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Das neue Sennheiser GSP 300 Headset im Test

Sennheiser ist bekannt für seine hervorragenden Kopfhörer und Mikrofone, daher sollte doch so etwas wie ein Gaming Headset von solcher einer Marke eine sichere Sache sein oder?

In der Tat gehörten Sennheiser Gaming Headsets immer zu den besseren Modellen auf dem Markt.

Jedoch fehlte Sennheiser ein passendes Gaming Headset in der 100€ Preisklasse, dies wurde nun aber mit dem neuen GSP 300 nachgelegt.

Kann dieses im Test überzeugen?

 

Das Sennheiser GSP 300 im Test

Schon auf den ersten Blick erkennt man, dass die GSP 300 zu der Riege der Gaming Hedsets gehören. Allerdings geht Sennheiser hier einen etwas weniger extremen Weg und hat das Headset verhältnismäßig schlicht und geschmackvoll designt.

Auf Dinge, wie auffällige Logos oder sogar Beleuchtung, wurde verzichtet. Dennoch gibt es einige etwas verspieltere Akzente wie ein Drehrad an der rechten Ohrmuschel über welches sich die Lautstärke verändern lässt oder ein paar blaue Farbakzente.

Verglichen mit Konkurrenzmodellen von Logitech usw. ist das Ganze aber immer noch sehr zurückhaltend.

Bei den GSP 300 handelt es sich um geschlossene, Ohr umschließende Kopfhörer. Heißt, diese blocken von Natur aus schon einiges an Umgebungsgeräuschen von Euch ab, allerdings ist es auch nicht so als würdet Ihr gar nichts mehr von Eurer Umgebung mitbekommen. Jedoch werden Surr Geräusche von beispielsweise Eurem PC etwas gedämpft.

Beim Material setzt Sennheiser auf einen recht robust anmutenden matten Kunststoff. Das die Kopfhörer bei einer intensiven Benutzung auseinander brechen oder Derartiges halte ich hier für sehr unwahrscheinlich.

Angeschlossen werden die GSP 300 über ein 2 Meter langes Kabel welches in zwei 3,5mm Ports endet. Mit im Lieferumfang liegt aber bereits ein Adapter auf einem 4 poligen Kopfhöreranschluss für Smartphones, Spiele-Konsolen oder Notebooks, die auf einen getrennten Kopfhörer und Mikrofon Port verzichten.

Das Mikrofon ist wie auch bei den meisten anderen Sennheiser Headsets an einem großen und eher weniger flexibleren Arm angebracht.

Hierbei besitzt das Mikrofon allerdings eine „Mute Automatik“. Wenn dieses hochgeklappt wird ertönt ein leises klick was Euch signalisiert, nun ist das Mikrofon abgeschaltet. Umgekehrt beim Herunterklappen wird dieses automatisch wieder aktiviert.

Dementsprechend hat Sennheiser bei den GSP 300 auch auf eine Kabelfernbedienung verzichtet, zumal man die Lautstärke an der rechten Ohrmuschel steuern kann.

 

Tragekomfort

Beim Kopfband setzt Sennheiser auf einen gut belüfteten und dicken Stoff, welcher im alltäglichen Einsatz auch einen guten Job macht keinen großen oder unangenehmen Druck auf Euren Kopf auszuüben.

Die Ohrpolster selbst sind ebenfalls großzügig gepolstert, diesmal aber mit Kunstleder.

Aufgrund dieser großzügigen Polsterung sind die GSP 300 recht bequem. Von Haus aus ist zwar der Anpressdruck recht hoch, aber dieser wird sich sicherlich recht schnell etwas an Euren Kopf anpassen.

Ich konnte das Headset problemlos einige Stunden tragen, auch wenn das Kunstleder tendenziell etwas wärmer wird.

Vielleicht könnte das im Sommer etwas stören aber aktuell im Winter ist das kein großer Kritikpunkt.

Kurzum ja die Sennheiser GSP 300 eigenen sich auch für längere Spielerunden!

 

Das Mikrofon

Bei dem Mikrofon handelt es sich um ein Modell mit  Noise-cancelling und einem Frequenzbereich von 10 bis 15,000 Hz.

Klingt erst einmal solide, in der Praxis ist allerdings das Mikrofon allerdings ziemlich gut!

Kurzer Mikro Test GSP 300

Genau genommen würde ich dies als eins der stärksten in einem Gaming Headset, das  ich bisher genutzt habe bezeichnen.

Meine Stimme wird klar und recht voll aufgezeichnet ohne Hintergrundrauschen oder Ähnliches.

Für einen kleinen Twitch Stream oder derartiges sollte das GSP 300 problemlos ausreichen.

 

Klang

Verarbeitung solide, Tragekomfort gut, Mikrofon sehr gut aber wie sieht es mit dem Klang aus?

Ich würde diesen mal als untypisch für ein Gaming Headset bezeichnen. Das GSP 300 besitzt einen klaren Klang mit guten Höhen, deutlichen Mitten und einem „neutralen“ Bass.

Wenn Ihr also ein Headset sucht, welches bei Explosionen Euren Kopf zum Vibrieren bringt, seid Ihr hier falsch.

Das Sennheiser GSP 300 Headset ist gerade was den Bass angeht erstaunlich natürlich, hier wird nichts übertrieben.

Dafür sind gerade die Mitten recht detailliert und deutlich. Dies macht auch bei einem Gaming Headset Sinn.  Schritte und andere leise Geräusche werden von den GSP 300 sehr deutlich dargestellt und nicht von Schüssen oder ähnlichen Effekten überlagert.

Dadurch ist die Ortung, gerade bei der Verwendung von 3D Sound Effekten(seitens Eurer Soundkarte) hervorragend.

Bei Musik schlagen sich die GSP 300 allerdings auch recht gut. Die Kopfhörer bieten hier ebenfalls eine gute Auflösung und solide Höhen wie auch einen guten Mittel/Tiefton -Bereich.

Allerdings fehlt mir hier teilweise etwas der Bass wodurch Musik ein wenig flach wirkt und nein, die Sennheiser GSP 300 klingen nicht schlecht. Ganz im Gegenteil in der 50-100€ Preisklasse wird es wenige Kopfhörer geben, die  hier wirklich mithalten können was die Qualität des Klangs angeht.

Die GSP 300 sind keine Bass Rumpel Kopfhörer, welche einfach nur dumpf vor sich hin wummern. Allerdings ein Ticken mehr Punch hätte auch nicht geschadet.

 

Fazit zum Sennheiser GSP 300 Gaming Headset

Sennheiser hat hier für rund 100€ ein sehr solides Gaming Headset auf die Beine gestellt. Dieses bietet neben einer langlebigen Verarbeitung einen guten Tragekomfort, ein sehr gutes Mikrofon und zu guter Letzt auch einen guten Klang.

Beim Sennheiser GSP 300 handelt es sich allerdings nicht wie bei vielen anderen „Gaming Headsets“ um ein Bass Monster sondern um wohl ausbalancierte Kopfhörer, die  unter anderem einen guten Mittelton Bereich bieten, welcher gerade bei der Ortung von Schritten und anderen leisen Geräuschen hilft.

Daher wenn es Euch primär auf gute Qualität ankommt und nicht auf bunte LED Lichter „7.1 Sound“ und eine G4m3r Optik dann ist das GSP 300 vielleicht das richtige Headset für Euch.

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Das Speedlink SL-900111-WE Home Security Set Basic im Test

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Gerade in der dunklen Jahreszeit wo man immer mehr Berichte über steigende Einbruchszahlen hört oder vielleicht sogar in der eigenen Nachbarschaft miterlebt hat, wünscht man sich vielleicht etwas mehr Sicherheit.

Hier gibt es nun jede Menge Alarmanlagen, welche genau dies Versprechen, in den letzten Jahren neu aufgekommen „Smarte Alarmanlagen“, die sich mit dem Smartphone steuern lassen.

Während früher solche Systeme teuer waren und sich nur vom Fachmann installieren ließen, ist es mittlerweile kinderleicht so etwas auch selbst durchzuführen und auch die Preise sind deutlich gesunken.

 

Hier gibt es meist zwei „Konzepte“ einmal  selbst zu kaufen oder über eine monatliche Gebühr die Alarmanlage bezahlen, ähnlich wie bei einem Handy Vertrag.

In diesem Test soll es um das Speedlink Home Security Set Basic gehen. Einem 230€ Smart Sicherheitspaket ohne zusätzliche monatliche Gebühren!

An dieser Stelle vielen Dank an Speedlink, welche mir das Set für diesen Test zur Verfügung gestellt haben.

Kann dieses im Test überzeugen? Und ist es vielleicht auch besser als das ISmartAlarm Paket, das ich mir bereits vor einer Weile angesehen habe?

Finden wir es heraus!

 

Das Set

Das Basic Set besteht aus fünf Komponenten. Die wichtigste ist hierbei ganz klar die Kamera, welche auch die Rolle der Basis Station übernimmt.

Ebenfalls mit im Lieferumfang ist eine steuerbare Steckdose, zwei Fenster/Tür Kontakte und ein Bewegungsmelder.

Die einzelnen Module lassen sich zudem auch für 20-30€ nachkaufen. Alternativ gibt es auch ein Premium Set, das von Haus aus mehr Module mitbringt.

 

Das Speedlink SL-900111-WE Home Security Set Basic im Test

Wie bereits erklärt besteht das Set aus fünf Komponenten. Essenziell ist hier erst einmal primär die Kamera. Hierbei handelt es sich auf den ersten Blick um eine normale schwenkbare Indoor Kamera aus weißem Hochglanz Kunststoff, allerdings sollten die zwei Antennen auf der Rückseite bereits ein Indiz sein, dass diese vielleicht doch etwas mehr kann.

In dieser Kamera ist zusätzlich die Basis Station für die weiteren Module verbaut. Angeschlossen wird die Kamera ausschließlich an den Strom, ein LAN Port ist nicht vorhanden, WLAN ist also Pflicht.

Speedlink verspricht, dass die Kamera horizontal 360 Grade drehbar ist. Selbstverständlich sind auch IR LEDs verbaut um im Dunkeln für Sicht zu sorgen.

Die restlichen Module sind genau wie man sie erwartet. Die beiden Fenstersensoren bestehen aus zwei Teilen, die beide mithilfe von doppelseitigem Klebeband am Rahmen und dem Fenster befestigt werden.

Wird nun das Fenster geöffnet und die beiden Teile zu weit voneinander getrennt dann wird dies der Basis Station übermittelt.

Ebenfalls mit im Lieferumfang ist eine Smarte Steckdose, welche sich via App ein- bzw. ausschalten lässt und ein Bewegungsmelder.

Dieser Bewegungsmelder lässt sich über einen Standfuß an der Wand befestigen und deckt vor sich bis zu 12 Meter Raum ab.

Alle Module sind in einem sauberen Weiß gehalten ohne übermäßig viel Aufdrucke.

Mit Strom werden diese über Batterien versorgt, also man benötigt nur für die Kamera eine Steckdose.

Der Stromverbrauch der Kamera im Betrieb liegt im Übrigen bei guten 3,2W und bei Nacht (wenn die IR LEDs arbeiten müssen) bei 4,3W.

 

Einrichtung und Installation

Eigentlich könnte ich mir diesen Punkt sparen denn Speedlink selbst hat ein sehr gutes Video gemacht wo der Installationsprozess gut vermittelt wird.

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Mehr Informationen

Trotzdem eine kurze Zusammenfassung. Beginnt mit dem Herunterladen der SL-HOMECON App aus dem Google Play Store oder dem App Store von Apple.

Verbindet nun die Kamera mit dem Strom, wundert Euch nicht die Kamera beginnt nach ein paar Sekunden nervig zu piepen, das ist normal.

Hier hat sich nun Speedlink etwas sehr Interessantes ausgedacht um die Kamera mit dem WLAN zu verbinden.

Nach dem Starten der App erstellt diese einen QR Code in welchem WLAN Name und Passwort gespeichert sind. Diesen hält man einfach vor die Kamera woraufhin diese die Daten einliest und anwendet.

Das ganze dauert etwas und Euch wird akustisch mitgeteilt wenn die Kamera den Code erkannt hat.

Wenn es nicht funktioniert, müsst ihr etwas mit dem Smartphone „herumwackeln“ also langsam mal etwas nach vorne/hinten usw. irgendwann sollte es klappen.

Wenn die Kamera verbunden ist, müssen nur noch die einzelnen Module verbunden und zugeordnet werden, was problemlos klappt.

 

Features

Was kann das Speedlink SL-900111-WE Home Security Set Basic ?

Beginnen wir mit der Kamera. Über die Smartphone App ist es jederzeit möglich sich ihr Live -Bild anzusehen. Auch lässt sich die Kamera über die App steuern und eine 2 Wege Kommunikation einleiten.

Aufnahmen können entweder manuell, geplant oder bei Alarm auf eine eingelegte microSD Speicherkarte aufgenommen werden.

In der Live- Ansicht lassen sich auch Fotos anfertigen, die  dann auf dem Smartphone gespeichert werden.

Die Bildqualität der Kamera ist dabei ordentlich, selbst im komplett Dunklen. Aufnahmen werden in 720p gespeichert.

In Kombination mit dem Tür/Fenster Sensor wie auch dem Bewegungsmelder lässt sich ein Alarm in der App einstellen.

Sollte die Kamera oder einer der Sensoren eine Bewegung oder ein geöffnetes Fenster feststellen, erhaltet Ihr aufs Smartphone eine Alarmmeldung und/oder eine Sirene in der Kamera ertönt und/oder Ihr erhaltet eine eMail.

Zur Kontrolle könnt Ihr dann sofort in die Kamera springen und nachsehen ob sich das Problem erkennen lässt.

Das Ganze funktioniert auch ausgesprochen flott und zuverlässig!

Ich sehe leider am Speedlink SL-900111-WE Home Security Set Basic auch Schwächen. Die Hauptschwäche wäre der Alarm.

