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Brauche ich für Huawei Super Charge ein spezielles Ladekabel? Ladekabel im Vergleich

Huaweis Super Charge Verfahren ist der aktuell schnellste Ladestandard den man in einem Smartphone finden kann. So lädt das neue Huawei Mate 20 Pro mit bis zu 40W und selbst ältere Huawei Flaggschiffe schaffen immerhin bis zu 22,5W.

Wenn man dies mit den rund 14W eines Samsung Galaxy Note 9 oder den 18W eines iPhone Xs Max vergleicht ist das schon sehr beeindruckend!

Hier stellt sich natürlich die Frage, kann man diese 40W bzw. 22,5W einfach durch jedes Handy-Ladekabel jagen oder braucht man für das Huawei Super Charge verfahren ein spezielles Ladekabel um das volle Tempo zu erreichen?

Schauen wir uns dies doch einmal in einem kleinen Test an!

 

Braucht Huawei Super Charge spezielle Ladekabel? Die Kurzform

Machen wir es kurz, jein. Grundsätzlich funktioniert jedes USB A auf USB C Kabel für Super Charge. Allerdings abhängig von der Qualität schwankt der Ladestrom aber massiv!

Super Charge funktioniert also immer, aber nur bei speziellen Kabeln mit vollem Tempo. Schlechte Kabel können das Ladetempo um mehr als die Hälfte reduzieren.

 

Kabel von Huawei, Anker, AUKEY, Syncwire im Vergleich

Folgende Ladekabel habe ich mir für diesen Test bestellt:

Von diesen Kabeln werden mehrere für Huawei Smartphones beworben, wie beispielsweise das „Syncwire USB C Ladekabel – 1M UNBREAKcable Serie USB Typ C auf USB 3.0 Kabel – Ultra durable 3A Schnellladekabel für Samsung Galaxy S8, MacBook, HTC 10, Huawei P9/P10, Lumia 950 und Mehr

Allerdings gibt es nur ein Kabel welches auch gezielt als 5A fähig beworben und zwar das „TUPower K20 USB Typ C Kabel 5A 1,8m lang Type C Super Charge Ladekabel für Huawei Mate 9 10 Pro Porsche Design P20 Pro P10 P9 Plus Honor View 10 Super Charge Grau

Dies ist sehr interessant, denn rein was den ersten Eindruck und die Verpackung angeht, ist das TUPower K20 vergleichsweise „billig“ anmutend. Während Hersteller wie Anker und Syncwire teils wirklich schöne und komplexe Verpackungen für Ihre Kabel gezaubert haben liefert TUPower seins nur in einer Tüte.

 

Warum ist das Ladekabel nicht egal?

Wenn Ihr meinen Blog verfolgt, werdet Ihr vielleicht wissen, dass das Ladekabel bei Quick Charge fast egal ist. Warum spielt dieses dann bei Huawei Super Charge eine Rolle?

Grob zusammengefasst, Quick Charge nutzt eine hohe Spannung, Huawei Super Charge einen hohen Strom.

Das Übertragen von höhere Spannungen ist tendenziell einfacher, zu mindestens in dem Niederspannungsbereichen in welchen wir uns hier bewegen.

Um 20V 1A, was 20W ergibt, zu übertragen reicht ein super dünnes Kabel aus. Jedes Ladekabel auf dem Markt wird dies ohne größere Probleme schaffen.

Um 1V 20A hingegen zu übertragen, was auch 20W Leistung ergibt, wäre glatt ein Kabel in der Dicke einer Steckdosenleiste nötig.

Quick Charge Smartphones laden meist mit 9V und maximal 2A. Super Charge Smartphones hingegen mit 5V und 4-5A.

Dies erfordert einen deutlich höhere Kabelquerschnitt! Ähnlich wie bei USB Power Delivery. Hier sind auch mehr oder weniger alle Kabel bis 3A „zugelassen“, für 5A sind hingegen spezielle Kabel nötig.

Huawei nutzt hier eine Erkennung um den Ladestrom zu regulieren.

Was würde aber passieren wenn man 5A durch ein zu dünnes Kabel jagt?

Ihr könnt Euch das Ladekabel wie einen Widerstand vorstellen. Ein gutes Ladekabel ist ein sehr kleiner Widerstand, ein schlechtes ein großer Widerstand.

Was passiert wenn man Strom durch einen Widerstand jagt? Richtig es geht Energie in Form von Wärme verloren. Umso höher der Wiederstand und umso höher der Strom ist umso mehr Wärme entsteht.

Im schlimmsten Fall könnte es also sogar zu einem Kabelbrand kommen. Praktisch ist dies unwahrscheinlich, durch den Energieverlust sinkt nur die Spannung am Ende des Ladekabels teils extrem, was das Laden behindert und vermutlich der wahre Grund für die Limitierung ist.

 

Der Test

Kommen wir zum Test. Für diesen nutze ich ein Huawei Mate 20 Pro, wie auch die Huawei AP09S Powerbank. Als Ladegerät kommt das originale Ladegerät des Huawei Mate 20 Pro zum Einsatz, wie auch das originale Kabel als Referenz.

Der Ladestand des Mate 20 Pro liegt während des Tests bei +-20% und der der Powerbank bei +- 0%.

Okay das Ergebnis ist doch recht eindeutig. Nur bei zwei Kabeln könnte die Powerbank und das Smartphone ihre maximale Geschwindigkeit erreichen.

Dies ist wenig überraschend das originale Kabel und das TUPower K20 Kabel. Bei allen anderen Kabeln gibt es eine Limitierung auf 2A.

Hier scheint die letztendliche Qualität des Kabels keinerlei Einfluss auf das Ladetempo zu haben. Die „unterstützten“ Kabel haben lediglich eine Art Markierung, dass diese 5A schaffen.

Diese Markierung fehlt bei den anderen Kabeln, daher wird hier das Tempo gedrosselt, egal ob diese 5A schaffen würden oder nicht.

 

Wie erkennt Super Charge das richtige Kabel?

Stellt sich natürlich die Frage wie genau das Super Charge System erkennt welche Kabel okay sind und welche nicht.

Was wir wissen ist, dass es lediglich eine Art Markierung zu geben scheint, welche die unterstützten Kabel zu erkennen gibt. Was diese Markierung genau ist, kann ich Euch auch nicht sagen.

Bei meinen Tests ist mir lediglich aufgefallen, dass beim USB C Stecker der funktionierenden Kabel ein Widerstand von 111K Ohm zwischen Pin A5 und B5 gibt. Dieser Widerstand ist bei den normalen Kabeln nicht vorhanden!

Pin A5 und B5 sind für USB Power Delivery reserviert, welches aber bei normalen USB A auf USB C Kabeln eigentlich frei sein sollte. Es ist also möglich, dass dies die Markierung ist.

 

Fazit

Grundsätzlich könnt Ihr jedes Ladekabel nutzen um Euer Huawei Super Charge fähiges Smartphone zu laden.

Wollt Ihr allerdings das volle Ladetempo, dann benötigt Ihr ein spezielles Ladekabel. Mit normalen Kabeln ist das Tempo bei älteren Huawei Modellen (vor dem Mate 20 Pro) auf rund 10W limitiert und beim Huawei Mate 20 Pro und neuer auf 18W, bzw. 5V 2A oder 9V 2A. Dies ist rund die Hälfte des maximal Möglichen.

Dieses spezielle Ladekabel benötigt eine Markierung, welche das Smartphone erkennt und dann das volle Tempo freigibt. Die letztendliche Qualität des Kabel spielt also keine wirkliche Rolle.

Ihr könntet das beste USB C Ladekabel der Welt haben, wenn die Markierung fehlt, erhaltet Ihr nicht das volle Tempo.

Welches Kabel Kaufen?

Nur weil ein Kabel als „für Huawei P10, Mate 20 usw.“ beworben wird, bedeutet dies noch lange nicht, dass dieses auch voll mit Super Charge funktioniert. Neben dem originalen Huawei Kabel funktionierte lediglich das TUPower K20 auch voll.

Das TUPower K20 wird auch gezielt als 5A und Super Charge fähig beworben. Wollt Ihr also das volle Ladetempo kauft das originale Kabel, das TUPower K20, oder ein anderes Kabel welches als gezielt 5A und Super Charge fähig beworben wird.

Toshibas NAS HDDs im Test, kann die N300 Serie im Test überzeugen?

Seagate und Western Digital dominieren was die Marktanteile betrifft sicherlich den Festplattenmarkt. Aber wie heißt es so schön, wenn sich zwei streiten freut sich der Dritte.

Der Dritte könnte in diesem Fall Toshiba sein, welche in der letzten Zeit gefühlt deutlich konkurrenzfähiger geworden sind.

Gerade Toshibas N300 Festplatten Serie ist ausgesprochen interessant. Dies liegt einerseits an der augenscheinlich hohen Leistung und natürlich am günstigen Preis.


Sowohl die 8TB wie auch die 10TB Version sind durchaus ein paar Euro günstiger zu bekommen, als Western Digitals WD Red oder Seagates IronWolf HDDs.

Aber wie viel Leistung bieten die Toshiba N300 High-Reliability HDDs wirklich? Wie viel Energie benötigen diese? Wie viel Abwärme gibt es?

Versuchen wir diese Fragen doch einmal in einem kleinen Test zu klären!

 

Toshibas HDD Serien

Wie jeder Festplatten Hersteller hat auch Toshiba mehrere Serien von Festplatten, welche sich an unterschiedliche Anwendungen und Kunden richten. Verschaffen wir uns hier zunächst mal einen Überblick.

Für Kapazität RPM Garantie
N300 NAS Systeme 4-10TB 7200 3 J
X300 High End Desktop PCs 4-10TB 7200 2 J
P300 Desktop PCs 1-3TB 7200 2 J
L200 Notebooks 0,5-2TB 5400 2 J
Toshiba Enterprise Server  1-12TB 7200 2 J

Auf dem Papier ist die N300 Serie ohne Frage die interessanteste, gerade aufgrund der 3 Jahre Garantie und natürlich der Zulassung für den 24/7 Betrieb.

Allerdings scheint die N300 und X300 Serie auf den ersten Blick weitestgehend identisch zu sein. Beide verfügen über 7200rpm und den gleichen Cache von 256MB bzw. 128MB.

Lediglich ist die N300 Serie für die 24/7 Nutzung zugelassen und bietet einen Raid Support. Gerade Letzteres ist nicht ganz unwichtig. Spezielle HDDs für NAS Systeme haben durchaus ihre Daseinsberechtigung.

 

Warum eine NAS HDD kaufen?

Warum sollte man überhaupt eine NAS HDD kaufen? Beispielsweise ist die X300 Serie auf dem Papier fast identisch zur N300, aber nochmals ein paar € günstiger?

Es geht hier primär um die Software bzw. Firmware. Eine Desktop HDD ist nicht dafür ausgelegt in einem RAID Verbund zu laufen, eine NAS HDD schon. Grundsätzlich können beide natürlich in einem RAID bzw. auch alleine laufen, aber was die Fehlerkorrektur angeht gibt es Unterschiede.

Findet eine Desktop HDD eine fehlerhafte Datei bzw. Sektor wird die HDD versuchen diese zu korrigieren. Dies kann durchaus ein kurze Weile dauern, was unter Windows beispielsweise zu einem kurzen Hänger führt. Dies ist aber besser als gegebenenfalls eine Datei komplett zu verlieren. Im Optimalfall kann der Sektor doch gelesen werden und alles ist gut.

In einem RAID ist dieses verhalten aber gar nicht erwünscht. Wird ein fehlerhafter Sektor gefunden soll die HDD diesen dem System auch als fehlerhaft und nicht lesbar melden. In einem RAID gibt es eine Parität von welcher dann dieser Fehler behoben wird.

Eine normale HDD könnte hier versuchen den Fehler selbst zu beheben, was dazu führt, dass diese sich für ein paar Sekunden nicht beim RAID Controller mehr meldet, was der RAID Controller dann im schlimmsten Fall als Totalausfall der HDD interpretiert.

Neben solchen Software Feature gibt es natürlich auch ein paar Hardware Anpassungen, gerade was Vibrationen angeht.

Es macht also durchaus Sinn eine NAS HDD zu kaufen! Nicht zu letzt auch wegen der Garantie. Eine HDD schreibt ihre Betriebsstunden mit und so könnte der Hersteller schnell erkennen ob eine HDD 24/7 gelaufen ist oder nicht.

MTBF Workload (pro Jahr) Garantie
HGST Deskstar NAS 8TB 1000000 h 3 Jahre
Seagate Archive HDD v2 8TB 800000 h 180 TB 3 Jahre
Seagate IronWolf NAS HDD 8TB 1000000 h 180 TB 3 Jahre
Seagate IronWolf Pro NAS HDD 8TB 1200000 h 300 TB 5 Jahre
Western Digital Gold 8TB 2500000 h 550 TB 5 Jahre
Western Digital Red 8TB 1000000 h 180 TB 3 Jahre
Toshiba N300 8TB 1000000 h 180 TB 3 Jahre
Toshiba N300 10TB 1000000 h 180 TB 3 Jahre

 

Der Test

Für diesen Test hat mir Toshiba freundlicherweise eine 10TB HDD zur Verfügung gestellt, ich selbst habe eine 8TB HDD aus eigener Tasche beigesteuert, um das ganze etwas interessanter zu machen.

Folgendes Testsystem wurde für die Benchmarks verwendet:

  • Intel Core i7-5820K
  • ASRock X99 Extreme6/3.1
  • 16GB RAM
  • Windows 10

Starten wir mit CrystalDiskMark. CrystalDiskMark ist das Standard Tool für Speicherbenchmarks. Allerdings ist CrystalDiskMark für Flash Speicher gemacht, weshalb beim Testen von HDDs durchaus Punkte zu beachten gibt.

HDDs sind bei den ersten Gigabytes bzw. sogar Terabytes schneller als wenn diese voll werden. CrystalDiskMark testet nur den Anfang der HDD, repräsentiert also nur die absolute maximal Geschwindigkeit.

Toshiba N300 8TB
Toshiba N300 10TB

Die Toshiba N300 HDDs sind erstaunlich flott unterwegs! Diese können bei der Spitzengeschwindigkeit sowohl in der 8TB wie auch 10TB Version, welche +- gleich schnell sind, die Konkurrenz von Seagate und Western Digital problemlos hinter sich lassen.

Die Seagate IronWolf 8TB erreicht maximal 239MB/s und die Western Digital Gold 8TB 241MB/s. Die beiden Toshiba Modelle kommen auf 250MB/s bzw. 249,9MB/s. Verglichen mit Western Digitals Gold HDD ist dies zwar kein gigantischer Sprung, aber die WD Gold ist auch ein gutes Stück teurer!

Vergleichen wir die 8TB Toshiba N300 und die 8TB Western Digital Red, dann ist die Toshiba durchaus beachtliche 41% schneller (250 vs. 177MB/s).

Ein guter Start!

Wie sieht es aber abseits der Spitzengeschwindigkeit aus? Befragen wir hierfür HD Tune.

Auch HD Tune bestätigt die sehr guten Werte von CrystalDiskMark! Zwar fällt die Lese/Schreibgeschwindigkeit bei der 10TB HDD auf 99,7MB/s und bei der 8TB Version auf bis zu 114,9MB/s ab, aber dies ist immer noch schneller als bei den meisten Konkurrenten.

Die 8TB Version ist sogar ein gutes Stück schneller als die anderen mit 192MB/s im Schnitt.

Was die Reaktionszeit angeht, gemessen mit dem Argus Benchmark, gehören die Toshiba N300 HDDs eher zu den langsameren Modellen.

Dies stört allerdings in einem NAS eher weniger.

 

Temperatur

Habt Ihr die Festplatten in einem dicht bepackten NAS ist ihre Hitzeentwicklung nicht ganz unwichtig.

Wie steht es hier um die Toshibas? Für diesen Test wurden alle HDDs offen auf einen Tisch gelegt und 30 Minuten (Minimum) mit einer konstanten Schreiblast (H2TestW) belastet. Die maximale per Software ausgelesene Temperatur (an 23 Grad Raumtemperatur angepasst) ist in der Tabelle zu finden.

Interessant, laut Temperatursensoren sind die Toshiba HDDs ziemlich kühle Festplatten. Allerdings zweifele ich die Werte etwas an, diese sind zu gut.

Die Leistungsaufnahme der Toshiba N300 HDDs ist relativ hoch, dazu später mehr, und die Performance sehr gut. Dies bedeutet in der Regel eine höhere Hitzeentwicklung, siehe Seagate IronWolf.

