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Die Shure SE215-BT1 Bluetooth Ohrhörer im Test

Shure gehört zu den besten Herstellern was professionelle „High End“ Ohrhörer angeht. Dies macht natürlich auch die Shure SE215-BT1 außerordentlich spannend.

Bei den SE215-BT1 handelt es sich um die Bluetooth Version der beliebten Shure SE215 Ohrhörer.

Die SE215-BT1 sind aktuell für rund 140€ erhältlich und richten sich an „Privatkunden“ mit gehobenen Ansprüchen.

Werden aber die Ohrhörer diesem Anspruch auch gerecht? Wie klingen die Shure SE215-BT1? Finden wir dies in einem kleinen Test heraus!

An dieser Stelle viele Dank an Shure für das Ausleihen der SE215-BT1 für diesen Test!

 

Die Shure SE215-BT1 im Test

Shure setzt bei den SE215-BT1 auf ein modulares Design. Die Ohrhörer verfügen über ein wechselbares Kabel, worüber auch die Bluetooth Funktionalität geregelt wird.

Die Ohrhörer selbst sind völlig normale „kabelgebundene“ Ohrhörer. Es ist hier also kein Akku oder Ähnliches verbaut.

Hierdurch fallen die Ohrstöpsel aber auch relativ kompakt aus. Shure setzt bei diesen auf das übliche „professionelle“ In-Ear Design. Die Ohrhörer sind also leicht gebogen, so dass diese sich optimal Eurem Ohr anpassen. Zudem ist das Kabel so konstruiert, dass dieses über dem Ohr verläuft und eine Zugentlastung bietet.

Beim Design setzt Shure auch auf eine gewisse Professionalität und Wertigkeit. Die Ohrhörer sind aus einem ausreichend massivem leicht durchsichtigen Kunststoff gefertigt. Hierdurch ist es auf kurze Distanz gut möglich das innere der Ohrhörer zu bestaunen, was immer cool ist.

Spannend wird’s beim Kabel, denn dieses ist für die Bluetooth Verbindung zuständig. Das Kabel verfügt über zwei „Boxen“. Die erste Box dient als Kabelfernbedienung und wird vermutlich auch die Bluetooth Elektronik beherbergen.

Die zweite Box ist mittig im Kabel eingelassen, so dass diese in Eurem Nacken hängt. Ich nehme an, dass darin der Akku verstaut ist.

Rein theoretisch könntet Ihr einfach ein neues Kabel für die Shure SE215-BT1 kaufen und so diese kabelgebunden nutzen. Abseits des Kabels scheinen die Shure SE215-BT1 mit den normalen Shure SE215* baugleich zu sein.

Shure gibt die Akkulaufzeit der SE215-BT1 mit 8 Stunden an. Dies ist okay, aber auch im Jahr 2018 nicht mehr als überragend einzustufen, zumal die Laufzeit in der Praxis eher bei 6-7 Stunden liegt.

Das Aufladen erfolgt über einen microUSB Port, welcher erfreulicherweise von einer kleinen Klappe vor Wasser geschützt wird.

 

Tragekomfort

Beim Tragekomfort der Shure SE215-BT1 gibt es zwei Dinge zu beachten. Punkt 1 die Shure SE215-BT1 sind erst einmal normale In-Ears, mit der „Kabel über dem Ohr“ Trageweise. Diese wurden über das Kabel erst zu Bluetooth Ohrhörern sozusagen nachgerüstet.

Punkt 2 Shure liefert Euch gleich 6 Sets Ohrstöpsel mit. 3 Sets sind dabei aus einem Memory Schaum gefertigt. Memory Schaum Ohrstöpsel sind zwar klanglich das Optimum, aber doch etwas Geschmacksache.

Nutzt Ihr die normalen Aufsätze, sind die Shure SE215-BT1 völlig normale „Studio“ In-Ears. Diese sitzen gut und vor allem bequem in Euren Ohren.

Das Kabel über dem Ohr zu tragen ist zwar anfangs etwas ungewohnt, aber dann doch ausgesprochen angenehm, gerade da dies für eine gewisse Zugentlastung sorgt.

Für Sportler wären die Shure SE215-BT1 zwar nicht meine erste Wahl, aber für den normalen Hifi „allround“ Nutzer sind diese ideal was den Tragekomfort angeht.

 

Klang der Shure SE215-BT1

Kommen wir zu dem wichtigsten Punkt in diesem Test, dem Klang. Starten wir hier wie bei all meinen Tests bei den Höhen.

Die Shure SE215-BT1 sind angenehm klar und sauber, dabei runden die Höhen gut ab. Selbst sehr helle Stimmen oder Instrumente klingen nicht schrill oder spitz. Dabei wird aber auch ein gutes Detaillevel in den Höhen gehalten.

Es gibt zwar durchaus Ohrhörer die noch etwas luftiger und leichter klingen, aber das ist natürlich Geschmacksache. Ich würde die Höhen der Shure SE215-BT1 mit einer 2 „gut“ bewerten.

Die Mitten sind bei den Shure SE215-BT1 erfreulich vollmundig und satt. Hier hört man auch den größten Unterschied zu den üblichen China Marken.

Stimmen klingen sehr schön natürlich und klar. Dies gilt auch durchgehend für alle Tonlagen. Egal ob Ihr einen männlichen oder weiblichen Interpreten habt. Es gibt vielleicht eine kleine Spitze in den oberen Mitten, diese fällt aber nicht negativ ins Gewicht.

Auch viele Instrumente, gerade in Rock oder Metal Musik, werden wunderbar abgebildet.

Wie steht es aber um den Bass? Dieser ist vergleichsweise neutral. Dieser hat einen guten Punch und Tiefgang, sofern von der Musik gefordert, ist aber auch nicht angehoben.

Sucht Ihr einen neutralen Ohrhörer werdet Ihr die Shure SE215-BT1 sicherlich lieben! Teilweise hätte ich mir zwar im Bass vielleicht noch so ein wenig mehr Kick gewünscht, gerade im Tiefbass, aber dafür ist die Detaildarstellung herausragend!

Gerade der obere Bassbereich spielt unheimlich plastisch und gut aufgelöst.

Solltet Ihr nun Sorge haben, dass der Bass der Shure SE215-BT1 zu schwach für Euch sein könnte, dann kann ich Euch weitestgehend beruhigend.

Die Shure SE215-BT1 bieten einen sehr schönen und kräftigen Bass. Er wird auch nur bei Titeln abgerufen die dies auch fordern. Viele Bluetooth Ohrhörer puschen den Bass bei allen Titeln einfach ein gutes Stück.

Dies machen die SE215-BT1 nicht! Habt Ihr einen Rock oder Metal Song wird der Bass weniger druckvoll sein als wenn Ihr elektronische Musik vor Euch habt. Beispielsweise in Ashes von Hellberg schaffen es die Ohrhörer durchaus einen sehr guten Druck und Volumen aufzubauen, besser als viele andere Ohrhörer in dieser Preisklasse.

Dennoch sind die Shure SE215-BT1 tendenziell als neutral bzw. wohl ausbalanciert einzustufen. Musik macht hier auf einem hohen Level Spaß.

Die Shure SE215-BT1 besitzt ein leichtes Grundrauschen im Leerlauf. Dies hat mich allerdings bei einer reinen Musikwiedergabe nicht gestört bzw. ich habe dies nur bei dem Übergang zwischen zwei Titeln überhaupt groß gehört.

Probleme mit der Verbindung zu meinem iPhone Xs Max hatte ich keine.

 

Fazit

Die Shure SE215-BT1* sind hervorragende Bluetooth Ohrhörer, die ihren 140€ Kaufpreis klar gerecht werden.

Starten wir mit meinen Kritikpunkten. Hier hätte ich zwei, einmal das leichte Rauschen und zum anderen die Akkulaufzeit. Das Rauschen hatte mich bei der Wiedergange von Musik um ehrlich nicht groß gestört. Bei Hörbüchern oder Ähnlichem mag dies allerdings vielleicht anders sein, aber sofern Ihr hier nicht übermäßig empfindlich seid, sollte dies kein Problem sein, gerade bei einer reinen Musikwiedergabe.

Die Akkulaufzeit fällt mit 6-8 Stunden soweit okay aus, ist aber im Jahr 2018 auch alles andere als beeindruckend.

Kommen wir damit zu den positiven Punkten. Starten wir hier mit dem Tragekomfort. Für Sportler mag es bessere Ohrhörer geben als die Shure SE215-BT1, aber diese richten sich auch eher an den HiFi Nutzer. Für eine normale Nutzung zu Hause, in Bus/Bahn, sind die Shure SE215-BT1 sehr komfortabel und bequem.

Den Klang würde ich auch klar als positiven Punkt aufführen. Zumindest dann wenn Ihr einen gut ausbalancierten und auch in den Mitten starken in-Ear sucht.

Shure setzt bei den SE215-BT1 auf eine relativ neutrale Klangsignatur mit guten Höhen, sehr detaillierten Mitten und einen kräftigen Bass. Letzter ist allerdings nicht künstlich angehoben, wie es bei vielen Bluetooth Ohrhörern der Fall ist. Shure scheint hier auf einen aggressiven EQ oder Ähnliches zu verzichten, wodurch Ihr einen recht natürlichen Klang erhaltet.

Seid Ihr auf der Suche genau danach, dann kann ich Euch die Shure SE215-BT1* mit gutem Gewissen empfehlen!

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Die Zendure ZDPX6PD USB C Hub und Powerbank 20000mAh im Test

Die Zendure X6 ist eine der spannendsten High End Powerbanks aktuell auf dem Markt. Diese verfügt zum einen über ein sehr einzigartiges Design und zum anderen über eine wirklich spannende Ausstattung.

Zum einen finden wir gleich vier USB Ports an dieser, wovon einer ein Quick Charge Port ist, zum anderen verfügt die Zendure X6PD über einen USB Power Delivery Port mit satten 45W Leistung!

Damit kann die Zendure X6 in der Theorie sogar Notebooks aufladen!

Aber wie sieht es in der Praxis aus? Lohnen sich die 80€ Anschaffungspreis? Finden wir dies im Test heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an Zendure für das Zurverfügungstellen der X6PD für diesen Test.

 

Die Zendure ZDPX6PD USB C Hub und Powerbank 20000mAh im Test

Mit 119 x 70 x 41,8mm ist die Zendure X6 auf dem ersten Blick eine recht dicke und große Powerbank. Rechen wir dies allerdings genau nach, dann ist die Zendure X6 mittelmäßig kompakt für ihre große Kapazität von 20100mAh. Gerade dann wenn wir die große Anschlussvielfalt und Leistung bedenken.

Lediglich das Gewicht fällt mit 442g etwas höher aus, aber auch nicht übertrieben hoch. Gerade dann wenn wir uns die Haptik etwas näher anschauen.

Zendure setzt bei der X6 Powerbank auf ein Kunststoffgehäuse in Weiß oder Schwarz. Anstelle auf einen glatten matten Kunststoff zu setzen, hat Zendure seine Powerbank mit„Rillen“ versehen.

Dies in Kombination mit der etwas ungewöhnlicheren Form verleiht der Powerbank eine sehr einzigartige Optik. Diese Optik wird auch lange bestehen bleiben, denn der Kunststoff und die Form ist sehr resistent gegenüber Fingerabdrücken und Kratzer.

Auch die Haptik stimmt völlig! Die Zendure X6 fühlt sich unheimlich massiv und stabil an! Ich würde sogar sagen, dass dies eine der massivsten Powerbanks ist, die ich jemals im Test hatte.

Die Haptik und Optik passt also, wie steht es aber um die inneren Werte der Zendure X6?

 

Die Anschlüsse der Zendure X6

Die Powerbank verfügt über satte fünf Anschlüsse auf der Front. Hierbei handelt es sich um vier normale USB Ausgänge und einen USB C Anschluss.

Drei der normalen USB Ports sind 5V 2,4A Anschlüsse, der vierte Port mit Zen+ 2.0 gekennzeichnet unterstützt hingegen Quick Charge 3.0 mit 18W Leistung.

Das Spannendste an der Zendure X6 ist aber natürlich der USB C Port. Dieser USB C Port unterstützt den USB Power Delivery Standard. Dies ist der Schnellladestandard welcher beispielsweise von Apple bei seinen iPhones, dem iPad und auch den MacBook Pros genutzt wird. Neben Apple gehört auch Google, Nintendo und Dell zu den Unterstützern. Selbst viele Smartphones von Samsung, Huawei oder LG unterstützen neben Quick Charge USB Power Delivery.

Bei USB Power Delivery kommt es allerdings etwas auf die Leistung an. 18W reicht für Smartphones, 30W für Tablet und für Notebooks sollten es 45W+ sein. Gerade Windows Notebooks verweigern meist das Laden an zu schwachen Powerbanks.

Allerdings bietet die Zendure X6 mit 45W durchaus ordentlich Power selbst Notebooks via USB c zu laden! Keine Sorge Ihr könnt an dem USB C Port natürlich alle USB C Geräte laden, mehr Leistung als benötigt ist nicht schädlich.

Der USB C Port wird auch zum Wiederaufladen der Powerbank genutzt. Hier soll die Zendure X6 ebenfalls 45W Leistung aufnehmen können, sofern ein passendes Ladegerät verfügbar ist.

Spannend ist hier auch eine kleine Bonus Funktion die von der Zendure ZDPX6PD geboten wird. Ihr könnt die Powerbank als mini USB Hub nutzen.

Verbindet Ihr ein Notebook via USB C, könnt Ihr zweimal den Einschalter drücken und zwei der USB Ausgänge werden zu einem USB Hub, welcher mit dem Notebook verbunden ist. Gleichzeitig wird auch Euer Notebook geladen.

Ideal um mal einen USB Stick, eine Tastatur usw. zu verbinden. Wichtig der Hub ist allerdings nur USB 2.0, was aber on the Go meist ausreicht.

Zu guter Letzt verfügt die Powerbank auch über ein kleines Display. Dieses zeigt Euch den aktuellen Ladestand in % an und ist ausreichend gut ablesbar, wenn auch nicht übermäßig klar.

 

Wie testet techtest.org?

Mein Testverfahren ist recht „strait forward“. Ich lade die Powerbanks bis sie sich von alleine abschalteten oder es keinen nennenswerten Ladestrom mehr gibt. Daraufhin wird sie mithilfe eines 1A USB Widerstands entladen und die abgegebene Leistung mit einem PortaPow Premium USB + DC Power MonitorLeistungsmesser gemessen. So erreiche ich gut reproduzierbare Ergebnisse.

Das gemessene Ergebnis in Wh rechne ich in mAh @3,7V um, da die Herstellerangabe sich zu 99% auf eine Zellenspannung von 3,7V (teilweise auch 3,6V) bezieht. Es wäre zwar genauer mit der Wh Angabe zu rechnen, aber für eine bessere Vergleichbarkeit bleibe ich beim mAh.

Zudem teste ich die Powerbanks an diversen Endgeräten ob es hier „Auffälligkeiten“ gibt. Zum Messen der Ladegeschwindigkeit nutze ich diverse Messgeräte. Achtung! Einige der günstigeren USB Multimeter können die Ladegeschwindigkeit verfälschen.

Für die Ladetests verwende ich zudem „standardisierte“ Ladekabel. Das verwendete Ladekabel hat durchaus einen großen Einfluss auf die Ladegeschwindigkeit von Smartphones! Mehr zu dem Thema hier.

Für microUSB nutze ich ein Anker Powerline+ Kabel, für Apple Lightning das originale Apple Kabel und für USB C das Kabel von AUKEY. Dies sind nicht zwingend die „besten“ Kabel für die maximale Ladegeschwindigkeit, gerade das Apple Lightning Kabel ist eher mittelmäßig, aber so haben alle Powerbanks gleiche Bedingungen. Hier meine Tipps für die aktuell besten Ladekabel: Die besten Smartphone Ladekabel, welche sind empfehlenswert?

Weitere interessante Artikel:

 

Test, die wahre Kapazität der Zendure X6 Powerbank!

Zendure gibt die Kapazität der X6PD mit 20100mAh an, messen konnte ich 17224mAh bzw. 63,73Wh. Dies entspricht guten 86% der Herstellerangabe.

Warum sind 86% gut? Die Herstellerangabe bezieht sich auf die Kapazität der im Inneren verbauten Akkuzellen und nicht auf die letztendlich nutzbare Kapazität. Ja dies ist für den Kunden etwas suboptimal, machen aber alle Hersteller so.

Beim Entladen der Akkuzellen und dem Anheben der Spannung von 3,7V auf 5/9/12/15/20V gibt es einen Verlust, daher ist nicht die volle Kapazität nutzbar.

