einem iPhone das Originalkabel, für sonstige Ladetests verwende ich ein Referenzkabel und ja das verwendete Kabel hat einen großen Einfluss auf die Ladegeschwindigkeit siehe HIER.
Messwerte der equinux tizi Flachmann Express Powerbank
Equinux gibt die Kapazität der tizi Flachmann Express mit 4000mAh an, messen konnte ich 3257mAh bzw. 12,05Wh.
Dies entspricht 81% der Herstellerangabe, was ein guter Wert ist. Die meiste Powerbanks von namhaften Herstellern erreichen 80-89%.
Aber warum ist das gut? Die Hersteller geben nicht die effektiv nutzbare Kapazität an, sondern die Kapazität der im Inneren verbauten Akkuzellen. Beim ihrem Entladen entsteht eine Verlustleistung durch das Umwandeln der Spannung von 3,7V auf 5V wodurch immer ein gewisser Teil der Energie verloren geht.
Das ist nicht nur bei der equinux der Fall, sondern auch bei anderen Herstellern.
Kommen wir zur Ladegeschwindigkeit. Hier war ich anfangs etwas überrascht, in der Regel haben kleinere Powerbanks (Kapazität) meist schwächere USB Ausgänge.
Die meisten Powerbanks in der 4000mAh Klasse haben z.B. meist nur einen 1A Ausgang, equinux wirbt aber mit einem 2,1A Port.
Jedoch ist diese Angabe etwas geschönt. Bei meinem Ladetest ist mir aufgefallen, dass fast alle Smartphones nur um die 1A-1,5A aus der Powerbank zogen. Hierbei war es auch egal ob es sich um ein IOS oder Android Gerät handelte.
Hat also equinux gelogen mit dem 2,1A Ausgang? Nein, der Port kann wirklich bis zu 2,1A liefern jedoch bricht die Spannung bei höherer Last recht stark ein.
Bei 2,1A Last liegt die Spannung nur noch bei 4,71V. Eigentlich sollte sie nicht unter 4,75V fallen, dies in Kombination mit dem Spannungsabfall durch ein USB Kabel verhindert, dass viele Smartphones höhere Ströme aufnehmen.
Bei 1A Last liefert die tizi Flachmann Express Powerbank 4,86V, was wiederum Okay ist.
Fazit zur equinux tizi Flachmann Express Powerbank
Die effektive Kapazität von rund 3300mAh reicht um den allermeisten Smartphones eine komplette Ladung zu spenden, was mehr als genug sein sollte um durch den Tag zu kommen.
Die Ladegeschwindigkeit der Powerbank ist zwar nicht überragend, entspricht aber dem Standard von „kleinen“ Powerbanks.
Solltet Ihr ein iPhone haben, entspricht die Ladegeschwindigkeit der equinux tizi Flachmann Express ungefähr der des beigelegten Apple Ladegerätes (die tizi ist sogar noch etwas schneller).
Der Preis ist mit 19,99€ (zum Zeitpunkt des Tests) recht fair, gerade da es sich hierbei nicht um eine „China Marke“ handelt.
Beyerdynamic hat auf der IFA seine ersten Bluetooth Ohrhörer vorgestellt. Hierbei handelt es sich um die Byron BTA und Byron BT. Auf den ersten Blick sehen sich beide Bluetooth Ohrhörer sehr ähnlich. Den dicksten Unterschied sieht man beim Preis, die Byron BTA kosten aktuell rund das Doppelte der Byron BT!
Nachdem ich mir privat die Byron BTA als „Vorbereitung“ für das Apple iPhone 7 zugelegt habe, war ich doch etwas neugierig, hätten es auch die günstigeren Byron BT getan?
Die einzige Möglichkeit dies herauszufinden ist natürlich sich diese auch einmal anzuhören. Daher hier der Test zu den günstigeren Byron BT, können sie überzeugen?
An dieser Stelle vielen Dank an beyerdynamic, die mir die Byron BT für diesen Test ausgeliehen haben!
Die beyerdynamic Byron BT
Die beyerdynamic Byron BT sind „klassische“ Bluetooth Ohrhörer, heißt, diese sind nicht vollständig kabellos sondern der linke und rechte Ohrhörer wird weiterhin über ein Kabel zusammengehalten.
Dies bietet natürlich diverse Vorteile aber auch Nachteile. Ein großer Vorteil ist, dass die Bluetooth Elektronik nicht in den Ohrhörern selbst integriert werden muss, sondern in der Kabelfernbedienung verbaut ist.
Dadurch sind die Ohrhörer selbst relativ klein und kompakt und das zusätzliche Gewicht durch die Bluetooth Technik hängt nicht an den Ohren, sondern liegt ein wenig auf den Schultern des Nutzers.
Dementsprechend ist natürlich die Kabelfernbedienung etwas größer, was aber kaum bis gar nicht stört da das Kabel über den Nacken verläuft und so das Gewicht nicht an den Ohren spürbar ist.
Die Kabelfernbedienung besitzt drei Tasten und ein Mikrofon. Eine der Tasten ist eine Multifunktionstaste, die zum Einschalten/Ausschalten, Play/Pause usw. dient. Die beiden anderen Tasten sind klassisch lauter und leiser, die mit vor und zurück doppelt belegt sind. Erfreulich ist der sehr gute Druckpunkt der Tasten.
Ebenfalls an der Kabelfernbedienung befindet sich ein microUSB Port zum Aufladen des Akkus. Dieser hält laut Beyerdynamic 7,5 Stunden, das kommt auch so hin. Ich kam auf ca. 6-7 Stunden.
Die Ohrhörer selbst sind optisch eher unauffällig und erwachsen. Dabei besteht das Gehäuse aus hochwertigem Aluminium, welches den Ohrhörern eine recht robuste Haptik verleiht. Positiv sind ebenfalls die verbauten Magnete auf der Rückseite der beiden Ohrstöpsel. Diese ermöglichen es die Ohrhörer beim lockeren um den Hals Tragen(wenn man sie gerade nicht nutzt) aneinander zu heften, so dass diese einem nicht vom Hals rutschen können.
Wichtig im Gegensatz zu den Byron BTA scheinen die BT nicht gegen Wasser/Schweiß geschützt zu sein!
Tragekomfort
Hier könnte ich eigentlich 1 zu 1 den Test der Byron BTA kopieren. Auch die Byron BT sind, was den Tragekomfort angeht, recht gut. Es handelt sich bei diesen um ganz normale „Ohrstöpsel“ mit dem üblichen in-Ear Tragekomfort.
Die Ohrhörer sind von Ihren Proportionen ziemlicher Durchschritt. Sie sind weder übermäßig schwer noch übermäßig groß, weshalb ich auch denke, dass diese bei den meisten Nutzern ganz gut in die Ohren passen sollten.
Für noch einen besseren Halt liefert Beyerdanamic noch ein paar „Ear Hooks“ mit.
Grundsätzlich würde ich die BT auch als sporttauglich einstufen, jedoch sind diese im Gegensatz zu den BTA nicht Wasser/Schweiß geschützt, weshalb ich mich hier mit solch einer Empfehlung etwas zurückhalten würde.
Klang
Das Wichtigste ist natürlich der Klang. Hier haben mich die Byron BT sehr überrascht! Ganz ehrlich im ersten Moment hört man nicht den Unterschied zu den doppelt so teuren BTA.
Die Byron BT besitzen einen tendenziell etwas wärmer angehauchten Klang. Dabei ist dieser recht natürlich, mit lediglich einem ganz leicht angehobenen Bass.
Die Höhen sind klar und runden sauber ab. Spitze Zischlaute sucht man bei den Byron BT vergebens. Im Gegenzug sind allerdings die Höhen auch eher auf der etwas wärmeren/weicheren Seite.
Der Bass besitzt einen sehr ordentlichen Punch, wenn er gefordert wird. Von Haus aus ist dieser nicht übermäßig aufdringlich, wenn auch etwas präsenter, wenn ein Song dies „fordert“ zeigen die Byron BT ihren sehr starken Tiefgang.
Die Beyerdynamic gehören ganz klar in die Richtung lebendig und spaßig!
Byron BT vs. Byron BTA
Im direkten Vergleich klingen die BTA noch etwas natürlicher als die BT mit einem guten Stück mehr Details, gerade in den Mitten und Höhen. Musik klingt mit den BTA nochmals ein gutes Stück feiner.
Aber die Byron BT sind etwas lebendiger. Gerade der Bass ist hier etwas präsenter und besitzt nochmal ein gutes Stück mehr Punch.
Fazit zu den beyerdynamic Byron BT
Erstaunlicherweise haben mich die Byron BT noch positiver überrascht als die Byron BTA.
Die Ohrhörer liefern einen lebendigen und guten Klang, welcher dem Preis auch angemessen ist. Dazu ist die Akkulaufzeit wie auch die Bluetooth Verbindung tadellos.
Zwar klingen die Byron BT im direkten Vergleich mit den BTA etwas weniger detailliert, jedoch kosten sie auch nur die Hälfte.
Daher würde ich aus Preis-Leistungssicht die Byron BT ganz klar den BTA vorziehen! Lediglich solltet Ihr die Byron BT beim Sport nutzen wollen, würde ich vielleicht von diesen etwas abraten.
Leider besitzen die Byron BT keinen gesonderten Schutz gegen Schweiß oder Wasser.
Allerdings für das klassische mit der Bahn zur Arbeit oder Schule Fahren oder das morgendliche Stück zu Fuß gehen, sind die beyerdynamic Byron BT wie gemacht!
Mechanische Tastaturen sind sowohl für Gamer wie auch für Vielschreiber ein Segen. Wenn man einmal eine genutzt hat, will man nichts mehr anderes.
Viele mechanische Tastaturen gerade von den großen Gaming Marken sind allerdings recht teuer gerade dann, wenn man auf Bonus Funktionen wie LED oder sogar RGB LED Beleuchtung Wert legt.
Ich war etwas erstaunt und fast schon schockiert als ich gesehen habe, dass der asiatische Smartphone Hersteller Elephone auch mechanische Tastaturen im Sortiment hat.
Hier konnte ich mich nicht zurückhalten und habe mir die ELE ELeEnter Game 2 bestellt. Kann die mechanische Tastatur im Test überzeugen?