Eventuell hat Toshiba irgendeine geheime Technologie wodurch die Festplatten deutlich kühler laufen als bei der Konkurrenz oder wie ich eher vermute sind die Temperatur Sensoren vielleicht einfach an einem anderen Ort zu finden, welcher kühler ist.

Im Zweifel aber für den Angeklagten, so wie es aussieht laufen die N300 HDDs nicht übermäßig heiß, gerade verglichen mit Seagate.

 

Die Leistungsaufnahme der Toshiba N300

Kommen wir zum letzten Punkt und das wäre die Leistungsaufnahme. Dies ist leider ein kleiner Schwachpunkt an der N300 Serie.

Die N300 HDDs sind sowohl im Leerlauf wie auch unter last relativ leistungshungrige HDDs. Dies passt auch leider ins Schema, mehr Leistung = mehr Verbrauch.

Beispielsweise die langsame WD Red benötigt am wenigsten Energie, die deutlich schnellere Seagate IronWolf braucht ein gutes Stück mehr Energie und die Toshiba N300 die noch mal schneller ist auch noch mal etwas mehr.

Im Großen und Ganzen geht der Stromverbrauch der Toshiba N300 sowohl in der 8TB wie auch in der 10TB Version in Ordnung, gerade verglichen mit den Seagate Modellen, aber sucht Ihr besonders sparsame Festplatten sind die Western Digital Modelle weiterhin Eure erste Wahl.

 

Fazit, die beste Wahl fürs NAS?

Die Toshiba N300 NAS HDDs in der 8TB und 10TB Version können im Test fast durchgehend überzeugen.

Dabei fällt gerade die Performance sehr positiv auf! Die Toshiba N300 8TB ist die so ziemlich schnellste 8TB HDD die man auf dem Markt finden kann! Sogar schneller als die deutlich teurere WD Gold.

Auch die Hitze- und Lautstärkenentwicklung liegt in einem positiven Rahmen. Den einzigen Kritikpunkt den sich die Toshiba N300 HDDs gefallen lasse müssen, ist der Stromverbrauch. Gerade verglichen mit den Western Digital HDDs fällt dieser negativ auf. Verglichen mit Seagate hingegen ist dieser +- auf einem Level.

Hier scheint auch bei HDDs das Motto zu gelten mehr Leistung = mehr Leistungsaufnahme.

Für welche Nutzer lohnt sich nun die Toshiba N300 in der 8TB oder 10TB Version? Grundsätzlich würde ich Performance orientierten Nutzern zu diesen HDDs raten. Gerade wenn Ihr schon ein 10Gbit NAS oder Server habt kann sich die Mehrleistung der N300 verglichen mit einer WD Red klar lohnen. Auch wenn Ihr nur ein Gbit LAN NAS habt und wirklich das Maximum an Leistung sucht, ist die Toshiba N300 8/10TB HDD die so ziemlich beste Option, aufgrund der konstant höheren Leistung auch am Ende der Kapazität.

Hinzu kommt natürlich auch der sehr faire Preis! Kurzum, Ihr sucht die so ziemlich schnellsten NAS HDDs? Dann bieten die Toshiba N300 Modelle die mit Abstand beste Preis/Leistung.

Der neue Xiaomi Roborock S50 „2. Generation“ Staubsaugroboter im Test, der beste Staubsaugroboter 2018/2019! Update!

Der neue Xiaomi Roborock Staubsaugroboter der 2. Generation ist da und die Erwartungen sind groß! Der „alte“ Xiaomi Mi Robot Vacuum war ein hervorragender Staubsaugroboter und das bis jetzt so ziemlich beste Gerät auf dem Markt.

Kein anderes Modell konnte bisher mit einer derart guten Navigation und hohen Saugleistung punkten. Selbst 800€ Staubsaugroboter, wie der Neato Botvac-Connected, konnten nicht mit dem Xiaomi Mi Robot Vacuum mithalten.

Xiaomi versucht nun mit dem neuen „Xiaomi Roborock S50 Smart Robot Vacuum Cleaner 2nd – SECOND-GENERATION“ nachzulegen.

Dieser soll mit einer noch höheren Saugleistung, einer nochmals verbesserten Navigation und diversen anderen Features punkten, wie dem Nasswischen.

Zudem sollen die paar kleineren Probleme, welche die erste Generation hatte, ausgebessert worden sein, wie die Probleme mit zu hohen Teppichen.

Ist der neue Xiaomi Roborock Staubsaugroboter 2. Generation der beste Staubsaugroboter des Jahres 2017/2018? Finden wir dies im Test heraus!

 

Der neu Xiaomi Roborock S50 Staubsaugroboter im Test

Xiaomi hat ein Auge für gutes Design, das steht außer Frage. Dies sieht man auch beim Roborock Staubsaugroboter, welcher wie bereits das Modell der 1. Generation weitestgehend in einem schlichten aber schicken Weiß gehalten ist.

Zwar handelt es sich hier um ein Hochglanz Weiß, aber im Gegensatz zu vielen günstigeren elektronischen Produkten wirkt hier der Hochglanzlack sehr wertig und edel.

Dies passt auch schön zum qualitativen Eindruck. Der Roborock Staubsaugroboter ist vergleichsweise schwer und massiv. Man merkt regelrecht, dass dieser mit Elektronik vollgestopft ist. Dabei sind die Abmessungen weiterhin recht kompakt.

Xiaomi setzt bei seinem neusten Staubsaugroboter auch wieder auf die klassische runde Form. Auch der grundsätzliche Aufbau ist relativ „gewöhnlich“. Auf der Front befindet sich eine Stoßstange, welche beim Kontakt eingedrückt wird um dem Staubsaugroboter mitzuteilen das ein Hindernis im Weg ist.

Ebenfalls auf der Front befindet sich eine kleine Bürste welche Schmutz und Staub aus Ecken fegen soll, so das die große rotierende Bürste, welche sich unter dem Roboter befindet, diesen aufnehmen kann.

Der Schmutz landet dann in einem Behälter, der sich unter einer Klappe auf der Oberseite befindet. Dieser Behälter ist ausreichend, aber nicht übermäßig groß. Wie üblich ist der Behälter an seinem Luftauslass mit einem Feinstaubfilter versehen.

Diese Filter neigen leider etwas dazu sich zu zusetzen. Gut ausklopfen ist hier sehr wichtig für eine konstant hohe Saugleistung!

Neu ist beim „Roborock Smart Robot Vacuum Cleaner 2nd – SECOND-GENERATION“ die Möglichkeit diesen auch feucht putzen zu lassen. Hierfür gibt es einen speziellen Aufsatz welcher über einen kleinen Wassertank wie auch ein Mikrofaser Tuch verfügt. Natürlich „Putzt“ der Roborock nicht richtig, sondern dieser zieht eher den Boden feucht ab. Mehr dazu aber später.

Das vermutlich wichtigste Element am Xiaomi Roborock ist der kleine runde Hügel auf der Oberseite. In diesem befindet sich ein Lasermessgerät, welches konstant den Abstand in alle Richtungen zur nächsten Wand misst.

Dieses Messgerät ist das Geheimnis, warum die Xiaomi Staubsaugroboter so gut sind! Es ist hierdurch dem Roboter möglich eine Karte Eurer Wohnung bzw. Eures Hauses anzulegen und so zu erkennen wo er ist und wo er noch hinmuss.

Wichtig es handelt sich hierbei nicht um eine Kamera oder Ähnliches! Zum einen müsst Ihr Euch hierdurch keine sorgen um die Privatsphäre machen, der Roborock kann keine Bilder machen, zum anderen funktioniert dieser bei allen Lichtverhältnissen gleich gut.

Gesteuert wird der Roborock entweder über die Smartphone App oder über die drei Tasten auf der Oberseite. Diese ermöglichen auch ohne Smartphone App den Start/Stopp des Staubsaugroboters.

Auch könnt Ihr den Xiaomi Roborock wieder an seine Station schicken, welche dieser natürlich von alleine findet.

Die Station ist eine kleine Weiße Plastikbox mit einer weißen LED auf der Oberseite. Wichtig! Das beiliegende Netzkabel für amerikanische Steckdosen! Allerdings kann man dieses einfach gegen ein passendes Europäisches austauschen. Die Ladestation besitzt den üblichen Kleingerätestecker. Ein passendes Kabel kosten im Nachkauf um die 5€ und dann ist der Xiaomi Roborock Staubsaugroboter voll mit unseren Steckdosen kompatibel.

 

Einrichtung und Installation

Während der Xiaomi Robot Vacuum Cleaner der 1. Generation noch recht „Asiatisch“ ausgelegt war, merkt man dem neuen Xiaomi Roborock 2. Generation deutlich an, dass dieser sich auch an ein westliches Publikum richtet, zu mindestens ein wenig.

Um den Roboter zu benutzen solltet Ihr diesen mit Eurem WLAN Verbinden. Dies ist nicht zwingend nötig, aber man sollte es machen. Warum? Wenn Ihr den Roboter einschaltet und dieser nicht mit dem WLAN verbunden ist, startet dieser selbst das Aussenden eines WLAN Signals, welches für die Einrichtung der App benötigt ist.

Beginnen wir bei der Einrichtung am Anfang. Ihr benötigt zunächst die MIHome App, welche im Google Play Store und im Apple App Store verfügbar ist.

Beim ersten Start werdet Ihr gefragt, in welcher Region Ihr Euch befindet. Wählt hier China Mainland aus! Warum? Ihr müsst eine Region auswählen, in welcher der Xiaomi Roborock offiziell verkauft wird, ansonsten funktioniert die App nicht. In der Regel startet der Verkauf immer erst in China und weitet sich von dort dann aus. Es kann also sein, dass Regionen wie die USA oder Europa auch irgendwann funktionieren, aber mit China geht Ihr auf Nummer sicher.

Die App ist nach dem ersten Start in einem chinesisch/englisch Mix, geht hier in die Einstellungen und wählt Englisch als Hauptsprache aus. Macht Ihr dies, ist die komplette App auch wirklich in Englisch!

Schaltet nun Euren Roboter ein, haltet hierfür den Einschalter mehrere Sekunden gedrückt bis die LED blinkt. Geht nun in der App auf das „+“ und wartet, bis diese den Roboter erkannt hat.

Ist dies passiert, wählt diesen aus und verbindet ihn mit Eurem WLAN, fertig! Vor dem ersten Start empfiehlt sich ein vollständiges Aufladen, dann kann es losgehen!

Ein Tipp noch für Staubsaugroboter Neulinge. Bei der ersten Fahrt schaut dem Roboter zu! Zwar macht der neue Roborock einen klasse Job nicht irgendwo festzuhängen oder Dinge umzuwerfen, aber es gibt immer mal ein Kabel das blöd hängt usw.

Hier ist es sinnvoll einmal zuzuschauen um problematische Stellen in der Wohnung zu erkennen und zu beheben.

 

Features und Intelligenz

Die größte Stärke des neuen Xiaomi Roborock der 2. Generation ist ganz klar die Intelligenz! Die meisten günstigeren und älteren Staubsaugroboter nutzen das Zufallsprinzip. Diese fahren gerade los, so lange bis diese auf ein Hindernis stoßen, von wo aus sie in eine zufällige Richtung abdrehen.

Dies wurde so lange wiederholt bis der Akku leer ist, in der Hoffnung, dass alle stellen einmal zufällig überfahren wurden.

Dies ist beim Xiaomi Roborock Staubsaugroboter völlig anders! Der Roborock weiß immer, wo er sich befindet, wo er schon war und wo er noch hin muss! Der Staubsaugroboter legt von Eurer Wohnung mithilfe seiner Sensoren eine wirklich 100% akkurate Karte an. Der Roboter markiert intern alle Stellen wo dieser schon war und kann somit noch erkennen wo er noch hin muss.

Auch vergisst der Roborock keine Stellen oder Räume. Er „sieht“ Türen wenn man so will. Wobei sehen nicht richtig ist, da der Roboter lediglich über Laser Sensoren verfügt. Er kann also nur sehen wo auf seiner Höhe noch „Raum“ ist.

Eine große Wohnung ist hier also absolut kein Problem! Der Roborock nimmt sich einen Raum nach dem anderen vor. Wobei dies auch nicht ganz richtig ist. Nach dem Start beginnt der Xiaomi Staubsaugroboter sich Bereiche abzustecken.

Das bedeutet er sucht sich eine Wand, fährt diese ca. 4 Meter entlang, dreht dann in einem 90 Grad Winkel ab, fährt dann bis zu 4 Meter gerade aus, dreht dann wieder ab, fährt wieder ca. 4 Meter usw. Erreicht dieser dann seinen Ausgangspunkt wird der innere Bereich dieser abgesteckten Zone gereinigt. Dies geschieht, sofern keine Hindernisse vorhanden sind, in geraden Bahnen.

Ist Zone 1 fertig, wird der nächste Bereich abgesteckt, so lange bis die komplette Wohnung mit allen zugänglichen Räumen fertig gesaugt ist. Selbst wenn Ihr mittig in einem Flur startet und der Roborock zuerst nach links fährt, weiß dieser, dass es auch rechts noch weitergeht und kommt dementsprechend später wieder zurück.

Hierbei ist es extrem beeindruckend wie präzise der Staubsaugroboter navigiert.

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Mehr Informationen

In der MIHome App könnt Ihr auch die erstelle Karte live sehen, genau wie die Position des Roboters und welche Bereiche bereits gesaugt wurden.

Neu ist beim Xiaomi Roborock Smart Robot Vacuum Cleaner der 2. Generation, dass Ihr Bereiche auf der Karte auswählen könnt und der Roboter dann nur diese reinigt!

Die Karte bleibt auch nach einem Reinigungsvorgang erhalten. Muss die Küche mal gesaugt werden, aber nicht die restliche Wohnung? Kein Problem, markiert einfach die Küche in der App und der Xiaomi Roborock fährt von alleine in die Küche und reinigt den ausgewählten Bereich!

Dieses Feature ist soweit ich weiß aktuell einmalig! Allerdings ist dieses auch nicht perfekt. Ich hatte auch Momente, wo der Roboter die ausgewählte Zone nicht finden konnte. Ich hoffe, dass Software Updates vielleicht dieses Feature noch verbessern.

Auch sehr beeindruckend ist die Wegfindung. Ihr könnt den Xiaomi Roborock Staubsaugroboter auch einfach irgendwo in der Wohnung absetzen, nach ein paar Sekunden weiß dieser wo er sich gerade befindet und kann seine gewohnte Route nehmen.

Ja auch einige andere High End Staubsaugroboter können dies mittlerweile, aber ich habe noch keinen gesehen welcher derart souverän navigiert wie der Xiaomi Roborock! 

Selbst mein „alter“ 700€ Neato kann hier nicht mithalten.

In der MIHome App könnt Ihr auch Dinge wie Akkustand oder gereinigte Fläche sehen. Zudem kann natürlich auch ein Timer angelegt werden, wenn der Xaiomi Roborock zu festen Zeiten losfahren soll, es können über die App Software Updates eingespielt werden, die Saugleistung geregelt werden usw.

Dabei ist die App komplett in Englisch! Auch die Sprachausgabe des Roboters ist in Englisch.

 

Saugleistung des Xiaomi Roborock S50

Wie steht es um die Saugleistung? Auf dem Papier spricht Xiaomi von „2000Pa Super Suction“. 2000Pa ist recht viel, wenn nicht sogar Bestleistung.

In der App der MIHome App könnt Ihr die Saugleistung in vier Stufen regeln. Niedrigere Stufen bedeuten der Roboter saugt länger und ist ruhiger, während die größeren Stufen natürlich die beste Saugleistung bieten.

Gerade auf den höheren Stufen ist die Saugleistung des Xiaomi Roborock S50 2. Generation absolut hervorragend! Es ist erstaunlich, wie viel Luft dieser aus der Öffnung auf der Rückseite ausstößt.

Dieser hohe Luftstrom in Kombination mit der rotierenden Bürste garantieren auf glatten Flächen eine fast 100% Reinheit. Staub usw. wird absolut problemlos aufgenommen! Auch Dinge wie Katzenstreu oder Ähnliches sind kein Problem.

Auf glatten Böden reicht selbst die unterste Stufe für ein gutes Ergebnis. Die wahre Kunst ist natürlich das Saugen von Teppichen.

Hier macht der Roborock allerdings auch einen vortrefflichen Job! Ja dieser hat die beste Reinigungsleistung, die ich bisher bei einem Staubsaugroboter gesehen habe. Auch auf Teppichen wird oberflächlicher Schmutz gut entfernt. Es spielt hierbei auch keine große Rolle, ob dies nun Staub oder sogar Tierhaare sind.