Zum einen ist dieser recht leise zum anderen ist er in der Kamera. Ein dreister Einbrecher wird also sofort auf die Kamera aufmerksam und Aufnahmen werden in der Kamera gespeichert.

Ihr könnt also 1 und 1 zusammenzählen warum das vielleicht eine ungünstige Kombination ist.

Auch besitzt das Home Security Set Basic eine ganz oder gar nicht Mentalität. Ihr könnt entweder alle Sensoren scharf stellen oder keinen.

Das ist in Ordnung wenn man außer Haus ist, aber in der Nacht suboptimal sollte man mal ins Bad müssen und dafür an der Kamera vorbei.

Hier wäre eine „nur Fenster Sensoren Einschalten“ Option klasse.

Während unter Android die App wirklich perfekt funktionierte, habe ich unter IOS einen kleinen Bug entdeckt.

Bug ist nicht ganz richtig aber die App vergisst nach der Erlaubnis zu fragen, Euch Benachrichtigungen senden zu dürfen = Alarme kommen nicht an der App an. Vermutlich wird dies aber Speedlink recht schnell auffallen, solange einfach in den IOS Einstellungen per Hand erlauben, dass die Speedlink App Euch Benachrichtigungen sendet.

Zwar kann man die Kamera mit mehreren Smartphones steuern aber Alarme kommen anscheinend immer nur auf dem Gerät an welches auch den Alarm eingeschaltet hat, vielleicht ist dies aber auch Absicht.

Kommen wir noch auf die Steckdose zu sprechen. Diese lässt sich einfach über die App ein bzw. ausschalten.

Also nichts total Außergewöhnliches, kann aber sicherlich praktisch sein.

 

Fazit zum Speedlink SL-900111-WE Home Security Set Basic

Es kommt hier auf Eure Anforderungen an ob diese Smart Home Alarmanlage für Euch geeignet ist.

Auf der Pro Seite steht ganz klar die Kamera und der Preis. Die Kamera macht einen sehr guten Job und auch die Steuerung über die App ist zuverlässig.

Der Preis von 229€ für das komplette Set ist fair und keine monatlichen Gebühren für die Nutzung, wie bei manchen anderen Sets, versüßt die Sache natürlich noch etwas.

Allerdings unterscheidet sich dieses „Smarte Alarmanlage“ etwas von beispielsweise dem ISmartAlarm Set.

Beim Speedlink System fokussiert sich die Nutzung primär um die Kamera, Fenster und Tür Sensoren fühlen sich eher etwas an wie „Nebendarsteller“.

Dies ist beispielsweise beim Set von iSmartAlarm genau umgekehrt.

Das kann ein Vorteil sein, muss es aber nicht. Während man beim iSmartAlarm System nachts einfach nur die Fenster/Türkontakte scharf stellen kann für den Fall, dass ein Einbrecher, während man im Haus ist, versucht rein zu kommen, ist sowas beim Speedlink Set nur bedingt möglich. Hier ist dann auch gleich die Kamera und der Bewegungsmelder mit an.

Im Gegenzug sollte man nicht im Haus sein und es gibt Alarm kann man bei einer günstigen Positionierung der Kamera sofort nachsehen was los ist.

Kurzum, sollte Euch die Kamera und ein fairer Preis besonders wichtig bei einem smarten Sicherheitssystem sein, dann  kann ich das Speedlink SL-900111-WE Home Security Set Basic ohne Sorgen empfehlen!

Das Bq Aquaris U Plus im Test

Mit dem Aquaris X5 Plus hatte BQ aus meiner Sicht einen riesigen Überraschungserfolg in der Mittelklasse 2016 gelandet.

Nun versucht man mit dem neuen U Plus eine Preisklasse tiefer an den Erfolg des X5 Plus anzuknüpfen.

Dabei sieht dieses sehr vielversprechend aus was die Hardware angeht.

Aber kann das Bq Aquaris U Plus im Test überzeugen? Finden wir es heraus!

 

Technische Daten

Vielen Dank an BQ für das Ausleihen des U Plus!

 

Lieferumfang und Verpackung

Auch beim U Plus setzt Bq auf seine typisch gestaltete Verpackung, die sich optisch deutlich von Konkurrenzprodukten abhebt.

Bereits vom ersten Moment an merkt man, dass es sich hierbei um ein etwas ungewöhnliches Smartphone handelt, das versucht sich von der Masse abzuheben.

Auch der Lieferumfang ist ungewöhnlich. Bq verzichtet auch beim U Plus auf das beilegen eines Ladegerätes!

Lediglich diverse Anleitungen wie auch ein microUSB Kabel befinden sich mit in der Box.

Bq sagt sich, dass zu diesem Zeitpunkt eh jeder über ein USB Ladegerät verfügt, welches man auch für das U Plus verwenden kann. Zudem wird so die Umwelt geschont und auch der Geldbeutel durch den Verzicht auf ein weiteres Ladegerät.

Ob man dem so zustimmen kann, ist sicherlich etwas Auffassungssache.

In der Regel wird jedes 1A(oder mehr) 5V USB Ladegerät den Job erfüllen.

 

Das Bq Aquaris U Plus

Als ich das U Plus das erste Mal gesehen habe, war ich zugegeben etwas enttäuscht. Nicht weil dieses schlecht aussieht oder sich schlecht anfühlt sondern weil Bq auf eine abgerundete Aluminium Rückseite gesetzt hat.

An sich nichts schlechtes jedoch beispielsweise beim X5 Plus oder dem normalen X5 setzte Bq lediglich auf einen Aluminium Rahmen, eine Art Softtouch Plastik Rückseite und generell auf eine etwas kantigere Optik.

Ich denke zwar, dass vielen Nutzern das U Plus vom Handgefühl besser gefallen wird, jedoch für mich ist dies das x Smartphone mit Aluminium Rückseite und Plastik „Kappen“ auf der oberen und unteren Rückseite in diesem Jahr.

Kurzum das Bq Aquaris U Plus fühlt sich gut an, liegt gut in der Hand ist aber optisch für meinen Geschmack vielleicht ein wenig „gewöhnlich“, man hat Ähnliches schon mal gesehen.

Etwas ungewöhnlich sind die Tasten und die Ports des U Plus.

Die drei üblichen physischen Tasten sind auf der rechten Seite des Smartphones angebracht, stehen allerdings ungewöhnlich weit hervor.

Im Gegenzug besitzen diese dafür aber einen hervorragenden Druckpunkt.

Der Kopfhöreranschluss genau wie der microUSB Port ist auf der Oberseite des U Plus angebracht. Der Kopfhöreranschluss ist ja Okay aber der microUSB Port auf der Oberseite ist aus meiner Sicht etwas unpraktisch, wenn auch sicherlich für den Hersteller platzsparend beim inneren Aufbau.

Auf der Front ist neben dem 5 Zoll Display auch eine Benachrichtigungs LED, die 5 MP Frontkamera und drei, leider unbeleuchteten, kapazitive Tasten angebracht.

Auf der Rückseite finden wie die 16 MP Hauptkamera, einen LED Blitz, den Fingerabdruckscanner und etwas weiter unten den Lautsprecher.

 

Software

Bq hat die Software schon bei seinen anderen Smartphones vorbildlich gehändelt. Beim U Plus ist dies nicht anders.

Zwar gibt es bei der Einrichtung etwas Werbung für BQ Plus, einen 20€ Service ungefähr vergleichbar mit Apples Care Plus, wie auch die Option das Bq Euch Werbung direkt auf das Smartphone senden darf, beides lässt sich ablehnen, aber ansonsten ist das U Plus ein sehr sauberes Smartphone.

Bq setzt hier auf Android 6.0.1 mit der Standard Android Benutzeroberfläche. Hier hat Bq nichts verändert oder „verschlimmbessert“.

Auch beim Home Bildschirm setzt Bq anscheinend auf den normalen Google Now Launcher.

Vorinstallierte Webe Apps? Nein, gibt es nicht abgesehen von einer Bq eigenen Service und Kamera App.

Etwas merkwürdig ist hierbei allerdings der freie Speicher, welcher mit 9,9xGB eher mittelmäßig groß ausfällt.

Dafür lässt dieser sich mit einer Speicherkarte erweitern. Erfreulicherweise lässt sich die Speicherkarte auch als interner Speicher einbinden, wenn man dies wünscht.

Ansonsten gibt es nur noch ein paar zusätzliche Einstellungsmöglichkeiten im Menü. Hier ist es z.B. möglich die Benachrichtigungs-LED völlig frei zu konfigurieren. Also beliebigen Apps eine Farbe zuzuweisen, wenn Ihr also zum Beispiel eine WhatsApp Nachricht erhaltet, könnt Ihr hier einstellen, dass die LED rot leuchten soll.

 

Display

Das U Plus verfügt über ein 5 Zoll 720p Display. Hier könnte der ein oder andere sicherlich die Frage stellen ob dies 2016/2017 noch in einem 200€ Smartphone zeitgemäß ist.

Ja diese Frage ist gerechtfertigt. Eine Display Auflösung von 1280×720 Pixeln ist sicherlich bei einem 200€ Gerät schon an der Grenze und ja man sieht einen Unterschied zu einem Full HD Display aber dieser relativ klein.

Sollte man hier nicht sehr verwöhnt sein, wird es vermutlich vielen Nutzern nicht auffallen, dass Text vielleicht ein wenig unschärfer ist als bei einem Full HD Smartphone.

Aber wie sieht das Display ansonsten aus? Durchaus gut! Farben sind kräftig, Kontraste für ein IPS Panel vernünftig und auch die Blickwinkel sind Okay. Lediglich der Schwarzwert ist nicht der aller beste.

Die maximale Helligkeit ist zwar nicht überragend aber ausreichend für ein Smartphone dieser Preisklasse.

 

Sound

Wie sieht es mit dem Lautsprecher aus? Zwar ist dieser auf der Rückseite des U Plus angebracht, dafür aber erstaunlich laut, klar und qualitativ hochwertig.

Ich habe hier schon viel Schlechteres gehört. Wer also des Öfteren den Lautsprecher seines Smartphones nutzt, wird sicherlich mit dem Bq U Plus zufrieden sein!

Allgemein klingt das U Plus auch beim Telefonieren vernünftig.

Der Kopfhöreranschluss wiederum bietet gute Standard Qualität mit der die große Mehrheit aller Nutzer zufrieden sein sollte.

 

Kamera

In dieser Preisklasse sind Smartphone Kameras noch eine ziemliche Wundertüte. Angefangen bei sehr gut bis sehr schlecht ist noch alles auf dem Markt zu bekommen und vorhinein weiß man nie was man bekommt.

Dem sehr ähnlichen Wiko U-Feel Prime hat beispielsweise die Kamera etwas das Genick gebrochen.

Aber wie sieht es beim Bq Aquaris U Plus aus? Auf dem Papier sieht das Smartphone sehr interessant aus. Eine 16 Megapixel Kamera mit einer Blende von f2.0 klingt vielversprechend.

Aber wie sieht es in der Praxis aus?

Starten wir erst einmal mit der Bq Kamera App. Diese gefällt mir grundsätzlich sehr gut!

Zwar ist der HDR und HDR+ Modus etwas versteckt aber ansonsten bringt die App alles mit was man sich wünschen kann inklusive einem brauchbaren manuellen Modus.

Auch arbeitet hier die App deutlich stabiler als auf dem X5 Plus.

Ein gemachtes Foto auf der höchsten Qualität nimmt im Schnitt rund 7MB Speicherplatz ein.

Kommen wir zu den Testaufnahmen. Diese sind wie üblich im Automatik Modus entstanden und auf der höchsten Qualität.

(rechte Maustaste -> in neuem Tab Öffnen für die volle Ansicht ACHTUNG GROßE BILDER oder HIER klicken für ein ZIP Archiv bei Google Drive mit allen Bildern)

Fairerweise muss man dazu sagen, dass das U Plus etwas schlechtere Ausgangsbedingungen hat als beispielsweise Smartphones welche ich im Sommer getestet habe.

Dafür macht das Bq U Plus aber einen sehr guten Job!

Schon auf den ersten Blick ist zu erkennen, dass dieses Smartphone eine der besseren Kameras in der 200€ Preisklasse hat.

Zwar neigt das U Plus etwas dazu braune Töne zu verstärken und die Dynamic ist nicht perfekt, aber unterm Strich würde ich die Aufnahmen als sehr brauchbar einstufen.

Die Schärfe ist stark, der Weißabgleich wie auch die Farben sind generell gelungen. Also ja wer in dieser Preisklasse ein Smartphone mit möglichst guter Kamera sucht, hat dieses möglicherweise mit dem U Plus gefunden.

Selbst im Low light macht das U Plus immer noch eine gute Figur. Lediglich der Auto Fokus ist so eine Sache. Tap to Fokus funktioniert sehr gut, schnell und zuverlässig. Allerdings wenn das Smartphone von sich aus den Fokus punktet wählen soll liegt dieser ab und zu daneben.

Das Tempo der Kamera würde ich Generell als gut einstufen. Zwar muss man zwischen zwei Fotos durchaus eine halbe Sekunde Warten aber das geht in Ordnung.

Klar es ist noch viel Luft nach oben zu den High End Smartphones dieser Welt aber in seiner Preisklasse produziert das Bq Aquaris U Plus Bilder für die ich mich nicht schämen würde sollte ich diese auf eine Social Media Platform stellen wollen.

Zu guter Letzt kommen wir noch auf den Video Modus zu sprechen. Das U Plus produziert Full HD Videos, leider mangelt es aber an irgendeiner Form an Stabilisierung, daher sind Aufnahmen recht wackelig.

Abgesehen davon geht die Qualität in Ordnung, auch wenn das Smartphone Videos anscheinend etwas stark komprimiert wodurch Artefakte auftreten können.

 

Benchmarks

Im U Plus ist der neue Snapdragon 430 verbaut mit 2GB oder 3GB RAM, je nachdem ob Ihr Euch für die 16GB oder 32GB Version entscheidet.

Ich habe für diesen Test die kleinere Version mit 16GB/2GB.