Wichtig! Die 86% gelten nur für ein normales Entladen der Powerbank. Entladet Ihr diese sehr schnell oder sehr langsam kann dieser Wert nochmals um +-10% schwanken.

Zudem lädt Euer Smartphone oder Notebook auch nicht 100% effizient! Habt Ihr ein Smartphone mit einem 3000mAh Akku, wird dieses mindestens 3500mAh für eine vollständige Ladung benötigen. Dies schwankt allerdings je nach Smartphone, Ladetempo (schnelleres Laden = ineffizienter) usw.

Hierfür kann allerdings die Powerbank nichts, weshalb ich dies auch nicht in meine Angabe einbeziehe. Mehr Infos dazu hier.

 

Wie viel Leistung hat die Zendure X6?

Zendure gibt die Leistung der Powerbank wie folgt an:

  • Zen+ 2.0: 5V/3A, 9V/2A 18W Max
  • Zen+ USB Ports 2-4: 5V/2,4A pro Port (12W insgesamt)
  • USB PD: 5-20V 45W Max

Starten wir bei den drei normalen USB Ports. Die Angabe „12W Total“ meint wirklich, dass Ihr über diese drei USB Ports insgesamt maximal 12W Leistung ziehen könnt. Ab ca. 5V und 2,5-2,6A fällt die Spannung auf ein nicht nutzbares Level ab.

Dies ist sehr schade! Effektiv könnt Ihr also nur einen der drei Zen+ Ports nutzen. Die meisten Smartphones laden mit 1,4-1,8A, zwei von ihnen würde schon das Limit überschreiten und gegebenenfalls einen Reset auslösen.

Der Zen+ 2.0 Port, welcher mit Quick Charge ausgestattet ist, ist nicht von diesem Limit betroffen! Ihr könnt also den Zen+ 2.0 Port wie auch einen normalen USB Power voll auslasten ohne Probleme.

Der USB Power Delivery Port kann 5V/3A, 9V/3A, 12V/3A, 15V/3A oder 20V/2,25A ausgeben. Im Maximum 45W (20*2,25).

Allerdings ist 45W auch das Maximum der gesamten Powerbank! Habt ihr ein großes Notebook das die vollen 45W aufnimmt, könnt Ihr keinen der anderen USB Ports zusätzlich nutzen.

Habt Ihr nur ein Smartphone oder Tablet am USB PD Port, welches nicht die vollen 45W nutzt, könnt Ihr natürlich die anderen Ports weiter nutzen.

Keine Sorge eine Überlastung führt nur zu einem Abschalten der Powerbank. Einfach eine Last entfernen und den Einschalter drücken und es geht weiter.

 

Wie schnell lädt die Zendure X6?

Kommen wir damit zum Ladetempo. Folgende Geräte habe ich an der Zendure X6 getestet:

  • Apple iPhone Xs Max
  • Apple iPad Pro 11
  • Apple MacBook Pro 13 late 2016
  • Dell XPS 13 9370
  • Samsung Galaxy Note 9
  • Google Pixel 2 XL
  • Nintendo Switch

Dies ist natürlich nur eine symbolische Auswahl, deren Erkenntnisse auch auf andere Geräte übertragbar sind.

Starten wir bei den normalen USB Ports. Diese sind alle sauber sowohl für IOS wie auch Android Smartphones optimiert. Dabei sind bei der Zendure X6 alle Zen+ Ports identisch!

Es ist also egal welchen der Zen+ Ports Ihr nutzt.

Das Samsung Galaxy Note 9 hat beispielsweise gute 1,76A erreicht, das iPad Pro 11 seine typischen 1,409A (ja dieses lädt an normalen USB Ports immer etwas langsam) oder die Nintendo Switch 1,428A. Dabei fällt auf, dass die Ports ein leicht höheres Spannungslevel als glatt 5V besitzen.

Diese leicht höhere Spannung ist aber als positiv einzustufen! Im Maximum erreichen die Zen+ Ports 5,206V, was noch problemlos innerhalb der USB Spezifikationen ist. Damit kompensiert die Powerbank allerdings den Spannungsabfall gerade nicht ganz so hochwertiger USB Kabel ein Stück weit, was hier zu höheren Ladegeschwindigkeiten führt.

Unterm Strich sind die drei Zen+ Ports also als sehr gut einzustufen!

In meinem aktuellen Test-Parkour befindet sich mit dem Samsung Galaxy Note 9 nur ein Quick Charge fähiges Smartphone. Dieses funktionierte auch problemlos an der Zendure Powerbank! Das Note 9 erreichte 8,799V 1,522A, was dem vollen Schnellladetempo entspricht.

Auch ist der Quick Charge Port für IOS Geräte optimiert. Diese laden hier zwar nicht „schnell“ aber mit einem guten normalen Tempo.

Kommen wir zum USB Power Delivery Port. Dieser funktioniert wie beworben! Beide Notebooks die ich getestet habe, das Dell XPS 13 9370 wie auch das Apple MacBook Pro 13 late 2016, erreichten 44W bzw. 43W Ladestrom, was sehr ordentlich ist!

Bei größeren Notebooks mit USB C Ladefunktion ist zwar etwas Vorsicht geboten, aber bei den meisten 13 Zoll Notebooks wird die Zendure X6 das originale Ladegerät mehr oder weniger ersetzen können.

Bei 15 Zoll Notebooks kann es sein, dass 45W nicht ausreichen unter Volllast gegenzuladen, im normalen Office/Web Betrieb sollte es aber auch dort passen.

Aber auch die getesteten Smartphones und Tablets funktionierten problemlos und erreichten ein Schnellladetempo. Das Apple iPad Pro 11 erreichte 14,95V und 1,79A, was schneller ist als mit dem beiliegenden Ladegerät, und die Nintendo Switch 15,05V 0,744A, was auch hier das volle Ladetempo ist.

Ihr könnt im Übrigen davon ausgehen, dass alle Oberklasse und High End Smartphones an einem USB PD Port schnellladen können oder ein Schnelllade ähnliches Tempo erreichen (es gibt natürlich auch vereinzelte Ausnahmen). Beispielsweise das Note 9 erreichte am USB C Port der Zendure X6 4,94V 2,158A, was 10,66W entspricht, zum Vergleich am Quick Charge Port erreichte dieses 13,39W.

Google Pixel und iPhone Xs nutzen USB PD natürlich als ihren nativen Schnellladestandard.

Bonus, die Zendure X6 bietet einen „Low Power“ Modus für Geräte wie Bluetooth Ohrhörer usw. die normalerweise so langsam laden, dass Powerbanks sich oftmals in den Standby Modus schalten. Klasse!

Es ist im Übrigen möglich die Powerbank gleichzeitig zu laden und zu entladen.

 

Wie lange dauert das Aufladen der Powerbank?

Ist die Zendure X6 nun leer, wie schnell geht das Aufladen? Dies hängt etwas davon ab woran Ihr die Powerbank ladet. Nutzt Ihr ein normales USB Ladegerät und ein USB A auf USB C Kabel ist das Ladetempo auf 1,48A bzw. 7,5W limitiert. Eine vollständige Ladung dauert so ca. 14 Stunden.

Schneller geht’s beim Nutzen von USB Power Delivery. Hier kann die Powerbank bis zu 20V 2,183A aufnehmen, also rund 44W! Damit würde ein vollständiges Aufladen nur rund 2,5 Stunden dauern.

 

Fazit

Die Zendure X6 „ZDPX6PD“ USB Power Delivery Powerbank ist eins der besten Modelle, die ich bisher im Test hatte!

Warum? Starten wir beim Äußeren! Die Powerbank wirkt zwar nicht übermäßig kompakt, ist aber durchaus als handlich für ihre Kapazität von 20100mAh zu bezeichnen. Auch ist das Gehäuse qualitativ und haptisch klasse. Man hat bei der Zendure X6 einfach nicht das Gefühl eine 0815 Powerbank vor sich zu haben.

Dies gilt aber nicht nur für das Äußere, sondern auch für das Innere. Eine Powerbank mit fünf Anschlüssen, wovon einer ein USB Power Delivery Port mit satten 45W ist und einer ein Quick Charge Anschluss, sieht man nicht alle Tage.

Zumal sämtliche Ports, auch die normalen USB Anschlüsse qualitativ top sind. Lediglich, dass die maximale Belastung der drei normalen USB Ports bei maximal 12W liegt, ist eine Einschränkung im Alltag. Effektiv werdet Ihr so maximal drei Geräte gleichzeitig mit vollem Tempo an der Powerbank laden können, was aber auch schon top ist!

Hinzu kommt das sehr hohe Wiederaufladetempo und Bonusfunktionen wie der USB Hub oder der Low Power Charging Modus für klein Geräte wie Bluetooth Ohrhörer.

Kurzum die Zendure X6 ist eine absolute High End Powerbank* und in ihrer Klasse eins, wenn nicht sogar das beste Modell auf dem Markt!

Für welche Nutzer?

Aufgrund des höheren Preises, der durchaus gerechtfertigt ist, würde ich die Zendure X6 nicht für reine Smartphone Nutzer empfehlen! Damit sich die Zendure X6 für Euch lohnt, solltet Ihr über ein Notebook oder größeres Tablet (Apple MacBook, iPad Pro, Dell XPS usw.) mit USB C Charging verfügen. Hier lohnt sich auch der Anschaffungspreis von 80€. Was Smartphones angeht, spielt es keine große Rolle ob Ihr im IOS oder Android Lager unterwegs seid, die Zendure X6 passt für beide Nutzergruppen.

  • Link zum Hersteller /// [amazon_link asins=’B075Q5YTFJ‘ template=’AmazonPreisLinkStandard‘ store=’techtestorg-21′ marketplace=’DE‘ link_id=’ab6393b2-0128-11e9-ab3f-35b150e6a238′]
Zendure X6
Angegebene Kapazität 20100mAh
Preis
Erreichte Kapazität 17224mAh bzw. 63,73Wh
Erreichte Kapazität in % 86%
Ausgänge 5x
Leistung USB PD 45W
Wiederaufladegeschwindigkeit 44W via USB PD
Geteste Geräte
Apple iPhone Xs ++ (Schnellladen wird unterstützt)
Samsung Galaxy Note 9 ++ (Schnellladen wird unterstützt)
Apple iPad Pro ++ (Schnellladen wird unterstützt)
Google Pixel 3 XL ++ (Schnellladen wird unterstützt)
Huawei Mate 10 Pro + (Schnellladen wird unterstützt)
Nintendo Switch ++ (Schnellladen wird unterstützt)
Apple MacBook Pro late 2016 ++ (Schnellladen wird unterstützt)
Kapazität 86%
Verarbeitung 90%
Ladegeschwindigkeit 98%
Anschlüsse und Sonstige Features 95%
Lieferumfang und Verpackung 90%
Preis / Leistung ★★★★☆
Testergebnis ★★★★★

Vier günstige RGB LED Streifen im Vergleich. Gibt es nennenswerte qualitative Unterschiede?

LED Streifen sind zur Beleuchtung oder Dekoration einfach nur klasse! Das was mich an LED Streifen aber fast am meisten fasziniert, ist der Preis. Man bekommt problemlos einen 5 Meter RGB LED Streifen für um die 20€.

Man müsste meinen, dass ein LED Streifen mit teils hunderten LEDs, Fernbedienung und Netzteil mehr kostet, aber nein! Teils sind schon komplette RGB Sets für 16€ zu bekommen, mit Versand aus Deutschland.



Von diesen günstigen Sets gibt es auf Amazon und Ebay hunderte. Aber wie steht es um die Qualität? Taugen diese günstigen RGB LED Streifen und vor allem gibt es hier eine große Streuung, oder sind die günstigen alle +- auf dem gleichen Level?

Um dieser Frage nachzugehen habe ich mir einfach mal vier RGB LED Streifen für 17-23€ bestellt. Welcher ist der beste günstige LED Streifen? Gibt es bei der LED Qualitätsunterschiede oder kommen diese eh alle vom gleichen Fertiger?

 

Die LED Streifen im Vergleich

Folgende LED Streifen habe ich bestellt:

(bei Amazon)

Bei allen LED Streifen handelt es sich um 5 Meter Streifen besteht aus 5050er RGB LEDs

Preis Länge LED Anzahl Netzteil
Meritway 5M RGB LED Strifen Lichtband 300 LEDs, SMD5050 LED Lichtleiste band,DC24V 23 € 5 Meter 300 24V 2,5A
TENLION Led Stripes 5m Licht Streifen Bluetooth Smartphone Kontrolliert Apparaturen des Led Streifen Lichterkette RGB 5 Meter 150 Licht 5050 17 € 5 Meter 150 12V 3A
Pangton Villa „SUNGO“ LED Strip RGB 5m LED Licht Streifen SMD 5050 Leds mit Netzteil, 18 € 5 Meter 150 12V 2A
Salcar 5m RGB LED Strip LED Streifen mit 300 LEDs (SMD5050) 19 € 5 Meter 300 12V 4A

Wo es Unterschiede gibt ist allerdings bei der LED Anzahl und dem Preis. Am günstigsten ist der TENLION LED Streifen, trotz Bluetooth Funktionalität!

Am teuersten ist der Meritway 5M RGB LED Streifen mit 23€. Warum? Dieser verfügt über 24V Spannung, was möglicherweise den leicht höheren Preis rechtfertigt.

 

Der erste Eindruck

Ich war etwas überrascht, alle vier LED Streifen wurden in sehr unterschiedlichen Boxen geliefert. Ich habe insgeheim damit gerechnet, dass die meisten günstigen LED Streifen vom selben Fertiger stammen und nur unter anderen Namen verkauft werden.

Wobei so ganz unrecht habe ich damit nicht. Die LED Streifen von Meritway, TENLION und Salcar verfügen über einen verdächtig ähnlichen LED Controller und Fernbedienungen. Hier ist ganz klar davon auszugehen, dass diese vom gleichen Zulieferer stammen.

Starten wir aber am Anfang.

Grundsätzlich sieht der Lieferumfang bei allen LED Streifen sehr ähnlich aus. Ihr erhaltet den LED Streifen selbst, welcher auf eine Spindel aufgerollt ist, ein Netzteil, einen Controller und eine sehr einfache Fernbedienung.

Eine kleine Ausnahme bildet hier das Modell von SUNGO bzw. Pangton Villa. Dieser LED Streifen verfügt über einen fest integrierten Controller, welcher vermutlich auch den sehr günstigen Preis ermöglicht. Auch verfügt der SUNGO LED Streifen über das kleinste Netzteil mit 12V und 2A, also 24W.

Die drei anderen LED Streifen sind etwas Modularer aufgebaut. Hier wird der LED Streifen über den typischen 4 Pin Stecker mit einem externen Controller verbunden.

Dieser externe Controller wird wiederum mit dem Netzteil verbunden, welches bei allen LED Streifen unterschiedlich stark ausfällt.

Der SUNGO LED Streifen hat mit 24W das kleinste Netzteil. Auf Platz 3 landet der TENLION LED Streifen mit 36W (12V 3A), auf Platz 2 landet der Salcar LED Streifen mit 48W (12V 4A) und das größte Netzteil hat der Meritway LED Streifen mit 60W.

Letzterer LED Streifen setzt dabei auf ein 24V System, die drei anderen auf 12V. Praktisch macht dies für Euch erst einmal keinen großen Unterschied.

Lediglich wenn Ihr die LED Streifen erweitern wollt, ist dies wichtig. Grundsätzlich könnt Ihr alle drei LED Streifen kürzen und auch erweitern.

Wenn Ihr diese kürzt müsst Ihr aber ein Stück permanent abschneiden. Dieses lässt sich allerdings über spezielle Adapter oder einen Lötkolben wieder mit dem restlichen Streifen verbinden.

Beim Verlängern ist etwas Vorsicht geboten! Die Netzteile der LED Streifen sind sehr knapp dimensioniert, so viel kann ich schon einmal sagen. Verlängert Ihr einen 5 Meterstreifen nochmals müsstet Ihr das Netzteil auch gegen ein größeres austauschen.

Was den Qualitätseindruck angeht, gibt es keine großen Unterschiede. Die LED Streifen wirken alle sehr ähnlich, abseits der Menge der LEDs und auch die Netzteile sind eher auf der „einfachen“ Seite.

Der Kleber auf der Rückseite der LED Streifen ist erst einmal ausreichend stark, kann sich aber je nach Untergrund durchaus auch lösen. Wirkliche Unterschiede bei der Klebestärke konnte ich nicht beobachten. Alle LED Streifen lassen sich von glatten Oberflächen auch rückstandsfrei lösen.