Problematischer ist eher Schmutz, der tiefer in Teppichen einzieht, also beispielsweise Sand. Auf der höchsten Stufe bekommt der Roborock auch Sand aus höheren Teppichen ganz gut entfernt, aber das ist kein 100% Ergebnis, dennoch besser als bei allen anderen Staubsaugrobotern, die ich bisher gesehen habe.

Das tolle an einem Staubsaugroboter wie dem Roborock ist allerdings, dass Ihr diesen so oft starten könnt wie Ihr wollt! Wenn nötig startet den Roboter zweimal täglich und Ihr werdet sehen, dass Schmutz und Staub in Euerer Wohnung konstant ein immer niedrigeres Level erreicht. Der Roborock kommt auch immer mit einem vollen Staubbehälter wieder.

Auch die Reinigungsleistung an Fußleisten entlang ist gut, sofern es sich um einen glatten Boden handelt. Habt Ihr Teppichboden gibt es hier einen kleinen Bereich, welcher mäßig gut gereinigt wird, da die Hilfsbürste nicht gut auf Teppich funktioniert. Hier geht es aber Konkurrenz Produkten auch nicht besser.

Bonuspunkte gibt es für die recht gute Reinigung an Teppichkannten. Ja hier kann auch beim Roborock mal etwas liegen bleiben, aber dies ist deutlich weniger als bei allen anderen mir bekannten Statubsaugrobotern.

 

Hindernisse und Besonderheiten

Kennt Ihr die Vorurteile, dass Staubsaugroboter die Möbel beschädigen, sich andauernd verheddern usw.?

Viele dieser Vorurteile sind absolut richtig! Ja Staubsaugroboter mögen keine herumliegenden Kabel oder Socken. Auch enge Spalten und Lücken können für Probleme sorgen.

Wie schlägt sich hier der Xiaomi Roborock 2. Generation? Sehr gut! Erneut würde ich sagen dieser liefert auch beim Fahrverhalten, die so ziemlich beste Leistung dich ich bisher gesehen habe.

Kabel können ein Problem sein, aber der Roborock saugt diese nicht so schnell auf wie beispielsweise der Neato Botvac-Connected. Sind die Kabel ein wenig gegen die Wand gedrückt gibt es hier auch keine Probleme.

Ebenso hat der Roborock S50 auch keine Probleme mit hohen Teppichkannten oder Türleisten. Dieser klettert über solche Hindernisse absolut problemlos, deutlich besser als sein Vorgänger.

Auch Dinge wie Stühle oder Ähnliches stoppen den Roborock nicht. Wo der Roboter drunter findet, findet dieser auch wieder heraus. Auch mit den Basics wie Stufen gibt es keine Probleme.

Die Angst vor Beschädigungen von Möbeln ist auch unbegründet. Der Sauger fährt nicht einfach ungebremst auf Objekte zu. Diese werden bereits wenige cm vorher erkannt und das Tempo wird gedrosselt. Der Sauger tastet sich dann vorsichtig an das Hindernis heran.

Es gibt lediglich ein Objekt, welches für den Xiaomi Roborock ein unüberwindbares Hindernis darstellt, ein schwarzer Teppich im Flur!

Warum? Der Roboter verweigert es auf diesen Teppich zu fahren. Ich kann hier nur über die Gründe mutmaßen. Der Teppich ist wirklich pechschwarz, was vermutlich den Roboter denken lässt, dass hier ein Abgrund ist. Der Roboter besitzt zwei Sensoren, welche Abgründe/Stufen erkennen sollen. Ich nehme an diese „Feuern“ einen Lichtstrahl ab, welcher von Oberflächen reflektiert wird.

Ist keine Oberfläche vorhanden, wie bei einer Stufe, wird der Lichtstrahl nicht reflektiert und der Roboter dreht ab. Schwarze Oberflächen reflektieren aber auch kein bzw. nur schlecht Licht, was die Sensoren denken lässt: „Hier ist ein Abgrund“.

Wichtig, dies ist nur bei tiefschwarzen Teppichen der Fall! Ist Euer Teppich grau oder halt nicht zu 100% Schwarz gibt es keine Probleme.

Sonstige Probleme oder KI Aussetzer konnte ich nicht feststellen!

 

Akku und Lautstärke

Beginnen wir mit der Lautstärke. Diese hängt natürlich signifikant von der eingestellten Saugleistung ab. Auf der höchsten Stufe muss man ganz klar sagen klingt der Xiaomi Roborock wie ein startender Düsenjet.

Gerade wenn dieser anfänglich den Saugmotor hochfährt kann man diesen Eindruck bekommen. Dies ist keine Lautstärke bei welcher man noch gleichzeitig angenehm Fernsehen schauen kann.

Dies ist eher so der Modus den man anwirft kurz bevor Besuch kommt oder man nicht da ist.

Auf der niedrigsten Stufe ist der Roborock hingegen sehr leise. Hier wird der Saugmotor fast abgestellt und man hört nur das leichte Brummen der rotierenden Bürste. Hier lässt es sich problemlos im gleichen Raum aushalten.

Dazwischen gibt es zwei Stufen, im normalen Alltag macht sicherlich die „balancierte“ Stufe am meisten Sinn. Hier erzeugt der Staubsaugroboter zwar ein hörbares Surren, aber dieses ist recht „warm/weich“ und nicht sonderlich hochfrequent. Hier ist der Roborock ebenfalls gut aushaltbar.

Gerade auf Stufe 2 ist der Roboter ein gutes Stück leiser als viele Konkurrenz Modelle, Daumen hoch dafür! Hier gab es eine Verbesserung zum Vorgänger.

Wie steht es um den Akku?

Erneut kommt es auf die eingestellte Leistung an. Xiaomi spricht von 250m² mit einer Ladung, welche Stufe dabei verwendet wurde wird nicht gesagt. Grundsätzlich denke ich 250m² sind machbar mit einer Ladung auf der „balancierten“ Stufe. Nach rund 120m² ist der Akku bei mir immer noch zu ca. 40-50% voll.

Auf der niedrigsten Stufe gute 50%+. Auf der höchsten Stufe wiederum wird der Roboter nur sehr knapp überhaupt fertig. Teilweise muss dieser noch ein zweites Mal los fahren um alle Stellen zu erreichen.

 

Xiaomi MI Vacuum 1. Generation gegen Xiaomi Roborock 2. Generation

Wie steht es um den Vergleich mit dem Xiaomi MI Vacuum der 1. Generation. Loht sich ein Umstieg bzw. lohnt es sich noch das ältere Modell zu kaufen?

Hier erst einmal ein paar Unterschiede, die ich beobachten konnte:

  • Der neue Xiaomi Roborock hat mit hohen Teppichkannten deutlich weniger Probleme als der alte Xiaomi MI Vacuum 1. Generation! habt Ihr viele höhere Teppiche ist ganz klar der neue Roborock zu empfehlen!
  • Die Saugleistung ist beim neuen Roborock leicht besser. Der Unterschied ist vorhanden, aber auch um ehrlich zu sein, nicht weltbewegend. Beide Roboter saugen sehr gut!
  • Der neu Roborock ist laufruhiger als der alte MI Vacuum 1. Generation.
  • Der Auffangbehälter des alten Xiaomi Staubsaugroboters ist größer.
  • Ihr könnt den neuen Roborock per App gezielt in Räume schicken.
  • Die Navigation und Wegfindung ist etwas flotter beim neuen Roborock. Der Unterschied ist aber nicht weltbewegend
  • Der neue Roborock kann feucht wischen, was aber eher ein Bonus Feature ist.

Also ja der neue Xiaomi Roborock Smart Robot Vacuum Cleaner 2nd – SECOND-GENERATION ist in meinem Test in fast allen Punkten besser als der ältere Mi Vacuum.

Gerade wenn Ihr hohe Teppiche, hohen Türleisten habt, lohnt sich der neue Staubsaugroboter! Wobei auch die 1. Generation weiterhin eine gute Wahl ist. Wie üblich wirkt die 2. Generation allerdings etwas gradliniger und sauberer laufend, wie es halt bei einer 2. Generation üblich ist.

 

Ersatzteile

Kleine Info, der Xiaomi Staubsaugroboter der 2. Generation nutzt die gleichen Filter und Bürsten wie die 1. Generation!

Daher sind die Filter und das Zubehör relativ problemlos nachzukaufen.

Erfahrungsgemäß bekommt man auch Dinge wie Ersatz Akkus (ca. 60€ für den Vorgänger), neue Räder usw. auch im Nachkauf.

 

2019 Update, Defekt und Reparatur

Mal ein kleines Update zum Xiaomi Roborock S50. Ich habe diesen auch 2019 noch täglich im Einsatz und bin sehr zufrieden! Auch halte ich diesen weiterhin für den besten Staubsaugroboter aktuell auf dem Markt.

Allerdings muss ich leider auch von einem kleinen Ausfall berichten. Der Roborock hatte bei mir leider etwas „Verstopfung“.

Ein Stück Heu hat es geschafft in den Saugmotor zu gelangen und diesen zu Blockieren. Wie konnte dies passieren?

Wenn man den Schmutzbehälter aus dem Roboter nimmt passt auf das kein Schmutz in der Halterung landet! Dies war aber hier passiert, wodurch dieses Stück Heu am Filter vorbei in den Motor gelangen konnte, welcher nach dem nächsten Ausschalten blockiert wurde.

War dies das Ende für den Xiaomi Roborock S50? Nein, erstaunlicherweise ist der Roborock S50 kein Wegwerf-Produkt.

Der Roboter lässt sich für einen Bastler wirklich sehr gut auseinandernehmen. Das was ich im inneren finden konnte hat mich dabei noch mehr von diesem Modell überzeugt.

  1. Im Xiaomi Roborock S50 ist NICHTS verklebt!
  2. Viele Komponenten wie die Räder + Motor sind als einzelne Module aufgebaut, welche sich mit drei Schrauben lösen und austauschen lassen.
  3. Viele Komponenten, wie z.B. die Räder, haben keine kleinen Kabel, sondern nutzen Kontaktpads, was das Austauschen noch einfacher gestaltet.
  4. Xiaomi nutzt hochwertige Komponenten! Die Stoßstange setzt nicht auf normale Taster, sondern auf optische Taster, welche sich nicht abnutzen! Der Motor ist bürstenlos und der Laser-Sensor setzt auf eine Art Induktionsprinzip für die Übermittelung der Daten. Hierdurch gibt es auch bei diesen Komponenten kaum eine Abnutzung.
  5. Fast alle Komponenten sind als Ersatzteile günstig einzeln erhältlich.
  6. Der Roborock S50 nutzt Ubuntu Linux als Betriebssystem.

Zwar sieht der zerlegte Roboter auf meinen Bildern sicherlich etwas „verwirrend“ aus, aber der Aufbau ist recht logisch. Ich hätte lediglich vielleicht gewünscht das Xiaomi etwas sparsamer mit Schrauben umgegangen wäre. Der Roborock S50 hat gefühlt hunderte!

Dennoch, man merkt wenn man ein Produkt öffnet ob ein Hersteller möchte das sein Gerät repariert wird oder nicht. Xiaomi hat den Roborock S50 gut reparierbar ausgelegt!

Ebenso sieht man an Dingen wie den optischen Tastern das Xiaomi nicht an den Komponenten gespart hat.

Der Roborock S50 ist kein Produkt das gemacht wurde kaputt zu gehen! Es kann natürlich passieren, aber Xiaomi setzt hier NICHT auf eine geplante Obsoleszenz, was man auch gut an der Ersatzteil Verfügbarkeit sieht.

Ach ja, der Roboter hat die Reparatur überlebt und verrichtet seinen Dienst wie am ersten Tag!

Fazit

Xiaomi ist es mit dem Roborock nochmals gelungen eins auf die schon hervorragende Leistung des „älteren“ MI Vacuum draufzulegen und somit den Titel des besten Staubsaugroboters auf dem Mart zu verteidigen.

Gerade was die Intelligenz und die Wegfindung angeht, ist der Xiaomi Roborock S50 Smart Robot Vacuum Cleaner von der Konkurrenz aktuell nicht zu schlagen! Der Roboter legt von Eurer Wohnung eine Karte an, auf welcher dieser markiert wo er schon war und wo er noch hin muss. So kann der Roborock sehr genau navigieren und behält immer die Übersicht.

Auch mehrere Räume sind kein Problem, diese werden nacheinander geordnet gereinigt. Es gibt hier auch kein Auslassen von Räumen. Ist die Tür offen, wird vom Xiaomi Roborock gesaugt.

Es ist sogar möglich den Roboter per App gezielt in Räume zu schicken. Dieses Feature funktionierte zwar bei mir nicht immer 100% zuverlässig, aber wie man Xiaomi kennt, wird hier sicherlich per Software noch etwas nachgebessert.

Probleme mit dem Festhängen, dem Aufsaugen von Kabel und generell „Störungen“ im Betrieb gab es nur extrem selten. Mir ist kein anderer Staubsaugroboter bekannt, welcher sich derart gut aus engen Lücken oder unter Stühlen hervorwinden kann.

Die Saugleistung ist ebenfalls ein sehr starker Punkt! Man ist hier in der absoluten Spitzenklasse auch was die Saugleistung angeht.  Auf glätten Böden würde ich diese als perfekt einstufen und auf Teppichen immer noch als sehr gut. Ich will zwar nicht ausschließen, dass ein Dyson 360 Eye nicht noch gründlicher saugen kann, aber dafür bietet der Xiaomi die ganz klar bessere Navigation.

Der Staubauffangbehälter ist vielleicht ein wenig klein ausgefallen und das feuchte Putzen eher ein „Gimmick“, aber abseits davon ist der Xiaomi Roborock S50 Staubsaugroboter nah an der Perfektion!

Unterm Strich ist dieser ganz klar der für mich beste Staubsaugroboter aktuell auf dem Markt! Dieser muss sich auch nicht vor dem iRobot Roomba 980 oder Kobold VR200 verstecken, ganz im Gegenteil. Ich würde hier den Xiaomi bevorzugen und das nicht nur aufgrund des günstigeren Preises.

Aktuell ist der Xiaomi Roborock S50 Smart Robot Vacuum Cleaner 2. Generation für rund 400€ erhältlich, was ein absolut fairer Preis ist!

Info vom 14.05.19, der Nachfolger des Roborock S50 ist auf dem Markt: https://techtest.org/der-neue-roborock-s6-staubsaugroboter-im-test-der-nachfolger-des-xiaomi-roborock-s50/

Die HAVIT TWS Bluetooth Ohrhörer V5.0 im Test, schick und gut?

Waren komplett kabellose Bluetooth Ohrhörer noch vor ein paar Jahren etwas sehr Exotisches oder sogar Undenkbares, sind diese mittlerweile recht verfügbar auf dem Markt.

Gerade die +- 50€ Preisklasse hat einige interessante Modelle zu bieten. Hier sind natürlich gerade die asiatischen Hersteller sehr weit vorne.

Eins der spannendsten Modelle das mir hier begegnet ist stammt von HAVIT. Die HAVIT TWS Bluetooth Kopfhörer V5.0 können vor allem aufgrund Ihres Designs aus der Masse hervorstechen.

Viele andere günstige Modelle wirken immer recht generisch, was hier aber nicht der Fall ist.

Aber wie sieht es abseits des Designs aus? Können die HAVIT TWS Bluetooth Kopfhörer V5.0 auch aufgrund ihres Klangs überzeugen? Finden wir dies im Test heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an HAVIT welche mit die Ohrhörer auf Nachfrage für diesen Test zur Verfügung gestellt haben.

 

HAVIT TWS Bluetooth Kopfhörer V5.0 im Test

Die HAVIT TWS Bluetooth Kopfhörer besitzen ein sehr interessantes und ich würde auch fast sagen einzigartiges Design.

Starten wir bei den Ohrhörern selbst. Diese sind wie alle komplett kabellosen Ohrhörern ein gutes Stück größer als normale kabelgebundene Modelle. Dies ist auch nicht verwunderlich, denn in jedem Ohrhörer muss eine doppelte Bluetooth Elektronik und ein Akku zusätzlich zur normalen Audio Elektronik verbaut werden.

Verglichen mit anderen TWS Ohrhörern würde ich die HAVIT TWS Bluetooth Kopfhörer als mittelgroß einstufen.

Das Design der Ohrhörer ist durchaus interessant und schick. Diese sind erst einmal komplett in Schwarz gehalten, allerdings sind die Ohraufsätze rot. Rot wird auch bei der Transport/Ladebox als Akzentfarbe genutzt

Was das Material angeht, setzt HAVIT bei den Ohrhörern komplett auf einen stark gummierten Kunststoff bzw. einen Kunststoff mit einem hohen elastischen Anteil. Erfreulicherweise fühlen sich die Ohrhörer auch recht wertig und robust an. Es handelt sich hier durchaus um einen hochwertigeren Kunststoff als man diesen bei vielen 0815 Ohrhörern findet.