Wie viel Power hat der neue Snapdragon 430? Schauen wir uns für eine bessere Einschätzung ein paar Benchmarks an.

Der Leistungszuwachs vom älteren Snapdragon 410 auf den 430 ist ordentlich. Je nach Benchmark ist der Snapdragon 430 verglichen mit seinem Vorgänger ca. 50% schneller.

Rein von den Benchmarks konkurriert der 430 eher mit dem Snapdragon 616 oder 617, welcher z.B. im Moto G4 oder Alcatel Idol 4 zu finden ist.

Daher kann man dem U Plus eine vermutlich gute Mittelklasse-Performance zusprechen.

 

Leistung im Alltag

Die Benutzeroberfläche des Bq Aquaris U Plus läuft im normalen Alltagseinsatz ziemlich perfekt. Selbst die 2GB RAM Version hat kaum bis keine Stotterer oder kleinere Hänger.

Ähnliches gilt auch für die normalen 08/15 Apps wie Facebook, Twitter, WhatsApp usw. welche dem U Plus keine größeren Probleme bereiten.

Selbst Spiele, auch die aufwendigeren 3D Games, laufen zu 99% problemlos auf dem Smartphone, hier hilft auch sicherlich die etwas geringere Display Auflösung.

Allerdings muss man schon etwas Abstriche bei der Grafikqualität der Spiele hinnehmen. Die meisten sehr Aufwendigen Spiele laufen meist auf mittlerer Qualität, aber sie laufen.

Wie sieht es mit dem Fingerabdruckscanner aus? Nach der erstmaligen Einrichtung hatte ich etwas Probleme mit diesem, nachdem ich allerdings meinen Finger neu hinterlegt hatte funktionierte der Scanner tadellos.

Etwas schade, dass dieser allerdings nicht dauerhaft aktiv ist, sondern erst wenn das Display eingeschaltet wurde.

Im Alltag sehr nützlich war die frei konfigurierbare Benachrichtigungs LED, welche zudem auch gut sichtbar ist.

Dies ist ein Feature welches bei aktuellen Smartphones aus meiner Sicht oftmals viel zu kurz kommt.

Etwas schade ist das verbaute WLAN Modul. Dieses unterstützt kein 5GHz WLAN oder den AC Standard.

Daher ist die WLAN Leistung auf ca. 35Mbit/s beschränkt, für die meisten Nutzer vollkommen ausreichend aber dennoch etwas schade da so größere App Downloads, eine passende Internetleitung vorausgesetzt, so doch etwas ausgebremst werden.

 

Akkulaufzeit

Im U Plus kommt ein 3080mAh Akku zum Einsatz. Dies ist eine ordentliche Kapazität für ein 5 Zoll Smartphone. Dazu kommt der verhältnismäßig energiesparende SoC wie auch das „niedrig“ aufgelöste Display was alles zu einer sehr ordentlichen Akkulaufzeit verhilft.

Bei meiner typischen Nutzung mit Social Media, webbrowsen und auch ein wenig Spielen, erreichte ich mit dem Bq U Plus ca. 7-8 Stunden Aktive Nutzungszeit, ein hervorragender Wert!

Dieser sinkt zwar bei einer sehr hohen Display Helligkeit nochmals um ca. 1 – 1,5 Stunden aber dennoch werden sicherlich die allermeisten Nutzer 1-2 Tage mit dem U Plus problemlos durch den Tag kommen, selbst bei einer regelmäßigen Nutzung.

 

Sonstiges

  • RGB Benachrichtungs LED
  • Kein 5GHz WLAN

 

Fazit

Das Bq Aquaris U Plus hat einen sehr guten Eindruck im Test hinterlassen. Das Gesamtpaket aus Haptik, Verarbeitung, Akkulaufzeit, Kamera und Performance stimmt hier. Ebenfalls offenbarte das Smartphone keine größere Schwäche.

Gerade wenn Euch eine gute Kamera wichtig ist, macht das U Plus einen sehr guten Job.Dazu kommt der erstaunlich flotte Snapdragon 430 SoC und die gute Software seitens Bq.

Kurzum ich kann ohne Probleme eine Empfehlung für das Bq Aquaris U Plus aussprechen.

Meine Empfehlung gilt allerdings primär für die 16GB/2GB RAM Version für rund 200€.

Die größere 32GB/3GB RAM Version ist mit rund 260€ aktuell zu teuer da man bereits das größere und in allen Belangen überlegene X5 Plus für 270-280€ bekommt.

Die kleinere Version hingegen ist mit das Beste was man aktuell in der 200€ Preisklasse bekommen kann!

AUKEY 4W Portable Schreibtischlampe mit Akku im Test

Eine portable Schreibtischlampe, die via microUSB geladen wird? Ja das klang für mich durchaus interessant, wie oft braucht man mal portabel etwas Licht um an anderen Orten als dem Schreibtisch zum Lesen oder einfach vernünftig am Laptop zu arbeiten?

Aber reichen hier 4W Leistung wirklich aus um genug Licht zu erzeugen und allgemein geht das Konzept auf? Finden wir es im Test heraus!

 

Die AUKEY 4W Portable Schreibtischlampe

Wie man schon am Namen erkennen kann, handelt es sich hierbei um eine portable Schreibtischlampe, heißt im Inneren ist ein Akku verbaut.

Dieser wird über einen microUSB Port an der Seite bei Bedarf geladen, natürlich kann die Lampe auch dauerhaft mit dem Strom verbunden bleiben.

Grundsätzlich entspricht die AUKEY LT-ST5 dem üblichen Standard einer Schreibtischlampe. Diese besteht aus zwei Teilen. Der Basis und einem in seinem Winkel verstellbaren Arm auf dessen Unterseite die LEDs angebracht sind.

Auf dem unteren Teil der Basis ist ein großes Touchpad angebracht wie auch eine blaue LED welche Euch hilft die Schreibtischlampe zu steuern.

Rein optisch setzt AUKEY auf eine Mischung aus mattem Plastik, Aluminium und Hochglanz Kunststoff. Damit wirkt die Lampe qualitativ durchaus vernünftig.

 

Das Licht

Natürlich ist die AUKEY Akku Schreibtischlampe nicht die aller hellste aber um ein wenig im Bett zu lesen oder am Schreibtisch mit dem Laptop zu Arbeiten reicht diese vollkommen aus.

Dabei gibt es drei Helligkeitsstufen und drei Lichtfarben.

AUKEY hat in der Lampe sowohl weiße LEDs verbaut wie auch warmweiße. Je nach Lichtfarbe werden diese geschaltet.

Also gibt es eine kalte Lichtfarbe in der auch nur die kaltweißen LEDs leuchte, eine warme Lichtfarbe in der nur die warmweißen LEDs leuchten und eine „gemischte“ Farbe in der alle LEDs gemeinsam leuchten.

Dementsprechend unterscheiden sich die Farben in Ihrer maximalen Helligkeit auch noch ein Stück. Warmweiß ist am dunkelsten (egal welche Stufe eingestellt ist), kaltweiß ist etwas heller und gemischt ist natürlich nochmals heller.

Unterm Strich würde ich die Helligkeit als sehr ordentlich Einstufen, gerade wenn man den etwas portableren Gedanken der AUKEY Schreibtischlampe im Hinterkopf behält.

 

Fazit zur AUKEY 4W Portablen Schreibtischlampe

Erfreulicherweise macht die AUKEY portable Schreibtischlampe genau das, was sie verspricht.

Die Lampe liefert ein, für die meisten Dinge, ausreichend helles Licht, die Akkulaufzeit ist soweit in Ordnung und vor allem der Preis ist mit gerade mal 14€ sehr fair.

Klar diese Lampe kann in der Regel keine große Schreibtischlampe ersetzen aber wer viel durchs Haus wandert mit seiner Arbeit wird sicherlich viel Nutzen aus so einem portablen Modell ziehen können.

Daher Daumen hoch für die AUKEY LT-ST5!

Das Netgear Orbi RBK50 Router und Satellit Set, die bessere alternative zu WLAN Repeatern!

In den letzten Jahren ist die WLAN Leistung immer weiter gestiegen, allerdings ist bei dieser Entwicklung leider die Reichweite etwas auf der Strecke geblieben.

Hier gab es entgegen der Versprechungen der Hersteller kaum Verbesserung, ganz im Gegenteil.

5GHz WLAN hat eine niedrigere Reichweite als das „alte“ 2,4GHz WLAN. Daher sind Repeater in den Letzen Jahren sehr beleibt geworden.

Netgear geht dieses Reichweitenproblem mit seinem Orbi System nun etwas anders an.

netgear-orbi-test-8

Was kann dieses Orbi System von Netgear und warum will der Hersteller gleich 450€ dafür? Finden wir es im Test heraus!

 

Was für ein WLAN Gerät wird benötigt?

Oftmals ist es gar nicht so einfach herauszufinden was für ein WLAN Gerät man benötigt, daher hier eine kleine Übersicht.

  1. Ihr habt eine FritzBox, Speedport oder einen anderen WLan Router und wollt nur die Reichweite vergrößern, in diesem Fall wird vermutlich ein Repeater das Richtige für Euch sein.
  2. Ihr habt eine FritzBox, Speedport oder einen anderen WLan Router und wollt einen weiteren WLAN „Sender“ per Kabel anschließen (dies kann auch in einem anderen Raum sein) oder die schlechte W-Lan Funktion in Eurem Router ersetzen (ohne den Router komplett auszutauschen), dann benötigt Ihr einen Access Point.
  3. Ihr habt von Eurem Internet Anbieter nur ein Modem und wollt dieses mit WLAN „ausstatten“ dann benötigt Ihr einen Router. Alternativ kann man auch eine bestehende Fritzbox, Speedport oder ähnliches auch nur als Modem nutzen und einem anderen Gerät die Aufgabe als Router überlassen.
  4. Ihr wollt Eure alte Fritzbox, Speedport oder anderes Modem welches Ihr von Eurem Internet Anbieter bekommen habt komplett gegen etwas Besseres ersetzten, dann benötigt Ihr im Normalfall einen Router mit Modem, achtet gegebenenfalls auch auf die Unterstützung von VoIP!
  5. Und zu guter Letzt, Ihr habt einen Smart TV, Spielekonsole oder etwas Derartiges was kein eingebautes WLAN Modul besitzt, sondern lediglich einen LAN Port und wollt diese mit Eurem bereits bestehendem WLAN Netzwerk verbinden. In diesem Fall benötigt Ihr eine WLAN Bridge.

Grundsätzlich ist das Netgear Orbi RBK50 Router und Satellit Set erst einmal ein normaler Router. Allerdings kann man das ganze System auch als Access Point betreiben.

Dies gilt natürlich nur für die Basis Station, der Satellit kann wirklich auch nur mit der Basis Station kommunizieren.

 

Technische Daten

  • Netgear Orbi RBK50
  • 400Mbit/s (2.4GHz), 866Mbit/s (5GHz)
  • 802.11a/b/g/n/acnetgear_markenbotschafter_button
  • 4 GB Flash und 512 MB RAM
  • MU-MIMO-fähig
  • 4x  10/100/1000 MBit/s LAN Ports
  • Sechs (6) Hochleistungsantennen mit leistungsstarken Verstärkern
  • Link zum Hersteller 
  • bei Amazon ///  bei Cyberport /// bei Geizhals

An dieser Stelle vielen Dank an Netgear, welche mir das Netgear Orbi RBK50 Router und Satellit Set

Für diesen Test zur Verfügung gestellt haben, ansonsten wäre das Ganze nicht möglich gewesen.

 

Die Theorie

Ehe wir zum Netgear Orbi RBK50 Router und Satellit Set kommen erst einmal die Theorie.

WLAN ist aufgrund von Sendeleistungsbestimmungen (in Deutschland 100mW) und natürlich auch physischen Gesetzen in seiner Reichweite limitiert.

Umso weiter man sich von seinem WLAN Router entfernt umso langsamer wird dieses bis irgendwann keine Verbindung mehr aufgebaut wird.

Um dieses Problem zu beheben, gibt es Repeater. Diese installiert man etwas von seinem WLAN Router entfernt, woraufhin diese das originale Signal empfangen und neu aussenden.

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Für die meisten Nutzer reicht dies aus, allerdings hat dieses System auch Schwächen.

  1. Die Original WLAN Verbindung Eures Routers wird vom Repeater permanent belastet. Dies mag in kleinen Haushalten mit wenigen WLAN Geräten kein Problem sein aber bei vielen gleichzeitig verbunden Geräten ist dies suboptimal. Letztendlich hängt weiterhin 100% der Last der Geräte, die mit dem Repeater verbunden sind auch am WLAN der Basis Station, was dieses langsamer macht.
  2. Der Repeater sendet und empfängt über das selbe interne Modul. Heißt wenn Euer Repeater „bis zu 1300Mbit/s“ schafft, wird dieser Wert effektiv halbiert, da er ja gleichzeitig mit dem Client wie auch der Basis Station kommunizieren muss.

Letztendlich erhöhen Repeater zwar die Reichweite aber oftmals ist dafür die Geschwindigkeit an diesen suboptimal.

Aber was macht das Orbi RBK50 Router und Satellit Set nun anders und warum ist das Ganze so teuer?

Sowohl der Router wie auch der Satellit ist Tri-Band fähig.

Das heißt beide können ein 2,4GHz WLAN Netz erstellen und zwei 5GHz WLAN Netze. Von diesen 5GHz Netzen ist allerdings eins für die interne Kommunikation zwischen den beiden Geräten reserviert.

Es wird also eine gesonderte Verbindung zwischen der Basis Station und dem „Repeater“ aufgebaut wodurch das normale 2,4GHz bzw. 5GHz Netz nicht zusätzlich durch die interne Kommunikation belastet wird.

 

Das Netgear Orbi RBK50 Router und Satellit Set im Test

Im Lieferumfang des Netgear Orbi RBK50 Router und Satellit Set befinden sich wenig überraschend zwei WLAN „Router“.

Hierbei ist einer die Basis Station während der andere der Satellit ist.