Die ELE ELeEnter Game 2 lässt sich aktuell nur in Asien erwerben. Dort kostet die Tastatur rund 70€, also oberhalb der Zollgrenze. Bestellt also am besten bei einem Händler welcher einen Zollfrei Versand anbietet wie Gearbest (Germany Express auswählen).
Da die Tastatur nur in Asien erhältlich ist hat diese auch KEIN QWERTZ Layout sondern QWERTY!
Dies ist anfangs etwas gewöhnungsbedürftig aber, wenn man aus dem Kopf weiß wo öäü ist stört dies weniger. Zudem nutzt die Elephone Cherry MX Keycaps, heißt, es wäre möglich die meisten Tasten einfach gegen deutsche auszutauschen.
Die ELE ELeEnter Game 2
Optisch ist die ELE ELeEnter Game 2 schon etwas im bekannten „Gamer“ Look gehalten, jedoch ist die Tastatur erstaunlich solide.
ELE (Elephone) setzt bei dieser auf eine Metallplatte, in welcher die Schalter eingelassen sind. Dadurch ist die Tastatur sehr verwindungssteif und relativ massiv.
Allerdings ist eingelassen hier vielleicht nicht ganz der richtige Ausdruck, die einzelnen Tasten „schweben“ etwas über der Metallplatte. Dies ist hier ähnlich wie bei diversen Corsair Tastaturen.
Die Vorteile liegen auf der Hand, es sieht cool aus und dadurch ist die Tastatur deutlich leichter zu reinigen.
Ebenfalls sehr massiv ist die Handballen Auflage welche ebenfalls aus Metall und fest mit der Tastatur verbunden ist..
Über kleine Plastikfüße auf der Rückseite lässt sich die Game 2 natürlich auch anwinkeln für ein komfortableres Tippen.
Angeschlossen wird diese ganz klassisch über ein ausreichend langes und Nylon ummanteltes USB Kabel.
Auf einen zusätzlichen USB Port an der Tastatur selbst wurde allerdings verzichtet.
Layout
Die ELE ELeEnter Game 2 besitzt ein normales QWERTY Layout. Wenn diese jedoch an einen deutschen PC anschlossen wird, nutzt man automatisch das QWERTZ Layout.
Heißt man drück y auf der Tastatur und es kommt dennoch ein z.
Anfangs ist dies etwas ungewohnt, allerdings war ich schnell so vertraut mit dem Tippen, dass ich auch ohne öäü auf der Tastatur klar kam bzw. automatisch die richtigen Tasten traf (diese sind ja weiterhin vorhanden nur halt nicht korrekt beschriftet).
Etwas länger hat mich die Gewöhnung an die kurze Enter und lange Schift Taste gebraucht.
Die ELE ELeEnter Game 2 besitzt keine gesonderten Media oder Makro Tasten. Media Tasten lassen sich allerdings mit „FN“ und den F Tasten aufrufen.
Tasten und Druckpunkt
Was nutzt die ELeEnter Game 2 denn für Tasten und wie fühlt sich das Tippen an?
Hier kommen recht exotische „TTC Blue Switche“ zum Einsatz. TTC noch nicht viel gehört? Ja da ging es mir ähnlich. Cherry MX Schalter sollten den Meisten ja bekannt sein, TTC „kopiert“ diese ähnlich wie es auch Kailh macht. So entsprechen die TTC Blue den Cherry MX Blue. Grundsätzlich fühlt sich das Tippen auf der ELE ELeEnter Game 2 sehr gut an.
Wie auch Cherry MX Blue Schalter verfügen die TTC Blue über ein „Klckie“ Druckgefühl.
Heißt, beim Erreichen des Auslösepunktes erzeugen die Tasten ein kleines „Klick“ und zusätzlich spürt man die Auslösung der Taste.
Allerdings bin ich eh jemand der die Tasten durchhämmert, hier wäre auch nicht zwingend ein Klick nötig, denn man hört sowieso deutlich, wenn wenn die Tasten durchgedrückt werden.
Hier hilft natürlich die Metallplatte unterhalb der Tasten den Schall nochmals zu verstärken.
Kurzum die ELE ELeEnter Game 2 ist eine verdammt laute Tastatur welche allerdings auch sehr satt klingt.
Es macht mir sehr viel Spaß auf einer Tastatur zu schreiben welche auch so klingt als würde man wirklich „arbeiten“.
Aber wie sieht der Vergleich mit Cherry aus, sind die Tasten genauso gut? Genauso gut ist natürlich sehr relativ. Cherry ist natürlich weiterhin der Gold Standard allerdings kommen die TTC zu 98% an Cherry MX Blues heran.
Ohne direkten Vergleich wird man keinen Unterschied spüren. Vielleicht am ehesten bei der Qualitätskontrolle.
Ich hatte beispielsweise das Gefühl, dass die A Taste etwas mehr Druck erfordert als die anderen Tasten, jedoch ist der Unterschied so minimal, dass er nicht im Alltag auffällt, auch will ich nicht ausschließen das dies Einbildung von mir ist.
Kurzum nein der Unterschied zu Cherry MX Blues ist so gut wie nicht vorhanden.
Software und Beleuchtung
Auf der Elephone Webseite lässt sich für die ELeEnter Game 2 eine Steuerungssoftware herunterladen welche recht überschaubar ist.
Hier lassen sich einfache Makros und Schnellzugrifftasten erstellen. Dabei lassen sich alle Tasten der ELeEnter Game 2 komplett umbelegen.
Zusätzlich lässt sich natürlich auch die wichtige RGB Beleuchtung steuern. Anfangs denkt man bunte Beleuchtung bei einer Tastatur ist das wirklich nötig?! Nein, aber es ist toll!
Ich nutze schon seit längerem eine Tastatur mit RGB Beleuchtung und freue mich jeden Abend erneut über das bunte Treiben.
Bei der ELeEnter Game 2 besitzt jede Taste eine eigene RGB LED mit Ausnahme von CapsLock welche nur Rot oder gar nicht leuchtet.
In der Software lässt sich die Beleuchtung anhand von 14 voreingestellter Profile Steuern. Dabei lässt sich bei diesen auch teilweise noch die Farbe/Farben und Geschwindigkeit per Hand wählen.
Bei den auswählbaren Profilen gibt es natürlich die Klassiker wie diverse Regenbögen aber auch einfarbige Profile, unterm Strich wird vermutlich für jeden was dabei sein. Auch wenn natürlich hier nicht die Komplexität einer Corsair RGB Tastatur gegeben ist.
Die Farben sehen sehr schön aus, lediglich weiß ist noch ein wenig „Bunt“ und nicht rein weiß. Im direkten Vergleich mit einer Corsair Strafe RGB sehen die Farben immer noch gut aus. Lediglich erkennt man, das bei der Corsair der Übergang zwischen den Farben noch etwas weicher ist.
Ansonsten habe ich nichts zu bemängeln, auch die Helligkeit ist mehr als ausreichend!
Fazit zur Elephone ELeEnter Game 2 Mechanischen Tastatur aus China
Grundsätzlich macht man für rund 70€ mit der ELeEnter Game 2 nichts falsch! Zwar ist die Software weniger Komplex einen Ticken dunkler als bei den diversen „High End“ mechanischen Tastaturen auf dem Deutschen Markt jedoch kosteten diese auch locker das Doppelte.
Auch beim Tippgefühl gibt es vergleichen mit Cherry MX Tastaturen keine Defizite.
Leider jedoch gibt es einen Grund warum ich nur bedingt zur ELE ELeEnter Game 2 raten kann und das ist das Tastatur Layout.
Zwar gewöhnt man sich recht schnell an das QWERTY Layout aber es ist weniger komfortable als eine Tastatur wo man auch sieht wo öäü ist.
Sollte dies Euch nicht stören kann ich allerdings die Elephone ELeEnter Game 2 problemlos empfehlen!
VAVA ist ein neuer Audio Hersteller, der seine Produkte aktuell ausschließlich über Amazon vertreibt. Man könnte nun sagen „ein weiterer asiatischer Hersteller von Bluetooth Lautsprechern, brauchen wir das wirklich?“ aber VAVA punktet durch recht ungewöhnliche Modelle.
Oftmals schaut man sich Bluetooth Lautsprecher oder auch andere Produkte der „China Händler“ an, merkt, dass es sich 1 zu 1um das gleiche Modell nur mit anderem Namen handelt.
Dies ist bei VAVA anders, diese bieten recht einzigartige Bluetooth Lautsprecher und Ohrhörer an. Vor Allem spielen die Bluetooth Lautsprecher in einer anderen Preisklasse als viele der asiatischen Konkurrenzmodelle.
Der VAVA Voom kostet aktuell rund 80€, womit dieser schon in der gehobenen Gewichtsklasse antritt.
Erst einmal ein paar Worte zur Verpackung. Hier spürt man schon, dass etwas mehr Arbeit in die Präsentation dieses Bluetooth Lautsprechers gesteckt wurde als es bei den meisten günstigen Modellen der Fall ist.
Die Box besteht aus einem stabilen schwarzen Karton und wird noch oben hinaufgezogen.
Im Inneren findet man den Voom sauber präsentiert. Unter diesem ist das Zubehör verstaut, ein microUSB Kabel, ein AUX Kabel und ein Ladegerät.
Ja, der Voom hat ein 12V Ladegerät mit im Lieferumfang, kann jedoch auch via microUSB geladen werden (dauert dann aber länger).
Der VAVA Voom im Test
Der Voom ist ein etwas größerer Bluetooth Lautsprecher, welcher oval geformt ist. Innen verfügt dieser auch über insgesamt drei Treiber. Dabei handelt es sich um zwei Hoch/Mitteltöner und einen Tieftöner.
VAVA wirbt hier mit einem 2.1 Sound, was auch in einem gewissen Rahmen stimmt. Die beiden Hochtöner besitzt jeweils 5W und der „Subwoofer“ 10W Leistung.
Das Gehäuse besteht größtenteils aus einem metallenen Lautsprechergitter, das sich um den kompletten Lautsprecher zieht. Lediglich auf der Ober- und Unterseite setzt VAVA auf mattes Plastik.