Kleiner Tipp sollte sich der Kleber unbeabsichtigt lösen, was gerade bei rauen Holzoberflächen schnell passieren kann, nutzt etwas Heißkleber.

Die Fernbedienungen bieten bei jedem LED Streifen 15 Farben zur Auswahl + Weiß. Auch lässt sich die Helligkeit steuern und ein Farbwechsel einstellen.

 

Helligkeit und Lichtqualität der günstigen LED Streifen

Kommen wir zu dem Punkt der vermutlich die meisten interessiert. Wie gut und vor allem wie hell sind die LED Streifen?

Starten wir mit einem subjektiven Lichteindruck. Hier lässt sich in zwei Lager unterteilen. Einmal der Salcar und Meritway LED Streifen und zum Zweiten der Pangton Villa „SUNGO“ und TENLION LED Streifen.

Grundsätzlich ist die Farbqualität bei allen LED Streifen gut. Rot, blau, grün und andere Standard Farben sind mehr oder weniger identisch von der Qualität. Erst wenn wir uns türkis und andere „spezielle“ Mischfarben ansehen, sieht man Unterschiede. Türkis wird bei den LED Streifen von Salcar und Meritway doch ein gutes Stück besser dargestellt. Die beiden anderen LED Streifen driften etwas in grüne ab.

Türkis

Große Unterschiede gibt es auch im Weiß-Bereich. Sucht Ihr einen LED Streifen der gut Weißtöne darstellen kann, solltet Ihr Euch für ein RGBW Modell entscheiden. Von den hier getesteten Modellen ist der Meritway aber der beste, wenn es ums weiße Licht geht.

Der Meritway LED Streifen liefert ein sehr ordentliches Weiß mit einem soliden Farbindex. Auch der Salcar LED Streifen und TENLION produzieren ein akzeptables Weiß, wenn auch sehr kalt. Der SUNGO hingegen driftet beim Weiß fast etwas ins Blaue ab. Der Weißton ist also sehr unangenehm.

Ein warmweißer Farbton ist aber bei allen vieren „problematisch“ einzustellen. Ein wirklich echtes Warmweiß schaffen diese alle nicht. Warmweiß ist hier ein Orange/Gelb.

Wollt Ihr einen LED Streifen mit einem „echten“ Warmweiß, sucht nach RGB W Modellen, diese besitzen neben der RGB LED noch eine separate weiße LED.

Wie steht es aber um die Helligkeit?

Diese habe ich mit einem LUX Messgerät nachgemessen. Hierfür wurden die LED Streifen ca. einen Meter auf einem Tisch gespannt und 20cm darüber das Messgerät aufgehängt.

Wie wir sehen gibt es große Unterschiede was die maximale Helligkeit angeht! Der Meritway LED Streifen ist mit Abstand der hellste. Je nach Farbe ist dieser doppelt bis dreifach so hell wie das zweit hellste Modell, welches von Salcar stammt.

Verglichen mit dem dunkelsten LED Streifen, dem SUNGO, ist der Meritway im Schnitt satte 565% heller und das bei einem nur 5€ höherem Anschaffungspreis. Gerade bei weißer Farbe ist der Meritway mit 1574 Lux sehr hell. Ähnliches gilt aber auch bei den Farben, hier ist der Unterschied aber nicht ganz so groß.

Legt Ihr also auf eine hohe Helligkeit wert, wählt den Meritway oder Salcar LED Streifen.

 

Stromverbrauch

Schauen wir uns zum Abschluss noch den Stromverbrauch an.

Der Stromverbrauch verhält sich ähnlich wie die Helligkeit. Umso heller umso höher der Stromverbrauch. Mit 64W verbraucht der Meritway LED Streifen im Maximum am meisten Energie. Auf Platz 2 liegt der Salcar mit rund 40W, auf Platz 3 der TENLION mit 25W und der sparsamste LED Streifen ist der SUNGO mit 23W.

Alle LED Streifen benötigen bei weißem Licht im Übrigen am meisten Energie.

Interessant wird es aber wenn wir Helligkeit und Stromverbrauch ins Verhältnis setzten.

Der Meritway LED Streifen braucht zwar am meisten Strom, produziert dafür aber so viel Licht, dass dieser unterm Strich der effizienteste LED Streifen ist. Ähnliches gilt auch für den Salcar LED Streifen, welcher ebenfalls recht effizient arbeitet.

Der TENLION und der SUNGO arbeiten ungefähr gleich effizient.

 

Fazit, welcher ist der beste günstige LED Streifen?

Ich muss gestehen etwas überrascht zu sein. Ich habe damit gerechnet, dass es bei günstigen LED Streifen im 20€ Bereich kaum Unterschiede gibt was die Qualität angeht.

Hier wurde ich aber eines Besseren belehrt!

Dennoch, wenn es Euch nur um ein Deko Licht geht, wo die Helligkeit mehr oder weniger egal ist, dann spielt es kaum eine Rolle welchen LED Streifen Ihr kauft. Ein wirklich richtig schlechtes Licht brachte keiner der LED Streifen in meinem Test. Weißtöne sind zwar so eine Sache, aber was Farben angeht, zeigten sich die Modelle weitestgehend souverän.

Ich nehme einfach an, dass die asiatischen Fertiger mittlerweile so gut sind, dass es keine richtig schlechten RGB LEDs mehr auf dem Weltmarkt gibt.

Wo die Unterschiede auftauchen ist bei der Helligkeit! Hier gab es zwischen den einzelnen LED Streifen teils extreme Unterschiede. Der Meritway LED Streifen bietet ein 565% helleres Licht als der Pangton Villa „SUNGO“ LED Streifen, bei einem Mehrpreis von nur 5€. Subjektiv ist der Unterschied zwar kleiner, aber dennoch.

Anscheinend ist hier das Netzteil ein ganz guter Indikator für die zu erwartende Helligkeit. Netzteil mit mehr Leistung = heller LED Streifen. Bei einem billigen LED Streifen legt kein Hersteller ein unnötig großes Netzteil bei, da diese mehr kosten. Hier wird meist sehr genau kalkuliert, ein Modell mit 24W Netzteil wird vermutlich dunkler sein als eins mit 48W Netzteil.

Um aber auf diesen Test zurückzukommen. Sucht Ihr einen guten und günstigen RGB LED Streifen, dann würde ich Euch ganz klar zum Meritway 5M RGB LED Streifen Lichtband 300 LEDs* raten, welcher hier auch als Testsieger vom Feld geht.

Dieser LED Streifen ist für seinen günstigen Preis sehr hell und auch Farben sind klasse. Alternativ macht auch der Salcar 5m RGB LED Strip LED Streifen mit 300 LEDs einen sehr guten Job!

  1. Meritway 5M RGB LED Strifen Lichtband 300 LEDs, SMD5050 LED Lichtleiste band,DC24V
  2. Salcar 5m RGB LED Strip LED Streifen mit 300 LEDs (SMD5050)
  3. TENLION Led Stripes 5m Licht Streifen Bluetooth Smartphone kontrolliert Apparaturen des Led Streifen Lichterkette RGB 5 Meter 150 Licht 5050
  4. Pangton Villa „SUNGO“ LED Strip RGB 5m LED Licht Streifen SMD 5050 Leds mit Netzteil

Der Meritway LED Streifen ist eine klasse Wahl für rund 23€!

Kleine Anmerkung am Ende. Sucht Ihr einen LED Streifen für warmweißes Licht, nehmt lieber etwas mehr Geld für einen RGB W Streifen in die Hand!

Empfehlenswert! Die Xiaomi Mi AirDots im Test, die besten True Wireless Ohrhörer unter 100€

Mit den Mi AirDots hat Xiaomi noch vor kurzem seine neusten komplett kabellosen Bluetooth Ohrhörer vorgestellt.

Diese sind wie üblich aus Asien für 50-70€ zu bekommen, womit diese preislich in der Mittelklasse unterwegs sind. Allerdings heißt dies bei Xiaomi nichts. Xiaomi Produkte sind legendär für ihre Preisleistung.



Gilt dies auch für die Xiaomi Mi AirDots? Es hat zwar eine Weile gedauert bis diese bei mir eingetroffen waren, aber nun ist es endlich soweit.

Wollen wir uns doch einmal im Test ansehen ob die Xiaomi Mi AirDots wirklich so gut sind!

 

Die Xiaomi Mi AirDots im Test

Das erste was mir bei den Xiaomi Mi AirDots im Test aufgefallen war, ist die Größe der Ohrhörer und der Transportbox.

Die Transportbox, welche wie üblich auch zum Aufladen der Ohrhörer benötigt wird, ist komplett aus einem matten weißen Kunststoff gefertigt. Xiaomi verzichtet also auf „Premium“ Materialien.

Dies resultiert in einem sehr geringen Gewicht von lediglich 29,6g bzw. 38,6g mit Ohrhörer. Auch die Abmessungen der Box sind sehr gering. Diese ist wunderbar handlich und lässt sich selbst in engen Hosentaschen gut transportieren.

Dabei wirkt die Transportbox trotz des einfachen Kunststoffgehäuses ausreichend robust und wertig. Nicht so wertig wie bei einigen High End Modellen, aber auch deutlich wertiger als bei vielen anderen Modellen (wie von Jabra).

Der Deckel der Box wird wie üblich über einen kleinen Magnet zugehalten, welcher ausreichend stark ist.

Auch die Ohrhörer werden über Magneten in der Box gehalten. Selbst wenn Ihr diese umdreht, fallen die Ohrhörer nicht heraus, klasse! Dabei helfen die Magneten auch beim Einlegen der Ohrhörer diese in die passende Position zu ziehen.

Das einzige was mir leider etwas bei der Transportbox der Xiaomi Mi AirDots fehlt, ist eine kleine Status LED. Es ist leider nicht zu erkennen wie voll bzw. leer der integrierte Akku in der Transportbox ist.

Ihr könnt mit der Transportbox die Mi AirDots bis zu 2x vollständig aufladen ohne ans Netz zu müssen. Ist die Box leer wird diese über einen microUSB Port auf der Rückseite geladen.

Die Ohrstöpsel selbst sollen laut Xiaomi 4 Stunden halten, in meinem Test waren es allerdings eher 3 Stunden. Die 4 Stunden sind aber sicherlich bei einer geringen Lautstärke möglich.

Ihr könnt also bis zu 12 Stunden Musik hören, ehe Ihr ein Ladegerät aufsuchen müsst. Dies ist kein spektakulär hoher Wert, aber okay.

Ähnlich wie die Transportbox sind die Ohrhörer ebenfalls aus einem matten weißen Kunststoff gefertigt und ausgesprochen kompakt.

Gesteuert werden die Ohrhörer über ein kleines Touchpad auf der Rückseite und über Ihre Transportbox.

Legt Ihr die Ohrhörer in die Box, werden diese automatisch abgeschaltet und holt Ihr diese heraus, schalten sie Sich ein. Dies funktioniert auch im Alltag tadellos.

 

Tragekomfort

Für komplett kabellose Ohrhörer sind die Xiaomi Mi AirDots vergleichsweise klein und kompakt. Dies ist natürlich beim Tragekomfort immer von Vorteil, so auch hier.

Die Mi AirDots sind sehr leicht und unauffällig in den Ohren. Ich hatte nie das Gefühl einen Fremdkörper im Ohr zu haben.

Auch ist der Halt sehr gut. Selbst beim Laufen gab es keine Probleme mit dem Herausfallen der Ohrhörer.

Ich würde den Tragekomfort mit einer 2+ bewerten!

 

Klang der Xiaomi Mi AirDots

Der spannendste Punkt ist natürlich der Klang. Ich glaube hier wäre es nicht gelogen zu gestehen, dass mich die Xiaomi Mi AirDots etwas umgehauen haben!

Bei solch kompakten und güstigen Ohrhörern habe ich aufgrund des Xiaomi Namens durchaus einen soliden Klang gerechnet, aber das die Mi AirDots so überragend klingen kam auch für mich unerwartet.

Der wichtigste und auch überraschendste Punkt ist klar der Bass. Die Xiaomi Mi AirDots haben einen sehr kräftigen und unheimlich voluminösen Bass. Dabei ist der Bass nicht nur sehr kräftig, sondern auch qualitativ ausgesprochen hochwertig.

Selbst der Tiefgang ist sehr stark!

Gerade bei elektronischen Titeln war ich etwas umgeworfen wie viel Druck diese kleinen Ohrhörer  schaffen aufzubauen. Liebt Ihr viel und auch guten Bass, dann werdet Ihr die Mi AirDots nicht mehr hergeben wollen.

Dabei sind die Mi AirDots allerdings nicht nur dumpfe Bass-Bomber. Die Mitten der Ohrhörer sind erfreulicherweise recht voll. Hierdurch werden Stimmen und Gesang 1a wiedergegeben.

Auch wirkt der Klang nicht leer, sondern recht voll und warm.

Im oberen Mittenbereich meine ich zwar höheren zu können, dass Xiaomi etwas sehr am EQ herumgespielt hat, aber dennoch sind die Mitten tadellos.

Die Höhen der Xiaomi Mi AirDots sind soweit sehr klar und sauber, vor allem im oberen Bereich. Die unteren Höhen sind vielleicht etwas schwächer, je nach Song und wie der Bass dazu kommt.

Damit würde ich auch die Höhen als sehr ordentlich einstufen! Allerdings ist ganz klar der Bass schon etwas dominierend. Hier kommt es auf Euren Geschmack an ob dies Euch passt oder ob neutralere Ohrhörer eher etwas für Euch wären.

Die Xiaomi Mi AirDots sind ganz klar auf einen lebendigen und sehr dynamischen Klang getrimmt, was diese auch sehr gut machen! Vor allem Detaildarstellung und die Räumlichkeit ist auch sehr ordentlich.

Unter anderem aufgrund des großen Volumens im Bass wirkt der Klang der Mi AirDots vergleichsweise groß. Ja hier gibt es Ohrhörer, die dies noch etwas besser machen, aber nicht für unter 100€.

Selbst die maximale Lautstärke ist ziemlich hoch, was bei komplett kabellosen Ohrhörer nicht selbstverständlich ist.

Kleine Anmerkung zum Schluss. Beim Einschalten verfügen die Ohrhörer über eine chinesische Sprachansage, welche mich allerdings nicht sonderlich gestört hat.

 

Signalqualität

Die Signalqualität bei komplett kabellosen Bluetooth Ohrhörern ist immer ein sehr wichtiges und nicht ganz unproblematisches Thema.

Viele Modelle, gerade etwas ältere und günstige, neigen hier schnell zu Signalabbrüchen. Dies ist allerdings bei den Xiaomi Mi AirDots kein Problem!

Diese verfügen über eine ziemlich perfekte Signalqualität. Im Alltag hatte ich keinerlei Signalabrisse und selbst beim Versuch einen Signalabbruch durch das Zuhalten der Ohren usw. zu provozieren, zeigten sich die Mi AirDots sehr resistent! Besser geht es aktuell nicht.

 

Fazit

Das Testfazit zu den Xiaomi Mi AirDots kann nur „überragend“ heißen. Diese sind je nach China Shop für 50-70€ erhältlich.

In dieser Preisklasse ist mir kein Konkurrent bekannt, welcher ansatzweise mit diesen Ohrhörer mithalten kann. Selbst teurere Modelle wie die sehr guten Jabra Elite 65t tun sich schwer gegen die Xiaomi Mi AirDots zu bestehen.

Dies liegt dabei nicht nur am Klang, welcher aber sicherlich der wichtigste Punkt ist. Die Xiaomi Mi AirDots sind sehr bassstarke und kraftvolle Ohrhörer. Mögt Ihr etwas mehr Bass, werdet Ihr die Mi AirDots lieben!

Dabei sind diese nicht nur reine Bass-Bomber, sondern auch die Mitten und Höhen sind mehr als akzeptabel. Die Ohrhörer machen einfach nur Spaß!

Lediglich seid Ihr auf der Suche nach besonders ausgewogenen Ohrhörern seid Ihr hier falsch.

Aber auch abseits des Klangs können die Xiaomi Mi AirDots überzeugen. Die Ohrhörer sind ziemlich klein für „True Wireless“ Modelle, wodurch diese sehr gut und bequem in den Ohren sitzen. Aber nicht nur die Ohrhörer sind sehr kompakt, auch die Transportbox ist sehr handlich!