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Rein optisch sind allerdings beide Modelle weitestgehend gleich. Es handelt sich beim Orbi RBK50 um einen etwas ungewöhnlichen WLAN Router, vor allem was die Form angeht.

Auf den ersten Blick könnte man meinen, es handelt sich hierbei um eine Keramik Blumenvase, zu mindestens was die Form angeht.

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Der Router besitzt eine längliche Ovale Form und wird hochkant aufgestellt. Dabei hat Netgear auf externe WLAN Antennen oder blinkende Lichter vollständig verzichtet.

Beim Material setzt Netgear auf ein sehr schönen leicht gummierten Kunststoff, der sich auch wirklich hochwertig anfasst.

Der Orbi ist ein „wohnzimmertauglicher“ WLAN Router welcher auch von den meisten Frauen/Lebensgefährtinnen akzeptiert werden sollte.

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Dies ist auch ein wenig der Vorbote für das Kommende, der Netgear Orbi ist trotz des Preises ein WLAN Router welcher sich an den normalen Nutzer richtet, wozu auch die unauffällige Optik passt.

Beide Module besitzen lediglich eine LED auf der Oberseite welche je nach System Status in weiß oder rot/rosa leuchtet. Das Ganze ist allerdings sehr dezent.

Optisch unterscheidet sich die Basis Station von Satelliten nur durch zwei kleine Punkte. Zum einen hat die Basis Station eine hellblaue Oberseite, zum anderen verfügt diese über drei LAN Ports und einen WAN Port.

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Der Satellit benötigt den WAN Port selbstverständlich nicht und hat daher dafür einen normalen LAN Port mehr.

Selbstverständlich handelt es sich hierbei um Gigabit LAN Ports.

Etwas verwunderlich sind jedoch die USB Anschlüsse, welche an beiden Modulen zu finden sind. Zum einen sind dies nur USB 2.0 Ports, zum anderen habe ich keine Ahnung wofür diese da sind.

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Der Orbi besitzt keine Möglichkeit Speichermedien via Netzwerk freizugeben.

Abgesehen von den USB und LAN Ports verfügt jedes System noch über einen Einschalter, eine Sync Taste und den Anschluss für das Netzteil.

 

Installation und Software

Spätestens bei der Software merkt man sehr deutlich, dass der Orbi RBK50 sich eher an den Normalnutzer richtet.

Um den Orbi RBK50 einzurichten, verbindet diesen mit dem Strom und Eurem Modem/bestehendem Netzwerk. Ruft nun mit Eurem PC/Notebook eine beliebige Webseite auf, Ihr solltet nun automatisch auf die Einrichtungsseite des Routers weitergeleitet werden.

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Dort werdet Ihr nach dem gewünschten WLAN Namen/Passwort und einem Router Passwort gefragt, das war auch schon die komplette Einrichtung!

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Optisch unterscheidet diese sich etwas von anderen Netgear Geräten, hier hat man versucht diese einfacher und optisch besser an das ganze Orbi Konzept anzupassen.

Bei der Einrichtung hat dies zwar geklappt aber die eigentliche Benutzeroberfläche, welche man durch die Eingabe der IP Adresse des Routers (192.168.1.1) in dem Webbrowser erreicht, ist Netgear typisch.

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Wobei dies auch nicht ganz stimmt, denn diese Benutzeroberfläche wurde stark vereinfacht.

Zwar gibt es einen erweiterten Modus in welchem sich auch Dinge wie OpenVPN oder DynDNS Dienste erstellen lassen, aber beispielsweise die WLAN Einstellungen sind extrem vereinfacht.

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Es nicht möglich das 2,4GHz und 5GHz WLAN zu „trennen“, beide haben immer dieselbe SSID, daher ist es nicht möglich sich gezielt mit einem der Netze zu verbinden.

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Für mich ist dies sehr unpraktisch da ich gerne meine Geräte etwas aufteile, aber für den Normalnutzer ist es vermutlich so einfacherer, auch wenn ich mir die Option gewünscht hätte es abschalten zu können.

Ansonsten ist das Meiste vorhanden was man braucht, angefangen bei einem Kinderschutz über Traffic Kontrolle bis hin zu UPnP.

Auch eine brauchbare Übersicht welche Geräte alle gerade mit dem Netzwerk verbunden sind ist vorhanden.

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Was fehlt ist die Möglichkeit Netzwerk Freigaben zu erstellen. Eigentlich ein Feature was in einem Router dieser Preisklasse vorhanden sein muss.

Vermutlich dasselbe wie bei der Trennung von 5GHz und 2,4GHz, die Zielgruppe, welche Netgear hier anstrebt, wird vermutlich eh Cloud-Dienste nutzen.

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Kleine Anmerkung zum Schluss, von Haus aus ist MU-MIMO und Beamforming in den WLAN Optionen ausgeschaltet. Ich sehe hier keinen Grund warum man diese beiden eigentlich guten Features nicht einschalten sollte bzw. warum diese von Haus aus abgeschaltet sind.

 

Leistung

Hier wird es nun interessant, für 450€ bzw. 250€ nur für die Basis Station, was bekommt man an Leistung?

Netgear spricht von AC3000, was aber sehr beschönigt ist. In der Praxis schafft der Netgear Orbi RBK50 nur 400Mbit/s auf dem 2,4GHz Band und 866Mbit/s auf dem 5GHz Band.

866Mbit/s ist auf dem 5GHz Band echt nicht sonderlich spektakulär. Viele 50€ Router schaffen auf dem Papier ähnliche Leistung und Konkurrenzmodelle in derselben Preisklasse wie der Linksys WRT3200ACM schaffen mittlerweile 2600Mbit/s.

Nun stellen sich zwei Fragen. 1. Warum nur 866Mbit/s, ist das nicht viel zu wenig wenn andere Hersteller so viel mehr liefern? 2. Wie kommt Netgear auf AC3000, was ja eine Leistung von 3000Mbit/s bedeutet?

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Beginnen wir mit Frage zwei, denn diese ist einfacher zu beantworten.

Merkwürdigerweise ist die WLAN Verbindung zwischen der Basis Station und dem Satelliten mit 1733Mbit/s deutlich schneller als die zum jeweiligen Endgerät

Und so kommt Netgear auf die AC3000, man hat alle WLAN Netze zusammengerechnet (400+866+1733 = 2999), auch wenn man das WLAN Netz mit 1733Mbit/s effektiv nicht nutzen kann.

Kommen wir zur ersten Frage ob 866Mbit/s nicht viel zu wenig ist. Klingt im ersten Moment so, aber der Praxis ist es eigentlich weniger schlimm.

Zwar gibt es jede Menge WLAN Router welche 1733Mbit/s oder mehr schaffen aber es gibt dafür keine Empfänger.

Beispielsweise ist mir keine Notebook WLAN Karte bekannt welche mehr als 867Mbit/s schafft. Selbiges gilt natürlich auch für Smartphones und Tablets.

Ein Samsung Galaxy S7 schafft 867Mbit/s, ein iPhone 7 schafft 867Mbit/s usw. und selbst richtig „dicke“ Tablets wie das iPad Pro schaffen, richtig 867Mbit/s.

Lediglich für Desktop PCs gibt es PCIe WLAN Karten welche 1300Mbit/s und mehr leisten. Aber ein Desktop PC ist in der Regel via LAN angeschlossen.

Warum sind Smartphones und co. nicht schneller was das WLAN angeht? Antennen, für 867Mbit/s werden zwei Antennen benötigt, für 1300Mbit/s drei und für 1733Mbit/s vier und mehr als zwei passen vermutlich einfach nicht gut in ein Smartphone, abgesehen davon, dass man dort selten so große Datenmengen überträgt, dass mehr benötigt wird.

Also in der Praxis ist 866Mbit/s eine recht vernünftige Geschwindigkeit, welche in 99% die Fälle ausreichen sollte, theoretisch.

Schauen wir uns aber einmal die Praxis an.

Hierfür verwende ich den TP-LINK 9E PCI-e WLAN Empfänger, ein aktuelles High End Modell welches zu 1300Mbit/s fähig ist, wie auch die Intel ac 7260 WLAN Karte (867Mbit/s), die gerade in Notebooks das aktuell verbreitete Modell sein sollte.

Mit diesen übertrage ich eine Datei auf einen lokalen Server und wieder auf den Rechner und messe die erreichte Geschwindigkeit.

Der Router befindet sich dabei in ca. 2 Metern Entfernung zu den Clients.

Der Wert in den Tabellen ist dabei in MB/s angeben und der Durchschnittswert aus Upload und Download.

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Der Netgear Orbi RBK50 liefert die erwarteten Resultate. Mit der High End PCI-E WLAN Karte liefert der Router höchstens durchschnittliche Leistung.

Mit der sehr weit verbreiteten Notebook WLAN Karte (Intel ac 7260 WLAN Karte) hingegen landet der Orbi im oberen Drittel.

Ähnliche Resultate würde man auch bei aktuellen Smartphones erreichen.

Hier kommt es letztendlich darauf an wie schnell Eure WLAN Geräte sind, solltet Ihr WLAN Primär für Streaming Boxen, Smartphones, Tablets oder Notebooks nutzen dann ist es sehr wahrscheinlich, dass der Orbi RBK50 bei Euch eine vergleichbare Leistung zum Linksys WRT3200ACM liefert obwohl dieser Router auf dem Papier drei mal schneller ist.

Kommen wir aber noch zum Satelliten zu sprechen. Was leistet dieser?

Grundsätzlich scheint es so zu sein, dass in diesem die gleiche Hardware verbaut ist wie im Basis Gerät. Darauf deuten zu mindestens meine Messwerte und auch der Stromverbrauch hin.

Letztendlich ja das Netgear Orbi RBK50 Router und Satellit Set macht genau das was Netgear verspricht und liefert fast die Doppelte Leistung verglichen mit einem Normalen Repeater.

In diesem Fall habe ich mir den 120€ Netgear EX7300 Nighthawk X4 geschnappt, einen der besten klassischen Repeater auf dem Markt und ihn mit dem Satellit verglichen.

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Mit dem Satelliten erreichte ich zwei Räume und ca. 8 Meter von der Basis Station entfernt weiterhin 51,55MB/s, während der Netgear EX7300 Nighthawk X4 nur 28,85MB/s schaffte.

Dies liegt nicht daran, dass der Repeater schlecht ist, ganz im Gegenteil aber wie bereits anfangs erwähnt der Repeater muss mit demselben WLAN Modul senden wie auch empfangen was die effektive Leistung halbiert, was ungefähr zu den Ergebnissen passt.

Kurzum ja die Repeater Funktion des Netgear Orbi RBK50 Router und Satellit Set ist ohne Frage dem klassischen Repeater überlegen.

Sollte man den Satelliten als „Brücke“ verwenden, also beispielsweise eine Spielekonsole via LAN daran anschließen, erreicht man auf ca. 8 Metern und zwei Wänden immer noch knappe 50-60MB/s.

 

WLAN Reichweite

Bei der Reichweite kommt es natürlich etwas darauf an ob man das Set als „ein Gerät“ betrachtet. Falls ja, schlägt dieses ganz klar JEDEN WLAN Router auf dem Markt um Längen.

Aber selbst wenn man nur den WLAN Router betrachtet, liefert selbst dieser eine Oberklasse Reichweite.

So langsam habe ich das Gefühl das externe WLAN Antennen überhaupt nichts bringen.

Der Orbi RBK50 liegt ganz knapp über meinem Ubiquiti UniFi AP AC was die Reichweite angeht und verglichen mit dem Linksys WRT3200ACM, AVM FritzBox7580, TP-LINK C2600 ist der Orbi sogar ein gutes Stück stärker.

Damit ist dies wirklich einer der reichweitenstärksten WLAN Router auf dem Markt!

 

Stromverbrauch

Der Orbi RBK50 ist ein Tri-Band WLAN Router und Tri-Band haben sich bisher primär durch einen unheimlich hohen Stromverbrauch ausgezeichnet.

Klar hier arbeiten auch wenn man so will drei WLAN Router in einem Gerät. Aber wie sieht es beim Orbi aus?

Ich war hier etwas schockiert, denn der Router benötigt im Normalbetrieb gerade mal 6,5W, was unheimlich wenig ist. Und bei diesen 6,4W war der Router sogar mit dem Satelliten verbunden.

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Unter Last steigt der Stromverbrauch auf ca. 9,5W an, was ebenfalls ein guter Wert ist.

Der Satellit benötigt ungefähr die gleiche Menge Energie wie die Basis Station, in der Regel war allerdings der Energieverbrauch um ca. 0,2W niedriger.

 

Fazit zum Netgear Orbi RBK50 Router und Satellit Set

Grundsätzlich fällt das Fazit zum Netgear Orbi RBK50 Router und Satellit Set sehr gut aus, wäre da nur der Preis nicht.

Netgear richtet den Orbi an den Normalnutzer, der  einfach gutes WLAN mit einer sehr hohen Reichweite/Abdeckung wünscht ohne irgendwelche nervigen Installationsprozesse oder sich per Hand in unterschiedliche WLAN Netze/SSIDs einloggen zu müssen.

Genau dies macht auch der Orbi und zwar sehr gut, selbst ohne Satellit ist die Reichweite hervorragend, ganz zu schweigen wenn der Satellit zugeschaltet wird.

Auch die Geschwindigkeit dieser Reichweitenverlängerung schlägt einen klassischen Repeater um Längen.

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Hier kommt es nun auf Euch an, ist es das was Ihr sucht, eine vernünftige Leistung, hohe Reichweite und eine problemlose und unkomplizierte Verwaltung und seid Ihr dafür auch bereit knapp über 400€ auf den Tisch zu legen?

Falls ja, dann ist das Orbi System genau das richtige für Euch! Die Basis Station in den Flur oder das Büro und den Satelliten beispielsweise auf den TV Schrank, so dass Spielekonsolen an diesem vielleicht sogar per LAN angeschlossen werden können, so stelle ich mir zu mindestens das Ganze etwas in der Praxis vor. Gerade die Bridge Funktionalität darf man nicht außer Acht lassen.