Die insgesamt 7 Tasten des Voom sind auf dessen Oberseite angebracht. Hier finden wir zum einen natürlich das Übliche wie einen Einschalter, Play/Pause, Lauter/Vor und Leiser/Zurück aber auch etwas ungewöhnlichere Tasten wie eine spezielle Bluetooth Taste, Anrufe annehmen oder die EQ Taste.
Diese erlaubt das Wechseln des „Klang Modus“, hiervon stehen drei Stück zur Auswahl, dazu aber später mehr.
Die Anschlüsse des VAVA Voom sind auf dessen Rückseite angebracht. Hier ist zum einen der klassische microUSB Port und 3,5mm AUX Eingang zu finden aber auch einen speziellen Netzteilanschluss und einen vollwertigen USB Ausgang.
Zum einen hat der Voom eine „Powerbank“ eingebaut. Es ist also möglich mit diesem Lautsprecher Euer Smartphone aufzuladen. Die Kapazität liegt bei ca. 6700mAh.
Aufladen kann man den Lautsprecher zum einen über das beigelegte 15V Ladegerät, was etwas schneller geht, oder klassisch über microUSB.
Klang
Kommen wir zum interessantesten Teil des Tests, dem Klang und ja hier liefert der Voom.
Wichtig der VAVA Voom verfügt über drei EQ Einstellungen, „Normal“, „Party“ und dem Bass Modus.
Sowohl der Bass Modus wie auch die „normale“ Einstellung haben mich nicht überzeugt. Im Bass Modus ist natürlich der Bass maximal angehoben dabei aber die Höhen zusätzlich abgesenkt, was einen sehr dumpfen Klang ergibt.
Im „normalen“ Modus sind die Höhen ebenfalls etwas matt für meinen Geschmack, dazu ist auch der Bass etwas zurückhaltend.
Im Party Modus hingegen, dreht der Lautsprecher sowohl die Höhen wie auch den Bass hoch. Dadurch bietet der Lautsprecher einen sehr spaßigen Klang.
Folgende Aussagen beziehen sich daher auf den Party Modus, welcher mir einfach mit Abstand am besten gefiel.
Der VAVA Voom liefert sehr klare und saubere Höhen (zu mindestens im Party Modus) , welche schon in die Richtung brillant gehen. Der Bass des Lautsprechers ist zusätzlich schönen satt und besitzt einen ordentlichen Punch. Klar man darf hier keine Wunder erwarten, auch der Voom bringt kein Wohnzimmer zum Wackeln jedoch hört man eine gewisse Fülle im Klang.
Hier hilft natürlich, dass nicht nur eine Treibereinheit das komplette Klangspektrum erzeugen muss, sondern, dass dies etwas aufgeteilt ist dank des internen 2.1 Systems.
Wie üblich sind natürlich die Mitten etwas zurückhaltender, gerade im Party Modus, jedoch ist die Darstellung von Stimmen immer noch recht gut.
Einen kleinen Abzug in der B Note gibt es für ein leichtes Rauschen im Klang, welches natürlich auf mittlerer bis hoher Lautstärke nicht auffällt, sondern nur in leisen Passagen.
Fazit zum VAVA Voom
Unterm Strich bietet der Voom den besten Klang den ich bisher von einem Bluetooth Lautsprecher in der 100€ Preisklasse gehört habe.
Hierbei punktet dieser durch einen sehr klaren und kraftvollen Klang, gerade im Party Modus. Klanglich schlägt er ganz klar den Anker SoundCore Sport XL oder auch den TaoTronics TT-SK06ledigl, solltet Ihr viele Hörbücher hören, würde ich doch ein anderes Modell empfehlen aufgrund des leicht vorhandenen Grundrauschens. Ansonsten ist aber auch das Gehäuse sehr solide und die Powerbank Funktion außerordentlich nützlich. Dazu wirkt der Bluetooth Lautsprecher sehr gut und hochwertig designt.
Der Preis von 79,99€ ist vollkommen in Ordnung für das Gebotene. Wer nochmals eine Stufe besseren Klang wünscht, muss deutlich tiefer in die Tasche greifen für zum Beispiel den Teufel Bamster Pro(230€).
Auf der IFA hat beyerdynamic seine neue Ohrhörer Serie „Byron“ vorgestellt. Diese Serie besteht aus insgesamt drei Modellen, den beiden kabellosen Byron BT / Byron BTA und einem kabelgebundenen Ohrhörer, den Byron wired.
In diesem Test soll um den Byron wired gehen, können die 50€ Ohrhörer im Test überzeugen?
Beyerdynamic setzt bei den Byron wired auf eine bekannte Optik. Die Ohrhörer bestehen grundsätzlich aus schwarzem Plastik, das allerdings mit silbernen Aluminiumelementen verziert wurde.
Die Ohrhörer sehen recht schick aus aber auch nicht übermäßig auffällig. Wer also ein Fashion Statement setzten möchte, ist vielleicht bei diesen Ohrhörern nicht ganz an der richtigen Adresse.
Ansonsten ist die Bauform ebenfalls recht unspektakulär, Beyerdynamic setzt auf eine runde Form mit einer klassischen Kabelführung nach unten weg. Wo wir beim Kabel sind, dieses ist Okay, macht aber auch keinen übermäßig soliden Eindruck, jedoch ist die Dicke an sich ausreichend, dass es nicht sofort kaputt gehen wird.
Wie mittlerweile bei den meisten Ohrhörern üblich, verfügen auch die Byron wired über eine Kabelfernbedienung inklusive Mikrofon. Die Kabelfernbedienung besitzt erfreulicherweise drei Tasten, also eine Multifunktionstaste in der Mitte und lauter/leiser.
Der leicht vergoldete 3,5mm Stecker ist gewinkelt und nicht zu breit, so dass er auch in Euer Smartphone passen sollte sofern Ihr eine Hülle nutzt.
Tragekomfort
Die Byron wired sind ganz klassische in-Ear Ohrhörer. Zwar ist der Ohrkanal etwas breiter als bei vielen anderen Modellen jedoch hat dies bei mir den Tragekomfort nicht negativ beeinflusst.
Allgemein betrachtet war der Tragekomfort nicht schlecht, jedoch auch nicht übermäßig gut. Die Beyerdynamic Byron wired sind in diesem Punkt ziemlicher Standard.
Für Sport würde ich die Ohrhörer allerdings auch nur bedingt empfehlen.
Klang
Ähnlich wie auch die Byron BTA besitzen die Byron wired einen recht spaßigen Klang mit einem leicht angehobenen Bass.
Dabei besitzt der Bass ein ordentliches Volumen und einen schönen Punch. Es handelt sich beim Bass also nicht um ein hohles Gehämmere, wie man es des öfteren bei billigen in-Ears hört sondern auch um ein qualitativ hochwertiges Vergnügen.
Die Höhen sind zwar weniger brillant als wie ich es von anderen Beyerdynamic Kopfhörern gewohnt bin, wodurch die Byron vielleicht tendenziell eher etwas wärmer sind, jedoch sind diese weiterhin sehr sauber und klar. Zusätzlich runden die Höhen sehr schön ab wodurch es fast keine unangenehmen Zischlaute gibt.
Glücklicherweise sind die Mitten nicht abgesenkt weshalb die Byron wired keine klassische Badewannen Klangsignatur haben. Stimmen und Gesang werden von den Byron sehr gut dargestellt, lediglich der Bass besitzt etwas mehr Punch als es bei neutralen Ohrhörern der Fall wäre.
Fazit zu den Byron wired
Die Byron wired sind klassische Ohrhörer mit einem guten und spaßigen Klang, der sicherlich den meisten Nutzern sehr zusagen sollte.
Allgemein betrachtet sind die Byron so ziemlich die besten kabelgebunden Ohrhörer in der „bis 50€“ Preisklasse was den Klang angeht. Damit fällt das Fazit zu diesen Ohrhörern fast noch etwas besser aus als zu den großen Byron BTA.
Beyerdnamic macht hier angefangen beim Preis bis hin zum Klang sehr viel richtig. Lediglich die Qualität und die Haltbarkeit kann ich nach ein paar Wochen nicht beurteilen.
Dennoch Daumen hoch für die Beyerdanamic Byron wired! Viel bessere kabelgebundene Ohrhörer bekommt man in dieser Preisklasse nicht wenn es um den Klang geht!
Es wird mal wieder Zeit für eine kleine Verlosung. Diesmal geht es um das Einsteiger Smartphone Ulefone Metal, welches ich HIER getestet habe.
Wie teilnehmen?
Dies wird mal wieder ein kleines Facebook Gewinnspiel, daher sind die Teilnahmebedingungen einfach.
Die Facebook Seite von Techtest und den Gewinnspiel -Beitrag liken, fertig! Teilen oder kommentieren ist nicht nötig, allerdings hilft mir ein Kommentar Euch besser kontaktieren zu können.
Teilnehmen dürfen nur Nutzer mit Wohnsitz in Deutschland und einem Alter von 16+.
Zeitraum
Das Gewinnspiel wird am 03.10.16 gestartet und geht bis zum Abend des 17.10.16 also 14 Tage. Der Gewinner wird anschließend per Zufall gezogen und bekommt entweder eine Nachricht von meinem Privat- Account (Michael Barton) oder von Techtest.
Leider kann man als Seite nur Nutzer direkt anschreiben, welche zuvor einen Kommentar hinterlassen haben, ansonsten muss ich auf meinen privaten Account zurückgreifen.
Zusätzlich werde ich diesmal den Namen des Gewinners (Facebook Name) in die Kommentare schreiben.
Der Gewinner hat daraufhin 3 Tage Zeit sich mit seiner Adresse zurückzumelden (per PN). Diese Adresse wird nicht weitergegeben, außer natürlich an das Paketunternehmen.
Der Gewinn
Es wird das Ulefone Metal verlost. Hierbei handelt es sich um das Modell, das ich im Test verwendet habe,es ist jedoch in einem tadellosen Zustand.
Viel Glück!
Gewinnspiel
Allgemein
Sollten einzelne Bestimmungen dieser Teilnahmebedingungen unwirksam sein oder werden, so wird dadurch die Rechtswirksamkeit der übrigen Teilnahmebedingungen nicht berührt. An ihre Stelle tritt eine angemessene Regelung, die dem Zweck der unwirksamen Bestimmungen am ehesten entspricht. Der Veranstalter behält sich bezüglich der Gestaltung, des Inhalts und der Form der Gewinnspielaktion redaktionelle Freiheit vor. Insbesondere ist der Veranstalter berechtigt, Form und Inhalt der Aktion zu ändern.