Im Gegensatz zu vielen anderen TWS Ohrhörer verzichtet HAVIT auf eine kapazitive Rückseite der Ohrhörer zur Steuerung. Anstelle dessen befindet sich dort eine physische Taste auf beiden Ohrhörer. Ich bin zwar eigentlich kein Fan von Touchpads und kapazitiven Tasten, aber bei TWS Ohrhörern machen diese eigentlich Sinn. Es kann etwas unangenehm sein die Taste zu drücken wenn man die Ohrhörer in den Ohren hat.

Geladen werden die HAVIT TWS Bluetooth Kopfhörer ausschließlich über die beiliegende Transportbox. Hierfür besitzen diese zwei kleine Kontaktpunkte auf der Unterseite.

Die Ohrhörer sollen laut Hersteller 3,5 Stunden halten, was etwas optimistisch ist. Rechnet bei einer lauteren Musikwiedergabe mit rund 2,5 Stunden bis 3 Stunden.

In der Transportbox befindet sich wie üblich auch hier ein Akku. Dieser erlaubt es die Ohrhörer rund 5 mal unterwegs nachzuladen, ehe dann auch die Transportbox ans Netz muss. Damit bieten die HAVIT TWS eine durchschnittliche Akkulaufzeit für Ohrhörer dieser Klasse.

Die Transportbox der HAVIT TWS Bluetooth Kopfhörer ist hier in einer ovalen Form gehalten und lässt sich in der Mitte aufklappen. Hier werden die Ohrhörer jeweils einer pro Hälfte eingelegt.

Diese werden mit ausreichend starken Magneten gut in der Box gehalten. Die Transportbox selbst wird auch von Magneten geschlossen gehalten, was auch gut funktioniert.

Auf der Oberseite der Transportbox findet sich zudem eine kleine LED Statusanzeige ob die Ohrhörer gerade geladen werden. Eine Anzeige wie der aktuelle Ladestand der Box ist, gibt es leider nicht.

Immerhin sowohl die Transportbox wie auch die Ohrhörer selbst sind IPx5 wassergeschützt. Das bedeutet selbst ein starker Regenschauer würde diesen nichts ausmachen.

 

Tragekomfort

Beim Tragekomfort der HAVIT TWS Bluetooth Kopfhörer V5.0 bin ich etwas hin und her gerissen.

Einerseits sitzen diese sehr schön fest in den Ohren, so dass diese auch für den Sport gut nutzbar sind. Allerdings auf der anderen Seite ist die Form der Ohrhörer sehr breit.

Hierdurch verspürt man beim längeren Tragen einen gewissen Druck im Ohr. Dies ist durchaus erträglich, aber auch nicht ganz optimal.

Seid Ihr ein Nutzer, der sehr kleine oder empfindliche Ohren hat, könnten die HAVIT etwas unbequem sein. Für durchschnittliche Nutzer denke ich geht der Tragekomfort in Ordnung. Ich würde diese mit „befriedigend“ bewerten.

 

Klang

Der Klang der HAVIT TWS Bluetooth Kopfhörer V5.0 hat mich mehr als positiv überrascht! Die Ohrhörer klingen für einen Kaufpreis von 50€ geradezu fantastisch.

Starten wir aber am Anfang. Die Höhen sind sehr klar und sauber. Vielleicht sogar teils etwas zu klar. Je nach Song und Lautstärke können diese ein wenig spitz sein, was allerdings auch nicht übermäßig problematisch ist.

Dies ist aber auch schon mein einziger Kritikpunkt am Klang!

Im Gegensatz zu vielen Konkurrenten hat HAVIT nicht die Mitten der Ohrhörer völlig abgesenkt. Diese sind angenehm voll und rund. Hierdurch klingen nicht nur Stimmen gut sondern auch die generelle Klangfülle ist stark.

Was den Bass angeht sind die HAVIT auch gut aufgestellt. Der Bass ist kräftig mit einem guten Tiefgang. Ich würde die HAVIT TWS zwar nicht als Bass-Monster bezeichnen, aber für die absolute Mehrheit aller Nutzer wird die Masse des Basses perfekt passen.

Aufgrund der recht hellen Höhen und des tiefen Basses ist die Dynamik der Ohrhörer gut! Eine hohe Dynamik resultiert oft in einer gewissen Spielfreude, welche auch hier ausgestrahlt wird.

Dabei sind die HAVIT TWS Bluetooth Kopfhörer V5.0 aber recht gut ausbalanciert, was diese auch für alle Musik Richtungen sehr gut nutzbar macht!

Gerade Metal und Rock Musik hat mir mit diesen viel Spaß gemacht. Aber auch normale Pop Musik und Ähnliches liegt den HAVIT TWS!

Letzte Bonuspunkte gibt es für die gute räumliche Darstellung und die starke Detaildarstellung.

Für 50€ wird es sehr schwer sein etwas Besseres zu bekommen!

Die Bluetooth Verbindung wär während meines Tests unproblematisch. Ich habe sowohl ein iPhone Xs Max wie auch ein Huawei Mate 20 Pro genutzt.

Bei TWS also komplett kabellosen Ohrhörern müsst Ihr mit gelegentlichen Aussetzern rechnen. Gerade die ersten Generationen waren was Verbindungsabbrüche angeht extrem empfindlich. Die HAVIT TWS Bluetooth Kopfhörer V5.0 sind unter anderem dank Bluetooth 5.0 hier schon sehr resistent. Abbrüche, welche automatisch innerhalb von weniger als einer Sekunde behoben werden, sind sehr selten und stören nicht.

 

Fazit

Das Fazit zu den HAVIT TWS Bluetooth Kopfhörer V5.0 kann im Großen und Ganzen nur positiv ausfallen.

Dies liegt vor allem am Klang. Die HAVIT TWS klingen sehr gut! Diese bieten einen vollen und satten Klang, welcher im Gegensatz zu vielen Konkurrenten auch noch recht gut ausbalanciert ist.

Die Mitten sind hier trotz gutem Bass angenehm voll, wodurch die Ohrhörer sehr schön rund klingen. Selbst die Dynamik und der Tiefgang stimmen.

Sofern Ihr also nicht nach einer besonderen Klangsignatur auf der Suche seid und gute allround Ohrhörer sucht, dann sind die HAVIT TWS Bluetooth Kopfhörer V5.0 aktuell meine erste Wahl in der 50€ Preisklasse, was den Klang betrifft!

Auch die Optik und Haptik gefällt mir ausgesprochen gut. Die HAVIT TWS Bluetooth Kopfhörer sind nicht einfach irgendein OEM Produkt welches unter X Namen verkauft wird.

Man hat hier wirklich das Gefühl ein wertiges und einzigartiges Produkt vor sich zu haben.

Allerdings sind die HAVIT TWS Bluetooth Kopfhörer V5.0 auch nicht perfekt. Zum einen sind die Tasten auf der Rückseite der Ohrhörer etwas „unglücklich“, da unbequem zu drücken, zum anderen sind die HAVIT TWS was den Tragekomfort angeht eher mittelmäßig.

Ich will nicht sagen, dass diese unbequem sind, das ist nicht der Fall, aber hier findet man in der 50€ Klasse klar bessere Modelle.

Seid Ihr da aber nicht so empfindlich und wollt die klanglich stärksten TWS Ohrhörer in der 50€ Preisklasse, dann sollten die HAVIT TWS Bluetooth Kopfhörer V5.0 Eure erste Wahl sein!

Klang und Haptik/Optik haben mich hier wirklich beeindruckt!

Die Crucial P1 SSD im Test, schnell, günstig und sparsam?

Mit der P1 wagt sich Crucial endlich in den Markt für besonders schnelle PCIe/NVME SSDs. Dabei versucht man ein ähnliches Rezept zu nutzen wie bei der sehr erfolgreichen MX500.

Eine gute und vernünftige Leistung zu einem sehr fairen Preis.

Die Crucial P1 soll keine Geschwindigkeitsrekorde aufstellen, aber einen kleinen Leistungsschub verglichen mit SATA SSDs bieten, zu einem geringen Aufpreis.


Hierfür nutzt Crucial unter anderem den neuen QLC Speicher, welcher auch für den günstigen Preis verantwortlich ist.

Geht die Rechnung auf? Ist die Crucial P1 eine gute SSD? Finden wir dies im Test heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an Crucial für das Zurverfügungstellen der P1 für diesen Test.

 

Die Crucial P1 im Test

Crucial setzt bei der P1 SSD auf den mittlerweile gängigen M.2 2280 Formfaktor, wie auch die PCIe bzw. NVME Schnittstelle/Protokoll.

Damit ist die P1 die erste SSD von Crucial die den Schritt auf die schnellere Anbindung via PCIe wagt. Wobei dies nicht ganz richtig ist, vor X Jahren gab es bereits eine NVME PCIe SSD von Crucial, welche aber recht schnell wieder vom Markt verschwunden war.

Die P1 ist hier ein deutlich ernsthafterer Versuch auf dem Markt Fuß zu fassen.

Die P1 von Crucial soll sich natürlich primär über den günstigen Preis und die vergleichsweise hohe Leistung für diesen Preis verkaufen.

Dabei bietet Crucial die P1 in 500GB, 1TB und 2TB Größen an. Wie üblich bieten die Größeren Version leicht höhere Schreib/Leseraten als die 500GB Version.

Lesen Schreiben
Crucial P1 500GB 1900 MB/s 950 MB/s
Crucial P1 1TB 2000 MB/s 1700 MB/s
Crucial P1 2TB 2000 MB/s 1750 MB/s

Mit 2000MB/s (1900MB/s) leseraten ist die Crucial P1 sicherlich keine absolute Top SSD, gehört aber auf dem Papier zu den flotteren Modellen.

Sehr Ähnliches gilt auch für die Schreibraten. Die 950MB/s der 500GB Version sind zwar etwas „unspektakulär“, aber 1700MB/s der größeren Versionen ist durchaus ordentlich!

Bei der 1TB Version setzt Crucial auf eine einseitige Bestückung der SSD. Es befinden sich lediglich auf der Oberseite zwei Flash Speicher Module welche mit 8QA22 NW947 beschriftet sind. Es handelt sich hier natürlich um Micron QLC Speicher Chips. Crucial ist eine Tochterfirma von Micron.

Bei der 2TB Version scheinen zwei weitere Chips auf der Rückseite zum Einsatz zu kommen, wo hier nur freie Pads sind.

Beim Controller setzt Crucial auf den Silicon Motion SM2263EN. Hierbei handelt es sich um einen PCIe Gen3 x4 NVMe 1.3 Controller mit vier Speicher Kanälen, welcher zwar als kosteneffizient, aber nicht als „billig“ Controller vermarktet wird. So verfügt der SM2263EN über einen DRAM Cache, welcher bei einigen günstigen SSDs mittlerweile schon eingespart wurde.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist die hohe Leistung und vor allem starke Energie Effizienz welche von Silicon Motion beworben wird.

Gepaart wird Silicon Motion SM2263EN mit 512MB, 1GB oder 2GB DRAM, passend zur jeweiligen Kapazität.

Bonuspunkte gibt es für Crucial für das schickere schwarze PCB. Auf einen Kühlkörper oder Kupfer-Aufkleber hat der Hersteller allerdings verzichtet.

 

QLC Speicher in der Crucial P1

Die Crucial P1 ist eine der ersten SSDs auf dem Markt welche QLC Speicher nutzt.

  • SLC = 1 Bit pro Zelle
  • MLC = 2 Bits pro Zelle
  • TLC = 3 Bits pro Zelle
  • QLC = 4 Bits pro Zelle

QLC hat zwei wichtige Vorteile und zwei wichtige Nachteile. Starten wir mit den Vorteilen, QLC Speicher ist theoretisch günstiger als TLC in der Produktion und somit können die jeweiligen SSDs auch etwas günstiger im Handel angeboten werden. Zudem kann QLC Speicher noch dichter gepackt werden, wodurch mittelfristig größere SSDs im Handel auftauchen werden.

Klingt doch soweit ganz gut, allerdings hat QLC auch Nachteile. Zum einen ist die Performance, gerade beim Schreiben von QLC Speicher aktuell noch ein gutes Stück schlechter als bei TLC und vor allem MLC.

Auch die Lebensdauer von QLC Speicher ist niedriger als der anderen Speichertypen. Umso mehr Bits pro Zelle gespeichert werden umso mehr wird eine Zelle belastet, was ihre Lebensdauer reduziert.

Dies spiegelt sich bei der Crucial P1 auch bei der TBW Angabe wieder. TBW = die Menge an Terabyte die sich garantiert auf die SSD schreiben lässt vor einem Ausfall.

Crucial P1 gibt bei der 1TB Version nur 200TB und bei der 512GB Version nur 100TB an, was verglichen mit den meisten anderen SSDs relativ wenig ist.

Ist dies problematisch wenig? Jein, wenn Ihr Youtuber seid, die den ganzen Tag Videos hin und her schiebt, solltet Ihr eine andere SSD wählen. Aber als normal Nutzer würde ich mir keinen zu großen Kopf machen.

200TB = jeden Tag 54GB geschriebene Daten für 10 Jahre. Ich als intensiv Nutzer komme nicht auf 54GB Schreibvorgänge pro Tag!

Zudem handelt es sich hier in der Regel um eine grobe Angabe. Bei QLC Speicher muss sich natürlich noch die Zuverlässigkeit etwas zeigen, aber auch bei TLC konnte man meist schon das X fache an Daten schreiben wie angegeben.

 

Benchmarks der Crucial P1, Runde 1

Starten wir mit den ersten synthetischen Benchmarks. Folgendes Testsystem habe ich für alle Benchmarks in diesem Test genutzt:

  • Intel Core i7-5820K
  • 16GB RAM
  • ASRock X99 Extreme6/3.1
  • Nvidia GTX 1060
  • Windows 10

Bei der hier getesteten SSD handelt es sich um die Crucial P1 in der 1TB Version! Die 500GB Version wird tendenziell etwas langsamer sein und die 2TB Version tendenziell etwas schneller. Die Unterschiede sollten aber in der Praxis nicht all zu groß ausfallen.

Beginnen wir mit dem Klassiker unter den Speicher Benchmarks, CrystalDiskMark.

Mit 1987MB/s unterschreitet die P1 minimal die Herstellerangabe von 2000MB/s. Verglichen mit anderen NVME SSDs ist dies kein überragender Wert. Sicherlich gibt es einige NVME SSDs in der unteren Preisklasse die noch einiges schneller sind, aber mit den High End SSDs kann sich die Crucial P1 hier auf dem Papier nicht messen.

Außer wir schauen uns die Werte bei kleineren Dateigrößen an. Gerade bei den Q32T1 und 4KiB Q1T1 kann die Crucial P1 sich sogar mit den „Großen“ messen und oftmals schlagen. Gerade die 4KiB Q1T1 Werte, die beim Laden von Programmen sehr wichtig sind, stimmen mich sehr hoffnungsvoll für positive praktische Benchmarks.

Auch die Schreibwerte sehen im allgemeinem sehr gut aus! Beim Sequential Write Test erreicht die SSD 1723MB/s, was etwas mehr als die beworbenen 1700MB/s sind. Wichtiger sind hier aber die, wenn nicht herausragenden Werte bei kleineren Dateigrößen. Bei 4K Dateien liefert die Crucial P1 sogar bessere Werte als eine Samsung 970 Pro!

Diese durchaus positiven Werte werden im Übrigen auch vom AS SSD Benchmark bestätigt.

Crucial P1 CrytalDiskMark Crucial P1 AS SSD

 

Schreibcache?

Wenn Ihr den Test bis hier komplett gelesen habt, wird Euch sicherlich eine Ungereimtheit aufgefallen sein. Im Abschnitt QLC spreche ich von der niedrigen Schreibperformance um dann die Schreibwerte in CrystalDiskMark zu loben.

Wie passt das zusammen?

Die Crucial P1 nutzt einen SLC Cache. Es gibt also so zu sagen einen „schnellen“ Bereich auf der SSD, in welchen zunächst alle Daten geschrieben werden. Der SLC Cache wird im Hintergrund immer wieder freigeschaufelt. Sofern auf Eurer SSD genug freier Speicherplatz ist, erhaltet Ihr auch immer wieder das volle Tempo.

Aber was passiert, wenn der SLC Cache voll ist?

Ja….. Nach dem SLC Cache sinkt die Schreibgeschwindigkeit von rund 1700MB/s auf rund 75MB/s. Nach dem Cache ist die Crucial P1 langsamer beim sequenziellen Schreiben als die meisten USB Sticks.