Zwar fehlen hier und da Features wie z.B. die Möglichkeit ein Speichermedium im Netzwerk freizugeben und auch ist die Benutzeroberfläche an einigen Stellen etwas stark vereinfacht aber trotzdem dieses Mesh-Netzwerk System hat mich durchaus beeindruckt, vor allem wie problemlos alles funktioniert.

Daher unterm Strich Daumen hoch für das Netgear Orbi RBK50 Router und Satellit Set!

Das einzigste Problem, das ich sehe, ist die Zielgruppe, der Normalnutzer/Familie, an welchen sich dieses System tendenziell etwas richtet, werden vermutlich nur selten so viel Geld für ein WLAN Router in die Hand nehmen. Der High End Nutzer wird hingegen vielleicht etwas von der „niedrigen“ WLAN Leistung auf dem Papier und dem unauffälligen Äußeren abgeschreckt.

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Mein Tipp, lasst Euch nicht zu sehr von schönen Zahlen (auch wenn ich diese selbst auch gerne sehe) blenden. Der Netgear Orbi RBK50 wird vermutlich selbst für „High End Nutzer“ meist mehr Sinn machen als ein regulärer Tri-Band Router wie z.B. der Netgear eigene X8.

Zwar kann man den Router auch solo ohne den Satelliten kaufen, das kann ich aber nicht empfehlen. Das Zusammenspiel zwischen Basis Station und dem Satelliten ist das was das Orbi System ausmacht.

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Die Egardia Smarte Alarmanlage im Test, das Maximum an Sicherheit?

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Einbruchszahlen sind in Deutschland hoch wie eh und je, sowohl im geschäftlichen als auch im privaten Umfeld.

Ich glaube hier ist aber das Unsicherheitsgefühl vieler Menschen fast die größte Sorge „was ist wenn es mich auch erwischt und ich vielleicht sogar währenddessen zu Hause bin?“.

Hier kann eine Alarmanlage im besten Fall mit einer lauten Sirene für viel Sicherheit sorgen. Alarmanlagen waren bis vor wenigen Jahren Exoten im Privatbereich. Zum einen waren sie sehr teuer, zum anderen nur vom Fachmann zu installieren.

Dies hat sich aber deutlich gewandelt durch das Aufkommen von Smarten- Alarmanlagen. Ein paar Modelle habe ich auch bereits getestet, und zumeist auch für brauchbar befunden.

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In diesem Test geht es aber um ein etwas teureres und professionelleres System aus dem Hause Egardia.

Lohnt es sich für seine Sicherheit auch etwas mehr Geld zu investieren oder fährt man mit einem günstigen System genauso gut? Finden wir es im Test der Egardia Alarmanlage heraus!

 

Das System

Wie die meisten Smarten- Alarmanlagen / Smart Home Systemen besteht die Egardia Alarmanlage aus mehreren Komponenten, die sich mehr oder weniger frei nach Bedarf kombinieren lassen.

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Zwingend benötigt wird erst einmal nur die Basis Station, die sich auch um die Kommunikation mit den einzelnen Zusatzmodulen kümmert.

Diese Basis Station ist bereits im hier getesteten Sicherheitsset vorhanden, welches mir freundlicherweise von Egardia für diesen Test zur Verfügung gestellt wurde. Neben der Basis Station befinden sich zwei Tür/Fenster Sensoren, ein Bewegungsmelder und ein Keypad mit im Lieferumfang.

Die Basis Station lässt sich allerdings mit bis zu insgesamt 160 Modulen erweitern. Zur Auswahl stehen hier:

  • Außensirene mit Blinklicht
  • Öffnungsmelder (Tür/Fenster Sensor)
  • Fernbedienung
  • Rauchmelder
  • Bewegungsmelder
  • Bedienteil
  • Akustischer Glasbruchmelder
  • HD Kamera
  • Innensirene
  • Paniktaste
  • Kohlenmonoxidmelder
  • Pfiffiger Stecker
  • Cleverer Thermostat
  • Wassermelder

Die Egardia Alarmanlage im Test

Wie bereits erwähnt, besteht das Basis Set aus insgesamt fünf Elementen.

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Das wichtigste Element ist hier sicherlich die Basis Station. Diese ist ein weißer Kasten ungefähr in der Größe eines WLAN Routers. Dieser besitzt drei Status LEDs auf der Front wie auch eine 104db laute Sirene. Angeschlossen wird die Basis Station über LAN an Euer lokales Netzwerk und über das beigelegte Netzteil an den Strom.

Interessanterweise verfügt die Egardia Alarmanlage über einen eingebauten Akku, welcher die Alarmanlage im Falle eines Stromausfalls auch noch in Betrieb hält. Logischerweise funktionieren dann einige netzwerkbasierende Alarmmeldungen nicht mehr, aber die Sirene funktioniert immerhin noch.

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Die Fenster/Tür Sensoren funktionieren nach dem bekannten Prinzip. Ihr habt zwei Komponenten, den eigentlichen Sensor und ein Magnet.

Wenn sich nun ein Fenster oder eine Tür öffnet, wird der Magnet vom Sensor getrennt, woraufhin er dies an die Basis Station meldet.

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Als zweite Möglichkeit Alarm auszulösen befindet sich ein Bewegungsmelder mit im Lieferumfang, der neben Bewegungen auch Wärme erkennen soll.

Zwar lässt sich der Alarm via Smartphone App einschalten und wieder ausschalten, allerdings ist dies in der Praxis meist etwas unkomfortabel, wenn man beim Verlassen des Hauses erst sein Smartphone rauskramen muss.

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Dafür liefert Egardina ein Keypad mit. Vielleicht kennt Ihr diese Tastenfelder an denen man vor dem Betreten von Hochsicherheitsbereichen seinen Geheimcode eingeben muss? Richtig, genauso eins ist dies! Über dieses Tastenfeld kann die Alarmanlage scharfgestellt, wie auch abgeschaltet werden.

Im laufenden Betrieb verbraucht die Alarmanlage 2,4W Strom.

 

Software und Benutzung

Zwar gibt es auch für die Egardia Alarmanlage eine Android/IOS App allerdings ist diese eher eine Fernbedienung.


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Die wirkliche Einrichtung/Konfiguration muss über den Webbrowser erfolgen.

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Hier kann man über das Egardia Webportal seine Alarmanlage konfigurieren. Hierbei gibt es diverse Einstellungsmöglichkeiten.

Das Wichtigste ist hier sicherlich erst einmal das Anlegen von Kontaktpersonen. Hier könnt Ihr bis zu 6 Personen mit Telefonnummer und eMail Adresse hinterlegen, die im Falle eines Alarms via eMail, SMS oder Telefonanruf kontaktiert werden.

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Ebenfalls lassen sich hier Einstellungen wie das verzögerte Auslösen bzw. Einschalten der Alarmanlage konfigurieren, wie auch Sensoren verschiedenen Räumen zuzuordnen.

Solltet Ihr das Keypad verwenden, lässt sich hier auch für jeden Benutzer ein PIN zuweisen.

Kommen wir auf die Smartphone App zu sprechen. Diese ist visuell ansprechend aufgebaut, allerdings von ihrem Funktionsumfang höchstens Mittelmaß.

Mit dem Basis Set könnt Ihr hier im Grunde nur die Alarmanlage ein bzw. ausschalten. Auch Push Benachrichtigungen gibt es nicht.

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Im Falle eines Alarms könnt Ihr „nur“ via eMail, SMS oder Telefon benachrichtigt werden. Nur ist hier natürlich sehr relativ, die drei Benachrichtigungskanäle sind mehr als ausreichend.

Ein sehr wichtiges Feature ist auch die Möglichkeit die Alarmanlage in zwei Stufen einzuschalten. Zum einen könnt Ihr natürlich alle Sensoren einschalten aber auch nur einen „Hüllenschutz“ durchführen. Wenn Ihr beispielsweise nachts die Alarmanlage einschaltet, wäre es unter Umständen unpraktisch wenn auch die Bewegungsmelder mit an sind, falls man mal z.B. in Bad muss.

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Für diese Fälle ist der zweite „Hüllenschutz“ Modus da. Hier werden nur Fenster/Tür Sensoren aktiviert, so dass Ihr Euch weiterhin frei im Haus bewegen könnt aber dennoch geschützt seid.

In der WebUI lässt sich im Übrigen auch noch genau auswählen welche Sensoren in diesem Modus aktiv sind.

 

Im Alltag

Beginnt mit der Positionierung der Basis Station. Diese sollte wenn möglich zentral angebracht sein und so, dass man die Sirene auch hört und die Distanz zu den einzelnen Modulen nicht zu groß ist.

In meinem Test konnte die Basis Station bei einer zentralen Anbringung ohne Probleme ca. 120m² Wohnung abdecken. Auch das Abdecken mehrerer Etagen sollte kein Problem sein.

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Die Fenster/Tür Module lassen sich mithilfe von doppelseitigem Klebeband oder Schrauben anbringen, beides befindet sich im Lieferumfang.

Hierbei ist es auch nicht schlimm, wenn es eine kleine Distanz zwischen Türrahmen und der Tür selbst gibt. Die Tür/Fenster Sensoren funktionieren auch noch, wenn diese 1-2cm voneinander getrennt sind.

Zu guter Letzt der Bewegungsmelder. Diesen sollte man in einem offenen hohen Raum anbringen.

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Wichtig, umso höher Ihr diesen anbringt umso geringer ist die Wahrscheinlichkeit, dass Hund/Katze/Maus diesen auslösen.

Hier müsst Ihr gegebenenfalls auch etwas mit dem Winkel herumprobieren.

Wenn Ihr nun Euer Haus komplett verlasst, aktiviert Ihr den Alarm entweder durch Euer Smartphone oder durch das KeyPad, welches Ihr in der Nähe der Tür angebracht habt.

In der WebUI könnt Ihr eine Verzögerung des Alarms einstellen. Einzelne Sensor, beispielsweise im Türbereich, reagieren so erst nach 10-70 Sekunden. Welche Sensoren dies genau sind, könnt Ihr konfigurieren.

So könnt Ihr die Alarmanlage noch in der Wohnung einschalten oder habt nach dem Betreten ein paar Sekunden die Anlage abzuschalten ehe der Alarm losgeht.

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Hierbei finde ich es sehr gut durchdacht, dass man Auswählen kann welche Sensoren verzögert reagieren sollen. Bei vielen anderen Systemen gibt es eine ganz oder gar nicht Mentalität, wobei es dort natürlich etwas unpraktisch ist, wenn der Fensteralarm erst nach 30 Sekunden losgeht wenn der Einbrecher bereits in der Wohnung steht.

Es ist natürlich das eine Eure Wohnung zu schützen, wenn Ihr nicht zu Hause seid, aber das andere ist natürlich der Schutz wenn Ihr zu Hause seid und beispielsweise schlaft.

Hier gibt es den bereits zuvor angesprochenen Hüllenschutz. Hierbei werden nur Sensoren aktiv geschaltet, die Euch nicht beim Bewegen im Haus beeinflussen. Also beispielsweise der Bewegungsmelder wäre nicht aktiv.

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Diesen Hüllenschutz aktiviert Ihr entweder von Eurem Smartphone aus oder vom Keypad. Eventuell würde ich langfristig empfehlen eine Fernbedienung für das System zu kaufen, welche einfach permanent auf dem Nachttisch liegt.

 

Fazit zur Egardia Alarmanlage

Die Egardia Alarmanlage ist etwas anders einzustufen als beispielsweise das iSmartAlarm Modell oder das Homematic IP System, welche ich zuvor getestet habe.

Bei der Egardia Alarmanlage handelt es sich aus meiner Sicht eher um ein „Professionelles“ bzw. Semi-Professionelles -System.

Hierbei kann ich mir dieses auch besonders gut in Firmen oder Büros vorstellen. Aber warum? Es sind Kleinigkeiten, die  vielleicht bei Privatnutzern nicht ganz so wichtig sind, wie der Notstrom Akku, ein optionaler Glasbruchsensor, für die wenigsten anderen Systeme ist sowas überhaupt verfügbar, oder die Möglichkeit mehrerer Kontaktpersonen zu hinterlegen, welche auch per SMS oder Anruf benachrichtigt werden.

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Dazu funktioniert die Egardia Alarmanlage sehr zuverlässig und problemlos. Wenn es Euch um das Maximum an Sicherheit geht, seid Ihr hier an der richtigen Adresse! Ich hatte noch keine Smarte Alarmanlage bisher im Test welche derart vertrauenswürdig wirkte.

Allerdings hat die Egardia Alarmanlage auch Schwächen. Dies wäre zum einen die App. Diese ist zwar ordentlich aufgebaut und bietet an sich alles an Funktionen welche man benötigt aber es gibt ein paar Lücken. Gerade wenn es um erweiterte Einstellungen geht, muss man doch auf die WebUI zurückgreifen.

Das zweite ist der Preis. Dieser ist mit 299€ für das Basis Set schon recht hoch angesetzt, zusätzlich fallen die 9€ im Monat für den Egardia Sicherheitsdienst an. Ja man kann die Alarmanlage auch ohne diesen Dienst nutzen, macht aber aus meiner Sicht keinen Sinn.

Für 9€ im Monat erhaltet Ihr aber dann auch Dinge, welche man bei anderen Systemen ohne monatliche Gebühren nicht bekommt, wie beispielsweise eine Benachrichtigung per SMS oder Telefon.

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Kleiner Tipp hier am Rande fragt mal bei Euer Versicherung nach, ob diese eine Alarmanlage bezuschusst oder es andere Boni gibt. Mir wurde gesagt, von meinem Versicherungsvertreter, dass es durchaus Vergünstigungen bei der Hausratversicherung geben kann, wenn man ein Alarm -System nachweisen kann.