Erstaunlich, denn unter den kompakten Abmessungen leidet weder der Klang noch die Akkulaufzeit. Xiaomi gibt diese mit 4h an, was vielleicht etwas optimistisch ist, gerade wenn Ihr lauter Musik hört. Aber auf gute 3 Stunden kommt man problemlos, was für komplett kabellose Ohrhörer nicht schlecht ist!

Ebenfalls nicht schlecht ist die Signalqualität, welche auf dem Level der 300€ Sennheiser Momentum True Wireless ist.

Der einzige negative Punkt wäre vielleicht die chinesische Sprachansage, die man aber selten hört und mich eigentlich nicht störte.

Kurzum, die Xiaomi Mi AirDots sind Ohrhörer, für welche man Xiaomi einfach nur lieben kann! Für +-60€ erhaltet Ihr hier Ohrhörer der 100-150€ Preisklasse. Eine volle Empfehlung meinerseits!

Die BigBlue 3 in 1 6000mAh Powerbank mit Handwärmer im Test, die ideal Powerbank für den Winter?!

Die kalte Jahreszeit ist angebrochen. Passend dazu bin ich über ein sehr interessantes Gadget gestolpert, eine Powerbank mit Handwärmer Funktion!

Die BigBlue 3 in 1 USB 6000mAh Powerbank, soll ein integriertes Wärmepad besitzen, welches die Außenwände der Powerbank auf Wunsch erwärmt. Eine merkwürdige Kombination, die aber sicherlich für den ein oder anderen Nutzer interessant sein könnte.

Anstelle dieser klassischen Wärmepads einfach eine Powerbank nutzen, die auch noch Smartphones laden kann und dank LEDs als Taschenlampe nutzbar ist.

Aber funktioniert die BigBlue 3 in 1 Powerbank mit Handwärmer in der Praxis auch wirklich gut? Finden wir dies im Test heraus!

 

Die BigBlue 3 in 1 6000mAh Powerbank mit Handwärmer

Auf den ersten Blick wirkt die BigBlue Powerbank recht „gewöhnlich“. Ihr erhaltet ein handflächengroßes „Modul“, größtenteils aus Kunststoff gefertigt, mit Ausnahme der Außenwänden.

Diese sind auf der Vorder- und Rückseite mit Aluminium verkleidet. Unter diesen Aluminiumwänden wird sich vermutlich auch das Wärme-element verstecken, was auch Sinn macht.

Aluminium leitet bekanntlich Wärme deutlich besser als Kunststoff. Der Kunststoff unterhalb der Wärmepads wird vermutlich sogar als Isolator für die Akkuzellen dienen.

Mit 6000mAh hat die BigBlue 3 in 1 eine ausreichende Kapazität die meisten Smartphones ca. 1-1,5 mal zu laden. Allerdings mit 152 x 74 x 12,6 mm ist die Powerbank auch vergleichsweise groß für ihre 6000mAh Kapazität.

Anderer Orts bekommt man bei einer vergleichbaren Größe 8000-10000mAh, aber dann natürlich ohne die Bonus Funktionalitäten.

Was aber die Verarbeitungsqualität angeht, will ich aber gar nicht klangen. Die Powerbank ist zwar sicherlich nicht in der Premium Kategorie anzusiedeln, wirkt aber ausreichend gut gearbeitet.

Kommen wir zu den drei Funktionen.

  1. Starten wir mit dem Handwärmer, dieser wird über einen Schieber auf der Rückseite eingeschaltet. Hier gibt es drei Positionen, aus, niedrig und hoch. Laut Hersteller erreicht die Powerbank bei einer mittleren Temperatur 35-45 Grad und bei der hohen Temperatur 40-60 Grad. Ob dies funktioniert schauen wir uns später an.
  2. Auf der Front der Powerbank finden sich drei LEDs. Diese könnt Ihr durch ein Gedrückthalten des Einschalters aktivieren. Diese LEDs sind zwar nicht mit einer richtigen Taschenlampe zu vergleichen, aber reichen um mal eine dunkle Ecke auszuleuchten. Für Powerbank Verhältnisse sind diese sogar sehr hell!
  3. Die dritte Funktion ist natürlich die Powerbank. Die BigBlue 3 in 1 verfügt über einen 2,1A USB Ausgang, was recht Basic für 2018er Verhältnisse ist. Erwartet also kein Schnellladetempo oder Ähnliches. 2,1A sollten aber in der Praxis ausreichen, erneut später mehr dazu.

Ist die Powerbank leer wird diese über einen microUSB Port aufgeladen. Dieser soll bis zu 2A aufnehmen können, was für eine 6000mAh Powerbank ausreichend flott ist.

Den Ladestand könnt Ihr jederzeit über die vier verbauten Status LEDs abrufen.

 

Wie testet techtest.org?

Mein Testverfahren ist recht „strait forward“. Ich lade die Powerbanks bis sie sich von alleine abschalteten oder es keinen nennenswerten Ladestrom mehr gibt. Daraufhin wird sie mithilfe eines 1A USB Widerstands entladen und die abgegebene Leistung mit einem PortaPow Premium USB + DC Power MonitorLeistungsmesser gemessen. So erreiche ich gut reproduzierbare Ergebnisse.

Das gemessene Ergebnis in Wh rechne ich in mAh @3,7V um, da die Herstellerangabe sich zu 99% auf eine Zellenspannung von 3,7V (teilweise auch 3,6V) bezieht. Es wäre zwar genauer mit der Wh Angabe zu rechnen, aber für eine bessere Vergleichbarkeit bleibe ich beim mAh.

Zudem teste ich die Powerbanks an diversen Endgeräten ob es hier „Auffälligkeiten“ gibt. Zum Messen der Ladegeschwindigkeit nutze ich diverse Messgeräte. Achtung! Einige der günstigeren USB Multimeter können die Ladegeschwindigkeit verfälschen.

Für die Ladetests verwende ich zudem „standardisierte“ Ladekabel. Das verwendete Ladekabel hat durchaus einen großen Einfluss auf die Ladegeschwindigkeit von Smartphones! Mehr zu dem Thema hier.

Für microUSB nutze ich ein Anker Powerline+ Kabel, für Apple Lightning das originale Apple Kabel und für USB C das Kabel von AUKEY. Dies sind nicht zwingend die „besten“ Kabel für die maximale Ladegeschwindigkeit, gerade das Apple Lightning Kabel ist eher mittelmäßig, aber so haben alle Powerbanks gleiche Bedingungen. Hier meine Tipps für die aktuell besten Ladekabel: Die besten Smartphone Ladekabel, welche sind empfehlenswert?

Weitere interessante Artikel:

 

Messwerte

Starten wir wie üblich mit der Kapazität. Diese wird vom Hersteller mit 6000mAh angegeben, ich konnte 20,384Wh bzw. 5509mAh @ 3,7V messen.

Dies entspricht sehr guten 92% der Herstellerangabe! Die Herstellerangabe bei Powerbanks bezieht sich in der Regel nicht auf die letztendlich nutzbare Kapazität, sondern auf die Kapazität der im Inneren verbauten Akkuzellen. Durch interne Umwandlungen kann man aber nicht 100% dieser Energie auch wirklich nutzen. 92% nutzbare Kapazität sind aber schon sehr gut!

Ehe wir zum Ladetempo usw. kommen, sprechen wir zunächst über die Handwärmer-Funktion. Diese hat zwei Stufen, niedrig und hoch.

Auf der niedrigen Stufe erreicht die Powerbank eine maximale Temperatur rund 36,4 Grad. Diese Temperatur wird auch bereits nach 1-2 Minuten erreicht, zumindest dann wenn Ihr bei einer Raumtemperatur von 20 Grad startet. Bei einer niedrigeren Temperatur dauert es etwas länger.

Erreicht die Powerbank die 36,4 Grad wird die Temperatur nicht weiter nach oben geregelt! Es gibt also irgendeine Form von Feedback, dass die Powerbank das Heizmodul abschaltet, wenn diese Temperatur erreicht wird.

Auf der hohen Stufe geht die Powerbank auf satte 47,5 Grad hoch. Wie auch schon bei der niedrigen Stufe wird diese Temperatur gehalten! Heißt, es wird nicht einfach unkontrolliert weiter geheizt.

Ich finde die niedrige Stufe ausgesprochen angenehm! Die hohe Stufe ist mit nackten Händen fast schon etwas zu viel, macht aber Sinn, wenn man Handschuhe trägt und durch diese heizt.

Hält man die Powerbank in der Hand bei Kälte wird natürlich etwas Wärme „abgeführt“. Hier merkt man, dass der Handwärmer etwas mehr Probleme hat höhere Temperaturen zu erreichen. Bei -5 Grad wird auf der hohen Stufe eine Temperatur von 38 Grad erreicht, wenn man die Powerbank offen nutzt. Habt Ihr diese in einer Jackentasche geht die Temperatur auch noch etwas höher.

Die Handwärmer Funktion taugt also!

Tut sie dies aber wirklich? Wer sich mit Akkus auskennt, wird wissen das Lithium Akkus eins nicht mögen und das sind hohe Temperaturen! Diese können hier sogar theoretisch explodieren!

Besteht diese Gefahr bei der BigBlue 3 in 1? Ich denke, das Risiko ist sehr überschaubar! Die niedrige Temperatur-Stufe ist erst einmal überhaupt kein Problem! Temperaturen unter 40 Grad sind absolut problemlos. Erst ab 60 Grad könnte es zu Problemen kommen, welche aber nicht von der Handwärmer Powerbank erreicht werden.

Zudem sind die Akkuzellen durch eine Kunststoffwand und speziellem Klebeband im Inneren etwas abgeschirmt. Diese sind also kühler als das äußere, gerade wenn Ihr die Powerbank im Winter nutzt.

Von daher halte ich die „Gefahr“ einer Handwärmer Powerbank für sehr überschaubar! Wären solche Temperaturen wirklich gefährlich, müssten die ganzen Solar-Powerbanks welche man im Hochsommer in die Sonne legt schon massenhaft abrauchen.

Nur eins würde ich bei der BigBlue 3 in 1 nicht empfehlen. Es ist möglich die Powerbank zu laden und gleichzeitig den Handwärmer zu nutzen. Macht dies nicht!

Lithium Polymer Akkuzellen halten höhere Temperaturen beim Entladen ganz gut aus, aber beim Aufladen mögen diese die überhaupt nicht. In meinem Test ist hier zwar nichts Schlimmes passiert, dennoch nicht laden und gleichzeitig nutzen.

Auf der hohen Stufe hält der Handwärmer im übrigen Rund 2 Stunden +- 30 Minuten, abhängig von der Umgebungstemperatur.

Kommen wir damit zum Ladetempo. Hier habe ich das Apple iPhone Xs Max, das Samsung Galaxy Note 9 und das BQ Aquaris X2 Pro getestet.

Machen wir es auch ganz kurz. Das Ladetempo der Powerbank ist sehr vernünftig! Das Samsung Galaxy Note 9 erreicht 1,76A und das BQ Aquaris X2 Pro 1,44A. Damit scheint die Optimierung für Android Smartphones zu passen.

Auch ist die BigBlue 3 in 1 Powerbank für IOS Geräte optimiert! Das Apple iPhone Xs Max erreicht beispielsweise 1,57A. Hier ist noch etwas Luft nach oben, aber 1,57A ist für das iPhone Xs Max ein vernünftiges Ladetempo.

Es gibt natürlich noch schnellere Powerbanks, aber die BigBlue 3 in 1 ist auch nicht als langsam zu bezeichnen.

Das Wiederaufladen der Powerbank geht mit rund 1,9A erfreulich flott, sofern Ihr auch ein passendes Ladegerät nutzt. Mit diesem ist die Powerbank in etwas über drei Stunden voll.

 

Fazit

Die BigBlue 3 in 1  Powerbank funktioniert wie beworben, so kann man es einfach zusammenfassen. Das wichtigste Verkaufsargument ist hier natürlich die Handwärmer-Funktion.

Solltet Ihr auf diese Funktion keinen oder nur einen geringen Wert legen, würde ich Euch eher ein anderes Modell empfehlen.

Zwar macht die BigBlue 3 in 1 auch als reine Powerbank einen ordentlichen Job, sowohl für IOS wie auch Android Smartphones, aber es gibt hier kompaktere und schon noch bessere Modelle für vergleichbares Geld.

Sucht Ihr aber nach einem wiederaufladbaren Handwärmer wird es interessant. Die Handwärmer-Funktion ist bei der BigBlue 3 in 1 gut umgesetzt! Auf der niedrigen Stufe schafft die Powerbank bis zu 36 Grad und auf der hohen Stufe bis zu 46 Grad.

Nutzt Ihr diese bei -10 Grad fallen die effektiven Temperaturen etwas geringer aus, aber 30Grad schafft die Powerbank immer innerhalb von wenigen Minuten.

Hinzu kommt die brauchbare LED Taschenlampe und Ihr habt die fast perfekte „Winter“ Powerbank.

Legt Ihr also auf die Handwärmer-Funktion wert kann ich die BigBlue 3 in 1 durchaus empfehlen!

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Der Dell U3419W im Test, Ultra Wide, Ultra gut?

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Der U3419W ist Dells neuster Ultra Wide Monitor. Neben einen 21:9 Form Faktor, welchen ich sehr zu schätzen gelernt habe, soll der U3419W vor allem mit seiner Anschlussvielfalt punkten.

Gerade die USB-C-Konnektivität bewirbt Dell hier besonders. Kein Wunder, USB C wird immer wichtiger und ist auch ein sehr nützlicher Standard.

Aber wie gut funktioniert die USB-C-Konnektivität und vor allem wie gut ist das Bild des Dell U3419W?

Dies gilt es in einem Test herauszufinden! Neugierig?

An dieser Stelle vielen Dank an Dell für das Ausleihen des U3419W für diesen Test!

 

Der Dell U3419W im Test

Der Dell U3419W richtet sich an professionelle oder zu mindestens semi-professionelle Nutzer. Dementsprechend ist der Monitor auch designt. Die Optik ist angenehm schlicht und gradlinig, aber modern.

Beispielsweise die Rahmen des Monitors verschmelzen mit dem Panel, was im ausgeschalteten Zustand den Eindruck vermittelt, dass es keine Rahmen gibt. Lediglich der untere Rahmen sticht etwas weiter hervor.

Aber selbst dieser ist angenehm klein. Euch lenkt also auf der Front nichts vom großen 34 Zoll 21:9 Panel ab!

Die Rückseite ist, wie bei Dell oft üblich, aus einem grau/silbernen Kunststoff gefertigt, was den professionellen Eindruck unterstreicht. Seid Ihr auf der Suche nach einer RGB Beleuchtung oder Ähnlichem, dann seid Ihr hier falsch. Lediglich das Dell Logo ziert die Rückseite.

Lob verdient Dell für den Standfuß des U3419W. Dieser ist sehr robust und bietet die üblichen Ergonomieoptionen. Ihr könnt die Höhe des Monitors verstellen und auch den Blickwinkel. Zudem könnt Ihr den Dell U3419W nach links oder rechts auf seinem Standfuß drehen.

Dabei wirkt die ganze Mechanik ausgesprochen massiv und solide. Auf Eurem Schreibtisch nimmt der Fuß des Monitors im übrigen rund 22 x 32cm Platz ein, wobei Ihr natürlich auch Dinge auf den Standfuß legen könnt.

Eine VESA Halterung lässt sich am Dell U3419W montieren!

Die Steuerungstasten hat Dell etwas unter der rechten Kannte versteckt. Hierbei handelt es sich glücklicherweise um gute, wenn auch etwas kleine physische Tasten.

Welche Taste was macht, muss man sich allerdings einprägen. Eine sichtbare Beschriftung gibt es nicht. Allerdings ist das On-Screen Menü sehr gut und verständlich aufgebaut. Keine Klagen hier.

Die Anschlüsse sind selbstverständlich auf der Rückseite zu finden, wobei dies nicht ganz richtig ist. Der U3419W verfügt über zwei USB 3.0 Ports am linken Rand, welche gut erreichbar sind.

Dell hat hier mitgedacht, solltet ihr trotz 21:9 Monitor auf einen zusätzlichen zweiten Monitor setzten sind die USB Ports links noch erreichbar.

Zwei weitere USB 3.0 Ports sind auf der Unterseite des Monitors angebracht. Alle vier USB Ports sollen sogar eine Ladefunktion bieten!

Am Dell U3419W machen die USB Ports sogar sehr viel Sinn, denn der Monitor kann via USB C angesteuert werden. Verbindet Ihr ein Notebook via USB C mit dem Monitor wird sowohl das Display Signal übertragen, wie aber auch Daten.