Teilnahmeberechtigung
Es sind alle Personen mit Wohnsitz in Deutschland teilnahmeberechtigt, die zum Zeitpunkt ihrer Teilnahme das 16. Lebensjahr vollendet haben. Personen unter 16 Jahren und andere in ihrer Geschäftsfähigkeit beschränkte Personen benötigen zur Teilnahme am Gewinnspiel die Zustimmung des/der gesetzlichen Vertreter(s).
Teilnahme
Durch das Liken der techtestorg Facebook Seite und des Gewinnspiel Beitrages
Gewinn
Ulefone Metal 4G (wert ca. 100€)
Der Gewinner wird per Privatnachricht über Facebook benachrichtigt. Die Gewinner haben 3 Tage Zeit mir daraufhin ihre vollständige Adresse mitzuteilen, ansonsten verfällt leider der Gewinn.
Zeitraum
14 Tage
Umgang mit personenbezogenen Daten
Im Rahmen der Aktion werden personenbezogene Daten der Teilnehmer/innen erhoben (Vor- und Nachname, E-Mail-Adresse und die Anschrift). Diese Daten werden ausschließlich für die Durchführung der Aktion gespeichert und verwendet. Darüber hinaus werden persönliche Daten nicht gespeichert oder in sonstiger Form ausgewertet oder weitergegeben. Verhaltensregeln
Der Betreiber hat das Recht, Teilnehmer/innen von der Aktion auszuschließen, die den Teilnahmevorgang oder die Aktion manipulieren bzw. dieses versuchen und/oder die gegen die Spielregeln verstoßen.
Beendigungsmöglichkeiten
Ich behalte mir das Recht vor, das Gewinnspiel unter Umständen ohne Ankündigung abzubrechen oder beenden zu können. Dies gilt insbesondere, wenn das Gewinnspiel nicht planmäßig laufen kann, beispielsweise bei Fehlern der Soft- und/oder Hardware und/oder aus sonstigen technischen und/oder rechtlichen Gründen, welche die reguläre und ordnungsgemäße Durchführung des Gewinnspiels beeinflussen.
Haftung
Der Teilnehmer stellt techtest.org auf erstes Anfordern von sämtlichen Ansprüchen frei, die Dritte mit der Behauptung gegenüber techtest.org geltend machen, die vom Teilnehmer eingestellten Inhalte verletzten sie in ihren Rechten oder verstoßen gegen gesetzliche Bestimmungen.
Jede Haftung von techtest.org für das Bestehen der technischen Voraussetzungen der rechtzeitigen Teilnahme am Gewinnspiel oder der Versendung des Gewinns (ständiger Zugang der Internetseiten auf denen die Teilnahme möglich ist oder Versendung der Preise durch Transportunternehmen) ist ausgeschlossen. Das gleiche gilt für Schäden, die durch unrichtige Inhalte, Verlust oder Löschung von Daten oder Viren verursacht wurden.
Verantwortlicher
Sämtliche Anfragen zu der Aktion sind an kontakt@techtest.org zu richten. Kontaktdaten sind auf der Seite zu entnehmen
Rechtsweg
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Das Gewinnspiel steht wie üblich in keinem Zusammenhang mit Facebook!
Wenn Apple im September traditionell ein neues iPhone auf den Markt bringt, dreht sich die Welt für ein paar Tage medial gefühlt nur um dieses Ereignis. Das Apple iPhone 7 / 7 Plus spaltet dabei besonders die Gemüter aufgrund des bekannten Designs und des Verzichtes auf einen 3,5mm Kopfhöreranschluss.
Trotz des hohen Preises konnte ich nicht widerstehen und habe mir ein 7 Plus gekauft, kann mich dieses wieder so sehr überzeugen wie es vor rund 2 Jahren das iPhone 6 Plus schaffte und kann es mit der aktuellen Android Konkurrenz mithalten?
Das Apple iPhone 7 Plus ist in fünf Farben und drei Speicherausstattungen verfügbar. Bei den Farben handelt es sich um das bekannte Silber, Gold und Rosegold. Neu hinzugekommen ist Schwarz und Diamantschwarz. Bei Diamantschwarz handelt es sich um eine Hochglanz Optik, welche zwar sehr schick ist aber auch extrem anfällig für Schmutz und Kratzer.
Bei den Speicherversionen handelt es sich um 32GB, 128GB und 256GB. Für die 32GB Version muss man bei Apple 899€ auf den Tisch legen, für 128GB 1009€ und für 256GB stolze 1119€.
Für diesen Test habe ich die silberne 256GB Version gewählt.
Das iPhone wird in einer typischen Apple Box geliefert, welche aber mittlerweile wieder über einen Aufdruck des Inhaltes verfügt.
Im Inneren findet man den üblichen Papierkram inklusive Apple Aufklebern, das iPhone selbst, ein 5V 1A Ladegerät, ein Lightning auf USB Kabel, Apple Earpods und einen Lightning auf 3,5mm Adapter.
Das iPhone 7 Plus
Das iPhone 7 Plus entspricht weitestgehend dem 6 Plus und dem 6S Plus. Neu sind lediglich zwei Farbvarianten, Schwarz und Diamantschwarz und kleinere Details.
Zum einen haben sich die Antennenlinien auf der Rückseite etwas verändert, welche nun deutlich dezenter sind, zum anderen ist die Kamera verändert.
Letzteres fällt beim iPhone 7 Plus nochmals deutlicher auf als beim normalen iPhone 7. Das iPhone 7 Plus verfügt über zwei Kameralinsen. Beides sind 12 Megapixel Sensoren, die beiden Kameramodule unterscheiden sich lediglich aufgrund ihres Blickwinkels/Brennweite.
Während die äußere Linse den normalen Blickwinkel besitzt, ist die Innere ein 2x Zoom.
Dadurch ist natürlich der Kamera „Buckel“ auf der Rückseite des iPhones noch etwas größer als beim Vorgänger, was, wenn es flach auf dem Tisch liegt, durchaus stören kann.
Eine weitere Besonderheit ist der Home Button, welcher nun keine physische Taste mehr ist, sondern ein Druck sensitives Touchpad. Dabei soll ein spezieller Vibrationsmotor im Inneren des iPhones für das Gefühl sorgen als würde man tatsächlich eine Taste drücken.
Ich war anfangs etwas skeptisch was diese Neuerung anging, jedoch ist der Home Button in der Praxis erstaunlich gut. Zum einen hilft er beim Wasserschutz, den nun das iPhone 7 und 7 Plus mitbringt zum anderen war die physische Taste immer eine häufige Fehlerquelle beim iPhone.
Ebenfalls etwas skeptisch war ich beim Verzicht auf den Kopfhöreranschluss, aber dazu später mehr.
Ansonsten gibt es nicht mehr viel zum neuen iPhone zu sagen. Qualitativ ist es wie auch schon die Vorgänger hervorragend, Verarbeitungsfehler oder derartiges konnte ich nicht feststellen.
Software
Das iPhone 7 Plus setzt auf IOS 10 welches auch schon für das iPhone 5, 5S, 6, 6S usw. veröffentlicht wurde. Kurz zusammengefasst, Ihr habt schon mal ein IOS Gerät genutzt oder Ihr nutzt aktuell eins, dann bietet das iPhone 7 Plus für Euch keine Überraschungen.
Alles ist IOS typisch angeordnet und es besteht, abgesehen von der Widget Seite, keine größeren Möglichkeiten die Benutzeroberfläche nach seinen Wünschen anzupassen.
Eine der größten Neuerungen für mich, als wiedergekehrter IOS Nutzer, ist die Möglichkeit von Apple vorinstallierte Apps zu deinstallieren/auszublenden.
Eine weitere Neuerung ist der Home Button und die „taptic engine“. Der neue Home Button lässt sich nicht mehr physisch drücken, sondern reagiert nur noch feststehend auf Druck. Damit man aber das Gefühl hat eine Taste zu drücken gibt es die Taptic Engine, eine Art Vibrationsmotor welcher aber viel feiner arbeitet.
Dieser lässt das Smartphone beim Drücken leicht vibrieren, die stärke lässt sich in drei Stufen einstellen. Dies funktioniert auch verdammt gut, der neue Home Button ist ganz klar eins meiner Lieblings Feature des iPhone 7 Plus.
Auch allgemein scheint IOS 10 etwas mehr nutzen von „Force Feedback“ zu machen, dies könnte aber Apple aus meiner Sicht noch etwas mehr ausbauen.
Display
Apple setzt beim iPhone 7 Plus wie auch schon die Jahre zuvor auf ein 5,5 Zoll IPS Display mit einer Full HD Auflösung. Wie zu erwarten war, ist das Display bei einem Apple Smartphone ziemlich gut. Ich würde sogar sagen, dass es sich hierbei um das beste IPS Display handelt, das ich bisher gesehen habe.
Farben besitzen ein natürliches Leuchten, Kontraste sind stark und auch die Helligkeit ist auf einem Top Level. Dazu kommen so Kleinigkeiten wie die überdurchschnittliche Resistenz gegenüber Fingerabdrücken oder Spiegelungen.
Kurzum das 7 Plus besitzt ein hervorragendes Display welches mit dem des Samsung Galaxy S7 mithalten kann, wenn auch nicht überbieten.
Wie auch schon das Display des iPhone 6S ist auch das Display des diesjährigen Modells druckempfindlich, was einige zusätzliche Funktionen in IOS ermöglicht.
Klang und Kopfhörerausgang
Eine der größten Änderungen beim iPhone 7 Plus ist sicherlich das Audio Setup. Beginnen wir beim Lautsprecher bzw. den Lautsprechern.
Das iPhone 7 Plus verfügt über Stereo Sound, hierfür nutzt Apple zum einen die Ohrmuschel als Lautsprecher und zum anderen den regulären Lautsprecher auf der Unterseite des Smartphones.
Beide zusammen erzeugen dann einen gewissen Stereo Effekt. Rein von der Lautstärke ist das iPhone 7 Plus dem iPhone 6 nicht oder nur bedingt überlegen.