Unabhängig davon ist es natürlich Eure Entscheidung was Euch ein gutes Alarm System Wert ist. Damit will ich nicht sagen, dass es keine guten Systeme ohne monatliche Gebühr gibt, jedoch fühlt sich die Egardia Alarmanlage nochmals ein Stück hochwertiger und professioneller an als beispielsweise die Konkurrenzprodukte von iSmartAlarm oder Homematic IP.

Für einen Betrieb oder Geschäft würde ich ganz klar die Egardia Alarmanlage bevorzugen, bei der Heimnutzung kommt es etwas auf Eure Anforderungen an und ob Euch eine SMS/Telefon Benachrichtigung beispielsweise wichtig wäre.

Wie auch immer die Alarmanlage von Egardia ist ein hervorragendes System!

Link zum Hersteller /// bei  egardia ///  bei Amazon 

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Die Xiaomi Hybrid Pro Ohrhörer im Test, die besten Ohrhörer von Xiaomi ?

Xiaomis Ohrhörer sind bekanntlich berühmt berüchtigt für eine hervorragende Qualität zum kleinen Preis.

Nun haben diese mit den Hybrid Pro neue Ohrhörer auf den Markt gebracht, die durch einen besonders hochauflösenden und natürlichen Klang punkten sollen.

Dafür kommen gleich drei! Treiber Einheiten zum Einsatz, was für Ohrhörer dieser Preisklasse schonmal fantastisch klingt.

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Aber nicht alles was auf dem Papier gut klingt, tut dies auch in der Praxis, wie sieht es mit den Xiaomi Hybrid Pro Ohrhörern aus, klingen diese wirklich so hervorragend wie es den Anschein macht?

Finden wir es im Test heraus!

 

Bestellung, Versand und Lieferumfang

Wie üblich sind die Xiaomi Ohrhörer erst einmal nur in Asien erhältlich. Ich habe diese bei Gearbest bestellt, was soweit problemlos war. Hier kosten die Ohrhörer knapp unter 27€.

Ich nehme an in ein paar Wochen werden diese aber auch bei Amazon mit 50% Aufschlag auftauchen.

Die Ohrhörer werden in einer schönen Box geliefert in welcher sich eine kleine Plastikschatulle befindet, eine Transporttasche und insgesamt vier Sets verschieden großer Ohrstöpsel.

 

Die Xiaomi Hybrid Pro Ohrhörer im Test

Die Hybrid Pro sind diesmal fast vollständig aus Aluminium gefertigt. Dazu ist dieses Gehäuse sehr weich und rund gestaltet, was der ganzen Sache eine sehr hochwertige Optik verleiht.

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Ähnliches gilt auch für die Kabelfernbedienung welche ebenfalls komplett aus Aluminium gearbeitet ist. Diese Kabelfernbedienung besitzt wie üblich drei Tasten und ein Mikrofon.

Die Mikrofon Qualität ist erstaunlich gut für Ohrhörer dieser Preisklasse.

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Das Kabel der Hybrid Pro ist, etwas überraschend, nicht mit Nylon ummantelt. Xiaomi setzt hier auf „Thermoplastische Elastomere“, dies ist ein gummiartiger Stoff, welcher in der Theorie etwas haltbarer ist. Sagen wir es so, das Kabel fühlt sich brauchbar und ausreichend dick an.

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Wie auch schon bei den normalen Xiaomi Hybrid Ohrhörern ist auch hier der Ohrkanal leicht angewinkelt was für einen besseren Tragekomfort sorgen soll.

 

Warum heißen die Ohrhörer Hybrid?

Es ist in High End Ohrhörern nichts Unnormales, dass Hersteller mehrere Treibereinheiten (also das Klang erzeugende Element) verbauen.

Diese kann man sich vorstellen wie die Treiber bei einem normalen Lautsprecher, nur in klein. Diese Art der Treiber nennt man dynamische Treiber, Xiaomi hat hiervon in den Hybrid Pro zwei Stück verbaut.

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Zusätzlich kommt aber ein Armature Treiber zum Einsatz, der im Ohrkanal verbaut ist.

Balanced Armature Treiber sind von Ihrem Aufbau völlig anders als dynamische Treiber, schaut Euch am besten ein Bild an

Das heißt der Hybrid Pro verfügt über insgesamt drei Klang erzeugende Einheiten zwei unterschiedlicher Typen.

Armature Treiber haben viele Vorteile und Nachteile gegenüber Normalen dynamischen Treibern.

Armature Treiber spielen in der Regel präziser und detaillierter, haben aber oftmals Probleme im Tieftonbereich da sie weniger Luft verdrängen.

In High End Ohrhörern kommen deshalb wenn meist 3 oder 4 dieser Treiber zum Einsatz, die  den Frequenzbereich untereinander aufteilen.

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Das Problem ist hierbei das Armature Treiber extrem teuer sind, gerade wenn man hochwertige Einheiten haben will.

Daher setzt Xiaomi hier vermutlich auf eine Mischung. Der Armature Treiber übernimmt das was er am besten kann, die Höhen, während sich die dynamischen Treiber um Mitten und Bass kümmern.

High End Audio Experten bitte fresst mich nicht für diese stark vereinfachte Zusammenfassung.

 

Tragekomfort

Aufgrund des angewinkelten Ohrkanals und der weichen, runden Form der Ohrhörer gehören die Xiaomi Hybrid Pro durchaus zu den tendenziell bequemeren Ohrhörern.

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Ich könnte diese problemlos mehrere Stunden tragen. Auch Sport sollte in einem gewissen Rahmen problemlos möglich sein.

 

Klang

Kommen wir zum Wichtigstem, dem Klang. Diesen habe ich primär an meinem LG G5 mit Audio Modul getestet aber auch an einem Google Pixel.

Vergesst bitte nicht, dass Folgendes eine persönliche Einschätzung ist und je nachdem wie Euer Geschmack ist von meiner Einschätzung abweichen kann.

Es kommt sicherlich nicht überraschend, dass die Hybrid Earphones Pro hervorragend für ihren Kaufpreis klingen!

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Ältere Xiaomi Piston Modelle neigten zu einem etwas wärmeren Mitten betonten Klang, das ist hier weniger der Fall.

Die Höhen sind sehr brillant und glasklar. Dies ist etwas was ich oft bei „High-Res“ gebrandeten Audio Produkten gesehen bzw. gehört habe.

Durch diese hohe Brillanz klingen die Hybrid Pro sehr scharf und detailliert. Zwar sind die Höhen nicht übermäßig anstrengend aber vielleicht hätte ich hier doch ein etwas besseres Abrunden bei Zischlauten gewünscht.

Das ist allerdings schon Kritik auf einem hohen Level.

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Die Mitten und Tiefen sind recht gut ausgewogen aber im Gesamtklangbild dominieren doch etwas die Höhen.

Das klingt jetzt für den ein oder anderen sicherlich abschreckend, aber das Ganze klingt in der Praxis erstaunlich gut.

Der Bass der Xiaomi Hybrid Pro ist sehr wohl kontrolliert und spielt dynamisch mit einer hohen Qualität. Hier gilt ganz klar das Motto Klasse vor Masse.

Rein von seiner Masse würde ich sagen sind die Hybrid Pro natürlich bis lebendig.

Die größte Stärke der Ohrhörer ist aber die Auflösung und Bühne. Gerade in der Tiefe kann man sich je nach Song regelrecht verlieren.

Ein gutes Beispiel für ein Song welcher den Xiaomi Hybrid Pro sehr gut liegt wäre „Breath Of Life“ von Florence + The Machine.

Dieser Song hat eine recht helle Grundstimmung mit einem kontrollierten Bass, der sich etwas im Hintergrund hält um der Stimme nicht die Show zu stehlen.

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Dazu kommt eine sehr hohe Dynamic zwischen der der hellen Stimme und dem tiefen Bassschlag, kurzum alles was den Hybrid Pro liegt, ist in diesem Song vorhanden.

Zwar gibt es keine Songs welche mit den Hybrid Pro gar nicht gehen aber es gibt durchaus Musik welche mir mit den Ohrhörern nicht so viel Spaß macht.

My Way“ von Calvin Harris wäre so ein Fall. Hier ist einfach der Bass der Hybrid Pro zu zurückhaltend und die Höhen zu dominant. Ich würde sagen die Hybrid Pro versuchen hier den Song zu sehr „aufzulösen“ und zu viele Details hervorzuholen was bei solch einem recht einfachen Titel nicht gut funktioniert.

Grundsätzlich machen diese Ohrhörer in „komplexeren“ Titel eine bessere Figur.

Damit meine ich jetzt nicht klassische Musik, sondern einfach Titel wie „Wonderwall“ von Oasis, „Prayer Of The Refugee“ von Rise Against oder „Faint“ von Linkin Park.

Für David Guetta und co. gibt es aus meiner Sicht bessere Ohrhörer.

 

Xiaomi Hybrid vs. Hybrid Pro

Lassen wir mal äußere Veränderungen außen vor wie sieht es mit dem Klangunterschied zwischen den Hybrid und den Hybrid Pro aus?

Vorweg die Hybrid Pro sind nicht „einfach“ besser als die normalen Hybrid sondern beide sind völlig anders abgestimmt.

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Die Hybrid Pro sind beispielsweise im Bassbereich ein gutes Stück zurückhaltender als die normalen Hybrid. Dadurch klingen die Hybrid etwas voller und voluminöser.

Im Gegenzug sind die Höhen der Hybrid pro schärfer und detaillierter. Im Allgemeinen klingen die Pro hochauflösender als die Normalen.

 

Fazit zu den Xiaomi Hybrid Pro Ohrhörern

Ist ein etwas längerer Test geworden, kommen wir zum Abschluss.

Kann man die Hybrid Pro empfehlen? Ja kann man!

Würde ich die Hybrid Pro den normalen Hybrid vorziehen? Nein nicht zwingend.

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Die Hybrid Pro punkten durch einen sehr hoch aufgelösten, klaren und detaillierten Klang, welcher zudem sehr natürlich ist.

Die normalen Hybrids sind hingegen etwas „moderner“ ausgelegt mit etwas weniger scharfen Höhen, dafür mit mehr Bass.

Diese Abstimmung wird vermutlich 95% aller Menschen auf Anhieb gefallen.  Die Hybrid Pro hingegen sind etwas spezieller.

Hier muss einem die Audio Signatur gefallen, falls dies der Fall ist, sind die Xiaomi Hybrid Pro ganz hervorragende Ohrhörer, die sich gerade in komplexerer Musik wohl fühlen.

Der Linksys WRT3200ACM WLAN Router im Test

Mit dem WRT54GL hatte Linksys vor mittlerweile einigen Jahren eine Legende unter den WLAN Routern auf den Markt gebracht.

Nun vor rund zwei Jahren wurde diese WRT Serie neu aufgelegt mit dem Linksys WRT1900AC.

Dieser ist aber mittlerweile auch schon wieder ein alter Hut, na ja eigentlich ist dieser immer noch ein ziemlich gutes Gerät.

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Aber Linksys hat mit dem WRT3200ACM nochmals ein Gutes oben drauf gelegt und einen der ersten Tri-Stream Router überhaupt auf den Markt gebracht.

Aber liefert der WRT3200ACM in der Praxis auch eine überzeugende Leistung und vor allem ist der Router seine 250€ Wert? Finden wir es im Test heraus!

 

Was für ein WLAN Gerät wird benötigt?

Oftmals ist es gar nicht so einfach herauszufinden was für ein WLAN Gerät man benötigt, daher hier eine kleine Übersicht.

  1. Ihr habt eine FritzBox, Speedport oder einen anderen WLan Router und wollt nur die Reichweite vergrößern, in diesem Fall wird vermutlich ein Repeater das Richtige für Euch sein.
  2. Ihr habt eine FritzBox, Speedport oder einen anderen WLan Router und wollt einen weiteren WLAN „Sender“ per Kabel anschließen (dies kann auch in einem anderen Raum sein) oder die schlechte W-Lan Funktion in Eurem Router ersetzen (ohne den Router komplett auszutauschen), dann benötigt Ihr einen Access Point.
  3. Ihr habt von Eurem Internet Anbieter nur ein Modem und wollt dieses mit WLAN „ausstatten“ dann benötigt Ihr einen Router.
  4. Ihr wollt Eure alte Fritzbox, Speedport oder anderes Modem welches Ihr von Eurem Internet Anbieter bekommen habt komplett gegen etwas Besseres ersetzten, dann benötigt Ihr im Normalfall einenRouter mit Modem, achtet gegebenenfalls auch auf die Unterstützung von VoIP!
  5. Und zu guter Letzt Ihr habt einen Smart TV, Spielekonsole oder etwas Derartiges was kein eingebautes WLAN Modul besitzt, sondern lediglich einen LAN Port und wollt diese mit Eurem bereits bestehendem WLAN Netzwerk verbinden. In diesem Fall benötigt Ihr eine WLAN Bridge.

Der Linksys WRT3200ACM ist ein normaler Router und benötigt dementsprechend bei den meisten Nutzern noch ein externes Modem um eine Internet Verbindung aufzubauen.

Allerdings ist es auch möglich den WRT3200ACM als Access Point oder Repeater zu nutzen, nach der erstmaligen Einrichtung. In diesem Fall werden allerding viele Features deaktiviert.

 

Technische Daten

An dieser Stelle vielen Dank an Linksys für das zur Verfügungstellen des WRT3200ACM.

 

Der Linksys WRT3200ACM im Test

Wer einen unauffälligen und stylischen WLAN Router sucht, der sich dezent in einem Wohnzimmer einfügt ist hier falsch. Der WRT3200ACM strahlt ein gewisses professionelles Feeling aus.

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Hierbei setzt der Linksys Router auf die für die WRT Produkt Serie bekannte Blau-Schwarze Optik. Erfreulicherweise verzichtet der Hersteller weitestgehend auf Hochglanzplastik und setzt anstelle dessen auf ein sehr robust anmutendes mattes Hartplastik, welches mit vielen Lüftungslöschern versehen ist.

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Verglichen mit dem alten und sehr populären WRT54GL ist der WRT3200ACM ein gutes Stück größer und „mächtiger“ geworden.