Ein Kabel reicht also um die USB Ports und den Monitor voll zu nutzen, gerade bei Ultrabooks wie dem Dell XPS 13 oder MacBook Pro ist dies sehr sinnvoll, da diese über keine normalen USB Ports verfügen.

Der USB C Port des Dell U3419W kann sogar Euer Notebook mit bis zu 90W laden (20 V/4,5 A, 15 V/3 A, 9 V/3 A und 5 V/3 A)! Dies entspricht bei einem Dell XPS 13 oder auch einem 13/15 Zoll MacBook Pro dem vollen Ladetempo.

Der U3419W kann also fast wie eine Docking Station betrachtet werden, Aufladen, Display, Audio und 4x USB 3.0 über nur ein Kabel. Audio? Ja der Monitor verfügt auch über zwei integrierte Lautsprecher, welche okay sind. Der Klang ist mit einem soliden Notebook zu vergleichen.

Natürlich müsst Ihr aber nicht den USB C Port nutzen. Der U3419W bietet auch zwei HDMI 2.0 Ports und einen DisplayPort Anschluss. Zusätzlich findet sich auch ein Audio Ausgang, solltet Ihr externe Lautsprecher oder Kopfhörer nutzen wollen.

Auch ist ein USB 3.0 Eingang vorhanden, um auch bei einem normalen PC den verbauten USB Hub nutzen zu können.

Das Netzteil des U3419W ist integriert! Der Monitor nutzt einfach den üblichen Kaltgeräte Stecker.

 

Displaypanel und Schärfe des U3419W

Dell setzt beim U3419W auf ein 34 Zoll 21:9 Panel, mit einer Auflösung von 3440×1440 Pixeln. Leider habe ich keine genauen Informationen was für ein Panel hier zum Einsatz kommt, aber ich habe die Vermutung, dass es sich um ein LG Panel handelt und zwar das vom 34UC99-W.

Beide Monitore haben sehr ähnliche technische Daten und auch die Messwerte sind verdächtig ähnlich.

Natürlich handelt es sich beim Panel des U3419W um ein IPS Modell mit einer 10Bit Farbtiefe, wie auch einer Reaktionszeit von 5ms.

3440×1440 Pixel bei einem 21:9 Monitor entspricht einer WQHD Auflösung, nur in Breit. Damit seid Ihr gut 2 Stufen über Full HD was die Schärfe angeht, aber auch eine Stufe unter 4K.

Dies spielgelt die Praxis auch sehr gut wieder. Verglichen mit einem klassischen Full HD Monitor ist der Dell U3419W merklich ein gutes Stück schärfer. Der Unterschied zu 4K hingegen ist ein gutes Stück kleiner.

Ja im direkten Vergleich sieht man die höhere Schärfe von 4K Monitoren, welche es aber noch nicht im 21:9 Format gibt. Der Unterschied ist aber in der Praxis zu vernachlässigen. 3440×1440 Pixel ist eine schöne Auflösung für einen Monitor dieser Größe und Klasse!

Wie die meisten Ultra Wide Monitore weißt auch der Dell U3419W eine 1900R Krümmung auf. Diese ist als angenehm zu bezeichnen. Es gibt durchaus Modelle welche weiter gekrümmt sind, aber auch Modelle die es weniger sind.

Die Krümmung ist allerdings grundsätzlich begrüßenswert, dazu später mehr.

 

Helligkeit und Ausleuchtung

Dell gibt die Helligkeit des U3419W mit den oft üblichen 300cd/​m² an. 300cd/​m² ist für eine normale Indoor Anwendung mehr als genug Helligkeit. Hier reichen in der Regel 150-250cd/​m² bereits völlig aus. Aber erreicht der Dell die beworbenen 300cd/​m²?

Ja! Mit 340cd/​m² im absoluten Maximum ist dieser sogar noch ein gutes Stück heller als beworben. Selbst wenn Ihr eine Lichtquelle im Rücken haben solltet, wird dies für den U3419W kein großes Problem sein.

Dies liegt natürlich auch etwas an der matten Oberfläche des Displays.

Wie steht es aber um die Ausleuchtung? Diese ist gerade bei gebogenen Monitoren nicht ganz einfach gut hinzubekommen.

Erfreulicherweise schlägt sich der Dell hier gut, wenn nicht sogar sehr gut! Mein Messgerät konnte eine maximale Abweichung von 10% über das gesamte Panel messen, was sehr gut ist!

Subjektiv ist lediglich die rechte untere Recke etwas heller zu erkennen als der restliche Monitor. Dies ist aber auch nicht sonderlich störend! Viel besser bekommt dies kein anderer mir bekannter 21:9 Monitor hin!

 

Farbumfang

Dell spricht beim U3419W lediglich von einer 99%igen Abdeckung des SRGB Farbraums. Angaben zu AdobeRGB oder DCI werden leider nicht gemacht.

Wie schaut es aber in der Praxis aus?

Laut meinen Messungen erreicht der Dell U3419W eine 98% Abdeckung des sRGB Farbraums, womit ich Dells 99% Angabe unterschreiben würde. Die -1% können einfach an der Messungenauigkeit meiner Messgeräte liegen und werden in der Praxis keinen Unterschied machen.

Allerdings sind 98% sRGB Farbraum im Jahr 2018 auch nicht mehr so imposant wie sie mal waren. Mittlerweile schaffen dies alle vernünftigen Monitore über 250-300€.

AdobeRGB ist hier der spannendere Wert, auch wenn dieser in der Praxis kaum eine Rolle spielt. Bei diesem erreicht der Dell U3419W 73%, was okay ist. Allerdings ist dies auch kein Ergebnis mit dem man angeben kann.

Immerhin die Kalibrierung passt mit einem Delta E von unter 2. Damit eignet sich der U3419W durchaus für semi-professionelle Fotobearbeitung, auch wenn dieser sich, was den Farbraum angeht, deutlich einem Samsung C34F791 geschlagen geben muss.

 

Kontrast

Leider ist der Kontrast nur bedingt die Stärke des Dell U3419W. Diese wird von Dell mit 1:1000 Angegeben, was ich leider nicht bestätigen kann.

Laut meinem Messgerät liegt der Kontrast bei nur 1:630. Dies ist okay, aber auch beim besten Willen nicht überragend. Viele Monitore in dieser Klasse nutzen VA Panels, welche IPS Panels deutlich vom Kontrast überlegen sind.

Allerdings muss ich den Dell U3419W auch etwas in Schutz nehmen. Praktisch sehen die Kontraste gut aus! Man muss hier bedenken, dass TN Monitore früher meist einen Kontrast von 1:200 schafften, 1:630 ist also alles andere als schlecht. Schwarz ist subjektiv auch gut und tief.

Dennoch legt Ihr hier auf schöne Zahlen wert gibt es bessere Monitore.

 

Der Dell U3419W in der Praxis

Das Besondere beim Dell U3419W ist ohne Frage der 21:9 Formfaktor welcher auch die Nutzungserfahrung massiv beeinflusst.

Hier kann ich natürlich nur für mich sprechen, aber ich liebe den 21:9 Formfaktor! Ich bin auch privat auf solch einen Monitor umgestiegen.

Man hat einfach deutlich mehr Platz für alles. Gerade Produktivanwendungen wie Adobe Lightroom machen auch einen sehr guten Nutzen von der zusätzlichen Breite.

21:9 Monitore werden zwar oft als Alternative zu einem Multimonitor Set-up beworben, aber dem kann ich nur bedingt zustimmen. Ich mag einfach die physische Abtrennung eines zweiten Monitors für meinen Workflow. Ihr könnt den U3419W im Übrigen gut mit einem 27 Zoll 16:9 Monitor kombinieren.

Aber nicht nur was die Produktivität angeht ist ein 21:9 klasse. Auch in Spielen macht die zusätzliche Breite sehr viel Spaß! Man hat ein deutlich größeres „mittendrin“ Gefühl als bei einem 16:9 Monitor.

Hier hilft auch die Krümmung. Ursprünglich habe ich die Krümmung nur für ein Gimmick gehalten, aber diese hilft durchaus die Ecken des Monitors besser im Blick zu halten. Die höhere Breite fühlt sich durch die Krümmung natürlicher an.

Die Reaktionszeit liegt im Übrigen bei soliden 12,2ms in der Bildmitte, was okay ist.

Ein großer Punkt im Alltag ist auch USB C. Seid Ihr beispielsweise ein Nutzer der nur ein Apple MacBook Pro oder Dell XPS 13 hat, könnt Ihr den Monitor einfach als Dockingstation nutzen.

Ihr habt am Monitor vier USB Ports, welche Ihr mit einem Kartenleser, Drucker, externer HDD usw. belegen könnt. Diese Geräte werden beim Nutzen von USB C automatisch mitverbunden.

Selbiges gilt auch für Lautsprecher! Ihr könnt hier entweder die internen Lautsprecher nutzen, oder auch externe Lautsprecher mit dem Monitor verbinden. Diese werden ebenfalls via USB C mitverbunden.

Für die volle Nutzung als Docking Station fehlt natürlich noch das Aufladen. Dies wird ebenfalls über den Monitor geregelt! Sofern Euer Notebook via USB C laden kann, wird dieses mit bis zu 90W Leistung versorgt. Dies ist selbst für einige 15 Zoll Notebooks genug für das volle Ladetempo.

Mit dem Verbinden von einem Kabel könnt Ihr Euren Arbeitsplatz voll in Betrieb nehmen, klasse!

 

Stromverbrauch

Dell gibt den Stromverbrauch des U3419W mit 41W im Normalzustand und 250W im Maximum an. Dieses sehr hohe Maximum ergibt sich aus der Ladefunktion des USB C Ports und der normalen USB Ports (welche auch theoretisch 7,5W pro Stück liefern können).

Der reine Monitor braucht nicht ansatzweise 250W, aber wie viel braucht er?

Im Energiesparmodus (aus) benötigt der U3419W sparsame 0,35W. Eingeschaltet liegt der minimale Verbrauch (0% Helligkeit) bei 23,4W und der maximale Verbrauch (100% Helligkeit) bei 53,9W.

Bei einer guten „normalen“ Helligkeit von rund 250cd/​m² braucht der U3419W lediglich 39.9W.

Verglichen mit anderen 21:9 Monitoren ist dies sehr sparsam!

 

Fazit

Der Dell U3419W ist ein guter 21:9 Monitor, welcher vor allem aufgrund seines robusten Designs und des USB C Ports hervorsticht.

Starten wir aber bei was ganz anderem und zwar der Bildqualität. Der Dell U3419W setzt auf ein 34 Zoll IPS Panel mit einer Auflösung von 3440×1440 Pixeln.

Die Bildqualität ist gut, gerade der subjektive Bildeindruck überzeugt. Allerdings dies gilt auch für die meisten 21:9 Monitore in der 600€+ Preisklasse. Hier kann der U3419W mit einer konstanten Leistung punkten. Farbraum, Helligkeit, Kontrast, Tonwertdarstellung usw. sind alle gut, allerdings auch nicht herausstechend (außer der Tonwertdarstellung und Ausleuchtung).

Der U3419W geht ein wenig in die Allrounder Richtung. Ob nun Office Nutzung, Gaming, oder Foto/Video Bearbeitung, man kann alles mit dem U3419W gut machen.

Allerdings geht es Euch nur um Foto/Video Bearbeitung gibt es bessre Modelle, ebenso wenn es Euch nur ums Gaming geht.

Eine große Stärke des U3419W ist die Anschlussvielfallt. Neben 2x HDMI und einmal Displayport verfügt der Dell über einen USB C Port und vier USB 3.0 Ausgänge.

Der USB C Port hat es hier in sich! Dieser dient nicht nur zur Übertragung des Bildsignals, sondern versorgt auch zeitgleich die vier USB 3.0 Ports, die integrierten Lautsprecher und kann Euer Notebook mit bis zu 90W laden (sofern unterstützt). Habt Ihr ein Apple MacBook Pro oder Dell XPS 13 als Euren Hauptcomputer ist dies perfekt!

Ein Kabel anschließen und fertig!

Natürlich empfiehlt sich der Dell U3419W nicht nur für diese Nutzer. Generell wenn Ihr einen robusten und guten Allrounder 21:9 Monitor mit einem überzeugenden Bild sucht, ist der Dell U3419W eine gute Wahl! Für MacBook oder Dell XPS Nutzer sogar eine sehr gute Wahl!

  • Link zum Hersteller /// [amazon_link asins=’B07H5L1RNB‘ template=’AmazonPreisLinkStandard‘ store=’techtestorg-21′ marketplace=’DE‘ link_id=’e22179a2-ff19-11e8-aeff-393817d147d1′] /// bei Geizhals 

Positiv

  • Robuste Optik
  • Hochwertiger und massiver Standfuß
  • Gute maximale Helligkeit
  • Solider Farbumfang
  • Gute Kalibrierung
  • Hohe Anschlussvielfalt
  • USB C mit 90W Power Delivery
  • Guter Stromverbrauch

Neutral

  • Mittelmäßiger Kontrast
  • Nur 60Hz

Die Huawei Super Charge Power Bank AP09S im Test, die beste und schnellste Powerbank für Huawei Smartphones?

Im Normalfall bin ich kein Fan von Powerbanks der großen Smartphone Hersteller. Diese verlangen hier sehr oft einen dicken Aufschlag dafür, dass auf der Powerbank Samsung oder ein anderer großer Name steht.

Dabei sind diese technisch meist in keiner weise besser als die Modelle von Anker, RAVPower und Co.

Hier gibt es allerdings eine Ausnahme, Huawei! Nein auch die Powerbanks von Huawei sind doch ein gutes Stück überteuert, aber diese bieten einen Mehrwert. Huaweis Flaggschiff Smartphones nutzt einen propitären Schnellladestandard „Super Charge“, welcher von keinem 3. Anbieter Modell unterstützt wird.

Hier könnte man natürlich in die Versuchung geraten als Huawei Nutzer eine originale Huawei Powerbank zu kaufen, um von Super Charge nutzen zu ziehen.

Aber wie gut ist die populärste Powerbank von Huawei, die Huawei Super Charge Power Bank AP09S? Ist diese ihre 55€ wirklich wert? Finden wir es im Test heraus!

Die Huawei Super Charge Power Bank AP09S im Test

Mit einer Länge von 138mm einer Breite von 71mm und einer Dicke von 16mm ist die Huawei AP09S Powerbank durchschnittlich groß für ihre Kapazität von 10000mAh. Es gibt hier durchaus noch kompaktere Modelle, aber auch noch deutlich größere.

Gerade wenn man die hohe Leistung betrachtet welche die Huawei AP09S Powerbank liefern soll bin ich mit den Abmessungen recht zufrieden!

Das Gewicht der Powerbank fällt allerdings etwas höher aus. Mit 255g ist die AP09S schon ein gutes Stück massiver als andere Powerbanks in dieser Größenklasse.

Dies hat allerdings auch einen Grund. Huawei setzt bei seiner Powerbank auf ein Aluminiumgehäuse! Dieses wirklich schicke und hochwertig gemachte Gehäuse verleiht der AP09S einen gewissen Premium Charakter.

Zwar bin ich bei Powerbanks kein großer Fan von Aluminium, aber schick sieht die Huawei AP09S Powerbank definitiv aus!

Auf der Oberseite der Powerbank ist eine 10 eingraviert, welche wahlweise für die Kapazität oder die Serie steht, aus welcher die Powerbank stammt. Der vordere Teil der Powerbank ist nicht aus Aluminium gefertigt, sondern aus schwarzem Hochglanz-Kunststoff, was die Optik doch ein gutes Stück auflockert.

Was also das Äußere angeht ist die Huawei AP09S sehr gut gemacht! Wie steht es aber um das Innere?

Die Powerbank verfügt über zwei Anschlüsse, einen USB C Port und einen USB A Port. Der USB C Port hier lediglich als Eingang gedacht und erlaubt es die Powerbank schnell wiederaufzuladen.

Ihr könnt hier entweder ein normales USB Ladegerät nutzen oder das Super Charge Ladegerät Eures Huawei Smartphones. Nutzt Ihr Letzteres soll die Powerbank bis zu 5V/4,5A aufnehmen können, was satten 22,5W entspricht!

Der USB Ausgang ist aber natürlich der Grund warum man die Huawei AP09S Powerbank kauft. Dieser USB Ausgang unterstützt Huaweis eigenen Schnellladestandard „Super Charge“, welcher beispielsweise beim P10, P20, Mate 10 usw. zum Einsatz kommt.

Der USB Ausgang soll dabei ähnlich wie der Eingang bis zu 22,5W liefern, in form von 4,5V/5A, 5V/4,5A oder 9V/2A.