Jedoch klingt das neue iPhone deutlich voller und voluminöser durch die beiden Lautsprecher. Hierdurch ist das Smartphone auch dem Samsung Galaxy S7 Edge und dem LG G5 überlegen.
Kurzum Daumen hoch für die Lautsprecher des iPhone 7 / 7 Plus. Eine der kontroversen Entscheidungen Apples ist es den Kopfhöreranschluss beim neuen iPhone zu entfernen.
Dafür legt Apple zum einen EarPods mit Lightning Anschluss bei, zum anderen einen Adapter von Lightning auf 3,5mm.
Die beigelegten Ohrhörer sind qualitativ ziemlich identisch mit denen des Vorgängers, kein Vorteil oder Nachteil hier.
Ähnliches gilt auch für den Lightning auf 3,5mm Adapter, welcher zwar unter Labor Bedingungen etwas schlechter ist als der Kopfhörerausgang des iPhone 6s ist, jedoch in der Praxis einen sehr guten Job macht.
Was halte ich davon, dass Apple auf einen Kopfhörerausgang verzichtet?
Zwar bin ich auch kein Fan von dieser Entscheidung aber es ist deutlich weniger tragisch als einige Leute es sagen.
Apple legt einen Adapter bei mit welchem Ihr Eure alten Kopfhörer wie gehabt weiter nutzen könnt. Sofern Ihr also nicht Euer iPhone gleichzeitig ladet und Musik hört, gibt es eigentlich keinen Nachteil!
Sollte mal der Adapter kaputt oder verloren gehen, kann man diesen für 9€ bei Apple nachkaufen und ganz ehrlich mit 9€ ist dies vermutlich eins der preislich fairsten Produkte von Apple.
Bei der ganzen Aufregung geht es vermutlich eher um die symbolische Wirkung den bewährten Kopfhörer Ausgang zu entfernen.
Abgesehen davon ist Apple nichtmal der erste große Hersteller der dies gemacht hat, Motorola war mit dem neuen Moto X der erste der keinen Kopfhörerausgang mehr verbaut hatte.
Aber warum macht Apple dies?
Hierüber kann man nur mutmaßen aber es hat vermutlich mehrere Gründe.
Wasserschutz, es ist natürlich nicht ganz einfach ein 3,5mm großes Loch dicht zu halten, wenn auch nicht unmöglich.
Geld, jedes Produkt was an den Lightning Port des iPhones angeschlossen werden kann muss von Apple zertifiziert werden. Dies bringt Apple natürlich Geld, daher verdienen diese in Zukunft an jedem Kopfhörer der für den Lightning Port produziert wird ein stück weit mit.
Platz, natürlich nimmt der Kopfhöreranschluss ein wenig Platz im Smartphone weg, den Apple im aktuellen iPhone für die taptic engine nutzt.
Kundenbindung, Ihr habt Euch ein paar tolle teure neue Kopfhörer für den Apple Lightning Port gekauft, die dementsprechend auch nur mit Apple Produkten funktionieren. Wenn das der Fall ist, ist dies natürlich ein Pluspunkt dafür in Zukunft wieder auf ein Apple Smartphone zu setzten und nicht auf Android umzusteigen.
Aber was bleibt am Ende für den Nutzer? Aus meiner Sicht kaum bis keine Vorteile aber auch wenig Nachteile. Lediglich Laden + Musik hören ist so nicht mehr möglich, ich habe dies selten gemacht, daher ist das für mich kein Nachteil. Das kann natürlich ebenfalls für Euch gelten oder auch nicht.
Als Vorteil sehe ich lediglich die „Zukunft“. Es ist Unsinn, dass der Lightning Port „eine bessere Klangqualität“ bietet als ein Kopfhörerausgang. Dies hat nichts mit dem Anschluss zu tun sondern mit dem Kopfhörerverstärker und dem DAC. Dieser ist nun nicht mehr im iPhone sondern in den Kopfhörern. Vorteil = Hersteller könnten bei teureren Kopfhörern bessere Komponenten verwenden als sie im iPhone wären, im Gegenzug macht dies die Sache natürlich auch teurer.
Ich persönlich hoffe darauf, dass demnächst einige gute Lightning auf 3,5mm Adapter auf den Markt kommen, welche die Klangqualität nochmals deutlich steigern.
Bis dahin setzte ich einfach auf Bluetooth, das funktioniert mit allen Smartphones und klingt mittlerweile sehr ordentlich.
Kamera
Apple setzt beim iPhone 7 Plus auf zwei Kameras, eine „normale“ und eine Zoom Kamera.
Die normale Kamera hat eine Brennweite von 28mm, die zweite von 56mm. Ihr könnt also effektiv einmal „optisch“ Zoomen ohne Qualitätsverlust.
So sieht die Theorie aus, die Praxis ist nochmal etwas Anderes. Auch wenn beide Kameras 12 Megapixel haben, handelt es sich nicht um die gleichen Sensoren.
Der Sensor der normalen Kamera ist etwas größer und hat zudem eine Blende von f1.8, die Zoom Kamera besitzt einen etwas kleineren Sensor und eine Blende von f2.8.
WICHTIG die Zoom Kamera funktioniert NICHT im Ultra Low light und mit nicht meine ich auch nicht. Wenn es zu dunkel ist nutzt das iPhone Digital Zoom anstelle der zweiten Kamera!!! Leider zeigt es das Smartphone nicht an wann Digital 2x Zoom genutzt wird und wann nicht.
Vermutlich denkt Apple, dass der größere Sensor + größere Blende trotzt Digital Zoom bessere Bilder produziert als die zweite Kamera.
Wie üblich sind alle meine Bilder im Automatik Modus entstanden und nicht nachbearbeitet. HDR hatte ich hierbei meist auf Automatik, da selbst im Low Light das iPhone HDR Bilder hervorragend verarbeitet und ich keinen Grund sehe warum man dann HDR abschalten sollte.
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Darf ich ganz ehrlich sein, diese Bilder hauen mich nicht um. Zwar produziert das iPhone recht scharfe Aufnahmen mit hervorragender Belichtung und Weißabgleich, aber die Farben wirken teilweise sehr matt.
Das Nutzen der zweiten Kamera macht hingegen einiges an Spaß. Gerade bei Makroaufnahmen ist der zweifache Zoom sehr angenehm, zumal die Nahstellgrenze beider Kameras die gleiche ist.
Zwar bietet die zweite Kamera eine etwas schlechtere Bildqualität, gerade bei schwachem Licht, jedoch ermöglicht der Zoom andere Perspektiven und Kreativität ohne auf digitalen Zoom zurückgreifen zu müssen.
Also unterm Strich ähnliches Spiel wie beim LG G5, wobei mir die Kombination Ultraweitwinkel + Normal noch besser gefällt.
Im Übrigen könnte man eventuell mit einer anderen Kamera App (oder RAW Fotografie) noch etwas mehr aus den Bildern holen. Das iPhone produziert von Haus aus sehr stark komprimierte Fotos, die meisten Bilder besitzen eine Größe um die 2-3MB, was fast weniger als die Hälfte der Dateigröße von Bildern des Samsung Galaxy S7 Edge ist.
Am Ende bleibt trotzdem ein wenig fader Nachgeschmack beim Begutachten der Bilder am PC. Viele Tester nennen die Fotos des iPhone „natürlich“ jedoch sind diese für mich einfach etwas langweilig. Dies wird auch im Vergleich mit dem Samsung Galaxy S7 und dem LG G5 nochmals deutlicher.
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Die Aufnahmen sowohl des S7 wie auch des G5 sind lebendiger und dynamischer. Wenn ich mich hier entscheiden müsste würde ich ganz klar zu einem der beiden Konkurrenz- Smartphones greifen, gerade dann wenn ich mit diesen Kameras meine Urlaubsbilder machen müsste.
Im Low Light kippt das Bild allerdings etwas. Hier ist das iPhone mit dem LG und dem Samsung weitestgehend gleichauf. Das LG neigt zu einer etwas längeren Belichtungszeit, daher sind die Bilder von diesem am hellsten (etwas unnatürlich).
Hier würde ich mich fast in der Mehrheit der Fällen für das iPhone entscheiden.
Wo das iPhone verglichen mit Vorgängermodellen ebenfalls gut zugelegt hat, ist beim Autofokus. Zwar ist das Samsung Galaxy S7 Edge immer noch ungeschlagen was den AF angeht jedoch ist das 7 Plus auf Schlagdistanz und kann ganz knapp das LG G5 überbieten.
Etwas hin und her gerissen bin ich beim Tempo der Kamera. Das iPhone hatte immer eine recht schnelle Kamera, gerade was die Verarbeitung von HDR Bildern angeht, jedoch hatte ich hier beim 7 Plus gelegentliche Stotterer. Dies mag mir natürlich nur so auffallen da ich ein S7 Edge als Vergleichsgerät habe, welches in diesem Punkt auch unglaublich schnell ist, jedoch habe ich fast das Gefühl als würde mein iPhone 6 HDR Bilder noch schneller verarbeitet.
Jedoch ist dies Kritik auf hohem Level, das iPhone 7 Plus ist schneller was das Aufnehmen von normalen oder auch HDR als 95% aller anderen Smartphones auf dem Markt.
Wie sieht es mit Videos aus? Hier liefert das iPhone ein sehr gutes 4K Material mit hoher Bildschärfe und klasse Belichtung. Auch führt diese etwas kontrastärmere Art wie das iPhone seine Bilder verarbeitet, in Videos zu einem gewissen Cinematic look.
Wenn es um Video geht würde ich das iPhone 7 Plus ganz klar dem LG G5 vorziehen und auch im Vergleich mit dem S7 Edge würde ich das iPhone bevorzugen.
Dies kommt auch von der hervorragenden Bildstabilisierung, die beim iPhone nochmal etwas besser arbeitet als die des S7.
Unterm Strich ist das iPhone 7 / 7 Plus das beste Smartphone was Videoaufzeichnung angeht (auch wenn der Ton nur Mono ist) jedoch bei Fotos, gerade bei gutem Licht, würde ich dennoch das LG G5 oder S7 / S7 Edge bevorzugen.