Allgemein ist der Linksys WRT3200ACM ein ziemlicher Brocken, was unter anderem auch an den vier abnehmbaren WLAN Antennen liegt, welche durchaus beeindruckend aussehen.

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Auch abgesehen davon hat Linksys alles an Hardware im WRT3200ACM verbaut was sie finden konnten. Angefangen bei den inneren Werten, hier setzt Linksys auf einen 1,8GHz DualCore, der mit 512MB RAM kombiniert ist.

Dazu kommt Dual Band WLAN mit MU-MIMO und Tri-Stream 160-Technologie, die für eine WLAN Leistung von bis zu 2,6 Gbit/s sorgen soll.

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Aber auch die Anschlüsse des WRT3200ACM sind ordentlich. Auf der Rückseite finden wir einen USB 3.0 Port, einen eSata/USB 2.0 Kombo Anschluss wie auch vier GBit LAN Ports und einen WAN Port.

Auf der Front finden sich die üblichen (11) Status LEDs, welche weiß oder orange leuchten können.

Leider hat Linksys die WPS Taste etwas schlecht erreichbar auf die Rückseite des Routers verbannt.

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Hier hätte ich es bevorzugt wenn diese etwas besser erreichbar wäre beispielsweise auf der Front oder Oberseite.

 

Software

Der WRT3200ACM besitzt zwei Software „Optionen“. Zum einen die Linksys eigene Software/Benutzeroberfläche und zum anderen openwrt.

https://wiki.openwrt.org/toh/linksys/wrt1x00ac_series#tab__wrt3200acm

Zwar steht schon ein passendes OpenWRT Image bereit, allerdings will ich mich in diesem Test erst einmal auf Linksys eigene Benutzeroberfläche beschränken.

Die Einrichtung und Installation des Linksys WRT3200ACM ist recht „strait forward“.

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Schließt diesen an den Strom an, verbindet ihn mit dem Netzwerk und verbindet zu guter Letzt Euren PC mit dem Router.

Wenn Ihr nun 192.168.1.1 in Euren Webbrowser eingebt, solltet Ihr das Benutzerinterface des Routers erreichen.

Im Laufe des Einrichtungsprozess könnt Ihr Euren WLAN Namen und das Passwort festlegen wie auch das Passwort zum Router selbst.

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Kurz vor Ende der Einrichtung wird Euch zudem die Linksys „Cloud“ angeboten. Solltet Ihr hier ein Konto anlegen ist es möglich den Router auch außerhalb Eures Netzwerks zu verwalten, beispielsweise über die Linksys App.

Wenn Ihr mit der Einrichtung durch seid, landet Ihr auf der Startseite der Benutzeroberfläche.

Optisch bin ich nicht der allergrößte Fan von Linksys Benutzeroberfläche, allerdings ist der Funktionsumfang top.

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Bitte beachtet das von Haus aus WLAN Gastnetzwerke eingeschaltet sind.

In der Benutzeroberfläche erhaltet Ihr eine gute Übersicht welche Geräte aktuell mit Eurem Router verbunden sind.

Zudem lassen sich natürlich die üblichen wie auch erweiterten Einstellungen anpassen.

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Hierzu gehört natürlich der WLAN Name, Passwort, WLAN Band usw. wie aber auch Firewall Settings, VLAN Einstellungen oder die Priorisierung von Medien, Spielen oder ganzen Computern im Netzwerk.

Auch lässt sich nun der Router in den AccessPoint oder Repeater Modus versetzen, welcher allerdings viele Dinge wie Netzwerkfreigaben usw. deaktiviert.

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Dies ist etwas schade, da so viele Funktionen wegfallen, die es eigentlich gar nicht müssten aus technischer Sicht.

Trotzdem ist hier ein gewisser Unterschied zu TP-LINK, AVM oder auch Netgear Geräten zu erkennen.

Diese Hersteller verstecken die meisten erweiterten Optionen etwas in den Untiefen der Benutzeroberfläche. Linksys hingegen macht dies beim WRT3200ACM nicht.

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Man merkt also durchaus das dieser Router sich etwas mehr an die fortgeschrittenen Nutzer wendet.

Positiv ist auch noch der OpenVPN Server anzumerken, der mit an Bord ist. Dieser ist auch ziemlich flott dank der starken Hardware des WRT3200ACM.

 

WLAN Performance

Hier wird es nun sehr interessant. Der Linksys WRT3200ACM verfügt über eine maximale Leistung von 2,6 Gbit/s auf dem 5GHz Band und zusätzlich nochmals 600Mbit/s auf dem 2,4GHz Band.

Um diese hohe Leistung zu realisieren nutzt der Router die sogenannte Tri-Stream Technologie. Diese darf man nicht mit der Tri-Band Technologie verwechseln bei welcher der Router einfach über drei separate WLAN Netze verfügt.

Bei der Tri-Stream Technologie wird die Kanalbreite von 80Mhz auf 160Mhz verdoppelt und dementsprechend auch die Geschwindigkeit.

Das Ganze läuft nach dem 802.11ac Wave 2 Standard welcher auch MU-MIMO mitbringt.

MU-MIMO hilft hierbei dem Router seine Geschwindigkeit auch bei vielen gleichzeitigen Datenübertragungen mehrerer Clients zu halten.

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Leider gibt es bei Tri-Stream ein Problem, die Clients. Ich habe echt eine Weile gesucht aber aktuell scheint es keinen WLAN Empfänger, egal ob in Smartphones, Notebooks oder als Erweiterungskarte, welcher mit der 160Mhz Kanalbreite klarkommt.

Wobei hier „klarkommt“ nicht der richtige Ausdruck ist, natürlich funktionieren alle WLAN ac Geräte mit dem WRT3200ACM, nur sie können keinen zusätzlichen Nutzen aus der Tri-Stream Technologie ziehen.

Der WRT3200ACM ist damit seiner Zeit ein Stück weit voraus. Also bitte nicht wundern warum in meinen Benchmarks der Linksys nicht so viel besser abschneidet als die meisten anderen High End WLAN Router.

Aber kommen wir zu Zahlen, was kann man aktuell von dem WRT3200ACM erwarten?

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Hierfür verwende ich den TP-LINK 9E PCI-e WLAN Empfänger, ein aktuelles High End Modell, wie auch die Intel ac 7260 WLAN Karte, welche gerade in Notebooks das aktuell verbreitete Modell sein sollte.

Mit diesen übertrage ich eine Datei auf einen lokalen Server und wieder auf den Rechner und messe die erreichte Geschwindigkeit.

Der Router befindet sich dabei in ca. 2 Metern Entfernung zu den Clients.

Der Wert in den Tabellen ist dabei in MB/s angeben und der Durchschnittswert aus Upload und Download.

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Wie auch vom Linksys WRT3200ACM zu erwarten war liefert dieser eine High End Leistung. Dabei ist dieser sowohl im 5GHz wie auch 2,4GHz Band bei beiden WLAN Clients konstant stark.

Auch abgesehen von der reinen Geschwindigkeit, machte der WRT3200ACM einen guten Eindruck.

Damit meine ich die Performance mit mehreren Clients und auch beispielsweise das Tempo beim Verbinden, welches allerdings nicht ganz auf dem level beispielsweise des Ubiquiti UniFi UAP-AC-PRO ist.

Kleine Anmerkung um die Tri-Stream Technologie nutzen zu können darf der Router auf dem 5GHz Band NUR mit WLAN ac funken. WLAN N Geräte werden also ausgesperrt und müssen 2,4GHz WLAN Nutzen.

Alternativ kann man auch bei 80Mhz bleiben dann funktioniert auch WLAN N und AC gleichzeitig.

 

Reichweite

Ihr kennt sicherlich meine Standard Aussage zur WLAN Reichweite. Aufgrund vom deutschen/europäischem Limit in der Sendeleistung von 100mW unterscheiden sich die allermeisten WLAN Router über 150€ kaum noch was die Reichweite angeht.

Ja hier und da ist aufgrund der Antennenkonstruktion mal ein Router etwas stärker als der andere. Aber in dieser High End Preisklasse könnt Ihr nur geringe Unterschiede erwarten.

Kommen wir zum Linksys WRT3200ACM. Dieser liefert rein subjektiv eine obere Mittelklasse Reichweite.

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Viel genauer kann ich dies leider nicht beschreiben da die Reichweite letztendlich von Eurem Haus bzw.Wohnung abhängt wie auch von diversen Störquellen.

Grob geschätzt wird der Linksys bei einer mittigen Positionierung eine 80-100m² Wohnung vermutlich abgedeckt bekommen.

Verglichen mit anderen Geräten wie dem Ubiquiti UniFi UAP-AC-PRO, Netgear X4S oder dem Linksys EA9500 bietet der WRT3200ACM eine leicht niedrigere Reichweite.

Hierbei liegt dieser mit dem TP-LINK Archer C2600 ungefähr gleichauf. Verglichen mit dem Netgear R6400 oder dem Synology RT1900ac bietet der WRT3200ACM eine bessere Reichweite.

 

NAS

Es ist möglich via USB 3.0 oder eSata externe Speichermedien an den WRT3200ACM anzuschließen und anschließend im Netzwerk freizugeben.

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Hierbei ist es möglich ganz klassisch via SMB (also Windows Netzwerk) oder FTP auf diese Daten zuzugreifen.

Zusätzlich bietet der Router auch einen Media Server über welchen Ihr problemlos Filme, Fotos und Musik beispielsweise an einen kompatiblen Fernseher senden könnt.

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Für die normale Datenfreigabe gibt es zusätzlich ein einfaches Rechte- Verwaltungssystem. Ihr könnt mehrere Benutzer anlegen und für jeden die Zugriffsrechte auf einzelne Netzwerkfreigaben regeln.

Damit bietet der WRT3200ACM schon einmal mehr Features als die meisten anderen Modelle auf dem Markt.

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Aber wie sieht es mit der Performance aus?

 

Der Linksys erreicht bei mir rund 91MB/s lesend und 79MB/s schreibend, ordentliche Werte!

Stromverbrauch

Der WRT3200ACM verbraucht im Normalbetrieb, also 3 Clients via WLAN verbunden, welche sich im Leerlauf befinden und eine aktive LAN Verbindung, ca. 11,1W.

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Damit ist der Linksys Router schon eins der Energie hungrigeren Geräte. Allerdings ist dies für diese leistungsklasse auch kein unnormaler Stromverbrauch.

Unter Last steigt der Stromverbrauch auf ca. 14,3W an.

 

Fazit zum Linksys WRT3200ACM

Der Linksys WRT3200ACM ist ein starker High End WLAN Router, der auch ohne OpenWTR eine gute Figur macht.

Es ist also nicht Pflicht auf dieses Gerät eine alternative Firmware zu installieren, auch so macht die Software von Linksys einen guten Eindruck.

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Auch die Performance im 5GHz und 2,4GHz Band ist stark. Leider ist hier jedoch der WRT3200ACM seiner Zeit etwas voraus.

Aktuell gibt es leider kaum bis keine WLAN Empfänger, die  von der Tri-Stream Technologie Nutzen ziehen können.

Aber auch ohne Tri-Stream spielt der WRT3200ACM leistungstechnisch oben mit. Hier liegt dieser von seiner Leistung irgendwo zwischen dem Linksys EA9500 und dem Netgear Nighthawk X4S.

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Dies passt auch ganz gut zum Preis. Natürlich ist der Linksys WRT3200ACM mit rund 250€ kein Schnäppchen und für die meisten Nutzer ist dieses Gerät schon etwas zu „groß“ aber verglichen mit der Konkurrenz geht der Preis durchaus in Ordnung.

Der Linksys WRT3200ACM ist ein High End Gerät für welches Linksys auch genau so einen Preis verlangt.

Gerade solltet Ihr ein Bastler sein, welcher mit Dingen wie OpenWRT herum experimentieren möchte, ist der WRT3200ACM ein teures aber klasse Gerät.

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Xiaomi Yeelight Smart LED Streifen im Test

Vor kurzem habe ich bereits über die Xiaomi Yeelight geschrieben, was Ihr HIER lesen könnt. Diese hatte im Test einen sehr guten Eindruck gemacht!

Neben der Yeelight „Glühbirne“ hat Xiaomi auch einen passenden LED „Smart Light Strip“ im Angebot.

Dies ist natürlich ein direkter Konkurrent zum Philips Hue LightStrip+, aber in typischer Xiaomi Manier kostet dieser nur die Hälfte.

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Kann der Xiaomi Yeelight Smart Light Strip im Test überzeugen? Finden wir es heraus!

 

Xiaomi Smart Home

Das Xiaomi Smart Home System besteht nicht nur aus dem Yeelight LED Streifen und der Yeelight Leuchte sondern auch aus vielen anderen Dingen.

Hier gibt es Smarte Wasserkocher, Staubsaugroboter und auch eine Wetterstation/Alarmanlage.

Alle Komponenten des Xiaomi Smart Home Systems lassen sich in einem gewissen Rahmen verknüpfen.

Dies geschieht frei nach dem Motto, wenn das passiert dann mache das. Beispiel: der Staubsaugroboter ist fertig mit seiner Arbeit, dann soll der LED Streifen die Farbe auf Blau wechseln.

In diesem Test geht es aber erst einmal nur um den Yeelight LED Streifen, welcher auch so alleine betrieben werden kann.

Es ist also kein Hub oder Controller zusätzlich nötig.

 

Der Xiaomi Yeelight LED Streifen

Bei dem Yeelight LED Streifen handelt es sich wie der Name schon sagt um einen klassischen LED Streifen in der Länge von 2 Metern, welcher allerdings einen etwas aufwendigeren Controller besitzt.

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Dieser Controller lässt sich mit dem WLAN verbinden, um dann mit dem Smartphone gesteuert zu werden.

Alternativ gibt es auch eine Kabelfernbedienung, die allerdings nur zum Ein/Ausschalten des LED Streifens dient.