Natürlich könnt Ihr an diesem Port auch nicht Huawei Geräte laden, dass dann aber mit einem niedrigeren Tempo. Super Charge funktioniert nur in Kombination mit Huawei Smartphones.

Ebenfalls auf der Front befindet sich vier kleine Status LEDs, welche Euch beim Betätigen des Einschalters über den Ladestand informieren.

 

Wie testet techtest.org?

Mein Testverfahren ist recht „strait forward“. Ich lade die Powerbanks bis sie sich von alleine abschalteten oder es keinen nennenswerten Ladestrom mehr gibt. Daraufhin wird sie mithilfe eines 1A USB Widerstands entladen und die abgegebene Leistung mit einem PortaPow Premium USB + DC Power MonitorLeistungsmesser gemessen. So erreiche ich gut reproduzierbare Ergebnisse.

Das gemessene Ergebnis in Wh rechne ich in mAh @3,7V um, da die Herstellerangabe sich zu 99% auf eine Zellenspannung von 3,7V (teilweise auch 3,6V) bezieht. Es wäre zwar genauer mit der Wh Angabe zu rechnen, aber für eine bessere Vergleichbarkeit bleibe ich beim mAh.

Zudem teste ich die Powerbanks an diversen Endgeräten ob es hier „Auffälligkeiten“ gibt. Zum Messen der Ladegeschwindigkeit nutze ich diverse Messgeräte. Achtung! Einige der günstigeren USB Multimeter können die Ladegeschwindigkeit verfälschen.

Für die Ladetests verwende ich zudem „standardisierte“ Ladekabel. Das verwendete Ladekabel hat durchaus einen großen Einfluss auf die Ladegeschwindigkeit von Smartphones! Mehr zu dem Thema hier.

Für microUSB nutze ich ein Anker Powerline+ Kabel, für Apple Lightning das originale Apple Kabel und für USB C das Kabel von AUKEY. Dies sind nicht zwingend die „besten“ Kabel für die maximale Ladegeschwindigkeit, gerade das Apple Lightning Kabel ist eher mittelmäßig, aber so haben alle Powerbanks gleiche Bedingungen. Hier meine Tipps für die aktuell besten Ladekabel: Die besten Smartphone Ladekabel, welche sind empfehlenswert?

Weitere interessante Artikel:

 

Die Kapazität

An dieser Stelle möchte einmal kurz auf die Kapazität eingehen. Die Huawei Super Charge Power Bank AP09S wird mit 10000mAh beworben, allerdings stehen auf der Powerbank nur 5000mAh und auch viele Nutzer bei Amazon beschweren sich hier über die zu niedrige Kapazität.

Betrügt uns Huawei hier indem sie eine 5000mAh Powerbank als 10000mAh bewerben?! Nein! Dies wäre auch ziemlich dreist!

Die mAh Angabe bei Powerbanks ist etwas suboptimal, da diese alleine nichts aussagt.

Um die „wahre“ Kapazität zu kennen, braucht man also sowohl die mAh Angabe, wie auch bei welcher Spannung diese ist. Kauf Ihr eine Powerbank von Anker, RAVPower oder einem anderen asiatischen Hersteller bezieht sich die Kapazitätsangabe in mAh auf eine Spannung von 3,7V bzw. 3,6V.

Die Wh (Watt Stunden) Angabe hingen ist deutlich genauer, falls vorhanden. Wh = mAh * V

Bei der Watt-Stunden Angabe wird also Spannung und Strom ins Verhältnis gesetzt, daher misst man im Alltag auch Watt und Ampere.

Die Huawei AP09S hat nun aber 5000mAh bei 7,2V! 5000mAh * 7,2V = 36000mWh = 36Wh.

Habt Ihr eine Powerbank mit 10000mAh bei 3,6V dann = 10000mAh * 3,6V = 36000mWh = 36Wh.

Die 5000mAh bei der Huawei Powerbank entsprechen also den 10000mAh bei einer normalen Powerbank. Huawei gibt diese nur bei einer höheren Spannung an als es eigentlich „Standard“ ist.

Warum sind 3,6/3,7V Standard? 3,7/3,6V ist die normal Spannung von Lithium Ionen Akkuzellen, welche in Powerbanks zum Einsatz kommen, siehe beispielsweise hier. Auch wenn Ihr Euer Smartphone öffnet, findet sich in diesem ein 3,6V bzw. 3,7V Akku.

Daher wird bezieht sich die mAh Angabe bei Powerbanks in der Regel auf eine Spannung von 3,6/3,7V. Huawei nutzt bei dieser Powerbank allerdings zwei in Reihe geschaltete Akkuzellen 3,6V * 2 = 7,2V, daher kommt man auf die höhere Spannung.

Achtet also wenn möglich nicht auf die mAh Angabe sondern auf die Wh Angabe, da dort die Spannung miteinbezogen ist.

 

Messwerte, wie viel Kapazität ist drin?

Kommen wir damit zum eigentlichen Test und meinen Messwerten. Starten wir hier bei der Kapazität. Bei meinem Standard Testverfahren konnte ich eine Kapazität von 34,104Wh messen, was 9217mAh @ 3,7V oder 4736mAh @ 7,2V entspricht.

Damit erfüllt die Huawei Powerbank ihre Kapazitätsangabe zu 95%! Dies ist ein herausragender Wert! Die Herstellerangabe bei Powerbanks bezieht sich in der Regel nur auf die Kapazität der im Inneren verbauten Akkuzellen und nicht auf die letztendlich nutzbare Kapazität.

Diese kann aber teils deutlich abweichen aufgrund interner Umwandlungen.

Allerdings gelten diese 34,104Wh nur für ein langsames Entladen bei 1A. Schließt Ihr ein Huawei Smartphone an die PB an, dann nimmt diese bis zu 4,5A auf. Reduziert sich die Kapazität/Effizienz bei solch einem hohen Entladestrom?

Ja etwas, laut meinem Test auf 31,156Wh bzw. 8420mAh @ 3,7V. Allerdings ist dies immer noch ein gutes Ergebnis!

Bedenkt aber das auch Euer Smartphone nicht 100% effizient lädt! Beispielsweise das Huawei Mate 20 Pro benötigt mit seinem 4200mAh Akku satte 5000mAh um von 0 auf 100% zu kommen.

Die Huawei AP09S wird also trotz vorhandener 9217/8420mAh Euer Smartphone maximal 1,5-2x Laden können, natürlich etwas abhängig von Eurem Modell!

 

Nur schnell mit Huawei Smartphones?

Wie stehts ums Ladetempo? Starten wir hier einfach mal mit dem iPhone Xs Max und dem Samsung Galaxy Note 9.

Das Samsung Galaxy Note 9 erreicht rund 8,8W bzw. 1,763A, was ein gutes Standard Ladetempo ist. Das iPhone Xs Max hingegen erreicht nur ein Ladetempo von rund 5W bzw. 0,98A. Die Huawei AP09S besitzt wenig überraschend keine Apple Optimierung.

Apple Geräte laden zwar an dieser Powerbank, sind aber auf 1A beschränkt, was gerade bei den großen iPads sehr langsam ist!

Aber gedacht ist die Powerbank natürlich auch nicht für iPhones sondern für Huawei Geräte. Hier kann ich bestätigen, dass die Powerbank in der Lage ist die vollen 22,5W zu liefern!

Das Huawei Mate 10 Pro erreichte 4,67V und 4,48A in der Spitze, was 20,92W sind. Ähnliches gilt auch für das neue Huawei Mate 20 Pro. Beide erreichen damit ihr volles Schnellladetempo an der Powerbank!

Ist nun die Powerbank leer, wie schnell geht das Aufladen? An einem normalen Ladegerät mit 2,4A Leistung erreicht die Powerbank 2,07A Ladestrom, was einer Ladedauer von knapp über 5 Stunden entspricht.

Nutzt Ihr aber ein Huawei Super Charge Ladegerät steigt der Ladestrom auf satte 5,17V 4,45A also rund 23W! Damit ist die Powerbank in rund 2,5 Stunden voll.

 

Fazit

Die Huawei Super Charge AP09S ist eine klasse Powerbank, deren Zielgruppe aber recht klein ist.

Starten wir aber mit dem Positiven. Die beworbenen 10.000mAh @ 3,7V werden fast vollständig erreicht, das Aufladen von Huawei Smartphones geht unheimlich schnell, die Powerbank selbst ist in weniger als drei Stunden voll und auch das Gehäuse macht einen sehr wertigen Eindruck.

Klingt doch klasse! Auch das Aufladen von nicht Huawei Smartphones geht ausreichend flott, sofern es sich nicht um Apple Smartphones handelt. Diese werden auch geladen, aber mit maximal 1A.

Mein größter Kritikpunkt bezieht sich auf den Preis. Knapp über 50€ ist für eine 10000mAh Powerbank sehr teuer! Dieser Preis lohnt sich wirklich nur wenn Ihr voll im Huawei Ökosystem unterwegs seid und selbst dann müsste man überlegen ob nicht eine Powerbank für 20-30€ welche dank USB Power Delivery gerade mal 30-40% langsamer ist nicht vielleicht die bessere Wahl ist.

Wollt Ihr aber das maximale Ladetempo für Euer Huawei Smartphone, müsst Ihr zur Huawei AP09S Powerbank greifen, welche auch ohne Frage sehr gut ist!

  • Link zum Hersteller /// [amazon_link asins=’B077TB39W5′ template=’AmazonPreisLinkStandard‘ store=’techtestorg-21′ marketplace=’DE‘ link_id=’564d4b3c-f651-11e8-86dc-c534b754c5c1′]

Das Google Pixel 3 XL im Test, mein Smartphone für das Jahr 2019

Das Google Pixel 2 XL war mein Android Smartphone für nun über ein Jahr. Da ich grundsätzlich mit dem Pixel 2 XL auch sehr zufrieden war, gerade was die Kamera angeht, war die Entscheidung für das Pixel 3 XL recht schnell gefallen.

Wobei ich mir diese Entscheidung gar nicht so leicht gemacht habe. Auf dem Papier ist das Pixel 3 XL sehr unspektakulär. Eine Kamera, 4GB RAM, keine Gesichtserkennung, ein durchschnittlich großer Akku usw.

Dafür aber ein Kaufpreis von fast 1000€…

Puh, Google macht es einem nicht leicht sich hier für das Pixel 3 XL zu entscheiden, gerade wo es Konkurrenten wie das Huawei Mate 20 Pro oder Samsung Galaxy Note 9 gibt.

Wollen wir uns aber im Test einmal ansehen ob das Google Pixel 3 XL vielleicht doch überzeugen kann. Oftmals ist die Alltagserfahrung mehr als nur das was in den technischen Daten steht.

 

Das Google Pixel 3 XL im Test

Google hat sich mit dem Pixel 3 XL dem Smartphone Trend 2018 gebeugt. Im Gegensatz zum Pixel 2 XL, welches aus einer Art Aluminium Kunststoff Mix gefertigt war, ist nun das Pixel 3 XL ein „Glas“ Smartphone, wie gefühlt alle Flaggschiffe dieses Jahr.

Heißt das Pixel 3 XL verfügt über eine Glasfront und Rückseite, welche von einem Aluminium Rahmen eingefasst wird. Dieser Rahmen besitzt aber eine recht dicke Klarlackschicht, wodurch dieser sich sehr glatt und fast auch wie Glas anfühlt.

Hierdurch besitzt das gesamte Smartphone eine sehr geschmeidige und weiche Haptik. Eine Besonderheit stellt hier die Rückseite dar.

Diese ist optisch auch beim neuen Pixel in zwei Bereiche unterteilt, einen Hochglanzbereich und einen matten Bereich. Dabei ist die Rückseite aber komplett aus einer Glasscheibe gefertigt.

Dieses Glasscheibe besitzt aber im unteren Bereich eine leicht matte Textur. Wobei matt nicht ganz richtig ist, ich würde sagen eine seidige Textur trifft es besser.

Mir gefällt diese Textur sehr gut! Vor allem da diese gerade beim weißen Pixel 3 Fingerabdrücke fast auf 0 reduziert. Auch besitzt das Smartphone so ein wenig mehr Gripp. Die Betonung liegt aber auf ein wenig mehr, denn das Pixel 3 XL ist immer noch recht rutschig.

Bei der Optik bin ich etwas enttäuscht.  Ich habe das Google Pixel 2 XL in der Panda Färbung geliebt. Ich mochte dieses Schwarz/Weiß sehr. Das neue Pixel 3 XL ist hier in etwas klassischeren Farben erhältlich, also weiß, schwarz und „nicht Pink“. Nicht Pink ist eine leichte Rose/Sandfärbung.

Die weiße Version des Google Pixel 3 XL ist immerhin mit einem, türkis/grünen Einschalter optisch etwas aufgepeppt, auch wenn ich mir hier sicherlich eine etwas kräftigere Farbe eher gewünscht hätte.

Große Diskussionen beim Pixel 3 XL hat ohne Frage die Notch ausgelöst. Bei der Nocht handelt es sich um einen Ausschnitt des Displays im oberen Bereich für Sensoren und die Front-Kamera.

Dieser Ausschnitt ist beim Pixel 3 XL wirklich sehr groß! Dies sieht auf Bildern natürlich nicht schön aus, vor allem da das Pixel 3 XL am unteren Rahmen ein ebenfalls sehr großes Kinn besitzt.

In der Praxis ist die Notch aber okay. Diese ist für einen Media Konsum nicht ganz optimal, aber im normalen Alltag fällt sie nicht so sehr auf wie auf den Bildern.

Das untere Kinn wird wenigstens für einen großen Front Lautsprecher genutzt, was daher für mich Okay ist.

Gehen wir einmal um das Google Pixel 3 XL herum. Auf der Front finden wir das 6,3 Zoll große Display, eine Dual Fronkamera mit 8 Megapixeln und zwei Lautsprecher.

Der Ein/Ausschalter ist gemeinsam mit der Lautstärkewippe an der üblichen Position am rechten Rand angebracht.

Der SIM Karten Einschub ist gemeinsam mit dem USB C Port auf der Unterseite. Auf der Rückseite finden wir abschließend die Hauptkamera, einen LED Blitz und einen Fingerabdruckscanner.

Zusammengefasst, das Pixel 3 XL ist optisch nicht das herausstechendste Smartphone auf dem Markt, allerdings die Haptik und das Gefühl in der Hand ist top!

 

Display

Das Google Pixel 3 Xl verfügt über ein 6,3 Zoll großes Display mit einer Auflösung von 2960×1440 Pixeln. Bei dem Display handelt es sich um ein AMOLED Panel, welches dieses Jahr auch soweit problemfrei ist.

Blickwinkel passen, Farben sind absolut klar und auch der Kontrast ist OLED typisch top. Selbst die maximale Helligkeit ist sehr annehmbar.

Was Farben angeht, ist das Pixel 3 XL dieses Jahr einen Ticken kräftiger und wärmer unterwegs.

Allerdings muss man auch ganz klar sagen, dass das Display des Pixel 3 XL nochmals ein gutes Stück schlechter ist als das des iPhone Xs oder Samsung Galaxy S9!

Selbst das Display des Huawei Mate 20 Pro bietet nochmals bessere Blickwinkel und eine höhere maximale Helligkeit.

Nochmals betont, das Display des Pixel 3 XL ist nicht schlecht, aber auch nicht ganz Spitzenklasse.

 

Lautsprecher

Google setzt beim Pixel 3 XL auf einen dual Lautsprecher Aufbau. Ein Lautsprecher ist unterhalb des Displays angebracht und zusätzlich wird die Ohrmuschel als Lautsprecher genutzt.

Beide Lautsprecher sind hierdurch auf den Nutzer gerichtet, was natürlich für den Klang optimal ist.

Im Gegensatz zum Google Pixel 2 XL sind die Lautsprecher aber nicht gleichwertig! Die Ohrmuschel scheint ein Stück weniger „Dampf“ zu haben.

Gerade im quer Format hört man, dass die untere Seite doch etwas dominant ist. Schlimm? Teils ein wenig merkwürdig, aber nicht direkt schlimm, zumal die Lautsprecher qualitativ sehr stark sind!

Gerade was die Lautstärke angeht, ist das Pixel 3 XL gut mit dabei. Webradio in der Küche oder Bad hören ist keinerlei Problem mit dem Pixel 3 XL.

Aber auch die Qualität passt. Musik ist klar und besitzt sogar einen leichten Tiefgang. Aktuell würde ich dem Pixel die zweit besten Lautsprecher in einem Smartphone zusprechen, nur noch vom iPhone Xs Max getoppt.