Dies klingt im ersten Moment natürlich sehr böse, 75Mb/s bei einer SSD. Allerdings praktisch ist dies meist weniger wild. Der SLC Cache wird immer wieder freigeräumt, daher werdet Ihr diese 75Mb/s nur sehen wenn Ihr eine große Datei am Stück auf die SSD kopiert.

Wie groß ist der SLC Cache? Bei der 1TB SSD scheint dieser großzügige 120GB zu sein. Also erst wenn Ihr eine Datei auf die SSD kopiert die über 120GB hat, bricht das Tempo ein.

Ich nehme mal an, dass der Cache bei der kleineren 500GB SSD bei 60GB und bei der 2TB Version bei 240GB liegen wird.

Viele TLC SSDs verfügen auch über einen Schreibcache, aber über 100GB sieht man hier auch nicht überall.

 

Benchmarks der Crucial P1, Runde 2

Kommen wir von den synthetischen zu den praktischen Benchmarks.

Starten wir hier mit einem WinRAR Test. Für diesen Test wurde auf die Crucial P1 zwei .rar Archiv kopiert, mit einmal 41GB und 47.000 Dateien und einmal mit 25GB und 2.000 Dateien. Bei Archiv NR.1 handelt es sich um meine gepackte Lightroom Bibliothek, bei Archiv NR.2 um Bioshock Infinite.

Test-Paket 1 hat sehr viele kleine Daten, Paket 2 ist etwas gemixter. Es wurde die Zeit gestoppt, bis der Entpackvorgang komplett abgeschlossen war.

Diese Testergebnisse haben mich durchaus ein gutes Stück überrascht. Die Crucial P1 kann hier die Toshiba RD400 oder Corsair MP500 bei den ersten Testdateien schlagen und das obwohl die SSDs eigentlich eine Klasse über der P1 liegen.

Dies bestätigt die guten Ergebnisse bei kleinen Dateigrößen aus dem Crystaldiskmark Test.

Da die hier getesteten Archive nur 41GB bzw. 25GB groß sind, gab es auch genug Platz im Cache der P1.

Das Entpacken eines Archivs ist ein recht schreibintensiver Vorgang, wie sieht es aber bei einem lese intensiven Einsatz aus? Beispielsweise bei einem AV-Scanner? Für diesen Test habe ich mithilfe des Windows Defenders den zuvor entpackten Lightroom Ordner gescannt und die Zeit gestoppt.

Hier ist die Crucial P1 auch nicht schlecht dabei, sackt aber verglichen mit den „großen“ Modellen doch ein Stück ab.

Hier zeigt sich die Lesegeschwindigkeit von „nur“ 2000MB/s, verglichen mit den teils vorhandenen 3000MB/s+. Allerdings ist der Unterschied auch eher als minimal zu bezeichnen.

Zwar ist eine Neuinstallation von Windows 10 nichts Alltägliches, aber durchaus ein interessanter Test. Für diesen habe ich Windows 10 von einem originalen Windows 10 USB Stick auf dem Test-PC neu installiert.

Hierbei habe ich die Zeit vom Weiterklicken in den Partitionseinstellungen bis hin zur ersten erzwungenen Nutzerinteraktion gestoppt.

Erneut ein sehr vernünftiges Ergebnis! Die Crucial P1 liegt vor den klassischen SATA SSDs und knapp hinter den High End NVME SSDs.

Wie steht es aber um das Starten von Windows?

Windows startet grundsätzlich mit allen SSDs sehr schnell. Bei der hier erreichten 33,29 Sekunden sind über 50% reine BIOS Zeit, für welche die SSD nichts kann.

Allerdings schneidet in diesem Test die P1 etwas schlechter ab als ich dies erwartet habe. Wobei dies bei einer Spanne von 31-34 Sekunden Startzeit kaum nennenswert ist.

Gilt selbiges für Spiele? (Angegeben ist der Mittelwert aus drei Test-Durchläufen)

Auch hier liegen alle SSDs +-2 Sekunden beieinander. Die Crucial P1 scheint zwar hier nicht zu den Top Performern zu gehören, aber in der Praxis halte ich es für wenig relevant ob nun CS GO nun 31,6 Sekunden bei der Crucial P1 benötigt, oder 30,49 Sekunden bei einer Samsung 970 EVO.

 

Stromverbrauch

Leider ist das Messen des Stromverbrauchs bei M.2 SSDs etwas nicht ganz triviales. Ich muss mich hier eines Tricks bedienen. Ich verbaue die SSDs in ein externes NVME fähiges USB C 3.1 Gehäuse (Jmicron JMS582) und messe hier den Stromverbrauch dieses Gehäuses inklusive SSD. Ich kann hier das leere Gehäuse in einem gewissen Rahmen herausrechnen, aber die so erhaltenen Werte werden nicht 100%ig genau sein!

Allerdings, eine SSD die tendenziell mehr Strom benötigt, wird auch dies in der Tabelle zeigen. Achtet also weniger auf die absoluten Werte und mehr auf den Vergleich zu den anderen Modellen um einzuschätzen ob nun eine SSD eher mehr oder weniger Energie benötigt.

Erfreulicherweise scheint die Crucial P1 eine sehr sparsame SSD zu sein! Gerade im Leerlauf benötigt diese nur sehr wenig Energie.

Damit bietet sich die Crucial P1 für Notebooks und Ultrabooks an!

 

Fazit

Die Crucial P1 hinterlässt einen sehr positiven Eindruck im Test. Zwar muss man ganz klar sagen, dass die P1 nicht die schnellste SSD auf dem Markt ist, aber sie ist vernünftig schnell.

Grundsätzlich bietet die Crucial P1 eine gute Leseleistung bzw. Geschwindigkeit beim Starten von Programmen und eine sehr gute Schreibgeschwindigkeit, für eine SSD dieser Klasse. Bei letzterer gibt es allerdings eine Einschränkung.

Wie die meisten günstigen SSDs arbeitet auch die Crucial P1 mit einem Cache. Dieser ist bei der 1TB Version +-120GB groß. Schreibt Ihr innerhalb von sehr kurzer Zeit mehr als diese 120GB, sinkt die Geschwindigkeit der SSD massiv auf bis zu 75MB/s!

Allerdings wann schreibt man mal mehr als 120GB am Stück? Sofern Ihr keinen großen 4K Videoschnitt betreibt vermutlich gar nicht. Ich denke 95% der Nutzer werden bei der 1TB oder 2TB SSD niemals etwas von der niedrigeren Schreibgeschwindigkeit außerhalb des Caches mitbekommen.

Auch die theoretisch niedrigere Lebensdauer des QLC Speichers wird im Alltag kaum negativ auffallen. Crucial gibt die Lebensdauer der 1TB Version mit 200TBW an, was über 50GB pro Tag über 10 Jahren entspricht. Erneut denke ich dies als für 95% der Nutzer ist dies mehr als ausreichend.

Was die generelle Leistung im Alltag angeht, kann man die Crucial P1 über eine klassische SATA SSD setzen, aber zu einer High End SSD wie der Samsung 970 Pro ist natürlich auch noch ein gewisser Abstand vorhanden.

Dies aber weniger in der Praxis, wo es teils um wenige ms Unterschied geht, dafür mehr in theoretischen Benchmarks und Preis.

Kurzum, die Crucial P1 ist eine flotte und Strom sparende NVME SSD für alle Nutzer die ein Stück weit mehr Leistung wollen als eine SATA SSD bieten könnte, aber dafür auch keinen dicken Aufpreis zahlen möchten.

Für absolute intensiv Nutzer gibt es bessere SSDs, aber für das Notebook, für den normalen Gamer oder auch Office PC ist die Crucial P1 eine absolut empfehlenswerte SSD!

Wie viel Strom Verbrauchen die Amazon Echo/Show Lautsprecher?

In den letzten Jahren haben kleine Verbraucher die meist durchgehend laufen ein gutes Stück zugenommen. Hierzu gehören Smart Home Bridges, WLAN Router, Netzwerkspeicher oder auch Smart Home Lautsprecher.

Um letztere soll es in diesem kleinen Artikel gehen, genau genommen um die Lautsprecher von Amazon. Da ich aktuell 8 verschiedene Amazon Echo Lautsprecher zur Verfügung habe, dachte ich mir doch einmal diese Gelegenheit zu nutzen um herauszufinden wie viel Energie diese Lautsprecher benötigen und welche Folgekosten diese verursachen.

Neugierig?

 

Die Testkandidaten

Folgende Amazon Lautsprecher habe ich getestet:

  • Amazon Echo 1.Gen
  • Amazon Echo 2.Gen
  • Amazon Echo Dot 2.Gen
  • Amazon Echo Dot 3.Gen
  • Amazon Echo Plus 2.Gen
  • Amazon Echo Show 1.Gen
  • Amazon Echo Show 2.Gen
  • Amazon Echo Spot

Eine kleine Besonderheit sind die Amazon Echo Show und der Spot Lautsprecher, welche über ein Display verfügen. Dieses Displays benötigen natürlich etwas mehr Energie.

 

Wie viel Strom verbrauchen die aktuellen Amazon Echo Lautsprecher? 

Kommen wir auch gleich zum wichtigen Punkt dieses Tests, dem Stromverbrauch. Hier habe ich zwei Messwerte, einmal der Leerlauf-Stromverbrauch und einmal den Stromverbrauch beim Musik Streaming.

Bei letzterem habe ich die Lautstärke versucht so gut wie möglich zwischen allen Lautsprechern auf rund 85db einzustellen, was beim Echo Dot 2.Gen fast volle Lautstärke ist, bei den anderen Lautsprechern meist eine mittlere bis leicht über mittlere Einstellung.

Bei den Modellen mit Display wurde das Display auf eine normale indoor Helligkeit eingestellt.

Starten wir mit dem Leerlauf-Verbrauch. Dieser wurde ca. 20 Minuten nach dem Einschalten gemessen, so das die Lautsprecher auch wirklich im Ruhezustand waren.

Die normalen Amazon Echo Lautsprecher benötigen im Schnitt 1,86W im Leerlauf. Am sparsamsten ist hier der neue 3.Gen Echo Dot, am Stromhungrigsten der Echo der 1.Gen.

Wobei dies nur so halb richtig ist, denn die Amazon Echo Show Modelle benötigen mit 5,5W bzw. 5,2W ein gutes Stück mehr Energie im Leerlauf! Dies liegt natürlich am dauerhaft aktivem Display.

Positiv fällt auf, dass tendenziell alle neueren Amazon Echo Lautsprecher etwa weniger Energie benötigen als die älteren Modelle. Dies gilt für den Echo Dot und auch für den normalen Echo und Echo Plus.

Grundsätzlich sogar auch für den Echo Show, welcher allerdings in der 2.Gen ein größeres Display mitbringt, was vermutlich den leichten Mehrverbrauch erklärt.

 

Wie steht es allerdings um den Stromverbrauch bei einer aktiven Musikwiedergabe?

Wenig überraschend benötigen die Echo Dot Lautsprecher am wenigsten Energie, was natürlich an den kleinen verbauten Lautsprechern liegt.

Auch der Echo Spot braucht trotz kleinem Display recht wenig Energie, genau wie der aktuelle Amazon Echo der 2.Gen.

Am meisten Energie benötigt der Echo Show 1.Gen gefolgt vom Echo Show 2.Gen.

 

Was kostet es?

Der Stromverbrauch ist immer ein sehr abstrakter Wert. Was kosten einen die Lautsprecher aber in der Praxis an Geld?

Hierfür gehen wie drei Szenarien durch.

  1. Die Lautsprecher sind 24/7 im Leerlauf
  2. Die Lautsprecher spielen 24/7 Musik
  3. Die Lautsprecher spielen 4h Pro Tag Musik und sind ansonsten im Leerlauf.

Als Stromkosten nehme ich einfach mal 0,25€ pro KWh an.

Ihr zahlt für einen Amazon Echo Lautsprecher mindestens 2,85€ Stromkosten pro Jahr und das auch nur dann wenn der Lautsprecher praktisch nichts tut.

Im Schnitt laden wir aber bei den Echo Modellen bei 4€ im Leerlauf und 4,85€ bei konstanter Last. Dies ist soweit okay.

Deutlich teurer wird es bei den Echo Show Modellen. Der neue Echo Show verursacht zwischen 12 und 19€ Stromkosten im Jahr.

Positiv ist aber die Tendenz das neuere Amazon Echo Lautsprecher gerade im Leerlauf weniger Energie benötigen.

Welcher Amazon Echo/Show Lautsprecher hat den besten Klang? 8 Modelle im Vergleich!

Beendet! Gewinnspiel, LG WK7 ThinQ Speaker! (smarter Lautsprecher mit dem Google Assistent!)

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Beendet! Ihr spielt schon lange mit dem Gedanken Euch einen Smarten Lautsprecher von Google oder Amazon zuzulegen?

Dann ist heute Eure Chance gekommen einen zu gewinnen! LG hat freundlicherweise den LG WK7 ThinQ Speaker für eine Verlosung zur Verfügung gestellt!

 

Der LG WK7 ThinQ Speaker

Beim LG WK7 ThinQ Speaker handelt es sich um einen großen Lautsprecher mit dem Google Assistent integriert!

Ihr könnt dem Lautsprecher also Fragen stellen oder über diesen Smart Home Geräte bedienen.

Das Wichtigste ist aber natürlich Musik! Diese klingt dank LGs MERIDIAN-Technologie ausgesprochen gut. Besser als alle Amazon Echo Lautsprecher beispielsweise. Der LG WK7 ThinQ Speaker ist wirklich ein klasse Lautsprecher.

Dieser hat einen Wert von rund 100€. Es handelt sich hier um das Testgerät aus meinem Test. Der Lautsprecher wurde also einmal ausgepackt ist aber ansonsten in einem neuwertigen Zustand.

 

 

 

Der Gewinner wurde gezogen! Bei diesem handelt es sich um Martin aus den Kommentaren hier auf der Seite! Herzlichen Glückwunsch!

 

 

Teilnahme

Ihr wollt den LG WK7 ThinQ Speaker gewinnen? Dann gibt es drei Wege teilzunehmen, techtest.org, Facebook oder Instagram.

Techtest.org

Einfach einen Kommentar unter diesen Artikel schreiben. Eure Mail Adresse wird dabei nicht veröffentlicht und nur dafür genutzt Euch im Falle eines Gewinns zu kontaktieren (beachtet dennoch die Datenschutzbedingungen).

Facebook

Einfach den Gewinnspielbeitrag liken und die techtest.org Seite, fertig. Kein nerviges Nutzer- Markieren oder Ähnliches nötig.

Facebook-2

Ein Kommentar unter dem Beitrag ist allerdings erwünscht! Warum? Ich kann Euch via Techtest nur direkt anschreiben, wenn Ihr einen Kommentar geschrieben habt, ansonsten muss ich dies über meinen privaten Facebook Account machen. Ja ist eine dämliche Regelung bei Facebook.

Instagram

Einfach das passende „Verlosungsbild“ liken und techtest.org folgen, fertig.

Das Gewinnspiel läuft 14 Tage bis zum Abend des 14.01, am Ende werden alle Teilnehmer in einen Topf geworfen und der Gewinner per Zufall gezogen.

 

Datenschutz und Wichtiges

  • Eure Daten werden nicht unnötig weitergegeben, außer an DHL für den Versand im Falle eines Gewinns
  • Gewinnspielteilnahme nur für Nutzer mit Wohnsitz in Deutschland oder Österreich

 

 

Gewinnspiel 

Allgemein

Sollten einzelne Bestimmungen dieser Teilnahmebedingungen unwirksam sein oder werden, so wird dadurch die Rechtswirksamkeit der übrigen Teilnahmebedingungen nicht berührt. An ihre Stelle tritt eine angemessene Regelung, die dem Zweck der unwirksamen Bestimmungen am ehesten entspricht. Der Veranstalter behält sich bezüglich der Gestaltung, des Inhalts und der Form der Gewinnspielaktion redaktionelle Freiheit vor. Insbesondere ist der Veranstalter berechtigt, Form und Inhalt der Aktion zu ändern.

Teilnahmeberechtigung

Es sind alle Personen mit Wohnsitz in Deutschland teilnahmeberechtigt, die zum Zeitpunkt ihrer Teilnahme das 16. Lebensjahr vollendet haben. Personen unter 16 Jahren und andere in ihrer Geschäftsfähigkeit beschränkte Personen benötigen zur Teilnahme am Gewinnspiel die Zustimmung des/der gesetzlichen Vertreter(s).

Teilnahme
Durch das Liken der techtestorg Facebook Seite und des passenden Gewinnspielbeitrages.