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Der Streifen selbst ist recht klassisch aufgebaut. Es handelt sich hierbei um ein „Band“ auf dem in einem gewissen Abstand LEDs eingelassen sind. Dabei sind diese mit einer Schicht Gummi/Silikon umspritzt, wodurch diese gegenüber Berührungen wie auch Wasser geschützt sind.

Auf der Rückseite des Streifens ist wie üblich ein Klebeband, welches hier sogar einen vernünftigen Eindruck macht.

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So lässt sich der Yeelight LED Strip an so ziemlich sämtlichen glatten Oberflächen befestigen.

Leider ist es nicht möglich den Streifen zu verlängern oder kürzen. Dieser ist fest mit dem Controller verbunden, zudem ist das Netzteil mit 12W Leistung auch nicht in der Lage viel mehr als 2m mit Energie zu versorgen.

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Allerdings wirkt der Xiaomi Yeelight Smart Light Strip auch ein Stück weit hochwertiger als die meisten 08/15 LED Strips auf dem Markt.

Man merkt hier durchaus an der Beschaffenheit des Streifens selbst, wie auch an der Verarbeitung des Netzteils und des Controllers, dass es sich hierbei nicht um ein billig Produkt handelt.

 

Einrichtung und Installation

Grundsätzlich lässt der Xiaomi Yeelight Smart Light Strip, wie auch das ganze Xiaomi Smart Home System, mit IOS oder Android nutzen.

Die Einrichtung unterscheidet sich etwas je nachdem ob Ihr ein IOS oder Android Smartphone habt.

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Beginnt damit die MI Home App aus dem Play/App Store zu laden. In dieser müsst Ihr Euch mit Eurem Xiaomi Konto anmelden bzw. eins anlegen.

Wenn dies geschehen ist, werdet Ihr von einer englisch/chinesischen App begrüßt. Der größte Teil ist dabei auf Englisch übersetzt, wundert Euch aber nicht wenn einige Teile auch mal chinesisch sind.

WICHTIG Wählt China Mainland als Region aus!!!

Unter Android ist die Einrichtung des Smart Light Strip deutlich leichter als unter IOS.

Nach dem Einloggen geht auf das kleine Plus in der oberen Ecke der App. Unter Android sollte der Smart Light Strip sofort erkannt werden.

Unter IOS müsst Ihr per Hand auswählen was Ihr verbinden wollt, also den Smart Light Strip.

Der Yeelight Smart Light Strip erstellt einen WLAN Hotspot mit dem sich das Smartphone verbinden muss um die Konfiguration zu schreiben. Dies muss natürlich nur einmal gemacht werden, da sich nach dieser ersten Einrichtung die Lampe mit Eurem Router verbindet.

Unter IOS funktioniert dies nicht automatisch, vermutlich können hier Apps die WLAN Verbindung nicht kontrollieren. Ihr müsst also während der Einrichtung Euer iPhone per Hand mit dem LED Streifen verbinden, wenn dies Euch die Anleitung mitteilt.

Unter Android macht das die App automatisch.

Dies sollte an sich recht schnell gehen und wenn der Xiaomi Yeelight LED Streifen verbunden ist, könnt Ihr diesem einen Namen geben und einem Raum zuordnen.

Fertig!

 

Features

Mithilfe der App lassen sich natürlich die Farben und auch die Helligkeit des Smart LED Streifens festlegen.

Dabei geschieht das über ein „Wischprinzip“. Nach links und rechts wischen verändert die Farbe und nach oben/unten die Helligkeit.

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Auch lässt sich ein Farbwechsel „programmieren“, also zwischen welchen Farben gewechselt werden soll und wie schnell, alternativ kann man auch aus vordefinierten Szenen etwas passendes wählen.

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Dazu kommen einige „Luxus“ Features wie das Erstellen eines Timers oder Zeitplans wann der LED Streifen angehen soll und wann wieder aus.xiaomi-yeelight-smart-light-strip-test-8

Solltet Ihr über mehre Xiaomi Smart Home Geräte verfügen, lassen sich zwischen diesen auch Verknüpfungen anlegen. Zum Beispiel wenn die Temperatur unter einen gewissen Schwellwert, fällt soll sich die Farbe des LED Streifens ändern usw.

 

Sonstiges/FAQ

Ein paar der gängigeren Fragen versuche ich einfach mal in einer Art Frage/Antwort Spielchen zu klären. Ich würde mich über Feedback freuen wie dieser Style bei Euch ankommt, verglichen mit einem normalen Text.

Kann man mehre Yeelight LED Streifen miteinander verbinden?

Ja, es lassen sich Gruppen erstellen mit mehrere LED Streifen, die dann gemeinsam gesteuert werden.

WICHTIG es lassen sich auch Yeelight LED Streifen und Yeelight „Glühbirnen“ gruppieren, allerdings ist dort nur das gemeinsame Einschalten und Ausschalten steuerbar und keine Farben!

Lassen sich die Smarten LED Streifen von mehreren Smartphones aus steuern?

Ja Ihr könnt auf beliebig vielen Smartphone die MI Home App installieren und Euch in Euren Account einloggen und die Yeelight LED Strips steuern.

Auch ist es möglich die Steuerung der Yeelights zu Teilen, also einem anderen Account Zugriff auf diese zu gewähren.

Gibt es einen Physischen Schalter/Fernbedienung für die Yeelights oder muss ich Jedes Mal das Smartphone verwenden?

Ja es gibt einen Smart Switch, der sich programmieren lässt. Hierfür benötigt Ihr aber das MI Gateway und den Smart Switch.

Das Gateway kostet ca. 30€ und ein Switch ca. 6€ (es lassen sich mehrere nutzen und unterschiedlich programmieren).

Wie gut muss das WLAN sein?

Das WLAN muss nicht sonderlich stark sein. Zwar kann es bei einer schlechten Signal Stärke passieren, dass der Steifen etwas träger reagiert, aber grundsätzlich werden hier keine großen Datenmengen übertragen.

 

Das Licht

Der Xiaomi Yeelight Smart Light Strip ist recht hell und bietet eine gute Farbdarstellung. Gut aber nicht perfekt!

Ich habe auch schon  LED Streifen gesehen, die durchaus nochmal etwas hellere und kräftigere Farben besaßen, zum Beispiel Modelle von Philips.

Von daher würde ich den Yeelight Smart Light Strip als mittel bis gut  einstufen.

Kleiner Vorteil des Yeelight Smart Light Strip gegenüber vielen 08/15 Modellen ist das sehr ruhige und gleichmäßige Licht.

Billige LED Streifen neigen etwas zu einem sehr hochfrequenten Flackern was man meist nur durch eine Kamera sieht. Dies konnte ich beim Yeelight nicht erkennen.

Von daher schlecht ist das Licht des Yeelight Smart Light Strip nicht und wird vermutlich in 95% der Fällen vollkommen zufriedenstellend sein.

 

Stromverbrauch

Da der Yeelight Smart Light Strip permanent eine WLAN Verbindung aufrecht halten muss, benötigt dieser auch im Leerlauf etwas Energie.

Hier konnte ich 0,8W messen, was für einen LED Streifen eigentlich nicht schlecht ist.

Im Eingeschalteten Zustand verbraucht der Smart Light Strip maximal 8,9W. Wobei hier die Farbe des Lichts eine große Rolle spielt.

  • Weiß 100% 7W
  • Weiß  50% 4,3W
  • Rot 100% 5,1W
  • Blau 100%  6,6W
  • Grün 100% 8,9W

 

Fazit zum Yeelight Smart Light Strip

Beim Yeelight Smart Light Strip bin ich etwas hin und her gerissen. Währen noch die Yeelight „Glühbirne“ eine absolute Empfehlung verdient hat, tue ich mich hier beim Yeelight Smart Light Strip etwas schwerer.

Man bekommt bei Amazon einen 5 Meter RGB LED Streifen für rund 25€, da ist der 2 Meter Xiaomi Smart Light Strip mit rund 38€ schon ein Stück teurer.

Klar hierbei handelt es sich um einen smarten LED Streifen, der eher mit dem Philips Hue LightStrip+ konkurriert, welcher auch nochmal das Doppelte kostet.

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Aber leider lässt sicher der LED Streifen nicht gut gemeinsam mit den Yeelight Glühbirnen steuern (zum Zeitpunkt des Tests nicht), auch ist die Vernetzung mit anderen Diensten, welche bei Philips Hue hervorragend ist, hier nicht so stark gegeben.

Diese Nachteile kann man durch einen günstigen Preis ausgleichen, aber ich habe hier ein wenig das Gefühl, dass 38€ ein fairer aber auch nicht unbedingt günstiger Preis sind.

Kurzum schaut Euch den Yeelight Smart Light Strip an und entscheidet selbst ob dieser Euer Geld bzw. den Aufpreis gegenüber einem „08/15“ LED Streifen wert ist.

Falls ja, schlecht ist das Produkt definitiv nicht! Ich würde mir den  Yeelight Smart Light Strip wieder kaufen da ich die starke Vernetzung grundsätzlich sehr cool und interessant finde weshalb diese mir auch den Aufpreis wert ist.

Der iAmer 10W Outdoor Bluetooth Lautsprecher im Test

Bluetooth Lautsprecher gibt es in vielen Formen und Farben auf dem Markt. Der iAmer 10W Lautsprecher gehört optisch ganz klar zu den etwas auffälligeren Modellen.

Dieser soll durch ein robustes Gehäuse wie auch zwei 5W Treibern und einem Wasserschutz überzeugen.

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Allerdings gibt es soo viele Bluetooth Lautsprecher, kann sich hier der iAmer von der Masse absetzen?

Finden wir es im Test heraus!

 

Der iAmer 10W Bluetooth Lautsprecher im Test

Der iAmer iM9 ist ein recht kompakter Bluetooth Lautsprecher. Dieser kann sich beispielsweise komplett hinter einem iPhone 7 Plus verstecken.

Dennoch hat es der Hersteller geschafft zwei 5W Treiber in der Front zu verbauen und eine passive Membran auf der Rückseite.

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Dabei wird sowohl die Front wie auch die Rückseite durch ein recht robust anmutendes Lautsprechergitter aus Metall bedeckt.

Der restliche Rahmen des Bluetooth Lautsprechers besteht aus einem Gummi Plastik Mix welcher den iM9 auch im Falle eines kleinen Sturzes schützen sollte.

Ebenfalls ist der Lautsprecher nach IPX6 gegenüber Wasser geschützt. IPX6= Schutz gegen starkes Strahlwasser

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Die Tasten zu Steuerung des iAmer sind auf dessen Oberseite angebracht. Hier finden wir den Ein/Ausschalter, Lauter und Leiser welche mit Vor- und Zurück doppelt belegt sind, Play/Pause und eine Bluetooth Taste welche auch zum Annehmen von Anrufen dient.

Also ja der iAmer iM9 verfügt natürlich auch über ein Mikrofon. Die Qualität der Freisprecheinrichtung würde ich vorsichtig als „mäßig“ einstufen. Im Notfall ausreichend aber sicherlich auch nicht perfekt.

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Auf Seiten der Anschlüsse verfügt der iAmer iM9 einen AUX Eingang, einen microUSB Eingang und einen microSD Karten Steckplatz.

Dieser ermöglicht die direkte Wiedergabe von MP3s und  FLAC Dateien (Speicherkarte Fat32 formatiert und nicht größer als 32GB).

 

Klang

Der iAmer iM9 klingt erstaunlich gut.

Ich muss zugeben als ich diesen das erste Mal gesehen habe, hatte ich etwas Zweifel am potenziellen Klang des Lautsprechers.

Im Allgemeinen gilt immer noch umso mehr Volumen ein Lautsprecher hat umso besser ist der Klang.

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Der iAmer iM9 ist allerdings relativ kompakt. Für diese Kompaktheit macht der Lautsprecher aber ordentlich Lärm.

Der iM9 Bluetooth Lautsprecher ist klar, sauber und laut. Dazu kommt ein recht satter Bass. Die Bass Wiedergabe ist hier durchaus überdurchschnittlich gut.

Aber auch die Höhen sind sehr ordentlich. Sowohl Stimmen wie auch Gesang ist klar und deutlich verständlich ohne dabei schrill zu sein.

Klar der iAmer ersetzt keine Stereo Anlage aber im Hobby Keller oder im Garten macht dieser einen sehr vernünftigen Job.

Erstaunlicherweise schafft es der iM9 Bluetooth Lautsprecher auch den Raum recht gut mit Klang zu füllen, andere kompakte Modelle sind meist sehr direktional was den Klang angeht.

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Auch ein größeres Rauschen oder Ähnliches konnte ich nicht feststellen.

Leider gibt es jedoch eine dicke Schwäche, die Sprachansagen! Das der iAmer iM9 laut ist will er Euch auch jedesmal beim Einschalten, Verbinden und Ausschalten zeigen.

Hierfür hat dieser eine wunderschöne Sprachansage einer chinesischen Dame, die Euch auf einer mittel-hohen Lautstärke mitteilt was gerade passiert. Könnte man diese Ansagen leiser schalten, wären diese noch okay, aber so sind diese etwas nervig.

 

 Fazit zum iAmer iM9

Der iAmer iM9 ist ein hervorragender Bluetooth Lautsprecher mit einer Schwäche. Dies wäre die laute und nervige Sprachansage, die unabhängig von der Gerätelautstärke agiert.

Wer damit leben kann, erhält mit dem iM9 einen gut klingenden Bluetooth Lautsprecher, welcher zudem auch gegen Wasser und Stürzte geschützt ist.

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Auch verglichen mit den üblichen anderen Konkurrenten wie dem Anker SoundCore macht der iM9 eine gute Figur. Klanglich würde ich vielleicht den Anker minimal vorziehen, jedoch ist dieser auch nicht gegen Wasser oder andere äußere Einflüsse geschützt.

Zudem kann der iAmer iM9 Musik direkt von microSD Speicherkarten wiedergeben, was man leider auch nicht so oft findet.

Kurzum ein guter Bluetooth Lautsprecher welche in seiner Preisklasse definitiv zu den besseren Modellen gehört, rechnet nur mit der nervigen Sprachansage.