 

Die Kamera

Die Kamera ist ohne Frage der Grund warum man ein Google Pixel kauft. Die Kamera ist auch der Grund warum ich mir das Google Pixel 3 XL gekauft habe, da mich diese beim Pixel 2 XL bereits so begeistern konnte.

Leider ist aber die Kamera auch ein Punkt für welchen ich Google etwas kritisieren muss. Warum? Zum einen hat das Pixel 3 XL nur eine Hauptkamera! Diese ist ein 12 Megapixel f1.8 Modul.

Erstaunlicherweise auf der Front hat Google eine Dual Kamera verbaut! Hierbei handelt es sich um eine normale Kamera und eine Weitwinkel Kamera. Google hat also erkannt, dass eine Weitwinkel Kamera was schönes ist, warum dann nicht so eine auch auf der Rückseite nutzen!?

Zum Zweiten handelt es sich hier anscheinend um das gleiche Modul wie beim Pixel 2 XL, was etwas schwach wirkt. Klar die Kamera des Pixel 2 XL ist selbst nach 2018er Standards noch Weltklasse, aber es wirkt etwas faul auf mich das gleiche Modul zwei Mal zu nutzen.

Und ja in der Praxis sind Fotos des Google Pixel 2 XL und Pixel 3 XL mehr oder weniger identisch.

Dies spricht allerdings fast mehr für Google als, dass es enttäuschend ist. Die Magie der Kamera des Google Pixels kommt von der Software. Der Algorithmus den Google für das Post Processing der Fotos nutzt ist sehr gut! Ich würde sogar sagen der beste in allen Smartphones. Anstelle aber nun einfach die Verbesserungen in diesem Algorithmus nur für das neue Pixel 3 XL zugänglich zu machen, hat Google diese auch via Update an das Pixel 2 XL ausgeliefert.

Damit wurde die Kamera des Pixel 2 XL auf das Level des Pixel 3 XL geupgradet, wenn man so will.

Kommen wir damit auch zu den Testbildern des Google Pixel 3 XL.

Ich glaube die größte Stärke des Pixel 3 XL ist die konstante Qualität der Fotos. Während Hersteller wie Samsung oder Huawei auf eine KI setzen, welche Euch schön einblendet was diese meint gerade zu erkennen, arbeitet das Pixel im Hintergrund. Allerdings dies sehr gut!

Im ersten Moment mag es zwar gut klingen, dass Fotos je nachdem was zu sehen ist angepasst werden, praktisch sorgt dies aber für eine extreme Streuung. Wird bei Huawei ein blauer Himmel erkannt, werden alle Farben, vor allem blau, deutlich stärker gesättigt. Haltet Ihr auf dem nächsten Bild das Smartphone etwas tiefer, so dass der Himmel nicht so sehr auf den Aufnahmen zu erkennen ist, ist die Sättigung wieder völlig normal.

Beim Google Pixel 3 XL könnt Ihr Euch immer sicher sein das optimale Foto, egal was darauf zu sehen ist, zu erhalten!

Das Fotografieren mit dem Pixel 3 XL wird stark von dieser Vertrauensbasis dominiert. Ihr könnt Euch immer sicher sein eine gute Aufnahme zu erhalten. Hierzu trägt die sehr gute Bildstabilisierung bei, welche selbst im Low Light hervorragend arbeitet, wie auch das generell sehr schnelle Arbeitstempo der Kamera und der hervorragende Autofokus.

Gerad die beiden letzten Punkte machen das Google Pixel 3 XL zu der „schnellsten“ Android Kamera. Verglichen mit einem Samsung Galaxy Note 9 habe ich mit dem Pixel bereits drei Fotos gemacht während das Note gerade mal das erste fertig hat.

Das Geheimnis, neben dem sehr schnellen Autofokus, ist das Post Processing, welches hier im Hintergrund ausgeführt wird. Macht Ihr ein Foto braucht es ca. 2-3 Sekunden ehe dieses in Eurer Galerie auftaucht. Anstelle das Foto direkt nach der Aufnahme zu verarbeiten scheint das Pixel die Bilder erst im Hintergrund abzuarbeiten, damit Ihr sofort weiter fotografieren könnt. Dies funktioniert sehr gut in der Praxis!

[spoiler title=’Vergleichsbilder Google Pixel 3, Huawei Mate 20 Pro, iPhone Xs Max‘ style=’default‘ collapse_link=’true‘]

Huawei Mate 20 Pro
Samsung Galaxy Note 9
Google Pixel 3 XL
iPhone Xs Max
Huawei Mate 20 Pro
Samsung Galaxy Note 9
Google Pixel 3 XL
iPhone Xs Max
Huawei Mate 20 Pro
Samsung Galaxy Note 9
Google Pixel 3 XL
iPhone Xs Max

[/spoiler]

Worüber wir aber noch gar nicht geredet haben ist die generelle Bildqualität.

Bei Tageslicht gibt es heutzutage kaum noch Unterschiede zwischen den High End Smartphones, zumindest objektiv. So liefert auch das Pixel 3 XL sehr scharfe und dynamikstarke Aufnahmen. Lediglich was sehr feine Details angeht wird dieses vom Note 9 oder auch iPhone Xs leicht geschlagen.

Die Unterschiede liegen primär beim Bildstyle. Wollt Ihr eine echte Repräsentation der Wirklichkeit? Dann ist das Pixel 3 XL das mit Abstand beste Smartphone! Das Pixel 3 XL liefert kräftige, aber auch nicht übersättigte Farben und die kontrastreichsten Aufnahmen von den aktuellen Flaggschiffen.

Gerade das Note 9 und iPhone Xs neigen dazu Bilder sehr stark aufzuhellen und Schatten fast völlig auszubelichten. Hierdurch entstehen Bilder auf denen Details wirklich sehr gut zu erkennen sind, aber die auch etwas flach wirken.

Seid Ihr in einer dunklen Bar die nur dimm beleuchtet wird, wird das iPhone Xs, Note 9 oder auch Mate 20 Pro versuchen diese Bar auf den Bildern so hell wie möglich erscheinen zu lassen. Das Pixel 3 XL hingegen wird Euch eine dimm beleuchtete Bar auf den Bildern zeigen, auch wenn dafür vielleicht Details in den dunkleren Ecken nicht sichtbar sind. Bilder des Pixel 3 sind hierdurch sehr viel stimmungsvoller.

Apple iPhone Xs Max
Google Pixel 3 XL
Huawei Mate 20 Pro

[spoiler title=’Mehr Vergleichsbilder ‚ style=’default‘ collapse_link=’true‘]

Apple iPhone Xs Max
Huawei Mate 20 Pro
Google Pixel 3 XL
Apple iPhone Xs Max
Google Pixel 3 XL
Huawei Mate 20 Pro

[/spoiler]

Google plant zwar einen Nachtmodus via Software nachzuliefern welche auch die Aufnahmen aufhellt (anscheinend ist es Trend in allen Lichtsituationen immer taghelle Aufnahmen zu machen), dieser Modus ist aber noch nicht verfügbar und selbst dann optional.

Diese dunkleren „stimmungsvollen“ Bilder sind vielleicht aber auch kein Zufall, denn die Low Light Performance des Pixel 3 XL gehört an sich eher zu den schwächeren.

Das Pixel 3 XL hat keine schlechte Low Light Performance! In der dunklen Stadt oder vergleichbaren Situationen rauschen die Aufnahmen des Pixel kaum mehr als bei der Konkurrenz.

Erst bei wirklichem Kerzenschein bricht das Pixel 3 XL weg, wo beispielsweise das Huawei und auch das iPhone noch halbwegs brauchbare Bilder erreichen.

Dennoch, ich habe den Luxus ein Note 9, iPhone Xs und Huawei Mate 20 Pro zu besitzen, dennoch ist das Pixel 3 XL meine Kamera der Wahl!

Einfach was die Zuverlässigkeit und die Qualität der Aufnahmen angeht, gibt es für mich kein besseres Smartphone. Selbiges wird auch für Euch gelten wenn Ihr kontrastreiche und natürliche Fotos mögt.

Allerdings muss ich auch gestehen beispielsweise die Flexibilität die das Mate 20 Pro mit seinen drei Kamera Modulen bietet, beim Pixel 3 XL etwas zu vermissen. Zudem ist gerade das Mate 20 Pro in vielen Situationen dicht am Pixel 3 XL dran.

Auch wenn ich „Team Pixel“ bin wenn es um die Smartphone Fotografie geht, kann ich verstehen wenn man das Mate 20 Pro bevorzugt.

Was den Video Modus angeht bin ich grundsätzlich mit dem Pixel 3 XL sehr zufrieden. Erneut ist gerade die Stabilisierung top! Etwas schade ist das 4K 30FPS das Maximum ist.

Dennoch kann man qualitativ nicht meckern. Aufnahmen sind sehr schön klar und wirken aufgrund des guten Kontrasts sehr schon intensiv.

 

Leistung und Benchmarks

Was die Hardware des Google Pixel 3 XL angeht, gibt es keine Überraschungen, wenn fast eher negative. Google setzt auf den Snapdragon 845, welcher den schnellsten „herstellerübergreifenden“ SoC aktuell auf dem Markt darstellt.

Dieser Snapdragon 845 kommt auch in vielen anderen Flaggschiff Smartphones wie dem LG G7, OnePlus 6, HTC U12+ oder dem Sony Xperia XZ3 zum Einsatz.

Allerdings ist der Snapdragon 845 auch in günstigeren Geräten wie dem 350€ Pocophone zu finden.

Alle Smartphones die den Snapdragon 845 nutzen, sind was die Leistungsfähigkeit angeht ungefähr gleichauf. Es gibt kleinere Unterschiede was die Kühlung, Software oder auch den Arbeitsspeicher angeht, aber hier reden wir von +-10%.

Leider ist das Pixel 3 XL was den Arbeitsspeicher angeht eher schwach ausgestattet. Google verbaut 4GB RAM, welche ohne Frage reichen, aber für ein 1000€ Smartphone alles andere als großzügig sind!

Schauen wir uns ein paar Benchmarks an.

Das Google Pixel 3 XL schlägt sich in Benchmarks erfreulich gut! Dieses setzt sich vor das LG G7, Sony Xperia XZ2 oder auch das Pocophone F1.

Allerdings muss sich das Pixel 3 XL dem OnePlus 6 bzw. 6T doch geschlagen geben, genau wie dem Huawei Mate 20 Pro, dessen HiSilicon Kirin 980 doch noch ein paar mehr Pferdestärken hat.

 

Das Google Pixel 3 XL im Alltag

Es ist kaum überraschend, dass das Google Pixel 3 XL sehr gut und flüssig läuft. Dabei spielt es keine Rolle ob wir nun von aufwendigen Spielen oder den üblichen Alltags Apps wie Facebook, WhatsApp und Co. sprechen.

Google hat hier einen klasse Job gemacht ein flottes Smartphone auf die Beine zu stellen.

Lediglich was das Multitasking angeht, ist das Pixel 3 XL noch verbesserungswürdig. Hier merkt man das 4GB RAM in einem Flaggschiff doch eher suboptimal sind. Ich hatte zwar keine Probleme mit dem Abbrechen von Musikwiedergabe im Hintergrund aufgrund zu wenig RAMs, aber gerade Spiele werden nach dem Beenden sehr schnell aus dem Arbeitsspeicher geworfen und müssen neu geladen werden.

Sicherlich kein Weltuntergang, aber bei einem 1000€ Smartphone auch nicht optimal.

Auch nicht optimal ist die neue Gesten-Steuerung beim Pixel 3 XL. Apple hat mit dem iPhone X eine eingeführt und hier war Google anscheinend im Zugzwang oder dies dachten sie zumindest.

Ihr habt wie bei einem normalen Android Smartphone On screen „Icons“. Allerdings hier erst einmal nur eins, die Home Taste. Seid Ihr in einer App wo die Zurück-Funktion aktiv ist, taucht neben der Home Taste der Zurück-Pfeil auf.

Die Multitasking Taste (das Viereck) ist komplett verschwunden. Um in die Multitasking-Ansicht zu gelangen, müsst Ihr auf der Home-Taste hochwischen. Dies funktioniert, fühlt sich aber nicht so gut an.

Gerade weil diese Geste auch auf dem Home Bildschirm ausgelöst wird. Um beim Pixel 3 XL auf die App Übersicht zu gelangen, müsst Ihr auch von unten nach oben wischen.

Dies führt dazu, dass Ihr immer zunächst in der Multitasking-Ansicht landet. Hier müsst Ihr dann nochmal nach oben wischen um in der App Übersicht zu landen.

Ich verstehe nicht warum Google hier irgendwas am bewährten Prinzip verändert hat ?! Dies spart keinen Platz auf dem Display, die Home Taste wird ja weiterhin eingeblendet, und ist nicht intuitiv oder flüssig.

Sollte sich diese Art der Nutzung durchsetzen, wird es viele ältere Nutzer sehr verwirren.

Bonus Punkte gibt es aber zum einen für den guten Fingerabdruckscanner (leider ist eine optionale Gesichtserkennung nicht vorhanden) und den Vibrationsmotor!

Dieser wird bei vielen Android Smartphones stark vernachlässigt, nicht so beim Pixel 3 XL! Dieser ist hier der beste Vibrationsmotor den ich in einem Android Gerät bisher erlebt habe. Welten besser als der eines Huawei Mate 20 Pros zum Beispiel.

Google ist sich dies wohl auch bewusst, denn ähnlich wie bei IOS wird der Vibrationsmotor bei sehr vielen Elementen ausgelöst, wie beim Tippen, der Home Taste, dem Aufrufen der Multitasking Ansicht, dem Aufrufen der App Übersicht usw.

Erstaunlicherweise lässt dieser sehr gute Vibrationsmotor das Pixel 3 XL im Alltag oftmals deutlich wertiger anfühlen als viele Konkurrenten. Man unterschätzt schnell wie viel Unterschied so eine Kleinigkeit ausmacht.

Fans eines Always on Displays wird es freuen, dass dieses beim Pixel 3 XL auch verfügbar ist! Dieses kann auch 3. Anbieter Benachrichtigungen anzeigen.

Dies ist nicht selbstverständlich! Beispielsweise die Huawei Geräte können nur Uhrzeit dauerhaft anzeigen, aber keine Benachrichtigungen.

 

Akku

Das Google Pixel 3 XL verfügt über einen 3430mAh Akku. Dies ist für ein Smartphone mit einem 6,3 Zoll großen Display relativ wenig, gerade in Zeiten von Modellen mit 4000mAh und mehr.

Allerdings ist die reine Akku Kapazität oftmals gar nicht so wichtig, viel wichtiger ist die Energie Effizienz der restlichen Komponenten des Smartphones und natürlich die Software Optimierungen.

Wie steht es hier um das Google Pixel 3 XL?

Ganz ordentlich! In meinem Standard Test, ein Mischung aus Webbrowsen, leichtem Gaming, Social Media usw. erreichte das Pixel 3 XL rund 7 Stunde Laufzeit.

Für ein Modell mit 3430mAh ist dies sehr ordentlich. Ein Mate 20 Pro erreicht eine bessere Laufzeit. Das Note 9 ist minimal besser bei der Screen On Time, aber schlechter bei Standby- Zeit.

Beim Aufladen unterstützt das Pixel 3 XL USB Power Delivery, wie auch das kabellose Aufladen.

 

Sonstiges

  • Sehr guter Vibrationsmotor
  • Keine Benachrichtigungs-LED
  • Dafür aber ein Always on Display

 

Fazit

Das Google Pixel 3 XL ist ein tolles Smartphone, was sich aber vielleicht auch etwas zu Recht nicht gut verkaufen wird.

Was den Funktionsumfang und die Ausstattung angeht ist das Pixel 3 XL auf dem Papier einfach sehr schwach! 4GB RAM und eine einzelne Hauptkamera mit 12 Megapixeln und F1.8 klingt einfach wenig beeindruckend, gerade wenn man dies mit einem Huawei Mate 20 Pro vergleicht.

Auch die riesige Notch und das unspektakuläre Design machen das Pixel 3 XL auf den ersten Blick wenig interessant.

Über diese Punkte muss man aber beim Pixel 3 XL hinweg blicken. Wenn man dies schafft erhält man ein herausragendes Smartphone, vielleicht sogar das beste Android Smartphone.

Die Alltagserfahrung mit dem Pixel stimmt einfach.

Der wichtigste Punkt hier ist die Kamera. Es gibt kein anderes Smartphone das eine derartig zuverlässige Kamera bietet wie das Google Pixel 3 XL! Macht Ihr ein Foto mit dem Pixel könnt Ihr Euch immer sicher sein, dass Ihr auch ein gutes Ergebnis erhaltet, egal in welcher Situation und in welchem Licht.