Gewinn

LG WK7 ThinQ Speaker

Die Gewinner werden per Mail oder Privatnachricht über Facebook oder Instagram benachrichtigt. Die Gewinner haben 3 Tage Zeit mir daraufhin ihre vollständige Adresse mitzuteilen, ansonsten verfällt leider der Gewinn.

Zeitraum
Vom 31.12.18 bis zum Abend des 14.01.19

Umgang mit personenbezogenen Daten
Im Rahmen der Aktion werden personenbezogene Daten der Teilnehmer/innen erhoben (Vor- und Nachname, E-Mail-Adresse und die Anschrift). Diese Daten werden ausschließlich für die Durchführung der Aktion gespeichert und verwendet. Darüber hinaus werden persönliche Daten nicht gespeichert oder in sonstiger Form ausgewertet oder weitergegeben.
Verhaltensregeln
Der Betreiber hat das Recht, Teilnehmer/innen von der Aktion auszuschließen, die den Teilnahmevorgang oder die Aktion manipulieren bzw. dieses versuchen und/oder die gegen die Spielregeln verstoßen.

Beendigungsmöglichkeiten
Ich behalte mir das Recht vor, das Gewinnspiel unter Umständen ohne Ankündigung abzubrechen oder beenden zu können. Dies gilt insbesondere, wenn das Gewinnspiel nicht planmäßig laufen kann, beispielsweise bei Fehlern der Soft- und/oder Hardware und/oder aus sonstigen technischen und/oder rechtlichen Gründen, welche die reguläre und ordnungsgemäße Durchführung des Gewinnspiels beeinflussen.

Haftung
Der Teilnehmer stellt techtest.org auf erstes Anfordern von sämtlichen Ansprüchen frei, die Dritte mit der Behauptung gegenüber techtest.org geltend machen, die vom Teilnehmer eingestellten Inhalte verletzten sie in ihren Rechten oder verstoßen gegen gesetzliche Bestimmungen.

Jede Haftung von techtest.org für das Bestehen der technischen Voraussetzungen der rechtzeitigen Teilnahme am Gewinnspiel oder der Versendung des Gewinns (ständiger Zugang der Internetseiten auf denen die Teilnahme möglich ist oder Versendung der Preise durch Transportunternehmen) ist ausgeschlossen. Das gleiche gilt für Schäden, die durch unrichtige Inhalte, Verlust oder Löschung von Daten oder Viren verursacht wurden.

Verantwortlicher
Sämtliche Anfragen zu der Aktion sind an kontakt@techtest.org zu richten. Kontaktdaten sind auf der Seite zu entnehmen

Rechtsweg
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Das Gewinnspiel steht wie üblich in keinem Zusammenhang mit Facebook!

Zahlen und Statistiken zu Techtest 2018

Das Jahr 2018 neigt sich dem Ende zu. Eine gute Gelegenheit danke an Euch zu sagen! Aber nur ein Danke für das erfolgreiche Jahr 2018 wäre ein schwacher Artikel.

Daher möchte ich in diesem ein paar Zahlen und Statistiken zu Techtest offenlegen, welche vielleicht auch für Euch spannend sind, falls nein klickt jetzt weg!

 

Über 6,5 Millionen Seitenaufrufe!

Starten wir mit den Basics. Techtest.org hat es im Jahr 2018 geschafft die Marke von 6,5 Millionen Seitenaufrufe zu überschreiten, davon rund 2,5 Millionen im Jahr 2018.

Im Schnitt also rund 210.000 Seitenaufrufe im Monat.

Interessanterweise entspricht dies ziemlich genau den Werten des Jahrs 2017. Damit ist Techtest.org leider nicht gewachsen, aber auch nicht geschrumpft.

Wobei ich dies auch etwas auf den sehr schönen Sommer schiebe. Ja schönes Wetter wirkt sich merkbar negativ auf Aufrufzahlen aus!

Gerade der Frühling ist, was die Besucherzahlen angeht, Jahr für Jahr eher schwach, ehe es dann ab Juli wieder langsam nach oben geht.

 

Mobile First?

Google hat dieses Jahr seinen Suchindex auf „Mobile“ First umgestellt. Mobile Webseiten bzw. die Versionen für Smartphones sind damit wichtiger als die klassischen Desktop Webseiten.

Ich surfe um ehrlich zu sein lieber an einem Notebook oder Desktop im Internet als auf meinem Smartphone.

Wie halten dies die Leser von Techtest?

Der klassische Desktop bzw. Notebook war im Jahr 2018 weiterhin die favorisierte Art Techtest.org zu besuchen.

Allerdings schrumpfte der Versprung des Desktops von 48% zu 41% auf 45% zu 44% am Jahresende. Es ist also davon auszugehen, dass Januar oder Februar 2019 das Smartphone auch auf Techtest die größte Plattform sein wird.

Eine Entwicklung die mich so semi freut. Aufgrund der vielen Bildern ist Techtest.org eine recht schwere Webseite, was für Smartphones bzw. unsere deutschen Datentarife ein Problem ist.

Heißt ich muss entweder die Anzahl an Bildern reduzieren oder die Qualität. Schade!

 

Das Betriebssystem der Wahl?

Wie steht es aber um Betriebssysteme? Kann hier Windows seine Nummer 1 Position verteidigen?

Ja Windows ist immer noch das Betriebssystem Nummer 1 auf Techtest und wird es auch noch eine Weile bleiben. Windows hat im gesamten Jahr ca. 2% verloren ist aber auch im Dezember mit 38% zu 32% immer noch ein gutes Stück vor Android.

Sehr spannend ist der Sprung den IOS im September gemacht hat! Anscheinend hat sich das neue iPhone Xs und/oder Xr doch nicht so schlecht verkauft. Es ist hier schon auffällig, dass IOS hier plötzlich 2-3% zulegt.

Vergleichen wir die Zahlen mit 2017, sehen wir, dass IOS und Android gleichmäßig gewachsen sind. IOS sogar noch einen Hauch mehr.

Bei den „kleinen“ Desktop Betriebssystem hat sich fast nichts verändert. MacOSX liegt bei 6,33% vs. 6,31% und Linux bei 1,29% vs. 1,43%.

Einfach aus Spaß, wie steht es um die „Exoten“? ChromeOS soll ja in der USA so super beliebt sein, kommt dies auch in Deutschland an? Was ist mit Windows Phone?

Armes Windows Phone… Dieses kommt immerhin noch auf 0,08%, was aber noch mehr ist als ChromeOS mit seinen 0,05%.

Es haben sich sogar satte 16 Nutzer dieses Jahr mit einer WiiU hier hin verirrt. Dies ist mehr als mit dem alten SymbianOS (5 Nutzer) und mit der PS3 (2 Nutzer). Genau einen Aufruf gab es mit Bada, FireFox OS und der Nintendo Wii.

 

Windows 10?

Windows 10 ist natürlich die verbreitetste Version von Windows. Aber wie sehr hat Windows 10 es endlich geschafft Windows 7 zu verdrängen?

Mit 62% ist Windows 10 klar die meist genutzte Version. Erstaunlicherweise konnte dieses damit aber nur rund 10% verglichen mit dem letzten Jahr zulegen.

Windows 7 hält sich mit 31% immer noch sehr wacker!

 

Das beliebteste Smartphone?

Offiziell ist Samsung vor Huawei vor Apple der größte Smartphone Hersteller der Welt. Kann ich diese Zahlen bestätigen?

Wie steht es um die kleinen Hersteller? Ist HTC oder LG noch relevant bei meinen Besuchern? Dies finde ich, um ehrlich zu sein, eine der interessantesten Statistiken.

Apple ist mit seinen iPhones hier weiterhin die Nummer 1 mit rund 40% Marktanteil, beeindruckend! Auf Platz zwei folgt wenig überraschend Samsung mit 29% und auf Platz drei Huawei mit 9%.

Überrascht hat mich der vierte Platz, welcher von Sony belegt wird. Sony erreicht zwar nur 2,48%, liegt damit aber vor Xiaomi, LG, Google, Motorola, OnePlus usw.

Vergleichen wir die Zahlen mit denen von 2017 sehen wird durchaus einige Verschiebungen.

  • Apple konnte seine Marktanteile von 37,9% auf 39,7% steigern.
  • Samsung verliert 0,1%.
  • Huawei kann sich deutlich von 5,5% 2017 auf 9,2% steigern.
  • Sony verliert leicht von 3,6% auf 2,5% im Jahr 2018.
  • Xiaomi ist was die Platzierung der größte Gewinner. War Xiaomi 2017 noch der 8. Größte Hersteller sind diese nun auf Platz 5, vor LG, Google, Motorola und Co.
  • OnePlus hat 2018 interessanterweise ein Stück verloren, von 1,4% im Jahr 2017 auf 0,9%.

Leider lässt sich dennoch feststellen, dass der Markt für die „Kleinen“ härter wird. Hatte Apple + Samsung + Huawei 2017 „nur“ 72,8% Marktanteil auf Techtest.org, so sind es 2018 78,2%.

Schade!

Schauen wir uns noch das jeweils beleibteste Smartphone eines jeden Herstellers an.

Samsung Galaxy S8
Huawei Mate 10 Pro
Sony Z5 Compact
Xiaomi Redmi Note 4
LG LG G6
Google Pixel 2 XL
Motorola Moto G4
OnePlus 3T
HTC U11
Wiko Lenny 3

 

Welcher Webbrowser?

Die obligatorische Frage, welcher Webbrowser ist die Nummer 1? Wobei die Antwort sich jeder Technik begeisterte Nutzer selbst recht einfach beantworten kann, daher Vergleichen wir die Werte gleich mit 2017.

Okay, einige Zahlen die aufgrund des Wechsels auf „Mobile“ Geräte so zu erwarten waren und einige die dennoch überraschen.

Chrome ist ganz klar der Webbrowser Nummer 1 mit rund 42%, was aber verglichen mit 2017 nur eine minimale Steigerung von 2% ist.

Platz 2 holt sich Safari aufgrund von IOS mit 24%, Platz 3 geht an FireFox. Firefox musste dabei aber gute 3% einbüßen. Überrascht weniger um ehrlich zu sein.

Fast schon skurril ist der Internet Explorer, welche einen Sprung von 3% im Jahr 2017 auf 7% im Jahr 2018 machte?!. Ein Wert den ich selbst nicht so recht erklären kann. Ebenso ist der Samsung eigene Webbrowser deutlich erstarkt.

Eine mögliche Erklärung ist Bing. Bing hat mir im Jahr 2018 mehr Benutzer geschickt als 2017. Es ist möglich, dass hier Techtest einfach etwas besser gerankt wurde.

 

Unterschiedliche Zahlen?

Spannend ist für mich immer zu beobachten welche Tools wie viel messen. Gerade aufgrund der DSGVO wurde Bloggern oftmals der umstieg auf „lokale“ Tools für die Auswertungen der Seitenaufrufe geraten.

Eins der größten lokalen Tools für Webseiten die auf WordPress basieren, ist WP Statistics, mit über 400.000 aktiven Installationen.

Der Marktführer was das Zählen von Seitenaufrufen angeht, ist aber natürlich weiterhin Google Analytics. Bei WordPress wird auch gerne das Jetpack Plug-in genutzt.

Testweise habe ich mal alle drei laufen gelassen. Dies sind die Werte für den November 2018.

*diesen November

Leider deckt sich dies mit meinem Beobachtungen. Die meisten lokalen Tools zählen „interessant“. Ja WP Statistics wurde angewiesen Bots nicht mitzuzählen.

Dennoch hat Techtest laut WP Statistics entspannte 100.000 Aufrufe mehr als laut Google und Jetpack. Der Unterschied zwischen Jetpack und Google Analytics kann an Datenschutzeinstellungen oder Browser-Plug-ins liegen, welche oftmals Google Analytics blocken, aber andere Tools nicht.

 

Wer bist Du?

Zum Abschluss kommen wir noch auf Dich zu sprechen! Laut Google bist Du 25-34 Jahre alt, männlich, bist ein Mobile Enthusiast, kommst aus Deutschland, hier genau genommen aus Berlin.

Sollte dies genau auf dich zutreffen, Gratulation ich weiß alles über Dich ????.

Nein natürlich nicht. Dies ist einfach nur der laut Google „typische“ Techtest.org Besucher.

Starten wir mit dem Alter.

Hier finde es nicht überraschend, dass der durchschnittliche Nutzer 25-34 Jahre alt ist, in diese Gruppe falle ich ja auch. Etwas überrascht mich, dass die 35-44 Jährigen einen größeren Anteil ausmachen als die 18-24 Jährigen.

Möglicherweise weil die jüngeren Youtube als Plattform für Tests und Informationen der Textform vorziehen?

Was die Geschlechterverteilung angeht, sollte es bei einem Technik Blog nicht überraschen, dass die Herren doch etwas dominieren.

82% Männliche stehen 18% weiblichen Nutzern gegenüber. Diese Quote hat sich verglichen mit 2017 nicht verändert!

Was die Nationalitäten angeht, ist ebenso klar, dass hier primär deutschsprachige Länder die Zielgruppe von Techtest sind.

Wie zu erwarten war, kommt der mit Abstand größte Teil der Nutzer aus Deutschland mit 83%. Aber auch Österreich ist mit 6,1% und die Schweiz ist mit 4,2% ganz gut dabei.

Ansonsten kann lediglich die USA noch die 1% Marke knacken.

 

So viele Daten

Solltet Ihr etwas Kritik aufgrund dieser „Datensammelwut“ haben, kann ich dies verstehen. Allerdings zum einen werden alle Daten korrekt anonymisiert. Ich tracke auch nicht Eure Mausbewegungen oder kann Daten auf Euch als Nutzer beziehen. Ich kann über Euch als Nutzer nichts sagen, ich sehe nur Prozentzahlen wie ich diese Euch hier zeige.

Ebenso verzichte ich auf irgendwelche 3. Anbieter Marketing Tools, welche diese Daten sammeln und weiterverkaufen. Angebote dafür habe ich einige im Laufe der Zeit bekommen.

Zum anderen sind solche Informationen, gerade was Seitenaufrufe angeht, für mich und meine Webseite extrem wichtig. Ohne zu wissen ob und wie viele Nutzer meine Artikel lesen, könnte Techtest nicht überleben.

So blöd es klingt, für mich ist es okay wenn Ihr einen Werbeblocker nutzt, aber Tools welche Google Analytics oder WordPress Jetpack blocken tun mir etwas „weh“.

Solltet Ihr dennoch nicht in meinen Statistiken für das Jahr 2019 auftauchen wollen, hier ist der Link zum Blocken dafür [ga-optout text=“Google Analytics deaktivieren“]

 

Vielen Dank für das Jahr 2018!

Ich hoffe Ihr habt diesen kleinen Artikel mit Zahlen und Statistiken genauso spannend gefunden wie ich. Neben den Seitenaufrufen sind gerade die Zahlen zu den Smartphone Herstellern, wie ich finde, super interessant!

Nochmals danke an Euch für das tolle Jahr 2018, sofern Ihr diesen Artikel am Veröffentlichungstag lest.

Das neue Apple iPad Pro 11 Zoll im Test

Das neue iPad Pro 2018 ist da und wie Apple selbst behauptet der größte Sprung den das iPad jemals gemacht hat.

Auf den ersten Blick kann man hier Apple durchaus zustimmen. Das Design wurde überarbeitet, das Display ist größer denn je und vor allem die Leistungsfähigkeit ist nochmals ein gutes Stück gestiegen.

Damit soll das iPad Pro glatt eine Alternative zum klassischen PC/Notebook darstellen, zumindest laut Apple.

Aber wie sieht es in der Praxis aus? Kann das neue iPad Pro hier auch überzeugen? Finden wir dies im Test heraus!

 

Das neue Apple iPad Pro 11 Zoll im Test

Die neuen iPad Pros stellen was das Design angeht die größte Veränderung dar, die Apple bisher jemals in seinem iPad Lineup durchgeführt hat.

Vergangenheit ist das leicht abgeflachte Aluminium auf der Rückseite. Bei den neuen iPads setzt Apple nun auf ein deutlich kantigeres Design, welches etwas an die MacBook Pros erinnert.

Die Rückseite der iPads ist komplett flach und die Kanten vergleichsweise hart. Apple hat diese natürlich sauber abgerundet, sodass das iPad auch gut in der Hand liegt.

Letzteres liegt natürlich auch der wirklich sehr geringen Dicke der neuen iPad Pros. Sowohl das 11 Zoll wie auch das 12,9 Zoll iPad sind gerade mal 5,9mm dick. Für ein Tablet wirkt dies wirklich sehr schlank!

Wer nun Angst um die Stabilität hat, den kann ich beruhigen. Das iPad Pro 11 Zoll fühlt sich weiterhin unheimlich stabil, robust und vor allem wertig an.