Bei schlechteren Lichtverhältnissen gleicht sich das Bild wieder etwas an, hier spürt man gerade die etwas größere Blende des 7 Plus, verglichen mit älteren iPhones.
PS. Interessanterweise sehen Bilder auf dem iPhone Bildschirm selbst deutlich besser aus. Farben leuchten mehr und allgemein sind die Bilder um einiges ansehnlicher als an meinem LG IPS Monitor, vielleicht liegt dies an Apples P3 Display Profil.
Performance und Leistung
Im Apple iPhone 7 Plus arbeitet erstmalig für Apple ein QuadCore SoC in Kombination mit 3GB RAM. Dies klingt natürlich verglichen mit der Android Konkurrenz fast schon etwas langweilig, jedoch zerstört der A10 SoC beispielsweise den Snapdragon 820 in diversen Benchmark Tools regelecht.
Im Antutu Benchmark liefert das iPhone 7 Plus unglaubliche 176492 Punkte, dies ist ein gutes Stück mehr als ein Samsung Galaxy S7 (ca. 130000) oder LG G5 schaffen würde.
Ähnliche Ergebnisse werden auch von Geekbench oder 3D Mark bestätigt.
Aber nur weil ein Smartphone eine gute Performance in Benchmarks liefert, heißt dies noch lange nicht, dass diese auch im Alltag gut ist.
Allerdings in diesem Fall schon. Das iPhone 7 Plus ist schnell, zwar wird der Unterschied im Alltag, wenn Ihr von einem 6 oder 6S kommt nicht so sehr auffallen, jedoch ist er vorhanden.
Animationen laufen auf dem 7 Plus perfekt, Ruckler oder Stottern ist nicht zu entdecken.
Auch Apps laufen zu 100% perfekt, dies gilt auch für Spiele, egal wie aufwendig. Dies sind natürlich auch die Vorteile der Apple Plattform, wenn man hier ein Spiel veröffentlicht hat man dafür zu sorgen, dass dieses auch auf dem Flaggschiff Smartphone läuft.
Merkt man einen Unterschied zu einem Samsung Galaxy S7 im Alltag? Um ehrlich zu sein nur wenig. Das S7 hat ebenfalls genug Power um die normalen Anwendungen ohne Probleme stemmen zu können. Jedoch gibt es hier und da bei Spielen „Probleme“, welche vermutlich weniger auf zu schwache Hardware zurückzuführen sind, sondern viel mehr auf schlechte Optimierung seitens der Spielehersteller.
Solche Probleme gibt es mit dem 7 Plus nicht.
Dazu kommen noch Kleinigkeiten, die im Alltag ein großer Vorteil sein können. Dazu gehört zum Beispiel das sehr schnelle WLAN welches das iPhone 7 Plus an Board hat.
2,4GHz oder 5GHz WLAN AC mit 2×2 MIMO (867MBit/s) ist bei Smartphones auch keine Selbstverständlichkeit.
Akku
Apple hat den Akku des 7 Plus leicht vergrößert, verglichen mit den Vorgängern. Der Akku fasst nun 2900mAh was erst einmal für ein iPhone recht viel klingt. Leider hat sich die Akku Laufzeit verglichen mit dem iPhone 6 Plus aus meiner Sicht etwas verringert.
Hierbei muss man dazusagen, dass das iPhone 6 Plus ein Akku Monster war und auch das 7 Plus immer noch eine der besten Akkulaufzeit aktueller Flaggschiff Smartphones hat.
Ich komme mit dem 7 Plus problemlos durch den Tag und vermutlich wäre auch noch ein zweiter Tag ohne laden möglich. Wer sein Smartphone weniger nutzt als ich wird vermutlich mit dem 7 Plus 2-3 Tage durchkommen.
Das Aufladen mit dem beigelegten Ladegerät dauert recht lange. Eine vollständige Ladung kann mit diesem Ladegerät gerne mal 3 Stunden dauern. Hier kann ein 3. Anbieter Ladegerät das Aufladen deutlich beschleunigen, da das iPhone bis zu 2A aufnehmen kann, jedoch das beigelegte Ladegerät nur 1A schafft.
Fazit zum Apple iPhone 7 Plus
Ist das 7 Plus das beste iPhone aller Zeiten? Wenig überraschend ja. Die Performance ist hervorragend, Verarbeitung und Haptik Apple typisch tadellos und auch die Kamera hat einige Schritte vor gemacht.
Ist das 7 Plus das beste Smartphone auf dem Markt? Hier wird es nun etwas schwerer da es sehr starke Konkurrenz seitens Samsung, Huawei, HTC oder auch LG gibt.
Der größte Konkurrent ist ganz klar das S7 / S7 Edge welches dem iPhone es nicht leicht macht. Die Kamera des S7 gefällt mir etwas besser für Fotos, die vom iPhone 7 Plus für Videos und so könnte der Vergleich komplett weitergehen. Hier ist mal das iPhone besser, hier mal das Samsung.
Unterm strich ist es die klassische Android vs. IOS Frage. Ihr seid an das Android Öko System gewohnt, dann ist vermutlich das S7 Edge für Euch die bessere Wahl, umgekehrt gilt natürlich Ähnliches.
„Aber das iPhone hat keinen Kopfhöreranschluss mehr?!“ Ja und? Apple legt einen Adapter bei welcher bei der Nutzung nicht stört und selbst im Nachkauf verhältnismäßig günstig ist. Zudem würde ich fast sagen, dass dieser Adapter eine höhere Qualität liefert als der Kopfhörerausgang eines S7 / S7 Edge.
Lediglich wenn Ihr regelmäßig Euer Smartphone gleichzeitig ladet und Musik hört, kann dies für Euch ein Nachteil sein. Es geht hier eher etwas ums Prinzip warum Apple den Kopfhöreranschluss weglässt. Gut finde ich das auch nicht aber es ist auch kein Weltuntergang zumal es auch sehr gute Bluetooth Kopfhörer und Ohrhörer gibt.
Am Ende punktet das iPhone 7 Plus durch Apple typische Tugenden, es ist ein grundsolides Smartphone, welches keine größeren Schwächen hat und im Alltag eine sehr gute Figur macht! Dazu gab es einige sinnvolle Verbesserungen seitens Apple, wie zum Beispiel der Schutz gegen Wasser oder auch der Home Button.
Lohnt der Umstieg von einem iPhone 6 Plus ? Ja, ich denke schon, gerade wenn Euch die Kamera wichtig ist. Beim 6S Plus wird es etwas schwerer hier lohnt vermutlich der umstieg nur wenn Ihr „das Neuste und Beste“ haben wollt oder einfach genug Geld übrig habt, dass die rund 1000€ Euch nicht weh tun.
Ich habe vor diesem Test ein LG G5 als mein „Haupt Smartphone“ verwendet, mit welchem ich auch weiterhin sehr zufrieden bin. Dabei habe ich das LG G5 sogar dem S7 Edge vorgezogen, welches ich nur noch für Vergleiche verwende.
Aber aktuell nutze ich tatsächlich wieder das 7 Plus als mein Haupt Smartphone, heißt, es hat mich wieder etwas zu IOS bekehrt. Dennoch wird das G5 als mein zweit Smartphone weiterhin einen Platz in meiner Tasche haben.
Das Einzigste was mir beim iPhone 7 Plus verglichen mit dem G5 oder allgemein den meisten Android Smartphones fehlt, ist die Benachrichtigungs LED bzw. das Olways on Display.
Anker ist aktuell der so ziemlich größte Powerbank Hersteller, zu mindestens auf der Amazon Plattform. Dies ist auch zu Recht der Fall, zwar gibt es natürlich auch sehr viele andere guter Hersteller aber es wirkte sehr oft so als wäre Anker diesen einen Schritt voraus was die Technik angeht. Je nach Hersteller sogar nicht nur einen Schritt.
Vor mittlerweile knapp einem Jahr hat sich Anker von seiner bis dahin „Top Powerbank“ Serie, den Astros, angefangen zu verabschieden und hat eine neue Serie unter dem Namen „PowerCore“ auf den Markt gebracht.
Mittlerweile ist aber so einiges passiert, vor allem hat Quick Charge an Verbreitung gefunden. Wenn es um Quick Charge ging waren allerdings Anker Powerbanks nicht meine erste Wahl, hier gab es von anderen Herstellern bessere Modelle.
Bis jetzt zu mindestens, denn Anker hat nachgelegt mit einer neuen Powerbank Serie welche passend auf den Namen „PowerCore Speed“ hört.
Bisher hat nur der kleine PowerCore Speed mit 10000mAh den Weg zu uns nach Deutschland gefunden. Kann dieser im Test überzeugen?
Lieferumfang und Verpackung
Geliefert wird der PowerCore Speed 10000mAh in einer typischen blau/ weißen Anker Verpackung. Neben der Powerbank liegt eine schöne kleine Tasche und ein microUSB Kabel mit im Lieferumfang.
Das Kabel ist im übrigen qualitativ ganz ordentlich, man sollte dieses also für eine optimale Ladegeschwindigkeit auch nutzen.
Der Anker PowerCore Speed 10000mAh im Test
Der Anker PowerCore Speed ist erstaunlich klein und kompakt für eine 10000mAh Powerbank, genau genommen halte ich diese Powerbank für eine der kompaktesten in der 10000mAh Größenklasse.
Wie bei allen Powerbanks der PowerCore Serie besteht auch das Gehäuse der Speed aus einem matten schwarzen Plastik. Dieses ist optisch nicht sonderlich auffällig, jedoch recht solide und vor allem praktisch. Fingerabdrücke sind weniger sichtbar als es bei Hochglanz Powerbanks der Fall wäre und verglichen mit Aluminium Powerbanks ist das Gehäuse weicher.
Solltet Ihr also mal die Powerbank in die selbe Tasche stecken wie Euer Smartphone, müsst Ihr Euch keine Sorgen machen, dass die Powerbank durch die Reibung Euer Smartphone zerkratzt (was bei einem Aluminiumgehäuse passieren könnte).
Die Anschlüsse fallen recht überschaubar aus. Der Anker PowerCore Speed 10000mAh besitzt lediglich einen USB Ausgang und einen microUSB Eingang. Dieser USB Ausgang ist aber zum einen mit Ankers PowerIQ Technologie ausgestattet, zum anderen beherrscht dieser Quick Charge 3.0.