Das Pixel produziert dabei vom Bildstyle fast schon einzigartige Aufnahmen. Im Gegensatz zum iPhone Xs welches extrem gleichmäßig ausgeleuchtete, aber flache und kontrastlose Aufnahmen bietet, bietet das Pixel 3 XL starke Kontraste, aber dennoch gute Dynamik mit natürlichen Farben.

Im Ultra Low Light gibt es zwar stärkere Smartphones, aber in allen anderen Lichtbedingungen ist das Pixel 3 XL absolut top. Ich würde sogar sagen das beste Smartphone!

Schade das es nur eine Kamera hat….

Auch was die Haptik und Optik angeht ist das Pixel 3 XL tadellos. Die Notch stört zwar auf Bildern etwas, in der Praxis aber fast überhaupt nicht. Zudem fühlt sich das Glasgehäuse hervorragend an!

Wo wir bei der Notch sind, das Display des Pixel 3 XL ist zwar nicht auf iPhone Xs oder Note 9 Level, aber sehr ansehnlich! Auch das gute Always on Display freut im Alltag.

In diesem Zusammenhang sind auch die sehr guten Lautsprecher zu loben, welche mit die besten sind die Ihr bei einem Smartphone finden könnt.

Was die Leistungsfähigkeit angeht, ist das Pixel 3 XL auf einem überdurchschnittlichen Level für ein Snapdragon 845 Smartphone. Lediglich die 4GB RAM können Multitasking etwas verlangsamen, sind aber auch ausreichend.

Neben der Kamera der zweit größte Punkt für das Pixel 3 XL ist die Software und die Updates von Google. So hat das Google Pixel 2 XL beispielsweise Kamera Updates erhalten welches dieses auf Pixel 3 XL Level anhob, was aus Sicht des Kunden natürlich perfekt ist. Auch werden die langen Software Updates dafür sorgen das sich das Pixel lange „frisch“ anfühlt.

Ein viel langlebigeres Smartphone als das Google Pixel 3 XL werdet Ihr nicht finden.

Zum Vergleich Samsung hat jetzt das S8 und Note 8 schon Softwareseitig abgeschrieben.

Kurzum, wenn man etwas tiefer gräbt spricht sehr viel für das Google Pixel 3 XL! Ich kann zwar jeden Nutzer verstehen, der hier eher auf ein Mate 20 Pro oder Note 9 setzt, aufgrund des größeren Funktionsumfang und vielleicht auch dem größeren Vertrauen in Huawei oder Samsung. Aber solltet Ihr Euch für das Google Pixel 3 XL entscheiden, werdet Ihr dies nicht bereuen! Dies kann ich Euch versprechen. Das Google Pixel 3 XL ist auch mein Android Smartphone des Vertrauens!

Positiv

  • Gutes Display
  • Hervorragende Lautsprecher
  • Gute Performance …..
  • Herausragende Kamera
  • Sehr guter Vibrationsmotor
  • Lange Software Updates
  • Gratis Google Foto Speicher
  • Sehr gute Haptik und Verarbeitung

Neutral

  • Gesten Steuerung etwas überflüssig
  • Keine Gesichtserkennung

Negativ

  • … RAM mit 4GB etwas knapp
  • Nur eine Hauptkamera

Taugen Ampere-Meter Apps etwas?

Um das Ladetempo Eueres Smartphones herauszufinden, müsst Ihr entweder ein präpariertes Multimeter + Ladekabel nutzen, oder eins der zahlreichen USB Multimeter die im Handel erhältlich sind.

Aber was wenn man beides nicht zur Hand hat? Hier gibt es eine 3. Option, eine App welche Euch über den Ladestrom informiert. Es gibt hier im Google Play Store diverse Optionen wie Ampere, Ampermeßinstrument, Ampere Meter Pro usw.

Aber wie genau sind diese Apps? In diesem kleinen Test vergleichen wir die Werte der Software Ampere-Meter mit denen von Hardware Tools. Neugierig?

Wie arbeiten Software Ampere-Meter Apps?

Starten wir mit den Basics, wie funktionieren diese Apps eigentlich? Für Apps gibt es erst einmal keine Möglichkeit den Ladestrom via Software auszulesen.

In vielen, wenn nicht sogar den meisten Smartphones wird es vermutlich keine genaue Messvorrichtung geben und wenn doch ist diese nicht von 3. Anbieter Apps zugreifbar. Eine Ausnahme sind hier einige Samsung Smartphones.

Bei anderen Geräten müssen die Apps also einen Trick nutzen. Es sind drei Dinge bei jedem Smartphone auslesbar sind, Spannung des Akkus, maximale Akku Kapazität und aktueller Ladestand.

Wer sich mit Akkus auskennt wird wissen, dass es eigentlich keine Möglichkeit gibt genau auszulesen wie viel Energie in einem Akku steckt, ohne diesen dabei zu entladen. Um nun eine Prozentangabe für den Nutzer zu generieren, schaut sich die Ladeelektronik Eures Smartphones die Spannung an.

Voll hat der Akku beispielsweise 4,2V und leer 3,2V, hat Euer Akku also gerade 4V ist dieser fast voll. Die Ladeelektronik Eures Smartphones hat also eine Art kleine Tabelle wie viel Spannung welchem Ladestand entspricht.

Die Apps können nun hingehen und die Spannung überwachen und anhand seines Anstiegs und der maximalen Kapazität abschätzen wie viel Energie in das Smartphone geht.

Wie genau ist aber diese Schätzung?

 

Der Testaufbau

Für diesen Test habe ich drei Smartphones und drei Apps gewählt. Bei den Smartphones handelt es sich um das Samsung Galaxy Note 9, Huawei Mate 20 Pro und Google Pixel 2 XL.

Bei den Apps um Ampere, Ampermeßinstrument und Ampere Meter Pro.

Starten wir beim Samsung Galaxy Note 9.

Als einziges Smartphone in diesem kleinen Test verfügt das Samsung Galaxy Note 9 über einen gesonderten Sensor welcher den Ladestrom misst und von den Apps genutzt werden kann.

Hierdurch bieten die Apps relativ genaue Informationen. Tendenziell wird der Ladestrom rund 5-9% zu niedrig angegeben, hierfür gibt es aber auch eine einfache Erklärung.

Es ist möglich, dass das Note 9 nicht den Ladestrom misst, sondern die Energie die letztendlich im Akku landet. Also wurden Dinge wie Effizienz und der aktuelle Verbrauch abgezogen. Dies würde diese Abweichung gut erklären.

Ampere und Ampermessinstrumente haben hier die ziemlich gleichen Daten geliefert, Ampere Meter Pro war hingegen etwas genauer.

Wichtig! Die Angabe in diesen Apps scheint sich auch immer auf eine Spannung von 5V oder 4,2V zu beziehen! Schließt Ihr ein Quick Charge Ladegerät an wird beispielsweise ein Strom von 2,79A angegeben, was so nicht direkt stimmt. Das Note 9 hat in diesem Fall mit 9V 1,65A geladen, was 2,98A bei 5V entspräche.

Wie steht es aber um das Huawei Mate 20 Pro?

Dieses verfügt über keinen Sensor für den Ladestrom oder dieser ist nicht von den Apps auslesbar.

Wie wir sehen sind die Werte stark daneben! Ampere Meter Pro verweigert sogar komplett eine Messung.

Wenn die Apps nur den Ladestrom schätzen müssen haben wir Abweichung von über 40-50%!

Selbiges gilt fürs Google Pixel 2 Xl, welches auch keinen Sensor besitzt.

Auch hier ist die Schätzung der Apps doch stark daneben. Das Einzige was man hier machen kann sind grobe Tendenzen ablesen. Wird bei einem Ladegerät mehr angezeigt als beim anderen ist es wahrscheinlich, dass der Ladestrom wirklich etwas höher ist.

Verlässliche Werte sind dies aber nicht!

 

Fazit

Apps welche Euch über den Ladestrom informieren, können funktionieren! Zumindest dann wenn Euer Smartphone dafür einen Sensor hat, welcher auch via Software auslesbar ist.

Dies ist beispielsweise bei den Samsung Modellen der Fall. Hier konnten sich in meinem Test -5-9% genaue Werte ermitteln lassen.

Dies reicht völlig um eine Einschätzung zu treffen ob nun Ladegerät A oder B besser ist.

Anders sieht es aus, wenn Euer Smartphone keinen passenden Sensor hat oder die App keinen Zugriff auf diesen bekommt, was leider bei den meisten Android Modellen der Fall zu sein scheint.

Hier werden Werte geschätzt, welche alles andere sind als akkurat. Diese Schätzwerte können eine grobe Tendenz geben, aber bei Abweichungen von bis zu 50% ist es schwer diese für bare Münze zu nehmen.

Schaut also nach ob Euer Smartphone einen passenden Sensor hat, beispielsweise die App Ampermeßinstrument sagt Euch dies. Falls ja könnt Ihr Euch ein Messgerät sparen, falls nein investiert lieber 10-20€ in eins wenn Euch hier die Werte interessieren.

Aber Achtung, günstige USB Multimeter verfälschen die Messwerte gerne! Dieses Modell wäre z.B. okay, wenn es günstig sein soll.

Als App gefällt mir Ampere am besten, leider zeigt diese nicht an, ob es sich um Schätzungen oder „echte“ Werte handelt. Dies macht Ampermeßinstrument besser, leider hat die App mehr Werbung.

Schaut also am besten mal in Ampermeßinstrument nach ob Euer Smartphone den passenden Sensor hat, und wechselt dann gegebenenfalls (neben den Messwerten steht in der App ein „*“).

Energie-Anbieter hassen diesen Trick, Strom bei Smart Home Bridges sparen!

Wer einen modernen Haushalt mit diversen Smart Home Gerätschaften hat, wird das Problem mit den „Brücken“ kennen.

Fast alle Smart Home Sensoren und Gerätschaften, ob nun Heizkörper-Thermostate, Alarmanlage, Überwachungskameras, Wetterstationen usw. benötigen eine Bridge, also eine kleine Steuereinheit welche als Schnittstelle zwischen den Sensoren und dem Netzwerk dient.

Dies kann sehr nervig sein! Bei mir haben sich aktuell 8! Bridges, Gateways, Zentralen usw. angesammelt die im täglichen Betrieb laufen.

Dies wären:

  1. Netatmo Wetterstation
  2. Gardena Smart Garten Steuerung
  3. iSmartAlarm
  4. HomematicIP
  5. Homematic CCU3
  6. Blink Überwachungskameras
  7. Nuki Bridge
  8. Philips Hue

Neben einem großen Kabelchaos bedeutet dies aber auch einen großen passiven Stromverbrauch, an Geräten die einfach 24/7 laufen.

Aber könnte man hier nicht irgendwie Strom sparen ohne auf ein Smart Home System zu verzichten? Ja dies geht!

Wie zeige bzw. erkläre ich Euch in diesem Bericht!

 

Strom aufgrund der Effizienz sparen!     

Wie kann man den Stromverbrauch reduzieren, ohne dabei auf die Geräte zu verzichten? Richtig wir steigern ihre Effizienz, bzw. die Effizienz der Netzteile!

Die meisten Smart Home Gateway/Brücken/Bridges/Zentralen usw. benötigen sehr wenig Strom. Wir reden hier von unter 1W. Beispielsweise die HomematicIP Zentrale frisst 1,2W, die Netatmo Wetterstation 0,4W und Blink Bridge 0,7W.

Wer sich nun mit Netzteilen auskennt, wird wissen, dass viele, wenn nicht sogar alle Netzteile, bei sehr kleinen Strömen sehr ineffizient sind.

In der Regel hat ein Netzteil seine beste Effizienz bei 50-80% Auslastung. Im Falle der Bridge von Blink legt der Hersteller ein 5W Netzteil bei, weil dies einfach eine Standard Größe ist, die auf dem Weltmarkt günstig zu bekommen ist. Bei 0,7W Verbrauch ist dies eine Auslastung von 14% im Normalbetrieb!

Die Homematic CCU3 braucht im normalbetrieb 2,2W, hat aber ein 12,5W Netzteil, also eine Auslastung von 18%.

Es ist nun unmöglich die Netzteile von all diesen Geräten zu tauschen, oder? Viele Geräte machen es uns sehr einfach! Beispielsweise die Netatmo Wetterstation, die Blink Überwachungskameras, die smarte Heizungssteuerung von Tado und EBERLE usw.

Diese setzten für die Stromversorgung auf einen microUSB Port. Andere Geräte wie von Homematic, iSmartAlarm, Gardena usw. nutzen 5V Netzteile.

Vielleicht habt Ihr schon eine Idee was ich vorhabe. Wir tauschen nicht die Netzteile einzeln aus, sondern tauschen alle Netzteile in eins!

Anstelle X Netzteile verwenden wir ein Multi-Port USB Ladegerät, für alle unsere Smart Home Bridges oder Geräte mit microUSB Port oder 5V Netzteil.

 

Die Praxis

Wichtig nachmachen auf eigene Gefahr!

Für diesen Versuch habe ich mir folgende Smart Home Geräte bzw. deren Bridge geschnappt:

  • iSmartAlarm
  • Homematic IP
  • EBERLE Wiser Heizungssteuerung
  • Gardena Smart Home
  • Blink Überwachungskamera
  • Netatmo Wetterstation

Alle diese Geräte besitzen ein 5V Netzteil. Dies ist sehr wichtig, Ihr wollt kein Gerät mit 12V Netzteil an ein 5V Ladegerät hängen und umgekehrt.

Netatmo und Blink verwenden einen microUSB Port für die Stromversorgung, wir können diese also einfach an ein anderes USB Netzteil hängen. Bei den anderen brauchen wir Adapter Kabel, oder müssen das Kabel durchschneiden und einen USB Port anhängen.

Adapterkabel findet man regulär bei Amazon für ein paar Euro. Als Netzteil habe ich ein „altes“ 6 Port Anker USB Ladegerät verwendet.

Das Ganze hat bei mir auch wunderbar funktioniert! Alle Geräte sprangen wie gewünscht an.

Aber hat es wirklich eine Ersparnis gebracht alle Smart Home Geräte über ein Netzteil zu betreiben? Ja!

Nutzen wir nur die originalen Netzteile konnte ich einen gesamten Stromverbrauch von 7,7W messen. Schließen wir alle aber an ein Netzteil an fiel der Stromverbrauch auf 6,4W, Erfolg!

Na ja wenn man -1,2W Stromverbrauch als Erfolg bewerten möchte.

Viel praktischer für die meisten Nutzer ist hier einfach das „mitbetreiben“. Habt Ihr eine Netatmo Wetterstation? Benutzt doch anstelle des beiliegenden Netzteiles den USB Port Eures WLAN Routers oder eines anderen Gerätes das eh 24/7 läuft.

Oder habt Ihr für Euer Smartphone ein Multiport USB Ladegerät? Ist hier noch ein Port frei nutzt diesen. Hier gilt allerdings etwas Vorsicht, denn Multiport USB Ladegeräte sind oftmals nicht sooo effizient. Habt Ihr ein Strommessgerät überprüft einfach wo weniger Energie genutzt wird.

 

Fazit

Ja es ist möglich den Stromverbrauch von Smart Home Bridges/Gateways usw. zu reduzieren indem man diese alle an einem Netzteil betreibt.

Lohnt sich der Aufwand? Für die meisten Nutzer nein! Bei meinen 6 Testgeräten sank der Stromverbrauch an einem gemeinsamen Netzteil um rund 18%. Dies bietet zwar schon eine jährliche Ersparnis, aber deckt nicht die Kosten für das Netzteil bzw. die Kabel, selbst nach X Jahren.

Zudem müsst Ihr auch eine gewisse Masse an Bridges/Gateways zusammen haben die sich gemeinsam an einem Netzteil betreiben lassen (also die gleiche Spannung haben).

Dennoch lässt sich hier ein Fazit ziehen. Es ist eine Einsparung möglich und mein Tipp, habt Ihr Kleingeräte, wie beispielsweise eine Netatmo Wetterstation und Ihr habt einen WLAN Router mit unbenutzten USB Ports, verbindet die beiden! Ich beispielsweise habe meine Tado Bridge Jahre lang an dem USB Port einer Fritzbox mitbetrieben. Dies spart einen Steckdosen Platz und auch etwas Strom!

Achtet natürlich darauf, dass die Basis-Stationen nicht zu viel Energie fressen! Ein USB Port einer Fritzbox sollte so 2,5W liefern können.