Ich würde sogar fast sagen es fühlt sich noch ein gutes Stück besser an als die alten iPad Pros.

Trotz dieser hohen Stabilität ist das iPad Pro 11 Zoll mit 468g vergleichsweise leicht.

Eine weitere große Änderung betrifft das Display. Beim iPad Pro 10.5 im letzten Jahr wurden die Displayrahmen schon ein Stück dünner, um ein größeres Display in einem kleinen Gehäuse zu ermöglichen.

Dies hat nun Apple beim iPad Pro 11 Zoll nochmals verbessert. Apple nennt dies „All-Screen Design“, was sicherlich etwas übertrieben ist.

Das iPad Pro 11 Zoll besitzt weiterhin Displayrahmen, welche bei einem Smartphone als „Fett“ gelten würden. Allerdings für ein Tablet sind die Rahmen schon sehr schmal, angenehm schmal! Es ist weiterhin problemlos möglich das Tablet gut in der Hand zu halten ohne ausversehen aufs Display zu tippen. Wenn Apple die Rahmen noch etwas verkleinert hätte wäre dies eventuell ein Problem.

Das iPad Pro 11 Zoll wirkt aber ganz klar recht modern und die alten iPads auf einem Schlag plötzlich ein gutes Stück „antiker“ aufgrund des großen Rahmens.

Aufgrund des schmaleren Rahmens ist aber beim neuen iPad Pro allerdings die Home Taste weggefallen. Apple setzt hier auf die Steuerung des iPhone X bzw. Xs.

Gehen wir einmal um das Tablet herum. Auf der Front finden wir das 11 Zoll große Display, wie auch die Frontkamera, welche auf eine Hochkantnutzung ausgelegt ist.

Halten wir das Tablet quer finden wir links und rechts jeweils zwei Lautsprecheröffnungen. Auf der linken Seite findet sich auch der Einschalter. Die Lautstärkewippe ist auf ihrer üblichen Position.

Interessanterweise verfügt der Aluminiumrahmen des iPad Pros auf der Oberseite (im Querformat) eine Art kleinen Ausschnitt, welcher mit Kunststoff gefüllt ist. Hierrüber wird die induktive Ladung des Apple Pencil geregelt, welche nicht durch Aluminium funktioniert.

Auch neu sind Kontaktpunkte für die Tastatur auf der Rückseite des iPads! Diese waren bisher auf der Unterseite.

Auf der Rückseite finden wir auch die 12 Megapixel Kamera wie auch den LED Blitz.

Eine große Neuerung haben wir glatt vergessen. Apple setzt beim iPad Pro auf USB C als Lade/Datenport! Klasse!

 

Display

Apple setzt beim 11 Zoll iPad Pro wie zu erwarten auf ein 11 Zoll Display mit einer unfassbar krummen Auflösung von 2388 x 1668 Pixeln. Dieses Display wird von Apple als „Liquid Retina Display“ beworben.

Liquid Retina Display ist einfach nur ein schöner Name für ein Display mit abgerundeten Ecken, welche auch das iPad Pro 11 Zoll besitzt.

Diese abgerundeten Ecken sind primär ein Designaspekt und kommen auch beim iPhone Xr und Xs zum Einsatz.

Apple verzichtet beim iPad Pro auf ein OLED Display. Dieses würde zwar nochmals etwas besser aussehen, hätte den Preis aber vermutlich nochmals ein gutes Stück noch nach oben getrieben.

Zwar handelt es sich hier um ein IPS Panel, dieses sieht aber fantastisch aus! Farben sind klar und kräftig, die maximale Helligkeit sehr hoch und auch der Kontrast ist fast auf OLED Level.

Hätte Apple das Display des iPad Pro als OLED beworben, wären sicher viele Nutzer darauf reingefallen.

Ist das Display des 11 Zoll iPad Pros besser als das AMOLED Panel des Samsung Galaxy Tab S4?

Hier möchte ich mich nicht eindeutig entscheiden. Das Display des iPad ist verdammt nah am AMOLED Panel dran. Teilweise was die Farbdarstellung angeht sogar noch ein Stück besser.

Welchen Vorteil das iPad Pro eindeutig hat sind die 120Hz die das Display auch dieses Jahr wieder schafft. Dies erlaubt deutlich weichere und geschmeidigere Animationen und Bewegungen, dazu aber später mehr.

Kurzum das Display des iPad Pro 11 Zoll ist Weltklasse!

 

Lautsprecher

Apple ist, was die Lautsprecher angeht, einer der stärksten Hersteller aktuell auf dem Markt. Dies galt zumindest für das alte iPad, das iPhone Xs und auch die MacBooks.

Wie steht es aber um das neue 11 Zoll iPad? Erneut sehr gut! Apple nutzt auch bei diesem wieder vier Lautsprecher, zwei jeweils links und rechts (Querformat) bzw. oben und unten(hochkant).

Die Lautsprecher sind fantastisch! Kein anderes Tablet liefert einen derartig vollen und satten Klang, mit brillanten Höhen und fast so etwas wie Bass.

Dabei schafft es das iPad sogar eine breite Klangbühne aufzubauen. Im Querformat scheint das Tablet dabei die oberen Lautsprecher primär für die oberen Frequenzen und die unteren Lautsprecher für den Bass zu nutzen. Hochkant hingegen sind die Lautsprecher wieder völlig ausbalanciert.

Kurzum für Netflix, Musik, Youtube und andere Media Apps ist das iPad das mit abstand stärkste Tablet. Und ja die Lautsprecher sind nochmals ein gutes Stück besser als beim Galaxy Tab S4 von Samsung.

 

Kamera

Die Kameras bei Android Tablets, selbst bei den hochpreisigen, sind sehr oft einfach nur traurig. Apple hingegen schöpft hier aus dem Vollen und nutzt ganz einfach den Kamerasensor des iPhone Xs bzw. Xr. Es gibt im iPad Pro 11 Zoll nur eine 12 Megapixel Kamera mit F1.8 Blende.

Diese Kamera liefert dafür aber bei allen Lichtbedingungen wirklich herausragende Aufnahmen!

Bilder sind wie beim iPhone Xs sehr scharf und extrem detailliert. Dabei ist die Ausleuchtung und Dynamik der Fotos hervorragend.

Teilweise sind zwar Fotos wie ich finde etwas kontrastarm, aber dies ist der Bildstyle den Apple anstrebt.

Bei Low Light ist das Rauschverhalten tadellos. Das Apple iPad Pro 11 Zoll verfügt über eine der besten Low Light Kameras auf dem Markt! Selbst bei fast völliger Dunkelheit entstehen noch sehr brauchbare Aufnahmen.

Im direkten Vergleich mit dem iPhone Xs Max sieht man, dass es sich hier wirklich um eine sehr ähnliche oder gleiche Kamera handelt. Teils meine ich leichte Unterschiede zugunsten des iPhones zu sehen, dies ist aber vermutlich eine leicht andere Software oder ein anderes Metering.

Dennoch solltet Ihr wirklich mit einem 11 Zoll Tablet Fotos machen wollen, dann bietet das aktuelle iPad Pro mit Abstand die beste Qualität.

 

Leistung und Benchmarks

Das Highlight am iPad Pro 11 Zoll ist neben dem Display ohne Frage die Leistungsfähigkeit. Der hier von Apple genutzte A12X SoC ist was die Leistungsfähigkeit angeht einfach ein Monster, so viel kann ich schon einmal sagen.

Der A12X ist eine aufgebohrte Version des A12 welcher im iPhone Xs zum Einsatz kommt. Der A12X bietet satte acht Kerne welche im Top aktuellen 7nm Verfahren gefertigt sind.

Gepaart wird der A12X im iPad Pro 11 Zoll mit 4GB RAM, was für ein iPad mehr als genug ist. Angeblich soll die Version mit 1TB Speicher sogar 6GB besitzen, was ich aber nicht nachprüfen kann.

Wichtig IOS geht mit Arbeitsspeicher völlig anders um als Android! IOS ist deutlich effizienter als Android in diesem Punkt. 4GB RAM unter IOS sind mit 6-8GB unter Android vergleichbar.

Dennoch wirkt die Entscheidung einen derartig schnellen SoC mit tendenziell eher konservativen 4GB RAM zu kombinieren etwas merkwürdig.

Kommen wir damit auch zu den Benchmarks.

Was soll man groß sagen? Das neue iPad Pro 11 Zoll deklassiert Android Geräte völlig! Das iPad Pro schlägt Samsungs top Tablet das Galaxy Tab S4 im Antutu Benchmark einfach mal um rund 170%.

Wenn man bedenkt, dass Smartphone und Tablet Prozessoren vielleicht 30-40% pro Jahr und Generation schneller werden ist hier Apple einige Jahre voraus.

Aber auch verglichen mit anderen Top Android Smartphones mit Snapdragon 845 bietet das iPad Pro 11 Zoll rund die doppelte Leistung, was einfach nur beeindruckend ist.

 

„Wie ein Computer. Und wie kein Computer.“

„Mit dem neuen iPad Pro bekommst du, was du von einem Computer brauchst, und vieles, was du nicht von ihm erwartet hättest. Hier sind ein paar Gründe, warum dein nächster Computer ein iPad Pro sein könnte.“

Hat Apple recht? Ist das iPad Pro wirklich ein „besser Computer“?

Ja dies ist ein sehr schwieriges Thema. Einerseits ja, anderseits nein. Das iPad Pro hat mittlerweile durchaus die Leistung einen Computer, selbst für „erweiterte“ Nutzer, zu ersetzen.

Leider hat das iPad das Problem diese Leistung auf die Straße zu bringen.

Letztendlich kommt es darauf an was Ihr mit Eurem Computer macht. Surft Ihr nur im Internet, schreibt mal ne Mail oder ein Dokument, dann ja. Das iPad Pro kann für Euch einen Computer ersetzen, sofern Ihr natürlich das Tastatur Cover kauft.

Macht Ihr aber etwas mehr wird es schwer. Dies liegt vor allen an den Limitierungen von IOS. Zwar ist mittlerweile IOS besser beim Multitasking geworden, aber viele Kleinigkeiten verlangsamen doch im Arbeitsfluss.

Nehmen wir als Beispiel. Ihr seid ein Fotograf und wollt Bilder auf dem iPad bearbeiten. Kein Problem sofern Ihr ein Adobe CC Abo habt. In diesem Fall könnt Ihr Lightroom CC und auch Photoshop CC nutzen.

Um aber Eure Bilder in diese Anwendungen zu bekommen müsst Ihr zunächst die Aufnahmen in Eure iPad Galerie Importieren und von dort aus dann in Lightroom oder Photoshop importieren.

Seid Ihr nun ein Profi und habt viele Fotos ist es nervig alle Aufnahmen in Eurer Galerie zu haben und sofern Ihr iCloud habt, werden dort die Aufnahmen auch direkt aufs iPhone und die Cloud synchronisiert.  Nach dem Import in Lightroom CC müsst Ihr die Aufnahmen manuell aus Eurer Galerie löschen.

Ihr habt viele Daten, ob nun Fotos, Videos oder Sonstiges und Eurem iPad geht der Speicher aus, was tun? Ihr könnt die Daten in die Cloud Laden, das war es auch schon. Wirklich komfortabel ist hier auch nur Apples eigene iCloud, welche ab Speichergrößen von 1TB auch schnell sehr teuer wird.   Einfach eine externe HDD anschließen um Daten hin und her zu kopieren geht nicht. Es gibt spezielle externe Laufwerke für das iPad, diese bringen aber auch eine spezielle App mit, die Ihr nutzen müsst.

Ihr wollt eine andere Cloud nutzen als iCloud? Nutzt Ihr die Google Cloud müsst Ihr über die Google Drive App eine Datei auf das iPad herunterladen, dann bearbeiten und dann am Ende wieder manuell hochladen.

Ihr seid Youtuber und habt mehre TB Video Dateien. An einem PC ist dies kein Problem einfach eine externe HDD anschließen und von dort aus bearbeiten.

Beim iPad problematisch. Habt Ihr eine HDD die überhaupt aufgrund einer speziellen App funktioniert, müssen Daten immer zunächst aufs iPad kopiert werden um von dort aus bearbeitet zu werden, um diese dann am Ende wieder über eine andere App zurück auf das externe Laufwerk zu kopieren.

Wohlgemerkt sofern Ihr überhaupt ein unterstütztes Laufwerk habt!

Rein von der Leistung kommt das iPad sogar mit aufwendigem Videoschnitt gut klar, aber die Zeit die Ihr hier spart, verliert Ihr beim Datei Management. Zudem müsst Ihr Euren Workflow an das iPad anpassen. Viele Apps abseits der Adobe Anwendungen sind entweder gar nicht verfügbar oder einfach abgespeckt.

Klar Ihr habt ein 11 Zoll Gerät vor Euch, hier ist es problematisch viele Schaltflächen so unterzubringen, dass diese mit einem Finger gut erreichbar sind. Und selbst der Apple Pencil ist langsamer als eine Maus.

Zum Zeichnen ist dieser super, aber stellt Euch vor Ihr müsstet für jeden Mausklick Euren Arm heben und auf den Monitor Tippen. Dies frisst Zeit und wird schnell nervig.

Wie Ihr seht, bin ich skeptisch, dass ein iPad wirklich einen Computer ersetzen kann, auch wenn die Leistung möglichweise vorhanden ist. Für alles was über das Schreiben von Dokumenten und Mails hinausgeht, halte ich selbst ein günstigeres Windows Notebook für effizienter.

 

FaceID

Da das neue iPad Pro keinen Fingerabdruckscanner besitzt, ist FaceID, also Apples Gesichtserkennung, wichtiger denn je.

Diese funktioniert wie beim iPhone über eine spezielle Kamera und einen „Punktgenerator“. Hierdurch lässt sich die Gesichtserkennung nicht einfach mit einem Foto austricksen wie bei einigen Android Geräten.

Die dafür genutzte Kamera ist beim iPad Pro auf der kurzen Seite des Rahmens angebracht. Hochkant ist dies völlig Okay, aber quer gehalten teils etwas problematisch.

Grundsätzlich funktioniert die Gesichtserkennung in allen Richtungen sehr gut! Lediglich im Querformat neigt man dazu die Kamera zuzuhalten. Hierauf weißt das iPad einen hin, mithilfe eines Pfeils der auf die Kamera zeigt. Dennoch wäre eine Positionierung, beispielsweise in einer der Ecken,  vielleicht noch etwas eleganter.

Dies ist aber Kritik auf einem hohen Level! Praktisch funktioniert FaceID beim iPad Pro sehr gut!

 

Akkulaufzeit

Das 11 Zoll iPad Pro verfügt über einen 29,37Wh starken Akku, was 7937mAh @3,7V entspricht. Dies ist eine sehr vernünftige Kapazität.

Letztendlich kommt es aber meist gar nicht auf die Größe des Akkus an, sondern viel mehr auf die Effizienz der verbauten Komponenten.

Apple gibt die Akkulaufzeit des iPad Pros mit 10 Stunden an, was ich so voll unterschreiben kann! Praktisch sind es bei einer Video Wiedergabe sogar eher knapp unter 12 Stunden und beim Websurfen 9,5 Stunden.

Beides herausragende Werte! Zudem ist die Standby- Zeit des iPads herausragend! Bei einer Nichtnutzung wird dieses wochenlang aktiv bleiben.

 

Fazit

Das Apple iPad Pro 11 Zoll ist das beste Tablet auf dem Markt. Dies liegt an einem einfachen Grund. Apple scheint der einzige Hersteller zu sein der wirklich noch mit vollem Herz an das Konzept Tablet glaubt.

Die meisten anderen Hersteller haben Tablets komplett aufgegeben oder setzen diese nur sehr halbherzig um.

Apple ist in diesem Punkt anders. Man merkt, dass Apple beim neuen iPad Pro 11 Zoll wirklich versucht hat alles richtig zu machen und keine Kompromisse einzugehen.

Dies beginnt beim herausragenden Display, welches qualitativ besser denn je ist und dank ProMotion Technologie den meisten Mitbewerbern zwei Schritte voraus ist.

Auch die Lautsprecher des iPads sind einfach nur als Weltklasse zu bezeichnen! Kein anderes Tablet klingt annähernd so gut wie das iPad Pro, womit dieses ein Multimedia Monster ist.

Mit keinem anderen Tablet macht Netflix, Youtube und Co. so viel Spaß wie mit dem iPad Pro!

Sicherlich das Highlight des neuen iPad Pros ist aber der Prozessor, welcher von der Leistung kaum eine Grenze zu kennen scheint. Ich will jetzt nicht sagen dass das iPad schneller ist als ein Notebook, aber ja Dinge wie 4K Video Bearbeitung usw. laufen wirklich rasend schnell, ganz zu schweigen von den üblichen Standard Apps.