Dies sollte in der Kombination tatsächlich an so ziemlich jedem Smartphone die maximale Ladegeschwindigkeit bringen.
Aufgeladen wird die Powerbank ganz klassisch über einen microUSB Port. Dieser soll eine maximale Aufladegeschwindigkeit von bis zu 2A liefern. Wichtig, verwendet bei einer Powerbank, wenn es irgendwie möglich ist, ein gutes USB Ladegerät, vorzugsweise eins mit 2,4A.
Solltet Ihr so eins nicht haben, würde z.B. das Anker 24W 2-Port USB Ladegerät empfehlen. Am PC würde das Aufladen beispielsweise ca. 4 mal länger dauern als mit diesem Ladegerät.
An der Seite befindet sich noch ein Einschalter. Dieser ist allerdings eigentlich nicht zum Einschalten der Powerbank nötig, den dies macht diese von alleine, wenn ein Smartphone angeschlossen wurde. Auch das Abschalten geschieht natürlich von alleine, wenn einige Sekunden nichts an der PowerCore Speed angeschlossen ist.
Der Einschalter dient viel mehr zur Überprüfung der verbliebenen Restladung. Wenn dieser gedrückt wird, leuchten bis zu vier LEDs auf der Oberseite auf, eine LED steht dabei für ca. 25% Akku.
Generelles
An dieser Stelle noch ein paar generelle Dinge.
Oft liest man die Frage: Kann Powerbank XYZ mein Smartphone aufladen.
In 99% der Fälle gilt, ja! Das Aufladen via USB ist kein Hexenwerk und mir ist schon lange keine Powerbank mehr begegnet, welche das Laden eines Smartphones komplett verweigerte.
Einige ältere Samsung Tablets waren hier noch etwas zickig, aber ansonsten sind mir keine besonders problematischen Geräte bekannt. Allerdings kann ich natürlich auch nicht alle Smartphones aller Hersteller an einer Powerbank testen, daher verzeiht, sollte es doch mal Inkompatibilitäten geben.
Wo es Unterschiede gibt, ist bei der Geschwindigkeit mit welcher ein Smartphone bzw. Tablet geladen wird.
Kann eine Powerbank gefährlich sein oder mein Smartphone beschädigen?
Grundsätzlich ist eine Powerbank ein Akku und sollte der Hersteller sehr minderwertige Akkuzellen verbaut haben, kann das natürlich zu Problemen führen. Allerdings kann man bei den aller meisten Powerbanks damit rechnen, dass diese niemals Probleme machen. Ich habe über 60 Powerbanks und bisher ist mir davon noch keine um die Ohren geflogen.
Daher macht Euch darüber keine Sorgen, sollte ich Zweifel an der Qualität der Powerbank haben, werde ich das dabei schreiben. Ähnliches gilt auch für das Beschädigen von Smartphones. Hier müsste der Hersteller schon sehr geschlampt haben, damit da etwas passiert.
Ist das Aufladen über eine Powerbank schlecht für den Akku meines Smartphone?
Nein. Ich würde sogar sagen es kann besser sein als das Aufladen über ein USB Ladegerät, da es keine AC zu DC Umwandlung gibt und damit die Spannung eigentlich sauberer sein müsste.
Kann ich ein Notebook an dieser Powerbank laden?
Nein. Es gibt zwar sehr wenige Notebooks, wie z.B. das Apple MacBook, das via USB laden kann, aber das ist die absolute Ausnahme.
Was ist Quick Charge?
Quick Charge ist eine Technologie von Qualcomm welche in Oberklasse Smartphones mittlerweile recht verbreitet ist. Dabei wird die Spannung von USB typischen 5V erhöht. Dabei ist diese Technologie abwärts kompatibel.
Wenn Ihr also ein Quick Charge 2.0 fähiges Smartphone an einen Quick Charge 3.0 Port anschließt, ist das kein Problem, es wird in diesem Fall mit QC2.0 Tempo geladen. Ähnliches gilt auch für Smartphones welche überhaupt kein Quick Charge unterstützen. Auch diese laden OHNE GEFAHR an einem Quick Charge Port.
Wie teste ich?
Mein Testverfahren ist recht „strait forward“. Ich lade die Powerbank bis sie sich von alleine abschaltet oder es keinen nennenswerten Ladestrom mehr gibt, dann wird sie mithilfe eines 1A USB Widerstands entladen und die abgegebene Leistung mit einem PortaPow Premium USB + DC Power MonitorLeistungsmesser gemessen.
So erreiche ich gut reproduzierbare Ergebnisse.
Das gemessene Ergebnis in mW rechne ich in mAh @3,7V um, da die Herstellerangabe sich zu 99% auf eine Zellenspannung von 3,7V bezieht.
Zudem teste ich die Powerbanks an diversen Endgeräten ob es hier „Auffälligkeiten“ gibt. Ich nutze für den Ladetest an einem iPhone das Originalkabel, für sonstige Ladetests verwende ich ein Referenzkabel und ja das verwendete Kabel hat einen großen Einfluss auf die Ladegeschwindigkeit siehe HIER.
Messwerte der Anker PowerCore Speed
Beginnen wir wie üblich mit der Kapazität. Anker gibt diese mit 10000mAh an, effektiv entnehmen konnte ich der Powerbank 9045mAh bzw. 33,46Wh. Dies ist ein sehr guter Wert!
Es ist normal, dass Powerbanks nicht 100% der beworbenen Kapazität erreichen, denn diese Angabe bezieht sich auf die Kapazität der im Inneren verbauten Akkuzellen. Jedoch beim ihrem Entladen entsteht eine Verlustleistung welche sich z.B. durch eine Wärmeentwicklung äußert. Gute und aktuelle Powerbanks erreichen in der Regel zwischen 80-89% der vom Hersteller angegeben Kapazität in der Praxis, nur selten wird die 90% Marke übersprungen.
Aber natürlich ist Kapazität nur das eine, das andere ist die Ladegeschwindigkeit mit der die PowerCore Speed Eure Smartphones und Tablets auflädt.
Anker verspricht hier eine besonders hohe Leistung durch die Kombination von Quick Charge 3.0 und Ankers eigener PowerIQ Technologie.
Starten wir mit Quick Charge 3.0. Hier bekommt der Anker PowerCore Speed 10000mAh die volle Punktzahl. Sowohl das LG G5 wie auch das Alactel Idol 4S und das Xiaomi MI Max funktionierten absolut problemlos mit QC3.0 und erreichten Ihre typische maximale Ladegeschwindigkeit.
Gerade das LG G5 ist ansonsten oftmals recht zickig was Quick Charge 3.0 Ladegerät angeht. Natürlich funktioniert auch das Samsung Galaxy S7 problemlos mit dieser Powerbank, natürlich dann aber nur mit Quick Charge 2.0 Tempo.
Aber was ist wenn man ein nicht Quick Charge fähiges Smartphone an dieser Powerbank anschließt? Oftmals ist das ein großes Problem da Quick Charge Ports beispielsweise nur bedingt mit Apple Smartphones und Tablets kompatibel sind( diese Laden nur mit 1A). Dies war z.B. auch ein großes Problem bei Ankers PowerCore 20000mAh.
Jedoch bei der PowerCore Speed wurde dieses Problem mit Apple Smartphones behoben. Sowohl das iPhone 6+ wie auch das 7+ laden mit einer hohen Geschwindigkeit an der PowerCore Speed.
Daher eignet sich die Powerbank tatsächlich für alle Smartphones!
Aber was ist wenn die Powerbank mal leer ist? Leider unterstützt diese die Selbstwiederaufladung via Quick Charge NICHT! Anker gibt die maximale Ladegeschwindigkeit mit 2A bei 5V an, dies stimmt auch weitestgehend. Ich konnte sogar bis zu 2,1A Ladegeschwindigkeit messen wenn die Powerbank an einem guten USB Ladegerät angeschlossen ist.
Damit dauert eine vollständige Ladung ca. 5 Stunden, was relativ schnell ist.
Etwas merkwürdig finde ich die Aussage auf der Produktseite der Powerbank „Unsere Ingenieure haben exklusiv für Anker eine neue Technologie entwickelt die, den PowerCore Speed selbst beim Laden und Entladen kühl hält.“, während des Entladen mag das stimmen aber beim Aufladen wird die Powerbank relativ warm. Natürlich noch nicht in einem bedrohlichen Maße, jedoch leicht überdurchschnittlich. Wobei man hier auch sagen könnte, dies liegt daran, dass die PowerCore Speed die Temperatur besser ans Gehäuse abgibt.
Fazit zur Anker PowerCore Speed
Die Anker PowerCore Speed Powerbank mit 10000mAh ist die aktuell schnellste und vermutlich auch beste Powerbank in Ihrer Größenklasse! Dabei punktet sie zum einen durch ihre hohe Ladegeschwindigkeit, ihr solides Gehäuse und nicht zu letzt durch ihre Kompaktheit.
Der PowerCore Speed ist relativ klein für eine 10000mAh Powerbank, genau genommen ist es sogar die kleinste der mir bekannten. Dazu kommt die sehr gute Quick Charge 3.0 Kompatibilität und die Optimierungen für iPhones und Geräte welche kein Quick Charge unterstützen.
Damit eignet sich diese Powerbank grundsätzlich für so ziemlich alle Smartphones, die man aktuell auf dem Markt findet. Jedoch würde ich sie dennoch nur empfehlen, wenn Ihr auch über mindestens ein Quick Charge 3.0 Gerät verfügt. Dies liegt primär am Preis, 34€ sind soweit fair, jedoch bekommt man „die gleiche“ Powerbank (Anker PowerCore 10000mAh) für rund 25€ nur ohne Quick Charge.
Auch wenn der Name „KZ“ immer noch für den deutschen Markt sehr unglücklich ist, gehört der chinesische Ohrhörer Hersteller KZ bzw. QKZ zu meinen persönlichen Lieblingsohrhörer- Herstellern.
Viele Modelle dieses Herstellers bieten eine gigantische Klangqualität für Preise von teilweise unter 10€. Die KZ ATE sind zum Beispiel nun seit rund einem halben Jahr meine meist genutzten Ohrhörer.
Diese klingen für mich fast perfekt und man muss beim lockeren in der Tasche Herumschleppen keine Sorge haben, dass diese verloren gehen oder das Kabel bricht, wie ich es z.B. bei meinen Sennheiser IE80 hätte.
Jedoch das eigentlichen Flaggschiff Modell von KZ sind nicht die ATE sondern die KZ ZS1. Diese haben nun mit den ZS2 einen Nachfolger erhalten, welchen ich mir natürlich aus China bestellt habe.
Ich habe die KZ ZS2 noch bei AliExpress gekauft für rund 15€ bei DIESEM Händler. Die Lieferung ging problemlos, allerdings mit rund 3 Wochen dauerte es relativ lange bis ich die Ohrhörer in den Händen halten durfte.
Mittlerweile gibt es die ZS2 allerdings auch bei Gearbest für knapp unter 9€ was aktuell der beste Preis zu sein scheint.
Geliefert werden die KZ ZS2 in einer einfachen Pappverpackung, die vermutlich auch so bei allen anderen KZ Ohrhörern Verwendung findet. Neben den Ohrhörern liegt ein kleine Tüte mit zusätzlichen Aufsätzen bei.
Die KZ ZS2
Optisch entsprechen die ZS2 ziemlich genau den ZS1. Es handelt sich bei diesen Ohrhörern um Dual Driver Modelle. Heißt im Inneren sind zweit Ton erzeugende Einheiten, dementsprechend sind die Ohrhörer auch etwas größer.
Ihr Plastikgehäuse ist zwar qualitativ wahrlich nichts Besonderes, ist aber aufgrund der leichten Durchsichtigkeit ganz cool gemacht. Ebenfalls nett ist das Kabel, welches wirklich sehr hochwertig aussieht, da es sich bei diesem um das gleiche Kabel handelt wie bei den KZ ATE bin ich recht zuversichtlich, dass dieses auch lange halten wird.
Es gibt die ZS2 in zwei Versionen, einmal mit Kabelfernbedienung/Mikrofon und ohne. Ich habe die Version mit, da diese nur 50cent mehr gekostet hatte. Die Kabelfernbedienung ist allerdings recht unspektakulär und besitzt neben einem Mikrofon lediglich eine Taste.
Das Kabel ist zusätzlich oberhalb der Ohrstöpsel mit ein wenig Draht verstärkt, wodurch sich das Kabel, welches über das Ohr geführt wird, sich zurechtbiegen lässt.
Tragekomfort
Dass die KZ ZS2 sicherlich nicht die aller bequemsten Ohrhörer sind, ist bei der Größe nicht überraschend. Allerdings würde ich sie auch nicht als unbequem einstufen. In meinem Ohren geht die Passform durchaus.
Zudem sitzen die Ohrhörer dank der „Kabel über dem Ohr“ Trageweise recht fest.
Letztendlich schätze ich kommt es etwas auf die Größe Eurer Ohren an. In großen Ohren gehen ZS2 vollkommen in Ordnung, vielleicht sogar für leichten Sport. In sehr kleinen Ohren stelle ich mir allerdings den Tragekomfort eher suboptimal vor.
Klang
Kommen wir zum interessanten Teil, dem Klang. Erst einmal vorweg die ZS2 klingen anders als die ZS1, auch wenn beide grundsätzlich eine ähnliche Klangsignatur beibehalten.
Die KZ ZS2 bieten einen kräftigen und runden Bass und klare, fast schon ein wenig brillante Höhen.
Verglichen mit den ZS1 hat sich aber gerade der Bass stark verändert. Bei den ZS1 war der Bass sehr „bauchig“ und vielleicht schon übertrieben voluminös, die ZS2 sind hier deutlich direkter und qualitativ hochwertiger, dafür ist der Bass aber auch ein Stück schwächer.
Zwar sind die ZS2 immer noch sehr spaßige Ohrhörer, klingen aber im direkten Vergleich deutlich erwachsener. Dies hört man auch an den Mitten, welche noch bei den ZS1 sehr schwach waren, sind nun bei den ZS2 deutlich stärker und natürlicher.
Zwar sind der Bass und auch die Höhen immer noch recht dominant, allerdings ist dies weniger extrem als bei den Vorgängern. Die KZ ZS2 klingen dadurch in den Mitten ein gutes Stück voller.
Auch die Qualität der Höhen hat leicht zugelegt, die nun etwas runder sind.
Lediglich die maximale Lautstärke hat ein wenig abgenommen. Die ZS2 sind an meinem LG G5 eher leisere Ohrhörer, allerdings immer noch laut genug.
Fazit
Die KZ ZS2 sind aus meiner Sicht die best klingenden Ohrhörer von KZ/QKZ und damit auch deutlich stärker als der Vorgänger. Gerade für Freunde von einem etwas lebendigeren Klang mit einem schönen Bass werden an den ZS2 Spass haben.
Unterm Strich macht man hier für unter 10€ nichts falsch, ich denke, dass man von den klassischen Ohrhörer Herstellern erst ab ca. 50€ etwas Vergleichbares erhalten kann.
Zu mindestens habe ich für unter 50€ noch keine Ohrhörer mit Versand aus Deutschland gehört, welche die KZ ZS2 eindeutig schlagen.
Lediglich für Nutzer mit kleinen Ohren könnten z.B. die KZ ATE noch besser sein.
Ankers Produkte gelten im Allgemeinen als sehr gut, jedoch war ich etwas skeptisch als ich das erste Mal den SoundCore nano gesehen habe. Grundsätzlich gilt, um so größer ein Lautsprecher ist um so einfacher ist es mit diesem einen guten Klang zu erzeugen, dementsprechend hat es natürlich ein mini Lautsprecher deutlich schwerer mit dem Klang eines normalen Lautsprechers mitzuhalten.
Und in Zeiten wo die Lautsprecher in Smartphones auch immer besser werden, macht es da überhaupt Sinn solch ein kompaktes Gerät zu kaufen?
Freundlicherweise hat mir Anker einen seiner SoundCore nano einen kleinen Test zur Verfügung gestellt.
Kann dieser super kompakte Bluetooth Lautsprecher überzeugen? Finden wir es heraus!
Beginnen wir bei der Optik. Der SoundCore nano besitzt ein sehr schickes Aluminiumgehäuse welches in den „iPhone Farben“ verfügbar ist. Anker bietet also einen silbernen, goldenen, rosa und grauen SoundCore nano an.
Dabei ist das Gehäuse nicht nur hübsch, sondern auch sehr hochwertig gearbeitet, was erstaunlich ist für ein Produkt das lediglich 20€ kostet.
Der Name „nano“ kommt natürlich nicht von ungefähr, sondern der Lautsprecher ist wirklich ziemlich klein und passt problemlos in meine Handfläche. Die komplette Oberseite ist vom Lautsprechergitter eingenommen, unter dem ein 3W Treiber vorhanden ist.
Der Anker Lautsprecher besitzt lediglich eine Taste, die auf der Unterseite angebracht ist. Diese Taste dient natürlich zum Ein- bzw. Ausschalten des Lautsprechers, kann aber auch für Play/Pause oder zum Vorspulen genutzt werden, je nachdem wie oft man diese drückt.
Aufgeladen wird der SoundCore nano über einen microUSB Port an der Seite. Der interne Akku soll laut Hersteller bis zu 4 Stunden halten, Praktisch würde ich aber eher mit 3 Stunden rechnen sofern man etwas mehr aufdreht.
Ebenfalls am SoundCore nano befinden sich ein Loch für die mitgelieferte Trageschlaufe.
Klang
Das interessanteste ist natürlich wie der Anker SoundCore nano klingt. Hier kann man in Kurzform sagen er klingt sehr gut aber man merkt Limitierungen aufgrund seiner Größe.
Beginnen wir bei den Höhen welche 1a sind. Zum einen sind diese glasklar zum anderen wirklich sauber, hier habe ich auch verglichen mit größeren Bluetooth Lautsprechern nichts zu bemängeln, ganz im Gegenteil.
Limitierungen aufgrund der Größe hört man allerdings etwas beim Bass. Zwar habe ich auch schon „große“ Bluetooth Lautsprecher gehört welche einen schlechteren Bass besitzen als die nano, aber es ist auch nicht so als würde der Lautsprecher den Tisch zum Wackeln bekommen.
Der Bass ist sauber und schön kompakt, aber etwas fehlt etwas an „Kraft“, was natürlich an der Größe liegt.
Unterm Strich würde ich sagen, dass der Klang des Anker SoundCore nano etwas über dem Klang von mittelguten Notebook Lautsprechern liegt. Beispielsweise mein Acer Aspire V5 wird klanglich vom nano in den Schatten gestellt.
Positiv ist zudem das Rauschen, bzw. das Fehlen des Rauschens des Nano zu erwähnen. Damit eignet sich der Bluetooth Lautsprecher auch für Hörbücher oder Ähnliches.
Fazit zum Anker SoundCore nano
Der Anker SoundCore nano ist ein hervorragender kleiner Lautsprecher, welcher ordentlich klingt und super aussieht.
Ob sich die Anschaffung aus klanglicher Sicht lohnt, hängt natürlich etwas von dem Lautsprecher in Eurem Smartphone bzw. Tablet ab. Der SoundCore nano klingt ungefähr wie ein gutes 15″ Notebook, nur lauter.
Wenn Ihr also einen sehr kompakten Bluetooth Lautsprecher mit toller Optik und gutem Klang zu einem kleinen Preis sucht, dann seid Ihr hier richtig. Sollte Euch die kompakte Größe und die edle Aluminium Optik/Haptik nicht so wichtig sein, bekommt man natürlich für rund 30€ auch nochmals besser klingende Lautsprecher, jedoch in seiner Größe ist der SoundCore nano bisher ungeschlagen.
Mich persönlich hat der SoundCore nano sehr positiv überrascht, gerade für die Nutzung im Badezimmer oder der Küche für das morgendliche internet Radio hören. Auch als kleines Geschenk bietet sich der Lautsprecher aufgrund seines Preises und der tollen Optik an.
Nur als „primären“ Lautsprecher auf meinem Schreibtisch oder im Wohnzimmer würde ich mir schon nochmal einen eine Klasse besseren und größeren Lautsprecher wünschen.