Hier kann sich Apple zurecht selbst auf die Schulter klopfen. Das iPad Pro ist in diesem Punkt der Android Konkurrenz Jahre voraus!

Aber selbst die Kleinigkeiten stimmen, wo bei Tablets gerne gespart wird. Wie bei der Kamera, welche hier besser ist als vermutlich bei 98% aller Smartphones.

Zu guter Letzt ist natürlich auch die Akkulaufzeit herausragend, genau wie die Haptik und Verarbeitung.

Also ja das iPad Pro 11 Zoll spielt zwei Ligen über der Android Konkurrenz!

Jedoch bei allem Lob sehe ich ein Zielgruppenproblem. Apple bewirbt das iPad Pro als Computer Ersatz, das kann ich aber einfach nicht unterstreichen. Die Leistung mag da sein, aber die Apps und vor allem IOS ist nicht flexibel genug um wirklich einen Computer für einen Power Nutzer zu ersetzen. Um mal einen Brief oder Mail zu schreiben oder auch Foto etwas intensiver zu bearbeiten ist das iPad Pro super, aber dafür braucht es auch nicht die Leistung die das iPad bietet.

Vor allem der Preis ist schwer bekömmlich. Wollt Ihr das iPad Pro als Computer Ersatz nutzen, wählt am besten das 12,9 Zoll Modell mit 512GB Speicher, da dieser im Gegensatz zu einem PC nicht einfach extern erweiterbar ist. Das iPad kostet Euch 1489€ + Smart Keyboard für 219€ und Apple Pencil für 135€. Damit seid Ihr bei 1843€ für ein iPad was einen Computer halbwegs ersetzen kann. Ich glaube wenn Ihr einen Computer zum Arbeiten sucht, seid Ihr hier zu 99% mit einem MacBook Air (welches noch günstiger ist) besser beraten.

Das iPad Pro ist ein Multimedia+ Gerät, aber kein echter Computer, zumindest für die meisten Nutzer.

Positiv

  • Hervorragendes Display
  • Herausragende Lautsprecher
  • Extrem hohe Leistung
  • Sehr guter Akku
  • Top Verarbeitung und Haptik

Negativ

  • Recht Preis-intensiv
  • Zubehör sehr teuer, gerade die Tastatur

Der Xiaomi ROIDM F8 Akku Staubsauger im Test, die bessere alternative zum Dyson V10?

Große Staubsauger sind out, so kann man es ganz klar sagen. Die Zukunft gehört den Handstaubsaugern, welche mittlerweile Saugleistungen erreichen die problemlos mit großen Modellen mithalten können. Der Pionier in diesem Bereich ist Dyson, deren Modelle auch als der Porsche unter den Staubsaugern gelten.

Allerdings wie bei einem echten Porsche kann man auch bei Dyson eine gute Stange Geld ausgeben wenn man einen der neueren Handstaubsauger möchte.  Ein Dyson Cyclone V10 Absolute kann gut und gerne 600€ kosten, was natürlich für einen Staubsauger eine Stange Geld ist!

Erstaunlicherweise gibt es allerdings gar nicht so viele gute vergleichbare Akku betriebene Modelle auf dem Markt.

An welchen Hersteller wenden wir uns technik-begeisterte Nutzer, wenn wir ein qualitativ hochwertiges, aber günstiges Produkt möchten? Richtig Xiaomi! Xiaomi bietet mit dem Xiaomi ROIDMI XCQ01RM Handstaubsauger ein vergleichbares Modell zum Dyson V10 an, nur für knapp die Hälfte an Geld.

Bei jedem anderen Hersteller wäre ich hier sehr skeptisch, aber Xiaomi hat uns auch den Roborock S50 Staubsaugroboter gebracht, der beste Staubsaugroboter auf dem Markt, für gerade einmal 300€.

Da ich auf der Suche nach einem neuen Akku Staubsauger war, als Ergänzung für den Xiaomi Roborock S50, war der Xiaomi ROIDMI Akku Staubsauger natürlich eine passende Wahl.

Aber wie gut ist der Xiaomi ROIDMI Staubsauger wirklich? Finden wir dies im Test heraus!

 

Der Xiaomi ROIDM F8 Akku Staubsauger im Test

Starten wir mit dem Formfaktor, denn der Xiaomi ROIDMI F8 ist mehr als nur ein einfacher Akku-Handstaubsauger. Xiaomi legt eine Verlängerungsstange mit in den Lieferumfang, welche es erlaubt den ROIDMI F8 wie einen normalen Staubsauger zu nutzen, nur ohne Kabel und ohne schweren Kasten den man hinter sich her zieht.

Was den Lieferumfang angeht, sieht man dem Xiaomi ROIDM F8 gleich seine Premium Natur an. Neben dem Staubsauger liegt folgendes bei:

  • 1x elektrische Boden-Bürste
  • 1x elektrischen Handbürste (für Betten und Autobezüge)
  • 1x Rolle für Glatte Böden
  • 1x Rolle für Teppiche
  • 1x Verlängerungsrohr
  • 1x Bürsten-Aufsatz
  • 1x Flexibles-Rohr-Aufsatz
  • 1x Wandhalterung
  • 1x Ersatzfilter

Damit befindet sich das komplette Zubehör was man benötigt mit im Lieferumfang.

Wie bei allen Xiaomi gebrandeten Produkten ist auch beim Xiaomi ROIDM F8 das Design sehr wichtig! Dieses ist wie ich finde auch sehr gut gelungen. Der Akku-Staubsauger sieht mit seinem weißen matten Kunststoff sehr schön hochwertig und edel aus.

Dies in Kombination mit den vielen rundlichen Elementen gibt den Staubsauger sofort als Premium Produkt zu erkennen.

Auch die Haptik passt! Der Kunstsoff und vor allem der große Handgriff liegt sehr gut in der Hand. Der große Handgriff erlaubt es auch den Xiaomi ROIDM F8 in vielen unterschiedlichen Positionen zu nutzen, unabhängig von der Größe des Nutzers.

Ein sicherlich etwas kontroverser Punkt ist das vergleichsweise hohe Gewicht des ROIDM F8. Einerseits unterstreicht dies den hochwertigen Charakter des Staubsaugers, auf der anderen Seite macht es diesen natürlich etwas unhandlicher, zumindest dann wenn Ihr diesen handgehalten nutzt.

Nutzt Ihr den Xiaomi ROIDM F8 mit Bodenstiel, dann wird das etwas höhere Gewicht von diesem aufgefangen und stört nicht.

Bodenstiel und auch das andere Zubehör wird einfach über ein Stecksystem mit dem Akku-Staubsauger verbunden. Dieses Stecksystem ist angenehm leichtgängig, wirkt aber dennoch langlebig gemacht, wie das komplette Zubehör.

Der von Xiaomi verwendete Kunststoff ist angenehm dick und von der hochwertigeren Sorte. Ich erwartet hier in der normalen Nutzung kein Zerbrechen oder andere Probleme.

Der Schmutzauffangbehälter ist beim Xiaomi ROIDM F8 auf der vorderen Unterseite angebracht und lässt sich mithilfe eines Knopfes einfach entkoppeln. Das Abnehmen und auch wieder anbringen des Schmutzauffangbehälters ist angenehm einfach gelöst. Auch das Öffnen des Behälters ist über einen Clip gut gemacht.

Leider ist der Schmutzauffangbehälter auch einer meiner größten Kritikpunkte beim Xiaomi ROIDM F8. Warum? Dieser ist einfach ziemlich klein! Habt Ihr Haustiere welche viel Haare oder Heu im Haus verteilen ist der Schmutzbehälter sehr schnell voll.

Ist dieser voll wird das verwendete Zyklonen System unterbrochen und Schmutz kann sich tiefer im System festsetzen. Dies ist erst einmal kein Problem, erfordert jedoch eine Demontage des Auffangbehälters.

Der ROIDM F8 setzt auf ein vierstufiges Filter-System.

  • Stufe eins ist ein einfaches Metall-Gitter, welches den groben Schmutz herausfiltert.
  • Stufe zwei ist ein Zyklonen System, welches feinen Schmutz ohne das Nutzen von Filtern von der Luft trennt (ja dies funktioniert).
  • Stufe drei ist ein klassischer Feinstaubfilter, für das was der Zyklon nicht entfernen konnte. (Der Feinstaubfilter wird nicht sonderlich schmutzig, spricht für das Zyklon System).
  • Stufe vier ist ein „macromolecular sponge Filter“ der im Motorblock verbaut ist.

Die Energie-Versorgung des ROIDM F8 wird natürlich über einen integrierten Lithium Akku geregelt. Ein passendes Ladegerät liegt bei.

Der Akku hält laut Hersteller bis zu 55 Minuten im „Standard“ Modus und 10 Minuten bei voller Leistung und ja diese Werte passen!

 

Saugleistung

Das wichtigste bei einem Staubsauger ist natürlich wie gut dieser saugt. Xiaomi wirbt mit einer Leistung von 1100L Luft in der Minute, die der ROIDM F8 einsaugen kann bei einem Druck von 18500pa.

Leider halten sich die meisten bekannten Hersteller mit solchen Angaben zurück, daher gibt es kaum Möglichkeiten diese Werte zu vergleichen. Allerdings 18500pa ist schon sehr ordentlich und wird den ein oder anderen normalen Staubsauger abhängen.

Dies bestätigt sich auch in der Praxis.

In der „Standard“ Stufe, in welcher der Akku über 50 Minuten hält, erzeugt der Xiaomi ROIDM F8 einen ordentlichen Luftstrom, der dem eines guten normalen Handstaubsaugers entspricht. Die Betonung liegt auf gutem normalen Handstaubsauger!

Dies reicht auch in 99% der Fälle absolut aus. Warum? Die rotierende Bürste macht einen großen Teil der Arbeit.

Für diese Bürste gibt es zwei Rollen, zwischen welchen Ihr Euch entscheiden müsst. Eine große komplett behaarte Rolle und eine Rolle mit Gummi-Lippen. Erstere Rolle ist primär für glatte Böden gedacht, wo diese auch in der Standard Stufe 100% Schmutz und Staub entfernt.

Auf Teppichen ist diese Rolle zwar auch brauchbar, aber hier ist die mit Gummi-Lippen ein wenig besser.

Beide Rollen sind sehr weich! In der Regel sind solche rotierenden Bürsten meist mit sehr drahtigen Bürsten ausgestattet, nicht so der Xiaomi ROIDM F8. Gerade die Rolle für glatte Böden ist fast so weich wie ein Kuscheltier, man könnte glatt sagen diese ist eine Politurrolle. Aber auch die Teppichrolle ist vergleichsweise weich.

Empfindliche Böden werden also vom Xiaomi ROIDM F8 gut geschont!

Glatte Böden sind wie bereits erwähnt keinerlei Problem. Staub und Schmutz wird von der rotierenden Bürste „aufgewirbelt“ und dann vom Sauger abtransportiert. Die wahre Herausforderung sind aber Teppiche und Sofa Garnituren (sofern Ihr Katzen oder Hunde habt).

Flache Teppiche werden von beiden Bürsten im normalen Modus gut gereinigt! Ich würde sagen 98% aller sichtbarer Schmutz ist bei einmal drüber fahren bereits entfernt.

Für das Entfernen des tiefer sitzenden Schmutzes sollte man aber den Turbo-Gang einlegen. In diesem ist der Xiaomi ROIDM F8 unheimlich saugstark!

Ich hatte bisher einen Dyson V6 genutzt und dieser ist doch ein gutes Stück schwächer als der Xiaomi. Gerade bei etwas langhaarigeren Teppichen fällt dies auf. Hier merkte man teilweise, dass der schon recht gute Dyson V6 und seine rotierende Bürste an Ihr Limit kamen. Der Xiaomi ROIDM F8 hingegen wird selbst hiermit spielend fertig.

Ja der Xiaomi ROIDM F8 kann einen großen Staubsauger voll ersetzen was die Saugleistung angeht! Genau genommen sind die meisten normalen Staubsauger, die ich kenne schwächer als der Xiaomi, spätestens dann wenn diese auch nicht mehr ganz neu sind.

Auch das Absaugen von Sofas, nachdem die lieben Haustiere hier all ihre Haare verteilt haben, funktioniert 1a.

Kurzum ich bin mit der Saugleistung absolut zufrieden! Verglichen mit einem Dyson V6 bietet der Xiaomi ROIDM F8 eine deutlich Steigerung!

Wäre doch der Schmutzauffangbehälter etwas größer. Wenn ich die komplette Wohnung sauge, muss ich teils mehrfach den Behälter entlegen, allerdings verfüge ich auch über eine Katze und einige Nagetiere, welche auch viel Staub und Schmutz produzieren.

In kleineren Wohnungen wird vermutlich die Größe des Schmutz Behälters kein so ein großes Problem sein.

Bonus-Punkte gibt es für die integrierten LED Scheinwerfer in der Bodendüse, welche in der Dunkelheit wirklich helfen, wie auch für den „Antrieb“.

Nutzt Ihr die große Rolle in der Bodendüse zieht diesen den Xiaomi ROIDM F8 regelrecht von alleine nach vorne, was den Kraftaufwand stark reduziert.

 

Lautstärke

Für viele Nutzer ist die Lautstärke auch ein wichtiger Punkt. Grundsätzlich ist der Xiaomi ROIDM F8 sehr leise!

Dieser ist der leiseste Staubsauger den ich bisher nutzen durfte, zumindest im Standard Modus und ohne rotierende Bürste. Die rotierende Bürste ist glatt lauter als der Staubsauger selbst, aber weiterhin leiser als ein Dyson V6.

Im Turbo Modus dreht der ROIDM F8 doch ein gutes Stück hoch. Der Akku Staubsauger ist hier zwar gut erträglich, da dieser relativ dumpf und nicht so schrill pfeifend ist, aber von leise möchte ich hier nicht sprechen.

Im Turbo Modus ist dieser auf dem Level eines normalen Staubsaugers, was die Lautstärke angeht.

 

Die App

Bei Xiaomi geht natürlich nichts ohne eine App Unterstützung. Ihr könnt Euer Smartphone mit dem Xiaomi ROIDM F8 via Bluetooth verbinden. Dies geht über die Xiaomi MI Home App.

Über die App könnt Ihr Daten wie den aktuellen Akkustand, die voraussichtliche Restlaufzeit, den aktuellen Stromverbrauch usw. einsehen.

Ebenso könnt Ihr über die App aus drei Leistungsstufen Euren gewünschten Standard Modus auswählen.

Grundsätzlich ist der App Support zwar nett, aber eher ein Gimmick, vor allem bei uns in Europa. In China könntet Ihr über die App auch gleich neue Filter usw. bestellen, was hier leider nicht geht.

 

Fazit

Ihr sucht einen sehr guten Akku-Staubsauger, wollt aber nicht gleich 500€+ für den Dyson V10 ausgeben? Dann ist vielleicht der Xiaomi ROIDM F8  das passende Modell für Euch!

Der Xiaomi ROIDM F8 kann vor allem aufgrund seiner sehr hohen Saugleistung punkten, welche sicherlich viele normale Staubsauger in den Schatten stellt, wie auch für die sehr gute Akku-Laufzeit.

Im „Standard“ Modus, welcher für glatte Böden und flachere Teppiche völlig ausreicht, hält der ROIDM F8 satte 55 Minuten durch.

Im Turbo Modus sind es zwar nur 10 Minuten, aber dieser Modus ist ausschließlich für tiefere Teppiche und das Entfernen von Tierhaare gedacht, was er auch dank rotierender Bürste problemlos schafft. An der Reinigungsleistung habe ich überhaupt nichts zu bemängeln! Besser geht es Akku Betrieben aktuell nicht.

Auch die Qualität des Saugers wie auch des Zubehörs ist herausragend! Gerade die sehr weichen Bürsten stachen hier positiv heraus.

Sogar das Filter-System wirkt durchdacht! Zum einen wird wirklich der komplette Schmutz gefiltert, zum anderen sollte es kaum Leistungseinbußen im Laufe der Zeit geben, aufgrund von zugesetzten Filtern. Dies ist dem gut funktionierenden Zyklonen-System zu verdanken.

Unterm Strich habe ich nur zwei Kritikpunkte. Die wären der vergleichsweise kleine Auffangbehälter für Schmutz(sehr leicht zu entleeren) und dass man den Xiaomi ROIDM F8 nur aus China bestellen kann. Mittlerweile gibt es allerdings auch schon erste Händler in Deutschland die den ROIDM F8 verkaufen, diese Händler sind aber selten.

Dennoch erhaltet Ihr mit dem Xiaomi ROIDM F8 einen herausragenden Akku-Staubsauger!